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Softing AG Annual Report 2015

Jul 1, 2016

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Annual Report

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Softing AG

Haar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Zusammengefasster Lagebericht der Softing AG sowie des Konzerns für das Geschäftsjahr 2015

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

GESCHÄFTSMODELL

Geschäftsmodell des Konzerns

Softing ist als Software- und Systemhaus in den Segmenten Industrial Automation und Automotive Electronics international etabliert. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet komplexe und hochwertige Software, Hardware sowie komplette Systemlösungen. Hardware-Prototypen werden im eigenen Haus entwickelt, die Fertigung erfolgt extern.

Im Segment Industrial Automation ist Softing ein weltweit führender Anbieter von industriellen Kommunikationslösungen und Produkten für die Fertigungs- und Prozessindustrie. Die Produkte sind zugeschnitten auf die Anforderungen von System- und Geräteherstellern, Maschinen- und Anlagenbauern sowie Endanwendern. Sie sind bekannt für ihre ausgesprochene Benutzerfreundlichkeit und funktionalen Vorteile. Die Schwerpunkte liegen in Komponenten und Werkzeugen für Feldbussysteme und industrielle Steuerungen sowie in Lösungen für die Produktionsautomatisierung.

Mit den Kernthemen Diagnose, Messen und Testen steht das Segment Automotive Electronics von Softing für Schlüsseltechnologien in der Automobilelektronik sowie nah verwandter Elektronik-Bereiche, z. B. in der Nutzfahrzeug- oder Landmaschinen-Branche. Das Leistungsangebot umfasst Hard- und Softwareprodukte, passgenaue Lösungen sowie Consulting und Engineering vor Ort.

Softing ist der Spezialist für den gesamten Lebenszyklus elektronischer Steuergeräte und Systeme, von der Entwicklung über die Produktion bis zum Service. Automotive Electronics setzt bei seinen Entwicklungen auf Standardisierung. Softing ist aktives Mitglied in den wesentlichen Standardisierungsgremien der Automobilelektronik, wie ASAM und ISO.

Beratung, Analysen, Studien und Schulungen runden in beiden Geschäftssegmenten das Leistungsangebot ab. Softing bedient mit seinen Dienstleistungen und Produkten schwerpunktmäßig den europäischen und verstärkt den nordamerikanischen Markt. Die asiatischen Märkte wie China, Japan und Korea gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung.

Rechtliche Konzernstruktur

Der Softing-Konzern besteht aus der

Softing AG mit Sitz in Haar bei München und folgenden Tochtergesellschaften:
Softing Industrial Automation GmbH mit Sitz in Haar bei München und Niederlassungen in Nürnberg und Erkrath (Deutschland)
Softing Italia s.r.l. mit Sitz in Cesano Boscone (Italien)
Softing North America Holding Inc. mit Sitz in Wilmington, Delaware (USA)
Online Development Inc. (OLDI) mit Sitz in Knoxville, Tennessee (USA)
Softing Inc. mit Sitz in Knoxville, Tennessee (USA)
Buxbaum Automation GmbH mit Sitz in Eisenstadt (Österreich)
Psiber Data GmbH mit Hauptsitz in Krailling bei München (Deutschland)
Psiber Data Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur (Singapur)
Softing Automotive Electronics GmbH mit Sitz in Haar bei München (Deutschland)
Softing Messen & Testen GmbH mit Sitz in Kirchentellinsfurt (Deutschland)
samtec automotive software & electronics GmbH mit Sitz in Kirchentellinsfurt (Deutschland)
Softing Project Services GmbH mit Sitz in Haar bei München (Deutschland)
Softing Services GmbH mit Sitz in Haar bei München (Deutschland)
SoftingROM s.r.l. mit Sitz in Cluj-Napoca (Rumänien)
Softing S.A.R.L mit Sitz in Paris (Frankreich)

Zu r Darstellung der Segmente

Die Segmentierung des Softing-Konzerns erfolgt auf Basis der internen Berichts- und Organisationsstruktur und berücksichtigt die unterschiedlichen Risiken und Ertragsstrukturen der einzelnen Geschäftsfelder. Bei der Segmentierung nach Geschäftsfeldern werden die Aktivitäten in die Geschäftsfelder Automotive Electronics und Industrial Automation aufgeteilt. Für weitere Details sowie quantitative Angaben zu den Segmenten des Softing-Konzerns verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Konzernanhang.

Softing AG

Die Softing AG ist die zentrale Management-Holding des Konzerns.

Industrial Automation GmbH

Die Softing Industrial Automation GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von industriellen Kommunikationslösungen und Produkten sowohl für die Fertigungs- als auch die Prozessindustrie. Die Produkte sind zugeschnitten auf die Anforderungen von System- und Geräteherstellern, Maschinen- und Anlagenbauern oder Endanwendern und bekannt für ihre Benutzerfreundlichkeit und funktionalen Vorteile.

Softing Italia s.r.l.

Softing Italia ist organisatorisch als Tochter der Softing Industrial Automation GmbH angehängt. Mit Softing Italia in Mailand werden Kunden in Italien direkt vor Ort betreut. Im Jahr 2015 trug die Gesellschaft positiv zum Gesamtergebnis der Softing-Gruppe bei.

Online Development Inc. (OLDI) und Softing Inc.,

Online Development Inc. (OLDI) mit Sitz in Knoxville sowie die Vertriebsniederlassung Softing Inc. (Softing Inc.) in Newburyport (MA) sind organisatorisch der Softing North America Holding Inc. als Töchter angehängt.

Seit über 20 Jahren entwickelt und produziert OLDI Produkte für die Fabrikautomatisierung mit Schwerpunkt auf Steuerungs- und Kommunikationsaufgaben. Die Gesellschaft ergänzt in idealer Weise das Produktportfolio von Softing im Kernbereich der Industrial Automation. Die Übernahme hat die Position von Softing gestärkt in zwei der drei weltweit größten Automatisierungsmärkten, nämlich Europa und USA.

Die Softing Inc. bedient den nordamerikanischen Markt. Mit eigenen Kapazitäten bietet die Softing Inc. Projektleistungen an und betreut das Produktgeschäft vor Ort. Im Jahr 2015 trugen die amerikanischen Gesellschaften positiv zum Gesamtergebnis der Softing-Gruppe bei.

Buxbaum Automation GmbH

Die Vertriebsniederlassung Buxbaum Automation GmbH in Eisenstadt betreut Kunden in Österreich direkt vor Ort. Die Gesellschaft trug positiv, anteilig zur Beteiligung, zum Gesamtergebnis der Softing-Gruppe bei.

Psiber Data GmbH und Psiber Data Pte. Ltd.

Psiber Data ist Anbieter von Geräten zur Diagnose von Ethernet-Verkabelungen, die im Bereich der Industrieautomation, in der Büroinstallation sowie bei Rechenzentren eingesetzt werden. Die beiden Unternehmen der Psiber Data sind profitable Unternehmen mit einer wachsenden Produktpalette, bestehend aus Eigen- und Distributionsprodukten.

Softing Automotive Electronics GmbH

Die Softing Automotive Electronics GmbH bietet Produkte und Dienstleistungen in der Diagnose und der Testautomatisierung an. Der prozessübergreifende Ansatz der Softing-Lösungen steigert Qualität und Zuverlässigkeit in der Steuergerätekommunikation.

Im Wachstumsmarkt für Diagnose- und Testsysteme in der Fahrzeugelektronik besitzt Softing mit über 80.000 Installationen eine führende Stellung im Markt. Weltweit vertrauen Fahrzeughersteller sowie System- und Steuergerätelieferanten auf bewährte Hard- und Software-Werkzeuge sowie Lösungen von Softing.

Softing Messen & Testen GmbH

Die Softing Messen & Testen GmbH ist organisatorisch als Tochter der Softing Automotive Electronics GmbH angehängt. Seit mehr als 20 Jahren ist Softing erfolgreich im Bereich Automotive Test Solutions tätig und bietet umfangreiches Expertenwissen rund um das automatisierte Testen von Fahrzeug-Elektronik. Für viele im Kraftfahrzeug vorhandene Steuergeräte hat Softing bereits Funktionsprüfungen und Test-Designs realisiert.

samtec automotive software & electronics GmbH

Die samtec automotive software & electronics GmbH (samtec) ist organisatorisch als Tochter der Softing Automotive Electronics GmbH angehängt und seit über 25 Jahren als Spezialist für Fahrzeugdiagnose am Markt etabliert. samtec entwickelt Hard- und Software für die Kommunikation mit Fahrzeug-Steuergeräten auf allen relevanten Bus-Systemen. Die Familie der modernen HS-Interfaces ergänzt das Portfolio der Diagnose-Interfaces der Softing Automotive Electronics GmbH auf ideale Weise.

Softing Project Services GmbH

Die Softing Project Services GmbH ist seit 2015 organisatorisch als Tochter der Softing Automotive Electronics GmbH angehängt. Zur optimalen Unterstützung der Kunden bietet die Softing Project Services GmbH hochwertige Dienstleistungen unmittelbar am jeweiligen Kundenstandort an. Für Kunden werden qualifizierte Consulting- und Engineering-Leistungen mit Fokus auf die Kernthemen Diagnose, Messen und Testen erbracht. Gut ausgebildete Mitarbeiter arbeiten teilweise direkt in den Fachabteilungen der Kunden. Die enge Vernetzung mit allen maßgeblich Beteiligten ist ein wesentliches Kennzeichen der Arbeitsweise der Softing Project Services GmbH und spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Projekte.

Softing Services GmbH

Die Softing Services GmbH stellt Dienstleistungen für die operativen Gesellschaften der Softing AG zur Verfügung.

SoftingROM s.r.l.

Die Tochter SoftingROM s.r.l. (SoftingROM) mit Sitz in Cluj (Rumänien) fungiert als Tochtergesellschaft der Softing Services GmbH. SoftingROM bildet für den Softing-Konzern einen wichtigen Pool von IT-Spezialisten bei anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben und stellt ein strategisch wichtiges Mitglied in der Softing-Gruppe dar.

Softing S.A.R.L

Die Softing S.A.R.L ist eine in 2015 durch die Softing Services GmbH gegründete Gesellschaft in Paris. Sie stellt den rechtlichen und organisatorischen Rahmen für Vertriebsaktivitäten des Softing Konzerns in Frankreich zur Verfügung.

Geschäftsmodell der Softing AG

Die Softing AG fungiert als Management-Holding für den Softing-Konzern. Sie erzielt Erlöse durch die Verrechnung von Management-Leistungen, die Unterstützung in Rechtsfragen und Qualitätsmanagement an die Tochterunternehmen. Darüber hinaus beschränkt sich das Geschäftsmodell auf die Verwaltung der Beteiligungen.

Der Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB unter Anwendung der IFRS Rechnungslegungsvorschriften, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

STEUERUNGSSYSTEM

Der Softing-Konzern orientiert sich bei der Steuerung seiner Geschäftsaktivitäten vor allem an den Kenngrößen Konzernumsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und dem davon abgeleiteten operativen EBIT, dem EBIT bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung. Daneben steuert der Softing-Konzern das Working Capital über Kennzahlen. Das Working Capital besteht im Wesentlichen aus Vorräten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Lagerbestand wird laufend analysiert und anhand der Reichweite auf eventuellen Abwertungsbedarf hin geprüft. Zudem wird anhand kurzfristiger Absatzprognosen die Bestellung neuer Ware im Hinblick auf Verfügbarkeit gesteuert. Ziel ist es, kontinuierlich lieferfähig zu sein, um Produkte auch kurzfristig unseren Kunden zur Verfügung stellen zu können.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig anhand der Altersstruktur analysiert und auf Wertberichtigungsbedarf überprüft. Die Kunden werden üblicherweise durch interne Limit-Vergaben einer entsprechenden Steuerung unterzogen. Überfällige Forderungen werden einer stringenten Nachverfolgung unterzogen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden meist unter Ausnutzung von Skontobeträgen beglichen, sofern diese angeboten werden.

Für die Softing AG sind aufgrund des Geschäftsmodells im Wesentlichen die Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen die Grundlage für die Steuerung. Durch die oben erläuterte Steuerung der Tochterunternehmen bewirkt die Softing AG auch die Steuerung der Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen in der AG selbst.

Forschung und Entwicklung

Der Softing-Konzern investiert seit Jahren große Teile des Mittelzuflusses aus seinen Umsatzerlösen in Forschung und Entwicklung. Insgesamt hat Softing TEUR 21.686 (Vj. TEUR 19.330) in die Entwicklung neuer sowie in die Weiterentwicklung bestehender Produkte im Zusammenhang mit Kundenprojekten investiert. Dies entspricht einer Investitionsquote (Verhältnis der Entwicklungskosten zu den Umsatzerlösen) in Höhe von 26 % (Vj. 26 %).

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2015

TEUR
2014

TEUR
Aktivierte Entwicklungskosten 2.786 4.265
Nicht aktivierungsfähige Ausgaben 18.900 15.065
21.686 19.330

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 2.981 TEUR (Vj. 2.631 TEUR).

