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SIMONA AG — Interim / Quarterly Report 2017
Aug 2, 2017
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Interim / Quarterly Report
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SIMONA Aktiengesellschaft
Kirn an der Nahe
Konzernzwischenbericht 30.06.2017
Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2017
SIMONA AG
Konzernlagebericht für das erste Halbjahr 20/7
1. WIRTSCHAFTSBERICHT
1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft zeigt sich zur Jahresmitte in robuster Verfassung. Das Wachstum hat sich im ersten Quartal 2017 vor allem aufgrund geringer Zuwachsraten der Produktion in den USA etwas abgeschwächt. Der Aufschwung ist jedoch breit gefächert und zeigt sich vor allem im Welthandel, der in den ersten Monaten des Jahres weiter zulegen konnte. Die wirtschaftliche Stimmung in den etablierten Volkswirtschaften ist gut. Hier hat die Dynamik bei den für das Geschäft von SIMONA wichtigen Ausrüstungsinvestitionen zugenommen, zu Lasten des privaten Konsums. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2017 im Euroraum um 1,9 Prozent zu. Vor allem Deutschland (+1,7 Prozent), Spanien (+3,0 Prozent) und auch Portugal (+2,8 Prozent) haben zu der positiven Entwicklung beigetragen. Das Wachstum in den USA hat sich gegenüber dem Vorquartal leicht abgeschwächt (+0,3 Prozent), gegenüber dem Vorjahresquartal ist die US-Wirtschaft um 2,0 Prozent gewachsen. Aufgrund einer expansiv ausgerichteten Wirtschaftspolitik ist das BIP in China im ersten Quartal wieder etwas stärker, um 6,9 Prozent, gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.
Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland hat in den ersten 5 Monaten des Jahres eine positive Entwicklung gezeigt. Die Umsatzerlöse sind nach Berechnungen des Branchenverbands GKV um 4,9 Prozent auf 26,3 Mrd. EUR gestiegen. Die Inlandsumsätze konnten um 3,7 Prozent und die Auslandsumsätze um 6,8 Prozent zulegen. Hersteller von Platten, Folien und Profilen erzielten ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent.
Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland konnte laut Angaben des Branchenverbands VCI ein erfreuliches erstes Quartal 2017 verbuchen. Die Produktion erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum starken ersten Quartal 2016 verbesserte sich die Produktion um 1,1 Prozent. Die Kapazitätsauslastung der Branche stieg auf 87,7 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal verbesserte sich der Umsatz um 3,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg 3,8 Prozent. Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft entwickelten sich positiv. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland konnte laut Angaben des Branchenverbands VDMA um 4,5 Prozent zulegen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten stieg im April auf 85,6 Prozent. In der deutschen Bauwirtschaft hat sich der Aufschwung fortgesetzt. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilte, lagen die Umsätze in den ersten vier Monaten um 8,9 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
1.2 Geschäftsverlauf
Die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr war dynamisch. Der Konzernumsatz liegt erstmals über 200 Mio. EUR in einem Halbjahr, vor allem aufgrund eines signifikanten Wachstums im Bereich Halbzeuge sowie einer starken Entwicklung in den USA und in Asien.
Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2017 Umsatzerlöse von insgesamt 200,3 Mio. EUR. Das sind 6,7 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte 2016 (187,7 Mio. EUR). Im zweiten Quartal 2017 hat sich das Wachstum verlangsamt. Es konnten Umsatzerlöse in Höhe von 101,3 Mio. EUR erwirtschaftet werden was einer Steigerung von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (98,7 Mio. EUR).
Europa
Die Umsatzerlöse in der Region "Europa" sind um 2,3 Prozent auf 136,7 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr 133,6 Mio. EUR). Der Anteil am Konzernumsatz dieser Region beträgt 68,3 Prozent (Vorjahr 71,2 Prozent). Die Umsatzerlöse in Deutschland sind um 3,3 Prozent auf 53,1 Mio. EUR (Vorjahr 51,4 Mio. EUR) gestiegen.
Amerika
Die Umsatzerlöse der Region "Amerika" haben im ersten Halbjahr 2017 um 9,2 Prozent zugelegt. Der Umsatz belief sich auf 49,9 Mio. EUR (Vorjahr 45,7 Mio. EUR). Der Anteil der Region am Konzernumsatz hat sich auf 24,9 Prozent weiter erhöht (Vorjahr 24,3 Prozent).
Asien und Pazifik
In der Region "Asien und Pazifik" wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13,7 Mio. EUR erzielt (Vorjahr 8,4 Mio. EUR). Damit konnte ein signifikantes Umsatzwachstum von 62,4 Prozent erreicht werden. Der Anteil der Region am Konzernumsatz hat sich damit von 4,5 Prozent im Vorjahr auf 6,8 Prozent erhöht.
Insgesamt wurden im Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile Umsatzerlöse von 161,1 Mio. EUR (Vorjahr 148,6 Mio. EUR) generiert. Das entspricht einer Steigerung von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im Produktbereich Rohre und Formteile stagnierten die Umsätze bei 39,2 Mio. EUR Vorjahr (39,1 Mio. EUR).
