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Schumag AG

Management Reports Feb 19, 2014

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Management Reports

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Schumag Aktiengesellschaft

Aachen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2011 bis zum 30.09.2012

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Verlauf des Jahres 2011 hat sich die Erholung der Weltwirtschaft - vor allem in der zweiten Hälfte - deutlich abgeschwächt. Nachdem sich zu Beginn des Jahres 2012 ein rascher Anstieg andeutete, geriet der Aufschwung der Weltwirtschaft Mitte 2012 spürbar ins Stocken. Das verringerte Wachstumstempo stand dabei ganz im Zeichen der Staatsschuldenkrise im Euroraum sowie den damit einhergehenden Unsicherheiten über den Zustand des Finanzsektors. Das globale Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2012 lediglich mit einer laufenden Jahresrate von 2,4 % zu. Dies ist der geringste Zuwachs seit Überwindung der weltweiten Rezession im Jahr 2009. Für das Gesamtjahr konnte dennoch ein Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes von 3,8 % verzeichnet werden.

Die deutsche Konjunktur war im Betrachtungszeitraum geprägt von der europäischen Staatsschuldenkrise. Nachdem sich in den ersten Monaten des Geschäftsjahres zunächst ein Aufwärtstrend andeutete, entwickelte sich seit dem Frühjahr 2012 eine rückläufige Tendenz in den Auftragseingängen sowie in der Produktion der Industrie. Das Bruttoinlandsprodukt stieg insbesondere aufgrund der Außenhandelsnachfrage um 0,9 %. Die Inflationsrate ist mit 1,9 % in Deutschland weiterhin hoch, Preistreiber waren hauptsächlich die Nahrungsmittelmärkte.

Die relevanten Märkte für Schumag sind der Nutzfahrzeugmarkt sowie die Medizintechnik.

Die deutschen Nutzfahrzeughersteller verzeichneten in 2012 einen Produktionsrückgang von über 5 % gegenüber dem Vorjahr. Neben dem stark rückläufigen Bedarf in Südeuropa hatte das negative Wachstum in Südamerika sowie China den größten Einfluss. Auch eine Wachstumsrate von über 11 % in den USA konnte die rückläufige Tendenz der Weltproduktion nicht verhindern. Der Druck auf die Automobilindustrie blieb unverändert hoch. Die Tendenz, Zulieferer im europäischen und auch außereuropäischen Raum aufzubauen, hält unvermindert an.

Die deutsche Medizintechnikindustrie konnte in 2012 insgesamt um 4,2 % wachsen, was ausschließlich auf den Anstieg des Auslandsgeschäfts zurückzuführen ist. Die Wachstumsrate im internationalen Geschäft betrug 6,7 %.

GESCHÄFTSVERLAUF

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Eckdaten 30.09.2012 30.09.2011 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingang
Präzisionsmechanik 53,8 100 58,7 95 - 4,9 - 8
Anlagentechnik 0,1 0 3,0 5 - 2,9 - 97
53,9 100 61,7 100 - 7,8 - 13
Umsatz
Präzisionsmechanik 57,3 100 55,4 94 1,9 3
Anlagentechnik 0,1 0 3,8 6 - 3,7 - 97
57,4 100 59,2 100 - 1,8 - 3
Auftragsbestand
Präzisionsmechanik 29, 2 100 32,7 100 - 3,5 - 11
Anlagentechnik 0,0 0 0,0 0 0,0 -
29,2 100 32,7 100 - 3,5 - 11

Präzisionsmechanik

Die Präzisionsmechanik stellt den Kernbereich der Gesellschaft dar. In der mehr als 180-jährigen Firmengeschichte hat sich Schumag zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Fertigungs-Know- how in vielen Anwendungsbereichen richtungweisend ist.

Der Umsatz konnte im Berichtszeitraum nochmals um 3 % gesteigert werden, wobei sich dieser im Geschäftsverlauf relativ stabil zeigte. Beim Bestandskundengeschäft haben sich die Umsatzerlöse auf einem Niveau eingependelt, das ungefähr dem der Vorkrisenjahre entspricht. Daneben haben wir in geringen Umfang neue Produkte in die Fertigung genommen. Die dauerhafte Etablierung von Neuprodukten sowie die daraus resultierende Umsatzsteigerungen können jedoch häufig erst nach weiteren 12 bis 24 Monaten gemessen werden. Der Rückgang des Auftragseingangs um 8 % deutet auf die bereits erwähnte einsetzende Rezession im relevanten Markt hin.

Trotz Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um 3 %, konnte die Gesamtbeschäftigtenzahl im präzisionsmechanischen Bereich von Oktober 2011 bis zum September 2012 um 4 % reduziert werden. Die Anzahl der in festen Arbeitsverhältnissen beschäftigten Mitarbeiter hat sich im Jahresverlauf um 4 % erhöht, während gleichzeitig das Fremdpersonal (Leiharbeitnehmer) deutlich um 54 % abgebaut wurde.

Der zur Standortsicherung im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern abgeschlossene Sondertarifvertrag zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich mit einer Laufzeit vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 wurde seitens der Arbeitnehmervertreter im Dezember 2011 außerordentlich gekündigt. Die Tarifparteien haben im März 2012 mit Rückwirkung zum Januar 2012 eine neue tarifvertragliche Vereinbarung getroffen, die die Bedingungen des vorherigen Vertrages wieder in Kraft gesetzt haben.

Auch im Geschäftsjahr 2011/12 stellte die für die Ausweitung der Produktion erforderliche Vorfinanzierung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Im Oktober 2011 wurden Vereinbarungen unterzeichnet, durch die das Factoringgeschäft weiter ausgebaut werden konnte. Darüber hinaus wurden der Schumag AG im April 2012 und der Schumag Romania S.R.L. im Juni 2012 Kontokorrentlinien in Höhe von EUR 1,0 Mio bzw. EUR 0,5 Mio eingeräumt.

Anlagentechnik

Die in den Geschäftszweig Anlagentechnik mit den Geschäftsfeldern konventionelle und regenerative Energien gesetzten Erwartungen haben sich nicht erfüllt.

Unsere Einschätzung bezüglich der langwierigen Entwicklung des Markteintritts auf den osteuropäischen Märkten hat sich bestätigt. Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es zwar gelungen, zahlreiche Geschäftskontakte und Projektangebote zu platzieren. Konkrete nennenswerte Geschäftsabschlüsse lassen allerdings weiter auf sich warten.

Da der für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft aufgrund des kurzfristig erfolgten Wandels der Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie der dramatischen Marktentwicklung nicht realisiert werden konnte, wurde die im April 2011 eingegangene Kooperation mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH beendet. Die Schumag AG ist daher im Juni 2012 als Kommanditistin aus dem Joint- Venture „Schumag Green Energy GmbH & Co. KG" rückwirkend zum 31. März 2012 ausgeschieden. Weitere Aktivitäten im Bereich regenerative Energien werden nicht weiter verfolgt.

GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

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Kennzahlen 2011/12

%
2010/11

%
Veränderung

%
Umsatz-Rentabilität - 4,8 - 1,6 - 3,2
Eigenkapital-Rentabilität - 33,4 - 7,2 - 26,2
ROI - 0,6 - 1,1 0,5
ROCE - 0,8 - 1,5 0,7
Working Capital (EUR Mio) 11,3 13,1 - 1,8

Die von der Gesellschaft erwartete Verbesserung der Ergebnissituation der Schumag für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ist nicht eingetreten. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2011/12 verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,2 Mio auf EUR -2,4 Mio. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Ergebnis weiterhin mit Sondereffekten von insgesamt EUR -3,8 Mio (Vorjahr EUR -4,2 Mio) belastet ist, davon EUR -1,9 Mio im Zusammenhang mit Kosten für alternative Geschäftsbereiche (konventionelle und erneuerbare Energien). Durch die weiterhin negative Ertragslage verringert sich die Eigenkapitalquote auf 18 %. Dies ist insbesondere auf die fehlgeschlagene Investition in die alternativen Geschäftsbereiche zurückzuführen, was bei der Schumag bisher zu mehr als EUR 10 Mio an Substanzverzehr führte.

Die Entwicklung in 2011/12 resultiert im Wesentlichen daraus, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht rechtzeitig auf die gesunkene Gesamtleistung angepasst wurden. Durch effizientes Kostenmanagement ist es uns zwar gelungen, die Gemeinkosten zu reduzieren, die Überkapazitäten konnten hierdurch jedoch nicht kompensiert werden.

Die Entwicklung der Vermögenslage war insbesondere geprägt durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Factoringgeschäfts sowie auf der Passivseite durch die Reduzierung des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der vor allem aus der Änderung versicherungsmathematischer Annahmen resultierenden Erhöhung der Pensionsrückstellungen. Das finanzielle Gleichgewicht war jederzeit gegeben.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Ertragslage weiterhin noch unbefriedigend ist. Die wirtschaftliche Lage ist auch aktuell weiterhin angespannt, wir arbeiten derzeit aber konsequent an einer kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen des Schumag-Konzerns.

ERTRAGSLAGE

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2011/12 2010/11 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 57,4 95 59,2 92 - 1,8 - 3
Gesamtleistung 60,2 100 64,5 100 - 4,3 - 7
Materialaufwand 20,5 34 23,9 37 - 3,4 - 14
Personalaufwand 27,6 46 25,9 40 + 1,7 + 7
Abschreibungen 2,7 4 2,8 4 - 0,1 - 4
Sonstige Aufwendungen 9,7 16 12,5 19 - 2,8 - 22
Finanzergebnis - 2,1 - 3 - 1,6 - 2 - 0,5 - 31
Ergebnis vor Steuern - 2,4 - 4 - 2,2 - 3 - 0,2 - 9

Material und Personal

Der Reduzierung des Materialaufwands bezogen auf die Gesamtleistung ist im Wesentlichen auf den Bereich Anlagentechnik zurückzuführen. Im Vorjahr wurde im Rahmen der Markteintrittsphase für die regenerativen Energien in diesem Bereich der Umsatz über einen 100 %igen Materialzukauf bei einem geringen Deckungsbeitrag realisiert. Im Berichtsjahr wurden in diesem Bereich kein nennenswerter Umsatz mehr erzielt. Des Weiteren wurde aus Gründen der Produktivitätssteigerung im präzisionsmechanischen Bereich der durchschnittliche Fremdpersonalbestand, dessen Kosten im Materialaufwand ausgewiesen werden, von 139 auf 81 Mitarbeiter reduziert. Der durchschnittliche Eigenpersonalbestand ist dagegen mit 647 Mitarbeitern nach 606 Mitarbeitern im Vorjahr deutlich angestiegen. Grund hierfür war die im Standortsicherungstarifvertrag festgelegte Übernahme einer Vielzahl von Fremdpersonal in den Eigenpersonalbestand. Vor allem dadurch stieg der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung um 3 %-Punkte. Bei einer um 7 % geringeren Gesamtleistung erhöhte sich die Summe der Material- und Personalaufwandsquote insgesamt von 77 % auf 80 %.

Ergebnis

Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um EUR 0,2 Mio auf EUR -2,4 Mio. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht rechtzeitig auf die gesunkene Gesamtleistung angepasst wurden.

Im Kernbereich Präzisionsmechanik verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern um EUR 0,7 Mio auf EUR -0,4 Mio. Dabei ist zu berücksichtigen, dass insbesondere Gemeinkosten im Zusammenhang mit der Finanzierung (Sale-and-Lease-back Maschinenpark, Factoring etc.) sowie aus der Börsennotierung resultierende Aufwendungen diesen Bereich belasten.

Das Ergebnis des Segments Anlagentechnik betrug EUR -1,9 Mio (Vorjahr EUR -2,5 Mio). Das negative Ergebnis ist vor allem auf die Kosten im Zusammenhang mit dem Geschäftsfeld „Regenerative Energien" (EUR 1,2 Mio) sowie den negativen Ergebnisbeitrag der Schumag BR Energy GmbH (EUR 0,7 Mio) zurückzuführen.

Das Ergebnis der sonstigen Segmente beläuft sich wie im Vorjahr auf EUR 0,0 Mio.

FINANZLAGE

Das Finanzmanagement des Schumag-Konzerns erfolgt zentral über die Schumag AG und umfasst alle Konzernunternehmen. Dabei werden alle zahlungsstromorientierten Aspekte der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Ziel ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität sowie die Begrenzung von finanzwirtschaftlichen Risiken aus den Veränderungen von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen.

Die finanzielle Situation war auch im Geschäftsjahr 2011/12 weiterhin sehr angespannt. Benötigte Finanzmittel wurden aus dem Ausbau des Factorings sowie der Einräumung zweier Kontokorrentlinien beschafft. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

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Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung) 2011/12

EUR Mio
2010/11

EUR Mio
Veränderung

EUR Mio
Ergebnis nach Steuern - 2,8 - 1,0 - 1,8
Abschreibungen 2,7 2,8 - 0,1
Veränderung Nettoumlaufvermögen 1,0 - 2,9 + 3,9
Veränderung übrige Posten 0,2 - 0,3 + 0,5
Auzahlungen für Sozialplan - 0,1 - 0,2 + 0,1
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1,0 - 1,6 + 2,6
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen - 1,4 - 2,0 + 0,6
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 0,1 0,1 + 0,0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit - 1,3 - 1,9 + 0,6
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 1,3 5,4 - 4,1
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten - 1,1 - 2,4 + 1,3
Auszahlungen für Finanzierungsleasing - 0,4 0,0 - 0,4
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit - 0,2 3,0 - 3,2
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel - 0,5 - 0,5 + 0,0
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 1,1 1,6 - 0,5
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 0,6 1,1 - 0,5

Die Zahlungsmittel entsprechen den bilanzierten flüssigen Mitteln.

Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,6 Mio weiter verbessert und ist mit EUR 1,0 Mio erstmals seit 2007/08 wieder leicht positiv. Dies ist insbesondere auf den Cash-Effekt aus der Optimierung des Working Capitals (EUR +1,8 Mio) zurückzuführen. Der Cash-Effekt aus Factoring belief sich dabei auf EUR 2,0 Mio.

Die Nettoausgaben für Investitionen reduzierten sich von EUR 1,9 Mio auf EUR 1,3 Mio. Sie betreffen insbesondere Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 0,8 Mio).

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte eine Inanspruchnahme der gewährten Kontokorrentlinien von EUR 1,3 Mio. Zudem erfolgten die plangemäße Teiltilgung (EUR 0,2 Mio) des im Vorjahr aufgenommenen Betriebsmittelkredits sowie Tilgungen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Lease-back von EUR 0,7 Mio. Darüber hinaus wurde das im Vorjahr durch den Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gewährte Darlehen über EUR 0,2 Mio im Januar 2012 zurückgeführt.. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2012 betrugen EUR 2,1 Mio.

Insgesamt verringerten sich die Zahlungsmittel der Schumag um EUR -0,5 Mio auf EUR 0,6 Mio.

VERMÖGENSLAGE

Aktiva

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30.09.2012 30.09.2011 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 20,1 44 21,4 41 - 1,3 - 6
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 4,1 9 4,2 8 - 0,1 - 2
Latente Steuern 0,2 0 0,8 2 - 0,6 - 75
Übrige Vermögenswerte 0,7 2 1,3 3 - 0,6 - 46
25,1 55 27,7 53 - 2,6 - 9
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 13,9 31 13,8 27 + 0,1 + 1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2,7 6 6,8 13 - 4,1 - 60
Übrige Vermögenswerte 3,2 7 2,6 5 + 0,6 + 23
Flüssige Mittel 0,6 1 1,1 2 - 0,5 - 45
20,4 45 24,3 47 - 3,9 - 16
45,5 100 52,0 100 - 6,5 - 13
Passiva
30.09.2012 30.09.2011 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
Eigenkapital 8,2 18 13,4 26 - 5,2 0
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 20,9 46 17,7 34 + 3,2 + 18
Latente Steuern 0,4 1 1,7 3 - 1,3 - 76
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,2 0 0,0 0 + 0,2 -
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 2,9 6 5,3 10 - 2,4 - 45
24,4 54 24,7 47 - 0,3 - 1
Kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 1,7 4 1,3 3 + 0,4 + 31
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3,9 9 5,6 11 - 1,7 - 30
Übrige Verbindlichkeiten 7,3 16 7,0 13 + 0,3 + 4
12,9 28 13,9 27 - 1,0 - 7
45,5 100 52,0 100 - 6,5 - 13

Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen haben sich bei einem Abschreibungsvolumen von EUR 2,7 Mio um EUR 1,3 Mio reduziert. Investitionen in Höhe von insgesamt EUR 1,6 Mio erfolgten im Wesentlichen in neue Anlagen für den Kernbereich Präzisionsmechanik (EUR 0,8 Mio).

Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur werden seit dem Geschäftsjahr 2004/05 außerbilanzielle Finanzierungsformen in Form von Leasinggeschäften genutzt. Die Leasinggeschäfte haben zum 30. September 2012 ein Gesamtvolumen von EUR 0,6 Mio (Vorjahr EUR 1,3 Mio) bei einer Laufzeit von in der Regel 48 bis 54 Monaten.

Die Vorräte blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich deutlich um EUR 4,1 Mio, was insbesondere auf den Ausbau des Factoringgeschäfts sowie auf den bereits im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 einsetzenden Nachfragerückgang zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital des Schumag-Konzerns verringerte sich insgesamt um EUR 5,2 Mio auf EUR 8,2 Mio. Dies ist zum einen auf das Ergebnis nach Steuern (EUR -2,8 Mio) sowie die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 (EUR -2,6 Mio) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich die Gewinne aus Asset Ceiling (EUR +0,2 Mio) aus. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von 26 % auf 18 %.

Der Effekt aus der Änderung versicherungsmathematischer Annahmen auf die Pensionsrückstellungen, der erfolgsneutral direkt mit dem Eigenkapital verrechnet wird, beträgt EUR +3,7 Mio.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich insbesondere im Zusammenhang mit dem deutlichen Abbau des Fremdpersonals sowie von Beratungsleistungen um insgesamt EUR 1,5 Mio.

