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Südzucker AG

Interim / Quarterly Report Oct 8, 2015

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Interim / Quarterly Report

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Südzucker AG

Mannheim

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015/16

ZWISCHENBERICHT 1. HALBJAHR 2015/16

1. März - 31. August 2015 veröffentlicht am 8. Oktober 2015

KONZERNUMSATZ liegt mit 3.331 (3.482) Mio. € um 4 % unter Vorjahr.
OPERATIVES KONZERNERGEBNIS fällt auf 134 (147) Mio. €.
PROGNOSE FÜR DAS GESAMTJAHR 2015/16 angehoben: Konzernumsatz nunmehr zwischen 6,2 und 6,4 (2014/15: 6,8) Mrd. € und operatives Ergebnis in einer Bandbreite von 180 bis 230 (2014/15: 181) Mio. € erwartet.

FINANZKALENDER

Q3

BERICHT 1. - 3. QUARTAL 2015/16

13. JANUAR 2016

BILANZPRESSE-UND ANALYSTENKONFERENZ

GESCHÄFTSJAHR 2015/16

19. MAI 2016

Q1

BERICHT 1. QUARTAL 2016/17

7. JULI 2016

HAUPTVERSAMMLUNG

GESCHÄFTSJAHR 2015/16

14. JULI 2016

Q2

BERICHT 1. HALBJAHR 2016/17

13. OKTOBER 2016

Q3

BERICHT 1. - 3. QUARTAL 2016/17

12. JANUAR 2017

Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Auf der Südzucker-Internetseite stehen PDF-Dateien des Zwischenberichts zum Download zur Verfügung:

www.suedzucker.de/de/Investor-Relations/ bzw.

www.suedzucker.de/en/Investor-Relations/

Das Geschäftsjahr der Südzucker AG weicht vom Kalenderjahr ab. Das 1. Halbjahr erstreckt sich über den Zeitraum 1. März bis 31. August.

Die auf den folgenden Seiten in Klammern gesetzten Zahlen betreffen den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. -zeitpunkt. Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

KONZERNZAHLEN zum 31. August 2015

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 3.331 3.482 - 4,3
EBITDA Mio. € 236 249 - 5,1
EBITDA-Marge % 7,1 7,1
Abschreibungen Mio. € - 102 - 102 - 0,1
Operatives Ergebnis Mio. € 134 147 - 8,6
Operative Marge % 4,0 4,2
Jahresüberschuss Mio. € 85 119 - 28,4
Cashflow und Investitionen
Cashflow Mio. € 216 247 - 12,3
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 167 168 - 0,3
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 167 168 - 0,1
Wertentwicklung
Sachanlagen1 Mio. € 2.867 2.769 3,5
Goodwill Mio. € 1.145 1.145 0,0
Working Capital Mio. € 1.608 1.696 - 5,2
Capital Employed Mio. € 5.732 5.723 0,2
Kapitalstruktur
Bilanzsumme Mio. € 7.701 7.921 - 2,8
Eigenkapital Mio. € 4.443 4.509 - 1,5
Nettofinanzschulden Mio. € 539 422 27,9
Eigenkapitalquote % 57,7 56,9
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) % 12,1 9,3
Aktie
Marktkapitalisierung per 31. August Mio. € 2.654 2.675 - 0,8
Gesamtzahl Aktien per 31. August Mio. Stück 204,2 204,2 0,0
Schlusskurs per 31. August 13,00 13,10 - 0,8
Ergebnis je Aktie per 31. August 0,22 0,37 - 40,5
Durchschnittliches Handelsvolumen/Tag Tsd. Stück 1.588 2.153 - 26,2
MDAX®-Schlusskurs per 31. August Punkte 19.678 16.085 22,3
Performance Südzucker-Aktie 1. März bis 31. August % - 4,6 - 35,0
Performance MDAX® 1. März bis 31. August % - 2,1 - 4,8
Mitarbeiter Konzern 17.002 17.235 - 1,4

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

IM ÜBERBLICK

1. Halbjahr 2015/16

Konzernumsatz liegt mit 3.331 (3.482) Mio. € um 4 % unter Vorjahr.
Operatives Konzernergebnis fällt durch Ergebnisreduzierung im Segment Zucker auf 134 (147) Mio. €.
Segment Zucker weist Umsatzrückgang und negatives Ergebnis durch deutlich gesunkene Quotenzuckererlöse in ganz Europa aus:
Umsatz: - 10 % auf 1.523 (1.699) Mio. €
Operatives Ergebnis: - 13 (68) Mio. €
Segment Spezialitäten zeigt durch Umsatzanstieg und geringere Kosten einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses:
Umsatz: + 4 % auf 886 (855) Mio. €
Operatives Ergebnis: 74 (45) Mio. €
Segment CropEnergies verzeichnet trotz Umsatzrückgang eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses aufgrund gestiegener Ethanolerlöse, gesunkener Nettorohstoffkosten und der operativen Vorjahresverluste der Bioethanolanlage in Wilton/Großbritannien, die seit der temporären Stilllegung der Anlage im Februar 2015 entfallen sind:
Umsatz: - 5 % auf 356 (372) Mio. €
Operatives Ergebnis: 40 (- 4) Mio. €
Segment Frucht verbucht leichten Umsatzanstieg, aber aufgrund rückläufiger Margen im Fruchtstaftkonzentratbereich einen Ergebnisrückgang:
Umsatz: + 2 % auf 566 (556) Mio. €
Operatives Ergebnis: 33 (38) Mio. €

Prognose für das Gesamtjahr 2015/16 angehoben

Rückgang des Konzernumsatzes auf jetzt rund 6,2 bis 6,4 (2014/15: 6,8) Mrd. € erwartet.
Operatives Ergebnis nunmehr in einer Bandbreite von 180 bis 230 (2014/15: 181) Mio. € erwartet.
Bei einem Capital Employed auf Vorjahresniveau ist mit einem zumindest stabilen ROCE zu rechnen.

Umsatz nach Segmenten 1. Halbjahr 2015/16

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1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- ---
Zucker 1.523 1.699 - 10,3
Spezialitäten 886 855 3,6
CropEnergies 356 372 - 4,5
Frucht 566 556 1,7
Konzern 3.331 3.482 -4,3

TABELLE 01

Operatives Ergebnis nach Segmenten 1. Halbjahr 2015/16

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1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- ---
Zucker - 13 68 -
Spezialitäten 74 45 65,9
CropEnergies 40 - 4 -
Frucht 33 38 - 15,1
Konzern 134 147 - 8,6

TABELLE 02

WIRTSCHAFTSBERICHT

Geschäftsentwicklung der Südzucker-Gruppe -Ertragslage

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 lag der Konzernumsatz mit 3.331 (3.482) Mio. € unter Vorjahr. Dem erwarteten Umsatzrückgang in den Segmenten Zucker und CropEnergies stand ein Umsatzanstieg in den Segmenten Spezialitäten und Frucht gegenüber. Im 2. Quartal lag der Konzernumsatz auf Vorjahresniveau.

Das operative Konzernergebnis lag im Berichtszeitraum mit 134 (147) Mio. € unter Vorjahr. Wesentliche Ursache war der erwartete deutliche Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Zucker. Im Segment Frucht lag das operative Ergebnis ebenfalls unter Vorjahr. In den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies hingegen konnte das operative Ergebnis deutlich gesteigert werden. Während im 1. Quartal das operative Konzernergebnis noch unter Vorjahr lag, konnte im 2. Quartal ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Maßgeblich hierfür waren die positive Entwicklung in den Segmenten CropEnergies und Spezialitäten sowie die Abschwächung des Ergebnisrückgangs im Segment Zucker.

ERGEBNIS DER BETRIEBSTÄTIGKEIT

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit in Höhe von 141 (173) Mio. € setzt sich aus dem operativen Ergebnis von 134 (147) Mio. €, dem Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von - 11 (7) Mio. € sowie dem Ergebnisbeitrag der at Equity einbezogenen Unternehmen von 18 (19) Mio. € zusammen.

Umsatz und operatives Ergebnis

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2. Quartal
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 1.703 1.709 - 0,4
EBITDA Mio. € 129 102 25,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 52 - 51 0,8
Operatives Ergebnis Mio. € 77 51 50,6
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 5 7 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 8 9 - 7,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 80 67 20,3
EBITDA-Marge % 7,6 6,0
Operative Marge % 4,5 3,0
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 95 102 - 6,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 95 102 - 6,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 3.331 3.482 - 4,3
EBITDA Mio. € 236 249 - 5,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 102 - 102 - 0,1
Operatives Ergebnis Mio. € 134 147 - 8,6
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 11 7 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 18 19 - 7,3
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 141 173 - 18,6
EBITDA-Marge % 7,1 7,1
Operative Marge % 4,0 4,2
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 167 168 - 0,3
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 167 168 - 0,1
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 320 309 3,5
Capital Employed Mio. € 5.732 5.723 0,2
Mitarbeiter 17.002 17.235 - 1,4

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 03

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in % 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.703 1.709 - 0,4 3.331 3.482 - 4,3
Operatives Ergebnis 77 51 50,6 134 147 - 8,6
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen - 5 7 - - 11 7 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 8 9 - 7,7 18 19 - 7,3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 80 67 20,3 141 173 - 18,6
Finanzergebnis - 22 - 13 69,2 - 27 - 21 28,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 58 54 8,0 114 152 - 25,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 13 - 12 16,7 - 29 - 33 - 13,4
Jahresüberschuss 45 42 5,7 85 119 - 28,4
davon Aktionäre der Südzucker AG 25 26 - 5,3 45 75 - 39,2
davon Hybrid-Eigenkapital 5 7 - 28,8 11 13 - 14,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 15 9 61,3 29 31 - 7,8
Ergebnis je Aktie (€) 0,12 0,13 - 7,7 0,22 0,37 -40,5

TABELLE 04

ERGEBNIS AUS RESTRUKTURIERUNG UND SONDEREINFLÜSSEN

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von - 11 (7) Mio. € resultierte überwiegend aus dem Segment CropEnergies und betraf die im 1. Halbjahr angefallenen Fixkosten der vorübergehend stillgelegten Bioethanolfabrik am Standort Wilton / Großbritannien.

ERGEBNIS AUS AT EQUITY EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN Das

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen belief sich auf 18 (19) Mio. €. Es entfiel mit 6 (5) Mio. € im Segment Zucker insbesondere auf das anteilige Ergebnis des britischen Handelshauses ED&F Man Holdings Ltd. sowie der Studen-Gruppe und der Vertriebs-Joint-Venture-Gesellschaft Maxi S.r.l. Im Segment Spezialitäten ist hierunter mit 12 (14) Mio. € das anteilige Ergebnis der Stärke- und Bioethanolaktivitäten der Hungrana-Gruppe ausgewiesen.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis hat sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 auf -27 (- 21) Mio. € erhöht. Der Nettozinsaufwand ging wegen eines gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufigen Durchschnittszinses auf - 16 (- 20) Mio. € zurück. Das sonstige Finanzergebnis belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres auf - 11 (- 1) Mio. € und war insbesondere durch bewertungsbedingte Währungsverluste aus der Finanzierung mittel- und südamerikanischer Tochtergesellschaften belastet.

STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

Bei einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 114 (152) Mio. € beliefen sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf - 29 (- 33) Mio. €. Die Konzernsteuerquote lag bei 25 (22) %.

