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SIMONA AG — Annual Report 2009
May 31, 2010
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Annual Report
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SIMONA AG
Kim/Nahe
Jahresabschluss 2009
Lagebericht
Gewinn- und Verlustrechnung
Bilanz
Anhang
Angaben zum Anteilsbesitz
Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk
Lagebericht 2009
der SIMONA AG
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft stand 2009 unter dem Einfluss einer bisher nie gesehenen Rezession, die Ende 2008 begann. Nur durch massive Stützungsmaßnahmen der Finanzsysteme konnte ein Zusammenbruch verhindert werden. Die Krise hat nahezu alle Regionen und alle Branchen erfasst. Einige Regionen insbesondere in Asien haben bereits ab Mitte 2009 wieder in die Wachstumsspur zurückgefunden. Die Weltwirtschaft ist insgesamt um 0,8 Prozent geschrumpft.
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist 2009 mit -5,0 Prozent so stark zurückgegangen wie noch nie zuvor in der Nachkriegszeit. Sowohl die Exporte als auch die Ausrüstungsinvestitionen sind stark eingebrochen. Die Industrieproduktion ging in einem bisher nicht gekannten Ausmaß zurück und lag im April 2009 rund 30 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Exporte sanken preisbereinigt um 14,7 Prozent. In Ausrüstungen wurde insgesamt um ein Fünftel weniger investiert als noch in 2008. Der wirtschaftliche Einbruch war im Winterhalbjahr 2008/2009 am stärksten. Im Jahresverlauf stabilisierte sich die Wirtschaftsentwicklung auf sehr niedrigem Niveau.
In der Eurozone ist das Bruttoinlandsprodukt 2009 um 4,0 Prozent (2008: +0,7 Prozent) und in der EU27 um 4,2 Prozent (2008: +0,9 Prozent) zurückgegangen. Die Entwicklung in den wichtigsten Abnehmerbranchen 2009: Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau war 2009 das schlechteste Jahr seit Jahrzehnten. Der Produktionsrückgang betrug real fast 25 Prozent, der Branchenumsatz sank nominal um 23,1 Prozent, in einigen Bereichen mehr als 40 Prozent. Die Maschinenbestellungen lagen im Gesamtjahr um 38 Prozent unter dem Vorjahresniveau und fielen so schnell und drastisch wie noch nie seit Beginn der VDMA-Auftragseingangsstatistik.
In der chemischen Industrie hatte der Rückgang bereits 2008 eingesetzt. Daher hat die Branche die Talsohle der Rezession - auch dank positiver Impulse aus dem Ausland - Mitte 2009 bereits durchschritten. Dennoch sank die Chemieproduktion im Gesamtjahr 2009 um 10 Prozent. Die Umsätze gingen mit durchschnittlich -12,5 Prozent deutlicher zurück als die Produktion. Auch die internationalen Messen in Deutschland haben die Krise stark gespürt. Die Ausstellerzahlen gingen 2009 nach vorläufigen Ergebnissen um 3-4 Prozent zurück. Die vermietete Fläche ging um ca. 5 Prozent zurück. Bei den Besucherzahlen wurde ein Rückgang von durchschnittlich 8-9 Prozent verzeichnet.
Der Einbruch der Wirtschaft ist an der deutschen Bauwirtschaft zwar nicht spurlos vorübergegangen, wurde aber durch die Konjunkturpakete gemindert. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist 2009 um nominal 4 Prozent zurückgegangen. Dabei war der öffentliche Bau die wichtigste Stütze der Baukonjunktur mit einem Umsatzplus von 3,4 Prozent. Der Umsatz im Wirtschaftsbau ist dagegen um 9 Prozent zurückgegangen.
Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland litt ebenfalls stark unter der Wirtschaftskrise. Der Umsatz der Branche ging 2009 um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Produktion verringerte sich um 11 Prozent. Dabei wurden einzelne Teilbranchen, wie z.B. die Zulieferer von technischen Kunststoffteilen für die Automobil- und Elektroindustrie, deutlich härter von der Krise getroffen. Sie mussten einen Umsatzrückgang von 20 Prozent verkraften. Die Umsätze der Kunststoffverpackungsindustrie sind dagegen nur um 10 Prozent zurückgegangen. Hierbei hatten die Hersteller von Industrieverpackungen jedoch mit erheblichen Auftragsrückgängen zu kämpfen, während sich das Geschäft mit konsumnahen Verpackungen relativ stabil entwickelte. Die Branche litt vor allem unter einer deutlich verringerten Nachfrage aus dem Ausland. Der Außenhandel ging gegenüber 2008 um 16 Prozent zurück.
Umsatz- und Auftragsentwicklung der SIMONA AG
SIMONA ist von den Auswirkungen der Finanzkrise besonders hart getroffen worden. Die Umsatzerlöse in der SIMONA AG gingen von 271,2 Mio. EUR um 29,5 Prozent auf 191,1 Mio. EUR zurück. Gründe waren vor allem die äußerst schwache Investitionsneigung in unseren wichtigsten Abnehmerbranchen Chemische Industrie und Maschinenbau und deren dramatisch gesunkenes Exportgeschäft. Außerdem haben die Auswirkungen der Finanzkrise nahezu alle Abnehmerbranchen und nahezu alle Vertriebsregionen der SIMONA AG erfasst, so dass im Gegensatz zu anderen Krisen keine Substitution möglich war.
Im Bereich der Halbzeuge waren bei extrudierten Platten aus PP und Pressplatten die größten Umsatzrückgänge zu verzeichnen, während das Geschäft mit PVC Schaumplatten geringere Einbußen verkraften musste. Der Absatz von Fertigteilen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Hier hat sich SIMONA erfolgreich in Chemie und Maschinenbau als Systemlieferant positioniert. Produkte aus Sonderkunststoffen zeigten ebenfalls eine stärkere Entwicklung als das Gesamtgeschäft mit Halbzeugen.
Im Bereich Rohrleitungsbau sind die Umsatzerlöse geringer als der Gesamtumsatz zurückgegangen. Das ist vor allem dem relativ stabilen Geschäft mit PE und PP Formteilen zu verdanken. Im internationalen Projektgeschäft konnte die Position im Markt für Rohrleitungssysteme zur Wasseraufbereitung gestärkt werden. SIMONA hat die Marktbearbeitung in die drei Umsatzregionen
| ― | Deutschland |
| ― | Übriges Europa und Afrika |
| ― | Asien, Amerika und Australien |
aufgeteilt.