1.3 Ertragslage
Ergebnis
Das operative Ergebnis (EBIT) im Konzern beträgt im ersten Halbjahr 13,2 Mio. EUR (Vorjahr 16,4 Mio. EUR). Die EBIT-Marge sank damit von 8,7 Prozent im Vorjahr auf 6,6 Prozent. Das EBITDA hat sich von 23,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 20,3 Mio. EUR reduziert. Die EBITDA-Marge beträgt 10,1 Prozent nach 12,4 Prozent im Vorjahr.
Der ROCE im Konzern liegt mit 4,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 6,1 Prozent.
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2017 war vor allem geprägt von einem weiterhin guten Ergebnis in den USA, einem negativen Währungsergebnis in Höhe von -3,9 Mio. EUR (Vorjahr negatives Währungsergebnis von -1,9 Mio. EUR) und zu Jahresbeginn stark gestiegenen Rohstoffpreisen.
Der Materialaufwand ist um 6,0 Prozent auf 112,6 Mio. EUR angestiegen. Nach einer Verteuerung der Rohstoffe in den ersten fünf Monaten, haben die Rohstoffpreise ab Juni wieder etwas nachgegeben. Die Kosten für Energie in Deutschland blieben in der SIMONA AG mit 5,5 Mio. EUR stabil auf dem Vorjahresniveau (5,4 Mio. EUR).
Der Personalaufwand ist von 36,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 39,0 Mio. EUR um 7,4 Prozent gestiegen.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betragen 7,1 Mio. EUR (Vorjahr 6,8 Mio. EUR).
Die Sonstigen Aufwendungen haben um 5,3 Mio. EUR auf 36,6 Mio. EUR zugenommen. Die Vertriebskosten haben sich analog der Umsatzsteigerung erhöht. Zudem ist angesichts der Kursentwicklung des US-Dollars der Aufwand aus Währungsverlusten deutlich gestiegen.
Die Verkaufsgesellschaften in Europa haben im Berichtszeitraum positive operative Resultate erwirtschaftet. Während die Ergebnisse der Töchter in Frankreich, Italien und Russland unter Vorjahr liegen, haben Spanien, United Kingdom und Polen im Vorjahresvergleich bessere Ergebnisse erwirtschaftet.
Das Werk in Tschechien verbuchte im ersten Halbjahr ein leicht negatives Ergebnis. Die amerikanischen Gesellschaften verzeichneten im Vorjahresvergleich insgesamt ein leicht rückläufiges Ergebnis. Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung erzielte die Produktionsgesellschaft in Asien im ersten Halbjahr erstmals ein positives Ergebnis.
1.4 Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 30.06.2017 ist um 2,3 Mio. EUR auf 365,3 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2016 leicht gestiegen.
Bilanzentwicklung Vermögenswerte
Die Immateriellen Vermögenswerte betragen 30,9 Mio. EUR (31.12.2016: 33,9 Mio. EUR) und beinhalten im Wesentlichen die Firmenwerte aus den US-Akquisitionen. Der Rückgang resultiert vor allem aus der Kursentwicklung des US-Dollars.
Die Sachanlagen werden mit 116,5 Mio. EUR (31.12.2016: 116,7 Mio. EUR) aktiviert. Die Investitionen in Sachanlagen betragen im Konzern 7,0 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf 6,3 Mio. EUR.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (28,6 Mio. EUR) sowie die Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse und Waren (47,7 Mio. EUR) haben sich vor allem durch Bestandsaufbau zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Jahresende 2016 entsprechend erhöht.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 11,2 Mio. EUR auf 63,4 Mio. EUR im Vergleich zum Jahresende 2016 gestiegen.
Die Sonstigen Vermögenswerte und Ertragssteuerforderungen haben sich von 3,4 Mio. EUR per Jahresende 2016 auf 5,4 Mio. erhöht.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum Bilanzstichtag 61,5 Mio. EUR (31.12.2016: 74,8 Mio. EUR).
Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte sind mit 3,5 Mio. EUR aktiviert und betreffen Sachanlagen im Segment Amerika.
Bilanzentwicklung Eigenkapital und Schulden Die Passivseite ist gekennzeichnet durch einen Rückgang des langfristigen Fremdkapitals und ein höheres kurzfristiges Fremdkapital sowie eine leichte Steigerung des Eigenkapitals.
Das Konzerneigenkapital ist zum Bilanzstichtag auf 194,8 Mio. EUR angestiegen (31.12.2016: 192,0 Mio. EUR). Darin eingeflossen sind hauptsächlich ein Periodenergebnis in Höhe von 7,8 Mio. EUR, negative Effekte aus der Währungsumrechnung von 4.4 Mio. EUR sowie die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 über 7,2 Mio. EUR. Die Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 30.06.2017 hat das Konzerneigenkapital um insgesamt 7,1 Mio. EUR erhöht. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag wie zum Jahresende 2016 unverändert 53 Prozent.
Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen betragen 20,6 Mio. EUR und sind im Vergleich zum Jahresende 2016 geschäftsbedingt um 5,5 Mio. EUR angestiegen.
Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen für Pensionen werden mit 95,5 Mio. EUR (31.12.2016: 103,3 Mio. EUR) passiviert und sind insbesondere aufgrund der Neubewertung im Rahmen des leicht erhöhten IFRS-Abzinsungssatzes (30.06.2017: 1,9 Prozent, 31.12.2016: 1,8 Prozent) zurückgegangen.
