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SIMONA AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 1, 2018

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Interim / Quarterly Report

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SIMONA Aktiengesellschaft

Kirn an der Nahe

Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2018

Konzernzwischenlagebericht

1. WIRTSCHAFTSBERICHT

1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Aufschwung der Weltkonjunktur hat zu Beginn des Jahres etwas an Fahrt verloren, insbesondere in den etablierten Volkswirtschaften Europas. Im Euroraum ist das Bruttoinlandsprodukt im erstem Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,5 Prozent gestiegen, nach 2,8 Prozent im vierten Quartal 2017. Dabei ist die deutsche Wirtschaft im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent gewachsen, und damit deutlich schwächer als im vierten Quartal 2017 mit 2,3 Prozent. Auch in Frankreich, Spanien und Italien fiel das Wachstum im ersten Quartal etwas geringer aus. Die US-amerikanische Wirtschaft zeigte sich vergleichsweise robust und ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 Prozent gewachsen. Die chinesische Wirtschaft erlebte einen soliden Start mit einem unveränderten Wachstum von 6,8 Prozent im ersten Quartal. Die Wirtschaft in den Schwellenländern expandierte insgesamt nur wenig verlangsamt.

Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland konnte ihre Umsätze in den ersten vier Monaten um 5,8 Prozent auf 21,9 Mrd. EUR steigern. Die chemische Industrie ist nach Angaben des Branchenverbands VCI gut ins Geschäftsjahr 2018 gestartet und konnte den Umsatz um 5,7 Prozent steigern. Die Produktion im Maschinenbau ist nach Angaben des Branchenverbands VDMA von Januar bis April um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind nach Angaben des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie von Januar bis April 2018 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

1.2 Geschäftsverlauf

Der SIMONA Konzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2018 Umsatzerlöse von insgesamt 204,9 Mio. EUR. Das ist im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2017 (200,3 Mio. EUR) eine Steigerung von 2,3 Prozent.

Im zweiten Quartal 2018 war das Wachstum deutlich höher als im ersten Quartal. Es konnten Umsatzerlöse in Höhe von 106,2 Mio. EUR erzielt werden und damit 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (101,3 Mio. EUR).

Europa

Die Umsatzerlöse in der Region "Europa" sind um 1,4 Prozent auf 138,7 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr 136,7 Mio. EUR). Der Anteil dieser Region am Konzernumsatz beträgt 67,7 Prozent (Vorjahr 68,3 Prozent). Die Umsatzerlöse in Deutschland sind um 1,4 Prozent auf 48,9 Mio. EUR (Vorjahr 48,2 Mio. EUR) gestiegen.

Amerika

Die Umsatzerlöse der Region "Amerika" haben sich im ersten Halbjahr 2018 um 2,3 Prozent erhöht. Der Umsatz belief sich auf 51,0 Mio. EUR (Vorjahr 49,9 Mio. EUR). Währungsbereinigt beträgt die Umsatzsteigerung 11,6 Prozent. Der Anteil der Region am Konzernumsatz beträgt wie im Vorjahr unverändert 24,9 Prozent.

Asien und Pazifik

In der Region "Asien und Pazifik" wurden Umsatzerlöse in Höhe von 15,2 Mio. EUR erzielt (Vorjahr 13,7 Mio. EUR). Damit konnte ein deutliches Umsatzwachstum von 10,9 Prozent erreicht werden. Währungsbereinigt ist der Umsatz um 17,5 Prozent gestiegen. Der Anteil der Region am Konzernumsatz hat sich von 6,8 Prozent im Vorjahr auf 7,4 Prozent weiter erhöht.

Der Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile generierte Umsatzerlöse von 165,2 Mio. EUR (Vorjahr 161,1 Mio. EUR) und damit einen Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Umsätze im Produktbereich Rohre und Formteile betragen 39,7 Mio. EUR (Vorjahr 39,2 Mio. EUR). Aufgrund eines schwachen ersten Quartals beträgt die Steigerung in diesem Produktbereich nur 1,3 Prozent.

1.3 Ertragslage

Ergebnis

Vorbemerkung

Der SIMONA Konzern hat Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bisher in den sonstigen Erträgen und Aufwendungen gezeigt. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden diese Effekte zur besseren Darstellung des operativen Ergebnisses im Finanzergebnis ausgewiesen. Insofern sind die Vorjahreswerte, wie sie im Konzernzwischenbericht für das Geschäftsjahr 2017 ausgewiesen wurden, nicht mit den diesjährigen Werten vergleichbar und wurden entsprechend angepasst (siehe Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss Ziffer [2]).

Das operative Ergebnis (EBIT) im Konzern beläuft sich im ersten Halbjahr 2018 auf 18,8 Mio. EUR nach 17,1 Mio. EUR im Vorjahr. Die EBIT-Marge stieg damit von 8,5 Prozent im Vorjahr auf 9,2 Prozent im Berichtszeitraum. Das EBITDA hat sich von 24,2 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 26,0 Mio. EUR verbessert. Die EBITDA-Marge beträgt 12,7 Prozent nach 12,1 Prozent per Ende Juni 2017.

Die Qualität des Ergebnisses zeigt sich auch in der Entwicklung des Ergebnisses vor Ertragsteuern (EBT) das von 12,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 18,7 Mio. EUR gestiegen ist.

Der ROCE im Konzern beträgt 6,5 Prozent und liegt knapp über dem Vorjahreswert von 6,4 Prozent.

Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2018 war hauptsächlich geprägt von einem hohen Ergebnisbeitrag aus USA, einer deutlichen Ergebnissteigerung in Asien sowie einer zufriedenstellenden Entwicklung in Europa.

Die Rohstoffe haben sich in den ersten sechs Monaten deutlich verteuert. Die Kosten für Energie in Deutschland liegen in der SIMONA AG mit 6,0 Mio. EUR über dem Vorjahr (5,5 Mio. EUR).

Der Personalaufwand ist von 39,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 38,6 Mio. EUR leicht gefallen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betragen 7,2 Mio. EUR (Vorjahr 7,1 Mio. EUR).

Die Sonstigen Aufwendungen betragen 33,6 Mio. EUR und liegen mit 1,7 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 31,9 Mio. EUR. Die Vertriebskosten, hauptsächlich die Aufwendungen für Verpackung, haben sich im Verhältnis zur Umsatzsteigerung überproportional erhöht.

Die Verkaufsgesellschaften in Europa erwirtschafteten im Berichtszeitraum positive operative Resultate. Während die Ergebnisse der Töchter in Osteuropa und Italien deutlich über dem Vorjahr liegen, weisen die Gesellschaften in Frankreich und Großbritannien geringere Ergebnisse aus.

Das Werk in Tschechien verbesserte im ersten Halbjahr das Ergebnis. Die amerikanischen Gesellschaften konnten im Vergleich zum Vorjahr weitere Ergebnissteigerungen verzeichnen. Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung erzielte die Produktionsgesellschaft in Asien im ersten Halbjahr eine weitere Verbesserung des positiven Ergebnisses.

1.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 30.06.2018 hat sich um 30,5 Mio. EUR auf 394,0 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2017 erhöht.

Bilanzentwicklung Vermögenswerte

Die Immateriellen Vermögenswerte betragen 29,5 Mio. EUR (31.12.2017: 29,4 Mio. EUR) und beinhalten im Wesentlichen die Firmenwerte aus den US-Akquisitionen.

Die Sachanlagen werden mit 116,1 Mio. EUR (31.12.2017: 114,4 Mio. EUR) aktiviert. Die Investitionen in Sachanlagen betragen im Konzern 7,7 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf 6,5 Mio. EUR.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (29,9 Mio. EUR) sowie an Fertigen und Unfertigen Erzeugnissen und Waren (56,9 Mio. EUR) haben sich sowohl mengen- als auch preisbedingt im Vergleich zum Jahresende 2017 erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt und durch die Steigerung des Geschäfts um 18,5 Mio. EUR auf 74,9 Mio. EUR im Vergleich zum Jahresende 2017 gestiegen.

Die Sonstigen Vermögenswerte und Ertragssteuerforderungen haben sich von 5,5 Mio. EUR per Jahresende 2017 auf 4,5 Mio. EUR verringert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum Bilanzstichtag 65,7 Mio. EUR (31.12.2017: 68,0 Mio. EUR).

Bilanzentwicklung Eigenkapital und Schulden

Die Passivseite ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung des lang- und kurzfristigen Fremdkapitals sowie einer weiteren Steigerung des Eigenkapitals.

Das Konzerneigenkapital ist zum Bilanzstichtag auf 209,4 Mio. EUR angestiegen (31.12.2017: 202,3 Mio. EUR). Darin eingeflossen sind hauptsächlich ein Periodenergebnis in Höhe von 13,7 Mio. EUR, positive Effekte aus der Währungsumrechnung von 1,7 Mio. EUR sowie die Dividendenzahlung über -7,2 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2017. Die Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 30.06.2018 hat das Konzerneigenkapital um insgesamt 1,8 Mio. EUR verringert. Die Konzerneigenkapitalquote zum 30.06.2018 ist hauptsächlich durch die erhöhte Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresende 2017 auf 53 Prozent zurückgegangen.

Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen betragen 22,6 Mio. EUR und sind im Vergleich zum Jahresende 2017 geschäftsbedingt um 11,5 Mio. EUR angestiegen.

Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen für Pensionen werden mit 104,1 Mio. EUR (31.12.2017: 99,2 Mio. EUR) passiviert und sind hauptsächlich aufgrund der Neubewertung des Planvermögens bei unverändertem IFRS-Abzinsungssatz (1,8 Prozent) angestiegen.

Die lang- und kurzfristigen sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 5,1 Mio. EUR (31.12.2017: 5,4 Mio. EUR).

Die lang- und kurzfristigen Schulden betragen insgesamt 184,6 Mio. EUR und liegen mit 23,4 Mio. EUR über dem Wert zum 31.12.2017.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen im Konzern betragen im Berichtszeitraum 7,7 Mio. EUR (Vorjahr 7,0 Mio. EUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Anlageninvestitionen in den Segmenten Europa und Amerika. Insgesamt wurden im Konzern wie im Vorjahr Netto-Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 0,7 Mio. EUR getätigt.

1.5 Finanzlage

Der Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von insgesamt 18,7 Mio. EUR bei in- und ausländischen Bankinstituten.

Cashflow

Im ersten Halbjahr beträgt der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Brutto-Cashflow) 13,8 Mio. EUR (Vorjahr 4,3 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf -7,3 Mio. EUR (Vorjahr -8,4 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -9,0 Mio. EUR (Vorjahr -9,1 Mio. EUR) und beinhaltet im Wesentlichen die Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahr 2017.

