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SFC Energy AG Interim / Quarterly Report 2021

Nov 15, 2021

388_10-q_2021-11-15_dbe93788-c8dd-42b8-b2c8-2348f650201a.pdf

Interim / Quarterly Report

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QUARTALSMITTEILUNG

  1. Januar bis 30. September 2021

INHALTSVERZEICHNIS

SFC ENERGY AG – KOMPAKT 3
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DEN ZEITRAUM
VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2021 4
Grundlagen des Konzerns 4
Wirtschaftsbericht 6
Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage 7
Ertragslage 8
Vermögens- und Finanzlage 17
Risiko- und Chancenbericht 22
Prognosebericht 29
Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen 30
Nachtragsbericht 30
VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS NACH INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING
STANDARDS FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 3O. SEPTEMBER 2021 31
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 31
Konzerngesamtergebnisrechnung 32
Konzernbilanz 33
Konzernkapitalflussrechnung 35
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung 37
AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERNDE KONZERNANHANGSANGABEN 38
FINANZKALENDER 2022/AKTIENINFORMATION/INVESTOR RELATIONS/IMPRESSUM 59/60

Die in der vorliegenden Quartalsmitteilung dargestellten Zahlen wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht zu dargestellten Summen addieren lassen.

Die Finanzzahlen für das dritte Quartal 2021 und 2020 sowie für die ersten neun Monate 2021 und 2020 sind ungeprüft und unterliegen keiner prüferischen Durchsicht.

SFC ENERGY A G – KOMPAKT

KONZERN–KENNZAHLEN in TEUR

2021
01.01.– 30.09.
2020
01.01.– 30.09.
Veränderung 2021
01.07.– 30.09.
2020
01.07.– 30.09.
Veränderung
Umsatz 46.476 39.213 18,5 % 15.344 11.503 33,4 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 17.090 13.016 31,3 % 5.903 4.240 17,6 %
Bruttomarge 36,8 % 33,2 % 38,5 % 36,9 %
EBITDA – 636 – 785 19,0 % 1.276 1.328 – 3,9 %
EBITDA-Marge – 1,4 % – 2,0 % 8,3 % 11,5 %
EBITDA bereinigt 5.789 2.226 160,1 % 2.348 987 138,0 %
EBITDA-Marge bereinigt 12,5 % 5,7 % 15,3 % 8,6 %
EBIT – 3.733 – 3.445 8,4 % 220 555 – 60,4 %
EBIT-Marge – 8,0 % – 8,8 % 1,4 % 4,8 %
EBIT bereinigt 2.692 – 433 n.a. 1.292 214 n.a.
EBIT-Marge bereinigt 5,8 % –1,1 % 8,4 % 1,9 %
Konzernperiodenergebnis – 4.367 – 3.896 n.a. 13 442 n.a.
Ergebnis je Aktie, unverwässert – 0,30 – 0,30 n.a. 0,00 0,03 n.a.
Ergebnis je Aktie, verwässert – 0,30 – 0,30 n.a. 0,00 0,03 n.a.

UMSATZERLÖSE NACH QUARTALEN in TEUR

KONZERNZ W ISCHENL AGEBERICH T FÜR DEN ZEI T R AUM VOM 1. JA NUA R BIS ZUM 30. SEP TEMBER 2021

Br unnt hal, 15. November 2021

Dieses Kapitel des vorliegenden Neun-Monatsfinanzberichts fasst wesentliche Entwicklungen der ersten neun Monate 2021 ("Berichtszeitraum") bei der SFC Energy AG zusammen. Eine ausführliche Beschreibung der SFC Energy AG, ihres Konzerns und ihrer Segmente findet sich im Geschäftsbericht 2020.

Die SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578), ein führender Anbieter von Brennstoffzellenlösungen für stationäre und mobile Anwendungen auf Basis der Wasserstoff- (PEMFC) sowie Direkt-Methanol (DMFC)-Technologie, gibt heute im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsmitteilung Q3 2021 für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. September 2021 Erläuterungen des Geschäftsverlaufs und wesentlicher Ereignisse bekannt.

Grundlagen des Konzerns

Organisation und Berichtsstruktur

Die SFC Energy AG ("SFC AG") bildet gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen eine international tätige Unternehmensgruppe ("SFC" oder "Konzern") im Brennstoffzellen-Sektor. Der Konzern umfasst neben dem Mutterunternehmen SFC Energy AG (Deutschland) die ausländischen Tochterunternehmen SFC Energy B.V. (Niederlande) sowie SFC Energy Ltd. (Kanada).

Die Segmentierung der Konzernaktivitäten folgt primär der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns nach Geschäftsfeldern. Seit dem 1. Januar 2021 orientiert sich diese an den Technologieplattformen bzw. dem angebotenen Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Konzerns und ist in zwei Segmente gegliedert: Das Segment Clean Energy umfasst das Portfolio von Produkten, Systemen und Lösungen für die stationäre und mobile netzferne Energieversorgung mittels Wasserstoff- (PEMFC) und Direktmethanol- (DMFC) Brennstoffzellen für Kunden aus dem privaten, industriellen und öffentlichen Sektor in unterschiedlichen Endkundenmärkten. Das Segment Clean Power Management bündelt das Geschäft mit hochtechnologischen, standardisierten und semi-standardisierten Power Management-Lösungen wie z.B. Spannungswandlern und Spulen, die zum Einsatz in Geräten für die Hightech-Industrie kommen. Des Weiteren umfasst das Segment das Geschäft mit Frequenzwandlern, die in der Upstream-Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden. Technologien und Produkte des Segments werden auch im Segment Clean Energy eingesetzt.

Ziele und Strategie

Die strategische Ausrichtung des Konzerns, die Position von SFC im Markt für umweltfreundliche stationäre und mobile netzferne Energielösungen auszubauen, blieb im Berichtszeitraum unverändert. Ziel ist eine marktführende Stellung als Anbieter für emissionsarme bzw. -freie Regel- und Notstromversorgung netzferner, zum Teil sicherheitskritischen, Anwendungen, wie etwa Telekommunikationsinfrastruktur, Sicherheits- und Überwachungskameras und netzfernen Sensoren mit Brennstoffzellengeneratoren zu etablieren. Die Brennstoffzellen sollen sowohl emissionsarme bzw. -freie Alternativen zu Dieselmotoren bieten, die bislang als Notstromaggregate oder zur Spitzenlastenabdeckung eingesetzt werden, als auch bestehende Systeme zur netzfernen Energieversorgung ergänzen.

Die Umsetzung dieser Strategie soll sowohl durch organisches Wachstum als auch mittels Akquisitionen, Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationsvereinbarungen realisiert werden.

Forschung und Entwicklung

Mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verfolgen wir weiterhin das Ziel, die Wettbewerbsund Technologieposition von SFC vor dem Hintergrund der anstehenden Umgestaltung der Energiesysteme in zahlreichen Ländern zu stärken. Dabei setzen wir auf die Zukunftstechnologien Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzelle und insbesondere auf die Entwicklung von Brennstoffzellensystemen mit höherer Leistung, längeren Betriebsstunden bei Produktkostenreduktion sowie auf die digitale Anbindung unserer Lösungen.

Im Berichtszeitraum hat sich der Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung (erfolgswirksame F&E-Kosten zzgl. aktivierter Entwicklungsaufwendungen, zzgl. des Aufwandes im Rahmen von gemeinsamen Entwicklungsprojekten (Joint Development Agreements) und erhaltener Zuschüsse abzgl. Sonderaufwendungen) gegenüber dem Aufwand in den ersten neun Monaten 2020 ("Vorjahr" oder "Vorjahresperiode") auf TEUR 3.977 (Vorjahr: TEUR 4.706) reduziert.

Von dem F&E-Gesamtaufwand wurden im Berichtszeitraum TEUR 1.773 (Vorjahr: TEUR 2.587) aktiviert; das entspricht einer Aktivierungsquote (aktivierte Entwicklungsaufwendungen im Verhältnis zu F&E-Gesamtaufwand) von 44,6% (Vorjahr: 55,0%). Die planmäßigen Abschreibungen auf aktivierte Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 555).

Die F&E-Aktivitäten des Konzerns wurden im Berichtszeitraum in geringem Umfang, und werden voraussichtlich auch zukünftig, durch Zuschüsse der öffentlichen Hand gefördert, z.B. über die "Nationale Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie".

Im Segment Clean Energy stehen Themen wie die nächsten Generationen von Brennstoffzellenmodulen sowie Digitalisierung und Konnektivität unserer Produkte im Mittelpunkt der Entwicklung. Die Schwerpunkte im Berichtszeitraum lagen auf:

  • Nachfolgegeneration für die bestehenden Direktmethanol-Brennstoffzellensysteme ("EFOY 3.n");
  • Aufbau und Weiterentwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen auf Basis des EFOY Jupiter-Systems;
  • Entwicklung eines Fernüberwachungssystems (Remote Monitoring Device) für neue Produktgenerationen der Brennstoffzellen;
  • Entwicklung einer für die EFOY 3.0 optimierten 12V- und 24V-Batterie, einschließlich eines Batterie-Management-Systems (BMS) für Lithium-Batterien;
  • Entwicklung eines intelligenten Fuel Management-Systems (FMD) zur Autonomieverlängerung für neue Produktgenerationen;
  • Konsequente Verbesserungen und Weiterentwicklungen zur Leistungssteigerung sowie zur Kostenreduzierung kommender EFOY Generationen.

Im Mittelpunkt der Entwicklung des Segments Clean Power Management standen Themen wie die Erhöhung der Leistungsdichte, der Leistungseffizienz und des "Watt / Euro"-Ratios für die angebotenen Power Management-Lösungen. Die Schwerpunkte im Berichtszeitraum lagen auf:

  • Weiterentwicklung der aktuellen 3,8kW bis 4kW Energieplattform;
  • Technologieentwicklung zur Leistungssteigerung bestehender Plattformen von 4kW auf 5kW;
  • Integration einer neuen Energieplattform in Lasersysteme;

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Er höht e Risiken für die wir tschaftlichen Wachstumsper spekti ven

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen in den globalen Lieferketten und dem daraus resultierenden Rohstoffmangel, anziehender Teuerungsraten sowie einer sich verschlechternden Pandemiedynamik in den Entwicklungsländern, haben sich die Risiken für die wirtschaftlichen Perspektiven erhöht. Der Internationale Währungsfond (IWF) hat daher in seiner Oktoberprognose das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr marginal um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9% abgesenkt. Für 2022 rechnet der IWF weiterhin mit einem Wachstum von 4,9%.

Für Deutschland korrigierte der IWF seine Prognose für dieses Jahr um 0,5 Prozentpunkte auf 3,1% nach unten. Die Prognose für die Eurozone hob der IWF für 2021 um 0,4 Prozentpunkte auf 5% an – teils getragen von einem stärkeren erwarteten Wachstum in Italien und Frankreich.1

Der IWF erwartet, dass die zuletzt deutlich angezogene Inflation, die unter anderem aus dem pandemiebedingten Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage in vielen Branchen sowie steigenden Rohstoffpreisen und Energiekosten resultiert, Mitte 2022 wieder das vor der Corona-Krise-Niveau erreicht.

Erholung in Deutschland verliert an Fahrt

Laut ifo-Institut ist die deutsche gesamtwirtschaftliche Aktivität in den ersten sechs Monaten 2021 um 1,6% gewachsen. Während der Handel und die Dienstleistungsbereiche kräftig zur Erholung von der pandemiebedingten Krise beigetragen haben, behinderten die anhaltenden Lieferengpässe bei wichtigen Vorleistungsgütern spürbar die Produktion im verarbeitenden Gewerbe. Trotz einer sehr guten Auftragslage erwartet das ifo-Institut, dass sich der Rückgang der Industrieproduktion bis zum Jahresende fortsetzt. Vor diesem Hintergrund geht das ifo-Institut in seiner Herbstprognose davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 2,5% und im kommenden Jahr um 5,1% zulegen wird. Im Vergleich zur Prognose vom Sommer 2021 wurde damit die Wachstumsrate für das Jahr 2021 um 0,8 Prozentpunkte gesenkt und für das Jahr 2022 um 0,8 Prozentpunkte angehoben.2

1 International Monetary Fund (October 2021): World Economic Outlook. www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2021/10/12/world-economic-outlook-october-2021

2 Ifo-Institut, München (September 2021): ifo Konjunkturprognose Herbst 2021. www.ifo.de/publikationen/2021/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-herbst-2021-lieferengpaesse-der

Positiver Ausblick für den Brennstoffzellenmarkt

Für den Brennstoffzellenmarkt wird mit einem kontinuierlichen Wachstum und der langfristigen Entwicklung zu einem globalen Massenmarkt gerechnet. Das Wachstum des Marktes wird vom wachsenden Umweltbewusstsein der Verbraucher, den zunehmenden Regierungsinitiativen zur Einführung von Brennstoffzellen zur Verringerung der Emissionen in der Umwelt und der zunehmenden Forschung und Entwicklung für den technologischen Fortschritt der Produkte getrieben. Eine Studie einer international anerkannten Beratungsgesellschaft geht davon aus, dass das relevante Marktpotenzial für Lösungen des Konzerns von 4,3 GW installierbare Leistung im Jahr 2021 auf 8,1 GW im Jahr 2026 steigen wird. Dies entspräche einem Marktwachstum von 12% p.a. Der relevante Markt umfasst neun Anwendungsfälle im Leistungsspektrum <100 kW, u.a. Telekommunikationstürme, Baustromversorgung, Up- und Midstream-Überwachung von Öl- und Gasquellen sowie Pipelines, Umweltüberwachung von Windparks und CCTV-Überwachung.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Wesentliche Ereignisse

Aufsichtsrat

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 19. Mai 2021 schied Herr Tim van Delden geplant als Vorsitzender aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsrat hat Herrn Hubertus Krossa zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der SFC Energy AG gewählt. Zuvor war Hubertus Krossa stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SFC Energy AG. Sein Mandat läuft bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2022.

Darüber hinaus beschloss die Hauptversammlung eine Satzungsänderung hinsichtlich der Erweiterung des Aufsichtsrats von drei auf vier Mitglieder. Hierdurch wird dem Wachstum der Gesellschaft und den gestiegenen regulatorischen Anforderungen an die Überwachungsfunktion, der Diversität sowie Internationalisierung des Gremiums Rechnung getragen. Die Satzungsänderung zur Vergrößerung des Aufsichtsrats trat am 22. Juli 2021 in Kraft.

Mit großer Mehrheit neu in den Aufsichtsrat wurden von den Aktionärinnen und Aktionären Frau Sunaina Sinha Haldea, Geschäftsführende Partnerin Cebile Capital LLP, London (Vereinigtes Königreich) und Herr Henning Gebhardt, Geschäftsführer GAPS GmbH, gewählt. Herr Gerhard Schempp, selbstständiger Berater, wurde erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Die Amtszeiten von Herrn Gebhardt und Herrn Schempp begannen mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2021 und enden für Herrn Gebhardt mit der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2025 und für Herrn Schempp mit der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2023. Die Amtszeit von Frau Sunaina Sinha Haldea beginnt mit Wirksamwerden der Satzungsänderung bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2023.

Im Zuge der Erweiterung des Aufsichtsrats und vor dem Hintergrund gesetzlicher Änderungen hat der Aufsichtsrat der SFC Energy AG am 18. August 2021 einen Prüfungsausschuss bestellt, dessen Aufgaben unter anderem die Prüfung der Rechnungslegung und die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems, des internen Revisionssystems und der Compliance sowie die Überwachung der Abschlussprüfung, insbesondere die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, die Qualität der Abschlussprüfung und die vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen, umfassen sollen. Dem Prüfungsausschuss gehören Herr Henning Gebhardt (Vorsitzender), Herr Gerhard Schempp und Herr Hubertus Krossa an.

