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Softing AG Audit Report / Information 2010

Apr 29, 2011

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Audit Report / Information

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Softing AG

Haar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

A k t i v a

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31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 753.504,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.631,02 458.768,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.274.586,08 4.505.916,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 150.000,00 150.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 1.000.002,66 8.424.588,74 978.437,50 5.634.353,95
8.430.219,76 6.846.626,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 215.771,64
2. Unfertige Leistungen 0,00 938.547,83
3. Waren 0,00 0,00 1.240.230,44 2.394.549,91
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.839,78 1.848.228,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.938.782,68 1.089.399,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 858.288,69 2.815.911,15 190.841,51 3.128.469,58
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 1.864.780,00 600.000,00
IV. Flüssige Mittel 2.122.889,38 2.115.464,25
6.803.580,53 8.238.483,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.927,59 70.300,06
15.285.727,88 15.155.410,19

P a s s i v a

scroll

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 5.637.198,00 5.637.198,00
2. Nennbetrag eigener Anteile -307.602,00 -532.602,00
5.329.596,00 5.104.596,00
II. Kapitalrücklage 2.922.661,86 2.922.661,86
III. Gewinnrücklagen 838.602,00 532.602,00
IV. Bilanzgewinn 1.721.195,52 848.509,13
10.812.055,38 9.408.368,99
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 949.980,00 303.472,06
2. Steuerrückstellungen 50.000,00 146.179,18
3. Sonstige Rückstellungen 1.329.571,81 1.561.332,64
2.329.551,81 2.010.983,88
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.200.000,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 1.665.948,81
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51.090,06 403.897,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 506.002,94 65.032,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 383.734,47 530.544,04
2.140.827,47 2.665.422,64
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.293,22 1.070.634,68
15.285.727,88 15.155.410,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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2010 2009
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 11.341.192,86 17.988.555,63
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -483.386,74 10.857.806,12 -620.871,26 17.367.684,37
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.282.341,51 1.137.519,41
13.140.147,63 18.505.203,78
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.574.358,34 -3.281.012,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -161.481,44 -2.735.839,78 -411.914,61 -3.692.927,51
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.283.301,57 -9.838.569,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -791.234,09 -7.074.535,66 -1.815.335,00 -11.653.904,35
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des

Anlagevermögens und Sachanlagen
-227.551,38 -451.080,89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.072.982,81 -4.405.395,75
29.238,00 -1.698.104,72
8. Erträge aus Beteiligungen 51.068,21 0,00
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37.710,00 0,00
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.548.449,17 266.697,19
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.262,05 85.724,43
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -12.651,97 -617.000,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -179.821,83 1.507.015,63 -1.495,75 -266.074,13
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.536.253,63 -1.964.178,85
15. Außerordentliche Aufwendungen -613.828,00 0,00
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49.739,24 1.013,37
17. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 872.686,39 -1.963.165,48
18. Gewinnvortrag 848.509,13 3.313.194,03
19. Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile 0,00 -501.519,42
20. Bilanzgewinn 1.721.195,52 848.509,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Auf Grund der ab 1. Januar 2010 geltenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erfolgten Bilanzierungsänderungen bei den eigenen Anteilen und dem Eigenkapital sowie den Pensionsrückstellungen und den Ansprüchen aus den Rückdeckungsversicherungen. Die Vorjahresvergleichszahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2009 wurden an die geänderten Ausweisvorschriften angepasst. Die übrigen Vorjahresvergleichszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst.

Darüber hinaus wurden zum 1. Januar 2010 zwei Darlehen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr von den sonstigen Vermögensgegenständen zu den sonstigen Ausleihungen umgegliedert. Die entsprechenden Werte zum 31. Dezember 2009 in Höhe von TEUR 978 wurden ebenfalls angepasst.

II. Ausgliederung zum 1. Juli 2007

In der Hauptversammlung am 31. Mai 2010 ist die Ausgliederung der operativen Geschäftsbereiche sowie der damit verbundenen Dienstleistungen der Softing AG auf vier Tochtergesellschaften beschlossen worden. Gemäß dem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 31. Mai 2010 wurden die, den Geschäftsbereichen zuzurechnenden, Vermögensgegenstände und Schulden auf die vier im Geschäftsjahr 2010 gegründeten Tochtergesellschaften übertragen.

Infolge der Ausgliederung ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss nur sehr eingeschränkt möglich.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) werden in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die sonstigen Finanzanlagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung der erforderlichen Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet. Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen umfassen vertragliche Versorgungsansprüche dreier ehemaliger Vorstände. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, während die Bewertung zum 31. Dezember 2009 auf Basis des Teilwertverfahrens im Sinne von § 6a EStG erfolgte.

Der Bewertung wurden folgende Parameter zu Grunde gelegt:

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31.12.2010 1.1.2010 31.12.2009
% % %
--- --- --- ---
Zinssatz 5,15 5,25 6,00
Gehaltsdynamik allgemein 0,00 0,00 0,00
Rentenanpassung 2,00 2,00 0,00

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Biometrische Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G/Prof. Dr. Heubeck

Infolge der geänderten Bewertung ergab sich zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 614. Das Wahlrecht zur Verteilung des Zuführungsbetrages über den Höchstzeitraum von 15 Jahren wurde nicht in Anspruch gegeben. Darüber hinaus wurden die Pensionsrückstellungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB n. F. mit den Zeitwert der Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen (TEUR 1.533; i. Vj. TEUR 1.520) saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Laufzeit von unter einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs bewertet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zu den Erläuterungen) dargestellt.

Der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am

Kapital
Eigenkapital Ergebnis
31.12.2010 31.12.2010 2010
--- --- --- ---
% TEUR TEUR
--- --- --- ---
Verbundene Unternehmen
Softing Industrial Automation GmbH, Haar 100,0 2.440 01
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar 100,0 3.623 01
Softing Projekt Services GmbH, Haar 100,0 256 -34
Softing Services GmbH, Haar 100,0 61 01
hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH, Reutlingen 100,0 1.529 01
INAT Industrielle Netze für Automatisierungstechnik GmbH, Nürnberg 87,5 87 49
Softing North America Inc., Newburyport/USA 100,0 197 99
SoftingROM S.R.L., Cluj-Napoca/Rumänien 100,0 121 42
OEM Automazione s.r.l., Cesano Boscone/Italien 100,0 125 32
Buxbaum GmbH Eisenstadt/Österreich 65,0 -219 -5

1 nach Ergebnisabführung

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010 31.12.2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 586 671
Forderungen aus Gewinnabführungsverträgen 757 267
Forderungen aus Cash Pool 243 0
Forderungen aus kurzfristigen Darlehen 353 151
1.939 1.089

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 5.637.198,00 und ist eingeteilt in 5.637.198 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2010 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. Mai 2015 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.799.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2010/I).

Das genehmigte Kapital beträgt zum 31. Dezember 2010 EUR 2.799.000,00.

