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Softing AG — Annual Report 2013
Apr 1, 2014
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Annual Report
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Softing AG
Haar
Jahresabschluss zum 31.12.2013
Zusammengefasster Lagebericht der Softing AG sowie des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013
1. Grundlagen des Konzerns
1.1. Geschäftsmodell
1.1.1. Geschäftsmodell des Konzerns
Softing ist als Software- und Systemhaus in den Segmenten Industrial Automation und Automotive Electronics international etabliert. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet komplexe und hochwertige Software, Hardware sowie komplette Systemlösungen. Hardware-Prototypen werden im eigenen Haus entwickelt, die Fertigung erfolgt extern.
Im Segment Industrial Automation ist Softing ein weltweit führender Anbieter von industriellen Kommunikationslösungen und Produkten für die Prozess- und Fertigungsindustrie. Die Produkte sind zugeschnitten auf die Anforderungen von System- und Geräteherstellern, Maschinen- und Anlagenbauern sowie Endanwendern und bekannt für ihre ausgesprochene Benutzerfreundlichkeit und ihre funktionalen Vorteile. Die Schwerpunkte liegen in Komponenten und Werkzeugen für Feldbussysteme und industrielle Steuerungen sowie in Lösungen für die Produktionsautomatisierung.
Mit den Kernthemen Diagnose, Messen und Testen steht das Segment Automotive Electronics von Softing für Schlüsseltechnologien in der Automobilelektronik sowie nah verwandter Elektronik-Bereiche, z. B. in der Nutzfahrzeug- oder Landmaschinen-Branche. Das Leistungsangebot umfasst Hard- und Softwareprodukte, passgenaue Lösungen sowie Consulting und Engineering vor Ort.
Softing ist der Spezialist für den gesamten Lebenszyklus elektronischer Steuergeräte und Systeme, von der Entwicklung über die Produktion bis zum Service. Automotive Electronics setzt bei seinen Entwicklungen auf Standardisierung. Softing ist aktives Mitglied in den wesentlichen Standardisierungsgremien der Automobilelektronik, wie ASAM und ISO.
Beratung, Analysen, Studien und Schulungen runden in beiden Geschäftssegmenten das Leistungsangebot ab. Softing bedient mit seinen Dienstleistungen und Produkten schwerpunktmäßig den europäischen Markt; Nordamerika gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung aber auch die asiatischen Märkte, wie China, Japan und Korea.
Rechtliche Konzernstruktur

Der Softing-Konzern besteht aus der
| ― | Softing AG mit Sitz in Haar bei München und folgenden Tochtergesellschaften: |
| ― | Softing Industrial Automation GmbH mit Sitz in Haar bei München und Niederlassungen in Nürnberg und Erkrath |
| ― | Buxbaum Automation GmbH mit Sitz in Eisenstadt (Österreich) |
| ― | Softing Italia s.r.l. mit Sitz in Boscone (Italien) |
| ― | Softing North America Inc. mit Sitz in Newburyport (USA) |
| ― | Softing Automotive Electronics GmbH mit Sitz in Haar bei München, |
| ― | Softing Projekt Services GmbH mit Sitz in Haar bei München |
| ― | samtec automotive software & electronics GmbH mit Sitz in Filderstadt |
| ― | Softing Services GmbH mit Sitz in Haar bei München |
| ― | Softing Messen & Testen GmbH in Reutlingen |
| ― | SoftingROM s.r.l. mit Sitz in Klausenburg (Rumänien) |
Zu Darstellung der Segmente
Die Segmentierung des Softing-Konzerns erfolgt auf Basis der internen Berichts- und Organisationsstruktur und berücksichtigt die unterschiedlichen Risiken und Ertragsstrukturen der einzelnen Geschäftsfelder. Bei der Segmentierung nach Geschäftsfeldern werden die Aktivitäten in die Geschäftsfelder Automotive Electronics und Industrial Automation aufgeteilt. Für weitere Details sowie quantitative Angaben zu den Segmenten des Softing-Konzerns verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Konzernanhang.
Softing AG
Die Softing AG ist die zentrale Management Holding des Konzerns.
Industrial Automation GmbH
Die Softing Industrial Automation GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von industriellen Kommunikationslösungen und Produkten sowohl für die Prozess- als auch für die Fertigungsindustrie. Die Produkte sind zugeschnitten auf die Anforderungen von System- und Geräteherstellern, Maschinen- und Anlagenbauern oder Endanwendern und bekannt für ihre Benutzerfreundlichkeit und funktionalen Vorteile.
Softing Italia und Softing North America, Inc.
Softing Italia s.r.l. sowie die Vertriebsniederlassung Softing North America, Inc. (Softing North America) mit Sitz in Newburyport (MA) sind organisatorisch als Töchter der Softing Industrial Automation GmbH angehängt. Mit Softing Italia s.r.l. in Mailand können Kunden in Italien direkt vor Ort betreut werden, Softing North America bedient den nordamerikanischen Markt. Mit eigenen Entwicklungskapazitäten bietet Softing North America Projektleistungen an und betreut das Produktgeschäft vor Ort. Im Jahr 2013 trugen beide Gesellschaften positiv zum Gesamtergebnis der Softing-Gruppe bei.
Buxbaum Automation GmbH
Durch die Vertriebsniederlassung Buxbaum Automation GmbH in Eisenstadt können Kunden in Österreich direkt vor Ort betreut werden.
Softing Automotive Electronics GmbH
Die Softing Automotive Electronics GmbH bietet Produkte und Dienstleistungen in der Diagnose und der Testautomatisierung an. Der prozessübergreifende Ansatz der Softing-Lösungen steigert Qualität und Zuverlässigkeit in der Steuergerätekommunikation. Im Wachstumsmarkt für Diagnose- und Testsysteme in der Fahrzeugelektronik besitzt Softing mit über 80.000 Installationen eine führende Stellung im Markt. Weltweit vertrauen Fahrzeughersteller sowie System- und Steuergerätelieferanten auf bewährte Hardware wie Software Werkzeuge und Lösungen von Softing.
Softing Messen & Testen GmbH
Die Softing Messen & Testen GmbH ist organisatorisch als Tochter der Softing Automotive Electronics GmbH angehängt Seit über 20 Jahren ist Softing erfolgreich im Bereich Automotive Test Solutions tätig und bietet umfangreiches Expertenwissen rund um das automatisierte Testen von Fahrzeug-Elektronik. Für viele im Kraftfahrzeug vorhandene Steuergeräte hat Softing bereits Funktionsprüfungen und Test-Designs realisiert.
Softing Services GmbH
Die Softing Services GmbH stellt Dienstleistungen für die operativen Gesellschaften der Softing AG zur Verfügung.
SoftingROM s.r.l.
Die Tochter SoftingROM s.r.l. (SoftingROM) mit Sitz in Klausenburg (Rumänien) fungiert als Tochtergesellschaft der Softing Services GmbH. Sie ist mittlerweile auf über 60 Entwickler angewachsen. SoftingROM bildet für den Softing-Konzern einen wichtigen Pool von IT-Spezialisten bei anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben und stellt ein strategisch wichtiges Mitglied in der Softing Gruppe dar.
Softing Project Services GmbH
Zur optimalen Unterstützung der Kunden bietet die Softing Project Services GmbH hochwertige Dienstleistungen unmittelbar am jeweiligen Kundenstandort an. Für Kunden werden qualifizierte Consulting- und Engineering-Leistungen mit klarem Fokus auf die Kernthemen Diagnose, Messen und Testen erbracht. Gut ausgebildete Mitarbeiter arbeiten direkt in den Fachabteilungen der Kunden. Die enge Vernetzung mit allen maßgeblichen Beteiligten ist ein wesentliches Kennzeichen der Arbeitsweise der Softing Project Services GmbH und spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Projekte.
samtec automotive software & electronics GmbH
Die samtec automotive software & electronics GmbH (samtec) ist seit über 25 Jahren als Spezialist für Fahrzeugdiagnose am Markt etabliert. samtec entwickelt Hard- und Software für die Kommunikation mit Fahrzeug-Steuergeräten auf allen relevanten Bus-Systemen. Die Familie der modernen HS-Interfaces ergänzt das Portfolio der Diagnose-Interfaces von Softing in idealer Weise.
Psiber Data GmbH
Die Softing AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2014 die gesamten Gesellschaftsanteile der Psiber Data GmbH mit Hauptsitz in Krailling bei München übernommen. Die Psiber Data GmbH ist ein Anbieter von Geräten zur Diagnose von Ethernet-Verkabelungen, die im Bereich der Industrieautomation, in der Büroinstallation sowie bei Rechenzentren eingesetzt werden.
Der Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB unter Anwendung der IFRS Rechnungslegungsvorschriften, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
1.1.2. Geschäftsmodell der Softing AG
Die Softing AG fungiert als Management Holding für den Softing Konzern. Sie erzielt Umsatzerlöse durch die Verrechnung von Management Leistungen sowie für Unterstützung in Rechtsfragen und Qualitätsmanagement an die Tochterunternehmen. Darüber hinaus beschränkt sich das Geschäftsmodell auf die Verwaltung der Beteiligungen.
1.2. Steuerungssystem
Der Softing-Konzern orientiert sich bei der Steuerung seiner Geschäftsaktivitäten vor allem an den Kenngrößen Konzernumsatz und dem Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Daneben steuert der Softing-Konzern das Working Capital über Kennzahlen. Das Working Capital besteht im Wesentlichen aus Vorräten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Der Lagerbestand wird laufend analysiert und anhand der Reichweite auf eventuellen Abwertungsbedarf hin geprüft. Zudem wird anhand kurzfristiger Absatzprognosen die Bestellung neuer Ware im Hinblick auf Verfügbarkeit gesteuert. Ziel ist es kontinuierlich lieferfähig zu sein um die Produkte kurzfristig unseren Kunden zur Verfügung stellen zu können.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig anhand der Altersstruktur analysiert und auf Wertberichtigungsbedarf überprüft. Die Kunden werden üblicherweise durch interne Limit-Vergaben einer entsprechenden Steuerung unterzogen. Überfällige Forderungen werden einer stringenten Nachverfolgung unterzogen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden meist unter Ausnutzung von Skontobeträgen beglichen, wo diese angeboten werden.
Für die Softing AG sind aufgrund des Geschäftsmodells im Wesentlichen die Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen die Grundlage für die Steuerung. Durch die oben erläuterte Steuerung der Tochterunternehmen bewirkt die Softing AG auch die Steuerung der Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen in der AG selbst.
1.3. Forschung und Entwicklung
Der Softing-Konzern investiert seit Jahren große Teile des Mittelzuflusses aus seinen Umsatzerlösen in Forschung und Entwicklung. Insgesamt hat Softing 4.382 TEUR in die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Produkte investiert. Dies entspricht einer Investitionsquote (Verhältnis der aktivierten Entwicklungskosten zu den Produktumsatzerlösen) in Höhe von 10% (Vj. 9%). Zählt man die nicht aktivierten Ausgaben hinzu ergibt sich eine Investitionsquote in Höhe von 18% (Vj. 14%)
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Aktivierte Entwicklungskosten | 4.382 | 3.614 |
| Nicht aktivierungsfähige Ausgaben | 3.086 | 2.365 |
| 7.468 | 5.979 |
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 2.349 TEUR (Vj. 2.395 TEUR)
Zum Jahresende waren 216 (Vj. 198) Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung beschäftigt.
