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Siltronic AG — Interim / Quarterly Report 2018
Jul 25, 2018
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Interim / Quarterly Report
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Siltronic AG
München
Siltronic Halbjahresfinanzbericht 2018
Zwischenbericht Q2/2018
Januar - Juni 2018
Quartalsübersicht
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| EUR Mio. | Q2 2018 | Q1 2018 | Q2 2017 | H1 2018 | H1 2017 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 361,3 | 327,4 | 283,1 | 688,7 | 541,1 | |
| Bruttoergebnis | 152,0 | 124,9 | 78,6 | 276,8 | 138,0 | |
| Bruttomarge | % | 42,1 | 38,1 | 27,8 | 40,2 | 25,5 |
| EBITDA | 146,0 | 122,3 | 72,7 | 268,3 | 125,7 | |
| EBITDA-Marge | % | 40,4 | 37,4 | 25,7 | 39,0 | 23,2 |
| EBIT | 124,1 | 96,6 | 43,4 | 220,7 | 66,8 | |
| EBIT-Marge | % | 34,4 | 29,5 | 15,3 | 32,0 | 12,3 |
| Finanzergebnis | - 1,9 | - 2,3 | - 2,2 | - 4,2 | - 4,5 | |
| Ertragsteuern | - 24,2 | - 12,3 | - 6,0 | - 36,5 | - 10,0 | |
| Periodenergebnis | 98,0 | 82,0 | 35,2 | 180,0 | 52,3 | |
| Ergebnis je Aktie | EUR | 3,04 | 2,62 | 1,13 | 5,66 | 1,69 |
| ROCE | % | 64,2 | 49,3 | 24,0 | 57,4 | 18,6 |
| Investitionen und Netto-Cashflow | ||||||
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 45,2 | 33,4 | 25,5 | 78,6 | 44,9 | |
| Netto-Cashflow | 67,1 | 112,4 | 41,8 | 179,5 | 68,8 |
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 | |
|---|---|---|---|
| Bilanz | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Bilanzsumme | 1.544,0 | 1.252,4 | |
| Eigenkapital | 720,1 | 637,9 | |
| Eigenkapitalquote | % | 46,6 | 50,9 |
| Nettofinanzvermögen | 602,7 | 342,1 | |
| Mitarbeiter (ohne Zeitarbeitnehmer) | 3.825 | 3.730 |
Unternehmensprofil
Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller für Wafer aus Reinstsilizium mit einem Durchmesser bis 300 mm und Partner vieler führender Chiphersteller. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk hochmoderner Produktionsstätten in Asien, Europa und den USA. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik und bilden die Basis für Halbleiterchips z. B. in Computern, Smartphones, Navigationssystemen sowie in vielen anderen Anwendungen. Technologische Führerschaft und ein konsequenter Fokus auf Effizienzgewinne sind die Grundlagen für die künftige Steigerung des Unternehmenswerts.
Kommentar zum ersten Halbjahr 2018
Dank der weltweit ungebremst hohen Nachfrage nach Wafern und den dadurch weiter anziehenden durchschnittlichen Verkaufspreisen stellte sich der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 für Siltronic sehr positiv dar.
Nach einem erfolgreichen Start in das laufende Geschäftsjahr hat sich auch das zweite Quartal 2018 erwartungsgemäß positiv entwickelt. Die Nachfrage nach unseren Wafern liegt dabei auf unverändert hohem Niveau und übersteigt das vorhandene Angebot deutlich. Getrieben wird sie sowohl aus dem Speicher- und Logikbereich als auch von Automobil- und Industrieanwendungen.
"Der Wafermarkt zeigte sich auch im zweiten Quartal 2018 unverändert stark und wurde von einer Vielzahl an Anwendungen getrieben. Durch das Ungleichgewicht zwischen hoher Nachfrage und begrenztem Angebot an Wafern sehen wir auch weiterhin einen positiven Trend bei den Durchschnittspreisen." (Dr. Christoph von Plotho, CEO Siltronic AG)
Aufgrund der seit dem ersten Quartal 2017 erzielten Preiserhöhungen hat Siltronic Ende 2017 Investitionen in zusätzliche Produktionskapazitäten beschlossen. Das Projekt zur Erhöhung der 300 mm-Kapazität um 70.000 Wafer pro Monat im ersten Halbjahr 2019 läuft planmäßig. Ebenso ist die zweite Ausbaustufe im Jahr 2020 beschlossen. Diese Kapazitätserweiterungen sind über Langfristverträge zu attraktiven Konditionen abgesichert. Im ersten Halbjahr haben wir bereits Kundenanzahlungen in Höhe von rund EUR 169 Millionen erhalten. Für mögliche weitere Kapazitätserweiterungen muss Siltronic die Kristallziehkapazitäten erhöhen. Daher wurde zu Beginn des Jahres 2018 ebenfalls beschlossen, eine neue Kristallziehhalle in Singapur zu bauen. Der Spatenstich erfolgte Ende Juni 2018. Die neue Ziehhalle wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 fertiggestellt sein und über einen Zeitraum von etwa einem Jahr mit Kristallziehanlagen ausgerüstet werden.
"Unsere Kunden möchten teilweise bereits heute ihren künftigen Bedarf an Wafern sichern und streben längerfristige Verträge an, die uns Planungssicherheit für einen möglichen Kapazitätsausbau geben. Mit den geplanten Kapazitätserweiterungen können wir unseren Marktanteil in den nächsten Jahren stabil halten." (Dr. Christoph von Plotho, CEO Siltronic AG)
Die starke Nachfrage und die höheren durchschnittlichen Verkaufspreise führten zu einem Umsatz von EUR 361,3 Millionen im zweiten Quartal 2018 nach EUR 327,4 Millionen im ersten Quartal 2018. Dies ist eine Steigerung von 10,4 Prozent. Das entsprechende EBITDA verbesserte sich um 19,4 Prozent von EUR 122,3 Millionen auf EUR 146,0 Millionen. Die EBITDA-Marge ist von 37,4 Prozent im ersten Quartal 2018 auf nunmehr 40,4 Prozent gestiegen.
"Die erfreuliche Preisentwicklung wurde wie erwartet von dem starken Euro zum US-Dollar gebremst, wenngleich schwächer als noch zu Beginn des Jahres prognostiziert. Insgesamt erwarten wir für dieses Jahr einen deutlich geringeren negativen Effekt aus Währungskursen als noch im ersten Quartal angenommen." (Rainer Irle, CFO Siltronic AG)
Im Ergebnis ergab sich für das zweite Quartal 2018 ein Periodenergebnis in Höhe von EUR 98,0 Millionen nach EUR 82,0 Millionen im vorangegangenen Quartal. Aufgrund des starken Halbjahresgewinns lag der Netto-Cashflow im ersten Halbjahr 2018 bei EUR 179,5 Millionen. Im Vorjahr lag dieser bei EUR 68,8 Millionen. Der ROCE für das zweite Quartal betrug 64,2 Prozent nach 49,3 Prozent im ersten Quartal.
"Da wir weiterhin eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Wafern sehen, heben wir unsere Prognose vom März 2018 leicht an. Wir erwarten einen Umsatz von knapp EUR 1,4 Milliarden und eine EBITDA-Marge von circa 40 Prozent. Die Investitionen werden sich leicht auf EUR 260 Millionen bis EUR 280 Millionen erhöhen, da wir bei diversen Projekten besser als angenommen im Zeitplan liegen und einige Anzahlungen an unsere Lieferanten in das Jahr 2018 vorziehen werden." (Rainer Irle, CFO Siltronic AG)
Die Siltronic-Aktie zeigte sich im ersten Halbjahr 2018 zunächst sehr robust, entwickelte sich allerdings zum Ende des zweiten Quartals relativ volatil aufgrund der allgemeinen Markteinschätzung im Halbleiterbereich. Zwar erreichte die Aktie Mitte März einen neuen Höchstkurs von EUR 160,55, schloss den Berichtszeitraum am 29. Juni 2018 aber bei einem Xetra-Schlusskurs von EUR 122,55 je Aktie ab. Damit zeigte sich die Aktie gegenüber dem Schlusskurs vom 31. Dezember 2017 (EUR 121,03) insgesamt stabil. Die Marktkapitalisierung der Siltronic AG betrug Ende Juni knapp EUR 3,7 Milliarden.
Der Branchenindex SOXX, der sich aus Unternehmen der Halbleiterbranche zusammensetzt, bewegte sich in einem Korridor von 1.253,05 und 1.313,70 Punkten. Der Euro Stoxx 600, der die 600 größten europäischen Unternehmen abbildet, zeigte in den ersten sechs Monaten 2018 eine leicht negative Entwicklung. Der Index startete das Jahr bei 389,18 Punkten und sank trotz eines positiven Starts zum Ende des zweiten Quartals auf 379,93 Punkte. Der TecDAX stieg von 2.529,04 Punkten auf 2.691,38 Punkte.
