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Spobag Audit Report / Information 2014

Dec 15, 2015

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Audit Report / Information

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Publication

SPOBAG Aktiengesellschaft

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

INHALTSVERZEICHNIS

Bericht

A.

Prüfungsauftrag

B.

Grundsätzliche Feststellungen

Stellungnahme zur Lage des Unternehmens

C.

Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung
II. Art und Umfang der Prüfung

D.

Feststellungen und Erläuterungen zur RechnungslegungI.

Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Vorjahresabschluss
2. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
3. Jahresabschluss
4. Lagebericht

II.

Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und deren Änderungen
2. Zusammenfassende Feststellungen

E.

Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem

F.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes

G.

Schlussbemerkung

Anlagen

Anlage 1: Bilanz zum 31. Dezember 2014
Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014
Anlage 3: Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014
Anlage 4: Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2014 und 2013
Anlage 5: Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014
Anlage 6: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014
Anlage 7: Rechtliche und steuerliche Verhältnisse

BERICHT

A. Prüfungsauftrag

1 Der Aufsichtsrat der

SPOBAG AG
Düsseldorf
- nachfolgend Gesellschaft genannt -

hat mich aufgrund des Beschlusses des Amtsgerichts Düsseldorf vom 14. April 2015 mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung und des Lageberichts sowie des Risikofrüherkennungssystems beauftragt. Dem Prüfungsauftrag liegt das Auftragsschreiben vom 04. Mai 2015 zugrunde.

Darüber hinaus bin ich gemäß § 313 AktG zur Prüfung des vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellten Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2014 beauftragt worden. Über diese Prüfung wird gesondert berichtet.

Meine Prüfung erfolgte gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen.

Ich bestätige gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass ich bei meiner Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet habe.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis meiner Prüfung erstatte ich den vorliegenden Bericht, der in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) erstellt wurde.

Meinem Bericht ist der geprüfte Jahresabschluss als Anlage 1 (Bilanz), Anlage 2 (Gewinn- und Verlustrechnung) und Anlage 3 (Anhang) und Lagebericht (Anlage 4) beigefügt. Die rechtlichen Grundlagen, steuerlichen Angelegenheiten und wirtschaftlichen Verhältnisse sind in Anlage 5 tabellarisch dargestellt.

Für die Durchführung des Auftrags und meine Verantwortlichkeit - auch im Verhältnis zu Dritten - sind die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 01. Januar 2002 maßgebend.

B. Grundsätzliche Feststellungen

Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch den Vorstand

2 Die Darstellung und Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraussichtlichen Entwicklung durch den Vorstand im Jahresabschluss und im Lagebericht halte ich für zutreffend.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2014 nicht operativ tätig und beschränkte ihre Tätigkeiten auf die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Im Berichtsjahr wechselten sowohl der Vorstand als auch die Mitglieder des Aufsichtsrats.

Das neue Management änderte die Anlagestrategie von einer passiven Anlage in verzinsliche Wertpapiere zu einem aktiv gemanagten Aktienportfolio, das gegenüber Anleihen ein erhöhtes Chance-Risiko-Profil aufweist.

Der Vorstand verfolgt das Ziel, neben der Deckung der Aufwandspositionen und des realen Werteverzehres durch die Inflation, den Kapitalstock der Gesellschaft zu erhalten und eine angemessene Rendite auf das zur Verfügung stehende Gesellschaftskapital zu erzielen.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

3 Für 2015 wird das Ergebnis der Gesellschaft voraussichtlich wiederum von den kurz- und langfristigen Erträgen aus der Anlage der finanziellen Mittel bestimmt. Ob die dabei erzielten Erträge die notwendigen Aufwendungen für die Verwaltung der Gesellschaft decken werden, ist aus Sieht des Vorstands von der Anlageform und Anlagefristigkeit sowie den Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten abhängig.

C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung

4 Im Rahmen des mir erteilten Auftrags habe ich gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang -- und den Lagebericht auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften des HGB und AktG geprüft. Da die Gesellschaft als kapitalmarktorientiertes Unternehmen (§ 264d HGB) nicht verpflichtet ist, einen Konzernabschluss aufzustellen, hat sie gemäß § 264 Abs. 1 S. 2 HGB ihren Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung sowie einen Eigenkapitalspiegel zu erweitern.

Außerdem habe ich geprüft, ob das Risikofrüherkennungssystem der Gesellschaft in geeigneter Form eingerichtet ist und seine Aufgaben erfüllen kann.

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Ergänzende Bilanzierungsbestimmungen aus der Satzung ergeben sich nicht. Prüfungskriterien für den Lagebericht waren die Vorschriften des § 289 HGB.

5 Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Buchführung, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem, den Jahresabschluss, den Lagebericht und das Risikofrüherkennungssystem sowie die mir erteilten Auskünfte und vorgelegten Unterlagen. Meine Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen meiner pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.

Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes, insbesondere, ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des mir erteilten Auftrages zur Jahresabschlussprüfung.

II. Art und Umfang der Prüfung

6 Meine Prüfung erfolgte nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 316 ff. HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze der ordnungsmäßigen Durchführung von Abschlussprüfungen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht frei von wesentlichen Unrichtigkeiten und Verstößen sind. Auf dieser Basis habe ich die Prüfung des Jahresabschlusses mit der Zielsetzung angelegt, solche Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung zu erkennen, die sich auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i. S. d. § 264 Abs. 2 HGB wesentlich auswirken.

7 Grundlage meines risikoorientierten Prüfungsvorgehens ist die Erarbeitung einer Prüfungsstrategie. Diese basiert auf der Beurteilung des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfelds des Unternehmens, seiner Ziele, Strategien und Geschäftsrisiken. Sie wird darüber hinaus von der Größe und Komplexität des Unternehmens und der Wirksamkeit seines rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems beeinflusst. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse habe ich bei der Auswahl und dem Umfang meiner analytischen Prüfungshandlungen (Plausibilitätsbeurteilungen) und der Einzelfallprüfungen hinsichtlich der Bestandsnachweise, des Ansatzes, des Ausweises und der Bewertung im Jahresabschluss berücksichtigt. Im unternehmensindividuellen Prüfungsprogramm habe ich die Schwerpunkte meiner Prüfung, Art und Umfang der Prüfungshandlungen sowie den zeitlichen Prüfungsablauf festgelegt. Hierbei habe ich den Grundsatz der Wesentlichkeit und der Risikoorientierung beachtet.