Das Segment Industrial Automation tätigte im Geschäftsjahr 2013 Investitionen in die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Produkte in Höhe von 2,7 Mio. EUR (Vj. 1,8 Mio. EUR), wobei im Berichtsjahr folgende Entwicklungen im Mittelpunkt standen:
Mit der PROFINET Diagnose Suite wurde das bei PROFIBUS bewährte Diagnosekonzept auf PROFINET ausgeweitet und eine erste Version eines Diagnosewerkzeugs zur Inbetriebnahme von PROFINET-Netzen im Markt eingeführt.
Im Bereich der Kommunikationslösungen für Industrial Ethernet setzt Softing auf FPGA-basierte Lösungen. FPGAs sind Integrierte Schaltungen, deren Hardware-Funktionen in weiten Bereichen konfiguriert werden können und mit denen sich per "Programmierung" eine Vielzahl von Kommunikations- und Anwendungsfunktionen realisieren lassen. Der Vorteil für den Anwender liegt darin, dass alle für die Kommunikation notwendigen Hardware- und Softwarefunktionen in einem Chip zusammengefasst sind und aufgrund der Flexibilität der FPGAs dieselbe Hardware ganz unterschiedliche Kommunikationsprotokolle unterstützen kann. Gemeinsam mit Altera, einem der weltweit führenden Anbieter von FPGAs, wurden einfach zu integrierende Kommunikationslösungen für PROFINET, EtherCAT. EtherNet/IP, Modbus TCP und Ethernet POWERLINK entwickelt. Für PROFIBUS-DP wurde eine FPGA-basierte Masterlösung fertig gestellt und bei mehreren Pilotkunden erfolgreich eingesetzt.
Auch die Kommunikationslösungen für die Prozessautomatisierung wurden in Richtung einfacher Integrierbarkeit weiterentwickelt. PAEasy ermöglicht nun auch für PROFIBUS-PA-Geräte eine schnelle und kostengünstige Realisierung eines Feldbusanschlusses auf Basis des bewährten FBK-Schnittstellenmoduls. Weiterhin steht das FBK-Modul jetzt auch als "Master"-Variante zur Verfügung, wie sie für tragbare Konfigurations-, Inbetriebnahme- und Kalibriergeräte benötigt wird.
Die Entwicklung des WirelessHART-Stacks für drahtlose Sensoranbindung in der Prozessautomatisierung wurde durch Bestehen der umfangreichen Zertifizierungstests bei der HART Communication Foundation erfolgreich abgeschlossen.
Von allen OPC-Toolkits wurden neue Versionen mit funktionalen Erweiterungen erstellt.
Easy Connect, eine Middleware für die optimierte OPC-Kommunikation, unterstützt in der aktuellen Version 3.0 den neuen OPC Unified Architecture Standard. Mithilfe des neuen Standards können OPC-UA-Client Anwendungen sicher und performant an OPC Classic-Server angebunden werden.
Der Multiprotokoll OPC-Server für den standardisierten Zugriff auf mehr als 50 Steuerungen verschiedener Hersteller unterstützt in der aktuellen Version 4.07 auch das Simple Network Management Protokoll (SNMP). Dies ermöglicht die Einbindung von Netzwerkgeräten in die Produktionsüberwachung bzw. die Produktionssteuerung.
Echograph ermöglicht Datensicherung und Datenvisualisierung in einem Gerät, indem eine webbasierte Visualisierung in die Echocollect-Plattform integriert wurde. So werden weder OPC-Server noch komplexe SCADA Systeme benötigt. Auch Echocollect hat jetzt bereits in der Basisversion eine Visualisierungsfunktionalität für 50 Items.
Im Segment Automotive Electronics wurden im Jahr 2013 1,7 Mio. EUR (Vj. 1,8 Mio. EUR) Investitionen in die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Produkte getätigt. Hierbei standen folgende Entwicklungen im Mittelpunkt:
Samtec hat im Jahr 2013 die inzwischen produktionsbewährte VCI Familie HSC kontinuierlich weiterentwickelt. Sowohl software- als auch hardwareseitig wurden weitere Alleinstellungsmerkmale wie "wake-up on motion" implementiert, die der HSC-Familie eine sehr gute Marktstellung ermöglicht. So wurde z.B. eine HSC-Variante für Fahrzeugflotten entwickelt, die eine Fahrzeugdiagnose bei Flottenerprobungen per drahtloser Datenübertragung zwischen den fahrenden Fahrzeugen ermöglicht. Nach der erfolgreich verlaufenden Testphase kommt diese Innovation 2014 bei einem süddeutschen Sportwagenhersteller zum Einsatz.
Softwareseitig stand das Jahr 2013 bei samtec im Zeichen der Entwicklung des neuen VCI Communication Frameworks (VCF), einer neuen Middleware und Entwicklungsumgebung, die eine plattformübergreifende Grundlage für die Entwicklung neuer Applikationen bildet. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal der VCF ist der Parallelbetrieb, hier können nun mehrere Anwendungen parallel auf ein samtec VCI zugreifen. Diese Multi-Applikationsfähigkeit ermöglicht es z.B. Datenlogging oder Restbus-Simulationen parallel zur Diagnose-Anwendung mit nur einem VCI zu betreiben. Um ein Maximum an Anwendungen bei gleichzeitig geringerem Entwicklungsaufwand sowohl kundenseitig als auch im Softing Konzern zu ermöglichen, wurde das VCF für alle gängigen Plattformen (Windows /Linux / Android / iOS) entwickelt und bildet somit eine einheitliche, moderne und damit solide Grundlage als konzernweite Entwicklungsplattform im Softing Automotive Segment.
Das am Markt etablierte Diagnostic Tool Set (DTS) in der achten Version. DTS 8 wurde entsprechend konkreten Kundenbedürfnissen weiterentwickelt und die Attraktivität für Neukunden gesteigert. Die Markteinführung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr, auch die neueste Version besteht wieder aus der gesamten DTS-Familie. Unter anderem dem ODX-Dateneditor DTS-Venice, dem Entwicklungstester DTS-Monaco und dem Laufzeitsystem basierend auf dem ASAM-Standard MCD-3D 3.0. Aber auch OTX hat den Einzug in die DTS-Familie gefunden. OTX ist ein Beschreibungsformat für die Erstellung, die Inbetriebnahme und das Debugging von Diagnose- und Testabläufen, die z.B. in Werkstatt-Testern, Versuchsaufbauten oder in der Produktionsautomatisierung gleichermaßen ihren Einsatz finden.
Durch die Konzentration auf Kernkompetenzen konnte auch 2013 das von Profil Automotive Electronics weiter geschärft werden. So wurde der Markt durch weitere Partnerschaften erschlossen, in denen gezielt das Leistungsportfolio von Softing mit den Leistungen der jeweiligen Partner kombiniert bzw. erweitert wurden. Somit konnten wichtige Projekte bei führenden Unternehmen gewonnen werden. Durch technologische Kooperationen, die Mitwirkung in wichtigen Standardisierungsgremien und die Beteiligung an innovativen Forschungsprojekten stellt der Softing-Konzern seine technologische Marktführerschaft auch weiterhin sicher.
Die Softing AG selbst betreibt keinerlei Forschung und Entwicklung.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Weltkonjunktur 2013 an Schwung gewonnen - Deutschland schwaches Wachstum
Laut dem "Weltkonjunkturbericht im Winter 2013" des Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat die Weltkonjunktur im Verlauf des Jahres 2013 deutlich an Schwung gewonnen. Das globale Bruttoinlandsprodukt ist im Jahresdurchschnitt 2013 jedoch nochmals langsamer gestiegen, als ein Jahr zuvor. Die Weltwirtschaft wuchs nach den Experten des IfW nach 3,1 % 2012 im abgelaufenen Jahr nur noch um 2,9 %. In den USA und in Japan nahm die Wirtschaft 2013 um je 1,6 % zu und in China 7,5 %. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der Eurozone ging hingegen um 0,4 % zurück.
Die Wirtschaft im Euroraum hat sich aber im Laufe des Jahres 2013 aus der Rezession gelöst. Die gesamtwirtschaftliche Produktion nimmt seit dem zweiten Quartal wieder zu, nachdem sie zuvor sechs Quartale in Folge geschrumpft war. Die deutsche Wirtschaft wuchs laut IfW im Jahr 2013 mit 0,4 % nur schwach.
Unterm Strich 2013 schwieriges Jahr für Maschinen- und Anlagenbau
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) meldet für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau einen Rückgang von 1 % für das Jahr 2013. Das Minus rührt vor allem aus dem schwachen ersten Quartal mit minus 7% gegenüber dem Vorjahr. In der nominalen Betrachtung läuft die Bilanz des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus für 2013 auf eine Stagnation hinaus. Die Produktion dürfte nach Angaben des VDMA mit einem Volumen von 195 Mrd. Euro ziemlich genau auf Vorjahresniveau liegen. Gleiches gilt für den Umsatz mit einem Wert von ungefähr 207 Mrd. Euro.
Elektroindustrie 2013 mit deutlichem Auftragsplus
Im gesamten vergangenen Jahr hat die Branche 2,6 % mehr Aufträge in ihre Bücher geholt als 2012. Während die Bestellungen von inländischen Kunden mit plus 0,1 % stagnierten, erhöhten ausländische Kunden ihre Orders um 4,8 %. Die Auftragseingänge aus der Eurozone gaben dabei leicht um 0,6 % nach, aus dem Nicht-Euroraum nahmen sie dagegen um 8,1 % zu, kommentiert Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chef-Volkswirt, die Zahlen.
Nach Angaben des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) sind die Umsätze der deutschen Elektro- und Elektronikindustrie hingegen im vergangenen Jahr 2,2 % auf 166,3 Milliarden Euro zurückgegangen. Die inländischen Erlöse sind nach Angaben des ZVEI um 4,5 % auf 84,9 Milliarden Euro gesunken, wohingegen die ausländischen Erlöse mit 81,4 Milliarden Euro (plus 0,1 %) stabil blieben. Der Umsatz innerhalb der Eurozone war mit 29,5 Milliarden Euro um 5,2 % rückläufig, außerhalb der Eurozone stieg er indessen um 3,3 auf 51,9 Milliarden Euro.
Laut ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems wuchs der deutsche Markt für elektronische Komponenten im Jahr 2013 um 3 % auf ca. 17,6 Mrd. EUR. Der Bereich KFZ-Elektronik nahm nach Angaben des ZVEI aufgrund global steigender Stückzahlen neu produzierter PKW im Jahr 2013 ebenfalls um 3 % zu.
2.2. Geschäftsverlauf
Trotz der schwachen deutschen Konjunktur und dem rückläufigen Wirtschaftswachstum, insbesondere im Euroraum, konnte Softing 2013 ein weiteres Wachstum und ein Rekordergebnis erreichen. Der Gesamtumsatz des Konzerns kletterte um 6% auf 52,6 Mio. EUR. Das EBIT stieg dabei um 26% auf 6,2 Mio. EUR. Die im letzten Geschäftsbericht prognostizierten Umsatzerlöse für 2013 in Höhe von über 50 Mio. EUR wurden damit übertroffen. In Bezug auf das EBIT wurde die Prognose von 4,9 Mio. EUR mit 6,2 Mio. EUR deutlich übertroffen. Damit ist die Geschäftsentwicklung in 2013 insgesamt als für Softing günstig zu werten.
