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Softing AG Investor Presentation 2013

Mar 25, 2013

405_rns_2013-03-25_047a462f-80dd-46c9-9578-472ca0b256e5.pdf

Investor Presentation

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(CDAX, Technology)

Wertindikatoren: EUR Aktien Daten: Beschreibung:
Buy DCF: 9,80 Bloomberg: SYT GR Softwarelösungen (z.B.
FCF-Value Potential: 9,40 Reuters: SYTG Fehlerdiagnose) für industrielle
EUR 10,00 (EUR 8,50) ISIN: DE0005178008 Anlagen und die Fahrzeugelektronik
Markt Snapshot: EUR Mio. Aktionäre: Risikoprofil (WRe): 2012e
Marktkapitalisierung: 49,1 Freefloat 68,5 % Beta: 1,3
Kurs EUR 8,00 Aktienanzahl (Mio.): 6,1 Trier Asset Mgmt 26,7 % KBV: 2,2 x
Upside 25,0 % EV: 37,6 Eigene Aktien 4,8 % EK-Quote: 65 %
Freefloat MC: 33,6 Net Fin. Debt / EBITDA: -1,4 x
Ø Trad. Vol. (30T): 72,06 Net Debt / EBITDA: -1,2 x

Roadshow untermauert positive Sicht auf den Investment Case; Kursziel angehoben

Wir haben eine zweitägige Roadshow mit CEO Dr. Trier durchgeführt. Da ein Großteil der Investoren nicht mit dem Unternehmen vertraut war, konzentrierten sich die Gespräche auf das Geschäftsmodell, das Wettbewerbsumfeld und die Wachstumsaussichten des Unternehmens. Softings Geschäft umfasst zwei Segmente: Industrial Automation und Automotive Electronics. Aus technischer Sicht ähnelt das Geschäft in beiden Segmenten, da es z.B. darum geht wie Sensoren, Sender, Steuergeräte und weitere Datenpunkte in einem Netwerk kommunizieren. Die Kunden, die normalerweise OEMs sind, unterscheiden sich jedoch. Dies gilt auch für die Kommunikationsstandards, die in den Netzwerken eingesetzt werden.

Im Segment Industrial Automation liefert Softing Kommunikationslösungen für die Fabrikautomation und die Prozessindustrie, wobei letztere einen leicht höheren Umsatzanteil hat. Prozessanlagen (z.B. in einer Raffinerie) besitzen oft Zehntausende Datenpunkte, die untereinander und/oder mit Kontrollzentren kommunizieren. Diese Kommunikation wird durch Softing ermöglicht. Viele Anlagen in der Prozessindustrie basieren immer noch auf einer analogen Technologie, die für Softing keinen Markt darstellt (Schätzung: drei Viertel). Der Wechsel zu einer digitalen Datenkommunikation ist enormer Treiber des zukünftigen Geschäfts. Neue Anlagen implementieren digitale Kommunikationstechnologie, die überwiegend auf dem Foundation Fieldbus Standard (ca. 15% des Marktes) basiert. Bei diesem Standard ist Softing ein dominierender Player und ermöglicht seinen Kunden die Anbindung an industrielle Kommunikationsnetzwerke und damit die Partizipation an Projekten, in denen digitale Kommunikation eine Vorraussetzung ist. Andere Marktteilnehmer konzentrieren sich i.d.R. auf den Verkauf der eigenen Automatisierungsgeräte (Emerson, Siemens etc.), statt es Wettbewerbern zu ermöglichen, sich mit ihren industriellen Kommunikationsnetzwerken oder denen anderer Anbieter zu verbinden. Softing fokussiert sich auf High-End-Anwendungen. Folglich sind die Markteintrittsbarrieren hoch und in über 30 Jahren von Softing aufgebaut worden. Es sollte ebenfalls erwähnt werden, dass es trotz der "Standards" einen deutlichen Spielraum für Differenzierung gibt, da ein Standard lediglich die Rahmenvoraussetzungen definiert – die letztendliche Programmierung der Firmware ist eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale. Ein ROCE von ca. 30% untermauert die gute Marktposition und das wenig kapitalintensive Geschäft Softings.