Das Handelsvolumen der Siltronic-Aktie im Xetra-Handelssystem lag im Zeitraum Januar bis Juni 2018 mit durchschnittlich 231.731 gehandelten Siltronic-Aktien pro Tag auf einem sehr guten Niveau. Aktuell liegt der Streubesitz der Siltronic-Aktie bei 69,2 Prozent.
Die Wacker Chemie AG ist mit 30,8 Prozent stärkster Einzelaktionär. Gemäß den vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen zum 30. Juni 2018 waren die größten institutionellen Investoren der
Siltronic BlackRock mit 3,42 Prozent, die Norges Bank mit 3,11 Prozent und die Deutsche Asset Management mit ebenfalls 3,11 Prozent. Alle Stimmrechtsmitteilungen finden Sie auf der Unternehmensseite unter Investor Relations.
Derzeit erfolgt die Coverage der Siltronic-Aktie durch sieben Analysten renommierter internationaler Banken. Anfang Juli 2018 lag das durchschnittliche Kursziel bei EUR 161.
Aktionärsstruktur der Siltronic AG
in %

Aktuelle Informationen zu Investor Relations-Veröffentlichungen, Stimmrechtsmitteilungen und Analystenschätzungen sind auf der Webseite unter www.siltronic.com zu finden.
Kursverlauf der Siltronic-Aktie 2018 (indexiert)
in %
Konzernzwischenlagebericht
Grundlagen des Konzerns
Einen detaillierten Überblick über die Geschäftstätigkeit, die Ziele und die Strategie der Siltronic AG liefert der Geschäftsbericht 2017. Die dort getroffenen Aussagen haben nach wie vor Gültigkeit. Im ersten Halbjahr 2018 gab es keine maßgeblichen Änderungen.
Die Entwicklung der für die Konzernsteuerung bedeutenden finanziellen Steuerungsgrößen im ersten Halbjahr 2018 ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Die genaue Definition der Steuerungsgrößen ist im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 39 zu finden.
Finanzielle Steuerungsgrößen
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| EUR Mio. | H1 2018 | H1 2017 | GJ 2017 |
|---|---|---|---|
| EBITDA-Marge in % | 39,0 | 23,2 | 30,0 |
| Netto-Cashflow | 179,5 | 68,8 | 124,8 |
| ROCE in % | 57,4 | 18,6 | 31,3 |
| Umsatz | 688,7 | 541,1 | 1.177,3 |
| Investitionen | 78,6 | 44,9 | 123,2 |
| Nettofinanzvermögen | 602,7 | 241,2 | 342,1 |
Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung
Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts lag im ersten Quartal 2018 3,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum 2017. Es bestehen allerdings weiterhin Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum 2018, etwa durch geopolitische Entwicklungen und insbesondere durch mögliche Folgen eines Handelskrieges.
Das BIP wuchs im Euroraum im ersten Quartal 2018 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2017. Der Euroraum war im Berichtszeitraum durch die weiterhin expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die nur langsam sinkende Arbeitslosigkeit und die hohen Schuldenstände einiger Volkswirtschaften gekennzeichnet.
Der Wechselkurs des Euro gegenüber anderen Währungen ist in der zweiten Jahreshälfte 2017 gestiegen. Gegenüber dem US-Dollar ist der Euro im bisherigen Jahresverlauf 2018 leicht gesunken und notierte zuletzt leicht über dem Vorjahresmittel. Der Wert des Euro zum japanischen Yen ist im zweiten Halbjahr 2017 ebenfalls gestiegen und im bisherigen Jahresverlauf 2018 wieder auf ein nur leicht höheres Mittel gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Das Wirtschaftswachstum in den USA lag in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die USA profitieren von der anhaltend niedrigen Arbeitslosigkeit.
Das Bruttoinlandsprodukt in Japan lag im ersten Halbjahr 2018 mit 1,1 Prozent zwar höher als im Vorjahreszeitraum, fällt aber im internationalen Vergleich etwas verhalten aus.
Das Bruttoinlandsprodukt in China wuchs in den ersten sechs Monaten 2018 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ist damit auf anhaltend hohem Niveau.
Der Markt für Halbleiterbauteile hat im bisherigen Jahresverlauf deutliche Zuwächse erfahren. Nach Daten der WSTS (World Semi-conductor Trade Statistics) war der weltweite Umsatz bis Mai aufgrund von Mengen- und Preissteigerungen um etwa 20 Prozent höher als in den ersten fünf Monaten des Vorjahres.
Die Nachfrage nach Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie war im ersten Quartal 2018 weiter hoch. Das Marktvolumen - gemessen an der weltweit verkauften Fläche - lag im ersten Quartal nach Angaben des Branchenverbands SEMI um 3,6 Prozent oberhalb des Vorquartals und um 7,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Quellen:
IMF, World Economic Outlook, April 2018
Moody's Analytics
WSTS Blue Book, 3. Juni 2018
SEMI SMG 2018, 14. Mai 2018
Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage
Das erste Halbjahr 2018 verlief sehr erfreulich. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis haben sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwartungsgemäß positiv entwickelt.
Die ungebremst hohe Nachfrage nach Wafern in beiden Quartalen hat zu einer weiteren Erhöhung der durchschnittlichen Verkaufspreise geführt. Positiv ausgewirkt hat sich zudem auch der leicht stärkere US-Dollar-Wechselkurs gegenüber dem Euro.
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 688,7 Millionen und lag damit 27,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres mit EUR 541,1 Millionen. Das EBITDA erreichte EUR 268,3 Millionen, nach EUR 125,7 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende EBITDA-Marge verbesserte sich deutlich von 23,2 Prozent auf nunmehr 39,0 Prozent.
Wir rechnen damit, dass die hohe Nachfrage nach Wafern auch in der zweiten Jahreshälfte bestehen bleiben wird.
Auf der Kostenseite konnten wir uns dank unserer Einsparprogramme im Halbjahresvergleich weiter verbessern und die Herstellungskosten je Waferfläche im leicht senken. Diese Programme wollen wir auch in Zukunft weiter konsequent umsetzen.
Wir freuen uns, dass wir beim Bau der neuen Kristallziehhalle in Singapur im Zeitplan liegen und das Projekt reibungslos voranbringen können.
Insgesamt ist der Vorstand mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2018 sehr zufrieden und blickt optimistisch auf die zweite Jahreshälfte.
Wirtschaftliche Entwicklung Januar bis Juni 2018
Ertragsentwicklung
Ungebrochen hohe Nachfrage nach Wafern treibt Preiserhöhungen
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 361,3 | 283,1 | 78,2 | 27,6 | 688,7 | 541,1 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 147,6 | 27,3 |
Der Umsatz des Unternehmens stieg im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 688,7 Millionen und lag damit 27,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (EUR 541,1 Millionen). Grund hierfür waren die leicht gestiegene Absatzmenge und die aus der hohen Nachfrage resultierenden gestiegenen Durchschnittspreise.
Wie erwartet wurde die Umsatzentwicklung dabei vor allem durch den stärkeren Euro gebremst. Der Kurs des US-Dollar lag gegenüber dem Euro im ersten Halbjahr 2017 bei durchschnittlich 1,08. Er war damit 11 Prozent stärker als der Durchschnittswert von Januar bis Juni 2018, der bei 1,21 lag. Die gestiegenen Preise haben den Gegenwind bei den Wechselkursen jedoch deutlich überkompensiert.
Die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2018 im Vergleich zum ersten Quartal 2018 (EUR 327,4 Millionen) war ebenfalls erfreulich. Die Umsatzerhöhung betrug EUR 33,9 Millionen bzw. 10,4 Prozent, wobei der US-Dollar gegenüber dem Euro mit 1,19 im Durchschnitt knapp 3 Prozent schwächer war als im ersten Quartal mit 1,23.
Bruttoergebnis verdoppelt
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Herstellungskosten | 209,3 | 204,5 | 4,8 | 2,3 | 411,9 | 403,1 |
| Bruttoergebnis | 152,0 | 78,6 | 73,4 | 93,4 | 276,8 | 138,0 |
| Bruttomarge in % | 42,1 | 27,8 | 40,2 | 25,5 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Herstellungskosten | 8,8 | 2,2 |
| Bruttoergebnis | 138,8 | >100 |
| Bruttomarge in % |
Die Herstellungskosten haben sich mit EUR 411,9 Millionen im ersten Halbjahr 2018 trotz gestiegener Waferfläche nur leicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum (EUR 403,1 Millionen) erhöht. Da die Umsatzsteigerung primär auf Preiserhöhungen zurückzuführen ist, hat sich das Bruttoergebnis von EUR 138,0 Millionen im ersten Halbjahr 2017 auf EUR 276,8 Millionen im Berichtszeitraum mehr als verdoppelt. Die Bruttomarge ist von 25,5 Prozent auf 40,2 Prozent gestiegen. Die Herstellungskosten je Waferfläche waren gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig.