Liquide Mittel

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben sich um 2,3 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2017 verringert und bestehen größtenteils aus kurzfristigen Bankguthaben in Höhe von 65,7 Mio. EUR (31.12.2017: 68,0 Mio. EUR). Die Entwicklung ist in der Kapitalflussrechnung im Anhang dargestellt.

Finanzergebnis

Aus den Finanzerträgen in Höhe von 2,5 Mio. EUR und den Finanzaufwendungen in Höhe von 2,7 Mio. EUR ergibt sich im ersten Halbjahr 2018 insgesamt ein negatives Finanzergebnis von -0,2 Mio. EUR (Vorjahr -4,6 Mio. EUR).

1.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeitende

Im SIMONA Konzern hat sich die Beschäftigtenzahl seit Jahresbeginn, insbesondere aufgrund eines Personalaufbaus in den USA, um 13 auf 1.302 Mitarbeitende (31.12.2017: 1.289) erhöht. Die Beschäftigtenzahl der SIMONA AG liegt wie zum Jahresende 2017 bei 778.

2. NACHTRAGSBERICHT

Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2018 bis zur Erstellung des Konzernzwischenberichtes sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage des SIMONA Konzerns eingetreten.

3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

3.1 Chancenbericht

Die weltweite Nachfrage nach Kunststoffen ist unverändert hoch und erhält durch den weltwirtschaftlichen Aufschwung weitere Dynamik. Die kurzfristige Entwicklung ist jedoch von steigenden wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken geprägt.

Die mittelfristige und langfristige Prognose geht von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,3 Prozent bis 2020 aus (Quelle: Grand View Research). Die Asien-Pazifik-Region ist weiterhin der Treiber dieser Entwicklung. In den relativ gesättigten Märkten Nordamerikas und Europas ist Wachstum vornehmlich über neue Anwendungen möglich. Für Nordamerika wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,3 Prozent bis 2020 vorhergesagt. Das Marktforschungsinstitut Ceresana erwartet für den europäischen Kunststoff-Markt bis zum Jahr 2022 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent pro Jahr.

Die Strategie von SIMONA folgt diesen globalen Trends. In Europa soll die Innovationskraft unter anderem mit dem Ausbau des Produktangebots an Hochleistungskunststoffen weiter gestärkt werden. Aufgrund der erweiterten Fertigungsmöglichkeiten im neuen Technologiezentrum sieht SIMONA gute Chancen, den Umsatz mit neuen Produkten und Anwendungen steigern zu können und Kunden mit Kleinserien und Prototypen schneller zu bedienen. In der Region Amerika sieht SIMONA gute Chancen, im Industrie- und Aviationgeschäft weiter zu wachsen, vor allem durch den Ausbau von Handelspartnerschaften und dem Angebot von Serviceleistungen, wie zum Beispiel technischer Beratung und Schulungsprogrammen. In Asien-Pazifik sieht SIMONA durch den sukzessiven Ausbau der Produktionsmöglichkeiten am Standort Jiangmen sowie der neuen Aufbauorganisation für die Region weiter gute Chancen, mit Premiumprodukten vom Wachstum in Märkten mit umwelt- und sicherheitsrelevanten Anforderungen zu profitieren.

3.2 Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die SIMONA AG und der SIMONA Konzern sind aufgrund der globalen Geschäftsaktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Als Risiko gelten dabei ein Ereignis, eine Handlung und/oder eine unterlassene Handlung mit der Möglichkeit negativer Auswirkungen auf das Unternehmen. Die Risikostrategie ist fester Bestandteil in der Unternehmensstrategie von SIMONA und koexistiert neben der Geschäftsstrategie. Die Risikokultur der SIMONA ist gekennzeichnet durch risikobewusste Entscheidungen und auf den Grundsätzen eines vorsichtigen Kaufmanns basierenden sorgfältigen Handelns. Mit dem frühzeitigen Erkennen von Chancen und auf Vorsicht basierendem Eingehen von Geschäfts- bzw. Unternehmensrisiken ist es Ziel, den langfristigen Unternehmensbestand sowie den Unternehmenswert der SIMONA nachhaltig zu sichern. Im Rahmen der Risikosteuerung sollen Risiken entweder vermieden, begrenzt oder übertragen werden. Verbleibende Risiken werden von SIMONA übernommen. Im Rahmen der halbjährlichen Risikoberichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat werden die Risiken kommuniziert.

Das Risikomanagementsystem umfasst die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung sowie zum Umgang mit den identifizierten Risiken unternehmerischer Tätigkeit. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt. Diese werden in regelmäßigen Abständen an externe und interne Entwicklungen angepasst.

Das Risikomanagementsystem von SIMONA steuert auf Basis einer Riskmap die wesentlichen Risiken des Konzerns. Die Steuerung der Chancen und Risiken zielt auf die beiden Dimensionen Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ab. Als wesentliche Einzelrisiken werden alle mittelschweren Risiken mit einem Erwartungswert von über 5,0 Mio. EUR bezogen auf den Mittelfristzeitraum angesehen. Der Erwartungswert ergibt sich als Produkt aus der Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit und dient ausschließlich der Priorisierung sowie Fokussierung der Risikoberichterstattung auf wesentliche Themen. Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 Prozent wird als hoch und von unter 50 Prozent als gering eingestuft. SIMONA betrachtet folgende Einzelrisiken als wesentlich:

Marktumfeld- und Branchenrisiken
unternehmensstrategische Risiken
finanzwirtschaftliche Risiken
Beschaffungs- und Einkaufsrisiken
Risiken durch Informationstechnologien