Während im Segment Industrial Automation der Umsatz aufgrund der schwachen Konjunktur nur leicht von 26,3 Mio. EUR auf 26,5 Mio. EUR wuchs, konnte der Umsatz im Segment Automotive Electronics um 13% auf 26,1 Mio. EUR gesteigert werden. Dies lag vor allem an bestehenden wie auch neuen Produkten die von den bestehenden Kunden gut nachgefragt wurden.
Aufgrund der stagnierenden Umsätze sank der EBIT im Segment Industrial Automation leicht um 7% auf 2,3 Mio. EUR. Im Segment Automotive Electronics stieg der EBIT wesentlich aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse um 58 % auf 3,9 Mio. EUR.
In der Softing AG konnte trotz gestiegener Kosten und damit zusammenhängend gestiegenen Umsatzerlösen das prognostizierte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,4 Mio. EUR mit 2,8 Mio. EUR leicht übertroffen werden. Grund hierfür sind insbesondere die guten Ergebnisse der Tochterunternehmen die sich im dem von 3,3 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR gestiegenen Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen niedergeschlagen hat. Damit ist die Geschäftsentwicklung in 2013 insgesamt als für die Softing AG günstig zu werten.
2.3. Ertragslage
2.3.1. Ertragslage Konzern
Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das erzielte Ergebnis (EBIT).
Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 6% auf 52,6 Mio. EUR.
Die aktivierten Eigenleistungen (Produktentwicklungen) stiegen von 3,2 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR zur Stärkung unseres Produktportfolios.
Die sonstigen Erträge waren in 2013 rückläufig. Sie sanken von 0,9 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Der Rückgang erfolgte im Wesentlichen aufgrund gesunkener Erlöse aus geförderten Projekten und geringerer Erträge aus Kursdifferenzen.
Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Aufwandspositionen
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| TEUR 2013 | TEUR 2012 | |
|---|---|---|
| Materialaufwand | 15.182 | 14.886 |
| Zuwendungen an Arbeitnehmer | 25.833 | 23.581 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 3.160 | 3.341 |
| Andere Aufwendungen | 6.830 | 6.755 |
| 51.005 | 48.563 |
Der Materialaufwand erhöhte sich um 0,3 Mio. EUR, dies entspricht einer Steigerung um 2 %. Maßgeblich für den nur geringen Anstieg des Materialaufwandes war im Wesentlichen ein veränderter Produktmix. Im abgelaufenen Jahr konnte verstärkt Software abgesetzt werden. Software erzeugt wesentlich weniger Materialaufwand als unsere Hardwareprodukte. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) sank deshalb von 30,1 % auf 28,9 %. Somit stieg der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) um 2,9 Mio. EUR auf 37,4 Mio. EUR
Die Zuwendungen an Arbeitnehmer erhöhten sich um 9,6 % auf 25,8 Mio. EUR. Der Grund hierfür ist die gestiegene durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Konzern von 296 um 14 % auf 337. Des Weiteren sind für die steigenden Zuwendungen an Arbeitnehmer auch die normalen Gehaltssteigerungen verantwortlich.
Die Anderen Aufwendungen sind um 0,1 Mio. EUR gestiegen. Trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens konnten die anderen Aufwendungen aufgrund von Kostendisziplin relativ konstant gehalten werden.
Das EBIT stieg um 1,3 Mio. EUR von 4,9 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR. Hierbei verharrte die Umsatzrendite (EBIT im Verhältnis zum Umsatz) im Segment Industrial auf 9%. Im Segment Automotive stieg die Umsatzrendite von 11% auf 15%. Im Segment Automotive konnte die Umsatzrendite im Wesentlichen aufgrund höherer Umsatze und eines besseren Produktmix gesteigert werden
Nach Abzug von Steuern verbleibt ein Konzernergebnis in Höhe von 4,3 Mio. EUR (Vj. 3,5 Mio. EUR).
2.3.2. Ertragslage AG
Die Softing AG als Management Holding erzielt nur im Rahmen der Leistungserbringung an Tochterunternehmen Umsatzerlöse. Diese Leistungen umfassen im Wesentlichen die aktive Geschäftsführung in den einzelnen Gesellschaften sowie die Unterstützung in Rechtsfragen und im Qualitätsmanagement. Hierbei werden die anfallenden Kosten zu festgelegten Teilen an die Tochtergesellschaften belastet. Nicht belastet werden die Kosten für allgemeine Kontrollleistungen. Die Softing AG tritt nicht direkt selbst am Markt auf. Wesentlich für die Softing AG sind die Erträge aus Beteiligungen sowie aus Gewinnabführungsverträgen.
Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Tochtergesellschaften:
| ― | Softing Industrial Automation GmbH |
| ― | Softing Automotive Electronics GmbH |
| ― | Softing Services GmbH |
| ― | Softing Messen & Testen GmbH |
Wesentliche Steuerungsgröße für die Softing AG sind die Erträge aus Gewinnabführung, die den finanziellen Leistungsindikator darstellen. Diese stiegen im vergangenen Geschäftsjahr von 3,3 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen daran, dass die Gewinnabführung der Softing Automotive Electronics GmbH deutlich angestiegen ist.
Der Personalaufwand erhöhte sich von 2,7 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR in 2013. Im wesentlich war dies durch höhere variable Komponenten aufgrund des verbesserten Konzernergebnisses bedingt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 1,0 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR hauptsächlich aufgrund von Kosten im Rahmen der Unternehmensakquisition.
Aufgrund der gestiegenen Kosten sind die Umsatzerlöse von 2,8 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR gestiegen, da es sich hierbei ausschließlich um weiterbelastete Kosten handelt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen um 0,5 Mio. Euro. Dies war unter anderem dadurch bedingt, dass im Vorjahr noch ein Verlustvortrag teilweise nutzbar war. Der Jahresüberschuss sank deshalb von 2,1 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR.
2.4. Finanzlage
2.4.1. Finanzlage Konzern
Finanzmanagement
Im Rahmen des Konzern Finanzmanagements sind alle wesentlichen deutschen Gesellschaften in ein Cash Pooling einbezogen. Als Cash Pool Führerin fungiert die Softing AG. Des Weiteren werden, soweit dies als notwendig erachtet wird, die Cash Flows mit unserer Gesellschaft in den USA durch klassische Termingeschäfte abgesichert. Im letzten Geschäftsjahr wurden keine Termingeschäfte abgeschlossen.
Kapitalstruktur
Das Eigenkapital des Softing-Konzerns belief sich zum Jahresende 2013 auf 26,1 Mio. EUR (Vj. 22,2 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg um 18 % oder 3,9 Mio. EUR. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis 2013 in Höhe von 4,3 Mio. EUR (Vj. 3,5 Mio. EUR) und dem Verkauf von eigenen Anteilen (+1,3 Mio. EUR). Gegenläufig hat sich die Auszahlung der Dividende in Höhe von 1,7 Mio. EUR ausgewirkt. Die Konzerneigenkapitalquote stieg auf 65 % (Vj. 59 %).
Die langfristigen Schulden stiegen leicht von 3,4 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR an. Hintergrund hierfür sind die passiven Latenten Steuern auf die gestiegenen Entwicklungskosten. Die kurzfristigen Schulden verringerten sich um 1,9 Mio. EUR. auf 10,4 Mio. EUR. Dies erfolgte im Wesentlichen Aufgrund von hohen Zahlungen der Kunden im Jahr 2012 für Leistungen, die Softing erst im Jahr 2013 erbringen konnte. Deshalb sanken die sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten in 2013 um 1,0 Mio. EUR. Ein wesentlicher weiterer Grund waren im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. EUR gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Investitionen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Softing Konzern 4,4 Mio. EUR in die Weiterentwicklung bestehender Produkte und in die Entwicklung neuer Produkte investiert. Die Investitionen in das übrige Anlagevermögen betrugen im vergangen Jahr 0,8 Mio. EUR. Zu den segmentbezogenen Angaben zu Investitionen verweisen wir auf den Abschnitt Forschung und Entwicklung.
Liquidität
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit sank um 24 % von 7,8 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR oder um 1,9 Mio. EUR. Der Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit sank hauptsächlich aufgrund der um 1,0 Mio. EUR gesunkenen sonstigen nicht finanziellen Verpflichtungen, der um 1,3 Mio. EUR gestiegenen Vorräte und der um 0,3 Mio. EUR gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund anziehender Nachfrage auf den Beschaffungsmärkten für Bauteile hat Softing verstärkt begonnen Produkte längerfristig vorzuhalten, um die Lieferfähigkeit der Produkte sichern zu können. Dies ist der Hintergrund für die um 1,3 Mio. EUR gestiegenen Vorräte.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 4,9 Mio. EUR stieg um 0,5 Mio. EUR, im Wesentlichen auf Grund erhöhter Investitionen in eigene Produktentwicklungen. Hierin liegt die Ursache für den Anstieg der Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte. Diese stiegen 2013 um 0,7 Mio. EUR von 3,9 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wirkte sich mit 0,4 Mio. EUR negativ auf den Cashflow aus. Dies lag zum einen an der Dividendenzahlung in Höhe von 1,7 Mio. EUR, zum anderen wirkte sich der Verkauf eigener Aktien in Höhe von 1,3 Mio. EUR positiv aus.
2.4.2. Finanzlage AG
Kapitalstruktur
Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2013 aufgrund des guten Ergebnisses und dem Verkauf von eigenen Aktien von 17,7 Mio. EUR auf 19,2 Mio. EUR. Somit konnte der Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 1,9 Mio. EUR und der erfasste Effekt aus dem Verkauf der eigenen Aktien in Höhe von 1,3 Mio. EUR die Gewinnausschüttung in Höhe von 1,7 Mio. EUR für das Jahr 2012 deutlich überkompensieren.
Im Ergebnis ist die Eigenkapitalquote mit 75% konstant geblieben.
Die Rückstellungen sanken von 2,2 auf 1,8 Mio. EUR. Dies war im Wesentlichen dadurch bedingt, dass die Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile um 0,3 Mio. EUR gesunken sind.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 0,9 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund von höheren Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling mit den Tochtergesellschaften. Dies steht auch im Zusammenhang mit einer geänderten Saldierungspraxis.
Liquidität
Die Finanzierung der Tochtergesellschaften des Softing-Konzerns erfolgt nahezu ausschließlich über die Softing AG im Rahmen des Cash-Pooling-Systems. Separate Bankfinanzierungen werden nur in geringem Umfang von einigen Tochtergesellschaften in Anspruch genommen.
Die Finanzmittel betrugen zum Jahresende 10,7 Mio. EUR (Vj. 8,5 Mio. EUR). Aus der Dividendenzahlung resultierte eine Reduzierung der Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 1,7 Mio. EUR. Der Verkauf eigener Anteile im Jahr 2013 wirkte sich mit 1,3 Mio. EUR positiv aus.
2.5. Vermögenslage
2.5.1. Vermögenslage Konzern
Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten unter anderem die aktivierten eigenen Produktentwicklungen, latente Steueransprüche, Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte. Die langfristigen Vermögenswerte ergaben Ende 2013 einen Anteil von 28,8 % der Bilanzsumme (Vj. 27,7 %). Dem stehen Eigenkapital und langfristige Schulden in Höhe von 74,2 % (Vj. 67,6 %) der Bilanzsumme gegenüber.