Ausreichend Raum für Wachstum: Als unabhängiger Technologieanbieter mit vollständiger Kontrolle über das intellektuelle Eigentum (komplett durch das Unternehmen realisiert), partizipiert Softing an der Wandlung von Analog zu Digital. Da Softing´s Produkte in die Kundenlösungen integriert werden, partizipiert das Unternehmen auch am Wachstum der Kunden. Darüber hinaus verbreitert Softing die Produktpalette.

Im Segment Automotive befassen sich die Kommunikationslösungen mit der Programmierung und Diagnostik von elektronischen Steuergeräten (ECUs) in Pkws, Lkws, landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Freizeit- und Reisemobilen. Mittel- bis Oberklassefahrzeuge können bis zu 80 oder sogar 100 ECUs in einem einzelnen Fahrzeug enthalten. Softing deckt einen Großteil des Lebenszyklus eines Fahrzeugs ab (Entwicklung, Prototypen-Test und Messtechnik, Produktionsprozess und Service). Jedoch wird kein Produkt von Softing in den Fahrzeugen installiert. Somit vermeidet das Unternehmen Rückrufrisiken. Somit hängt die Umsatzentwicklung in diesem Segment nicht von der Anzahl der verkauften Fahrzeuge ab, sondern von den Entwicklungszyklen in der Automobilindustrie und der steigenden Zahl an Modellen.

Das Management strebt an, mittelfristig (3-5 Jahre) einen Umsatz in Höhe von EUR 100 Mio. bei einer unveränderten EBIT-Marge von ca. 10% zu erreichen. Obwohl das Geschäft manchmal höhere Margen ermöglicht, zieht das Management es vor, EBIT-Margen von über 10-12% in zukünftiges Wachstum zu investieren. Übernahmen helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen. Diese sind üblicherweise Ergänzungsakquisitionen, die entweder das Produktangebot erweitern oder den Zugang zu neuen Kunden und Regionen eröffnen.

Das Modell wird vorwärtsgerollt und das Beta von 1,4 auf 1,3 reduziert (um eine gute Produkt- und Geschäftspipeline zu reflektieren). Das Kursziel wird von EUR 8,50 auf EUR 10 angehoben. Die Kaufempfehlung wird bestätigt.

GJ Ende: 31.12.
in EUR Mio.
CAGR
(11-14e)
2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Umsatz 12,5 % 33,4 23,7 31,7 41,1 49,4 54,0 58,6
Veränd. Umsatz yoy 15,1 % -29,1 % 33,8 % 29,9 % 20,1 % 9,3 % 8,5 %
Rohertragsmarge 79,9 % 82,5 % 80,0 % 75,6 % 75,6 % 74,4 % 74,0 %
EBITDA 13,8 % 5,8 0,6 4,8 7,4 8,4 9,6 10,9
Marge 17,5 % 2,5 % 15,3 % 17,9 % 17,1 % 17,8 % 18,5 %
EBIT 16,2 % 3,4 -2,5 1,5 4,2 4,9 5,5 6,7
Marge 10,3 % -10,4 % 4,8 % 10,3 % 9,9 % 10,2 % 11,4 %
Nettoergebnis 13,5 % 2,5 -1,7 1,0 3,1 3,4 3,7 4,5
EPS 9,9 % 0,46 -0,33 0,19 0,58 0,59 0,63 0,77
EPS adj. 9,9 % 0,46 -0,33 0,19 0,58 0,59 0,63 0,77
DPS 3,6 % 0,00 0,00 0,11 0,27 0,27 0,30 0,30
Rel. Performance vs CDAX: Dividendenrendite 0,0 % 0,0 % 4,7 % 6,9 % 3,4 % 3,8 % 3,8 %
FCFPS 0,44 -0,17 0,04 0,60 0,46 0,47 0,64
1 Monat: 5,2 % EV / Umsatz 0,3 x 0,3 x 0,3 x 0,4 x 0,8 x 0,7 x 0,7 x
6 Monate: 4,0 % EV / EBITDA 1,6 x 13,1 x 1,8 x 2,0 x 4,9 x 4,2 x 3,5 x
Jahresverlauf: 12,4 % EV / EBIT 2,7 x n.a. 5,7 x 3,5 x 8,4 x 7,3 x 5,7 x
Letzte 12 Monate: 48,8 % KGV 5,8 x n.a. 12,4 x 6,7 x 13,6 x 12,7 x 10,4 x
KGV ber. 5,8 x n.a. 12,4 x 6,7 x 13,6 x 12,7 x 10,4 x
Unternehmenstermine: FCF Yield Potential 17,6 % -16,7 % 15,3 % 20,5 % 6,6 % 9,6 % 12,1 %
27.03.13 2012 Nettoverschuldung -5,0 -3,0 -3,3 -5,8 -10,5 -11,5 -13,3
07.05.13 HV ROE 16,7 % -11,5 % 7,0 % 19,1 % 17,0 % 15,3 % 17,1 %
15.05.13 Q1 ROCE (NOPAT) 23,3 % -16,6 % 10,0 % 26,5 % 29,5 % 29,6 % 33,9 %
14.08.13 Q2 Guidance: 2013: Guidance wird nach Q1 veröffentlicht

