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SLEEPZ AG Interim / Quarterly Report 2015

Nov 30, 2015

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Interim / Quarterly Report

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bmp Holding AG

Berlin

Neunmonatsbericht 2015

bmp Holding AG, Berlin, Lagebericht für die ersten neun Monate 2015

Geschäftsentwicklung

Die bmp Holding gründet eigene Tochtergesellschaften und erwirbt als operativ tätige Holdinggesellschaft Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen mit dem Ziel, eine führende eCommerce-Unternehmensgruppe im Bereich Living & Schlafwelten aufzubauen.

Die nicht zur zukünftigen Ausrichtung passenden Beteiligungen sollen veräußert werden. Sie sind im „aufgegebenen Geschäftsbereich“ zusammengefasst.

Aufgegebener Geschäftsbereich „Venture Capital Direktbeteiligungen“

Das Venture Capital Beteiligungsportfolio belief sich zum 30.09.2015 auf ein Investitionsvolumen von 16,6 Mio. EUR und umfasste 14 Beteiligungsunternehmen. 13 Beteiligungen stammen aus Deutschland, eine Beteiligung aus Polen.

Neuinvestitionen wurden seit Juni 2014 nicht mehr getätigt, lediglich kleinere substanzwahrende Folgeinvestments in bestehende Beteiligungen wurden umgesetzt.

Organisation und Mitarbeiter

Der Vorstand Jens Spyrka ist am 07.09.2015 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden, seitdem wird die bmp Holding AG durch den Alleinvorstand Oliver Borrmann geführt. Herr Borrmann arbeitet ohne Vergütung, er wird durch die bmp Beteiligungsmanagement AG vergütet, die im Rahmen eines Anlageberatungsvertrages ihre Leistung erbringt.

Zum Stichtag arbeitete neben dem Vorstand eine fest angestellte Mitarbeiterin bei der bmp Holding AG.

Chancen und Risiken der Periode 01.10.2015 – 31.03.2016, Risikomanagement

Risiken Geschäftsbereich „Schlafen“

Markt

Der Onlinemarkt im Schlafbereich ist im Wandel. Viele Möbelfirmen und größere stationäre Händler entdecken den neuen Markt, es ist mit mehr Wettbewerb zu rechnen. Gleichzeitig weist der Markt eine hohe Wachstumsdynamik auf.

Wettbewerb

Mit Schlafwelt.de (Otto-Gruppe) hat der deutsche Markt zwar einen größeren Player, aber keinen Wettbewerber, der den Markt signifikant beherrscht. Angesichts der nicht vorhandenen beherrschenden Rolle eines einzigen oder weniger Wettbewerber versuchen sehr viele Firmen, diesen Markt für sich zu erschließen. Mehrere neue Onlinefirmen verlangen einen höheren Servicelevel als Standard und sorgen für einen größeren Wettbewerb im Preisbereich. Hierdurch kann das Risiko eines Margenverfalls entstehen.

Technologie

eCommerce wird immer komplizierter und zunehmend technischer. Um dem standzuhalten ist es wichtig, immer die neuesten Technologien zu nutzen, so z.B. das mobile Shopping. Das mobile Internet und weitere technische Errungenschaften erfordern gute externe Dienstleister oder eine starke interne Technikabteilung. Die Abhängigkeit von externen Dienstleistern stellt eine nicht unbedeutende Gefahr dar. Gleichzeitig sind Entwickler aktuell sehr gefragt, wodurch die Personalsuche für die interne Technikabteilung zunehmend schwieriger wird und das Risiko gute Mitarbeiter zu verlieren, hoch ist.

Personal

Speziell am Standort Berlin, bedingt durch die vielen eCommerce Unternehmen, gestaltet sich das Rekrutieren von guten Mitarbeitern in allen Bereichen als schwierig. Besonders auf Führungsebene müssen Unternehmen mehr bieten, damit sie interessant sind. Eine mögliche Kostensteigerung im Personalbereich kann eine Folge der größeren Nachfrage sein.

Rechtsrisiken

Abmahnung und Rechtsfallen sind seit Jahren ein fester Bestandsteil des Handels im Onlinebereich. Dem entgegenzuwirken bedeutet einen höheren Aufwand für Prävention im Rechtsbereich. Das gilt für alle Prozesse und Bereiche auf den Domains. Kosten für Rechtsberatung und Rückstellungen bei Rechtsstreitigkeiten steigen.

Lieferantenrisiko

Trotz der großen Chance, dass viele Lieferanten den Handel im Netz neu entdecken und damit Onlinehändler immer mehr Produkte angeboten bekommen, sichern sich viele Hersteller auch vertraglich gegen Missbrauch und Strategieänderungen ab. Eine mögliche abrupte Beendigung von Geschäftsbeziehungen ist immer möglich. Dadurch kann sich das Angebot verändern und Umsätze können sich verlagern bzw. im schlimmsten Fall auch ausbleiben.