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1,1 Mio. EUR auf 11,6 Mio. EUR aufgrund erhöhter Entwicklungsanstrengungen. Somit erhöhten sich der Posten Entwicklungskosten aufgrund aktivierter Entwicklungskosten von 4,8 Mio. EUR auf 6,8 Mio. EUR. Gegenläufig wirkte im Wesentlichen die vollständige Rückführung des einem Vorstand gewährten Darlehens in Höhe von 0,7 Mio. EUR. Dieses war im Vorjahr unter den sonstigen finanziellen Forderungen ausgewiesen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen leicht von 27,4 Mio. EUR auf 28,6 Mio. EUR. Die Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch um 1,3 Mio. EUR gestiegene Vorräte. Um rasche Lieferfähigkeit weiterhin sicherstellen zu können wurden die Lagerbestände einzelner Produkte im vergangenen Jahr erhöht.
Der Anstieg der Bilanzsumme in Höhe von 2,3 Mio. EUR ist im Wesentlichen bedingt durch die Investitionen in neue Produkte, höhere Vorräte sowie die gestiegenen Liquiden Mittel.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen zum Jahresende 12,1 Mio. EUR (Vj. 11,5 Mio. EUR).
2.5.2. Vermögenslage AG
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Mio. EUR auf 25,7 Mio. EUR gestiegen. Im Wesentlichen auf Grund der guten Ergebnisse der Tochtergesellschaften, die im Cash-Pooling mit der Softing AG verbunden sind, resultierte auch ein um 2,2 Mio. EUR höherer Bestand an flüssigen Mitteln. Zudem haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1,1 Mio. EUR erhöht, was aus einer geänderten Saldierung resultiert.
Die Finanzanlagen sanken um 0,9 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund eines einem Vorstand gewährten Darlehens, das in 2013 rückgeführt wurde.
2.6. Gesamtaussage zur Lage des Konzerns und der AG
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögens- Finanzlage weiterhin sehr solide darstellt und die Ertragslage sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert hat.
Darüber hinaus gab es generell keine Ereignisse, insbesondere keine Risiken für die Gesellschaft, die von früheren Einschätzungen der Geschäftsleitung wesentlich abgewichen wären.
3. Nachtragsbericht
Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 hat die Softing AG sämtliche Gesellschaftsanteile der Psiber Data GmbH mit Hauptsitz in Krailling bei München erworben.
4. Prognose- und Chancen- und Risikobericht
4.1. Chancenbericht
Die dargelegten Ausführungen gelten gleichermaßen für den Konzern wie auch für die Softing AG. Die Chancen und Risiken entstehen in den einzelnen Tochterunternehmen der Softing AG. Über die abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge wirken sie sich direkt, gegebenenfalls mit einem zeitlichen Verzug zur IFRS Rechnungslegung auch auf den Einzelabschluss der Softing AG aus.
Softing AG - Positionierung der Geschäftssegmente
Die Softing-Gruppe umfasst neben den vier Kerngesellschaften am Standort Haar mittlerweile sieben Tochterunternehmen. Zum 1. Januar 2013 wurde die Softing Industrial Networks GmbH auf die Softing Industrial Automation GmbH verschmolzen. Durch die neue Struktur erfolgt eine klarere Zuordnung der Töchter, wodurch weiteres Wachstum einfacher generiert werden kann.
Fokussierung bei Automotive Electronics
Die Konzentration im Bereich Automotive Electronics auf die Kernkompetenzen Diagnose, Messen und Testen, wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgeführt. Die damit erzielte Steigerung der Produktivität bietet zusammen mit den unverändert fortgeführten Maßnahmen zur Qualitätssteigerung eine gute Basis für eine weitere wirtschaftliche Ergebnisverbesserung. Damit hat sich das Geschäftssegment Automotive Electronics bei Schlüsselkunden langfristig verankert.
Tochtergesellschaft samtec automotive software & electronics GmbH
Das aktuelle, neu entwickelte sowie geplante samtec VCI Produktportfolio, sowie das neue VCF, stoßen bei Bestands- sowie Neukunden auf ein starkes Interesse. Die verstärkte Vertriebstätigkeit in den Jahren 2012 und 2013 beginnt Früchte zu tragen. Auch bezüglich des Projektgeschäftes geht samtec optimistisch ins Jahr 2014. Die Auftragsbücher sind bereits gut gefüllt, was einerseits der Fachkompetenz langjähriger Mitarbeiter andererseits der Weitentwicklung der VCI-Software- und Hardware-Produkte zuzuschreiben ist.
Tochtergesellschaft Softing Messen & Testen GmbH
Neben einer weiteren Verbreitung der Softing Messtechnik weitet der Standort Reutlingen sein Messtechnikportfolio mit der μ-Serie deutlich aus. Neben den klassischen Automobilherstellern und Zulieferer gibt es bereits interessante Anfragen aus den Bereichen Land- und Nutzfahrzeuge. Auch bei einem renommierten Hersteller von Flugzeugturbinen werden diese Module bei der Projektierung eines neuen Prüfstandes betrachtet. Ebenfalls in Reutlingen konnte 2013 der Bereich TESTEN deutlich zulegen. Das hierfür notwendige Personal wurde kontinuierlich angepasst. Somit können 2014 die vielen Projekte angegangen und abgearbeitet werden. Unter anderem liegen bereits Aufträge für ausländische Standorte eines der größten deutschen Automobilherstellers vor. Außerdem wurden Service- und Betreuungsleistungen für Entwicklungsprüfstände bis 2016 beauftragt.
Produktpalette im Segment Industrial Automation
Softing hat im Segment Industrial Automation in den vergangenen Jahren mehrere organisatorische und operative Weichenstellungen vorgenommen, darunter die Neuausrichtung hin zu noch mehr Marktorientierung: Weg von Produkten mit rein technisch ausgerichteten Lösungen hin zu Produkten mit strategisch marktorientierten Komponenten mit unmittelbarem Kundennutzen. Diese Ausrichtung soll auch 2014 weiter verfolgt werden. Softing rechnet auch deshalb mit weiterem Umsatzwachstum in diesem Bereich.
Tochtergesellschaft Psiber Data GmbH
Die Psiber Data GmbH ist ein Anbieter von Geräten zur Diagnose von Ethernet-Verkabelungen, die im Bereich der Industrieautomation, in der Büroinstallation sowie bei Rechenzentren eingesetzt werden. Mit der neuesten Gerätegeneration ist Psiber in diesem Markt Technologieführer und kann als einziger Gerätehersteller Kabel bis hin zur CAT 8 Spezifikation messen. Softing erwartet mit der Übernahme der Psiber Data GmbH den Konzernumsatz mit Geräten zur Netzwerk- und Kabeldiagnose 2014 auf rund 10 Mio. EUR zu steigern. Aufgrund von Einmalaufwendungen zur Integration kann für 2014 noch keine Aussage zum zusätzlichen EBIT-Beitrag gemacht werden.
Tochtergesellschaft SoftingROM - wichtiges Standbein von Softing
Softing entwickelt laufend neue Produkte und Technologien, um einerseits den technologischen Umbruch, d. h. dem Übergang auf neue Technologien zu begegnen und andererseits neue Märkte und Wachstumschancen zu erschließen. Der rumänischen Tochtergesellschaft SoftingROM kommt hierbei die Aufgabe zu, die nötigen Entwicklungsleistungen zu verstärken. Rumänien ist für Softing ein idealer Standort, da es vergleichsweise schnell und kostengünstig von München aus zu erreichen ist. Vor Ort stehen gut ausgebildete Ingenieure und Informatiker zur Verfügung
4.2. Risikobericht
Die dargelegten Ausführungen gelten gleichermaßen für den Konzern wie auch für die Softing AG. Die Chancen und Risiken entstehen in den einzelnen Tochterunternehmen der Softing AG. Über die abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge wirken sie sich direkt, gegebenenfalls mit einem zeitlichen Verzug zur IFRS Rechnungslegung auch auf den Einzelabschluss der Softing AG aus. Die aufgeführten Risiken betreffen beide Segmente.
Softing ist ein international tätiges Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik und der Fahrzeugelektronik. Es ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Das Risikomanagement System des Konzerns bzw. der Softing AG umfasst Risiken und Chancen gleichermaßen.
Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie, Risikobereitschaft und Geltungsbereich.
Bei der Risikoanalyse erfolgt eine Beurteilung der identifizierten Risiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit (Quantitätsdimension) und der möglichen Schadenshöhe (Intensitätsdimension). Der Risikobewertung sind jedoch insbesondere im Bereich der operativen Risiken praktische Grenzen gesetzt, da die Anzahl der möglichen Risiken hoch ist, die Risikodaten häufig jedoch nur unvollständig vorliegen. Da der Aufwand für das Risikomanagement im vertretbaren Rahmen liegen sollte, muss daher in vielen Risikobereichen auf eine subjektive Risikoeinschätzung zurückgegriffen werden.
Um die Risiken kategorisieren zu können haben wir die Risiken in verschiedene Kategorien eingeteilt. Aus dem Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem Schadensmaß ergeben sich folgende Risikostufen:
a) Kleine Risiken
Kleine Risiken sind für das Unternehmen unwesentlich und es sind keine Maßnahmen zur Risikoreduktion zu vereinbaren
b) Mittlere Risiken
Mittlere Risiken bestehen bei einem begrenzten Schadensausmaß und einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit. Es besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Effiziente und effektive Maßnahmen reichen aus, um mittlere Risiken zu reduzieren oder im Ernstfall rasch zu bewältigen
c) Große Risiken haben im Vergleich zu mittleren Risiken ein höheres Ausmaß und/oder eine größere Eintrittswahrscheinlichkeit. Sie sollten durch geeignete Kontrollen oder Prozessoptimierung reduziert werden. Wenn möglich, sollte das erhebliche Bruttorisiko durch geeignete Maßnahmen auf die mittlere oder kleine Risikostufe reduziert werden.
d) Bestandsgefährdende Risiken
Bestandsgefährdende Risiken können den Fortbestand einer Organisationseinheit oder des Softing Konzerns insgesamt gefährden. Maßnahmen zur Reduktion des Bruttorisikos sind zwingend und unmittelbar einzuleiten
Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen. Dazu gehört auch ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung.
Im Berichtszeitraum haben wir auch die Risiken in den einzelnen Geschäftsprozessen periodisch erfasst, analysiert und bewertet. Dabei schätzten wir auch ab, ob sich Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken zu einem bestandsgefährdenden Risiko entwickeln können.
Die im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflussen. Unerwähnt bleiben Risiken, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt als wenig geschäftsrelevant erachten.
Umfeldrisiken
Mit der stetigen Ausweitung des Geschäfts mit den USA und anderen Staaten des Dollarraums gewinnt die Beurteilung des Wechselkursrisikos eine höhere Bedeutung. Jährlich überprüfen wir ob die Wechselkursrisiken aus den laufenden Geschäften mit unserer Tochtergesellschaft in den USA abgesichert werden sollten. Falls es notwendig erscheint sichert Softing mit Hilfe von klassischen Devisentermingeschäften ab. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die erwarteten Zahlungsströme von Softing North America nicht abgesichert. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Leistungswirtschaftliche Risiken
Umsatz und Ertrag konnten 2013 im Vergleich zu 2012 nochmals erheblich verbessert werden. Hierzu hat auch wieder ein besonders starkes viertes Quartal beigetragen.