Die Herstellungskosten des zweiten Quartals sind aufgrund der gestiegenen Waferfläche auf EUR 209,3 Millionen im Vergleich zum Vorquartal mit EUR 202,5 Millionen leicht gestiegen. Das Bruttoergebnis lag mit EUR 152,0 Millionen erheblich über dem Wert des ersten Quartals (EUR 124,9 Millionen), ebenso wie die Bruttomarge, die von 38,1 Prozent auf 42,1 Prozent gestiegen ist.
Aufwendungen für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung rückläufig
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Vertriebskosten | 8,9 | 9,7 | - 0,8 | - 8,2 | 17,3 | 18,0 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E) | 16,9 | 16,7 | 0,2 | 1,2 | 33,5 | 33,6 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 7,1 | 6,2 | 0,9 | 14,5 | 13,7 | 12,2 |
| Summe der Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung | 32,9 | 32,6 | 0,3 | 0,9 | 64,5 | 63,8 |
| in % vom Umsatz | 9,1 | 11,5 | 9,4 | 11,8 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Vertriebskosten | - 0,7 | - 3,9 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E) | - 0,1 | - 0,3 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 1,5 | 12,3 |
| Summe der Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung | 0,7 | 1,1 |
| in % vom Umsatz |
Die Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung lagen im ersten Halbjahr 2018 mit EUR 64,5 Millionen auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2017 (EUR 63,8 Millionen). Im Verhältnis zum Umsatz haben sich die Kosten deutlich reduziert. Die Quote ist von 11,8 Prozent auf 9,4 Prozent gefallen.
Im Vergleich zum Vorquartal mit Kosten in Höhe von EUR 31,6 Millionen und einer Quote von 9,7 Prozent ergab sich keine nennenswerte Veränderung.
Positive Ergebnisse aus Währungssicherungen
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Erträge | 25,6 | 16,8 | 8,8 | 52,4 | 50,6 | 31,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 20,6 | - 19,4 | - 1,2 | 6,2 | - 42,2 | - 39,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, netto | 5,0 | - 2,6 | 7,6 | > - 100 | 8,4 | - 7,4 |
| davon | ||||||
| Wechselkurseffekte | 4,4 | -2,7 | 71 | > - 100 | 7,1 | - 7,2 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18,9 | 59,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 3,1 | 7,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, netto | 15,8 | > - 100 |
| davon | ||
| Wechselkurseffekte | 14,3 | > - 100 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen der Siltronic sind stark von Wechselkursgewinnen und -verlusten geprägt, insbesondere für Maßnahmen zur Währungssicherung. Diese betreffen vor allem den US-Dollar und den japanischen Yen.
Im ersten Halbjahr 2018 kam es per saldo zu einem Ertrag aus Wechselkurseffekten von EUR 7,1 Millionen, wovon EUR 4,4 Millionen auf das zweite Quartal entfielen und EUR 2,7 Millionen auf das erste Quartal 2018. Im ersten Halbjahr 2017 ergab sich noch ein Aufwand in Höhe von EUR 7,2 Millionen.
EBITDA und EBITDA-Marge erneut deutlich gesteigert
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q22017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EBIT | 124,1 | 43,4 | 80,7 | > 100 | 220,7 | 66,8 |
| EBIT-Marge in % | 34,4 | 15,3 | 32,0 | 12,3 | ||
| Abschreibung und Wertminderungen abzgl. Zuschreibungen | 21,9 | 29,3 | - 7,4 | - 25,3 | 47,6 | 58,9 |
| EBITDA | 146,0 | 72,7 | 73,3 | > 100 | 268,3 | 125,7 |
| EBITDA-Marge In % | 40,4 | 25,7 | 39,0 | 23,2 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| EBIT | 153,9 | >100 |
| EBIT-Marge in % | ||
| Abschreibung und Wertminderungen abzgl. Zuschreibungen | - 11,3 | - 19,2 |
| EBITDA | 142,6 | > 100 |
| EBITDA-Marge In % |
Getrieben von den höheren Durchschnittserlösen ist die Profitabilität weiter gestiegen. Das EBIT hat im ersten Halbjahr auf EUR 220,7 Millionen zugelegt und damit den Wert des ersten Halbjahres 2017 um EUR 153,9 Millionen übertroffen. Die EBIT-Marge ist von 12,3 Prozent auf 32,0 Prozent gestiegen.
Das EBIT des zweiten Quartals 2018 lag um EUR 27,5 Millionen oder 28,4 Prozent über dem Vorquartal (EUR 96,6 Millionen). Die EBIT-Marge lag bei 34,4 Prozent nach 29,5 Prozent im ersten Quartal 2018.
Das EBITDA legte im Halbjahresvergleich um EUR 142,6 Millionen auf EUR 268,3 Millionen zu. Die EBITDA-Marge hat sich von 23,2 Prozent auf 39,0 Prozent verbessert.
Im zweiten Quartal 2018 wurde ein EBITDA von EUR 146,0 Millionen erzielt nach EUR 122,3 Millionen im ersten Quartal 2018. Dies entspricht einem Zuwachs von 19,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal mit 37,4 Prozent lag die EBITDA-Marge im zweiten Quartal 2018 bei 40,4 Prozent.
Finanzergebnis kaum verändert
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsergebnis | 0,5 | 0,1 | 0,4 | >100 | 0,8 | 0,2 |
| Übriges Finanzergebnis | - 2,4 | - 2,3 | - 0,1 | - 4,3 | - 5,0 | - 4,7 |
| Finanzergebnis | - 1,9 | - 2,2 | 0,3 | 13,6 | - 4,2 | - 4,5 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Zinsergebnis | 0,6 | >100 |
| Übriges Finanzergebnis | - 0,3 | - 6,4 |
| Finanzergebnis | 0,3 | 6,7 |
Das übrige Finanzergebnis enthält im Wesentlichen die Effekte aus der Veränderung der Rückstellungen für Pensionen.
Periodengewinn von EUR 180 Millionen
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| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | Betrag | % | H1 2018 | H1 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 122,2 | 41,2 | 81,0 | > 100 | 216,5 | 62,3 |
| Aufwand für Ertragsteuern | - 24,2 | - 6,0 | - 18,2 | > 100 | - 36,5 | - 10,0 |
| Steuerquote in % | 20 | 15 | 17 | 16 | ||
| Periodenergebnis | 98,0 | 35,2 | 62,8 | > 100 | 180,0 | 52,3 |
| Gewinn je Aktie | 3,04 | 1,13 | 1,91 | > 100 | 5,66 | 1,69 |
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| Veränderung | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Betrag | % |
| --- | --- | --- |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 154,2 | > 100 |
| Aufwand für Ertragsteuern | - 26,5 | > 100 |
| Steuerquote in % | ||
| Periodenergebnis | 127,7 | > 100 |
| Gewinn je Aktie | 3,97 | > 100 |
Die höhere Steuerquote ist vor allem auf die gestiegenen effektiven Steuern bei der Siltronic AG zurückzuführen.
Für das erste Halbjahr 2018 ergab sich ein Periodengewinn von EUR 180,0 Millionen. Er hat sich damit gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 mehr als verdreifacht. Der deutliche Gewinnsprung ist auf die kontinuierlichen Preiserhöhungen seit dem ersten Quartal 2017 bei leicht rückläufigen Herstellungskosten je Waferfläche zurückzuführen.
Im ersten Quartal 2018 betrug der Periodenüberschuss des Siltronic-Konzerns EUR 82,0 Millionen. Im zweiten Quartal 2018 lag er bei EUR 98,0 Millionen und ist damit ein weiteres Mal signifikant gestiegen (+19,5 Prozent).
Das Ergebnis je Aktie belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 5,66. Davon entfallen EUR 3,04 auf das zweite Quartal und EUR 2,62 auf das erste Quartal.
Der ROCE betrug im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni 2018 57,4 Prozent nach 18,6 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Treibender Faktor war das deutlich gestiegene EBIT.
Vermögens- und Finanzlage
Der sehr starke Cashflow hat den Bestand an liquiden Mitteln und die Festgelder erhöht. Insbesondere deswegen ist die Bilanzsumme zum 30. Juni 2018 auf EUR 1.544,0 Millionen gestiegen.
Langfristige Vermögenswerte investitionsbedingt höher
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 23,3 | 24,0 | - 0,7 |
| Sachanlagen | 546,6 | 513,3 | 33,3 |
| Sonstige Vermögenswerte | 15,2 | 9,3 | 5,9 |
| Langfristige Vermögenswerte | 585,1 | 546,6 | 38,5 |
Die im Vergleich zum 31. Dezember 2017 gestiegenen Sachanlagen resultieren überwiegend aus höheren Zugängen im Vergleich zu den planmäßigen Abschreibungen. Die Investitionen in Sachanlagen und langfristige immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten Halbjahr EUR 78,6 Millionen.
