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Softing AG — Investor Presentation 2007
Sep 3, 2007
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Investor Presentation
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Nr. 101 | Montag, 3. September 2007
Daimler-Aktie ist jetzt wieder everybody´s darling
Begeistert sind die Anleger vom lange als größte Baustelle der Welt verschrienen und nunmehr abgespeckten Daimler-Konzern. Die Ankündigung eines 7,5 Mrd. Euro schweren Aktienrückkaufprogramms machte die Hj.-Zahlen nahezu uninteressant. Auch wenn die Umsetzung dieses bereits in der HV am 4. April beschlossenen Vorgehens nicht überrascht und andere Erwartungen (Sonderausschüttung) am Parkett kursieren: Die Aktie haussierte, denn dieser Schritt unterstreicht die wiedergewonnene Finanzkraft.
Die Verteuerung in den vergangenen Handelstagen macht den Anteilsschein (64 Euro; DE000710000) aber nicht uninteressant. Fundamental stimmt die Bewertung, einzig der hohe Anteil bullisher Analysten mahnt uns: Von 29 Beobachtern votieren 18 mit Strong Buy, 8 mit Buy. Dennoch: Wir halten den Wert langfristig für ein Basisinvestment. Das von uns gesetzte Kauflimit bei 60 Euro (PB v. 16.5.) erwies sich während der Marktunruhen im August abermals als probat und griff. Neuleser, die jetzt einen Einstieg suchen, sollten versuchen, gestaffelt bei 64 und 62 Euro Positionen aufzubauen. Alle Bestände sollten mit einem (neuen) Stopp bei 52 Euro gesichert werden.
Mutige Pharma-Manager
Mehr Kooperationen, Fusionen und Übernahmen prophezeiten Marktauguren zu Beginn des Jahres der Pharmabranche. Im Fokus stehen dabei Unternehmen, die eine starke Produktpipeline oder innovative Ansätze bieten. Kein Wunder, muss Big Pharma doch mit auslaufenden Patenten, Kostendruck von Seiten der Gesundheitsbehörden und neuen Angreifern aus der Biotechbranche kämpfen. Die anhaltende Marktkorrektur dürfte dem einen oder anderen Pharma-Boss günstige Kaufchancen eröffnen. So notieren fast alle deutschen Biotechs deutlich günstiger als Ende 2006, verstärkt durch die Ereignisse bei GPC.
Morphosys war uns nach den Hj.-Zahlen zu teuer (PB v. 1.8.), das Umfeld zu labil. Inzwischen steht die Aktie (37 Euro; DE0006632003) rd. 10% niedriger. Die Preise, die für andere Antikörper-Spezialisten wie CAT oder Tanox 2006 bezahlt wurden, liegen deutlich über dem Börsenwert (275 Mio. Euro) der Martinsrieder. Zudem ist die Kasse mit 100 Mio. Euro gut gefüllt, die Aktionärsstruktur (AstraZeneca 6% und Novartis 7%) überschaubar. Große Vermögen werden in Krisenzeiten gemacht. Daran sollten weitsichtige Pharma-Manager denken, wenn Sie den Unternehmenswert durch Käufe steigern wollen. Greifen Sie vorher zu: Jetzt und bei 35 (Stopp 29) Euro kaufen.
