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STO SE & Co. KGaA — Earnings Release 2011
May 18, 2011
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Earnings Release
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News Details
Ireland | 18 May 2011 09:46
Sto AG: Konzernumsatz steigt im ersten Quartal 2011 witterungsbedingt deutlich
Sto AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG
18.05.2011 09:46
Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Auf einen Blick:
-
Sto-Konzernumsatz steigt im ersten Quartal 2011 um 35,5% auf 178,6 Mio.
EUR -
Hohes Plus durch witterungsbedingten Basiseffekt
-
Üblicher Q1-Fehlbetrag fällt geringer aus
-
Konzernbelegschaft ausgebaut
-
Ausblick für das Gesamtjahr 2011 unverändert:Leichter Anstieg beim
Konzernumsatz und rückläufiges EBIT erwartet
Branchenumfeld
Die internationale Baubranche entwickelte sich zu Jahresbeginn 2011
uneinheitlich. In Nordamerika blieb die Situation sowohl im privaten
Wohnungsbau als auch im Nichtwohngebäude-Sektor zunächst weiter schwierig.
Demgegenüber hielt in China das Nachfragewachstum an. Gleichzeitig nahmen
dort allerdings die Unsicherheiten aufgrund der steigenden Inflation und
des restriktiveren Regierungskurses erheblich zu. Die Lage in Nord- und
Osteuropa hat sich insgesamt stabilisiert. In Westeuropa verringerte sich
das Abwärtstempo der besonders von der Wirtschafts- und Finanzkrise
betroffenen Länder wie beispielsweise Spanien, während in den anderen
Regionen die Auftriebskräfte überwogen.
Dazu gehörte auch Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
legte der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Segment Hochbau in den
ersten beiden Monaten 2011 kräftig um 17,5 % zu, der Gesamtumsatz erhöhte
sich sogar um 41,8 % auf 8,4 Mrd. EUR. Allerdings lassen sich diese Zahlen
laut Hauptverband der deutschen Bauindustrie nicht auf das Gesamtjahr
hochrechnen, da der Vergleichszeitraum 2010 witterungsbedingt durch ein
äußerst schwaches Geschäft geprägt war. Triebfeder der Entwicklung im
bisherigen Jahresverlauf 2011 waren nach Verbandsangaben vor allem der
Wohnungs- und Wirtschaftsbau, während die Nachfrage im Öffentlichen Bau
durchwachsen ausfiel.
Konzernumsatz wächst
Die Sto AG steigerte den Konzernumsatz im ersten Quartal 2011 gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 35,5 % auf 178,6 Mio. EUR. Dieses
deutliche Plus war wie im gesamten Bauhauptgewerbe wesentlich eine Folge
des witterungsbedingt niedrigen Vergleichswertes. Darüber hinaus wirkte
sich die weiterhin gute Nachfrage nach Fassadendämmsystemen positiv aus.
Währungsveränderungen trugen per saldo 3,0 Mio. EUR zum Konzernvolumen bei.
Der um diesen Effekt bereinigte Umsatzanstieg lag bei 33,2 %.
Mit Wirkung vom 25. Februar 2011 hat die Sto AG ihre Beteiligung an der
Inotec GmbH von 33 % auf 90 % durch Anteilskauf erhöht. Der Umsatzbeitrag
dieser Gesellschaft war im Berichtszeitraum von untergeordneter Bedeutung.
In der regionalen Betrachtung trugen sowohl das Deutschland- als auch das
internationale Geschäft zum Wachstum des Konzernvolumens bei. Der
Inlandsumsatz konnte in den ersten drei Monaten 2011 um 41,9 % auf 81,9
Mio. EUR ausgeweitet werden. Der Auslandsumsatz erhöhte sich um 30,5 % auf
96,7 Mio. EUR und hatte damit einen Anteil am Konzernvolumen von 54,1 %
(Vorjahr: 56,2 %).
Im April 2011 hat sich das Geschäft deutlich abgeschwächt, die Zuwachsrate
in diesem Monat liegt unter unseren Erwartungen.
Ergebnisverbesserung
Aufgrund der ausgeprägten Saisonalität des Fassadengeschäfts und der bei
Sto implementierten Vertriebsstruktur erwirtschaften wir in den ersten
Monaten eines Geschäftsjahres in der Regel kein positives Ergebnis. Dies
war auch im ersten Quartal 2011 der Fall, allerdings konnte der Fehlbetrag
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert verringert werden. Hauptgrund
dafür war das spürbar größere Geschäftsvolumen, durch das die
ergebnisbelastenden Effekte aus steigenden Rohstoffpreisen und höheren
Personalkosten zunächst überkompensiert werden konnten.