Entwicklung in Deutschland
Die historisch niedrige Investitionstätigkeit und der sehr schwache Export vor allem in der chemischen und Maschinenbauindustrie haben zu einem deutlichen Rückgang der Gesamtumsätze der SIMONA AG in der Umsatzregion Deutschland geführt. Die Umsatzerlöse sanken um 31,9 Prozent auf 76,1 Mio. EUR.
Entwicklung Europa und Afrika
Die Umsatzerlöse in der Region Europa und Afrika sind ebenfalls deutlich gesunken. Dank einer guten Position in Westeuropa konnten jedoch drastische Umsatzeinbrüche in Osteuropa zumindest etwas kompensiert werden. So sind die Umsatzerlöse in der Region insgesamt mit -28,2 Prozent weniger als der Gesamtumsatz gesunken und betrugen 105,0 Mio. EUR (2008: 146,2 Mio. EUR). Der Anteil der Region Europa und Afrika am Gesamtumsatz der SIMONA AG stieg von 53,9 Prozent auf 54,9 Prozent.
Entwicklung in Asien, Amerika und Australien
Der Ende 2008 einsetzende heftige Rückgang der Wirtschaftsleistung in Asien hat das Geschäft von SIMONA in dieser Region bis ins erste Quartal 2009 hinein stark beeinträchtigt. Allmählich erholte sich die Nachfrage im Jahresverlauf und es wurde in einzelnen Märkten wieder Wachstum auf niedrigem Niveau erzielt. Die Entwicklung in Nordamerika litt unter einer schwachen Nachfrage, die sich im Jahresverlauf jedoch leicht erholte. Die Umsätze der Region Amerika, Asien und Australien sind unterdurchschnittlich um 24,6 Prozent auf 10,1 Mio. EUR zurückgegangen.
Geschäftsergebnis
Aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds und des daraus resultierenden Umsatzrückgangs ist der Rohertrag um 24,8 Mio. EUR auf 94,3 Mio. EUR gesunken. Durch die gesunkenen Rohstoffpreise stieg allerdings die Rohertragsmarge von 43,9 auf 49,3 Prozent.
Der Bestand an Fertigerzeugnissen hat sich mengenbedingt verringert, allerdings wurde die Verringerung wertbedingt aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise am Jahresende kompensiert, so dass die Vorräte stichtagsbezogen um 2,9 Mio. EUR angestiegen sind. Die Verringerung der Sonstigen betrieblichen Erträge um 2,1 Mio. EUR ist vor allem auf den Ertrag aus der Veräußerung der Gesellschaftsanteile der GF SIMONA Fluorpolymer Products GmbH, Ettenheim, im Vorjahr sowie auf gesunkene Kursgewinne zurückzuführen. Der Personalaufwand ist insbesondere aufgrund von Kurzarbeit um 3,4 Mio. EUR auf 46,7 Mio. EUR gesunken.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind konstant geblieben.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 7,6 Mio. EUR gesunken. Dabei konnten insbesondere die Vertriebskosten aufgrund gesunkener Ausgangsfrachten und Verpackungskosten sowie die Instandhaltungskosten deutlich gesenkt werden.
Das Betriebsergebnis ist jedoch trotz der vorgenommenen Einsparungen aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens auf 14,8 Mio. EUR (2008: 18,0 Mio. EUR) gesunken. Die EBIT-Marge beträgt 7,7 Prozent.
Produktion
Der SIMONA Konzern produziert und vertreibt thermoplastische Kunststoffhalbzeuge, Rohre und Formteile sowie Fertigteile. Dabei werden die Werkstoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC), Polyethylenterephthalat (PETG), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Chlortrifluorethylen (E-CTFE) sowie zahlreiche Sonderwerkstoffe eingesetzt. Die Produktionsverfahren umfassen Extrusion, Pressen, Spritzguss, CNC-Technik und die Fertigung kundenindividueller Sonderformteile in eigenen Kunststoffwerkstätten.
2009 wurden in zwei Werken in Kirn (Rheinland-Pfalz) Halbzeuge (Platten, Stäbe, Schweißdrähte), im Werk Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen) Platten und Fertigteile und in Ringsheim (Baden-Württemberg) Rohre und Formteile produziert. Im November 2009 hat der Vorstand beschlossen, das Werk in Kirchhundem-Würdinghausen aufgrund signifikanter Verluste und struktureller Defizite am Standort zu schließen.
Beschaffung
Der Jahresbeginn 2009 war von einer massiven Korrektur bei Standardpolymeren gekennzeichnet. Analog zur Ölpreisentwicklung haben sich die Preise über das ganze Jahr hinweg aber wieder erhöht, so dass über 12 Monate betrachtet Preisanstiege von bis zu 50 Prozent zu beobachten waren. Spezialitäten und Additive erreichten ihren Tiefpunkt Mitte 2009, jedoch hat kein Preisverfall stattgefunden. Seit dem dritten Quartal 2009 war auch hier wieder ansteigende Tendenz zu verzeichnen.
Investitionen
Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2009 aufgrund der wirtschaftlichen Lage deutlich von 18,9 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR reduziert. Die Investitionen in Sachanlagen betreffen unter anderem ein PVC-Glättwerk, einen Extruder, eine Plattennachfolgeanlage sowie eine CNC-Fräs- und Bohranlage. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände betreffen vor allem Software-Lizenzen.
Mitarbeiter
Die Zahl der Beschäftigten der SIMONA AG hat sich in 2009 verringert. Zum 31. Dezember 2009 waren 957 Mitarbeiter beschäftigt, das sind 56 Mitarbeiter weniger als zum 31. Dezember 2008. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich vor allem durch Altersteilzeit, natürliche Fluktuation und das Auslaufen von Zeitverträgen verringert.
Außerdem sind Mitarbeiter aufgrund der angekündigten Schließung des Standortes Kirchhundem-Würdinghausen vorzeitig ausgeschieden. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug 971 Mitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden am Jahresende hat sich gegenüber dem hohen Vorjahresniveau leicht reduziert. 59 (2008: 63) Jugendliche befanden sich zum Jahresende 2009 in einem der sieben verschiedenen technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe. 20 Auszubildende beendeten 2009 erfolgreich ihre Ausbildung. 14 Auszubildende wurden 2009 in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Zwei Auszubildende absolvieren ein berufsbegleitendes Studium im Rahmen des im Jahr 2001 in Kooperation mit der Fachhochschule Ludwigshafen eingeführten berufsintegrierten Studiums. 5 Mitarbeiterinnen befanden sich zum 31. Dezember 2009 in Elternzeit. Das Instrument der Altersteilzeit wird bei SIMONA sinnvoll genutzt. 64 Mitarbeiter (2008: 55) hatten zum 31. Dezember 2009 von der Möglichkeit der Altersteilzeitarbeit Gebrauch gemacht. Insgesamt konnten bereits 35 Mitarbeiter durch Nutzung der Altersteilzeitregelung in den Ruhestand gehen.