In Anbetracht der überschaubaren Größe des Unternehmens und der Übersichtlichkeit seiner Verfahrensabläufe habe ich im vorliegenden Fall im Wesentlichen Einzelfallprüfungen durchgeführt. Hierbei habe ich die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Risikoorientierung beachtet. Aus der im Rahmen der Prüfungsplanung getroffenen Risikoeinschätzung ergaben sich folgende Prüfungsschwerpunkte:

Existenz und Bewertung der Beteiligungen und Wertpapiere des Umlaufvermögens,
Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen.

Weiterhin haben wir u.a. folgende Standardprüfungshandlungen vorgenommenem

Einholen von Bankbestätigungen von Kreditinstituten,
Einholen von Bestätigungsschreiben von Rechtsanwälten über etwaige Rechtsstreitigkeiten.

8 Ziel meiner Prüfungshandlungen im Rahmen der Prüfung des Lageberichts war es festzustellen, ob der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie ob die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. In diesem Rahmen waren die Vollständigkeit und - soweit es sich um prognostische Angaben handelte - die Plausibilität der Angaben zu prüfen. Ich habe die Angaben unter Berücksichtigung meiner Erkenntnisse, die ich während der Abschlussprüfung gewonnen habe, beurteilt.

9 Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in meinen Arbeitspapieren dokumentiert.

10 Ausgangspunkt meiner Prüfung bildete der durch Warth & Klein Grant Thornton Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2013.

Als weitere Prüfungsunterlagen dienten die Buchhaltungsunterlagen, Belege und Schriften sowie sonstige Unterlagen der Gesellschaft.

11 Alle von mir erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind mir von der Gesellschaft bereitwillig erbracht worden. Ergänzend hierzu hat mir der Vorstand in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und dem zu prüfenden Jahresabschluss sämtliche bilanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht und mir alle bestehenden Haftungsverhältnisse vollständig bekannt gegeben worden sind, Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind mir bei meiner Prüfung nicht bekannt geworden.

D. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Vorjahresabschluss

12 Der Vorjahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat auf der Aufsichtsratssitzung am 17. März 2014 festgestellt und am 22. Dezember 2014 der ordentlichen Hauptversammlung vorgelegt.

Der Vorjahresabschluss wurde am 23. April 2014 im Bundesanzeiger offengelegt.

2. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

13 Die Finanzbuchhaltung der Gesellschaft wird - ebenso wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung im Serviceverfahren durchgeführt. Diese arbeitet mit der Software Kanzleirechnungswesen pro der DATEV e.G., Nürnberg.

14 Die Organisation der Buchführung, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem, der Datenfluss und das Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Die Angaben auf den Konten lassen sich zu den Ursprungsbelegen zurückverfolgen, die systematisch und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt werden.

Die Verfahrensabläufe in der Buchführung erfuhren im Berichtsjahr keine nennenswerten organisatorischen Änderungen. Der im Berichtsjahr angewandte Kontenplan gewährleistet eine klare und übersichtliche Ordnung des Buchungsstoffes. Die Zahlen der Vorjahresbilanz wurden richtig in das Berichtsjahr vorgetragen.

Die aus weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung und Jahresabschluss.

15 Insgesamt lässt sich nach meiner Prüfung feststellen, dass die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

3. Jahresabschluss

16 Die Gesellschaft als kapitalmarktorientiertes Unternehmen gilt gemäß § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft.

17 Die Bilanz (Anlage 1), die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2), die Kapitalflussrechnung (Anlage 3) und der Eigenkapitalspiegel (Anlage 4) wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden ordnungsgemäß nachgewiesen. Sämtliche in diesem Zusammenhang als Bestandteil des Inventars vorgelegten Unterlagen waren beweiskräftig.

18 Der Ausweis der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden sowie des Eigenkapitals und der Rechnungsabgrenzungsposten ist ordnungsgemäß nach den §§ 265 f. HGB, der Ansatz und die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 246 ff sowie der §§ 264 ff. HGB er Kapitalgesellschaften erfolgt, Der Grundsatz der Ansatz- und Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB gegliedert. Dabei wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Vorschriften der §§ 277 f. HGB wurden beachtet.

19 In dem von der Gesellschaft aufgestellten Anhang (Anlage 5) sind die auf die Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausreichend erläutert. Die Angaben im Anhang sind vollständig und zutreffend.

20 Der Jahresabschluss entspricht damit nach meinen Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Meine Prüfung ergab keine Beanstandungen.

4. Lagebericht

21 Der Lagebericht (Anlage 6) steht mit dem Jahresabschluss und meinen bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens. Meine Prüfung nach § 317 Abs. 2 Satz 2 HGB hat zu dem Ergebnis geehrt, dass im Lagebericht die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Die Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB sind vollständig und zutreffend.

Auf den nach § 312 AktG erstatteten Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ist hingewiesen und die Schlusserklärung in den Lagebericht aufgenommen worden.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und deren Änderungen

22 Nach dem Ergebnis meiner Prüfung erfolgten die Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten und die Ausnutzung von Ermessensspielräumen unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Hinsichtlich der Ausübung von Beurteilungsspielräumen, der Inanspruchnahme von gesetzlichen Wahlrechten und der Änderungen von Bewertungsgrundlagen sind folgende Aspekte hervorzuheben:

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Liegt der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten, wird unabhängig davon, ob eine voraussichtlich dauernde oder voraussichtlich nicht dauernde Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB vorliegt, eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Liegt der beizulegende Wert der Wertpapiere am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten, wird gemäß § 253 Abs. 4 HGB eine entsprechende Abschreibung vorgenommen.