Eigene Anteile

Nach Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlungen vom 9. Mai 2008 und 26. Mai 2009 wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 insgesamt 532.602 eigene Aktien erworben. Der Bestand hat sich durch einen Verkauf im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

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Datum Stückzahl Stückpreis Kaufpreis Betrag Grundkapital Anteil Grundkapital
EUR TEUR TEUR %
--- --- --- --- --- ---
31.12.2009 532.602 533 9,45
13.12.2010 -
225.000 2,36 531 -225 -3,99
31.12.2010 307.602 308 5,46

Die Aktien wurden erworben, um die Aktien Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen im Wege von share oder asset deals oder beim Erwerb von Unternehmensbeteiligungen als Gegenleistung anzubieten.

Gemäß § 272 Abs. 1a HGB n. F. wurde der Nennbetrag der eigenen Anteilen offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zum 1. Januar 2010 zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile in Höhe von TEUR 751 wurde mit anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Veräußerungserlös und dem Nennbetrag der abgegangenen Anteile in Höhe von TEUR 306 wurde gemäß § 272 Abs. 1b HGB n. F. in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage blieb im Geschäftsjahr 2010 unverändert.

Gewinnrücklagen

Die im Vorjahr ausgewiesene Rücklage für eigene Anteile wurde infolge der Änderung des § 272 HGB aufgelöst und der frei werdende Betrag den andere Gewinnrücklagen zugeführt. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

scroll

TEUR
31. Dezember 2009 (vor Anpassung) 1.284
Ab: Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile -751
31. Dezember 2009 (nach Anpassung) 533
Differenzbetrag aus der Veräußerung der eigenen Anteile 306
31. Dezember 2010 839

Von den Gewinnrücklagen steht ein Betrag in Höhe von TEUR 308 (Nennbetrag der eigenen Anteile) für Ausschüttungen nicht zur Verfügung.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2010 entwickelte sich wie folgt:

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TEUR
Gewinnvortrag zum 1. Januar 2010 848
Jahresüberschuss 2010 873
31. Dezember 2010 1.721

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010 1.1.2010 31.12.2009
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Barwert Pensionsverpflichtungen 2.483 2.437 1.823
Aktivwert Rückdeckungsversicherungen -1.533 -1.520 -1.520
950 917 303

Die Rückdeckungsversicherungen wurden mit Ihren Aktivwerten (Anschaffungskosten bzw. beizulegender Zeitwert) angesetzt. Sie sind zu Gunsten der aus den Pensionsverpflichtungen anspruchsberechtigten Personen verpfändet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge verrechneten Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

scroll

TEUR
Zuführung zu den Pensionsrückstellungen -23
Erträge aus Rückdeckungsversicherungen 65
42

Der Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung wird gemäß § 227 Abs. 5 HGB n. F. unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden die Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen insgesamt unter dem Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

scroll

31.12.2010 31.12.2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Personalansprüche 992 1.149
Urlaub, Überstunden 45 279
Gewährleistung 0 56
Ausstehende Rechnungen u.a. 293 77
1.330 1.561

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

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31.12.2010 31.12.2009
bis ein Jahr ein bis fünf Jahre bis ein Jahr ein bis fünf Jahre
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 1.200 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 1.666 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51 0 404 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 506 0 65 0
Sonstige Verbindlichkeiten 384 0 467 64
941 1.200 2.602 64

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 329 (i. Vj. TEUR 287) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 26).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Nach Geschäftsfeldern
Industrial Automation 6.396 10.667
Automotive Electronics 4.945 7.322
11.341 17.989

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Nach Regionen
Inland 7.541 11.621
Europäische Union 1.853 2.572
Drittländer 1.947 3.796
11.341 17.989

Sonstige betriebliche Erträge

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Erträge aus weiterberechneten Aufwendungen 1.900 286
Laufende betriebliche Erträge 144 418
Erträge aus der Währungsumrechnung 68 54
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten 160 87
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 6 40
Zuschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 250
Sonstige periodenfremde Erträge 4 3
2.282 1.138

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2010 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 222).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

scroll

2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Periodenfremde Aufwendungen 13 0
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 109 65
Laufende betriebliche Aufwendungen 2.951 4.340
3.073 4.405

Erträge aus Beteiligungen

Die Beteiligungserträge resultieren aus verbundenen Unternehmen.

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus verbundenen Unternehmen betragen TEUR 6.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen 0 617
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 13 0
13 617

Zinsen

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Erträge aus verbundenen Unternehmen 17 16
Sonstige Zinserträge 45 69
62 85
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 1 0
Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen 125 0
Sonstige Zinsaufwendungen 54 1
180 1

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 in Höhe von TEUR 614.

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2010 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3, die innerhalb eines Jahres fällig werden.

Haftungsverhältnisse

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Bürgschaften zu Gunsten Dritter 90 90
Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen 50 50
140 140

Auf Grund der aktuellen Bonität der Schuldner wird gegenwärtig nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gerechnet.

Latente Steuern

Zum 31. Dezember 2010 bestehen nur aktive latente Steuern, die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden. Die aktiven latenten Steuern sind folgenden Vermögensgegenständen und Schulden zuzuordnen:

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31.12.2010 31.12.2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Künftige Steuervorteile aus Verlustvorträgen 1.026 1.430
Rückstellungen für Pensionen 176 172
Rückstellungen für drohende Verluste 0 5
1.202 1.607

Der dabei zu Grunde gelegte Steuersatz bestimmt sich wie folgt:

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2010 2009
% %
--- --- ---
Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag 15,83 15,83
Gewerbesteuer 12,25 12,25
28,08 28,08

Die steuerlichen Verlustvorträge setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010 31.12.2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Körperschaftsteuer 3.712 5.083
Gewerbesteuer 3.582 5.104

Im Geschäftsjahr 2010 konnten TEUR 1.221 bzw. TEUR 1.375 der steuerlichen Verlustvorträge genutzt werden. Die Planungsrechnungen der steuerlichen Ergebnisse lassen eine Realisierung der Verlustvorträge in den nächsten fünf Jahren erkennen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt des Jahres 2010 waren ohne Vorstände 76 Angestellte (i. Vj. 157) beschäftigt.

Honorare des Abschlussprüfers

Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft AG im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) betrugen:

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Abschlussprüfung 62 58
Sonstige Bestätigungsleistungen 24 0
Steuerberatungsleistungen 19 10
105 68

Unternehmensverträge

Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Gesellschaften

Softing Industrial Automation GmbH, Haar
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar
Softing Services GmbH, Haar
hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH, Reutlingen

Vorstand

Als Vorstandsmitglieder sind folgende Herren bestellt:

Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München (Vorstandsvorsitzender)
Dr.-Ing. Michael Siedentop, Neutraubling (bis 31. Januar 2011)

Die Bezüge des Vorstandes betragen TEUR 1.254 (i. Vj. TEUR 664). Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 24. August 2007 unterbleibt die individualisierte Offenlegung der Vorstandsbezüge.

Einem Vorstand wurde im Geschäftsjahr 2007 ein mit 3,0 % (bis 31. Juli 2010: 3,6 %) verzinstes Darlehen in Höhe von TEUR 875 gewährt (Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016; Besicherung durch Aktien). Der darauf angefallene Zins beträgt im Geschäftsjahr 2010 TEUR 29 (i. Vj. TEUR 31).

Für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind zum 31. Dezember 2010 Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.483 (i. Vj. TEUR 2.437) gebildet. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder des Vorstands betrugen TEUR 102 (i. Vj. TEUR 102).