Highlights heute
| Biogas-Aktien im Blickpunkt | S. 2 |
|---|---|
| Francotyp-Postalia auf dem Prüfstand | S. 3 |
| Mühlbauer nun wieder günstig | S. 3 |
| Softing gelingt die Wende in beiden Sparten | S. 4 |
Unsere Meinung
Die Erholung an den Aktienmärkten und das (vorläufige) Ausbleiben weiterer großer Schieflagen in Fonds und Bankbilanzen lässt viele Beteiligte aufatmen: Anleger, Vorstände und auch die arg in Kritik geratenen Ratingagenturen, die das Risikoprofil beispielsweise von Asset Backed Securities (ABS) viel zu positiv eingeordnet haben. ▲
Doch Normalität sieht anders aus. Es ist durchaus anzunehmen, dass immer noch unzählige derivative Papiere in institutionellen Depots liegen, deren Funktionsweise nicht einmal die zuständigen Fondsmanager genau durchblicken. Die Einstellung "Ich verstehe das Instrument nicht, aber es wird schon nicht so schlimm sein, denn sie sind ja mit 'A' gerated" ist übrigens beileibe kein Phänomen, das im Jahr 2007 erstmalig aufgetreten ist. ▲
Wer etwa in Frank Partnoys Wallstreet-Klassiker "F.I.A.S.C.O." blättert, der entdeckt in den Krisen Anfang der 90er Jahre erstaunliche Parallelen. So führt der frühere Morgan Stanley-Mann im Zusammenhang mit der "Tequila-Krise" aus, dass der Boom der damaligen "PLUS Notes" ("mexikanische, pesogestützte, inflationsabhängige Derivate") erst durch die Höherstufung auf "AA-" ausgelöst wurde und sie bei allen großen Fonds populär machte. Etliche Anleger dürften die Papiere bis zum Zusammenbruch 1994 nicht verstanden haben. ▲
Das galt wohl auch für den Milliarden schweren Verlust im kalifornischen Orange County im selben Jahr. Kommunale Kämmerer hantierten mit gigantischen Beträgen in komplexen derivativen Papieren. Wie bei IKB und SachsenLB zahlt(e) der Steuerzahler die Zeche. Es ist tragisch und faszinierend zugleich, dass sich an Kapitalmärkten (fast) alles irgendwann einmal wiederholt. ▲
HERZLICHST IHR PLATOW BÖRSENTEAM
A nal y sen · ‑ E X K L U S I V - N E W S · M A R K T T R E N D S
Bei den Biogaswerten wurde reichlich Luft abgelassen
So grausam kann Börse sein: Der führende börsennotierte Branchenvertreter, Envitec Biogas, berichtete am Mittwoch über ein erstes Semester mit gigantischen Wachstumsraten (Umsatz + 92% auf 66 Mio. Euro) und unverändert starken Gewinnmargen (17% auf EBIT-Basis). Die Börse reagierte mit panikartigen Verkäufen. Die Kursverluste von über 20% alleine am Mittwoch sind umso bemerkenswerter, als der Titel bereits seit Wochen massiv verkauft wurde.
Dennoch ist das Verhalten der Anleger nicht falsch oder gar irrational, sondern basiert auf zwei wesentlichen Fakten: 1. Envitec enttäuschte beim Ausblick.
| Unternehmen | ISIN | Kurs | Votum | |
|---|---|---|---|---|
| BKN | DE000A0LD4M4 | 12,33 Euro | Kaufen | |
| Envitec | DE000A0MVLS8 | 27,39 Euro | Akkumulieren | |
| Schmack | DE000SBGS111 | 20,15 Euro | Abwarten |
Die nun für das Gesamtjahr genannten 160 Mio. Euro Umsatz und 27,5 Mio. Euro EBIT lagen leicht unter den Schätzungen mancher Analysten. 2. Die zugegebenermaßen leichte Abweichung traf auf eine vollkommen überzogene Börsenbewertung, was dann schnell zu heftigen Ausschlägen führte. Auch eine kleine Nadel kann einen riesigen Ballon platzen lassen. Dass bei Envitec bereits zum IPO eine Bubble entstand, steht für uns außer Frage. Wie Sie wissen, rieten wir Ihnen angesichts des vollkommen überteuerten Preises von einer Zeichnung des Titels ab (PB v. 4.7.). Der Anteilsschein (27,39; DE000A0MVLS8) hat sich seither glatt halbiert. Spekulative Anleger steigen jetzt und bei 25 (Stopp 22) Euro antizyklisch ein.
Gut gefällt uns unverändert die auch im DB Platinum III enthaltene Biokraftstoff Nord. Die Aktie (12,33 Euro; DE000A0LD4M4) ist gemessen an den Perspektiven günstig bewertet, und die doppelte Ausrichtung auf Biodiesel und Biogas gibt der Holding Flexibilität. Auf der Biogas-Seite gefällt uns das "garantierte" EBIT (PB v. 7.5.). Die momentan laufende Kapitalerhöhung wird die Finanzkraft der Gesellschaft weiter stärken. Wir votieren weiterhin mit Kauf. Neuund Altleser sollten Positionen allerdings mit einem (neuen) Stopp bei 9,90 Euro absichern.
Abwarten sollten Sie bei Schmack. Hier war die Enttäuschung des Kapitalmarkts über das Zahlenwerk zu Recht sehr groß, der Verkaufsdruck ist ungebrochen. Nicht in das fallende Messer greifen!