Die übrigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich insgesamt um EUR 1,7 Mio. Dies ist vor allem auf den Abbau der Personalverbindlichkeiten (EUR -0,7 Mio), der Rechnungsabgrenzungen (EUR -0,5 Mio) sowie der Provisionsverpflichtungen (EUR -0,3 Mio) zurückzuführen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schumag zeichnen sich insbesondere durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele aus. Die Belegschaftsstruktur ist durch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter geprägt. Hieraus erzielen wir die hohe Qualität unserer Produkte, die insbesondere im Bereich der Präzisionsmechanik zu unserer starken Marktstellung führt.

Unser Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung von Präzisions- und Normteilen hinaus. Durch unser spezielles Know-how sind wir in der Lage, den Kunden spezifische Produktionsprozesse anzubieten. Hieraus erwachsen auch unsere langjährigen, exzellenten Erfahrungen im Betriebsmittelbau.

Ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist der enge Kontakt zu unseren Kunden und unsere umfassende Kenntnis der entsprechenden Zielmärkte. Technische Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig Komplettlösungen anzubieten, ist nach unserer Philosophie eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Handeln.

Umwelt- und Klimaschutz ist als wichtiges Unternehmensziel definiert. Die bereits im Jahr 2007 begonnene Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 wurde im November 2011 erfolgreich abgeschlossen. Neuinvestitionen werden auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Zudem haben wir die Dächer unserer Produktionshallen in Aachen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt zur Verfügung gestellt, die emissionsfrei Strom erzeugt.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2011/12 bestand weiterhin ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld hinterlegten Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. gemeldeten Stimmrechtsanteil in Höhe von 79,2 % zuzuordnen sind. Auf der Hauptversammlung im Dezember 2011 wurden zwar Stimmrechte aus dem Aktienpaket ausgeübt, die Ausübung erfolgte jedoch nur nach Abstimmung aller Prätendenten des Rechtsstreits und anschließender Billigung durch das als Hinterlegungsstelle zuständige Amtsgericht Krefeld. Die streitenden Parteien hatten beim Amtsgericht Krefeld die ordnungsmäßige Anmeldung der hinterlegten Aktien zur Hauptversammlung beantragt, um bei den Kapitalmaßnahmen einer Entwertung der hinterlegten Aktien entgegenzuwirken. Darüber hinaus bestand keine Möglichkeit der Einflussnahme bzw. Kontrollausübung durch die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. Bzgl. der fehlenden Kontrollmöglichkeit verweisen wir auf die Ad-hoc-Meldung der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. vom 10. Juli 2013, in der die Befreiung von den Verpflichtungen nach § 35 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 WpÜG durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht wurde. Zwischenzeitlich sind die 3.168.136 hinterlegten Aktien freigegeben worden, die Aktien wurden so aufgeteilt, dass keine Partei aktuell mehr als 30 % der Stimmrechte hält. Zumindest für das Geschäftsjahr 2011/12 ist jedoch zu unterstellen, dass die Abhängigkeitsvermutung nach § 17 Abs. 2 AktG widerlegt ist.

Daher war für dieses Geschäftsjahr auch kein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG zu erstellen. Somit kann auch nicht die Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG wiedergegeben werden.

Unabhängig von der Pflicht zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG weisen wir darauf hin, dass die Schumag AG im Geschäftsjahr 2011/12 mit eigenen Tochterunternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen hat. Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft sind nicht bekannt.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Forschungsaktivitäten sind in unserer Branche bisher von untergeordneter Bedeutung, werden aber künftig durch die Markterfordernisse relevant.

Die Entwicklungsschwerpunkte bei der Schumag liegen im Kernbereich der Präzisionsmechanik und konzentrieren sich auf die Automation und Rationalisierung von Serienprozessen sowie auf die Schaffung neuer Produktionsverfahren.

Qualität

Im präzisionsmechanischen Bereich werden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage stetig ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein sowie zu einer Steigerung der Produktivität geführt.

In unserem modernen Messzentrum sind die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.

Die jährliche Systemanalyse des bestehenden Qualitätssystems nach ISO 9001:2008 und ISO TS 16949:2009 wurde im November 2011 erfolgreich durchgeführt und die Zertifikate bestätigt. Im November 2011 wurde zudem die Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 mit dem Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung wurden alle Zertifikate Ende 2012 erfolgreich bestätigt.

Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. ist seit April 2013 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2008 rezertifiziert.

VERGÜTUNGSBERICHT

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.

Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Der fixe Vergütungsanspruch wird im Regelfall monatlich als Gehalt ausgezahlt. Der variable Vergütungsanspruch richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt. Im Falle der Gewährung von Sondervergütungen erfolgt die Auszahlung gemäß Vereinbarung mit dem Aufsichtrat.

Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich auch direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell vereinbart.

Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.

Die Bezüge des Vorstands zeigt die folgende Übersicht:

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Bezüge 2011/12 Dr. Ohlinger

EUR
Walpert

EUR
Gesamt

EUR
Feste Vergütungen 45.000,00 440.000,00 485.000,00
Variable Vergütungen 120.000,00 0,00 120.000,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 165.000,00 440.000,00 605.000,00

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Bezüge 2010/11 Walpert

EUR
Gesamt

EUR
Feste Vergütungen 467.000,00 467.000,00
Variable Vergütungen 68.890,00 68.890,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 535.890,00 535.890,00

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands zum 30. September 2012 betragen nach IFRS EUR 0,00 (Vorjahr EUR 203.891,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 696.578,84 (Vorjahr EUR 929.973,02).

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich nach IFRS auf EUR 9.609.032,00 (Vorjahr EUR 7.881.102,00).

Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.

Die Bezüge des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:

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2011/12 2010/11
feste

Vergütungen

EUR
sonstige

Auslagen

EUR
Bezüge

gesamt

EUR
feste

Vergütungen

EUR
sonstige

Auslagen

EUR
Bezüge

gesamt

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Ekkehard Brzoska 5.547,52 0,00 5.547,52 0,00 0,00 0,00
Heinz-Peter Heinen 0,00 0,00 0,00 0,00 615,60 615,60
Frank Jokisch 6.422,40 0,00 6.422,40 7.158,09 0,00 7.158,09
Hans-Georg Kierdorf 6.561,58 290,08 6.851,66 0,00 0,00 0,00
Peter Koschel 3.221,14 26.044,43 29.265,57 14.316,18 58.878,45 73.194,63
Ralf Marbaise 10.737,14 584,97 11.322,11 10.737,14 1.076,03 11.813,17
Jürgen Milion 7.158,09 607,10 7.765,19 7.158,09 1.076,03 8.234,12
Peter Münch 0,00 0,00 0,00 4.434, 04 0,00 4.434,04
Dr. Johannes Ohlinger 9.683,31 6.787,84 16.471,15 0,00 0,00 0,00
Matthias Osinski 1.014,06 517,76 1.531,82 0,00 0,00 0,00
Alexander von Ungern-Sternberg 0,00 0,00 0,00 4.772,06 1.375,29 6.147,35
50.345,24 34.832,18 85.177,42 48.575,60 63.021,40 111.597,00

Dem Aufsichtratsvorsitzenden Herrn Dr. Ohlinger (vom 3. Januar 2012 bis 31. August 2012) ist für die Zeit von März 2012 bis August 2012 für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeiten eine Vergütung in Höhe von EUR 150.000,00 gewährt worden. Hierbei handelt es sich um einen Anspruch, welcher bisher nicht ausgezahlt wurde.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im Anhang unter Anmerkung 26 aufgeführt.

Änderungen in den Organen

Mit Beschluss des Amtsgerichts Aachen vom 31. Oktober 2011 wurden die Herren Hans-Georg Kierdorf und Matthias Osinski zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt.

Auf der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden die Herren Dr. Johannes Ohlinger und Ekkehard Brzoska neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.

Herr Frank Jokisch hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 23. August 2012 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 23. August 2012 beschlossen, die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 zu widerrufen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 31. August 2012 niedergelegt und wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum Vorstand bestellt.

Auf der Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 wurden die Herren Peter Koschel und Martin Kienböck neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Angaben nach § 315 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2012 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handelssystem XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.

Im Geschäftsjahr 2011/12 waren 3.168.136 Aktien, entsprechend 79,2 % vom Grundkapital, beim Amtsgericht Krefeld hinterlegt, so dass die Stimmrechte grundsätzlich nicht ausgeübt werden konnten. Auf der Hauptversammlung im Dezember 2011 wurden zwar Stimmrechte aus dem aufgeführten Aktienpaket ausgeübt, die Ausübung erfolgte jedoch nur nach Abstimmung aller Prätendenten des Rechtsstreits und anschließender Billigung durch das als Hinterlegungsstelle zuständige Amtsgericht Krefeld. Zwischenzeitlich sind die 3.168.136 hinterlegten Aktien freigegeben worden, so dass die entsprechenden Stimmrechte gem. den uns vorliegenden Informationen wieder uneingeschränkt ausgeübt werden können.

Die Angaben gem. § 315 Abs. 4 Nr. 3 HGB sind im Anhang unter Anmerkung 28 enthalten.

Aufgrund eines Aktienkaufvertrages vom 16. Juli 2010 wurden die im Oktober 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien, insgesamt 333.526 Stück, entsprechend 8,34 % vom Grundkapital, von Herrn Norbert Thelen als Treuhänder für die Arbeitnehmer der Gesellschaft erworben. Herr Norbert Thelen nimmt die Kontroll- und Stimmrechte als Treuhänder für die Arbeitnehmer wahr.

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84, 85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.

Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.

Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite (www.schumag.de) im Bereich Investor Relations / Corporate Governance veröffentlicht.

STEUERUNGSSYSTEM

Die Schumag AG verfügt über ein Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes, des Umfeldes sowie innerbetrieblicher Verhältnisse angemessen und rechtzeitig reagieren zu können.

Ein wesentlicher Teil des Steuerungssystems ist das Berichts- und Informationswesen. Der Vorstand wird mit dessen Hilfe permanent über relevante Kennzahlen informiert. Zielabweichungen können dadurch unmittelbar erkannt und zeitnah thematisiert werden.

Eine wichtige Steuerungsgröße ist die sog. "Wertschöpfungskennzahl" (Wertschöpfung je Anwesenheitsstunde). Diese Kennziffer ist ein Indikator für die Produktivität der Fertigung im Kernbereich Präzisionsmechanik. Mangelnde Kapazitätsauslastung oder technische Probleme werden durch diese Kennzahl angezeigt.

Eine weitere zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahl wird der betriebliche Gewinn einzelner Monate sowie Unternehmensbereiche miteinander vergleichbar.

RISIKOBERICHT

Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Schumag ist ein integriertes System, welches die Entscheidungen des Managements zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, zur Risikofrüherkennung, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterstützt.

Das Risikomanagementsystem wurde im laufenden Geschäftsjahr 2012/13 überarbeitet und setzt sich weiterhin aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von restriktiven Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird dessen Funktionsfähigkeit gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.

Unser Risikomanagement-Handbuch beschreibt den Prozess der Risikovorsorge. Der systematische Ansatz zum Risikomanagement unterstützt dabei das Bewusstsein zum offenen Umgang mit risikorelevanten Daten und deren eindeutige Dokumentation, die Basis für unternehmerische Entscheidungen, die Qualität der Planung, die Effektivität der Berichterstattung des Controllings und den optimalen Einsatz von Unternehmensressourcen.

Unsere Abteilungs- und Bereichsleiter sind verantwortlich für die Identifikation von Risiken, deren Bewertung und Steuerung sowie deren Kommunikation. Die Koordination obliegt unserem Risikomanager.

Ziel ist, die verantwortlichen Personen auf möglichst vielen Hierarchieebenen im Unternehmen frühzeitig auf Risiken unterschiedlichster Ausprägung hinzuweisen und die im Rahmen des Risikomanagements entwickelten Instrumente zur Risikoabwehr und -bewältigung rechtzeitig zu nutzen.

Die Geschäftsprozesse unterliegen Kontrollen, die Risiken beherrschbar machen sollen. Die Maßnahmen und Regeln betreffen z.B. Anweisungen zur Funktionentrennung, Unterschriftenregelungen, auf wenige Personen eingeschränkte Zeichnungsberechtigung für Zahlungen (Vieraugenprinzip), Maßnahmen zur IT-Sicherheit.

Darüber hinaus wird unser Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung beurteilt, soweit dieses für die Vermittlung eines möglichst genauen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag von Bedeutung ist.

Dieser Risikobericht analysiert und erläutert die bis Ende des Aufstellungszeitraums erkennbaren wesentlichen zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.

Mögliche Pflichtverletzungen durch ehemalige Organmitglieder

Bei internen Prüfungen wurde festgestellt, dass ehemalige Organmitglieder Regelungen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystem nicht eingehalten haben. Aktuell untersucht die Gesellschaft mögliche fahrlässige Pflichtverletzungen durch die ehemaligen Organmitglieder im Hinblick auf § 93 AktG. In diesem Zusammenhang kam es im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Untreue bereits zu Befragungen seitens der Staatsanwaltschaft Münster. Da wir ein starkes Interesse daran haben, die Vorkommnisse der Vergangenheit aufzuklären, kooperieren wir bei der Klärung der zugrunde liegenden Sachverhalte sehr eng mit der Staatsanwaltschaft, wobei sich die Ermittlungen nicht gegen die Gesellschaft selbst richten.

Mit der internen Untersuchung und Aufklärung wurde zunächst eine unabhängige Anwaltskanzlei beauftragt. Da die Untersuchungen zum jetzigen Stand aber nicht vollumfänglich abgeschlossen sind, verfügt der Vorstand noch nicht über genügend Informationen, um eine abschließende Stellungnahme abgeben zu können.

Sich aus dem Verfahren ergebende potentielle Risiken schätzen wir nach aktuellem Kenntnisstand insgesamt als eher gering ein.

Um in Zukunft diesen Fällen vorzubeugen, wurde das Risikomanagementsystem überarbeitet. Zur Umsetzung einer restriktiveren Handhabung erfolgte zudem eine Anpassung organisatorischer Regelungen.

Absatzmarktrisiken

Schumag bewegt sich im Wesentlichen auf den Märkten für Nutzfahrzeuge sowie Medizintechnik. Absatzmarktrisiken treten hierbei in unterschiedlicher Ausprägung auf. Während der Medizintechnikmarkt in seinem Nachfrageverhalten eine relative Konstanz aufweist, ist der Nutzfahrzeug-Sektor entscheidend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage beeinflusst.

Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.

Da im Anlagen- und Komponentenbau, in dem unsere Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH seit ca. drei Jahren schwerpunktmäßig tätig ist, von einem Markteintrittserfolg erst nach mehreren Jahren auszugehen ist, und sich die Marktzugangsbedingungen geändert haben, kann der Erfolg aus den bislang investierten Mitteln nicht mehr garantiert werden.

Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.

Absatzmarktrisiken haben naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Den immer noch vorhandenen Risiken aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW-Zulieferindustrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-Bereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken einzudämmen.

Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung der Inlands- und Auslandsnachfrage zur Verfügung. Unsere Umsatzplanung für den Kernbereich Präzisionsmechanik erfolgt daher vorsichtig. Für das Geschäftsjahr 2012/13 ist von einem Umsatzrückgang im Automobilsektor gegenüber dem Vorjahr von ca. 20 % auszugehen, während wir für 2013/14 und 2014/15 wieder mit einem moderaten Umsatzwachstum von ca. 3 % bzw. 7 % planen. Das Risiko weiterer Umsatzreduzierungen ist weiterhin latent vorhanden. Darüber hinaus ist auch das Risiko absatzmarktbedingter Ausfälle durch exogene Faktoren wie Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch Neuausrichtung im Einkaufsverhalten unserer Kunden gegeben.

Zudem zeigt sich aufgrund der Gespräche mit unseren Großkunden, dass die künftige Eignerfrage wesentlichen Einfluss auf unsere Absatzsituation haben wird. Nach Abschluss des Rechtsstreits sollte es nun Aufgabe sein, mittelfristig eine zukunftsorientierte Anteilseignerstruktur aufzustellen.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch bei Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.

Ein finanzielles Ungleichgewicht kann im ungünstigsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit führen. Ursache hierfür kann eine nicht ausreichende Innenfinanzierung und/oder das Ausbleiben notwendiger Fremdfinanzierungen sein.

Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien. Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen. Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.

Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Zur Eindämmung von Ausfallrisiken betreibt Schumag ein konsequentes Forderungsmanagement. Durch die Nutzung von echtem Factoring wird zurzeit ein Großteil des Ausfallrisikos - welches durch die Bonität unserer Kunden gemildert wird - auf die Factoring-Gesellschaft übertragen.

Die Entwicklung der Finanzlage betrachten wir anhand kurz-, mittel- und langfristiger Prognoserechnungen. Hierüber wird fortlaufend im Rahmen der Berichterstattung unseres Risikomanagers informiert. Aufgrund des geringen Umfangs der verfügbaren Liquidität können wesentliche Erlösrückgänge und/oder Kostensteigerungen dazu führen, dass das finanzielle Gleichgewicht gestört wird.

Durch den Ausbau des Factorings im Oktober 2011 sowie der Einräumung von Kontokorrentlinien in Höhe von insgesamt EUR 1,5 Mio im April sowie Juni 2012 konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrecht erhalten werden. Unsere Liquiditätssituation ist aktuell jedoch weiterhin angespannt. Bei einer Verschlechterung der Auftrags- und damit auch Finanzlage besteht insbesondere aufgrund unserer bestehenden Eignerstruktur das Risiko, dass erforderliche zusätzliche Fremdfinanzierungen nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus ist die Schumag dem generellen Risiko ausgesetzt, dass gewährte Kredite oder bestehende Kreditlinien von den Kreditgebern außerordentlich gekündigt werden können. Aufgrund der engen und regelmäßigen Abstimmung mit den Kreditgebern wird dieses Risiko derzeit eher als gering eingeschätzt.

Sonstige Risiken

Beschaffungsmarktrisiken

Beschaffungsmarktrisiken strukturieren sich im Wesentlichen in Termin-, Mengen- und Preisrisiken. Im Bereich der stahlverarbeitenden Industrie ergibt sich seit Jahren insbesondere die Situation, dass die Schwellenländer durch ihr Nachfrageverhalten in großem Maße Einfluss auf die oben genannten Risiken ausüben. Eine Besonderheit im Risikoprofil der Gesellschaft ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl von Rohstoffen (insbesondere Speziallegierungen) ausschließlich bei einem oder wenigen Herstellern zu beschaffen sind.

