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Kontron AG (formerly S&T AG) Annual Report 2015

Jan 11, 2017

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Annual Report

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Publication

S-KON New Business AG (vormals: S-KON Sales Kontor Hamburg Aktiengesellschaft)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

I. Grundlagen des Konzerns

Allgemeines

Die S-KON-Gruppe besteht aus der Konzernmutter S-KON New Business AG (im Folgenden: "S-KON AG") und den Tochtergesellschaften S-KON eKontor 24 GmbH, S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH („SK") und S-KON Management Kontor GmbH.

Zusammen mit der SK bildet die S-KON AG den Dialog- und Direkt-Marketing-Bereich der Gruppe. Das andere Kerngeschäft des Konzerns, der eCommerce-Bereich wird von der S-KON eKontor 24 GmbH betrieben. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch den B2B-Bereich, der bei der S-KON Management Kontor im Rahmen der Wachstumsstrategie der S-KON-Gruppe in 2015 weiter ausgebaut wurde.

Neben diesem Ausbau stand im Geschäftsjahr 2015 die Fokussierung auf die Kerngeschäfte sowie die die Verzahnung des Dienstleistungsportfolios der gesamten S-KON Gruppe im Mittelpunkt.

Im Sinne einer transparenten Steuerung und Risikodiversifikation der S-KON Gruppe wurde der Geschäftsbereich Telemarketing der S-KON New Business AG, zu dem das Call-Center-Geschäft gehört, rückwirkend zum 01.01.2015 auf die SK übertragen.

Dialog- und Direkt-Marketing

Schwerpunkt des Bereichs ist das von der SK geleitete Telemarketing-Geschäft. Dank der integrierten Dialogmarketing Agentur werden von der der S-KON Gruppe alle Wesentlichen Leistungen wie die Konzeption und die Umsetzung von individualisierten Son-derwerbeformen im Bereich Mailing (u.a. Kooperationsmarketing) im eigenen Hause erbracht. Um die Positionierung als Qualitätsdienstleister mit innovativen Systemen und Konzepten weiter auszubauen, hat S-KON auch in 2015 weiter in investitionssichere und zukunftsweisende Technologien investiert.

Aktuell verfügt die Gruppe über 330 hochmoderne und flexible Produktionsarbeitsplätze für die Umsetzung von Telemarketing Kampagnen, an denen bis zu 50.000 Produktionsstunden monatlich erbracht werden können. Der Standort Gelle wurde im Rahmen einer Flächenoptimierung weiter ausgebaut. Die Recruitingsituation ist entgegen dem allgemeinen Trend an diesem Standort positiv zu bewerten. Im Jahr 2015 wurden nahezu 500.000 Produktionsstunden erbracht. Durch die Optimierung verschiedener Prozesse konnte die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert werden, so dass die für den Bereich geplanten Ziele auch mit leicht verminderter Produktionsleistung erreicht werden konnte. Hierbei ist zu erwähnen, dass das Ergebnis der Gesellschaft in 2015 mit Einmaleffekten durch die Ausgliederung des Telemarketingbereiches und personellen Veränderungen mit T€ 235 zusätzlich belastet war.

eCommerce

Im Bereich eCommerce besteht die Herausforderung darin, den Aufbau der neugewonnen Key-Accounts weiter voran zu treiben. Gegen die ursprüngliche Planung hat sich der Zeitplan um sechs bis neun Monate nach hinten verschoben, was wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse dieses Bereiches hatte. Da weitere Projekte in 2015 gewonnen wurden, die in 2016 realisiert werden sollen, wurden auf der Kostenseite - die im Wesentlichen aus Personalkosten resultiert - keine Anpassungen vorgenommen. Die Entwicklungsressourcen waren zu jedem Zeitpunkt voll ausgelastet und wurden zudem für die Realisierung der neuen Projekte benötigt. Darüber hinaus wurde in 2015 an verschiedenen Stellen Entwicklungsleistung in die eigenen Systeme investiert um neue Funktionen realisieren zu können und die System- und Prozessstabilität zu erhöhen.

