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Siltronic AG Interim / Quarterly Report 2017

Jul 28, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Siltronic AG

München

Siltronic Halbjahresfinanzbericht 2017

Januar - Juni 2017

ZWISCHENBERICHT

Q2/2017

Quartalsübersicht

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EUR Mio. Q2 2017 Q1 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 283,1 258,0 229,6 541,1 450,1
Bruttoergebnis 78,6 59,4 39,3 138,0 73,0
Bruttomarge % 27,8 23,0 17,1 25,5 16,2
EBITDA 72,7 53,0 35,1 125,7 58,7
EBITDA-Marge % 25,7 20,5 15,3 23,2 13,0
EBIT 43,4 23,4 6,0 66,8 0,3
EBIT-Marge % 15,3 9,1 2,6 12,3 0,1
Finanzergebnis - 2,2 - 2,4 - 2,4 - 4,5 - 6,2
Ertragsteuern - 6,0 - 4,0 - 2,7 - 10,0 - 4,8
Periodenergebnis 35,2 17,0 0,9 52,3 - 10,7
Ergebnis je Aktie EUR 1,13 0,56 0,07 1,69 - 0,27
ROCE % 24,0 12,9 3,2 18,6 0,1
Investitionen und Free-Cashflow
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 25,5 19,3 22,4 44,9 42,8
Free-Cashflow 41,8 31,3 0,1 73,2 - 6,6

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016
Bilanz
Bilanzsumme 1.112,5 1.056,8
Eigenkapital 522,1 425,3
Eigenkapitalquote % 46,9 40,2
Nettofinanzvermögen 241,2 175,0
Mitarbeiter (ohne Zeitarbeitnehmer) 3.679 3.757

Unternehmensprofil

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller für Wafer aus Reinstsilizium mit einem Durchmesser bis 300 mm und Partner vieler führender Chiphersteller. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk hochmoderner Produktionsstätten in Asien, Europa und den USA. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik und bilden die Basis für Halbleiterchips z. B. in Computern, Smartphones, Navigationssystemen sowie in vielen anderen Anwendungen. Technologische Führerschaft und ein konsequenter Fokus auf Effizienzgewinne sind die Grundlagen für die künftige Steigerung des Unternehmenswerts.

Kommentar zum ersten Halbjahr 2017

Der Geschäftsverlauf für Siltronic ist unverändert positiv. Die 300 mm- und 200 mm-Produktionen sind weiterhin voll ausgelastet. Die Waferpreise steigen weiter.

Das zweite Quartal 2017 hat sich positiver entwickelt als erwartet. Die Nachfrage nach unseren Wafern liegt auf unverändert hohem Niveau. Unsere 300 mm- und 200 mm-Produktionen sind weiterhin voll ausgelastet. Auch die Auslastung im Bereich der Durchmesser von 150 mm und kleiner ist inzwischen nahe der Vollauslastung.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 ist das Wafervolumen gestiegen. Bei bestehender Vollauslastung war eine marginale Volumensteigerung aufgrund einer höheren Anzahl von Kalendertagen und der höheren Auslastung bei kleinen Durchmessern im Vergleich zum ersten Quartal 2017 möglich.

"Der Wafermarkt zeigte auch im zweiten Quartal keine Anzeichen für eine Abschwächung. Wir sind zuversichtlich, dass der positive Trend weiter anhält. Das Angebot an Wafern ist weiterhin begrenzt. Die Nachfrage liegt bei unveränderten Kapazitäten auf einem Allzeithoch. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Waferpreise nicht nur bei 300 Millimetern, sondern auch bei 200 Millimetern."

(Dr. Christoph von Plotho, CEO Siltronic AG)

Nachdem wir bereits im ersten und zweiten Quartal Preiserhöhungen erfolgreich durchsetzen konnten, haben wir auch für das dritte Quartal weitere Preissteigerungen vereinbart. Die Auswirkungen der Preiserhöhungen werden sich 2017 sequenziell in unserem Umsatz widerspiegeln, da Kundenverträge aufgrund bestehender Vertragsstrukturen zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Verlauf des Geschäftsjahres neu verhandelt werden. Die Preisverhandlungen zum vierten Quartal laufen derzeit und eine Aussage über mögliche Ergebnisse ist noch nicht möglich.

Die teilweise signifikante Erhöhung der durchschnittlichen Verkaufspreise bei 300 mm-Wafern im ersten Halbjahr führte noch nicht zum notwendigen Preisanstieg von mindestens 30 Prozent, der einen Kapazitätsausbau unserer Produktion wirtschaftlich rechtfertigen würde. Wir bewegen uns jedoch eindeutig in die richtige Richtung.

"Die sehr positiven Preisentwicklungen bei 300 mm- und 200 mm-Wafern führen dazu, dass der durchschnittliche Siltronic-Verkaufspreis in Euro über alle Durchmesser im dritten Quartal 2017 im Vergleich zum vierten Quartal 2016 um mehr als 15 Prozent steigen wird."

(Dr. Christoph von Plotho)

Die EBITDA-Marge lag im ersten Halbjahr 2017 mit 23 Prozent deutlich über dem Vorjahr mit 13 Prozent. Im zweiten Quartal 2017 stieg die EBITDA-Marge auf 26 Prozent nach 21 Prozent im Vorquartal und 15 Prozent im zweiten Quartal 2016.

Wie erwartet sind die Belastungen aus Wechselkurseffekten vor allem zur Währungssicherung im ersten Halbjahr 2017 wesentlich geringer als im Vergleichszeitraum 2016. Circa zwei Drittel unseres Umsatzes generieren wir in US-Dollar und circa ein Viertel basiert auf Japanischen Yen. Die aktuelle Abwertung dieser Währungen ist für die Entwicklung unseres Umsatzes und Bruttoergebnisses negativ. Die bisher erzielten Preiserhöhungen sind jedoch deutlich positiver als die negativen Einflüsse aus den Währungsbewegungen.

"Die Entwicklung der EUR-USD- und EUR-JPY-Wechselkurse führt aktuell zu einem leichten Gegenwind auf der Umsatzseite. Ohne diesen Gegenwind würden die Preissteigerungen für Q3 im Vergleich zum Q4 des Vorjahres sogar über 20 Prozent liegen. Bei einem US-Dollar-Kurs von 1,15 erwarten wir im zweiten Halbjahr ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis aus der Währungssicherung." (Rainer Irle, CFO Siltronic AG)

In der Ad-hoc Mitteilung vom 11. Juli hatten wir bereits die Prognose für den Umsatz 2017 auf mindestens EUR 1,12 Mrd. und für die EBITDA-Marge auf mindestens 27 Prozent erhöht.

Siltronic hat im ersten Halbjahr 2017 einen deutlich positiven Free-Cashflow von EUR 73 Mio. erwirtschaftet. Der ROCE lag mit 19 Prozent deutlich über den Kapitalkosten.

"Die Preisverhandlungen sind bisher sehr zufriedenstellend verlaufen. Zusätzlich wirken sich die Volumensteigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 und zugleich weitere Kostensenkungen positiv auf unseren Free-Cashflow aus."

(Rainer Irle)

Die Siltronic-Aktie hat sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt. Am 30. Juni 2017 lag der Xetra-Schlusskurs bei EUR 74,17. Damit konnte er 69 Prozent seit dem 31. Dezember 2016 (EUR 44,03) zulegen. Die Marktkapitalisierung der Siltronic AG betrug Ende Juni knapp EUR 2,2 Mrd. Im Laufe des Juli ist der Kurs auf über EUR 80 angestiegen.