Gewährleistung/Produkthaftung

Das Thema Gewährleistung stellt kaum Probleme dar, weil das Risiko in erster Linie durch den Hersteller getragen wird. Für importierte Produkte trägt allerdings der Importeur das Risiko einer Produkthaftung. Dadurch müssen die Qualitätsstandards für Produktprüfung sehr hoch angesetzt werden. Trotz solcher Qualitätsstandards kann das Angebot importierter Produkte die Gefahr einer Produkthaftung und daraus resultierender Kosten mit sich ziehen.

Image

Das Netz ist immer transparenter und die Meinung von Verbrauchern, Verbänden und Meinungsführern (z.B. Stiftung Warentest) wird immer wichtiger. Das stellt eine große Chance, sich im Wettbewerb abzuheben, aber gleichzeitig auch eine große Gefahr dar, schnell eine Rufschädigung zu erleiden.

Produkte

Im Bereich der Schlafwelten ist der Lebenszyklus von Matratzen, Lattenrosten und Betten sehr lang, wodurch das Sortiment über Jahre gut aufeinander abgestimmt werden kann. Anders ist dies im modischen Bereich, wie z.B. bei Bettwäsche. Hier ist ein schneller Abverkauf wichtig, da ansonsten Wertanpassungen bei Ladenhütern erfolgen müssen.

Forderungsausfallrisiko

Beim direkten Verkauf an Verbraucher besteht aufgrund der Zahlungsmodalitäten ein sehr geringes Forderungsausfallrisiko. Bei dem Verkauf über Plattformen, die gleichzeitig die Inkassofunktion übernehmen, besteht ein entsprechendes Risiko. Dieses Risiko wird fortlaufend durch die Geschäftsleitung überwacht.

Risiken Aufgegebener Geschäftsbereich Direktinvestments

Risiko des Geschäftsmodells

Venture Capital ist Wagnis- oder Risikokapital, dessen Gewährung das Ziel verfolgt, hohe Renditen zu erlangen. Im Vergleich zu anderen Finanzierungsformen beinhaltet Venture Capital gleichzeitig auch ein deutlich höheres Risikopotenzial und erfordert eine hohe Betreuungsintensität.

Zeitpunkt der Veräußerung und erzielbarer Veräußerungserlös

Die bmp Holding AG realisiert Erträge durch die Veräußerung von Beteiligungen an einen institutionellen oder industriellen Investor (Trade Sale), einen Verkauf an das Management oder im Rahmen eines Börsengangs. Durch die Änderung des Geschäftszwecks und dem damit einhergehenden Abverkauf der Minderheitsbeteiligungen kommt es zu einer Begrenzung des Ertragspotentials, da nicht mehr auf den optimalen Zeitpunkt der Veräußerung abgestellt werden kann.

Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Portfoliounternehmen

Abschreibungen auf Beteiligungen bis hin zum Totalverlust durch Insolvenz lassen sich trotz langjähriger Geschäftserfahrungen und intensivem Beteiligungscontrolling nicht vermeiden und sind insbesondere bei Frühphasenfinanzierungen nicht ungewöhnlich. Die bmp Holding AG wirkt den finanziellen Auswirkungen eines Wertverfalls von Beteiligungen durch frühzeitige Unterstützungs- und Gegensteuerungsmaßnahmen, durch Beteiligungscontrolling sowie durch entsprechende Risikovorsorge (Bildung von Wertberichtigungen) in ihrer bilanziellen Bewertung entgegen.

Klumpenrisiken

Die drei größten Beteiligungen vereinen rund 49% des Buchwertes des bilanzierten aufgegebenen Geschäftsbereichs auf sich. Die Buchwerte der iversity GmbH, der brand eins Medien AG und der castaclip GmbH bewegen sich in einer Spanne von 2,9 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR.

Risiko aus Auslandsgeschäften

Die Beteiligung, die bmp im Ausland hält, unterliegt dem landesspezifischen Recht. Zudem unterliegen einzelne Verträge dem landesspezifischen Recht. Die Gesellschaft ist somit den üblichen Gefahren und Risiken einer ausländischen Rechtsordnung ausgesetzt.

Haftung bei der Veräußerung von Beteiligungen

Im Rahmen des Verkaufs von Beteiligungen kann es sein, dass die bmp Holding AG als Verkäuferin Garantien insbesondere in Bezug auf Steuerverbindlichkeiten zugunsten des oder der Käufer abgeben muss. Die bmp Holding AG ist bestrebt, sofern überhaupt Garantien übernommen werden, die Haftung aus solchen Garantien und Freistellungen auf einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises zu beschränken. Die bmp Holding AG kann nicht ausschließen, dass sich in Einzelfällen eine solche Haftung realisiert.

Bereichsübergreifende Risiken

Währungsrisiken

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit verschiedentlich bei Erwerb einer Beteiligung den Kaufpreis in Fremdwährung bezahlt bzw. bei der Veräußerung einer Beteiligung den Kaufpreis in Fremdwährung erhalten. Nach Veräußerung der Beteiligung kann sich zusätzlich zu einem Veräußerungsgewinn bzw. -verlust ein Kursgewinn oder -verlust realisieren. Hinzu kommt das Risiko, dass die Gesellschaft Kursverluste aus Fremdwährungsguthaben hinnehmen muss, falls keine Sicherungsgeschäfte bestehen.