Der Ausblick ist in vielerlei Hinsicht als positiv zu bewerten, da sich die Umsätze zukünftig auf mehrere Key-Accounts verteilen. Weiterhin verschiebt sich das Erlösmodell immer stärker von erfolgsorientierten Komponenten hin zu fix-planbaren wiederkehrenden Erlösen.

B2B

Im Rahmen der Wachstumsstrategie der S-KON Gruppe steht als weiteres Kundensegment der B2B Bereich für die kommenden Jahre weiterhin im Fokus. Hierzu wurde bereits in 2014 das Produktportfolie der S-KON Management Kontor GmbH neu ausgerichtet.

Im Mittelpunkt steht hierbei eine Full-Service-Strategie rund um das Thema „Mobilfunk Outsourcing". Hierzu wurden bereits strategische Partnerschaften geschlossen und die Entwicklung einer speziellen Portalsoftware abgeschlossen. In 2015 wurde deutlich in den Vertrieb des neuen Produktportfolios und die Gewinnung von Neukunden investiert. Die vertrieblichen Aktivitäten sollen auch in 2016 fokussiert weitergeführt werden. Hierbei kann die auf eine Vielzahl von Referenzen und Kontakten aus dem bereits etablierten Consultinggeschäft zurückgreifen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Ertragslage des Konzerns

Die Gesamtleistung der S-KON Gruppe verringerte sich in 2015 um 27% auf M€ 36,2 (2014: M€ 49,4).

Der wesentliche Anteil des Rückganges der Umsatzerlöse resultiert aus dem eCommerce-Bereich. Hier reduzierte sich der Umsatz von M€ 33,8 auf M€ 16,9 um 50%, was auf den verspäteten Start des neuen Key-Accounts, der einen in QIV 2014 verlorenen Kunden ersetzt, zurückzuführen ist. Damit verbunden war ein Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Absatzzahl von mobilen Endgeräten im Vergleich zum Vorjahr um fast 50%. Weiterhin reduzierte sich die Anzahl der fakturierten Manntage gegenüber dem Vorjahr.

Die Erlöse aus dem Bereich Dialog- und Direktmarketing können hingegen in 2015 ein Umsatzwachstum von 5% auf M€ 16,8 verzeichnen. Die durchschnittliche monatliche Produktion konnte um gut 1.500 Stunden auf über 41.500 Stunden ausgebaut werden. Der Bereich Mediakooperationen wurde weiter etabliert.

Der B2B-Bereich konnte in der weiteren Aufbauphase bereits zu 7 % zu den Umsatzerlösen des Konzerns beitragen und erzielte Erlöse von M€ 2,5.

Größter Kostenblock in der Gruppe sind weiterhin die Aufwendungen für bezogene Waren, deren Rückgang von M€ 27,6 in 2014 auf M€ 15,9 in 2015 das schwache Geschäftsjahr des eCommerce-Bereichs widerspiegelt. Die Kosten der Call-Center-Agenten konnten trotz des Umsatzwachstums des Bereichs Dialog- und Direktmarketing stabil gehalten werden.

Das negative Jahresergebnis in 2015 ist im Wesentlichen dem eCommerce-Bereich geschuldet. Auf Grund der genannten verzögerten Entwicklung von Key-Accounts und dem damit einhergehenden Rückgang von Stücken und fakturierten Manntagen, konnte in diesem Bereich das Vorjahresergebnis nicht gehalten werden. Daneben haben einmalige Sondereffekte das Ergebnis weiter belastet. Auch der Ausbau des B2B-Bereiches und die damit verbundenen Kosten haben zu dem geringen Ergebnis beigetragen.

Auf Grund der ausgebauten Projektsituation und dem weiteren Umbau des Geschäftsmodells hin zu Fixkostenmodellen ist der Ausblick als positiv zu bewerten.

2. Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch die Entwicklung einer Portalsoftware erhöht.

Das Umlaufvermögen wurde im Vergleich zum Vorjahr wieder aufgebaut. Grund hierfür ist der starke Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag sowie der bedingt durch das ansteigende Geschäftsvolumen im eCommerce Ausbau des Warenbestandes.