Das Handelsvolumen im Xetra-Handelssystem lag im Zeitraum Januar bis Juni 2017 mit durchschnittlich 149.909 gehandelten Siltronic-Aktien pro Tag auf einem guten Niveau.

Aktuell liegt der Streubesitz der Siltronic-Aktie bei 69,2 Prozent. Die Wacker Chemie AG ist mit 30,8 Prozent stärkster Einzelaktionär. Gemäß vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen zum 30. Juni 2017 halten Fidelity Research & Management, USA, 10 Prozent, Coltrane Asset Management, USA, 4,76 Prozent, MainFirst SICAV, Luxemburg, 4,42 Prozent und der Staat Norwegen 3,89 Prozent.

Derzeit erfolgt die Coverage der Siltronic-Aktie durch sechs Analysten renommierter internationaler Banken. Anfang Juli 2017 lag das durchschnittliche Kursziel bei EUR 75,83 und es gab drei Kauf- und drei Halteempfehlungen.

Aktuelle Informationen zu Investor Relations-Veröffentlichungen, Stimmrechtsmitteilungen und Analystenschätzungen sind auf der Webseite unter www.siltronic.com zu finden.

Aktionärsstruktur der Siltronic AG

in %

Kursverlauf der Siltronic-Aktie 2017 (indexiert)

in %

Konzernzwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Einen detaillierten Überblick über die Geschäftstätigkeit, die Ziele und die Strategie der Siltronic AG liefert der Geschäftsbericht 2016. Die dort getroffenen Aussagen haben nach wie vor Gültigkeit. Im ersten Halbjahr 2017 gab es keine maßgeblichen Änderungen.

Die Entwicklung der für die Konzernsteuerung bedeutenden finanziellen Steuerungsgrößen im ersten Halbjahr 2017 ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

Finanzielle Steuerungsgrößen

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EUR Mio. H1 2017 H1 2016 GJ 2016
EBITDA-Marge in % 23,2 13,0 15,6
Free-Cashflow 73,2 - 6,6 19,0
ROCE in % 18,6 0,1 3,7
Umsatz 541,1 450,1 933,4
Investitionen 44,9 42,8 88,8
Nettofinanzvermögen 241,2 150,9 175,0

Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich der Ausblick für die globale Wirtschaft in letzter Zeit verbessert. Insbesondere sind viele entwickelte Wirtschaftsräume etwas stärker gewachsen als erwartet. Die Wachstumsprognose für das weltweite Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr wurde von 3,4 Prozent auf 3,5 Prozent erhöht (2016: 3,1 Prozent). Dennoch bestehen weiter Risiken, etwa durch geopolitische Entwicklungen und die Folgen möglicher neuer Handelsbarrieren.

Das BIP im Euroraum lag im ersten Quartal 2017 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert und stieg damit etwas schneller als im Vorquartal (1,8 Prozent). Trotz des anhaltend günstigen Ölpreises und der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist die Entwicklung des Wirtschaftsraums weiter durch die nur langsam sinkende Arbeitslosigkeit und die Schuldenkrise in einigen Staaten belastet.

Der Wechselkurs des Euro gegenüber anderen Währungen ist in der ersten Jahreshälfte 2017 gestiegen: Gegenüber dem US-Dollar hat sich der Euro im bisherigen Jahresverlauf von dem Tiefpunkt im Dezember 2016 erholt und notierte - nach einem schwächeren ersten Quartal - zuletzt wieder über dem Vorjahresmittel. Der Wert des Euro zum Japanischen Yen ist ebenfalls gestiegen und lag im ersten Halbjahr 2017 leicht über dem Vorjahresdurchschnitt.

Das Wirtschaftswachstum in den USA legte zu Beginn des Jahres 2017 leicht zu und war im ersten Quartal 2017 mit 2,0 Prozent etwas stärker als 2016 (1,6 Prozent, jeweils ggü. Vorjahr). Die USA profitieren - wie auch Japan - von anhaltend niedriger Arbeitslosigkeit.

Das Bruttoinlandsprodukt in Japan lag im ersten Quartal 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Entwicklung ist weiter verhalten, aber dennoch etwas besser als im Kalenderjahr 2016 (0,9 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt in China wuchs um 6,9 Prozent (Q1 im Jahresvergleich) und damit etwas stärker als im Vorjahresmittel (2016: 6,7 Prozent).

Der Markt für Halbleiterbauteile hat im bisherigen Jahresverlauf deutliche Zuwächse erfahren. Nach Daten der WSTS (World Semiconductor Trade Statistics) war der weltweite Umsatz bis Mai aufgrund von Mengen- und Preissteigerungen um etwa 20 Prozent höher als in den ersten fünf Monaten des Vorjahres.

Die Nachfrage nach Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie war im ersten Halbjahr 2017 weiter hoch. Das Marktvolumen - gemessen an der weltweit verkauften Fläche - lag im ersten Quartal nach Angaben des Branchenverbands SEMI um 3,4 Prozent über dem Vorquartal. Im zweiten Quartal stiegen die nachgefragten Mengen weiter an.

Quellen:

IMF (World Economic Outlook April 2017)

WSTS Blue Book (29. Juni 2017)

SEMI Silicon Manufacturer's Group (Pressemitteilung 16. Mai 2017)

Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Das erste Halbjahr 2017 entwickelte sich besser als erwartet.

Nachdem sich der Umsatz bereits im ersten Quartal 2017 sehr positiv entwickelt hatte, zeigte sich auch im zweiten Quartal ein besser als prognostizierter Umsatz. Dieser lag im ersten Halbjahr 2017 mit EUR 541,1 Mio. deutlich über dem Vorjahreszeitraum.

Wir konnten aufgrund der Vollauslastung in den 300 mm- und 200 mm-Produktionen die Preise für unsere Wafer sowohl im ersten wie auch im zweiten Quartal erhöhen. Für das dritte Quartal 2017 konnten wir weitere Preissteigerungen verhandeln.

Unsere Kostensparprogramme verfolgen wir kontinuierlich weiter, um unsere Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken.

Unsere Herstellungskosten je Waferfläche sind gesunken. Das Bruttoergebnis lag fast doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2016.

Wir konnten auch das EBITDA mehr als verdoppeln. Die EBITDA-Marge lag im ersten Halbjahr bei gut 23 Prozent.

Unsere Investitionen, hauptsächlich in die Erneuerung von Kristallziehanlagen sowie die fortschreitende Automatisierung unserer Produktion, lagen mit rund EUR 45 Mio. in den ersten sechs Monaten des Jahres im Plan.

Das Eigenkapital zum 30. Juni 2017 ist vor allem aufgrund des Halbjahresgewinns von EUR 52 Mio. und höherer Diskontierungssätze bei den Pensionsrückstellungen gestiegen. Die Eigenkapitalquote lag bei 46,9 Prozent.

Insgesamt ist der Vorstand mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017 sehr zufrieden.

Wirtschaftliche Entwicklung Januar bis Juni 2017

Ertragsentwicklung

Umsatzsteigerung durch deutliche Preiserhöhungen und sehr hohe Absatzfläche getrieben

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 283,1 229,6 53,5 23,3 541,1 450,1

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Umsatzerlöse 91,0 20,2

Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2017 war sehr erfreulich. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis haben sich besser entwickelt als zuvor prognostiziert.