Vorstand

Der Aufsichtsrat der SFC Energy AG hat am 23. Februar 2021 im Einvernehmen mit Hans Pol einstimmig beschlossen, dessen Bestellung als Vorstand zu verlängern. In diesem Zusammenhang wurde der Vorstandsanstellungsvertrag von Hans Pol vom 6./ 22. März 2018 mit Wirkung zum 28. Februar 2021 aufgehoben und mit Beschluss ebenfalls vom 23. Februar 2021 ein neuer Vorstandsanstellungsvertrag mit Wirkung zum 1. März 2021 für eine Amtszeit von vier Jahren bis zum 28. Februar 2025 abgeschlossen.

Vorstandsvergütungssystem

Die ordentliche Hauptversammlung der SFC Energy AG am 19. Mai 2021 hat entsprechend aktienrechtlicher Vorgaben ein Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder gebilligt. Die Vereinbarung künftiger Dienstverträge erfolgt auf der Grundlage des von der Hauptversammlung am 19. Mai 2021 gebilligten Vergütungssystems. Zudem werden bei der jährlichen Festlegung der Ziel-Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds neben der Lage der Gesellschaft die jeweiligen Tätigkeits- und Verantwortungsbereiche des Vorstandsmitglieds berücksichtigt. Dies erfolgt im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben und mit einer klaren Wettbewerbsorientierung. Mit der ausgewogenen Kombination von erfolgsunabhängigen (fixen) sowie kurz- und langfristigen erfolgsabhängigen (variablen) Vergütungskomponenten unter Heranziehung geeigneter Leistungskriterien und Zielvorgaben werden die Umsetzung der konkreten Geschäftsstrategie der SFC Energy AG und die Ausrichtung auf den nachhaltigen und langfristigen Unternehmenserfolg gefördert. Dadurch werden auch die Interessen aller Stakeholder, insbesondere die der Aktionäre als Eigentümer des Unternehmens und die der Mitarbeiter, in Einklang gebracht.

Ertragslage

Im Vergleich zur Vorjahresperiode erzielte der Konzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 eine Umsatzsteigerung um TEUR 7.263 beziehungsweise 18,5% auf TEUR 46.476 (Vorjahr: TEUR 39.213). Zu dieser positiven Umsatzentwicklung haben beide Segmente des Konzerns beigetragen. Insbesondere war das Umsatzwachstum jedoch auf Clean Energy zurückzuführen, welches im Vergleich zum Vorjahreswert eine Steigerung von 24,2% realisierte.

Währungskurseffekte wirkten sich in dem Berichtszeitraum mit TEUR 274 beziehungsweise 0,6% im Vergleich zur Vorjahresperiode positiv auf die Umsatzerlöse des Konzerns aus.

Mit einem Anteil von 65,2% (Vorjahr: 62,2%) an den Konzernumsätzen blieb Clean Energy das umsatzstärkere Segment. Der Anteil von Clean Power Management an den Konzernumsätzen verringerte sich leicht auf 34,8% (Vorjahr: 37,8%).

Im Berichtszeitraum führten sowohl die positive Entwicklung der Konzernumsätze als auch Verbesserungen bei den Herstellungskosten zu einem Anstieg des Bruttoergebnis um TEUR 4.074 bzw. 31,3% auf TEUR 17.090 (Vorjahr: TEUR 13.016). Die hieraus resultierende Bruttoergebnismarge des Konzerns (Bruttoergebnis vom Umsatz in Prozent der Umsatzerlöse) verbesserte sich auf 36,8% (Vorjahr: 33,2%).

Überleitung EBITDA bereinigt und EBIT bereinigt

Um Verzerrungen durch Sondereffekte, die das operative Ergebnis des Berichtszeitraumes sowohl be- als auch entlasten, in der Darstellung finanzieller Leistungsindikatoren zu neutralisieren und eine Vergleichbarkeit dieser Leistungsindikatoren zwischen den Perioden abzubilden, wird das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT ausgewiesen. Hierbei werden die in den jeweiligen Funktionskosten und in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Auswirkungen der unten aufgeführten Sondereffekte im Berichtszeitraum im Rahmen einer Überleitung zum bereinigten EBITDA und bereinigten EBIT eliminiert.

Im Berichtszeitraum enthalten die Sondereffekte Aufwendungen für die Erhöhung der Rückstellungen und der Kapitalrücklage für Verpflichtungen aus den langfristigen variablen aktienkursbasierten Barvergütungsprogrammen. Bei diesen Programmen handelt sich um Stock Appreciation Rights ("SARs") und Aktienoptionsprogramme ("MSOP") (zusammen "LTI-Programme") für den Vorstand sowie für Mitarbeiter (Führungskräfte). Die Aufwendungen im Berichtszeitraum betrugen TEUR 6.615 (Vorjahr: TEUR 2.730) ("Sonderaufwendungen").

Des Weiteren wurden im Berichtszeitraum in den Sondereffekten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für die SARs ("Sondererträge") in Höhe von TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 0) erfasst. Diese Erträge wurden durch die erfolgswirksame Auflösung von bereits gebildeten Rückstellungen für die SARs bedingt, die höher waren als die Auszahlung für die im aktuellen Geschäftsjahr in bar zugeflossenen Beträge.

Mit Transaktionsbemühungen verbundene Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 281) in den Sondereffekten enthalten ("Sonderaufwendungen").

In Summe sind die Sondereffekte als Nettoaufwand in Höhe von TEUR 6.425 (Vorjahr: TEUR 3.011) für den Berichtszeitraum im EBIT und im EBITDA enthalten.

Die Aufwendungen für die LTI-Programme der amtierenden Vorstandsmitglieder Dr. Peter Podesser, Daniel Saxena und Hans Pol sind sowohl in den Vertriebskosten als auch in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Die Aufwendungen für die LTI-Programme der Mitarbeiter (Führungskräfte) sind in den Vertriebskosten und in den Forschungs- und Entwicklungskosten enthalten. Die mit Transaktionsbemühungen verbundenen Aufwendungen sind in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten und die Erträge aus den Auflösungen der SARs-Rückstellungen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Die Überleitung auf das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT (=bereinigtes Betriebsergebnis) und die Verteilung der Sondereffekte auf die Posten der Gewinn und Verlustrechnung stellt sich dementsprechend wie folgt dar:

SONDEREFFEKTE in TEUR
2021
01.01.– 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
Aufwendungen für die LTI-Programme 6.615 2.730
Erträge aus den SARs – 484 0
Aufwand für Transaktionsbemühungen 294 281
Summe Nettoaufwand 6.425 3.011
davon enthaltener Aufwand in Vertriebskosten 3.822 1.663
davon enthaltener Aufwand in Forschungs- und Entwicklungskosten 177 0
davon enthaltener Aufwand in allgemeinen Verwaltungskosten 2.910 1.349
davon enthaltener Ertrag in sonstigen betrieblichen Erträgen 484 0

Umsatzentwicklung nach Regionen

Die Umsatzentwicklung nach Regionen für den Berichtszeitraum und das 3. Quartal 2021 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

UMSATZ NACH REGIONEN in TEUR
2021
01.01.– 30.09.
2020
01.01.– 30.09.
Veränderung 2021
01.07.– 30.09.
2020
01.07.– 30.09.
Veränderung
Nordamerika 17.080 14.651 16,6% 5.442 3.454 57,6 %
Europa ohne Deutschland 20.361 13.323 52,8% 7.098 4.112 72,6 %
Deutschland 5.891 5.723 2,9% 1.845 2.669 – 30,9 %
Asien 2.731 5.132 – 46,8% 943 1.229 – 23,3 %
Rest der Welt 413 385 7,4% 16 40 – 60,3 %
Summe 46.476 39.213 18,5% 15.344 11.503 33,4 %
UMSATZAUFTEILUNG NACH REGIONEN
01.01.–30.09. 2021
in %
Asien Rest der Welt
5,9 % 0,9 %
Deutschland
12,7 % Europa ohne Deutschland
43,8 %
Nordamerika
36,7 %

In der regionalen Umsatzentwicklung ergaben sich im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorjahresperiode folgende Veränderungen: Die Region Europa ohne Deutschland trug mit 43,8% zum Konzernumsatz (Vorjahr: 34,0%) bei, verzeichnete mit TEUR 20.361 sowohl absolut als auch relativ mit 52,8% das höchste Wachstum und löste Nordamerika als größte Umsatzregion ab. Der Anteil Nordamerikas am Konzernumsatz blieb im Berichtszeitraum mit 36,7% (Vorjahr: 37,4%) annähernd auf Vorjahresniveau.

Im Berichtszeitraum wurden 12,7% (Vorjahr: 14,6%) des Konzernumsatzes in Deutschland und 5,9% (Vorjahr: 13,1%) in Asien generiert.

Umsatzentwicklung nach Segmenten

Die Umsatzsegmentierung für den Berichtszeitraum und das 3. Quartal 2021 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

UMSATZ NACH SEGMENTEN in TEUR
Segment 2021
01.01.– 30.09.
2020
01.01.– 30.09.
Veränderung 2021
01.07.– 30.09.
2020
01.07.– 30.09.
Veränderung
Clean Energy 30.280 24.372 24,2 % 10.924 7.721 41,5 %
Clean Power Management 16.195 14.841 9,1 % 4.420 3.782 16,8 %
Summe 46.476 39.213 18,5 % 15.344 11.503 33,4 %

UMSATZAUFTEILUNG NACH SEGMENTEN 01.01.–30.09.2021

Clean Energy 65,2 %

in %

Clean Power Management

34,8 %

Bei der Verteilung des Umsatzes nach Segmenten ergaben sich im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorjahresperiode geringe Änderungen. Der Anteil des Segments Clean Energy am Konzernumsatz nahm leicht auf 65,2% (Vorjahr: 62,2%) zu und blieb das umsatzstärkere Segment, während der Umsatzanteil des Segments Clean Power Management auf 34,8% (Vorjahr: 37,8%) leicht abnahm.

Im Vergleich zum Vorjahreswert verzeichnete das Segment Clean Energy im Berichtszeitraum ein Umsatzwachstum von 24,2% auf TEUR 30.280 (Vorjahr: TEUR 24.372). Die Umsatzerlöse des Segments Clean Power Management nahmen im Berichtszeitraum um 9,1% auf TEUR 16.195 (Vorjahr: TEUR 14.841) zu.

Clean Energy

Das Kerngeschäft des Segments Clean Energy konzentriert sich auf Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Integration und Vermarktung von Produkten, Systemen und Lösungen auf Basis von technologisch fortschrittlichen Wasserstoff- und Direkt-Methanol-Brennstoffzellen zur netzfernen Stromerzeugung. Das Segment verfügt über ein umfangreiches Portfolio an Produkten, die einzeln oder als Lösungen an Kunden aus dem privaten, industriellen und öffentlichen Sektor in unterschiedlichen Endkundenmärkten verkauft werden.

In den von Clean Energy adressierten Märkten verschieben das anhaltende Wachstum der Nachfrage nach Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die zunehmend strengeren nationalen Energievorschriften, die auch den Druck zur Dekarbonisierung von Wertschöpfungsketten erhöhen3 , gegenwärtig die Marktnachfrage von der netzfernen Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, hin zu zuverlässigen, nachhaltigen Energieversorgungslösungen mit niedrigen oder keinen Emissionen. Dies ist insbesondere in Europa, Nordamerika und Asien zu beobachten.

Im Allgemeinen profitiert das Segment Clean Energy auch von den Änderungen nationaler Energievorschriften, beispielsweise im Zusammenhang mit der Förderung der Wasserstoffindustrie, der notwendigen Versorgungssicherheit einer zunehmenden Anzahl und Vielfalt von netzfernen Systemen und Anlagen, der CO2-Bepreisung und Klimaschutzzielen, sowie der Modernisierung der Energiemärkte.4 Es wird erwartet, dass diese Änderungen die künftige Nachfrage nach Brennstoffzellenlösungen erhöhen wird.

Das Segment erwirtschaftete im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.280 (Vorjahr: TEUR 24.372) und erzielte damit im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Steigerung um TEUR 5.908 beziehungsweise 24,2%.

Mit einem Umsatzwachstum von 42,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg das Geschäft für Consumer-Anwendungen insbesondere vor dem Hintergrund der im September 2020 eingeführten neuen EFOY Brennstoffzellengeneration und der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnmobilen in Europa, besonders stark an. Der Umsatz im Verteidigungsgeschäft legte im Berichtszeitraum, nach pandemiebedingt niedrigen Umsätzen in der Vorjahresperiode ebenfalls deutlich zu. Ausschlaggebend hierfür war die Auslieferung eines Auftrags an die Schweizer Verteidigungsbehörden.

Die Umsatzerlöse von Brennstoffzellenlösungen für professionelle Anwendungen, die den größten Beitrag zum Segmentumsatz leisteten, lagen im Berichtszeitraum nahezu auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

3 World Economic Forum, (Januar 2021): Net-Zero Challenge: The supply chain opportunity

4 Hydrogen Council / McKinsey & Company, (Februar 2021): Hydrogen Insights 2021: A perspective on Hydrogen investment, deployment and cost competitiveness

Die Bruttomarge des Segments mit 42,3% (Vorjahr: 38,5%) ebenso wie das Bruttoergebnis vom Umsatz mit TEUR 12.820 (Vorjahr: TEUR 9.382) lagen im Berichtszeitraum aufgrund eines günstigeren Produktmix über dem Niveau der Vorjahresperiode.

Die um die oben aufgeführten Sonderaufwendungen in Höhe von TEUR 3.822 (Vorjahr: TEUR 1.663) bereinigten Vertriebskosten lagen mit TEUR 6.218 (Vorjahr: TEUR 5.836) 6,6% über dem Vorjahresniveau. Ein wesentlicher Grund hierfür waren höhere Personalaufwendungen.

Die um die oben aufgeführten Sonderaufwendungen in Höhe von TEUR 2.910 (Vorjahr: TEUR 1.349) bereinigten allgemeinen Verwaltungskosten des Segments stiegen im Berichtszeitraum um 17,7% auf TEUR 3.555 (Vorjahr: TEUR 3.021) an und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf höhere Personalaufwendungen und Prüf- und Beratungskosten zurückzuführen.

Hauptsächlich aufgrund des deutlich höheren Bruttoergebnisses verbesserte sich das um die Sondereffekte bereinigte EBITDA im Berichtszeitraum auf TEUR 4.885 (Vorjahr: TEUR 1.477), was in einer ebenfalls verbesserten bereinigten EBITDA-Marge des Segments von 16,1% (Vorjahr: 6,1%) resultierte.

Clean Power Management

Das Kerngeschäft des Segments Clean Power Management umfasst hauptsächlich die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung der breiten Palette von hochtechnologischen Power Management-Lösungen des Konzerns, die zur Erzeugung und Steuerung von geregelten Spannungen in elektronischen Systemen eingesetzt werden. Die Zielkunden für diese Lösungen sind Gerätehersteller von industriellen Hightech-Maschinen für verschiedene Branchen. Hierbei fokussiert sich das Segment insbesondere auf Unternehmen mit langfristiger Positionierung vor allem in wachstumsstarken Bereichen.

Mit einem geringeren Umsatzanteil umfasst das Segment zudem das Geschäft mit Frequenzwandlern für Kunden in der Öl- und Gasindustrie.

Teile des Produktportfolios des Segments Clean Power Management werden auch im Segment Clean Energy eingesetzt.

Im Vergleich zum Vorjahreswert verzeichnete das Segment Clean Power Management ein Umsatzwachstum von 9,1% auf TEUR 16.195 (Vorjahr: TEUR 14.841). Das Wachstum beruhte hauptsächlich auf der sich erholenden Nachfrage und der guten Kapazitätsauslastung in den Zielmärkten des Segments.

Das Bruttoergebnis des Segments Clean Power Management nahm deutlich auf TEUR 4.270 (Vorjahr: TEUR 3.634) zu. Der Anstieg war sowohl auf die Umsatzentwicklung als auch günstigerer Rahmenbedingungen in den Zielmärkten des Segments zurückzuführen. Die resultierende Bruttomarge lag mit 26,4% (Vorjahr: 24,5%) leicht über dem Niveau der Vorjahresperiode.

