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Sino AG — Annual Report 2011
Mar 19, 2012
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Annual Report
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Wechselhaft mit freundlichen Abschnitten Das Geschäftsjahr 2010 /2011
sino A g | geschäftsbericht 2010 /2011 WK n 5 7 6 5 5 0 X t P
High End Brokerage
Die Fotografien entstanden während eines Aufenthalts der Kölner Fotografin Thekla Ehling in der Hütte La Forclaz im Schweizer Wallis. Erbaut wurde das Haus durch den Maler François de Ribeaupierre (1886–1981). Inspiriert von der hauseigenen Sammlung von Berggemälden erkundete sie die beeindruckende landschaftliche Umgebung der Hütte und ihre Naturgewalten mit ihrer Kamera.
Thekla Ehling stellte ihre Arbeiten bereits viele Male national und international aus, so zum Beispiel in New York (2008, 2009), Rom (2009), Warschau (2010) oder Adelaide (2011). In diesem Jahr eröffnet sie ihre Ausstellung »Vergiszmeinnicht« in der Berliner Galerie von Robert Morat.
| Kennzahlen der sino AG | 30.09.2011 30.09.2010 Veränderung | ||
|---|---|---|---|
| Ausgeführte Orders | 1.482.443 | 1.400.000 | 5,89% |
| Depots per Geschäftsjahresende | 605 | 613 | –1,31% |
| Netto-Erlöse (in TEUR) | 9.726 | 8.972 | 8,40% |
| Verwaltungsaufwendungen + Abschreibungen (in TEUR) | 8.311 | 8.013 | 3,72% |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (in TEUR) | 1.350 | 772 | 74,86% |
| Jahresüberschuss (in TEUR) Anzahl der Aktien Ergebnis je Aktie (in EUR) |
881 2.337.500 0,38 |
541 2.337.500 0,23 |
62,75% 62,75% |
| Eigenkapital (in TEUR) auf den jew. Stichtag | 5.042 | 4.395 | 14,72% |
| Eigenkapitalquote in % auf den jew. Stichtag | 76,80 | 66,10 | 16,19% |
| Cost-Income-Ratio in %* | 0,87 | 0,94 | –7,25% |
*Allgemeine Verwaltungsaufwendungen/Nettoprovisionserlöse
Wechselhaft mit freundlichen Abschnitten Das Geschäftsjahr 2010 /2011
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
veränderlich wie das Wetter waren die zwölf Monate des Geschäftsjahrs 2010/2011 (1.10.2010–30.9.2011): eine Abfolge von Tiefs und Hochs. Die Hochs kamen erfreulicherweise zum Schluss. Insgesamt können wir heute von einem zufriedenstellenden Ergebnis sprechen.
Zunächst fing das Geschäftsjahr ganz langsam an. Lange haben die Märkte gebraucht, bis sie ein Umsatzvolumen erreicht hatten, das für Heavy Trader attraktiv ist – bis in den Juli hinein. Schließlich kam es im August zu einem beeindruckenden Schlussspurt, der einen neuen Tradezahlen-Rekord mit sich brachte.
Überschattet wurde das Geschäftsjahr aber durch die beständigen Diskussionen über eine »Finanztransaktionssteuer«, die nicht nur das Geschäftsmodell des Unternehmens, sondern auch das seiner Kunden nachhaltig beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund richtete der Vorstand einen deutlichen Brief direkt an die Adresse des Bundeswirtschaftsministers, der in der Folge zu einem Gespräch »im kleinen Kreis« lud, an dem auch ein Vorstand der sino AG teilnahm. Dr. Rösler versicherte den Anwesenden zwar, dass die Bundesregierung eine solche Maßnahme zur Regulierung der Finanzmärkte nur gemeinsam mit allen anderen EU-Ländern ergreifen würde: inklusive Großbritannien! Andererseits weiß niemand, wie die politische Meinungsbildung angesichts der sich zuspitzenden Eurokrise weitergeht. Dabei bleibt festzuhalten, dass Wirtschaftsverbände, Börsen, Banken und die meisten Experten, unter anderem Wirtschaftsweiser Prof. Lars Feld, sich heute durchweg gegen eine solche Steuer aussprechen, die unseres Erachtens ohnehin nicht die Verursacher der Krise träfe und obendrein ordnungspolitisch wirkungslos bliebe.
In der Zwischenzeit haben wir die sino AG auch für schlechtes Wetter vorbereitet: Um Kosten zu sparen und Synergien effektiver zu nutzen, wurde der Geschäftsbetrieb der Trade Haven GmbH (unser Housingund Hosting-Unternehmen für Handelsapplikationen) auf die tick Trading Software AG übertragen. Gleichzeitig haben wir beide uns aus dem Vorstand der tick-TS AG zurückgezogen, um uns voll und ganz auf das Stammgeschäft der sino AG konzentrieren zu können. In diesem Kontext müssen die beiden Gesellschaften nicht länger in einen Konzernabschluss aufgenommen werden. Das macht gleichzeitig unseren Geschäftsbericht handlicher und spart Kosten im Berichts- und Beratungswesen.
Wir freuen uns darüber, dass der Aufsichtsrat unsere Vorstandsverträge bis Juni 2016 verlängert hat. »Auch als größte private Aktionäre der sino AG werden wir alles dafür tun, den Gewinn und damit auch den Aktienkurs der sino AG in den nächsten Jahren zu steigern«, schrieben wir in der entsprechenden Pressemitteilung, was wir an dieser Stelle nachdrücklich wiederholen möchten.
Die Monate Oktober bis Dezember des neuen Geschäftsjahres 2011/2012 waren, was die Handelsaktivitäten unserer Kunden angeht – saisonal durchaus typisch – sehr verhalten. Das Ergebnis in diesem Zeitraum war unbefriedigend. Aktuellere Informationen werden wir Ihnen am 29. März 2012 anlässlich unserer ordentlichen Hauptversammlung geben. Dazu möchten wir Sie, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, schon heute herzlich nach Düsseldorf einladen. Wir freuen uns auf Sie.
Düsseldorf, im Januar 2012
Ingo Hillen Matthias Hocke Vorstand sino AG Vorstand sino AG
Wechselhaft mit freundlichen Abschnitten
Geschäftsbericht 1.10.2010—30.9.2011: Inhaltsverzeichnis
i n h a l t s v erze i c h n i s
- Vorwort: Wechselhaft mit freundlichen Abschnitten
- Special 1: Rang 1: sino AG Gesamtnote: hervorragend
- Special 2: Der Wirtschaftsminister antwortet der sino AG
- Highlight: Wirtschaftsgipfel mit Wirtschaftsweisem
- Chronik: Markt- und Geschäftsverlauf
- Beteiligungsunternehmen: tick-TS AG
- Public Relations & Werbung
- Ausblick: Q1 des Geschäftsjahres 2011/2012
- Bericht des Aufsichtsrats
- Corporate-Governance-Bericht
- sino AG | Bilanz
- sino AG | Gewinn- und Verlustrechnung
- sino AG | Kapitalflussrechnung
- sino AG | Eigenkapitalspiegel
- sino AG | Anhang
- sino AG | Entwicklung des Anlagevermögens
- sino AG | Lagebericht
- sino AG | Bestätigungsvermerk
- sino AG | Erklärung der gesetzlichen Vertreter
- Impressum
Der Dezember 2010 ist gekennzeichnet von Extremen
Der DAX klettert am 7. Dezember auf über 7.000 Punkte — ein Zweijahreshoch. Die sino AG verzeichnet die niedrigsten Monats-Tradezahlen des Geschäftsjahres.
Briefwechsel zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Vorstand der sino AG
Im August 2011 schreibt Ingo Hillen an den Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland, um die Vorbehalte des Vorstands der sino AG hinsichtlich der Einführung einer Finanztransaktionssteuer auszudrücken:
»Eine Finanztransaktionssteuer ist wirtschaftlich unvernünftig. Sie träfe die Falschen, da man davon ausgehen kann, dass die Banken sie an die Anleger durchreichen werden und sie würde, in den EuroLändern isoliert eingeführt, dem Finanzplatz Deutschland und der gerade entstehenden europäischamerikanischen Börsenallianz zwischen der Deutschen Börse und der New York Stock Exchange erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Dies gilt auch für andere Finanzdienstleister wie die sino AG.«
Am 21. September antwortet das Ministerium:
»Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie teilt ... Ihre Bedenken bezüglich der Umlenkung von Finanzströmen, sollte eine Finanztransaktionssteuer nur in einigen wenigen Ländern eingeführt werden.«
Der Vorstand der sino AG wird auch weiterhin an geeigneten Stellen gegen die Einführung von Gesetzen, Verordnungen oder Vorschriften plä dieren, die den Wertpapierhandel von Privatanlegern belasten.
betreff: Ihr schreiben zur Finanztransaktionssteuer
Gesamtnote: hervorragend
...
Noch günstiger ist sino. Hier sind Teilausführungen immer kostenlos. Jedoch hat sich dieser Anbieter auf Heavy und Daytrader spezialisiert. So kann dort nur Kunde sein, wer je Quartal mindestens 30mal handelt. ...
...
Noch besser ist auch hier sino: Der Spezialist weist als maximale Laufzeit »good til canceled« aus. Heißt, die Order bleibt aktiv, bis sie ausgeführt oder aktiv gestrichen wurde.
... Mit 1.885 Punkten erzielte sino das mit weitem Abstand beste Ergebnis. Was auch nicht verwundert, hat der Testsieger sich doch ... auf anspruchsvolle Day und Heavy Trader spezialisiert, die auf möglichst viele Handelsoptionen Wert legen.
sino erhielt von uns für das Angebot mit den besten Ordermöglichkeiten die Note »hervorragend«.
€uro am Sonntag, 18.–24.6.2011, S. 66 ff.
rang 1: sino AG – Beste ordermöglichkeiten bei onlinebanken
¤uro am Sonntag vom 18. Juni 2011
Am 26. November 2011 begrüßt der Vorstand rund 60 geladene Gäste und Professor Lars Feld in den Räumlichkeiten der Düsseldorfer Börse, in denen auch die sino AG ihren Sitz hat. Nur wenige Tage nach Fertigstellung des diesjährigen Gutachtens der so genannten Wirtschaftsweisen referiert mit Prof. Feld einer von ihnen exklusiv vor Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern der sino AG zur aktuellen Schuldenkrise in Europa.
Da viele Heavy Trader in Börsenphasen wie der gegenwärtigen den Eindruck gewinnen, es mit »politischen« Kursen zu tun zu haben, schätzen sie eine fundierte volkswirtschaftliche Analyse umso mehr. Insofern empfinden die Zuhörer es als äußerst wertvoll, einen Experten wie Professor Feld zu hören, der so nah an den politischen Entscheidungsträgern ist. Gefragt sind vor allem seine Hintergrundinformationen über Prozess und Qualität politischer Entscheidungsfindung in aktuellen Finanzfragen.
Im Anschluss an den ebenso kompetenten wie entspannten Vortrag lädt der Referent das Publikum zu Fragen und zur Diskussion ein. Wer sino Kunden kennt, wird nicht überrascht sein zu hören, dass sie von so einem Angebot sehr rege und ausgiebig Gebrauch machen. Dabei werden nicht nur mögliche Wege zur Lösung der Schuldenkrise diskutiert. Es eröffnen sich auch viele interessante Einblicke in das Verhältnis von Wissenschaft und Politik.
Insgesamt rund drei Stunden dauert die Veranstaltung, an deren Ende sich zahlreiche Gäste herzlich für die seltene Gelegenheit bedanken, mit einem der führenden Politikberater Deutschlands ins Gespräch gekommen zu sein.
Im Mai 2011 wurde Professor Lars Feld auf Vorschlag der Bundesregierung vom Bundespräsidenten für fünf Jahre zum Mitglied des »Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung« berufen. Gleichzeitig ist er unter anderem Leiter des Walter Eucken Instituts und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg.
Wirtschaftsgipfel: Wirtschaftsweiser Prof. Lars Feld im Gespräch bei der sino AG
Links oben und ganz rechts unten Prof. Lars Feld; in der Mitte sino Vorstand Matthias Hocke im Gespräch mit seinen Kunden; unten links Prof. Lars Feld im Gespräch mit Paul Hagen, Mitglied des Vorstands der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, und Ingo Hillen, Vorstand der sino AG
Die Highlights des Geschäftsjahres
Automatisierte Wertpapierleihe für Leerverkäufe
Nachdem im Zuge der internationalen Finanzkrise ein Verbot von Leerverkäufen für Aktien von zehn Finanzinstituten nach mehreren Änderungen weiterhin in Kraft bleibt, entwickelt HSBC Trinkaus in Kooperation mit der tickTS AG eine automatisierte Wertpapierleihe. Damit können Kunden der sino AG seit Oktober 2010 über das HandelsFrontend sino MXPRO 'online' Wertpapiere leihen, um Leerverkäufe entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tätigen zu können.
Anbindung von Investox
Durch die Anbindung von Investox – eine führende Software für die Programmierung von Handelsstrategien – an den sino MXPRO haben Heavy Trader zusätzliche Möglichkeiten erhalten, ihren Tradingerfolg zu optimieren.
Mit Investox und dem sino MXPRO werden zwei Hochleistungsplattformen verbunden: Investox für die Entwicklung von Handelsstrategien – der sino MXPRO für die Abwicklung von Trades. 'Für Anleger mit ProfiAnsprüchen gibt es keine bessere Wahl', schreibt BörseOnline schon 2006 über Investox. Das gilt in der Kombination mit dem sino MXPRO umso mehr.
Außerbörslicher Handel Kanada
Ziel des Unternehmens ist es nicht nur, seinen Kunden den Handel an einer Vielzahl verschiedener Märkte zu ermöglichen, sondern auch zu Bedingungen, die Wettbewerber nicht bieten. Deshalb führt die sino AG zum Dezember 2010 den vorbörslichen Handel in Kanada an – ein Börsenplatz, der in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
Verbesserungen für Algo-Trader im Futures-Handel
Die sino AG hat im Laufe des Januars weitere Verbesserungen in ihrer FuturesHandelsoberfläche »The GRID« implementiert. »The GRID« ist Teil des Handelssystems sino MXPRO und bietet Futures-Tradern die Möglichkeit, über die statische Darstellung der Markttiefe eine Vielzahl von Orders innerhalb weniger Sekunden einzugeben, zu ändern und zu löschen. Durch ein Stateofthe-ArtRechenzentrum und eine Systemarchitektur mit niedrigsten Latenzzeiten ermöglicht die sino AG Routingzeiten an die EUREX von wenigen Millisekunden. Die sino AG verfügt ebenfalls über ein hochleistungsfähiges Ausfallrechenzentrum.
Service für österreichische Heavy Trader
Die sino AG hat am 13. April ihren Service für österreichische Heavy Trader geöffnet. Neben der vielfach ausgezeichneten Software sino MXPRO und individueller Betreuung bietet die sino AG ein innovatives und einfaches Preismodell für den Aktienhandel. Vor dem Hintergrund einer drohenden Verschlechterung der steuerlichen Behandlung von Spekulationsgeschäften in Österreich sollte insbesondere eine Konto und Depotführung bei HSBC Trinkaus, Düsseldorf, dem Abwicklungspartner der sino AG, für Kunden aus Österreich interessant sein.
Die sino AG hat das Geschäftsjahr 2010/2011 (1.10.2010–30.9.2011) nach dem vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 1,35 Mio. EUR abgeschlossen. Das ist eine Steigerung von fast 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamterlöse der sino AG sind um 8,7 Prozent von 8,9 auf 9,7 Mio. EUR gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt bei 881 TEUR nach 541 TEUR im Vorjahr.
Der Gewinn pro Aktie beträgt 0,38 EUR und liegt damit gut 60 Prozent über dem Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine Dividende von 0,30 EUR je Aktie zu zahlen.
Die Verwaltungsaufwendungen inklusive Abschreibungen sind mit 8,3 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahr (8,0 Millionen EUR) um ca. vier Prozent gestiegen. Auf die sino institutional GmbH,
deren Geschäftsbetrieb zwischenzeitlich eingestellt ist, entfällt eine einmalige zusätzliche Ab schreibung von 231 TEUR (Vorjahr 0 EUR).
Das Vorjahresergebnis ist belastet durch den Sonderbeitrag für die EDW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen) von 542 TEUR. Im abgelaufenen Jahr betragen die Aufwendungen für den EDW Sonderbeitrag 176 TEUR. Ohne Be rück sichtigung des Sonderbeitrags steigt das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit um 16,1 Prozent von 1,31 auf 1,53 Millionen EUR.
Die sino AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 81 neue Depots eröffnet; etwa die gleiche Anzahl von – in der Regel inaktiven – Depots werden geschlossen. Die Zahl der Depotkunden per 30.9.2011 liegt mit 605 1,3 Prozent unter dem Vorjahr. Die Anzahl der abgewickelten Wertpapier und Futures-Orders ist von 1,40 Mio. auf 1,48 Mio. gestiegen.
Markt und Geschäftsverlauf: Beeindruckender schlussspurt
Der Verlauf des DAX vom 15. Juli bis
Mit einem EBT von 8.000 EUR im dritten Quartal erzielt die sino AG nur ein ausgeglichenes Ergebnis.
Das vierte Quartal im Zeichen »politischer Kurse«
Das Geschäftsjahr 2010/2011 der sino AG ist bis ins vierte Quartal (1.7.2011–30.9.2011) hinein von relativ schwachen Börsenumsätzen und entsprechend verhaltener Tradingaktivität der Kunden gekennzeichnet.
Dabei muss man daran erinnern, dass der DAX in der ersten Juliwoche 2011 noch bei rund 7.500 Punkten steht. Allerdings ziehen da schon Wolken auf. Nicht nur wegen der Diskussion über einen Schuldenschnitt für Griechenland, sondern auch wegen der schlechten Ratings für Portugal und der Ansteckungsgefahr für Italien. Die ersten Spekulanten wetten bereits auf eine Staatspleite.
Es beginnt die Zeit der politischen Kurse. Die Märkte reagieren unmittelbar auf jede Verlautbarung von Treffen der Eurogruppe oder auf Statements einzelner Politiker. Am 12. Juli testet der DAX die Marke von 7.000 Punkten. Der Euro-Kurs sackt ab, Investoren fürchten, dass die Krise eskaliert. Die Angst, dass die Politik die Märkte eben nicht versteht und nicht beruhigen kann, sorgt für zunehmende Orientierungslosigkeit. Auch aus den USA kommen keine positiven Impulse. Am 27. Juli erreicht Gold ein neues Rekordhoch von 1.625 Dollar je Unze.
Juli 2011
Im Juli führt die sino AG 94.365 Orders aus. Das sind 5,3 Prozent weniger als im Vormonat, 6,7 Prozent weniger als im Juli 2010. Der Rückgang der Tradezahlen ist aber ausschließlich auf die deutlich gesunkene Zahl der Futures-Orders zurückzuführen. Die lukrativeren Wertpapierorders der sino AG liegen 29,5 Prozent über dem Vorjahresmonat.
sino AG zum vierten Mal in Folge Platz 1
Die sino AG | High End Brokerage belegt am 19. Juni bei einem Test der Zeitschrift »Euro am Sonntag« zum vierten Mal in Folge den ersten Platz – dieses Mal für die besten Ordermöglichkeiten. Auch bei den Wahlen des Anlegermagazins Börse-Online zum »Online-Broker des Jahres« hat die sino AG 2008, 2009 und 2010 in Folge die beste Gesamtnote erreicht.
Hochgeschwindigkeitshandel
Im September stellt die sino AG den XETRA-Handel auf die neue Hochgeschwindigkeitsschnittstelle ETS der Deutschen Börse um. Zusammen mit anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Unterbringung der Server-Systeme im Proximity-Bereich der Deutschen Börse in Frankfurt, werden damit Orderlaufzeiten bis ins Börsenorderbuch im niedrigen einstelligen Millisekundenbereich erzielt. Über die hochleistungsfähige API des MX-PRO können Kunden so pro Sekunde eine dreistellige Zahl von Orders eingeben.
Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres – Rückblick
Q1 – 1. Oktober bis 30. Dezember
Die sino AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 angesichts der immer noch relativ niedrigen Börsenumsätze ein wenig befriedigendes Geschäftsergebnis erzielt: nach Steuern 109.000 EUR.
Der DAX beendet das alte Jahr ganz zum Schluss knapp unter der 7.000er-Marke bei 6.914 Punkten — aber mit einer von vielen in den letzten zwölf Monaten nicht erwarteten Performance von rund
16 Prozent plus. Der M-DAX erhöhte sich sogar um die 35 Prozent; der S-DAX legte an die 46 Prozent zu.
Das war angesichts der Schuldenkrise in der Euro-Zone und den Rezessionsängsten in Bezug auf die USA nicht zu erwarten.
Q2 – 1. Januar bis 31. März
Die dramatischen Ereignisse vom 11. März im japanischen Tohoku (Fukushima) bringen durch die bestürzenden Nachrichten über die havarierten Kernkraftwerke in Fukushima erhebliche Bewegung in die weltweiten Kapitalmärkte. Das macht sich auch in verstärkter Volatilität und erhöhten Umsätzen bemerkbar: Ein günstiges Umfeld für unsere Heavy Trader, die wiederum von uneingeschränkt verfügbaren Handelssystemen profitieren können. Wir registrieren in der zweiten Märzhälfte anziehende Tradezahlen. Mit einem operativen Ergebnis von 571.000 EUR ist das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 so insgesamt zufriedenstellend zu Ende gegangen.
Q3 – 1. April bis 30. Juni
Das dritte Quartal des Geschäftsjahres entwickelt sich wieder wenig zufriedenstellend. Das liegt zum einen an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Eurokrise, Wirtschaftsflaute in den USA und fehlender Rückenwind für die Weltwirtschaft aus China. Zum Zweiten sinken die Umsätze der für die sino AG wichtigen Marktsegmente ein weiteres Mal ab: in der Spitze um fünfundzwanzig Prozent. Das lässt die Kunden des Unternehmens zurückhaltend agieren. Drittens entwickeln sich vor diesem Hintergrund auch die Tradezahlen zögerlich. Mit rund 300.000 Trades im gesamten Quartal bleibt das Unternehmen deutlich hinter seinen Kapazitäten zurück.
nehmen seinen alten Tradezahlen-Rekord vom Oktober 2008 (189.576) deutlich. Das Ergebnis des Monats August 2011 ist eines der besten in der Geschichte der sino AG überhaupt.
September 2011
Nach dem ausgezeichneten August kommt die Beruhigung der Börsenumsätze und der Tradezahlen des Unternehmens im letzten Monat des Geschäftsjahres nicht überraschend. Umso erfreulicher ist der neue Rekord bei der Zahl der gehandelten Futures-Kontrakte. Mit den bereits umgesetzten und noch anstehenden Maßnahmen zur Minimierung der Latenzen und zur Maximierung des Orderdurchsatzes spielen nun auch Futures-Trader bei der sino AG in der Champions-League.
Die Märkte finden angesichts der unübersichtlichen politischen Lage keine Richtung. Gewinne oder Verluste von mehreren Prozent innerhalb eines Tages sind keine Seltenheit. Insgesamt ist es »ein katastrophales Quartal« für manchen altgedienten Börsianer. Der Dax verzeichnet von Juli bis September die größten Verluste seit neun Jahren. Die Schuldenkrisen in Europa und den USA lösen heftige Turbulenzen an den Aktienmärkten aus – und drücken »den deutschen Leitindex um 25 Prozent in den Keller«, schreibt SPIEGEL Online am 30. September 2011.
Im September führt die sino AG 159.161 Orders aus, davon 78.192 Futures-Orders mit 227.001 Kontrakten. Mit diesem Wert erzielte das Unternehmen eine neue Bestmarke. 159.161 bedeuten einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vormonat und ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem September 2010.
Am 1. August ist es so weit: Der DAX beendet den XETRA-Handel unter der 7.000er-Marke bei 6.953 Punkten, nachdem er im frühen Handel zeitweise noch 1,7 Prozent im Plus liegt. Der EuroStoxx50 verliert 2,4 Prozent auf 2.606,91 Zähler. Der Schweizer Franken steigt; der Goldpreis ebenfalls. Und das Top-Rating der USA wackelt.
Die Risikoprämien für spanische und italienische Staatsanleihen steigen rasant. Fünf Handelstage hintereinander verliert der DAX an Wert. Und weiter geht's bergab. Am 3. August ist die Marke von 6.600 Zählern in Sicht. Mehr als 150 Zähler sind es für den DAX nicht mehr zum Jahrestief von 6.483, das er Mitte März nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima markiert hatte.
August 2011
Zum ersten Mal seit 1941 entzieht eine Ratingagentur der Supermacht USA die Top-Bonitätsnote: Standard & Poor's (S&P) stuft die Kreditwürdigkeit der größten Volkswirtschaft im späten amerikanischen Handel (in der Nacht zum Samstag, den 6.8.) um eine Stufe auf AA+ zurück. Am Montag fällt der DAX in einem hochvolatilen Geschäft um 5 Prozent auf unter 6.000 Punkte.
Im August kommt es aufgrund dieser Ereignisse insgesamt zu einer deutlichen Umsatzbelebung an der Börse, die enorme Umsätze und Erlöse im Unternehmen mit sich bringt. Schon in den ersten vier Handelstagen im August werden mehr als 30.000 Trades abgewickelt. Auch an dieser Stelle ist unseren Partnern und Mitarbeitern zu danken, dass die Serversysteme anhaltend so 100prozentig stabil laufen. Ein Umstand, der für unsere Heavy Trader bares Geld wert ist.
Die sino AG | High End Brokerage führt im August insgesamt 201.938 Orders aus. Dies ist ein Anstieg von 114 Prozent gegenüber dem Vormonat und von 113,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit diesem Ergebnis überbietet das Unter-
Von Oktober bis Dezember 2010 bleibt die Stimmung trüb. Für die sino AG endet das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 wenig befriedigend: Insbesondere Nebenwerte sind durch äußerst niedrige Umsätze gekennzeichnet.
Die Website zur Versteigerung auf ebay
1.000 Trades an einen Neukunden auf ebay versteigert
Als Marketingaktion zur Gewinnung von Neukunden versteigert die sino AG zur Finanzmesse Invest vom 18.–20. März in Stuttgart über die Auktionsplattform ebay 1.000 Trades, Startpreis 1,00 EUR – für alle Trades. Das Paket geht für einen Gesamtpreis von 4.898 EUR am letzten Messetag an einen neuen Kunden. Ein Ergebnis, mit dem beide Seiten zufrieden sein können.
Die Messe verlief für die sino AG auch insgesamt erfreulich: Es konnten auch in diesem Jahr zahlreiche weitere Kontakte zu potentiellen Neukunden geknüpft werden.
sino Heavy-Trader-Kampagne 2011/2012
Im Fachmagazin TRADERS' setzt die sino AG ihre Anzeigenkampagne in aktualisierter Form fort. Monat für Monat werden Heavy Trader unter dem Serientitel »Wenn's drauf ankommt« angesprochen. Thema sind jeweils kleine case studies zu aktuellen Szenarien aus der Welt der internationalen Finanzmärkte. Jede einzelne Anzeige hebt eine spezielle Kompetenz des Unternehmens hervor.
In der Anzeige für den Monat August geht es um das extrem schnelle Routing der aufgegebenen Orders an die Börse. Im Text heißt es: »Es hätte ein ganz normaler Montag werden können. Aber Silvio Berlusconi macht den 11. Juli 2011 zu seinem Gedenktag: Mit einem unüberlegten Wort über den Staatshaushalt schickt der Cavaliere z. B. deutsche Bankaktien zwei, drei Prozent in den Keller. Danach erholt sich der Markt langsam – ein Szenario, wie es Heavy Trader oft lieben. Jetzt kommt es drauf an: Die Orders müssen wie am Schnürchen laufen — obwohl ein Vielfaches des durchschnittlichen Ordervolumens zu bewältigen ist. Die sino Handelssysteme laufen hundertprozentig stabil und ohne geringste Verzögerung. Eine Limitprüfung dauert wie immer knapp eine Millisekunde und ein paar Millisekunden später ist die Order unterwegs zur Börse: sino Kunden wollen nicht warten, sondern handeln...«
Die tick Trading Software AG (tickTS AG) ist ein Beteiligungsunternehmen der sino AG, die 43,2 Prozent des Unternehmens hält. Die tickTS AG hat die mehrfach ausgezeichnete Handelsplattform sino MXPRO entwickelt und ist beständig auf Ausbau und Pflege der Software konzentriert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.10.2010–30.9.2011) erhält die sino AG eine Dividende in Höhe von 336.960 EUR von der tickTS AG. Die sino Vorstände sitzen im Aufsichtsrat der tickTS AG.
Der zentrale Baustein der gesamten SoftwareArchitektur – das TradeBaseMXSystem – wird erfolgreich von renommierten Kunden und Partnern wie ABN Amro Clearing Bank, Unicredit, HSBC Trinkaus und zahlreichen anderen Finanzdienstleistern genutzt. Mit rund 2.000 Installationen und Millionen von Transaktionen pro Woche hat sich Trade-Base MX als äußerst zuverlässige Trading und OrderRoutingPlattform auf dem neuesten Stand der Technik etabliert.
Schnellstmögliche Verbindung aller Kunden
Zur Optimierung der Abläufe zwischen Systembetrieb und SoftwareEntwicklung ist die Tätigkeit der Tochtergesellschaft Trade Haven GmbH – deren Geschäftsfeld im Housing und Hosting von Handelsapplikationen besteht – jetzt mit den Mitarbeitern erfolgreich in die tickTS AG integriert. Im Rahmen dieser Umstellung hat auch ein weiterer Rechenzentrumsstandort in Frankfurt den Betrieb aufgenommen – im direkten ProximityBereich der Deutschen Börse.
Damit besteht nun eine schnellstmögliche Verbindung zu den Handelsplätzen XETRA und EUREX, die zusammen mit der ebenfalls neu entwickelten Zugangstechnologie ETS (Enhanced Transaction Solutions) die bestmögliche Verbindung aller Kunden zu den Systemen der Deutsche Börse bietet.
Durch diese Innovation werden Orderlaufzeiten bis ins Börsenorderbuch im niedrigen einstelligen Millisekundenbereich erzielt. Über die hochleistungsfähige API des MXPRO können so zum Beispiel Kunden der sino AG pro Sekunde eine dreistellige Zahl von Orders eingeben. Eine schnellere Verbindung bietet kein anderer OnlineBroker.
Außerdem bietet die tickTS AG ein hochleistungsfähiges Ausfallrechenzentrum, das regelmäßig innerhalb weniger Sekunden den kompletten Betrieb übernehmen kann. Auch das setzt Maßstäbe im OnlineBrokerage.
Im abgelaufenen Jahr konnte die tickTS AG auch ihr internationales Geschäft weiter ausbauen und insbesondere in Kooperation mit der ABN Amro Clearing Bank neue institutionelle Kunden in den BeneluxLändern, in Großbritannien und in Asien gewinnen.
www.tickTS.de
tick trading software AG: erfolgreiche Integration und expansion
Unternehmenskommunikation: 81 neukunden in 12 Monaten
Der Newsletter Update
Hatten die Märkte gegen Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 erhebliche Verluste verzeichnet, scheint sich diese Tendenz im ersten Quartal des neuen Ge schäftsjahres (1.10.2011–31.12.2011) fortzusetzen. Am ersten Handelstag, dem Tag der Deutschen Ein heit, fällt der DAX auf 5.377 Punkte, am 4. Oktober auf 5.125.
Aber dann dreht sich der Wind an Europas Börsen. Die Politiker überbieten sich geradezu mit Rettungsbekundungen für Griechenland und die Banken im Allgemeinen und für den Euro im Besonderen. Im Rahmen einer regelrechten Rallye steigen Aktien der Crédit Agricole allein am 5. Oktober um 10 Prozent; der DAX steht bei 5.847 – einem Dreimonatshoch.
Bis zur Monatsmitte klettert der Index wieder auf über 6.000 Punkte, dreht aber dann im Zuge wechselnder Einschätzungen in Bezug auf die Brüsseler Krisengipfel tief ins Minus. »Hier blickt keiner mehr durch«, wird ein entnervter Händler in den Medien zitiert. Bis zum Monatsende steigt der DAX auf 6.337, um am letzten Tag des Monats, nachdem die Euphorie über die Gipfelbeschlüsse verflogen ist, wieder einzuknicken.
Im Laufe der Gipfelserie in der EU prägt das managermagazin den Begriff »Börsenflimmern«: Tagesgewinne oder verluste von drei, vier oder fünf Prozent sind keine Seltenheit. Der massive Kurseinbruch italienischer Staatsanleihen am 9. November tut ein Übriges und am 14. November steht der DAX wieder unter 6.000 Punkten, Tendenz abwärts bis auf 5.458 am 23. November. Zu dunkel sind die Wolken, die über den EuroLändern aufziehen.
Auch die USA machen keine Fortschritte, ihre Schuldenkrise zu meistern. Die chinesische Wirtschaft zeigt ebenfalls keine Stärke und so zeigen sich An sätze von Rezessionsangst. Am 23. November verläuft eine Auktion deutscher Staatsanleihen in
der Einschätzung vieler Marktteilnehmer nicht so erfolgreich wie erwartet, obwohl die Rendite bei einer Erstemission zehnjähriger Papiere noch nie unter 2 Prozent gelegen hat. Erst am 25. des Monats beendet der DAX seine neuntägige Verlustserie und geht mit 5.493 Punkten aus dem Handel.
Die bloße Ankündigung einer Regierungserklärung zur EuropaPolitik von Kanzlerin Angela Merkel bringt am 28. November die Wende: Der DAX legt um 4,6 Prozent oder 252 auf 5.745 Punkte zu, die Börsenumsätze steigen und der Euro erholt sich. Auch die Inflationsrate schwächt sich angesichts der bescheidenen Konjunkturaussichten ab. Als die wichtigsten Notenbanken der Welt am 30. No vember in einer konzertierten Aktion die Liquidität der Banken verbessern, springt der DAX wieder über die 6.000erMarke – die Märkte »taumeln«, kommentieren Analysten. Am 3. Dezember geht der DAX mit dem größten Wochenplus seit drei Jahren ins Wochenende – bei 6.156 Zählern.
Am 6. Dezember verschlechtert sich die Stimmung mit der drohenden Herabstufung der Bonität praktisch aller EU Länder durch Standard & Poors. Die Reaktion der Märkte bleibt aber verhalten, vielmehr warten die Investoren auf Signale vom neuen Krisengipfel am Freitag, dem 9. Dezember. Ein Stresstest unter deutschen Banken fällt unterdessen wenig befriedigend aus, so dass Finanztitel für weiteres Abwärtspotential sorgen.
Am Ende kommt die EU dem Ziel einer »Spar Union« einen Schritt näher, bezahlt unter Umständen aber mit Einbußen bei der Geldwertstabilität – und hat Großbritannien vorerst verloren. Trotz des weitgehend enttäuschenden Verlaufs des EUGipfels kann der DAX aufgrund von optimistischen Aussagen seitens der Bundesbank im Laufe des Tages noch einmal die 6.000erHürde überwinden.
Unseren Newsletter zu rechtlichen Fragen – Update – haben wir aufgrund seiner erfreulichen Akzeptanz bei unseren Kunden im vergangenen Geschäftsjahr mit drei Folgen fortgesetzt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um Rechtsauffassungen bei ungewöhnlichen Kurs und Marktpreisänderungen und um Aufklärung in puncto der neuen so genannten Leerverkaufsverfügung. Da durch die Aktualität der Verfügung nur sehr wenig Literatur und Auslegungspraxis zu finden ist, bleiben manche Interpretationsspielräume offen. Um sino Heavy Trader über die möglichen Aus legungen durch die BaFin auf dem Laufenden zu halten, informiert Dr. Joachim Schneider, ein erfahrener Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Wertpapierrecht, der die Gesellschaft schon seit vielen Jahren berät, in Update.
sino Akademie
Auch die Veranstaltungen der sino Akademie sind ein weiteres Jahr erfolgreich durchgeführt worden, um Interessenten und bestehenden Kunden die Möglichkeiten und Vorteile der sino Handelsplattformen näherzubringen. Hier können sich Heavy Trader sowohl die Feinheiten des Systems erklären lassen als auch untereinander Erfahrungswerte aus der praktischen Nutzung im Trading-Alltag austauschen.
Zum 4. Mal in Folge Platz 1 bei Euro am Sonntag
In den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 führt das Unternehmen jeweils die Liste der TopAnbieter im Brokerage für Privatkunden an, die jeweils von der renommierten Zeitschrift Euro am Sonntag aufgestellt worden ist. 2011 gaben die besten Ordermöglichkeiten den Ausschlag, die sino AG auf Platz 1 zu stellen. Damit einher geht eine umfangreiche Berichterstattung sowohl im Magazin als auch auf der Website.
Empfehlungsmarketing
Für Neukunden ist die häufigste Motivation, ein Handelskonto bei der sino AG zu eröffnen, eine persönliche Empfehlung von Kollegen, Bekannten oder Freunden. Insofern ist die Teilnahme an den Messen wie der »World of Trading« (18.–20.11.2010, Frankfurt) und »invest« (18.–20.3.2011, Stuttgart) für das Unternehmen eine Pflicht, weil hier zahlreiche neue Kontakte geknüpft werden. Dieses Jahr unterstützt durch die Versteigerung von 1.000 Trades bei ebay (siehe oben). Außerdem bedankt sich die Gesellschaft für jede Empfehlung eines Heavy Traders durch einen bestehenden Kunden mit einem kleinen Goldbarren.
Investor Relations
Interessierte Investoren können über die Website des Unternehmens (www.sino.de) wie bisher die monatlichen Pressemitteilungen zu den aktuellen Tradezahlen wie auch alle anderen Mitteilungen und Berichte verfolgen (Quartalsberichte, Geschäftsberichte, Einladung zur Hauptversammlung samt den erforderlichen Begleitdokumenten etc.). Außerdem stehen ausgewählte Presseberichte über das Unternehmen genauso zum Download bereit wie beispielhafte Kommentare von Journalisten und Analysten.
börsenflimmern: Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012
Am folgenden Montag, 12. Dezember, kommt die Rechnung. Die Ergebnisse des Gipfels werden von Analysten, Händlern und Rating-Agenturen genauer gewogen und – für zu leicht befunden. Die Märkte reagieren mit Verlusten. An DAX und Wallstreet geht es abwärts. Der Euro fällt auf ein 10-Wochen-Tief. Erst nach drei schwachen Tagen holt der DAX ab dem 15. Dezember wieder Luft, nachdem er seit Wochenanfang rund fünf Prozent eingebüßt hat.
Am 19. Dezember drückt eine pessimistische Äußerung von EZB-Präsident Draghi die Märkte erneut. Nach Einschätzung der EZB ist die Finanzstabilität in den Euro-Ländern so gefährdet wie zuletzt bei der Lehman-Pleite im Jahr 2008. Aber schon einen Tag später zieht eine Kursrallye an der Wallstreet den Index wieder drei Prozent nach oben. Am nächsten Tag gerät die Marke von 5.900 Punkten ins Visier, aber bei überschaubaren Umsätzen kann der DAX die Gewinne nicht halten und geht bei 5.792 Punkten aus dem Handel - minus ein Prozent. Daran ändert sich auch in den letzten Tagen vor Weihnachten nicht viel.
Für die meisten Investoren ist das Jahr damit gelaufen. Auch zwischen den Feiertagen ergibt sich naturgemäß keine große Bewegung. Der DAX hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Bei 6.914 Punkten steht das Börsenbarometer am Anfang des Jahres, am letzten Handelstag des Jahres 2011 schließt es bei 5.898. Im Anschluss an eine verhalten verlaufene Auktion von italienischen Staatsanleihen fällt der Euro auf sein Jahrestief: 1,2858 USD. Untypisch fällt der Goldpreis: allein im Dezember um 250 Dollar.
