Annual Report • May 19, 2010
Annual Report
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Unternehmen und Geschäftstätigkeit
Die Splendid Medien AG übt als Finanz- und Dienstleistungsholding die Geschäftsleitung der Splendid-Gruppe aus, die die 100 %igen Tochtergesellschaften Splendid Film GmbH, Polyband Medien GmbH, Kids for Kids GmbH und Splendid Synchron GmbH, deren 51 %ige Tochtergesellschaft FFS Köln Film- & Fernseh-Synchron GmbH sowie die 85 %ige Tochtergesellschaft eNterActive GmbH und die 90 %ige Tochtergesellschaft WVG Medien GmbH umfasst. Die Splendid Medien AG ist eine Management-Holding und übernimmt als Muttergesellschaft übergreifende Holdingfunktionen wie Rechnungswesen, Strategieentwicklung, Verwaltungsdienstleistungen, Controlling und Öffentlichkeitsarbeit sowie Investor Relations auf Konzernebene. Die Geschäftsführer der operativ tätigen Tochtergesellschaften verantworten den Geschäftserfolg ihrer Gesellschaften in Abstimmung mit dem Vorstand eigenständig. Das Geschäft der Splendid-Gruppe umfasst im Wesentlichen den Filmlizenzhandel, den DVD/Blu-ray Disk-Verleih und -Verkauf für Eigen- und Fremdprodukte sowie die Audio- und Video-Postproduktion.
Mit den Tochtergesellschaften eNterActive GmbH und Splendid Synchron GmbH bestehen seit 2007 Ergebnisabführungsverträge. Seit 2004 bestehen mit der Polyband Medien GmbH sowie seit 2005 mit der WVG Medien GmbH Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge.

Konzerninterne Steuerungssysteme
Die Splendid-Gruppe wird unter Führung der Splendid Medien AG nach den Grundsätzen eines wertorientierten Managements gesteuert. Wichtigstes Ziel ist das profitable Wachstum im Kerngeschäft eines jeden operativ tätigen Konzernunternehmens. Die zentralen Steuerungsgrößen sind dabei der Umsatz, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie - bezogen auf Einzelinvestitionen - Return on Investment-Analysen im Soll/ Ist-Vergleich in jeder Konzerngesellschaft. Ferner haben die Liquiditäts- und Cashflow-Steuerung eine vorrangige Bedeutung. Die Untersuchung der Konzernentwicklung anhand von EBIT, EBT, ROI-Analysen und Finanzierungsstruktur gibt nach Auffassung des Vorstands der Splendid Medien AG ein aussagekräftiges Bild über die Ertrags- und Finanzkraft der Splendid-Gruppe wieder. Die wertorientierte Steuerung erfolgt anhand eines konzerninternen Planungs-, Berichts- und Kontrollsystems. Auf monatlicher Basis werden die aktuellen Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Entwicklungen mittels eines Soll-Ist-Vergleichs erfasst und analysiert. Bei Bedarf werden unmittelbar Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet.
Rahmenbedingungen
Wirtschaft erholt sich nur langsam
Die deutsche Wirtschaft hat 2009 den stärksten Einbruch der Nachkriegszeit erlitten. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 5 % im Vergleich zu dem bereits vergleichsweise schwächeren Jahr 2008 (Wachstum von 1,3 %). Die Wirtschaftsleistung stagnierte auch im Schlussquartal 2009, weil Unternehmen weniger investierten und Verbraucher ihre Konsumausgaben einschränkten. Aufgrund des anhaltenden Winterwetters ist nicht ausgeschlossen, dass sich das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2010 seitwärts bewegt oder sogar zurückgeht. Für das Jahr 2010 erwarten Experten eine verhaltene, aber positive Entwicklung.
Einzelhandelsumsatz weniger gesunken als erwartet
Der Umsatz des Einzelhandels ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr real um 1,8 % (Vorjahr: 0,4 %) gesunken - und damit weniger rückläufig als von vielen Branchenexperten erwartet. Dennoch verbuchte der Einzelhandel nominal den größten Verlust seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik im Jahr 1994. Für 2010 erwartet der deutsche Einzelhandel eine Stagnation der Umsätze - bereinigt um Preisveränderungen ergäbe das einen Rückgang um 0,5 %.
Deutscher Home Entertainment-Markt mit Rekordabsatz
Der Home Entertainment-Markt setzt sich aus den Bereichen Verkauf, Verleih über Videotheken und das Internet sowie lizenzierte digitale Downloads zusammen. Der deutsche Videomarkt erreichte mit 112,8 Mio. (Vorjahr: 103,7 Mio.) verkauften Bildtonträgern einen neuen Absatzrekord. Während der DVD-Absatz um 5 % auf 106,5 Mio. Stück (Vorjahr: 101,3) zunehmen konnte, erfuhr der Absatz bei Blu-ray Disks nahezu eine Vervierfachung auf 6,2 Mio. Stück (Vorjahr: 1,7 Mio. Stück) Der Gesamtumsatz des DVD/Blu-ray-Kaufmarktes belief sich auf 1,377 (Vorjahr: 1,291) Mrd. Euro. Der Durchschnittspreis eines Bildtonträgers (DVD, Blu-ray,) war mit 12,21 Euro gegenüber dem Vorjahr (12,44 Euro) rückläufig. DVD-Neuheiten waren regelmäßig für unter zehn Euro erhältlich, Blu-rays konnten in 2009 mit durchschnittlich 19,18 Euro (Vorjahr: 25,24 Euro) ebenfalls preiswerter erworben werden. Der Verleihmarkt musste einen Rückgang der Verleihtransaktionen von 2 % auf 105,1 Mio. (Vorjahr: 107,5) hinnehmen. Der Umsatz lag mit 256 Mio. Euro ebenfalls unter dem Vorjahresniveau (264 Mio. Euro).
Einen wichtigen Schub erlebte die digitale Distribution in Deutschland in 2009. Obgleich das Umsatzvolumen bis in den Herbst 2009 mit 11,5 Mio. Euro (zum Vergleich: Verleih und Kauf von DVD erwirtschafteten im gleichen Zeitraum 1,56 Mrd. Euro Umsatz) noch auf bescheidenem Niveau lag, zeichneten sich die erwarteten Wachstumsaussichten bereits ab: Wichtige Marktteilnehmer wie Apple und Sony launchten mit dem Apple iTunes Store sowie dem PlayStation Video Store ihre Spielfilmangebote und gesellten sich damit zu den bislang etablierten Plattformen Videoload und maxdome. Die Anzahl digitaler Verleihvorgänge steigerte sich im Berichtsjahr von 1,8 auf 3,8 Millionen und die Anzahl verkaufter Spielfilme und TV-Serien im Electronic Sell-Through verdoppelte sich allein vom dritten auf das vierte Quartal 2009, um im Gesamtjahr 2009 knapp 1 Mio. Stück zu erreichen.
Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten bei einer Anzahl von Programmanbietern, Vertriebsfirmen sowie Einzelhändlern gehen Branchenexperten weiterhin davon aus, dass die Videobranche in Deutschland für die kommenden Jahre gut gerüstet ist. Digitale Downloads über VoD werden sich zu einer stark wachsenden Marktkomponente entwickeln, voraussichtlich jedoch zulasten der Videotheken. Dieser Trend zeichnete sich bereits im abgelaufenen Jahr ab, ist jedoch in Deutschland insgesamt schwächer ausgeprägt als in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Großbritannien. Das DVD-Nachfolgeformat Blu-ray stellt momentan zwar eine noch überschaubare Marktkomponente dar, wird jedoch nach Meinung von Branchenexperten in den kommenden Jahren aufgrund von preiswerten und attraktiven Hardware-Lösungen sowie attraktiven Programminhalten einen deutlichen Nachfrageschub erfahren. Experten erwarten, dass auch in den kommenden Jahren der Löwenanteil der Umsätze durch DVD und Blu-ray erwirtschaftet wird und der Home Entertainment-Markt insgesamt ein moderates Wachstum erfährt, das vor allem vom Wachstumspotenzial der High-Definition-Formate sowie vom Wachstum der digitalen Downloadmöglichkeiten (VoD) im Verleihbereich getragen sein wird.
Niederländischer Entertainmentmarkt rückläufig
Die Splendid-Gruppe hatte im Geschäftsjahr 2008 die Auswertung von Home Entertainment-Titeln in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden wieder aufgenommen und diese im Geschäftsjahr 2009 fortgesetzt. Da der größte Umsatzbeitrag innerhalb der Benelux-Staaten in den Niederlanden erwirtschaftet wird, kommt der Marktentwicklung dort eine besondere Bedeutung zu. Erstmals entwickelte sich der niederländische Markt für Musik, Videos und Games rückläufig. Der Rückgang des DVD und Blu-ray-Kaufmarktes um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 312 Mio. Euro (Vorjahr: 339 Mio. Euro) ist gemäß dem niederländischen Branchenverband NVPI vor allem auf illegale Downloadangebote zurückzuführen. Der Umsatz mit Blu-ray-Disks konnte gegenüber dem Vorjahr von 10 auf 19 Mio. Euro verdoppelt werden.
Geschäftsentwicklung der Fernsehsender von Werbeeinnahmen abhängig
Die Entwicklung der Werbeeinnahmen ist ein wichtiger Indikator bei der Festlegung der Programmeinkäufe der Sender und damit auch der Absatzchancen von Filmlizenzen der Splendid-Gruppe an die TV-Sender. Die TV-Sender berichten teilweise von einem schwierigen Werbeumfeld.
TV-Sender mit Programmschwerpunkt auf Spielfilm-Klassikern und älteren Spielfilmen aller Genres erlebten eine positive Geschäftsentwicklung. Auch weitere bislang von der Werbekrise betroffene TV-Sender konnten zum Jahresende 2009 in Deutschland wieder steigende Werbeeinnahmen verbuchen, während andere Sender das anhaltend angespannte Werbeumfeld als Ausschlag gebend für die unbefriedigende Geschäftsentwicklung bezeichnen. Die künftige Entwicklung der Werbeeinnahmen wird von den Sendern eher vorsichtig eingeschätzt. Experten erwarten nach einem weiter angespannten Jahr 2010 aber eine spürbare Verbesserung der Situation.
