Annual / Quarterly Financial Statement • Aug 23, 2022
Annual / Quarterly Financial Statement
Open in ViewerOpens in native device viewer
Finanzbericht: 31139983
scrollen
| #### Aktiva | ||
|---|---|---|
| 31.12.2021 EUR |
31.12.2020 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | 428.569,19 | 393.584,04 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 35.372,09 | 2.394,00 |
| II. Sachanlagen | 101.940,00 | 161.187,50 |
| III. Finanzanlagen | 291.257,10 | 230.002,54 |
| B. Umlaufvermögen | 5.858.830,38 | 2.989.668,03 |
| I. Vorräte | 8.323,84 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1.254.751,56 | 981.628,87 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 100.006,59 | 92.532,75 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 4.604.078,82 | 1.999.715,32 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 67.119,32 | 53.293,91 |
| Aktiva | 6.354.518,89 | 3.436.545,98 |
scrollen
| #### Passiva | ||
|---|---|---|
| 31.12.2021 EUR |
31.12.2020 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| A. Eigenkapital | 3.758.412,55 | 1.396.710,66 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 109.000,00 | 100.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 1.935.000,00 | |
| III. Gewinnrücklagen | 10.900,00 | 10.000,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 1.703.512,55 | 1.286.710,66 |
| davon Gewinnvortrag | 1.036.710,66 | 567.794,74 |
| B. Rückstellungen | 494.769,42 | 297.406,12 |
| C. Verbindlichkeiten | 739.052,46 | 623.436,72 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 739.052,46 | 623.436,72 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.362.284,46 | 1.118.992,48 |
| Passiva | 6.354.518,89 | 3.436.545,98 |
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die BörseGo AG hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes München unter der Registernummer HRB 169607 eingetragen.
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Grundsätzen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG).
Die BörseGo AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 264, 274a, 276, 288 und 326 HGB in Anspruch.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im Gesamtkostenverfahren erstellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.
Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden bzw. -wahlrechte wurden - mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Änderungen - gegenüber dem Vorjahr beibehalten:
Im Geschäftsjahr 2021 werden Vertriebsprovisionen für (Dienstleistungs-)Kommissionsgeschäfte in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€ 35). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis als Abzugsposten innerhalb der Umsatzerlöse (T€ 22).
Im Geschäftsjahr 2021 werden Vorauszahlungen für noch nicht erhaltene Leistungen in den sonstigen Vermögensgegenstände ausgewiesen (T€ 7). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position "geleistete Anzahlungen" (T€ 8).
Im Geschäftsjahr 2021 werden Aufwendungen für Geldverwahrungsgebühren und Avalprovisionen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€ 7). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" (T€ 8).
Im Geschäftsjahr 2021 werden lohnsteuerpflichtige sonstige Aufwendungen für das Personal - im Wesentlichen Aufwendungen für Betriebsveranstaltungen, Verpflegung und Geschenke an die Mitarbeiter - sowie Kosten der Personalgewinnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€ 28). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position "Löhne und Gehälter" (T€ 12).
Im Geschäftsjahr 2021 werden nicht lohnsteuerpflichtige sonstige Aufwendungen für das Personal - vorallem Aufwendungen für Betriebsveranstaltungen, Verpflegung und Geschenke an die Mitarbeiter - in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€ 14). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" (T€ 21).
Eine Anpassung der Vorjahreszahlen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte für sämtliche aufgeführte Änderungen nicht.
Das Ansatzwahlrecht für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird nicht ausgeübt.
Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den betriebsindividuellen Erfahrungswerten.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den betriebsindividuellen Erfahrungswerten.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800 € netto werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die Finanzanlagen (Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen) sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Das Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird nicht in Anspruch genommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden, soweit erforderlich, durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben und auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand beziehungsweise Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagte Steuern, sowie erwartete Steuernachzahlungen.
Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Unrealisierte Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlauzeit von bis zu einem Jahr betreffen.
Erläuterungen zur Bilanz
Der Anstieg des Finanzanlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Erwerb einer neuen Beteiligung im Geschäftsjahr 2021. Mit Vertrag vom 10. August 2021 und der entsprechenden Eintragung im Handelsregister am 07. September 2021 hat die BörseGo AG Geschäftsanteile an der Sidecaps GmbH mit Sitz in Hamburg erworben. Die gesamten Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten betragen 100.072,16 €.
Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist in der Bilanz vermerkt.
Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen flüssigen Mittel in Höhe von 4.604.078,82 € (im Vorjahr 1.999.715,32 €) beinhalten unterwegs befindliche Gelder und Guthaben bei Kreditinstituten.
Das gezeichnete Kapital wurde im Berichtszeitraum um 9.000,00 € auf 109.000,00 € erhöht und besteht jetzt aus 109.000 auf den Namen lautenden Stückaktien.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus der im Berichtsjahr durchgeführten Barkapitalerhöhung und beträgt zum Stichtag 1.935.000,00 €.
Die Hauptversammlung vom 25. Februar 2022 hat eine weitere Kapitalerhöhung um 3.000,00 € beschlossen.
Ferner ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 8. November 2021 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 7. November 2026 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 50.000,00 € zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2021/I).
Die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG beträgt zum Bilanzstichtag 10.900,00 € (im Vorjahr 10.000,00 €). Die Zuführung in Höhe von 900,00 € erfolgte aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021.
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.036.710,66 € (im Vorjahr 567.794,74 €) enthalten.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr ist in der Bilanz vermerkt.
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
scrollen
| 2022 | 2023-2027 | 2028 ff. | |||
|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | > 5 Jahre | |||
| Mietverpflichtungen | 332.253,00 € | 1.176.131,00 € | 0,00 € | ||
| Kfz-Leasingverpflichtungen | 38.532,62 € | 6.217,62 € | 0,00 € | ||
| Sonstige Leasingverpflichtungen | 82.073,04 € | 148.211,06 € | 0,00 € | ||
| Gesamt | 452.858,66 € | 1.330.559,68 € | 0,00 € |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr betragen auf immaterielle Vermögensgegenstände 4.135,80 € (im Vorjahr 976,50 €), auf Sachanlagen 64.229,28 € (im Vorjahr 107.001,78 €) und auf geringwertige Wirtschaftsgüter 10.305,47 € (im Vorjahr 11.042,04 €).
Im Berichtsjahr wurde auf die Beteiligung an der Om7Sense GmbH eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 38.817,60 € vorgenommen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Rechts-, Beratungs- und Emissionskosten für den Börsengang in 2022 in Höhe von 179.023,70 € (im Vorjahr 0,00 €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.770,20 € (im Vorjahr 8.200,56 €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 10,90 € (im Vorjahr 0,00 €).
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.505,00 € (im Vorjahr 0,00 €).
Die Aufwendungen für sonstige Steuern enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 25.743,44 € (im Vorjahr 8,78 €).
sonstige Angaben
Im Jahr 2021 wurden durchschnittlich 72 Arbeitnehmer beschäftigt (im Vorjahr 67).
Die Gesellschaft erstellt als Mutterunternehmen i. S. des § 290 Abs. 1 HGB einen freiwilligen Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften.
München, den 31. Mai 2022, gez. der Vorstand:
Thomas Waibel, Robert Abend, Christian Ehmig, Johannes Pfeuffer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2022 festgestellt.
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.