Die lang- und kurzfristigen sonstigen Rückstellungen entsprechen mit 4,3 Mio. EUR dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2016.
Die lang- und kurzfristigen Schulden liegen mit insgesamt 170,5 Mio. EUR nahezu auf dem Niveau zum Jahresende 2016.
Investitionen
Die Investitionen in Sachanlagen im Konzern betragen im Berichtszeitraum 7,0 Mio. EUR (Vorjahr 6,5 Mio. EUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Anlageninvestitionen im Segment Europa und Amerika. Insgesamt wurden im Konzern Netto-Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR) getätigt.
1.5 Finanzlage
Der Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von insgesamt 18,7 Mio. EUR bei in- und ausländischen Bankinstituten.
Cashflow
Im ersten Halbjahr beträgt der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Brutto-Cashflow) 4,3 Mio. EUR (Vorjahr 11,4 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf -8,4 Mio. EUR (Vorjahr -4,6 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -9,1 Mio. EUR (Vorjahr -4,9 Mio. EUR) und beinhaltet im Wesentlichen die Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016.
Liquide Mittel
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben sich um 13,2 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2016 verringert und bestehen größtenteils aus kurzfristigen Bankguthaben in Höhe von 61,5 Mio. EUR (31.12.2016: 74,8 Mio. EUR). Die Entwicklung ist in der Kapitalflussrechnung im Anhang dargestellt.
Finanzergebnis
Aus den Finanzerträgen (einschließlich Beteiligungserträgen) in Höhe von 0,2 Mio. EUR und den Finanzaufwendungen in Höhe von 0,9 Mio. EUR ergibt sich im ersten Halbjahr 2017 insgesamt ein Finanzergebnis (einschließlich Beteiligungserträgen) von -0,7 Mio. EUR (Vorjahr -0,3 Mio. EUR).
1.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Mitarbeitende
Im SIMONA Konzern hat sich die Beschäftigtenzahl seit Jahresbeginn um 4 auf 1.292 (31.12.2016: 1.288) erhöht. Die Beschäftigtenzahl der SIMONA AG hat sich um 23 auf 766 reduziert (31.12.2016: 789).
2. NACHTRAGSBERICHT
Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2017 bis zur Erstellung des Konzernzwischenberichtes sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage des SIMONA Konzerns eingetreten.
3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
3.1 Chancenbericht
Die weltweite Nachfrage nach Kunststoffen wird einer Studie von "Grand View Research" in den nächsten Jahren um durchschnittlich 5,3 Prozent jährlich steigen und in 2020 ca. 335 Mio. Tonnen erreichen. Die Asien-Pazifik-Region ist weiterhin der Treiber dieser Entwicklung. Ausschlaggebend dafür sind die steigenden Bau- und Infrastrukturinvestitionen in Asien sowie das Wachstum des Individualverkehrs. Die Studie bescheinigt Nordamerika und Europa eine relativ hohe Marktsättigung, in der Wachstum nur über neue Technologien und Anwendungen möglich ist. Für Nordamerika wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,3 Prozent bis 2020 vorhergesagt. Das Marktforschungsinstitut Ceresana erwartet für den europäischen Kunststoff-Markt bis zum Jahr 2022 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent pro Jahr.
Die Strategie von SIMONA folgt diesen globalen Trends. In Europa sollen die Innovationskraft unter anderem mit Hochleistungskunststoffen weiter gestärkt sowie neue Marktsegmente in Bau, Mobilität und Agrar erschlossen werden. Hier sieht SIMONA -auch aufgrund der erweiterten Fertigungsmöglichkeiten durch das neue Technologiezentrum - gute Chancen, den Umsatz mit neuen Produkten und Anwendungen steigern zu können. Im Kernsegment "Industrie" will SIMONA seine Marktstellung in Europa behaupten und ausbauen. In der Region Amerika sieht SIMONA gute Chancen, das Industriegeschäft weiter auszubauen. Das wachsende Aufkommen an Passagieren und der damit einhergehende Investitionsbedarf an Flugzeugen verspricht weiterhin gute Chancen für die Tochtergesellschaft Boltaron Inc. In der Region Asien-Pazifik sieht SIMONA durch den Ausbau der Vertriebsaktivitäten gute Möglichkeiten, von den steigenden Infrastrukturinvestitionen zu profitieren.
3.2 Risikobericht
Das Risikomanagementsystem von SIMONA steuert auf Basis einer Riskmap die wesentlichen Risiken des Konzerns. Die Steuerung der Chancen und Risiken zielt auf die beiden Dimensionen Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ab. Als wesentliche Einzelrisiken werden alle mittelschweren Risiken mit einem Erwartungswert von über 5,0 Mio. EUR bezogen auf den Mittelfristzeitraum angesehen. Der Erwartungswert ergibt sich als Produkt aus der Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit und dient ausschließlich der Priorisierung sowie Fokussierung der Risikoberichterstattung auf wesentliche Themen. Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 Prozent wird als hoch und von unter 50 Prozent als gering eingestuft. SIMONA betrachtet folgende Einzelrisiken als wesentlich:
| ― | Marktumfeld- und Branchenrisiken |
| ― | unternehmensstrategische Risiken |
| ― | finanzwirtschaftliche Risiken |
| ― | Beschaffungs- und Einkaufsrisiken |
Marktumfeld- und Branchenrisiken
Sie betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung der Abnehmerbranchen von SIMONA, Währungs- und Rohstoffpreisvolatilitäten, politische Konflikte sowie die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Branchenspezifische Risiken betreffen insbesondere die Substitution von Kunststoff durch andere Materialien, Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, die Veränderung von Absatzmärkten, den Verlust von Schlüsselkunden und geänderte Kundenanforderungen. Als Maßnahmen zur Risikobegrenzung dienen hierbei ein diversifiziertes Produktsortiment, eine intensive Marktbeobachtung und ein strukturiertes Beschaffungsmanagement. Der Ausbau der Produktion in den USA durch die Unternehmenszukäufe sowie die Werke in China und Tschechien tragen dazu bei, die Flexibilität zu erhöhen und die Kundenanforderungen standortnah und kundengerecht zu erfüllen.