Zum Jahresende waren 272 (Vj. 258) Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung beschäftigt. Die Softing AG selbst betreibt keinerlei Forschung und Entwicklung. Diese findet ausschließlich in den operativen Gesellschaften statt.

Die Softing Industrial Automation GmbH tätigte im Geschäftsjahr 2015 Investitionen in die Entwicklung neuer, sowie in die Weiterentwicklung bestehender Produkte in Höhe von 8,2 Mio. EUR (Vj. 8,2 Mio. EUR). Im Berichtsjahr standen folgende Entwicklungen im Mittelpunkt:

Zentrales Thema bei den Entwicklungen war der Ausbau der bestehenden Produktpalette in Richtung Industrie 4.0. Softing Industrial Automation bietet mit der dataFEED OPC-UA Suite ein Produkt an, mit dem der Maschinen- und Anlagenbau seine weltweit ausgelieferten Maschinen über ein einheitliches Interface mit hoher Datensicherheit an die zentrale IT anbinden kann. Auf Basis der OPC-UA Toolkits werden Lösungen realisiert, die in der Automobilindustrie wie auch auf Ölplattformen zum Einsatz kommen. Softing Gateways, wie das neue Softing pnGate PA Gateway bilden die Brücke zwischen Prozess- und Fertigungsinstallation in einer Anlage oder Maschine.

Einen weiteren Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten bilden die Kommunikationslösungen für die Prozessautomation. Das Technologie-Portfolio für Foundation Fieldbus und Profibus PA wurde funktional erweitert und mit neuen HART Lösungen ergänzt.

Der Schwerpunkt bei Diagnoselösungen lag auf der wesentlichen Weiterentwicklung des 2014 von der Trebing + Himstedt Prozessautomation GmbH & Co.KG übernommenen Produktportfolios. Bei diesen Produkten wurde durch persistente Datenhaltung die Verfügbarkeit der Diagnoseinformation auch bei Stromausfall erweitert sowie weitere Funktionalitäten neu gestaltet.

Die Visualisierungskomponente TH Scope wurde komplett auf HTML5 umgestellt, um steigende Anforderungen an Sicherheit und Interoperabilität zu gwährleisten und die Nutzung von Smartphones und Tablets zu ermöglichen. Weiterhin wurden die 2015 veröffentlichen Empfehlungen der PROFIBUS Nutzerorganisation zur Abnahme von PROFINET-Netzen als neue Funktionalität in die Geräte integriert, so dass Abnahmeprotokolle automatisch erstellt werden können. Mit der prototypischen Realisierung cloud-basierter Diagnosefunktionen wird auch das Diagnoseportfolio konsequent in Richtung Industrie 4.0 weiterentwickelt.

Durch die konsequente Erweiterung der Xpert-Produktserie konnte die 2014 akquirierte Psiber Data GmbH ihre Vorreiterrolle in der Messtechnik für strukturierte Gebäudeverkabelung und Rechenzentren manifestieren. Neben der Messtechnik für Kupferverkabelungen bis Kategorie 8 bietet Psiber Data jetzt auch Glasfaser-Reflektometer an. Dies eröffnet den Zugang zu dem rasant wachsenden Markt von Hochgeschwindigkeits-Netzwerken und dem damit verbundenen Messtechnikbedarf.

Im Jahr 2015 beging die Online Development Inc. (OLDI) des Softing-Konzerns ihr 26. Jahr als Partner in der strategischen Produktentwicklung für Rockwell Automation. OLDI’s Wert wächst weiter als Original Design Manufacturer (ODM) durch die Erweiterung seines Kerngeschäfts „Computer- und Kommunikations-Bauteile“ auf Produkte wie Analyse-Software für die Zustandsüberwachung von Anlagen. Des Weiteren arbeiten OLDI und die Softing Industrial Automation GmbH gemeinsam an der Entwicklung eines OPC UA Moduls, das die Anforderungen der Unterwasser-Erdölförderung an die MDIS-Spezifikation erfüllt.

Softing Automotive Electronics GmbH hat rund um die Standards ODX und OTX sowohl ihr Produktportfolio erweitert als auch die Marktdurchdringung verbessert. Für die Standards notwendige Laufzeitumgebung, eine Art Diagnosebetriebssystem, wurde auf Linux und Android portiert. Dadurch sind jetzt beliebige Diagnoseanwendungen möglich, die wahlweise auf einem Windows-PC im Labor oder Testfeld, auf einem Embedded-Gerät im Fahrversuch oder auf einem Smartphone im mobilen Einsatz oder in der Werkstatt verwendet werden. Für jeden der genannten Einsatzfälle konnten bereits Kunden gewonnen werden. Die auf dieser Laufzeitumgebung basierenden Werkzeuge für Entwicklung, Produktion und Service wurden umfangreich erweitert, sodass weitere Anwendungsfälle adressiert werden können. Beispielsweise wurde der in sehr großen Stückzahlen verkaufte Entwicklungstester DTS Monaco um weitere Anwenderoberflächen erweitert. Die Ablaufentwicklungsumgebung OTX Studio erhielt einen Testfall-Editor zu halbautomatischen Erstellung von Testabläufen und in TestCUBE wurde eine ebenfalls halbautomatische Erstellung von Simulationsdateien aus den ODX-Daten integriert. Die erfolgreiche Internationalisierung des Geschäfts der Softing Automotive Electronics zeigt sich insbesondere an neuen Geschäftsabschlüssen mit Herstellern in den USA und Japan, bei denen ebenfalls der konsequente Einsatz von Standards der Schlüssel zum Erfolg war.

Die Softing Messen und Testen GmbH zog im Januar 2015 vom Standort von Reutlingen ins nahe gelegene Kirchentellinsfurt um. Aufgrund eines Brands am 25. Februar 2015 wurden die gerade neubezogenen Räume durch die Rauchentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine komplette Sanierung der bezogenen Räume wurde notwendig. Während dieser Zeit konnte der Betrieb in Ausweichräumen jedoch weitestgehend aufrechterhalten werden. Im Juli 2015 konnten die sanierten Räume wieder von den Mitarbeitern bezogen werden. Für die SMT (Softing Messtechnik) platzierte ein Premiumhersteller im März einen Großauftrag, welcher auch in den Folgejahren für kontinuierliche Nachbeschaffungen sorgen wird. Im Geschäftsbereich „Testen“ konnten die geplanten Umsätze verdoppelt werden. Unter anderem bestellte ein namhafter Entwicklungsdienstleister im großen Umfang Softing HIL-Komponenten, welche ebenfalls bei einen Premiumhersteller zum Einsatz kommen. Trotz der massiven Beeinträchtigungen durch den Brand, ist es gelungen das Jahr 2015 für die Softing Messen und Testen GmbH erfolgreich abzuschließen. Deshalb gilt unser besonderer Dank den Mitarbeitern in dieser schwierigen Situation.

Die samtec GmbH startete im Geschäftsjahr 2015 die Markteinführung des VIN|ING 1000 VCI (Vehicle Communication Interface) und bietet damit ein attraktives Produkt. Sowohl für Tier1-Lieferantenals auch für preissensitive Anwender in den Emerging Markets mit mehr Leistung und einer Bluetooth 4.0 Schnittstelle für mobile Anwendungen wie z.B. als Werktstatt- oder Servicetester. Die HSX VCI Familie wurde 2015 konzeptionell neu aufgestellt, die Nachfolgeprodukte VING|ING 3000 und 6000 werden erstmals auf Basis einer FPGA Plattform entwickelt, um die Nachfrage nach neuen Feldbussen zu bedienen. Die in der Fahrzeugproduktion bewährte HSC VCI Familie wurde ebenfalls weiterentwickelt, um die Anforderungen an mehr Performance und Datenbus-Kanäle sowie des Nutzfahrzeugbereichs zu erfüllen. Die Weiterentwicklung des VCI Communication Framework (VFC) hin zu einer mächtigen, plattformunabhängigen Entwicklungsumgebung dient samtec und Softing für die effiziente Erstellung neuer Kundenapplikationen und dem schnellen und qualitativ hochwertigen Aufbau der eigenen Produktpalette für Software.

WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Stabilisierung der Weltwirtschaft auf niedrigem Niveau, moderates Wachstum im Euroraum

Nachdem die Weltproduktion ab Mitte des 2014 etwas an Fahrt aufgenommen hatte, verlangsamte sich ihr Wachstum in den ersten drei Quartalen 2015 mit Raten von jeweils +0,7%. Für das vierte Quartal 2015 signalisierte der ifw-Indikator für die weltwirtschaftliche Aktivität einen ähnlichen Zuwachs der Produktion. Das globale Bruttoinlandsprodukt ist 2015 nur um 3,1% gewachsen, der niedrigste Wert seit dem Krisenjahr 2009.

Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften expandierten insgesamt weiter moderat, doch unterscheidet sich die konjunkturelle Dynamik in den einzelnen Ländern deutlich. Während sich die Konjunktur in den USA und Großbritannien sehr kräftig entwickelt, ist die konjunkturelle Dynamik im Euroraum noch gering und die Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch. Deutlich abgeschwächt hat sich die Konjunktur in Japan. In Russland und Brasilien verschärfte sich die Rezession, für China signalisierten zahlreiche Indikatoren eine markante Verlangsamung der Expansion. Für die übrigen Schwellenländer Asiens deuten die vorliegenden Daten auf eine wenig veränderte moderate Dynamik hin. Unverändert negativ ist das Bild in Lateinamerika: das Bruttoinlandsprodukt legte in Mexiko und einzelnen kleineren Ländern zwar etwas stärker zu, doch setzte sich die Rezession in Brasilien in hohem Tempo fort, und die Wirtschaft in Venezuela befindet sich sogar im freien Fall.

(Institut für Weltwirtschaft ifw, Weltkonjunktur im Winter, vom 11.12.2015)

Maschinenbau: Produktion auf hohem Niveau, doch ohne Wachstum

Die Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland schließen das Jahr 2015 zwar auf einem hohen Niveau, jedoch mit einem Nullwachstum ab. Für 2015 rechnet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit einem nominalen Produktionsvolumen von 199 Mrd. EUR. Vor dem Hintergrund vieler aktueller Krisenherde, die auch das Geschäft im Maschinenbau global beeinträchtigen, sowie der Investitionszurückhaltung im Inland wertet der VDMA dies als Erfolg, aber nicht als beruhigendes Zeichen. Angesichts eines insgesamt schwachen Weltwirtschaftswachstums beobachten die Maschinen- und Anlagenbauer die Entwicklungen in drei Schlüsselländern China, Iran und Russland mit besonderer Aufmerksamkeit. (http://www.vdma.org/article/-/articleview/11230767 vom 17.12.2015)

Exporte der Elektroindustrie steigen weiter

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind um +6,9% gegenüber dem Vorjahr auf 144,1 Mrd. EUR gestiegen, meldet der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI). Die deutschen Lieferungen in die Eurozone haben sich um 5,5% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hier sorgten die Ausfuhren in die Slowakei, nach Irland, Italien, Spanien und Portugal für die höchsten Wachstumsraten; Einbußen waren im Geschäft mit Griechenland, Lettland und Finnland zu verzeichnen. Die Elektroausfuhren in Länder außerhalb des Euroraums sind um +4,3% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Exporte in die USA nahmen um +8,1% zu, die Branchenausfuhren in Drittländer um +7,5%. Hohe Zuwächse gab es im Ausfuhrgeschäft mit Polen, Tschechien, Schweden, Rumänien, der Türkei und Indien. Dagegen gaben die Ausfuhren nach China, Russland und Brasilien stark nach. (ZVEI Presseinformationen vom 21.12.2015)

GESCHÄFTSVERLAUF

Trotz der im Euroraum anhaltend schwächeren Konjunktur konnte Softing 2015 durch weitere Investitionen in die Wachstumsmärkte USA und Asien ihren Umsatz weiter ausbauen. Der Gesamtumsatz des Konzerns wuchs um 10 % auf 82,3 Mio. EUR, bei einem operativen EBIT (EBIT, bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung) von 7,1 Mio. EUR. Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 10,7 Mio. EUR bzw. einer EBITDA-Marge von 13%. Dies ist auch auf den guten Beitrag der Akquisitionen im vollen ersten Jahr der Konzernzugehörigkeit zurückzuführen. Damit wurde die Umsatzerwartung im Prognosebericht 2014 deutlich übertroffen. Das EBIT erreichte mit 5,5 Mio. EUR die Prognose in Höhe des Vorjahres-EBIT von 5,9 Mio. EUR nicht ganz, was in erster Linie in erhöhten Abschreibungen aus der Kaufpreisverteilung der Akquisitionen und der verminderten aktivierten Eigenleistungen begründet liegt.

Auf Grund der deutlich erhöhten Abschreibungen aus der Kaufpreisverteilung und verminderter aktivierter Eigenleistungen wird zukünftig auch das operative EBIT (EBIT, bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung) die Kenngröße bei der operativen Steuerung der Geschäftsaktivitäten sein. Diese bildet auch den operativen Cashflow der Softing gut ab.