Gegen Ende des Jahres flammt die Diskussion über eine mögliche Finanztransaktionssteuer, beziehungsweise Finanzaktivitätssteuer, wieder auf. Das bisher kompromisslose Festhalten von FDP-Parteichef Rösler an seinem Verdikt »Nicht ohne Großbritannien!« könnte in den nächsten Debatten aufgeweicht werden. Und auch Bundeskanzlerin Merkel prüft die Forderung nach einer Besteuerung der Umsätze in der Finanzindustrie neu, zumal sie sich ihrem Koalitionspartner nach den verschiedenen Verwerfungen innerhalb der liberalen Landschaft nicht mehr so verbunden fühlt wie bisher. Präsident Sarkozy drängt sie ohnehin in die Richtung der Abgaben. Und Finanzminister Schäuble ist naturgemäß auch nicht dagegen. Die Höhe des Aufschlags wird in einer Spanne von 0,1 bis 0,01 Prozent diskutiert (siehe auch S. 15).
über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der jeweilige Prüfungsbericht und angrenzende Themen wurden mit dem Aufsichts rat diskutiert. Dem Ergebnis der Prüfung durch die DHPG Audit GmbH, Bonn, stimmen wir zu.
Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, sowie den Lagebericht der sino AG für das Geschäftsjahr 2010/2011. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnver wendung schließt sich der Aufsichtsrat an.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die verantwortungsbewusste und erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Düsseldorf, den 11. Januar 2012
Dr. Robert Manger Vorsitzender des Aufsichtsrates
Über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes und des Vorschlages des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns für das zum 30. September 2011 geendete Geschäftsjahr.
Der Aufsichtsrat der sino AG erstattet gemäß § 171 Abs. 2 AktG den folgenden Bericht an die Haupt versammlung für die betreffend das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 (nachfolgend das »Geschäftsjahr 2010/2011 «) vor zunehmenden Prüfungen.
Wir haben uns im Geschäftsjahr 2010/2011 in den Aufsichtsratssitzungen umfassend vom Vorstand über die Lage der sino AG sowie den Beteiligun gen der sino AG unterrichten lassen und so die Geschäftsführung des Vorstandes während des Geschäftsjahres geprüft und überwacht. Insbe sondere haben wir mit dem Vorstand über grund sätzliche Fragen der Geschäftspolitik beraten.
Während des Berichtszeitraumes hatte der Vorstand den Aufsichtsrat über die geschäftliche sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens laufend unterrichtet. Insbesondere vor dem Hintergrund der nach wie vor zu spüren den Auswirkungen der Finanzkrise und der damit verbundenen Unsicherheit an den Finanzmärkten sowie den Bestrebungen der Bundesregierung nach Einführung einer Finanztransaktionssteuer und den daraus resultierenden Folgen für die sino AG war die Unterrichtung sehr umfangreich und eng abgestimmt. Schwerpunkt der Beratung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bildeten im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erweiterung des Dienstleistungsangebotes an die Kunden durch Anbindung weiterer Börsenplätze, der wenig befriedigende Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Ausland, die Schließung der Wertpapierhandelsbank sino institutional, die Auflösung des sinoKonzerns sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens in der Zukunft, auch in einem nach wie vor schwer kalkulierbaren Marktumfeld.
Insgesamt hat der Vorstand sämtliche wichtigen Themen laufend mit dem Vorsitzenden des Auf sichtsrates erörtert. Während des Geschäftsjahres fanden sechs Präsenzsitzungen des Aufsichtsrates in den Geschäftsräumen der sino AG – am 11.11.2010, 17.1.2011, 23.3.2011, 30.3.2011, 9.5.2011 sowie 8.7.2011 – statt. Weiterhin gab es eine telefonische Auf sichtsratssitzung am 15.7.2011, in der sich der Aufsichtsrat intensiv mit Neubestellung der Vor stände Ingo Hillen und Matthias Hocke beschäf tigte. Ausschüsse hat der aus drei Mitgliedern bestehende Aufsichtsrat nicht gebildet. Auch im Geschäftsjahr 2010/2011 hat sich die Gesellschaft dem Deutschen Corporate Governance Kodex (Stand: 26.5.2010) unterworfen und die »Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der sino Aktien gesellschaft zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gem. § 161 AktG « entsprechend abgegeben.
Der vom Vorstand für das zum 30. September 2011 geendete Geschäftsjahr aufgestellte Jahresab schluss sowie der Lagebericht der sino Aktienge sellschaft wurden von der durch die Hauptver sammlung zum Abschlussprüfer gewählten DHPG Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Bonn, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Aufsichtsrat hat den ihm vom Vorstand vorge legten Jahresabschluss und den Lagebericht der sino AG sowie den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. An den Beratungen hierzu hat der Abschlussprüfer gemäß § 171 Abs. 1 Satz 2 AktG teilgenommen und
Bericht des Aufsichtsrats der sino Aktiengesellschaft
nehmens in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat. Der Vorstand der sino AG besteht derzeit aus zwei Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes haften der Gesellschaft für etwaige Pflichtverletzungen. Herr Ingo Hillen ist u. a. zuständig für das Ressort Finanzen und Handel, Herr Matthias Hocke u. a. für den Bereich Technik und Marketing.
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der sino AG wird in deren Anstellungsverträgen festgelegt. Die Grundzüge des Vergütungssystems sowie die Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitgliedes werden auf der Internetseite der Gesellschaft und im Geschäftsbericht näher beschrieben.
Der Aufsichtsrat der sino
Die Aufgabe des Aufsichtsrates der sino AG liegt darin, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens zu beraten und zu überwachen. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen wird der Aufsichtsrat eingebunden. Darüber hinaus bestellt und entlässt der Aufsichtsrat die Mitglieder des Vorstandes.
Bei der sino AG arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat eng zusammen. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Gang der Geschäfte.
Der Aufsichtsrat der sino AG besteht aus drei fachlich qualifizierten und unabhängigen Mitgliedern. Diese Qualifikation ist die Basis für eine effiziente Aufsichtsratsarbeit.
Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2010/2011 waren Herr Dr. Robert Manger, Rechtsanwalt in Düsseldorf, Herr Gerd Goetz, Bankangestellter (HSBC Trinkaus & Burkhardt AG), Geschäftsführer der HSBC Transaction Services GmbH in Düsseldorf, Herr Hans-Hugo Hocke, Dipl.-Betriebswirt aus Mönchengladbach (bis 30.3.2011), und Herr Dr. Marcus Krumbholz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Erkrath (ab 30.3.2011). Herr Dr. Manger war Aufsichtsratsvorsitzender.
Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder wurden von der Hauptversammlung vom 30.3.2011 gewählt. Gemäß § 7 Ziffer 2 der Satzung der sino AG endet die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2014/2015 beschließt.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.
Die Grundzüge des Vergütungssystems sowie die Bezüge jedes einzelnen Aufsichtsratsmitgliedes sind auf der Internetseite der Gesellschaft und im Geschäftsbericht dargestellt. Über Einzelheiten seiner Tätigkeit und seiner Entscheidungen im Geschäftsjahr 2010/2011 informiert der Aufsichtsrat in seinem Bericht an die Hauptversammlung gesondert. Dem Aufsichtsrat sind weder von Vorstands- noch von Aufsichtsratsmitgliedern Interessenkonflikte mitgeteilt worden.
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 17.1.2011 folgende konkrete Zielsetzungen für die künftige Besetzung des Aufsichtsrats festgelegt:
Der Aufsichtsrat soll sich bei künftigen Vorschlägen für die Wahlen zum Aufsichtsrat gem. § 124 Abs. 3 AktG vornehmlich von folgenden Kriterien leiten lassen:
• Unabdingbare Voraussetzung für jeden zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten ist die fachliche Qualifikation, die den Kandidaten befähigt, die Geschäfte des Unternehmens nachzuvollziehen, zu analysieren und zu bewerten und die hierzu vorgelegten Berichte, Informationen und Erläuterungen verständig zu würdigen;
Gemäß § 289a HGB haben börsennotierte Gesellschaften eine Erklärung zur Unternehmensführung abzugeben, die u. a. die Wiedergabe der Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex gem. § 161 AktG umfasst. Über wesentliche Aspekte der Corporate Governance des Unternehmens ist zudem im Corporate-Governance-Bericht gem. Ziff. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) zu berichten. Aufgrund dieser starken inhaltlichen Überschneidungen werden Corporate- Governance-Bericht und Unternehmensführungserklärung nachfolgend zusammengefasst, die Entsprechenserklärung vom 6.12.2011 ist am Schluss wiedergegeben.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex kommentiert die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften des deutschen Aktienrechts zur Leitung und Überwachung börsennotierter Aktiengesellschaften und enthält zusätzlich eine Reihe weiterer Verhaltensempfehlungen. Diese Verhaltenspflichten betreffen vor allem die Tätigkeit von Vorstand und Aufsichtsrat, deren Zusammenwirken, die Transparenz im Unternehmen sowie Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Die sino AG entspricht dem Gesetz und folgt − bis auf wenige Ausnahmen − den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Corporate Governance bei sino
Die sino AG (im folgenden auch nur »sino«) bekennt sich zu einer verantwortungsvollen Unternehmenspolitik. Die Belange der Mitarbeiter sollen ebenso berücksichtigt werden wie die Interessen der Aktionäre an einer angemessenen Steigerung des Unternehmenswertes. Vor diesem Hintergrund versteht die sino AG eine effiziente Corporate Governance als einen wesentlichen Bestandteil ihres Erfolges und begreift sie als einen Anspruch, der alle Bereiche des Unternehmens und seiner
Tätigkeiten umfasst. Auch im vergangenen Jahr hat sich die sino AG verstärkt mit der Fortentwicklung ihrer Corporate Governance befasst. Hierbei wurden insbesondere die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex umgesetzt. Die aktuelle Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurde von Vorstand und Aufsichtsrat am 6.12.2011 abgegeben.
Aktionäre und Hauptversammlung bei sino
Die Aktionäre der sino AG üben ihre Rechte grundsätzlich im Rahmen der Hauptversammlung aus. Dabei entscheiden sie insbesondere über die Gewinnverwendung, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat, Änderungen der Satzung und über wesentliche unternehmerische Maßnahmen.
In der ordentlichen Hauptversammlung der sino AG am 30.3.2011 in Düsseldorf wurden der festgestellte Jahresabschluss zum 30. September 2010 mit dem Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2009/2010 und der gebilligte Konzernabschluss zum 30. September 2010 mit dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010 sowie der Bericht des Aufsichtsrates vorgelegt und von der Hauptversammlung ohne Einwendungen zur Kenntnis genommen.
Der Vorstand der sino
Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes verpflichtet. Er strebt eine möglichst hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals im Rahmen des Unternehmenszwecks an. Zu seinen Aufgaben gehört die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unter-
Corporate-Governance-Bericht der sino AG 2012 und Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB
Der Vorstand hat im Geschäftsjahr 2010/2011 in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat insbesondere die strategische Ausrichtung der sino-Gruppe fokussiert und optimiert. Er hat darauf aufbauend Maßnahmen zur Umsetzung der strategischen Ziele eingeleitet und fortgeführt. Durch regelmäßige Plan-Ist- Vergleiche der wirtschaftlichen Kennzahlen der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften wurde deren Entwicklung vom Vorstand zeitnah überwacht, in Controllinggesprächen mit dem Management der Gesellschaften der sino-Gruppe quartalsweise beraten und bei Bedarf korrigiert.
Transparenz der sino AG
Die sino AG legt großen Wert auf Transparenz und zeitnahe Information ihrer Aktionäre und Anleger über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Unternehmen. Die sino AG stellt Aktionären, Anlegern sowie weiteren interessierten Personen Pressemitteilungen sowie weitere für die Beurteilung des Unternehmens relevante Informationen auf ihrer Internetseite www.sino.de zur Verfügung.
Darüber hinaus legt die sino AG großen Wert auf die Einhaltung der sog. Ad-hoc-Publizität (§ 15 WpHG).
Über den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien der sino AG durch Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft oder sonstige Personen mit Führungsaufgaben, die regelmäßig Zugang zu Insiderinformationen der Gesellschaft haben und zu wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen befugt sind, sowie durch bestimmte mit ihnen in einer engen Beziehung stehende Personen sind der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010/2011 die aus der Anlage ersichtlichen Mitteilungen zugegangen.
Die Anlage enthält auch die Angabe der von Vorstands- und/oder Aufsichtsratsmitgliedern direkt oder indirekt gehaltenen Anteile von mehr als 1 Prozent der ausgegebenen Aktien der Gesellschaft.
Derzeit sind keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme bei der sino AG implementiert.
Weitergehende Unternehmensführungspraktiken
Die sino Aktiengesellschaft unterliegt in ihrer Geschäftstätigkeit zahlreichen spezialgesetzlichen Regelungen wie etwa dem Geldwäschegesetz, dem Wertpapierhandelsgesetz und dem Kreditwesengesetz. Darüber hinausgehende und konkretere Verhaltensvorgaben sind in einer umfassenden internen Richtlinie betreffend Compliance, Mitarbeitergeschäfte, Geldwäsche und Korruptionsgefahr vom September 2011 enthalten. Diese Richtlinie ist aufgrund ihres hohen Detaillierungsgrades nur für Mitarbeiter der Gesellschaft bestimmt und nicht öffentlich zugänglich.
Entsprechenserklärung vom 6.12.2011
»Die sino Aktiengesellschaft entsprach den Empfehlungen der ,Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex' in der seit der Abgabe der letzten Entsprechenserklärung am 17.1.2011 geltenden Fassung (Stand vom 26. Mai 2010) und wird den Empfehlungen weiterhin entsprechen, jeweils mit den nachfolgend aufgeführten Ausnahmen:
Ziffern 2.3.1 u. 2.3.3 Die Gesellschaft beabsichtigt derzeit nicht, in der Hauptversammlung zusätzlich zur Stimmrechtsvertretung durch weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter eine Briefwahl durchzuführen. Die Satzung der Gesellschaft sieht
- • alle Kandidaten müssen über die für Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen von Instituten gem. § 36 Abs. 3 KWG erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde verfügen oder bereit sein, etwaige zum Zeitpunkt der Wahl fehlende Voraussetzungen durch zeitnahe Durchführung von geeigneten Fortbildungsmaßnahmen nachträglich zu erfüllen;
- • zumindest ein Mitglied des Aufsichtsrats soll über die in § 100 Abs. 5 AktG beschriebene Sachkunde verfügen (Sachverstand auf dem Gebiet der Rechnungslegung oder Abschlussprüfung);
- • Aufsichtsratsmitglieder sollen im Regelfall zum Zeitpunkt der Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben;
- • Vielfalt (Diversity) und Internationalität der Kandidaten sollen bei der Auswahl berücksichtigt werden;
- • die Wahlvorschläge sollen das Ziel einer angemessenen Beteiligung von Frauen im Aufsichtrat berücksichtigen.
Bereits bei der Beratung und Beschlussfassung über den an die Hauptversammlung vom 30.3.2011 gerichteten Beschlussvorschlag zur Wahl der Aufsichtsratsmitglieder für die dann folgende Amtsperiode hat sich der Aufsichtsrat von den vorstehenden Kriterien leiten lassen. Dabei konnte eine weitgehende Umsetzung der Ziele erreicht werden, nicht jedoch eine vollständige Realisierung aller Zielvorgaben (so etwa bezüglich der wünschenswerten Beteiligung von Frauen im Aufsichtsrat).
Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat bei der sino AG
Vorstand und Aufsichtsrat haben unterschiedliche Aufgaben. Ein Mitglied des Vorstandes kann nicht zugleich Mitglied des Aufsichtsrates sein.
Zur Wahrnehmung ihrer Führungs- und Kontrollaufgaben stehen Vorstand und Aufsichtsrat eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung, um eine erfolgreiche Corporate Governance bei der sino AG zu gewährleisten.
Die Tätigkeit des Aufsichtsrates wird unter anderem sichergestellt durch:
- • die Verpflichtung des Vorstandes zu regelmäßiger, zeitnaher und umfassender Berichterstattung an den Aufsichtsrat,
- • die regelmäßige Erörterung der Planung, der Geschäftsentwicklung und der Strategie mit dem Vorstand sowie
- • die Festlegung von Geschäften und Maßnahmen des Vorstandes, die nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates vorgenommen werden dürfen.
Der Vorstand bedient sich unter anderem folgender Führungs- und Kontrollinstrumente:
- • Festlegung von Strategien und Grundsätzen für die Führung des Unternehmens;
- • Aufstellung einer strategischen Planung für alle Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder sowie ihre regelmäßige Aktualisierung und Erfolgskontrolle;
- • regelmäßige Prüfungen und Sonderprüfungen durch eine interne Revision;
- • Einrichtung und kontinuierliche Aktualisierung eines Überwachungssystems für die Gesellschaften der sino-Gruppe zur Risikofrüherkennung (Risikomanagement);
- • Einrichtung eines Compliance-Bereiches, der durch einen Compliance-Beauftragten geleitet wird;
- • Vereinbarung von Zielen und eines erfolgsorientierten Anteils bei der Vergütung von leitenden Angestellten.
Mitglieder des Aufsichtsrats verschaffen sich ein Bild über die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer; der Prüfungsauftrag wird vom gesamten Aufsichtsrat erteilt, der auch die Prüfungsschwerpunkte festlegt und sich mit der Honorarvereinbarung befasst.
Ziffer 5.3.3 Die Bildung eines Nominierungsausschusses ist aufgrund der geringen Zahl der Aufsichtsratsmitglieder sowie der heterogenen Zusammensetzung des Aufsichtsrates entbehrlich.
Ziffer 5.4.2 Dem Aufsichtsrat der sino Aktiengesellschaft gehören Personen an, die zu einem Vorstandsmitglied in verwandtschaftlicher Beziehung stehen und/oder Kunden der Gesellschaft sind und/ oder der Gesellschaft beratend zur Seite stehen. Alle Aufsichtsratsmitglieder sind verpflichtet, Fälle von Interessenkonflikten unverzüglich offenzulegen. Bei etwaigen Interessenkonflikten werden Vorstand und Aufsichtsrat geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Interessenkonflikt zu Gunsten der Gesellschaft aufzulösen. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass hierdurch eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstandes durch den Aufsichtsrat sichergestellt wird.
Ziffer 5.4.3 Aus Praktikabilitätsgründen sollen Wahlen zum Aufsichtsrat nicht nur als Einzelwahl durchgeführt werden. Da der Vorsitzende des Aufsichtsrates in erster Linie die Arbeit des Aufsichtsrates koordinieren soll, muss dieser vor allem das Vertrauen und die Akzeptanz der übrigen Aufsichtsratsmitglieder genießen. Es erscheint daher entbehrlich, den Aktionären Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz bekannt zu geben.
Ziffer 5.4.6 Eine erfolgsorientierte Vergütung neben der festen Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist derzeit nicht vorgesehen. Vergütungen oder gewährte Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen von Aufsichtsratsmitgliedern (Beratungs- oder Vermittlungsleistungen) erfolgen, wenn sie überhaupt anfallen, zu marktüblichen Konditionen und werden im Rahmen des Rechnungswesens abgerechnet und aufgezeichnet. Eine individualisierte Angabe im Corporate Governance Bericht erscheint vor diesem Hintergrund entbehrlich.
Ziffer 7.1.2 Die Gesellschaft veröffentlicht den Geschäftsbericht binnen 90 Tagen und die Zwischenberichte binnen 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums. Diese Fristen können im Einzelfall geringfügig überschritten werden. Die zu veröffentlichenden Zahlen der Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte werden dem Aufsichtsrat regelmäßig im Vorfeld durch den Vorstand vorgelegt und erörtert.
eine Briefwahl nicht vor. Beide Methoden einer mittelbaren Mitwirkung an der Abstimmung sind im Wesentlichen gleichwertig; deutliche Vorteile der Briefwahl sind nicht erkennbar. Die Einführung der Briefwahl führte zu weiterem Aufwand bei der Formularerstellung und der Abstimmungsauswertung.