Marktumfeld- und Branchenrisiken

Sie betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung der Abnehmerbranchen von SIMONA, Währungs- und Rohstoffpreisvolatilitäten, politische Konflikte sowie die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Branchenspezifische Risiken betreffen insbesondere die Substitution von Kunststoff durch andere Materialien, Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, die Veränderung von Absatzmärkten, den Verlust von Schlüsselkunden und geänderte Kundenanforderungen. Als Maßnahmen zur Risikobegrenzung dienen hierbei ein diversifiziertes Produktsortiment, eine intensive Marktbeobachtung und ein strukturiertes Beschaffungsmanagement. Der Ausbau der Produktion in den USA durch die Unternehmenszukäufe sowie die Werke in China und Tschechien tragen dazu bei, die Flexibilität zu erhöhen und die Kundenanforderungen standortnah und kundengerecht zu erfüllen.

Die geopolitischen Risiken sind nach wie vor hoch. Im Segment Europa bestimmen die Unsicherheiten aus den Auswirkungen des Brexit, die Stabilität der politischen Verhältnisse sowie fiskalische Unsicherheiten die Umfeld- und Branchenrisiken. Im Segment Amerika determinieren die protektionistische Handelspolitik, die grundsätzliche politische Ausrichtung der USA sowie das Produktivitätswachstum und die Entwicklung des Dollarkurses die Risiken. Im Segment Asien und Pazifik wird die konjunkturelle Entwicklung in China im Industriesektor sowie die Entwicklung des Immobilienmarktes für die Risikoentwicklung bestimmend sein. Im Bereich Änderung von Absatzmärkten wird mit einem mittelfristigen Erwartungswert von etwa 5,0 bis 10,0 Mio. EUR Umsatzrückgang bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von aktuell unter 50 Prozent gerechnet. Insgesamt wird die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schäden aus branchenspezifischen Risiken derzeit als gering erachtet.

Unternehmensstrategische Risiken

Sie umfassen insbesondere die Gefahr von Fehleinschätzungen der künftigen Marktentwicklung. Maßnahmen zur Risikovermeidung sind hauptsächlich intensive Beobachtung von Markt und Wettbewerb, regelmäßige Strategiegespräche mit Key Accounts und intern zwischen der Unternehmensführung und der Vertriebsorganisation. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schäden aus unternehmensstrategischen Risiken wird derzeit als unwesentlich eingeschätzt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Diese betreffen vor allem Währungsrisiken, Forderungsausfallrisiken einschließlich Risiken aus Insolvenzanfechtung, Produkthaftungsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Risiken durch die betriebliche Altersversorgung.

Ziel des Finanzrisikomanagements ist es, die Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Transaktionen zu begrenzen. Risikoabhängig wird angestrebt, Einzelrisiken durch derivative Finanzinstrumente und nicht derivative Sicherungsinstrumente zu begrenzen.

Durch die Unternehmensakquisitionen und den Ausbau der Produktion im US-amerikanischen Markt konnte die Abhängigkeit vom Euro im Konzern reduziert werden. Damit einhergehend ist das USD-Währungsrisiko für SIMONA weiter angestiegen und wird mittelfristig auf 3,0 bis 6,0 Mio. EUR positive/negative Ergebnisauswirkung bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 Prozent eingeschätzt. Der Weltwirtschaft wird zwar ein nach wie vor hohes Wachstum in 2018 prognostiziert, allerdings haben die Risiken für eine Abkühlung zugenommen und einige Institute haben ihre Prognosen leicht nach unten korrigiert. Die Risiken einer nachlassenden Konjunktur und damit Investitionstätigkeit der Industrie zählen nach wie vor zu den größten wirtschaftlichen Risiken.

Das Risiko für Forderungsausfälle ist vor allem im osteuropäischen Markt weiterhin hoch. Intensive Bonitätsprüfungen und die laufende Bonitätsüberwachung beschränken dabei das Gesamtrisiko als auch die Einzelrisiken. Für Geschäfte mit Russland gilt eine gesonderte Richtlinie, die Risiken für den Abschluss von Geschäften limitiert. Ausfallrisiken einzelner Kunden werden durch Kreditversicherungen und durch Liefersperren bei Zahlungsüberfälligkeit begrenzt. Zudem sind Risiken aus Insolvenzanfechtung gegeben. Der Lagerbestand wird turnusmäßig überprüft und für einzelne ungängige Produkte werden regelmäßig Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Zinsänderungsrisiken werden tendenziell als erhöht eingeschätzt. Die Verzinsung der KfW-Fördermittel erfolgt mit festen Zinssätzen und ist daher keinen Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Die auf Basis des EONIA (Euro OverNight Index Average) variabel verzinste Kontokorrentkreditlinie der SIMONA AG wird aktuell nicht in Anspruch genommen.

Insbesondere die Risiken aus der betrieblichen Altersvorsorge werden als wesentlich und mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt. Die langfristig schwer kalkulierbaren Risiken wie die zukünftige Entgelt- und Rentenentwicklung sowie das Langlebigkeitsrisiko werden als wesentliche Risiken eingestuft. Des Weiteren zählen dazu Risiken bzw. die schwer vorhersagbare Belastung der Liquidität und des Eigenkapitals, Risiken der Vermögensanlage bzw. der Volatilität des Planvermögens sowie schwankende Kostenbelastungen durch die Beiträge an den Pensionssicherungsverein. Die Volatilität des Planvermögens wird in etwa auf 3 bis 10 Mio. EUR taxiert und ergibt sich im Wesentlichen aus der Kursentwicklung der Aktien der SIMONA AG in den vergangenen Jahren.

