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SIMONA AG — Management Reports 2010
May 17, 2011
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Management Reports
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SIMONA Aktiengesellschaft
Kirn
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Lagebericht
1. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN
1.1. Organisatorische und rechtliche Struktur des SIMONA Konzerns
Der SIMONA Konzern entwickelt, produziert und vertreibt thermoplastische Kunststoffhalbzeuge, Rohre und Formteile sowie Fertigteile. Dabei werden die Werkstoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC), Polyethylenterephthalat (PETG), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Chlortrifluorethylen (E-CTFE) sowie zahlreiche Sonderwerkstoffe eingesetzt. Die Produktionsverfahren umfassen Extrusion, Pressen, Spritzguss, CNC-Technik und die Fertigung kundenindividueller Sonderformteile in eigenen Kunststoffwerkstätten. Anwendungsbereiche für die Halbzeuge sind vor allem der industrielle Apparate- und Behälterbau, der Maschinenbau, die Transportindustrie, die Bauindustrie, der Messe- und Displaybau sowie Automotive. Die Rohre und Formteile werden vor allem in der Trinkwasserversorgung, der Abwasserentsorgung sowie im industriellen Rohrleitungsbau einschließlich der chemischen Prozessindustrie eingesetzt. Die Fertigteile werden insbesondere für den Maschinenbau und die Transporttechnik hergestellt.
Der SIMONA Konzern vertreibt seine Produkte weltweit. Die Vertriebsstruktur ist primär nach drei Vertriebsregionen
| • | Deutschland |
| • | Übriges Europa und Afrika |
| • | Asien, Amerika und Australien |
und sekundär nach Produktbereichen (Halbzeuge sowie Rohre und Formteile) aufgestellt. Innerhalb des Konzerns erfolgt der Vertrieb über die SIMONA AG und Tochtergesellschaften in Großbritannien, Italien, Frankreich,
Spanien, Polen, Tschechien, Hongkong, China und den USA sowohl direkt als auch über Handelspartner. Die AG betreibt darüber hinaus eine Verkaufsniederlassung in Möhlin in der Schweiz. Der Sitz der Muttergesellschaft, SIMONA AG, ist in 55606 Kirn (Deutschland). Der SIMONA Konzern hat 2010 in inländischen und ausländischen Werken produziert. In zwei Werken in Kirn (Rheinland-Pfalz) werden die Halbzeuge (Platten, Stäbe, Schweißdrähte), im Werk Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen) wurden Platten und in Ringsheim (Baden-Württemberg) Rohre, Formteile und Fertigteile produziert. In Hazleton (Pennsylvania, USA) werden überwiegend extrudierte Halbzeuge für den amerikanischen Markt hergestellt. In Litvinov, Tschechien, werden Rohre und Platten vor allem für den osteuropäischen Markt produziert. In Jiangmen, China, werden extrudierte Platten produziert. Das Werk in Kirchhundem-Würdinghausen wurde zum 30. September 2010 geschlossen. Vorstände im Berichtsjahr waren Wolfgang Moyses (Vorstandsvorsitzender), Dirk Möller (stellvertretender Vorstandsvorsitzender, seit 01. Mai 2010), Detlef Becker und Jochen Feldmann (bis 10. August 2010). Der Aufsichtsrat setzte sich 2010 zusammen aus Hans-Werner Marx (Vorsitzender), Dr. Rolf Gößler (stellvertretender Vorsitzender), Roland Frobel und Dr. Roland Reber als Vertreter der Kapitaleigner sowie Bernd Meurer und Karl-Ernst Schaab (bis 31. August 2010) als Vertreter der Arbeitnehmer.
1.2. Geschäftsentwicklung
Umsatzerlöse deutlich gesteigert
Die Weltwirtschaft hat sich von dem tiefen Einbruch infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise schneller als erwartet erholt. Dem Rückgang im Jahr 2009 von 0,9 Prozent folgte ein kräftiger Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts von voraussichtlich 5 Prozent. Die Dynamik des Wachstums hat sich im Jahresverlauf jedoch deutlich verlangsamt. Der Welthandel ist im zweiten Halbjahr 2010 kaum noch gestiegen. Die Entwicklung der Weltwirtschaft zeigt auch die zunehmende Bedeutung der Schwellenländer für die globale Ökonomie. Während die asiatischen Schwellenländer 2010 wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben, liegt die Produktion in den Industrieländern nach wie vor unter dem Niveau vor der Krise.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sind die Umsatzerlöse der SIMONA AG nach einem schwachen Jahresbeginn ab März 2010 deutlich angestiegen und blieben bis zum Jahresende auf hohem Niveau. Die Umsatzerlöse konnten im Gesamtjahr 2010 um 24,3 Prozent auf 267,4 Mio. EUR (2009: 215,1 Mio. EUR) gesteigert werden. Diese Entwicklung wurde getragen von den gestiegenen Ausrüstungsinvestitionen vor allem in der chemischen und Maschinenbauindustrie. Die Umsatzerlöse in der SIMONA AG konnten von 191,1 Mio. EUR um 21,7 Prozent auf 232,5 Mio. EUR gesteigert werden.

Deutschland
In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis- und kalenderbereinigt um 3,5 Prozent im Gesamtjahr 2010 gewachsen und war durch Aufholeffekte nach der Wirtschaftskrise geprägt. Vor allem im produzierenden Gewerbe, das in 2009 zweistellige Rückgänge der Wirtschaftsleistung zu verkraften hatte, war die Entwicklung mit einer Steigerung der Bruttowertschöpfung um 10,3 Prozent sehr positiv. Die Exporte stiegen 2010 um 14,2 Prozent. In Ausrüstungen wurden 9,4 Prozent mehr investiert als in 2009, hier gab es im Vorjahr allerdings auch die stärksten Rückgänge. Der Aufschwung hat sich im vierten Quartal etwas verlangsamt und das BIP ist gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,4 Prozent gestiegen. Stark entwickelte sich auch im vierten Quartal der Export, es wurden 15,9 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im Vorjahreszeitraum.
Die Entwicklung in den wichtigsten Abnehmerbranchen 2010 und der Kunststoff verarbeitenden Industrie
Die deutsche Chemieindustrie konnte ein Produktionsplus von 11 Prozent verbuchen, die Umsätze stiegen um 17,5 Prozent. Die wesentlichen Impulse kamen dabei aus dem Ausland. Im zweiten Halbjahr hat sich das Wachstum abgeschwächt. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau konnte seine Produktion 2010 um 8,8 Prozent steigern. Der Auftragseingang konnte real um 36 Prozent zulegen. Dabei haben die Bestellungen aus dem Inland um 29 Prozent und aus dem Ausland um 39 Prozent zugelegt. Die Exportquote stieg auf 74,8 Prozent (2009: 73,6 Prozent). Die gute Entwicklung des Jahres 2010 verdeutlicht auch die Kapazitätsauslastung, die von 72,5 Prozent im Jahr 2009 auf 79,8 Prozent in 2010 stieg.
Nach dem starken Rückgang 2009 erholten sich die internationalen Messen in Deutschland nur zögerlich, da in 2009 beschlossene Sparmaßnahmen nachwirken. Nach ersten Schätzungen haben sich die Ausstellerzahlen um 1 Prozent (2009: –4 Prozent) erhöht, während die Besucherzahlen nochmals leicht um 2 Prozent (2009: –8 Prozent) zurückgegangen sind.
Auch die deutsche Bauwirtschaft hat den Anschluss an den gesamtwirtschaftlichen Aufschwung verpasst. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind 2010 nominal um 1 Prozent (2009: –4 Prozent) gesunken. Verantwortlich für diesen Rückgang waren die negative Entwicklung im Wirtschaftsbau (–4,5 Prozent) und im öffentlichen Bau (–3 Prozent).
Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland hat 2010 nach vorläufigen Zahlen den Umsatz um 14 Prozent auf 51,3 Mrd. EUR steigern können und damit fast wieder das Niveau des Jahres 2008 erreicht.
Auch die verarbeitete Kunststoffmenge hat mit 12,2 Mio. Tonnen fast wieder den Stand von 2008 erreicht. Besonders stark trugen die Zulieferer technischer Teile mit 23 Prozent zum Wachstum bei. Die Konsum- und sonstigen Kunststoffwaren konnten den Umsatz um 14,7 Prozent auf 16,4 Mrd. EUR steigern. Der Bausektor erzielte ein Wachstum von 5 Prozent auf 10,8 Mrd. EUR. Die Kunststoffverpackungsindustrie, der größte Branchenzweig der Kunststoffverarbeitung, konnte den Produktionswert um 14 Prozent auf 12,2 Mrd. EUR steigern. Wertmäßig liegt der Wert allerdings 2 Prozent unter dem Vorjahr. Getragen wurde die positive Entwicklung vor allem vom Außenhandel. Der Export der Kunststoff verarbeitenden Industrie legte mit plus 15,5 Prozent stärker als das Inland (+14 Prozent) zu. Die Exportquote stieg von 34,3 Prozent in 2010 auf 35,7 Prozent. Die positive Entwicklung bei den Ausrüstungsinvestitionen der für SIMONA wichtigen Kunden in der chemischen Industrie und im Maschinenbau sowie deren Exportgeschäft haben zu einer kräftigen Umsatzsteigerung geführt. Die Umsatzerlöse in der Region Deutschland stiegen um 18,4 Prozent auf 90,6 Mio. EUR (2009: 76,5 Mio. EUR).
Europa und Afrika
In der Eurozone ist das Bruttoinlandsprodukt 2010 um 1,7 Prozent (2009: –4,0 Prozent) und in der EU27 um 1,8 Prozent (2009: –4,2 Prozent) gestiegen.
In der Region Mittlerer Osten und Nordafrika ist die Wirtschaft 2010 um 3,9 Prozent gewachsen.
Die Umsatzerlöse in der Region Europa und Afrika konnten ebenfalls deutlich gesteigert werden. Im für SIMONA bedeutendsten Markt Westeuropa waren die Einbußen 2009 nicht so stark wie in den übrigen Regionen. Daher sind auch die Umsätze in 2010 unter Durchschnitt gestiegen. Insgesamt wurden in der Region Europa und Afrika 132,7 Mio. EUR (2009: 115,4 Mio. EUR) Umsatzerlöse erzielt. Das sind 15,0 Prozent mehr als 2009. Der Anteil der Region Europa und Afrika am Gesamtumsatz der SIMONA AG sank von 53,6 Prozent auf 49,6 Prozent.
Amerika, Asien und Australien
Die Wirtschaft der USA ist 2010 mit 2,8 Prozent (2009: –2,6 Prozent) weniger stark gestiegen als die vieler Industrienationen. Die asiatischen Märkte waren von der Wirtschafts- und Finanzkrise am frühesten und stärksten betroffen. Sie zeigten allerdings auch am schnellsten wieder Erholungstendenzen. China (+10,3 Prozent) und Indien (+9,7 Prozent) sind 2010 wieder auf das Wachstumsniveau vor der Krise zurückgekehrt. SIMONA hat diese Entwicklung zu einer überdurchschnittlichen Umsatzsteigerung in Asien nutzen können. Die Entwicklung in Nordamerika war von Wachstum auf niedrigerem Niveau gekennzeichnet. Die Umsätze der Region Amerika, Asien und Australien sind insgesamt um 82,9 Prozent auf 44,5 Mio. EUR gestiegen. Der Anteil dieser Region am Gesamtumsatz hat sich deutlich auf 16,6 Prozent erhöht.

Hohe Absatzsteigerung bei PE und PP Platten sowie Sonderkunststoffen – Umsatzsteigerung bei Rohren und Formteilen unterdurchschnittlich
Im Bereich der Halbzeuge konnte so der Absatz von PE und PP Platten für den Behälter- und Apparatebau überproportional gesteigert werden. Positiv entwickelte sich auch das Geschäft mit Kunststoffplatten für die Photovoltaik- und Solarindustrie, während das Geschäft mit PVC Platten eine verhaltene Entwicklung zeigte. Der Absatz von Fertigteilen konnte weiter gesteigert werden. Produkte aus Sonderkunststoffen zeigten eine stärkere Entwicklung als das Gesamtgeschäft mit Halbzeugen. Insgesamt wurden im Bereich Halbzeuge Umsatzerlöse von 196,8 Mio. EUR erzielt. Das sind 31,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Im Bereich Rohrleitungsbau konnten die Umsatzerlöse ebenfalls gesteigert werden, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als im Bereich Halbzeuge. Der Absatz von PP Rohren für industrielle Anwendungen konnte deutlich gesteigert werden, während das Geschäft mit PE Formteilen Umsatzrückgänge verzeichnete. Im Produktsegment Rohre und Formteile wurden die Umsatzerlöse insgesamt um 7,8 Prozent auf 70,6 Mio. EUR gesteigert.
Produktentwicklung für sicherheitskritische und umweltrelevante Anwendungen
SIMONA betreibt Produktentwicklung auf mehreren Ebenen. In unserem Technical Service Center werden Kundenanforderungen aufgenommen und durch die intelligente Veränderung von Kunststoffeigenschaften bestehende Produkte zum Beispiel durch Rezepturänderungen weiterentwickelt. Im Bereich Neue Produkte und Anwendungen werden gemeinsam mit unserem Produktmanagement neue Materialien getestet und Kunststoffe für neue Anwendungen entwickelt. Für energieeffiziente Schlittschuhbahnen aus Kunststoff hat SIMONA die Produktline SIMONA® Eco-Ice® entwickelt und Anfang 2010 in den Markt eingeführt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Eisbahnen werden mit SIMONA® Eco-Ice® keine Kühlleitungen mit Kühlflüssigkeiten, die Eis produzieren, und keine Eismaschinen benötigt. Man fährt mit den Schlittschuhen direkt auf den verlegten und miteinander fest verbundenen Platten. SIMONA® Eco-Ice® ist in Werkstoffvarianten aus den Polyethylen-Typen PE-HD (Hochwärmestabil), PE-HMW (Hochmolekular) und PE-UHMW (Ultrahochmolekular) lieferbar. Das System wurde Mitte des Jahres um Banden aus PE FOAM Hohlkammerplatten erweitert. Mit dem ultrahochmolekularen Polyethylen dehoplast® x-detect hat SIMONA ein Premiumprodukt für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt. Im Falle eines Bruchs können selbst Kunststoffpartikel mit Metalldetektoren in Lebensmitteln aufgespürt werden. Die in 2009 entwickelte PVC Platte SIMOSHIELD für Türen mit einer Inline-Folierungstechnik wurde Anfang 2010 in den Markt eingeführt. Auch die PVC Freischaumtype SIMOPOR-DIGITAL, die für den digitalen Direktdruck entwickelt wurde, wurde 2010 in den europäischen Markt eingeführt. Im Polyolefin-Bereich wurden die geschäumten Platten PE FOAM und PP FOAM technisch weiterentwickelt. PE FOAM wurde um eine Hohlkammerplatte ergänzt, die insbesondere für Banden, Einhausungen sowie Schall- und Wärmeisolierung eingesetzt wird. Im Geschäftsfeld Rohrleitungsbau wurde speziell für die Geothermie ein weiterentwickeltes SIMONA® PP-H AlphaPlus® Rohrsystem in den Markt eingeführt, das den hohen thermischen, mechanischen und hydraulischen Belastungen standhalten kann. Auch die aus dem drucklosen Abwasserbereich kommende Verbindungstechnik SIMOFUSE® wurde weiterentwickelt, um dem aktuellen Bedarf an nachhaltigen Lösungen für die Energieversorgung zu entsprechen. SIMOFUSE® Rohrmodule können bis zu einem Durchmesser von 1.000 mm angeboten werden. Nach der erfolgreichen Markteinführung von Schutzmantelrohren aus PE hat SIMONA in 2010 als weltweit erster Hersteller ein vollständiges RC (Resistance to crack) Formteilprogramm einer externen Prüfung gemäß PAS 1075 erfolgreich unterzogen. In der Rohrextrusion wurden erste Produktionsversuche für Rohre mit verschleißfester Innenschicht realisiert. Ziel ist es, ein Rohr mit einer hohen Abriebfestigkeit für den Transport von Feststoffen zu entwickeln.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwand, Materialaufwand und Abschreibungen des Anlagevermögens. Die Aufwendungen sind aufgrund der engen Verzahnung von kundenspezifischen Produktionseinstellungen, Optimierung von Verfahrenstechnik und Rezepturen sowie eigentlicher Produktentwicklung nicht eindeutig von den Produktionskosten abzugrenzen.
2. ERTRAGSLAGE
Ergebnis
Im Zuge der konjunkturellen Erholung ist das EBIT (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Erträgen aus Beteiligungen) im Konzern um 2,8 Mio. EUR auf 10,1 Mio. EUR gestiegen. Die EBIT-Marge beträgt 3,8 Prozent nach 3,4 Prozent im Vorjahr.
Die Rohstoffe haben sich im Laufe des Jahres 2010 weiter verteuert. Die höheren Rohstoffpreise konnten nicht in vollem Umfang auf die Verkaufspreise überwälzt werden. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind infolge der Rohstoffpreisentwicklung im Vergleich zur Umsatzsteigerung stärker angestiegen. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent auf 154,4 Mio. EUR erhöht (2009: 103,7 Mio. EUR). Die Kosten für Energie und Wasser sind in der SIMONA AG nach einem deutlichen Rückgang in 2009 durch die verbesserte Produktionsauslastung um 0,9 Mio. EUR angestiegen.