Auf der Beschaffungsseite besteht das Risiko, dass sich der Wareneinkauf verteuern kann.

Abhängigkeit der Gesellschaft von konjunkturellen Einflüssen und Finanzmärkten

Der wirtschaftliche Erfolg der bmp Holding AG ist in hohem Maße abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, der Entwicklung der Branchen, in die die bmp Holding investiert hat, und der Entwicklung der Finanzmärkte.

Zinsänderungsrisiken

Die Verbindlichkeiten weisen keine Zinsänderungsrisiken auf. Alle kurzfristigen Geldanlagen und Kredite sind variabel verzinst.

Gesamteinschätzung und Risikomanagement

Für alle erkennbaren Einzelrisiken hat die bmp Holding AG im Zwischenabschluss vom 30. September 2015 umfangreich Vorsorge getroffen.

Auf Ebene der Holding kontrolliert und begleitet der Vorstand die Entwicklung der Tochtergesellschaft persönlich. Er steht mit der Geschäftsleitung der sleepz GmbH und der Grafenfels Manufaktur GmbH in enger Verbindung und ist in die Entscheidungsfindung zu Geschäftsvorfällen, die nicht dem Tagesgeschäft zuzurechnenden sind, eingebunden.

Der Vorstand hat das Beteiligungsmanagement für die Venture Capital Beteiligungen an die bmp Beteiligungsmanagement AG ausgegliedert. Er kontrolliert in regelmäßigen Abständen die Arbeit dieses Dienstleisters durch Stichproben sowohl auf Ebene der Beteiligungen als auch auf Ebene der Gesellschaft. Es existiert ein Qualitätshandbuch.

Der Dienstleister des Anlageberatungsvertrages, die bmp Beteiligungsmanagement AG, hat ein integriertes Beteiligungscontrolling entwickelt, das eine Quantifizierung und Qualifizierung der Risiken aus dem Beteiligungsgeschäft ermöglicht. Neben einem Abgleich der Soll- und Ist-Daten, sowohl auf Beteiligungs- als auch auf Gesellschaftsebene, ermöglicht das System ein lückenloses Reporting und erfüllt zugleich den Zweck eines Managementinformationssystems.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Venture Capital Beteiligungen des aufgegebenen Geschäftsbereichs wird durch die bmp Beteiligungsmanagement AG überwacht. Die Wertansätze und die Wertentwicklung der Beteiligungsunternehmen werden quartalsweise mit geeigneten finanzmathematischen Modellen geprüft. Je nach Art und Entwicklungsgrad des Beteiligungsunternehmens werden verschiedene Bewertungsmodelle für die Evaluierung herangezogen, um zu überprüfen, ob der beizulegende Zeitwert oberhalb der fortgeschriebenen Anschaffungskosten liegt.

Die aktuelle Liquidität der bmp Holding ist für das bestehende Geschäft ausreichend, alle Verpflichtungen zu erfüllen. Aus heutiger Sicht stellt das einzelne oder kumulierte Eintreten der beschriebenen Risiken keine Gefahr für den Fortbestand der bmp Holding AG dar. Die Existenzfähigkeit der bmp Holding ist aus Sicht des Vorstandes nachhaltig und langfristig gegeben.

Integriertes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Das für die Abschlüsse der bmp Holding AG maßgebliche rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem umfasst Maßnahmen, die eine vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung solcher Informationen gewährleisten sollen, die für die Aufstellung des Jahresabschlusses der bmp Holding AG sowie des Lageberichts notwendig sind. Diese Maßnahmen sollen das Risiko einer materiellen Falschaussage in der Buchführung sowie in der externen Berichterstattung minimieren.

Das Rechnungswesen ist zentral organisiert. Alle Dienstleistungen rund um das Rechnungswesen und das Controlling der Tochtergesellschaften und der Beteiligungen werden am Sitz der Gesellschaft durch die bmp Beteiligungsmanagement AG erbracht.

Die erworbenen Tochtergesellschaften führen ihre Bücher nach HGB selbst, die Einarbeitung der Zahlen in das Konzernrechnungswesen erfolgt nach den Regeln der IFRS bei der bmp Holding AG.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Homepage www.bmp-holding.de unter „Investor Relations/Corporate Governance“ veröffentlicht.

Prognosebericht

Marktumfeld

Die bmp Holding AG fokussiert sich auf das Marktsegment „Schlafwelten“, hier schwerpunktmäßig auf den Onlinehandel (eCommerce). Das Segment Schlafwelten umfasst u.a. Betten, Matratzen, Bettwaren, Schlafzimmermöbel bis hin zu Accessoires. Der Onlinehandel entwickelt sich in diesem Segment positiv, er gewinnt weiterhin Marktanteile. Aufgrund der positiven Entwicklung treten immer mehr Wettbewerber mit in den Markt ein, was aufgrund der Marktgröße aber noch unproblematisch ist. Konsolidierungstendenzen sind noch nicht auszumachen, aber zu erwarten.