SIMONA hat 2009 die Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Führungsinstrument eingeführt. Das Management wurde in Grundlagen und Techniken der BSC geschult. Im Mittelpunkt der Weiterbildung standen 2009 darüber hinaus die Qualifizierung unserer Produktmanager sowie junger Führungskräfte, fachspezifische Schulungen und die Verbesserung der Sprachqualifikation.
Schwerpunkte der IT-Unterstützung waren in 2009 die Harmonisierung/Vereinheitlichung von Prozessen sowie die Verbesserung der Performance des SAP-Systems. Die Rollout-Templates wurden um weitere Funktionen erweitert. Im Zuge der unternehmensweiten Einführung von SAP wurde unsere Tochtergesellschaft SIMONA S.r.l. Italia angebunden. Das Teilprojekt 2 zur SAP-Anbindung von SIMONA AMERICA Inc. wurde gestartet.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Managementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Die Gesamtverantwortung für das interne Kontrollsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess und den Konzernrechnungslegungsprozess trägt der Vorstand. Mittels einer fest definierten Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden.
Die Zielsetzung des Internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der möglichen Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird. Das Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung sowie zum Umgang mit den identifizierten Risiken unternehmerischer Betätigung. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
| ― | Identifikation wesentlicher Risikofelder und Kontrollen mit Einfluss auf den konzernweiten Rechnungslegungsprozess |
| ― | Überwachung des konzernweiten Rechnungslegungsprozesses und der entsprechenden Ergebnisse auf Ebene des Vorstandes |
| ― | Präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen des Konzerns sowie der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen |
| ― | Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen |
Qualitäts- und Umweltmanagement
Qualität ist eine der großen Markenstärken von SIMONA. Ziel des SIMONA Qualitätsmanagements ist die durchgängige und nachhaltige Sicherung der Qualität der Produkte und Prozesse. Dabei soll ein einheitlich hohes Qualitätsniveau in allen Produktionsstandorten und Niederlassungen erreicht werden. Der Produktionsstandort Litvinov in der Tschechischen Republik wurde vom TÜV Management Service hinsichtlich Qualitäts- und Umweltmanagement zertifiziert. Zurzeit wird die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems am neuen Produktionsstandort in Jiangmen, China, und in unserem nordamerikanischen Werk in Hazleton vorbereitet. Ein Schwerpunkt des Qualitätsmanagements in 2009 war die Durchführung von Produktaudits, um die Einhaltung der in Regelwerken und Qualitätsvereinbarungen vorgesehenen Qualitätskriterien sicherzustellen. Ein wichtiger Erfolg dieser Produktaudits war in jüngster Vergangenheit der signifikante Rückgang von Kundenreklamationen aufgrund von Mengenabweichungen.
Im Produktbereich Rohre und Formteile waren kunden- bzw. länderspezifische Produktzulassungen ein Schwerpunkt des Qualitätsmanagements. Kundenforderungen führten zu einem erhöhten Aufkommen an Audits, um die Erfüllung der technischen Anforderungen den Kunden bzw. deren beauftragten Auditoren darzulegen. Die Produkte von SIMONA leisten einen Beitrag zur Ressourcenschonung, indem sie zum Beispiel schwerere Materialien substituieren oder Wasseraufbereitung ermöglichen. Auch in unseren Produktionsprozessen ist Nachhaltigkeit ein strategisches Ziel. Sowohl bei der Planung neuer Produktionsprozesse als auch bei den Fertigungsverfahren spielt der produktionsintegrierte Umweltschutz eine große Rolle. Die hohen Standards in der Einsparung von Energie und der Reduzierung von Produktionsabfällen werden laufend überprüft und verbessert. Umweltschutz ist damit auch Teil unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
2. Darstellung der Lage
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der SIMONA AG ist um 5,8 Mio. EUR auf 194,5 Mio. EUR gestiegen.
Bei den Vorräten ist ein mengenmäßiger Bestandsabbau erfolgt, der durch die gestiegenen Rohstoffpreise zum Jahresende wertbedingt überkompensiert wurde; die Vorräte sind daher um 2,9 Mio. EUR gestiegen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen aufgrund des niedrigeren Geschäftsvolumens um 4,3 Mio. EUR auf 16,7 Mio. EUR zurückgegangen.
Die SIMONA AG hat in 2009 den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit deutlich gesteigert. Das hat die gute Liquiditätslage weiter verbessert. Die flüssigen Mittel sind um 13,5 Mio. EUR auf 56,7 Mio. EUR gestiegen. Auf der Passivseite hat sich vor allem das Eigenkapital weiter erhöht. Es ist um 6,4 Mio. EUR auf 141,7 Mio. EUR gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich von 71,7 auf 72,9 Prozent nochmals erhöht.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um 0,9 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR gesunken.
3. Voraussichtliche Entwicklung
Langsame Erholung der Weltwirtschaft
Die Weltwirtschaft befindet sich auf einem langsamen Erholungskurs. Wichtige Volkswirtschaften in Asien haben bereits 2009 auf die Wachstumsspur zurückgefunden. In den Industrienationen mehren sich die Anzeichen für eine Erholung, allerdings sind nach dem starken Abschwung auch Basiseffekte für die positive Entwicklung verantwortlich. Außerdem entfalten die weltweiten geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen weiterhin stabilisierende Wirkung. Während Deutschland von der zunehmenden weltwirtschaftlichen Dynamik voraussichtlich profitieren kann, wird die Entwicklung in der Eurozone eher verhalten sein. In Spanien, Irland und Griechenland steht ein erneuter Rückgang des BIP bevor. In den USA vermehren sich positive Signale aus der Industrie. Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass die Weltwirtschaft 2010 um knapp 3,9 Prozent wächst. Dabei werden sich die Industrienationen unterdurchschnittlich entwickeln, während China mit 10 Prozent und Indien mit 7,7 Prozent deutlich stärker wachsen werden. Die Unsicherheit zur weiteren Entwicklung ist vor allem in der Industrie allerdings nach wie vor spürbar. Die Investitionsneigung der Industrie wird weiter schwach bleiben, solange die Absatzperspektiven verhalten und die Produktionskapazitäten unterausgelastet sind. Das hat negative Auswirkungen auf das Geschäft von SIMONA.