Der beizulegende Zeitwert von an Wertpapierbörsen gelisteter Wertpapiere wird grundsätzlich aus dem Börsenschlusskurs am Bilanzstichtag abgeleitet. Sofern die Börsenkurse nach Ansicht der Gesellschaft nicht den tatsächlichen Wert wiederspiegeln, werden Zu- oder Abschläge vorgenommen. Diese Zu- oder Abschläge sind ermessensabhängig.

2. Zusammenfassende Feststellungen

23 Meine Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss insgesamt, d.h. als Gesamtaussage des Jahresabschlusses, wie sie sich aus dem Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ergibt, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB).

E. Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem

24 Der Vorstand hat gemäß § 91 Abs. 2 AktG ein Überwachungssystem eingerichtet, um bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Meine Prüfung hat ergeben, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen insbesondere zur Einrichtung eines Überwachungssystems in geeigneter Weise getroffen hat, und dass das Überwachungssystem geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft betreibt kein operatives Geschäft, sondern beschränkt ihre Tätigkeit auf die Verwaltung des eigenen Vermögens. Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Sämtliche Transaktionen werden durch den Vorstand entschieden und veranlasst. Ein formal ausgestaltetes Risikokontrollsystem mit einer laufenden Dokumentation und Risikoberichterstattung an den Vorstand ist daher nicht erforderlich.

F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

25 Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung des Jahresabschlusses (Anlagen 1 bis 3) sowie des Lageberichts (Anlage 4) der SPOBAG AG, Düsseldorf, habe ich mit Datum vom 14. August 2015 den nachfolgend wiedergegebenen, uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung. Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPOBAG AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und Tiber den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt, Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet,

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 14. August 2014

gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer"

G. Schlussbemerkung

26 Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 und. des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2014 der SPOBAG AG, Düsseldorf, erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergaben des Jahresabschlusses in einer von der Bestätigung abweichenden Form bedarf es (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

München, den 14. August 2015

Winkler, Wirtschaftsprüfer

ANLAGEN

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

Vorjahr
T€
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
Beteiligungen 1.171.972,04 -
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände 7.331,46 52
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 102.390,-- 989
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -,-- 109.721,46 59
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Aktive Rechnungsabgrenzung 1.312,50 2
1.283.006,-- 1.101
PASSIVA
Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,-- 500
II. Kapitalrücklage 546.648,81 547
III. Gewinnrücklage 45.000,-- 45
IV. Bilanzgewinn 60.430,12 1.152.078,93 31
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 19.406,76 33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 91.520,31 -
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 91.520,31 (i.Vj. T€ -)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.000,-- 111.520,31 -
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 20.000, -- (i.Vj. T€ -)
1.283.006,-- 1.101

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014

Vorjahr
T€
--- --- ---
1. Sonstige betriebliche Erträge -,-- 62
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 104.955,90 112
3. Erträge aus anderen Wertpapieren 182.806,53 50
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37,14 -
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen 48.223,85 ­
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 434,88 -
7. Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 29.229,04 -
8. Jahresüberschuss 29.229,04 -
9. Gewinnvortrag 31.201,08 31
10. Bilanzgewinn 60.430,12 31

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2014

2014 2013
in TEUR in TEUR
--- --- ---
Ergebnis vor Ertragssteuern 29 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 48 0
Cash-Earnings nach DVFA/SG 77 0
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen -13 1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20 -4
Wertpapiere des Umlaufvermögens 886 143
Investitionen in Wertpapiere des Anlagevermögens - 1.220 0
sonstige betriebliche Aktiva 44 25
Cash-Flow aus Asset Management -206 165
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -206 165
Dividendenauszahlung 0 -75
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 0 -75
Veränderung der flüssigen Mittel - 206 90
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 114 24
Finanzmittelbestand am Ende der Periode - 92 114

Der Finanzmittelbestand setzt sich, aus den in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (i.Vj. Bankguthaben) zusammen.

Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2014 und 2013

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Gesamt
EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
Stand 1. Januar 2013 600.000,00 646.648,81 45.000,00 105.794,60 1.197.443,41
Dividende - - - 75.000,00 - 75.000,00
Jahresüberschuss 2013 - - - 406,48 406,48
übrige Veränderungen - - - - -
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 31. Dezember 2013/1. Januar 2014 600.000,00 546.648,81 45.000,00 31.201,08 1.122.849,89
Jahresüberschuss 2014 - - - 29.229,04 29.229,04
übrige Veränderungen - - - - -
Stand 31. Dezember 2014 500.000,00 548.648,81 45.000,00 60.430,12 1.152.078,93

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften erstellt, da die Gesellschaft kapitalmarktorientiert ist (§ 287 Abs. 3 Satz 2 HGB).

Die Gesellschaft wurde am 30.09.1999 mit einem Grundkapital von 500.000,00 Euro gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf erfolgte am 23.02.2000, Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft besitzt zum Bilanzstichtag keine eigenen Aktien.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu ihren Anschaffungskosten bzw. Ihrem niedrigeren beizulegen Wert bilanziert.

Die ausgewiesenen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden maximal zu Anschaffungskosten bilanziert, dabei wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen,

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2014: 0,00
Zugänge: 1.220.195,89
Abschreibungen: 48.223,85
Stand 31.12.2014: 1.171.972,04

Alle ausgewiesenen Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Das gezeichnete Kapital der SPOBAG AG beträgt unverändert zum Vorjahr 500.000,00 Euro. Es ist unterteilt in 600.000 nennwertlose Aktien.

Angaben über das genehmigte Kapital gemäß 160 Abs. 1 Nr. 4 AktG:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22.12.2014 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 21.12.2019 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 260.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 250.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Die neuen Aktien sind den Aktionären unmittelbar oder mittelbar gemäß § 186 Abs. 5 AktG zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates den Ausgabebetrag der neuen Aktien sowie den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die weiteren Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen, insbesondere den Beginn der Gewinnberechtigung der neuen Aktien abweichend von § 60 Abs. 2 AktG festzusetzen. Es wird insofern auf § 4 Abs. 3 der Satzung verwiesen.