Im Segment Industrial Automation stieg der Umsatz, zum Teil auch getrieben von dem vollen Jahreseffekt der OLDI, von 46,9 Mio. EUR auf 58,7 Mio. EUR. Der Umsatz von Automotive Electronics fiel auf Grund auslaufender Produktlinien von 27,6 Mio. EUR auf 23,6 Mio. EUR. Sowohl das Segment Industrial Automation als auch das Segment Automotive Electronics konnten 2015 die prognostizierten Umsatzziele erreichen.

Im Segment Industrial Automation stieg das operative EBIT von 1,4 Mio. EUR auf 4,9 Mio. EUR, das Segment Automotive Electronics konnten das gute operative EBIT aus dem Vorjahr von 3,9 Mio. EUR wegen der auslaufenden Produktlinien nicht erreichen und lag bei 2,2 Mio. EUR. Das EBITDA im Segment Industrial Automation stieg von 4,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,0 Mio. EUR. Im Segment Automotive Electronics sank das EBITDA von 5,3 Mio. EUR auf 4,5 Mio. EUR.

Insgesamt konnte der Softing-Konzern das operative EBIT im Geschäftsjahr um 36 % von 5,2 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR steigern.

Trotz gesenkter Kosten und gesteigerter Erlöse sank in der Softing AG der Jahresüberschuss von 4,2 Mio. EUR im Jahr 2014 um 1,7 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR im Jahr 2015, da das Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften 2014 von 6,5 Mio. EUR um 2,7 Mio. EUR auf 3,8 Mio. EUR 2015 gesunken ist. Dieses Ergebnis liegt im Rahmen der Prognose für das Geschäftsjahr (1,7 Mio. EUR).

ERTRAGSLAGE

Ertragslage Konzern

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das erzielte operative Ergebnis (operatives EBIT) und das EBIT.

Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Konzernumsatz um 10 % auf 82,3 Mio. EUR gesteigert. Die aktivierten Eigenleistungen (Produktentwicklungen) betrugen 2,8 Mio. EUR und lagen um 1,1 Mio. EUR unter Vorjahresniveau (3,9 Mio. EUR), der Anteil der aktivierten Eigenleistungen sank im Verhältnis zum Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2015. Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden stark durch einmalige Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Brand bei der Tochtergesellschaft Messen und Testen GmbH in Höhe von 2,3 Mio. EUR beeinflusst. Demgegenüber standen ebenfalls auf Grund des Brandes Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen in gleicher Höhe.

Die Aufwandspositionen entwickelten sich folgendermaßen:

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2015

TEUR
2014

TEUR
Materialaufwand 31.879 27.369
Zuwendungen an Arbeitnehmer 33.554 32.086
Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 5.282 4.212
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.742 9.672
Betriebliche Aufwendungen 82.457 73.339

Der Materialaufwand erhöhte sich um 4,5 Mio. EUR oder 16 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Zuwachs resultierte aus der vollen Einbeziehung der OLDI für das Gesamtjahr. Ohne diesen vollen Jahreseffekt sank der Materialeinsatz um 1,2 Mio. EUR. Insgesamt betrug die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) 39 % und der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) legte von 47,2 Mio. EUR auf 50,4 Mio. EUR zu.

Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um 5% auf 33,6 Mio. EUR, vor allem auf Grund der erstmaligen Konsolidierung der OLDI für das Gesamtjahr 2015. Zum Stichtag waren 435 Mitarbeiter im Softing-Konzern beschäftigt.

Der Anstieg der Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen war bedingt durch die Erhöhung auf Abschreibung auf selbst erstellte immaterielle Wirtschaftsgüter und den Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation der 2014 akquirierten Unternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 2,1 Mio. EUR, davon entfielen 1,1 Mio. EUR auf brandbedingte Aufwendungen bei der Softing Messen und Testen GmbH und 0,8 Mio. EUR auf den Jahreseffekt der OLDI.

Das operative EBIT wuchs um 1,9 Mio. EUR von 5,2 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR. Das EBIT sank um 0,4 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR, aufgrund erhöhter Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation und verminderter Aktivierung von Entwicklungskosten.

Das Zinsergebnis betrug wie im Vorjahr -0,3 Mio. EUR und war geprägt durch die Zinsaufwendungen für die Darlehen zur Finanzierung des Kaufpreises der OLDI.

Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, lag das Konzernergebnis bei 4,5 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR).

Ertragslage AG

Als Management-Holding erzielte die Softing AG Erlöse nur durch die Leistungserbringung an die Tochtergesellschaften. Im Wesentlichen bestanden diese Leistungen in der aktiven Geschäftsführung in den Gesellschaften sowie in der Unterstützung in Rechtsfragen und im Qualitätsmanagement. Die hierfür anfallenden Kosten wurden zu festgelegten Teilen an die Tochtergesellschaften belastet; nicht belastet wurden die Kosten für allgemeine Kontrollleistungen.

Die Softing AG tritt nicht direkt am Markt auf, sondern erhält Erträge aus Beteiligungen und Gewinnabführungsverträgen.

Mit folgenden Tochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge:

Unmittelbar:

Softing Industrial Automation GmbH, Haar
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar
Softing Services GmbH, Haar

Mittelbar (via Softing Automotive Electronics GmbH):

Softing Messen und Testen GmbH, Kirchtellinsfurt
Samtec automotive software & electronics GmbH, Kirchtellinsfurt
Softing Project Servcies GmbH, Haar

Die Ergebnisse aus Ergebnisabführung sind die wesentliche Steuergröße für die Softing AG und stellen den finanziellen Leistungsindikator dar. Im vergangenen Geschäftsjahr sanken diese auf Grund der deutlich gesunkenen Gewinnabführung der Industrial Automation GmbH, der Automotive Electronics GmbH und der samtec automotive software & electronics GmbH von 6,9 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR. Die Prognose der Ergebnisse aus Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2015 lag bei 1,7 Mio. EUR.

Der Personalaufwand sank von 2,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR. aufgrund geringerer variabler Vergütung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen insgesamt von 1,6 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR zurück, aufgrund gesunkener Aquisitionsaufwendungen.

Auf Grund nahezu konstanter Kosten im Zusammenhang mit der Steuerung der Tochtergesellschaften, ergab sich für 2015 eine leichte Steigerung der Erlöse mit verbundenen Unternehmen von 3,1 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR.

Die Steuern von Einkommen und vom Ertrag sanken auf Grund des verminderten Ergebnisses vor Steuern um 0,5 Mio. EUR. auf 1,0 Mio. EUR.

Der Jahresüberschuss sank von 4,2 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR, begründet durch die Verminderung der Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen.

FINANZLAGE

Finanzlage Konzern

Finanzmanagement

Im Rahmen des Konzern-Finanzmanagements sind die deutschen Tochtergesellschaften in ein Cash Pooling einbezogen, welches die Softing AG führt. Falls notwendig werden die Cashflows der Fremdwährungs-Gesellschaften durch klassische Termingeschäfte abgesichert. Im letzten Geschäftsjahr wurden keine Termingeschäfte abgeschlossen.

Kapitalstruktur

Zum Jahresende 2015 belief sich das Eigenkapital des Softing-Konzerns auf 42,3 Mio. EUR (Vorjahr 37,0 Mio. EUR), ein Anstieg um 14 % bzw. 5,3 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote betrug 51%, im Vorjahr 48%.

Die langfristigen Schulden verminderten sich von 23,1 Mio. EUR auf 21,9 Mio. EUR, auf Grund niedrigerer Pensionsverpflichtungen und Darlehenstilgung, gegenläufig erhöhten sich die passiven Latenten Steuern um 1,2 Mio. EUR.

Die kurzfristigen Schulden stiegen um 1,4 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR bedingt im Wesentlichen durch den Anstieg der Schulden aus Lieferungen und Leistungen aus dem erhöhten Wareneinsatz zum Jahresende

Investitionen

Im vergangenen Geschäftsjahr investierte der Softing-Konzern 2,8 Mio. EUR in selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Die Investitionen in das übrige Anlagevermögen betrugen 1,7 Mio. EUR. Hinsichtlich der segmentbezogenen Angaben zu Investitionen verweisen wir auf den Abschnitt Forschung und Entwicklung.

Liquidität

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wuchs um 37 % von 6,3 Mio. EUR auf 8,6 Mio. EUR, begründet durch einen erhöhten Perioden Cashflow und erhöhter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug 5,8 Mio. EUR., großenteils geprägt durch die Aktivierung von Entwicklungsleistungen und Ersatzbeschaffungen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug -2,6 Mio. EUR und war geprägt durch die Rückzahlung von Darlehen in Höhe von 1,7 Mio. EUR, die Dividendenzahlung von 1,7 Mio. EUR. und Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien von 1,1 Mio. EUR.

Die dem Konzern zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel beliefen sich zum Jahresende auf 9,2 Mio. EUR (Vj. 8,7 Mio. EUR).

Finanzlage AG

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital stieg zum 31. Dezember 2015 von 30,1 Mio. EUR auf 31,9 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss 2015 in Höhe von 2,5 Mio. EUR sowie der Effekt aus dem Aktienverkauf von 1,1 Mio. EUR konnte die Dividende in Höhe von 1,7 Mio. EUR für das Jahr 2014 kompensieren.

Die Eigenkapitalquote stieg auf Grund der deutlich gesunkenen Verbindlichkeiten auf 66 % (Vj. 57 %).

Die Veränderung der Rückstellungen von 2,3 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR ist größtenteils auf die Veränderung in der Pensionsrückstellung zurückzuführen, aufgrund der veränderte Zinssituation

Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von 3,8 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR auf Grund variabler Kaufpreiszahlungen für die 2014 getätigten Akquisitionen in Höhe von 1,3 Mio. EUR und wegen verminderter Lohnsteuerverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich auf Grund regelmäßiger Tilgungen der in 2014 aufgenommenen Darlehen auf 9,0 Mio. EUR.

Liquidität

Die Finanzierung der Tochtergesellschaften erfolgte fast ausschließlich durch das Cash-Pooling-System der Softing AG und eigenen operativen Geldzuflüssen für Tochtergesellschaften, die nicht am Cash-Pooling-System teilnehmen. In geringem Umfang wurden separate Bankfinanzierungen von einigen Tochtergesellschaften genutzt. Zur Finanzierung des festen Kaufpreises von OLDI hat die Softing AG insgesamt Darlehen in Höhe von 11,0 Mio. EUR von zwei deutschen Geschäftsbanken aufgenommen diese valutierten zum 31.12.2015 noch mit 9,0 Mio. EUR.

Die Finanzmittel betrugen zum Jahresende 4,2 Mio. EUR (Vj. 5,7 Mio. EUR).

VERMÖGENSLAGE

Vermögenslage Konzern

Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten unter anderem immaterielle Vermögenswerte, Geschäfts- oder Firmenwerte, das Sachanlagevermögen und latente Steueransprüche und bildeten Ende 2015 einen Anteil von 57,1% der Bilanzsumme (Vj. 57,8 %). Dem gegenüber standen Eigenkapital und langfristige Schulden in Höhe von 77,9% (Vj. 78,1 %).

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 2,6 Mio. EUR auf 47,1 Mio. EUR. Die Gründe lagen in der Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts durch einen veränderten Kurs des USD (0,8 Mio. EUR), eines auch währungsbedingten Anstiegs der sonstigen immateriellen Vermögenswerte und des gewachsenen Bestands an Sachanlagen (0,5 Mio. EUR).

Die kurzfristigen Vermögenswerte umfassen Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich von 32,4 Mio. EUR auf 35,3 Mio. EUR und sind im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Vorräte um 0,6 Mio. EUR und gestiegener Forderungen aufgrund des erhöhten Konzernumsatzes in Höhe von 1,2 Mio. EUR zurückzuführen.

Die Bilanzsumme stieg um 5,5 Mio. EUR, überwiegend bedingt durch die in USD bilanzierten Vermögenswerte des Konzerns.

Zum Jahresende betrugen die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9,2 Mio. EUR (Vj. 8,8 Mio. EUR).

Vermögenslage AG

Die Bilanzsumme der Softing AG ist gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Mio. EUR auf 48,4 Mio. EUR gesunken.

Die Softing AG erhielt 2015 Mittel in Höhe von 1,1 Mio. EUR aus dem Verkauf eigener Aktien. Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine neuen Darlehen aufgenommen.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen verringerten sich aufgrund einer Tilgung um 0,5 Mio. EUR auf 15,2 Mio. EUR. Der Bestand an flüssigen Mitteln verminderte sich aufgrund gesunkener Forderungen auf 4,2 Mio. EUR.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um 2,1 Mio. EUR auf Grund verringerter Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen.

GESAMTAUSSAGE ZUR LAGE DES KONZERNS UND DER AG

Die Finanz- und Vermögenslage sowohl des Konzerns als auch der Softing AG ist weiterhin sehr solide, und die Ertragslage hat sich im vergangenen Geschäftsjahr stabil gestaltet.

