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STO SE & Co. KGaA Earnings Release 2010

Nov 18, 2010

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Earnings Release

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News Details

Ireland | 18 November 2010 10:53

Sto AG: Konzernumsatz erhöht sich in den ersten neun Monaten 2010 um 6,8 % auf 756,2 Mio. EUR

Sto AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

18.11.2010 10:53

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Auf einen Blick:

* Sto-Konzernumsatz erhöht sich in den ersten neun Monaten 2010 um 6,8% auf
756,2 Mio. EUR
* Gute Nachfrage nach Fassadensystemen trotz international schwieriger
Branchenbedingungen
* Inlandsplus bei 11,2%, Auslandsumsatz legt um 2,7% zu
* Konzernergebnis über Vorjahr
* Belegschaft nimmt um 96 Personen auf 4.332 Mitarbeiter zu
* Prognose für das Gesamtjahr 2010 angepasst: Anstieg beim Konzernumsatz um
rund 5% bis 6% und besseres Ergebnis als im Vorjahr erwartet

Branchenverlauf

Die internationale Baubranche war in den ersten neun Monaten 2010 mit
unterschiedlichen Herausforderungen in den einzelnen Regionen konfrontiert.
Weiterhin sehr schwierig stellten sich die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen in den USA dar. Dort litt insbesondere der Gewerbebau
unter einer nochmals rückläufigen Nachfrage. Dagegen blieb Asien insgesamt
auf dem Wachstumspfad. Dies gilt auch für die chinesische Bauindustrie,
obwohl die Notenbank konjunkturdämpfende Maßnahmen ergriffen und das Tempo
der Nachfragesteigerung gedrosselt hat. Auch innerhalb Europas entwickelten
sich die Märkte für Baudienstleistungen differenziert: Vor allem in
Großbritannien, Irland, Spanien und Skandinavien blieb die Lage der
Baubranche prekär, da dort die Nachwirkungen der internationalen
Wirtschafts- und Finanzmarktkrise noch immer stark zu spüren waren. In den
Ländern Osteuropas blieb die Entwicklung - bei großen regionalen
Unterschieden - insgesamt etwa stabil.

Das deutsche Bauhauptgewerbe musste nach Aussagen des Statistischen
Bundesamtes von Januar bis Juli 2010 einen Rückgang beim Gesamtumsatz um
5,9% auf 40,2 Mrd. EUR hinnehmen. Der Hauptverband der Deutschen
Bauindustrie führt den unbefriedigenden Verlauf unter anderem auf die
insgesamt enttäuschende öffentliche Baunachfrage zurück. In diesem Segment
lag der Umsatz der ersten sieben Monate 2010 um 3,2% unter dem
vergleichbaren Vorjahreswert. Hingegen scheint sich die Entwicklung im
privaten Wohnungsbau wie erhofft zu stabilisieren. Zwar blieb der Umsatz
bis Ende Juli noch um 1,1% unter dem 2009er-Wert, der Auftragseingang
allerdings zeigt seit fünf Quartalen nach oben. Ähnliches gilt für den
Wirtschaftsbau, der bis Ende Juli 8,7% mehr Bestellungen verzeichnete, der
Segmentumsatz reduzierte sich in diesem Zeitraum aber um 11,8% gegenüber
dem Vorjahr.

Sto mit Wachstum

Die Sto AG entwickelte sich im Berichtszeitraum günstiger als das
Bauhauptgewerbe. Der Konzernumsatz konnte in den ersten neun Monaten 2010
um 6,8% auf 756,2 Mio. EUR gesteigert werden. Währungsveränderungen trugen
zu diesem Anstieg 12,2 Mio. EUR bei. Kursgewinne entstanden vor allem beim
Schweizer Franken und dem US-Dollar sowie bei der schwedischen Krone und
dem polnischen Zloty. Das um Währungsveränderungen bereinigte Umsatzplus
lag bei 5,1%.

Im Juli 2010 haben wir über unsere nordamerikanische Tochtergesellschaft
Sto Corp. einen Anteil von 60% am chilenischen Hersteller und Vertreiber
von Wärmedämm-Verbundsystemen Eurotec Ltda, Santiago/Chile, erworben.
Dadurch können wir den südamerikanischen Markt mit lokalen Kostenstrukturen
erschließen und vorhandene Kontakte nutzen. Der Beitrag dieser Gesellschaft
zum Konzernumsatz betrug 0,3 Mio. EUR.

Fassadensysteme gefragt

Die zufriedenstellende Entwicklung des Konzernumsatzes im Berichtszeitraum
lag vor allem in der anhaltend guten Nachfrage nach Sto-Fassadensystemen
begründet. Verkaufserfolge verzeichneten wir insbesondere in den Ländern,
in denen der Einsatz dieser Produkte staatlich gefördert wird und ein hohes
Umweltbewusstsein herrscht. An erster Stelle stand dabei Deutschland,
weswegen der Inlandsumsatz in den ersten neun Monaten 2010 deutlich um
11,2% auf 378,4 Mio. EUR angestiegen ist.

