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STO SE & Co. KGaA Earnings Release 2012

Nov 15, 2012

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Earnings Release

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News Details

Ireland | 15 November 2012 10:05

Sto AG: Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten 2012 um 2,7 % auf 871,7 Mio. EUR

Sto AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

15.11.2012 10:05

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Auf einen Blick:

  • Sto-Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten 2012 um 2,7 % auf
    871,7 Mio. EUR

  • Auslandsvolumen wächst, Inland nahezu stabil

  • Operatives Betriebsergebnis EBIT unter Vorjahr

  • Konzernbelegschaft verringert sich leicht auf 4.744 Mitarbeiter

  • Prognose für Gesamtjahr 2012 unverändert: Anstieg beim Konzernumsatz um
    3,5 % und rückläufiges EBIT erwartet

Branchenumfeld

Die internationale Baubranche entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf
2012 regional unterschiedlich. In China schwächte sich die Nachfragedynamik
im Vergleich zum sehr guten Vorjahr zwar spürbar ab, blieb aber insgesamt
deutlich positiv. Der amerikanische Markt zeigte sich leicht erholt, der
erhoffte breit angelegte Aufschwung blieb aber bislang aus. Auch die
europäische Bauindustrie wies einen verhaltenen Geschäftsverlauf aus.
Schwierig blieb die Lage aufgrund der Auswirkungen der Staatsschuldenkrise
vor allem in den süd-, teilweise aber auch in den osteuropäischen Ländern.
Die Entwicklung in Westeuropa war insgesamt stabil. In besserer Verfassung
als im Vorjahr war der nordeuropäische Markt. Die deutsche Bauwirtschaft
zeigte sich nach Angaben des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie
bislang von unsicheren Konjunkturperspektiven unbeeindruckt: Der
Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes stieg dem Statistischen Bundesamt zufolge
bis Ende August 2012 um 1,6 % auf 57,0 Mrd. EUR.

Konzernumsatz nimmt trotz schwierigen Umfelds zu

Die Sto AG erhöhte ihren Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2012
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,7 % auf 871,7 Mio. EUR.
Davon wurden 352,5 Mio. EUR (Vorjahr: 344,3 Mio. EUR) im dritten Quartal
erzielt. Unterstützung ging trotz der teilweise schwierigen
Rahmenbedingungen vor allem von der Nachfrage außerhalb Deutschlands aus:
Der Auslandsumsatz vergrößerte sich insbesondere in den USA, Asien und
Nordeuropa und stieg von Januar bis September um 6,9 % auf 467,8 Mio. EUR.
Damit lag der Auslandsanteil am Konzernvolumen bei 53,7% (Vorjahr: 51,6%).

Der Inlandsumsatz verringerte sich in den ersten drei Quartalen um 1,7 %
auf 403,9 Mio. EUR. Der Rückgang war im Wesentlichen eine Folge der
Entkonsolidierung der Inotec GmbH, an der wir seit Anfang 2012 einen Anteil
von nur noch 45 % halten. Über diesen Effekt hinaus war allerdings auch
eine nachlassende Dynamik im inländischen Fassadengeschäft zu spüren. Dabei
spielte zum einen die über lange Zeiträume ungünstige Witterung eine Rolle.
Zum anderen hielten sich Bauherrn mit Investitionen merklich zurück, da die
konkrete Ausgestaltung der künftigen steuerlichen Förderung von Maßnahmen
zur energetischen Gebäudesanierung im Berichtszeitraum immer noch offen
war. Für einen gewissen Ausgleich sorgte das insgesamt gute Geschäft mit
Innenraumprodukten.

Zum Anstieg des Konzernumsatzes trugen Währungseinflüsse per saldo 11,9
Mio. EUR bei, wobei vor allem von der Entwicklung des US-Dollars und des
chinesischen Renminbis positive Effekte ausgingen. Aus Erst- bzw.
Entkonsolidierung resultierte saldiert ein Mehrvolumen von 0,3 Mio. EUR.
Das um diese beiden Faktoren bereinigte Umsatzwachstum betrug lediglich
1,3%.

Im Oktober 2012 setzte sich die gemessen an unseren Erwartungen insgesamt
eher verhaltene Entwicklung in Deutschland fort. Die Tendenz im
Auslandsgeschäft blieb per saldo positiv.