Die Umsatzerlöse sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent gestiegen. Dies ist auf deutlich höhere Durchschnittspreise und eine gestiegene Waferfläche zurückzuführen. Der Umsatz im zweiten Quartal 2017 lag 10 Prozent über dem ersten Quartal 2017.

Die Entwicklung des Euro-Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar, der wichtigsten Fremdwährung der Siltronic, hatte ebenfalls einen leicht positiven Effekt. Der US-Dollar lag im ersten Halbjahr 2017 im Durchschnitt bei 1,08 und war damit 4 Prozent stärker als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals notierte der US-Dollar im Durchschnitt bei 1,12.

Im zweiten Quartal 2017 notierte der US-Dollar gegenüber dem Euro mit 1,10 im Durchschnitt 4 Prozent schwächer als im ersten Quartal mit 1,06. Dies hat die Umsatzentwicklung im Quartalsvergleich etwas gedämpft.

Bruttoergebnis fast verdoppelt

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Herstellungskosten 204,5 190,3 14,2 7,5 403,1 377,1
Bruttoergebnis 78,6 39,3 39,3 100,0 138,0 73,0
Bruttomarge in % 27,8 17,1 25,5 16,2

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Herstellungskosten 26,0 6,9
Bruttoergebnis 65,0 89,0
Bruttomarge in %

Die absolute Zunahme der Herstellungskosten um EUR 26,0 Mio. im Halbjahresvergleich resultiert vor allem aus der größeren Absatzfläche. Die Herstellungskosten je Waferfläche sinken jedoch aufgrund unserer erfolgreichen Kostensenkungsprogramme.

Das Bruttoergebnis lag mit EUR 138,0 Mio. fast doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2016. Die Bruttomarge ist von 16,2 Prozent auf 25,5 Prozent gestiegen.

Gegenüber dem ersten Quartal 2017 hat sich das Bruttoergebnis um EUR 19,2 Mio. oder 32 Prozent verbessert. Die Bruttomarge hat sich von 23,0 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 27,8 Prozent im zweiten Quartal erhöht.

Aufwendungen für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung leicht gestiegen

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Vertriebskosten 9,7 8,6 1,1 12,8 18,0 16,6
Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E) 16,7 16,4 0,3 1,8 33,6 32,7
Allgemeine Verwaltungskosten 6,2 5,5 0,7 12,7 12,2 11,0
Summe der Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung 32,6 30,5 2,1 6,9 63,8 60,3
in % vom Umsatz 11,5 13,3 11,8 13,4

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Vertriebskosten 1,4 8,4
Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E) 0,9 2,8
Allgemeine Verwaltungskosten 1,2 10,9
Summe der Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung 3,5 5,8
in % vom Umsatz

Die Zunahme der Kosten für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 ist in erster Linie durch erhöhte ergebnisabhängige Personalaufwendungen verursacht.

Der prozentuale Anteil von Vertriebs-, F&E- und allgemeinen Verwaltungskosten im Verhältnis zum Umsatz ist aufgrund des höheren Umsatzes von 13,4 Prozent auf 11,8 Prozent gesunken.

Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen deutlich gesunken

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Sonstige betriebliche Erträge 16,8 11,9 4,9 41,2 31,7 28,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 19,4 - 14,7 - 4,7 32,0 - 39,1 - 40,8
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, netto - 2,6 - 2,8 0,2 -7,1 - 7,4 - 12,4
davon
Wechselkurseffekte -2,7 -2,7 0,0 - 7,2 - 12,4

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Sonstige betriebliche Erträge 3,3 11,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,7 - 4,2
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, netto 5,0 - 40,3
davon
Wechselkurseffekte 5,2

Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ist von Wechselkursgewinnen und -verlusten, insbesondere den Maßnahmen zur Währungssicherung, geprägt. Diese Währungssicherungen betreffen den US-Dollar und den Japanischen Yen.

Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen war mit EUR - 7,4 Mio. deutlich niedriger als im ersten Halbjahr 2016 (EUR - 12,4 Mio.).

Positive Entwicklung von EBIT- und EBITDA-Margen

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
EBIT 43,4 6,0 37,4 >100 66,8 0,3
EBIT-Marge in % 15,3 2,6 12,3 0,1
Abschreibung und Wertminderung abzgl. Zuschreibungen 29,3 29,1 0,2 0,7 58,9 58,4
EBITDA 72,7 35,1 37,6 >100 125,7 58,7
EBITDA-Marge in % 25,7 15,3 23,2 13,0

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
EBIT 66,5 >100
EBIT-Marge in %
Abschreibung und Wertminderung abzgl. Zuschreibungen 0,5 0,9
EBITDA 67,0 >100
EBITDA-Marge in %

Das EBIT hat sich im Zeitraum Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um EUR 66,5 Mio. verbessert. Die EBIT-Marge lag bei 12,3 Prozent gegenüber 0,1 Prozent im ersten Halbjahr 2016.

Im ersten Quartal 2017 wurde ein EBIT von EUR 23,4 Mio. ausgewiesen, im zweiten Quartal sind EUR 43,4 Mio. erzielt worden.

Das EBITDA hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 auf EUR 125,7 Mio. mehr als verdoppelt. Die EBITDA-Marge ist von 13,0 Prozent auf 23,2 Prozent gestiegen.

Das EBITDA lag im ersten Quartal 2017 bei EUR 53,0 Mio. und im zweiten Quartal bei EUR 72,7 Mio. Die EBITDA-Marge kam auf 20,5 Prozent im ersten Quartal und auf 25,7 Prozent im zweiten Quartal.

Finanzergebnis ebenfalls verbessert

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Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
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Zinserträge 0,5 0,4 0,1 25,0 0,9 0,7
Zinsaufwendungen - 0,4 - 0,4 0,0 0,0 - 0,7 - 2,3
Übriges Finanzergebnis - 2,3 - 2,4 0,1 - 4,2 - 4,7 - 4,6
Finanzergebnis - 2,2 - 2,4 0,2 - 8,3 - 4,5 - 6,2

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Zinserträge 0,2 28,6
Zinsaufwendungen 1,6 - 69,6
Übriges Finanzergebnis - 0,1 2,2
Finanzergebnis 1,7 - 27,4

Der Rückgang der Zinsaufwendungen im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist auf geringere Zinseffekte für Währungssicherungen zurückzuführen.

Das übrige Finanzergebnis enthält im Wesentlichen die Effekte aus der Veränderung der Rückstellungen für Pensionen.

Steuerquote bei 15 Prozent

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Veränderung Veränderung
EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 Betrag % H1 2017 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis vor Ertragsteuern 41,2 3,6 37,6 >100 62,3 - 5,9
Aufwand für Ertragsteuern - 6,0 - 2,7 - 3,3 >100 - 10,0 - 4,8
Periodenergebnis 35,2 0,9 34,3 >100 52,3 - 10,7
Steuerquote in % 15 16

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Veränderung
EUR Mio. Betrag %
--- --- ---
Ergebnis vor Ertragsteuern 68,2 -
Aufwand für Ertragsteuern - 5,2 >100
Periodenergebnis 63,0 -
Steuerquote in %

Effektive Steuern sind bei der Siltronic Singapore Pte. in Singapur, in den USA bei der Siltronic Corp. und in Deutschland bei der Siltronic AG angefallen.