Gute Zuwächse im Fassadengeschäft wurden außerdem vor allem in Frankreich,
Italien und Österreich erzielt. In der Summe konnten die höheren Umsätze in
diesen Ländern die zum Teil erheblichen Rückgänge insbesondere in den USA,
Großbritannien und Polen überkompensieren, sodass der Auslandsumsatz im
Berichtszeitraum um 2,7% auf 377,8 Mio. EUR zunahm. Der Anteil des
internationalen Geschäfts am Konzernvolumen betrug damit 50,0%.

Die in einem herausfordernden Geschäftsjahr erzielte Steigerung des
Geschäftsvolumens sowohl im In- als auch im Ausland verdeutlicht die
positive Wirkung unserer Internationalisierungsstrategie.

Ergebnis über Vorjahr

Die über Erwarten hohe Zunahme beim Geschäftsvolumen hatte zur Folge, dass
die beachtlichen Kostensteigerungen, die wie angekündigt vor allem beim
Materialeinkauf und im Personalbereich zu verzeichnen waren, mehr als
ausgeglichen werden konnten. Aus diesem Grund hat sich entgegen unserer
Planung auch die Ertragslage im Sto-Konzern verbessert: Ergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) und Nettoergebnis lagen über den vergleichbaren
Vorjahreswerten.

Investitionen noch leicht rückläufig

Die Investitionen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2010 konzernweit
auf insgesamt 10,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,3 Mio. EUR). Der gesamte Betrag
wurde in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert.

Eines der wichtigsten Investitionsthemen im laufenden Jahr stellt das
Projekt 'Retrofit' dar, mit dem die Sto-Produktionsanlagen durch zahlreiche
Einzelmaßnahmen auf den neuesten technologischen Stand gebracht werden.
Außerdem nahmen wir am Standort Lauingen nach der Inbetriebnahme unseres
eigenen Dämmstoffwerks noch vereinzelt Ergänzungsinvestitionen im Bereich
technische Anlagen und Maschinen vor. Darüber hinaus investierten wir
erhebliche Mittel in die Modernisierung der Flurfördertechnik.

Ein weiteres wichtiges Projekt war der Erwerb der Marke 'Lotus Effect'.
Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, die darauf aufbauende
Produktfamilie künftig in Eigenregie vermarkten zu können.

Im letzten Quartal intensivieren wir unsere Aktivitäten, sodass sich die
Investitionen im Gesamtjahr 2010 wie geplant auf etwa 21 Mio. EUR belaufen
werden.

Vermögenslage bleibt solide

Die Vermögenslage des Sto-Konzerns stellte sich Ende September 2010 nach
wie vor sehr solide dar. Die Änderung einzelner Bilanzpositionen im
Vergleich zum Jahresende 2009 beziehungsweise zum 30. Juni 2010 lag im
üblichen Rahmen und spiegelte im Wesentlichen den typischen
Geschäftsverlauf im dritten Quartal wider.

Belegschaft ausgebaut

Im Sto-Konzern waren Ende September 2010 weltweit 4.332 Mitarbeiter
beschäftigt nach 4.236 am Vorjahresstichtag. Zur Inlandsbelegschaft
gehörten 2.392 Personen im Vergleich zu 2.364 per 30. September 2009. Mit
diesem Aufbau haben wir nicht nur auf das aktuell positive Geschäft im
Bereich Fassadensysteme reagiert, sondern zugleich die Voraussetzungen für
künftiges Wachstum geschaffen. Auch außerhalb Deutschlands setzten wir
unsere Personalstrategie wie geplant um: Die Zahl der Auslandsmitarbeiter
erhöhte sich im Jahresvergleich von 1.872 auf 1.940 Arbeitnehmer. Von
diesem Anstieg um 68 Personen entfielen 16 auf die erstmalige
Konsolidierung der chilenischen Gesellschaft Eurotec.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2010

Im vierten Quartal ist traditionell mit einer witterungsbedingten
Beruhigung des Geschäfts zu rechnen. Gleichzeitig gehen wir von einem
weiteren Anstieg der Material- und Personalkosten sowie von einem
anhaltenden Druck auf die Absatzpreise aus. Dennoch sollten wir aufgrund
des erfreulich positiven Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten im
Gesamtjahr 2010 die vergleichbaren Vorjahreswerte übertreffen: Beim
Konzernumsatz erwarten wir ein Plus von etwa 5% bis 6% gegenüber dem
2009er-Wert von 924,6 Mio. EUR. Bisher gingen wir von einer Erhöhung um
circa 2% bis 3% aus. Aufgrund der stärker als budgetierten Umsatzzunahme
wird auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entgegen der bisherigen
Planung über dem 2009 erzielten EBIT von 82,3 Mio. EUR liegen.

Stühlingen, im November 2010
Der Vorstand

Kennzahlen (in Mio. EUR)

Sto-Konzern (IFRS) 9/09 9/10 Differenz
Umsatz 708,1 756,2 6,8 %
- davon Inland 340,4 378,4 11,2 %
- davon Ausland 367,7 377,8 2,7 %
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 11,3 10,1 -10,6 %
Mitarbeiter per 30.09. 4.236 4.332 2,3 %
- davon Inland 2.364 2.392 1,2 %
- davon Ausland 1.872 1.940 3,6 %

18.11.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Sto AG
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
Deutschland
Internet: www.sto.de

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