Aufgrund der Absatzsteigerung verbesserte sich das Rohergebnis 2010 um 8,5 Mio. EUR auf 125,5 Mio. EUR, entsprechend 47 Prozent vom Umsatz. Infolge der Rohstoffpreisverteuerung und eines Bestandsaufbaus hat sich die Bestandsveränderung mit 5,3 Mio. EUR in der Erfolgsrechnung ausgewirkt. Die Sonstigen betrieblichen Erträge sind unwesentlich um 0,2 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR gesunken. Der Personalaufwand liegt mit 55,9 Mio. EUR geringfügig über Vorjahresniveau (2009: 55,3 Mio. EUR). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind, bedingt durch eine im Vorjahr enthaltene Sonderabschreibung, um 1,9 Mio. EUR auf 12,6 Mio. EUR zurückgegangen.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben um 7,1 Mio. EUR auf 46,9 Mio. EUR zugenommen. Infolge des größeren Geschäftsvolumens sind vor allem höhere Kosten für Ausgangsfrachten und Verpackung angefallen sowie die Instandhaltungskosten für die Produktionsanlagen gestiegen.
Die Resultate der einzelnen Tochtergesellschaften sind unterschiedlich ausgefallen. Erfreulich war die Ertragsentwicklung in den Verkaufsgesellschaften in Polen, England und der Tschechischen Republik. Nicht zufriedenstellend waren die Ergebnisse in Italien und insbesondere in Frankreich, wo, bedingt durch Restrukturierungsmaßnahmen, Verluste zu verzeichnen waren. Die Produktionsgesellschaft in Tschechien arbeitete profitabel.
Die Tochtergesellschaft in den USA verzeichnete einen Verlust, erzielte aber im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich besseres Ergebnis. Für das Jahr 2011 ist ein Gewinn budgetiert.
In Asien hat sich das Ergebnis unserer Verkaufsgesellschaften substantiell verbessert. Das Werk in China befindet sich im Aufbau und erwirtschaftet noch keinen Gewinn.
EBIT-Marge
SIMONA analysiert und misst das operative Ergebnis im Wesentlichen mit den Kennzahlen EBIT sowie EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Erträgen aus Beteiligungen und Abschreibungen). Das EBIT weist das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie Beteiligungseinflüssen aus. Das EBITDA hat Cashflow-Charakter, da die liquiditätsunwirksamen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zum EBIT hinzuaddiert werden. Die beiden Kennzahlen erlauben damit sowohl die Beurteilung der Ertragssituation des Unternehmens als auch eine Annäherung an den Cashflow. Mit dem Betriebsergebnis von 10,1 Mio. EUR wurde eine EBIT-Marge von 3,8 Prozent erwirtschaftet. Das EBITDA im Konzern hat sich gegenüber dem Vorjahr bei verringerten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen auf 22,7 Mio. EUR leicht erhöht (2009: 21,9 Mio. EUR). Die EBITDA-Marge erreicht mit 8,5 Prozent nicht ganz das Vorjahresniveau von 10,2 Prozent.
3. FINANZLAGE
Die Finanziellen Vermögenswerte bestehen im Wesentlichen aus den Zahlungsmitteln und den kurzfristigen Bankeinlagen in Höhe von 39,3 Mio. EUR (2009: 61,5 Mio. EUR). Darüber hinaus wurde in 2010 eine Wertpapieranlage in Pfandbriefe in Höhe von 10,0 Mio. EUR getätigt.
Die langfristigen Finanzschulden sind 2010 um 2,1 Mio. EUR auf 4,8 Mio. EUR zurückgegangen. Der Rückgang ergibt sich aus der vorzeitigen Ablösung eines Darlehens über 2,0 Mio. GBP, welches bei der SIMONA UK Ltd. durch konzerneigene Mittel ersetzt wurde. Die kurzfristigen Finanzschulden haben sich in 2010 durch die planmäßige Tilgung eines endfälligen Darlehens über 5,0 Mio. USD verringert. Neben kurzfristigen Finanzschulden bestehen weitere Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 0,2 Mio. EUR aus einem Zinsswap zur Absicherung des Risikos eines US-Dollar-Darlehens.
Weitere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2,9 Mio. EUR (2009: 3,1 Mio. EUR) entstehen aus operativen Miet- und Leasingverträgen. Davon sind 1,3 Mio. EUR innerhalb eines Jahres fällig. Aus bereits erteilten Aufträgen im Zusammenhang mit Investitionsvorhaben resultieren kurzfristige Verpflichtungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR.
Aus den Finanzerträgen in Höhe von 1,0 Mio. EUR und den Finanzaufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR ergibt sich für das Geschäftsjahr 2010 insgesamt ein Finanzergebnis von 0,4 Mio. EUR (2009: –0,2 Mio. EUR).
4. VERMÖGENSLAGE
Eigenkapitalquote gestiegen
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2010 beträgt kaum verändert 245 Mio. EUR.
Trotz weiterer Investitionen in die neuen Werke in Litvinov (Tschechien) und Jiangmen (China) sind die Sachanlagen um 4,7 Mio. EUR zurückgegangen, da die Abschreibungen die Investitionen übertreffen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Stichtagsvergleich um 1,7 Mio. EUR und die Fertigen Erzeugnisse und Waren um 4,8 Mio. EUR gestiegen.
Die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8,5 Mio. EUR auf 41,8 Mio. EUR spiegelt insgesamt das Umsatzwachstum wider.
Die Sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten das aktivierte Körperschaftsteuerguthaben der SIMONA AG in Höhe von 4,5 Mio. EUR, das nach dem 31. Dezember 2010 zufließen wird. Der Auszahlungsanspruch ist zum Bilanzstichtag in Höhe des Barwertes aktiviert.
Die liquiden Mittel haben sich um 22,1 Mio. EUR verringert. Die Veränderung resultiert vor allem aus dem Aufbau der Vorräte, der Zunahme der Forderungen, einer Wertpapieranlage in Pfandbriefe sowie der Tilgung von Finanzschulden. Die Entwicklung wird in der Kapitalflussrechnung im Anhang dargestellt.
Die Passivseite ist geprägt durch die Zunahme des Eigenkapitals um 4,7 Mio. EUR und einen Rückgang des Fremdkapitals in etwa gleicher Höhe.
Das Konzerneigenkapital beträgt zum Jahresende 162,2 Mio. EUR (2009: 157,5 Mio. EUR). Darin eingeflossen ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 7,2 Mio. EUR und eine Dividendenauszahlung im Geschäftsjahr 2010 von 3,6 Mio. EUR. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 66 Prozent (2009: 64 Prozent). Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 4,3 Mio. EUR auf 11,2 Mio. EUR erhöht.
Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen haben sich, insbesondere durch die Inanspruchnahme der für die Schließung des Werkes Kirchhundem-Würdinghausen gebildeten Restrukturierungsrückstellung, um 3,6 Mio. EUR reduziert.
5. NACHTRAGSBERICHT
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 bis zur Erstellung des Lageberichtes sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage des SIMONA Konzerns eingetreten. Darüber hinaus werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben 2011 Zwischenmitteilungen veröffentlicht, in denen über die Entwicklung des Unternehmens und berichtsrelevante Ereignisse berichtet wird.
6. RISIKOBERICHT
Das Risikomanagementsystem der SIMONA AG steuert die wesentlichen Risiken: Umfeld- und Branchenrisiken, finanzwirtschaftliche Risiken und informationstechnologische Risiken.
Umfeld- und Branchenrisiken betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung der Abnehmerbranchen von SIMONA, Währungs- und Rohstoffpreisvolatilitäten sowie die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Mit einem breiten Produktsortiment und einer intensiven Marktbeobachtung begrenzen wir diese Risiken und können auf Veränderungen reagieren. Die Produktionsstätten in den USA, China und Tschechien tragen dazu bei, die Flexibilität zu verbessern und die Anforderungen unserer Kunden weltweit besser zu erfüllen.
Die wechselkursbedingten Preisrisiken steigen mit dem Anteil des Umsatzes von SIMONA außerhalb des Euroraums. Durch den Ausbau der Produktion in den ausländischen Absatzmärkten sind diese Risiken weiter reduziert worden. Die Branchenrisiken stehen auch 2011 im Fokus des Risikomanagements. Die Entwicklung in den für SIMONA wichtigen Absatzmärkten wird die Umsatz- und Ertragsentwicklung in 2011 maßgeblich bestimmen. Die Risikosituation hat sich durch die weltweit wieder besser gewordene wirtschaftliche Lage deutlich entschärft. Demgegenüber haben die Rohstoffpreisrisiken im bisherigen Verlauf 2011 wieder zugenommen und werden ein zentraler Faktor für die Ergebnisentwicklung in 2011 sein. Der vor zwei Jahren begonnene Systemwechsel von Quartals- zu Monatskontrakten für Ethylen und Propylen hat zu einer drastisch erhöhten Volatilität der Preise für die Folgeprodukte geführt. Das Risiko für Forderungsausfälle wird durch intensive Bonitätsprüfungen von neuen Kunden und die laufende Bonitätsüberwachung bestehender Kunden beschränkt. Ausfallrisiken einzelner Kunden werden durch Kreditversicherungen und durch Liefersperren bei Zahlungsüberfälligkeit begrenzt. Der Lagerbestand wird turnusmäßig überprüft, für einzelne ungängige Produkte werden regelmäßige Abwertungen vorgenommen.
Informationstechnologische Risiken werden durch eine eigene IT-Abteilung konzernweit gesteuert, deren Aufgabe die permanente Kontrolle, Wartung und Weiterentwicklung sowie der Schutz der IT-Systeme ist. Durch die oben genannten Faktoren hat sich die Gesamt-Risikosituation der Gesellschaft nach unserer Einschätzung zum Ende des Geschäftsjahres 2010 gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.
Erklärung zur Unternehmensführung
Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 S. 2, 3 HGB hat die SIMONA AG auf ihrer Internetseite www.simona.de veröffentlicht.
7. PROGNOSEBERICHT
Wachstum mit hohen Risiken
Das starke Wachstum der Weltwirtschaft hatte Mitte 2010 an Dynamik verloren. Im vierten Quartal 2010 ist das Bruttoinlandsprodukt in den meisten Industrienationen nur noch verhalten gestiegen. Gegen Jahresende verbesserten sich die Indikatoren jedoch wieder und seit Beginn des Jahres 2011 expandiert die Weltwirtschaft erneut kräftig. Die Lage ist jedoch gespalten. In den Schwellenländern – vor allem im asiatischen Raum – ist das Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht oder sogar überschritten und es droht konjunkturelle Überhitzung. Viele Industrienationen – wie etwa die USA, Großbritannien oder Spanien – entwickeln sich dagegen schwach. Die weitere weltweite Entwicklung ist von einigen Risiken geprägt. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise stellen dabei das größte Risiko dar. Der Rohölpreis ist durch die politischen Umbrüche im arabischen Raum nochmals sprunghaft angestiegen. In den Schwellenländern müssen die Regierungen den Stabilitätsgefahren, die der Konjunkturboom mit sich bringt, entgegenwirken. Es bleibt abzuwarten, wie die Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan sich auf die weitere Entwicklung des Rohölpreise aber auch auf die weltwirtschaftliche Entwicklung auswirkt.
Der Internationale Währungsfonds ging im Januar davon aus, dass die Weltwirtschaft 2011 um 4,4 Prozent wächst. Mittlerweile gehen die Wirtschaftsforscher eher von einem schwächeren Wachstum aus. Für China (+9,6 Prozent) und Indien (+8,4 Prozent) geht der IWF von einem erneut starken Wachstum aus. In Russland wird ein Wachstum von 4,5 Prozent erwartet. Im Euroraum verläuft die Erholung nach wie vor schleppender, hier wird von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent ausgegangen. Die Wirtschaft in den USA sollte etwas an Dynamik gewinnen (Prognose für 2011: +3,0 Prozent).
SIMONA geht von einer weiter guten Auftragslage für das Jahr 2011 aus. Der Auftragseingang ist auf stabil hohem Niveau. Es gibt weiter Nachholbedarf bei den für unser Geschäft wichtigen Ausrüstungsinvestitionen in wichtigen Abnehmerbranchen. Auch das Exportgeschäft unserer Kunden in der chemischen Industrie und im Maschinenbau trägt zu guter Nachfrage bei. Im Rohrleitungsbau gehen wir von einer verhalteneren Entwicklung aus. Im Werk Ringsheim, das Rohre und Formteile herstellt, wurde partiell Kurzarbeit eingeführt.
Die hohen Rohstoffpreise belasten aufgrund des hohen Materialkostenanteils unserer Produkte weiterhin die Rohmarge. In den von intensivem Wettbewerb geprägten Märkten in Europa wird es schwierig sein, die erhöhten Kosten vollständig an den Markt weiterzugeben.
Für das Gesamtjahr 2011 strebt SIMONA ein weiteres Umsatzwachstum auf mindestens 290 Mio. EUR im Konzern an. Trotz der weiter gestiegenen Rohstoffpreise hat dabei profitables Wachstum für SIMONA oberste Priorität und ein Konzernergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 15 Mio. EUR wird angestrebt. Thermoplastische extrudierte Halbzeuge und verwandte Produkte für sicherheitskritische und umweltrelevante Anwendungen sind unser Fokus in der Zukunft. Wachstumschancen sehen wir auch in der Energie- und Rohstoffversorgung, der Umwelttechnik und der Agrarwirtschaft/Lebensmittelindustrie.
Die Entwicklung für 2012 ist aufgrund der Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten, der uneinheitlichen konjunkturellen Entwicklung und der Gefahr unvorhergesehener Ereignisse, wie zum Beispiel jüngst in Japan, schwer vorherzusagen. Grundsätzlich geht SIMONA, auch aufgrund der Wachstumschancen in den Emerging Markets und des neuen Fokus auf sicherheitskritische und umweltrelevante Anwendungen, von einer positiven Entwicklung auch über das Jahr 2011 hinaus aus.
8. SONSTIGE ANGABEN
Mitarbeiter
Die Anzahl der Mitarbeiter des SIMONA Konzerns ist 2010 insgesamt stabil geblieben. 1.236 Mitarbeiter waren zum Jahresende beschäftigt (2009: 1.234). Dabei haben sich die Schließung des Werkes in Kirchhundem-Würdinghausen und von zwei Logistikstandorten in Frankreich reduzierend ausgewirkt, während vor allem der Ausbau der Mitarbeiter am neuen Produktionsstandort in Jiangmen, China, zu einer Steigerung geführt hat. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Konzern betrug 1.218. Die Zahl der Mitarbeiter in der SIMONA AG zum 31. Dezember 2010 betrug 910 (2009: 957).
54 Jugendliche (2009: 59) befanden sich zum Jahresende 2010 zur Ausbildung in einem der sieben technischen und kaufmännischen Berufe. 18 Auszubildende beendeten 2010 erfolgreich ihre Ausbildung, 9 davon wurden in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Zwei Auszubildende absolvieren ein berufsintegriertes Studium, das SIMONA in Kooperation mit der Fachhochschule Ludwigshafen anbietet. 6 Mitarbeiterinnen befanden sich zum 31. Dezember 2010 in Elternzeit. 60 Mitarbeiter (2009: 64) hatten zum 31. Dezember 2010 von der Möglichkeit der Altersteilzeitarbeit Gebrauch gemacht.
2010 hat SIMONA die Balanced Scorecard als strategisches Führungsinstrument auf weitere Managementebenen ausgeweitet. Ein Schwerpunkt der Weiterbildung waren interne Schulungen für ein unternehmensweites Projekt zur Verbesserung des Auftragsprozesses. Darüber hinaus wurden zahlreiche individuelle fachliche Weiterbildungen durchgeführt und ein Konzept für einen Nachwuchsförderkreis erarbeitet, der 2011 starten wird. Schwerpunkte der IT waren in 2011 die Vereinheitlichung der genutzten SAP-Module im Konzern sowie die erfolgreiche Kompletteinführung von SAP bei SIMONA AMERICA Inc. Des Weiteren wurden das Rollout-Template um das SAP-Modul Human Resources erweitert und Vorarbeiten für einen Releasewechsel gestartet.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Managementsystems
Die Gesamtverantwortung für das interne Kontrollsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungs- und den Konzernrechnungslegungsprozess trägt der Vorstand. Mittels einer fest definierten Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden.
Die Zielsetzung des internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der möglichen Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird. Das Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung sowie zum Umgang mit den identifizierten Risiken unternehmerischer Betätigung. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
| • | Identifikation wesentlicher Risikofelder und Kontrollen mit Einfluss auf den konzernweiten Rechnungslegungsprozess |
| • | Überwachung des konzernweiten Rechnungslegungsprozesses und der entsprechenden Ergebnisse auf Ebene des Vorstandes |
| • | Präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen des Konzerns sowie der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen |
| • | Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen |
Qualitäts- und Umweltmanagement
Ziel des SIMONA Qualitätsmanagements ist die kontinuierliche Sicherstellung und Optimierung unserer Produkt- und Prozessqualität. Dabei sollen ein einheitlich hohes Qualitätsbewusstsein und Qualitätsniveau an allen Produktions- und Vertriebsstandorten erreicht werden. Die Integration des neuen Produktionsstandortes Jiangmen, China, in das SIMONA Qualitätsmanagementkonzept ist gut vorangeschritten, so dass eine Zertifizierung des QM-Systems an unserem chinesischen Produktionsstandort für Ende 2011 geplant werden kann. Schwerpunkte des Qualitätsmanagementsystems im Jahr 2010 waren die Durchführung interdisziplinärer Qualitätszirkel, die Durchführung von Produktaudits sowie zahlreicher Prozessoptimierungen im Rahmen neuer Automotive-Projekte. Im Produktbereich Rohre und Formteile führten Kunden-/Marktanforderungen verstärkt zu länderspezifischen Produktzulassungen. Daraus resultierte eine Vielzahl an Audits, in deren Rahmen wir die Leistungsfähigkeit des SIMONA Managementsystems sowie die überdurchschnittlich hohe Qualität unserer Produkte und Prozesse gegenüber externen Auditoren darlegen konnten.
Als global agierendes Unternehmen ist sich die SIMONA AG auch ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen und unserer Umwelt bewusst. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sind daher für die SIMONA AG zentrale Themen der Unternehmensphilosophie.