Die Behandlung latenter Steuern erfolgte unverändert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016.

Im ersten Halbjahr Periodenergebnis von EUR 52,3 Mio. erzielt, Ergebnis je Aktie EUR 1,69

Der Gewinn des ersten Halbjahres 2017 betrug EUR 52,3 Mio. Dies ist auf Preiserhöhungen, den gestiegenen Flächenabsatz und einen Rückgang der Herstellungskosten je Waferfläche zurückzuführen.

Das Ergebnis je Aktie belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf EUR 1,69 (Vorjahr: EUR - 0,27). Im zweiten Quartal 2017 lag das Ergebnis je Aktie bei EUR 1,13 nach EUR 0,56 im ersten Quartal.

Vermögens- und Finanzlage

Der sehr starke Free-Cashflow hat den Bestand an liquiden Mitteln und die Festgelder erhöht. Die Bilanzsumme ist somit zum 30. Juni 2017 auf EUR 1.112,5 Mio. gestiegen.

Langfristige Vermögenswerte abschreibungsbedingt geringer

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
Immaterielle Vermögenswerte 24,7 26,4 - 1,7
Sachanlagen 498,1 519,8 - 21,7
Sonstige Vermögenswerte 8,6 7,9 0,7
Langfristige Vermögenswerte 531,4 554,1 - 22,7

Der Rückgang der Sachanlagen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 resultiert überwiegend aus höheren planmäßigen Abschreibungen im Vergleich zu Zugängen im Berichtszeitraum. Die Investitionen in Sachanlagen und langfristige immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten Halbjahr 2017 EUR 44,9 Mio.

Kurzfristige Vermögenswerte durch positiven Free-Cashflow gestiegen

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
Vorräte 139,9 140,9 - 1,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 131,0 118,2 12,8
Sonstige Vermögenswerte 29,2 28,2 1,0
Liquide Mittel und Festgelder 281,0 215,4 65,6
Kurzfristige Vermögenswerte 581,1 502,7 78,4

Der im Vergleich zum vierten Quartal 2016 höhere Umsatz hatte steigende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 30. Juni 2017 zur Folge.

Der Free-Cashflow, der im ersten Halbjahr generiert wurde, führte zu einem Anstieg der liquiden Mittel und Festgeldanlagen.

Eigenkapital aufgrund des Gewinns und höherer Zinssätze bei Pensionen gestiegen

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
Eigenkapital 522,1 425,3 96,8
Pensionsrückstellungen 345,1 395,1 - 50,0
Finanzierungsverbindlichkeiten 39,8 40,4 - 0,6
Sonstige Verbindlichkeiten 54,4 44,4 10,0
Langfristige Schulden 439,3 479,9 - 40,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79,2 81,6 - 2,4
Sonstige Verbindlichkeiten 71,9 70,0 1,9
Kurzfristige Schulden 151,1 151,6 - 0,5

Die Erhöhung des Eigenkapitals um EUR 96,8 Mio. ist vor allem auf den Halbjahresgewinn von EUR 51,8 Mio. und auf höhere Diskontierungszinssätze bei Pensionsrückstellungen zurückzuführen.

Die langfristigen Schulden sind zum 30. Juni 2017 auf EUR 439,3 Mio. gesunken. Dies entspricht rund 39 Prozent der Bilanzsumme.

Höhere Zinssätze bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen führten zu einem Rückgang der langfristigen Schulden. Zum 30. Juni 2017 wurde die Pensionsrückstellung in Deutschland mit 2,19 Prozent verglichen mit 1,94 Prozent zum 31. Dezember 2016 abgezinst. In den USA hat sich der Zinssatz für Pensionen von 3,92 Prozent Ende Dezember 2016 auf 3,65 Prozent Ende Juni 2017 verringert.

EUR 73,2 Mio. Free-Cashflow im ersten Halbjahr generiert

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EUR Mio. H1 2017 H1 2016 Veränderung
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 114,4 45,9 68,5
Ein-/Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen - 41,2 - 52,5 11,3
Free-Cashflow 73,2 - 6,6 79,8
Ein-/Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen - 41,2 - 52,5 11,3
Ein-/Auszahlungen aus dem Verkauf von Festgeldern - 44,6 - 12,6 - 32,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 85,8 - 65,1 - 20,7

Aufgrund des starken Periodenergebnisses lag der Free-Cash-flow im ersten Halbjahr 2017 bei EUR 73,2 Mio.

Im Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit sind Kundenanzahlungen in Höhe von EUR 14,8 Mio. enthalten. Im zweiten Halbjahr werden weitere Anzahlungen folgen. Die verhandelten Anzahlungen für das Gesamtjahr 2017 belaufen sich auf rund USD 20 Mio. Diese Anzahlungen werden für notwendige Investitionen in Produktionsanlagen für leading edge-Technologie verwendet. Sie dienen der Optimierung des Produktmix und stellen keine Erhöhung der Gesamtkapazität dar.

Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen von EUR 41,2 Mio. betreffen hauptsächlich den Austausch alter gegen state-of-the-art Kristallziehanlagen in Freiberg sowie die weitere Automatisierung der Produktion.

Nettofinanzvermögen erreicht EUR 241,2 Mio.

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
Finanzierungsverbindlichkeiten - 39,8 - 40,4 0,6
Liquide Mittel 160,9 136,4 24,5
Festgelder 120,1 79,0 41,1
Nettofinanzvermögen 241,2 175,0 66,2

Aufgrund des Free-Cashflows lag das Nettofinanzvermögen zum 30. Juni 2017 bei EUR 241,2 Mio. Mit EUR 160,9 Mio. entfällt der größte Teil auf die liquiden Mittel.

ROCE des ersten Halbjahres bei 18,6 Prozent

Im ersten Halbjahr 2017 betrug der ROCE 18,6 Prozent gegenüber 0,1 Prozent in den ersten sechs Monaten 2016. Treibender Faktor war das EBIT. Das leicht gesunkene Capital Employed hatte keine nennenswerte Auswirkung auf den ROCE.

Risikoänderungsbericht

Wir haben im Geschäftsbericht 2016 die wesentlichen Risiken in unserem Risikobericht (68 bis 79) dargestellt. Im ersten Halbjahr 2017 haben wir keine wesentlichen Risikoänderungen identifiziert. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht bekannt.