Die Kapitalrücklage beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert 546.648,81 Euro.

In der Sitzung des Aufsichtsrates der Gesellschaft am 17.03.2014 wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 31.201,08 Euro festgestellt. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 06.11.2014 sollte die darauffolgende Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2013 entscheiden. Am 22.12.2014 hat die ordentliche Hauptversammlung der SPOBAG AG unter Tagesordnungspunkt 2 mit 100 %-iger Mehrheit beschlossen, dass dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat entsprochen werden solle, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von 31.201,08 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn 2013 bildet zusammen mit dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 29.229,04 Euro den Bilanzgewinn per 31.12.2014 in Höhe von 60.430,12 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für die Aufsichtsratsvergütung, die Kosten der Jahresabschlussprüfung und für ausstehende Rechnungen.

Alle zum 31.12.2014 ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Zum 31.12.2014 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aufgrund der bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge von 372.200 Euro (Gewerbesteuer) und 283.230 Euro (Körperschaftssteuer) sind im Geschäftsjahr 2014 keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag angefallen. Wegen der vermögensverwaltenden Tätigkeit und der damit einhergehenden Prognoseunsicherheit werden für diese Verlustvorträge keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Der anzuwendende Gewerbesteuersatz wäre 15,25 % und der Steuersatz für die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlages 15,57 %.

Der Posten sonstige betriebliche Aufwendungen setzt sich wie folgt zusammen:

Posten 2014 2013
(in Euro) (in Euro)
--- --- ---
Verluste aus dem Abgang von Umlaufvermögen 0,00 52.618,58
Vermittlungsprovisionen 29.451,54 0,00
Rechts- und Beratungskosten 22.660,89 6.601,06
Buchführungs- und Abschlusskosten 6.666,69 5.426,40
Prüfungskosten 11.139,34 17.923,52
Nebenkosten des Geldverkehrs 11.388,49 1.575,55
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 23.648,95 27.855,16
Gesamt 104.955,90 112.000,27

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr erfolgten Provisionszahlungen an ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von T€ 20 für die Vermittlung von Wertpapieren.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 befanden sich 600.000 nennwertlose Inhaberstückaktien im Umlauf.

Im Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Mitarbeiter beschäftigt:

Der Aufsichtsrat hatte im Geschäftsjahr bis zum 12.06.2014 folgende Zusammensetzung:

Herr Dr. Robert Orth, wohnhaft in Düsseldorf, Rechtsanwalt (Vorsitzender)
Herr Ferdinand Janka, wohnhaft in Engelberg, Schweiz, Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Thomas Hechtfischer, wohnhaft in Bochum, Rechtsanwalt.

Herr Dr. Orth ist darüber hinaus Vorsitzender im Aufsichtsrat der Fauser AG, Gilching, und der SMP AG, Düsseldorf.

Herr Thomas Hechtfischer ist Mitglied des Aufsichtsrates der WCM AG, Frankfurt am Main.

In der telefonischen Aufsichtsratssitzung vom 12.06.2014 legten die Aufsichtsräte ihr Aufsichtsratsmandat für die SPOBAG AG mit Wirkung zum Ende der Sitzung an diesem Tage, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt, nieder.

Durch Gerichtsbeschluss des Amtsgerichts Düsseldorf wurden am 25.07.2014 die folgenden Personen zu Mitgliedern des Aufsichtsrates der SPOBAG AG bestellt:

Frau Karla Magsamen, geschäftsansässig Frankfurt am Main, Privatier
Herr Peter Magsamen, geschäftsansässig Frankfurt am Main, Geschäftsführer der GFWV Gesellschaft für Wertschriftenverwaltung mbH, Ludwigshafen
Herr Oliver Wartenberger, wohnhaft Hagen, Vorstand der Lifejack AG, München

Frau Magsamen ist darüber hinaus stellvertretende Vorsitzende im Aufsichtsrat der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main.

Herr Peter Magsamen Ist Vorsitzender im Aufsichtsrat der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, der INSPIRE AG, Salzkotten, Zudem Ist Herr Magsamen stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Silvia Quandt & Cie. AG L L., nun firmierend unter Westend Brokers AG i. L., Frankfurt am Main, und einfaches Mitglied im Aufsichtsrat der Mood and Motion AG i. L., Frankfurt am Main.

In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates der SPOBAG AG vom 01.08.2014 wurde Herr Oliver Würtenberger zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt und Frau Karla Magsamen zu seiner Stellvertreterin.

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2014 folgende Vorstände:

Herr Heinz-Jürgen Held im Zeitraum vom 01.01.2014 bis 31.03.2014.
Herr Carsten Heise im Zeitraum vom 05.03.2014 bis 12.06.2014
Herr Sascha Magsamen im Zeitraum vom 12.06.2014 bis 31.12.2014

Seit Ausscheiden des Vorstandsmitgliedes Herrn Carsten Heise am 12.06.2014 führt Herr Sascha Magsamen die Gesellschaft als Alleinvorstand.

Herr Sascha Magsamen ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der MediNavi AG, München, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Tyros AG, Hamburg, Mitglied des Aufsichtsrates der Ecotel Communications AG, Düsseldorf, und Mitglied des Aufsichtsrates der Ecolutions KGaA, Frankfurt am Main.

Vergütung für den Vorstand

Der Vorstand hat für 2014 keine Vergütung (im Vorjahr ebenfalls keine Vergütung) erhalten. Als Nebenleistung besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, die das Risiko für den Vorstand sowie den Aufsichtsrat abdeckt. Die Jahresprämie belief sich im Berichtsjahr auf 4.284,00 Euro (Vorjahr: 4.284,00 Euro).