Kurzfristige Vermögenswerte durch positiven Netto-Cashflow gestiegen
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vorräte | 136,1 | 149,9 | - 13,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Vertragsvermögenswerten | 194,0 | 159,9 | 34,1 |
| Sonstige Vermögenswerte | 26,1 | 53,9 | - 27,9 |
| Liquide Mittel und Festgelder | 602,7 | 342,1 | 260,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 958,9 | 705,8 | 253,1 |
Der Cashflow, der im ersten Halbjahr generiert wurde, führte zu einem Anstieg der liquiden Mittel und Festgeldanlagen. Hierin enthalten sind Zuflüsse aus Anzahlungen in Höhe von EUR 168,5 Millionen und Reduzierungen von Anzahlungen in Höhe von EUR 15,6 Millionen.
Eigenkapital trotz erstmaliger Dividendenzahlung weiter gestiegen
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 720,1 | 637,9 | 82,2 |
| Pensionsrückstellungen | 389,4 | 367,2 | 22,2 |
| Erhaltene Kundenanzahlungen | 171,1 | 42,9 | 128,2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 46,9 | 52,2 | - 5,3 |
| Langfristige Schulden | 607,4 | 462,3 | 145,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 85,2 | 67,1 | 18,1 |
| Erhaltene Kundenanzahlungen | 51,7 | 26,9 | 24,8 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 79,6 | 58,2 | 21,4 |
| Kurzfristige Schulden | 216,5 | 152,2 | 64,3 |
Die Erhöhung des Eigenkapitals um EUR 82,2 Millionen ist vor allem auf das Periodenergebnis von EUR 180,0 Millionen abzüglich der Auszahlung der Dividende von EUR 75,0 Millionen zurückzuführen. Wechselkurseffekte und Diskontierungszinssätze bei Pensionsrückstellungen hatten demgegenüber eine nachrangige Auswirkung.
Die langfristigen Schulden zum 30. Juni 2018 machen mit EUR 607,4 Millionen 39 Prozent der Bilanzsumme aus. Ihr Anstieg um EUR 145,1 Millionen ist überwiegend durch Zuflüsse aus Kundenanzahlungen verursacht.
Der Einfluss von Zinssätzen bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen war nicht wesentlich. Zum 30. Juni 2018 wurde die Pensionsrückstellung in Deutschland mit 2,00 Prozent abgezinst, zum 31. Dezember 2017 mit 2,10 Prozent. In den USA ist der Zinssatz dagegen von 3,45 Prozent auf 3,99 Prozent gestiegen.
Netto-Cashflow erreicht EUR 179,5 Millionen
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| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | H1 2018 | H1 2017 | Betrag | % |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne Veränderung erhaltener Anzahlungen | 252,8 | 110,0 | 142,8 | >100 |
| Ein-/Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen | - 73,3 | - 41,2 | - 32,1 | 77,9 |
| Netto-Cashflow | 179,5 | 68,8 | 110,7 | >100 |
| Ein-/Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen | - 73,3 | - 41,2 | - 32,1 | 77,9 |
| Ein-/Auszahlungen aus Festgeld | - 76,3 | - 44,6 | - 31,7 | 71,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 149,6 | - 85,8 | - 63,8 | 74,4 |
Aufgrund des starken Periodengewinns lag der Netto-Cashflow im ersten Halbjahr 2018 bei EUR 179,5 Millionen.
Im ersten Halbjahr 2018 hat Siltronic Kundenanzahlungen in Höhe von EUR 168,5 Millionen erhalten und erwartet für das restliche Geschäftsjahr weitere Anzahlungen.
Die gestiegenen Auszahlungen in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen in den ersten sechs Monaten 2018 in Höhe von EUR 73,3 Millionen betreffen hauptsächlich Kapazitätserweiterungen für 2019 und die weitere Automatisierung der Produktion.
Nettofinanzvermögen erreicht neuen Höchststand
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 408,0 | 225,8 | 182,2 |
| Festgelder | 194,7 | 116,3 | 78,4 |
| Nettofinanzvermögen | 602,7 | 342,1 | 260,6 |
Das Nettofinanzvermögen erreichte zum 30. Juni 2018 mit EUR 602,7 Millionen einen neuen Höchststand. Der Betrag besteht in etwa zu zwei Dritteln aus liquiden Mitteln und zu einem Drittel aus Festgeldern.
Risikoänderungsbericht
Wir haben im Geschäftsbericht 2017 die wesentlichen Risiken in unserem Risikobericht (Seite 61 bis 70) dargestellt. Im ersten Halbjahr 2018 haben wir keine wesentlichen Risikoänderungen identifiziert. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht bekannt.
Unveränderte Risikobeurteilung für 2018 (Stand 23. Juli 2018)
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Veränderung ggü. | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Risiko | Gering | Möglich | Hoch | 31.12.2017 | Niedrig | Mittel |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumfeld | ||||||
| Konjunktureller Abschwung | • | → | ||||
| Externe Risiken | • | → | • | |||
| Branchen- und Absatzmarktrisiken | ||||||
| Wettbewerb, Nachfragemacht Kunden, Austauschbarkeit Produkte und Zyklen im Wafermarkt | • | → | ||||
| Anpassung Produktionsanlagen | • | → | • | |||
| Zusätzliche Kosten durch Stilllegung | • | → | • | |||
| Produktentwicklungsrisiken | • | → | • | |||
| Beschaffungsmarktrisiken | • | → | • | |||
| Produkthaftungs- und Produktionsrisiken | • | → | • | |||
| Rechtliche und regulatorische Risiken | ||||||
| Allgemeine rechtliche Risiken | • | → | • | |||
| Umweltrechtliche Risiken | • | → | • | |||
| Regulatorische Risiken | • | → | • | |||
| Sicherheit der IT und Daten | • | → | • | |||
| Personalrisiken | • | → | • | |||
| Pensionsrisiken | • | → | • | |||
| Finanzwirtschaftliche Risiken | ||||||
| Kreditrisiko Finanzinstitute | • | → | • | |||
| Kreditrisiko Kunden | • | → | • | |||
| Marktpreis-/Währungsrisiko | • | → | ||||
| Liquiditätsrisiko | • | → | • |
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| Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen | ||
|---|---|---|
| Veränderung ggü. | ||
| --- | --- | --- |
| Risiko | Groß | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- |
| Gesamtumfeld | ||
| Konjunktureller Abschwung | • | → |
| Externe Risiken | → | |
| Branchen- und Absatzmarktrisiken | ||
| Wettbewerb, Nachfragemacht Kunden, Austauschbarkeit Produkte und Zyklen im Wafermarkt | • | → |
| Anpassung Produktionsanlagen | → | |
| Zusätzliche Kosten durch Stilllegung | → | |
| Produktentwicklungsrisiken | → | |
| Beschaffungsmarktrisiken | → | |
| Produkthaftungs- und Produktionsrisiken | → | |
| Rechtliche und regulatorische Risiken | ||
| Allgemeine rechtliche Risiken | → | |
| Umweltrechtliche Risiken | → | |
| Regulatorische Risiken | → | |
| Sicherheit der IT und Daten | → | |
| Personalrisiken | → | |
| Pensionsrisiken | → | |
| Finanzwirtschaftliche Risiken | ||
| Kreditrisiko Finanzinstitute | → | |
| Kreditrisiko Kunden | → | |
| Marktpreis-/Währungsrisiko | • | → |
| Liquiditätsrisiko | → |
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| → unverändert | ↑ erhöht | ↓ verringert |
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| Gering: kleiner als 25 Prozent | Niedrig: bis EUR 5 Mio. |
| Möglich: 25 Prozent bis 75 Prozent | Mittel: EUR 5 Mio. bis EUR 25 Mio. |
| Hoch: größer als 75 Prozent | Groß: über EUR 25 Mio. |
Prognoseänderungsbericht
Voraussichtliche gesamt- und branchenwirtschaftliche Entwicklung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im April seine Prognose von 3,9 Prozent Steigerung des weltweiten BIP für das Jahr 2018 bestätigt. Es handelt sich dabei um eine leichte Erhöhung gegenüber 2017. Der IWF-Ausblick basiert auf der Entwicklung der ersten drei Monate im laufenden Jahr, die den aktuellen Aufschwung widerspiegelt. Die Prognosen für 2018 stehen jedoch unter der Unsicherheit, die durch die von der US-Regierung etablierten Handelszölle ausgelöst wurde.
Das Wirtschaftswachstum im Euroraum soll im Gesamtjahr 2018 um 2,4 Prozent wachsen und hat sich damit um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresniveau erhöht (2017: 2,3 Prozent).