Unveränderte Risikobeurteilung für 2017 (Stand 28. Juli 2017)

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Eintrittswahrscheinlichkeit Finanzielle und

wirtschaftliche

Auswirkungen
Risiko Gering Möglich Hoch Veränderung

ggü. Q1

20171)
Niedrig Mittel
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtumfeld
Konjunktureller Abschwung
Externe Risiken
Branchen- und Absatzmarktrisiken
Wettbewerb, Nachfragemacht Kunden, Austauschbarkeit Produkte und Zyklen im Wafermarkt
Anpassung Produktionsanlagen
Zusätzliche Kosten durch Stilllegung
Produktentwicklungsrisiken
Beschaffungsmarktrisiken
Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen
Abhängigkeit von nahestehenden Unternehmen
Produktions- und Produkthaftungsrisiken
Produkthaftungs- und Produktionsrisiken
Effizienz- und Produktionskostenziele
Rechtliche und regulatorische Risiken
Allgemeine rechtliche Risiken
Umweltrechtliche Risiken
Regulatorische Risiken
Sicherheit der IT und Daten
Personalrisiken
Pensionsrisiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Kreditrisiko Finanzinstitute
Kreditrisiko Kunden
Marktpreis-/Währungsrisiko
Liquiditätsrisiko

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Finanzielle und

wirtschaftliche

Auswirkungen
Risiko Groß Veränderung

ggü. Q1 20171
--- --- ---
Gesamtumfeld
Konjunktureller Abschwung
Externe Risiken
Branchen- und Absatzmarktrisiken
Wettbewerb, Nachfragemacht Kunden, Austauschbarkeit Produkte und Zyklen im Wafermarkt
Anpassung Produktionsanlagen
Zusätzliche Kosten durch Stilllegung
Produktentwicklungsrisiken
Beschaffungsmarktrisiken
Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen
Abhängigkeit von nahestehenden Unternehmen
Produktions- und Produkthaftungsrisiken
Produkthaftungs- und Produktionsrisiken
Effizienz- und Produktionskostenziele
Rechtliche und regulatorische Risiken
Allgemeine rechtliche Risiken
Umweltrechtliche Risiken
Regulatorische Risiken
Sicherheit der IT und Daten
Personalrisiken
Pensionsrisiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Kreditrisiko Finanzinstitute
Kreditrisiko Kunden
Marktpreis-/Währungsrisiko
Liquiditätsrisiko

1) Q1: Quartalsmitteilung Q1 2017

→ unverändert

↑ erhöht

↓ verringert

Prognoseänderungsbericht

Voraussichtliche gesamt- und branchenwirtschaftliche Entwicklung

Der Internationale Wahrungsfonds (IWF) hat kürzlich seine Prognose von +3,5 Prozent Steigerung des weltweiten BIP im Jahr 2017 bestätigt. Die aktuelle Erwartung liegt damit etwas über dem Vorjahreswert (2016: +3,1 Prozent), aber unter historischen Werten - insbesondere für die Industrienationen. Der IWF-Ausblick basiert auf der besseren Entwicklung im ersten Quartal 2017, die den aktuellen zyklischen Aufschwung widerspiegelt.

Das Wirtschaftswachstum im Euroraum soll sich 2017 auf + 1,9 Prozent beschleunigen, und wird damit leicht über dem Vorjahresniveau erwartet (+1,7 Prozent). Die Prognose für die US Wirtschaft wurde um 0,2 Prozent auf +2,1 Prozent Zuwachs im Jahr 2017 gesenkt, liegt aber weiter über dem tatsächlichen Wachstum in 2016 (+1,6 Prozent). Für Japan erwartet der IWF mit +1,3 Prozent eine leichte Beschleunigung gegenüber den Vorjahren voraus (2016: +1,0 Prozent). Die Vorhersage für BIP Wachstum in China im laufenden Jahr wurde aufgrund der besseren Entwicklung im ersten Quartal auf +6,7 Prozent erhöht (2016: +6,7 Prozent).

Für die weltweite Halbleiterindustrie wird im Kalenderjahr 2017 ein deutlicher Zuwachs vorhergesagt. Die Marktfoschungsfirma IHS Markit Technology hat kürzlich die Prognose für den weltweiten Umsatz mit siliziumbasierten Halbleiterbauteilen auf +14,5 Prozent erhöht. Die Nachfrage nach Siliziumwafern - gemessen in Fläche - soll im Jahr 2017 um + 4,9 Prozent wachsen.

Künftige Entwicklung der Siltronic

Der Ausbau unserer Technologieführerschaft, die Beibehaltung unserer Qualitätsführerschaft und die Fortsetzung unseres Programms für operative Exzellenz und Kostensenkung ebenso wie eine hohe Profitabilität und stabile Cashflows stehen im Fokus unserer Strategie. Eine detaillierte Beschreibung der strategischen Ziele liefert der Geschäftsbericht 2016 (Q 42 bis 43).

An der im Geschäftsbericht 2016 veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2017 sowie der präzisierten Prognose in der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2017 hält die Siltronic AG grundsätzlich fest.

Im Rahmen einer Ad-hoc Mitteilung haben wir am 11. Juli 2017 unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2017 für den Umsatz sowie die EBITDA-Marge erhöht und wiederholen diese im vorliegenden Bericht.

Umsatz

Wir erwarten weiterhin, dass der Waferabsatz 2017 gegenüber dem Vorjahr steigen wird. Im ersten Halbjahr 2017 konnten wir teilweise signifikante Preiserhöhungen bei 300 mm-Wafern und zuletzt auch bei 200 mm-Wafern erzielen. Die Preise für Durchmesser kleiner 150 mm entwickeln sich aufgrund der sehr guten Produktionsauslastung ebenfalls positiv. Für das dritte Quartal haben wir weitere Preiserhöhungen verhandelt. Wir gehen aktuell davon aus, dass unser Umsatz bei mindestens EUR 1,12 Mrd. liegen wird.

EBITDA-Marge

Aufgrund der sehr guten Preisentwicklungen erwarten wir, dass die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2017 bei mindestens 27 Prozent liegen wird.

Die Prognose hinsichtlich der relevanten Kennzahlen ist ausführlich im Geschäftsbericht 2016 sowie in der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2017 dargestellt. Die voraussichtliche Entwicklung relevanter Kennzahlen ist aus der Tabelle auf Q 14 ersichtlich.

Quellen:

IMF (World Economic Outlook, Juli 2017)

IHS Markit Technology (Application Market Forecast Tool AMFT - World + Regions, 19. Juli 2017)

IHS Markit Technology (Semiconductor Silicon Demand Forecast Tool, Q2'17 Update)

Ausblick für das zweite Halbjahr 2017

Der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 lag über unseren Erwartungen. Wir gehen derzeit weiter von einer starken Wafernachfrage im dritten und vierten Quartal aus.

Wir konnten für das dritte Quartal bereits weitere Preiserhöhungen vereinbaren. Die Preisverhandlungen für das vierte Quartal stehen noch am Anfang und eine Aussage zu den Ergebnissen ist derzeit noch nicht möglich.

Prognose 2017 (Stand 28. Juli 2017)

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Veränderung

Juli ggü. April 2017
Prognose

28. Juli 2017
Prognose

27. April 2017
Prognose

14. März 2017
EBITDA-Marge mind. 27 % mind. 23 % mind. 20 %
ROCE erheblich über dem Vorjahr, deutlich über den Kapitalkosten erheblich über dem Vorjahr, deutlich über den Kapitalkosten erheblich über dem Vorjahr, in etwa im Bereich der Kapitalkosten
Free-Cashflow deutlich positiv, weit über dem Wert von 2016 deutlich positiv, weit über dem Wert von 2016 deutlich positiv, weit über dem Wert von 2016
Konzernumsatz mind. EUR 1,12 Mrd. mind. EUR 1,06 Mrd. mind. EUR 1 Mrd.
F&E weiterhin circa 7 % vom Umsatz weiterhin circa 7 % vom Umsatz weiterhin circa 7 % vom Umsatz
Kostenpositionen Einsparpotenzial von rund EUR 15 Mio. bis EUR 20 Mio. Einsparpotenzial von rund EUR 15 Mio. bis EUR 20 Mio. Einsparpotenzial von rund EUR 20 Mio. bis EUR 25 Mio.
Aufwand aus Maßnahmen zur Währungssicherung rund EUR 10 Mio. rund EUR 10 Mio. rund EUR 10 Mio.
Abschreibungen auf dem Niveau von 2016 auf dem Niveau von 2016 auf dem Niveau von 2016
Steuerquote 20 % oder etwas niedriger 20 % oder etwas niedriger 20 % bis 25 %
Finanzergebnis circa EUR 10 Mio. Zinsaufwand circa EUR 10 Mio. Zinsaufwand circa EUR 10 Mio. Zinsaufwand
Investitionen rund EUR 100 Mio. rund EUR 100 Mio. rund EUR 100 Mio.
Ergebnis je Aktie deutliche Steigerung gegenüber 2016 deutliche Steigerung gegenüber 2016 deutliche Steigerung gegenüber 2016

→ unverändert

↑ erhöht

↓ verringert

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2017 sind bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichts nicht eingetreten.