Smartrac mit Übernahme
Mit einer zum Wochenschluss bekannt gegebenen Akquisition stärkt der niederländische Technologiekonzern Smartrac seine Präsenz in den USA.
micro cap Dispoliste + micro cap dispoliste + micro cap dispoliste
Bei der Aktie von Norcom sorgte die Marktkorrektur vor gut zwei Wochen dafür, dass unser Abstauber bei 2 Euro aufgegangen ist. In dieser Phase fielen aber auch viele Werte der Micro Cap Dispoliste durch die Stopps, Konkret wurden SMT Scharf, Cancom, Reinecke + Pohl Sun Energy, Update Software, Höft & Wessel, Schaltbau, Group Technologies, CFI Fairpay, Sino, Nanofocus, Burgbad, Blue Cap, Brain Force, Pixelpark und Yok ausgestoppt.
| Name | ISIN | Erst empfehlung |
Jüngstes Update |
Kauf kurs |
Akt. Kurs |
Gewinn/ Verlust |
Börsen wert |
Aktuelles Votum Stopp |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Softing | DE0005178008 | 24.05.2006 | 03.09.2007 | 2,55 | 3,65 | 43,1% | 21 | Kaufen bis 3 Euro 2,50 |
|
| Norcom | DE0005250302 | 02.07.2007 | 03.09.2007 | 2,00 | 2,00 | 0,0% | 21 | Kaufen bis 2 Euro 1,70 |
|
| AAP Implatate | DE0005066609 | 10.01.2007 | 29.08.2007 | 2,40 | 2,52 | 5,0% | 43 | Halten | 2,30 |
| Dt. Grundstücksa. | DE0005533400 | 19.07.2006 | 29.08.2007 | 16,38 | 21,10 | 28,8% | 34 | Nachkauf bei 19 Euro | 16,00 |
| Equity Story | DE0005494165 | 04.04.2007 | 27.08.2007 | 16,70 | 23,40 | 40,1% | 28 | Halten | 18,00 |
| Heiler | DE0005429906 | 30.04.2007 | 22.08.2007 | 2,18 | 2,12 | -2,8% | 25 | Kaufen | 1,75 |
| CeoTronics | DE0005407407 | 15.05.2006 | 20.08.2007 | 6,00 | 10,25 | 70,8% | 23 | Restbestand halten | 9,20 |
| Tecon | DE0005941546 | 20.08.2007 | 20.08.2007 | 5,40 | 5,75 | 6,5% | 21 | Kaufen | 4,35 |
| Analytik Jena | DE0005213508 | 06.06.2006 | 13.08.2007 | 6,50 | 6,45 | -0,8% | 31 | Halten | 5,20 |
| Data Modul | DE0005498901 | 11.09.2006 | 13.08.2007 | 8,85 | 18,06 | 104,1% | 58 | Halten | 14,00 |
| Mox Telecom | DE0006605801 | 25.06.2007 | 13.08.2007 | 8,60 | 8,87 | 3,1% | 23 | Kaufen bis 8,60 Euro | 6,70 |
| Alphaform | DE0005487953 | 01.08.2005 | 01.08.2007 | 2,39 | 3,93 | 64,4% | 21 | Kaufen bis 4 Euro | 3,20 |
| Graphit Kropfm. | DE0005896005 | 18.07./2007 | 18.07.2007 | 15,33 | 15,80 | 3,1% | 46 | Kaufen bis 15 Euro | 12,00 |
| Cor Insurance | DE0005083208 | 29.01.2007 | 11.07.2007 | 3,70 | 3,82 | 3,2% | 49 | Kaufen bis 4 Euro | 3,30 |
| 3U Telecom | DE0005167902 | 09.07.2007 | 09.07.2007 | 0,96 | 0,95 | -1,0% | 45 | Kaufen bis 1 Euro | 0,78 |
| C. Bechstein | DE0005198006 | 11.07.2005 | 09.07.2007 | 7,20 | 7,85 | 9,0% | 15 | Kaufen bis 9,30 Euro | 7,30 |
| Ludwig Beck | DE0005199905 | 22.05.2006 | 09.07.2007 | 8,05 | 12,76 | 58,5% | 43 | Kaufen bei 12,30 Euro | 9,90 |
| Jetter | DE0006264005 | 23.06.2004 | 25.06.2007 | 5,50 | 14,30 | 160,0% | 46 | Kaufen bei 14 Euro | 11,50 |
| Kurse in Euro, Börsenwert in Mio. Euro, Performance seit Erstempfehlung (Nachkäufe nicht berücksichtigt) |
Smartrac übernimmt die wesentlichen Vermögensgegenstände des Geschäftsbereichs HE RFID von HEI und integriert diese in seine US-Tochter.