Trotzdem besteht grundsätzlich immer das Risiko der Unterauslastung und des Drucks auf die zu erzielenden Erlöse. Wir begegnen diesen Risiken mit einem konsequenten Kostenmanagement sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen, um uns schnell an Nachfrageänderungen anpassen zu können. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Das Marktgeschehen ist geprägt von einem raschen Wandel der eingesetzten Technologien. Damit verbunden ist die Gefahr, dass erworbenes Know-how durch eine unvorhergesehene Marktentwicklung wertlos wird. Wir reagieren auf dieses Risiko, indem wir in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten. So lassen sich Technologietrends frühzeitig erkennen und mitgestalten. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
In Teilen unseres Geschäfts, sowohl im Segment Industrial Automation als auch Automotive Electronics sind wir in komplexe Entwicklungsprojekte unserer Kunden eingebunden. Diese Projekte beinhalten ein Realisierungsrisiko bezüglich des geplanten Kosten- und Zeitrahmens. Überschreitungen können zu einer Verschlechterung der Ertragslage sowie zu Schadenersatzansprüchen führen. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass wir derartige Projekte nach einem im Qualitätsmanagement-System definierten Verfahrensmodell planen und den Projektfortschritt sorgfältig überwachen. Wir investieren kontinuierlich, um den bereits hohen Qualitätsstandard bei Softing weiter zu verbessern. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Bei der Herstellung von Produkten, insbesondere von Hardwareprodukten, bedienen wir uns in erheblichem Umfang der Zulieferung durch Fremdfirmen. Die Einbeziehung von Dritten in die Wertschöpfungskette reduziert naturgemäß unsere Einflussmöglichkeiten auf Qualität, Termintreue und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen können das Ergebnis wesentlich beeinflussen. Wir begegnen diesem Risiko durch möglichst langfristige Lieferverträge. Der Ausfall von Lieferanten kann zu Lieferengpässen führen. Wir senken das Risiko dadurch, indem wir unsere Lieferpartner mittels Audits regelmäßig überprüfen und die Lieferanteile eines einzelnen Lieferanten konsequent begrenzen. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Unsere Produkte und Dienstleistungen finden Verwendung in der Produktion von industriellen Gütern. Durch Ausfall oder Fehlfunktion kann es zu erheblichen Schäden an Personen und Sachen kommen. Wir senken dieses Risiko durch einen sorgfältigen, auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmten Entwicklungsprozess. Die wesentlichen verbleibenden Restrisiken haben wir durch Versicherungsverträge gedeckt. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Kreditrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt. Durch unseren restriktiven Kreditmanagement-Prozess erkennen wir drohende Insolvenzfälle schneller und können rechtzeitig gegensteuern. Als Ergebnis der gesamten Maßnahmen waren auch 2013 keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Sonstige Risiken
Wie bei allen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit des Unternehmens dar. Weiterhin wurden IT-Sicherheitsmaßnahmen realisiert, die Schäden durch Computer-Viren und durch Sabotage bisher verhindert haben. Aus diesen Gründen schätzen wir die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung der Sicherheit unserer Datenbestände oder der Informationssysteme als gering ein. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Der wirtschaftliche Erfolg der Softing-Gruppe beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden unsere Mitarbeiter permanent geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen unserer Kunden entspricht. Auf dem Arbeitsmarkt herrscht derzeit ein intensiver Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte. Für eine wertsteigernde Entwicklung unseres Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter eine wesentliche Voraussetzung. Deshalb sind wir bestrebt, neue sehr gut ausgebildete Mitarbeiter zu gewinnen, diese optimal zu integrieren, zu fördern und eine langfristige Zusammenarbeit aufzubauen. Unseren Mitarbeitern bieten wir neben attraktiven Anstellungsbedingungen gezielte Schulungen und Fortbildung. Dennoch besteht das latente Risiko, dass geeignete Fach- oder Führungskräfte nicht rechtzeitig am Markt akquiriert werden können und dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben kann. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als mittleres Risiko ein.
Auch wenn bisher trotz Aufmerksamkeit seitens Controlling und Vorstand kein einziger Compliance Fall bei Softing auftrat, nehmen Vorstand und Rechtsabteilung den Themenkomplex Compliance unverändert sehr ernst. Durch Teilnahme an Workshops und Vortragsserien stellen wir sicher, die jeweils aktuellen Trends und Themen aufzunehmen und dies auf die Verhältnisse bei Softing abzubilden. Insgesamt schätzen wir dieses Risiko als geringes Risiko ein.
Akute Risiken, die den Bestand des Konzerns gefährden oder seine Entwicklung beeinträchtigen, liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.
Basierend auf der Risikopolitik und der aktuellen Einschätzung der Risiken erachten wir die Risikogefährdung als sowohl für den Konzern als auch für die Softing AG beherrschbar. Aufgrund der guten Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind wir der Auffassung, dass die nicht durch Versicherungen gedeckten Restrisiken auch bei ungünstiger Entwicklung durch den Konzern getragen werden können.
4.3. Prognosebericht
2014: Zunehmende Erholung im Euroraum
Laut dem "Weltkonjunkturbericht im Winter 2013" des Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft zum Jahreswechsel 2013/14 aufgehellt. Faktoren, die die Weltkonjunktur in den vergangenen beiden Jahren spürbar belasteten, verlieren an Bedeutung. In den Vereinigten Staaten ist die Konsolidierung im privaten Sektor weit vorangekommen und im Euroraum beginnen die ergriffenen strukturellen Anpassungsmaßnahmen Wirkung zu zeigen. Die Zunahme der Weltproduktion dürfte nach den Experten des IfW im Jahr 2014 mit voraussichtlich 3,7 % merklich höher ausfallen als 2013 mit 2,9 %.
Die Konjunktur im Euroraum wird zwar noch vergleichsweise schwach bleiben, denn in den Krisenländern belasten die Konsolidierungsprozesse weiter die Binnennachfrage. Aber auch im Euroraum wird laut IfW die wirtschaftliche Aktivität allmählich an Schwung gewinnen, und selbst in den Krisenländern dürfte sich die Konjunktur nach und nach sichtbar verbessern. Im Jahr 2014 wird eine Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Produktion von ca. 0,9 % vorausgesagt.
Für Deutschland prognostiziert das IfW eine Expansion der Konjunktur. Ein anziehender Investitionszyklus wird die ökonomische Aktivität in den nächsten zwei Jahren spürbar beleben Über den dringlicher werdenden Ersatzbedarf hinaus werden angesichts steigender Kapazitätsauslastung zunehmend auch Erweiterungsinvestitionen erfolgen. Dies wird unterstützt durch ein für Investoren günstiges Finanzierungsumfeld. Vom Außenhandel dürften demgegenüber rein rechnerisch keine nennenswerten Produktionseffekte ausgehen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im ablaufenden Jahr nur schwach gestiegen ist, wird es im Prognosezeitraum laut IfW mit Zuwachsraten von 1,7 % im Jahr 2014 und 2,5 % im Jahr 2015 deutlich stärker expandieren.
Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarteten im kommenden Jahr einen Zuwachs der Ausrüstungsinvestitionen in der Größenordnung von 4 bis 7 %. Für das laufende Jahr rechnet der VDMA für den deutschen Maschinenbau mit einem Wachstum in der Größenordnung von 3 %. Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie hat im Januar 2014 nochmals deutlich zugelegt. Es war der dritte Anstieg in Folge. Das Klima befindet sich jetzt auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren, kommentiert Dr. Andreas Gontermann, Chef-Volkswirt des ZVEI, die Prognose. Für 2014 rechnet der ZVEI wieder mit einem realen Produktionsplus von zwei Prozent und einem Umsatzanstieg auf 170 Milliarden Euro.
Die allgemeine Entwicklung in Deutschland wie auch im Euroraum zeigt für Softing Tendenzen auf, inwieweit sich die Investitionsbereitschaft verändern könnte. Dies wiederrum hat einen Einfluss auf den Absatz unserer Produkte, weil diese meist Investitionen für unsere Kunden darstellen, beziehungsweise in Investitionsgüter unserer Kunden integriert werden. Die positive Wirtschaftsentwicklung wirkt meist auch positiv auf den Geschäftsverlauf des Softing Konzerns und somit auch auf die Geschäftsentwicklung der Softing AG.
Softing für 2014 ideal positioniert und technologisch hervorragend aufgestellt
Die kurz- und mittelfristige Entwicklung der internationalen Märkte für moderne Automatisierungstechnik wird sowohl in der Prozessautomation wie in der Fertigungsindustrie positiv prognostiziert. Mit seinem einzigartigen Technologie-Knowhow, das alle relevanten Kommunikationstechnologien abdeckt, ist Softing Industrial Automation ideal positioniert, um von dieser Entwicklung sowohl branchenübergreifend wie auch in den Hauptmärkten USA und Deutschland zu profitieren.
Im Jahr 2014 wird das Segment Industrial Automation sein Produktportfolio weiter ausbauen. Der Bereich der embedded Lösungen für Hersteller in der Prozessautomation wird um neue Angebote für PROFIBUS PA und HART ergänzt werden, das Angebot für Hersteller der Fertigungsautomation um weitere FPGA basierte Angebote sowohl für klassische FELDBUSSE als auch für ETHERNET basierte Kommunikationstechnologien.
Für Endanwender werden neue Produkte für Kommunikationsinfrastrukturen und Datenintegration, sowie weitere Produkte zur Diagnose in Feldbus- oder Ethernet-Netzwerken in den Markt eingeführt werden.
Bei Automotive Electronics stehen im kommenden Jahr die weitere Vermarktung der Standardprodukte DTS-8, OTX Studio, Interfaces der HS-Familie, Messtechnik (SMT, μ-Serie) sowie Softing TDX im Hauptfokus. Alle Produkte liegen nun in einer vollständigen Produktversion vor und können auch international vermarktet werden. Die Kunden sind im Bereich der Automobilhersteller sowie Heavy Duty Diesel-Hersteller, wie z.B. LKW und Landmaschinen zu finden.
Das Segment Automotive Electronics weitet 2014 im Bereich Messtechnik seine Produktpalette weiter aus. Für die bereits etablierte Softing Messtechnik (SMT) werden ständig neue Komponenten entwickelt und im Markt eingeführt. Neben einem Modul für die Aufzeichnung der Flexray-Kommunikation, entstehen zusätzliche Module für die Stromversorgung im Fahrzeug und Prüfstand. Außerdem noch Module für die digitale und analoge Messwerterfassung und Sollwertausgabe. Die zentrale Steuerungs- und Erfassungssoftware PEA wird 2014 mit Funktionalitäten des bewährten Softing-Diagnoseportfolios ergänzt. Diese Integration verbindet die Kerndisziplinen "MESSEN & DIAGNOSE" in einer Systematik und stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar.
2014 plant die samtec automotive software & electronics GmbH mit der VCI Familie HSD die Entwicklung eines neuen preisgünstigen VCIs für Standard-Diagnoseanwendungen als Nachfolger des HS light II. Anfang 2014 konnte mit einem namhaften Automobil-Zulieferer einen Rahmenvertrag über einen neuen Service-Tester auf Basis der HSD Technologie abgeschlossen werden, der weltweit zum Einsatz kommen wird. Weiterhin wird 2014 die im Vorjahr begonnene Entwicklung eines autark betreibbaren FlexRay-Steuergeräte-Simulators (HSX TDA) in Zusammenarbeit mit Softing MuT abgeschlossen werden.