Die geopolitischen Risiken sind weiter virulent und nehmen tendenziell zu. Im Segment Europa bestimmen die Flüchtlingskrise und die weiter ungelöste Finanzkrise die Umfeld- und Branchenrisiken. Im Segment Amerika determinieren der Ölpreis, die Entwicklung des Dollarkurses sowie die Unsicherheit über die künftige politische Ausrichtung der USA das wirtschaftliche Umfeld. Hier besteht das Risiko einer durch die vorgenannten Faktoren verursachten weiter abnehmenden Investitionstätigkeit der Industrie, die unser Geschäft negativ beeinflussen kann. Im Segment Asien-Pazifik wird die konjunkturelle Entwicklung in China im Industriesektor für die Risikoentwicklung bestimmend sein.
Im Bereich Änderung von Absatzmärkten wird mit einem mittelfristigen Erwartungswert von etwa 5,0 - 10,0 Mio. EUR Umsatzrückgang bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von aktuell deutlich unter 50 Prozent gerechnet. Insgesamt wird die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schäden aus branchenspezifischen Risiken derzeit als gering erachtet.
Unternehmensstrategische Risiken
Sie umfassen insbesondere die Gefahr von Fehleinschätzungen der künftigen Marktentwicklung. Maßnahmen zur Risikovermeidung sind hauptsächlich intensive Beobachtung von Markt und Wettbewerb, regelmäßige Strategiegespräche mit Key Accounts und intern zwischen der Unternehmensführung und der Vertriebsorganisation. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schäden aus unternehmensstrategischen Risiken wird derzeit als nicht wesentlich eingeschätzt.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Diese betreffen vor allem Währungsrisiken, Forderungsausfallrisiken einschließlich Risiken aus Insolvenzanfechtung, Produkthaftungsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Risiken durch die betriebliche Altersversorgung.
Ziel des Finanzrisikomanagements ist es, die Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Transaktionen zu begrenzen. Risikoabhängig wird angestrebt, Einzelrisiken durch derivative Finanzinstrumente und nicht derivative Sicherungsinstrumente zu begrenzen.
Durch die Unternehmensakquisitionen und den Ausbau der Produktion im US-amerikanischen Markt konnte die Abhängigkeit vom Euro im Konzern erheblich reduziert werden. Gleichzeitig ist damit allerdings das Währungsrisiko im USD für SIMONA angestiegen und wird mittelfristig auf 2,0 - 4,0 Mio. EUR Ergebnisbe- bzw. -entlastung bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 Prozent eingeschätzt.
Das Risiko für Forderungsausfälle ist vor allem im osteuropäischen Markt weiterhin hoch. Intensive Bonitätsprüfungen und die laufende Bonitätsüberwachung beschränken dabei das Gesamtrisiko als auch die Einzelrisiken. Für Geschäfte mit Russland gilt eine gesonderte Richtlinie, die Risiken für den Abschluss von Geschäften limitiert. Ausfallrisiken einzelner Kunden werden durch Kreditversicherungen und durch Liefersperren bei Zahlungsüberfälligkeit begrenzt. Zudem sind die Risiken aus Insolvenzanfechtung gestiegen. Der Lagerbestand wird turnusmäßig überprüft und für einzelne ungängige Produkte werden regelmäßig Wertberichtigungen vorgenommen.
Die Zinsänderungsrisiken werden aktuell als gering eingeschätzt. Die Verzinsung der KfW-Fördermittel erfolgt mit festen Zinssätzen. Die auf Basis des EONIA (Euro Over Night Index Average) variabel verzinste Kontokorrentkreditlinie der SIMONA AG wird aktuell nicht in Anspruch genommen.
Insbesondere die Risiken aus der betrieblichen Altersvorsorge werden als wesentlich und mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt. Die langfristig schwer kalkulierbaren Risiken wie die zukünftige Entgelt- und Rentenentwicklung sowie das Langlebigkeitsrisiko werden als wesentliche Risiken eingestuft. Des Weiteren zählen dazu Risiken bzw. die schwer vorhersagbare Belastung der Liquidität und des Eigenkapitals, Risiken der Vermögensanlage bzw. der Volatilität des Planvermögens sowie schwankende Kostenbelastungen durch die Beiträge an den Pensionssicherungsverein. Die Volatilität des Planvermögens wird auf 3 bis 10 Mio. EUR geschätzt und ergibt sich im Wesentlichen aus der Kursentwicklung der Aktien an der SIMONA AG in den letzten drei Jahren.