Rekordjahr für die deutschen Kinos
Die Wirtschaftskrise ließ die europäischen Kinobesucher, allen voran die Deutschen, unbeeindruckt. Der deutsche Kinomarkt steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 22,8 % auf 976,1 Mio. Euro (Vorjahr: 794,7 Mio. Euro). Die Besucherzahlen stiegen um 13,1 % von 129,4 Mio. auf 146,3 Mio. Einen großen Einfluss hatten 3-D-Produktionen, vor allem „Avatar - Aufbruch nach Pandora“, für den die Besucher bereit waren, durchschnittllich 3 Euro mehr als für eine „normale“ Vorstellung zu zahlen. Weitere Impulse kamen von sehr erfolgreichen deutschen Kinoproduktionen, für die 27,4 % (Vorjahr: 26,6 %) der Kinobesucher ein Ticket lösten. Der positive Wachstumstrend wird nach Ansicht von Experten auch über das kommende Jahr hinweg anhalten. Abzuwarten ist, in welchem Umfang die Kinobetreiber kostenintensive Umrüstungen auf 3D-Kinos vornehmen werden und in welchem Umfang die Produktion deutscher Kinofilme gefördert wird.
Preisdruck im Service-Bereich hält an
Der Markt für audiovisuelle Postproduktion ist in den letzten Jahren durch einen starken Preisdruck sowie durch strukturelle Veränderungen gekennzeichnet. Diese Entwicklung setzte sich auch in 2009 fort. Sowohl bei Synchronisationsdienstleistungen als auch DVD-Produktionen steht für die TV-Anstalten und Produktionsunternehmen weiterhin vor allem der Kostenaspekt im Vordergrund. Unternehmen der Postproduktionsbranche berichten von Umsatzrückgängen mit Kunden im DVD- und Blu-ray-Segment. Zusätzlich sehen sich die Anbieter von digitalen Postproduktionsdienstleistungen technologischen Entwicklungen gegenüber, die auf der einen Seite große Chancen für eine Erweiterung des Geschäfts liefern, auf der anderen Seite entsprechende Investitionen erfordern.
Deutscher Games-Markt rückläufig
Der deutsche Markt für Games verzeichnet in seinen Teilmärkten höchst unterschiedliche Entwicklungen. Zwar konnten die TV-basierten Konsolen gegenüber PC-basierten Spielen in der Verbrauchergunst gewinnen. Insgesamt ist der Games-Markt jedoch durch einen preissensiblen Absatzmarkt mit einem Umsatzrückgang von 3 % gekennzeichnet.
Geschäftsverlauf
Die Splendid Medien AG erwirtschaftet Umsätze aus Verwaltungskostenumlagen sowie Zinserträge aus der Finanzierung der Konzerntöchter. Darüber hinaus wird die Ertragslage maßgeblich durch den Geschäftserfolg der Tochtergesellschaften beeinflusst.
Die Splendid Medien AG hat im Geschäftsjahr 2009 zentrale Servicefunktionen im Verwaltungsbereich der Splendid-Gruppe ausgeübt, darunter Finanzen, Controlling, Organisation, EDV, Unternehmenskommunikation und Investor Relations. Aus den im Wege einer Verwaltungskostenumlage weiterbelasteten Aufwendungen aus den erbrachten Serviceleistungen sowie der Untervermietung von Geschäftsräumen an die Tochtergesellschaften erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 1,2 (Vorjahr: 1,1) Mio. Euro. Da die Splendid Medien AG im Wesentlichen ihren Umsatz aus der umsatzabhängigen Konzernumlage generiert, sind die Umsätze der Tochtergesellschaften für den wirtschaftlichen Erfolg der Splendid Medien AG maßgeblich. Innerhalb des Beteiligungsportfolios verzeichnete die Splendid Film GmbH einen Umsatzanstieg, der auf die seit 2006 erhöhten Investitionen und in deren Folge auf die erhöhte Titelauswertung entlang der Wertschöpfungskette zurückzuführen ist. Auch die WVG Medien GmbH, die Splendid Synchron GmbH sowie die Kids for Kids GmbH verzeichneten einen Umsatzanstieg. Die Umsatzentwicklung bei eNterActive GmbH, FFS Köln und Polyband Medien GmbH war rückläufig; der Umsatz der Polyband lag jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Ertragslage
Die Splendid Medien AG wies zum 31. Dezember 2009 einen Jahresüberschuss von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. Euro) aus. Die Entwicklung war stark beeinflusst durch das gegenüber dem Vorjahr verminderte Beteiligungsergebnis in Höhe von 2,2 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Der Unterschied zum Vorjahr geht vor allem auf die gegenüber dem Vorjahr veränderte Ertragslage der Tochtergesellschaften, insbesondere der Polyband, der WVG sowie der eNterActive GmbH zurück, die zu gegenüber dem Vorjahr verminderten Gewinnabführungen an die Splendid Medien AG führten. Daneben haben außerplanmäßige Abschreibungen auf das Beteiligungsengagement Kids for Kids GmbH in Höhe von 1,3 Mio. Euro das Ergebnis belastet.
Der Personalaufwand war im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und betrug 1,0 (Vorjahr: 1,0) Mio. Euro. Die Aufwendungen für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Abschreibungen nahmen um insgesamt 148 TEUR zu, während die Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr leicht sanken. Das Zinsergebnis lag mit 0,6 Mio. Euro unter Vorjahresniveau (2,1 Mio. Euro) und erklärt sich vor allem aus einer zunächst in Teilen auf das Geschäftsjahr 2009 befristeten Zinssatz-Senkung auf Darlehen gegenüber der Splendid Film GmbH. Im Vorjahr hat die Splendid Medien AG auf Zinsforderungen gegen die Splendid Film GmbH in Höhe von 1,8 Mio. Euro verzichtet. Der diesbezügliche Aufwand war in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Splendid Medien AG betrug zum 31. Dezember 2009 22,0 (Vorjahr: 21,3) Mio. Euro.
Auf der Aktivseite veränderte sich insbesondere die Position „Finanzanlagen“, die Anteile und Darlehen an die Tochtergesellschaften umfasst, von 11,0 Mio. Euro auf 14,1 Mio. Euro. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr umfasst vor allem an die Splendid Film GmbH gewährten Investitionskredite. Demgegenüber standen außerplanmäßige Abschreibungen auf das Beteiligungsengagement Kids for Kids GmbH in Höhe von 1,3 Mio. EUR. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich auf 1,5 (Vorjahr: 4,0) Mio. Euro.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital entsprechend dem Jahresüberschuss auf 13,0 (Vorjahr: 12,6) Mio. Euro. Die Position „Nachrangverbindlichkeiten“ beläuft sich auf 7,5 (Vorjahr: 7,5) Mio. Euro und bildet die langfristige Finanzierungsvereinbarung mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt KG, Düsseldorf, (H.E.A.T. Mezzanine II Fonds), in Höhe von 7,5 Mio. Euro ab, die im April 2006 realisiert wurde und mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einer effektiven jährlichen Verzinsung von 8,7 % ausgestattet ist. Die übrigen Verbindlichkeiten erhöhten sich insbesondere aufgrund höherer Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus dem umsatzsteuerlichen Organkreis um TEUR 117.
Aufgrund der mit den Gesellschaften Polyband GmbH, WVG Medien GmbH, eNterActive GmbH und Splendid Synchron GmbH bestehenden Ergebnisabführungsverträge und der Geschäftsaussichten bei den Tochtergesellschaften ist die Splendid Medien AG jederzeit in der Lage, sich zusätzliche Mittel aus den Tochtergesellschaften zuzuführen.
Die wirtschaftliche Lage der Splendid Medien AG ist daher aus Sicht des Vorstandes stabil.
Mitarbeiter
Zum Jahresende 2009 beschäftigte die Splendid Medien AG neben dem Vorstand 7 (Vorjahr: 6) Mitarbeiter.
Nachtragsbericht
Es lagen keine berichtspflichtigen Tatsachen vor.
Berichterstattung zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem im Lagebericht nach BilMoG (§ 289 Absatz 5 HGB)
Risikobericht
Als ein auch international agierendes Unternehmen ist die Splendid Medien AG unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Ziel des Risikomanagementsystems der Splendid Medien AG ist es, Einzelrisiken zu identifizieren und transparent aufzubereiten, angemessen zu steuern sowie geeignete Vorsorgemaßnahmen in die Entscheidungen und Geschäftsprozesse zu integrieren und diese Maßnahmen kontinuierlich anzupassen, weiter zu entwickeln sowie zu optimieren.
Risikomanagement
Eine frühestmögliche und vollständige Erfassung der bestehenden und potenziellen wesentlichen Risiken erfolgt kontinuierlich durch den Vorstand, die Geschäftsführer sowie das Management. Die wesentlichen Risiken der Gruppe werden in einem Risikokatalog zusammengestellt und anhand der Kriterien „wirtschaftliches Verlustpotenzial“ und „Eintrittswahrscheinlichkeit“ bewertet. Angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken werden bewusst eingegangen, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken aufgrund von Fremdverschulden oder durch höhere Gewalt werden nach Möglichkeit versichert. Für alle anderen Risiken werden geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen festgelegt. Die Wirksamkeit der Steuerungsmaßnahmen sowie die Risikosituation insgesamt werden mindestens zweimal jährlich überarbeitet und aktualisiert.
Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement trägt der Vorstand. Er gibt die Risikopolitik vor und entscheidet über die Gesamtheit der von der Splendid-Gruppe zu tragenden Risiken sowie über die Steuerungsmaßnahmen zur Risikovermeidung- bzw. -reduzierung. Der Vorstand veranlasst die Pflege des zentralen Risikokatalogs, in dem alle wesentlichen Risiken, die entsprechenden Risikobewertungen sowie die Gegenmaßnahmen zusammengeführt sind. Auf Basis des Risikokatalogs wird mindestens zweimal jährlich ein Bericht für den Vorstand erstellt. Treten zwischenzeitlich Risiken auf, die einen wesentlichen Einfluss auf die Risikolage der Gruppe haben, wird der Vorstand umgehend informiert. Der Aufsichtsrat erhält mindestens zweimal jährlich einen ausführlichen Bericht über das Risikomanagement der Splendid-Gruppe.
Die Konzeption und die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements sind Gegenstand der Abschlussprüfung.
Im Rahmen der Risikobetrachtung werden folgende Felder in besonderem Maße analysiert, da sie in direktem Zusammenhang mit der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens und seiner Tochterunternehmen stehen.