SIMONA geht davon aus, dass 2010 ebenso schwierig wird wie 2009. Die Umsatzerlöse im Januar und Februar verharren auf niedrigem Niveau, was auch in dem strengen Winter begründet ist, der das Geschäft mit Rohrleitungssystemen hemmte. Zudem kommen die Margen durch steigende Rohstoffpreise unter Druck. Für das erste Quartal wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Frühestens für die zweite Jahreshälfte erwartet SIMONA eine spürbare und tragfähige Erholung. Die Kurzarbeit wird je nach Auftragslage mit unterschiedlichem Umfang im gesamten Jahr fortgeführt und wurde bis Ol. März 2011 angemeldet. Die Investitionspläne werden in kurzen Zyklen regelmäßig überprüft und der aktuellen Entwicklung angepasst.
Für das Gesamtjahr 2010 strebt die SIMONA AG dennoch ein Umsatzwachstum auf 210 bis 220 Mio. EUR an. Auf die Margen geht weiterer Druck durch intensiven Wettbewerb und die Entwicklung an den Rohstoffmärkten aus. Die konsequente Positionierung als Premiumanbieter auch in den neuen Märkten und die Vielfalt des Produktprogramms bieten gute Voraussetzungen, die Wachstumsziele zu erreichen. Die Erschließung von zukunftsträchtigen Anwendungsfeldern in den ökologischen Megatrends der Zukunft, wie z. B. der Wasserversorgung, ist Teil der Marktstrategie. Mit neuen Produkten, z.B. im Rohrleitungsbau von Meerwasserentsalzungsanlagen oder Geothermieprojekten, sieht sich SIMONA hier gut aufgestellt. Vor dem Hintergrund eines sehr schwierigen ersten Halbjahres und der Risiken bei der Rohstoffpreisentwicklung will SIMONA für das Gesamtjahr 2010 ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern erzielen.
Die Entwicklung für 2011 hängt von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoffmärkten sowie vom Tempo der Erholung in den Industrienationen ab. SIMONA geht tendenziell von einer anhaltenden Verbesserung der Nachfragesituation auf den Weltmärkten für das Jahr 2011 aus.
Risikobericht
Das Risikomanagement der SIMONA AG steuert die wesentlichen Risiken: Umfeld- und Branchenrisiken, finanzwirtschaftliche Risiken und informationstechnische Risiken.
Umfeld- und Branchenrisiken betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung der Abnehmerbranchen von SIMONA sowie schwankende Rohstoffpreise und Wechselkursänderungen. Mit einem breiten Produktsortiment und einer intensiven Marktbeobachtung begrenzen wir diese Risiken und können auf Veränderungen reagieren. Neue Produktionsstätten in China und Tschechien tragen dazu bei, die Flexibilität zu verbessern und die Anforderungen unserer Kunden weltweit besser zu erfüllen. Die wechselkursbedingten Preisrisiken steigen mit dem Anteil des Umsatzes der SIMONA AG außerhalb des Euro-Raums. Durch den Ausbau der Produktion in den USA sind diese Risiken reduziert worden. Mit Start der Produktion im neuen Werk in China Anfang 2010 werden die wechselkursbedingten Risiken weiter verringert. Zusätzlich sichert die SIMONA AG Währungsrisiken soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll durch Kurssicherungsgeschäfte ab. Die Branchenrisiken stehen auch 2010 im Mittelpunkt des Risikomanagements. Die nach wie vor verhaltene Entwicklung in wichtigen Absatzmärkten wird die Umsatz- und Ertragsentwicklung in 2010 maßgeblich bestimmen. Die Risikosituation in einzelnen Absatzregionen wie z.B. Asien und Amerika hat sich leicht verbessert. Die Rohstoffpreisrisiken haben im bisherigen Verlauf 2010 zugenommen und werden ein zentraler Faktor für die Ergebnisentwicklung.
Mit der schwierigen Marktsituation steigt auch das Risiko für Forderungsausfälle deutlich. Intensive Bonitätsprüfungen und die laufende Bonitätsüberwachung beschränken dabei das Gesamtrisiko als auch die Einzelrisiken. Ausfallrisiken einzelner Kunden werden durch Kreditversicherungen und durch Liefersperren bei Zahlungsüberfälligkeit begrenzt. Der Lagerbestand wurde turnusmäßig überprüft, für einzelne (ungängige) Produkte werden regelmäßige Abwertungen vorgenommen. Durch die oben genannten Faktoren hat sich die Risikosituation der Gesellschaft nach unserer Einschätzung zum Ende des Geschäftsjahres 2009 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
4. Sonstige Angaben
Forschung und Entwicklung
SIMONA betreibt Produktentwicklung auf mehreren Ebenen. In unserem Technical Service Center werden Kundenanforderungen aufgenommen und durch die intelligente Veränderung von Kunststoffeigenschaften bestehende Produkte z. B. durch Rezepturänderungen weiterentwickelt. Im Bereich Neue Produkte und Anwendungen werden gemeinsam mit unserem Produktmanagement neue Materialien getestet und Kunststoffe für neue Anwendungen entwickelt. In 2009 wurde so zum Beispiel ein PVC für Türen mit einer Inline-Folierungstechnik entwickelt. Das Produkt wird vor allem für den englischen Markt angeboten, das Verfahren der Inline-Folierung öffnet mittelfristig allerdings noch weitere Anwendungsbereiche. In Ergänzung unserer Produktfamilie SIMOPOR wurde eine PVC Digitaldruckplatte entwickelt, die 2010 in den Markt eingeführt wird. Im Bereich Kompakt PVC wurde eine schlagzähe und tief-ziehfähige Produkttype entwickelt, deren Markteinführung ebenfalls in 2010 erfolgen soll. Bei den Polyolefinen wurde eine geschäumte Platte aus Polyethylen entwickelt, die sich durch hohe Steifigkeit bei sehr geringem Gewicht auszeichnet. Im Geschäftsfeld Rohrleitungsbau wurden mit SIMONA® RC-LINE und SIMONA® SPC-RC-LINE Rohre mit Schutzeigenschaften für grabenlose oder sandbettfreie Verlegung in den Markt eingeführt. Für das Produkt SIMODRAIN® zur Entwässerung von Verkehrswegen hat SIMONA die Zulassung von Railway Networks erhalten und damit einen wichtigen Schritt zur internationalen Ausweitung des Geschäfts unternommen. Das neue Produkt SIMOFUSE® wurde speziell für Anwendungen in der Tiefengeothermie auf den Werkstoff PP erweitert. Die Coextrusionsmöglichkeiten bis 630 mm wurden als Basis für zukünftige neue Produktinnovationen über eine Mehrschichtextrusion erweitert.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwand, Materialaufwand und Abschreibungen des Anlagevermögens. Die Aufwendungen sind aufgrund der engen Verzahnung von kundenspezifischen Produktionseinstellungen, Optimierung von Verfahrenstechnik und Rezepturen sowie eigentlicher Produktentwicklung nicht eindeutig von den Produktionskosten abzugrenzen.