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Softing AG gehören die folgenden Herren an:

Dr. Horst Schiessl, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)
Michael Wilhelm, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, München (stellv. Vorsitzender)
Andreas Kratzer, Dipl.-Wirtschaftsprüfer, Zürich/Schweiz (bis 31. Januar 2011)
Dr. Klaus Fuchs, Dipl.-Informatiker und Dipl.-Ingenieur, Helfant (ab 3. Februar 2011)

Herr Dr. Schiessl bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate und Beiratsmandate bei:

Baader Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Unterschleißheim (Vorsitzender)
Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin (Mitglied des Aufsichtsrates)
Dussmann Stiftung, Berlin (Mitglied des Stiftungsrates)
Dussmann Stiftung & Co. KG, Berlin (Mitglied des Beirats)
TRION Pharma GmbH, München (Vorsitzender)

Herr Wilhelm bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei:

mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing
Kontron AG, Eching

Herr Dr. Fuchs und Herr Kratzer bekleiden keine weiteren Aufsichtsratsmandate.

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 81 (i. Vj. TEUR 42).

Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG

Der Softing AG wurde das Bestehen folgender Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:

Herr Dr. Rainer Mittmann, München, hat uns mitgeteilt, dass ihm am 1. April 2002 8,17 % an der Softing AG zustanden.

Die KST Beteiligungs Aktiengesellschaft, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 24. März 2009 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und nunmehr 1,92 % beträgt.

Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 4. März 2010 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tage 25,95 % beträgt. Davon werden Herrn Dr. Wolfgang Trier 10,19 % der Stimmrechte von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und von Herrn Prof. Dr. Joachim Goll nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Herr Friedel Twellsieck, Solingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23. April 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tage 5,01 % beträgt. Davon werden Herrn Friedel Twellsieck 4,99 % nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt.

Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 5,37 % beträgt.

Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 1,77 % beträgt.

Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % unterschritten hat und zu diesem Tage 15,76 % beträgt.

Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 3. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 0 % beträgt.

Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 3. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tage 16,02 % beträgt.

Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 5. Mai 2010 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tage 4,13 % beträgt.

Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer 17,00 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG, sowie 17,00 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG, sowie 17,00 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und nunmehr 21,39 % beträgt. Davon werden Herrn Prof. Dr. Joachim Goll 17,26 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und nunmehr 19,04 % beträgt. Davon werden Herrn Ulrich Goll 17,26 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten hat und nunmehr 26,21 % beträgt. Davon werden Frau Sonja Trier 8,95 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Herr Prof. Dr. Joachim Goll und Herr Ulrich Goll nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt.

Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 4,05 % beträgt.

Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 1,77 % beträgt.

Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % unterschritten hat und nunmehr 17,26 % beträgt.

Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 8. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tage 2,28 % beträgt.

Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tage 2,34 % beträgt.

Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tage 2,34 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH 2,34 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tage 2,34 % beträgt. Davon werden der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 2,34 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 8. Dezember 2010 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tage 7,10 % beträgt.

Herr Dr. Klaus Fuchs, Helfant, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 16. Dezember 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tage 3,99 % beträgt.

Die FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 26. Januar 2011 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und nunmehr 2,95 % beträgt.

Erklärung nach § 161 AktG

Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat der Softing AG abgegeben und den Aktionären im Internet auf der Homepage www.softing.com dauerhaft zugänglich gemacht.

Haar, den 7. März 2011

Softing AG

Dr. Wolfgang Trier

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
1.1.2010 Zugänge Abgänge Abgänge auf Grund Ausgliederung 31.12.2010 1.1.2010
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.268.384,85 38.665,98 -19.904,30 -3.285.295,53 1.851,00 2.514.880,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.864.030,32 61.944,87 -2.019.805,34 -1.861.235,51 44.934,34 3.405.262,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.122.916,45 6.413.586,08 0,00 -4.261.916,45 7.274.586,08 617.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 150.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 978.437,50 100.000,00 -78.434,84 0,00 1.000.002,66 0,00
6.251.353,95 6.513.586,08 -78.434,84 -4.261.916,45 8.424.588,74 617.000,00
13.383.769,12 6.614.196,93 -2.118.144,48 -9.408.447,49 8.471.374,08 6.537.142,73

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Abschreibungen des

Geschäftsjahres
Abgänge Abgänge auf Grund Ausgliederung 31.12.2010 31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.984,93 -19.899,30 -2.610.115,35 1.851,00 0,00 753.504,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.566,45 -2.019.478,32 -1.457.046,82 39.303,32 5.631,02 458.768,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 -617.000,00 0,00 7.274.586,08 4.505.916,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00 150.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.000.002,66 978.437,50
0,00 0,00 -617.000,00 0,00 8.424.588,74 5.634.353,95
227.551,38 -2.039.377,62 -4.684.162,17 41.154,32 8.430.219,76 6.846.626,39

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Geschäftsmodell und Konzernstruktur

Geschäftsmodell

Softing ist als Software- und Systemhaus in den Segmenten Industrial Automation und Automotive Electronics international präsent. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet komplexe und hochwertige Software, Hardware sowie komplette Systemlösungen. Hardwareprototypen werden im eigenen Haus entwickelt, die Fertigung erfolgt extern. Beratung, Analysen, Studien und Schulungen runden in beiden Geschäftssegmenten das Leistungsangebot ab.

Im Segment Industrial Automation ist Softing als Produkt- und Technologielieferant am Markt sehr gut positioniert. Die Schwerpunkte liegen in Komponenten und Werkzeugen für Feldbussysteme und industrielle Steuerungen sowie in Lösungen für die Produktionsautomatisierung.

Mit dem Geschäftssegment Automotive Electronics steht Softing als Systempartner Fahrzeugherstellern sowie System- und Steuergerätelieferanten mit leistungsfähigen Werkzeugen und Lösungen zur Seite. Softing ist Spezialist für Fahrzeug-Kommunikation, Diagnose und Testsysteme.

Softing bedient mit seinen Dienstleistungen und Produkten schwerpunktmäßig den europäischen Markt; Nordamerika gewinnt als Markt jedoch zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus werden vor allem die asiatischen Märkte, z. B. China und Japan erschlossen.

Ausgliederung des operativen Geschäftsbetriebs zum 1. Juli 2010

In der Hauptversammlung vom 31. Mai 2010 wurde beschlossen, die operativen Geschäftssegmente Industrial Automation und Automotive Electronics der Softing AG sowie die damit verbundenen Dienstleistungen mit Wirkung zum 1. Juli 2010 auf folgende vier --im Geschäftsjahr 2010 gegründete--Tochtergesellschaften auszugliedern:

Softing Industrial Automation GmbH
Softing Automotive Electronics GmbH
Softing Services GmbH
Softing Project Services GmbH

Rechtliche Konzernstruktur

Die Beteiligungen der Softing AG wurden, bis auf zwei Ausnahmen, im Rahmen der Ausgliederung auf die operativen Einheiten übertragen, so dass sich die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2010 wie folgt darstellt:

Steuerung, Ziele und Strategie der Softing AG

Steuerung

Die Softing AG orientiert sich bei der Steuerung seiner Geschäftsaktivitäten vor allem an den Kenngrößen Umsatz und dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Daneben steuert die Softing AG das Working Capital über Kenngrößen. Dies sind die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der Lagerbestand wird laufend analysiert und anhand der Reichweite auf eventuellen Abwertungsbedarf hin geprüft. Zudem werden anhand kurzfristiger Absatzprognosen die Bestellungen neuer Ware im Hinblick auf Verfügbarkeit gesteuert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend anhand der Altersstruktur analysiert und auf Wertberichtigungsbedarf überprüft. Die Forderungen werden üblicherweise durch interne Limitvergaben einer entsprechenden Steuerung unterzogen. Die Forderungslaufzeiten stehen ebenso unter laufender Beobachtung und sind eine weitere Steuerungsgröße für das Working Capital der Gesellschaft.