Insgesamt plant das Segment Automotive Electronics seine vor Ort Aktivitäten im Bereich des Resident Engineerings im Jahr 2014 weiter auszubauen, dies vor allem an den Standorten Ingolstadt, München und Stuttgart. Es ist geplant, Anfang 2014 ein eigenes Büro am Standort Ingolstadt einzurichten.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 der Softing AG
Unser erklärtes Ziel ist es, durch Verstärkung der eigenen Aktivitäten sowie durch gezielte Partnerschaften die Präsenz von Softing weltweit systematisch auszubauen.
Softing ist aufgrund der Kombination aus modernem Produktportfolio, großer Nähe zum Kunden und guter finanzieller Reserven besser als viele Wettbewerber aufgestellt und damit in der Lage, Chancen am Markt auch kurzfristig wahrzunehmen.
Die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von einer weiter positiven Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Deshalb kann die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von den Erwartungen der Geschäftsführung abweichen.
Für das Geschäftsjahr 2014 gehen wir aufgrund der geplanten guten Ergebnisse insbesondere im Bereich Automotive von Ergebnissen aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 4,8 Mio. EUR aus.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 des Softing-Konzern
Aufgrund einer verstärkten Marktdurchdringung als auch auf Grundlage der Einschätzungen unserer Kunden geht Softing für das Gesamtjahr 2014 von einer weiteren Steigerung bei Auftragseingang und Umsatz aus. Konkret gehen wir 2014 auf Grund unserer sehr guten Positionierung in unseren Zielmärkten sowie durch die Akquisition der Psiber Data GmbH Anfang Januar von einem Umsatzwachstum auf über 60 Mio. EUR und einem EBIT von ca. 7 Mio. EUR aus. Hierbei gehen wir davon aus, dass beide Segmente im Umsatz zulegen können, jedoch im EBIT das Segment Industrial Automation leicht rückläufig ist, wogegen das Segment Automotive sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 deutlich besser entwickeln wird. Das EBIT des Segmentes Industrial Automation wird im Jahr 2014 auch bedingt durch Kosten der Integration der Psiber Data GmbH belastet.
5. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess
Begriffsbestimmungen und Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Softing-Konzern
Das interne Kontrollsystem im Softing-Konzern umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.
Im Softing-Konzern besteht das interne Kontrollsystem aus dem internen Steuerungs- und dem internen Überwachungssystem.
Prozessintegrierte und prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen bilden die Elemente des internen Überwachungssystems im Softing-Konzern. Neben manuellen Prozesskontrollen (z. B. "Vier-Augen-Prinzip") sind auch die maschinellen IT-Prozesskontrollen ein Teil der prozessintegrierten Maßnahmen.
Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist hinsichtlich der Konzernrechnungslegung auf das Risiko der Falschaussage in der Konzernbuchführung sowie in der externen Berichterstattung ausgerichtet. Im Softing-Konzern umfasst das Risikomanagementsystem neben dem operativen Risikomanagement, das auch den Risikotransfer auf Versicherungsgesellschaften durch die Absicherung von Schadens- oder Haftungsrisiken sowie den Abschluss geeigneter Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung von Fremdwährungsrisiken beinhaltet, konzernweit auch die systematische Risikofrüherkennung, -steuerung und -überwachung. Zur Sicherstellung der konzernweiten systematischen Risikofrüherkennung ist im Softing-Konzern ein "Überwachungssystem zur Früherkennung existenzgefährdender Risiken" gemäß § 91 Absatz 2 AktG eingerichtet. Weitere Erläuterungen zum Risikomanagementsystem sind im Abschnitt "Risikobericht" enthalten.
Im Rahmen der Risikoberichterstattung wird der Vorstand regelmäßig über Risiken informiert. Risiken werden dabei frühzeitig identifiziert und bewertet. Die Berichterstattung erfolgt über alle Gesellschaften, wobei die erfassten Risiken aufgelistet und bewertet werden. Der Vorstand verantwortet die Definition geeigneter Risikosteuerungsmaßnahmen. Wesentliche Einzelrisiken werden unabhängig vom Turnus aufgenommen und unverzüglich berichtet.
Einsatz von IT-Systemen
Die Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt in den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen der deutschen Gesellschaften in dem Buchhaltungssystem des Herstellers IFS. Unsere ausländischen Tochtergesellschaften greifen auf lokale Anbieter von Buchhaltungssystemen zurück. Zur Aufstellung des Konzernabschlusses der Softing AG werden durch die Tochterunternehmen die jeweiligen Einzelabschlüsse durch weitere Informationen in standardisierten Berichtspaketen ergänzt, die dann zentral bei der Softing AG zunächst in das Konsolidierungssystem eingestellt werden. Als Konsolidierungssystem wird das System des Softwareherstellers Lucanet verwendet. Im Konsolidierungssystem werden sämtliche Konsolidierungsvorgänge zur Erstellung des Konzernabschlusses der Softing AG, z. B. die Kapitalkonsolidierung, die Vermögens- und Schuldenkonsolidierung oder die Aufwands- und Ertragseliminierung generiert und dokumentiert.
Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken
Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Aus den Ermessensspielräumen, die Mitarbeitern notwendigerweise bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden eingeräumt werden, können weitere konzernrechnungslegungsbezogene Risiken resultieren.
Wesentliche Regelungs- und Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung
Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden. Weiterhin ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Die Regelungsaktivitäten stellen ebenfalls sicher, dass durch die Buchungsunterlagen verlässliche und nachvollziehbare Informationen zur Verfügung gestellt werden.
Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlenanalysen. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen reduziert die Möglichkeit zu vorsätzlichen Handlungen. Weiterhin ist z. B. sichergestellt, dass auch bei Veränderungen in den eingesetzten IT-Systemen der zugrunde liegenden Buchführungen in den Konzerngesellschaften eine periodengerechte und vollständige Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt.
Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die Abbildung von Veränderungen im wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfeld des Softing-Konzerns und stellt die Anwendung neuer oder geänderter gesetzlicher Vorschriften zur Konzernrechnungslegung sicher.
Die Bilanzierungsvorschriften zur Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilden die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für die in den Softing-Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Unternehmen. Neben allgemeinen Bilanzierungsgrundsätzen und -methoden sind vor allem Regelungen zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht, Kapitalfluss-Rechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Segmentberichterstattung bei Einhaltung der in der EU geltenden Rechtslage getroffen.
Die Softing-Bilanzierungsvorschriften regeln auch konkrete formale Anforderungen an den Konzernabschluss. Neben der Festlegung des Konsolidierungskreises sind auch die Bestandteile der durch die Konzerngesellschaften zu erstellenden Berichtspakete im Detail festgelegt. Die formalen Anforderungen regeln unter anderem die verbindliche Verwendung eines standardisierten und vollständigen Formularsatzes. Die Softing-Bilanzierungsvorschriften enthalten weiterhin z. B. konkrete Vorgaben zur Abbildung und Abwicklung des Konzern-Verrechnungsverkehrs und der darauf aufbauenden Saldenabstimmungen.
Auf Konzernebene umfassen die spezifischen Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung die Analyse und gegebenenfalls Korrektur der durch die Konzerngesellschaften vorgelegten Einzelabschlüsse. Mit der zentralen Durchführung so genannter Werthaltigkeitstests für die aus Konzernsicht spezifischen Zahlungsmittel generierenden Geschäftseinheiten wird die Anwendung einheitlicher und standardisierter Bewertungskriterien sichergestellt. Weiterhin erfolgt auf Konzernebene die Aufbereitung und Aggregation weiterer Daten für die Erstellung externer Informationen im Anhang und Lagebericht, einschließlich wesentlicher Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
Einschränkende Hinweise
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ermöglicht durch die im Softing-Konzern festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der Konzernrechnungslegung.
Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände können allerdings der Natur der Sache nach nicht ausgeschlossen werden und führen damit zur eingeschränkten Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, so dass auch die konzernweite Anwendung der eingesetzten Systeme nicht die absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Konzernrechnungslegung gewährleisten kann.
6. Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht
1. Das Grundkapital der Softing AG betrug im Jahr 2013 6.442.512 EUR, eingeteilt in ebenso viele Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag), die jeweils die gleichen Rechte - insbesondere gleiche Stimmrechte - gewähren. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte zu.
2. Das Stimmrecht der Aktionäre unterliegt weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft Beschränkungen. Die Stimmrechte sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Aktien oder eine bestimmte Stimmenzahl begrenzt. Auch sonstige Beschränkungen, die Stimmrechte betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
Die Aktionäre der Softing AG sind in ihrer Entscheidung, Aktien zu erwerben oder zu veräußern, weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft beschränkt. Der Erwerb und die Veräußerung von Aktien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit nicht der Zustimmung der Organe der Gesellschaft. Auch sonstige Beschränkungen, die die Übertragbarkeit von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
3. Folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, wurden uns gemeldet:
Die Helm Trust Company Limited, St. Helier, Jersey, Großbritannien hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 05.12.2011 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tag 26,69 % (1.504.720 Stimmrechte) beträgt.
Davon sind 26,69 % (1.504.720 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen.
Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Softing AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Trier Familienstiftung |
| ― | Trier Asset Management GmbH |
| ― | Trier Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG |
4. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, hat die Gesellschaft nicht ausgegeben.
5. Es besteht keine Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital, aus der die Arbeitnehmer ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben können.
6. Der Vorstand der Softing AG besteht laut § 7 der Satzung der Softing AG aus einer oder mehreren Personen. Auch bei einem Grundkapital der Gesellschaft von mehr als 3.000.000 EUR kann der Vorstand aus einer Person bestehen. Es können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands und bestimmt ihre Zahl. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen.
Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen. Bei weitergehenden Satzungsänderungen sind die §§ 133, 179 AktG einschlägig.
7. Der Vorstand der Softing AG wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2012 ermächtigt, bis zum 8. Mai 2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 3.221.256 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht.
Das Grundkapital wird um bis zu € 3,221,256,00 durch Ausgabe von bis zu 3,221,256 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Optionsrechten bzw. Optionspflichten nach Maßgabe der Optionsbedingungen an die Inhaber von Optionsscheinen aus Optionsanleihen bzw. von Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Mai 2013 bis zum 6. Mai 2018 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der Begebung der Options- bzw., Wandelschuldverschreibungen und nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der Optionsscheine bzw. der Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen bzw. zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtete Inhaber von Anleihen ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen benötigt wird. Die aufgrund der Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- bzw. Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil, Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht
Der Vorstand wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2010 ermächtigt, bis zum 30. Mai 2015 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien zu Preisen, die den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Tage vor dem Erwerb nicht um mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten, eigene Aktien zu erwerben (Aktienrückkauf). Maßgeblicher Kurs ist der Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft in der Schlussauktion im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA-Handel) oder eines Nachfolgesystems. Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Sie ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von insgesamt bis zu 10 % beschränkt. Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen.
Der Rückkauf dient dem Aufbau einer mittelfristig benötigten Akquisewährung zu Kursen, die aus Sicht der Gesellschaft deutlich unter dem Fair Value liegen. Zum 31. Dezember 2013 sind insgesamt 114.352 eigene Aktien im Bestand.
8. Es existieren keine wesentlichen Vereinbarungen des Mutterunternehmens, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
9. Mit einem Vorstand besteht eine Vereinbarung, die ihm, wenn mindestens ein Aktionär oder abgestimmt agierende Aktionärsgruppe durch Eigenbesitz oder Zurechnung 1,61 Millionen Stimmrechte erreicht, ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht dem Vorstandsvorsitzenden eine Entschädigungsleistung in Höhe von ca. zwei Jahresgehältern zu.