Die Prognose 2018 für die US-Wirtschaft hat sich um 0,6 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent erhöht (2017: 2,3 Prozent).
Für Japan wird ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent für 2018 erwartet, was eine deutlich verhaltenere Entwicklung gegenüber dem Vorjahr darstellt (2017: 1,7 Prozent).
Das Bruttoinlandsprodukt in China soll 2018 um 6,6 Prozent wachsen. Das liegt leicht unter dem Vorjahreswachstum (2017: 6,9 Prozent).
Für die weltweite Halbleiterindustrie wird im Kalenderjahr 2018 ein deutlicher Zuwachs vorhergesagt. Nach dem letzten Ausblick von WSTS (World Semiconductor Trade Statistics) soll sich der weltweite Umsatz mit Halbleiterbauteilen um 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhen.
Quellen:
IMF, World Economic Outlook, April 2018
WSTS Semiconductor Market Forecast, Frühjahr 2018
Künftige Entwicklung von Siltronic
Siltronic plant keine wesentlichen Änderungen seiner Unternehmensziele oder -strategie. Der kurz- und langfristige Fokus wird weiterhin auf dem Ausbau unserer Technologieführerschaft, dem Erhalt unserer führenden Qualitätsposition, der Fortführung unseres Programms für Operational Excellence und Kostensenkungen sowie der Sicherstellung einer hohen Rentabilität und eines stabilen Cashflows liegen. Eine detaillierte Beschreibung unserer strategischen Ziele finden Sie auf Seite 38 unseres Geschäftsberichts 2017.
Die Siltronic AG hält an dem im Geschäftsbericht 2017 veröffentlichten Ausblick für 2018 grundsätzlich fest. Der Ausblick für Umsatz, EBITDA-Marge und die Investitionen wird jedoch leicht angehoben.
Aus heutiger Sicht werden sich die folgenden Finanzkennzahlen im Jahr 2018 wie folgt entwickeln.
Umsatz von knapp EUR 1,4 Milliarden erwartet
Die Wafernachfrage ist auf einem anhaltend hohen Niveau und der Halbleitermarkt ist immer noch unterversorgt. Wie erwartet steigen die durchschnittlichen Verkaufspreise langsamer als 2017. Ein höherer Anteil langfristiger Verträge, insbesondere bei 300 mm, sorgt für eine teilweise bessere Vorhersehbarkeit bis Ende 2018. Aktuell erwarten wir einen Umsatz von knapp EUR 1,4 Milliarden.
EBITDA-Marge sollte bei circa 40 Prozent liegen
Für das Jahr 2018 erwarten wir eine EBITDA-Marge von circa 40 Prozent.
Ausgehend von einem EUR/USD-Wechselkurs von durchschnittlich 1,20 und einem EUR/JPY-Wechselkurs von 130 für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir nun einen negativen Einfluss von rund EUR 60 Millionen auf den Umsatz und rund EUR 40 Millionen auf das EBITDA im Vergleich zu den Währungskursen 2017.
Investitionen werden bei circa EUR 260 Millionen bis EUR 280 Millionen liegen
Da sich verschiedene Projekte sehr positiv entwickeln und wir beschlossen haben, bereits 2018 weitere Vorauszahlungen an unsere Lieferanten zu leisten, werden sich unsere Investitionen für das laufende Geschäftsjahr auf EUR 260 Millionen bis EUR 280 Millionen erhöhen.
Alle anderen relevanten KPIs, die in unserem Ausblick für 2018 im Geschäftsbericht 2017 angegeben sind, bleiben unverändert. Die voraussichtliche Entwicklung der KPIs ist in der folgenden Tabelle dargestellt.
Ausblick für das zweite Halbjahr 2018
Wir gehen davon aus, dass die Angebotsengpässe in der zweiten Jahreshälfte anhalten werden, da aus heutiger Sicht die Nachfrage auf einem anhaltend hohen Niveau bleiben wird und die Kapazitäten begrenzt sind. Die Waferpreise sollten sich positiv entwickeln.
Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit kann die tatsächliche Performance des Konzerns von der in unseren Annahmen angegebenen abweichen und der Unterschied kann entweder positiv oder negativ sein.
Prognose 2018 (Stand 25. Juli 2018)
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| Prognose | Prognose | Prognose | Veränderung Juli ggü. | |
|---|---|---|---|---|
| 5. März 2018 | 25. April 2018 | 23. Juli 2018 | 25. April 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EBITDA-Marge | Nahe 40 Prozent | Nahe 40 Prozent | Circa 40 Prozent | ↑ |
| ROCE | Deutlich über dem Vorjahr | Deutlich über dem Vorjahr | Deutlich über dem Vorjahr | → |
| Netto-Cashflow | Deutlich über dem Vorjahr | Deutlich über dem Vorjahr | Deutlich über dem Vorjahr | → |
| Konzernumsatz | Deutlich über EUR 1,3 Mrd., abhängig von Wechselkurseffekten | Deutlich über EUR 1,3 Mrd., abhängig von Wechselkurseffekten | Knapp EUR 1,4 Mrd., abhängig von Wechselkurseffekten | ↑ |
| F&E | Circa 5 Prozent des Umsatzes | Circa 5 Prozent des Umsatzes | Circa 5 Prozent des Umsatzes | → |
| Kostenpositionen | Gegenläufiger Effekt auf das Einsparpotenzial durch Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie durch Inflation | Gegenläufiger Effekt auf das Einsparpotenzial durch Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie durch Inflation | Gegenläufiger Effekt auf das Einsparpotenzial durch Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie durch Inflation | → |
| Währungseffekte | Unter Annahme eines EUR/USD-Wechselkurses von 1,25 und eines EUR/JPY-Wechselkurses von 135 negative Währungseffekte von rund EUR 100 Mio. auf den Umsatz und von rund EUR 60 Mio. auf das EBITDA | Unter Annahme eines EUR/USD-Wechselkurses von 1,25 und eines EUR/JPY-Wechselkurses von 135 negative Währungseffekte von rund EUR 100 Mio. auf den Umsatz und von rund EUR 60 Mio. auf das EBITDA | Unter Annahme eines EUR/USD-Wechselkurses von 1,20 und eines EUR/JPY-Wechselkurses von 130 negative Währungseffekte von rund EUR 60 Mio. auf den Umsatz und von rund EUR 40 Mio. auf das EBITDA im Vergleich zu den Währungskursen 2017 | ↓ |
| Abschreibungen | Rund EUR 90 Mio. | Rund EUR 90 Mio. | Rund EUR 90 Mio. | → |
| Steuerquote | Zwischen 15 und 20 Prozent | Zwischen 15 und 20 Prozent | Zwischen 15 und 20 Prozent | → |
| Finanzergebnis | Ungefähr stabil | Ungefähr stabil | Ungefähr stabil | → |
| Investitionen | Rund EUR 240 Mio. bis EUR 260 Mio. | Rund EUR 240 Mio. bis EUR 260 Mio. | Rund EUR 260 Mio. bis EUR 280 Mio. | ↑ |
| Ergebnis je Aktie | Deutliche Steigerungen gegenüber 2017 | Deutliche Steigerung gegenüber 2017 | Deutliche Steigerung gegenüber 2017 | → |
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| → unverändert | ↑ erhöht | ↓ verringert |
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2018 sind bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichts nicht eingetreten.
