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Smartbroker Holding AG

Interim / Quarterly Report Sep 13, 2023

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Interim / Quarterly Report

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HALBJAHRESBERICHT 2023

Inhalt

Halbjahresbericht 2023

Brief des Vorstands

02

Geschäftsmodell

Konzernlagebericht

  • Grundlagen des Konzerns
    • Konzernstruktur und Organisation
    • Geschäftsmodell
  • Wirtschaftsbericht
    • Marktumfeld
    • Geschäftsentwicklung
    • Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
    • Gesamtaussage zur Unternehmensentwicklung
  • Chancen- und Risikobericht
  • Prognosebericht
  • Schlusserklärung

Konzern-Zwischenabschluss

06

2

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

Investieren neu definiert

Wir ermöglichen es Anlegerinnen und Anlegern, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen und ihre Anlagestrategien optimal umzusetzen – mit Smartbroker, Deutschlands größtem Next Generation Broker nach betreutem Vermögen, und der aktivsten Anleger-Community des Landes.

Die Smartbroker Gruppe vernetzt Deutschlands Investmentmarkt für Privatanleger, bietet eine umfassende digitale Brokerage-Plattform und betreibt die mit Abstand größte Gruppe verlagsunabhängiger Finanzportale im deutschsprachigen Raum.

KEY FACTS H1 2023

FINANCIALS - GRUPPE

  • Umsatzerlöse von € 23,4 Mio.
  • Operatives EBITDA vor Kundengewinnungskosten von € 2,0 Mio.
  • Operatives EBITDA nach Kundengewinnungskosten von € 1,7 Mio.

TRANSAKTION

Halbjahresbericht 2023

  • SMARTBROKER+ erfolgreich gestartet
  • € 10,1 Mrd. betreutes Kundenvermögen | +10 % im Vergleich zum 31. Dezember 2022
  • 272 Tsd. Kundendepots | +2 % im Vergleich zum 31. Dezember 2022
  • € 8,7 Mio. Umsatz | -16 % im Vergleich zum H1 2022 aufgrund niedrigerer Handelsaktivität und operativem Fokus auf Einführung von SMARTBROKER+

MEDIA

4

  • Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Seitenaufrufe auf 183 Mio. im H1 2023 auf den Finanzportalen der Gruppe (250 Mio. In H1 2022) vor dem Hintergrund eines veränderten Börsenumfelds
  • Weiterer Ausbau der neuen Premium-Inhalte und Video-Formate
  • €14,8 Mio. Umsatz | -15 % im Vergleich zum H1 2022
in € Mio. gerundet H1 2023 H1 2022 Änderung in %
Umsatz 23,4 27,7 -15,5 %
davon Mediengeschäft 14,8 17,4 -15,0 %
davon Transaktionsgeschäft 8,7 10,4 -16,4 %
Operatives EBITDA nach
Kundengewinnungskosten
1,7 4,6 -63,3 %
davon Mediengeschäft 3,4 n.a. n.a.
davon Transaktionsgeschäft (1,7) n.a. n.a.
Betriebsergebnis (0,5) 2,5 -119,7 %
Ergebnis vor Steuern (0,5) 2,3 -121,7 %
Ergebnis nach Steuern (1,7) 1,2 -248,0 %
Operativer Cashflow 1,0 4,7 -79,0 %
Free Cashflow (3,8) (13,8) -72,4 %
Investitionen (Sachanlagen,
imm. Vermögenswerte)
5,6 10,8 -48,4 %
Eigenkapital 47,8 50,6 -5,5 %
Nettofinanzmittel/ (-schulden) 8,7 5,9 47,6 %
Bilanzsumme 72,0 82,3 -12,5 %
Anzahl Aktien (in Stück) 15.681.252 15.101.252 3,9 %
Ergebnis je Aktie, in € (0,11) 0,08 -242,5 %
gerundet H1 2023 H1 2022 Änderung in %
Wertpapierdepots 272.000 269.000 +1 %
Betreutes Kundenvermögen (in € Mio.) 10.100 8.600 +17 %
Ø betreutes Vermögen je Depot (in €) 37.000 33.000 +12 %
Ø Anzahl Trades je Depot (annualisiert) 17 22 -29 %
Seitenaufrufe Finanzportale (in Mio.) 1.100 1.500 -27 %
Ø Anzahl Mitarbeiter 252 247 +2 %

Über die Smartbroker Gruppe

Die Smartbroker-Gruppe betreibt unter anderem SMARTBROKER+ – einen Next Generation-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Das Portfolio im Bereich Transaktion umfasst außerdem den digitalen Fondsvermittler FondsDI-SCOUNT.de. Gleichzeitig betreibt die Gruppe im Bereich Medien vier reichweitenstarke Börsenportale, die Privatanleger mit Kapitalmarktinformationen versorgen (wallstreet-online. de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de). Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und unterhält die größte Finanz-Community.

BRIEF DES VORSTANDS

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

Die Smartbroker-Gruppe startete operativ solide in das Geschäftsjahr 2023, musste jedoch im ersten Halbjahr Einbußen in der Umsatz- und Profitabilitätsentwicklung hinnehmen. Unser Fokus lag unverändert auf der Markteinführung von SMARTBROKER+, unserem von Grund auf überarbeiteten und modernisierten Broker. Die Finanzzahlen und operativen Kennzahlen machen deutlich, dass die Investitionen in die Produktentwicklung im Vordergrund standen und wir die Neukundengewinnung nunmehr auf ein Minimum reduzierten. Wir konnten die Investitionsphase mittlerweile erfolgreich abschließen und SMARTBROKER+ ist seit Ende August 2023 für Neu- und Bestandskunden verfügbar. Wir sind sehr zufrieden mit der Anlaufphase und freuen uns über die vielen Anmeldungen und das positive Feedback zum Produkt.

Der Konzern erzielte Umsatzerlöse in Höhe von € 23,4 Mio. im ersten Halbjahr 2023, ein Rückgang von 16% im Vergleich zu den € 27,7 Mio. im H1 2022. Dabei entfielen rund € 8,7 Mio. auf das Transaktionsgeschäft (-16 % im Vergleich zu H1 2022) und rund € 14,8 Mio. auf das Mediengeschäft (-15 % im Vorjahresvergleich). Das EBITDA für die Gruppe belief sich auf € 1,7 Mio. (H1 2022: € 4,6 Mio.).

Das Transaktionsgeschäft ist vollständig ausgerichtet auf die Markteinführung von SMARTBROKER+. Aus diesem Grund, und noch verstärkt durch die niedrige Volatilität an den Kapitalmärkten und der Zurückhaltung der privaten Investorinnen und Investoren, konnte das Geschäft nicht an den Umsatzbeitrag des Vorjahres anknüpfen. Dennoch stieg die Anzahl der betreuten Wertpapierdepots leicht auf rund 272 Tsd. (267 Tsd. zum Jahresende 2022) sowie die Höhe des betreuten Kundenvermögens auf € 10,1 Mrd. (€ 8,6 Mrd. zum Jahresende 2022).

Das Mediengeschäft spiegelt die allgemeine Zurückhaltung am Markt wider, die sich auch in der reduzierten Anzahl an Seitenaufrufen (-27 % im Vergleich zum Vorjahr, Smartbroker Gruppe) zeigt. Die gesamtwirtschaftliche Lage, angeführt vom Ukraine-Krieg und die damit einhergehende Verunsicherung an den Märkten, führt zu Zurückhaltung bei privaten Anlegern und Anlegerinnen. Der Werbemarkt steht weiterhin unter Druck. Nach dem etwa 4%igen Rückgang der Bruttoinvestitionen am deutschen Werbemarkt gehen die Marktforscher von einem erneuten Rückgang um 4% im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus (Quelle: Nielsen). Hinzu kommt das geänderte Zinsumfeld, das teilweise die Produktauswahl von Investorinnen und Investoren beeinflusst. Dies drückt sich für unsere Unternehmensgruppe vor allem in der durchschnittlichen Anzahl an Orders je Depot aus, die auf das Jahr gerechnet basierend auf den Werten für die erste Jahreshälfte 2023 bei 17 Trades liegt (H1 2022 annualisiert: 22 Trades).

In beiden Geschäftsfeldern, Transaktion und Medien, begegnen wir diesen Trends proaktiv. Mit dem Rebrush von wallstreetONLINE, unserem ältesten Börsenportal, haben wir die Modernisierung unserer Finanzportale und Apps eingeleitet. Im Bereich Brokerage bieten wir mit SMARTBROKER+ einen preisgünstigen und nutzerfreundlichen Broker für private Anleger und Sparer. Wir sind überzeugt, dass wir die betreuten Kundendepots und das Kundenvermögen damit deutlich ausbauen und von langfristigen Trends profitieren können, die dieses kurzfristig herausfordernde Marktumfeld deutlich überwiegen.

SMARTBROKER+ erfolgreich gestartet

Im ersten Halbjahr 2023 wurden wichtige Meilensteine in der Entwicklung von SMARTBROKER+ erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten an den Frontends, der Middleware und den Integrationen mit unseren Partnern wurden vorangetrieben und nach und nach finalisiert.