Einkauf und Absatz von Filmlizenzen
Bei der Akquisition von Filmlizenzen steht das Vermarktungspotenzial aller Wertschöpfungsstufen im Vordergrund. Die für den Filmeinkauf verantwortlichen Geschäftsführer der Tochtergesellschaften erstellen hierfür in Zusammenarbeit mit dem Vertrieb „Acquisition Proposals“, in denen neben einer projektbezogenen Analyse u. a. die Auswirkung auf die Rentabilität und Liquidität des Gesamtunternehmens analysiert wird. Dennoch verbleibt das Risiko, ob der jeweilige Film den Publikumsgeschmack trifft und somit letztlich ein wirtschaftlicher Erfolg wird. Dies gilt für alle Wertschöpfungsstufen. Unabhängig von den wirtschaftlichen Risiken können sich rechtliche Risiken aus den zum Teil komplexen Einkaufs- und Verkaufsverträgen ergeben. Die mit dem Einkauf von Filmlizenzen befassten Tochtergesellschaften der Splendid Medien AG holen daher regelmäßig externen juristischen Rat ein.
Die Auswirkungen der jeweils aktuellen wirtschaftlichen Lage auf die Auswertungsmöglichkeiten der akquirierten Filmrechte ist Gegenstand mehrfacher unterjähriger Prüfungen.
Home Entertainment
Einen großen Teil der Gesamtumsätze erzielt die Splendid-Gruppe im Bereich Home Entertainment. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass dieser Markt von der Konjunkturlage, insbesondere von der Konsumneigung der Verbraucher sowie der wirtschaftlichen Lage des Einzelhandels abhängig ist. Bisher konnte sich der Home Entertainment Markt trotz der Auswirkungen der Finanzkrise zufriedenstellend entwickeln. Inwiefern sich ein anhaltend angespanntes Geschäftsklima mit ggf. Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt sowie Preissteigerungserwartungen der Verbraucher auf die Konsumneigung auswirkt, bleibt abzuwarten.
TV-Auswertung
Die Splendid-Gruppe generiert u. a. Umsätze aus dem Verkauf von Filmen an das Free-TV und Pay-TV. Sinkende Werbeeinnahmen oder eine geringe Abonnentenzahl beeinflussen in erheblichem Maße das Einkaufsbudget der Fernsehsender. Die wirtschaftliche Situation in der Medienlandschaft, darunter mögliche negative Auswirkungen der Konjunkturkrise sowie Veränderungen in den Zahlungsmodalitäten der Fernsehsender mit vergleichsweise längeren Zahlungszielen beeinflussen unter Umständen die Finanz- und Ertragslage der Splendid-Gruppe negativ.
Produktpiraterie
Die Filmindustrie beklagt seit einigen Jahren die illegalen Downloadmöglichkeiten aus dem Internet, die durch die Einrichtung von DSL-Leitungen rasant zugenommen haben. Auch andere Formen der Produktpiraterie wie die Verbreitung illegaler DVD/Blu-ray-Kopien gehen zu Lasten der Filmindustrie, insbesondere der DVD/Blu-ray-Branche. Von Seiten der Industrie wurde eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, die die Produktpiraterie zunehmend eingrenzen sollen. Generell ist festzuhalten, dass die Produkte der Konzerngesellschaften in unterschiedlichem Maße von illegalen Downloads betroffen sind. Die Produkte der Polyband GmbH sowie der Kids for Kids GmbH mit ihren Special Interest- und Kinderprogrammen unterliegen dabei einem deutlich geringeren Risiko als die Spielfilmprodukte der Splendid Film GmbH. Dies ist vornehmlich auf die unterschiedlichen Zielgruppen des jeweiligen Genres zurückzuführen. Die Splendid-Gruppe hat im Berichtsjahr die Kopierschutzsysteme für die DVD-Produkte weiter optimiert und im Vorjahr Kopierschutz-Systeme für die neuen Blu-ray-Produkte eingeführt. Generell ist das wirtschaftliche Risiko für die Splendid-Gruppe als marktkonform zu beurteilen.
Währungsrisiken
Die Splendid-Gruppe erwirbt Filmlizenzen u. a. in den USA und Fernost. Da diese Lizenzen vorwiegend im deutschsprachigen Raum ausgewertet werden, kann sich durch Wechselkursschwankungen zwischen Euro/Dollar die Ertragslage des Unternehmens positiv oder negativ verändern. Die Splendid-Gruppe kalkuliert Projekte und Investitionen auf der Grundlage von Plankursen. Eine deutliche Abweichung von Ist- zu Plankursen löst eine Prüfung geeigneter Sicherungsinstrumente aus. Entsprechende Kurssicherungsmaßnahmen werden fallweise durchgeführt.
Risiken aus Zahlungsausfall oder -verschiebungen
Die Splendid-Gruppe wertet den überwiegenden Teil der erworbenen Lizenzrechte im Home Entertainment sowie im Handel mit TV-Gesellschaften im deutschsprachigen Raum aus. Wirtschaftliche Entwicklungen, insbesondere die Geschäftslage sowie das Zahlungsverhalten der Handelspartner, die für die Splendid-Gruppe in Zahlungsausfall oder -verschiebungen resultieren können, werden im Rahmen regelmäßiger Reports beobachtet. Das bestehende Forderungsmanagement wurde einer weiteren Aktualisierung und Optimierung unterzogen, die im Laufe des Berichtsjahres abgeschlossen wurde. Ein Teil der Forderungen aus dem Bereich Home Entertainment ist über entsprechende Forderungsausfallversicherungen und ein verändertes Abrechnungsprocedere gegenüber wichtigen Großkunden abgesichert.
Finanzierung und Financial Covenants
Die Ausstattung mit ausreichendem Kapital für den Erwerb von Filmlizenzen ist für den Konzern von entscheidender Bedeutung. Die Splendid-Gruppe hat im Berichtsjahr mit der National-Bank eine Betriebsmittelkreditlinie, nutzbar als Kontokorrentkredit, Akkreditivlinie und Linie für die Anrechnung aus Devisentermingeschäften vereinbart. Darüber hinaus hat die Splendid-Gruppe mit der National-Bank eine Verkaufskreditlinie vereinbart, die für Vorfinanzierungen von Filmakquisitionen genutzt werden kann. Per 31. Dezember 2009 betrug die Kredit-Inanspruchnahme aus dieser Vorfinanzierung 0,5 Mio. Euro. Für beide Kreditvereinbarungen hat sich die Splendid-Gruppe zur Vorlage von Jahresabschlüssen sowie unterjähriger Berichte verpflichtet. Weitere, über die im üblichen Umfange hinausgehenden Kreditbedingungen, die sich aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der National-Bank ergeben, bestehen nicht. Gesonderte Financial Covenants wurden nicht vereinbart.
Im Geschäftsjahr 2006 hatte die Splendid-Gruppe eine langfristige Finanzierung mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt KG, Düsseldorf, (H.E.A.T Mezzanine II Fonds) über 7,5 Mio. Euro vereinbart, die mit 7,993 % jährlich verzinst wird. Der Effektivzinssatz beträgt 8,7 %. Ein Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. Lediglich für den Fall, dass die jährlich durchzuführende Bilanzbeurteilung für zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre ein definiertes Rating unterschreitet, erhöht sich der geschuldete Zins um 50 Basispunkte p. a., berechnet auf den Basisbetrag. In der für das Geschäftsjahr 2008 erfolgten Bilanzbeurteilung wurden die Kriterien für ein positives Rating erfüllt. Weitere, über die im üblichen Umfange bestehenden Gepflogenheiten hinausgehenden Financial Covenants (z. B. außerordentliches Kündigungsrecht im Insolvenzfall) bestehen nicht.
Auf der Grundlage der genannten Bedingungen sind gegenwärtig keine weiteren Auswirkungen auf die Finanzsituation ersichtlich. Die Splendid Medien AG verfügt über eine stabile Finanz- und Liquiditätsstruktur. Die wirtschaftliche Stabilität der Splendid Medien AG ist unabhängig von dem Abschluss möglicher weiterer Finanzierungsvereinbarungen gewährleistet.
Schlüsselpersonen-Risiko
Der wirtschaftliche Erfolg der Splendid Medien AG wird maßgeblich beeinflusst durch das Management und wichtige Know-how-Träger in den Tochtergesellschaften. Ein plötzlicher Wegfall dieser Schlüsselpersonen kann zu einer negativen Beeinflussung der Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften und der Splendid Medien AG führen. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko mit Nachfolge- und Vertreterregelungen. Unternehmensbeteiligungen, flache Hierarchien sowie erfolgsorientierte Vergütungsmodelle zielen auf die Arbeitszufriedenheit und Loyalität der Mitarbeiter in den Gesellschaften ab.
Rechtliche Risiken
Die Splendid Medien AG unterlag zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Splendid Film GmbH Haftungsrisiken aus der ehemaligen Tochtergesellschaft Splendid Pictures, Inc. Eine entsprechende Rückstellung wurde bereits im Geschäftsjahr 2002 in der Splendid Film GmbH gebildet. Der Vorstand hat diese Risikolage kontinuierlich beobachtet und zum Jahresende einer erneuten Bewertung unterzogen. Die Bewertung führte zu der Einschätzung, dass diese nicht mehr ersichtlich sind. Daher wurde die bestehende Rückstellung vollständig aufgelöst. Auch weitere wesentliche rechtliche Risiken sind - bis auf die im Rahmen der Filmverträge genannten allgemeinen Risiken - nicht ersichtlich.
Risiken der Tochtergesellschaften
Möglichen Risiken der Tochtergesellschaften mit Auswirkung auf die Splendid Medien AG wird mittels eines standardisierten monatlichen Reportings begegnet, bei dem Soll/Ist-Abweichungen an den Vorstand berichtet werden. Der Aufsichtsrat wird von den wichtigsten Entwicklungen innerhalb der Gruppe im Rahmen der Monatsberichterstattung in Kenntnis gesetzt. Der Vorstand hat im Berichtsjahr die bestehenden Systeme geprüft und, sofern erforderlich, an die Notwendigkeiten angepasst und optimiert.
Corporate Compliance
Zur Prävention von Korruptionsfällen und sonstigen Rechtsverstößen dient eine konzerninterne Corporate Compliance-Richtlinie. Der Vorstand und das Management sind für die Einhaltung der Richtlinie verantwortlich und berichten im Rahmen regelmäßiger Abfragen über mögliche Verstöße. Des Weiteren ist ein Compliance Manager als Ansprechpartner bei Entdeckung möglicher Verstöße gegen den Prinzipienkatalog eingesetzt. Es sind bisher keine Verstöße gegen die Richtlinie aufgetreten.