7. Grundzüge des Vergütungssystems der Organe
Die Bezüge des Vorstands teilen sich in fixe und erfolgsabhängige, also variable Gehaltsbestandteile auf. Die erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile sind abhängig vom Konzernergebnis. Ebenso ist die Entwicklung der Marktkapitalisierung der Softing AG ein Bemessungsfaktor der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile. Darüber hinaus besteht für die Vorstände der Softing AG Anspruch auf einen Dienstwagen. Ein Aktienoptionsprogramm liegt nicht vor. Weitere Angaben zu den Vorstandsbezügen erfolgen im Konzernanhang.
Einem Vorstand wurde im Geschäftsjahr 2007 ein verzinsliches Darlehen gewährt, das in 2013 vollständig rückgeführt wurde (Vj: TEUR 695).
Für ehemalige Mitglieder und ein aktives Mitglied des Vorstands sind zum 31.12.2013 Pensionsrückstellungen gebildet worden. Für Details verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zur Pensionsrückstellung.
Die Laufzeit der Verträge der Vorstände ist bis 2014 bzw. 2016.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Darüber hinaus erhalten sie eine variable Vergütung. Diese beträgt 0,5 % des Konzern-EBIT vor Belastung mit der variablen Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache sowohl der festen als auch der variablen Vergütung. Die Aufsichtsratsvergütung ist für den gesamten Aufsichtsrat auf insgesamt maximal 200.000 EUR je Geschäftsjahr begrenzt.
8. Erklärung zur Unternehmensführung
Der Vorstand der Softing AG berichtet in dieser Erklärung - zugleich für den Aufsichtsrat - gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie gemäß § 289 a Abs. 1 HGB über die Unternehmensführung. Zu den Inhalten der Erklärung verweisen wir den Link http://investor.softing.com/de/corporate-governance/erklaerung-289-a-hgb unserer Homepage ww.softing.com.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Softing AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und der Softing AG vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns und der Softing AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns und der Softing AG beschrieben sind.
Haar, den 10. März 2014
Softing AG
Der Vorstand
Dr. Wolfgang Trier
Maximilian Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg
Bilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.326,51 | 1.925,92 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 13.146,34 | 11.267,31 | ||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.594.589,08 | 6.584.589,08 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000,00 | 350.000,00 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 6.744.589,08 | 695.000,00 | 7.629.589,08 |
| 6.759.061,93 | 7.642.782,31 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.303,36 | 3.303,36 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 7.280.478,62 | 6.236.765,21 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 93.729,86 | 7.377.511,84 | 84.649,60 | 6.324.718,17 |
| II. Wertpapiere | ||||
| Sonstige Wertpapiere | 833.172,00 | 1.063.758,00 | ||
| III. Flüssige Mittel | 10.683.784,36 | 8.457.759,48 | ||
| 18.894.468,20 | 15.846.235,65 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 36.081,59 | 40.474,00 | ||
| 25.689.611,72 | 23.529.491,96 | |||
| Passiva | ||||
| 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 EUR |
|||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Ausgegebenes Kapital | ||||
| 1. Gezeichnetes Kapital | 6.442.512,00 | 6.442.512,00 | ||
| 2. Nennbetrag eigener Anteile | -114.352,00 | -307.602,00 | ||
| 6.328.160,00 | 6.134.910,00 | |||
| II. Kapitalrücklage | 6.460.410,81 | 5.634.944,96 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| Andere Gewinnrücklagen | 1.130.211,15 | 838.602,00 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 5.243.870,37 | 5.089.048,39 | ||
| 19.162.652,33 | 17.697.505,35 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 662.735,09 | 672.211,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 393.676,43 | 624.392,06 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 726.275,34 | 933.760,71 | ||
| 1.782.686,86 | 2.230.363,77 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 52.408,51 | 40.713,73 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.480.949,78 | 2.575.517,76 | ||
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.182.752,43 | 958.723,31 | ||
| 4.716.110,72 | 3.574.954,80 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 28.161,81 | 26.668,04 | ||
| 25.689.611,72 | 23.529.491,96 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
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| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 3.360.146,71 | 2.756.533,76 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 37.175,97 | 164.648,56 | ||
| 3.397.322,68 | 2.921.182,32 | |||
| 3. Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -127.016,26 | -127.016,26 | -89.462,64 | -89.462,64 |
| 4. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -2.776.412,18 | -2.599.137,34 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -131.156,59 | -2.907.568,77 | -129.406,17 | -2.728.543,51 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -7.442,56 | -5.525,18 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.158.628,90 | -952.329,76 | ||
| -803.333,81 | -854.678,77 | |||
| 7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 19.751,74 | 41.838,99 | ||
| 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 3.560.019,24 | 3.292.824,69 | ||
| 9. Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen | 0,00 | -69.490,54 | ||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 102.994,71 | 188.975,95 | ||
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -30.586,00 | 21.978,00 | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -86.879,03 | 3.565.300,66 | -208.983,31 | 3.267.143,78 |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.761.966,85 | 2.412.465,01 | ||
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -898.541,67 | -350.438,77 | ||
| 15. Jahresüberschuss | 1.863.425,18 | 2.062.026,24 | ||
| 16. Gewinnvortrag | 3.380.445,19 | 3.049.000,15 | ||
| 17. Bilanzgewinn | 5.243.870,37 | 5.089.048,39 |
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Softing AG hat die Funktion einer strategischen konzernleitenden Management-Holding.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Software wird entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsdauer planmäßig über drei Jahre linear abgeschrieben. Rechte werden über fünf bis acht Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre und Betriebsausstattung über fünf bis sieben Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00) werden in einen jährlichen Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung, angesetzt. Die sonstigen Finanzanlagen in Form von Ausleihungen sind mit dem Nominalwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet, im Bedarfsfall mit dem niedrigeren Zeitwert zum Bilanzstichtag.
Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Pensionsrückstellungen umfassen vertragliche Versorgungsansprüche ehemaliger und eines amtierenden Vorstands. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode).
Der Bewertung wurden folgende Parameter zu Grunde gelegt:
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| 31.12.2013 % |
31.12.2012 % |
|
|---|---|---|
| Zinssatz | 4,88 | 5,04 |
| Gehaltsdynamik allgemein | 0,00 | 0,00 |
| Rententrend p.a. | 2,00 - 2,50 | 2,00 - 2,50 |
| Fluktuation | 0,00 | 0,00 |
| Biometrische Rechnungsgrundlagen | Richttafeln 2005 G/Prof. Dr. Heubeck |
Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet (TEUR 2.558; i. Vj. TEUR 2.456).
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einzahlungen, welche in den Folgeperioden zu Ertrag führen.
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.
Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschaft als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Gesellschaft erfasst.
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 28,075 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 12,250 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 350 %.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteil am Kapital 31.12.2013 % |
Eigenkapital 31.12.2013 Landeswährung, in tausend | Ergebnis 2013 Landeswährung, in tausend | Eigenkapital 31.12.2013 TEUR |
Ergebnis 2013 TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | |||||
| Softing Industrial Automation GmbH, Haar | 100,0 | 2.450 | 01 | 2.450 | 01 |
| • Softing Italia s.r.l., Cesano Boscone/Italien | 100,0 | 630 | 260 | 630 | 260 |
| • Softing North America Inc., Newburyport/USA | 100,0 | 6952 | 802 | 504 | 61 |
| Softing Automotive Electronics GmbH, Haar | 100,0 | 3.623 | 01 | 3.623 | 01 |
| • samtec automotive software & electronics GmbH, Filderstadt | 100,0 | 906 | 347 | 906 | 347 |
| • Softing Messen und Testen GmbH, Reutlingen | 100,0 | 1.529 | 01 | 1.529 | 01 |
| Softing Project Services GmbH, Haar | 100,0 | 498 | 9 | 498 | 9 |
| Softing Services GmbH, Haar | 100,0 | 61 | 01 | 61 | 01 |
| • SoftingROM S.R.L., Cluj-Napoca/Rumänien | 100,0 | 9573 | 4193 | 214 | 95 |
| Buxbaum GmbH, Eisenstadt/Österreich | 65,0 | -366 | -68 | -366 | -68 |
1 nach Ergebnisabführung
2 in USD, Stichtagskurs 31.12.2013 = 1,379; Durchschnittskurs 2013 = 1,328
3 in RON, Stichtagskurs 31.12.2013 = 4,471; Durchschnittskurs 2013 = 4,414
Die eingerückt dargestellten Unternehmen stellen mittelbare Beteiligungen der Softing AG dar. Die Anteile an der samtec automotive software & electronics GmbH, Filderstadt, wurden 2013 in die Softing Automotive Electronics GmbH eingebracht.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3 | 3 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | 7.280 | 6.237 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 94 | 85 |
| 7.377 | 6.325 |
Die Zusammensetzung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Eine Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte im Vorjahr soweit die Aufrechnungslage gegeben war (T€ 1.734). Im Geschäftsjahr wurde von einer Saldierung abgesehen, da eine Verrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen nicht erfolgen wird.
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| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 931 | 15 |
| Cash-Pooling | 1.955 | 1.659 |
| Darlehen | 200 | 1.700 |
| Gewinnabführung | 3.560 | 2.245 |
| Steuerliche Organschaft | 314 | 248 |
| Sonstige Forderungen | 320 | 370 |
| 7.280 | 6.237 |
Latente Steuern
Aus der Anwendung des § 274 HGB ergaben sich zum 31. Dezember 2013 nur aktive latente Steuern, die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden. Die aktiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2013 betragen insgesamt TEUR 167 (i. Vj. TEUR 170) und resultieren aus Pensionsrückstellungen (Steuersatz 28,075 %).
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 6.442.512 (i. Vj. TEUR 6.443) und ist eingeteilt in 6.442.512 (i. Vj. 6.442.512) auf den Inhaber lautende Stückaktien.
Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 08. Mai 2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 3.221.256,-durch Ausgabe von bis zu 3.221.256 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital) wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann.
Das genehmigte Kapital beträgt zum 31. Dezember 2013 EUR 3.221.256,00.
Bedingtes Kapital
Das Grundkapital wird um bis zu € 3.221.256,00 durch Ausgabe von bis zu 3.221.256 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Optionsrechten bzw. Optionspflichten nach Maßgabe der Optionsbedingungen an die Inhaber von Optionsscheinen aus Optionsanleihen bzw. von Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Mai 2013 bis zum 6. Mai 2018 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der Begebung der Options- bzw., Wandelschuldverschreibungen und nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der Optionsscheine bzw. der Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen bzw. zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtete Inhaber von Anleihen ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen benötigt wird. Die aufgrund der Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- bzw. Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil, Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht.