Die Vertriebskosten des Segments lagen mit TEUR 1.400 (Vorjahr: TEUR 1.364) leicht über dem Vorjahresniveau.

Die allgemeinen Verwaltungskosten des Segments beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 1.492 (Vorjahr: TEUR 979) und lagen im Wesentlichen aufgrund höherer Personalkosten und IT-Aufwendungen um TEUR 513 deutlich über dem Wert der Vorjahresperiode.

Das EBITDA des Segments enthält keine Sondereffekte. Im Wesentlichen aufgrund des deutlich höheren Bruttoergebnisses verbesserte sich das EBITDA im Berichtszeitraum auf TEUR 904 (Vorjahr: TEUR 749). Aufgrund der relativ höheren Funktionskosten, verringerte sich die EBITDA-Marge des Segments auf 5,6% (Vorjahr: 5,0%) gegenüber der Vorjahresperiode.

Konzern

Bruttoergebnis vom Umsatz

Im Vergleich zur Vorjahresperiode legte das Bruttoergebnis vom Umsatz um 31,3% auf TEUR 17.090 (Vorjahr: TEUR 13.016) deutlich zu und erhöhte sich damit um TEUR 4.074 im Vergleich zum Vorjahreswert. Dieser Zuwachs war auf das organische Umsatzwachstum sowie eine höhere Auslastung der Kapazitäten zurückzuführen.

Die aus der Umsatzentwicklung resultierende Bruttoergebnismarge des Konzerns (Bruttoergebnis vom Umsatz in Prozent der Umsatzerlöse) erhöhte sich im Berichtszeitraum merklich auf 36,8% (Vorjahr: 33,2%). Sowohl der zunehmende Umsatzbeitrag des margenstarken Segments Clean Energy als auch die deutlich höhere Bruttoergebnismarge beider Segmente haben hierzu beigetragen.

Für die einzelnen Segmente stellt sich das Bruttoergebnis vom Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ in TEUR
Segment 2021
01.01.– 30.09.
2020
01.01.– 30.09.
Veränderung 2021
01.07.– 30.09.
2020
01.07.– 30.09.
Veränderung
Clean Energy 12.820 9.382 36,6 % 5.032 3.197 57,4 %
Clean Power Management 4.270 3.634 17,5 % 870 1.043 – 16,5 %
Summe 17.090 13.016 31,3 % 5.903 4.240 17,6 %

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stiegen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 29,1 % auf TEUR 11.441 (Vorjahr: TEUR 8.863). Die Entwicklung ist insbesondere durch die in den Vertriebskosten enthaltenen und im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich höheren Sonderaufwendungen in Höhe von TEUR 3.822 (Vorjahr: TEUR 1.663) bedingt.

Bereinigt um diese Effekte nahmen die Vertriebskosten im Berichtszeitraum um 5,8% auf TEUR 7.618 (Vorjahr: TEUR 7.200) zu. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf höhere Personalaufwendungen zurückzuführen. Diese ergaben sich aus der Kombination eines höheren Personalbestandes, niedrigeren staatlichen Lohnkostenzuschüssen im Zusammenhang mit der Pandemie sowie des Rollbacks von pandemieindizierten Gehaltsreduktionen.

Konzernweit sind die bereinigten Vertriebskosten im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des gestiegenen Umsatzes auf 16,4% (Vorjahr: 18,4%) leicht gesunken.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Kosten für Forschung und Entwicklung erhöhten sich im Berichtszeitraum um 1,5% auf TEUR 2.133 (Vorjahr: TEUR 2.102).

Bereinigt um die oben aufgeführten Sonderaufwendungen in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 0) und einschließlich der im Berichtszeitraum aktivierten Entwicklungsaufwendungen, des Aufwandes für gemeinsame Entwicklungsprojekte ("Joint Development Agreements") und erhaltener Zuschüsse in Höhe von zusammen TEUR 2.021 (Vorjahr: TEUR (2.604) belief sich der gesamte Forschungs- und Entwicklungsaufwand des Konzerns im Berichtszeitraum auf TEUR 3.977 (Vorjahr: TEUR 4.706). Die geringeren Aufwendungen im Berichtszeitraum resultierten im Wesentlichen aus weniger bezogenen Leistungen und Beratung im Segment Clean Energy. Des Weiteren waren im Segment Clean Power Management in der Vorjahresperiode Wertminderungsaufwendungen in Höhe von TEUR 287 enthalten. Im aktuellen Berichtszeitraum gab es keine Wertminderungsaufwendungen.

Die gesamte Entwicklungsquote des Konzerns (Forschungs- und Entwicklungskosten einschließlich der aktivierten Entwicklungskosten und Joint Development Agreements in Prozent der Umsatzerlöse) und bereinigt um die Sonderaufwendungen verringerte sich aufgrund des stärkeren Umsatzwachstums sowie der vorstehend aufgeführten Effekte auf 4,2% (Vorjahr: 5,4%).

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten lagen im Berichtszeitraum mit TEUR 7.957 (Vorjahr: TEUR 5.349) signifikant über denen der Vorjahresperiode. Nach Bereinigung um die oben beschriebenen Sondereffekte in Höhe von TEUR 2.910 (Vorjahr: TEUR 1.349) stieg der allgemeine Verwaltungsaufwand im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26,2% auf TEUR 5.047 (Vorjahr: TEUR 4.000) an. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Personalaufwendungen in beiden Segmenten, höhere Prüfungs-, Rechts- und Beratungsaufwendungen sowie IT-Aufwendungen zurückzuführen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich auf TEUR 744 (Vorjahr: TEUR 95). Wesentlich hierfür sind die in den oben beschriebenen Sondereffekten aufgeführten Erträge aus der erfolgswirksamen Auflösung von SARs-Rückstellungen in Höhe von TEUR 484. Des Weiteren beinhaltet der Posten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 72).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 243) und resultieren aus Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen.

Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Konzerns verringerte sich im Berichtszeitraum auf TEUR –636 (Vorjahr: TEUR –785), woraus eine negative EBITDA-Marge (EBITDA in Relation zum Umsatz) von – 1,4% (Vorjahr: – 2,0%) resultierte. Das negative EBITDA ist auf die signifikanten Belastungen der Funktionskosten mit den oben aufgeführten Sondereffekten zurückzuführen.

Der bedeutsame finanzielle Leistungsindikator zur Steuerung des operativen Geschäfts, das um die Sondereffekte bereinigte EBITDA (EBITDA bereinigt), belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR 5.789 (Vorjahr: TEUR 2.226) und hat sich mit einer Erhöhung von TEUR 3.563 gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdoppelt. Die bereinigte EBITDA-Marge verzeichnete einen starken Anstieg um 6,8 Prozentpunkte und lag mit 12,5% (Vorjahr: 5,7%) deutlich über dem Vorjahresniveau.

Im Wesentlichen bedingte das deutliche Umsatzwachstum beider Segmente in Verbindung mit dem Anstieg der Bruttoergebnismarge die Zunahme des bereinigten EBITDA.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Konzerns verringerte sich im Berichtszeitraum auf TEUR –3.733 (Vorjahr: TEUR – 3.445). Die EBIT-Marge (EBIT in Relation zum Umsatz) verbesserte sich zwar auf – 8,0% (Vorjahr: –8,8%), blieb jedoch negativ, aufgrund der Belastungen aus den oben aufgeführten Sondereffekten.

Das um die Sondereffekte bereinigte EBIT (EBIT bereinigt) belief sich auf TEUR 2.692 (Vorjahr: TEUR –433) und lag damit um TEUR 3.126 erheblich über dem Vorjahreswert. Daraus resultiert eine bereinigte EBIT-Marge von 5,8% (Vorjahr: –1,1%).

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge beliefen sich aufgrund des niedrigen Zinsniveaus auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 342) beinhalten Zinsaufwendungen aus der Anwendung von IFRS 16 in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 178). Der Rückgang der Position ergab sich aus den geringeren IFRS 16-Aufwendungen sowie geringeren Zinsenaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten.

Konzernperiodenergebnis

Der Berichtszeitraum wurde mit einem Konzernperiodenverlust von TEUR 4.367 (Vorjahr: TEUR 3.896) abgeschlossen.

Ergebnis je Aktie

Der Verlust je Aktie gemäß IFRS unverwässert und verwässert belief sich im Berichtszeitraum auf EUR –0,30 im Vergleich zur Vorjahresperiode (Vorjahr: EUR –0,30).

Auftragseingang und Auftragsbestand

Die Auftragseingänge erhöhten sich im Berichtszeitraum deutlich auf TEUR 59.940 (Vorjahr: TEUR 36.733). Entsprechend erhöhte sich der Auftragsbestand des Konzerns stichtagsbezogen zum 30. September 2021 auf TEUR 23.345 (Vorjahr: TEUR 12.451). Davon entfielen auf die SFC AG TEUR 4.557 (Vorjahr: TEUR 3.197), auf SFC Energy B.V., TEUR 11.117 (Vorjahr: TEUR 6.433) und auf SFC Energy Ltd. TEUR 7.672 (Vorjahr: TEUR 2.821).

Vermögens- und Finanzlage

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital betrug zum 30. September 2021 TEUR 51.200 (31. Dezember 2020: TEUR 54.838) und verringerte sich somit um TEUR 3.638.

Die Nettofinanzposition (frei verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) verringerte sich im Berichtszeitraum um TEUR –3.652 auf TEUR 23.262 (31. Dezember 2020: TEUR 26.915).

Zahlungsmittel

Die frei verfügbaren Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen zum 30. September 2021 TEUR 25.148 (31. Dezember 2020: TEUR 31.464).

Insgesamt verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Berichtszeitraum gegenüber dem Geschäftsjahresende 2020 um TEUR 2.663 auf TEUR 1.886 (31. Dezember 2020: TEUR 4.549).

Kontinuierliche Investitionen in die Produktentwicklung sowie potenzielle Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Akquisitionen bleiben ein wichtiger Bestandteil unserer Wachstums- und Internationalisierungsstrategie, um unsere Marktpositionen gezielt zu stärken und auszubauen oder bestehende Geschäfte zu ergänzen bzw. in neue Geschäftsfelder vorzudringen. Aus der Umsetzung dieser Strategie können finanzielle Verpflichtungen oder ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf entstehen.

Bis zur Verwendung werden Liquiditätsüberschüsse in Finanztitel mit geringem Risiko (z.B. Tages- und Festgelder) bei verschiedenen Banken angelegt.

In der Satzung von SFC sind keine Kapitalerfordernisse definiert.

Cashflow und Investitionen

in TEUR
01.01.– 30.09.2021 01.01. – 30.09.2020
Operatives Ergebnis vor Working-Capital-Veränderungen
5.299
2.271
Cashflow aus
betrieblicher Tätigkeit
395
– 1.393
Investitionstätigkeit
– 2.408
– 3.197
Finanzierungstätigkeit
– 4.315
– 3.802

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorjahresperiode besonders stark an und belief sich auf TEUR 395 (Vorjahr: TEUR –1.393). Ausschlaggebend für diesen Anstieg war hauptsächlich die ausgesprochen positive Entwicklung des bereinigten EBITDA bzw. des Operativen Cashflow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens, welcher sich im Berichtszeitraum um TEUR 3.028 auf TEUR 5.299 (Vorjahr: TEUR 2.271) erhöhte.

Hinsichtlich der wesentlichen Veränderungen des Nettoumlaufvermögens erhöhten sich sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum liquiditätswirksam um TEUR 2.863 als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im gleichen Zeitraum liquiditätswirksam um TEUR 1.403. Die Vorräte haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 813 liquiditätswirksam erhöht. Zusammen mit den weiteren Posten des Nettoumlaufvermögens resultierte daraus eine Zunahme des Nettoumlaufvermögens und somit ein Liquiditätsabfluss von TEUR 4.700 (Vorjahr: TEUR 3.576) in der Berichtsperiode.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR –2.408 (Vorjahr: TEUR –3.197). Der starke Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den geringeren aktivierbaren Entwicklungsaufwendungen für die Weiterentwicklung der Produkte der SFC Energy AG und SFC Energy B.V., die im Berichtszeitraum TEUR 1.773 (Vorjahr: TEUR 2.587) betrugen.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 818). Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 (Leasingverhältnisse) in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 407) sind in den Investitionen in Sachanlagen enthalten. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf TEUR 1.961 (Vorjahr: TEUR 2.786), wovon TEUR 1.773 (Vorjahr: TEUR 2.587) auf aktivierbare Entwicklungsaufwendungen entfallen.

Bezogen auf den Konzernumsatz entspricht die Investitionsquote einschließlich der Erfassung von Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 5,5% (Vorjahr: 9,2%).

Die Investitionen wurden aus Eigenmitteln bzw. im Rahmen der bestehenden Kreditvereinbarungen vorgenommen.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR –4.315 (Vorjahr: TEUR –3.802) resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 746), der Rückführung der Betriebsmittellinien in Höhe von TEUR 2.280 (Vorjahr: TEUR 1.952) und der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.264 (Vorjahr: TEUR 1.517) im Zusammenhang mit der Anwendung von IFRS 16.

Der Operative Cashflow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens und Ertragsteuern (Operatives Ergebnis vor Working-Capital-Veränderungen) lag im Berichtszeitraum bei TEUR 5.299 (Vorjahr: TEUR 2.271) und somit deutlich über dem Vorjahresniveau.

Nach Berücksichtigung der Veränderung des Nettoumlaufvermögens, welches im Berichtszeitraum um TEUR 4.700 (Vorjahr: 3.576) liquiditätswirksam zugenommen hat, sowie Ertragsteuerzahlungen ergab sich ein Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von TEUR 395 (Vorjahr: TEUR –1.393).

Die Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten betrug TEUR – 6.328 (Vorjahr: TEUR –8.392). Der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln betrug zum 30. September 2021 TEUR 25.148 (31. Dezember 2020: TEUR 31.464).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme von TEUR 85.752 zum 30. September 2021 (31. Dezember 2020: TEUR 86.330) hat sich mit TEUR 577 gegenüber dem Ende des vergangenen Geschäftsjahres um 0,7% verringert.

Die Vorräte erhöhten sich insbesondere aufgrund einer höheren Bevorratung von Vorleistungsgütern bei der SFC AG, um potenziellen Unterbrechungen in den Lieferketten aufgrund der COVID-19-Pandemie und potenziellen Lieferengpässen vorzubeugen, um rund 9,5% auf TEUR 13.814 (31.Dezember 2020: TEUR 12.617).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich deutlich um 24,4% auf TEUR 15.375 (Vorjahr: TEUR 12.363), was auch auf den relativ hohen Konzernumsatz zum Quartalsende zurückzuführen ist.

Im Berichtszeitraum blieb der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen mit 32,8 % (31. Dezember 2020: 32,3%) auf dem Niveau des Geschäftsjahresendes 2020.

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 30. September 2021 auf TEUR 17.169 (Vorjahr: TEUR 15.999), hauptsächlich aufgrund höherer aktivierter Entwicklungsaufwendungen, die zum 30. September 2021 TEUR 8.431

(31. Dezember 2020: 7.733) betrugen, und eines höheren bilanzierten Geschäfts oder Firmenwertes von SFC Energy Canada Ltd. und SFC Energy B.V., welcher zum 30. September 2021 TEUR 8.252 (31. Dezember 2020: TEUR 7.853) betrug. Die Erhöhung resultiert aus positiven Währungsumrechnungseffekten hinsichtlich des der SFC Energy Canada Ltd. zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes. Die aktivierten Entwicklungsaufwendungen wurden im Berichtszeitraum mit TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 555) planmäßig abgeschrieben.