München, den 28. Juli 2017

Der Vorstand der Siltronic AG

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Dr. Christoph von Plotho Rainer Irle
(CEO) (CFO)

Konzernzwischenabschluss

(verkürzt)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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EUR Mio. Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Umsatzerlöse 283,1 229,6 541,1 450,1
Herstellungskosten - 204,5 - 190,3 - 403,1 - 377,1
Bruttoergebnis vom Umsatz 78,6 39,3 138,0 73,0
Vertriebskosten - 9,7 - 8,6 - 18,0 - 16,6
Forschungs- und Entwicklungskosten - 16,7 - 16,4 - 33,6 - 32,7
Allgemeine Verwaltungskosten - 6,2 - 5,5 - 12,2 - 11,0
Sonstige betriebliche Erträge 16,8 11,9 31,7 28,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 19,4 - 14,7 - 39,1 - 40,8
Betriebsergebnis 43,4 6,0 66,8 0,3
Zinserträge 0,5 0,4 0,9 0,7
Zinsaufwendungen - 0,4 - 0,4 - 0,7 - 2,3
Übriges Finanzergebnis - 2,3 - 2,4 - 4,7 - 4,6
Finanzergebnis - 2,2 - 2,4 - 4,5 - 6,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 41,2 3,6 62,3 - 5,9
Ertragsteuern - 6,0 - 2,7 - 10,0 - 4,8
Periodenergebnis 35,2 0,9 52,3 - 10,7
davon
auf Aktionäre der Siltronic AG entfallend 34,0 2,1 50,6 - 8,2
auf andere Gesellschafter entfallend 1,2 -1,2 1,7 -2,5
Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert / verwässert) 1,13 0,07 1,69 - 0,27

Konzernbilanz

Aktiva

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EUR Mio. 30.06.2017 30.06.2016 31.12.2016
Immaterielle Vermögenswerte 24,7 28,3 26,4
Sachanlagen 498,1 536,6 519,8
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2,7 1,0 1,9
Ertragsteuerforderungen - 0,1 -
Aktive latente Steuern 5,9 5,8 6,0
Langfristige Vermögenswerte 531,4 571,8 554,1
Vorräte 139,9 145,1 140,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 131,0 105,1 118,2
Festgelder 120,1 53,3 79,0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 13,5 8,1 16,8
Sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte 15,3 15,0 11,2
Ertragsteuerforderungen 0,4 0,6 0,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 160,9 138,0 136,4
Kurzfristige Vermögenswerte 581,1 465,2 502,7
Summe Aktiva 1.112,5 1.037,0 1.056,8

Passiva

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EUR Mio. 30.06.2017 30.06.2016 31.12.2016
Gezeichnetes Kapital 120,0 120,0 120,0
Kapitalrücklage 974,6 997,3 974,6
Gewinnrücklagen, Konzernergebnis - 404,4 - 497,9 - 455,0
Übrige Eigenkapitalposten - 163,3 - 289,9 - 207,7
Auf die Aktionäre der Siltronic AG entfallendes Eigenkapital 526,9 329,5 431,9
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Eigenkapital - 4,8 - 5,9 - 6,6
Eigenkapital 522,1 323,6 425,3
Pensionsrückstellungen 345,1 472,7 395,1
Andere Rückstellungen 38,6 33,5 36,8
Ertragsteuerrückstellungen 0,4 - -
Passive latente Steuern 2,5 2,6 2,5
Finanzierungsverbindlichkeiten 39,8 40,4 40,4
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0,0 2,4 1,2
Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten 12,9 16,3 3,9
Langfristige Schulden 439,3 567,9 479,9
Andere Rückstellungen 6,5 4,5 7,8
Ertragsteuerrückstellungen und -verbindlichkeiten 10,1 5,8 6,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79,2 69,8 81,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1,4 16,5 9,8
Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten 53,9 48,9 45,8
Kurzfristige Schulden 151,1 145,5 151,6
Schulden 590,4 713,4 631,5
Summe Passiva 1.112,5 1.037,0 1.056,8

Konzern-Kapitalflussrechnung

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EUR Mio. Q2 2017 H1 2017 H1 2016
Periodenergebnis 35,2 52,3 - 10,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen einschließlich Wertminderungen und abzüglich Zuschreibungen 29,3 58,9 58,4
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge - 10,8 - 8,9 - 2,5
Ergebnis aus Abgang von Anlagevermögen 0,3 0,8 0,4
Zinsergebnis - 0,2 - 0,2 1,6
Gezahlte Zinsen 0,0 0,0 - 1,7
Erhaltene Zinsen 0,5 0,8 0,7
Steueraufwand 6,0 10,0 4,8
Steuerzahlungen - 5,0 - 6,5 - 3,7
Veränderung der Vorräte 0,6 - 1,6 - 0,9
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 11,3 - 19,4 - 1,2
Veränderung der sonstigen finanziellen und nichtfinanziellen Vermögenswerte 0,4 - 6,5 - 7,2
Veränderung der latenten Steuern - 0,2 - 0,2 0,3
Veränderung der Rückstellungen 10,2 13,6 11,2
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,6 1,4 2,6
Veränderung der sonstigen finanziellen und nichtfinanziellen Verbindlichkeiten 5,0 19,9 - 6,2
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 65,6 114,4 45,9
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 23,8 - 41,2 - 52,5
Erwerb von Festgeldern - 62,1 - 93,9 - 52,6
Einzahlung aus Festgeldern 26,1 49,3 40,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 59,8 - 85,8 - 65,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0,0 0,0 0,0
Veränderung aus Wechselkursänderungen - 6,3 - 4,1 2,7
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 0,5 24,5 - 16,5
Stand am Periodenanfang 161,4 136,4 154,5
Stand am Periodenende 160,9 160,9 138,0

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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H1 2017 H1 2016
EUR Mio. vor

Steuern
nach

Steuern
vor

Steuern
nach

Steuern
--- --- --- --- ---
Periodenergebnis 52,3 - 10,7
Posten, der nicht in die GuV umgegliedert wird: Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen 41,3 44,0 - 167,2 - 167,2
Posten, die in die GuV umgegliedert werden:
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung - 6,3 - 6,3 0,7 0,7
davon ergebniswirksam - - - -
Marktwertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten (Cashflow Hedge) 16,1 12,9 - 0,4 - 0,4
davon ergebniswirksam 2,1 1,7 12,2 12,2
Effekte aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe - 6,1 - 6,1 3,9 3,9
davon ergebniswirksam - - - -
Summe der Posten, die in die GuV umgegliedert werden 3,7 0,5 4,2 4,2
Im Eigenkapital zu erfassende Erträge und Aufwendungen 45,0 44,5 - 163,0 - 163,0
Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen 96,8 - 173,7
davon
auf die Aktionäre der Siltronic AG entfallend 95,0 - 171,0
auf andere Gesellschafter entfallend 1,8 - 2,7