Die in der Vergangenheit aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Rohstoffversorgung konnten im Geschäftsjahr 2010/11 weitestgehend abgestellt werden und bestehen nicht fort. Die Rohstofflieferanten haben die Produktionskapazitäten weiter erhöht. Insgesamt kam es dabei zu moderaten Preissteigerungen. Diese resultieren aus der erhöhten Nachfrage der Schwellenländer sowie aus weltweit gestiegenen Rohstoffpreisen.

Eine Quantifizierung der Beschaffungsmarktrisiken ist kaum möglich, da diese letztlich dadurch gemessen werden, ob eine zugesagte Produktion hinsichtlich Menge, Qualität, Preis sowie Liefertermin anforderungsgerecht erfolgen kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Produktionsaufträge weitestgehend planmäßig abgearbeitet worden. Aufgrund unserer Kundenstruktur ist es kaum möglich, langfristige Bedarfspläne für die Beschaffung abzuleiten.

Die Risikostruktur sowie die Risikoausprägung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Der Trend, vermehrt Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen, die es ermöglichen sollen, die benötigten Materialien „just in time" zu beziehen, setzt sich fort. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen (verminderte Kapitalbindung) als auch Risiken (stärkere Lieferantenabhängigkeit).

Unverändert versuchen wir, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken. Aufgrund der Vorgaben der Kunden beziehen wir unsere Rohstoffe im nennenswerten Umfang von bestimmten Lieferanten. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten hieraus bestehen nicht.

Die Tendenz, dass unsere Kunden direkt Preisverhandlungen mit unseren Rohstofflieferanten durchführen, hält weiter an. Hieraus resultiert eine Risikoreduktion hinsichtlich unkontrollierter Preisanstiege.

Darüber hinaus ist der Trend erkennbar, dass sich unsere Bestellungen bei immer weniger Lieferanten konzentrieren. Der hieraus resultierende Bündelungseffekt führt im Einzelfall zu deutlich gestiegenen Bestellvolumina, die immer schwieriger von Warenkreditversicherern gedeckt werden, was wiederum zu verkürzten Zahlungszielen bei unseren Lieferanten führt.

Unter anderen Prämissen werden Preisrisiken an Bedeutung gewinnen. Dies zu managen, beispielsweise durch adäquate Absicherungsgeschäfte oder durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Einkauf und Verkauf, ist Aufgabe des Risikomanagements im Beschaffungsbereich.

Infrastrukturrisiken

IT-Risiken nehmen aufgrund der immer weiter fortschreitenden Automatisierung in Verwaltung aber auch in der Produktion zunehmend eine strategische Bedeutung ein. Planung, Steuerung aber auch Kommunikation sind ohne funktionierende IT-Systeme kaum noch vorstellbar. Ein Totalausfall der IT-Systeme kann im schlimmsten Fall zu Betriebsstillständen führen und wäre somit von existenzieller Bedeutung.

Die Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP zur Ablösung der Altsysteme, die im Frühjahr 2010 unterbrochen wurde, wurde im Geschäftsjahr 2012/13 in Teilbereichen fortgesetzt. Insgesamt besteht durch die langfristige Unterbrechung das Risiko, dass die Kosten der Implementierung höher als bisher geplant ausfallen werden.

Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in der Vergangenheit ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.

Die Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Durch die sukzessive Abschaffung der Altsysteme versprechen wir uns eine deutliche Reduzierung der Risikoausprägung.

Die aktuelle und zukünftige Herausforderung besteht darin, zusätzliche Rationalisierungspotentiale informationstechnisch zu ermöglichen und gleichzeitig die notwendigen Anpassungen sicherheitstechnisch sowie finanziell zu meistern.

Risiken aus Gerichtsprozessen

Risiken aus Gerichtsprozessen umfassen solche Risiken, die aufgrund geführter oder erwarteter Gerichtsverfahren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Aus geführten Prozessen resultierende Risiken werden umfassend im Rahmen der Rückstellung für Prozessrisiken berücksichtigt. Die Bemessung dieser Risiken erfolgt in angemessener Weise auf Grundlage der Einschätzungen unserer rechtlichen Berater.

Risiken aus Gerichtsprozessen schätzen wir derzeit als eher gering ein.

Übrige Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2011/12 haben wir teilweise die betrieblichen Kapazitätsgrenzen erreicht. Neuinvestitionen in moderne Maschinen müssen derzeit wegen der angespannten Liquiditätssituation weiterhin teilweise aufgeschoben werden.

Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.

NACHTRAGSBERICHT

Sicherstellung der Liquidität

Im Oktober 2012 erfolgte eine Anpassung des zur Standortsicherung bestehenden Sondertarifvertrags, durch die für den Zeitraum 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 über die bisherigen Regelungen hinaus noch weitergehende Vereinbarungen zur Sicherung des Standortes wirksam wurden. Im September 2013 wurde ein neuer Standortsicherungstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2015 abgeschlossen. Neben der Fortführung der 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wurde hierin u.a. ein bedingter Forderungsverzicht auf Weihnachts- und Urlaubsgeld für 2 Jahren vereinbart.

Die der Schumag AG im April 2012 eingeräumte Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert. Im April 2013 sowie Juli 2013 erfolgten Teilprolongationen bis Ende Juli 2013 bzw. Ende August 2013. Die Kontokorrentlinie wurde plangemäß zurückgeführt. Momentan sind wir in aussichtsreichen Verhandlungen hinsichtlich der Aufnahme zusätzlicher Finanzmittel. Im Juni 2013 wurde die Kontokorrentlinie der Schumag Romania S.R.L. unbefristet prolongiert.

Eigentümerstruktur

Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136, seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen war. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Die Parteien haben sich zwischenzeitlich aber außergerichtlich geeinigt, so dass die Aktien vom Amtsgericht Krefeld freigegeben wurden. Am 20. und 21. Juni 2013 erfolgte die Übertragung von zwei größeren Aktienpaketen durch die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. Gem. den uns aktuell vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen halten folgende Parteien derzeit die Anteile an der Schumag AG:

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Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd.: 27,30 %
Concordia Fonds: 25,28 %
Cognis Fonds: 25,00 %
Norbert Thelen (Treuhänder Belegschaft): 8,34 %
Euro IB: 1,95 %
Streubesitz: 12,13 %

Der Gesellschaft liegen Informationen vor, dass sich die Stimmrechtsanteile der Concordia Fonds vermutlich sogar auf 28,05 % belaufen, so dass sich der Streubesitz auf 9,36 % reduzieren würde. Bzgl. der aktuellen Stimmrechtsmitteilungen verweisen wir auf die im Anhang unter Anmerkung 7 erfolgten Angaben zum Bestehen einer Beteiligung.

Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT

Anmerkung

Dieser Konzernlagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Präzisionsmechanik

Nachdem wir in 2011/12 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf EUR 57 Mio steigern konnten, ist der Markt im Geschäftsjahr 2012/13 erheblich eingebrochen. Für 2012/13 gehen wir nach derzeitigem Stand von einem Rückgang auf ca. EUR 49 Mio aus, während wir für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 wieder mit einem moderaten Wachstum auf EUR 50 Mio bzw. EUR 54 Mio planen. Die aktuelle Auftragseingangssituation hat sich auf einem niedrigen Level stabilisiert. Erste Anzeichen zur Festigung der Kundennachfragen deuten sich an. Unsere Wachstumspotentiale sehen wir im Ausbau neuer Produktlinien sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte.

Der wesentliche Teil unserer Produktion in der Präzisionsmechanik wird nach wie vor im Bereich der Komponentenfertigung für Dieselmotoren gesehen. Diese Schlüsseltechnologie wird nach unserer Einschätzung noch mindestens eine Generation maßgebend bleiben. Ständig steigende Einsparungsnotwendigkeiten sowie die Kopplung an alternative Energieerzeugungstechnologien führen zu einer kontinuierlich steigenden Komplexität der Kundenanforderungen. Dieser Herausforderung können wir uns stellen, da wir bei vielen von uns gefertigten Produkten einen Wettbewerbs- und Technologievorsprung sehen. Diese Vorteile werden wir auch in eine Ausweitung unserer Angebotspalette umsetzen. Hierüber sind wir mit unseren Kunden ständig im Gespräch.

Die Struktur unseres Angebotes wird konsequent weiterentwickelt. Unsere Kunden werden zunehmend produktionstechnisch beraten, hierdurch werden zusammen mit uns die gefertigten Komponenten technologisch verbessert.

Unser Bestreben ist, unsere produktionstechnische Basis permanent zu erweitern, um den ständig wachsenden Kundenanforderungen zu genügen. Mehr als 180 Jahre Erfahrung in der Präzisionstechnik sind Beweis für unsere Flexibilität. In Zukunft werden wir uns wieder auf unsere Kernkompetenzen fokussieren.

Unsere langjährige Erfahrung erlaubt es uns zudem, den Kunden Betriebsmittelkonstruktionen (im Sinne von Ideallösungen) anzubieten. Wir werden auch zukünftig Möglichkeiten bereitstellen, anspruchsvolle Hightech-Komponenten zu fertigen.

Im Rahmen unserer Unternehmensphilosophie beschäftigen wir uns mit diversen Prozessentwicklungen, auch außerhalb des Automotivsektors. Darüber hinaus besteht die Absicht, durch Ausweitung und Intensivierung der innerbetrieblichen Weiterbildung weitere Prozessentwicklung zu forcieren.

Aufgrund der technologischen Alleinstellungsmerkmale unseres Bereiches Präzisionsmechanik gehen wir von einer nur geringen Schwankungsbreite unserer Auftragseingangs- und Umsatzprognose aus.

Anlagentechnik

Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bislang nicht gelungen, aus den vielfältigen Geschäftsanbahnungen auch nennenswerten Umsatz zu generieren.

Aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Muttergesellschaft können nunmehr keine weiteren Finanzmittel für die Tochtergesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Sollte die Realisierung zweier noch laufender Projekte fehlschlagen, ist es nicht auszuschließen, dass der Misserfolg unseres Engagements eintreten kann.

Gesamtprognose

Die Gesellschaft befindet sich trotz Verbesserungen im Kernbereich weiterhin in einer schwierigen Situation. Trotz einer starken Marktstellung aufgrund technologischer Alleinstellungsmerkmale im Bereich niedriger Fertigungstoleranzen und einer beachtlichen Reputation im Markt ist es uns bisher nicht gelungen, unsere Ergebnisziele zu erreichen.

In Zukunft müssen wir uns wieder auf unseren Kernkompetenzen konzentrieren und diese weiter ausbauen.

Der wirtschaftliche und finanzielle Erfolg der konventionellen Anlagentechnik bleibt ungewiss.

Risiken bestehen bzgl. der finanziellen Ausstattung der Gesellschaft. Eine deutliche Risikoreduktion würde hier erreicht, wenn geklärt werden könnte, wer der strategische Investor bzw. der Finanzinvestor ist.

Die Klärung dieser Frage scheint auch immer mehr Voraussetzung dafür zu werden, Großkunden zu halten und das Geschäft mit Ihnen weiter auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2012/13 gehen wir trotz erheblicher Verbesserungen im Fixkostenbereich insgesamt davon aus, das sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist insbesondere auf die Umsatzreduzierung sowie die noch nicht gänzlich angepasste Kapazität zurückzuführen. Für die beiden folgenden Geschäftsjahre rechnen wir mit einer Verbesserung der Situation, wobei diese durch eine Vielzahl von Kostensenkungen insbesondere im Personalkostenbereich sowie durch deutliche Produktivitätssteigerungen realisiert werden soll. Hierfür erforderliche Restrukturierungsmaßnahmen wurden erarbeitet, die es nun gilt umzusetzen. Unter Zugrundelegung des Szenarios mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit rechnen wir mit Eintritt in die Gewinnzone im Geschäftsjahr 2013/14. Im Geschäftsjahr 2014/15 wollen wir das Ergebnis deutlich steigern.

Aktuell ist die Liquiditätssituation weiterhin angespannt, kann aber durch ein striktes Liquiditätsmanagement auf niedrigem Niveau stabil gehalten werden. Vorausgesetzt dass die Restrukturierungsmaßnahmen fristgerecht greifen, wird mit einer leichten Entspannung der Liquiditätssituation im ersten Geschäftshalbjahr 2013/14 gerechnet, es sei denn, der Markt bricht noch weiter ein. Nach vollständiger Abwicklung der Sale-and-Lease-back-Transaktion wird ab Mitte 2015 unter Zugrundelegung der aktuellen Planungsprämissen eine deutliche Verbesserung der Finanz- und Ertragslage erwartet.

Aachen, 15. November 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Konzernbilanz

AKTIVA

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Konzernanhang 30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (11) 523 766
Sachanlagen (12) 19.554 20.539
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (13) 4.158 4.224
Finanzanlagen (14) 0 15
Übrige langfristige Vermögenswerte (16) 682 1.271
Latente Steuern (9) 217 831
25.134 27.646
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte (15) 13.890 13.796
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (16) 2.683 6.802
Steuererstattungsansprüche * 25 47
Übrige kurzfristige Vermögenswerte * (16) 3.136 2.535
Flüssige Mittel (17) 644 1.147
20.378 24.327
Bilanzsumme 45.512 51.973
PASSIVA
Konzernanhang 30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Eigenkapital (18)
Gezeichnetes Kapital 10.226 10.226
Kapitalrücklage 15.893 15.893
Erwirtschaftetes Eigenkapital - 17.875 - 12.687
8.244 13.432
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen (19) 20.926 17.718
Übrige Langfristige Rückstellungen (20) 9 0
Latente Steuern (9) 348 1.720
Finanzschulden * (21) 2.133 3.310
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (21) 200 0
Andere langfristige Verbindlichkeiten * (21) 784 1.923
24.400 24.671
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige Rückstellungen (20) 1.722 1.350
Steuerschulden (9) 1 179
Finanzschulden * (21) 2.657 1.566
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (21) 3.912 5.567
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten * (21) 4.576 5.208
12.868 13.870
Bilanzsumme 45.512 51.973

* Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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Konzernanhang 2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Umsatzerlöse (4) 57.434 59.179
Bestandsveränderung 37 1.431
Andere aktivierte Eigenleistungen 225 114
Sonstige betriebliche Erträge (5) 2.474 3.761
Gesamtleistung 60.170 64.485
Materialaufwand 20.449 23.874
Personalaufwand (6) 27.604 25.830
Abschreibungen (11 - 13) 2.700 2.847
Sonstige betriebliche Aufwendungen (7) 9.688 12.513
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 271 - 579
Finanzerträge 154 23
Finanzierungsaufwendungen 2.237 1.666
Finanzergebnis (8) - 2.083 - 1.643
Ergebnis vor Steuern - 2.354 - 2.222
Steuern (9) 397 - 1.258
Ergebnis nach Steuern - 2.751 - 964
Ergebnis je Aktie (in EUR) unverwässert gleich verwässert (10) - 0,69 - 0,24

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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Konzernanhang 2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Ergebnis nach Steuern - 2.751 - 964
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe (18) - 66 - 15
Gewinne/Verluste aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen (19) 182 - 118
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Plänen (19) - 3.722 1.461
Latente Steuern (9) 1.169 - 459
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - 2.437 869
Gesamtergebnis nach Steuern - 5.188 - 95

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Gezeichnetes

Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Erwirtschaftetes Eigenkapital Eigenkapital

TEUR
Währungs-

umrechnung

TEUR
Gewinn-

rücklagen

TEUR
Konzern-

bilanzverlust

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1.10.2011 10.226 15.893 45 9.002 - 21.734 13.432
Ergebnis nach Steuern 0 0 0 0 - 2.751 - 2.751
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 - 66 - 2.371 0 - 2.437
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 - 66 - 2.371 - 2.751 - 5.188
Stand 30.9.2012 10.226 15.893 - 21 6.631 - 24.485 8.244
Stand 1.10.2010 10.226 15.893 60 8.118 - 20.770 13.527
Ergebnis nach Steuern 0 0 0 0 - 964 - 964
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 - 15 884 0 869
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 - 15 884 - 964 - 95
Stand 30.9.2011 10.226 15.893 45 9.002 - 21.734 13.432

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 18.

Konzern-Kapitalflussrechnung

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Ergebnis nach Steuern - 2.751 - 964
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 2.700 2.847
Veränderung der Pensionsrückstellungen - 1.269 - 387
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 1.048 - 12
Ergebnis aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten - 9 60
Veränderung der latenten Steuern 411 - 1.359
Veränderung der Vorräte - 94 - 1.755
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.003 - 527
Veränderung der übrigen Vermögenswerte - 97 - 169
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 1.455 2.484
Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen - 1.387 - 1.625
Auszahlungen für Sozialplan - 127 - 150
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 973 - 1.557
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte - 186 - 69
Ausgaben für Sachanlagen - 1.196 - 1.749
Ausgaben für Finanzanlagen 0 - 15
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 89 78
Erlöse aus dem Abgang von Finanzanlagen 12 0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit - 1.281 - 1.755
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 1.305 5.433
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten - 1.080 - 2.361
Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) - 442 - 185
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit - 217 2.887
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel - 525 - 425
Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel 22 3
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 1.147 1.569
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 644 1.147
Auszahlungen für Zinsen 1.132 686
Einzahlungen für Zinsen 123 12
Auszahlungen für Ertragsteuern 11 11
Einzahlungen für Ertragsteuern 34 343

Ergänzende Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 31.

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2011/12

1. Informationen zum Unternehmen

Die Schumag Aktiengesellschaft ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Aachen, die beim Amtsgericht Aachen unter der Registernummer HRB 3189 eingetragen ist. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 wurde am 15. November 2013 durch Beschluss des Vorstands zur Veröffentlichung freigegeben.

Resultierend aus der verspäteten Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte die Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011/12 erst zum 15. November 2013.

