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Kontron AG (formerly S&T AG) Annual Report 2014

Mar 3, 2016

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Annual Report

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Publication

S-KON New Business AG (vormals: S-KON Sales Kontor Hamburg Aktiengesellschaft)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

I. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns im Geschäftsjahr 2014

1. Allgemeines

Die S-KON-Gruppe besteht aus der Konzernmutter S-KON New Business AG (im Folgenden: "S-KON AG") und den Tochtergesellschaften S-KON eKontor 24 GmbH, S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH und S-KON Management Kontor GmbH.

Zusammen mit der S-KON Sales Kontor Hamburg bildet die S-KON AG den Dialog- und Direkt-Marketing-Bereich der Gruppe. Das andere Kerngeschäft des Konzerns, der eCommerce-Bereich, wird von der S-KON eKontor 24 betrieben. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch den B2B-Bereich, auf den die S-KON Management Kontor im Rahmen der Wachstumsstrategie der S-KON-Gruppe in 2014 neu ausgerichtet wurde.

Neben dieser Neuausrichtung stand im Geschäftsjahr 2014 die Fokussierung auf die Kerngeschäfte sowie die Verzahnung des Dienstleistungsportfolios der gesamten S-KON-Gruppe.

Dialog- und Direkt-Marketing

Schwerpunkt des Bereichs ist das von der S-KON AG geleitete CallCenter-Geschäft. Im Rahmen des Wachstums wurde eine Optimierung der Flächen durchgeführt und die drei Hamburger Standorte zu zwei Standorten zusammengelegt. Die freigewordene Fläche wurde der S-KON eKontor 24 zur Verfügung gestellt, die im Rahmen der schnellen Expansion dringend benötigt wurde. Auch weiterhin verfügt die S-KON AG über eine hoch moderne und flexible Produktionsumgebung, mit der bis zu 50.000 Produktionsstunden erbracht werden können.

Um die Positionierung als Qualitätsdienstleister mit innovativen Systemen und Konzepten weiter auszubauen, hat das Unternehmen auch in 2014 weiter in investitionssichere und zukunftsweisende Technologien investiert.

Die Einführung des Mindestlohnes ist für das Direktmarketing als positiv zu bewerten, da hierdurch eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung des Marktes der Vergangenheit angehört. Die durchschnittliche Vergütung über alle CallCenter-Mitarbeiter lag bei der SKH weit über den geforderten 8,50 € Mindestlohn pro Stunde. Im Rahmen einer internen Kampagne (9 € + 9 €) hat die SKH bereits zum 1.12.2014 ein neues attraktives Lohnmodell eingeführt, welches dem Mitarbeiter einen Grundlohn von 9 €/Stunde garantiert und die Möglichkeit bietet bis zu 9 €/Stunde zusätzlich zu verdienen. Dies hat bereits positive Auswirkungen auf das Recruiting.

eCommerce

Der konsequente Ausbau des Geschäftes – dem Full-Servicebetrieb von Fremdshop Systemen – ist die Basis für das positive Wachstum und die Steigerung des Ergebnisses.

Dem Abschmelzen eines strategisch wichtigen Kunden zum 4. Quartal konnte durch die Gewinnung und den Aufbau neuer namhafter Kunden in 2014 entgegen gewirkt werden.

Durch dieses Neugeschäft und den Ausbau der bisherigen Shopsysteme konnte der positive Ausblick für 2014 bestätigt und übertroffen werden. Der weitere Ausblick ist ebenfalls als positiv zu bezeichnen. Für 2015 stehen eine Weiterentwicklung der Kundenstruktur sowie ein Ergebnis auf Vorjahresniveau im Vordergrund. Dies sollte im Wesentlichen durch den Auf- und Ausbau der gewonnen Neukunden aus 2014 sowie den Ausbau der bestehenden Shop-Plattformen erreicht werden.

Für 2015 steht eine Weiterentwicklung der Core-Systeme im Vordergrund, die im Rahmen einer Multi-Channel-Strategie auch Offline-Vertriebskanäle bedienen kann.