Darüber hinaus gab es keine Ereignisse oder Risiken für die Gesellschaft, die früheren Einschätzungen der Geschäftsleitung entgegengestanden hätten.

NACHTRAGSBERICHT

Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zu berichten.

BERICHTE ZU CHANCEN, RISIKEN UND PROGNOSEN

CHANCENBERICHT

Die dargelegten Ausführungen gelten gleichermaßen für den Konzern wie auch für die Softing AG. Die Chancen und Risiken entstehen in den einzelnen Tochterunternehmen der Softing AG. Über die abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge wirken sie sich direkt, gegebenenfalls mit einem zeitlichen Verzug zur IFRS-Rechnungslegung auch auf den Einzelabschluss der Softing AG aus.

Fokussierung bei Automotive Electronics

Die Konzentration im Bereich Automotive Electronics auf die Kernkompetenzen Diagnose, Messen und Testen, wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgeführt. Die damit erzielte Steigerung der Produktivität bietet zusammen mit den unverändert fortgeführten Maßnahmen zur Qualitätssteigerung eine gute Basis für den weiteren Aus- und Aufbau des Geschäfts. Damit hat sich das Geschäftssegment Automotive Electronics bei Schlüsselkunden langfristig verankert.

samtec automotive software & electronics GmbH

Das aktuelle, neu entwickelte und geplante samtec VCI-Produktportfolio sowie das neue VCF, stoßen bei Bestands- und Neukunden auf starkes Interesse. Die Auftragsbücher für diese Produkte sind bereits gut gefüllt, was einerseits der Fachkompetenz langjähriger Mitarbeiter, andererseits der Weitentwicklung der VCI-Software- und Hardware-Produkte zuzuschreiben ist.

Softing Messen & Testen GmbH

Im Januar 2015 wurde ein Standortwechsel von Reutlingen ins nahe gelegene Kirchentellinsfurt vollzogen. Gemeinsam unter einem Dach mit der samtec GmbH ergeben sich zukünftig viele Synergien und Potenziale für gemeinsame Produkte und Projekte. Die SMT (Softing Mess Technik) konnte 2015 bei einem weiteren Premiumhersteller platziert werden. 2016 stehen weitere Nachbestellungen an. Die beschädigten Büroräume durch den Brand im Februar 2015 wurden bis Juli 2015 wieder komplett instand gesetzt, sowohl die beschädigten Wirtschaftsgüter als auch der Ertragsausfall wurden durch Versicherungsleistungen kompensiert.

Im Bereich TESTEN liegen umfangreiche Aufträge zur HIL-Systematik von großen Entwicklungsdienstleistern vor. Ein weiterer Ausbau der Vertriebsaktivitäten erfolgte 2015 und zeigte gute Erfolge.

Im Bereich der Kommunikationslösungen für die Fertigungstechnik wurde das Portfolio von FPGA-basierten Lösungen weiter ausgebaut. Mit der Umsetzung der PROFINET Spezifikation 2.3 und der damit ermöglichten Performance bietet die Industrial Ethernet Lösung von Softing jetzt auch die ideale Kopplung für schnelle Antriebstechnik.

Internationalisierung schreitet im Segment Industrial Automation voran

Das Segment Industrial Automation entwickelte seine strategische Ausrichtung auf marktorientierte Produkte mit unmittelbarem Kundennutzen weiter und hat neue Produkte in den Markt eingeführt. Der dabei zunehmende Anteil an Software-Produkten wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus.

Mit dieser Ausrichtung, eingeführten Produkten und langjähriger Netzwerkarbeit, z.B. in Gremien, ist Softing Industrial Automation bereits an den Umsetzungsprojekten der globalen Industrie-4.0- Initiative beteiligt und wird weiter zunehmend davon profitieren.

Um sich in dem Umfeld der Industrie 4.0 noch besser zu positionieren wurde mit „Industrial Data Intelligence“ eine neue Geschäftsaktivität initiiert, die Maschinen- oder Anlagenbauern oder produzierenden Unternehmen die Nutzung ihrer Produktionsdaten z.B. für Optimierung oder vorausschauende Wartung ermöglicht. Als Spezialist für Datenakquisition hat Softing Industrial Automation beste Voraussetzung mit diesem neuen Angebot an dem hoch dynamisch wachsenden Markt zu partizipieren.

Online Development Inc. (OLDI)

Mit der Übernahme der US-amerikanischen Online Development Inc. (OLDI) 2014 hat Softing einen weiteren wesentlichen Schritt zur Stärkung des internationalen Angebotes vollzogen. Seit über 20 Jahren entwickelt und produziert OLDI Produkte für die Fabrikautomatisierung mit Fokus auf Steuerungs- und Kommunikationsaufgaben und ergänzt das Produktportfolio des Segments Industrial Automation.

Insbesondere durch die Mitgliedschaften im Rockwell Automation Global Encompass Partner Programm, in der Control System Integrator Association (CSIA), ODVA und als Teilnehmer in Programmen von IBM, Microsoft und Oracle schafft OLDI Synergiepotenziale für weitere Softing-Produkte in diesen Kanälen.

Die Kompetenzen und Technologien von OLDI und Softing Industrial Automation ergänzen sich derart, dass den Kunden der Fertigungs- und Prozessautomation nun über alle Ebenen hinweg Kommunikationslösungen angeboten werden können. Die Synergiepotenziale werden auch 2016 zu weiteren neuen Produkten führen.

Psiber Data GmbH

Durch die vollständige Übernahme der Psiber Data GmbH schloss Softing die strategische Lücke bei mobilen Geräten zur Diagnose von Ethernet-Netzwerken und trat in den ebenfalls stark wachsenden, aber technisch anspruchsvollen Markt zur Diagnose von Kupfer- und Glasfasernetzwerken bei Rechenzentren und Büroinstallationen ein.

Mit der neuesten Gerätegeneration ist Psiber in diesem Markt Technologieführer und kann als einziger Gerätehersteller Kabel bis hin zur CAT 8 Spezifikation messen. Dadurch wird speziell für Kunden im Bereich der Erstausrüstung von Netzwerken Nachfrage geschaffen.

SoftingROM

Softing entwickelt laufend neue Produkte und Technologien, um einerseits dem technologischen Umbruch, also dem Übergang auf neue Technologien zu begegnen, und andererseits neue Märkte und Wachstumschancen zu erschließen. Der rumänischen Tochtergesellschaft SoftingROM kommt hierbei die Aufgabe zu, die nötigen Entwicklungsleistungen zu verstärken. Cluj in Rumänien ist für Softing ein idealer Standort, da er vergleichsweise schnell und kostengünstig von München aus zu erreichen ist. Vor Ort stehen gut ausgebildete Ingenieure und Informatiker zur Verfügung.

Wir sehen die genannten Chancen auf einer mittleren Stufe.

RISIKOBERICHT

Die dargelegten Ausführungen gelten gleichermaßen für den Konzern wie auch für die Softing AG. Die Risiken entstehen in den einzelnen Tochterunternehmen der Softing AG. Über die abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge wirken sie sich direkt, gegebenenfalls mit einem zeitlichen Verzug zur IFRS-Rechnungslegung auch auf den Einzelabschluss der Softing AG aus. Die aufgeführten Risiken betreffen beide Segmente.

Softing ist ein international tätiges Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik und der Fahrzeugelektronik. Es ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Das Risikomanagement-System des Konzerns bzw. der Softing AG umfasst Risiken und Chancen gleichermaßen.

Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie, Risikobereitschaft und Geltungsbereich.

Bei der Risikoanalyse erfolgt eine Beurteilung der identifizierten Risiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit (Quantitätsdimension) und der möglichen Schadenshöhe (Intensitätsdimension). Der Risikobewertung sind jedoch insbesondere im Bereich der operativen Risiken praktische Grenzen gesetzt, da die Anzahl der möglichen Risiken hoch ist, die Risikodaten häufig jedoch nur unvollständig vorliegen. Da der Aufwand für das Risikomanagement im vertretbaren Rahmen liegen sollte, muss daher in vielen Risikobereichen auf eine subjektive Risikoeinschätzung zurückgegriffen werden.

Um die Risiken bewerten zu können, haben wir die Risiken in verschiedene Kategorien eingeteilt. Aus dem Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem Schadensmaß ergeben sich folgende Risikostufen:

a. Kleine Risiken

Kleine Risiken sind für das Unternehmen unwesentlich und es sind keine Maßnahmen zur Risikoreduktion zu vereinbaren.
b. Mittlere Risiken

Mittlere Risiken bestehen bei einem begrenzten Schadensausmaß und einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit. Es besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Effiziente und effektive Maßnahmen reichen aus, um mittlere Risiken zu reduzieren oder im Ernstfall rasch zu bewältigen.
c. Große Risiken

Große Risiken haben im Vergleich zu mittleren Risiken ein höheres Ausmaß und/oder eine größere Eintrittswahrscheinlichkeit. Sie sollten durch geeignete Kontrollen oder Prozessoptimierung reduziert werden. Wenn möglich, sollte das erhebliche Bruttorisiko durch geeignete Maßnahmen auf die mittlere oder kleine Risikostufe reduziert werden.
d. Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken können den Fortbestand einer Organisationseinheit oder des Softing-Konzerns insgesamt gefährden. Maßnahmen zur Reduktion des Bruttorisikos sind zwingend und unmittelbar einzuleiten.

Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen. Dazu gehört auch ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung.

Im Berichtszeitraum haben wir auch die Risiken in den einzelnen Geschäftsprozessen periodisch erfasst, analysiert und bewertet. Dabei schätzten wir auch ab, ob sich Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken zu einem bestandsgefährdenden Risiko entwickeln können.

Die im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflussen. Unerwähnt bleiben Risiken, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt als wenig geschäftsrelevant erachten.

Umfeld Risiken

Mit der stetigen Ausweitung des Geschäfts mit den USA und anderen Staaten des Dollarraums gewinnt die Beurteilung des Wechselkursrisikos eine höhere Bedeutung. Jährlich überprüfen wir, ob die Wechselkursrisiken aus den laufenden Geschäften mit unseren Tochtergesellschaften in den USA und Singapur abgesichert werden sollten. Falls es notwendig erscheint, sichert sich Softing mit Hilfe von klassischen Devisentermingeschäften ab. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Der Umsatz konnte 2015 im Vergleich zu 2014 verbessert werden. Trotz hoher Investitionen in Technologie und Märkte konnte das Ergebnisniveau gehalten werden. Hierzu haben auch wieder ein besonders starkes drittes und viertes Quartal beigetragen.

Trotzdem besteht grundsätzlich immer das Risiko der Unterauslastung und des Drucks auf die zu erzielenden Erlöse. Wir begegnen diesen Risiken mit einem konsequenten Kostenmanagement sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen, um uns schnell an Nachfrageänderungen anpassen zu können. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Das Marktgeschehen ist geprägt von einem raschen Wandel der eingesetzten Technologien. Damit verbunden ist die Gefahr, dass erworbenes Know-how durch eine unvorhergesehene Marktentwicklung wertlos wird. Wir reagieren auf dieses Risiko, indem wir in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten. So lassen sich Technologietrends frühzeitig erkennen und mitgestalten. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

In Teilen unseres Geschäfts, sowohl im Segment Industrial Automation als auch bei Automotive Electronics sind wir in komplexe Entwicklungsprojekte unserer Kunden eingebunden. Diese Projekte beinhalten ein Realisierungsrisiko bezüglich des geplanten Kosten- und Zeitrahmens. Überschreitungen können zu einer Verschlechterung der Ertragslage sowie zu Schadenersatzansprüchen führen. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass wir derartige Projekte nach einem im Qualitätsmanagement-System definierten Verfahrensmodell planen und den Projektfortschritt sorgfältig überwachen. Wir investieren kontinuierlich, um den bereits hohen Qualitätsstandard bei Softing weiter zu verbessern. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Bei der Herstellung von Produkten, insbesondere von Hardwareprodukten, bedienen wir uns in erheblichem Umfang der Zulieferung durch Fremdfirmen. Die Einbeziehung von Dritten in die Wertschöpfungskette reduziert naturgemäß unsere Einflussmöglichkeiten auf Qualität, Termintreue und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen können das Ergebnis wesentlich beeinflussen. Wir begegnen diesem Risiko durch möglichst langfristige Lieferverträge. Der Ausfall von Lieferanten kann zu Lieferengpässen führen. Wir senken das Risiko dadurch, dass wir unsere Lieferpartner mittels Audits regelmäßig überprüfen und die Lieferanteile eines einzelnen Lieferanten konsequent begrenzen. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Unsere Produkte und Dienstleistungen finden Verwendung in der Produktion von industriellen Gütern. Durch Ausfall oder Fehlfunktion kann es zu erheblichen Schäden an Personen und Sachen kommen. Wir senken dieses Risiko durch einen sorgfältigen, auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmten Entwicklungsprozess. Die wesentlichen verbleibenden Restrisiken haben wir durch Versicherungsverträge gedeckt. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Kreditrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt. Durch unseren restriktiven Kreditmanagement-Prozess erkennen wir drohende Insolvenzfälle schneller und können rechtzeitig gegensteuern. Als Ergebnis der gesamten Maßnahmen waren auch 2015 keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Sonstige Risiken

Wie bei allen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit des Unternehmens dar. Softing hat IT-Sicherheitsmaß-nahmen realisiert, die Schäden durch Computer-Viren und durch Sabotage bisher verhindert haben. Aus diesen Gründen schätzen wir die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung der Sicherheit unserer Datenbestände oder der Informationssysteme als gering ein. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Der wirtschaftliche Erfolg der Softing-Gruppe beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden unsere Mitarbeiter permanent geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen unserer Kunden entspricht.