Eigene Anteile
Nach Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlungen vom 9. Mai 2008 und 26. Mai 2009 wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 insgesamt 532.602 eigene Aktien erworben. Im Jahr 2010 wurden 225.000 eigene Aktien und im Jahr 2013 193.250 Stück verkauft. Der Bestand hat sich in 2013 wie folgt entwickelt:
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| Datum | Stückzahl | Stückpreis EUR |
Verkaufspreis TEUR |
Betrag Grundkapital TEUR |
Anteil Grundkapital % |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2009 | 532.602 | 533 | 9,45 | ||
| 13.12.2010 | -225.000 | 2,36 | 531 | -225 | -3,99 |
| 31.12.2010 | 307.602 | 308 | 5,46 | ||
| 31.12.2011 | 307.602 | 308 | 5,46 | ||
| 31.12.2012 | 307.602 | 308 | 4,77 | ||
| 12.04.2013 | -193.250 | 6,78 | 1.310 | -193 | -3,00 |
| 31.12.2013 | 114.352 | 114 | 1,77 |
Die Aktien wurden erworben, um die Aktien Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen im Wege von share oder asset deals oder beim Erwerb von Unternehmensbeteiligungen als Gegenleistung anzubieten.
Gemäß § 272 Abs. 1a HGB wurde der Nennbetrag der eigenen Anteile offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage umfasst Zuzahlungen aufgrund von Kapitalerhöhungen, die den Nennwert der zusätzlich ausgegebenen Aktien übersteigt. Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr 2013 durch den Verkauf der Eigenen Anteile um TEUR 825 erhöht.
Gewinnrücklagen
Die sonstigen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2013 um den Betrag von TEUR 292 durch den Verkauf eigener Anteile erhöht.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 entwickelte sich wie folgt:
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| TEUR | |
|---|---|
| Bilanzgewinn 31. Dezember 2012 | 5.089 |
| Dividendenausschüttung | -1.709 |
| Jahresüberschuss 2013 | 1.864 |
| 31. Dezember 2013 | 5.244 |
Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Barwert Pensionsverpflichtungen | 3.221 | 3.128 |
| Aktivwert Rückdeckungsversicherungen | -2.558 | -2.456 |
| 663 | 672 |
Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Sie sind zu Gunsten der aus den Pensionsverpflichtungen anspruchsberechtigten Personen verpfändet.
Steuerrückstellungen
Für Verpflichtungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 380 (i. Vj. TEUR 624) gebildet. Die restlichen Beträge entfallen auf Vorjahre.
Sonstige Rückstellungen
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| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Personalansprüche | 312 | 617 |
| Urlaub, Überstunden | 59 | 54 |
| Jahresabschluss | 59 | 60 |
| Aufsichtsratsvergütungen | 175 | 157 |
| Ausstehende Rechnungen u. a. | 122 | 46 |
| 726 | 934 |
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| bis ein Jahr TEUR |
ein bis fünf Jahre TEUR |
bis ein Jahr TEUR |
ein bis fünf Jahre TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 52 | 0 | 41 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.481 | 0 | 2.575 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.183 | 0 | 959 | 0 |
| 4.716 | 0 | 3.575 | 0 |
Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Eine Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte im Vorjahr soweit die Aufrechnungslage gegeben war. Im Geschäftsjahr wurde von einer Saldierung abgesehen, da eine Verrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten nicht erfolgen wird.
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| bis ein Jahr TEUR |
ein bis fünf Jahre TEUR |
bis ein Jahr TEUR |
ein bis fünf Jahre TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9 | 0 | 120 | 0 |
| Cash-Pooling | 3.436 | 0 | 2.455 | 0 |
| Steuerliche Organschaft | 30 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6 | 0 | 0 | 0 |
| 3.481 | 0 | 2.575 | 0 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.181 (i. Vj. TEUR 951) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2).
Passive Rechnungsabgrenzung
Bei der passiven Rechnungsabgrenzung in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 27) handelt es sich um die Leistung einer Lebensversicherung, die dem Folgejahr zuzuordnen ist.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Softing AG hat als Konzernholdinggesellschaft im Geschäftsjahr 2013 nur Umsatzerlöse aus Dienstleistungen für Konzerntöchter.
Sonstige betriebliche Erträge
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Laufende betriebliche Erträge | 14 | 24 |
| Erträge aus Währungskursdifferenzen | 23 | 55 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 0 | 29 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen | 0 | 57 |
| 37 | 165 |
Die periodenfremden Erträge beliefen sich auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 86).
Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 71 (i. Vj. TEUR 68).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen | 139 | 66 |
| Laufende betriebliche Aufwendungen | 1.020 | 886 |
| 1.159 | 952 |
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
Die Erträge und Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen belaufen sich auf TEUR 3.560 (i. Vj. TEUR 3.223).
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
Die Erträge aus verbundenen Unternehmen betragen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 6).
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 31 | -22 |
Im Vorjahr wurden Erträge aus Zuschreibungen in Höhe von TEUR 22 unter diesem Posten erfasst.
Zinsen
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| Erträge aus verbundenen Unternehmen | 21 | 45 |
| Sonstige Zinserträge | 82 | 144 |
| 103 | 189 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen | 84 | 156 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 3 | 53 |
| 87 | 209 |
Erträge (TEUR 74) aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen (TEUR 158) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von TEUR 84 ist unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.
Im Vorjahr wurde keine Saldierung von Aufwendungen und Erträgen vorgenommen. Bei einer Saldierung wären Erträge (TEUR 51) aus dem Deckungsvermögen mit den Zinszuführungen (TEUR 156) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet worden.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Aufwendungen für Vorperioden enthalten.
V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2013 bestehen, wie im Vorjahr, keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und PKW.
Haftungsverhältnisse
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen | 150 | 140 |
| 150 | 140 |
Auf Grund der aktuellen Bonität der Schuldner wird gegenwärtig nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gerechnet.
Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt des Jahres 2013 waren ohne Vorstände vier Angestellte (i. Vj. 4) beschäftigt.
Honorare des Abschlussprüfers
Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers PwC im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) betrugen:
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| 2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Abschlussprüfung PwC | 116 | 60 |
| Sonstige Leistungen | 27 | 0 |
| 143 | 60 |
Unternehmensverträge
Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Gesellschaften:
| ― | Softing Industrial Automation GmbH, Haar |
| ― | Softing Automotive Electronics GmbH, Haar |
| ― | Softing Services GmbH, Haar |
| ― | Softing Messen und Testen GmbH, Reutlingen |
Vorstand
Als Vorstandsmitglieder sind folgende Herren bestellt:
| ― | Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München (Vorstandsvorsitzender) |
| ― | Maximilian Prinz zu Hohenlohe - Waldenburg, Pfaffenhofen (Vorstand Finanzen und Personal) |
Die Bezüge des Vorstandes betragen TEUR 2.602 (i. Vj. TEUR 2.385). Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 09. Mai 2012 unterbleibt die individualisierte Offenlegung der Vorstandsbezüge.
Einem Vorstand wurde im Geschäftsjahr 2007 ein mit 4,1 % verzinstes, endfälliges Darlehen in Höhe von TEUR 695 gewährt. Der daraus resultierende Zinsertrag beläuft sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 20 (i. Vj. TEUR 36). Das Darlehen wurde in 2013 vollständig getilgt.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind zum 31. Dezember 2013 Pensionsrückstellungenen in Höhe von TEUR 2.530 (i. Vj. TEUR 2.547) gebildet. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder des Vorstands betrugen TEUR 136 (i. Vj. TEUR 123).
Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat der Softing AG gehören die folgenden Herren an:
| ― | Dr. Horst Schiessl, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender) |
| ― | Michael Wilhelm, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, München (stellv. Vorsitzender), bis 7. Mai 2013 |
| ― | Dr. Klaus Fuchs, Dipl.-Informatiker und Dipl.-Ingenieur, Helfant, (stellvertretender Vorsitzender) ab dem 7. Mai 2013 |
| ― | Andreas Kratzer, Dipl.-Wirtschaftsprüfer, Betriebsökonom HWV, Zürich/Schweiz, ab dem 7. Mai 2013 |
Herr Dr. Schiessl bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate und Beiratsmandate bei:
| ― | Baader Bank AG, Unterschleißheim (Vorsitzender des Aufsichtsrates) |
| ― | Dussmann Stiftung KGaA, Berlin (Mitglied des Aufsichtsrates) |
| ― | Dussmann Stiftung, Berlin (Mitglied des Stiftungsrates) |
| ― | Dussmann Stiftung & Co. KG, Berlin (Mitglied des Beirates) |
| ― | Mittelstandswerk Deutschland AG (Vorsitzender des Aufsichtsrates) |
Herr Wilhelm bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei:
| ― | mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing |
Herr Dr. Fuchs bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei:
| ― | Mitglied des Aufsichtsrates der ELUMIX AG, Augsburg |
Herr Kratzer bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei:
| ― | Cresta Hotel Holding AG, Zug/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | Accu Holding AG, Emmen/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | IC Commercial Real Estate AG, Zug/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | RCT Hydraulic-Tooling AG, Klus/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | SIAT-Swiss Investment & Trade Group AG, Buchs/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | Lysys AG, Baar/Schweiz (Verwaltungsrat) |
| ― | Immoselect AG, Baar/Schweiz (Verwaltungsrat) |
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 175 (i. Vj. TEUR 157).
Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG
Der Softing AG wurde in 2013 das Bestehen folgender Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Die Softing AG, Haar, Deutschland, teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien am 12.04.2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 1,77% (das entspricht 114.352 Stimmrechten) betragen hat.
Die Grandeur Peak Global Advisors, LLC, Wilmington, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.11.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland am 14.11.2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01% (das entspricht 193990 Stimmrechten) betragen hat.
0,36% der Stimmrechte (das entspricht 23200 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der Global Opportunities, LP zuzurechnen.
1,19% der Stimmrechte (das entspricht 76599 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der Global Opportunities Fund zuzurechnen.
1,40% der Stimmrechte (das entspricht 90391 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der International Opportunities Fund zuzurechnen.
0,058% der Stimmrechte (das entspricht 3800 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der Global Reach Fund zuzurechnen.
Die Grandeur Peak Global Advisors, LLC, Salt Lake City, Utah, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.12.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG, Haar, Deutschland am 05.12.2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,88% (das entspricht 185490 Stimmrechten) betragen hat.
Erklärung nach § 161 AktG
Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat der Softing AG im Dezember 2011 abgegeben und den Aktionären im Internet auf der Homepage www.softing.com dauerhaft zugänglich gemacht.
Haar, den 10. März 2014
Softing AG
Dr. Wolfgang Trier
Maximilian Prinz zu Hohenlohe - Waldenburg
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2013 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2013 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.317,56 | 690,26 | 1.851,00 | 4.156,82 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 58.895,22 | 8.778,41 | 37.243,88 | 30.429,75 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.584.589,08 | 10.003,00 | 3,00 | 6.594.589,08 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 350.000,00 | 0,00 | 200.000,00 | 150.000,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 695.000,00 | 0,00 | 695.000,00 | 0,00 |
| 7.629.589,08 | 10.003,00 | 895.003,00 | 6.744.589,08 | |
| 7.693.801,86 | 19.471,67 | 934.097,88 | 6.779.175,65 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen des Geschäftsjahres | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2013 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge | 31.12.2013 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.391,64 | 1.289,67 | -1.851,00 | 2.830,31 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 47.627,91 | 6.152,89 | -36.497,39 | 17.283,41 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 51.019,55 | 7.442,56 | -38.348,39 | 20.113,72 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| --- | --- | --- |
| 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.326,51 | 1.925,92 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 13.146,34 | 11.267,31 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.594.589,08 | 6.584.589,08 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000,00 | 350.000,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 695.000,00 |
| 6.744.589,08 | 7.629.589,08 | |
| 6.759.061,93 | 7.642.782,31 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Softing AG, München, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 11. März 2014
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer
ppa. Peter Breitbeck, Wirtschaftsprüfer