2. Rechnungslegungsgrundsätze

2.1 Grundlagen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern). Der Konzernabschluss der Schumag AG wurde nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und ergänzend nach den gemäß § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden alle verpflichtend anzuwendenden IFRS und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) berücksichtigt, die durch die Europäische Union anerkannt wurden. Die bisher nicht durch die Europäische Union anerkannten IFRS werden nach unserer Erwartung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Die Aufstellung erfolgt grundsätzlich auf Basis historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten, soweit zum Zeitpunkt der Umstellung auf IFRS nicht gem. IAS 1 Zeitwerte angesetzt wurden. Die Bilanz wird in Anwendung von IAS 1 nach lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Entsprechend IAS 12 werden latente Steuern als langfristige Vermögenswerte und Schulden ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt, sofern nicht anders dargestellt, werden sämtliche Beträge entsprechend kaufmännischer Rundung in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Es können sich Abweichungen zu den ungerundeten Beträgen ergeben. Zur Verbesserung der Klarheit werden einzelne Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert. In der Berichtsperiode wurden Änderungen in der Gliederung der Bilanz vorgenommen, um die Klarheit der Darstellung zu erhöhen. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresbeträge der gekennzeichneten Posten an den Ausweis der Berichtsperiode angepasst.

2.2 Konsolidierung

In den Konzernabschluss werden neben der Schumag AG alle Tochterunternehmen einbezogen. Das im Geschäftsjahr 2010/11 gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG wurde wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert. Die Schumag AG hat ihre Kommanditanteile an dem Joint Venture (49 %) in Höhe von TEUR 15 mit Wirkung zum 31. März 2012 veräußert. Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt ab dem Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung bis zur Beendigung der Beherrschung. Bei erstmaliger Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit den Zeitwerten der erworbenen Vermögenswerte und Schulden einschließlich der Eventualverbindlichkeiten verrechnet. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäftswert bilanziert. Ein verbleibender passiver Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger Überprüfung ertragswirksam vereinnahmt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich unter Annahme der Unternehmensfortführung nach den nachfolgend beschriebenen einheitlichen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Alle konzerninternen Beziehungen sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind im Einzelnen unter Anmerkung 29 aufgeführt. Der Abschluss der Schumag BR Energy GmbH ist zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Für die Schumag Romania S.R.L. lag ein Zwischenabschluss zum Abschlussstichtag vor.

2.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.3.1 Fremdwährungsumrechnung: Die funktionale Währung der Schumag AG sowie der inländischen Konzerngesellschaften ist der Euro. Die Erfassung von Transaktionen in fremder Währung erfolgt zu dem Kurs, der zum Zeitpunkt der Buchung der Transaktion gültig ist. Vermögenswerte und Schulden in fremder Währung werden zu Kursen am Abschlussstichtag bewertet. Dabei entstehende Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

Die ausländischen Konzerngesellschaften erstellen ihre Abschlüsse jeweils in der Währung, in der sie - gemessen an ihrem Geschäftsbetrieb, ihren Geschäftsvorfällen sowie ihren Zahlungsströmen - überwiegend wirtschaftlich tätig sind. Die Umrechnung in die Konzernwährung Euro erfolgt gemäß Stichtagskursmethode: Bilanzposten werden zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag, Aufwendungen und Erträge zu Monatsdurchschnittskursen umgerechnet. Die sich hieraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis in einem gesonderten Posten im Eigenkapital ausgewiesen.

Die Wechselkurse der Fremdwährung im Konzern haben sich wie folgt entwickelt:

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1 EUR = Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.09.2012 30.09.2011 2011/12 2010/11
--- --- --- --- --- ---
Rumänien RON 4,54 4,32 4,41 4,23

2.3.2 Ertragsrealisierung: Erträge werden grundsätzlich erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und dieser in der Höhe verlässlich bestimmt werden kann. Umsatzerlöse aus Warenverkäufen werden bei Auslieferung der Erzeugnisse und Waren realisiert, sobald der Gefahrenübergang auf den Erwerber vorliegt. Dabei werden mögliche Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgezogen. Mögliche Risiken aus der Reklamation von Erzeugnissen und Waren sowie aufgrund von Gewährleistungen werden zurückgestellt. Erträge aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Zinserträge werden unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag bestehenden Forderungen und der nach der Effektivzinsmethode anzuwendenden Zinssätze zeitanteilig vereinnahmt. Mieterträge aus Operating-Leasingverhältnissen insbesondere im Zusammenhang mit der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie werden zeitanteilig über die Laufzeit der entsprechenden Leasingverhältnisse erfasst.

2.3.3 Fremdkapitalkosten: Fremdkapitalkosten, die unmittelbar dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten zugeordnet werden können, werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswertes aktiviert. Qualifizierte Vermögenswerte (qualifying assets) sind dabei solche, für die ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um sie in den beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfertigen Zustand zu versetzen. Bisher sind solche Fremdkapitalkosten nicht angefallen. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode ihres Anfalls erfolgswirksam erfasst.

2.3.4 Ergebnis je Aktie: Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Ergebnis nach Steuern und der gewichteten Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien. In den dargestellten Berichtsperioden ergaben sich keine Verwässerungseffekte.

2.3.5 Zuwendungen der öffentlichen Hand: Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur dann erfasst, wenn hinreichend sicher ist, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Investitionszuschüsse für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen verringern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der betreffenden Vermögenswerte. In den Folgeperioden erfolgt dadurch eine entsprechende Reduzierung der planmäßigen Abschreibungen. Sonstige gewährte Zuschüsse oder Beihilfen werden abgegrenzt und über den zugrunde liegenden Zeitraum oder die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Vermögenswerts aufgelöst.

2.3.6 Immaterielle Vermögenswerte: Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer liegen nicht vor. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Amortisationsmethode) bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer bemisst sich anhand der Laufzeit des zugrunde liegenden Rechts und dem voraussichtlichen Verbrauch des Nutzenpotenzials des immateriellen Vermögenswertes. Entwicklungskosten werden nicht aktiviert und erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie angefallen sind. Die Aufteilung des Erstellungsprozesses in eine Forschungs- und Entwicklungsphase ist im Schumag-Konzern nicht möglich. Hauptgrund ist, dass die Aktivitäten zur Verbesserung der Produktion und der Produkte strukturell ausschließlich iterativen Charakter haben. Dies bedeutet, dass die Aktivitäten keine klar definierbare neuen Produkte oder Produktionsverfahren zum Gegenstand haben, sondern dass es sich um schrittweise und laufende Verbesserungen grundsätzlich immer derselben Produkte und Produktionsverfahren handelt. Die hergestellten Produkte und die Produktionsverfahren bleiben im Kern jedoch unverändert. Daher ist es kostenrechnerisch nicht möglich, die Entwicklungskosten abgegrenzt zu ermitteln. Geschäfts- oder Firmenwerte sind ebenfalls nicht angesetzt.

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Nutzungsdauer immaterielle Vermögenswerte 2011/12

Jahre
2010/11

Jahre
Software 5 5

2.3.7 Sachanlagen: Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten der mit der Anlagenerrichtung befassten Bereiche. Fremdkapitalkosten wurden nicht aktiviert, da keine langfristige Fertigung vorliegt. Bei Generalüberholungen werden diesbezügliche Kosten zur Sachanlage aktiviert, wenn die Ansatzkriterien erfüllt sind. Laufende Instandhaltungs- und Wartungskosten werden sofort erfolgswirksam als Aufwand erfasst. Sachanlagen werden grundsätzlich erst bei ihrem Abgang aus dem Konzern ausgebucht, es sei denn, dass aus der weiteren Nutzung oder der Veräußerung des Vermögenswertes kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird.

Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer Sachanlagen 2011/12

Jahre
2010/11

Jahre
Gebäude 7 - 50 7 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 4 - 20 4 - 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23 3 - 23

2.3.8 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien: Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen Grundstücke und Gebäude, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und nicht für die eigene Produktion genutzt werden. Bei der Schumag AG werden Teile der am Firmensitz in Aachen gelegenen Grundstücke und Gebäude vermietet und als Finanzinvestition gehalten. Die Zugangsbewertung bei Übertragung erfolgte entsprechend IAS 16.5. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien enthalten Grundstücke und Gebäude, die zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt werden.

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Nutzungsdauer als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 2011/12

Jahre
2010/11

Jahre
Gebäude 10 - 40 10 - 40

2.3.9 Finanzanlagen: Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

2.3.10 Wertminderungen: Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen sowie der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird ein Impairment-Test durchgeführt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag unter dem Buchwert liegt. Sollten die Gründe für eine Wertminderung entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen (vgl. Anmerkung 2.4.5).

2.3.11 Leasing: Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing oder als Operatingleasing klassifiziert. Leasingvereinbarungen, bei denen der Schumag-Konzern als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, trägt, werden als Finanzierungsleasing behandelt. Im Rahmen von Finanzierungsleasing genutzte Vermögenswerte werden mit dem niedrigeren Betrag aus beizulegendem Zeitwert und Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert und in der Folge über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Das Leasingverhältnis aus der Sale- and-Lease-back-Transaktion wird als Finanzierungsleasing klassifiziert. Alle übrigen Leasingvereinbarungen, in denen der Schumag-Konzern Leasingnehmer ist, werden als Operatingleasing eingestuft. In diesem Fall werden die zu leistenden Leasingzahlungen linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst. Leasingvereinbarungen, bei denen der Konzern Leasinggeber ist und nicht alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt, werden als Operatingleasing eingeordnet. Der verleaste Vermögenswert verbleibt in der Konzernbilanz und wird planmäßig abgeschrieben. Die Ertragsrealisierung der erhaltenen Leasingzahlungen erfolgt linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses.

2.3.12 Steuern: Tatsächliche Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung der tatsächlichen Steuern erfolgt auf Basis der Steuersätze und Steuergesetze, die zum Abschlussstichtag in den Ländern gelten, in denen der Schumag-Konzern zu versteuerndes Einkommen erzielt. Für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der IFRS- und Steuerbilanz der einbezogenen Gesellschaften sowie auf Konsolidierungsvorgänge und steuerliche Verlustvorträge werden latente Steuern abgegrenzt. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuer- be- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Die zugrunde gelegten Steuersätze sind in Anmerkung 9 aufgeführt. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich erscheint. Eine Saldierung von aktiven und passiven Steuerabgrenzungen wird vorgenommen, soweit sie im Verhältnis zu einer Steuerbehörde aufrechenbar sind und beabsichtigt wird, den Ausgleich der tatsächlichen Steuerschulden und Erstattungsansprüche auf Nettobasis herbeizuführen, oder Steueransprüche und Steuerschulden gleichzeitig zu realisieren.

2.3.13 Vorräte: Die Bewertung von Vorräten erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wenn die Marktpreise bzw. beizulegenden Zeitwerte auf der Basis von Nettoveräußerungswerten niedriger sind, werden diese angesetzt. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch direkt zurechenbaren Aufwendungen. Die Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgt auf Basis des first-in-first-out-Verfahrens (Fifo). Als Herstellungskosten werden neben den direkt zurechen- baren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der betreffenden Produktionsanlagen erfasst, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden ebenfalls berücksichtigt, soweit sie auf den Herstellungsbereich entfallen. Fremdkapitalkosten werden bei langfristiger Auftragsfertigung in die Herstellungskosten einbezogen.

2.3.14 Pensionsrückstellungen: Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung von erwarteten zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen errechnet. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste sowie Gewinne und Verluste aus Asset Ceiling werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis mit den Gewinnrücklagen verrechnet und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung dargestellt. Die Pensionsverpflichtungen in Deutschland werden unter Berücksichtigung der biometrischen Rechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

2.3.15 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen werden gebildet, wenn aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige Verpflichtung besteht, ein Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen wahrscheinlich ist und seine Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Höhe einer Rückstellung ist der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag. Für bestimmte Umweltschutzmaßnahmen und -risiken werden Rückstellungen gebildet, wenn aufgrund eines Ereignisses eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Durchführung von Maßnahmen besteht und die Maßnahmen nicht zur Aktivierung von Vermögenswerten führen. Der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag von langfristigen Rückstellungen wird abgezinst, wenn der Abzinsungseffekt wesentlich ist. Der Ansatz erfolgt in diesem Fall zum Barwert. Zinseffekte werden im Finanzergebnis erfasst.

2.3.16 Finanzinstrumente: Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Die Bilanzierung von Finanzinstrumenten erfolgt bei üblichem Kauf oder Verkauf zum Erfüllungstag, d. h. zu dem Tag, an dem der Vermögenswert geliefert wird.

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich bei der Schumag aus gewährten Krediten und Forderungen sowie flüssigen Mitteln zusammen. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar erfolgwirksam erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den folgenden Kategorien nach IAS 39, für die unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte *
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte *
Kredite und Forderungen
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte *
Effektive Derivate als Sicherungsinstrumente *

* im Schumag-Konzern zurzeit nicht relevant

Unter „Kredite und Forderungen" werden im Schumag-Konzern die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den übrigen Vermögenswerten enthaltenen sonstigen finanziellen Forderungen sowie flüssige Mittel erfasst. Sie werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Liegen bei diesen finanziellen Vermögenswerten objektive substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt eine Prüfung, ob der Buchwert den Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse übersteigt. Sollte dies der Fall sein, wird eine Wertberichtigung in Höhe der Differenz unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos vorgenommen und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Der Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse wird mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswertes abgezinst. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene Wertberichtigungen werden entsprechende Zuschreibungen durch Anpassung des Wertberichtigungskontos getätigt, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen, die Forderungen als uneinbringlich eingestuft und sämtliche Sicherheiten in Anspruch genommen wurden oder finanzielle Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden. Wird eine ausgebuchte Forderung aufgrund eines Ereignisses, das nach der Ausbuchung eintrat, später wieder als einbringlich eingestuft, wird der entsprechende Betrag unmittelbar erfolgswirksam erfasst. Als objektive Anzeichen für Wertminderungen gelten Zahlungsstockungen, die auch nach Aufforderung des Schuldners nicht beseitigt sind oder aufgrund von Rechtsstreitigkeiten bestehen.

Die finanziellen Verbindlichkeiten betreffen bei der Schumag Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die in den anderen Verbindlichkeiten enthaltenen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten. Finanzielle Verbindlichkeiten werden in nachstehende Kategorien eingeordnet:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

Der erstmalige Ansatz der finanziellen Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten für die Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten", ansonsten zum beizulegenden Zeitwert. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

Als fortgeführte Anschaffungskosten eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit wird der Betrag bezeichnet, mit dem ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit bei der erstmaligen Erfassung bewertet wurde, abzüglich eventueller Tilgungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen für Wertminderungen oder Uneinbringlichkeit sowie zu- oder abzüglich der kumulierten Verteilung einer etwaigen Differenz zwischen dem ursprünglichen Betrag und dem bei der Endfälligkeit rückzahlbaren Betrag (Agio), die mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswerts oder der finanziellen Verbindlichkeit verteilt wird.

Bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechen die fortgeführten Anschaffungskosten grundsätzlich dem Nennbetrag beziehungsweise dem Rückzahlungsbetrag. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Wenn beizulegende Zeitwerte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden diese unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und unter Rückgriff auf aktuelle Marktparameter berechnet. Die Fair Value-Option wird im Schumag-Konzern nicht angewendet.

Die derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitwert angesetzt. Die Steuerung finanzieller Risiken (insbesondere Währungsrisiken) durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist in Anmerkung 23 beschrieben.

2.3.17 Aktivwerte Rückdeckungsversicherungen: Der Ansatz der Aktivwerte Rückdeckungsversicherungen erfolgt zu nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten beizulegenden Zeitwerten.

2.3.18 Segmentberichterstattung: Die Segmentberichterstattung ist gem. dem sogenannten Management Approach an der internen Organisations- und Berichtsstruktur der Schumag ausgerichtet. Die der Ermittlung der internen Steuerungsgrößen zugrunde liegenden Daten werden aus dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss abgeleitet.

2.4 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der im Konzernabschluss ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit können jedoch Ergebnisse entstehen, die in zukünftigen Perioden zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen. Bei folgenden Sachverhalten sind die zum Abschlussstichtag getroffenen Annahmen von besonderer Bedeutung:

2.4.1 Operatingleasing-Verhältnisse - Konzern als Leasinggeber: Die Schumag hat einen Leasingvertrag zur gewerblichen Vermietung von Immobilien abgeschlossen. Dabei wurde anhand einer Analyse der Vertragsbedingungen festgestellt, dass alle mit dem Eigentum an diesen vermieteten Immobilien verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken im Konzern verbleiben. Der Vertrag wird dementsprechend als Operatingleasing-Verhältnis bilanziert, so dass der Ausweis der vermieteten Immobilie nach IAS 40 unter den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt.

2.4.2 Steuern: Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Höhe und des Entstehungszeitpunkts künftig zu versteuernder Ergebnisse. Es ist möglich, dass Abweichungen zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und den getroffenen Annahmen bzw. künftigen Änderungen solcher Annahmen in Zukunft Anpassungen des bereits erfassten Steuerertrags und Steueraufwands erfordern. Die Schumag bildet, basierend auf vernünftigen Schätzungen, Rückstellungen für mögliche Auswirkungen steuerlicher Außenprüfungen. Die Höhe solcher Rückstellungen basiert auf verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Erfahrung aus früheren steuerlichen Außenprüfungen und unterschiedlichen Auslegungen der steuerrechtlichen Vorschriften durch das steuerpflichtige Unternehmen und die zuständige Steuerbehörde.

Latente Steueransprüche werden auch für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Ihre Realisierbarkeit hängt von künftigen steuerpflichtigen Ergebnissen der jeweiligen Gesellschaft sowie steuerrechtlichen Vorschriften ab. Wenn Zweifel an der Realisierung der Verlustvorträge bestehen, werden im Einzelfall entsprechende Wertberichtigungen der aktivierten latenten Steuern vorgenommen. Aufgrund eines erwarteten wesentlichen Anteilseignerwechsels besteht vor dem Hintergrund der Vorschriften über die Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge bei Anteilseignerwechseln eine hohe Unsicherheit über die zukünftige Nutzbarkeit der zum Bilanzstichtag bestehenden Verlustvorträge in Deutschland. Dementsprechend wurden die ermittelten latenten Steueransprüche wertberichtigt. Die Erwartung hat sich inzwischen bestätigt, da im Juni 2013 mehr als 50 % der Anteile übertragen wurden.

