AI assistant
Softing AG — Investor Presentation 2012
Mar 7, 2012
405_rns_2012-03-07_f0b8d8c9-8278-41cd-8842-6cdd3c2045c0.pdf
Investor Presentation
Open in viewerOpens in your device viewer
S ofting
Deutsche Elektronikaktie mit traumhafter Bewertung
Gute Nachrichten: Mit einer Serie von Prognoseanhebungen machte das Unternehmen im vergangenen Jahr von sich reden
Prima Aussichten: Angesichts der für 2012 erwarteten starken operativen Entwicklung dürfte der positive Nachrichtenfluss anhalten
GROSSES Potenzial: Ein Bankanalyst traut der Softing-Aktie einen 30-Prozent-Sprung zu. Wir glauben, dass sogar noch mehr drin ist
| p ositi v e A ussichten | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011e | 2012e | 2013e | |||
| Umsatz1 | 29,0 | 33,4 | 23,7 | 31,7 | 36,9 | 44,2 | 48,5 | |||
| Ebit1,2 | 2,3 | 3,4 | –2,5 | 1,5 | 4,0 | 4,6 | 5,4 | |||
| Jahresergebnis1 | 1,2 | 2,5 | –1,7 | 1,0 | 2,7 | 3,2 | 3,7 | |||
| Ergebnis je Aktie3 | 0,22 | 0,46 | –0,33 | 0,19 | 0,49 | 0,58 | 0,66 | |||
| Dividende/Aktie3 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,11 | 0,20 | 0,25 | 0,30 |
1) in Mio. Euro; 2) Ebit = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 3) in Euro; e = erwartet Quelle: BÖRSE ONLINE, Unternehmensangaben
| Börsendaten | |
|---|---|
| ISIN | DE 000 517800 8 |
| WKN | 517 800 |
| Land | Deutschland |
| Branche | Automation |
| Empfohlener Börsenplatz | Xetra |
| Marktsegment | Prime Standard |
| Börsenkürzel | SYT |
RESEARCHi 8.02.2012 i aktien
Solider Aufwärtstrend
| Das Unternehmen | |
|---|---|
| Internet | www.softing.com |
| Firmensitz | Haar bei München |
| Gründung | 1979 |
| Vorstände | Wolfgang Trier (CEO), |
| Maximilian Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg (CFO) | |
| Anzahl Mitarbeiter | rund 250 |
| Aktiendaten | |
| Aktueller Kurs | 4,75 € |
| Anzahl Aktien | 5,64 Mio. Stück |
| Börsenwert | 26,8 Mio. € |
| Streubesitz | 58,32 % |
| Performance der Aktie | |
| 52-Wochen-Hoch | 5,04 € |
| 52-Wochen-Tief | 2,60 € |
| Kursveränderung seit Jahresbeginn | –0,4 % |
| Kursveränderung 52 Wochen | 35,7 % |
| Volatilität 30 Tage | 32,4 % |
| Volatilität 3 Monate | 36,2 % |
| Bewertungskennzahlen | |
| KGV 2013e | 7,2 |
| KGV 2012e | 8,2 |
| Dividende je Aktie 2011e | 0,20 € |
| Dividendenrendite 2011e | 4,21 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 1,65 |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 0,85 |
| Umsatz pro Mitarbeiter | 126 800 € |
| Eigenkapitalrendite | 6,62 % |
| Eigenkapitalquote | 56,97 % |
| Liquide Mittel | 5,19 Mio. € |
| Liquide Mittel pro Aktie | 0,92 € |
| Finanzkalender | |
| 30. März | Geschäftsbericht 2011 |
| 9. Mai | Hauptversammlung |
| 15. Mai | Zahlen zum 1. Quartal 2012 |
| Einschätzung | Risiko | Kursziel | Stoppkurs | aktueller Kurs | Datum |
|---|---|---|---|---|---|
| kaufen | HOCH | 7,50 € | 3,90 € | 4,75 € | 6. Februar 2012 |
das unabhängige anlegermagazin i www.boerse-online.de
Produkte von Softing: Die Münchner sind auf den Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Geräten, Sensoren und Anlagen spezialisiert
Kleine Kästchen mit großer Wirkung
‣ AKTIE Das Datenkommunikations-Know-how der Münchner Gesellschaft Softing wird in immer mehr Produktionsanlagen namhafter Kunden eingesetzt. Daher sind die Wachstums- und Kursperspektiven hervorragend
E igentlich war Wolfgang Trier 2002 als Sanierer zu Softing gekommen. Der Konzern hatte damals mit einem Verlust vor Zinsen und Steuern von 3,5 Mio. Euro ein enttäuschendes Jahr 2001 hinter sich – die Rezession setzte dem Spezialisten für Automatisierungstechnik und Fahrzeugelektronik zu. "Mein Engagement bei Softing sollte nur ein paar Jahre dauern", sagt der Vorstandschef heute. Doch auch als die Sanierung längst abgeschlossen war, ist Trier geblieben.