Investitionstätigkeit

Ende Juni 2015 hat die bmp Holding AG mit der Grafenfels Manufaktur GmbH eine 100% Tochtergesellschaft gegründet, die unter der Marke „Grafenfels“ eine Produktlinie im Bereich Matratzen in den Markt bringen wird. Die Markteinführung ist für Dezember 2015 geplant. Nach der Akquisition der Matratzen Union Gruppe im November rechnet bmp für 2015 mit keiner weiteren Akquisition aus dem Segment Schlafwelten. Weitere Exits aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich bis zum Jahresende umsetzen zu können, ist eher unwahrscheinlich.

Erwartete Ertragslage

bmp geht aus heutiger Sicht nicht davon aus, das Geschäftsjahr 2015 mit einem Gewinn abzuschließen. Die sleepz GmbH wird ein Ergebnis von rund -0,9 bis -1,1 Mio. EUR zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beisteuern, auch die Grafenfels Manufaktur GmbH wird aufgrund des Aufbaus der Gesellschaft einen negativen Ergebnisbeitrag von -0,2 bis -0,3 Mio. EUR leisten.

Die Matratzen Union-Gruppe, die erstmals im Dezember Eingang in die Zahlen findet, wird für ein Ergebnis von 0 bis 0,1 Mio. EUR verantwortlich sein. Zusammen mit den in der Gesellschaft bestehenden Kostenstrukturen ist ein negatives Ergebnis von rund 1,5 Mio. EUR zu erwarten, das durch das Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs noch positiv oder negativ beeinflusst werden kann.

Wesentliche Ereignisse nach dem Berichtszeitraum

bmp hat im November 2015 die Mehrheit an der in Volkmarsen in Hessen ansässigen Unternehmensgruppe „Matratzen Union“ übernommen, und zwar jeweils 60% der Anteile an den vier Gesellschaften der Gruppe, von denen drei Unternehmen Online-Händler aus dem Bereich „Schlafwelten“ sind.

Die Markenschlaf GmbH und die Matratzen Union GmbH betreiben die Online-Shops www.markenschlaf.de, www.schlafnett.de, www.matratzenunion.de und www.schlafhandel.de im Produktsegment Matratzen mit einem hervorragenden Zugang zu den meisten namhaften Herstellern. Die Ecom Union GmbH hat ihren Produktschwerpunkt im Bereich Schlafraummöbel, die sie über ihren Online-Shop www.onletto.de vertreibt. Die Denkvertrieb GmbH fungiert als Servicegesellschaft der Gruppe. Die bereits profitabel arbeitende Gruppe wird in 2015 einen Umsatz von über 6 Mio. EUR erreichen und erwartet für 2016 mehr als 10 Mio. EUR Umsatz.

Chancenbericht

Der Vorstand geht davon aus, dass das laufendende Geschäftsjahr dazu genutzt wird, die Grundlagen zu legen, um in den nächsten Jahren als eCommerce Unternehmensgruppe operativ profitabel wachsen zu können.

Berlin, im November 2015

Oliver Borrmann

Bilanz zum 30.09.2015

AKTIVA

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30.09.2015 31.12.2014
EUR TEUR
langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 2.518.482,58 7
Sachanlagen 265.707,75 0
Offene Beteiligungen 0,00 17.672
Ausleihungen 0,00 766
2.784.190,33
kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 646.742,03 0
aufgegebene Geschäftsbereiche 19.090.361,10 0
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 232.079,16 59
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 433.964,96 4
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 0,00 2.538
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 624.941,81 19
21.028.089,06
Summe Aktiva 23.812.279,39 21.065

PASSIVA

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30.09.2015 31.12.2014
EUR TEUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 20.701.174,00 20.701
Kapitalrücklage 992.711,66 993
Andere Gewinnrücklagen 972.256,66 972
Bilanzergebnis -3.027.516,69 -2.810
Anteile fremder Gesellschafter -102.941,99 0
19.535.683,64
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Rückstellungen 0,00 837
Darlehen und Stille Beteiligungen 1.000.440,33 0
1.000.440,33
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.050.786,60 36
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 83.739,85 199
Erhaltene Anzahlungen 73.149,01 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.316.989,94 136
Rückstellungen 25.345,00 0
aufgegebene Geschäftsbereiche 726.145,02 0
3.276.155,42
Summe Passiva 23.812.279,39 21.065

Gesamtergebnisrechnung

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1.1.-30.09. 2015 1.1.-30.09.2014 1.7.-30.09. 2015 1.7.-30.09.2014
EUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse 2.384.506,47 0 1.433 0
Sonstige betriebliche Erträge
Sonstige betriebliche Erträge 172.579,07 17 13 0
Beratungs- und Provisionserlöse 538.500,00 539 173 180
Materialaufwand
Wareneinsatz -1.701.447,69 0 -1.051 0
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -373.632,74 -39 -219 -12
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -74.802,04 -8 -46 -2
Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -36.958,90 -2 -23 -1
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.937.592,88 -878 -901 -296
Betriebsergebnis -1.028.848,71 -371 -620 -131
Erträge aus Beteiligungen 0,00 1 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.830,79 4 1 1
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -77.994,64 -1 -54 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.105.012,56 -367 -673 -130
Ergebnis aus aufgegeg. Geschäftsbereichen 455.689,56 448 -525 340
Periodenergebnis -649.323,00 80 -1.198 210
davon den Aktionären der bmp Holding zurechenbares Ergebnis -217.152,62 80 -923 210
davon fremden Gesellschaftern zurechenbares Ergebnis -432.170,38 0 -276 0
Ergebnis je Aktie fortgeführte Aktivitäten -0,05 -0,02 -0,03 -0,01
Ergebnis je Aktie aufgegebener Geschäftsbereich 0,02 0,02 -0,03 0,02