Weiter reduziert werden konnte der Bestand an fertigen Leistungen, erzielt durch eine schnellere Abrechnung mit den Auftraggebern.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um M€ 1,0 gestiegen. Grund hierfür ist der erhöhte Kapitalbedarf im eCommerce-Bereich.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen der Stichtagsbetrachtung geschuldet.

Die Eigenkapitalquote hat sich in 2015 auf 17% reduziert.

Investitionen wurden insbesondere in die Ausstattung der Produktionsarbeitsplätze des von T€ 226 sowie die Entwicklung eines Software-Portals für den B2B-Bereich von T€ 173 getätigt.

3. Liquiditätslage

Der Konzern verfügt über einen Bestand an liquiden Mitteln von T€ 180. Aufgrund dem schwachen Geschäftsjahr des eCommerce-Bereichs, der Investitionen in das Nettoumlaufvermögen und der Kosten der Entwicklung der Portalsoftware ergab sich im Geschäftsjahr ein negativer Total Cashflow. Liquiditätsrisiken werden durch eine ausreichende Kreditlinie sowie durch die Auswahl solventer Auftraggeber vorgebeugt.

III. Risikobericht und Chancendarstellung

Risiken, Chancen und wesentliche Einflussfaktoren auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Rahmen des Risikomanagements des Bereichs Direktmarketing konnte in 2015 die stabile Projektsituation mit einer relativen Gleichverteilung auf fünf Key-Accounts auch gruppenübergreifend weiter ausgebaut werden. Dadurch konnte auch das erhaltene Auftragsvolumen der Auftraggeber stabilisiert werden und die eigene Marktstellung weiter ausgebaut werden. Für 2016 gehen wir von einem stabilen Marktumfeld in der Telekom-munikationsbranche aus, wobei das verschärfte Wettbewerbsumfeld eher positiv auf das performance-orientierte Geschäftsmodell der S-KON Gruppe einzahlt.

Durch die Standortverteilung auf Hamburg (drei Standorte), Berlin, Lüneburg, Pinneberg und Gelle sowie durch den Ausbau eines Mitarbeiterbindungsprogrammes versucht die Gruppe den Risiken der im Direktmarketing branchenüblichen hohen Fluktuation weiterhin vorzubeugen.

Das Recruiting von qualifiziertem Personal ist aktuell der begrenzende Faktor für den weiteren Ausbau des Telemarketing-Geschäftes. Dennoch ist der Ausblick für 2016 in diesem Bereich positiv, da die Möglichkeit besteht über Satellitenstandorte wie Gelle weiter Personal aufzubauen. Für 2016 steht weiterhin die Auslastung der bestehenden Standorte sowie die Mitarbeiterqualifizierung und -bindung im Mittelpunkt.

Als Risiko gilt noch immer die schwer einzuschätzende Rechtssituation im Hinblick auf den Vertragsabschluss am Telefon. Diese Entwicklung wird weiterhin kritisch beobachtet. Eine Verschärfung des Fernabsatzgesetzes würde eine Umstrukturierung des Projekt-portfolios nach sich ziehen, welches mit erheblichen Kosten verbunden sein könnte.

Im Bereich eCommerce besteht die Herausforderung den Aufbau den neugewonnen Key-Accounts weiter voran zu treiben. Positiv zu bewerten ist dabei, dass sich die Umsätze zukünftig auf mehrere Key-Accounts verteilen und nicht wie in der Vergangenheit die Abhängigkeit bei einem Mayor-Account liegt. Wesentlich Marketingmaßnahmen für den Aufbau der Accounts befinden sich in Umsetzung. Dies wird die im eCommerce-Bereich benötigten Absätze nach sich ziehen.

Der Aufbau des B2B Geschäftes wird die S-KON Gruppe in 2016 weiterhin belasten und noch nicht positiv zu dem Geschäftsergebnis beitragen können. Langfristig wird dieser Geschäftsbereich aber wiederkehrende Erlöse nach sich ziehen und eine wichtige Säule der S-KON Gruppe darstellen.