Die Sachanlagen verringerten sich auf TEUR 8.850 (31. Dezember 2020: TEUR 9.985). Die Investitionen bzw. Aktivierung in Sachanlagen betrugen im Berichtszeitraum TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 818), wovon TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 407) aus der Aktivierung von Nutzungsrechten (IFRS 16) resultieren.

Die kurzfristigen Schulden haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 387 auf TEUR 18.394 (31. Dezember 2020: TEUR 18.780) verringert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit TEUR 6.370 (31. Dezember 2020: TEUR 4.742) 34,3% bzw. TEUR 1.628 über dem Niveau des Endes des vergangenen Geschäftsjahres.

Die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 547 auf TEUR 1.901 (31. Dezember 2020: TEUR 1.353).

Die langfristigen Schulden haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 3.447 auf TEUR 16.158 (31. Dezember 2020: TEUR 12.711) erhöht. Die wesentlichen in den langfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Positionen sind Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.044 (31. Dezember 2020: TEUR 6.548) sowie Verbindlichkeiten aus den LTI-Programmen in Höhe von TEUR 7.621 (31. Dezember 2020: TEUR 2.753).

Die Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich im Berichtszeitraum um TEUR 2.663 auf TEUR 1.886 (31. Dezember 2020: TEUR 4.549) und sind ausschließlich von kurzfristiger Natur. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Betriebsmittellinien der SFC Energy B.V. und der SFC Energy Ltd.

Die Zusammensetzung sowie die Entwicklung der Nettofinanzverbindlichkeiten stellten sich wie folgt dar:

NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN (UNGEPRÜFT) in TEUR
30.09.2021 31.12.2020 Veränderung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.886 4.549 2.663
davon SFC Energy AG
davon SFC Energy B. V. 1.500 2.341 – 841
davon SFC Energy Ltd. 386 2.209 – 1.823
Abzüglich
Frei verfügbare liquide Mitteln1 25.148 31.464 – 6.316
Summe 23.262 26.915 – 3.652

1 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung

Insgesamt belief sich der Anteil der Schulden am Gesamtkapital auf 40,3% (31. Dezember 2020: 36,5%).

Das Eigenkapital des Konzerns verringerte sich im Berichtszeitraum auf TEUR 51.200 (31. Dezember 2020: TEUR 54.838). Ebenso verringerte sich die Eigenkapitalquote auf 59,7% (31. Dezember 2020: 63,5%). Hinsichtlich der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung in den ergänzenden Finanzinformationen verwiesen.

Mitarbeiter

Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 30. September 2021 stellt sich wie folgt dar:

MITARBEITER

30.09.2021 31.12.2020 Veränderung
Vorstand 3 3
Forschung & Entwicklung 69 65 + 4
Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement 109 96 + 13
Vertrieb & Marketing 79 82 – 3
Verwaltung 36 34 + 2
Festangestellte Mitarbeiter 296 280 + 16

MITARBEITER NACH FUNKTIONSBEREICHEN

Verwaltung Vorstand
12 % 1 %
Forschung & Entwicklung
24 %
Vertrieb & Marketing
27 % Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement
37 %

Zum 30. September 2021 beschäftigte der Konzern weltweit 296 (31. Dezember 2020: 280 ) festangestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Risiko- und Chancenbericht

In unserem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2020 haben wir sowohl die Risiken, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (einschließlich Auswirkungen auf Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Cashflows) haben können als auch unsere wesentlichsten Chancen dargestellt. Die Veränderungen der Risiken und Chancen werden kontinuierlich überwacht, bewertet und bei Bedarf in die unterjährigen Planungen eingearbeitet.

Im Berichtszeitraum neu aufgenommen haben wir im Zusammenhang mit unserer Wachstumsstrategie Risiken aus Akquisitionen, Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationsvereinbarungen.

Des Weiteren haben wir keine weiteren bedeutsamen Risiken und Chancen identifiziert, die über die in unserem Geschäftsbericht 2020 sowie in dieser Quartalsmitteilung beschriebenen Risiken und Chancen hinausgehen. Im vorliegenden Risikobericht fokussieren wir uns daher nur auf die Risiken, die in ihrer Bedeutung insgesamt als mittel oder hoch klassifiziert wurden und beschreiben die jeweilige Veränderung gegenüber dem Ende des vergangenen Geschäftsjahres.

Die Einschätzung der Risiken und Chancen für die weitere Entwicklung des Jahres 2021 ist insbesondere durch potenzielle Lieferengpässe, Rohstoffpreiserhöhungen und die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern von Unsicherheit beeinflusst.

Weitere Risiken und Chancen, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir gegenwärtig als unwesentlich einschätzen, könnten ebenfalls unsere Geschäftstätigkeiten beeinflussen. Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten.

Geschäftsrisiken

Marktrisiken

Nach dem pandemiebedingten Einbruch im ersten Halbjahr 2020 setzte sich die Erholung der Weltwirtschaft in den ersten neun Monaten 2021 fort, allerdings mit geringerer Dynamik als zuvor. Nach einem Rückgang im Februar folgte die globale Industrieproduktion im März wieder ihrem seit Mai 2020 positiven Trend. Der Welthandel erreicht nach einem kräftigen Plus ebenfalls einen neuen Höchststand oberhalb des Vorkrisenniveaus. Allerding deuten verschiedene Stimmungsindikatoren auf eine Verlangsamung der Erholung der Weltkonjunktur hin. Wir gehen davon aus, dass die globale makroökonomische Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr weiterhin stabil aber gedämpft bleiben wird.

Die Unsicherheit bleibt jedoch wegen des dynamischen Infektionsgeschehens und anhaltender Störungen in den globalen Lieferketten hoch. Ein wesentliches Risiko für die Entwicklung der Weltwirtschaft ist der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie. Sollte das weitere Infektionsgeschehen noch umfassendere Eindämmungsmaßnahmen erforderlich machen als im Moment angenommen, würde dies die wirtschaftliche Erholung und die internationalen Handelsverflechtungen stark beeinträchtigen. Diese Effekte würden dabei umso stärker ausfallen, je breiter und umfassender die jeweiligen Lockdowns angelegt wären.

Während sich die Märkte für netzferne Energieversorgung des Segments Clean Energy in den letzten Quartalen von Konjunkturzyklen nur begrenzt beeinflusst zeigten, waren die Märkte des Segments Clean Power Management von einer Investitionszurückhaltung während der pandemiebedingten Rezession geprägt.

Segment Clean Energy

Energiewende und Klimaschutz haben in den vergangenen Jahren als dominierende Themen in der Wahrnehmung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zugenommen. Nach unseren Einschätzungen wird es im Energiesektor auch als Reaktion auf Klimazielverpflichtungen Umwälzungen geben. Die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen gerät zunehmend unter Druck. Der vorherrschende Trend in vielen Regionen der Welt in Richtung einer nachhaltigen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder kohlenstoffneutralen Brennstoffen wird sich weiter verstärken. Das zeigen unter anderem der Schulterschluss großer Teile von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für eine umfassende CO2-Bepreisung, das Klimapaket der Bundesregierung, aber auch der "EU Green Deal" der EU-Kommission, das "Fit for 55"-Programm und die "Energy Earthshots"-Initiative des U.S. Department of Energy.

Änderungen an den regulatorischen Rahmenbedingungen oder die Erhöhung des CO2-Preises können wesentlich zum Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff- und Methanolwirtschaft beitragen. Dadurch würde die Wettbewerbsfähigkeit von "grünem Wasserstoff" und "grünem Methanol", und damit auch die des Produktportfolios des Segments, verbessert.

Diese zum Teil disruptiven erwarteten Entwicklungen auf den Energiemärkten einschließlich des Trends zur Dekarbonisierung von Industrien eröffnet uns Chancen die Penetration unserer Zielmärkte mit kohlenstoffärmeren oder -freien Brennstoffzellen zu beschleunigen und wird sich nach unseren Einschätzungen wesentlich positiv auf das Umsatzwachstum und das Ergebnis des Segments Clean Energy auswirken.

Allerdings können die einschlägigen Veränderungen schrittweise über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg vollzogen werden. Es besteht das Risiko, dass die Nachfrage nach Wasserstoff- und Direkt-Methanol Brennstoffzellenlösungen hinter den Prognosen zurückbleibt, da der Umstieg auf die Technologie langsamer vollzogen wird als von uns erwartet oder andere emissionsarme bzw. -neutrale Technologien zum Einsatz kommen.

Es besteht auch das Risiko, dass entsprechende Auflagen bzw. ordnungspolitische Maßnahmen (z.B. CO2- Bepreisung, Einsatzrestriktionen für Treibhausgas emittierende Technologien, Förderung der Wasserstoff-Infrastruktur) in einem weit längeren Zeitfenster umgesetzt werden als von uns erwartet und uns dazu zwingen können, unsere Strategie und Organisationsstruktur sowie unser Produktportfolio zu überdenken.

Niedrige oder sogar sinkende Stromentstehungskosten aus der Verstromung von konventionellen bzw. fossilen Energieträgern in manchen Regionen der Welt können dazu führen, dass sich die Nachfrage nach Brennstoffzellen langsamer als erwartet entwickelt.

Das Umsatzwachstum und Ergebnis des Segments wird, wie schon in der Vergangenheit, auch weiterhin maßgeblich davon abhängen, inwieweit wir die sich weiterentwickelnden Bedürfnisse unserer Bestandskunden und potenzieller Neukunden erfüllen können und inwieweit wir in der Lage sein werden, Veränderungen in den von

uns bedienten Märkten zu antizipieren, uns an diese anzupassen und unsere Kostenbasis entsprechend zu optimieren.

Teile des Produktportfolios des Segments richten sich an öffentliche Auftraggeber. Risiken bestehen in der Abhängigkeit vom Ausgabeverhalten öffentlicher Haushalte im Inland und im Ausland. In Staatshaushalten kann es zu Umschichtungen und Kürzungen kommen, von denen auch die von uns adressierten Ressorts betroffen sein können.

Die diversifizierte Kundenstruktur sorgt für einen Ausgleich bei Nachfrageschwankungen in einzelnen Branchen und Regionen. Durch das hinsichtlich Leistung und Brennstoffzellentechnologie diversifizierte Produktportfolio und die geringe Abhängigkeit von einzelnen Kunden können Preisänderungsrisiken und Nachfrageschwächen abgefedert werden.

Durch die konsequente Internationalisierung des Segments und die Ausrichtung des Geschäfts auf die großen Wirtschaftsräume Europa, Nord-Amerika und Asien ist die Abhängigkeit in einzelnen Kundenländern begrenzt und eine Risikostreuung gegeben.

Insgesamt werden negative politische, regulatorische und makroökonomischen Entwicklungen für das Segment als unwahrscheinlich gesehen, könnten im individuellen Fall jedoch eine erhebliche negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Somit erfolgt eine Einstufung als mittleres Risiko.

Segment Clean Power Management

Das Segment Clean Power Management entwickelt, fertigt und vermarktet Power-Management-Produkte und Lösungen, die Effizienzgewinne bei der Übertragung und insbesondere Nutzung von elektrischer Energie in den Wertschöpfungsstufen bzw. Produkten der adressierten Märkte ermöglichen. Sie bilden die Grundlage für die intelligente und effiziente Nutzung von elektrischer Energie zum Beispiel in der Stromversorgung von Mess- und Analysegeräten, Fertigungsmaschinen und industriellen Antriebssystemen.

Die Entwicklung des Segments Clean Power Management ist aufgrund der bedienten Märkte für Geräte in der Hightech- sowie Öl- und Gasindustrie eng verbunden mit den makroökonomischen Trends und Konjunkturzyklen auf globaler Ebene aber auch in den einzelnen Regionen und Ländern, in denen das Segment tätig ist. Risiken, die durch Konjunkturzyklen entstehen, können nicht völlig abgewendet werden.

So besteht in den adressierten Märkten das Risiko von kurzfristigen Marktschwankungen. Es ist auch möglich, dass künftige Marktrückgänge sich anders als bisher zeigen, etwa eine L-Form mit längeren Phasen von stagnierendem Wachstum annehmen. Ein Ausbleiben oder Rückgang des Marktwachstums würde die Realisierung des Wachstumsziels des Segments erheblich erschweren.

Dauerhaft niedrige Öl- und Gaspreise könnten zu einem Nachfragerückgang nach unseren Produkten und Lösungen für die Öl- und Gasindustrie führen. Aktuell gehen Analysten von internationalen Banken davon aus, dass aufgrund der konjunkturbedingt steigenden Ölnachfrage, trotz der in Teilen der Welt explodierenden COVID-19-Pandemie, bei gleichzeitig unverändertem Ölangebot, der Ölpreis kurzfristig nicht einbrechen bzw. weiter ansteigen wird.

Rückläufigen Entwicklungen weltweit sowie in einzelnen Ländern und temporären Schwankungen der Nachfrage nach Investitionsgütern in der Hightech- sowie Öl- und Gasindustrie wird durch einen Ausbau der internationalen Präsenz sowie der zunehmenden Vermarktung von Produkten in der Erneuerbare-Energien Industrie entgegengewirkt.

Das diversifizierte Produktportfolio des Segments trägt dazu bei, dass temporäre Konjunkturschwankungen durch günstigere Entwicklungen in anderen Regionen und Märkten zum Teil kompensiert werden können.

Das Nettorisiko aus negativen makroökonomischen und konjunkturellen Entwicklungen der von dem Segment adressierten Märkte wird als möglich angesehen und kann erheblich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Somit stufen wir es als hohes Risiko ein.

Operative Risiken

Lieferkettenmanagement (Beschaffungs- und produktionstechnische Risiken)

Die Ergebnisse unserer operativen Geschäftseinheiten hängen von einer zuverlässigen und effektiven Steuerung unserer Versorgungskette für Vorleistungsgüter ab. Unerwartete Lieferausfälle oder Lieferengpässe, die auf eine ineffektive Steuerung der Versorgungskette, Kapazitätsbeschränkungen einzelner Lieferanten oder zu einer Verknappung auf Beschaffungsmärkten zurückzuführen sind, könnten zu Produktionsengpässen, Lieferverzögerungen, Qualitätsproblemen und zusätzlichen Kosten führen.

Bei der Versorgung mit einigen Komponenten und Bauteile sind unsere operativen Geschäftseinheiten abhängig von einzelnen Lieferanten: Für den Fall, dass einer dieser Lieferanten die Produktion beschränkt oder einstellt oder die Belieferung unterbricht, hätte dies möglicherweise erhebliche negative Auswirkungen auf das betroffene Geschäft.

Wir begegnen diesen Risiken durch eine laufende Beobachtung der Beschaffungsmärkte, strukturierten Beschaffungskonzepten, der Vermeidung von Lieferantenabhängigkeiten, einer sorgfältigen Auswahl leistungsfähiger Lieferanten, jährlicher Lieferantenüberprüfungen, Qualitäts- und Zuverlässigkeitskontrollen bei Zulieferern, Alternativlieferanten und Nachunternehmern. Des Weiteren reduzieren wir die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikopotenzials durch langfristige strategische Kooperationen bei versorgungs- und preiskritischen Komponenten, mittel- und langfristige Rahmenlieferverträge sowie höherer Sicherheitsbestände.

Durch pandemiebedingte steigende Nachfrage in einzelnen Ländern und knapper Transportkapazitäten treten seit dem ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Lieferantenengpässe auf. Von einer kurzfristigen Verbesserung der Lage wird derzeit nicht ausgegangen. Dies gilt insbesondere für die weiterhin bestehenden großen Unsicherheiten hinsichtlich ausreichender Verfügbarkeit von Vorleistungsgütern auf den weltweiten Beschaffungsmärkten sowie Kapazitätsengpässen im Transport, so dass es unter anderem zeitversetzt je nach Situation in den internationalen Beschaffungsmärkten künftig zu signifikanten Lieferantenengpässen kommen kann. Bei andauernden Rohstoffengpässe auch in den kommenden Quartalen würde es in beiden Segmenten zu einer eingeschränkten Produktverfügbarkeit und einer Beschränkung unserer organischen Wachstumsmöglichkeiten kommen. Auch aufgrund des hohen Maßes an Prognoseunsicherheit, bewerten wir das Risiko in Bezug auf dessen Eintrittswahrscheinlichkeit nicht mehr als möglich,

sondern nunmehr als wahrscheinlich. Die negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir in individuellen Fällen unverändert als hoch ein. Insgesamt wird dieses Risiko als hohes Risiko eingeschätzt.