Ergebnis unter Vorjahr

Dem moderaten Plus beim Konzernumsatz standen in den ersten neun Monaten
2012 kräftige Steigerungen insbesondere bei den Energie- und Logistikkosten
gegenüber sowie bei den Personalaufwendungen, die auch aufgrund der über
den Erwartungen liegenden Tariferhöhungen in Deutschland deutlich zunahmen.
Der Materialaufwand erhöhte sich von Januar bis September ebenfalls stärker
als das Geschäftsvolumen, obwohl der
Preistrend bei einzelnen Rohstoffen im dritten Quartal rückläufig war.
Infolgedessen lagen das Konzernergebnis der betrieblichen Tätigkeit EBIT
und das Konzern-Nettoergebnis nach drei Quartalen unter den vergleichbaren
Vorjahreswerten.

Vermögenslage unverändert stabil

Die Vermögenslage des Sto-Konzerns stellte sich zum 30. September 2012
weiterhin sehr solide dar. Änderungen einzelner Bilanzpositionen im
Vergleich zum 30. Juni 2012 bzw. gegenüber dem Jahresende 2011 lagen im
geschäftsüblichen Rahmen.

Investitionen kräftig gesteigert

In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investierten wir von Januar
bis September 2012 konzernweit 18,8 Mio. EUR und damit deutlich mehr als im
entsprechenden Vorjahrszeitraum mit 9,2 Mio. EUR. Grund für diesen Zuwachs
waren in erster Linie größere Projekte, mit denen wir unsere Marktposition
national und international weiter stärken werden. Zu den wichtigsten
Vorhaben gehörten die Fertigstellung des neuen
VerkaufsCenters in Wien, die Fortsetzung des Ausbaus des Logistikzentrums
in Weizen sowie der Bau des neuen Firmensitzes unserer belgischen
Tochtergesellschaft. Darüber hinaus modernisierten wir Produktionsanlagen
bei der StoVerotec GmbH.

Mitarbeiterzahl leicht rückläufig

Im Sto-Konzern waren per Ende September 2012 insgesamt 4.744 Mitarbeiter
beschäftigt nach 4.802 am Vorjahresstichtag, was -1,2 % entsprach. Im
Ausland nahmen wir in Einzelfällen Anpassungsmaßnahmen als Reaktion auf
schwierige konjunkturelle Rahmenbedingungen vor, sodass die internationale
Belegschaft im Jahresvergleich moderat um 28 Personen - bzw. ebenfalls um
-1,2 % - auf 2.255 angepasst wurde. Der Anteil der international
Beschäftigten an der Konzernbelegschaft blieb per Ende September 2012
konstant bei 47,5 %.

Der Rückgang im Inland um 30 auf 2.489 Mitarbeiter resultierte
ausschließlich aus der Entkonsolidierung der Inotec GmbH, durch die 67
Arbeitnehmer nicht mehr in der Konzernrechnung erfasst werden. Der dadurch
bedingte Rückgang bei der Mitarbeiterzahl wurde durch gezielte
Neueinstellungen in der Sto AG und bei inländischen Tochtergesellschaften
teilweise kompensiert.

Ausblick für den Sto-Konzern

Aufgrund der aktuellen politischen Rahmenbedingungen sowie der Folgen aus
der Staatsschulden- und Finanzkrise werden sich die für Sto relevanten
Märkte auch im weiteren Jahresverlauf unterschiedlich entwickeln. Für den
Sto-Konzern gehen wir im Gesamtjahr 2012 unverändert von einem
Umsatzanstieg um rund 3,5 % auf 1.145 Mio. EUR aus. Schwer abschätzbar sind
aber wie immer die Witterungseinflüsse, die den Geschäftsverlauf auch im
November und Dezember 2012 noch merklich beeinträchtigen könnten. Das
operative Konzernergebnis EBIT wird wie gemeldet unter dem 2011er-Wert von
104,5 Mio. EUR liegen, da auch im Gesamtjahr mit über dem Umsatzwachstum
liegenden Kostenzuwächsen zu rechnen ist.

Das Investitionsbudget für das Gesamtjahr 2012 wurde infolge der aktuellen
Rahmenbedingungen von 46 Mio. EUR auf 37 Mio. EUR angepasst.

Stühlingen, im November 2012
Der Vorstand Kennzahlen (in Mio. EUR)

Sto-Konzern (IFRS) 9M 2011 9M 2012 Differenz
Umsatz 848,7 871,7 2,7 %
- davon Inland 410,9 403,9 -1,7 %
- davon Ausland 437,8 467,8 6,9 %
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 9,2 18,8 104,3 %
Mitarbeiter per 30.09. 4.802 4.744 -1,2 %
- davon Inland 2.519 2.489 -1,2 %
- davon Ausland 2.283 2.255 -1,2 %

15.11.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Sto AG
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
Deutschland
Internet: www.sto.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service