Vergütung des Vorstandes
Der Aufsichtsrat setzt auf Vorschlag des Personalausschusses die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder fest und überprüft regelmäßig das Vergütungssystem für den Vorstand. Dem Personalausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Werner Marx sowie die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Rolf Gößler und Roland Frobel an. Die Festlegung der Vergütung der Mitglieder des Vorstandes der SIMONA AG orientiert sich an der Größe unseres Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an der Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen. Zusätzlich werden die Aufgaben und der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds berücksichtigt. Die Vergütung des Vorstandes ist leistungsorientiert. Sie setzt sich aus einer festen Vergütung und einem variablen Bonus zusammen. Beide Vergütungskomponenten werden jährlich überprüft. Zusätzlich werden beide Komponenten in Abständen von zwei bis drei Jahren auf der Grundlage einer Analyse der Einkommen überprüft, die vergleichbare Unternehmen an Mitglieder ihrer Geschäftsleitung zahlen. Die letzte Überprüfung fand 2008 statt.
Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten zudem einen Bonus, dessen Höhe von der Erreichung bestimmter, zu Beginn des Geschäftsjahres fixierter finanzieller Ziele abhängig ist, die sich an der Ergebnisentwicklung des Unternehmens orientieren. Die Bezüge des Vorstandes betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.296 TEUR (2008: 1.448 TEUR). Sie setzten sich aus 988 TEUR (2008: 908 TEUR) fester Vergütung und 308 TEUR (2008: 540 TEUR) Boni zusammen. Mitglieder des Vorstandes erhalten vom Unternehmen keine Kredite. Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen zugunsten von Vorstandsmitgliedern bestehen nicht. Hinsichtlich der Bedingungen für die Bestellung oder Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie Satzungsänderungen sieht die Satzung keine vom Aktiengesetz abweichenden Regelungen vor. Insoweit verweisen wir auf die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften der §§ 84, 85, 133, 179 AktG. Die Bezüge für ehemalige Mitglieder des Vorstandes betrugen 853 TEUR (2008: 795 TEUR). Die Pensionsrückstellungen für aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder wurden in voller Höhe gebildet und beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf 8.507 TEUR (2008: 8.341 TEUR).
Vergütung des Aufsichtsrates
Die Aufsichtsratsvergütung orientiert sich an der Größe des Unternehmens, an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder. Vorsitz, stellvertretender Vorsitz sowie die Tätigkeit in Ausschüssen werden zusätzlich vergütet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der Stellvertreter das Eineinhalbfache der Standardvergütung. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten hierfür eine weitere feste Vergütung in Höhe von 5.000 EUR. Mitgliedern des Aufsichtsrates werden sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung des Mandats entstehen, sowie anfallende Umsatzsteuern ersetzt.
Über die feste Vergütung hinaus kann die Hauptversammlung eine variable, vom Erreichen oder Überschreiten von Unternehmenskennziffern abhängige Vergütungskomponente beschließen. Für das Geschäftsjahr 2009 wurden von der Hauptversammlung am 31. Juli 2009 keine variablen Vergütungsbestandteile beschlossen. Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Jahr 2009 auf 105 TEUR (2008: 105 TEUR). Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten vom Unternehmen keine Kredite. Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen zugunsten von Aufsichtsratsmitgliedern bestehen nicht.
Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 a HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289 a, Abs. 1, S. 2, 3 HGB hat SIMONA auf ihrer Internetseite www.simona.de veröffentlicht.
Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht
Das Grundkapital der SIMONA AG betrug zum 31. Dezember 2009 15.500.000 EUR und ist in 600.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es hat sich damit im Geschäftsjahr 2009 nicht verändert. Die Aktien werden im General Standard an der Deutschen Börse in Frankfurt sowie an der Berliner Wertpapierbörse gehandelt. Verschiedene Aktiengattungen oder Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die ordentliche Hauptversammlung der SIMONA AG vom 31. Juli 2009 hat beschlossen, die Satzung in § 6 zu ändern und den Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihres Anteils am Grundkapital der Gesellschaft auszuschließen, soweit dies gesetzlich zulässig und keine Verbriefung nach den Regeln einer Börse erforderlich ist, an der die Aktie zugelassen ist. Die entsprechende Satzungsänderung wurde am 18. August 2009 in das Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingetragen.
Da der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer jeweiligen Anteile satzungsmäßig ausgeschlossen ist, wird das Grundkapital unserer Gesellschaft nach der Kraftloserklärung der effektiven Aktienurkunden nur noch in Form einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, zentral hinterlegt wird. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden daher zukünftig ausschließlich an dem von der Clearstream Banking AG gehaltenen Sammelbestand an Stückaktien unserer Gesellschaft entsprechend ihrem Anteil am Grundkapital als Miteigentümer beteiligt. Effektive Aktienurkunden werden nicht mehr ausgegeben. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bestehen, soweit dem Vorstand bekannt, nicht.
18,66 Prozent der Anteile hält Anita Bürkle (Kirn), 12,13 Prozent die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung, 11,64 Prozent Dirk Möller (Kirn), 11,41 Prozent Regine Tegtmeyer (Seelze), 10,67 Prozent die Kreissparkasse Biberach (Biberach), 10,0 Prozent die SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (Kirn) sowie 10,1 Prozent die Rossmann Beteiligungs GmbH (Burgwedel). Die verbleibenden 15,39 Prozent der Aktien befanden sich in Streubesitz. Die Kreissparkasse Biberach hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03. März 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG am 02. März 2010 die Schwelle von 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,0038 Prozent (das entspricht 90.023 Stimmrechten) betragen hat.