2.4.3 Pensionsrückstellungen: Der Barwert der Pensionsverpflichtungen wird anhand versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt, wobei die versicherungsmathematische Bewertung auf Grundlage diverser Annahmen erfolgt. Hierzu zählen die Bestimmung der Abzinsungssätze sowie Schätzungen über die künftige Entwicklung der Löhne und Gehälter sowie Renten. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der zugrunde liegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Die von der Schumag getroffenen Annahmen, die zu jedem Abschlussstichtag überprüft werden, sind in Anmerkung 19 aufgeführt.

2.4.4 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen decken auch Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und -verfahren ab. Zur Beurteilung der Rückstellungshöhe werden neben der Sachverhaltsbeurteilung und den geltend gemachten Ansprüchen im Einzelfall auch die Ergebnisse vergleichbarer Verfahren und unabhängige Rechtsgutachten herangezogen sowie Annahmen über Eintrittswahrscheinlichkeiten und Bandbreiten möglicher Inanspruchnahmen getroffen. Die tatsächlichen Belastungen können von diesen Einschätzungen abweichen.

2.4.5 Außerplanmäßige Abschreibungen (Impairments): Zu jedem Abschlussstichtag ist zu prüfen, ob Anhaltspunkte für mögliche Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte sowie von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien vorliegen. Darüber hinaus ermittelt der Konzern an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung finanzieller Vermögenswerte vorliegen.

Die bei Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertminderungen durchzuführenden Impairment-Tests stellen die bilanziellen Buchwerte der Vermögenswerte den erzielbaren Beträgen der Vermögenswerte gegenüber. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus Nettoveräußerungspreis und Nutzungswert des Vermögenswertes. Der Nutzungswert wird für jeden einzelnen Vermögenswert bestimmt und entspricht dem Barwert der erwarteten Cash-flows. Sofern kein erzielbarer Betrag auf Ebene des einzelnen Vermögenswertes bestimmt werden kann, erfolgt die Ermittlung für die Gruppe von Vermögenswerten (cash generating units), der der betreffende Vermögenswert zugeordnet ist. Für die Definition der cash generating units werden die Segmente herangezogen (vgl. Anmerkung 4). Zur Ermittlung des Nutzungswertes wird ein den Marktbedingungen entsprechender Vorsteuerzinssatz verwendet. Den Ermittlungen liegen Budget- und Prognoseberechnungen des Managements zugrunde, die in der Regel einen Planungshorizont von drei Jahren umfassen und Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen abbilden. Über den Detailplanungszeitraum hinausgehende Cash-flow-Prognosen werden anhand geeigneter Wachstumsraten berechnet.

Die Schätzung der Cash-flows und die getroffenen Annahmen basieren auf den jeweils zum Aufstellungsstichtag verfügbaren Informationen und können von den tatsächlichen Entwicklungen abweichen. Annahmen und Schätzungen betreffen u. a. erwartete Erlöse aus Produktverkäufen, die Werthaltigkeit des Vermögenswerts, den Diskontierungszinssatz sowie Material- und Energiepreise.

Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Berücksichtigung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen ergeben hat, die zur Bestimmung des erzielbaren Betrages herangezogen wurden. Die Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre.

2.5 Auswirkungen neuer sowie geänderter Rechnungslegungsstandards

2.5.1 Erstmalige Anwendung von IFRS und IFRIC

Im Geschäftsjahr 2011/12 kamen folgende IFRS und IFRIC erstmals zur Anwendung:

Amendments to IFRS 1 „Additional Exemptions for First-time Adopters" wurden am 23. Juli 2009 veröffentlicht, am 23. Juni 2010 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Die Änderungen betreffen zum einen Unternehmen aus dem Erdöl- und Erdgasbereich, die auf IFRS umstellen, und zum anderen die Neubeurteilung der Feststellung eines Leasingverhältnisses.

Amendment to IFRS 1 „Limited Exemption from Comparative IFRS 7 Disclosures for FirstTime Adopters" wurde am 28. Januar 2010 veröffentlicht, am 30. Juni 2010 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Durch die Änderung werden IFRS-Erstanwender von ergänzenden Angaben hinsichtlich Vergleichsinformationen zur Fair Value-Bewertung und zu Liquiditätsrisiken bei Finanzinstrumenten befreit.

Revised IAS 24 „Related Party Disclosures" wurde am 4. November 2009 veröffentlicht, am 19. Juli 2009 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Die Überarbeitung beinhaltet eine Klarstellung der Definition nahe stehender Unternehmen und Personen sowie eine Vereinfachung der Anhangangabepflichten für Unternehmen, die Regierungen nahe stehend sind.

Amendment to IFRIC 14 „Prepayments of a Minimum Funding Requirement" wurde am 26. November 2009 veröffentlicht, am 19. Juli 2009 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Die Änderung ist in den seltenen Fälle relevant, in denen Unternehmen Mindestdotierungsverpflichtungen unterliegen und Beitragsvorauszahlungen leisten, um diese Mindestdotierungsverpflichtungen zu erfüllen. In diesem Fall können die Unternehmen den Vorteil einer solchen Vorauszahlung als Vermögenswert bilanzieren.

Verbesserungen an den IFRSs (AIP 2010) wurden am 6. Mai 2010 veröffentlicht, am 18. Februar 2011 in EU-Recht übernommen und sind - soweit im Einzelfall nicht anders geregelt - erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Hierdurch werden an sechs Standards und einer Interpretation kleinere Änderungen vorgenommen.

Amendments to IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures Transfers of Financial Assets" wurden am 7. Oktober 2010 veröffentlicht, am 22. November 2011 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Aus den Änderungen ergeben sich erweiterte Anhangangabepflichten bei der Übertragung von finanziellen Vermögenswerten.

Die erstmalige Anwendung der aufgeführten Standards und Interpretationen hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

2.5.2 Noch nicht berücksichtigte IFRS und IFRIC

Die Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2011/12 noch nicht angewandten bzw. von der Europäischen Union nicht anerkannten IFRS und IFRIC auf den Konzernabschluss der Schumag wurden geprüft. Die Schumag geht davon aus, dass die Anwendung der nachfolgend aufgeführten neuen bzw. geänderten Standards sowie Interpretationen - soweit nicht anders vermerkt - keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben wird:

Amendments to IAS 1 „Presentation of Items of Other Comprehensive Income" wurden am 16. Juni 2011 veröffentlicht, am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen.

Amendments to IAS 19 „Employee Benefits" wurden am 16. Juni 2011 veröffentlicht, am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IFRIC 20 „Stripping Costs in the Production Phase of Surface Mine" wurde am 19. Oktober 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IAS 12 „Deferred tax: Recovery of Underlying Assets" wurden am 20. Dezember 2010 veröffentlicht und am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen. Die Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 29. Dezember 2012.

IFRS 10 „Consolidated Financial Statements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 11 „Joint Arrangements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 12 „Disclosures of Interests in Other Entities" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 13 „Fair Value Measurement" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IAS 27 „Separate Financial Statements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IFRS 1 „Severe Hyperinflation and Removal of Fixed Dates for First Time Adopters" wurden am 20. Dezember 2010 veröffentlicht und am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen. Die Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 29. Dezember 2012.

Amendments to IFRS 7 „Disclosures - Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities" wurden am 16. Dezember 2011 veröffentlicht, am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IAS 32 „Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities" wurden am 16. Dezember 2011 veröffentlicht, am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IFRS 1 „Government Loans" wurden am 13. März 2012 veröffentlicht, am 4. März 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Annual Improvements to IFRSs 2009-2011 wurden am 17. Mai 2012 veröffentlicht, am 27. März 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IFRS 10, IFRS 11 and IFRS 12 „Transition Guidance" wurden am 28. Juni 2012 veröffentlicht, am 4. April 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

3. Akquisitionen / Desinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2011/12 wurden keine Unternehmenserwerbe durchgeführt. Zudem lagen keine Discontinued Operations vor.

Das im Geschäftsjahr 2010/11 gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG wurde zum 30. September 2011 mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Schumag AG hat ihre Kommanditanteile an dem Joint Venture (49 %) mit Wirkung zum 31. März 2012 veräußert.

Derzeit sind keine Akquisitionen oder Desinvestitionen vorgesehen.

4. Segmentberichterstattung

Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten in Geschäftseinheiten organisiert. Dienstleistungen sind von untergeordneter Bedeutung. Die Zuordnung von Vermögenswerten und Abschreibungen zu den Segmenten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Verfügungsgewalt. Von den Segmenten gemeinsam genutzte Vermögenswerte werden nach der anteiligen Nutzung zugeordnet. Aufgrund der internen Organisations- und Berichtsstruktur ergeben sich nach IFRS 8 folgende Segmente:

Das Segment Präzisionsmechanik produziert hochgenaue Automobilzulieferteile, Komponenten für feinmechanische Mess- und Anzeigegeräte, präzise Achsen für eine breite Palette von Haushaltsgeräten, Komponenten für medizinische und optische Geräte, Präzisionsnormteile für den Kunststoffspritz- und Druckguss sowie zeichnungsgebundene Präzisionsteile in kleineren Losgrößen.

Im Segment Anlagentechnik erfolgt die Produktion von Komponenten des Energiesektors, insbesondere für Öl- und Gasversorgungssysteme sowie Kraftwerke und Kernkraftwerke.

Geschäftsaktivitäten, die keinem anderen Segment zugeordnet werden können, weisen wir unter Sonstige Segmente aus. Hierzu zählen zurzeit die Aktivitäten im Zusammenhang mit den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (vgl. Anmerkung 13).

Segmente

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2011/12 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 57.293 141 0 57.434
EBITDA 3.259 - 1.469 639 2.429
EBIT 800 - 1.644 573 - 271
EBT - 414 - 1.916 - 24 - 2.354
Investitionen 1.426 145 0 1.571
Abschreibungen 2.459 175 66 2.700
Langfristige Vermögenswerte 20.973 3 4.158 25.134
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 644 3 0 647

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2010/11 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 55.381 3.798 0 59.179
EBITDA 4.115 - 1.991 144 2.268
EBIT 1.524 - 2.174 71 - 579
EBT 267 - 2.460 - 29 - 2.222
Investitionen 2.344 168 0 2.512
Abschreibungen 2.591 183 73 2.847
Langfristige Vermögenswerte 22.791 631 4.224 27.646
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 604 2 0 606

Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen TEUR 23.446 (Vorjahr TEUR 26.114) auf Deutschland und TEUR 1.688 (Vorjahr TEUR 1.532) auf Rumänien.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende zahlungsunwirksamen Wertminderungsaufwendungen enthalten:

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Wertminderungsaufwendungen 2011/12 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Konzern
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 154 116 270
auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 132 242 374
286 358 644

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Wertminderungsaufwendungen 2010/11 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Konzern
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 222 156 378
auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 269 743 1.012
491 899 1.390

Im Geschäftsjahr 2011/12 wurde mit drei Kunden (Vorjahr zwei) des Segments Präzisionsmechanik jeweils mehr als 10 % des Konzernumsatzes realisiert. Die Kundenumsätze belaufen sich auf TEUR 10.626 (Vorjahr TEUR 9.687), TEUR 6.983 (Vorjahr TEUR 7.860) und TEUR 6.318 (Vorjahr TEUR 5.710).

Wesentliche Kennzahl für die Steuerung der Segmente durch den Vorstand als Hauptentscheidungsträger ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

Eine Aggregation von Segmenten erfolgte nicht.

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen

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Sitz des Kunden 2011/12 2010/11
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 21.811 38,0 23.016 38,9
Sonstige EU-Länder 12.159 21,2 12.159 20,6
Übriges Europa 912 1,6 586 1,0
Nordamerika 17.615 30,6 18 .64 1 31,5
Lateinamerika 12 0,0 26 0,0
Asien 4.925 8,6 4.751 8,0
57.434 100,0 59.179 100,0

5. Sonstige betriebliche Erträge

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Mieterträge 1.297 1.625
Währungsgewinne 270 243
Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten 265 848
Erträge aus Kostenerstattung 219 233
Erträge aus Rückkaufswerten 100 49
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 74 113
Zuschüsse Bundesagentur für Arbeit (ATZ) 16 299
Übrige 233 351
2.474 3.761

Mieterträge beinhalten insbesondere die Erträge aus der Vermietung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie an die SMS Schumag.

Währungsgewinne enthalten Gewinne aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten betreffen vor allem Verpflichtungen aus dem Sozialplan sowie Altverbindlichkeiten aus dem Bereich Anlagentechnik.

Die Erträge aus Kostenerstattung betreffen vor allem Dienstleistungen, die der SMS Schumag am Standort Aachen zur Verfügung gestellt wurden.

Die Erträge aus Rückkaufswerten resultieren aus Rückdeckungsversicherungen, die keine qualifizierten Versicherungspolicen im Sinne des IAS 19 darstellen.

In den übrigen Erträgen sind Erträge aus Anlagenabgängen, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen sowie eine Vielzahl anderer Posten enthalten.

6. Personalaufwand

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Löhne und Gehälter 22.751 21.214
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.853 4.616
davon für Altersversorgung 263 358
27.604 25.830

Durchschnittlicher Personalbestand

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2011/12 2010/11
Arbeiter 513 479
Angestellte 109 103
Auszubildende 25 24
647 606

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Beratungskosten 1.639 2.433
Instandhaltung 1.476 1.661
Leasing- und Mietkosten 972 1.679
Versicherungskosten 542 458
Sonstige Fremd- und Serviceleistungen 509 585
ATZ-Aufstockung 430 0
Währungsverluste 390 309
Wertberichtigung von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten 374 1.012
Factoring 322 847
IT-Kosten 320 407
Reisekosten 120 293
Übrige 2.594 2.829
9.688 12.513

Der Rückgang der Beratungskosten ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass gegenüber dem Vorjahr Kosten im Zusammenhang mit Finanzierungen sowie der Vermarktung des neuen Geschäftsfelds Erneuerbare Energien nicht mehr bzw. nur in erheblich geringerem Umfang angefallen sind.

Die sonstigen Fremd- und Serviceleistungen betreffen insbesondere Fremdpersonal im technischen Verwaltungsbereich sowie Bewachungsdienstleistungen.

Die Aufwendungen ATZ-Aufstockung beinhalten Aufstockungsbeträge für voraussichtlich in der Zukunft abzuschließende ATZ-Vereinbarungen, für die Rückstellungen zu bilden sind.

Währungsverluste enthalten Verluste aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die Wertberichtigung von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten enthält vor allem Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG. Die Forderungen aus der Vorfinanzierung des Joint Ventures wurden aufgrund der Auflösung des Joint Ventures, die infolge unterschiedlicher Auffassungen der Kommanditisten zur Geschäftspolitik erfolgte, wertberichtigt. Der Wertminderungsaufwand betrifft mit TEUR 242 (Vorjahr TEUR 734) das Segment Anlagentechnik und mit TEUR 132 (Vorjahr TEUR 278) das Segment Präzisionsmechanik.

Die übrigen Aufwendungen enthalten weitere nicht auftragsbezogene Verwaltungs- und Vertriebskosten.

8. Finanzergebnis

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154 23
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 2.237 - 1.666
Finanzergebnis - 2.083 - 1.643

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Finanzierungskosten für Pensionszusagen in Höhe von TEUR 955 (Vorjahr TEUR 859) enthalten (vgl. Anmerkung 19).

Der Gesamtzinsertrag sowie der Gesamtzinsaufwand für finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, teilen sich wie folgt auf:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Gesamtzinsertrag 123 12
Gesamtzinsaufwand 1.112 593

9. Steuern

In Deutschland wird ab dem 1. Januar 2008 auf ausgeschüttete und auf einbehaltene Gewinne einheitlich eine Körperschaftsteuer von 15 % und darauf ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % erhoben. Neben der Körperschaftsteuer ist für die in Deutschland erzielten Gewinne Gewerbeertragsteuer zu zahlen. Diese variiert in Abhängigkeit von der Gemeinde, in der das Unternehmen ansässig ist. Bei der Schumag AG sowie der Schumag BR Energy GmbH ergibt sich ein Satz von 15,575 %, so dass für beide Gesellschaften latente Steuern mit 31,4 % (Vorjahr 31,4 %) angesetzt werden.

Der von den ausländischen Gesellschaften erzielte Gewinn wird mit den im jeweiligen Sitzland geltenden Sätzen versteuert. Bei ausländischen Gesellschaften werden die latenten Steuern mit den folgenden, im jeweiligen Sitzland maßgeblichen Steuersätzen ermittelt:

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2011/12

%
2010/11

%
Rumänien 16 16

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern teilen sich wie folgt auf:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Tatsächliche Steuern
Schumag AG - 12 99
Ausländische Tochtergesellschaften 0 0
- 12 99
davon für Vorjahre - 12 99
Latente Steuern
Steueraufwand 1.111 597
Steuerertrag - 702 - 1.954
409 - 1.357
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steuern 397 - 1.258

Aus der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen resultieren im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern in Höhe von TEUR 1.169 (Vorjahr TEUR -459).

Latente Steuern ergeben sich aus folgenden temporären Differenzen zwischen steuerbilanziellen Wertansätzen sowie den gemäß IFRS bilanzierten Vermögenswerten und Schulden:

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Latenter Steueraufwand Latenter Steuerertrag
2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 605 0 0 - 605
Sachanlagen 135 424 - 345 - 81
Vorräte und Forderungen 62 35 - 65 - 294
Pensionsrückstellungen 47 2 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 262 123 - 277 - 974
Sonstiges 0 13 - 15 0
1.111 597 - 702 - 1.954

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Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 385 605 0 0
Sachanlagen 90 98 4.135 4.350
Vorräte und Forderungen 332 347 19 39
Pensionsrückstellungen 2.140 1.018 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.474 1.460 0 0
Verlustvorträge 7.001 5.922 0 0
Sonstiges 0 0 13 28
Wertberichtigungen auf latente Steuern - 7.386 - 5.922 0 0
davon auf Verlustvorträge - 7.001 - 5.922 0 0
Bruttowert 4.036 3.528 4.167 4.417
Saldierung - 3.819 - 2.697 - 3.819 - 2.697
Bilanzansatz 217 831 348 1.720

Maßgebend für die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Umkehrung der Bewertungsunterschiede und der Nutzbarkeit der Verlustvorträge. Dies hängt ab von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Die Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge entfällt bei Anteilseignerwechsel. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und der erwarteten steuerlichen Gewinnentwicklung wird davon ausgegangen, dass die Vorteile aus den aktivierten latenten Steuern realisiert werden können.