Ziffer 2.3.4 Die Verfolgung der Hauptversammlung mittels Internet ist aufgrund der Aktionärsstruktur der Gesellschaft entbehrlich. Interessierte Aktionäre nehmen regelmäßig in persona an der Hauptversammlung teil. Die Gesellschaft ist nicht von einer Größenordnung, die es angebracht erscheinen lässt, die Hauptversammlung über das Internet öffentlich zu machen. Die damit verbundenen Kosten stehen in keinem Verhältnis zu dem erstrebten Nutzen.
Ziffer 3.8 Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Verträge über D&O Versicherungen sehen für den Aufsichtsrat keinen Selbstbehalt vor, da die Vereinbarung eines Selbstbehaltes nicht zu einer wesentlichen Reduzierung der Versicherungsprämien führt. Vorstand und Aufsichtsrat handeln ferner bereits aufgrund der ihnen nach Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten verantwortungsvoll und im besten Interesse der Gesellschaft. Sie halten einen Selbstbehalt nicht für geeignet, das Verantwortungsbewusstsein und die Motivation der Mitglieder des Aufsichtsrats der sino Aktiengesellschaft zu erhöhen.
Ziffer 4.2.1 Der Vorstand der Gesellschaft hat keinen Vorsitzenden oder Sprecher. Der Vorstand der sino Aktiengesellschaft besteht aus zwei gleichberechtigten Mitgliedern. Die Ernennung eines Vorsitzenden oder Sprechers ist derzeit nicht vorgesehen. Die Gesellschaft verfügt über eine Geschäftsordnung für den Vorstand.
Ziffer 4.2.3 Die Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands werden auf der Internetseite der Gesellschaft und im Geschäftsbericht erläutert. Ein Aktienoptionsplan oder eine vergleichbare Gestaltung für Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter bestehen nicht. Eine weitergehende Differenzierung der Vergütung des Vorstandes der Gesellschaft besteht nicht. Eine dementsprechende, aufwendige Vertragsgestaltung sowie der damit verbundene administrative Aufwand erscheinen derzeit nicht verhältnismäßig.
Ziffer 4.2.5 Die Vergütung des Vorstandes wird – wie soeben bereits dargetan - auf der Internetseite der Gesellschaft und im Geschäftsbericht erläutert. Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind bei der Gesellschaft ebenso wenig vorgesehen wie Zusagen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied. Daher erscheint die Anfertigung eines weiteren Vergütungsberichtes entbehrlich.
Ziffer 5.1.2 Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass das Alter eines Organmitglieds für dessen Qualifikation nicht entscheidend ist. Deshalb hat sie keine Altersgrenzen für Vorstandsmitglieder festgelegt.
Ziffer 5.3.1 Der Aufsichtsrat der sino Aktiengesellschaft verfügt nur über drei Mitglieder. Deshalb bildet der Aufsichtsrat der sino Aktiengesellschaft keine Ausschüsse.
Ziffer 5.3.2 Insbesondere die Bildung eines separaten Prüfungsausschusses (Audit Committee) ist nach Ansicht der Gesellschaft aufgrund des überschaubaren Umfangs der Rechnungslegung und des Risikomanagements sowie des Umstandes, dass der Aufsichtsrat der sino Aktiengesellschaft nur über drei Mitglieder verfügt, entbehrlich. Alle Düsseldorf, den 6. Dezember 2011 Vorstand Aufsichtsrat«
Düsseldorf, den 4. Januar 2012
Vorstand sino AG Vorstand sino AG
21.3.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 |
|
|---|---|
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 18.3.2011 |
| Kurs/Preis: | 5,89 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 1500 |
| Gesamtvolumen: 8835 | |
| Ort: | Xetra |
22.3.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | ||
|---|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | ||
| Geschäftsart: | Kauf | |
| Datum: | 18.3.2011 | |
| Kurs/Preis: | 6,02 | |
| Währung: | EUR | |
| Stückzahl: | 4626 | |
| Gesamtvolumen: 27848,52 | ||
| Ort: | außerbörslich | |
20.5.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 20.5.2011 Kurs/Preis: 5,98 Währung: EUR Stückzahl: 10000 Gesamtvolumen: 59800 Ort: außerbörslich
21.6.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 21.6.2011 |
| Kurs/Preis: | 5,40 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 2000 |
| Gesamtvolumen: 10800 | |
| Ort: | Xetra |
10.12.10 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 7.12.2010 Kurs/Preis: 5,78 Währung: EUR Stückzahl: 2611 Gesamtvolumen: 15091,58 Ort: außerbörslich
10.12.10 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | ||
|---|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | ||
| Geschäftsart: | Kauf | |
| Datum: | 7.12.2010 | |
| Kurs/Preis: | 5,78 | |
| Währung: | EUR | |
| Stückzahl: | 2611 | |
| Gesamtvolumen: 15091,58 | ||
| Ort: | außerbörslich |
18.1.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 17.1.2011 Kurs/Preis: 6,03 Währung: EUR Stückzahl: 3500 Gesamtvolumen: 21105 Ort: außerbörslich
18.1.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen Name: Hillen Vorname: Ingo Firma: sino AG Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 17.1.2011 Kurs/Preis: 6,03 Währung: EUR Stückzahl: 3500 Gesamtvolumen: 21105 Ort: außerbörslich
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 5.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,60 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 3000 |
| Gesamtvolumen: 13800 | |
| Ort: | Xetra |
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG 10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | ||
|---|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | ||
| Geschäftsart: | Kauf | |
| Datum: | 5.8.2011 | |
| Kurs/Preis: | 4,90 | |
| Währung: | EUR | |
| Stückzahl: | 2500 | |
| Gesamtvolumen: 12250 | ||
| Ort: | außerbörslich | |
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 6.8.2011 Kurs/Preis: 4,75 Währung: EUR Stückzahl: 1690 Gesamtvolumen: 8027,50 Ort: Xetra
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 9.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,44 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 1790 |
| Gesamtvolumen: 7947,60 | |
| Ort: | Xetra |
21.7.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 |
||
|---|---|---|
| Geschäftsart: | Kauf | |
| Datum: | 21.7.2011 | |
| Kurs/Preis: | 5,41 | |
| Währung: | EUR | |
| Stückzahl: | 5709 | |
| Gesamtvolumen: 30885,69 | ||
| Ort: | außerbörslich |
21.7.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Hillen |
|---|
| Ingo |
| sino AG |
| Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | ||
|---|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | ||
| Geschäftsart: | Kauf | |
| Datum: | 21.7.2011 | |
| Kurs/Preis: | 5,41 | |
| Währung: | EUR | |
| Stückzahl: | 5709 | |
| Gesamtvolumen: 30885,69 | ||
| Ort: | außerbörslich |
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 5.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,50 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 2500 |
| Gesamtvolumen: 11250 | |
| Ort: | Xetra |
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen Name: Hillen Vorname: Ingo Firma: sino AG
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ | |
|---|---|---|
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 5.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,75 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 2500 |
| Gesamtvolumen: 11875 | |
| Ort: | Xetra |
12.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 11.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,80 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 757 |
| Gesamtvolumen: 3633,60 | |
| Ort: | Tradegate |
12.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 11.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,71 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 2000 |
| Gesamtvolumen: 9420 | |
| Ort: | Xetra |
Angaben gem. Ziffer 6.6 des Corporate Governance Kodex:
Die Mitglieder des Vorstands, Ingo Hillen und Matthias Hocke, halten mittelbar bzw. unmittelbar jeweils mehr als 1 % der Aktien. Auf Herrn Hillen entfallen 6,52 %, auf Herrn Hocke 5,52 % (Stand 4.1.2012) der ausgegebenen Aktien der Gesellschaft.
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
| Angaben zur Person mit Führungsaufgaben | |
|---|---|
| -- | ----------------------------------------- |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
|---|---|
| ----------- | -------------------------- |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 |
|||
|---|---|---|---|
| Geschäftsart: | Kauf | ||
| Datum: | 5.8.2011 | ||
| Kurs/Preis: | 4,80 | ||
| Währung: | EUR | ||
| Stückzahl: | 2500 | ||
| Gesamtvolumen: 12000 | |||
| Ort: | Xetra |
10.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Firma: Gladstone Capital GmbH Person mit Führungsaufgabe, welche die Mitteilungspflicht der juristischen Person auslöst
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ | |
|---|---|---|
| ----------- | -------------------------- | -- |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | ||||
|---|---|---|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | ||||
| Geschäftsart: | Kauf | |||
| Datum: | 5.8.2011 | |||
| Kurs/Preis: | 4,90 | |||
| Währung: | EUR | |||
| Stückzahl: | 2500 | |||
| Gesamtvolumen: 12250 | ||||
| Ort: | außerbörslich |
12.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
| Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG | |
|---|---|
| ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 | |
| Geschäftsart: | Kauf |
| Datum: | 11.8.2011 |
| Kurs/Preis: | 4,75 |
| Währung: | EUR |
| Stückzahl: | 369 |
| Gesamtvolumen: 1752,75 | |
| Ort: | Xetra |
12.8.11 Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Angaben zum Mitteilungspflichtigen
| Name: | Hillen |
|---|---|
| Vorname: | Ingo |
| Firma: | sino AG |
| Funktion: | Geschäftsführendes Organ |
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: sino AG ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0005765507 Geschäftsart: Kauf Datum: 11.8.2011 Kurs/Preis: 4,82 Währung: EUR Stückzahl: 2072 Gesamtvolumen: 9987,04 Ort: Frankfurt
47
Insgesamt freundlicher als erwartet: das zweite Quartal
Der Beginn des Jahres 2011 ist erneut geprägt von äußerst umsatzschwachen Perioden. Dennoch sind die Tradezahlen am Ende besser als erwartet.
| AKTIVA | EUR | Stand 30.09.2011 EUR |
Stand 30.09.2010 EUR |
|
|---|---|---|---|---|
| 1. | Barreserve | |||
| Kassenbestand | 5.347,27 | 5.841,71 | ||
| 2. | Forderungen an Kreditinstitute | |||
| a) täglich fällig | 1.282.638,42 | 813.137,94 | ||
| b) andere Forderungen | 3.727.440,79 5.010.079,21 | 2.410.882,77 | ||
| 3. | Forderungen an Kunden | 181.248,01 | 246.473,97 | |
| darunter an Finanzdienstleistungsinstitute: 169.754,37 EUR (235.343,00 EUR) |
||||
| 4. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,00 | 553.405,01 | |
| 5. | Beteiligungen | 525.001,70 | 0,00 | |
| 6. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 1.255.582,57 | |
| 7. | Immaterielle Anlagewerte entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
53.875,00 | 116.547,00 | |
| 8. | Sachanlagen | 447.824,01 | 512.775,61 | |
| 9. | Sonstige Vermögensgegenstände | 228.119,09 | 629.090,83 | |
| 10. | Rechnungsabgrenzungsposten | 113.418,35 | 104.527,44 | |
6.564.912,64 6.648.264,85
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|---|---|
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
| andere Verbindlichkeiten | |
| 4. | Rückstellungen |
| 5. | Eigenkapital |
| c) Gewinnrücklagen | |
| PASSIVA | EUR | Stand 30.09.2011 EUR |
Stand 30.09.2010 EUR |
|
|---|---|---|---|---|
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| täglich fällig | 46,96 | 0,00 | ||
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||
| andere Verbindlichkeiten | ||||
| täglich fällig | 109.619,46 | 122.738,42 | ||
| 3. | Sonstige Verbindlichkeiten | 261.247,14 | 771.911,24 | |
| 4. | Rückstellungen | |||
| a) Steuerrückstellungen | 339.400,75 | 76.403,00 | ||
| b) andere Rückstellungen | 812.826,58 1.152.227,33 | 1.282.518,84 | ||
| 5. | Eigenkapital | |||
| a) gezeichnetes Kapital | 2.337.500,00 | 2.337.500,00 | ||
| b) Kapitalrücklage | 34.375,00 | 34.375,00 | ||
| c) Gewinnrücklagen | ||||
| ca) gesetzliche Rücklage | 199.375,00 | 199.375,00 | ||
| cb) andere Gewinnrücklagen | 2.897,99 | 202.272,99 | 2.897,99 | |
| d) Bilanzgewinn | 2.467.623,76 | 1.820.545,36 | ||
| 6.564.912,64 | 6.648.264,85 |
Eventualverbindlichkeiten
a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährungsleistungsverträgen EUR 0,00 (EUR 75.000,00)
b) Haftung aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten EUR 377.565,71 (EUR 118.259,81)
Bilanz zum 30. September 2011
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.10.2010–30.9.2011
| 9. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu |
|---|---|
| 10. | Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der |
| 11. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen |
| 16. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – davon aus latenten Steuern 15.400,00 EUR (0,00 EUR) |
| EUR | 01.10.2010 – 30.09.2011 EUR |
01.10.2009 – 30.09.2010 EUR |
||
|---|---|---|---|---|
| 9. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft |
1.853,82 | 2.583,11 | |
| 10. | Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft |
743,43 | 1.669,93 | |
| 11. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere |
242.965,70 | 28.022,44 | |
| 12. | Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.350.496,04 | 772.338,63 | |
| 13. | Außerordentliche Erträge | 49.385,53 | 0,00 | |
| 14. | Außerordentliche Aufwendungen | 34.014,24 | 0,00 | |
| 15. | Außerordentliches Ergebnis | 15.371,29 | 0,00 | |
| 16. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – davon aus latenten Steuern 15.400,00 EUR (0,00 EUR) |
476.683,23 | 229.028,52 | |
| 17. | Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 8. ausgewiesen | 8.355,70 | 2.089,60 | |
| 18. | Jahresüberschuss | 880.828,40 | 541.220,51 | |
| 19. | Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.586.795,36 | 1.279.324,85 | |
| 20. | Bilanzgewinn | 2.467.623,76 | 1.820.545,36 |
| EUR | 01.10.2010 – 30.09.2011 EUR |
01.10.2009 – 30.09.2010 EUR |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Zinserträge aus | |||
| Kredit- und Geldmarktgeschäften | 30.641,88 | 21.080,18 | ||
| 2. | Zinsaufwendungen | 5.604,02 | 24.828,02 | |
| 25.037,86 | –3.747,84 | |||
| 3. | Laufende Erträge aus | |||
| a) Beteiligungen | 336.960,00 | 0,00 | ||
| b) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 298.080,00 | ||
| 4. | Provisionserträge | 9.037.122,27 | 8.241.580,65 | |
| 5. | Sonstige betriebliche Erträge | 320.364,19 | 409.170,31 | |
| 6. | Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||
| a) Personalaufwand | ||||
| aa) Löhne und Gehälter | 1.955.226,27 | 1.619.384,23 | ||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung – darunter für Altersversorgung: 14.509,29 EUR (i. V. 14.563,04 EUR) |
213.670,03 2.168.896,30 | 199.622,38 | ||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 5.665.213,00 | 5.894.406,91 | ||
| 7.834.109,30 | 7.713.413,52 | |||
| 7. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen |
232.358,56 | 269.193,22 | |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 58.444,33 | 161.202,13 | |
| 1.594.572,13 | 805.022,09 |
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011
| 01.10.2010 – 30.09.2011 EUR |
01.10.2009 – 30.09.2010 EUR |
||
|---|---|---|---|
| Periodenergebnis vor Ertragsteuern und außerordentlichen Posten | 1.342.140,34 | 770.249,03 | |
| +/– | Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen auf Forderungen, Sachanlagen, immaterielle Anlagewerte und Finanzanlagen |
476.308,12 | 298.128,84 |
| +/– | Zunahme/Abnahme der anderen Rückstellungen | –476.192,26 | –324.717,19 |
| –/+ | Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Finanz- und Sachanlagen | –14.858,34 | –3.412,53 |
| = | Zwischensumme | 1.327.397,86 | 740.248,15 |
| –/+ | Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden | 65.225,96 | 307.314,51 |
| –/+ | Zunahme/Abnahme der anderen Forderungen/Verbindlichkeiten an Kreditinstitute aus laufender Geschäftstätigkeit |
–1.370.130,75 | 575.478,63 |
| –/+ | Zunahme/Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände | 194.706,31 | 85.144,85 |
| –/+ | Zunahme/Abnahme anderer Aktiva | –8.890,91 | 832,33 |
| +/– | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | –13.118,96 | 11.733,62 |
| +/– | Zunahme/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten | –510.664,10 | –243.833,29 |
| – | Ertragsteuerzahlungen | –22.820,05 | –337.426,41 |
| = | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | –338.294,64 * 1.139.492,39 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Aktien und nicht festverzinslichen |
|---|---|
| 01.10.2010 – 30.09.2011 EUR |
01.10.2009 – 30.09.2010 EUR |
||
|---|---|---|---|
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren |
588.952,60 | 0,00 |
| – | Auszahlungen für Investitionen in Anteile an verbundenen Unternehmen | –200.000,00 | 0,00 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens | 56.375,41 | 156.012,50 |
| – | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | –133.133,91 | –235.058,90 |
| – | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | –12.648,87 | –53.503,92 |
| + | Einzahlungen aus der Verschmelzung von verbundenen Unternehmen | 741.505,45 | 0,00 |
| = | Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 1.041.050,68 * –132.550,32 | |
| – | Auszahlungen an Unternehmenseigner | –233.750,00 –1.870.000,00 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | –233.750,00 –1.870.000,00 | ||
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 469.006,04 | –863.057,93 | |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 818.979,65 | 1.682.037,58 |
| = | Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 1.287.985,69 | 818.979,65 |
* Zur Erläuterung der Entwicklung der Cashflows wird auf Abschnitt C. III »Finanzlage« im Lagebericht verwiesen
54
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2010/2011
| gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinnrücklage gesetzliche Rücklagen |
Gewinnrücklage andere Rücklagen |
Bilanzgewinn erwirtschaftetes Eigenkapital |
Eigenkapital | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Stand am 01.10.2010 | 2.337.500,00 | 34.375,00 | 199.375,00 | 2.897,99 | 1.820.545,36 | 2.022.818,35 | 4.394.693,35 |
| Ausschüttung für Vorjahre | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | –233.750,00 | –233.750,00 | –233.750,00 |
| Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 880.828,40 | 880.828,40 | 880.828,40 |
| Stand am 30.09.2011 | 2.337.500,00 | 34.375,00 | 199.375,00 | 2.897,99 | 2.467.623,76 | 2.669.896,75 | 5.041.771,75 |
| Stand am 01.10.2009 | 2.337.500,00 | 34.375,00 | 199.375,00 | 2.897,99 | 3.149.324,85 | 3.351.597,84 | 5.723.472,84 |
| Ausschüttung für Vorjahre | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | –1.870.000,00 | –1.870.000,00 | –1.870.000,00 |
| Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 541.220,51 | 541.220,51 | 541.220,51 |
| Stand am 30.09.2010 | 2.337.500,00 | 34.375,00 | 199.375,00 | 2.897,99 | 1.820.545,36 | 2.022.818,35 | 4.394.693,35 |
Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Dauernden Wertminderungen wird durch Abschreibungen Rechnung getragen.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wertminderungen aufgrund außergewöhnlicher technischer bzw. betriebsbedingter Abnutzung werden durch Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen berücksichtigt. Ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 150,00 EUR werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von mehr als 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR sind analog der steuerlichen Vorschriften Sammelposten gebildet worden, die über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben und danach als abgegangen behandelt werden.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben, das bis zum Jahr 2017 in gleichen Jahresraten ausgezahlt wird, ist aufgrund der Unverzinslichkeit des Anspruchs mit dem Barwert angesetzt. Die Barwertermittlung erfolgte mit einem Zinssatz von vier Prozent.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.
Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Sie berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet worden und auf den Abschlussstichtag abgezinst worden, sofern die Restlaufzeit länger als ein Jahr beträgt. Die Abzinsung erfolgte mit den von der Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs des Entstehungstages berücksichtigt.
Auf ausländische Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs oder zum Entstehungszeitpunkt niedrigeren bzw. höheren Kurs bewertet.
Latente Steuern wurden für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren im Rahmen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ermittelt. Die Ermittlung
Allgemeine Angaben
Gegenstand der sino Aktiengesellschaft, Düsseldorf (sino AG), ist die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) sowie die Anlageberatung. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren ihrer Kunden zu verschaffen. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die Verwaltung, der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen aller Art an Kapital- und Personengesellschaften.