Konzern-Eigenkapitalentwicklung

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EUR Mio. Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklage
Unterschieds-

betrag aus der

Währungs-

umrechnung
Effekte aus

Nettoinves-

titionen in

ausländische

Geschäfts-

betriebe
Marktwert-

änderung

derivativer Finanz-

instrumente

(Cashflow

Hedge)
Neubewertung

von leistungs-

orientierten

Pensionsplänen
Stand 01.01.2016 120,0 997,3 - 0,5 - - 13,2 - 113,4
Periodenergebnis - - - - - -
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - 0,9 3,9 - 0,4 - 167,2
Gesamtergebnis - - 0,9 3,9 - 0,4 - 167,2
Stand 30.06.2016 120,0 997,3 0,4 3,9 - 13,6 - 280,6
Stand 01.01.2017 120,0 974,6 - 0,3 1,1 - 4,6 - 203,9
Periodenergebnis - - - - - -
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - 6,4 - 6,1 12,9 44,0
Gesamtergebnis - - - 6,4 - 6,1 12,9 44,0
Stand 30.06.2017 120,0 974,6 - 6,7 - 5,0 8,3 - 159,9

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EUR Mio. Gewinnrücklagen/

Konzernergebnis
Summe Nicht

beherrschende

Anteile
Gesamt
Stand 01.01.2016 - 489,7 500,5 - 3,2 497,3
Periodenergebnis - 8,2 - 8,2 - 2,5 - 10,7
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - 162,8 - 0,2 - 163,0
Gesamtergebnis - 8,2 - 171,0 - 2,7 - 173,7
Stand 30.06.2016 - 497,9 329,5 - 5,9 323,6
Stand 01.01.2017 - 455,0 431,9 - 6,6 425,3
Periodenergebnis 50,6 50,6 1,7 52,3
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - 44,4 0,1 44,5
Gesamtergebnis 50,6 95,0 1,8 96,8
Stand 30.06.2017 -404,4 526,9 - 4,8 522,1

Verkürzter Konzernanhang

Grundlagen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Dieser Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") für die sechs Monate zum 30. Juni 2017 umfasst die Siltronic AG und die Tochtergesellschaften, die zusammen als Konzern oder Gruppe bezeichnet werden. Bei der Siltronic AG handelt es sich um eine börsennotierte Gesellschaft, die deutschem Recht unterliegt.

Der Zwischenabschluss des Konzerns zum 30. Juni 2017 ist gemäß § 37 w WpHG sowie in Übereinstimmung mit den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenabschlüsse (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, in verkürzter Form aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für das Geschäftsjahr 2016 galten, wurden um neue Rechnungslegungsvorschriften ergänzt, die erstmals im Geschäftsjahr 2017 anzuwenden sind. Ansonsten blieben sie unverändert. Der Konzernzwischenlagebericht ist unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden. Neue Rechnungslegungsvorschriften des Jahres 2017 hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Siltronic. Hinsichtlich der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden" erwarten wir, nach dem derzeitigen Stand der Analysen, erweiterte Angaben im Konzernanhang und darüber hinaus keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Siltronic.

Die Siltronic AG ist eine Gesellschaft mit Sitz in München am Hanns-Seidel-Platz 4. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht München unter HRB 150884 geführt.

Bedeutung von Annahmen und Schätzungen

Die Aufstellung von Zwischenabschlüssen erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag Gültigkeit hatten. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln. Die Steuerermittlung erfolgt analog der Vorgehensweise zum Geschäftsjahresende durch eine Ermittlung des Steueraufwands zum Zwischenabschlussstichtag. Das Wahlrecht, nach IAS 34 eine Schätzung vorzunehmen, wird nicht angewandt.

Die Netto-Pensionsverpflichtung ist zu jedem Stichtag neu zu schätzen und der Abzinsungsfaktor ist zu jedem Stichtag neu zu ermitteln. Zum 30. Juni 2017 wurde zur Ermittlung der Netto-Pensionsverpflichtung ein Abzinsungsfaktor von 2,19 Prozent im Inland und 3,65 Prozent in den USA verwendet (30. Juni 2016: 1,60 Prozent im Inland und 3,47 Prozent in den USA). Zum 31. Dezember 2016 belief sich der Rechnungszins auf 1,94 Prozent im Inland und auf 3,92 Prozent in den USA.

Die Zwischenberichterstattung baut als Informationsinstrument auf dem Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende auf. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden und die Ausübung von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten werden im Konzernanhang ausführlich dargestellt.

Segmentberichterstattung

Der Konzern hat nur ein Segment. Dieses umfasst die Entwicklung, Produktion und den Verkauf von Wafern für die Halbleiterindustrie, die eine große Bandbreite von Eigenschaften haben, um vielen unterschiedlichen Produktspezifikationen zu entsprechen. Dadurch kann die Siltronic die Forderungen der Kunden nach sehr präzisen technischen Spezifikationen erfüllen, die bei der Herstellung von Computerchips einschlägig sind. Da in der Waferindustrie die Allokation der Betriebsmittel aus der Bandbreite der von den Kunden nachgefragten technischen Spezifikationen abgeleitet wird, ist der Konzern in nur einem Segment tätig.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value)

Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Die nachfolgenden Tabellen zeigen finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien bzw. Hierarchiestufen. Außerdem sind Verbindlichkeiten aufgrund von Derivaten ausgewiesen, für die "Hedge Accounting" angewendet wird (d. h., eine bilanzielle Sicherungsbeziehung besteht), obwohl diese in keine Bewertungskategorie nach IAS 39 fallen.

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, ergibt sich durch Abzinsung, wobei übliche Marktzinssätze verwendet werden, die entsprechende Risiken und Laufzeiten abbilden. Die Buchwerte der so bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nähern sich den Marktwerten an.

Die sich aus IAS 39 ergebenden Kategorien unterscheiden zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, und solchen, deren Bewertung sich aus einem Marktwert ergibt (siehe nachfolgende Tabellen). Diese Kategorien sind ausreichend, um die Klassen nach IFRS 7 abzubilden, die zumindest eine Trennung der Finanzinstrumente nach Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten und nach Bewertung zu Marktwerten vorsehen. Bei den in der Tabelle unten gezeigten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Finanzinstrumente, die Fremdwährungen betreffen.

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30.06.2017 31.12.2016
EUR Mio. Buchwert Beizulegender

Zeitwert
Buchwert Beizulegender

Zeitwert
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 131,0 131,0 118,2 118,2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 136,3 136,3 97,7 97,7
Darlehen und Forderungen 1,4 13,7
Derivative Finanzinstrumente 14,8 5,0
Festgelder 120,1 79,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 160,9 160,9 136,4 136,4
Finanzierungsverbindlichkeiten 39,8 39,8 40,4 40,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79,2 79,2 81,6 81,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1,4 1,4 11,0 11,0
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0,8 0,6
Derivative Finanzinstrumente 0,6 10,4

Die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS 13-Bewertungshierarchie des beizulegenden Zeitwerts (Fair Value-Hierarchie) zugeordnet. Die Zuordnung gibt Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande gekommen sind und in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen anhand von Modellen erfolgt. Hinsichtlich der Definition der Fair Value-Hierarchiestufen und der zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten sowie deren Bewertung wird auf den Konzernabschluss 2016 verwiesen.