Rohstoffpreisrisiken

Das Segment Clean Energy benötigt für die Herstellung von Brennstoffzellen bestimmte Edelmetalle, die bei Zulieferern eingekauft werden. Sowohl das Segment Clean Energy als auch das Segment Clean Power Management benötigen in ihren Produktionsprozessen Elektronikbauteile. Die Einkaufspreise für diese Rohstoffe können aufgrund der Marktbedingungen, politischen Krisen oder der Gesetzgebung – verbunden mit möglichen Versorgungsengpässen und volatiler Nachfrage nach vereinzelten Rohmaterialien – erheblich schwanken.

Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass gestiegene Herstellungskosten nicht immer über Preisanpassungen an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Der überwiegende Teil des Beschaffungsvolumens von Rohstoffen ist preislich nicht fixiert.

Um einkaufsbezogene Risiken wie größere Preisschwankungen zu verringern, beschaffen wir wichtige Einsatzstoffe und Materialien auf Basis langfristiger Lieferverträge.

Infolge der weltweiten Ausbreitung der Pandemie haben viele Rohstoffproduzenten zeitweilig ihre Produktion teilweise oder komplett eingestellt. Diese vorübergehende Angebotsverknappung führte bei sich zugleich erholender Nachfrage der Industrieländer zu stark steigenden Rohstoffpreisen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres und einer von instabiler Rohstoffversorgung und Versorgungsengpässen geprägten Beschaffungssituation. Von den Rohstoffpreisen geht für das laufende Geschäftsjahr und für das Geschäftsjahr 2022 daher ein gestiegenes Risiko aus. Das betrifft sowohl die Weitergabe von Rohstoffpreissteigerungen als auch die Rohstoffpreisentwicklung. Aufgrund von weitestgehend unveränderten Rahmenbedingungen werden sowohl für das aktuelle Geschäftsjahr als auch für das Geschäftsjahr 2022 ein Anstieg der Preise für einzelne Vorleistungsgüter und Transportkosten sowie Preisschwankungen mit unsicheren und uneinheitlichen Trends erwartet.

Insgesamt bewerten wir das Risiko in Bezug auf dessen Eintrittswahrscheinlichkeit nicht mehr als möglich, sondern nunmehr als wahrscheinlich. Die negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir in individuellen Fällen nicht mehr als niedrig, sondern als hoch ein. Insgesamt wird dieses Risiko als hohes Risiko eingeschätzt.

Akquisitionen, Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationsvereinbarungen

Um unser bestehendes Geschäft sowie unsere Wettbewerbsposition weiter zu entwickeln und auszubauen verfolgen wir auch externe Wachstumsopportunitäten in Form von potenziellen Akquisitionen oder andere Formen der Partnerschaft mit Unternehmen, wie etwa Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen. Hierbei stehen neben der Erschließung von neuen Endkundenmärkten und regionalen Märkten die Ergänzung unseres Produkt- und Technologieportfolios im Vordergrund.

Akquisitionen bergen grundsätzlich unternehmerische Risiken, da sie Unwägbarkeiten aus der Integration von Mitarbeitern, Technologien, Produkten und Prozessen beinhalten. Integrationsprozesse können sich als schwieriger bzw. zeitlich aufwendiger und kostenintensiver erweisen als angenommen. Auch könnte sich das erworbene Geschäft nach der Integration nicht so erfolgreich wie ursprünglich erwartet entwickeln oder die mit dem Erwerb verfolgten Zielsetzungen nicht oder nicht im geplanten Maße erreicht werden. Zudem könnten im Rahmen der Geschäftstätigkeit des neu erworbenen Geschäftes Risiken auftreten, die vorher nicht erkannt oder als nicht wesentlich beurteilt wurden.

Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationen bergen grundsätzliche Risiken, da es uns nicht möglich sein könnte, potenziellen negativen Auswirkungen auf unser Geschäft durch ausreichende Einflussnahme auf Prozesse der Unternehmensführung oder Geschäftsentscheidungen entgegenzuwirken. Zudem beinhalten auch Gemeinschaftsunternehmen Risiken im Zusammenhang mit der Integration von Mitarbeitern, Technologien, Produkten und Abläufen. Ebenso können Kooperationen für uns mit Risiken behaftet sein, da wir in einigen Geschäftsfeldern mit den Unternehmen im Wettbewerb stehen, mit denen wir zusammenarbeiten. Erforderliche Portfolio- oder Strukturmaßnahmen könnten einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf zur Folge haben.

Die Absicherung der Finanzierung von Akquisitionen, Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationen könnten eine Herausforderung für uns sein.

Akquisitionen und die unterschiedlichen Formen der Partnerschaften können den Verschuldungsgrad und die Finanzierungs- bzw. Kapitalstruktur des Konzerns beträchtlich beeinflussen und zu einem Anstieg des Anlagevermögens inklusive der Geschäfts- und Firmenwerte führen. Belastungen können aus Wertminderungen von Geschäfts- und Firmenwerten aufgrund unvorhergesehener Geschäftsentwicklungen resultieren. Darüber hinaus können aus solchen Transaktionen durchaus erhebliche Akquisitions-, Verwaltungs- und Integrationsaufwendungen entstehen.

Durch gute Due-Diligence-Prozesse und eng gesteuerte Integrationsprozesse versuchen wir den Risikoeintritt zu reduzieren. Vor jeder Investitionsentscheidung wird eine sorgfältige Unternehmensbewertung und Analyse der kommerziellen, technischen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Rahmenbedingungen durchgeführt (Due Diligence). Zur optimalen Integration von Geschäften haben wir die notwendigen Strukturen und Prozesse etabliert und arbeiten z. B. nach einem standardisierten Post-Merger-Konzept. Unsere langjährige Erfahrung bei der erfolgreichen Integration von Unternehmen und Geschäften kommt uns ebenfalls zugute.

Das Auftreten von Risiken aus Akquisitionen, Gemeinschaftsunternehmen, Beteiligungen und Kooperationsvereinbarungen ist generell möglich. Die damit verbundenen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden von uns als erheblich eingeschätzt. Daher stufen wir das Risiko als hohes Risiko ein.

Personalbereich (Personalwirtschaftliche Risiken)

In einem technologieorientierten Unternehmen wie der SFC werden die Erreichung der anspruchsvollen Wachstumsziele und der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg unter anderem von einer vielfältigen und hoch qualifizierten Belegschaft, wie etwa erfahrenen Spezialisten, Experten oder Talenten in den Bereichen Softwareentwicklung, Digitalisierung und Elektrotechnik, getragen.

Der Wettbewerb um insgesamt überdurchschnittlich qualifizierte Mitarbeiter in den Branchen und Regionen, in denen wir geschäftlich tätig sind, ist weiterhin intensiv und nimmt zu. Wir benötigen jedoch fortwährend hoch qualifizierte Mitarbeiter, um unsere Wachstumsstrategie umzusetzen und Personalfluktuation auszugleichen.

Sollten wir nicht in der Lage sein, Führungs-, Fach- und Nachwuchskräfte für die Besetzung von offenen Stellen zu rekrutieren, die über die gesuchten kaufmännischen, technischen oder branchenspezifischen Fähigkeiten verfügen, könnte dies ebenso nachteilige Auswirkungen auf den Konzern haben, wie unzureichende Qualifikationen oder eine geringe Motivation von Mitarbeitern.

Wir begegnen diesen Herausforderungen zum Beispiel mit der Stärkung der Fähigkeiten und Kenntnisse unserer Mitarbeiter in der Personalbeschaffung, dem gezielten Einsatz von Employer-Branding-Initiativen, wettbewerbsfähigen Vergütungspaketen mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen, einer modernen Personalführung und einer strukturierten Personalentwicklung auf Basis eines Kompetenzmodells. Technologie und Digitalisierung sollen uns helfen, Talente – auch im Hinblick auf die Vielfältigkeit unserer Belegschaft – effektiver zu gewinnen und auszuwählen.

Dennoch kann sich ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ergeben, der sich auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns auswirkt, selbst wenn die Effekte derzeit schwierig zu bewerten sind.

Aufgrund des intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte wird das Eintreten dieses Risikos von möglich auf hoch eingestuft, mit potenziell erheblichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, und somit als hohes Risiko eingeschätzt.

Finanz- und Liquiditätsrisiken

Der Fortbestand der Geschäftstätigkeit von SFC hängt mittelfristig von der Realisierung des aktuellen Businessplans ab. Ein wesentliches Verfehlen der wesentlichen Annahmen des Businessplans, insbesondere der Steigerung der Umsatzerlöse, der Erhöhung des Bruttoergebnisses vom Umsatz, des EBIT und des Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit, könnte die Zahlungsfähigkeit des Konzerns beeinträchtigen und damit mittelfristig und darüber hinaus Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Unternehmensfortführung begründen.

Prognosebericht

Auch wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass die globale makroökonomische Entwicklung für das verbleibende Geschäftsjahr 2021 gedämpft bleiben wird, wobei die Risiken insbesondere mit dem von der COVID-19- Pandemie beeinflussten gesamtwirtschaftlichen Umfeld sowie Unsicherheiten in den Beschaffungsmärkten verbunden sind, erwarten wir, dass unsere Geschäfte sich weiterhin positiv entwickeln werden. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich in den letzten Wochen des Berichtszeitraums die Marktaussichten unter dem Eindruck der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Versorgung von Vorleistungsgütern und unsicherer Entwicklung der Rohstoffpreise eingetrübt haben.

Unsere Prognose unterstellt weiterhin begrenzte finanzielle Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Geschäftsjahr 2021.

Wir beobachten weiter die Pandemiesituation und das Beschaffungs- und Lieferkettenmanagement und evaluieren geeignete Maßnahmen im Hinblick auf unseren Ausblick.

Umsatzerlöse

Nach starken ersten neun Monaten 2021, die von einem Umsatzwachstum in beiden Segmenten geprägt waren und unter Berücksichtigung der Herausforderungen in der Versorgung mit Vorleistungsgütern bzw. möglicher Verschiebungen in der Auslieferung unserer Produkte, konkretisieren wir die Prognose für das Umsatzwachstum für die SFC Energy AG im Vergleich zum Vorjahr mit 15% bis 22% auf etwa TEUR 61.000 bis TEUR 65.000.

EBITDA bereinigt

Das EBITDA bereinigt ist einer unserer bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des operativen Geschäftes. Für das Geschäftsjahr 2021 heben wir, getragen von der positiven Nachfrageentwicklung in beiden Segmenten, der erhöhten Auslastung unserer Kapazitäten und dem verbesserten Produktmix unsere Prognose für das EBITDA bereinigt auf TEUR 5.700 bis TEUR 7.300 an.

EBIT bereinigt

Entsprechend den in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erzielten Ergebnissen sowie den oben beschriebenen Erwartungen heben wir unsere Prognose für das EBIT bereinigt auf eine Bandbreite von TEUR 1.600 bis TEUR 3.100 an.

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen

Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne des IAS 24 (Related-Party-Disclosures) sind juristische oder natürliche Personen, die auf die SFC Energy AG und deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle, der gemeinschaftlichen Führung oder einem maßgeblichen Einfluss durch die SFC Energy AG bzw. deren Tochterunternehmen unterliegen. Dazu gehören insbesondere nicht konsolidierte Tochtergesellschaften, zu Anschaffungskosten oder nach der Equity-Methode einbezogene Gemeinschaftsund assoziierte Unternehmen sowie Versorgungspläne und ferner die Organmitglieder der SFC Energy AG.

Die Änderungen im Aufsichtsrat im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 sind auf den Seiten 7 und 8 dieser Quartalsmitteilung angegeben. Die Gruppe der nahestehenden Unternehmen hat sich nicht geändert.

Nahestehende Personen

Im Berichtszeitraum fielen, wie im Vorjahr, keine wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Personen an.

Nahestehende Unternehmen

Im Berichtszeitraum gab es wie im Vorjahr keine Transaktionen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen.

Sonstige Angaben zu nahestehenden Personen

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats halten insgesamt circa 1,7% (31. Dezember 2020: 1,7%) der von der SFC Energy AG ausgegebenen Aktien.

Nachtragsbericht

Bis zum Aufstellungszeitpunkt sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns erwartet wird.

Brunnthal, den 15. November 2021

Der Vorstand

Dr. Peter Podesser Hans Pol Daniel Saxena Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (COO) Vorstand (CFO)

VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS NACH INTER-NATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 3O. SEP TEMBER 2021

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR
2021
01.01.– 30.09.2021
2020
01.01.– 30.09.2020
Umsatzerlöse 46.475.841 39.213.095
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen – 29.385.761 – 26.196.768
Bruttoergebnis vom Umsatz 17.090.079 13.016.328
Vertriebskosten – 11.440.723 – 8.862.824
Forschungs– und Entwicklungskosten – 2.132.574 – 2.101.832
Allgemeine Verwaltungskosten – 7.956.699 – 5.348.786
Sonstige betriebliche Erträge 743.847 95.160
Sonstige betriebliche Aufwendungen – 36.890 – 242.735
Betriebsergebnis (EBIT) – 3.732.959 – 3.444.690
Zinsen und ähnliche Erträge 4 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen – 292.682 – 341.736
Ergebnis vor Steuern – 4.025.637 – 3.786.426
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – 340.929 – 109.258
Konzernperiodenergebnis – 4.366.566 – 3.895.684
Ergebnis je Aktie
unverwässert – 0,30 – 0,30
verwässert – 0,30 – 0,30

Konzerngesamtergebnisrechnung

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR
2021
01.01.– 30.09.2021
2020
01.01.– 30.09.2020
Konzernperiodenergebnis – 4.366.566 – 3.895.684
Sonstiges Ergebnis, das zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert wird:
Unterschiede aus der Umrechnung ausländischer Tochtergesellschaften 338.610 – 492.386
Im Eigenkapital direkt erfasste Wertänderungen (Summe sonstiges Ergebnis) 338.610 – 492.386
Konzerngesamtergebnis der Periode – 4.027.956 – 4.388.070

Die Beträge sind vollständig den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen. Es ergeben sich keine latenten Steuereffekte auf die im Eigenkapital direkt erfassten Wertänderungen.