Die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erbringung der Anlagevermittlung und der Abschlussvermittlung wurde der Gesellschaft am 2.9.1999 erteilt. Gemäß § 64i KWG gilt die Erlaubnis für die Anlageberatung seit dem 1.11.2007 als erteilt. Auf die ebenfalls erteilte Erlaubnis für das Eigengeschäft wurde mittlerweile verzichtet.
Die Aktien der sino AG sind zum Handel im regulierten Markt in Düsseldorf zugelassen und werden an verschiedenen Börsen gehandelt.
Der vorliegende Jahresabschluss der sino AG ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden insbesondere die Regelungen des Aktiengesetzes, des Kreditwesengesetzes sowie die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) beachtet. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach dieser Verordnung gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.
Der Jahresabschluss wurde erstmalig unter der Berücksichtigung aller durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB und der RechKredV aufgestellt. Vorjahreszahlen wurden gem. Art 67 (8) S.2 EGHGB nicht angepasst.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Vermögensgegenstände und Schulden werden nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der besonderen Regelungen für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (§§ 340e ff. HGB) bewertet. Die Bilanzierungsund Bewertungsmethoden für die in der Bilanz der sino AG ausgewiesenen Vermögens- und Schuldposten wurden, sofern erforderlich, gemäß den Vorschriften des BilMoG angepasst.
Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Wertminderungen wird durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für die Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird entsprechend zugeschrieben.
Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011
Einzelangaben zur Bilanz
Aktiva
Von den anderen Forderungen an Kreditinstitute (3.727 TEUR) sind innerhalb der nächsten drei Monate 2.227 TEUR und 1.500 TEUR innerhalb von einem Jahr fällig.
Insgesamt sind 1.925 TEUR zu Gunsten der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, verpfändet. Die Verpfändung dient der Sicherung aller bestehenden, künftigen und bedingten Ansprüche aus dem Kooperationsvertrag mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG sowie der Absicherung der von dieser zur Verfügung gestellten Direkt-Handelsvollmachten.
Die Forderungen an Kunden in Höhe von 181 TEUR sind in Höhe von 33 TEUR innerhalb der nächsten
drei Monate fällig. Der Restbetrag in Höhe von 148 TEUR hat eine unbestimmte Laufzeit. Die unter den Forderungen an Kunden ausgewiesenen Forderungen an ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsinstitut in Höhe von umgerechnet 169 TEUR lauten ursprünglich auf US-Dollar.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind postenbezogen gesondert vermerkt. Die ausgewiesene Betriebs- und Geschäftsausstattung wird selbst genutzt.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere in Höhe von 553 TEUR wurden ebenso wie die dazu gehörenden Lebensarbeitszeitkonten im abgelaufenen Geschäftsjahr verkauft bzw. aufgelöst.
der latenten Steuern erfolgte auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von 31,23 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die Differenzen wurden durch die unterjährliche Veräußerung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren im Geschäftsjahr abgebaut.
Besondere Sachverhalte
Die sino institutional GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der sino AG, wurde zum Stichtag 30. Juni 2011 auf die sino AG verschmolzen. Sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und sonstige Rechte und Pflichten sind auf die sino AG übergegangen.
Die im Vorjahr als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Beteiligungen an der tick Trading Software AG und der Trade Haven GmbH in Höhe von insgesamt 525 TEUR wurden im Geschäftsjahr 2010/2011 in den Posten Beteiligungen umgegliedert. Die Voraussetzungen für den Ausweis der Anteile als verbundene Unternehmen liegen nicht mehr vor, da diese nicht mehr in den Konzernabschluss der sino AG aufzunehmen sind. Die sino AG ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nicht mehr verpflichtet.
Die Angaben des Eigenkapitals und Jahresüberschusses der Beteiligungen sind dem letzten festgestellten Jahresabschluss zum 30.9.2010 entnommen.
Die Beteiligung an der tick Trading Software AG ist börsenfähig, aber nicht börsennotiert. Die Beteiligung an der Trade Haven GmbH ist nicht börsenfähig.
Für wesentliche Posten stellen sich die angepassten Vorjahreszahlen wie folgt dar:
| 30.09.2010 TEUR |
|
|---|---|
| Aktiva | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen (nunmehr Beteiligungen) | 525 |
| Forderungen an Kreditinstitute (täglich fällig) | 1.171 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 1.105 |
| Passiva | |
| Andere Rückstellungen | 1.290 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 5.965 |
| Ergebnis der normalen Geschäftsführung | 718 |
| Jahresüberschuss | 487 |
Die Beteiligungen stellt sich wie folgt dar:
Name und Sitz
| Name und Sitz | Höhe des Anteils am Kapital (in%) |
Eigenkapital (in TEUR) |
Jahresüber schuss/ (in TEUR) |
|---|---|---|---|
| tick Trading Software AG, Düsseldorf (30.09.2010) |
43,20 | 1.928 | 788 |
| Trade Haven GmbH, Düsseldorf (30.09.2010) |
46,25 | –82 | 120 |
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Beteiligung tick Trading Software AG von 69 TEUR enthalten.
Die im Vorjahr als übrige Verbindlichkeiten ausgewiesene Verpflichtung aus einem von der EDW erhobenen Sonderbeitrag in Höhe von 542 TEUR wurde bis zum Bilanzstichtag vollständig beglichen. Die gegen die Beitragserhebung seitens der Gesellschaft erhobene Klage wurde jedoch aufrechterhalten.
Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb von drei Monaten fällig.
Rückstellungen
Die anderen Rückstellungen bestehen insbesondere für Verpflichtungen im Zusammenhang mit Settlementrisiken (214 TEUR) und lfd. Tantiemeverpflichtungen für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Vorstände (176 TEUR). Weiterhin wurden Rückstellungen für noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub, Jahresabschluss- und Beratungskosten und für ausstehende Rechnungen gebildet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
| 30.09.2011 TEUR |
30.09.2010 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuerüberzahlungen und Körperschaftsteuerguthaben |
148 | 371 |
| Mietkautionen | 47 | 43 |
| Darlehen und Vorschüsse an Mitarbeiter | 15 | 20 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen (nunmehr Beteiligungen) | 0 | 179 |
| Übrige | 18 | 16 |
| 228 | 629 |
Passiva
Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind täglich fällig.
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 30.09.2011 | 30.09.2010 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 154 | 122 |
| Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt sowie aus Lohn- und Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen |
63 | 61 |
| Aufsichtsratsvergütungen | 42 | 47 |
| Übrige | 2 | 542 |
| 261 | 772 |
Die im Vorjahr in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen das damals verbundene Unternehmen Trade Haven GmbH wurden bis zum Bilanzstichtag vollständig beglichen. Die gegenüber der Trade Haven GmbH
ausgesprochene Rangrücktrittserklärung aus dem Vorjahr ist abgelaufen und wurde nicht erneuert. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 136 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge (31 TEUR) im Wesentlichen aus nachträglich abziehbaren Vorsteuerbeträgen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (43 TEUR), Erträge aus Anlageverkäufen (25 TEUR) sowie Erlöse aus Sachbezügen (64 TEUR) und Softwareüberlassung und -vertrieb enthalten.
Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 4.368,23 EUR (Vorjahr: 22.404,62 EUR).
Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Mieten, Kosten für Software- und Hardwarepflege, Börsen- und Kursinformationsgebühren, Kosten für Online- bzw. Telekommunikationsentgelte sowie um Beiträge, Werbekosten, Kfz-Kosten und Kosten für die Rechtsberatung der Gesellschaft. Periodenfremde Aufwendungen sind in dieser Position in Höhe von 34 TEUR enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Mehraufwendungen aus Abschluss- und Prüfungstätigkeiten sowie Veröffentlichungskosten (7 TEUR); die restlichen Beträge resultieren aus unvorhersehbaren Mehraufwendungen für das Vorjahr, welche sich aus Kleindifferenzen im Vergleich zu den gebildeten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen ergeben haben.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen überwiegend sonstige Kostenerstattungen von 51 TEUR und Verluste aus Anlagenabgänge (Buchverluste) von 2 TEUR.
Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 5.754,50 EUR. Im Vorjahr wurden die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 17.617,62 EUR unter den anderen
Verwaltungsaufwendungen erfasst, zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresangaben angepasst.
Die im Vorjahr unter dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimme Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft erfassten Abschreibungen auf Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 28 TEUR wurden zu Verbesserung der Vergleichbarkeit unter dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere umgegliedert. In diesem Posten wurden ebenfalls die aus der Veräußerung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren angefallenen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2010/2011 erfasst.
Die außerordentliche Erträge resultieren überwiegend aus der notwendigen Anpassung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren an die durch das BilMoG geänderten Bilanzierungsvorschriften für Deckungsvermögen im Rahmen von Altersversorgungsverpflichtungen. Das Deckungsvermögen (Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere) sowie die Altersversorgungsverpflichtung (Lebensarbeitszeitkonten) wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr verkauft bzw. aufgelöst.
Die außerordentlichen Aufwendungen sind auf die Passivierung von latenten Steuern von 15 TEUR sowie auf einen Verschmelzungsverlust von 19 TEUR zurückzuführen. Die latenten Steuern resultieren aus den unter den außerordentlichen Erträgen erläuterten BilMoG-Anpassungen und wurden entsprechend erfolgswirksam erfasst. Im Rahmen der Verschmelzung der sino institutional GmbH
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag 2.337.500,00 EUR. Die sino AG hat 2.337.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von je 1,00 EUR ausgegeben.
Die Kapitalrücklage beträgt zum Abschlussstichtag unverändert 34.375,00 EUR. Die gesetzliche Rücklage beträgt 199.375,00 EUR. Weitere Einstellungen in die gesetzliche Rücklage waren nicht erforderlich, da die gesetzlich geforderte Gesamthöhe von 10 % des maßgeblichen Kapitals bereits durch Einstellungen in den Vorjahren erreicht wurde. Satzungsgemäß sind keine weiteren Rücklagen erforderlich. Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 2.897,99 EUR bestehen ebenfalls unverändert zum Vorjahr.
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 1.820.545,36 EUR wurden im Geschäftsjahr 233.750,00 EUR an die Aktionäre ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag in Höhe von 1.586.795,36 EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Erhöhung der Zinserträge resultiert aus den vermehrten Festgeldzinsen und dem angestiegenen Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr. Die Vereinbarungen für Festgelder wurden auf eine längere Anlagezeit umgestellt und damit konnten zusätzlich erhöhte Zinserträge erreicht werden.
Die laufenden Erträge aus Beteiligungen betreffen die Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2009/2010 der tick Trading Software AG in Höhe des Anteils der sino AG am Kapital der Gesellschaft. Im Vorjahr wurde die Ausschüttung der Gesellschaft als laufender Ertrag aus Anteilen an verbundenen Unternehmen erfasst.
Die ausgewiesenen Provisionserträge setzen sich aus Retrozessionen (10.469 TEUR) gemindert um Kommissionserstattungen (1.432 TEUR) zusammen. Die Provisionserträge werden im Inland erzielt.
Eigenkapital
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
| (in TEUR) | Grund kapital |
Kapital rücklage |
gesetzliche Rücklage |
andere Gewinn rücklagen |
Bilanz gewinn |
Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.10.2010 | 2.338 | 34 | 199 | 3 | 1.821 | 4.395 |
| Ausschüttung | –234 | –234 | ||||
| Jahresüberschuss 2010/2011 | 881 | 881 | ||||
| Stand 30.09.2011 | 2.338 | 34 | 199 | 3 | 2.468 | 5.042 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betreffen im Wesentlichen Dienstleistungsvereinbarungen mit der tick Trading Software AG und den mit der Düsseldorfer Börse abgeschlossenen Mietvertrag über die Büro-, Archiv- und Lagerräume sowie Garagenstellplätze. Die per 31. Mai 2011 abgelaufene erste Mietperiode wurde vertragsgemäß um weitere fünf Jahre verlängert. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Rahmen von Büroausstattungs- sowie zwei PKW-Leasingverträgen.
Aus bereits zur Grundlage der Sonderbeitragserhebung gemachten Kreditaufnahmen der EDW können voraussichtlich in den nächsten weiteren drei Geschäftsjahren Belastungen von insgesamt ca. 1.350 TEUR (450 TEUR pro Jahr) resultieren. Des Weiteren verweisen wir auf die Ausführungen zum EDW im Lagebericht (Abschnitt E. III Nr. 3 »EDW-Beiträge«).
auf die sino AG ist ein Verschmelzungsverlust entstanden. Der ausgewiesene Verschmelzungsverlust wurde durch eine zeitlich vor der Verschmelzung vorgenommene Abschreibung der Anteile an der sino institutional GmbH in Höhe von 231 TEUR gemindert. Die Abschreibung wurde ebenfalls erfolgswirksam unter den Posten »Abschreibung und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere« erfasst.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten vollständig das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 65 TEUR und in den anderen Verwaltungsaufwendungen 1.071 TEUR enthalten, die auf Leistungsbeziehungen mit dem Beteiligungsunternehmen tick Trading Software AG zurückzuführen sind.
Aus Leistungsbeziehungen mit dem Beteiligungsunternehmen Trade Haven GmbH sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen 2 TEUR und in den anderen Verwaltungsaufwendungen 891 TEUR enthalten. Aus der im abgelaufenen Geschäftsjahr in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Darlehensforderung an die Trade Haven GmbH sind bis zur Ablösung derselben Zinserträge in Höhe von 7 TEUR entstanden.
Eventualverbindlichkeiten
Die gegenüber der Trade Haven GmbH im Vorjahr noch bestehende Liquiditätszusage in Höhe von 75 TEUR (harte Patronatserklärung) mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2011 wurde nicht erneuert.
Im Zusammenhang mit den von Kunden der sino AG durchgeführten Geschäften sind zwei Konten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet. Ein Tagesgeldkonto über 175 TEUR dient der Absicherung eines von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG an den Kunden herausgelegten Kontokorrentkredits. Der Kredit valutierte per 30. September 2011 mit 93 TEUR; davon kann die sino AG mit maximal 70 % in Anspruch genommen werden (zum 30. September 2011 65 TEUR).
Ein weiteres Tagesgeldkonto über 250 TEUR dient ebenfalls der Absicherung eines von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG an den Kunden herausgelegten Kontokorrentkredits. Der Kredit valutierte per 30. September 2011 mit 459 TEUR; davon kann die sino AG mit 100 % aber maximal bis zu 250 TEUR in Anspruch genommen werden (zum 30. September 2011 250 TEUR).
Für eine weitere Summe von 75 TEUR hat die sino AG zur Absicherung eines von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG an einen Kunden herausgelegten Kontokorrentkredites die Verpflichtung zur Zahlung übernommen, hierfür wird kein zusätzliches Konto verpfändet. Der Kredit valutierte per 30. September 2011 mit 63 TEUR; davon kann die sino AG mit 100 Prozent aber maximal bis zu 75 TEUR in Anspruch genommen werden (zum 30. September 2011 63 TEUR).
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der unter der Bilanz ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Kunden als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen der sino AG nicht vor.
Insgesamt ergeben sich hiernach zum Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | TEUR |
|---|---|
| Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr | 848 |
| Verpflichtungen mit einer Laufzeit von einem Jahr bis zu fünf Jahren | 1.745 |
| Verpflichtungen mit einer Laufzeit von über fünf Jahren | 0 |
| Gesamtbetrag | 2.593 |
Genehmigtes Kapital
Laut Satzung der sino AG in der Fassung vom 9. März 2010 besteht ein genehmigtes Kapital gemäß § 202 Abs. 1 AktG. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 8. März 2015 einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.168.750,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien zu erhöhen.
Ausgegeben werden dürfen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen. Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können jedoch von einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätige Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Spitzenbeträge auszugleichen oder sofern die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen erfolgt oder sofern die Kapitalerhöhung einmalig gegen Bareinlagen erfolgt und zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital festzulegen.
Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung nach der Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital oder nach Ablauf der Befristung der Ermächtigung entsprechend zu ändern.
Zusatzangaben
Organe:
Der Vorstand besteht aus zwei Personen:
Ingo Hillen, Kaufmann (Ressorts: Finanzen und Handel) Matthias Hocke, Kaufmann (Ressorts: Technik und Marketing)
Die Vorstände Herr Ingo Hillen und Herr Matthias Hocke sind darüber hinaus seit 25. Januar 2011 Aufsichtsratsmitglieder der tick Trading Software AG, Düsseldorf.
Der Aufsichtsrat besteht aus drei Personen:
Dr. Robert Manger (Vorsitzender), Rechtsanwalt bei PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf Gerd Goetz (stellvertretender Vorsitzender seit 30. März 2011), Geschäftsführer der HSBC Transaction Services GmbH, Düsseldorf Dr. Marcus Krumbholz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Erkrath (seit 30. März 2011)
Hans Hugo Hocke (stellvertretender Vorsitzender), Kaufmann, Mönchengladbach (bis 30. März 2011)
Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Herr Gerd Goetz sowie der bis zum 30. März 2011 tätige Herr Hans Hugo Hocke sind darüber hinaus Aufsichtsratsmitglieder der tick Trading Software AG, Düsseldorf.
Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 648 TEUR (Ingo Hillen 319 TEUR, Matthias Hocke 329 TEUR). Die Vorstandsbezüge setzen sich aus laufenden Bezügen in Höhe von 472 TEUR (Ingo Hillen: 231, Matthias Hocke: 241) sowie gewinnabhängigen Bezügen in Höhe von 176 TEUR (Ingo Hillen: 88, Matthias Hocke: 88) zusammen.
Die im Vorjahr noch für die Mitglieder des Vorstands aufgrund entsprechender Einzelvereinbarungen bestehenden sogenannten Lebensarbeitszeitkonten, deren Gegenwert von der Gesellschaft in Wertpapieren angelegt worden waren und dem begünstigten Arbeitnehmer vereinbarungsgemäß später durch die Gewährung bezahlter Freistellungszeiten vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden sollten, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr einvernehmlich aufgelöst und die entsprechenden Wertpapiere veräußert. Das zum Auflösungszeitpunkt bestehende Guthaben von 581 TEUR (Ingo Hillen: 291, Matthias Hocke: 290) wurde an die Mitglieder des Vorstands ausgezahlt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden an die beiden Vorstände keine Vorschusszahlungen gewährt.
Der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamtbetrag für Bezüge des Aufsichtsrates belief sich auf 48 TEUR. Hiervon entfielen als Vergütung für
das Geschäftsjahr 2010/2011 20 TEUR auf Herrn Dr. Robert Manger, 7 TEUR auf Herrn Hans Hugo Hocke, 15 TEUR auf Herrn Gerd Goetz, sowie 6 TEUR auf den für den ausgeschiedenen Aufsichtsrat Hans Hugo Hocke neu hinzugekommenen Aufsichtsrat Herrn Dr. Marcus Krumbholz.
Honorar des Abschlussprüfers:
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB beträgt 85 TEUR und lässt sich wie folgt aufschlüsseln:
Arbeitnehmer:
Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 21 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Die zum 30.9.2011 beschäftigten 23 Mitarbeiter (ohne Vorstand) sind den folgenden Bereichen zuzuordnen:
| Verpflichtungen | TEUR |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 50 |
| andere Bestätigungsleistungen | 35 |
| 85 |
| Bereich | Mitarbeiter |
|---|---|
| Handel | 6 |
| Technik | 4 |
| Backoffice | 5 |
| Controlling | 1 |
| Buchhaltung | 3 |
| Rechtsabteilung | 1 |
| Sonstige | 3 |
| Summe | 23 |
WpHG zuzurechnen. Die HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der HSBC Bank plc, London.
Der Stimmrechtsanteil der HSBC Bank plc, London, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 25,13 % (das entspricht 587.349 Stimmrechten). Die vorgenannten Stimmrechte gehören der Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, und sind der HSBC Bank plc, London, über die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, und die HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, gemäß § 22 Absatz 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die HSBC Bank plc, London, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der HSBC Holdings plc, London.