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht derzeit ein intensiver Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte. Für eine wertsteigernde Entwicklung unseres Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter eine wesentliche Voraussetzung. Deshalb sind wir bestrebt, neue, sehr gut ausgebildete Mitarbeiter zu gewinnen, diese optimal zu integrieren, zu fördern und eine langfristige Zusammenarbeit aufzubauen. Unseren Mitarbeitern bieten wir neben attraktiven Anstellungsbedingungen gezielte Schulungen und Fortbildung. Dennoch besteht das latente Risiko, dass geeignete Fach- oder Führungskräfte nicht rechtzeitig am Markt akquiriert werden können und dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben kann. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Auch wenn bisher trotz Aufmerksamkeit seitens Controlling und Vorstand kein einziger Compliance-Fall bei Softing aufgetreten ist, nehmen Vorstand und Rechtsabteilung den Themenkomplex Compliance unverändert sehr ernst. Durch Teilnahme an Workshops und Vortragsserien stellen wir sicher, die jeweils aktuellen Trends und Themen aufzunehmen und dies auf die Verhältnisse bei Softing abzubilden. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als geringes Risiko ein.

Akute Risiken, die den Bestand des Konzerns gefährden oder seine Entwicklung beeinträchtigen, liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.

Basierend auf der Risikopolitik und der aktuellen Einschätzung der Risiken erachten wir die Risikogefährdung sowohl für den Konzern als auch für die Softing AG als beherrschbar. Auf Grund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir der Auffassung, dass die nicht durch Versicherungen gedeckten Restrisiken auch bei ungünstiger Entwicklung durch den Konzern getragen werden können.

PROGNOSEBERICHT

Langsame Expansion der Weltproduktion

Der Anstieg der Weltproduktion, gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten wird sich von 3,1% in 2015 auf 3,4% bzw. 3,8% in den Jahren 2016 und 2017 erhöhen. Deses Expansionstempo dürfte kaum dazu beitragen, dass die Auslastung der weltweiten Produktionskapazitäten im Durchschnitt der kommenden beiden Jahre zulegen wird. Der Welthandel hat 2015 mit einer Rate von rund 2% nur sehr schwach zugenommen, was vor allem in einer rückläufigen Handelsintensität der Produktion in den Schwellenländern begründet ist. Für 2016 und 2017 erwartet das Institut für Wirtschaftsforschung (ifw) eine moderate Beschleunigung auf 3% bzw. 4,5% und unterstellt, dass sich die zuletzt ungewöhnlich niedrige Elastizität des Welthandels bezüglich der globalen Produktion allmählich wieder den in der Vergangenheit beobachteten Werten annähert. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verstärkt sich die konjunkturelle Expansion allmählich von aktuell 2,1% auf jeweils 2,5% in den kommenden beiden Jahren. Für die USA wird nach einer Zunahme um 2,5% im Jahr 2015 mit einem Produktionsanstieg von 2,8% im Jahr 2016 und von 3% im übernächsten Jahr gerechnet.

Die Wirtschaft im Euroraum gewinnt allmählich an Fahrt und wächst in den Jahren 2016 und 2017 um 1,7% bzw. 2,0%. Die Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die moderate konjunkturelle Erholung fortsetzt. Auch danach bleibt die konjunkturelle Dynamik voraussichtlich begrenzt, da nach wie vor strukturelle Probleme in einem Teil des Währungsgebiets bestehen. Die Inflation wird auch 2016 sehr niedrig sein, die Arbeitslosenquote wird allmählich auf 10,4% im Jahr 2016 und 9,8% im Jahr 2017 zurückgehen. Die Expansion in den Schwellenländern wird vorerst weiter durch niedrige Rohstoffpreise und strukturelle Probleme gedämpft, die Konjunktur dürfte sich allmählich stabilisieren. Für die Jahre 2016 und 2017 wird ein Produktionsanstieg um 6,5% bzw. 6,3% erwartet.

In Deutschland erhöht sich in den Jahren 2016 und 2017 das Bruttoinlandsprodukts auf 2%. Angesichts einer Potenzialwachstumsrate von knapp 1,5% gerät die deutsche Wirtschaft somit, ausgehend von einer geschlossenen Produktionslücke in diesem Jahr, im weiteren Prognosezeitraum mehr und mehr in die Überauslastung. Das Verbraucherpreisniveau dürfte mit Raten von 1,2% 2016 und 1,8% 2017 wieder deutlicher zulegen. Die Erwerbstätigkeit steigt weiter kräftig, aber nicht zuletzt auf Grund der hohen Flüchtlingsmigration kommt der Abbau der Arbeitslosigkeit zum Stillstand und die Arbeitslosenquote dürfte in beiden Jahren bei 6,3% liegen.

(Institut für Weltwirtschaft ifw, Weltkonjunktur im Winter, vom 11.12.2015)

Softing für 2016 gut positioniert und technologisch hervorragend aufgestellt

Die Entwicklung der internationalen Märkte für moderne Automatisierungstechnik in den für Softing Industrial Automation relevanten Branchen Prozess- und Fertigungsautomation wird unverändert positiv bewertet.

Durch die Akquisitionen 2014 verbesserte sich das Portfolio-Spektrum weiter signifikant und das Technologie-Know-how wurde vertieft. Softing Industrial Automation ist damit ideal positioniert, um sowohl branchenübergreifend als auch in den Hauptmärkten Europa und USA von der positiven Entwicklung zu profitieren.

Im Jahr 2016 wird Industrial Automation das Produktportfolio weiter integrieren und ausbauen. Ziele sind u.a. der Ausbau der Gateway-Familie, die weitere Abrundung der Kommunikationslösungen und der Ausbau des Diagnose-Portfolios für Industrial Ethernet. Technologische und vertriebliche Synergieeffekte der Firmen und Produktgruppen im Segment werden dabei weiterhin ein zentraler Schwerpunkt sein.

Bei Automotive Electronics stehen im kommenden Jahr wiederum die weitere Vermarktung der Standardprodukte DTS-8, OTX Studio, Interfaces der HS-Familie, Messtechnik (SMT, µ-Serie) sowie Softing TDX im Hauptfokus.

2016 wird das Segment Automotive Electronics mit der 2015 neu eingeführten VCI Familie HSD die Vermarktung des neuen preisgünstigen VCIs für Standard-Diagnoseanwendungen weiter vorantreiben.

Darüber hinaus ist geplant, die Kundenpräsenz in den Emerging Markets auszuweiten, erste erfolgsversprechende Kontakte in Asien erfolgten 2015, um unsere Kunden mit dem HSD VCI in Kombination mit der Softing Software-Toolkette zu gewinnen.

Die Aktivitäten im Bereich Prüfstandsanwendungen auf Basis der HSX VCI Produktfamilie werden weiter aktiv ausgebaut.

Das Segment Automotive Electronics wird die 2015 im Bereich Messtechnik erweiterte Produktpalette, verstärkt vermarkten. Diverse Kunden setzen bereits auf die durchdachte Systematik; basierend auf diesem Erfolg erfolgt der Vermarktungsansatz bei weiteren OEMs und Tier1 Lieferanten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 der Softing AG

Erklärtes Ziel von Softing ist, durch Verstärkung der eigenen Aktivitäten, sowie durch gezielte Partnerschaften die Präsenz weltweit systematisch auszubauen.

Softing ist auf Grund der Kombination aus modernem Produktportfolio, großer Nähe zum Kunden und guter finanzieller Reserven besser als viele Wettbewerber aufgestellt und damit in der Lage, Chancen am Markt auch kurzfristig wahrzunehmen.

Die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von einer weiteren positiven Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Deshalb kann die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von den Erwartungen der Geschäftsführung abweichen.

Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir auf Grund der geplanten Ergebnisse von Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 3,0 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR. aus.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 des Softing-Konzerns

Erklärtes Ziel war und ist es, Softing basierend auf einer regional verbreiterten und inhaltlich fokussierten Marktdurchdringung zu einem dynamischen und weltweit agierenden Unternehmen zu formen. Dieser Weg wird auch im Geschäftsjahr 2016 konsequent weiterverfolgt. Auf Grund der Ausrichtung der Unternehmensgruppe und Rückmeldungen von Kunden sieht Softing für 2016 Chancen für eine deutliche Steigerung bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Dem steht jedoch eine enorm gewachsene Volatilität in der konjunkturellen Entwicklung sowohl in Europa, und Asien als auch in Nordamerika gegenüber. Einbrüchen an den Nachfragemärkten würde sich auch Softing nicht entziehen können. Diese externen Risiken sind in unserer Prognose als dämpfender Einflussfaktor berücksichtigt.

Als Technologiekonzern mit Führungsanspruch muss Softing den technischen Wandel aktiv mitgestalten. Die Geschwindigkeit des Wandels hat in allen Segmenten massiv zugenommen. Daher sind auf Basis des durch Bestand und Zukäufe verfügbaren Know-hows auch für 2016 umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten geplant. Wie schon 2015 erwarten wir tendenziell eine geringere Aktivierung von Entwicklungskosten. Dem gegenüber stehen Chancen auf überproportionale Erträge im Bestandsgeschäft und die bereits erwähnten konjunkturellen Risiken. In Summe dieser Einflüsse gehen wir von einer moderaten Steigerung der Umsätze und des Auftragseingangs auf über 85 Mio. EUR aus. Für das operative EBIT erwarten wir eine deutliche Steigerung auf mehr als 7,5 Mio. EUR. Im EBIT erwarten wir eine leichte Steigerung. Wir werden ab Jahresmitte quartalsweise über eine Präzisierung dieser Größen berichten.

INTERNES KONTROLLSYSTEM UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM BEZOGEN AUF DEN KONZERNRECHNUNGSLEGUNGSPROZESS

Begriffsbestimmungen und Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Softing-Konzern

Das interne Kontrollsystem im Softing-Konzern umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.

Im Softing-Konzern besteht das interne Kontrollsystem aus dem internen Steuerungs- und dem internen Überwachungssystem.

Prozessintegrierte und prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen bilden die Elemente des internen Überwachungssystems im Softing-Konzern. Neben manuellen Prozesskontrollen (z. B. „Vier-Augen-Prinzip“) sind auch die maschinellen IT-Prozesskontrollen ein Teil der prozessintegrierten Maßnahmen.

Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist hinsichtlich der Konzernrechnungslegung auf das Risiko der Falschaussage in der Konzernbuchführung und der externen Berichterstattung ausgerichtet. Im Softing-Konzern umfasst das Risikomanagementsystem neben dem operativen Risikomanagement, das auch den Risikotransfer auf Versicherungsgesellschaften durch die Absicherung von Schadens- oder Haftungsrisiken sowie den Abschluss geeigneter Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung von Fremdwährungsrisiken beinhaltet, konzernweit auch die systematische Risikofrüherkennung, -steuerung und -überwachung. Zur Sicherstellung der konzernweiten systematischen Risikofrüherkennung ist im Softing-Konzern ein „Überwachungssystem zur Früherkennung existenzgefährdender Risiken“ gemäß § 91 Absatz 2 AktG eingerichtet. Weitere Erläuterungen zum Risikomanagementsystem sind im Abschnitt „Risikobericht“ enthalten.

Im Rahmen der Risikoberichterstattung wird der Vorstand regelmäßig über Risiken informiert. Risiken werden dabei frühzeitig identifiziert und bewertet. Die Berichterstattung erfolgt über alle Gesellschaften, wobei die erfassten Risiken aufgelistet und bewertet werden. Der Vorstand verantwortet die Definition geeigneter Risikosteuerungsmaßnahmen. Wesentliche Einzelrisiken werden unabhängig vom Turnus aufgenommen und unverzüglich berichtet.

Einsatz von IT-Systemen

Die Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt in den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen der deutschen Gesellschaften in dem Buchhaltungssystem des Herstellers IFS. Unsere ausländischen Tochtergesellschaften greifen auf lokale Anbieter von Buchhaltungssystemen zurück. Zur Aufstellung des Konzernabschlusses der Softing AG werden durch die Tochterunternehmen die jeweiligen Einzelabschlüsse durch weitere Informationen in standardisierten Berichtspaketen ergänzt, die dann zentral bei der Softing AG zunächst in das Konsolidierungssystem eingestellt werden. Als Konsolidierungssystem wird das System des Softwareherstellers Lucanet verwendet. Im Konsolidierungssystem werden sämtliche Konsolidierungsvorgänge zur Erstellung des Konzernabschlusses der Softing AG, z. B. die Kapitalkonsolidierung, die Vermögens- und Schuldenkonsolidierung oder die Aufwands- und Ertragseliminierung generiert und dokumentiert.

Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken

Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Aus den Ermessensspielräumen, die Mitarbeitern notwendigerweise bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden eingeräumt werden, können weitere konzernrechnungslegungsbezogene Risiken resultieren.

Wesentliche Regelungs- und Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung

Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden. Weiterhin ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Die Regelungsaktivitäten stellen ebenfalls sicher, dass durch die Buchungsunterlagen verlässliche und nachvollziehbare Informationen zur Verfügung gestellt werden.

Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlenanalysen. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen reduziert die Möglichkeit zu vorsätzlichen Handlungen. Weiterhin ist z. B. sichergestellt, dass auch bei Veränderungen in den eingesetzten IT-Systemen der zugrunde liegenden Buchführungen in den Konzerngesellschaften eine periodengerechte und vollständige Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt.

Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die Abbildung von Veränderungen im wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfeld des Softing-Konzerns und stellt die Anwendung neuer oder geänderter gesetzlicher Vorschriften zur Konzernrechnungslegung sicher.

Die Bilanzierungsvorschriften zur Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilden die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für die in den Softing-Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Unternehmen. Neben allgemeinen Bilanzierungsgrundsätzen und

-methoden sind vor allem Regelungen zu Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Anhang, Lagebericht, Kapitalfluss-Rechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Segmentberichterstattung bei Einhaltung der in der EU geltenden Rechtslage getroffen.

Die Softing-Bilanzierungsvorschriften regeln auch konkrete formale Anforderungen an den Konzernabschluss. Neben der Festlegung des Konsolidierungskreises sind auch die Bestandteile der durch die Konzerngesellschaften zu erstellenden Berichtspakete im Detail festgelegt. Die formalen Anforderungen regeln unter anderem die verbindliche Verwendung eines standardisierten und vollständigen Formularsatzes. Die Softing-Bilanzierungsvorschriften enthalten weiterhin z. B. konkrete Vorgaben zur Abbildung und Abwicklung des Konzern-Verrechnungsverkehrs und der darauf aufbauenden Saldenabstimmungen.

Auf Konzernebene umfassen die spezifischen Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung die Analyse und gegebenenfalls Korrektur der durch die Konzerngesellschaften vorgelegten Einzelabschlüsse. Mit der zentralen Durchführung so genannter Werthaltigkeitstests für die aus Konzernsicht spezifischen Zahlungsmittel generierenden Geschäftseinheiten wird die Anwendung einheitlicher und standardisierter Bewertungskriterien sichergestellt. Weiterhin erfolgt auf Konzernebene die Aufbereitung und Aggregation weiterer Daten für die Erstellung externer Informationen im Anhang und Lagebericht, einschließlich wesentlicher Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Einschränkende Hinweise

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ermöglicht durch die im Softing-Konzern festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der Konzernrechnungslegung.

Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände können allerdings der Natur der Sache nach nicht ausgeschlossen werden und führen damit zur eingeschränkten Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, so dass auch die konzernweite Anwendung der eingesetzten Systeme nicht die absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Konzernrechnungslegung gewährleisten kann.

ANGABEN NACH §§ 289 ABS. 4 UND 315 ABS. 4 HGB SOWIE ERLÄUTERNDER BERICHT

1. Das Grundkapital der Softing AG im Jahr 2015 betrug 6.959.438 EUR, eingeteilt in ebenso viele Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag), die jeweils die gleichen Rechte – insbesondere gleiche Stimmrechte – gewähren. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte zu.
2. Das Stimmrecht der Aktionäre unterliegt weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft Beschränkungen. Die Stimmrechte sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Aktien oder eine bestimmte Stimmenzahl begrenzt. Auch sonstige Beschränkungen, die Stimmrechte betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
3. Die Aktionäre der Softing AG sind in ihrer Entscheidung, Aktien zu erwerben oder zu veräußern, weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft beschränkt. Der Erwerb und die Veräußerung von Aktien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit nicht der Zustimmung der Organe der Gesellschaft. Auch sonstige Beschränkungen, die die Übertragbarkeit von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
4. Folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, wurden uns gemeldet:

Die Helm Trust Company Limited, St. Helier, Jersey, Großbritannien hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 05.12.2011 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tag 26,69 % (1.504.720 Stimmrechte) beträgt.

Davon sind 26,69 % (1.504.720 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen:

Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Softing AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
Trier Familienstiftung
Trier Asset Management GmbH
Trier Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
5. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, hat die Gesellschaft nicht ausgegeben.
6. Es besteht keine Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital, aus der die Arbeitnehmer ihre Kontrollrechte unmittelbar ausüben können.
7. Der Vorstand der Softing AG besteht laut § 7 der Satzung der Softing AG aus einer oder mehreren Personen. Auch bei einem Grundkapital der Gesellschaft von mehr als 3.000.000 EUR kann der Vorstand aus einer Person bestehen. Es können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands und bestimmt ihre Zahl. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen.

Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen. Bei weitergehenden Satzungsänderungen sind die §§ 133, 179 AktG einschlägig.
8. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 6.936.016 Aktien im Umlauf.

Der Vorstand der Softing AG wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2015 ermächtigt, bis zum 5. Mai 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 3.479.719,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Von dieser Ermächtigung wurde 2015 kein Gebrauch gemacht.

Das genehmigte Kapital beträgt zum 31. Dezember 2015 EUR 3.479.719,00.
9. Das Grundkapital wird um bis zu 3.221.256,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 3.221.256 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Optionsrechten bzw. Optionspflichten nach Maßgabe der Optionsbedingungen an die Inhaber von Optionsscheinen aus Optionsanleihen bzw. von Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die auf Grund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Mai 2013 bis zum 6. Mai 2018 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der Begebung der Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen und nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der Optionsscheine bzw. der Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen bzw. zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtete Inhaber von Anleihen ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen benötigt wird. Die auf Grund der Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- bzw. Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht.

Der Vorstand wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2012 ermächtigt, bis zum 8. Mai 2017 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien zu Preisen, die den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Tage vor dem Erwerb nicht um mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten, eigene Aktien zu erwerben (Aktienrückkauf). Maßgeblicher Kurs ist der Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft in der Schlussauktion im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA-Handel) oder eines Nachfolgesystems. Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Sie ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von insgesamt bis zu 10 % beschränkt. Die auf Grund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen.

Der Rückkauf dient dem Aufbau einer mittelfristig benötigten Akquisewährung zu Kursen, die aus Sicht der Gesellschaft deutlich unter dem Fair Value liegen. Zum 31. Dezember 2015 sind keine eigenen Aktien im Bestand.
10. Es existieren keine wesentlichen Vereinbarungen des Mutterunternehmens, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
11. Mit einem Vorstand besteht eine Vereinbarung, die ihm, wenn mindestens ein fremder Aktionär oder eine abgestimmt agierende Aktionärsgruppe durch Eigenbesitz oder Zurechnung 1,61 Millionen Stimmrechte erreicht, ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht dem Vorstand eine Entschädigungsleistung in Höhe von ca. zwei Jahresgehältern zu.

GRUNDZÜGE DES VERGÜTUNGSSYSTEMS DER ORGANE

Die Bezüge des Vorstands teilen sich in fixe und erfolgsabhängige, also variable Gehaltsbestandteile auf. Die erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile sind abhängig vom Konzernergebnis. Ebenso ist die Entwicklung der Aktienentwicklung der Softing AG ein Bemessungsfaktor der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile. Darüber hinaus besteht für die Vorstände der Softing AG Anspruch auf einen Dienstwagen. Ein Aktienoptionsprogramm liegt nicht vor. Weitere Angaben zu den Vorstandsbezügen erfolgen im Konzernanhang.

Für ehemalige Mitglieder und ein aktives Mitglied des Vorstands sind zum 31.12.2015 Pensionsrückstellungen gebildet worden. Für Details verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zur Pensionsrückstellung.

Die Verträge des Vorstands laufen bis 2018 bzw. 2021.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Darüber hinaus erhalten sie eine variable Vergütung. Diese beträgt 0,5 % des Konzern-EBITs vor Belastung mit der variablen Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache sowohl der festen als auch der variablen Vergütung. Die Aufsichtsratsvergütung ist für den gesamten Aufsichtsrat auf insgesamt maximal 200.000 EUR je Geschäftsjahr begrenzt.

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Der Vorstand der Softing AG berichtet in dieser Erklärung – zugleich für den Aufsichtsrat – gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie gemäß § 289 a Abs. 1 HGB über die Unternehmensführung. Zu den Inhalten der Erklärung verweisen wir auf den Link http://investor.softing.com/de/corporate-governance/erklaerung-289-a-hgb auf unserer Homepage www.softing.com.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Softing AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und der Softing AG vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses sowie die Lage des Konzerns und der Softing AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns und der Softing AG beschrieben sind.

Haar, den 17. März 2016

Softing AG

Der Vorstand

Dr. Wolfgang Trier

Ernst Homolka

Bilanz

Aktiva

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31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 139.377,85 707,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.380,37 14.653,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.331.628,96 17.620.007,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.192.328,97 15.711.922,53
32.523.957,93 33.331.930,36
32.677.716,15 33.347.290,75
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.439.149,98 13.542.431,33
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.434,70 11.442.584,68 22.999,61 13.565.430,94
II. Flüssige Mittel 4.198.902,35 5.661.718,59
15.641.487,03 19.227.149,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.504,25 39.335,82
48.396.707,43 52.613.776,10
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 6.959.438,00 6.959.438,00
2. Nennbetrag eigener Anteile 0,00 -89.054,00
6.959.438,00 6.870.384,00
II. Kapitalrücklage 14.788.621,62 14.788.621,62
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.157.303,17 1.168.385,17
IV. Bilanzgewinn 7.998.574,99 7.258.059,34
31.903.937,78 30.085.450,13
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 770.907,92 619.327,96
2. Steuerrückstellungen 1.196.527,00 1.218.040,00
3. Sonstige Rückstellungen 484.833,38 472.570,95
2.452.268,30 2.309.938,91
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.958.888,86 10.629.629,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.821,72 45.205,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.735.929,17 5.709.891,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.300.366,56 3.805.488,54
14.014.006,31 20.190.215,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 26.495,04 28.171,67
48.396.707,43 52.613.776,10

Gewinn- und Verlustrechnung

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2015 2014
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 3.208.350,44 3.115.434,48
2. Sonstige betriebliche Erträge 95.693,29 121.899,18
3.304.043,73 3.237.333,66
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -195.400,16 -181.361,98
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.003.495,87 -2.368.507,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -344.967,59 -2.348.463,46 -171.311,69 -2.539.818,88
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen -9.375,24 -8.293,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.330.976,59 -1.426.132,78
-580.171,72 -918.273,25
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 543.034,78 266.932,12
8. Erträge aus Beteiligungen 500.000,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3.310.629,15 6.921.745,01
10. Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 -391.087,78
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 46.496,03
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -304.710,12 4.048.953,81 -221.962,01 6.622.123,37
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.468.782,09 5.703.850,12
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -988.406,94 -1.474.805,15
15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 2.480.375,15 4.229.044,97
16. Gewinnvortrag 5.518.199,84 3.029.014,37
17. Bilanzgewinn 7.998.574,99 7.258.059,34

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 S. 2 HGB. Die Softing AG hat die Funktion einer strategischen konzernleitenden Management-Holding.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Software wird entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsdauer planmäßig über drei Jahre linear abgeschrieben. Rechte werden über fünf bis acht Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre und Betriebsausstattung über fünf bis sieben Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 410,00) werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben, Sammelposten (EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) aus Vorjahren werden noch pro rata temporis abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung, angesetzt. Die sonstigen Finanzanlagen in Form von Ausleihungen sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen umfassen vertragliche Versorgungsansprüche ehemaliger und eines amtierenden Vorstands. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode).