Der Manager hat Softing in zwei Geschäftsfeldern positioniert: industrielle Automatisierung und Automobilelektronik. Im Bereich industrielle Automatisierung hat sich die 1979 gegründete Firma als Spezialist für industrielle Datenkommunikation wie Feldbus-Technologie und Industrial Ethernet etabliert. Mit über 30 Jahren Erfahrung beliefert Softing Kunden der Fertigungs- und Prozessautomation mit Kommunikations- und Diagnoseprodukten sowie Dienstleistungen. Über die Softing-Technologie können Fehler in den Datenkommunikationssystemen von Produktionsanlagen aufgespürt werden. Typischerweise kommen die Geräte bei Unternehmen aus der Chemieindustrie und der Öl- und Gasförderung sowie bei Raffinerien zum Einsatz. "Von den Details der Produkte unserer Kunden quer durch die verschiedenen Branchen haben wir im Prinzip keine Ahnung", sagt Trier überspitzt. "Unser Knowhow liegt stattdessen im Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Geräten, Sensoren und Anlagen sowie in Softwarelösungen in automatisierten Abläufen." Zu den Abnehmern von Softing zählen namhafte Konzerne wie ABB, Siemens und Bombardier. In Teilbereichen, wie etwa bei Werkzeugen für das Erkennen von Fehlern in Produktionsanlagen und bei Komponenten für den Austausch von Informationen in Gas- und Ölanlagen, ist Softing weltweit führend.
RESEARCH i8.02.2012 i aktien iS eite 02
Langjährige Kundenbeziehungen
Stolz ist Trier auf ein Projekt mit einem weltweit führenden Konzern aus der Erdölexploration, mit dem eine neue Datensammel- und -verarbeitungseinheit entwickelt wird. "In den nächsten Jahren sind hier insgesamt 6 bis 10 Mio. Euro Umsatz bei guten Margen möglich", sagt Trier. Langjährige Kundenbeziehungen prägen das Softing-Geschäft. "Unsere Abnehmer sind große, solide Konzerne, die bei entsprechendem Kundenutzen meist nicht so preissensitiv sind." Wenn bei einem Kunden ein System erst einmal installiert ist, steht so schnell kein Wechsel an. Meist kommt es zu Folgebestellungen von Komponenten und dem Abschluss von Serviceverträgen. Dadurch ist die Visibilität des Geschäftsmodells hoch.
Die strategischen Vorteile kommen auch in der Sparte Automobilelektronik zum Tragen. Hier konzentriert sich
Aufgrund stetiger Zukäufe hält der Vorstandsvorsitzende von Softing, Wolfgang Trier, inzwischen 26,7 Prozent der Stücke. Knapp 5,5 Prozent hat die Gesellschaft via Aktienrückkaufprogramm vom Markt genommen. Gut 9,5 Prozent der Anteile liegen bei privaten Investoren. Der Rest, 58,3 Prozent, ist breit gestreut.
das unabhängige anlegermagazin i www.boerse-online.de
RESEARCH i8.02.2012 i aktien iS eite 03
Softing auf die Bereiche Diagnose, Kommunikation, Testen und Messtechnik. Zu den Kunden gehören führende Fahrzeughersteller, System- und Steuergerätelieferanten. Mit über 75000 Installationen nimmt die Firma eine führende Stellung im Markt ein. "Die Lösungen von Softing kommen nicht in den Fahrzeugen selbst zum Einsatz", erklärt Analyst Andreas Wolf von Warburg Research. "Sondern sie ermöglichen es Ingenieuren und Werkstätten, die Elektronik von Pkw und Lkw in der Entwicklungsphase, der Produktion oder bei der Reparatur zu testen und Fehler durch Auswertung von Daten zu erkennen."