Konzernbilanz

AKTIVA ZUM 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR

30.09.2021 31.12.2020
Kurzfristige Vermögenswerte 57.594.752 58.447.329
Vorräte 13.813.871 12 .617.145
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.375.389 12.362.867
Vermögenswerte aus Verträgen mit Kunden 1.057.654 668.212
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen 1.913.931 1.049.387
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 25.148.288 31.464.099
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 285.620 285.620
Langfristige Vermögenswerte 28.157.707 27.882.362
Immaterielle Vermögenswerte 17.168.754 15.999.278
Sachanlagen 8.850.030 9.985.098
Finanzanlagen 0 0
Aktive latente Steuern 2.138.923 1.897.987
Aktiva 85.752.459 86.329.691

Konzernbilanz

PASSIVA ZUM 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR
30.09.2021 31.12.2020
Kurzfristige Verbindlichkeiten 18.393.693 18.780.475
Steuerrückstellungen 42.678 7.476
Sonstige Rückstellungen 1.877.135 1.575.879
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.885.993 4.339.954
Verbindlichkeiten aus Anzahlungen 51.191 39.531
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.369.864 4.742.006
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 1.900.650 1.353.289
Verbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden 195.145 51.928
Sonstige Verbindlichkeiten 6.071.038 6.670.413
Langfristige Verbindlichkeiten 16.158.340 12.711.252
Sonstige Rückstellungen 1.427.289 1.407.402
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 209.446
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 5.044.109 6.547.750
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 7.675.113 2.752.773
Passive latente Steuern 2.011.829 1.793.881
Eigenkapital 51.200.426 54.837.964
Gezeichnetes Kapital 14.469.743 14.469.743
Kapitalrücklage 119.508.758 119.118.339
Sonstige ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung – 780.098 – 1.118.708
Konzernbilanzverlust – 81.997.977 – 77.631.411
Passiva 85.752.459 86.329.691

Konzernkapitalflussrechnung

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR
2021
01.01.– 30.09.2021
2020
01.01.– 30.09.2020
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Ergebnis vor Steuern – 4.025.637 – 3.786.426
+ Zinsergebnis 292.678 341.736
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 3.096.757 2.659.310
+/– Erträge/Aufwendungen aus LTI-Programmen 6.131.805 2.729.999
Änderung von Wertberichtigungen – 184.421 310.067
Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen – 2.475 4.786
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge – 9.903 11.6680
Operativer Cashflow vor Working-Capital-Veränderungen 5.298.804 2.271.140
–/+ Veränderung der Rückstellungen 303.146 131.737
+/– Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – 2.862.749 1.962.707
+/– Veränderung der Vorräte – 813.261 – 1.367.031
+ Veränderung sonstiger Forderungen und Vermögenswerte – 1.207.467 – 1.051.673
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.403.336 – 4.015.724
+/– Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten – 1.522.875 764.289
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuern 598.934 – 1.304.555
+/– Ertragsteuererstattungen/-zahlungen – 203.724 – 88.548
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 395.211 – 1.393.103

Konzernkapitalflussrechnung

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR

2021 01.01.– 30.09.2021 2020 01.01.– 30.09.2020 Cashflow aus der Investitionstätigkeit + Investitionen in immaterielle Vemögenswerte aus Entwicklungsprojekten – 1.773.033 – 2.587.047 + Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte – 187.715 – 198.873 +/– Investitionen in Sachanlagen – 456.489 – 410.820 – Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 5 0 – Verkauf von Anlagevermögen 9.000 0 Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 2.408.233 – 3.196.740 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Erlöse aus der Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten der Gesellschaft 0 750.000 –/+ Kosten der Eigenkapitalausgabe 0 – 6.000 +/– Tilgung von Finanzschulden – 485.900 – 745.509 +/– Veränderung von Kontokorrentverbindlichkeiten – 2.280.361 – 1.951.968 + Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing – 1.264.479 – 1.517.136 – Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen – 284.505 – 331.283 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit – 4.315.245 – 3.801.897 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode 31.464.099 20.906.380 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 25.148.288 12.514.639 Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten – 6.328.267 – 8.391.741

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung

1. JANUAR BIS 30.SEPTEMBER 2021 (UNGEPRÜFT) in EUR

Stand 31.12.2020 Gezeichnetes
Kapital
14.469.743
Kapital
rücklage
119.118.339
Sonstige
ergebnis
neutrale
Eigenkapital
veränderung
– 1.118.708
Konzern
bilanzverlust
–77.631.411
Summe
54.837.963
Konzerngesamtergebnis der Periode
Konzernperiodenverlust 01.01. – 30.09.2021 – 4.366.566 – 4.366.566
Erfolgsneutrales Jahresergebnis aus Währungsumrechnung 338.610 338.610
Anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleich durch
Eigenkapitalinstrumente
390.419 390.419
Stand 30.09.2021 14.469.743 119.508.758 – 780.098 –81.997.977 51.200.426

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2020 (UNGEPRÜFT) in EUR

Stand 31.12.2019 Gezeichnetes
Kapital
12.949.612
Kapital
rücklage
100.416.909
Sonstige
ergebnis
neutrale
Eigenkapital
veränderung
– 658.895
Konzern
bilanzverlust
–72.447.357
Summe
40.260.269
Konzerngesamtergebnis der Periode
Konzernperiodenverlust 01.01. – 30.09.2020 – 3.895.684 – 3.895.684
Erfolgsneutrales Jahresergebnis aus Währungsumrechnung – 492.386 – 492.386
Kapitalerhöhung
Kapitalerhöhung 204.700 543.300 750.000
Abzüglich Kosten der Kapitalerhöhung – 6.000 – 6.000
Stand 30.09.2020 13.154.312 100.956.210 – 1.151.281 –76.343.041 36.616.200

AUSGE WÄHLTE ERLÄUTERNDE KONZERNANHANGSANGABEN

Allgemeine Grundsätze und Konsolidierungskreis

Informationen zum Unternehmen

Die SFC Energy AG ("SFC AG") ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft. Der Sitz der Gesellschaft ist Eugen-Sänger-Ring 7, 85649 Brunnthal. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 144296 eingetragen. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("SFC" oder "Konzern") sind die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Produkten, Systemen und Lösungen für die stationäre und mobile netzferne Energieversorgung auf Basis von Wasserstoff- (PEMFC) und Direktmethanol- (DMFC) Brennstoffzellen für Kunden aus dem privaten, industriellen und öffentlichen Sektor in unterschiedlichen Endkundenmärkten, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

Die Gesellschaft ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main gelistet (WKN 756857, ISIN: DE0007568578).

Grundlagen der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze der SFC AG, die dem Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2020 abgeschlossene Geschäftsjahr zugrunde lagen, wurden auch für den Zwischenabschluss berücksichtigt.

Die Erstellung des verkürzten Quartalsabschlusses der SFC Energy AG für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2021 ("Berichtszeitraum") erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" als verkürzter Konzernabschluss. Der verkürzte Konzernabschluss enthält nicht alle für den Konzernabschluss eines Geschäftsjahres vorgeschriebene Informationen und sollte in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss für den Berichtszeitraum der SFC wurde auf Basis der Unternehmensfortführung erstellt.

Der Vorstand ist der Ansicht, dass keine wesentlichen Unsicherheiten bestehen, die erhebliche Zweifel an dieser Annahme aufkommen lassen könnten. Sie sind zu der Überzeugung gelangt, dass der Konzern nach vernünftigem Ermessen über ausreichende Mittel verfügt, um seinen Verpflichtungen auf absehbare Zeit, mindestens aber 12 Monate nach dem Ende des Berichtszeitraums, nachzukommen.

Der Zwischenabschluss ist in Euro (EUR) dargestellt. Die Angaben in diesem Zwischenabschluss erfolgen, soweit nicht anders vermerkt, gerundet auf volle Euro (EUR). Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2021 er stmalig verpflicht end anzuwendende Rechnungslegungsstandards

Die bei der Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit denen überein, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das am 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr angewandt wurden, mit Ausnahme der Anwendung neuer Standards, die ab dem 1. Januar 2021 gelten. Der Konzern hat keine Standards, Interpretationen oder Änderungen, die veröffentlicht wurden, aber noch nicht in Kraft getreten sind, vorzeitig angewandt.

Mehrere Änderungen gelten erstmals für das Jahr 2021, haben jedoch keine Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss der Gesellschaft.

Im zweiten Quartal 2020 hat das International Accounting Standards Board (IASB) eine Änderung an IFRS 16 veröffentlicht. Die Änderung bezieht sich auf "COVID-19-Pandemie Mietkonzessionen". Dem Leasingnehmer soll eine praktische Erleichterung bei der Bilanzierung von Mietkonzessionen infolge der COVID-19-Pandemie eingeräumt werden. Hieraus ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern.

Die ab dem 1. Januar 2021 anzuwendende Änderung aufgrund der Interest Rate Benchmark Reform – Phase 2 (hierdurch Änderungen an IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4 und IFRS 16), hat auf den Konzern keine Auswirkungen. Ebenso haben die Änderungen an IFRS 4 (hinsichtlich der Befreiung von der Anwendung des IFRS 9) keine Auswirkungen auf den Konzern.

Schätzungsunsicherheiten und Ermessensentscheidungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert von der Unternehmensleitung bestimmte Annahmen, die Auswirkungen auf die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und auf Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden, die Angabe von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen in der Berichtsperiode haben. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen. Die Schätzungen und die zugrundeliegenden Annahmen werden durch die Unternehmensleitung laufend überprüft. Änderungen von Schätzungen werden in der Periode erfasst, in der die Schätzungen geändert werden, sowie in allen zukünftigen Perioden, die davon betroffen sind.

Bei der Erstellung dieses Zwischenabschlusses wurden die wesentlichen Ermessensentscheidungen der Unternehmensleitung bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns sowie die Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten mit denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 identisch ausgeübt.

Konsolidierungskreis

Zum 30. September 2021 waren, einschließlich des Mutterunternehmens SFC Energy AG, vier (31. Dezember 2020: vier) Gesellschaften vollkonsolidiert. Dabei handelt es sich um die gleichen Gesellschaften wie zum 31. Dezember 2020 und somit ergeben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Konzernabschluss. Der in den Konsolidierungskreis aufgenommene direkte und indirekte Anteilsbesitz der

SFC AG an den drei Tochterunternehmen zum 30. September 2021 sowie deren Umfirmierung zum 1. Januar 2021 geht aus der folgenden Tabelle hervor.

Tochterunternehmen, die in den Konsolidierungskreis einbezogen werden:

TOCHTERUNTERNEHMEN, DIE VOLL IN DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS EINBEZOGEN WERDEN
Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital Währung
unmittelbar mittelbar gesamt
SFC Energy Ltd.
(vormals Simark Controls Ltd.)
Calgary (Kanada) 100,00 100,00 CAD
SFC Energy B.V.
(vormals PBF Group B. V.)
Almelo (Niederlande) 100,00 100,00 EUR
SFC Energy Power Srl.
(vormals PBF Power Srl.)
Cluj-Napoca (Rumänien) 100,00 100,00 RON

Zum 30. September 2021 waren keine Veränderungen von Eigentumsanteilen im Konzern zu verzeichnen, die zu einem Beherrschungsverlust geführt hätten. Es liegen keine maßgeblichen Beschränkungen der Möglichkeiten des Konzerns oder der Tochterunternehmen vor, Zugang zu Vermögenswerten des Konzerns und deren Nutzung bzw. die Erfüllung von Verbindlichkeiten des Konzerns zu erlangen.

Konjunktur- und Saisoneinflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Die in diesem Zwischenabschluss dargestellten operativen Ereignisse unterliegen makroökonomischen Trends und Konjunktureinflüssen. Saisonale Ereignisse wirken sich dagegen nicht wesentlich auf den Konzern aus.

Angaben zu wesentlichen Ereignissen und Geschäftsvorfällen

Aus wir kungen der COVID-19-Pandemie

SFC überprüft die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Geschäft und sich daraus ergebende Effekte auf die Rechnungslegung des Konzerns laufend. Die COVID-19-Pandemie wirkte sich bislang insbesondere auf die Auftragsvergabe aus. Weitere Ausführungen hierzu finden sich im Abschnitt "Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage" im Konzernzwischenlagebericht. Hinsichtlich der erwarteten Auswirkungen der COVID-19- Pandemie auf das Geschäftsjahr 2021 wird auf den Prognosebericht im Konzernlagerbericht verwiesen.

Sonstige Ver bindlichkeit en

Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die passivierte Schuld aus dem Stock Appreciation Rights Programm (SAR Programm) für die Vorstandsmitglieder Dr. Peter Podesser, Daniel Saxena, Hans Pol sowie für drei Mitarbeiter (Führungskräfte). Für Einzelheiten zu dieser Vereinbarung siehe die nachfolgende Erläuterung zu "Stock Appreciation Rights Programm".

St ock A ppr eciation Rights Pr ogr amm

Im Zuge der Vorstandsverträge wurde zwischen der Gesellschaft und den Vorstandsmitgliedern und Führungskräften ein Vertrag zum Abschluss eines SAR Programms geschlossen. Ziel des Programms ist, eine vorrangig an den Interessen der Aktionäre ausgerichtete Geschäftspolitik, welche die langfristige Wertsteigerung der Beteiligung der Aktionäre fördert, zu unterstützen.

Das Programm sieht eine variable Vergütung in Form von sogenannten Stock Appreciation Rights (SARs) vor. Ein SAR gewährt dem Inhaber das Recht auf eine wertgleiche Barzahlung in Höhe des gültigen Aktienkurses bei Ausübung abzüglich des Ausübungspreises. Die SARs können nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist in einem Zeitraum von einem Jahr unter der Bedingung des Erreichens der Erfolgsziele und unter Beachtung sogenannter Blackout-Perioden ausgeübt werden. Die Anzahl der ausübbaren SARs hängt dabei wesentlich vom durchschnittlichen SFC Aktienkurs über einen Zeitraum von 30 Handelstagen vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist ab (Referenzkurs).

Im Zuge der Erfolgsziele muss der durchschnittliche Börsenkurs der Gesellschaft 30 Handelstage vor dem Ablauf der jeweiligen Wartefrist den durchschnittlichen Börsenkurs 30 Handelstage vor Ausgabe der SARs übersteigen. Die Gewährung der SARs wurde nach IFRS 2.10 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der SARs wird an jedem Bilanzstichtag unter Anwendung eines Monte-Carlo-Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die SARs gewährt wurden, neu bewertet.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden im Rahmen des neuen Vorstandsvertrags gegenüber Daniel Saxena weitere SARs gewährt (Tranche DS1, Daniel Saxena, Programm 5). Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2020 die Wartefristen der Tranche PP2 (Dr. Peter Podesser, Programm 3) um 7 bzw. 14 Monate verkürzt. Die Tranche PP3 wurde im Geschäftsjahr 2020 durch ein Aktienoptionsprogramm Tranche PP1 (Peter Podesser, Aktienoptionsprogramm 1) abgelöst, weshalb zum Ende des Geschäftsjahres keine Ansprüche aus diesem SARs Programm mehr bestehen. Darüber hinaus bestehen zusätzliche SARs ggü. drei Führungskräften (Tranche EP1 bzw. Programm 6, Tranche EP2 bzw. Programm 7 sowie Tranche EP3 bzw. Programm 8 (zusammen "Tranche EP")).

Die Ansprüche von Markus Binder wurden in der Berichtsperiode durch eine Barzahlung abgelöst. Des Weiteren wurde ein Teil der Ansprüche von Dr. Peter Podesser aufgrund der Tranche PP2 (Peter Podesser, Programm 2) im Berichtszeitraum 2021 ausgeübt.