SMARTBROKER+ ist seit Ende August 2023 live am Markt. Der Broker befindet sich derzeit in einer "Early Access" Phase mit leicht eingeschränktem Produktspektrum, etwa in der Auswahl der ausländischen Handelsplätze. Die nächste große Aufgabe steht Ende Oktober mit dem Umzug der Bestandskunden auf das neue System an. Wir arbeiten wir mit Hochdruck daran, alle Kunden zu informieren und bitten sie, ein neues Konto bei der Baader Bank zu eröffnen, um eine möglichst gute Umzugsquote zu erreichen. Die Depoteröffnung wurde vereinfacht und ist innerhalb weniger Minuten komplett digital machbar, alle Kunden müssen jedoch einen neuen Authentifizierungsprozess durchlaufen, bevor sie SMARTBROKER+ nutzen können. Bis zum Umzug werden zudem weitere Funktionalitäten ergänzt. Auch danach wird SMARTBROKER+ von den eigenen Produkt- und Entwicklerteams laufend verbessert und im Angebot verbreitert werden, etwa mit der Integration weiterer Medieninhalte oder dem Angebot von Unterdepots.

Kommerziell zieht die Einführung von SMARTBROKER+ eine Verbreiterung der Umsatzströme nach sich. So werden unter anderem zinsnahe Erträge zum ersten Mal vereinnahmt werden. Durch die Kontrolle über sämtliche Masken der Nutzeroberfläche des SMARTBRO-KER+ entstehen zudem neue Möglichkeiten zu funktionaler und medialer Einbindung von Produktpartnern, und der laufenden Entwicklung zusätzlicher Features und Funktionalitäten für unsere Retailkunden.

Modernisierungen im Mediengeschäft

Auch auf Seiten unserer Finanzportale und der zugehörigen Apps hat sich einiges getan im ersten Halbjahr 2023. Die Marke wallstreetONLINE wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens optisch überarbeitet und mit einem deutlich verjüngten Design und einheitlicher Markenidentität auf allen Kanälen ausgestattet. Dazu zählen neben Webseite und App auch Social Media und die zahlreichen Newsletter-Angebote von wallstreetONLINE. Auffälligste Änderungen sind unter anderem ein neues Logo und neue Schriftarten, sowie ein moderneres Design. Weitere Verbesserungen sind bereits in Planung und teils in Umsetzung. Im Sinne der Benutzerfreundlichkeit soll die Informationsarchitektur überarbeitet, die Oberfläche und die Interaktion gestärkt werden. Ein weiterer Fokus wird auf der Weiterentwicklung der Apps für Android und iOS liegen.

Im Namen des Vorstands danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für den unermüdlichen Einsatz – besonders in dieser intensiven Phase vor und zu dem Start von SMARTBRO-KER+. Unser starkes Team erlaubte es uns, ein derart umfangreiches Projekt zu größten Teilen in Eigeninitiative und Eigenfinanzierung an den Markt zu bringen, während parallel dazu das operative Geschäft aller weiteren Unternehmensbereiche reibungslos betreut wurde. Ebenfalls danken wir allen Partnern und unseren Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam können wir nach dem Start des größten Investitionsprojekts in unserer Firmengeschichte ein neues Kapitel des Wachstums aufschlagen.

Es grüßt Sie herzlich André Kolbinger Vorstandsvorsitzender

Grundlagen der Darstellung im vorliegenden Geschäftsbericht

Unterscheidung zwischen Mutterunternehmen und Konzern

Zur Verdeutlichung, welche Informationen sich auf das Mutterunternehmen und welche sich auf den Konzern beziehen, wird für das Mutterunternehmen "Smartbroker Holding AG", die AG oder die Muttergesellschaft verwendet. Für Angaben zum Konzern, verweist der Bericht auf die "Smartbroker Gruppe", "die Gruppe", "den Konzern", "das Unternehmen" oder schlicht auf "Wir". Wo vorstehende Unterscheidungen nicht zur Anwendung kommen und keine anderen Hinweise erfolgen, betreffen die Angaben gleichermaßen den Konzern wie das Mutterunternehmen.

Geschlechtsform

Aus Vereinfachungsgründen wird in Teilen des Geschäftsberichts nur eine Geschlechtsform verwendet. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen.

Vorausschauende Aussagen

Der vorliegende Bericht enthält vorausschauende Aussagen, die sowohl eigene Annahmen als auch Einschätzungen Dritter einbeziehen. Solche Aussagen sind stets mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Sollten grundlegende Annahmen nicht wie geplant eintreffen, kann es zu Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen kommen.

GESCHÄFTSMODELL

Die Smartbroker Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter mit umfassendem Produktangebot, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Deutschlands größte Finanz-Communitys und -portale. Außerdem bietet der Konzern maßgeschneiderte B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.

Die Gruppe verbindet die Bereiche Brokerage und digitale Medien für Privatanleger und profitiert damit von Wachstumstrends beider Märkte.

Media: Im Bereich Media positioniert sich die Smartbroker Gruppe als einer der führenden Anbieter von Börsenportalen, News-Apps und Finanz-Communitys. Die große Reichweite basierend auf einer etablierten Marktstellung, das spezifische Publikum sowie eigene, innovative Werbeformate bilden wichtige Unterscheidungsmerkmale.

Transaktion: Über die Tochtergesellschaft Smartbroker AG bietet die Gruppe verschiedene Brokerage-Produkte für Privatanleger. Die Verbindung eines umfassenden Produktspektrums mit niedrigen Kundengebühren hebt insbesondere den neuen SMARTBRO-KER+ von der Konkurrenz ab.

Synergien: Seit dem Start des Geschäftsfelds Transaktion deckt die Smartbroker Gruppe die Wertschöpfungskette des privaten Vermögensaufbaus – von der Informationsbeschaffung über die Investitionsentscheidung bis zum Tätigen und laufenden Überwachen der Transaktion – durchgängig ab. Das Unternehmen legt laufend Wachstumsinitiativen für die einzelnen Bereiche fest und wird nach der Einführung der Vollversion von SMARTBRO-KER+ auch einen verstärkten Fokus auf die Synergien zwischen den Bereichen Media und Transaktion setzen.

Dazu zählt unter anderem die Nutzung der Medienportale und Apps zur Ansprache potenzieller Neukunden für den SMARTBROKER+ sowie die Einbindung der Medien- und News-Angebote innerhalb der SMARTBROKER+ Trading-App. Für Werbetreibende soll es die Möglichkeit plattformübergreifender Werbekampagnen geben. Außerdem soll ein direkter Handel mit Finanzinstrumenten aus den Medienseiten und Diskussionsforen heraus möglich werden.

KONZERNLAGEBERICHT

des Smartbroker-Konzerns

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Die Smartbroker Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Finanz-Communitys und -portale und mobile Apps. Außerdem bietet der Konzern individuelle B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.

Aus dem 1998 gegründeten Geschäftsfeld der Finanzmedien entwickelte sich über die Beteiligung an der Smartbroker AG der Zugang zum Brokerage-Sektor. Ende 2019 wurde das Kernprodukt im Bereich Transaktion, der Smartbroker, lanciert. Das Unternehmen positioniert sich mit seinen Webseiten, Apps und Foren im Bereich Aktien und Märkte und in Kombination mit dem Angebot verschiedener Dienstleistungen im Brokerage-Markt als Anbieter für die Bereiche Information und Transaktion für Sparer, Privatanleger und Kapitalmarkt-Interessierte. Die Smartbroker Gruppe wendet sich damit an folgende Kunden- und Nutzergruppen:

  • Sparer und Anleger haben mit dem Smartbroker die Möglichkeit nahezu sämtliche in Deutschland zugelassenen Wertpapiere an jedem deutschen Handelsplatz zu handeln.
  • Kapitalmarkt-Interessierten bieten die Websites und Apps der Smartbroker Gruppe Zugang zu Berichterstattung zu Wirtschafts- und Börsennachrichten, Anlagetrends und Analysen. Sparer, Anleger und Kapitalmarkt-Interessierte können sich in den sozialen Online-Foren austauschen und erhalten so weiterführende Informationen zu Finanz- und Investmentthemen.
  • Werbekunden und Bankpartner nutzen die Angebote der Gruppe für die gezielte Ansprache attraktiver Verbrauchergruppen – via Web und In-App.

Das Geschäftsfeld Transaktion wird im Wesentlichen über die Tochtergesellschaft Smartbroker AG betrieben. Gegenstand ist unter anderem die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), die Vermittlung von Anlagekonten und Depots ohne Wertpapierdienstleistung (Leerkonten/-depots) sowie der Betrieb und die Vermarktung von Finanzportalen im Internet. Die Haupteinnahmequellen erwachsen aus Transaktions-, Abschluss-, Bestandsund Innenprovisionen sowie Rückvergütungen von Bankpartnern und Handelsplätzen.

Den wichtigsten Bestandteil und gleichzeitig größten Umsatz- und Wachstumstreiber im Geschäftsfeld Transaktion stellt der Smartbroker dar – ein digitaler Broker für Privatanleger. Der Broker wurde im Dezember 2019 an den Markt gebracht, ist über eine Weboberfläche und seit der Einführung von SMARTBROKER+ Ende August 2023 erstmalig auch über mobile Apps für iOS und Android zugänglich.

Eine weitere Brokerage-Plattform, FondsDISCOUNT, ist auf die Vermittlung von Fonds, Direkt- und Crowdinvesting und Beteiligungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet die Möglichkeit, ohne Emissionsaufschläge in Fonds zu investieren. Die Smartbroker Gruppe betreut außerdem Anlagekunden, die 2020 von der Volkswagen Bank übernommen wurden.