IV. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Im Bereich Dialogmarketing sollen durch eine neue Standortstrategie Kapazitäten für einen neuen Key-Account geschaffen werden. Im Fokus hierbei steht eine optimierte Flächenauslastung, so dass auch ohne die Eröffnung eines neuen Standortes ausreichend Produktionskapazität geschaffen wird. Die Projektsituation und Auftragslage des Telemarketing-Geschäftes ist für 2016 als stabil und sicher zu betrachten. Die Umsätze sind unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation auf mehrere solvente Auftraggeber gleichmäßig verteilt. Die Positionierung als innovativer und flexibler Qualitätsdienstleister wird von den Auftraggebern ausdrücklich geschätzt und steht bei dem anstehenden Geschäftsausbau weiterhin im Vordergrund. Durch diese genannten Maßnahmen wird für 2016 und 2017 weiterhin eine stabile Geschäftssituation für das Telemarketing-Geschäft mit weiter leicht steigenden Umsätzen erwartet. Einhergehend mit dieser Umsatzsteigerung wird auch eine deutlich verbessertes Ergebnislage des Bereichs erwartet.

Die Gewinnung weiterer Key-Accounts Ende 2015/Anfang 2016 und die Umsetzung der hieraus resultierenden eCommerce-Projekte stellen die Basis für ein profitables und stabiles Geschäft in dem Bereich eCommerce dar. Hier wird mit einer deutlichen Ergebnis-Steigerung des Bereiches gerechnet. Der Ausblick ist in vielerlei Hinsicht als positiv zu bewerten, da sich die Umsätze zukünftig auf mehrere Key-Accounts verteilen.

Weiterhin verschiebt sich das Erlösmodell immer stärker von erfolgsorientierten Komponenten hin zu fix-planbaren wiederkehrenden Erlösen.

Auf Grund der Auftraggeberstruktur ist positiv anzumerken, dass mit wesentlichen Zahlungsausfällen nicht zu rechnen ist.

IV. Nachtragsbericht

Bis zum heutigen Tag gab es keine nennenswerten Entwicklungen, die in diesem Lagebericht Erwähnung finden müssten.

Hamburg, den 26. Mai 2016

Vorstand

Sven Kowitzke

Thomas Ott

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015 und 2014

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
--- --- ---
A ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 151.948,00 -,--
2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 250.771,00 243.037,00
3. Firmenwerte 83.551,00 167.102,00
486.270,00 410.139,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 222.470,00 260.240,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.731,00 584.887,00
841.201,00 845.127,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
25.001,00 25.001,00
Summe Anlagevermögen 1.352.472,00 1.280.267,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Leistungen 301.000,00 596.700,00
2. Waren 1.102.663,46 718.964,00
1.403.663,46 1.315.664,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.130.432,89 5.508.540,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1,00 1,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 61.221,44 -,--
4. Sonstige Vermögensgegenstände 805.468,23 410.832,59
8.997.123,56 5.919.374,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 179.987,14 176.065,63
Summe Umlaufvermögen 10.580.774,16 7.411.103,64
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 51.863,47 136.362,26
11.985.109,63 8.827.732,90
PASSIVA
31.12.2015 31.12.2014
A EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 15.000,00 15.000,00
III. Konzernbilanzgewinn 1.878.908,59 2.049.370,90
Summe Eigenkapital 2.043.908,59 2.214.370,90
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 199.620,00 112.136,36
2. Sonstige Rückstellungen 549.763,50 716.885,59
Summe Rückstellungen 749.383,50 829.021,95
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.675.509,39 3.679.482,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.292.365,57 1.311.915,66
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.223.942,58 792.941,75
- davon aus Steuern: € 1.865.273,25; Vorjahr: € 460.312,49
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit: € 9.424,39; Vorjahr: € 31.104,59
Summe Verbindlichkeiten 9.191.817,54 5.784.340,05
11.985.109,63 8.827.732,90