Beschaffungs- und Einkaufsrisiken
Diese betreffen insbesondere die Rohstoffpreisentwicklung sowie mögliche Ausfälle von Lieferanten. Die Preisentwicklung der von uns eingesetzten Rohstoffe hat sich vom Rohölpreis entkoppelt und wird auf der Angebotsseite im Wesentlichen von der Verfügbarkeit der unmittelbaren Vor- und Endprodukte bestimmt. Im ersten Halbjahr 2017 waren keine größeren Rohstoffengpässe zu verzeichnen. Wichtige Additive, die für die Herstellung von PVC benötigt werden, haben sich deutlich verteuert. Zudem ist bei einzelnen Additiven, wie beispielsweise bei Titandioxid die Verfügbarkeit angespannt. Mittel- und langfristig gehen wir weiterhin von einem strukturellen Aufwärtstrend der Rohstoffpreise aus.
Sonstige Risiken betreffen informationstechnologische Risiken. Diese umfassen insbesondere den Ausfall der IT-Infrastruktur, Datenverlust und Angriffe auf die IT-Systeme verbunden mit Betriebsspionage. Den informationstechnologischen Risiken begegnet SIMONA durch eine firmeneigene IT-Abteilung, deren Aufgabe die permanente Kontrolle, Wartung und Weiterentwicklung sowie der Schutz der IT-Systeme ist. Zudem erfolgen regelmäßige Investitionen in Hard- und Software, der Einsatz von Virenscannern und Firewallsystemen sowie Zugriffskontrollen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit vor allem durch externe Angriffe auf die IT-Systeme wird als sehr hoch eingeschätzt.
Die Gesamt-Risikosituation des Konzerns ist nach unserer Einschätzung zum Ende des ersten Halbjahres 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 im Wesentlichen unverändert. Bestandsgefährdende Risiken für den SIMONA Konzern und die SIMONA AG sind derzeit nicht erkennbar.
4. PROGNOSEBERICHT
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft wird 2017 nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds wieder stärker zulegen und um 3,5 Prozent (2016: 3,1 Prozent) wachsen. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den meisten etablierten Volkswirtschaften sind positiv, eine Ausnahme bildet UK. Die Wirtschaft in den Schwellenländern Asiens wird sich dynamisch entwickeln. Der Welthandel wird nach dieser Prognose kräftig um 3,8 Prozent (2016: 2,2 Prozent) zulegen.
Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Die Umsatzerwartung der Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland zeugt laut Einschätzung des Branchenverbands GKV von Zuversicht. Trotz eines Rekordjahres 2016 bei Umsatz und Beschäftigung rechnen 57 Prozent der befragten Unternehmen mit steigenden Umsätzen. Auch die Erwartungen an die Gewinnentwicklung sind überwiegend positiv. 38 Prozent rechnen mit steigenden und 45 Prozent mit gleichbleibenden Gewinnen. Die Exporte sollen nach der Erwartungshaltung der Mehrzahl der befragten Unternehmen weiter steigen. Belastend wirken hohe Energiekosten durch die EEG-Umlage, politische Unsicherheiten in Europa sowie zunehmend der Fachkräftemangel.
Künftige Entwicklung
Der SIMONA Konzern konnte das positive wirtschaftliche Umfeld des ersten Halbjahres zu einer weiteren Umsatzsteigerung nutzen. Die Umsatzprognose von 370 - 380 Mio. EUR wird bestätigt und kann bei unverändert guter Entwicklung voraussichtlich am oberen Ende erreicht werden. Aufgrund der verhaltenen Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal 2017 geht SIMONA davon aus, die Ergebnisprognose von 25 - 30 Mio. EUR am unteren Ende zu erreichen.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Der vorliegende Konzernzwischenlagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes der SIMONA AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Vielmehr sind die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die SIMONA AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des SIMONA Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Kirn, im Juli 2017
SIMONA Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Wolfgang Moyses
Dirk Möller
Fredy Hiltmann
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
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| in TEUR | Anhang | 01.01. - 30.06.2017 | 01.01. - 30.06.2016 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 200.266 | 187.720 | |
| Sonstige Erträge | 2.753 | 2.225 | |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 5.508 | 7.128 | |
| Materialaufwand | 112.585 | 106.204 | |
| Personalaufwand | 39.018 | 36.323 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 7.090 | 6.759 | |
| Sonstige Aufwendungen | 36.627 | 31.362 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) | 13.207 | 16.425 | |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Beteiligungen | 0 | 91 | |
| Finanzerträge | 151 | 80 | |
| Finanzaufwendungen | 878 | 497 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 12.480 | 16.099 | |
| Ertragsteuern | [5] | 4.629 | 5.204 |
| Periodenergebnis | 7.851 | 10.895 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Anteilseigner des Mutterunternehmens | 7.820 | 10.871 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 31 | 24 | |
| ERGEBNIS JE AKTIE | |||
| in EUR | |||
| - unverwässert, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Ergebnis | 13,03 | 18,12 | |
| - verwässert, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Ergebnis | 13,03 | 18,12 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECNNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
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| in TEUR | 01.01. - 30.06.2017 | 01.01. - 30.06.2016 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 7.851 | 10.895 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| Neubewertung aus leistungsorientierten Verpflichtungen | 10.026 | -8.750 |
| Latente Steuern auf die Neubewertung aus leistungsorientierten Verpflichtungen | -2.925 | 2.536 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung | -4.652 | -2.401 |
| Latente Steuern aus der Fremdwährungsumrechnung | 244 | 181 |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses | 2.694 | -8.434 |
| Gesamtergebnis | 10.545 | 2.461 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner des Mutterunternehmens | 10.501 | 2.447 |
| Nicht beherrschende Anteile | 44 | 14 |
KONZERNBILANZ DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
VERMÖGENSWERTE
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| in TEUR | Anhang | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 30.943 | 33.877 | |
| Sachanlagen | [8] | 116.493 | 116.690 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 268 | 340 | |
| At Equity bilanzierte Beteiligungen | 293 | 293 | |