Über das gesamte Brokerage-Segment hinweg betreute die Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Smartbroker AG ("SB AG") Ende Juni 2023 rund 272.000 Wertpapierdepots und Kundenvermögen von annähernd € 10,1 Mrd. Dies entspricht einem durchschnittlichen Volumen von mehr als € 37.000 je Kundendepot.

Der Smartbroker Konzern entwickelt und betreibt zudem Finanz- und Börsenportale und Diskussionsforen zu finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Themen, im Wesentlichen rund um die Felder Börse, Markttrends, Investieren, Geldanlage, Vermögensaufbau und -management, angeführt von wallstreet-online.de, boersenNews.de, Finanznachrichten.de und Ariva.de. Ergänzt wird das Medienangebot durch das Printmedium Smart Investor (auch digital unter smartinvestor.de) sowie eine 2022 gestartete Börsenredaktion, die das bisherige Medienangebot erstmals durch Bezahl-Produkte (Börsenbriefe) erweitert.

Innerhalb des Bereichs B2C-Media stammen die Haupteinnahmequellen des Unternehmens aus der Werbung, die auf den verschiedenen Medien von Bankpartnern, Emittenten von Finanzprodukten sowie Werbeagenturen im Auftrag von Verbrauchermarken und Unternehmen platziert werden. Zusätzlich ergeben sich geringere Einnahmen aus Abonnements für Börsenbriefe und für das Magazin Smart Investor in der Print- und Digitalausgabe.

Ergänzt wird das Feld um B2B-Media. Das Tochterunternehmen ARIVA. DE AG bietet die Erstellung von Internetauftritten (Web, App), die Verarbeitung und Bereitstellung von Finanzdaten und regulatorischer Dokumente und liefert Marktdaten, Stammdaten und Kursinformationen an Banken, Finanzinstitute und Privatanleger. Hierbei erwachsen die Umsätze aus der Lizenzierung von Software ("software as a service") und dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen rund um die Entwicklung und Bereitstellung digitaler Inhalte. Insbesondere die Leistungen rund um die Bereitstellung von Marktdaten, Kursinformationen, und Charts finden auch in den selbstentwickelten Frontends (Web, App) des SMARTBROKER+ Anwendung, was einen Synergieeffekt zwischen dem Medien- und dem Brokerage-Angebot der Gruppe darstellt.

Unternehmensstrategie

Die Smartbroker Gruppe verfolgt die Strategie, umfassende Produkte und Anwendungen für private Anleger, Sparer und Kapitalmarktinteresse zu bieten und damit das Kundeninteresse in den Bereichen Information und Transaktion zu verknüpfen. Das profitable Mediengeschäft ermöglichte die wesentlichen Investitionen in den Bereich Transaktion – zunächst in Form der Beteiligung an der Smartbroker AG und seit Ende 2019 in das gemeinsam gestartete Projekt Smartbroker. Damit wurden die Umsätze der Gruppe diversifiziert und ein neues Geschäftsfeld aufgebaut, das einerseits an sich ein Wachstumspotenzial darstellt und andererseits komplementär zum bestehenden Produkt ist und Synergiepotenziale sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite bietet.

Aus diesem Ansatz leitet sich die derzeitige und künftige Unternehmensstrategie ab. Für beide Bereiche, Media und Transaktion, wurden Produkt- und Geschäftsinitiativen festgelegt, um die Wettbewerbsposition weiter auszubauen. Dazu zählen für den Bereich Media etwa die laufende visuelle und funktionelle Überarbeitung der Portale (z.B. Relaunch der Ariva News App) oder der Produktstart der firmeneigenen Börsenbriefe. Auf Seiten des Transaktionssegments ist das wichtigste Wachstumsprojekt der Produktstart und die darauffolgende, laufende Fortentwicklung von SMARTBROKER+. Zudem bietet die synergetische Verbindung beider Bereiche die Möglichkeit, Privatanlegern Werkzeuge, Produkte und Dienstleistungen entlang des gesamten Investmentprozesses zu bieten – von der Finanzbildung und der Informationsbeschaffung über die Auswahl konkreter Anlageinstrumente bis hin zur kostengünstigen Transaktionsausführung und der Möglichkeit der nachlaufenden Überwachung bzw. Optimierung des eingesetzten Kapitals. Ziel der Strategie ist der nachhaltige Ausbau der Wettbewerbsposition bei gleichzeitig ertragsorientiertem Wachstum. Für 2023 plant SB AG mit einer geringen Anzahl an neueröffneten Wertpapierdepots und aufgrund des Umzugs der Bestandskunden auf das neue SMARTBROKER+ System insgesamt einen Rückgang an betreuten Depots bis zum Jahresende im Vergleich zum 31.12.2022 – unter der Annahme, dass sämtlichen Smartbroker Bestandskunden, die nicht auf das neue System umsteigen, ab dem 31.12.2023 gekündigt wird. Es soll sich um das letzte Übergangsjahr handeln, bevor Smartbroker 2.0 ab 2024 ganzjährig zur Umsatzgenerierung beitragen kann. Das bedeutet wie im Jahr 2022, dass der Fokus auch in 2023 nicht auf der Neukundengewinnung liegt.

Wirtschaftsbericht

Marktumfeld

Die ausführliche Beschreibung des Marktumfelds findet sich im Geschäftsbericht 2022 der Gesellschaft. Seit Veröffentlichung des Jahresberichts ergaben sich keine signifikanten Abweichungen oder Neuentwicklungen, die das Marktumfeld der Gruppe wesentlich beeinflussen.

Hervorzuheben ist, dass der schwierige gesamtwirtschaftliche Kontext weiter anhält. Die rückläufigen, aber weiterhin hohen Inflationsraten, die Fortsetzung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, das schnell ansteigende Zinsniveau und geopolitische Verschiebungen mit potenziell langfristigen Auswirkungen tragen spürbar zur Verunsicherung an den Aktienmärkten bei. Diese wiederum haben nach Eindruck der Gesellschaft zu einer Reduktion am Interesse von Privatanlegern an Kapitalmarktinformationen sowie zu einem Rückgang ihrer Handelsaktivität geführt. Die anhaltend niedrige Volatilität an den Börsen wirkte sich zudem auf alle Bereiche der Gruppe, im ersten Halbjahr 2023 vor allem aber auf das Mediengeschäft, aus.

Das Handelsvolumen lag laut der Kassamarkt-Statistik der deutschen Börse für Frankfurt und Xetra im ersten Halbjahr 2023 in Summe rund 30% unter den erzielten Umsätzen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im August verringerte sich der Rückgang auf -7 %, die Handelsaktivität lag jedoch immer noch deutlich unter dem Vorjahresmonat.1

Geschäftsentwicklung

Die Smartbroker Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2023 Umsatzerlöse von € 23,4 Mio. bei einem Periodenverlust von € 1,7 Mio.

Aufgrund der oben erwähnten Markteinflüsse verzeichnete die Gesellschaft einen Rückgang der Seitenaufrufe ihrer Medienportale, was in allen wesentlichen Teilbereichen zu sinkenden Werbeeinnahmen führte. Auch nahm die Anzahl der Transaktionen je Wertpapierdepot auf der Brokerage-Seite ab. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr lag das Unternehmen während H1 2023 bei etwa 17 Transaktionen p.a., im Vergleich zu den ca. 22 Transaktionen (annualisiert basierend auf H1 2022).

Dennoch konnte der Konzern seine Kundenzahlen im Transaktionsbereich leicht ausbauen. Zum Ende der Periode führte der Konzern 272 Tsd. Depots, das betreute Vermögen belief sich auf € 10,1 Mrd. Der im Geschäftsfeld generierte Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten € 8,7 Mio. - ein Minus von 16 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Mediengeschäft bildet aufgrund der erreichten Marktstellung, der attraktiven Margen und der hohen Cash-Generierung weiterhin das Fundament der Gruppe sowie Raum für Investitionen in künftiges Wachstum. Die Reichweite der Webportale und mobilen Apps machen die Gruppe zum zweitgrößten Finanzplattformbetreiber im deutschsprachigen Raum (Quelle: IVW, Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.). Die Anzahl der jährlichen Seitenaufrufe war im ersten Halbjahr 2023 mit dem Gesamtmarkt rückläufig im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022. Dies und die generelle Zurückhaltung an den Finanzmärkten beeinflusste teilweise die Werbeeinnahmen und führte zu einem Umsatz im Segment von € 14,8 Mio. (Vorjahr € 17,4 Mio.).

Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Konzernabschluss

Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Konzernanlagenspiegel. Die Bilanzsumme zum 30.06.2023 beträgt € 72.043 Tsd.

in € Mio. 30.06.2023 31.12.2022
Anlagevermögen 40,2 36,9
Umlaufvermögen 31,2 36,3
Eigenkapital 47,8 49,4
Verbindlichkeiten 16,3 18,5
Bilanzsumme 72,0 73,9
Eigenkapitalquote 66% 67%

Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 30.06.2023 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von € 21.321 Tsd. ausgewiesen.

in € Mio. H1 2023 H1 2022
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1,0 4,7
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (4,8) (18,6)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (2,3) 11,0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27,4 25,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 21,3 22,8

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ging aufgrund des schwierigen Marktumfelds gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist vor allem auf die Arbeiten am SMARTBROKER+ zurückzuführen. Die negative Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit umfasst die Tilgung der aufgenommenen Bankdarlehen.