B2B

Im Rahmen der Wachstumsstrategie der S-KON-Gruppe steht als weiteres Kundensegment der B2B-Bereich für die kommenden Jahre im Fokus. Hierzu wurde bereits in 2014 das Produktportfolio der S-KON Management Kontor GmbH neu ausgerichtet.

Im Mittelpunkt steht hierbei eine Full-Service-Strategie rund um das Thema „Mobilfunk Outsourcing". Hierzu wurden bereits strategische Partnerschaften geschlossen und die Entwicklung einer speziellen Portalsoftware vorangetrieben. Die Vermarktung dieser Leistung steht im Geschäftsjahr 2015 im Vordergrund. Dabei kann auf eine Vielzahl von Referenzen und Kontakten aus dem bereits etablierten Consultinggeschäft zurückgriffen wer-den.

2. Ertragslage des Konzerns

Die Gesamtleistung der S-KON-Gruppe konnte in 2014 um 19% auf M€ 49,4 erhöht werden (2013: M€ 41,6).

Der wesentliche Anteil der Steigerung der Umsatzerlöse resultiert aus dem eCommerce-Bereich. Hier konnte der Umsatz von M€ 25,2 auf M€ 33,8 um 34% gesteigert werden. Dies gelang durch eine Steigerung der durchschnittlichen monatlichen Absatzzahl von mobilen Endgeräten im Vergleich zum Vorjahr um fast 80%. Zudem konnte die Anzahl der fakturierten Manntage gesteigert werden.

Die Erlöse aus dem Direktmarketing konnte in 2014 ein Umsatzwachstum von 6% auf M€ 15,3 verzeichnen. Reduziert haben sich die Umsätze aus dem Dialogmarketing von M€ 1,8 auf M€ 0,6. Ursächlich für den Rückgang ist die weniger starke Fokussierung auf diesen Bereich zu Gunsten des Direktmarketings.

Die durchschnittliche Produktionskapazität im Direktmarketingbereich pro Monat konnte in 2014 um gut 1.000 Stunden auf 40.000 Stunden ausgebaut werden. Das ursprüngliche Ziel – die Produktionskapazität in 2014 auf 45.000 Stunden auszubauen – konnte nicht erreicht werden. Wesentlicher Grund hierfür war eine verschärfte Recruitingsituation an den großen Standorten.

Aktuell verfügt die S-KON Gruppe über 330 hochmoderne Produktionsarbeitsplätze für die Umsetzung von Direktmarketing-Kampagnen. Zusätzlich wurde der Bereich Mediakooperationen in 2014 weiter etabliert.

Da sich der B2B-Bereich noch im Aufbau befindet, konnte er nur in geringem Umfang zu den Umsatzerlösen des Konzerns beitragen.

Größter Kostenblock in der Gruppe sind die Aufwendungen für bezogene Waren, deren Anstieg von M€ 20,1 in 2013 auf M€ 27,6 in 2014 das Wachstum des eCommerce-Bereichs widerspiegelt.

Der Rückgang des Jahresüberschusses in 2014 ist im Wesentlichen dem Dialog- und Direktmarketingbereich geschuldet. Auf Grund des genannten erschwerten Recruitings von Mitarbeitern in der Callcenterproduktion, insbesondere an den großen Standorten und dem damit einhergehenden Rückgang der Projektmargen, konnte in diesem Bereich das Vorjahresergebnis nicht gehalten werden.

3. Vermögens- und Finanzlage des Konzerns (Bilanzstruktur)

Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zu 2013 deutlich reduziert. Grund hierfür ist die deutliche Reduzierung des Lagerbestandes, den wir durch eine Optimierung der Bestellvorgänge erreichen konnten, sowie ein geringerer Bestand an Forderungen, erzielt durch eine schnellere Abrechnung mit den Auftraggebern.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um M€ 1,0 reduziert werden. Grund hierfür sind im Wesentlichen die verbesserten Abrechnungsbedingungen mit den Auftraggebern. Dies führt zu einem geringeren Vorfinanzierungsbedarf.

Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen der Stichtagsbetrachtung geschuldet.

Die Eigenkapitalquote hat sich in 2014 auf 25,1% erhöht (2013: 22,0%).

4. Liquiditätslage der Gesellschaft

Liquiditätsrisiken werden durch eine ausreichende Kreditlinie sowie durch die Auswahl solventer Auftraggeber vorgebeugt. Durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten hohen operativen Cashflow konnte die Inanspruchnahme der Kreditlinien deutlich zurückgefahren werden.

II. Risikobericht und Chancendarstellung

1. Bestandsgefährdende Risiken

Liegen nicht vor.

2. Risiken und wesentlicher Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Rahmen des Risikomanagements des Bereichs Direktmarketing konnte in 2014 die stabile Projektsituation mit einer relativen Gleichverteilung auf fünf Key Accounts gruppenübergreifend weiter ausgebaut werden. Dadurch konnte auch das erhaltene Auftrags-volumen/Datenvolumen der Auftraggeber erhöht werden und die eigene Marktstellung weiter ausgebaut werden. Für 2015 gehen wir von einem gleichbleibenden Marktumfeld in der Telekommunikationsbranche aus, da wesentliche Transaktionen bei den Key Ac-counts der SKH bereits in 2014 abgeschlossen wurden.

Die Rekrutierung von qualifiziertem Personal ist aktuell der begrenzende Faktor für den weiteren Ausbau des CallCenter-Geschäftes. Dennoch ist der Ausblick für 2015 in diesem Bereich positiv, da das neue Lohnmodell für die Agenten, welches bereits zum 1.12.2014 eingeführt wurde, sehr positive Auswirkungen auf das Recruiting hat.

Durch die Standortverteilung auf Hamburg (3 Standorte), Berlin, Lüneburg, Pinneberg und Celle sowie durch den Ausbau eines Mitarbeiterbindungsprogrammes versucht die Gruppe den Risiken der im Direktmarketing branchenüblichen hohen Fluktuation weiterhin vorzubeugen.

Für 2015 steht die Auslastung der bestehenden Standorte sowie die Mitarbeiterqualifizierung und -bindung im Mittelpunkt.

Als Risiko gilt noch immer die schwer einzuschätzende Rechtssituation im Hinblick auf den Vertragsabschluss am Telefon. Diese Entwicklung wird weiterhin kritisch beobachtet. Eine Verschärfung des Fernabsatzgesetzes würde eine Umstrukturierung des Projektportfolios nach sich ziehen, welches mit erheblichen Kosten verbunden sein könnte.

Im Bereich eCommerce besteht die Herausforderung den Aufbau den neugewonnen Keyaccounts weiter voran zu treiben. Gegen die ursprüngliche Planung hat sich der Zeitplan um 6-9 Monate nach hinten verschoben. Dies hat wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis des 1. Halbjahres in 2015. Positiv zu bewerten ist dabei, dass sich die Umsätze zukünftig auf mehrere Key-Accounts verteilen und nicht wie in 2014 die große Abhängigkeit bei einem Major-Account liegt. Wesentlich Marketingmaßnahmen für den Aufbau der Accounts befinden sich bereits in Planung und Umsetzung. Dies wird die im eCommerce-Bereich benötigten Absätze nach sich ziehen.

Der Aufbau des B2B Geschäftes wird die S-KON-Gruppe in 2015 verstärkt belasten und zu einem negativen Ergebnis in diesem Bereich führen. Langfristig wird dieser Geschäftsbereich aber wiederkehrende Erlöse nach sich ziehen und eine wichtige Säule der S-KON Gruppe darstellen.

III. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Im CallCenter-Geschäft soll durch eine höhere Auslastung der Standorte der Ausbau der Produktionsstunden auf durchschnittlich 42.500 Stunden pro Monat erreicht werden. Dies entspricht einer Steigerung von rund 6%. Hierfür ist das Unternehmen hinsichtlich Infrastruktur und Managementkapazitäten bereits ausgelegt. Es sind keine zusätzlichen nennenswerten Investitionen in 2015 notwendig. Das Ziel für 2015 ist die weitere Optimierung und Auslastung der Standorte sowie eine Margenoptimierung aller Projekte.

Dies soll durch die gezielte Aussteuerung von margenträchtigen Projekten erreicht werden.

Durch die Ausgliederung des CallCenter-Geschäftes wird eine neue schlanke und transparente Organisation geschaffen.

Die Projektsituation und Auftragslage des CallCenter-Geschäftes ist für 2015 als stabil und sicher zu betrachten. Die Umsätze sind unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation auf mehrere solvente Auftraggeber gleichmäßig verteilt. Die Positionierung als innovativer und flexibler Qualitätsdienstleister wird von den Auftraggebern ausdrücklich geschätzt und steht bei dem anstehenden Geschäftsausbau weiterhin im Vordergrund.

Durch diese genannten Maßnahmen wird für 2015 und 2016 weiterhin eine stabile Geschäftssituation für das CallCenter Geschäft mit weiter steigenden Umsätzen erwartet.

Einhergehend mit dieser Umsatzsteigerung wird auch eine deutlich verbesserte Ergebnislage erwartet.

Auf Grund der Auftraggeberstruktur ist positiv anzumerken, dass mit wesentlichen Zahlungsausfällen nicht zu rechnen ist.

Die Gewinnung mehrerer namhafter Key-Accounts Ende 2014 und die Umsetzung der hieraus resultierenden eCommerce-Projekte stellen die Basis für ein profitables und stabiles Geschäft in dem Bereich eCommerce dar. Auf Grund der verzögerten Umsetzung der großen Projekte und des schnellen Ausscheidens des Major-Accounts werden die ursprünglichen Ziele - insbesondere im 1. Halbjahr 2015 – voraussichtlich nicht erreicht werden. Die eingeleiteten Marketingmaßnahmen und die strategische Bedeutung der Projekte auf Auftraggeberseite geben einen positiven Ausblick für das 2. Halbjahr 2015 und für das Geschäftsjahr 2016. Hier wird mit einer deutlichen Ergebnis-Steigerung des Bereiches gerechnet

Die Konsolidierung im Telekommunikationsmarkt hat in 2014 dazu geführt, dass der eCommerce-Bereich einen Mayor-Account verloren hat. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Chancen, neue Projekte umzusetzen. Weitere größere Fusionen, die einen strukturellen Einfluss auf die am Markt agierenden Telekommunikationsunternehmen haben, sind alleine aus kartellrechtlichen Gründen nicht mehr zu erwarten. Somit ist auch die Auftraggeberstruktur für diesen Bereich zukünftig als stabil zu betrachten.

Insgesamt erwarten wir, dass sich die S-KON-Gruppe auch in 2015 positiv entwickelt und erwarten eine Steigerung der Umsatzerlöse auf M€ 52 und ein erzieltes EBIT von M€ 1.

IV. Nachtragsbericht

In 2015 wurde das CallCenter-Geschäft der S-KON Sales Kontor Hamburg AG rückwirkend zum 01.01.2015 auf die Tochtergesellschaft S-KON Medien Kontor GmbH im Rahmen einer Abspaltung übertragen werden. Im gleichen Zuge wurde die S-KON Medien Kontor GmbH in S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH umbenannt.

Die S-KON AG fungiert weiter unter dem Namen S-KON New Business AG in ihrer Funktion als Holding und betreibt das Media-Geschäft weiter.