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2015 und 2014

2015 2014
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 36.321.107,62 49.841.712,09
2. Verminderung des Bestands an fertigen Leistungen -295.700,00 -428.350,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 182.338,75 -,--
4. Sonstige betriebliche Erträge 89.282,33 291.475,42
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 15.936.107,84 27.563.504,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.276.097,33 6.994.743,41
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.852.762,52 9.487.969,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.093.052,28 1.989.377,52
- davon für Altersversorgung: € 11.278,78; Vorjahr: € 12.087,09
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 395.758,21 323.665,42
b) auf die Firmenwerte 83.551,00 83.551,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.419.168,15 2.341.447,05
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.277,44 1.067,25
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 298.111,99 305.244,02
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -56.303,18 616.402,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 109.033,78 268.025,46
13. Sonstige Steuern 5.125,35 4.387,87
14. Konzernjahresfehlbetrag / Konzernjahresüberschuss -170.462,31 343.988,67
15. Konzerngewinnvortrag 2.049.370,90 2.200.382,23
16. Ausschüttungen -,-- 495.000,00
17. Konzernbilanzgewinn 1.878.908,59 2.049.370,90

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 und 2014

2015 2014
T€ T€
--- --- ---
Konzernjahresfehlbetrag / Konzernjahresüberschuss -170 344
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 479 407
- Abnahme der Rückstellungen -167 -117
+/- Abnahme / Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.897 1.726
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.411 -597
+ Zinsergebnis 297 304
+ Ertragsteueraufwand 109 268
- Ertragsteuerzahlungen -140 -276
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -78 2.060
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -242 -85
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 5 12
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -314 -232
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -551 -305
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 47
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -3
- Veränderung der Forderungen gegenüber Gesellschaftern -60
- Gezahlte Zinsen -298 -304
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens - -495
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -314 -799
Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -943 956
+ Finanzmittelfonds am Jahresanfang -3.503 -4.459
Finanzmittelfonds am Jahresende -4.446 -3.503
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds (T€) 31.12.2015 31.12.2014
Liquide Mittel 180 176
- Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken -4.626 -3.679
Finanzmittelfonds am Jahresende -4.446 -3.503

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2015

Mutterunternehmen Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen h gesetzlice Rücklagen Konzernbilanzergebnis
--- --- --- --- ---
--- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2014 150.000,00 15.000,00 2.200.382,23 2.365.382,23
1. Ausschüttung -,-- -,-- 495.000,00 495.000,00
2. Konzernjahresüberschuss -,-- -,-- 343.988,67 343.988,67
Stand am 01.01.2015 150.000,00 15.000,00 3.039.370,90 3.204.370,90
1. Konzernjahresfehlbetrag -,-- -,-- -170.462,31 -170.462,31
Stand am 31.12.2015 150.000,00 15.000,00 2.868.908,59 3.033.908,59
Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapital per 31.12.2015:*
davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend: 1.184.790,82
davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend -,--
davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend -,--

* diese Angaben beziehen sich auf die Konzernmutter, die S-KON New Business AG

Konzern-Anhang zum 31. Dezember 2015

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Die S-KON New Business AG ist als Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften überschreitet die S-KON New Business AG betragsmäßig die Grenzen für die größenabhängige Befreiung gemäß § 293 HGB, so dass der Konzernabschluss von dem Vorstand aufgestellt wird.

Der Konzernabschluss ist, wie auch die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften, auf den 31. Dezember 2015 aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 HGB ff. aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes wurde kein Gebrauch gemacht.

Die S-KON New Business AG hat mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 29. April 2015 den Geschäftsbereich Telemarketing auf die S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung übertragen. Die Übertragung erfolgte wirtschaftlich und steuerlich rückwirkend zum 31. Dezember 2014, 24 Uhr.

2. ABGRENZUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

2.1 Konsolidierte Konzernunternehmen

Die S-KON New Business AG ist alleinige Gesellschafterin folgender inländischer Tochterunternehmen (gern. § 290 HGB), die damit auch verbundene Unternehmen (gern. § 271 Abs. 2 HGB) sind:

Prozentualer Anteil

Sitz 2015 2014 2013
% % %
--- --- --- --- ---
S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%
S-KON Management Kontor GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%
S-KON eKontor 24 GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%

2.2 Nicht konsolidierte Konzernunternehmen

In den Konsolidierungskreis für das Geschäftsjahr 2015 werden folgende Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, an denen die S-KON Sales New Business AG direkt oder indirekt beteiligt ist, nicht einbezogen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