Die Liquiditätsplanung sieht für die zweite Hälfte des Geschäftsjahr 2023 eine komfortable Entwicklung vor, sodass ausreichend Liquidität für die Finanzierung des Wachstums des SMARTBROKER+ zur Verfügung steht.

Ertragslage

Der Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2023 € 23.425 Tsd. (Vorjahr: € 27.735 Tsd.) an Umsatzerlösen, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 16 % entspricht. Der Umsatzrückgang resultiert aus

dem deutlich schwierigerem Marktumfeld in 2023.

Der Materialaufwand belief sich auf € 9.804 Tsd. (Vorjahr: € 11.512 Tsd.), wobei € 348 Tsd. auf die Kundengewinnungskosten für den Smartbroker entfielen (Vorjahr: € 3.170 Tsd.).

Die Personalkosten stiegen um 4 % auf € 9.875 Tsd. (Vorjahr: € 9.501 Tsd.).

Die Summe der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug im ersten Halbjahr 2023 € 2.183 Tsd. (Vorjahr: € 2.155 Tsd.), wobei € 1.320 Tsd. (Vorjahr: € 1.295 Tsd.) Geschäfts- und Firmenwerten zuzurechnen sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 3.811 Tsd. (Vorjahr: € 3.675 Tsd.) umfassten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen wie Miete, Versicherungen und Beratungskosten, Kosten für Börsennotierung etc.

Das Finanzergebnis lag bei € -13 Tsd. (Vorjahr: € -175 Tsd.) und umfasst im Wesentlichen Zinsen auf aufgenommene Bankdarlehen sowie Zinseinahmen aus Cash-Guthaben.

in € Mio. H1 2023 H1 2022
Umsatzerlöse 23,4 27,7
Materialaufwand (9,8) (11,5)
Personalaufwand (9,9) (9,5)
Abschreibungen (2,2) (2,2)
EBIT (0,5) 2,5
Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag (1,7) 1,2

Investitionen

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von € 5.118 Tsd., überwiegend für Ausgaben für das Frontund Backend im Zusammenhang mit der Entwicklung von SMARTBROKER+. Die Investitionen in Sachanlagen (€ 436 Tsd.) betreffen im Wesentlichen die Neuanschaffungen von Servern und Büroausstattung.

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr 2023 waren durchschnittlich 252 Mitarbeiter beim Smartbroker Konzern beschäftigt.

Durchschnitt
H1 2023 H1 2022 Änderung
Anzahl Mitarbeiter 252 247 +5

Werte inkl. Vorstände und Studenten

Gesamtaussage zur Unternehmensentwicklung im ersten Halbjahr 2023

Trotz der erschwerten Marktbedingungen im ersten Halbjahr erreichte der Konzern ein ausreichendes Geschäftsergebnis. Der Umsatz lag bei € 23,4 Mio., das EBIT bei € -0,5 Mio., das Periodenergebnis bei € -1,7 Mio. Die Investitionen in die Neukundengewinnung für den Smartbroker beliefen sich auf € 0,4 Mio. Die Bilanzsumme beträgt € 72,0 Mio., die Eigenkapitalquote lag bei 66 %.

Das Produkt SMARTBROKER+ ist Ende August 2023 online gegangen. Die Arbeiten an Verbesserungen und Erweiterungen an diesem Produkt werden nun laufend stattfinden. Der nächste wesentliche Schritt für die Etablierung von SMARTBROKER+ stellt die für Ende Oktober 2023 geplante Umzug der Smartbroker-1.0-Kunden auf SMARTBROKER+ dar.

Aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfelds und des quasi singulären operativen Fokus auf die Einführung und erfolgreiche Etablierung von SMARTBROKER+ musste die Gruppe im September 2023 eine aktualisierte Guidance für das Gesamtjahr 2023 bekanntgeben.

CHANCEN & RISIKOBERICHT

Für die detaillierte Darstellung der Chancen- und Risikosituation des Konzerns verweisen wir auf die Angaben im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022. Seit Veröffentlichung des Jahresberichts ergaben sich keine signifikanten Abweichungen oder Neuentwicklungen, die das Risikoprofil der Gruppe wesentlich beeinflussen.

Die Unsicherheiten an den Kapitalmärkten sind weiterhin gegeben, unter anderem aufgrund der anhaltend hohen Inflation und der veränderten Zinssituation. Dies wirkt sich auf das Interesse von privaten Investoren an Anlagen an Kapitalmärkten, ihre Handelsaktivität und ihre Nutzung von Finanzmedien aus. Das Unternehmen geht davon aus, dass die herausfordernde Lage auch in der zweiten Jahreshälfte 2023 bestehen bleibt.

Mit der Produkteinführung von SMART-BROKER+ im August 2023 ergeben sich für den Smartbroker Konzern neue Ertragspotentiale und Wachstumschancen. Die Hebung dieser Potentiale ist unter anderem von der erfolgreichen weiteren Entwicklung des Produkts (Nachlieferung aller Funktionalitäten, um den Produktumfang der bestehenden Smartbroker-Plattform anzugleichen; Hinzufügung weiterer Produktfeatures entsprechend der Kundennachfrage, etwa Unterdepots, erweiterte Informationen auf der Web-Oberfläche) abhängig, sowie vom Umzug der Bestandskunden auf das neue System und der Rate, mit der neue Kunden für SMARTBRO-KER+ gewonnen werden können.

Die Rahmenbedingungen des Marktes beeinflussen dabei zentrale operative Leistungsmerkmale der Unternehmensgruppe. Diese wirken sich im Transaktionsgeschäft etwa auf die Anzahl der Neukunden und Trades je Depot aus, sowie im Bereich des Mediengeschäfts auf die Seitenaufrufe der Medienportale- und Apps.

PROGNOSEBERICHT

Die Gesellschaft aktualisierte die Guidance für das Gesamtjahr 2023 im September 2023. Basierend auf dem anhaltend herausforderndem Marktumfeld, dem operativen Fokus auf die Einführung und Etablierung von SMARTBROKER+ und den Ergebnissen für das erste Halbjahr 2023 erwartet die Smartbroker Gruppe Umsätze auf Gruppenebene zwischen € 46 Mio. und € 51 Mio. sowie ein konsolidiertes EBITDA nach Kundengewinnungskosten zwischen € -1 Mio. und € 1 Mio.

Die Prognose ist mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Wie im Abschnitt "Marktumfeld" beschrieben, wirken sich die Volatilität an den Aktienmärkten, das Interesse privater Investoren an Kapitalmarktanlagen im Allgemeinen und ihre Handelsaktivität im Speziellen, wesentlich auf die Ertragspotentiale der Gruppe aus.

SMARTBROKER+ wurde planmäßig Ende August 2023 gestartet und weitere Funktionalitäten werden bis Ende Oktober 2023 hinzugefügt, um das Leistungsspektrum des bisherigen Smartbrokers abzudecken. Der erfolgreiche Umzug der Bestandskunden Ende Oktober 2023 stellt einen wichtigen Faktor für die Zielerreichung 2023 dar. Ab dann können Wachstumspotentiale wie der erhöhte Umsatz je Trade und die neue Einnahmequelle aus zinsnahen Einkünften genutzt werden.

Schlusserklärung

Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG

Gemäß § 312 AktG haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der mit der folgenden Erklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG abschließt:

"Über die im Abhängigkeitsbericht genannten Sachverhalte hinaus, sind keine Rechtsgeschäfte durchgeführt worden oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder damit verbundenen Unternehmen getroffen oder unterlassen worden.

Die Smartbroker Holding AG hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt worden."

Berlin, 13. September 2023

Der Vorstand der Smartbroker Holding AG

André Kolbinger Michael Bulgrin Oliver Haugk Roland Nicklaus Stefan Zmojda

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2023 Anlage 1
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.-30.06.2023 Anlage 2
Konzern-Kapitalflussrechnung 01.01.-30.06.2023 Anlage 3
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 01.01.-30.06.2023 Anlage 4
Konzernanhang zum 30. Juni 2023 Anlage 5
Anlage zum Anhang – Konzern-Anlagenspiegel 01.01.-30.06.2023 Anlage 5
Anlage zum Anhang – Konzern-Kreditspiegel 01.01.-30.06.2023 Anlage 5

Bilanz zum 30. Juni 2023 Anlage 1

in TEUR

AKTIVA 30.06.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen 40.236 36.914
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.842 33.639
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Software
und ähnliche Rechte und Werte
8.085 8.644
2. Geschäfts- oder Firmenwert
davon aus Kapitalkonsolidierung
19.458
19.001
20.805
20.321
3. Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung
befindliche immaterielle Vermögengegenstände
9.299 4.190
II. Sachanlagen 1.917 1.771
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.917 1.771
III. Finanzanlagen 1.476 1.504
1. Anteile an verbundenen Unternehmen <1 <1
2. Beteiligungen 10 10
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 980 980
4. Sonstige Ausleihungen 486 514
B. Umlaufvermögen 31.196 36.265
I. Vorräte 3 3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.872 8.889
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.559 6.149
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.314 2.739
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 21.321 27.374
C. Rechnungsabgrenzungsposten 612 754
Summe der Aktiva 72.043 73.933