Kapitalflussrechnung

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01.01.- 30.09.2015 01.01.- 30.09.2014
TEUR TEUR
Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis -649 80
Neubewertung Finanzanlagen, Wertpapieren und Forderungen 0 -1.000
Gewinn aus der Veräußerung von Beteiligungen und Wertpapieren 0 5
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 37 2
-612 -913
Abnahme/(-) Zunahme der Aktiva und Zunahme/(-) Abnahme der Passiva
Vorräte -193 0
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 232 -155
Verbindlichkeiten -131 -11
Rückstellungen -90 206
Summe Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit -794 -873
Cashflow aus dem Investitionsbereich
Zugänge Beteiligungen, Darlehen und Wertpapiere 0 -1.915
Abgänge von Beteiligungen, Darlehen und Wertpapieren 0 279
Zugänge immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -191 0
Kaufpreiszahlung für Übernahmen -30 0
Summe übernommmene Aktiva und Passiva -847 0
Summe Cashflow aus dem Investitionsbereich -1.068 -1.636
Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
Kapitalerhöhung 0 1.816
Veränderung der Finanzschulden 884 0
Summe 884 1.816
Veränderung liquide Mittel fortgeführter Geschäftsbereich -978 -693
Veränderung liquide Mittel aufgegebener Geschäftsbereich 1.584 0
Liquide Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres 19 819
Liquide Mittel am Ende der Periode 625 126

Eigenkapitalspiegel

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Angaben in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Andere Gewinnrücklagen Bilanzergebnis Anteile fremder Gesellschafter Total
Eigenkapital zum 01.01.2015 20.701 993 972 -2.810 0 19.856
Periodenergebnis 0 0 0 -217 -432 -649
Minderheiten 0 0 0 0 329 329
Eigenkapital zum 30.09.2015 20.701 993 972 -3.027 -103 19.536
Eigenkapital zum 01.01.2014 18.819 1.059 972 -2.521 0 18.329
Gesamtergebnis 0 0 0 80 0 80
Kapitalerhöhung 1.882 -66 0 0 0 1.816
Eigenkapital zum 30.09.2014 20.701 993 972 -2.441 0 20.225

Anhang

RECHNUNGSLEGUNG NACH DEN INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS (IFRS)

Die bmp Holding AG hat gemäß der Verordnung 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates ihren Jahresabschluss für das Jahr 2014 nach den durch die Europäische Union übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial Reporting Standards (IFRS), erstellt. Dementsprechend wurde auch dieser Zwischenabschluss zum 30. September 2015 in Übereinstimmung mit lAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Jahresabschluss verkürzten Berichtsumfang. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bmp Holding AG hat alle von der EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2015 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt.

Die im Geschäftsjahr 2015 erstmalig anzuwendenden Rechnungslegungsnormen haben auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage keinen nennenswerten Einfluss. Eine ausführliche Aufstellung dieser Rechnungslegungsnormen ist dem Anhang des Geschäftsberichts 2014 zu entnehmen.

Im Übrigen werden bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Jahresabschluss 2014 angewandt. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist ebenfalls im Anhang des Jahresabschlusses des Geschäftsberichts 2014 veröffentlicht.

Tochtergesellschaften werden mit Kontrollerwerb oder Gründung voll konsolidiert. Der Jahresabschluss ist infolgedessen ein Konzernabschluss, währenddessen der Jahresabschluss per 31.12.2014 ein Einzelabschluss ist.

ERLÄUTERUNGEN ZUM ZWISCHENABSCHLUSS

1. Geschäftszweck

Mit Beschluss der Hauptversammlung am 17.06.2015 hat die bmp Holding AG ihren Geschäftszweck geändert. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und die Produktion von Wirtschaftsgütern sowie der Handel mit solchen insbesondere im Konsumgüterbereich, einschließlich über Tochterunternehmen, verbundene Unternehmen und Beteiligungen sowie das Erbringen von Beratungsleistungen für Unternehmen, insbesondere Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensberatung, soweit sie keiner gesetzlichen Erlaubnis bedürfen.

2. Aufgegebener Geschäftsbereich

Durch Beschluss des Vorstands und Aufsichtsrat vom 04.02.2015 sollen die nicht zur zukünftigen Ausrichtung passenden Beteiligungen veräußert werden. Dieser aufgegebene Geschäftsbereich ist in Bilanz und Gesamtergebnisrechnung gemäß IFRS 5 ausgewiesen.