A n a l y s t / - i n

Andreas Wolf [email protected] +49 40 309537-140

Unternehmenshintergrund

  • Softing verfügt über Kompetenzen im Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Geräten, Sensoren, Anlagen und Softwarelösungen in automatisierten Abläufen. Die Geschäftstätigkeit umfasst zwei Segmente.
  • Industrial Automation: Hard- und Softwarelösungen für den Austausch von Informationen in unterschiedlichsten Produktionsanlagen. Dazu zählen Montagelinien, chemische Anlagen, Öl- und Gasförderung oder Raffinerien.
  • Automotive Electronics: Die Lösungen ermöglichen es Ingenieuren und Werkstätten, die Elektronik von PKW/LKW in der Entwicklungsphase/Produktion/bei der Reparatur zu testen und Fehler durch Datenauswertung zu erkennen.
  • Die Lösungen im Segment Automotive kommen nicht im Fahrzeug selbst zum Einsatz, daher ergeben sich auch keine Rückruf-Risiken für die Gesellschaft.
  • Softing fokussiert sich auf etablierte Standards und erreicht dadurch eine Abdeckung von ca. 70% des Marktes.

Wettbewerbsqualität

  • Weltmarktführer bei Werkzeugen für das Erkennen von Fehlern in Produktionsanlagen (sog. Feldbusdiagnose).
  • Europäischer Marktführer bei der Vernetzung von Produktionsanlagen untereinander als auch mit betriebswirtschaftlicher Software (sog. OPC-Produkte).
  • Weltmarktführer bei Komponenten für den Austausch von Informationen in Gas- und Ölanlagen: Bei >50% aller weltweit registrierten Geräte, die in diesen Anlagen zum Einsatz kommen, sind Komponenten von Softing enthalten.
  • Durch Mitarbeit in internationalen Gremien, die Standards für den Austausch von Informationen festlegen, wird eine kurze Time to Market erreicht.
  • Die hohe Komplexität der Geschäftstätigkeit von Softing DIE Markteintrittsbarriere für potenzielle Wettbewerber.
DCF Modell
Detailplanung Übergangsphase Term. Value
Kennzahlen in EUR Mio. 2012e 2013e 2014e 2015e 2016e 2017e 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Umsatz 49,4 54,0 58,6 62,7 66,6 70,3 73,8 77,0 80,0 82,8 85,4 87,7 89,5
Umsatzwachstum 20,1 % 9,3 % 8,5 % 7,0 % 6,2 % 5,5 % 4,9 % 4,4 % 3,9 % 3,5 % 3,1 % 2,8 % 2,0 % 2,0 %
EBIT 4,9 5,5 6,7 6,6 6,7 6,7 7,0 7,2 7,5 7,7 7,9 8,1 8,2
EBIT-Marge 9,9 % 10,2 % 11,4 % 10,5 % 10,0 % 9,5 % 9,5 % 9,4 % 9,4 % 9,3 % 9,3 % 9,2 % 9,2 %
Steuerquote (EBT) 28,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 %
NOPAT 3,5 3,9 4,7 4,6 4,7 4,7 4,9 5,1 5,2 5,4 5,5 5,7 5,7
Abschreibungen 3,5 4,1 4,2 4,7 5,0 5,3 5,5 5,8 6,0 6,2 6,4 6,6 6,7
Abschreibungsquote 7,2 % 7,6 % 7,2 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 %
Veränd. Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Liquiditätsveränderung
- Working Capital 0,2 1,2 1,0 0,7 0,8 0,7 0,7 0,6 0,6 0,5 0,5 0,5 0,3
- Investitionen 4,3 4,1 4,2 4,7 5,0 5,3 5,5 5,8 6,0 6,2 6,4 6,6 6,7
Investitionsquote 8,7 % 7,6 % 7,2 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 % 7,5 %
Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Free Cash Flow (WACC
Modell)
2,5 2,7 3,7 3,9 4,0 4,0 4,3 4,5 4,7 4,9 5,1 5,2 5,4 5
Barwert FCF 2,8 2,7 3,3 3,2 2,9 2,7 2,6 2,5 2,3 2,2 2,1 1,9 1,8 21
Anteil der Barwerte 16,19 % 44,63 % 39,19 %
Modell-Parameter Wertermittlung (Mio.)
Herleitung WACC: Herleitung Beta: Barwerte bis 2024e 33
Terminal Value 21
Fremdkapitalquote 0,00 % Finanzielle Stabilität 1,30 Zinstr. Verbindlichkeiten 2
Fremdkapitalzins 3,5 % Liquidität 1,50 Pensionsrückstellungen 1
Marktrendite 9,00 % Zyklizität 1,20 Hybridkapital 0
Risikofreie Rendite 4,00 % Transparenz 1,20 Minderheiten 0
Sonst 1,00 Marktwert v. Beteiligungen 0
Liquide Mittel 9 Aktienzahl (Mio.) 6,1
WACC 10,50 % Beta 1,30 Eigenkapitalwert 60 Wert je Aktie (EUR) 9,80