Anlage 1

in TEUR

PASSIVA 30.06.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital 47.794 49.431
I. Gezeichnetes Kapital 15.681 15.681
II. Kapitalrücklage 38.727 38.727
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 727 637
IV. Bilanzverlust/-gewinn -7.334 -5.649
V. fremde Anteile -7 35
B. Rückstellungen 4.682 4.013
I. Steuerrückstellungen 171 549
II. Sonstige Rückstellungen 4.511 3.464
C. Verbindlichkeiten 16.272 18.466
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.592 14.867
II. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 185 184
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.118 2.982
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 377 433
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.453 1.185
E. Passive latente Steuern 1.842 839
Summe der Passiva 72.043 73.933

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 30.06.2023

in TEUR 01.01.-30.06.23 01.01.-30.06.22
1. Umsatzerlöse 23.425 27.739
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.376 1.336
Gesamtleistung 24.801 29.075
3. Sonstige betriebliche Erträge 386 255
4. Materialaufwand -9.804 -11.515
Rohergebnis 15.383 17.815
5. Personalaufwand -9.875 -9.501
6. Abschreibungen -2.183 -2.155
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.811 -3.645
Betriebsergebnis -486 2.514
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118 4
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -132 -179
Ergebnis vor Steuern -499 2.339
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.228 -1.129
davon aus der Auflösung/Bildung von latenten Steuern -1.004 84
Ergebnis nach Steuern -1.727 1.210
Konzernfehlbetrag/-überschuss -1.727 1.210
11. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust/Gewinn 41 -39
12. Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.393 4.393
Konzernbilanzgewinn 2.707 5.563

Konzern-Kapitalflussrechnung vom 01.01.2023 bis 30.06.2023

Kapitalflussrechnung (gem. DRS 21)

in TEUR 01.01.-30.06.2023 01.01.-30.06.2022
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 997 4.747
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile
anderer Gesellschafter)
-1.727 1.210
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände
des Anlagevermögens
2.183 2.155
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 669 1.327
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 386 -138
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions
oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-842 -301
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions
oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-210 96
Zinsaufwendungen/Zinserträge 13 175
Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.228 1.129
Ertragsteuerzahlungen -705 -906
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.812 -18.583
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
immateriellen Anlagevermögens
0 109
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -4.399 -15.798
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des Sachanlagevermögens
21 44
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -583 -1.524
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des Finanzanlagevermögens
30 43
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -269
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -1.193
Erhaltene Zinsen 118 4
in TEUR 01.01.-30.06.2023 01.01.-30.06.2022
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.264 10.983
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und Aufnahme von
(Finanz-) Krediten
0 13.000
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und von (Finanz-) Krediten -2.132 -1.837
Gezahlte Zinsen -132 -179
Zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelfonds
-6.080 -2.852
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen
des Finanzmittelfonds
27 105
Veränderung des Finanzmittelfonds -6.053 -2.748
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27.374 25.525
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 21.321 22.777

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung vom 01.01.2023 bis 30.06.2023

Konzernanhang zum 30.06.2023

ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Konsolidierungskreis

abgesehen.

Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim

In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die

Bei Tochterunternehmen ohne wesentlichen Geschäftsbetrieb, die auch in ihre Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows von untergeordneter Bedeutung sind, wurde von der Konsolidierung im Konzernabschluss

Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.

Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 96260 B eingetragen.

Allgemeine Hinweise

gegliedert.

in TEUR 01.01.2023 01.01.2022 Kapitalerhöhung Abgang/Zugang nicht
beherrschende Anteile
Jahresfehlbetrag/
Jahresüberschuss
Währungs
umrechnung
30.06.2023 31.12.2022
1 HJ 2023 2022 1 HJ 2023 2022 1 HJ 2023 2022 1 HJ 202 2022
Konzerneigenkapital 49.431 49.465 0 10.034 0 -340 -1.727 -10.066 90 339 47.794 49.432
Eigenkapital des
Mutterunternehmens
49.396 49.065 0 10.034 0 0 -1.685 -10.041 90 339 47.801 49.397
Gezeichnetes Kapital 15.681 15.101 0 580 0 0 0 0 0 0 15.681 15.681
Kapitalrücklage 38.727 29.273 0 9.454 0 0 0 0 0 0 38.727 38.727
Eigenkapitaldifferenz aus
Währungsumrechnung
637 298 0 0 0 0 0 0 90 339 727 637
Bilanzverlust/-gewinn -5.649 4.393 0 0 0 0 -1.685 -10.041 0 0 -7.334 -5.648
Nicht beherrschende
Anteile
35 400 0 0 0 -340 -41 -25 0 0 -7 35

Anlage 5

Smartbroker Holding AG(vormals wallstreet:online AG)

Konzernanhang zum 30.06.2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 96260 B eingetragen.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.

Bei Tochterunternehmen ohne wesentlichen Geschäftsbetrieb, die auch in ihre Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows von untergeordneter Bedeutung sind, wurde von der Konsolidierung im Konzernabschluss abgesehen.

Aktivierungen auf Eigenleistungen der Ariva.de AG bei der Mutter Zwischenergebnisse

Die bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entstehenden Währungsdifferenzen werden ergebniswirksam als sonstige betriebliche Erträge bzw.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des

Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresab-

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, da der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die identifizierten und dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordneten Kundenstämme der ARIVA.DE AG und der

Für den Firmenwert des im Jahr 2018 übernommenen Unternehmens Markets Inside Media GmbH wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markennamen und die darauf entfallenden passiven

latenten Steuern werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bezüglich der Geschäfts- und Firmenwerte werden regelmäßige Werthaltigkeitstests

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Gesellschaften sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00

schlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II).

Smartbroker AG werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.

in Höhe von TEUR 182 eliminiert.

Handelsgesetzbuches (HGB).

bietet.

durchgeführt.

sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) umfasst folgende Gesellschaften:

Einbezogene verbundene Unternehmen Anteil am Kapital in %
1 Smartbroker Holding AG, Berlin Muttergesellschaft
2 Markets Inside Media GmbH, Leipzig 100,00
3 ABC New Media AG, Zürich, Schweiz 100,00
4 ARIVA.DE AG, Kiel 100,00
5 Smart Investor Media GmbH, München 90,00
6 Blockchain Consult GmbH i.L., Frankfurt am Main 50,00
7 crumbl AG i.L., Berlin 84,62
8 wallstreet:online Fonds Advisory GmbH i.L., Berlin 100,00
9 Wallstreet Online Corporate Finance AG i.L., Berlin 100,00
10 wallstreet:online publishing GmbH, Berlin 90,00
11 Mint Assets GmbH i.L., Berlin 100,00
12 Erste ICO Consulting Projektgesellschaft GmbH i.L., Berlin 100,00
13 GF Global Funds SICAV, Liechtenstein 66,00
14 Smartbroker AG, Berlin 100,00

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht.

Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam über 10 Jahre, was der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände entspricht, aufgelöst. Die Unterschiedsbeträge der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaften wurden direkt gegen den Gewinn- und Verlustvortrag der Muttergesellschaft aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises liegen im 1. Halbjahr 2023 vor. Im Rahmen des smartbroker-Projektes wurden aufgrund von Aktivierungen auf Eigenleistungen der Ariva.de AG bei der Mutter Zwischenergebnisse in Höhe von TEUR 182 eliminiert.

Die bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entstehenden Währungsdifferenzen werden ergebniswirksam als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) umfasst folgende Gesellschaften:

Markets Inside Media GmbH, Leipzig 100,00 ABC New Media AG, Zürich, Schweiz 100,00 ARIVA.DE AG, Kiel 100,00 Smart Investor Media GmbH, München 90,00 Blockchain Consult GmbH i.L., Frankfurt am Main 50,00 crumbl AG i.L., Berlin 84,62 wallstreet:online Fonds Advisory GmbH i.L., Berlin 100,00 Wallstreet Online Corporate Finance AG i.L., Berlin 100,00 wallstreet:online publishing GmbH, Berlin 90,00 Mint Assets GmbH i.L., Berlin 100,00 Erste ICO Consulting Projektgesellschaft GmbH i.L., Berlin 100,00 GF Global Funds SICAV, Liechtenstein 66,00 Smartbroker AG, Berlin 100,00

Konsolidierungsgrundsätze

aufgerechnet.

1 Smartbroker Holding AG, Berlin Muttergesellschaft

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht.

Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam über 10 Jahre, was der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände entspricht, aufgelöst. Die Unterschiedsbeträge der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaften wurden direkt gegen den Gewinn- und Verlustvortrag der Muttergesellschaft aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises liegen im 1. Halbjahr 2023 vor. Im Rahmen des smartbroker-Projektes wurden aufgrund von

Einbezogene verbundene Unternehmen Anteil am Kapital in %

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB).

Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II).

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, da der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die identifizierten und dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordneten Kundenstämme der ARIVA.DE AG und der Smartbroker AG werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Für den Firmenwert des im Jahr 2018 übernommenen Unternehmens Markets Inside Media GmbH wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markennamen und die darauf entfallenden passiven latenten Steuern werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Bezüglich der Geschäfts- und Firmenwerte werden regelmäßige Werthaltigkeitstests durchgeführt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Gesellschaften sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00

men.

Nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die in fremder Währung erworben wurden, werden nur zum Zugangszeitpunkt umgerechnet. Die Folgebewertung wird auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten in Landeswährung vorgenom-

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro überführt. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Währungskursbedingte Differenzen aus der Schulden- sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden grundsätzlich ergebniswirksam in den sonstigen

betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen berücksichtigt.

bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge einkalkuliert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag getätigten Einnahmen, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen.

Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen durch Aufdeckung stiller Reserven gemäß den §§ 300 bis 307 HGB, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Außerdem werden latente Steuern aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen gebildet.

Währungsumrechnung

Die erstmalige Erfassung der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenständen und Schulden im Rahmen Währungsumrechnung in der Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag.

Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet.

Nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die in fremder Währung erworben wurden, werden nur zum Zugangszeitpunkt umgerechnet. Die Folgebewertung wird auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten in Landeswährung vorgenommen.

bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bei voraussichtlich dauerhaften

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag

Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen durch Aufdeckung stiller Reserven gemäß den §§ 300 bis 307 HGB, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Außerdem werden latente Steuern aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen

Die erstmalige Erfassung der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenständen und Schulden im Rahmen Währungsumrechnung in der

Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei

Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag.

wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt.

getätigten Einnahmen, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen.

Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Wertminderungen und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

vorgenommen.

Abschläge einkalkuliert.

Vermögensgegenständen gebildet.

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro überführt. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Währungskursbedingte Differenzen aus der Schulden- sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden grundsätzlich ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen berücksichtigt.

Eigenkapital

142) gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 339) sind durch die Umrechnung des Eigenkapitals der ABC New Media AG von CHF in EUR entstanden.

Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern inklusive Urlaubsrückstellungen TEUR 1.613 (Vorjahr TEUR 1.260), ausstehende Rechnungen TEUR 1.332 (Vorjahr TEUR 842), Tantieme Vorstand und Geschäftsführer TEUR 500 (Vorjahr TEUR 484), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 498 (Vorjahr TEUR 389), sowie Aufsichtsratsvergütungen TEUR 154 (Vorjahr TEUR

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge von TEUR 5.118 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung basieren vor allem auf Zukäufe und aktivierten Eigenleistungen aus dem Aufbau eines Frontend und Teile eines Backend im Rahmen des Projektes Smartbroker+ (TEUR 5.109) sowie der Anschaffung von Lizenzen (TEUR 9).

Der Geschäfts- und Firmenwert enthält einen Betrag in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr TEUR 484), der im Jahr 2020 in dem Jahresabschluss der Markets Inside Media GmbH entstanden ist. Die restlichen TEUR 19.001(Vorjahr TEUR 20.321) resultieren aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen.

In der Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren die Zugänge in Höhe von TEUR 436 vor allem aus Anschaffungen von neuen Servern und Büroausstattung.

Die sonstigen Ausleihungen enthalten zwei Darlehen, TEUR 336 (Vorjahr TEUR 334) an die TS private assets GmbH und TEUR 150 (Vorjahr TEUR 180) an die Neunfeldtneun GmbH & Co. KG.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 1.825 (Vorjahr TEUR 2.176) enthalten. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 461 (Vorjahr TEUR 497), davon haben TEUR 68 eine Fälligkeit von unter 1 Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem 30. Juni 2023 enthalten, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Eigenkapital

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Kapitalkonsolidierung von Anteilen.

Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im

Die Zugänge von TEUR 5.118 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung basieren vor allem auf Zukäufe und aktivierten Eigenleistungen aus dem Aufbau eines Frontend und Teile eines Backend im Rahmen des Projektes

Der Geschäfts- und Firmenwert enthält einen Betrag in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr TEUR 484), der im Jahr 2020 in dem Jahresabschluss der Markets Inside Media GmbH entstanden ist. Die restlichen TEUR 19.001(Vorjahr TEUR 20.321) resultieren aus der

In der Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren die Zugänge in Höhe von TEUR 436 vor allem aus Anschaffungen von neuen Servern und Büroausstattung.

Die sonstigen Ausleihungen enthalten zwei Darlehen, TEUR 336 (Vorjahr TEUR 334) an die TS private assets GmbH und TEUR 150 (Vorjahr TEUR 180) an die Neunfeldtneun

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 1.825 (Vorjahr TEUR 2.176) enthalten. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 461 (Vorjahr TEUR 497), davon haben TEUR 68 eine Fälligkeit von unter 1

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem 30. Juni 2023 enthalten, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Smartbroker+ (TEUR 5.109) sowie der Anschaffung von Lizenzen (TEUR 9).

Anlagevermögen

GmbH & Co. KG.

berücksichtigt.

Jahr.

Die Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 339) sind durch die Umrechnung des Eigenkapitals der ABC New Media AG von CHF in EUR entstanden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern inklusive Urlaubsrückstellungen TEUR 1.613 (Vorjahr TEUR 1.260), ausstehende Rechnungen TEUR 1.332 (Vorjahr TEUR 842), Tantieme Vorstand und Geschäftsführer TEUR 500 (Vorjahr TEUR 484), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 498 (Vorjahr TEUR 389), sowie Aufsichtsratsvergütungen TEUR 154 (Vorjahr TEUR 142) gebildet.

Latente Steuern

folgendermaßen entwickelt:

Vermögensgegenständen

verwendet.

Latente Steueransprüche aus der Aufdeckung

Latente Steueransprüche aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen

Die passiven latenten Steuern resultieren ausfolgenden Sachverhalten und haben sich

in TEUR 30.06.2023 31.12.2022 Veränderung

1.286 250 1036

stiller Reserven 556 588 -32

Summe 1.842 838 1.004

Der Berechnung wird für inländische Steuern ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Für die Berechnung der Steuer für die Schweiz (ABC New Media AG) werden 17 %

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR Restlaufzeit
Art der
Verbindlichkeit
bis 1 Jahr mehr als
1 Jahr
mehr als
5 Jahre
gesamt
30.06.2023 2022 30.06.2023 2022 30.06.2023 2022 30.06.2023 2022
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
4.221 4.424 8.371 10.443 0 0 12.592 14.867
Erhaltene
Anzahlungen auf
Bestellungen
185 184 0 0 0 0 185 184
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
3.118 2.982 0 0 0 0 3.118 2.982
Sonstige
Verbindlichkeiten
377 433 0 0 0 0 377 433
davon aus
Steuern
273 298 0 0 0 0 273 298
Summe 7.903 8.023 8.370 10.443 0 0 16.272 18.466

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 9.643 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG und der Smartbroker AG abgesichert. Außerdem sind TEUR 2.763 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG abgesichert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u. a. Abgrenzungen von Abo-Zahlungen in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr TEUR 314). TEUR 1.124 (Vorjahr TEUR 871) ergeben sich vor allem aus Abgrenzungen von Werbeumsätzen im Investor Relations-Bereich, die zum 30. Juni 2023 vereinnahmt wurden aber erst im Zeitraum danach geleistet werden.

Latente Steuern

Verbindlichkeiten

Art der

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

davon aus

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Sonstige

keitsspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR Restlaufzeit

Verbindlichkeit bis 1 Jahr

New Media AG und ARIVA.DE AG abgesichert.

Rechnungsabgrenzungsposten

danach geleistet werden.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlich-

mehr als 1 Jahr

Verbindlichkeiten 377 433 0 0 0 0 377 433

Steuern 273 298 0 0 0 0 273 298

Summe 7.903 8.023 8.370 10.443 0 0 16.272 18.466

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 9.643 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG und der Smartbroker AG abgesichert. Außerdem sind TEUR 2.763 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u. a. Abgrenzungen von Abo-Zahlungen in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr TEUR 314). TEUR 1.124 (Vorjahr TEUR 871) ergeben sich vor allem aus Abgrenzungen von Werbeumsätzen im Investor Relations-Bereich, die zum 30. Juni 2023 vereinnahmt wurden aber erst im Zeitraum

30.06.2023 2022 30.06.2023 2022 30.06.2023 2022 30.06.2023 2022

4.221 4.424 8.371 10.443 0 0 12.592 14.867

185 184 0 0 0 0 185 184

3.118 2.982 0 0 0 0 3.118 2.982

mehr als

5 Jahre gesamt

Die passiven latenten Steuern resultieren ausfolgenden Sachverhalten und haben sich folgendermaßen entwickelt:

in TEUR 30.06.2023 31.12.2022 Veränderung
Latente Steueransprüche aus der Aufdeckung
stiller Reserven
556 588 -32
Latente Steueransprüche aus der Aktivierung
von selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenständen
1.286 250 1036
Summe 1.842 838 1.004

Der Berechnung wird für inländische Steuern ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Für die Berechnung der Steuer für die Schweiz (ABC New Media AG) werden 17 % verwendet.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen

Mitarbeiter genutzt wird.

in TEUR

Die Smartbroker Holding AG hat eine Patronatserklärung für den Mietvertrag der Tochtergesellschaft Smartbroker AG in Höhe von TEUR 10.932. Davon sind zum Stand

30.06.2023 TEUR 8.194 noch offen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Konto bis 06/2023

größer 5 Jahren TEUR 1.428 (Vorjahr TEUR 1.576).

Smartbroker Konzern 30.06.2023

Summen Leasing 182 107 0

Summen Mieten 1.681 6.292 1.428

Summe der finanziellen Verpflichtungen 1.863 6.399 1.428

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis 1 Jahr betragen TEUR 1.863 (Vorjahr TEUR 2.002) und von 1 bis 5 Jahren TEUR 6.399 (Vorjahr TEUR 7.362) sowie von

Die Position Miete besteht vor allem aus der Miete des Bürogebäudes der Ariva.de AG in Kiel mit einer finanziellen Verpflichtung von TEUR 792 in den nächsten 5 Jahren und einer der Miete der Büroräume für die Smartbroker AG und Smartbroker Holding AG in Berlin mit einer finanziellen Verpflichtung von insgesamt TEUR 8.568 laut Mietvertrag.