JAHRESÜBERSCHUSS

Vom Jahresüberschuss von 85 (119) Mio. € entfielen 45 (75) Mio. € auf die Aktionäre der Südzucker AG, 11 (13) Mio. € auf das Hybrid-Eigenkapital und 29 (31) Mio. € auf die sonstigen nicht beherrschenden Anteile, die im Wesentlichen die Miteigentümer der AGRANA- sowie der CropEnergies-Gruppe betreffen.

ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie betrug 0,12 (0,13) € für das 2. Quartal und 0,22 (0,37) € für das 1. Halbjahr. Der Ermittlung lag der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 (204,2) Mio. ausstehenden Aktien zugrunde.

Investitionen und Finanzierung - Finanzlage

CASHFLOW

Der Cashflow erreichte 216 Mio. € nach 247 Mio. € im Vorjahreszeitraum bzw. 6,5 (7,1) % der Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten.

WORKING CAPITAL

Der Mittelzufluss aus dem Working Capital von 154 Mio. € resultierte maßgeblich aus dem Abbau der Vorräte im Verlauf des 1. Halbjahres, der die in dieser Periode gezahlten Verbindlichkeiten gegenüber den Rübenanbauern übertraf.

INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN

Die Investitionen in Sachanlagen (einschließlich immaterieller Vermögenswerte) beliefen sich auf 167 (168) Mio. €. Die Investitionen im Segment Zucker in Höhe von 83 (81) Mio. € entfielen überwiegend auf Ersatzinvestitionen sowie auf Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Logistik. Das Investitionsvolumen im Segment Spezialitäten in Höhe von 61 (55) Mio. € betraf im Wesentlichen den Bau der Stärkeanlage in Zeitz sowie die Inbetriebnahme des Biomassekessels am BENEO-Standort Pemuco / Chile. Die Investitionen im Segment CropEnergies in Höhe von 11 (11) Mio. € dienten der Optimierung der Produktionsanlagen. Im Segment Frucht betrafen die Investitionen von 12 (21) Mio. € überwiegend den Bereich Fruchtzubereitungen und hierbei die Installation weiterer Produktionskapazitäten.

AUFSTOCKUNGEN AN TOCHTERUNTERNEHMEN / KAPITALRÜCKKAUF

Die Aufstockungen an Tochterunternehmen im Vorjahr entfielen auf den Erwerb der Minderheitenanteile an der AGRANA Bioethanol GmbH durch die AGRANA Stärke GmbH. Der Kapitalrückkauf im 2. Quartal 2015/16 betraf das HybridEigenkapital mit einem Nominalvolumen von 20 Mio. €.

ENTWICKLUNG DER NETTOFINANZSCHULDEN

Die Nettofinanz-schulden von 593 Mio. € am 28. Februar 2015 konnten um 54 Mio. € auf 539 Mio. € am 31. August 2015 abgebaut werden. Hierbei wurden die Mittelabflüsse aus den Investitionen in Höhe von 167 Mio. €, aus den Gewinnausschüttungen von 118 Mio. € und aus dem Hybrid-Rückkauf von 19 Mio. € vollständig aus dem erwirtschafteten Cashflow in Höhe von 216 Mio. € sowie dem saisonbedingten Mittelzufluss von 154 Mio. € im Working Capital finanziert. Im Vorjahreszeitraum haben sich die Nettofinanzschulden von 536 Mio. € am 28. Februar 2014 um 114 Mio. € auf 422 Mio. € am 31. August 2014 reduziert. Ursächlich für den stärkeren Abbau war neben einem höheren Cashflow von 247 Mio. € insbesondere der stärkere saisonbedingte Mittelzufluss von 237 Mio. € im Working Capital.

Finanzierungsrechnung

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in % 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- --- --- ---
Cashflow 115 94 21,5 216 247 - 12,3
Zunahme (-) /Abnahme (+) des Working Capitals 425 430 - 1,3 154 237 - 34,9
Investitionen in Sachanlagen
Segment Zucker 51 52 - 1,2 83 81 3,9
Segment Spezialitäten 33 30 8,3 61 55 10,3
Segment CropEnergies 3 9 - 66,7 11 11 - 6,1
Segment Frucht 8 11 - 26,9 12 21 - 41,3
Summe Investitionen in Sachanlagen1 95 102 - 6,7 167 168 - 0,3
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 0 0 - 0 0 -
Investitionen gesamt 95 102 - 6,9 167 168 - 0,1
Aufstockungen an Tochterunternehmen 0 0 - 0 30 - 100,0
Kapitalrückkauf (-) / -erhöhung (+) - 19 0 - - 19 0 -
Gewinnausschüttungen - 118 - 168 - 30,2 - 118 - 172 - 31,6

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 05

Bilanz - Vermögenslage

Bilanz

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Mio. € 31. August 2015 31. August 2014 + / -in %
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 1.183 1.188 - 0,4
Sachanlagen 2.830 2.727 3,8
Übrige Vermögenswerte 488 610 - 20,0
Langfristige Vermögenswerte 4.501 4.525 - 0,5
Vorräte 1.316 1.437 - 8,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 991 960 3,2
Übrige Vermögenswerte 893 999 - 10,6
Kurzfristige Vermögenswerte 3.200 3.396 - 5,7
Bilanzsumme 7.701 7.921 - 2,8
Passiva
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 3.133 3.160 - 0,8
Hybrid-Eigenkapital 664 684 - 2,9
Sonstige nicht beherrschende Anteile 646 665 - 2,9
Eigenkapital 4.443 4.509 - 1,5
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 750 785 - 4,5
Finanzverbindlichkeiten 773 671 15,2
Übrige Schulden 293 321 - 8,7
Langfristige Schulden 1.816 1.777 2,2
Finanzverbindlichkeiten 377 538 - 30,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 482 493 - 2,2
Übrige Schulden 583 604 - 3,5
Kurzfristige Schulden 1.442 1.635 - 11,8
Bilanzsumme 7.701 7.921 - 2,8
Nettofinanzschulden 539 422 27,9
Eigenkapitalquote in % 57,7 56,9
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 12,1 9,3

TABELLE 06

LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 24 Mio. € auf 4.501 (4.525) Mio. €. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich - bei einem unveränderten Geschäfts- oder Firmenwert - leicht auf 1.183 (1.188) Mio. € reduziert. Die Sachanlagen stiegen um 103 Mio. € auf 2.830 (2.727) Mio. € infolge der zwischenzeitlichen Investitionen abzüglich aufgelaufener Abschreibungen an. Die übrigen Vermögenswerte in Höhe von 488 (610) Mio. € beinhalten mit 320 (309) Mio. € die Buchwerte der at Equity einbezogenen Unternehmen. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 122 Mio. € ist unter anderem auf die Umgliederung von Wertpapieren in die kurzfristigen Vermögenswerte zurückzuführen.

KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE

Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen um 196 Mio. € auf 3.200 (3.396) Mio. € zurück. Wesentliche Ursache hierfür ist der Rückgang der Vorratsbestände - insbesondere im Segment Zucker - um insgesamt 121 Mio. € auf 1.316 (1.437) Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 31 Mio. € auf 991 (960) Mio. €. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 106 Mio. € auf 893 (999) Mio. € resultiert maßgeblich aus den reduzierten flüssigen Mitteln, die die ausweisbedingte Erhöhung des Bestands kurzfristiger Wertpapiere übertrafen.

EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital ist um 66 Mio. € auf 4.443 (4.509) Mio. € zurückgegangen; die Eigenkapitalquote lag bei einer gesunkenen Bilanzsumme entsprechend mit 58 (57) % leicht über Vorjahresniveau. Der Rückgang des Eigenkapitals der Aktionäre der Südzucker AG um 27 Mio. € auf 3.133 (3.160) Mio. € resultiert unter anderem aus dem rückläufigen Periodenergebnis. Das Hybrid-Eigenkapital von 664 (684) Mio. € wurde in einem Nominalvolumen von 20 Mio. € zurückgekauft. Die sonstigen nicht beherrschenden Anteile reduzierten sich um 19 Mio. € auf 646 (665) Mio. €.

LANGFRISTIGE SCHULDEN

Die langfristigen Schulden sind um 39 Mio. € auf 1.816 (1.777) Mio. € gestiegen. Die Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich um 102 Mio. € auf 773 (671) Mio. €. Dagegen reduzierten sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 35 Mio. € auf 750 (785) Mio. € infolge der Anpassung der Berechnungsparameter, die insbesondere den Abzinsungssatz von 2,25 % zum 31. August 2015 betraf; zum 31. August 2014 bzw. 28. Februar 2015 waren hier Abzinsungssätze von 2,50 % bzw. 1,75 % zugrunde zu legen. Die übrigen Schulden sind um 21 Mio. € auf 293 (321) Mio. € zurückgegangen; darin enthalten sind Steuerschulden in Höhe von 85 (110) Mio. €.

KURZFRISTIGE SCHULDEN

Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich um 193 Mio. € auf 1.442 (1.635) Mio. €. Dabei reduzierten sich die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 161 Mio. € auf 377 (538) Mio. €. Gleichzeitig wurden die übrigen Schulden, die sich aus sonstigen Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten zusammensetzen, um 28 Mio. € auf 583 (604) Mio. € abgebaut. Daneben gingen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 11 Mio. € auf 482 (493) Mio. € zurück.

NETTOFINANZSCHULDEN

Die Nettofinanzschulden haben sich um 117 Mio. € auf 539 (422) Mio. € zum 31. August 2015 erhöht; dies entspricht 12 (9) % des Eigenkapitals.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015/16 mit 17.002 (17.235) unter Vorjahresniveau.

Mitarbeiter nach Segmenten

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- ---
Zucker 7.189 7.436 - 3,3
Spezialitäten 4.236 4.338 - 2,4
CropEnergies 411 434 - 5,4
Frucht 5.166 5.027 2,8
Konzern 17.002 17.235 - 1,4

TABELLE 07

Segment Zucker

Marktentwicklung, wirtschaftliches Umfeld, Rahmenbedingungen

WELTZUCKERMARKT

In seiner 4. Schätzung der Weltzuckerbilanz zum Wirtschaftsjahr 2014/15 (1. Oktober bis 30. September) vom Juli 2015 erwartet das deutsche Analystenhaus F. O. Licht nun mit 182,6 (182,1) Mio. t eine Zuckererzeugung auf Vorjahresniveau und ein weiteres Wachstum des Verbrauchs auf 178,7 (175,9) Mio. t. Unter Berücksichtigung sonstiger Mengenveränderungen steigen die Bestände auf 79,3 (77,2) Mio. t Zucker bzw. 44,4 (43,9) % eines Jahresverbrauchs.

Im Verlauf des 1. Halbjahres des Geschäftsjahres 2015/16 stieg der Weltmarktpreis für Weißzucker von 331 €/t zunächst kurzzeitig auf rund 350 €/t an, fiel aber dann sogar auf unter 300 €/t und lag zum Ende des Berichtszeitraumes bei 304 €/t. Dabei war die drastische Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem US-Dollar von erheblicher Bedeutung. Durch diese Abwertung blieb der Wert der Exporte für den weltgrößten Zuckerexporteur, Brasilien, in Real trotz fallender Weltmarktnotierungen in US-Dollar stabil.