"Angesichts der für 2012 erwarteten positiven operativen Entwicklung sollte der positive Newsflow anhalten"
A ndreas W olf, A nalyst W arburg R esearch
Durch die Übernahme von Samtec hat sich Softing bei Diagnose- und Kommunikationslösungen verstärkt. Der langjährige Kooperationspartner soll 2012 bereits mehr als 5 Mio. Euro zu den Erlösen beitragen. Auch wenn der Zukauf aufgrund von Integrationskosten zunächst noch keinen Beitrag zum operativen Ergebnis leisten wird, ist der Schritt positiv zu werten. Denn dadurch hat sich ein Zugang zu neuen Kunden sowie durch den Standort Stuttgart zur Automobilhochburg Baden-Württemberg eröffnet. Potenzial birgt auch das neue Geschäftsfeld Messtechnik. Nach geschätzt 0,3Mio. Euro 2011 sind 2012 schon 3 Mio. Euro drin. "Mittel- bis langfristig birgt die Messtechnik das Potenzial zweistelliger Millionenerlöse und dürfte damit eine wichtige Wachstumsquelle darstellen", sagt Wolf.
Auch in den Zahlen zeigt sich immer mehr, dass der langjährige Prozess des Konzernumbaus Früchte trägt: In den ersten neun Monaten 2011 ist der Umsatz um 26 Prozent auf knapp 27,6 Mio. Euro gestiegen. Gleichzeitig hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit gut 2,8 Mio. Euro glatt vervierfacht. Stellte der Konzern Mitte November für das Gesamtjahr noch ein Ebit von mehr als 3,7 Mio. Euro in Aussicht, erwies sich diese Prognose wenige Wochen später schon wieder als Makulatur. Nun sollen es circa 4 Mio. Euro werden. "Unsere beiden Segmente Automobilelektronik und industrielle Automatisierung haben sich besser entwickelt als erwartet – mit entsprechend positiven Folgen für Umsatz und Ergebnis", sagt Trier (siehe Interview Seite 5). Schon heute zeichnet sich ab, dass die Aktionäre in Form einer Dividende von schätzungsweise 0,20 Euro je Aktie am Erfolg beteiligt werden sollen. Daraus resultiert eine Rendite von mehr als vier Prozent.
Sicherheit dank hohem Auftragsbestand
Rückenwind gibt dem Vorstandschef der hohe Auftragsbestand von rund 40 Mio. Euro: "Damit ist der für 2012 geplante Umsatz so gut wie gesichert", sagt der Firmenlenker. Zu einer konkreten Prognose wollte sich Trier zwar noch nicht durchringen. Doch Analyst Wolf geht in seinen Prognosen von 45 Mio. Euro aus: "Angesichts der auch für 2012 erwarteten guten operativen Entwicklung sollte der positive Newsflow anhalten." Der Warburg-Experte hat sein Kursziel jüngst auf 6,10 Euro angehoben. Doch angesichts der äußerst niedrigen Bewertung des Titels muss selbst da noch nicht Schluss sein. Schließlich notiert das Papier aktuell nur mit dem gut Siebenfachen des für 2013 geschätzten Gewinns je Aktie.
Angesichts der niedrigen Bewertung und der glänzenden Perspektiven verwundert es nicht, dass Vorstandschef und Großaktionär Wolfgang Trier bei Softing geblieben ist. Aus "ein paar Jahren" werden im April 2012 schon zehn. "Ich kann mir heute keinen interessanteren Job mehr vorstellen. Softing ist besser aufgestellt als je zuvor."
CHRISTIAN SCHEID schreibt seit mehr als 13 Jahren für BÖRSE ONLINE über deutsche und internationale Aktien. [email protected]
B oerse-online.de
Abonnenten von BÖRSE ONLINE haben freien Zugang zu unserer Excel-Datenbank BO DATA INTERACTIVE. Testen Sie dieses einmalige Tool! www.boerse-online.de/estudies
Fünf-Euro-Marke ist entscheidende Hürde
das unabhängige anlegermagazin i www.boerse-online.de
Für einen Nebenwert ist die Liquidität in der Softing-Aktie ordentlich: In den vergangenen zwölf Monaten gingen im Computersystem Xetra im Schnitt fast 17 000 Anteilscheine pro Handelstag um. Blickt man nur auf die vergangenen 30 Handelstage, waren es sogar mehr als 20 000 Papiere. Selbst die Verkäufe eines größeren Aktionärs, der zuletzt noch etwas mehr als fünf Prozent an Softing besaß und seinen Anteil Informationen aus Finanzkreisen zufolge im November und Dezember vergangenen Jahres komplett abgebaut hat, überstand der Aktienkurs ohne größeren Schaden.