Der Bewertung wurden folgende Parameter zu Grunde gelegt:

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31.12.2015

%
31.12.2014

%
Zinssatz 3,94 4,58
Gehaltsdynamik allgemein 0,00 0,00
Rententrend p.a. 1,10 – 2,50 1,50 – 2,50
Fluktuation 0,00 0,00
Biometrische Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G/Prof. Dr. Heubeck

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet (TEUR 2.778; i. Vj. TEUR 2.675). Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen der Versicherer.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfül-lungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkas-samittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwäh-rungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisen-kassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwäh-rungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkas-samittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einzahlungen, welche in den Folgeperioden zu Ertrag führen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschaft als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Gesellschaft erfasst.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 28,075 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 12,250 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 350 %.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital 31.12.2015

%
Eigenkapital 31.12.2015

TEUR
Ergebnis 2015

TEUR
Unmittelbare Beteiligungen
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar/Deutschland 100 3.634 0 1
Softing Services GmbH, Haar/Deutschland 100 61 0 1
Softing Industrial Automation GmbH, Haar/Deutschland 100 2.450 0 1
Buxbaum Automation GmbH, Eisenstadt/Österreich 65 -394 5
Softing North America Holding Inc., Delaware/USA 100 1.702 2 1.008 2
Psiber Data GmbH Krailling/Deutschland 100 653 -195
Psiber Data Pte. Ltd. Singapur 46 2.073 2 1.181 2
Mittelbare Beteiligungen
Softing Italia s.r.l. Boscone/Italien über Softing Industrial Automation GmbH 100 773 49
Softing Inc. Knoxville/USA vormals Softing North America Inc. über Softing North America Holding Inc. 100 -1.239 2 -912 2
Online Development Inc. Knoxville/USA über Softing North America Holding Inc. 100 7.824 2 3.815 2
Softing Messen und Testen GmbH Reutlingen/Deutschland über Softing Automotive Electronics GmbH 100 1.529 0 1
Samtec automotive software & electronics GmbH, Kirchentellinsfurt/Deutschland über Softing Automotive Electronics GmbH 100 906 0 1
Softing Project Services GmbH, Haar/Deutschland über Softing Automotive Electronics GmbH 100 300 0 1
SoftingROM s.r.l. Cluj/Rumänien über Softing Services GmbH 100 398 3 101 3
Psiber Data Pte. Ltd. Singapur über Psiber Data GmbH 54 2.073 2 1.181 2
Softing S.A.R.L., Paris/Frankreich über Softing Services GmbH, Haar/Deutschland 100 19 9

1 nach Ergebnisabführung

2 in USD, Stichtagskurs 31.12.2015 = 1,09; Durchschnittskurs 2015 = 1,11

3 in RON, Stichtagskurs 31.12.2015 = 4,52; Durchschnittskurs 2015 = 4,45

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2015

TEUR
31.12.2014

TEUR
Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 11.439 13.542
Sonstige Vermögensgegenstände 4 23
11.443 13.565

Die Zusammensetzung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.

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31.12.2015

TEUR
31.12.2014

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 966 622
Cash-Pooling 6.673 3.733
Darlehen 0 1.740
Gewinnabführung 3.311 6.921
Steuerliche Organschaft 489 526
11.439 13.542

Latente Steuern

Aus der Anwendung des § 274 HGB ergaben sich zum 31. Dezember 2015 nur aktive latente Steuern, die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden. Die aktiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2015 betragen insgesamt TEUR 243 (i. Vj. TEUR 188) und resultieren aus Pensionsrückstellungen (Steuersatz 28,075 %).

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 6.959.438 (i. Vj. TEUR 6.959) und ist eingeteilt in 6.959.438 (i. Vj. 6.959.438) auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Mai 2015 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 05. Mai 2020 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 3.479.719,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2015/I).

Das genehmigte Kapital beträgt zum 31. Dezember 2015 EUR 3.479.719,00 (i. Vj. EUR 2.704.330).

Bedingtes Kapital

Das Grundkapital wird um bis zu € 3.221.256,00 durch Ausgabe von bis zu 3.221.256 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Optionsrechten bzw. Optionspflichten nach Maßgabe der Optionsbedingungen an die Inhaber von Optionsscheinen aus Optionsanleihen bzw. von Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Mai 2013 bis zum 6. Mai 2018 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der Begebung der Options- bzw, Wandelschuldverschreibungen und nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der Optionsscheine bzw. der Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen bzw. zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtete Inhaber von Anleihen ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen benötigt wird. Die aufgrund der Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- bzw. Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil, Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht

Eigene Anteile

Nach Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlungen vom 9. Mai 2008 und 26. Mai 2009 wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 insgesamt 532.602 eigene Aktien erworben. Im Jahr 2010 wurden 225.000 eigene Aktien, im Jahr 2013 193.250 Stück, im Jahr 2014 25.298 Stück und im Jahr 2015 89.054 Stück verkauft. Der Bestand hat sich in 2015 wie folgt entwickelt:

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Datum Stückzahl Stückpreis

EUR
Verkaufspreis

TEUR
Betrag Grundkapital

TEUR
Anteil Grundkapital

%
31.12.2009 532.602 533 9,45
13.12.2010 -225.000 2,36 531 -225 -3,99
31.12.2010 307.602 308 5,46
31.12.2011 307.602 308 5,46
31.12.2012 307.602 308 4,77
12.04.2013 -193.250 6,78 1.310 -193 -3,00
31.12.2013 114.352 114 1,77
30.07.2014 -25.298 17,93 454 -25 -0,36
31.12.2014 89.054 89 1,27
10.04.2015 -89.054 12,10 1.078 -89 -1,27
31.12.2015 0 0 0

Die Aktien wurden erworben, um die Aktien Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen im Wege von share oder asset deals oder beim Erwerb von Unternehmensbeteiligungen als Gegenleistung anzubieten.

Gemäß § 272 Abs. 1a HGB wurde der Nennbetrag der eigenen Anteile im Vorjahr offen von dem Posten „Gezeichnetes Kapital“ abgesetzt. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft keine eigenen Anteile mehr.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage umfasst Zuzahlungen aufgrund von Kapitalerhöhungen, die den Nennwert der zusätzlich ausgegebenen Aktien übersteigen. Die Kapitalrücklage beträgt im Geschäftsjahr 2015 unverändert zum Vorjahr TEUR 14.789.

Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2015 um den Betrag von TEUR 1.078 (i. Vj. TEUR 38) aus dem Verkauf eigener Anteile erhöht.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2015 entwickelte sich wie folgt:

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TEUR
Bilanzgewinn 31. Dezember 2014 7.258
Dividendenausschüttung -1.740
Jahresüberschuss 2015 2.481
Bilanzgewinn 31. Dezember 2015 7.999

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2015

TEUR
31.12.2014

TEUR
Barwert Pensionsverpflichtungen 3.549 3.294
Aktivwert Rückdeckungsversicherungen -2.778 -2.675
771 619

Die Rückdeckungsversicherungen wurden mit ihren Aktivwerten (beizulegender Zeitwert) angesetzt. Sie sind zu Gunsten der aus den Pensionsverpflichtungen anspruchsberechtigten Personen verpfändet.

Steuerrückstellungen

Für Verpflichtungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.197 (i. Vj. TEUR 1.218) gebildet.

Sonstige Rückstellungen

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31.12.2015

TEUR
31.12.2014

TEUR
Personalansprüche 122 137
Urlaub, Überstunden 87 70
Jahresabschluss 55 42
Aufsichtsratsvergütungen 175 200
Ausstehende Rechnungen u. a. 46 24
485 473

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

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31.12.2015 31.12.2014
bis ein Jahr

TEUR
zwei bis fünf Jahre

TEUR
über fünf Jahre

TEUR
bis ein Jahr

TEUR
über ein Jahr

TEUR
--- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.671 7.288 0 1.671 8.959
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19 0 0 45 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.736 0 0 5.710 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.300 0 0 2.405 1.400
6.726 7.288 0 9.831 10.359

Der langfristige Betrag der Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung der OLDI Online Development Inc. beträgt TEUR 7.288 (Vj. TEUR 8.959), es besteht auch die Möglichkeit von kurzfristigen Tilgungen. Die Softing AG hat sich im Zuge der Darlehensgewährung zur Einhaltung von Financial Covenants (Verpflichtung zur Einhaltung von Finanzkennzahlen) verpflichtet. Die Financial Covenants sind bezogen auf die Einhaltung einer bestimmten Eigenkapitalquote und eines maximalen Verschuldungsgrads. Im Geschäftsjahr hat die Softing AG beide Kriterien problemlos erfüllt und auch die langfristigen Planungen zeigen keine Verschlechterung der Financial Covenants.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.

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31.12.2015 31.12.2014
bis ein Jahr

TEUR
ein bis fünf Jahre

TEUR
bis ein Jahr

TEUR
ein bis fünf Jahre

TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 146 0 244 0
Cash-Pooling 2.317 0 4.515 0
Darlehen 0 0 400 0
Gewinnabführung 0 0 391 0
Steuerliche Organschaft 32 0 108 0
Sonstige Verbindlichkeiten 241 0 52 0
2.736 0 5.710 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 898 (i. Vj. TEUR 1.173) sowie Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisbestandteilen aus den Beteiligungserwerben in Höhe von TEUR 1.400 (i. Vj. TEUR 1.400).

Passive Rechnungsabgrenzung

Bei der passiven Rechnungsabgrenzung in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 28) handelt es sich um die Leistung einer Lebensversicherung, die dem Folgejahr zuzuordnen ist.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Softing AG hat als Konzernholdinggesellschaft, bedingt durch die Ausgliederung des operativen Geschäfts zum 1. Juli 2010, im Geschäftsjahr 2015 lediglich Erlöse aus Dienstleistungen für Konzerntöchter.

Sonstige betriebliche Erträge

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2015

TEUR
2014

TEUR
Erträge aus Währungskursdifferenzen 47 71
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 49 10
96 122

Die periodenfremden Erträge beliefen sich auf TEUR 49 (i. VJ. TEUR 10)

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2015 TEUR 270 (i. Vj. TEUR 88).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2015

TEUR
2014

TEUR
Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen 113 5
Laufende betriebliche Aufwendungen 1.218 1.421
1.331 1.426

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus verbundenen Unternehmen betragen TEUR 543 (i. Vj. TEUR 267).

Zinsen

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2015

TEUR
2014

TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Erträge aus verbundenen Unternehmen 0 22
Sonstige Zinserträge (Pensionen) 0 24
0 46
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen 93 47
Sonstige Zinsaufwendungen 212 175
- davon mit verbundenen Unternehmen 6 7
305 222

Erträge in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 106) aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen in Höhe von TEUR 147 (i. Vj. TEUR 153) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von TEUR 93 (i. Vj. TEUR 47) ist unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

S teuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 25) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2015 bestehen, wie im Vorjahr, keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Haftungsverhältnisse

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2015

TEUR
2014

TEUR
Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen 330 344

Auf Grund der aktuellen Bonität der Schuldner wird gegenwärtig nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gerechnet.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt des Jahres 2015 waren ohne Vorstände 4 Angestellte (i. Vj. 4) beschäftigt.

Honorare des Abschlussprüfers

Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers PwC im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) betrugen:

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2015

TEUR
2014

TEUR
Abschlussprüfung Sonstige Leistungen 105 5 107 27
110 134

Unternehmensverträge

Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Gesellschaften:

Unmittelbar:

Softing Industrial Automation GmbH, Haar
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar
Softing Services GmbH, Haar

Mittelbar (via Softing Automotive Electronics GmbH):

Softing Messen und Testen GmbH, Kirchentellinsfurt
Samtec automotive software & electronics GmbH, Kirchentellinsfurt
Softing Project Services GmbH, Haar

Vorstand

Dem Vorstand der Softing AG gehören oder gehörten die folgenden Herren im Berichtszeitraum an:

Herr Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München, Vorstandsvorsitzender
Herr Ernst Homolka, München, Vorstand Finanzen und Personal wurde zum 01. Mai 2015 in den Vorstand berufen.

Die Bezüge des Vorstands betragen TEUR 1.533 (i. Vj. TEUR 2.297). Davon entfallen etwa ein Drittel auf feste und zwei Drittel auf variable Bezüge. Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 09. Mai 2012 unterbleibt die individualisierte Offenlegung der Vorstandsbezüge. Bei den Bezügen des Vorstands handelt es sich ausschließlich um kurzfristig fällige Leistungen. Zudem wurde ein Dienstzeitaufwand in Höhe von TEUR 125 (i. Vj. TEUR 91) erfasst.

Der Vorstand bekleidet zugleich die zentralen Schlüsselpositionen des Unternehmens.

Mit dem Vorstand besteht eine Vereinbarung, die ihm, wenn mindestens ein fremder Aktionär oder abgestimmt agierende Aktionärsgruppen durch Eigenbesitz oder Zurechnung 1,61 Millionen Stimmrechte erreicht, ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht dem Vorstand eine Entschädigungsleistung in Höhe von ca. zwei Jahresgehältern zu.

Für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind zum 31. Dezember 2015 Pensionsrückstellungenen in Höhe von TEUR 2.469 (i. Vj. TEUR 2.461) gebildet. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder des Vorstands betrugen TEUR 168 (i. Vj. TEUR 167).

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Softing AG gehörten im Jahr 2015 die folgenden Herren an:

Dr. Horst Schiessl, tätig als Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)
Dr. Klaus Fuchs, tätig als freier Berater, Dipl.-Informatiker und Dipl.-Ingenieur, Helfant (stellv. Vorsitzender)
Andreas Kratzer, tätig als Dipl.-Wirtschaftsprüfer, Zürich, Schweiz

Herr Dr. Schiessl bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate und Beiratsmandate bei:

Baader Bank AG, Unterschleißheim (Vorsitzender)

Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin (Mitglied des Aufsichtsrats)

Dussmann Stiftung, Berlin (Mitglied des Stiftungsrats)

Dussmann Stiftung &Co. KG, Berlin (Mitglied des Beirats)

Mittelstandswerk Deutschland AG (Vorsitzender)

Herr Dr. Fuchs bekleidete keine weiteren Aufsichtsratsmandate.