Steuerliche Verluste können in Deutschland auf unbestimmte Zeit vorgetragen werden, sind mit erzielten Gewinnen aber nur begrenzt verrechenbar. Wesentliche ausländische steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Zum 30. September 2012 wurden auf inländische steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 22.296 (Vorjahr TEUR 18.860) Wertberichtigungen gebildet.

Steuerliche Überleitungsrechnung

Die sich bei Anwendung des Steuersatzes der Schumag AG von 31,4 % (Vorjahr 31,4 %) ergebenden Steuern lassen sich zu den ausgewiesenen Steuern wie folgt überleiten:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Ergebnis vor Steuern - 2.354 - 2.222
Erwartete Steuern (Steuersatz der Schumag AG) - 739 - 698
Steuern aus nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträgen 5 - 1.455
Steuern aus abweichenden ausländischen Steuersätzen - 15 - 57
Latente Steuern infolge der Entstehung bzw. der Umkehrung temporärer Differenzen 0 - 741
Latente Steuern infolge von bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträgen - 495 - 814
Wertberichtigung von latenten Steuern 1.668 814
Nicht angesetzte latente Steuern 0 1.654
Aperiodische Effekte - 58 99
Sonstige Steuereffekte 31 - 60
Ausgewiesene Steuern 397 - 1.258
Steuerquote - 16,9 % 56,6 %

Steuerschulden

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Kurzfristige Steuerschulden 1 179

Die Steuerschulden betreffen grundsätzlich veranlagte Ertragsteuern.

10. Ergebnis je Aktie

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2011/12 2010/11
Konzern-Ergebnis nach Steuern (in TEUR) - 2.751 - 964
Gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien 4.000.000 4.000.000
Ergebnis je Aktie nach IFRS (in EUR) - 0,69 - 0,24

Verwässerungseffekte ergaben sich nicht.

11. Immaterielle Vermögenswerte

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Entwicklung 2011/12 Software

TEUR
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2011 1.437
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 1
Zugänge 186
Abgänge 265
Stand am 30.9.2012 1.357
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 671
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 1
Zugänge planmäßig 166
Zugänge außerplanmäßig 264
Abgänge 266
Stand am 30.9.2012 834
Nettobuchwert am 30.9.2012 523

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Entwicklung 2010/11 Software

TEUR
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2010 1.379
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge 69
Abgänge 11
Stand am 30.9.2011 1.437
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 307
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge planmäßig 151
Zugänge außerplanmäßig 222
Abgänge 9
Stand am 30.9.2011 671
Nettobuchwert am 30.9.2011 766

Geschäfts- oder Firmenwerte sowie selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte sind bisher nicht bilanziert.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten. Im Bereich Präzisionsmechanik erfolgten sie auf den zu erwartenden Nutzungswert. Die immateriellen Vermögenswerte des Bereichs Anlagentechnik wurden vollständig abgewertet.

12. Sachanlagen

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Entwicklung 2011/12 Grundstücke

und Gebäude

TEUR
Technische

Anlagen und

Maschinen

TEUR
Betriebs- und

Geschäfts-

ausstattung

TEUR
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

TEUR
Gesamt

TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2011 13.059 23.003 7.158 2.734 45.954
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 71 - 14 - 20 0 - 105
Zugänge 91 566 462 266 1.385
Abgänge 0 226 503 0 729
Umbuchungen 2.577 0 0 - 2.577 0
Stand am 30.9.2012 15.656 23.329 7.097 423 46.505
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 2.314 18.177 4.768 156 25.415
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 1 1 - 6 - 15 0 - 32
Zugänge planmäßig 388 1.126 684 0 2.198
Zugänge außerplanmäßig 0 6 0 0 6
Abgänge 0 196 440 0 636
Stand am 30.9.2012 2.691 19.107 4.997 156 26.951
Nettobuchwert am 30.9.2012 12.965 4.222 2.100 267 19.554

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Entwicklung 2010/11 Grundstücke

und Gebäude

TEUR
Technische Anlagen und Maschinen

TEUR
Betriebs- und

Geschäfts-

ausstattung

TEUR
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

TEUR
Gesamt

TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2010 13.192 21.769 7.123 2.065 44.149
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 18 - 1 - 5 0 - 24
Zugänge 0 1.462 291 675 2.428
Abgänge 115 233 251 0 599
Umbuchungen 0 6 0 - 6 0
Stand am 30.9.2011 13.059 23.003 7.158 2.734 45.954
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 2.095 17.134 4.254 0 23.483
Umrechnungsbedingte Wertänderungen - 3 - 1 - 3 0 - 7
Zugänge planmäßig 337 1.180 728 0 2.245
Zugänge außerplanmäßig 0 0 0 156 156
Abgänge 115 136 21 1 0 462
Stand am 30.9.2011 2.314 18.177 4.768 156 25.415
Nettobuchwert am 30.9.2011 10.745 4.826 2.390 2.578 20.539

Die Sachanlagen enthalten 15 geleaste Produktionsmaschinen (Vorjahr 13) für den präzisionsmechanischen Bereich, bei denen dem Konzern als Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist.

Die Anschaffungskosten und der Nettobuchwert der geleasten Sachanlagen sind nachfolgend aufgeführt:

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30.09.2012 30.09.2011
Anschaffungskosten

TEUR
Nettobuchwert

TEUR
Anschaffungskosten

TEUR
Nettobuchwert

TEUR
--- --- --- --- ---
Technische Anlagen und Maschinen 1.476 762 1.259 871
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32 28 0 0
1.508 790 1.259 871

Die entsprechenden Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind in Anmerkung 24 erläutert.

Die im Dezember 2010 im Rahmen einer Sale-and-Lease-back-Transaktion veräußerten Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs, insbesondere Produktionsmaschinen, werden weiterhin unter den Sachanlagen ausgewiesen, da auch hier das wirtschaftliche Eigentum dem Konzern als Leasingnehmer zuzurechnen ist. Die entsprechenden Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind in Anmerkung 21 erläutert.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten.

13. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

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Entwicklung 2011/12 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2011 4.804
Zugänge 0
Stand am 30.9.2012 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 580
Zugänge 66
Stand am 30.9.2012 646
Nettobuchwert am 30.9.2012 4.158

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Entwicklung 2010/11 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2010 4.804
Zugänge 0
Stand am 30.9.2011 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 507
Zugänge 73
Stand am 30.9.2011 580
Nettobuchwert am 30.9.2011 4.224

Die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie ist im Geschäftsjahr 2008/09 aus einer betrieblichen Immobilie durch Nutzungsänderung hervorgegangen. Auf Basis eines Gutachtens vom 8. November 2012 ergibt sich unter Berücksichtigung der anteiligen Grundstücksnutzung im Verhältnis zur bebauten Grundfläche insgesamt ein über den angesetzten Anschaffungs- und Herstellungskosten liegender Zeitwert in Höhe von TEUR 4.599. Die Werte des zugrunde liegenden Gutachtens wurden von einem unabhängigen zertifizierten Immobiliengutachter (HypZert) im Ertragswertverfahren unter Annahme eines Zinssatzes von 8,25 % ermittelt.

Aus der Vermietung der Immobilie resultieren Mieterträge von TEUR 1.239 (Vorjahr TEUR 1.321) sowie direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen von TEUR 638 (Vorjahr TEUR 725) (vgl. Anmerkung 24).

14. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalteten zum 30. September 2011 ausschließlich den Beteiligungsbuchwert der Schumag AG am Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG. Die Kommanditanteile an dem Joint Venture wurden mit Wirkung zum 31. März 2012 zum Nennwert veräußert.

15. Vorräte

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.293 2.218
Unfertige Erzeugnisse 7.064 6.565
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.526 5.009
Geleistete Anzahlungen 7 4
13.890 13.796

Vorräte in Höhe von TEUR 20.449 (Vorjahr TEUR 23.874) sind als Aufwand der Berichtsperiode erfasst worden.

Wertminderungen von Vorräte erhöhten den Materialaufwand des Bereichs Präzisionsmechanik um TEUR 228 (Vorjahr TEUR 389).

Zum Abschlussstichtag waren Warenbestände in Höhe von insgesamt TEUR 12.126 (Vorjahr TEUR 11.328) im Rahmen einer Raumsicherungsübereignung als Sicherheit verpfändet.

16. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Vermögenswerte

Zum Bilanzstichtag stellen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie folgt dar:

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Buchwert

TEUR
nicht wertgemindert, aber überfällig
weder wertgemindert noch überfällig

TEUR
überfällig bis 30 Tage

TEUR
überfällig 31 bis 60 Tage

TEUR
überfällig 61 bis 90 Tage

TEUR
überfällig 91 bis 180 Tage

TEUR
überfällig 181 bis 360 Tage

TEUR
überfällig m ehr als 360 Tage

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
30.9.2012 2.683 2.035 473 141 21 13 0 0
30.9.2011 6.802 5.537 763 75 262 165 0 0

Übrige Vermögenswerte

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30.09.2012 30.09.2011
TEUR davon kurzfristig

TEUR
TEUR davon kurzfristig

TEUR
--- --- --- --- ---
Forderungen gegen Beteiligungen 0 0 82 82
Rechnungsabgrenzungen 235 214 265 218
Sonstige Vermögenswerte 3.583 2.922 3.459 2.235
3.818 3.136 3.806 2.535

Die übrigen Vermögenswerte sind weder wertgemindert noch überfällig.

Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Forderungen an Factoring-Gesellschaft 1.114 815
Kautionen/Hinterlegungen 969 933
Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 668 648
Forderungen an Mitarbeiter 318 310
Verpfändete Bankguthaben 225 225
Steuererstattungsansprüche 108 95
Übrige 181 433
3.583 3.459

Den Forderungen an die Factoring-Gesellschaft liegen zum Bilanzstichtag verkaufte Forderungen von TEUR 7.246 (Vorjahr TEUR 4.912) zugrunde. Um den materiellen Bestand der Forderungen abzusichern, sind für die Factoring-Gesellschaft im Rahmen eines Sicherheiten- Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000) sowie Warenbestände von TEUR 12.126 (Vorjahr TEUR 11.328) als Sicherheit bestellt.

Die Kautionen/Hinterlegungen betreffen insbesondere Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen stellen keine qualifizierten Versicherungspolicen im Sinne des IAS 19 dar.

Die verpfändeten Bankguthaben dienen zur Absicherung von einzelnen Avalen.

Die Steuererstattungsansprüche enthalten vor allem Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer.

Die Wertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:

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Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Stand 1.10. 299 150
Erfolgswirksame Zuführung 183 240
Erfolgswirksame Auflösung - 20 - 90
Nicht erfolgswirksame Inanspruchnahme - 212 - 1
Stand 30.9. 250 299

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Wertberichtigungen auf übrige Vermögenswerte 2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Stand 1.10. 213 0
Erfolgswirksame Zuführung 191 772
Erfolgswirksame Auflösung 0 0
Nicht erfolgswirksame Inanspruchnahme - 191 - 559
Stand 30.9. 213 213

17. Flüssige Mittel

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Guthaben bei Kreditinstituten 636 1.142
Kassenbestände 8 5
644 1.147

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst.

18. Eigenkapital

Das Eigenkapital besteht ausschließlich aus Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Schumag AG beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Schumag AG enthält Aufgelder aus Kapitalerhöhungen.

Erwirtschaftetes Eigenkapital

Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird als Währungsumrechnung gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst beim Abgang einer Gesellschaft erfolgswirksam berücksichtigt.

Die Gewinnrücklagen beinhalten zum 30. September 2012 unverändert eine gesetzliche Rücklage in Höhe von EUR 511.291,88.

Die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste mit den Gewinnrücklagen hat sich wie folgt entwickelt:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Stand 1.10. 771 - 231
Versicherungs mathematische Gewinne/Verluste bei leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen - 3.722 1. 46 1
Latente Steuern 1.169 - 459
Veränderung - 2.553 1.002
Stand 30.9. - 1.782 771

Der Konzernbilanzverlust enthält die aus den Vorjahren aufgelaufenen Konzernergebnisse.

Sonstiges Ergebnis nach Steuern

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30.09.2012 den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar
Währungsumrechnung

TEUR
Gewinnrücklagen

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe - 66 0 - 66
Gewinne aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen 0 182 182
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Plänen nach Steuern 0 - 2.553 - 2.553
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - 66 - 2.371 - 2.437

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30.09.2011 den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar
Währungsumrechnung

TEUR
Gewinnrücklagen

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe - 15 0 - 15
Verluste aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen 0 - 118 - 118
Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten Plänen nach Steuern 0 1.002 1.002
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - 15 884 869

Kapitalmanagement

Zu den wichtigsten Zielen des Kapitalmanagements der Schumag AG zählen die Sicherstellung der Unternehmensfortführung, das Erreichen einer angemessenen Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals, ein hohes Bonitätsranking sowie die Schaffung ausreichender Liquiditätsreserven. Unter Berücksichtigung aller beteiligten Interessengruppen (Shareholder, Mitarbeiter und übrige Stakeholder) sollen die Ziele insbesondere durch Reduzierung der Kapitalkosten, die Optimierung der Kapitalstruktur und den Einsatz eines effektiven Risikomanagements erreicht werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie im Aufstellungszeitraum konzentrierte sich das Kapitalmanagement weiterhin im Wesentlichen auf die Erhaltung der notwendigen Liquidität. Hierzu diente vor allem der Verkauf von Vermögenswerten.

Darüber hinaus bemühen wir uns um weitere Finanzierungsmöglichkeiten und erörtern eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzierungsformen, die den nachhaltigen Bedarf an Kapital sicherstellen sollen.

Derzeit entspricht das wirtschaftliche Eigenkapital dem bilanziellen Eigenkapital. Zum 30. September 2012 reduzierte sich die Eigenkapitalquote insbesondere ergebnisbedingt von 26 % auf 18 %.

19. Pensionsrückstellungen

Den Mitarbeitern der Schumag AG, die vor dem 1. Januar 1994 in die Gesellschaft eingetreten sind, stehen neben den Anwartschaften auf Leistungen aus gesetzlichen Altersversorgungseinrichtungen Ansprüche aus der Ruhegeldordnung vom 1. Januar 1994 zu. Die Leistungen bemessen sich nach der Beschäftigungsdauer. Darüber hinaus bestehen Sonderzusagen für ehemalige Mitglieder des Vorstands. Die Zusagen von Betriebsrenten werden durch Pensionsrückstellungen finanziert. Der Bewertung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19 lagen folgende Annahmen zugrunde:

Annahmen zur Bewertung des Anwartschaftsbarwerts (gewichteter Durchschnitt)

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30.09.2012

%
30.09.2011

%
Rechnungszinsfuß 3,60 5,40
Rententrend 1,50 1,50

Der Lohn- und Gehaltstrend bleibt aufgrund der Ruhegeldordnung außer Ansatz. Krankheitskosten der Mitarbeiter werden nicht übernommen.

Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts der Pensionsverpflichtungen

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Anwartschaftsbarwert am 1.10. 18.396 20.134
Laufender Dienstzeitaufwand 56 64
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 159 204
Zinsaufwand 955 859
Rentenzahlungen - 1.414 - 1.404
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 3.722 - 1.461
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 21.874 18.396

Seit Einführung der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen nach IAS 19.93A wurden ohne Berücksichtigung latenter Steuern insgesamt versicherungsmathematische Verluste in Höhe von TEUR 2.598 (Vorjahr Gewinne TEUR 1.124) im sonstigen Ergebnis erfasst.

Durch Abgabe einer Patronatserklärung zugunsten der im Zuge der Veräußerung des Maschinenbaus zur SMS Schumag übergegangenen Mitarbeiter für die übergegangenen Altersversorgungsansprüche ergeben sich für die Schumag AG Eventualverbindlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Erwerbers des Maschinenbaus als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Den Anwartschaften stehen zum Teil Aktivwerte aus Versicherungspolicen gegenüber, die - soweit sie als qualifizierte Versicherungspolice im Sinne des IAS 19 gelten - als Pensionsvermögen (Planvermögen) ausgewiesen werden.

Entwicklung des Planvermögens / der nicht finanzierten Pensionsverpflichtung

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
2009/10

TEUR
2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 1.10. 678 686 446 505 69
Erwartete Erträge aus Planvermögen 19 48 30 22 - 10
Arbeitgeberbeiträge 69 62 23 133 690
Effekte aus Asset Ceiling 182 - 118 187 - 214 - 244
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 30.9. 948 678 686 446 505
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 21.874 18.396 20.134 19.005 19.068
Pensionsrückstellungen 20.926 17.718 19.448 18.559 18.563

Finanzierungen durch Planvermögen bestehen ausschließlich für Sonderzusagen. Im nächsten Geschäftsjahr werden sich die Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen aus bestehenden Verträgen voraussichtlich auf TEUR 69 belaufen.

Die zu erwartenden Erträge aus dem Planvermögen belaufen sich auf TEUR 20.

Die für das Geschäftsjahr 2012/13 erwarteten Zahlungen aus den zum 30. September 2012 erteilten Pensionszusagen betragen TEUR 1.436.

Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Laufender Dienstzeitaufwand 56 64
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 159 204
Zinsaufwand 955 859
Erwartete Erträge aus Planvermögen - 19 - 48
Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 1.151 1.079

Die Aufwendungen wurden in folgenden Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Personalaufwand 215 268
Finanzergebnis 936 811
Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 1.151 1.079

20. Übrige Rückstellungen

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Auftragsrückstellungen

TEUR
Prozessverpflichtungen

TEUR
Sonstige

TEUR
Gesamt

TEUR
Stand am 30.9.2011 976 11 363 1.350
Zuführung 1.473 15 207 1.695
Inanspruchnahme - 958 0 - 282 - 1.240
Auflösung - 18 - 11 - 45 - 74
Stand am 30.9.2012 1.473 15 243 1.731
davon kurzfristig 1.473 15 234 1.722
davon langfristig 0 0 9 9

Die Auftragsrückstellungen umfassen Drohverluste und Garantieleistungen. Die Bewertung erfolgt anhand von Erfahrungswerten.

