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Softing AG — Management Reports 2011
Aug 11, 2011
405_rns_2011-08-11_7dd58c82-b0c0-4ba7-ad91-fbda0f6c6649.pdf
Management Reports
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Softing auf Rekordkurs
Nach dem Schlachtfest an den Börsen finden sich besonders unter den Nebenwerten echte Schnäppchen. Nehmen Sie Softing. Wir hatten Ihnen den Spezialisten für industrielle Automatisierung und Fahrzeugelektronik letzten Dezember im Hinblick auf den turnaround empfohlen. Zu dieser Zeit kostete das Papier 2,80 Euro. Bis Ende April spurtete die Aktie in der Spitze auf 4,84 Euro. Jetzt ist sie wieder für 3,50 Euro zu haben und auf diesem Niveau ein klarer Kauf. Softing liefert unter anderem Testgeräte für Auto-
hersteller wie Daimler oder Porsche, die beispielsweise in Werkstätten
zum Einsatz kommen. Das erste Halbjahr war das beste der Unterneh-
P R I O R I T Ä T E N
Lieber Leser,
einmal mehr bestätigt die Börse ihre typischen jahreszeitlichen Muster. Wie ich schon öfters schrieb, ist der August gemäß der
langjährigen Statistik der mit Abstand schlechteste Börsenmonat. Dieses Jahr wütet das Sommergewitter besonders heftig. In nur einem Monat stürzte der DAX um 2.000 Punk-
te. Anfang Juli notierte der Index noch mit gut 7.500 Punkten, während am Mittwoch das Börsenbarometer im Tagestief bis auf 5.503 absackte. An der Börse gilt eben: Rauf die Treppe, runter mit dem Fahrstuhl! Das Minus von 27% erfüllt locker die Definition einer Baisse (Rückgang von mindestens 20%). Dennoch wette ich darauf, daß wir mit 5.500 das Jahrestief gesehen haben. Im Nachhinein wird sich diese scharfe Korrektur
als günstige Kaufgelegenheit entpuppen. Ich denke, daß man, zumindest langfristig, auf dem aktuellen Niveau nicht viel verkehrt machen kann. Mit etwa 9 liegt das
durchschnittliche DAX-KGV weit unter dem langjährigen Mittel (ca. 13). Mit Sicherheit ist es cleverer jetzt zu investieren, als noch vor einem Monat bei 7.500.
mensgeschichte. Der Umsatz kletterte um etwa 30% auf 18 Millionen Euro, der operative Gewinn hat sich sogar verzehnfacht auf 2 Millionen. Der Gewinn 27 Cent je Anteilsschein. Vorsichtig geschätzt, springen im Gesamtjahr 50 Cent Profit je Aktie heraus. Das KGV nur 7. Besonders zuversichtlich stimmt der hohe Auftragseingang, der per 30.6. um etw 50% auf 21 Millionen zulegte. Für den laufenden Turnus stellt Vorstandschef Wolfgang Trier 35 Millionen Erlöse in Aussicht – das wäre Rekord. Das Unternehmen hat keine Bankschulden, Eigenkapitalquote ca. 60%. Etwa 6,6 Millionen Euro liegen netto in der Firmenkasse – ein schönes Polster in turbulenten Zeiten. Für 2012 steuert Unternehmenslenker Trier, der mehr als 20% der Anteile hält, weitere Zuwächse an. Freilich liegt der Ausgabepreis des Börsengangs im Jahr 2000 von 14,50 Euro noch in weite Ferne.
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