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Legal Proceedings Report Jun 12, 2009

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Legal Proceedings Report

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News Details

Corporate | 12 June 2009 13:13

BoerseGo.de-Umfrage: Steuerzahler mehrheitlich gegen staatliche Finanzspritzen

BörseGo AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Commerzbank, Opel und Arcandor: nur drei der zahlreichen deutschen
Unternehmen, die in den vergangenen Monaten staatliche Unterstützung
beantragt haben. Arcandor musste inzwischen einen Insolvenzantrag stellen;
eine Bürgschaft hatte der Bund zuvor abgelehnt. Auch die deutschen
Steuerzahler begegnen staatlichen Finanzspritzen offenbar mit großer
Skepsis. Das zeigt eine Umfrage der Internet-Finanzplattform BoerseGo.de.

Fast die Hälfte der 590 Umfrageteilnehmer ist generell dagegen,
Steuermittel für deutsche Unternehmen einzusetzen, weil diese Praxis sich
in der aktuellen Situation zu einem 'Fass ohne Boden' entwickeln könnte.
Tatsächlich wird bei der aktuellen politischen Diskussion um Staatshilfen
immer wieder die Befürchtung geäußert, dass sich Deutschland dabei zu
überschulden drohe.

Rund 30 Prozent der Teilnehmer befürworten Staatshilfen nur dann, wenn ein
tragfähiges Zukunftskonzept für das betroffene Unternehmen vorliegt und die
Gelder nicht verschwendet werden. Die Angst vor einem 'Fass ohne Boden'
spiegelt sich offenbar auch hier wider.

Weniger als drei Prozent der Befragten sind generell dafür, Arbeitsplätze
unter allen Umständen zu erhalten. Und selbst wenn Managementfehler
ausgeschlossen werden können und die Krise eines Unternehmens allein auf
die aktuelle Wirtschaftslage zurückzuführen ist, bleiben die Steuerzahler
skeptisch. Weniger als fünf Prozent der Teilnehmer sind unter diesen
Voraussetzungen zu Unternehmensstützen bereit. Dieser geringe Wert
überrascht, bedenkt man, wie stark sich die öffentlichen Debatten auf die
Rolle und die Gehälter von Managern konzentrieren. Nicht selten werden sie
als die alleinigen Verursacher der aktuellen Wirtschaftsmisere ausgemacht.

Zwar ist die Umfrage der Internet-Finanzplattform BoerseGo.de nicht
repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Dennoch vermittelt sie einen
Eindruck, wie negativ die Steuerzahler gegenüber staatlichen
Unternehmenshilfen eingestellt sind. Die Zurückhaltung der Bundesregierung
im Fall Arcandor dürfte also durchaus die Zustimmung vieler Bürger gefunden
haben.

Weitere Wirtschaftsanalysen finden Sie unter:
www.boerse-go.de

Die BörseGo AG ist ein banken- und verlagsunabhängiges
Dienstleistungsunternehmen im Finanz- und Börsenbereich. Neben dem Portal
GodmodeTrader.de, das die reichweitenstärkste Internetpräsenz zum Thema
Technische Analyse und Anlagestrategien im deutschsprachigen Internet
darstellt, erstellt die BörseGo AG zahlreiche anlagespezifische
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Pressekontakt:

Johannes Pfeuffer
Public Relations
BörseGo AG
Balanstraße 73
Haus 11 / 3. OG
D-81541 München
Tel: +49-89-767369-162
E-Mail: [email protected]
http://www.boerse-go.ag

12.06.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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