Vergütung für den Aufsichtsrat

Für den Aufsichtsrat sind in 2014 und 2013 folgende Vergütungen im Jahresergebnis enthalten:

2014 2013
in EUR in EUR
--- --- ---
Dr. Robert Orth 6.527,60 7.000,00
Ferdinand Janka 3.000,00 4.000,00
Thomas Hechtfischer 2.750,00 3.000,00
Gesamt 12.277,50 14.000,00

Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder wurden durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17.08.2009 festgelegt. Hiernach erhält jedes Aufsichtsratsmitglied einen Festbetrag von 2.000,00 Euro, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Dreifache sowie der Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils 250,00 Euro für jede Aufsichtsratssitzung.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers:

Der im Geschäftsjahr 2014 für die Jahresabschlussprüfung erfasste Aufwand beträgt 11.139,34 Euro (Vorjahr: 17.923,52 Euro).

Angaben über das Bestehen von Beteiligungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG:

Mutterunternehmen der SPOBAG AG war bis zum 12.06.2014 die ROI Verwaltungsgesellschaft mbH, Bielefeld, die bisher keinen Konzernabschluss veröffentlicht hat. Seit dem 12.06.2014 gehört die SPOBAG AG keinem Konzern an.

Hinsichtlich der Stimmrechtsanteile liegen der Gesellschaft für 2014 folgende Mitteilungen aus 2009, 2012, 2014 und 2015 vor:

1) Aus dem Jahr 2009: Der Stimmrechtsanteil der ROI Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, Deutschland, an der SPOBAG AG hat am 04. März 2009 die Schwellen von 50 % und 75 % überschritten und beträgt nunmehr 90,18 % (450.900 Stimmrechte). Diese Stimmrechte werden der ROI Verwaltungsgesellschaft mbH vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 3 WpHG zugerechnet. Die gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte werden dabei über das folgende von der ROI Verwaltungsgesellschaft mbH kontrollierte Tochterunternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten: DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft.

Der Stimmrechtsanteil von Roland Oetker, Deutschland, an der SPOBAG AG hat am 04. März 2009 die Schwellen von 50 % und 75 % überschritten und beträgt nunmehr 90,18 % (450.900 Stimmrechte). Diese Stimmrechte sind ihm vollständig nach § 22 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 WpHG zuzurechnen. Die gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Tochterunternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten: ROI Verwaltungsgesellschaft mbH und DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft.

2) Aus dem Jahr 2012: Die SPR Treuhand- und Beteiligungs-AG, Düsseldorf, hat am 13,12.2012 die gemäß § 21 WpHG geltende Meldeschwelle in Höhe von 3 % überschritten und hält nunmehr 3,0788 Prozent (15.394 Stimmrechte).

3) Aus dem Jahr 2014:

Die DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 75%, 50%, 30%, 25%, 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die ROI Verwaltungsgesellschaft, Düsseldorf, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 75%, 50%, 30%, 25%, 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Roland Oetker, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 75%, 50%, 30%, 25%, 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die PVM Private Values Media AG, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3%, 5%, 16%, 15% und 20% der Stimmrechte Überschritten hat und an diesem Tag 24,00% (das entspricht 120.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die Inspire AG, Paderborn, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (181N: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3%, 5%, 10% und 15% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 19,00% (das entspricht 95.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte Überschritten hat und an diesem Tag 9,00% (das entspricht 45.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,00% (das entspricht 45.000 Stimmrechten) betragen hat. 9,00% der Stimmrechte (das entspricht 45.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG Über die Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,00% (das entspricht 45.000 Stimmrechten) betragen hat. 9,00% der Stimmrechte (das entspricht 45.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Securities (Germany) Limited, Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte Überschriften hat und an diesem Tag 9,00% (das entspricht 45.000 Stimmrechten) betragen hat. 9,00% der Stimmrechte (das entspricht 45.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Securities Holdings Limited, Close Securities (Germany) Limited, Close Brothers- Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die Close Brothers Group pic., London, United Kingdom, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,00% (das entspricht 45.000 Stimmrechten) betragen hat. 9,00% der Stimmrechte (das entspricht 45.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Brothers Holdings Limited, Close Securities Holdings Limited, Close Securities (Germany) Limited, Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die GBS Asset Management AG, Übach-Palenberg, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0006490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,20% (das entspricht 101.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,12% (das entspricht 45.600 Stimmrechten) betragen hat.

Die Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,12% (das entspricht 45.600 Stimmrechten) betragen hat. 9,12% der Stimmrechte (das entspricht 45.600 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen.

Die Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 18.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,12% (das entspricht 45.600 Stimmrechten) betragen hat. 9,12% der Stimmrechte (das entspricht 45.600 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH zuzurechnen.

Die Augur Financial Opportunity Sicav, Luxemburg, Luxemburg, teilt gemäß § 21 Abs, 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,12% (das entspricht 45.600 Stimmrechten) betragen hat. 9,12% der Stimmrechte (das entspricht 45.600 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Augur Financial Holding lt S.A., zuzurechnen.

Die Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 12.06.2014 die Schwellen von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 9,12% (das entspricht 45.600 Stimmrechten) betragen hat. 9,12% der Stimmrechte (das entspricht 45.600 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG zuzurechnen.

Die Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 27.08.2014 die Schwelle von 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,20% (das entspricht 20.986 Stimmrechten) betragen hat. 4,20% (das entspricht 20.988 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG zuzurechnen.

Die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 02.09.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 02.09.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. 0,00% der Stimmrechte (das entspricht 0 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen.

Die Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt, Deutschland, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 02.09.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH zuzurechnen.

Die Augur Financial Opportunity Sicav, Luxemburg, Luxemburg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 02.09.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Augur Financial Holding II S.A., zuzurechnen.

Die Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 02.09,2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat, 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG zuzurechnen.

Die Reisläufer Beteiligungen AG, Herisau, Schweiz, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 10.12.2014 die Schwellen von 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 23,5 % (das entspricht 117.500 Stimmrechten) betragen hat.