Ziele

Die Softing AG verfolgt das Ziel eines nachhaltigen profitablen Wachstums bei Umsatz und Gewinn. Dabei steht das Ziel der Profitabilität an erster Stelle vor dem reinen Wachstumsziel. Mit dem Ziel einer langfristigen zu erreichenden Rendite vor Steuern und Zinsen von 10 % hat die Gesellschaft diese Ziele konkretisiert.

Strategie

Die strategischen Ziele der nächsten vier Jahre der Softing AG wurden vom Vorstand in Zusammenarbeit mit den Führungskräften erarbeitet. Der Vorstand wird die operative Umsetzung der Strategie begleiten und laufend überwachen. Ein wesentliches strategisches Ziel ist der Ausbau der bestehenden Marktpositionen. Dabei sollen neben dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen konsequent neue Kunden gewonnen werden.

Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf

Weltkonjunktur 2010: Zwei Gesichter der Weltwirtschaft

Die schlimmsten Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftkrise konnten von Politik und Wirtschaft abgewendet werden, allerdings zum Preis einer extrem hohen staatlichen Verschuldung. Als Ergebnis der verschiedenen Konjunkturmaßnahmen und der Politik des billigen Geldes stellten sich bereits im 2. Halbjahr 2009 erste Stabilisierungstendenzen ein. Jedoch nicht überall. Während die Wirtschaft in Deutschland und anderen Teilen der Welt deutliche Wachstumsraten von teilweise über 3 % aufweisen konnten, herrscht in der Peripherie Europas Katerstimmung inmitten hoher Schuldenberge. Gebunden an die fixe gemeinsame Währung erzeugt dies einen enormen Transfer-Druck auf Deutschland.

Die Weltwirtschaft insgesamt wuchs laut Internationalem Währungsfonds (IWF) um 5,0 %. Laut IWF betrug dabei das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010 in der Eurozone 1,8 %, in den USA 2,8 % und in China 10,3 %. Der Währungsfonds spricht von einer "Entwicklung aus der Krise mit zwei Geschwindigkeiten": Während über alle Industriestaaten hinweg die Erholung gedämpft ausfällt, ist der Aufschwung in den Entwicklungsländern sehr robust, in China und Indien drohen sogar Konjunkturüberhitzung.

Deutsche Wirtschaft: BIP steigt so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr In Deutschland hat sich die Konjunktur im Jahr 2010 deutlich schneller erholt als in den meisten Industriestaaten. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für Deutschland mit einem Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4 %. Das Statistische Bundesamt geht sogar von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 % aus. Die wirtschaftliche Erholung fand hauptsächlich im Frühjahr und Sommer 2010 statt. Im Jahr 2009 lag der Rückgang des BIP noch bei - 4,7 %.

Bemerkenswert im Jahr 2010 war laut Statistischem Bundesamt, dass die Wachstumsimpulse nicht nur vom Außenhandel, sondern nach langem wieder aus dem Inland kamen: Insbesondere in Ausrüstungen für Industrieanlagen wurde deutlich mehr investiert als im Vorjahr (+ 9,4 %); allerdings waren hier 2009 auch die stärksten Rückgänge zu verzeichnen gewesen. Die Bauinvestitionen nahmen weniger stark zu (+ 2,8 %); sie waren im Krisenjahr auch bei weitem nicht so stark eingebrochen. Die Konsumausgaben stiegen 2010 ebenfalls an: Preisbereinigt wuchsen die privaten Konsumausgaben um 0,5 %, die staatlichen sogar um 2,2 %.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) meldet für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ein Wachstum von 6 % für das Jahr 2010. Bereits seit Sommer 2009 ging es mit den Auftragseingängen wieder aufwärts. Laut Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) wuchs die deutsche Automatisierungsbranche 2010 insgesamt so stark und kräftig wie kaum jemals zuvor. Auf den Absturz im Krisenjahr 2009 (Produktion minus 22 %, Umsatz minus 24 %) folgte ein ebenso schneller wie kräftiger Aufschwung. Alles in allem prognostiziert der ZVEI-Fachverband 20 % mehr Umsatz und einen um 25 % höheren Auftragseingang.

Nach Einschätzung des ZVEI-Fachverbandes Electronic Components and Systems wächst der deutsche Markt für elektronische Komponenten 2010 um gut 24 %, weltweit sogar um knapp 30 %. Ursache für die Erholung der Märkte ist laut ZVEI unter anderem der rasant gestiegene Bedarf nach Komponenten in den Segmenten Industrie- und Kfz-Elektronik sowie das Ende der generellen Investitionszurückhaltung in den Industrieländern. Auch der deutliche Nachfrageanstieg in der Region Asien/Pazifik hat zur Markterholung beigetragen. Mit einem Umsatzplus von rund 33 % im Jahr 2010 dürfte die Region das stärkste Wachstum aufweisen.

Ertragslage

Die Ertragslage der Softing AG im Geschäftsjahr 2010 ist einerseits geprägt durch die wieder anspringende Konjunktur, die vor allem in den während der Konjunkturkrise 2009 stark eingebrochenen Branchen Industrie und Automobil zu hohen Wachstumsraten führt. Andrerseits wurden infolge der Ausgliederung ab dem zweiten Halbjahr 2010 keine operativen Erlöse mehr erzielt. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nur sehr eingeschränkt möglich, da sich die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr - insbesondere ab dem zweiten Halbjahr 2010 - im Beteiligungsergebnis widerspiegelt.

Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Tochtergesellschaften:

Softing Industrial Automation GmbH
Softing Automotive Electronics GmbH
Softing Services GmbH
hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH

Die Umsatzerlöse sowie alle Aufwandsposten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Ausgliederung. Die Personal- und Verwaltungskosten des zweiten Halbjahres 2010 wurden weitgehend an die Tochtergesellschaften weiterverrechnet, wodurch sich ein deutlicher Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ergab.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um TEUR 3.500 auf TEUR 1.536 aufgrund folgender Faktoren:

Verbesserung des operativen Ergebnisses um TEUR 1.727 infolge der deutlich erhöhten Nachfrage
Zunahme des Beteiligungsergebnisses um TEUR 1.332 aufgrund der Übernahme der Ergebnisse der operativen Tochtergesellschaften
Entfall der Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen (Vj. TEUR 617)

Die Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen zum 1. Januar 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) führten zu einer Bewertungsänderung bei den Pensionsrückstellungen und zu außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 614, wodurch das Jahresergebnis belastet wurde.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2010 beträgt TEUR 873 (Vj. Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.963).

Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Ausgliederung zum 1. Juli 2010 führte jedoch zu einer deutlichen Verschiebung der Bilanzstruktur. Einerseits verminderte sich das Umlaufvermögen, anderseits erhöhten sich die Finanzanlagen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen nahm von 45,2 % auf 55,1 % zu.

Im Rahmen der Ausgliederung wurden zum 1. Juli 2010 die den operativen Gesellschaften zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schulden auf die vier im Geschäftsjahr 2010 gegründeten Tochtergesellschaften übertragen. In Höhe des übertragenen Nettovermögens von insgesamt TEUR 6.314 ergaben sich bei den Tochtergesellschaften Zunahmen des Eigenkapitals und bei der Softing AG eine Erhöhung der Beteiligungsbuchwerte. Die Veränderungen der Vermögenslage zum 1. Juli 2010 sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst dargestellt.

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30.6.2010 Abgänge Zugänge 1.7.2010
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände 675 -675 0 0
Sachanlagen 411 -404 0 7
Finanzanlagen 5.800 -3.636 6.314 8.478
Anlagevermögen 6.886 -4.715 6.314 8.485
Vorräte 1.711 -1.711 0 -
Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten 3.802 -3.001 0 801
Flüssige Mittel und Wertpapiere 1.873 -110 0 1.763
Umlaufvermögen 7.386 -4.822 0 2.564
Gesamtvermögen 14.272 -9.537 6.314 11.049
Eigenkapital 9.024 0 0 9.024
Rückstellungen 2.717 -1.034 0 1.683
Erhaltene Anzahlungen 590 -590 0 -
Übrige Verbindlichkeiten 1.941 -1.599 0 342
Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 5.248 -3.223 0 2.025
Gesamtkapital 14.272 -3.223 0 11.049

Der Anteil der liquiden Mittel und Wertpapiere am Gesamtvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 26,1 % (Vj. 17,9 %).

Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2010 aufgrund des Jahresüberschusses sowie der Veräußerung von eigenen Anteilen um insgesamt TEUR 1.404 bzw. 14,9 % auf TEUR 10.812. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme von 62,1 % auf 70,7 %.

Die Zunahme der Pensionsrückstellungen resultiert ausschließlich aus der Bewertungsänderung zum 1. Januar 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde zur Sicherung der langfristigen Finanzierung auch ein Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. EUR in Anspruch genommen. Die zugeflossenen Mittel wurden vollständig in mittelfristige Schuldverschreibungen investiert.

Die Finanzierung der Tochtergesellschaften des Softing-Konzerns erfolgt nahezu ausschließlich über die Softing AG im Rahmen eines Cash-Pooling-Systems. Separate Bankfinanzierungen werden nur in geringem Umfang von einigen Tochtergesellschaften in Anspruch genommen.

Forschung und Produktentwicklung

Der Softing-Konzern investiert seit Jahren mehr als 10 % seines Produktumsatzes in Forschung und Entwicklung. Insgesamt hat Softing 2,8 Mio. EUR (Vj. 2,4 Mio. EUR) in die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte investiert. Die Finanzierung dieser Entwicklungskosten erfolgte wie in den Vorjahren ausschließlich aus Eigenmitteln.

Ab dem 1. Juli 2010 erfolgt die Forschung und Produktentwicklung ausschließlich in den operativen Tochtergesellschaften.

Mitarbeiter

Die Softing AG beschäftigte zum Jahresende 2010 infolge der Ausgliederung lediglich noch vier Mitarbeiter (Vj. 152).

Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Softing AG - Aufwertung der Geschäftssegmente

Die Softing AG hat mit Wirkung zum 1. Juli 2010 ihre ehemaligen Geschäftssegmente Industrial Automation und Automotive Electronics zu eigenständigen Gesellschaften in der deutschen Rechtsform einer GmbH aufgewertet. Hierzu sind im Rahmen eines Ausgliederungsvertrages die bisherigen Geschäftssegmente kraft Gesetz komplett auf die neuen Gesellschaften übergegangen. Nun umfasst die Softing-Gruppe neben den vier Kerngesellschaften am Standort Haar sechs weitere Tochterunternehmen. Durch die neue Struktur erfolgte eine klare Zuordnung der Töchter, wodurch weiteres Wachstum einfacher generiert werden kann.

Die Chancen der Softing AG in ihrer Funktion als Management Holding bestehen somit aus dem nachhaltigen Markterfolg ihrer Tochtergesellschaften:

Weitere Fokussierung bei Automotive Electronics

Nachdem die Automobilkrise 2009 das Segment Automotive Electronics erheblich getroffen hatte, wurden strukturelle und personelle Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Krise abzufedern. Damit verbunden war eine weitere Fokussierung auf die Kernthemen Datenkommunikation, Diagnose und Testsysteme. Die damit erzielte Steigerung der Produktivität bietet zusammen mit den unverändert fortgeführten Maßnahmen zur Qualitätssteigerung eine gute Basis für eine weitere wirtschaftliche Ergebnisverbesserung. Zudem konnten Ende 2010 mehrere strategisch relevante Abschlüsse getätigt werden und somit das Geschäftssegment bei Schlüsselkunden langfristig verankert werden.

Produktpalette im Segment Industrial Automation

Softing hat im Segment Industrial Automation in den Jahren zuvor mehrere organisatorische und operative Weichenstellungen vorgenommen, darunter die Neuausrichtung hin zu noch mehr Marktorientierung: Weg von Produkten mit rein technisch ausgerichteten Lösungen hin zu Produkten mit strategisch marktorientierten Komponenten mit unmittelbarem Kundennutzen. Diese Ausrichtung soll auch 2011 weiter verfolgt werden. 2010 stand die Überarbeitung des Portfolios mit Fokussierung auf die Kernmärkte (Fertigungsautomatisierung und Prozessautomatisierung) und die Harmonisierung der Produkte über die einzelnen Technologien im Vordergrund der Investitionen. Die Resonanz am Markt für diese Softing-Lösungen ist ausgezeichnet, Softing rechnet auch deshalb mit weiterem Umsatzwachstum in diesem Bereich.

Einstieg in neue Technologien

Das Thema Wireless im Segment Industrial Automation beginnt sich langsam auf dem Markt zu etablieren. Softing hat sich dieser Technologie frühzeitig angenommen und den Produktbereich Wireless HART aufgebaut sowie ein Hardware-Modul für Wireless HART-Geräte entwickelt. Im vergangenen Jahr konnten drei strategische Kunden gewonnen werden, daher erwarten wir für 2010 weitere Wachstumsraten.

Tochtergesellschaft INAT GmbH

Im April 2008 hat Softing durch den Erwerb der Mehrheit an der Nürnberger INAT GmbH die strategischen Kernelemente des Segments Industrial Automation an mehreren Stellen gezielt verstärkt. Mittlerweile wurden an der INAT GmbH sämtliche Geschäftsanteile erworben. Sie ist somit eine 100%ige Tochter der Softing AG. INAT ist als starke Marke in der Industrieautomatisierung mit Fokus auf die Fertigungs- und Prozessindustrie weithin bekannt. INAT bietet ein attraktives Produktportfolio mit OPC-Software, Produkten zur Ethernet-Netzwerkdiagnose sowie zur Leistungssteigerung von Industriesteuerungen.