Sensitivität Wert je Aktie (EUR)

Ewiges Wachstum Delta EBIT-Marge
Beta (WACC) 1,25 % 1,50 % 1,75 % 2,00 % 2,25 % 2,50 % 2,75 % Beta (WACC) -1,5 pp -1,0 pp -0,5 pp 0,0 +0,5 pp +1,0 pp +1,5 pp
1,50 (11,5 %) 8,73 8,79 8,86 8,93 9,01 9,09 9,17 1,50 (11,5 %) 7,49 7,97 8,45 8,93 9,41 9,89 10,37
1,40 (11,0 %) 9,10 9,18 9,26 9,34 9,43 9,52 9,62 1,40 (11,0 %) 7,83 8,33 8,84 9,34 9,84 10,35 10,85
1,35 (10,8 %) 9,30 9,38 9,47 9,56 9,66 9,76 9,87 1,35 (10,8 %) 8,01 8,53 9,05 9,56 10,08 10,60 11,11
1,30 (10,5 %) 9,52 9,60 9,70 9,80 9,90 10,01 10,13 1,30 (10,5 %) 8,21 8,74 9,27 9,80 10,33 10,86 11,39
1,25 (10,3 %) 9,74 9,84 9,94 10,05 10,16 10,28 10,41 1,25 (10,3 %) 8,41 8,96 9,50 10,05 10,59 11,14 11,68
1,20 (10,0 %) 9,98 10,09 10,20 10,31 10,44 10,57 10,71 1,20 (10,0 %) 8,63 9,19 9,75 10,31 10,87 11,43 12,00
1,10 (9,5 %) 10,50 10,63 10,76 10,90 11,05 11,21 11,38 1,10 (9,5 %) 9,11 9,71 10,30 10,90 11,49 12,09 12,68

Die zyklische Komponente der Geschäftstätigkeit und die geringe Liquidität in der Aktie erhöhen die Kapitalkosten.

Unsere langfristige Margenschätzung liegt unter dem Ziel Softings von 10%.

Free Cash Flow Value Potential

Das Warburg Research "FCF Value Potential" bildet die Fähigkeit der Unternehmen zur Generierung von nachhaltigen Zahlungsüberschüssen ab. Dazu wird mit dem "FCF Potential" ein FCF "ex growth" ausgewiesen, der ein unverändertes Working Capital sowie reine Erhaltungsinvestitionen unterstellt. Die Diskontierung des "FCF Potential" des jeweiligen Jahres mit den gewichteten Kapitalkosten ergibt eine Wertindikation. Auf Basis verschiedener Betrachtungsjahre ergeben sich somit unterschiedliche Wertindikationen, was dem von uns als Bewertungsmodell präferierten DCF-Modell ein Timing-Element hinzufügt.