Weltmarktpreise für Zucker

1. September 2012 bis 31. August 2015, London, nächster gehandelter Terminmonat

GRAFIK 01

EU-ZUCKERMARKT

Im abgelaufenen Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2014/15 wurde bei europaweiten Rekorderträgen bei der europäischen Rübenzuckerproduktion die EU-Zuckerquote erfüllt und eine sehr hohe Nichtquotenzuckermenge erzeugt. Infolge drastisch gesunkener Zuckerpreise in der EU blieben die Präferenzimporte im zurückliegenden ZWJ deutlich unter dem Vorjahr. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang der Quoten-zuckerendbestände zum Ende des ZWJ 2014/15.

In dem nun begonnenen ZWJ 2015/16 wurde aufgrund der beschränkten Vermarktungsmöglichkeiten des in der Rekordernte des Vorjahres erzeugten Nichtquotenzuckers und der damit verbundenen notwendigen Übertragung dieser Zuckermengen auf das neue Wirtschaftsjahr 2015/16 die Anbaufläche EU-weit erheblich eingeschränkt. Gleichzeitig werden die Erträge unter dem Rekordniveau des Vorjahres erwartet. Es wird daher mit einem deutlichen Rückgang der Rübenzuckerproduktion in der EU gerechnet. Infolge der hohen Übertragung aus dem Vorjahr wird aber trotzdem von einer Erfüllung der Quote und einer ausreichenden Nichtquotenzuckererzeugung ausgegangen. Für einen Anstieg der Präferenzimporte wäre ein Preisniveau in der EU notwendig, welches die Vermarktung der Importe mindestens kostendeckend ermöglichen würde. Zum Ende des ZWJ 2015/16 wird nochmals ein Rückgang der Quotenzucker-bestände erwartet. Dennoch ist der europäische Zuckermarkt durch das EU-Rübenzuckerangebot ausreichend versorgt.

EU-Preis-Reporting Zucker

1. August 2012 bis 31. Juli 2015 €/t Ww.

Quelle: EU-Kommission, AGRI C4.

GRAFIK 02

Im EU-Preis-Reporting bewegen sich die Durchschnittspreise nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr seit März 2015 mit durchschnittlich zwischen 414 und 419 €/t loser Zucker (ab Werk) weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.

Für das ZWJ 2014/15 wurden - wie im Vorjahr - Exportlizenzen für Nichtquotenzucker in Höhe von 1,35 Mio. t freigegeben. Für das ZWJ 2015/16 wurde Anfang Oktober in Höhe von 0,65 Mio. t die erste Tranche der Exportlizenzen vergeben. Bis einschließlich des ZWJ 2016/17 wurde eine zollfreie Importquote in Höhe von jährlich 0,4 Mio. t für Nichtquotenzucker zur Verwendung in der chemischen, pharmazeutischen und Fermentationsindustrie eröffnet, die in den Vorjahren aber nur in geringem Umfang genutzt wurde.

ENERGIEMARKT

Im 2. Quartal 2015/16 geriet der Rohölpreis angesichts der anhaltenden globalen Überversorgung bei gleichzeitig wahrgenommener Nachfrageschwäche der Weltwirtschaft in den Sog der weltweiten Baisse für Rohstoffpreise. Der Abwärtstrend beschleunigte sich Ende Juli, als die Abwertung des Renminbi eine deutliche konjunkturelle Abkühlung der chinesischen Wirtschaft signalisierte. Im Verlauf des 2. Quartals reduzierte sich der Rohölpreis der Nordseesorte Brent um mehr als 30 % von 63 USD/Barrel auf ein 6-Jahres-Tief von 42 USD/Barrel. Am 31. August 2015 notierte Brent bei 48 USD/Barrel, nachdem sich die Aktienmärkte etwas erholt hatten. Die Gaspreise gaben im Verlauf des 2. Quartals 2015/16 um 16 % nach und notierten zeitweise bei 19,00 €/MWh.

EU-ZUCKERPOLITIK, WTO-VERHANDLUNGEN UND FREIHANDELSABKOMMEN

Im Berichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2014/15 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment Zucker) auf Seite 58 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der EU-Zuckerpolitik, WTO-Verhandlungen und Freihandelsabkommen ergeben.

Geschäftsentwicklung - Segment Zucker

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

Der Umsatz im Segment Zucker ging im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 auf 1.523 (1.699) Mio. € zurück. Der Rückgang schwächte sich im 2. Quartal ab. Mit Beginn des ZWJ 2014/15 im Oktober 2014 sanken die Quotenzuckererlöse in der EU nochmals deutlich. Dieser Rückgang wirkt nun im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum nach. Der Zuckerabsatz lag über Vorjahr. Die Exportpreise für Nichtquotenzucker lagen weltmarktpreisbedingt unter dem Niveau des Vorjahres.

Geschäftsentwicklung - Segment Zucker

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2. Quartal
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 812 835 - 2,9
EBITDA Mio. € 15 38 - 57,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 15 - 15 4,1
Operatives Ergebnis Mio. € 0 23 - 95,3
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € 2 12 - 99,1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 2 2 13,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 4 37 - 89,8
EBITDA-Marge % 2,0 4,5
Operative Marge % 0,1 2,8
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 51 52 - 1,2
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 51 52 - 0,4
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 1.523 1.699 - 10,3
EBITDA Mio. € 16 97 - 82,9
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 29 - 29 - 2,1
Operatives Ergebnis Mio. € - 13 68 -
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € 2 12 - 99,1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 6 5 13,2
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 5 85 -
EBITDA-Marge % 1,1 5,7
Operative Marge % - 0,8 4,0
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 83 81 3,9
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 83 81 4,2
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 254 243 4,4
Capital Employed Mio. € 3.047 3.052 - 0,1
Mitarbeiter 7.189 7.436 - 3,3

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 08

Im 2. Quartal setzte sich die Stabilisierung des operativen Ergebnisses im Vergleich zu den vorhergehenden Quartalen auf niedrigem Niveau fort. Trotzdem ergab sich im Berichtszeitraum erwartungsgemäß ein operativer Verlust von - 13 (68) Mio. €. Obwohl die Quotenzuckererlöse sich mittlerweile stabilisiert haben, liegen sie deutlich unter dem Vorjahresniveau, was den Ergebnisrückgang im Wesentlichen verursachte.

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen belief sich im Segment Zucker auf 6 (5) Mio. € und umfasste -neben den anteiligen Ergebnissen der Studen-Gruppe sowie der Vertriebs-Joint-Venture-Gesellschaft Maxi S.r.l. - insbesondere das anteilige Ergebnis des britischen Handelshauses ED&F Man Holdings Ltd.

RÜBENANBAU UND KAMPAGNE 2015/16

Trockenheit und Hitze spiegeln sich in einer unterdurchschnittlichen Ertragserwartung in der Südzucker-Gruppe von knapp 70 (84) t/ha wider. Der Zuckergehalt wurde durch die Witterung positiv beeinflusst und liegt über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

Die Kampagne startete in diesem Jahr in einigen Werken ab Anfang September. Die deutschen Werke begannen erst Anfang Oktober mit der Rübenverarbeitung.

INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN

Die Investitionen in Höhe von 83 (81) Mio. € entfielen überwiegend auf Ersatzinvestitionen und auf Investitionen in Effizienzverbesserungen wie bei der Schneidmaschinenstation in Offstein, der Melasse-Entzuckerung in Tulln / Österreich oder der Pressschnitzelaufbereitung in Roye / Frankreich. Weitere Schwerpunktthemen sind Energieeinsparungen, z. B. bei der Erneuerung der Verdampfstation in Leopoldsdorf / Österreich sowie im Bereich der Zuckertrocknung in Tienen / Belgien. Hervorzuheben sind zudem Logistik- und Infrastrukturprojekte, wie sie in den Werken Plattling und Zeitz sowie in Tienen / Belgien und in Kaposvar / Ungarn umgesetzt werden.

Segment Spezialitäten

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

Im Segment Spezialitäten stieg der Umsatz im Berichtszeitraum auf 886 (855) Mio. €.

Geschäftsentwicklung - Segment Spezialitäten

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2. Quartal
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 441 422 4,7
EBITDA Mio. € 56 38 45,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 19 - 18 3,8
Operatives Ergebnis Mio. € 37 20 84,0
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 6 7 - 15,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 42 27 55,2
EBITDA-Marge % 12,7 9,1
Operative Marge % 8,3 4,7
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 33 30 8,3
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 33 30 8,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 886 855 3,6
EBITDA Mio. € 112 82 38,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 38 - 37 4,4
Operatives Ergebnis Mio. € 74 45 65,9
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 2 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 12 14 - 15,8
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 84 59 44,3
EBITDA-Marge % 12,7 9,5
Operative Marge % 8,4 5,2
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 61 55 10,3
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 61 55 10,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 64 65 - 0,3
Capital Employed Mio. € 1.388 1.337 3,8
Mitarbeiter 4.236 4.338 - 2,4

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 09

Dieser Zuwachs ist auf eine positive Absatzentwicklung zurückzuführen, die die rückläufigen Nebenprodukterlöse in der Division Stärke mehr als ausgleichen konnte. Darüber hinaus wirkte die Abwertung des Euro umsatzsteigernd.

Beim operativen Ergebnis setzte sich die positive Entwicklung mit einem deutlichen Anstieg auf 74 (45) Mio. € im 1. Halbjahr 2015/16 fort, wozu sämtliche Divisionen beitrugen. Der Ergebniszuwachs wird dabei neben der positiven Absatz- und Umsatzentwicklung von weiterhin rückläufigen Rohstoffkosten getragen.

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in Höhe von 12 (14) Mio. € betraf im Wesentlichen das anteilige Ergebnis der Stärke- und Bioethanolaktivitäten der Hungrana-Gruppe.

INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN

Die Investitionen im Segment Spezialitäten von 61 (55) Mio. € betrafen in der Division BENEO maßgeblich Effizienzsteigerungen sowie die Inbetriebnahme des Biomassekraftwerks zur Verbesserung der Energiewirtschaft am Standort Pemuco / Chile. In der Division Stärke waren die bedeutendsten Projekte die Errichtung der Weizenstärkeanlage am Standort Zeitz und die Kapazitätserweiterung in Aschach / Österreich. Bei Freiberger sind die Erweiterungs-Investitionen in Westhoughton / Großbritannien zu erwähnen.

Segment CropEnergies

Marktentwicklung, wirtschaftliches Umfeld, Rahmenbedingungen

ETHANOLMARKT

Marktbeobachter gehen davon aus, dass die weltweite Bioethanolproduktion im Jahr 2015 um 1,0 % auf 113,4 Mio. m3 ansteigen wird. Dies resultiert aus der um 1,4 % auf 95,7 Mio. m3 gewachsenen Produktion von Kraftstoffethanol.

In den USA wird für 2015 mit einer Bioethanolproduktion von 56,0 Mio. m3 (+ 0,4 %) und einem deutlichen Anstieg der Nettoexporte um 22 % auf 3,4 Mio. m3 gerechnet. Angesichts des massiven Produktionsüberschusses in den USA notierte der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) von März bis August 2015 nahezu ausnahmslos unter der Marke von 400 €/m3 . Ende August 2015 herrschten dabei Preise von umgerechnet rund 345 €/m3 vor. Zum niedrigen Preisniveau trug auch der weiterhin niedrige Ölpreis bei.