Tochtergesellschaft SoftingROM

Softing entwickelt laufend neue Produkte und Technologien, um einerseits dem technologischen Umbruch, d.h. dem Übergang auf neue Technologien zu begegnen und andererseits neue Märkte und Wachstumschancen zu erschließen. Der rumänischen Tochtergesellschaft SoftingROM kommt hierbei die Aufgabe zu, die nötigen Entwicklungsleistungen zu verstärken. Rumänien ist für Softing ein idealer Standort, da es schnell und kostengünstig von München aus zu erreichen ist. Vor Ort stehen gut ausgebildete junge Ingenieure und Informatiker zur Verfügung. Die rumänische Tochter ist damit zu einem wichtigen Standbein von Softing herangewachsen.

Tochtergesellschaft Softing North America, Inc.

Softing North America hat 2010 ein deutlich positives Ergebnis abgeliefert. Das Produktgeschäft ist mittlerweile im US-Markt etabliert. Wir sehen auch für 2011 Chancen zur Umsatzsteigerung. Einige in den Jahren 2008/2009 entwickelten Neuprodukte werden diese Entwicklung mittel- und langfristig nachhaltig unterstützen. Die Chancen stehen gut, durch geschickte Allianzen und Produktpolitik 2011 Wettbewerber weiter zu überflügeln und im Segment der industriellen Kommunikation zum de-Facto-Standard in der Prozessindustrie aufzusteigen.

Vertriebsniederlassungen in Österreich und Italien

Durch die 2009 mehrheitlich erworbenen Vertriebsniederlassungen Buxbaum Automation GmbH in Eisenstadt und OEM Automazione s.r.l. in Mailand können nun Kunden in Österreich und Italien direkt vor Ort betreut werden. Durch die Nutzung der erweiterten und verstärkten Vertriebsstrukturen konnten 2010 zusätzliche Kundenkontakte und wesentliche Umsätze generiert werden.

Risikomanagement und einzelne Risiken

Softing ist ein internationales Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik und der Fahrzeugelektronik. Es ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie, Risikobereitschaft und Geltungsbereich.

Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen. Dazu gehört auch ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung.

Im Berichtszeitraum haben wir auch die Risiken in den einzelnen Geschäftsprozessen periodisch erfasst, analysiert und bewertet. Dabei schätzten wir auch ab, ob sich Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken zu einem bestandsgefährdenden Risiko entwickeln können.

Die im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflussen. Unerwähnt bleiben Risiken, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt als wenig geschäftsrelevant erachten.

Geschäftsrisiken

Nach dem starken Einbruch 2009 konnten Umsatz und Ertrag 2010, insbesondere im zweiten Halbjahr, wieder deutlich gesteigert werden. Umsatz und Ertrag des Rekordjahres 2008 konnten jedoch noch nicht ganz erreicht werden.

Allgemein besteht das Risiko der Unterauslastung und des Drucks auf die zu erzielenden Erlöse. Wir begegnen diesen Risiken mit einem konsequenten Kostenmanagement sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen, um uns schnell Nachfrageänderungen anpassen zu können. 2009 haben wir zusätzlich das Instrument der Kurzarbeit angewandt. Seit Juli 2010 hat die Softing AG die Kurzarbeit wieder beendet. Dieses Instrument ermöglichte es uns neben dem Abbau von Überstunden und Urlaub auf den starken Auftragsrückgang des Jahres 2009 angemessen zu reagieren.

Das Marktgeschehen ist geprägt von einem raschen Wandel der eingesetzten Technologien. Damit verbunden ist die Gefahr, dass erworbenes Know-how durch eine unvorhergesehene Marktentwicklung wertlos wird. Wir reagieren auf dieses Risiko, indem wir in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten. So lassen sich Technologietrends frühzeitig erkennen und mitgestalten.

Operative Risiken

In Teilen unseres Geschäfts sind wir in komplexe Entwicklungsprojekte unserer Kunden eingebunden. Diese Projekte beinhalten ein Realisierungsrisiko bezüglich des geplanten Kosten- und Zeitrahmens. Überschreitungen können zu einer Verschlechterung der Ertragslage sowie zu Schadenersatzansprüchen führen. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass wir derartige Projekte nach einem im Qualitätsmanagement-System definierten Verfahrensmodell planen und den Projektfortschritt sorgfältig überwachen. Wir investieren kontinuierlich, um den bereits hohen Qualitätsstandard bei Softing weiter zu verbessern.

Schadenrisiken

Unsere Produkte und Dienstleistungen finden Verwendung in der Produktion von industriellen Gütern. Durch Ausfall oder Fehlfunktion kann es zu erheblichen Schäden an Personen und Sachen kommen. Wir senken dieses Risiko durch einen sorgfältigen, auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmten Entwicklungsprozess. Die wesentlichen verbleibenden Restrisiken haben wir durch Versicherungsverträge gedeckt.

Kreditrisiken

Kreditrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt. Durch unseren restriktiven Kreditmanagement-Prozess erkennen wir drohende Insolvenzfälle schneller und können rechtzeitig gegensteuern. Als Ergebnis der gesamten Maßnahmen waren auch 2010 keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Wechselkursrisiken

Mit der stetigen Ausweitung des Geschäfts mit den USA und anderen Staaten des Dollarraums gewinnt die Beurteilung des Wechselkursrisikos eine höhere Bedeutung. Im Berichtszeitraum haben wir die Wechselkursrisiken aus den laufenden Geschäften mit unserer Tochtergesellschaft in den USA größtenteils abgesichert. Softing hat im Geschäftsjahr 2010 unterjährig die erwarteten Zahlungsströme der Softing North America mit Hilfe von klassischen Devisentermingeschäften abgesichert.

Lieferantenrisiken

Bei der Herstellung von Produkten, insbesondere von Hardwareprodukten, bedienen wir uns in erheblichem Umfang der Zulieferung durch Fremdfirmen. Die Einbeziehung von Dritten in die Wertschöpfungskette reduziert naturgemäß unsere Einflussmöglichkeiten auf Qualität, Termintreue und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen können das Ergebnis wesentlich beeinflussen. Wir begegnen diesem Risiko durch möglichst langfristige Lieferverträge. Der Ausfall von Lieferanten kann zu Lieferengpässen führen. Wir senken das Risiko dadurch, indem wir unsere Lieferpartner mittels Audits regelmäßig überprüfen und die Lieferanteile eines einzelnen Lieferanten konsequent begrenzen.

Risiken bezüglich des Bestandes der IT-Infrastruktur

Wie bei allen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit des Unternehmens dar. Wir sind diesen Risiken durch eine systematische Risikoanalyse begegnet, aus der eine Reihe von Einzelmaßnahmen, die vor allem die kurzfristige Wiederherstellung aller Datenbestände beinhalten, abgeleitet wurde. Darüber hinaus wurden IT-Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die Schäden durch Computer-Viren und durch Sabotage bisher verhindert haben.

Akute Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Herr Dr. Michael Siedentop ist mit dem Ende seines Vertrags am 31. Januar 2011 aus der Softing AG ausgeschieden, seine Aufgaben werden seither von Herrn Dr. Wolfgang Trier wahrgenommen.