Herr Andreas Kratzer bekleidet weitere Verwaltungsratsmandate bei:

Cresta Hotel Holding, Zug, Schweiz (Verwaltungsrat)

Accu Holding AG, Emmen, Schweiz (Verwaltungsrat)

C Commercial Real Estate AG, Zug, Schweiz (Verwaltungsrat)

RCT Hydraulic-Tooling AG, Klus, Schweiz (Verwaltungsrat)

SIAT-Swiss Investment & Trade Group AG, Buchs, Schweiz (Verwaltungsrat)

Lysys AG Baar, Schweiz (Verwaltungsrat)

Immoselect AG, Baar, Schweiz (Verwaltungsrat)

Oerlikon Stationär Batterien AG, Emmen, Schweiz (Verwaltungsrat)

Mobil Power AG, Zürich, Schweiz (Verwaltungsrat)

Bubo- Immobilien AG, Zürich, Schweiz (Verwaltungsrat)

IGAS Inc. Ltd., Baar, Schweiz (Verwaltungsrat)

Okotta International AG, Zollikon, Schweiz (Verwaltungsrat)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von EUR 10.000. Darüber hinaus erhalten sie eine variable Vergütung von 0,5 % des Konzern EBIT vor variabler Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache sowohl der festen als auch der variablen Vergütung. Für beratende Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Integration der Psiber hat das Aufsichtsratsmitglied Dr. Fuchs insgesamt ein Honorar von 120.000 EUR erhalten.

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtsjahr TEUR 180 (i. Vj. TEUR 182) und setzen sich wie folgt zusammen:

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Fix Variabel Gesamt
2015 2014 2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- --- --- ---
Dr. Horst Schiessl (Vorsitzender) 20 20 60 61 80 81
Dr. Klaus Fuchs 15 15 45 46 60 61
Andreas Kratzer 10 10 30 33 40 40

Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG

Der Softing AG wurden das Bestehen folgender Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:

Die Grandeur Peak Global Advisors, LLC, Salt Lake City, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.12.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland am 18.12.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,98% (das entspricht 209290 Stimmrechten) betragen hat. 2,98% der Stimmrechte (das entspricht 209290 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

FIL Investments International, Hildenborough, United Kingdom, hat uns am 01.09.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.08.2015 die Schwelle von 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (206297 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten Stimmrechte sind ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

FIL Holdings (UK) Limited, Hildenborough, United Kingdom, hat uns am 01.09.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.08.2015 die Schwelle von 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (206297 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten Stimmrechte sind ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen.

FIL Limited, Hamilton, Bermuda, hat uns am 01.09.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.08.2015 die Schwelle von 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96% (206297 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten Stimmrechte sind ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Fidelity Funds SICAV, Luxembourg, Luxembourg, hat uns am 01.09.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.08.2015 die Schwelle von 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96% (206297 Stimmrechte) beträgt.

Taaleritehtaan Rahastoyhtiö Oy, Helsinki, Finnland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.11.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland, am 05.11.2015 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3.13% (das entspricht 218000 Stimmrechte) betrug.

3.13% der Stimmrechte (das entspricht 218000 Stimmrechten) sind Taaleritehtaan Rahastoyhtiö Oy gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Taaleritehtaan Varainhoito Oy, Helsinki, Finnland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.11.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland, am 05.11.2015 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3.13% (das entspricht 218000 Stimmrechte) betrug. 3.13% der Stimmrechte (das entspricht 218000 Stimmrechten) sind Taaleritehtaan Varainhoito Oy gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Taaleritehdas Oyj, Helsinki, Finnland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.11.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland, am 05.11.2015 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3.13% (das entspricht 218000 Stimmrechte) betrug.

3.13% der Stimmrechte (das entspricht 218000 Stimmrechten) sind Taaleritehdas Oyj gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Erklärung nach § 161 AktG

Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat der Softing AG im Dezember 2015 abgegeben und den Aktionären im Internet auf der Homepage www.softing.com dauerhaft zugänglich gemacht.

Haar, den 17. März 2016

Softing AG

Dr. Wolfgang Trier

Ernst Homolka

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
--- --- --- --- ---
1.1.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.705,82 139.407,57 0,00 144.113,39
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.101,15 8.365,50 0,00 37.466,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.620.007,83 1.000,00 289.378,87 17.331.628,96
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.711.922,53 0,00 519.593,56 15.192.328,97
33.331.930,36 1.000,00 808.972,43 32.523.957,93
33.365.737,33 148.773,07 808.972,43 32.705.537,97

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Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen des Geschäftsjahres
--- --- --- --- ---
1.1.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.998,54 737,00 0,00 4.735,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.448,04 8.638,24 0,00 23.086,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
18.446,58 9.375,24 0,00 27.821,82

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Buchwerte
--- --- ---
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 139.377,85 707,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.380,37 14.653,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.331.628,96 17.620.007,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.192.328,97 15.711.922,53
32.523.957,93 33.331.930,36
32.677.716,15 33.347.290,75

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Softing AG, München, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 17. März 2016

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Stefano Mulas; Wirtschaftsprüfer

ppa. Christoph Tübbing; Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 17. März 2016 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2015

Der Aufsichtsrat der Softing AG hat im Geschäftsjahr 2015 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit sorgfältig überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand regelmäßig über die Lage der Softing AG und des Konzerns unterrichten lassen und die Arbeit des Vorstands, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien überwacht und begleitet (Compliance). Der Vorstand hat dabei den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die Geschäftspolitik, grundsätzliche Fragen der künftigen Geschäftsführung, über die wirtschaftliche Lage und strategische Weiterentwicklung, die Risikolage und das Risikomanagement sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichtet und mit ihm hierüber beraten. In Entscheidungen wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat stets eingebunden.

Im Berichtsjahr 2015 haben 5 Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden: am 16. März, am 22. April, am 6. Mai, am 17. September und am 21. Dezember.

Gegenstand regelmäßiger Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen sowie zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bildeten die organisatorische und strategische Entwicklung und Ausrichtung des Konzerns, die Positionierung der Softing AG, ihre finanzielle Entwicklung und wichtige Geschäftsereignisse. Der Aufsichtsrat wurde auch zwischen den Sitzungen über Vorhaben und Entwicklungen informiert, die von besonderer Bedeutung waren. Soweit auf Grund gesetzlicher und satzungsgemäßer Vorschriften oder nach der Geschäftsordnung erforderlich, erteilte der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung und Beratung seine Zustimmung zu zustimmungspflichtigen Einzelvorgängen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich darüber hinaus in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorstand über wichtige Entscheidungen und besondere Geschäftsvorfälle berichten lassen. Ferner hat der Aufsichtsratsvorsitzende in gesonderten Strategiegesprächen mit dem Vorstand die Perspektiven und die künftige Ausrichtung der einzelnen Geschäfte erörtert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen wie auch der Kontrollen und Prüfungen waren der gesamte Rechnungslegungsprozess in der Softing AG und im Konzern, die Überwachung des internen Kontrollsystems sowie die Wirksamkeit des internen Revisions- und des Risikomanagementsystems.

Schwerpunkte der Sitzungen

In der Aufsichtsratssitzung am 16. März 2015 befasste sich der Aufsichtsrat mit der Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014 und mit Risiken, etwa beim Ausfall von Schlüssellieferanten und —kunden. Ein wesentlicher Gegenstand der Aufsichtsratssitzung war des Weiteren die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014, nachdem der anwesende Wirtschaftsprüfer zur abgeschlossenen Prüfung berichtet und Fragen des Aufsichtsrats ausführlich beantwortet hat. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung die im Deutschen Corporate Governance Kodex vorgesehene Effizienzprüfung vorgenommen. Der Aufsichtsrat stellte fest, dass eine Tätigkeit effizient ist. Außerdem hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung beschlossen, Gespräche mit Herrn Homolka über seine Bestellung zum Finanzvortand zu führen. Ferner genehmigte der Aufsichtsrat die Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung 2015.

Die Aufsichtsratssitzung am 22. April 2015 fand als Telefonkonferenz statt. Hierbei wurde Herr Homolka zum Vorstand der Softing AG mit dem Ressort Finanzen und Personal bestellt.

In der Aufsichtsratssitzung am 6. Mai 2015 im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung erfolgte eine Nachlese zur Hauptversammlung sowie ein Bericht des Vorstands zum Status und Ausblick des operativen Geschäfts. Darüberhinaus wurde die Situation bei der Psiber Data Pte. nach Übernahme der restlichen Anteile der Minderheitsgesellschafter erörtert.

Am 17. September 2015 präsentierte der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung Daten und Hintergründe zu den Geschäftszahlen des ersten Halbjahres und der Finanzplanung. Der Aufsichtsrat ließ sich vom Vorstand detailliert zum Verlauf des Geschäfts in den vergangenen Monaten des laufenden Jahres berichten. Schwerpunktmäßig wurde zu den Fortschritten im US-Geschäft, bei den Gesellschaften der Psiber Data sowie zur Aufstellung des Segments Automotive Electronics berichtet. Der Aufsichtsratsvorsitzende berichtete über die geführten Gespräche mit Herrn Dr. Trier über einen neuen Dienstvertrag. In diesem Zusammenhang beschloss der Aufsichtsrat die Beauftragung eines Vergütungsgutachtens zur Prüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung.

In der Aufsichtsratssitzung am 21. Dezember 2015 stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat eine erste Einschätzung des Jahresergebnisses 2015, seine Geschäftsplanung für das Jahr 2016 sowie die Mehrjahresplanung vor. Nach eingehender Prüfung stimmte der Aufsichtsrat beiden Planungen zu. Ebenso beriet der Aufsichtsrat über das Vergütungsgutachten zum neuen Dienstvertrag von Herrn Dr. Trier. Auf Basis der Empfehlungen aus dem Gutachten beauftragte der Aufsichtsrat den Vorsitzenden mit der finalen Ausarbeitung des Dienstvertrages.

Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung umfassend mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und mit dem Thema Diversity befasst. Der Aufsichtsrat fasste den hierzu erforderlichen Beschluss. Der Aufsichtsrat billigte die zusammen mit dem Vorstand erstellte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex, die auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht wurde.

Alle Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Jahr 2015 an sämtlichen Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Interessenskonflikte von Mitgliedern des Aufsichtsrats sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht aufgetreten. Die Unabhängigkeit des Finanzexperten im Aufsichtsrat wurde fortlaufend überprüft und ist gewährleistet.

Zusammensetzung von Aufsichtsrat und Vorstand

Im Geschäftsjahr 2015 gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat bestand auch im Berichtsjahr weiterhin aus den Herren Dr. Horst Schiessl (Vorsitzender), Dr. Klaus Fuchs (stellvertretender Vorsitzender) und Andreas Kratzer. Der Aufsichtsrat hat aufgrund seiner Größe keine Ausschüsse gebildet. Alle Aufgaben und Entscheidungen wurden durch den Gesamtaufsichtsrat wahrgenommen.

Auf Seiten des Vorstands ist es im Berichtsjahr 2015 zu einer personellen Änderung gekommen. Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 ist Herr Ernst Homolka zum Vorstand Finanzen und Personal bestellt worden.

Jahres- und Konzernabschluss

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Softing AG wurden nach den Regeln des Handelsgesetzbuches (HGB), der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Softing AG sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2015 wurden durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft, Der Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss haben jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten. Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, dass gesetzliche Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren.

Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt.

Allen Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden rechtzeitig die Jahresabschlussunterlagen und Prüfungsberichte des Abschlussprüfers übersandt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Bilanzsitzung vom 17. März 2016 den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und den Lagebericht der Softing AG sowie den Konzernabschluss sowie Konzernlagebericht unter Einbeziehung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers eingehend geprüft. An der Sitzung haben die Abschlussprüfer und der Vorstand teilgenommen.

Die Abschlussprüfer haben über ihre Prüfung insgesamt und über einzelne Prüfungsschwerpunkte sowie über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet und eingehend die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats beantwortet. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung waren keine Einwendungen zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss 2015 in seiner Sitzung am 17. März 2016 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Dank

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren außerordentlichen Einsatz und hervorragende Leistung. Sie haben 2015 ein weit über dem Branchendurchschnitt liegendes Wachstum und ein gutes Ergebnis möglich gemacht.

Haar, den 17. März 2016

Dr. Horst Schiessl, Vorsitzender

Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2015

Die Hauptversammlung der Softing AG am 4. Mai 2016 hat beschlossen, vom Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von EUR 7.998.574,99

a) einen Teilbetrag in Höhe von EUR 1.043.915,70 zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,15 je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden

und
b) den verbleibenden Teilbetrag von EUR 6.954.659,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Ausschüttung der Dividende erfolgt ab dem 5. Mai 2016.

Haar, im Mai 2016

Der Vorstand