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ziel des internen Kontrollsystems der Splendid Medien AG ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Überprüfung der Einhaltung interner Vorgaben, gesetzlicher Vorschriften sowie eines ordnungsgemäßen Rechnungs- und Berichtswesens sind Maßnahmen im Rahmen des IKS. Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung werden auf alle Funktionsbereiche der Gesellschaft bezogen und umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen im Rahmen des Konzern-Controllings. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen in wichtigen Funktionsbereichen reduziert die Möglichkeit zu vermögensschädigenden Handlungen. Bei wesentlichen Geschäftsvorfällen besitzen der Vorstand bzw. die Geschäftsführung der Tochtergesellschaften zudem Entscheidungs- bzw. Kontrollfunktion.
Die Splendid Medien AG legt daneben jährlich in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zusätzliche Prüfungsgegenstände im Rahmen des Risikomangements/Internen Kontrollsystems fest. Die Prüfungen werden in der Regel durch unabhängige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften durchgeführt. Im Jahr 2009 wurden im Rahmen des Risikomanagements mehrere Geschäftsprozesse einer Revision unterzogen und - sofern erforderlich - optimiert.
Trotz dieser Bemühungen können weder das Interne Kontrollsystem noch das Risikomanagement-System eine vollständige Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionsfähig sein oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.
Chancen- und Prognosebericht
Die Ertragslage der Splendid Medien AG wird neben den Beteiligungserträgen von den Zinszahlungen der Tochtergesellschaften für von der AG gewährte Darlehen und einer Verwaltungskostenumlage, die wiederum in ihrer Höhe vom Umsatz der jeweiligen Gesellschaft abhängt, bestimmt. Somit unterliegt die AG dem wirtschaftlichen Risiko, inwieweit zum einen die Tochtergesellschaften, insbesondere die Splendid Film GmbH, die jeweiligen Zinszahlungen erwirtschaften können und zum anderen, inwieweit die prognostizierten Umsätze und die hiervon abhängige Verwaltungskostenumlage realisiert werden können. Die bestehenden Ergebnisabführungsverträge mit den Gesellschaften Polyband Medien GmbH, WVG Medien GmbH, Splendid Synchron GmbH und eNterActive GmbH sichern in Verbindung mit den positiven Zukunftsaussichten für die Gesellschaften die finanzielle Stabilität der Splendid Medien AG.
Obgleich sich die deutsche Wirtschaft nach den ersten schweren Folgen der Finanzkrise wieder leicht erholen konnte, sind die Folgen der Krise nach Ansicht von Experten noch nicht ganz überstanden. Auch der Ifo-Index trübte sich jüngst, nachdem er zuvor zehnmal in Folge gestiegen war, wieder ein. Insgesamt jedoch rechnen Experten angesichts weiterer zuverlässiger Frühindikatoren mit einem leichten Wachstum. Die Wachstumsprognose der Bundesregierung für 2010 liegt bei 1,5 %. Die Entwicklung des Konsums wird allerdings nach dem Auslaufen der Abwrackprämie im September 2009 sowie der zurückgegangenen Importneigung zurückhaltender eingeschätzt. Der Einzelhandel hofft für 2010 auf zumindest nominal stagnierende Geschäfte - bei einem realen Rückgang um 0,5 %. Mittelfristig rechnen Experten aber wieder mit einer nachhaltigen Erholung der Konsumentenausgaben in Deutschland.
Für das Branchenumfeld werden die größten Wachstumsimpulse u. a. aus dem Internet erwartet. Die weiter steigende Zahl von Breitbandanschlüssen wird zu einer zunehmenden Internetdurchdringung bei gleichzeitiger Förderung der Internet-Werbeformate führen - und damit zu einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,6 % für diesen Bereich. Für den Fernsehmarkt wird mittelfristig ein moderates Wachstum erwartet, während der Filmmarkt, getragen von den Wachstumsimpulsen aus HD-Bildtonträgern sowie 3D-Kinotechnologie mittelfristig ebenfalls moderat wachsen soll. In beiden Branchensegmenten werden die stärkeren Wachstumsimpulse erst ab 2011 bzw. 2012 erwartet. Insbesondere kurzfristige Prognosen sind aufgrund der nachhaltigen Auswirkungen der Wirtschaftskrise jedoch nach wie vor noch mit Unsicherheiten verbunden. Für die kommenden beiden Jahre und darüber hinaus strebt die Gruppe eine Steigerung des Gesamtumsatzes an, der sich auf der Ebene der Geschäftsbereiche unterschiedlich stark ausprägen wird. In einer Einzelbetrachtung der Geschäftsfelder bedeutet dies:
Home Entertainment wesentliches Segment der Gruppe
Nach wie vor spielt der Home Entertainment Markt im Filmgeschäft eine zentrale Rolle, da in diesem Segment die größten Umsatzpotenziale innerhalb der Programmauswertung liegen. Nach dem sehr guten Geschäftsjahr 2009 rechnet die Branche mit einem konstanten, stabilen Marktumfeld in 2010 das vor allem getragen wird durch das sogenannte „Homing“, das Sich-Zurückziehen in die eigenen vier Wände, von dem auch die Home Entertainment-Branche profitieren kann. Innerhalb der Splendid-Gruppe wird der Bereich Home Entertainment auch in den kommenden Jahren das größte Segment darstellen. Weiterhin wird die Splendid-Gruppe selektiv Filme im Kino veröffentlichen. Dies jedoch wird vor allem dem Zweck dienen, über die Kinoveröffentlichung einem breiten Publikum bekannt gewordene Filme u. a. im Home Entertainmenment-Bereich stärker auswerten zu können.
Potenziale bei Special Interest-, Direct-to-DVD, Made for TV und Kinderprogrammen nutzen
Die Tochtergesellschaften der Splendid Medien AG hatten in den vergangenen Jahren im Bereich Home Entertainment einen besonderen Fokus auf Programme im Bereich Direct-to-Video, Special Interest sowie Made for TV gelegt. Auch Kinderprogramme sowie Musikdokumentationen gehörten zum Auswertungsportfolio.
Obgleich man bei Special Interest in der Branche noch von einem Nischenmarkt spricht, waren im Jahr 2009 7 Prozent des Home Entertainment-Kaufmarktes durch Special Interest Titel im engeren Sinne (v. a. Dokumentationen) abgebildet. Zwar sind die Absatzzahlen für einzelne Titel bis auf wenige Ausnahmen zumeist gegenüber Spielfilmen geringer. Insgesamt jedoch behaupten sich die Special Interest -Titel gegenüber anderen Titeln mit einem vergleichsweise höheren Durchschnittspreis. Der Bereich Special Interest wird in den kommenden Jahren innerhalb der Splendid-Gruppe weiterhin einen hohen Stellenwert neben der Vermarktung klassischer Spielfilme im Home Entertainment haben. Die Herausforderung im Bereich Special Interest wird in den kommenden Jahren weiterhin darin liegen, qualitativ hochwertige Programme zu akquirieren, die den hohen Erwartungen der Konsumenten gerecht werden. Die weitere Herausforderung ist, die vergleichsweise niedrigeren Volumina ausgelieferter Stücke logistisch sowie hinsichtlich Zielgruppen effizient und effektiv zu vermarkten und neue Absatzchancen zu intensivieren. Zuletzt waren im Sell-through Home Entertainment (Kauf-DVD/Blu-ray Disk) den TV-Programmveröffentlichungen auf DVD/Blu-ray sowie den Spielfilmen, die nicht zuvor im Kino, sondern direkt im Home Entertainment ausgewertet wurden, vergleichsweise höhere Wachstumsraten beschert. Das Preisniveau war insbesondere bei den TV-Produkten (Made for TV) gegenüber anderen Produktsegmenten vergleichsweise höher. In diesem Bereich, in dem vor allem Major-Unternehmen mit sendereigenen Produkten bereits eine gute Ausgangslage innehaben, wird es für die Splendid-Gruppe künftig wichtig sein, gutes, konkurrenzfähiges Produkt zu vertretbaren Preisen zu erwerben. Kinderprogramme konnten im abgelaufenen Jahr innerhalb des Home Entertainment-Marktes leichte Preissteigerungen verzeichnen. Auch hier liegt die Herausforderung darin, am Markt qualitativ gutes Programm zu vertretbaren Preisen zu akquirieren. Die Splendid-Gruppe sieht sich bei allen diesen Produktsegmenten aufgrund ihrer Stellung im Absatzmarkt sowie den profunden Kontakten zu Lizenzgebern und Produzenten in einer guten Ausgangsposition und plant einen Ausbau dieser Bereiche.
Blu-ray-Auswertung intensivieren
Obgleich die Blu-ray-Disk nicht die hohe Penetration der DVD in ihrer Anfangsphase aufweisen kann, hat sie sich im Berichtsjahr endgültig auf dem Markt etabliert. Sinkende Hardware-Preise und zusätzliche technische Features werden in naher Zukunft für eine wachsende Marktdurchdringung sorgen. Aufgrund der insgesamt langsameren Marktdurchdringung prognostizieren Experten der Blu-ray-Disk daher auch erst für die kommende Dekade die erwartete Marktdominanz. Die Splendid-Gruppe wird in den kommenden Jahren zunehmend Titel im Blu-ray-Format veröffentlichen. Dabei wird die Gruppe auf der einen Seite mit Herstellungs- und Vermarktungskosten für beide Formate rechnen müssen. Auch kann es zu einem weiteren Preisverfall sowohl bei DVD als auch beim Blu-ray-Format kommen. Dennoch sieht die Splendid-Gruppe die Herausbringung von Blu-ray-Programmen als notwendig, um dem Markt weiterhin ein vielfältiges Portfolio anzubieten.
VoD mittelfristig wichtige Säule im Home Entertainment
Die Splendid-Gruppe erwartet in den kommenden Jahren, dass die Bedeutung von VoD/Download to own weiter zunehmen wird. Die zunehmende Ausstattung der Haushalte mit schnellen Internet-Zugängen, die voranschreitende Konsolidierung des Marktes mit einer größeren Fokussierung auf einzelne große Anbieter sowie die technischen Innovationen der VoD/EST-Plattformen und die zunehmende Neigung der Verbraucher, sich Filme über das Internet zu leihen bzw. zu kaufen, nicht zuletzt ausgelöst durch mittlerweile etablierte „Day-and-date“-Starts (zeitgleiche Erstveröffentlichungen von DVD/Blu-ray und VoD) sorgen für eine zunehmende Dynamisierung. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 nahm die Splendid-Gruppe mit iTunes eine Partnerschaft auf und erwartet insgesamt einen weiteren Ausbau dieses Geschäfts. Auch in den kommenden Jahren wird die Splendid-Gruppe weiterhin die Zusammenarbeit mit den führenden und wichtigen Partnern in diesem Bereich anstreben, um gut positioniert zu sein und die vorhandenen Potenziale nutzen zu können. Darüber hinaus wird die Splendid-Gruppe den Aufbau einer eigenen Video-on-Demand-Plattform prüfen.