Sitz Anteil in %
S-KON Polska Sp. Warschau / Polen 100,00%

Auf die Einbeziehung der S-KON Polska Sp. wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Tochtergesellschaft aufgrund ihrer Größe für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2015 von untergeordneter Bedeutung ist.

b) Beteiligungen

Sitz Anteil in %
Teleunited GmbH Bohmte 50,00%

Auf die Einbeziehung der Teleunited GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Beteiligung aufgrund ihrer Größe für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2015 von untergeordneter Bedeutung ist.

3. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

3.1 Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses wurde die Kapitalkonsolidierung der nach § 290 ff. HGB in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften zum 1. Januar 2010 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB mit den anteiligen Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten vorgenommen.

Die Übernahme der Minderheitenanteile der S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH erfolgte in 2012. Die in diesem Zusammenhang erworbenen Anteile wurden ebenfalls nach der Neubewertungsmethode zum 1. April 2012 in die Kapitalkonsolidierung einbezogen.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen aufgerechnet.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Bei der Konsolidierung sind im Geschäftsjahr 2015 keine konzerninternen Gewinne (sog. Zwischengewinne) zu neutralisieren.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Maßgeblich für die Erstellung des Konzernabschlusses sind die folgenden, bei allen konsolidierten Unternehmen im Prinzip einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 308 HGB.

4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Neben den direkt zuordenbaren Personalkosten und Sondereinzelkosten wurde ein angemessener Teil der Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear über einen Zeitraum von drei Jahren.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden die von den Minderheitsgesellschaftern gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH von der Konzernmutter S-KON New Business AG erworben. Die Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile erfolgte zum 1. April 2012. Der hieraus resultierende Unterschiedsbetrag, der nicht einzelnen materiellen Wirtschaftsgütern zuordenbar ist, wird als Firmenwert ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 56 Monaten linear abgeschrieben.

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Brutto-Anlagenspiegel auf verwiesen.

4.2 Sachanlagevermögen

Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten anhand ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2012 angeschafft und degressiv abgeschrieben werden, wird von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Zur Entwicklung des Sachanlagevermögens wird auf den Brutto-Anlagenspiegel auf verwiesen.

4.3 Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit ihren

Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Zur Entwicklung der Finanzanlagen wird auf den Brutto-Anlagenspiegel auf verwiesen.

4.4 Vorräte

Die Bestände werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der niedrigere beizulegende Wert wird im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt, aber unter der Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt.

Fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten aktiviert.

4.5 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene latente Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet sowie erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

4.6 Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, gebildet. Ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesen ist ein Disagio von T€ 4 aus einem neu aufgenommen Darlehensvertrag.

4.7 Rückstellungen

Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

4.8 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ / -ERFOLGSRECHNUNG

5.1 Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagespiegel auf verwiesen.

5.2 Finanzanlagen

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen und den Beteiligungen sind die Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen an folgenden Gesellschaften ausgewiesen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

S-KON Polska Sp.

b) Beteiligungen

Teleunited GmbH

5.3 Umlaufvermögen

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind sonstige Forderungen und haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Abgesehen von den Forderungen gegen Gesellschafter haben alle sonstigen Vermögensgegenständen haben wie bereits im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

5.4 Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag € 150.000,00, eingeteilt in 150.000 nennwertlose Stückaktien.

b) Gewinnrücklage

Zum Bilanzstichtag wird eine Gewinnrücklage von 10 % des Grundkapitals (Gezeichneten Kapitals) gemäß § 150 AktG ausgewiesen.

5.5 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die Ertragsteuern der Konzerngesellschaften.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Beträge für Personalkosten (nicht genommener Urlaub sowie Altersteilzeit) sowie nachlaufende Rechnungen.