Angaben in EUR Mio. 2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter 2,4 -1,8 1,0 3,1 3,7 3,9 4,7
+ Abschreibung + Amortisation 2,4 3,1 3,3 3,1 3,5 4,1 4,2
- Zinsergebnis (netto) 0,0 -0,1 -0,2 0,0 0,2 0,1 0,1
- Erhaltungsinvestitionen 3,2 2,6 3,2 3,1 4,3 4,1 4,2
+ Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
= Free Cash Flow Potential 1,6 -1,3 1,3 3,1 2,7 3,8 4,6
Free Cash Flow Yield Potential 17,6 % -16,7 % 15,3 % 20,5 % 6,6 % 9,6 % 12,1 %
WACC 10,50 % 10,50 % 10,50 % 10,50 % 10,50 % 10,50 % 10,50 %
= Enterprise Value (EV) 9,3 7,9 8,7 15,0 41,0 40,0 38,2
= Fair Enterprise Value 15,7 n.a. 12,6 29,3 25,8 36,6 44,1
- Nettoverschuldung (Liquidität) -6,8 -6,8 -6,8 -6,8 -11,5 -12,6 -14,3
- Pensionsverbindlichkeiten 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0
- Sonstige 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
- Marktwert Anteile Dritter 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
+ Marktwert wichtiger Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
= Faire Marktkapitalisierung 21,4 n.a. 18,4 35,1 36,3 48,1 57,4
Anzahl Aktien (gesamt) (Mio.) 6,1 6,1 6,1 6,1 6,1 6,1 6,1
= Fairer Wert je Aktie (EUR) (EUR) 3,49 n.a. 3,00 5,72 5,92 7,85 9,36
Premium (-) / Discount (+) in % -26,0 % -1,9 % 17,0 %
Sensitivität fairer Wert je Aktie (EUR)
13,50 % 2,92 n.a. 2,54 4,65 4,98 6,52 7,76
12,50 % 3,08 n.a. 2,67 4,95 5,25 6,89 8,21
11,50 % 3,27 n.a. 2,82 5,30 5,55 7,33 8,74
WACC
10,50 %
3,49 n.a. 3,00 5,72 5,92 7,85 9,36
9,50 % 3,76 n.a. 3,21 6,22 6,36 8,47 10,12
8,50 % 4,09 n.a. 3,48 6,84 6,91 9,25 11,05
7,50 % 4,51 n.a. 3,82 7,63 7,60 10,23 12,24

Aktivierte Eigenleistungen sind ein wesentlicher Bestandteil der CAPEX.

Die Ergebnisqualität hat sich über die letzten Jahre deutlich verbessert.

Zunehmender Anteil von Software-Umsätzen sollte sich positiv auf den FCF-Value auswirken.

Wertermittlung
2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
KBV 0,9 x 0,8 x 0,8 x 1,2 x 2,2 x 2,1 x 1,9 x
Buchwert je Aktie (bereinigt um iAV) 1,65 1,24 1,52 1,96 2,68 3,06 3,53
EV / Umsatz 0,3 x 0,3 x 0,3 x 0,4 x 0,8 x 0,7 x 0,7 x
EV / EBITDA 1,6 x 13,1 x 1,8 x 2,0 x 4,9 x 4,2 x 3,5 x
EV / EBIT 2,7 x n.a. 5,7 x 3,5 x 8,4 x 7,3 x 5,7 x
EV / EBIT adj.* 2,7 x n.a. 5,7 x 3,5 x 8,4 x 7,3 x 5,7 x
Kurs / FCF 6,1 x n.a. 53,0 x 6,5 x 17,3 x 16,9 x 12,4 x
KGV 5,8 x n.a. 12,4 x 6,7 x 13,6 x 12,7 x 10,4 x
KGV ber.* 5,8 x n.a. 12,4 x 6,7 x 13,6 x 12,7 x 10,4 x
Dividendenrendite 0,0 % 0,0 % 4,7 % 6,9 % 3,4 % 3,8 % 3,8 %
Free Cash Flow Yield Potential 17,6 % -16,7 % 15,3 % 20,5 % 6,6 % 9,6 % 12,1 %
*Adjustiert um:
-