Beschaffungs- und Einkaufsrisiken

Wie in den vergangenen Jahren betreffen diese hauptsächlich eventuelle Ausfälle von Roh- und Additivlieferanten sowie volatile Rohstoffpreisentwicklungen. Im Wesentlichen werden unsere eingesetzten Rohstoffe von der Preisentwicklung und Verfügbarkeit der unmittelbaren Vorprodukte gesteuert (Naphtha, Ethylen oder Propylen) und weniger von der aktuellen Ölpreisentwicklung. Im ersten Halbjahr 2018 lagen keine größeren Rohstoffengpässe vor und die Preisentwicklung der Grundrohstoffe verlief steigend und synchron mit der Preisentwicklung der Vorprodukte. Die wichtigsten Additive, primär zur Herstellung von PVC-Produkten, zeigen weiterhin einen steigenden Preisdruck wegen hoher Nachfrage und limitierten Verfügbarkeiten. Wir erwarten für das zweite Halbjahr 2018 eine ähnliche Entwicklung wie im ersten Halbjahr sowie eine weiterhin stabile Rohmaterialversorgung.

Risiken durch Informationstechnologien

Die Gewährleistung der sicheren Abwicklung der Geschäftsprozesse setzt eine permanente Überprüfung und Verbesserung der eingesetzten Informationstechnologien voraus. Die Weiterentwicklung der eingeführten Maßnahmen zur Informationssicherheit ist daher von hoher Bedeutung. Die Risiken umfassen insbesondere die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der Informationstechnologiesysteme einschließlich dem Ausfall der IT-Infrastruktur, Datenverlust sowie Angriffen auf die IT-Systeme. Den informationstechnologischen Risiken begegnet SIMONA durch eine firmeneigene IT-Abteilung, die Beauftragung von spezialisierten Unternehmen sowie regelmäßige Investitionen in aktuelle Hard- und Software. Im Rahmen des Sicherheitsmanagements reagiert SIMONA auf steigende Anforderungen an die Anlagensicherheit. Hierzu zählen hauptsächlich die Investition in Firewall- und Antivirussysteme sowie in sonstige Softwaresysteme. Die Eintrittswahrscheinlichkeit insbesondere durch externe Angriffe auf die IT-Systeme wird als hoch eingeschätzt.

Die Gesamt-Risikosituation des Konzerns ist nach unserer Einschätzung zum Ende des ersten Halbjahres 2018 gegenüber dem Jahresende 2017 im Wesentlichen unverändert. Bestandsgefährdende Risiken für den SIMONA Konzern und die SIMONA AG sind derzeit nicht erkennbar.

4. PROGNOSEBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose aus dem Frühjahr im Juli bestätigt und geht von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,9 Prozent für 2018 aus. Der IWF sieht aber deutlich mehr Risiken für eine Abkühlung als noch im April und analysiert, dass der Höchststand der Wachstumsraten in vielen Volkswirtschaften erreicht bzw. überschritten ist.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Branchenverband GKV geht von einem weiteren Wachstum der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland aus. Nach der Auswertung der Zahlen für die ersten vier Monate liegt die Branche über den für das Gesamtjahr 2018 angestrebten 4 Prozent Umsatzwachstum. In der letzten Mitgliederbefragung gingen 60 Prozent der Mitgliedsunternehmen von steigenden Umsätzen für 2018 aus. Auch die Erwartungen an die Gewinnentwicklung sind überwiegend positiv. 41 Prozent rechnen mit steigenden und 51 Prozent mit gleichbleibenden Gewinnen. Die Exporte sollen nach der Erwartungshaltung der Mehrzahl der befragten Unternehmen weiter steigen, was sich auch im Geschäftsverlauf der ersten vier Monate widerspiegelt. Belastend wirken hohe Energiekosten durch die EEG-Umlage, politische Unsicherheiten in Europa sowie zunehmend der Fachkräftemangel.

Künftige Entwicklung

Der SIMONA Konzern konnte die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr im prognostizierten Rahmen steigern. Die Umsatzprognose von 405-410 Mio. EUR für das Gesamtjahr ist ambitioniert, da im zweiten Halbjahr saisonbedingt geringere Umsatzerlöse zu erwarten sind, kann aber nach wie vor erreicht werden. Aufgrund der bisherigen Ergebnisentwicklung geht der SIMONA Konzern davon aus, auch die angestrebte EBIT-Marge von 7-9 Prozent erreichen zu können, falls keine unerwarteten Ereignisse auftreten.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Der vorliegende Konzernzwischenlagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes der SIMONA AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Vielmehr sind die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die SIMONA AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des SIMONA Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Kirn, im Juli 2018

SIMONA Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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Wolfgang Moyses Dirk Möller

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

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in TEUR Anhang 01.01. - 30.06.2018 01.01. - 30.06.2017*
Umsatzerlöse 204.891 200.266
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 921 5.508
Sonstige Erträge 795 1.866*
Materialaufwand 108.443 112.585
Personalaufwand 38.561 39.018
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 7.243 7.090
Sonstige Aufwendungen 33.559 31.853*
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 18.801 17.094*
Ergebnis aus at Equity bilanzierten Beteiligungen 88 101
Finanzerträge 2.498 937*
Finanzaufwendungen 2.739 5.652*
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 18.648 12.480
Ertragsteuern [5] 4.921 4.629
Periodenergebnis 13.727 7.851
Davon entfallen auf:
Anteilseigner des Mutterunternehmens 13.671 7.820
Nicht beherrschende Anteile 56 31

ERGEBNIS JE AKTIE

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in EUR
- unverwässert, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Ergebnis 22,79 13,03
- verwässert, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Ergebnis 22,79 13,03

* Vorjahreswerte gemäß IAS 1.41 und IAS 8 angepasst, siehe Anhangangabe [2].