Mitglieder des Vorstandes meldeten am 31. Juli 2009 insgesamt 70.776 Stück eigene Aktien; dies entspricht 11,80 Prozent des Grundkapitals der SIMONA AG. Der Aktienbesitz von Mitgliedern des neu gewählten Aufsichtsrates beläuft sich laut Meldung zum 31. Juli 2009 auf 1.970 Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 0,33 Prozent am Grundkapital.
Soweit Arbeitnehmer am Kapital der Gesellschaft beteiligt sind, üben diese die Kontrollrechte aus den von ihnen gehaltenen Aktien unmittelbar selbst aus. Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 84, 85 AktG sowie nach § 9 der Satzung der SIMONA AG. Danach besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens zwei Personen. Die Bestellung stellvertretender Vorstandsmitglieder ist zulässig. Der Vorstand hat in der Regel einen Vorsitzenden, der vom Aufsichtsrat ernannt wird. Der Aufsichtsrat kann den Abschluss, die Abänderung und die Kündigung der Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder einem Aufsichtsratsausschuss übertragen. Für Satzungsänderungen gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 179 ff. AktG.
Gemäß § 6 der Satzung ist die Gesellschaft berechtigt, Aktienurkunden auszustellen, die einzelne Aktien (Einzelaktien) oder mehrere Aktien (Sammelaktien) verkörpern.
Es bestehen derzeit keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen mit Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern über Entschädigungsleistungen im Falle eines Kontrollwechsels.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Der vorliegende Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes der SIMONA AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Vielmehr sind die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unabwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. SIMONA AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.
Schlusserklärung
Wir erklären, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, die Ertragslage sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der SIMONA AG nach unserem besten Wissen wiedergibt.
Kirn, 23. März 2010
Der Vorstand
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009
der SIMONA AG
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| in TEUR | 2009 | 2008 | |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 191.124 | 271.221 | |
| 2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen | 661 | -5.322 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 7.465 | 9.518 | |
| 199.250 | 275.417 | ||
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 96.641 | 151.788 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 226 | 356 | |
| 96.867 | 152.144 | ||
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 36.285 | 39.690 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | |||
| - davon für Altersversorgung TEUR 3.286 (Vorjahr TEUR 3.068) | 10.371 | 10.415 | |
| 46.656 | 50.105 | ||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 9.982 | 9.857 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 31.257 | 38.866 | |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | |||
| - davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 295 (Vorjahr TEUR 576) | 295 | 576 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | |||
| - davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 171 (Vorjahr TEUR 388) | 664 | 1.338 | |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 7.000 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 52 | 33 | |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 15.395 | 19.326 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3.647 | 6.756 | |
| 14. Sonstige Steuern | 224 | 157 | |
| 15. Jahresüberschuss | 11.524 | 12.413 | |
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 14.887 | 13.780 | |
| 17. Dividendenausschüttung | 5.100 | 5.100 | |
| 18. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen | 5.762 | 6.206 | |
| 19. Bilanzgewinn | 15.549 | 14.887 |
Bilanz zum 31. Dezember 2009
der SIMONA AG
Aktiva
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| in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 481 | 636 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 15.358 | 16.305 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 17.353 | 21.314 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.091 | 5.385 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.771 | 1.181 | |
| 39.573 | 44.185 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.207 | 16.207 | |
| 2. Beteiligungen | 23 | 23 | |
| 16.230 | 16.230 | ||
| 56.284 | 61.051 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 9.558 | 7.665 | |
| 2. Fertige Erzeugnisse und Waren | 19.382 | 18.348 | |
| 28.940 | 26.013 | ||
| II. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.661 | 21.006 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 26.166 | 26.074 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 58 | 1 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 9.260 | 11.206 | |
| 52.145 | 58.287 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 56.694 | 43.154 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 470 | 247 | |
| 194.533 | 188.752 | ||
| Passiva | |||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.500 | 15.500 | |
| II. Kapitalrücklage | 15.032 | 15.032 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 397 | 397 | |
| 2. Satzungsmäßige Rücklagen | 2.847 | 2.847 | |
| 3. Andere Gewinnrücklagen | 92.417 | 86.655 | |
| 95.661 | 89.899 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 15.549 | 14.887 | |
| 141.742 | 135.318 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 25.811 | 24.791 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.283 | 2.226 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 15.140 | 17.610 | |
| 42.234 | 44.627 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.960 | 4.827 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 226 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.597 | 3.754 | |
| - davon aus Steuern TEUR 3.185 (Vorjahr TEUR 944) | |||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 670 (Vorjahr TEUR 541) | |||
| 10.557 | 8.807 | ||
| 194.533 | 188.752 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2009
der SIMONA AG
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Bilanzierungsbestimmungen der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Vor 2008 angeschaffte Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 netto sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und unter der Annahme ihres sofortigen Abgangs dargestellt worden. Nach 2007 angeschaffte Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten EUR 150 netto nicht überschreiten, werden sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 netto werden jährlich in einem Sammelposten erfasst. Der Sammelposten wird dann über einen Zeitraum von fünf Jahren gleichmäßig mit jeweils 20 Prozent abgeschrieben.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Vorräten sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die Bewertung der Rohstoffe und Fertigerzeugnisse erfolgte nach der LIFO-Methode. Die Unterschiedsbeträge zu einer Bewertung zum Börsenkurs oder dem Marktpreis am Bilanzstichtag sind im Rahmen der Erläuterungen dargelegt.
Die Bestände an Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden.
Die Bewertung der übrigen Bestände erfolgte wie im Vorjahr zu Anschaffungskosten, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6 a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 Prozent zugrunde. Der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen liegt ein Diskontierungssatz von 5,25 Prozent zugrunde.
Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt; sofern sie langfristig und unverzinslich sind, werden sie in Höhe ihres Barwerts passiviert.
Währungsumrechnung
In dem Jahresabschluss der SIMONA AG werden Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährungen lauten, mit dem am Tage ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs ausgewiesen, soweit nicht Wechselkursänderungen eine Abwertung von Forderungen bzw. eine Höherbewertung von Verbindlichkeiten erforderlich machen. Guthaben bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bei Kreditinstituten werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter dargestellt.
Nach § 253 Abs. 3 S. 2 HGB wurden Maschinen außerplanmäßig abgeschrieben. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 1.035.
Angaben zum Anteilsbesitz
Eine Aufstellung zum Anteilsbesitz ist auf Seite 22 dargestellt.