3. Angaben zu Tochterunternehmen

In den Konzernabschluss werden die bmp Holding AG und ihre Tochtergesellschaften, über die sie Beherrschung ausübt, einbezogen. Die bmp Holding AG beherrscht ein Unternehmen, sofern es Verfügungsgewalt über das Unternehmen hat. Das heißt, die bmp Holding AG verfügt über bestehende Rechte, die ihr die gegenwärtige Fähigkeit zur Lenkung der maßgeblichen Tätigkeiten verleiht. Dies sind die Tätigkeiten, die die Rendite des Unternehmens wesentlich beeinflussen. Darüber hinaus ist die bmp Holding AG schwankenden Renditen aus ihrem Engagement in dem Unternehmen ausgesetzt oder besitzt Anrechte auf diese und hat die Fähigkeit, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen.

Die Vollkonsolidierung der Tochterunternehmen beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht, und endet, wenn diese Beherrschungsmöglichkeit nicht mehr gegeben ist. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Dazu werden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein positiver Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen wird als Goodwill ausgewiesen und regelmäßig einer Prüfung auf dessen Werthaltigkeit unterzogen. Ein verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird nach einer erneuten Beurteilung in der GuV erfolgswirksam erfasst.

Aufwendungen, Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Gesellschaften sowie Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden gegebenenfalls latente Steuern abgegrenzt.

4. Angaben zu Unternehmenserwerben

Mit Wirkung zum 01.05.2015 hat die bmp Holding AG die Mehrheit der Stimmrechte an der sleepz GmbH, Ludwigsfelde übernommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung von innovativen Softwaretools für E-Commerce Anwendungen sowie das Aufbauen, Betreiben und Weiterentwickeln von Online-Shops sowie der Vertrieb insbesondere von Bettwaren und Möbeln jeder Art über Multi-Channel. Zum 30.09.2015 hielt die bmp Holding AG 52,73% der Stimmen und Kapitalanteile der sleepz GmbH.

Der Erwerb der mehrheitlichen Anteile an der sleepz GmbH war der erste Schritt in der Umsetzung der Strategie, sich als operativ tätige Holdinggesellschaft im Bereich Schlafwelten zu positionieren. bmp war bereits zum Jahresanfang 2015 mit 16,06% an sleepz beteiligt. Im Laufe der Transaktion zur Mehrheitsübernahme hat bmp 2,11% der sleepz-Anteile per Kauf erworben und außerdem den Bestand an Geschäftsanteilen per Kapitalerhöhung auf 52,73% per 30.09.2015 erhöht.

Die bmp Holding war bereits am Erwerbsstichtag mit 16,06% an der sleepz GmbH beteiligt. Der Fair Value dieses Anteils betrug 943 TEUR. Der mehrheitliche Unternehmenserwerb wurde über den Kauf von Anteilen und über einen Stimmrechtsbindungsvertrag mit den Altgesellschaftern erreicht, der Stimmrechtsbindungsvertrag wurde mit Eintragung der Kapitalerhöhung und der damit verbundenen Erlangung der Mehrheit der Kapitalanteile und Stimmrechte wieder aufgehoben. Insgesamt wurden zum Erwerbszeitpunkt neben dem oben angegebenen Fair Value von 943 TEUR der bestehenden Geschäftsanteile 2.158 TEUR Zahlungsmittel als Gegenleistung aufgewendet. Diese Barkomponente wird teilweise in Raten erbracht und ist teilweise von der Erreichung bestimmter Ziele abhängig. Zum 30.09.2015 waren 1.533 TEUR erbracht und 625 TEUR noch zu leisten, wobei davon 425 TEUR auf die zielabhängige Gegenleistung entfallen, die zum Erwerbszeitpunkt mit 0 TEUR erfasst wurden, weil die Erreichung der Ziele unwahrscheinlich ist. Die zielabhängige Gegenleistung ist zu erbringen, wenn vereinbarte Umsatz- und Ertragsziele erreicht werden. Die Bandbreite beträgt Null bis 425 TEUR.

Es wurden vertragliche Forderungen aus Lieferung und Leistung über 726 TEUR, sonstige Forderungen über 79 TEUR und Steuerforderungen über 21 TEUR erworben. Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Lieferung und Leistung beträgt 558 TEUR, keine Forderung wird als uneinbringlich eingestuft.

Folgende Beträge wurden zum Erwerbszeitpunkt bei den Hauptgruppen von erworbenen Vermögenswerte und übernommen Schulden erfasst:

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01.05.2015 TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 216
Sachanlagen 98
Vorräte 454
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 726
Steuerforderungen 21
sonstige Vermögenswerte 79
Bankguthaben 74
Darlehen und Stille Beteiligungen 1.030
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.203
Steuerverbindlichkeiten 3
sonstige Verbindlichkeiten 280

Der Goodwill des Erwerbs beträgt 2.309 TEUR und enthält keine für Steuerzwecke abzugsfähigen Anteile. Er ergibt sich aus der Bewertung der zum 30.04.2015 bestehenden Minderheitsbeteiligung von 943 TEUR, der bis zum 30.09.2015 geleisteten Stammeinlage und Zuzahlung in die Kapitalrücklage von 1.503 EUR, einem Anteilserwerb von einem Mitgesellschafter in Höhe von 30 TEUR sowie einer noch zu leistenden Stammeinlage und weiteren Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von 200 EUR, in Summe 2.677 TEUR. Davon wird der anteilige Wert des Eigenkapitals der sleepz GmbH zum 01.05.2015 in Höhe von 367 TEUR abgezogen, so dass man zum Goodwill von 2.309 TEUR kommt.