Hamburg, den 22. Juni 2015

Sven Kowitzke, Vorstand

Thomas Ott, Vorstand

Konzernbilanzen zum 31. Dezember 2014 und 2013

Aktiva

31.12.2014 31.12.2013
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene 243.037,00 224.293,00
Rechte und Werte 167.102,00 250.653,00
2. Firmenwerte 410.139,00 474.946,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 260.240,00 348.233,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.887,00 534.372,00
845.127,00 882.605,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
25.001,00 25.001,00
Summe Anlagevermögen 1.280.267,00 1.382.552,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 596.700,00 1.025.050,00
2. Waren 718.964,00 1.142.541,92
1.315.664,00 2.167.591,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.508.540,42 6.496.345,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1,00 1,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 410.832,59 335.529,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 176.065,63 251.375,88
Summe Umlaufvermögen 7.411.103,64 9.250.843,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 136.362,26 98.279,33
8.827.732,90 10.731.674,92
Passiva
31.12.2014 31.12.2013
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 15.000,00 15.000,00
III. Konzerngewinnvortrag 1.705.382,23 1.472.964,09
IV. Konzernjahresüberschuss 343.988,67 727.418,14
Summe Eigenkapital 2.214.370,90 2.365.382,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 112.136,36 120.565,00
2. Sonstige Rückstellungen 716.885,59 833.536,44
Summe Rückstellungen 829.021,95 954.101,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.679.482,64 4.710.630,17
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.311.915,66 1.935.147,21
3. Sonstige Verbindlichkeiten 792.941,75 766.413,87
-davon aus Steuern: € 460.312,49; Vorjahr: € 501.216,40
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit: € 31.104,59; Vorjahr: € 10.043,22
Summe Verbindlichkeiten 5.784.340,05 7.412.191,25
8.827.732,90 10.731.674,92

Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014 und 2013

2014 2013
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 49.841.712,09 41.358.040,10
2. Verminderung bzw. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -428.350,00 232.050,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 291.475,42 194.536,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 27.563.504,83 20.103.480,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.994.743,41 7.919.451,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.487.969,51 8.143.412,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.989.377,52 1.763.118,25
- davon für Altersvorsorgung:
€ 12.087,09; Vorjahr: € 3.942,83
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 323.665,42 321.968,27
b) auf die Firmenwerte 83.551,00 83.551,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.341.447,05 2.081.371,38
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.067,25 2.390,39
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -,-- 25.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 305.244,02 268.080,74
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 616.402,00 1.077.582,08
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 268.025,46 346.361,61
13. Sonstige Steuern 4.387,87 3.802,33
14. Konzernjahresüberschuss 343.988,67 727.418,14

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

2014 2013
T€ T€
--- --- ---
Konzernjahresüberschuss 344 727
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 407 431
- Abnahme der Rückstellungen -117 119
+/-Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.726 -2.065
+/- Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -597 462
+ Zinsergebnis 304 266
+ Ertragssteueraufwand 268 346
- Ertragsteuerzahlungen -276 -267
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.060 18
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -85 -105
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12 1
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -232 -770
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -305 -874
- Gezahlte Zinsen -304 -266
- Gezahlte Dividenen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -495 -495
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -799 -761
Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 956 -1.616
+ Finanzmittelfonds am Jahresanfang -4.459 -2.843
Finanzmittelfonds am Jahresende -3.503 -4.459
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds [T€] 31.12.2014 31.12.2013
Liquide Mittel 176 251
Kreditaufnahmen -3.679 -4.711
Finanzmittelfonds am Jahresende -3.503 -4.459

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2014

Mutterunternehmen
Erwirtschaftetes
--- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
--- --- --- --- ---
--- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2013 150.000,00 15.000,00 1.967.964,09 2.132.964,09
1. Ausschüttung -,-- -,-- -495.000,00 -495.000,00
2. Konzernjahresüberschuss -,-- -,-- 727.418,14 727.418,14
Stand am 01.01.2014 150.000,00 15.000,00 2.200.382,23 2.365.382,23
1. Ausschüttung -,-- -,-- -495.000,00 -495.000,00
2. Konzernjahresüberschuss -,-- -,-- 343.988,67 343.988,67
Stand am 31.12.2014 150.000,00 15.000,00 2.049.370,90 2.214.370,90