In Brasilien soll sich die Bioethanolproduktion im Zuckerwirtschaftsjahr 2015/16 auf 28,6 Mio. m3 (- 1,3 %) belaufen. Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Inlandsnachfrage auf 28,7 Mio. m3 (+ 7,0 %) wird mit einer ausgeglichenen Versorgungsbilanz gerechnet. Die höhere Inlandsnachfrage ist unter anderem auf die Anhebung der Mindestbeimischung von Bioethanol auf 27 Vol.-% (E27) ab Mitte März 2015 zurückzuführen. Trotz der dynamischen Nachfrageentwicklung sind die Ethanolpreise im Berichtszeitraum auf umgerechnet rund 330 €/m3 gesunken. Hierzu haben der gute Verlauf der bisherigen Zuckerrohrernte und die Abwertung des brasilianischen Real beigetragen, der seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar rund ein Viertel an Wert verloren hat.

Dagegen konnten sich die Ethanolpreise in Europa den negativen internationalen Vorgaben weitgehend entziehen und setzten ihren Erholungskurs fort. Nachdem sie Anfang Juni 2015 bei rund 535 €/m3 lagen, stiegen die Preise bis Ende August 2015 auf 560 €/m3 FOB Rotterdam. Diese Entwicklung ist unter anderem auf einen saisonalen Nachfrageanstieg zurückzuführen, der auf eine knappe Versorgungslage insbesondere am europäischen Haupthandelsplatz für Bioethanol in Rotterdam traf.

Angesichts eines rückläufigen Verbrauchs von Ottokraftstoffen und ohne Impulse durch höhere Beimischungsvorgaben wird für das Jahr 2015 mit einem leichten Rückgang des Verbrauchs von Kraftstoffethanol in der EU um 5,4 % auf 5,0 (5,3) Mio. m3 gerechnet. Während eine Ethanolproduktion in der EU in 2015 mit unverändert 7,3 (7,3) Mio. m3 erwartet wird, soll sich die Produktion von Kraftstoffethanol entsprechend auf 5,1 (5,3) Mio. m3 reduzieren. Damit wird auch 2015 das vorhandene Potenzial einer schnellen und kostengünstigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen nicht ausgenutzt. Eine zeitnahe E10-Einführung in weiteren EU-Mitgliedsstaaten ist daher sinnvoll und würde die Dekarbonisierung im Transportsektor beschleunigen.

In Deutschland soll der Kraftstoffethanolverbrauch im Jahr 2015 um 4,8 % auf 1,4 Mio. m3 sinken. Vorläufigen Verbrauchsdaten zufolge ist der Kraftstoffethanolabsatz in Deutschland von Januar bis Juni 2015 um 3,7 % auf rund 710 Tsd. m3 zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum fiel der Absatz von Ottokraftstoffen um 2 % auf 8,9 Mio. t. Angesichts eines Absatzrückgangs um 11,0 % auf 1,2 Mio. t reduzierte sich der Marktanteil von E10 am Ottokraftstoffmarkt auf 14,1 (15,5) %.

EU-Mengenbilanz Bioethanol

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Mio. m3 2015 2014 2013
Anfangsbestand 2,0 2,0 2,1
Erzeugung 7,3 7,3 6,7
Import 0,5 0,7 1,1
Verbrauch - 7,5 - 7,7 - 7,8
Export - 0,3 - 0,3 - 0,1
Endbestand 2,0 2,0 2,0

Quelle: F. O. Licht. Schätzung der EU-Mengenbilanz Bioethanol, August 2015.

TABELLE 10

GETREIDEMARKT

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner Schätzung vom 11. September 2015 von einer Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2015/16 von 2.006 Mio. t (-0,8 %) aus, die damit nur leicht unter der letztjährigen Rekordernte liegt. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 1.998 Mio. t (+ 0,7 %) wird mit einem weiteren Anstieg der Lagerbestände auf 451 (444) Mio. t gerechnet. Die EU-Kommission erwartet im Getreidewirtschaftsjahr 2015/16 einen Rückgang der EU-Getreideernte um rund 10 %. Mit einer Erzeugung von 297 Mio. t soll jedoch der erwartete Verbrauch von 283 Mio. t Getreide einmal mehr deutlich übertroffen werden. Mit einem Nettoexport von 26 (36) Mio. t Getreide trägt die EU unverändert in hohem Maße zur Versorgung des Weltmarkts bei. Zur Herstellung von Bioethanol werden voraussichtlich nur 11 Mio. t verwendet, wobei rund ein Drittel dieser Menge wieder als Lebens- und Futtermittel in den Markt zurückfließt.

Der Rückgang der europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris auf 160 €/t per Ende August 2015 spiegelt ungeachtet der geringeren EU-Getreideernte die gute Versorgungslage weltweit wider. Die Preise liegen um rund 25 €/t unter dem Niveau von Anfang Juni 2015.

Das USDA erwartet für das Wirtschaftsjahr 2015/16 abermals eine Rekordernte für Sojabohnen von 320 (319) Mio. t und einen weiteren Aufbau der weltweiten Lagerbestände auf 85 (79) Mio. t. Der 1-Monats-Future für Sojabohnen an der CBOT fiel Ende August 2015 als Reaktion hierauf erstmals seit Oktober 2009 wieder unter die Marke von 9 USD/ Bushel1 , was rund 295 €/t entsprach. Die Rapsschrotpreise sanken ebenfalls von Anfang Juni 2015 bis Ende August 2015 um rund 50 €/t auf ca. 230 €/t.

1 Ein Bushel Sojabohnen entspricht 27,216 kg Sojabohnen.

Geschäftsentwicklung - Segment CropEnergies

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2. Quartal
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 175 181 - 3,2
EBITDA Mio. € 35 0 -
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 9 - 9 - 4,5
Operatives Ergebnis Mio. € 26 - 9 -
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 4 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 - 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 22 - 9 -
EBITDA-Marge % 19,7 0,0
Operative Marge % 14,9 - 4,9
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 3 9 - 66,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 3 9 - 66,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 356 372 - 4,5
EBITDA Mio. € 57 14 > 100
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 17 - 18 - 4,5
Operatives Ergebnis Mio. € 40 - 4 -
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 9 - 1 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 - 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 31 - 5 -
EBITDA-Marge % 16,0 3,6
Operative Marge % 11,2 - 1,2
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 11 11 - 6,1
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 11 11 - 6,1
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 2 1 21,4
Capital Employed Mio. € 501 537 - 6,8
Mitarbeiter 411 434 - 5,4

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 11

ERNEUERBARE-ENERGIEN-RICHTLINIE, KRAFTSTOFFQUALITÄTSRICHTLINIE, EUROPÄISCHES KLIMA- UND ENERGIEPAKET

Nach der Zustimmung von Europäischem Parlament und Rat der Europäischen Union zur Änderung der Erneuerbare-EnergienRichtlinie und der Kraftstoffqualitätsrichtlinie wurde die sogenannte iLUC-Richtlinie am 10. September 2015 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Mitgliedsstaaten müssen die Richtlinie bis 2017 umsetzen. Die Einigung sieht vor, dass 7 % der vorgegebenen 10 % an erneuerbaren Energien im Transportsektor aus konventionellen Biokraftstoffen stammen dürfen. Die restlichen 3 % sollen zum einen durch die Doppelanrechnung von Biokraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen erreicht werden - diese werden teilweise mit einer Unterquote von mindestens 0,5 % zusätzlich gefördert -zum anderen wird die im Schienen- und Straßenverkehr genutzte Elektrizität mehrfach angerechnet.

Geschäftsentwicklung - Segment CropEnergies

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

Im Segment CropEnergies ging der Umsatz trotz einer anhaltenden Erholung der Ethanolerlöse im 1. Halbjahr auf 356 (372) Mio. € zurück. Dies ist insbesondere auf geringere Produktions- und Absatzmengen infolge der temporären Stilllegung der Anlage in Wilton / Großbritannien sowie einer Revisionsphase in Wanze / Belgien zurückzuführen.

Die positive Ergebnisentwicklung setzte sich im zweiten Quartal fort, sodass das operative Ergebnis im 1. Halbjahr deutlich von - 4 auf 40 Mio. € anstieg. Die gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau zuletzt deutlich höheren Ethanolerlöse konnten in Verbindung mit rückläufigen Nettorohstoffkosten die geringeren Absatzmengen mehr als ausgleichen. Die Produktionspause der Anlage in Wilton / Großbritannien führte zudem neben einer Verbesserung der operativen Kostenstruktur zu Kosteneinsparungen.

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von - 9 (- 1) Mio. € betraf die im 1. Halbjahr angefallenen Fixkosten der vorübergehend stillgelegten Bioethanolfabrik am Standort Wilton / Großbritannien.

INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN

Die Investitionen beliefen sich auf 11 (11) Mio. € und dienen insbesondere der Verbreiterung des Produktportfolios und der Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen an den Standorten in Belgien und Deutschland.

Segment Frucht

Marktentwicklung, wirtschaftliches Umfeld, Rahmenbedingungen

ABSATZMÄRKTE

Bei Fruchtzubereitungen steht einem weiterhin geringfügigen Nachfragerückgang in der EU ein leichtes Wachstum in den außereuropäischen Märkten gegenüber. Makroökonomische und politische Probleme verlangsamen jedoch die Marktentwicklung in den Wachstumsregionen Osteuropa (Russland, Ukraine, Weißrussland), Nordafrika (Ägypten, Algerien), Naher Osten und Argentinien. Märkte wie Brasilien, China oder die Türkei zeigen weiterhin einen positiven Trend. Die Absatzsituation in Mexiko hat sich seit Juni aufgrund einer guten Nachfrage nach Fruchtzubereitungen für die Backwarenindustrie positiv entwickelt.

Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate führten niedrige Apfelpreise aufgrund hoher Erntemengen und der Importsanktionen Russlands für Frischobst aus der EU zu deutlich gesunkenen Apfelsaftkonzentratpreisen in der Kampagne 2014. In den letzten Wochen - die Apfelkampagne 2015 läuft gerade an -sind die Verkaufspreise in Europa aufgrund geringer Rohstoffmengen wieder gestiegen. Die Wettbewerbssituation für chinesisches Apfelsaftkonzentrat ist weiterhin herausfordernd. Es wird hier abzuwarten sein, wie sich die lokale, soeben erst angelaufene Verarbeitungssaison entwickeln wird. Die russischen Importbeschränkungen für Waren aus der Ukraine machen einen Import der lokal produzierten Mengen in die EU weiterhin notwendig, um sie dann zentral weiterzuvermarkten.

ROHSTOFFMÄRKTE

Im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen sind die Frühjahrs- und Sommerernten im Wesentlichen abgeschlossen. Die Ernteerträge zu Beginn des Sommers waren größtenteils gut, in der Folge führte die Trockenheit in Europa aber zu Ertragseinbußen und steigenden Fruchtpreisen (z. B. bei Pfirsichen und Aprikosen). Die Situation verschärfte sich noch bei den späten Fruchternten (z. B. Himbeeren und Brombeeren) in Zentral- und Osteuropa, wo die Erträge nur noch unter 50 % eines durchschnittlichen Jahres lagen.

Bei tropischen Früchten führte die nachteilige Währungsentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar neben regionalen Missernten bei Mango und Ananas zu empfindlichen Preiserhöhungen. In den USA stiegen aufgrund einer belebten Nachfrage und einer nicht ausreichenden Inlandsversorgung die Preise für Erdbeeren.

Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate führte die Dürre der Sommermonate zu qualitativen und quantitativen Einbußen bei Beerenfrüchten in Europa. Bei Äpfeln ist ein eingeschränktes Größenwachstum zu erkennen, was auch ein geringeres Gewicht der Früchte zur Folge hat. In der Apfelkampagne 2015, die Mitte September angelaufen ist, wird daher mit einer unter dem Vorjahr liegenden Ernte- und Verarbeitungsmenge und folglich auch höheren Rohstoffpreisen gerechnet.