Die SARs haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

ENTWICKLUNG SARs 2021

Tranche HP2
(Hans Pol
Programm 2)
Tranche PP2
(Peter Podesser
Programm 2)
Tranche MB1
(Markus Binder
Programm 1)
Tranche HP3
(Hans Pol
Programm 4)
Tranche DS1
(Daniel Saxena
Programm 5)
Tranche EP
(Programme
6, 7 und 8)
Anzahl Stock Appreciation Rights (SARs) 180.000 360.000 180.000 180.000 228.000 47.250
Maximale Laufzeit (Jahre) 7,00 7,00 7,00 7,00 8,00 7,00
Zu Beginn der Berichtsperiode 2021
ausstehende SARs (01.01.2021)
20.000 220.000 55.000 120.000 228.000 0
In der Berichtsperiode 2021
gewährte SARs 0 0 0 0 0 47.250
verwirkte SARs 0 0 55.000 0 0 6.750
ausgeübte SARs 0 73.333 0 0 0 0
verfallene SARs 0 0 0 0 0 0
Am Ende der Berichtsperiode 2021
ausstehende SARs (30.09.2021)
20.000 146.667 0 120.000 228.000 40.500
Am Ende der Berichtsperiode 2021
ausübbare SARs (30.09.2021)
20.000 73.333 0 0 0 0

Im Geschäftsjahr 2020 hatten sich die SARs wie folgt entwickelt:

ENTWICKLUNG SARs 2020

Tranche HP2
(Hans Pol
Programm 2)
Tranche PP2
(Peter Podesser
Programm 2)
Tranche PP3
(Peter Podesser
Programm 3)
Tranche MB1
(Markus Binder
Programm 1)
Tranche HP3
(Hans Pol
Programm 4)
Tranche DS1
(Daniel Saxena
Programm 5)
Anzahl Stock Appreciation Rights (SARs) 180.000 360.000 420.000 180.000 180.000 228.000
Maximale Laufzeit (Jahre) 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00 8,00
Zu Beginn der Berichtsperiode 2020
ausstehende SARs (01.01.2020)
20.000 260.000 420.000 102.500 150.000 0
In der Berichtsperiode 2020
gewährte SARs 0 0 0 0 0 228.000
verwirkte SARs 0 40.000 420.000 47.500 30.000 0
ausgeübte SARs 0 0 0 0 0 0
verfallene SARs 0 0 0 0 0 0
Am Ende der Berichtsperiode 2020
ausstehende SARs (31.12.2020)
20.000 220.000 0 55.000 120.000 228.000
Am Ende der Berichtsperiode 2020
ausübbare SARs (31.12.2020)
0 0 0 0 0 0

Im Rahmen der Bewertung zum 30. September 2021 wurden folgende Parameter berücksichtigt:

SARs 2021

Tranche HP2
(Hans Pol
Programm 2)
Tranche PP2
(Peter Podesser
Programm 2)
Tranche HP3
(Hans Pol
Programm 4)
Tranche DS1
(Daniel Saxena
Programm 5)
Tranche EP
(Programme
6, 7 und 8)
Bewertungszeitpunkt 30.09.2021 30.09.2021 30.09.2021 30.09.2021 30.09.2021
Restlaufzeit (in Jahren) 0,75 2,50 3,75 6,75 5,25
Volatilität 63,23 % 61,29 % 56,95 % 51,80 % 55,67 %
Risikoloser Zinssatz – 0,71 % – 0,70 % – 0,66 % – 0,42 % – 0,54 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 %
Ausübungspreis EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt EUR 28,25 EUR 28,25 EUR 28,25 EUR 28,25 EUR 28,25

Im Rahmen der Bewertung zum 31. Dezember 2020 wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

SARs 2020

Tranche HP2
(Hans Pol
Programm 2)
Tranche PP2
(Peter Podesser
Programm 2)
Tranche PP3
(Peter Podesser
Programm 3)
Tranche MB1
(Markus Binder
Programm 1)
Tranche HP3
(Hans Pol
Programm 4)
Tranche DS1
(Daniel Saxena
Programm 5)
Bewertungszeitpunkt 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2020
Restlaufzeit (in Jahren) 1,50 3,25 6,00 3,17 4,50 7,50
Volatilität 64,05 % 55,05 % 49,68 % 54,69 % 54,73 % 48,63 %
Risikoloser Zinssatz – 0,76 % – 0,77 % – 0,73 % – 0,77 % – 0,76 % – 0,69 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 %
Ausübungspreis EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00 EUR 1,00
Aktienkurs der SFC Aktie zum
Bewertungszeitpunkt
EUR 15,94 EUR 15,94 EUR 15,94 EUR 15,94 EUR 15,94 EUR 15,94

Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen Vereinbarung herangezogen. Der Aktienkurs wurde über Bloomberg aus dem Schlusskurs des XETRA-Handels zum 30. September 2021 ermittelt. Die Volatilität wurde als laufzeitadäquate historische Volatilität der SFC Aktie über die jeweilige Restlaufzeit ermittelt. Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischer Volatilität auf künftige Trends geschlossen werden kann, so dass die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die erwartete Dividendenrendite beruht auf Markteinschätzungen für die Höhe der erwarteten Dividende der SFC Aktie in den Jahren 2021 und 2022.

Zum 30. September 2021 wurde im Rahmen des SARs Programms eine Schuld in Höhe von EUR 9.020.775 (davon EUR 7.571.433 langfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2020: EUR 5.683.464; davon EUR 2.752.773 langfristig). Der Periodenaufwand für den Berichtszeitraum beträgt EUR 5.741.386 (Vorjahr: EUR 2.729.999). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Juli bis 30. September beträgt EUR 774.928 (Vorjahreszeitraum EUR –341.108).

Aktienoptionspr ogr amm

Im Zuge der Vorstandsverträge wurden zwischen der SFC AG und Dr. Peter Podesser sowie Hans Pol ein Vertrag zum Abschluss eines Aktienoptionsprogramms (MSOP) geschlossen. Ziel auch dieses Programms ist es eine vorrangig an den Interessen der Aktionäre ausgerichtete Geschäftspolitik, welche die langfristige Wertsteigerung der Beteiligung der Aktionäre fördert, zu unterstützen.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden im Austausch für die Ansprüche aus der Tranche PP3 (Dr. Peter Podesser, SARs Programm aus dem Geschäftsjahr 2019) die Tranche PP1 (Peter Podesser, Aktienoptionsprogramms 1) gewährt.

Die Tranche PP1 (Peter Podesser Aktienoptionsprogramm 1) sieht eine variable Vergütung in Form von sogenannten Aktienoptionen vor. Eine Aktienoption berechtigt den Inhaber zum Bezug einer auf den Inhaber lautenden Stammaktie der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktie) bei gleichzeitiger Bezahlung des Ausübungspreises durch den Optionsinhaber. Die Aktienoptionen können nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist in einem Zeitraum von einem Jahr unter Beachtung der sogenannten Blackout-Perioden ausgeübt werden. Die Anzahl der ausübbaren Aktienoptionen hängt dabei wesentlich vom durchschnittlichen Aktienkurs der SFC über einen Zeitraum von 30 Handelstagen vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist ab (Referenzkurs).

Im Berichtszeitraum erfolgte die Gewährung eines Aktienoptionsprogramms gegenüber Hans Pol (Hans Pol, Aktienoptionsprogramm 2).

Das Aktienoptionsprogramm 2 beginnt am 1. März 2021 und hat eine Laufzeit von maximal acht Jahren. Die Optionsrechte können nach Maßgabe der Optionsbedingungen innerhalb eines Jahres nach Ablauf einer Wartezeit ausgeübt werden. Die Wartezeit beträgt vier bzw. sieben Jahre, jeweils beginnend am Ausgabetag der Tranche (beginnend am 1. März 2021). Der Ausübungspreis beträgt EUR 24,41. Jedes Optionsrecht berechtigt zum Bezug einer SFC AG-Aktie. Gewährte Bezugsrechte können nur abhängig davon ausgeübt werden, dass ein von der Hauptversammlung näher definierter Börsenkurs der SFC Aktie zu bestimmten Zeitpunkten während der vierjährigen Wartezeit ein bestimmtes Kursziel erreicht hat und Bezugsrechte deswegen nicht (ganz oder teilweise) verfallen sind. Die Ausübung von Aktienoptionen ist in Bezug auf jede Teil-Tranche ferner davon abhängig, dass ein von der Hauptversammlung näher definierter durchschnittlicher Börsenkurs der SFC AG-Aktie zum Ausübungszeitpunkt von der Hauptversammlung festgelegte Schwellenwerte erreicht oder übersteigt.

Das Aktienoptionsprogramm stellt sicher, dass nach Ablauf der Wartezeit eine Ausübung von Optionsrechten für den jeweiligen Ziehungszeitraum nur möglich ist, soweit die Summe aus der Anzahl der ausgeübten Optionsrechte multipliziert mit dem Schlusskurs am Ausübungstag dieser Optionsrechte abzüglich des Ausübungspreises und der Anzahl der auszuübenden Optionsrechte multipliziert mit dem Schlusskurs am Handelstag vor dem intendierten Tag der Ausübung der Optionsrechte abzüglich des Ausübungspreises einen Betrag von EUR 1 Mio. nicht überschreitet (Cap).

Im Berichtszeitraum erfolgte die Gewährung weiterer Aktienoptionsprogramme gegenüber Führungskräften (EP4 bzw. Aktienoptionsprogramm 3, EP5 bzw. Aktienoptionsprogramm 4).

Die Aktienoptionsprogramme 3 und 4 beginnen am 1. Januar 2021 und haben eine Laufzeit von maximal sieben Jahren. Die Optionsrechte können nach Maßgabe der Optionsbedingungen innerhalb eines Jahres nach Ablauf einer Wartezeit ausgeübt werden. Die Wartezeit beträgt vier bzw. sechs Jahre, jeweils beginnend am Ausgabetag der Tranche (beginnend am 1. Januar 2021). Der Ausübungspreis beträgt EUR 15,50. Jedes Optionsrecht berechtigt zum Bezug einer SFC AG-Aktie. Gewährte Bezugsrechte können nur abhängig davon ausgeübt werden, dass ein von der Hauptversammlung näher definierter Börsenkurs der SFC Aktie zu bestimmten Zeitpunkten während der vierjährigen Wartezeit ein bestimmtes Kursziel erreicht hat und Bezugsrechte deswegen nicht (ganz oder teilweise) verfallen sind. Die Ausübung von Aktienoptionen ist in Bezug auf jede Teil-Tranche ferner davon abhängig, dass ein von der Hauptversammlung näher definierter durchschnittlicher Börsenkurs der SFC AG-Aktie zum Ausübungszeitpunkt von der Hauptversammlung festgelegte Schwellenwerte erreicht oder übersteigt.

Die Gewährung der Aktienoptionen wurde nach IFRS 2.10 als anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen wird einmalig zum sog. grant date unter Anwendung eines Monte-Carlo-Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die Aktienoptionen gewährt wurden, bewertet.

Die Aktienoptionen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

Tranche PP1
(Peter Podesser
Aktienoptions
programm 1)
Tranche HP4
(Hans Pol
Aktienoptions
programm 2)
Tranche EP4
(Aktienoptions
programm 3)
Tranche EP5
(Aktienoptions
programm 4)
504.000 500.000 22.800 22.800
8,00 8,00 7,00 7,00
504.000 0 0 0
0 500.000 22.800 22.800
0 0 0 0
0 0 0 0
0 0 0 0
504.000 500.000 22.800 22.800
0 0 0 0

ENTWICKLUNG AKTIENOPTIONEN 2021

Im Geschäftsjahr 2020 haben sich die Aktienoptionen wie folgt entwickelt:

ENTWICKLUNG AKTIENOPTIONEN 2020

Tranche PP1
(Peter Podesser
Aktienoptions
programm 1)
Anzahl Aktienoptionen 504.000
Maximale Laufzeit (Jahre) 8,00
Zu Beginn der Berichtsperiode 2020 ausstehende Aktienoptionen 01.01.2020 0
In der Berichtsperiode 2020
gewährte Aktienoptionen 504.000
verwirkte Aktienoptionen 0
ausgeübte Aktienoptionen 0
verfallene Aktienoptionen 0
Am Ende der Berichtsperiode 2020 ausstehende Aktienoptionen (31.12.2020) 504.000
Am Ende der Berichtsperiode 2020 ausübbare Aktienoptionen (31.12.2020) 0

Im Rahmen der Bewertung zum 30. September 2021 wurden folgende Parameter berücksichtigt:

2021

Tranche PP1
(Peter Podesser Hans Pol Tranche EP4/ EP5
Aktienoptions (Aktienoptions (Aktienoptions
programm 1) programm 2) programm 3 / 4)
Bewertungszeitpunkt 19.05.2020 01.03.2021 01.02.2021
Restlaufzeit (in Jahren) 8,15 8,00 6,91
Volatilität 45,18 % 49,49 % 50,34 %
Risikoloser Zinssatz – 0,54 % – 0,47 % – 0,69 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 %
Ausübungspreis EUR 1,00 EUR 24,41 EUR 15,50
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt EUR 10,00 EUR 28,50 EUR 22,75

Zum 30. September 2021 wurde im Rahmen des Aktienoptionsprogramm eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 946.660 bilanziert (31. Dezember 2020: EUR 556.241). Der Periodenaufwand für den Berichtszeitraum beträgt EUR 390.419 (Vorjahr: EUR 0). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Juli bis 30. September beträgt EUR 184.561 (Vorjahr: EUR 0).

Im Rahmen der Bewertung zum 31. Dezember 2020 wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

2020

Bewertungszeitpunkt 19.05.2020
Restlaufzeit (in Jahren) 8,15
Volatilität 45,18 %
Risikoloser Zinssatz – 0,54 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 %
Ausübungspreis EUR 1,00
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt EUR 10,00

Auf glieder ung der Umsatzer löse

Die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum lassen sich wie folgt aufteilen:

AUFGLIEDERUNG DER UMSATZERLÖSE 2021 in EUR
Clean Energy Clean Power Management Total
01.01. – 30.09.2021 01.01. – 30.09.2021 01.01. – 30.09.2021
Regionen
Nordamerika 11.609.082 5.470.572 17.079.653
Europa ohne Deutschland 10.748.343 9.612.707 20.361.050
Deutschland 5.436.204 454.668 5.890.872
Asien 2.253.042 477.755 2.730.797
Rest der Welt 233.672 179.796 413.468
Summe 30.280.343 16.195.498 46.475.841
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 29.781.951 15.503.399 45.285.350
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/
Erbringung von Dienstleistungen
498.392 692.099 1.190.490
Summe 30.280.343 16.195.498 46.475.841

Die Umsatzerlöse der Periode 1. Juli 2021 bis 30. September 2021 lassen sich wie folgt aufteilen:

AUFGLIEDERUNG DER UMSATZERLÖSE 2021 in EUR
------------------------------------- --------
Clean Energy Clean Power Management Total
01.07. – 30.09.2021 01.07. – 30.09.2021 01.07. – 30.09.2021
Regionen
Nordamerika 3.716.007 1.725.978 5.441.985
Europa ohne Deutschland 4.488.905 2.609.321 7.098.226
Deutschland 1.760.143 85.061 1.845.204
Asien 943.181 – 580 942.602
Rest der Welt 15.921 0 15.921
Summe 10.924.157 4.419.780 15.343.937
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 10.543.806 6.576.989 17.120.795
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/
Erbringung von Dienstleistungen
380.351 – 2.157.209 – 1.776.858
Summe 10.924.157 4.419.780 15.343.937

Die Umsatzerlöse der Vergleichsperiode 1. Januar 2020 bis 30. September 2020 ließen sich wie folgt aufteilen:

AUFGLIEDERUNG DER UMSATZERLÖSE 2020 in EUR
Clean Energy Clean Power Management Total
01.01. – 30.09.2021 01.01. – 30.09.2021 01.01. – 30.09.2021
Regionen
Nordamerika 8.992.179 5.658.593 14.650.772
Europa ohne Deutschland 5.463.386 7.859.119 13.322.505
Deutschland 4.926.338 796.672 5.723.010
Asien 4.790.290 341.993 5.132.283
Rest der Welt 200.108 184.416 384.524
Summe 24.372.302 14.840.793 39.213.095
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 24.142.022 12.654.358 36.796.380
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/
Erbringung von Dienstleistungen
230.279 2.186.436 2.416.715
Summe 24.372.302 14.840.793 39.213.095

Die Umsatzerlöse der Vergleichsperiode 1. Juli 2020 bis 30. September 2020 ließen sich wie folgt aufteilen:

AUFGLIEDERUNG DER UMSATZERLÖSE 2020 in EUR

_
M. ۰. the contract of the contract of
Clean Energy Clean Power Management Total
01.07. – 30.09.2021 01.07. – 30.09.2021 01.07. – 30.09.2021
Regionen
Nordamerika 2.331.179 1.122.402 3.453.581
Europa ohne Deutschland 1.988.528 2.123.093 4.111.621
Deutschland 2.290.665 378.717 2.669.382
Asien 1.070.698 158.260 1.228.958
Rest der Welt 39.652 0 39.652
Summe 7.720.722 3.782.473 11.503.195
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 7.720.722 3.782.473 11.503.195
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/
Erbringung von Dienstleistungen
0 0 0
Summe 7.720.722 3.782.473 11.503.195

