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Siemens AG Annual Report 2016

Jan 31, 2017

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Annual Report

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Siemens Aktiengesellschaft Berlin und München Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016 Jahresfinanzbericht zum 30. September 2016 Zusammengefasster Lagebericht Der Lagebericht der Siemens AG und der Konzernlagebericht sind nach §315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit §298 Abs. 3 HGB zusammengefasst und im Siemens-Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht. Der Jahresabschluss und der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der Siemens AG für das Geschäftsjahr 2016 werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss der Siemens AG sowie der Geschäftsbericht des Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 stehen auch im Internet zur Verfügung unter: www.siemens.com/finanzberichte A. Jahresabschluss A.1 Gewinn- und Verlustrechnung scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) Anhang 2016 2015 Umsatzerlöse 1 25.763 26.454 Umsatzkosten – 19.818 – 20.161 Bruttoergebnis vom Umsatz 5.945 6.293 Forschungs- und Entwicklungskosten – 2.454 – 2.417 Vertriebskosten – 2.548 – 2.760 Allgemeine Verwaltungskosten – 1.010 – 1.050 Sonstige betriebliche Erträge 2 1.503 1.574 Sonstige betriebliche Aufwendungen 2 – 1.369 – 1.844 Betriebliches Ergebnis 67 – 204 Beteiligungsergebnis 3 3.732 8.142 Zinserträge 4 261 256 davon negative Zinsen aus Geldanlage – 4 – 2 Zinsaufwendungen 4 41 – 50 davon positive Zinsen aus Geldaufnahme 108 4 Übriges Finanzergebnis 5 – 942 – 2.225 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.158 5.918 Ertragsteuern 6 – 160 – 300 Jahresüberschuss 2.999 5.618 Gewinnverwendung 27 Jahresüberschuss 2.999 5.618 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 256 179 Einstellung in andere Gewinnrücklagen – 195 – 2.714 Bilanzgewinn 3.060 3.084 A.2 Bilanz scroll 30. September (in Mio. €) Anhang 2016 2015 Aktiva Anlagevermögen 10 Immaterielle Vermögensgegenstände 577 554 Sachanlagen 1.895 1.885 Finanzanlagen 44.611 43.688 47.083 46.127 Umlaufvermögen Vorräte 11 13.590 13.142 Erhaltene Anzahlungen – 13.590 – 13.142 − − Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.903 1.780 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.632 15.747 Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.182 1.965 16.717 19.492 Wertpapiere 546 856 Flüssige Mittel 3.097 2.961 20.359 23.308 Rechnungsabgrenzungsposten 81 83 Aktive latente Steuern 13 2.256 2.333 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 14 35 29 Summe Aktiva 69.814 71.880 Passiva Eigenkapital 15 Gezeichnetes Kapital1 2.550 2.643 Eigene Anteile – 125 – 217 Ausgegebenes Kapital 2.425 2.426 Kapitalrücklage 7.761 7.651 Gewinnrücklagen 6.122 6.087 Bilanzgewinn 3.060 3.084 19.368 19.247 Sonderposten mit Rücklageanteil 700 708 Rückstellungen Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16 11.250 11.553 Übrige Rückstellungen 17 8.360 7.511 19.610 19.064 Verbindlichkeiten 18 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14 62 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 619 887 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.831 1.783 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.847 27.458 Übrige Verbindlichkeiten 2.441 2.303 29.752 32.494 Rechnungsabgrenzungsposten 385 367 Summe Passiva 69.814 71.880 1 Bedingtes Kapital zum 30. September 2016 in Höhe von 1.081 (im Vj. 1.081) Mio. €. A.3 Anhang A.3.1 Grundlagen des Abschlusses der Siemens AG Der Jahresabschluss der Siemens AG wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) und des deutschen Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Ausweis erfolgt in Millionen Euro (Mio. €). A.3.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung von Produkten, der Erbringung von Dienstleistungen und der Gewährung von Lizenzen ausgewiesen. Die Erträge für die Erbringung von Infrastruktur- und Unterstützungsleistungen (außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Siemens AG) werden als sonstige betriebliche Erträge dargestellt. Negative Zinsen aus der Geldanlage werden in den Zinserträgen, positive Zinsen aus der Geldaufnahme in den Zinsaufwendungen als Abzugsposten ausgewiesen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über maximal fünf Jahre oder die längere vertragliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird grundsätzlich planmäßig innerhalb von fünf Jahren abgeschrieben. In begründeten Fällen erfolgt die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts über einen darüber hinausgehenden Zeitraum, sofern die individuelle Nutzungsdauer mehr als fünf Jahre beträgt. Sachanlagen: Die Zusammensetzung der Herstellungskosten wird im Kontext der Erläuterungen der Vorräte beschrieben. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. In bestimmten Fällen findet die degressive Abschreibungsmethode Anwendung. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150 € sofort aufwandswirksam erfasst. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 150 €, jedoch nicht mehr als 410 € betragen, erfolgt eine Aktivierung und vollständige Abschreibung im Zugangsjahr. Nutzungsdauer der Sachanlagen scroll Fabrik- und Geschäftsbauten 20 bis 50 Jahre Übrige Bauten 5 bis 10 Jahre Technische Anlagen und Maschinen überwiegend 10 Jahre Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 8 Jahre Vermietete Erzeugnisse überwiegend 3 bis 5 Jahre Im Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen sind die Rücklagen nach §6b Einkommensteuergesetz (EStG), die in den Geschäftsjahren bis zum Übergang auf die Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) gebildet und übertragen wurden, und steuerliche Sonderabschreibungen nach §4 Fördergebietsgesetz (FördergebietsG) sowie §7d EStG, soweit diese die nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten planmäßigen Abschreibungen überschreiten. Finanzanlagen: Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft eingestuft wird. Dies ist der Fall, wenn objektive Hinweise, insbesondere Ereignisse oder veränderte Umstände, auf eine signifikante oder länger anhaltende Wertminderung hindeuten. Bei börsennotierten Finanzanlagen kann von einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung insbesondere dann ausgegangen werden, wenn der Börsenkurs permanent über sechs Monate hinweg 20% oder in den vergangenen zwölf Monaten im Monatsdurchschnitt 10% unter den Anschaffungskosten liegt. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten beziehungsweise zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen zusätzlich zu den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Allgemeine Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und technischer Veralterung ergeben, sowie im Rahmen der verlustfreien Bewertung von unverrechneten Lieferungen und Leistungen im Anlagen- und Servicegeschäft vorgenommen. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls sowie nach Länderrisiken gebildet. Latente Steuern: Sofern aufgrund von Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in der Bilanz insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese verrechnet dargestellt. Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten von Organgesellschaften sowie von Personengesellschaften werden insoweit einbezogen, als von künftigen Steuerbe- und -entlastungen aus der Umkehrung von temporären Differenzen bei der Siemens AG auszugehen ist. Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung: Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sowie von Erfüllungsrückständen aus Altersteilzeitvereinbarungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der Siemens AG zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im übrigen Finanzergebnis ausgewiesen. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Die Siemens AG bewertet die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, der nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt wird. Für die Abzinsung wird der jeweilige durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, den die Deutsche Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlicht. Für Pensionsleistungen, die über einen mittelbaren Durchführungsweg erbracht werden, haftet die Siemens AG nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) weiterhin subsidiär. Soweit das jeweilige Vermögen des Pensionsfonds beziehungsweise der Pensions- oder Unterstützungskasse nicht den Erfüllungsbetrag der jeweiligen Pensionszusagen deckt, bilanziert die Siemens AG die Unterdeckung in den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. In den übrigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen gebildet für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Währungsumrechnung: Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Wertpapiere, flüssigen Mittel, Rückstellungen und Verbindlichkeiten (ohne erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) sowie Haftungsverhältnisse in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bilanzpositionen in fremder Währung, die Bestandteil der Bewertungseinheit zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos sind, werden zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts. Derivative Finanzinstrumente werden innerhalb der Siemens AG nahezu ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt und, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Bei der Bildung von Bewertungseinheiten werden die Wertänderungen oder Zahlungsströme aus den Grund- und Sicherungsgeschäften einander gegenübergestellt; zurückgestellt wird nur ein negativer Überhang aus dem ineffektiven Teil der Marktwertveränderungen. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden weder bilanziell noch ergebniswirksam erfasst. Abschlussgliederung: Die Siemens AG fasst einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zusammen, sofern sie einen Betrag enthalten, der für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bilds nicht erheblich ist, und durch eine Zusammenfassung die Klarheit der Darstellung vergrößert wird. Diese Posten weist die Siemens AG im Anhang gesondert aus. A.3.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Ziffer 1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse umfassen auch Erlöse aus dem Vermietungsgeschäft sowie Lizenzerträge. scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 Power and Gas 5.272 Wind Power and Renewables 2.052 Energy Management 4.141 Building Technologies 1.333 Mobility 2.426 Digital Factory 6.120 Process Industries and Drives 5.151 Siemens Real Estate 966 abzüglich interne Umsätze – 1.698 Umsatzerlöse 25.763 scroll Nach Regionen Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten 18.856 Amerika 2.271 Asien, Australien 4.636 Umsatzerlöse 25.763 Ziffer 2 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten im Wesentlichen die Verrechnung von zentralen Infrastruktur- und Unterstützungsleistungen auf die Konzerngesellschaften außerhalb der Siemens AG. Diese beliefen sich auf 1.280 Mio. €. Zudem waren Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von 105 Mio. € enthalten, die hauptsächlich aus Siemens Real Estate stammten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassten überwiegend die Kosten für die Erbringung von Infrastruktur- und Unterstützungsleistungen in Höhe von 1.102 Mio. €. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil beliefen sich auf 8 Mio. €. Ziffer 3 Beteiligungsergebnis scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Erträge aus Beteiligungen 1.599 1.125 davon aus verbundenen Unternehmen 1.542 1.084 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen 2.380 4.445 Aufwendungen aus Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen – 24 – 5 Abschreibungen auf Beteiligungen – 121 – 295 Zuschreibungen auf Beteiligungen 25 97 Gewinne aus dem Abgang von Beteiligungen 15 2.821 Verluste aus dem Abgang von Beteiligungen – 142 – 45 Beteiligungsergebnis 3.732 8.142 Die Erträge aus Beteiligungen umfassten insbesondere die Gewinnausschüttung der Siemens Beteiligungsverwaltung GmbH&Co. OHG, Deutschland, in Höhe von 850 Mio. € sowie von Siemens Ltd., Indien, in Höhe von 129 Mio. €. Die Erträge aus Gewinnabführungen stammten hauptsächlich von der Siemens Beteiligungen Inland GmbH, Deutschland, in Höhe von 1.241 Mio. €, der Siemens Healthcare GmbH, Deutschland, in Höhe von 909 Mio. € sowie der Siemens Financial Services GmbH, Deutschland, in Höhe von 118 Mio. €. Der Verlust aus dem Abgang von Beteiligungen entstand im Wesentlichen aus dem Verkauf des Siemens-Anteils an der Unify Holdings B.V., Niederlande, in Höhe von 125 Mio. €. Ziffer 4 Zinserträge, Zinsaufwendungen Die Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen 226 (im Vj. 206) Mio. €. Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich auf einen Ertrag in Höhe von 71 (im Vj. Aufwand: 21) Mio. €, insbesondere aufgrund von positiven Zinsen aus der Geldaufnahme. Die Zinserträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beliefen sich auf 59 (im Vj. 48) Mio. €. Ziffer 5 Übriges Finanzergebnis scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zinsanteil in der Veränderung der Pensionsrückstellungen (ohne Entgeltumwandlungen)1 – 424 – 1.225 Finanzaufwendungen (netto) aus Personalrückstellungen – 27 – 27 Finanzergebnis (netto) aus Entgeltumwandlungen − – 5 Übrige finanzielle Erträge 374 605 Übrige finanzielle Aufwendungen – 871 – 1.335 Zu-/Abschreibungen auf Ausleihungen und auf Wertpapiere des Anlage- und des Umlaufvermögens 7 – 238 Übriges Finanzergebnis – 942 – 2.225 1 Beinhaltet keine Zusagen für Entgeltumwandlung, die in direktem Zusammenhang mit zu verrechnendem Vermögen stehen. Bei den Finanzerträgen und -aufwendungen handelt es sich jeweils um den Nettobetrag nach Verrechnung mit Erträgen und Aufwendungen aus zu verrechnendem Vermögen: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zinsanteil in der Veränderung der Verpflichtungen aus Entgeltumwandlungen1 – 29 – 12 Erträge aus mit Altersversorgungsverpflichtungen zu saldierenden Vermögensgegenständen 35 17 Aufwendungen aus mit Altersversorgungsverpflichtungen zu saldierenden Vermögensgegenständen – 7 – 10 Finanzergebnis (netto) aus Entgeltumwandlungen1 − – 5 1 Beinhaltet nur Zusagen für Entgeltumwandlung, die in direktem Zusammenhang mit zu verrechnendem Vermögen stehen. scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Aufwendungen (brutto) aus der Aufzinsung von Personalrückstellungen – 27 – 26 Erträge/Aufwendungen aus mit Altersteilzeitverpflichtungen zu saldierenden Vermögensgegenständen − − Finanzaufwendungen (netto) aus Personalrückstellungen – 27 – 27 Die übrigen finanziellen Erträge stammten aus Dividenden aus Fondsanteilen in Höhe von 340 Mio. € sowie aus Gewinnen aus der Realisierung von monetären Fremdwährungsbilanzposten in Höhe von 34 (im Vj. 350) Mio. €. Die übrigen finanziellen Aufwendungen beinhalteten überwiegend Aufwendungen aus dem realisierten Ergebnis aus Zins- und Fremdwährungsderivaten in Höhe von 351 Mio. € sowie Aufwendungen aus Rückstellungen für Risiken aus Derivaten in Höhe von 347 Mio. €. Des Weiteren waren Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten; diese wiederum resultierten in Höhe von 147 (im Vj. 138) Mio. € aus der Aufzinsung von übrigen Rückstellungen sowie in Höhe von 18 Mio. € aus der Aufzinsung von Steuerrückstellungen (im Vj. 11 Mio. € Erträge aus der Abzinsung von Steuerrückstellungen). Ziffer 6 Ertragsteuern scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Ertragsteueraufwendungen – 84 – 413 Latente Ertragsteuern – 76 113 Ertragsteuern – 160 – 300 Als Ertragsteueraufwendungen wurden wie im Vorjahr die Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag, die Gewerbeertragsteuer und die gezahlte ausländische Quellensteuer ausgewiesen. Die Veränderung resultierte aus niedrigeren Ertragsteueraufwendungen aufgrund des Wegfalls von Belastungen aus Betriebsprüfungen im Vorjahr sowie Steuererstattungen aus Entscheidungen zu Rechtsbehelfen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Außerdem waren in diesem Posten latente Steueraufwendungen beziehungsweise -erträge erfasst, die aus der Entstehung und Umkehrung von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen sowie der Inanspruchnahme und Entstehung von Verlustvorträgen resultierten. Ziffer 7 Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern wirkten mit 26 (im Vj. 46) Mio. € in den Funktionskosten. Ziffer 8 Einfluss steuerlicher Vorschriften auf den Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss war als Folge von in Anspruch genommenen steuerlichen Vergünstigungen um 6 Mio. € erhöht. Ziffer 9 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In der Gewinn- und Verlustrechnung der Siemens AG waren periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 194 (im Vj. 207) Mio. € und periodenfremde Erträge in Höhe von 1.297 (im Vj. 1.410) Mio. € enthalten. Die periodenfremden Erträge stammten im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. A.3.4 Erläuterungen zur Bilanz Ziffer 10 Anlagevermögen Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten scroll (in Mio. €) 01.10.2015 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30.09.2016 Kumulierte Abschreibungen Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 1.176 132 − – 102 1.206 – 664 Geschäfts- oder Firmenwert 257 − − – 16 241 – 208 1.434 132 − – 118 1.448 – 871 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.065 24 9 – 77 1.021 – 577 Technische Anlagen und Maschinen 2.843 87 60 – 81 2.909 – 2.158 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.834 225 15 – 195 1.879 – 1.389 Vermietete Erzeugnisse 148 11 – 1 – 11 148 – 99 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123 125 – 84 – 2 162 − 6.012 473 − – 366 6.119 – 4.224 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 33.166 927 49 – 708 33.434 – 1.394 Beteiligungen 2.216 69 – 49 – 53 2.182 – 281 Ausleihungen 3.267 1.009 − – 999 3.276 – 6 Wertpapiere 7.307 145 − – 27 7.425 – 25 45.955 2.149 − – 1.787 46.317 – 1.706 53.401 2.754 − – 2.272 53.884 – 6.801 Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten scroll (in Mio. €) Nettowert 30.09.2016 Nettowert 30.09.2015 Zuschreibungen des Geschäftsjahrs Abschreibungen des Geschäftsjahrs Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 543 495 − – 81 Geschäfts- oder Firmenwert 34 59 − – 13 577 554 − – 94 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 444 470 − – 22 Technische Anlagen und Maschinen 751 767 − – 141 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490 473 − – 212 Vermietete Erzeugnisse 48 51 − – 9 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162 123 − − 1.895 1.885 − – 383 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 32.040 31.726 25 – 50 Beteiligungen 1.900 1.951 − – 70 Ausleihungen 3.270 2.731 8 – 35 Wertpapiere 7.400 7.280 2 − 44.611 43.688 34 – 156 47.083 46.127 34 – 633 Die Zugänge in den Anteilen an verbundenen Unternehmen stammten unter anderem aus der Übertragung von Gesellschaftsanteilen an der Siemens Immobilien GmbH&Co. KG, Deutschland, von der Siemens Real Estate GmbH&Co. KG, Deutschland, auf die Siemens AG in Höhe von 186 Mio. €. Des Weiteren wurde bei der SIM 2. Grundstücks-GmbH&Co. KG, Deutschland, eine Kapitalerhöhung in Höhe von 165 Mio. € durchgeführt. Die Abgänge in den Anteilen an verbundenen Unternehmen enthielten insbesondere in Höhe von 330 Mio. € den Abgang der Siemens Industry Software GmbH, Deutschland, die in die Atecs Mannesmann GmbH, Deutschland, eingebracht wurde, sowie eine Sachentnahme in Höhe von 193 Mio. € bei der Siemens Real Estate GmbH&Co. KG, Deutschland. Im Anlagevermögen wurden insgesamt außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 164 (im Vj. 653) Mio. € erfasst. In den Ausleihungen sind Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von 3.179 (im Vj. 2.715) Mio. € sowie sonstige Ausleihungen in Höhe von 92 (im Vj. 16) Mio. € enthalten. Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalteten überwiegend Anteile an Investmentvermögen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte ein Erwerb von Fondsanteilen in Höhe von 120 Mio. €. Ziffer 11 Vorräte scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 823 814 Unfertige Erzeugnisse 1.498 1.469 Fertige Erzeugnisse und Waren 559 579 Unverrechnete Lieferungen und Leistungen 9.706 9.293 Geleistete Anzahlungen 1.005 987 Vorräte 13.590 13.142 Die unverrechneten Lieferungen und Leistungen umfassten im Wesentlichen aktivierte Aufwendungen, die im Rahmen der Erbringung von Lieferungen und Leistungen für Projekte im Anlagenbau entstanden sind, die zum Bilanzstichtag noch nicht an den Kunden abgerechnet waren. Ziffer 12 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände scroll davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit (in Mio. €) 30. Sep. 2016 mehr als 1 Jahr 30. Sep. 2015 mehr als 1 Jahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.903 47 1.780 43 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.632 2.162 15.747 1.792 Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.182 156 1.965 173 davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38 4 37 11 davon sonstige Vermögensgegenstände 2.143 153 1.928 162 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.717 2.365 19.492 2.008 Ziffer 13 Aktive latente Steuern Die sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuern resultierten überwiegend aus Pensionsrückstellungen und übrigen Rückstellungen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,12% zugrunde gelegt. Abweichend hiervon wurde für temporäre Differenzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten von Personengesellschaften ein Steuersatz von 15,83% verwendet. Ziffer 14 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen und aus Verpflichtungen aus Entgeltumwandlung – 1.170 Beizulegender Zeitwert des angelegten Vermögens 1.205 Überschuss des Vermögens über die Verpflichtungen aus Erfüllungsrückständen aus Altersteilzeitvereinbarungen und aus Verpflichtungen aus Entgeltumwandlung 35 Anschaffungskosten des angelegten Vermögens 1.068 Ziffer 15 Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt: scroll (in Mio. €) 01.10.2015 Einziehung eigener Aktien Aktienrückkäufe Ausgabe eigener Aktien im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen und Mitarbeiteraktienprogrammen Gezeichnetes Kapital 2.643 – 93 – – Eigene Anteile – 217 93 – 15 14 Ausgegebenes Kapital 2.426 − – 15 14 Kapitalrücklage 7.651 93 – 17 Gewinnrücklagen 6.087 – 93 – 432 365 Bilanzgewinn 3.084 – – – Eigenkapital 19.247 − – 446 395 scroll (in Mio. €) Dividende für 2015 Jahresüberschuss 30.09.2016 Gezeichnetes Kapital – – 2.550 Eigene Anteile – – – 125 Ausgegebenes Kapital − − 2.425 Kapitalrücklage – – 7.761 Gewinnrücklagen – 195 6.122 Bilanzgewinn – 2.827 2.804 3.060 Eigenkapital – 2.827 2.999 19.368 GEZEICHNETES KAPITAL Das Grundkapital der Siemens AG ist in 850.000.000 (im Vj. 881.000.000) auf Namen lautende, nennwertlose Stückaktien unterteilt, auf die ein anteiliges rechnerisches Grundkapital in Höhe von 3,00 € je Aktie entfällt. Die Verminderung des gezeichneten Kapitals resultiert aus der Einziehung von 31.000.000 Stück eigenen Aktien. GENEHMIGTES KAPITAL Zum 30. September 2016 verfügte die Siemens AG über genehmigtes Kapital von insgesamt nominal 618,6 Mio. €, das in Teilbeträgen und mit unterschiedlichen Befristungen durch Ausgabe von bis zu 206,2 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien ausgegeben werden kann. Im Einzelnen bestehen folgende Ermächtigungen zur Erhöhung des Grundkapitals: ― Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Januar 2016 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 25. Januar 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu nominal 90.000.000 € durch Ausgabe von bis zu 30 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Die neuen Aktien dürfen nur an Arbeitnehmer der Siemens AG und ihrer verbundenen Unternehmen (Belegschaftsaktien) ausgegeben werden. Soweit gesetzlich zulässig, können die Belegschaftsaktien auch in der Weise ausgegeben werden, dass die auf sie zu leistende Einlage aus dem Teil des Jahresüberschusses gedeckt wird, den Vorstand und Aufsichtsrat nach §58 Abs. 2 AktG in andere Gewinnrücklagen einstellen könnten. ― Außerdem ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Januar 2014 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 27. Januar 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu nominal 528,6 Mio. € durch Ausgabe von bis zu 176,2 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Der Vorstand ist unter bestimmten Voraussetzungen ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre bei Ausgabe gegen Sacheinlagen auszuschließen. Bei Ausgabe gegen Barleistung sind die Aktien grundsätzlich den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszuschließen, erstens für etwaige Spitzenbeträge, zweitens, um einen Verwässerungsausgleich in Zusammenhang mit bereits begebenen Wandel- beziehungsweise Optionsschuldverschreibungen zu gewähren, und drittens unter bestimmten weiteren Voraussetzungen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft nicht wesentlich unterschreitet. BEZUGSRECHTE AUS DER BEGEBUNG VON OPTIONSSCHULDVERSCHREIBUNGEN Im Februar 2012 hat Siemens Optionsschuldverschreibungen mit einem Volumen von 3 Mrd. US$ begeben. Die Optionsschuldverschreibungen wurden ausschließlich institutionellen Investoren in einer Mindeststückelung von 250.000 US$ angeboten. Das Bezugsrecht der Aktionäre war ausgeschlossen. Den von der Siemens Financieringsmaatschappij N.V., Niederlande, ausgegebenen und von der Siemens AG garantierten Schuldverschreibungen wurden von der Siemens AG emittierte Optionsscheine angefügt. Die Optionsscheinbedingungen erlauben es Siemens, ausgeübte Optionsrechte auch aus dem Bestand eigener Aktien zu bedienen und die Optionsscheine zurückzukaufen. Die Optionsschuldverschreibungen wurden in zwei Tranchen zu je 1,5 Mrd. US$ mit Laufzeiten von fünfeinhalb und siebeneinhalb Jahren platziert. Die jeweilige Laufzeit gilt für die Schuldverschreibungen und die zugehörigen Optionsscheine gleichermaßen. Die am 16. August 2017 zur Rückzahlung fällige Tranche der Schuldverschreibungen trägt einen Zinskupon von 1,05% per annum, die am 16. August 2019 fällige Tranche einen Zinskupon von 1,65% per annum. Die mit den beiden Tranchen begebenen anfänglich je 6.000 Optionsscheine können seit Begebung von den Schuldverschreibungen abgetrennt werden und sind seit dem 28. März 2012 ausübbar. Der Spin-off der OSRAM Licht AG im Juli 2013 hat zu einer Anpassung der Optionsscheine geführt. Diese berechtigen seither zum Bezug mehrerer Siemens-Aktien sowie mehrerer OSRAM-Aktien gegen Zahlung eines Ausübungspreises in €. Im September 2015 hat Siemens ein Umtauschangebot durchgeführt, wobei institutionelle Investoren der 2012 begebenen Optionsschuldverschreibungen ihre Optionsscheine (»alte Optionsscheine«) gegen neue Optionsscheine mit Bezugsrecht auf wieder ausschließlich Siemens-Aktien umtauschen konnten. Im finanzwirtschaftlichen Ergebnis für den Investor wurde mit dem Umtausch lediglich die OSRAM-Komponente durch Bezugsrechte auf zusätzliche Siemens-Aktien ersetzt. Dabei wurden zur Durchführung des Umtauschs unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre variabel verzinsliche Optionsschuldverschreibungen mit insgesamt 10.661 neuen Optionsscheinen begeben. Die eingetauschten alten Optionsscheine wurden entwertet. Gemäß den Optionsscheinbedingungen erfolgten verschiedene Anpassungen, zuletzt mit Wirkung vom 17. Februar 2016; zum 30. September 2016 wäre der Inhaber eines neuen Optionsscheins zum Bezug von 1.914,0511 Siemens-Aktien je Optionsschein bei einem Ausübungspreis von 98,1389 € je Aktie berechtigt gewesen. Der Inhaber eines alten Optionsscheins hätte zum 30. September 2016 bei Ausübung seines Optionsrechts gegen Zahlung von 187.842,81 € insgesamt 1.823,4130 Siemens-Aktien sowie 151,5630 Aktien der OSRAM Licht AG erhalten. Auf Basis des Xetra-Schlusskurses der OSRAM-Aktie am 30. September 2016 hätte dies rechnerisch einem Ausübungspreis von 98,67 € je Siemens-Aktie entsprochen. Zum 30. September 2016 waren in der Laufzeit 2017 575 alte und 5.424 neue Optionsscheine und in der Laufzeit 2019 764 alte und 5.236 neue Optionsscheine ausstehend, und ein neuer Optionsschein war ausgeübt. Die Anzahl der Aktien unterliegt nach den jeweiligen Optionsscheinbedingungen Anpassungsregelungen zum Verwässerungsschutz und kann sich während der Laufzeit der Optionsrechte abhängig von den anzuwendenden Anpassungen verändern. Zusätzlich zu marktüblichen Anpassungen für bestimmte Kapitalmaßnahmen sind unter anderem Anpassungen in Abhängigkeit von der Höhe der gezahlten Dividende vorgesehen. Zum 30. September 2016 ergaben sich aus den 11.999 existierenden Optionsscheinen Optionsrechte auf insgesamt 22,8 Mio. Siemens-Aktien. Die Optionsschuldverschreibungen, von Optionsscheinen getrennte Schuldverschreibungen und abgetrennte Optionsscheine sind jeweils in Globalurkunden verbriefte Inhaberpapiere. EIGENE AKTIEN Die Entwicklung des Bestands eigener Aktien ergibt sich aus nachfolgender Übersicht: scroll Geschäftsjahr (in Stück) 2016 Bestand zu Beginn des Geschäftsjahrs 72.376.759 Einziehung eigener Aktien – 31.000.000 Aktienrückkauf 4.888.596 Bedienung ausgeübter Optionsscheine – 1.914 Ausgabe im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen und Mitarbeiteraktienprogrammen – 4.541.759 Endbestand 41.721.682 Die im Bestand der Siemens AG befindlichen 41.721.682 Aktien entsprechen einem Betrag von nominal 125 Mio. € beziehungsweise 4,9% des Grundkapitals. Am 31. Oktober 2015 ist der am 7. November 2013 beschlossene Aktienrückkauf mit einem Volumen von bis zu 4 Mrd. € beendet worden. Dieser wurde am 12. Mai 2014 begonnen und ab dem 29. Januar 2015 auf Basis der von der Hauptversammlung am 27. Januar 2015 beschlossenen Ermächtigungen fortgesetzt. Der Aktienrückkauf erfolgte zur weiteren Optimierung der Kapitalstruktur der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Siemens AG im Rahmen dieses Aktienrückkaufs insgesamt 2.370.869 Stück eigene Aktien zurückgekauft. Dies entspricht einem Betrag von nominal 7 Mio. € beziehungsweise 0,3% des Grundkapitals. Hierfür wurden in diesem Zeitraum 206 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten) aufgewendet; dies entspricht einem gewichteten durchschnittlichen Kurs von 86,70 € je Aktie. Darüber hinaus wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Abschlusszahlung an die ausführende Bank geleistet, die bilanziell als Kaufpreisanpassung erfasst wurde und bezogen auf den gesamten Rückkauf zu einem durchschnittlichen Netto-Erwerbspreis je Aktie von 92,73 € führte. Der Erwerb erfolgte im Oktober 2015 an 21 Xetra-Handelstagen durch eine von der Siemens AG beauftragte Bank ausschließlich über die Börse im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra). Das durchschnittliche Volumen betrug an diesen Handelstagen rund 112.899 Aktien. Hierbei durfte der Kaufpreis je zurückerworbene Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs der Siemens-Aktie im Xetra-Handel um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 20% unterschreiten. Am 12. November 2015 beschloss Siemens einen weiteren Aktienrückkauf mit einem Volumen von bis zu 3 Mrd. € in der Zeit bis spätestens zum 15. November 2018. Die Durchführung des Aktienrückkaufs erfolgt seit dem 2. Februar 2016 unter den am 27. Januar 2015 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigungen. Der neue Aktienrückkauf soll die Aktionäre zusätzlich zur Dividendenpolitik kontinuierlich am Erfolg des Unternehmens partizipieren lassen. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Siemens AG im Rahmen dieses neuen Aktienrückkaufs insgesamt 2.517.727 Stück eigene Aktien zurückgekauft. Dies entspricht einem Betrag von nominal 8 Mio. € beziehungsweise 0,3% des Grundkapitals. Hierfür wurden in diesem Zeitraum 230 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten) aufgewendet; dies entspricht einem gewichteten durchschnittlichen Kurs von 91,23 € je Aktie. Der Erwerb erfolgte im Berichtszeitraum an 130 Xetra-Handelstagen durch eine von der Siemens AG beauftragte Bank ausschließlich über die Börse im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra). Das durchschnittliche Volumen betrug an diesen Handelstagen rund 19.367 Aktien. Hierbei durfte der Kaufpreis je zurückerworbene Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs der Siemens-Aktie im Xetra-Handel um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 20% unterschreiten. Der jeweilige Bestand der unter den vorgenannten Aktienrückkäufen erworbenen eigenen Aktien kann zu Zwecken der Einziehung, der Ausgabe an Mitarbeiter, Organmitglieder von mit Siemens verbundenen Unternehmen und Mitglieder des Vorstands sowie der Bedienung von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen verwendet werden. Die Siemens AG hat im Rahmen verschiedener aktienbasierter Vergütungen und Mitarbeiteraktienprogramme im Konzern insgesamt 4.541.759 eigene Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben. Dies entspricht einem Betrag von 14 Mio. € beziehungsweise 0,5% des am 30. September 2016 maßgeblichen Grundkapitals. Für die 2.624.577 Aktien, die gegen Zahlung eines Erwerbspreises ausgegeben wurden, sind insgesamt 189 Mio. € vereinnahmt worden. Diesen Betrag hat die Siemens AG zur freien Verwendung erhalten. Alle diese Aktien wurden im Rahmen des Share-Matching-Programms als Investment-Aktien an Planteilnehmer veräußert, wobei der Kaufpreis jeweils auf Basis des Xetra-Schlusskurses an festgelegten monatlichen Stichtagen bestimmt wurde. Hiervon entfielen auf den monatlichen Investitionsplan im Berichtszeitraum insgesamt 1.210.463 Aktien zu einem gewichteten durchschnittlichen Kurs von 91,30 € je Aktie, auf den Share Matching Plan im Februar 2016 544.321 Aktien zu einem gewichteten durchschnittlichen Kurs von 80,65 € je Aktie und auf das vom Unternehmen mit einem Firmenzuschuss geförderte Basis-Aktien-Programm 2016 869.793 Aktien zu einem gewichteten durchschnittlichen Kurs von 40,33 € je Aktie. Die übrigen im Berichtszeitraum ausgegebenen Aktien verteilten sich auf die Bedienung von im Jahr 2011 zugesagten Aktienzusagen mit 1.174.834 Aktien, auf Matching-Aktien im Rahmen des Share-Matching-Programms aus dem Jahr 2013 mit 538.892 Aktien sowie auf 203.456 Jubiläumsaktien. 1.914 eigene Aktien wurden zur Bedienung eines ausgeübten Optionsscheins herangezogen. ANGABEN ZU AUSSCHÜTTUNGSGESPERRTEN BETRÄGEN Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zu saldierendem Vermögen in Zusammenhang mit Altersteilzeitvereinbarungen ergab keinen zur Ausschüttung gesperrten Betrag. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zu saldierendem Vermögen in Zusammenhang mit Altersversorgungsverpflichtungen führte zu einem ausschüttungsgesperrten Betrag in Höhe von 16 Mio. €. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn sowie den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 992 Mio. €. Der Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern führte zu einem ausschüttungsgesperrten Betrag in Höhe von 2.256 Mio. €. Diesen ausschüttungsgesperrten Beträgen stehen Gewinnrücklagen in Höhe von 6.122 Mio. € gegenüber. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Bilanzgewinn in Höhe von 3.060 Mio. €. ANGABEN ZU BETEILIGUNGEN AM KAPITAL DER SIEMENS AG Der Gesellschaft lagen folgende Angaben zu mitteilungspflichtigen Beteiligungen gemäß §160 Abs. 1 Nr. 8 AktG vor (Stand: 30. September 2016): BlackRock, Inc., Wilmington, DE, USA, teilte uns am 1. Dezember 2015 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Siemens AG am 26. November 2015, direkt oder indirekt gehalten, 47.835.317 Stimmrechte oder 5,43% der Stimmrechte betrug. Der State of Qatar, Doha, Qatar, handelnd über und durch die DIC Company Limited, George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, teilte uns am 10. Mai 2012 mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Siemens AG am 7. Mai 2012, direkt oder indirekt gehalten, die Schwelle von 3% der Stimmrechte an unserer Gesellschaft überschritten hat und zu diesem Tag 27.758.338 Stimmrechte oder 3,04% der Stimmrechte betrug. Die Werner Siemens-Stiftung, Zug, Schweiz, teilte uns am 21. Januar 2008 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Siemens AG am 2. Januar 2008, direkt oder indirekt gehalten, die Schwelle von 3% der Stimmrechte an unserer Gesellschaft überschritten hat und zu diesem Tag 27.739.285 Stimmrechte oder 3,03% der Stimmrechte betrug. Ziffer 16 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen In Deutschland gewährt die Siemens AG Pensionsleistungen durch die BSAV (Beitragsorientierte Siemens Altersversorgung), eingefrorene Pläne mit Altzusagen und Pläne mit Entgeltumwandlungen. Die Mehrheit der aktiven Mitarbeiter nimmt an der BSAV teil. Die Leistungen aus diesem Plan basieren überwiegend auf den geleisteten Unternehmensbeiträgen und den Investmenterträgen auf diese Beiträge, wobei das Unternehmen eine Mindestverzinsung garantiert. Im Zuge der Einführung der BSAV wurde für Leistungen aus den eingefrorenen Plänen mit Altzusagen die Wirkung aus Gehaltssteigerungen weitgehend eliminiert, sodass Bewertungsprämissen für Lohn- und Gehaltssteigerungen inklusive Karrieretrend keine wesentliche Bedeutung für die Pensionsverpflichtungen der Siemens AG mehr haben. Die Pläne sind über Treuhandstrukturen mit Vermögen gedeckt. Ein Teil dieses Treuhandvermögens dient der Deckung von Pensionsverpflichtungen anderer inländischer Tochterunternehmen. Die Vermögensgegenstände erfüllen daher nicht die Voraussetzungen für die Verrechnung mit den Verpflichtungen und werden im Finanzanlagevermögen der Siemens AG ausgewiesen. Im Rahmen des Entgeltumwandlungsplans werden Gehaltsbestandteile in Fondsanteilen angelegt, die nur der Deckung der hieraus entstehenden Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen sind. Dieses Vermögen, mit einem beizulegenden Zeitwert zum 30. September 2016 in Höhe von 884 Mio. € (Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 744 Mio. €), wird daher mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Im Geschäftsjahr 2016 ergab sich aus dieser Verrechnung ein aktivischer Überhang in Höhe von 14 Mio. €. Zu den aus dem Entgeltumwandlungsplan verrechneten Aufwendungen und Erträgen siehe → Ziffer 5 Übriges Finanzergebnis . Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen betrug im Geschäftsjahr 2016 12.122 Mio. €. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basierte unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 4,08% (im Vj. 4,07%) und einem Rententrend von 1,50% (im Vj. 1,75%); Ausnahme BSAV 1,0% per annum. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf modifizierten Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Aufgrund einer Änderung des §253 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2016 ist im Rahmen der Bewertung von Pensionsrückstellungen für die Ermittlung des Abzinsungssatzes bei der Durchschnittsbetrachtung nicht mehr auf den gleitenden Durchschnitt der vergangenen sieben Jahre, sondern auf den gleitenden Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre abzustellen. Ziffer 17 Übrige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen enthielten sonstige Rückstellungen in Höhe von 7.385 (im Vj. 6.804) Mio. € und Steuerrückstellungen in Höhe von 975 (im Vj. 707) Mio. €. Die größten Posten bei den übrigen Rückstellungen waren die Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von 1.755 Mio. €. Zudem waren Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 1.245 Mio. €, für sonstige bestehende Verpflichtungen in Höhe von 912 Mio. € sowie für Verluste aus derivativen Finanzgeschäften in Höhe von 901 Mio. € enthalten. Die Rückstellung für Dekontaminationsverpflichtungen betrifft die Stilllegung des Werks in Hanau sowie des nuklearen Forschungs- und Dienstleistungszentrums in Karlstein. Nach dem deutschen Atomgesetz muss der radioaktive Abfall bei der Stilllegung solcher Produktionsanlagen entsorgt und in ein genehmigtes Endlager verbracht werden. Bei der Bewertung der Rückstellung bestehen wesentliche Schätzunsicherheiten. Eine wesentliche Schätzunsicherheit bei der Ermittlung der Höhe der Dekontaminationskosten liegt in der Auswahl potenzieller Endlager durch den deutschen Staat und in der zeitlichen Verfügbarkeit eines Endlagers beziehungsweise dem möglichen Abgabevolumen. Einzelne Schätzparameter zur Einrichtung eines Endlagers für radioaktiven Abfall haben sich durch die Konkretisierung auf das Endlager Schacht Konrad spezifiziert. Darüber hinaus stellen künftige politische Entscheidungen und unvorhersehbare Entwicklungen während des Zeitraums der Einlagerung weitere wesentliche Unsicherheitsfaktoren dar. Die Rückstellung belief sich auf 763 Mio. €. Ziffer 18 Verbindlichkeiten scroll davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit (in Mio. €) 30. Sep. 2016 bis 1 Jahr über 5 Jahre 30. Sep. 2015 bis 1 Jahr über 5 Jahre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14 14 − 62 62 − Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 619 619 − 887 887 − Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.831 1.824 − 1.783 1.780 − Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.847 24.449 − 27.458 27.060 – Übrige Verbindlichkeiten 2.441 2.264 43 2.303 2.113 44 davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 44 44 − 6 6 − davon sonstige Verbindlichkeiten 2.397 2.220 43 2.297 2.107 44 Verbindlichkeiten 29.752 29.170 43 32.494 31.902 44 In den sonstigen Verbindlichkeiten waren noch abzuführende Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 127 (im Vj. 218) Mio. € und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 231 (im Vj. 331) Mio. € enthalten. A.3.5 Sonstige Angaben Ziffer 19 Materialaufwand scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren – 11.437 – 11.420 Aufwendungen für bezogene Leistungen – 4.082 – 4.096 Materialaufwand – 15.519 – 15.516 Ziffer 20 Personalaufwand scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Löhne und Gehälter – 7.943 – 7.883 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung – 1.143 – 1.138 Ertrag aus/Aufwendungen für Altersversorgung 24 – 388 Personalaufwand – 9.061 – 9.409 Die Personalaufwendungen enthielten nicht die im übrigen Finanzergebnis ausgewiesenen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und Personalrückstellungen. Bei den durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern wurden die Teilzeitmitarbeiter anteilig einbezogen. Die Mitarbeiter waren in folgenden Funktionen tätig: scroll Geschäftsjahr 2016 Produktion 55.400 Vertrieb 17.600 Forschung und Entwicklung 10.100 Verwaltung und allgemeine Dienste 11.400 Mitarbeiter 94.600 Ziffer 21 Aktienbasierte Vergütung Die Siemens AG räumt Mitarbeitern und Mitgliedern des Vorstands die Teilnahme an aktienbasierten Vergütungsprogrammen ein. Zum Zweck der Bedienung aktienbasierter Vergütungsprogramme liefert die Siemens AG auch Siemens-Aktien, die von verbundenen Unternehmen zugesagt wurden. AKTIENZUSAGEN Die Siemens AG gewährt Mitgliedern des Vorstands, leitenden Angestellten und anderen teilnahmeberechtigten Mitarbeitern Aktienzusagen (Stock Awards). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der von leitenden Angestellten und anderen teilnahmeberechtigten Mitarbeitern der Siemens AG gehaltenen Aktienzusagen: scroll Geschäftsjahr 2016 (in Stück) Zusagen Bestand zu Beginn des Geschäftsjahrs (nicht erdient) 3.196.605 Gewährt 1.055.603 Erdient und übertragen – 448.137 Verfallen – 557.865 Abgegolten – 43.814 Gesellschaftsveränderungen – 110 Bestand am Ende des Geschäftsjahrs (nicht erdient) 3.202.282 Aktienzusagen an Begünstigte der Siemens AG werden aufwandswirksam über den Erdienungszeitraum erfasst und ratierlich entsprechend der Erdienung mit dem Kurs der Siemens-Aktie (innerer Wert) am Bilanzstichtag und unter Berücksichtigung des geschätzten Zielerreichungsgrads der den Aktienzusagen zugrunde liegenden Leistungskriterien am Bilanzstichtag bewertet. Der anteilige innere Wert aller an Begünstigte der Siemens AG ausgegebenen Aktienzusagen belief sich zum Bilanzstichtag auf 193 Mio. €. SHARE-MATCHING-PROGRAMM Die Planteilnehmer haben Anspruch auf eine Siemens-Aktie (Matching-Aktie) für je drei über den Erdienungszeitraum gehaltene Investment-Aktien, ohne hierfür eine Zahlung zu leisten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Ansprüche der Begünstigten der Siemens AG auf Matching-Aktien: scroll Geschäftsjahr (in Stück) 2016 Bestand zu Beginn des Geschäftsjahrs 1.074.823 Gewährt 498.893 Erdient und übertragen – 343.128 Verfallen – 64.115 Abgegolten – 25.173 Gesellschaftsveränderungen – 110 Bestand am Ende des Geschäftsjahrs 1.141.190 An Begünstigte der Siemens AG gewährte Matching-Aktien werden aufwandswirksam über den Erdienungszeitraum erfasst und ratierlich entsprechend der Erdienung mit dem Kurs der Siemens-Aktie (innerer Wert) am Bilanzstichtag bewertet. Der anteilige innere Wert aller an Begünstigte der Siemens AG ausgegebenen Matching-Aktien belief sich auf 66 Mio. €. Ziffer 22 Anteile an Investmentvermögen Es wurden folgende Anteile an Investmentvermögen nach Anlagezielen gehalten: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Buchwert Marktwert Differenz zum Buchwert Erfolgte Aus- schüttungen Mischfonds 7.795 8.166 371 340 Rentenfonds 129 157 27 − Aktienfonds 47 57 11 − Geldmarktfonds 438 437 – 1 − Anteile an Investmentvermögen nach Anlagezielen 8.408 8.816 408 340 Grundsätzlich werden die Anteile an Investmentvermögen als Wertpapiere des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Hiervon ausgenommen waren Anteile, die mit Verpflichtungen aus Entgeltumwandlung und aus Erfüllungsrückständen in Zusammenhang mit Altersteilzeitvereinbarungen zu verrechnen sind. Ziffer 23 Haftungsverhältnisse scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Verpflichtungen aus Bürgschaften 199 170 Gewährleistungsverpflichtungen 81.867 74.615 davon im Rahmen der Finanzierung verbundener Unternehmen 39.725 37.437 davon im Liefer- und Leistungsgeschäft verbundener Unternehmen 34.918 29.689 davon Sonstiges 7.224 7.489 HERKULES-Verpflichtungen 600 1.090 Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 48 48 Haftungsverhältnisse 82.714 75.923 In den Gewährleistungsverpflichtungen waren Verpflichtungen der Siemens AG gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 470 (im Vj. 205) Mio. € enthalten. Die Position Sonstiges enthält Schadensersatzverpflichtungen, die in Zusammenhang mit dem Verkauf von Geschäftseinheiten stehen. Diese Schadensersatzverpflichtungen können den Käufer im geschäftsüblichen Rahmen vor jeglichen potenziellen steuerlichen, rechtlichen und anderen Unwägbarkeiten in Verbindung mit der übernommenen Geschäftseinheit schützen. Im Geschäftsjahr 2007 hat die Bundesrepublik Deutschland ein Konsortium aus Siemens und IBM Deutschland GmbH (IBM) beauftragt, die nicht militärische Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr zu modernisieren und zu betreiben (Projekt HERKULES). Die vertraglich vereinbarte Leistung wird in einer gesonderten Projektgesellschaft, der BWI Informationstechnik GmbH (BWI), Deutschland, erbracht, an der Siemens beteiligt ist. Siemens hat in Zusammenhang mit dem Projekt verschiedene rechtlich und wirtschaftlich miteinander verbundene Haftungserklärungen abgegeben. Die Haftungserklärungen gewährleisten, dass BWI mit ausreichenden Mitteln ausgestattet ist, die Leistung zu erbringen und damit den Vertrag zu erfüllen. Nach Ende der Vertragslaufzeit im Dezember 2016 verbleibt ein Haftungsbetrag von maximal 200 Mio. € bis längstens April 2019. Die Siemens AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung ein und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen. Die Siemens AG geht derzeit davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können; diese Auffassung beruht auf einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und berücksichtigt die bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse. Die Siemens AG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. In den Haftungsverhältnissen werden auch Verpflichtungen der Siemens Financial Services GmbH, München, ausgewiesen, für die von der Siemens AG eine Rückhaftung übernommen wurde. Ziffer 24 Finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen Die Aufwendungen aus Leasing- und Mietverträgen gegenüber fremden Dritten, bei denen das wirtschaftliche Eigentum am Leasing- beziehungsweise Mietgegenstand nicht der Siemens AG zuzurechnen war und bei denen die Siemens AG diese Vermögensgegenstände daher nicht aktivierte, betrugen 327 Mio. €. Gegenstand dieser Verträge waren insbesondere Immobilien und sonstige Anlagegegenstände. Aus Leasing- und Mietverträgen bestanden Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 1.279 Mio. €, davon 365 Mio. € gegenüber verbundenen Unternehmen. Von den aus Leasing- und Mietverträgen insgesamt bestehenden Zahlungsverpflichtungen entfallen 362 Mio. € auf das kommende Geschäftsjahr. Ziffer 25 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Kapitaleinzahlungsverpflichtungen betrugen 764 Mio. € und bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Siemens AG haftet gesamtschuldnerisch als Beteiligte an Gesellschaften bürgerlichen Rechts, über die Ergebnisübernahmeverträge mit anderen Unternehmen abgeschlossen wurden, als Gesellschafter von Personenhandelsgesellschaften und einer Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) sowie im Rahmen von Konsortien; zudem hat sie entsprechende Einzahlungsverpflichtungen. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein bestehender Outsourcing-Vertrag mit einer Laufzeit von mehreren Jahren auf einen Wert von rund 8,73 Mrd. € angepasst. Zum 30. September 2016 belief sich der noch ausstehende Wert auf rund 3,8 Mrd. €. Die Siemens AG ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in unterschiedlichen Jurisdiktionen mit zahlreichen Rechtsstreitigkeiten, regulatorischen Verfahren und behördlichen Untersuchungen (Rechtsstreitigkeiten) konfrontiert. Diese können insbesondere dazu führen, dass der Siemens AG die Zahlung von Schadensersatz, Strafschadensersatz (Punitive Damages), die Erfüllung anderer Ansprüche sowie straf- oder zivilrechtliche Sanktionen, Geldbußen oder Vorteilsabschöpfungen auferlegt werden. Zudem können hieraus in Einzelfällen formelle oder informelle Ausschlüsse bei Ausschreibungen oder der Entzug oder Verlust der Gewerbe- oder Betriebserlaubnis resultieren. Ferner können weitere Rechtsstreitigkeiten eingeleitet oder bestehende Rechtsstreitigkeiten ausgeweitet werden. In einigen dieser Rechtsstreitigkeiten könnten negative Entscheidungen für die Siemens AG ergehen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in dem jeweiligen Berichtszeitraum haben können. Soweit diese nicht bilanziell berücksichtigt sind, erwartet die Siemens AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ziffer 26 Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die Siemens AG ist im Rahmen ihrer weltweiten Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit insbesondere Risiken aus Wechselkurs- und Zinssatzänderungen ausgesetzt, die im Rahmen eines bewährten Risikomanagementsystems unter Berücksichtigung vorgegebener Risikolimite gesteuert werden. Als Mutterunternehmen des Siemens-Konzerns übernimmt die Siemens AG die zentrale Aufgabe des konzernweiten Managements von Finanzmarktrisiken. Zur Absicherung der Wechselkurs- und Zinssatzänderungen setzt die Siemens AG im Wesentlichen Devisentermingeschäfte, Zinsswaps, kombinierte Zins-Währungsswaps sowie Zinsoptionen und Zinsfutures ein. Dabei ist es den operativen Einheiten der Siemens AG nicht gestattet, derivative Finanzinstrumente zu spekulativen Zwecken abzuschließen. Die Vertragspartner bei derivativen Finanzinstrumenten sind Banken und Börsenmakler, deren Bonität einer ständigen Überwachung unterliegt, sowie verbundene Unternehmen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die bestehenden derivativen Finanzinstrumente: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Nominalvolumen Marktwerte Währungssicherungskontrakte Devisentermingeschäfte 43.306 – 178 Währungsoptionen 1.305 7 Zinssicherungskontrakte Zinsswaps 25.114 – 146 Zinsoptionen 15.499 81 Zinsfutures 2.501 – 3 Caps und Floors 3.921 – 12 Kombinierte Zins-Währungssicherungskontrakte 7.991 322 Commodity-Sicherungskontrakte Commodity-Termingeschäfte 348 8 Bestehende derivative Finanzinstrumente 99.985 79 Das Nominalvolumen entspricht den Kontraktwerten der einzelnen derivativen Finanzinstrumente, die – unabhängig von der Art der abgeschlossenen Position (Kauf oder Verkauf) – jeweils unsaldiert dargestellt werden (Brutto-Nominalvolumen). Die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten beziehungsweise die Ermittlung der Marktwerte erfolgt in Abhängigkeit von der Art der Instrumente. scroll Währungsderivate Zinsderivate Commodity-Derivate Termingeschäfte Ermittlung auf Basis der Veränderungen von Devisenterminkursen Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme über die Restlaufzeit des Kontrakts auf Basis aktueller Marktzinsen und der Zinsstrukturkurve oder Ermittlung auf Basis börsennotierter Preise Ermittlung auf Basis der Veränderungen von Commodity-Terminkursen Optionen Ermittlung auf Basis eines Optionspreismodells errechneter Schätzwerte oder börsennotierter Preise Derivative Finanzinstrumente werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird entweder durch das Risikomanagement gewährleistet oder sowohl prospektiv als auch retrospektiv auf Basis der einschlägigen Methoden zur Effektivitätsmessung (beispielsweise Dollar-Offset-Methode, Regressionsanalyse, Sensitivitätsanalyse) nachgewiesen. BEWERTUNGSEINHEIT ZUR ABSICHERUNG DES FREMDWÄHRUNGSRISIKOS Um Fremdwährungsrisiken abzusichern, verfolgt das Unternehmen vorwiegend einen konzernweiten Portfolioansatz. Zentral für das Management der Fremdwährungsrisiken sind dabei die Bestimmung und die Identifizierung der Nettofremdwährungsposition, die sich aus in Fremdwährung lautenden Bilanzpositionen, schwebenden Geschäften und antizipativen Transaktionen zusammensetzt. Antizipative Transaktionen werden grundsätzlich für einen Planungszeitraum von drei Monaten berücksichtigt, wobei deren Eintritt aufgrund des kurzfristigen Zeitraums sowie aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten als hochwahrscheinlich eingestuft wird. Jede operative Einheit der Siemens AG ist verpflichtet, die Nettofremdwährungsposition je Fremdwährung fristenkongruent innerhalb einer Bandbreite von mindestens 75% und höchstens 100% mit der Konzern-Treasury der Siemens AG abzusichern. Das nach Aufrechnung gegenläufiger Cashflows in der gleichen Währung verbleibende Fremdwährungsrisiko sichert die Konzern-Treasury der Siemens AG mit externen Vertragspartnern ab. Die Nettofremdwährungsposition (vor Sicherung) der Siemens AG wird mit den gegenläufigen Devisensicherungsgeschäften zu einer Makro-Bewertungseinheit zusammengefasst. Grund- und Sicherungsgeschäfte werden für diesen Zweck jeweils mit den zugrunde liegenden diskontierten Zahlungsströmen bewertet. Die in dieser Bewertungseinheit enthaltenen derivativen Finanzinstrumente wiesen eine Laufzeit bis 2042 auf. Die Zahlungsein- und -ausgänge, die aus den Devisensicherungsgeschäften sowie aus schwebenden Geschäften und antizipativen Transaktionen resultieren, sind in der nachfolgenden Tabelle jeweils saldiert ausgewiesen. scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 Fremdwährungsrisiko aus Bilanzpositionen 5.828 davon Vermögensgegenstände 12.922 davon Schulden – 7.094 Fremdwährungsrisiko aus schwebenden Geschäften und antizipativen Transaktionen 4.650 Nettofremdwährungsposition (vor Sicherung) 10.478 Devisensicherungsgeschäfte – 10.702 davon mit externen Vertragspartnern – 11.767 davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.065 Nettofremdwährungsposition (nach Sicherung) – 224 Das Fremdwährungsportfolio der Siemens AG erreichte einen Sicherungsgrad (Verhältnis der Absolutbeträge von Sicherungsgeschäften zu Grundgeschäften) von annähernd 100%. Die Bildung einer Rückstellung für Drohverluste aus schwebenden Geschäften war nicht erforderlich. BEWERTUNGSEINHEITEN ZUR ABSICHERUNG DES ZINSRISIKOS Die bei der Siemens AG eingesetzten Zinssicherungsgeschäfte dienen dazu, Zinsänderungsrisiken abzusichern und das Zinsergebnis unter Berücksichtigung intern festgelegter Zins-Benchmarks zu optimieren. Der Teil der Grundgeschäfte der Siemens AG, der Zinsänderungsrisiken ausgesetzt ist, wird, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den zur Absicherung gehaltenen Zinsderivaten in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Zur Absicherung von mit Tochterunternehmen abgeschlossenen Zinsswaps gegen Zinsänderungsrisiken hat die Siemens AG Zinsderivate mit externen Banken abgeschlossen. Die in dieser Makro-Bewertungseinheit erfassten, mit Tochterunternehmen abgeschlossenen Zinsswaps wiesen zum 30. September 2016 ein Nominalvolumen in Höhe von 8.187 Mio. € und Marktwerte in Höhe von –694 Mio. € auf und hatten eine maximale Laufzeit bis 2028. Diesen Grundgeschäften standen zum Bilanzstichtag externe Zinsderivate mit Marktwerten von 388 Mio. € und einer maximalen Laufzeit bis 2030 gegenüber. Zum 30. September 2016 betrug der aus der Makro-Bewertungseinheit resultierende negative Überhang, der als Rückstellung erfasst wurde, 306 Mio. €. Zur Absicherung bestimmter Finanzforderungen gegen Zinsänderungsrisiken hat die Siemens AG Zinsderivate mit externen Vertragspartnern abgeschlossen und mit den Grundgeschäften zu einer Makro-Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Nominalvolumen der bilanzierten Finanzforderungen, die eine maximale Laufzeit bis 2036 haben, beliefen sich zum 30. September 2016 auf 5.703 Mio. €. Zum 30. September 2016 standen den kumulierten Marktwertveränderungen der Finanzforderungen in Höhe von 220 Mio. € gegenläufig Zinsderivate mit einer kumulierten Marktwertveränderung in Höhe von –84 Mio. € und einer maximalen Laufzeit bis 2056 gegenüber. Für den die Zinsderivate übersteigenden Anteil an Finanzforderungen wurde keine zinsinduzierte Bewertung vorgenommen. Ein Überhang an Zinsderivaten innerhalb der Bewertungseinheit existierte zum 30. September 2016 nicht. BUCHWERTE DER BILANZIERUNGSPFLICHTIGEN DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTE Die Buchwerte der bilanzierungspflichtigen derivativen Finanzinstrumente sind unter Berücksichtigung der gebildeten Bewertungseinheiten in den folgenden Bilanzposten erfasst: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Sonstige Vermögensgegenstände Übrige Rückstellungen Übrige Verbindlichkeiten Währungssicherungskontrakte Währungsoptionen 19 – – 10 Zinssicherungskontrakte Zinsswaps – 595 – Zinsoptionen 61 – – 54 Caps und Floors 5 – – 60 Bilanzierungspflichtige derivative Finanzinstrumente 85 595 – 124 Ziffer 27 Vorschlag zur Gewinnverwendung Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Bilanzgewinn der Siemens Aktiengesellschaft aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 3.060 Mio. € zur Ausschüttung einer Dividende von 3,60 € je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und den aus dem Bilanzgewinn auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Ziffer 28 Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats VERGÜTUNG DER MITGLIEDER DES VORSTANDS Die Mitglieder des Vorstands erhielten eine Barvergütung in Höhe von 20,2 Mio. €. Der beizulegende Zeitwert der aktienbasierten Vergütung betrug 8,7 Mio. € für 113.230 Aktienzusagen. Den Mitgliedern des Vorstands wurden Beiträge zur BSAV in Höhe von 4,6 Mio. € gewährt. Die den Mitgliedern des Vorstands gewährte Vergütung sowie gewährten Leistungen betrugen somit insgesamt 33,5 Mio. €. GESAMTBEZÜGE DER FRÜHEREN MITGLIEDER DES VORSTANDS Frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten Gesamtbezüge im Sinne von §285 Abs. 1 Nr. 9b HGB in Höhe von 52,3 Mio. €. Für Pensionszusagen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern und deren Hinterbliebenen hat die Siemens AG Pensionsrückstellungen in Höhe von 103,9 Mio. € gebildet. VERGÜTUNG DER AUFSICHTSRATSMITGLIEDER Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats umfasste eine Grundvergütung sowie eine zusätzliche Vergütung für Ausschusstätigkeiten und betrug insgesamt, einschließlich Sitzungsgeldern, 5,2 Mio. €. Individualisierte Angaben zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Vergütungsbericht, der Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts ist, dargestellt. Ziffer 29 Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens Aktiengesellschaft haben zum 1. Oktober 2016 die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Website des Unternehmens unter → www.siemens.com/dcg-kodex öffentlich zugänglich gemacht. Ziffer 30 Zusammensetzung und Mandate des Vorstands und des Aufsichtsrats MITGLIEDER DES VORSTANDS UND MANDATE DER VORSTANDSMITGLIEDER Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Vorstand folgende Mitglieder an: scroll Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Name Geburtsdatum Erste Bestellung Bestellt bis Externe Mandate (Stand: 30.09.2016) Konzernmandate (Stand: 30.09.2016) Joe Kaeser Vorsitzender 23.06.1957 01.05.2006 31.07.2018 Deutsche Mandate: Allianz Deutschland AG, München Daimler AG, Stuttgart Auslandsmandate: NXP Semiconductors B.V., Niederlande Auslandsmandate: Siemens Ltd., Indien Dr.rer.nat. Roland Busch 22.11.1964 01.04.2011 31.03.2021 Deutsche Mandate: OSRAM Licht AG, München (stellv. Vorsitz) OSRAM GmbH, München (stellv. Vorsitz) Auslandsmandate: Atos SE, Frankreich Deutsche Mandate: Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics GmbH, Konstanz Auslandsmandate: Siemens Ltd., China (Vorsitz) Siemens Ltd., Indien Lisa Davis 15.10.1963 01.08.2014 31.07.2019 Auslandsmandate: Siemens Corp., USA (Vorsitz) Klaus Helmrich 24.05.1958 01.04.2011 31.03.2021 Deutsche Mandate: EOS Holding AG, Krailling inpro Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin Auslandsmandate: Siemens AB, Schweden (Vorsitz) Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Österreich (Vorsitz) Siemens Proprietary Ltd., Südafrika (Vorsitz) Siemens Schweiz AG, Schweiz (Vorsitz) Janina Kugel 12.01.1970 01.02.2015 31.01.2020 Deutsche Mandate: Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Köln Auslandsmandate: Konecranes Plc., Finnland Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm 27.06.1963 01.01.2008 31.03.2017 Deutsche Mandate: Deutsche Messe AG, Hannover Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Auslandsmandate: Arabia Electric Ltd. (Equipment), Saudi-Arabien ISCOSA Industries and Maintenance Ltd., Saudi-Arabien (stellv. Vorsitz) Siemens Ltd., Saudi-Arabien Siemens W.L.L., Katar VA TECH T&D Co. Ltd., Saudi-Arabien Dr.rer.pol. Ralf P. Thomas 07.03.1961 18.09.2013 17.09.2018 Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Auslandsmandate: Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Österreich Siemens Corp., USA (stellv. Vorsitz) MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS UND MANDATE DER AUFSICHTSRATSMITGLIEDER Der Aufsichtsrat der Siemens AG umfasst 20 Mitglieder. Er ist gemäß dem deutschen Mitbestimmungsgesetz zu gleichen Teilen mit Aktionärsvertretern und – durch * kenntlich gemachten – Arbeitnehmervertretern besetzt. Die Amtsperiode der Aufsichtsratsmitglieder endet grundsätzlich mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2018. Die Amtsperiode von Frau Dr. Leibinger-Kammüller, Herrn Snabe und Herrn Wenning endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2021. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Mitglieder an: scroll Name Ausgeübter Beruf Geburtsdatum Mitglied seit Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 30.09.2016) Dr.iur. Gerhard Cromme Vorsitzender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG 25.02.1943 23.01.2003 Birgit Steinborn 1. stellv. Vorsitzende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG 26.03.1960 24.01.2008 Werner Wenning 2. stellv. Vorsitzender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG 21.10.1946 23.01.2013 Deutsche Mandate: Bayer AG, Leverkusen (Vorsitz) Henkel AG&Co. KGaA, Düsseldorf1 Henkel Management AG, Düsseldorf Olaf Bolduan Vorsitzender des Betriebsrats Siemens Dynamowerk – Standort Berlin 24.07.1952 11.07.2014 Michael Diekmann Aufsichtsratsmitglied 23.12.1954 24.01.2008 Deutsche Mandate: BASF SE, Ludwigshafen am Rhein (stellv. Vorsitz) Fresenius Management SE, Bad Homburg Fresenius SE&Co. KGaA, Bad Homburg (stellv. Vorsitz) Linde AG, München (stellv. Vorsitz) Dr.iur. Hans Michael Gaul Aufsichtsratsmitglied 02.03.1942 24.01.2008 Deutsche Mandate: BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg (stellv. Vorsitz) HSBC Trinkaus&Burkhardt AG, Düsseldorf Reinhard Hahn Gewerkschaftssekretär beim Vorstand der IG Metall 24.06.1956 27.01.2015 Deutsche Mandate: Pfleiderer GmbH, Neumarkt (stellv. Vorsitz) Siemens Healthcare GmbH, München Bettina Haller Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Siemens AG 14.03.1959 01.04.2007 Hans-Jürgen Hartung Vorsitzender des Betriebsrats Siemens Erlangen Süd 10.03.1952 27.01.2009 Robert Kensbock Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG 13.03.1971 23.01.2013 Harald Kern Vorsitzender des Siemens-Europabetriebsrats 16.03.1960 24.01.2008 Jürgen Kerner Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall 22.01.1969 25.01.2012 Deutsche Mandate: Airbus Operations GmbH, Hamburg MAN SE, München (stellv. Vorsitz) Premium Aerotec GmbH, Augsburg (stellv. Vorsitz) Dr.phil. Nicola Leibinger-Kammüller Geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG 15.12.1959 24.01.2008 Deutsche Mandate: Axel Springer SE, Berlin Voith GmbH, Heidenheim Gérard Mestrallet Vorsitzender des Verwaltungsrats von ENGIE S.A. 01.04.1949 23.01.2013 Auslandsmandate: ENGIE S.A., Frankreich (Vorsitz) Société Générale S. A., Frankreich Suez S.A., Frankreich (Vorsitz) Dr.-Ing.Dr.-Ing.E.h. Norbert Reithofer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft 29.05.1956 27.01.2015 Deutsche Mandate: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, München (Vorsitz) Henkel AG&Co. KGaA, Düsseldorf1 Güler Sabancı Vorsitzende (Chairwoman und Managing Director) der Hacı Ömer Sabancı Holding A.Ş. 14.08.1955 23.01.2013 Dr.phil. Nathalie von Siemens Geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung 14.07.1971 27.01.2015 Deutsche Mandate: Messer Group GmbH, Sulzbach Siemens Healthcare GmbH, München Michael Sigmund Vorsitzender des Siemens-Konzernsprecherausschusses und des Gesamtsprecherausschusses der Siemens AG 13.09.1957 01.03.2014 Jim Hagemann Snabe Aufsichtsratsmitglied 27.10.1965 01.10.2013 Deutsche Mandate: Allianz SE, München SAP SE, Walldorf Auslandsmandate: A.P. Møller-Mærsk A/S, Dänemark Bang&Olufsen A/S, Dänemark (stellv. Vorsitz) Sibylle Wankel Justitiarin, IG Metall Vorstand 03.03.1964 01.04.2009 Deutsche Mandate: Daimler AG, Stuttgart 1 Gesellschafterausschuss. Ziffer 31 Aufstellung des Anteilsbesitzes der Siemens AG gemäß §285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB scroll Stand: 30.09.2016 Ergebnis nach Steuern in Mio. €1 Eigenkapital in Mio. €1 Kapitalanteil in % Beteiligungen mit Siemens-Anteil von mindestens 20% Deutschland (119 Gesellschaften) Airport Munich Logistics and Services GmbH, Hallbergmoos 0 0 100 Alpha Verteilertechnik GmbH, Cham 0 1 100 Atecs Mannesmann GmbH, Erlangen – 3 5.811 100 Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft gemeinnützige GmbH (ATIW), Paderborn 0 1 100 5 AXIT GmbH, Frankenthal – 1 20 100 Berliner Vermögensverwaltung GmbH, Berlin 0 19 100 BOMA Verwaltungsgesellschaft mbH&Co. KG, Grünwald 3 – 36 100 6 BSAV Kapitalbeteiligungen und Vermögensverwaltungs Management GmbH, Grünwald 5 125 100 6 BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim 45 135 50 5 BWI Services GmbH, Meckenheim 0 0 100 CAPTA Grundstücksgesellschaft mbH&Co. KG i.L., Grünwald 0 0 100 Capta Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald 0 0 100 Caterva GmbH, Pullach i. Isartal – 2 – 5 50 5 DA Creative GmbH, München – 1 4 100 Dade Behring Beteiligungs GmbH, Eschborn 0 792 100 Dade Behring Grundstücks GmbH, Marburg – 1 37 100 Dresser-Rand GmbH, Oberhausen – 28 31 100 evosoft GmbH, Nürnberg 0 5 100 FACTA Grundstücks-Entwicklungsgesellschaft mbH&Co. KG, München 0 0 100 HanseCom Gesellschaft für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen mbH, Hamburg – 3 1 74 HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH, Hamburg – 1 1 74 HSP Hochspannungsgeräte GmbH, Troisdorf – 10 – 1 100 IFTEC GmbH&Co. KG, Leipzig 0 7 50 6 ILLIT Grundstücksverwaltungs-Management GmbH, Grünwald 0 0 85 Infineon Technologies Bipolar GmbH&Co. KG, Warstein 1 68 40 5 INPRO Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin 0 3 20 6 IPGD Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft mbH, Grünwald 2 2 100 Jawa Power Holding GmbH, Erlangen 81 401 100 KompTime GmbH, München 0 0 100 Kyra 1 GmbH, Erlangen 2 5 100 Kyros Beteiligungsverwaltung GmbH, Grünwald 47 452 100 6 Lincas Electro Vertriebsgesellschaft mbH, Hamburg 0 11 100 MAENA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH&Co. KG, Grünwald 5 – 89 97 6 Magazino GmbH, München – 1 – 1 50 5 Mannesmann Demag Krauss-Maffei GmbH, München 0 444 100 Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Regensburg 102 314 26 6 MeVis BreastCare GmbH&Co. KG, Bremen 1 3 49 6 NEO New Oncology GmbH, Köln – 4 3 100 6 next47 GmbH, München 0 – 2 100 Omnetric GmbH, München – 5 14 51 OPTIO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH&Co. Objekt Tübingen KG, Grünwald 2 – 7 100 OWP Butendiek GmbH&Co. KG, Bremen 52 440 23 6 Partikeltherapiezentrum Kiel Holding GmbH, Erlangen 0 0 100 Project Ventures Butendiek Holding GmbH, Erlangen 10 101 100 Projektbau-Arena-Berlin GmbH, Grünwald – 1 – 8 100 R&S Restaurant Services GmbH, München 0 0 100 REMECH Systemtechnik GmbH, Kamsdorf 0 1 100 RISICOM Rückversicherung AG, Grünwald – 3 216 100 Samtech Deutschland GmbH, Hamburg 0 1 100 Siemens Automotive ePowertrain Systems GmbH, Erlangen 0 22 100 Siemens Automotive ePowertrain Systems Holding GmbH, Erlangen 0 11 100 Siemens Bank GmbH, München – 19 1.068 100 Siemens Beteiligungen Inland GmbH, München – 16 15.167 100 Siemens Beteiligungen USA GmbH, Berlin 0 8.285 100 Siemens Beteiligungsverwaltung GmbH&Co. OHG, Grünwald 868 10.071 100 2 Siemens Campus Erlangen Grundstücks-GmbH&Co. KG, Grünwald 0 28 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 1 GmbH&Co. KG, Grünwald – 4 9 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 2 GmbH&Co. KG, Grünwald 3 5 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 3 GmbH&Co. KG, Grünwald 0 5 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 4 GmbH&Co. KG, Grünwald 2 13 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 5 GmbH&Co. KG, Grünwald 0 1 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 6 GmbH&Co. KG, Grünwald 6 29 100 Siemens Campus Erlangen Objekt 7 GmbH&Co. KG, Grünwald 4 12 100 Siemens Convergence Creators GmbH&Co. KG, Hamburg 1 4 100 Siemens Finance&Leasing GmbH, München – 7 121 100 Siemens Financial Services GmbH, München – 5 2.027 100 Siemens Fonds Invest GmbH, München 0 9 100 Siemens Fuel Gasification Technology GmbH&Co. KG, Freiberg – 5 183 100 Siemens Global Innovation Partners I GmbH&Co. KG, München 7 80 50 5 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Eschborn – 1 179 100 Siemens Healthcare Diagnostics Holding GmbH, Eschborn 49 1.308 100 Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, Marburg 9 721 100 Siemens Healthcare GmbH, Erlangen 80 3.351 100 Siemens Immobilien Chemnitz-Voerde GmbH, Grünwald 1 11 100 Siemens Immobilien GmbH&Co. KG, Grünwald 20 291 100 Siemens Industriegetriebe GmbH, Penig – 2 70 100 Siemens Industriepark Karlsruhe GmbH&Co. KG, Grünwald 47 66 100 Siemens Industry Software GmbH, Köln 5 274 100 Siemens Insulation Center GmbH&Co. KG, Zwönitz 0 2 100 Siemens Medical Solutions Health Services GmbH, Grünwald 5 70 100 Siemens Nixdorf Informationssysteme GmbH, Grünwald – 2 1.777 100 Siemens Pensionsfonds AG, Grünwald 0 8 100 11 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics GmbH, Konstanz – 14 47 100 Siemens Power Control GmbH, Langen 0 0 100 Siemens Private Finance Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH, München 0 0 100 Siemens Project Ventures GmbH, Erlangen 18 121 100 Siemens Real Estate GmbH&Co. KG, Grünwald 21 109 100 Siemens Spezial-Investmentaktiengesellschaft mit TGV, München 0 1 100 Siemens Technology Accelerator GmbH, München 0 0 100 Siemens Technopark Mülheim GmbH&Co. KG, Grünwald 0 3 100 Siemens Technopark Mülheim Verwaltungs GmbH, Grünwald 0 1 100 Siemens Technopark Nürnberg GmbH&Co. KG, Grünwald 2 8 100 Siemens Technopark Nürnberg Verwaltungs GmbH, Grünwald 0 0 100 Siemens Treasury GmbH, München 0 – 1 100 Siemens Turbomachinery Equipment GmbH, Frankenthal 0 338 100 Siemens Venture Capital GmbH, München 8 6 100 SILLIT Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, München – 9 7 100 SIM 16. Grundstücksverwaltungs- und -beteiligungs-GmbH&Co. KG, München 0 0 100 SIM 2. Grundstücks-GmbH&Co. KG, Grünwald – 4 138 100 SIM 9. Grundstücksverwaltungs- und -beteiligungs-GmbH, München – 2 6 100 5 SIMAR Nordost Grundstücks-GmbH, Grünwald – 3 – 10 100 SIMAR Nordwest Grundstücks-GmbH, Grünwald – 1 – 2 100 SIMAR Ost Grundstücks-GmbH, Grünwald – 4 – 30 100 SIMAR Süd Grundstücks-GmbH, Grünwald 0 – 3 100 SIMAR West Grundstücks-GmbH, Grünwald – 3 – 21 100 SIMOS Real Estate GmbH, München 0 7 100 SYKATEC Systeme, Komponenten, Anwendungstechnologie GmbH, Erlangen – 1 0 100 thinkstep AG, Leinfelden-Echterdingen – 4 0 29 4 Trench Germany GmbH, Bamberg – 7 18 100 ubimake GmbH, Berlin – 2 – 2 50 5 Veja Mate Offshore Project GmbH, Gadebusch – 1 130 41 6 Verwaltung SeaRenergy Offshore Projects GmbH i.L., Hamburg 0 0 100 VIB Verkehrsinformationsagentur Bayern GmbH, München 0 0 51 VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH, Berlin 0 1 100 Voith Hydro Holding GmbH&Co. KG, Heidenheim 5 69 35 5 VR-LEASING IKANA GmbH&Co. Immobilien KG, Eschborn 0 0 94 VVK Versicherungsvermittlungs- und Verkehrskontor GmbH, München 0 2 100 Weiss Spindeltechnologie GmbH, Maroldsweisach 1 35 100 WERKBLiQ GmbH, Bielefeld 0 0 50 5 Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten (ohne Deutschland) (328 Gesellschaften) NEM Energy Egypt LLC, Alexandria/Ägypten – 1 5 100 Siemens Healthcare S.A.E., Kairo/Ägypten 1 3 100 Siemens Limited for Trading, Kairo/Ägypten 0 0 100 Siemens Technologies S.A.E., Kairo/Ägypten 31 47 90 ESTEL Rail Automation SPA, Algier/Algerien 0 3 51 Siemens Spa, Algier/Algerien 8 13 100 Siemens S.A., Luanda/Angola 1 3 51 Siemens W.L.L., Manama/Bahrain 1 2 51 Limited Liability Company Siemens Technologies, Minsk/Belarus 0 0 100 Dresser-Rand Machinery Repair Belgie N.V., Antwerpen/Belgien 0 – 2 100 4 Samtech SA, Angleur/Belgien – 1 39 79 Siemens Healthcare SA/NV, Beersel/Belgien 14 91 100 Siemens Industry Software NV, Leuven/Belgien 0 474 100 Siemens Product Lifecycle Management Software II (BE) BVBA, Anderlecht/Belgien 1 46 100 Siemens S.A./N.V., Beersel/Belgien 30 395 100 T-Power NV, Brüssel/Belgien 7 34 20 6 Siemens d.o.o. Sarajevo, Sarajevo/Bosnien und Herzegowina 0 2 100 Siemens Medicina d.o.o, Sarajevo/Bosnien und Herzegowina 0 0 100 Siemens EOOD, Sofia/Bulgarien 7 10 100 Siemens Healthcare EOOD, Sofia/Bulgarien 1 3 100 A2SEA A/S, Fredericia/Dänemark – 14 279 49 6 Siemens A/S, Ballerup/Dänemark 16 94 100 Siemens Healthcare A/S, Ballerup/Dänemark 2 25 100 Siemens Industry Software A/S, Ballerup/Dänemark 1 1 100 Siemens Wind Power A/S, Brande/Dänemark 92 269 100 Siemens Healthcare Oy, Espoo/Finnland 2 44 100 Siemens Osakeyhtiö, Espoo/Finnland 8 41 100 CD-adapco France SAS, Bobigny/Frankreich – 1 7 100 Compagnie Electrique de Bretagne SAS, Paris/Frankreich 0 2 40 6 D-R Holdings (France) SAS, Le Havre/Frankreich – 7 104 100 Dresser-Rand SAS, Le Havre/Frankreich 13 178 100 Flender-Graffenstaden SAS, Illkirch-Graffenstaden/Frankreich 6 31 100 PETNET Solutions SAS, Lisses/Frankreich 1 1 100 Samtech France SAS, Massy/Frankreich 0 4 100 Siemens Financial Services SAS, Saint-Denis/Frankreich 1 26 100 Siemens France Holding SAS, Saint-Denis/Frankreich 76 253 100 Siemens Healthcare SAS, Saint-Denis/Frankreich 3 197 100 Siemens Industry Software SAS, Châtillon/Frankreich 1 64 100 Siemens Lease Services SAS, Saint-Denis/Frankreich 8 74 100 SIEMENS Postal Parcel Airport Logistics SAS, Paris/Frankreich – 1 – 3 100 Siemens SAS, Saint-Denis/Frankreich 46 293 100 Trench France SAS, Saint-Louis/Frankreich 2 34 100 TRIXELL SAS, Moirans/Frankreich 26 43 25 6 Siemens Oil & Gas Equipment Limited, Accra/Ghana 0 0 90 Eviop-Tempo A.E. Electrical Equipment Manufacturers, Vassiliko/Griechenland 2 7 48 6 Siemens A.E., Elektrotechnische Projekte und Erzeugnisse, Athen/Griechenland – 2 89 100 Siemens Healthcare Industrial and Commercial Société Anonyme, Athen/Griechenland 0 54 100 Siemens Sherkate Sahami (Khass), Teheran/Iran – 2 3 97 Oceanic Global Investment Funds PLC, Dublin/Irland – 56 1.312 100 9 Siemens Healthcare Medical Solutions Limited, Swords, County Dublin/Irland 3 1 100 Siemens Limited, Dublin/Irland 3 1 100 Metropolitan Transportation Solutions Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 0 0 20 4 Siemens Concentrated Solar Power Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 34 – 594 100 Siemens HealthCare Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 1 3 100 Siemens Industry Software Ltd., Airport City/Israel 19 19 100 Siemens Israel Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel – 3 30 100 Siemens Product Lifecycle Management Software 2 (IL) Ltd., Airport City/Israel 0 3 100 UGS Israeli Holdings (Israel) Ltd., Airport City/Israel 0 – 87 100 Dresser-Rand Italia S.r.l., Tribogna/Italien 0 27 100 Samtech Italia S.r.l., Mailand/Italien 0 0 100 Siemens Healthcare S.r.l., Mailand/Italien 0 244 100 Siemens Industry Software S.r.l., Mailand/Italien 1 31 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics S.r.l., Mailand/Italien 1 2 100 Siemens Renting s.r.l. in Liquidazione, Mailand/Italien 1 6 100 Siemens S.p.A., Mailand/Italien 51 293 100 Siemens Transformers S.p.A., Trento/Italien 3 8 100 Trench Italia S.r.l., Savona/Italien – 3 13 100 Siemens Healthcare Limited Liability Partnership, Almaty/Kasachstan 0 – 2 100 Siemens TOO, Almaty/Kasachstan 0 12 100 Temir Zhol Electrification LLP, Astana/Kasachstan – 1 0 49 6 Siemens W.L.L., Doha/Katar 14 51 40 Koncar-Energetski Transformatori, d.o.o., Zagreb/Kroatien 18 84 51 Siemens Convergence Creators d.o.o., Zagreb/Kroatien 0 – 1 100 Siemens d.d., Zagreb/Kroatien 2 21 100 Siemens Healthcare d.o.o., Zagreb/Kroatien 1 – 3 100 Siemens Electrical&Electronic Services K.S.C.C., Kuwait-Stadt/Kuwait 15 21 49 Corporate XII S.A. (SICAV-FIS), Luxemburg/Luxemburg 14 7.402 100 4 D-R Luxembourg Holding 1, SARL, Luxemburg/Luxemburg – 1 420 100 D-R Luxembourg Holding 2, SARL, Luxemburg/Luxemburg 9 243 100 D-R Luxembourg Holding 3, SARL, Luxemburg/Luxemburg – 59 714 100 D-R Luxembourg International SARL, Luxemburg/Luxemburg 5 – 288 100 D-R Luxembourg Partners 1 SCS, Luxemburg/Luxemburg 59 1.247 100 Dresser-Rand Holding (Delaware) LLC, SARL, Luxemburg/Luxemburg 1 421 100 TFM International S.A. i.L., Luxemburg/Luxemburg 0 – 5 100 Electrogas Malta Limited, Marsaskala/Malta 0 0 33 6 Energie Electrique de Tahaddart S.A., Tanger/Marokko 18 94 20 6 Guascor Maroc, S.A.R.L., Agadir/Marokko 0 0 100 6 SCIENTIFIC MEDICAL SOLUTION DIAGNOSTICS S.A.R.L., Casablanca/Marokko 0 0 100 Siemens Plant Operations Tahaddart SARL, Tanger/Marokko 2 – 15 100 Siemens S.A., Casablanca/Marokko – 4 – 2 100 Siemens Wind Power Blades, SARL AU, Tanger/Marokko – 2 23 100 Siemens d.o.o., Podgorica/Montenegro 0 0 100 Siemens Lda., Maputo/Mosambik 0 0 100 Siemens Pty. Ltd., Windhoek/Namibia 0 0 100 Castor III B.V., Amsterdam/Niederlande 0 – 6 100 D-R International Holdings (Netherlands) B.V., Amsterdam/Niederlande 0 108 100 Dresser-Rand B.V., Spijkenisse/Niederlande – 3 88 100 Dresser-Rand International B.V., Spijkenisse/Niederlande 0 46 100 Dresser-Rand Services B.V., Spijkenisse/Niederlande 0 52 100 Ellessrob 20-V B.V., Amsterdam/Niederlande – – 100 3 Ellessrob 3-VIII B.V., Amsterdam/Niederlande – – 100 3 Ellessrob 5-VI B.V., Amsterdam/Niederlande – – 100 3 Ellessrob 5-VII B.V., Amsterdam/Niederlande – – 100 3 Infraspeed Maintainance B.V., Zoetermeer/Niederlande – 4 4 50 6 NEM Energy B.V., Den Haag/Niederlande 25 64 100 Omnetric B.V., Den Haag/Niederlande 0 0 100 Pollux III B.V., Amsterdam/Niederlande 0 – 6 100 Siemens Diagnostics Holding II B.V., Den Haag/Niederlande 6 1.334 100 Siemens D-R Holding B.V., Den Haag/Niederlande 0 – 7 100 Siemens Finance B.V., Den Haag/Niederlande 89 256 100 Siemens Financieringsmaatschappij N.V., Den Haag/Niederlande 4 81 100 Siemens Gas Turbine Technologies Holding B.V., Den Haag/Niederlande 31 98 65 Siemens Healthcare Nederland B.V., Den Haag/Niederlande 1 106 100 Siemens Industry Software B.V., ’s-Hertogenbosch/Niederlande 6 36 100 Siemens International Holding B.V., Den Haag/Niederlande 1.191 9.074 100 Siemens Medical Solutions Diagnostics Holding I B.V., Den Haag/Niederlande – 5 2.598 100 Siemens Nederland N.V., Den Haag/Niederlande 9 1.153 100 Termotron Rail Automation Holding B.V., Den Haag/Niederlande 0 0 50 Ural Locomotives Holding Besloten Vennootschap, Den Haag/Niederlande 0 100 50 6 Dresser-Rand (Nigeria) Limited, Lagos/Nigeria 1 7 100 Siemens Ltd., Lagos/Nigeria 6 7 100 Dresser-Rand AS, Kongsberg/Norwegen 4 104 100 Siemens AS, Oslo/Norwegen – 18 52 100 Siemens Healthcare AS, Oslo/Norwegen 1 33 100 Aspern Smart City Research GmbH&Co KG, Wien/Österreich – 6 13 44 6 ETM professional control GmbH, Eisenstadt/Österreich 7 17 100 Hochquellstrom-Vertriebs GmbH, Wien/Österreich 0 0 100 ITH icoserve technology for healthcare GmbH, Innsbruck/Österreich 0 2 69 KDAG Beteiligungen GmbH, Wien/Österreich 0 13 100 Omnetric GmbH, Wien/Österreich 1 2 100 Priamos Grundstücksgesellschaft m.b.H., Wien/Österreich 1 13 100 Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Wien/Österreich 239 1.849 100 Siemens Convergence Creators GmbH, Eisenstadt/Österreich 0 0 100 Siemens Convergence Creators GmbH, Wien/Österreich – 9 17 100 Siemens Convergence Creators Holding GmbH, Wien/Österreich – 2 29 100 Siemens Gebäudemanagement&-Services G.m.b.H., Wien/Österreich 3 22 100 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Wien/Österreich 9 106 100 Siemens Industry Software GmbH, Linz/Österreich – 1 6 100 Siemens Konzernbeteiligungen GmbH, Wien/Österreich 232 1.932 100 Siemens Liegenschaftsverwaltung GmbH, Wien/Österreich 1 59 100 Siemens Metals Technologies Vermögensverwaltungs GmbH, Wien/Österreich 10 145 100 Siemens Personaldienstleistungen GmbH, Wien/Österreich 0 6 100 Siemens Urban Rail Technologies Holding GmbH, Wien/Österreich 0 0 75 SMATRICS GmbH&Co KG, Wien/Österreich – 3 4 50 6 Steiermärkische Medizinarchiv GesmbH, Graz/Österreich 1 2 52 Trench Austria GmbH, Leonding/Österreich 4 33 100 VVK Versicherungs-Vermittlungs- und Verkehrs-Kontor GmbH, Wien/Österreich 0 3 100 Siemens L.L.C., Muscat/Oman 6 8 51 Rousch (Pakistan) Power Ltd., Lahore/Pakistan 0 0 26 4 Siemens Healthcare (Private) Limited, Lahore/Pakistan 0 – 1 100 Siemens Pakistan Engineering Co. Ltd., Karatschi/Pakistan 15 45 75 AXIT Sp. z o.o., Breslau/Polen 0 1 100 Siemens Finance Sp. z o.o., Warschau/Polen 9 66 100 Siemens Healthcare Sp. z o.o., Warschau/Polen 8 63 100 Siemens Industry Software Sp. z o.o., Warschau/Polen 0 5 100 Siemens Sp. z o.o., Warschau/Polen 10 54 100 Siemens Healthcare, Lda., Amadora/Portugal – 1 83 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics, Unipessoal Lda, Lissabon/Portugal 3 6 100 Siemens S.A., Amadora/Portugal 7 152 100 SIEMENS (AUSTRIA) PROIECT SPITAL COLTEA SRL, Bukarest/Rumänien 0 0 100 Siemens Convergence Creators S.R.L., Brasov/Rumänien 0 1 100 Siemens Healthcare S.R.L., Bukarest/Rumänien 0 9 100 Siemens Industry Software S.R.L., Brasov/Rumänien 0 2 100 Siemens S.R.L., Bukarest/Rumänien 8 18 100 SIMEA SIBIU S.R.L., Sibiu/Rumänien 0 5 100 Obschestwo s Ogranitschennoj Otwetstwennostju (in parts) »Dresser-Rand«, Moskau/Russische Föderation 0 0 100 6 OOO Legion II, Moskau/Russische Föderation 10 69 100 OOO Siemens, Moskau/Russische Föderation 40 51 100 OOO Siemens Elektroprivod, St. Petersburg/Russische Föderation – 7 – 13 100 OOO Siemens Gas Turbine Technologies, Leningrad Oblast/Russische Föderation 29 73 100 OOO Siemens Industry Software, Moskau/Russische Föderation 2 6 100 OOO Siemens Transformers, Woronesch/Russische Föderation – 1 14 100 OOO VIS Automation mit Zusatz »Ein Gemeinschaftsunternehmen von VIS und Siemens«, Moskau/Russische Föderation 0 1 49 6 Siemens Finance LLC, Wladiwostok/Russische Föderation 9 32 100 Siemens Healthcare Limited Liability Company, Moskau/Russische Föderation 2 6 100 ZAO Interautomatika, Moskau/Russische Föderation 2 10 46 6 ZAO Systema-Service, St. Petersburg/Russische Föderation 1 12 26 6 Arabia Electric Ltd. (Equipment), Jeddah/Saudi-Arabien 16 30 51 Dresser-Rand Arabia LLC, Al Khobar/Saudi-Arabien – 7 – 21 50 ISCOSA Industries and Maintenance Ltd., Riad/Saudi-Arabien 18 24 51 Siemens Ltd., Riad/Saudi-Arabien 56 77 51 VA TECH T&D Co. Ltd., Riad/Saudi-Arabien 0 10 51 Siemens AB, Upplands Väsby/Schweden 20 183 100 Siemens Financial Services AB, Stockholm/Schweden 6 141 100 Siemens Healthcare AB, Stockholm/Schweden 1 29 100 Siemens Industrial Turbomachinery AB, Finspång/Schweden 95 482 100 Siemens Industry Software AB, Kista/Schweden 1 24 100 SKR Lager 20 KB, Finspång/Schweden 0 12 100 Certas AG, Zürich/Schweiz 1 6 50 6 Dresser-Rand Sales Company S.A., Freiburg/Schweiz 15 212 100 Huba Control AG, Würenlos/Schweiz 6 19 100 Interessengemeinschaft TUS, Männedorf/Schweiz 2 2 50 6 Komykrieng AG, Gossau/Schweiz 0 0 100 Polarion AG, Gossau/Schweiz – 2 88 100 Siemens Fuel Gasification Technology Holding AG, Zug/Schweiz 0 3 100 Siemens Healthcare AG, Zürich/Schweiz 6 – 3 100 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Zürich/Schweiz 6 109 100 Siemens Industry Software AG, Zürich/Schweiz – 1 30 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics AG, Zürich/Schweiz 0 – 1 100 Siemens Power Holding AG, Zug/Schweiz 2 9 100 Siemens Schweiz AG, Zürich/Schweiz 43 582 100 systransis AG, Risch/Schweiz 0 4 100 Siemens d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 6 29 100 Siemens Healthcare d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 0 1 100 OEZ Slovakia, spol. s r.o., Bratislava/Slowakei 0 2 100 SAT Systémy automatizacnej techniky spol. s.r.o., Bratislava/Slowakei 0 3 60 Siemens Convergence Creators, s. r. o., Bratislava/Slowakei 0 1 100 Siemens Healthcare s.r.o., Bratislava/Slowakei 2 – 4 100 Siemens s.r.o., Bratislava/Slowakei 12 36 100 SIPRIN s.r.o., Bratislava/Slowakei 2 2 100 Siemens d.o.o., Ljubljana/Slowenien 5 8 100 Siemens Healthcare d.o.o, Ljubljana/Slowenien 0 1 100 Axastse Solar, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 1 5 100 6 Desimpacte de Purines Altorricón S.A., Altorricón/Spanien 0 – 8 70 6 Desimpacto de Purines Turégano, S.A., Turégano/Spanien 0 – 11 100 6 Dresser-Rand Holdings Spain S.L.U., Vitoria-Gasteiz/Spanien 10 148 100 Enviroil Vasca, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 1 100 6 Fábrica Electrotécnica Josa, S.A., Barcelona/Spanien 1 36 100 Grupo Guascor, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 4 136 100 Guascor Explotaciones Energéticas, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien – 5 – 1 100 Guascor Ingenieria S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 – 1 100 Guascor Power Investigacion y Desarollo, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 2 100 Guascor Power, S.A., Zumaia/Spanien 0 59 100 Guascor Promotora Solar, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien – 1 0 100 6 Guascor Servicios, S.A., Madrid/Spanien – 1 0 100 Guascor Solar Corporation, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien – 1 2 100 Guascor Solar Operacion and Mantenimiento, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 0 100 5 Guascor Solar S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien – 1 – 1 100 Guascor Wind, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 1 100 6 Inversiones Analcima 6 S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 0 0 100 6 Microenergía Vasca, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien – 1 1 100 6 Nertus Mantenimiento Ferroviario y Servicios S.A., Barcelona/Spanien 1 13 51 5 Samtech Iberica Engineering&Software Services S.L., Barcelona/Spanien 0 0 100 SIEMENS HEALTHCARE, S.L.U., Getafe/Spanien 26 256 100 Siemens Holding S.L., Madrid/Spanien 67 817 100 Siemens Industry Software S.L., Barcelona/Spanien 0 11 100 SIEMENS POSTAL, PARCEL&AIRPORT LOGISTICS, S.L. Sociedad Unipersonal, Madrid/Spanien 4 5 100 Siemens Rail Automation S.A.U., Madrid/Spanien 27 549 100 Siemens Renting S.A., Madrid/Spanien 5 24 100 Siemens S.A., Madrid/Spanien 49 343 100 Siemens Wind HoldCo, S.L., Zamudio/Spanien 0 1 100 Soleval Renovables S.L., Sevilla/Spanien 0 3 50 6 Solucia Renovables 1, S.L., Lebrija/Spanien 0 1 50 6 Telecomunicación, Electrónica y Conmutación S.A., Madrid/Spanien 1 5 100 Dresser-Rand Property (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 0 0 100 6 Dresser-Rand Service Centre (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 0 5 100 Dresser-Rand Southern Africa (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 4 12 100 Impilo Consortium (Pty.) Ltd., La Lucia/Südafrika – 12 67 31 4 Siemens Healthcare Proprietary Limited, Halfway House/Südafrika 4 42 100 Siemens Proprietary Limited, Midrand/Südafrika 51 40 70 Siemens Tanzania Ltd., Dar Es Salaam/Tansania 0 0 100 OEZ s.r.o., Letohrad/Tschechische Republik 8 46 100 Polarion Software s.r.o., Prag/Tschechische Republik 0 2 100 Siemens Convergence Creators, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 0 0 100 Siemens Electric Machines s.r.o., Drasov/Tschechische Republik 0 9 100 Siemens Healthcare, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 2 42 100 Siemens Industry Software, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 0 4 100 Siemens, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 22 44 100 Siemens Finansal Kiralama A.S., Istanbul/Türkei 10 89 100 Siemens Healthcare Saglik Anonim Sirketi, Istanbul/Türkei 1 29 100 Siemens Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 7 143 100 Siemens S.A., Tunis/Tunesien 0 0 100 Dresser-Rand Turkmen Company, Aschgabat/Turkmenistan – 8 31 100 6 100% foreign owned subsidiary »Siemens Ukraine«, Kiew/Ukraine 2 3 100 SIEMENS HEALTHCARE LIMITED LIABILITY COMPANY, Kiew/Ukraine 0 0 100 evosoft Hungary Szamitastechnikai Kft., Budapest/Ungarn 6 10 100 Siemens Healthcare Kft., Budapest/Ungarn 4 6 100 Siemens Zrt., Budapest/Ungarn 8 31 100 Dresser-Rand Field Operations Middle East LLC, Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate 3 28 49 Gulf Steam Generators L.L.C., Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 0 14 100 MEASD SPC DWC-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate – – 100 3 SD (Middle East) LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 13 13 49 Siemens Healthcare FZ LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 3 0 100 Siemens Healthcare L.L.C., Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 6 – 67 49 Siemens LLC, Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate 31 44 49 Siemens Middle East Limited, Masdar City/Vereinigte Arabische Emirate 0 13 100 CD-adapco New Hampshire Co., Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 8 100 Computational Dynamics Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich – 11 464 100 Cross London Trains Holdco 2 Limited, London/Vereinigtes Königreich – 2 – 3 33 4 D-R Dormant Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 4 D-R Holdings (UK) Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich – 1 19 100 Dresser-Rand (U.K.) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 1 26 100 Dresser-Rand Company Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich – 1 10 100 Dresser-Rand Company Retirement Plan Trustees Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 4 Electrium Sales Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 12 102 100 Ethos Energy Group Limited, Aberdeen/Vereinigtes Königreich – 23 454 49 6 Galloper Wind Farm Holding Company Limited, Swindon, Wiltshire/Vereinigtes Königreich 4 39 25 7 GyM Renewables Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 4 255 100 GyM Renewables ONE Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 19 331 100 Industrial Turbine Company (UK) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 102 273 100 Lincs Renewable Energy Holdings Limited, London/Vereinigtes Königreich 16 401 50 6 Materials Solutions Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 13 100 Materials Solutions Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 13 100 Preactor International Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 2 100 Primetals Technologies, Limited, London/Vereinigtes Königreich – 143 690 49 4 Project Ventures Rail Investments I Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 – 23 100 Pyreos Limited, Edinburgh/Vereinigtes Königreich – 4 – 6 23 6 RWG (Repair&Overhauls) Limited, Aberdeen/Vereinigtes Königreich 23 134 50 6 Samtech UK Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 3 100 SBS Pension Funding (Scotland) Limited Partnership, Edinburgh/Vereinigtes Königreich 12 527 57 Siemens Benefits Scheme Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 74 5 Siemens Financial Services Holdings Ltd., Stoke Poges, Buckinghamshire/Vereinigtes Königreich 23 192 100 Siemens Financial Services Ltd., Stoke Poges, Buckinghamshire/Vereinigtes Königreich 38 307 100 Siemens Healthcare Diagnostics Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 4 46 100 Siemens Healthcare Diagnostics Manufacturing Ltd, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 3 176 100 Siemens Healthcare Diagnostics Products Ltd, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 170 100 Siemens Healthcare Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 11 – 126 100 Siemens Holdings plc, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 18 1.027 100 Siemens Industrial Turbomachinery Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 14 541 100 Siemens Industry Software Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 8 103 100 Siemens Industry Software Simulation and Test Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 4 100 Siemens Pension Funding (General) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 Siemens Pension Funding Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich – 2 489 100 Siemens plc, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 171 1.179 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 2 – 1 100 Siemens Protection Devices Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 1 14 100 Siemens Rail Automation Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 45 769 100 Siemens Rail Automation Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 Siemens Rail Systems Project Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 Siemens Rail Systems Project Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 Siemens Transmission&Distribution Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 16 202 100 The Preactor Group Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 1 9 100 VA TECH (UK) Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich – 1 69 100 VA Tech Reyrolle Distribution Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 VA TECH T&D UK Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 14 100 VTW Anlagen UK Ltd., Banbury, Oxfordshire/Vereinigtes Königreich 0 4 100 Zenco Systems Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 0 0 100 J. N. Kelly Security Holding Limited, Larnaka/Zypern 0 2 100 Amerika (132 Gesellschaften) Artadi S.A., Buenos Aires/Argentinien 0 0 100 6 Guascor Argentina, S.A., Buenos Aires/Argentinien 0 0 100 6 Siemens Healthcare S.A., Buenos Aires/Argentinien 1 10 100 Siemens IT Services S.A., Buenos Aires/Argentinien – 1 – 2 100 Siemens S.A., Buenos Aires/Argentinien – 29 20 100 VA TECH International Argentina SA, Buenos Aires/Argentinien 0 0 100 Siemens Soluciones Tecnologicas S.A., Santa Cruz de la Sierra/Bolivien 0 2 100 CD-adapco Solucoes Cae Suporte de Programas Ltda., São Paulo/Brasilien 0 1 100 Chemtech Servicos de Engenharia e Software Ltda., Rio de Janeiro/Brasilien – 2 4 100 Cinco Rios Geracao de Energia Ltda., Manaus/Brasilien 0 0 100 6 Dresser-Rand Comercio e Industria Ltda., Campinas/Brasilien 0 – 1 100 6 Dresser-Rand do Brasil, Ltda., Santa Bárbara D’Oeste/Brasilien 16 44 100 Dresser-Rand Participações Ltda., São Paulo/Brasilien 0 0 100 6 Guascor do Brasil Ltda., São Paulo/Brasilien 28 113 85 Guascor Empreendimentos Energéticos, Ltda., Taboão da Serra/Brasilien – 6 – 31 90 Guascor Serviços Ltda., Taboão da Serra/Brasilien – 1 3 60 6 Guascor Solar do Brasil, Taboão da Serra/Brasilien 0 – 1 90 6 Guascor Wind do Brasil, Ltda., São Paulo/Brasilien 0 0 90 6 Iriel Indústria e Cómercio de Sistemas Eléctricos Ltda., Canoas/Brasilien – 5 3 100 Jaguarí Energética, S.A., Jaguari/Brasilien 0 5 89 4 Minuano Participações Eólicas Ltda., São Paulo/Brasilien 0 0 75 6 OMNETRIC Group Tecnologia e Servicos de Consultoria Ltda., Belo Horizonte/Brasilien 0 1 100 Siemens Eletroeletronica Limitada, Manaus/Brasilien 4 48 100 Siemens Healthcare Diagnósticos S.A., São Paulo/Brasilien – 16 130 100 Siemens Industry Software Ltda., São Caetano do Sul/Brasilien – 1 10 100 Siemens Ltda., São Paulo/Brasilien – 15 175 100 Siemens Healthcare Equipos Médicos Sociedad por Acciones, Santiago de Chile/Chile 3 20 100 Siemens S.A., Santiago de Chile/Chile 23 56 100 Siemens Healthcare Diagnostics S.A., San José/Costa Rica 0 1 100 Siemens S.A., San José/Costa Rica – 2 4 100 Siemens, S.R.L., Santo Domingo/Dominikanische Republik 2 3 100 Sociedad Energética Del Caribe, S.R.L., Higüey/Dominikanische Republik 0 0 100 6 Siemens S.A., Quito/Ecuador – 1 12 100 Siemens Healthcare, Sociedad Anonima, Antiguo Cuscatlán/El Salvador 0 1 100 Siemens S.A., San Salvador/El Salvador 1 5 100 SIEMENS HEALTHCARE DIAGNOSTICS GUATEMALA, S.A., Guatemala/Guatemala 0 0 100 Siemens S.A., Guatemala/Guatemala 0 2 100 Siemens S.A., Tegucigalpa/Honduras 0 – 1 100 Dade Behring Hong Kong Holdings Corporation, Tortola/Britische Jungferninseln 0 33 100 Siemens Healthcare Diagnostics Manufacturing Limited, Grand Cayman/Kaimaninseln – 1 215 100 Dresser-Rand Canada, ULC, Vancouver/Kanada 2 37 100 Siemens Canada Limited, Oakville/Kanada 48 393 100 Siemens Financial Ltd., Oakville/Kanada 18 325 100 Siemens Healthcare Limited, Oakville/Kanada 2 51 100 Siemens Industry Software Ltd., Oakville/Kanada 0 18 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Ltd., Oakville/Kanada 0 5 100 Siemens Transformers Canada Inc., Trois-Rivières, Québec/Kanada 2 14 100 Trench Ltd., Saint John/Kanada 16 81 100 Wheelabrator Air Pollution Control (Canada) Inc., Ontario/Kanada 0 0 100 Dresser-Rand Colombia S.A.S., Bogotá/Kolumbien 2 20 100 Siemens Healthcare S.A.S., Tenjo/Kolumbien – 1 21 100 Siemens S.A., Tenjo/Kolumbien – 2 30 100 Dresser-Rand de Mexico S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 0 1 100 6 Grupo Siemens S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 1 94 100 Guascor México S.A. de CV, Mexiko-Stadt/Mexiko k.A. k.A. 50 Indústria de Trabajos Eléctricos S.A. de C.V., Ciudad Juárez/Mexiko 0 9 100 Siemens Healthcare Diagnostics, S. de R.L. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 3 70 100 Siemens Healthcare Servicios S. de R.L. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 0 2 100 Siemens Industry Software, S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 0 3 100 Siemens Inmobiliaria S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 3 24 100 Siemens Innovaciones S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 5 29 100 Siemens Servicios S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 3 – 7 100 Siemens, S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 13 60 100 Siemens S.A., Managua/Nicaragua 0 0 100 Siemens Healthcare Diagnostics Panama, S.A., Panama-Stadt/Panama 0 1 100 Siemens S.A., Panama-Stadt/Panama 0 0 100 Siemens Healthcare S.A.C., Surquillo/Peru 0 0 100 Siemens S.A.C., Lima/Peru 8 24 100 Dresser-Rand Trinidad&Tobago Limited, Couva/Trinidad und Tobago 1 8 100 Engines Rental, S.A., Montevideo/Uruguay 1 1 100 6 Siemens S.A., Montevideo/Uruguay 2 5 100 Via Stylos S.A., Montevideo/Uruguay 0 0 100 Dresser-Rand de Venezuela, S.A., Maracaibo/Venezuela 4 7 100 Guascor Venezuela S.A., Caracas/Venezuela – 2 – 2 100 6 Siemens Rail Automation, C.A., Caracas/Venezuela 0 0 100 Siemens S.A., Caracas/Venezuela 1 8 100 Analysis&Design Application Co. Ltd., Melville, NY/USA – 11 529 100 Bytemark Inc., New York, NY/USA – 3 – 3 23 6 CD-adapco Battery Design LLC, Dover, DE/USA 0 4 50 CEF-L Holding, LLC, Wilmington, DE/USA – – 27 3 D-R International Sales Inc., Wilmington, DE/USA – 12 48 100 D-R Steam LLC, Wilmington, DE/USA 0 0 100 Dresser-Rand Company, Bath, NY/USA – 111 5.151 100 Dresser-Rand Global Services, Inc., Wilmington, DE/USA 0 81 100 Dresser-Rand Group Inc., Wilmington, DE/USA – 20 233 100 Dresser-Rand Holding (Luxembourg) LLC, Wilmington, DE/USA 0 0 100 Dresser-Rand International Holdings, LLC, Wilmington, DE/USA 0 1.492 100 Dresser-Rand International Inc., Wilmington, DE/USA – 2 – 10 100 Dresser-Rand LLC, Wilmington, DE/USA 0 2.296 100 Dresser-Rand Power LLC, Wilmington, DE/USA – 2 193 100 Dresser-Rand Services, LLC, Wilmington, DE/USA – 2 – 2 100 Echogen Power Systems, Inc., Wilmington, DE/USA – 2 – 8 32 6 eMeter Corporation, Wilmington, DE/USA – 13 95 100 Guascor Inc., Baton Rouge, LA/USA 0 – 1 100 5 Mannesmann Corporation, New York, NY/USA 0 42 100 NEM USA Corp., Wilmington, DE/USA – 10 – 8 100 Nimbus Technologies, LLC, Bingham Farms, MI/USA 0 0 100 Omnetric Corp., Wilmington, DE/USA 0 1 100 P.E.T.NET Houston, LLC, Austin, TX/USA 2 4 51 Panda Hummel Station Intermediate Holdings I LLC, Wilmington, DE/USA – 63 178 32 8 Panda Stonewall Intermediate Holdings I, LLC, Wilmington, DE/USA – 30 74 37 6 PETNET Indiana LLC, Indianapolis, IN/USA 1 3 50 PETNET Solutions Cleveland, LLC, Wilmington, DE/USA 1 3 63 PETNET Solutions, Inc., Knoxville, TN/USA 2 132 100 PhSiTh LLC, New Castle, DE/USA 0 116 33 6 Red Cedar Technology, Inc., East Lansing, MI/USA 0 12 100 Siemens Capital Company LLC, Wilmington, DE/USA 161 990 100 Siemens Convergence Creators Corp., Wilmington, DE/USA – 1 – 1 100 Siemens Corporation, Wilmington, DE/USA – 92 245 100 Siemens Credit Warehouse, Inc., Wilmington, DE/USA 0 – 4 100 Siemens Demag Delaval Turbomachinery, Inc., Wilmington, DE/USA 18 93 100 Siemens Electrical, LLC, Wilmington, DE/USA – 31 – 354 100 Siemens Energy, Inc., Wilmington, DE/USA 566 5.019 100 Siemens Financial Services, Inc., Wilmington, DE/USA 140 1.152 100 Siemens Financial, Inc., Wilmington, DE/USA 0 3 100 Siemens First Capital Commercial Finance, LLC, Wilmington, DE/USA 0 1 51 5 Siemens Fossil Services, Inc., Wilmington, DE/USA 2 44 100 Siemens Generation Services Company, Wilmington, DE/USA 2 31 100 Siemens Government Technologies, Inc., Wilmington, DE/USA – 20 – 547 100 Siemens Healthcare Diagnostics Inc., Los Angeles, CA/USA – 438 6.617 100 Siemens Industry, Inc., Wilmington, DE/USA 348 5.558 100 Siemens Medical Solutions USA, Inc., Wilmington, DE/USA – 171 – 810 100 Siemens Molecular Imaging, Inc., Wilmington, DE/USA – 3 – 100 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics LLC, Wilmington, DE/USA 4 41 100 Siemens Power Generation Service Company, Ltd., Wilmington, DE/USA 17 141 100 Siemens Product Lifecycle Management Software Inc., Wilmington, DE/USA 111 2.346 100 Siemens Public, Inc., Wilmington, DE/USA 25 1.161 100 Siemens USA Holdings, Inc., Wilmington, DE/USA 916 5.858 100 SMI Holding LLC, Wilmington, DE/USA – 4 20 100 Synchrony, Inc., Salem, VA/USA – 3 18 100 Wheelabrator Air Pollution Control Inc., Baltimore, MD/USA 2 144 100 Winergy Drive Systems Corporation, Wilmington, DE/USA 3 40 100 Asien, Australien (144 Gesellschaften) Australia Hospital Holding Pty Limited, Bayswater/Australien 3 20 100 CD-ADAPCO AUSTRALIA PTY LTD, Melbourne/Australien 0 0 100 Exemplar Health (NBH) Holdings 2 Pty Limited, Bayswater/Australien 0 0 100 Exemplar Health (NBH) Partnership, Melbourne/Australien 1 25 50 4 Exemplar Health (SCUH) Holdings 3 Pty Limited, Bayswater/Australien 3 8 100 Exemplar Health (SCUH) Holdings 4 Pty Limited, Bayswater/Australien 3 8 100 Exemplar Health (SCUH) Partnership, Sydney/Australien 10 125 50 4 Siemens Healthcare Pty. Ltd., Melbourne/Australien 2 69 100 Siemens Ltd., Bayswater/Australien 22 139 100 SIEMENS RAIL AUTOMATION PTY. LTD., Bayswater/Australien 0 143 100 Siemens Bangladesh Ltd., Dhaka/Bangladesch 4 5 100 Beijing Siemens Automotive E-Drive Systems Co., Ltd., Changzhou, Changzhou/China – 8 20 60 Beijing Siemens Cerberus Electronics Ltd., Peking/China 24 28 100 Camstar Systems, Software (Shanghai) Company Limited, Shanghai/China – 1 0 100 CD-adapco Software Technology (Shanghai) Co.,Ltd., Shanghai/China – 1 5 100 DBEST (Beijing) Facility Technology Management Co., Ltd., Peking/China 0 2 25 6 DPC (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China 0 4 100 Dresser-Rand Engineered Equipment (Shanghai) Ltd., Shanghai/China 0 8 100 GSP China Technology Co., Ltd., Peking/China – 1 3 50 6 IBS Industrial Business Software (Shanghai), Ltd., Shanghai/China 0 1 100 MWB (Shanghai) Co Ltd., Shanghai/China – 25 51 65 Shanghai Electric Power Generation Equipment Co., Ltd., Shanghai/China 45 575 40 6 Siemens Automotive ePowertrain Systems (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China – 6 9 100 Siemens Building Technologies (Tianjin) Ltd., Tianjin/China 0 13 70 Siemens Business Information Consulting Co., Ltd, Peking/China 0 6 100 Siemens Circuit Protection Systems Ltd., Shanghai, Shanghai/China 9 23 75 Siemens Eco-City Innovation Technologies (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China – 1 1 60 Siemens Electrical Apparatus Ltd., Suzhou, Suzhou/China 68 111 100 Siemens Electrical Drives (Shanghai) Ltd., Shanghai/China 12 23 100 Siemens Electrical Drives Ltd., Tianjin/China 42 83 85 Siemens Factory Automation Engineering Ltd., Peking/China 36 36 100 Siemens Finance and Leasing Ltd., Peking/China – 9 74 100 Siemens Financial Services Ltd., Peking/China 53 311 100 Siemens Gas Turbine Components (Jiangsu) Co., Ltd., Yixing/China – 2 1 100 Siemens Gas Turbine Parts Ltd., Shanghai, Shanghai/China 7 0 51 Siemens Healthcare Diagnostics (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China 36 263 100 Siemens Healthcare Ltd., Shanghai/China – 1 12 100 Siemens High Voltage Circuit Breaker Co., Ltd., Hangzhou, Hangzhou/China 2 50 51 Siemens High Voltage Switchgear Co., Ltd., Shanghai, Shanghai/China – 3 6 51 Siemens High Voltage Switchgear Guangzhou Ltd., Guangzhou/China 0 7 94 Siemens Industrial Automation Products Ltd., Chengdu, Chengdu/China 6 56 100 Siemens Industrial Turbomachinery (Huludao) Co. Ltd., Huludao/China 4 36 84 Siemens Industry Software (Beijing) Co., Ltd., Peking/China – 1 33 100 Siemens Industry Software (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 15 51 100 Siemens International Trading Ltd., Shanghai, Shanghai/China 26 65 100 Siemens Investment Consulting Co., Ltd., Peking/China 0 6 100 Siemens Logistics Automation Systems (Beijing) Co., Ltd, Peking/China 3 12 100 Siemens Ltd., China, Peking/China 662 5.329 100 Siemens Manufacturing and Engineering Centre Ltd., Shanghai/China 3 13 51 Siemens Mechanical Drive Systems (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China 43 154 100 Siemens Medium Voltage Switching Technologies (Wuxi) Ltd., Wuxi/China 23 28 85 Siemens Numerical Control Ltd., Nanjing, Nanjing/China 17 43 80 Siemens Power Automation Ltd., Nanjing/China 3 13 100 Siemens Power Plant Automation Ltd., Nanjing/China 3 24 100 Siemens Real Estate Management (Beijing) Ltd., Co., Peking/China 0 0 100 Siemens Sensors&Communication Ltd., Dalian/China 5 20 100 Siemens Shanghai Medical Equipment Ltd., Shanghai/China 64 99 100 Siemens Shenzhen Magnetic Resonance Ltd., Shenzhen/China 57 123 100 Siemens Signalling Co. Ltd., Xi’an, Xi’an/China 7 18 70 Siemens Special Electrical Machines Co. Ltd., Changzhi/China – 34 – 24 77 Siemens Standard Motors Ltd., Yizheng/China 18 46 100 Siemens Surge Arresters Ltd., Wuxi/China 2 7 100 Siemens Switchgear Ltd., Shanghai, Shanghai/China 12 35 55 Siemens Technology Development Co., Ltd. of Beijing, Peking/China 8 9 90 Siemens Traction Equipment Ltd., Zhuzhou, Zhuzhou/China 1 24 50 6 Siemens Transformer (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou/China 10 61 63 Siemens Transformer (Jinan) Co., Ltd, Jinan/China 7 51 90 Siemens Transformer (Wuhan) Company Ltd., Wuhan City/China 2 – 5 100 Siemens Venture Capital Co., Ltd., Peking/China – 1 5 100 Siemens Wind Power Blades (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 8 44 100 Siemens Wiring Accessories Shandong Ltd., Zibo/China 6 13 100 Siemens X-Ray Vacuum Technology Ltd., Wuxi, Wuxi/China 2 17 100 Smart Metering Solutions (Changsha) Co. Ltd., Changsha/China 1 2 60 TianJin ZongXi Traction Motor Ltd., Tianjin/China – – 50 3 Trench High Voltage Products Ltd., Shenyang, Shenyang/China 8 46 65 Xi’An X-Ray Target Ltd., Xi’an/China 0 2 43 6 Yangtze Delta Manufacturing Co. Ltd., Hangzhou, Hangzhou/China – 4 18 51 Zhenjiang Siemens Busbar Trunking Systems Co. Ltd., Yangzhong/China 21 34 50 6 Camstar Systems (Hong Kong) Limited, Hongkong/Hongkong 2 5 100 Samtech HK Limited, Hongkong/Hongkong 0 0 100 Siemens Healthcare Limited, Hongkong/Hongkong 4 7 100 Siemens Industry Software Limited, Hongkong/Hongkong 1 – 8 100 Siemens Ltd., Hongkong/Hongkong 14 27 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Limited, Hongkong/Hongkong 0 4 100 Bangalore International Airport Ltd., Bangalore/Indien 11 127 26 4 CD-adapco India Private Limited, Bangalore/Indien 0 5 100 Dresser-Rand India Private Limited, Mumbai/Indien 22 129 100 PETNET Radiopharmaceutical Solutions Pvt. Ltd., Neu-Delhi/Indien 0 3 100 Powerplant Performance Improvement Ltd., Neu-Delhi/Indien 0 0 50 Preactor Software India Private Limited, Bangalore/Indien 0 0 100 Siemens Convergence Creators Private Limited, Mumbai/Indien 0 0 100 Siemens Financial Services Private Limited, Mumbai/Indien 3 53 100 Siemens Healthcare Private Limited, Mumbai/Indien 6 – 77 100 Siemens Industry Software (India) Private Limited, Neu-Delhi/Indien 7 44 100 Siemens Ltd., Mumbai/Indien – 47 990 75 Siemens Postal Parcel&Airport Logistics Private Limited, Mumbai/Indien – 3 2 100 Siemens Rail Automation Pvt. Ltd., Mumbai/Indien – 1 15 100 Siemens Technology and Services Private Limited, Mumbai/Indien 6 29 100 P.T. Jawa Power, Jakarta/Indonesien 212 982 50 6 P.T. Siemens Indonesia, Jakarta/Indonesien – 3 57 100 PT Asia Care Indonesia, Jakarta/Indonesien 0 0 40 6 PT Dresser-Rand Services Indonesia, Cilegon/Indonesien – 1 19 100 PT. Siemens Industrial Power, Kota Bandung/Indonesien – 1 – 9 60 Acrorad Co., Ltd., Okinawa/Japan 1 30 63 CD-adapco Co.,Ltd., Yokohama/Japan 0 13 100 Dresser Rand Japan K.K., Tokio/Japan 0 0 100 5 Siemens Healthcare Diagnostics K.K., Tokio/Japan 4 232 100 Siemens Healthcare K.K., Tokio/Japan 48 128 100 Siemens Japan Holding K.K., Tokio/Japan 46 157 100 Siemens K.K., Tokio/Japan 5 183 100 Yaskawa Siemens Automation&Drives Corp., Tokio/Japan 4 40 50 4 CD-adapco Korea, Ltd., Seoul/Korea – 1 14 100 Dresser-Rand Korea, Ltd., Seoul/Korea 0 0 100 6 Siemens Healthcare Limited, Seoul/Korea 15 84 100 Siemens Industry Software Ltd., Seoul/Korea 2 35 100 Siemens Ltd. Seoul, Seoul/Korea 4 127 100 Advance Gas Turbine Solutions SDN. BHD., Kuala Lumpur/Malaysia 9 9 43 6 Dresser-Rand Asia Pacific Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 2 69 100 HRSG Systems (Malaysia) SDN. BHD., Kuala Lumpur/Malaysia 0 0 100 Reyrolle (Malaysia) Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 0 0 100 Siemens Healthcare Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia – 1 2 100 Siemens Industry Software Sdn. Bhd., Penang/Malaysia 1 1 100 Siemens Malaysia Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia 23 40 100 VA TECH Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 0 0 100 Siemens (N.Z.) Limited, Auckland/Neuseeland 1 31 100 Siemens Healthcare Limited, Auckland/Neuseeland 0 11 100 Siemens Healthcare Inc., Manila/Philippinen 4 3 100 Siemens Power Operations, Inc., Manila/Philippinen – 4 5 100 Siemens, Inc., Manila/Philippinen – 25 1 100 CD-adapco S.E.A. Pte. Ltd., Singapur/Singapur 0 0 100 CSI Services Pte. Ltd., Singapur/Singapur 0 0 100 Power Automation Pte. Ltd., Singapur/Singapur 3 10 49 10 Siemens Healthcare Pte. Ltd., Singapur/Singapur 0 – 28 100 Siemens Industry Software Pte. Ltd., Singapur/Singapur 0 20 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics PTE. LTD., Singapur/Singapur – 2 1 100 Siemens Pte. Ltd., Singapur/Singapur 6 372 100 Siemens Healthcare Limited, Taipeh/Taiwan 4 18 100 Siemens Industry Software (TW) Co., Ltd., Taipeh/Taiwan 0 – 6 100 Siemens Ltd., Taipeh/Taiwan 15 25 100 Dresser-Rand (Thailand) Limited, Rayong/Thailand 0 2 100 6 Siemens Healthcare Limited, Bangkok/Thailand 0 1 100 Siemens Limited, Bangkok/Thailand 22 50 99 Siemens Healthcare Limited, Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam 0 2 100 Siemens Ltd., Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam 6 6 100 Große Kapitalgesellschaften, an denen die Siemens AG einen Stimmrechtsanteil von mehr als 5% besitzt (soweit oben noch nicht enthalten) Deutschland (1 Gesellschaft) OSRAM Licht AG, München 157 2.488 18 5 Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten (ohne Deutschland) (2 Gesellschaften) ATOS SE, Bezons/Frankreich 437 4.097 12 6 Medical Systems S.p.A., Genua/Italien 6 98 45 6 Amerika (2 Gesellschaften) BuildingIQ, Inc., San Mateo, CA/USA – 4 16 19 6 iBAHN Corporation, South Jordan, UT/USA – 3 34 9 4 Asien, Australien (1 Gesellschaft) Atlantis Resources Limited, Singapur/Singapur 3 78 8 6 1 Die Werte entsprechen den Jahresabschlüssen nach evtl. Gewinnabführung, bei Tochterunternehmen gemäß innenkonsolidiertem IFRS-Abschluss. 2 Die Siemens AG ist unbeschränkt haftender Gesellschafter. 3 Neuerwerb bzw. Neugründung, noch kein Abschluss verfügbar. 4 Finanzzahlen aus Geschäftsjahren vor dem 30. September 2015. 5 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.10.2014 – 30.09.2015. 6 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.01.2015 – 31.12.2015. 7 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.09.2015 – 31.12.2015. 8 Werte aus dem Geschäftsjahr 27.10.2015 – 31.12.2015. 9 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.03.2015 – 29.02.2016. 10 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.04.2015 – 31.03.2016. 11 Werte aus dem Geschäftsjahr 01.07.2015 – 30.06.2016. k.A. = Es liegen keine Angaben vor. B. Weitere Informationen B.1 Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Siemens Aktiengesellschaft, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind. München, den 28. November 2016 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand Joe Kaeser Dr. Roland Busch Lisa Davis Klaus Helmrich Janina Kugel Prof. Dr. Siegfried Russwurm Dr. Ralf P. Thomas B.2 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München VERMERK ZUM JAHRESABSCHLUSS Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, – bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Anhang – für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. September 2016 – gemäß §317 Abs. 1 Satz 1 HGB unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter der Siemens Aktiengesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung dieses Jahresabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften aufgestellt wird und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Verantwortung des Abschlussprüfers Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Jahresabschluss abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Jahresabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Jahresabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Prüfungsurteil Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Jahresabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2016 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr. VERMERK ZUM LAGEBERICHT Wir haben den beigefügten Lagebericht der Siemens Aktiengesellschaft, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die gesetzlichen Vertreter der Siemens Aktiengesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit §317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des Lageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des Lageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Lageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. München, den 28. November 2016 Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Spannagl, Wirtschaftsprüfer Breitsameter, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrats Berlin und München, 30. November 2016 Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns. Auf der Grundlage der Berichterstattung des Vorstands haben wir die Geschäftsentwicklung sowie für das Unternehmen wichtige Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und im Aufsichtsrat intensiv behandelt. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben der Aufsichtsrat beziehungsweise die jeweils zuständigen Aufsichtsratsausschüsse nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt. Als Aufsichtsratsvorsitzender stand ich darüber hinaus mit dem Vorstand und insbesondere dem Vorstandsvorsitzenden in regelmäßigem Kontakt und informierte mich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle. DIE THEMEN IM AUFSICHTSRATSPLENUM Im Berichtsjahr fanden sechs turnusgemäße Sitzungen sowie eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt. Gegenstand unserer regelmäßigen Beratungen im Plenum waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der Siemens AG, der operativen Einheiten und des Konzerns sowie die Finanz- und Ertragslage. Weiter befassten wir uns anlassbezogen mit den wesentlichen Beteiligungs- und Desinvestitionsprojekten sowie mit bestimmten Risiken des Unternehmens. In der Sitzung am 11. November 2015 besprachen wir die finanziellen Eckdaten des Geschäftsjahrs 2015 und billigten das Budget 2016. Des Weiteren legte der Aufsichtsrat auf Basis der ermittelten Zielerreichung die Vergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015 fest. Eine interne Prüfung hat deren Angemessenheit bestätigt. Zudem beschlossen wir auf Vorschlag des Vergütungsausschusses die Zielsetzung für die Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2016. Das für das Geschäftsjahr 2016 geltende Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands ist gegenüber dem für das Geschäftsjahr 2015 geltenden Vergütungssystem, das bereits von der Hauptversammlung am 27. Januar 2015 mit einer Mehrheit von über 92% gebilligt worden war, unverändert. Zudem informierte uns der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 11. November 2015 über die Geschäftslage und die Pläne zur künftigen Aufstellung der Division Process Industries and Drives und über die Veräußerung der Beteiligung an Unify Holdings B.V. In dieser Sitzung stimmten wir außerdem einem Aktienrückkauf in einem Volumen von bis zu 3 Mrd. Euro bis spätestens 15. November 2018 zu. Am 2. Dezember 2015 hat sich der Aufsichtsrat mit den Abschlüssen und dem zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern zum 30. September 2015, mit dem Geschäftsbericht 2015 einschließlich des Berichts des Aufsichtsrats, des Corporate-Governance-Berichts und des Vergütungsberichts sowie mit der Tagesordnung für die Hauptversammlung am 26. Januar 2016 befasst. Der Vorstand informierte über den aktuellen Status von Akquisitionen und Desinvestitionen, insbesondere über den Stand der Integration der übernommenen Dresser-Rand Group Inc. und des von Rolls-Royce plc erworbenen Geschäfts mit aero-derivativen Gasturbinen und Kompressoren, sowie über den Status der Umsetzung der Strategie »Siemens Vision 2020«. Weiter beschäftigten wir uns mit dem Jahresbericht des Chief Compliance Officers. In der Aufsichtsratssitzung am 25. Januar 2016 berichtete uns der Vorstand über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des ersten Quartals. Der Aufsichtsrat stimmte dem Erwerb des in den USA ansässigen Simulations-Software-Unternehmens CD-adapco Ltd. zu. Weiter berichtete der Vorstand uns zur Fortentwicklung der organisatorischen Aufstellung der Division Process Industries and Drives. In der außerordentlichen Sitzung am 9. Februar 2016 stimmte der Aufsichtsrat dem geplanten Zusammenschluss des Siemens Wind Power-Geschäfts mit der spanischen börsennotierten Gamesa Corporación Tecnológica, S.A. zu. In der Sitzung am 3. Mai 2016 berichtete der Vorstand uns über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des zweiten Quartals. Zudem befassten wir uns mit der strategischen Ausrichtung der Division Digital Factory. Außerdem informierte uns der Vorstand ausführlich über den Auftritt des Unternehmens auf der Hannover Messe 2016. Der Vorstand erstattete zudem Bericht zu der zum Zweck der Entwicklung von Führungskräften verfolgten Personalstrategie. Der Aufsichtsrat befasste sich, nach Vorbereitung durch den Prüfungsausschuss, mit den geänderten rechtlichen Anforderungen aufgrund der EU-Abschlussprüferverordnung und des Abschlussprüfungsreformgesetzes und beschloss in diesem Zusammenhang eine Änderung der Geschäftsordnung für den Prüfungsausschuss. In unserer Sitzung am 3. August 2016 berichtete der Vorstand über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des dritten Quartals, insbesondere über den Stand des geplanten Zusammenschlusses von Siemens Wind Power mit der spanischen börsennotierten Gamesa Corporación Tecnológica, S.A., sowie über den Status der Umsetzung der Siemens »Vision 2020«. Weiter behandelten wir das Geschäftsmodell und die geschäftliche Situation der Division Financial Services. Außerdem informierte uns der Vorstand ausführlich über die regionale Geschäftsentwicklung in den USA. In der Sitzung stimmte der Aufsichtsrat zudem verschiedenen Beschlüssen des Vorstands zu Finanzierungsmaßnahmen zu. Schließlich beschäftigte sich der Aufsichtsrat im Rahmen eines Technologieschwerpunktes mit der Initiative »next47«, der Gründung einer eigenständigen Einheit für Start-ups, und mit der Tätigkeit und den Empfehlungen des Siemens Technology&Innovation Council. In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2016 berichtete uns der Vorstand über die Lage des Unternehmens sowie über die Geschäftslage der Divisionen Energy Management, Power and Gas und Power Generation Services. Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung passten wir nach Vorbereitung durch den Vergütungsausschuss die Höhe der Vorstandsvergütung mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2017 an. Nachdem der Aufsichtsrat und Prof. Dr. Siegfried Russwurm sich einvernehmlich darauf geeinigt hatten, den zum 31. März 2017 auslaufenden Vertrag von Prof. Dr. Siegfried Russwurm nicht zu verlängern, beschloss der Aufsichtsrat auf Empfehlung des Präsidiums, das bis zum 31. März 2017 laufende Mandat von Prof. Dr. Siegfried Russwurm als Mitglied des Vorstands nicht zu verlängern. Schließlich behandelten wir die Effizienzprüfung unserer Tätigkeit. CORPORATE GOVERNANCE KODEX In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2016 hat der Aufsichtsrat eine uneingeschränkte Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG beschlossen. Informationen zur Corporate Governance finden Sie im Kapitel → C.4 Corporate Governance . Die Entsprechenserklärung wurde den Aktionären auf der Unternehmenswebsite dauerhaft zugänglich gemacht. Die aktuelle Entsprechenserklärung ist auch im Kapitel → C.4.2 Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB wiedergegeben. DIE ARBEIT IN DEN AUSSCHÜSSEN DES AUFSICHTSRATS Der Aufsichtsrat hat sieben Ausschüsse eingerichtet. Sie bereiten Beschlüsse und Themen vor, die im Plenum des Aufsichtsrats zu behandeln sind. Im gesetzlich zulässigen Rahmen sind Entscheidungsbefugnisse des Aufsichtsrats auf Ausschüsse übertragen. Die Ausschussvorsitzenden berichten dem Aufsichtsrat über die Ausschussarbeit in der jeweils folgenden Sitzung. Die Aufgaben und die Mitglieder der Ausschüsse sind im Kapitel → C.4.1 Führungs- und Kontrollstruktur im Einzelnen aufgeführt. Das Präsidium tagte fünf Mal. Zudem wurden fünf Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Zwischen den Sitzungen hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit den Präsidiumsmitgliedern Themen von besonderer Bedeutung besprochen. Das Präsidium hat sich insbesondere mit Personalthemen, Corporate-Governance-Fragen sowie mit der Übernahme von Mandaten von Vorstandsmitgliedern in anderen Unternehmen und Institutionen beschäftigt. Der Nominierungsausschuss tagte ein Mal. Der Nominierungsausschuss befasste sich mit der langfristigen Nachfolgeplanung des Aufsichtsrats. Er bereitete den Beschlussvorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung am 26. Januar 2016 zur vorzeitigen Wiederbestellung von drei Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre vor. Bei der Entscheidung stützte sich der Nominierungsausschuss auf die Überlegung, dass zur nachhaltigen und erfolgreichen Umsetzung der Siemens »Vision 2020« auch in der Arbeit des Aufsichtsrats ein hohes Maß an Kontinuität über das Jahr 2018 und die in diesem Jahr turnusmäßig anstehende Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder sichergestellt werden solle. Der Compliance-Ausschuss trat vier Mal zusammen. Der Compliance-Ausschuss behandelte hauptsächlich die Quartalsberichte und den Jahresbericht des Chief Compliance Officers. Der Vermittlungsausschuss musste nicht einberufen werden. Der Vergütungsausschuss trat drei Mal zusammen. Zudem wurde ein Beschluss im schriftlichen Verfahren gefasst. Der Vergütungsausschuss bereitete insbesondere die Beschlussfassungen des Aufsichtsratsplenums über die Festlegung der Zielvorgaben für die variable Vergütung, die Festsetzung und Überprüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung und die Billigung des Vergütungsberichts vor. Der Innovations- und Finanzausschuss tagte vier Mal. Im Mittelpunkt standen die Empfehlung des Ausschusses zum Budget 2016, die Erörterung der Konzernstrategie und der Pensionswirtschaft sowie die Vorbereitung beziehungsweise Billigung von Investitions- und Desinvestitionsvorhaben. Zudem befasste sich der Ausschuss intensiv mit den Innovations- und Technologieschwerpunkten des Unternehmens. So berichtete der Vorstand in der Ausschusssitzung am 1. Dezember 2015 im Rahmen eines Technologieschwerpunkts zur »Energiewende 2.0«. Außerdem erfolgte in dieser Sitzung eine Berichterstattung zur Organisation und geschäftlichen Situation der Division Wind Power and Renewables. In der Ausschusssitzung am 2. Mai 2016 berichtete der Vorstand ausführlich über den Auftritt des Unternehmens auf der Hannover Messe 2016. Schließlich befasste sich der Innovations- und Finanzausschuss in der Sitzung am 2. August 2016 mit dem Technologie-Schwerpunktthema »Dezentrale Energiesysteme« und mit der Initiative »next47«, der Gründung einer eigenständigen Einheit für Start-ups. Der Prüfungsausschuss hielt sechs Sitzungen ab. Er befasste sich in Gegenwart des Abschlussprüfers sowie des Vorsitzenden des Vorstands und des Finanzvorstands mit den Abschlüssen und dem zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern. Der Prüfungsausschuss erörterte den Halbjahresfinanzbericht sowie die Quartalsmitteilungen mit dem Vorstand und Abschlussprüfer. Zudem besprach der Prüfungsausschuss im Beisein des Abschlussprüfers den Bericht zur prüferischen Durchsicht des Konzernhalbjahresabschlusses sowie des Konzernzwischenlageberichts. Der Prüfungsausschuss empfahl dem Aufsichtsrat, der Hauptversammlung die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer zur Wahl vorzuschlagen. Er erteilte den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016, bestimmte die Prüfungsschwerpunkte und legte dessen Honorar fest. Der Ausschuss überwachte die Auswahl, Unabhängigkeit, Qualifikation, Rotation und Effizienz des Abschlussprüfers. Das Gremium hat außerdem den Rechnungslegungsprozess, das Risikomanagementsystem des Unternehmens, die Wirksamkeit, Ausstattung und Feststellungen der internen Revision sowie die Berichte über drohende und anhängige Rechtsstreitigkeiten behandelt. JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSPRÜFUNG AUSFÜHRLICH ERÖRTERT Der Abschlussprüfer, die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern für das Geschäftsjahr 2016 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, ist seit dem Geschäftsjahr 2009 Abschlussprüfer für die Siemens AG und den Siemens Konzern. Als Wirtschaftsprüfer unterzeichnen Katharina Breitsameter seit dem Geschäftsjahr 2016 und als für die Prüfung verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Thomas Spannagl seit dem Geschäftsjahr 2014. Der Jahresabschluss der Siemens AG und der zusammengefasste Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern wurden nach den deutschen gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und gemäß den ergänzend nach §315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss entspricht auch den IFRS, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung in Übereinstimmung mit §317 HGB durchgeführt unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung und unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA). Die genannten Unterlagen und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sind vom Vorstand vorab an uns verteilt worden. Der Dividendenvorschlag wurde in der Sitzung des Prüfungsausschusses am 8. November 2016 ausführlich behandelt, der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Lagebericht in der Sitzung am 29. November 2016. Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 30. November 2016 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über den Umfang, die Schwerpunkte sowie die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems wurden nicht berichtet. In dieser Sitzung hat der Vorstand die Abschlüsse der Siemens AG und des Konzerns sowie das Risikomanagementsystem erläutert. Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss und unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss aufgestellt. Wir haben den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn zur Zahlung einer Dividende von 3,60 € je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und den hieraus auf für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht dividendenberechtigte Aktien entfallenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Diesem Vorschlag haben wir zugestimmt. VERÄNDERUNGEN IM AUFSICHTSRAT UND IM VORSTAND Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Januar 2016 wurden Dr.phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Jim Hagemann Snabe sowie Werner Wenning vorzeitig erneut für eine volle Amtszeit von fünf Jahren zu Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre gewählt. Im Vorstand gab es im Berichtsjahr keine Veränderungen. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Mitgliedern des Vorstands, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen der Siemens AG und aller Konzerngesellschaften für ihren tatkräftigen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr. Für den Aufsichtsrat Dr. Gerhard Cromme, Vorsitzender Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG haben die folgende Erklärung gemäß §161 AktG zum 1. Oktober 2016 verabschiedet: »Entsprechenserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft zum Deutschen Corporate Governance Kodex Die Siemens AG entspricht sämtlichen vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers veröffentlichten Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (»Kodex«) in der Fassung vom 5. Mai 2015 und wird ihnen auch zukünftig entsprechen. Seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 1. Oktober 2015 hat die Siemens AG den Empfehlungen des Kodex entsprochen. Berlin und München, 1. Oktober 2016 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand Der Aufsichtsrat« B.3 Hinweise Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. Konzernfinanzbericht zum 30. September 2016 A. Zusammengefasster Lagebericht A.1 Geschäft und Rahmenbedingungen A.1.1 Der Siemens-Konzern A.1.1.1 ORGANISATION UND GRUNDLAGEN DER BERICHTERSTATTUNG Wir sind ein Technologiekonzern mit Kernaktivitäten auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung und in nahezu allen Ländern der Welt aktiv. Der Siemens-Konzern umfasst die Siemens AG, eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts, als Muttergesellschaft und ihre Tochterunternehmen. Der Sitz unseres Unternehmens befindet sich in Deutschland, mit der Konzernzentrale in München. Zum 30. September 2016 beschäftigte der Konzern rund 351.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (aus Vereinfachungsgründen wird im Folgenden der Begriff »Mitarbeiter« verwendet; er steht stellvertretend für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Siemens hat folgende berichtspflichtige Segmente: Die Divisionen Power and Gas, Wind Power and Renewables, Energy Management, Building Technologies, Mobility, Digital Factory und Process Industries and Drives sowie die eigenständig geführte Geschäftseinheit Healthineers (zuvor als Healthcare bezeichnet) stellen unser Industrielles Geschäft dar. Die Division Financial Services unterstützt die Aktivitäten unseres Industriellen Geschäfts und betreibt gleichzeitig eigene Geschäfte mit externen Kunden. Als »Weltunternehmer« tragen unsere Divisionen und Healthineers die globale Geschäftsverantwortung. Dies schließt die Ergebnisverantwortung ein. Unsere berichtspflichtigen Segmente können miteinander in Geschäftsbeziehungen stehen, die zu entsprechenden Auftragseingängen und Umsatzerlösen führen. Diese Auftragseingänge und Umsatzerlöse werden auf Konzernebene konsolidiert. A.1.1.2 BESCHREIBUNG DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Die Division Power and Gas bietet ein breites Spektrum von Produkten und Lösungen zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern sowie zur Förderung und zum Transport von Öl und Gas an. Das Portfolio umfasst Gasturbinen, Dampfturbinen, Generatoren für den Einsatz in Gas- oder Dampfkraftwerken, Kompressorenstränge, integrierte Kraftwerkslösungen sowie Instrumentierungs- und Kontrollsysteme für die Stromerzeugung. Kunden sind öffentliche Versorgungsunternehmen und unabhängige Stromproduzenten, Unternehmen, die die Planung, Beschaffung und Errichtung von Kraftwerken für diese Unternehmen ausführen, internationale und nationale Unternehmen der Ölbranche sowie industrielle Kunden, die Strom für den Eigenverbrauch erzeugen. Aufgrund des breiten Angebots kann sich in den einzelnen Berichtsperioden eine unterschiedliche Zusammensetzung der Umsatzerlöse der Division ergeben, je nachdem, welcher Anteil auf Produkte, Lösungen und Dienstleistungen entfällt. Da diese drei Umsatzerlösquellen typischerweise unterschiedlich profitabel sind, hat die Zusammensetzung der Umsatzerlöse entsprechende Auswirkungen auf das Divisionsergebnis in der jeweiligen Periode. Die Division Wind Power and Renewables entwickelt, produziert und errichtet Windturbinen für den Einsatz an Land (Onshore) und auf See (Offshore). Dazu gehören Turbinen sowohl mit Getriebe als auch mit Direktantrieb. Das Produktportfolio basiert auf vier Produktplattformen, jeweils zwei für den Onshore- und den Offshore-Betrieb. Die Division bedient hauptsächlich große Energieversorger und unabhängige Stromproduzenten. Der Offshore-Bereich und dort die Aktivitäten in Ländern der nördlichen Hemisphäre stellen einen beträchtlichen Teil des Geschäfts der Division dar. Daher ist die Anzahl produzierter und errichteter Anlagen in den Frühjahrs- und Sommermonaten aufgrund günstigerer Wetter- und Meeresbedingungen regelmäßig höher. Die Zusammensetzung der Umsatzerlöse der Division kann sich zwischen den Berichtszeiträumen ändern, je nachdem, wie sich die Zusammensetzung zwischen Onshore- und Offshore-Projekten in der jeweiligen Periode entwickelt. Die Division hält zudem eine Minderheitsbeteiligung an einem Wasserkraftgeschäft. Im Juni 2016 unterzeichneten Siemens und Gamesa Corporación Tecnológica, S.A. (Gamesa) bindende Vereinbarungen zur Fusion des Wind-Power-Geschäfts von Siemens (einschließlich Dienstleistungsgeschäft) mit Gamesa. Beide Geschäftsbereiche ergänzen sich in hohem Maße in Bezug auf globale Aufstellung, bestehende Produktportfolios und Technologie. Das kombinierte Geschäft wird global in allen wichtigen Regionen aktiv sein und ein weltweites Fertigungsnetzwerk haben. Somit wird diese Transaktion zu einem Produktportfolio führen, das alle Windklassen und die wichtigsten Marktsegmente adressiert. Siemens wird 59% der Anteile am kombinierten Unternehmen halten. Im Rahmen des Zusammenschlusses leistet Siemens eine Barzahlung in Höhe von 1 Mrd. €, die unmittelbar nach Vollzug der Fusion an die Gamesa-Aktionäre (ohne Siemens) ausgeschüttet werden wird. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartell- und Aufsichtsbehörden. Die Division Power Generation Services bietet eine umfangreiche Palette an Dienstleistungen für Produkte, Lösungen und Technologien der Divisionen Power and Gas sowie Wind Power and Renewables an. Sie umfasst Leistungserweiterungen, Wartungs- und Beratungsdienstleistungen sowie Kundenschulungen. Diesen beiden Divisionen wird das jeweils anteilige Ergebnis der Division Power Generation Services zugeordnet, die selbst kein berichtspflichtiges Segment darstellt. Basierend auf diesem Geschäftsmodell beziehen sich alle Ausführungen zu den Servicegeschäften der Divisionen Power and Gas sowie Wind Power and Renewables infolgedessen auf die Division Power Generation Services. Die Division Energy Management bietet ein breites Portfolio von Produkten, Systemen, Lösungen, Software und Dienstleistungen für die Übertragung und Verteilung elektrischer Energie und die Entwicklung einer intelligenten Netzinfrastruktur. Zu den Kunden der Division gehören Stromerzeuger, Netzwerkbetreiber, Industrieunternehmen, Infrastrukturentwickler und Bauunternehmen. Das Portfolio wird eingesetzt, um elektrischen Strom von der Quelle an verschiedene Stellen innerhalb des Stromnetzes zu den Stromverbrauchern zu transformieren und zu übertragen. Unsere Lösungen für intelligente Netze ermöglichen einen wechselseitigen Strom- und Informationsfluss. Dies ist erforderlich, um zusätzliche erneuerbare Energiequellen in die konventionellen Stromübertragungs- und -verteilungsnetze zu integrieren. Die Division bietet zudem Lösungen und Energiespeichersysteme, die dazu dienen, erneuerbare Energie in Netzwerke zu integrieren, sowie zugehörige Softwareapplikationen (vertikale IT), die Stromverbraucher und -erzeuger verbinden. Darüber hinaus enthält das Portfolio der Division Energieversorgungslösungen für konventionelle Kraftwerke und Systeme für erneuerbare Energie sowie Umspannstationen für städtische und ländliche Verteilungsnetze. Sie bietet zudem energieeffiziente Lösungen für die Schwerindustrie, die Öl- und Gasbranche sowie die Prozessindustrie an. Die Division Building Technologies ist ein führender Anbieter von Automatisierungstechnologien und digitalen Dienstleistungen für sichere und effiziente Gebäude sowie Infrastrukturen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Division bietet Produkte, Lösungen, Dienstleistungen und Software für Brandschutz, Sicherheit, Gebäudeautomatisierung, Heizung, Belüftung, Klimatisierung und Energiemanagement. Der große Kundenstamm ist breit gestreut. Er umfasst Eigentümer, Betreiber und Mieter öffentlicher und kommerzieller Gebäude genauso wie Bau-Generalunternehmer und Systemhäuser. Veränderungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld beeinflussen generell zeitlich verzögert das Geschäft der Division. Insbesondere im Lösungs- und Servicegeschäft wirken sich Veränderungen an den gewerblichen Immobilienmärkten mit einer zeitlichen Verzögerung von zwei bis vier Quartalen auf Building Technologies aus. In der Division Mobility sind alle Geschäfte von Siemens zusammengefasst, die sich mit dem Transport von Menschen und Gütern befassen. Hierzu gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierung, Bahnelektrifizierung, Straßenverkehrstechnik, IT-Lösungen und damit verbundene Dienstleistungen. Die Division bietet ihren Kunden Beratung sowie die Planung, Finanzierung, Errichtung, den Service und den Betrieb schlüsselfertiger Mobilitätssysteme an. Integrierte Mobilitätslösungen zur Vernetzung unterschiedlicher Verkehrssysteme runden das Angebot von Mobility ab. Die Hauptkunden der Division sind öffentliche und staatliche Unternehmen im Transport- und Logistiksektor. Die von Mobility bedienten Märkte sind vorwiegend von öffentlichen Ausgaben abhängig. Die Kunden von Mobility haben in der Regel Planungs- und Implementierungshorizonte, die über viele Jahre reichen, und ihre Auftragsausschreibungen sind weitgehend unbeeinflusst von kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Division Digital Factory bietet der Fertigungsindustrie ein umfassendes Produktportfolio und Systemlösungen, die durch lebenszyklusbezogene und datenbasierte Dienstleistungen komplettiert werden. Dieses Spektrum ermöglicht es den Kunden, ihre gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren – von Produktdesign und -entwicklung bis zu Produktion und Service. Mit diesem umfassenden Angebot unterstützt die Division Fertigungsunternehmen auf ihrem Weg hin zum »Digitalen Unternehmen«, wodurch größere Flexibilität und Effizienz bei Produktionsprozessen sowie eine schnellere Markteinführung neuer Produkte erreicht werden. Die Division beliefert Kunden in Fertigungs-, Prozess- und Hybridindustrien. Nachfrageschwankungen sind stark durch Konjunkturzyklen beeinflusst. Diese können zu erheblichen kurzfristigen Veränderungen der Marktentwicklung führen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 erwarb Digital Factory CD-adapco, einen US-amerikanischen Anbieter von Simulationssoftware; damit wurde das Softwaregeschäft zusätzlich verstärkt und ausgebaut. Für weitere Informationen zur Akquisition von CD-adapco siehe → Ziffer 3 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss . Die Division Process Industries and Drives bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten, Software, Lösungen und Dienstleistungen für die Bewegung, Messung, Steuerung und Optimierung aller Arten von Massendurchflüssen. Mit ihrem Branchenwissen in Industriezweigen wie Öl und Gas, Schiffbau, Bergbau, Zement, Fasern, Chemie, Nahrungsmittel und Getränke sowie Pharmazie steigert die Division gemeinsam mit ihren Kunden die Produktivität, Zuverlässigkeit und Flexibilität von Maschinen und Anlagen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Auf der Grundlage von Datenmodellen und Analysemethoden ebnet Process Industries and Drives gemeinsam mit den Kunden den Weg zum »Digitalen Unternehmen«, von der Prozesssimulation über die Anlagenplanung und Anlagendokumentation bis hin zum Vermögens- und Leistungsmanagement. Die Angebote der Division umfassen ein integriertes Portfolio von Produkten, Komponenten und Systemen wie Kupplungen, Getrieben, Motoren und Umrichtern, Prozessinstrumentierungssystemen, Geräten für Prozessanalytik, kabelgebundener und kabelloser Kommunikation, industrieller Identifikation und Stromversorgung bis zur Systemebene mit dezentralisierten Steuerungssystemen, industrieller Software sowie individuelle, applikationsspezifische Systeme und Lösungen. Zusätzlich verkauft die Division Getriebe, Kupplungen und Antriebslösungen an andere Divisionen von Siemens, die dort für Züge und Windturbinen genutzt werden. Die Nachfrage innerhalb der Branchen, die durch die Division bedient werden, reagiert im Allgemeinen verzögert auf Veränderungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Dennoch ist die Division stark von den Investitionszyklen ihrer Hauptbranchen abhängig. In rohstoffnahen Prozessindustrien wie Öl und Gas oder Bergbau werden diese Zyklen vor allem durch Schwankungen der Rohstoffpreise bestimmt und weniger durch Veränderungen in den Produktionsmengen. Healthineers (vor Umbenennung im Mai 2016: Healthcare) ist einer der weltweit größten Technologieanbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung und der Labordiagnostik. Wir stellen Medizintechnik, Softwarelösungen sowie Beratungsleistungen im Klinikbereich zur Verfügung, unterstützt durch ein vollständiges Set an Trainings- und Serviceangeboten. Wir bieten somit unseren Kunden ein umfassendes Portfolio an medizinischen Lösungen entlang der Behandlungskette an – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Unsere Geschäftsaktivitäten sind in bestimmtem Umfang stabil gegenüber kurzfristigen Konjunkturentwicklungen, da ein Großteil unserer Umsatzerlöse aus wiederkehrenden Geschäften stammt. Dagegen besteht eine Abhängigkeit von den weltweiten regulatorischen und politischen Entwicklungen im Gesundheitssektor. Healthineers gliedert sich in sechs Geschäftsfelder: Diagnostic Imaging, Laboratory Diagnostics, Advanced Therapies, Ultrasound, Point of Care Diagnostics und Services. Die Division Financial Services (SFS) unterstützt ihre Kunden bei Investitionsvorhaben mit Leasinglösungen, strukturierten Finanzierungen sowie Finanzierungen für Ausrüstungen und Projekte. Dies erfolgt durch die Bereitstellung von Fremd- und Eigenkapital. Dabei bringt SFS sowohl profundes Finanzierungs-Know-how als auch Expertenwissen aus dem Technologiebereich aus den Geschäftsgebieten von Siemens ein. SFS bietet Finanzlösungen für Siemens-Kunden sowie andere Unternehmen und managt außerdem Finanzrisiken im Siemens-Konzern. SFS betreibt die Konzern-Treasury von Siemens und steuert dabei Liquidität, Zahlungsmittel sowie Zins-, bestimmte Fremdwährungs-, Kredit- und Rohstoffpreisrisiken. Die Geschäftsaktivitäten und Themen der Konzern-Treasury werden im Rahmen der Segmentberichterstattung innerhalb der Überleitung Konzernabschluss ausgewiesen. A.1.1.3 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE) sind durchgehend darauf ausgerichtet, innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden und die Siemens-Geschäfte zu entwickeln und damit zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Aus diesen Gründen konzentrieren wir uns vor allem darauf, ― eine Energieversorgung zu entwickeln, die nachhaltig und zugleich profitabel ist; ― die Stromerzeugung aus erneuerbaren wie konventionellen Energien noch effizienter zu gestalten und Übertragungsverluste zu minimieren; ― neue Lösungen für intelligente Stromnetze (Smart Grids) und die Speicherung erneuerbarer Energien zu finden, die nur unregelmäßig zur Verfügung stehen; ― einen effizienteren Energieeinsatz zu fördern, insbesondere in Gebäuden, in der Industrie oder im Verkehrswesen, beispielsweise durch hocheffiziente Antriebe für Fertigungsbetriebe oder für Nah- und Fernverkehrszüge; ― die höchst flexible und vernetzte »Fabrik der Zukunft« zu schaffen, die hoch entwickelte Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien einsetzt; ― unstrukturierte Datenmengen in Daten mit Mehrwert für die Kunden umzuwandeln, beispielsweise im Bereich von Servicedienstleistungen wie vorausschauender Wartung; ― auf dem Gebiet der Medizintechnik Fortschritte bei der Integration bildgebender Technologien, in der In-vitro-Diagnostik sowie bei IT-Lösungen zu erzielen, die die Patientenversorgung verbessern. Über diese Punkte hinaus erkennen wir die außerordentlich große Bedeutung hoch entwickelter Softwarelösungen für alle Geschäftsfelder, in denen Siemens aktiv ist. Die FuE-Aktivitäten werden von unseren Geschäftseinheiten wie auch von unserer zentralen Siemens-Forschungs- und Entwicklungsabteilung Corporate Technology (CT) erbracht. Corporate Technology ist beides: kreativer Treiber disruptiver Innovationen und Partner der Siemens-Geschäfte. Die Forschungsschwerpunkte orientieren sich an unseren wesentlichen Aktivitäten auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. In vielen Projekten arbeitet CT eng mit Wissenschaftlern von führenden Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Diese Kooperationen wie auch unsere intensive Zusammenarbeit mit Start-ups sind ein wichtiger Bestandteil unseres Open-Innovation-Konzepts, mit dem wir die Innovationskraft des Unternehmens weiter stärken wollen. Im Geschäftsjahr 2016 hat Siemens angekündigt, eine eigenständige Einheit zu gründen, die die Zusammenarbeit des Unternehmens mit Start-ups auf eine viel höhere Ebene heben wird: next47. Die Einheit ging im Oktober 2016 an den Start. Für die ersten fünf Jahre ist sie mit einem Budget von 1 Mrd. € ausgestattet. Mit next47 will Siemens seine Innovationskraft weiter stärken und dazu beitragen, dass Innovationen schneller an den Markt kommen. next47 konzentriert sich auf fünf wesentliche Innovationsfelder: Künstliche Intelligenz, Dezentrale Elektrifizierung, Autonome Maschinen, Blockchain-Anwendungen und vernetzte (E-)Mobilität. Elektrisch angetriebene Flugzeuge sind ein Beispiel für eine von next47 unterstützte disruptive Entwicklung. In Zusammenarbeit mit Airbus will Siemens bis 2020 den Nachweis erbringen, dass große Flugzeuge elektrisch angetrieben werden können. Im Geschäftsjahr 2016 betrugen unsere FuE-Aufwendungen 4,7 Mrd. € im Vergleich zu 4,5 Mrd. € im Geschäftsjahr 2015. Die Forschungsintensität, die sich aus dem Verhältnis von FuE-Aufwendungen zu Umsatzerlösen ergibt, lag bei 5,9% und damit auf dem gleichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2015. Die Zugänge zu aktivierten Entwicklungskosten beliefen sich in beiden Geschäftsjahren jeweils auf 0,3 Mrd. € und entfielen im Wesentlichen auf Healthineers. Zum 30. September 2016 hielt Siemens weltweit rund 59.800 Patente in seinen fortgeführten Aktivitäten; zum 30. September 2015 waren es rund 56.200. Wir beschäftigten im Geschäftsjahr 2016 im Durchschnitt 33.000 FuE-Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung in unseren Geschäften Die FuE-Aktivitäten der Division Power and Gas konzentrieren sich auf die Entwicklung von Produkten und Lösungen, die die Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bei der Energieerzeugung sowie in der Öl- und Gasbranche verbessern. Dabei handelt es sich um Turbomaschinen, insbesondere um hochleistungsfähige emissionsarme Gasturbinen für den Einzelbetrieb oder den Einsatz in kombinierten Gas- und Dampfturbinenkraftwerken, sowie um Verdichterlösungen für die verschiedenen Prozessindustrien. Die im Geschäftsjahr 2015 gestartete Technologieinitiative der Division zielt darauf ab, die Forschung und Entwicklung bei innovativen Materialien, fortschrittlichen Fertigungsmethoden und Werksoptimierungen zu verstärken. Zusätzlich zur Förderung von Digitalisierungskonzepten für den gesamten Produktlebenszyklus hat Power and Gas die Weichen für die sich verändernden Märkte mit ihren zunehmend vielfältiger werdenden zentralen und dezentralen Strukturen gestellt. Die Division Wind Power and Renewables richtet ihre FuE-Anstrengungen vor allem auf die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen aus, die uns in die Lage versetzen, Leistungsvorsprünge zu erzielen, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit bessere Geschäftsmodelle für unsere Kunden anbieten zu können. Dazu gehören die weiterentwickelte intelligente Überwachung und Analyse von Turbinenbetriebszuständen ebenso wie datengesteuerte Diagnosedienste. Außerdem haben wir insbesondere das Thema der Digitalisierung im Blick. So sammeln wir in unserem Ferndiagnosezentrum in Brande, Dänemark, die digitalen Daten von mehr als 10.000 Turbinen aus über 30 Ländern, das sind mehr als 24 Mio. Datensätze pro Jahr. Aus diesen Daten generieren wir Mehrwert für unsere Kunden, denn in 85% der Fälle können wir Störungen beheben und Turbinen wieder starten, ohne ein Serviceteam zum Kunden zu schicken. Die FuE-Aktivitäten unserer Division Energy Management sind darauf ausgerichtet, unser Portfolio auf die Veränderungen auf allen Spannungsebenen in der Welt der Elektrizität vorzubereiten. Die wachsende Einspeisung erneuerbarer Energie erfordert flexiblere und effizientere Netze, insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmend verteilten Erzeugung. Die Digitalisierung künftiger Netze ermöglicht einen intelligenten Netzbetrieb und datengesteuerte Serviceleistungen. Kostensenkungsprogramme und das Verbessern des Fertigungsnetzwerks ermöglichen es uns, mit unserem Portfolio an den globalen Märkten noch wettbewerbsfähiger zu werden. Unsere Innovationsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Leistungselektronik, der Digitalisierung und der Netzstabilisierung. Für Industrieanwendungen und Infrastruktur gehört die komplette Integration der Energieversorgung und der Prozessautomatisierung zu unserem Kernportfolio. Die FuE-Aktivitäten der Division Building Technologies konzentrieren sich darauf, den Komfort sowie die Betriebs- und Energieeffizienz von Gebäuden und Infrastrukturen zu steigern, den Brandschutz und die Sicherheit in Gebäuden zu verbessern und damit einhergehende Risiken zu minimieren. Unsere Forschungsanstrengungen zielen darauf ab, ein Portfolio von Produkten und Serviceleistungen zu schaffen, die von der Feldebene bis zur Cloud reichen und, wo immer dies möglich ist, auf offenen Standards basieren. Dies beinhaltet datenbasierte Serviceleistungen, die innovative Möglichkeiten zur Optimierung des Energieverbrauchs sowie leicht skalierbare und kostengünstige Dienstleistungen eröffnen. Hierzu gehören darüber hinaus eine neue, harmonisierte Systemlandschaft mit effektiver Integration von elektrischen Verbrauchern, Brandmelde- und HLK-Systemen (Heizung, Lüftung, Klima) sowie eine umfassende Palette von Produkten, die speziell auf Wachstumsmärkte zugeschnitten sind. Die FuE-Strategie der Division Mobility richtet sich aus am Bedarf der Kunden nach maximaler Verfügbarkeit, höherem Durchsatz und verbessertem Fahrgastkomfort. Dem Bedarf nach mehr Mobilitätslösungen steht eine deutliche Begrenzung für weitere Verkehrswege entgegen – und das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene. Daher sind intelligente Lösungen gefragt, die den Verkehr effizient, sicher und umweltfreundlich gestalten. Deshalb liegt bei der Entwicklung moderner Schienenfahrzeuge, Automatisierungslösungen für Bahn- und Straßenverkehr sowie deren Elektrifizierung ein Schwerpunkt der FuE-Aktivitäten der Division Mobility im Bereich der Digitalisierung. Viele der oben genannten Ziele werden erst durch intelligente IT-Lösungen möglich. Das sind beispielsweise WLAN-basierte Zugbeeinflussungssysteme für den fahrer- und begleiterlosen Betrieb von U-Bahn-Systemen, eine dezentrale Stellwerksarchitektur in der Bahnautomatisierung, Cloud-basierte Produktlösungen oder integrierte Mobilitätsplattformen, die Verkehrsteilnehmer, Mobilitätsanbieter und Verkehrsmanagementzentralen intelligent vernetzt. In der Division Digital Factory liegt ein Schwerpunkt der FuE-Aktivitäten auf der Digital Enterprise Software Suite. Zu ihr gehört unter anderem die Software Teamcenter. Als Daten-Backbone, also Rückgrat, digitalisiert sie den gesamten Product-Lifecycle-Management-Prozess und damit den Prozess über den gesamten Lebenszyklus – vom Design eines Produkts über die Planung und Entwicklung bis hin zur realen Fertigung und zum Service. Darüber hinaus wird die Entwicklungsplattform Totally Integrated Automation Portal – kurz TIA Portal – intensiv weiterentwickelt. Mit ihren offenen Schnittstellen tauscht sie mit anderen Systemen Daten aus. Die nahtlose Anbindung an Simulationswerkzeuge verbessert die Vorteile der virtuellen Inbetriebnahme, mit der Fehler frühzeitig und kostengünstig erkannt werden können. Ein weiteres Forschungsfeld sind datenbasierte Services. So bietet Siemens die Industrie-Cloud MindSphere, mit der Industrieunternehmen eigene digitale Services entwickeln und umsetzen können. Dadurch lassen sich neuartige Services wie vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance) oder eine Ressourcenoptimierung realisieren. Maschinen- und Anlagenbauer können mit MindSphere Produktionsabläufe überwachen – und das rund um den Globus. So sind sie in der Lage, Ausfallzeiten zu reduzieren und neue Geschäftsmodelle anzubieten. Der Schwerpunkt der FuE-Aktivitäten der Division Process Industries and Drives liegt auf der digitalen Transformation von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für alle Bereiche der Prozessindustrie wie Öl und Gas sowie Chemie und Pharmazie. Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) spielen eine wesentliche Rolle zum Beispiel bei der Weiterentwicklung der Instrumentierung, der Analytik sowie der industriellen Kommunikation und des Prozessleitsystems. Ein durchgängiger Einsatz von IuK-Technologien ist beim Ausbau der Antriebs- und Getriebeplattformen durch ein integriertes Condition Monitoring und bei einer Verbindung zur Service-Cloud ebenso wesentliche Voraussetzung wie bei Inbetriebnahme und Betrieb von Prozessanlagen oder beim Einsatz von computergestützter Simulation zur Unterstützung von Betreiber und Operator. Das gilt auch für neue Serviceangebote, die die im Engineering entstehenden Daten während der Betriebsphase um weitere zustandsbezogene Daten (Condition Monitoring) ergänzen und zum Beispiel für das Anlagenmanagement nutzen. Die Digitalisierung unseres umfangreichen Portfolios der Prozessautomatisierung und industriellen Kommunikation geht einher mit einem ganzheitlichen Schutzkonzept für die Industriesicherheit. Ein weiteres zentrales Ziel unserer FuE-Aktivitäten ist es, die Energieeffizienz weiter zu erhöhen und zugleich den Verbrauch von Rohstoffen und die Emissionen zu senken. Dies gilt gleichermaßen für unsere eigenen Produktentstehungsprozesse wie auch für die Prozesse unserer Kunden, die wir mit unseren Produkten – Systemen, Lösungen und Services – unterstützen. Die FuE-Aktivitäten von Healthineers richten sich auf die Wachstumsfelder in den Bereichen Therapie, molekulare Diagnostik und Serviceleistungen aus. Wir wollen das gesamte Potenzial der medizinischen Bildgebung in der Therapie voll ausschöpfen und eine engere Verbindung schaffen zwischen Diagnose und Therapie in der Kardiologie, den interventionellen klinischen Disziplinen, der Chirurgie und der Strahlentherapie. Strategische Partnerschaften sind ein wesentlicher Teil unserer Strategie, dieses Ziel zu erreichen. Indem wir unsere Innovationsanstrengungen über unser bestehendes Portfolio hinaus ausdehnen und in neue Ideen investieren, eröffnen wir uns neue Geschäftsfelder. So wollen wir beispielsweise unsere Aktivitäten im hochdynamischen Wachstumsfeld der Molekulardiagnostik ausweiten. Außerdem werden wir unser Servicegeschäft über die produktbezogenen Leistungen hinaus um ein digitales Serviceportfolio erweitern sowie unsere Dienstleistungen für die Weiterentwicklung unserer Kunden ausbauen. Damit können wir zunehmend – auch über geografische Grenzen hinweg – Dienstleister bei der Umstellung auf wertorientierte Versorgungsmodelle unterstützen. A.1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen A.1.2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD Die Entwicklung der Weltwirtschaft führte im Verlauf des Geschäftsjahrs 2016 erneut zu einer Eintrübung der Erwartungen. Nach einer leichten Verbesserung der Stimmungsindikatoren im ersten Quartal verlangsamte sich die konjunkturelle Entwicklung unerwartet im zweiten und dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016. Das nachlassende Wachstum machte sich auch in der Entwicklung des internationalen Handelsvolumens bemerkbar. Das Wachstum wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, durch die schwache Gesamtnachfrage, insbesondere nach Investitionsgütern, beeinträchtigt. Einen erheblichen Einfluss hatte dabei das hohe Maß an politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, das unter anderem durch die Konflikte in Syrien und dem Irak, den gescheiterten Putsch in der Türkei und das Votum des Vereinigten Königreichs, aus der Europäischen Union auszutreten, entstanden ist. Die Wachstumseintrübung machte sich in der US-amerikanischen Wirtschaft besonders im zweiten und dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 bemerkbar, auf die im vierten Quartal eine leichte konjunkturelle Belebung folgte. Der Hauptgrund für diese Entwicklung war ein Lagerabbau, der zum Ende des Geschäftsjahrs weitgehend abgeschlossen war. Zusätzlich belastete der starke US-Dollar die Exporte der USA und verbesserte die Bedingungen für Importe. Die chinesische Wirtschaft setzte ihren Übergang hin zu einer stärker konsum- und binnenmarktgetriebenen Volkswirtschaft fort, der bislang von einem stetigen Rückgang der Wirtschaftswachstumsraten begleitet wurde. Allerdings wurde die Stabilität der chinesischen Wirtschaft teilweise durch Konjunkturprogramme erreicht, die den Fortschritt des Landes bei diesem Übergang verlangsamt haben. In Europa schwächte sich die Konjunkturentwicklung im zweiten und dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 ebenfalls erheblich ab. Risiken im europäischen Bankensystem traten wieder hervor. Die weitgehend unerwartete Brexit-Zustimmung im Juni 2016 trug zusätzlich zur Verunsicherung bei, obwohl die Konsequenzen daraus in den darauffolgenden Monaten geringer waren als ursprünglich befürchtet. Obwohl die Preise für Rohstoffe nach einem Rückgang im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 wieder anstiegen, waren rohstoffexportierende Länder weiterhin durch Überkapazitäten aufgrund früherer Investitionsüberhänge im Rohstoffsektor belastet. Hiermit verbundene Kürzungen bei den Staatsausgaben belasteten zusätzlich die Konjunktur. Insgesamt überwogen die negativen Effekte. Im Verlauf des Geschäftsjahrs 2016 sanken die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Kalenderjahr 2016 von 2,9% im Oktober 2015 auf 2,4% im Oktober 2016. Für die Anlageinvestitionen wird für das Kalenderjahr 2016 ein Wachstum von 1,7% erwartet, gegenüber einer Wachstumsprognose von 3,4% im Oktober 2015. Die hier dargestellten, zum Teil geschätzten Daten für das BIP und die Anlageinvestitionen wurden von Siemens auf Basis der Angaben von IHS Markit vom 15. Oktober 2016 ermittelt. A.1.2.2 MARKTENTWICKLUNG Die Märkte der Division Power and Gas blieben im Geschäftsjahr 2016 herausfordernd. Dies zeigte sich erneut insbesondere am Markt für Dampfturbinen, an dem das Volumen im Vorjahresvergleich stark schrumpfte. Ursächlich hierfür waren die anhaltende Verschiebung von kohlebefeuerter hin zu gasbefeuerter Energieerzeugung in den USA sowie Abgasvorschriften, zum Beispiel in China. Die Nachfrage an den Märkten für Verdichter ging im Vorjahresvergleich ebenfalls zurück. Dies war durch eine weitere Reduzierung der Investitionen im Bereich der vorgelagerten Anwendungen bei der Förderung von Öl und Gas bedingt. Die Nachfrage am Gasturbinenmarkt hingegen wuchs im Geschäftsjahr 2016 weiter. Maßgeblich hierfür waren ein steigender Energiebedarf in Schwellenländern, Ersatzbedarf für veraltete, ineffiziente und unflexible Kraftwerke, die zuvor genannte Verschiebung von Kohle zu Gas insbesondere in den USA, eine Energiemarktreform in Mexiko, Großprojekte in Ägypten sowie eine Diversifizierung hin zu Gaskraftwerken in China und in Staaten Lateinamerikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens. Mit der Division konkurrieren vornehmlich zwei Gruppen von Wettbewerbern: einerseits eine relativ kleine Anzahl von Anlagenherstellern, von denen einige sehr starke Positionen an ihren Heimatmärkten haben, andererseits eine Vielzahl von Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau und Beschaffung sowie aus der Bauindustrie. Am Markt für Gasturbinen bestehen bei diesen Unternehmen wie auch bei den Erstausrüstern Überkapazitäten, die zu einer Marktkonsolidierung führen. Nach der starken Nachfrage im Geschäftsjahr 2015 sank das Marktvolumen der von der Division Wind Power and Renewables bedienten Märkte im Geschäftsjahr 2016 moderat. Der Rückgang war durch die Entwicklung im Marktsegment für Onshore-Windenergie bedingt und wurde nur teilweise durch Wachstum im vergleichsweise kleineren Marktsegment für Offshore-Windenergie aufgewogen. Regional betrachtet machte sich die rückläufige Nachfrage am stärksten in den Regionen Amerika – hier insbesondere in Brasilien und in den USA – sowie Asien, Australien – hier insbesondere in China, wo der weltweit größte nationale Windenergiemarkt ausländischen Anbietern weitgehend verschlossen bleibt – bemerkbar. In Europa hingegen stieg die Nachfrage nach Windenergie sowohl im Onshore- als auch im Offshore-Marktsegment. Die Wettbewerbssituation bei der Windenergieerzeugung ist in den beiden großen Marktsegmenten unterschiedlich: An den Märkten für Onshore-Windkraftanlagen gibt es eine Vielzahl von Anbietern, von denen keiner eine dominierende Marktposition aufweist. Die Märkte für Offshore-Windkraftanlagen hingegen werden unverändert von einigen wenigen erfahrenen Marktteilnehmern bedient. Die Konsolidierung schreitet in der Onshore- wie in der Offshore-Windenergie voran – auch durch das Ausscheiden kleinerer Marktteilnehmer. Haupttreiber der Konsolidierung sind ein steigender Preisdruck sowie Herausforderungen hinsichtlich der Technologie wie auch beim Marktzutritt. Diese führen zu steigenden Entwicklungskosten und machen die Risikoteilung bei der Offshore-Windenergie immer wichtiger. Die Marktentwicklung hängt weiter stark von der Energiepolitik ab. Hierzu gehören die Steuervergünstigungen in den USA sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland und im Vereinigten Königreich. Mit zunehmendem technischen Fortschritt und Kostenreduktionen dürfte die Abhängigkeit von Subventionen langfristig abnehmen. Die von der Division Energy Management adressierten Märkte wiesen im Geschäftsjahr 2016 ein moderates Wachstum auf. Die Branche der Versorgungsunternehmen, die das größte Kundensegment der Division darstellt, wuchs deutlich und profitierte von großen Investitionen in die Energieübertragung in Ägypten und Katar sowie von großen Verbindungsprojekten insbesondere in China und Indien. Die chemische Industrie und der Bausektor wuchsen leicht. Das Wachstum in der chemischen Industrie wurde durch die Region Amerika bestimmt, wo einige Prozessindustrien einen Trend hin zu einer Reindustrialisierung in den USA sowie einen Kapazitätsaufbau in der Region insgesamt aufwiesen. In der Baubranche wurden höhere Investitionen in Nordamerika größtenteils durch verlangsamte Investitionsaktivitäten in Asien, insbesondere China, aufgewogen. Die Nachfrage in der Metallindustrie bewegte sich auf Vorjahresniveau. Die Öl- und Gasindustrie reduzierte ihre Investitionen aufgrund der niedrigen Ölpreise weiter. Die Wettbewerber der Division Energy Management sind vorwiegend wenige große international tätige Unternehmen. Der weltweite Wettbewerb nimmt durch Produzenten aus Schwellenländern wie China, Indien und Korea zu. Die Märkte der Division Building Technologies wuchsen im Geschäftsjahr 2016 moderat. Ausschlaggebend war eine solide Nachfrage aus den USA und Asien, trotz sich abschwächender Wachstumsraten in China. In der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten verzeichneten die Märkte des Nahen und Mittleren Ostens ein über dem Durchschnitt der Region liegendes Wachstum. Die Erholung des europäischen Markts fiel schwächer aus als erwartet. Deutschland allerdings verzeichnete ein stabiles Wachstum. Die Hauptwettbewerber der Division sind multinationale Unternehmen. Das Lösungs- und Servicegeschäft der Division steht darüber hinaus im Wettbewerb mit Systemintegratoren und kleinen lokalen Unternehmen. Die Division ist einem anhaltenden Preisdruck ausgesetzt. Dies gilt insbesondere im Lösungsgeschäft, wo ein starker Wettbewerb mit Systemhäusern und einigen großen Konkurrenten herrscht. Die Märkte der Division Mobility wuchsen im Geschäftsjahr 2016 moderat. Alle Berichtsregionen trugen zum Wachstum bei. Die Marktentwicklung in der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten war durch anhaltende Investitionen und die Vergabe von Großaufträgen geprägt. Dies zeigte sich insbesondere in Deutschland wie auch im Vereinigten Königreich. Schlüsselfertige Projekte und Bahninfrastrukturprojekte waren maßgeblich für die Nachfrage aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika. Das Wachstum in der Region Amerika profitierte weiter von der Nachfrage nach Lokomotiven für Passagierzüge und Nahverkehrszügen in den USA. In der Region Asien, Australien verzeichneten die Märkte in China anhaltende Investitionen in Hochgeschwindigkeitszüge, Nahverkehr und Bahninfrastruktur, und Indien erteilte große Aufträge im Rahmen des Transportinfrastrukturausbaus des Landes. Die Hauptwettbewerber der Division sind multinationale Unternehmen. Die Konsolidierung unter den Wettbewerbern von Mobility schreitet weiter voran. Im Geschäftsjahr 2016 ging das Volumen der von der Division Digital Factory bedienten Märkte gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 leicht zurück. Das globale Wachstum im verarbeitenden Gewerbe fiel nur sehr gering aus, allerdings gab es zum Ende des Geschäftsjahrs Anzeichen einer Stabilisierung. Konsumnahe Industrien und die globale Automobilindustrie, eine der wichtigsten Endkundenbranchen der Division, blieben auf ihrem stabilen Wachstumspfad. Industrien im Bereich Bergbau und Öl litten hingegen weiter unter niedrigen Rohstoffpreisen. Die Nachfrage aus dem Maschinenbau war im Vorjahresvergleich leicht rückläufig, da Investitionen vorwiegend aufgrund von Unsicherheiten im globalen politischen und wirtschaftlichen Umfeld zurückgehalten wurden. Die Wettbewerber der Geschäftsaktivitäten von Digital Factory können in zwei Gruppen eingeteilt werden: multinationale Unternehmen, die ein relativ breites Produktportfolio aufweisen, und Unternehmen, die nur an bestimmten regionalen oder produktbezogenen Märkten aktiv sind. Das Volumen der von der Division Process Industries and Drives bedienten Märkte sank im Geschäftsjahr 2016 moderat. Dies war vorwiegend durch geringere Investitionen der Kunden im Bereich der Rohstoffindustrien wie Öl und Gas, Bergbau, Zement und Metall bedingt. Gegen Ende des Geschäftsjahrs begann sich die Nachfrage aus diesen Branchen zu stabilisieren. Wie zuvor bei Digital Factory beschrieben, fiel das Wachstum des verarbeitenden Gewerbes global nur sehr gering aus, während die von Process Industries and Drives bedienten konsumnahen Branchen wie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und die pharmazeutische Industrie ihren Wachstumspfad fortsetzten. Die Wettbewerber der Geschäftsaktivitäten der Division können in zwei Gruppen eingeteilt werden: multinationale Unternehmen, die ein relativ breites Produktportfolio aufweisen, und Unternehmen, die nur an bestimmten regionalen oder produktbezogenen Märkten aktiv sind. Eine Konsolidierung vollzieht sich überwiegend in einzelnen Marktsegmenten und nicht über die gesamte Breite des Portfolios der Division hinweg. Insbesondere bewegt sich die Konsolidierung in lösungsorientierten Märkten hin zu vertiefter Nischenmarktexpertise. Die meisten Wettbewerber verfügen über ein etabliertes globales Geschäft. Darüber hinaus konzentriert sich der Wettbewerb zunehmend auf technologische Verbesserungen und die Kostenposition. Die von Healthineers bedienten Märkte wuchsen im Geschäftsjahr 2016 moderat, wobei Wachstum in den USA und in Europa die Wachstumsschwäche in Lateinamerika überwog. Das Wachstum in China stabilisierte sich, auch wenn die Wachstumsraten niedriger ausfielen als noch zu Beginn des Jahrzehnts. Das Marktsegment der bildgebenden Diagnostik wuchs leicht. Die Nachfrage nach bildgebenden Verfahren nahm zwar weiter zu, allerdings wurde dieser Trend teilweise durch Preisdruck sowie erhöhte Auslastungsraten aufgewogen. Die Märkte für Ultraschall und In-vitro-Diagnostik wuchsen moderat. Die Entwicklung im Ultraschall-Marktsegment ist durch den zunehmenden Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen begünstigt. Der Markt für In-vitro-Diagnostik wächst aufgrund des Bevölkerungswachstums und der Einkommenszunahmen in Schwellenländern sowie der zunehmenden Bedeutung der Diagnostik für die Verbesserung der Qualität der Gesundheitsfürsorge. Insgesamt setzt sich der Trend der Konsolidierung am Gesundheitsmarkt fort. Der Wettbewerb unter den führenden Unternehmen, auch in Bezug auf den Preis, ist stark. A.2 Finanzielles Steuerungssystem A.2.1 Überblick Mit One Siemens haben wir uns finanzielle Rahmenbedingungen gesetzt – für das Wachstum der Umsatzerlöse, für Profitabilität und Kapitaleffizienz, für unsere Kapitalstruktur sowie für unsere Dividendenpolitik. A.2.2 Wachstum der Umsatzerlöse Im Rahmen von One Siemens streben wir an, das durchschnittliche gewichtete Wachstum der Umsatzerlöse unserer wesentlichen Wettbewerber zu übertreffen. Zur Steuerung des Wachstums unserer Umsatzerlöse verwenden wir als zentrale Messgröße das vergleichbare Wachstum der Umsatzerlöse. Es zeigt die Entwicklung in unserem Geschäft ohne die Berücksichtigung von Währungsumrechnungseffekten, die im externen Umfeld entstehen und jenseits unserer Kontrolle sind, sowie von Portfolioeffekten, die sich aus Geschäftsaktivitäten ergeben, die entweder neu oder nicht länger Bestandteil in unserem Geschäft sind. Währungsumrechnungseffekte sind der Unterschiedsbetrag zwischen den Umsatzerlösen der Berichtsperiode zu Wechselkursen der Berichtsperiode abzüglich der Umsatzerlöse der Berichtsperiode zu Wechselkursen der Vergleichsperiode. Um die prozentuale Veränderung zum Vorjahr zu berechnen, wird dieser absolute Unterschiedsbetrag durch die Umsatzerlöse der Vergleichsperiode geteilt. Ein Portfolioeffekt entsteht im Fall einer Akquisition beziehungsweise einer Desinvestition und wird als Veränderung jener Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich berechnet, die auf das erworbene beziehungsweise abgegangene Geschäft zurechenbar sind. Um die prozentuale Veränderung zu berechnen, wird dieser absolute Unterschiedsbetrag durch die Umsatzerlöse der Vergleichsperiode geteilt. Dieselbe Vorgehensweise verwenden wir auch für die Berechnung von Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekten beim Auftragseingang. A.2.3 Profitabilität und Kapitaleffizienz Ferner streben wir im Rahmen von One Siemens an, Margen über den gesamten Geschäftszyklus hinweg zu erreichen, die mit denen unserer wesentlichen Wettbewerber vergleichbar sind. Daher haben wir für unsere industriellen Geschäfte Ergebnismargenbänder festgelegt, die auf den Ergebnismargen der jeweiligen wesentlichen Wettbewerber beruhen. Ergebnismargenbänder scroll Margenband Power and Gas 11 – 15% Wind Power and Renewables 5 – 8% Energy Management 7 – 10% Building Technologies 8 – 11% Mobility 6 – 9% Digital Factory 14 – 20% Process Industries and Drives 8 – 12% Healthineers 15 – 19% SFS (ROE nach Steuern) 15 – 20% Die Kapitaleffizienz unserer Division Financial Services (SFS) messen wir mit der in der Finanzdienstleistungsbranche üblichen finanziellen Kennzahl Eigenkapitalrendite nach Steuern (ROE nach Steuern). Diese ist definiert als Ergebnis von SFS (nach Steuern) bezogen auf das der Division durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital. Für die Steuerung der Profitabilität auf Konzernebene ist der Gewinn nach Steuern unsere zentrale Messgröße. Er hat den bedeutendsten Einfluss auf das in der Kapitalmarktkommunikation verwendete unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern). Um unseren kontinuierlichen Bestrebungen, die Produktivität zu verbessern, Nachdruck zu verleihen und sie messbar zu machen, haben wir die Kennzahl Gesamtkostenproduktivität in One Siemens aufgenommen. Wir definieren diese Größe als Quotient der Kosteneinsparungen aus festgelegten Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung und den gesamten Funktionskosten des Siemens-Konzerns. Für die Gesamtkostenproduktivität streben wir einen Wert von jährlich 3% bis 5% an. Innerhalb unseres One-Siemens-Rahmenkonzepts streben wir an, mit dem von unseren Aktionären und Kreditgebern zur Verfügung gestellten Kapital profitabel und so effizient wie möglich zu arbeiten. Zur Steuerung unserer Kapitaleffizienz verwenden wir als zentrale Messgröße die Kapitalrendite (Return on Capital Employed, ROCE). Wir streben an, einen Wert zwischen 15% und 20% zu erreichen. A.2.4 Kapitalstruktur Eine nachhaltige Entwicklung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses wird durch eine solide Kapitalstruktur unterstützt. Daher ist es im Rahmen von One Siemens für uns von zentraler Bedeutung, einen breiten Kapitalmarktzugang über verschiedene Fremdfinanzierungsmittel und die Fähigkeit zur Bedienung der Finanzschulden im Zeitablauf sicherzustellen. Als zentrale Messgröße zur Steuerung der Kapitalstruktur verwenden wir den Quotienten aus der industriellen Nettoverschuldung und dem EBITDA. Diese finanzielle Messgröße gibt den ungefähren Zeitraum in Jahren an, der benötigt wird, um die industrielle Nettoverschuldung durch Gewinne aus fortgeführten Aktivitäten, ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern und Abschreibungen, zurückzuzahlen. Wir streben an, einen Quotienten von bis zu 1,0 zu erreichen. A.2.5 Dividende Wir möchten unseren Aktionären weiterhin eine attraktive Rendite bieten. Daher beabsichtigen wir, eine Dividende vorzuschlagen, deren Ausschüttungsvolumen einem Anteil von 40% bis 60% des Gewinns nach Steuern entspricht. Der Gewinn nach Steuern kann zu diesem Zweck um ausgewählte außergewöhnliche nicht zahlungswirksame Effekte bereinigt werden. Wie in der Vergangenheit beabsichtigen wir, die Dividendenausschüttung aus dem Free Cash Flow zu finanzieren. Auf der Hauptversammlung wird der Vorstand in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vorschlagen, den Bilanzgewinn der Siemens AG des Geschäftsjahrs 2016 folgendermaßen zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 3,60 € für jede am Tag der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr dividendenberechtigte Stückaktie und Gewinnvortrag des verbleibenden Differenzbetrags. Die Zahlung dieser Dividende ist abhängig von der Zustimmung der Hauptversammlung am 1. Februar 2017. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 betrug 3,50 € pro Aktie. Die vorgeschlagene Dividende von 3,60 € pro Aktie für das Geschäftsjahr 2016 entspricht einer Gesamtausschüttung von rund 2,9 Mrd. €, basierend auf der geschätzten Anzahl der am Tag der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr dividendenberechtigten Aktien. In Bezug auf den Gewinn nach Steuern des Geschäftsjahrs 2016 in Höhe von 5,6 Mrd. € entspricht dies einer Ausschüttungsquote von 52%. A.2.6 Berechnung der Kapitalrendite (ROCE) Berechnung des ROCE scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Gewinn nach Steuern 5.584 7.380 Minus: Übriges Zinsergebnis1 – 544 – 662 Plus: Übriges Zinsergebnis SFS 784 746 Plus: Zinsaufwendungen auf Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (netto) 282 263 Minus: Zinsanpassungen (nicht fortgeführte Aktivitäten) − − Minus: Steuern auf Zinsanpassungen (Pauschalsteuersatz 30%) – 156 – 104 (I) Gewinn vor Zinsen nach Steuern 5.949 7.623 (II) Durchschnittlich eingesetztes Kapital 41.573 36.367 (I)/(II) ROCE 14,3% 21,0% 1 Die Position Übriges Zinsergebnis umfasst im Wesentlichen die Zinsaufwendungen auf Konzernschulden, Zinsen von mit diesen in Zusammenhang stehenden Sicherungsgeschäften und Zinserträge aus Konzernvermögenswerten. Das durchschnittlich eingesetzte Kapital errechnet sich als Durchschnitt der jeweiligen Werte zu den Quartalsstichtagen im Betrachtungszeitraum. Berechnung eingesetztes Kapital Summe Eigenkapital Plus: Langfristige Finanzschulden Plus: Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristig fällige Anteile langfristiger Finanzschulden Minus: Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Minus: Kurzfristige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Plus: Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Minus: SFS-Finanzschulden Minus: Effekte aus der Bilanzierung von Fair Value Hedges Plus: Anpassungen aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten Minus: Anpassungen für latente Steuern auf kumulierte versicherungsmathematische Nettogewinne/-verluste aus Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Eingesetztes Kapital (fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten) A.3 Ertragslage A.3.1 Auftragseingang und Umsatzerlöse nach Regionen Negative Währungsumrechnungseffekte verminderten das Wachstum von Auftragseingang und Umsatzerlösen um jeweils einen Prozentpunkt; Portfolioeffekte trugen einen Prozentpunkt zum Zuwachs beim Auftragseingang und zwei Prozentpunkte zur Entwicklung der Umsatzerlöse bei. Das sich ergebende Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill) betrug im Geschäftsjahr 2016 für Siemens 1,09, abermals klar über 1. Der Auftragsbestand (definiert als die Summe der Auftragsbestände der industriellen Geschäfte) betrug zum 30. September 2016 113 Mrd. €. Auftragseingang (Sitz des Kunden) scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten 46.185 42.539 9% 9% darin: Deutschland 10.525 11.991 – 12% – 13% Amerika 24.794 24.769 0% – 3% darin: USA 18.162 17.357 5% – 2% Asien, Australien 15.501 15.033 3% 3% darin: China 6.850 6.623 3% 7% Siemens 86.480 82.340 5% 4% darin: Schwellenländer1 30.512 29.730 3% 5% 1 Definiert in Übereinstimmung mit dem Internationalen Währungsfonds. Trotz einer weiteren Eintrübung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds im Geschäftsjahr 2016 stieg der berichtete Auftragseingang externer Kunden im Vorjahresvergleich moderat an. Die regionale Entwicklung des Auftragseingangs hing stark von Zeitpunkt und Ort der erhaltenen Großaufträge jener Divisionen ab, die typischerweise solche Aufträge erhalten. In Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten nahm der Auftragseingang deutlich zu, da ein starkes Wachstum bei Wind Power and Renewables sowie bei Power and Gas einen starken Rückgang bei Mobility überwog. Die Entwicklung bei den genannten Divisionen resultierte jeweils aus der Veränderung im Volumen aus Großaufträgen. Der Auftragseingang in Deutschland war aufgrund eines geringeren Volumens aus Großaufträgen bei Wind Power and Renewables sowie Mobility beträchtlich niedriger als im Geschäftsjahr 2015. Der Auftragseingang in der Region Amerika blieb auf Vorjahresniveau, da Wachstum insbesondere bei Power and Gas, Building Technologies sowie Healthineers prozentual zweistellige Rückgänge bei Wind Power and Renewables sowie Energy Management aufgrund eines geringeren Volumens aus Großaufträgen ausglichen. Der Auftragseingang in den USA stieg, unterstützt durch Portfolio- und Währungsumrechnungseffekte, moderat an und zeigte im Wesentlichen das gleiche Bild wie die gesamte Region mit der Ausnahme, dass der Auftragseingang von Energy Management annähernd auf Vorjahresniveau blieb. Der Anstieg des Auftragseingangs in der Region Asien, Australien stammte überwiegend aus einem höheren Volumen aus Großaufträgen bei Energy Management und einem deutlichen Zuwachs bei Healthineers. Gegenläufig wirkten Rückgänge vor allem bei Power and Gas sowie Wind Power and Renewables. Der Auftragseingang in China wuchs moderat, insbesondere durch prozentual zweistelliges Wachstum bei Power and Gas, Energy Management sowie Healthineers. Diese Zunahmen wurden teilweise durch Rückgänge bei Mobility, Wind Power and Renewables sowie Process Industries and Drives aufgewogen. Umsatzerlöse (Sitz des Kunden) scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten 41.819 38.799 8% 8% darin: Deutschland 10.739 11.244 – 4% – 5% Amerika 22.707 21.702 5% 1% darin: USA 16.769 15.263 10% 3% Asien, Australien 15.118 15.135 0% – 1% darin: China 6.439 6.938 – 7% – 6% Siemens 79.644 75.636 5% 4% darin: Schwellenländer1 27.268 25.239 8% 9% 1 Definiert in Übereinstimmung mit dem Internationalen Währungsfonds. Die berichteten Umsatzerlöse mit externen Kunden nahmen im Vorjahresvergleich moderat zu, bei Anstiegen in den meisten industriellen Geschäften. Maßgeblich für das Wachstum in Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten waren unter anderem Power and Gas, Wind Power and Renewables sowie Mobility aufgrund der guten Abarbeitung des jeweiligen Auftragsbestands. Diese Anstiege wurden teilweise durch Rückgänge bei Energy Management sowie Process Industries and Drives aufgewogen. Die moderate Abnahme in Deutschland war überwiegend durch Wind Power and Renewables bedingt. In der Region Amerika nahmen die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich zu, hauptsächlich durch das Wachstum bei Power and Gas, Healthineers sowie Mobility. Wind Power and Renewables berichtete einen starken Rückgang. Das Bild für die USA entsprach annähernd dem für die gesamte Region. Die Umsatzerlöse in Asien, Australien lagen annähernd auf Vorjahresniveau, da die Abnahmen bei Mobility sowie Process Industries and Drives das Wachstum in allen anderen industriellen Geschäften aufwogen. In China konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr nur Power and Gas, Healthineers sowie Building Technologies ein Wachstum der Umsatzerlöse verzeichnen. A.3.2 Segmentinformationen A.3.2.1 POWER AND GAS scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 19.454 15.742 24% 16% Umsatzerlöse 16.471 13.418 23% 12% Ergebnis 1.872 1.415 32% Ergebnismarge 11,4% 10,5% Die Umsatzerlöse und der Auftragseingang waren durch Portfolioeffekte begünstigt. Dresser-Rand und das Energiegeschäft mit aero-derivativen Gasturbinen und Kompressoren von Rolls-Royce – beide im Geschäftsjahr 2015 erworben – trugen neun und zwölf Prozentpunkte zur Entwicklung der Aufträge beziehungsweise Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 bei. Der Auftragseingang stieg im Vorjahresvergleich hauptsächlich durch ein höheres Volumen aus Großaufträgen im Lösungsgeschäft. Dazu gehörten insbesondere Großaufträge aus Ägypten für Kraftwerke (einschließlich Dienstleistungen) in einer Gesamthöhe von 4,7 Mrd. €. Aus regionaler Sicht ergab sich ein gemischtes Bild: Der Auftragseingang stieg in den Berichtsregionen Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten sowie Amerika stark an, während er in Asien, Australien deutlich rückläufig war. Die Umsatzerlöse stiegen ebenfalls, hauptsächlich durch Wachstum in den Geschäften mit Lösungen und großen Gasturbinen. Aus regionaler Sicht führte eine konsequente Auftragsdurchführung zu einem starken Wachstum der Umsatzerlöse in der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten, insbesondere einschließlich Ägypten; auch in den anderen beiden Berichtsregionen stiegen die Umsatzerlöse. Das Ergebnis stieg im Vorjahresvergleich stark an und enthielt einen anhaltend hohen Beitrag des Dienstleistungsgeschäfts. Im Geschäftsjahr 2016 enthielt das Ergebnis positive Wirkungen in Höhe von 118 Mio. € aus einer Bewertung von Vorräten. Beide Jahre enthielten positive und negative Wirkungen in Zusammenhang mit Großprojekten. Im Geschäftsjahr 2016 war die Wirkung insgesamt positiv und enthielt einen positiven Betrag in Höhe von 130 Mio. € aus angepassten Schätzungen in Zusammenhang mit der Fortsetzung von langfristigen Fertigungs- und Dienstleistungsverträgen im Iran als Folge der Beendigung beziehungsweise Lockerung von Sanktionen der EU und den USA. Im Gegensatz dazu war die Wirkung im Vorjahr insgesamt negativ und enthielt Belastungen von 106 Mio. € in Zusammenhang mit einem Projekt aufgrund gestiegener Materialkosten und durch Kundenverzögerungen. Die Kosten für die Integration von Dresser-Rand beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 59 Mio. €, im Vergleich zu 19 Mio. € im Geschäftsjahr 2015. Schließlich lagen die Personalrestrukturierungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2016 mit 69 Mio. € sehr stark unter dem Vorjahresbetrag von 192 Mio. €. Die Division sieht sich weiterhin Herausforderungen in einem aggressiven, wettbewerbsintensiven Markt für große Gasturbinen gegenüber. Dieser entsteht aus Überkapazitäten in der gesamten Branche und führt zu erhöhtem Preisdruck. A.3.2.2 WIND POWER AND RENEWABLES scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 7.973 6.136 30% 35% Umsatzerlöse 5.976 5.660 6% 9% Ergebnis 464 160 190% Ergebnismarge 7,8% 2,8% Der Auftragseingang erreichte einen neuen Höchstwert für ein Geschäftsjahr, hauptsächlich aufgrund eines höheren Volumens aus Großaufträgen, insbesondere im Offshore-Geschäft, und bei Siemens damit in erster Linie in Europa. Dadurch war der Auftragseingang in der Berichtsregion Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr und enthielt unter anderem eine Reihe von Aufträgen für große Offshore-Windparks (einschließlich Dienstleistungen) im Vereinigten Königreich. Der Auftragseingang in Amerika sowie in Asien, Australien ging prozentual zweistellig zurück. Die Umsatzerlöse lagen aufgrund einer starken Abarbeitung des Auftragsbestands deutlich über dem Vorjahreswert. Alle Geschäfte der Division trugen zu diesem Wachstum bei. Geografisch gesehen überwog ein starkes Wachstum in Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten sowie in Asien, Australien einen starken Rückgang in der Region Amerika. Die starke Profitabilität im Geschäftsjahr 2016 enthielt eine günstigere Zusammensetzung der Umsatzerlöse, einschließlich eines höheren Anteils der Offshore- und Dienstleistungsgeschäfte, niedrigere Herstellungs- und Installationskosten sowie positive Wirkungen aus der Ausführung und Fertigstellung von Projekten. Im Geschäftsjahr 2015 wurde das Ergebnis durch Aufwendungen für den Hochlauf der kommerziellen Produktion von Turbinen gebremst. A.3.2.3 ENERGY MANAGEMENT scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 12.963 12.956 0% 2% Umsatzerlöse 11.940 11.922 0% 2% Ergebnis 895 570 57% Ergebnismarge 7,5% 4,8% Der Auftragseingang lag auf Vorjahresniveau und war von negativen Währungsumrechnungseffekten belastet. Dabei wurde ein Rückgang im Lösungsgeschäft durch Wachstum in den anderen Geschäften der Division ausgeglichen. Geografisch gesehen wurden ein starker Anstieg in der Region Asien, Australien und leichtes Wachstum in Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten durch einen erheblichen Rückgang in der Region Amerika aufgewogen. Auch die Umsatzerlöse waren von negativen Währungsumrechnungseffekten belastet. Ein Rückgang im Geschäft mit Mittelspannungs-Schaltanlagen und -Systemen wurde durch ein Wachstum in den anderen Geschäften der Division, insbesondere den Geschäften mit Lösungen, Hochspannungsprodukten und Transformatoren, ausgeglichen. Geografisch gesehen wurde ein moderates Wachstum in der Region Amerika durch einen moderaten Rückgang in Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten aufgewogen, während die Umsatzerlöse in der Region Asien, Australien auf Vorjahresniveau lagen. Eine höhere Profitabilität in der Mehrzahl der Geschäfte der Division im Vergleich zum Vorjahr enthielt erhebliche Verbesserungen im Geschäft mit Hochspannungsprodukten sowie im Geschäft mit Lösungen aufgrund einer konsequenten Projektdurchführung. Im Vorjahr war ein höherer Anteil an Projekten mit niedrigen Margen enthalten. Die Personalrestrukturierungsaufwendungen beliefen sich auf 71 Mio. € im Geschäftsjahr 2016 und 88 Mio. € im Geschäftsjahr 2015. A.3.2.4 BUILDING TECHNOLOGIES scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 6.435 6.099 6% 6% Umsatzerlöse 6.156 5.999 3% 3% Ergebnis 577 553 5% Ergebnismarge 9,4% 9,2% Der Auftragseingang und die Umsatzerlöse stiegen sowohl im Lösungs- und Servicegeschäft als auch im Produkt- und Systemgeschäft. Geografisch betrachtet nahm der Auftragseingang in allen Regionen zu. Die Umsatzerlöse wuchsen in den Regionen Amerika sowie Asien, Australien, sanken aber leicht in der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten. Besonders stark fiel das Wachstum sowohl beim Auftragseingang als auch bei den Umsatzerlösen in den USA aus. Die Ergebnisverbesserung war auf eine Steigerung im Produktgeschäft der Division zurückzuführen. Gegenläufig wirkte ein leichter Ergebnisrückgang im Lösungs- und Servicegeschäft. Das Ergebnis enthielt in beiden Perioden Personalrestrukturierungsaufwendungen. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 16 Mio. €, gegenüber 24 Mio. € im Geschäftsjahr 2015. A.3.2.5 MOBILITY scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 7.875 10.262 – 23% – 22% Umsatzerlöse 7.825 7.508 4% 6% Ergebnis 678 588 15% Ergebnismarge 8,7% 7,8% Der Auftragseingang sank, vorwiegend aufgrund eines im Vorjahresvergleich sehr stark rückläufigen Volumens aus Großaufträgen. Die größten im Geschäftsjahr 2016 akquirierten Aufträge umfassten eine Bestellung von Stadtbahnen in den USA, einen Nahverkehrszugauftrag in Deutschland sowie einen Bahnautomatisierungsauftrag in Algerien. Das Auftragsvolumen dieser drei Aufträge belief sich auf insgesamt 1,2 Mrd. €. Die Großaufträge im Geschäftsjahr 2015 umfassten unter anderem einen 1,7-Mrd.-€-Auftrag für Regionalzüge und deren Wartung in Deutschland sowie einen langfristigen Auftrag im Wert von 1,6 Mrd. € für Zuginstandhaltung in Russland. Die Umsatzerlöse stiegen in allen Geschäften mit Ausnahme des Bahninfrastrukturgeschäfts. Hier gingen die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich geringfügig zurück. Die Abarbeitung großer Zugprojekte leistete den stärksten Beitrag zum Wachstum der Umsatzerlöse. Geografisch betrachtet überwogen kräftige Umsatzerlöszuwächse in den Regionen Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten sowie Amerika eine Abnahme in der Region Asien, Australien, einschließlich eines sehr starken Rückgangs in China. Die Ergebnisentwicklung profitierte von positiven Effekten aus der soliden Abarbeitung von Großaufträgen sowie von sehr stark gesunkenen Personalrestrukturierungsaufwendungen. Diese gingen von 68 Mio. € im Vorjahr auf 16 Mio. € zurück. A.3.2.6 DIGITAL FACTORY scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 10.332 10.036 3% 3% Umsatzerlöse 10.172 9.988 2% 2% Ergebnis 1.690 1.685 0% Ergebnismarge 16,6% 16,9% Trotz eines herausfordernden Marktumfelds steigerte die Division Digital Factory im Vorjahresvergleich den Auftragseingang, die Umsatzerlöse und das Ergebnis. Treibende Kraft beim Anstieg aller drei Größen war das Geschäft mit PLM-Software; es erzielte prozentual zweistellige Zuwächse beim Auftragseingang und bei den Umsatzerlösen, unterstützt durch die im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 abgeschlossene Akquisition von CD-adapco. Das hochmargige Fabrikautomatisierungsgeschäft trug in einem wesentlich geringeren Maß zum Wachstum des Auftragseingangs und der Umsatzerlöse bei, während das Volumen im Motion-Control-Geschäft im Vorjahresvergleich leicht rückläufig war. Geografisch betrachtet legten Auftragseingang und Umsatzerlöse in allen Regionen zu. Die stärksten Zuwächse wurden in der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten erzielt. Das Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an. Hierbei wurden ein prozentual zweistelliger Zuwachs im PLM-Geschäft und ein leichter Anstieg im Fabrikautomatisierungsgeschäft weitgehend durch Rückgänge in den anderen Geschäften aufgewogen. Die Profitabilität im Geschäftsjahr 2016 war beeinträchtigt durch Anpassungen der Umsatzabgrenzung (Deferred Revenue) sowie Transaktions- und Integrationskosten in Verbindung mit der Akquisition von CD-adapco von insgesamt 43 Mio. €. Darüber hinaus enthielt das Ergebnis in beiden Geschäftsjahren Personalrestrukturierungsaufwendungen, die sich im Geschäftsjahr 2016 auf 49 Mio. € beliefen, gegenüber 53 Mio. € im Vorjahr. A.3.2.7 PROCESS INDUSTRIES AND DRIVES scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 8.939 9.144 – 2% – 1% Umsatzerlöse 9.038 9.553 – 5% – 4% Ergebnis 243 581 – 58% Ergebnismarge 2,7% 6,1% Die weltweite Schwäche an den Öl- und Gas- sowie anderen rohstoffnahen Märkten belastete die Division Process Industries and Drives weiterhin. Dies machte sich besonders im Oil & Gas-and-Marine-Geschäft der Division bemerkbar, wo der Auftragseingang gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 um ein Viertel sank, sowie im Large-Drives-Geschäft, das einen moderaten Rückgang des Auftragseingangs verzeichnete. Diese Abnahmen wurden nur teilweise durch einen höheren Auftragseingang im Geschäft mit Komponenten für Windkraftanlagen ausgeglichen. Bei den Umsatzerlösen zeigte sich eine ähnliche Entwicklung: Sowohl das Oil & Gas-and-Marine-Geschäft als auch das Large-Drives-Geschäft berichteten beträchtliche Umsatzerlösrückgänge, die nur teilweise durch Wachstum im Geschäft mit Komponenten für Windkraftanlagen ausgeglichen wurden. Geografisch betrachtet sank der Auftragseingang in den Regionen Asien, Australien, insbesondere in China, sowie Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten. In der Region Amerika stieg der Auftragseingang hingegen, hauptsächlich aufgrund der starken Nachfrage nach den Angeboten der Division für die Windkraftindustrie. Die Umsatzerlöse gingen in allen drei Berichtsregionen zurück. Unterauslastung sowie eine Nachfrageverschiebung, vor allem in den Geschäften Large Drives sowie Oil & Gas and Marine, belasteten das Ergebnis der Division im Geschäftsjahr 2016 sehr stark. Die Division buchte Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 254 Mio. €, um Produktionskapazitäten zu verringern und ihre globale Aufstellung an die veränderte Nachfrage anzupassen. Das Ergebnis des vorherigen Geschäftsjahrs war durch Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 96 Mio. € sowie Personalrestrukturierungsaufwendungen in Höhe von 74 Mio. € belastet. A.3.2.8 HEALTHINEERS scroll Geschäftsjahr Veränderung in % (in Mio. €) 2016 2015 Ist Vglb. Auftragseingang 13.830 13.349 4% 4% Umsatzerlöse 13.535 12.930 5% 5% Ergebnis 2.325 2.184 6% Ergebnismarge 17,2% 16,9% In allen Geschäften wurde ein Anstieg von Auftragseingang und in nahezu allen eine Zunahme der Umsatzerlöse verzeichnet, angetrieben vom Geschäft mit diagnostischer Bildgebung. Der Auftragseingang erhöhte sich in der Region Asien, Australien, insbesondere in China, und in der Region Amerika, aufgrund der USA. Alle Regionen trugen zum Anstieg der Umsatzerlöse bei, insbesondere die Region Amerika, aufgrund der USA, und die Region Asien, Australien. Der Ergebnisanstieg wurde durch das Geschäft mit diagnostischer Bildgebung angetrieben, das weiterhin den größten Anteil am Gesamtergebnis von Healthineers ausmachte. Das Ergebnis wurde durch Personalrestrukturierungsaufwendungen in Höhe von 61 Mio. €, gegenüber 62 Mio. € im Vorjahr, belastet. Die Ergebnisentwicklung wurde durch Rückenwind aus Währungseffekten begünstigt. Im Vorjahr war ein Gewinn in Höhe von 64 Mio. € aus dem Verkauf des Mikrobiologiegeschäfts enthalten. A.3.2.9 FINANCIAL SERVICES scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Ergebnis vor Ertragsteuern 653 600 Eigenkapitalrendite (ROE) (nach Steuern) 21,6% 20,9% 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Gesamtvermögen 26.446 24.970 Financial Services (SFS) verzeichnete stabile Ergebnisse im Fremdfinanzierungsgeschäft. Die Ergebnisse aus dem Beteiligungsgeschäft lagen über dem hohen Niveau des Geschäftsjahrs 2015. Dies ist vorwiegend auf einen positiven Effekt von 92 Mio. € in Zusammenhang mit einer nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung zurückzuführen. Das Vorjahr beinhaltete einen Nettogewinn in Verbindung mit dem Verkauf von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien. Trotz erheblicher vorzeitiger Kündigungen von Finanzierungen erhöhte sich das Gesamtvermögen seit dem Ende des Geschäftsjahrs 2015. A.3.2.10 ÜBERLEITUNG KONZERNABSCHLUSS Ergebnis scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten – 215 714 Siemens Real Estate 132 205 Zentrale Posten – 449 – 690 Zentral getragene Pensionsaufwendungen – 439 – 440 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden – 674 – 543 Konsolidierungen, Konzern-Treasury und sonstige Überleitungspositionen – 349 – 366 Überleitung Konzernabschluss – 1.994 – 1.119 Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten beinhalteten vor allem einen Verlust aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen (einschließlich Wertminderungen), nach einem positiven Vorjahresergebnis. Das Geschäftsjahr 2015 enthielt insbesondere einen Gewinn in Höhe von 1,4 Mrd. € aus der Veräußerung des Siemens-Anteils an BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH). Gegenläufig wirkten ein Beteiligungsverlust in Höhe von 275 Mio. € in Zusammenhang mit Unify Holdings B.V., eine Wertminderung in Höhe von 138 Mio. € auf den Siemens-Anteil an Primetals Technologies Ltd. sowie Verluste aus anderen Geschäften. Das Ergebnis von Siemens Real Estate ist weiterhin in hohem Maße von Immobilienverkäufen abhängig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war das Ergebnis aus Immobilienverkäufen niedriger als im Vorjahr. Zentrale Posten wurden durch verschiedene Sachverhalte beeinflusst und beinhalteten Personalrestrukturierungsaufwendungen in Höhe von 43 Mio. €, gegenüber 198 Mio. € im Vorjahr, für die konzernweite Neuaufstellung von Unterstützungsfunktionen. Trotz eines Anstiegs der Zinsaufwendungen – hauptsächlich in Zusammenhang mit der Begebung von 7,75 Mrd. US$-Schuldverschreibungen Ende Mai 2015 – gingen die Aufwendungen in Konsolidierungen, Konzern-Treasury und sonstige Überleitungspositionen zurück. Im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr war das Vorjahr noch höher belastet durch negative Effekte aus Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von Zinsderivaten in Zusammenhang mit dem Zinsmanagement der Konzern-Treasury. A.3.3 Ergebnis scroll Geschäftsjahr Veränderung (in Mio. €, Ergebnis je Aktie in €) 2016 2015 in % Power and Gas 1.872 1.415 32% Wind Power and Renewables 464 160 190% Energy Management 895 570 57% Building Technologies 577 553 5% Mobility 678 588 15% Digital Factory 1.690 1.685 0% Process Industries and Drives 243 581 – 58% Healthineers 2.325 2.184 6% Industrielles Geschäft 8.744 7.737 13% Ergebnismarge Industrielles Geschäft 10,8% 10,1% Financial Services (SFS) 653 600 9% Überleitung Konzernabschluss – 1.994 – 1.119 – 78% Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern 7.404 7.218 3% Ertragsteueraufwendungen – 2.008 – 1.869 – 7% Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 5.396 5.349 1% Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern 188 2.031 – 91% Gewinn nach Steuern 5.584 7.380 – 24% Unverwässertes Ergebnis je Aktie 6,74 8,84 – 24% ROCE 14,3% 21,0% Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern stieg infolge der für die Segmente beschriebenen Entwicklungen um 3% an. Darin enthalten waren auch – wie geplant – höhere Aufwendungen für Vertrieb und FuE, vor allem bei Digital Factory und Healthineers, da wir weiter gezielte Investitionen in diesen Bereichen vorgenommen haben, um organisches Volumenwachstum zu erreichen und unsere Innovationsfähigkeit zu stärken. Die Personalrestrukturierungsaufwendungen der fortgeführten Aktivitäten betrugen 598 Mio. €; davon entfielen 541 Mio. € auf das Industrielle Geschäft. Im Geschäftsjahr 2015 beliefen sich die Personalrestrukturierungsaufwendungen auf 804 Mio. €; davon entfielen 564 Mio. € auf das Industrielle Geschäft. Die Steuerquote von 27% wurde von positiven Entscheidungen zu Rechtsbehelfsverfahren früherer Jahre beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2015 war die Steuerquote niedriger, im Wesentlichen aufgrund der weitgehend steuerfreien Veräußerung des Anteils an BSH. Im Ergebnis stieg der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten um 1%. Der Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern ging gegenüber dem Vorjahr stark zurück. Im Geschäftsjahr 2016 enthielt er vor allem einen Gewinn von 102 Mio. € aus dem Verkauf verbliebener Vermögenswerte der Hörgerätesparte sowie 76 Mio. € in Zusammenhang mit den ehemaligen Aktivitäten von Siemens IT Solutions and Services. Im Vorjahr enthielt der Posten vor allem Gewinne aus dem Verkauf der Hörgerätesparte in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie aus der Veräußerung des Geschäfts mit Krankenhausinformationssystemen von 0,2 Mrd. €. Der Rückgang des unverwässerten Ergebnisses je Aktie spiegelt den niedrigeren Gewinn nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr wider. Der Vorjahresbetrag enthielt erhebliche Gewinne in Zusammenhang mit der Veräußerung der Hörgerätesparte und des Anteils an BSH, die 3,66 € zum unverwässerten Ergebnis je Aktie beitrugen. Mit 14,3% lag der ROCE wie erwartet unterhalb des in unserem finanziellen Rahmenkonzept One Siemens festgelegten Bands. Der ROCE sank im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des niedrigeren Gewinns nach Steuern und eines beträchtlich höheren durchschnittlich eingesetzten Kapitals aufgrund des Erwerbs von Dresser-Rand zum Ende des dritten Quartals des Geschäftsjahrs 2015. A.4 Vermögenslage scroll 30. Sep. Veränderung (in Mio. €) 2016 2015 in % Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 10.604 9.957 6% Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.293 1.175 10% Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 16.287 15.982 2% Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 6.800 5.157 32% Vorräte 18.160 17.253 5% Laufende Ertragsteuerforderungen 790 644 23% Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.204 1.151 5% Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 190 122 56% Summe kurzfristige Vermögenswerte 55.329 51.442 8% Geschäfts- oder Firmenwerte 24.159 23.166 4% Sonstige immaterielle Vermögenswerte 7.742 8.077 – 4% Sachanlagen 10.157 10.210 – 1% Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 3.012 2.947 2% Sonstige finanzielle Vermögenswerte 20.610 20.821 – 1% Aktive latente Steuern 3.431 2.591 32% Sonstige Vermögenswerte 1.279 1.094 17% Summe langfristige Vermögenswerte 70.388 68.906 2% Bilanzsumme 125.717 120.348 4% Unsere Bilanzsumme war im Geschäftsjahr 2016 durch negative Währungsumrechnungseffekte von 1,1 Mrd. € beeinflusst, vor allem bedingt durch das Britische Pfund. Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte war auf höhere Darlehensforderungen bei SFS zurückzuführen. Diese höheren kurzfristigen Darlehensforderungen resultierten hauptsächlich aus Neugeschäft sowie der Umgliederung von langfristigen Darlehensforderungen. Die Zunahme der Vorräte wurde bestimmt durch einen Bestandsaufbau bei Energy Management, Power and Gas sowie Wind Power and Renewables. Der Anstieg der Geschäfts- oder Firmenwerte beinhaltete die Akquisition von CD-adapco. Aktive latente Steuern stiegen hauptsächlich aufgrund von Ertragsteuereffekten in Zusammenhang mit der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen. A.5 Finanzlage A.5.1 Kapitalstruktur Unsere Kapitalstruktur hat sich wie folgt entwickelt: scroll 30. Sep. Veränderung (in Mio. €) 2016 2015 in % Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristig fällige Anteile langfristiger Finanzschulden 6.206 2.979 108% Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.048 7.774 4% Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.933 2.085 – 7% Kurzfristige Rückstellungen 4.166 4.489 – 7% Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.085 1.828 14% Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 20.437 20.368 0% Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 40 39 5% Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 42.916 39.562 8% Langfristige Finanzschulden 24.761 26.682 – 7% Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 13.695 9.811 40% Passive latente Steuern 829 609 36% Rückstellungen 5.087 4.865 5% Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.142 1.466 – 22% Sonstige Verbindlichkeiten 2.471 2.297 8% Summe langfristige Verbindlichkeiten 47.986 45.730 5% Summe Verbindlichkeiten 90.901 85.292 7% Fremdkapitalquote 72% 71% Summe Eigenkapital der Aktionäre der Siemens AG 34.211 34.474 – 1% Eigenkapitalquote 28% 29% Nicht beherrschende Anteile 605 581 4% Bilanzsumme 125.717 120.348 4% Der Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden und kurzfristig fälligen Anteile langfristiger Finanzschulden war hauptsächlich auf die Umgliederungen von insgesamt 5,0 Mrd. € aus langfristigen festverzinslichen Schuldverschreibungen zurückzuführen. Dieser Anstieg wurde teilweise durch die Rückzahlung von 0,9 Mrd. € kurzfristigen Schuldverschreibungen (Commercial Paper) und 0,5 Mrd. € festverzinslichen Schuldverschreibungen ausgeglichen. Die langfristigen Finanzschulden sanken hauptsächlich aufgrund der oben genannten Umgliederungen und der Rückzahlung von insgesamt 1,8 Mrd. € Hybridschuldverschreibungen. Gegenläufig wirkte die Ausgabe von insgesamt 6,0 Mrd. US$ (5,4 Mrd. €) Schuldverschreibungen, die in sechs Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten bis zu 30 Jahren im September 2016 begeben wurden. Die Hauptgründe für die Veränderung der Summe Eigenkapital der Aktionäre der Siemens AG waren ein negatives sonstiges Ergebnis nach Steuern von 2,9 Mrd. €, hauptsächlich aufgrund der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen, sowie 2,8 Mrd. € Dividendenzahlungen (für das Geschäftsjahr 2015). Diese negativen Faktoren wurden nahezu ausgeglichen durch einen auf die Aktionäre der Siemens AG entfallenden Gewinn nach Steuern des Geschäftsjahrs 2016 in Höhe von 5,5 Mrd. €. Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Der Finanzierungsstatus unserer leistungsorientierten Pläne – definiert als leistungsorientierte Verpflichtung (DBO) abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens – zeigte eine Unterdeckung von 13,4 (im Vj. 9,5) Mrd. €. Darin betrugen die Unterdeckung der Pensionspläne 12,8 (im Vj. 9,0) Mrd. € und die Unterdeckung der sonstigen Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0,5 (im Vj. 0,5) Mrd. €. Der Anstieg der Unterdeckung unserer leistungsorientierten Pläne resultierte hauptsächlich aus niedrigeren angenommenen Abzinsungssätzen. Dies wurde teilweise durch einen erheblichen Anstieg der Erträge aus Planvermögen und einen niedrigeren angenommenen Rententrend in Deutschland ausgeglichen. Kapitalstrukturkennzahl Zum 30. September 2016 stieg unsere Kapitalstrukturkennzahl von 0,6 im Vorjahr auf 1,0. Dies liegt innerhalb des in unserem finanziellen Rahmenkonzept One Siemens festgelegten Ziels. Die Veränderung im Vorjahresvergleich ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zurückzuführen, in dem sich der oben erwähnte Anstieg der Unterdeckung unserer leistungsorientierten Pläne widerspiegelt. Im November 2015 haben wir einen Aktienrückkauf von bis zu 3 Mrd. € angekündigt, der spätestens bis zum 15. November 2018 abgeschlossen sein soll. Die Durchführung der Rückkäufe erfolgt unter der am 27. Januar 2015 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung. Die zurückgekauften Aktien können ausschließlich für Zwecke der Einziehung und Kapitalherabsetzung, der Ausgabe an Mitarbeiter, an Mitglieder des Vorstands und an Organmitglieder von verbundenen Unternehmen sowie der Bedienung von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen verwendet werden. Unter dem Programm kauften wir 2.517.727 eigene Anteile zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von 91,24 € je Aktie in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € (einschließlich Erwerbsnebenkosten) zurück. Finanzschulden und Kreditlinien Zum 30. September 2016 betrugen die Anleihen und Schuldverschreibungen mit Fälligkeiten bis 2046 in Summe 28,6 Mrd. €, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,4 Mrd. € mit Fälligkeiten bis 2023, sonstige Finanzschulden 0,9 Mrd. € mit Fälligkeiten bis 2027 sowie Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0,1 Mrd. €. Die Anleihen, Schuldverschreibungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden vorwiegend in Euro und US-Dollar sowie in geringerem Umfang in Britischen Pfund aufgenommen. Uns stehen drei Kreditlinien zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung zur Verfügung. Diese Kreditlinien mit einem Gesamtvolumen von 7,1 Mrd. € wurden zum 30. September 2016 nicht in Anspruch genommen. Für weitere Informationen über unsere Finanzschulden siehe → Ziffer 15 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss . Für weitere Informationen zu den Aufgaben und Zielen des Finanzmanagements siehe → Ziffer 24 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss . Außerbilanzielle Verpflichtungen Zum 30. September 2016 betrug der nicht abgezinste maximale Haftungsbetrag für Kreditgarantien/-bürgschaften, Vertragserfüllungsgarantien/-bürgschaften für Leistungen Dritter und HERKULES-Verpflichtungen insgesamt 3,7 (im Vj. 4,2) Mrd. €. Zusätzlich zu diesen Verpflichtungen haben wir weitere Garantien abgegeben. Die maximale Inanspruchnahme, die sich aus den Verpflichtungen ergeben könnte, betrug 0,9 (im Vj. 1,8) Mrd. €, soweit sie nicht als unwahrscheinlich betrachtet wurde. Der Rückgang bei den weiteren Garantien bezieht sich auf Schadensersatzverpflichtungen, die in Zusammenhang mit dem Verkauf von Geschäftseinheiten stehen. Künftige Zahlungsverpflichtungen aus unkündbaren Operating-Leasing-Verträgen betrugen 3,5 (im Vj. 3,4) Mrd. €. Die unwiderruflichen Kreditzusagen betrugen 3,4 (im Vj. 3,6) Mrd. €. Ein beträchtlicher Anteil dieser Zusagen resultierte aus vermögensbasierten Kreditgeschäften (Asset Based Lending), bei denen die entsprechenden Kreditzusagen erst dann in Anspruch genommen werden können, wenn ausreichend Sicherheiten vom Kreditnehmer gestellt wurden. A.5.2 Cashflows scroll (in Mio. €) Geschäftsjahr 2016 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Gewinn nach Steuern 5.584 Veränderungen im operativen Nettoumlaufvermögen – 1.241 Übrige Überleitungspositionen zum Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte Aktivitäten 3.324 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte Aktivitäten 7.668 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten – 57 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten 7.611 Cashflow aus Investitionstätigkeit Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen – 2.135 Akquisitionen von Geschäftseinheiten, abzüglich übernommener Zahlungsmittel – 922 Veränderung der Forderungen aus Finanzdienstleistungen von SFS – 1.356 Übrige Erwerbe von Vermögenswerten – 1.409 Übrige Abgänge von Vermögenswerten 1.417 Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten – 4.406 Cashflow aus Investitionstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten 262 Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten – 4.144 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Erwerb eigener Anteile – 463 Aufnahme von langfristigen Finanzschulden 5.300 Rückzahlung von langfristigen Finanzschulden (einschließlich kurzfristig gewordener Anteile) – 2.253 Veränderung kurzfristiger Finanzschulden und übrige Finanzierungstätigkeiten – 1.408 Gezahlte Zinsen – 809 An Aktionäre der Siemens AG gezahlte Dividenden – 2.827 Übrige Mittelflüsse aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten – 249 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten – 2.710 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten − Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten – 2.710 Die Umsetzung von Ergebnis in Zahlungsmittelzuflüsse aus betrieblicher Tätigkeit war bei Healthineers und den Divisionen Digital Factory sowie Power and Gas am höchsten. Insgesamt wurde die Umsetzung beeinträchtigt durch einen Aufbau des operativen Nettoumlaufvermögens. Dieser stand vornehmlich in Zusammenhang mit einem Anstieg in den Posten Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen im Industriellen Geschäft, insbesondere bei Power and Gas sowie Energy Management. Die Zahlungsmittelabflüsse aus Akquisitionen von Geschäftseinheiten, abzüglich übernommener Zahlungsmittel , beinhalteten insbesondere Zahlungen von insgesamt 0,9 Mrd. € in Zusammenhang mit der Akquisition von CD-adapco. Die Zahlungsmittelabflüsse aus übrigen Erwerben von Vermögenswerten beinhalteten hauptsächlich Zugänge von Vermögenswerten, die als notenbankfähige Sicherheiten genutzt werden können, sowie in geringerem Umfang Zahlungen in Zusammenhang mit Beteiligungen. Die Zahlungsmittelzuflüsse aus übrigen Abgängen von Vermögenswerten beinhalteten vor allem Abgänge der oben erwähnten notenbankfähigen Sicherheiten und Zuflüsse aus dem Verkauf von Fondsanteilen der Konzern-Treasury sowie aus Immobilienabgängen bei SRE. Die Zahlungsmittelzuflüsse aus der Investitionstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten – beinhalteten Zuflüsse aus dem Verkauf von verbliebenen Vermögenswerten aus der Hörgerätesparte. Die Veränderung kurzfristiger Finanzschulden und übriger Finanzierungstätigkeiten beinhaltete Nettozahlungsmittelabflüsse in Zusammenhang mit kurzfristigen Schuldverschreibungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Wir berichten den Free Cash Flow als eine ergänzende Liquiditätskennzahl: Free Cash Flow scroll Geschäftsjahr 2016 (in Mio. €) Fortgeführte Aktivitäten Nicht fortgeführte Aktivitäten Fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 7.668 – 57 7.611 Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen – 2.135 − – 2.135 Free Cash Flow 5.533 – 57 5.476 Mit unserer Fähigkeit, Mittelzuflüsse aus betrieblicher Geschäftstätigkeit zu generieren, unserer Summe Liquidität (definiert als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte) von 11,9 Mrd. €, nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien von 7,1 Mrd. € und dem bestehenden Kreditrating am Geschäftsjahresende sind wir der Überzeugung, dass wir über ausreichende Flexibilität verfügen, um unsere Kapitalerfordernisse zu decken. Wir sind außerdem der Überzeugung, dass unser operatives Nettoumlaufvermögen für unsere derzeitigen Erfordernisse ausreichend ist. Investitionen Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen aus fortgeführten Aktivitäten betrugen im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 2,1 Mrd. €. Innerhalb des Industriellen Geschäfts betrafen die fortlaufenden Investitionen hauptsächlich technologische Innovationen, die Erweiterung von Kapazitäten zur Entwicklung, Fertigung und zum Vertrieb neuer Lösungen, die Optimierung der Produktivität und unserer globalen Aufstellung sowie den Ersatz des Anlagevermögens. Diese Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2016 1,5 Mrd. €. Die übrigen Investitionen in der Berichtsperiode in Höhe von 0,6 Mrd. € betrafen vor allem SRE; sie beinhalteten unter anderem bedeutende Beträge in Zusammenhang mit Büroprojekten wie neue Konzernbürogebäude in Deutschland sowie für die Unterstützung von Investitionsaktivitäten, besonders bei Wind Power and Renewables. SRE ist verantwortlich für ein einheitliches und umfassendes weltweites Immobilienmanagement bei Siemens und unterstützt das Industrielle Geschäft und zentrale Aktivitäten mit kundenspezifischen Immobilienlösungen. Bei den Investitionen für fortgeführte Aktivitäten erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 einen moderaten Ausgabenanstieg. Zusätzlich planen wir, in den kommenden Jahren beträchtliche Beträge in attraktive Innovationsthemen im Rahmen von next47 zu investieren. Die Schwerpunkte bei den fortlaufenden Investitionen des Industriellen Geschäfts sind folgende: Die Investitionen von Power and Gas richten sich auf Ersatz, Produktivitätssteigerungen und auf Innovationen hauptsächlich in Zusammenhang mit unserem Geschäft mit großen Gasturbinen und Generatoren, einschließlich zunehmender Ausgaben für eine neue Technologieplattform. Die Investitionen von Wind Power and Renewables konzentrieren sich auf die Erweiterung, Modernisierung und Optimierung bestehender Fabrikationsanlagen, um die Großserienfertigung von innovativen Produkten zu ermöglichen. Dies schließt die Errichtung von Produktionsstätten und Serviceeinrichtungen im Vereinigten Königreich, Deutschland, Marokko und Ägypten ein. In geringerem Umfang konzentriert sich Wind Power and Renewables auch auf Transportlösungen besonders für die Lieferung großer Turbinen. Energy Management verwendet den größten Anteil der Investitionen für Innovationen, insbesondere im Niederspannungsbereichs- und Produktgeschäft. Weitere Investitionen beziehen sich vor allem auf die Erweiterung von Fabriken, technische Anlagegegenstände und den Ersatz von Anlagevermögen. Die Investitionen von Building Technologies beziehen sich hauptsächlich auf das Produkt- und Systemgeschäft, insbesondere für Innovationsprojekte, beispielsweise Steuerungs- und Serviceplattformen. Die Investitionen von Mobility ergeben sich überwiegend aus Projektanforderungen sowie aus der Instandhaltung und Erweiterung der Produktions- und Servicestätten, einschließlich Investitionen für die Verbesserung der Positionierung in wachsenden Marktsegmenten. Der Hauptteil der Ausgaben von Digital Factory bezieht sich auf das Fabrikautomatisierungsgeschäft sowie das Motion Control- und Control Products-Geschäft, einschließlich Investitionen in Produktionsstätten in China. Process Industries and Drives tätigt die meisten Investitionen für Rationalisierungs- und Ersatzzwecke sowie für Modifikationen, die erforderlich sind für den Übergang zu innovativen Produkten, insbesondere in Zusammenhang mit dem Large-Drives-Geschäft. Die Investitionen von Healthineers werden hauptsächlich durch die Verbesserung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit besonders im Diagnostikgeschäft bestimmt. Große Beträge beziehen sich auf immaterielle Vermögenswerte, insbesondere aktivierte Entwicklungsaufwendungen für neue Plattformen, sowie auf zunehmende Ausgaben für Fabriken, besonders in China. A.6 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Im Geschäftsjahr 2016 setzten wir unser Konzept »Vision 2020« weiter erfolgreich um. Wir haben weitere wesentliche Schritte unternommen, um unseren Geschäftsschwerpunkt auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung zu stärken. So haben wir CD-adapco, einen US-amerikanischen Anbieter von Simulationssoftware, übernommen und bindende Vereinbarungen zur Fusion unseres Windenergiegeschäfts (einschließlich Dienstleistungsgeschäft) mit Gamesa unterzeichnet, womit wir unser Windkraftgeschäft sowohl regional als auch am internationalen Onshore-Markt ausbauen wollen. Wir haben die verbliebenen finanziellen Vermögenswerte der Hörgerätesparte verkauft und unseren Anteil an Unify Holdings B.V. an Atos SE veräußert. Bei der Division Process Industries and Drives haben wir Maßnahmen im Hinblick auf die Anpassung der regionalen Aufstellung und den Abbau von Überkapazitäten ergriffen, um den strukturellen Herausforderungen der Division zu begegnen. Außerdem haben wir erhebliche Fortschritte bei unserer fortlaufenden Initiative zur Profitabilitätsverbesserung von Geschäften mit niedriger Ergebnismarge innerhalb unseres Industriellen Geschäfts gemacht. Zu Beginn des Geschäftsjahrs 2017 haben wir next47 gegründet. next47 ist eine eigenständige Einheit, die unsere bestehenden Start-up-Aktivitäten bündelt, um disruptive Ideen stärker zu fördern und die Entwicklung neuer Technologien schneller voranzutreiben. Zudem haben wir weitere Fortschritte bei der Verschlankung unserer Führungsstrukturen und -prozesse gemacht. Im Geschäftsjahr 2016 haben wir unsere Kosten um weitere 0,6 Mrd. € gesenkt, nachdem wir bereits im Vorjahr Kosteneinsparungen von 0,4 Mrd. € erzielt hatten. Damit haben wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 eine Kostensenkung von 1,0 Mrd. € erreicht. Besonders erfolgreich waren wir im Geschäftsjahr 2016 bei der Umsetzung unseres finanziellen Zielsystems. Dies ermöglichte es uns, die Prognose für das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) zweimal anzuheben und in den meisten unserer Geschäfte Marktanteile hinzuzugewinnen. Trotz eines ungünstigen wirtschaftlichen Umfelds und steigender globaler Unsicherheiten erreichten oder übertrafen wir die von uns für das Geschäftsjahr 2016 gesetzten Ziele bei unseren zentralen Messgrößen. Wir steigerten unsere Umsatzerlöse bereinigt um Währungsumrechnungseffekte um 6%, wobei Portfolioeffekte zwei Prozentpunkte zum Wachstum beitrugen. Der Gewinn nach Steuern sowie das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie stiegen im Vorjahresvergleich ohne Berücksichtigung der Veräußerungsgewinne aus den Verkäufen unserer Hörgerätesparte und unseres Anteils an BSH im Geschäftsjahr 2015 um mehr als ein Viertel. Wie prognostiziert fiel die Kapitalrendite (ROCE) prozentual zweistellig aus. Unser Kapitalstrukturverhältnis belief sich auf 1,0 und lag nahe an unserer Prognose. Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahr um 5% auf 86,5 Mrd. €. Das Book-to-Bill-Verhältnis belief sich dadurch auf 1,09 und erfüllte damit unsere Erwartung eines Werts von klar über 1,0. Mit Ausnahme der Division Mobility, die ein im Vorjahresvergleich niedrigeres Volumen aus Großaufträgen verzeichnete, und der Division Process Industries and Drives, die unter schwacher Nachfrage aus rohstoffnahen Märkten leidet, trugen alle industriellen Geschäfte zur Steigerung des Auftragseingangs bei. Besonders beeindruckend war das Wachstum des Auftragseingangs bei den Divisionen Power and Gas sowie Wind Power and Renewables: Während Power and Gas beispielsweise Großaufträge für Kraftwerke in Ägypten verzeichnete, gewann Wind Power and Renewables unter anderem eine Reihe von Aufträgen für große Offshore-Windparks einschließlich Dienstleistungen im Vereinigten Königreich. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 um 5% auf 79,6 Mrd. €. Mit Ausnahme von Process Industries and Drives steigerten alle unsere industriellen Geschäfte ihre Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich. Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte stiegen die Umsatzerlöse insgesamt um 6%. Unsere Prognose lautete auf ein moderates Wachstum der um Währungsumrechnungseffekte bereinigten Umsatzerlöse. Wie erwartet trugen Portfolioeffekte zwei Prozentpunkte zum Wachstum bei. Den größten Beitrag zum Wachstum der Umsatzerlöse leistete die Division Power and Gas, die selbst ohne Berücksichtigung von Portfolioeffekten – vorwiegend aus der Akquisition von Dresser-Rand zum Ende des dritten Quartals des Geschäftsjahrs 2015 – ein prozentual zweistelliges Wachstum erzielte. Ein starker Beitrag zum Umsatzerlöswachstum von Power and Gas kam aus der Abarbeitung von Aufträgen aus Ägypten. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts legte um 13% auf 8,7 Mrd. € zu. Wie bei den Umsatzerlösen steigerten alle industriellen Geschäfte mit Ausnahme von Process Industries and Drives ihr Ergebnis im Vorjahresvergleich. Unterstützt durch eine Reihe von Faktoren, darunter die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen für den Hochlauf der kommerziellen Produktion von Turbinen, konnte Wind Power and Renewables das Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 nahezu verdreifachen. Die Division Energy Management setzte ihre starke Trendumkehr des vorherigen Geschäftsjahrs mit einem hohen prozentual zweistelligen Ergebniszuwachs fort. Die Division Power and Gas erzielte einen prozentual zweistelligen Ergebniszuwachs; dabei profitierte sie unter anderem von einem positiven Effekt infolge der Beendigung beziehungsweise Lockerung von Sanktionen gegen den Iran. Im Vorjahr verzeichnete Power and Gas beträchtliche Projektbelastungen und höhere Personalrestrukturierungsaufwendungen. Mobility setzte seine solide Projektabwicklung fort und erreichte ebenfalls einen prozentual zweistelligen Zuwachs beim Ergebnis. Healthineers und unsere Divisionen Digital Factory sowie Building Technologies übertrafen ihr bereits sehr hohes im Geschäftsjahr 2015 erreichtes Ergebnisniveau. Der Ergebnisrückgang bei Process Industries and Drives ist auf die zuvor genannten Marktbedingungen sowie auf Belastungen in Verbindung mit den hierauf ergriffenen Maßnahmen zurückzuführen. Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts stieg von 10,1% im Geschäftsjahr 2015 auf 10,8%. Wir erreichten damit das obere Ende der von uns für das Geschäftsjahr 2016 angestrebten Bandbreite von 10% bis 11%. Alle industriellen Geschäfte, ausgenommen Process Industries and Drives, erreichten ihre Margenbänder. Dabei gelangten im Geschäftsjahr 2016 drei Divisionen in ihr Margenband, die im Vorjahr unterhalb ihres Margenbands lagen. Dies waren die Divisionen Power and Gas, Wind Power and Renewables sowie Energy Management. SFS – nicht Teil des Industriellen Geschäfts – erzielte eine Eigenkapitalrendite (nach Steuern) von 21,6% und lag damit erneut über dem oberen Ende des Margenbands. Außerhalb des Industriellen Geschäfts fiel der Verlust höher aus als im Geschäftsjahr 2015, das einen Gewinn in Höhe von 1,4 Mrd. € aus dem Verkauf unseres Anteils an BSH enthielt. Dabei war der Verlust aus anderen nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen aber geringer, und das negative Ergebnis aus Zentrale Posten ging im Vorjahresvergleich stark zurück. Der Gewinn nach Steuern belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 5,6 Mrd. €, und das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug 6,74 €. Dies bedeutet jeweils einen Rückgang um 24% im Vergleich zum Vorjahr, das einen Gewinn in Höhe von 3,0 Mrd. € beziehungsweise 3,66 € je Aktie aus dem Verkauf der Hörgerätesparte und unseres Anteils an BSH enthielt. Ohne Berücksichtigung dieser Verkaufsgewinne ist der Gewinn nach Steuern um 28% gestiegen. Wir haben damit unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2016 übertroffen, die auf einen erheblichen Anstieg des Gewinns nach Steuern ohne Berücksichtigung dieser Verkaufsgewinne lautete. Dies ermöglichte es uns auch, unsere Prognose für das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) zu übertreffen, die wir während des Geschäftsjahrs 2016 zweimal angehoben haben: zunächst von einer Bandbreite von 5,90 € bis 6,20 € auf 6,00 € bis 6,40 € und hiervon ausgehend auf eine Bandbreite von 6,50 € bis 6,70 €. Die Entwicklung des Gewinns nach Steuern profitierte auch von unseren kontinuierlichen Bestrebungen zur Produktivitätsverbesserung. Im Geschäftsjahr 2016 verbesserte sich unsere Gesamtkostenproduktivität um 5%, womit unser Ziel einer Verbesserung von 3% bis 4% für das Geschäftsjahr 2016 übertroffen wurde. Der ROCE belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 14,3%. Damit erfüllten wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2016, die lautete, einen prozentual zweistelligen, aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 21,0% liegenden ROCE zu erreichen. Der Rückgang ist auf die Kombination aus einem niedrigeren Gewinn nach Steuern, der im Vorjahr durch die zuvor genannten Verkaufsgewinne begünstigt war, und einem vorwiegend aus der Akquisition von Dresser-Rand resultierenden Anstieg des durchschnittlich eingesetzten Kapitals zurückzuführen. Wir messen unsere Kapitalstruktur über das Verhältnis von industrieller Nettoverschuldung zu EBITDA. Im Geschäftsjahr 2016 stieg dieses Verhältnis auf 1,0, nach 0,6 im Vorjahr. Das Kapitalstrukturverhältnis lag damit nahe an unserer Prognose. Diese lautete auf einen Wert von annähernd, aber unterhalb von 1,0. Der Free Cash Flow aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten stieg im Geschäftsjahr 2016 im Vorjahresvergleich um 17% auf 5,5 Mrd. €. Wir wollen unseren Aktionären auch weiterhin eine attraktive Rendite bieten. Wie in der Vergangenheit beabsichtigen wir, die Dividendenausschüttung aus dem Free Cash Flow zu finanzieren. Der Vorstand der Siemens AG schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, eine Dividende von 3,60 (im Vj. 3,50) € je Aktie auszuschütten. A.7 Nachtragsbericht Im Oktober 2016 stimmten die Aktionäre von Gamesa den bindenden Vereinbarungen über die Fusion des Windenergiegeschäfts von Siemens (einschließlich Dienstleistungsgeschäft) mit Gamesa zu. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartell- und Aufsichtsbehörden. Im November 2016 gab Siemens die Akquisition von Mentor Graphics, USA, einem Designautomatisierungs- und Industriesoftware-Anbieter, bekannt. Der Kaufpreis beträgt 37,25 US$ je Aktie in bar, das entspricht einem Enterprise Value von 4,5 Mrd. US$. Mentor Graphics wird in die Division Digital Factory integriert. Der Abschluss der Transaktion ist abhängig von den üblichen Bedingungen und wird für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2017 erwartet. Im November 2016 gab Siemens seine Absicht bekannt, Healthineers innerhalb von Siemens für die Zukunft weiter zu stärken und plant daher, sein Gesundheitsgeschäft an die Börse zu bringen. Genauere Angaben zu Zeitpunkt und Umfang der Platzierung wird Siemens dann bekannt geben, wenn die Pläne konkretisiert sind. Das hängt unter anderem auch vom Börsenumfeld ab. A.8 Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken A.8.1 Prognosebericht A.8.1.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Für das Geschäftsjahr 2017 wird für die Weltwirtschaft ein Wachstum erwartet, das gegenüber dem Vorjahr zwar ein wenig schneller ist, aber voraussichtlich weiter deutlich hinter dem langfristigen Trend zurückbleiben wird. Für das weltweite BIP wird ein Wachstum von 2,8% prognostiziert, wobei die Anlageinvestitionen um 3,2% steigen sollen. Für die Anlageinvestitionen wird in den Schwellenländern mit 4,4% ein schnelleres Wachstum als in den Industrieländern mit 1,9% erwartet. Die USA haben ihren Lagerabbau weitgehend abgeschlossen. Dies sollte ein erheblich schnelleres BIP-Wachstum (+2,2%) ermöglichen als im Jahr 2016 (+1,4%). Die gute Arbeitsmarktlage in den USA und steigende Lohnzuwächse stärken die Konsumausgaben, die die Hauptstütze der Wirtschaft bleiben dürften. Trendverbesserungen im Wohnungsbau und bei den Investitionen werden das Wachstum voraussichtlich zusätzlich begünstigen. Es wird erwartet, dass insbesondere die Anlageinvestitionen der Unternehmen zulegen werden, da eine Erholung der Rohstoffpreise zu höheren Investitionen im Bereich der Rohstoffgewinnung und in den hiermit verbundenen Industrien führt. Allerdings müssen mögliche Belastungen durch politische Unsicherheit in Folge der Präsidentschaftswahlen in den USA beobachtet werden. In China wird sich das Wachstum von 6,6% im Jahr 2016 auf voraussichtlich 6,3% im Jahr 2017 verlangsamen. Es bestehen allerdings Zweifel hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Entwicklung im chinesischen Finanz- und Immobiliensektor. Angesichts des in den vergangenen Jahren stark steigenden Verhältnisses von Verschuldung zu BIP haben sich die Risiken eines finanziellen Ungleichgewichts erhöht. Darüber hinaus führen hohe Immobilienpreissteigerungen in einigen großen Städten zu Bedenken, was die Bildung einer weiteren Immobilienblase betrifft. In Europa wird die konjunkturelle Entwicklung voraussichtlich weiter durch politische Risiken beeinträchtigt. Für das Frühjahr 2017 wurden Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU angekündigt, die sehr kontrovers werden könnten. Der Ausstiegsprozess könnte zu größerer Unsicherheit bei Unternehmen und Verbrauchern führen, Investitionen im Vereinigten Königreich vermindern sowie diverse Risiken für die Finanzmärkte bergen. Das gilt auch für den Bankensektor, der in einigen Ländern von notleidenden Krediten und Kapitalengpässen belastet ist. Die Prognose für das BIP-Wachstum beläuft sich für das Jahr 2017 auf 1,5%, nach 1,8% im Jahr 2016. Trotz der für die Weltwirtschaft im Jahr 2017 erwarteten positiven Entwicklungen – in erster Linie die Beschleunigung in der US-Wirtschaft – bleiben erhebliche Risiken, insbesondere auf geopolitischer Ebene (siehe → A.8.3 Risiken ). Darüber hinaus könnten Zinserhöhungen durch Zentralbanken zu finanziellen Turbulenzen, beträchtlichen Veränderungen bei den Kapitalströmen und zur Anpassung von Wechselkursen führen. Schwellenländer könnten hinsichtlich solcher Schocks besonders gefährdet sein. Die hier dargestellten Prognosen für das BIP und die Anlageinvestitionen basieren auf Angaben von IHS Markit vom 15. Oktober 2016. A.8.1.2 BRANCHENENTWICKLUNG Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir, dass sich das Marktvolumen der von der Division Power and Gas bedienten Märkte etwa auf Vorjahresniveau bewegen wird. Für den Gasturbinenmarkt gehen wir von einem Rückgang aus, und für den Verdichtermarkt erwarten wir eine leichte Erholung. Unsere Annahme für die Entwicklung am Verdichtermarkt basiert darauf, dass wir eine weitere Erholung des Ölpreises sowie einen wachsenden Ersatzbedarf erwarten, der insbesondere aus der Anwendung verbesserter Fördertechniken bei bestehenden, teilweise ausgebeuteten Feldern entsteht. Für den Dampfturbinenmarkt rechnen wir mit einer Nachfrage auf Vorjahresniveau und gehen von einem Rückgang der Nachfrage nach Kohlekraftwerken in China aus. Insgesamt gehen wir von einer Verschiebung hin zu einer flexibleren Energieerzeugung sowie einer stärkeren Nachfrage nach Kraft-Wärme-Kopplung aus. Wir erwarten, dass die von der Division Wind Power and Renewables bedienten Märkte im Geschäftsjahr 2017 wieder zu einem moderaten Wachstum zurückkehren werden. Das Wachstum wird voraussichtlich von der Region Amerika, insbesondere den USA, sowie durch anhaltendes Wachstum im Marktsegment für Offshore-Windenergie angetrieben. Insgesamt gehen wir davon aus, dass der Trend hin zu einem größeren Anteil erneuerbarer Energien innerhalb des Energie-Mix anhalten wird. Für den Onshore-Windenergiemarkt prognostizieren wir eine weiterhin erhebliche Nachfrage im Schwachwindsegment. Für die von der Division Energy Management bedienten Märkte gehen wir im Geschäftsjahr 2017 insgesamt von einem leichten Wachstum aus. An den Märkten der Division ist ein steigender Energieverbrauch aufgrund der Urbanisierung und Elektrifizierung in Schwellenländern zu verzeichnen. Auch verändert sich der Energie-Mix durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien. Darüber hinaus besteht ein Trend hin zu dezentralisierter Energieerzeugung. Innerhalb der wichtigsten Branchen der Division erwarten wir ein moderates Wachstum der Nachfrage aus der Metallindustrie – Wachstumstreiber dürften hier die Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittler Osten sowie die Region Asien, Australien sein – und aus der Baubranche. Für die Öl- und Gasindustrie wird von einer leichten Erholung ausgegangen. Es wird erwartet, dass die Nachfrage von Rechenzentren zum Wachstum beitragen wird. Der Basismarkt der Versorgungsunternehmen wird voraussichtlich weiter wachsen, allerdings dürften Großinvestitionen wie beispielsweise im Nahen und Mittleren Osten nicht das Niveau des Geschäftsjahrs 2016 erreichen. Für die von der Division Building Technologies bedienten Märkte erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 ein solides Wachstum. Die regionalen Unterschiede in der Wachstumsdynamik nähern sich weiter an, wobei die Wachstumsraten in den Industrieländern geringfügig steigen und die der Schwellenländer zurückgehen. Ein überdurchschnittliches Wachstum wird im Nahen und Mittleren Osten, in China, Indien sowie in den USA prognostiziert. In den meisten europäischen Ländern dürfte sich die Erholung fortsetzen, in erster Linie in Deutschland, Spanien und einigen nordeuropäischen Ländern. Allerdings könnte das Wachstum in Ländern beeinträchtigt sein, die schwachen Rohstoffmärkten erheblich ausgesetzt sind. Das Gleiche gilt für Länder mit geopolitischen Unsicherheiten. Für die von der Division Mobility bedienten Märkte erwarten wir im Geschäftsjahr 2017 ein weiterhin moderates Wachstum. Wir gehen davon aus, dass die Bahnbetreiber in Deutschland erneut erhebliche Investitionen vornehmen werden. Für den Nahen und Mittleren Osten und Afrika rechnen wir mit der Ausschreibung weiterer großer schlüsselfertiger Projekte und Zugprojekte. Für China gehen wir davon aus, dass das Wachstum erneut durch Investitionen in Hochgeschwindigkeitszüge, den Regionalverkehr und die Bahninfrastruktur bestimmt wird. Für Indien erwarten wir im Zuge des Ausbaus der Transportinfrastruktur ein anhaltendes Marktwachstum aufgrund geplanter Projekte im Nahverkehrs- und Hochgeschwindigkeitspersonenverkehr, im Frachtverkehr sowie bei der damit verbundenen Infrastruktur. Insgesamt ist davon auszugehen, dass der lokale Bahnverkehr im Zuge der fortschreitenden Urbanisierung weiter an Bedeutung gewinnen wird. In Schwellenländern werden steigende Einkommen voraussichtlich zu größerer Nachfrage nach öffentlichen Transportlösungen führen. Das Umfeld der von der Division Digital Factory bedienten Märkte wird sich im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich leicht verbessern. Für das globale verarbeitende Gewerbe wird im Geschäftsjahr 2017 ein leichtes Wachstum prognostiziert, auch wenn politische und wirtschaftliche Unsicherheiten die Investitionsentscheidungen wichtiger Kunden nach wie vor beeinträchtigen dürften. Es ist davon auszugehen, dass das Marktwachstum von weiterhin steigender Nachfrage des konsumnahen verarbeitenden Gewerbes profitieren wird, insbesondere in den Industrieländern. Darüber hinaus dürfte die Preisstabilisierung an einigen Rohstoffmärkten den Wirtschaftsabschwung in einer Reihe von Schwellenländern beenden. Insgesamt sehen wir Potenzial, dass die Maschinenbauindustrie im Laufe des Geschäftsjahrs 2017 zu einem leichten Wachstum zurückkehren wird. Wir erwarten zudem, dass der Trend zur Digitalisierung weiterhin der Wachstumstreiber am Markt für Industriesoftware sein wird. Das Volumen der von der Division Process Industries and Drives bedienten Märkte wird im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich leicht gegenüber dem des Geschäftsjahrs 2016 sinken. Dies dürfte maßgeblich auf einen anhaltenden Rückgang der Investitionen an den Öl-, Gas- und Bergbaumärkten zurückzuführen sein. Wir erwarten allerdings, dass dieser Abschwung im Laufe des Geschäftsjahrs 2017 allmählich enden wird. Wir gehen davon aus, dass die von Healthineers bedienten Märkte im Geschäftsjahr 2017 auf einem moderaten Wachstumskurs bleiben werden. Diese Märkte profitieren weiter von langfristigen Trends wie einer wachsenden und alternden Bevölkerung und einem breiteren Zugang zu Gesundheitsfürsorge, werden aber beschränkt durch Sparzwänge der öffentlichen Haushalte sowie durch die Konsolidierung bei Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen. Regional betrachtet erwarten wir ein leichtes bis moderates Wachstum in den USA, das durch den anhaltenden Druck beeinträchtigt wird, die Auslastung bestehender Ausrüstung zu erhöhen sowie die Erstattungssätze zu senken. Für Europa sehen wir ein leichtes Wachstum, wobei der Ersatz von Anlagen sowie das Geschäft mit Großkunden wie Krankenhausketten weiter an Bedeutung gewinnen dürften. Für China erwarten wir, dass die Gesundheitsausgaben aufgrund einer alternden Bevölkerung, der Urbanisierung, zunehmender chronischer Erkrankungsfälle sowie eines erweiterten Zugangs zu Krankenversicherungen ansteigen werden. Diese Entwicklung dürfte durch Restriktionen der Regierung wie zentrale Ausschreibungen und Kontrolle von Erstattungsbudgets gebremst werden. In Brasilien dürfte die Rezession die Investitionen im Gesundheitswesen weiterhin belasten. Unsere Division SFS ist auf das Industrielle Geschäft von Siemens und dessen Märkte ausgerichtet. Daher ist SFS unter anderem von der wirtschaftlichen Entwicklung der vom Industriellen Geschäft bedienten Märkte beeinflusst. SFS wird sein Geschäft weiter auf Bereiche mit besonderem Branchenwissen fokussieren, um künftige Risiken zu begrenzen. A.8.1.3 SIEMENS-KONZERN Für die Prognose des Siemens-Konzerns und seiner Segmente für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir von den oben genannten Erwartungen und Annahmen zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und zu den spezifischen Branchenentwicklungen für das nächste Geschäftsjahr aus. Ferner basiert diese Prognose auf dem gegenwärtigen Geschäftsportfolio von Siemens und schließt potenzielle Belastungen aus schwebenden Portfoliothemen im Geschäftsjahr 2017 aus. Die Akquisition von Mentor Graphics zum Ausbau unserer führenden Rolle in der digitalen Industrie sowie die Fusion unseres Windenergiegeschäfts (einschließlich Dienstleistungsgeschäft) mit Gamesa würden unter anderem zu zusätzlichen Umsatzerlösen, Effekten aus der Kaufpreisanpassung, Integrationskosten sowie zu höheren Vermögenswerten und Schulden führen. Die Fusion mit Gamesa würde außerdem einen höheren Anteil nicht beherrschender Anteile zur Folge haben. Darüber hinaus stärken wir Healthineers innerhalb von Siemens weiter für die Zukunft und planen daher, unser Gesundheitsgeschäft an die Börse zu bringen. Genauere Angaben zu Zeitpunkt und Umfang der Platzierung werden wir dann bekannt geben, wenn die Pläne konkretisiert sind. Das hängt unter anderem auch vom Börsenumfeld ab. Wir sind Währungsumrechnungseffekten ausgesetzt, vor allem beim US-Dollar, beim britischen Pfund und bei Währungen von Schwellenländern, insbesondere dem chinesischen Yuan. Im Geschäftsjahr 2016 belief sich der durchschnittliche Wechselkurs für den großen Anteil unserer in US-Dollar abgerechneten Umsatzerlöse auf 1,11 US$ je €. Wir erwarten, dass sich die Volatilität an den globalen Devisenmärkten im Geschäftsjahr 2017 fortsetzen wird. Durch die weltweite Verteilung unserer Produktionsstätten haben wir in den vergangenen Jahren unsere natürliche Sicherung global gesehen verbessert. Da Siemens dennoch weiterhin ein Nettoexporteur aus der Eurozone in die übrige Welt ist, wirkt sich ein schwacher Euro grundsätzlich vorteilhaft auf unser Geschäft aus, während ein starker Euro grundsätzlich nachteilig ist. Über unsere eben genannte natürliche Sicherungsstrategie hinaus sichern wir Währungsrisiken aus unserem Exportgeschäft auch durch derivative Finanzinstrumente. Wir erwarten, dass diese Maßnahmen dazu beitragen werden, Ergebniswirkungen aus Wechselkursschwankungen im Geschäftsjahr 2017 zu begrenzen. Wachstum der Umsatzerlöse Für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir aufgrund des komplexen geopolitischen Umfelds weiterhin von Gegenwind für das Wirtschaftswachstum und das Investitionsklima an unseren Märkten aus. Daher erwarten wir ein geringes Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte. Im Geschäftsjahr 2016 trugen die meisten unserer industriellen Geschäfte zum vergleichbaren Umsatzerlöswachstum bei. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir eine ähnliche Entwicklung. Die Ausnahme stellt die Division Power and Gas dar, die im Geschäftsjahr 2016 ein prozentual zweistelliges Wachstum beisteuerte. Das Wachstum der Umsatzerlöse wird voraussichtlich von der Abarbeitung unseres Auftragsbestands (definiert als die Summe der Auftragsbestände der industriellen Geschäfte) begünstigt, der sich zum 30. September 2016 auf 113 Mrd. € belief. Wir erwarten, dass von diesem Auftragsbestand rund 39 Mrd. € im Geschäftsjahr 2017 als Umsatzerlöse realisiert werden. Hierbei erwarten wir, dass die einzelnen industriellen Geschäfte folgende Umsatzerlöse aus ihren Auftragsbeständen realisieren werden: die Division Power and Gas rund 12 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 44 Mrd. €, die Division Energy Management rund 7 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 12 Mrd. €, die Division Mobility rund 7 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 26 Mrd. €, die Division Wind Power and Renewables rund 4 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 15 Mrd. €, die Division Process Industries and Drives rund 3 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 5 Mrd. €, die Division Building Technologies rund 2 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 3 Mrd. €, die Division Digital Factory rund 2 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 2 Mrd. € sowie Healthineers rund 2 Mrd. € ihres Auftragsbestands von 5 Mrd. €. Wir erwarten, mit einem über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 zu erreichen. Profitabilität Wir erwarten einen gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 steigenden Gewinn nach Steuern sowie ein unverwässertes Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) innerhalb einer Bandbreite von 6,80 € bis 7,20 €, im Vergleich zu einem Ergebnis je Aktie von 6,74 € im Geschäftsjahr 2016, das 0,23 € aus nicht fortgeführten Aktivitäten enthielt. Unsere Prognose für den Gewinn nach Steuern sowie das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie beruht auf einer Reihe von Annahmen: Wir gehen davon aus, dass sich das Marktumfeld unserer hochmargigen kurzzyklischen Geschäfte im Geschäftsjahr 2017 stabilisieren wird. Im Rahmen von One Siemens streben wir im Geschäftsjahr 2017 eine Steigerung der Gesamtkostenproduktivität von 3% bis 5% an. Außerdem gehen wir von einer anhaltend soliden Projektabwicklung aus. Ferner erwarten wir keine wesentlichen Währungseffekte auf das Ergebnis. Zusätzlich zu diesen Annahmen dürfte der Preisdruck auf unsere Angebote im Geschäftsjahr 2017 ähnlich wie im Vorjahr rund 2% bis 3% betragen, wobei die Divisionen Power and Gas sowie Wind Power and Renewables am stärksten betroffen sein dürften. Ferner erwarten wir, dass die Lohnkosten um rund 3% bis 4% zunehmen werden. Außerdem planen wir, die FuE- sowie die Vertriebsaufwendungen zu erhöhen, um unsere Innovationsfähigkeit zu stärken und vergleichbares Volumenwachstum zu erreichen. Von unserer Prognose für den Gewinn nach Steuern und das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie sind darüber hinaus Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen ausgenommen. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir, dass von einer Ausnahme abgesehen alle unsere industriellen Geschäfte innerhalb ihrer Ergebnismargenbänder (siehe → A.2 Finanzielles Steuerungssystem) liegen werden. Die Ausnahme ist die Division Process Industries and Drives, die während des Geschäftsjahrs 2016 Maßnahmen ergriffen hat, um ihre Fertigungskapazitäten zu reduzieren und ihre globale Aufstellung an die veränderte Marktnachfrage anzupassen. Wir erwarten, dass die Maßnahmen größtenteils nach Ablauf des Geschäftsjahrs 2017 wirksam werden. Insgesamt rechnen wir für unser Industrielles Geschäft mit einer Ergebnismarge von 10,5% bis 11,5%, im Vergleich zu 10,8% im Geschäftsjahr 2016. Dies dürfte zum Teil eine Folge unserer laufenden Initiative zur Profitabilitätsverbesserung bei Geschäften mit niedrigen Ergebnismargen sein. Wir erwarten, dass SFS – SFS ist nicht Teil des Industriellen Geschäfts – im Geschäftsjahr 2017 eine Eigenkapitalrendite (ROE) innerhalb ihres Margenbands erzielen und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreichen wird, ohne Berücksichtigung des positiven Effekts in Höhe von 92 Mio. €, der in Zusammenhang mit einer nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung angefallen war. Innerhalb der Überleitung Konzernabschluss erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017, dass das Ergebnis von Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten von Quartal zu Quartal weiterhin stark schwanken wird. Für Zentrale Posten werden sich voraussichtlich Aufwendungen von rund 0,6 Mrd. € ergeben, wobei die Kosten in der zweiten Jahreshälfte höher ausfallen dürften als im ersten Halbjahr. Zentrale Posten werden voraussichtlich Aufwendungen für unsere neu gegründete Start-up-Einheit next47 enthalten. Wir gehen davon aus, dass SRE seine Immobilienverkäufe, in Abhängigkeit vom Marktumfeld, weiter fortsetzen wird, die Gewinne aus den Verkäufen im Geschäftsjahr 2017 allerdings niedriger ausfallen werden als im Geschäftsjahr 2016. Zentral getragene Pensionsaufwendungen werden sich im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich auf rund 0,5 Mrd. € belaufen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden, betrugen im Geschäftsjahr 2016 674 Mio. €. Ausgehend von unserem derzeitigen Geschäftsportfolio erwarten wir im Geschäftsjahr 2017 einen Betrag in ähnlicher Höhe. Wir rechnen damit, dass Konsolidierungen, Konzern-Treasury und sonstige Überleitungspositionen trotz höherer Zinsaufwendungen vor allem in Verbindung mit der Ausgabe von Schuldverschreibungen während des Geschäftsjahrs 2016 auf dem Niveau des Vorjahrs liegen werden. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir keine wesentlichen Wirkungen aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Im Geschäftsjahr 2016 belief sich der Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten auf 0,2 Mrd. €. Wir erwarten, dass unser Steuersatz im Geschäftsjahr 2017 zwischen 26% und 30% liegen wird. Kapitaleffizienz Im Rahmen von One Siemens streben wir grundsätzlich einen ROCE in einer Bandbreite von 15% bis 20% an. Für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir davon aus, dass der ROCE, der im Geschäftsjahr 2016 14,3% betrug, sich an das Zielband annähern oder das untere Ende des Zielbands erreichen wird. Belastungen durch ausstehende Portfolioangelegenheiten, die von unserer Prognose ausgenommen sind, könnten unsere Prognose für den ROCE im Geschäftsjahr 2017 wesentlich verringern. Kapitalstruktur Wir definieren unsere Kapitalstrukturkennzahl als das Verhältnis von industrieller Nettoverschuldung zu EBITDA. Dabei streben wir im Allgemeinen einen Wert von bis zu 1,0 an. Dies erwarten wir, im Geschäftsjahr 2017 zu erreichen. A.8.1.4 GESAMTAUSSAGE ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG Aufgrund des komplexen geopolitischen Umfelds gehen wir weiterhin von Gegenwind für das Wirtschaftswachstum und das Investitionsklima an unseren Märkten aus. Daher erwarten wir ein geringes Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte. Ferner erwarten wir, mit einem über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 zu erreichen. Für unser Industrielles Geschäft rechnen wir mit einer Ergebnismarge von 10,5% bis 11,5%. Wir erwarten ein unverwässertes Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) innerhalb einer Bandbreite von 6,80 € bis 7,20 €, im Vergleich zu einem Ergebnis je Aktie von 6,74 € im Geschäftsjahr 2016, das 0,23 € aus nicht fortgeführten Aktivitäten enthielt. Dieser Ausblick beruht auf der Annahme, dass sich das Marktumfeld unserer hochmargigen kurzzyklischen Geschäfte stabilisieren wird. Außerdem sind von diesem Ausblick Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen sowie potenzielle Belastungen in Verbindung mit ausstehenden Portfolioangelegenheiten ausgenommen. Die tatsächliche Entwicklung von Siemens und seinen Segmenten kann aufgrund der unten beschriebenen Chancen und Risiken oder wenn unsere Erwartungen und Annahmen nicht eintreten, sowohl positiv als auch negativ von unseren Prognosen abweichen. A.8.2 Risikomanagement A.8.2.1 GRUNDPRINZIPIEN DES RISIKOMANAGEMENTS Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben, nachhaltig zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern und dabei angemessene Risiken und Chancen zu steuern und unangemessene Risiken zu vermeiden. Unser Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategien, wobei unsere Risikopolitik durch den Vorstand vorgegeben wird. Entsprechend der Organisations- und Verantwortungshierarchie bei Siemens ist das jeweilige Management unseres Industriellen Geschäfts und von SFS sowie der Regionen und Zentralabteilungen verpflichtet, ein Risikomanagementsystem zu implementieren, das auf sein spezifisches Geschäft und seine Verantwortlichkeiten zugeschnitten ist und dabei den übergreifenden Grundsätzen entspricht. A.8.2.2 PROZESS DES UNTERNEHMENSWEITEN RISIKOMANAGEMENTS (ENTERPRISE-RISK- MANAGEMENT-PROZESS) Wir bedienen uns einer Reihe aufeinander abgestimmter Risikomanagement- und Kontrollsysteme, die uns unterstützen, Entwicklungen, die den Fortbestand unseres Geschäfts gefährden können, frühzeitig zu erkennen. Das größte Gewicht haben dabei unsere konzernweiten Prozesse für die strategische Unternehmensplanung und für das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll uns helfen, potenzielle Risiken lange vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen. Das interne Berichtswesen ermöglicht es uns, solche Risiken im Geschäftsverlauf genauer zu überwachen. Unsere interne Revision überprüft in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit und Effektivität unseres Risikomanagementsystems. So können, falls Mängel aufgedeckt werden, geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung initiiert werden. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass Vorstand und Aufsichtsrat vollständig und zeitnah über wesentliche Risiken informiert werden. Das Risikomanagementsystem von Siemens basiert auf einem umfassenden, interaktiven und managementorientierten Enterprise-Risk-Management-(ERM-)Ansatz, der in die Unternehmensorganisation integriert ist und sich sowohl mit Risiken als auch mit Chancen befasst. Unser ERM-Ansatz basiert dabei auf einem weltweit anerkannten Rahmenkonzept, dem vom Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO) entwickelten »Enterprise Risk Management – Integrated Framework« (2004). Das Rahmenkonzept verknüpft den ERM-Prozess mit der Finanzberichterstattung und unserem internen Kontrollsystem. Es misst den Aspekten Unternehmensstrategie, Effizienz und Effektivität der operativen Geschäftsaktivitäten, der Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung wie auch der Einhaltung relevanter Gesetze und Regelungen gleichermaßen Bedeutung bei. Der ERM-Prozess zielt auf eine frühzeitige Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken und Chancen ab, die das Erreichen der strategischen, operativen, finanziellen und Compliance-bezogenen Ziele des Unternehmens in wesentlichem Maß beeinflussen können. Der Berichtszeitraum im Rahmen des ERM-Ansatzes beträgt üblicherweise drei Jahre. Unser ERM basiert auf einem Nettoprinzip, bei dem die Risiken und Chancen adressiert werden, die nach Durchführung bestehender Kontrollmaßnahmen verbleiben. Falls Risiken bereits in der Planung, in Budgets, in der Prognose oder im Konzernabschluss (zum Beispiel als eine Rückstellung oder Risikovorsorge) berücksichtigt wurden, sollen sie bereits mit ihren finanziellen Auswirkungen in den Geschäftszielen der einzelnen Einheiten berücksichtigt sein. Als Konsequenz sollten im ERM nur zusätzliche Risiken zum gleichen Thema wie zum Beispiel Abweichungen von Geschäftszielen oder im Falle von unterschiedlichen Risikodimensionen erfasst werden. Um einen umfassenden Blick auf unsere Geschäftsaktivitäten zu ermöglichen, werden Risiken und Chancen in einem strukturierten Prozess identifiziert, der Elemente eines Top-down- und eines Bottom-up-Ansatzes kombiniert. Die Berichterstattung von Risiken und Chancen erfolgt grundsätzlich quartalsweise, wobei der reguläre Berichterstattungsprozess durch eine Ad-hoc-Berichterstattung ergänzt wird, um kritische Themen rechtzeitig zu eskalieren. Relevante Risiken und Chancen werden aus verschiedenen Perspektiven wie Geschäftszielen, Reputation und regulatorischen Angelegenheiten nach Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit priorisiert. Der Bottom-up-Identifizierungs- und -Priorisierungsprozess wird durch Arbeitstreffen mit dem jeweiligen Management des Industriellen Geschäfts und von SFS sowie der Regionen und Zentralabteilungen unterstützt. Dieses Top-down-Element stellt sicher, dass potenzielle neue Risiken und Chancen auf Managementebene zur Diskussion gestellt und danach bei Relevanz in die Berichterstattung aufgenommen werden. Die berichteten Risiken und Chancen werden nach möglichen kumulativen Effekten analysiert und auf der jeweiligen Organisationsebene, wie oben dargestellt, aggregiert. Für alle relevanten Risiken und Chancen werden Verantwortlichkeiten festgelegt. Dabei hängt die hierarchische Ebene der Verantwortlichkeit von der Bedeutung des jeweiligen Risikos beziehungsweise der jeweiligen Chance ab. In einem ersten Schritt erfordert die Übernahme der Verantwortung für ein spezifisches Risiko oder eine spezifische Chance die Festlegung einer unserer allgemeinen Reaktionsstrategien. Bezogen auf Risiken umfassen unsere Strategien die folgenden Alternativen: Risiken vermeiden, übertragen, vermindern oder akzeptieren. Bezogen auf Chancen sieht unsere allgemeine Reaktionsstrategie vor, sie vollständig zu realisieren. In einem zweiten Schritt beinhaltet die Risiko- beziehungsweise Chancenverantwortung auch das Entwickeln, Initiieren und Überwachen angemessener Maßnahmen entsprechend der gewählten Reaktionsstrategie. Um eine effektive Risikosteuerung zu ermöglichen, müssen diese Reaktionsmaßnahmen spezifisch zugeschnitten sein. Aus diesem Grund haben wir eine Vielzahl von Reaktionsmaßnahmen mit unterschiedlichen Ausprägungen entwickelt. So versuchen wir zum Beispiel, das Risiko aus Zins- und Wechselkursschwankungen durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften zu verringern. Bezüglich unserer langfristigen Projekte soll uns unter anderem ein systematisches und umfassendes Projektmanagement mit standardisierten Projektmeilensteinen, einschließlich vorläufiger Abnahmen während der Projektabwicklung, sowie mit eindeutig festgelegten Genehmigungsprozessen dabei unterstützen, mögliche Projektrisiken frühzeitig, sogar vor Eintritt in die Angebotsphase, zu erkennen und diesen zu begegnen. Des Weiteren haben wir für potenzielle Schadensfälle und Haftungsrisiken angemessene Versicherungen abgeschlossen, um unseren Gefährdungsgrad zu vermindern und mögliche Verluste zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren. Dem Risiko von Konjunktur- und Nachfrageschwankungen begegnen wir beispielsweise dadurch, dass wir die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der für uns wichtigen Branchen genau beobachten und, falls erforderlich, frühzeitig und konsequent unsere Kapazitäten anpassen und Kostensparmaßnahmen initiieren. A.8.2.3 ORGANISATION DES RISIKOMANAGEMENTS UND DER VERANTWORTLICHKEITEN Zur Überwachung des ERM-Prozesses und um die Integration und Vereinheitlichung bestehender Kontrollaktivitäten im Einklang mit den rechtlichen und operativen Anforderungen weiter voranzutreiben, hat der Vorstand eine vom Chief Risk & Internal Control Officer geleitete Risikomanagement- und interne Kontrollorganisation sowie das Corporate Risk & Internal Control Committee (CRIC) etabliert. Dem CRIC werden Informationen zu Risiken und Chancen aus den Risikokomitees berichtet, die innerhalb des Industriellen Geschäfts, von SFS und in den Regionen etabliert sind, sowie von den Leitern der Zentralabteilungen. Um eine aussagekräftige Diskussion auf Siemens-Konzernebene führen zu können, werden individuelle Risiken und Chancen, die einen ähnlichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang haben, zu Risiko- und Chancenthemen aggregiert. Im Zuge dieser Aggregation kommt es naturgemäß zu einer Mischung von Risiken mit primär qualitativen und primär quantitativen Risikobewertungen. Dementsprechend ist eine rein quantitative Beurteilung von Risikothemen nicht vorgesehen. Diese Informationen dienen anschließend zur Evaluierung der unternehmensweiten Risiko- und Chancensituation. Das CRIC berichtet an den Vorstand und unterstützt ihn bei der Umsetzung, Durchführung und Überwachung des Risikomanagement- und des internen Kontrollsystems sowie beispielsweise bei der Berichterstattung an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats. Das CRIC setzt sich aus dem Chief Risk & Internal Control Officer als Vorsitzendem, Mitgliedern des Vorstands und ausgewählten Führungskräften der Zentralabteilungen zusammen. A.8.3 Risiken Nachfolgend beschreiben wir Risiken, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unsere Reputation haben können. Die Reihenfolge der dargestellten Risiken innerhalb der vier Kategorien spiegelt die gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes für Siemens wider und bietet daher einen Anhaltspunkt für die derzeitige Bedeutung dieser Risiken für uns. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir jetzt noch als unwesentlich einschätzen, können unsere Geschäftsaktivitäten und -ziele ebenfalls negativ beeinflussen. Sofern nicht anderslautend angegeben, beziehen sich die nachfolgenden Risiken auf alle unsere Segmente. A.8.3.1 STRATEGISCHE RISIKEN Wettbewerbsumfeld: Die weltweiten Märkte für unsere Produkte und Lösungen sind hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität, Produktentwicklungs- und Einführungszeiten, Kundenservice und Finanzierungsbedingungen sowie Verschiebungen beim Marktbedarf hochgradig wettbewerbsintensiv. Wir sind mit starken bestehenden Wettbewerbern konfrontiert und auch mit Wettbewerbern aus Schwellenländern, die eine günstigere Kostenstruktur aufweisen könnten als wir. Einige Branchen, in denen wir tätig sind, durchlaufen Konsolidierungen, die zu einer Verstärkung des Wettbewerbs sowie einer Veränderung unserer relativen Marktposition führen könnten. Darüber hinaus bemerken wir, dass Lieferanten – und in gewissem Ausmaß sogar Kunden, insbesondere aus Schwellenländern wie China – zu ernsten Wettbewerbern für Siemens werden könnten. Wir begegnen diesen Risiken mit verschiedenen Maßnahmen, wie beispielsweise Benchmarking-Aktivitäten, strategischen Initiativen, Vertriebsinitiativen, der Umsetzung von Produktivitätsmaßnahmen und Projekten zur Erreichung der Zielkosten, Anpassungen bei Fertigungseinrichtungen, dem Export aus Niedrigkostenländern in preissensitive Märkte und der Optimierung unseres Produktportfolios.Wir überwachen und analysieren kontinuierlich Markt- und Wettbewerbsdaten, um ungünstige Entwicklungen des Wettbewerbsumfelds besser voraussehen zu können, anstatt auf sie reagieren zu müssen. Wirtschaftliche, politische und geopolitische Rahmenbedingungen (makroökonomisches Umfeld): Wir sehen ein hohes Maß an Unsicherheit in Bezug auf die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft. Wesentliche Hauptrisiken resultieren zum Beispiel aus dem Brexit-Votum im Juni 2016, aus den politischen Unsicherheiten im Zuge der US-Präsidentschaftswahl sowie aus einem zunehmenden Trend in Richtung Populismus. Der britische Austrittsprozess könnte die Geschäfts- und Verbraucherunsicherheit erhöhen, Investitionen im Vereinigten Königreich verringern, Risiken für den Finanzmarkt darstellen und zu einer erhöhten Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft der EU in Zusammenhang mit den Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich führen. Ein weiterer massiver Rückgang des Wirtschaftsvertrauens sowie eine anhaltende Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen und der Auftragsvergabe würden unser Geschäft negativ beeinflussen. Wir beobachten den Austrittsprozess kontinuierlich und haben zum Beispiel eine Taskforce gebildet, die unsere lokalen und globalen Maßnahmen koordiniert. Ein weiteres erhebliches Geschäftsrisiko resultiert aus einer signifikanten Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China und aus möglichen Korrekturen oder sogar einem Zusammenbruch des chinesischen Immobilienmarkts, des Bankensektors oder des Aktienmarkts. Der Abschwung könnte sich verschlimmern, wenn es chinesischen Institutionen nicht gelingt, die staatseigenen Betriebe in der Industrie sowie im Bankensektor zu reformieren und die Wirtschaft weiter zu liberalisieren und zu öffnen. Sowohl das globale als auch das regionale Investitionsklima könnte wegen politischer Verwerfungen, weiterer Unabhängigkeitsbestrebungen in Ländern der Europäischen Union oder wegen nachhaltiger Erfolge protektionistischer, EU- und wirtschaftsfeindlicher Parteien und Politik einbrechen. Eine sich schnell verschärfende Geldpolitik der US-amerikanischen Notenbank könnte eine weitere Abwertungsspirale bei den Währungen der Schwellenländer in Gang setzen. Dies könnte zu einer erneuten Krise in den Schwellenländern führen, da die Verschuldung der Unternehmen aus Schwellenländern angestiegen ist und sie zur Begleichung ihrer Schulden in ausländischer Währung von günstigen weltweiten Finanzierungskonditionen abhängig sind. Ein terroristischer Megaangriff oder eine Reihe terroristischer Attacken in großen Volkswirtschaften könnte die globale Wirtschaftstätigkeit herabsetzen und das Geschäftsklima und Konsumentenvertrauen einbrechen lassen. Weitere Risiken liegen in politischen Spannungen etwa in Syrien, der Türkei oder der Ukraine und einem Verlust von Vertrauen in die Automobilindustrie. Im Allgemeinen besteht aufgrund des signifikanten Anteils langzyklischer Geschäfte in unseren Divisionen sowie der Bedeutung von Verträgen mit langer Laufzeit für Siemens eine zeitliche Verzögerung zwischen den makroökonomischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf unsere Ergebnisse. Demgegenüber reagieren die kurzzyklischen Geschäfte der Division Digital Factory, von Teilen der Division Process Industries and Drives sowie der Division Energy Management schnell auf Schwankungen bei der Nachfrage. Falls die moderate Konjunkturerholung wieder zum Erliegen kommt und wir unsere Produktions- und Kostenstrukturen nicht erfolgreich an das geänderte Marktumfeld anpassen können, kann nicht garantiert werden, dass dies keine negativen Auswirkungen haben wird. Beispielsweise könnten sich die Finanzierungsmöglichkeiten unserer Kunden verschlechtern. Das wiederum könnte zur Folge haben, dass sich Kaufabsichten bezüglich unserer Produkte und Dienstleistungen ändern, verzögern oder fallen gelassen werden beziehungsweise Einkäufe oder Verträge, die bereits begonnen wurden, nicht zu Ende geführt werden. Zudem könnten die Preise unserer Produkte und Dienstleistungen infolge ungünstiger Marktbedingungen stärker fallen, als wir dies gegenwärtig vorhersehen. Des Weiteren könnten sich vertraglich festgelegte Zahlungsbedingungen nachteilig verändern, insbesondere im Hinblick auf die Höhe an uns geleisteter Kundenanzahlungen im Rahmen von Langzeitprojekten, was zu negativen Auswirkungen auf unsere Finanzsituation führen könnte. Siemens’ weltweite Geschäftsaufstellung in nahezu allen relevanten Volkswirtschaften, unser umfangreiches Angebot, das unterschiedlichen Geschäftszyklen folgt, und unsere verschiedenartigen Geschäftsmodelle – zum Beispiel Produkt-, Software-, Lösungs-, Projekt- und Servicegeschäft – helfen uns, die Folgen ungünstiger Entwicklungen auf einzelnen Märkten auszugleichen. Disruptive Technologien (einschließlich Digitalisierung): Die Märkte, in denen wir agieren, sind infolge der Einführung innovativer und disruptiver Technologien rasanten und signifikanten Änderungen unterworfen. Auf dem Gebiet der Digitalisierung (beispielsweise Internet der Dinge, Netz der Systeme, Industrie 4.0) gibt es die Risiken neuer Wettbewerber, der Substitutionen von existierenden Produkten/Lösungen/Dienstleistungen, neuer Geschäftsmodelle (zum Beispiel bei der Preisbildung) und schließlich das Risiko, dass unsere Wettbewerber aufgrund schnellerer Time-to-Market-Strategien ihre digitalen Produkte und Lösungen schneller als Siemens vermarkten können. Unsere Geschäftsergebnisse hängen wesentlich von unserer Fähigkeit ab, Änderungen in unseren Märkten zu antizipieren und uns an sie anzupassen sowie die Kosten für die Herstellung unserer Produkte zu senken. Die Einführung neuer Produkte und Technologien erfordert ein starkes Engagement in Forschung und Entwicklung, das mit einem beträchtlichen Einsatz finanzieller Mittel verbunden ist und nicht immer erfolgreich sein muss. Unsere Ertragslage könnte negativ von Investitionen in solche Technologien beeinflusst werden, die nicht wie erwartet funktionieren oder integriert werden können, nicht die erwartete Marktakzeptanz finden oder wenn unsere Produkte und Systeme, insbesondere im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, nicht rechtzeitig oder erst wenn sie veraltet sind am Markt eingeführt werden. Wir beantragen ständig neue Patente und pflegen aktiv unser Portfolio geistigen Eigentums, um unsere Technologieposition zu sichern. Unsere Patente und andere Rechte am geistigen Eigentum können jedoch nicht verhindern, dass Wettbewerber selbst Produkte und Dienstleistungen entwickeln und verkaufen, die den unseren gleichen oder ihnen sehr ähnlich sind. Anhaltend niedrige Öl- und Rohstoffpreise: Durch die länger als erwartet anhaltend niedrigen Ölpreise könnte die Nachfrage nach Öl- und Gasprodukten sinken. Zusätzlich könnten Länder, die von hohen Öl- und Rohstoffpreisen abhängig sind (zum Beispiel Russland, Venezuela, der Nahe und Mittlere Osten), ihre öffentlichen Ausgaben reduzieren. Beides würde sowohl zu einem Rückgang beim Auftragseingang und bei den Umsatzerlösen unserer Geschäfte, die den Öl- und Gasmarkt bedienen, als auch zu einer Unterauslastung der Ressourcen führen. Wir versuchen, diese Risiken abzuschwächen, indem wir die Marktsituation eng überwachen, insbesondere im Öl- und Gasgeschäft. Wir sind konsequent darauf bedacht, unsere Kapazitäten anzupassen, unsere Kostenstruktur zu verbessern sowie unsere Wettbewerbsfähigkeit in diesem Markt zu erhöhen. Aufstellung unserer Fertigungsorganisation: Wir sehen das Risiko, dass wir nicht flexibel genug sind, um unsere Fertigungsorganisation schnell an Marktänderungen anzupassen, mit der Folge einer nicht wettbewerbsfähigen Kostenposition und eines Verlusts von Geschäften. Um dieses Risiko zu begrenzen, beobachten und analysieren wir fortlaufend Wettbewerbs- und Marktdaten. Darüber hinaus überwachen wir sorgfältig die Umsetzung von geplanten Maßnahmen, achten auf eine strikte Kostendisziplin und führen fortlaufend Gespräche mit allen Interessensgruppen. Portfoliomaßnahmen, nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen, sonstige Beteiligungen und strategische Allianzen: Unsere Strategie umfasst Desinvestitionen in einigen Geschäftsfeldern und die Stärkung anderer durch Portfoliomaßnahmen, einschließlich Unternehmenszusammenschlüsse und Akquisitionen. Desinvestitionspläne beinhalten das Risiko, bestimmte Geschäftsaktivitäten nicht wie geplant veräußern zu können. Außerdem könnten sich durch realisierte Desinvestitionen negative Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unsere Reputation ergeben. Unternehmenszusammenschlüsse und Akquisitionen bergen grundsätzlich Unwägbarkeiten, da sie Risiken aus der Integration von Mitarbeitern, Prozessen, Technologien und Produkten beinhalten. Es kann nicht garantiert werden, dass jedes erworbene Geschäft erfolgreich und entsprechend dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan integriert werden kann oder sich nach der Integration wie erwartet entwickeln wird. Darüber hinaus können aus solchen Transaktionen erhebliche Akquisitions-, Verwaltungs-, Steuer- und sonstige Aufwendungen entstehen, einschließlich Integrationskosten für erworbene Geschäftsaktivitäten. Zudem könnten Portfoliomaßnahmen einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf zur Folge haben und unsere Kapitalstruktur nachteilig beeinflussen. Akquisitionen können auch zu einem signifikanten Anstieg der immateriellen Vermögenswerte, einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte in unserer Bilanz, führen. Sollten wir anhaltend ungünstigen Geschäftsentwicklungen ausgesetzt sein oder bei akquirierten Aktivitäten nicht so erfolgreich sein wie ursprünglich erwartet, könnte dies Wertberichtigungen auf diese immateriellen Vermögenswerte, einschließlich Geschäfts- oder Firmenwerte, zur Folge haben mit negativen Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Unser Anlageportfolio umfasst Beteiligungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Ferner halten wir sonstige Beteiligungen wie Atos SE und die OSRAM Licht AG. Alle Faktoren, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und sonstigen Beteiligungen negativ beeinflussen, könnten unseren Ergebnisanteil aus diesen Beteiligungen beeinträchtigen oder zu einer Wertminderung dieser Beteiligungen führen. Außerdem könnte unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch in Zusammenhang mit Darlehen, Garantien oder der Nichteinhaltung von Finanzkennzahlen (Financial Covenants) in Verbindung mit diesen nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und sonstigen Beteiligungen negativ beeinflusst werden. Zudem bergen solche Beteiligungen grundsätzlich Risiken, da es uns nicht möglich sein könnte, potenziellen negativen Auswirkungen auf unser Geschäft durch ausreichende Einflussnahme auf Prozesse der Unternehmensführung (Corporate Governance) oder Geschäftsentscheidungen unserer Equity-Beteiligungen, sonstigen Beteiligungen und strategischen Allianzen entgegenzuwirken. Zudem beinhalten auch Gemeinschaftsunternehmen Risiken in Zusammenhang mit der Integration von Mitarbeitern, Prozessen, Technologien und Produkten. Auch strategische Allianzen könnten für uns mit Risiken verbunden sein, da wir in einigen Geschäftsfeldern mit Unternehmen im Wettbewerb stehen, mit denen wir strategische Allianzen eingegangen sind. Neben anderen Maßnahmen begegnen wir diesen Risiken sowohl mit standardisierten Prozessen als auch mit dezidierten Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Umfeld von Unternehmenszusammenschlüssen, Käufen, Verkäufen und Ausgliederungen. Dies beinhaltet sowohl Aktivitäten nach Abschluss der jeweiligen Transaktion als auch das Verfolgen unserer Ansprüche sowie zentral verwaltete Portfolioaktivitäten. A.8.3.2 OPERATIVE RISIKEN Informationssicherheit: Unsere Geschäftstätigkeit ist auf digitale Technologien angewiesen. Die von uns beobachtete weltweite Zunahme von Bedrohungen für die Informationssicherheit und eine größere Professionalität in der Computerkriminalität führen zu Risiken in Bezug auf die Sicherheit der Produkte, Systeme und Netzwerke sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten. Wie andere große multinationale Unternehmen sind wir regen Cyber-Angriffen von erfahrenen Gegnern ausgesetzt, die vom organisierten Verbrechen und von Nationen, die Wirtschaftsspionage betreiben, unterstützt werden. Wir ergreifen zur Risikominimierung eine Reihe von Maßnahmen, unter anderem die Schulung von Mitarbeitern, umfassende Überwachung unserer Netzwerke und Informationssysteme durch Cyber Security Operation Centers sowie Einsatz von Sicherungs- und Schutzsystemen wie Firewalls und Virenscannern. Unsere Vereinbarungen mit IT-Dienstleistern zielen darauf ab, dass diese Risiken verringert werden. Dennoch bleiben die Systeme, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen unseres Unternehmens und die unserer Dienstleister potenziell anfällig für Angriffe. Diese könnten möglicherweise zur Offenlegung, Verfälschung, Spionage oder zum Verlust von Informationen, Missbrauch von Informationssystemen oder zu Produktfehlern, Produktionsausfällen und Lieferengpässen führen mit eventuell negativen Auswirkungen auf unsere Reputation, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Geschäfte. Operative Störungen und Qualitätsprobleme in unserer Wertschöpfungskette: Unsere Wertschöpfungskette umfasst alle Stufen von der Forschung und Entwicklung über die Steuerung der Versorgungskette (Supply Chain Management) und der Produktion bis hin zu Marketing, Vertrieb und Dienstleistungen. Operative Störungen in unserer Wertschöpfungskette könnten zu Qualitätsproblemen sowie zu potenziellen Produkt-, Arbeitssicherheits- und regulatorischen sowie Umweltrisiken führen. Solche Risiken könnten insbesondere in unserem Industriellen Geschäft im Hinblick auf unsere Produktions- und Fertigungsstandorte auftreten, die auf der ganzen Welt angesiedelt sind und eine hohe organisatorische und technische Komplexität aufweisen. Gelegentlich könnten Qualitätsprobleme bei von uns verkauften Produkten auftreten, die aus der Entwicklung oder Produktion dieser Produkte oder der Inbetriebnahme oder der in ihnen integrierten Software resultieren können. Unser Healthineers-Geschäft steht beispielsweise unter der regulatorischen Aufsicht der U.S. Food and Drug Administration und des Health and Consumer Policy Departments der Europäischen Kommission, was dazu führt, dass wir spezifische Anstrengungen unternehmen müssen, um die Sicherheit unserer Produkte sicherzustellen. Falls wir diese Anforderungen nicht erfüllen, könnten unser Geschäft und unsere Reputation beeinträchtigt werden. Verschiedene Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung und Schadensvermeidung sind etabliert, und die verstärkte Nutzung von Qualitätsmanagementinstrumenten verbessert die Transparenz, unterstützt die Ursachenanalyse und dient der Vorbeugung. Funktionsoptimierte Anpassungen und Kostensenkungsinitiativen: Wir befinden uns in einem fortwährenden Prozess funktionsoptimierter Anpassungen und befassen uns laufend mit Kostensenkungsinitiativen. Diese beinhalten ständige Kapazitätsanpassungsmaßnahmen sowie Initiativen zu strukturellen Verbesserungen. Zusammenlegungen von Geschäftsaktivitäten und Fertigungsanlagen sowie Straffungen unseres Produktportfolios sind ebenfalls Bestandteil solcher Kostensenkungsinitiativen. Diese Maßnahmen könnten nicht wie geplant umgesetzt werden, ihr Nutzen könnte geringer sein als ursprünglich abgeschätzt, sie könnten später wirken als angenommen, oder ihre Wirkung könnte ganz ausbleiben. Jede künftige Wirkung aus diesen Programmen auf unsere Profitabilität wird beeinflusst durch die tatsächlich erzielten Einsparungen und unsere Fähigkeit, diese fortlaufenden Bemühungen nachhaltig umzusetzen. Darüber hinaus könnte eine Verzögerung in kritischen FuE-Projekten negative Folgen auf laufende Geschäftsprojekte haben. Wir kontrollieren und überwachen diese Projekte fortlaufend und nutzen standardisierte Ansätze zur Steuerung und Verfolgung von Meilensteinen. Kostenüberschreitungen oder zusätzliche Zahlungsverpflichtungen bei der Abwicklung unserer Langfrist- und Festpreisprojekte beziehungsweise der Aufträge für schlüsselfertige Anlagen: Eine Reihe unserer industriellen Geschäfte führen Aktivitäten, insbesondere bei Großprojekten, im Rahmen von Langfristverträgen durch, die in wettbewerbsintensiven Bieterverfahren vergeben werden. Solche Verträge sind üblich bei den Divisionen Power and Gas, Wind Power and Renewables, Mobility und teilweise Energy Management sowie bei Process Industries and Drives. Einige dieser Verträge sind an sich riskant, da sie die Übernahme nahezu aller Risiken vorsehen können, die mit der Fertigstellung des Projekts sowie mit Gewährleistungsverpflichtungen nach Abnahme des Projekts verbunden sind. Beispielsweise könnten wir mit dem Risiko konfrontiert sein, die technischen Anforderungen eines Projekts erfüllen zu müssen, ohne vor der Übernahme des Projekts Erfahrungen mit derartigen Anforderungen gesammelt zu haben. Die aus Festpreisverträgen erzielbaren Ergebnismargen könnten durch Änderungen der Kosten oder der Produktivität während der Vertragslaufzeit von den ursprünglichen Schätzungen abweichen. Manchmal tragen wir das Risiko unerwarteter Projektmodifikationen, des Mangels an qualifizierten Fachkräften, von Qualitätsproblemen, finanziellen Schwierigkeiten unserer Kunden und/oder wesentlicher Partner, Kostenüberschreitungen oder Vertragsstrafen aufgrund unerwarteter technischer Probleme, von unvorhersehbaren Entwicklungen an den Projektstandorten, von unvorhergesehenen Änderungen oder Schwierigkeiten innerhalb des rechtlichen und politischen Umfelds, von Leistungsproblemen bei unseren Zulieferern, Subunternehmern oder Konsortialpartnern oder aufgrund sonstiger logistischer Schwierigkeiten. Einige unserer mehrjährigen Verträge umfassen zudem anspruchsvolle Anforderungen hinsichtlich Installation und Wartung, ferner weitere Erfüllungskriterien wie Zeitvorgaben, Stückkosten und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Diese Anforderungen könnten, wenn sie nicht erfüllt werden, erhebliche Vertragsstrafen, Schadensersatzpflichten, Zahlungsverweigerung oder Vertragskündigungen nach sich ziehen. Wir können nicht garantieren, dass unsere Verträge und Projekte, insbesondere jene mit langer Laufzeit und Festpreiskalkulation, profitabel abgeschlossen werden können. Um solchen Risiken zu begegnen, haben wir eine weltweite Projektmanagementorganisation eingeführt, die systematisch die Fachkenntnisse der Projektmanager verbessert. Bei sehr komplexen Projekten führen wir in einem sehr frühen Stadium der Angebotsphase dedizierte Risikoeinschätzungen durch, bevor wir uns entschließen, ein verbindliches Angebot abzugeben. Mangel an qualifizierten Mitarbeitern: Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter, wie etwa Spezialisten, Experten oder Talente im Bereich der Digitalisierung, ist in den Branchen und Regionen, in denen wir geschäftlich tätig sind, weiterhin intensiv. Wir benötigen fortwährend hoch qualifizierte Mitarbeiter. Unser künftiger Erfolg hängt zum Teil davon ab, inwiefern es uns dauerhaft gelingt, Ingenieure und anderes Fachpersonal einzustellen, zu integrieren, weiterzuentwickeln und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Wir begegnen diesem Risiko zum Beispiel mit einer strukturierten Nachfolgeplanung, einer Verbesserung der Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber sowie mit Maßnahmen zu Mitarbeiterbindung und Karrieremanagement. Außerdem erweitert das Unternehmen die Fähigkeiten des Talent-Acquisition-Teams und hat eine Strategie festgelegt, wie die benötigten Fähigkeiten proaktiv im Markt gesucht werden. Störungen in der Versorgungskette: Die Ergebnisse unseres Industriellen Geschäfts hängen von einer zuverlässigen und effektiven Steuerung unserer Versorgungskette für Komponenten, Bauteile und Materialien ab. Kapazitätsbeschränkungen und Lieferengpässe, die auf ein ineffektives Management der Versorgungskette zurückzuführen sind, könnten zu Zeitverzögerungen und zusätzlichen Kosten führen. Bei der Versorgung mit Vorprodukten, Komponenten und Dienstleistungen sind wir auf Fremdanbieter angewiesen. Herstellung, Montage und Funktionsprüfung unserer Produkte durch Dritte reduzieren unsere unmittelbaren Möglichkeiten der Einflussnahme auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Obwohl wir eng mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten, um versorgungsbezogene Probleme zu vermeiden, kann nicht garantiert werden, dass wir in Zukunft nicht in Versorgungsschwierigkeiten geraten. Engpässe oder Verzögerungen könnten unsere Geschäftsaktivitäten erheblich schädigen. Unerwartete Preissteigerungen von Komponenten und Rohmaterialien aufgrund von Marktengpässen oder aus anderen Gründen könnten sich ebenfalls negativ auf unsere Leistung auswirken. Des Weiteren könnten wir mit dem Risiko von Verzögerungen und Unterbrechungen der Versorgungskette als Auswirkungen von Katastrophen konfrontiert werden, insbesondere wenn es uns nicht gelingt, rechtzeitig oder überhaupt alternative Zulieferquellen oder Transportwege zu erschließen. Neben anderen Maßnahmen reduzieren wir das Risiko der weltweit schwankenden Rohmaterialpreise mit verschiedenen Sicherungsinstrumenten. A.8.3.3 FINANZIELLE RISIKEN Marktpreisrisiken: Wir unterliegen dem Einfluss von Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, da ein großer Anteil unseres Geschäftsvolumens in US-Dollar und in Form von Exporten aus Europa generiert wird. Darüber hinaus unterliegen wir Währungseffekten aus Währungen von Schwellenländern, insbesondere dem chinesischen Yuan. Eine Aufwertung des Euro, vor allem gegenüber dem US-Dollar, könnte Einfluss auf die Wettbewerbsposition von Siemens nehmen, weil für viele unserer Wettbewerber große Kostenanteile in schwächeren Währungen anfallen und sie dadurch Produkte zu günstigeren Preisen anbieten können. Ein gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen starker Euro könnte demnach einen nachteiligen Einfluss auf unsere Ertragslage haben. Wir sind aber auch Zinsschwankungen ausgesetzt. Negative Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Änderungen in der Politik der Zentralbanken könnten sich negativ auf unser Ergebnis auswirken. Sowohl bestimmte Währungsrisiken als auch Zinsrisiken werden durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. In Abhängigkeit von der Entwicklung von Wechselkursen und Zinssätzen könnten Sicherungsgeschäfte unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage signifikant beeinflussen. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken: Politische und wirtschaftliche Entwicklungen in der EU sowie die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone beeinflussen weiterhin weltweit die Finanzmärkte. In Bezug auf unsere Treasury- und Finanzierungsaktivitäten könnten negative Entwicklungen in Zusammenhang mit den Finanzmärkten, wie (1) begrenzte Verfügbarkeit von Finanzmitteln (insbesondere in US-Dollar) und von Sicherungsinstrumenten, (2) eine geänderte Bonitätseinschätzung von Siemens insbesondere von Ratingagenturen, (3) negative Zinssätze und (4) Auswirkungen aus restriktiveren Regulierungen des Finanzsektors, der Politik der Zentralbanken sowie der Nutzung von Finanzinstrumenten, unsere Einlagenkonditionen beziehungsweise Finanzierungskosten verschlechtern. Eine Erhöhung der Kreditrisikoaufschläge aufgrund von Unsicherheit und Risikoaversion an den Finanzmärkten könnte zudem zu einer negativen Veränderung der Marktwerte unserer finanziellen Vermögenswerte, insbesondere unserer derivativen Finanzinstrumente, führen. Negative Entwicklungen könnten auch die Kosten zur Sicherung von Kreditrisiken aufgrund potenziell höherer Kontrahentenrisiken zusätzlich erhöhen. Siemens reduziert Finanzierungsrisiken durch Diversifikation in verschiedene Finanzierungsinstrumente, Währungen, Märkte und Investorengruppen. Liquiditätsrisiken werden durch die Geldanlage in verschiedenen Kategorien von Instrumenten mit einer Anzahl von Geschäftspartnern mit hoher Bonität (Investment-Grade-Qualität) verringert, wobei die verbundenen Geschäftspartnerrisiken – inklusive der Risiken, die sich aus Derivaten ergeben – zentral eng überwacht werden. Kreditrisiken: In Zusammenhang mit Aufträgen und Projekten stellen wir unseren Kunden direkte und indirekte Finanzierungen in verschiedenen Ausprägungen zur Verfügung. Insbesondere trägt SFS Kreditrisiken aus seinen Finanzierungsaktivitäten. Teilweise stehen uns Verwertungsrechte an den von uns finanzierten Vermögenswerten zu, oder wir erhalten zusätzliche Sicherheiten. Unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage könnte nachteilig beeinflusst werden, falls sich die Bonität unserer Kunden verschlechtert oder diese ihre Verbindlichkeiten uns gegenüber nicht bezahlen, falls die übertragenen Sicherheiten in Form von Vermögenswerten oder sonstigen Sicherheiten Wertverluste erleiden oder falls sich Projekte, in die wir investiert haben, als nicht erfolgreich erweisen. Positive Marktwerte aus Derivaten und Einlagen bei Banken führen zu Kreditrisiken bei diesen Banken. Wir überwachen diese Marktentwicklungen sehr eng. Der Ausfall eines wesentlichen Geschäftspartners könnte negative Folgen für unsere Finanzposition und für unser Finanzergebnis haben. Risiken aus Pensionsverpflichtungen: Der Finanzierungsstatus unserer Pensionspläne könnte sowohl durch eine Änderung der versicherungsmathematischen Annahmen, einschließlich des Abzinsungssatzes, als auch durch Veränderungen an den Finanzmärkten oder eine Änderung in der Zusammensetzung unseres investierten Vermögens beeinflusst werden. Ein wesentlicher Anstieg der Unterdeckung könnte sich negativ auf unsere Kapitalstruktur sowie unser Rating auswirken und somit die Refinanzierungsmöglichkeiten verringern und Refinanzierungskosten erhöhen. Zur Erfüllung lokaler Pensionsvorschriften in ausgewählten Ländern könnten wir mit einem erhöhten Zahlungsmittelabfluss konfrontiert sein, um eine Unterdeckung unserer Pensionspläne in diesen Ländern zu vermindern. Untersuchungen von Finanzbehörden sowie Veränderungen in den Steuergesetzen und -regelungen: Wir sind in nahezu allen Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen der Steuergesetze und -regelungen in diesen Jurisdiktionen könnten zu höheren Steueraufwendungen und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem könnten Änderungen der Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie auf unsere aktiven und passiven latenten Steuern haben. Zudem könnte die Unsicherheit im steuerlichen Umfeld mancher Regionen die Möglichkeiten einschränken, unsere Rechte durchzusetzen. Als global tätiges Unternehmen agieren wir in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden können. Künftige Auslegungen beziehungsweise Entwicklungen der Steuersysteme könnten unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen. Wir werden regelmäßig von den Finanzbehörden in verschiedenen Jurisdiktionen geprüft, und wir identifizieren und bewerten entsprechende Risiken fortlaufend. Für weitere Informationen zu Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, derivativen Finanzinstrumenten, Sicherungsaktivitäten, Management von finanziellen Risiken sowie Maßnahmen siehe → Ziffer 16, 23 und 24 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss . A.8.3.4 COMPLIANCE-RISIKEN Regulatorische Risiken und potenzielle Sanktionen: Als global agierendes Unternehmen unterhalten wir Geschäftsaktivitäten mit Kunden in Ländern, die Exportkontrollregulierungen, Embargos, Wirtschaftssanktionen oder anderen Formen von Handelsbeschränkungen unterliegen (nachstehend bezeichnet als »Sanktionen«), die ihnen durch die USA, die Europäische Union (EU) oder andere Länder oder Organisationen auferlegt wurden. Neue oder ausgeweitete Sanktionen in Ländern, in denen wir geschäftlich tätig sind, könnten zu einer Einschränkung unserer bestehenden Geschäftsaktivitäten in diesen Ländern oder indirekt in anderen Ländern führen. Uns sind Initiativen von institutionellen Investoren, wie Pensionsfonds und Versicherungen, bekannt, die Richtlinien verabschiedet haben oder zu verabschieden in Betracht ziehen, die Investitionen in und Transaktionen mit Unternehmen verbieten oder den Verkauf von Anteilen an Unternehmen vorschreiben sollen, wenn diese Geschäfte mit Ländern betreiben, die vom U.S. Department of State als staatliche Förderer des Terrorismus identifiziert wurden. Es könnte sein, dass solche Initiativen uns daran hindern, Investoren, Kunden oder Lieferanten zu gewinnen oder zu halten. Zudem könnten wir aufgrund der Beendigung unserer Geschäfte in Ländern, die Sanktionen unterliegen, Ansprüchen oder anderen Maßnahmen von Kunden ausgesetzt sein. Unsere Reputation könnte auch unter unseren Geschäften mit Vertragsparteien in diesen Ländern oder mit Vertragsparteien, die mit diesen Ländern verbunden sind, leiden. Aufgrund der politischen Einigung (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) auf einen gemeinsamen umfassenden Aktionsplan bezüglich des iranischen Atomprogramms hat Siemens seine konzernweiten Richtlinien dahingehend geändert, dass Neugeschäfte im Iran mit Kunden oder Endkunden, die nicht in den Sanktionslisten der EU oder USA geführt werden, zulässig sind, soweit sie weder den EU-Sanktionsbestimmungen noch den Sanktionen der USA (U.S. Secondary Sanctions), soweit anwendbar, widersprechen. Bei Geschäftsaktivitäten in Schwellenländern bestehen verschiedene Risiken wie Unruhen, Gesundheitsrisiken, kulturelle Unterschiede, zum Beispiel bei Arbeitsverhältnissen und Geschäftspraktiken, Volatilität des Bruttoinlandsprodukts, wirtschaftliche und staatliche Instabilität, die mögliche Verstaatlichung von Privatvermögen sowie die Auferlegung von Währungsbeschränkungen. Insbesondere die asiatischen Märkte sind für unsere langfristige Wachstumsstrategie von großer Bedeutung, und unsere beträchtlichen Geschäftsaktivitäten in China werden dort von einem Rechtssystem beeinflusst, das sich noch entwickelt und Änderungen unterliegt. Unsere langfristige Wachstumsstrategie könnte durch staatliche Unterstützung der lokalen Wettbewerber gehemmt werden. Mit unseren dedizierten Regionalorganisationen begegnen wir diesen Risiken, indem wir die aktuellen Entwicklungen fortwährend beobachten und entsprechende Maßnahmenstrategien ableiten, die ein regelmäßiges Überprüfen unseres Lokalisierungsansatzes beinhalten. Laufende und künftige Untersuchungen hinsichtlich Korruptions- oder Kartellvorwürfen sowie Vorwürfen betreffend andere Gesetzesverletzungen: Verfahren gegen uns hinsichtlich Korruptions- oder Kartellvorwürfen sowie Vorwürfen betreffend andere Gesetzesverletzungen könnten zu straf- oder zivilrechtlichen Bußgeldern führen sowie zu Strafen, Sanktionen, gerichtlichen Verfügungen bezüglich künftigen Verhaltens, Gewinnabschöpfungen, zum Ausschluss von der direkten oder indirekten Teilnahme an bestimmten Geschäften, zum Verlust von Gewerbekonzessionen oder zu anderen Restriktionen und Rechtsfolgen. Dementsprechend könnte es unter anderem erforderlich werden, dass wir möglichen Leistungspflichten, einschließlich potenzieller Steuerstrafen, in Zusammenhang mit diesen Untersuchungen und Verfahren nachkommen müssen. Darüber hinaus könnte die Aufdeckung von Fällen öffentlicher Korruption, die nicht von den Vergleichen umfasst sind, die wir in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 mit amerikanischen und deutschen Behörden zur Beilegung von Korruptionsvorwürfen geschlossen haben, unser Geschäft mit Behörden und zwischenstaatlichen und supranationalen Organisationen gefährden sowie zur Ernennung weiterer Überwachungsinstanzen führen, die unsere künftigen Geschäftspraktiken überprüfen, und wir könnten auch in anderer Weise aufgefordert werden, unsere Geschäftspraktiken und unser Compliance-Programm zu ändern. Ein erheblicher Anteil unserer Geschäftstätigkeit entfällt auf Regierungen und auf Unternehmen in staatlichem Besitz. Wir sind außerdem an verschiedenen Projekten beteiligt, die von Behörden sowie zwischenstaatlichen und supranationalen Organisationen, etwa multilateralen Entwicklungsbanken, finanziert werden. Anhängige und mögliche künftige Ermittlungen zu Korruptions-, Kartell- oder Vorwürfen betreffend andere Gesetzesverletzungen könnten nachteilige Auswirkungen auf unsere Beteiligung an Geschäften mit solchen Auftraggebern haben bis hin zum Ausschluss von öffentlichen Aufträgen. Ferner könnten dadurch bestehende privatwirtschaftliche Geschäftsbeziehungen sowie unsere Fähigkeit, neue Geschäftspartner in der Privatwirtschaft für möglicherweise bedeutende strategische Projekte und Transaktionen wie strategische Allianzen, Gemeinschaftsunternehmen oder andere Formen der geschäftlichen Zusammenarbeit zu gewinnen, beeinträchtigt werden. Solche Ermittlungen könnten auch zur Aufhebung einiger unserer bestehenden Verträge führen, und Dritte, einschließlich unserer Wettbewerber, könnten gegen uns Verfahren in erheblichem Umfang einleiten. Darüber hinaus könnten künftige Entwicklungen in laufenden oder potenziellen künftigen Ermittlungen, etwa die Reaktion auf behördliche Ersuchen und die Zusammenarbeit mit den Behörden, die Aufmerksamkeit und die Ressourcen des Managements von anderen Geschäftsangelegenheiten ablenken. Des Weiteren sehen wir uns möglicherweise Compliance-Risiken in Verbindung mit kürzlich erworbenen Geschäften gegenüber, die sich noch im Integrationsprozess befinden. Siemens hat, neben anderen Maßnahmen, eine weltweite Compliance-Organisation etabliert, die unter anderem Compliance-Risikoreduzierungsprozesse, wie beispielsweise Compliance-Risikobewertungen, durchführt und die von externen Compliance-Experten überprüft wurden. Änderungen von Regelungen, Gesetzen und Richtlinien: Als ein diversifiziertes Unternehmen mit globalem Geschäft sind wir unterschiedlichen produkt- und länderbezogenen Regelungen, Gesetzen und Richtlinien ausgesetzt, die unsere Prozesse beeinflussen. Wir nehmen unsere Verpflichtung innerhalb der Beschaffungskette an, da unsere Kunden Transparenz in der Beschaffungskette erwarten und die diesbezügliche Verpflichtung bereits Bestandteil der Verträge mit unseren Kunden ist. Falls wir nicht in der Lage sind, ausreichende Sicherheit entlang unserer Beschaffungskette zu erlangen, oder falls diese oder ähnliche Risiken in Verbindung mit derartigen Regelungen, Gesetzen und Richtlinien eintreten, könnte auch unsere Reputation beeinträchtigt werden. Wir beobachten fortlaufend die politische und regulatorische Lage in allen unseren wichtigen Märkten, um so potenzielle Problembereiche frühzeitig zu erkennen, damit wir unsere Geschäftsaktivitäten entsprechend schnell an jegliche Veränderung der Umstände anpassen können. Gesetze und Regelungen zu Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie andere behördliche Regelungen: Einige Branchen, in denen wir tätig sind, sind stark reguliert. Gegenwärtige oder künftige umweltrechtliche, gesundheits- oder sicherheitsbezogene oder sonstige staatliche Regulierungen oder deren Änderung könnten eine Anpassung unserer operativen Tätigkeit erfordern und zu einer erheblichen Steigerung unserer operativen Kosten und Produktionskosten führen. Darüber hinaus sehen wir das Risiko eines möglichen umweltrechtlichen, gesundheits- oder sicherheitsbezogenen Zwischenfalls ebenso wie Risiken durch die Nichteinhaltung von umweltrechtlichen, gesundheits- oder sicherheitsbezogenen Regelungen durch Siemens oder unsere Vertragspartner, die in der Folge zum Beispiel zu ernsthaften Verletzungen, Strafmaßnahmen, Reputationsverlust oder zu internen bzw. externen Untersuchungen führen. Wenngleich wir über Verfahren verfügen, die sicherstellen sollen, dass wir die anwendbaren staatlichen Regulierungen in der Ausführung unserer Geschäftstätigkeit einhalten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sowohl von unserer Seite als auch von Seiten Dritter, mit denen wir in einer Vertragsbeziehung stehen, einschließlich Zulieferer und Dienstleistungsanbieter, und deren Handeln uns zugerechnet werden könnte, zu Verstößen gegen anwendbare staatliche Regulierungen kommen könnte. Jeder solcher Verstöße setzt uns dem Risiko von Haftung, Reputationsschäden oder Verlust von Lizenzen und Genehmigungen aus, die für unser Geschäft wichtig sind. Insbesondere könnten uns auch Verpflichtungen aus Umweltverschmutzungen oder aus der Dekontamination von verseuchten Produktionsanlagen entstehen, die von uns errichtet oder betrieben werden. Für bestimmte Umweltrisiken haben wir Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen abgeschlossen, die unser Management als angemessen und branchenüblich ansieht. Uns könnten aus Umweltschäden Verluste entstehen, die über die Versicherungssummen hinausgehen oder nicht durch den Versicherungsschutz abgedeckt sind, und solche Verluste könnten unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Protektionismus (einschließlich Lokalisation): Protektionismus in der Handelspolitik und Änderungen im politischen und regulatorischen Umfeld in Märkten, in denen wir Geschäfte betreiben, wie Import- und Exportkontrollen, Zollbestimmungen und andere Handelshemmnisse inklusive des Ausschlusses von bestimmten Märkten, sowie Preis- oder Währungsbeschränkungen könnten unsere Geschäfte in verschiedenen nationalen Märkten beeinflussen und unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinträchtigen. Außerdem könnten wir Strafzahlungen, anderen Sanktionen und Reputationsschäden ausgesetzt sein. Darüber hinaus könnte die Unsicherheit im rechtlichen Umfeld mancher Regionen unsere Möglichkeiten einschränken, unsere Rechte durchzusetzen, und könnte dazu führen, dass wir steigenden Kosten für angemessene Compliance-Programme unterliegen. Laufende oder künftige Rechtsstreitigkeiten: Siemens ist und wird auch künftig im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in unterschiedlichen Jurisdiktionen mit zahlreichen Rechtsstreitigkeiten oder Verfahren konfrontiert. Diese können insbesondere dazu führen, dass Siemens die Zahlung von Schadensersatz, Strafschadensersatz (Punitive Damages), die Erfüllung anderer Ansprüche sowie straf- oder zivilrechtliche Sanktionen, Geldbußen oder Vorteilsabschöpfungen auferlegt werden. Zudem können hieraus in Einzelfällen formelle oder informelle Ausschlüsse bei Ausschreibungen oder der Entzug oder Verlust der Gewerbe- oder Betriebserlaubnis resultieren. Ferner können weitere Rechtsstreitigkeiten eingeleitet oder bestehende Rechtsstreitigkeiten ausgeweitet werden. Geltend gemachte Ansprüche aus Rechtsstreitigkeiten unterliegen grundsätzlich einer Verzinsung. In einigen dieser Rechtsstreitigkeiten könnten negative Entscheidungen für Siemens ergehen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können. Für bestimmte rechtliche Risiken hat Siemens eine Haftpflichtversicherung in einer Höhe abgeschlossen, die das Management für angemessen und branchenüblich hält. Der Versicherungsschutz bewahrt Siemens allerdings nicht vor etwaigen Reputationsschäden. Außerdem kann Siemens aus Rechtsstreitigkeiten Verluste erleiden, die über die Versicherungssumme hinausgehen oder nicht durch den Versicherungsschutz abgedeckt sind oder etwaige Rückstellungen für Verluste durch Rechtsstreitigkeiten übersteigen. Schließlich kann nicht gewährleistet werden, dass Siemens auch künftig adäquaten Versicherungsschutz zu wirtschaftlich angemessenen Bedingungen erhält. Für weitere Informationen in Bezug auf konkrete Rechtsstreitigkeiten siehe → Ziffer 21 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss . A.8.3.5 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER RISIKOLAGE Die größten Herausforderungen wurden in jeder der vier Kategorien »Strategische Risiken«, »Operative Risiken«, »Finanzielle Risiken« und »Compliance-Risiken« zuerst genannt, wobei die Risiken resultierend aus den sehr wettbewerbsintensiven Märkten für uns derzeit am wesentlichsten sind, analog zum Vorjahr. Obwohl sich die Einschätzung der individuellen Risiken während des Geschäftsjahrs 2016 aufgrund der Entwicklung der externen Bedingungen, als Folge unserer eigenen Gegenmaßnahmen und der Anpassung unserer eigenen Pläne geändert hat, hat sich die Risikolandschaft für Siemens im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. A.8.4 Chancen Im Rahmen unseres Enterprise-Risk-Management-(ERM-)Ansatzes identifizieren und bewerten wir regelmäßig die Chancen, die sich in unseren zahlreichen Geschäftsfeldern ergeben, und handeln entsprechend. Im Folgenden beschreiben wir unsere wesentlichsten Chancen. Sofern nicht anderslautend angegeben, beziehen sich die nachfolgenden Chancen auf alle unsere Segmente. Die Reihenfolge der dargestellten Chancen spiegelt die gegenwärtige Einschätzung des relativen Ausmaßes für Siemens wider und bietet daher einen Anhaltspunkt für die gegenwärtige Bedeutung dieser Chancen für uns. Die beschriebenen Chancen sind nicht notwendigerweise die einzigen, die sich uns bieten. Des Weiteren ist unsere Einschätzung der Chancen Änderungen unterworfen, da sich unser Unternehmen, unsere Märkte und Technologien kontinuierlich weiterentwickeln. Es ist auch möglich, dass Chancen, die wir heute sehen, sich niemals verwirklichen. Erfolge aus Innovationen in den Feldern Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung: Innovationen sind ein zentraler Bestandteil unserer »Vision 2020«, die ein unternehmerisches Konzept darstellt, das Siemens in drei Schritten in die Zukunft führt: Zunächst steigern wir unsere Leistungsfähigkeit (»drive performance«), dann stärken wir unsere Kernaktivitäten («strengthen core«), und schließlich wollen wir wachsen (»scale up«), um unsere »Vision 2020«-Ziele zu erreichen. Wir tun dies, indem wir signifikant in Forschung und Entwicklung investieren, um innovative, nachhaltige Lösungen für unsere Kunden entwickeln zu können und gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit zu untermauern. Wir sind ein innovatives Unternehmen und erfinden neue Technologien, die – wie wir denken – die künftigen Anforderungen entsprechend den Megatrends demografischer Wandel, Urbanisierung, Klimawandel und Globalisierung decken. Wir erhalten jedes Jahr Tausende neuer Patente und entwickeln kontinuierlich neue Konzepte und überzeugende Geschäftsmodelle. Wir eröffnen den Zugang zu neuen Märkten und Kunden durch neue Marketing- und Vertriebsstrategien sowie divisionale Masterpläne. Beispielsweise gründeten wir mit next47 eine unabhängige Organisationseinheit, die dazu dienen soll, Start-up-Unternehmen mit innovativen Ideen für die Gestaltung der Zukunft im Hinblick auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung zu gründen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und in sie zu investieren und dabei die damit einhergehenden Ideen in ein realisierbares Geschäft umzusetzen. Dies wird Siemens helfen, wegweisende Innovationen der nächsten Generation zu entwickeln, in Feldern wie künstlicher Intelligenz, dezentralen Elektrifizierungstechnologien, autonomen Maschinen, Kettenlaufapplikationen und vernetzter elektronischer Mobilität. Siemens ist entlang der Wertschöpfungsketten von Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung positioniert, um seine Marktdurchdringung in Zukunft noch weiter zu erhöhen. Entlang dieser Wertschöpfungsketten haben wir verschiedene Wachstumsfelder identifiziert, in denen wir das größte langfristige Potenzial für Siemens sehen. Wir allokieren unsere Ressourcen zu diesen Wachstumsfeldern und haben bereits konkrete Maßnahmen in diese Richtung angekündigt. Siemens profitiert über alle Divisionen hinweg von der unbestrittenen Stärke im Geschäft mit der digitalen Fabrik. Die neue cloudbasierte MindSphere-Plattform des Unternehmens erhöht beispielsweise die Verfügbarkeit der Produkte und Systeme unserer Kunden und steigert die Produktivität und Effizienz. Fusionen, Akquisitionen, Beteiligungen, Partnerschaften, Desinvestitionen sowie Bereinigungen unseres Portfolios: Wir beobachten kontinuierlich unsere gegenwärtigen und künftigen Märkte im Hinblick auf Chancen für strategische Fusionen, Akquisitionen, Beteiligungen oder Partnerschaften, mit denen wir unser organisches Wachstum ergänzen können. Derartige Aktivitäten können uns dabei unterstützen, unsere Position an unseren derzeitigen Märkten zu stärken, neue Märkte zu erschließen oder unser Technologieportfolio in ausgewählten Bereichen zu ergänzen. Chancen könnten sich ebenfalls aus erfolgreich ausgeführten Desinvestitionsmaßnahmen ergeben, die unser Portfolio weiter optimieren und Gewinne einbringen. Fortlaufende Entwicklung und Implementierung von Initiativen zur Kostensenkung, Steigerung der Umsatzerlöse, Kapazitätsanpassung, Prozessverbesserung sowie Ausnutzung von Synergieeffekten: In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld ergänzt eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur den Wettbewerbsvorteil der Innovationskraft. Wir glauben, dass eine weitere Verbesserung unserer Kostenposition unsere globale Wettbewerbsposition stärken kann und unsere Marktposition gegenüber aufstrebenden und etablierten Wettbewerbern sichert. Beispielsweise erwarten wir nachhaltige Wertbeiträge aus Produktivitätsmaßnahmen im Rahmen der Umsetzung unseres Konzepts »Vision 2020«. Darüber hinaus kann die Pflege eines stringenten Claim-Management-Prozesses uns helfen, Chancen zu realisieren, indem wir unsere Ansprüche gegenüber unseren Vertragspartnern noch besser durchsetzen. Politische Stabilisierung bestimmter kritischer Länder und Erholung der Weltwirtschaft: Wir sehen die Chance, dass die politische Stabilisierung bestimmter kritischer Länder und die Aufhebung von Sanktionen zum Beispiel im Iran zu höherem Umsatzvolumen führen könnten, das in der Vergangenheit nicht realisiert werden konnte. Weiterhin könnte die Rückkehr zu stabilem weltwirtschaftlichem Wachstum zu einem höheren Volumen und Ergebnis von Siemens führen. Exzellente Projektabwicklung: Indem wir unsere Projektmanagementanstrengungen erhöhen und aus unseren Fehlern im Rahmen der Projektabwicklung über formalisierte »Lessons learned«- Ansätze lernen, sehen wir die Chance, unsere Fehlleistungskosten (Non Conformance Costs) kontinuierlich zu reduzieren sowie eine fristgerechte Fertigstellung unserer Projekte und Lösungen sicherzustellen. Weiterhin helfen uns ein stringentes Risiko- und Chancenmanagement in den Projekten, das Management des Projektterminplans, die Vereinbarung von Leistungsboni sowie ein hochprofessionelles Management unserer Lieferanten und Konsortialpartner dabei, Vertragsstrafen zu vermeiden und somit unsere Ergebnisposition zu verbessern. Darüber hinaus ermöglichen Verbesserungen unseres Schadensmanagementprozesses eine Senkung der Kosten, indem wir Rechtsansprüche von Kunden durch bilaterale Einigungen klären und somit gleichzeitig das Kundenbeziehungsmanagement verbessern. Gleichzeitig reduzieren wir Qualitätsprobleme, indem wir Lieferantenthemen frühzeitig aktiv adressieren. Verlagerung von Wertschöpfungsaktivitäten: Die Verlagerung bestimmter Aktivitäten unserer Wertschöpfungskette wie Einkauf, Produktion, Wartung oder Dienstleistungen in Wachstumsmärkte könnte es uns ermöglichen, unsere Kosten zu senken und unsere globale Wettbewerbsposition zu stärken, insbesondere im Vergleich zu Wettbewerbern aus Ländern mit vorteilhafteren Kostenstrukturen. Weiterhin könnte uns unsere lokale Präsenz in vielen Ländern dabei helfen, Vorteile aus einem möglichen Marktwachstum zu ziehen sowie auf eine Verschiebung von Märkten schnell und effektiv zu reagieren, um unsere Marktdurchdringung zu verstärken und weitere Marktanteile zu gewinnen. Klimawandel: Während der Klimawandel weithin als Risiko angesehen wird, sieht Siemens in der Bekämpfung des Klimawandels eine Chance. In Übereinstimmung mit dem globalen Klimaabkommen von Paris (COP21), das im November 2016 in Kraft trat, arbeitet Siemens darauf hin, den Trend zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu unterstützen, sowohl bei unseren eigenen Geschäftsaktivitäten als auch bei unseren Kunden, basierend auf Technologien aus unserem Umweltportfolio, wie CO2-armer Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Zusammenfassende Darstellung der Chancenlage: Die wesentlichste Chance für Siemens ist »Erfolge aus Innovationen in den Feldern Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung«. Im letzten Geschäftsbericht haben wir an dieser Stelle »Fusionen, Akquisitionen, Beteiligungen, Partnerschaften und Desinvestitionen« berichtet. Obwohl sich die individuellen Bewertungen von Chancen im Geschäftsjahr 2016 verändert haben, sowohl aufgrund der Entwicklung im externen Umfeld als auch durch unsere eigenen Bemühungen, Chancen wahrzunehmen sowie durch die Anpassung unserer eigenen Pläne, hat sich die Chancensituation im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. A.8.5 Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems Die folgenden Ausführungen beinhalten Informationen gemäß §289 Abs. 5 HGB und §315 Abs. 2 Nr. 5 HGB sowie dem erläuternden Bericht. Das übergeordnete Ziel unseres rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems lautet, die Ordnungsmäßigkeit der Finanzberichterstattung im Sinne einer Übereinstimmung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts des Siemens-Konzerns sowie des Jahresabschlusses der Siemens AG als Mutterunternehmen mit allen einschlägigen Vorschriften sicherzustellen. Unser ERM-Ansatz basiert auf dem Rahmenwerk »Enterprise Risk Management – Integrated Framework« des COSO. Da eines der Ziele dieses Rahmenwerks die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung ist, beinhaltet es eine rechnungslegungsbezogene Sichtweise. Unser rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem (»Kontrollsystem«) basiert auf dem ebenfalls vom COSO entwickelten und international anerkannten Rahmenwerk »Internal Control – Integrated Framework«. Beide Systeme ergänzen sich gegenseitig. Unser Management beurteilt zu jedem Geschäftsjahresende die Angemessenheit und Wirksamkeit des eingerichteten Kontrollsystems. Hierzu verfügt Siemens über ein standardisiertes Verfahren, nach dem notwendige Kontrollen definiert, nach einheitlichen Vorgaben dokumentiert und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Kein Kontrollsystem – auch wenn es als wirksam beurteilt wurde – kann jedoch alle unzutreffenden Angaben verhindern oder aufdecken. Unser Konzernabschluss wird auf Basis eines zentral vorgegebenen konzeptionellen Rahmens erstellt. Dieser umfasst im Wesentlichen einheitliche Vorgaben in Form von Bilanzierungsrichtlinien und einen Kontenplan. Für die Siemens AG und andere nach HGB bilanzierende Gesellschaften des Siemens-Konzerns ergänzen verpflichtende HGB-spezifische Regelungen diesen konzeptionellen Rahmen. Es wird fortlaufend analysiert, ob eine Anpassung des konzeptionellen Rahmens aufgrund von Änderungen im regulatorischen Umfeld erforderlich ist. Quartalsweise werden die Rechnungswesenabteilungen über aktuelle Themen und einzuhaltende Termine informiert, die die Rechnungslegung und den Abschlusserstellungsprozess betreffen. Die Datengrundlage für die Erstellung unserer Abschlüsse bilden die von der Siemens AG und deren Tochterunternehmen berichteten Abschlussinformationen. Die Erstellung der Abschlussinformationen der meisten unserer Gesellschaften wird durch eine interne Shared-Services-Organisation unterstützt. Darüber hinaus sind weitere Rechnungslegungsaktivitäten wie Tätigkeiten, die die Governance und die Überwachung betreffen, in der Regel auf regionalen Ebenen zusammengefasst. In bestimmten Fällen, wie der Bewertung von Pensionsverpflichtungen, bedienen wir uns der Unterstützung externer Dienstleister. Auf Basis der berichteten Abschlussinformationen wird der Abschluss im Konsolidierungssystem erstellt. Die zur Erstellung des Abschlusses durchzuführenden Schritte werden manuellen wie auch systemtechnischen Kontrollen unterzogen. Die Qualifikation der in den Rechnungslegungsprozess einbezogenen Mitarbeiter wird durch geeignete Auswahlprozesse und regelmäßige Schulungsmaßnahmen sichergestellt. Grundsätzlich sowie unter Berücksichtigung von Wesentlichkeitserwägungen gilt das »Vier-Augen-Prinzip« und müssen Abschlussinformationen bestimmte Freigabeprozesse durchlaufen. Weitere Kontrollmechanismen sind Soll-Ist-Vergleiche sowie Analysen über die inhaltliche Zusammensetzung und Veränderungen der einzelnen Posten, sowohl der von Konzerneinheiten berichteten Abschlussinformationen als auch des Konzernabschlusses. Zum Schutz vor nicht autorisiertem Zugriff sind in Übereinstimmung mit unseren Bestimmungen zur Informationssicherheit in den rechnungslegungsbezogenen IT-Systemen Zugriffsberechtigungen definiert. Die oben genannten manuellen und systemseitigen Kontrollmaßnahmen gelten grundsätzlich auch für die Überleitung der IFRS-Abschlussinformationen hin zum HGB-Jahresabschluss der Siemens AG. Quartalsweise findet ein interner Zertifizierungsprozess statt, bei dem das Management verschiedener Ebenen unserer Organisation – unterstützt durch Bestätigungen des Managements von Einheiten in ihrem Verantwortungsbereich – die Ordnungsmäßigkeit der an die Konzernzentrale berichteten Finanzdaten bestätigt sowie über die Wirksamkeit der entsprechenden Kontrollsysteme berichtet. Unsere interne Revision beurteilt systematisch die Integrität unserer Finanzberichterstattung, die Effektivität unseres Kontrollsystems und unseres Risikomanagementsystems sowie die Einhaltung unserer Compliance-Richtlinien. Der Prüfungsausschuss ist ebenfalls in das Kontrollsystem eingebunden. Er überwacht insbesondere den Rechnungslegungsprozess sowie die Wirksamkeit des Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems. Des Weiteren haben wir ein Offenlegungskomitee eingerichtet, das bestimmte finanzielle und nicht finanzielle Informationen vor der Veröffentlichung überprüft. Darüber hinaus bestehen Regeln für bilanzbezogene Beschwerden. A.9 Siemens AG Der Jahresabschluss der Siemens AG ist nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt worden. Die Siemens AG ist die Muttergesellschaft des Siemens-Konzerns. Ihre Ergebnisse sind in erheblichem Maße von ihren direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften und Beteiligungen beeinflusst. Die Geschäftsentwicklung der Siemens AG unterliegt grundsätzlich den gleichen Risiken und Chancen wie die des Siemens-Konzerns. Der Ausblick für den Siemens-Konzern spiegelt aufgrund der Verflechtungen zwischen der Siemens AG und ihren Tochtergesellschaften sowie aufgrund des Gewichts der Siemens AG im Konzern größtenteils auch die Erwartungen für die Siemens AG wider. Daher gelten die vorstehenden Ausführungen für den Siemens-Konzern auch für die Siemens AG. Wir gehen davon aus, dass das Beteiligungsergebnis den Gewinn der Siemens AG erheblich beeinflussen wird. Wir wollen unseren Aktionären auch weiterhin eine attraktive Rendite bieten. Daher beabsichtigen wir für die nächsten Jahre, eine Dividende vorzuschlagen, deren Ausschüttungsvolumen 40% bis 60% des Gewinns nach Steuern des Siemens-Konzerns entspricht. Der Gewinn nach Steuern kann zu diesem Zweck um ausgewählte außergewöhnliche nicht zahlungswirksame Effekte bereinigt werden. Zum 30. September 2016 betrug die Anzahl der Mitarbeiter 94.363. A.9.1 Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung der Siemens AG nach HGB (Kurzfassung) scroll Geschäftsjahr Veränderung (in Mio. €) 2016 2015 in % Umsatzerlöse 25.763 26.454 – 3% Umsatzkosten – 19.818 – 20.161 2% Bruttoergebnis vom Umsatz 5.945 6.293 – 6% in Prozent der Umsatzerlöse 23% 24% Forschungs- und Entwicklungskosten – 2.454 – 2.417 – 2% Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten – 3.558 – 3.810 7% Sonstiges betriebliches Ergebnis 134 – 270 k.A. Finanzergebnis darin Beteiligungsergebnis 3.732 (im Vj. 8.142) 3.092 6.122 – 49% Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.158 5.918 – 47% Ertragsteuern – 160 – 300 47% Jahresüberschuss 2.999 5.618 – 47% Gewinnvortrag 256 179 43% Einstellung in andere Gewinnrücklagen – 195 – 2.714 93% Bilanzgewinn 3.060 3.084 – 1% Die Umsatzerlöse nahmen moderat ab, da Rückgänge bei Energy Management in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie bei Power and Gas in Höhe von 0,2 Mrd. € den sehr starken Anstieg bei Wind Power and Renewables in Höhe von 0,9 Mrd. € überwogen. Regional betrachtet wurden 73% der Umsatzerlöse in der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten, 18% in der Region Asien, Australien und 9% in der Region Amerika erzielt. Die Exporte aus Deutschland machten 64% der gesamten Umsatzerlöse aus. Der Auftragseingang der Siemens AG belief sich auf 28,9 Mrd. €. In der Siemens AG hängt die Entwicklung der Umsatzerlöse, vor allem in Verbindung mit Großaufträgen, stark von der Fertigstellung der Projekte ab. Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank im Vorjahresvergleich, insbesondere aufgrund der Rückgänge bei Power and Gas in Höhe von 0,5 Mrd. € und bei Energy Management in Höhe von 0,1 Mrd. €. Die Forschungs- und Entwicklungs-(FuE-)Kosten als Anteil an den Umsatzerlösen (FuE-Intensität) stiegen um einen Prozentpunkt auf 10%. Wir beschäftigten im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnitt lich 10.100 Mitarbeiter im Bereich FuE. Für weitere Informationen siehe → A.1.1.3 Forschung und Entwicklung . Das sonstige betriebliche Ergebnis lag über dem Vorjahreswert, da ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,5 Mrd. € nur teilweise durch eine Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge um 0,1 Mrd. € aufgewogen wurde. Die Zunahme ergab sich im Wesentlichen aus Vorjahreseffekten. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirkten im Vorjahr Zuführungen zu Rückstellungen in Zusammenhang mit der Veräußerung von Geschäftseinheiten. Der Rückgang des Finanzergebnisses war insbesondere auf ein um 4,4 Mrd. € gesunkenes Beteiligungsergebnis zurückzuführen. Das übrige Finanzergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Mrd. € an. Das Beteiligungsergebnis verringerte sich aufgrund eines Rückgangs der Gewinnabführungen um 2,1 Mrd. € – insbesondere von der Siemens Beteiligungen Inland GmbH, die um 2,0 Mrd. € zurückgingen – sowie aufgrund von um 0,1 Mrd. € gestiegenen Verlusten aus dem Abgang von Beteiligungen. Dies wurde nur teilweise durch um 0,5 Mrd. € höhere Gewinnausschüttungen – vor allem von der Siemens Beteiligungsverwaltung GmbH&Co. OHG in Höhe von 0,9 Mrd. € – sowie durch um 0,2 Mrd. € geringere Abschreibungen auf Beteiligungen aufgewogen. Das Vorjahr enthielt einen Gewinn in Höhe von 2,8 Mrd. € aus dem Verkauf des Siemens-Anteils an BSH. Die Verbesserung des übrigen Finanzergebnisses ergab sich überwiegend aus um 0,8 Mrd. € niedrigeren Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen – resultierend aus einer regulatorischen Änderung, die zu einer Erhöhung des gewichteten durchschnittlichen Abzinsungssatzes führte – sowie aus einem um 0,7 Mrd. € geringeren realisierten Verlust aus Zins- und Fremdwährungsderivaten. Diese positiven Faktoren wurden teilweise aufgewogen durch um 0,3 Mrd. € geringere Gewinne aus der Realisierung von monetären Fremdwährungsbilanzposten sowie durch um 0,2 Mrd. € höhere Rückstellungen für Risiken aus Derivaten. Das Vorjahr enthielt Abschreibungen von Darlehensforderungen an Unify Holdings B.V. sowie Unify Germany Holdings B.V. von insgesamt 0,2 Mrd. €. Der Rückgang der Ertragsteuern resultierte aus niedrigeren Ertragsteueraufwendungen aufgrund des Wegfalls von Belastungen aus Betriebsprüfungen im Vergleich zum Vorjahr sowie Steuererstattungen aus Entscheidungen zu Rechtsbehelfen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dies wurde teilweise durch die Veränderung der latenten Ertragsteuern ausgeglichen und ist im Wesentlichen auf die Zinsanpassung bei Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zurückzuführen. A.9.2 Vermögens- und Finanzlage Bilanz der Siemens AG nach HGB (Kurzfassung) scroll 30. Sep. Veränderung (in Mio. €) 2016 2015 in % Aktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 2.472 2.439 1% Finanzanlagen 44.611 43.688 2% 47.083 46.127 2% Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.717 19.492 – 14% Flüssige Mittel und Wertpapiere 3.642 3.816 – 5% 20.359 23.308 – 13% Rechnungsabgrenzungsposten 81 83 – 3% Aktive latente Steuern 2.256 2.333 – 3% Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 35 29 23% Summe Aktiva 69.814 71.880 – 3% Passiva Eigenkapital 19.368 19.247 1% Sonderposten mit Rücklageanteil 700 708 – 1% Rückstellungen Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 11.250 11.553 – 3% Übrige Rückstellungen 8.360 7.511 11% 19.610 19.064 3% Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14 62 – 78% Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 619 887 – 30% Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und übrige Verbindlichkeiten 29.118 31.545 – 8% 29.752 32.494 – 8% Rechnungsabgrenzungsposten 385 367 5% Summe Passiva 69.814 71.880 – 3% Der Anstieg der Finanzanlagen resultierte aus um 0,5 Mrd. € höheren Ausleihungen sowie aus einer Zunahme von Anteilen an verbundenen Unternehmen um 0,3 Mrd. €. Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergab sich vor allem aus niedrigeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund von konzerninternen Finanzierungen. Die flüssigen Mittel und Wertpapiere sind wesentlich beeinflusst durch die Liquiditätssteuerung in der Siemens AG. Die Liquiditätssteuerung erfolgt auf Basis der Finanzstrategie des Siemens-Konzerns. Die Liquiditätsveränderung war deshalb nicht allein auf die Geschäftsaktivitäten der Siemens AG zurückzuführen. Der Anstieg des Eigenkapitals war zurückzuführen auf den Jahresüberschuss in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die Ausgabe eigener Anteile in Höhe von 0,4 Mrd. € im Rahmen unserer aktienbasierten Vergütung. Dies wurde teilweise aufgewogen durch die Dividendenzahlung im abgelaufenen Geschäftsjahr (für das Geschäftsjahr 2015) in Höhe von 2,8 Mrd. €. Zudem verminderten die im Laufe des Geschäftsjahrs durchgeführten Aktienrückkäufe das Eigenkapital um 0,4 Mrd. €. Die Eigenkapitalquote lag zum Geschäftsjahresende bei 28% (im Vj. 27%). Der Rückgang der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen war insbesondere eine Folge der oben genannten Anpassung des Abzinsungssatzes, die zu einer Verringerung um 0,8 Mrd. € führte, sowie von um 0,3 Mrd. € niedrigeren Zins- und laufenden Dienstzeitaufwendungen. Dies wurde teilweise aufgewogen durch um 0,4 Mrd. € niedrigere Übertragungen von Pensionsverpflichtungen. Die Zunahme der übrigen Rückstellungen resultierte hauptsächlich aus höheren Rückstellungen für Verluste aus derivativen Finanzgeschäften, aus gestiegenen Steuerrückstellungen sowie aus höheren Rückstellungen für Personalkosten, die jeweils um 0,3 Mrd. € angestiegen sind. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und übrigen Verbindlichkeiten ergab sich hauptsächlich aus geringeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund von konzerninternen Finanzierungen. A.9.3 Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts und findet sich in → C.4.2 Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB . A.10 Vergütungsbericht Der Bericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und nach den Erfordernissen des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB), der deutschen Rechnungslegungsstandards sowie der International Financial Reporting Standards (IFRS). A.10.1 Vergütung der Mitglieder des Vorstands A.10.1.1 VERGÜTUNGSSYSTEM Das System der Vorstandsvergütung bei Siemens ist darauf ausgerichtet, einen Anreiz für eine erfolgreiche, auf Nachhaltigkeit angelegte Unternehmensführung zu geben. Die Vorstandsmitglieder werden angehalten, sich langfristig im und für das Unternehmen zu engagieren, und können an einer nachhaltigen Wertsteigerung des Unternehmens partizipieren. Vor diesem Hintergrund ist ein erheblicher Teil der Gesamtvergütung an die langfristige Entwicklung der Siemens-Aktie gekoppelt. Ziel ist es ferner, dass die Vergütung der Größe und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Rechnung trägt. Besondere Leistungen sollen angemessen honoriert werden, Zielverfehlungen sollen zu einer spürbaren Verringerung der Vergütung führen. Die Vergütung soll auch im Vergleich zum Wettbewerb attraktiv sein, um herausragende Manager für unser Unternehmen zu gewinnen und auf Dauer zu binden. Systematik und Höhe der Vorstandsvergütung werden auf Vorschlag des Vergütungsausschusses des Aufsichtsrats durch das Aufsichtsratsplenum festgelegt und regelmäßig überprüft. Die Angemessenheit der Vergütungshöhe wird durch den Aufsichtsrat jährlich geprüft. Hierbei werden folgende Kriterien berücksichtigt: die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens, die Aufgaben und die Leistung der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten im Unternehmen gilt. Dabei wird auch das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft sowohl insgesamt als auch in der zeitlichen Entwicklung berücksichtigt, wobei der Aufsichtsrat festgelegt hat, wie der obere Führungskreis und die relevante Belegschaft abgegrenzt werden. Das seit dem Geschäftsjahr 2015 geltende Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Januar 2015 gebilligt. Hierbei werden die einzelnen Vergütungskomponenten Grundvergütung, variable Vergütung (Bonus) und langfristige aktienbasierte Vergütung gleich gewichtet und betragen jeweils etwa ein Drittel der Zielvergütung. Diese Gleichgewichtung wird auch bei den drei Zielparametern der variablen Vergütung angewendet. Im Geschäftsjahr 2016 setzte sich das Vergütungssystem für den Vorstand aus folgenden Komponenten zusammen: Erfolgsunabhängige Komponenten Grundvergütung Die Grundvergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Seit dem 1. Oktober 2015 beträgt die Grundvergütung des Vorsitzenden des Vorstands, Joe Kaeser, 2.034.000 € pro Jahr. Die Grundvergütung des Finanzvorstands und der Mitglieder des Vorstands mit Divisionsverantwortung (einschließlich Healthineers) beträgt 1.042.800 € pro Jahr, die des weiteren Mitglieds des Vorstands 988.800 € pro Jahr. Nebenleistungen Die Nebenleistungen enthalten die Kosten für beziehungsweise den geldwerten Vorteil von Sachbezügen und weitere Nebenleistungen wie die Bereitstellung eines Dienstwagens, Zuschüsse zu Versicherungen, Rechts-, Steuerberatungs-, Wohnungs- und Umzugskosten, einschließlich der gegebenenfalls hierauf übernommenen Steuern, Währungsausgleichszahlungen sowie Kosten in Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen. Erfolgsbezogene Komponenten Variable Vergütung (Bonus) Die variable Vergütung (Bonus) richtet sich nach dem geschäftlichen Erfolg des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Bonus hängt zu je einem Drittel von der Zielerreichung der Zielparameter Kapitalrendite und Ergebnis je Aktie sowie der individuellen Ziele ab. Entsprechende Ziele finden, zusätzlich zu anderen, auch bei den Leitenden Angestellten Anwendung, um die Durchgängigkeit des Zielsystems im Unternehmen zu erreichen. Bezogen auf eine Zielerreichung von 100% (Zielbetrag) entspricht die Höhe des Bonus jener der Grundvergütung. Der Bonus ist auf 200% begrenzt (Cap). Bei deutlichen Zielverfehlungen kann die variable Vergütung vollständig entfallen (0%). Der Aufsichtsrat kann den aus der Zielerreichung resultierenden Betrag nach pflichtgemäßem Ermessen um bis zu 20% nach unten oder oben anpassen; der angepasste Bonusauszahlungsbetrag kann somit maximal bei 240% des Zielbetrags liegen. Bei der Auswahl der Kriterien, die für eine Entscheidung über eine mögliche Anpassung der Bonusauszahlungsbeträge (±20%) herangezogen werden können, achtet der Aufsichtsrat auf Anreize für eine nachhaltige Unternehmensführung. Bei der Entscheidung über eine diskretionäre Anpassung können neben der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zum Beispiel die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung oder einer Kundenzufriedenheitsbefragung berücksichtigt werden. Die Anpassungsmöglichkeit kann auch dazu genutzt werden, individuelle Leistungen von Vorstandsmitgliedern zu berücksichtigen. Der Bonus wird vollständig in bar gewährt. Langfristige aktienbasierte Vergütung Als langfristige aktienbasierte Vergütung werden zu Beginn des Geschäftsjahrs verfallbare Aktienzusagen (Stock Awards) gewährt. Den Berechtigten wird – vorbehaltlich der Zielerreichung – nach Ablauf einer rund vierjährigen Sperrfrist ohne eigene Zuzahlung für je eine Aktienzusage eine Siemens-Aktie übertragen. Falls der Anstellungsvertrag während des Geschäftsjahrs beginnt, wird anstelle von Stock Awards eine entsprechende Anzahl von Siemens Phantom Stock Awards zugesagt. Für die Siemens Phantom Stock Awards wird anstatt der Übertragung von Aktien am Ende der Sperrfrist ausschließlich ein Barausgleich vorgenommen; im Übrigen gelten die für die Stock Awards getroffenen Regelungen entsprechend. Für den Fall, dass außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen eintreten, die Auswirkungen auf den Aktienkurs haben, kann der Aufsichtsrat beschließen, dass die Anzahl der zugesagten Stock Awards nachträglich reduziert wird, dass anstelle der Übertragung von Siemens-Aktien nur ein Barausgleich in einer festzulegenden eingeschränkten Höhe erfolgt oder dass die Übertragung der Siemens-Aktien aus fälligen Stock Awards bis zur Beendigung der kursbeeinflussenden Wirkung der Entwicklung ausgesetzt ist. Der jährliche Zielbetrag für den Geldwert der Stock-Awards-Zusage bei 100% Zielerreichung beträgt seit 1. Oktober 2015 für den Vorstandsvorsitzenden 2.120.000 €. Für den Finanzvorstand und die Vorstandsmitglieder mit Divisionsverantwortung (einschließlich Healthineers) je 1.080.000 €, für das weitere Mitglied des Vorstands 1.040.000 €. Der Aufsichtsrat hat seit dem Geschäftsjahr 2015 für alle Mitglieder des Vorstands die Möglichkeit, jeweils für ein Geschäftsjahr den Zielbetrag individuell um bis zu 75% anzuheben. Hierdurch können die individuelle Leistung und Erfahrung eines Vorstandsmitglieds sowie Umfang und Beanspruchung der Funktion berücksichtigt werden. Die langfristige aktienbasierte Vergütung wird an die Entwicklung des Aktienwerts von Siemens im Vergleich zu seinen Wettbewerbern geknüpft. Der Aufsichtsrat legt ein Zielsystem (Zielwert für 100% und Zielgerade) für die Entwicklung des Kurses der Siemens-Aktie im Vergleich zu derzeit fünf Wettbewerbern (ABB, General Electric, Rockwell, Schneider Electric und Toshiba) fest. Kommt es während des Betrachtungszeitraums bei den relevanten Wettbewerbern zu wesentlichen Veränderungen, so kann der Aufsichtsrat dies bei der Zusammensetzung der Vergleichswerte und/oder der Ermittlung der relevanten Kurswerte der Wettbewerber angemessen berücksichtigen. Die Kursveränderung wird ausgehend von einer Referenzperiode von zwölf Monaten (Vergütungsjahr) über drei Jahre gemessen (Performance-Zeitraum), wobei eine vierjährige Sperrfrist der Stock Awards gilt. Nach Ablauf dieser Sperrfrist stellt der Aufsichtsrat fest, inwieweit sich die Siemens-Aktie relativ zu diesen Wettbewerbern besser oder schlechter entwickelt hat. Hieraus resultiert ein Zielerreichungsgrad zwischen 0% und 200% (Cap). Liegt der Zielerreichungsgrad über 100%, erfolgt eine zusätzliche Barzahlung entsprechend der Höhe der Zielüberschreitung. Im Fall eines Zielerreichungsgrads von unter 100% verfällt eine der Zielunterschreitung entsprechende Anzahl von Aktienzusagen ersatzlos. Der Wert der Siemens-Aktien, die nach Ablauf der Sperrfrist für die Stock Awards zu übertragen sind, ist auf 300% des jeweiligen Zielbetrags begrenzt. Sofern diese betragsmäßige Höchstgrenze überschritten wird, verfällt eine entsprechende Anzahl an Aktienzusagen ersatzlos. Hinsichtlich der Ausgestaltung der Stock Awards gelten für den Vorstand im Wesentlichen die gleichen Rahmenbedingungen wie für die Leitenden Angestellten, die in → Ziffer 25 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss erläutert werden. Höchstgrenze für die Vergütung insgesamt Zusätzlich zu den betragsmäßigen Höchstgrenzen für die variable Vergütung und die langfristige aktienbasierte Vergütung ist eine betragsmäßige Höchstgrenze für die Vergütung insgesamt vereinbart. Diese beträgt seit dem Geschäftsjahr 2014 das 1,7-Fache der Zielvergütung. Die Zielvergütung setzt sich aus der Grundvergütung, dem Zielbetrag der variablen Vergütung sowie dem Zielbetrag der langfristigen aktienbasierten Vergütung, ohne Nebenleistungen und Versorgungszusagen, zusammen. Unter Einbeziehung der Nebenleistungen und Versorgungszusagen aus dem jeweiligen Geschäftsjahr erhöht sich die betragsmäßige Höchstgrenze für die Vergütung insgesamt um diese Beträge entsprechend. Share Ownership Guidelines Die Siemens Share Ownership Guidelines sind ein wesentlicher Bestandteil des Vergütungssystems für den Vorstand und die obersten Führungskräfte. Diese verpflichten die Mitglieder des Vorstands, nach einer Aufbauphase während ihrer Zugehörigkeit zum Vorstand ein Vielfaches ihrer Grundvergütung – für den Vorstandsvorsitzenden 300%, für die weiteren Mitglieder des Vorstands 200% – in Siemens-Aktien dauerhaft zu halten. Maßgeblich ist hierbei die durchschnittliche Grundvergütung, die das jeweilige Mitglied des Vorstands in den vier Jahren vor dem jeweiligen Nachweistermin bezogen hat. Zwischenzeitliche Anpassungen der Grundvergütung werden somit einbezogen. Die bis einschließlich Geschäftsjahr 2014 gewährten unverfallbaren Aktienzusagen (Bonus Awards) werden für die Erfüllung der Share Ownership Guidelines berücksichtigt. Die Erfüllung dieser Verpflichtung ist erstmalig nach einer vierjährigen Aufbauphase und danach jährlich nachzuweisen. Sinkt der Wert des aufgebauten Aktienbestands infolge von Kursschwankungen der Siemens-Aktie unter den jeweils nachzuweisenden Betrag, ist das Vorstandsmitglied zum Nacherwerb verpflichtet. Versorgungszusagen Die Mitglieder des Vorstands sind – wie die Mitarbeiter der Siemens AG – in die Beitragsorientierte Siemens Altersversorgung (BSAV) eingebunden. Im Rahmen der BSAV erhalten die Mitglieder des Vorstands Beiträge, die ihrem Versorgungskonto gutgeschrieben werden. Die Höhe der jährlichen Beiträge resultiert aus einem festgelegten Prozentsatz, bezogen auf Grundvergütung und Zielbetrag des Bonus. Der Aufsichtsrat entscheidet jährlich über diesen Prozentsatz, der zuletzt auf 28% festgelegt wurde. Bei seiner Entscheidung berücksichtigt der Aufsichtsrat das jeweils angestrebte Versorgungsniveau, auch nach der Dauer der Vorstandszugehörigkeit, sowie den daraus abgeleiteten jährlichen und langfristigen Aufwand für das Unternehmen. Die Unverfallbarkeit der Versorgungszusagen richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften des Betriebsrentengesetzes. Aufgrund von Einzelentscheidungen des Aufsichtsrats können Vorstandsmitgliedern auch Sonderbeiträge gewährt werden. Soweit ein Mitglied des Vorstands vor Einführung der BSAV einen Pensionsanspruch gegenüber dem Unternehmen erworben hat, entfällt ein Teil seiner Beiträge auf die Finanzierung dieses Altanspruchs. Die Mitglieder des Vorstands haben frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahrs – für Versorgungszusagen ab 1. Januar 2012 frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahrs – einen Anspruch auf Leistungen aus der BSAV. Die Auszahlung des Versorgungsguthabens erfolgt grundsätzlich in zwölf Jahresraten. Auf Antrag des Mitglieds des Vorstands oder seiner Hinterbliebenen kann das Versorgungsguthaben mit Zustimmung der Gesellschaft auch in einer geringeren Anzahl Raten oder in einer Summe als Einmalbetrag ausgezahlt werden. Ferner kann das Versorgungsguthaben verrentet werden. Darüber hinaus kann eine Kombination aus Ratenzahlung (ein bis zwölf Raten) und Verrentung gewählt werden. Sofern eine Verrentung gewählt wird, ist zu entscheiden, ob dies mit oder ohne Hinterbliebenenversorgung erfolgen soll. Stirbt ein Mitglied des Vorstands als Rentenempfänger, so werden Hinterbliebenenleistungen gezahlt, wenn das Mitglied des Vorstands entsprechende Hinterbliebenenleistungen gewählt hat. An hinterbliebene Kinder gewährt die Gesellschaft dann eine Zeitrente bis zur Vollendung des 27. Lebensjahrs beziehungsweise bei Versorgungszusagen ab dem 1. Januar 2007 bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs. Die Leistungen aus der vor der BSAV bestehenden Versorgungsordnung werden grundsätzlich als Rentenleistung mit Hinterbliebenenversorgung gewährt. Anstelle der Rentenzahlung kann auch hier die Auszahlung in Raten oder als Einmalbetrag gewählt werden. Die Mitglieder des Vorstands, die bereits vor dem 30. September 1983 im Unternehmen tätig waren, haben – wie sonstige anspruchsberechtigte Mitarbeiter der Siemens AG – in den ersten sechs Monaten nach Eintritt in den Ruhestand Anspruch auf Übergangszahlungen in Höhe des Differenzbetrags zwischen der letzten Grundvergütung und dem Leistungsanspruch aus der betrieblichen Altersversorgung, wenn sie unmittelbar nach Beendigung der Vorstandstätigkeit in den Ruhestand treten; hierbei handelt es sich nicht um eine Leistung im Sinne des Betriebsrentengesetzes. Zusagen in Zusammenhang mit der Beendigung der Tätigkeit im Vorstand Für den Fall der vorzeitigen einvernehmlichen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund sehen die Vorstandsverträge eine Ausgleichszahlung vor, deren Höhe auf maximal zwei Jahresvergütungen begrenzt ist und die nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergütet (Cap). Die Höhe der Ausgleichszahlung errechnet sich anhand der Grundvergütung sowie der im letzten Geschäftsjahr vor der Beendigung tatsächlich erhaltenen variablen Vergütung und langfristigen aktienbasierten Vergütung. Die Ausgleichszahlung ist zahlbar im Monat des Ausscheidens. Zudem wird ein einmaliger Sonderbeitrag in die BSAV geleistet; die Höhe dieses Sonderbeitrags bemisst sich nach dem BSAV-Beitrag, den das betroffene Mitglied des Vorstands im Vorjahr erhalten hat, sowie nach der Restlaufzeit der Bestellung; er ist jedoch auf maximal zwei Jahresbeiträge begrenzt (Cap). Die vorgenannten Leistungen werden nicht erbracht, wenn die einvernehmliche Beendigung der Vorstandstätigkeit auf Wunsch des Vorstandsmitglieds erfolgt oder ein wichtiger Grund zur Kündigung des Anstellungsverhältnisses durch die Gesellschaft besteht. Im Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control), durch den sich die Stellung des einzelnen Mitglieds des Vorstands wesentlich ändert – zum Beispiel durch Änderung der Strategie des Unternehmens oder durch Änderung des Tätigkeitsbereichs des Vorstandsmitglieds –, hat das Vorstandsmitglied das Recht, den Anstellungsvertrag zu kündigen. Ein Kontrollwechsel liegt dann vor, wenn ein oder mehrere gemeinsam handelnde Aktionäre die Stimmrechtsmehrheit an der Siemens AG erwerben und einen beherrschenden Einfluss ausüben, die Siemens AG durch Abschluss eines Unternehmensvertrags im Sinne des §291 AktG zu einem abhängigen Unternehmen wird oder auf ein anderes Unternehmen verschmolzen wird. Bei Ausübung dieses Kündigungsrechts hat das Mitglied des Vorstands einen Abfindungsanspruch in Höhe von maximal zwei Jahresvergütungen. In die Berechnung der Jahresvergütung wird zusätzlich zur Grundvergütung und zum Zielbetrag für den Bonus auch der Zielbetrag für die Stock Awards einbezogen, wobei jeweils auf das letzte vor Vertragsbeendigung abgelaufene Geschäftsjahr abgestellt wird. Die in der Vergangenheit zugesagten aktienbasierten Vergütungsbestandteile bleiben unberührt. Kein Abfindungsanspruch besteht, soweit das Vorstandsmitglied in Zusammenhang mit dem Kontrollwechsel Leistungen von Dritten erhält. Ein Recht zur Kündigung besteht ferner nicht, wenn der Kontrollwechsel innerhalb von zwölf Monaten vor Übertritt des Vorstandsmitglieds in den Ruhestand eintritt. Zusätzlich werden bei Ausgleichs- oder Abfindungszahlungen Sachbezüge durch die Zahlung eines Betrags in Höhe von 5% der Ausgleichs- beziehungsweise Abfindungssumme abgegolten. Zur pauschalen Anrechnung einer Abzinsung sowie eines anderweitigen Verdiensts werden Ausgleichs- oder Abfindungszahlungen um 10% gekürzt; die Kürzung bezieht sich jedoch nur auf den Teil der Ausgleichs- oder Abfindungszahlung, der ohne Berücksichtigung der ersten sechs Monate der restlichen Vertragslaufzeit ermittelt wurde. Aktienzusagen, die als langfristige aktienbasierte Vergütung gewährt wurden und für die noch die Sperrfrist läuft, verfallen ersatzlos, wenn der Anstellungsvertrag nach Ablauf der Bestellungsperiode nicht verlängert wird und diese Nichtverlängerung auf Wunsch des Vorstandsmitglieds erfolgt oder ein wichtiger Grund vorliegt, der zum Widerruf der Bestellung oder zur Kündigung des Anstellungsvertrags berechtigt hätte. Gewährte Stock Awards verfallen jedoch nicht, wenn die Beendigung des Anstellungsvertrags aufgrund einvernehmlicher Beendigung auf Wunsch der Gesellschaft, aufgrund von Pensionierung, Erwerbsunfähigkeit oder Tod oder in Zusammenhang mit einer Ausgliederung, einem Betriebsübergang oder einem Wechsel der Tätigkeit innerhalb des Konzerns stattfindet. Die Stock Awards bleiben in diesem Fall bei Beendigung des Anstellungsvertrags bestehen und werden nach Ablauf der Sperrfrist erfüllt. A.10.1.2 VERGÜTUNG DER MITGLIEDER DES VORSTANDS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016 Der Aufsichtsrat hat zu Beginn des Geschäftsjahrs für die variable Vergütung für alle Mitglieder des Vorstands die Zielparameter Kapitalrendite (Return on Capital Employed, ROCE) und Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS) jeweils auf Basis fortgeführter und nicht fortgeführter Aktivitäten festgelegt. Die EPS-Zielwerte wurden anhand einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage festgesetzt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei der Zielsetzung zusätzlich individuelle Ziele zur stärkeren Berücksichtigung der Leistung der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt. Dabei wurden in der Regel bis zu fünf individuelle Ziele definiert; diese berücksichtigten sowohl geschäftsnahe Ziele wie Marktausschöpfung und Geschäftsentwicklung als auch Ziele wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Innovationen und Nachhaltigkeit. Die interne Überprüfung der Angemessenheit der Vergütung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016 hat ergeben, dass die sich aus der Zielerreichung für das Geschäftsjahr 2016 ergebende Vorstandsvergütung angemessen ist. Unter Berücksichtigung der Angemessenheit und nach Prüfung des Erreichens der zu Beginn des Geschäftsjahrs festgelegten Ziele hat der Aufsichtsrat die Höhe der variablen Vergütung, der Aktienzusagen sowie der Beiträge zur Altersversorgung wie folgt festgelegt: Variable Vergütung (Bonus) Für die beiden Zielparameter ROCE und EPS der variablen Vergütung resultierten folgende Zielsetzung und Zielerreichung: scroll Zielparameter 100%-Zielwert IST-Wert GJ 2016 Zielerreichung Kapitalrendite (ROCE)1 12,76% 14,31% 151,67% Ergebnis je Aktie (EPS)1, unverwässert (ø2014–2016) 6,76 € 7,32 € 137,33% 1 Fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten. Für die Ermittlung der Zielerreichung wurde darüber hinaus die Erreichung der jeweiligen individuellen Ziele berücksichtigt. Der Aufsichtsrat hat in der wertenden Gesamtschau aller Aspekte keine diskretionäre Anpassung der Bonusauszahlungsbeträge vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2016 resultierten für die Mitglieder des Vorstands Zielerreichungsgrade des Bonus zwischen 126,34% und 136,33%. Langfristige aktienbasierte Vergütung Zur Ermittlung der Anzahl der gewährten Aktienzusagen wurde der Xetra-Schlusskurs der Siemens-Aktie am Tag der Zusage, abzüglich des Gegenwerts der während der Sperrfrist erwarteten Dividenden, die dem Berechtigten nicht zustehen, herangezogen. Dieser Wert zur Ermittlung der Anzahl der Aktienzusagen beträgt 75,60 (im Vorjahr 72,30) €. Gesamtvergütung Aufgrund der vorgenannten Festsetzungen des Aufsichtsrats ergibt sich für das Geschäftsjahr 2016 eine Gesamtvergütung des Vorstands in Höhe von 28,90 Mio. €; dies entspricht einer Steigerung von 5,4% (im Vj. 27,42 Mio. €). Von dieser Gesamtvergütung entfielen 20,19 (im Vj. 19,56) Mio. € auf die Barvergütung und 8,71 (im Vj. 7,86) Mio. € auf die aktienbasierte Vergütung. Für die Mitglieder des Vorstands wurde die auf den folgenden Seiten dargestellte Vergütung für das Geschäftsjahr 2016 gewährt (individualisierte Angaben). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne in der Tabelle dargestellte Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Joe Kaeser Vorsitzender des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.878 2.034 2.034 2.034 Nebenleistungen1 102 102 102 102 Summe 1.980 2.136 2.136 2.136 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.878 2.034 0 4.882 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 1.871 2.158 0 6.360 Summe5 5.729 6.328 2.136 10.520 Versorgungsaufwand (Service Cost) 1.096 1.101 1.101 1.101 Gesamtvergütung (DCGK)6 6.825 7.428 3.236 11.620 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 2.683 2.773 Gesamtvergütung 6.535 7.066 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Dr. Roland Busch Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.010 1.043 1.043 1.043 Nebenleistungen1 53 55 55 55 Summe 1.063 1.098 1.098 1.098 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.010 1.043 0 2.503 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 998 1.099 0 3.240 Summe5 3.071 3.240 1.098 5.382 Versorgungsaufwand (Service Cost) 604 603 603 603 Gesamtvergütung (DCGK)6 3.675 3.843 1.700 5.984 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 1.444 1.387 Gesamtvergütung 3.505 3.584 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Lisa Davis7 Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.010 1.043 1.043 1.043 Nebenleistungen1 227 683 683 683 Summe 1.238 1.726 1.726 1.726 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.010 1.043 0 2.503 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 998 1.099 0 3.240 Summe5 3.246 3.868 1.726 5.382 Versorgungsaufwand (Service Cost) 611 576 576 576 Gesamtvergütung (DCGK)6 3.857 4.443 2.301 5.957 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 1.477 1.387 Gesamtvergütung 3.713 4.212 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Klaus Helmrich Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.010 1.043 1.043 1.043 Nebenleistungen1 42 48 48 48 Summe 1.052 1.091 1.091 1.091 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.010 1.043 0 2.503 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 998 1.099 0 3.240 Summe5 3.061 3.233 1.091 5.382 Versorgungsaufwand (Service Cost) 604 602 602 602 Gesamtvergütung (DCGK)6 3.664 3.835 1.693 5.984 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 1.376 1.370 Gesamtvergütung 3.427 3.560 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Janina Kugel Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 626 989 989 989 Nebenleistungen1 25 39 39 39 Summe 651 1.027 1.027 1.027 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 626 989 0 2.373 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 665 1.059 0 3.120 Summe5 1.942 3.075 1.027 5.130 Versorgungsaufwand (Service Cost) 103 530 530 530 Gesamtvergütung (DCGK)6 2.045 3.604 1.557 5.660 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 832 1.282 Gesamtvergütung 2.148 3.368 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Prof. Dr. Siegfried Russwurm Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.010 1.043 1.043 1.043 Nebenleistungen1 78 78 78 78 Summe 1.088 1.121 1.121 1.121 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.010 1.043 0 2.503 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 998 1.099 0 3.240 Summe5 3.097 3.263 1.121 5.382 Versorgungsaufwand (Service Cost) 603 602 602 602 Gesamtvergütung (DCGK)6 3.700 3.865 1.723 5.983 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 1.376 1.317 Gesamtvergütung 3.463 3.538 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Dr. Ralf P. Thomas Finanzvorstand (Angaben in Tsd. €) 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.010 1.043 1.043 1.043 Nebenleistungen1 67 61 61 61 Summe 1.078 1.104 1.104 1.104 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Zielwert 1.010 1.043 0 2.503 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung23Siemens Stock Awards4 (Sperrfrist: 4 Jahre) 998 1.099 0 3.240 Summe5 3.086 3.246 1.104 5.382 Versorgungsaufwand (Service Cost) 604 603 603 603 Gesamtvergütung (DCGK)6 3.690 3.849 1.707 5.984 Die Gesamtvergütung aller Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen 28,90 (im Vj. 27,42) Mio. €. Darin ist anstelle des nach DCGK anzugebenden Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung der nachfolgend dargestellte Auszahlungsbetrag anzusetzen und der Versorgungsaufwand nicht einbezogen. Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag 1.410 1.370 Gesamtvergütung 3.486 3.573 1 Die Nebenleistungen enthalten die Kosten für beziehungsweise den geldwerten Vorteil von Sachbezügen und weitere Nebenleistungen wie die Bereitstellung von Dienstwagen in Höhe von 159.687 (im Vj. 158.131) €, Zuschüsse zu Versicherungen in Höhe von 139.795 (im Vj. 134.170) €, Rechts-, Steuerberatungs-, Wohnungs- und Umzugskosten, einschließlich der gegebenenfalls hierauf übernommenen Steuern, Währungsausgleichszahlungen sowie Kosten in Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen in Höhe von 765.327 (im Vj. 330.620) €. 2 Die Angaben zu den individuellen Maximalwerten bei der mehrjährigen variablen Vergütung weisen den möglichen Maximalwert gemäß der für das Geschäftsjahr 2016 vereinbarten betragsmäßigen Höchstgrenze aus, das heißt 300% des jeweiligen Zielbetrags. 3 Der in den Geschäftsjahren 2016 und 2015 gemäß IFRS erfasste Aufwand aus aktienbasierter Vergütung für Mitglieder des Vorstands belief sich auf 8.294.921 € beziehungsweise 8.109.155 €. Auf die Mitglieder des Vorstands entfielen dabei im Geschäftsjahr 2016 folgende Beträge: Joe Kaeser 2.378.584 (im Vj. 2.003.783) €, Dr. Roland Busch 1.283.779 (im Vj. 1.129.224) €, Lisa Davis 698.432 (im Vj. 284.928) €, Klaus Helmrich 1.284.349 (im Vj. 1.076.237) €, Janina Kugel 704.026 (im Vj. 140.185) €, Prof. Dr. Siegfried Russwurm 1.302.593 (im Vj. 1.239.596) € und Dr. Ralf P. Thomas 872.394 (im Vj. 516.915) €. Dabei entfiel auf ehemalige Vorstandsmitglieder folgender entsprechend erfasster Aufwand: Brigitte Ederer –42.052 (im Vj. 105.227) €, Barbara Kux –42.052 (im Vj. 105.227) €, Peter Löscher –103.403 (im Vj. 230.387) €, Prof. Dr. Hermann Requardt –5.624 (im Vj. 1.107.522) €, Peter Y. Solmssen –35.857 (im Vj. 141.258) € und Dr. Michael Süß –248 (im Vj. 28.666) €. Die Entwicklung des OSRAM-Aktienkurses führte im Geschäftsjahr 2016 zu einer entsprechenden Anpassung der OSRAM-Ausgleichszahlung und zu einem Ertrag in Höhe von insgesamt 301.027 €. Aufgrund der Verrechnung dieses Ertrags mit dem Aufwand aus sonstiger aktienbasierter Vergütung wird insbesondere bei ehemaligen Vorstandsmitgliedern insgesamt ein Ertrag ausgewiesen, da für diese keine wesentliche Rückstellungsbildung für verbleibende Tranchen erfolgt. 4 Die im Geschäftsjahr 2016 gewährten Stock Awards sind ausschließlich an die Entwicklung des Aktienwerts von Siemens im Vergleich zu definierten Wettbewerbern geknüpft. Die Geldwerte, bezogen auf einen Zielerreichungsgrad von 100%, beliefen sich auf 8.560.190 (im Vj. 8.190.219) €. Auf die einzelnen Mitglieder des Vorstands entfielen dabei folgende Beträge: Joe Kaeser 2.120.051 (im Vj. 1.950.003) €, Dr. Roland Busch 1.080.022 (im Vj. 1.040.036) €, Lisa Davis 1.080.022 (im Vj. 1.040.036) €, Klaus Helmrich 1.080.022 (im Vj. 1.040.036) €, Janina Kugel 1.040.029 (im Vj. 693.357) €, Prof. Dr. Siegfried Russwurm 1.080.022 (im Vj. 1.040.036) €, Dr. Ralf P. Thomas 1.080.022 (im Vj. 1.040.036) € sowie auf das ehemalige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hermann Requardt 0 (im Vj. 346.679) €. 5 Die Summe der Maximalvergütung für das Geschäftsjahr 2016 stellt die vertraglich vereinbarte betragsmäßige Höchstgrenze der Vergütung insgesamt, ohne Einbeziehung von Nebenleistungen und Versorgungszusagen, dar. Die betragsmäßige Höchstgrenze liegt mit dem 1,7-Fachen der Zielvergütung (Grundvergütung, Zielbetrag Bonus und Zielbetrag langfristige aktienbasierte Vergütung) unterhalb der Summe der vertraglichen Einzelcaps der erfolgsbezogenen Komponenten. 6 In der Gesamtvergütung wirkt der jeweilige beizulegende Zeitwert aktienbasierter Vergütungskomponenten am Zusagetag. Unter Zugrundelegung der jeweiligen Geldwerte aktienbasierter Vergütungskomponenten beträgt die Gesamtvergütung 28.747.477 (im Vj. 27.756.633) €. 7 Die Bezüge von Frau Davis werden in Deutschland in Euro ausbezahlt. Es wurde vereinbart, dass diejenige Steuerlast ausgeglichen wird, die bedingt durch höhere Steuersätze in Deutschland im Vergleich zu den USA mehr angefallen ist. Ferner wurde eine Währungsausgleichszahlung für die Grundvergütung im Kalenderjahr 2015 sowie für den Bonus für das Geschäftsjahr 2015 gewährt. Zufluss Die nachfolgende Tabelle weist den Zufluss für das Geschäftsjahr 2016 aus Festvergütung, Nebenleistungen, einjähriger variabler Vergütung sowie mehrjähriger variabler Vergütung, differenziert nach den jeweiligen Bezugsjahren, und Versorgungsaufwand aus. Abweichend von der vorstehend dargestellten, für das Geschäftsjahr 2016 gewährten, mehrjährigen variablen Vergütung beinhaltet diese Tabelle den tatsächlichen Wert aus in Vorjahren gewährten und im Geschäftsjahr 2016 zugeflossenen mehrjährigen variablen Vergütungen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne in der Tabelle dargestellte Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Joe Kaeser Vorsitzender des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 2.034 1.878 Nebenleistungen1 102 102 Summe 2.136 1.980 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 2.773 2.683 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 2.310 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 903 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 1.407 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 97 0 Summe 7.316 4.664 Versorgungsaufwand (Service Cost) 1.101 1.096 Gesamtvergütung (DCGK) 8.416 5.760 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Dr. Roland Busch Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.043 1.010 Nebenleistungen1 55 53 Summe 1.098 1.063 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.387 1.444 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 1.259 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 555 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 703 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 53 0 Summe 3.797 2.507 Versorgungsaufwand (Service Cost) 603 604 Gesamtvergütung (DCGK) 4.399 3.111 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Lisa Davis Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.043 1.010 Nebenleistungen1 683 227 Summe 1.726 1.238 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.387 1.477 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 0 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 0 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 0 0 Summe 3.113 2.715 Versorgungsaufwand (Service Cost) 576 611 Gesamtvergütung (DCGK) 3.688 3.326 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Klaus Helmrich Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.043 1.010 Nebenleistungen1 48 42 Summe 1.091 1.052 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.370 1.376 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 1.301 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 598 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 703 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 55 0 Summe 3.816 2.429 Versorgungsaufwand (Service Cost) 602 604 Gesamtvergütung (DCGK) 4.418 3.032 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Janina Kugel Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 989 626 Nebenleistungen1 39 25 Summe 1.027 651 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.282 832 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 0 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 0 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 0 0 Summe 2.309 1.482 Versorgungsaufwand (Service Cost) 530 103 Gesamtvergütung (DCGK) 2.839 1.586 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Prof. Dr. Siegfried Russwurm Mitglied des Vorstands (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.043 1.010 Nebenleistungen1 78 78 Summe 1.121 1.088 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.317 1.376 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 2.310 0 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 903 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 1.407 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 0 Sonstiges5 97 0 Summe 4.845 2.465 Versorgungsaufwand (Service Cost) 602 603 Gesamtvergütung (DCGK) 5.447 3.068 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder scroll Dr. Ralf P. Thomas Finanzvorstand (Angaben in Tsd. €) 2016 2015 Erfolgsunabhängige Komponenten Festvergütung (Grundvergütung) 1.043 1.010 Nebenleistungen1 61 67 Summe 1.104 1.078 Erfolgsbezogene Komponenten Ohne langfristige Anreizwirkung, nicht aktienbasiert Einjährige variable Vergütung (Bonus) – Auszahlungsbetrag2 1.370 1.410 Mit langfristiger Anreizwirkung, aktienbasiert Mehrjährige variable Vergütung 465 177 Siemens Stock Awards (Sperrfrist: 2011 – 2015)3 397 0 Bonus Awards (Wartefrist: 2011 – 2015)4 0 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2013 – 2015) 67 0 Share Matching Plan (Haltefrist: 2012 – 2014) 0 177 Sonstiges5 20 0 Summe 2.958 2.665 Versorgungsaufwand (Service Cost) 603 604 Gesamtvergütung (DCGK) 3.561 3.269 1 Die Nebenleistungen enthalten die Kosten für beziehungsweise den geldwerten Vorteil von Sachbezügen und weitere Nebenleistungen wie die Bereitstellung von Dienstwagen in Höhe von 159.687 (im Vj. 158.131) €, Zuschüsse zu Versicherungen in Höhe von 139.795 (im Vj. 134.170) €, Rechts-, Steuerberatungs-, Wohnungs- und Umzugskosten, einschließlich der gegebenenfalls hierauf übernommenen Steuern, Währungsausgleichszahlungen sowie Kosten in Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen in Höhe von 765.327 (im Vj. 330.620) €. 2 Der ausgewiesene Auszahlungsbetrag der einjährigen variablen Vergütung (Bonus) entspricht dem für das Geschäftsjahr 2016 zugesagten Betrag, der im Januar 2017 zur Auszahlung kommt. 3 Seit der Siemens-Stock-Awards-Tranche 2011 wurde die Sperrfrist von drei auf vier Jahre verlängert. Somit wurden die Aktien aus der Siemens-Stock-Awards-Tranche 2011 erst im November 2015 übertragen, wodurch im Geschäftsjahr 2015 kein Zufluss aus Siemens Stock Awards erfolgte. Für die eine Hälfte dieser Stock Awards war die Zielerreichung abhängig vom EPS-Wert der vergangenen drei Geschäftsjahre und betrug 114%. Die Zielerreichung der anderen Hälfte war abhängig von der relativen Entwicklung des Aktienkurses im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern während der vierjährigen Sperrfrist. Diese betrug 0%. Gemäß den Planregeln sind daher die hierfür bereits gewährten Siemens Stock Awards 2011 ersatzlos verfallen. 4 Der Bonus für das Geschäftsjahr 2011 wurde zu 50% in Form von unverfallbaren Aktienzusagen (Bonus Awards) gewährt; nach Ablauf der Wartefrist von vier Jahren wurde den Berechtigten im November 2015 je Bonus Award eine Siemens-Aktie übertragen. 5 Sonstiges enthält die Anpassung für die Siemens Stock Awards 2011 und Bonus Awards 2011 (Übertragung im November 2015), die aufgrund der Abspaltung von OSRAM gemäß §23 UmwG in Verbindung mit §125 UmwG erfolgte. Versorgungszusagen Für das Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitgliedern des Vorstands auf der Grundlage des am 9. November 2016 vom Aufsichtsrat gefassten Beschlusses im Rahmen der BSAV Beiträge in Höhe von 4,6 (im Vj. 4,8) Mio. € gewährt, davon entfielen 0,1 (im Vj. 0,1) Mio. € auf die Finanzierung der persönlichen Altzusagen. Die Bereitstellung der BSAV-Beiträge auf dem persönlichen Versorgungskonto erfolgt jeweils im auf das Ende des Geschäftsjahrs folgenden Januar. Auf dem Versorgungskonto wird bis zum Eintritt des Versorgungsfalls jährlich jeweils am 1. Januar eine Zinsgutschrift (Garantiezins) in Höhe von derzeit 1,25% erteilt. Die folgende Übersicht zeigt die Beiträge (Zuführungen) zur BSAV für das Geschäftsjahr 2016 sowie die Anwartschaftsbarwerte der Pensionszusagen in individualisierter Form: scroll Beitrag2insgesamt für Anwartschaftsbarwert3sämtlicher Pensionszusagen ohne Entgeltumwandlungen4 (Angaben in €) 2016 2015 2016 2015 Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder Joe Kaeser 1.139.040 1.051.680 10.391.542 8.056.163 Dr. Roland Busch 583.968 565.824 4.342.427 3.243.101 Lisa Davis 583.968 565.824 3.817.196 3.126.396 Klaus Helmrich 583.968 565.824 4.607.800 3.522.681 Janina Kugel 553.728 350.560 1.084.971 438.713 Prof. Dr. Siegfried Russwurm 583.968 565.824 6.083.534 4.824.749 Dr. Ralf P. Thomas 583.968 565.824 4.297.199 3.225.678 Summe1 4.612.608 4.231.360 34.624.669 26.437.481 1 Die Summe für 2015 enthält gegenüber den im Vergütungsbericht 2015 ausgewiesenen Beträgen nicht den Beitrag für das ehemalige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hermann Requardt in Höhe von 565.824 € sowie dessen Anwartschaftsbarwert von 6.977.620 €. 2 Der im Geschäftsjahr 2016 gemäß IFRS erfasste Aufwand (Service Cost) für Ansprüche der Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2016 aus der BSAV belief sich auf 4.615.543 (im Vj. 4.804.639) €. 3 In den Anwartschaftsbarwerten wirken die einmaligen BSAV-Sonderbeiträge bei Neubestellungen von Unternehmensexternen sowie BSAV-Sonderbeiträge in Zusammenhang mit der Beendigung der Tätigkeit im Vorstand in Höhe von 0 (im Vj. 279.552) €. 4 Auf Entgeltumwandlungen entfallen insgesamt 3.829.397 (im Vj. 4.947.717) €, davon auf Joe Kaeser 3.428.243 (im Vj. 3.207.002) €, Klaus Helmrich 343.953 (im Vj. 305.023) € und Dr. Ralf P. Thomas 57.201 (im Vj. 49.794) € sowie auf das ehemalige Mitglied des Vorstands Prof. Dr. Hermann Requardt 0 (im Vj. 1.385.898) €. Frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge im Sinne von §314 Abs. 1 Nr. 6b HGB in Höhe von 52,3 (im Vj. 30,5) Mio. €. Darin enthalten sind die Einmalzahlungen aus den Versorgungsguthaben der ehemaligen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Hermann Requardt und Peter Y. Solmssen. Bei Herrn Solmssen wirkt im Versorgungsguthaben auch der im Januar 2009 zugeführte Sonderbeitrag in Höhe von 10,518 Mio. €. Dieser Sonderbeitrag wurde bei Bestellung zum Ausgleich erlittener kurz- und langfristiger Vermögensnachteile beim ehemaligen Arbeitgeber zugesagt. In den Gesamtbezügen ist ebenfalls die Barabfindung für die in der Vergangenheit gewährten Stock Awards von Herrn Prof. Dr. Hermann Requardt enthalten. Der Anwartschaftsbarwert (Defined Benefit Obligation, DBO) sämtlicher Pensionszusagen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern und deren Hinterbliebenen betrug zum 30. September 2016 216,3 (im Vj. 228,3) Mio. €, die in → Ziffer 16 in → B.6 Anhang zum Konzernabschluss enthalten sind. Sonstiges Mitglieder des Vorstands erhalten vom Unternehmen keine Kredite und Vorschüsse. A.10.1.3 ZUSATZANGABEN ZU AKTIENBASIERTEN VERGÜTUNGSINSTRUMENTEN IM GESCHÄFTSJAHR 2016 Aktienzusagen Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Bestands der von den Mitgliedern des Vorstands gehaltenen Aktienzusagen im Geschäftsjahr 2016: scroll Bestand am Anfang des Geschäftsjahrs 2016 Im Geschäftsjahr gewährt1 Im Geschäftsjahr erdient und erfüllt Im Geschäftsjahr verfallen2 (Angaben in Stück) Unverfall- bare Zusagen Bonus Awards Verfall- bare Zusagen Stock Awards Verfall- bare Zusagen Stock Awards Zusagen Bonus Awards und Stock Awards Zusagen Stock Awards Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder Joe Kaeser 41.025 129.425 28.043 25.273 8.666 Dr. Roland Busch 27.122 72.383 14.286 13.773 5.330 Lisa Davis 576 38.975 14.286 – – Klaus Helmrich 27.233 73.254 14.286 14.237 5.737 Janina Kugel – 15.655 13.757 – – Prof. Dr. Siegfried Russwurm 35.437 82.892 14.286 25.273 8.666 Dr. Ralf P. Thomas 5.030 51.124 14.286 4.347 3.813 Summe 136.423 463.708 113.230 82.903 32.212 1 Als gewichteter durchschnittlicher beizulegender Zeitwert zum Gewährungszeitpunkt ergab sich dabei im Geschäftsjahr 2016 je zugesagte Aktie ein Wert von 76,95 €. 2 Für die eine Hälfte der Stock Awards 2011 war die Zielerreichung abhängig vom EPS-Wert der vergangenen drei Geschäftsjahre und betrug 114%. Die Zielerreichung der anderen Hälfte war abhängig von der relativen Entwicklung des Aktienkurses im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern während der vierjährigen Sperrfrist. Diese betrug 0%. Gemäß den Planregeln sind daher die hierfür bereits gewährten Siemens Stock Awards 2011 ersatzlos verfallen. 3 Die Werte berücksichtigen auch die im November 2015 für das Geschäftsjahr 2016 gewährten Aktienzusagen (Stock Awards). Die Werte können ferner Aktienzusagen enthalten, die das betreffende Vorstandsmitglied in der Zeit vor seiner Mitgliedschaft im Vorstand als Vergütung erhalten hat. scroll Bestand am Ende des Geschäftsjahrs 20163 (Angaben in Stück) Unverfallbare Zusagen Bonus Awards Verfallbare Zusagen Stock Awards Zum 30. September 2016 amtierende Vorstandsmitglieder Joe Kaeser 25.631 138.923 Dr. Roland Busch 19.425 75.263 Lisa Davis 576 53.261 Klaus Helmrich 19.536 75.263 Janina Kugel − 29.412 Prof. Dr. Siegfried Russwurm 20.043 78.633 Dr. Ralf P. Thomas 5.030 57.250 Summe 90.241 508.005 1 Als gewichteter durchschnittlicher beizulegender Zeitwert zum Gewährungszeitpunkt ergab sich dabei im Geschäftsjahr 2016 je zugesagte Aktie ein Wert von 76,95 €. 2 Für die eine Hälfte der Stock Awards 2011 war die Zielerreichung abhängig vom EPS-Wert der vergangenen drei Geschäftsjahre und betrug 114%. Die Zielerreichung der anderen Hälfte war abhängig von der relativen Entwicklung des Aktienkurses im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern während der vierjährigen Sperrfrist. Diese betrug 0%. Gemäß den Planregeln sind daher die hierfür bereits gewährten Siemens Stock Awards 2011 ersatzlos verfallen. 3 Die Werte berücksichtigen auch die im November 2015 für das Geschäftsjahr 2016 gewährten Aktienzusagen (Stock Awards). Die Werte können ferner Aktienzusagen enthalten, die das betreffende Vorstandsmitglied in der Zeit vor seiner Mitgliedschaft im Vorstand als Vergütung erhalten hat. Aktien aus dem Share Matching Plan Die Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2011 letztmals berechtigt, am Share Matching Plan teilzunehmen und bis zu 50% des Bruttobetrags ihrer für das Geschäftsjahr 2010 festgesetzten variablen Barvergütung unter dem Plan in Siemens-Aktien zu investieren. Die Planteilnehmer haben nach Ablauf einer rund dreijährigen Haltefrist für je drei unter dem Plan erworbene und durchgängig gehaltene Aktien Anspruch auf eine Siemens-Aktie ohne Zuzahlung, sofern sie bis zum Ende der Haltefrist ununterbrochen bei der Siemens AG oder einer Konzerngesellschaft beschäftigt waren. Zu Beginn des Geschäftsjahrs 2016 hatten folgende Mitglieder des Vorstands Ansprüche auf Matching-Aktien, die sie vor der Mitgliedschaft im Vorstand erworben hatten: Dr. Ralf P. Thomas 780 Stück und Frau Janina Kugel drei Stück. Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Ansprüche auf Matching-Aktien erworben. Im Geschäftsjahr 2016 waren folgende Ansprüche auf Matching-Aktien fällig: 780 Stück bei Dr. Ralf P. Thomas. Im Geschäftsjahr 2016 sind keine Ansprüche auf Matching-Aktien verfallen. Am Ende des Geschäftsjahrs 2016 bestanden noch folgende Ansprüche auf Matching-Aktien: Janina Kugel drei Stück mit einem Zeitwert von 174 €. Share Ownership Guidelines Für die einzelnen Mitglieder des Vorstands gelten jeweils unterschiedliche Termine des erstmaligen Nachweises der Erfüllung der Siemens Share Ownership Guidelines, abhängig vom Zeitpunkt der Bestellung zum Mitglied des Vorstands. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl der Siemens-Aktien, die von den zum 30. September 2016 amtierenden Mitgliedern des Vorstands zur Erfüllung der Share Ownership Guidelines zum Nachweistermin im März 2016 gehalten wurden und mit Blick auf die weiteren Nachweistermine dauerhaft zu halten sind. scroll Verpflichtung nach Share Ownership Guidelines Erforderlich Nachgewiesen (Angaben in Stück beziehungsweise €) Prozentsatz Grundvergütung1 Betrag1 Aktienanzahl2 Prozentsatz Grundvergütung1 Betrag2 Aktienanzahl3 Zum 30. September 2016 amtierende und zum 11. März 2016 nachweispflichtige Vorstandsmitglieder Joe Kaeser 300% 4.656.938 51.732 604% 9.371.982 104.110 Dr. Roland Busch 200% 1.967.900 21.861 324% 3.190.849 35.446 Klaus Helmrich 200% 1.934.150 21.486 350% 3.388.083 37.637 Prof. Dr. Siegfried Russwurm 200% 1.967.900 21.861 747% 7.354.814 81.702 Summe 10.526.888 116.940 23.305.728 258.895 1 Für die Höhe der Verpflichtung ist die durchschnittliche Grundvergütung während der jeweils vergangenen vier Jahre vor dem jeweiligen Nachweistermin maßgeblich. 2 Auf Grundlage des durchschnittlichen Xetra-Eröffnungskurses des vierten Quartals 2015 (Oktober – Dezember) in Höhe von 90,02€. 3 Zum Stichtag 11. März 2016 (Nachweistermin), inklusive Bonus Awards. A.10.2 Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats Die gegenwärtig geltenden Vergütungsregeln für den Aufsichtsrat hat die Hauptversammlung am 28. Januar 2014 mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2014 verabschiedet; sie sind in §17 der Satzung der Siemens AG niedergelegt. Die Aufsichtsratsvergütung ist als reine Festvergütung ausgestaltet; sie trägt der Verantwortung und dem Tätigkeitsumfang der Aufsichtsratsmitglieder Rechnung. Vorsitz, stellvertretender Vorsitz sowie Vorsitz und Mitgliedschaft im Prüfungsausschuss und im Präsidium sowie im Vergütungs-, Compliance- sowie Innovations- und Finanzausschuss werden zusätzlich vergütet. Nach den geltenden Regeln erhalten Mitglieder des Aufsichtsrats jährlich eine Grundvergütung in Höhe von 140.000 €; der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält eine Grundvergütung von 280.000 € und jeder seiner Stellvertreter von 220.000 €. Die Mitglieder der Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten für ihre Tätigkeit in den jeweiligen Ausschüssen zusätzlich folgende feste Vergütung: der Vorsitzende des Prüfungsausschusses 160.000 €, jedes andere Mitglied des Prüfungsausschusses 80.000 €; der Vorsitzende des Präsidiums 120.000 €, jedes andere Mitglied des Präsidiums 80.000 €; der Vorsitzende des Vergütungsausschusses 100.000 €, jedes andere Mitglied des Vergütungsausschusses 60.000 €, wobei die Vergütung für eine etwaige Tätigkeit im Präsidium auf die Vergütung für eine Tätigkeit im Vergütungsausschuss angerechnet wird; der Vorsitzende des Innovations- und Finanzausschusses 80.000 €, jedes andere Mitglied dieses Ausschusses 40.000 €; der Vorsitzende des Compliance-Ausschusses 80.000 €, jedes andere Mitglied dieses Ausschusses 40.000 €. Die Tätigkeit im Compliance-Ausschuss wird jedoch nicht zusätzlich vergütet, soweit einem Mitglied dieses Ausschusses eine Vergütung wegen seiner Tätigkeit im Prüfungsausschuss zusteht. Nimmt ein Aufsichtsratsmitglied an einer Sitzung des Aufsichtsrats nicht teil, reduziert sich ein Drittel der ihm insgesamt zustehenden Vergütung prozentual im Verhältnis der im Geschäftsjahr stattgefundenen Aufsichtsratssitzungen zu den Aufsichtsratssitzungen, an denen das Aufsichtsratsmitglied nicht teilgenommen hat. Bei Veränderungen im Aufsichtsrat oder in seinen Ausschüssen erfolgt die Vergütung zeitanteilig unter Aufrundung auf volle Monate. Zusätzlich erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für jede Sitzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse, an der sie teilnehmen, ein Sitzungsgeld in Höhe von 1.500 €. Mitgliedern des Aufsichtsrats werden Auslagen, die in Zusammenhang mit der Ausübung des Mandats entstehen, sowie die auf die Bezüge entfallende Umsatzsteuer ersetzt. Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats werden darüber hinaus für die Wahrnehmung seiner Aufgaben ein Büro mit Sekretariat und eine Fahrbereitschaft zur Verfügung gestellt. Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten vom Unternehmen keine Kredite und Vorschüsse. Für die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats ergab sich die nachfolgend dargestellte Vergütung für das Geschäftsjahr 2016 (individualisierte Angaben). scroll 2016 (Angaben in €) Grundvergütung Zusätzliche Vergütung für Ausschusstätigkeit Sitzungsgeld Gesamt Zum 30. September 2016 amtierende Aufsichtsratsmitglieder Dr. Gerhard Cromme 280.000 280.000 45.000 605.000 Birgit Steinborn1 220.000 200.000 43.500 463.500 Werner Wenning 220.000 140.000 30.000 390.000 Olaf Bolduan1 133.333 – 9.000 142.333 Michael Diekmann 133.333 57.143 13.500 203.976 Dr. Hans Michael Gaul 140.000 160.000 27.000 327.000 Reinhard Hahn1 140.000 – 10.500 150.500 Bettina Haller1 140.000 80.000 25.500 245.500 Hans-Jürgen Hartung 140.000 – 10.500 150.500 Robert Kensbock1 140.000 180.000 30.000 350.000 Harald Kern1 140.000 80.000 22.500 242.500 Jürgen Kerner1 140.000 200.000 33.000 373.000 Dr. Nicola Leibinger-Kammüller 140.000 80.000 27.000 247.000 Gérard Mestrallet 126.667 – 7.500 134.167 Dr. Norbert Reithofer 133.333 38.095 15.000 186.429 Güler Sabancı 140.000 – 10.500 150.500 Dr. Nathalie von Siemens 140.000 – 10.500 150.500 Michael Sigmund 140.000 – 10.500 150.500 Jim Hagemann Snabe 140.000 120.000 31.500 291.500 Sibylle Wankel1 140.000 40.000 16.500 196.500 Summe2 3.066.667 1.655.238 429.000 5.150.905 1 Diese Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat sowie die Vertreter der Gewerkschaften im Aufsichtsrat haben erklärt, ihre Vergütung entsprechend den Richtlinien des Deutschen Gewerkschaftsbunds an die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen. 2 Die Summe enthält gegenüber den im Vergütungsbericht 2015 ausgewiesenen Beträgen nicht die Vergütung für die ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder Gerd von Brandenstein, Prof. Dr. Peter Gruss und Berthold Huber in Höhe von insgesamt 252.185 €. scroll 2015 (Angaben in €) Grundvergütung Zusätzliche Vergütung für Ausschusstätigkeit Sitzungsgeld Gesamt Zum 30. September 2016 amtierende Aufsichtsratsmitglieder Dr. Gerhard Cromme 280.000 280.000 48.000 608.000 Birgit Steinborn1 200.000 200.000 45.000 445.000 Werner Wenning 220.000 140.000 33.000 393.000 Olaf Bolduan1 140.000 – 9.000 149.000 Michael Diekmann 132.222 56.667 13.500 202.389 Dr. Hans Michael Gaul 140.000 160.000 27.000 327.000 Reinhard Hahn1 105.000 – 4.500 109.500 Bettina Haller1 140.000 80.000 24.000 244.000 Hans-Jürgen Hartung 140.000 – 9.000 149.000 Robert Kensbock1 140.000 180.000 30.000 350.000 Harald Kern1 140.000 80.000 21.000 241.000 Jürgen Kerner1 132.222 170.000 31.500 333.722 Dr. Nicola Leibinger-Kammüller 140.000 33.333 15.000 188.333 Gérard Mestrallet 140.000 – 9.000 149.000 Dr. Norbert Reithofer 93.333 14.815 4.500 112.648 Güler Sabancı 140.000 – 9.000 149.000 Dr. Nathalie von Siemens 105.000 – 4.500 109.500 Michael Sigmund 140.000 – 9.000 149.000 Jim Hagemann Snabe 132.222 113.333 28.500 274.056 Sibylle Wankel1 132.222 37.778 13.500 183.500 Summe2 2.932.221 1.545.926 388.500 4.866.648 1 Diese Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat sowie die Vertreter der Gewerkschaften im Aufsichtsrat haben erklärt, ihre Vergütung entsprechend den Richtlinien des Deutschen Gewerkschaftsbunds an die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen. 2 Die Summe enthält gegenüber den im Vergütungsbericht 2015 ausgewiesenen Beträgen nicht die Vergütung für die ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder Gerd von Brandenstein, Prof. Dr. Peter Gruss und Berthold Huber in Höhe von insgesamt 252.185 €. A.10.3 Sonstiges Die Gesellschaft unterhält eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Gruppenversicherung für Organmitglieder und bestimmte Mitarbeiter des Siemens-Konzerns. Sie wird jährlich abgeschlossen beziehungsweise verlängert. Die Versicherung deckt das persönliche Haftungsrisiko für den Fall ab, dass der Personenkreis bei Ausübung seiner Tätigkeit für Vermögensschäden in Anspruch genommen wird. In der Police für das Geschäftsjahr 2016 ist für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats ein Selbstbehalt enthalten, der den Vorgaben des Aktiengesetzes und des DCGK entspricht. A.11 Übernahmerelevante Angaben (nach §289 Abs. 4 und §315 Abs. 4 HGB) sowie erläuternder Bericht A.11.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals Zum 30. September 2016 belief sich das Grundkapital der Gesellschaft auf 2,550 Mrd. €. Das Grundkapital ist in 850 Mio. auf Namen lautende, nennwertlose Stückaktien unterteilt, auf die ein anteiliger Betrag von 3,00 € je Aktie entfällt. Die Aktien sind voll eingezahlt. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Die Rechte und Pflichten der Aktionäre ergeben sich im Einzelnen aus den Regelungen des AktG, insbesondere aus den §§12, 53a ff., 118 ff. und 186 AktG. A.11.2 Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen. In den Fällen des §136 AktG ist das Stimmrecht aus den betroffenen Aktien kraft Gesetzes ausgeschlossen. Aktien, die weltweit an Mitarbeiter unter dem Mitarbeiteraktienprogramm ausgegeben werden, das seit Beginn des Geschäftsjahrs 2009 existiert (insbesondere Share Matching Plan), unterliegen keiner Veräußerungssperre, soweit nicht lokal anwendbare Rechtsvorschriften eine solche Veräußerungssperre vorsehen. Um für jeweils drei von ihnen im Rahmen des Aktienprogramms gekaufte Aktien eine Matching-Aktie ohne Zuzahlung zu erhalten, müssen die Teilnehmer des Programms diese Aktien jedoch für einen mehrjährigen Erdienungszeitraum halten; Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer durchgängig bis zum Ablauf der Haltefrist bei der Siemens AG oder einer anderen Konzerngesellschaft beschäftigt sind. Werden Aktien während der Haltefrist verkauft, übertragen, durch ein Kursabsicherungsgeschäft gesichert, verpfändet oder anderweitig belastet, entfällt der Anspruch auf Matching-Aktien. Die von Siemens-Vermögensverwaltung GmbH (vSV) hat auf Dauer angelegte Vollmachten, im Namen der Mitglieder der Familie von Siemens die Stimmrechte von 10.878.800 Aktien (Stand: 30. September 2016) auszuüben, wobei diese Aktien einen Teil des Bestands der von den Mitgliedern der Familie von Siemens insgesamt gehaltenen Aktien darstellen. Die Stimmrechtsvollmacht besteht auf der Grundlage eines zwischen der vSV und (unter anderem) Mitgliedern der Siemens-Familie abgeschlossenen Vertrags. Das Stimmrecht für diese Aktien wird einheitlich durch die vSV ausgeübt, unter Berücksichtigung der Vorschläge einer von den Familienmitgliedern gegründeten Familiengesellschaft oder eines ihrer Gremien. A.11.3 Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§84 und 85 AktG sowie in §31 Mitbestimmungsgesetz (MitbestG) geregelt. Der Vorstand besteht gemäß §8 Abs. 1 der Satzung aus mehreren Personen; die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat bestimmt. Eine Änderung der Satzung bedarf nach §179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Die Befugnis zu Änderungen, die nur die Fassung betreffen, ist gemäß §13 Abs. 2 der Satzung dem Aufsichtsrat übertragen. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat durch Hauptversammlungsbeschlüsse ermächtigt worden, §4 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung der Genehmigten und Bedingten Kapitalia und nach Ablauf der jeweiligen Ermächtigungs- bzw. Ausnutzungsfrist zu ändern. Beschlüsse der Hauptversammlung bedürfen der einfachen Stimmenmehrheit, soweit nicht das Gesetz zwingend eine größere Mehrheit vorschreibt. Satzungsändernde Beschlüsse der Hauptversammlung bedürfen nach §179 Abs. 2 AktG einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals, sofern die Satzung nicht eine andere Kapitalmehrheit bestimmt. A.11.4 Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 25. Januar 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 90 Mio. € durch Ausgabe von bis zu 30 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Die neuen Aktien dürfen nur an Arbeitnehmer der Siemens AG und ihrer verbundenen Unternehmen (Belegschaftsaktien) ausgegeben werden. Soweit gesetzlich zulässig, können die Belegschaftsaktien auch in der Weise ausgegeben werden, dass die auf sie zu leistende Einlage aus dem Teil des Jahresüberschusses gedeckt wird, den Vorstand und Aufsichtsrat nach §58 Abs. 2 AktG in andere Gewinnrücklagen einstellen könnten. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 27. Januar 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu nominal 528,6 Mio. € durch Ausgabe von bis zu 176,2 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Zum 30. September 2016 verfügt die Siemens AG somit über Genehmigtes Kapital von insgesamt nominal 618,6 Mio. €, das in Teilbeträgen mit unterschiedlichen Befristungen durch Ausgabe von bis zu 206,2 Mio. auf Namen lautenden Stückaktien ausgegeben werden kann. Durch Beschlüsse der Hauptversammlungen am 28. Januar 2014 und am 27. Januar 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, Schuldverschreibungen mit Wandlungsrecht oder mit in Optionsscheinen verbrieften Optionsrechten oder eine Kombination dieser Instrumente auf jeweils bis zu 80 Mio. auf Namen lautende Stückaktien der Siemens AG zu begeben. Aufgrund der beiden Ermächtigungen können jeweils Wandel-/Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 15 Mrd. € von der Gesellschaft oder durch eine Konzerngesellschaft in der Zeit bis zum 27. Januar 2019 beziehungsweise bis zum 26. Januar 2020 begeben werden. Zur Gewährung von Aktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von solchen Wandel-/Optionsschuldverschreibungen wurde das Grundkapital in den Hauptversammlungen 2014 und 2015 um jeweils bis zu 80 Mio. auf Namen lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingte Kapitalia 2014 und 2015); dies entspricht insgesamt einer Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 480 Mio. € durch Ausgabe von bis zu 160 Mio. Stückaktien. Neue Aktien aus dem Genehmigten Kapital 2014 und die genannten Schuldverschreibungen können gegen Bar- oder Sachleistung ausgegeben werden. Sie sind den Aktionären grundsätzlich zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Ausgabe gegen Sachleistung auszuschließen. Bei Ausgabe gegen Barleistung kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ausgeschlossen werden: ― Der Ausgabepreis der neuen Aktien oder der Schuldverschreibungen unterschreitet deren Börsenpreis beziehungsweise den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich (Bezugsrechtsausschluss begrenzt auf 10% des Grundkapitals gemäß oder entsprechend §186 Abs. 3 Satz 4 AktG). ― Der Ausschluss ist für Spitzenbeträge erforderlich, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben. ― Der Ausschluss gewährt einen Verwässerungsausgleich in Zusammenhang mit bereits begebenen Wandel-/Optionsschuldverschreibungen. Für die aus den Genehmigten Kapitalia und die aus den Schuldverschreibungen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gegen Bar- und Sachleistungen ausgegebenen oder auszugebenden neuen Aktien gelten in bestimmten Fällen weitere Einschränkungen; dazu zählt insbesondere eine Begrenzung auf einen Anteil am Grundkapital von insgesamt nicht mehr als 20%, wie in der jeweiligen Ermächtigung näher beschrieben. Im Februar 2012 hat Siemens Optionsschuldverschreibungen mit einem Volumen von 3 Mrd. US$ begeben. Einen Großteil der 2012 emittierten Optionsscheine hat Siemens im September 2015 gegen neue Optionsscheine umgetauscht; zu diesem Zweck hat Siemens erneut Optionsschuldverschreibungen begeben. Im Zeitpunkt des Umtauschs ergaben sich aus den neuen Optionsscheinen insgesamt Optionsrechte auf rund 20,3 Mio. Siemens-Aktien. Neben der Nutzung von bedingtem Kapital erlauben es die jeweiligen Optionsbedingungen Siemens, ausgeübte Optionsrechte auch aus dem Bestand eigener Aktien zu bedienen und die Optionsscheine zurückzukaufen. Die Gesellschaft darf eigene Aktien nur mit vorheriger Ermächtigung der Hauptversammlung oder in den wenigen im Aktiengesetz ausdrücklich geregelten Fällen zurückerwerben. Am 27. Januar 2015 ermächtigte die Hauptversammlung die Gesellschaft, in der Zeit bis zum 26. Januar 2020 eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals oder – sofern dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß den §§71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des jeweiligen Grundkapitals entfallen. Der Erwerb der Siemens-Aktien erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) als Kauf über die Börse oder (2) mittels eines öffentlichen Kaufangebots. Ergänzend wurde der Vorstand ermächtigt, den Erwerb von Siemens-Aktien gemäß der oben beschriebenen Ermächtigung auch unter Einsatz bestimmter Derivate (Put-Optionen, Call-Optionen und Terminkäufe sowie Kombinationen dieser Derivate) durchzuführen. Alle Aktienerwerbe unter Einsatz solcher Derivate sind dabei auf Aktien im Umfang von höchstens 5% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals beschränkt. Die Laufzeit eines Derivats darf jeweils 18 Monate nicht überschreiten und muss so gewählt werden, dass der Erwerb der Siemens-Aktien in Ausübung des Derivats nicht nach dem 26. Januar 2020 erfolgt. Der Vorstand wurde durch Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Januar 2015 ermächtigt, die eigenen Aktien, die aufgrund dieser oder früher erteilter Ermächtigungen erworben wurden, zusätzlich zu einer Veräußerung über die Börse oder über ein Angebot an alle Aktionäre zu jedem zulässigen Zweck, insbesondere auch wie folgt zu verwenden: ― Sie können erstens eingezogen werden. ― Zweitens können sie im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungs- beziehungsweise Belegschaftsaktienprogrammen der Gesellschaft oder mit ihr verbundener Unternehmen verwendet und an Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen oder standen, sowie an Organmitglieder von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen ausgegeben werden. ― Außerdem können sie – drittens – mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten gegen Sachleistungen angeboten und übertragen werden. ― Viertens kann der Vorstand die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats gegen Barzahlung an Dritte veräußern, wenn der Veräußerungspreis den Börsenpreis einer Siemens-Aktie nicht wesentlich unterschreitet (Bezugsrechtsausschluss begrenzt auf 10% des Grundkapitals entsprechend §186 Abs. 3 Satz 4 AktG). ― Schließlich können sie – fünftens – zur Bedienung beziehungsweise Absicherung von Erwerbspflichten oder Erwerbsrechten auf Siemens-Aktien, insbesondere aus oder in Zusammenhang mit von der Gesellschaft oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegebenen Wandel-/Optionsschuldverschreibungen verwendet werden (Bezugsrechtsausschluss begrenzt auf 10% des Grundkapitals entsprechend §186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Des Weiteren wurde der Aufsichtsrat ermächtigt, die aufgrund dieser oder früher erteilter Ermächtigungen erworbenen eigenen Aktien zur Bedienung von Erwerbspflichten oder Erwerbsrechten auf Siemens-Aktien zu verwenden, die mit Vorstandsmitgliedern der Siemens AG im Rahmen der Regelungen zur Vorstandsvergütung vereinbart wurden beziehungsweise werden. Im November 2015 kündigte die Gesellschaft einen Aktienrückkauf innerhalb der nächsten bis zu 36 Monate in einem Volumen von bis zu 3 Mrd. € an. Dieser wurde am 2. Februar 2016 unter Ausnutzung der am 27. Januar 2015 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigungen begonnen. Im Rahmen des Aktienrückkaufs wurden bis zum 30. September 2016 2.517.727 Aktien zu einem Kaufpreis von rund 230 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten) zurückgekauft. Der Aktienrückkauf dient ausschließlich den Zwecken der Einziehung, der Ausgabe an Mitarbeiter, Organmitglieder von verbundenen Unternehmen und Mitglieder des Vorstands sowie der Bedienung/Absicherung von Erwerbspflichten oder -rechten auf Siemens-Aktien insbesondere aus und im Zusammenhang mit Wandel- und Optionsschuldverschreibungen. Zum 30. September 2016 verfügte die Gesellschaft über 41.721.682 Stück eigene Aktien. Die Einzelheiten der Ermächtigungen, insbesondere auch die Grenzen der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss und die Anrechnungsmodalitäten, ergeben sich aus dem jeweiligen Ermächtigungsbeschluss und §4 der Satzung. A.11.5 Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen Die Siemens AG verfügt über zwei Kreditlinien von 4 Mrd. € beziehungsweise 3 Mrd. US$, die ein Kündigungsrecht der Darlehensgeber für den Fall vorsehen, dass (1) die Siemens AG Tochtergesellschaft eines anderen Unternehmens wird oder (2) eine Person oder eine Gruppe gemeinsam handelnder Personen die Kontrolle über die Siemens AG erwirbt, indem sie die Möglichkeit erhält, einen bestimmenden Einfluss auf die Tätigkeit der Siemens AG auszuüben (Art. 3 (2) Verordnung [EG] Nr. 139/2004 des Rates). Im März 2013 schlossen eine konsolidierte Siemens-Tochtergesellschaft als Darlehensnehmerin und die Siemens AG als Garantin zwei bilaterale Darlehensverträge ab, die jeweils in voller Höhe von jeweils 500 Mio. US$ in Anspruch genommen wurden. Beide Darlehensverträge sehen ein Kündigungsrecht des jeweiligen Darlehensgebers für den Fall vor, dass (1) die Siemens AG Tochtergesellschaft eines anderen Unternehmens wird oder (2) eine Person oder eine Gruppe gemeinsam handelnder Personen die Kontrolle über die Siemens AG erwirbt, indem sie die Möglichkeit erhält, einen bestimmenden Einfluss auf die Siemens AG auszuüben (Art. 3 (2) Verordnung [EG] Nr. 139/2004 des Rates). Die von der Siemens AG unter den International Swaps and Derivatives Association Inc. (ISDA) Master Agreements geschlossenen Rahmenverträge (ISDA Agreements) gewähren dem jeweiligen Vertragspartner ein Kündigungsrecht, wenn die Siemens AG auf einen Dritten verschmolzen wird oder sie im Wesentlichen alle Vermögensgegenstände auf einen Dritten überträgt. Das Kündigungsrecht besteht in diesen Fällen aber nur, wenn (1) die Kreditwürdigkeit der daraus hervorgehenden Einheit wesentlich schlechter ist als die der Siemens AG vor diesem Ereignis oder (2) die daraus hervorgehende Einheit nicht gleichzeitig die Verbindlichkeiten der Siemens AG unter den ISDA Agreements übernimmt. Einige ISDA Agreements gewähren dem jeweiligen Vertragspartner zusätzlich ein Kündigungsrecht, wenn ein Dritter Aktien an der Siemens AG erwirbt, die hinreichende Stimmrechte vermitteln, um die Mehrheit des Aufsichtsrats der Siemens AG zu wählen, oder wenn der Dritte auf andere Weise Kontrolleinfluss auf wesentliche Geschäftsentscheidungen der Siemens AG erlangt und die Kreditwürdigkeit der Siemens AG wesentlich schlechter ist als vor diesem Ereignis. In beiden Fällen sind die ISDA Agreements derart ausgestaltet, dass im Fall einer Kündigung die ausstehenden und unter den ISDA Agreements dokumentierten Zahlungsansprüche verrechnet werden. Siemens hat im Februar 2012 Optionsschuldverschreibungen mit einem Volumen von 3 Mrd. US$ begeben. Einen Großteil der 2012 emittierten Optionsscheine hat Siemens im September 2015 gegen neue Optionsscheine umgetauscht. Nach den Bedingungen der jeweils begebenen Optionsscheine erhalten die Inhaber der Optionsscheine das Recht, im Fall eines Kontrollwechsels eine erhöhte Zahl von Aktien zu entsprechend angepassten Optionspreisen je Aktie zu erhalten, wenn sie während einer bestimmten Frist nach dem Kontrollwechsel ihr Optionsrecht ausüben. Diese Frist endet (1) entweder nach näherer Bestimmung durch die Gesellschaft nicht weniger als 30 Tage und nicht mehr als 60 Tage nach der Bekanntgabe des Kontrollwechsels oder (2) 30 Kalendertage, nachdem der Kontrollwechsel erstmals öffentlich bekannt wird. Das Ausmaß der Anpassung des Optionspreises sinkt dabei während der Laufzeit der Optionsscheine und ist näher in den Bedingungen der Optionsscheine geregelt. Ein Kontrollwechsel nach diesen Bedingungen liegt vor, wenn eine Person oder gemeinsam handelnde Personen die Kontrolle über die Siemens AG erlangt beziehungsweise erlangen. A.11.6 Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind Im Fall eines Kontrollwechsels, durch den sich die Stellung des einzelnen Mitglieds des Vorstands wesentlich ändert (zum Beispiel durch Änderung der Strategie des Unternehmens oder durch Änderung des Tätigkeitsbereichs des Vorstandsmitglieds), hat das Vorstandsmitglied das Recht, den Anstellungsvertrag zu kündigen. Ein Kontrollwechsel liegt dabei vor, wenn ein oder mehrere gemeinsam handelnde Aktionäre die Stimmrechtsmehrheit an der Siemens AG erwerben und einen beherrschenden Einfluss ausüben oder wenn die Siemens AG durch Abschluss eines Unternehmensvertrags im Sinne des §291 AktG zu einem abhängigen Unternehmen wird oder auf ein anderes Unternehmen verschmolzen wird. Bei Ausübung dieses Kündigungsrechts hat das Mitglied des Vorstands einen Abfindungsanspruch in Höhe von maximal zwei Jahresvergütungen. In die Berechnung der Jahresvergütung wird zusätzlich zur Grundvergütung und zum Zielbetrag für den Bonus auch der Zielbetrag für die Stock Awards einbezogen, wobei jeweils auf das letzte vor Vertragsbeendigung abgelaufene Geschäftsjahr abgestellt wird. Die in der Vergangenheit zugesagten aktienbasierten Vergütungsbestandteile bleiben unberührt. Zusätzlich werden Sachbezüge durch die Zahlung eines Betrags in Höhe von 5% der Abfindungssumme abgegolten. Zur pauschalen Anrechnung einer Abzinsung sowie eines anderweitigen Verdienstes wird die Abfindung um 10% gekürzt; die Kürzung bezieht sich jedoch nur auf den Teil der Abfindungszahlung, der ohne Berücksichtigung der ersten sechs Monate der restlichen Vertragslaufzeit ermittelt wurde. Kein Abfindungsanspruch besteht, soweit das Vorstandsmitglied in Zusammenhang mit dem Kontrollwechsel Leistungen von Dritten erhält. Ein Recht zur Kündigung besteht nicht, wenn der Kontrollwechsel innerhalb von zwölf Monaten vor Übertritt des Vorstandsmitglieds in den Ruhestand stattfindet. A.11.7 Sonstige übernahmerelevante Angaben Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die 10% der Stimmrechte erreichen oder überschreiten, sind uns im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gemeldet worden und auch nicht bekannt. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Soweit die Siemens AG im Rahmen ihres Mitarbeiteraktienprogramms beziehungsweise als aktienbasierte Vergütung Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeitern unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Bestimmungen der Satzung ausüben. B. Konzernabschluss B.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung scroll Geschäftsjahr (in Mio. €, Ergebnis je Aktie in €) Ziffer 2016 2015 Umsatzerlöse 79.644 75.636 Umsatzkosten – 55.826 – 53.789 Bruttoergebnis vom Umsatz 23.819 21.847 Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen – 4.732 – 4.483 Vertriebs- und allgemeine Verwaltungsaufwendungen – 11.669 – 11.409 Sonstige betriebliche Erträge 5 328 476 Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 – 427 – 389 Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 4 134 1.235 Zinserträge 1.314 1.260 Zinsaufwendungen – 989 – 818 Sonstiges Finanzergebnis – 373 – 500 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern 7.404 7.218 Ertragsteueraufwendungen 7 – 2.008 – 1.869 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 5.396 5.349 Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern 3 188 2.031 Gewinn nach Steuern 5.584 7.380 Davon entfallen auf: Nicht beherrschende Anteile 134 98 Aktionäre der Siemens AG 5.450 7.282 Unverwässertes Ergebnis je Aktie 27 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 6,51 6,38 Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten 0,23 2,47 Gewinn nach Steuern 6,74 8,84 Verwässertes Ergebnis je Aktie 27 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 6,42 6,30 Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten 0,23 2,44 Gewinn nach Steuern 6,65 8,74 B.2 Konzern-Gesamtergebnisrechnung scroll (in Mio. €) Ziffer 2016 Geschäftsjahr 2015 Gewinn nach Steuern 5.584 7.380 Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen 16 – 2.636 – 370 darin: Ertragsteuereffekte 1.065 – 107 Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden – 2.636 – 370 darin: Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen – – 42 Unterschied aus Währungsumrechnung – 888 1.089 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 434 354 darin: Ertragsteuereffekte 4 – 7 Derivative Finanzinstrumente 22, 23 210 – 43 darin: Ertragsteuereffekte – 89 – 7 Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden – 244 1.399 darin: Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen – 141 149 Sonstiges Ergebnis nach Steuern – 2.879 1.029 Gesamtergebnis 2.705 8.408 Davon entfallen auf: Nicht beherrschende Anteile 134 133 Aktionäre der Siemens AG 2.571 8.275 B.3 Konzernbilanz scroll 30. September (in Mio. €) Ziffer 2016 2015 Aktiva Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 10.604 9.957 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.293 1.175 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 8 16.287 15.982 Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 9 6.800 5.157 Vorräte 10 18.160 17.253 Laufende Ertragsteuerforderungen 790 644 Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.204 1.151 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 3 190 122 Summe kurzfristige Vermögenswerte 55.329 51.442 Geschäfts- oder Firmenwerte 11 24.159 23.166 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 12 7.742 8.077 Sachanlagen 12 10.157 10.210 Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 4 3.012 2.947 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 13 20.610 20.821 Aktive latente Steuern 7 3.431 2.591 Sonstige Vermögenswerte 1.279 1.094 Summe langfristige Vermögenswerte 70.388 68.906 Summe Aktiva 125.717 120.348 Passiva Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristig fällige Anteile langfristiger Finanzschulden 15 6.206 2.979 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.048 7.774 Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.933 2.085 Kurzfristige Rückstellungen 17 4.166 4.489 Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.085 1.828 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 14 20.437 20.368 Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 3 40 39 Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 42.916 39.562 Langfristige Finanzschulden 15 24.761 26.682 Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 16 13.695 9.811 Passive latente Steuern 7 829 609 Rückstellungen 17 5.087 4.865 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.142 1.466 Sonstige Verbindlichkeiten 2.471 2.297 Summe langfristige Verbindlichkeiten 47.986 45.730 Summe Verbindlichkeiten 90.901 85.292 Eigenkapital 18 Gezeichnetes Kapital 2.550 2.643 Kapitalrücklage 5.890 5.733 Gewinnrücklagen 27.454 30.152 Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals 1.921 2.163 Eigene Anteile zu Anschaffungskosten – 3.605 – 6.218 Summe Eigenkapital der Aktionäre der Siemens AG 34.211 34.474 Nicht beherrschende Anteile 605 581 Summe Eigenkapital 34.816 35.056 Summe Passiva 125.717 120.348 B.4 Konzern-Kapitalflussrechnung scroll (in Mio. €) 2016 Geschäftsjahr 2015 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Gewinn nach Steuern 5.584 7.380 Überleitung zwischen Gewinn nach Steuern und Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte Aktivitäten Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern – 188 – 2.031 Abschreibungen und Wertminderungen 2.764 2.549 Ertragsteueraufwendungen 2.008 1.869 Zinsergebnis – 325 – 442 Gewinn/Verlust in Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit – 373 – 1.603 Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 400 366 Veränderungen im operativen Nettoumlaufvermögen Vorräte – 1.009 – 793 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen – 579 – 811 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 327 – 247 Erhaltene Anzahlungen auf noch nicht abgeschlossene Auftragsfertigungsprojekte, die die Auftragskosten und realisierten Gewinnanteile übersteigen 20 914 Zugänge zu vermieteten Vermögenswerten unter Operating-Leasingverträgen – 484 – 451 Veränderung bei sonstigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten – 281 852 Gezahlte Ertragsteuern – 1.718 – 2.306 Erhaltene Dividenden 302 495 Erhaltene Zinsen 1.219 1.138 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte Aktivitäten 7.668 6.881 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten – 57 – 270 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten 7.611 6.612 Cashflow aus Investitionstätigkeit Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen – 2.135 – 1.897 Akquisitionen von Geschäftseinheiten, abzüglich übernommener Zahlungsmittel – 922 – 8.254 Erwerb von Finanzanlagen – 271 – 568 Erwerb von kurzfristigen zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten – 1.139 – 899 Veränderung der Forderungen aus Finanzdienstleistungen – 1.356 – 1.667 Abgang von Finanzanlagen, immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 377 3.474 Abgang von Geschäftseinheiten, abzüglich abgegangener Zahlungsmittel 9 445 Abgang von kurzfristigen zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 1.031 651 Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten – 4.406 – 8.716 Cashflow aus Investitionstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten 262 2.889 Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten – 4.144 – 5.827 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Erwerb eigener Anteile – 463 – 2.700 Sonstige Transaktionen mit Eigenkapitalgebern – 13 10 Aufnahme von langfristigen Finanzschulden 5.300 7.213 Rückzahlung von langfristigen Finanzschulden (einschließlich kurzfristig gewordener Anteile) – 2.253 – 354 Veränderung kurzfristiger Finanzschulden und übrige Finanzierungstätigkeiten – 1.408 351 Gezahlte Zinsen – 809 – 596 An Aktionäre der Siemens AG gezahlte Dividenden – 2.827 – 2.728 Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Dividenden – 236 – 145 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten – 2.710 1.051 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten − 5 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten – 2.710 1.056 Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – 98 83 Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 660 1.923 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Berichtszeitraums 9.958 8.034 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Berichtszeitraums 10.618 9.958 Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und der nicht fortgeführten Aktivitäten am Ende des Berichtszeitraums 13 − Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Berichtszeitraums (Konzernbilanz) 10.604 9.957 B.5 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung scroll (in Mio. €) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Unterschied aus Währungsumrechnung Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Stand am 1. Oktober 2014 2.643 5.525 25.729 745 373 Gewinn nach Steuern − − 7.282 − − Sonstiges Ergebnis nach Steuern − − – 367 1.049 354 Dividenden − − – 2.728 − − Aktienbasierte Vergütung − 79 – 43 − − Erwerb eigener Anteile − − − − − Ausgabe eigener Anteile − 23 − − − Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen − − 289 − − Sonstige Eigenkapitalveränderungen − 106 – 10 − − Stand am 30. September 2015 2.643 5.733 30.152 1.794 726 Stand am 1. Oktober 2015 2.643 5.733 30.152 1.794 726 Gewinn nach Steuern − − 5.450 − − Sonstiges Ergebnis nach Steuern − − – 2.637 – 885 434 Dividenden − − – 2.827 − − Aktienbasierte Vergütung − 158 – 67 − − Erwerb eigener Anteile − − − − − Ausgabe eigener Anteile − – 1 − − − Einziehung eigener Anteile – 93 − – 2.575 − − Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen − − – 42 − − Sonstige Eigenkapitalveränderungen − − − − − Stand am 30. September 2016 2.550 5.890 27.454 909 1.160 scroll (in Mio. €) Derivative Finanzinstrumente Eigene Anteile zu Anschaffungskosten Summe Eigenkapital der Aktionäre der Siemens AG Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital Stand am 1. Oktober 2014 – 314 – 3.747 30.954 560 31.514 Gewinn nach Steuern − − 7.282 98 7.380 Sonstiges Ergebnis nach Steuern – 42 − 993 35 1.029 Dividenden − − – 2.728 – 145 – 2.873 Aktienbasierte Vergütung − − 36 − 36 Erwerb eigener Anteile − – 2.703 – 2.703 − – 2.703 Ausgabe eigener Anteile − 233 256 − 256 Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen − − 289 − 289 Sonstige Eigenkapitalveränderungen − − 96 33 129 Stand am 30. September 2015 – 357 – 6.218 34.474 581 35.056 Stand am 1. Oktober 2015 – 357 – 6.218 34.474 581 35.056 Gewinn nach Steuern − − 5.450 134 5.584 Sonstiges Ergebnis nach Steuern 208 − – 2.879 − – 2.879 Dividenden − − – 2.827 – 239 – 3.066 Aktienbasierte Vergütung − − 91 − 91 Erwerb eigener Anteile − – 446 – 446 − – 446 Ausgabe eigener Anteile − 391 390 − 390 Einziehung eigener Anteile − 2.668 − − − Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen − − – 42 92 51 Sonstige Eigenkapitalveränderungen − − − 37 36 Stand am 30. September 2016 – 148 – 3.605 34.211 605 34.816 B.6 Anhang zum Konzernabschluss Ziffer 1 Allgemeine Grundlagen Gegenstand des Konzernabschlusses sind die Siemens AG mit Sitz in Berlin und München, Deutschland, und deren Tochterunternehmen (das Unternehmen, die Gesellschaft oder Siemens). Siemens hat den Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss entspricht auch den IFRS, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden. Der Konzernabschluss wurde am 28. November 2016 durch den Vorstand aufgestellt. Siemens erstellt und veröffentlicht den Konzernabschluss in Euro (€). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. Siemens ist ein in Deutschland ansässiger, international aufgestellter Technologiekonzern mit Kernaktivitäten auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Ziffer 2 Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze sowie schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze In bestimmten Fällen ist es notwendig, schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze anzuwenden. Diese beinhalten komplexe und subjektive Bewertungen sowie die Verwendung von Annahmen, von denen einige Sachverhalte betreffen, die von Natur aus ungewiss sind und Veränderungen unterliegen können. Solche schätz- und prämissensensitiven Bilanzierungsgrundsätze können sich im Zeitablauf ändern und einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Außerdem können sie Schätzungen enthalten, die Siemens in demselben Berichtszeitraum aus gleichermaßen nachvollziehbaren Gründen auch anders hätte treffen können. Siemens weist darauf hin, dass künftige Ereignisse häufig von Prognosen abweichen und Schätzungen routinemäßige Anpassungen erfordern. Konsolidierungskreis – In den Konzernabschluss werden die Siemens AG und ihre Tochtergesellschaften, über die sie Beherrschung ausübt, einbezogen. Siemens beherrscht ein Beteiligungsunternehmen, sofern es Verfügungsgewalt über dieses hat. Darüber hinaus ist Siemens schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt oder besitzt Anrechte auf diese und hat die Fähigkeit, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Unternehmenszusammenschlüsse – Die Anschaffungskosten einer Akquisition bemessen sich nach den beizulegenden Zeitwerten der hingegebenen Vermögenswerte und der eingegangenen oder übernommenen Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt. Die bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbenen, identifizierbaren Vermögenswerte sowie die übernommenen Verbindlichkeiten, einschließlich Eventualverbindlichkeiten, bewertet Siemens erstmalig mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt, unabhängig vom Umfang etwaiger nicht beherrschender Anteile. Die Bewertung von nicht beherrschenden Anteilen erfolgt zum anteiligen beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten (Partial-Goodwill-Methode). Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen, die nicht zu einem Beherrschungsverlust führen, werden erfolgsneutral als Eigenkapitaltransaktionen erfasst. Zum Zeitpunkt des Beherrschungsverlusts werden jegliche verbleibenden Anteile erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Als Stillhalter einer Verkaufsoption auf nicht beherrschende Anteile evaluiert Siemens, ob die Voraussetzungen für den Übergang der bestehenden Eigentumsanteile zum Abschlussstichtag erfüllt sind. Sofern das Unternehmen nicht wirtschaftlicher Eigentümer der Anteile ist, die der Verkaufsoption zugrunde liegen, wird zu jedem Abschlussstichtag die Ausübung der Verkaufsoption unterstellt und als eine Transaktion zwischen Anteilseignern unter entsprechender Erfassung einer Kaufpreisverbindlichkeit zum jeweiligen Ausübungspreis abgebildet. Die nicht beherrschenden Anteile sind am Erfolg während des Berichtszeitraums beteiligt. Assoziierte Unternehmen – Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, bei denen Siemens die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben; dies geschieht in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20% bis 50%. Assoziierte Unternehmen werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Anteil von Siemens am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, der Anteil an erfolgsneutralen Veränderungen des Eigenkapitals unmittelbar im Konzern-Eigenkapital. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Entsprechen die Verluste eines assoziierten Unternehmens, die Siemens zuzurechnen sind, dem Wert des Anteils an diesem Unternehmen oder übersteigen diesen, werden keine weiteren Verlustanteile erfasst, es sei denn, Siemens ist Verpflichtungen eingegangen oder hat Zahlungen für das assoziierte Unternehmen geleistet. Der Anteil an einem assoziierten Unternehmen ist der Buchwert der Beteiligung, zuzüglich sämtlicher langfristigen Anteile, die dem wirtschaftlichen Gehalt nach der Nettoinvestition von Siemens in das assoziierte Unternehmen zuzuordnen sind. Gemeinschaftsunternehmen – Gemeinschaftsunternehmen sind Unternehmen, bei denen Siemens und eine oder mehrere Partei(en) gemeinschaftlich die Führung ausüben. Gemeinschaftliche Führung liegt vor, wenn Entscheidungen über maßgebliche Tätigkeiten die einstimmige Zustimmung der an der gemeinschaftlichen Führung beteiligten Parteien erfordern. Fremdwährungsumrechnung – Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausländischer Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, rechnet Siemens zum Devisenkassamittelkurs am Ende des Berichtszeitraums um. Aufwendungen und Erträge werden hingegen zu unterjährigen Durchschnittskursen umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital ausgewiesen und erfolgswirksam umgegliedert, wenn der Gewinn oder Verlust aus dem Verkauf einer ausländischen Tochtergesellschaft erfasst wird. Die Posten der Konzern-Kapitalflussrechnung werden zu unterjährigen Durchschnittskursen umgerechnet, die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente hingegen zum Devisenkassamittelkurs am Ende des Berichtszeitraums. Fremdwährungsbewertung – Transaktionen, die auf eine von der funktionalen Währung einer Unternehmenseinheit abweichende Währung lauten, werden in der funktionalen Währung zum Devisenkassamittelkurs am Tag ihrer erstmaligen Bilanzierung erfasst. Am Ende des Berichtszeitraums bewertet die Gesellschaft auf Fremdwährung lautende monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in der funktionalen Währung mit dem dann gültigen Devisenkassamittelkurs. Gewinne und Verluste aus diesen Fremdwährungsbewertungen erfasst Siemens erfolgswirksam. Nicht monetäre Konzernbilanzposten in Fremdwährung werden zu historischen Wechselkursen fortgeführt. Realisierung von Umsatzerlösen – Unter der Voraussetzung, dass ein überzeugender Nachweis für eine Vereinbarung vorliegt, werden Umsatzerlöse in dem Umfang erfasst, in dem mit hinreichender Wahrscheinlichkeit wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und sich die Höhe der Umsatzerlöse verlässlich bestimmen lässt. Dies geschieht ungeachtet des Zahlungszeitpunkts. Sofern der Zufluss des wirtschaftlichen Nutzens aufgrund kundenbezogener Kreditrisiken als nicht wahrscheinlich anzusehen ist, werden die Umsatzerlöse in Abhängigkeit von den bereits durch den Kunden geleisteten unwiderruflichen Zahlungen erfasst. Verkauf von Gütern: Umsatzerlöse werden erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum an den verkauften Waren und Erzeugnissen verbunden sind, auf den Kunden übertragen wurden. Üblicherweise erfolgt dies mit Übergabe der Güter an den Kunden. Umsatzerlöse bei Fertigungsaufträgen: Wenn sich das Ergebnis eines Fertigungsauftrags verlässlich schätzen lässt, erfasst Siemens die Umsatzerlöse nach der Percentage-of-Completion-Methode (Methode der Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad), und zwar entsprechend dem Verhältnis der bereits angefallenen Kosten zu den geschätzten Gesamtauftragskosten. Ein erwarteter Verlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst. Siemens wendet die Regelungen des IAS 11 zu Auftragsänderungen auf Vertragskündigungen an, da es sich hierbei ebenso um eine Veränderung des vereinbarten Liefer- und Leistungsumfangs handelt. Bei der Percentage-of-Completion-Methode ist die Einschätzung des Fertigstellungsgrads von besonderer Bedeutung; zudem kann sie Schätzungen hinsichtlich des Liefer- und Leistungsumfangs beinhalten, der zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist. Diese wesentlichen Schätzungen umfassen auch die Gesamtauftragskosten, die Gesamtauftragserlöse, die Auftragsrisiken – einschließlich technischer, politischer und regulatorischer Risiken – und andere maßgebliche Größen. Nach der Percentage-of-Completion-Methode können Schätzungsänderungen die Umsatzerlöse erhöhen oder mindern. Bei der Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, ob der mit einem Vertrag verbundene wirtschaftliche Nutzen Siemens zufließen wird, berücksichtigt das Unternehmen die Bonität seiner Kunden. Außerdem ist zu beurteilen, ob für einen Vertrag dessen Fortsetzung oder dessen Kündigung das wahrscheinlichste Szenario darstellt. Für diese Beurteilung werden individuell für jeden Vertrag alle relevanten Tatsachen und Umstände berücksichtigt. Erbringung von Dienstleistungen: Bei langfristigen Serviceverträgen erfasst das Unternehmen die Umsatzerlöse linear über die Vertragslaufzeit oder – sofern die Leistungserbringung nicht linear erfolgt – entsprechend der Erbringung der Dienstleistungen, das heißt nach der Percentage-of-Completion-Methode, wie zuvor beschrieben. Umsatzerlöse bei Mehrkomponentenverträgen: Die Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen sowie Softwareverträge können mehrere Liefer- und Leistungskomponenten enthalten. In diesen Fällen stellt das Unternehmen fest, ob mehr als eine Bilanzierungseinheit vorliegt. Sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind, vor allem wenn die gelieferte(n) Komponente(n) einen selbstständigen Nutzen für den Kunden hat (haben), wird das Geschäft aufgeteilt und die für die jeweilige separate Bilanzierungseinheit maßgebliche Vorschrift zur Erfassung von Umsatzerlösen angewendet. Grundsätzlich wird die vereinbarte Gesamtvergütung den einzelnen separaten Bilanzierungseinheiten entsprechend ihren relativen beizulegenden Zeitwerten zugewiesen. Sofern die Kriterien für eine Aufteilung nicht erfüllt sind, werden die Umsatzerlöse abgegrenzt, bis diese Kriterien erfüllt sind oder bis zu der Periode, in der die letzte ausstehende Komponente geliefert wird. Zinserträge: Zinsen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst. Nutzungsentgelte: Nutzungsentgelte (Lizenzgebühren) werden periodengerecht in Übereinstimmung mit dem wirtschaftlichen Gehalt des zugrunde liegenden Vertrags erfasst. Erträge aus Leasingvereinbarungen: Erträge aus Operating-Leasing-Verhältnissen für vermietete Erzeugnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingvertrags erfasst. Funktionskosten – Betriebliche Aufwendungen nach Arten werden grundsätzlich nach Maßgabe des Funktionsbereichs der jeweiligen Profitcenter beziehungsweise der jeweiligen Kostenstellen den einzelnen Funktionen zugeordnet. Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sind in den Funktionskosten entsprechend der Nutzung der Vermögenswerte enthalten. Produktbezogene Aufwendungen – Die Aufwendungen für Rückstellungen für Produktgewährleistungen berücksichtigt Siemens zum Zeitpunkt der Erfassung der Umsatzerlöse im Posten Umsatzkosten. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen – Forschungsaufwendungen werden unmittelbar als Aufwand erfasst. Entwicklungsaufwendungen werden aktiviert, wenn die Aktivierungskriterien des IAS 38 erfüllt sind. Die aktivierten Entwicklungsaufwendungen setzt das Unternehmen zu Herstellungskosten an, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bei einer Abschreibungsdauer von in der Regel drei bis zehn Jahren. Ergebnis je Aktie – Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus der Division des Gewinns aus fortgeführten Aktivitäten, des Gewinns aus nicht fortgeführten Aktivitäten beziehungsweise des Gewinns nach Steuern, der jeweils den Stammaktionären der Siemens AG zugerechnet werden kann, durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs in Umlauf befindlichen Aktien. Das verwässerte Ergebnis je Aktie wird unter der Annahme berechnet, dass alle potenziell verwässernden Wertpapiere und aktienbasierten Vergütungspläne umgewandelt beziehungsweise ausgeübt werden. Geschäfts- oder Firmenwerte – Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten, abzüglich kumulierter Wertminderungen, angesetzt. Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die grundsätzlich durch ein Segment repräsentiert wird. Ab dem Geschäftsjahr 2016 gilt dies aufgrund einer Änderung der Organisation des Geschäfts und der dazugehörigen Berichtsstruktur auch für Healthineers. Im Vorjahr wurden die Wertminderungsüberprüfungen bei Healthineers eine Ebene unter dem Segment durchgeführt. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden. Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses zieht. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst, der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf abgezinsten Zahlungsströmen (Discounted-Cashflow-Bewertungen). Es werden keine Wertaufholungen auf abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen. Die Bestimmung des erzielbaren Betrags einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, ist mit Schätzungen der Unternehmensleitung verbunden. Das auf Basis dieser Schätzungen prognostizierte Ergebnis wird zum Beispiel beeinflusst von einer erfolgreichen Integration von akquirierten Unternehmen, der Volatilität auf den Kapitalmärkten, den Zinsentwicklungen, den Schwankungen der Währungskurse oder der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung. Den Discounted-Cashflow-Bewertungen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags liegen Fünf-Jahres-Vorausberechnungen zugrunde, die auf Finanzprognosen aufbauen. Die Prognosen der Zahlungsströme berücksichtigen Erfahrungen der Vergangenheit und basieren auf der bestmöglichen Einschätzung künftiger Entwicklungen durch die Unternehmensleitung. Zahlungsströme jenseits der Planungsperiode werden unter Anwendung individueller Wachstumsraten extrapoliert. Die wichtigsten Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts, abzüglich Veräußerungskosten, und des Nutzungswerts basiert, beinhalten geschätzte Wachstumsraten sowie gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensätze. Diese Schätzungen sowie die zugrunde liegende Methodik können einen erheblichen Einfluss auf die jeweiligen Werte und letztlich auf die Höhe einer möglichen Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte haben. Sonstige immaterielle Vermögenswerte – Das Unternehmen schreibt immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer ab. Die voraussichtliche Nutzungsdauer für Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte beträgt in der Regel drei bis fünf Jahre, mit Ausnahme von immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen übernommen wurden. Diese bestehen insbesondere aus Kundenbeziehungen und Markennamen sowie Technologie. Deren Nutzungsdauer lag bei bestimmten Transaktionen zwischen vier und 20 Jahren für Kundenbeziehungen und Markennamen sowie zwischen sieben und 25 Jahren für Technologie. Sachanlagen – Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungen, bewertet. Das Unternehmen wendet die lineare Abschreibungsmethode an. Den Wertansätzen liegen folgende unterstellte Nutzungsdauern zugrunde: scroll Fabrik- und Geschäftsbauten 20 bis 50 Jahre Übrige Bauten 5 bis 10 Jahre Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 10 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel 5 Jahre Vermietete Erzeugnisse in der Regel 3 bis 5 Jahre Wertminderungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte – Das Unternehmen überprüft Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte auf Wertminderung, wenn Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert eines Vermögenswerts möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Darüber hinaus überprüft Siemens jedes Jahr noch nicht nutzungsbereite immaterielle Vermögenswerte auf Wertminderung. Bei der Überprüfung der Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerte auf Wertminderung ist die Bestimmung des erzielbaren Betrags der Vermögenswerte mit Schätzungen verbunden. Dies kann einen erheblichen Einfluss auf die jeweiligen Werte und letztlich auf die Höhe einer möglichen Wertminderung haben. Nicht fortgeführte Aktivitäten und langfristige zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte – Nicht fortgeführte Aktivitäten werden ausgewiesen, sobald ein Unternehmensbestandteil als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wird oder bereits abgegangen ist und der Geschäftsbereich einen gesonderten wesentlichen Geschäftszweig oder geografischen Geschäftsbereich darstellt sowie Teil eines abgestimmten Gesamtplans zur Veräußerung eines gesonderten wesentlichen Geschäftszweigs oder geografischen Geschäftsbereichs ist. Der Gewinn/Verlust aus nicht fortgeführten Aktivitäten wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung getrennt von den Aufwendungen und Erträgen aus fortgeführten Aktivitäten berichtet; Vorjahresangaben werden auf vergleichbarer Basis dargestellt. In der Konzern-Kapitalflussrechnung werden die Cashflows aus nicht fortgeführten Aktivitäten getrennt von den Cashflows aus fortgeführten Aktivitäten dargestellt; Vorjahresangaben werden auf vergleichbarer Basis berichtet. Die Angaben im Anhang zum Konzernabschluss (ausgenommen → Ziffer 3 Akquisitionen, Verkäufe und nicht fortgeführte Aktivitäten ) – soweit sie Bezug auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Konzern-Kapitalflussrechnung nehmen – beziehen sich auf fortgeführte Aktivitäten. Siemens klassifiziert einen langfristigen Vermögenswert (oder eine Veräußerungsgruppe) als zur Veräußerung gehalten, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Die Angaben im Anhang zum Konzernabschluss (ausgenommen → Ziffer 3 Akquisitionen, Verkäufe und nicht fortgeführte Aktivitäten ) – soweit sie Bezug auf die Konzernbilanz nehmen – beziehen sich grundsätzlich auf nicht zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte. Langfristige zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen werden separat unter → Ziffer 3 Akquisitionen, Verkäufe und nicht fortgeführte Aktivitäten berichtet. Langfristige zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, bewertet. Die planmäßige Abschreibung wird eingestellt. Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts, abzüglich Veräußerungskosten, beinhaltet Schätzungen und Annahmen, die mit Unsicherheiten behaftet sind. Ertragsteuern – Steuerpositionen werden unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Steuergesetze sowie der einschlägigen Verwaltungsauffassungen ermittelt und unterliegen wegen ihrer Komplexität möglicherweise einer abweichenden Interpretation durch Steuerpflichtige einerseits und lokale Finanzbehörden andererseits. Unterschiedliche Auslegungen von Steuergesetzen können zu nachträglichen Steuerzahlungen für vergangene Jahre führen; sie werden basierend auf der Einschätzung der Unternehmensleitung in die Betrachtung einbezogen. Nach der Verbindlichkeitenmethode (Liability Method) werden aktive und passive latente Steuern mit der künftigen Steuerwirkung angesetzt, die sich aus den Unterschieden zwischen bilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Aktiv- und Passivposten ergibt. Aktive latente Steuern werden angesetzt, wenn künftig ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Verfügung steht. Dabei werden unter anderem die geplanten Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit, die Ergebniswirkungen aus der Umkehrung von zu versteuernden temporären Differenzen sowie mögliche Steuerstrategien mit einbezogen. Auf Basis des geplanten künftigen steuerpflichtigen Einkommens beurteilt Siemens zu jedem Bilanzstichtag die Werthaltigkeit von aktiven latenten Steuern. Siemens geht aufgrund der Erfahrung aus der Vergangenheit und des erwarteten steuerlichen Einkommens davon aus, dass die aktiven latenten Steuern realisiert werden können. Da künftige Geschäftsentwicklungen unsicher sind und sich teilweise der Steuerung durch Siemens entziehen, sind Annahmen zur Schätzung von künftigem steuerpflichtigen Einkommen sowie über den Zeitpunkt der Realisierung von aktiven latenten Steuern erforderlich. Schätzungen werden in der Periode angepasst, in der ausreichende Hinweise für eine Anpassung vorliegen. Vorräte – Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bilanziert. Angesetzt wird in der Regel ein Durchschnittswert oder ein auf Basis des FIFO-Verfahrens (First in, First out) ermittelter Wert. Leistungsorientierte Pläne – Siemens bewertet die Leistungsansprüche nach der Methode der laufenden Einmalprämien, die den versicherungsmathematischen Barwert der bereits erdienten Anwartschaft widerspiegelt. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation, DBO) wird unter Berücksichtigung künftig erwarteter Gehalts- und Rententrends berechnet. Die Annahmen, die für die Berechnung der DBO zum Bilanzstichtag des Vorjahrs zugrunde gelegt werden, gelten für die Ermittlung der laufenden Dienstzeitaufwendungen sowie der Zinserträge und Zinsaufwendungen des folgenden Geschäftsjahrs. Die Nettozinserträge beziehungsweise Nettozinsaufwendungen für ein Geschäftsjahr ergeben sich aus der Multiplikation des Abzinsungssatzes für das jeweilige Geschäftsjahr mit dem Nettovermögenswert beziehungsweise der Nettoverbindlichkeit aus leistungsorientierten Plänen zum Bilanzstichtag des vorhergehenden Geschäftsjahrs. Die laufenden und nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwendungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie nicht mit der Verwaltung des Planvermögens zusammenhängende Verwaltungskosten werden den Funktionskosten zugeordnet. Die nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwendungen sowie Gewinne/Verluste aus Planabgeltungen werden unmittelbar erfolgswirksam erfasst. Sind die Leistungsansprüche nicht durch Vermögen gedeckt, entspricht der im Posten Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses enthaltene Betrag der DBO. Sind die Leistungsansprüche durch Planvermögen gedeckt, wird ein Nettobetrag aus dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens und der DBO – angepasst in Bezug auf jegliche Auswirkungen der Vermögensobergrenze – ausgewiesen. Neubewertungen umfassen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie den Unterschied zwischen den Erträgen aus Planvermögen und den Beträgen, die in den Nettozinsen auf die Nettoverbindlichkeit (den Nettovermögenswert) aus leistungsorientierten Plänen enthalten sind. Sie werden im Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern erfasst. Versicherungsmathematische Bewertungen beruhen auf wesentlichen Annahmen, unter anderem zu Abzinsungssätzen, erwarteten Gehalts- und Rententrends sowie Sterblichkeitsraten. Die angesetzten Abzinsungssätze werden auf Grundlage der Renditen bestimmt, die am Ende des Berichtszeitraums für hochrangige Unternehmensanleihen mit entsprechender Laufzeit und Währung erzielt werden. Falls solche Renditen nicht verfügbar sind, basieren die Abzinsungssätze auf Renditen von Staatsanleihen. Aufgrund sich ändernder Markt-, Wirtschafts- und sozialer Bedingungen können die zugrunde gelegten Annahmen von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Rückstellungen – Siemens bilanziert Rückstellungen, wenn folgende Kriterien kumulativ erfüllt sind: (1) Das Unternehmen hat aus einem Ereignis in der Vergangenheit wahrscheinlich eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung, (2) es ist wahrscheinlich, dass wirtschaftliche Ressourcen abfließen, um diese Verpflichtung zu erfüllen, und (3) es ist eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich. Dabei ist eine Abzinsung vorzunehmen, wenn der Effekt wesentlich ist. Siemens setzt die Rückstellung in Höhe des Barwerts an, der sich aus der Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme mit einem Zinssatz vor Steuern ergibt. Dieser spiegelt die aktuellen Markterwartungen im Hinblick auf den Zinseffekt wider. Wenn aus einem Vertrag ein Verlust droht, erfasst das Unternehmen die gegenwärtige Verpflichtung aus dem Vertrag als Rückstellung. Die Bestimmung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Aufträgen, von Gewährleistungsrückstellungen, von Rückstellungen für Rückbau-, Stilllege- und ähnliche Verpflichtungen und von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, regulatorische Verfahren sowie behördliche Untersuchungen (Rechtsstreitigkeiten) ist in erheblichem Maß mit Schätzungen verbunden. Siemens bildet dann eine Rückstellung für drohende Verluste aus Aufträgen, wenn die aktuell geschätzten Gesamtkosten die Umsatzerlöse übersteigen, die aus dem jeweiligen Vertrag zu erwarten sind. Verlustaufträge identifiziert Siemens durch die laufende Kontrolle des Projektfortschritts und die Aktualisierung der kalkulierten Gesamtkosten. Dies erfordert in erheblichem Maß Einschätzungen zur Erfüllung bestimmter Leistungsanforderungen sowie im Hinblick auf Gewährleistungsaufwendungen und Projektverzögerungen, einschließlich der Beurteilung der Zurechenbarkeit dieser Verzögerungen zu den beteiligten Projektpartnern. In Bezug auf Rückstellungen für Rückbau-, Stilllege- und ähnliche Verpflichtungen umfassen Unsicherheiten die geschätzten Kosten der Stilllegung sowie der Abfallendlagerung aufgrund des langen Zeitraums, über den die künftigen Zahlungsmittelabflüsse erwartet werden, einschließlich der zugehörigen Aufzinsung. Die geschätzten Zahlungsmittelabflüsse könnten sich unter anderem dann wesentlich ändern, wenn politische Entwicklungen die Regierungspläne zur Bereitstellung von Endlagern beeinflussen. Rechtsstreitigkeiten liegen häufig komplexe rechtliche Fragestellungen zugrunde, und sie sind mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Entsprechend liegt der Beurteilung, ob zum Stichtag wahrscheinlich eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem Ereignis in der Vergangenheit besteht, ob ein künftiger Mittelabfluss wahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtung verlässlich schätzbar ist, ein erhebliches Ermessen zugrunde. Die Beurteilung erfolgt in der Regel unter Einbeziehung interner und externer Anwälte. Es kann notwendig werden, dass eine Rückstellung für ein laufendes Verfahren aufgrund neuer Entwicklungen gebildet oder die Höhe einer bestehenden Rückstellung angepasst werden muss. Zudem können durch den Ausgang eines Verfahrens für Siemens Aufwendungen entstehen, die die für den Sachverhalt gebildete Rückstellung übersteigen. Aus Rechtsstreitigkeiten können wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens resultieren. Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses – Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden als Folge eines Unternehmensangebots zum freiwilligen Austritt aus dem Beschäftigungsverhältnis vor dem regulären Renteneintrittszeitpunkt oder aufgrund der Entscheidung eines Unternehmens, das Beschäftigungsverhältnis zu beenden, gewährt. Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach IAS 19, Leistungen an Arbeitnehmer, werden dann als Verbindlichkeiten und Aufwendungen erfasst, wenn die Gesellschaft das Angebot solcher Leistungen nicht mehr zurücknehmen kann. Finanzinstrumente – Ein Finanzinstrument ist jeder Vertrag, der einen finanziellen Vermögenswert bei einer Einheit und eine finanzielle Verbindlichkeit oder ein Eigenkapitalinstrument bei einer anderen Einheit begründet. Siemens nutzt nicht die Kategorie bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinstrumente und macht keinen Gebrauch von der Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert einzustufen (Fair-Value-Option). Finanzinstrumente werden unter Zugrundelegung ihrer Wesensart in folgende Klassen unterteilt: zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Forderungen aus Finanzierungsleasing. Marktübliche Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden am Handelstag erfasst. Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Transaktionskosten berücksichtigt Siemens bei der Ermittlung des Buchwerts nur, soweit es die Finanzinstrumente nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Ansatz von Forderungen aus Finanzierungsleasing erfolgt in Höhe der Nettoinvestition in das Leasingverhältnis. Die Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt entsprechend der Kategorie, der sie zugeordnet sind: Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, Darlehen und Forderungen, finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten, oder zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – Die Zahlungsmitteläquivalente umfassen alle liquiditätsnahen Vermögenswerte, die zum Zeitpunkt der Anschaffung eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten haben. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden zu Anschaffungskosten bewertet. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte – Anlagen in Eigenkapitalinstrumente, Schuldinstrumente und Fondsanteile werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wenn dieser verlässlich ermittelt werden kann. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Berücksichtigung von latenten Ertragsteueraufwendungen im Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern ausgewiesen. Sofern ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, bewertet Siemens die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten. Dies ist bei Eigenkapitalinstrumenten der Fall, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und wesentliche Parameter zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts mithilfe von Bewertungsmodellen nicht mit hinreichender Sicherheit ermittelt werden können. Bei seiner Einschätzung der möglichen Wertminderungen der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte bezieht das Unternehmen alle verfügbaren Informationen ein, wie Marktbedingungen und Preise, anlagespezifische Faktoren sowie Dauer und Ausmaß des Wertrückgangs unter die Anschaffungskosten. Überschreitet der Rückgang 20% der Anschaffungskosten oder dauert er länger als sechs Monate an, betrachtet Siemens dies als einen objektiven Hinweis auf eine Wertminderung. Darlehen und Forderungen – Finanzielle Vermögenswerte, die als Darlehen und Forderungen klassifiziert wurden, bewertet Siemens unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten, abzüglich Wertminderungen. Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen erfasst die Gesellschaft auf separaten Wertberichtigungskonten. Die Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen umfasst in erheblichem Maß Einschätzungen und Beurteilungen einzelner Forderungen, die auf der Kreditwürdigkeit des jeweiligen Kunden, den aktuellen Konjunkturentwicklungen und der Analyse historischer Forderungsausfälle auf Portfoliobasis beruhen. Um die länderspezifische Komponente der individuellen Wertberichtigung zu bestimmen, berücksichtigt Siemens auch Länderratings, die zentral aus Beurteilungen externer Ratingagenturen abgeleitet werden. Soweit das Unternehmen die Wertberichtigung auf Portfoliobasis aus historischen Ausfallraten ableitet, vermindert ein Rückgang des Forderungsvolumens solche Vorsorgen entsprechend und umgekehrt. Die gesamte Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (einschließlich Leasingverhältnisse) betrug 1.211 (im Vj. 1.123) Mio. €. Finanzielle Verbindlichkeiten – Siemens bewertet die finanziellen Verbindlichkeiten – mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente – unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten. Derivative Finanzinstrumente – Derivative Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte und Zinsswap-Kontrakte bilanziert Siemens zum beizulegenden Zeitwert und stuft sie als zu Handelszwecken gehalten ein, es sei denn, sie werden als Sicherungsinstrumente in die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) einbezogen. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der derivativen Finanzinstrumente erfasst das Unternehmen entweder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder, sofern es sich um Cashflow Hedges (Absicherung von Zahlungsströmen) handelt, nach Berücksichtigung von latenten Ertragsteuern im Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern. Bestimmte derivative Finanzinstrumente, die in einen Basisvertrag (Host Contract) eingebettet sind, bilanziert Siemens separat als Derivate. Fair Value Hedges (Absicherung des beizulegenden Zeitwerts): Der Buchwert des Grundgeschäfts wird um den Gewinn oder Verlust, der dem abgesicherten Risiko zuzurechnen ist, erhöht oder vermindert. Handelt es sich bei dem Grundgeschäft um einen nicht bilanzierten schwebenden Vertrag, stellt Siemens die nachfolgende kumulierte Änderung seines beizulegenden Zeitwerts als separaten finanziellen Vermögenswert oder separate finanzielle Verbindlichkeit in die Konzernbilanz ein; einen entsprechenden Ertrag oder Aufwand erfasst das Unternehmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Bei Grundgeschäften, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, löst Siemens die Erhöhung oder Verminderung des Buchwerts bis zur Fälligkeit des Grundgeschäfts vollständig auf. Bei abgesicherten schwebenden Verträgen erhöht oder vermindert das Unternehmen die anfänglichen Buchwerte der Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die aus der Erfüllung der schwebenden Verträge hervorgehen, um die kumulierten Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der vorher separat bilanzierten finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten. Cashflow Hedges (Absicherung von Zahlungsströmen): Den effektiven Teil der Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts derivativer Instrumente, die als sogenannte Cashflow Hedges bestimmt sind, weist Siemens nach Berücksichtigung von latenten Ertragsteuern im Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern aus. Der ineffektive Teil wird sofort erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die im Eigenkapital aufgelaufenen Beträge werden in den gleichen Perioden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berichtet, in denen sich das Grundgeschäft in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung niederschlägt. Aktienbasierte Vergütung – Aktienbasierte Zusagen bei Siemens sind vorwiegend mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente ausgestaltet. Der beizulegende Zeitwert wird zum Gewährungszeitpunkt ermittelt und als Aufwand über den Erdienungszeitraum erfasst. Der beizulegende Zeitwert wird als Börsenkurs der Siemens-Aktie unter Berücksichtigung des Barwerts der Dividenden, auf die während des Erdienungszeitraums kein Anspruch besteht, und – soweit erforderlich – von Markt- und Nichtausübungsbedingungen bestimmt. Vorjahresinformationen – Einzelne Vorjahresangaben sind an die aktuelle Darstellung angepasst worden. KÜRZLICH VERÖFFENTLICHTE RECHNUNGSLEGUNGSVERLAUTBARUNGEN – NOCH NICHT UMGESETZT Die nachfolgenden, vom IASB veröffentlichten Rechnungslegungsverlautbarungen sind noch nicht verpflichtend anzuwenden und von Siemens bislang auch noch nicht angewendet worden. Das IASB veröffentlichte im Juli 2014 IFRS 9, Finanzinstrumente. IFRS 9 führt einen einheitlichen Ansatz zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten ein. Als Grundlage bezieht sich der Standard dabei auf die Zahlungsstromeigenschaften und das Geschäftsmodell, nach dem sie gesteuert werden. Ferner sieht er ein neues Wertminderungsmodell vor, das auf den erwarteten Kreditausfällen basiert. IFRS 9 enthält zudem neue Regelungen zur Anwendung von Hedge Accounting, um die Risikomanagementaktivitäten eines Unternehmens besser darzustellen, insbesondere im Hinblick auf die Steuerung von nicht finanziellen Risiken. Der neue Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Siemens wird IFRS 9 erstmalig auf das Geschäftsjahr beginnend am 1. Oktober 2018 anwenden und prüft derzeit, welche Auswirkungen sich daraus auf den Konzernabschluss der Gesellschaft ergeben. Das IASB veröffentlichte im Mai 2014 IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Nach dem neuen Standard soll die Erfassung von Umsatzerlösen die Übertragung der zugesagten Güter oder Dienstleistungen an den Kunden mit dem Betrag abbilden, der jener Gegenleistung entspricht, die das Unternehmen im Tausch für diese Güter oder Dienstleistungen voraussichtlich erhalten wird. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn der Kunde die Verfügungsmacht über die Güter oder Dienstleistungen erhält. IFRS 15 enthält ferner Vorgaben zum Ausweis der auf Vertragsebene bestehenden Leistungsüberschüsse oder -verpflichtungen. Dies sind Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Kundenverträgen, die sich abhängig vom Verhältnis der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der Zahlung des Kunden ergeben. IFRS 15 ersetzt IAS 11, Fertigungsaufträge, und IAS 18, Umsatzerlöse, sowie die dazugehörigen Interpretationen. Der Standard ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Das Unternehmen wird den Standard für das Geschäftsjahr beginnend am 1. Oktober 2017 rückwirkend anwenden, d.h. die Vergleichsperiode wird in Übereinstimmung mit IFRS 15 dargestellt. Änderungen des Gesamtbetrags der für einen Kundenvertrag erfassten Umsatzerlöse werden derzeit nur in sehr begrenztem Umfang erwartet. Überdies wird sich für bestimmte Vertragsarten der zeitliche Anfall der Umsatzerlöse ändern, insbesondere werden Umsatzerlöse möglicherweise früher erfasst, falls es variable Vergütungskomponenten gibt, eine Aufteilung des Transaktionspreises auf verschiedene Leistungsverpflichtungen erfolgt oder Lizenzen an den Kunden übertragen werden. Basierend auf durchgeführten Analysen ist zu erwarten, dass die weit überwiegende Anzahl von Fertigungsaufträgen, die derzeit nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert werden, die Voraussetzungen für eine zeitraumbezogene Realisierung von Umsatzerlösen erfüllen. Daneben geht das Unternehmen von Änderungen in der Bilanz (zum Beispiel durch separate Posten für Vertragsvermögenswerte und -verbindlichkeiten) und zusätzlichen quantitativen und qualitativen Anhangangaben aus. Siemens erwartet keine wesentlichen Auswirkungen auf seinen Konzernabschluss. Das IASB veröffentlichte im Januar 2016 IFRS 16, Leasingverhältnisse. IFRS 16 schafft die bisherige Klassifizierung von Leasingverträgen auf Leasingnehmerseite in Operating- und Finance-Leasing-Verhältnisse ab. Stattdessen führt IFRS 16 ein einheitliches Leasingnehmerbilanzierungsmodell ein, nach dem Leasingnehmer verpflichtet sind, für Leasingverträge mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten Vermögenswerte (für das Nutzungsrecht) und Leasingverbindlichkeiten anzusetzen. Dies führt dazu, dass bisher nicht bilanzierte Leasingverhältnisse künftig – weitgehend vergleichbar mit der heutigen Bilanzierung von Finance-Leasing-Verhältnissen – bilanziell zu erfassen sind. IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Das Unternehmen prüft derzeit, welche Auswirkungen die Anwendung von IFRS 16 auf den Konzernabschluss der Gesellschaft hat und wird den Standard für das Geschäftsjahr beginnend am 1. Oktober 2019 anwenden. Ziffer 3 Akquisitionen, Verkäufe und nicht fortgeführte Aktivitäten AKQUISITIONEN Im April 2016 erwarb Siemens sämtliche Aktien der CD-adapco Ltd., USA, einem globalen Unternehmen für Simulationssoftware mit Lösungen, die ein weites Spektrum an Engineering-Disziplinen abdecken. Die Akquisition ergänzt das Siemens-Industriesoftware-Portfolio und setzt damit die Siemens-Strategie zum weiteren Ausbau des digitalen Unternehmensportfolios um. Das erworbene Geschäft wird in die Division Digital Factory integriert. Der Kaufpreis beträgt, vorbehaltlich üblicher Anpassungen auf den übernommenen Bestand an Netto-Finanzmitteln und Nettoumlaufvermögen, 971 Mio. US$ (853 Mio. € zum Akquisitionszeitpunkt); er wurde bar bezahlt. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation zum Akquisitionszeitpunkt ergaben sich sonstige immaterielle Vermögenswerte von 395 Mio. € und passive latente Steuern von 105 Mio. €. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte stellen insbesondere Technologie in Höhe von 273 Mio. € und Kundenbeziehungen in Höhe von 118 Mio. € dar. Der vorläufige Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 569 Mio. € umfasst immaterielle Vermögenswerte, die nicht separierbar sind, wie Fachwissen der Mitarbeiter und erwartete Synergien. Das erworbene Geschäft hat bei Siemens in der Zeit zwischen der Akquisition und dem 30. September 2016, einschließlich der Ergebniseffekte aus der Kaufpreisallokation und Integrationskosten, Umsatzerlöse in Höhe von 63 Mio. € und einen Nettoverlust in Höhe von 27 Mio. € beigetragen. Wäre CD-adapco seit dem 1. Oktober 2015 in den Konzernabschluss einbezogen worden, hätten die Umsatzerlöse und der Gewinn nach Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr 79.722 Mio. € beziehungsweise 5.566 Mio. € betragen. Im Juni 2015 erwarb Siemens sämtliche Aktien der Dresser-Rand Group Inc., Houston, Texas, USA und Paris, Frankreich. Die Kaufpreisallokation wurde im dritten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs abgeschlossen. Der Kaufpreis betrug 6.692 Mio. US$ (5.981 Mio. € zum Akquisitionszeitpunkt) und wurde bar bezahlt. Folgende Werte resultieren aus der Kaufpreisallokation zum Akquisitionszeitpunkt: Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2.839 Mio. €, Sachanlagen 240 Mio. €, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 318 Mio. €, Vorräte 480 Mio. €, sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 145 Mio. €, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 175 Mio. €, Finanzschulden, einschließlich zurückgezahlter – ursprünglich ausstehender – Finanzschulden 1.043 Mio. €, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 219 Mio. €, Rückstellungen 118 Mio. €, sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 386 Mio. € und passive latente Steuern 935 Mio. €. Die immateriellen Vermögenswerte stellen insbesondere Kundenbeziehungen in Höhe von 2.383 Mio. € und Technologie in Höhe von 393 Mio. € dar. Der Bruttobetrag der vertraglichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen beträgt 469 Mio. €. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 4.580 Mio. € basiert im Wesentlichen auf Synergien, wie beispielsweise Umsatzsynergien, die hauptsächlich aus der Erweiterung des Portfolios und sich eröffnender Potenziale im Bereich Service resultieren, sowie Kostensynergien, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Einkauf, allgemeine Verwaltung und Produktion. Im Dezember 2014 erwarb Siemens das Energiegeschäft mit aero-derivativen Gasturbinen und Kompressoren von Rolls-Royce plc, Vereinigtes Königreich (Rolls-Royce). Die Kaufpreisallokation wurde im ersten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs abgeschlossen. Der vertraglich vereinbarte Kaufpreis betrug 785 Mio. £ (990 Mio. € zum Akquisitionszeitpunkt) und wurde bar bezahlt. Dieser Betrag unterlag Anpassungen nach dem Transaktionsabschluss in Höhe von 29 Mio. £ (37 Mio. € zum Akquisitionszeitpunkt). Als Teil der Transaktion zahlte Siemens zusätzlich 200 Mio. £ (252 Mio. € zum Akquisitionszeitpunkt) an Rolls-Royce für eine exklusive Lizenzvereinbarung mit einer Laufzeit von 25 Jahren sowie einen bevorzugten Zugang zu Liefer- und Ingenieurdienstleistungen von Rolls-Royce. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 408 Mio. € basiert im Wesentlichen auf Synergien, wie beispielsweise Kostensynergien – insbesondere in den Bereichen Produktion, Einkauf, Forschung und Entwicklung sowie allgemeine Verwaltung – und Umsatzsynergien, die überwiegend aus der Erweiterung des Gasturbinen-Portfolios resultieren. NICHT FORTGEFÜHRTE AKTIVITÄTEN Der Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern beinhaltete einen Gewinn in Zusammenhang mit dem Verkauf der Hörgerätesparte in Höhe von 102 Mio. € (im Vj. 1,7 Mrd. €); im Vorjahr erfasste Siemens einen Veräußerungsgewinn in Höhe von 516 Mio. € (vor Steuern) aus dem Verkauf des Geschäfts mit Krankenhausinformationssystemen. Ziffer 4 Anteile an anderen Unternehmen Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Anteiliges Ergebnis aus der Equity-Konsolidierung 316 – 87 Ergebnis aus Veräußerungen – 53 1.477 Wertminderungen und Wertaufholungen – 129 – 155 Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 134 1.235 Im Vorjahr hatte Siemens als Folge einer Finanzierungszusage gegenüber Unify Holdings B.V. anteilige Verluste in Höhe von 275 Mio. € erfasst. Die Beteiligung wurde im zweiten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs verkauft. Der Buchwert aller einzeln nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen betrug 2.242 (im Vj. 2.046) Mio. €. Die zusammengefassten Finanzinformationen für alle einzeln nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen, angepasst an die von Siemens gehaltene Beteiligungsquote, sind nachfolgend dargestellt. Die in der Gesamtergebnisrechnung enthaltenen Posten werden entsprechend dem Zwölfmonatszeitraum, der der Bilanzierung nach der Equity-Methode zugrunde lag, dargestellt. scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Gewinn/Verlust aus fortgeführten Aktivitäten 288 38 Gewinn/Verlust aus nicht fortgeführten Aktivitäten – 1 Sonstiges Ergebnis nach Steuern – 31 20 Gesamtergebnis 257 58 Die Position Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen beinhaltete den Anteil von Siemens an der BWI Informationstechnik GmbH (BWI) in Höhe von 16 (im Vj. 27) Mio. €. Der Buchwert aller einzeln nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen enthielt den Buchwert von BWI in Höhe von 95 (im Vj. 114) Mio. €. Siemens hält einen Anteil von 50,05% an BWI. BWI wird aufgrund von maßgeblichen Mitbestimmungsrechten der beiden anderen Anteilseigner nicht von Siemens beherrscht. Zusammen mit den HERKULES-Verpflichtungen betrug das maximale Verlustrisiko der Gesellschaft aus der Beteiligung an BWI 695 (im Vj. 1.204) Mio. €. BWI finanziert seine Tätigkeiten eigenständig. Ziffer 5 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von 177 (im Vj. 232) Mio. €. Ziffer 6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthielten – wie im Vorjahr – Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen sowie Wirkungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen und aus Versicherungsbelangen. Ziffer 7 Ertragsteuern Die Ertragsteueraufwendungen/-erträge setzten sich wie folgt zusammen: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Laufende Steuern 1.773 2.014 Latente Steuern 235 – 145 Ertragsteueraufwendungen 2.008 1.869 In den laufenden Ertragsteueraufwendungen waren Anpassungen in Höhe von –29 (im Vj. 79) Mio. € für laufende Steuern früherer Geschäftsjahre enthalten. Die latenten Steueraufwendungen/-erträge beinhalteten Steueraufwendungen von 54 (im Vj. Steuererträge von 30) Mio. € in Zusammenhang mit der Entwicklung der temporären Unterschiede. Für die Ermittlung der laufenden Steuern in Deutschland wurde ein Gesamtsteuersatz von 31% herangezogen, der sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15%, dem Solidaritätszuschlag von 5,5% und einem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz von 15% ergibt. Die laufenden Steuern von ausländischen Tochterunternehmen werden auf der Grundlage des jeweiligen nationalen Steuerrechts und mit dem im Sitzland maßgeblichen Steuersatz ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden in Deutschland und im Ausland mit den Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind. Die auf Basis des deutschen Gesamtsteuersatzes von 31% erwarteten Ertragsteueraufwendungen (laufende und latente) weichen von den ausgewiesenen wie folgt ab: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Erwartete Ertragsteueraufwendungen 2.295 2.238 Erhöhung/Minderung der Ertragsteuern durch Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben 600 474 Steuerfreie Erträge – 227 – 709 Steuern für Vorjahre – 223 – 20 Veränderung in der Realisierbarkeit aktiver latenter Steuern und von Steuergutschriften – 44 8 Effekt Steuersatzänderungen – 15 – 43 Steuersatzunterschiede Ausland – 280 – 107 Steuereffekt aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen – 92 26 Sonstiges, netto – 6 2 Ausgewiesene Ertragsteueraufwendungen 2.008 1.869 Die aktiven und passiven latenten Steuern (brutto) verteilten sich auf folgende Bilanzposten: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Vermögenswerte Langfristige und kurzfristige Vermögenswerte 1.836 1.936 Verbindlichkeiten und Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 8.742 7.539 Sonstiges 114 237 Verlustvorträge und Steuergutschriften 547 610 Aktive latente Steuern 11.240 10.322 Verbindlichkeiten Langfristige und kurzfristige Vermögenswerte 7.588 7.272 Verbindlichkeiten 930 732 Sonstiges 120 336 Passive latente Steuern 8.638 8.339 Summe aktive latente Steuern (netto) 2.602 1.983 Zum Geschäftsjahresende wies das Unternehmen steuerliche Verlustvorträge aus, die Verlustverrechnungsbeschränkungen unterlagen. Für diese wurden insoweit keine aktiven latenten Steuern angesetzt, als deren Nutzung durch künftige positive steuerliche Ergebnisse nicht wahrscheinlich ist. Für die folgenden Sachverhalte wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt (Bruttobeträge): scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Abzugsfähige temporäre Differenzen 188 192 Steuerliche Verlustvorträge 2.013 1.142 2.201 1.334 Von den nicht angesetzten steuerlichen Verlustvorträgen verfallen 953 (im Vj. 458) Mio. € im Zeitraum bis 2031. Siemens hat für aufgelaufene Ergebnisse der Tochterunternehmen in Höhe von 26.585 (im Vj. 27.507) Mio. € keine passiven latenten Steuern gebildet, da diese Gewinne auf unbestimmte Zeit reinvestiert werden sollen. Unter Berücksichtigung der direkten Eigenkapitalbuchungen und der Aufwendungen/Erträge aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten ergaben sich die folgenden Steueraufwendungen/-erträge: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Fortgeführte Aktivitäten 2.008 1.869 Nicht fortgeführte Aktivitäten – 2 210 Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen – 996 139 1.010 2.218 Ziffer 8 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.280 13.909 Forderungen aus Finanzierungsleasing 2.007 2.073 16.287 15.982 Der langfristige Anteil der Forderungen aus Finanzierungsleasing wird unter der Position Sonstige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen und betrug 3.557 (im Vj. 3.264) Mio. €. Die Veränderungen der Wertberichtigungen auf kurz- und langfristige Forderungen innerhalb der zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte (ausgenommen Forderungen aus Finanzierungsleasing) setzten sich wie folgt zusammen: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Wertberichtigungen zu Beginn des Geschäftsjahrs 933 938 Erfolgswirksame Erhöhung der Wertberichtigungen im Berichtszeitraum 284 168 Ausbuchung von Forderungen – 181 – 145 Zahlungseingänge auf ursprünglich abgeschriebene Forderungen 9 7 Fremdwährungsumrechnungseffekte – 33 – 9 Umgliederungen in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verkäufe solcher Unternehmenseinheiten − – 26 Wertberichtigungen zum Ende des Geschäftsjahrs 1.013 933 Die künftig zu erhaltenden Mindestleasingzahlungen stellten sich folgendermaßen dar: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Innerhalb eines Jahres 2.378 2.474 Zwischen ein und fünf Jahren 3.358 3.322 Nach mehr als fünf Jahren 752 246 6.488 6.042 Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung der künftigen Mindestleasingzahlungen zur Brutto- und Nettoinvestition in Leasingverhältnisse sowie zum Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Künftige Mindestleasingzahlungen 6.488 6.042 Zuzüglich: Nicht garantierter Restwert 353 87 Bruttoinvestition in Leasingverhältnisse 6.840 6.129 Abzüglich: Unrealisierte Finanzerträge – 1.078 – 601 Nettoinvestition in Leasingverhältnisse 5.762 5.527 Abzüglich: Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen – 198 – 190 Abzüglich: Barwert des nicht garantierten Restwerts – 108 – 72 Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen 5.457 5.265 Die Bruttoinvestition in Leasingverhältnisse sowie der Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen waren wie folgt fällig: scroll Bruttoinvestition in Leasingverhältnisse Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen 30. Sep. 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Fällig innerhalb eines Jahres 2.397 2.492 1.952 2.072 Fällig zwischen ein und fünf Jahren 3.405 3.374 2.940 2.965 Fällig nach mehr als fünf Jahren 1.038 263 564 228 6.840 6.129 5.457 5.265 Die Investitionen in Finanzierungsleasing resultierten überwiegend aus dem Leasinggeschäft mit Industrieausrüstungen, medizinischen Geräten, Transportsystemen sowie Büro- und Datenverarbeitungsgeräten. Die tatsächlichen Mittelzuflüsse werden infolge künftiger Verkäufe von Finanzforderungen, Vorauszahlungen und Forderungsausbuchungen von den vertraglich vereinbarten Fälligkeiten abweichen. Ziffer 9 Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte enthielten Darlehensforderungen in Höhe von 4.910 (im Vj. 3.128) Mio. € sowie derivative Finanzinstrumente in Höhe von 758 (im Vj. 830) Mio. €. Ziffer 10 Vorräte scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.487 2.631 Unfertige Erzeugnisse 4.281 4.417 Kosten und realisierte Gewinnanteile aus noch nicht abgeschlossenen Auftragsfertigungsprojekten, die die erhaltenen Anzahlungen übersteigen 10.046 9.162 Fertige Erzeugnisse und Waren 3.261 3.046 Geleistete Anzahlungen 591 551 20.666 19.807 Erhaltene Anzahlungen – 2.506 – 2.554 18.160 17.253 Die Umsatzkosten enthielten Vorräte in Höhe von 54.706 (im Vj. 51.735) Mio. €, die als Aufwendungen erfasst wurden. Die Wertberichtigungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3 (im Vj. Erhöhung um 97) Mio. €. Im zweiten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs überarbeitete Siemens – entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften für Fertigungsaufträge und Serviceverträge – die Projektkalkulationen in Zusammenhang mit der Fortsetzung von langfristigen Verträgen mit Kunden im Iran als Folge der Beendigung beziehungsweise Lockerung von Sanktionen der EU und der USA. Die sich daraus ergebenden Anpassungen erhöhten die Umsatzerlöse um 174 Mio. € sowie das Ergebnis von Power and Gas und den Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern um 130 Mio. €. Fertigungsaufträge (hier und folgend) beinhalteten Serviceverträge, die nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert wurden. Der Gesamtbetrag der angefallenen Herstellungskosten und der realisierten Gewinnanteile, abzüglich entstandener Verluste für laufende Fertigungsaufträge, belief sich auf 83.556 (im Vj. 82.196) Mio. €. Die Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen betrugen 32.635 (im Vj. 30.261) Mio. €. Die erhaltenen Anzahlungen für laufende Fertigungsaufträge betrugen 8.705 (im Vj. 8.674) Mio. €. Die von Kunden einbehaltenen Beträge in Zusammenhang mit laufenden Fertigungsaufträgen beliefen sich auf 288 (im Vj. 225) Mio. €. Ziffer 11 Geschäfts- oder Firmenwerte scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Anschaffungskosten Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 25.071 19.546 Fremdwährungsumrechnung und Sonstiges – 127 1.187 Akquisitionen und Anpassungen der Erstkonsolidierung 1.144 4.599 Verkäufe und Umgliederungen in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte – 20 – 261 Stand am Ende des Geschäftsjahrs 26.068 25.071 Kumulierte Abschreibungen aus Wertminderungen und sonstige Veränderungen Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 1.905 1.763 Fremdwährungsumrechnung und Sonstiges 2 140 Wertminderungsaufwand des Geschäftsjahrs 1 3 Verkäufe und Umgliederungen in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 1 – 1 Stand am Ende des Geschäftsjahrs 1.909 1.905 Buchwert Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 23.166 17.783 Stand am Ende des Geschäftsjahrs 24.159 23.166 Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die grundsätzlich durch ein Segment repräsentiert wird. Seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr gilt dies aufgrund einer Änderung der Organisation des Geschäfts und der dazugehörigen Berichtsstruktur auch für Healthineers. Im Vorjahr wurden die Wertminderungsüberprüfungen bei Healthineers eine Ebene unter dem Segment durchgeführt. Siemens führte im vierten Quartal die verpflichtende jährliche Wertminderungsüberprüfung durch. Dabei wurden die erzielbaren Beträge für die Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten höher eingeschätzt als die Buchwerte. Die grundlegenden Annahmen, auf deren Basis Siemens den beizulegenden Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bestimmt, beinhalteten langfristige Wachstumsraten von bis zu 1,7% (im Vj. von bis zu 2,5%) und Abzinsungssätze (nach Steuern) von 5,0% bis 9,0% (im Vj. von 6,0% bis 9,5%). Soweit verfügbar wurden Marktpreise herangezogen. Für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts, abzüglich Veräußerungskosten, der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurden Zahlungsströme für die nächsten fünf Jahre prognostiziert, die auf Erfahrungen der Vergangenheit, aktuellen operativen Ergebnissen und der bestmöglichen Einschätzung künftiger Entwicklungen durch die Unternehmensleitung sowie auf Marktannahmen basieren. Der ermittelte beizulegende Zeitwert für die Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde der Stufe 3 der Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten zugeordnet. Der beizulegende Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, wird hauptsächlich durch den Endwert (Barwert der ewigen Rente) bestimmt, der besonders sensitiv auf Veränderungen der Annahmen zur langfristigen Wachstumsrate und zum Abzinsungssatz reagiert. Beide Annahmen werden individuell für jede Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten festgelegt. Die Abzinsungssätze basieren auf dem Konzept gewichteter durchschnittlicher Kapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital, WACC) für die Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Für SFS entspricht der Abzinsungssatz den Eigenkapitalkosten. Die Abzinsungssätze werden auf Basis eines risikofreien Zinssatzes und einer Marktrisikoprämie ermittelt. Darüber hinaus spiegeln die Abzinsungssätze die gegenwärtige Marktbeurteilung der spezifischen Risiken jeder einzelnen Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wider, indem Betafaktoren, Verschuldungsgrad und Fremdkapitalkosten spezifischer Peergroups berücksichtigt werden. Die Parameter zur Ermittlung der Abzinsungssätze basieren auf externen Informationsquellen. Die Peergroup ist Gegenstand einer jährlichen Überprüfung und wird – sofern notwendig – angepasst. Die Wachstumsraten berücksichtigen externe makroökonomische Daten und branchenspezifische Trends. Die folgende Tabelle zeigt grundlegende Annahmen, die bei der Wertminderungsüberprüfung der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen wesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte zugeordnet worden sind, zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts, abzüglich Veräußerungskosten, herangezogen worden sind: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Geschäfts- oder Firmenwerte Langfristige Wachstumsrate Abzinsungsfaktor nach Steuern Healthineers 8.301 1,7% 6,5% Digital Factory 3.933 1,7% 8,0% Power and Gas (ohne Anteil an Power Generation Services) 3.552 1,7% 8,0% Power Generation Services (Teil von Power and Gas) 3.158 1,7% 8,0% Den Werten der Umsatzerlöse im fünfjährigen Planungszeitraum der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen wesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte zugeordnet worden sind, liegen durchschnittliche Wachstumsraten der Umsatzerlöse (ohne Portfolioeffekte) zwischen 0,3% und 5,3% (im Vj. zwischen 2,6% und 5,9%) zugrunde. scroll 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Geschäfts- oder Firmenwerte Langfristige Wachstumsrate Abzinsungsfaktor nach Steuern Diagnostics bei Healthineers 5.108 2,5% 6,5% Power and Gas (ohne Anteil an Power Generation Services) 3.587 1,7% 8,0% Digital Factory 3.328 1,7% 8,5% Imaging & Therapy Systems bei Healthineers 2.790 2,0% 6,5% Power Generation Services (Teil von Power and Gas) 2.613 1,7% 8,0% Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse für die Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen wesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte zugeordnet worden sind, wurde eine Senkung der zukünftigen Zahlungsströme (nach Steuern) um 10% oder eine Erhöhung der Abzinsungssätze (nach Steuern) um einen Prozentpunkt oder eine Senkung der langfristigen Wachstumsrate um einen Prozentpunkt angenommen. Auf dieser Grundlage kommt Siemens zu dem Ergebnis, dass sich für keine der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ein Wertminderungsbedarf ergeben würde. Ziffer 12 Sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen scroll (in Mio. €) Bruttobuchwert 01.10.2015 Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen Zugänge durch Unternehmenszusammenschlüsse Selbst erstellte Technologie 2.995 − − Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 4.725 – 37 260 Kundenbeziehungen und Markennamen 7.542 – 77 68 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 15.262 – 115 328 Grundstücke und Bauten 7.745 – 65 20 Technische Anlagen und Maschinen 7.770 – 67 – 39 Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.829 – 29 22 Vermietete Erzeugnisse 3.033 – 83 23 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 856 – 16 – 40 Sachanlagen 25.234 – 260 – 14 scroll (in Mio. €) Zugänge Umgliederungen Abgänge1 Selbst erstellte Technologie 324 − – 252 Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 64 − – 143 Kundenbeziehungen und Markennamen − − − Sonstige immaterielle Vermögenswerte 388 − – 395 Grundstücke und Bauten 274 218 – 333 Technische Anlagen und Maschinen 288 270 – 271 Betriebs- und Geschäftsausstattung 632 85 – 448 Vermietete Erzeugnisse 484 10 – 452 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 595 – 582 – 12 Sachanlagen 2.273 − – 1.516 1 Enthielt Vermögenswerte, die in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte umgegliedert wurden, und Verkäufe solcher Unternehmenseinheiten. scroll (in Mio. €) Bruttobuchwert 30.09.2016 Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen Buchwert 30.09.2016 Abschreibungen und Wertminderungen im Geschäftsjahr 2016 Selbst erstellte Technologie 3.067 – 1.562 1.505 – 189 Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 4.870 – 2.974 1.896 – 253 Kundenbeziehungen und Markennamen 7.532 – 3.191 4.341 – 490 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 15.469 – 7.727 7.742 – 932 Grundstücke und Bauten 7.859 – 3.673 4.186 – 253 Technische Anlagen und Maschinen 7.950 – 5.412 2.539 – 542 Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.092 – 4.764 1.328 – 690 Vermietete Erzeugnisse 3.015 – 1.710 1.305 – 348 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 801 – 2 799 2 Sachanlagen 25.717 – 15.560 10.157 – 1.831 1 Enthielt Vermögenswerte, die in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte umgegliedert wurden, und Verkäufe solcher Unternehmenseinheiten. scroll (in Mio. €) Bruttobuchwert 01.10.2014 Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen Zugänge durch Unternehmenszusammenschlüsse Selbst erstellte Technologie 2.750 211 − Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 3.525 190 923 Kundenbeziehungen und Markennamen 4.552 293 2.873 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 10.826 693 3.796 Grundstücke und Bauten 7.356 169 143 Technische Anlagen und Maschinen 7.140 167 172 Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.786 109 49 Vermietete Erzeugnisse 2.927 117 57 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 760 5 66 Sachanlagen 23.968 566 487 scroll (in Mio. €) Zugänge Umgliederungen Abgänge1 Selbst erstellte Technologie 337 − – 302 Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 53 − 34 Kundenbeziehungen und Markennamen − − – 176 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 390 − – 444 Grundstücke und Bauten 199 135 – 257 Technische Anlagen und Maschinen 282 263 – 252 Betriebs- und Geschäftsausstattung 580 73 – 768 Vermietete Erzeugnisse 457 – 4 – 521 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 500 – 467 – 7 Sachanlagen 2.018 − – 1.805 1 Enthielt Vermögenswerte, die in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte umgegliedert wurden, und Verkäufe solcher Unternehmenseinheiten. scroll (in Mio. €) Bruttobuchwert 30.09.2015 Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen Buchwert 30.09.2015 Abschreibungen und Wertminderungen im Geschäftsjahr 2015 Selbst erstellte Technologie 2.995 – 1.619 1.376 – 176 Erworbene Technologie ein- schließlich Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte 4.725 – 2.851 1.874 – 231 Kundenbeziehungen und Markennamen 7.542 – 2.715 4.827 – 370 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 15.262 – 7.185 8.077 – 778 Grundstücke und Bauten 7.745 – 3.656 4.089 – 256 Technische Anlagen und Maschinen 7.770 – 5.111 2.660 – 513 Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.829 – 4.510 1.319 – 662 Vermietete Erzeugnisse 3.033 – 1.746 1.287 – 345 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 856 – 1 855 6 Sachanlagen 25.234 – 15.024 10.210 – 1.769 1 Enthielt Vermögenswerte, die in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte umgegliedert wurden, und Verkäufe solcher Unternehmenseinheiten. Der Bruttobuchwert der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau enthielt 677 (im Vj. 787) Mio. € für Sachanlagen im Bau. Die vertraglichen Verpflichtungen für den Kauf von Sachanlagen betrugen 643 (im Vj. 474) Mio. €. Die künftigen Mindestzahlungen von Leasingnehmern aus Operating-Leasing-Verhältnissen betrugen: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Innerhalb eines Jahres 326 319 Zwischen ein und fünf Jahren 689 652 Nach mehr als fünf Jahren 85 92 1.099 1.063 Ziffer 13 Sonstige finanzielle Vermögenswerte scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Darlehensforderungen 11.838 12.477 Forderungen aus Finanzierungsleasing 3.557 3.264 Derivative Finanzinstrumente 2.293 2.398 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2.662 2.464 Sonstiges 260 217 20.610 20.821 Die Position Darlehensforderungen resultierte im Wesentlichen aus langfristigen Darlehenstransaktionen von SFS. Ziffer 14 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Erhaltene Anzahlungen auf noch nicht abgeschlossene Auftragsfertigungsprojekte, die die Auftragskosten und realisierten Gewinnanteile übersteigen 10.892 10.982 Personalbezogene Verbindlichkeiten 5.401 5.437 Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen 1.175 1.242 Sonstiges 2.968 2.708 20.437 20.368 Ziffer 15 Finanzschulden scroll Kurzfristig Langfristig 30. Sep. 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Anleihen und Schuldverschreibungen (Fälligkeit bis 2046) 4.994 456 23.560 25.498 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Fälligkeit bis 2023) 380 755 992 1.000 Sonstige Finanzschulden (Fälligkeit bis 2027) 817 1.737 87 68 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 15 31 123 115 Summe Finanzschulden 6.206 2.979 24.761 26.682 Bei den unter dieser Ziffer angegebenen Zinssätzen handelt es sich um Per-annum-Angaben. Der gewichtete Durchschnittszins für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lag bei 3,9% (im Vj. 2,8%), für sonstige Finanzschulden bei 0,5% (im Vj. 0,2%) und für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing bei 4,8% (im Vj. 4,7%). KREDITLINIEN Zum Geschäftsjahresende waren Kreditlinien, wie im Vorjahr, in Höhe von 7,1 Mrd. € nicht in Anspruch genommen. Die Kreditlinien dienen allgemeinen Unternehmenszwecken. Die Konsortialkreditlinie in Höhe von 4,0 Mrd. € wurde um ein Jahr bis zum 25. Juni 2021 verlängert. Die Konsortialkreditlinie in Höhe von 3,0 Mrd. US$ läuft zum 27. September 2020 aus. Die revolvierende bilaterale Kreditlinie in Höhe von 450 Mio. € wurde nicht in Anspruch genommen und vom 30. September 2016 bis zum 30. September 2017 verlängert. ANLEIHEN UND SCHULDVERSCHREIBUNGEN scroll 30. Sep. 2016 30. Sep. 2015 (Zinssatz/Ausgabe/Fälligkeit) Währung (Nominalwert in Mio.) Buchwert in Mio. €1 Währung (Nominalwert in Mio.) Buchwert in Mio. €1 5,625%/2006/März 2016/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen – – – US$ 500 456 5,625%/2008/Juni 2018/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen € 1.600 1.719 € 1.600 1.779 5,125%/2009/Feb. 2017/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen € 2.000 2.028 € 2.000 2.090 US$ 3M-LIBOR+1,4%/2012/Feb. 2019/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 400 358 US$ 400 357 1,5%/2012/März 2020/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen € 1.000 997 € 1.000 996 2,75%/2012/Sep. 2025/£ festverzinsliche Schuldverschreibungen £ 350 405 £ 350 472 3,75%/2012/Sep. 2042/£ festverzinsliche Schuldverschreibungen £ 650 740 £ 650 863 1,75%/2013/März 2021/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen € 1.250 1.285 € 1.250 1.278 2,875%/2013/März 2028/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen € 1.000 996 € 1.000 996 1,5%/2013/März 2018/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 500 447 US$ 500 445 3,5%/2013/März 2028/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 100 87 US$ 100 87 2013/Juni 2020/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 400 358 US$ 400 356 2014/März 2019/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 300 268 US$ 300 267 2014/Sep. 2021/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 400 358 US$ 400 357 Gesamtbetrag Programm zur Begebung von Schuldverschreibungen 10.048 10.799 5,75%/2006/Okt. 2016/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.750 1.570 US$ 1.750 1.600 6,125%/2006/Aug. 2026/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.750 1.982 US$ 1.750 2.023 US$ 3M-LIBOR+0,28%/2015/Mai 2018/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 500 448 US$ 500 446 1,45%/2015/Mai 2018/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.250 1.119 US$ 1.250 1.114 2,15%/2015/Mai 2020/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.000 893 US$ 1.000 889 2,9%/2015/Mai 2022/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.750 1.564 US$ 1.750 1.557 3,25%/2015/Mai 2025/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.500 1.336 US$ 1.500 1.331 4,4%/2015/Mai 2045/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.750 1.546 US$ 1.750 1.539 US$ 3M-LIBOR+0,32%/2016/Sep. 2019/US$ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen US$ 350 308 – – – 1,3%/2016/Sep. 2019/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.100 984 – – – 1,7%/2016/Sep. 2021/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.100 983 – – – 2,0%/2016/Sep. 2023/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 750 666 – – – 2,35%/2016/Okt.2026/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.700 1.517 – – – 3,3%/2016/Sep. 2046/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.000 887 – – – Gesamtbetrag US$-Schuldverschreibungen 15.801 10.497 5,25%/2006/Sep. 2066/€ festverzinsliche Schuldverschreibungen – – – € 900 934 6,125%/2006/Sep. 2066/£ festverzinsliche Schuldverschreibungen – – – £ 750 1.055 Gesamtbetrag Hybridschuldverschreibungen 1.989 1,05%/2012/Aug. 2017/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.500 1.332 US$ 1.500 1.314 1,65%/2012/Aug. 2019/US$ festverzinsliche Schuldverschreibungen US$ 1.500 1.309 US$ 1.500 1.292 3M-EURIBOR+0,2%/2015/Sep. 2017/€ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen € 33 33 € 33 33 3M-EURIBOR+0,2%/2015/Sep. 2017/€ variabel verzinsliche Schuldverschreibungen € 31 31 € 31 31 Gesamtbetrag Optionsschuldverschreibungen 2.705 2.670 28.554 25.955 1 Enthält Anpassungen für Absicherungen des beizulegenden Zeitwerts, die die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen. Programm zur Begebung von Schuldverschreibungen (Debt Issuance Program) – Der Gesellschaft steht ein Programm zur Begebung von Schuldverschreibungen zur Verfügung, unter dem sie, wie im Vorjahr, bis zu 15,0 Mrd. € an Schuldverschreibungen begeben kann. Der ausstehende Nominalbetrag belief sich auf 9,9 (im Vj. 10,5) Mrd. €. Am 16. März 2016 zahlte Siemens die 500 Mio. US$ 5,625% festverzinsliche Schuldverschreibung zum Nominalwert zurück. US$-Schuldverschreibungen –Im September 2016 emittierte Siemens Schuldverschreibungen in Höhe von insgesamt 6 Mrd. US$ (30. September 2016: 5,4 Mrd. €) in sechs Tranchen. Hybridschuldverschreibungen – Am 1. August 2016 kündigte Siemens unwiderruflich die Hybridschuldverschreibungen und zahlte sie am 14. September 2016 zum Nominalwert zurück. Optionsschuldverschreibungen – Jede der beiden 1,5 Mrd. US$-Schuldverschreibungen wurde mit 6.000 abtrennbaren Optionsscheinen emittiert. Wie im Vorjahr bestanden zum Geschäftsjahresende die im Geschäftsjahr 2015 umgetauschten 10.661 Optionsscheine, die entsprechend ihren Bedingungen die Inhaber zum Bezug von 1.914,0511 (im Vj. 1.902,0024) Siemens-Aktien je Optionsschein bei einem Ausübungspreis von 98,1389 (im Vj. 98,7606) € je Aktie berechtigen. Die nicht umgetauschten 1.339 Optionsscheine berechtigen ihre Inhaber entsprechend den Bedingungen zum Bezug von 1.823,4130 (im Vj. 1.811,9349) Siemens-Aktien und 151,5630 (im Vj. 160,4987) OSRAM-Aktien je Optionsschein bei einem Ausübungspreis von 187.842,81 €. Zum Geschäftsjahresende war ein Optionsschein ausgeübt. Die Anzahl der Aktien kann gemäß den Bedingungen für die Optionsscheine angepasst werden. Aus den Optionsscheinen ergaben sich Optionsrechte auf 22,8 (im Vj. 22,7) Mio. Aktien der Siemens AG. DARLEHEN UND SCHULDSCHEINDARLEHEN Wie im Vorjahr waren zum Geschäftsjahresende zwei bilaterale langfristige Darlehen in Höhe von jeweils 500 Mio. US$, in Summe 896 (im Vj. 893) Mio. € ausstehend, die eine Laufzeit bis zum 26. März 2020 haben. PROGRAMM ZUR BEGEBUNG KURZFRISTIGER SCHULDVERSCHREIBUNGEN (COMMERCIAL PAPER PROGRAM) Siemens steht ein Programm zur Begebung kurzfristiger Schuldverschreibungen über 9,0 Mrd. US$ (30. September 2016: 8,1 Mrd. €) zur Verfügung, das auch die Möglichkeit zur Begebung von verlängerbaren US$-Schuldverschreibungen gibt. Zum Geschäftsjahresende standen 700 Mio. US$ (627 Mio. €) (im Vj. 1,7 Mrd. US$ beziehungsweise 1,5 Mrd. €) aus. Die kurzfristigen Schuldverschreibungen von Siemens haben in der Regel eine Laufzeit von weniger als 90 Tagen. Die Zinssätze reichten von 0,13% bis 0,74% (im Vj. von 0,11% bis 0,32%). Ziffer 16 Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Siemens gewährt fast allen Mitarbeitern in Deutschland und der Mehrzahl der Beschäftigten im Ausland Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die als leistungs- oder beitragsorientierte Pläne ausgestaltet sind. LEISTUNGSORIENTIERTE PLÄNE Die leistungsorientierten Pläne, die offen für Neuzugänge sind, basieren vorwiegend auf Unternehmensbeiträgen. Diese Pläne sind nur in begrenztem Umfang von Langlebigkeit, Inflations- und Gehaltssteigerungen beeinflusst und berücksichtigen länderspezifische Unterschiede. Die bedeutendsten Pläne des Unternehmens sind durch Vermögen in externen, zugriffsbeschränkten Versorgungseinrichtungen gedeckt. Diese Pläne werden gemäß lokalem Recht und bilateralen Vereinbarungen mit der jeweiligen Versorgungseinrichtung (Treuhandvertrag) im Interesse der Begünstigten verwaltet. Die leistungsorientierten Pläne umfassten 509.000 Anspruchsberechtigte, davon 214.000 aktive Mitarbeiter, 93.000 ehemalige Mitarbeiter mit unverfallbaren Ansprüchen sowie 202.000 Pensionäre und Hinterbliebene. Deutschland In Deutschland gewährt die Siemens AG Pensionsleistungen durch die BSAV (Beitragsorientierte Siemens Altersversorgung), eingefrorene Pläne mit Altzusagen und Pläne mit Entgeltumwandlungen. Die Mehrheit der aktiven Mitarbeiter nimmt an der BSAV teil. Die Leistungen aus diesem Plan basieren überwiegend auf den geleisteten Unternehmensbeiträgen und den Investmenterträgen auf diese Beiträge, wobei das Unternehmen eine Mindestverzinsung garantiert. Im Zuge der Einführung der BSAV wurde für Leistungen aus den eingefrorenen Plänen mit Altzusagen die Wirkung aus Gehaltssteigerungen weitgehend eliminiert. Auch wenn aus diesen Altzusagen keine weiteren Leistungen mehr erdient werden können, trägt das Unternehmen weiterhin das Anlagerisiko, Zinsrisiko und Langlebigkeitsrisiko. Die Pläne sind über Treuhandstrukturen mit Vermögen gedeckt. In Deutschland bestehen keinerlei rechtliche oder regulatorische Mindestdotierungsverpflichtungen. USA Die Siemens Corporation unterhält die Siemens-Pensionspläne, die – mit Ausnahme von Zinsgutschriften für Cash-Balance-Konten – für Neueintritte ebenso wie für das Erdienen weiterer Ansprüche größtenteils geschlossen sind. Die Siemens Corporation hat die Aufsicht über die Kapitalanlage des Planvermögens an einen Anlageausschuss delegiert. Das Planvermögen wird in einem sogenannten Master Trust verwaltet. Der Treuhänder des Master Trust, der für die Verwaltung der Vermögenswerte verantwortlich ist, handelt nach Vorgaben des Anlageausschusses. Die Pläne unterliegen den Finanzierungsanforderungen des Employee Retirement Income Security Act of 1974 (ERISA, US-amerikanisches Betriebsrentengesetz) in der jeweils gültigen Fassung. Dabei besteht die Vorschrift, für leistungsorientierte Pläne ein Mindestfinanzierungsniveau von 80% sicherzustellen, um Leistungsbeschränkungen zu vermeiden. Die Siemens Corporation kann nach eigenem Ermessen über diese regulatorische Anforderung hinaus Beiträge leisten. Die jährlichen Beiträge werden von unabhängigen Aktuaren berechnet. Vereinigtes Königreich Siemens plc gewährt Leistungen durch den Siemens Benefit Scheme, für den ein Inflationsausgleich bis zum Rentenbeginn verbindlich vorgeschrieben ist. Die notwendige Finanzierung wird alle drei Jahre durch sogenannte technische Bewertungen nach gesetzlichen Bestimmungen festgelegt. Aufgrund abweichender Vorgaben für die Bestimmung der Abzinsungssätze ist das sogenannte technische Finanzierungsdefizit regelmäßig höher als die Unterdeckung nach IFRS. Zur Reduzierung des Defizits wurden zwischen Siemens und den Treuhändern im Rahmen einer Vereinbarung jährliche Zahlungen in Höhe von 31 Mio. £ (42 Mio. €) bis zum Jahr 2033 festgelegt. Gleichzeitig wurde zwischen Siemens und den Treuhändern die einmalige Abgeltung der verbleibenden jährlichen Zahlungen durch die Siemens AG zum Zeitpunkt einer vorzeitigen Beendigung der Vereinbarung aufgrund Kündigung oder Insolvenz vereinbart. Schweiz Nach dem schweizerischen beruflichen Vorsorgegesetz (BVG) hat jeder Arbeitgeber Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses an anspruchsberechtigte Mitarbeiter zu gewähren. Dementsprechend unterhält Siemens in der Schweiz kapitalbasierte Pläne. Diese Pläne werden von Stiftungen verwaltet. Der Vorstand der bedeutendsten Stiftung setzt sich zu gleichen Teilen aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammen. Der Vorstand ist verantwortlich für die Anlagepolitik und -verwaltung des Planvermögens, für jegliche Änderungen der Planbedingungen und für die Festlegung der Beiträge zur Finanzierung der Leistungen. Die Beiträge des Unternehmens müssen insgesamt mindestens der in den Planbedingungen vorgegebenen Summe der Arbeitnehmerbeiträge entsprechen. Im Fall einer Unterdeckung können Sonderbeiträge vom Arbeitgeber und von den Arbeitnehmern gemäß klar definierter Sanierungsmaßnahmen erhoben werden. Entwicklung der leistungsorientierten Pläne scroll Leistungsorientierte Verpflichtung (DBO) Beizulegender Zeitwert des Planvermögens (I) (II) Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 36.818 35.591 27.296 26.505 Laufende Dienstzeitaufwendungen 523 536 – – Zinsaufwendungen 1.078 1.076 – – Zinserträge – – 809 825 Sonstiges1 5 – 177 8 – 179 In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Aufwendungen und Erträge für leistungsorientierte Pläne 1.605 1.436 818 646 Erträge aus Planvermögen (ohne Beträge, die in den Nettozinsauf- wendungen und -erträgen enthalten sind) – – 2.473 – 245 Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 6.284 – 41 – – Auswirkungen der Vermögensobergrenze – – – – In der Konzern-Gesamtergebnis- rechnung erfasste Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen 6.284 – 41 2.473 – 245 Arbeitgeberbeiträge – – 618 611 Beiträge begünstigter Arbeitnehmer 144 133 144 133 Leistungszahlungen – 1.854 – 1.753 – 1.694 – 1.616 Zahlungen für Abgeltungen – 53 – 47 – 45 – 47 Unternehmenszusammenschlüsse, Veräußerungen und Sonstiges – 10 602 – 9 515 Fremdwährungsumrechnungseffekte – 758 897 – 792 793 Sonstige Überleitungspositionen – 2.531 – 167 – 1.777 390 Stand zum Ende des Geschäftsjahrs 42.176 36.818 28.809 27.296 darin: Deutschland 25.460 21.469 15.275 14.539 USA 4.859 4.597 3.347 3.162 Vereinigtes Königreich 6.188 5.612 6.047 5.696 Schweiz 3.671 3.432 3.064 2.947 1 Enthält nachzuverrechnende Dienstzeitaufwendungen/-erträge, Gewinne/Verluste aus Planabgeltungen sowie verpflichtungsbezogene Verwaltungsgebühren. scroll Auswirkungen der Vermögensobergrenze Nettobilanzansatz aus leistungsorientierten Plänen (III) (I – II + III) Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Stand zu Beginn des Geschäftsjahrs 214 202 9.737 9.288 Laufende Dienstzeitaufwendungen – – 523 536 Zinsaufwendungen 7 11 1.085 1.087 Zinserträge – – – 809 – 825 Sonstiges1 – – – 4 2 In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Aufwendungen und Erträge für leistungsorientierte Pläne 7 11 795 801 Erträge aus Planvermögen (ohne Beträge, die in den Nettozinsauf- wendungen und -erträgen enthalten sind) – – – 2.473 245 Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste – – 6.284 – 41 Auswirkungen der Vermögensobergrenze – 109 1 – 109 1 In der Konzern-Gesamtergebnis- rechnung erfasste Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen – 109 1 3.703 205 Arbeitgeberbeiträge – – – 618 – 611 Beiträge begünstigter Arbeitnehmer – – – – Leistungszahlungen – – – 160 – 137 Zahlungen für Abgeltungen – – – 8 – Unternehmenszusammenschlüsse, Veräußerungen und Sonstiges – 1 – 2 88 Fremdwährungsumrechnungseffekte 7 – 1 40 103 Sonstige Überleitungspositionen 7 – – 749 – 557 Stand zum Ende des Geschäftsjahrs 119 214 13.486 9.737 darin: Deutschland – – 10.184 6.930 USA – – 1.512 1.435 Vereinigtes Königreich 9 107 151 22 Schweiz 68 66 675 551 1 Enthält nachzuverrechnende Dienstzeitaufwendungen/-erträge, Gewinne/Verluste aus Planabgeltungen sowie verpflichtungsbezogene Verwaltungsgebühren. Der Nettobilanzansatz aus leistungsorientierten Plänen in Höhe von 13.486 (im Vj. 9.737) Mio. € setzte sich aus einer Nettoverbindlichkeit von 13.695 (im Vj. 9.811) Mio. € und einem Nettovermögenswert von 209 (im Vj. 75) Mio. € zusammen. Es ergaben sich Nettozinsaufwendungen in Höhe von 282 (im Vj. 263) Mio. €. Die DBO verteilte sich ähnlich wie im Vorjahr auf aktive Arbeitnehmer zu 33%, auf ehemalige Arbeitnehmer mit unverfallbaren Leistungsansprüchen zu 15% und auf Pensionäre und Hinterbliebene zu 52%. Die in den Neubewertungen enthaltenen versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste resultierten aus: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Veränderungen von demografischen Annahmen – 129 26 Veränderungen von finanziellen Annahmen 6.506 – 8 Erfahrungsbedingte Gewinne/Verluste – 93 – 59 Summe 6.284 – 41 Die Veränderungen von finanziellen Annahmen beinhalteten eine Reduzierung des Rententrends aufgrund einer niedrigeren angenommenen Inflationsrate für einen eingefrorenen deutschen Plan mit Altzusagen auf 1,5% (im Vj. 1,8%). Dies führte zu einer Verringerung der DBO um 487 Mio. €. Versicherungsmathematische Annahmen Der gewichtete durchschnittliche Abzinsungssatz, der der versicherungsmathematischen Berechnung der DBO zum Bilanzstichtag zugrunde lag, stellte sich wie folgt dar: scroll 30. Sep. 2016 2015 Abzinsungssatz 1,7% 3,0% Deutschland 1,0% 2,7% USA 3,6% 4,3% Vereinigtes Königreich 2,4% 3,9% Schweiz 0,4% 1,0% Die Bestimmung des Abzinsungssatzes basierte auf hochrangigen Unternehmensanleihen mit einem Emissionsvolumen von mehr als 100 Mio. (in der jeweiligen Währung) und einem AA-Rating (oder einem entsprechenden Rating) von mindestens einer der drei Ratingagenturen Moody’s Investors Service, Standard&Poor’s Ratings Services oder Fitch Ratings. Die angewendeten Sterbetafeln waren: scroll Deutschland Heubeck Richttafeln 2005G (modifiziert) USA Sterbetafel RP-2015 mit generationsabhängiger projektiver Skala MP-2015 Vereinigtes Königreich SAPS S2 (Standardsterblichkeitstafeln für selbstverwaltete Pläne mit Berücksichtigung künftiger Sterblichkeitsveränderungen) Schweiz BVG 2015 G Die Gehalts- und Rententrends für Länder, in denen diese Prämissen eine wesentliche Wirkung haben, sind aus nachfolgender Tabelle ersichtlich. Inflationswirkungen sind in den unten genannten Annahmen, soweit zutreffend, berücksichtigt. scroll 30. Sep. 2016 2015 Gehaltstrend Vereinigtes Königreich 3,6% 3,6% Schweiz 1,5% 1,5% Rententrend Deutschland 1,4% 1,7% Vereinigtes Königreich 2,9% 2,9% Sensitivitätsanalysen Eine Veränderung der oben genannten Annahmen von jeweils einem halben Prozentpunkt würde die DBO folgendermaßen erhöhen beziehungsweise vermindern: scroll Veränderung der DBO durch einen halben Prozentpunkt 30. Sep. 2016 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Anstieg Rückgang Anstieg Rückgang Abzinsungssatz – 2.774 3.174 – 2.121 2.380 Gehaltstrend 113 – 105 101 – 93 Rententrend 2.107 – 1.858 1.717 – 1.379 Die DBO würde sich infolge einer 10%igen Senkung der Sterblichkeitsraten für alle Begünstigten um 1.395 (im Vj. 1.021) Mio. € erhöhen. Unverändert zum Vorjahr basiert die Berechnung der Sensitivitäten auf derselben Methode, die für die Berechnung der Verbindlichkeiten aus Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses angewendet wurde. Die Sensitivitäten spiegeln eine Veränderung der DBO nur für die jeweils geänderte Annahme wider. Asset-Liability-Matching-Strategien Das Unternehmen hat als ein Hauptrisiko die Verschlechterung des Finanzierungsstatus aufgrund der ungünstigen Entwicklung des Planvermögens und/oder der leistungsorientierten Verpflichtungen als Folge sich verändernder Parameter identifiziert. Aus diesem Grund setzt Siemens ein an den Versorgungsverpflichtungen ausgerichtetes Risikomanagementkonzept um (Asset Liability Matching). Die Risikosteuerung erfolgt auf Basis einer weltweit definierten Risikoobergrenze (Value at Risk). Das Konzept, die Risikoobergrenze sowie die Vermögensentwicklung, einschließlich der Investmentstrategie, werden kontinuierlich unter Beteiligung von führenden externen Experten überprüft und angepasst. Die Auswahl der unabhängigen Vermögensverwalter erfolgt auf Basis von quantitativen sowie qualitativen Analysen, die deren Anlageerfolg und Risikoeinschätzung berücksichtigen. Derivate werden zur Risikoreduzierung als Teil des Risikomanagements genutzt. Aufgliederung des Planvermögens scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Aktien 5.206 6.285 US-Aktien 872 1.366 Europäische Aktien 1.610 1.783 Schwellenländer 821 1.143 Weltweite Aktien 1.903 1.993 Festverzinsliche Wertpapiere 16.395 15.206 Staatsanleihen 5.496 4.718 Unternehmensanleihen 10.899 10.488 Alternative Anlagen 3.622 3.526 Hedge Fonds 2.074 1.403 Private Equity 827 772 Immobilien 721 1.351 Multi-Strategie-Fonds1 1.696 733 Derivate 497 491 Zinsrisiko 1.022 1.079 Fremdwährungsrisiko 47 26 Kredit-/Inflations-/Preisrisiko – 572 – 614 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 465 483 Sonstige Vermögenswerte 928 572 Summe 28.809 27.296 1 Multi-Strategie-Fonds umfassen Absolute-Return- und Diversified-Growth-Fonds, die innerhalb eines Fonds in verschiedene Vermögensklassen investieren mit dem Ziel, die Vermögenserträge zu stabilisieren und Volatilität zu reduzieren. Nahezu alle Aktien hatten Preisnotierungen an einem aktiven Markt. Der beizulegende Zeitwert der festverzinslichen Wertpapiere basierte auf Preisen, die von Preisserviceagenturen zur Verfügung gestellt wurden. Die festverzinslichen Wertpapiere werden an hochliquiden Märkten gehandelt, und fast alle festverzinslichen Wertpapiere haben ein Investment-Grade-Rating. Künftige Zahlungsströme Die für das Geschäftsjahr 2017 erwarteten Arbeitgeberbeiträge zu den leistungsorientierten Plänen betragen 690 Mio. €. Zum Geschäftsjahresende wurden für die kommenden zehn Geschäftsjahre durchschnittlich jährliche Leistungszahlungen in Höhe von 1.908 (im Vj. 1.912) Mio. € erwartet. Die durchschnittlich gewichtete Laufzeit der DBO der leistungsorientierten Pläne von Siemens betrug 14 (im Vj. 13) Jahre. BEITRAGSORIENTIERTE PLÄNE UND STAATLICHE PLÄNE Die erfolgswirksam erfassten Beiträge zu beitragsorientierten Plänen beliefen sich auf 676 (im Vj. 594) Mio. €. Die Beiträge zu staatlichen Plänen betrugen 1.423 (im Vj. 1.372) Mio. €. Ziffer 17 Rückstellungen scroll (in Mio. €) Gewährleistungen Auftrags- bezogene Rückstellungen für Drohverluste und Risiken Rückbau-, Stilllege- und ähnliche Verpflich- tungen Sonstiges Summe Stand am 1. Oktober 2015 4.220 1.829 1.415 1.888 9.353 davon langfristig 1.981 689 1.393 801 4.865 Zugänge 1.887 572 4 696 3.158 Verbrauch – 1.027 – 493 – 7 – 364 – 1.891 Auflösungen – 822 – 393 – 175 – 391 – 1.781 Fremdwährungsumrechnung – 21 – 24 − 5 – 41 Aufwendungen aus der Aufzinsung und Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes – 2 3 369 9 378 Sonstige Veränderungen 15 23 5 34 77 Stand am 30. September 2016 4.249 1.517 1.611 1.877 9.253 davon langfristig 2.022 675 1.593 796 5.087 Mit Ausnahme der Rückstellungen für Rückbau-, Stilllege- und ähnliche Verpflichtungen erwartet Siemens für die Mehrheit der Rückstellungen, dass sie in der Regel innerhalb der nächsten 15 Jahre zahlungswirksam werden. Gewährleistungen beziehen sich im Wesentlichen auf veräußerte Produkte. Auftragsbezogene Rückstellungen für Drohverluste und Risiken bildet Siemens für erwartete Verluste und Risiken aus nicht beendeten Fertigungsaufträgen, Verkaufs- sowie Leasingverträgen. Auftragsbezogene Rückstellungen für Drohverluste und Risiken enthielten im abgelaufenen Geschäftsjahr Projektbelastungen in Zusammenhang mit dem Bau eines Kraftwerks, die hauptsächlich aus erhöhten Kostenschätzungen resultierten. Dies führte zu einer Ergebnisverminderung in Höhe von 172 Mio. € (ausgewiesen vorwiegend in den Umsatzkosten). Das Unternehmen hat bei bestimmten Posten des Sachanlagevermögens Rückbau-, Stilllege- und ähnliche Verpflichtungen. Diese stehen überwiegend in Zusammenhang mit Sanierungskosten sowie mit Kosten für Rückbauverpflichtungen von Mietereinbauten am Ende der Mietzeit. Die Sanierungskosten ergaben sich auf Basis der geschätzten Dekontaminations- und Umweltschutzverpflichtungen für die Stilllegung der Anlagen in Hanau (Werk Hanau), die Uran- und Mischoxidbrennelemente fertigten, sowie für ein nukleares Forschungs- und Dienstleistungszentrum in Karlstein (Werk Karlstein). Nach dem deutschen Atomgesetz muss der radioaktive Abfall bei der Stilllegung solcher Produktionsanlagen entsorgt und in ein staatlich bewilligtes Endlager verbracht werden. Vor diesem Hintergrund arbeitete das Unternehmen folgenden Stufenplan für die Stilllegung der Werke in Hanau und Karlstein aus: Reinigung, Dekontamination und Demontage des technischen Geräts und der Anlagen, Dekontamination der Betriebsräume und Gebäude, gesonderte Erfassung des radioaktiven Materials sowie Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls. Außerdem sind begleitend kontinuierliche technische Studien geplant, ebenso die Entnahme von Proben des radioaktiven Materials unter der Aufsicht von Bundes- und Länderbehörden. Dekontamination, Demontage, Abfalltrennung und Konditionierung sollen bis 2018 fortgeführt werden. Danach hat das Unternehmen für die Lagerung des radioaktiven Abfalls in einem Zwischenlager zu sorgen, bis dieser an ein Endlager abgegeben wird. In Bezug auf das Werk Hanau ist der Rückbau bereits vollständig abgeschlossen und die Zwischenlagerung eingerichtet. Am 21. September 2006 hat die Gesellschaft eine offizielle Benachrichtigung von den Behörden erhalten, dass das Werk Hanau von der Anwendung des deutschen Atomgesetzes befreit wurde und dass die weitere Nutzung unbeschränkt ist. Die genaue Höhe der Dekontaminationskosten wird letztlich davon abhängen, für welche Endlager sich die Bundesregierung entscheidet und wann diese zur Verfügung stehen werden. Verschiedene Parameter, die in Zusammenhang mit der Errichtung eines Endlagers für radioaktiven Abfall stehen, wurden im Hinblick auf das »Schacht Konrad« genannte Endlager festgelegt. Schätzparameter in Bezug auf die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke gehen von einem Atomausstieg bis zum Jahr 2022 aus. Die Bewertung berücksichtigte Annahmen, die aktuelle und detaillierte Kostenschätzungen, Preissteigerungsraten sowie Abzinsungssätze widerspiegelten und laufende Zahlungsmittelabflüsse bis in die 2070er-Jahre für Rückbau, Zwischen- und Endlagerung beinhalteten. Die geschätzten Zahlungsmittelabflüsse könnten sich unter anderem dann wesentlich ändern, wenn die Pläne der Regierung, das Endlager »Schacht Konrad« bereitzustellen, durch politische Entwicklungen beeinträchtigt werden. Zur Abzinsung der Zahlungsmittelabflüsse verwendet das Unternehmen die zum Bilanzstichtag gültigen Zinssätze. Die Rückstellung belief sich auf 1.551 (im Vj. 1.359) Mio. €. Sie wurde abzüglich eines Barwertabschlags von 206 (im Vj. 594) Mio. € ausgewiesen, der den erwarteten kontinuierlichen Zahlungsmittelabfluss bis in die 2070er-Jahre widerspiegelt. Ein Rückgang der Abzinsungssätze erhöhte den Buchwert der Rückstellung um 355 (im Vj. 283) Mio. €. Gleichzeitig verringerte sich die Rückstellung um 170 Mio. € aufgrund von reduzierten Kostenschätzungen (im Vj. 282 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von herabgesetzten Annahmen zur Inflationsrate). Die Position Sonstiges beinhaltete transaktionsbezogene Rückstellungen und Rückstellungen nach Transaktionsabschluss in Zusammenhang mit Portfolioaktivitäten sowie Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, soweit die dem jeweiligen Rechtsstreit zugrunde liegenden Risiken nicht bereits in der Projektbilanzierung berücksichtigt wurden. Die in dieser Position enthaltenen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten betrugen 430 (im Vj. 398) Mio. €. Ziffer 18 Eigenkapital Das Grundkapital der Siemens AG ist in 850 (im Vj. 881) Mio. auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) aufgeteilt, auf die ein anteiliger Betrag am Grundkapital von 3,00 € je Aktie entfällt. Die Aktien sind voll eingezahlt. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil des Aktionärs am Gewinn nach Steuern der Gesellschaft. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 31 Mio. Aktien eingezogen. Siemens kaufte 4.888.596 (im Vj. 29.419.671) Aktien zurück. Im Zusammenhang mit aktienbasierter Vergütung wurden 4.543.673 (im Vj. 2.788.059) eigene Anteile übertragen. Zum Geschäftsjahresende betrug der Bestand an eigenen Anteilen 41.721.682 (im Vj. 72.376.759). Wie im Vorjahr verfügte die Siemens AG zum Geschäftsjahresende über Genehmigtes Kapital von insgesamt nominal 618,6 Mio. €, aus dem in Teilbeträgen aufgrund verschiedener befristeter Ermächtigungen bis zu 206,2 Mio. auf den Namen lautende Stückaktien ausgegeben werden können. Darüber hinaus hatte die Siemens AG Bedingtes Kapital von nominal 1.080,6 Mio. € (360,2 Mio. Aktien). Damit können vor allem Wandelschuldverschreibungen oder Optionsscheine aus Optionsschuldverschreibungen bedient werden, die aufgrund verschiedener befristeter, von der Hauptversammlung beschlossener Ermächtigungen ausgegeben werden konnten beziehungsweise können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr und im Vorjahr wurde eine Dividende je Aktie von 3,50 € beziehungsweise 3,30 € ausgeschüttet. Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen die Ausschüttung einer Dividende von 3,60 € je dividendenberechtigte Aktie vor. Dies entspricht einer erwarteten Gesamtzahlung von rund 2,9 Mrd. €. Die Zahlung dieser Dividende ist abhängig von der Zustimmung der Hauptversammlung am 1. Februar 2017. Ziffer 19 Zusätzliche Angaben zum Kapitalmanagement Ausschlaggebend für die Steuerung der Kapitalstruktur ist es, sowohl einen breiten Kapitalmarktzugang über verschiedene Fremdfinanzierungsmittel als auch die Bedienung der Finanzschulden sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, strebt Siemens für das Verhältnis von industrieller Nettoverschuldung zu angepasstem EBITDA (fortgeführte Aktivitäten) einen Wert von bis zu 1,0 an. Diese Verhältniszahl gibt Aufschluss darüber, wie viele Jahre es annähernd dauert, bis die industrielle Nettoverschuldung durch fortlaufende Einnahmen getilgt werden kann; dabei bleiben Zinsen, Steuern und Abschreibungen außer Betracht. scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristig fällige Anteile langfristiger Finanzschulden 6.206 2.979 Plus: Langfristige Finanzschulden 24.761 26.682 Minus: Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – 10.604 – 9.957 Minus: Kurzfristige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte – 1.293 – 1.175 Nettoverschuldung 19.071 18.528 Minus: SFS-Finanzschulden1 – 22.418 – 21.198 Plus: Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 13.695 9.811 Plus: Kreditgarantien 799 859 Minus: 50% des Nominalbetrags der Hybridschuldverschreibungen − – 958 Minus: Effekte aus der Bilanzierung von Fair Value Hedges2 – 643 – 936 Industrielle Nettoverschuldung 10.505 6.107 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern 7.404 7.218 Plus/Minus: Zinserträge, Zinsaufwendungen und Sonstiges Finanzergebnis 48 58 Plus: Abschreibungen und Wertminderungen 2.764 2.549 EBITDA 10.216 9.825 Industrielle Nettoverschuldung/EBITDA 1,0 0,6 1 Die Anpassungen berücksichtigen, dass sowohl Moody’s als auch S&P SFS als konzerneigene Finanzierungsgesellschaft (Captive Finance Company) betrachten. Diese Ratingagenturen akzeptieren bei den konzerneigenen Finanzierungstochtergesellschaften im Rahmen der Festlegung von Kreditratings im Allgemeinen höhere Schuldenstände. Diesem Ansatz folgend wurden die SFS-Finanzschulden abgezogen, um eine industrielle Nettoverschuldung zu ermitteln, die nicht durch die Finanzierungsaktivitäten von SFS beeinflusst ist. 2 Grundsätzlich werden Finanzschulden zu einem Wert ausgewiesen, der annähernd dem Rückzahlungsbetrag entspricht. Nach IFRS werden Finanzschulden, die in einer Sicherungsbeziehung stehen (Fair Value Hedges), um Marktwertänderungen, hauptsächlich zinsinduziert, angepasst. Diese Anpassungen werden rückgängig gemacht, um zu einem Wert zu gelangen, der annähernd dem Rückzahlungsbetrag der Finanzschulden entspricht. Das SFS-Geschäft ist kapitalintensiv und finanziert sich in einem größeren Umfang als das Industriegeschäft durch Finanzschulden. scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Zugeordnetes Eigenkapital 2.623 2.417 SFS-Finanzschulden 22.418 21.198 Verschuldungsgrad 8,55 8,77 Das SFS zugeordnete Eigenkapital weicht vom Buchwert des Eigenkapitals ab, da die Zuordnung im Wesentlichen auf Basis der Risiken der zugrunde liegenden Geschäfte erfolgt. Das derzeitige Kreditrating des Unternehmens zeigt die folgende Tabelle: scroll 30. Sep. 2016 30. Sep. 2015 Moody’s Investors Service Standard& Poor’s Ratings Services Moody’s Investors Service Standard& Poor’s Ratings Services Langfristige Finanzschulden A1 A+ A1 A+ Kurzfristige Finanzschulden P-1 A-1+ P-1 A-1+ Ziffer 20 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten Die folgende Tabelle weist den nicht abgezinsten maximalen Betrag aus, für den Siemens am Bilanzstichtag aus wesentlichen Arten von Garantien (einschließlich Bürgschaften) haftete: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Kreditgarantien/-bürgschaften 799 859 Vertragserfüllungsgarantien/-bürgschaften für Leistungen Dritter 2.319 2.292 HERKULES-Verpflichtungen 600 1.090 3.718 4.241 Die Position Kreditgarantien/-bürgschaften zeigt, in welchem Umfang Siemens für Finanzverpflichtungen Dritter haftet. Dies betrifft in der Regel Fälle, in denen Siemens Lieferant und/oder Vertragspartner ist oder für Verpflichtungen von assoziierten Unternehmen haftet, die nach der Equity-Methode bilanziert werden. Darüber hinaus werden Kreditgarantien/-bürgschaften im Rahmen der Geschäftstätigkeit von SFS gewährt. Bei Kreditgarantien/-bürgschaften garantiert das Unternehmen im Allgemeinen, dass es im Fall der Nichterfüllung durch den Hauptschuldner dessen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Die maximale Haftungssumme entspricht der Inanspruchnahme beziehungsweise der Restschuld des Kredits oder – im Fall von Kreditlinien, die in variabler Höhe in Anspruch genommen werden können – dem Betrag, der maximal in Anspruch genommen werden kann. Die Laufzeit dieser Garantien/Bürgschaften reichte bis zu 22 (im Vj. 18) Jahre. Für Kreditgarantien/-bürgschaften in Höhe von 270 (im Vj. 271) Mio. € bestanden Sicherheiten, im Wesentlichen in Form von Vorräten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Für Kreditgarantien/-bürgschaften waren Verbindlichkeiten in Höhe von 73 (im Vj. 93) Mio. € bilanziert. Außerdem garantiert Siemens die Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen Dritter, hauptsächlich durch Anzahlungs- und Leistungserfüllungsgarantien/-bürgschaften im Rahmen von Konsortien. Kommt ein Konsortialpartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach, wird Siemens bis zu einem vereinbarten Maximalbetrag in Anspruch genommen. Im Regelfall betragen die Laufzeiten dieser Haftungsverhältnisse bis zu zehn Jahre. Im Allgemeinen ergeben sich aus Konsortialverträgen entsprechende Rückgriffshaftungen zwischen den Konsortialpartnern. Für Vertragserfüllungsgarantien/-bürgschaften waren Verbindlichkeiten in Höhe von 4 (im Vj. 3) Mio. € bilanziert. Im Geschäftsjahr 2007 hat die Bundesrepublik Deutschland ein Konsortium aus Siemens und IBM Deutschland GmbH (IBM) beauftragt, die nicht militärische Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr zu modernisieren und zu betreiben (Projekt HERKULES). Die vertraglich vereinbarte Leistung wird in einer gesonderten Projektgesellschaft, der BWI Informationstechnik GmbH, erbracht, an der Siemens beteiligt ist. Die in Zusammenhang mit dem Projekt von Siemens abgegebenen Haftungserklärungen sind rechtlich und wirtschaftlich miteinander verbunden. Sie gewährleisten, dass BWI mit ausreichenden Mitteln ausgestattet ist, die Leistung zu erbringen und damit den Vertrag zu erfüllen. Nach Ende der Vertragslaufzeit im Dezember 2016 verbleibt eine maximale Haftungssumme von 200 Mio. € bis längstens April 2019. Zusätzlich zu den in der obigen Tabelle aufgeführten bestanden weitere Garantien/Bürgschaften. Die maximale Inanspruchnahme, die sich aus diesen Verpflichtungen ergeben könnte, betrug – soweit sie nicht als unwahrscheinlich betrachtet wurde – insgesamt 853 (im Vj. 1.755) Mio. €. Enthalten sind dabei Schadensersatzverpflichtungen, die in Zusammenhang mit dem Verkauf von Geschäftseinheiten stehen und den Käufer vor potenziellen steuerlichen, rechtlichen und/oder anderen Unwägbarkeiten in Verbindung mit der übernommenen Geschäftseinheit schützen können. Für diese weiteren Verpflichtungen wurden Verbindlichkeiten in Höhe von 456 (im Vj. 559) Mio. € bilanziert. Aus unkündbaren Operating-Leasing-Verträgen bestanden folgende künftige Zahlungsverpflichtungen: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Innerhalb eines Jahres 882 773 Zwischen ein und fünf Jahren 1.707 1.662 Nach mehr als fünf Jahren 870 993 3.458 3.428 Die gesamten Mietaufwendungen beliefen sich auf 1.158 (im Vj. 1.118) Mio. €. Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch und hat Eigenkapitaleinlageverpflichtungen als Gesellschafterin in Personenhandelsgesellschaften sowie im Rahmen von verschiedenen Konsortien. Ziffer 21 Rechtsstreitigkeiten VERFAHREN AUS ODER IN ZUSAMMENHANG MIT BEHAUPTETEN VERTRAGSVERLETZUNGEN Wie berichtet, ist die Siemens AG Mitglied eines Lieferantenkonsortiums, das von Teollisuuden Voima Oyj (TVO) mit der Errichtung des schlüsselfertigen Kernkraftwerks »Olkiluoto 3« in Finnland beauftragt wurde. Der vereinbarte Fertigstellungstermin für die Anlage war der 30. April 2009. Der Anteil der Siemens AG am Vertragspreis beläuft sich auf rund 27%. Das andere Mitglied des Lieferantenkonsortiums ist ein weiteres Konsortium, bestehend aus Areva NP S.A.S. und deren 100%igem Tochterunternehmen Areva GmbH. Die Fertigstellung des Kraftwerks hat sich aus Gründen verzögert, die streitig sind. Das Lieferantenkonsortium erhob im Dezember 2008 Schiedsklage gegen TVO und fordert Bauzeitverlängerung, Nachträge, Abschlagszahlungen, Schadensersatz und Zinsen. TVO bestreitet die Ansprüche und macht widerklagend Gegenansprüche geltend, die im Wesentlichen aus Verzugsschadensersatzansprüchen bestehen. Im August 2015 aktualisierte TVO seine Gegenforderungen auf rund 2,3 Mrd. €. Im Februar 2016 aktualisierte das Lieferantenkonsortium seine monetären Forderungen auf rund 3,5 Mrd. €. Die von den Parteien geltend gemachten Beträge umfassen nicht den vollen Verzugszeitraum und könnten deshalb noch weiter angepasst werden. Am 7. November 2016 erging ein Teilschiedsspruch zu bestimmten, für eine vorzeitige Abhandlung identifizierten, Vorfragen. Die Mehrzahl der Fakten, auf denen die Ansprüche über die in der Projektabwicklung aufgetretenen Verzüge und Behinderungen basieren, wird von dem Teilschiedsspruch nicht erfasst. Ein weiterer Teilschiedsspruch zu weiteren, für eine vorzeitige Abhandlung identifizierten, Vorfragen wird für die erste Hälfte des Kalenderjahrs 2017 erwartet. Ein finaler Schiedsspruch über die geltend gemachten Ansprüche und Gegenansprüche wird frühestens in der zweiten Hälfte des Kalenderjahrs 2017 erwartet. Wie berichtet, wurde Siemens Industrial Turbomachinery Ltd., Vereinigtes Königreich, im Geschäftsjahr 2014 vor einem iranischen Gericht verklagt. Die Parteien haben den Rechtsstreit Ende des Kalenderjahrs 2015 beigelegt. VERFAHREN AUS ODER IN ZUSAMMENHANG MIT BEHAUPTETEN COMPLIANCE-VORWÜRFEN Wie berichtet, hat im Juli 2008 Hellenic Telecommunications Organization S.A. (OTE) in Deutschland vor dem Landgericht München eine Auskunftsklage gegenüber der Siemens AG mit dem Ziel erhoben, Siemens zu verurteilen, die Ergebnisse seiner internen Ermittlungen offenzulegen, soweit diese OTE betreffen. OTE begehrt Auskunft zu den Vorwürfen angeblicher unlauterer Einflussnahme und/oder Bestechung in Zusammenhang mit Aufträgen, die zwischen den Kalenderjahren 1992 und 2006 zwischen der Siemens AG und OTE abgeschlossen wurden. Ende Juli 2010 hat OTE die Klage erweitert und beantragt, die Siemens AG wegen angeblich an OTE-Mitarbeiter geleisteter Bestechungszahlungen zur Zahlung von Schadensersatz an OTE in Höhe von mindestens 57 Mio. € zu verurteilen. Im Oktober 2014 hat OTE die Schadensersatzforderung auf mindestens 68 Mio. € erhöht. Die Siemens AG setzt sich weiterhin gegen die erweiterte Klage zur Wehr. Wie berichtet, forderte die israelische Kartellbehörde im September 2011 Siemens zu einer rechtlichen Stellungnahme im Hinblick auf eine angebliche wettbewerbsbeschränkende Absprache zwischen April 1988 und April 2004 im Bereich gasisolierter Schaltanlagen auf. Im September 2013 veröffentlichte die israelische Kartellbehörde einen Grundlagenbescheid, wonach die Siemens AG an einer wettbewerbswidrigen Absprache betreffend den israelischen Markt für gasisolierte Schaltanlagen zwischen 1988 und 2004 mit einer Unterbrechung von Oktober 1999 bis Februar 2002 teilgenommen hat. Das Unternehmen hat gegen diese Entscheidung im Mai 2014 Rechtsmittel eingelegt. Basierend auf dem vorerwähnten Grundlagenbescheid der israelischen Kartellbehörde haben im September 2013 zwei Stromverbrauchergruppen jeweils einen Antrag auf Zulassung einer Sammelklage wegen Kartellschadensersatz vor einem israelischen staatlichen Gericht gegen verschiedene Gesellschaften, unter anderem die Siemens AG, eingereicht. Eine der Sammelklagen wurde vom Gericht im Geschäftsjahr 2015 abgewiesen. Mit der anderen Sammelklage wird Ersatz für angebliche Schäden in Höhe von 2,8 Mrd. ILS (September 2016: rund 667 Mio. €) geltend gemacht. Darüber hinaus hat die Israel Electric Corporation (IEC) Ende Dezember 2013 eine eigenständige Schadensersatzklage gegen die Siemens AG und andere Gesellschaften, die angeblich ein Kartell am israelischen Markt für gasisolierte Schaltanlagen gebildet hätten, in Höhe von 3,8 Mrd. ILS (September 2016: rund 898 Mio. €) vor einem israelischen staatlichen Gericht erhoben. Die Siemens AG setzt sich gegen die Klagen zur Wehr. Wie berichtet, hatte die israelische Börsenaufsicht (ISA) ihre Ermittlungen hinsichtlich möglicherweise illegaler Zahlungen, die angeblich an Vertreter der Israel Electric Company in den frühen 2000er-Jahren gezahlt wurden, abgeschlossen und die Ermittlungsakten der israelischen Staatsanwaltschaft (DA) im August 2015 übermittelt, um zu entscheiden, ob rechtliche Schritte gegen die in der ISA-Ermittlung genannten Verdächtigen eingeleitet werden. Siemens hat vollumfassend mit den israelischen Behörden kooperiert. Am 2. Mai 2016 hat die DA Anklage gegen die Siemens Israel Ltd. erhoben. Die Siemens AG wurde nicht angeklagt, da es für die Siemens AG möglich war, ein Non-prosecution Agreement (Vereinbarung über einen Anklageverzicht) mit der DA abzuschließen, mit dem sich die Siemens AG zur Zahlung eines mittleren zweistelligen Millionen-€-Betrags verpflichtete. Wie berichtet, schloss im Mai 2013 Siemens Ltda., Brasilien (Siemens Ltda.), mit dem Administrative Council for Economic Defense (CADE) sowie weiteren beteiligten brasilianischen Behörden eine Kronzeugenvereinbarung im Hinblick auf mögliche Kartellrechtsverletzungen in Zusammenhang mit angeblichen wettbewerbswidrigen Unregelmäßigkeiten bei U-Bahn- und Nahverkehrszug-Projekten, an denen Siemens Ltda. und teilweise die Siemens AG sowie eine Reihe anderer Unternehmen als Auftragnehmer beteiligt waren. Im März 2014 eröffnete CADE das formale Bußgeldverfahren, wobei die Immunität von Siemens Ltda. hinsichtlich Bußgeldern wegen des berichteten angeblichen Fehlverhaltens bestätigt wurde. In Zusammenhang mit den oben genannten U-Bahn- und Nahverkehrszug-Projekten nahmen verschiedene brasilianische Behörden Ermittlungen auf, die angebliche Straftaten (Bestechungszahlungen, wettbewerbswidriges Verhalten, unzulässige Einflussnahme auf öffentliche Ausschreibungen) betreffen. Wie berichtet, wurde Siemens im März 2014 informiert, dass in Zusammenhang mit den oben genannten U-Bahn- und Nahverkehrszug-Projekten die Staatsanwaltschaft São Paulo bei Gericht beantragt hat, Strafprozesse gegen mehrere Personen, einschließlich aktueller und früherer Siemens-Mitarbeiter, wegen angeblicher Verstöße gegen brasilianisches Kartellrecht einzuleiten. Die Staatsanwaltschaft São Paulo betreibt die Verfahren weiter und hat zwischenzeitlich, soweit die Eröffnung von Verfahren abgelehnt wurde, Berufung eingelegt. Wie berichtet, hat die Landesanwaltschaft (Ministério Público) São Paulo im Mai 2014 Klage gegen Siemens Ltda. sowie andere Unternehmen und verschiedene Personen unter anderem auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 2,5 Mrd. BRL (September 2016: rund 687 Mio. €), zuzüglich Inflationsanpassung und Zinsen, in Zusammenhang mit Verträgen über die Modernisierung von Zügen erhoben, die zwischen 2008 und 2011 geschlossen wurden. Eine administrative Mitteilung der brasilianischen Kartellbehörde CADE Anfang des Kalenderjahrs 2014 enthielt keine Hinweise auf eine Beteiligung von Siemens Ltda. an wettbewerbswidrigem Verhalten in Zusammenhang mit diesen Modernisierungsverträgen. Im Januar 2015 hat das Bezirksgericht in São Paulo eine Klage des Staates São Paulo und von zwei Kunden gegen Siemens Ltda., die Siemens AG und andere Unternehmen und Personen auf Zahlung von Schadensersatz in unbezifferter Höhe zugelassen. Im März 2015 hat das Bezirksgericht São Paulo eine Klage der Landesanwaltschaft São Paulo gegen Siemens Ltda. und andere Unternehmen unter anderem auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 487 Mio. BRL (September 2016: rund 134 Mio. €), zuzüglich Inflationsanpassung und Zinsen, in Zusammenhang mit Verträgen über die Wartung von Zügen zugelassen, die 2000 und 2002 geschlossen wurden. Im September 2015 hat das Bezirksgericht São Paulo eine weitere Klage der Landesanwaltschaft São Paulo gegen Siemens Ltda. und andere Unternehmen unter anderem auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 918 Mio. BRL (September 2016: rund 252 Mio. €), zuzüglich Inflationsanpassung und Zinsen, in Zusammenhang mit Verträgen über die Wartung von Zügen zugelassen, die 2006 und 2007 geschlossen wurden. Siemens wird sich gegen diese Klagen zur Wehr setzen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere wesentliche Schadensersatzansprüche von Kunden oder dem Staat gegenüber Siemens geltend gemacht werden. Wie berichtet, führt CADE – unabhängig von den oben genannten Verfahren – zwei weitere Verfahren betreffend möglicher wettbewerbswidriger Handlungen im Bereich gasisolierter und luftisolierter Schaltanlagen in den 1990er-Jahren bis 2006 durch. Siemens kooperiert mit den Behörden. Wie berichtet, hat Siemens Ltda. im Juni 2015 erneut Rechtsmittel beim Obersten Gerichtshof gegen die die Vorinstanz bestätigende Entscheidung eingelegt, Siemens Ltda. für die Dauer von fünf Jahren von Ausschreibungen und Verträgen mit öffentlichen Auftraggebern in Brasilien auszuschließen. Die Entscheidung beruhte auf angeblichen Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit öffentlichen Ausschreibungen der brasilianischen Postbehörde in den Kalenderjahren 1999 und 2004. Im Juli 2015 hat das Gericht den Vollzug für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens ausgesetzt. Wie berichtet, führt die Staatsanwaltschaft Wien in Österreich eine Untersuchung von Zahlungen aus den Kalenderjahren 1999 bis 2006 in Verbindung mit der Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Österreich, durch, bei denen keine angemessene Gegenleistung erkennbar war. Im September 2011 erweiterte die Staatsanwaltschaft Wien die Untersuchung im Hinblick auf eine mögliche Verantwortlichkeit der Siemens Aktiengesellschaft Österreich für Steuerhinterziehung. Das Verfahren gegen die Siemens Aktiengesellschaft Österreich wurde im November 2016 eingestellt. Siemens ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in unterschiedlichen Jurisdiktionen mit zahlreichen Rechtsstreitigkeiten konfrontiert. Diese können insbesondere dazu führen, dass Siemens die Zahlung von Schadensersatz, Strafschadensersatz (Punitive Damages), die Erfüllung anderer Ansprüche sowie straf- oder zivilrechtliche Sanktionen, Geldbußen oder Vorteilsabschöpfungen auferlegt werden. Zudem können hieraus in Einzelfällen formelle oder informelle Ausschlüsse bei Ausschreibungen oder der Entzug oder Verlust der Gewerbe- oder Betriebserlaubnis resultieren. Ferner können weitere Rechtsstreitigkeiten eingeleitet oder bestehende Rechtsstreitigkeiten ausgeweitet werden. Geltend gemachte Ansprüche aus Rechtsstreitigkeiten unterliegen grundsätzlich einer Verzinsung. In einigen dieser Rechtsstreitigkeiten könnten negative Entscheidungen für Siemens ergehen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens in dem jeweiligen Berichtszeitraum haben können. Aus den in dieser Ziffer nicht beschriebenen Fällen erwartet Siemens zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zu Rechtsstreitigkeiten werden gemäß IAS 37, Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen, geforderte Angaben nicht gemacht, sofern das Unternehmen zu dem Schluss kommt, dass diese Angaben das Ergebnis des Falls ernsthaft beeinträchtigen können. Ziffer 22 Zusätzliche Informationen über Finanzinstrumente Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte aller Kategorien von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten: scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Darlehen und Forderungen1 37.984 36.268 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 10.604 9.957 Derivate, die die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen 534 608 Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte 2.518 2.620 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte2 3.955 3.639 Finanzielle Vermögenswerte 55.594 53.092 Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten3 40.591 39.067 Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten4 1.190 1.383 Derivate, die die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen4 310 536 Finanzielle Verbindlichkeiten 42.091 40.986 1 Erfasst in den folgenden Posten der Konzernbilanz: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sowie Sonstige finanzielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 2.662 (im Vj. 2.464) Mio. € und derivativen Finanzinstrumenten von 3.051 (im Vj. 3.228) Mio. €, die gesondert ausgewiesen wurden. Beinhaltete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 14.280 (im Vj. 13.909) Mio. €, davon 665 (im Vj. 726) Mio. € mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten. 2 Beinhaltete zur Veräußerung verfügbare Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig ermittelt werden konnten und die daher zu Anschaffungskosten bewertet wurden. 3 Erfasst in den folgenden Posten der Konzernbilanz: Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristig fällige Anteile langfristiger Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten, Langfristige Finanzschulden sowie Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, mit Ausnahme von derivativen Finanzinstrumenten von 1.500 (im Vj. 1.919) Mio. €, die gesondert ausgewiesen wurden. 4 Erfasst in den Posten Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten sowie Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthielten 330 (im Vj. 378) Mio. €, die Siemens vor allem aufgrund von Mindestreserveverpflichtungen gegenüber Banken nicht zur Verfügung standen. Der Buchwert von finanziellen Vermögenswerten, die Siemens als Sicherheit gestellt hat, betrug 214 (im Vj. 345) Mio. €. Die folgende Tabelle stellt die beizulegenden Zeitwerte sowie die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden und deren Buchwerte nicht annähernd ihren beizulegenden Zeitwerten entsprachen: scroll 30. Sep. 2016 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Anleihen und Schuldverschreibungen 30.235 28.554 26.516 25.955 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstige Finanzschulden 2.270 2.276 3.544 3.559 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 203 138 207 147 Das Unternehmen bewertet festverzinsliche und variabel verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten, einschließlich der Forderungen aus Finanzierungsleasing, auf der Basis verschiedener Parameter wie Zinssätze, spezifische Länderrisiken, der individuellen Bonität der Kunden und der Risikostruktur des finanzierten Projekts. Auf Grundlage dieser Bewertung erfasst Siemens Wertberichtigungen auf diese Forderungen. Der beizulegende Zeitwert von Anleihen und Schuldverschreibungen basiert auf Preisen zum Bilanzstichtag, die von Preisserviceagenturen zur Verfügung gestellt werden (Stufe 2). Den beizulegenden Zeitwert von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstigen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten bestimmt Siemens durch Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme mit den für Finanzschulden mit vergleichbaren Konditionen und Restlaufzeiten aktuell geltenden Zinsen (Stufe 2). Die folgende Tabelle zeigt eine Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert 2.191 4.311 310 6.812 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Eigenkapitalinstrumente 2.191 − 301 2.492 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Schuldinstrumente − 1.259 10 1.269 Derivative Finanzinstrumente − 3.051 − 3.051 Derivate, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen (einschließlich eingebetteter Derivate) − 2.518 − 2.518 In Verbindung mit Fair Value Hedges − 163 − 163 In Verbindung mit Cashflow Hedges − 371 − 371 Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert – Derivative Finanzinstrumente − 1.500 − 1.500 Derivate, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen (einschließlich eingebetteter Derivate) − 1.190 − 1.190 In Verbindung mit Cashflow Hedges − 305 − 305 scroll 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert 1.980 4.313 374 6.667 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Eigenkapitalinstrumente 1.980 − 318 2.299 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Schuldinstrumente − 1.131 10 1.141 Derivative Finanzinstrumente − 3.181 46 3.228 Derivate, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen (einschließlich eingebetteter Derivate) − 2.574 46 2.620 In Verbindung mit Fair Value Hedges − 329 − 329 In Verbindung mit Cashflow Hedges − 279 − 279 Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert – Derivative Finanzinstrumente − 1.919 − 1.919 Derivate, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen (einschließlich eingebetteter Derivate) − 1.383 − 1.383 In Verbindung mit Cashflow Hedges − 534 − 534 Der beizulegende Zeitwert der auf einem aktiven Markt notierten zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitalinstrumente basiert auf den Kursnotierungen zum Bilanzstichtag. Der beizulegende Zeitwert von Schuldinstrumenten basiert entweder auf Preisen, die von Preisserviceagenturen zur Verfügung gestellt werden, oder wird durch Abzinsung künftiger Zahlungsströme mit aktuellen Marktzinssätzen ermittelt. Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten langfristigen zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte beinhalteten die Anteile an Atos SE (Atos) und OSRAM und beliefen sich auf 2.156 (im Vj. 1.703) Mio. €. Die unrealisierten Gewinne aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten langfristigen zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten betrugen 445 (im Vj. 367) Mio. €. Siemens ermittelt die beizulegenden Zeitwerte derivativer Finanzinstrumente in Abhängigkeit von der Art des Instruments. Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten ergibt sich durch Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme über die Restlaufzeit des Kontrakts unter Einsatz aktueller Marktzinssätze und Zinsstrukturkurven. Zinsfutures werden mit ihrem Kurswert bewertet, sofern ein solcher vorhanden ist. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Fremdwährungsderivaten erfolgt auf Basis von Devisenterminkursen. Optionen bewertet Siemens grundsätzlich mit ihrem Kurswert oder auf Basis von Optionspreismodellen. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines derivativen Finanzinstruments bleiben Kompensationseffekte aus den Grundgeschäften (zum Beispiel schwebende Geschäfte und geplante Transaktionen) unberücksichtigt. Das Unternehmen begrenzt die Ausfallrisiken aus derivativen Finanzinstrumenten, indem es grundsätzlich Transaktionen mit Finanzinstituten abwickelt, die mindestens ein Investment-Grade-Kreditrating haben. Das Kreditrisiko wird über eine Bewertungsanpassung, basierend auf dem Nettorisiko von Siemens gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner, berücksichtigt. Das nicht notierte Eigenkapitalinstrument, das Stufe 3 der Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten zugeordnet ist, betrifft eine Beteiligung an einem Offshore-Windpark. Der beizulegende Zeitwert wird auf Basis einer Discounted-Cashflow-Bewertung ermittelt. Bei dem bedeutsamsten nicht beobachtbaren Inputfaktor für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts handelt es sich um die Cashflow-Planung, die vor allem auf den künftigen Einnahmen aus der Energieerzeugung basiert. Diese Einnahmen sind grundsätzlich von künftigen Marktentwicklungen abhängig und somit Preisvolatilität ausgesetzt. Da ein geschlossener langfristiger Energieabnahmevertrag die Preisvolatilität reduziert, sind wesentliche Änderungen der Cashflow-Planung unwahrscheinlich, und demzufolge werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern erwartet. Die Nettogewinne/-verluste aus Finanzinstrumenten betrugen: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – 19 – 24 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 70 39 Darlehen und Forderungen – 442 – 42 Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 168 – 1.049 Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten – 211 – 945 Die Nettogewinne/-verluste aus finanziellen Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten, setzten sich, wie im Vorjahr, aus Gewinnen/Verlusten aus der Ausbuchung und dem ineffektiven Teil von Fair Value Hedges zusammen. Die Nettogewinne/-verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten enthielten, wie im Vorjahr, Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte von derivativen Finanzinstrumenten (einschließlich Zinserträge und -aufwendungen), für die die Regelungen zur Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung nicht angewendet wurden. Die dargestellten Beträge umfassen Fremdwährungsgewinne und -verluste aus der Realisierung sowie aus der Bewertung der oben genannten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Die Zinserträge und -aufwendungen beinhalteten die folgenden Zinsen aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zinserträge aus finanziellen Vermögenswerten 1.291 1.248 Zinsaufwendungen auf finanzielle Verbindlichkeiten – 874 – 739 In Zusammenhang mit Cashflow Hedges wurden realisierte Verluste in Höhe von 61 (im Vj. 268) Mio. € aus dem Posten Sonstiges Ergebnis in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert; die im sonstigen Ergebnis erfassten Gewinne beliefen sich auf 149 (im Vj. Verluste von 311) Mio. €. SALDIERUNGEN Siemens schließt Globalaufrechnungsvereinbarungen und ähnliche Verträge für derivative Finanzinstrumente ab. Die Voraussetzungen für eine Saldierung der bilanzierten Finanzinstrumente werden in der Regel nicht erfüllt. Die folgende Tabelle spiegelt die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wider, die Gegenstand von Aufrechnungsvereinbarungen und ähnlichen Verträgen sind: scroll 30. Sep. 2016 (in Mio. €) Bruttobeträge Beträge, die in der Bilanz saldiert wurden Nettobeträge in der Bilanz Zugehörige Beträge, die in der Bilanz nicht saldiert werden Nettobeträge Finanzielle Vermögenswerte 2.641 7 2.634 994 1.640 Finanzielle Verbindlichkeiten – Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.440 6 1.433 838 595 scroll 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Bruttobeträge Beträge, die in der Bilanz saldiert wurden Nettobeträge in der Bilanz Zugehörige Beträge, die in der Bilanz nicht saldiert werden Nettobeträge Finanzielle Vermögenswerte 2.678 10 2.668 1.065 1.604 Finanzielle Verbindlichkeiten – Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.885 11 1.874 1.032 843 Ziffer 23 Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsaktivitäten Die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Arten von derivativen Finanzinstrumenten, die als finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten bilanziert werden, stellten sich wie folgt dar: scroll 30. Sep. 2016 30. Sep. 2015 (in Mio. €) Aktiva Passiva Aktiva Passiva Devisentermingeschäfte 570 880 713 1.297 Zinsswaps und kombinierte Zins-Währungsswaps 1.885 491 1.824 381 Sonstiges (eingebettete Derivate, Optionen, Rohstoffswaps) 596 129 691 241 3.051 1.500 3.228 1.919 FREMDWÄHRUNGSRISIKOMANAGEMENT Derivative Finanzinstrumente, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen Das Unternehmen sichert Risiken, die aus Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Forderungen, Verbindlichkeiten, Finanzschulden sowie schwebenden Geschäften und geplanten Transaktionen resultieren, vorwiegend durch einen konzernweiten Portfolioansatz. Dieser besteht darin, die konzernweiten Risiken zentral zu bündeln und durch den Einsatz verschiedener derivativer Finanzinstrumente – vor allem Devisentermingeschäfte, Währungsswaps und -optionen – zu minimieren. Eine solche Strategie erfüllt nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting). Siemens bilanziert auch Währungsderivate, die in bestimmte Kauf- und Verkaufsverträge eingebettet sind. Cashflow Hedges Die operativen Einheiten des Unternehmens wenden für bestimmte wesentliche, in Fremdwährung lautende geplante Transaktionen und schwebende Geschäfte Hedge Accounting an. Siemens setzt in erster Linie Devisentermingeschäfte ein, um das Risiko von Schwankungen künftiger Zahlungsströme aus geplanten Käufen und Verkäufen sowie schwebenden Geschäften zu vermindern. Dieses Risiko resultiert vor allem aus auf US-Dollar lautenden langfristigen Verträgen, zum Beispiel im Projektgeschäft, und dem Standardproduktgeschäft der operativen Einheiten von Siemens. Die abgesicherten geplanten Transaktionen und schwebenden Geschäfte in Fremdwährung werden voraussichtlich in den folgenden Geschäftsjahren erfolgswirksam: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2017 2018 2019 bis 2021 2022 und danach Erwarteter Gewinn/Verlust, der vom Posten Sonstiges Ergebnis nach Steuern in die Posten Umsatzerlöse/Umsatzkosten umgegliedert wird – 22 6 67 30 ZINSRISIKOMANAGEMENT Derivative Finanzinstrumente, die nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen Das Zinsrisikomanagement des Konzerns, ausgenommen das SFS-Geschäft, nutzt derivative Finanzinstrumente im Rahmen eines portfoliobasierten Ansatzes zur aktiven Steuerung des Zinsrisikos unter Zugrundelegung eines Orientierungswerts (Benchmark). Das Zinsrisikomanagement des SFS-Geschäfts erfolgt weiterhin als separater Portfolioansatz unter Berücksichtigung der Zinsstruktur der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von SFS. Keiner der beiden Ansätze erfüllt die Voraussetzungen für eine Anwendung der Regelungen zum Hedge Accounting. Der Saldo aus erhaltenen und geleisteten Zahlungen aus Zinsswaps wurde als Zinsaufwendungen im Posten Sonstiges Finanzergebnis erfasst. Cashflow Hedges für variabel verzinsliche kurzfristige Schuldverschreibungen (Commercial Paper) Seit dem Geschäftsjahr 2015 wendet Siemens Cashflow Hedge Accounting für ein revolvierendes Portfolio variabel verzinslicher kurzfristiger Schuldverschreibungen mit einem Nominalvolumen von 700 Mio. US$ an. Um von den niedrigen Zinssätzen in den USA zu profitieren, zahlt Siemens einen festen und erhält einen variablen Zinssatz. Dadurch werden künftige Veränderungen der Zinszahlungen auf die zugrunde liegenden variabel verzinslichen kurzfristigen Schuldverschreibungen ausgeglichen. Der Saldo aus erhaltenen und geleisteten Zahlungen wurde in den Zinsaufwendungen erfasst. Fair Value Hedges für festverzinsliche Finanzschulden Auf Grundlage der bestehenden Zinsswap-Kontrakte zahlte das Unternehmen wie im Vorjahr einen variablen Zinssatz auf einen Kapitalbetrag und erhielt im Gegenzug dafür Zinsen auf Basis eines festen Zinssatzes auf denselben Betrag. Diese Zinsswaps gleichen die Auswirkungen künftiger Veränderungen der als abgesichertes Risiko dokumentierten Zinssätze auf den beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden festverzinslichen Finanzschulden aus. Buchwertkorrekturen der Finanzschulden, die sich aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts aufgrund des jeweils abgesicherten Zinsrisikos ergeben, wurden im Posten Sonstiges Finanzergebnis erfasst; es ergab sich ein Gewinn von 149 (im Vj. 103) Mio. €. Die zugehörigen Zinsswaps führten zu einem Verlust von 152 (im Vj. 135) Mio. €. Der Saldo aus erhaltenen und geleisteten Zahlungen aus solchen Zinsswaps wurde in den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Im Rahmen der bestehenden Zinsswaps zahlt Siemens einen variablen Zinssatz von durchschnittlich –0,2% (im Vj. 0,1%) und erhält einen durchschnittlichen Festzinssatz von 3,3% (im Vj. 4,3%). Der abgesicherte Nominalbetrag der Finanzschulden betrug 3.650 (im Vj. 6.012) Mio. €. Damit wurden 14% (im Vj. 26%) des Bestands an Anleihen und Schuldverschreibungen des Unternehmens von festverzinslich auf variabel verzinslich getauscht. Die Zinsswap-Kontrakte werden zu unterschiedlichen Terminen fällig, da sie auf die Laufzeiten der abgesicherten Positionen abgestimmt sind. Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps, die Finanzschulden absicherten, betrug netto, das heißt ohne Berücksichtigung abgegrenzter Zinsen, 93 (im Vj. 242) Mio. €. Ziffer 24 Management von finanziellen Risiken Zunehmende Marktpreisschwankungen können für Siemens zu signifikanten Ergebnisrisiken und Zahlungsstromvolatilitätsrisiken führen. Insbesondere Änderungen der Währungskurse, der Zinssätze und der Aktienkurse beeinflussen sowohl das operative Geschäft als auch die Investitions- und Finanzierungsaktivitäten des Unternehmens. Um die Allokation der finanziellen Ressourcen über die Siemens-Segmente und -Einheiten hinweg zu optimieren und seine Ziele zu erreichen, identifiziert, analysiert und steuert Siemens die hiermit verbundenen Marktpreisrisiken. Das Unternehmen versucht, diese Risiken in erster Linie im Rahmen der laufenden Geschäfts- und Finanzierungsaktivitäten zu steuern und zu überwachen, und setzt – sofern zweckmäßig – derivative Finanzinstrumente ein. Für die Quantifizierung von Marktpreisrisiken hat Siemens das Konzept des »Value at Risk« (VaR) auf Basis des parametrischen Varianz-Kovarianz-Ansatzes implementiert, das auch für die interne Steuerung der Aktivitäten der Konzern-Treasury verwendet wird. Die VaR-Werte werden auf Basis der historischen Volatilitäten und Korrelationen verschiedener Risikofaktoren, einer Haltedauer von zehn Tagen sowie eines Konfidenzniveaus von 99,5% berechnet. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder die Konzern-Gesamtergebnisrechnung können infolge grundlegender konzeptioneller Unterschiede von den ermittelten VaR-Werten deutlich abweichen. Während die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Konzern-Gesamtergebnisrechnung nach den IFRS erstellt werden, basieren die VaR-Werte auf einem Modell, das aus einer rein finanzwirtschaftlichen Perspektive einen möglichen finanzwirtschaftlichen Verlust errechnet, der bei einer Haltedauer von zehn Tagen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5% nicht überschritten wird. Obwohl der VaR ein bedeutendes Konzept zur Messung von Marktpreisrisiken ist, können die Modellannahmen zu Einschränkungen führen. Dazu gehören: Eine Haltedauer von zehn Tagen unterstellt, dass es möglich ist, die zugrunde liegenden Positionen innerhalb dieser Periode zu veräußern. Dies kann sich in anhaltenden Phasen von illiquiden Märkten als unrichtig erweisen. Ein Konfidenzniveau von 99,5% bedeutet, dass mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 0,5% Verluste eintreten, die den berechneten VaR übersteigen. Bei der Verwendung von historischen Daten als Basis für die Abschätzung des statistischen Verhaltens der relevanten Märkte und letztlich der Quantifizierung der möglichen Bandbreite der künftigen Ergebnisse auf Basis dieses statistischen Verhaltens besteht die Möglichkeit, dass nicht alle möglichen Entwicklungen abgedeckt sind. Dies gilt im Besonderen für das Auftreten außergewöhnlicher Ereignisse. Marktsensitive Instrumente – einschließlich der Anlagen in Aktien und zinstragende Investments –, die in Zusammenhang mit den Pensionsplänen des Unternehmens stehen, sind nicht Gegenstand der folgenden quantitativen und qualitativen Angaben. FREMDWÄHRUNGSRISIKO Transaktionsrisiko Jede Siemens-Einheit ist Risiken in Zusammenhang mit Wechselkursänderungen ausgesetzt, wenn sie Geschäfte mit internationalen Vertragspartnern abschließt und daraus in der Zukunft Zahlungsströme in Fremdwährungen resultieren, die nicht der funktionalen Währung der jeweiligen Siemens-Einheit entsprechen. Siemens-Einheiten sind im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insbesondere Wechselkursschwankungen zwischen US-Dollar und Euro ausgesetzt. Das Fremdwährungsrisiko wird zum Teil dadurch ausgeglichen, dass Güter, Rohstoffe und Dienstleistungen in den entsprechenden Fremdwährungen beschafft werden und dass in den lokalen Märkten produziert wird beziehungsweise andere Leistungen entlang der Wertschöpfungskette erbracht werden. Den operativen Einheiten (Industrielles Geschäft und SFS) ist es verboten, aus spekulativen Gründen Finanzmittel in Fremdwährungen aufzunehmen oder anzulegen. Konzerninterne Finanzierungen oder Investitionen der operativen Einheiten werden bevorzugt in der jeweiligen funktionalen Währung oder auf währungsgesicherter Basis durchgeführt. Jede Siemens-Einheit ist gemäß der Unternehmenspolitik verantwortlich für die Erfassung, Bewertung und Überwachung ihrer transaktionsbezogenen Fremdwährungsrisiken. Die Nettofremdwährungsposition jeder Einheit dient als zentrale Steuerungsgröße und ist in einer Bandbreite von mindestens 75%, aber nicht mehr als 100% abzusichern. Die operativen Einheiten schließen dazu in der Regel ihre Sicherungstransaktionen intern mit der Konzern-Treasury ab, die wiederum, im Rahmen eines kostenoptimierenden Portfolioansatzes, die Fremdwährungsrisiken mit externen Handelspartnern sichert und konzernweit begrenzt. Der VaR für Fremdwährungsrisiken betrug 86 (im Vj. 179) Mio. €. Er wurde ermittelt unter Berücksichtigung von Positionen der Konzernbilanz, der schwebenden Geschäfte in Fremdwährung sowie der Zahlungsströme in Fremdwährung, die sich aus geplanten Transaktionen der folgenden zwölf Monate ergeben. Eine niedrigere Volatilität zwischen US-Dollar und Euro im Vergleich zum Vorjahr hat zu einer Verringerung des VaR geführt. Translationsrisiko Viele Siemens-Einheiten befinden sich außerhalb der Eurozone. Da die Berichtswährung bei Siemens der Euro ist, rechnet das Unternehmen für die Erstellung des Konzernabschlusses die Abschlüsse dieser Gesellschaften in Euro um. Zur Berücksichtigung der translationsbezogenen Fremdwährungsrisiken im Risikomanagement wird generell unterstellt, dass Investitionen in ausländische Gesellschaften auf Dauer angelegt sind und die Ergebnisse kontinuierlich reinvestiert werden. Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen bei der Umrechnung von Nettovermögenspositionen in Euro werden im Posten Eigenkapital des Konzernabschlusses von Siemens erfasst. ZINSRISIKO Das Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert von künftigen Zahlungsmittelflüssen eines Finanzinstruments aufgrund von Veränderungen des Marktzinssatzes schwankt. Das Risiko tritt immer dann auf, wenn sich die Zinskonditionen von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten unterscheiden. Die Konzern-Treasury führt unter Verwendung fixer oder variabler Zinsen aus Anleiheemissionen und unter Einsatz derivativer Finanzinstrumente ein umfassendes konzernweites Zinsrisikomanagement mit dem Ziel durch, das Zinsrisiko, die Zinserträge und die Zinsaufwendungen des Unternehmens zu steuern. Das Zinsrisiko des Konzerns, mit Ausnahme des SFS-Geschäfts, wird vermindert durch die aktive Steuerung des Zinsrisikos im Verhältnis zu einem Benchmark. Das Zinsrisiko aus dem SFS-Geschäft wird – unter Berücksichtigung der Laufzeitstruktur der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von SFS – getrennt gesteuert. Das Zinsrisiko von Siemens resultiert in erster Linie aus der Finanzierung in US-Dollar, britischen Pfund und Euro. Soweit länderspezifische Regelungen dem nicht entgegenstehen, stellt die Konzern-Treasury konzernweit die erforderlichen Finanzierungsmittel in Form von Darlehen oder über konzerninterne Verrechnungskonten zur Verfügung. Das gleiche Konzept wird auf Einlagen aus den Zahlungsmitteln angewendet, die die operativen Einheiten erwirtschaften. Der VaR aus dem Zinsrisiko betrug 485 (im Vj. 500) Mio. €. AKTIENKURSRISIKO Das Siemens-Anlageportfolio umfasst direkte und indirekte Aktienanlagen in börsennotierte Unternehmen, die die Gesellschaft nicht zu Handelszwecken hält. Die direkten Beteiligungen resultieren hauptsächlich aus strategischen Partnerschaften, aus der stärkeren Fokussierung von Siemens auf sein Kerngeschäft sowie aus Kompensationen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen und -übernahmen. Indirekte Aktienanlagen über Fondsanteile erfolgen in der Regel aus finanzwirtschaftlichen Gründen. Siemens überwacht diese Aktienanlagen anhand ihrer aktuellen Marktwerte, die hauptsächlich von Schwankungen der volatilen technologiebezogenen Märkte weltweit beeinflusst werden. Der Marktwert des Siemens-Portfolios mit Anteilen an börsennotierten Unternehmen belief sich auf 2.169 (im Vj. 1.814) Mio. €. Der VaR aus dem Aktienkurs lag bei 227 (im Vj. 189) Mio. €. Die Zunahmen bei Marktwert und VaR resultierten hauptsächlich aus den höheren Marktwerten unserer Anteile an OSRAM sowie Atos. LIQUIDITÄTSRISIKO Das Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft besteht darin, dass sie ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Siemens folgt einer wohlüberlegten Finanzierungspolitik, die auf ein ausgewogenes Finanzierungsportfolio, ein diversifiziertes Fälligkeitsprofil und ein komfortables Liquiditätspolster ausgerichtet ist. Siemens begrenzt das Liquiditätsrisiko durch die Umsetzung einer effektiven Steuerung des Nettoumlaufvermögens und der Zahlungsmittel, durch vereinbarte Kreditlinien bei Finanzinstituten mit hohem Rating, durch ein Programm zur Begebung von Schuldverschreibungen sowie durch ein globales Programm zur Begebung kurzfristiger Schuldverschreibungen in mehreren Währungen. Das Liquiditätsrisiko kann ebenfalls durch die Siemens Bank GmbH gemindert werden, die die Flexibilität von Siemens bei Geldanlagen und Refinanzierungen erhöht. Ergänzend verfolgt Siemens kontinuierlich die sich an den Finanzmärkten bietenden Finanzierungsmöglichkeiten und beobachtet, wie sich Verfügbarkeit und Kosten der Finanzierungsmöglichkeiten entwickeln. Ein wesentliches Ziel ist es dabei, die finanzielle Flexibilität von Siemens zu sichern und Rückzahlungsrisiken zu begrenzen. Die folgende Tabelle zeigt die vertraglich fixierten Zahlungen für Tilgung, Rückzahlungen und Zinsen. Die dargestellten erwarteten, nicht diskontierten Nettozahlungen aus derivativen finanziellen Verbindlichkeiten wurden einzeln für jeden Zahlungszeitpunkt eines Finanzinstruments ermittelt und basieren auf dem frühestmöglichen Zeitpunkt, an dem eine Zahlung von Siemens verlangt werden kann. Den Mittelabflüssen für finanzielle Verbindlichkeiten (einschließlich Zinsen) ohne festen Betrag oder Zeitraum lagen die Konditionen zum Geschäftsjahresende zugrunde. scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2017 2018 2019 bis 2021 2022 und danach Nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten Anleihen und Schuldverschreibungen 5.793 4.271 9.585 15.570 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 414 89 941 6 Übrige Finanzschulden 818 22 15 50 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 23 56 30 107 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.006 31 6 5 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.264 118 84 25 Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 768 277 526 177 Kreditgarantien/-bürgschaften1 799 – – – Unwiderrufliche Kreditzusagen2 3.068 184 125 11 1 Basierend auf den maximalen Beträgen, für die Siemens im Falle der Nichterfüllung durch den Hauptschuldner in Anspruch genommen werden kann. 2 Ein beträchtlicher Anteil resultiert aus vermögenswertbasierten Kreditgeschäften (Asset Based Lending), bei denen die entsprechenden Kreditzusagen erst dann in Anspruch genommen werden können, wenn ausreichende Sicherheiten vom Kreditnehmer gestellt wurden. KREDITRISIKO Das Kreditrisiko ist definiert als ein unerwarteter Verlust an Finanzinstrumenten, wenn der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht vollständig und bei Fälligkeit nachkommt oder wenn Sicherheiten an Wert verlieren. Siemens stellt seinen Kunden, insbesondere in Zusammenhang mit Großprojekten, direkte und indirekte Finanzierungen in verschiedensten Ausprägungen zur Verfügung. Die sich hieraus ergebenden Kreditrisiken werden durch die Bonität des Schuldners, die Werthaltigkeit der Kreditsicherheiten und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bestimmt. Die effektive Überwachung und Steuerung der Kreditrisiken durch Kreditprüfungen und -ratings ist eine Kernkompetenz des Risikomanagementsystems. Siemens hat in diesem Zusammenhang für alle Einheiten gültige Kreditrisikogrundsätze implementiert. Ratings, die SFS festlegt und auswertet, sowie individuell festgelegte Kreditlimite basieren auf allgemein anerkannten Ratingmethoden, unter Verwendung von Informationen von Kunden, externen Ratingagenturen und Informationsdienstleistungsunternehmen, sowie auf den Erfahrungen von Siemens hinsichtlich Forderungsausfällen. Die Ratings und Limite für Kreditinstitute sowie öffentliche und private Auftraggeber beziehungsweise Kunden von Siemens – die von internen Spezialisten für Risikobewertung ermittelt werden – werden laufend aktualisiert und bei der Anlage von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie der Festlegung der Konditionen für direkte oder indirekte Kundenfinanzierungen berücksichtigt. Für die Analyse und Überwachung des Kreditrisikos wendet die Gesellschaft verschiedene Systeme und Prozesse an. Eine zentrale IT-Anwendung verarbeitet die Daten der operativen Einheiten zusammen mit den Rating- und Ausfallinformationen. Daraus ergibt sich eine Schätzung, die als Basis für die Ermittlung der Einzelwertberichtigungen für Ausfallrisiken genutzt werden kann. Über diesen automatisierten Prozess hinaus werden auch qualitative Informationen herangezogen, insbesondere um aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen. Die Konzern-Treasury hat das Siemens Credit Warehouse eingerichtet, auf das zahlreiche operative Einheiten des Siemens-Konzerns regelmäßig ihre Geschäftspartnerdaten als Grundlage für einen zentralisierten Ratingprozess übertragen. Daneben kauft das Siemens Credit Warehouse von einer großen Anzahl der operativen Einheiten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr an. Durch die Identifizierung, Quantifizierung und aktive Verwaltung des Kreditrisikos erhöht das Siemens Credit Warehouse die Transparenz der Kreditrisiken. Zudem kann es eine zusätzliche Finanzierungsquelle darstellen und somit die Finanzierungsflexibilität von Siemens stärken. Der maximale Risikobetrag für finanzielle Vermögenswerte, ohne Berücksichtigung von Sicherheiten, entspricht ihrem Buchwert. Der Wert der Sicherheiten – in Form von Aufrechnungsvereinbarungen bei Derivaten für den Fall der Insolvenz des entsprechenden Vertragspartners – für Finanzinstrumente, die als finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert klassifiziert sind, betrug 994 (im Vj. 1.065) Mio. €. Sicherheiten für Finanzinstrumente, die als Forderungen aus Finanzierungsleasing klassifiziert sind, bestanden in Höhe von 1.949 (im Vj. 2.003) Mio. € und stellen im Wesentlichen die Leasinggegenstände dar. Der Wert der Sicherheiten für Finanzinstrumente, die als zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte klassifiziert sind, betrug 3.590 (im Vj. 3.165) Mio. €. Die Sicherheiten bestanden überwiegend aus Sachanlagen. Kreditrisiken aus unwiderruflichen Darlehenszusagen entsprechen den erwarteten künftigen Auszahlungen. Der Wert der für diese Verpflichtungen gehaltenen Sicherheiten – hauptsächlich Vorräte und Forderungen – betrug 1.177 (im Vj. 1.445) Mio. €. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen sowie den Darlehen beziehungsweise Forderungen innerhalb des Postens Sonstige finanzielle Vermögenswerte, die weder im Wert gemindert noch überfällig waren, lagen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Zahlungsausfälle eintreten werden, die bei Siemens zu einer Vermögensminderung führen. Überfällige Finanzinstrumente werden grundsätzlich auf Portfoliobasis für in den entsprechenden Portfolios entstandene Verluste im Wert berichtigt. Liegen Hinweise auf zu erwartende wesentliche Zahlungsverzögerungen vor, werden überfällige Finanzinstrumente individuell auf erforderliche zusätzliche Wertberichtigungen geprüft und gegebenenfalls weiter im Wert berichtigt. Ziffer 25 Aktienbasierte Vergütung Die Erfüllung von aktienbasierten Zusagen kann durch neu ausgegebene Aktien der Siemens AG, durch eigene Anteile oder durch Geldzahlung erfolgen. Aktienbasierte Zusagen können verfallen, wenn das Beschäftigungsverhältnis des Begünstigten vor Ablauf des Erdienungszeitraums endet. Die Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen betrugen 332 (im Vj. 203) Mio. € (vor Steuern) und bezogen sich im Wesentlichen auf Zusagen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente. AKTIENZUSAGEN Das Unternehmen gewährt Mitgliedern des Vorstands, leitenden Angestellten und anderen teilnahmeberechtigten Mitarbeitern Aktienzusagen (Stock Awards). Aktienzusagen unterliegen einer Sperrfrist von rund vier Jahren und gewähren einen Anspruch auf Siemens-Aktien, die der Begünstigte nach Ablauf der Sperrfrist erhält, ohne hierfür eine Zahlung zu leisten. Aktienzusagen sind an Leistungskriterien geknüpft. Der jährliche Zielbetrag für Aktienzusagen kann an den Durchschnitt des Ergebnisses je Aktie (Earnings per Share – EPS, unverwässert) der vergangenen drei Geschäftsjahre und/oder an die Aktienkursentwicklung von Siemens im Vergleich zur Aktienkursentwicklung von fünf wichtigen Wettbewerbern während der vierjährigen Sperrfrist gebunden sein. Die Bandbreite der Zielerreichung der Leistungskriterien reicht von 0% bis 200%. Liegt der Zielerreichungsgrad des zukunftsgerichteten Kursentwicklungsziels der Siemens-Aktie im Vergleich zu fünf Wettbewerbern über 100%, erfolgt eine zusätzliche Barzahlung entsprechend der Zielüberschreitung. Der Erdienungszeitraum beträgt vier Jahre beziehungsweise fünf Jahre für Aktienzusagen, die den Mitgliedern des Vorstands bis zum Geschäftsjahr 2014 gewährt wurden. Darüber hinaus wurde bis zum Geschäftsjahr 2014 ein Teil der variablen Vergütung (Bonus) der Mitglieder des Vorstands in Form von unverfallbaren Zusagen auf Siemens-Aktien (Bonus Awards) gewährt, die einem Erdienungszeitraum von einem Jahr unterliegen. Den Begünstigten wird nach einer Wartefrist von vier weiteren Jahren für je einen Bonus Award eine Siemens-Aktie übertragen, ohne dass sie hierfür eine Zahlung leisten. Zusagen an Mitglieder des Vorstands Es wurden, wie im Vorjahr, Vereinbarungen abgeschlossen, die Ansprüche der Mitglieder des Vorstands auf Aktienzusagen – in Abhängigkeit vom Erreichen des zukunftsgerichteten Kursentwicklungsziels der Siemens-Aktie im Vergleich zu fünf Wettbewerbern – vorsehen. Der beizulegende Zeitwert dieser Ansprüche betrug 9 (im Vj. 9) Mio. € und wurde auf Basis eines Bewertungsmodells ermittelt. In dieses Modell ist die Siemens-Aktie mit einer erwarteten gewichteten Volatilität von 22% (im Vj. 22%) und einem Kurs von 92,86 (im Vj. 88,03) € je Siemens-Aktie eingeflossen. Die erwartete Volatilität wurde aus historischen Volatilitäten abgeleitet. Im Modell wurden ein risikoloser Zinssatz von bis zu 0,1% (im Vj. bis zu 0,3%) sowie eine erwartete Dividendenrendite von 3,8% (im Vj. 3,8%) verwendet. Annahmen zu Aktienkurskorrelationen wurden auf Basis historischer Korrelationen bestimmt. Zusagen an leitende Angestellte und andere teilnahmeberechtigte Mitarbeiter Es wurden 2.044.213 (im Vj. 1.162.028) Aktienzusagen in Abhängigkeit vom Erreichen des zukunftsgerichteten Kursentwicklungsziels der Siemens-Aktie im Vergleich zu fünf Wettbewerbern gewährt. Der beizulegende Zeitwert der Aktienzusagen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente betrug 117 (im Vj. 57) Mio. € und wurde auf Basis eines Bewertungsmodells ermittelt. In dieses Modell ist die Siemens-Aktie mit einer erwarteten gewichteten Volatilität von 22% (im Vj. 22%) und einem Kurs von 92,86 (im Vj. 88,03) € je Siemens-Aktie eingeflossen. Die erwartete Volatilität wurde aus historischen Volatilitäten abgeleitet. Im Modell wurden ein risikoloser Zinssatz von bis zu 0,1% (im Vj. bis zu 0,3%) sowie eine erwartete Dividendenrendite von 3,8% (im Vj. 3,8%) verwendet. Annahmen zu Aktienkurskorrelationen wurden auf Basis historischer Korrelationen bestimmt. Die Aktienzusagen an leitende Angestellte und andere teilnahmeberechtigte Mitarbeiter entwickelten sich wie folgt: scroll Geschäftsjahr 2016 2015 Stand zu Beginn des Berichtszeitraums (nicht erdient) 6.049.250 4.985.998 Gewährt 2.044.213 1.528.957 Erdient und erfüllt – 834.605 – Verfallen – 1.029.991 – 159.754 Abgegolten – 57.437 – 305.951 Stand am Ende des Berichtszeitraums (nicht erdient) 6.171.430 6.049.250 SHARE-MATCHING-PROGRAMM UND DIE ZUGRUNDE LIEGENDEN PLÄNE Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab Siemens jeweils eine neue Tranche unter den Plänen des Share-Matching-Programms aus. Share Matching Plan Im Rahmen des Share Matching Plans können leitende Angestellte einen bestimmten Teil ihrer variablen Vergütung in Siemens-Aktien investieren (Investment-Aktien). Die Aktien werden zum Marktpreis an einem festgelegten Tag im zweiten Quartal erworben. Die Planteilnehmer haben Anspruch auf eine Siemens-Aktie (Matching-Aktie) für je drei über den Erdienungszeitraum von rund drei Jahren gehaltene Investment-Aktien, ohne hierfür eine Zahlung zu leisten. Voraussetzung ist, dass die Planteilnehmer bis zum Ende des Erdienungszeitraums ununterbrochen bei Siemens beschäftigt sind. Monatlicher Investitionsplan Im Rahmen des monatlichen Investitionsplans können Mitarbeiter, die nicht leitende Angestellte sind, monatlich über einen Zeitraum von zwölf Monaten einen bestimmten Teil ihrer Vergütung in Siemens-Aktien investieren. Die Aktien werden zum Marktpreis an einem festgelegten Tag monatlich erworben. Wenn der Vorstand entscheidet, dass die unter dem monatlichen Investitionsplan erworbenen Aktien in den Share Matching Plan übertragen werden, erhalten die Planteilnehmer einen Anspruch auf Matching-Aktien zu den gleichen Bedingungen wie beim zuvor beschriebenen Share Matching Plan mit einem Erdienungszeitraum von rund zwei Jahren (gilt seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr, bisher rund drei Jahre). Für die im Vorjahr und im Geschäftsjahr 2014 ausgegebenen Tranchen hat der Vorstand entschieden, die erworbenen Aktien im Februar 2016 beziehungsweise Februar 2015 in den Share Matching Plan zu übertragen. Basis-Aktien-Programm Im Rahmen des Basis-Aktien-Programms können Mitarbeiter der Siemens AG und der teilnehmenden inländischen Konzerngesellschaften einen festgesetzten Betrag ihrer Vergütung in Siemens-Aktien investieren, der von der Gesellschaft aufgestockt wird. Die Aktien werden zum Marktpreis an einem festgelegten Tag im zweiten Quartal erworben und gewähren einen Anspruch auf Matching-Aktien zu den gleichen Bedingungen wie beim zuvor beschriebenen Share Matching Plan. Der beizulegende Zeitwert unter dem Basis-Aktien-Programm betrug 35 (im Vj. 33) Mio. €. Resultierende Matching-Aktien scroll Geschäftsjahr 2016 2015 Stand zu Beginn des Berichtszeitraums 1.655.780 1.750.176 Gewährt 785.000 610.771 Erdient und erfüllt – 538.837 – 548.947 Verfallen – 95.658 – 85.056 Abgegolten – 38.304 – 71.164 Stand am Ende des Berichtszeitraums 1.767.980 1.655.780 Der gewichtete durchschnittliche beizulegende Zeitwert der gewährten Matching-Aktien betrug 64,56 (im Vj. 69,43) € je Aktie und ergab sich aus dem Kurs der Siemens-Aktie, abzüglich des Barwerts der erwarteten Dividenden und unter Berücksichtigung von Nichtausübungsbedingungen. Siemens Profit Sharing Der Vorstand entscheidet jährlich neu über die Ausgabe einer Siemens-Profit-Sharing-Tranche und legt die Ziele für das laufende Geschäftsjahr fest. Am Ende des Geschäftsjahrs entscheidet der Vorstand – basierend auf der Zielerreichung – nach seinem Ermessen über den Betrag, der dem Profit-Sharing-Pool zugeführt wird. Der maximale jährliche Zuführungsbetrag beträgt 400 Mio. €. Befinden sich (nach einem oder mehreren Geschäftsjahren) mindestens 400 Mio. € im Pool, wird er ganz oder teilweise an berechtigte Mitarbeiter unterhalb der leitenden Angestellten in Form von Gratisaktien der Siemens AG ausgeschüttet. Zum Geschäftsjahresende befanden sich 200 Mio. € im Profit-Sharing-Pool. Die Aufwendungen werden ratierlich über den geschätzten Erdienungszeitraum erfasst. JUBILÄUMSAKTIENPROGRAMM Bei Erreichen ihres 25. und 40. Dienstjubiläums erhalten berechtigte Mitarbeiter Jubiläumsaktien. Zum Geschäftsjahresende bestanden Ansprüche auf 4,39 (im Vj. 4,46) Mio. Jubiläumsaktien. Ziffer 26 Personalaufwendungen scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Löhne und Gehälter 23.431 22.611 Sozialabgaben und Aufwendungen für Unterstützung 3.562 3.404 Aufwendungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 1.218 1.163 28.210 27.177 Personalrestrukturierungsaufwendungen fielen in Höhe von 598 (im Vj. 804) Mio. € an, davon betrafen 254 (im Vj. 74) Mio. € das Segment Process Industries and Drives. Die Position Aufwendungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beinhaltet die laufenden Dienstzeitaufwendungen des Berichtszeitraums. Die Personalaufwendungen für fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten betrugen 28.232 (im Vj. 27.584) Mio. €. Die Mitarbeiter waren in folgenden Funktionen tätig (durchschnittliche Werte, Teilzeitkräfte sind anteilig berücksichtigt): scroll Fortgeführte Aktivitäten Fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Tsd.) 2016 2015 2016 2015 Produktion und Service 216 212 216 214 Vertrieb 65 67 65 68 Forschung und Entwicklung 33 32 33 33 Verwaltung und allgemeine Dienste 35 34 35 35 349 345 349 349 Ziffer 27 Ergebnis je Aktie scroll Geschäftsjahr (Anzahl der Aktien in Tsd., Ergebnis je Aktie in €) 2016 2015 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 5.396 5.349 Abzüglich: Anteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt – 134 – 98 Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten, der auf Aktionäre der Siemens AG entfällt 5.262 5.251 Gewichteter Durchschnitt im Umlauf gewesener Aktien 808.686 823.408 Effekt aus verwässernder aktienbasierter Vergütung 11.228 9.425 Gewichteter Durchschnitt im Umlauf gewesener Aktien (verwässert) 819.914 832.832 Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten 6,51 6,38 Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten 6,42 6,30 In die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie sind 22,8 (im Vj. 22,7) Mio. Aktien in Zusammenhang mit Optionsscheinen, die mit Schuldverschreibungen emittiert wurden, nicht eingeflossen, da ihre Einbeziehung nicht verwässernd gewirkt hätte. Künftig können die Optionsscheine möglicherweise das Ergebnis je Aktie verwässern. Ziffer 28 Segmentinformationen scroll Auftragseingang1 Außenumsatzerlöse Interne Umsatzerlöse Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 2016 2015 Power and Gas 19.454 15.742 16.412 13.330 58 88 Wind Power and Renewables 7.973 6.136 5.974 5.658 2 2 Energy Management 12.963 12.956 11.238 11.344 702 578 Building Technologies 6.435 6.099 5.982 5.860 174 139 Mobility 7.875 10.262 7.794 7.477 31 31 Digital Factory 10.332 10.036 9.390 9.140 781 847 Process Industries and Drives 8.939 9.144 7.285 7.777 1.753 1.777 Healthineers 13.830 13.349 13.497 12.896 38 35 Industrielles Geschäft 87.802 83.723 77.573 73.481 3.539 3.497 Financial Services (SFS) 979 1.048 824 855 154 193 Überleitung Konzernabschluss – 2.300 – 2.432 1.247 1.299 – 3.694 – 3.690 Siemens (fortgeführte Aktivitäten) 86.480 82.340 79.644 75.636 − − 1 Diese ergänzende Information zum Auftragseingang wird auf freiwilliger Basis berichtet. Sie ist nicht Teil des Konzernabschlusses, der Gegenstand des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers ist. scroll Gesamte Umsatzerlöse Ergebnis Vermögen Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 30.Sep. 2016 30. Sep. 2015 Power and Gas 16.471 13.418 1.872 1.415 9.066 8.871 Wind Power and Renewables 5.976 5.660 464 160 – 190 – 346 Energy Management 11.940 11.922 895 570 4.335 3.929 Building Technologies 6.156 5.999 577 553 1.324 1.337 Mobility 7.825 7.508 678 588 2.868 2.526 Digital Factory 10.172 9.988 1.690 1.685 5.731 4.906 Process Industries and Drives 9.038 9.553 243 581 1.800 2.152 Healthineers 13.535 12.930 2.325 2.184 11.211 11.153 Industrielles Geschäft 81.112 76.978 8.744 7.737 36.145 34.527 Financial Services (SFS) 979 1.048 653 600 26.446 24.970 Überleitung Konzernabschluss – 2.447 – 2.391 – 1.994 – 1.119 63.126 60.851 Siemens (fortgeführte Aktivitäten) 79.644 75.636 7.404 7.218 125.717 120.348 1 Diese ergänzende Information zum Auftragseingang wird auf freiwilliger Basis berichtet. Sie ist nicht Teil des Konzernabschlusses, der Gegenstand des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers ist. scroll Free Cash Flow Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen Abschreibungen und Wertminderungen Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 2016 2015 Power and Gas 1.149 1.272 206 225 522 350 Wind Power and Renewables 330 389 223 119 137 132 Energy Management 375 691 195 185 218 230 Building Technologies 598 546 66 57 85 86 Mobility 497 118 99 127 132 126 Digital Factory 1.771 1.790 179 184 304 281 Process Industries and Drives 618 591 160 165 231 240 Healthineers 2.154 2.048 392 346 563 545 Industrielles Geschäft 7.493 7.446 1.521 1.409 2.191 1.990 Financial Services (SFS) 680 884 18 17 216 219 Überleitung Konzernabschluss – 2.640 – 3.346 597 471 357 341 Siemens (fortgeführte Aktivitäten) 5.533 4.984 2.135 1.897 2.764 2.549 1 Diese ergänzende Information zum Auftragseingang wird auf freiwilliger Basis berichtet. Sie ist nicht Teil des Konzernabschlusses, der Gegenstand des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers ist. BESCHREIBUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE Siemens hat neun berichtspflichtige Segmente. Diese sind: ― Power and Gas (PG), das ein breites Spektrum von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen zur Stromerzeugung unter Einsatz fossiler Brennstoffe und zur Förderung und zum Transport von Öl und Gas anbietet; ― Wind Power and Renewables (WP), das Windturbinen für den Einsatz an Land (Onshore) und auf See (Offshore) entwickelt, produziert und errichtet sowie dazugehörige Dienstleistungen anbietet; ― Energy Management (EM), das ein breites Portfolio von Produkten, Systemen, Lösungen, Software und Dienstleistungen für die Übertragung und Verteilung elektrischer Energie und die Entwicklung einer intelligenten Netzinfrastruktur anbietet; ― Building Technologies (BT), ein Anbieter von Automatisierungstechnologien und digitalen Dienstleistungen für sichere und effiziente Gebäude und Infrastrukturen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg; ― Mobility (MO), das alle Geschäfte von Siemens zusammenfasst, die sich mit dem Transport von Menschen und Gütern befassen; dazu gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierung, Bahnelektrifizierung, Straßenverkehrstechnik, IT-Lösungen und damit verbundene Dienstleistungen; ― Digital Factory (DF), das der Fertigungsindustrie ein umfassendes Produktportfolio und Systemlösungen anbietet, das durch lebenszyklusbezogene und datenbasierte Dienstleistungen komplettiert wird; ― Process Industries and Drives (PD), das ein umfassendes Portfolio an Produkten, Software, Lösungen und Dienstleistungen für die Bewegung, Messung, Überwachung und Optimierung aller Arten von Massendurchflüssen anbietet; ― Healthineers, ein Technologieanbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung und der Labordiagnostik; ― Financial Services (SFS), das seine Kunden bei Investitionsvorhaben mit Leasinglösungen, strukturierten Finanzierungen sowie Finanzierungen für Ausrüstungen und Projekte durch die Bereitstellung von Fremd- und Eigenkapital unterstützt. ÜBERLEITUNG KONZERNABSCHLUSS Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten – umfassen im Allgemeinen von Siemens gehaltene Beteiligungen, die nach der Equity-Methode oder als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte bilanziert werden und aus strategischen Gründen weder einem Segment noch Siemens Real Estate, Zentrale Posten oder der Konzern-Treasury zugeordnet sind. Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten enthalten auch Aktivitäten, die grundsätzlich veräußert oder eingestellt werden sollen, sowie Restaktivitäten von Desinvestitionen beziehungsweise nicht fortgeführten Aktivitäten. Siemens Real Estate (SRE) – betreut das gesamte Immobilienportfolio des Siemens-Konzerns. SRE betreibt die Nutzung der Liegenschaften und Gebäude und ist für Bauvorhaben sowie den Kauf und die Veräußerung von Immobilien verantwortlich. Zentrale Posten – enthalten zentrale Kosten, wie Aufwendungen für die Konzernsteuerung, die Grundlagenforschung von Corporate Technology, zentral verantwortete Projekte und nicht den Segmenten zugeordnete Beteiligungen sowie die Ergebnisse aus zentralen derivativen Finanzgeschäften. Pensionen – beinhalten die nicht den Segmenten, SRE oder Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten zugeordneten Aufwendungen und Erträge der Gesellschaft aus Pensionsthemen. Konsolidierungen, Konzern-Treasury und sonstige Überleitungspositionen – umfassen die Konsolidierungen von Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten, bestimmte Überleitungs- und Umgliederungspositionen sowie die Aktivitäten der Konzern-Treasury. Sie schließen auch Zinserträge und -aufwendungen ein, zum Beispiel Zinsen, die nicht den Segmenten oder Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten zugeordnet sind (Finanzierungszinsen), sowie Zinsen in Zusammenhang mit Aktivitäten der Konzern-Treasury oder zinsbezogene Konsolidierungs- und Überleitungseffekte. MESSGRÖSSEN DER SEGMENTE Die Rechnungslegungsgrundsätze für die Segmentinformationen entsprechen grundsätzlich denen, die auf den Konzernabschluss Anwendung finden. Jedoch werden Leasingtransaktionen für die interne Berichterstattung und die Segmentberichterstattung als Operating Leasing klassifiziert. Konzerninterne Transaktionen erfolgen zu Marktpreisen. Ergebnis Der Vorstand der Siemens AG ist für die Beurteilung des Geschäftserfolgs der Segmente verantwortlich (verantwortliche Unternehmensinstanz). Als Erfolgsgröße für die Segmente (mit Ausnahme von SFS) bestimmte die verantwortliche Unternehmensinstanz das Ergebnis vor Finanzierungszinsen, vor bestimmten Pensionsaufwendungen, vor Ertragsteuern und vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden (Ergebnis). Die wesentlichen Themen, die nicht Bestandteil des Ergebnisses der Segmente sind, werden unten angegeben. Unter Finanzierungszinsen, die nicht Bestandteil des Ergebnisses sind, fallen alle Zinserträge und -aufwendungen mit Ausnahme der Zinserträge aus Kundenforderungen, aus den Segmenten zugerechneten Zahlungsmitteln sowie die Zinsaufwendungen auf Lieferantenverbindlichkeiten. Finanzierungszinsen sind vom Ergebnis ausgenommen, da Finanzierungsentscheidungen im Regelfall zentral getroffen werden. Entscheidungen zu wesentlichen Pensionsthemen werden zentral getroffen. Daher enthält das Ergebnis vor allem nur die laufenden Dienstzeitaufwendungen aus Pensionsplänen. Die übrigen regelmäßig anfallenden pensionsbezogenen Aufwendungen werden in der Position Zentral getragene Pensionsaufwendungen in der Überleitung Konzernabschluss ausgewiesen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden, sind nicht Bestandteil des Ergebnisses. Auch Ertragsteuern werden vom Ergebnis ausgenommen, da Steuersubjekt nur rechtliche Einheiten sind, die im Regelfall nicht der Struktur der Segmente entsprechen. Die Auswirkungen bestimmter rechtlicher und regulatorischer Themen sind nicht Bestandteil des Ergebnisses, wenn sie nicht bezeichnend für die Leistung sind. Dies gilt ebenso für Themen, die mehr als einem berichtspflichtigen Segment, SRE und/oder Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten zuzuordnen sind oder einen Konzern- oder zentralen Charakter aufweisen. Kosten für Unterstützungsfunktionen werden vorwiegend auf die Segmente umgelegt. Ergebnis des Segments SFS Das Ergebnis des Segments SFS entspricht dem Ergebnis vor Ertragsteuern. Im Gegensatz zur Erfolgsgröße für die anderen Segmente sind Zinserträge und -aufwendungen ein ergebnisbestimmender Faktor bei SFS. Messgrößen des Vermögens Die Unternehmensleitung hat das Vermögen (eingesetztes Nettokapital) zur Grundlage für die Beurteilung der Kapitalintensität der Segmente (mit Ausnahme von SFS) bestimmt. Die Definition des Vermögens entspricht der Messgröße des Ergebnisses, mit Ausnahme der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, erworben im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, die nicht Bestandteil des Ergebnisses sind. Die entsprechenden immateriellen Vermögenswerte sind jedoch Bestandteil des Segmentvermögens. Das Segmentvermögen ergibt sich aus dem Gesamtvermögen der Konzernbilanz, abzüglich im Wesentlichen der konzerninternen Finanzforderungen und der Steuerforderungen sowie abzüglich der Vermögenswerte der nicht fortgeführten Aktivitäten, da die korrespondierenden Aufwendungen und Erträge nicht in das Ergebnis einfließen. Bei Mobility ist die projektbezogene konzerninterne Finanzierung eines langfristigen Projekts im Vermögen enthalten. Darüber hinaus werden zinslose Verbindlichkeiten – zum Beispiel Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –, mit Ausnahme von Steuerverbindlichkeiten, abgezogen. Im Gegensatz dazu ist das Vermögen von SFS das Gesamtvermögen. Auftragseingang Der Auftragseingang entspricht grundsätzlich den geschätzten Umsatzerlösen der angenommenen Aufträge unter Berücksichtigung von Änderungen und Korrekturen des Auftragswerts. Absichtserklärungen sind nicht Inhalt des Auftragseingangs. Definition Free Cash Flow Der Free Cash Flow der Segmente (mit Ausnahme von SFS) errechnet sich aus dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, abzüglich Zugängen zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Er schließt Finanzierungszinsen – ausgenommen qualifizierten Vermögenswerten zugeordnete aktivierte oder als Vertragskosten klassifizierte Zinsen –, Ertragsteuern sowie bestimmte andere Zahlungen und Erlöse aus. Der Free Cash Flow von SFS beinhaltet die zugehörigen Finanzierungszinszahlungen; Ertragsteuerzahlungen und -erstattungen von SFS sind ausgeschlossen. Abschreibungen und Wertminderungen Die Abschreibungen und Wertminderungen beinhalten die Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte, jeweils nach Abzug von Wertaufholungen. MESSGRÖSSEN VON ZENTRAL GESTEUERTE PORTFOLIOAKTIVITÄTEN UND SRE Die Messgrößen für Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten entsprechen denen der Segmente (mit Ausnahme von SFS). SRE verwendet die gleichen Messgrößen wie SFS. ÜBERLEITUNG KONZERNABSCHLUSS Ergebnis scroll Geschäfstjahr (in Mio. €) 2016 2015 Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten – 215 714 Siemens Real Estate 132 205 Zentrale Posten – 449 – 690 Zentral getragene Pensionsaufwendungen – 439 – 440 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden – 674 – 543 Konsolidierungen, Konzern-Treasury und sonstige Überleitungspositionen – 349 – 366 Überleitung Konzernabschluss – 1.994 – 1.119 Das Ergebnis von SFS enthielt Zinserträge in Höhe von 1.161 (im Vj. 1.086) Mio. € sowie Zinsaufwendungen in Höhe von 377 (im Vj. 340) Mio. €. Vermögen scroll 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 Vermögen Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten 1.812 1.322 Vermögen Siemens Real Estate 4.964 4.895 Vermögen Zentrale Posten und Pensionen – 1.474 – 2.012 Vermögensorientierte Anpassungen Konzerninterne Finanzforderungen 47.072 45.576 Steuerforderungen 4.089 3.103 Verbindlichkeitsorientierte Anpassungen 42.086 42.282 Konsolidierungen, Konzern-Treasury und Sonstiges – 35.423 – 34.315 Überleitung Konzernabschluss 63.126 60.851 Ziffer 29 Informationen nach Regionen scroll Umsatzerlöse nach Sitz des Kunden Umsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft Langfristige Vermögenswerte Geschäftsjahr Geschäftsjahr 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 2016 2015 Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten 41.819 38.799 45.325 42.432 19.912 20.085 Amerika 22.707 21.702 22.360 21.440 19.013 18.577 Asien, Australien 15.118 15.135 11.959 11.765 3.132 2.791 Siemens 79.644 75.636 79.644 75.636 42.057 41.453 davon Deutschland 10.739 11.244 18.579 18.443 7.511 6.748 davon Ausland 68.905 64.392 61.065 57.194 34.546 34.705 darin USA 16.769 15.263 17.776 16.540 17.576 17.296 Langfristige Vermögenswerte bestehen aus Sachanlagen, Geschäfts- oder Firmenwerten sowie sonstigen immateriellen Vermögenswerten. Ziffer 30 Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN UND ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN Siemens unterhält mit vielen Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen Beziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dabei kauft und verkauft Siemens eine große Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen grundsätzlich zu Marktbedingungen. scroll Erbrachte Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Erträge Empfangene Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Aufwendungen Geschäftsjahr Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Gemeinschaftsunternehmen 1.052 365 48 39 Assoziierte Unternehmen 1.379 687 174 197 2.431 1.052 223 236 scroll Forderungen Verbindlichkeiten 30. Sep. 30. Sep. (in Mio. €) 2016 2015 2016 2015 Gemeinschaftsunternehmen 333 167 227 377 Assoziierte Unternehmen 114 113 343 638 447 280 569 1.015 Die an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen gewährten Garantien betrugen 1.500 (im Vj. 2.145) Mio. €. Dieser Betrag beinhaltete die HERKULES-Verpflichtungen in Höhe von 600 (im Vj. 1.090) Mio. €. Die an Gemeinschaftsunternehmen gewährten Garantien betrugen 553 (im Vj. 472) Mio. €. Die an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen gewährten Darlehen beliefen sich auf 82 (im Vj. 68) Mio. €, davon betrafen 78 (im Vj. 54) Mio. € Gemeinschaftsunternehmen. Die Gesellschaft hatte Verpflichtungen zu Kapitaleinlagen in Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen in Höhe von 48 (im Vj. 38) Mio. €, wovon 39 (im Vj. 26) Mio. € gegenüber Gemeinschaftsunternehmen bestanden. Für ein von einem Gemeinschaftsunternehmen aufgenommenes Darlehen, das über eine von Siemens gewährte Garantie abgesichert war, betrug der ausstehende Betrag einer zusätzlich von Siemens gestellten Sicherheit 116 (im Vj. 124) Mio. €. Es bestanden Kreditzusagen an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen in Höhe von 72 (im Vj. 134) Mio. €, wovon 72 (im Vj. 58) Mio. € an Gemeinschaftsunternehmen zugesagt waren. NAHESTEHENDE PERSONEN Die Mitglieder des Vorstands erhielten eine Barvergütung in Höhe von 20,2 (im Vj. 19,6) Mio. €. Der beizulegende Zeitwert der aktienbasierten Vergütung betrug 8,7 (im Vj. 7,9) Mio. € für 113.230 (im Vj. 113.281) Aktienzusagen. Den Mitgliedern des Vorstands wurden Beiträge zur BSAV in Höhe von 4,6 (im Vj. 4,8) Mio. € gewährt. Die den Mitgliedern des Vorstands gewährte Vergütung sowie gewährten Leistungen betrugen somit insgesamt 33,5 (im Vj. 32,2) Mio. €. Die Aufwendungen in Zusammenhang mit aktienbasierter Vergütung sowie dem Share-Matching-Programm betrugen 8,3 (im Vj. 8,1) Mio. €. Im Vorjahr waren darin Stock Awards in Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern enthalten. Frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten Gesamtbezüge im Sinne von §314 Abs. 1 Nr. 6 b HGB in Höhe von 52,3 (im Vj. 30,5) Mio. €. Darin enthalten waren im Vorjahr 9,6 Mio. € in Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern. Die DBO sämtlicher Pensionszusagen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern und deren Hinterbliebenen betrug 216,3 (im Vj. 228,3) Mio. €. Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats umfasste eine Grundvergütung sowie eine zusätzliche Vergütung für Ausschusstätigkeiten und betrug insgesamt, einschließlich Sitzungsgeldern, 5,2 (im Vj. 5,1) Mio. €. Individualisierte Angaben zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Vergütungsbericht, der Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts ist, dargestellt. Wie im Vorjahr fanden keine weiteren bedeutenden Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats statt. Einige Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands von Siemens sind oder waren im vergangenen Jahr in hochrangigen Positionen bei anderen Unternehmen tätig. Siemens unterhält zu fast allen diesen Unternehmen Beziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Kauf und Verkauf eines breit gefächerten Angebots von Produkten und Dienstleistungen erfolgten dabei zu marktüblichen Bedingungen. Ziffer 31 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Für Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst&Young (EY) fielen die folgenden Honorare an: scroll Geschäftsjahr (in Mio. €) 2016 2015 Abschlussprüfungsleistungen 45,9 43,7 Andere Bestätigungsleistungen 3,2 7,1 Steuerberatungsleistungen 0,4 0,1 Sonstige Leistungen – 0,1 49,5 51,0 Von dem berechneten Gesamthonorar entfielen 41% (im Vj. 45%) auf die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Deutschland. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen durch EY bezog sich vor allem auf die Prüfung des Siemens-Konzernabschlusses sowie auf die Prüfung der Einzelabschlüsse der Siemens AG und ihrer Tochterunternehmen. Andere Bestätigungsleistungen umfassten im Wesentlichen Prüfungen von Abschlüssen in Zusammenhang mit M&A-Aktivitäten, Comfort Letter und gesetzlich vorgeschriebene, vertraglich vereinbarte oder freiwillig beauftragte Bestätigungsleistungen. Ziffer 32 Corporate Governance Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG haben zum 1. Oktober 2016 die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Website des Unternehmens unter → www.siemens.com/dcg-kodex öffentlich zugänglich gemacht. Ziffer 33 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Juni 2016 unterzeichneten Siemens und Gamesa Corporación Tecnológica, S.A. (Gamesa) bindende Vereinbarungen zur Fusion des Windenergiegeschäfts von Siemens (einschließlich Dienstleistungsgeschäft) mit Gamesa. Siemens wird 59% der Anteile am kombinierten Unternehmen halten. Im Rahmen des Zusammenschlusses leistet Siemens eine Barzahlung in Höhe von 1 Mrd. €, die unmittelbar nach Vollzug der Fusion an die Gamesa-Aktionäre (ohne Siemens) ausgeschüttet werden wird. Im Oktober 2016 stimmten die Aktionäre von Gamesa der Fusion zu. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartell- und Aufsichtsbehörden. Im November 2016 gab Siemens die Akquisition von Mentor Graphics, USA, einem Designautomatisierungs- und Industriesoftware-Anbieter, bekannt. Der Kaufpreis beträgt 37,25 US$ je Aktie in bar, das entspricht einem Enterprise Value von 4,5 Mrd. US$. Mentor Graphics wird in die Division Digital Factory integriert. Der Abschluss der Transaktion ist abhängig von den üblichen Bedingungen und wird für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2017 erwartet. Im November 2016 gab Siemens seine Absicht bekannt, Healthineers innerhalb von Siemens für die Zukunft weiter zu stärken und plant daher, sein Gesundheitsgeschäft an die Börse zu bringen. Genauere Angaben zu Zeitpunkt und Umfang der Platzierung wird Siemens dann bekannt geben, wenn die Pläne konkretisiert sind. Das hängt unter anderem auch vom Börsenumfeld ab. Ziffer 34 Aufstellung des Anteilsbesitzes des Siemens-Konzerns gemäß §313 Abs. 2 HGB scroll Stand: 30.09.2016 Kapitalanteil in % Tochterunternehmen Deutschland (117 Gesellschaften) Airport Munich Logistics and Services GmbH, Hallbergmoos 100 11 Alpha Verteilertechnik GmbH, Cham 100 11 Anlagen- und Rohrleitungsbau Ratingen GmbH, Ratingen 100 8 Atecs Mannesmann GmbH, Erlangen 100 AXIT GmbH, Frankenthal 100 Berliner Vermögensverwaltung GmbH, Berlin 100 11 BWI Services GmbH, Meckenheim 100 CAPTA Grundstücksgesellschaft mbH&Co. KG i.L., Grünwald 100 10 Capta Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald 100 DA Creative GmbH, München 100 Dade Behring Beteiligungs GmbH, Eschborn 100 Dade Behring Grundstücks GmbH, Marburg 100 Dresser-Rand GmbH, Oberhausen 100 11 evosoft GmbH, Nürnberg 100 11 FACTA Grundstücks-Entwicklungsgesellschaft mbH&Co. KG, München 100 10 HanseCom Gesellschaft für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen mbH, Hamburg 74 HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH, Hamburg 74 HSP Hochspannungsgeräte GmbH, Troisdorf 100 11 ILLIT Grundstücksverwaltungs-Management GmbH, Grünwald 85 IPGD Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft mbH, Grünwald 100 Jawa Power Holding GmbH, Erlangen 100 11 KompTime GmbH, München 100 11 Kyra 1 GmbH, Erlangen 100 11 Kyros 51 GmbH, München 100 8 Kyros 52 GmbH, München 100 8 Lincas Electro Vertriebsgesellschaft mbH, Hamburg 100 Mannesmann Demag Krauss-Maffei GmbH, München 100 NEO New Oncology GmbH, Köln 100 next47 GmbH, München 100 11 Omnetric GmbH, München 51 OPTIO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH&Co. Objekt Tübingen KG, Grünwald 100 10 Partikeltherapiezentrum Kiel Holding GmbH, Erlangen 100 11 Project Ventures Butendiek Holding GmbH, Erlangen 100 11 Projektbau-Arena-Berlin GmbH, Grünwald 100 11 R&S Restaurant Services GmbH, München 100 REMECH Systemtechnik GmbH, Kamsdorf 100 11 RISICOM Rückversicherung AG, Grünwald 100 Samtech Deutschland GmbH, Hamburg 100 Siemens Automotive ePowertrain Systems GmbH, Erlangen 100 Siemens Automotive ePowertrain Systems Holding GmbH, Erlangen 100 Siemens Bank GmbH, München 100 Siemens Beteiligungen Inland GmbH, München 100 11 Siemens Beteiligungen Management GmbH, Grünwald 100 8 Siemens Beteiligungen USA GmbH, Berlin 100 11 Siemens Beteiligungsverwaltung GmbH&Co. OHG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Grundstücks-GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 1 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 2 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 3 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 4 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 5 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 6 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objekt 7 GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Campus Erlangen Objektmanagement GmbH, Grünwald 100 8 Siemens Campus Erlangen Verwaltungs-GmbH, Grünwald 100 8 Siemens Convergence Creators GmbH&Co. KG, Hamburg 100 10 Siemens Convergence Creators Management GmbH, Hamburg 100 8 Siemens Finance&Leasing GmbH, München 100 11 Siemens Financial Services GmbH, München 100 11 Siemens Fonds Invest GmbH, München 100 11 Siemens Fuel Gasification Technology GmbH&Co. KG, Freiberg 100 10 Siemens Fuel Gasification Technology Verwaltungs GmbH, Freiberg 100 8 Siemens Global Innovation Partners Management GmbH, München 100 8 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Eschborn 100 Siemens Healthcare Diagnostics Holding GmbH, Eschborn 100 Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, Marburg 100 Siemens Healthcare GmbH, Erlangen 100 11 Siemens Immobilien Chemnitz-Voerde GmbH, Grünwald 100 Siemens Immobilien GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Immobilien Management GmbH, Grünwald 100 8 Siemens Industriegetriebe GmbH, Penig 100 11 Siemens Industriepark Karlsruhe GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Industry Software GmbH, Köln 100 11 Siemens Insulation Center GmbH&Co. KG, Zwönitz 100 10 Siemens Insulation Center Verwaltungs-GmbH, Zwönitz 100 8 Siemens Liquidity One, München 100 Siemens Medical Solutions Health Services GmbH, Grünwald 100 Siemens Nixdorf Informationssysteme GmbH, Grünwald 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics GmbH, Konstanz 100 11 Siemens Power Control GmbH, Langen 100 11 Siemens Private Finance Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH, München 100 11 Siemens Project Ventures GmbH, Erlangen 100 11 Siemens Real Estate GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Real Estate Management GmbH, Grünwald 100 8 Siemens Spezial-Investmentaktiengesellschaft mit TGV, München 100 Siemens Technology Accelerator GmbH, München 100 11 Siemens Technopark Mülheim GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Technopark Mülheim Verwaltungs GmbH, Grünwald 100 Siemens Technopark Nürnberg GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 Siemens Technopark Nürnberg Verwaltungs GmbH, Grünwald 100 Siemens Treasury GmbH, München 100 11 Siemens Turbomachinery Equipment GmbH, Frankenthal 100 11 Siemens Venture Capital GmbH, München 100 11 Siemens Wind Power GmbH&Co. KG, Hamburg 100 8 Siemens Wind Power Management GmbH, Hamburg 100 8 Siemens-Fonds C-1, München 100 Siemens-Fonds Pension Captive, München 100 Siemens-Fonds Principals, München 100 Siemens-Fonds S-7, München 100 Siemens-Fonds S-8, München 100 SILLIT Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, München 100 SIM 16. Grundstücksverwaltungs- und -beteiligungs-GmbH&Co. KG, München 100 10 SIM 2. Grundstücks-GmbH&Co. KG, Grünwald 100 10 SIMAR Nordost Grundstücks-GmbH, Grünwald 100 11 SIMAR Nordwest Grundstücks-GmbH, Grünwald 100 11 SIMAR Ost Grundstücks-GmbH, Grünwald 100 11 SIMAR Süd Grundstücks-GmbH, Grünwald 100 11 SIMAR West Grundstücks-GmbH, Grünwald 100 11 SIMOS Real Estate GmbH, München 100 11 SYKATEC Systeme, Komponenten, Anwendungstechnologie GmbH, Erlangen 100 11 Trench Germany GmbH, Bamberg 100 11 Verwaltung SeaRenergy Offshore Projects GmbH i.L., Hamburg 100 VIB Verkehrsinformationsagentur Bayern GmbH, München 51 VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH, Berlin 100 VR-LEASING IKANA GmbH&Co. Immobilien KG, Eschborn 94 3 VVK Versicherungsvermittlungs- und Verkehrskontor GmbH, München 100 11 Weiss Spindeltechnologie GmbH, Maroldsweisach 100 Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten (ohne Deutschland) (310 Gesellschaften) NEM Energy Egypt LLC, Alexandria/Ägypten 100 Siemens Health Care LLC, Kairo/Ägypten 100 8 Siemens Healthcare S.A.E., Kairo/Ägypten 100 Siemens Limited for Trading, Kairo/Ägypten 100 Siemens Technologies S.A.E., Kairo/Ägypten 90 ESTEL Rail Automation SPA, Algier/Algerien 51 Siemens Spa, Algier/Algerien 100 Siemens S.A., Luanda/Angola 51 Siemens W.L.L., Manama/Bahrain 51 Limited Liability Company Siemens Technologies, Minsk/Belarus 100 Dresser-Rand Machinery Repair Belgie N.V., Antwerpen/Belgien 100 Samtech SA, Angleur/Belgien 79 Siemens Healthcare SA/NV, Beersel/Belgien 100 Siemens Industry Software NV, Leuven/Belgien 100 Siemens Product Lifecycle Management Software II (BE) BVBA, Anderlecht/Belgien 100 Siemens S.A./N.V., Beersel/Belgien 100 Siemens d.o.o. Sarajevo, Sarajevo/Bosnien und Herzegowina 100 Siemens Medicina d.o.o, Sarajevo/Bosnien und Herzegowina 100 Siemens EOOD, Sofia/Bulgarien 100 Siemens Healthcare EOOD, Sofia/Bulgarien 100 Siemens A/S, Ballerup/Dänemark 100 Siemens Healthcare A/S, Ballerup/Dänemark 100 Siemens Industry Software A/S, Ballerup/Dänemark 100 Siemens Wind Power A/S, Brande/Dänemark 100 Siemens Healthcare Oy, Espoo/Finnland 100 Siemens Osakeyhtiö, Espoo/Finnland 100 CD-adapco France SAS, Bobigny/Frankreich 100 D-R Holdings (France) SAS, Le Havre/Frankreich 100 Dresser-Rand SAS, Le Havre/Frankreich 100 Flender-Graffenstaden SAS, Illkirch-Graffenstaden/Frankreich 100 PETNET Solutions SAS, Lisses/Frankreich 100 Samtech France SAS, Massy/Frankreich 100 Siemens Financial Services SAS, Saint-Denis/Frankreich 100 Siemens France Holding SAS, Saint-Denis/Frankreich 100 Siemens Healthcare SAS, Saint-Denis/Frankreich 100 Siemens Industry Software SAS, Châtillon/Frankreich 100 Siemens Lease Services SAS, Saint-Denis/Frankreich 100 SIEMENS Postal Parcel Airport Logistics SAS, Paris/Frankreich 100 Siemens SAS, Saint-Denis/Frankreich 100 Trench France SAS, Saint-Louis/Frankreich 100 Siemens Oil & Gas Equipment Limited, Accra/Ghana 90 Siemens A.E., Elektrotechnische Projekte und Erzeugnisse, Athen/Griechenland 100 Siemens Healthcare Industrial and Commercial Société Anonyme, Athen/Griechenland 100 Siemens Sherkate Sahami (Khass), Teheran/Iran 97 Siemens Healthcare Medical Solutions Limited, Swords, County Dublin/Irland 100 Siemens Limited, Dublin/Irland 100 Siemens Concentrated Solar Power Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 100 Siemens HealthCare Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 100 Siemens Industry Software Ltd., Airport City/Israel 100 Siemens Israel Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 100 Siemens Israel Projects Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 100 8 Siemens Product Lifecycle Management Software 2 (IL) Ltd., Airport City/Israel 100 UGS Israeli Holdings (Israel) Ltd., Airport City/Israel 100 Dresser-Rand Italia S.r.l., Tribogna/Italien 100 Samtech Italia S.r.l., Mailand/Italien 100 Siemens Healthcare S.r.l., Mailand/Italien 100 Siemens Industry Software S.r.l., Mailand/Italien 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics S.r.l., Mailand/Italien 100 Siemens Renting s.r.l. in Liquidazione, Mailand/Italien 100 Siemens S.p.A., Mailand/Italien 100 Siemens Transformers S.p.A., Trento/Italien 100 Trench Italia S.r.l., Savona/Italien 100 Siemens Healthcare Limited Liability Partnership, Almaty/Kasachstan 100 Siemens TOO, Almaty/Kasachstan 100 Siemens W.L.L., Doha/Katar 40 2 Koncar-Energetski Transformatori, d.o.o., Zagreb/Kroatien 51 Siemens Convergence Creators d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 Siemens d.d., Zagreb/Kroatien 100 Siemens Healthcare d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 Siemens Electrical&Electronic Services K.S.C.C., Kuwait-Stadt/Kuwait 49 2 D-R Luxembourg Holding 1, SARL, Luxemburg/Luxemburg 100 D-R Luxembourg Holding 2, SARL, Luxemburg/Luxemburg 100 D-R Luxembourg Holding 3, SARL, Luxemburg/Luxemburg 100 D-R Luxembourg International SARL, Luxemburg/Luxemburg 100 D-R Luxembourg Partners 1 SCS, Luxemburg/Luxemburg 100 Dresser-Rand Holding (Delaware) LLC, SARL, Luxemburg/Luxemburg 100 TFM International S.A. i.L., Luxemburg/Luxemburg 100 Guascor Maroc, S.A.R.L., Agadir/Marokko 100 SCIENTIFIC MEDICAL SOLUTION DIAGNOSTICS S.A.R.L., Casablanca/Marokko 100 Siemens Healthcare SARL, Casablanca/Marokko 100 8 Siemens Plant Operations Tahaddart SARL, Tanger/Marokko 100 Siemens S.A., Casablanca/Marokko 100 Siemens Wind Power Blades, SARL AU, Tanger/Marokko 100 Siemens d.o.o., Podgorica/Montenegro 100 Siemens Lda., Maputo/Mosambik 100 Siemens Pty. Ltd., Windhoek/Namibia 100 Castor III B.V., Amsterdam/Niederlande 100 D-R International Holdings (Netherlands) B.V., Amsterdam/Niederlande 100 Dresser-Rand B.V., Spijkenisse/Niederlande 100 Dresser-Rand International B.V., Spijkenisse/Niederlande 100 Dresser-Rand Services B.V., Spijkenisse/Niederlande 100 Ellessrob 20-V B.V., Amsterdam/Niederlande 100 Ellessrob 3-VIII B.V., Amsterdam/Niederlande 100 Ellessrob 5-VI B.V., Amsterdam/Niederlande 100 Ellessrob 5-VII B.V., Amsterdam/Niederlande 100 NEM Energy B.V., Den Haag/Niederlande 100 next47 B.V., Den Haag/Niederlande 100 8 Omnetric B.V., Den Haag/Niederlande 100 Pollux III B.V., Amsterdam/Niederlande 100 Siemens Diagnostics Holding II B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens D-R Holding B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Finance B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Financieringsmaatschappij N.