Die Rückstellungen für Prozessverpflichtungen enthalten die erwarteten Prozesskosten für einen Rechtsstreit, in dem die Schumag auf Zahlung von Honoraren aus einem gekündigten Beratungsvertrag für das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien verklagt wird. Die im Vorjahr noch erwarteten Prozesskosten für das Spruchstellenverfahren u. a. gegen die Schumag AG, das durch einen zwischenzeitlich rechtskräftig gewordenen Beschluss des Landgerichts Köln vom 1. September 2008 und aufgrund der Zurückweisung der sofortigen Beschwerde eines Antragstellers durch Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 29. September 2010 beendet ist, konnten im Berichtsjahr aufgelöst werden.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen im Zusammenhang mit der Prüfung und Aufstellung des Jahresabschlusses enthalten.

21. Verbindlichkeiten

Finanzschulden

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30.09.2012 30.09.2011
TEUR davon kurzfristig

TEUR
TEUR davon kurzfristig

TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.055 1.505 950 200
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) 2.242 722 2.875 633
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) 493 430 804 486
Sonstige Darlehen 0 0 247 247
4.790 2.657 4.876 1.566

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zum einen ein festverzinsliches Tilgungsdarlehen über nominal TEUR 1.000 mit einem Zinssatz von 10 % p. a., das quartalsweise mit TEUR 50 getilgt wird. Zudem stand der Schumag AG eine Kontokorrentlinie über TEUR 1.000 Mio mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2012 zur Verfügung, für die der Zinssatz 8 % p. a. und die Bereitstellungsprovision 0,5 % p. a. betrug. Die Kontokorrentlinie wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert. Im April 2013 sowie Juli 2013 erfolgten Teilprolongationen bis Ende Juli 2013 bzw. Ende August 2013. Die Kontokorrentlinie wurde zum 31. August 2013 plangemäß zurückgeführt. Als Sicherheit sind im Rahmen eines Sicherheiten- Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000) sowie Warenbestände von TEUR 12.126 (Vorjahr TEUR 11.328) bestellt. Darüber hinaus stand der Schumag Romania ein Kontokorrentlinie über TEUR 500 mit einem Zinssatz von 1-Monats-Euribor zzgl. 3,5 % sowie einer Laufzeit bis zum 27. Juni 2013 zur Verfügung. Die Kontokorrentlinie wurde im Juni 2013 unbefristet prolongiert. Als Sicherheit dient eine Grundschuld über TEUR 650. Die Sicherheitennehmer sind berechtigt, bei Vorliegen eines wichtigen Grunds, insbesondere wenn die Schumag fälligen Verpflichtungen aus den Kreditvereinbarungen nicht nachkommt, die Sicherheiten nach angemessener Fristsetzung zu verwerten.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back)

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30.09.2012
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 978 1.712 2.690
Zinsanteil 256 192 448
Leasingverbindlichkeit 722 1.520 2.242

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30.09.2011
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 979 2.690 3.669
Zinsanteil 346 448 794
Leasingverbindlichkeit 633 2.242 2.875

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) ergeben sich aus der im Dezember 2010 durchgeführten Sale-and-Lease-back-Transaktion hinsichtlich veräußerter Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs (vgl. Anmerkung 12). Die Schumag ist nicht mehr rechtlicher Eigentümer dieser Sachanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) sind durch eine Grundschuld von TEUR 1.000 besichert.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige)

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30.09.2012
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 447 64 511
Zinsanteil 17 1 18
Leasingverbindlichkeit 430 63 493

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30.09.2011
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 519 330 849
Zinsanteil 33 12 45
Leasingverbindlichkeit 486 318 804

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) resultieren aus 15 Anlagen (Vorjahr 13) innerhalb der Sachanlagen, die im Rahmen von Finanzierungsleasing wirtschaftliches Eigentum begründen (vgl. Anmerkung 12).

In den sonstigen Darlehen war zum 30. September 2011 ein durch den ehemaligen Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gewährtes Darlehen ausgewiesen. Das Darlehen wurde am 20. Januar 2012 zurückgezahlt, die Verzinsung betrug 6 % p. a.

Restlaufzeiten Finanzschulden

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
bis 1 Jahr 2.657 1.566
1 bis 5 Jahre 2.133 3.310
4.790 4.876

Restlaufzeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
bis 1 Jahr 3.912 5.567
1 bis 5 Jahre 200 0
4.112 5.567

Die anderen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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30.09.2012 30.09.2011
TEUR davon kurzfristig

TEUR
TEUR davon kurzfristig

TEUR
--- --- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen 0 0 20 20
Steuerverbindlichkeiten 419 419 277 277
Verbindlichkeiten Personal 3.550 2.964 4.224 3.009
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 324 304 595 595
Rechnungsabgrenzungen 583 500 1.083 500
Sonstige 484 389 932 807
5.360 4.576 7.131 5.208

Steuerverbindlichkeiten betreffen vor allem Lohn- und Umsatzsteuer für den Monat September.

Die Verbindlichkeiten Personal beinhalten vor allem Personalkosten für Altersteilzeitverpflichtungen, Restverpflichtungen für den Sozialplan sowie Jubiläums-, Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Verbindlichkeiten aus Altersteilzeitverpflichtungen sind in Höhe der gesetzlichen Verpflichtung durch ein Aval besichert.

Zum 30. September 2012 standen der Schumag AG verbindlich zugesagte Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 (Vorjahr TEUR 1.500) zur Verfügung. Die Inanspruchnahme betrug TEUR 1.439 (Vorjahr TEUR 1.439). Zur Besicherung der gewährten Avalkreditlinien dienen verpfändete Bankguthaben in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr TEUR 225).

Die Rechnungsabgrenzungen enthalten ausschließlich vorausbezahlte zukünftige Mieterträge.

Alle anderen Verbindlichkeiten sind unverzinslich.

Restlaufzeiten der anderen Verbindlichkeiten

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30.09.2012
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten 419 0 419
Verbindlichkeiten Personal 2.964 586 3.550
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 304 20 324
Rechnungsabgrenzungen 500 83 583
Sonstige 389 95 484
4.576 784 5.360

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30.09.2011
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen 20 0 20
Steuerverbindlichkeiten 277 0 277
Verbindlichkeiten Personal 3.009 1.215 4.224
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 595 0 595
Rechnungsabgrenzungen 500 583 1.083
Sonstige 807 125 932
5.208 1.923 7.131

Die Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements werden unter Anmerkung 23 dargestellt.

22. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Abnahmeverpflichtungen für Stromlieferungen (own use) 1.215 76
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen 651 1.288
Abnahmeverpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen 596 883
Bestellobligo Investitionen 498 38
Abnahmeverpflichtungen für Gaslieferungen (own use) 329 230
3.289 2.515

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden mit dem Wert der vereinbarten zukünftigen Zahlungen angesetzt.

Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen haben folgende Restlaufzeiten:

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30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
bis 1 Jahr 523 740
1 bis 5 Jahre 128 548
651 1.288

Die Verpflichtungen aus Operatingleasing-Verträgen sind in Anmerkung 24 erläutert.

23. Finanzinstrumente

Buchwerte nach Bewertungskategorien

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Buchwert 30.09.2012

TEUR
Kredite und Forderungen

TEUR
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.683 2.683 -
Sonstige finanzielle Forderungen 3.482 3.482 -
Flüssige Mittel 644 644 -
Finanzielle Vermögenswerte 6.809 6.809 -
Finanzschulden (ohne Finanzierungsleasing) 2.055 - 2.055
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 2.735 - 2.735
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.112 - 4.112
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.941 - 4.941
Finanzielle Verbindlichkeiten 13.843 - 13.843

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Buchwert 30.09.2011

TEUR
Kredite und Forderungen

TEUR
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.802 6.802 -
Sonstige finanzielle Forderungen 3.450 3.450 -
Flüssige Mittel 1.147 1.147 -
Finanzielle Vermögenswerte 11.399 11.399 -
Finanzschulden (ohne Finanzierungsleasing) 1.197 1.197
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 3.679 3.679
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.567 - 5.567
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.834 - 6.834
Finanzielle Verbindlichkeiten 17.277 - 17.277

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden erstmals als Klasse ausgewiesen, obwohl sie keiner Bewertungskategorie des IAS 39 angehören.

Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente entspricht dem Buchwert.

Die sonstigen finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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Sonstige finanzielle Forderungen 30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Übrige Vermögenswerte 3.818 3.806
abzgl. darin enthaltener Rechnungsabgrenzungen (siehe Anmerkung 16) - 235 - 265
abzgl. darin enthaltener Steuererstattungsansprüche (siehe Anmerkung 16) - 108 - 95
zzgl. geleisteter Anzahlungen (siehe Anmerkung 15) 7 4
3.482 3.450

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Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 30.09.2012

TEUR
30.09.2011

TEUR
Andere Verbindlichkeiten 5.360 7.131
abzgl. darin enthaltener erhaltener Anzahlungen (siehe Anmerkung 21) 0 - 20
abzgl. darin enthaltener Steuerverbindlichkeiten (siehe Anmerkung 21) - 419 - 277
4.941 6.834

Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Kredite und Forderungen - 115 - 732
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten - 219 464
- 334 - 268

Das Nettoergebnis aus der Kategorie „Kredite und Forderungen" beinhaltet im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Beteiligungen und sonstige Vermögenswerte sowie Kursgewinne aus Fremdwährungsforderungen.

Das Nettoergebnis der Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten" umfasst insbesondere Kursverluste aus Fremdwährungsverbindlichkeiten, Aufwand aus der Aufzinsung von Verbindlichkeiten sowie Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten.

Derivative Finanzinstrumente

Bei den im Konzern eingesetzten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Sicherungsgeschäfte, die im Einzelfall zur Steuerung der Risiken aus Währungsschwankungen einzelner Forderungen eingesetzt werden.

Zum aktuellen und zum Vorjahresstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Finanzrisikomanagement

Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und andere Verbindlichkeiten. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Der Konzern ist Währungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser Risiken obliegt dem Management des Konzerns. Dieses wird permanent im Rahmen der Unternehmensplanung über mögliche und eingetretene finanzielle Risiken unterrichtet.

Währungsrisiken: Änderungen des Wechselkurses können zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten führen. Währungsrisiken bestehen insbesondere bei Forderungen und Verbindlichkeiten, die in einer anderen als der lokalen Währung der Schumag-Gesellschaften abgeschlossen wurden, oder bei zukünftigen Fremdwährungstransaktionen. Zur Sicherung des Wechselkursrisikos werden im Einzelfall Devisentermingeschäfte eingesetzt. Warentermingeschäfte und Finanzderivate werden nicht eingesetzt.

Ausfallrisiken: Ausfallrisiken bestehen, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Buchwert aller finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko der Schumag dar. Aufgrund der globalen Tätigkeit und der Kundenstruktur der Schumag sowie durch die Nutzung von echtem Factoring liegen keine erheblichen Ausfallrisikokonzentrationen vor.

Liquiditätsrisiken: Die Zahlungsfähigkeit sowie die Liquiditätsversorgung des Schumag- Konzerns werden durch eine zeitnah fortgeschriebene Liquiditätsplanung beobachtet.

24. Leasingverhältnisse

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasingnehmer

Hierzu verweisen wir auf Anmerkung 21.

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasinggeber

Schumag tritt nicht als Leasinggeber im Rahmen von Finanzierungsleasing auf.

Operatingleasing - Schumag als Leasingnehmer

Die Operatingleasing-Verträge, bei denen Schumag Leasingnehmer ist, beinhalten überwiegend die Miete von Produktionsmaschinen für den präzisionsmechanischen Bereich. Die Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von 48 bis 54 Monaten. Für die meisten Leasingvereinbarungen bestehen Mietverlängerungsoptionen, bedingte Mietzahlungen sind nicht vorgesehen.

Die sich aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen ergebenden Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:

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30.09.2012
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 496 128 624

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30.09.2011
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 707 543 1.250

Im Ergebnis der Betriebstätigkeit des Geschäftsjahres 2011/12 wurden Mindestleasingzahlungen in Höhe von TEUR 707 (Vorjahr TEUR 1.419) als Aufwand erfasst.

Operatingleasing - Schumag als Leasinggeber

Die Schumag vermietet im Rahmen von Operatingleasing-Verträgen im Wesentlichen die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie. Die Schumag AG hat hierfür von der SMS Schumag eine Mietvorauszahlung in Höhe von TEUR 2.500 erhalten, die linear über eine Dauer von 5 Jahren ab dem 1. Dezember 2008 abgegrenzt wird. Insgesamt beträgt die feste Mietdauer 10 Jahre.

Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen haben folgende Fälligkeiten:

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30.09.2012
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 0 2.301 701 3.002

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30.09.2011
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 20 1.701 1.301 3.022

25. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Related Parties)

Die nahe stehenden Unternehmen und Personen der Schumag AG (ohne Organmitglieder der aufgeführten Gesellschaften sowie weiterer mit diesen verbundenen Unternehmen) für die Betrachtungszeiträume sind nachfolgend aufgeführt:

Gesellschafter

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Birmingham/GB)
Peter Koschel
Concordia Advisors (Bermuda) Ltd.
Concordia Advisors (UK) II Limted
Concordia Advisors LLP
Balanced Strategies Fund Limited
Concordia MAC 29 Ltd.
Concordia Partners, LP
Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd.
Concordia Offshore Management Ltd.
Concordia Globä Equty Relative Value Fund, LP
Conyers Dill & Pearman Limited
Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Euro-IB Ltd.
Alexander von Ungern-Sternberg
Norbert Thelen

Organmitglieder

Aufsichtsrat Schumag AG
Vorstand Schumag AG

Andere

Effizienza GmbH
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Düsseldbrf)
Gerhardt Consult

Hinsichtlich der Gesellschafter verweisen wir auf die Stimmrechtsmitteilungen, die unter Anmerkung 28 wiedergegeben sind.

Die Organmitglieder sind unter Anmerkung 26 aufgeführt.

Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

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Geschäftsbeziehung 2011/12
Gesellschafter

TEUR
Organmitglieder

TEUR
Andere

TEUR
--- --- --- ---
Waren- und Dienstleistungsverkehr 42 162 35
Bezüge der Organmitglieder 0 690 0
Ausstehende Forderungen 0 143 0
Offenstehende Verbindlichkeiten 0 195 0

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Geschäftsbeziehung 2010/11
Gesellschafter

TEUR
Organmitglieder

TEUR
Andere

TEUR
--- --- --- ---
Waren- und Dienstleistungsverkehr 0 0 30
Bezüge der Organmitglieder 0 647 0
Ausstehende Forderungen und Anzahlungen 0 166 0

Die Preisgestaltung im Waren- und Dienstleistungsverkehr fand zu marktüblichen Konditionen statt. Die Bezüge der Organmitglieder werden im Vergütungsbericht im Konzernlagebericht erläutert.

Dem ehemaligen Vorstandsmitglied Steffen Walpert wurde im September 2010 unter Beachtung des § 89 AktG ein Darlehen in Höhe von TEUR 160 gewährt. Das Darlehen hatte eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2012 und wurde dann in einer Summe zur Rückzahlung fällig. Sondertilgungen waren möglich. Die Verzinsung betrug 6 % p. a., die Zinsen sind monatlich jeweils zum Monatsletzten zu zahlen. Zur Absicherung dienten sämtliche Ansprüche aus dem Dienstvertrag von Herrn Walpert. Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte eine Sondertilgung in Höhe von TEUR 17, zum 30. September 2012 betrug das Darlehen wie im Vorjahr noch TEUR 143. Das Darlehen wurde bereits zum 30. September 2011 zu 100 % wertberichtigt.

26. Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

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2011/12

EUR
2010/11

EUR
Bezüge des Vorstands 605.000,00 535.890,00
davon feste Vergütungen 485.000,00 467.000,00
davon variable Vergütungen 120.000,00 68.890,00
Bezüge des Aufsichtsrats 85.177,42 111.597,00
davon feste Vergütungen 50.345,24 48.575,60
davon sonstige Auslagen 34.832,18 63.021,40

Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands betragen zum 30. September 2012 nach IFRS EUR 0,00 (Vorjahr EUR 203.891,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 696.578,84 (Vorjahr EUR 929.973,02).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind nach IFRS EUR 9.609.032,00 (Vorjahr EUR 7.881.102,00) zurückgestellt.

Im Übrigen wird auf den Vergütungsbericht innerhalb des Konzernlageberichts der Schumag AG verwiesen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind nachfolgend aufgeführt:

Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Aachen
Vorsitzender (ab 19. April 2013)
Stellvertretender Vorsitzender (bis 18. April 2013)
Maschinenschlosser
Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen
ohne weitere Mitgliedschaft
Hans-Georg Kierdorf, Adliswil/Schweiz (ab 31. Oktober 2011)
Stellvertretender Vorsitzender (ab 19. April 2013)
Unternehmensberater
Weitere Mitgliedschaften
Kierdorf Immobilien- und Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln (Mitglied des Beirats)
Ekkehard Brzoska, Mülheim/Ruhr (ab 21. Dezember 2011)
Diplom-Ingenieur
ohne weitere Mitgliedschaften
Martin Kienböck, Ratingen (ab 4. Juli 2013)
Pensionär (ehemaliger Geschäftsführer der Balcke-Dürr GmbH, Ratingen)
ohne weitere Mitgliedschaft
Peter Koschel, Berlin (bis 21. Dezember 2011; ab 4. Juli 2013)
Vorsitzender (bis 21. Dezember 2011)
Diplom-Ingenieur
ohne weitere Mitgliedschaft
Jürgen Milion, Alsdorf
Industriemeister
ohne weitere Mitgliedschaft
Frank Jokisch, Meerbusch (bis 23. August 2012)
Geschäftsführer der EFFIZIENZA GmbH, Düsseldorf
ohne weitere Mitgliedschaft
Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 21. Dezember 2011 bis 31. August 2012)
Vorsitzender (ab 3. Januar 2012 bis 31. August 2012)
Dipl.-Ökonom
Weitere Mitgliedschaften
Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Matthias Osinski, München (ab 31. Oktober 2011 bis 21. Dezember 2011)
Steuerberater
Weitere Mitgliedschaften
Bayern Treuhand Consulting AG, München (AR-Mitglied)
Euracontact Consulting AG, München (AR-Vorsitzender)

Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 1. September 2012)
Dipl.-Ökonom
Mitgliedschaften
Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Steffen Walpert, Köln (bis 31. August 2012) keine Mitgliedschaft

27. Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Für von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zu erbringende Dienstleistungen sind als Honorar für die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2011/12 TEUR 100 im Aufwand erfasst worden.