Die Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland, ISIN: DE0005490601 am 16.12.2014 die Schwelle von 3% und 5% unterschritten hat und an diesem Tag 0.0% (das entspricht 0 Stimmrechte) betrug.

Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland, ISIN: DE0005490601, am 16.12.2014 die Schwellen von 3% und 5% unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. Sämtliche verkaufte Stimmrechtsanteile waren der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland, ISIN: DE0005490601, am 16.12.2014 die Schwellen von 3% und 5% unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. Sämtliche verkaufte Stimmrechtsanteile waren der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Securities (Germany) Limited, Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2014 mitgeteilt, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland, ISIN: DE0005490601, am 16.12.2014 die Schwellen von 3% und 5% unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. Sämtliche verkaufte Stimmrechtsanteile waren der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Close Securities Holdings Limited, Close Securities (Germany) Limited, Close Brothers Seydler Bank AG zuzurechnen.

4) Aus dem Jahr 2015 (das Jahr 2014 betreffend):

Die GBS Asset Management AG, Übach-Palenberg, Deutschland, teilt in ihrer Korrekturmitteilung zur Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG vom 11.08.2014 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SPOBAG AG, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005490601) am 08.08,2014 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, teilt in ihrer Korrekturmitteilung zur Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG vom

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2014

I. Geschäftstätigkeit im Jahr 2014

Die SPOBAG AG übte im Jahr 2014 keine eigene operative Geschäftstätigkeit aus. Die seinerzeit aus der Veräußerung der Beteiligung an der SPOBAG Bowling GmbH realisierten Finanzmittel waren Im Geschäftsjahr 2014 in Finanzanlagen angelegt. Aus den angelegten Wertpapieren wurden Zinserträge und Kursdifferenzerträge realisiert.

Die SPOBAG AG beschäftigte im Jahr 2014 keine Mitarbeiter. Die Büro- und Verwaltungsaufgaben wurden von dem Vorstand selbst wahrgenommen.

Im Berichtsjahr gab es Wechsel im Vorstand. Der Aufsichtsrat bestellte am 05.03.2014 Herrn Garsten Heise, Hofheim im Taunus, zum weiteren Vorstandsmitglied. Das Vorstandsmitglied Herr Heinz-Jürgen Held, Bottrop, legte sein Vorstandsmandat per 31.03.2014 nieder. Wiederum legte Herr Heise sein Vorstandsmandat am 12.06.2014 mit sofortiger Wirkung nieder. Herr Heise begründete sein sofortiges Ausscheiden damit, dass er nur vorübergehend eingesprungen sei, bis jemand dauerhaft bereit wäre, das Vorstandsmandat bei der Gesellschaft zu übernehmen. Da Herr Sascha Magsamen seine Bereitschaft bekundet habe, das Amt des Vorstands bei der Gesellschaft auszufüllen, könne er guten Gewissens sein Amt per sofort niederlegen. Am selbigen Tag wurde Herr Sascha Magsamen, Frankfurt am Main, zum alleinigen Vorstandsmitglied der Gesellschaft bestellt.

Zudem gab es im Berichtsjahr Wechsel im Aufsichtsrat. Am 12.06.2014 legten die Aufsichtsratsmitglieder Herr Dr. Robert Orth, Herr Ferdinand Janka und Herr Thomas Hechtfischer mit sofortiger Wirkung ihr Mandat bei der SPOBAG AG nieder. Die Aufsichtsräte begründeten ihre sofortige Niederlegung wie folgt: Alle drei Aufsichtsräte hatten ihr Amt zu einer Zeit übernommen, als die Gesellschaft noch über ein operatives Geschäft verfügt hatte. Aus Verbundenheit zu und auf Bitten der Mehrheitsaktionäre bis zum Niederlegungsstichtag hätten die Aufsichtsräte nach dem Verkauf des operativen Geschäfts ihre Tätigkeit fortgeführt. Die Aufsichtsräte hätten jedoch erfahren, dass Im Aktionärskreis die Mehrheit der Anteile den Inhaber gewechselt habe. Daher sel der Grund für die Fortführung der Aufsichtsratstätigkeit entfallen. Der neue Aktionärskreis habe zudem signalisiert, dass er jederzeit Aufsichtsräte stellen könne, selbst wenn eine Niederlegung per sofort erfolge. Mit dem Wissen, dass der Gesellschaft durch eine sofortige Niederlegungserklärung kein Schaden entstehe, legten die oben genannten Aufsichtsräte nacheinander ihr Amt am 12.06.2014 mit sofortiger Wirkung nieder.

Am 25.07.2014 wurden per Gerichtsbeschluss vom Amtsgericht Düsseldorf die folgenden Mitglieder in den Aufsichtsrat der SPOBAG AG bestellt: Herr Oliver Würtenberger, Hagen, Vorstand der Lifejack AG, München; Frau Karla Magsamen, geschäftsansässig Frankfurt am Main, Privatier; und Herr Peter Magsamen, geschäftsansässig: Frankfurt am Main, Geschäftsführer der GFWV Gesellschaft für Wertschriftenverwaltung mbH, Ludwigshafen.

Frau Magsamen ist darüber hinaus stellvertretende Vorsitzende im Aufsichtsrat der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main.

Herr Peter Magsamen ist Vorsitzender im Aufsichtsrat der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, und der INSPIRE AG, Salzkotten. Zudem ist Herr Peter Magsamen stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Silvia Quandt & Cie. AG L L., nun firmierend unter Westend Brokers AG i. L., Frankfurt am Main, und einfaches Mitglied im Aufsichtsrat der Mood and Motion AG i. L., Frankfurt am Main.

In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates der SPOBAG AG vom 01.08.2014 wurde Herr Oliver Würtenberger zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt und Frau Karla Magsamen zu seiner Stellvertreterin.