Der Stimmrechtsanteil der HSBC Holdings plc, London, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 25,13 % (das entspricht 587.349 Stimmrechten). Die vorgenannten Stimmrechte gehören der Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, und sind der HSBC Holdings plc, London, über die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, die HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, und die HSBC Bank plc, London, gemäß § 22 Absatz 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Der Gesellschaft wurden von der LRI Invest SA, Munsbach, Luxemburg, gemäß Mitteilung vom 2.3.2007 folgende Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil des von der LRI Invest SA, Munsbach, Luxemburg, verwalteten Publikumsfonds (Sondervermögen) »Deutsche Aktien Total Return«, Munsbach, Luxemburg, an der sino AG hat am 28.2.2007 die Schwelle von 5 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 5,01 % (117.000 Stimmrechte).
Der Gesellschaft wurden von der LRI Invest SA, Munsbach, Luxemburg, gemäß Mitteilung vom 8.11.2011 folgende Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil des von der LRI Invest SA, Munsbach, Luxemburg, verwalteten Publikumsfonds (Sondervermögen) »Deutsche Aktien Total Return«, Munsbach, Luxemburg, an der sino AG hat am 28.1.2010 die Schwelle von 5 % unterschritten und beträgt zu diesem Tag 4,98 % (116.500 Stimmrechte).
Der Stimmrechtsanteil des von der LRI Invest SA, Munsbach, Luxemburg, verwalteten Publikumsfonds (Sondervermögen) »Deutsche Aktien Total Return«, Munsbach, Luxemburg, an der sino AG hat am 3.3.2010 die Schwelle von 3 % unterschritten und beträgt zu diesem Tag 2,82 % (66.000 Stimmrechte).
Der Gesellschaft wurden von Herrn Ingo Hillen, Mönchengladbach, gemäß Mitteilung vom 3.4.2007 folgende Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil von Herrn Ingo Hillen, Mönchengladbach, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwelle von 10 % unterschritten und beträgt nunmehr 6,36 %.
Der Gesellschaft wurden von Herrn Matthias Hocke, Düsseldorf, gemäß Mitteilung vom 3.4.2007 folgende Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil von Herrn Matthias Hocke, Düsseldorf, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwelle von 10 % unterschritten und beträgt nunmehr 5,96 %.
Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung:
Die Gesellschaft erstellt gem. § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB erstmalig eine Kapitalflussrechnung. Der
Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute. Im Einzelnen setzt sich der Finanzmittelfonds wie folgt zusammen:
| 30.09.2011 TEUR |
30.09.2010 TEUR |
|
|---|---|---|
| Kassenbestand | 5 | 6 |
| Forderungen an Kreditinstitute (täglich fällig) | 1.283 | 813 |
| 1.288 | 819 |
Mitteilung bestehender Beteiligungen:
Der Gesellschaft wurden während des abgelaufenen Geschäftsjahres keine neuen Meldungen gem. § 21 Abs. 1 WpHG übermittelt. Eine neue Meldung gem. § 21 Abs. 1 WpHG ist bei der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag eingegangen. Der derzeitige Stand stellt sich wie folgt dar:
Der Gesellschaft wurden von der HSBC Holdings plc, London, gemäß Mitteilung vom 3.4.2007 folgende Beteiligungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 25,13 % (das entspricht 587.349 Stimmrechten). Die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf.
Der Stimmrechtsanteil der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 25,13 % (das entspricht 587.349 Stimmrechten). Die vorgenannten Stimmrechte gehören der Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, und sind der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, gemäß § 22 Absatz 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 78,60 % der stimmberechtigten Aktien der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, werden gehalten von der HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf.
Der Stimmrechtsanteil der HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, an der sino AG hat am 2.4.2007 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten und beträgt zu diesem Tag 25,13 % (das entspricht 587.349 Stimmrechten). Die vorgenannten Stimmrechte gehören der Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, und sind der HSBC Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, über die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, gemäß § 22 Absatz 1, Satz 1, Nr. 1
Erklärung gemäß § 161 AktG
Vorstand und Aufsichtsrat haben die jährliche Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und auf der Homepage der sino Aktiengesellschaft (www.sino.de) dauerhaft zugänglich gemacht.
Ergebnisverwendungsvorschlag
| EUR | |
|---|---|
| Jahresüberschuss | 880.828,40 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.586.795,36 |
| Bilanzgewinn | 2.467.623,76 |
Der Vorstand schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:
Aus dem Bilanzgewinn zum 30.9.2011 in Höhe von 2.467.623,76 EUR werden 701.250,00 EUR an die Aktionäre ausgeschüttet. Daraus ergibt sich eine Dividende von 0,30 EUR pro Aktie. Der verbleibende Betrag in Höhe von 1.766.373,76 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Düsseldorf, den 30. Dezember 2011
Ingo Hillen Matthias Hocke
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010/2011
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | Abschreibungen | Buchwerte | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.10.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchung EUR |
Stand 30.09.2011 EUR |
Stand 01.10.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchung EUR |
Zuschrei bungen EUR |
Stand 30.09.2011 EUR |
Stand 30.09.2011 EUR |
Stand 30.09.2010 EUR |
||
| 1. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
598.398,00 | 0,00 | 598.398,00 | 0,00 | 0,00 | 44.992,99 | 0,00 | 44.992,99 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 553.405,01 |
| 2. | Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 525.001,70 | 525.001,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 525.001,70 | 0,00 |
| 3. | Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.255.582,57 | 200.000,00 | 930.580,871 | –525.001,70 | 0,00 | 0,00 | 230.580,87 | 230.580,87 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.255.582,57 |
| 4. | Immaterielle Anlagewerte – entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.795.324,09 | 13.118,12 | 52.276,52 | 0,00 1.756.165,69 | 1.678.777,09 | 75.790,12 | 52.276,52 | 0,00 | 0,00 1.702.290,69 | 53.875,00 | 116.547,00 | ||
| 5. | Sachanlagen | |||||||||||||
| – Betriebs- und Geschäfts ausstattung |
1.362.554,86 | 133.133,91 | 149.779,83 | 496,60 1.346.405,54 | 850.275,85 | 156.568,44 | 108.262,76 | 0,00 | 0,00 | 898.581,53 | 447.824,01 | 512.279,01 | ||
| – Geleistete Anzahlungen | 496,60 | 0,00 | 0,00 | –496,60 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 496,60 | |
| 5.012.356,12 | 346.252,03 | 1.731.035,22 | 0,00 3.627.572,93 | 2.574.045,93 | 462.939,43 | 436.113,14 | 0,00 | 0,00 2.600.872,22 | 1.026.700,71 | 2.438.310,19 |
1 Der Abgang der Anteile an verbundenen Unternehmen ist auf die Verschmelzung der sino institutional GmbH auf die sino AG zurückzuführen.
Ein starkes Hoch gibt im August 2011 den Ton an
Das Beste kommt zum Schluss: Einen Monat vor Geschäftsjahresende überbietet die sino AG ihren alten Tradezahlenrekord vom Oktober 2008 deutlich.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011
auch der Dow Jones erreichte im August ein neues Jahrestief. Die Nervosität der Anleger war auch an massiven Kursschwankungen innerhalb der Handelstage abzulesen. Der Wert des Euro sank auf unter 1,35 US Dollar – dagegen stieg der Goldpreis auf ein Rekordhoch von 1.374 € im September. In diesem Monat gab der DAX sogar bis auf unter 5.000 Punkte nach – der tiefste Stand seit Juli 2009. Neue Hoff-
nungen auf eine Lösung der Schuldenkrise ließen im weiterhin ausgeprägten Auf und Ab der Börsen einen leichten Aufwärtstrend entstehen. Der DAX schloss zum 30.9.2011 mit 5.502 Punkten und hat damit, trotz des sehr positiven Beginns, im Verlauf des Geschäftsjahres 12 % verloren.
B. Entwicklung der Gesellschaft
I. Geschäftsverlauf
Die sino AG ist der einzige deutsche Online-Broker, der ausschließlich Heavy Trader betreut. Diesen sehr aktiven Marktteilnehmern bietet die Gesellschaft ein besonderes Leistungspaket an. Dieses umfasst leistungsfähige und außerordentlich stabile Frontends, faire und attraktive Gebühren, kompetenten und persönlichen Service sowie Konto- und Depotführung über die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf.
Im Rahmen der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilten Erlaubnis
- erbringt die sino AG somit ausschließlich die Anlage- und Abschlussvermittlung. Die ebenfalls bestehende Erlaubnis zur Durchführung von Eigengeschäften wurde aufgrund der Änderung der Verordnung über die Beiträge an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EDW) zurückgegeben.
- Das Umfeld der Gesellschaft in den zwölf Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 war vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Auswirkungen der Finanzkrise und damit einhergehend anhaltend niedriger Börsenumsätze schwierig, dennoch konnte der Jahresüberschuss der sino AG mit 881 TEUR um 62,75 % gegenüber dem letzten Geschäftsjahr gesteigert werden. Im Geschäftsjahr stiegen die Gesamterlöse der Gesellschaft um 8,41 % von 8.972 TEUR im Vorjahreszeitraum auf 9.725 TEUR. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 1.350 TEUR nach 772 TEUR im Vorjahr.
- Das Ergebnis enthält den Sonderbeitrag an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EDW) in Höhe von 176 TEUR.
- Die sino AG schreibt auch mit dem Jahresergebnis 2010/2011 seit nunmehr dreizehn Jahren kontinuierlich schwarze Zahlen.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entwickelte sich in den letzten fünf Jahren wie folgt:
| Geschäftsjahr | 2006/2007 | 2007/2008 | 2008/2009 | 2009/2010 | 2010/2011 |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
5,0 Mio. EUR | 3,8 Mio. EUR | 3,1 Mio. EUR | 0,8 Mio. EUR | 1,4 Mio. EUR |
A. Konjunkturelle Entwicklung
I. Gesamtwirtschaft
Laut DIW wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2011 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr zulegen und liegt damit leicht über den Prognosen. Im Gegensatz zu anderen Industrieländern konnte Deutschland aufgrund der besseren wirtschaftlichen Ausgangslage trotz der Wirtschaftskrise im Euro-Raum eine positive konjunkturelle Entwicklung aufrechterhalten. Laut Jahresgutachten der deutschen Wirtschaftsweisen ist dies aber vor allem ein Aufholprozess, der die Rückgänge aufgrund der Krise 2008/2009 ausgleicht.
Schon im vierten Quartal 2010 war mit einem Wachstum von 0,5 % »der Aufschwung in allen Bereichen der Volkswirtschaft angekommen« (DIW), um dann im ersten Quartal 2011 mit 1,5 % alle Erwartungen zu übertreffen. Einen großen Anteil an diesem Zuwachs hatte aufgrund des milden Klimas das Baugewerbe. Das verarbeitende Gewerbe ist aber das Zugpferd dieser Entwicklung. Durch eine extreme Steigerung der Exporte im Frühjahr sorgte auch der Außenhandel für ein kräftiges Wachstum. Niedrige Zinsen waren die Grundlage für steigende Investitionen.
Nach einem Dämpfer im zweiten Quartal (0,1 % Wachstum), vor allem bedingt durch den zurückhaltenden Konsum der verunsicherten Verbraucher (laut BDI), legte das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal des Jahres mit 0,5 % wieder kräftig zu. Dazu leistete vor allem die Industrie einen wichtigen Beitrag aufgrund immer noch voller Auftragsbücher. Diese positive Entwicklung dürfte aber aufgrund der Wirtschaftskrise im Euro-Raum schon ab Ende 2011 ein Ende finden – die Aussichten sind unsicher und die Prognosen auch bei Ausbleiben einer ausgeprägten Krise eher gedämpft.
II. Wertpapiermärkte
Von Beginn des Geschäftsjahrs bis ins Frühjahr 2011 hinein stieg der DAX dauerhaft und sammelte einen Rekord nach dem anderen ein: Schon im Oktober erreichte er mit 6.434 Punkten ein Niveau, wie man es vor der 2008er Finanzkrise kannte, um im Dezember zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder die psychologisch wichtige 7.000er Grenze zu überschreiten. Im Februar 2011 erreichte er ein Drei-Jahres-Hoch mit über 7.400 Punkten. Doch im März warfen mehrere internationale Ereignisse die Märkte wieder auf das Niveau des Jahresanfangs zurück: Das verheerende Erdbeben in Japan, die ungewissen Auswirkungen des arabischen Frühlings und die Finanzkrise in Griechenland ließen den DAX bis auf 6.647 Punkte abstürzen, damit stand er zum ersten Mal seit Januar wieder unter 7.000 Punkten. US-Konjunkturdaten und positive Unternehmenswerte, vor allem in der Autoindustrie, führten aber zu einer Erholung und, bis auf einen Einbruch im April, stieg der DAX bis zum Ende dieses Monats auf ein neues Jahreshoch von über 7.500 Punkten. Die folgenden Wochen und Monate zeichneten sich durch ein Auf und Ab der Märkte aus, in dem sich der DAX zwischen 7.500 und 7.000 Punkten bewegte. Dies wurde vor allem durch die europäische Schuldenkrise verursacht: Themen wie ein Schuldenschnitt für Griechenland, der mögliche Austritt Griechenlands aus der EU und die diversen Hilfspakete sorgten für Unsicherheit bei den Anlegern.
Ende Juli begann dann die große Talfahrt der Märkte: Unerwartet schlechte Konjunkturdaten aus den USA, eine mögliche Herabstufung der US-Bonität und die Sorge, dass die Schuldenkrise auf Spanien und Italien übergreifen könnte, ließen die Kurse in einem Rekordtempo fallen. Innerhalb von nur drei Wochen verlor der DAX fast 25 % und fiel auf 5.345 Punkte;
Das Vergütungssystem der Mitarbeiter in der Kundenbetreuung ist noch stärker leistungsbezogen, es enthält neben dem Grundgehalt einen quartalsweise berechneten Bonus, der sowohl Aspekte wie Akquisitionserfolg und Provisionserlöse des Unternehmens als auch individuelle Komponenten wie die soziale Kompetenz berücksichtigt. Dieses Vergütungssystem sorgt für ein Höchstmaß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit und ist somit gleichzeitig zusätzlicher Ansporn für den einzelnen Mitarbeiter. Hierbei achten wir darauf, dass die prozentuale Beteiligung jedes Kundenbetreuers an den Provisionserlösen seiner Kunden nicht zu hoch ist, so dass Fehlanreize vermieden werden.
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus einer festen Jahresvergütung (Fixum) und einer variablen Tantieme, die sich am Erreichen definierter Jahresüberschussziele des Unternehmens orientiert. Die Auszahlung der Tantieme erfolgt in vier Tranchen. Die erste und wesentliche Tranche erfolgt unmittelbar nach Feststellung des Jahresabschlusses. Die verbleibenden Tranchen werden jeweils in den drei Folgejahren ausgezahlt. Die Auszahlung dieser ist an das Erreichen bestimmter Jahresüberschussziele gekoppelt.
Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 648 TEUR (Ingo Hillen 319 TEUR, Matthias Hocke 329 TEUR). Die Vorstandsbezüge setzen sich aus laufenden Bezügen in Höhe von 472 TEUR (Ingo Hillen: 231 TEUR, Matthias Hocke: 241 TEUR) sowie gewinnabhängigen Bezügen in Höhe von 176 TEUR (Ingo Hillen: 88 TEUR, Matthias Hocke: 88 TEUR) zusammen.
Die im Vorjahr noch für die Mitglieder des Vorstands aufgrund entsprechender Einzelvereinbarungen bestehenden sogenannten Lebensarbeitszeitkonten, deren Gegenwert von der Gesellschaft in Wertpapieren angelegt worden waren und dem begünstigten Arbeitnehmer vereinbarungsgemäß später durch die Gewährung bezahlter Freistellungszeiten vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden sollten, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr einvernehmlich aufgelöst und die entsprechenden Wertpapiere veräußert. Das zum Auflösungszeitpunkt bestehende Guthaben von 581 TEUR (Ingo Hillen: 291 TEUR, Matthias Hocke: 290 TEUR) wurde an die Mitglieder des Vorstands ausgezahlt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden an die beiden Vorstände keine Vorschüsse gewährt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten neben dem Ersatz von Auslagen eine feste jährliche Vergütung. Der Vorsitzende erhält das Zweifache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache der Grundvergütung.
Der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamtbetrag für Bezüge des Aufsichtsrates belief sich auf 48 TEUR. Hiervon entfielen als Vergütung für das Geschäftsjahr 2010/2011 20 TEUR auf Herrn Dr. Robert Manger, 7 TEUR auf Herrn Hans Hugo Hocke, 15 TEUR auf Herrn Gerd Goetz, sowie 6 TEUR auf den für den ausgeschiedenen Aufsichtsrat Hans Hugo Hocke neu hinzugekommenen Aufsichtsrat Herrn Dr. Marcus Krumbholz.
III.Kundenzahl und Ordervolumen
Die Nutzung der elektronischen Handelsplattformen durch unsere Kunden verharrte auf unverändert hohem Niveau von mehr als 99 % aller insgesamt aufgegebenen Orders.
Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die sino AG von ihrem Status als börsennotierter Online-Broker profitieren, wie das regelmäßige positive Medienecho eindrucksvoll unter Beweis stellt. Beachtung findet weiterhin auch die monatliche Veröffentlichung unserer Tradezahlen, die parallel mit der Veröffentlichung der comdirect Bank AG, Quickborn, über ihre abgewickelten Orders stattfindet.
Die Nutzung des sino Handelstools »The GRID«, speziell für Futures und andere hochliquide Instrumente im sino MX-PRO, erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. So konnten Kunden gewonnen werden, die sich rein auf den Futures-Handel spezialisiert haben.
Die Geschäftsverläufe der gegründeten Zweigniederlassungen in den Niederlanden sowie in Österreich entsprachen nicht den Erwartungen. Im Geschäftsjahr sind laufende Verluste in Höhe von 70 TEUR (Niederlande) bzw. 140 TEUR (Österreich) angefallen. So wurde die Zweigniederlassung in den Niederlanden wieder geschlossen und die sino AG hat sich vom niederländischen Markt zurückgezogen. Dabei sind zusätzlich einmalige Kosten in Höhe von 15 TEUR angefallen. Auch in Österreich konnten sich die gestellten Erwartungen nicht erfüllen; hier wurden die geschäftlichen Aktivitäten grundsätzlich umstrukturiert.
Wie in den vergangenen Jahren hatte auch in diesem Jahr der außerordentliche Einsatz aller sino Mitarbeiter und die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Beteiligungsunternehmen tick Trading Software AG, Düsseldorf (tick-TS AG), und Trade Haven GmbH, Düsseldorf, wesentlichen Anteil an dem trotz des schwierigen Marktumfeldes zufriedenstellenden Ergebnis.
II. Mitarbeiter- und Vergütungsbericht
Zum Bilanzstichtag waren, einschließlich des Vorstands und zwei Auszubildenden, 25 Angestellte in der Gesellschaft beschäftigt.
Organisatorisch lässt sich das Unternehmen in die Bereiche Geschäftsleitung, Backoffice, Controlling, Buchhaltung, Technik, Kundenbetreuung, Rechtsabteilung und Sonstiges unterteilen.
Vor dem Hintergrund des stetig erweiterten Produktangebotes (z. B. Anbindung neuer Börsenplätze und neue Releases der Handelsplattform sino MX-PRO) bewegen sich die Anforderungen an die Mitarbeiter kontinuierlich auf hohem Niveau und haben auch in diesem Jahr noch teilweise zugenommen. Das Unternehmen trägt diesen gehobenen Anforderungen weiterhin durch stetige Mitarbeiterschulungen (sowohl intern als auch extern) Rechnung, die von den Mitarbeitern gerne angenommen werden. Regelmäßig durchgeführte Leistungskontrollen bestätigen dieses. Zudem nahmen Mitarbeiter an Seminaren zum Thema Interne Revision, zum Steuerrecht und zu anderen rechtlichen Neuerungen teil.
Das Vergütungssystem der sino AG besteht unverändert im Wesentlichen aus zwei Komponenten, dem Grundgehalt sowie einem individuellen leistungsbezogenen Anteil.