Handel und Videotheken bleiben weiterhin wichtigste Absatzkanäle
Trotz der durch die Wirtschaftskrise ausgelösten Insolvenzen von Handelspartnern, Warenhausketten und trotz der Verringerung der Dichte von Videothekenstandorten und dem zu erwartenden weiteren Umsatzrückgang im stationären Verleih sind Handel und Videotheken in den kommenden Jahren weiterhin wichtige Absatzkanäle der Splendid-Gruppe. Über das eigene Außendienst-Vertriebsteam werden die großen und kleineren Partner im Handel und in den Videotheken direkt angesprochen und bedient. Zusätzlich besteht im Rental-Bereich die Zusammenarbeit mit Warner Home Video (WHV) über deren Auswertungskapazitäten ausgewählte Filme in die Videotheken gebracht werden.
Auswertung in Benelux fortsetzen und weiter intensivieren
Trotz eines angespannten Marktumfeldes in den Benelux-Ländern konnte die Splendid-Gruppe, nachdem seit 2008 mit neuen Vertriebs- und Logistikpartnern die Vermarktung von DVD und Blu-ray-Titeln in den Benelux-Ländern wieder aufgenommen worden war, die dortige Geschäftstätigkeit ausbauen. Für das Geschäftsjahr 2010 ist ein weiteres Wachstum zu erwarten, das sich sowohl aus Home Entertainment - vorwiegend aus dem Genre Asien-Action und Horror - zusammensetzt als auch aus TV-Lizenzierung sowie einer Kinoveröffentlichung. Zusätzlich wird die Splendid-Gruppe mit dem aufgebauten Know-how in diesem Markt auch für andere Partner aus der Filmbranche dortige Vertriebs- und Vermarktungsfunktionen ausüben.
Programmerweiterung und -diversifizierung beim Lernspielprodukt „Ben & Bella“
Obgleich infolge der weltweiten Wirtschaftskrise ein Bestellrückgang sowie ein erschwerter Marktzugang zu verzeichnen war, ist die Splendid-Gruppe weiterhin von dem innovativen und qualitativ hochwertigen Konzept des Produkts überzeugt. Zum Berichtsjahresende waren wieder positive Marktsignale zu verzeichnen. Die Splendid-Gruppe wird notwendige Investitionen in eine Überarbeitung des Produkts durchführen, um die Vermarktungschancen zu verbessern. Diese Investitionen werden einer engen Erfolgskontrolle unterliegen.
Vertriebsdienstleistungen weiter ausbauen
Die Splendid-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren mit der Konzerngesellschaft WVG Medien GmbH zu einem bedeutenden Independent-Vertriebsunternehmen für Home Entertainment-Produkte entwickelt. Die Festigung und der Ausbau der Vertriebsdienstleistungen sowohl für die Gruppe als auch für externe Dritte durch die WVG Medien wird auch in den kommenden Jahren eine zentrale Säule der Marktstrategie der Splendid-Gruppe sein. Über diese Schlüsselstellung hat die Gruppe eine besondere Nähe zum Markt und kann frühzeitig auf die sich dort bietenden Veränderungen reagieren. Darüber hinaus schafft die Zusammenarbeit mit weiteren Vertriebspartnern Skaleneffekte und festigt die Marktposition. WVG strebt dabei in erster Linie auf ein erstklassiges Renommee im Markt als Generalist mit fundierter Expertise in der Vermarktung einer breiten Palette an Filmprogrammen, von Action über Komödie und hochwertigen Dokumentationen bis hin zu speziellen Angeboten für kleinere Nischenmärkte über alle wichtigen Vertriebsschienen und Auswertungsformen an. WVG wird auch in den kommenden Jahren die Marktchancen, die sich über das klassische Geschäft der Bildtonträger (DVD, Blu-ray) anbietet nutzen sowie das Online-Geschäft (darunter VoD, eCommerce, Download-to-own) als auch alternative Vertriebsformen wie Covermount und Industriekundengeschäft weiter ausbauen.
TV-Markt bietet Chancen für Splendid-Produkte
Die nach wie vor kostenbewusste Einkaufspolitik der TV-Sender kommt dem Produktportfolio der Splendid-Gruppe grundsätzlich entgegen. Die Splendid-Gruppe erwartet, dass die Sender weiterhin auf Lizenzeinkäufe setzen. Die Gruppe wird auch im Laufe der kommenden beiden Jahre nennenswerte TV-Lizenzverträge sowohl mit Katalog- als auch mit Neuprogramm verhandeln.
Massenmarkttaugliche Titel neben bewährtem Spezial-Programm
Als Independent-Unternehmen erwirbt die Splendid-Gruppe vorrangig studiounabhängig produzierte und auf den Filmmessen angebotene Filmrechte. Die Einkaufsteams der Tochtergesellschaften pflegen dazu langjährige Kontakte zu den Entscheidungsträgern der Filmproduktionsgesellschaften als auch zu großen internationalen TV-Gesellschaften wie BBC oder Discovery, die an zuverlässigen Vermarktungspartnern im bedeutenden deutschsprachigen Raum ein hohes Interesse haben. Das Angebot neuer Programme ist derzeit gekennzeichnet durch einerseits ein insgesamt geringeres Angebot an frei akquirierbaren Rechten. Die Ursache dafür ist v. a. in den Auswirkungen der Finanzkrise zu finden. Investoren fördern derzeit eher große Filmprojekte mit bekannten Darstellern, Regisseuren und Autoren, die vor allem durch neue Technologie wie z. B. 3D aufwarten. Diese Filme werden allerdings meist durch die Majorstudios selbst vertrieben. Frei am Markt akquirierbare Produkte dieser Kategorie sind stark begehrt und daher recht teuer. Kleinere Independent-Produktionsgesellschaften haben es dagegen zunehmend schwer, die Finanzierung eigener Projekte mittlerer Größenordnung darzustellen. Allenfalls risikoärmere Filmprojekte kleinerer Größenordnung lassen sich umsetzen. Obgleich es auf der einen Seite für die Splendid-Gruppe vergleichsweise schwer ist, mittlere oder größere Filmprojekte zu vertretbaren Konditionen akquirieren zu können, kommt das Angebot kleinerer Projekte der Home Entertainment-Strategie der Splendid-Gruppe grundsätzlich entgegen. Auch in den kommenden Jahren verfolgt die Gruppe weiterhin die Strategie, die grundsätzlich auf Home Entertainment ausgerichtete Akquisitionspolitik selektiv mit Einkäufen mittlerer bzw. größerer Kategorie zu mischen.
3D-Technologie in Kino, Home Entertainment und Fernsehen
Die 3D-Technologie kristallisiert sich bereits kurz nach den ersten Veröffentlichungen als Wachstumstreiber für die Filmindustrie. Naturgemäß bleibt die Vorreiter-Position für die Produktion und Vermarktung von Spielfilmen mit derart kostenintensiven neue Technologien den großen Unternehmen der Branche, allen voran den Major-Filmunternehmen vorbehalten. In absehbarer Zeit wird es voraussichtlich auch im Home Entertainment und Fernsehen zu den ersten 3D-Ansätzen kommen. Die Splendid-Gruppe geht davon aus, dass die intensive Nutzung der 3D-Technologie auch in den kommenden Jahren vor allem großen Kinoproduktionen, die von den Majors hergestellt und vermarktet werden, vorbehalten bleibt. Dennoch wird die Splendid-Gruppe die Entwicklungen der 3D-Technologie im Bereich Kino und Home Entertainment sowie im TV, intensiv beobachten und in ihrer Akquisitionspolitik sowie in den genutzten Auswertungsformaten darauf reagieren.
Service-Bereich: Enge Bindung an langjährige Auftraggeber und Erschließung neuer Geschäftsfelder im Fokus
Der Markt für Postproduktions-Dienstleistungen ist nach wie vor durch Margendruck geprägt. Sowohl im Bereich Synchronisation als auch im Bereich Digitalisierung zeigt sich ein allenfalls stagnierendes Preisniveau. Die Splendid-Gruppe verfolgt für das Geschäftsfeld der Synchrondienstleistungen in den kommenden Jahren ein moderates Umsatzwachstum vor allem mit externen langjährigen Auftraggebern. Im Bereich der digitalen Postproduktion strebt die Splendid-Gruppe eine Erweiterung der Dienstleistungspalette auf Bereiche an, in denen höhere Margen erzielt werden können.
Auf Basis der vorstehend für die einzelnen Segmente bzw. Tochtergesellschaften erläuterten Entwicklungen erwartet die Splendid Medien AG für das Geschäftsjahr 2010 eine insgesamt moderate Umsatz- und Ergebnissteigerung.
Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 a HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung von Vorstand und Aufsichtsrat der Splendid Medien AG nach § 289 a HGB wurde auf der Homepage der Splendid Medien AG (www.splendidmedien.com/Unternehmen/Corporate Governance) veröffentlicht und den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.
Vergütungsbericht
Vorstand
Mitglieder des Vorstandes sind:
• Andreas R. Klein, Vorstand Lizenzhandel und Strategische Planung, Vorsitzender
• Alexander Welzhofer, Vorstand Marketing und Vertrieb; weiteres Vorstandsmandat: Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV), Hamburg
• Michael Gawenda, Vorstand Finanzen und Investor Relations
Der Vorstand der Splendid Medien AG erhält ein vertraglich vereinbartes Fixum sowie eine erfolgsabhängige Tantieme. Die Tantieme basiert auf umsatz- und ergebnisbezogenen Komponenten sowie bei den Vorstandsmitgliedern Alexander Welzhofer und Michael Gawenda auf weiteren definierten Leistungszielen, die jährlich neu festgelegt werden. Sachbezüge (im Wesentlichen Pkw) stellen einen weiteren Bestandteil der Vorstandsvergütung dar.
Alexander Welzhofer wurden im Jahr 2001 33.375 Aktienoptionen gewährt. Diese Optionen wurden bisher nicht ausgeübt. Der Ausübungspreis lag zum Zeitpunkt der Ausgabe der ersten Tranche bei 3,43 Euro. Die Optionen haben eine Laufzeit von 15 Jahren. Die Bezugsrechte können mindestens nach Ablauf von 2 Jahren nach Zuteilung und dann über die folgenden 4 Jahre verteilt innerhalb von Ausübungszeiträumen und -fenstern in Abhängigkeit von erreichten Erfolgszielen ausgeübt werden. Herr Welzhofer hat im vergangenen Jahr von seinem Ausübungsrecht keinen Gebrauch gemacht.