Im Gegenteil: Im Kurzfristchart ist gut zu erkennen, dass die Aktie Mitte Dezember – just als der Verkäufer seine Transaktion
Nach einer kurzen Konsolidierung explodierte der Titel regelrecht und schoss bis fast zur 5-Euro-Marke nach oben – ein zu schneller Anstieg in zu kurzer Zeit, den die Aktie mit einem ebenso heftigen Fall auf das Ausgangsniveau um 3,50 Euro bezahlen musste. Die anschließende Aufwärtsbewegung fand in einem gemäßigteren Tempo statt, war damit also "gesünder". Aufgrund der zunehmenden Umsatzdynamik stehen die Chancen gut, dass der Titel in den kommenden Wochen den Widerstandsbereich durchbrechen kann. Als wichtige Unterstützungen dienen der kurzfristige Aufwärtstrend bei rund 4,50 Euro und die 200-Tage-Durchschnittslinie, die derzeit bei etwa 4,20 Euro verläuft. CS
RESEARCH i8.02.2012 i aktien iS eite 04
abgeschlossen hatte – mit viel Schwung einen neuen Anlauf auf die Marke von 5,00 Euro gestartet hat (siehe Chart rechts). An dieser Hürde war der Titel im Frühjahr 2011 schon einmal gescheitert. Dadurch hat sich dieser Bereich zu einem hartnäckigen Widerstand entwickelt. Wird dieser überwunden, ist der Weg nach oben frei. Um neue Hürden zu finden, muss man bis ins Jahr 2001 zurückblicken. Damals litt der Aktienkurs jedoch unter den Verzerrungen der geplatzten Neuen-Markt-Blase, wodurch kaum verlässliche Aussagen über markante Marken möglich sind.
Den Grundstein für den jüngsten Aufwärtstrend legte der Titel bereits 2009: Damals hat die Notiz zunächst den langfristigen Abwärtstrend verlassen. Anschließend wurde über eine Periode von eineinhalb Jahren hinweg in einer relativ engen Spanne von rund 1,90 bis 2,50Euro ein Boden ausgebildet. Im Herbst 2010 generierte der Titel mit dem Durchstoßen der oberen Begrenzung ein wichtiges Kaufsignal.
Kurszielanhebungen sind programmiert
das unabhängige anlegermagazin i www.boerse-online.de
Mit einem Plus von 45 Prozent gehörte die Softing-Aktie im vergangenen Jahr nicht nur zu den besten Nebenwerten, sondern zu den renditeträchtigsten Aktien hierzulande überhaupt. Zum Vergleich: Die wichtigsten deutschen Aktienindizes verloren zwischen 12,1 Prozent (MDAX) und 19,5 Prozent (TecDAX). Angesichts der starken Performance des Titels verwundert es, dass bislang nicht mehr Analysten auf den Small Cap aufmerksam geworden sind. Zurzeit hat sich mit Andreas Wolf von Warburg Research erst ein Bankhaus mit der ausführlichen Analyse des Softwarespezialisten für Automatisierungstechnik und Fahrzeugelektronik befasst.
Über weite Strecken des Jahres 2011 lieferten sich der Aktienkurs und der Analyst ein Wettrennen: Zu einer ersten Anhebung des Kursziels von 4,20 auf 4,60 Euro kam es, als Softing Mitte März eine Zusammenarbeit mit Kontron, dem weltweit größten Hersteller von Embedded Computern, bekannt gab. "Dadurch wurde Softings technologische Expertise im Bereich der industriellen Kommunikationslösungen unter Beweis gestellt", sagte Wolf damals. Anfang April legte der Analyst auf 4,80 Euro nach, als Softing mit der Vorlage der Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 die Erwartungen übertroffen hatte. Allerdings dauerte es anschließend nur vier Wochen, ehe die Aktie dieses Kursziel erreicht hatte. Insofern kam Wolf nicht umhin, die neue Zielmarke auf 5,50 Euro zu setzen, zumal Softing mit den Zahlen zum ersten Quartal 2011 erneut klar besser abgeschnitten hatte als gedacht.