Beides stellt eine größere finanzielle Belastung in den dar, ist aber gerade in Hinsicht auf das Projekt Smartbroker und den damit zusammenhängenden größeren Personalbedarf notwendig. Entgegengewirkt wird dieses Risiko durch Untermietverträge an externe Unternehmen in der Zeit, in der die Fläche noch nicht für die eigenen

1 bis 5

Jahre > 5 Jahre

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr TEUR 260) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 22 (Vorjahr TEUR 97) und Erlöse aus Währungsumrechnung TEUR 195 (Vorjahr TEUR 41).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 13) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.811 (Vorjahr TEUR 3.675) beinhalten operative Verwaltungsaufwendungen wie Kosten für Miete und Mietleasing TEUR 999 (Vorjahr TEUR 690), Kosten für nicht abzugsfähige Vorsteuer TEUR 323 (Vorjahr TEUR 530) Rechts- und Beratungskosten TEUR 890 (Vorjahr 455), Buchführungs- und Abschlusskosten TEUR 181 (Vorjahr TEUR 360) sowie Aufwendungen für Lizenzen TEUR 105 (Vorjahr TEUR 154).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr TEUR 310). Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 20) und Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 0).

Sonstige Angaben

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen für Lizenzen TEUR 105 (Vorjahr TEUR 154).

Forderungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 0).

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr TEUR 260) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 22 (Vorjahr TEUR 97) und Erlöse aus Währungsumrechnung TEUR 195 (Vorjahr

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.811 (Vorjahr TEUR 3.675) beinhalten operative Verwaltungsaufwendungen wie Kosten für Miete und Mietleasing TEUR 999 (Vorjahr TEUR 690), Kosten für nicht abzugsfähige Vorsteuer TEUR 323 (Vorjahr TEUR 530) Rechts- und Beratungskosten TEUR 890 (Vorjahr 455), Buchführungs- und Abschlusskosten TEUR 181 (Vorjahr TEUR 360) sowie

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr TEUR 310). Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 20) und Abschreibungen auf

Sonstige betriebliche Erträge

TEUR 1 (Vorjahr TEUR 13) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

TEUR 41).

Die Smartbroker Holding AG hat eine Patronatserklärung für den Mietvertrag der Tochtergesellschaft Smartbroker AG in Höhe von TEUR 10.932. Davon sind zum Stand 30.06.2023 TEUR 8.194 noch offen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Smartbroker Konzern 30.06.2023
Finanzielle Verpflichtungen
in TEUR 1 bis 5
Konto bis 06/2023 Jahre > 5 Jahre
Summen Leasing 182 107 0
Summen Mieten 1.681 6.292 1.428
Summe der finanziellen Verpflichtungen 1.863 6.399 1.428

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis 1 Jahr betragen TEUR 1.863 (Vorjahr TEUR 2.002) und von 1 bis 5 Jahren TEUR 6.399 (Vorjahr TEUR 7.362) sowie von größer 5 Jahren TEUR 1.428 (Vorjahr TEUR 1.576).

Die Position Miete besteht vor allem aus der Miete des Bürogebäudes der Ariva.de AG in Kiel mit einer finanziellen Verpflichtung von TEUR 792 in den nächsten 5 Jahren und einer der Miete der Büroräume für die Smartbroker AG und Smartbroker Holding AG in Berlin mit einer finanziellen Verpflichtung von insgesamt TEUR 8.568 laut Mietvertrag.

Beides stellt eine größere finanzielle Belastung in den dar, ist aber gerade in Hinsicht auf das Projekt Smartbroker und den damit zusammenhängenden größeren Personalbedarf notwendig. Entgegengewirkt wird dieses Risiko durch Untermietverträge an externe Unternehmen in der Zeit, in der die Fläche noch nicht für die eigenen Mitarbeiter genutzt wird.

Mitarbeiter

einbezogenen Unternehmen:

Nachtragsbericht

Smartbroker Gruppe auswirken werden.

in der Auswahl der ausländischen Handelsplätze.

2022.

Übersicht Mitarbeiter Konzern

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter der im Konzernanhang

Für die detaillierte Darstellung der Chancen- und Risikosituation des Konzerns verweisen wir auf die Angaben im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr

Anzuführen ist der andauernde Ukraine-Krieg. Es ist unklar, wie sich die weiteren Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf die Wirtschaft in Europa, die Volatilität der Finanzmärkte und die Geschäftstätigkeit der Smartbroker Holding AG wie der

Die anhaltend hohe Inflation und damit einhergehende Zinserhöhungen schaffen ein weiterhin schwieriges Umfeld, insbesondere für Privatanleger. Direkte Folge daraus sind sinkende Handelsvolumina an den Börsen und damit sinkende Werbebudgets. Es zeigt sich jedoch, dass sich diese volkswirtschaftlichen Umstände nur geringfügig auf die Volatilität an den Börsen auswirken und einige Indexe neue Höchststände erreichen konnten. Es ist daher davon auszugehen, dass die o. g. Umstände nicht von Dauer sind.

SMARTBROKER+ ist seit Ende August 2023 live am Markt. Der Broker befindet sich derzeit in einer "Early Access" Phase mit leicht eingeschränktem Produktspektrum, etwa

Das Risiko einer eintretenden Rezession ist daher als gering einzuschätzen.

Smartbroker Holding AG 75 50 Ariva.de AG 61 61 Markets Inside Media GmbH 11 12 Smart Investor Media GmbH 5 3 Smartbroker AG 92 113 ABC New Media AG 1 1 Wallstreet:online Publishing GmbH 7 7 Summe 252 247

1 HJ 2023 2022

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen.

Im Jahr 2020 schloss die Smartbroker Holding AG einen Vertrag über ein Partnerprogramm mit der Firstlead GmbH, Berlin. Hauptgesellschafter der Firstlead GmbH ist der Aufsichtsrat Marcus Seidel. Der mit der Firstlead GmbH vereinbarte Vertrag ist marktüblich.

Die Smartbroker Holding AG hat mit ihren Tochterunternehmen Markets Inside Media GmbH, Leipzig, Ariva.de AG, Kiel, und der ABC New Media AG, Zürich (Schweiz), die Vermarktung von Werbung auf den zu den Töchtern gehörenden Medien vertraglich vereinbart. Die Vergütung an die Smartbroker Holding AG ist jeweils marktüblich.

Im Rahmen der Treuhandvereinbarung mit der Smartbroker AG bezüglich des Erwerbs des VW-Depotbestands erhält die Smartbroker Holding AG im 1. Halbjahr 2023 einen Umsatzanteil in Höhe von 55 % der Einnahmen, die mit diesem Kundenstamm erzielt werden. Im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der Smartbroker AG bezüglich den Projektes Smartbroker erhält die Smartbroker Holding AG einen Umsatzanteil von 10 %. Die Smartbroker Holding AG trägt die Kosten für Marketing, Postident zur Legitimation der neuen Kunden, Entwicklung eines eigenen Internetauftritts. Der Vertrag ist marktüblich.

Mitarbeiter

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

marktunüblichen Konditionen.

Vertrag ist marktüblich.

marktüblich.

Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu

Im Jahr 2020 schloss die Smartbroker Holding AG einen Vertrag über ein Partnerprogramm mit der Firstlead GmbH, Berlin. Hauptgesellschafter der Firstlead GmbH ist der Aufsichtsrat Marcus Seidel. Der mit der Firstlead GmbH vereinbarte

Die Smartbroker Holding AG hat mit ihren Tochterunternehmen Markets Inside Media GmbH, Leipzig, Ariva.de AG, Kiel, und der ABC New Media AG, Zürich (Schweiz), die Vermarktung von Werbung auf den zu den Töchtern gehörenden Medien vertraglich

Im Rahmen der Treuhandvereinbarung mit der Smartbroker AG bezüglich des Erwerbs des VW-Depotbestands erhält die Smartbroker Holding AG im 1. Halbjahr 2023 einen Umsatzanteil in Höhe von 55 % der Einnahmen, die mit diesem Kundenstamm erzielt werden. Im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der Smartbroker AG bezüglich den Projektes Smartbroker erhält die Smartbroker Holding AG einen Umsatzanteil von 10 %. Die Smartbroker Holding AG trägt die Kosten für Marketing, Postident zur Legitimation der neuen Kunden, Entwicklung eines eigenen Internetauftritts. Der Vertrag ist

vereinbart. Die Vergütung an die Smartbroker Holding AG ist jeweils marktüblich.

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter der im Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:

1 HJ 2023 2022
Smartbroker Holding AG 75 50
Ariva.de AG 61 61
Markets Inside Media GmbH 11 12
Smart Investor Media GmbH 5 3
Smartbroker AG 92 113
ABC New Media AG 1 1
Wallstreet:online Publishing GmbH 7 7
Summe 252 247

Nachtragsbericht

Für die detaillierte Darstellung der Chancen- und Risikosituation des Konzerns verweisen wir auf die Angaben im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022.

Anzuführen ist der andauernde Ukraine-Krieg. Es ist unklar, wie sich die weiteren Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf die Wirtschaft in Europa, die Volatilität der Finanzmärkte und die Geschäftstätigkeit der Smartbroker Holding AG wie der Smartbroker Gruppe auswirken werden.