Die Laufzeit der Verträge der Vorstandsmitglieder Andreas R. Klein und Alexander Welzhofer wurden im Dezember 2008 bis zum 31. Dezember 2011 verlängert. Die Laufzeit des Vertrages von Michael Gawenda reicht bis zum 30. Juni 2011. Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit sind keinem Vorstandsmitglied zugesagt worden. Auch hat kein Mitglied des Vorstands im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten. Pensionen werden keinem Vorstandsmitglied gewährt. Auch erhalten Mitglieder des Vorstands vom Unternehmen keine Kredite.
Vergütung des Vorstands 2009 in Euro
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| Jahreseinkommen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Fixum | Tantieme | Sachbezüge | Insgesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Andreas R. Klein (Vorsitzender) | 293.784 | 16.000 | 11.247 | 321.031 |
| Alexander Welzhofer | 80.000 | 31.794 | 392 | 112.186 |
| Michael Gawenda | 133.948 | 32.097 | 9.410 | 175.455 |
| Insgesamt | 507.732 | 79.891 | 21.049 | 608.672 |
Aufsichtsrat
Mitglieder des Aufsichtsrats
Alexander Welzhofer hat in 2009 als Minderheitsgesellschafter in der WVG Medien GmbH einen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung in Höhe von TEUR 55.
• Herr Dr. Ralph Drouven, Rechtsanwalt, Köln, Vorsitzender; weitere Aufsichtsratsmandate: TX Logistik AG, Bad Honnef
• Herr Bernd Kucera, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Bonn, stellvertretender Vorsitzender; weitere Aufsichtsratsmandate: AssFiNET AG, Grafschaft bei Bonn (Vorsitzender), pact Finanz AG, Düsseldorf
• Herr Michael Baur, Unternehmensberater, München (bis 10. Juni 2009)
• Herr Manuel Obermayer, Geschäftsführer der Melius GmbH , München (seit 10. Juni 2009)
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten laut Satzung der Splendid Medien AG ausschließlich eine feste jährliche Vergütung in folgender Höhe:
Dr. Ralph Drouven:
TEUR 20
Bernd Kucera:
TEUR 15
Manuel Obermayer:
TEUR 10
Herr Dr. Drouven (CMS Hasche Sigle) stellte im Berichtsjahr TEUR 45 für Beratungsleistungen in Rechnung (davon aufwandswirksam: TEUR 45). Herr Kucera (Kucera & Hüttner GmbH) berechnete TEUR 2 für die Erstellung der Lohnabrechnungen (davon aufwandswirksam: TEUR 2).
Minderheitsgesellschafter
Die Abfindungsvereinbarung mit Minderheitsgesellschaftern sieht folgende jährliche Ausgleichszahlungen vor:
Alexander Welzhofer:
TEUR 55
Hans-Dieter Henseleit:
TEUR 58
Berichterstattung zu § 289 Abs. 4 HGB
Kapital- und Stimmrechtsstruktur
Das Grundkapital der Splendid Medien AG betrug zum 31. Dezember 2009 9.789.999,00 Euro und ist auf 9.789.999 Inhaberaktien zu einem Nennwert von je 1,00 Euro je Aktie verteilt. Jede Aktie gewährt gemäß § 26 Abs. 1 der Satzung der Splendid Medien AG eine Stimme. Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie sich aus Vereinbarungen zwischen Aktionären ergeben können, sind dem Vorstand nicht bekannt. Darüber hinaus gewähren die Aktien keine Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen.
Die Aktionärsstruktur stellte sich zum Ende des Berichtsjahres wie folgt dar:
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| Name | Anzahl der Aktien | % Anteil am Grundkapital* |
|---|---|---|
| Andreas R. Klein | 5.308.984 | 54,2286 |
| Familie Klein GbR | 617.285 | 6,3053 |
| COMMIT GmbH** | 495.437 | 5,0606 |
| Josef Siepe** | 298.113 | 3,0451 |
* ab Beteiligung von 3 % am Grundkapital
** gemäß aktuellem Stand der Stimmrechtsmitteilungen
Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
Der Vorstand der Splendid Medien AG besteht gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung aus einer oder mehreren Personen. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Sprecher oder Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Ferner können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden; diese haben in Bezug auf die Vertretung der Gesellschaft nach außen dieselben Rechte wie die ordentlichen Mitglieder des Vorstands. Der Vorstand der Splendid Medien AG setzt sich derzeit aus drei Mitgliedern zusammen. Gemäß § 8 Abs. 2 der Satzung erfolgen die Festlegung der Zahl der Mitglieder des Vorstands, deren Bestellung und Abberufung sowie der Abschluss, die Änderung und Beendigung von Arbeitsverträgen mit Vorstandsmitgliedern durch den Aufsichtsrat.
Satzungsänderungen
Für die Änderung der Satzung ist grundsätzlich die Hauptversammlung zuständig (§ 179 Abs. 1 Satz 1 AktG). Gemäß § 22a der Satzung ist der Aufsichtsrat befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Wesentliche Vereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots
Die Splendid Medien AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen unter der Bedingung eines Kontrollwechsels abgeschlossen. Dies betrifft auch eventuelle Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern. Aus dem Vertrag über eine langfristige Finanzierung mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt KG, Düsseldorf/H.E.A.T Mezzanine S.A., Luxemburg, kommt eine Vereinbarung zum Kontrollwechsel nur dann zum Tragen, wenn der Kontrollwechsel eine verschlechterte Bilanzbewertung nach sich ziehen würde.
Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe von Aktien
Die Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben, sind in § 5 Abs. 3 bis 7 der Satzung geregelt:
Genehmigtes Kapital
Genehmigtes Kapital I
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juli 2004 war der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft für die Dauer bis zum 20. Juli 2009 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 3.560.000,00 Euro durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von 1,00 Euro je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Die Gesellschaft hatte von dieser Berechtigung keinen Gebrauch gemacht.
Genehmigtes Kapital II/2005
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Dauer bis zum 1. August 2010 einmalig oder mehrmalig gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 978.000,00 Euro durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von 1,00 Euro je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II/2005). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Bedingtes Kapital
Bedingtes Kapital I
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2001 ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu nominal 890.000,00 Euro (Bedingtes Kapital I) durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von 1,00 Euro je Aktie bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Einlösung von Bezugsrechten, die im Rahmen des Aktienoptionsplanes 2001 gewährt werden. Für Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft liegt die Zuständigkeit zur Gewährung von Bezugsrechten ausschließlich beim Aufsichtsrat. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Bedingtes Kapital II
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 ist das Grundkapital um bis zu 3.000.000,00 Euro bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Aktien im Nennbetrag von je 1,00 Euro (Bedingtes Kapital II/2005). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 aus bis zum 5. Juli 2010 auszugebenden Wandel- und Optionsschuldverschreibungen resultieren.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien
Durch Beschluss der Hauptversammlung der Splendid Medien AG am 10. Juni 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis 18 Monate nach dem Tag der Beschlussfassung Aktien der Splendid Medien AG in einem Umfang von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals oder - falls dieser Betrag geringer ist - des zum Zeitpunkt der jeweiligen Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu jedem zulässigen Zweck im Rahmen der gesetzlichen Beschränkungen zu erwerben. Dabei dürfen die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden, oder ihr nach den §§ 71a ff. Aktiengesetz zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels mit eigenen Aktien genutzt werden. Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes oder einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten erfolgen. Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch unter Ausschluss des Andienungsrechts der Aktionäre in anderer Weise erfolgen, und zwar wenn der Erwerb im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder des Erwerbs von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen erfolgt oder wenn es sich um einen Paketerwerb von mindestens 1 % des derzeitigen Grundkapitals handelt und ein solcher Erwerb einem Zweck dient, der im vorrangigen Interesse der Gesellschaft liegt und geeignet und erforderlich ist, diesen Zweck zu erreichen. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Splendid Medien AG, die auf Grund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre zu veräußern und zu allen weiteren gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere zur Einführung von Aktien der Splendid Medien AG an Börsen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind, zur Verwendung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen, zur Veräußerung an Dritte und an alle Aktionäre, sowie zur Einziehung.
Köln, 24. März 2010
Splendid Medien AG
Vorstand
gez. Andreas Ralf Klein
gez. Alexander Welzhofer
gez. Michael Gawenda
AKTIVA
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| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 EUR |
|
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 14.217.274,26 | 11.073.496,57 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 64.218,00 | 0,00 |
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 64.218,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | 64.942,00 | 46.626,00 |
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 10.439,00 | 14.080,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 54.503,00 | 32.546,00 |
| III. Finanzanlagen | 14.088.114,26 | 11.026.870,57 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 384.929,02 | 587.429,02 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 13.703.185,24 | 10.439.441,55 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 7.593.972,65 | 9.988.077,28 |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 6.107.297,37 | 5.967.492,41 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.005.315,90 | 5.300.503,52 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 101.981,47 | 666.988,89 |
| II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1.486.675,28 | 4.020.584,87 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 212.111,15 | 226.937,07 |
| 22.023.358,06 | 21.288.510,92 | |
| PASSIVA | ||
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 EUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 13.036.478,25 | 12.541.879,85 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 9.789.999,00 | 9.789.999,00 |
| II. Kapitalrücklage | 2.751.880,85 | 2.751.880,85 |
| III. Bilanzgewinn | 494.598,40 | 0,00 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 750.346,42 | 667.851,92 |
| 1. Steuerrückstellungen | 577.400,00 | 457.300,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 172.946,42 | 210.551,92 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 8.236.533,39 | 8.078.779,15 |
| 1. Nachrangdarlehen | 7.500.000,00 | 7.500.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 148.854,69 | 108.929,85 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 587.678,70 | 469.849,30 |
| - davon aus Steuern: EUR 471.899,98 (Vorjahr: EUR 355.883,57) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| 22.023.358,06 | 21.288.510,92 |
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| 2009 EUR |
2008 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.173.221,69 | 1.118.349,85 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 121.277,81 | 62.999,79 |
| 3. Personalaufwand | -1.003.589,52 | -982.412,77 |
| a) Löhne und Gehälter | -918.018,11 | -902.385,45 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -85.571,41 | -80.027,32 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -32.998,18 | -21.254,24 |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.105.271,96 | -2.746.706,49 |
| 6. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen | 2.168.921,08 | 3.412.542,77 |
| 7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.160.055,63 | 2.588.685,41 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.160.055,63 (Vorjahr: EUR 2.588.685,41) | ||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 115.269,07 | 172.081,87 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 104.516,98 (Vorjahr: EUR 77.381,61) | ||
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1.326.250,00 | 0,00 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -645.659,82 | -638.802,52 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 624.975,80 | 2.965.483,67 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -130.377,40 | -518.106,16 |
| 13. Sonstige Steuern | 0,00 | -46,39 |
| 14. Jahresüberschuss | 494.598,40 | 2.447.331,12 |
| 15. Verlustvortrag | 0,00 | -69.062.198,30 |
| 16. Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0,00 | 66.614.867,18 |
| 17. Bilanzgewinn | 494.598,40 | 0,00 |
I. Allgemeine Angaben
Die Firma der Gesellschaft lautet Splendid Medien AG. Die Aktien der Gesellschaft werden seit dem 24. September 1999 (Tag der Erstnotiz) an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Aktien der Splendid Medien AG notieren seit dem 28. Oktober 2009 im General Standard. Sie waren zuvor im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Zur Verbesserung der Bilanzklarheit wird ein nachrangiges Finanzierungsdarlehen in einer gesonderten Position „Nachrangdarlehen“ innerhalb der Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten und der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.