Geschäftsentwicklung - Segment Frucht

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

Der Umsatz im Segment Frucht stieg leicht auf 566 (556) Mio. €. Dabei konnten die weiterhin rückläufigen Erlöse bei Apfelsaftkonzentraten durch Absatz- und Erlössteigerungen im Fruchtzubereitungsgeschäft mehr als ausgeglichen werden.

Die rückläufige Ergebnisentwicklung hielt jedoch auch im zweiten Quartal an, sodass sich das operative Ergebnis im 1. Halbjahr 2015/16 deutlich auf 33 (38) Mio. € reduzierte. Hierzu trug insbesondere die weiterhin erlösbedingt rückläufige Marge im Fruchtsaftkonzentratgeschäft bei, die nicht durch die anhaltend positive Umsatzentwicklung bei Fruchtzubereitungen ausgeglichen werden konnte.

INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN

Die Investitionen beliefen sich auf 12 (21) Mio. €. In der Division Fruchtzubereitungen wurden Investitionen im Bereich Kapazitätserweiterung, wie z. B. die Installation einer weiteren Produktionslinie im neuen Fruchtzubereitungswerk in den USA sowie Erweiterungsprojekte in Australien, vorgenommen. In der Division Fruchtsaftkonzentrate wurden vorrangig Ersatzinvestitionen begonnen.

Geschäftsentwicklung - Segment Frucht

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2. Quartal
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 275 271 1,4
EBITDA Mio. € 23 26 - 14,9
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 9 - 9 - 5,4
Operatives Ergebnis Mio. € 14 17 - 20,1
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 2 - 5 - 76,1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 12 12 0,8
EBITDA-Marge % 8,1 9,7
Operative Marge % 4,9 6,2
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 8 11 - 26,9
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 8 11 - 26,9
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. Halbjahr
2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 566 556 1,7
EBITDA Mio. € 51 56 - 10,9
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 18 - 18 - 1,7
Operatives Ergebnis Mio. € 33 38 - 15,1
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 2 - 4 - 71,7
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 31 34 - 7,4
EBITDA-Marge % 8,8 10,1
Operative Marge % 5,7 6,9
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 12 21 - 41,3
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 12 21 - 41,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Capital Employed Mio. € 796 797 - 0,1
Mitarbeiter 5.166 5.027 2,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 13

NACHTRAGSBERICHT

Seit dem 31. August 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Als international tätiges Unternehmen ist die SüdzuckerGruppe gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen und unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Informationen zum Risikomanagementsystem und zur Risiko- und Chancensituation finden Sie im Geschäftsbericht 2014/15 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 80 bis 91 sowie im "Wirtschaftsbericht" im Rahmen der Erläuterung der Segmente.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte haben wir keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Südzucker-Gruppe gefährden.

PROGNOSEBERICHT

Konzernentwicklung

Wie bereits ad hoc am 22. September 2015 veröffentlicht, gehen wir für das Geschäftsjahr 2015/16 nunmehr von einem Konzernumsatz von 6,2 bis 6,4 (2014/15: 6,8) Mrd. € aus. Dabei erwarten wir einen deutlichen Umsatzrückgang in den Segmenten Zucker und CropEnergies, eine leichte Umsatzerhöhung im Segment Spezialitäten sowie einen Umsatz im Segment Frucht mindestens auf Vorjahresniveau.

Beim operativen Ergebnis sehen wir nunmehr eine Bandbreite von 180 bis 230 (2014/15: 181) Mio. €. Im Segment Zucker erwarten wir einen deutlichen Ergebnisrückgang. Im Segment Spezialitäten gehen wir von einem Ergebnis über dem Vorjahresniveau, im Segment CropEnergies von einer deutlichen Verbesserung aus. Im Segment Frucht erwarten wir, das gute Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres zumindest bestätigen zu können.

Bei einem Capital Employed auf Vorjahresniveau ist aufgrund der angepassten Ergebnisbandbreite mit einem zumindest stabilen ROCE zu rechnen.

Das operative Konzernergebnis für das 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 wird über dem Vorjahresniveau liegen.

Segment Zucker

Im Segment Zucker gehen wir von einem weiteren deutlichen Umsatzrückgang aus, da sich das seit Beginn des Zuckerwirtschaftsjahres 2014/15 am 1. Oktober 2014 nochmals verminderte Erlösniveau nun im gesamten Geschäftsjahr auswirkt.

Auch das operative Ergebnis wird sich daher aus heutiger Sicht nochmals deutlich verschlechtern, sodass im Segment Zucker ein operativer Verlust in der Bandbreite von 50 bis 100 Mio. € erwartet wird.

In den vergangenen Jahren wurden niedrigere Erlöse durch sinkende Rohstoffpreise teilweise kompensiert. In der Kampagne 2014 wurde nun der in der EU-Agrarmarktordnung bis 2017 vorgeschriebene Rübenmindestpreis erreicht. Dadurch können die Belastungen aus den gesunkenen Erlösen nicht mehr durch niedrigere Rohstoffkosten aufgefangen werden.

Die eingeleiteten Kosteneinsparungen greifen, können aber nur einen Teil des Erlösrückgangs abfedern. Während infolge der langen Kampagne 2014 zunächst Entlastungen durch geringere fixe Stückkosten wirken, ist aufgrund der Anbaueinschränkungen für das Jahr 2015 mit einer kürzeren Kampagne und damit wieder mit steigenden fixen Stückkosten zu rechnen. Die Anbaueinschränkung war wegen der begrenzten Vermarktungsmöglichkeiten infolge des EU-Quotensystems und der WTO-Exportbeschränkungen notwendig. Die Beschränkung der Vermarktungsmöglichkeiten entfällt 2017.

Trotz eines niedrigeren Capital Employed wird sich durch den erwarteten operativen Verlust ein negativer ROCE einstellen.

Segment Spezialitäten

Im Segment Spezialitäten erwarten wir vor dem Hintergrund der bisherigen positiven Entwicklung der Ethanolerlöse (Division Stärke) nun eine leichte Umsatzerhöhung. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf das operative Ergebnis aus. Wir gehen nun davon aus, das gute Vorjahresniveau zu übertreffen. Dies berücksichtigt u. a. Belastungen aus dem Anfahrbetrieb der neuen Stärkeanlage in Zeitz, die gegen Ende des Geschäftsjahres 2015/16 in Betrieb gehen wird.

Wir planen einen Anstieg des Capital Employed und einen annähernd stabilen ROCE.

Segment CropEnergies

Trotz des bisher stabil hohen Ethanolerlösniveaus ist die weitere Entwicklung angesichts niedrigerer Terminpreise ungewiss. Die temporäre Stilllegung der Bioethanolanlage in Wilton / Großbritannien wird im Vergleich zum Vorjahr zu einer geringeren Erzeugung sowohl von Bioethanol als auch von Lebens- und Futtermitteln und zu einem Umsatzrückgang auf über 600 Mio. € führen. Das operative Ergebnis (vor Restruk-turierung und Sondereinflüssen) wird nun in einer Bandbreite von 50 bis 70 Mio. € erwartet. Daneben ist aufgrund der Stillstandsphase der Anlage in Wilton mit einem Sonderaufwand von bis zu 20 Mio. € zu rechnen.

Der ROCE wird bei stabilem Capital Employed der operativen Ergebnisentwicklung folgen.

Segment Frucht

Für das Segment Frucht sehen wir Umsatz und operatives Ergebnis mindestens auf dem guten Vorjahresniveau. In der Division Fruchtsaftkonzentrate gehen wir von einer stabilen Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. In der Division Fruchtzubereitungen rechnen wir bei steigendem Absatz mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung.

Bei steigendem Capital Employed ist mit einem Rückgang des ROCE zu rechnen.

GESAMTERGEBNISRECHNUNG 1. März bis 31. August 2015

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in % 2015/16 2014/15 + / -in %
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Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse 1.702,5 1.708,8 - 0,4 3.331,3 3.481,5 - 4,3
Bestandsveränderungen und

andere aktivierte Eigenleistungen
- 422,6 - 477,9 - 11,6 - 801,7 - 901,9 - 11,1
Sonstige betriebliche Erträge 26,7 29,7 - 10,1 42,5 46,2 - 8,0
Materialaufwand - 759,3 - 750,5 1,2 - 1.519,2 - 1.563,2 - 2,8
Personalaufwand - 196,2 - 193,0 1,7 - 399,2 - 387,5 3,0
Abschreibungen - 53,6 - 51,2 4,7 - 104,6 - 101,6 3,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 225,9 - 208,5 8,3 - 426,3 - 419,9 1,5
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 8,4 9,1 - 7,7 17,7 19,1 - 7,3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 80,0 66,5 20,3 140,5 172,7 - 18,6
Finanzerträge 27,1 5,6 > 100 36,5 16,6 > 100
Finanzaufwendungen - 49,2 - 18,5 > 100 - 63,1 - 37,2 69,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 57,9 53,6 8,0 113,9 152,1 - 25,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 13,3 - 11,4 16,7 - 28,5 - 32,9 - 13,4
Jahresüberschuss 44,6 42,2 5,7 85,4 119,2 - 28,4
davon Aktionäre der Südzucker AG 24,9 26,3 - 5,3 45,7 75,2 - 39,2
davon Hybrid-Eigenkapital 4,7 6,6 - 28,8 11,2 13,1 - 14,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 15,0 9,3 61,3 28,5 30,9 - 7,8
Ergebnis je Aktie (€) 0,12 0,13 - 7,7 0,22 0,37 - 40,5
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital

erfassten Erträge und Aufwendungen
Jahresüberschuss 44,6 42,2 5,7 85,4 119,2 - 28,4
Marktbewertung Sicherungsinstrumente

(Cashflow Hedge) nach latenten Steuern
- 1,9 - 7,2 - 73,6 - 5,4 - 5,9 - 8,5
Marktbewertung der zur Veräußerung verfügbaren

Wertpapiere (Available for Sale) nach latenten Steuern
- 0,2 0,1 - - 0,3 0,8 -
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in

ausländische Geschäftsbetriebe nach latenten Steuern
- 1,7 - 1,3 30,8 - 1,9 - 0,9 > 100
Währungsdifferenzen - 56,5 - 14,0 > 100 - 36,5 - 3,4 > 100
Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 5,5 3,3 - - 2,2 7,7 -
Zukünftig in der GuV zu erfassende

Erträge und Aufwendungen
- 65,8 - 19,1 > 100 - 46,3 - 1,7 > 100
Neubewertung von leistungsorientierten

Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen

nach latenten Steuern
53,0 - 42,3 - 53,0 - 84,5 -
Zukünftig nicht in der GuV zu

erfassende Erträge und Aufwendungen
53,0 - 42,3 - 53,0 - 84,5 -
Sonstiges Ergebnis - 12,8 - 61,4 - 79,2 6,7 - 86,2 -
Gesamtergebnis 31,8 - 19,2 - 92,1 33,0 > 100
davon Aktionäre der Südzucker AG 21,8 - 27,4 - 58,2 - 4,7 -
davon Hybrid-Eigenkapital 4,7 6,6 - 28,8 11,2 13,1 - 14,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 5,3 1,6 > 100 22,7 24,6 - 7,7