Für von der für das Geschäftsjahr 2010/11 als Abschlussprüfer tätigen BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, erbrachte Dienstleistungen sind folgende Honorare als Aufwand erfasst:

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2011/12

TEUR
2010/11

TEUR
Sonstige Leistungen 19 11
Steuerberatungsleistungen 14 13
Abschlussprüfungsleistungen 0 227
33 251

28. Angaben zum Bestehen einer Beteiligung

Angaben zum Bestehen einer Beteiligung am Bilanzstichtag

Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).

Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3 % beträgt, hält.

Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Senta Ltd., Nikosia, Zypern,
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 7. Januar 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 79,2 % der Stimmrechte (3.168.136 Stimmrechte) beträgt.

Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited.

Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited.

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited.

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,30 % (11.872 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,34 % (13.442 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,85 % (34.078 Stimmrechte) beträgt.

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited.

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited,
Balanced Strategies Fund Limited.

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited,
Master Multi-Product Holdings II Limited,
Balanced Strategies Fund Limited.

Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt.

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt und dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 8,34 % (333.526 Stimmrechte) beträgt.

Stimmrechtsmitteilungen nach dem Bilanzstichtag

Die Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,1965 % (167.859 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 0,3361 % (13.442 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr hiervon 3,8604 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Ltd.

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich

1) Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) beträgt.

2) Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Herr Peter Koschel, Deutschland

1) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 11. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 79,2 % (3.168.136 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 79,2 % (3.168.136 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.

2) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.

3) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.

Mitteilung Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 19,5434 % (781.734 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilung Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda,
Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda

Die Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 23,0139 % (920.559 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 1,8429 % (73.716 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG und 21,1711 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,6723 % (186.890 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilung Mariner Investment Group, LLC, New York, Vereinigte Staaten von Amerika Die Mariner Investment Group, LLC, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung MIG Holdings LLC, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika Die MIG Holdings LLC, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schu- mag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Mitteilung Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands

Die Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilung Cognis General Partner, George Town, Cayman Islands

Die Cognis General Partner, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands.

Die ORIX Corporation, Tokyo, Japan, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX USA Corporation, Dallas, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX Asset Management, LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX AM Holdings LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i. V. m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

29. Anteilsbesitzliste

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Gesellschaft und Sitz Schumag AG Anteil in % Nominalkapital Eigenkapital 1)

TEUR
Ergebnis nach Steuern 1)

TEUR
Voll konsolidierte Tochterunternehmen
Schumag BR Energy GmbH, Aachen 100 TEUR 100 0 2) - 1.739
Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien 100 TRON 9.560 1.220 3) 157 3)

1) nach jeweiligem Landesrecht

2) nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag: TEUR 3.122

3) Bilanzstichtag 31.12.2012

30. Erklärung nach § 161 AktG

Im April 2013 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Schumag AG die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet unter www.schumag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

31. Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Zahlungsmittel entsprechen den bilanzierten flüssigen Mitteln.

Im Geschäftsjahr 2011/12 erfolgten im Rahmen des Zugangs von Sachanlagen aus Finanzierungsleasing nicht-zahlungswirksame Investitionstätigkeiten in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr TEUR 679).

Die Ein-/Auszahlungen für Zinsen sowie für Ertragsteuern sind dem Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit zuzuordnen.

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich auch im Konzernlagebericht unter den Ausführungen zur Finanzlage.

Aachen, 15. November 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Aachen, 15. November 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IRFS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, 25. November 2013

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Kamping, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2011/2012 hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft deutlich abgeschwächt. Wir blicken erneut auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Insbesondere die angespannte Liquiditätssituation erschwerte ein zielorientiertes unternehmerisches Handeln.

Die vom Vorstand getroffenen Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostensenkung zeigen noch nicht ihre Wirkung. Die erwartete Verbesserung der Gesamtsituation ist nicht eingetreten. Der Versuch, neue Märkte im Bereich der regenerativen Energien zu erschließen, scheiterte. Die Aufgabe der Geschäfte in diesem Bereich war die Folge.

Auch im Berichtsjahr gab es Veränderungen in der Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat; die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands war vollständig gewährleistet.

Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011/2012 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. Maßstab für die Überwachung waren insbesondere die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung des Vorstands sowie die Leistungsfähigkeit des Risikomanagements. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Liquiditätsentwicklung und Finanzlage, die Unternehmensplanung (namentlich Investitions-, Personal- und Finanzplanung), den Geschäftsverlauf, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die Risikolage und das Risikomanagement. Auf Grundlage der Berichte haben wir uns mit der Lage und der Entwicklung von Gesellschaft und Konzern sowie den Geschäftsvorfällen im Geschäftsjahr 2011/2012 intensiv befasst.

Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Die vorgelegten Berichte haben wir auf ihre Plausibilität überprüft und mit dem Vorstand, soweit notwendig, diskutiert. Darüber hinaus haben wir uns vom Vorstand ergänzende Informationen geben lassen.

Über Beschlussvorschläge des Vorstands hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung entschieden.

Sitzungen

Insgesamt fanden im Geschäftsjahr 2011/2012 neun Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Daten im Einzelnen waren:

10. Oktober 2011
24. Oktober 2011
9. November 2011
19. Dezember 2011
3. Januar 2012
2. Februar 2012
19. April 2012
31. Mai 2012
23. August 2012

Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat außerdem auch Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter hatten über die Aufsichtsratssitzungen hinaus regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstand. Sie informierten sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle sowie die strategische Geschäftsausrichtung.

Beratungsschwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2011/2012

Die Tätigkeiten des Aufsichtsrats im Berichtsjahr 2011/2012 umfassten neben der laufenden Begleitung der Geschäftsentwicklung und -planung insbesondere Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften sowie solche zur Stabilisierung und Verbesserung der Finanzierung von Gesellschaft und Konzern.

In der ersten Sitzung des Geschäftsjahres, am 10. Oktober 2011, befassten wir uns im Wesentlichen mit den wirtschaftlichen Eckdaten und der Liquiditätssituation des Unternehmens. Des Weiteren erfolgte ein Bericht des Vorstands zu den Tochtergesellschaften Schumag Romania S.R.L. und Schumag BR Energy GmbH. Anschließend erfolgte eine Präsentation des Vorstands zur Joint Venture-Gesellschaft Schumag Green Energy GmbH & Co. KG. Da die Entwicklung im Joint Venture nicht planmäßig verlief, stimmte der Aufsichtsrat einer Aufnahme neuer Finanzmittel hierfür nicht zu.

In der Sitzung am 24. Oktober 2011 war Themenschwerpunkt der Stand der Jahresabschlussarbeiten des Geschäftsjahres 2009/2010. Der Aufsichtsrat diskutierte im Wesentlichen die Erkenntnisse aus den Prüfungen durch die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die Tagesordnung zur Hauptversammlung. Ein Beschluss bzw. eine Feststellung diesbezüglich erfolgte nicht. Des Weiteren erfolgte die Neuwahl der Mitglieder des Prüfungsausschusses.

Der Jahres- und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009/2010, der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009/2010 sowie die Tagesordnung für die Hauptversammlung 2011 waren in der Sitzung vom 9. November 2011 die Beratungsschwerpunkte. Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses billigte der Aufsichtsrat den durch den Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009/2010. Im Anschluss stellte der Vorstand die wirtschaftlichen Eckdaten sowie die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2011/2012 vor.

In der Sitzung am 19. Dezember 2011 erfolgte die intensive Diskussion zur drohenden Kündigung des Standortsicherungstarifvertrages. Damit einhergehend wurde der Vorstand aufgefordert, den Einfluss dieses Umstands auf die Finanzplanung und die Fortführungsprognose der Gesellschaft darzustellen. Anschließend erfolgte eine kritische Diskussion zur wirtschaftlichen Situation der Schumag BR Energy GmbH. Der Vorstand wurde dazu aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung den aktuellen Stand zu Angeboten und Aufträgen bei dieser Gesellschaft detailliert zu erläutern, damit auf Basis dieses Berichts eine Entscheidung über die Fortführung oder Einstellung der betreffenden Geschäftsaktivitäten getroffen werden konnte. Anschließend wurden die Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Reisekosten des Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Koschel besprochen.

In der Sitzung am 3. Januar 2012 konstituierte sich der Aufsichtsrat nach den in der Hauptversammlung am 21. Dezember 2011 erfolgten Neuwahlen der Vertreter der Aktionäre im Aufsichtsrat. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Herr Dr. Johannes Ohlinger und zu seinem Stellvertreter Herr Ralf Marbaise gewählt.

In der Sitzung am 2. Februar 2012 befassten wir uns im Wesentlichen mit den wirtschaftlichen Eckdaten und der Liquiditätssituation der Gesellschaft sowie dem vom Vorstand erarbeiteten Effizienzsteigerungsprogramm. Im Anschluss stellte der Vorstand die geplante Auflösung des Joint Ventures Schumag Green Energy GmbH & Co. KG und die dabei mit dem Joint Venture-Partner zur Verhandlung verbliebenen Details vor. Des Weiteren erfolgte die Präsentation zur Lage der Schumag BR Energy GmbH. Hierbei wurden die Planung sowie potenzielle Aufträge vorgestellt. Eine Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise dazu sollte spätestens in der nächsten Sitzung getroffen werden.

In der Sitzung am 19. April 2012 wurden im Wesentlichen die Themenschwerpunkte Schumag BR Energy GmbH, Schumag Green Energy GmbH & Co. KG sowie die wirtschaftlichen Eckdaten und der Liquiditätsstatus der Gesellschaft besprochen. Der Aufsichtsrat stimmte außerdem der Aufnahme einer Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio. zu.

In der Sitzung am 31. Mai 2012 informierte der Vorstand im Wesentlichen über den Entwurf der Auseinandersetzungsvereinbarung zur Auflösung des Joint Ventures Schumag Green Energy GmbH & Co. KG. Anschließend präsentierte der Vorstand die im operativen Bereich bei der Gesellschaft umgesetzten Maßnahmen. Des Weiteren beschloss der Aufsichtsrat eine Ergänzung der Geschäftsordnung des Vorstands dahingehend, dass die Vergabe von Beraterleistungen unter den Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat gestellt wurde.

In der Sitzung am 23. August 2012 standen personelle Themen im Mittelpunkt, insbesondere die Aufhebungsvereinbarung mit dem bisherigen Vorstand Herrn Steffen Walpert und die Bestellung des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Dr. Johannes Ohlinger zum Mitglied des Vorstands für die Zeit ab 1. September 2012, ferner die Zustimmung des Aufsichtsrats zur Gewährung einer Sondervergütung an Herrn Dr. Ohlinger für von ihm erbrachte Leistungen außerhalb seiner Tätigkeit im Aufsichtsrat. Der Personalausschuss hatte im Vorfeld dieser Aufsichtsratssitzung getagt.

Ausschüsse

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss sowie einen Prüfungsausschuss errichtet.

Der Personalausschuss bestand im Berichtszeitraum, ab dem 2. Februar 2012, aus folgenden Personen: Herrn Dr. Johannes Ohlinger (bis 31. August 2012), Herrn Ekkehard Brzoska und Herrn Ralf Marbaise. Der Ausschuss befasste sich im Rahmen einer von ihm durchgeführten Sitzung mit dem Aufhebungsvertrag für den bisherigen Vorstand Herrn Steffen Walpert und mit der Nachfolgeregelung.

Aktuell besteht der Personalausschuss aus den Mitgliedern Herrn Ralf Marbaise, Herrn Ekkehard Brzoska und Herrn Jürgen Milion.

Der Prüfungssauschuss bestand vom 24. Oktober 2011 bis zum 2. Februar 2012 aus folgenden Mitgliedern: Herrn Frank Jokisch, Herrn Peter Koschel und Herrn Jürgen Milion. Ab dem 2. Februar 2012 setzte sich der Ausschuss aus folgenden Mitgliedern zusammen: Herrn Frank Jokisch (bis 23. August 2012), Herrn Hans-Georg Kierdorf und Herrn Jürgen Milion. Im Berichtszeitraum hat der Prüfungsausschuss in seinen zwei Sitzungen im Vorfeld der Bilanzsitzungen die Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2009/2010 geprüft und die Billigung dieser Abschlüsse empfohlen.

Aktuell besteht der Prüfungsausschuss aus den Mitgliedern Herrn Ekkehard Brzoska, Herrn Jürgen Milion und Herrn Hans-Georg Kierdorf.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2011/2012 regelmäßig mit der Corporate Governance des Unternehmens beschäftigt. Die aktuelle Entsprechenserklärung von April 2013 wurde vom Aufsichtsrat genehmigt und die Zugänglichmachung dieser Entsprechenserklärung gemäß § 161 Satz 2 AktG durch den Vorstand freigegeben. Die Entsprechenserklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht. Die Schumag Aktiengesellschaft entspricht weitgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012. Der Bericht zur Corporate Governance für das Geschäftsjahr 2011/2012, auf den im Übrigen verwiesen wird, wurde in der Sitzung vom 20. November 2013 erörtert und vom Aufsichtsrat beschlossen.

Jahres- und Konzernabschluss

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 30. September 2012, die Lageberichte für die Aktiengesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2010/2012 (die jeweils den erläuternden Bericht zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB umfassen) sowie die Buchführung und das Risikomanagementsystem wurden durch die von der Hauptversammlung am 4. Juli 2013 zum Abschlussprüfer bzw. Konzernabschlussprüfer gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Weiterhin stellte der Abschlussprüfer fest, dass der Vorstand die ihm gemäß § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen hat. Er hat insbesondere ein angemessenes und den Anforderungen des Unternehmens entsprechendes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet, das nach seiner Konzeption und tatsächlichen Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Der vom Vorstand (dem mit Wirkung zum 1. September 2012 bestellten Herrn Dr. Johannes Ohlinger) aufgestellte Jahres- und der Konzernabschluss, der Lage- und der Konzernlagebericht zunächst je im Entwurf und am 15. November 2013 sodann in je endgültiger Fassung zugeleitet worden. Die entsprechenden Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats am 25. November 2013 vorgelegt worden. Prüfungsschwerpunkte bei der Auftragserteilung waren insbesondere die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung, der Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems sowie die in den jeweiligen Berichten enthaltenen prognostischen Angaben. Im Vorfeld der Bilanzsitzung standen den Mitgliedern des Aufsichtsrats unverbindliche Vorexemplare der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers zur Verfügung. In der Prüfungsausschusssitzung am 19. November 2013 erläuterten die Vertreter des Abschlussprüfers ausführlich den Inhalt des jeweiligen Prüfungsberichts zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss der Schumag Aktiengesellschaft und stellten außerdem die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Lageberichte vor. Dabei hat der Ausschuss die vorliegenden Unterlagen mit den Vertretern des Abschlussprüfers sowie dem Vorstand besprochen und erörtert. Gegenstand der Erörterungen mit Abschlussprüfer und Vorstand waren insbesondere Einzelfragen zu Bilanzansätzen und zur Bewertung namentlich unter dem Going-Concern-Ansatz sowie zu Prüfungsschwerpunkten und das interne Kontrollsystem. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 20. November 2013 wurden die Ergebnisse der eigenen Prüfung präsentiert. Vertreter des Abschlussprüfers waren auch zu dieser Sitzung anwesend und erörterten die Berichte mit Vorstand und Aufsichtsrat. Am 25. November 2013 lagen die unterzeichneten, gegenüber den Vorabexemplaren materiell unveränderten Prüfungsberichte mit den Bestätigungsvermerken des Abschlussprüfers vor und wurden im Rahmen einer telefonisch durchgeführten Sitzung des Aufsichtsrats mit Vertretern des Abschlussprüfers und Vorstand abschließend erörtert, ehe die Beschlüsse über die Billigung der Abschlüsse und über seinen vorliegenden Bericht vom Aufsichtsrat gefasst wurden.

Die Berichte des Abschlussprüfers wurden vom Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Das abschließende Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats, die von dessen Prüfungsausschuss vorbereitet worden war, entspricht vollständig dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die vorgelegten Abschlüsse sowie Berichte zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat am 25. November 2013 den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012 der Schumag Aktiengesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss der Schumag Aktiengesellschaft ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand im Geschäftsjahr 2011/2012

Mit Beschluss des Amtsgerichts Aachen vom 31. Oktober 2011 wurden die Herren HansGeorg Kierdorf und Matthias Osinski als Vertreter der Aktionäre zu Aufsichtsratsmitgliedern für den am 13. Mai 2011 ausgeschiedenen Herrn Peter Münch sowie für den am 31. Mai 2011 ausgeschiedenen Herrn Alexander von Ungern-Sternberg bestellt.

Durch die Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden im Rahmen turnusmäßiger Neuwahlen die Herren Ekkehard Brzoska, Frank Jokisch, Hans-Georg Kierdorf und Dr. Johannes Ohlinger jeweils für die Zeit bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2015/2016 zu beschließen hat, in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.

Ihr Mandat als Aufsichtsratsmitglied haben Herr Frank Jokisch zum 23. August 2012 und der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger zum 31. August 2012 niedergelegt.

Durch die Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 Herren Peter Koschel (für den ausgeschiedenen Herrn Jokisch) und Martin Kienböck (für den ausgeschiedenen Herrn Dr. Ohlinger) in den Aufsichtsrat nachgewählt.

Der Aufsichtsrat hat die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 widerrufen. Herr Dr. Johannes Ohlinger wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum neuen Vorstand bestellt.

Der Aufsichtsrat dankt ganz besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern für ihren erneut engagierten und sehr qualifizierten Einsatz sowie für ihre Zusammenarbeit im Sinne der Schumag Aktiengesellschaft.

Aachen, 25. November 2013

Der Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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