Investitionsausgaben
Sto investierte zwischen Januar und März 2011 konzernweit insgesamt 2,3
Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte.
Der Großteil der Mittel floss zu Beginn 2011 erneut in das Projekt
'Retrofit', mit dem wir ältere Produktionsanlagen der Sto AG durch
zahlreiche Einzelmaßnahmen auf den neuesten technologischen Stand bringen.
In den kommenden Monaten werden darüber hinaus weitere größere Projekte
angestoßen. Das geplante Investitionsbudget für das Gesamtjahr 2011 beläuft
sich auf 28 Mio. EUR.
Solide Vermögenslage
Die Vermögenslage des Sto-Konzerns stellte sich per 31. März 2011
unverändert solide dar. Die Änderung einzelner Bilanzpositionen im
Vergleich zum Jahresende 2010 lag im üblichen Rahmen und spiegelte im
Wesentlichen den typischen Geschäftsverlauf im ersten Quartal wider.
Belegschaft ausgebaut
Im Sto-Konzern waren Ende März 2011 insgesamt 4.412 Mitarbeiter im
Vergleich zu 4.171 am Vorjahresstichtag beschäftigt, was einem Anstieg von
5,8 % entsprach.
Von der Gesamtbelegschaft arbeiteten 1.961 Arbeitnehmer im Ausland, 104
Personen oder 5,6 % mehr als Ende März 2010. In dieser Zunahme enthalten
sind die 18 Beschäftigten der chilenischen Gesellschaft, an der wir zur
Jahresmitte 2010 einen Anteil von 60 % erworben haben und deren Mitarbeiter
im vergleichbaren Vorjahreswert noch nicht berücksichtigt waren.
Die Inlandsbelegschaft umfasste per 31. März 2011 in der Summe 2.451
Mitarbeiter gegenüber 2.314 vor einem Jahr. Von dieser Erhöhung um 137
Arbeitnehmer entfielen 86 Personen auf die erstmalige Konsolidierung der
Inotec GmbH.
Der Personalaufbau im operativen Geschäft verläuft planmäßig.
Neueinstellungen werden bedarfsgerecht und gezielt in Regionen vorgenommen,
in denen wir Wachstumspotenziale sehen, die wir ausschöpfen wollen.
Ausblick für das Gesamtjahr 2011 bleibt unverändert
Die kräftigen Zuwachsraten im ersten Quartal 2011 gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahreszeitraum sind im Wesentlichen eine Folge des
witterungsbedingten Basiseffekts. Daher können die Werte nicht auf das
Gesamtjahr hochgerechnet werden. Vielmehr ist im weiteren Verlauf von einer
deutlich rückläufigen Dynamik auszugehen. Zum einen erhöht sich die
Vergleichsbasis 2010 erheblich, da die Umsatzrückstände des ersten Quartals
2010 ab April ausgeglichen wurden und zu entsprechend größeren Volumina in
den Folgemonaten führten. Zum anderen zeichnet sich in einzelnen Regionen
eine Nachfrageberuhigung ab. Vor diesem Hintergrund rechnen wir im
Gesamtjahr unverändert mit einer nur moderaten Zunahme des Konzernumsatzes
um rund 3 % auf etwa 1.015 Mio. EUR.
Beim operativen Konzernergebnis EBIT werden wir das 2010er-Niveau von 85,6
Mio. EUR voraussichtlich nicht erreichen. Weiterhin kräftig steigende
Rohstoffpreise und eine spürbare Erhöhung bei den Personalkosten werden die
positiven Ertragsauswirkungen des leicht größeren Geschäftsvolumens mehr
als kompensieren. Darüber hinaus dürfte der Druck auf die Absatzpreise
unvermindert anhalten.
Stühlingen, im Mai 2011
Der Vorstand
Kennzahlen (in Mio. EUR)
Sto-Konzern (IFRS) Q1 2010 Q1 2011 Differenz
Umsatz 131,8 178,6 35,5 %
- davon Inland 57,7 81,9 41,9 %
- davon Ausland 74,1 96,7 30,5 %
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 2,4 2,3 -4,2 %
Mitarbeiter per 31.03. 4.171 4.412 5,8 %
- davon Inland 2.314 2.451 5,9 %
- davon Ausland 1.857 1.961 5,6 %
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service