TABELLE 13

KAPITALFLUSSRECHNUNG 1. März bis 31. August 2015

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in % 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- --- --- ---
Jahresüberschuss 44,6 42,2 5,7 85,4 119,2 - 28,4
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte

einschließlich Finanzanlagen
53,6 51,2 4,7 104,6 101,6 3,0
Abnahme (-) / Zunahme (+) langfristiger Rückstellungen

und (latenter) Steuerschulden sowie Abnahme (+) /

Zunahme (-) latenter Steueransprüche
6,8 8,4 - 19,0 13,3 32,8 - 59,5
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) 9,7 - 7,4 - 12,9 - 7,0 -
Cashflow 114,7 94,4 21,5 216,2 246,6 - 12,3
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von langfristigen

Vermögenswerten und von Wertpapieren
- 2,3 - 0,2 > 100 - 1,5 1,4 -
Abnahme (-) / Zunahme (+) der kurzfristigen Rückstellungen - 3,9 - 9,0 - 56,7 - 12,3 - 38,8 - 68,3
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen und

sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte
430,6 520,4 - 17,3 674,9 993,0 - 32,0
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Verbindlichkeiten

(ohne Finanzverbindlichkeiten)
- 1,8 - 81,0 - 97,8 - 508,3 - 717,0 - 29,1
Zunahme (-)/Abnahme (+) des Working Capitals 424,9 430,4 - 1,3 154,3 237,2 - 34,9
I. Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus laufender Geschäftstätigkeit 537,3 524,6 2,4 369,0 485,2 - 23,9
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 94,8 - 101,6 - 6,7 - 167,4 - 167,9 - 0,3
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen - 0,3 0,1 - - 0,3 0,0 -
Investitionen gesamt - 95,1 - 101,5 - 6,3 - 167,7 - 167,9 - 0,1
Erlöse aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 2,4 1,8 33,3 3,0 0,7 > 100
Aus- (-) / Einzahlungen (+) für den Kauf /

Verkauf von Wertpapieren
- 0,4 - 0,1 > 100 - 0,7 1,2 -
II. Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Investitionstätigkeit - 93,1 - 99,8 - 6,7 - 165,4 - 166,0 - 0,4
Aufstockungen an Tochterunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 - 29,8 - 100,0
Kapitalrückkauf (-) / -erhöhung (+) - 18,6 0,0 - - 18,6 0,0 -
Gewinnausschüttungen - 117,5 - 168,3 - 30,2 - 117,5 - 171,8 - 31,6
Rückführung (-) / Begebung (+) von Commercial Papers - 212,0 - 122,0 73,8 - 77,0 110,0 -
Sonstige Tilgungen (-) / Aufnahmen (+) - 100,0 - 69,1 44,7 - 54,5 - 82,0 - 33,5
Tilgung (-) /Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten - 312,0 - 191,1 63,3 - 131,5 28,0 -
III. Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Finanzierungstätigkeit -448,1 - 359,4 24,7 - 267,6 - 173,6 54,1
Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) - 3,9 65,4 - - 64,0 145,6 -
Veränderung der flüssigen Mittel
aufgrund von Wechselkursänderungen - 9,2 - 6,4 43,7 - 7,0 - 5,2 34,6
aufgrund von Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Abnahme (-) / Zunahme (+) der flüssigen Mittel - 13,1 59,0 - - 71,0 140,4 -
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 477,8 583,7 - 18,1 535,7 502,3 6,6
Flüssige Mittel am Ende der Periode 464,7 642,7 - 27,7 464,7 642,7 - 27,7
Dividenden von at Equity einbezogenen

Unternehmen und sonstigen Beteiligungen
9,3 13,7 - 32,1 24,9 27,7 - 10,1
Zinseinzahlungen 2,6 4,3 - 39,5 10,8 13,5 - 20,0
Zinsauszahlungen - 2,6 - 3,1 - 16,1 - 24,1 - 28,8 - 16,3
Steuerzahlungen - 32,1 3,4 - - 55,0 - 14,9 > 100

TABELLE 14

BILANZ1 31. August 2015

Aktiva

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Mio. € 31. August 2015 31. August 2014 + / -in % 28. Februar 2015 + / -in %
Immaterielle Vermögenswerte 1.182,5 1.187,7 - 0,4 1.187,4 - 0,4
Sachanlagen 2.829,5 2.726,6 3,8 2.789,6 1,4
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 320,2 309,3 3,5 333,1 - 3,9
Sonstige Beteiligungen 22,2 23,8 - 6,7 21,9 1,4
Wertpapiere 19,9 104,5 - 81,0 19,9 0,0
Sonstige Vermögenswerte 15,1 26,3 - 42,6 24,8 - 39,1
Aktive latente Steuern 111,1 147,1 - 24,5 133,3 - 16,7
Langfristige Vermögenswerte 4.500,5 4.525,3 - 0,5 4.510,0 - 0,2
Vorräte 1.316,4 1.437,4 - 8,4 2.127,6 - 38,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 991,0 960,2 3,2 869,6 14,0
Sonstige Vermögenswerte 264,3 264,4 - 0,0 266,7 - 0,9
Steuererstattungsansprüche 38,2 50,6 - 24,5 38,9 - 1,8
Wertpapiere 126,2 40,7 > 100 125,7 0,4
Flüssige Mittel 464,7 642,7 - 27,7 535,7 - 13,3
Kurzfristige Vermögenswerte 3.200,8 3.396,0 - 5,7 3.964,2 - 19,3
Bilanzsumme 7.701,3 7.921,3 - 2,8 8.474,2 - 9,1

Passiva

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Mio. € 31. August 2015 31. August 2014 + / -in % 28. Februar 2015 + / -in %
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 3.133,3 3.159,8 - 0,8 3.124,7 0,3
Hybrid-Eigenkapital 664,1 683,9 - 2,9 683,9 - 2,9
Sonstige nicht beherrschende Anteile 645,3 664,9 - 2,9 652,2 - 1,1
Eigenkapital 4.442,7 4.508,6 - 1,5 4.460,8 - 0,4
Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen
749,7 785,0 - 4,5 826,0 - 9,2
Sonstige Rückstellungen 109,5 99,8 9,7 109,0 0,5
Finanzverbindlichkeiten 773,0 671,0 15,2 774,1 - 0,1
Sonstige Verbindlichkeiten 17,5 19,6 - 10,7 18,2 - 3,8
Steuerschulden 84,7 110,3 - 23,2 78,9 7,4
Passive latente Steuern 81,2 91,1 - 10,9 79,2 2,5
Langfristige Schulden 1.815,6 1.776,8 2,2 1.885,4 - 3,7
Sonstige Rückstellungen 218,1 150,5 44,9 230,1 - 5,2
Finanzverbindlichkeiten 377,0 538,4 - 30,0 500,0 - 24,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 482,3 493,1 - 2,2 955,9 - 49,5
Sonstige Verbindlichkeiten 307,9 365,4 - 15,7 342,6 - 10,1
Steuerschulden 57,7 88,5 - 34,8 99,4 - 42,0
Kurzfristige Schulden 1.443,0 1.635,9 - 11,8 2.128,0 - 32,2
Bilanzsumme 7.701,3 7.921,3 - 2,8 8.474,2 - 9,1
Nettofinanzschulden 539,2 421,5 27,9 592,8 - 9,0
Eigenkapitalquote in % 57,7 56,9 52,6
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 12,1 9,3 13,3

1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 8 angepasst. Weitere Angaben werden unter Ziffer (1) des Anhangs gegeben.

TABELLE 15

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS1 1. März bis 31. August 2015

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Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Ausstehendes

gezeichnetes

Kapital
Nennwert

eigene Aktien
Kapitalrücklage Sonstige

Rücklagen
Marktbewertung

Sicherungsinstrumente

(Cashflow Hedge)
Marktbewertung

zur Veräußerung

verfügbarer Wertpapiere

(Available for Sale)
--- --- --- --- --- --- ---
1. März 2014 204,2 0,0 1.614,9 1.525,4 - 1,9 1,5
Jahresüberschuss 75,2
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 114,2 - 6,3 0,6
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 33,1 2,2 0,0
Gesamtergebnis - 5,9 - 4,1 0,6
Ausschüttungsverpflichtungen - 102,1
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0 0,0 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital 0,0
Sonstige Veränderungen - 1,4
31. August 2014 204,2 0,0 1.614,9 1.416,0 - 6,0 2,1
1. März 2015 204,2 0,0 1.614,9 1.330,7 - 1,5 2,2
Jahresüberschuss 45,7
Sonstiges Ergebnis vor Steuern 71,5 - 4,3 - 0,2
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - 20,7 1,2 0,0
Gesamtergebnis 96,5 - 3,1 - 0,2
Ausschüttungsverpflichtungen - 51,0
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0 0,0 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital 1,2
Sonstige Veränderungen 0,2
31. August 2015 204,2 0,0 1.614,9 1.377,6 - 4,6 2,0

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Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Währungsdifferenzen

aus Nettoinvestitionen

in ausländische

Geschäftsbetriebe
Konsolidierungsbedingte

Währungsdifferenzen
Anteil aus at Equity

einbezogenen

Unternehmen
Eigenkapital

der Aktionäre

der Südzucker AG
Hybrid-

Eigenkapital
Sonstige nicht

beherrschende

Anteile
--- --- --- --- --- --- ---
1. März 2014 - 10,6 - 42,7 - 22,8 3.268,0 683,9 672,9
Jahresüberschuss 75,2 13,1 30,9
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 1,1 - 2,6 8,2 - 115,4 - 8,7
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 0,2 35,5 2,4
Gesamtergebnis - 0,9 - 2,6 8,2 - 4,7 13,1 24,6
Ausschüttungsverpflichtungen - 102,1 - 13,1 - 33,0
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 1,4 0,4
31. August 2014 - 11,5 - 45,3 - 14,6 3.159,8 683,9 664,9
1. März 2015 - 10,4 - 19,5 4,1 3.124,7 683,9 652,2
Jahresüberschuss 45,7 11,2 28,5
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 2,3 - 32,3 - 0,8 31,6 - 5,8
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 0,4 - 19,1 0,0
Gesamtergebnis - 1,9 - 32,3 - 0,8 58,2 11,2 22,7
Ausschüttungsverpflichtungen - 51,0 - 11,2 - 29,6
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital 1,2 - 19,8
Sonstige Veränderungen 0,2 0,0
31. August 2015 - 12,3 - 51,8 3,3 3.133,3 664,1 645,3

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Mio. € Eigenkapital
1. März 2014 4.624,8
Jahresüberschuss 119,2
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 124,1
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 37,9
Gesamtergebnis 33,0
Ausschüttungsverpflichtungen - 148,2
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital 0,0
Sonstige Veränderungen - 1,0
31. August 2014 4.508,6
1. März 2015 4.460,8
Jahresüberschuss 85,4
Sonstiges Ergebnis vor Steuern 25,8
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - 19,1
Gesamtergebnis 92,1
Ausschüttungsverpflichtungen - 91,8
Kapitalrückkauf / -erhöhung 0,0
Rückkauf Hybrid-Eigenkapital - 18,6
Sonstige Veränderungen 0,2
31. August 2015 4.442,7

1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 8 angepasst. Weitere Angaben werden unter Ziffer (1) des Anhangs gegeben.