Vorräte
Bei den Vorräten wird für Rohstoffe und Fertigerzeugnisse die LIFO-Methode unterstellt. Dabei werden diese Vorräte in geeignete Gruppen zusammengefasst und unter Beachtung des Niederstwertverfahrens ausgewiesen. Der hierdurch entstandene Unterschiedsbetrag gegenüber der Durchschnittswertmethode beträgt TEUR 5.898.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Grundsätzlich sind sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Zum Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft durch das SEStEG einen Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens (TEUR 5.038) aktiviert und unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die einzelnen Raten sind zwischen 2010 und 2017 fällig. Darüber hinaus werden Erstattungsansprüche (TEUR 275) gegenüber der Bundesagentur für Arbeit aktiviert, da die Voraussetzungen zur Erstattung gem. AltTZG erfüllt sind und per Bescheid feststehen. Der Gesamtbetrag der Sonstigen Vermögensgegenstände, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, umfasst TEUR 4.399 (2008: TEUR 4.941).
Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, Altersteilzeitverpflichtungen, Restrukturierungsmaßnahmen, Jubiläumsgelder, Urlaubsansprüche, Gleitzeitüberhänge, Tantiemen und Mitarbeiterprämien sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge gebildet.
Verbindlichkeiten
Grundsätzlich sind sämtliche Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der im Folgenden näher beschriebenen Sonstigen Verbindlichkeiten, innerhalb eines Jahres fällig.
Zum Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft - bedingt durch die gesetzliche Änderung der Insolvenzsicherung bei der betrieblichen Altersversorgung in 2006 - eine Verpflichtung aus der bisher aufgelaufenen "Altlast". Der verbleibende Barwert der Verpflichtung beträgt TEUR 204 und ist in 12 gleichen Jahresraten zwischen 2010 und 2021 zahlbar.
Zudem hatte die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Verpflichtung bedingt durch eine deutliche Beitragserhöhung für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung. Der verbleibende Barwert der Verpflichtung beträgt TEUR 258 und ist in vier gleichen Jahresraten zwischen 2010 und 2013 zahlbar. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die nach einem und vor fünf Jahren fällig sind, beträgt TEUR 263.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit fünf oder mehr Jahre nach dem 31. Dezember 2009 liegt, beträgt TEUR 110.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.
Haftungsverhältnisse
Die SIMONA AG, Kirn, hat zu Gunsten ihrer Tochterunternehmen SIMONA America Inc., Hazleton, USA, SIMONA Asia Ltd., Hongkong, China und SIMONA UK Ltd., Stafford, Großbritannien je eine selbstschuldnerische Bürgschaft abgegeben. Diese valutieren am 31. Dezember 2009 mit TEUR 4.859, TEUR 3.471 bzw. TEUR 2.252.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
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| in TEUR | |
|---|---|
| Fällig 2010 | 569 |
| Fällig 2011-2014 | 803 |
| 1.372 | |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 542 |
| Finanzderivate | |
| Devisenoptionen | 5.833 |
Die Gesellschaft hält Devisenoptionen, die zum Verkauf von insgesamt GBP 3.000.000 und USD 3.500.000 zu einem festgelegten Kurs berechtigen. Die Devisenoptionen werden zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen des SIMONA Konzerns eingesetzt. Unter Berücksichtigung der Marktbewertung der Optionen ergeben sich zum Bilanzstichtag unrealisierte Kursverluste in Höhe von TEUR 53.
Patronatserklärung
Mit Datum vom 15. Mai 2008 hat die SIMONA AG eine Patronatserklärung für das Tochterunternehmen SIMONA UK Limited, Stafford, Großbritannien, abgegeben. Darin verpflichtet sich die Gesellschaft, ihre Tochterfirma mit ausreichenden finanziellen Mitteln zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten auszustatten.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
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| 2009 | 2008 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Inland | 76.059 | 39,8 | 111.625 | 41,2 |
| Ausland | 115.065 | 60,2 | 159.596 | 58,8 |
| 191.124 | 100,0 | 271.221 | 100,0 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.673), Erträge aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 1.680), Erträge aus Abgängen des Sachanlagevermögens (TEUR 549), Erträge aus Auflösungen von Einzelwertberichtigungen (TEUR 131) sowie Erträge aus Zahlungseingängen auf ausgebuchte Forderungen (TEUR 24).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die periodenfremden Aufwendungen ergeben sich weitestgehend aus der Ausbuchung von Forderungen (TEUR 30) sowie aus Verlusten aus Anlagenabgängen (TEUR 13).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Steuererträge in Höhe von TEUR 401 und Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 321, die frühere Geschäftsjahre betreffen.
Sonstige Angaben
Organe und Aufwendungen für Organe
Vorstand
| ― | Wolfgang Moyses, MBA, Diplom-Betriebswirt, (Vorstandsvorsitzender) |
| ― | Detlef Becker, Diplom-Kaufmann |
| ― | Jochen Feldmann, Diplom-Kaufmann |
| ― | Dirk Möller, Diplom-Ingenieur |
Aufsichtsrat
| ― | Hans-Werner Marx, Kirn, Kaufmann, (Vorsitzender) |
| ― | Dr. Rolf Gößler, Bad Dürkheim, Diplom-Kaufmann, (stellvertretender Vorsitzender) weitere Aufsichtsratstätigkeit: Mitglied des Aufsichtsrates der J. Engelsmann AG, Ludwigshafen |
| ― | Roland Frobel, Isernhagen, Geschäftsführer der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel |
| ― | Dr. Roland Reber, Stuttgart, Geschäftsführer der Ensinger GmbH, Nufringen |
| ― | Bernd Meurer, Hennweiler, (Arbeitnehmervertreter), Betriebsschlosser |
| ― | Karl-Ernst Schaab, Bergen, (Arbeitnehmervertreter), kaufmännischer Angestellter |
Gesamtbezüge des Vorstandes
Die Bezüge des Vorstandes betrugen für 2009 TEUR 1.296, davon betrugen die variablen Vergütungsanteile TEUR 308.
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge des Aufsichtsrates teilen sich auf in die Vergütung für die Aufsichtsratstätigkeit (TEUR 75) und für die Ausschusstätigkeit der Aufsichtsratsmitglieder (TEUR 30). Die Bezüge des Aufsichtsrates betragen somit insgesamt TEUR 105 und entfallen auf:
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| in TEUR | 2009 |
|---|---|
| Hans-Werner Marx | 30,0 |
| Dr. Rolf Gößler | 25,0 |
| Roland Frobel | 20,0 |
| Dr. Roland Reber | 10,0 |
| Bernd Meurer | 10,0 |
| Karl-Ernst Schaab | 10,0 |
| 105,0 |
Bezüge und Pensionsrückstellungen ehemaliger Mitglieder des Vorstandes
Für ehemalige Mitglieder des Vorstandes betrugen die Bezüge TEUR 853.
Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstandes sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 6.811.
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
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| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 613 | 654 |
| Angestellte | 302 | 304 |
| 915 | 958 | |
| Auszubildende | 56 | 55 |
| 971 | 1.013 |
Gewinnverwendung
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
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| in TEUR | 2009 |
|---|---|
| Jahresüberschuss | 11.524 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 9.787 |
| Satzungsmäßige Einstellung in die andere Gewinnrücklage | -5.762 |
| Bilanzgewinn | 15.549 |
| Dividende (EUR 6,00 je Aktie) | -3.600 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 11.949 |
Das Grundkapital beträgt TEUR 15.500 und besteht aus 600.000 Inhaberaktien. Es handelt sich um Aktien ohne Nennwert (= Stückaktien).
Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die SIMONA AG hat - als einziges börsennotiertes Unternehmen des Konzerns - für 2009 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung am 10. März 2010 abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite www.simona.de zugänglich gemacht.
Beteiligungen gemäß § 21 Absatz (1) WpHG
Am 21. Juni 2008 hat die Gesellschaft gemäß § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlicht, dass folgende Beteiligungen an ihr mitgeteilt wurden. Danach ergeben sich die folgenden Beteiligungsverhältnisse:
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| Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG | in % |
|---|---|
| Anita Bürkle, Kirn | 18,66 |
| Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung, Kirn | 12,13 |
| Dirk Möller, Kirn | 11,64 |
| Regine Tegtmeyer, Seelze | 11,41 |
| Kreissparkasse Biberach, Biberach | 10,67 |
| Rossmann Beteiligungs-GmbH, Burgwedel | 10,10 |
| SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, Kirn | 10,00 |
Die Kreissparkasse Biberach hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03. März 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SIMONA AG am 02. März 2010 die Schwelle von 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,0038 Prozent betragen hat (das entspricht 90.023 Stimmrechten).
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der SIMONA AG, Kirn, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft beim Amtsgericht Bad Kreuznach unter der Nummer HRB 1390 erhältlich.
Prüfungs- und Beratungsgebühren
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 112, für Steuerberatungsleistungen TEUR 14 und für sonstige Leistungen TEUR 22.
Kirn, den 23. März 2010
SIMONA Aktiengesellschaft, Kirn
Der Vorstand
Angaben zum Anteilsbesitz
der SIMONA AG
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| Gesellschaft | Anteil am Kapital % |
Eigenkapital TEUR |
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres TEUR |
|---|---|---|---|
| Mittelbar | |||
| SIMONA S.A., Domont, Frankreich | 96,6 | 3.198 | -45 |
| SIMONA S.r.l., Vimodrone, Italien | 98,0 | 598 | -359 |
| SIMONA UK Ltd., Stafford, Großbritannien | 100,0 | 660 | 121 |
| SIMONA IBERICA SEMIELABORADOS S.L., Barcelona, Spanien | 100,0 | -15 | 86 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS TRADING Co. Ltd., Shanghai, China | 100,0 | 467 | 14 |
| SIMONA ENGINEERING PLASTICS Co. Ltd., Jiangmen, China | 100,0 | 5.250 | -299 |
| 64 NORTH CONAHAN DRIVE HOLDING LLC, Hazleton, USA | 100,0 | 2.531 | 0 |
| Unmittelbar | |||
| SIMONA-PLASTICS CZ s.r.o., Prag, Tschechien | 100,0 | 317 | 27 |
| SIMONA FAR EAST Ltd., Hongkong, China | 100,0 | 755 | -39 |
| SIMONA POLSKA Sp. z o.o., Breslau, Polen | 100,0 | 875 | 258 |
| SIMONA Sozialwerk GmbH, Kirn (2008) | 50,0 | 14.177 | 226 |
| SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der Belegschaft mbH, Kirn (2008) | 50,0 | 7.685 | 709 |
| SIMONA Beteiligungs-GmbH, Kirn | 100,0 | 1.834 | 0 |
| SIMONA AMERICA Inc., Hazleton, USA | 100,0 | 668 | -1.212 |
| SIMONA Plast-Technik s.r.o., Litvinov, Tschechien | 100,0 | 5.169 | 404 |
| SIMONA ASIA Ltd., Hongkong, China | 100,0 | 4.991 | -116 |
| DEHOPLAST POLSKA Sp. z o.o., Kwdizyn, Polen | 51,0 | 247 | 86 |
Entwicklung des Anlagevermögens
der SIMONA AG
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2009 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 7.511 | 121 | 219 | 0 | 7.413 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 46.257 | 78 | 0 | 177 | 46.512 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 122.791 | 2.278 | 5.029 | 579 | 120.619 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 64.889 | 1.499 | 928 | 22 | 65.482 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.181 | 1.368 | 0 | -778 | 1.771 |
| 235.118 | 5.223 | 5.957 | 0 | 234.384 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.439 | 0 | 0 | 0 | 25.439 |
| 2. Beteiligungen | 23 | 0 | 0 | 0 | 23 |
| 25.462 | 0 | 0 | 0 | 25.462 | |
| 268.091 | 5.344 | 6.176 | 0 | 267.259 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2009 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 6.875 | 276 | 219 | 6.932 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 29.952 | 1.202 | 0 | 31.154 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 101.477 | 6.712 | 4.923 | 103.266 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 59.504 | 1.792 | 905 | 60.391 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 190.933 | 9.706 | 5.828 | 194.811 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 9.232 | 0 | 0 | 9.232 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 9.232 | 0 | 0 | 9.232 | |
| 207.040 | 9.982 | 6.047 | 210.975 |
scroll
| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 481 | 636 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 15.358 | 16.305 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 17.353 | 21.314 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.091 | 5.385 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.771 | 1.181 |
| 39.573 | 44.185 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.207 | 16.207 |
| 2. Beteiligungen | 23 | 23 |
| 16.230 | 16.230 | |
| 56.284 | 61.051 |
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SIMONA Aktiengesellschaft, Kirn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bilanzierungsbestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bilanzierungsbestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 24. März 2010
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Klein, Wirtschaftsprüfer
Erbacher, Wirtschaftsprüfer