Fremdwährungstransaktionen werden mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls geltenden Wechselkurs erfasst. Für monetäre Vermögensgegenstände und Schulden, deren Wert in einer Fremdwährung angegeben wird, erfolgt die Währungsumrechnung zum Stichtagskurs. Kursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam erfasst.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der aufgelaufenen Wertberichtigungen zum 31. Dezember 2009 ist im Anlagespiegel (Anlage zu diesem Anhang) dargestellt.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Die Vermögenswerte des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (immaterielle Vermögenswerte bis zu 5 Jahre, bewegliche Sachanlagen 3 - 10 Jahre, Mietereinbauten über die Mietdauer von 5 Jahren) abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 werden seit dem Jahr 2008 über einen jahresbezogenen GWG Pool über 5 Jahre abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten (incl. Anschaffungsnebenkosten) abzgl. vorgenommener Wertberichtigungen aktiviert. Im Jahr 2009 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von TEUR 203 und auf Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.124 vorgenommen. Von dem Wahlrecht, eine Abwertung bei nur vorübergehender Wertminderung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HBG zu unterlassen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Splendid Medien AG stellt gemäß § 290 in Verbindung mit § 315a HGB einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der am Abschluss-Stichtag gültigen IFRS auf, der die unten aufgeführten Gesellschaften einbezieht.
Der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar (Angabe gemäß § 285 Nr. 11 HGB):
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| Finanzanlagen | Sitz | Beteiligungsquote in % |
Gezeichnetes Kapital TEUR |
Eigenkapital 31.12.2009 TEUR |
Jahresergebnis 31.12.2009* TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | |||||
| Splendid Film GmbH | Köln | 100 | 36 | -54.264 | -1.466 |
| Splendid Synchron GmbH | Köln | 100 | 25 | 160 | 163 |
| Kids for Kids GmbH | Hamburg | 100 | 26 | -3.323 | -698 |
| Polyband Medien GmbH | München | 100 | 26 | 448 | 1.024 |
| eNterActive GmbH | Hamburg | 85 | 50 | 630 | 157 |
| WVG Medien GmbH | Hamburg | 90 | 25 | 25 | 937 |
| FFS Köln Film & Fernseh- Synchron GmbH ** | Köln | 51 | 25 | 52 | 4 |
* für die Splendid Synchron GmbH, die Polyband Medien GmbH, die eNterActive GmbH und die WVG Medien GmbH vor Gewinnabführung
** indirekte Beteiligung
Hinsichtlich der sonstigen im Geschäftsjahr bestehenden Beteiligungen (Restbuchwert zum 31. Dezember 2009: EUR 0,00) wurde von der Vereinfachungsregel des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen verzinslich gewährte Darlehen an die Splendid Film GmbH (TEUR 12.377) und an die Kids for Kids GmbH (TEUR 1.326).
Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 54 (i. V. TEUR 640), Schadenersatzforderungen in Höhe von TEUR 44 (i. V. TEUR 0) sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 4 (i. V. TEUR 14).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.204 (i. V. TEUR 244) aus Forderungen aus Lieferung und Leistung, in Höhe von TEUR 4.801 (i. V. TEUR 5.057) aus laufenden Verrechnungen (inkl. Gewinnabführungsansprüchen).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 2.242 (i. V. TEUR 1.975).
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert mit TEUR 141 (i. V. TEUR 183) aus einem Disagio betr. das aufgenommene Nachrangdarlehen.
Eigenkapital/Grundkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 9.789.999,00. Das Grundkapital ist eingeteilt in 9.789.999 auf den Inhaber lautende Stammaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00.
Genehmigtes Kapital
Genehmigtes Kapital I
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juli 2004 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft für die Dauer bis zum 20. Juli 2009 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 3.560.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Die Gesellschaft hatte von dieser Berechtigung keinen Gebrauch gemacht. Die Dauer des Beschlusses ist im Berichtsjahr ausgelaufen.
Genehmigtes Kapital II/2005
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates für die Dauer bis zum 1. August 2010 einmalig oder mehrmalig gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 978.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II/2005). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig
• zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
• bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien der Gesellschaft zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie
• wenn die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn von Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn von Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Absatz 1 und 2, 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz unterschreitet.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital II festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals aus dem Genehmigten Kapital II/2005 oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital II anzupassen.
Bedingtes Kapital
Bedingtes Kapital I
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2001 ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu nominal EUR 890.000,00 (Bedingtes Kapital I) durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Einlösung von Bezugsrechten, die im Rahmen des Aktienoptionsplanes 2001 gewährt werden. Für Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft liegt die Zuständigkeit zur Gewährung von Bezugsrechten ausschließlich beim Aufsichtsrat.
Am 29. August 2001 erfolgte eine Ausgabe von insgesamt 222.494 Aktienoptionen an leitende Mitarbeiter und Angestellte des Splendid-Konzerns. Bis zum 31. Dezember 2009 wurde keine Option ausgeübt. Der Ausübungspreis liegt für die erste Tranche bei EUR 3,43.
Bedingtes Kapital II
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 ist das Grundkapital um bis zu EUR 3.000.000,00 bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00 (Bedingtes Kapital II).
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie
• die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die mit den von der Gesellschaft oder deren unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 bis zum 5. Juli 2010 auszugebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen verbunden sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder
• die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft oder deren unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 6. Juli 2005 bis zum 5. Juli 2010 auszugebenden Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen.
Die neuen Aktien nehmen von dem Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder durch Erfüllung von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil; abweichend hiervon kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates festlegen, dass die neuen Aktien vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das im Zeitpunkt der Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder der Erfüllung von Wandlungspflichten noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teilnehmen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Bis zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2009 sind keine Aktien aus dem Bedingten Kapital II ausgegeben worden.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage wurde in Vorjahren im Wesentlichen aus Agiobeträgen aus der Ausgabe neuer Aktien in 1999 i. H. v. TEUR 49 bzw. TEUR 69.278 (letztere resultierend aus dem Börsengang) sowie aus der Ausgabe neuer Aktien im Zuge der Kapitalerhöhung im Jahr 2005 in Höhe von TEUR 9 dotiert. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 erfolgte eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 66.615 zum Ausgleich des nach Verrechnung des Jahresüberschusses 2008 verbleibenden Verlustvortrages aus dem Vorjahr.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Tantieme an Vorstände.
Die Rückstellungen berücksichtigen nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Bewertung alle bis zum Bilanzstichtag bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Rückzahlungsbetrag passiviert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen mit Ausnahme eines im Geschäftsjahr 2006 aufgenommenen Nachrangdarlehens im Volumen von TEUR 7.500 unter einem Jahr. Das vorgenannte Nachrangdarlehen (Position „Nachrangdarlehen“) ist im April 2013 endfällig und hat damit eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Sicherheiten wurden nicht gewährt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Devisenkurs am Entstehungstag oder zum höheren Briefkurs am Abschluss-Stichtag bewertet.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 451 (i. V. TEUR 336) sowie aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 21 (i. V. TEUR 20) enthalten. Zudem enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten die Ausgleichszahlung an Minderheitsgesellschafter in Höhe von TEUR 113 (i. V. TEUR 113).
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten mit TEUR 1.030 (i. V. TEUR 968) Verwaltungskostenumlagen an verbundene Unternehmen und mit TEUR 143 (i. V. TEUR 150) Mieterträge an verbundene Unternehmen.
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben Erträgen aus der Gestellung von Pkw an Arbeitnehmer (TEUR 27; i. V. TEUR 37), insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1; i. V. TEUR 4), und aus einer im Jahr 2009 erfassten Schadenersatzforderung in Höhe von TEUR 87 für Vorjahre enthalten.
Personalaufwand
Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 1.004 (i. V. TEUR 983), davon betrugen die sozialen Abgaben und die Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 86 (i. V. TEUR 80).
Die Vergütungen an den Vorstand betrugen in 2009 TEUR 609 (einschließlich Tantiemen; i. V. TEUR 584).
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| Jahreseinkommen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Fixum | Tantieme | Sachbezüge | Insgesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Andreas R. Klein (Vorsitzender) | 293.784 | 16.000 | 11.247 | 321.031 |
| Alexander Welzhofer | 80.000 | 31.794 | 392 | 112.186 |
| Michael Gawenda | 133.948 | 32.097 | 9.410 | 175.455 |
| Insgesamt | 507.732 | 79.891 | 21.049 | 608.672 |
Herr Alexander Welzhofer hat in 2009 als Minderheitengesellschafter in der WVG Medien GmbH einen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung in Höhe von TEUR 55.
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Der Ausweis betrifft ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Hinsichtlich der auf die einzelnen Positionen der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen entfallenden Abschreibungsbeträge wird auf den Anlagespiegel (Anlage zu diesem Anhang) verwiesen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Diese Position beinhaltet Aufwendungen für Verwaltung, Instandhaltung und Mieten, andere Betriebskosten sowie Kosten der Öffentlichkeitsarbeit. Der Verwaltungsaufwand enthält Aufwendungen für Abschlussprüfungen in Höhe von TEUR 42, Aufwendungen aus Steuerberatung durch den Abschlussprüfer in Höhe von TEUR 36 sowie Honorar für übrige Leistungen in Höhe von TEUR 17. In den Verwaltungsaufwendungen sind auch Vergütungen an den Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 45 (i. V. TEUR 45) ausgewiesen.