Die Produkte von SIMONA leisten einen Beitrag zur Ressourcenschonung, indem sie zum Beispiel schwerere Materialien substituieren, Wasseraufbereitung ermöglichen oder CO2-Emissionen reduzieren. Auch in unseren Produktionsprozessen ist Nachhaltigkeit ein strategisches Ziel. Sowohl bei der Planung neuer Produktionsprozesse als auch bei den Fertigungsverfahren spielt der produktionsintegrierte Umweltschutz eine große Rolle. Die SIMONA AG arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Prozesse, um möglichst ressourcen- und umweltschonend zu handeln.
Vergütungsbericht
Vergütung des Vorstandes
Der Aufsichtsrat setzt auf Vorschlag des Personalausschusses die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder fest und überprüft regelmäßig das Vergütungssystem für den Vorstand. Dem Personalausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Werner Marx sowie die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Rolf Gößler und Roland Frobel an. Die Festlegung der Vergütung der Mitglieder des Vorstandes der SIMONA AG orientiert sich an der Größe unseres Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an der Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen. Zusätzlich werden die Aufgaben und der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds berücksichtigt.
Die Vergütung des Vorstandes ist leistungsorientiert. Sie setzt sich aus einer festen Vergütung und einem variablen Bonus zusammen. Beide Vergütungskomponenten werden jährlich überprüft. Zusätzlich werden beide Komponenten in Abständen von zwei bis drei Jahren auf der Grundlage einer Analyse der Einkommen überprüft, die vergleichbare Unternehmen an Mitglieder ihrer Geschäftsleitung zahlen. Die letzte Überprüfung fand 2009 statt.
Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten zudem einen Bonus, dessen Höhe von der Erreichung bestimmter, zu Beginn des Geschäftsjahres fixierter finanzieller Ziele abhängig ist, die sich an der Ergebnisentwicklung des Unternehmens orientieren. Die Bezüge des Vorstandes betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.553 TEUR (im Vorjahr 1.296 TEUR). Sie setzten sich aus 1.034 TEUR (im Vorjahr 988 TEUR) fester Vergütung und 519 TEUR (im Vorjahr 308 TEUR) Boni zusammen. Mitglieder des Vorstandes erhalten vom Unternehmen keine Kredite. Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen zugunsten von Vorstandsmitgliedern bestehen nicht.
Hinsichtlich der Bedingungen für die Bestellung oder Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie Satzungsänderungen sieht die Satzung keine vom Aktiengesetz abweichenden Regelungen vor. Insoweit verweisen wir auf die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften der §§ 84, 85, 133, 179 AktG.
Die Bezüge für ehemalige Mitglieder des Vorstandes betrugen 592 TEUR (Vorjahr 853 TEUR). Die Pensionsrückstellungen für aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder wurden in voller Höhe gebildet und beliefen sich zum 31. Dezember 2010 auf 7.756 TEUR (Vorjahr 8.507 TEUR).
Vergütung des Aufsichtsrates
Die Aufsichtsratsvergütung orientiert sich an der Größe des Unternehmens, an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder. Vorsitz, stellvertretender Vorsitz sowie die Tätigkeit in Ausschüssen werden zusätzlich vergütet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der Stellvertreter das Eineinhalbfache der Standardvergütung. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten hierfür eine weitere feste Vergütung in Höhe von 5.000 EUR. Mitgliedern des Aufsichtsrates werden sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung des Mandats entstehen, sowie anfallende Umsatzsteuern ersetzt.
Über die feste Vergütung hinaus kann die Hauptversammlung eine variable, vom Erreichen oder Überschreiten von Unternehmenskennziffern abhängige Vergütungskomponente beschließen. Für das Geschäftsjahr 2010 wurden von der Hauptversammlung am 25. Juni 2010 keine variablen Vergütungsbestandteile beschlossen.
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Jahr 2010 auf 121 TEUR (Vorjahr 121 TEUR). Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten vom Unternehmen keine Kredite. Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen zugunsten von Aufsichtsratsmitgliedern bestehen nicht.
Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht
Das Grundkapital der SIMONA AG betrug zum 31. Dezember 2010 15.500.000 EUR und ist in 600.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es hat sich damit im Geschäftsjahr 2010 nicht verändert. Die Aktien werden im General Standard an der Deutschen Börse in Frankfurt sowie an der Berliner Wertpapierbörse gehandelt. Verschiedene Aktiengattungen oder Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Da der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer jeweiligen Anteile satzungsmäßig ausgeschlossen ist, wird das Grundkapital unserer Gesellschaft in Form einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, zentral hinterlegt ist. Die Aktionäre unserer Gesellschaft sind ausschließlich an dem von der Clearstream Banking AG gehaltenen Sammelbestand an Stückaktien unserer Gesellschaft entsprechend ihrem Anteil am Grundkapital als Miteigentümer beteiligt. Effektive Aktienurkunden werden nicht mehr ausgegeben. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bestehen, soweit dem Vorstand bekannt, nicht. 30,79 Prozent der Anteile hält die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung (Kirn), 11,64 Prozent Dirk Möller (Kirn), 11,41 Prozent Regine Tegtmeyer (Seelze), 15,0 Prozent die Kreissparkasse Biberach (Biberach), 10,0 Prozent die SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH (Kirn) sowie 10,1 Prozent die Rossmann Beteiligungs GmbH (Burgwedel). Die verbleibenden 11,06 Prozent der Aktien befanden sich in Streubesitz. Die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Juni 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG am 13. Mai 2010 die Schwelle von 15 Prozent, 20 Prozent, 25 Prozent und 30 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 30,79 Prozent (das entspricht 184.739 Stimmrechten) betragen hat. Die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung hat am 10. Juni 2010 einen Antrag auf Befreiung gemäß § 37 Abs. 1 und 2 WpÜG i. V. m. § 9 Satz 1 Nr. 1 WpÜG-Angebotsverordnung an die BAFin gestellt. Mit Bescheid vom 22. Juli 2010 der BAFin wurde die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung gemäß § 37 Abs. 1 und 2 WpÜG i. V. m. § 9 Satz 1 Nr. 1 WpÜG-Angebotsverordnung hinsichtlich der durch gewillkürte Erbfolge am 13. Mai 2010 erlangten Kontrolle über die SIMONA AG von den Pflichten, nach § 35 Abs. 2 Satz 1 WpÜG der Bundesanstalt eine Angebotsunterlage zu übermitteln und nach § 35 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 14 Abs. 2 Satz 1 WpÜG ein Pflichtangebot zu veröffentlichen, befreit.
Der Landkreis Biberach, Biberach, Deutschland, hat uns am 22. April 2010 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 29. November 2006 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 10,67 Prozent (64.000 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind ihm 10,67 Prozent (64.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten: Kreissparkasse Biberach, Biberach, Deutschland. Der Landkreis Biberach, Biberach, Deutschland, hat uns am 22. April 2010 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 02. März 2010 die Schwelle von 15 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 15,0038 Prozent (90.023 Stimmrechte) beträgt.
Davon sind ihm 15,0038 Prozent (90.023 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten: Kreissparkasse Biberach, Biberach, Deutschland.
Mitglieder des Vorstandes meldeten am 25. Juni 2010 insgesamt 70.776 Stück eigene Aktien; dies entspricht 11,8 Prozent des Grundkapitals der SIMONA AG. Der Aktienbesitz von Mitgliedern des Aufsichtsrates beläuft sich laut Meldung zum 25. Juni 2010 auf 1.700 Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 0,28 Prozent am Grundkapital.
Soweit Arbeitnehmer am Kapital der Gesellschaft beteiligt sind, üben diese die Kontrollrechte aus den von ihnen gehaltenen Aktien unmittelbar selbst aus.
Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 84, 85 AktG sowie nach § 9 der Satzung der SIMONA AG. Danach besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens zwei Personen. Die Bestellung stellvertretender Vorstandsmitglieder ist zulässig. Der Vorstand hat in der Regel einen Vorsitzenden, der vom Aufsichtsrat ernannt wird. Der Aufsichtsrat kann den Abschluss, die Abänderung und die Kündigung der Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder einem Aufsichtsratsausschuss übertragen. Für Satzungsänderungen gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 179 ff. AktG.
Gemäß § 6 der Satzung ist die Gesellschaft berechtigt, Aktienurkunden auszustellen, die einzelne Aktien (Einzelaktien) oder mehrere Aktien (Sammelaktien) verkörpern.
Es bestehen derzeit keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen mit Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern über Entschädigungsleistungen im Falle eines Kontrollwechsels.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Der vorliegende Konzernlagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes der SIMONA AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Vielmehr sind die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die SIMONA AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.
Schlusserklärung
Wir erklären, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, die Ertragslage sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des SIMONA Konzerns nach unserem besten Wissen wiedergibt.
Kirn, 31. März 2011
SIMONA AG
Der Vorstand
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
DER SIMONA AG
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| in TEUR | Anhang | 01.01. – 31.12.2010 | 01.01. – 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | [7] | 267.402 | 215.070 |
| Sonstige betriebliche Erträge | [8] | 7.201 | 7.408 |
| Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen | 5.314 | –1.833 | |
| Materialaufwand | 154.420 | 103.686 | |
| Personalaufwand | [9] | 55.876 | 55.256 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | [16], [17] | 12.606 | 14.554 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | [11] | 46.946 | 39.830 |
| Erträge aus Beteiligungen | 500 | 0 | |
| Zinserträge | [12] | 498 | 506 |
| Zinsaufwendungen | [12] | 579 | 690 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10.488 | 7.135 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | [13] | 3.263 | 2.113 |
| Periodenergebnis | 7.225 | 5.022 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 7.198 | 4.988 | |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 27 | 34 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| in EUR | |||
| – unverwässert, bezogen auf den den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbaren Jahresüberschuss | [14] | 12,00 | 8,31 |
| – verwässert, bezogen auf den den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbaren Jahresüberschuss | [14] | 12,00 | 8,31 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
DER SIMONA AG
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| in TEUR | 01.01. – 31.12.2010 | 01.01. – 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 7.225 | 5.022 |
| Wechselkursdifferenzen im laufenden Jahr | 1.040 | –17 |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 1.040 | –17 |
| Gesamtergebnis | 8.265 | 5.005 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner des Mutterunternehmens | 8.235 | 4.968 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 30 | 37 |
Konzernbilanz
DER SIMONA AG
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| VERMÖGENSWERTE in TEUR |
Anhang | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | [16] | 1.294 | 1.412 |
| Sachanlagevermögen | [17] | 88.126 | 92.839 |
| Finanzielle Vermögenswerte | [30] | 23 | 23 |
| Langfristige Steuererstattungsansprüche | [20] | 3.773 | 4.320 |
| Latente Steueransprüche | [13] | 173 | 236 |
| Langfristige Vermögenswerte | 93.389 | 98.830 | |
| Vorräte | [18] | 50.515 | 43.994 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | [19] | 41.845 | 33.320 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten | [20] | 9.947 | 6.902 |
| Derivative Finanzinstrumente | [30] | 0 | 160 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | [30] | 10.000 | 0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | [21] | 39.316 | 61.479 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 151.623 | 145.855 | |
| Bilanzsumme | 245.012 | 244.685 |
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| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | Anhang | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| --- | --- | --- | --- |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 15.500 | 15.500 | |
| Kapitalrücklage | 15.274 | 15.274 | |
| Gewinnrücklagen | 131.425 | 127.755 | |
| Sonstige Rücklagen | –260 | –1.225 | |
| 161.939 | 157.304 | ||
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 272 | 242 | |
| Eigenkapital | [22] | 162.211 | 157.546 |
| Finanzschulden | [23] | 4.848 | 7.000 |
| Rückstellungen für Pensionen | [24] | 38.322 | 36.698 |
| Sonstige Rückstellungen | [26] | 6.036 | 5.979 |
| Sonstige Schulden | 211 | 414 | |
| Latente Steuerschulden | [13] | 5.654 | 5.271 |
| Langfristige Schulden | 55.071 | 55.362 | |
| Finanzschulden | [23] | 313 | 3.824 |
| Rückstellungen für Pensionen | [24] | 1.248 | 1.637 |
| Sonstige Rückstellungen | [26] | 2.535 | 5.708 |
| Schulden aus Lieferungen und Leistungen | 11.202 | 6.904 | |
| Ertragsteuerschulden | 1.607 | 2.638 | |
| Sonstige Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten | 10.670 | 10.771 | |
| Derivative Finanzinstrumente | [30] | 155 | 295 |
| Kurzfristige Schulden | 27.730 | 31.777 | |
| Bilanzsumme | 245.012 | 244.685 |
Konzernanhang
[1] INFORMATION ZUM UNTERNEHMEN
Die SIMONA AG ist eine in Deutschland gegründete Aktiengesellschaft mit Sitz in 55606 Kirn, Teichweg 16, Deutschland, deren Aktien öffentlich im General Standard der Frankfurter und der Berliner Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Konzernabschluss der SIMONA AG für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2010 wurde am 31. März 2011 durch Beschluss des Vorstandes zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben. Die Tätigkeit der SIMONA AG erstreckt sich hauptsächlich auf die Herstellung und den Vertrieb von Halbzeugen in Form von Platten, Stäben, Schweißdrähten, Profilen sowie Rohren, Rohrformteilen und Fertigteilen aus thermoplastischen Kunststoffen.
Die Halbzeuge werden in Deutschland in den Werken Kirn und Kirchhundem-Würdinghausen (bis 30. September 2010), in Hazleton (USA) und Jiangmen (China) hergestellt. Rohre und Formteile werden im Werk Ringsheim (Deutschland) produziert. Im Werk Litvinov (Tschechien) werden Halbzeuge, Rohre und Formteile hergestellt. Die Erzeugnisse werden unter dem gemeinsamen Warenzeichen SIMONA sowie weiteren Einzelmarken verkauft. Die SIMONA AG betreibt eine Verkaufsniederlassung in Möhlin, Schweiz.
Darüber hinaus erfolgt der Vertrieb unter anderem über die Tochtergesellschaften in Großbritannien (SIMONA UK Limited, Stafford, Großbritannien), in Frankreich (SIMONA S.A., Domont, Frankreich), in Italien (SIMONA S.r.l., Vimodrone, Italien), in Spanien (SIMONA IBERICA SEMIELABORADOS S.L., Barcelona, Spanien), in Polen (SIMONA POLSKA Sp. z o.o., Breslau, Polen, DEHO-PLAST POLSKA Sp. z o.o., Kwdizyn, Polen), in Tschechien (SIMONA PLASTICS CZ, s.r.o., Prag, Tschechien), in Hongkong (SIMONA FAR EAST Ltd. Hongkong, China), in China (SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd, Shanghai, China) und in Amerika (SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, USA).
[2] BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Grundlagen der Erstellung des Abschlusses
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Hiervon ausgenommen sind die derivativen Finanzinstrumente und die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinvestitionen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet.
Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS
Der Konzernabschluss der SIMONA AG und ihrer einbezogenen Gesellschaften zum 31. Dezember 2010 ist nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften aufgestellt.
Die Bezeichnung „IFRS“ umfasst sämtliche am Bilanzstichtag verbindlich anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie International Accounting Standards (IAS). Alle für das Geschäftsjahr 2010 verbindlich anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – vormals Standing Interpretations Committee (SIC) – wurden ebenfalls angewendet.
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der SIMONA AG und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres (im Folgenden auch als „Konzern“ bzw. „SIMONA Konzern“ bezeichnet). Die Konzernbilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des IAS 1. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.
Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der SIMONA AG und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres. Die Abschlüsse der SIMONA AG sowie der Tochterunternehmen werden zum gleichen Bilanzstichtag nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Alle konzerninternen Salden (Forderungen, Schulden, Rückstellungen), Transaktionen, Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den konsolidierten Unternehmen („Zwischengewinne“) werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Tochterunternehmen werden ab dem Erwerbszeitpunkt, das heißt ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Beherrschung erlangt, voll konsolidiert. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht. Eine Veränderung der Beteiligungshöhe an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird als Eigenkapitaltransaktion bilanziert.
Anteile ohne beherrschenden Einfluss werden gesondert in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und innerhalb des Eigenkapitals in der Konzernbilanz ausgewiesen.