Weitere Angaben zum erwirtschafteten Konzerneigenkapital per 31.12.2014*

davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend 1.266.596,33
davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend 0,00
davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend 0,00

* diese Angaben beziehen sich auf die Konzernmutter, die S-KON New Business AG

Konzern-Anhang zum 31. Dezember 2014

1. Allgemeine Angaben

Die S-KON New Business AG ist als Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2014 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften überschreitet die S-KON New Business AG betragsmäßig die Grenzen für die größenabhängige Befreiung gemäß § 293 HGB, so dass der Konzernabschluss von dem Vorstand aufgestellt wird.

Der Konzernabschluss ist, wie auch die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften, auf den 31. Dezember 2014 aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 HGB ff. aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

2. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

2.1 Konsolidierte Konzernunternehmen

Die S-KON New Business AG ist alleinige Gesellschafterin folgender inländischer Tochterunternehmen (gem. § 290 HGB), die damit auch verbundene Unternehmen (gem. § 271 Abs. 2 HGB) sind:

Sitz 2014 2013 2012
% % %
--- --- --- --- ---
S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%
S-KON Management Kontor GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%
S-KON eKontor 24 GmbH Hamburg 100,00% 100,00% 100,00%

2.2 Nicht konsolidierte Konzernunternehmen

In den Konsolidierungskreis für das Geschäftsjahr 2014 werden folgende Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, an denen die S-KON Sales New Business AG direkt oder indirekt beteiligt ist, nicht einbezogen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

Sitz Anteil in %
S-KON Polska Sp. Warschau / Polen 100,00%

Auf die Einbeziehung der S-KON Polska Sp. wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Tochtergesellschaft aufgrund ihrer Größe für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2014 von untergeordneter Bedeutung ist.

b) Beteiligungen

Sitz Anteil in %
Teleunited GmbH Bohmte 50,00%

Auf die Einbeziehung der Teleunited GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Beteiligung aufgrund ihrer Größe für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2014 von untergeordneter Bedeutung ist.

3. Konsolidierungsgrundsätze

3.1 Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses wurde die Kapitalkonsolidierung der nach § 290 ff. HGB in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften zum 1. Januar 2010 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB mit den anteiligen Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten vorgenommen.

Die Übernahme der Minderheitenanteile der S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH erfolgte in 2012. Die in diesem Zusammenhang erworbenen Anteile wurden ebenfalls nach der Neubewertungsmethode zum 1. April 2012 in die Kapitalkonsolidierung einbezogen.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen aufgerechnet.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Bei der Konsolidierung sind im Geschäftsjahr 2014 keine konzerninternen Gewinne (sog. Zwischengewinne) zu neutralisieren.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Maßgeblich für die Erstellung des Konzernabschlusses sind die folgenden, bei allen konsolidierten Unternehmen im Prinzip einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 308 HGB.

4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden die von den Minderheitsgesellschaftern gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH von der Konzernmutter S-KON New Business AG erworben. Die Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile erfolgte zum 1. April 2012. Der hieraus resultierende

Unterschiedsbetrag, der nicht einzelnen materiellen Wirtschaftsgütern zuordenbar ist, wird als Firmenwert ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 56 Monaten linear abgeschrieben.

4.2 Sachanlagevermögen

Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten anhand ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2012 angeschafft und degressiv abgeschrieben werden, wird von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Zur Entwicklung des Sachanlagevermögens wird auf den Brutto-Anlagenspiegel auf folgender Seite verwiesen.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