Konzern-Gesamtergebnisrechnung der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

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in TEUR 01.01. - 30.06.2018 01.01. - 30.06.2017
Periodenergebnis 13.727 7.851
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Neubewertung aus leistungsorientierten Verpflichtungen -2.506 10.026
Latente Steuern auf die Neubewertung aus leistungsorientierten Verpflichtungen 739 -2.925
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung 1.618 -3.823
Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung Net Investments 5 -828
Latente Steuern aus der Fremdwährungsumrechnung 40 244
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses -104 2.694
Gesamtergebnis 13.623 10.545
Davon entfallen auf:
Anteilseigner des Mutterunternehmens 13.586 10.501
Nicht beherrschende Anteile 37 44

Konzernbilanz der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

VERMÖGENSWERTE

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in TEUR Anhang 30.06.2018 31.12.2017
Immaterielle Vermögenswerte 29.541 29.384
Sachanlagen [8] 116.067 114.439
Finanzielle Vermögenswerte 340 340
At Equity bilanzierte Beteiligungen 460 483
Latente Steueransprüche 12.664 10.203
Langfristige Vermögenswerte 159.072 154.849
Vorräte [9] 88.553 77.956
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 74.946 56.461
Sonstige Vermögenswerte 2.740 4.204
Ertragsteuerforderungen 1.719 1.259
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.218 692
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente [7] 65.719 68.022
Kurzfristige Vermögenswerte 234.895 208.594
Bilanzsumme 393.967 363.443

EIGENKAPITAL UND SCHULDEN

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in TEUR Anhang 30.06.2018 31.12.2017
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 15.500 15.500
Kapitalrücklage 15.274 15.274
Gewinnrücklagen 170.889 165.498
Sonstige Rücklagen 7.340 5.677
209.003 201.949
Nicht beherrschende Anteile 354 317
Eigenkapital 209.357 202.266
Finanzschulden 16.992 18.705
Rückstellungen für Pensionen 102.495 97.573
Sonstige Rückstellungen 3.637 3.774
Sonstige finanzielle Schulden 214 231
Latente Steuerschulden 7.135 6.323
Langfristige Schulden 130.473 126.606
Finanzschulden 3.425 3.425
Rückstellungen für Pensionen 1.595 1.595
Sonstige Rückstellungen 1.480 1.616
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 22.602 11.116
Ertragsteuerschulden 2.010 451
Sonstige finanzielle Schulden 331 1.764
Sonstige Schulden 22.694 14.604
Kurzfristige Schulden 54.137 34.571
Bilanzsumme 393.967 363.443

Konzern-Kapitalflussrechnung der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

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in TEUR Anhang 01.01. - 30.06.2018 01.01. - 30.06.2017
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 18.648 12.480
Gezahlte Ertragsteuern -4.118 -4.753
Finanzerträge und -aufwendungen (ohne Zinsaufwand auf Pensionen) 45 15
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 7.243 7.090
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -3.104 -556
Ergebnis aus Anlageabgängen [8] -150 2
Veränderung der Vorräte -10.118 -9.206
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -18.036 -12.532
Veränderung der Sonstigen Vermögenswerte 940 -2.357
Veränderung der Rückstellungen für Pensionen 4.921 2.198
Veränderung der Schulden und Sonstigen Rückstellungen 17.546 11.952
Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit 13.817 4.333
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -7.807 -7.293
Auszahlungen aus Erwerb von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten (aus Vorjahren) 0 -2.118
Einzahlungen aus Anlageabgängen 324 691
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 115 0
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 1 200
Erhaltene Zinsen 88 150
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.279 -8.370
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -1.713 -1.694
Zahlung Dividende Vorjahr [6] -7.200 -7.200
Zahlung Dividende an andere Gesellschafter 0 -41
Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen -133 -165
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.046 -9.100
Einfluss aus Wechselkursänderungen auf die Liquidität 205 -97
Veränderung des Finanzmittelfonds -2.303 -13.234
Finanzmittelfonds zum 01. Januar 68.022 74.759
Finanzmittelfonds zum 30. Juni [7] 65.719 61.525
Veränderung des Finanzmittelfonds -2.303 -13.234

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

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AUF DIE ANTEILSEIGNER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Sonstige Rücklagen Gesamtbetrag
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in TEUR Anhang Währungsdifferenzen
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Stand am 01.01.2017 15.500 15.274 148.661 12.354 191.789
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung 0 0 7.101 -4.421 2.681
Periodenergebnis 0 0 7.820 0 7.820
Gesamtergebnis 0 0 14.921 -4.421 10.501
Dividendenauszahlung [6] 0 0 -7.200 0 -7.200
Sonstige Veränderungen 0 0 -587 14 -574
Stand am 30.06.2017 15.500 15.274 155.795 7.947 194.516
Stand am 01.01.2018 15.500 15.274 165.498 5.677 201.949
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung 0 0 -1.767 1.682 -85
Periodenergebnis 0 0 13.671 0 13.671
Gesamtergebnis 0 0 11.904 1.682 13.586
Dividendenauszahlung [6] 0 0 -7.200 0 -7.200
Sonstige Veränderungen 0 0 687 -19 668
Stand am 30.06.2018 15.500 15.274 170.889 7.340 209.003

