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Strive, Inc. Audit Report / Information 2010

Mar 26, 2012

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Audit Report / Information

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Publication

STRIVE AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand

Euro
Euro Vorjahr

Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.460,00 5.460,00
II. Sachanlagen 160.087,00 203.884,00
III. Finanzanlagen 1.083.243,88 3.000.296,30
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.717.283,06 4.446.046,01
II. Wertpapiere 21.948,90 1.991,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.938,82 47.937,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.962,56
Summe Aktiva 6.033.961,66 7.707.577,76

PASSIVA

Euro Gesamtjahr/Stand

Euro
Euro Vorjahr

Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 3.889.055,80 4.319.494,34
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -1.997.269,68 -430.438,54
B. Rückstellungen 26.174,00 42.674,00
C. Verbindlichkeiten 2.116.001,54 1.775.847,96
Summe Passiva 6.033.961,66 7.707.577,76

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen:

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Ø Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

2. Sachanlagen

Ø Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Ø Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Ø Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend zunächst degressiv und später linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Ø Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Ø Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Ø Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EstG auf 5 Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Ø Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedriegeren beizulegenden Wert angesetzt. [Alternativ]

4. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Ø Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen fielen im zu betrachtenden Zeitraum nicht an.

5. Verbindlichkeiten

Ø Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

6. Rückstellungen

Ø Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Ø Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

B. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Vorstand

Familienname Vorname Berufsbezeichnung
Dr. med. Liedler Angela Ärztin

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind jeweils innerhalb eines Jahres fällig.

Auf Forderungen wurden Wertberichtigungen in Höhe von 1.662.500 EUR vorgenommen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen

Archivierung von Unterlagen EUR 10.000

Abschluss 2010 EUR 10.000

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 254.129,86

(Vj.: EUR 84.117,66)

davon entfallen auf:

a) Steuern EUR 46.212,04

(Vj.: EUR 68.238,66)

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00

(Vj.: EUR 0,00)

Die Verbindlichkeiten haben jeweils eine Restlaufzeit unter einem Jahr: Besicherungen über übliche Eigentumsvorbehalte hinaus liegen nicht vor.

D. Sonstiges

Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Strive Immobilien GmbH, Sitz in München, Anteil: 95%, Eigenkapital: 1.852.956,56 Euro, Ergebnis: 521.029,73 Euro

Palio Communication GmbH & Co.KG, Sitz in München; Anteil: 100% Eigenkapital: - 35.300.75 Euro, Ergebnis: -7.122,19 Euro

Strive Healthcare GmbH, Sitz in München, Anteil: 100%, Eigenkapital: 695.469,21 Euro, Ergebnis:-93.377,72 Euro

E. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, das Ergebnis von Euro -1.997.269,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von dem Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

F. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Dr. med. Liedler Angela

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20.02.2012