München, den 23. Juli 2018
Der Vorstand der Siltronic AG
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| Dr. Christoph von Plotho | Rainer Irle |
| (CEO) | (CFO) |
Konzernzwischenabschluss (verkürzt)
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| EUR Mio. | Q2 2018 | Q2 2017 | H1 2018 | H1 2017 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 361,3 | 283,1 | 688,7 | 541,1 |
| Herstellungskosten | -209,3 | - 204,5 | -411,9 | - 403,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 152,0 | 78,6 | 276,8 | 138,0 |
| Vertriebskosten | -8,9 | - 9,7 | -17,3 | - 18,0 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -16,9 | - 16,7 | -33,5 | - 33,6 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -7,1 | - 6,2 | -13,7 | - 12,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 25,6 | 16,8 | 50,6 | 31,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -20,6 | - 19,4 | -42,2 | - 39,1 |
| Betriebsergebnis | 124,1 | 43,4 | 220,7 | 66,8 |
| Zinserträge | 0,6 | 0,5 | 1,0 | 0,9 |
| Zinsaufwendungen | -0,1 | - 0,4 | -0,2 | - 0,7 |
| Übriges Finanzergebnis | -2,4 | - 2,3 | -5,0 | - 4,7 |
| Finanzergebnis | -1,9 | - 2,2 | -4,2 | - 4,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 122,2 | 41,2 | 216,5 | 62,3 |
| Ertragsteuern | -24,2 | - 6,0 | -36,5 | - 10,0 |
| Periodenergebnis | 98,0 | 35,2 | 180,0 | 52,3 |
| davon | ||||
| auf Aktionäre der Siltronic AG entfallend | 91,3 | 34,0 | 169,9 | 50,6 |
| auf andere Gesellschafter entfallend | 6,7 | 1,2 | 10,1 | 1,7 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert / verwässert) | 3,04 | 1,13 | 5,66 | 1,69 |
Konzernbilanz
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 23,3 | 24,7 | 24,0 |
| Sachanlagen | 546,6 | 498,1 | 513,3 |
| Wertpapiere | 1,4 | - | 1,3 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 0,4 | 2,7 | 1,5 |
| Aktive latente Steuern | 13,4 | 5,9 | 6,5 |
| Langfristige Vermögenswerte | 585,1 | 531,4 | 546,6 |
| Vorräte | 136,1 | 139,9 | 149,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 175,1 | 131,0 | 159,9 |
| Vertragsvermögenswerte | 18,9 | - | - |
| Festgelder | 194,7 | 120,1 | 116,3 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 5,7 | 13,5 | 21,3 |
| Sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte | 17,8 | 15,3 | 30,0 |
| Ertragsteuerforderungen | 2,6 | 0,4 | 2,6 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 408,0 | 160,9 | 225,8 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 958,9 | 581,1 | 705,8 |
| Summe Aktiva | 1.544,0 | 1.112,5 | 1.252,4 |
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 120,0 | 120,0 | 120,0 |
| Kapitalrücklage | 974,6 | 974,6 | 974,6 |
| Gewinnrücklagen und Konzernergebnis | -169,9 | - 404,4 | - 269,7 |
| Übrige Eigenkapitalposten | -215,4 | - 163,3 | - 187,6 |
| Auf die Aktionäre der Siltronic AG entfallendes Eigenkapital | 709,3 | 526,9 | 637,3 |
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Eigenkapital | 10,8 | - 4,8 | 0,6 |
| Eigenkapital | 720,1 | 522,1 | 637,9 |
| Pensionsrückstellungen | 389,4 | 345,1 | 367,2 |
| Andere Rückstellungen | 40,8 | 38,6 | 48,8 |
| Ertragsteuerrückstellungen | 3,7 | 0,4 | 0,7 |
| Passive latente Steuern | 1,8 | 2,5 | 2,7 |
| Finanzierungsverbindlichkeiten | - | 39,8 | - |
| Erhaltene Anzahlungen | 171,1 | 12,9 | 42,9 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,6 | 0,0 | 0,0 |
| Langfristige Schulden | 607,4 | 439,3 | 462,3 |
| Andere Rückstellungen | 6,4 | 6,5 | 4,6 |
| Ertragsteuerrückstellungen und -verbindlichkeiten | 16,8 | 10,1 | 5,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 85,2 | 79,2 | 67,1 |
| Erhaltene Anzahlungen | 51,7 | 16,8 | 26,9 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 13,8 | 1,4 | 1,2 |
| Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten | 42,6 | 37,1 | 47,0 |
| Kurzfristige Schulden | 216,5 | 151,1 | 152,2 |
| Schulden | 823,9 | 590,4 | 614,5 |
| Summe Passiva | 1.544,0 | 1.112,5 | 1.252,4 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
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| EUR Mio. | Q2 2018 | H1 2018 | H1 2017 |
|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 98,0 | 180,0 | 52,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen einschließlich Wertminderungen und abzüglich Zuschreibungen | 21,9 | 47,6 | 58,9 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 10,6 | 10,6 | - 8,9 |
| Ergebnis aus Abgang von Anlagevermögen | 0,5 | 0,7 | 0,8 |
| Zinsergebnis | -0,5 | -0,8 | - 0,2 |
| Gezahlte Zinsen | -0,2 | -0,3 | 0,0 |
| Erhaltene Zinsen | 0,8 | 1,2 | 0,8 |
| Steueraufwand | 24,2 | 36,5 | 10,0 |
| Steuerzahlungen | -29,1 | -36,8 | - 6,5 |
| Veränderung der Vorräte | 3,9 | 3,6 | - 1,6 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2,6 | -11,9 | - 19,4 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -0,5 | -0,9 | - |
| Veränderung der sonstigen Vermögenswerte | 2,8 | 14,4 | - 6,5 |
| Veränderung der latenten Steuern | 0,0 | 0,0 | - 0,2 |
| Veränderung der Rückstellungen | -3,2 | 3,5 | 13,6 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 9,9 | 1,4 |
| Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten ohne erhaltene Anzahlungen | -16,4 | -4,5 | 15,5 |
| Veränderung der erhaltenen Anzahlungen | 115,7 | 152,9 | 4,4 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 231,2 | 405,7 | 114,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -48,3 | -73,4 | - 41,2 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 0,0 | 0,1 | - |
| Erwerb von Festgeldern | -130,0 | -262,5 | - 93,9 |
| Einzahlung aus Festgeldern | 180,0 | 186,2 | 49,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 1,7 | - 149,6 | - 85,8 |
| Dividende | -75,0 | -75,0 | 0,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 75,0 | - 75,0 | 0,0 |
| Veränderung aus Wechselkursänderungen | 1,8 | 1,1 | - 4,1 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 159,7 | 182,2 | 24,5 |
| Stand am Periodenanfang | 248,3 | 225,8 | 136,4 |
| Stand am Periodenende | 408,0 | 408,0 | 160,9 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
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| H1 2018 | H1 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | vor Steuern | nach Steuern | vor Steuern | nach Steuern |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Periodenergebnis | 180,0 | 52,3 | ||
| Posten, der nicht in die GuV umgegliedert wird: Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen | - 12,3 | - 15,3 | 41,3 | 44,0 |
| Posten, die in die GuV umgegliedert werden: | ||||
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 4,6 | 4,6 | - 6,3 | - 6,3 |
| davon ergebniswirksam | - | - | - | - |
| Marktwertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten (Cashflow Hedge) | - 22,7 | - 16,9 | 16,1 | 12,9 |
| davon ergebniswirksam | -8,3 | - 6,1 | 2,1 | 1,7 |
| Effekte aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | - | - | - 6,1 | - 6,1 |
| davon ergebniswirksam | - | - | - | |
| Summe der Posten, die in die GuV umgegliedert werden | - 18,2 | - 12,4 | 3,7 | 0,5 |
| Im Eigenkapital zu erfassende Erträge und Aufwendungen | - 30,4 | - 27,6 | 45,0 | 44,5 |
| Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen | 152,4 | 96,8 | ||
| davon | ||||
| auf die Aktionäre der Siltronic AG entfallend | 142,2 | 95,0 | ||
| auf andere Gesellschafter entfallend | 10,2 | 1,8 |
Konzern-Eigenkapitalentwicklung
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| EUR Mio. | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Unterschieds-betrag aus der Währungsumrechnung | Effekte aus Netto-investitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | Marktwertänderung der zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere | Marktwertänderung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow Hedge) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2017 | 120,0 | 974,6 | - 0,3 | 1,1 | - | - 4,6 |
| Periodenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | - 6,4 | - 6,1 | - | 12,9 |
| Gesamtergebnis | - | - | - 6,4 | - 6,1 | - | 12,9 |
| Stand 30.06.2017 | 120,0 | 974,6 | - 6,7 | - 5,0 | - | 8,3 |
| Stand 01.01.2018 | 120,0 | 974,6 | -10,3 | -7,1 | 0,1 | 11,2 |
| Effekt aus der IFRS 15-Erstanwendung | - | - | - | - | - | - |
| Effekt aus der IFRS 9-Erstanwendung | - | - | - | - | -0,1 | - |
| Eröffnungsbilanzwerte zum 01.01.2018 | 120,0 | 974,6 | -10,3 | -7,1 | - | 11,2 |
| Periodenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Dividende | - | - | - | - | - | - |
| Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | 4,5 | - | - | -16,9 |
| Gesamtergebnis | - | - | 4,5 | - | - | - 16,9 |
| Stand 30.06.2018 | 120,0 | 974,6 | - 5,8 | - 7,1 | - | - 5,7 |
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| EUR Mio. | Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen | Gewinnrücklagen / Konzernergebnis | Summe | Nicht beherrschende Anteile | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2017 | - 203,9 | - 455,0 | 431,9 | - 6,6 | 425,3 |
| Periodenergebnis | - | 50,6 | 50,6 | 1,7 | 52,3 |
| Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 44,0 | - | 44,4 | 0,1 | 44,5 |
| Gesamtergebnis | 44,0 | 50,6 | 95,0 | 1,8 | 96,8 |
| Stand 30.06.2017 | - 159,9 | -404,4 | 526,9 | - 4,8 | 522,1 |
| Stand 01.01.2018 | -181,5 | -269,7 | 637,3 | 0,6 | 637,9 |
| Effekt aus der IFRS 15-Erstanwendung | - | 4,8 | 4,8 | 4,8 | |
| Effekt aus der IFRS 9-Erstanwendung | - | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Eröffnungsbilanzwerte zum 01.01.2018 | -181,5 | - 264,8 | 642,1 | 0,6 | 642,7 |
| Periodenergebnis | - | 169,9 | 169,9 | 10,1 | 180,0 |
| Dividende | - | - 75,0 | - 75,0 | - | - 75,0 |
| Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | -15,3 | - | - 27,7 | 0,1 | - 27,6 |
| Gesamtergebnis | - 15,3 | 94,9 | 67,2 | 10,2 | 77,4 |
| Stand 30.06.2018 | - 196,8 | - 169,9 | 709,3 | 10,8 | 720,1 |
Verkürzter Konzernanhang
Grundlagen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Dieser Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") für die sechs Monate zum 30. Juni 2018 umfasst die Siltronic AG und die Tochtergesellschaften, die zusammen als Konzern oder Gruppe bezeichnet werden. Bei der Siltronic AG handelt es sich um eine börsennotierte Gesellschaft, die deutschem Recht unterliegt.