Die folgende Tabelle zeigt die Einordnung in die Fair Value-Hierarchie für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert in der Bilanz bewertet werden:

Fair Value-Hierarchie

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30.06.2017
EUR Mio. Stufe I Stufe II Stufe III Summe
--- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung (zu Handelszwecken gehalten) - 3,0 - 3,0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) - 11,8 - 11,8
Summe - 14,8 - 14,8
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung (zu Handelszwecken gehalten) - 0,4 - 0,4
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) - 0,2 - 0,2
Summe - 0,6 - 0,6

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31.12.2016
EUR Mio. Stufe I Stufe II Stufe III Summe
--- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung (zu Handelszwecken gehalten) - 1,9 - 1,9
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) - 3,1 - 3,1
Summe - 5,0 - 5,0
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung (zu Handelszwecken gehalten) - 2,7 - 2,7
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) - 7,7 - 7,7
Summe - 10,4 - 10,4

Die Marktwertermittlung in Stufe 1 erfolgt auf Basis notierter, unangepasster Preise auf aktiven Märkten für diese oder identische Vermögenswerte und Schulden. Die in Stufe 2 eingestuften Finanzinstrumente werden mittels Bewertungsverfahren auf Basis von Parametern, die entweder direkt oder indirekt von beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden, bewertet. Hierzu zählen prinzipiell derivative Finanzinstrumente, innerhalb und außerhalb von Sicherungsbeziehungen, Ausleihungen und Finanzschulden. In Stufe 3 erfolgt die Marktwertermittlung auf der Basis von Parametern, für die keine beobachtbaren Marktdaten zur Verfügung stehen.

Die Siltronic kontrolliert regelmäßig, ob die Finanzinstrumente ordnungsmäßig den Hierarchiestufen zugeordnet sind. Im Vergleich zum letzten Konzernjahresabschluss lagen keine Änderungen bei den Bewertungsmethoden vor und es ergaben sich keine nicht wiederkehrenden Fair Value-Bewertungen. Auch traten keine Umgliederungen bei den Hierarchiestufen auf.

Rückstellungen für Pensionen

Aufgrund des wesentlichen Einflusses der Zinssätze, die für die Bestimmung der Rückstellungen für Pensionen verwendet werden, bewertet der Konzern diese zum Bilanzstichtag neu. Die versicherungsmathematische Ermittlung zum 30. Juni 2017 wurde mit 2,19 Prozent für Deutschland gerechnet und 3,65 Prozent für die USA (30. Juni 2016: 1,60 Prozent für Deutschland und 3,47 Prozent für die USA). Zum 31. Dezember 2016 betrugen die Zinssätze 1,94 Prozent für Deutschland bzw. 3,92 Prozent für die USA.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Ausweispflichten nach IAS 24 betreffen Geschäftsvorfälle (a) mit dem Minderheitsgesellschafter Wacker Chemie AG (bis 15. März 2017 Mehrheitsgesellschafter) und dessen beherrschendem Gesellschafter Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft mbH (hält mehr als 50 Prozent der Stimmrechte an der Wacker Chemie AG) (b) der Wacker Pensionskasse und (c) mit den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft.

Die folgenden Beträge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten und resultieren aus Geschäftsvorfällen mit der Wacker Chemie AG:

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EUR Mio. H1 2017 H1 2016
Umsatzerlöse 0,4 3,5
Bezogene Lieferungen und Leistungen, überwiegend Herstellungskosten 84,4 83,6

Die folgende Tabelle zeigt Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (oder Personen), die in der Bilanz enthalten sind:

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EUR Mio. 30.06.2017 31.12.2016
Vorräte 10,7 10,8
Sonstige Vermögenswerte 0,0 12,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21,6 24,9

Die Vorräte betreffen Rohstofflieferungen der Wacker Chemie AG.

Ertragsteuern

Die Berechnung von Ertragsteuern erfolgte unverändert zu den Methoden, die zum Jahresende angewendet wurden, wobei bei der Ermittlung des Steueraufwands auf den Bilanzstichtag dieses Zwischenabschlusses abgestellt wurde. Die alternative Möglichkeit nach IAS 34, wonach eine Schätzung zugrunde gelegt wird, wurde nicht angewendet.

Die Veränderung der Steuerquote gegenüber dem Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr zwei wesentliche Gesellschaften negative Ergebnisse vor Steuern erwirtschaftet haben, die nicht mit Gewinnen der gewinnträchtigen Gesellschaften verrechnet werden konnten. Im ersten Halbjahr 2017 hingegen haben alle wesentlichen Gesellschaften einen Gewinn vor Steuern erzielt.

Fremdwährungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzernunternehmen werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Bei allen ausländischen Konzernunternehmen ist dies die jeweilige Landeswährung, da diese Unternehmen ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte und Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag, das Eigenkapital zu historischen Kursen und Aufwendungen sowie Erträge zum Durchschnittskurs des jeweiligen Quartals umgerechnet. Die sich gegenüber den Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital gesondert unter "Übrige Eigenkapitalposten" ausgewiesen.

Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Wechselkurse im Verhältnis zum Euro:

Wechselkurse

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Stichtagswerte Durchschnittswerte
ISO-Code 30.06.2017 30.06.2016 31.12.2016 Q2 2017 H1 2017
--- --- --- --- --- --- ---
US-Dollar USD 1,14 1,11 1,05 1,10 1,08
Japanischer Yen JPY 128 114 123 122 122
Singapur-Dollar SGD 1,57 1,50 1,52 1,53 1,52

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Durchschnittswerte
H1 2016
--- ---
US-Dollar 1,12
Japanischer Yen 124
Singapur-Dollar 1,54

Wesentliche Ereignisse der Berichtsperiode und Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2017

Die bezüglich ihrer Auswirkung, ihrer Natur und ihres Auftretens wesentlichen Ereignisse der Berichtsperiode werden im Konzernzwischenlagebericht beschrieben. Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2017 sind bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichts nicht eingetreten.

München, den 28. Juli 2017

Der Vorstand der Siltronic AG

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Dr. Christoph von Plotho Rainer Irle
(CEO) (CFO)

Weitere Informationen

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, den 28. Juli 2017

Der Vorstand der Siltronic AG

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Dr. Christoph von Plotho Rainer Irle
(CEO) (CFO)

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Siltronic AG, München

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Konzerneigenkapitals sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Siltronic AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

München, den 28. Juli 2017

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Specht Ratkovic
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Finanzkalender

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26. Oktober 2017 Quartalsmitteilung zum 3. Quartal 2017

Kontakt

Petra Müller

Director Investor Relations & Communications

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Impressum

Herausgeber

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81737 München, Deutschland

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Konzept, Gestaltung und Umsetzung

HGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg

Hinweis zum Zwischenbericht

Dieser Zwischenbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung. Dieser Zwischenbericht steht elektronisch als PDF zur Verfügung.

Disclaimer

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siltronic beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siltronic ist weder geplant noch übernimmt Siltronic die Verpflichtung dafür. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und in anderen Berichten nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Die Inhalte dieses Berichts sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (zum Beispiel Kunde, Mitarbeiter) verwendet.

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