Anschaffungskosten
01.01.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 1.275.818,32 84.943,95 350.232,75 1.010.529,52
2. Firmenwerte 389.904,81 -,-- -,-- 389.904,81
1.665.723,13 84.943,95 350.232,75 1.400.434,33
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 474.086,59 -,-- 5.506,63 468.579,96
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.569.332,52 232.233,47 237.517,73 1.564.048,26
2.043.419,11 232.233,47 243.024,36 2.032.628,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.215,00 -,-- -,-- 13.215,00
2. Beteiligungen 50.000,00 -,-- -,-- 50.000,00
63.215,00 -,-- -,-- 63.215,00
Total 3.772.357,24 317.177,42 593.257,11 3.496.277,55
Abschreibungen
01.01.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 1.051.525,32 66.199,95 350.232,75 767.492,52
2. Firmenwerte 139.251,81 83.551,00 -,-- 222.802,81
1.190.777,13 149.750,95 350.232,75 990.295,33
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 125.853,59 87.993,00 5.506,63 208.339,96
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.034.960,52 169.472,47 225.271,73 979.161,26
1.160.814,11 257.465,47 230.778,36 1.187.501,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.214,00 -,-- -,-- 13.214,00
2. Beteiligungen 25.000,00 -,-- -,-- 25.000,00
38.214,00 -,-- -,-- 38.214,00
Total 2.389.805,24 407.216,42 581.011,11 2.216.010,55
Buchwert
31.12.2014 31.12.2013
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 243.037,00 224.293,00
2. Firmenwerte 167.102,00 250.653,00
410.139,00 474.946,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 260.240,00 348.233,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.887,00 534.372,00
845.127,00 882.605,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
25.001,00 25.001,00
Total 1.280.267,00 1.382.552,00

4.4 Vorräte

Die Bestände werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der niedrigere beizulegende Wert wird im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt, aber unter der Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderte Verwendbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten aktiviert.

4.5 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene latente Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet sowie erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

4.6 Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, gebildet.

4.7 Rückstellungen

Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

4.8 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz/ -Erfolgsrechnung

5.1 Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagespiegel oben verwiesen.

5.2 Finanzanlagen

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen und den Beteiligungen sind die Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen an folgenden Gesellschaften ausgewiesen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

S-KON Polska Sp.

b) Beteiligungen

Teleunited GmbH

5.3 Umlaufvermögen

Sonstige Vermögensgegenstände

Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben wie bereits im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

5.4 Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag € 150.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

b) Gewinnrücklage

Zum Bilanzstichtag wird eine Gewinnrücklage von 10 % des Grundkapitals (Gezeichneten Kapitals) gemäß § 150 AktG ausgewiesen.

5.5 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die Ertragsteuern der Konzerngesellschaften.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Beträge für Personalkosten (nicht genommener Urlaub sowie Altersteilzeit) sowie nachlaufende Rechnungen.

5.6 Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:

<1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Gesamt
T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- ---
Verbindlichk. gegenüber Kreditinstituten

(Vorjahr)
3.679

(4.711)
0

(0)
0

(0)
3.679

(4.711)
Verbindlichk. aus Lieferungen/Leistungen

(Vorjahr)
1.312

(1.935)
0

(0)
0

(0)
1.312

(1.935)
Sonstige Verbindlichkeiten

(Vorjahr)
793

(766)
0

(0)
0

(0)
793

(0)
(Vorjahr) 5.784

(7.412)
0

(0)
0

(0)
5.784

(7.412)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über T€ 3.679 sind besichert durch:

Globalzession der Forderungen
Sicherungsübereignung des Warenlagers der Tochtergesellschaften

5.7 Konzerngewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in den Bereichen eCommerce (M€ 33,8; Vorjahr: M€ 25,2), Dialog- und Direktmarketing (M€ 16,0; Vorjahr: M€ 16,1) und B2B (T€ 109; Vorjahr: T€ 38) erzielt.

b) Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Versicherungsentschädigungen, Erträge aus privater Pkw-Nutzung der Arbeitnehmer, der Buchgewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen sowie periodenfremder Ertrag ausgewiesen.

c) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerbelastungen der konsolidierten Gesellschaften.

Ein Ansatz von latenten Steuern wurde für die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2012 erworbenen Anteile gemäß § 306 S. 3 HGB i. V. m. § 301 (3) HGB nicht vorgenommen.

d) Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Kfz-Steuern.