5.6 Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:

<1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Gesamt
T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- ---
Verbindlichk. gegenüber Kreditinstituten 4.637 39 0 4.676
(Vorjahr) (3.679) 0 0 (3.679)
Verbindlichk. aus Lieferungen/Leistungen 2.292 0 0 2.292
(Vorjahr) (1.312) 0 0 (1.312)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.224 0 0 2.224
(Vorjahr) (793) 0 0 0
9.153 39 0 9.192
(Vorjahr) (5.784) 0 0 (5.784)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über T€ 4.588 sind besichert durch:

Globalzession der Forderungen
Sicherungsübereignung des Warenlagers der Tochtergesellschaften

5.7 Konzerngewinn- und Verlustrechnung

a) Abweichungen im Ausweis

Anders als im Vorjahr werden im Erträge aus privater PKW-Nutzung nicht in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen sondern mit dem Personalaufwand saldiert. Die sonstigen betrieblichen Erträgen und der Aufwand aus Lohn und Gehalt sind dadurch jeweils um T€ 93 geringer, als sie es bei Beibehaltung des Ausweises wären. Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.

b) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in den Bereichen eCommerce (M€ 16,9; Vorjahr: M€ 33,8), Dialog- und Direktmarketing (M€ 16,8; Vorjahr: M€ 16,0) und B2B (M€ 2,5; Vorjahr: T€ 109) erzielt.

c) Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Versicherungsentschädigungen, der Buchgewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen sowie periodenfremder Ertrag ausgewiesen.

d) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerbelastungen der konsolidierten Gesellschaften.

Ein Ansatz von latenten Steuern wurde für die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2012 erworbenen Anteile gemäß § 306 S. 3 HGB i. V. m. § 301 (3) HGB nicht vorgenommen.

e) Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Kfz-Steuern.

f) Entwicklungsaufwendungen

In 2015 sind Entwicklungsaufwendungen von T€ 182 angefallen. Diese wurden als selbst geschaffene Software aktiviert.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

Anschaffungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software -,-- 182.338,75 -,-- 182.338,75
2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 1.010.529,52 60.138,09 -,-- 1.070.667,61
3. Firmenwerte 389.904,81 -,-- -,-- 389.904,81
1.400.434,33 242.476,84 -,-- 1.642.911,17
Sachanlagen -,--
1. Bauten auf fremden Grundstücken 468.579,96 55.927,05 -,-- 524.507,01
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.564.048,26 257.777,89 7.184,27 1.814.641,88
2.032.628,22 313.704,94 7.184,27 2.339.148,89
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.215,00 -,-- -,-- 13.215,00
2. Beteiligungen 50.000,00 -,-- -,-- 50.000,00
63.215,00 -,-- -,-- 63.215,00
TOTAL 3.496.277,55 556.181,78 7.184,27 4.045.275,06
Abschreibungen
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software -,-- 30.390,75 -,-- 30.390,75
2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 767.492,52 52.404,09 -,-- 819.896,61
3. Firmenwerte 222.802,81 83.551,00 -,-- 306.353,81
990.295,33 166.345,84 -,-- 1.156.641,17
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 208.339,96 93.697,05 -,-- 302.037,01
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 979.161,26 219.266,32 2.516,70 1.195.910,88
1.187.501,22 312.963,37 2.516,70 1.497.947,89
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.214,00 -,-- -,-- 13.214,00
2. Beteiligungen 25.000,00 -,-- -,-- 25.000,00
38.214,00 -,-- -,-- 38.214,00
TOTAL 2.216.010,55 479.309,21 2.516,70 2.692.803,06
Buchwert
31.12.2015 31.12.2014
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 151.948,00 -,--
2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 250.771,00 243.037,00
3. Firmenwerte 83.551,00 167.102,00
486.270,00 410.139,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 222.470,00 260.240,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.731,00 584.887,00
841.201,00 845.127,00
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
25.001,00 25.001,00
TOTAL 1.352.472,00 1.280.267,00

6. Sonstige Angaben

6.1 Kreditsicherheiten

Zu Angaben bezüglich Kreditsicherheiten wird auf die Ausführungen unter dem Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

6.2 Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:

2016 2017-2019 2021 und später Summe
T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- ---
802 811 0 1.613

6.3 Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Mit den finanzierenden Kreditinstituten der Gesellschaft wurden z.T. Rahmenkreditverträge geschlossen, die auch die Darlehen mit den jeweiligen Tochtergesellschaften beinhalten. Diese Rahmenvereinbarungen sehen sowohl die eigenen Kreditrückzahlungen vor als auch die eventuelle Inanspruchnahme von Krediten der Tochtergesellschaften. Die Geschäftsführung geht wegen der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung nicht von einer Inanspruchnahme aus.