GuV

In EUR Mio. 2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Umsatz 33,4 23,7 31,7 41,1 49,4 54,0 58,6
Veränd. Umsatz yoy 15,1 % -29,1 % 33,8 % 29,9 % 20,1 % 9,3 % 8,5 %
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Aktivierte Eigenleistungen 1,9 2,2 2,7 2,0 3,0 2,7 2,7
Gesamterlöse 35,2 25,8 34,4 43,2 52,4 56,7 61,3
Materialaufwand 8,6 6,3 9,1 12,1 15,1 16,5 17,9
Rohertrag 26,6 19,5 25,3 31,1 37,3 40,2 43,4
Rohertragsmarge 79,9 % 82,5 % 80,0 % 75,6 % 75,6 % 74,4 % 74,0 %
Personalaufwendungen 16,3 14,9 16,1 19,4 23,0 24,1 25,3
Sonstige betriebliche Erträge 0,5 0,8 0,8 1,7 0,7 0,8 0,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,0 4,8 5,2 6,1 6,6 7,3 8,0
Unregelmäßige Erträge/Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EBITDA 5,8 0,6 4,8 7,4 8,4 9,6 10,9
Marge 17,5 % 2,5 % 15,3 % 17,9 % 17,1 % 17,8 % 18,5 %
Abschreibungen auf Sachanlagen 0,4 0,3 0,3 0,3 0,7 0,9 1,0
EBITA 5,5 0,3 4,6 7,1 7,7 8,7 9,9
Amortisation immaterielle Vermögensgegenstände 2,0 2,4 3,0 2,8 2,8 3,2 3,2
Goodwill-Abschreibung 0,0 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EBIT 3,4 -2,5 1,5 4,2 4,9 5,5 6,7
Marge 10,3 % -10,4 % 4,8 % 10,3 % 9,9 % 10,2 % 11,4 %
EBIT adj. 3,4 -2,5 1,5 4,2 4,9 5,5 6,7
Zinserträge 0,2 0,1 0,1 0,3 0,2 0,1 0,1
Zinsaufwendungen 0,1 0,2 0,3 0,3 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Finanzergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EBT 3,5 -2,5 1,4 4,2 5,1 5,6 6,8
Marge 10,4 % -10,7 % 4,3 % 10,3 % 10,3 % 10,4 % 11,5 %
Steuern gesamt 1,0 -0,7 0,4 1,2 1,4 1,7 2,0
Jahresüberschuss aus fortgef. Geschäftstätigkeit 2,4 -1,8 1,0 3,1 3,7 3,9 4,7
Ergebnis aus eingest. Geschäftsbereichen (nach St.) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter 2,4 -1,8 1,0 3,1 3,7 3,9 4,7
Minderheitenanteile 0,0 -0,2 0,0 0,0 0,3 0,3 0,3
Nettoergebnis 2,5 -1,7 1,0 3,1 3,4 3,7 4,5
Marge 7,4 % -7,1 % 3,1 % 7,5 % 6,9 % 6,8 % 7,7 %
Aktienanzahl (Durchschnittlich) 5,4 5,1 5,1 5,3 5,8 5,8 5,8
EPS 0,46 -0,33 0,19 0,58 0,59 0,63 0,77
EPS adj. 0,46 -0,33 0,19 0,58 0,59 0,63 0,77
*Adjustiert um:

Guidance: 2013: Guidance wird nach Q1 veröffentlicht

Kennzahlen

2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Betriebliche Aufwendungen / Umsatz 88,1 % 106,6 % 93,3 % 87,0 % 89,0 % 87,2 % 86,1 %
Operating Leverage 3,2 x n.a. n.a. 5,9 x 0,8 x 1,4 x 2,5 x
EBITDA / Interest expenses 41,4 x 3,6 x 16,8 x 29,1 x n.a. n.a. n.a.
Steuerquote (EBT) 29,6 % 27,0 % 27,2 % 28,1 % 28,0 % 30,0 % 30,0 %
Ausschüttungsquote 0,0 % 0,0 % 57,1 % 47,1 % 42,7 % 44,3 % 36,7 %
Umsatz je Mitarbeiter 141.938 104.251 141.402 159.488 176.429 180.000 177.545