Damit nicht genug: "Das Kursziel wird auf 5,90 Euro erhöht", urteilte Wolf Mitte November, als der Konzern kurz davor über das stärkste Quartal des Jahres berichtet hatte. Den vorerst letzten Coup landete Softing mit der Anhebung der 2011er-Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von mehr als 3,7 Mio. Euro auf circa 4 Mio. Euro. Seitdem lautet das neue Kursziel des Analysten 6,10 Euro: "Mit knapp 30 Prozent bleibt das Kurspotenzial attraktiv und die Aktie vor dem Hintergrund des fortgesetzt guten Newsflows ein Kauf", sagt Wolf. Wegen des erwarteten starken Wachstums sind für 2012 weitere Kurszielanhebungen programmiert. CS
4 F ragen an W olfgang T rier
"Mehr liefern als versprechen"
RESEARCH i8.02.2012 i aktien iS eite 05
Sie haben im Dezember 2011 erneut die Prognose erhöht. Was hat Sie dazu veranlasst?
Unsere beiden Segmente Automobilelektronik und industrielle Automatisierung haben sich besser entwickelt als erwartet – mit entsprechend positiven Folgen für Umsatz und Ergebnis. Der Wachstumstrend hat auch nach Ende 2011 angehalten. Durch unsere zahlreichen langfristigen Kundenbeziehungen verfügen wir über eine hohe Visibilität in Bezug auf das weitere Wachstum.
Wolfgang Trier kam 2002 als Sanierer zu Softing. Nun kann sich der CEO keinen interessanteren Job mehr vorstellen
Für 2012 sagen Sie "deutlich steigende Umsätze und Erträge" voraus. Geht das konkreter? Analysten rechnen schon mit Erlösen von 45 Mio. Euro und einem Ebit von 4,7 Mio. Euro …
Zu den genauen Analystenzahlen möchte ich mich jetzt noch nicht äußern, aber ich würde solche Dimensionen auch nicht ausschließen. Mit mehr als 25 Prozent Umsatzwachstum 2011 liegt die Latte für ein weiteres Jahr mit zweistelligem Wachstum schon hoch. Auch ist eine zweistellige Ebit-Marge in unserem Geschäft ein sehr guter Wert, den man erst einmal halten muss. Unser Motto lautet "Mehr liefern als versprechen." Eine erste Prognose wird es mit dem Geschäftsbericht am 30. März geben.
In der Vergangenheit haben Sie sich immer wieder Softing-Aktien ins Depot gelegt. Bleiben Sie auf der Käuferseite?
Wenn sich Gelegenheiten bieten, auf alle Fälle. Ich traue dem Kurs noch einiges zu: Softing ist in blendender Verfassung, aus heutiger Sicht werden Gewinne und Dividenden weiter steigen. Sie nähern sich allmählich der 30-Prozent-Schwelle, bei der ein Übernahmeangebot an die freien Aktionäre fällig wäre …
Ein Überschreiten halte ich derzeit für unwahrscheinlich. Es ist eine Sperrminorität erreicht. Damit kann sich das Unternehmen auf die operative Realisierung des Wachstums konzentrieren, ohne sich mit Politik im Aktionärskreis befassen zu müssen – ein nicht zu unterschätzender strategischer Vorteil. CS
Impressum
Chefredaktion: Stefanie Burgmaier (verantw. für den redaktionellen Inhalt); Gereon Kruse (Stv.) Textredaktion: Christian Scheid Bildredaktion: Christian Kollrich Gestaltung: Merle Schröder Infografik: Team der G+J Wirtschaftsmedien CvD: Dr. Hiltrud Bontrup
Verlagsgeschäftsführerin: Ingrid M. Haas Anfragen bitte nur schriftlich per Post, Fax oder E-Mail an: [email protected] BÖRSE ONLINE ist Pflichtblatt der Börsen Frankfurt, Düsseldorf, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Hannover.
Anbieterkennung
Die Website www.boerseonline.de wird betrieben von der Gruner + Jahr AG & Co. KG Redaktionell erstellt wird das Angebot durch die G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG Am Baumwall 11 · 20459 Hamburg · E-Mail: kontakt@ boerse-online.de · Amtsgericht Hamburg HRA 92810
Haftung
Den Artikeln, Empfehlungen und Tabellen liegen Infor mationen zugrunde, die die Redaktion für verlässlich hält. Eine Gewähr für die Richtigkeit wird nicht übernommen. Dieses Angebot stellt keine Anlageberatung dar; darin enthaltene Informationen, Empfehlungen und
Schlussfolgerungen können eine professionelle Beratung nicht ersetzen.
Copyright © 2012 für alle Beiträge bei G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten. Die auf § 49 UrhG gestützte Übernahme von Artikeln in
gewerbliche Pressespiegel bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG; Entsprechendes gilt für Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste und Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-Rom, DVD-Rom etc.