6. Sonstige Angaben

6.1 Kreditsicherheiten

Zu Angaben bezüglich Kreditsicherheiten wird auf die Ausführungen unter dem Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

6.2 Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:

2015 2016-2019 2020 und später Summe
T€ T€ T€ T€
--- --- --- ---
771 1.097 0 1.868

6.3 Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Mit den finanzierenden Kreditinstituten der Gesellschaft wurden z.T. Rahmenkreditverträge geschlossen, die auch die Darlehen mit den jeweiligen Tochtergesellschaften beinhalten.

Diese Rahmenvereinbarungen sehen sowohl die eigenen Kreditrückzahlungen vor als auch die eventuelle Inanspruchnahme von Krediten der Tochtergesellschaften. Die Geschäftsführung geht wegen der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung nicht von einer Inanspruchnahme aus.

6.4 Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2014 wurden durchschnittlich 435 Arbeitnehmer (Vorjahr: 382) und 2 Vorstände (Vorjahr: 2) beschäftigt.

6.5 Vorstand des Mutterunternehmens

Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände des Mutterunternehmens waren bestellt:

Herr Sven Kowitzke, Hamburg
Herr Thomas Ott, Hamburg

Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Vorstands feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).

6.6 Aufsichtsrat

Während des Geschäftsjahres 2014 wurde die Gesellschaft durch folgende Aufsichtsratsmitglieder vertreten:

Jan Beyer, Hamburg - Vorsitzender -
Sven Assmann, Hamburg
Matthias Kolbusa, Hamburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Aufsichtsrats gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Aufsichtsrats feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).

6.7 Honorar des Abschlussprüfers

Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden im Konzern insgesamt T€ 38 zurückgestellt.

6.8 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf künftige Geschäftsjahre vorzutragen.

Hamburg, 22. Juni 2015

S-KON New Business AG

Sven Kowitzke, Vorstand

Thomas Ott, Vorstand

Datum des Billigungsbeschlusses: 30. November 2015

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der S-KON New Business AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Hamburg, 26. August 2015

**AC CHRISTES & PARTNER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Christes, Wirtschaftsprüfer

Brandt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

der S-KON New Business AG (vormals: S-KON Sales Kontor Hamburg AG) zum Konzernabschluss der Gesellschaft sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 – 31. Dezember 2014

I. Aufsichtsratsmitglieder

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung die Herren Jan Beyer (Hamburg), Matthias Kolbusa (Hamburg) und Dr. Kai Pfitzner (Hamburg) an. Den Vorsitz hatte Herr Beyer. Ausschüsse wurden nicht gebildet.

II. Konzernabschlussprüfung zum 31. Dezember 2014

In der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 30. September 2014 in Hamburg wurde AC CHRISTES & PARTNER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Konzernabschlussprüfer für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gewählt.

Der Auftrag zur Prüfung wurde ordnungsgemäß vom Aufsichtsratsvorsitzenden im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder erteilt.

Der Konzernabschluss 2014 sowie der zusammengefasste Lagebericht sind dem Aufsichtsrat vom Vorstand der Gesellschaft zusammen mit dem entsprechenden Prüfungsbericht rechtzeitig zugeleitet und vom Aufsichtsrat geprüft worden.

In der Aufsichtsratssitzung vom 17. November 2015 sind der Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht und der Vorschlag zur Ergebnisverwendung vom Vorstand mit dem Aufsichtsrat eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte im Rahmen der Konzernabschlussprüfung Gelegenheit zur Rücksprache mit dem Konzern-Abschlussprüfer.

Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erstellt und vom Konzern-Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

III. Feststellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014

Der Aufsichtsrat billigt nach der abschließenden Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss, der damit nach § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat hat als Ergebnis seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 gebilligt und damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die Leistungen im Geschäftsjahr 2014.

Hamburg, 30. November 2015

S-KON New Business AG

Jan Beyer, Aufsichtsratsvorsitzender)

Dr. Kai Pfützner, Aufsichtsmitglied)

Matthias Kolbusa, Aufsichtsmitglied)