Die Abteilungen Backoffice, Controlling, Buchhaltung, Technik sowie die Rechtsabteilung erhalten ein Grundgehalt in Abhängigkeit von der jeweiligen Position und Leistung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Laufbahnen sowie darüber hinausgehende freiwillige leistungsbezogene Entgelte.
Da eine Beherrschung der Tochtergesellschaften tick Trading Software AG und Trade Haven GmbH durch die Abberufung der Herren Hocke und Hillen als Vorstandsmitglieder der tick Trading Software AG nicht mehr gegeben ist, ist die sino AG nicht mehr zur Aufstellung und Prüfung eines Konzernabschlusses verpflichtet.
V. Investitionen und Produktinnovationen
Im Bereich der Sachanlagen wurde im Wesentlichen in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Der sino MX-PRO wurde von der tick-TS AG laufend weiterentwickelt und die verschiedenen Updates den sino Kunden zur Verfügung gestellt.
Zu Beginn des Geschäftsjahres startete die sino AG in Kooperation mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG die automatisierte Wertpapierleihe. Damit können die sino Kunden über ihr Handelsfrontend 'online' Wertpapiere leihen, um Leerverkäufe entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tätigen zu können.
Um den Kunden den Handel zu besonderen Bedingungen zu ermöglichen, wurde außerdem der vorbörsliche Handel in Kanada gestartet, einem Börsenplatz, der in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen hat.
Die Seminarreihe 'sino Akademie', das erfolgreichste Marketinginstrument der sino AG, mit der gezielt bestehende Kunden und Interessenten angesprochen werden, wurde erfolgreich fortgesetzt. Innerhalb dieser Veranstaltung werden Tipps und Tricks zur Nutzung des sino MX-PRO vorgestellt und rechtliche Aspekte des Wertpapierhandels von einem externen Rechtsanwalt erläutert. Ergänzt wird diese Veranstaltung weiterhin mit an die Akademien anschließenden Stammtischen, zu denen Kunden und Interessenten zum Erfahrungsaustausch mit Kundenbetreuern der sino AG eingeladen sind. Wir haben mit diesen Veranstaltungen, die in verschiedenen Städten in ganz Deutschland stattfinden, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr einige neue Kunden gewinnen können.
Erfolgreich fortgeführt wurde zudem ein sogenannter Newsletter, der in Kooperation mit einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei aus Düsseldorf die rechtlichen Hintergründe und Gesetzesänderungen für Kunden verständlich erklärt.
VI. Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGB
Das gesamte gezeichnete Kapital der Gesellschaft besteht aus 2.337.500 Inhaberaktien ohne Nennwert. Es bestehen keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Alle Aktien verkörpern gleiche Rechte nach Maßgabe der Gesetze und der Satzung der Gesellschaft.
Es existieren keine Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien. Dem Vorstand der sino AG sind auch keine Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern bekannt, aus denen sich Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien ergeben könnten.
Zum Ende des Geschäftsjahres bestand nur eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft, die 10 % der Stimmrechte überschreitet: Die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, Düsseldorf, hielt unmittelbar eine Beteiligung von 25,13 % der Stimmrechte (laut Mitteilung vom 3. April 2007); diese unmittelbare Beteiligung war folgenden Gesellschaften zuzurechnen: HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, HSBC Ger-
Die Zahl der Depotkunden per 30.9.2011 ist mit 605 gegenüber dem Vorjahr (613 Depots) leicht gesunken – dabei wurden insgesamt 94 neue Depots eröffnet und 102 Depots geschlossen. Die Anzahl der ausgeführten Orders ist gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr von 1,40 Mio. auf 1,48 Mio. angestiegen.
IV. Beteiligungen
Die sino AG hält unverändert 43,2 % des Grundkapitals der tick Trading Software AG (tick-TS AG), Düsseldorf, und 46,25 % des Grundkapitals der Trade Haven GmbH, Düsseldorf. Zudem bestand eine Beteiligung von 100 % an der 2009 gegründeten sino institutional GmbH, Düsseldorf, einer Wertpapierhandelsbank. Diese Gesellschaft wurde zum Stichtag 30.6.2011 auf die sino AG verschmolzen.
Die tick-TS AG stellt der sino AG das Handels-Frontend Tradebase MX zur Verfügung, das die sino AG den eigenen Kunden unter dem Label sino MX-PRO anbietet. Die Vergütung besteht zum überwiegenden Teil aus einer festen Vergütung pro abgewickelter Transaktion und ist marktüblich.
Die Entwicklung unserer Beteiligungsgesellschaft tick-TS AG verlief auch in diesem Jahr weiterhin sehr erfreulich. Die sino AG nutzt das Produkt der tick-TS AG, Tradebase MX, für den Aktienhandel an deutschen, europäischen und amerikanischen Aktienbörsen, für den Handel mit Futures an der Eurex, für den Devisenhandel sowie als Plattform für den Direkthandel mit Aktien, Optionsscheinen und Zertifikaten. In der Gesellschaft waren unter Einbeziehung des Vorstandsmitgliedes Herrn Oliver Wagner zum 30.9.2011 sechzehn Mitarbeiter angestellt; zwei der Mitarbeiter übernehmen, bei wichtigen Kunden zusammen mit Herrn Oliver Wagner, parallel auch Vertriebsaufgaben.
Matthias Hocke und Ingo Hillen sind im Januar 2011 als Vorstände der tick-TS AG ausgeschieden und in den Aufsichtsrat gewechselt.
Ziel der tick-TS AG ist es, das komfortabelste Solutionpaket für den Realtime-Handel mit Aktien, Futures und Optionen zu entwickeln. Mit dem Produkt Tradebase MX, das nicht nur bei der sino AG, sondern auch bei einer Vielzahl institutioneller Kunden im Einsatz ist, sieht sich die tick-TS AG sehr gut aufgestellt. Durch die Vertriebskooperation mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, konnte die tick-TS AG auch in diesem Geschäftsjahr einige institutionelle Kunden gewinnen. Außerhalb der Kooperation mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG betreut die tick-TS AG unter anderem einige größere Banken als Kunden. Zudem bestehen Vertriebskooperationen mit ausländischen Banken.
Die tick-TS AG beabsichtigt, den Gewinn für das Geschäftsjahr 2010/2011 vollständig an die Gesellschafter auszuschütten.
Der Geschäftsbetrieb der Trade Haven GmbH ist per 31.3.2011 im Rahmen eines Asset Deals an die tick-TS AG veräußert worden; damit einhergehend war eine Verlängerung der seinerzeit abgegebenen Rangrücktritts- und Patronatserklärung nicht erforderlich.
Die in 2009 gegründete sino institutional GmbH hat ihren Geschäftsbetrieb eingestellt und wurde auf die sino AG verschmolzen (Handelsregistereintragung im August 2011). Nachdem wegen aufgelaufener Verluste bereits eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung von 231 TEUR vorgenommen wurde, ist bei der Verschmelzung noch ein Verschmelzungsverlust von 19 TEUR entstanden, so dass das Ergebnis der sino AG insgesamt mit 250 TEUR belastet wurde.
Bareinlagen erfolgt und zehn von Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung nach der Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital oder nach Ablauf der Befristung der Ermächtigung entsprechend zu ändern.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter den Bedingungen eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, bestehen nicht.
Ebenso wurden keine Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots getroffen.
C. Lage der Gesellschaft
I. Ertragslage
Die Provisionserlöse der sino AG haben sich aufgrund der insbesondere im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres hohen Börsenumsätze um 9,65 % auf 9.037 TEUR (Vorjahr 8.242 TEUR) erhöht. Die ausgewiesenen Provisionserträge setzen sich aus Retrozessionen in Höhe von 10.469 TEUR (Vorjahr 9.740 TEUR), gemindert um Kommissionserstattungen von 1.432 TEUR (Vorjahr 1.499 TEUR), zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 320 TEUR (Vorjahr 409 TEUR).
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von 7.713 TEUR auf 7.834 TEUR um 1,57 % an. Dem Anstieg der Personalaufwendungen von 1.819 TEUR auf 2.169 TEUR, der insbesondere in der Gewährung höherer ergebnisabhängiger Vergütungskomponenten begründet war, wirkte die Reduzierung der anderen Verwaltungsaufwendungen entgegen. Diese gingen von 5.894 TEUR im Vorjahr auf 5.665 TEUR zurück. Hauptsächlicher Grund für den Rückgang waren die Beiträge an die EDW, die im Geschäftsjahr mit einem Gesamtbetrag, bestehend aus Sonder- und Jahresbeitrag, von 242 TEUR im Vergleich zum Vorjahr um 436 TEUR geringere Aufwendungen verursacht haben. Die übrigen anderen Verwaltungsaufwendungen sind, dem gestiegenen Umsatzvolumen entsprechend, leicht um 3,97 % gestiegen.
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wurde durch die Abschreibung auf die Anteile an der bis zum 30. Juni 2011 als »Anteile an verbundenen Unternehmen« ausgewiesenen sino institutional GmbH, Düsseldorf, in Höhe von 231 TEUR gemindert. Darüber hinaus wirkte der sich aus der zum 30. Juni 2011 erfolgten Verschmelzung der sino institutional GmbH ergebende Verschmelzungsverlust in Höhe von 19 TEUR, der als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen ist, negativ auf das Jahresergebnis. Insoweit es die Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen betrifft, handelt es sich folglich bei den dargestellten Aufwendungen um einmalige, belastende Effekte.
Der deutliche Anstieg des Ertragssteueraufwandes um insgesamt 248 TEUR gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf das deutlich verbesserte Jahresergebnis zurückzuführen.
many Holdings GmbH, Düsseldorf, HSBC Bank plc, London, und HSBC Holdings plc, London. Diese unmittelbare und die mittelbaren Beteiligungen bestehen bis zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung fort.
Es gibt bei der Gesellschaft keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
Es bestehen keine besonderen Formen der Stimmrechtskontrolle in Fällen, in denen Arbeitnehmer der Gesellschaft am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht selbst ausüben. Die Gesellschaft hat keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme aufgelegt.
Die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richtet sich grundsätzlich nach § 84 AktG. Hiernach ist der Aufsichtsrat zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie zur etwaigen Ernennung eines Vorstandsvorsitzenden berufen. Dem entsprechen die Regelungen in § 5 der Satzung der Gesellschaft. Der Vorstand der Gesellschaft besteht gemäß § 5 der Satzung aus einer oder mehreren Personen. Die Zahl der Mitglieder des Vorstands bestimmt der Aufsichtsrat. Derzeit sind zwei Vorstandsmitglieder bestellt. Die aktuellen Verträge mit den Vorständen haben eine Laufzeit bis zum 30.6.2016.
Satzungsänderungen bedürfen gemäß § 179 Abs. 1 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung. Diese Beschlüsse bedürfen in der Regel einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals. In denjenigen Fällen, in denen das Gesetz einer derartigen Regelung nicht entgegensteht, genügt gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung der sino AG die einfache Mehrheit der Stimmen und in den Fällen, in denen das Gesetz neben der Stimmenmehrheit
eine Kapitalmehrheit erfordert, die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals. Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Die Ausgabe von Aktien oder ein Aktienrückkauf bedürfen vorheriger Beschlüsse der Hauptversammlung der Gesellschaft. Derzeit bestehen keine Hauptversammlungsbeschlüsse, die den Vorstand ermächtigen, eigene Aktien der Gesellschaft zurückzukaufen oder einzuziehen.
Gemäß § 4 der Satzung der sino AG besteht ein genehmigtes Kapital gemäß § 202 Abs. 1 AktG; der Vorstand ist hiernach ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 8. März 2015 einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.168.750,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen.
Ausgegeben werden dürfen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen. Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können jedoch von einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates nach Maßgabe der näheren Regelungen des § 4 Absatz 5 der Satzung das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, z. B. soweit es erforderlich ist, um Spitzenbeträge auszugleichen oder sofern die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen erfolgt oder sofern die Kapitalerhöhung einmalig gegen
III. Finanzlage
Die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Cashflows gibt die nachfolgende Berechnung wieder:
| 2010/2011 TEUR |
2009/2010 TEUR |
|
|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | –338 | 1.140 |
| + Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 1.041 | –133 |
| + Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | –234 | –1.870 |
| = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 469 | –863 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 819 | 1.682 |
| = Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 1.288 | 819 |
Nach Abzug der Aufwendungen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2010/2011 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 1.350 TEUR (Vorjahr 772 TEUR) sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von 881 TEUR (Vorjahr 541 TEUR).
Die Cost-Income-Ratio, definiert als »Allgemeine Verwaltungsaufwendungen« durch »Netto-Provisionserlöse«, liegt bei 0,87, nach 0,94 im Vorjahr.
II. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Abschlussstichtag 6.565 TEUR. Bei einem Eigenkapital von 5.042 TEUR liegt die Eigenkapitalquote bei 76,80 %. Wesentliche Bankverbindlichkeiten bestehen zum Abschlussstichtag nicht.
Wesentliche Posten der Aktivseite sind liquide oder liquiditätsähnliche Mittel (Kontoguthaben, Festgelder), die mit 4.613 TEUR rund 70,27 % aller Aktivposten ausmachen, die jedoch teilweise entsprechend der Angaben im Anhang im Zusammenhang mit dem bestehenden Dispositionsund Ausfallrisiko an die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet sind.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 731 TEUR als Folge der Verschmelzung der sino institutional GmbH auf die sino AG weggefallen. Der übrige Vorjahresbestand in Höhe von 525 TEUR ist in den Posten »Beteiligungen« umgegliedert worden, da mit den hierunter ausgewiesenen Unternehmen kein Verbundverhältnis mehr besteht.
Die im Vorjahr unter dem Posten »Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere« ausgewiesenen Wertpapierbestände für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den Vorständen
aus sog. Lebensarbeitszeitkonten sind im Geschäftsjahr veräußert worden, da die entsprechenden Vereinbarungen aufgelöst wurden. Zugleich erfolgte der Verbrauch der hierfür gebildeten Rückstellungen.
Die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände von 629 TEUR auf 228 TEUR resultiert vor allem aus erstatteten Steuerüberzahlungen sowie dem Ausgleich des Darlehenskontos der Trade Haven GmbH.
Die anderen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen: Es besteht wie im Vorjahr weiterhin eine Rückstellung für Settlementrisiken in Höhe von 214 TEUR. Darüber hinaus enthalten die anderen Rückstellungen Tantiemeansprüche des Vorstandes (176 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (113 TEUR), Rückstellungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten (96 TEUR), für zu erwartende Jahresbeiträge an die EDW (66 TEUR) sowie sonstige Personalkosten (67 TEUR).
Die vollständige Ermittlung ist aus der Kapitalflussrechnung zu entnehmen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
wurde insbesondere durch die Auszahlungen der Lebensarbeitszeitguthaben in Höhe von 581 TEUR sowie die Zahlung der unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Beitragsverpflichtung des Vorjahres (Sonderbeitrag) gegenüber der EDW in Höhe von 542 TEUR negativ beeinflusst.
Die Auflösung der Lebensarbeitszeitkonten hatte auf den Cashflow aus der Investitionstätigkeit aufgrund des Verkaufs der entsprechenden Wertpapierbestände einen positiven Effekt. Ebenso wirkte sich die Übernahme der Bankbestände der sino institutional GmbH hier in Höhe von 741 TEUR positiv aus. Gleichzeitig ist die zeitlich vor der Verschmelzung erfolgte Kapitalerhöhung bei der sino institutional GmbH in Höhe von 200 TEUR als Minderung dieses Cashflows ausgewiesen.
- Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet, wie im Vorjahr, ausschließlich die im Geschäftsjahr erfolgte Ausschüttung der Dividende für das Vorjahr.
- Die Anlage finanzieller Überschüsse erfolgt regelmäßig auf Kontokorrent- und Festgeldkonten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Vor dem Hintergrund der weiterhin hohen Eigenkapitalquote sowie der weiterhin positiven Ertrags- und Finanzlage ist die Lage der sino AG weiterhin als zufriedenstellend zu bewerten.
II. Markt- und wettbewerbsbezogene Risiken
Die Branche, in der die Gesellschaft tätig ist, ist nach wie vor äußerst wettbewerbsorientiert. Dieser Trend könnte sich in Zukunft noch verstärken. Der zunehmende Wettbewerb könnte zu Preisreduzierungen, verminderten Umsatzerlösen und reduzierten Gewinnspannen mit entsprechenden nachteiligen Auswirkungen führen. Einige der Wettbewerber verfügen über längere Geschäftserfahrung und bedeutend umfangreichere finanzielle Ressourcen als die Gesellschaft. Hierdurch könnten diese Unternehmen in der Lage sein, umfassendere und kostenintensivere Vermarktungsaktivitäten und eine aggressivere Preispolitik zu betreiben sowie den Kunden attraktivere Bedingungen zu bieten als die Gesellschaft.
Darüber hinaus können weitere nachhaltige Abwärtsbewegungen an den nationalen und internationalen Wertpapiermärkten und andere Marktrisiken zu einem zurückgehenden Interesse von Heavy Tradern am Trading und damit an den Dienstleistungen der sino AG führen, da die Handelsaktivitäten von Heavy Tradern deutlich positiv mit den allgemeinen Börsenumsätzen und der Marktvolatilität korrelieren. Ein Absinken der Börsenumsätze könnte ebenfalls durch Änderungen in der Steuergesetzgebung (Erhöhung der Abgeltungsteuer, Einführung einer Finanztransaktionssteuer) hervorgerufen werden und könnte damit zu erheblich niedrigeren Provisionserlösen der sino AG führen. Wir überwachen laufend die neuesten Entwicklungen bei den Diskussionen zur Besteuerung von Finanztransaktionen, um in der Lage zu sein, soweit möglich schnell auf wesentliche Änderungen reagieren zu können.
Außerdem versuchen wir, diese Risiken durch die permanente Überwachung der Aktivitäten der Mitbewerber am Markt und durch die Beobachtung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reduzieren, um kurzfristig geeignete Gegenkonzepte erarbeiten zu können.
III.Unternehmensbezogene Risiken
1. Risiken der System- und Softwaresicherheit
Die Erreichbarkeit der Handelssysteme via Internet, Dial-In und die Erreichbarkeit des technischen Service und der Kundenbetreuer per Telefon ist für die Geschäftstätigkeit der sino AG von besonderer Bedeutung. Die sino AG hat ursprünglich die Trade Haven GmbH mit dem Hosting sämtlicher zum Börsenhandel genutzten Serversysteme beauftragt. Geschäftszweck der Trade Haven GmbH war das Housing und Hosting von komplexen Serversystemen für den Börsenhandel. Der Geschäftsbetrieb ist zwischenzeitlich auf die tick TS AG übergegangen.
Die bei der tick TS AG unterhaltenen Kapazitäten an Hard- und Software sind, auch unter Berücksichtigung der gestiegenen Tradezahlen, auf ein Mehrfaches des derzeitigen Bedarfs ausgelegt. Bei einem kompletten Systemausfall, also auch einem Ausfall der Backupsysteme bzw. des Ausfall-Rechenzentrums, ist die sino AG in der Lage, Aufträge per Telefon und per Telefax entgegenzunehmen. Durch die verzögerte Umsetzung im Vergleich zur elektronischen Auftragsübermittlung könnten den Kunden der sino AG jedoch Schäden entstehen, zu deren Ersatz die sino AG verpflichtet sein könnte. Des Weiteren können unbefugte Zugriffe Dritter und sonstige Störungen, etwa durch Computerviren oder durch Ausfälle von Servern, nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die sino AG begrenzt diese Risiken im Rahmen eines laufenden Monitoring der Leitungsverbindungen und Börseninterfaces durch die tick-TS AG, wodurch eine bestmögliche Systemerreich-
D. Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse und Entwicklungen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.
E. Risikobericht
I. Allgemeines
Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist die sino AG einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die Überwachung und Steuerung von Risiken sind bei der sino AG bereits seit 1998 ein wichtiger Bestandteil der Führungsinstrumente der Gesellschaft.