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Gas Turbine Technologies Holding B.V., Den Haag/Niederlande 65 Siemens Healthcare Nederland B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Industry Software B.V., ’s-Hertogenbosch/Niederlande 100 Siemens International Holding B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Medical Solutions Diagnostics Holding I B.V., Den Haag/Niederlande 100 Siemens Nederland N.V., Den Haag/Niederlande 100 Termotron Rail Automation Holding B.V., Den Haag/Niederlande 50 1 Dresser-Rand (Nigeria) Limited, Lagos/Nigeria 100 Siemens Ltd., Lagos/Nigeria 100 Dresser-Rand AS, Kongsberg/Norwegen 100 Siemens AS, Oslo/Norwegen 100 Siemens Healthcare AS, Oslo/Norwegen 100 Siemens Wind Power AS, Oslo/Norwegen 100 8 ETM professional control GmbH, Eisenstadt/Österreich 100 Hochquellstrom-Vertriebs GmbH, Wien/Österreich 100 ITH icoserve technology for healthcare GmbH, Innsbruck/Österreich 69 KDAG Beteiligungen GmbH, Wien/Österreich 100 Omnetric GmbH, Wien/Österreich 100 Priamos Grundstücksgesellschaft m.b.H., Wien/Österreich 100 Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Wien/Österreich 100 Siemens Convergence Creators GmbH, Eisenstadt/Österreich 100 Siemens Convergence Creators GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Convergence Creators Holding GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Gebäudemanagement&-Services G.m.b.H., Wien/Österreich 100 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Industry Software GmbH, Linz/Österreich 100 Siemens Konzernbeteiligungen GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Liegenschaftsverwaltung GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Metals Technologies Vermögensverwaltungs GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Personaldienstleistungen GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens Urban Rail Technologies Holding GmbH, Wien/Österreich 75 Steiermärkische Medizinarchiv GesmbH, Graz/Österreich 52 Trench Austria GmbH, Leonding/Österreich 100 VVK Versicherungs-Vermittlungs- und Verkehrs-Kontor GmbH, Wien/Österreich 100 Siemens L.L.C., Muscat/Oman 51 Siemens Healthcare (Private) Limited, Lahore/Pakistan 100 Siemens Pakistan Engineering Co. Ltd., Karatschi/Pakistan 75 AXIT Sp. z o.o., Breslau/Polen 100 Siemens Finance Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 Siemens Healthcare Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 Siemens Industry Software Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 Siemens Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 Siemens Healthcare, Lda., Amadora/Portugal 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics, Unipessoal Lda, Lissabon/Portugal 100 Siemens S.A., Amadora/Portugal 100 SIEMENS (AUSTRIA) PROIECT SPITAL COLTEA SRL, Bukarest/Rumänien 100 Siemens Convergence Creators S.R.L., Brasov/Rumänien 100 Siemens Healthcare S.R.L., Bukarest/Rumänien 100 Siemens Industry Software S.R.L., Brasov/Rumänien 100 Siemens S.R.L., Bukarest/Rumänien 100 SIMEA SIBIU S.R.L., Sibiu/Rumänien 100 Obschestwo s Ogranitschennoj Otwetstwennostju (in parts) »Dresser-Rand«, Moskau/Russische Föderation 100 OOO Legion II, Moskau/Russische Föderation 100 OOO Siemens, Moskau/Russische Föderation 100 OOO Siemens Elektroprivod, St. Petersburg/Russische Föderation 100 OOO Siemens Gas Turbine Technologies, Leningrad Oblast/Russische Föderation 100 OOO Siemens Industry Software, Moskau/Russische Föderation 100 OOO Siemens Transformers, Woronesch/Russische Föderation 100 Siemens Finance LLC, Wladiwostok/Russische Föderation 100 Siemens Healthcare Limited Liability Company, Moskau/Russische Föderation 100 Technologies of Rail Transport Limited Liability Company, Moskau/Russische Föderation 100 8 Arabia Electric Ltd. (Equipment), Jeddah/Saudi-Arabien 51 Dresser-Rand Arabia LLC, Al Khobar/Saudi-Arabien 50 1 ISCOSA Industries and Maintenance Ltd., Riad/Saudi-Arabien 51 Siemens Ltd., Riad/Saudi-Arabien 51 VA TECH T&D Co. Ltd., Riad/Saudi-Arabien 51 Siemens AB, Upplands Väsby/Schweden 100 Siemens Financial Services AB, Stockholm/Schweden 100 Siemens Healthcare AB, Stockholm/Schweden 100 Siemens Industrial Turbomachinery AB, Finspång/Schweden 100 Siemens Industry Software AB, Kista/Schweden 100 SKR Lager 20 KB, Finspång/Schweden 100 Dresser-Rand Sales Company S.A., Freiburg/Schweiz 100 Huba Control AG, Würenlos/Schweiz 100 Komykrieng AG, Gossau/Schweiz 100 Polarion AG, Gossau/Schweiz 100 Siemens Fuel Gasification Technology Holding AG, Zug/Schweiz 100 Siemens Healthcare AG, Zürich/Schweiz 100 Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Zürich/Schweiz 100 Siemens Industry Software AG, Zürich/Schweiz 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics AG, Zürich/Schweiz 100 Siemens Power Holding AG, Zug/Schweiz 100 Siemens Schweiz AG, Zürich/Schweiz 100 systransis AG, Risch/Schweiz 100 Siemens d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 100 Siemens Healthcare d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 100 OEZ Slovakia, spol. s r.o., Bratislava/Slowakei 100 SAT Systémy automatizacnej techniky spol. s.r.o., Bratislava/Slowakei 60 Siemens Convergence Creators, s. r. o., Bratislava/Slowakei 100 Siemens Healthcare s.r.o., Bratislava/Slowakei 100 Siemens s.r.o., Bratislava/Slowakei 100 SIPRIN s.r.o., Bratislava/Slowakei 100 Siemens d.o.o., Ljubljana/Slowenien 100 Siemens Healthcare d.o.o, Ljubljana/Slowenien 100 Axastse Solar, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 B2B Energía, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 85 8 Desimpacte de Purines Altorricón S.A., Altorricón/Spanien 70 Desimpacto de Purines Turégano, S.A., Turégano/Spanien 100 Dresser-Rand Holdings Spain S.L.U., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Empresa de Reciclajes de Residuos Ambientales, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 67 8 Enviroil Vasca, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Fábrica Electrotécnica Josa, S.A., Barcelona/Spanien 100 Grupo Guascor, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Borja AIE, Zumaia/Spanien 70 8 Guascor Explotaciones Energéticas, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Ingenieria S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Isolux AIE, Vitoria-Gasteiz/Spanien 60 8 Guascor Postensa AIE, Zumaia/Spanien 89 8 Guascor Power Investigacion y Desarollo, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Power, S.A., Zumaia/Spanien 100 Guascor Promotora Solar, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Proyectos, S.A., Madrid/Spanien 100 8 Guascor Servicios, S.A., Madrid/Spanien 100 Guascor Solar Corporation, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Solar Operacion and Mantenimiento, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Solar S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Guascor Wind, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Inversiones Analcima 6 S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Microenergía 21, S.A., Zumaia/Spanien 100 8 Microenergía Vasca, S.A., Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 Samtech Iberica Engineering&Software Services S.L., Barcelona/Spanien 100 SIEMENS HEALTHCARE, S.L.U., Getafe/Spanien 100 Siemens Holding S.L., Madrid/Spanien 100 Siemens Industry Software S.L., Barcelona/Spanien 100 SIEMENS POSTAL, PARCEL&AIRPORT LOGISTICS, S.L. Sociedad Unipersonal, Madrid/Spanien 100 Siemens Rail Automation S.A.U., Madrid/Spanien 100 Siemens Renting S.A., Madrid/Spanien 100 Siemens S.A., Madrid/Spanien 100 Siemens Wind HoldCo, S.L., Zamudio/Spanien 100 Sistemas y Nuevas Energias, S.A, Vitoria-Gasteiz/Spanien 100 8 Telecomunicación, Electrónica y Conmutación S.A., Madrid/Spanien 100 Dresser-Rand Property (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 100 Dresser-Rand Service Centre (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 100 Dresser-Rand Southern Africa (Pty) Ltd., Midrand/Südafrika 100 Linacre Investments (Pty) Ltd., Kenilworth/Südafrika 0 3 Siemens Employee Share Ownership Trust, Johannesburg/Südafrika 0 3 Siemens Healthcare Proprietary Limited, Halfway House/Südafrika 100 Siemens Proprietary Limited, Midrand/Südafrika 70 Siemens Tanzania Ltd., Dar Es Salaam/Tansania 100 OEZ s.r.o., Letohrad/Tschechische Republik 100 Polarion Software s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100 Siemens Convergence Creators, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100 Siemens Electric Machines s.r.o., Drasov/Tschechische Republik 100 Siemens Healthcare, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100 Siemens Industry Software, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100 Siemens, s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100 Siemens Finansal Kiralama A.S., Istanbul/Türkei 100 Siemens Healthcare Saglik Anonim Sirketi, Istanbul/Türkei 100 Siemens Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 100 Siemens S.A., Tunis/Tunesien 100 Dresser-Rand Turkmen Company, Aschgabat/Turkmenistan 100 100% foreign owned subsidiary »Siemens Ukraine«, Kiew/Ukraine 100 SIEMENS HEALTHCARE LIMITED LIABILITY COMPANY, Kiew/Ukraine 100 evosoft Hungary Szamitastechnikai Kft., Budapest/Ungarn 100 Siemens Healthcare Kft., Budapest/Ungarn 100 Siemens Zrt., Budapest/Ungarn 100 Dresser-Rand Field Operations Middle East LLC, Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate 49 2 Gulf Steam Generators L.L.C., Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 100 SD (Middle East) LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 49 2 Siemens Healthcare FZ LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 100 Siemens Healthcare L.L.C., Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 49 2 Siemens LLC, Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate 49 2 Siemens Middle East Limited, Masdar City/Vereinigte Arabische Emirate 100 CD-adapco New Hampshire Co., Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Computational Dynamics Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 D-R Dormant Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 D-R Holdings (UK) Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Dresser-Rand (U.K.) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Dresser-Rand Company Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Electrium Sales Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 GyM Renewables Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 GyM Renewables ONE Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Industrial Turbine Company (UK) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Materials Solutions Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Materials Solutions Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Preactor International Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Project Ventures Rail Investments I Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Samtech UK Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 SBS Pension Funding (Scotland) Limited Partnership, Edinburgh/Vereinigtes Königreich 57 3 Siemens Financial Services Holdings Ltd., Stoke Poges, Buckinghamshire/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Financial Services Ltd., Stoke Poges, Buckinghamshire/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Healthcare Diagnostics Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Healthcare Diagnostics Manufacturing Ltd, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Healthcare Diagnostics Products Ltd, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Healthcare Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Holdings plc, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Industrial Turbomachinery Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Industry Software Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Industry Software Simulation and Test Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Pension Funding (General) Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Pension Funding Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens plc, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Protection Devices Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Rail Automation Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Rail Automation Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Rail Systems Project Holdings Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Rail Systems Project Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Transmission&Distribution Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 Siemens Wind Power Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 8 The Preactor Group Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 VA TECH (UK) Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 VA Tech Reyrolle Distribution Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 VA TECH T&D UK Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 VTW Anlagen UK Ltd., Banbury, Oxfordshire/Vereinigtes Königreich 100 Zenco Systems Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 J. N. Kelly Security Holding Limited, Larnaka/Zypern 100 Amerika (129 Gesellschaften) Artadi S.A., Buenos Aires/Argentinien 100 Guascor Argentina, S.A., Buenos Aires/Argentinien 100 Siemens Healthcare S.A., Buenos Aires/Argentinien 100 Siemens IT Services S.A., Buenos Aires/Argentinien 100 Siemens S.A., Buenos Aires/Argentinien 100 VA TECH International Argentina SA, Buenos Aires/Argentinien 100 Siemens Soluciones Tecnologicas S.A., Santa Cruz de la Sierra/Bolivien 100 CD-adapco Solucoes Cae Suporte de Programas Ltda., São Paulo/Brasilien 100 Chemtech Servicos de Engenharia e Software Ltda., Rio de Janeiro/Brasilien 100 Cinco Rios Geracao de Energia Ltda., Manaus/Brasilien 100 Dresser-Rand Comercio e Industria Ltda., Campinas/Brasilien 100 Dresser-Rand do Brasil, Ltda., Santa Bárbara D’Oeste/Brasilien 100 Dresser-Rand Participações Ltda., São Paulo/Brasilien 100 Guascor do Brasil Ltda., São Paulo/Brasilien 85 Guascor Empreendimentos Energéticos, Ltda., Taboão da Serra/Brasilien 90 Guascor Serviços Ltda., Taboão da Serra/Brasilien 60 Guascor Solar do Brasil, Taboão da Serra/Brasilien 90 Guascor Wind do Brasil, Ltda., São Paulo/Brasilien 90 Iriel Indústria e Cómercio de Sistemas Eléctricos Ltda., Canoas/Brasilien 100 Jaguarí Energética, S.A., Jaguari/Brasilien 89 Minuano Participações Eólicas Ltda., São Paulo/Brasilien 75 OMNETRIC Group Tecnologia e Servicos de Consultoria Ltda., Belo Horizonte/Brasilien 100 Siemens Eletroeletronica Limitada, Manaus/Brasilien 100 Siemens Healthcare Diagnósticos S.A., São Paulo/Brasilien 100 Siemens Industry Software Ltda., São Caetano do Sul/Brasilien 100 Siemens Ltda., São Paulo/Brasilien 100 Siemens Wind Power Ergia Eolica LTDA, São Paulo/Brasilien 100 8 Siemens Healthcare Equipos Médicos Sociedad por Acciones, Santiago de Chile/Chile 100 Siemens S.A., Santiago de Chile/Chile 100 Siemens Healthcare Diagnostics S.A., San José/Costa Rica 100 Siemens S.A., San José/Costa Rica 100 Siemens, S.R.L., Santo Domingo/Dominikanische Republik 100 Sociedad Energética Del Caribe, S.R.L., Higüey/Dominikanische Republik 100 Siemens S.A., Quito/Ecuador 100 Siemens-Healthcare Cia. Ltda., Quito/Ecuador 100 8 Siemens Healthcare, Sociedad Anonima, Antiguo Cuscatlán/El Salvador 100 Siemens S.A., San Salvador/El Salvador 100 SIEMENS HEALTHCARE DIAGNOSTICS GUATEMALA, S.A., Guatemala/Guatemala 100 Siemens S.A., Guatemala/Guatemala 100 Siemens S.A., Tegucigalpa/Honduras 100 Dade Behring Hong Kong Holdings Corporation, Tortola/Britische Jungferninseln 100 Siemens Healthcare Diagnostics Manufacturing Limited, Grand Cayman/Kaimaninseln 100 Dresser-Rand Canada, ULC, Vancouver/Kanada 100 Siemens Canada Limited, Oakville/Kanada 100 Siemens Financial Ltd., Oakville/Kanada 100 Siemens Healthcare Limited, Oakville/Kanada 100 Siemens Industry Software Ltd., Oakville/Kanada 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Ltd., Oakville/Kanada 100 Siemens Transformers Canada Inc., Trois-Rivières, Québec/Kanada 100 Siemens Wind Power Limited, Oakville/Kanada 100 8 Trench Ltd., Saint John/Kanada 100 Wheelabrator Air Pollution Control (Canada) Inc., Ontario/Kanada 100 Dresser-Rand Colombia S.A.S., Bogotá/Kolumbien 100 Siemens Healthcare S.A.S., Tenjo/Kolumbien 100 Siemens S.A., Tenjo/Kolumbien 100 Dresser-Rand de Mexico S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Grupo Siemens S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Indústria de Trabajos Eléctricos S.A. de C.V., Ciudad Juárez/Mexiko 100 Siemens Healthcare Diagnostics, S. de R.L. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens Healthcare Servicios S. de R.L. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens Industry Software, S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens Inmobiliaria S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens Innovaciones S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens Servicios S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens, S.A. de C.V., Mexiko-Stadt/Mexiko 100 Siemens S.A., Managua/Nicaragua 100 Siemens Healthcare Diagnostics Panama, S.A., Panama-Stadt/Panama 100 Siemens S.A., Panama-Stadt/Panama 100 Siemens Healthcare S.A.C., Surquillo/Peru 100 Siemens S.A.C., Lima/Peru 100 Dresser-Rand Trinidad&Tobago Limited, Couva/Trinidad und Tobago 100 Engines Rental, S.A., Montevideo/Uruguay 100 Siemens S.A., Montevideo/Uruguay 100 Via Stylos S.A., Montevideo/Uruguay 100 Dresser-Rand de Venezuela, S.A., Maracaibo/Venezuela 100 Guascor Venezuela S.A., Caracas/Venezuela 100 Siemens Healthcare S.A., Caracas/Venezuela 100 8 Siemens Rail Automation, C.A., Caracas/Venezuela 100 Siemens S.A., Caracas/Venezuela 100 Analysis&Design Application Co. Ltd., Melville, NY/USA 100 CD-adapco Battery Design LLC, Dover, DE/USA 50 2 D-R International Sales Inc., Wilmington, DE/USA 100 D-R Steam LLC, Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand Company, Bath, NY/USA 100 Dresser-Rand Global Services, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand Group Inc., Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand Holding (Luxembourg) LLC, Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand International Holdings, LLC, Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand International Inc., Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand LLC, Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand Power LLC, Wilmington, DE/USA 100 Dresser-Rand Services, LLC, Wilmington, DE/USA 100 eMeter Corporation, Wilmington, DE/USA 100 Guascor Inc., Baton Rouge, LA/USA 100 Mannesmann Corporation, New York, NY/USA 100 NEM USA Corp., Wilmington, DE/USA 100 Nimbus Technologies, LLC, Bingham Farms, MI/USA 100 Omnetric Corp., Wilmington, DE/USA 100 P.E.T.NET Houston, LLC, Austin, TX/USA 51 PETNET Indiana LLC, Indianapolis, IN/USA 50 1 PETNET Solutions Cleveland, LLC, Wilmington, DE/USA 63 PETNET Solutions, Inc., Knoxville, TN/USA 100 Red Cedar Technology, Inc., East Lansing, MI/USA 100 Siemens Capital Company LLC, Wilmington, DE/USA 100 Siemens Convergence Creators Corp., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Corporation, Wilmington, DE/USA 100 Siemens Credit Warehouse, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Demag Delaval Turbomachinery, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Electrical, LLC, Wilmington, DE/USA 100 Siemens Energy, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Financial Services, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Financial, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Fossil Services, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Generation Services Company, Wilmington, DE/USA 100 Siemens Government Technologies, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Healthcare Diagnostics Inc., Los Angeles, CA/USA 100 Siemens Industry, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Medical Solutions USA, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Molecular Imaging, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics LLC, Wilmington, DE/USA 100 Siemens Power Generation Service Company, Ltd., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Product Lifecycle Management Software Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Public, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens USA Holdings, Inc., Wilmington, DE/USA 100 Siemens Wind Power Inc., Wilmington, DE/USA 100 8 SMI Holding LLC, Wilmington, DE/USA 100 Synchrony, Inc., Salem, VA/USA 100 Wheelabrator Air Pollution Control Inc., Baltimore, MD/USA 100 Winergy Drive Systems Corporation, Wilmington, DE/USA 100 Asien, Australien (140 Gesellschaften) Australia Hospital Holding Pty Limited, Bayswater/Australien 100 CD-ADAPCO AUSTRALIA PTY LTD, Melbourne/Australien 100 Exemplar Health (NBH) 2 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 8 Exemplar Health (NBH) Holdings 2 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 Exemplar Health (NBH) Trust 2, Bayswater/Australien 100 Exemplar Health (SCUH) 3 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 8 Exemplar Health (SCUH) 4 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 8 Exemplar Health (SCUH) Holdings 3 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 Exemplar Health (SCUH) Holdings 4 Pty Limited, Bayswater/Australien 100 Exemplar Health (SCUH) Trust 3, Bayswater/Australien 100 Exemplar Health (SCUH) Trust 4, Bayswater/Australien 100 Siemens Healthcare Pty. Ltd., Melbourne/Australien 100 Siemens Ltd., Bayswater/Australien 100 SIEMENS RAIL AUTOMATION PTY. LTD., Bayswater/Australien 100 Siemens Wind Power Pty. Ltd., Bayswater/Australien 100 8 Siemens Bangladesh Ltd., Dhaka/Bangladesch 100 Siemens Healthcare Ltd., Dhaka/Bangladesch 100 8 Beijing Siemens Automotive E-Drive Systems Co., Ltd., Changzhou, Changzhou/China 60 Beijing Siemens Cerberus Electronics Ltd., Peking/China 100 Camstar Systems, Software (Shanghai) Company Limited, Shanghai/China 100 CD-adapco Software Technology (Shanghai) Co.,Ltd., Shanghai/China 100 DPC (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China 100 Dresser-Rand Engineered Equipment (Shanghai) Ltd., Shanghai/China 100 IBS Industrial Business Software (Shanghai), Ltd., Shanghai/China 100 MWB (Shanghai) Co Ltd., Shanghai/China 65 Siemens Automotive ePowertrain Systems (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100 Siemens Building Technologies (Tianjin) Ltd., Tianjin/China 70 Siemens Business Information Consulting Co., Ltd, Peking/China 100 Siemens Circuit Protection Systems Ltd., Shanghai, Shanghai/China 75 Siemens Eco-City Innovation Technologies (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China 60 Siemens Electrical Apparatus Ltd., Suzhou, Suzhou/China 100 Siemens Electrical Drives (Shanghai) Ltd., Shanghai/China 100 Siemens Electrical Drives Ltd., Tianjin/China 85 Siemens Factory Automation Engineering Ltd., Peking/China 100 Siemens Finance and Leasing Ltd., Peking/China 100 Siemens Financial Services Ltd., Peking/China 100 Siemens Gas Turbine Components (Jiangsu) Co., Ltd., Yixing/China 100 Siemens Gas Turbine Parts Ltd., Shanghai, Shanghai/China 51 Siemens Healthcare Diagnostics (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China 100 Siemens Healthcare Ltd., Shanghai/China 100 Siemens High Voltage Circuit Breaker Co., Ltd., Hangzhou, Hangzhou/China 51 Siemens High Voltage Switchgear Co., Ltd., Shanghai, Shanghai/China 51 Siemens High Voltage Switchgear Guangzhou Ltd., Guangzhou/China 94 Siemens Industrial Automation Products Ltd., Chengdu, Chengdu/China 100 Siemens Industrial Turbomachinery (Huludao) Co. Ltd., Huludao/China 84 Siemens Industry Software (Beijing) Co., Ltd., Peking/China 100 Siemens Industry Software (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100 Siemens International Trading Ltd., Shanghai, Shanghai/China 100 Siemens Investment Consulting Co., Ltd., Peking/China 100 Siemens Logistics Automation Systems (Beijing) Co., Ltd, Peking/China 100 Siemens Ltd., China, Peking/China 100 Siemens Manufacturing and Engineering Centre Ltd., Shanghai/China 51 Siemens Mechanical Drive Systems (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin/China 100 Siemens Medium Voltage Switching Technologies (Wuxi) Ltd., Wuxi/China 85 Siemens Numerical Control Ltd., Nanjing, Nanjing/China 80 Siemens Power Automation Ltd., Nanjing/China 100 Siemens Power Plant Automation Ltd., Nanjing/China 100 Siemens Real Estate Management (Beijing) Ltd., Co., Peking/China 100 Siemens Sensors&Communication Ltd., Dalian/China 100 Siemens Shanghai Medical Equipment Ltd., Shanghai/China 100 Siemens Shenzhen Magnetic Resonance Ltd., Shenzhen/China 100 Siemens Signalling Co. Ltd., Xi’an, Xi’an/China 70 Siemens Special Electrical Machines Co. Ltd., Changzhi/China 77 Siemens Standard Motors Ltd., Yizheng/China 100 Siemens Surge Arresters Ltd., Wuxi/China 100 Siemens Switchgear Ltd., Shanghai, Shanghai/China 55 Siemens Technology Development Co., Ltd. of Beijing, Peking/China 90 Siemens Transformer (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou/China 63 Siemens Transformer (Jinan) Co., Ltd, Jinan/China 90 Siemens Transformer (Wuhan) Company Ltd., Wuhan City/China 100 Siemens Venture Capital Co., Ltd., Peking/China 100 Siemens Wind Power Blades (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100 Siemens Wiring Accessories Shandong Ltd., Zibo/China 100 Siemens X-Ray Vacuum Technology Ltd., Wuxi, Wuxi/China 100 Smart Metering Solutions (Changsha) Co. Ltd., Changsha/China 60 Trench High Voltage Products Ltd., Shenyang, Shenyang/China 65 Yangtze Delta Manufacturing Co. Ltd., Hangzhou, Hangzhou/China 51 Asia Care Holding Limited, Hongkong/Hongkong 100 8 Camstar Systems (Hong Kong) Limited, Hongkong/Hongkong 100 Samtech HK Limited, Hongkong/Hongkong 100 Siemens Healthcare Limited, Hongkong/Hongkong 100 Siemens Industry Software Limited, Hongkong/Hongkong 100 Siemens Ltd., Hongkong/Hongkong 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics Limited, Hongkong/Hongkong 100 CD-adapco India Private Limited, Bangalore/Indien 100 Dresser-Rand India Private Limited, Mumbai/Indien 100 PETNET Radiopharmaceutical Solutions Pvt. Ltd., Neu-Delhi/Indien 100 Powerplant Performance Improvement Ltd., Neu-Delhi/Indien 50 1 Preactor Software India Private Limited, Bangalore/Indien 100 Siemens Convergence Creators Private Limited, Mumbai/Indien 100 Siemens Financial Services Private Limited, Mumbai/Indien 100 Siemens Healthcare Private Limited, Mumbai/Indien 100 Siemens Industry Software (India) Private Limited, Neu-Delhi/Indien 100 Siemens Ltd., Mumbai/Indien 75 Siemens Postal and Parcel Logistics Technologies Private Limited, Mumbai/Indien 100 8 Siemens Postal Parcel&Airport Logistics Private Limited, Mumbai/Indien 100 Siemens Rail Automation Pvt. Ltd., Mumbai/Indien 100 Siemens Technology and Services Private Limited, Mumbai/Indien 100 P.T. Siemens Indonesia, Jakarta/Indonesien 100 PT Dresser-Rand Services Indonesia, Cilegon/Indonesien 100 PT. Siemens Industrial Power, Kota Bandung/Indonesien 60 Acrorad Co., Ltd., Okinawa/Japan 63 CD-adapco Co., Ltd., Yokohama/Japan 100 Dresser Rand Japan K.K., Tokio/Japan 100 Siemens Healthcare Diagnostics K.K., Tokio/Japan 100 Siemens Healthcare K.K., Tokio/Japan 100 Siemens Japan Holding K.K., Tokio/Japan 100 Siemens K.K., Tokio/Japan 100 CD-adapco Korea, Ltd., Seoul/Korea 100 Dresser-Rand Korea, Ltd., Seoul/Korea 100 Siemens Healthcare Limited, Seoul/Korea 100 Siemens Industry Software Ltd., Seoul/Korea 100 Siemens Ltd. Seoul, Seoul/Korea 100 Dresser-Rand&Enserv Services Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 49 2 8 Dresser-Rand Asia Pacific Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 100 HRSG Systems (Malaysia) SDN. BHD., Kuala Lumpur/Malaysia 100 Reyrolle (Malaysia) Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 100 Siemens Healthcare Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia 100 Siemens Industry Software Sdn. Bhd., Penang/Malaysia 100 Siemens Malaysia Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia 100 VA TECH Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 100 Siemens (N.Z.) Limited, Auckland/Neuseeland 100 Siemens Healthcare Limited, Auckland/Neuseeland 100 Siemens Healthcare Inc., Manila/Philippinen 100 Siemens Power Operations, Inc., Manila/Philippinen 100 Siemens, Inc., Manila/Philippinen 100 CD-adapco S.E.A. Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100 CSI Services Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100 Siemens Healthcare Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100 Siemens Industry Software Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100 Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics PTE. LTD., Singapur/Singapur 100 Siemens Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100 Siemens Healthcare Limited, Taipeh/Taiwan 100 Siemens Industry Software (TW) Co., Ltd., Taipeh/Taiwan 100 Siemens Ltd., Taipeh/Taiwan 100 Dresser-Rand (Thailand) Limited, Rayong/Thailand 100 Siemens Healthcare Limited, Bangkok/Thailand 100 Siemens Limited, Bangkok/Thailand 99 Siemens Healthcare Limited, Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam 100 Siemens Ltd., Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam 100 Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Deutschland (27 Gesellschaften) ATS Projekt Grevenbroich GmbH, Schüttorf 25 9 BELLIS GmbH, Braunschweig 49 9 BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim 50 5 Caterva GmbH, Pullach i. Isartal 50 DKS Dienstleistungsgesellschaft f. Kommunikationsanlagen des Stadt- und Regionalverkehrs mbH, Köln 49 9 FEAG Fertigungscenter für Elektrische Anlagen GmbH, Erlangen 49 9 IFTEC GmbH&Co. KG, Leipzig 50 Infineon Technologies Bipolar GmbH&Co. KG, Warstein 40 Infineon Technologies Bipolar Verwaltungs-GmbH, Warstein 40 9 LIB Verwaltungs-GmbH, Leipzig 50 9 Ludwig Bölkow Campus GmbH, Taufkirchen 25 9 Magazino GmbH, München 50 Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Regensburg 26 MeVis BreastCare GmbH&Co. KG, Bremen 49 MeVis BreastCare Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremen 49 9 OWP Butendiek GmbH&Co. KG, Bremen 23 Siemens EuroCash, München 6 7 Siemens Venture Capital Fund 1 GmbH, München 100 5 9 Sternico GmbH, Wendeburg 32 9 Symeo GmbH, Neubiberg 65 5 9 thinkstep AG, Leinfelden-Echterdingen 29 Transrapid International Verwaltungsgesellschaft mbH i.L., Berlin 50 9 ubimake GmbH, Berlin 50 Veja Mate Offshore Project GmbH, Gadebusch 41 Voith Hydro Holding GmbH&Co. KG, Heidenheim 35 Voith Hydro Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim 35 9 WERKBLiQ GmbH, Bielefeld 50 Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten (ohne Deutschland) (58 Gesellschaften) OIL AND GAS PROSERV LLC, Baku/Aserbaidschan 25 9 T-Power NV, Brüssel/Belgien 20 A2SEA A/S, Fredericia/Dänemark 49 Kriegers Flak ApS, Kopenhagen/Dänemark 33 9 Noliac A/S, Kvistgaard/Dänemark 24 9 BioMensio Oy, Tampere/Finnland 23 9 Compagnie Electrique de Bretagne SAS, Paris/Frankreich 40 TRIXELL SAS, Moirans/Frankreich 25 Eviop-Tempo A.E. Electrical Equipment Manufacturers, Vassiliko/Griechenland 48 Parallel Graphics Ltd., Dublin/Irland 57 5 9 Metropolitan Transportation Solutions Ltd., Rosh Ha’ayin/Israel 20 Transfima GEIE, Mailand/Italien 42 9 Transfima S.p.A., Mailand/Italien 49 9 VAL 208 Torino GEIE, Mailand/Italien 86 5 9 Temir Zhol Electrification LLP, Astana/Kasachstan 49 Electrogas Malta Limited, Marsaskala/Malta 33 Energie Electrique de Tahaddart S.A., Tanger/Marokko 20 Admiraal de Ruyter Windpark C.V., Amsterdam/Niederlande 33 9 Admiraal De Ruyter Windpark Management B.V., Amsterdam/Niederlande 33 9 Buitengaats C.V., Amsterdam/Niederlande 20 7 Buitengaats Management B.V., Eemshaven/Niederlande 20 9 Infraspeed Maintainance B.V., Zoetermeer/Niederlande 50 Ural Locomotives Holding Besloten Vennootschap, Den Haag/Niederlande 50 Windpark Monarch C.V., Amsterdam/Niederlande 25 9 Windpark Monarch Management B.V., Amsterdam/Niederlande 25 9 ZeeEnergie C.V., Amsterdam/Niederlande 20 7 ZeeEnergie Management B.V., Eemshaven/Niederlande 20 9 Wirescan AS, Trollaasen/Norwegen 33 9 Arelion GmbH in Liqu., Pasching b. Linz/Österreich 25 9 Aspern Smart City Research GmbH, Wien/Österreich 44 9 Aspern Smart City Research GmbH&Co KG, Wien/Österreich 44 Rousch (Pakistan) Power Ltd., Lahore/Pakistan 26 OOO Transconverter, Moskau/Russische Föderation 35 9 OOO VIS Automation mit Zusatz »Ein Gemeinschaftsunternehmen von VIS und Siemens«, Moskau/Russische Föderation 49 ZAO Interautomatika, Moskau/Russische Föderation 46 ZAO Systema-Service, St. Petersburg/Russische Föderation 26 Certas AG, Zürich/Schweiz 50 Interessengemeinschaft TUS, Männedorf/Schweiz 50 Ardora, S.A., Vigo/Spanien 35 9 Desgasificación de Vertederos, S.A, Madrid/Spanien 50 9 Explotaciones y Mantenimientos Integrales, S.L., Getxo/Spanien 50 9 Gate Solar Gestión, S.L. Unipersonal, Vitoria-Gasteiz/Spanien 50 9 Hydrophytic, S.L., Vitoria-Gasteiz/Spanien 50 9 Nertus Mantenimiento Ferroviario y Servicios S.A., Barcelona/Spanien 51 5 Soleval Renovables S.L., Sevilla/Spanien 50 Solucia Renovables 1, S.L., Lebrija/Spanien 50 Tusso Energía, S.L., Sevilla/Spanien 50 9 Impilo Consortium (Pty.) Ltd., La Lucia/Südafrika 31 Meomed s.r.o., Prerov/Tschechische Republik 47 9 Joint Venture Service Center, Chirchik/Usbekistan 49 9 Cross London Trains Holdco 2 Limited, London/Vereinigtes Königreich 33 Ethos Energy Group Limited, Aberdeen/Vereinigtes Königreich 49 Galloper Wind Farm Holding Company Limited, Swindon, Wiltshire/Vereinigtes Königreich 25 Lincs Renewable Energy Holdings Limited, London/Vereinigtes Königreich 50 Odos Imaging Ltd., Edinburgh/Vereinigtes Königreich 50 9 Plessey Holdings Ltd., Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 50 9 Primetals Technologies, Limited, London/Vereinigtes Königreich 49 RWG (Repair&Overhauls) Limited, Aberdeen/Vereinigtes Königreich 50 Amerika (15 Gesellschaften) Empresa Nacional De Maquinas Eléctricas ENME, S.A., Caracas/Venezuela 40 9 Innovex Capital En Tecnologia, C.A., Caracas/Venezuela 20 7 9 Bytemark Inc., New York, NY/USA 23 CEF-L Holding, LLC, Wilmington, DE/USA 27 Cyclos Semiconductor, Inc., Wilmington, DE/USA 32 9 Echogen Power Systems, Inc., Wilmington, DE/USA 32 Frustum, Inc., New York, NY/USA 21 9 Panda Hummel Station Intermediate Holdings I LLC, Wilmington, DE/USA 32 Panda Stonewall Intermediate Holdings I, LLC, Wilmington, DE/USA 37 PhSiTh LLC, New Castle, DE/USA 33 Powerit Holdings, Inc., Seattle, WA/USA 21 9 Rether networks, Inc., Berkeley, CA/USA 30 9 Siemens First Capital Commercial Finance, LLC, Wilmington, DE/USA 51 5 USARAD Holdings, Inc., Fort Lauderdale, FL/USA 30 9 Veo Robotics, Inc., Cambridge, MA/USA 27 9 Asien, Australien (20 Gesellschaften) Exemplar Health (NBH) Partnership, Melbourne/Australien 50 Exemplar Health (SCUH) Partnership, Sydney/Australien 50 PHM Technology Pty Ltd, Melbourne/Australien 25 9 ChinaInvent (Shanghai) Instrument Co., Ltd, Shanghai/China 30 9 DBEST (Beijing) Facility Technology Management Co., Ltd., Peking/China 25 GSP China Technology Co., Ltd., Peking/China 50 Saitong Railway Electrification (Nanjing) Co., Ltd., Nanjing/China 50 9 Shanghai Electric Power Generation Equipment Co., Ltd., Shanghai/China 40 Siemens Traction Equipment Ltd., Zhuzhou, Zhuzhou/China 50 TianJin ZongXi Traction Motor Ltd., Tianjin/China 50 Xi’An X-Ray Target Ltd., Xi’an/China 43 Zhenjiang Siemens Busbar Trunking Systems Co. Ltd., Yangzhong/China 50 Bangalore International Airport Ltd., Bangalore/Indien 26 Transparent Energy Systems Private Limited, Pune/Indien 25 9 P.T. Jawa Power, Jakarta/Indonesien 50 PT Asia Care Indonesia, Jakarta/Indonesien 40 Yaskawa Siemens Automation&Drives Corp., Tokio/Japan 50 Advance Gas Turbine Solutions SDN. BHD., Kuala Lumpur/Malaysia 43 Power Automation Pte. Ltd., Singapur/Singapur 49 Modern Engineering and Consultants Co. Ltd., Bangkok/Thailand 40 9 scroll Stand: 30.09.2016 Kapitalanteil in % Ergebnis nach Steuern in Mio. € Eigenkapital in Mio. € Sonstige Beteiligungen12 Deutschland (10 Gesellschaften) Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft gemeinnützige GmbH (ATIW), Paderborn 100 5 6 0 1 BOMA Verwaltungsgesellschaft mbH&Co. KG, Grünwald 100 5 6 3 – 36 BSAV Kapitalbeteiligungen und Vermögensverwaltungs Management GmbH, Grünwald 100 5 6 5 125 INPRO Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin 20 6 0 3 Kyros Beteiligungsverwaltung GmbH, Grünwald 100 5 6 47 452 MAENA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH&Co. KG, Grünwald 97 5 6 5 – 89 OSRAM Licht AG, München 18 157 2.488 Siemens Global Innovation Partners I GmbH&Co. KG, München 50 6 7 80 Siemens Pensionsfonds AG, Grünwald 100 5 6 0 8 SIM 9. Grundstücksverwaltungs- und -beteiligungs-GmbH, München 100 5 6 – 2 6 Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten (ohne Deutschland) (9 Gesellschaften) ATOS SE, Bezons/Frankreich 12 437 4.097 Oceanic Global Investment Funds PLC, Dublin/Irland 100 5 6 – 56 1.312 Medical Systems S.p.A., Genua/Italien 45 6 6 98 Corporate XII S.A. (SICAV-FIS), Luxemburg/Luxemburg 100 5 6 14 7.402 SMATRICS GmbH&Co KG, Wien/Österreich 50 6 – 3 4 MEASD SPC DWC-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 100 5 6 – – Dresser-Rand Company Retirement Plan Trustees Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 100 5 6 0 0 Pyreos Limited, Edinburgh/Vereinigtes Königreich 23 6 – 4 – 6 Siemens Benefits Scheme Limited, Frimley, Surrey/Vereinigtes Königreich 74 4 6 0 0 Amerika (3 Gesellschaften) Guascor México S.A. de CV, Mexiko-Stadt/Mexiko 50 6 k.A. k.A. BuildingIQ, Inc., San Mateo, CA/USA 19 – 4 16 iBAHN Corporation, South Jordan, UT/USA 9 – 3 34 Asien, Australien (1 Gesellschaft) Atlantis Resources Limited, Singapur/Singapur 8 3 78 1 Beherrschender Einfluss aufgrund Stimmrechtsmehrheit. 2 Beherrschender Einfluss aufgrund von Rechten zur Bestellung, Versetzung oder Abberufung von Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen. 3 Beherrschender Einfluss aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zur Lenkung der maßgeblichen Tätigkeiten. 4 Fehlender beherrschender Einfluss aufgrund substanzieller Abberufungs- oder Mitspracherechte anderer Parteien. 5 Fehlender beherrschender Einfluss aufgrund vertraglicher Gestaltungen beziehungsweise rechtlicher Umstände. 6 Fehlender maßgeblicher Einfluss aufgrund vertraglicher Gestaltungen beziehungsweise rechtlicher Umstände. 7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund vertraglicher Gestaltungen beziehungsweise rechtlicher Umstände. 8 Verzicht auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss wegen untergeordneter Bedeutung. 9 Verzicht auf die Equity-Fortschreibung wegen untergeordneter Bedeutung. 10 Befreiung gemäß §264b HGB. 11 Befreiung gemäß §264 Abs. 3 HGB. 12 Werte gemäß letztem verfügbaren Jahresabschluss (nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften), dem ein vom Siemens-Geschäftsjahr abweichendes Geschäftsjahr zugrunde liegen kann. k.A. = es liegen keine Angaben vor. C. Weitere Informationen C.1 Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Siemens Aktiengesellschaft zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. München, den 28. November 2016 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand Joe Kaeser Dr. Roland Busch Lisa Davis Klaus Helmrich Janina Kugel Prof. Dr. Siegfried Russwurm Dr. Ralf P. Thomas C.2 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München VERMERK ZUM KONZERNABSCHLUSS Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, und ihrer Tochtergesellschaften – bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. September 2016 – geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss Die gesetzlichen Vertreter der Siemens Aktiengesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung dieses Konzernabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden, aufgestellt wird und unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Verantwortung des Abschlussprüfers Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Konzernabschluss abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Konzernabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Konzernabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Prüfungsurteil Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Konzernabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden, und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2016 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr. VERMERK ZUM KONZERNLAGEBERICHT Wir haben den beigefügten Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Siemens Aktiengesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die gesetzlichen Vertreter der Siemens Aktiengesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit §317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des Konzernlageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des Konzernlageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Konzernlageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. München, den 28. November 2016 Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Spannagl, Wirtschaftsprüfer Breitsameter, Wirtschaftsprüferin C.3 Bericht des Aufsichtsrats Berlin und München, 30. November 2016 Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns. Auf der Grundlage der Berichterstattung des Vorstands haben wir die Geschäftsentwicklung sowie für das Unternehmen wichtige Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und im Aufsichtsrat intensiv behandelt. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben der Aufsichtsrat beziehungsweise die jeweils zuständigen Aufsichtsratsausschüsse nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt. Als Aufsichtsratsvorsitzender stand ich darüber hinaus mit dem Vorstand und insbesondere dem Vorstandsvorsitzenden in regelmäßigem Kontakt und informierte mich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle. DIE THEMEN IM AUFSICHTSRATSPLENUM Im Berichtsjahr fanden sechs turnusgemäße Sitzungen sowie eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt. Gegenstand unserer regelmäßigen Beratungen im Plenum waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der Siemens AG, der operativen Einheiten und des Konzerns sowie die Finanz- und Ertragslage. Weiter befassten wir uns anlassbezogen mit den wesentlichen Beteiligungs- und Desinvestitionsprojekten sowie mit bestimmten Risiken des Unternehmens. In der Sitzung am 11. November 2015 besprachen wir die finanziellen Eckdaten des Geschäftsjahrs 2015 und billigten das Budget 2016. Des Weiteren legte der Aufsichtsrat auf Basis der ermittelten Zielerreichung die Vergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015 fest. Eine interne Prüfung hat deren Angemessenheit bestätigt. Zudem beschlossen wir auf Vorschlag des Vergütungsausschusses die Zielsetzung für die Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2016. Das für das Geschäftsjahr 2016 geltende Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands ist gegenüber dem für das Geschäftsjahr 2015 geltenden Vergütungssystem, das bereits von der Hauptversammlung am 27. Januar 2015 mit einer Mehrheit von über 92% gebilligt worden war, unverändert. Zudem informierte uns der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 11. November 2015 über die Geschäftslage und die Pläne zur künftigen Aufstellung der Division Process Industries and Drives und über die Veräußerung der Beteiligung an Unify Holdings B.V. In dieser Sitzung stimmten wir außerdem einem Aktienrückkauf in einem Volumen von bis zu 3 Mrd. Euro bis spätestens 15. November 2018 zu. Am 2. Dezember 2015 hat sich der Aufsichtsrat mit den Abschlüssen und dem zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern zum 30. September 2015, mit dem Geschäftsbericht 2015 einschließlich des Berichts des Aufsichtsrats, des Corporate-Governance-Berichts und des Vergütungsberichts sowie mit der Tagesordnung für die Hauptversammlung am 26. Januar 2016 befasst. Der Vorstand informierte über den aktuellen Status von Akquisitionen und Desinvestitionen, insbesondere über den Stand der Integration der übernommenen Dresser-Rand Group Inc. und des von Rolls-Royce plc erworbenen Geschäfts mit aero-derivativen Gasturbinen und Kompressoren, sowie über den Status der Umsetzung der Strategie »Siemens Vision 2020«. Weiter beschäftigten wir uns mit dem Jahresbericht des Chief Compliance Officers. In der Aufsichtsratssitzung am 25. Januar 2016 berichtete uns der Vorstand über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des ersten Quartals. Der Aufsichtsrat stimmte dem Erwerb des in den USA ansässigen Simulations-Software-Unternehmens CD-adapco Ltd. zu. Weiter berichtete der Vorstand uns zur Fortentwicklung der organisatorischen Aufstellung der Division Process Industries and Drives. In der außerordentlichen Sitzung am 9. Februar 2016 stimmte der Aufsichtsrat dem geplanten Zusammenschluss des Siemens Wind Power-Geschäfts mit der spanischen börsennotierten Gamesa Corporación Tecnológica, S.A. zu. In der Sitzung am 3. Mai 2016 berichtete der Vorstand uns über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des zweiten Quartals. Zudem befassten wir uns mit der strategischen Ausrichtung der Division Digital Factory. Außerdem informierte uns der Vorstand ausführlich über den Auftritt des Unternehmens auf der Hannover Messe 2016. Der Vorstand erstattete zudem Bericht zu der zum Zweck der Entwicklung von Führungskräften verfolgten Personalstrategie. Der Aufsichtsrat befasste sich, nach Vorbereitung durch den Prüfungsausschuss, mit den geänderten rechtlichen Anforderungen aufgrund der EU-Abschlussprüferverordnung und des Abschlussprüfungsreformgesetzes und beschloss in diesem Zusammenhang eine Änderung der Geschäftsordnung für den Prüfungsausschuss. In unserer Sitzung am 3. August 2016 berichtete der Vorstand über die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage nach Abschluss des dritten Quartals, insbesondere über den Stand des geplanten Zusammenschlusses von Siemens Wind Power mit der spanischen börsennotierten Gamesa Corporación Tecnológica, S.A., sowie über den Status der Umsetzung der Siemens »Vision 2020«. Weiter behandelten wir das Geschäftsmodell und die geschäftliche Situation der Division Financial Services. Außerdem informierte uns der Vorstand ausführlich über die regionale Geschäftsentwicklung in den USA. In der Sitzung stimmte der Aufsichtsrat zudem verschiedenen Beschlüssen des Vorstands zu Finanzierungsmaßnahmen zu. Schließlich beschäftigte sich der Aufsichtsrat im Rahmen eines Technologieschwerpunktes mit der Initiative »next47«, der Gründung einer eigenständigen Einheit für Start-ups, und mit der Tätigkeit und den Empfehlungen des Siemens Technology&Innovation Council. In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2016 berichtete uns der Vorstand über die Lage des Unternehmens sowie über die Geschäftslage der Divisionen Energy Management, Power and Gas und Power Generation Services. Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung passten wir nach Vorbereitung durch den Vergütungsausschuss die Höhe der Vorstandsvergütung mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2017 an. Nachdem der Aufsichtsrat und Prof. Dr. Siegfried Russwurm sich einvernehmlich darauf geeinigt hatten, den zum 31. März 2017 auslaufenden Vertrag von Prof. Dr. Siegfried Russwurm nicht zu verlängern, beschloss der Aufsichtsrat auf Empfehlung des Präsidiums, das bis zum 31. März 2017 laufende Mandat von Prof. Dr. Siegfried Russwurm als Mitglied des Vorstands nicht zu verlängern. Schließlich behandelten wir die Effizienzprüfung unserer Tätigkeit. CORPORATE GOVERNANCE KODEX In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2016 hat der Aufsichtsrat eine uneingeschränkte Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG beschlossen. Informationen zur Corporate Governance finden Sie im Kapitel → C.4 Corporate Governance . Die Entsprechenserklärung wurde den Aktionären auf der Unternehmenswebsite dauerhaft zugänglich gemacht. Die aktuelle Entsprechenserklärung ist auch im Kapitel → C.4.2 Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB wiedergegeben. DIE ARBEIT IN DEN AUSSCHÜSSEN DES AUFSICHTSRATS Der Aufsichtsrat hat sieben Ausschüsse eingerichtet. Sie bereiten Beschlüsse und Themen vor, die im Plenum des Aufsichtsrats zu behandeln sind. Im gesetzlich zulässigen Rahmen sind Entscheidungsbefugnisse des Aufsichtsrats auf Ausschüsse übertragen. Die Ausschussvorsitzenden berichten dem Aufsichtsrat über die Ausschussarbeit in der jeweils folgenden Sitzung. Die Aufgaben und die Mitglieder der Ausschüsse sind im Kapitel → C.4.1 Führungs- und Kontrollstruktur im Einzelnen aufgeführt. Das Präsidium tagte fünf Mal. Zudem wurden fünf Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Zwischen den Sitzungen hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit den Präsidiumsmitgliedern Themen von besonderer Bedeutung besprochen. Das Präsidium hat sich insbesondere mit Personalthemen, Corporate-Governance-Fragen sowie mit der Übernahme von Mandaten von Vorstandsmitgliedern in anderen Unternehmen und Institutionen beschäftigt. Der Nominierungsausschuss tagte ein Mal. Der Nominierungsausschuss befasste sich mit der langfristigen Nachfolgeplanung des Aufsichtsrats. Er bereitete den Beschlussvorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung am 26. Januar 2016 zur vorzeitigen Wiederbestellung von drei Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre vor. Bei der Entscheidung stützte sich der Nominierungsausschuss auf die Überlegung, dass zur nachhaltigen und erfolgreichen Umsetzung der Siemens »Vision 2020« auch in der Arbeit des Aufsichtsrats ein hohes Maß an Kontinuität über das Jahr 2018 und die in diesem Jahr turnusmäßig anstehende Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder sichergestellt werden solle. Der Compliance-Ausschuss trat vier Mal zusammen. Der Compliance-Ausschuss behandelte hauptsächlich die Quartalsberichte und den Jahresbericht des Chief Compliance Officers. Der Vermittlungsausschuss musste nicht einberufen werden. Der Vergütungsausschuss trat drei Mal zusammen. Zudem wurde ein Beschluss im schriftlichen Verfahren gefasst. Der Vergütungsausschuss bereitete insbesondere die Beschlussfassungen des Aufsichtsratsplenums über die Festlegung der Zielvorgaben für die variable Vergütung, die Festsetzung und Überprüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung und die Billigung des Vergütungsberichts vor. Der Innovations- und Finanzausschuss tagte vier Mal. Im Mittelpunkt standen die Empfehlung des Ausschusses zum Budget 2016, die Erörterung der Konzernstrategie und der Pensionswirtschaft sowie die Vorbereitung beziehungsweise Billigung von Investitions- und Desinvestitionsvorhaben. Zudem befasste sich der Ausschuss intensiv mit den Innovations- und Technologieschwerpunkten des Unternehmens. So berichtete der Vorstand in der Ausschusssitzung am 1. Dezember 2015 im Rahmen eines Technologieschwerpunkts zur »Energiewende 2.0«. Außerdem erfolgte in dieser Sitzung eine Berichterstattung zur Organisation und geschäftlichen Situation der Division Wind Power and Renewables. In der Ausschusssitzung am 2. Mai 2016 berichtete der Vorstand ausführlich über den Auftritt des Unternehmens auf der Hannover Messe 2016. Schließlich befasste sich der Innovations- und Finanzausschuss in der Sitzung am 2. August 2016 mit dem Technologie-Schwerpunktthema »Dezentrale Energiesysteme« und mit der Initiative »next47«, der Gründung einer eigenständigen Einheit für Start-ups. Der Prüfungsausschuss hielt sechs Sitzungen ab. Er befasste sich in Gegenwart des Abschlussprüfers sowie des Vorsitzenden des Vorstands und des Finanzvorstands mit den Abschlüssen und dem zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern. Der Prüfungsausschuss erörterte den Halbjahresfinanzbericht sowie die Quartalsmitteilungen mit dem Vorstand und Abschlussprüfer. Zudem besprach der Prüfungsausschuss im Beisein des Abschlussprüfers den Bericht zur prüferischen Durchsicht des Konzernhalbjahresabschlusses sowie des Konzernzwischenlageberichts. Der Prüfungsausschuss empfahl dem Aufsichtsrat, der Hauptversammlung die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer zur Wahl vorzuschlagen. Er erteilte den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016, bestimmte die Prüfungsschwerpunkte und legte dessen Honorar fest. Der Ausschuss überwachte die Auswahl, Unabhängigkeit, Qualifikation, Rotation und Effizienz des Abschlussprüfers. Das Gremium hat außerdem den Rechnungslegungsprozess, das Risikomanagementsystem des Unternehmens, die Wirksamkeit, Ausstattung und Feststellungen der internen Revision sowie die Berichte über drohende und anhängige Rechtsstreitigkeiten behandelt. JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSPRÜFUNG AUSFÜHRLICH ERÖRTERT Der Abschlussprüfer, die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern für das Geschäftsjahr 2016 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Ernst&Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, ist seit dem Geschäftsjahr 2009 Abschlussprüfer für die Siemens AG und den Siemens Konzern. Als Wirtschaftsprüfer unterzeichnen Katharina Breitsameter seit dem Geschäftsjahr 2016 und als für die Prüfung verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Thomas Spannagl seit dem Geschäftsjahr 2014. Der Jahresabschluss der Siemens AG und der zusammengefasste Lagebericht für die Siemens AG und den Konzern wurden nach den deutschen gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und gemäß den ergänzend nach §315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss entspricht auch den IFRS, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung in Übereinstimmung mit §317 HGB durchgeführt unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung und unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA). Die genannten Unterlagen und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sind vom Vorstand vorab an uns verteilt worden. Der Dividendenvorschlag wurde in der Sitzung des Prüfungsausschusses am 8. November 2016 ausführlich behandelt, der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Lagebericht in der Sitzung am 29. November 2016. Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 30. November 2016 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über den Umfang, die Schwerpunkte sowie die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems wurden nicht berichtet. In dieser Sitzung hat der Vorstand die Abschlüsse der Siemens AG und des Konzerns sowie das Risikomanagementsystem erläutert. Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss und unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss aufgestellt. Wir haben den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn zur Zahlung einer Dividende von 3,60 € je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und den hieraus auf für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht dividendenberechtigte Aktien entfallenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Diesem Vorschlag haben wir zugestimmt. VERÄNDERUNGEN IM AUFSICHTSRAT UND IM VORSTAND Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Januar 2016 wurden Dr.phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Jim Hagemann Snabe sowie Werner Wenning vorzeitig erneut für eine volle Amtszeit von fünf Jahren zu Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre gewählt. Im Vorstand gab es im Berichtsjahr keine Veränderungen. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Mitgliedern des Vorstands, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen der Siemens AG und aller Konzerngesellschaften für ihren tatkräftigen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr. Für den Aufsichtsrat Dr. Gerhard Cromme, Vorsitzender C.4 Corporate Governance C.4.1 Führungs- und Kontrollstruktur Die Siemens AG unterliegt dem deutschen Aktienrecht und verfügt daher über ein duales Führungssystem, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. C.4.1.1 VORSTAND Der Vorstand ist als Leitungsorgan des Konzerns an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts verpflichtet. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung und entscheiden über Grundsatzfragen der Geschäftspolitik und Unternehmensstrategie sowie über die Jahres- und Mehrjahresplanung. Der Vorstand ist zuständig für die Erstellung der Quartalsmitteilungen und des Halbjahresfinanzberichts des Unternehmens sowie für die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Siemens AG und des Konzerns. Der Vorstand hat ferner dafür zu sorgen, dass Rechtsvorschriften, behördliche Regelungen und unternehmensinterne Richtlinien eingehalten werden, und darauf hinzuwirken, dass die Konzernunternehmen sie beachten (Compliance). Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohl des Unternehmens eng zusammen. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage und der Compliance sowie über unternehmerische Risiken. Bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen achtet der Vorstand auf Vielfalt (Diversity) und strebt insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen sowie der Internationalität an. Für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands hat der Vorstand Zielgrößen festgelegt. Derzeit gibt es einen Vorstandsausschuss, den Eigenkapital- und Belegschaftsaktienausschuss. Er ist insbesondere zuständig für die Ausnutzung von Genehmigten Kapitalia bei der Ausgabe von Belegschaftsaktien sowie für die Durchführung bestimmter Kapitalmaßnahmen. Außerdem entscheidet er, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen aktienbasierte Vergütungskomponenten beziehungsweise Vergütungsprogramme für Mitarbeiter und Führungskräfte (mit Ausnahme des Vorstands) angeboten werden. Dem Eigenkapital- und Belegschaftsaktienausschuss gehörten im Geschäftsjahr 2016 folgende Mitglieder an: Joe Kaeser (Vorsitzender), Janina Kugel, Dr. Ralf P. Thomas. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder finden Sie im Kapitel → A.10 Vergütungsbericht . Mitglieder des Vorstands und Mandate der Vorstandsmitglieder Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Vorstand folgende Mitglieder an: scroll Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Name Geburtsdatum Erste Bestellung Bestellt bis Externe Mandate (Stand: 30.09.2016) Konzernmandate (Stand: 30.09.2016) Joe Kaeser Vorsitzender 23.06.1957 01.05.2006 31.07.2018 Deutsche Mandate: Allianz Deutschland AG, München Daimler AG, Stuttgart Auslandsmandate: NXP Semiconductors B.V., Niederlande Auslandsmandate: Siemens Ltd., Indien Dr.rer.nat. Roland Busch 22.11.1964 01.04.2011 31.03.2021 Deutsche Mandate: OSRAM Licht AG, München (stellv. Vorsitz) OSRAM GmbH, München (stellv. Vorsitz) Auslandsmandate: Atos SE, Frankreich Deutsche Mandate: Siemens Postal, Parcel&Airport Logistics GmbH, Konstanz Auslandsmandate: Siemens Ltd., China (Vorsitz) Siemens Ltd., Indien Lisa Davis 15.10.1963 01.08.2014 31.07.2019 Auslandsmandate: Siemens Corp., USA (Vorsitz) Klaus Helmrich 24.05.1958 01.04.2011 31.03.2021 Deutsche Mandate: EOS Holding AG, Krailling inpro Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin Auslandsmandate: Siemens AB, Schweden (Vorsitz) Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Österreich (Vorsitz) Siemens Proprietary Ltd., Südafrika (Vorsitz) Siemens Schweiz AG, Schweiz (Vorsitz) Janina Kugel 12.01.1970 01.02.2015 31.01.2020 Deutsche Mandate: Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Köln Auslandsmandate: Konecranes Plc., Finnland Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm 27.06.1963 01.01.2008 31.03.2017 Deutsche Mandate: Deutsche Messe AG, Hannover Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Auslandsmandate: Arabia Electric Ltd. (Equipment), Saudi-Arabien ISCOSA Industries and Maintenance Ltd., Saudi-Arabien (stellv. Vorsitz) Siemens Ltd., Saudi-Arabien Siemens W.L.L., Katar VA TECH T&D Co. Ltd., Saudi-Arabien Dr.rer.pol. Ralf P. Thomas 07.03.1961 18.09.2013 17.09.2018 Deutsche Mandate: Siemens Healthcare GmbH, München Auslandsmandate: Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Österreich Siemens Corp., USA (stellv. Vorsitz) C.4.1.2 AUFSICHTSRAT Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Geschäftsführung. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat die Geschäftsentwicklung und Planung sowie die Strategie und deren Umsetzung. Er prüft den Jahres- und Konzernabschluss, den zusammengefassten Lagebericht der Siemens AG und des Konzerns und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns. Er stellt den Jahresabschluss der Siemens AG fest und billigt den Konzernabschluss, wobei die Ergebnisse der durch den Prüfungsausschuss vorgenommenen Vorprüfung zugrunde gelegt und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers berücksichtigt werden. Der Aufsichtsrat beschließt über den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns und den Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung. Zudem befasst sich der Aufsichtsrat beziehungsweise der unten näher erläuterte Compliance-Ausschuss mit der Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und unternehmensinternen Richtlinien durch das Unternehmen (Compliance). In den Aufgabenbereich des Aufsichtsrats fällt es weiterhin, die Mitglieder des Vorstands zu bestellen und ihre Ressorts festzulegen. Wesentliche Vorstandsentscheidungen – zum Beispiel größere Akquisitionen, Desinvestitionen, Sachanlageinvestitionen und Finanzmaßnahmen – sind an die Zustimmung des Aufsichtsrats gebunden, soweit sie nicht gemäß der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat stattdessen in die Zuständigkeit des Innovations- und Finanzausschusses des Aufsichtsrats fallen. In der Geschäftsordnung für den Vorstand hat der Aufsichtsrat die Arbeit des Vorstands geregelt. Über Einzelheiten der Arbeit des Gremiums informiert das Kapitel → C.3 Bericht des Aufsichtsrats . Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird im Kapitel → A.10 Vergütungsbericht erläutert. Der Aufsichtsrat der Siemens AG umfasst 20 Mitglieder. Er ist gemäß dem deutschen Mitbestimmungsgesetz zu gleichen Teilen mit Aktionärsvertretern und – durch kenntlich gemachten – Arbeitnehmervertretern besetzt. Die Amtsperiode der Aufsichtsratsmitglieder endet grundsätzlich mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2018. Die Amtsperiode von Frau Dr. Leibinger-Kammüller, Herrn Snabe und Herrn Wenning endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2021. Mitglieder des Aufsichtsrats und Mandate der Aufsichtsratsmitglieder Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Mitglieder an: scroll Name Ausgeübter Beruf Geburtsdatum Mitglied seit Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 30.09.2016) Dr.iur. Gerhard Cromme Vorsitzender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG 25.02.1943 23.01.2003 Birgit Steinborn 1. stellv. Vorsitzende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG 26.03.1960 24.01.2008 Werner Wenning 2. stellv. Vorsitzender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG 21.10.1946 23.01.2013 Deutsche Mandate: Bayer AG, Leverkusen (Vorsitz) Henkel AG&Co. KGaA, Düsseldorf1 Henkel Management AG, Düsseldorf Olaf Bolduan Vorsitzender des Betriebsrats Siemens Dynamowerk – Standort Berlin 24.07.1952 11.07.2014 Michael Diekmann Aufsichtsratsmitglied 23.12.1954 24.01.2008 Deutsche Mandate: BASF SE, Ludwigshafen am Rhein (stellv. Vorsitz) Fresenius Management SE, Bad Homburg Fresenius SE&Co. KGaA, Bad Homburg (stellv. Vorsitz) Linde AG, München (stellv. Vorsitz) Dr.iur. Hans Michael Gaul Aufsichtsratsmitglied 02.03.1942 24.01.2008 Deutsche Mandate: BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg (stellv. Vorsitz) HSBC Trinkaus&Burkhardt AG, Düsseldorf Reinhard Hahn Gewerkschaftssekretär beim Vorstand der IG Metall 24.06.1956 27.01.2015 Deutsche Mandate: Pfleiderer GmbH, Neumarkt (stellv. Vorsitz) Siemens Healthcare GmbH, München Bettina Haller Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Siemens AG 14.03.1959 01.04.2007 Hans-Jürgen Hartung Vorsitzender des Betriebsrats Siemens Erlangen Süd 10.03.1952 27.01.2009 Robert Kensbock Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG 13.03.1971 23.01.2013 Harald Kern Vorsitzender des Siemens-Europabetriebsrats 16.03.1960 24.01.2008 Jürgen Kerner Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall 22.01.1969 25.01.2012 Deutsche Mandate: Airbus Operations GmbH, Hamburg MAN SE, München (stellv. Vorsitz) Premium Aerotec GmbH, Augsburg (stellv. Vorsitz) Dr.phil. Nicola Leibinger-Kammüller Geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG 15.12.1959 24.01.2008 Deutsche Mandate: Axel Springer SE, Berlin Voith GmbH, Heidenheim Gérard Mestrallet Vorsitzender des Verwaltungsrats von ENGIE S.A. 01.04.1949 23.01.2013 Auslandsmandate: ENGIE S.A., Frankreich (Vorsitz) Société Générale S.A., Frankreich Suez S.A., Frankreich (Vorsitz) Dr.-Ing.Dr.-Ing.E.h. Norbert Reithofer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft 29.05.1956 27.01.2015 Deutsche Mandate: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, München (Vorsitz) Henkel AG&Co. KGaA, Düsseldorf1 Güler Sabancı Vorsitzende (Chairwoman und Managing Director) der Hacı Ömer Sabancı Holding A.Ş. 14.08.1955 23.01.2013 Dr.phil. Nathalie von Siemens Geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung 14.07.1971 27.01.2015 Deutsche Mandate: Messer Group GmbH, Sulzbach Siemens Healthcare GmbH, München Michael Sigmund Vorsitzender des Siemens-Konzernsprecherausschusses und des Gesamtsprecherausschusses der Siemens AG 13.09.1957 01.03.2014 Jim Hagemann Snabe Aufsichtsratsmitglied 27.10.1965 01.10.2013 Deutsche Mandate: Allianz SE, München SAP SE, Walldorf Auslandsmandate: A.P. Møller-Mærsk A/S, Dänemark Bang&Olufsen A/S, Dänemark (stellv. Vorsitz) Sibylle Wankel* Justitiarin, IG Metall Vorstand 03.03.1964 01.04.2009 Deutsche Mandate: Daimler AG, Stuttgart 1 Gesellschafterausschuss. Ziele des Aufsichtsrats zu seiner Zusammensetzung Der Aufsichtsrat ist so zusammenzusetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (Kodex) nachfolgende konkrete Ziele für seine Zusammensetzung beschlossen: ― Der Aufsichtsrat der Siemens AG soll so besetzt sein, dass eine qualifizierte Kontrolle und Beratung des Vorstands durch den Aufsichtsrat sichergestellt ist. Die zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten sollen aufgrund ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen in der Lage sein, die Aufgaben eines Aufsichtsratsmitglieds in einem international tätigen Großunternehmen wahrzunehmen und das Ansehen des Siemens-Konzerns in der Öffentlichkeit zu wahren. Dabei soll insbesondere auf die Persönlichkeit, Integrität, Leistungsbereitschaft, Professionalität und Unabhängigkeit der zur Wahl vorgeschlagenen Personen geachtet werden. Ziel ist es, dass im Aufsichtsrat insgesamt sämtliche Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sind, die angesichts der Aktivitäten von Siemens als wesentlich erachtet werden. ― Mit Blick auf die internationale Ausrichtung des Unternehmens soll ferner darauf geachtet werden, dass dem Aufsichtsrat eine ausreichende Anzahl an Mitgliedern mit einer langjährigen internationalen Erfahrung angehört. Unser Ziel ist, dass der derzeit bestehende beachtliche Anteil an Aufsichtsratsmitgliedern mit langjähriger internationaler Erfahrung gewahrt bleibt. ― Bei den Wahlvorschlägen soll der Aufsichtsrat zudem insbesondere auf Vielfalt (Diversity) achten. Nach dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst setzt sich der Aufsichtsrat zu mindestens 30 Prozent aus Frauen und zu mindestens 30 Prozent aus Männern zusammen. Es soll weiterhin mindestens eine Frau Mitglied des Nominierungsausschusses sein. Bereits bei der Prüfung potenzieller Kandidaten für eine Neuwahl oder Nachbesetzung vakant werdender Aufsichtsratspositionen sollen qualifizierte Frauen in den Auswahlprozess einbezogen und bei den Wahlvorschlägen angemessen berücksichtigt werden. ― Dem Aufsichtsrat soll eine angemessene Anzahl an unabhängigen Mitgliedern angehören. Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte, zum Beispiel durch Organfunktionen oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens, sollen vermieden werden. Unter der Prämisse, dass allein die Ausübung des Aufsichtsratsmandats als Arbeitnehmervertreter keine Zweifel an der Erfüllung der Unabhängigkeitskriterien nach Ziffer 5.4.2 des Kodex begründen kann, sollen dem Aufsichtsrat insgesamt mindestens sechzehn Mitglieder angehören, die unabhängig im Sinne des Kodex sind. Jedenfalls soll der Aufsichtsrat so zusammengesetzt sein, dass eine Anzahl von mindestens sechs unabhängigen Anteilseignervertretern im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Kodex erreicht wird. Zudem sollen die Aufsichtsratsmitglieder für die Wahrnehmung des Mandats ausreichend Zeit haben, sodass sie das Mandat mit der gebotenen Regelmäßigkeit und Sorgfalt wahrnehmen können. ― Die vom Aufsichtsrat in der Geschäftsordnung niedergelegten Regelungen zur Altersgrenze und zur Zugehörigkeitsdauer werden berücksichtigt; es sollen nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands der Siemens AG dem Aufsichtsrat angehören. Diese Ziele zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats sind vollumfänglich erreicht: Ein beachtlicher Anteil an Aufsichtsratsmitgliedern ist derzeit international tätig beziehungsweise verfügt über langjährige internationale Erfahrung. Seit der Aufsichtsratswahl 2015 gehören dem Aufsichtsrat sechs weibliche Mitglieder an. Dr. Nicola Leibinger-Kammüller ist Mitglied des Nominierungsausschusses. Dem Aufsichtsrat gehört eine angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder an. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats sind mindestens 16 Mitglieder des Aufsichtsrats unabhängig im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Kodex. Einige Mitglieder des Aufsichtsrats sind oder waren im vergangenen Geschäftsjahr in hochrangiger Position bei anderen Unternehmen tätig, mit denen Siemens in Geschäftsbeziehungen steht. Geschäfte von Siemens mit diesen Unternehmen erfolgen dabei zu Bedingungen wie unter fremden Dritten. Diese Transaktionen berühren nach unserer Ansicht die Unabhängigkeit der betroffenen Mitglieder des Aufsichtsrats nicht. Die Regelung zur Altersgrenze sowie die Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat von drei vollen Amtszeiten (15 Jahre) werden berücksichtigt. Ausschüsse des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat verfügt über sieben Ausschüsse. Ihre Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Arbeitsprozesse stimmen mit den Anforderungen des Aktiengesetzes sowie des Kodex überein. Die Vorsitzenden der Ausschüsse erstatten dem Aufsichtsrat regelmäßig Bericht über die Tätigkeit der Ausschüsse. Das Präsidium unterbreitet insbesondere Vorschläge für die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und behandelt die Vorstandsverträge. Bei Vorschlägen für Erstbestellungen berücksichtigt das Präsidium, dass die Bestelldauer in der Regel drei Jahre nicht überschreiten soll. Bei den Vorschlägen für die Bestellung von Mitgliedern des Vorstands achtet das Präsidium auf deren fachliche Eignung, internationale Erfahrung und Führungsqualität, die für die Mitglieder des Vorstands festgelegte Altersgrenze und die langfristige Nachfolgeplanung sowie auf Vielfalt (Diversity). Es berücksichtigt dabei die vom Aufsichtsrat festgelegten Zielgrößen für den Anteil von Frauen im Vorstand. Das Präsidium befasst sich mit Corporate-Governance-Fragen des Unternehmens und bereitet die Beschlussfassungen des Aufsichtsrats über die Entsprechenserklärung, einschließlich der Erläuterung von Abweichungen vom Kodex, sowie über die Billigung des Corporate-Governance-Berichts und des Berichts des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung vor. Zudem macht das Präsidium dem Aufsichtsrat Vorschläge für die Besetzung von Aufsichtsratsausschüssen und entscheidet über die Genehmigung von Verträgen und Geschäften mit Vorstandsmitgliedern und den ihnen nahestehenden Personen oder Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Präsidium folgende Mitglieder an: Dr. Gerhard Cromme (Vorsitzender), Jürgen Kerner, Birgit Steinborn und Werner Wenning. Der Vergütungsausschuss bereitet insbesondere die Beschlussfassung des Aufsichtsratsplenums über das Vergütungssystem für den Vorstand einschließlich der Umsetzung dieses Systems in den Vorstandsverträgen, die Festlegung der Zielvorgaben für die variable Vergütung, die Festsetzung und Überprüfung der Angemessenheit der Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder und die Billigung des jährlichen Vergütungsberichts vor. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Vergütungsausschuss folgende Mitglieder an: Werner Wenning (Vorsitzender), Dr. Gerhard Cromme, Michael Diekmann, Robert Kensbock, Jürgen Kerner und Birgit Steinborn. Der Prüfungsausschuss überwacht insbesondere den Rechnungslegungsprozess. Ihm obliegt die Vorprüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Siemens AG und des Konzerns. Auf der Grundlage des Berichts des Abschlussprüfers über die Prüfung der Abschlüsse unterbreitet er nach eigener Vorprüfung Vorschläge zur Feststellung des Jahresabschlusses der Siemens AG und zur Billigung des Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat. Dem Prüfungsausschuss obliegt es, die Quartalsmitteilungen und den Halbjahresfinanzbericht mit dem Vorstand und Abschlussprüfer zu erörtern sowie die Berichte des Abschlussprüfers über die prüferische Durchsicht des Konzernhalbjahresabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts zu behandeln. Er befasst sich mit dem Risikoüberwachungssystem des Unternehmens und überwacht die Wirksamkeit seines internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems. Die unternehmensinterne Konzernrevision berichtet regelmäßig an den Prüfungsausschuss. Er bereitet den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers vor und unterbreitet dem Aufsichtsrat eine entsprechende Empfehlung. Der Prüfungsausschuss erteilt nach der Beschlussfassung der Hauptversammlung den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer und überwacht die Abschlussprüfung sowie die Auswahl, Unabhängigkeit, Qualifikation, Rotation und Effizienz des Abschlussprüfers. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Prüfungsausschuss folgende Mitglieder an: Dr. Hans Michael Gaul (Vorsitzender), Dr. Gerhard Cromme, Bettina Haller, Robert Kensbock, Jürgen Kerner, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Jim Hagemann Snabe und Birgit Steinborn. Nach dem Aktiengesetz muss dem Prüfungsausschuss mindestens ein Mitglied des Aufsichtsrats angehören, das über Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung verfügt. Nach dem Kodex soll der Vorsitzende des Prüfungsausschusses über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren verfügen und er soll unabhängig und kein ehemaliges Vorstandsmitglied sein, dessen Bestellung vor weniger als zwei Jahren endete. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Dr. Hans Michael Gaul, erfüllt diese Anforderungen. Der Compliance-Ausschuss befasst sich insbesondere mit der Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und unternehmensinternen Richtlinien durch das Unternehmen (Compliance). Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Compliance-Ausschuss folgende Mitglieder an: Dr. Gerhard Cromme (Vorsitzender), Dr. Hans Michael Gaul, Bettina Haller, Harald Kern, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Jim Hagemann Snabe, Birgit Steinborn und Sibylle Wankel. Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für die Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Anteilseigner durch die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Dabei sollen neben den erforderlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen der vorgeschlagenen Kandidaten die vom Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung benannten Ziele, insbesondere auch Unabhängigkeit und Vielfalt (Diversity), berücksichtigt werden. Auf eine angemessene Beteiligung von Frauen und Männern ist entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zur Geschlechterquote zu achten. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Nominierungsausschuss folgende Mitglieder an: Dr. Gerhard Cromme (Vorsitzender), Dr. Hans Michael Gaul, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller und Werner Wenning. Der Vermittlungsausschuss unterbreitet dem Aufsichtsrat Vorschläge für die Bestellung oder den Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern, wenn im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Aufsichtsratsmitglieder nicht erreicht wird. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Vermittlungsausschuss folgende Mitglieder an: Dr. Gerhard Cromme (Vorsitzender), Jürgen Kerner, Birgit Steinborn, Werner Wenning. Der Innovations- und Finanzausschuss hat insbesondere die Aufgabe, auf der Grundlage der Gesamtstrategie des Unternehmens die Innovationsschwerpunkte des Unternehmens zu erörtern und die Verhandlungen und Beschlüsse des Aufsichtsrats über die finanzielle Lage und Ausstattung der Gesellschaft einschließlich der Jahresplanung (Budget) sowie über Sachanlageinvestitionen und Finanzmaßnahmen vorzubereiten. Darüber hinaus beschließt der Innovations- und Finanzausschuss anstelle des Aufsichtsrats über die Zustimmung zu zustimmungspflichtigen Geschäften und Maßnahmen, soweit deren Größenordnung unter 600 Mio. € liegt. Im Geschäftsjahr 2016 gehörten dem Innovations- und Finanzausschuss folgende Mitglieder an: Dr. Gerhard Cromme (Vorsitzender), Robert Kensbock, Harald Kern, Jürgen Kerner, Dr. Norbert Reithofer, Jim Hagemann Snabe, Birgit Steinborn, Werner Wenning. Individualisierte Offenlegung der Teilnahme der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder an Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen im Geschäftsjahr 2016 scroll Aufsichtsratsmitglieder Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen Teilnahme Anwesenheit Dr. iur. Gerhard Cromme Vorsitzender 30 30 100% Birgit Steinborn 1. stellv. Vorsitzende 29 29 100% Werner Wenning 2. stellv. Vorsitzender 20 20 100% Olaf Bolduan 7 6 86% Michael Diekmann 10 9 90% Dr. iur. Hans Michael Gaul 18 18 100% Reinhard Hahn 7 7 100% Bettina Haller 17 17 100% Hans-Jürgen Hartung 7 7 100% Robert Kensbock 20 20 100% Harald Kern 15 15 100% Jürgen Kerner 25 22 88% Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller 18 18 100% Gérard Mestrallet 7 5 71% Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Norbert Reithofer 11 10 91% Güler Sabancı 7 7 100% Dr. phil. Nathalie von Siemens 7 7 100% Michael Sigmund 7 7 100% Jim Hagemann Snabe 21 21 100% Sibylle Wankel 11 11 100% C.4.1.3 AKTIENBESITZ UND AKTIENGESCHÄFTE VON ORGANMITGLIEDERN Am 30. September 2016 hielten die derzeitigen Mitglieder des Vorstands insgesamt 205.009 Stück Siemens-Aktien; dies entspricht 0,02% des Grundkapitals der Siemens AG von 850.000.000 Stück Siemens-Aktien. Zum selben Tag waren die derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrats im Besitz von Siemens-Aktien, die weniger als 0,01% des Grundkapitals der Siemens AG von 850.000.000 Stück Siemens-Aktien darstellen. In diesen Werten sind 10.878.800 Stück Aktien (Stand 30. September 2016) beziehungsweise 1,28% des Grundkapitals der Siemens AG von 850.000.000 Stück Siemens-Aktien nicht enthalten, für die die von Siemens-Vermögensverwaltung GmbH (vSV) Stimmrechtsvollmacht auf der Grundlage eines zwischen (unter anderem) Mitgliedern der Siemens-Familie, einschließlich Dr. Nathalie von Siemens, und der vSV abgeschlossenen Vertrags besitzt. Das Stimmrecht für diese Aktien wird einheitlich durch die vSV ausgeübt, unter Berücksichtigung der Vorschläge einer von den Familienmitgliedern gegründeten Familiengesellschaft oder eines ihrer Gremien. Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind nach Artikel 19 Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung) gesetzlich verpflichtet, Eigengeschäfte mit Anteilen oder Schuldtiteln der Siemens AG oder damit verbundenen Derivaten oder anderen damit verbundenen Finanzinstrumenten offenzulegen, soweit der Gesamtbetrag der von dem Mitglied und ihm nahestehenden Personen innerhalb eines Kalenderjahrs getätigten Geschäfte die Summe von 5.000 € erreicht oder übersteigt. Die der Siemens AG im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeldeten Geschäfte wurden ordnungsgemäß veröffentlicht und sind auf der Website des Unternehmens verfügbar unter: → www.siemens.de/directors-dealings C.4.1.4 HAUPTVERSAMMLUNG UND AKTIONÄRSKOMMUNIKATION In der Hauptversammlung üben die Aktionäre ihre Rechte aus. Die jährliche ordentliche Hauptversammlung findet üblicherweise in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahrs statt. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers. Satzungsänderungen und kapitalverändernde Maßnahmen werden von der Hauptversammlung beschlossen und vom Vorstand umgesetzt. Durch den Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel, insbesondere des Internets, erleichtert der Vorstand den Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung und ermöglicht ihnen, sich bei der Ausübung ihres Stimmrechts durch Stimmrechtsvertreter vertreten zu lassen. Aktionäre dürfen ihre Stimmen auch schriftlich oder im Wege elektronischer Kommunikation (Briefwahl) abgeben. Der Vorstand kann vorsehen, dass Aktionäre an der Hauptversammlung auch ohne Anwesenheit an deren Ort und ohne einen Bevollmächtigten teilnehmen und sämtliche oder einzelne ihrer Rechte ganz oder teilweise im Wege elektronischer Kommunikation ausüben können. Aktionäre können Anträge zu Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat stellen und Beschlüsse der Hauptversammlung anfechten. Aktionäre mit einem Anteilsbetrag am Grundkapital in Höhe von mindestens 100.000 € können darüber hinaus verlangen, dass ein Sonderprüfer zur Überprüfung bestimmter Vorgänge gerichtlich bestellt wird. Die vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte, Unterlagen und Informationen, einschließlich des Geschäftsberichts, sind im Internet verfügbar, ebenso die Tagesordnung der Hauptversammlung und gegebenenfalls zugänglich zu machende Gegenanträge oder Wahlvorschläge von Aktionären. Im Rahmen unserer Investor-Relations-Arbeit informieren wir umfassend über die Entwicklung im Unternehmen. Siemens nutzt dabei zur Berichterstattung intensiv auch das Internet; unter → www.siemens.com/investoren wird zusätzlich zu den Quartalsmitteilungen, Halbjahresfinanz- und Geschäftsberichten, Ergebnismeldungen, Ad-hoc-Mitteilungen, Analystenpräsentationen, Aktionärsbriefen und Pressemitteilungen unter anderem der Finanzkalender für das laufende Jahr publiziert, der die für die Finanzkommunikation wesentlichen Veröffentlichungstermine und den Termin der Hauptversammlung enthält. Unsere Satzung, die Geschäftsordnungen des Aufsichtsrats und seiner wichtigsten Ausschüsse, die Geschäftsordnung des Vorstands, sämtliche Entsprechenserklärungen sowie weitere Unterlagen zur Corporate Governance stehen auf unserer Website zur Verfügung unter: → www.siemens.de/corporate-governance C.4.2 Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB Die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Gemäß §317 Abs. 2 Satz 3 HGB sind die Angaben nach §289a HGB nicht in die Prüfung durch den Abschlussprüfer einzubeziehen. C.4.2.1 ENTSPRECHENSERKLÄRUNG ZUM DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG haben die folgende Erklärung gemäß §161 AktG zum 1. Oktober 2016 verabschiedet: »Entsprechenserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft zum Deutschen Corporate Governance Kodex Die Siemens AG entspricht sämtlichen vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers veröffentlichten Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (»Kodex«) in der Fassung vom 5. Mai 2015 und wird ihnen auch zukünftig entsprechen. Seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 1. Oktober 2015 hat die Siemens AG den Empfehlungen des Kodex entsprochen. Berlin und München, 1. Oktober 2016 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand Der Aufsichtsrat« C.4.2.2 ANGABEN ZU UNTERNEHMENSFÜHRUNGSPRAKTIKEN Anregungen des Kodex Die Siemens AG erfüllt freiwillig auch die nicht obligatorischen Anregungen des Kodex, lediglich mit folgender Abweichung: Gemäß Ziffer 3.7 Abs. 3 des Kodex sollte der Vorstand im Falle eines Übernahmeangebots eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, in der die Aktionäre über das Angebot beraten und gegebenenfalls über gesellschaftsrechtliche Maßnahmen beschließen. Die Einberufung einer Hauptversammlung stellt – selbst unter Berücksichtigung der im Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) vorgesehenen verkürzten Fristen – eine organisatorische Herausforderung für große börsennotierte Unternehmen dar. Es erscheint fraglich, ob der damit verbundene Aufwand auch in den Fällen gerechtfertigt ist, in denen keine relevanten Beschlussfassungen der Hauptversammlung vorgesehen sind. Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung soll deshalb nur in angezeigten Fällen erfolgen. Weitere Unternehmensführungspraktiken, die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus angewandt werden, sind in unseren Business Conduct Guidelines enthalten. Unternehmenswerte und Business Conduct Guidelines Unser Unternehmen hat sich in den 169 Jahren seines Bestehens weltweit einen herausragenden Ruf erarbeitet. Technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität haben Siemens zu einem der führenden Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik gemacht. Es sind Spitzenleistungen mit hohem ethischen Anspruch, die Siemens stark gemacht haben. Dafür soll das Unternehmen auch in Zukunft stehen. Die Business Conduct Guidelines stecken den ethisch-rechtlichen Rahmen ab, innerhalb dessen wir handeln und auf Erfolgskurs bleiben wollen. Sie enthalten die grundlegenden Prinzipien und Regeln für unser Verhalten innerhalb unseres Unternehmens und in Beziehung zu unseren externen Partnern und der Öffentlichkeit. Sie legen dar, wie wir unsere ethisch-rechtliche Verantwortung als Unternehmen wahrnehmen, und sind Ausdruck unserer Unternehmenswerte »Verantwortungsvoll« – »Exzellent« – »Innovativ«. C.4.2.3 BESCHREIBUNG DER ARBEITSWEISE VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT SOWIE DER ZUSAMMENSETZUNG UND ARBEITSWEISE IHRER AUSSCHÜSSE Die Zusammensetzung und Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie von deren Ausschüssen wird oben im Kapitel → C.4.1 Führungs- und Kontrollstruktur beschrieben. Weitere Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Geschäftsordnungen der jeweiligen Gremien. Die genannten Informationen und Dokumente einschließlich des Kodex und der Business Conduct Guidelines sind unter: → www.siemens.com/289A öffentlich zugänglich. C.4.2.4 ZIELGRÖSSEN FÜR DEN FRAUENANTEIL IM VORSTAND UND IN DEN BEIDEN ERSTEN FÜHRUNGSEBENEN UNTERHALB DES VORSTANDS; ANGABEN ZUR EINHALTUNG VON MINDESTANTEILEN BEI DER BESETZUNG DES AUFSICHTSRATS In der Siemens AG sind für den Vorstand eine Zielgröße von mindestens 2/7 und für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands Zielgrößen von jeweils 10% für den Anteil von Frauen, jeweils bis zum 30. Juni 2017, festgelegt. Die Besetzung des Aufsichtsrats mit Frauen und Männern hat im Berichtszeitraum den gesetzlichen Anforderungen an die Mindestanteile entsprochen. C.5 Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie »erwarten«, »wollen«, »antizipieren«, »beabsichtigen«, »planen«, »glauben«, »anstreben«, »einschätzen«, »werden« und »vorhersagen« oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere im Abschnitt Risiken dieses Geschäftsberichts – beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Dieses Dokument enthält – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. Über Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement von Siemens wird in den »Nachhaltigkeitsinformationen 2016« berichtet. Diese finden sich unter: → www.siemens.com/investor/de/