Der Goodwill wurde aufgrund der Erwartung an die zukünftige Ertragsstärke basierend auf der Marktstellung, der Wachstumsdynamik und gruppeninternen Synergieeffekten bezahlt.

Bei der sleepz GmbH beträgt der nicht beherrschte Anteil 47,27%, der Wert des nicht beherrschten Anteils beträgt 1,4 Mio. EUR. Die Bewertung erfolgte auf Basis eine Drittbewertung aus der Finanzierungsmaßnahme vom 30.04.2015.

Die sleepz GmbH trägt vom 01.05. bis 30.09.2015 zur Konzerngesamtergebnisrechnung 2.385 TEUR Erlöse und 914 TEUR Verlust bei. Hätte die bmp Holding die sleepz GmbH zum 01.01.2015 akquiriert, würden die Erlöse des zusammengeschlossenen Unternehmens 4.686 TEUR und der Verlust unter Berücksichtigung des aufgegebenen Geschäftsbereiches 239 TEUR betragen.

5. Erläuterungen zum aufgegebenen Geschäftsbereich

Ergebnisse des aufgegebenen Geschäftsbereichs:

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In TEUR 01.01.2015 - 30.09.2015 01.01.2014 - 30.09.2014
Erträge 3.450 183
Aufwendungen 3.303 716
Bewertungsergebnis 309 981
Ergebnis vor Steuern 456 448
Ergebnis nach Steuern 456 448

Cashflows des aufgegebenen Geschäftsbereichs:

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In TEUR 01.01.2015 - 30.09.2015 01.01.2014 - 30.09.2014
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -240 -
Cashflow aus Investitionen 1.824 -
Cashflow aus dem Finanzierungsbereich 0 -

Der aufgegebene Geschäftsbereich beinhaltet das Beteiligungsgeschäft der bmp Holding AG.

Die Aktiva des aufgegebenen Geschäftsbereichs teilen sich wie folgt auf:

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In TEUR 30.09.2015
offene Beteiligungen 16.712
Darlehen gegenüber Beteiligungen 1.304
Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.026
Forderungen gegenüber Beteiligungen 48
Summe 19.090

6. Angaben zum Fair Value

Die Prinzipien und Methoden zur Fair Value Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert, auch wenn der Ausweis sich jetzt unterscheidet. Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und –methoden finden sich im Geschäftsbericht 2014.

Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte umfassen die Beteiligungen am Kapital der Portfoliounternehmen. Diese werden als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen.

Soweit für diese Beteiligungen kein aktiver Markt existiert, wird der Fair Value mittels finanzmathematischer Methoden ermittelt. Sollten sich die Fair Values der einzelnen Beteiligungen nicht mit vertretbarem Aufwand verlässlich ermitteln lassen, werden sie mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten bilanziert. Soweit Hinweise auf niedrigere Fair Values bestehen, werden diese angesetzt.

Die Bewertung wird anhand einheitlicher Bewertungsmethoden sowie Bewertungsparameter vorgenommen. Die Durchführung der Fair Value Bewertung bei Finanzinstrumenten, vor allem der Stufe 2 und 3, wird auf Basis der bmp-internen „Best Practices der Bewertung“ im Controlling durchgeführt.

Eine Übersicht der zum Fair Value bewerteten Posten enthalten die folgenden Tabellen:

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in TEUR Zeitwert zum 30.09.2015 Zeitwert zum 31.12.2014
Stufe I 0 860
Stufe II 2.714 10.902
Stufe III 13.998 5.910
Summe offene Beteiligungen 16.712 17.672
in TEUR Zeitwert zum 30.09.2015 Zeitwert zum 31.12.2014
Stufe I 1.026 2.538
Summe zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere 1.026 2.538

Die Zuordnung der Fair Values in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie richtet sich nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem aktiven Markt. In Stufe 1 werden Fair Values von Finanzinstrumenten gezeigt, für die ein Marktpreis direkt ermittelt werden kann. Darunter fallen ausschließlich börsengängige Wertpapiere.

Fair Values in Stufe 2 werden auf Basis von Marktdaten wie Preisen identischer Güter auf einem nicht aktiven Markt ermittelt. Darunter ist in der Regel ein zeitnaher Transaktionspreis in der Beteiligung zu verstehen. Stufe 3 Fair Values errechnen sich über Bewertungsverfahren, bei denen nicht direkt auf dem aktiven Markt beobachtbare Faktoren einbezogen werden.