Die Veränderungen in den Organen der Gesellschaft zog auch Veränderung in der Verwaltung des eigenen Vermögens nach sich. Die Gesellschaft hat den bisher sehr passiven Investmentstil modifiziert. Neben festverzinslichen Wertpapieren werden nun auch Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien gehalten, die gegenüber Anleihen ein erhöhtes Chance-Risiko-Profil aufweisen. Das Vermögen der Gesellschaft wird aktiv bewirtschaftet, um neben der Deckung der Aufwandspositionen und des realen Werteverzehres durch die Inflation den Kapitalstock zu erhalten und eine angemessene Rendite auf das zur Verfügung stehende Gesellschaftskapital zu erzielen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SPOBAG AG

Die SPOBAG AG als rein vermögensverwaltende Gesellschaft verfügt nach der Umstrukturierung über kein eigenes operatives Geschäft. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtsjahr TEUR 29,2 (Vorjahr: TEUR 0,4). Auf der Erlösseite wurde er maßgeblich bestimmt durch die Erträge aus den Wertpapierverkäufen des Anlagevermögens sowie die Zinserträge auf die gehaltenen Wertpapiere. Wesentliche Aufwandspositionen stellten die Aufwendungen für Rechtsberatung, Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens, Vermittlungsprovisionen für Wertpapiere und Anleihen, die Vergütung des Aufsichtsrats sowie die Kosten der Buchführung und der Abschlussprüfung dar.

Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr 2013 deutlich verändert. Im Berichtsjahr wurden Anteile an Aktiengesellschaften in Höhe von T€ 1.220 erworben, die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesen werden. Damit entsprich das Anlagevermögen 93,3% der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 126 auf TEUR 1,283 (Vorjahr: TEUR 1.157). Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss von TEUR 29,2 (Vorjahr: TEUR 0,4) auf TEUR 1.152 (Vorjahr: TEUR 1.123) verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 89,79 % (Vorjahr: 97,06 %).

Der Cash-Flow aus dem Asset Management betrug im Geschäftsjahr 2014 T€ - 206 (i.Vj. T€ 165).

III. Nachtragsbericht

Im bisherigen Geschäftsjahr 2015 konnte die positive Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres fortgesetzt werden.

Die Gesellschaft hat keine weiteren Ereignisse zu berichten.

IV. Risikobericht

Aus heutiger Sicht besteht die Geschäftstätigkeit der SPOBAG AG aus der Verwaltung der eigenen Finanzmittel. Der Vorstand entscheidet nach Abstimmung mit dem Aufsichtsrat Ober eine Anlage der Finanzmittel, soweit für die Anlage eine Rücksprache mit dem Aufsichtsrat erforderlich ist. Dabei werden die Chancen und Risiken kritisch abgewogen.

Risiken können sich aus der Wertentwicklung der erworbenen Unternehmensanteile in Form von Aktien ergeben. Diese Risiken können aus der allgemeinen Unternehmensentwicklung und aus der allgemeinen Entwicklung an den Aktienmärkten resultieren. Weiterhin können sich Risiken aus der Wertentwicklung der verbliebenen verzinslichen Anleihe ergeben. Diese Risiken können aus der allgemeinen Zinsentwicklung, aber auch aus einer Bonitätsverschlechterung des Anleiheemittenten resultieren. Der Vorstand begegnet diesen Risiken durch eine aktive Beobachtung der Marktentwicklung sowie eine Intensive Beratung mit dem Aufsichtsrat.

Risiken können sich aus einer mangelnden Verfügbarkeit der Finanzmittel aufgrund einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditinstituts ergeben. Derartige Risiken sind wegen der täglichen Verfügbarkeit der Finanzmittel auf einem Kontokorrentkonto bei einem Kreditinstitut sowie der Bonität dieses Instituts nicht erkennbar. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah über Entwicklungen, die einen Einfluss auf die Risikolage haben können.

Im Personalbereich kann der dauerhafte Ausfall des Vorstandes erhebliche Folgen haben. Daher werden alle Prozesse ausreichend dokumentiert, um bei Ausfällen das personenbezogene Wissen und daraus entstehende mögliche Problemstellungen zu reduzieren.

Unser Chancen- und Risikomanagement basiert auf einem unternehmensweiten Planungs- und Controllingsystem, aus dem wir frühzeitig Informationen über externe und Interne Entwicklungen erhalten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, diskutieren wir regelmäßig und entwickeln Strategien für den Umgang mit konkreten Chancen bzw. Risiken. Diese setzen wir um bzw. leiten bei Bedarf geeignete Gegenmaßnahmen ein.

V. Prognosebericht

Für 2015 wird das Ergebnis der Gesellschaft voraussichtlich wiederum von den kurz- und langfristigen Erträgen aus der Anlage der finanziellen Mittel bestimmt. Ob die dabei erzielten Erträge die notwendigen Aufwendungen für die Verwaltung der Gesellschaft decken werden, wird von der Anlageform und Anlagefristigkeit sowie den Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten abhängig sein.

VI. Investitions- und Finanzplanung

Es sind keine größeren Investitionen geplant.

VII. Vergütungsbericht

Vergütung für den Vorstand

Der Vorstand hat für 2014 keine Vergütung (im Vorjahr ebenfalls keine Vergütung) erhalten. Als Nebenleistung besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, die das Risiko für den Vorstand sowie den Aufsichtsrat abdeckt. Die Jahresprämie belief sich im Berichtsjahr auf 4.284,00 Euro (Vorjahr: 4.284,00 Euro).

Vergütung für den Aufsichtsrat

Für den Aufsichtsrat sind in 2014 und 2013 folgende Vergütungen im Jahresergebnis enthalten:

2014 2013
in EUR in EUR
--- --- ---
Dr. Robert Orth 6.527,50 7.000,00
Ferdinand Janka 3.000,00 4.000,00
Thomas Hechtfischer 2.750,00 3.000,00
Gesamt 12.277,50 14.000,00

Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder wurden durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17.08.2009 festgelegt. Hiernach erhält jedes Aufsichtsratsmitglied einen Festbetrag von 2.000,00 Euro, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Dreifache sowie der Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils 250,00 Euro für jede Aufsichtsratssitzung.