Am 1. Januar 2011 wurden die restlichen Geschäftsanteile von 12,25 % an der INAT GmbH von der Softing AG erworben.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

Prognose für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Konjunkturforscher erwarten weltweit stabile Wachstumsraten

Für 2011 rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einem weltweiten Wachstum von 4,4 %, in der Eurozone um 1,5 % und in den Entwicklungsländern um etwa 6,5 %. Für Deutschland wird nach dem Zwischenspurt 2010 eine langsamere Gangart der Konjunktur für 2011 vorausgesagt, nämlich ein Anstieg von 1,7 %. Die Prognostiker des IfW erwarten eine robuste deutsche Wirtschaft, die maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen werden wird, während außenwirtschaftliche Impulse allmählich auslaufen werden. Die Experten gehen davon aus, dass die Erholung der Inlandsnachfrage stärker ausfallen wird als in der übrigen Eurozone.

Prognosen des Zentralverbandes für Elektroindustrie (ZVEI) rechnen für 2011 mit einer weiteren Erholung, wenn auch nicht mehr so kräftig wie 2010 und gehen von einem Wachstum um die 7 % für die deutsche Elektroindustrie aus. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hingegen prognostiziert für 2011 eine noch bessere, Entwicklung als 2010 und erwartet ein Wachstum von 8 %.

Softing rechnet für 2011 mit einer Steigerung in Umsatz und Ertrag

Softing hat sich bei seinen Kunden im Segment der Industriellen Automatisierung mit Produkten zur Vernetzung von Anlagen auf Basis relevanter Feldbussysteme als kompetenter Partner etabliert. Basierend auf dem Know-how bei Feldbussen entwickelt Softing Hard- und Softwareprodukte, die innerhalb der einzelnen Feldbuswelten, aber auch in der Verbindung dieser Welten wichtiger Bestandteil einer zuverlässigen Industrieautomatisierung sind.

Die Industrieinvestitionen in Feldbussysteme haben in den letzten Jahren überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielt. Etablierte Standards wie PROFIBUS DP oder CAN-basierte Protokolle werden aktuell immer noch in großen Industrieanlagen mit einer Lebenszeit von mehr als 20 Jahren installiert.

Softing Industrial Automation ist branchenübergreifend in allen industriellen Kommunikationstechniken -Feldbus-basiert, Ethernet-basiert und Wireless - aktiv und am Markt wettbewerbsfähig tätig. Mögliche technologische Veränderungen werden durch frühzeitige Investitionen rechtzeitig aufgegriffen.

2010 wurde konsequent die Produktpalette auf der Geräteseite komplettiert. Konzepte auf der Systemseite wurden weiterentwickelt. Das erklärte Ziel der Marktführerschaft im Bereich FeldbusDiagnose wurde bei PROFIBUS bereits erreicht. Diese Position wird Softing in den kommenden Jahren durch eine ganze Reihe abgestimmter Maßnahmen festigen und ausbauen.

Das Segment Automotive Electronics blickt ebenfalls optimistisch in das Jahr 2011. Die Umsetzung wichtiger Kundenprojekte, der Ausbau des Resident-Geschäfts und die Entwicklung neuer sowie die Erweiterung bestehender Produkte werden das Geschäftsjahr 2011 prägen. Softing Automotive Electronics ist mit seiner Kernkompetenz in den Arbeitsfeldern Datenkommunikation, Diagnose und Testsysteme sehr gut positioniert. Durch eine gelebte Kundenorientierung und den Ausbau der Netzwerke bei Kunden und Partnern wird die Softing Automotive Electronics GmbH ihre gute Position weiter ausbauen können.

Die in den letzten Jahren erfolgte weltweite Standardisierung von ODX (ISO 22901) und die globale Harmonisierung des "Modular Vehicle Communication Interface" (ISO 22900) lassen in den folgenden Jahren nachhaltigen Rückfluss auf bereits getätigte und zukünftig fortgeführte Investitionen erwarten. Wichtige Projekte mit Großkunden befinden sich mittlerweile in der Startphase. Auch im asiatischen Markt (besonders Süd-Korea, Indien und China) hat dieses Thema an Bedeutung gewonnen und wird konsequent von Softing weiter verfolgt.

Im Arbeitsumfeld der Testautomatisierung finden wichtige Gespräche mit Unternehmen der Automobilbranche statt. Es gilt nun diese Chancen zu nutzen und mit allen Beteiligten erfolgreich umzusetzen.

Auch zukünftig wird sich die Softing Automotive Electronics GmbH an internationalen Arbeitsgremien für Datenkommunikation und Diagnose beteiligen, neue Ideen einbringen und von erarbeiteten zukunftsträchtigen Konzepten profitieren.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011

Aufgrund des weiterhin guten Konjunkturklimas und einer verstärkten Marktdurchdringung, aber auch bedingt durch die Einschätzungen unserer Kunden geht Softing für das Gesamtjahr 2011 im Konzern von einer weiteren Steigerung bei Auftragseingang und Umsatz aus. Dabei erwartet Softing für das Jahr 2011 eine 10%ige Umsatzsteigerung auf ca. 35 Mio. EUR. Auch beim EBIT rechnet Softing mit einem deutlichen Anstieg auf ca. 1,8 Mio. Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 17 %. Der Umsatzanstieg wird dabei in beiden Segmenten in ungefähr gleicher Höhe gesehen. Für das Jahr 2012 erwarten wir ein weiterhin anhaltendes Wachstum für beide Segmente in Umsatz und EBIT.

Die Softing AG plant für das Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss, der deutlich über dem des Geschäftsjahres 2010 liegen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Jahr 2010 durch die Effekte aus der BilMoG-Umstellung sowie durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Ausgliederung negativ beeinflusst war. Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 ist davon auszugehen, dass sich die steigende Profitabilität bei den Tochtergesellschaften positiv auf das Jahresergebnis der Softing AG auswirken wird.

Auch mittelfristig bleiben die Perspektiven für den Softing-Konzern günstig. Für das Geschäftsjahr 2012 und die Folgejahre geht Softing erneut von einer weiteren Umsatzsteigerung und einer Verbesserung des Ertrages aus. Unsere erklärte Strategie ist es, durch Verstärkung der eigenen Aktivitäten sowie durch gezielte Partnerschaften die Präsenz von Softing weltweit systematisch weiter auszubauen. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir auch beim Thema des nicht-organischen Wachstums neue Chancen. Dabei wird Softing seine Aktionärsstruktur, seine Unabhängigkeit und seine solide Finanzposition gezielt einsetzen.

Softing ist aufgrund der Kombination aus modernem Produktportfolio, großer Nähe zum Kunden und guter finanzieller Reserven besser als viele Wettbewerber aufgestellt und damit in der Lage, Chancen am Markt auch kurzfristig wahrzunehmen.

Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB

1. Das Grundkapital der Softing AG betrug im Jahr 2010 5.637.198 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag), die jeweils die gleichen Rechte - insbesondere gleiche Stimmrechte - gewähren. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte zu.

2. Das Stimmrecht der Aktionäre unterliegt weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft Beschränkungen. Die Stimmrechte sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Aktien oder eine bestimmte Stimmenzahl begrenzt. Auch sonstige Beschränkungen, die Stimmrechte betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.