| Latente Steueransprüche | 5.660 | 7.641 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 153.657 | 158.841 | |
| Vorräte | [9] | 76.995 | 69.203 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 63.422 | 52.186 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 4.433 | 2.630 | |
| Ertragsteuerforderungen | 980 | 768 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 834 | 836 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | [7] | 61.525 | 74.759 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 3.496 | 3.785 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 211.685 | 204.167 | |
| Bilanzsumme | 365.342 | 363.008 |
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN
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| in TEUR | Anhang | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 15.500 | 15.500 | |
| Kapitalrücklage | 15.274 | 15.274 | |
| Gewinnrücklagen | 155.795 | 148.661 | |
| Sonstige Rücklagen | 7.947 | 12.354 | |
| 194.516 | 191.789 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 285 | 254 | |
| Eigenkapital | 194.801 | 192.043 | |
| Finanzschulden | 20.417 | 22.111 | |
| Rückstellungen für Pensionen | 93.765 | 101.623 | |
| Sonstige Rückstellungen | 2.868 | 2.705 | |
| Sonstige finanzielle Schulden | 241 | 58 | |
| Latente Steuerschulden | 3.303 | 3.150 | |
| Langfristige Schulden | 120.594 | 129.647 | |
| Finanzschulden | 3.425 | 3.444 | |
| Rückstellungen für Pensionen | 1.710 | 1.710 | |
| Sonstige Rückstellungen | 1.408 | 1.563 | |
| Schulden aus Lieferungen und Leistungen | 20.635 | 15.152 | |
| Ertragsteuerschulden | 1.875 | 1.620 | |
| Sonstige finanzielle Schulden | 555 | 3.358 | |
| Sonstige Schulden | 20.339 | 14.471 | |
| Kurzfristige Schulden | 49.947 | 41.318 | |
| Bilanzsumme | 365.342 | 363.008 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECNNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
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| in TEUR | Anhang | 01.01. - 30.06.2017 | 01.01. - 30.06.2016 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 12.480 | 16.099 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -4.753 | -2.172 | |
| Finanzerträge und -aufwendungen (ohne Zinsaufwand auf Pensionen) | 15 | 8 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 7.090 | 6.759 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -556 | -3.026 | |
| Ergebnis aus Anlageabgängen | [8] | 2 | 65 |
| Veränderung der Vorräte | -9.206 | -9.978 | |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -12.532 | -11.476 | |
| Veränderung der Sonstigen Vermögenswerte | -2.357 | 3.363 | |
| Veränderung der Rückstellungen für Pensionen | 2.198 | 3.832 | |
| Veränderung der Schulden und Sonstigen Rückstellungen | 11.952 | 7.889 | |
| Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit | 4.333 | 11.363 | |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -7.293 | -6.708 | |
| Auszahlungen aus Erwerb von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten (aus Vorjahren) | -2.118 | -2.070 | |
| Einzahlungen aus Anlageabgängen | 691 | 190 | |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 200 | 4.000 | |
| Erhaltene Zinsen | 150 | 52 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -8.370 | -4.536 | |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 0 | 1.364 | |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | -1.694 | -133 | |
| Zahlung Dividende Vorjahr | [6] | -7.200 | -6.000 |
| Zahlung Dividende an andere Gesellschafter | -41 | -28 | |
| Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -165 | -60 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -9.100 | -4.857 | |
| Einfluss aus Wechselkursänderungen auf die Liquidität | -97 | -295 | |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -13.234 | 1.675 | |
| Finanzmittelfonds zum 01. Januar | [7] | 74.759 | 31.892 |
| Finanzmittelfonds zum 30. Juni | [7] | 61.525 | 33.567 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -13.234 | 1.675 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
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| AUF DIE ANTEILSEIGNER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | Währungsdifferenzen | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2016 | 15.500 | 15.274 | 140.390 | 11.167 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung | 0 | 0 | -6.214 | -2.210 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 10.871 | 0 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 4.657 | -2.210 | |
| Dividendenauszahlung | [6] | 0 | 0 | -6.000 | 0 |
| Stand am 30.06.2016 | 15.500 | 15.274 | 139.047 | 8.957 | |
| Stand am 01.01.2017 | 15.500 | 15.274 | 148.661 | 12.354 | |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung | 0 | 0 | 7.101 | -4.421 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 7.820 | 0 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 14.921 | -4.421 | |
| Dividendenauszahlung | [6] | 0 | 0 | -7.200 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | -587 | 14 | |
| Stand am 30.06.2017 | 15.500 | 15.274 | 155.795 | 7.947 |
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| AUF DIE ANTEILSEIGNER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL |
|||
|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag | NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE |
GESAMTES EIGENKAPITAL |
|
| --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2016 | 182.331 | 270 | 182.601 |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung | -8.424 | -10 | -8.434 |
| Periodenergebnis | 10.871 | 24 | 10.895 |
| Gesamtergebnis | 2.447 | 14 | 2.461 |
| Dividendenauszahlung | -6.000 | -28 | -6.028 |
| Stand am 30.06.2016 | 178.778 | 256 | 179.034 |
| Stand am 01.01.2017 | 191.789 | 254 | 192.043 |
| Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses gemäß Gesamtergebnisrechnung | 2.681 | 13 | 2.694 |
| Periodenergebnis | 7.820 | 31 | 7.851 |
| Gesamtergebnis | 10.501 | 44 | 10.545 |
| Dividendenauszahlung | -7.200 | -41 | -7.241 |
| Sonstige Veränderungen | -574 | 28 | -546 |
| Stand am 30.06.2017 | 194.516 | 285 | 194.801 |
ANNANG ZUM VERKÜRZTEN KONZERNZWISCNENABSCNLUSS DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
[1] INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN
Die SIMONA AG ist eine in Deutschland gegründete Aktiengesellschaft mit Sitz in 55606 Kirn, Teichweg 16, Deutschland, deren Aktien öffentlich im General Standard der Frankfurter und der Berliner Wertpapierbörse gehandelt werden. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Kreuznach (HRB 1390).