Die anhaltend hohe Inflation und damit einhergehende Zinserhöhungen schaffen ein weiterhin schwieriges Umfeld, insbesondere für Privatanleger. Direkte Folge daraus sind sinkende Handelsvolumina an den Börsen und damit sinkende Werbebudgets. Es zeigt sich jedoch, dass sich diese volkswirtschaftlichen Umstände nur geringfügig auf die Volatilität an den Börsen auswirken und einige Indexe neue Höchststände erreichen konnten. Es ist daher davon auszugehen, dass die o. g. Umstände nicht von Dauer sind. Das Risiko einer eintretenden Rezession ist daher als gering einzuschätzen.

SMARTBROKER+ ist seit Ende August 2023 live am Markt. Der Broker befindet sich derzeit in einer "Early Access" Phase mit leicht eingeschränktem Produktspektrum, etwa in der Auswahl der ausländischen Handelsplätze.

Berlin, 13. September 2023

Smartbroker Holding AG

Der Vorstand

Gez. Andre Kolbinger

Gez. Michael Bulgrin Gez. Oliver Haugk

Gez. Roland Nicklaus Gez. Stefan Zmojda

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung in Höhe von TEUR 4.390 (Vorjahr TEUR 15.798) für das Projekt "Smartbroker+". Enthalten ist außerdem ein Betrag in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr TEUR 1.524) für den Kauf von Büroeinrichtung und weitere Einbauten im Rahmen des neuen Büros sowie technische Ausstattung.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet den Schuldendienst für die aufgenommenen Kredite, wobei ein Betrag von TEUR 2.132 (Vorjahr TEUR 1.837) auf die Tilgung entfällt und ein Betrag von TEUR 132 (Vorjahr TEUR 179) auf Zinsen.

Berlin, 13. September 2023

Smartbroker Holding AG

Der Vorstand

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

bei Kreditinstituten zusammen.

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung in Höhe von TEUR 4.390 (Vorjahr TEUR 15.798) für das Projekt "Smartbroker+". Enthalten ist außerdem ein Betrag in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr TEUR 1.524) für den Kauf von Büroeinrichtung und weitere

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet den Schuldendienst für die aufgenommenen Kredite, wobei ein Betrag von TEUR 2.132 (Vorjahr TEUR 1.837) auf

die Tilgung entfällt und ein Betrag von TEUR 132 (Vorjahr TEUR 179) auf Zinsen.

Einbauten im Rahmen des neuen Büros sowie technische Ausstattung.

Gez. Andre Kolbinger

Gez. Michael Bulgrin Gez. Oliver Haugk

Gez. Roland Nicklaus Gez. Stefan Zmojda

Konzern-Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Konzern Smartbroker Holding AG

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

in TEUR

historische Anschaffungs-

01.01.2023

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

  1. Selbst geschaffene gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und

907

0

0

0

0

0

907

907

0

0

907

0

0

Werte 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte

ähnliche Rechte und Werte

und

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

  1. Geschäfts-

oder Firmenwert

  1. Geleistete Anzahlungen und in

Entwicklung

befindliche immaterielle

II.

Sachanlagen

  1. Betriebs-

III.

Finanzanlagen

  1. Anteile an verbundenen Unternehmen

  2. Beteiligungen

  3. Wertpapiere des Anlagevermögens

  4. sonstige Ausleihungen

Summe Anlagevermögen

<1 800 1.553

514 2.867 63.107

5.556

81

0

0

<1

68.582

26.193

2.183

30

28.347

40.236

36.914

2

30

0

0

0

2.839

1.363

0

0

1.363

1.476

1.504

2

30

0

0

0

486

0

0

0

0

486

514

0

0

0

0

0

1.553

573

0

0

573

980

980

0

0

0

0

0

800

790

0

0

790

10

10

0

0

0

0

0

<1

0

0

0

0

<1

<1

und Geschäftsausstattung

4.051 4.051

436

51

0

0

0

4.436

2.280

268

30

2.518

1.917

1.771

436

51

0

0

0

4.436

2.280

268

30

2.518

1.917

1.771

Vermögengegenstände 16.877

56.189

5.118

0

0

0

<1

61.307

22.550

1.915

0

24.465

36.842

33.639

5.109

0

0

0

0

21.986

12.687

0

0

12.687

9.299

4.190

11.396 27.009

0

0

0

0

0

27.009

6.204

1.346

0

7.550

19.458

20.805

9

0

0

0

<1

11.405

2.752

569

0

3.320

8.085

8.644

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

Zugang

zum

Konsolidierungskreis

Währungs- umrechnung

30.06.2023

01.01.2023

Zugänge

Abgänge

30.06.2023

30.06.2023

01.01.2023

und Herstellungskosten

kumulierte Abschreibungen

Buchwerte

1/18

Konzern-Kreditspiegel vom 01.01.2023 bis 30.06.2023

in TEUR 01.01.2023 Aufnahme Tilgung Zinsen 30.06.2023 31.12.2022
Darlehen 14.712 0 -2.132 -127 12.579 14.712
Verbindlichkeiten Kreditinstitut (b.1J) 34 0 1 -2 35 34
Verbindlichkeiten Kreditinstitut (1-5J) 2.372 0 -508 -18 1.864 2.372
Darlehen DZ Bank 2,5 Mio. 1.321 0 -283 -11 1.038 1.321
Darlehen DZ Bank 8 Mio 6.736 0 -843 -57 5.893 6.736
Darlehen BVB 5 Mio 4.250 0 -500 -37 3.750 4.250
in TEUR
historische Anschaffungs- und Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge buchungen
Um
Konsolidie
rungskreis
Zugang
zum
umrechnung
Währungs-
30.06.2023 01.01.2023 Zugänge Abgänge 30.06.2023 30.06.2023 01.01.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
I.
Schutzrechte und ähnliche Rechte und
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
1. Selbst geschaffene gewerbliche
Werte
907 0 0 0 0 0 907 907 0 0 907 0 0
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
sowie
und
ähnliche Rechte und Werte
gewerbliche Schutzrechte
11.396 9 0 0 0 <1 11.405 2.752 569 0 3.320 8.085 8.644
4. Geleistete Anzahlungen und in
oder Firmenwert
befindliche immaterielle
Entwicklung
3. Geschäfts-
27.009 0 0 0 0 0 27.009 6.204 1.346 0 7.550 19.458 20.805
Vermögengegenstände 16.877 5.109 0 0 0 0 21.986 12.687 0 0 12.687 9.299 4.190
Sachanlagen
II.
56.189 5.118 0 0 0 <1 61.307 22.550 1.915 0 24.465 36.842 33.639
und Geschäftsausstattung
1. Betriebs-
4.051 436 51 0 0 0 4.436 2.280 268 30 2.518 1.917 1.771
Finanzanlagen
III.
4.051 436 51 0 0 0 4.436 2.280 268 30 2.518 1.917 1.771
1. Anteile an verbundenen Unternehmen <1 0 0 0 0 0 <1 0 0 0 0 <1 <1
2. Beteiligungen 800 0 0 0 0 0 800 790 0 0 790 10 10
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.553 0 0 0 0 0 1.553 573 0 0 573 980 980
4. sonstige Ausleihungen 514 2 30 0 0 0 486 0 0 0 0 486 514
2.867 2 30 0 0 0 2.839 1.363 0 0 1.363 1.476 1.504
Summe Anlagevermögen 63.107 5.556 81 0 0 <1 68.582 26.193 2.183 30 28.347 40.236 36.914

Anlage 5

1/18

Konzern-Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Konzern

-Kreditspiegel vom 01.01.202

-5J) 2.372

Darlehen 14.712

Verbindlichkeiten Kreditinstitut (b.1J) 34

Darlehen DZ Bank 2,5 Mio. 1.321

Darlehen DZ Bank 8 Mio 6.736

Darlehen BVB 5 Mio 4.250

Verbindlichkeiten Kreditinstitut (1

3 bis 30.06.2023

-2.132

1

-508

-283

-843

-500

-

-127 12.579 14.712

2 35 34

-18 1.864 2.372

-11 1.038 1.321

-57 5.893 6.736

-37 3.750 4.250

in TEUR 01.01.2023 Aufnahme Tilgung Zinsen 30.06.2023 31.12.2022

0

0

0

0

0

0

Konzern Smartbroker Holding AG

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Smartbroker Holding AG Ritterstraße 11 10969 Berlin Germany

Die Smartbroker-Gruppe betreibt unter anderem SMARTBROKER+ – einen Next Generation-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Das Portfolio im Bereich Transaktion umfasst außerdem den digitalen Fondsvermittler FondsDISCOUNT.de. Gleichzeitig betreibt die Gruppe im Bereich Medien vier reichweitenstarke Börsenportale, die Privatanleger mit Kapitalmarktinformationen versorgen (wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de). Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und unterhält die größte Finanz-Community. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Basic Board) unter dem Symbol SB1 gelistet, ISIN DE000A2GS609.

Web I www.smartbroker-holding.de Adresse | Ritterstraße 11 · 10969 Berlin Vorstand | André Kolbinger (Vorsitzender) · Michael Bulgrin · Oliver Haugk · Roland Nicklaus · Stefan Zmojda Aufsichtsrat | Silvia Gromoll (Vorsitzende) · René Krüger · Marcus Seidel

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