Entwicklung der zum Fair Value bewerteten Bilanzpositionen basierend auf Stufe 3:

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2015 2014
Zeitwert zum 01.01. 5.910 6.454
Erträge aus Neubewertung 70 888
Aufwand aus Neubewertung -561 -895
Zugang 1.908 0
Abgang -2.049 0
Umgruppierungen in Stufe III 8.720 2.110
Umgruppierungen aus Stufe III 0 -2.647
Zeitwert zum 30.09. (Vorjahr 31.12.) 13.998 5.910
Erfolgswirksam realisierte Ergebnisse auf Stufe III
realisierte Gewinne 0 0
realisierte Verluste 0 0

Die Umgliederungen zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie werden zu den jeweiligen

Berichtsstichtagen berücksichtigt. Die Umgliederung aus Stufe 2 in Stufe 3 beinhaltet vier Beteiligungen, für die kein zeitnaher Transaktionspreis mehr als Bewertungsmethode zur Verfügung stand. Weiterhin bestanden Hinweise auf einen niedrigeren Fair Value, so dass Einzelwertberichtigungen gebildet wurden.

Die folgende Tabelle zeigt die angewendeten Bewertungsverfahren und –parameter in Stufe 3.

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beizulegender Zeitwert zum 30.09.2015 in TEUR Bewertungsmodell-/Verfahren Nicht-beobachtbare Parameter Bandbreite (arithmetischer Mittelwert)
3.756 Multiplikatorverfahren Ergebnis-Multiplikator 12,47-16,31 (13,76)
Umsatz-Multiplikator 0,75-2,69 (1,71)
Abschlag für fehlende Marktgängigkeit 25%-35% (30%)
10.092 Transaktionspreis ein Jahr oder älter N/A N/A
150 Discounted Cashflow / write off Gewogene durchschnittliche Kapitalkosten 12,35%-12,35% (12,35%)
Langfristige Wachstumsrate des Umsatzes 3,00%-3,00% (3,00%)
Langfristige EBITDA-Marge 20,00%-20,00% (20,00%)

Für den Fair Value der Beteiligungen ist der Unternehmenswert die wesentliche Risikovariable.

Mittels Sensitivitätsanalyse in Stufe 3 wird der Effekt von Änderungen von nicht-beobachtbaren Bewertungsparametern des Unternehmenswertes auf das Ergebnis und das Eigenkapital dargestellt. Wenn die unterstellten Unternehmenswerte um 10 % höher wären, würde das Ergebnis und das Eigenkapital um 280 TEUR höher ausfallen. Wenn die unterstellten Unternehmenswerte um 10 % niedriger wären, würde das Ergebnis und das Eigenkapital um 290 TEUR niedriger ausfallen.

7. Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen der Finanzinstumente

In der nachfolgenden Tabelle werden die Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Buchwerten und Fair Values, zur Bilanz übergeleitet.

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2015 zum Fair Value bewertet zu fortgeführten Anschaffungs-kosten bewertet Bilanz- posten zum 30.09.15
TEUR Buchwert Buchwert
kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 434 434
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 232 232
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 625 625
Vermögenswerte im aufgegebenen Geschäftsbereich 17.738 1.352 19.090
Summe 17.738 2.643 20.381
Langfristige Verbindlichkeiten
Darlehen und Stille Beteiligungen 1.000 1.000
kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.051 1.051
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 84 84
Sonstige Verbindlichkeiten 1.317 1.317
Erhaltene Anzahlungen 73 73
Verbindlichkeiten im aufgegebenen Geschäftsbereich 726 726
Summe 4.251 4.251

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2014 zum Fair Value bewertet zu fortgeführten Anschaffungs-kosten bewertet Bilanz- posten zum 31.12.14
TEUR Buchwert Buchwert
langfristige Vermögenswerte
Offene Beteiligungen 17.672 17.672
Darlehen 766 766
kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4 4
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 59 59
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 2.538 2.538
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 19 19
Summe 20.210 848 21.058
kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36 36
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 199 199
Sonstige Verbindlichkeiten 136 136
Summe 0 371 371

8. Aufwand aus Neubewertung der Beteiligungen und Wertpapiere

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 betrug der Aufwand aus Neubewertung 675 TEUR.

9. Ungewöhnliche Sachverhalte

Im Berichtszeitraum gab es keine ungewöhnlichen Sachverhalte, die Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital, Periodenergebnis oder Cashflows beeinflusst haben. Zur Änderung des Geschäftszwecks siehe „1. Geschäftszweck“.

10. Schätzungen

Im Berichtszeitraum wurden keine Änderungen an geschätzten Beträgen vorgenommen.

11. Veränderungen der Aktien

Es gab im Berichtszeitraum keine Veränderung bei den ausstehenden Aktien.

12. Dividenden

Es wurden im Berichtszeitraum keine Dividenden gezahlt.

13. Segmentinformationen

Die bmp Holding AG erzielte ihre Umsätze zum überwiegenden Teil durch den Verkauf von Produkten aus dem Bereich „Schlafen“ in Deutschland. Die erzielten Umsätze und Ergebnisse werden nicht in Segmente unterteilt.

14. Eventualschulden und Eventualforderungen

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine Änderungen bei den Eventualschulden und Eventualforderungen.

15. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Der Vorstand