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NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE GESAMTES EIGEN KAPITAL
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in TEUR
--- --- ---
Stand am 01.01.2017 254 192.043
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung 13 2.694
Periodenergebnis 31 7.851
Gesamtergebnis 44 10.545
Dividendenauszahlung -41 -7.241
Sonstige Veränderungen 28 -546
Stand am 30.06.2017 285 194.801
Stand am 01.01.2018 317 202.266
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung -19 -104
Periodenergebnis 56 13.727
Gesamtergebnis 37 13.623
Dividendenauszahlung 0 -7.200
Sonstige Veränderungen 0 668
Stand am 30.06.2018 354 209.357

Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss der SIMONA AG für das erste Halbjahr 2018

[1] INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN

Die SIMONA AG ist eine in Deutschland gegründete Aktiengesellschaft mit Sitz in 55606 Kirn, Teichweg 16, Deutschland, deren Aktien öffentlich im General Standard der Frankfurter und der Berliner Wertpapierbörse gehandelt werden. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Kreuznach (HRB 1390).

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss (Konzernzwischenabschluss) für das erste Halbjahr 2018 wurde am 20. Juli 2018 durch Beschluss des Vorstandes zur Veröffentlichung freigegeben.

[2] GRUNDLAGEN UND METHODEN DES KONZERNABSCHLUSSES

Der Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2018 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 "Interim Financial Reporting" und in Anwendung des § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und stimmt mit diesen überein.

Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Berichtsperiode umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 30. Juni 2018. Als Ausgangsbasis für den Konzernzwischenabschluss dient der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017, auf den für weitere Informationen verwiesen wird.

Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt.

Erträge und Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung werden gemäß IAS 1.41 in Verbindung mit IAS 8 erstmalig im Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2018 in den Finanzerträgen und Finanzaufwendungen ausgewiesen. Der Grund für die Ausweisänderung ergibt sich daraus, dass Erträge und Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung im Wesentlichen aus der Finanzierung und nicht aus der operativen Geschäftstätigkeit des SIMONA Konzerns resultieren. Diese Effekte werden zur besseren Darstellung des operativen Ergebnisses im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Vorjahreswerte der Posten Sonstige Erträge, Sonstige Aufwendungen, Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT), Finanzerträge sowie Finanzaufwendungen sind in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend angepasst.

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 30.06.2017

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in TEUR vor Anpassung Anpassung nach Anpassung
Sonstige Erträge 2.753 -887 1.866
Sonstige Aufwendungen 36.627 -4.774 31.853
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 13.207 3.887 17.094
Finanzerträge 151 887 1.038
Finanzaufwendungen 878 4.774 5.652
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 12.480 0 12.480

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem 31. Dezember 2017 unverändert. Neben dem Mutterunternehmen wurden zum 30. Juni 2018 insgesamt 28 in- und ausländische Gesellschaften in den Konzernzwischenabschluss einbezogen.

[3] SAISONEINFLÜSSE AUF DIE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Aufgrund der saisonalen Einflüsse werden in allen Geschäftssegmenten im zweiten Halbjahr in der Regel niedrigere Umsatzerlöse und niedrigere Betriebsergebnisse als im ersten Halbjahr erwartet. Die niedrigeren Umsatzerlöse sind im Wesentlichen auf die sinkende Nachfrage in den Haupturlaubsmonaten (Juli und August) sowie auf reduzierte Lagerbestände bei den Kunden zum Jahresende (Dezember) zurückzuführen.

[4] SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Für Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach geografischen Regionen organisiert und verfügt über die folgenden drei berichtspflichtigen Geschäftssegmente:

Europa
Amerika
Asien und Pazifik

Alle drei Segmente erzielen ihre Erträge hauptsächlich mit dem Vertrieb von Kunststoffhalbzeugen und Rohren einschließlich Form- und Fertigteilen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) dieser Segmente wird vom Management verwandt, um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und die Ertragskraft der Geschäftseinheiten zu bestimmen. Die Ertragskraft der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses aus der operativen Geschäftstätigkeit vor Einflüssen aus der Finanzierungstätigkeit sowie ohne ertragsteuerliche Effekte beurteilt.

Den Segmentinformationen liegen dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernzwischenabschluss zugrunde. Forderungen, Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den Segmenten werden in den Überleitungen eliminiert. Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand marktüblicher Konditionen unter fremden Dritten ermittelt. Die Außenumsätze richten sich nach dem Sitz der umsatzgenerierenden Geschäftseinheit. Die Investitionen betreffen Zugänge bei den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Das Segmentvermögen beinhaltet Vermögenswerte, die zur Erreichung des operativen Ergebnisses beitragen. Die Abschreibungen betreffen sowohl immaterielle Vermögenswerte als auch Sachanlagen.

Die nachfolgende Tabelle enthält Informationen zu Umsatzerlösen, Erträgen und Aufwendungen sowie Ergebnissen der Segmente. Die Unterschiede zum Konzernzwischenabschluss werden in der Überleitungsrechnung dargestellt.

Die Vorjahreswerte der Posten Sonstige Erträge, Sonstige Aufwendungen und das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) sind analog zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung angepasst, siehe Anhangangabe [2].