6.4 Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 470 Arbeitnehmer (Vorjahr: 437) und 2 Vorstände (Vorjahr: 2) beschäftigt.

6.5 Vorstand des Mutterunternehmens

Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände des Mutterunternehmens waren bestellt:

Herr Sven Kowitzke, Hamburg
Herr Thomas Ott, Hamburg

Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Vorstands feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).

An einen der Vorstände wurden Darlehen über T€ 25 bzw. T€ 35 gewährt, die mit jeweils 2,5%-Punkten über dem Basiszinssatz verzinst werden (ein negativer Basiszinssatz findet keine Berücksichtigung). Zum Ende des Geschäftsjahres 2015 belaufen sich die Forderungen gegen den Vorstand hieraus auf T€ 31. Die Darlehen sollen mit zukünftigen Tantiemezahlungen verrechnet werden.

6.6 Aufsichtsrat

Während des Geschäftsjahres 2015 wurde die Gesellschaft durch folgende Aufsichtsratsmitglieder vertreten:

Jan Beyer, Hamburg - Vorsitzender -
Sven Assmann, Hamburg
Matthias Kolbusa, Hamburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Aufsichtsrats gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Aufsichtsrats feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).

6.7 Honorar des Abschlussprüfers

Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden im Konzern insgesamt T€ 33,5 zurückgestellt. Für andere Beratungsleistungen des Abschlussprüfers wurden im Geschäftsjahr T€ 6 berechnet.

6.8 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf künftige Geschäftsjahre vorzutragen.

Hamburg, 26. Mai 2016

(S-KON New Business AG)

Vorstand

Sven Kowitzke

Thomas Ott

Datum des Billigungsbeschlusses: 31. Oktober 2016

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der S-KON New Business AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Hamburg, 27. Mai 2016

**AC CHRISTES & PARTNER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Christes, Wirtschaftsprüfer

Schulze, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

der S-KON New Business AG

(vormals: S-KON Sales Kontor Hamburg AG)

zum Konzernabschluss der Gesellschaft

sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 – 31. Dezember 2015

I. Aufsichtsratsmitglieder

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung die Herren Jan Beyer (Hamburg), Matthias Kolbusa (Hamburg) und Dr. Kai Pfitzner (Hamburg) an. Den Vorsitz hatte Herr Beyer. Ausschüsse wurden nicht gebildet.

II. Konzernabschlussprüfung zum 31. Dezember 2015

In der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 05. Oktober 2015 in Hamburg wurde AC CHRISTES & PARTNER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Konzernabschlussprüfer für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gewählt. Der Auftrag zur Prüfung wurde ordnungsgemäß vom Aufsichtsratsvorsitzenden im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder erteilt.

Der Konzernabschluss 2015 sowie der zusammengefasste Lagebericht sind dem Aufsichtsrat vom Vorstand der Gesellschaft zusammen mit dem entsprechenden Prüfungsbericht rechtzeitig zugeleitet und vom Aufsichtsrat geprüft worden.

In der Aufsichtsratssitzung vom 31. Oktober 2016 sind der Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht und der Vorschlag zur Ergebnisverwendung vom Vorstand mit dem Aufsichtsrat eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte im Rahmen der Konzernabschlussprüfung Gelegenheit zur Rücksprache mit dem Konzern-Abschlussprüfer.

Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erstellt und vom Konzern-Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

III. Feststellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015

Der Aufsichtsrat billigt nach der abschließenden Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss, der damit nach § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat hat als Ergebnis seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 gebilligt und damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die Leistungen im Geschäftsjahr 2015.

Hamburg, 31. Oktober 2016

S-KON New Business AG

Jan Beyer, Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Kai Pfützner, Aufsichtsmitglied

Matthias Kolbusa, Aufsichtsmitglied