Ergebnis je Aktie

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

Bilanz
In EUR Mio. 2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände 6,8 7,2 7,1 6,7 7,4 7,4 6,8
davon übrige imm. VG 1,1 1,3 1,0 0,7 0,8 0,7 0,6
davon Geschäfts- oder Firmenwert 2,7 2,4 2,4 2,4 2,4 2,4 2,4
Sachanlagen 0,8 0,7 0,6 1,1 1,2 1,2 1,2
Finanzanlagen 1,0 1,1 1,9 0,9 0,9 0,9 0,9
Sonstiges langfristiges Vermögen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Anlagevermögen 8,7 9,0 9,6 8,7 9,5 9,4 8,8
Vorräte 2,5 2,2 2,0 3,6 3,3 3,6 3,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5,5 4,1 6,8 8,3 9,1 9,9 10,8
Liquide Mittel 5,6 4,2 6,1 8,5 11,5 12,6 14,3
Sonstiges kurzfristiges Vermögen 1,2 2,0 1,7 1,7 1,7 1,7 1,7
Umlaufvermögen 14,8 12,5 16,7 22,2 25,7 27,8 30,8
Bilanzsumme (Aktiva) 23,4 21,5 26,3 31,0 35,2 37,2 39,6
Passiva
Gezeichnetes Kapital 5,6 5,6 5,6 5,6 5,6 5,6 5,6
Kapitalrücklage 1,7 1,7 1,7 1,7 1,7 1,7 1,7
Gewinnrücklagen 9,5 7,5 8,3 10,6 14,1 17,7 22,2
Sonstige Eigenkapitalkomponenten -1,1 -1,3 -0,8 -0,8 1,6 0,0 -2,3
Buchwert 15,7 13,5 14,9 17,2 23,0 25,1 27,3
Anteile Dritter 0,2 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapital 15,9 13,6 15,0 17,2 23,0 25,1 27,3
Rückstellungen gesamt 1,0 1,3 1,3 1,7 1,7 1,7 1,7
davon Pensions- u. ä. langfr. Rückstellungen 0,6 1,0 1,1 1,0 1,0 1,0 1,0
Finanzverbindlichkeiten (gesamt) 0,0 0,2 1,6 1,8 0,0 0,0 0,0
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 1,0 1,6 1,7 2,9 3,1 3,0 3,2
Sonstige Verbindlichkeiten 5,5 4,9 6,6 7,4 7,4 7,4 7,4
Verbindlichkeiten 7,5 7,9 11,3 13,8 12,2 12,1 12,3
Bilanzsumme (Passiva) 23,4 21,5 26,3 31,0 35,2 37,2 39,6

Kennzahlen

2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Kapitaleffizienz
Operating Assets Turnover 4,3 x 4,4 x 4,1 x 4,0 x 4,7 x 4,6 x 4,6 x
Capital Employed Turnover 3,0 x 2,2 x 2,7 x 3,6 x 4,0 x 4,0 x 4,2 x
ROA 28,5 % -18,6 % 10,3 % 35,1 % 36,0 % 39,1 % 51,0 %
Kapitalverzinsung
ROCE (NOPAT) 23,3 % -16,6 % 10,0 % 26,5 % 29,5 % 29,6 % 33,9 %
ROE 16,7 % -11,5 % 7,0 % 19,1 % 17,0 % 15,3 % 17,1 %
Adj. ROE 16,7 % -11,5 % 7,0 % 19,1 % 17,0 % 15,3 % 17,1 %
Bilanzqualität
Nettoverschuldung -5,0 -3,0 -3,3 -5,8 -10,5 -11,5 -13,3
Nettofinanzverschuldung -5,6 -3,9 -4,5 -6,8 -11,5 -12,6 -14,3
Net Gearing -31,2 % -21,7 % -22,4 % -33,5 % -45,8 % -45,9 % -48,9 %
Net Fin. Debt / EBITDA -95,4 % -654,8 % -92,7 % -91,9 % -136,9 % -130,4 % -132,1 %
Buchwert je Aktie 2,9 2,6 2,9 3,2 4,0 4,3 4,7
Buchwert je Aktie (bereinigt um iAV) 1,7 1,2 1,5 2,0 2,7 3,1 3,5