TABELLE 16

ANHANG ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Segmentbericht

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2015/16 2014/15 + / -in % 2015/16 2014/15 + / -in %
--- --- --- --- --- --- ---
Südzucker - Konzern
Umsatzerlöse (brutto) 1.793,2 1.801,5 - 0,5 3.508,9 3.667,3 -4,3
Konsolidierung - 90,7 - 92,7 - 2,2 - 177,6 - 185,8 - 4,4
Umsatzerlöse 1.702,5 1.708,8 - 0,4 3.331,3 3.481,5 -4,3
EBITDA 129,0 102,6 25,7 235,8 248,5 - 5,1
EBITDA-Marge 7,6 % 6,0 % 7,1 % 7,1 %
Abschreibungen - 51,6 - 51,2 0,8 - 101,5 - 101,6 - 0,1
Operatives Ergebnis 77,4 51,4 50,6 134,3 146,9 - 8,6
Operative Marge 4,5 % 3,0 % 4,0 % 4,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung/Sondereinflüssen - 5,8 6,0 - - 11,5 6,7 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 8,4 9,1 - 7,7 17,7 19,1 - 7,3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 80,0 66,5 20,3 140,5 172,7 - 18,6
Investitionen in Sachanlagen1 94,8 101,6 - 6,7 167,4 167,9 - 0,3
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen 0,3 - 0,1 - 0,3 0,0 -
Investitionen gesamt 95,1 101,5 - 6,3 167,7 167,9 - 0,1
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 320,2 309,3 3,5
Capital Employed 5.732,3 5.722,9 0,2
Mitarbeiter 17.002 17.235 - 1,4
Segment Zucker
Umsatzerlöse (brutto) 872,3 897,6 - 2,8 1.640,1 1.819,9 - 9,9
Konsolidierung - 60,8 - 62,0 - 1,9 - 116,2 - 121,8 - 4,6
Umsatzerlöse 811,5 835,6 - 2,9 1.523,9 1.698,1 - 10,3
EBITDA 16,3 38,0 - 57,1 16,7 97,6 - 82,9
EBITDA-Marge 2,0 % 4,5 % 1,1 % 5,7 %
Abschreibungen - 15,2 - 14,6 4,1 - 28,6 - 29,2 - 2,1
Operatives Ergebnis 1,1 23,4 - 95,3 - 11,9 68,4 -
Operative Marge 0,1 % 2,8 % - 0,8 % 4,0 %
Ergebnis aus Restrukturierung/Sondereinflüssen 0,1 10,6 - 99,1 0,1 11,3 - 99,1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 2,5 2,2 13,6 6,0 5,3 13,2
Ergebnis der Betriebstätigkeit 3,7 36,2 - 89,8 - 5,8 85,0 -
Investitionen in Sachanlagen1 51,4 52,0 - 1,2 83,4 80,3 3,9
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen 0,3 - 0,1 - 0,3 0,0 -
Investitionen gesamt 51,7 51,9 - 0,4 83,7 80,3 4,2
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 254,2 243,4 4,4
Capital Employed 3.047,3 3.051,5 - 0,1
Mitarbeiter 7.189 7.436 - 3,3
Segment Spezialitäten
Umsatzerlöse (brutto) 453,3 436,0 4,0 912,5 886,7 2,9
Konsolidierung - 11,9 - 14,5 - 17,9 - 26,3 - 31,7 - 17,0
Umsatzerlöse 441,4 421,5 4,7 886,2 855,0 3,6
EBITDA 55,9 38,4 45,6 112,3 81,3 38,1
EBITDA-Marge 12,7 % 9,1 % 12,7 % 9,5 %
Abschreibungen - 19,1 - 18,4 3,8 - 38,3 - 36,7 4,4
Operatives Ergebnis 36,8 20,0 84,0 74,0 44,6 65,9
Operative Marge 8,3 % 4,7 % 8,4 % 5,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung/Sondereinflüssen - 0,8 0,0 - - 1,3 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 5,9 7,0 - 15,7 11,7 13,9 - 15,8
Ergebnis der Betriebstätigkeit 41,9 27,0 55,2 84,4 58,5 44,3
Investitionen in Sachanlagen1 32,6 30,1 8,3 61,1 55,4 10,3
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Investitionen gesamt 32,6 30,1 8,3 61,1 55,4 10,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 64,3 64,5 - 0,3
Capital Employed 1.388,1 1.337,0 3,8
Mitarbeiter 4.236 4.338 - 2,4
Segment CropEnergies
Umsatzerlöse (brutto) 192,6 196,7 - 2,1 390,4 404,6 - 3,5
Konsolidierung - 17,9 - 16,2 10,5 - 34,9 - 32,2 8,4
Umsatzerlöse 174,7 180,5 - 3,2 355,5 372,4 - 4,5
EBITDA 34,5 0,0 - 56,8 13,5 > 100
EBITDA-Marge 19,7 % - 16,0 % 3,6 %
Abschreibungen - 8,5 - 8,9 - 4,5 - 17,1 - 17,9 - 4,5
Operatives Ergebnis 26,0 - 8,9 - 39,7 - 4,4 -
Operative Marge 14,9 % - 4,9 % 11,2 % - 1,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung/Sondereinflüssen - 4,0 0,0 - - 9,0 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 - 0,1 - 100 0,0 - 0,1 - 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit 22,0 - 9,0 - 30,7 - 4,5 -
Investitionen in Sachanlagen1 2,9 8,7 - 66,7 10,7 11,4 - 6,1
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Investitionen gesamt 2,9 8,7 - 66,7 10,7 11,4 - 6,1
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 1,7 1,4 21,4
Capital Employed 500,6 537,0 - 6,8
Mitarbeiter 411 434 - 5,4
Segment Frucht
Umsatzerlöse (brutto) 275,0 271,2 1,4 565,9 556,1 1,8
Konsolidierung - 0,1 0,0 - - 0,2 - 0,1 100,0
Umsatzerlöse 274,9 271,2 1,4 565,7 556,0 1,7
EBITDA 22,3 26,2 - 14,9 50,0 56,1 - 10,9
EBITDA-Marge 8,1 % 9,7 % 8,8 % 10,1 %
Abschreibungen - 8,8 - 9,3 - 5,4 - 17,5 - 17,8 - 1,7
Operatives Ergebnis 13,5 16,9 - 20,1 32,5 38,3 - 15,1
Operative Marge 4,9 % 6,2 % 5,7 % 6,9 %
Ergebnis aus Restrukturierung/Sondereinflüssen - 1,1 - 4,6 - 76,1 - 1,3 - 4,6 - 71,7
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit 12,4 12,3 0,8 31,2 33,7 - 7,4
Investitionen in Sachanlagen1 7,9 10,8 - 26,9 12,2 20,8 - 41,3
Investitionen in Finanzanlagen/Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Investitionen gesamt 7,9 10,8 - 26,9 12,2 20,8 - 41,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 -
Capital Employed 796,3 797,4 - 0,1
Mitarbeiter 5.166 5.027 2,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 17

(1) Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses

Der Zwischenabschluss des Südzucker-Konzerns zum 31. August 2015 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses der Südzucker AG zum 31. August 2015 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2015 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diesen Zwischenabschluss am 28. September 2015 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts 2014/15 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 110 bis 119 dargestellt - erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde am 31. August 2015 für wesentliche Pläne ein Abzinsungssatz von 2,25 % zugrunde gelegt; zum 28. Februar 2015 bzw. 31. August 2014 basierte die Abzinsung auf 1,75 % bzw. 2,50 %.

Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im jeweiligen Quartal des Anfalls voll berücksichtigt.

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Januar. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen in diesem Zeitraum an. Soweit die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Produktionsvorbereitung der nachfolgenden Kampagne stehen, werden sie unterjährig über die Bestandsveränderung aktiviert und in der Bilanz unter den Vorräten als unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. In der anschließenden Zuckerproduktion werden diese dann bei der Ermittlung der Herstellungskosten des erzeugten Zuckers berücksichtigt und damit als Bestandteil der fertigen Erzeugnisse unter den Vorräten ausgewiesen.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2015 angewandt. Deren Erläuterung im Anhang des Geschäftsberichts 2014/15 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze" auf den Seiten 124 bis 132 gilt daher entsprechend. Die Anzahl der Mitarbeiter ist als Vollzeitäquivalent zum Stichtag angegeben.

Der Geschäftsbericht 2014/15 der Südzucker-Gruppe steht Ihnen im Internet unter www.suedzucker.de/de/Investor-Relations/ bzw. www.suedzucker.de/en/Investor-Relations/ zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

IFRS-Ausweisänderungen

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2015/16 wurde die Darstellung der Gesamtergebnisrechnung im Bereich der Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen um die Zeile "Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen" ergänzt. Hierin enthalten sind die Beträge, die aus erfolgsneutralen Marktbewertungen und Währungsdifferenzen bei at Equity einbezogenen Unternehmen resultieren. Diese waren zuvor den Zeilen Marktbewertungen und Währungsdifferenzen zugeordnet. Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals wurde dahingehend angepasst, dass die einzelnen Komponenten der sonstigen Eigenkapitalposten, soweit sie auf das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG entfallen, direkt ausgewiesen werden, wobei auch hier die Beträge in einer Spalte isoliert werden, die aus erfolgsneutralen Marktbewertungen und Währungsdifferenzen bei at Equity einbezogenen Unternehmen resultieren.

Hinsichtlich der zum 1. März 2014 vorgenommenen Korrekturen gemäß IAS 8 sowie deren Auswirkungen auf diesen Zwischenabschluss wird auf die angegebenen Beträge und Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichts 2014/15 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 110 bis 119 verwiesen.

(2) Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis zum Ende des 1. Halbjahres 2015/16 umfasste - neben der Südzucker AG - 153 Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2014/15: 157 Unternehmen). Im 2. Quartal 2015/16 erfolgte die erstmalige Einbeziehung des AGRANA-Tochterunternehmens AGRANA Research & Innovation Center GmbH, Wien/Österreich, mit einem Unterschiedsbetrag von 3,6 Mio. €, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist. Insgesamt 15 Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2014/15: 15 Unternehmen) wurden at Equity einbezogen.

(3) Ergebnis je Aktie

Im Zeitraum 1. März bis 31. August 2015 war der Berechnung des Ergebnisses je Aktie (IAS 33) der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 Mio. ausstehenden Aktien zugrunde zu legen. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,12 (0,13) € für das 2. Quartal und 0,22 (0,37) € für das 1. Halbjahr; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie lag nicht vor.

(4) Vorräte

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Mio. € 31. August 2015 2014
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 399,1 401,2
Fertige und unfertige Erzeugnisse
Segment Zucker 561,6 627,7
Segment Spezialitäten 157,7 176,5
Segment CropEnergies 24,1 38,0
Segment Frucht 102,8 112,4
Summe fertige und unfertige Erzeugnisse 846,2 954,6
Waren 71,1 81,6
1.316,4 1.437,4

TABELLE 18

Der Buchwert der Vorräte lag mit 1.316,4 (1.437,4) Mio. € unter Vorjahresniveau, was im Wesentlichen durch geringere Rohstoffpreise bedingt ist.