Erträge aus Gewinnabführungsvertrag
Ausgewiesen sind die nachfolgend aufgeführten, auf Gewinnabführungsverträgen beruhenden, Gewinnabführungsansprüche abzüglich der Ausgleichszahlungen an die Minderheitengesellschafter in Höhe von insgesamt TEUR 113
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| Polyband Medien GmbH | TEUR | 1.024 | |
| WVG Medien GmbH | TEUR | 937 | (vor Abzug Ausgleichszahlung TEUR 55) |
| Splendid Synchron GmbH | TEUR | 163 | |
| eNterActive GmbH | TEUR | 157 | (vor Abzug Ausgleichszahlung TEUR 58) |
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
Ausgewiesen werden Zinsen aus Ausleihungen an die verbundenen Unternehmen Splendid Film GmbH und Kids for Kids GmbH.
Zinsen und ähnliche Erträge
Der Ausweis betrifft Zinsen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Zinsen aus Bankguthaben. Der Zinsertrag aus verbundenen Unternehmen beträgt TEUR 105 (i. V. TEUR 77).
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen für eine Finanzierungsvereinbarung mit HSBC Trinkaus & Burkhardt KG, Düsseldorf, über 7,5 Mio. Euro.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Diese Position beinhaltet in Höhe von TEUR 17 Steuererstattungen für Vorjahre.
V. Sonstige Angaben
1. Organe
Vorstand
Mitglieder des Vorstandes sind:
• Andreas R. Klein, Vorstand Lizenzhandel und Strategische Planung, Vorsitzender
• Alexander Welzhofer, Vorstand Marketing und Vertrieb; weiteres Vorstandsmandat: Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV), Hamburg
• Michael Gawenda, Vorstand Finanzen und Investor Relations
Aufsichtsrat
• Herr Dr. Ralph Drouven, Rechtsanwalt, Köln, Vorsitzender; weitere Aufsichtsratsmandate: TX Logistik AG, Bad Honnef
• Herr Bernd Kucera, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Bonn, stellvertretender Vorsitzender; weitere Aufsichtsratsmandate: AssFINET AG, Grafschaft bei Bonn (Vorsitzender), pact Finanz, Düsseldorf
• Herr Michael Baur, Unternehmensberater, München (bis 10. Juni 2009)
• Herr Manuel Obermayer, Geschäftsführer der Melius GmbH, München (seit 10. Juni 2009)
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten laut Satzung der Splendid Medien AG ausschließlich eine feste jährliche Vergütung in folgender Höhe:
Dr. Ralph Drouven:
20.000 EUR
Bernd Kucera:
15.000 EUR
Manuel Obermayer:
10.000 EUR
Herr Dr. Drouven (CMS Hasche Sigle) stellte im Berichtsjahr TEUR 45 für Beratungsleistungen in Rechnung (davon aufwandswirksam: TEUR 45). Herr Kucera (Kucera & Hüttner GmbH) berechnete TEUR 2 für die Erstellung der Lohnabrechnungen (davon aufwandswirksam: TEUR 2).
2. Nach § 25 WpHG veröffentlichte Mitteilungen (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG)
Am 3. November 2009 wurde folgende Pflichtmitteilung veröffentlicht:
"Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Herr Josef Siepe, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Splendid Medien AG, ISIN: DE0007279507, WKN: 727950 am 26. Oktober 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,045 % (entspricht 298.113 Stimmrechten) betrug. Davon sind ihm 2,473 % (242.113 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.“
Am 2. Juli 2009 wurde folgende Pflichtmitteilung veröffentlicht:
"Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Die Metzler Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland, teilte uns am 1. Juli 2009 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an der Splendid Medien AG, ISIN: DE0007279507, WKN: 727950 am 24. Juni 2009 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,945 % (entspricht 288.350 Stimmrechten) betrug. Davon sind der Metzler Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland, 2,945 % (entspricht 288.350 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Am 1. Juli 2009 wurde folgende Pflichtmitteilung veröffentlicht:
"Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Die Sparkasse Gelsenkirchen, Gelsenkirchen, Deutschland, teilte uns am 26. Juni 2009 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an der Splendid Medien AG, ISIN: DE0007279507, WKN: 727950 am 24. Juni 2009 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,945 % (entspricht 288.350 Stimmrechten) betrug.“
Am 14. März 2007 wurde folgende Pflichtmitteilung veröffentlicht:
"Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Die COMMIT GmbH, Köln, Deutschland, teilte uns am 12. März 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an der Splendid Medien AG, ISIN: DE0007279507, WKN: 727950 am 9. März 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,06 % (absolut: 495.437 Aktien) betrug.
Herr Michael Aloui, Deutschland, teilte uns am 12. März 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Splendid Medien AG, ISIN: DE0007279507, WKN: 727950 am 9. März 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,06 % (absolut: 495.437 Aktien) betrug. Davon sind Herrn Michael Aloui, Deutschland, 5,06 % (absolut: 495.437 Aktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die COMMIT GmbH zuzurechnen."
3. Erklärung nach § 161 AktG
Die Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der Splendid Medien AG zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde auf der Homepage der Splendid Medien AG veröffentlicht.
4. Aktienbesitz der Organmitglieder
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| 2009 | 2008 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Anteile in % |
Optionen | Anzahl | Anteile in % |
Optionen | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Vorstand | ||||||
| Andreas R. Klein | 5.308.984 | 54,2286 | 0 | 5.308.984 | 54,2286 | 0 |
| Alexander Welzhofer | 28.621 | 0,2923 | 33.375 | 28.621 | 0,2923 | 33.375 |
| Aufsichtsrat | ||||||
| Dr. Ralph Drouven | 3.060 | 0,0313 | 0 | 3.060 | 0,0313 | 0 |
5. Beziehungen zu nachestehenden Personen (§ 285 Nr. 2 HGB)
Als nahestehende Personen und Unternehmen gemäß § 285 Nr. 21 HGB gelten für die Splendid Medien AG die Personen bzw. Unternehmen, die die Gesellschaft beherrschen bzw. einen maßgeblichen Einfluss auf diese ausüben oder durch die Splendid Medien AG beherrscht bzw. maßgeblich beeinflusst werden. Dementsprechend werden die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der Splendid Medien AG sowie die durch diese beherrschten bzw. maßgeblich beeinflussten Unternehmen als nahestehende Personen definiert. Zudem ist Herr Albert Klein als Firmengründer sowie Mitglied der Familie Klein als nahestehende Person definiert.
Geschäftsvorfälle mit Tochtergesellschaften, an denen die Splendid Medien AG zu 100 % beteiligt ist, werden nicht weiter erläutert. Neben den Geschäftsbeziehungen zu diesen Tochtergesellschaften sowie den vorstehend erläuterten Vergütungen für Leistungen des Vorstandes und des Aufsichtsrats bestanden die folgenden Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen:
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| Name | Betrag in TEUR |
Art der Tätigkeit | Abrechnung |
|---|---|---|---|
| WVG Medien GmbH | 128 | Verwaltungskostenumlage der Splendid Medien AG an Tochterunternehmen | umsatzabhängige Verwaltungskostenumlage der Splendid Medien AG |
| eNterActive GmbH | 53 | Verwaltungskostenumlage der Splendid Medien AG an Tochterunternehmen | umsatzabhängige Verwaltungskostenumlage der Splendid Medien AG |
| Albert Klein | 16 | Beratung | gem. Beratervertrag |
| Albert Klein | 128 | Miete Bürogebäude | gem. Mietvertrag |
Die Abfindungsvereinbarung mit Minderheitsgesellschaftern sieht folgende jährliche Ausleichsahlungen vor:
Alexander Welzhofer:
TEUR 55
Hans-Dieter Henseleit:
TEUR 58
6. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Bürgschaften für durch Tochtergesellschaften abgeschlossene Miet- und Leasingverträge in Höhe von TEUR 92 (i. V. TEUR 130). Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für einen Kredit einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 526.
Die Höhe der Avalkredite beträgt TEUR 25 (i. V. TEUR 25).
Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in einer Gesamthöhe von TEUR 450 (i. V. TEUR 222).
Zur Vermeidung der Überschuldung der Splendid Film GmbH hat die Splendid AG einen Rangrücktritt in Höhe von bis zu TEUR 56.000 ausgesprochen.
Ein weiterer Rangrücktritt besteht bei der Kids for Kids GmbH in Höhe von TEUR 3.750.
7. Beschäftigtenzahl
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2009 neben drei Vorstandsmitgliedern durchschnittlich 6 (Vorjahr: 5) angestellte Mitarbeiter.
8. Ergebnisverwendungsvorschlag
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 494.598,40 der nach dem Vorschlag des Vorstandes auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Köln, 24. März 2010
Splendid Medien AG
Vorstand
gez. Andreas Ralf Klein
gez. Alexander Welzhofer
gez. Michael Gawenda
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| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 230.420,76 | 75.550,00 | 765,92 | 305.204,84 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 597.936,25 | 5.100,00 | 731,66 | 602.304,59 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 229.189,91 | 34.882,18 | 82.807,84 | 181.264,25 |
| 827.126,16 | 39.982,18 | 83.539,50 | 783.568,84 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.103.914,17 | 0,00 | 0,00 | 6.103.914,17 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 63.158.161,85 | 4.387.493,69 | 0,00 | 67.545.655,54 |
| 69.262.076,02 | 4.387.493,69 | 0,00 | 73.649.569,71 | |
| 70.319.622,94 | 4.503.025,87 | 84.305,42 | 74.738.343,39 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 230.420,76 | 11.332,00 | 765,92 | 240.986,84 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 583.856,25 | 8.741,00 | 731,66 | 591.865,59 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 196.643,91 | 12.925,18 | 82.807,84 | 126.761,25 |
| 780.500,16 | 21.666,18 | 83.539,50 | 718.626,84 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.516.485,15 | 202.500,00 | 0,00 | 5.718.985,15 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 52.718.720,30 | 1.123.750,00 | 0,00 | 53.842.470,30 |
| 58.235.205,45 | 1.326.250,00 | 0,00 | 59.561.455,45 | |
| 59.246.126,37 | 1.359.248,18 | 84.305,42 | 60.521.069,13 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2009 EUR |
Stand am 31.12.2008 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 64.218,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 10.439,00 | 14.080,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 54.503,00 | 32.546,00 |
| 64.942,00 | 46.626,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 384.929,02 | 587.429,02 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 13.703.185,24 | 10.439.441,55 |
| 14.088.114,26 | 11.026.870,57 | |
| 14.217.274,26 | 11.073.496,57 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Splendid Medien AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 24. März 2010
**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer
gez. Marcus Lauten, Wirtschaftsprüfer
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