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

Cash flow
In EUR Mio. 2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 2,4 -1,8 1,0 3,1 3,7 3,9 4,7
Abschreibung Anlagevermögen 0,4 0,3 0,3 0,3 0,7 0,9 1,0
Amortisation Goodwill 0,0 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Amortisation immaterielle Vermögensgegenstände 2,0 2,4 3,0 2,8 2,8 3,2 3,2
Veränderung langfristige Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 1,1 -0,7 0,3 1,1 0,0 0,0 0,0
Cash Flow 6,0 0,5 4,6 7,5 7,2 8,0 8,9
Veränderung Vorräte -0,4 0,3 0,2 -0,8 0,3 -0,3 -0,3
Veränderung Forderungen aus L+L 0,6 1,8 -3,5 -0,2 -0,8 -0,8 -0,9
Veränderung Verb. aus L+L + erh. Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 -0,2 0,2 -0,1 0,2
Veränderung sonstige Working Capital Posten -0,6 -0,9 2,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Veränderung Working Capital (gesamt) -0,5 1,2 -1,2 -1,2 -0,2 -1,2 -1,0
Cash Flow aus operativer Tätigkeit 5,5 1,7 3,4 6,3 7,0 6,8 7,9
Investitionen in iAV -2,6 -2,4 -2,9 -2,4 -3,5 -3,2 -3,2
Investitionen in Sachanlagen -0,5 -0,1 -0,2 -0,7 -0,8 -0,9 -1,0
Zugänge aus Akquisitionen -1,0 -0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzanlageninvestitionen 0,0 0,0 -1,3 0,6 0,0 0,0 0,0
Erlöse aus Anlageabgängen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -4,1 -2,9 -4,4 -2,5 -4,3 -4,1 -4,2
Veränderung Finanzverbindlichkeiten 0,0 0,0 1,2 0,0 -1,8 0,0 0,0
Dividende Vorjahr 0,0 0,0 0,0 -0,6 -1,4 -1,7 -1,9
Erwerb eigener Aktien -0,8 -0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Kapitalmaßnahmen 0,0 0,0 0,5 0,0 3,5 0,0 0,0
Sonstiges 0,0 0,0 0,0 -0,2 0,0 0,0 0,0
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -0,8 -0,3 1,7 -0,8 0,3 -1,7 -1,9
Veränderung liquide Mittel 0,6 -1,4 0,7 3,0 3,0 1,0 1,8
Effekte aus Wechselkursänderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Endbestand liquide Mittel 5,6 4,1 4,9 7,3 10,3 11,3 13,1

Kennzahlen

2008 2009 2010 2011 2012e 2013e 2014e
Kapitalfluss
Free Cash Flow 2,4 -0,9 0,2 3,2 2,7 2,7 3,7
Free Cash Flow / Umsatz 7,1 % -3,7 % 0,7 % 7,8 % 5,4 % 5,1 % 6,4 %
Free Cash Flow Potential 1,6 -1,3 1,3 3,1 2,7 3,8 4,6
Free Cash Flow / Umsatz 7,1 % -3,7 % 0,7 % 7,8 % 5,4 % 5,1 % 6,4 %
Free Cash Flow / Jahresüberschuss 95,4 % 52,3 % 23,0 % 104,4 % 78,7 % 74,6 % 83,2 %
Zinserträge / Avg. Cash 3,6 % 2,0 % 2,1 % 3,5 % 2,0 % 0,8 % 0,7 %
Zinsaufwand / Avg. Debt n.a. 144,3 % 30,7 % 14,8 % 0,0 % n.a. n.a.
Verwaltung von Finanzmitteln
Investitionsquote 9,5 % 11,0 % 10,0 % 7,5 % 8,7 % 7,6 % 7,2 %
Maint. Capex / Umsatz 9,5 % 11,0 % 10,0 % 7,5 % 8,7 % 7,6 % 7,2 %
CAPEX / Abschreibungen 131,3 % 84,7 % 95,1 % 99,2 % 121,4 % 99,6 % 100,1 %
Avg. Working Capital / Umsatz 19,7 % 24,7 % 18,7 % 19,6 % 18,6 % 18,3 % 18,8 %
Forderungen LuL / Verbindlichkeiten LuL 550,6 % 261,3 % 390,0 % 290,4 % 293,5 % 330,0 % 337,5 %
Vorratsumschlag 3,4 x 2,8 x 4,5 x 3,3 x 4,6 x 4,6 x 4,6 x
Receivables collection period (Tage) 60 63 78 74 67 67 67
Payables payment period (Tage) 42 91 70 86 75 66 65
Cash conversion cycle (Tage) 82 60 29 46 20 28 29

Free Cash Flow Generation

Investitionen und Cash Flow in Mio. EUR

Working Capital

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

Quelle: Warburg Research

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