(5) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2015 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2014 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 991,0 991,0 0,0 960,2 960,2 0,0
Forderungen an die EU 9,6 9,6 0,0 44,9 44,9 0,0
Sonstige Steuererstattungsansprüche 89,8 89,8 0,0 69,5 69,5 0,0
Positive Marktwerte Derivate 2,1 2,1 0,0 3,6 3,6 0,0
Übrige finanzielle Vermögenswerte 79,5 64,4 15,1 98,6 72,3 26,3
Übrige nicht-finanzielle Vermögenswerte 98,4 98,4 0,0 74,1 74,1 0,0
Sonstige Vermögenswerte 279,4 264,3 15,1 290,7 264,4 26,3

TABELLE 19

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 991,0 (960,2) Mio. € trotz rückläufiger Umsatzentwicklung insbesondere im Segment Zucker über Vorjahresniveau. Unter den Forderungen an die EU in Höhe von 9,6 (44,9) Mio. € waren im Vorjahr die Erstattungsansprüche aus in Vorjahren zu viel erhobener Produktionsabgabe enthalten. Die übrigen finanziellen Vermögenswerte von 79,5 (98,6) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen nicht einbezogene Unternehmen, Beteiligungen sowie Mitarbeiter und übrige Dritte. Die übrigen nicht-finanziellen Vermögenswerte von 98,4 (74,1) Mio. € betreffen überwiegend geleistete Anzahlungen und Abgrenzungen.

(6) Sonstige Rückstellungen

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Mio. € 31. August 2015 Kurzfristig Langfristig 2014 Kurzfristig Langfristig
Personalbezogene Rückstellungen 105,9 37,4 68,5 69,4 17,6 51,8
Prozesse und Risikovorsorge 134,3 125,9 8,4 112,4 84,6 27,8
Übrige Rückstellungen 87,4 54,8 32,6 68,5 48,3 20,2
Gesamt 327,6 218,1 109,5 250,3 150,5 99,8

TABELLE 20

Die personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von 1C5,9 (69,4) Mio. € setzten sich im Wesentlichen aus überwiegend langfristigen Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen und Rückstellungen für Altersteilzeit sowie überwiegend kurzfristigen Rückstellungen für Sozialpläne zusammen.

Die Rückstellungen für Prozesse und Risikovorsorge von 134,3 (112,4) Mio. € beinhalten Rückstellungen für Marktordnungsverfahren, Verfahren aus operativen Vertragsbeziehungen und Kartellrechtsrisiken (Bußgelder und Schadensersatzansprüche von Kunden).

Die übrigen Rückstellungen von 87,4 (68,5) Mio. € betreffen im Wesentlichen die mehrheitlich langfristigen Rückstellungen für Rückbaumaßnahmen sowie lang- und kurzfristige Rückstellungen für Rekultivierungs- und Umweltverpflichtungen, die überwiegend im Zusammenhang mit der Zuckerproduktion stehen, sowie die Rückstellung für die vorübergehende Stilllegung der Bioethanolanlage am britischen Standort Wilton.

(7) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2015 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2014 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern 32,7 32,7 0,0 61,1 61,1 0,0
Verbindlichkeiten aus übrigen Lieferungen und Leistungen 449,6 449,6 0,0 432,0 432,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 482,3 482,3 0,0 493,1 493,1 0,0
Verbindlichkeiten aus der Produktionsabgabe 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen 91,4 90,6 0,8 97,5 96,5 1,0
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern und

im Rahmen der sozialen Sicherheit
60,1 60,1 0,0 59,3 59,3 0,0
Negative Marktwerte Derivate 19,9 19,9 0,0 19,2 19,2 0,0
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 135,8 119,1 16,7 197,0 178,4 18,6
Übrige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 18,2 18,2 0,0 12,0 12,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 325,4 307,9 17,5 385,0 365,4 19,6

TABELLE 21

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich leicht auf 449,6 (432,0) Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen von 91,4 (97,5) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Tantiemen, Prämien, Urlaubs-und Arbeitszeitguthaben. Die übrigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 135,8 (197,0) Mio. € und umfassen unter anderem Zinsverbindlichkeiten. Im Vorjahr waren hierunter auch die Erstattungsansprüche der Rübenanbauer aus in Vorjahren zu viel erhobener Produktionsabgabe sowie Verbindlichkeiten aus ausstehenden Rechnungen und vergleichbaren Sachverhalten enthalten; Letztere werden seit dem 3. Quartal 2014/15 in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Unter den übrigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 18,2 (12,0) Mio. € sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen erfasst.

(8) Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2015 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2014 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Anleihen 560,0 149,9 410,1 635,2 226,9 408,3
davon konvertibel 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 589,9 227,0 362,9 573,9 311,4 262,5
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0,1 0,1 0,0 0,3 0,1 0,2
Finanzverbindlichkeiten 1.150,0 377,0 773,0 1.209,4 538,4 671,0
Wertpapiere (langfristige Vermögenswerte) - 19,9 - 104,5
Wertpapiere (kurzfristige Vermögenswerte) - 126,2 - 40,7
Flüssige Mittel - 464,7 - 642,7
Anlagen in Wertpapiere und flüssige Mittel - 610,8 - 787,9
Nettofinanzschulden 539,2 421,5

TABELLE 22

Die Finanzverbindlichkeiten sind um 59,4 Mio. € auf 1.150,0 (1.209,4) Mio. € zurückgegangen. Bei einem reduzierten Bestand der Anlagen (Wertpapiere und flüssige Mittel) von 610,8 (787,9) Mio. € stiegen die Nettofinanzschulden um 117,7 Mio. € auf 539,2 (421,5) Mio. €.

HYBRID-ANLEIHE

Informationen zur Hybrid-Anleihe finden Sie im Anhang des Geschäftsberichts 2014/15 unter Ziffer (30) "Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)" auf Seite 162. Die Nachranganleihe verzinst sich ab dem 30. Juni 2015 vierteljährig variabel mit dem 3-Monats-Euribor plus 3,10 % p. a. Für die Zeit vom 30. Juni 2015 bis 30. September 2015 ausschließlich (92 Tage) wurde der Vergütungssatz auf 3,085 % p. a. festgesetzt. Für den Zeitraum vom 30. September 2015 bis 31. Dezember 2015 ausschließlich (92 Tage) wurde ein Vergütungssatz von 3,059 % p. a. festgesetzt.

Die Voraussetzungen zur Kündigung und Rückzahlung der Anleihe durch Südzucker sind derzeit nicht erfüllt. Südzucker beabsichtigt aktuell auch keinen Eingriff in Form einer Kapitalerhöhung oder Neuemission einer Hybrid-Anleihe zur Schaffung der Kündigungsvoraussetzung. Ein öffentliches Rückkaufangebot in einem kapitalmarktkonformen Umfang ist nicht beabsichtigt, da dies die Eigenkapitalanrechnung durch die Ratingagenturen beeinträchtigen könnte. Gleichwohl ist ein Rückkauf in begrenztem Umfang - maximal 5 - 10 % des Nominalvolumens - möglich. Im Laufe des 2. Quartals 2015/16 hat Südzucker Rückkäufe mit einem Nominalvolumen von 20,2 Mio. € vorgenommen; die sich hieraus ergebenden Effekte wurden erfolgsneutral im Eigenkapital abgebildet.

Das aktuelle Rating von Südzucker ist Baa2/P-2 (Moody's) bzw. BBB-/A-3 (Standard & Poor's). Das Rating der Hybrid-Anleihe ist Ba3 (Moody's) bzw. B (Standard & Poor's).

(9) Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE

Die nachstehende Tabelle enthält die abweichenden Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Bruttofinanzschulden. Gemäß der Definition von IFRS 13 (Bemessung des beizulegenden Zeitwerts) ist der beizulegende Zeitwert der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts vereinnahmt bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde.

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31. August 2015 2014
Mio. € Bewertungskategorie

nach IAS 39
Buchwert Beizulegender

Zeitwert
Buchwert Beizulegender

Zeitwert
--- --- --- --- --- ---
Anleihen Zu (fortgeführten) Anschaffungskosten

bewertete Verbindlichkeiten
560,0 602,2 635,2 681,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Zu (fortgeführten) Anschaffungskosten

bewertete Verbindlichkeiten
589,9 597,9 573,9 581,0
Verbindlichkeiten aus Finanzleasing n. a. 0,1 0,1 0,3 0,3
Bruttofinanzschulden 1.150,0 1.200,2 1.209,4 1.262,5

TABELLE 23

Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Forderungen sowie für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen.

Für die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Wertpapiere können keine beizulegenden Zeitwerte bestimmt werden, da Markt- oder Börsenwerte aufgrund fehlender aktiver Märkte nicht vorhanden waren.

BEWERTUNGSLEVEL

In der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsleveln unterschieden.

Bewertungslevel 1: Bewertung auf Basis unveränderter, auf aktiven Märkten ermittelter Marktpreise.
Bewertungslevel 2: Bewertung mit Preisen, die aus Marktpreisen, die auf aktiven Märkten ermittelt werden, abgeleitet werden.
Bewertungslevel 3: Bewertungsverfahren, deren Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen; kommt in der Südzucker-Gruppe derzeit nicht zur Anwendung.

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Mio. € Fair-Value-Hierarchie Fair-Value-Hierarchie
31. August 2015 Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2 2014 Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2
--- --- --- --- --- --- ---
Wertpapiere - Available for Sale 61,1 21,1 40,0 60,2 20,2 40,0
Positive Marktwerte - Derivate zum

beizulegenden Zeitwert über

die Gewinn-und-Verlust-Rechnung
1,3 0,1 1,2 3,2 2,5 0,7
Positive Marktwerte - Derivate, die

wirksamer Teil einer

Sicherungsbeziehung sind
0,8 0,1 0,7 0,4 0,2 0,2
Finanzielle Vermögenswerte 63,2 21,3 41,9 63,8 22,9 40,9
Negative Marktwerte - Derivate zum

beizulegenden Zeitwert über

die Gewinn-und-Verlust-Rechnung
11,9 1,1 10,8 10,9 2,6 8,3
Negative Marktwerte - Derivate,

die wirksamer Teil einer

Sicherungsbeziehung sind
8,0 7,9 0,1 8,3 5,8 2,5
Finanzielle Verbindlichkeiten 19,9 9,0 10,9 19,2 8,4 10,8

TABELLE 24

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2C14/15 unter Ziffer (32) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 172 bis 176.

(10) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die im Geschäftsbericht 2C14/15 im Konzernanhang unter Textziffer (36) auf den Seiten 178 bis 18C dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wesentlichen unverändert fort.

(11) Personalia

Der Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat, Herr Erhard Landes, Donauwörth, hat sein Aufsichtsratmandat mit Wirkung zum Zeitpunkt der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juli 2C15 niedergelegt. Daher war ein Aufsichtsratsmitglied der Aktionäre für die restliche Zeit der laufenden Amtsperiode des derzeitigen Aufsichtsrats neu zu wählen. Auf Vorschlag des Aufsichtsrats wählte die ordentliche Hauptversammlung am 16. Juli 2C15 Herrn Helmut Friedl, Egling a. d. Paar, Landwirtschaftlicher Betriebsleiter und Lehrer an der Technikerschule für Agrarwirtschaft in Landsberg am Lech. Die Wahl erfolgte mit Wirkung ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Hauptversammlung am 16. Juli 2C15 für die restliche Zeit der laufenden Amtsperiode des derzeitigen Aufsichtsrats, d. h. bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2C16/17 beschließen wird.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben werden.

Mannheim, 28. September 2015

Südzucker AG

Der Vorstand

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Dr. Wolfgang Heer

(Vorsitzender)
Dr. Thomas Kirchberg Thomas Kölbl Johann Marihart

Zukunftsgerichtete Aussagen / Prognosen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Einen Überblick über die Risiken gibt der Risikobericht im Geschäftsbericht 2014/15 auf den Seiten 80 bis 91. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

SÜDZUCKER AG

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