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2018

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Europa Amerika Asien und Pazifik
in TEUR 2018 2017 2018 2017 2018 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse mit externen Kunden 138.703 136.697 51.022 49.854 15.166 13.715
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 4.965 3.892 72 0 0 0
Segmentumsatzerlöse 143.668 140.589 51.094 49.854 15.166 13.715
Sonstige Erträge 873 1.529 78 165 377 600
Materialaufwand 79.962 83.923 22.372 22.097 11.146 10.457
Personalaufwand 28.373 28.509 8.530 9.090 1.658 1.419
Abschreibungen 4.842 4.678 1.669 1.709 732 703
Sonstige Aufwendungen 23.761 21.525 8.484 8.779 1.890 1.904
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 8.415 8.378 10.159 8.425 470 298
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 8.403 4.937 10.074 8.220 423 -675
Segmentinvestitionen 4.295 3.108 2.636 3.572 762 613
Langfristige Vermögenswerte 77.607 80.311 57.613 57.000 10.388 10.126

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Summe Überleitung Konzern
in TEUR 2018 2017 2018 2017 2018 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse mit externen Kunden 204.891 200.266 0 0 204.891 200.266
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 5.037 3.892 -5.037 -3.892 0 0
Segmentumsatzerlöse 209.928 204.158 -5.037 -3.892 204.891 200.266
Sonstige Erträge 1.328 2.294 -533 -428 795 1.866
Materialaufwand 113.480 116.477 -5.037 -3.892 108.443 112.585
Personalaufwand 38.561 39.018 38.561 39.018
Abschreibungen 7.243 7.090 7.243 7.090
Sonstige Aufwendungen 34.135 32.208 -576 -355 33.559 31.853
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 19.044 17.101 -243 -7 18.801 17.094
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 18.900 12.482 -252 -2 18.648 12.480
Segmentinvestitionen 7.693 7.293 7.693 7.293
Langfristige Vermögenswerte 145.608 147.437 145.608 147.437

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

[5] ERTRAGSTEUERN

Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands setzen sich in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt zusammen:

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in TEUR 01.01.-30.06.2018 01.01.-30.06.2017
Tatsächliche Ertragsteuern
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 5.153 4.980
Anpassungen von in Vorjahren tatsächlich angefallenen Ertragsteuern 55 4
Latente Ertragsteuern
Entstehung und Umkehrung temporärer Differenzen 413 -509
Veränderung aktivierter Verlustvorträge und Steuerguthaben -700 154
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesener Ertragsteueraufwand 4.921 4.629

[6] GEZAHLTE DIVIDENDE

Im ersten Halbjahr wurde eine Dividende auf die Stammaktien des Mutterunternehmens in Höhe von 12,00 EUR je Aktie (Vorjahr 12,00 EUR je Aktie) durch die Hauptversammlung am 08. Juni 2018 beschlossen und am 13. Juni 2018 ausgeschüttet. Die Ausschüttung belief sich auf insgesamt 7.200 TEUR (Vorjahr 7.200 TEUR).

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

[7] ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

Für Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung setzt sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (Finanzmittelfonds) wie folgt zusammen:

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in TEUR 30.06.2018 30.06.2017
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 65.719 61.525
65.719 61.525

[8] SACHANLAGEN

Während des Zeitraums vom 01. Januar bis 30. Juni 2018 hat der Konzern Sachanlagen zu Anschaffungskosten in Höhe von 7.693 TEUR (Vorjahr 7.019 TEUR) erworben, davon wie im Vorjahr 0 TEUR aus Erstkonsolidierung.

In den Sonstigen Erträgen sind Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von 164 TEUR (Vorjahr 65 TEUR), in den Sonstigen Aufwendungen sind Verluste aus Abgängen von Sachanlagen in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 67 TEUR) enthalten.

[9] VORRÄTE

Der Betrag der Wertminderungen von Vorräten ist im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 705 TEUR auf 6.245 TEUR gesunken.

SONSTIGE ANGABEN

[10] SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Das Bestellobligo aus Investitionsvorhaben zum 30. Juni 2018 beträgt 8.825 TEUR (Vorjahr 4.582 TEUR) und aus Rohstoffbestellungen 15.708 TEUR (Vorjahr 11.567 TEUR).

[11] ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Die Zusammensetzung der dem SIMONA Konzern nahe stehenden Unternehmen und Personen hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 innerhalb des Aufsichtsrates geändert. Herr Joachim Trapp ist zum 31. Mai 2018 aus dem Aufsichtsrat der SIMONA AG ausgeschieden. In der Hauptversammlung am 08. Juni 2018 wurde Herr Martin Bücher, Biberach, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Biberach, in den Aufsichtsrat der SIMONA AG gewählt. Art und Umfang der Leistungsbeziehungen haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 innerhalb des Vorstandes und Aufsichtsrates nicht wesentlich geändert.

Die SIMONA AG erbringt im Rahmen ihrer betrieblichen Geschäftstätigkeit Leistungen an die in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Umgekehrt erbringen die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen ihres Geschäftszweckes auch Leistungen innerhalb des SIMONA Konzerns. Diese Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden zu Marktpreisen abgewickelt.

[12] EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die zu einer Änderung der Bewertungen führen.

[13] ANGABE GEMÄSS § 37W ABS. 5 WPHG

Der Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht wurden weder einer prüferischen Durchsicht unterzogen noch entsprechend § 317 HGB geprüft.

[14] VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Kirn, im Juli 2018

SIMONA Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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Wolfgang Moyses Dirk Möller