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss (Konzernzwischenabschluss) für das erste Halbjahr 2017 wurde am 20. Juli 2017 durch Beschluss des Vorstandes zur Veröffentlichung freigegeben.
[2] GRUNDLAGEN UND METHODEN DES KONZERNABSCHLUSSES
Der Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2017 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 "Interim Financial Reporting" und in Anwendung des § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und stimmt mit diesen überein.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Berichtsperiode umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2017 bis 30. Juni 2017. Als Ausgangsbasis für den Konzernzwischenabschluss dient der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016, auf den für weitere Informationen verwiesen wird.
Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um eine Tochtergesellschaft erweitert. Die neu gegründete SIMONA ASIA PACIFIC PTE. LTD., Singapur wird per 30. Juni 2017 voll konsolidiert. Neben dem Mutterunternehmen wurden zum 30. Juni 2017 insgesamt 21 in- und ausländische Gesellschaften in den Konzernzwischenabschluss einbezogen.
[3] SAISONEINFLÜSSE AUF DIE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Aufgrund der saisonalen Einflüsse werden in allen Geschäftssegmenten im zweiten Halbjahr in der Regel niedrigere Umsatzerlöse und niedrigere Betriebsergebnisse als im ersten Halbjahr erwartet. Die niedrigeren Umsatzerlöse sind im Wesentlichen auf die sinkende Nachfrage in den Haupturlaubsmonaten (Juli und August) sowie auf reduzierte Lagerbestände bei den Kunden zum Jahresende (Dezember) zurückzuführen.
[4] SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Für Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach geografischen Regionen organisiert und verfügt über die folgenden drei berichtspflichtigen Geschäftssegmente:
| ― | Europa |
| ― | Amerika |
| ― | Asien und Pazifik |
Alle drei Segmente erzielen ihre Erträge hauptsächlich mit dem Vertrieb von Kunststoffhalbzeugen und Rohren einschließlich Form- und Fertigteilen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) dieser Segmente wird vom Management verwandt, um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und die Ertragskraft der Geschäftseinheiten zu bestimmen. Die Ertragskraft der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses aus der operativen Geschäftstätigkeit vor Einflüssen aus der Finanzierungstätigkeit sowie ohne ertragsteuerliche Effekte beurteilt.
Den Segmentinformationen liegen dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernzwischenabschluss zugrunde. Forderungen, Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den Segmenten werden in den Überleitungen eliminiert. Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand marktüblicher Konditionen unter fremden Dritten ermittelt. Die Außenumsätze richten sich nach dem Sitz der umsatzgenerierenden Geschäftseinheit. Die Investitionen betreffen Zugänge bei den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Das Segmentvermögen beinhaltet Vermögenswerte, die zur Erreichung des operativen Ergebnisses beitragen. Die Abschreibungen betreffen sowohl die immateriellen Vermögenswerte als auch die Sachanlagen.
Die nachfolgende Tabelle enthält Informationen zu Umsatzerlösen, Erträgen und Aufwendungen sowie Ergebnissen der Segmente. Die Unterschiede zum Konzernzwischenabschluss werden in der Überleitungsrechnung dargestellt.
SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017
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| Europa | Amerika | Asien und Pazifik | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 136.697 | 133.614 | 49.854 | 45.662 | 13.715 | 8.444 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 3.892 | 2.113 | 0 | 9 | 0 | 0 |
| Segmentumsatzerlöse | 140.589 | 135.727 | 49.854 | 45.671 | 13.715 | 8.444 |
| Sonstige Erträge | 2.120 | 2.133 | 167 | 271 | 894 | 58 |
| Materialaufwand | 83.923 | 81.453 | 22.097 | 21.096 | 10.457 | 5.777 |
| Personalaufwand | 28.509 | 27.814 | 9.090 | 7.354 | 1.419 | 1.155 |
| Abschreibungen | 4.678 | 4.457 | 1.709 | 1.583 | 703 | 719 |
| Sonstige Aufwendungen | 25.093 | 22.087 | 8.821 | 7.805 | 3.068 | 1.869 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 5.403 | 8.624 | 8.383 | 8.510 | -572 | -865 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 4.937 | 8.575 | 8.220 | 8.319 | -675 | -953 |
| Segmentinvestitionen | 3.108 | 4.189 | 3.572 | 1.688 | 613 | 831 |
| Langfristige Vermögenswerte | 80.311 | 79.647 | 57.000 | 56.215 | 10.126 | 10.935 |
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| Summe | Überleitung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 200.266 | 187.720 | 0 | 0 | 200.266 | 187.720 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 3.892 | 2.122 | -3.892 | -2.122 | 0 | 0 |
| Segmentumsatzerlöse | 204.158 | 189.842 | -3.892 | -2.122 | 200.266 | 187.720 |
| Sonstige Erträge | 3.181 | 2.462 | -428 | -237 | 2.753 | 2.225 |
| Materialaufwand | 116.477 | 108.326 | -3.892 | -2.122 | 112.585 | 106.204 |
| Personalaufwand | 39.018 | 36.323 | 39.018 | 36.323 | ||
| Abschreibungen | 7.090 | 6.759 | 7.090 | 6.759 | ||
| Sonstige Aufwendungen | 36.982 | 31.761 | -355 | -399 | 36.627 | 31.362 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 13.214 | 16.269 | -7 | 156 | 13.207 | 16.425 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 12.482 | 15.941 | -2 | 158 | 12.480 | 16.099 |
| Segmentinvestitionen | 7.293 | 6.708 | 7.293 | 6.708 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 147.437 | 146.797 | 147.437 | 146.797 |
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
[5] ERTRAGSTEUERN
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands setzen sich in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt zusammen:
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| in TEUR | 01.01. - 30.06.2017 |
01.01. - 30.06.2016 |
|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | ||
| Tatsächlicher Ertragsteueraufwand | 4.980 | 2.716 |
| Anpassungen von in Vorjahren tatsächlich | ||
| angefallenen Ertragsteuern | 4 | 0 |
| Latente Ertragsteuern | ||
| Entstehung und Umkehrung temporärer Differenzen | -509 | 50 |
| Veränderung aktivierter Verlustvorträge und Steuerguthaben | 154 | 2.438 |
| In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 4.629 | 5.204 |
[6] GEZAHLTE DIVIDENDE
Im ersten Halbjahr wurde eine Dividende auf die Stammaktien des Mutterunternehmens in Höhe von 12,00 EUR je Aktie (Vorjahr: 10,00 EUR je Aktie) durch die Hauptversammlung am 09. Juni 2017 beschlossen und am 14. Juni 2017 ausgeschüttet. Die Ausschüttung belief sich auf insgesamt 7.200 TEUR (Vorjahr 6.000 TEUR).
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ
[7] ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
Für Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung setzt sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (Finanzmittelfonds) wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittel und | ||
| Zahlungsmitteläquivalente | 61.525 | 74.759 |
| 61.525 | 74.759 |
[8] SACHANLAGEN
Während des Zeitraums vom 01. Januar bis 30. Juni 2017 hat der Konzern Sachanlagen zu Anschaffungskosten in Höhe von 7.019 TEUR (Vorjahr 6.454 TEUR) erworben, davon wie im Vorjahr 0 TEUR aus Erstkonsolidierung.
In den Sonstigen Erträgen sind Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von 65 TEUR (Vorjahr 83 TEUR), in den Sonstigen Aufwendungen sind Verluste aus Abgängen von Sachanlagen in Höhe von 67 TEUR (Vorjahr 160 TEUR) enthalten.
[9] VORRÄTE
Der Betrag der Wertminderungen von Vorräten ist im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 472 TEUR auf 3.711 TEUR gesunken.
SONSTIGE ANGABEN
[10] SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Das Bestellobligo aus Investitionsvorhaben zum 30. Juni 2017 beträgt 4.582 TEUR (Vorjahr 4.380 TEUR) und aus Rohstoffbestellungen 11.567 TEUR.
[11] ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Die Zusammensetzung der dem SIMONA Konzern nahe stehenden Unternehmen und Personen, sowie Art und Umfang der Leistungsbeziehungen haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 innerhalb des Vorstandes und Aufsichtsrates nicht wesentlich geändert.
Die SIMONA AG erbringt im Rahmen ihrer betrieblichen Geschäftstätigkeit Leistungen an die in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Umgekehrt erbringen die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen ihres Geschäftszweckes auch Leistungen innerhalb des SIMONA Konzerns. Diese Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden zu Marktpreisen abgewickelt.
[12] EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die zu einer Änderung der Bewertungen führen.
[13] ANGABE GEMÄSS § 37W ABS. 5 WPHG
Der Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht wurden weder einer prüferischen Durchsicht unterzogen noch entsprechend § 317 HGB geprüft.
[14] VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Kirn, im Juli 2017
SIMONA Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Wolfgang Moyses
Dirk Möller
Fredy Hiltmann
SIMONA AG
Teichweg 16
55606 Kirn
Germany
Phone +49 (0)67 52 14-383
Fax +49 (0)67 52 14-738
www.simona.de