VIII. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, war gemäß Mitteilung nach § 21 WpHG mit 90,18 % bis zum 12.06.2014 an der SPOBAG AG beteiligt. Durch die 100%-ige Beteiligung der ROI Verwaltungsgesellschaft, Düsseldorf, an der DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, war diese Gesellschaft bis zum 12.06.2014 ebenfalls mit 90,18 % an der SPOBAG AG beteiligt. Durch die 100%-ige Beteiligung von Herrn Roland Oetker an der ROI Verwaltungsgesellschaft, Düsseldorf, und deren 100%­ige Beteiligung an der DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft war dieser bis zum 12.06.2014 ebenfalls mit 90,18 % an der SPOBAG AG beteiligt.

Die DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, hatte der SPOBAG AG Ertragszuschüsse von insgesamt TEUR 60 zugesagt. Davon sind im Jahr 2013 bereits TEUR 53 der zugesagten Zuschüsse geflossen. Weitere TEUR 7 flossen der Gesellschaft im Herbst 2014 zu.

Seit Veräußerung sämtlicher Stimmrechtsanteile an der SPOBAG AG vonseiten der DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, am 12.06.2014 steht die SPOBAG AG in keiner Beziehung zu einem herrschenden Unternehmen oder einer nahestehenden Person,

Größter Aktionär gemäß Mitteilung nach § 21 WpHG ist per 31.12.2014 die PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, welche am 12.06.2014 24 % der Stimmrechte an der SPOBAG AG erworben hat.

IX. Abhängigkeitsbericht

Gemäß Mitteilung nach § 21 WpHG war die DNA GmbH & Co. Verwaltungsgesellschaft, Bielefeld, vom 04.03.2009 bis zum 12.06.2014 mit einem Stimmrechtsanteil von 90,18 % an der Gesellschaft beteiligt. Damit stand die SPOBAG AG für diesen Zeitraum auch mittelbar in einem Abhängigkeitsverhältnis zur ROI Verwaltungsgesellschaft, Düsseldorf, und wiederum dadurch mittelbar in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Herrn Roland Oetker, Düsseldorf.

Aus diesem Grund war hinsichtlich der obigen Mehrheitsbeteiligungen auch für einen Teil des Berichtszeitraums ein Abhängigkeitsbericht zu erstellen. Dieser Abhängigkeitsbericht beinhaltet gemäß § 312 Abs. 1 AktG alle berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte und Maßnahmen.

Zum Abschluss des Berichts erklärt der Vorstand, dass die SPOBAG AG nach den zu diesem Zeitpunkt bekannten Umständen bei jedem dort aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und durch die dort angegebenen getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt wurde. Dieser Beurteilung lägen die Umstände zugrunde, die dem Vorstand im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.

X. Angäben gemäß § 289 Abs. 4 HGB

1. Das gezeichnete Kapital der SPOBAG AG beträgt unverändert zum Vorjahr 500.000,00 Euro. Es ist unterteilt in 500.000 nennwertlose Aktien.

2. Zwischen den Gesellschaftern vereinbarte Stimmrechtsbeschränkungen oder zwischen diesen vereinbarte Beschränkungen zur Übertragung von Aktien der Gesellschaft sind dem Vorstand nicht bekannt.

3. Der Gesellschaft wurden folgende 10 % der Stimmrechte überschreitende, direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital mitgeteilt:

Name Anschrift direkt gehalten Zurechnung gesamt
PVM Private Values Media AG Frankfurt am Main 24,00 % 0,00 % 24,00 %
Reisläufer Beteiligungen AG Herisau, Schweiz 23,50 % 0,00 % 23,50 %
Inspire AG Salzkotten 22,00 % 0,00 % 22,00 %

4. Sonderrechte zu Aktien oder Aktien, die besondere Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht.

6. Der Vorstand ist gemäß den gesetzlichen Vorschriften nach §§ 84, 85 AktG zu bestellen bzw. abzuberufen. Die Änderung der Satzung ergibt sich aus den gesetzlichen Vorschriften der §§ 133, 179 AktG. Die Satzung konkretisiert und ändert die gesetzlichen Bestimmungen wie folgt ab: Gemäß § 7 der Satzung besteht der Vorstand der Gesellschaft aus einer oder mehreren Personen; die Bestellung stellvertretender Vorstandsmitglieder ist zulässig; der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder. Gemäß § 8 der Satzung der Gesellschaft wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten, wenn mehrere Vorstandsmitglieder bestellt sind; der Aufsichtsrat kann bestimmen, dass auch beim Vorhandensein mehrerer Vorstandsmitglieder einzelne Vorstandsmitglieder allein zur Vertretung der Gesellschaft befugt sein sollen; der Aufsichtsrat kann alleinvertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien; stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen in der Vertretungsbefugnis den ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich; der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands ernennen.

7. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Dezember 2019 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 250.000,00 (in Worten zweihundertfünfzigtausend Euro) gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 250.000 (in Worten zweihundertfünfzigtausend) neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Die neuen Aktien sind den Aktionären unmittelbar oder mittelbar gemäß § 186 Abs. 5 AktG zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Ausgabebetrag der neuen Aktien sowie den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die weiteren Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen, insbesondere den Beginn der Gewinnberechtigung der neuen Aktien abweichend von § 60 Abs. 2 AktG festzusetzen.

8. Entschädigungsvereinbarungen hat die Gesellschaft für den Fall eines Übernahmeangebotes weder mit den Mitgliedern des Vorstandes noch mit Arbeitnehmern getroffen.

XI. Erklärung zur Unternehmensführung

Die nach § 289a HGB abzugebende Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ist auf der Internetseite der SPOBAG AG unter www.spobag-ag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

Düsseldorf, 14. August 2015

gez. Sascha Magsamen, Vorstand