Die Börse nahm das Geschäft positiv auf. Überhaupt ist das Unternehmen, das beim 1. Anlauf aufs Parkett kläglich scheiterte (PB v. 22.3.06) und dessen Aktie nach Aufnahme des Listings vor rd. einem Jahr einige Zeit vor sich hin dümpelte, mittlerweile beliebt. Getrieben wird die Rally durch guten Newsflow: So wuchs im 1. Hj. der Umsatz um 81% auf 40,7 Mio. Euro, der Gewinn um 177% auf 9,2 Mio. Euro.
Smartrac ist ambivalent zu bewerten. Zwar ist der Wert (28,20 Euro; NL0000186633) fundamental eher teuer, es gefällt aber die Markttechnik, speziell die relative Stärke und die Geschäftsdynamik. Vor diesem Hintergrund setzen tradingorientierte Anleger mit Stopp 25 Euro auf eine Fortsetzung der Rally.
Der Brennstoffzellenspezialist Heliocentris dürfte Ende September über ein deutliches Wachstum im 1. Halbjahr berichten. Das Ergebnis erwarten wir weiter negativ. Bei der marktengen Aktie (4,51 Euro; DE000A0HMWH7) war unsere Zurückhaltung (PB v. 26.2.) korrekt, doch nun könnte der Chart einen Boden ausbilden. Unter 4,40 Euro können spekulative Anleger mit engem Stopp 3,80 Euro eine kleine Position aufbauen.
Francotyp-Postalia – Aktie steht vor Bodenbildung
Mit dem Verkauf der Francotyp-Postalia an Quadriga hat sich die Röchling-Gruppe im letzten Jahr von einer großen Belastung getrennt und gleichzeitig die Finanzkraft gestärkt", schrieben wir im Platow Brief vom 19.06.06. Ein gutes Jahr später dürften die neuen Aktionäre "not amused" sein über die Entwicklung des Unternehmens, das Ende 2006 vom Finanzinvestor über die Börse weiterverkauft wurde. Seit Emission (Ausgabepreis 19 Euro) hat die Aktie rd. 40% an Wert verloren. In der damaligen Verfas-
sung hätte Francotyp-Postalia heutzutage keine Chance auf einen erfolgreichen Börsengang.
Am Donnerstag legte das Unternehmen die Halbjahreszahlen vor: Der Umsatz erhöhte sich um 5,1% auf 75,1 Mio. Euro, das EBITDA fiel bereinigt auf 15,8 Mio. Euro, die EBIT-Marge lag bei mageren 3%. Trotz des Gewinns von Marktanteilen in den USA belastete der schwache Greenback die Ergebniskennzahlen des Unternehmens. Zudem sieht die Bilanz dank der aufgebürdeten Schuldenlast weiter schwach aus: Die Eigenkapitalquote liegt knapp unter 30%, immerhin konnten die Finanzverbindlichkeiten auf 56 Mio. (-12 Mio. ggü. 31.12.06) Euro reduziert werden. Das Management um Vorstandschef Hartmut Neumann steht aber erst am Anfang des Weges.
Auf dem aktuellen Kursniveau ist der Anteilsschein wieder interessant. Das Q2 lief bereits deutlich besser als das erste Quartal. Das Ende des Briefmonopols rückt immer näher und dürfte die Nachfrage nach den Frankier- und Kuvertiermaschinen ankurbeln. Der Ausblick des in Birkenwerder ansässigen Unternehmens deutet auf moderates Wachstum (+5% auf 150 Mio. Euro Umsatz bei stabiler EBITDA-Marge) hin. Die Bewertung der einst völlig überteuerten Francotyp-Postalia dürfte nun mit einem KUV von knapp über 1 und der erwarteten Rückkehr in die Gewinnzone akzeptabel sein. Der Titel (10,99 Euro; DE000FPH9000) probt zurzeit eine Bodenbildung. Risikobewusste Investoren greifen aber erst bei Kursen um 10,50 Euro zu und sichern sich eng mit Stopp bei 9,50 Euro ab.
Mühlbauer – Zu günstig
Nur wenig Positives konnten wir Ihnen zum Halbjahr von der Mühlbauer Holding berichten. Die EBIT-Marge fiel mit knapp 13% deutlich unter das von Gründer und CEO Josef Mühlbauer selbst verkündete Ziel von 15%. Zudem brach im zweiten Quartal nach einem schwachen Auftragseingang im Q1 der Umsatz von über 40 Mio. auf 30,7 Mio. Euro ein.
Wir rieten Ihnen damals richtigerweise von einem Wiedereinstieg in den Titel ab (PB v. 6.8.). Inzwischen hat die Aktie des Spezialmaschinenbauers rd. ein Fünftel an Wert eingebüßt, das Unternehmen sendet nun aber wieder positive Signale. Im Telefonat mit Platow kündigte Finanzvorstand Hubert Forster ein "deutlich besseres drittes Quartal" an, die Kosten habe Mühlbauer weiter fest im Griff und die verschobenen Projekte aus dem 1. Halbjahr würden zu einer Besserung führen. Der im zweiten Quartal wieder leicht gestiegene Auftragseingang dürfte sich auf die Zahlen der Süddeutschen positiv auswirken.
Wir schätzen, dass das Nettoergebnis im zweiten Halbjahr die ersten sechs Monate übersteigen wird und somit im klaren zweistelligen Millionenbereich landen wird. Mühlbauer (22,09 Euro; DE0006627201) wird mit einem 07er KGV von 12 bewertet. Auf diesem Niveau sollten langfristig orientierte Anleger wieder eine erste Position bei dem Dividendentitel (über 4,5% Dividendenrendite) aufbauen und ggf. bei Rückschlägen auf 20 (Stopp 16) Euro nachlegen.
Softing – Trier hält Wort
Darunter geht nichts", hatte Wolfgang Trier vollmundig bzgl. der Jahresziele von Softing ggü. Platow versprochen (PB v. 18.7.). Der sonst eher bescheidene Vorstandschef hielt bisher Wort. Nach oben scheint aber noch einiges bei dem Spezialisten für Automatisierungs- und Fahrzeugsoftware möglich zu sein. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz der Süddeutschen um rund ein Viertel auf 13,6 Mio. Euro, beim Überschuss gelang nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum nun ein Gewinn von 0,7 Mio. Euro, die prophezeite "Trendumkehr" scheint geglückt.
Erfreulich ist besonders, dass der Bereich Automotive Electronics nicht nur die Erlöse um rd. 32% (Umsatzanteil rd. 48%) steigern konnte, sondern auch wieder den Weg in die Gewinnzone gefunden hat. Ordentlich ist aber auch das Wachstum im leicht größeren Segment Industrial Automation (+18%).
Die guten Zahlen werden durch den um 20% auf
14,4 Mio.. Euro gestiegenen Auftragseingang untermauert. Entsprechend hob das in Haar bei München ansässige Unternehmen die 07er-Guidance an: Nun sollen es beim Umsatz 26 Mio. Euro und beim Gewinn vor Zinsen und Steuern 2 Mio. Euro werden.
Damit wird Softing für 2007 mit dem zehnfachen EBIT und einem (konservativ gerechneten) KGV von 14 bewertet. Platow-Leser liegen bei dem Titel (3,65 Euro; DE0005178008) mit steuerfreien 43% vorne (PB v. 24.5.06). Seit unserer jüngsten Empfehlung konnten Sie binnen 7 Wochen ein Plus von 22% einfahren (PB v. 18.7.). Altleser bleiben weiter dabei und sichern mit neuem Stopp bei 2,60 Euro. Neuleser warten vorerst eine Beruhigung ab. Uns ist der Titel nach der Prognoseanhebung etwas zu schnell hochgelaufen.
Nur knapp wurden Sie zuletzt bei der Aktie von TAG Tegernsee (PB v. 21.5.) ausgestoppt. Im 1. Halbjahr legte der Gewinn der Hamburger um nahezu das sechsfache auf 6,5 Mio. Euro zu, der Umsatz schrumpfte hingegen erwartungsgemäß auf 34,3 Mio. Euro. TAG will weniger Objekte verkaufen und dafür den Bestand aufstocken. Allerdings dürfte sich der geplante Reit verschieben, da es die Marktlage lt. CEO Andreas Ibel momentan nicht zulässt. Trotz einer auf den ersten Blick positiven Reaktion der Börse sollten Sie bei dem Titel (8,70 Euro; DE0008303504) noch abstinent bleiben.
Platow Depot + + Platow Depot + + Platow Depot + + Platow Depot
Von der guten Stimmung am Freitag profitiert auch unser Depot, die hohe Cash-Quote behalten wir dennoch bei. Ankündigungen von Staatshilfen für Kreditnehmer seitens der Bush-Administration suggerieren Sicherheit, mehr nicht !
| Stück | ISIN | Wertpapier | Kauf datum |
Kauf preis |
Akt. Kurs |
Gesamt wert |
Perfor mance |
Stopp (SK Xetra) |
Aktuelles Votum |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3 700 | DE0005878003 | Gildemeister | 29.06.05 | 5,15 | 17,10 | 63.270,00 | 232,0 % | 13,00 | Halten |
| 4 500 | DE0006053952 | Kontron | 02.09.05 | 6,13 | 15,22 | 68.490,00 | 148,3 % | 12,50 | Halten |
| 1 700 | DE0005408884 | Leoni | 30.05.06 | 28,08 | 37,99 | 64.583,00 | 35,3 % | 31,00 | Kaufen bis 36 Euro |
| 1 000 | DE0006916604 | Pfeiffer Vacuum | 02.06.06 | 46,70 | 67,25 | 67.250,00 | 44,0 % | 55,00 | Kaufen |
| 3 700 | DE0005336804 | D+S Europe | 13.09.06 | 5,45 | 14,01 | 51.837,00 | 157,1 % | 11,00 | Halten |
| 2 000 | DE0007446007 | Takkt | 05.10.06 | 11,25 | 12,70 | 25.400,00 | 12,9 % | 11,50 | Kaufen bei 13 Euro |
| 400 | DE0007236101 | Siemens | 13.11.06 | 73,06 | 91,19 | 36.476,00 | 24,8 % | 84,00 | Kaufen |
| 2 000 | DE0007235301 | SGL Carbon | 02.03.07 | 19,71 | 34,30 | 68.600,00 | 74,0 % | 29,00 | Kaufen |
| 600 | DE0005752000 | Bayer | 13.04.07 | 47,47 | 57,09 | 34.254,00 | 20,3 % | 43,00 | Kaufen |
| WERTPAPIERBESTAND | 480.160,00 Euro | Kurse v. 31.8.07 (MITTAGS) | |||||||
| LIQUIDITÄT | 353.388,55 Euro | Performanc e seit Jah resbeginn : |
+ 17,4% | ||||||
| DEPOTWERT | 833.548,55 Euro | KURSGEWINN SEIT START 1996: | +1.530,3% |
Disclosure: Die Redaktion der Platow Börse berät die DB Platinum Advisors S.A. bei der Verwaltung des DB Platinum III Platow Fonds und erhält dafür eine Vergütung. Um eine möglichst hohe Transparenz zu bieten, führen wir nachfolgend die besprochenen Positionen auf, die momentan Bestandteil des Investmentfonds sind. Unsere kompletten Disclosure-Regeln finden Sie unter www.platow.de. Folgende der in dieser Ausgabe besprochenen Aktien sind aktuell Bestandteil des DB Platinum III Platow Fonds:
Bayer, BKN Biokraftstoff Nord, Brain Force, D+S Europe, DaimlerChrysler, Gildemeister, Kontron, Leoni, Pfeiffer Vacuum, SGL Carbon, Siemens, Takkt, Tecon
Folgende der in dieser Ausgabe besprochenen Aktien wurden in den vergangenen 7 Kalendertagen im DB Platinum III Platow Fonds gehandelt:
(keine)
I M P R E S S U M
HERAUSGEBER: ALBRECHT F. SCHIRMACHER; CHEFREDAKTEUR: FRANK MAHLMEISTER; REDAKTION: LUDWIG ZAHN; CHEFREPORTER: MIRKO REIPKA; BÖRSE/ONLINE: ROGER PEETERS (LTG.), Claus Seifert (STV.), Tarik Dede, ChristopH Frank; MARKETING: Sandra Paasche; 2 X WCHTL. + 1 X WCHTL. Platow Derivate, MTL. BEZUGSPREIS 39,50 EURO, INKL. 7% MWST. UND VERSAND. KÜNDIGUNG: 4 WOCHEN ZUM ABLAUF DES ZAHLUNGSZEITRAUMES. KOPIE/ELEKTRONISCHE VERBREITUNG NUR mit AUSDRÜCKLICHER GENEHMIGUNG des Verlags. EMPFEHLUNGEN SIND KEINE AUFFORDERUNG ZUM KAUF ODER VERKAUF VON WERTPAPIEREN. FÜR RICHTIGKEIT UND VOLLSTÄNDIGKEIT DER INFORMATIONEN SOWIE FÜR VERMÖGENSSCHÄDEN WIRD KEINE HAF-TUNG ÜBERNOMMEN. E-MAIL: [email protected]. Der Platow Brief | GWV Fachverlage GmbH | Postfach 11 19 26 | 60054 Frankfurt | Tel: 069-242639-0 | Fax: 069-236909