Die Aktionäre der Softing AG sind in ihrer Entscheidung, Aktien zu erwerben oder zu veräußern, weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft beschränkt. Der Erwerb und die Veräußerung von Aktien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit nicht der Zustimmung der Organe der Gesellschaft. Auch sonstige Beschränkungen, die die Übertragbarkeit von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.

3. Folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind uns gemeldet:

Frau Sonia Trier, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Juli 2010 die Schwellen von 25 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 17,26 % (das entspricht 973.205 Stimmrechten) beträgt.

4. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, hat die Gesellschaft nicht ausgegeben.

5. Es besteht keine Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital, aus der die Arbeitnehmer ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben können.

6. Der Vorstand der Softing AG besteht laut § 7 der Satzung der Softing AG aus einer oder mehreren Personen. Auch bei einem Grundkapital der Gesellschaft von mehr als 3.000.000 EUR kann der Vorstand aus einer Person bestehen. Es können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands und bestimmt ihre Zahl. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen.

Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen. Bei weitergehenden Satzungsänderungen sind die §§ 133, 179 AktG einschlägig.

7. Der Vorstand der Softing AG wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2010 ermächtigt, bis zum 30. Mai 2015 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 2.799.000 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht. Der Vorstand wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2010 ermächtigt, bis zum 30. Mai 2015 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien zu Preisen, die den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Tage vor dem Erwerb nicht um mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten, eigene Aktien zu erwerben. Maßgeblicher Kurs ist der Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft in der Schlussauktion im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA-Handel) oder eines Nachfolgesystems. Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Sie ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von insgesamt bis zu 10 % beschränkt. Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen.

Der Rückkauf dient dem Aufbau einer mittelfristig benötigten Akquisewährung zu Kursen, die aus Sicht der Gesellschaft deutlich unter dem Fair Value liegen. Zum 31. Dezember 2010 sind insgesamt 307.602 eigene Aktien im Bestand.

8. Es existieren keine wesentlichen Vereinbarungen des Mutterunternehmens, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

9. Mit dem Vorstand besteht eine Vereinbarung, die ihm, wenn ein Aktionär oder eine abgestimmt agierende Aktionärsgruppe mehr als 25 % der Stimmrechte erreicht, ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht dem Vorstandsvorsitzenden eine Entschädigungsleistung in Höhe von ca. zwei Jahresgehältern zu.

Grundzüge des Vergütungssystems der Organe

Die Bezüge des Vorstands teilen sich in fixe und erfolgsabhängige, also variable Gehaltsbestandteile auf. Die erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile sind abhängig vom Konzernergebnis, vom Ergebnis der Geschäftssegmente des abgelaufenen Geschäftsjahres und persönlichen Bemessungsfaktoren. Ebenso ist die Entwicklung der Marktkapitalisierung der Softing AG ein Bemessungsfaktor der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile. Darüber hinaus besteht für die Vorstände der Softing AG ein Anspruch auf einen Dienstwagen. Ein Aktienoptionsprogramm liegt nicht vor. Weitere Angaben zu den Vorstandsbezügen erfolgen im Konzernanhang.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Darüber hinaus erhalten sie eine variable Vergütung. Diese beträgt 0,5 % des Konzern-EBITs vor Belastung mit der variablen Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache sowohl der festen als auch der variablen Vergütung. Die Aufsichtsratsvergütung ist für den gesamten Aufsichtsrat auf insgesamt maximal EUR 200.000 p.a. begrenzt.

Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess § 289 Abs. 5 HGB

Begriffsbestimmungen und Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in der Softing AG

Das interne Kontrollsystem in der Softing AG umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.

Bei Softing besteht das interne Kontrollsystem aus dem internen Steuerungs- und dem internen Überwachungssystem.

Prozessintegrierte und prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen bilden die Elemente des internen Überwachungssystems in der Softing AG. Neben manuellen Prozesskontrollen (z. B. "VierAugen-Prinzip") sind auch die maschinellen IT-Prozesskontrollen ein Teil der prozessintegrierten Maßnahmen.

Der Abschlussprüfer und sonstige Prüfungsorgane, z. B. der steuerliche Betriebsprüfer, sind mit prozessunabhängigen Prüfungstätigkeiten in das Kontrollumfeld der Softing AG einbezogen. Insbesondere die Prüfung durch den Abschlussprüfer bildet die wesentliche prozessunabhängige Überwachungsmaßnahme im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess.

Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist hinsichtlich der Rechnungslegung auf das Risiko der Falschaussage in der Buchführung sowie in der externen Berichterstattung ausgerichtet. In der Softing AG umfasst das Risikomanagementsystem neben dem operativen Risikomanagement, das auch den Risikotransfer auf Versicherungsgesellschaften durch die Absicherung von Schadens- oder Haftungsrisiken sowie den Abschluss geeigneter Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung von Fremdwährungsrisiken beinhaltet, auch die systematische Risikofrüherkennung, -steuerung und -überwachung. Zur Sicherstellung der systematischen Risikofrüherkennung ist in der Softing AG ein "Überwachungssystem zur Früherkennung existenzgefährdender Risiken" gemäß § 91 Absatz 2 AktG eingerichtet. Weitere Erläuterungen zum Risikomanagementsystem sind im Abschnitt "Risikomanagement und einzelne Risiken" enthalten.

Einsatz von IT-Systemen

Die Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt in dem Buchhaltungssystem des Herstellers IFS.

Spezifische rechnungslegungsbezogene Risiken

Spezifische rechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Aus den Ermessensspielräumen, die Mitarbeitern notwendigerweise bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden eingeräumt werden, können weitere rechnungslegungsbezogene Risiken resultieren.

Wesentliche Regelungs- und Kontrollaktivitäten

zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung

Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden. Weiterhin ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Abschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Die Regelungsaktivitäten stellen ebenfalls sicher, dass durch die Buchungsunterlagen verlässliche und nachvollziehbare Informationen zur Verfügung gestellt werden.

Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlenanalysen. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen reduziert die Möglichkeit zu vorsätzlichen Handlungen. Weiterhin ist z. B. sichergestellt, dass bei Veränderungen in den eingesetzten IT-Systemen der zugrundeliegenden Buchführung eine periodengerechte und vollständige Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt. Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die Abbildung von Veränderungen im wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfeld der Softing AG und stellt die Anwendung neuer oder geänderter gesetzlicher Vorschriften zur Rechnungslegung sicher.

Einschränkende Hinweise

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ermöglicht durch die in der Softing AG festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der Rechnungslegung.

Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände können allerdings der Natur der Sache nach nicht ausgeschlossen werden und führen dann zur eingeschränkten Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, so dass auch die Anwendung der eingesetzten Systeme nicht die absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Rechnungslegung gewährleisten kann.

Erklärung zur Unternehmensführung § 289 a HGB

Der Vorstand der Softing AG - zugleich für den Aufsichtsrat - hat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie gemäß § 289 a Abs. 1 HGB eine Erklärung zur Unternehmensführung abgegeben.

Den Bericht finden Sie auf der Homepage www.softing.com unter Investor Relations.

Haar, den 7. März 2011

Softing AG

Dr. Wolfgang Trier

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Softing AG, Haar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfüng nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfongshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Softing AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 11. März 2011

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

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Huber Diepold
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Haar, den 7. März 2011

Softing AG

Dr. Wolfgang Trier

Vorstandsvorsitzender