Der Vorstand ist für das interne Kontroll- und Risikomanagement-System der sino AG verantwortlich und bewertet die Wirksamkeit des Systems zur Erfassung und Kontrolle von geschäftlichen und finanziellen Risiken. Die Elemente des Risikomanagement-Systems sind darauf ausgerichtet, die unternehmerischen Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern sowie die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Die Grundsätze, Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten des internen Kontrollsystems sind so definiert und etabliert, dass sie eine zeitnahe und korrekte Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern. Zu den Risikomanagement-Systemen der sino AG zählt ein umfangreiches, täglich aktualisiertes Analyseprogramm, das sämtliche Erlöse der Gesellschaft erfasst.
Das Risikomanagement-System der sino AG umfasst laufende Kontrollen, die täglich durchgeführt werden, sowie eine interne Revision, über deren Ergebnisse unverzüglich an den Vorstand berichtet sowie einmal jährlich ein Gesamtbericht an den Vorstand und Aufsichtsrat verfasst wird. Als wichtigste Controlling-Instrumente für die laufende Planung und Kontrolle dienen täglich aktualisierte Analysetools, in denen sämtliche Kosten und Erlöse der Gesellschaft sowie die Kundenaktivitäten nach einzelnen Segmenten erfasst werden.
Die Risiken der Gesellschaft erstrecken sich im Wesentlichen auf die Bereiche Betriebs-, Marktund Technikrisiken, die im Risikohandbuch der sino AG ausführlich erläutert werden. Die entsprechenden Maßnahmen der Gesellschaft zur Risikovermeidung werden dort ebenfalls ausführlich beschrieben.
Im Zusammenhang mit von sino Kunden getätigten Geschäften in US-Wertpapieren bestehen sogenannte Settlement-Risiken, die daraus resultieren, dass Verkaufsgeschäfte in Aktien nicht in ausreichendem Umfang beliefert wurden. Das Gesamtrisiko beläuft sich auf ca. 1,0 Mio. EUR. Da die sino AG aufgrund der von ihr eingeholten Rechtsgutachten nicht von einer vollständigen Inanspruchnahme ausgehen muss, wurden die in diesem Zusammenhang im Geschäftsjahr 2005/2006 gebildeten Rückstellungen in Höhe von insgesamt 225 TEUR nach Erledigung einer Angelegenheit um 11 TEUR auf nunmehr 214 TEUR reduziert.
Im Berichtsjahr bestanden keine Risiken, die das Fortbestehen der sino AG gefährden könnten.
3. EDW-Beiträge
Es können künftig auch weiterhin umfangreiche Belastungen auf die sino AG durch Jahres- und Sonderbeitragsbescheide der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EDW) zukommen.
a) Sonderbeiträge wegen Phönix-Entschädigung
Die Phönix Kapitaldienst GmbH hat bei Anlegern einen von der EDW im Umfang von schätzungsweise 260 Mio. EUR zu tragenden Schaden angerichtet.
Die EDW hatte sich im Dezember 2009 für eine Teilentschädigung der Phönix-Anleger bei der Bundesrepublik Deutschland einen verzinslichen Kredit in mehreren abrufbaren Tranchen in Höhe von insgesamt 128 Mio. EUR aufgenommen, welcher bei Vollabruf in 5 Jahren zu jährlichen Tranchen von 26,6 Mio. EUR zurückzuzahlen ist. Diese Kreditaufnahme führte zu einer Sonderbeitragserhebung gegenüber der sino AG im Jahre 2010 von 541.549,77 EUR. Gegen diesen Bescheid wurde Eilantrag beim Verwaltungsgericht Berlin gestellt, der am 7. Juli 2011 abgelehnt wurde. Am 9. September 2011 wurde Klage beim Verwaltungsgericht gegen diesen Sonderbeitragsbescheid erhoben. Mit einer Entscheidung dürfte im Frühjahr 2012 zu rechnen sein. Weiterhin erging am 9. September 2011 ein Sonderbeitragsbescheid in Höhe von 176.676,51 EUR, gegen den Widerspruch eingelegt wurde.
Die EDW hat laut Presseberichten im Mai 2011 von der Bundesrepublik Deutschland einen weiteren Kredit im Umfang von 140 Mio. EUR aufgenommen, um die Phönix-Anleger nunmehr voll zu entschädigen. Damit beläuft sich die Kreditaufnahme der EDW auf rund 270 Mio. EUR.
Der Anteil der sino AG an der Auszahlung an die Phönix-Anleger beträgt aufgrund der EDW-Beitragsverordnung rund 1,5 bis 2 %. Von den bereits zur Grundlage der Sonderbeitragserhebung gemachten 128 Mio. EUR Kreditaufnahme hätte die sino AG mithin 2,2 Mio. EUR zu leisten, vorbehaltlich einer unveränderten Beitragszahleranzahl und -struktur. Es ist damit zu rechnen, dass die weitere Kreditaufnahme von 140 Mio. EUR ebenfalls per Sonderbeitrag umgelegt wird, so dass dann wohl die Kappungsgrenze eingreifen wird. Die Kappungsgrenze lautet: Aktueller Sonderbeitrag und letzter Jahresbeitrag dürfen zusammen nicht 45 % des Gewinns des Unternehmens überschreiten.
b) Jahresbeiträge
Am 19.11.2010 wurde Widerspruch gegen den Jahresbeitragsbescheid 2010 in Höhe von 123.404,95 EUR erhoben, gleiches gilt für den Jahresbeitragsbescheid 2011 in Höhe von 66.462,50 EUR. Gegen den Jahresbeitrag 2009 in Höhe von 148.122,73 EUR wurde am 15.8.2011 Klage beim Verwaltungsgericht Berlin erhoben. Mit einer Entscheidung des Gerichts ist im Frühjahr 2012 zu rechnen. Ein Eilantrag eines anderen Finanzdienstleisters wurde im Frühjahr diesen Jahres vom Verwaltungsgericht Berlin abgelehnt.
c) Resümee
Insgesamt bedeutet dies, dass über die künftigen Jahresbeitragsbescheide hinaus in Zukunft die EDW im Umfang von rund 80 Mio. EUR (Rest aus erster Kreditaufnahme der EDW) und voraussichtlich weiteren 140 Mio. EUR angefordert werden. Gleichbleibende Anteile aller Institute am jeweiligen Jahresgesamtbeitragsaufkommen unterstellt, könnten damit auf die sino AG verteilt auf
barkeit für die Kunden gewährleistet werden soll. Die Anbindungen an das Internet und an die handelbaren Börsen sind bei der tick-TS AG redundant, d. h. vollständig mindestens zweifach vorhanden. Ferner verfügt die tick-TS AG über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie über leistungsfähige Firewalls. Sämtliche kritischen Serverkomponenten sind in physikalisch getrennten Rechenzentren ebenfalls mindestens zweifach vorhanden. Die Übertragung aller sicherheitsrelevanten Daten ist durch ein Secure Socket Layer (SSL)-Kryptographieverfahren mit einem 128-Bit-Schlüssel geschützt. Darüber hinaus sind für die identifizierten Risiken entsprechende Notfallkonzepte erstellt worden.
2. Abhängigkeit von Leistungen und Produkten Dritter
Die effektentechnische Abwicklung der Aufträge der Kunden wird aufgrund eines Kooperationsvertrages ausschließlich von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, vorgenommen, so dass eine entsprechende Abhängigkeit der sino AG von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG existiert. Die gemeinsamen Kunden von der sino AG und der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wickeln die Anlage in Finanzinstrumenten und den Handel mit diesen Finanzinstrumenten über die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ab. Die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG beschränkt sich dabei auf »execution – only«. Die Aufgabe der sino AG besteht in diesem Zusammenhang in der Weiterleitung der von den Kunden erteilten Aufträge und sonstigen Erklärungen an die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Gemäß dem bestehenden Kooperationsvertrag mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG trägt die sino AG in bestimmten Fällen ganz oder teilweise das so genannte Dispositions- und Ausfallrisiko ihrer Kunden. Sollten Kunden der sino AG die ausgeführten Kundenorders nicht erfüllen können, haftet die Gesellschaft gegenüber der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG für den Ausfall der Forderungen gegen den gemeinsamen Kunden, soweit die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG den Umstand, der zum Entstehen der Forderungen geführt hat, nicht zu vertreten hat. Die Höhe dieser Forderung ergibt sich aus einem möglichen negativen Saldo des Kundendepots nach der Veräußerung sämtlicher Positionen des Depots (Glattstellung).
Für Day Trading gewährt die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in Absprache mit der sino AG Handelslimite, die die auf dem Depot aktuell vorhandenen Vermögenswerte deutlich übersteigen können. Die Überwachung des diesbezüglichen Adressenausfallrisikos aus Kundenpositionen bzw. aus dem Handel der Kunden wurde in Zusammenarbeit mit der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG im Geschäftsjahr noch weiter intensiviert und verbessert.
Die Überwachung des dargestellten Risikos erfolgt durch vorgegebene individuell vergebene Intraday-Limits jedes Kunden, die beispielsweise Überziehungsfaktoren, Orderstückzahlen oder Verlustobergrenzen berücksichtigen und EDV-seitig kontrolliert werden können. Zusätzlich überwachen die Kundenbetreuer der sino AG zeitnah die Orders und Positionen sämtlicher Depotkunden und können bei Auffälligkeiten kurzfristig eingreifen und die Weiterleitung der Kundenaufträge unterbinden. Abschließend führt die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine sogenannte Batch-Verarbeitung durch, bei der am Tagesende sämtliche Orders bzw. Positionen des Kunden sowie das Handelsergebnis jedes Kunden analysiert werden. Eine Mitarbeiterin ist beinahe ausschließlich für das Risiko-Controlling der sino Kunden zuständig, so dass die Kontrolle der Kundenrisiken jederzeit gewährleistet ist.
F. Ausblick
Die künftige wirtschaftliche Entwicklung haben wir auf der Basis von Annahmen prognostiziert, die aus planerischer Sicht wahrscheinlich erscheinen. Die Planung der sino AG sowie sämtliche Aussagen zur zukünftigen Entwicklung sind jedoch gerade in der aktuellen Marktsituation, insbesondere im Hinblick auf regulatorische Hindernisse mit großen Unsicherheiten behaftet. Die tatsächliche Entwicklung des Marktumfelds oder der sino AG kann vor diesem Hintergrund auch deutlich von den getroffenen Erwartungen abweichen. Die nur schwer vorhersehbare Entwicklung des Gesamtmarktes macht insoweit – aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Finanzkrise – eine Ergebnisprognose für dieses Jahr sehr schwierig. Insbesondere die Einführung einer Finanztransaktionssteuer könnte sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber weder absehbar, ob eine derartige Steuer eingeführt wird, ob sie wenn, europaweit eingeführt wird, und wie hoch der Steuersatz sein wird.
Die Finanzkrise insbesondere in der Euro-Zone sorgt nach wie vor für eine starke Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Peripherie-Staaten in Europa, die teilweise sehr stark gestiegene Verschuldung der Staaten und die weitere Währungsentwicklung. Die Uneinigkeit innerhalb der EU bei der Bekämpfung der Staatsschulden verstärkt diesen Trend. Ein klarer Trend für die zukünftige Entwicklung von Kursen und insbesondere Umsätzen an den nationalen und internationalen Börsenplätzen ist nicht zu erkennen.
Die Erfahrungen der sino AG aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass die Umsätze an den
deutschen Börsen ein maßgeblicher Faktor für die Gewinnentwicklung der sino AG sind. Da der Erfolg der sino AG dementsprechend maßgeblich von den Umsätzen an den Börsen abhängt, ist es in der aktuellen Situation ausgesprochen schwierig, eine seriöse Prognose für das kommende Geschäftsjahr 2011/2012 aufzustellen.
Dennoch gehen wir davon aus, dass die Vermögensund Finanzlage keinen wesentlichen Änderungen unterliegen wird. Insbesondere ist geplant, die Finanzierung der Gesellschaft aus der vorhandenen Liquidität sicherzustellen und weiterhin auf eine Fremdfinanzierung durch Bankverbindlichkeiten zu verzichten. Nicht benötigte finanzielle Überschüsse sollen wie bisher weitgehend in kurzfristig liquidierbaren Vermögenswerten (hauptsächlich Bankguthaben) angelegt werden. Durch die Auflösung der Konzernstruktur konnte zudem die Cost-Income-Ratio verbessert werden. Dies sollte sich auch in der Zukunft positiv auswirken.
Im Hinblick auf die Ertragslage verzichten wir auch dieses Jahr zunächst auf die Aufstellung einer konkreten Ergebnisprognose. Wir sind auch für das Geschäftsjahr 2011/2012 vorsichtig optimistisch, soweit die regulatorischen Auswirkungen überschaubar bleiben und – bei sich weiter positiv entwickelnden Rahmenbedingungen – auch für das Folgejahr. Wir sehen uns daher sehr gut aufgestellt, um auch weiterhin erfolgreich zu bleiben.
die Jahre Belastungen im Umfang von rund 3,8 Mio. EUR entfallen. Ein genauer Betrag lässt sich aus mehreren Gründen nicht exakt bestimmen. Es ist nicht klar, ob weitere derzeitige Beitragszahler aus der Beitragspflicht ausscheiden, ob und inwieweit neue Beitragszahler dazukommen. Es sieht derzeit auch so aus, als ob rund 5 Mio. EUR der jährlich von den EDW-Mitgliedern angeforderten rund 27 Mio. EUR aufgrund Einsetzens der Kappungsgrenze bei manchen Instituten nicht einzubringen sind, so dass dieser Restbetrag sodann der nächsten Sonderbeitragstranche hinzugerechnet wird. Insofern ergibt sich die Höhe des Sonderbeitrags letztlich immer auch aus dem Verhältnis der Ertragskraft der EDW-Mitglieder zueinander.
Die sino AG bleibt bei ihrer Rechtsauffassung, dass insbesondere die EDW-Sonderbeiträge nicht rechtmäßig sind und wird sämtliche rechtliche Möglichkeiten ausschöpfen, dagegen vorzugehen. Die sino AG hatte sich weiterhin die Frage gestellt, ob im Falle des günstigen Klageausgangs die Rückzahlung der geleisteten Sonderbeiträge durch die EDW hinreichend gesichert erscheint. Da die EDW und auch das Verwaltungsgericht Berlin Eilanträge (auch) gerade mit der Begründung zurückweisen bzw. ablehnen, dass aufgrund der Haftung der Bundesrepublik Deutschland kein Insolvenzrisiko der EDW besteht und mithin kein Aussetzungsbedürfnis bei den EDW-Beiträgen, hat die sino AG die Beiträge geleistet. Dies auch vor dem Hintergrund, dass im Falle eines ungünstigen Klageausgangs unter Umständen Zins- und Verzugskosten auf die sino AG zukommen könnten, die angesichts der Summen und den in Rede stehenden Zins- und Verzugssätzen nicht unerheblich sind.
4. Sonstige unternehmensbezogene Risiken
Aufgrund des hohen Anteils an liquiden und liquiditätsähnlichen Werten auf der Aktivseite der Bilanz zum 30.9.2011 ist grundsätzlich kein Liquiditätsrisiko erkennbar. Wesentliche Bankverbindlichkeiten bestehen zum 30.9.2011 ebenfalls nicht. Allerdings ist ein Teil der Bankliquidität zur Absicherung möglicher Verpflichtungen aus dem Kooperationsvertrag mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet.
Die sino AG geht vor dem Hintergrund ihrer Geschäftsausrichtung auf die Anlage- und Abschlussvermittlung und der entsprechenden Erlaubnis der BaFin grundsätzlich keine Positionen ein, die mit Marktpreisrisiken behaftet sind.
Unter die operationellen Risiken fallen insbesondere IT-bezogene Risiken (Infrastruktur/Systemarchitektur/Systemausfälle) sowie personelle und rechtliche Risiken. Hinsichtlich der IT-bezogenen Risiken verweisen wir auf unsere Ausführungen zu Risiken der System- und Softwaresicherheit. Personelle und rechtliche Risiken beinhalten Fehlerrisiken durch Mitarbeiter sowie Risiken aus Vertrags- und Geschäftsbeziehungen. Maßnahmen zur Risikoreduzierung bestehen in der vorgesehenen kontinuierlichen Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie in der Einholung qualifizierter rechtlicher Beratung.
H. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB
Die Gesellschaft hat eine Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB abgegeben. Diese ist im Internet unter www.sino.de, Investor Relations, Corporate Governance einsehbar.
I. Schlusswort
Neben Kunden, Mitarbeitern und Kooperationspartnern, die uns auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr gut unterstützt haben, danken wir auch unserem Aufsichtsrat und unseren Aktionären. Allen Aktionären möchten wir versichern, dass wir auch weiterhin, als größte private Aktionäre der sino AG, alles daran setzen werden, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens auch zukünftig und trotz des aktuell schwierigen Marktumfeldes zu einer Erfolgsgeschichte der Aktie zu machen.
Auch sind wir weiterhin davon überzeugt, trotz der aktuell sehr anspruchsvollen Marktbedingungen, durch die ausgezeichnete Qualität unserer Dienstleistungen Kunden- und Tradezahlen zu steigern und uns langfristig deutlich besser zu entwickeln als die Wettbewerber.
Düsseldorf, den 30. Dezember 2011
Ingo Hillen Matthias Hocke
G. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollund Risikomanagementsystem der sino AG besteht aus Instrumenten und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Erkennung und Beseitigung von Risiken. Die Umsetzung erfolgt überwiegend durch das zentrale Rechnungswesen der sino AG im Verantwortungsbereich des Vorstandes Ingo Hillen.
Die Verantwortung für die Aufstellung des Einzelabschlusses der sino AG liegt beim Vorstand der sino AG. Der Jahresabschluss unterliegt der gesetzlichen Abschlussprüfung. Nach Erteilung des Bestätigungsvermerks findet die Erörterung und Prüfung durch den Aufsichtsrat in Anwesenheit des Abschlussprüfers statt. Sofern keine Einwendungen zu erheben sind, billigt der Aufsichtsrat den Abschluss.
Der Jahresabschluss der sino AG wird nach den Regeln des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die einheitliche Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften ist durch die alleinige Zuständigkeit des zentralen Rechnungswesens der sino AG sichergestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses nimmt die sino AG Unterstützung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Anspruch.
Die laufende Verbuchung von Geschäftsvorfällen und die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt mittels der DATEV-Buchhaltungssoftware durch Mitarbeiter der sino AG nach einem Standardkontenplan. Ergänzend wird die Anlagenbuchhaltung der DATEV e. G. genutzt.
Dem Risiko der Verletzung von Bilanzierungsregeln begegnet die sino AG durch den Einsatz qualifizierten Personals einschließlich weiterer Qualifikations- und Weiterbildungsmaßnahmen, eine
angemessene Funktionstrennung und den Einsatz fachkundiger Berater. Verbleibenden Risiken wirkt die Jahresabschlussprüfung entgegen. Zur Vermeidung der Risiken aus der Nichteinhaltung von Fristen und Terminen dient eine Ablauf- und Zeitplanung für die Abschlusserstellung. Während der Erstellung des Jahresabschlusses erfolgen Soll-Ist- und Zeitvergleiche und Analysen der inhaltlichen Zusammensetzung der Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit erfolgt eine restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen. Unterjährig erfolgt eine prüferische Durchsicht des Halbjahresabschlusses.
Im vierten Quartal profitiert das Unternehmen von hoher Volatilität
»Am kräftigen Anstieg des Jahresüberschusses sollen auch alle Aktionäre durch eine deutlich höhere Dividende teilhaben«, so der Vorstand zum Ende des Geschäftsjahres.
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der sino AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der
angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gummersbach, den 4. Januar 2012
DHPG AUDIT GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
A. Stamm A. Giorgini Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben werden.
Düsseldorf, den 30. Dezember 2011
Ingo Hillen Matthias Hocke Vorstand sino AG Vorstand sino AG
Erklärung der gesetzlichen Vertreter
Impressum
Herausgeber: sino AG | High End Brokerage Der Vorstand: Ingo Hillen, Matthias Hocke Haus der Börse Ernst-Schneider-Platz 1 40212 Düsseldorf
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