Der Zwischenabschluss des Konzerns zum 30. Juni 2018 ist in Übereinstimmung mit den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenabschlüsse (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, in verkürzter Form aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für das Geschäftsjahr 2017 galten, wurden um neue Rechnungslegungsvorschriften ergänzt, wenn diese einschlägig und erstmals 2018 anzuwenden waren. Ansonsten blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert. Zur besseren Vergleichbarkeit in der Bilanz und in der Kapitalflussrechnung wurden die erhaltenen Kundenanzahlungen aus den sonstigen nichtfinanziellen Verbindlichkeiten in eine eigene Position "Erhaltene Anzahlungen" umgegliedert.
Dies ist der erste veröffentlichte Zwischenabschluss des Konzerns unter Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften IFRS 15 und IFRS 9. Die Auswirkungen der neuen Standards werden gesondert in diesem Abschluss erläutert.
Die Siltronic AG ist eine Gesellschaft mit Sitz in München am Hanns-Seidel-Platz 4. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht München unter HRB 150884 geführt.
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis umfasst zum 30. Juni 2018 einschließlich der Siltronic AG acht Unternehmen. Alle Unternehmen werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Zwischenabschluss einbezogen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2017 hat sich der Konsolidierungskreis um ein Unternehmen erweitert. Die neu gegründete Siltronic Shanghai Co. Ltd., ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen.
Bedeutung von Annahmen und Schätzungen
Die Aufstellung von Zwischenabschlüssen erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag Gültigkeit hatten. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln. Die Steuerermittlung erfolgt analog der Vorgehensweise zum Geschäftsjahresende durch eine Ermittlung des Steueraufwands zum Zwischenabschlussstichtag. Das Wahlrecht, nach IAS 34 eine Schätzung vorzunehmen, wird nicht angewandt.
Die Pensionsverpflichtung ist zu jedem Stichtag neu zu schätzen und der Abzinsungsfaktor ist zu jedem Stichtag neu zu ermitteln. Zum 30. Juni 2018 wurde zur Ermittlung der Pensionsverpflichtung ein Abzinsungsfaktor von 2,00 Prozent im Inland und 3,99 Prozent in den USA verwendet (30. Juni 2017: 2,19 Prozent im Inland und 3,65 Prozent in den USA). Zum 31. Dezember 2017 belief sich der Rechnungszins auf 2,10 Prozent im Inland und auf 3,45 Prozent in den USA.
Die Zwischenberichterstattung baut als Informationsinstrument auf dem Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende auf. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden und die Ausübung von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten werden im Konzernanhang ausführlich dargestellt.
Bedeutung von neu angewendeten Standards
IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden"
Im Mai 2014 hat das IASB den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 15 veröffentlicht. Der neue Standard legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Er ersetzt bestehende Standards zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 "Umsatzerlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme".
Siltronic hat den neuen Standard erstmals für das Geschäftsjahr beginnend am 1. Januar 2018 angewendet. Die Anwendung erfolgte im Rahmen der modifiziert retrospektiven Methode, unter Erfassung der kumulierten Anpassungsbeträge zum 1. Januar 2018.
Der neue Standard hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss der Siltronic. Die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 haben sich um EUR 4,9 Millionen (nach Steuern) erhöht. Dieser Anstieg ergibt sich aus geänderten Vorschriften zur Umsatzlegung bei Kunden, mit denen Siltronic ein Konsignationslager unterhält. Der Zeitpunkt der Umsatzrealisierung hat sich von der Entnahme der Waren und Produkte durch den Kunden auf den Zeitpunkt der Einlieferung in das Kundenkonsignationslager verschoben.
Die folgenden Tabellen zeigen die Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 auf die Konzernbilanz des Zwischenabschlusses. Die erhaltenen Anzahlungen entsprechen den Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15.
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| 30.06.2018 | 30.06.2018 | ||
|---|---|---|---|
| EUR Mio. | unter Anwendung von IFRS 15 | Anpassungen | ohne Anwendung von IFRS 15 |
| --- | --- | --- | --- |
| Aktive latente Steuern | 13,4 | 1,3 | 14,7 |
| Vorräte | 136,1 | 10,8 | 146,9 |
| Vertragsvermögenswerte | 18,9 | - 18,9 | - |
| Summe Aktiva | 1.554,0 | - 6,8 | 1.547,2 |
| Gewinrücklagen und Konzernergebnis | - 169,9 | - 6,8 | - 176,7 |
| Auf die Aktionäre der Siltronic AG entfallendes Eigenkapital | 709,3 | - 6,8 | 702,5 |
| Erhaltene Anzahlungen (kurzfristig/ langfristig) | 222,8 | - 222,8 | - |
| Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig/ langfristig) | - | 222,8 | 222,8 |
| Summe Passiva | 1.554,0 | - 6,8 | 1.547,2 |
Aufgrund des neuen IFRS 15 sind in der Gewinn- und Verlustrechnung die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2018 um EUR 1,0 Millionen gestiegen, die Herstellungskosten um EUR 1,2 Millionen gesunken und die Ertragsteuern haben sich um EUR 0,3 Millionen erhöht. Der Halbjahresgewinn ist damit um EUR 1,9 Millionen positiv beeinflusst worden.
IFRS 9 "Finanzinstrumente"
Der im Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 ersetzt die bestehenden Standards in IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung". IFRS 9 enthält insbesondere neue allgemeine Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte und ein neues Modell zur Bewertung von Wertminderungen aufgrund von erwarteten Ausfällen von Forderungen und Krediten. Siltronic hat den neuen Standard erstmals für Geschäftsjahre beginnend am 1. Januar 2018 angewendet. Die Umstellung erfolgte anhand der modifiziert retrospektiven Methode. Siltronic hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, weiterhin die Vorschriften des IAS 39 für Sicherungsbeziehungen anzuwenden.
IFRS 9 enthält drei wichtige Einstufungskategorien für finanzielle Vermögenswerte: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (AC), zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Gewinn oder Verlust bewertet (FVTPL) sowie zum beizulegenden
Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet (FVOCI). Für finanzielle Verbindlichkeiten sind die wichtigsten Einstufungskategorien finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (AC), oder finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Gewinn oder Verlust (FVTPL).
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Einstufung der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten unter IAS 39 im Vergleich zu den neuen Einstufungskategorien des IFRS 9 zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des Standards. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, für die eine bilanzielle Sicherungsbeziehung besteht (Anwendung von "Hedge Accounting"), fallen in keine Bewertungskategorie. Bei den in der Tabelle unten gezeigten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Finanzinstrumente, die Fremdwährungen betreffen.
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| Einstufung | Einstufung | 31.12.2017 | 01.01.2018 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | IAS 39 | IFRS 9 | Buchwert | Buchwert |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Wertpapiere | AfS1) | FVTPL | 1,3 | 1,3 |
| Forderungen aus Lieferungen uns Leistungen | LaR1) | AC | 159,9 | 159,9 |
| Festgelder | LaR1) | AC | 116,3 | 116,3 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung | Hedge Acc.2) | 2) | 15,8 | 15,8 |
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | HfT1) | FVTPL | 4,2 | 4,2 |
| Sonstige | LaR1) | AC | 2,8 | 2,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR1) | AC | 225,8 | 225,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | LaR1) | AC | 67,1 | 67,1 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung | Hedge Acc.2) | 2) | 0,5 | 0,5 |
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | HfT1) | FVTPL | 0,2 | 0,2 |
| Sonstige | LaR1) | AC | 0,5 | 0,5 |
1) LaR = Darlehen und Forderungen; AfS = Zur Veräußerung verfügbar; HfT = Zu Handelszwecken gehalten
2) Ausübung des Wahlrechts weiterhin die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen nach IAS 39 vorzunehmen.