[3] NEUE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS
3.1 Erstmalig im Geschäftsjahr anzuwendende neue Rechnungslegungsstandards
Die angewandten Rechnungslegungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden, mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen mit Wirkung zum 01. Januar 2010. Nachfolgend werden kurz die für die SIMONA AG relevanten Vorschriften sowie deren Auswirkungen auf den Konzernabschluss beschrieben:
| • | IAS 39 „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ (Geeignete Grundgeschäfte) |
| • | IFRS 2 „Aktienbasierte Vergütung“ (Konzerninterne anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich) |
| • | IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ / IAS 27 „Konzern- und Einzelabschlüsse“ (Phase II: generelle Überarbeitung im Rahmen des Konvergenzprojektes von IASB und FASB) |
| • | IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer (neue Interpretation) |
| • | Verbesserungen zu IFRS 2008 |
| • | Verbesserungen zu IFRS 2009 |
Nachfolgend werden zusammenfassend die relevanten Vorschriften sowie deren Auswirkungen auf den Kon zernabschluss beschrieben:
| • | IAS 39 „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ (Geeignete Grundgeschäfte) stellt klar, dass es zulässig ist, lediglich einen Teil der Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflow-Schwankungen eines Finanzinstruments als Grundgeschäft zu designieren. Dies umfasst auch die Designation von Inflationsrisiken als gesichertes Risiko bzw. Teile davon in bestimmten Fällen. Der SIMONA Konzern hat festgestellt, dass diese Änderung sich nicht auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auswirken wird, weil der Konzern keine derartigen Geschäfte eingegangen ist. |
| • | IFRS 2 „Aktienbasierte Vergütung“ (Konzerninterne anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich) enthält Änderungen zum Anwendungsbereich und zur Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich. Aus der Änderung des IFRS 2 ergeben sich keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des SIMONA Konzerns, da keine aktienbasierten Vergütungen gewährt werden. |
| • | IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ / IAS 27 „Konzern- und Einzelabschlüsse“ wurden im Rahmen des Konvergenzprojekts von IASB und FASB einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Die wesentlichen Änderungen betreffen insbesondere die Einführung eines Wahlrechts bei der Bewertung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zwischen der Erfassung mit dem anteiligen identifizierbaren Nettovermögen (sog. Purchased-Goodwill-Methode) und der sog. Full-Goodwill-Methode,wonach der gesamte, auch auf die Minderheitsgesellschafter entfallende Teil des Geschäfts- oder Firmenwerts des erworbenen Unternehmens zu erfassen ist. Hervorzuheben sind weiterhin die erfolgswirksame Neubewertung bereits bestehender Beteiligungsanteile bei erstmaliger Erlangung der Beherrschung (sukzessiver Unternehmenserwerb), die zwingende Berücksichtigung einer Gegenleistung, die an das Eintreten künftiger Ereignisse geknüpft ist, zum Erwerbszeitpunkt sowie die ergebniswirksame Behandlung von Transaktionskosten. Die Übergangsbestimmungen sehen eine prospektive Anwendung der Neuregelung vor. Für Vermögenswerte und Schulden, die aus Unternehmenszusammenschlüssen vor der erstmaligen Anwendung des neuen Standards resultieren, ergeben sich keine Änderungen. Die Änderungen könnten sich auf die Ansatzhöhe des Geschäfts- oder Firmenwerts, auf die Ergebnisse des Berichtszeitraums, in dem ein Unternehmenserwerb erfolgt ist, und auf künftige Ergebnisse auswirken. Insbesondere kann die Anwendung der Full-Goodwill-Methode zu höheren Geschäfts- oder Firmenwerten führen. Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich keine Auswirkungen, da keine Unternehmenserwerbe erfolgt sind. |
| • | IFRIC 17 enthält Leitlinien zur Bilanzierung von Vereinbarungen, bei denen ein Unternehmen Sachausschüttungen an Eigentümer als Ausschüttung aus den Rücklagen oder als Dividenden vornimmt. Diese Interpretation hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des SIMONA Konzerns, da keine solchen Ausschüttungen vorgenommen wurden. |
3.2 Veröffentlichte, aber noch nicht angewendete Standards und Interpretationen (EU-Endorsement bereits erfolgt)
Das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) haben nachfolgend aufgelistete Standards und Interpretationen veröffentlicht, die bereits im Rahmen des Komitologieverfahrens in das EU-Recht übernommen, aber im Geschäftsjahr 2010 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren. Der Konzern wendet diese Standards und Interpretationen nicht vorzeitig an.
| • | IFRS 1 „Erstmalige Anwendung der IFRS“ (Begrenzte Befreiung erstmaliger Anwender von Vergleichsangaben nach IFRS 7) |
| • | IAS 24 „Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen“ |
| • | IAS 32 „Finanzinstrumente: Darstellung“ (Klassifizierung von Bezugsrechten) |
| • | IFRIC 14 „Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestdotierungsverpflichtungen“ |
| • | IFRIC 19 „Ablösung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten“ |
| • | Diverse Verbesserungen der IFRS (Sammelstandard zur Änderung verschiedener IFRS). |
Die nachfolgend aufgeführten Änderungen könnten nach vernünftigem Ermessen zukünftige potentielle Auswirkungen auf den SIMONA Konzern haben:
| • | IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“ |
| • | IAS 27 „Konzern- und Einzelabschlüsse“ |
| • | IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ |
| • | IFRS 7 „Finanzinstrumente: Angaben“. |
Die Anwendung dieser Vorschriften wird – mit Ausnahme von IAS 24 – voraussichtlich keinen wesentlichen Einfluss auf zukünftige Abschlüsse des SIMONA Konzerns haben.
Der überarbeitete Standard IAS 24 wurde im November 2009 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01. Januar 2011 beginnt. Damit wurden zum einen die Definition der nahestehenden Unternehmen und Personen überarbeitet, um die Identifizierung von Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen zu erleichtern, und zum anderen die einer öffentlichen Stelle nahestehenden Unternehmen partiell von der Angabepflicht über Geschäftsvorfälle mit dieser öffentlichen Stelle und anderen dieser öffentlichen Stelle nahestehenden Unternehmen befreit. Der Standard sieht retrospektive Anwendung vor. Aus der Erweiterung der Definition werden künftig voraussichtlich weitere Angaben über den Kreis der nahestehenden Unternehmen des Konzerns resultieren. Die Anwendung der überarbeiteten Definition wird derzeit überprüft. Die Änderung wird jedoch keine Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss und die Ergebnisse in künftigen Geschäftsjahren haben.
3.3 Veröffentlichte, aber noch nicht angewendete Standards und Interpretationen (EU-Endorsement noch ausstehend)
Das IASB und das IFRIC haben nachfolgend aufgelistete Standards und Interpretationen veröffentlicht, die im Geschäftsjahr 2010 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren. Diese Standards und Interpretationen wurden von der EU bislang nicht anerkannt und werden vom Konzern nicht angewandt.
| • | IAS 12 „Ertragssteuern“ (Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte) |
| • | IFRS 1 „Erstmalige Anwendung der IFRS“ (Drastische Hyperinflation und Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender) |
| • | IFRS 7 „Finanzinstrumente: Angaben“ (Angaben über die Übertragung von finanziellen Vermögenswerten) |
| • | IFRS 9 „Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung“ (neuer Standard). |
Die Auswirkungen der oben genannten Standards und Interpretationen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden derzeit noch analysiert. Der Konzern erwartet jedoch aus der Anwendung dieser Änderungen keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
[4] WESENTLICHE ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN UND SCHÄTZUNGEN
Ermessensentscheidungen
Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat die Unternehmensleitung folgende Ermessensentscheidungen, die die Beträge im Abschluss am wesentlichsten beeinflussen, getroffen. Nicht berücksichtigt werden dabei solche Entscheidungen, die Schätzungen beinhalten. Wesentliche Schätzungen betreffen unter anderem die Nutzungsdauern des Anlagevermögens.
Wesentliche Ermessensentscheidungen betreffen die Klassifizierung von Leasingverhältnissen, die Bildung von Rückstellungen, die Schätzung von oder die Beurteilung der Werthaltigkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräten sowie aktiven latenten Steuern, sowie die Beurteilung von Indikatoren, die auf eine Wertminderung von Vermögenswerten hindeuten.
Unsicherheiten bei der Schätzung
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Schätzunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert.
Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts
Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern die voraussichtlichen Cashflows aus der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Zum 31. Dezember 2010 betrug der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts TEUR 143 (Vorjahr TEUR 143).
Latente Steueransprüche
Latente Steueransprüche werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftigen zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Weitere Einzelheiten sind in der Anhangangabe [13] dargestellt.
Rückstellungen
Rückstellungen werden entsprechend der in der Anhangangabe [26] dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode passiviert. Für die Ermittlung der Höhe der Rückstellungen ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftigen Ressourcenabflusses erforderlich.
Pensionen
Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen in Anhangangabe [24].
[5] ZUSAMMENFASSUNG WESENTLICHER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Unternehmenszusammenschlüsse
a) Unternehmenszusammenschlüsse ab dem 01. Januar 2010
Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, und der Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss bewertet der Erwerber die Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen entweder zum beizulegenden Zeitwert oder zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses angefallene Kosten werden als Aufwand erfasst und als Verwaltungskosten ausgewiesen.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der übertragenen Gegenleistung und des Betrags des Anteils ohne beherrschenden Einfluss über die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden des Konzerns bemessen. Liegt die Gegenleistung unter dem beizulegenden Zeitwert des Reinvermögens des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die vom Unternehmenszusammenschluss erwartungsgemäß profitieren werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet werden.
b) Unternehmenszusammenschlüsse vor dem 01. Januar 2010
Nach der bisher angewandten Methode für die Bilanzierung von Unternehmenserwerben galten im Vergleich zu den oben bezeichneten Anforderungen folgende abweichenden Grundsätze:
Unternehmenszusammenschlüsse wurden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Direkt dem Unternehmenserwerb zuordenbare Transaktionskosten stellten einen Teil der Anschaffungskosten dar. Der Anteil ohne beherrschenden Einfluss (früher als Minderheitsanteil bezeichnet) wurde zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Sämtliche Unternehmenserwerbe fanden vor dem 01. Januar 2010 statt.
Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung. Für die Tochterunternehmen richtet sich die funktionale Währung nach deren primärem Wirtschaftsumfeld und entspricht bei den Konzerngesellschaften der SIMONA AG der jeweiligen Landeswährung. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Nachfolgend sind die ausländischen Gesellschaften mit ihrer funktionalen Währung aufgeführt, sofern diese vom Euro abweichend ist.
| SIMONA UK Ltd., Stafford, Großbritannien – Pfund Sterling | |
| SIMONA POLSKA Sp. z o.o., Breslau, Polen – Polnische Zloty | |
| DEHOPLAST POLSKA Sp. z o.o., Kwidzyn, Polen – Polnische Zloty | |
| SIMONA-PLASTICS CZ s.r.o, Prag, Tschechien – Tschechische Kronen | |
| SIMONA Plast-Technik s.r.o., Litvinov, Tschechien – Tschechische Kronen | |
| SIMONA FAR EAST Ltd., Hongkong, China – Hongkong Dollar | |
| SIMONA ASIA Ltd., Hongkong, China – Hongkong Dollar | |
| SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, USA – US-Dollar | |
| 64 NORTH CONAHAN DRIVE HOLDING LLC, Hazleton, USA – US-Dollar | |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd., Shanghai, China – Renminbi | |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS Co. Ltd., Jiangmen, China – Renminbi |
Die in den einzelnen Abschlüssen enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet. Fremdwährungstransaktionen werden zunächst am Tag des Geschäftsvorfalls zum gültigen Mittelkurs zwischen der funktionalen Währung und der Fremdwährung umgerechnet. Alle Währungsdifferenzen werden im Periodenergebnis erfasst.
Nicht monetäre Posten, die zu historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Nicht monetäre Posten, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert in einer Fremdwährung bewertet werden, werden mit dem Kurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts gültig war.
Im Konzernabschluss werden die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, zum Jahresdurchschnittskurs, Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung des Eigenkapitals ergebenden Währungsunterschiede sowie Umrechnungsdifferenzen, die aus abweichenden Umrechnungskursen in der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zu den Umrechnungskursen für die Bilanzpositionen resultieren, werden in den Sonstigen Rücklagen erfasst.
Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebs wird der im Eigenkapital für diesen ausländischen Geschäftsbetrieb erfasste kumulative Betrag erfolgswirksam aufgelöst.
Sachanlagen
Das gesamte Sachanlagevermögen unterliegt einer betrieblichen Nutzung und wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode vorgenommen. Sofern abnutzbare Vermögenswerte des Sachanlagevermögens unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen, werden sie gesondert planmäßig abgeschrieben. Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt.
Die Restbuchwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Leasing
Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt, selbst wenn dieses Recht in einer Vereinbarung nicht ausdrücklich festgelegt ist. Finanzierungs-Leasingverhältnisse, bei denen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken am Leasinggegenstand auf den Konzern übertragen wurden, führen zur Aktivierung des Leasinggegenstands zu Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses. Der Konzern verfügt zum 31. Dezember 2010 nicht über solche Finanzierungs-Leasingverhältnisse. Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand für Operating-Leasingverhältnisse in der Gewinn- und Verlustrechnung als Sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.
Fremdkapitalkosten
Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital entstehen. Der Konzern hat keine Fremdkapitalkosten aktiviert, da er über keine solchen qualifizierten Vermögenswerte verfügt.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und bei begrenzter Nutzungsdauer entsprechend der Dauer ihrer Nutzung planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten, erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden regelmäßig auf ihre Werthaltigkeit überprüft und bei gegebenenfalls eingetretener Wertminderung auf ihren erzielbaren Betrag angepasst.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die von der SIMONA AG betriebene Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist vor allem auf Optimierungen der bestehenden Produktions- und Fertigungsabläufe (verfahrenstechnische Weiterentwicklungen), Änderungen und Verbesserungen in den teils langjährig bestehenden Rezepturen oder die grundsätzliche Weiterentwicklung zur Erreichung vorgegebener Qualitäts- und Prüfvorschriften einschließlich neuer Prüfverfahren und neuer Einsatzgebiete gerichtet. Die Entwicklung eines vollständig neuen Produktes, so dass ein Bezug zu bestehenden Rezepturen und Fertigungsabläufen unterbrochen wird, kommt in der Regel nicht vor.
Sofern aus der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ein technisch realisierbares Produkt entsteht, aus dem der Konzern einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen generieren kann, nimmt der Zeitraum der allgemeinen Forschungsarbeit den überwiegenden Teil in Anspruch. Die Entwicklungsaufwendungen nach dem Erreichen der Vermarktungsreife eines Produktes sind vernachlässigbar gering. Aus Wesentlichkeitsgründen wird in solchen Fällen auf eine Aktivierung eines immateriellen Vermögenswertes verzichtet, ohne dass das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unzutreffend dargestellt wäre. Darüber hinaus unterlässt die SIMONA AG auch eine Aktivierung von Entwicklungskosten, sofern eine Zurechenbarkeit von Kosten (Ausgaben) auf Entwicklungsprojekte nicht verlässlich ableitbar ist. Die Aufwendungen werden als Aufwand der Periode erfasst.
In 2010 und 2009 wurden keine Entwicklungsprojekte durchgeführt, die zu einer Aktivierung eines immateriellen Vermögenswertes führten.
Wertminderung von Vermögenswerten
Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags vor. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben.
Finanzinvestitionen und andere finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte im Sinne von IAS 39 werden entweder als finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, als Kredite und Forderungen, als bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen oder als zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen klassifiziert. Die finanziellen Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Im Falle von anderen Finanzinvestitionen als solchen, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert sind, werden darüber hinaus Transaktionskosten berücksichtigt, die direkt dem Erwerb des Vermögenswerts zuzurechnen sind. Die Designation der finanziellen Vermögenswerte in die Bewertungskategorien erfolgt bei ihrem erstmaligen Ansatz. Umwidmungen werden, sofern diese zulässig und erforderlich sind, zum Ende des Geschäftsjahres vorgenommen. Umwidmungen haben bislang keine stattgefunden.
Alle marktüblichen Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden am Erfüllungstag bilanziell erfasst. Marktübliche Käufe und Verkäufe sind Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten, die die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines durch Marktvorschriften oder -konventionen festgelegten Zeitraums vorschreiben.
Die Gruppe der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte enthält die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Finanzielle Vermögenswerte werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, wenn sie für Zwecke der Veräußerung in der nahen Zukunft erworben werden. Derivate, einschließlich getrennt erfasster eingebetteter Derivate, werden ebenfalls als zu Handelszwecken gehalten eingestuft, mit Ausnahme solcher Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne oder Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit zur bewussten Designation von finanziellen Vermögenswerten oder Schulden in die Kategorie „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ keinen Gebrauch gemacht. In Basisverträge eingebettete Derivate werden separat bilanziert und zum beizulegenden Zeitwert erfasst, wenn ihre wirtschaftlichen Merkmale und Risiken nicht eng mit denen der Basisverträge verbunden sind und die Basisverträge nicht zu Handelszwecken gehaltenen oder nicht als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert designiert werden. Diese eingebetteten Derivate werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wobei Änderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgswirksam erfasst werden. Eine Neubeurteilung erfolgt nur bei einer Änderung von Vertragsbedingungen, wenn es dadurch zu einer signifikanten Änderung der Zahlungsströme kommt, die sich sonst aus dem Vertrag ergeben hätten. Nichtderivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder ermittelbaren Zahlungsbeträgen und festen Fälligkeitsterminen werden als bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestition klassifiziert, wenn der Konzern die Absicht hat und in der Lage ist, diese bis zur Fälligkeit zu halten. Nach ihrer erstmaligen Erfassung werden bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn die Finanzinvestitionen ausgebucht oder wertgemindert sind sowie im Rahmen von Amortisationen.
Kredite und Forderungen sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Nach der erstmaligen Erfassung werden die Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn die Kredite und Forderungen ausgebucht oder wertgemindert sind, sowie im Rahmen von Amortisationen.
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte, die als zur Veräußerung verfügbar klassifiziert und nicht in eine der drei vorstehend genannten Kategorien eingestuft sind. Nach der erstmaligen Bewertung werden zur Veräußerung gehaltene finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Nicht realisierte Gewinne oder Verluste werden direkt im Eigenkapital erfasst. Wenn ein solcher finanzieller Vermögenswert ausgebucht wird oder wertgemindert ist, wird der zuvor direkt im Eigenkapital erfasste kumulierte Gewinn oder Verlust erfolgswirksam erfasst.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinvestitionen, die auf organisierten und aktiven Märkten gehandelt werden, wird durch den am Bilanzstichtag notierten Marktpreis bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Finanzinvestitionen, für die kein aktiver Markt besteht, wird unter Anwendung von Bewertungsmethoden ermittelt. Zu den Bewertungsmethoden gehören die Verwendung der jüngsten Geschäftsvorfälle zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern, der Vergleich mit dem aktuellen beizulegenden Zeitwert eines anderen, im Wesentlichen identischen Finanzinstruments, die Analyse von diskontierten Cashflows sowie die Verwendung anderer Bewertungsmodelle.
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen sowie Kredite und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Diese werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertberichtigungen und unter Berücksichtigung von Disagien und Agien beim Erwerb ermittelt und beinhalten Transaktionskosten und Gebühren, die ein integraler Teil des Effektivzinssatzes sind.
Ein finanzieller Vermögenswert (bzw. ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte) wird ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf den Bezug von Cashflows aus einem finanziellen Vermögenswert erloschen sind.
Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten
Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts oder einer Gruppe von finanziellen Vermögenswerten vorliegt. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerten eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows, abgezinst mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswerts, das heißt dem bei erstmaligem Ansatz ermittelten Effektivzinssatz. Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert. Der Wertminderungsverlust wird ergebniswirksam erfasst. Verringert sich die Höhe der Wertberichtigung in den folgenden Berichtsperioden und kann diese Verringerung objektiv auf einen nach der Erfassung der Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden, wird die früher erfasste Wertberichtigung rückgängig gemacht. Der neue Buchwert des Vermögenswerts darf jedoch die fortgeführten Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Wertaufholung nicht übersteigen. Die Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst.
Liegen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen objektive Hinweise dafür vor, dass nicht alle fälligen Beträge gemäß den ursprünglich vereinbarten Rechnungskonditionen eingehen werden (wie z.B. Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz oder signifikante finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners), wird eine Wertminderung unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos vorgenommen. Eine Ausbuchung der Forderungen erfolgt, wenn sie als uneinbringlich eingestuft werden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tages- oder Nettoveräußerungswerten angesetzt.
Die Bestände an Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen aktiviert. Die Ermittlung der Rohstoffwerte folgt in der Konzernbewertung überwiegend dem FIFO-Verbrauchsfolgeverfahren. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die Sondereinzelkosten der Fertigung, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen angesetzt sind. Finanzierungskosten werden nicht als Teil der Herstellungskosten angesetzt. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich insbesondere aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Nettoveräußerungswerten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.
Verzinsliche Darlehen
Bei der erstmaligen Erfassung von Darlehen werden diese mit dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung nach Abzug der mit der Kreditaufnahme verbundenen Transaktionskosten bewertet. Nach der erstmaligen Erfassung werden die verzinslichen Darlehen anschließend unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine finanzielle Schuld wird ausgebucht, wenn die dieser Schuld zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand, die Bankguthaben und die kurzfristigen Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger als drei Monaten.
Für Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung umfasst der Finanzmittelfonds die oben definierten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite sowie Wertpapiere, die kurzfristig veräußerungsfähig sind.
Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen werden gebildet, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich ist, und wenn die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist. Die Bewertung erfolgt zu Vollkosten. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Pensionen
Der Konzern verfügt über unmittelbare Pensionspläne und einen mittelbaren Pensionsplan. Der mittelbare Pensionsplan wird von der SIMONA Sozialwerk GmbH bedient, die das Planvermögen verwaltet. Das Planvermögen wird in der Bilanz des Konzerns in der Weise berücksichtigt, dass bei der Bewertung der zu passivierenden Pensionsrückstellung der beizulegende Zeitwert derjenigen Vermögenswerte der SIMONA Sozialwerk GmbH und SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, die die Voraussetzungen für das Planvermögen erfüllen, von der Versorgungsverpflichtung des Konzerns (Trägerunternehmen) abgezogen wird. Da die Voraussetzungen für Planvermögen nach IAS 19.7 erfüllt sind, führt die Absetzung des Planvermögens von der Verpflichtung des Konzerns nicht zu einer Konsolidierungspflicht der SIMONA Sozialwerk GmbH und der SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, weil deren einziger Zweck die Bedienung der Pensionsverpflichtungen ist.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (IAS 19) gebildet. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden als Ertrag bzw. als Aufwand erfasst, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren von 10 Prozent des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens) und 10 Prozent des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt übersteigt.
Der als Schuld aus einem leistungsorientierten Plan zu erfassende Betrag ist die Summe des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und der nicht ergebniswirksam erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste abzüglich des noch nicht erfassten nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands und des beizulegenden Zeitwerts des zur unmittelbaren Erfüllung von Verpflichtungen vorhandenen Planvermögens.
Zuwendungen der öffentlichen Hand
Die Erfassung von Zuwendungen der öffentlichen Hand erfolgt nur dann, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass das Unternehmen die damit verbundenen Bedingungen erfüllen wird und dass die Zuwendungen gewährt werden. Erfolgsbezogene Zuwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Ertragserfassung
Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Darüber hinaus müssen zur Realisation der Erträge die folgenden Ansatzkriterien erfüllt sein:
a) Verkauf von Erzeugnissen
Erträge werden erfasst, wenn die mit dem Eigentum an den verkauften Erzeugnissen verbundenen maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Käufer übergegangen sind.
b) Zinserträge
Erträge werden unter Verwendung der Effektivzinsmethode erfasst, wenn die Zinsen entstanden sind.
Steuern
a) Tatsächliche Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die am Bilanzstichtag gelten oder in Kürze gelten werden.
b) Latente Steuern
Latente Ertragsteuern werden für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben und deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten oder in Kürze gelten werden.
c) Umsatzsteuer
Umsatzerlöse, Aufwendungen und Vermögenswerte werden nach Abzug von Umsatzsteuern erfasst.
Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte
Derivative Finanzinstrumente werden nur zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Währungs- und Zinsrisiken aus dem operativen Geschäft zu reduzieren. Nach IAS 39 sind alle derivativen Finanzinstrumente wie zum Beispiel Zins-, Währungs- und Devisentermingeschäfte sowie Devisenoptionen zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren, und zwar unabhängig davon, zu welchem Zweck oder in welcher Absicht sie abgeschlossen wurden. Die durch den Konzern abgeschlossenen derivativen Finanzinstrumente erfüllen nicht die restriktiven Voraussetzungen des IAS 39 für die Bilanzierung von Sicherungszusammenhängen. Deshalb werden Gewinne und Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der derivativen Finanzinstrumente sofort ertragswirksam erfasst.
Der beizulegende Zeitwert derivativer Finanzinstrumente wird auf der Grundlage von Marktdaten und anerkannten Bewertungsverfahren ermittelt. Die Marktwertveränderungen der derivativen Finanzinstrumente werden im Finanzergebnis ausgewiesen.
[6] SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Für Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach geografischen Regionen organisiert und verfügt über die folgenden drei berichtspflichtigen Geschäftssegmente:
| • | Deutschland |
| • | Übriges Europa und Afrika |
| • | Asien, Amerika und Australien |
Alle drei Segmente erzielen ihre Erträge hauptsächlich mit dem Vertrieb von Kunststoffhalbzeugen und Rohren einschließlich Form- und Fertigteilen.
Das Betriebsergebnis dieser Segmente wird vom Management verwandt, um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und die Ertragskraft der Geschäftseinheiten zu bestimmen. Die Ertragskraft der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses aus der operativen Geschäftstätigkeit vor Einflüssen aus der Finanzierungstätigkeit sowie ohne ertragsteuerliche Effekte beurteilt.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. Forderungen, Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den Segmenten werden in den Überleitungen eliminiert. Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand marktüblicher Konditionen unter fremden Dritten ermittelt. Die Außenumsätze richten sich nach dem Sitz der Kunden. Die Investitionen betreffen Zugänge bei den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Das Segmentvermögen und die Segmentschulden beinhalten Vermögenswerte und Schulden, die zur Erreichung des operativen Ergebnisses beitragen. Die Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte betreffen sowohl die immateriellen Vermögenswerte als auch das Sachanlagevermögen.
Die nachfolgenden Tabellen enthalten Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmten Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Segmente.
Die Unterschiede zum Konzernabschluss werden in der Überleitungsrechnung dargestellt.
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| SEGMENTINFORMATIONEN SIMONA KONZERN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentierung nach Regionen | Deutschland | Übriges Europa und Afrika | Asien, Amerika und Australien | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz aus Verkäufen an externe Kunden | 90.625 | 76.518 | 132.689 | 115.387 | 44.475 | 24.319 |
| Umsatz aus Verkäufen an andere Segmente | 14.583 | 0 | 48.336 | 47.097 | 12.522 | 5.306 |
| Segmenterlöse | ||||||
| Segmentergebnis | 6.546 | 4.080 | 3.925 | 3.836 | –402 | –597 |
| Segmentvermögen | 123.160 | 122.362 | 33.862 | 31.032 | 33.138 | 24.344 |
| Segmentschulden | 60.238 | 62.150 | 4.315 | 3.479 | 5.671 | 2.482 |
| Segmentinvestitionen | 3.576 | 5.323 | 696 | 4.023 | 2.329 | 3.050 |
| Abschreibungen | 9.842 | 12.860* | 1.138 | 925 | 1.626 | 769 |
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| SEGMENTINFORMATIONEN SIMONA KONZERN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Segmentierung nach Regionen | Eliminierungen | Konzern | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz aus Verkäufen an externe Kunden | –387 | –1.154 | 267.402 | 215.070 |
| Umsatz aus Verkäufen an andere Segmente | –75.441 | –52.403 | 0 | 0 |
| Segmenterlöse | 267.402 | 215.070 | ||
| Segmentergebnis | 0 | 0 | 10.069 | 7.319 |
| Segmentvermögen | 190.160 | 177.738 | ||
| Segmentschulden | 70.224 | 68.111 | ||
| Segmentinvestitionen | 6.601 | 12.396 | ||
| Abschreibungen | 12.606 | 14.554 |
* Die Abschreibungen enthalten Wertminderungen in Höhe von TEUR 1.790.
Die Überleitung des Segmentvermögens, der Segmentschulden und der Segmentergebnisse zu den kurz- und langfristigen Vermögenswerten, Schulden bzw. dem Ergebnis vor Ertragsteuern stellt sich wie folgt dar:
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| ÜBERLEITUNGSRECHNUNG in TEUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Segmentvermögen | 190.160 | 177.738 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 10.000 | 0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 39.316 | 61.479 |
| Langfristige Steuererstattungsansprüche | 3.773 | 4.320 |
| Kurzfristige Steuererstattungs- | 1.567 | 889 |
| ansprüche | ||
| Latente Steueransprüche | 173 | 236 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 23 | 23 |
| Kurzfristige und Langfristige Vermögenswerte | 245.012 | 244.685 |
| Segmentschulden | 70.224 | 68.111 |
| Latente Steuerschulden | 5.654 | 5.271 |
| Ertragsteuerschulden | 1.607 | 2.638 |
| Langfristige Finanzschulden | 4.848 | 7.000 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 313 | 3.824 |
| Derivative Finanzinstrumente | 155 | 295 |
| Kurzfristige und Langfristige Schulden | 82.801 | 87.139 |
| Segmentergebnis | 10.069 | 7.319 |
| Erträge aus Beteiligungen | 500 | 0 |
| Zinserträge | 498 | 506 |
| Zinsaufwendungen | 579 | 690 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10.488 | 7.135 |
Informationen nach Produktgruppen
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| ERLÖSE VON EXTERNEN KUNDEN in TEUR |
2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Halbzeuge und Fertigteile | 196.816 | 149.534 |
| Rohre und Formteile | 70.586 | 65.536 |
| Summe | 267.402 | 215.070 |
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
[7] UMSATZERLÖSE
Die Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus dem Verkauf von Kunststoffhalbzeugen, Rohren und Formteilen sowie Fertigteilen. Die Gliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Produktsegmenten ist aus der Segmentberichterstattung – Anhangangabe [6] – ersichtlich.
[8] SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von TEUR 546 (Vorjahr TEUR 0). Diese wurden zur Investitionsförderung in der Tschechischen Republik vom tschechischen Staat gewährt. Die Gewährung des Zuschusses ist an die Bedingung geknüpft, dass in Tschechien 65 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In Übereinstimmung mit IAS 20.7 wurden die gewährten Zuwendungen erfolgswirksam erfasst, da eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die an die Gewährung des Zuschusses geknüpften Bedingungen erfüllt werden.
[9] PERSONALAUFWAND
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 44.243 | 43.703 |
| Soziale Aufwendungen | 9.015 | 9.005 |
| Aufwendungen für Pensionen | 2.618 | 2.548 |
| 55.876 | 55.256 |
[10] AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Für Forschung und Entwicklung fallen unterschiedliche Kosten an, die in den jeweiligen Positionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst werden. Eine Abgrenzung von Forschungs- und Entwicklungskosten gegenüber den Kosten für kundenspezifische Produktionseinstellungen ist aufgrund des gleichen Produktionsprozesses nicht systematisch durchführbar. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwand, Materialaufwand und Abschreibungen des Sachanlagevermögens.
[11] MIET- UND LEASINGAUFWENDUNGEN
In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Miet- und Leasingaufwendungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 1.961 (Vorjahr TEUR 1.978) enthalten. Die Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung von Auslieferungslagern und Produktionsstätten. Die Mietverträge haben unterschiedliche Laufzeiten (in der Regel 3 bis 15 Jahre); für einen Teil der Mietverträge bestehen Optionen zur Verlängerung der Mietdauer. Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich ausschließlich um Operating-Leasingverhältnisse im Sinne des IAS 17.
[12] FINANZERGEBNIS
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Zinserträge | 498 | 506 |
| davon aus der Bewertung der Derivate | 163 | 76 |
| davon aus Ausleihungen und Forderungen | 335 | 430 |
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Zinsaufwendungen | 579 | 690 |
| davon aus Darlehen und anderen finanziellen Schulden | 579 | 690 |
[13] ERTRAGSTEUERN
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands für die Geschäftsjahre 2010 und 2009 setzen sich wie folgt zusammen:
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| KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| Tatsächliche Ertragsteuern | ||
| Tatsächlicher Ertragsteueraufwand | 2.780 | 4.185 |
| Anpassungen von in Vorjahren tatsächlich angefallenen Ertragsteuern | 230 | –80 |
| Ertrag aus der Bewertung des Körperschaftsteuerminderungsguthabens | –193 | –214 |
| Latente Ertragsteuern | ||
| Entstehung und Umkehrung temporärer Differenzen | 446 | –1.778 |
| In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 3.263 | 2.113 |
Die Überleitungsrechnung zwischen dem Ertragsteueraufwand und dem Produkt aus bilanziellem Periodenergebnis und dem anzuwendenden Steuersatz des Konzerns für die Geschäftsjahre 2010 und 2009 setzt sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10.488 | 7.135 |
| Ertragsteueraufwand zum Steuersatz in Deutschland von 29,13 % (Vorjahr 28,43 %) | 3.055 | 2.028 |
| Anpassungen von in Vorjahren tatsächlich angefallenen Ertragsteuern | 230 | –80 |
| Steuereffekte aus nicht abzugsfähigen Aufwendungen | 20 | 26 |
| Steuersatzunterschiede | –526 | –125 |
| Ertrag aus der Bewertung des Körperschaftsteuerminderungsguthabens | –193 | –214 |
| Genutzte Verlustvorträge aus nicht im Vorjahr angesetzten aktiven latenten Steuern | –136 | –116 |
| Nicht angesetzte latente Steueransprüche auf steuerliche Verluste | 1.006 | 532 |
| Steuerfreie Dividendenerträge | –207 | 0 |
| Übrige | 14 | 62 |
| Ertragsteueraufwand zum effektiven Ertragsteuersatz von 31,11 % (Vorjahr 29,61 %) | 3.263 | 2.113 |
| In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 3.263 | 2.113 |
Das aus den §§ 37 und 38 KStG resultierende und nach IAS 12.82A anzugebende potenzielle Körperschaftsteuerminderungsguthaben beträgt am 31. Dezember 2010 TEUR 5.175 (Vorjahr TEUR 5.914). Das Körperschaftsteuerminderungsguthaben wurde im Geschäftsjahr 2010 in Höhe des Barwerts von TEUR 4.492 (Vorjahr TEUR 5.037) bewertet. Die Auszahlungen des Körperschaftsteuerminderungsguthabens erfolgen noch in sieben gleichen Jahresraten von TEUR 739 p.a. zwischen 2011 und 2017. Soweit Auszahlungen nicht innerhalb eines Jahres fällig sind, erfolgt der Bilanzausweis unter den langfristigen Vermögenswerten. Auszahlungen, die innerhalb eines Jahres fällig sind, werden unter den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.
Latente Steuern
Die latenten Ertragsteuern setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
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| Konzernbilanz | Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Latente Steuer- schulden | ||||
| Anlagevermögen | 7.758 | 7.954 | –196 | –700 |
| Vorräte | 3.031 | 1.677 | 1.354 | –780 |
| Forderungen und Sonstige Vermögenswerte | 261 | 168 | 93 | –93 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 18 | 52 | –34 | –99 |
| Sonstige | ||||
| Positionen | 0 | 0 | 0 | –211 |
| 11.068 | 9.851 | 1.217 | –1.883 | |
| Latente Steueransprüche | ||||
| Pensionsrückstellungen | 4.626 | 3.565 | –1.061 | 59 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 393 | 490 | 97 | 20 |
| Vorräte | 455 | 465 | 10 | 115 |
| Verlustvorträge | 47 | 179 | 132 | –118 |
| Sonstige Positionen | 66 | 117 | 51 | 29 |
| 5.587 | 4.816 | –771 | 105 | |
| nach Verrechnung: | ||||
| Latente Steueransprüche | 173 | 236 | ||
| Latente Steuerschulden | –5.654 | –5.271 | ||
| Latenter Steueraufwand (Vj. Latenter Steuerertrag) | 446 | –1.778 |
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden wurden, soweit das Unternehmen ein einklagbares Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und die latenten Steueransprüche und die latenten Steuerschulden sich auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden, saldiert (IAS 12.74).
Zum Bilanzstichtag liegen Verlustvorträge in Höhe von TEUR 12.544 (Vorjahr TEUR 10.990) vor. Hiervon wurden auf TEUR 271 (Vorjahr TEUR 1.147) aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 179) gebildet. Darüber hinausgehend wurden keine latenten Steuererstattungsansprüche gebildet, da diese Verluste nicht zur Verrechnung mit dem zu versteuernden Ergebnis anderer Konzernunternehmen verwendet werden dürfen und diese in Tochterunternehmen entstanden sind, deren Ertragsituation sich in kurzer Zeit nicht so wesentlich verbessern wird, dass die Verlustvorträge maßgeblich nutzbar wären.
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| VERFALLSDATUM DER STEUERLICHEN VERLUSTVORTRÄGE | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| Zwischen 3 und 20 Jahren | 11.579 | 10.452 |
| Unbegrenzt vortragsfähig | 965 | 538 |
| 12.544 | 10.990 |
[14] ERGEBNIS JE AKTIE
Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an während des Jahres sich im Umlauf befindlicher Stammaktien geteilt. Esliegen sowohl in der Berichtsperiode 2010 als auch in der Vergleichsperiode 2009 keine Verwässerungseffekte vor.
Die folgende Tabelle enthält die bei der Berechnung der unverwässerten und verwässerten Ergebnisse je Aktie zugrunde gelegten Beträge:
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| in TEUR bzw. 1.000 Stück | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis | 7.198 | 4.988 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien (ohne eigene Anteile) zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie | 600 | 600 |
| Verwässerungseffekte | 0 | 0 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien (ohne eigene Anteile) zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie | 600 | 600 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 12,00 | 8,31 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 12,00 | 8,31 |
In der Zeit zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses haben keine Transaktionen mit Stammaktien stattgefunden.
[15] GEZAHLTE UND VORGESCHLAGENE DIVIDENDEN
Während des Geschäftsjahres wurde eine Dividende auf die Stammaktien des Mutterunternehmens in Höhe von Euro 6,00 je Aktie beschlossen und ausgeschüttet. Die Ausschüttung belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 3.600 (Vorjahr TEUR 5.100).
Der Hauptversammlung wird eine Dividende in Höhe von Euro 6,50 je Aktie (Vorjahr Euro 6,00 je Aktie) zur Genehmigung vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Gesamtdividende ist am Bilanzstichtag nicht als Schuld erfasst. Dies entspräche einer Ausschüttung in Höhe von TEUR 3.900 (Vorjahr TEUR 3.600).
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ
[16] IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE
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| 31. DEZEMBER 2010 in TEUR |
Patente und Lizenzen | Geschäfts-/ Firmenwert | Summe |
|---|---|---|---|
| Stand 01. Januar 2010 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 1.269 | 143 | 1.412 |
| Zugänge | 89 | 0 | 89 |
| Abschreibungen des Geschäftsjahres | –277 | 0 | –277 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 70 | 0 | 70 |
| Stand 31. Dezember 2010 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 1.151 | 143 | 1.294 |
| Stand 01. Januar 2010 | |||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten (Bruttobuchwert) | 8.460 | 143 | 8.603 |
| Kumulierte Abschreibungen | –7.191 | 0 | –7.191 |
| Buchwert | 1.269 | 143 | 1.412 |
| Stand 31. Dezember 2010 | |||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten (Bruttobuchwert) | 8.592 | 143 | 8.735 |
| Kumulierte Abschreibungen | –7.441 | 0 | –7.441 |
| Buchwert | 1.151 | 143 | 1.294 |
Patente und Lizenzen werden analog zum Vorjahr planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.
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| 31. DEZEMBER 2009 in TEUR |
Patente und Lizenzen | Geschäfts-/ Firmenwert | Summe |
|---|---|---|---|
| Stand 01. Januar 2009 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 1.355 | 143 | 1.498 |
| Zugänge | 834 | 0 | 834 |
| Abschreibungen des Geschäftsjahres | –920 | 0 | –920 |
| Stand 31. Dezember 2009 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 1.269 | 143 | 1.412 |
| Stand 01. Januar 2009 | |||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten (Bruttobuchwert) | 7.861 | 143 | 8.004 |
| Kumulierte Abschreibungen | –6.506 | 0 | –6.506 |
| Buchwert | 1.355 | 143 | 1.498 |
| Stand 31. Dezember 2009 | |||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten (Bruttobuchwert) | 8.460 | 143 | 8.603 |
| Kumulierte Abschreibungen | –7.191 | 0 | –7.191 |
| Buchwert | 1.269 | 143 | 1.412 |
[17] SACHANLAGEVERMÖGEN
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| 31. DEZEMBER 2010 in TEUR |
Grundstücke und Gebäude | Technische Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung | Summe |
|---|---|---|---|
| Stand 01. Januar 2010 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 33.938 | 58.901 | 92.839 |
| Zugänge | 471 | 6.041 | 6.512 |
| Abgänge | –19 | –864 | –883 |
| Abschreibungen des Geschäftsjahres | –2.006 | –10.323 | –12.329 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 1.003 | 984 | 1.987 |
| Stand 31. Dezember 2010 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 33.387 | 54.739 | 88.126 |
| Stand 01. Januar 2010 | |||
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | 60.888 | 196.577 | 257.465 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen | –26.950 | –137.676 | –164.626 |
| Buchwert | 33.938 | 58.901 | 92.839 |
| Stand 31. Dezember 2010 | |||
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | 62.384 | 198.595 | 260.979 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen | –28.997 | –143.856 | –172.853 |
| Buchwert | 33.387 | 54.739 | 88.126 |
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| 31. DEZEMBER 2009 in TEUR |
Grundstücke und Gebäude | Technische Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung | Summe |
|---|---|---|---|
| Stand 01. Januar 2009 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 28.782 | 66.819 | 95.601 |
| Zugänge | 6.818 | 4.744 | 11.562 |
| Abgänge | –20 | –426 | –446 |
| Abschreibungen des Geschäftsjahres* | –1.544 | –12.090 | –13.634 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | –98 | –146 | –244 |
| Stand 31. Dezember 2009 (Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Berücksichtigung der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen) | 33.938 | 58.901 | 92.839 |
| Stand 01. Januar 2009 | |||
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | 54.205 | 198.146 | 252.351 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen | –25.423 | –131.327 | –156.750 |
| Buchwert | 28.782 | 66.819 | 95.601 |
| Stand 31. Dezember 2009 | |||
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | 60.888 | 196.577 | 257.465 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen | –26.950 | –137.676 | –164.626 |
| Buchwert | 33.938 | 58.901 | 92.839 |
* In den Abschreibungen auf Technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung des Geschäftsjahres 2009 sind Wertminderungen in Höhe von TEUR 1.790 enthalten. Der Wertminderungsaufwand ist dem Segment „Deutschland“ zugeordnet (wir verweisen auf die Anhangangabe [6]). Der Wertminderungsaufwand in Höhe von TEUR 1.790 im Geschäftsjahr 2009 stellt die Wertberichtigung von bestimmten Sachanlagen im Bereich „PVC“ auf ihren erzielbaren Betrag, aufgrund erwarteter negativer Zahlungsströme, dar. Der Wertminderungsaufwand wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ausgewiesen. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des Nutzungswerts bestimmt.
Die Nutzungsdauer der Vermögenswerte wurde wie folgt geschätzt:
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| Gebäude | 20 – 40 Jahre |
| Technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5 – 20 Jahre |
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr TEUR 430), in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus den Abgängen von Sachanlagen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 209) enthalten.
[18] VORRÄTE
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 14.601 | 12.904 |
| Fertige Erzeugnisse | 35.914 | 31.090 |
| Vorräte | 50.515 | 43.994 |
Der Betrag der Wertminderungen von Vorräten ist im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem 31. Dezember 2009 um TEUR 402 auf TEUR 2.828 gesunken. Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 153.861 (Vorjahr TEUR 103.082).
[19] FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich nicht verzinslich und haben im Allgemeinen eine Fälligkeit von 30 bis 90 Tagen.
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Buchwert | 41.845 | 33.320 |
| davon zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig | ||
| • Bis zu 30 Tagen | 4.853 | 3.512 |
| • Zwischen 31 und 60 Tagen | 2.322 | 884 |
| • Zwischen 61 und 90 Tagen | 470 | 408 |
| • Zwischen 91 und 120 Tagen | 595 | 72 |
| • Mehr als 120 Tage | 1.075 | 916 |
Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands an Kundenforderungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.
Die Wertberichtigungen auf Kundenforderungen haben sich wie folgt entwickelt:
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Stand der Einzelwertberichtigungen am 01. Januar | 919 | 894 |
| Kursdifferenzen | +11 | +7 |
| Zuführungen | +284 | +183 |
| Verbrauch | –4 | –28 |
| Auflösungen | –59 | –137 |
| Stand der Einzelwertberichtigungen am 31. Dezember | 1.151 | 919 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die Aufwendungen für die vollständige Ausbuchung von Kundenforderungen sowie die Erträge aus dem Eingang auf ausgebuchte Kundenforderungen dargestellt. Die Aufwendungen für die Ausbuchung der Kundenforderungen werden dargestellt unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die Erträge aus dem Eingang auf ausgebuchte Kundenforderungen unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen.
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für die vollständige Ausbuchung von Kundenforderungen | 263 | 82 |
| Erträge aus dem Eingang auf ausgebuchte Forderungen | 45 | 35 |
[20] LANGFRISTIGE STEUERERSTATTUNGSANSPRÜCHE SOWIE SONSTIGE VERMÖGENSWERTE UND RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
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| SONSTIGE VERMÖGENSWERTE UND RECHNUNGS- ABGRENZUNGSPOSTEN in TEUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Sonstige Forderungen | 9.401 | 6.139 |
| Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 62 | 58 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 484 | 705 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten | 9.947 | 6.902 |
Die Sonstigen Forderungen beinhalten Erstattungsansprüche aus der Umsatzsteuer sowie Bonusforderungen gegen Lieferanten. Die Sonstigen Vermögenswerte sind am Abschlussstichtag weder wertgemindert noch befinden sie sich im Zahlungsverzug.
Die langfristigen Steuererstattungsansprüche enthalten den fälligen Erstattungsanspruch auf das Körperschaftsteuerminderungsguthaben durch das SEStEG, der nicht innerhalb eines Jahres fällig ist.
[21] ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand | 39.316 | 61.479 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente | 39.316 | 61.479 |
Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst.
Zum 31. Dezember 2010 verfügte der Konzern über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von TEUR 6.600 (Vorjahr TEUR 6.829).
[22] EIGENKAPITAL
Die Entwicklung des Eigenkapitals mit seinen Veränderungen wird in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der SIMONA AG zum 31.12.2010 ist in 600.000 Stückaktien eingeteilt. Dabei handelt es sich um Inhaberstammaktien. Jede Stückaktie entspricht rechnerisch einem Anteil am Grundkapital von jeweils 25,83 Euro. Die Stammaktien sind ausgegeben und vollständig eingezahlt.
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Grundkapital | 15.500 | 15.500 |
| Gezeichnetes Kapital | 15.500 | 15.500 |
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| SONSTIGE RÜCKLAGEN in TEUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Währungseffekte | –260 | –1.225 |
| Sonstige Rücklagen | –260 | –1.225 |
Die Sonstigen Rücklagen enthalten Währungseffekte aus der Erfassung von Differenzen aufgrund der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen.
[23] FINANZSCHULDEN
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| in TEUR | Fälligkeit | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden | |||
| Anteiliges Darlehen über 3 Mio. USD (bis zum 31.12.2011 fällige Tilgungen) | 09/2011 | 249 | 231 |
| Darlehen über 5 Mio. USD (Nominalbetrag) | 09/2010 | 0 | 3.471 |
| Anteiliges Darlehen über 210 TUSD (bis zum 31.12.2011 fällige Tilgungen) | 01/2011 - 12/2011 | 24 | 22 |
| Schulden aus abgegrenzten Zinsen auf die USD- Darlehen (kurzfristige Schulden) | 03/2011 | 35 | 85 |
| Schulden aus abgegrenzten Zinsen auf das GBP- Darlehen (kurzfristige Schulden) | 04/2010 | 0 | 15 |
| Kontokorrentkredite | Nach Aufforderung | 5 | 0 |
| 313 | 3.824 | ||
| Langfristige Schulden | |||
| Darlehen über 5 Mio. USD (Nominalbetrag) | 12/2013 | 3.742 | 3.471 |
| Anteiliges Darlehen über 3 Mio. USD (nach dem 31.12.2011 fällige Tilgungen) | 09/2012 - 09/2015 | 998 | 1.157 |
| Darlehen über 2 Mio. GBP (Nominalbetrag) | 0 | 2.252 | |
| Anteiliges Darlehen über 210 TUSD (nach dem 31.12.2011 fällige Tilgungen) | 01/2012 - 10/2016 | 108 | 120 |
| 4.848 | 7.000 |
Für die Verzinsung der Darlehen sind feste oder variable Zinssätze zwischen 4,9 Prozent und 6,8 Prozent vereinbart. Die Zinsberechnung erfolgt entweder auf den Nominalwert des Darlehens oder den Restbetrag des Darlehens.
Das Darlehen über 2 Mio. GBP (Nominalbetrag) wurde im Geschäftsjahr 2010 vollständig getilgt.
[24] PENSIONEN
Den meisten Mitarbeitern des SIMONA Konzerns stehen über die abgeschlossenen Pensionspläne Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu. Es handelt sich sowohl für die tariflich beschäftigten Mitarbeiter als auch die leitenden Angestellten, einschließlich Vorstand und ehemaliger Vorstandsmitglieder, um Endgehaltspläne. Es werden mit Ausnahme der Leistungen an die SIMONA Sozialwerk GmbH (siehe Anhangangabe [25]) keine Beiträge an Fonds geleistet.
In den folgenden Tabellen werden die Bestandteile der in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns erfassten Aufwendungen für Versorgungsleistungen und die in der Konzernbilanz für die jeweiligen Pläne angesetzten Beträge dargestellt.
Im Personalaufwand enthaltene Aufwendungen für Versorgungsleistungen:
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| in TEUR | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Laufender Dienstzeitaufwand | 934 | 947 |
| Zinsaufwand | 1.733 | 1.672 |
| Versicherungsmathematischer Gewinn | –49 | –71 |
| Aufwendungen für Versorgungsleistungen | 2.618 | 2.548 |
Änderungen des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Verpflichtung zu Beginn des Berichtszeitraums | 38.335 | 37.505 |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 934 | 947 |
| Zinsaufwand | 1.733 | 1.672 |
| Versicherungsmathematischer Gewinn | –49 | –71 |
| Gezahlte Leistungen | –1.383 | –1.718 |
| Verpflichtung zum Ende des Berichtszeitraums | 39.570 | 38.335 |
| Davon als langfristige Schuld | 38.322 | 36.698 |
| Davon als kurzfristige Schuld | 1.248 | 1.637 |
Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2011 mit Aufwendungen zu leistungsorientierten Pensionsplänen in Höhe von insgesamt TEUR 2.388.
Die versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste werden erfolgswirksam verrechnet, sofern sie den 10 Prozent-Korridor übersteigen. Der diesen Korridor übersteigende Teil der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wird ab der Folgeperiode über die zukünftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft verrechnet.
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| SCHULDEN AUS LEISTUNGSORIENTIERTEN VERPFLICHTUNGEN | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| --- | --- | --- |
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen | 32.946 | 34.022 |
| Nicht erfasste versicherungsmathematische Gewinne aus den Verpflichtungen | –6.625 | –4.313 |
| Schulden aus leistungsorientierten Verpflichtungen | 39.570 | 38.335 |
Die Barwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen der laufenden und der vorangegangenen vier Berichtsperioden stellen sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsori- entierten Verpflichtungen | 32.946 | 34.022 | 32.826 | 33.598 | 37.123 |
Nachfolgend werden die Grundannahmen zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen dargestellt:
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Rechnungszinsfuß | 5,15 % | 5,25 % |
| Einkommenssteigerungen | 2,5 % | 2,0 % |
| Rentenanpassungen | 1,5 % | 1,5 % |
| Sterblichkeit (Richttafeln von K. Heubeck) | 2005 G | 2005 G |
[25] SOZIALWERKE
Die SIMONA Sozialwerk GmbH ist ein langfristig ausgelegter Fonds zur Erfüllung von Leistungen an Arbeitnehmer im Sinne von IAS 19.7. Laut der Satzung der Gesellschaft ist der einzige Zweck der Gesellschaft, die Altersversorgung ehemaliger Mitarbeiter der SIMONA AG sowie deren Angehöriger sicherzustellen. Sowohl das Vermögen der Gesellschaft als auch alle Erträge aus diesem Vermögen stehen während des Bestehens der Gesellschaft sowie im Liquidations- und Insolvenzfall ausschließlich den Rentenbegünstigten zu. Die SIMONA AG hat auf das Vermögen der SIMONA Sozialwerk GmbH keine Zugriffsrechte. Im Falle der Auflösung der Gesellschaft ist das Gesellschaftsvermögen entweder den Leistungsempfängern zuzuwenden oder für die zukünftige Leistung an die Leistungsempfänger sicherzustellen. Damit besteht auch im Falle einer Insolvenz der SIMONA AG kein Anspruch der Insolvenzgläubiger auf das Vermögen der SIMONA Sozialwerk GmbH. Das Gesellschaftsvermögen der SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH steht ausschließlich für die Versorgungszwecke der SIMONA Sozialwerk GmbH zur Verfügung.
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Pensionspläne zum Jahresanfang | 28.500 | 26.603 |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 1.158 | 1.188 |
| Zinsaufwand | 1.477 | 1.413 |
| Gezahlte Leistungen | –723 | –704 |
| Barwert der leistungsorientierten Pensionspläne zum Jahresende | 30.412 | 28.500 |
| Marktwert des Fondsvermögens zum Jahresanfang | 38.597 | 39.074 |
| Abgänge von finanziellen Vermögens- werten | –723 | –704 |
| Ertrag aus dem Fondsvermögen | 1.334 | 227 |
| Marktwert des Fondsvermögens zum Jahresende | 39.208 | 38.597 |
| Überhang Planvermögen | 8.796 | 10.097 |
Zu den Grundannahmen zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen verweisen wir auf die Ausführungen in der Anhangangabe [24].
Der Überhang des Planvermögens wird nicht im Konzernabschluss der SIMONA AG ausgewiesen, weil die SIMONA AG keinerlei Verfügungsmacht über dieses Vermögen hat, sondern dieses entsprechend der Definition von Planvermögen nach IAS 19.7 ausschließlich für Zwecke der begünstigten Rentenempfänger verwendet werden kann.
Der Zeitwert des Planvermögens umfasst Aktien an der SIMONA AG mit einem beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 18.900 (Vorjahr TEUR 18.900).
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| VERMÖGENSWERTE/(SCHULDEN) AUS LEISTUNGSORIENTIERTEN VERPFLICHTUNGEN in TEUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Leistungsorientierte Verpflichtungen | –30.412 | –28.500 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | 39.208 | 38.597 |
| Überdeckung | 8.796 | 10.097 |
| Nicht erfasste versicherungsmathematische Verluste aus den Verpflichtungen | 1.620 | 42 |
| Vermögenswerte aus leistungsorientierten Verpflichtungen | 10.416 | 10.139 |
Die Beträge der leistungsorientierten Verpflichtungen und des Planvermögens der laufenden und der vorangegangenen vier Berichtsperioden stellen sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen | –30.412 | –28.500 | –27.327 | –27.381 | –30.184 |
| Beizulegen- der Zeitwert des Planvermögens | 39.208 | 38.597 | 39.074 | 40.276 | 37.400 |
| 8.796 | 10.097 | 11.747 | 12.895 | 7.216 |
[26] SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
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| in TEUR | Mitarbeiterbezogene Verpflichtungen | Garantien | Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01. Januar 2010 4.944 | 3.153 | 3.590 | 11.687 | |
| Zuführung | 1.872 | 877 | 158 | 2.907 |
| Inanspruchnahme | 1.556 | 691 | 3.329 | 5.576 |
| Auflösung | 400 | 24 | 23 | 447 |
| Stand 31. Dezember 2010 | 4.860 | 3.315 | 396 | 8.571 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 1.424 | 721 | 390 | 2.535 |
| Langfristige Rückstellungen | 3.436 | 2.594 | 6 | 6.036 |
| Stand 31. Dezember 2010 | 4.860 | 3.315 | 396 | 8.571 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 1.455 | 715 | 3.538 | 5.708 |
| Langfristige Rückstellungen | 3.489 | 2.438 | 52 | 5.979 |
| Stand 31. Dezember 2009 | 4.944 | 3.153 | 3.590 | 11.687 |
Mitarbeiterbezogene Rückstellungen beinhalten Verpflichtungen aus der bestehenden Vereinbarung zur Altersteilzeit, Jubiläumsrückstellungen sowie Verpflichtungen aus Gleitzeitüberhängen. Die Bewertung der mitarbeiterbezogenen Rückstellungen basiert mit Ausnahme der Rückstellung für Gleitzeitüberhänge auf versicherungsmathematischen Werten.
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen zur Altersteilzeit beläuft sich am Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 3.748 (Vorjahr TEUR 4.161). Die Schuld setzt sich aus Verpflichtungen für Erfüllungsrückstände, Aufstockungsbeträge und Abfindungszahlungen zusammen. Rückstellungen für Garantien werden für Gewährleistungen aus in vergangenen Jahren verkauften Produkten passiviert. Die Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen bei der SIMONA AG erfolgt sowohl für laufende, regelmäßig auftretende Gewährleistungsfälle als auch für unregelmäßig eintretende Einzelfälle, denen das Risiko eines überdurchschnittlichen Schadenvolumens anhaftet.
Für die regelmäßig auftretenden Gewährleistungsfälle wird eine Rückstellung aus Erfahrungswerten über einen als wahrscheinlich eingeschätzten durchschnittlichen Inanspruchnahmezeitraum von 5 Jahren ermittelt. Zur Bewertung der Rückstellung werden die tatsächlich entstandenen Aufwendungen für Kundengutschriften aus Gewährleistungsverpflichtungen sowie die damit entstehenden unmittelbaren Kosten zur Bearbeitung der Reklamationen ausgewertet. Bei der Ermittlung wird auf den gewichteten durchschnittlichen Garantieaufwand der letzten 5 Jahre zurückgegriffen.
Der Teil der Gewährleistungsrückstellungen, der für die unregelmäßig eintretenden Einzelfälle ermittelt wird, wird dann passiviert, sobald mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, eine Zahlung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung möglich ist.
Der Teil der Gewährleistungsrückstellung, dessen Inanspruchnahme nicht innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig ist, wird abgezinst.
Die Sonstigen Rückstellungen enthalten in 2009 Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.294 im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen des Werks Kirchhundem-Würdinghausen, welches zum 30. September 2010 geschlossen wurde. Die Inanspruchnahme der Rückstellung in 2010 beträgt TEUR 3.060. Zudem erfolgte eine Zuführung in Höhe von TEUR 156, die in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und ausschließlich dem Segment „Deutschland“ zuzuordnen ist. Die verbleibende Rückstellung beträgt TEUR 390.
[27] KAPITALFLUSSRECHNUNG
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds durch Mittelzu- und -abflüsse während des Geschäftsjahres verändert. Entsprechend IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus der operativen Geschäftstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie kurzfristigen Finanzschulden zum 31. Dezember wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente | 39.316 | 61.479 |
| Kurzfristige Finanzschulden (ohne Darlehensschulden) | –40 | –100 |
| 39.276 | 61.379 |
Die Einflüsse von wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds betragen im Konzern TEUR 734 (Vorjahr TEUR –190). Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt, das heißt zahlungsbezogen abgebildet. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit wird indirekt ausgehend vom Ergebnis vor Steuern, das heißt über Veränderungen der Konzernbilanz unter Berücksichtigung von Effekten aus der Währungsumrechnung ermittelt.
[28] ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Unternehmen und Personen, die den SIMONA Konzern beherrschen, sowie assoziierte Unternehmen und Personen einschließlich naher Familienangehöriger und zwischengeschalteter Unternehmen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des SIMONA Konzerns haben, sind nach IAS 24 anzugeben.
Vorstand
| • | Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender, Kirn |
| • | Dirk Möller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender (seit 01. Mai 2010), Kirn |
| • | Detlef Becker, Saarbrücken |
| • | Jochen Feldmann, Kirn (bis 10. August 2010) |
Aufsichtsrat
| • | Hans-Werner Marx, Kirn, Kaufmann Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| • | Dr. Rolf Gößler, Bad Dürkheim, Diplom-Kaufmann stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates Mitglied des Aufsichtsrates der J. Engelsmann AG, Ludwigshafen |
| • | Roland Frobel, Isernhagen, Geschäftsführer der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Beteiligungs AG, Frankfurt (seit 23. März 2011) |
| • | Dr. Roland Reber, Stuttgart, Geschäftsführer der Ensinger GmbH, Nufringen |
| • | Bernd Meurer, Hennweiler, Arbeitnehmervertreter |
| • | Karl-Ernst Schaab, Bergen, Arbeitnehmervertreter (bis 31. August 2010) |
Dirk Möller ist Aktionär (11,64 Prozent der Aktien der SIMONA AG) und Mitglied des Vorstandes der SIMONA AG. Gleichzeitig nimmt Herr Möller in einzelnen Gesellschaften des SIMONA Konzerns Aufgaben als Organ wahr:
| • | SIMONA Plast-Technik s.r.o., Litvinov, (1), |
| • | SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, (2), |
| • | SIMONA FAR EAST Ltd., Hongkong, (2), |
| • | SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd., Shanghai, (2), |
| • | SIMONA ASIA Ltd., Hongkong, (2), |
| • | SIMONA ENGINEERING PLASTICS Co. Ltd., Jiangmen, (2) |
Die Aufgaben als Organ betreffen: (1) Geschäftsführer, (2) Mitglied im Board of Directors
Dr. Roland Reber, Mitglied des Aufsichtsrates der SIMONA AG, ist gleichzeitig als Geschäftsführer der Ensinger GmbH, Nufringen, bestellt. Die Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen den Gesellschaften werden zu üblichen Marktbedingungen durchgeführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden Produktverkäufe in Höhe von TEUR 189 zwischen der SIMONA AG und der Ensinger GmbH, Nufringen, statt.
Darüber hinaus haben Unternehmen des SIMONA Konzerns mit Mitgliedern des Vorstandes oder des Aufsichtsrates der SIMONA AG bzw. mit Gesellschaften, in deren Geschäftsführungs- und Aufsichtsgremien diese Personen vertreten sind, keine wesentlichen Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises.
Die SIMONA AG erbringt im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit Leistungen an die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Umgekehrt erbringen die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen ihres Geschäftszweckes auch Leistungen innerhalb des SIMONA Konzerns. Diese Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden zu Marktpreisen abgewickelt.
Die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung, Kirn, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Juni 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG am 13. Mai 2010 die Schwelle von 15 Prozent, 20 Prozent, 25 Prozent und 30 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 30,79 Prozent (das entspricht 184.739 Stimmrechten) betragen hat. Die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung hat am 10. Juni 2010 einen Antrag auf Befreiung gemäß § 37 Abs. 1 und 2 WpÜG i. V. m. § 9 Satz 1 Nr. 1 WpÜG-Angebotsverordnung an die BAFin gestellt. Mit Bescheid vom 22. Juli 2010 der BAFin wurde die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung gemäß § 37 Abs. 1 und 2 WpÜG i. V. m. § 9 Satz 1 Nr. 1 WpÜG-Angebotsverordnung hinsichtlich der durch gewillkürte Erbfolge am 13. Mai 2010 erlangten Kontrolle über die SIMONA AG von den Pflichten, nach § 35 Abs. 2 Satz 1 WpÜG der Bundesanstalt eine Angebotsunterlage zu übermitteln und nach § 35 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 14 Abs. 2 Satz 1 WpÜG ein Pflichtangebot zu veröffentlichen, befreit. Mit Ausnahme der Dividendenzahlung in Höhe von Euro 6,00 je Aktie (insgesamt TEUR 1.109) haben keine Geschäftsbeziehungen mit der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung, Kirn, im Geschäftsjahr bestanden.
Vergütung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates
Die Bezüge des Vorstandes betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 1.553 (Vorjahr TEUR 1.296). Sie setzten sich aus TEUR 1.034 (Vorjahr TEUR 988) fester Vergütung und TEUR 519 (Vorjahr TEUR 308) Boni zusammen. Mitglieder des Vorstandes erhalten vom Unternehmen keine Kredite.
Für aktive Mitglieder des Vorstandes, frühere Mitglieder des Vorstandes und ihre Hinterbliebenen sind Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Höhe von TEUR 7.756 (Vorjahr TEUR 8.507) zurückgestellt. Bezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betragen TEUR 592 (Vorjahr TEUR 853).
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Jahr 2010 auf TEUR 121 (Vorjahr TEUR 121) im Konzern. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder beinhaltet keine variable Komponente.
[29] ZIELSETZUNGEN UND METHODEN DES FINANZRISIKOMANAGEMENTS
Grundsätze des Risikomanagements
Teile der Vermögenswerte, Schulden und geplanten Transaktionen der SIMONA AG sind Risiken ausgesetzt, die sich aus der Änderung von Wechselkursen und Zinssätzen ergeben können.
Ziel des Finanzrisikomanagements ist es, die Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Transaktionen zu begrenzen.
In Abhängigkeit des Risikos wird versucht, das Risiko durch derivative Finanzinstrumente und nicht derivative Sicherungsinstrumente zu begrenzen. Alle Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung der Cashflows eingesetzt.
Zinsrisiken
Finanzinstrumente, die grundsätzlich einem Zinsänderungsrisiko unterliegen, sind die kurzfristig fälligen Kontokorrentdarlehen sowie das variabel verzinsliche US-Dollar-Darlehen, dessen Zinsänderungsrisiko im Geschäftsjahr 2010 – analog zum Vorjahr – vollständig durch Zinsderivate (Zinsswaps) begrenzt ist. Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Sie stellen die Effekte von geänderten Marktzinssätzen auf Zinserträge, -aufwendungen und Bilanzpositionen dar. Da die Zinsderivate (Zinsswaps) nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, sind die Änderungen unmittelbar im Finanzergebnis berücksichtigt. Wenn das Marktzinsniveau des US-Dollars zum 31. Dezember 2010 um 100 Basispunkte höher oder niedriger gewesen wäre, würde sich dies in Höhe von TEUR 32 bzw. TEUR 34 auf das Finanzergebnis gewinnerhöhend bzw. -mindernd auswirken.
Wenn das Marktzinsniveau des US-Dollars zum 31. Dezember 2009 um 100 Basispunkte höher oder niedriger gewesen wäre, würde sich dies in Höhe von TEUR 60 bzw. TEUR 62 auf das Finanzergebnis gewinnerhöhend bzw. -mindernd auswirken.
Währungsrisiken
Der SIMONA Konzern ist sowohl in seiner operativen Geschäftstätigkeit als auch in seiner Investitions- und Finanzierungstätigkeit Risiken durch Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Zahlungsströme des Konzerns beeinflussen. Ungesichert bleiben Risiken durch Wechselkursschwankungen, die ausschließlich aus der Umrechnung von Vermögenswerten und Schulden in die Berichtswährung des Konzernabschlusses (Euro) herrühren.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich bestehen aus der Ausreichung eines US-Dollar-Darlehens im Dezember 2008 gegenüber einer asiatischen Tochtergesellschaft, die in gleicher Höhe eine Intercompany-Forderung in US-Dollar ausweist. Daher bleibt das ungesicherte Währungsrisiko insgesamt ausgeglichen.
Im operativen Bereich wickeln die einzelnen Konzerngesellschaften ihre Geschäftstätigkeit überwiegend in ihrer funktionalen Währung ab. Die Muttergesellschaft steuert die Fremdwährungstransaktionen im Konzern nahezu ausschließlich und sichert diese in ihrem Treasury innerhalb der festgelegten Bandbreiten ab. Zum Bilanzstichtag werden zur Sicherung der Währungsrisiken aus der operativen Geschäftstätigkeit keine Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen eingesetzt.
IFRS 7 verlangt die Darstellung der Risiken durch Sensitivitätsanalysen. Damit werden die Auswirkungen auf das Ergebnis und das Eigenkapital dargestellt, die sich durch die hypothetische Änderung der relevanten Risikovariablen ergeben. Währungskursänderungen können sich bei den originären Finanzinstrumenten ergeben, die außerhalb der abgesicherten Bandbreiten liegen oder die durch Finanzderivate in Form von Devisentermingeschäften oder Devisenoptionen abgesichert sind. Wenn der Euro gegenüber sämtlichen Währungen zum 31. Dezember 2010 um 10 Prozent aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wäre das Ergebnis vor Steuern um TEUR 2.311 niedriger (TEUR 2.825 höher).
Die hypothetische Ergebnisauswirkung von minus TEUR 2.311 (plus TEUR 2.825) ergibt sich im Einzelnen aus den Währungssensitivitäten:
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| TEUR | TEUR | |
|---|---|---|
| EUR/USD | –696 | (851) |
| EUR/CHF | –1 | (1) |
| EUR/GBP | –526 | (643) |
| EUR/CZK | –389 | (475) |
| EUR/PLN | –197 | (241) |
| EUR/HKD | –502 | (614) |
| –2.311 | (2.825) |
Wenn der Euro gegenüber sämtlichen Währungen zum 31. Dezember 2009 um 10 Prozent aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wäre das Ergebnis vor Steuern um TEUR 990 niedriger (TEUR 1.569 höher).
Die hypothetische Ergebnisauswirkung von minus TEUR 990 (plus TEUR 1.569) ergibt sich im Einzelnen aus den Währungssensitivitäten:
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| TEUR | TEUR | |
|---|---|---|
| EUR/USD | –236 | (439) |
| EUR/CHF | –117 | (143) |
| EUR/GBP | 143 | (34) |
| EUR/CZK | –628 | (768) |
| EUR/PLN | –103 | (126) |
| EUR/HKD | –49 | (59) |
| –990 | (1.569) |
Ausfallrisiken
Die SIMONA AG ist in ihrem operativen Geschäft einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Ausstehende Finanzinstrumente – in der Regel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – werden dezentral, das heißt in jeder rechtlich selbstständigen Konzerngesellschaft, fortlaufend überwacht. Je nach Bonität des Kunden sind die Forderungen einem Ausfallrisiko ausgesetzt, dem unter anderem mittels Warenkreditversicherungen entgegengewirkt wird. Die einem wahrscheinlichen Ausfallrisiko ausgesetzten Forderungen werden regelmäßig erfasst und überwacht; dem damit verbundenen Ausfallrisiko wird mittels Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das maximal mögliche Ausfallrisiko ist auf den um die Umsatzsteuer verminderten Nettobuchwert der finanziellen Vermögenswerte begrenzt.
Liquiditätsrisiken
Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität sicherzustellen, überwacht der Konzern laufend die Liquidität aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie Zahlungserwartungen aus dem Obligo der erteilten Investitionsaufträge der einzelnen Gesellschaften. Dabei wird die Liquidität in einem separaten Tool erfasst.
Neben den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von EUR 39,3 Mio. stehen dem SIMONA Konzern noch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in Höhe von EUR 6,6 Mio. zur Verfügung. Das Ziel des Konzerns ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten und Darlehen zu wahren.
Zum 31. Dezember 2010 weisen die Zahlungsverpflichtungen der finanziellen Schulden des Konzerns nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf:
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| in TEUR | Bis 1 Jahr | 2–5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Finanzschulden | 547 | 5.382 | 20 | 5.949 |
| Schulden aus Lieferungen und Leistungen | 11.202 | 0 | 0 | 11.202 |
| Finanzielle Schulden | 11.749 | 5.382 | 20 | 17.151 |
Zum 31. Dezember 2009 weisen die Zahlungsverpflichtungen der finanziellen Schulden des Konzerns nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf:
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| in TEUR | Bis 1 Jahr | 2–5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Finanzschulden | 4.271 | 7.480 | 288 | 12.039 |
| Schulden aus Lieferungen und Leistungen | 6.904 | 0 | 0 | 6.904 |
| Finanzielle Schulden | 11.175 | 7.480 | 288 | 18.943 |
Zum 31. Dezember 2010 sind wie im Vorjahr keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die in der Zukunft zu Zahlungsansprüchen oder -verpflichtungen führen würden.
Eine Nettozahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 155 ergibt sich aus der Marktbewertung der Zinsswaps (Vorjahr TEUR 295).
Zum 31. Dezember 2010 sind keine Devisenoptionen vorhanden. Die Devisenoptionen sind auf Basis der Marktdaten mit einem positiven Wert abzubilden, der im Vorjahr zu einem Nettozahlungsanspruch von TEUR 160 führte.
Kapitalsteuerung
Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist es, sicherzustellen, dass ein hohes Bonitätsrating und eine ordentliche Eigenkapitalquote aufrechterhalten werden. Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt gegebenenfalls Anpassungen unter Berücksichtigung sich ändernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen vor.
[30] FINANZINSTRUMENTE
In der nachfolgenden Tabelle werden die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte sämtlicher im Abschluss bilanzierter Finanzinstrumente des Konzerns gegenübergestellt:
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| Buchwert | Beizulegender Zeitwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte | HtM | 23 | 23 | 23 | 23 |
| Kurzfristige Finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | AfS | 10.000 | 0 | 10.000 | 0 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | LaR | 39.316 | 61.479 | 39.316 | 61.479 |
| Devisenoptionen | FAHfT | 0 | 160 | 0 | 160 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 41.845 | 33.320 | 41.845 | 33.320 |
| Finanzielle Schulden | |||||
| Kontokorrentkredite | FLAC | –5 | 0 | –5 | 0 |
| Andere kurzfristige Finanzschulden | FLAC | –35 | –100 | –35 | –100 |
| Darlehen | FLAC | –5.121 | –10.724 | –5.121 | –10.724 |
| Zinsswap | FLHfT | –155 | –295 | –155 | –295 |
| Schulden aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | –11.202 | –6.904 | –11.202 | –6.904 |
| Summe nach Bewertungskategorien | |||||
| HtM | 23 | 23 | 23 | 23 | |
| AfS | 10.000 | 0 | 10.000 | 0 | |
| LaR | 81.161 | 94.799 | 81.161 | 94.799 | |
| FAHfT | 0 | 160 | 0 | 160 | |
| FLAC | –16.363 | –17.728 | –16.363 | –17.728 | |
| FLHfT | –155 | –295 | –155 | –295 |
(HtM = Held to Maturity, AfS = Available for Sale, LaR = Loans and Receivables, FAHfT = Financial Assets Held for Trading, FLAC = Financial Liabilities Measured at Amortised Cost, FLHfT = Financial Liabilities Held for Trading)
Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente und der Darlehen wurde unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows sowie unter Verwendung von Optionspreismodellen berechnet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Darlehen zu unveränderten marktüblichen Konditionen variabel bzw. feststehend verzinst werden.
Die zur Veräußerung gehaltenen finanziellen Vermögenswerte (AfS) enthalten nicht börsennotierte Fremdkapitalinstrumente, deren beizulegender Wert zuverlässig bestimmbar war und daher am 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 10.000 zum beizulegenden Zeitwert bewertet worden ist.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Nettoergebnisse aus der Folgebewertung der bilanzierten Finanzinstrumente nach den jeweiligen Bewertungskategorien dargestellt:
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| 2010: NETTOERGEBNISSE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Zinsen | Fair Value | Währungsumrechnung | Wertberichtigung/ Abgang | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| LaR | 335 | 0 | 805 | –449 | 691 |
| HfT | 0 | 3 | 263 | 0 | 266 |
| FLAC | –501 | 0 | 0 | 0 | –501 |
| Summe | –166 | 3 | 1.068 | –449 | 456 |
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| 2009: NETTOERGEBNISSE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Zinsen | Fair Value | Währungsumrechnung | Wertberichtigung/ Abgang | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| LaR | 506 | 0 | 263 | –73 | 696 |
| HfT | 0 | –288 | –124 | 0 | –412 |
| FLAC | –559 | 0 | 0 | 0 | –559 |
| Summe | –53 | –288 | 139 | –73 | –276 |
SICHERUNGSGESCHÄFTE
Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des Cashflows
Zum 31. Dezember 2010 sowie zum 31. Dezember 2009 hielt der Konzern keine Devisenterminkontrakte. Zum Bilanzstichtag besteht ein Zinsswap, der zur Absicherung des Risikos durch Änderungen des Cashflows des variabel verzinslichen US-Dollar-Darlehens eingesetzt wird. Die Laufzeit orientiert sich an dem zugrunde liegenden Darlehen.
Zum 31. Dezember 2010 hält der Konzern keine Devisenoptionen.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Bedingungen der Kontrakte dar, die der Konzern zum 31. Dezember 2009 hielt:
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| FREMDWÄHRUNGSOPTIONEN ZUR ABSICHERUNG DES BEIZULEGENDEN ZEITWERTS | |||
|---|---|---|---|
| Betrag in Tausend | Fälligkeit | Wechselkurs | |
| --- | --- | --- | --- |
| US-Dollar | 3.500 | 03/2010 | 1,4000 |
| Pfund Sterling | 3.000 | 01/2010 – 07/2010 | 0,9000 |
Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:
| • | Stufe 1: notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten |
| • | Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind |
| • | Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren. |
Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:
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| in TEUR | Zum 31. Dezember 2010 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
|---|---|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Wertpapiere | 10.000 | 0 | 10.000 | 0 |
Bei den Wertpapieren handelt es sich um ein Schuldscheindarlehen. Das Schuldscheindarlehen ist spätestens am 10. Mai 2013 fällig, kann jedoch vom Darlehensgeber jederzeit gekündigt werden. Das Schuldscheindarlehen wird mit dem 6-Monats-EURIBOR zuzüglich eines variablen Aufschlags verzinst. Der variable Aufschlag betrug 25 Basispunkte und erhöht sich halbjährlich auf bis zu 125 Basispunkte am Ende der Laufzeit.
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| in TEUR | Zum 31. Dezember 2009 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
|---|---|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Fremdwährungs- optionen | 160 | 0 | 160 | 0 |
Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:
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| in TEUR | Zum 31. Dezember 2010 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
|---|---|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Zinsswap | 155 | 0 | 155 | 0 |
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| in TEUR | Zum 31. Dezember 2009 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
|---|---|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Zinsswap | 295 | 0 | 295 | 0 |
[31] SONSTIGE ANGABEN
Tochterunternehmen
In den Konzernabschluss sind neben der SIMONA AG als Mutterunternehmen die nachfolgenden Gesellschaften einbezogen. Der Anteil am Kapital war im Vorjahr identisch mit dem des Geschäftsjahres, sofern nichts anderes angegeben ist.
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| in % | Anteil am Kapital |
|---|---|
| SIMONA Beteiligungs-GmbH, Kirn, Deutschland | 100,0 |
| SIMONA UK Ltd., Stafford, Großbritannien | 100,0 |
| SIMONA S.A., Domont, Frankreich | 96,6 |
| SIMONA S.r.l., Vimodrone, Italien | 98,0 |
| SIMONA IBERICA SEMIELABORADOS S.L., Barcelona, Spanien | 100,0 |
| SIMONA POLSKA Sp. z o.o., Breslau, Polen | 100,0 |
| SIMONA-PLASTICS CZ s.r.o., Prag, Tschechien | 100,0 |
| SIMONA FAR EAST Ltd., Hongkong, China | 100,0 |
| SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, USA | 100,0 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd., Shanghai, China | 100,0 |
| SIMONA ASIA Ltd., Hongkong, China | 100,0 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS Co. Ltd., Jiangmen, China | 100,0 |
| 64 NORTH CONAHAN DRIVE HOLDING LLC, Hazleton, USA | 100,0 |
| DEHOPLAST POLSKA, Sp. z o.o., Kwidzyn, Polen | 51,0 |
| SIMONA Plast-Technik s.r.o., Litvinov, Tschechien | 100,0 |
Finanzanlagen
An den nachfolgenden Gesellschaften hält die SIMONA AG mindestens den fünften Anteil der Anteile, ohne einen beherrschenden oder maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Unternehmen ausüben zu können. Der Anteil am Kapital war im Vorjahr identisch mit dem des Geschäftsjahres, sofern nichts anderes angegeben ist.
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| Unternehmen | Anteil am Kapital % |
Eigenkapital 31.12.2009 TEUR |
Ergebnis 2009 TEUR |
|---|---|---|---|
| SIMONA Sozialwerk GmbH, Kirn, Deutschland | 50,0 | 13.910 | –267 |
| SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, Kirn, Deutschland | 50,0 | 8.304 | 619 |
Die SIMONA Sozialwerk GmbH wird entsprechend IAS 19.7 aufgrund der Klassifikation der Gesellschaft als Pensionsfond nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil das Gesellschaftsvermögen dieser Gesellschaft ausschließlich für die Versorgungszwecke der SIMONA Sozialwerk GmbH verwendet werden darf und damit nicht in die wirtschaftliche Verfügungsmacht der SIMONA AG fällt.
Die Anteile an der SIMONA Sozialwerk GmbH und der SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH werden zu Buchwerten bilanziert, da der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich bestimmbar ist. Die Buchwerte für die SIMONA Sozialwerk GmbH und die SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH betragen TEUR 10 bzw. TEUR 13.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
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| 2010 Konzern | 2009 Konzern | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 710 | 744 |
| Angestellte | 457 | 430 |
| 1.167 | 1.174 | |
| Auszubildende | 51 | 56 |
| Gesamtbelegschaft | 1.218 | 1.230 |
Eventualverbindlichkeiten und Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für die nachfolgenden, zu Nominalwerten angesetzten Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil der Eintritt des Risikos wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.
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| SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| --- | --- | --- |
| Zahlungsverpflichtungen aus operativen Miet- und Leasingverträgen | ||
| Fällig innerhalb von: | ||
| 1 Jahr | 1.302 | 1.278 |
| 2 – 5 Jahren | 1.578 | 1.730 |
| nach 5 Jahren | 0 | 53 |
| 2.880 | 3.061 |
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| Bestellobligo aus erteilten Investitionsvorhaben in TEUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| 1.916 | 711 |
Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die SIMONA AG hat – als einziges börsennotiertes Unternehmen des Konzerns – für 2010 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung am 10. März 2011 abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite www.simona.de zugänglich gemacht.
Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates an der SIMONA AG
Mitglieder des Vorstandes meldeten am 25. Juni 2010 (Tag der Hauptversammlung) insgesamt 70.776 Stück Aktien; dies entspricht rund 11,80 Prozent des Grundkapitals der SIMONA AG.
Mitglieder des Aufsichtsrates meldeten 1.700 Aktien, dies entspricht 0,28 Prozent des Grundkapitals.
Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie ihnen nahestehende Personen sind nach § 15 a Wertpapierhandelsgesetz gesetzlich verpflichtet, wesentlichen Erwerb oder wesentliche Veräußerung von Aktien der SIMONA AG offenzulegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist uns keine Transaktion gemeldet worden.
Honorar des Abschlussprüfers
Im Geschäftsjahr erfasste der Konzern Aufwendungen aus dem Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfungen (TEUR 247), Steuerberatungsleistungen (TEUR 22) und sonstige Leistungen (TEUR 56).
Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die zu einer Änderung der Bewertungen führen.
Kirn, 31. März 2011
SIMONA AG
Der Vorstand
Konzernkapitalflussrechnung
der SIMONA AG
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| in TEUR | Anhang | 01.01. - 31.12.2010 | 01.01. - 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10.488 | 7.135 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | –3.010 | –4.105 | |
| Zinsaufwendungen / -erträge | [12] | 81 | 184 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | [16, 17] | 12.606 | 14.554 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –824 | 441 | |
| Veränderung der Pensionen | [24] | 1.235 | 830 |
| Ergebnis aus Anlageabgängen | [17] | 30 | –221 |
| Veränderung der Vorräte | [18] | –6.521 | –285 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | [19] | –8.525 | 8.025 |
| Veränderung der Sonstigen Vermögenswerte | –2.338 | 2.495 | |
| Veränderung der Schulden und Sonstigen Rückstellungen | –130 | –901 | |
| Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit | 3.092 | 28.152 | |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | [16, 17] | –6.601 | –12.396 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | –10.000 | 0 | |
| Einzahlungen aus Anlageabgängen | 853 | 667 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –15.748 | –11.729 | |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 0 | 2.398 | |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | –6.337 | –235 | |
| An die Anteilseigner des Mutterunternehmens gezahlte Dividende | [15] | –3.600 | –5.100 |
| An die Inhaber der Anteile ohne beherrschenden Einfluss gezahlte Dividende | 0 | –6 | |
| Erhaltene Zinsen | 335 | 430 | |
| Gezahlte Zinsen | –579 | –660 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | –10.181 | –3.173 | |
| Einfluss aus Wechselkursänderungen auf die Liquidität | [27] | 734 | –190 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | [27] | –22.103 | 13.060 |
| Finanzmittelfonds zum 01. Januar | [27] | 61.379 | 48.319 |
| Finanzmittelfonds zum 31. Dezember | [27] | 39.276 | 61.379 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | [27] | –22.103 | 13.060 |
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
der SIMONA AG
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| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | ||||
|---|---|---|---|---|
| Anhang | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | [22] | Grundkapital | Gesamtbetrag | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2009 | 15.500 | 15.500 | 15.274 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 0 | 0 | 0 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung an Konzernfremde | 0 | 0 | 0 | |
| Stand am 31.12.2009 | 15.500 | 15.500 | 15.274 | |
| Stand am 01.01.2010 | 15.500 | 15.500 | 15.274 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 0 | 0 | 0 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 31.12.2010 | 15.500 | 15.500 | 15.274 |
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| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | Gewinnrücklagen | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | [22] | Gesetzliche Rücklage | Satzungsmäßige Rücklage | Andere Gewinnrücklagen | Kumuliertes Jahresergebnis | Gesamtbetrag |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2009 | 397 | 2.847 | 80.449 | 44.399 | 128.092 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 0 | 0 | 0 | –225 | –225 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 4.988 | 4.988 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 4.763 | 4.763 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 6.206 | –6.206 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | 0 | –5.100 | –5.100 |
| Ausschüttung an Konzernfremde | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Stand am 31.12.2009 | 397 | 2.847 | 86.655 | 37.856 | 127.755 | |
| Stand am 01.01.2010 | 397 | 2.847 | 86.655 | 37.856 | 127.755 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 0 | 0 | 0 | 72 | 72 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 7.198 | 7.198 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 7.270 | 7.270 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 5.762 | –5.762 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | 0 | –3.600 | –3.600 |
| Stand am 31.12.2010 | 397 | 2.847 | 92.417 | 35.764 | 131.425 |
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| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Anhang [22] | Sonstige Rücklagen Währungsdifferenzen | Anteile ohne beherrschenden Einfluss | Gesamtes Eigenkapital |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2009 | –1.430 | 211 | 157.647 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 205 | 3 | –17 | |
| Periodenergebnis | 0 | 34 | 5.022 | |
| Gesamtergebnis | 205 | 37 | 5.005 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | –5.100 |
| Ausschüttung an Konzernfremde | 0 | –6 | –6 | |
| Stand am 31.12.2009 | –1.225 | 242 | 157.546 | |
| Stand am 01.01.2010 | –1.225 | 242 | 157.546 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 965 | 3 | 1.040 | |
| Periodenergebnis | 0 | 27 | 7.225 | |
| Gesamtergebnis | 965 | 30 | 8.265 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | |
| Dividendenauszahlung | [15] | 0 | 0 | –3.600 |
| Stand am 31.12.2010 | –260 | 272 | 162.211 |
Angaben zum Anteilsbesitz
der SIMONA AG
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| Gesellschaft | Anteil am Kapital Prozent | Eigenkapital TEUR |
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres TEUR |
|---|---|---|---|
| Mittelbar | |||
| SIMONA S.A., Domont, Frankreich | 96,6 | 2.513 | –686 |
| SIMONA S.r.l., Vimodrone, ltalien | 98,0 | 417 | –181 |
| SIMONA UK Ltd., Stafford, Großbritannien | 100,0 | 910 | 230 |
| SIMONA IBERICA SEMIELABORADOS S.L., Barcelona, Spanien | 100,0 | 26 | 41 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd., Shanghai, China | 100,0 | 762 | 238 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS Co. Ltd., Jiangmen, China | 100,0 | 8.282 | –716 |
| 64 NORTH CONAHAN DRIVE HOLDING LLC, HAZLETON, USA | 100,0 | 2.729 | 0 |
| Unmittelbar | |||
| SIMONA-PLASTICS CZ s.r.o., Prag, Tschechien | 100,0 | 422 | 87 |
| SIMONA FAR EAST Ltd., Hongkong, China | 100,0 | 1.081 | 272 |
| SIMONA POLSKA Sp. z o.o., Breslau, Polen | 100,0 | 1.040 | 387 |
| SIMONA Sozialwerk GmbH, Kirn (2009) | 50,0 | 13.910 | –267 |
| SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, Kirn (2009) | 50,0 | 8.304 | 619 |
| SIMONA Beteiligungs-GmbH, Kirn | 100,0 | 1.834 | 0 |
| SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, USA | 100,0 | 3.569 | –900 |
| SIMONA Plast-Technik s.r.o., Litvinov, Tschechien | 100,0 | 7.696 | 2.216 |
| SIMONA ASIA Ltd., Hongkong, China | 100,0 | 5.165 | –205 |
| DEHOPLAST POLSKA Sp. z o.o., Kwdizyn, Polen | 51,0 | 365 | 109 |
Bestätigungsvermerk
Wir haben den von der SIMONA AG, Kirn, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 11. April 2011
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
von Seidel, Wirtschaftsprüfer
Erbacher, Wirtschaftsprüfer
Sonstige Angaben
ERKLÄRUNG DES VORSTANDES UND VERSICHERUNG NACH §§ 297 ABS. 2, 315 ABS. 1 HGB
„Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss des SIMONA Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des SIMONA Konzerns vermittelt und im Lagebericht des SIMONA Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des SIMONA Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des SIMONA Konzerns beschrieben sind.“
Kirn, 31. März 2011
SIMONA AG
Der Vorstand