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

Die Herstellungskosten stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

HERSTELLUNGSKOSTEN in EUR
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
Materialaufwand 22.542.218 20.404.623 7.051.459 5.593.628
Personalkosten 3.191.515 2.959.219 1.054.028 847.185
Raumkosten 239.194 196.293 65.062 55.566
Transportkosten 769.373 557.523 260.369 164.350
Abschreibungen auf aktivierte
Entwicklungskosten
1.074.738 214.320 396.264 71.440
Gewährleistung 394.150 161.156 243.121 20.973
Übrige Abschreibungen 934.065 1.044.902 349.301 335.797
Beratung 40.626 48.862 13.266 14.693
Übrige 199.883 609.870 8.392 159.888
Summe 29.385.761 26.196.768 9.441.261 7.263.519

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stellen sich im im Berichtszeitraum wie folgt dar:

VERTRIEBSKOSTEN in EUR
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
Personalkosten 9.628.204 6.549.416 2.341.484 1.022.998
Abschreibungen 389.027 483.053 123.919 155.313
Werbe- und Reisekosten 596.342 712.566 252.707 290.544
Beratung/Provision 161.432 365.825 61.504 40.065
Übrige 665.718 751.965 225.489 298.975
Summe 11.440.723 8.862.824 3.005.103 1.807.894

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSKOSTEN in EUR
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
Personalkosten 2.171.934 2.184.346 745.494 644.792
Beratung und Patente 445.541 612.092 196.427 146.831
Raumkosten 41.103 65.708 13.007 7.893
Übrige Abschreibungen 393.297 622.967 76.214 111.206
Materialaufwand 911.669 1.107.325 100.614 256.489
Übrige 190.400 113.546 88.695 34.073
Verrechnung mit erhaltenen
Zuschüssen
– 248.336 – 17.104 – 67.744 – 14.127
Aktivierung als selbsterstellte
immaterielle Vermögenswerte
– 1.773.034 – 2.587.047 – 518.262 – 657.559
Summe 2.132.574 2.101.832 634.445 529.597

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

ALLGEMEINE VERWALTUNGSKOSTEN in EUR
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
Personalkosten 5.019.622 2.965.199 1.134.620 641.150
Prüfungs- u. Beratungskosten 1.118.299 953.658 320.200 246.233
Investor Relations/
Hauptversammlung
399.712 234.300 80.500 66.077
Versicherung 182.387 177.011 61.034 51.125
Abschreibungen 305.630 294.068 110.161 99.120
Kfz-Kosten 116.227 47.339 38.480 9.488
Reisekosten 64.933 52.149 41.585 13.492
Aufsichtsratsvergütung 101.827 84.375 36.103 28.125
Wartungskosten für
Hard- und Software
156.838 37.954 61.760 13.042
Übrige 494.627 506.885 170.334 130.059
Verrechnung mit erhaltenen
Zuschüssen
– 3.404 – 4.151 – 469 – 3.428
Summe 7.956.699 5.348.786 2.054.309 1.294.483

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtszeitraum im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 259.877 (Vorjahr: EUR 72.244) enthalten. Im dritten Quartal 2021 sind ebenfalls im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 17.786 enthalten (Vorjahr: EUR 9.871). Weiterhin sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus dem SARs Programm, nachdem ein Teil der Ansprüche der Tranche von Dr. Peter Podesser im Berichtszeitraum ausgeübt wurde, in Höhe von EUR 483.650 (Vorjahr: EUR 0) enthalten. Im dritten Quartal 2021 und im dritten Quartal 2020 sind dagegen keine Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus dem SARs Programm entstanden. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Berichtszeitraum in Summe auf EUR 743.847 (Vorjahr: EUR 95.160). Im dritten Quartal 2021 belaufen sich die sonstigen betrieblichen Erträge in Summe auf EUR 17.787 (Vorjahr: EUR 27.108).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Berichtszeitraum ausschließlich Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 36.890 (Vorjahr: EUR 242.735). Im dritten Quartal 2021 beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls ausschließlich Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 6.673 (Vorjahr: EUR 79.959).

Ertragsteuern

Analog zum Konzernabschluss 31. Dezember 2020 erfolgt der Ansatz aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der SFC und ihrer Tochtergesellschaften maximal in der Höhe, in welcher sie, nach Abzug der übrigen aktiven latenten Steuern, mit passiven latenten Steuern verrechnet werden können, da ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus diesen Verlustvorträgen noch nicht ausreichend substantiiert nachgewiesen werden kann.

Segmentberichterstattung

Seit dem 1. Januar 2021 erfolgt die Segmentierung des Konzerns, basierend auf einer an den Technologieplattformen bzw. dem angebotenen Produkt- und Dienstleistungsportfolio orientierten Betrachtung und Steuerung der Unternehmensaktivitäten. Die Segmente des Konzerns sind Clean Energy und Clean Power Management. Die vorherige Segmentierung des Konzerns orientierte sich an den Zielmärkten der SFC. Die Segmente Clean Energy & Mobility sowie Defense & Security wurden vollständig in dem neuen Segment Clean Energy zusammengefasst. Das Segment Industry wurde dem neuen Segment Clean Power Management zugeordnet. Das Segment Oil & Gas wurde in die beiden neuen Segmente aufgeteilt.

Für die Bemessung des Erfolgs der beiden Segmente Clean Energy und Clean Power Management sowie zur Steuerung des Konzerns verwendet der Vorstand als bedeutsame Leistungsindikatoren – wie bisher – Umsatzerlöse, Bruttoergebnis vom Umsatz, EBITDA bereinigt (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und EBIT bereinigt (der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern).

Die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz, das EBITDA und die Überleitung des EBITDA zum Betriebsergebnis (EBIT) laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

SEGMENTE

in EUR

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2021
Clean Energy Clean Power Management Konzernabschluss
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
2021
01.01. – 30.09.
2020
01.01. – 30.09.
Umsatzerlöse 30.280.343 24.372.302 16.195.498 14.840.793 46.475.841 39.213.095
Herstellungskosten der zur Erzielung der
Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
–17.460.086 – 14.990.300 –11.925.675 – 11.206.467 –29.385.761 – 26.196.767
Bruttoergebnis vom Umsatz 12.820.257 9.382.002 4.269.823 3.634.326 17.090.080 13.016.328
Vertriebskosten –10.040.263 – 7.498.620 –1.400.460 – 1.364.204 –11.440.723 – 8.862.824
Forschungs- und Entwicklungskosten –895.429 – 599.130 –1.237.145 – 1.502.702 –2.132.574 – 2.101.832
Allgemeine Verwaltungskosten –6.464.814 – 4.369.684 –1.491.885 – 979.102 –7.956.699 – 5.348.786
Sonstige betriebliche Erträge 743.847 95.160 0 0 743.847 95.160
Sonstige betriebliche Aufwendungen –36.890 – 242.735 0 0 –36.890 – 242.735
Andere Aufwendungen/Erträge (Saldo) 706.957 – 147.575 0 0 706.957 – 147.575
Betriebsergebnis (EBIT) – 3.873.292 – 3.233.007 140.333 – 211.683 – 3.732.959 – 3.444.690
Anpassungen EBIT 6.425.424 3.011.437 0 0 6.425.424 3.011.437
EBIT bereinigt 2.552.132 – 221.571 140.333 – 211.683 2.692.464 – 433.253
Abschreibungen –2.333.273 – 1.698.523 – 763.484 – 960.786 –3.096.757 – 2.659.310
EBITDA – 1.540.019 – 1.534.484 903.817 749.104 – 636.202 – 785.380
Anpassungen EBITDA 6.425.424 3.011.437 0 0 6.425.424 3.011.437
EBITDA bereinigt 4.885.405 1.476.953 903.817 749.104 5.789.222 2.226.057
Betriebsergebnis (EBIT) – 3.732.959 – 3.444.690
Finanzergebnis –292.678 – 341.736
Ergebnis vor Steuern – 4.025.637 – 3.786.426
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –340.929 – 109.258
Konzernperoidenergebnis – 4.366.566 – 3.895.684

Die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz, das EBITDA und die Überleitung des EBITDA zum Betriebsergebnis (EBIT) laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich in der Periode 1. Juli bis 30. September wie folgt dar:

SEGMENTE
1. JULI BIS 30. SEPTEMBER 2021
in EUR
Clean Energy Clean Power Management Konzernabschluss
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
2021
01.07. – 30.09.
2020
01.07. – 30.09.
Umsatzerlöse 10.924.157 7.720.722 4.419.780 3.782.473 15.343.937 11.503.195
Herstellungskosten der zur Erzielung der
Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
–5.891.910 – 4.523.932 –3.549.352 –2.739.587 –9.441.262 –7.263.519
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.023.247 3.196.789 870.428 1.042.886 5.902.676 4.239.675
Vertriebskosten –2.568.756 – 1.426.061 –436.347 – 381.833 –3.005.102 –1.807.894
Forschungs- und Entwicklungskosten –272.040 – 224.169 –362.405 – 305.428 –634.445 – 529.597
Allgemeine Verwaltungskosten –1.613.165 – 1.008.919 –441.144 – 285.563 –2.054.309 – 1.294.482
Sonstige betriebliche Erträge 17.786 27.105 0 0 17.787 27.105
Sonstige betriebliche Aufwendungen –6.673 – 79.959 0 0 –6.673 – 79.959
Andere Aufwendungen/Erträge (Saldo) 11.113 – 52.854 0 0 11.113 – 52.854
Betriebsergebnis (EBIT) 589.399 484.787 – 369.467 70.062 219.933 554.848
Anpassungen EBIT 1.072.093 – 341.108 0 0 1.072.093 – 341.108
EBIT bereinigt 1.661.492 143.679 – 369.467 70.062 1.292.025 213.740
Abschreibungen – 789.322 – 565.231 – 266.537 – 207.644 – 1.055.859 – 772.876
EBITDA 1.378.721 1.050.018 – 102.930 277.706 1.275.792 1.327.724
Anpassungen EBITDA 1.072.093 – 341.108 0 0 1.072.093 – 341.108
EBITDA bereinigt 2.450.814 708.910 – 102.930 277.706 2.347.885 986.616
Betriebsergebnis (EBIT) 219.933 554.848
Finanzergebnis – 122.040 – 88.113
Ergebnis vor Steuern 97.893 466.734
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – 85.379 – 25.176
Konzernperoidenergebnis 12.514 441.558

Das Segment Clean Energy umfasst das breite Portfolio von Produkten, Systemen und Lösungen für stationäre und mobile netzferne Energieversorgung auf Basis von Wasserstoff- (PEMFC) und Direktmethanol- (DMFC) Brennstoffzellen für Kunden aus dem privaten, industriellen und öffentlichen Sektor in unterschiedlichen Endkundenmärkten.

Das Segment Clean Power Management bündelt das gesamte Geschäft mit hochtechnologischen, standardisierten und semi-standardisierten Power Management-Lösungen wie z.B. Spannungswandlern und Spulen, die zum Einsatz in Geräten für die Hightech-Industrie kommen. Des Weiteren umfasst das Segment das Geschäft mit Frequenzumwandlern, die in der Upstream Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden. Technologien und Produkte des Segments werden zum Teil auch im Segment Clean Energy eingesetzt.

Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Buchwerte der im Abschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen weitgehend den beizulegenden Zeitwerten, da sie im Wesentlichen kurzfristig sind.

BUCHWERTE LAUT KONZERNBILANZ in EUR
30.09.2021 31.12.2020
Finanzielle Vermögenswerte
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.375.389 12.362.867
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen – kurzfristig 449.230 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 25.148.288 31.464.099
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.885.993 4.549.400
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.369.864 4.742.006
Leasingverbindlichkeiten 6.944.759 7.901.039
Sonstige Verbindlichkeiten – kurzfristig 143.391 148.475

Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden drei Hierarchiestufen zuzuordnen: Dem Level 1 sind finanzielle Vermögenswerte und Schulden zuzuordnen, sofern ein Börsenpreis für gleiche Vermögenswerte und Schulden auf einem aktiven Markt vorliegt. Die Zuordnung auf Level 2 erfolgt, sofern die Parameter, die der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes zugrunde gelegt werden, entweder direkt als Preise oder indirekt aus Preisen abgeleitet beobachtbar sind. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden in Level 3 ausgewiesen, sofern der beizulegende Zeitwert aus nicht beobachtbaren Parametern ermittelt wird. In der aktuellen Periode bestehen keine finanziellen Verbindlichkeiten und finanzielle Vermögenswerte, die auf einer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert des Level 3 beruhen.

Die Zuordnung zu den Fair Value-Leveln stellt sich zum 30. September 2021 wie folgt dar:

FAIR VALUE-LEVEL in EUR

30.09.2021
Level 1 Level 2 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 15.375.389 15.375.389
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen – kurzfristig 0 449.230 449.230
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 25.148.288 25.148.288
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 0 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 1.885.993 1.885.993
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 6.369.864 6.369.864
Leasingverbindlichkeiten 0 6.944.759 6.944.759
Sonstige Verbindlichkeiten – kurzfristig 0 143.391 143.391

Die Zuordnung zu den Fair Value-Ebenen stellt sich zum 31. Dezember 2020 wie folgt dar:

FAIR VALUE-LEVEL in EUR

31.12.2020
Level 1 Level 2 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 12.362.867 12.362.867
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen – kurzfristig 0 0 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 31.464.099 31.464.099
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 0 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 4.549.400 4.549.400
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 4.742.006 4.742.006
Leasingverbindlichkeiten 0 7.901.039 7.901.039
Sonstige Verbindlichkeiten – kurzfristig 0 0 0

Mitarbeiter

Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 30. September 2021 stellt sich wie folgt dar:

MITARBEITER

30.09.2021 30.09.2020
Angestellte in Vollzeit (einschließlich Vorstand) 257 251
Angestellte in Teilzeit 39 33
Summe 296 284

Darüber hinaus waren Ende September 2021 insgesamt 10 (Vorjahr: 14) Praktikanten, Diplomanden und Werkstudenten angestellt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Konzernperiodenergebnisses, das insgesamt den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien. Die zum Stichtag 30. September 2021 ausstehenden Anteile betragen 14.469.743 Aktien (Vorjahr: 13.154.312 Aktien). Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf gewesenen Stammaktien nach Bereinigung um alle Verwässerungseffekte potenzieller Stammaktien. Das Ergebnis pro Aktie für den Berichtszeitraum beträgt EUR –0,30 (Vorjahr: EUR –0,30).

Brunnthal, den 15. November 2021

Der Vorstand

Dr. Peter Podesser Hans Pol Daniel Saxena Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (COO) Vorstand (CFO)

FINANZKALENDER 2022

14. FEBRUAR 2022 VORLÄUFIGE ZAHLEN 2021
25. MÄRZ 2022 GESCHÄFTSBERICHT 2021
17. MAI 2022 QUARTALSMITTEILUNG Q1 2022
18. MAI 2022 ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG
18. AUGUST 2022 HALBJAHRESBERICHT 2022
15. NOVEMBER 2022 QUARTALSMITTEILUNG Q3 2022

AKTIENINFORMATIONEN

Bloomberg Symbol F3C
Reuters Symbol CXPNX
WKN 756857
ISIN DE0007568578
Anzahl ausgegebener Aktien Stand 30.09.2021 14.469.743
Aktienausstattung Nennwertlose Stückzahlen
Börsensegment Prime Standard, Erneuerbare Energien
Börse Frankfurt, FWB
Designated Sponsors mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG

INVESTOR-RELATIONS

SFC Energy AG Eugen-Sänger-Ring 7 85649 Brunnthal Deutschland

Telefon: +49 (0)89/673 592–378 Telefax: +49 (0)89/673 592–169 E-Mail: [email protected]

IMPRESSUM

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Verantwortlich: SFC Energy AG Text & Redaktion: SFC Energy AG Gestaltung und Umsetzung: Anzinger und Rasp

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Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der SFC Energy AG liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der SFC Energy AG. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Konzerns wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistung. Die SFC Energy AG übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.