IFRS 9 ersetzt zudem das Modell "eingetretener Verluste" des IAS 39 durch ein zukunftsorientiertes Modell der "erwarteten Kreditausfälle" (Expected Credit Loss Model). Das neue Wertminderungsmodell ist auf finanzielle Vermögenswerte anzuwenden, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zu FVOCI bewertet werden, sowie auf Vertragsvermögenswerte. Die Anwendung des Modells der erwarteten Kreditausfälle hatte keine nennenswerten Auswirkungen.
Segmentberichterstattung
Der Konzern hat nur ein Segment. Dieses umfasst die Entwicklung, Produktion und den Verkauf von Wafern für die Halbleiterindustrie, die eine große Bandbreite von Eigenschaften haben, um vielen unterschiedlichen Produktspezifikationen zu entsprechen. Dadurch kann die Siltronic die Forderungen der Kunden nach sehr präzisen technischen Spezifikationen erfüllen, die bei der Herstellung von Halbleiterbauteilen einschlägig sind. Da in der Waferindustrie die Allokation der Betriebsmittel aus der Bandbreite der von den Kunden nachgefragten technischen Spezifikationen abgeleitet wird, ist der Konzern in nur einem Segment tätig.
Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografischen Regionen:
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| H1 2018 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Deutschland | Europa ohne Deutschland | USA | Taiwan inklusive China | Korea | Asien ohne Taiwan, China und Korea |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Externe Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden nach Kundenstandort | 52,1 | 81,1 | 81,3 | 202,3 | 145,5 | 115,4 |
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| H1 2018 | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Konsolidierung und Sonstige Länder | Siltronic-Konzern |
| --- | --- | --- |
| Externe Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden nach Kundenstandort | 11,0 | 688,7 |
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| H1 2017 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Deutschland | Europa ohne Deutschland | USA | Taiwan inklusive China | Korea | Asien ohne Taiwan, China und Korea |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Externe Umsatzerlöse nach Kundenstandort1) | 35,6 | 60,0 | 73,0 | 167,1 | 114,6 | 84,0 |
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| H1 2017 | ||
|---|---|---|
| EUR Mio. | Konsolidierung und Sonstige Länder | Siltronic-Konzern |
| --- | --- | --- |
| Externe Umsatzerlöse nach Kundenstandort1) | 6,8 | 541,1 |
1) IFRS 15 wurde erstmals zum 1. Januar 2018 angewendet unter Verwendung der modifiziert retrospektiven Methode. Die Vergleichsperiode wurde nicht angepasst.
Angaben zum beizulegenden Zeitwert
Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, ergibt sich durch Abzinsung, wobei übliche Marktzinssätze verwendet werden, die entsprechende Risiken und Laufzeiten abbilden. Die Buchwerte der so bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nähern sich den Marktwerten an.
Die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS 13-Bewertungshierarchie des beizulegenden Zeitwerts (Fair-Value-Hierarchie) zugeordnet. Die Zuordnung gibt Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande gekommen sind und in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen anhand von Modellen erfolgt. Hinsichtlich der Definition der Fair-Value-Hierarchiestufen und der zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten sowie deren Bewertung wird auf den Konzernabschluss 2017 verwiesen.
Die folgende Tabelle zeigt die Einordnung in die Fair-Value-Hierarchie für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert in der Bilanz bewertet werden:
Fair-Value-Hierarchie
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| 30.06.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Stufe I | Stufe II | Stufe III | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | - | 2,1 | - | 2,1 |
| Wertpapiere | 1,4 | - | 1,4 | |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | - | 3,3 | - | 3,3 |
| Wertpapiere | - | - | - | - |
| Gesamt | 1,4 | 5,4 | - | 6,8 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | - | 2,8 | - | 2,8 |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | 10,8 | - | 10,8 | |
| Gesamt | 13,6 | - | 13,6 |
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| 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR Mio. | Stufe I | Stufe II | Stufe III | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | - | 4,2 | - | 4,2 |
| Wertpapiere | - | - | - | - |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | - | 15,8 | - | 15,8 |
| Wertpapiere | - | 1,3 | - | 1,3 |
| Gesamt | - | 21,4 | - | 21,4 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | - | 0,2 | - | 0,2 |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | - | 0,5 | - | 0,5 |
| Summe | - | 0,7 | - | 0,7 |
Die Siltronic kontrolliert regelmäßig, ob die Finanzinstrumente ordnungsmäßig den Hierarchiestufen zugeordnet sind. Im Vergleich zum letzten Konzernjahresabschluss lagen keine Änderungen bei den Bewertungsmethoden vor und es ergaben sich keine nicht wiederkehrenden Fair-Value-Bewertungen. Auch traten keine nennenswerten Umgliederungen bei den Hierarchiestufen auf.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Ausweispflichten nach IAS 24 betreffen Geschäftsvorfälle (a) mit dem Minderheitsgesellschafter Wacker Chemie AG (bis 15. März 2017 Mehrheitsgesellschafter) und dessen beherrschendem Gesellschafter Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft mbH (hält mehr als 50 Prozent der Stimmrechte an der Wacker Chemie AG), (b) der Wacker Pensionskasse und (c) mit den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft.
Die folgenden Beträge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten und resultieren aus Geschäftsvorfällen mit der Wacker Chemie AG:
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| EUR Mio. | H1 2018 | H1 2017 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 0,4 | 0,4 |
| Bezogene Lieferungen und Leistungen, überwiegend Herstellungskosten | 84,3 | 84,4 |
Die folgende Tabelle zeigt Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (oder Personen), die in der Bilanz enthalten sind:
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| EUR Mio. | 30.06.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Vorräte | 10,3 | 10,0 |
| Sonstige Vermögenswerte | 3,7 | 8,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19,6 | 9,5 |
Die Vorräte betreffen Rohstofflieferungen der Wacker Chemie AG.
Ertragsteuern
Die Berechnung von effektiven Ertragsteuern erfolgte unverändert zu den Methoden, die zum Jahresende angewendet wurden, wobei bei der Ermittlung des Steueraufwands auf den Bilanzstichtag dieses Zwischenabschlusses abgestellt wurde. Die alternative Möglichkeit nach IAS 34, wonach eine Schätzung zugrunde gelegt wird, wurde nicht angewendet. Aktive latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen aktiviert, soweit diese zu wahrscheinlich realisierbaren Steuervorteilen innerhalb des Zeitraums der Mittelfristplanung führen.
Fremdwährungsumrechnung
Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzernunternehmen werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Bei allen ausländischen Konzernunternehmen ist dies die jeweilige Landeswährung, da diese Unternehmen ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte und Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag, das Eigenkapital zu historischen Kursen und Aufwendungen sowie Erträge zum Durchschnittskurs des jeweiligen Quartals umgerechnet. Die sich gegenüber den Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital gesondert unter "Übrige Eigenkapitalposten" ausgewiesen.
Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Wechselkurse im Verhältnis zum Euro:
Wechselkurse
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| Stichtagswerte | Durchschnittswerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ISO-Code | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 | Q2 2018 | H1 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| US-Dollar | USD | 1,16 | 1,14 | 120 | 1,19 | 1,21 |
| Japanischer Yen | JPY | 129 | 128 | 135 | 130 | 132 |
| Singapur-Dollar | SGD | 1,58 | 1,57 | 1,60 | 1,59 | 1,61 |
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| Durchschnittswerte | |
|---|---|
| H1 2017 | |
| --- | --- |
| US-Dollar | 1,08 |
| Japanischer Yen | 122 |
| Singapur-Dollar | 1,52 |
Wesentliche Ereignisse der Berichtsperiode und Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2018
Die bezüglich ihrer Auswirkung, ihrer Natur und ihres Auftretens wesentlichen Ereignisse der Berichtsperiode werden im Konzernzwischenlagebericht beschrieben. Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2018 sind bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichts nicht eingetreten.
München, den 23. Juli 2018
Der Vorstand der Siltronic AG
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| Dr. Christoph von Plotho | Rainer Irle |
| (CEO) | (CFO) |
Weitere Informationen
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
München, den 23. Juli 2018
Der Vorstand der Siltronic AG
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| Dr. Christoph von Plotho | Rainer Irle |
| (CEO) | (CFO) |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die Siltronic AG, München
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Konzerneigenkapitals sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Siltronic AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernttzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
München, den 23. Juli 2018
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Specht | Ratkovic |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Finanzkalender
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| 25. Oktober 2018 | Quartalsmitteilung zum 3. Quartal 2018 |
Kontakt
Petra Müller
Leiterin Investor Relations & Communications
Telefon +49 89 8564 3133
Impressum
Herausgeber
Siltronic AG
Hanns-Seidel-Platz 4
81737 München, Deutschland
Telefon +49 89 8564 3000
Konzept, Gestaltung und Umsetzung
HGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg