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Schumag AG

Management Reports Jun 21, 2013

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Management Reports

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Schumag Aktiengesellschaft

Aachen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Verlauf des Jahres 2010 hat sich die Erholung der Weltwirtschaft von der globalen Finanzkrise abgeschwächt. Trotzdem konnte für das Gesamtjahr ein Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes von 4,8 % verzeichnet werden. Geld- und finanzpolitische Maßnahmen zur Konjunkturbelebung der Industrieländer verloren angesichts der hohen Budgetdefizite vieler Staaten an Wirkung. Auch in 2011 setzte sich die moderate konjunkturelle Erholung fort. Diese wurde begleitet durch eine steigende Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten und von den Folgen des Erdbebens in Japan. Ab dem 3. Quartal 2011 legte die Weltproduktion mit einer Steigerungsrate von mehr als 4 % wieder deutlich zu.

Deutschland gehörte im Betrachtungszeitraum zu den Industrieländern, die mit besonderem Erfolg der Krise begegneten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg insbesondere aufgrund einer starken Inlandsnachfrage bis zum Ende des 3. Quartals 2011 um 2,0 %. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt war gekennzeichnet durch historische Beschäftigungsrekorde. Die Inflationsrate von über 2 % wurde in Deutschland als hoch eingestuft, Preistreiber waren Energie und Nahrungsmittelmärkte.

Bedeutende Märkte für Schumag sind der Nutzfahrzeugmarkt sowie die Medizintechnik.

Die deutschen Nutzfahrzeughersteller verzeichneten in 2011 einen Produktionszuwachs von über 24 % gegenüber dem Vorjahr. Damit lagen sie deutlich über der europäischen Wachstumsrate von 15 %. Die weltweite Produktion sank sogar um 1 %, größten Einfluss hatte hier die Abschwächung des asiatischen Nutzfahrzeugmarktes. Der Druck auf die Automobilindustrie blieb unverändert hoch. Die Tendenz, Zulieferer im europäischen und auch außereuropäischen Raum aufzubauen, hält unvermindert an.

Die deutsche Medizintechnikindustrie konnte in 2011 insgesamt um fast 7 % wachsen, was überwiegend auf den Anstieg des Auslandsumsatzes um fast 11 % zurückzuführen ist.

GESCHÄFTSVERLAUF

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30.09.2011 30.09.2010 Veränderung
Eckdaten EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingang
Präzisionsmechanik 58,7 95 51,9 98 6,8 13
Anlagentechnik 3,0 5 0,9 2 2,1 >100
61,7 100 52,8 100 8,9 17
Umsatz
Präzisionsmechanik 55,4 94 44,6 99 10,8 24
Anlagentechnik 3,8 6 0,1 0 3,7 >100
Maschinenbau 0,0 0 0,3 1 -0,3 -100
59,2 100 45,0 100 14,2 32
Auftragsbestand
Präzisionsmechanik 32,7 100 29,4 97 3,3 11
Anlagentechnik 0,0 0 0,8 3 -0,8 -100
32,7 100 30,2 100 2,5 8

Präzisionsmechanik

Die Präzisionsmechanik stellt den Kernbereich der Gesellschaft dar. In der 180-jährigen Firmengeschichte hat sich Schumag zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Fertigungs-Know-how in vielen Technologien richtungsweisend ist.

Die im Geschäftsjahr 2009/10 einsetzende Erholung hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Der Auftragseingang konnte um 13 % gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 24 %, wobei er sich im Geschäftsjahresverlauf relativ stabil zeigte. Dies werten wir als Zeichen dafür, dass Nachholeffekte aus der Weltwirtschaftskrise das Abnahmeverhalten unserer Kunden im Geschäftsjahr 2010/11 insgesamt nicht mehr wesentlich beeinflusst haben. Beim Bestandsgeschäft haben sich die Umsatzerlöse auf einem Niveau eingependelt, das ungefähr dem der Vorkrisenjahre entspricht. Daneben haben wir im geringen Umfang neue Produkte in unsere Fertigung genommen. Die dauerhafte Etablierung von Neuprodukten sowie daraus resultierenden Umsatzsteigerungen können jedoch häufig erst nach 10 bis 20 Monaten gemessen werden.

Trotz Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um 24 % konnte die Gesamtbeschäftigtenzahl im präzisionsmechanischen Bereich von Oktober 2010 bis zum September 2011 um 4 % reduziert werden. Die Stabilität sowie die Nachhaltigkeit des Umsatzwachstums ermöglichte es uns dabei, die Anzahl der in festen Arbeitsverhältnissen beschäftigten Mitarbeiter im Jahresverlauf um 10 % zu steigern, während gleichzeitig das Fremdpersonal (Leiharbeitnehmer) deutlich um 49 % abgebaut wurde.

Zur Standortsicherung konnte im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern eine Einigung zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich erzielt werden, die vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 gültig ist.

Die endgültige Fertigstellung des im Geschäftsjahr 2009/10 begonnenen Neubaus einer 5.000 qm großen Produktionshalle wurde nach Investitionen in 2010/11 in Höhe von EUR 0,5 Mio aus Gründen der Liquiditätssicherung neu terminiert. Der geplante Umzug von Teilen der präzisionsmechanischen Fertigung in diese Halle mit der damit verbundenen Optimierung der Produktionsprozesse konnte daher noch nicht vollzogen werden.

Auch im Geschäftsjahr 2010/11 stellte die für die Ausweitung der Produktion erforderliche Vorfinanzierung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Die Finanzierung konnte durch diverse Maßnahmen wie den Ausbau des Factoringsgeschäfts, die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks sowie den Erhalt eines Betriebsmittelkredits über EUR 1,0 Mio gesichert werden.

Anlagentechnik

Die in den Geschäftszweig Anlagentechnik gesetzten Erwartungen haben sich bisher nicht erfüllt.

Unsere Einschätzung bezüglich der langwierigen Entwicklung des Markteintritts auf den osteuropäischen Märkten hat sich bestätigt. Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es zwar gelungen, zahlreiche Geschäftskontakte und Projektangebote zu platzieren. Konkrete nennenswerte Geschäftsabschlüsse lassen allerdings weiterhin auf sich warten. Insgesamt konnte die Schumag BR Energy GmbH in 2010/11 im konventionellen Bereich Umsätze in Höhe von EUR 0,9 Mio realisieren.

Im Bereich regenerative Energien hat die Schumag einen Umsatz von EUR 2,9 Mio erzielt, davon EUR 2,8 Mio aus Handelsgeschäft. Der über das im April 2011 zusammen mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft konnte jedoch nicht realisiert werden, da sich die hiermit verbundenen Konzepte durch den kurzfristig erfolgten Wandel der politischen Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie aufgrund der Marktentwicklung als nicht durchsetzbar erwiesen.

Die Finanzierung der Anlagentechnik erfolgt nach wie vor ausschließlich über die Muttergesellschaft. Daneben wurde im Oktober 2010 eine Beratungsgesellschaft zur Erarbeitung von Finanzierungsmöglichkeiten auf dem russischen Bankenmarkt - speziell zur Finanzierung von Projekten aus dem konventionellen Geschäftsbereich der Anlagentechnik - beauftragt. Der Vertrag ist zwischenzeitlich ausgelaufen, wegen fehlender Kundenaufträge wurde eine Fortführung der Beauftragung nicht mehr als zielführend angesehen.

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht fasst die Grundzüge zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.

Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die variable Vergütung richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt.

Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich auch direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell vereinbart.

Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.

Im Vorjahr unterblieben nach § 314 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 5 HGB gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2006 die in § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB in der Fassung des VorstOG verlangten individualisierten Angaben aller Bezüge der Vorstandsmitglieder. In den Bezügen des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010/11 sind ausschließlich Bezüge von Herrn Walpert enthalten.

Die Bezüge des Vorstands zeigt die folgende Übersicht:

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2010/11 2009/10
EUR EUR
--- --- ---
Feste Vergütungen 467.000,00 409.491,02
Variable Vergütungen 68.890,00 50.000,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 535.890,00 459.491,02

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands zum 30. September 2011 betragen nach IFRS EUR 203.891,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 929.973,02 (Vorjahr EUR 628.993,76).

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich nach IFRS auf EUR 7.881.102,00 (Vorjahr EUR 8.935.850,00).

Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.

Die Bezüge des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:

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2010/11 2009/10
feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Heinz-Peter Heinen 0,00 615,60 615,60 6.144,03 7.098,10 13.242,13
Frank Jokisch 7.158,09 0,00 7.158,09 994,18 0,00 994,18
Peter Koschel 14.316,18 58.878,45 73.194,63 11.234,23 62.896,11 74.130,34
Ralf Marbaise 10.737,14 1.076,03 11.813,17 7.655,18 1.255,44 8.910,62
Jürgen Milion 7.158,09 1.076,03 8.234,12 7.158,09 299,33 7.457,42
Peter Münch 4.434,04 0,00 4.434,04 994,18 0,00 994,18
Dr. Frank Nikolaus 0,00 0,00 0,00 6.163,91 500,00 6.663,91
Dr. Johannes Ohlinger 0,00 0,00 0,00 12.288,05 3.550,79 15.838,84
Alexander von Ungern-Sternberg 4.772,06 1.375,29 6.147,35 994,18 0,00 994,18
48.575,60 63.021,40 111.597,00 53.626,03 75.599,77 129.225,80

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im Anhang unter Anmerkung 27 aufgeführt.

Angaben nach § 315 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2011 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handelssystem XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.

Im Geschäftsjahr 2010/11 waren 3.168.136 Aktien, entsprechend 79,2 % vom Grundkapital, beim Amtsgericht Krefeld hinterlegt, so dass die Stimmrechte nicht ausgeübt werden konnten. Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen ist.

Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Nach Informationen der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. haben sich die Parteien zwischenzeitlich außergerichtlich geeinigt. Die Aktien sollen an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. freigegeben werden.

Die Angaben gem. § 315 Abs. 4 Nr. 3 HGB sind im Anhang unter Anmerkung 29 enthalten.

Aufgrund eines Aktienkaufvertrages vom 16. Juli 2010 wurden die im Oktober 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien, insgesamt 333.526 Stück, entsprechend 8,34 % vom Grundkapital, von Herrn Norbert Thelen als Treuhänder für die Arbeitnehmer der Gesellschaft erworben. Herr Norbert Thelen nimmt die Kontroll- und Stimmrechte als Treuhänder für die Arbeitnehmer wahr.

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84, 85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.

Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.

Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite (www.schumag.de) im Bereich Investor Relations / Corporate Governance veröffentlicht.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Zurzeit besteht weiterhin ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. gemeldeten Stimmrechtsanteil in Höhe von 79,2 % zuzuordnen sind. Die Aktien sind seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld (Aktenzeichen 85 HL 148/09) hinterlegt. Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmenberatung Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Nach Informationen der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. haben sich die Parteien zwischenzeitlich außergerichtlich geeinigt. Die Aktien sollen an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. freigegeben werden. Für das Aktienpaket wurden im Geschäftsjahr 2010/11 keine Stimmrechte ausgeübt, so dass zu unterstellen war, dass die Abhängigkeitsvermutung nach § 17 Abs. 2 AktG zumindest für das Geschäftsjahr 2010/11 widerlegt ist.

Daher war für dieses Geschäftsjahr auch kein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG zu erstellen. Somit kann auch nicht die Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG wiedergegeben werden.

Unabhängig von der Pflicht zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG weisen wir darauf hin, dass die Schumag AG im Geschäftsjahr 2010/11 mit eigenen Tochterunternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen hat. Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft sind nicht bekannt.

ERTRAGSLAGE

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2010/11 2009/10 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 59,2 92 45,0 96 +14,2 +32
Gesamtleistung 64,5 100 46,9 100 +17,6 +38
Materialaufwand 23,9 37 16,3 35 +7,6 +47
Personalaufwand 25,9 40 24,2 52 +1,7 +7
Abschreibungen 2,8 4 8,4 18 -5,6 -67
Sonstige Aufwendungen 12,5 19 13,0 28 -0,5 -4
Finanzergebnis -1,6 -2 -1,1 -2 -0,5 -45
Ergebnis vor Steuern -2,2 -3 -16,1 -34 +13,9 +86

Material und Personal

Die Erhöhung des Materialaufwands bezogen auf die Gesamtleistung ist im Wesentlichen auf den Bereich Anlagentechnik zurückzuführen. Im Rahmen der Markteintrittsphase für die regenerativen Energien wurde in diesem Bereich der Umsatz über einen 100%igen Materialzukauf bei einem geringen Deckungsbeitrag realisiert. Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens wurde zudem der durchschnittliche Fremdpersonalbestand, dessen Kosten im Materialaufwand ausgewiesen werden, von 76 auf 139 Mitarbeiter erhöht. Der durchschnittliche Eigenpersonalbestand blieb dagegen mit 606 Mitarbeitern nach 593 Mitarbeitern im Vorjahr relativ konstant. Dadurch konnte der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung deutlich um 12 %-Punkte reduziert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch die notwendige Bereithaltung von Personal für die Abwicklung des erst im zweiten Geschäftshalbjahr stark ansteigenden Geschäftsvolumens belastet war.

Ergebnis

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr zwar deutlich um EUR 13,9 Mio, blieb mit EUR -2,2 Mio aber weiterhin negativ. Die Verbesserung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass bei einer um 38 % gesteigerten Gesamtleistung die Summe der Material- und Personalaufwandsquote von 87 % auf 77 % reduziert werden konnte. Im Rahmen der Einigung zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich konnte zudem die verbliebene ERA-Verpflichtung in Höhe von EUR 0,8 Mio aufgelöst werden. Demgegenüber verursachte das neue Geschäftsfeld regenerative Energien einen negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR -1,6 Mio. Weiterhin wurde das Ergebnis durch außerplanmäßige Abschreibungen (EUR 0,4 Mio) im Zusammenhang mit der SAP-Einführung und mit der Teststation für das geplante, jedoch nicht realisierte Wechselrichtergeschäft belastet. Die Gemeinkosten der Gesellschaft sind vor allem aufgrund der Kosten im Zusammenhang mit der Finanzierung (Sale-and-Lease-back Maschinenpark, Factoring) sowie den aus der Börsennotierung resultierenden Aufwendungen weiterhin auf hohem Niveau.

Im Kernbereich Präzisionsmechanik konnte das Ergebnis vor Steuern weiter deutlich um EUR 14,1 Mio verbessert werden. Das Ergebnis ist mit EUR +0,3 Mio (Vorjahr EUR -13,8 Mio) erstmals seit dem Geschäftsjahr 2005/06 wieder leicht positiv.

Das Ergebnis des Segments Anlagentechnik betrug EUR -2,5 Mio (Vorjahr EUR -2,1 Mio). Das negative Ergebnis ist vor allem auf die Kosten im Zusammenhang mit dem Geschäftsfeld „Regenerative Energien“ (EUR 1,6 Mio) sowie die Aufwendungen für den Markteintritt der Schumag BR Energy GmbH (EUR 0,8 Mio) zurückzuführen.

Das Ergebnis der sonstigen Segmente beläuft sich auf EUR 0,0 Mio (Vorjahr EUR +0,1 Mio).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schumag zeichnen sich insbesondere durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele aus. Die Belegschaftsstruktur ist durch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter geprägt. Hieraus erzielen wir die hohe Qualität unserer Produkte, die insbesondere im Bereich der Präzisionsmechanik zu unserer starken Marktstellung führt.

Unser Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung von Präzisions- und Normteilen hinaus. Durch unser spezielles Know-how sind wir in der Lage, den Kunden spezifische Produktionsprozesse anzubieten. Hieraus erwachsen auch unsere langjährigen, exzellenten Erfahrungen im Betriebsmittelbau.

Ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist der enge Kontakt zu unseren Kunden und unsere umfassende Kenntnis der entsprechenden Zielmärkte. Technische Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig Komplettlösungen anzubieten, ist nach unserer Philosophie eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Handeln.

Umwelt- und Klimaschutz ist als wichtiges Unternehmensziel definiert. Die bereits im Jahr 2007 begonnene Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 wurde im November 2011 erfolgreich abgeschlossen. Neuinvestitionen werden auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Zudem haben wir die Dächer unserer Produktionshallen in Aachen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt zur Verfügung gestellt, die emissionsfrei Strom erzeugt.

FINANZLAGE

Das Finanzmanagement des Schumag-Konzerns erfolgt zentral über die Schumag AG und umfasst alle Konzernunternehmen. Dabei werden alle zahlungsstromorientierten Aspekte der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Ziel ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität sowie die Begrenzung von finanzwirtschaftlichen Risiken aus den Veränderungen von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen.

Die finanzielle Situation war auch im Geschäftsjahr 2010/11 weiterhin sehr angespannt. Benötigte Finanzmittel wurden aus der Nutzung von Factoring, durch die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks sowie den Erhalt eines Betriebsmittelkredits beschafft. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

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Konzern-Kapitalflussrechnung

(verkürzte Darstellung)
2010/11 2009/10 Veränderung
EUR Mio EUR Mio EUR Mio
--- --- --- ---
Ergebnis nach Steuern (ohne Ergebnis aus unregelmäßigen Erfolgskomponenten) -1,0 -15,2 +14,2
Abschreibungen 2,8 8,4 -5,6
Veränderung Nettoumlaufvermögen -2,9 1,5 -4,4
Veränderung übrige Posten -0,3 -1,0 +0,7
Auszahlungen für Sozialplan -0,2 -4,6 +4,4
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1,6 -10,9 +9,3
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -2,0 -3,1 +1,1
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 0,1 0,0 +0,1
Einzahlungen aus dem Verkauf Maschinenbau 0,0 11,5 -11,5
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -1,9 8,4 -10,3
Auszahlungen an Unternehmenseigner für Erwerb eigener Anteile 0,0 -2,0 +2,0
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 5,4 1,0 +4,4
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -2,4 0,0 -2,4
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 3,0 -1,0 +4,0
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel -0,5 -3,5 +3,0
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 1,6 5,1 -3,5
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 1,1 1,6 -0,5

Die Zahlungsmittel entsprechen den bilanzierten flüssigen Mitteln.

Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 9,3 Mio weiter deutlich verbessert. Dies ist insbesondere auf den Cash-Effekt aus dem besseren operativen Ergebnis (EUR +14,2 Mio) zurückzuführen. Der Cash-Effekt aus Factoring belief sich auf EUR 2,0 Mio.

Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit wurde nicht mehr wie im Vorjahr durch einen außerordentlichen Cash-Effekt aus dem Verkauf Maschinenbau (EUR +11,5 Mio) beeinflusst. Die Nettoausgaben für Investitionen reduzierten sich von EUR 3,1 Mio auf EUR 1,9 Mio. Sie betreffen insbesondere Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 0,8 Mio) sowie die neue Halle (EUR 0,5 Mio).

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden durch die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks Einnahmen von EUR 4,2 Mio erzielt. Darüber hinaus erfolgte die Aufnahme eines Betriebsmittelkredits in Höhe von EUR 1,0 Mio, zudem wurde durch den Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH ein Darlehen über EUR 0,2 Mio gewährt. Das im Vorgriff auf das Sale-and-Lease-back im August 2010 erhaltene Darlehen in Höhe von EUR 1,0 Mio wurde im Dezember 2010 zurückgeführt. Ab Dezember 2010 erfolgten weiterhin Ausgaben im Zusammenhang mit dem Sale-and-Lease-back von EUR 1,4 Mio, so dass sich der Cash-Effekt aus dem Sale-and-Lease-back im Geschäftsjahr 2010/11 auf insgesamt EUR 1,8 Mio belief. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2011 betrugen EUR 1,0 Mio.

Insgesamt verringerten sich die Zahlungsmittel der Schumag um EUR -0,5 Mio auf EUR 1,1 Mio.

VERMÖGENSLAGE

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30.9.2011 30.9.2010 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 21,4 41 21,7 43 -0,3 -1
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 4,2 8 4,3 8 -0,1 -2
Latente Steuern 0,8 2 0,2 0 +0,6 > 100
Übrige Vermögenswerte 1,3 3 1,2 2 +0,1 +8
27,7 53 27,4 54 +0,3 +1
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 13,8 27 12,0 24 +1,8 +15
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6,8 13 6,4 13 +0,4 +6
Übrige Vermögenswerte 2,6 5 3,3 7 -0,7 -21
Flüssige Mittel 1,1 2 1,6 3 -0,5 -31
24,3 47 23,3 46 +1,0 +4
52,0 100 50,7 100 +1,3 +3
Passiva
Eigenkapital 13,4 26 13,5 27 -0,1 0
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 17,7 34 19,5 38 -1,8 -9
Latente Steuern 1,7 3 2,0 4 -0,3 -15
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 5,3 10 3,8 7 +1,5 +39
24,7 47 25,3 50 -0,6 -2
Kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 1,3 3 0,9 2 +0,4 +44
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,6 11 3,1 6 +2,5 +81
Übrige Verbindlichkeiten 7,0 13 7,9 16 -0,9 -11
13,9 27 11,9 23 +2,0 +17
52,0 100 50,7 100 +1,3 +3

Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen haben sich bei einem Abschreibungsvolumen von EUR 2,8 Mio nur geringfügig um EUR 0,3 Mio reduziert. Investitionen in Höhe von insgesamt EUR 2,5 Mio erfolgten im Wesentlichen in neue Anlagen für den Kernbereich Präzisionsmechanik (EUR 0,8 Mio) sowie die Errichtung der neuen Produktionshalle (EUR 0,5 Mio).

Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur werden seit dem Geschäftsjahr 2004/05 außerbilanzielle Finanzierungsformen in Form von Leasinggeschäften genutzt. Die Leasinggeschäfte haben zum 30. September 2011 ein Gesamtvolumen von EUR 1,3 Mio (Vorjahr EUR 2,6 Mio) bei einer Laufzeit von in der Regel 48 bis 54 Monaten.

Der aufgrund des stark angestiegenen Geschäftsvolumens erfolgte Aufbau der Vorräte betraf insbesondere das präzisionsmechanische Fertigwarenlager (EUR +1,1 Mio).

Obwohl zum 30. September 2011 Forderungen mit einem Volumen von EUR 4,9 Mio (Vorjahr EUR 2,6 Mio) an eine Factoringgesellschaft verkauft wurden, erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des stark gestiegenen Umsatzvolumens der Präzisionsmechanik leicht um EUR 0,4 Mio.

Das Eigenkapital des Schumag-Konzerns blieb mit EUR 13,4 Mio nahezu konstant. Die ergebnisbedingte Reduzierung (EUR -1,0 Mio) wurde durch die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 (EUR +1,0 Mio) kompensiert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich geringfügig von 27 % auf 26 %.

Der Effekt aus der Änderung versicherungsmathematischer Annahmen auf die Pensionsrückstellungen, der erfolgsneutral direkt mit dem Eigenkapital verrechnet wird, beträgt EUR -1,5 Mio.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich insbesondere durch das deutlich angestiegene Geschäftsvolumen sowie durch die Reduzierung von Skontozahlungen.

Die übrigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um EUR 1,0 Mio. Dies ist vor allem auf die Erhöhung der Finanzschulden (EUR +3,1 Mio) zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich insbesondere der Verbrauch sowie die Auflösung der ERA-Verpflichtung aus (EUR -1,5 Mio).

GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

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Kennzahlen 2010/11 2009/10 Veränderung
% % %
--- --- --- ---
Umsatz-Rentabilität -1,6 -33,7 32,1
Eigenkapital-Rentabilität -7,2 -112,2 >100
ROI -1,1 -29,5 28,4
ROCE -1,5 -38,3 36,8
Working Capital (EUR Mio) 13,1 13,2 -0,1

Die von der Gesellschaft erwartete Verbesserung der Ergebnissituation der Schumag für das abgelaufene Geschäftsjahr ist im Wesentlichen eingetreten. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2010/11 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 13,9 Mio. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis mit Sondereffekten von insgesamt EUR -4,2 Mio belastet ist.

Trotz der deutlich negativen Ertragslage der letzten Geschäftsjahre hat die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 26 %.

Die positive Entwicklung in 2010/11 resultiert im Wesentlichen aus der Erholung des Umsatzes. Dieser rangiert nunmehr im Kernbereich Präzisionsmechanik ungefähr bei 87 % des Vorkrisenniveaus. Die erzielten Deckungsbeiträge sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.

Ein großer Teil des Ergebniseffektes ergibt sich aus der deutlichen Verminderung der Personalaufwandsquote von 52 % auf 40 %. Wir hatten uns in den Krisenzeiten ausdrücklich dafür entschieden, weitestgehend auf Personalabbau zu verzichten. Ohne diese Maßnahme wäre das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2010/11 wahrscheinlich weniger erfolgreich ausgefallen. Durch effizientes Kostenmanagement ist es uns zudem gelungen, die Gemeinkosten weitestgehend konstant zu halten.

Die Entwicklung der Vermögenssituation kann im Vergleich zu den Vorjahren als nahezu konstant angesehen werden. Das finanzielle Gleichgewicht war jederzeit gegeben.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Ertragslage zwar verbessert werden konnte, sie aber weiterhin noch nicht zufriedenstellend ist. Die wirtschaftliche Lage ist auch aktuell weiterhin angespannt, wir arbeiten derzeit aber konsequent an einer kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen der Gesellschaft.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Forschungsaktivitäten sind in unserer Branche bisher von untergeordneter Bedeutung, werden aber künftig durch die Markterfordernisse relevant.

Die Entwicklungsschwerpunkte bei der Schumag liegen im Kernbereich der Präzisionsmechanik und konzentrieren sich auf die Automation und Rationalisierung von Serienprozessen sowie auf die Schaffung neuer Produktionsverfahren.

Qualität

Im präzisionsmechanischen Bereich werden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage stetig ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein sowie zu einer Steigerung der Produktivität geführt.

In unserem modernen Messzentrum sind die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.

Die jährliche Systemanalyse des bestehenden Qualitätssystems nach ISO 9001:2008 und ISO TS 16949:2009 wurde im November 2010 erfolgreich durchgeführt und die Zertifikate bestätigt. Im November 2011 wurde zudem die Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 mit dem Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen.

Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. ist seit Mai 2010 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2008 rezertifiziert.

STEUERUNGSSYSTEM

Die Schumag AG verfügt über ein Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes, des Umfeldes sowie innerbetrieblicher Verhältnisse angemessen und rechtzeitig reagieren zu können.

Ein wesentlicher Teil des Steuerungssystems ist das Berichts- und Informationswesen. Der Vorstand wird mit dessen Hilfe permanent über relevante Kennzahlen informiert. Zielabweichungen können dadurch unmittelbar erkannt und zeitnah thematisiert werden.

Eine wichtige Steuerungsgröße ist die sog. “Wertschöpfungskennzahl“ (Wertschöpfung je Anwesenheitsstunde). Diese Kennziffer ist ein Indikator für die Produktivität der Fertigung im Kernbereich Präzisionsmechanik. Mangelnde Kapazitätsauslastung oder technische Probleme werden durch diese Kennzahl angezeigt.

Eine weitere zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahl wird der betriebliche Gewinn einzelner Monate sowie Unternehmensbereiche miteinander vergleichbar.

RISIKOBERICHT

Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Schumag ist ein integriertes System, welches die Entscheidungen des Managements zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, zur Risikofrüherkennung, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterstützt.

Das Risikomanagementsystem setzt sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird dessen Funktionsfähigkeit gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.

Unser Risikomanagement-Handbuch beschreibt den Prozess der Risikovorsorge. Der systematische Ansatz zum Risikomanagement unterstützt dabei das Bewusstsein zum offenen Umgang mit risikorelevanten Daten und deren eindeutige Dokumentation, die Basis für unternehmerische Entscheidungen, die Qualität der Planung, die Effektivität der Berichterstattung des Controllings und den optimalen Einsatz von Unternehmensressourcen.

Unsere Abteilungs- und Bereichsleiter sind verantwortlich für die Identifikation von Risiken, deren Bewertung und Steuerung sowie deren Kommunikation. Die Koordination obliegt unserem Risikomanager.

Ziel ist, die verantwortlichen Personen auf möglichst vielen Hierarchieebenen im Unternehmen frühzeitig auf Risiken unterschiedlichster Ausprägung hinzuweisen und die im Rahmen des Risikomanagements entwickelten Instrumente zur Risikoabwehr und -bewältigung rechtzeitig zu nutzen.

Die Geschäftsprozesse unterliegen Kontrollen, die Risiken beherrschbar machen sollen. Die Maßnahmen und Regeln betreffen z.B. Anweisungen zur Funktionentrennung, Unterschriftenregelungen, auf wenige Personen eingeschränkte Zeichnungsberechtigung für Zahlungen (Vieraugenprinzip), Maßnahmen zur IT-Sicherheit.

Darüber hinaus wird unser Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung beurteilt, soweit dieses für die Vermittlung eines möglichst genauen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag von Bedeutung ist.

Dieser Risikobericht analysiert und erläutert die bis Ende des Aufstellungszeitraums erkennbaren wesentlichen zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.

Absatzmarktrisiken

Schumag bewegt sich im Wesentlichen auf den Märkten für Nutzfahrzeuge sowie Medizintechnik. Absatzmarktrisiken treten hierbei in unterschiedlicher Ausprägung auf. Während der Medizintechnikmarkt in seinem Nachfrageverhalten eine relative Konstanz aufweist, ist der Nutzfahrzeug-Sektor entscheidend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage beeinflusst.

Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.

Da im Anlagen- und Komponentenbau, in dem unsere Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH seit ca. drei Jahren schwerpunktmäßig tätig ist, von einem Markteintrittserfolg erst nach einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren auszugehen ist, und sich die Marktzugangsbedingungen geändert haben, kann der Erfolg aus den bislang investierten Mitteln in Höhe von derzeit EUR 5,8 Mio. nicht mehr garantiert werden.

Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.

Absatzmarktrisiken haben naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Die Absatzsituation in 2010/11 entwickelte sich in Richtung Vorkrisenniveau. Den immer noch vorhandenen Risiken aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW-Zulieferindustrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-Bereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken einzudämmen.

Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung der Inlands- und Auslandsnachfrage zur Verfügung. Unsere Umsatzplanung für den Kernbereich Präzisionsmechanik erfolgt daher vorsichtig. Für das Geschäftsjahr 2012/13 planen wir mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von ca. 10 %, während für 2013/14 wieder ein moderates Umsatzwachstum von ca. 5 % angesetzt wird. Das Risiko absatzmarktbedingter Ausfälle durch exogene Faktoren wie Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch Neuausrichtung im Einkaufsverhalten unserer Kunden ist gegeben.

Zudem zeigt sich aufgrund der Gespräche mit unseren Großkunden, dass künftig die Eignerfrage wesentlichen Einfluss auf unsere Absatzsituation haben wird.

Die Auftragssituation per Ende Dezember 2012 entspricht nicht unseren ursprünglichen Erwartungen, so dass die Planung dementsprechend angepasst wurde. Das Risiko weiterer Umsatzreduzierungen ist latent vorhanden.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch bei Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.

Ein finanzielles Ungleichgewicht kann im ungünstigsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit führen. Ursache hierfür kann eine nicht ausreichende Innenfinanzierung und/oder das Ausbleiben notwendiger Fremdfinanzierungen sein.

Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien. Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen. Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.

Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Zur Eindämmung von Ausfallrisiken betreibt Schumag ein konsequentes Forderungsmanagement. Durch die Nutzung von echtem Factoring wird zurzeit ein Großteil des Ausfallrisikos - welches durch die Bonität unserer Kunden gemildert wird - auf die Factoring-Gesellschaft übertragen.

Die Entwicklung der Finanzlage betrachten wir anhand kurz-, mittel- und langfristiger Prognoserechnungen. Hierüber wird fortlaufend im Rahmen der Berichterstattung unseres Risikomanagers informiert. Aufgrund des geringen Umfangs der verfügbaren Liquidität können wesentliche Erlösrückgänge und/oder Kostensteigerungen dazu führen, dass das finanzielle Gleichgewicht gestört wird.

Wir betreiben seit August 2010 Factoring und haben im Dezember 2010 eine umfangreiche Saleand-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks durchgeführt. Darüber hinaus haben wir im Juli 2011 einen Betriebsmittelkredit und im April 2012 eine Kontokorrentlinie in Höhe von jeweils EUR 1,0 Mio erhalten. Durch diese Maßnahmen konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrecht erhalten werden. Unsere Liquiditätssituation ist aktuell jedoch weiterhin angespannt. Bei einer Verschlechterung der Auftrags- und damit auch Finanzlage besteht insbesondere aufgrund unserer ungeklärten Eignerfrage das Risiko, dass erforderliche zusätzliche Fremdfinanzierungen nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Sonstige Risiken

Beschaffungsmarktrisiken

Beschaffungsmarktrisiken strukturieren sich im Wesentlichen in Termin-, Mengen- und Preisrisiken. Im Bereich der stahlverarbeitenden Industrie ergibt sich seit Jahren insbesondere die Situation, dass die Schwellenländer durch ihr Nachfrageverhalten in großem Maße Einfluss auf die oben genannten Risiken ausüben. Eine Besonderheit im Risikoprofil der Gesellschaft ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl von Rohstoffen (insbesondere Speziallegierungen) ausschließlich bei einem oder wenigen Herstellern zu beschaffen sind.

Die in der kurzfristigen Vergangenheit aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Rohstoffversorgung konnten im Geschäftsjahr 2010/11 weitestgehend abgestellt werden. Die Rohstofflieferanten haben die Produktionskapazitäten wieder erhöht. Insgesamt kam es dabei zu moderaten Preissteigerungen. Diese resultieren aus der erhöhten Nachfrage der Schwellenländer sowie aus weltweit gestiegenen Rohstoffpreisen.

Eine Quantifizierung der Beschaffungsmarktrisiken ist kaum möglich, da diese letztlich dadurch gemessen werden, ob eine zugesagte Produktion hinsichtlich Menge, Qualität, Preis sowie Liefertermin anforderungsgerecht erfolgen kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Produktionsaufträge weitestgehend planmäßig abgearbeitet worden. Die Erhöhung der Gesamtleistung in einer Größenordnung von über EUR 18 Mio. konnte von Beschaffungsseite ohne nennenswerte Probleme ermöglicht werden. Aufgrund unserer Kundenstruktur ist es kaum möglich, langfristige Bedarfspläne für die Beschaffung abzuleiten.

Die Risikostruktur sowie die Risikoausprägung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Der Trend, vermehrt Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen, die es ermöglichen sollen, die benötigten Materialien „just in time“ zu beziehen, setzt sich fort. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen (verminderte Kapitalbindung) als auch Risiken (stärkere Lieferantenabhängigkeit).

Unverändert versuchen wir, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken. Aufgrund der Vorgaben der Kunden beziehen wir unsere Rohstoffe im nennenswerten Umfang von bestimmten Lieferanten. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten hieraus bestehen nicht.

Die Tendenz, dass unsere Kunden direkt Preisverhandlungen mit unseren Rohstofflieferanten durchführen, hält weiter an. Hieraus resultiert eine Risikoreduktion hinsichtlich unkontrollierter Preisanstiege.

Darüber hinaus ist der Trend erkennbar, dass sich unsere Bestellungen bei immer weniger Lieferanten konzentrieren. Der hieraus resultierende Bündelungseffekt führt im Einzelfall zu deutlich gestiegenen Bestellvolumina, die immer schwieriger von Warenkreditversicherungen gedeckt werden, was wiederum zu verkürzten Zahlungszielen bei unseren Lieferanten führt.

Unter anderen Prämissen werden Preisrisiken an Bedeutung gewinnen. Dies zu managen, beispielsweise durch adäquate Absicherungsgeschäfte oder durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Einkauf und Verkauf, ist Aufgabe des Risikomanagements im Beschaffungsbereich.

Infrastrukturrisiken

IT-Risiken nehmen aufgrund der immer weiter fortschreitenden Automatisierung in Verwaltung aber auch in der Produktion zunehmend eine strategische Bedeutung ein. Planung, Steuerung aber auch Kommunikation sind ohne funktionierende IT-Systeme kaum noch vorstellbar. Ein Totalausfall der IT-Systeme kann im schlimmsten Fall zu Betriebstillständen führen und wäre somit von existenzieller Bedeutung.

Die Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP zur Ablösung der Altsysteme, die im Frühjahr 2010 unterbrochen wurde, wird im Geschäftsjahr 2012/13 in Teilbereichen fortgesetzt. Insgesamt besteht durch die langfristige Unterbrechung das Risiko, dass die Kosten der Implementierung höher als bisher geplant ausfallen werden.

Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in der Vergangenheit ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.

Die Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Durch die sukzessive Abschaffung der Altsysteme versprechen wir uns eine deutliche Reduzierung der Risikoausprägung.

Die aktuelle und zukünftige Herausforderung besteht darin, zusätzliche Rationalisierungspotentiale informationstechnisch zu ermöglichen und gleichzeitig die notwendigen Anpassungen sicherheitstechnisch sowie finanziell zu meistern.

Risiken aus Gerichtsprozessen

Risiken aus Gerichtsprozessen umfassen solche Risiken, die aufgrund geführter oder erwarteter Gerichtsverfahren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Aus geführten Prozessen resultierende Risiken werden umfassend im Rahmen der Rückstellung für Prozessrisiken berücksichtigt. Die Bemessung dieser Risiken erfolgt in angemessener Weise auf Grundlage der Einschätzungen unserer rechtlichen Berater.

Risiken aus Gerichtsprozessen schätzen wir derzeit als eher gering ein.

Übrige Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2010/11 haben wir teilweise die betrieblichen Kapazitätsgrenzen erreicht. Neuinvestitionen in moderne Maschinen müssen derzeit wegen der angespannten Liquiditätssituation teilweise aufgeschoben werden.

Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.

Etwaige steuerliche Risiken im Zusammenhang mit früheren steuerlichen Organschaften sind verjährt.

Risiken aus steuerlichen Außenprüfungen werden in angemessener Höhe zurückgestellt.

NACHTRAGSBERICHT

Sicherstellung der Liquidität

Im Oktober 2011 wurden Vereinbarungen unterzeichnet, durch die das Factoringgeschäft zur Wachstumsfinanzierung weiter ausgebaut werden konnte.

Der zur Standortsicherung im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern abgeschlossene Sondertarifvertrag zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich mit einer Laufzeit vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 wurde seitens der Arbeitnehmervertreter im Dezember 2011 außerordentlich gekündigt. Die Tarifparteien haben aber bereits im März 2012 mit Rückwirkung zum Januar 2012 eine neue tarifvertragliche Vereinbarung getroffen, die die Bedingungen des vorherigen Vertrages wieder in Kraft gesetzt haben. Im Oktober 2012 erfolgte eine Anpassung des Tarifvertrags, durch die für den Zeitraum 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 über die bisherigen Regelungen hinaus noch weitergehende Vereinbarungen zur Sicherung des Standortes wirksam wurden.

Im April 2012 wurde uns für die Finanzierung unseres Umsatzwachstums eine Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio eingeräumt. Diese wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert.

Änderungen in den Organen

Mit Beschluss des Amtsgerichts Aachen vom 31. Oktober 2011 wurden die Herren Hans-Georg Kierdorf und Matthias Osinski zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt.

Auf der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden die Herren Dr. Johannes Ohlinger und Ekkehard Brzoska neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.

Herr Frank Jokisch hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 23. August 2012 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 23. August 2012 beschlossen, die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 zu widerrufen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 31. August 2012 niedergelegt und wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum Vorstand bestellt.

Sonstiges

Da der für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft aufgrund des kurzfristig erfolgten Wandels der Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie der dramatischen Marktentwicklung nicht realisiert werden konnte, wurde die im April 2011 eingegangene Kooperation mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH beendet. Die Schumag AG ist daher im Juni 2012 als Kommanditistin aus dem Joint-Venture „Schumag Green Energy GmbH & Co. KG“ rückwirkend zum 31. März 2012 ausgeschieden. Das Joint Venture wurde infolge unterschiedlicher Auffassungen der Kommanditisten zur Geschäftspolitik wieder aufgelöst.

Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Nach Informationen der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. haben sich die Parteien zwischenzeitlich außergerichtlich geeinigt. Die Aktien sollen an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. freigegeben werden.

Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT

Präzisionsmechanik

Nachdem wir in 2010/11 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich auf EUR 55 Mio steigern konnten, hat sich dieser im Geschäftsjahr 2011/12 nochmals auf EUR 57 Mio erhöht. In unserer Unternehmensplanung für 2012/13 gehen wir derzeit von einem Rückgang auf EUR 53 Mio aus, während wir für das Geschäftsjahr 2013/14 wieder mit einem moderaten Wachstum auf EUR 56 Mio planen. Die aktuelle Auftragseingangssituation spiegelt die generelle konjunkturelle Verschlechterung innerhalb des Automobilsektors wider. Unsere Wachstumspotentiale sehen wir im Ausbau neuer Produktlinien sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte.

Der wesentliche Teil unserer Produktion in der Präzisionsmechanik wird nach wie vor im Bereich der Komponentenfertigung für Verbrennungsmotoren gesehen. Diese Schlüsseltechnologie wird nach unserer Einschätzung noch mindestens eine Generation maßgebend bleiben. Ständig steigende Einsparungsnotwendigkeiten sowie die Kopplung an alternative Energieerzeugungstechnologien führen zu einer kontinuierlich steigenden Komplexität der Kundenanforderungen. Dieser Herausforderung können wir uns stellen, da wir bei vielen von uns gefertigten Produkten einen Wettbewerbs- und Technologievorsprung sehen. Diese Vorteile werden wir auch in eine Ausweitung unserer Angebotspalette umsetzen. Hierüber sind wir mit unseren Kunden ständig im Gespräch.

Die Struktur unseres Angebotes wird konsequent weiterentwickelt. Unsere Kunden werden zunehmend produktionstechnisch beraten, hierdurch werden zusammen mit uns die gefertigten Komponenten technologisch verbessert.

Unser Bestreben ist, unsere produktionstechnische Basis permanent zu erweitern, um den ständig wachsenden Kundenanforderungen zu genügen. 180 Jahre Erfahrung in der Präzisionstechnik sind Beweis für unsere Flexibilität.

Unsere langjährige Erfahrung erlaubt es uns zudem, den Kunden Betriebsmittelkonstruktionen (im Sinne von Ideallösungen) anzubieten. Wir werden auch zukünftig Möglichkeiten bereitstellen, anspruchsvolle Hightech-Komponenten zu fertigen.

Im Rahmen unserer Unternehmensphilosophie beschäftigen wir uns mit diversen Prozessentwicklungen, auch außerhalb des Automotivsektors. Darüber hinaus besteht die Absicht, durch Ausweitung und Intensivierung der innerbetrieblichen Weiterbildung weitere Prozessentwicklung zu forcieren.

Aufgrund der technologischen Alleinstellungsmerkmale unseres Bereiches Präzisionsmechanik gehen wir von einer nur geringen Schwankungsbreite unserer Auftragseingangs- und Umsatzprognose aus.

Die maßgeblich durch die politischen Entscheidungen herbeigeführte Krise auf dem deutschen Photovoltaikmarkt traf uns unvorbereitet. Unsere Strategie, im Bereich der Präzisionsmechanik Teile und Komponenten für Photovoltaikanlagen zu entwickeln, konnte leider nicht aufrecht erhalten werden. Die in der Öffentlichkeit geführten Diskussionen über die Zukunft der Einspeisevergütungen führen zu Unsicherheiten und bundesweit zu starken Umsatzrückgängen. Die Entwicklung von Schumag-Produkten in diesem Umfeld wird aufgrund der unkalkulierbaren Risiken zunächst nicht weiter verfolgt.

Anlagentechnik

Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bislang nicht gelungen, aus den vielfältigen Geschäftsanbahnungen auch nennenswerten Umsatz zu generieren. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass im Anlagengeschäft weltweit Vorlaufzeiten von mehreren Jahren üblich sind, bevor es zu konkreten Geschäftsabschlüssen kommt.

Zahlreiche Aufforderungen zur Angebotsabgabe, Absichtserklärungen und Rahmenverträge belegen aber die potenziellen Chancen. Sollten sich diese realisieren, sind im Bereich Pipelineausrüstung und Energiekomponenten Auftragseingänge möglich.

Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass die weitere Marktexploration durch Ereignisse, die wir im Augenblick noch nicht absehen können, behindert wird und der Misserfolg unseres Engagements eintreten kann.

Der Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfelds „Regenerative Energien“, in dem neben der Projektierung von großen Photovoltaikanlagen durch das Joint Venture auch die von der Schumag AG geplanten Funktions- und Sicherheitstests an Wechselrichtern vorgesehen waren, ist aufgrund der oben erwähnten Entwicklung verworfen worden.

Gesamtprognose

Die Gesellschaft befindet sich trotz Verbesserungen im Kernbereich weiterhin in einer schwierigen Situation. Trotz einer starken Marktstellung aufgrund technologischer Alleinstellungsmerkmale im Bereich niedriger Fertigungstoleranzen und einer beachtlichen Reputation im Markt ist es uns bisher nicht gelungen, unsere Ergebnisziele zu erreichen.

Ansätze zur Geschäftsausweitung und Diversifikation erweisen sich in Zeiten, in denen Politik und Märkte spontan und aktionistisch Rahmenbedingungen ändern, als kaum durchsetzbar. Unser Weg in die „grüne Schumag“ ist deshalb gestoppt.

Der wirtschaftliche und finanzielle Erfolg der gesamten Anlagentechnik bleibt auf unbestimmte Zeit ungewiss.

Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft stellt einen wesentlichen Problembereich dar. Eine deutliche Risikoreduktion würde hier erreicht, wenn kurzfristig geklärt werden könnte, wer der strategische Investor bzw. der Finanzinvestor ist.

Die Klärung dieser Frage scheint auch immer mehr Voraussetzung dafür zu werden, Großkunden zu halten und das Geschäft mit Ihnen weiter auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2011/12 gehen wir insgesamt von einem negativen Ergebnis aus. Für die beiden folgenden Geschäftsjahre rechnen wir unter Zugrundelegung des Szenarios mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit mit einer Verbesserung der Situation, wobei diese durch eine Vielzahl von Kostensenkungen sowohl im Personalkostenbereich als auch im Sachkostenbereich realisiert werden soll. Nach einem noch leicht negativen Ergebnis 2012/13 planen wir, im Geschäftsjahr 2013/14 wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Aktuell ist die Liquiditätssituation weiterhin angespannt, kann aber durch ein striktes Liquiditätsmanagement auf niedrigem Niveau stabil gehalten werden. Mit einer leichten Entspannung der Liquiditätssituation wird ab dem zweiten Geschäftshalbjahr 2012/13 gerechnet, vorausgesetzt der Markt bricht nicht noch weiter ein.

Anmerkung

Dieser Konzernlagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Aachen, 12. April 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Konzernbilanz

AKTIVA

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Konzernanhang 30.9.2011 30.9.2010 1.10.2009
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (12) 766 1.072 473
Sachanlagen (13) 20.539 20.666 26.521
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (14) 4.224 4.297 4.372
Finanzanlagen (15) 15 0 0
Übrige langfristige Vermögenswerte (17) 1.271 1.161 306
Latente Steuern (10) 831 206 262
27.646 27.402 31.934
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte (16) 13.796 12.041 19.860
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (17) 6.802 6.442 13.060
Übrige kurzfristige Vermögenswerte (17) 2.582 3.216 11.856
Flüssige Mittel (18) 1.147 1.569 5.116
24.327 23.268 49.892
Bilanzsumme 51.973 50.670 81.826
PASSIVA
Konzernanhang 30.9.2011 30.9.2010 1.10.2009
TEUR TEUR TEUR
Eigenkapital (19)
Gezeichnetes Kapital 10.226 10.226 10.226
Kapitalrücklage 15.893 15.893 15.893
Erwirtschaftetes Eigenkapital -12.687 -12.592 3.433
Eigene Anteile 0 0 -2.400
13.432 13.527 27.152
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen (20) 17.718 19.448 18.559
Übrige Langfristige Rückstellungen (21) 0 93 426
Latente Steuern (10) 1.720 1.995 3.463
Finanzschulden (22) 2.992 0 0
Andere langfristige Verbindlichkeiten (22) 2.241 3.679 6.826
24.671 25.215 29.274
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige Rückstellungen (21) 1.350 885 5.054
Steuerschulden (10) 179 0 125
Finanzschulden (22) 1.080 1.000 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22) 5.567 3.083 3.030
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten (22) 5.694 6.960 17.191
13.870 11.928 25.400
Bilanzsumme 51.973 50.670 81.826

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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Konzernanhang 2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- --- ---
Umsatzerlöse (5) 59.179 44.757
Bestandsveränderung 1.431 -2.266
Andere aktivierte Eigenleistungen 114 2
Sonstige betriebliche Erträge (6) 3.761 3.476
Gesamtleistung 64.485 45.969
Materialaufwand 23.874 15.437
Personalaufwand (7) 25,830 24.181
Abschreibungen (12-14) 2.847 8.425
Sonstige betriebliche Aufwendungen (8) 12.513 12.570
Ergebnis der Betriebstätigkeit -579 -14.644
Finanzergebnis (9) -1.643 -1.146
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -2.222 -15.790
Steuern (10) -1.258 -937
Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -964 -14.853
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (4) 0 -326
Konzern-Ergebnis nach Steuern -964 -15.179
Ergebnis je Aktie (in EUR) (11) -0,29 -4,06
davon aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (EUR) -0,29 -3,97
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (EUR) unverwässert gleich verwässert 0,00 -0,09

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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Konzernanhang 2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- --- ---
Konzern-Ergebnis nach Steuern -964 -15.179
Währungsumrechnung (19) -15 -35
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen (20) 1.461 -1.455
Latente Steuern (10) -459 457
1.002 -998
Gewinne/Verluste aus Asset Ceiling (20) -118 187
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 869 -846
Gesamtergebnis nach Steuern -95 -16.025

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Erwirtschaftetes Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Währungs-

umrechnung
Gewinnrücklagen Konzern-

bilanzverlust
Eigene Anteile Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
Stand 1.10.2010 10.226 15.893 60 8.118 -20.770 0 13.527
Konzernergebnis nach Steuern 0 0 0 0 -964 0 -964
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 -15 884 0 0 869
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 -15 884 -964 0 -95
Stand 30.9.2011 10.226 15.893 45 9.002 -21.734 0 13.432
Stand 30.9.2009 10.226 15.893 95 9.387 -5.591 -2.400 27.610
Anpassung 0 0 0 -458 0 0 -458
Stand 1.10.2009 10.226 15.893 95 8.929 -5.591 -2.400 27.152
Konzernergebnis nach Steuern 0 0 0 0 -15.179 0 -15.179
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 -35 -811 0 0 -846
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 -35 -811 -15.179 0 -16.025
Sonstige Änderungen 0 0 0 0 0 2.400 2.400
Stand 30.9.2010 10.226 15.893 60 8.118 -20:770 0 13.527

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 19.

Konzern-Kapitalflussrechnung

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2010/11 2009/10
Konzernanhang TEUR TEUR
--- --- --- ---
Ergebnis nach Steuern -964 -15.179
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 2.847 8.425
Veränderung der Pensionsrückstellungen -387 -379
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -12 -654
Ergebnis aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 60 10
Veränderung der latenten Steuern -1.359 -955
Veränderung der Vorräte -1.755 2.891
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -527 -1.012
Veränderung der übrigen Vermögenswerte -169 -1.081
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.484 816
Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen -1.625 842
Auszahlungen für Sozialplan -150 -4.597
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.557 -10.873
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte -69 -737
Ausgaben für Sachanlagen -1.934 -2.388
Ausgaben für Finanzanlagen -15 0
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 78 1
Einzahlungen aus dem Verkauf Maschinenbau (4) 0 11.466
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -1.940 8.342
Auszahlungen an Unternehmenseigner für den Erwerb eigener Anteile (32) 0 -2.001
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 5.433 1.000
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -2.361 0
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 3.072 -1.001
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel -425 -3.532
Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel 3 -15
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 1.569 5.116
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 1.147 1.569
Auszahlungen für Zinsen 686 107
Einzahlungen für Zinsen 12 13
Auszahlungen für Ertragsteuern 11 114
Einzahlungen für Ertragsteuern 343 176

Ergänzende Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 32.

Konzernanhang

1. Informationen zum Unternehmen

Die Schumag Aktiengesellschaft ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Aachen, die beim Amtsgericht Aachen unter der Registernummer HRB 3189 eingetragen ist. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 wurde am 12. April 2013 durch Beschluss des Vorstands zur Veröffentlichung freigegeben.

2. Rechnungslegungsgrundsätze

2.1 Grundlagen

Der Konzernabschluss der Schumag AG wurde nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und ergänzend nach den gemäß § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden alle verpflichtend anzuwendenden IFRS und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) berücksichtigt, die durch die Europäische Union anerkannt wurden. Die bisher nicht durch die Europäische Union anerkannten IFRS werden nach unserer Erwartung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Die Aufstellung erfolgt auf Basis historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Bilanz wird in Anwendung von IAS 1 nach lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Entsprechend IAS 12 werden latente Steuern als langfristige Vermögenswerte und Schulden ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt, sofern nicht anders dargestellt, werden sämtliche Beträge entsprechend kaufmännischer Rundung in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Es können sich Abweichungen zu den ungerundeten Beträgen ergeben. Zur Verbesserung der Klarheit werden einzelne Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden ggf. Vorjahresbeträge umgegliedert.

In den Vorjahren wurde das Planvermögen irrtümlich mit dem Zeitwert der zugrundeliegenden Versicherungen anstatt mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Anpassungen hatten für die Geschäftsjahre 2008/09 und 2009/10 folgende Auswirkungen auf die Konzernbilanz:

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Bilanzposten 30.9.2010 30.9.2009
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
angepasst vorher angepasst vorher
--- --- --- --- ---
Gewinnrücklagen 8.118 8.389 8.929 9.387
Erwirtschaftetes Kapital -12.592 -12.321 3.433 3.891
Eigenkapital 13.527 13.798 27.152 27.610
Pensionsrückstellungen 19.448 19.177 18.559 18.101
Langfristiges Fremdkapital 25.215 24.944 29.274 28.816

Aus den Anpassungen ergaben sich keine Ergebnisauswirkungen.

Für das Geschäftsjahr 2009/10 hatten die Effekte aus Asset-Ceiling zudem noch Auswirkungen auf folgende, in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung aufgeführte Posten:

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2009/10
TEUR

angepasst
TEUR

vorher
--- --- ---
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -846 -1.033
Gesamtergebnis nach Steuern -16.025 -16.212

Die Auswirkungen der Anpassungen auf das Planvermögen sowie die nicht finanzierte Pensionsverpflichtung sind wie folgt:

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30.09.2010 30.09.2009 30.09.2008
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens (angepasst) 686 446 505
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens (vorher) 957 904 749
Pensionsrückstellungen (angepasst) 19.448 18.559 18.563
Pensionsrückstellungen (vorher) 19.177 18.101 18.319

2.2 Konsolidierung

In den Konzernabschluss werden neben der Schumag AG alle Tochterunternehmen einbezogen. Das neu gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG, an dem die Schumag AG zum 30. September 2011 49 % der Kommanditanteile hielt, wird wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert. Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt ab dem Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung bis zur Beendigung der Beherrschung. Bei erstmaliger Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit den Zeitwerten der erworbenen Vermögenswerte und Schulden einschließlich der Eventualverbindlichkeiten verrechnet. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäftswert bilanziert. Ein verbleibender passiver Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger Überprüfung ertragswirksam vereinnahmt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesell-schaften werden einheitlich unter Annahme der Unternehmensfortführung nach den nachfolgend beschriebenen einheitlichen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Alle konzerninternen Beziehungen sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind im Einzelnen unter Anmerkung 30 aufgeführt. Der Abschluss der Schumag BR Energy GmbH ist zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Für die Schumag Romania S.R.L. lag ein Zwischenabschluss vor.

2.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.3.1 Fremdwährungsumrechnung: Die funktionale Währung der Schumag AG sowie der inländischen Konzerngesellschaften ist der Euro. Die Erfassung von Transaktionen in fremder Währung erfolgt zu dem Kurs, der zum Zeitpunkt der Buchung der Transaktion gültig ist. Vermögenswerte und Schulden in fremder Währung werden zu Kursen am Abschlussstichtag bewertet. Dabei entstehende Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

Die ausländischen Konzerngesellschaften erstellen ihre Abschlüsse jeweils in der Währung, in der sie - gemessen an ihrem Geschäftsbetrieb, ihren Geschäftsvorfällen sowie ihren Zahlungsströmen - überwiegend wirtschaftlich tätig sind. Die Umrechnung in die Konzernwährung Euro erfolgt gemäß Stichtagskursmethode: Bilanzposten werden zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag, Aufwendungen und Erträge zu Monatsdurchschnittskursen umgerechnet. Die sich hieraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis in einem gesonderten Posten im Eigenkapital ausgewiesen.

Die Wechselkurse der Fremdwährung im Konzern haben sich wie folgt entwickelt:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EUR = 30.9.2011 30.9.2010 2010/11 2009/10
--- --- --- --- --- ---
Rumänien RON 4,32 4,27 4,23 4,22

2.3.2 Ertragsrealisierung: Erträge werden grundsätzlich erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und dieser in der Höhe verlässlich bestimmt werden kann. Umsatzerlöse aus Warenverkäufen werden bei Auslieferung der Erzeugnisse und Waren realisiert, wenn ein Gefahrenübergang auf den Erwerber anhand verschiedener Indikatoren auftragsbezogen angenommen werden kann. Dabei werden mögliche Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgegrenzt. Mögliche Risiken aus der Reklamation von Erzeugnissen und Waren sowie aufgrund von Gewährleistungen werden zurückgestellt. Erträge aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Zinserträge werden unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag bestehenden Forderungen und der nach der Effektivzinsmethode anzuwendenden Zinssätze zeitanteilig vereinnahmt. Mieterträge aus Operating-Leasingverhältnissen insbesondere im Zusammenhang mit der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie werden zeitanteilig über die Laufzeit der entsprechenden Leasingverhältnisse erfasst. Umsatzerlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen sowie Lizenzerlöse aus dem Verkauf oder der Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen fallen seit der Veräußerung des Maschinenbaus nicht mehr an.

2.3.3 Fremdkapitalkosten: Fremdkapitalkosten, die unmittelbar dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten zugeordnet werden können, werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswertes aktiviert. Qualifizierte Vermögenswerte (qualifying assets) sind dabei solche, für die ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um sie in den beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfertigen Zustand zu versetzen. Bisher sind solche Fremdkapitalkosten nicht angefallen. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode ihres Anfalls erfolgswirksam erfasst.

2.3.4 Ergebnis je Aktie: Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Ergebnis nach Steuern und der gewichteten Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien. In den dargestellten Berichtsperioden ergaben sich keine Verwässerungseffekte.

2.3.5 Zuwendungen der öffentlichen Hand: Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur dann erfasst, wenn hinreichend sicher ist, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Investitionszuschüsse für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen verringern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der betreffenden Vermögenswerte. In den Folgeperioden erfolgt dadurch eine entsprechende Reduzierung der planmäßigen Abschrei-bungen. Sonstige gewährte Zuschüsse oder Beihilfen werden abgegrenzt und über den zugrunde liegenden Zeitraum oder die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Vermögenswerts aufgelöst.

2.3.6 Immaterielle Vermögenswerte: Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer liegen nicht vor. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Amortisationsmethode) bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer bemisst sich anhand der Laufzeit des zugrunde liegenden Rechts und dem voraussichtlichen Verbrauch des Nutzenpotenzials des immateriellen Vermögenswertes. Entwicklungskosten werden nicht aktiviert und erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie angefallen sind. Die Aufteilung des Erstellungsprozesses in eine Forschungs- und Entwicklungsphase ist im Schumag-Konzern nicht möglich. Hauptgrund ist, dass die Aktivitäten zur Verbesserung der Produktion und der Produkte strukturell ausschließlich iterativen Charakter haben. Dies bedeutet, dass die Aktivitäten keine klar definierbare neue Produkte oder Produktionsverfahren zum Gegenstand haben, sondern dass es sich um schrittweise und laufende Verbesserungen grundsätzlich immer derselben Produkte und Produktionsverfahren handelt. Die hergestellten Produkte und die Produktionsverfahren bleiben im Kern jedoch unverändert. Daher ist es kostenrechnerisch nicht möglich, die Entwicklungskosten abgegrenzt zu ermitteln. Geschäfts- oder Firmenwerte sind ebenfalls nicht angesetzt.

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Nutzungsdauer immaterielle Vermögenswerte 2010/11 2009/10
Jahre Jahre
--- --- ---
Produktrechte, Lizenzen 5 5
Software 5 5

2.3.7 Sachanlagen: Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten der mit der Anlagenerrichtung befassten Bereiche. Fremdkapitalkosten wurden bisher nicht aktiviert, da für die Herstellung selbsterstellter Anlagen in der Regel kein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist. Bei Generalüberholungen werden diesbezügliche Kosten zur Sachanlage aktiviert, wenn die Ansatzkriterien erfüllt sind. Laufende Instandhaltungs- und Wartungskosten werden sofort erfolgswirksam als Aufwand erfasst. Sachanlagen werden grundsätzlich erst bei ihrem Abgang aus dem Konzern ausgebucht, es sei denn, dass aus der weiteren Nutzung oder der Veräußerung des Vermögenswertes kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird.

Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer Sachanlagen 2010/11 2009/10
Jahre Jahre
--- --- ---
Gebäude 7 - 50 7 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 4 - 20 4 - 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23 3 - 23

2.3.8 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien: Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen Grundstücke und Gebäude, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und nicht für die eigene Produktion genutzt werden. Bei der Schumag AG werden Teile der am Firmensitz in Aachen gelegenen Grundstücke und Gebäude vermietet und als Finanzinvestition gehalten. Die Zugangsbewertung bei Übertragung erfolgte entsprechend IAS 16.5. Die in den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien enthaltenen Grundstücke werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die Bewertung der darin enthaltenen Gebäude erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Der beizulegende Zeitwert der Immobilie wird in Anmerkung 14 dargestellt.

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Nutzungsdauer als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 2010/11 2009/10
Jahre Jahre
--- --- ---
Gebäude 10 - 40 10 - 40

2.3.9 Finanzanlagen: Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

2.3.10 Wertminderungen: Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen sowie der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird ein Impairment-Test durchgeführt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag unter dem Buchwert liegt. Sollten die Gründe für eine Wertminderung entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen (vgl. Anmerkung 2.4.5).

2.3.11 Leasing: Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing oder als Operatingleasing klassifiziert. Leasingvereinbarungen, bei denen der Schumag-Konzern als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, trägt, werden als Finanzierungsleasing behandelt. Im Rahmen von Finanzierungsleasing genutzte Vermögenswerte werden mit dem niedrigeren Betrag aus beizulegendem Zeitwert und Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert und in der Folge über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Alle übrigen Leasingvereinbarungen, in denen der Schumag-Konzern Leasingnehmer ist, werden als Operatingleasing eingestuft. In diesem Fall werden die zu leistenden Leasingzahlungen linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst. Leasingvereinbarungen, bei denen der Konzern Leasinggeber ist und nicht alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt, werden als Operatingleasing eingeordnet. Der verleaste Vermögenswert verbleibt in der Konzernbilanz und wird planmäßig abgeschrieben. Die Ertragsrealisierung der erhaltenen Leasingzahlungen erfolgt linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses.

2.3.12 Steuern: Tatsächliche Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung der tatsächlichen Steuern erfolgt auf Basis der Steuersätze und Steuergesetze, die zum Abschlussstichtag in den Ländern gelten, in denen der Schumag-Konzern zu versteuerndes Einkommen erzielt. Für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der IFRS- und Steuerbilanz der einbezogenen Gesellschaften sowie auf Konsolidierungsvorgänge und steuerliche Verlustvorträge werden latente Steuern abgegrenzt. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Die zugrunde gelegten Steuersätze sind in Anmerkung 10 aufgeführt. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich erscheint. Eine Saldierung von aktiven und passiven Steuerabgrenzungen wird vorgenommen, soweit sie im Verhältnis zu einer Steuerbehörde aufrechenbar sind.

2.3.13 Vorräte: Die Bewertung von Vorräten erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wenn die Marktpreise bzw. beizulegenden Zeitwerte auf der Basis von Nettoveräußerungswerten niedriger sind, werden diese angesetzt. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch direkt zurechenbaren Aufwendungen. Die Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgt auf Basis des first-in-first-out-Verfahrens (Fifo). Als Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der betreffenden Produktionsanlagen erfasst, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden ebenfalls berücksichtigt, soweit sie auf den Herstellungsbereich entfallen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

2.3.14 Pensionsrückstellungen : Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung von erwarteten zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen errechnet. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste sowie Gewinne und Verluste aus Asset Ceiling werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis mit den Gewinnrücklagen verrechnet und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung dargestellt. Die Pensionsverpflichtungen in Deutschland werden unter Berücksichtigung der biometrischen Rechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck ermittelt.

2.3.15 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen werden gebildet, wenn aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige Verpflichtung besteht, ein Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen wahrscheinlich ist und seine Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Höhe einer Rückstellung ist der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag. Für bestimmte Umweltschutzmaßnahmen und -risiken werden Rückstellungen gebildet, wenn aufgrund eines Ereignisses eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Durchführung von Maßnahmen besteht und die Maßnahmen nicht zur Aktivierung von Vermögenswerten führen. Der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag von langfristigen Rückstellungen wird abgezinst, wenn der Abzinsungseffekt wesentlich ist. Der Ansatz erfolgt in diesem Fall zum Barwert. Zinseffekte werden im Finanzergebnis erfasst.

2.3.16 Finanzinstrumente: Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Die Bilanzierung von Finanzinstrumenten erfolgt bei üblichem Kauf oder Verkauf zum Erfüllungstag, d.h. zu dem Tag, an dem der Vermögenswert geliefert wird.

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich bei der Schumag aus gewährten Krediten und Forderungen sowie flüssigen Mitteln zusammen. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar erfolgwirksam erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den folgenden Kategorien nach IAS 39, für die unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte*
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte*
Kredite und Forderungen
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte*
Effektive Derivate als Sicherungsinstrumente*

* im Schumag-Konzern zurzeit nicht relevant

Unter „Kredite und Forderungen“ werden im Schumag-Konzern die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den übrigen Vermögenswerten enthaltenen sonstigen finanziellen Forderungen sowie flüssige Mittel erfasst. Sie werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Liegen bei diesen finanziellen Vermögenswerten objektive substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt eine Prüfung, ob der Buchwert den Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse übersteigt. Sollte dies der Fall sein, wird eine Wertberichtigung in Höhe der Differenz unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos vorgenommen und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Der Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse wird mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswertes abgezinst. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene Wertberichtigungen werden entsprechende Zuschreibungen durch Anpassung des Wertberichtigungskontos getätigt, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen, die Forderungen als uneinbringlich eingestuft und sämtliche Sicherheiten in Anspruch genommen wurden oder finanzielle Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden. Wird eine ausgebuchte Forderung aufgrund eines Ereignisses, das nach der Ausbuchung eintrat, später wieder als einbringlich eingestuft, wird der entsprechende Betrag unmittelbar erfolgswirksam erfasst. Als objektive Anzeichen für Wertminderungen gelten Zahlungsstockungen, die auch nach Aufforderung des Schuldners nicht beseitigt sind oder aufgrund von Rechtsstreitigkeiten bestehen.

Die finanziellen Verbindlichkeiten betreffen bei der Schumag Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die in den anderen Verbindlichkeiten enthaltenen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten. Finanzielle Verbindlichkeiten werden in nachstehende Kategorien eingeordnet:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

Der erstmalige Ansatz der finanziellen Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten für die Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten“, ansonsten zum beizulegenden Zeitwert. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

Als fortgeführte Anschaffungskosten eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit wird der Betrag bezeichnet, mit dem ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit bei der erstmaligen Erfassung bewertet wurde, abzüglich eventueller Tilgungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen für Wertminderungen oder Uneinbringlichkeit sowie zu- oder abzüglich der kumulierten Verteilung einer etwaigen Differenz zwischen dem ursprünglichen Betrag und dem bei der Endfälligkeit rückzahlbaren Betrag (Agio), die mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswerts oder der finanziellen Verbindlichkeit verteilt wird.

Bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechen die fortgeführten Anschaffungskosten grundsätzlich dem Nennbetrag beziehungsweise dem Rückzahlungsbetrag. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Wenn beizulegende Zeitwerte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden diese unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und unter Rück-griff auf aktuelle Marktparameter berechnet. Die Fair Value-Option wird im Schumag-Konzern nicht angewendet.

Die derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitwert angesetzt. Die Steuerung finanzieller Risiken (insbesondere Währungsrisiken) durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist in Anmerkung 24 beschrieben.

2.4 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der im Konzernabschluss ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit können jedoch Ergebnisse entstehen, die in zukünftigen Perioden zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen. Bei folgenden Sachverhalten sind die zum Abschlussstichtag getroffenen Annahmen von besonderer Bedeutung:

2.4.1 Operatingleasing-Verhältnisse - Konzern als Leasinggeber: Die Schumag hat einen Leasingvertrag zur gewerblichen Vermietung von Immobilien abgeschlossen. Dabei wurde anhand einer Analyse der Vertragsbedingungen festgestellt, dass alle mit dem Eigentum an diesen vermieteten Immobilien verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken im Konzern verbleiben. Der Vertrag wird dementsprechend als Operatingleasing-Verhältnis bilanziert, so dass der Ausweis der vermieteten Immobilie nach IAS 40 unter den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt.

2.4.2 Steuern: Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Höhe und des Entstehungszeitpunkts künftig zu versteuernder Ergebnisse. Es ist möglich, dass Abweichungen zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und den getroffenen Annahmen bzw. künftigen Änderungen solcher Annahmen in Zukunft Anpassungen des bereits erfassten Steuerertrags und Steueraufwands erfordern. Die Schumag bildet, basierend auf vernünftigen Schätzungen, Rückstellungen für mögliche Auswirkungen steuerlicher Außenprüfungen. Die Höhe solcher Rückstellungen basiert auf verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Erfahrung aus früheren steuerlichen Außenprüfungen und unterschiedlichen Auslegungen der steuerrechtlichen Vorschriften durch das steuerpflichtige Unternehmen und die zuständige Steuerbehörde.

Latente Steueransprüche werden auch für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Ihre Realisierbarkeit hängt von künftigen steuerpflichtigen Ergebnissen der jeweiligen Gesellschaft sowie steuerrechtlichen Vorschriften ab. Wenn Zweifel an der Realisierung der Verlustvorträge bestehen, werden im Einzelfall entsprechende Wertberichtigungen der aktivierten latenten Steuern vorgenommen. Aufgrund der Ungewissheit über den Zeitpunkt des wesentlichen Anteilsbesitzwechsels besteht vor dem Hintergrund der Vorschriften über die Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge bei Anteilseignerwechseln eine hohe Unsicherheit über die Höhe der zukünftig in Deutschland nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge. Dementsprechend wurden die ermittelten latenten Steueransprüche wertberichtigt.

2.4.3 Pensionsrückstellungen: Der Barwert der Pensionsverpflichtungen wird anhand versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt, wobei die versicherungsmathematische Bewertung auf Grundlage diverser Annahmen erfolgt. Hierzu zählen die Bestimmung der Abzinsungssätze sowie Schätzungen über die künftige Entwicklung der Löhne und Gehälter sowie Renten. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der zugrunde liegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Die von der Schumag getroffenen Annahmen, die zu jedem Abschlussstichtag überprüft werden, sind in Anmerkung 20 aufgeführt.

2.4.4 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen decken auch Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und -verfahren ab. Zur Beurteilung der Rückstellungshöhe werden neben der Sachverhaltsbeurteilung und den geltend gemachten Ansprüchen im Einzelfall auch die Ergebnisse vergleichbarer Verfahren und unabhängige Rechtsgutachten herangezogen sowie Annahmen über Eintrittswahrscheinlichkeiten und Bandbreiten möglicher Inanspruchnahmen getroffen. Die tatsächlichen Belastungen können von diesen Einschätzungen abweichen.

2.4.5 Außerplanmäßige Abschreibungen (Impairments): Zu jedem Abschlussstichtag ist zu prüfen, ob Anhaltspunkte für mögliche Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte sowie von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien vorliegen. Darüber hinaus ermittelt der Konzern an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung finanzieller Vermögenswerte vorliegen.

Die bei Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertminderungen durchzuführenden Impairment-Tests stellen die bilanziellen Buchwerte der Vermögenswerte den erzielbaren Beträgen der Vermögenswerte gegenüber. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus Nettoveräußerungspreis und Nutzungswert des Vermögenswertes. Der Nutzungswert wird für jeden einzelnen Vermögenswert bestimmt und entspricht dem Barwert der erwarteten Cash-flows. Sofern kein erzielbarer Betrag auf Ebene des einzelnen Vermögenswertes bestimmt werden kann, erfolgt die Ermittlung für die Gruppen von Vermögenswerten (cash generating units), der der betreffende Vermögenswert zugeordnet ist. Für die Definition der cash generating units werden die Segmente herangezogen (vgl. Anmerkung 5). Zur Ermittlung des Nutzungswertes wird ein den Marktbedingungen entsprechender Vorsteuerzinssatz verwendet. Den Ermittlungen liegen Budget- und Prognoseberechnungen des Managements zugrunde, die in der Regel einen Planungshorizont von drei Jahren umfassen und Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen abbilden. Über den Detailplanungszeitraum hinausgehende Cash-flow-Prognosen werden anhand geeigneter Wachstumsraten berechnet.

Die Schätzung der Cash-flows und die getroffenen Annahmen basieren auf den jeweils zum Aufstellungsstichtag verfügbaren Informationen und können von den tatsächlichen Entwicklungen abweichen. Annahmen und Schätzungen betreffen u.a. erwartete Erlöse aus Produktverkäufen, die Wirtschaftlichkeit des Vermögenswerts, den Diskontierungszinssatz sowie Material- und Energiepreise.

Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Berücksichtigung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen ergeben hat, die zur Bestimmung des erzielbaren Betrages herangezogen wurde. Die Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre.

2.5 Auswirkungen neuer sowie geänderter Rechnungslegungsstandards

2.5.1 Erstmalige Anwendung von IFRS und IFRIC

Im Geschäftsjahr 2010/11 kamen folgende IFRS und IFRIC erstmals zur Anwendung:

Amendment to IAS 32 “Classification of Rights Issues” wurde am 8. Oktober 2009 veröffentlicht, am 23. Dezember 2009 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen. Mit dieser Änderung an IAS 32 wird klargestellt, wie bestimmte Bezugsrechte zu bilanzieren sind, wenn die emittierten Instrumente nicht auf die funktionale Währung des Emittenten lauten. Werden solche Instrumente den gegenwärtigen Eigentümern anteilsmäßig zu einem festen Betrag angeboten, so sollten sie auch dann als Eigenkapitalinstrumente eingestuft werden, wenn ihr Bezugsrechtskurs auf eine andere Währung als die funktionale Währung des Emittenten lautet.

Der zweite Sammelstandard Improvments to IFRSs wurde im April 2009 veröffentlicht, am 23. März 2010 in EU-Recht übernommen und ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Bei den meisten Änderungen handelt es sich um Klarstellungen oder Korrekturen der vorhandenen IFRS bzw. Änderungen, die sich aus zuvor an den IFRS vorgenommen Modifikationen ergeben. Die Änderungen an IFRS 8, IAS 17, IAS 36 und IAS 39 beinhalten Änderungen der bestehenden Anforderungen oder zusätzliche Leitlinien zur Umsetzung dieser Anforderungen.

Amendments to IFRS 2 „Group Cash-settled Share-based Payment Transactions“ wurden am 18. Juni 2009 veröffentlicht, am 23. März 2010 in EU-Recht übernommen und sind verpflichtend für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Mit der Änderung von IFRS 2 wird die Bilanzierungsmethode für anteilsbasierte Vergütungen geklärt, bei denen ein Lieferant von Waren oder Dienstleistungen bar bezahlt wird und die Verpflichtung zum Barausgleich bei einem anderen Unternehmen der Gruppe liegt.

Amendment to IFRS 1 “First-time Adoption” wurde am 23. Juli 2010 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2010 beginnen. Die Änderung bezieht sich auf die Übergangsvorschriften von IFRIC 19 „Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente“.

Die erstmalige Anwendung der aufgeführten Standards und Interpretationen hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

2.5.2 Noch nicht berücksichtigte IFRS und IFRIC

Die Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2010/11 noch nicht angewandten bzw. von der Europäischen Union nicht anerkannten IFRS und IFRIC auf den Konzernabschluss der Schumag wurden geprüft. Die Schumag geht davon aus, dass die Anwendung der nachfolgend aufgeführten neuen bzw. geänderten Standards sowie Interpretationen - soweit nicht anders vermerkt - keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben wird:

Amendments to IFRS 1 “Additional Exemptions for First-time Adopters” wurden am 23. Juni 2010 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

Amendments to IFRS 1 “Limited Exemption from Comparative” und IFRS 7 “Disclosures for First-Time Adopters” wurden am 30. Juni 2010 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

Revised IAS 24 „Related Party Disclosures“ und Amendment to IFRIC 14 “Prepayments of a Minimum Funding Requirement” wurden am 19. Juli 2009 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

Verbesserungen an den IFRSs (AIP 2010) wurden am 18. Februar 2011 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

Amendments to IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures Transfers of Financial Assets“ wurden am 22. November 2011 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

Amendments to IAS 1 “Presentation of Items of Other Comprehensive Income” wurden am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen.

Amendments to IAS 19 „Employee Benefits“ wurden am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IFRS 10 „Consolidated Financial Statements“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 11 „Joint Arrangements“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 12 „Disclosures of Interests in Other Entities“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 13 „Fair Value Measurement“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IAS 27 „Separate Financial Statements“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IAS 12 “Deferred tax: Recovery of Underlying Assets” wurden am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen. Die Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 29. Dezember 2012.

Amendments to IFRS 1 “Severe Hyperinflation and Removal of Fixed Dates for First Time Adopters” wurden am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen. Die Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 29. Dezember 2012.

Amendments to IFRS 7 „ Disclosures – Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities“ wurden am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IAS 32 „ Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities“ wurden am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRIC 20 „Stripping Costs in the Production Phase of Surface Mine“ wurde am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

3. Akquisitionen

Im Geschäftsjahr 2010/11 wurden keine Unternehmenserwerbe durchgeführt. Das neu gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG, an dem die Schumag AG zum 30. September 2011 49 % der Kommanditanteile hielt, wird mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Derzeit sind keine Akquisitionen vorgesehen.

4. Desinvestitionen und aufgegebene Geschäftsbereiche

Im Geschäftsjahr 2008/09 wurde der wesentliche Teil des Geschäftsbereichs Maschinenbau an die SMS Meer GmbH, Mönchengladbach, veräußert.

Durch einen weiteren Kaufvertrag vom 15. Dezember 2009 wurden die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen Aufträge sowie das restliche zum Maschinenbau gehörende Vermögen mit Wirkung zum 30. November 2009 ebenfalls an die SMS Schumag veräußert.

Im Geschäftsjahr 2009/10 wirkte sich die Desinvestition zum Veräußerungszeitpunkt auf Vermögen und Schulden wie folgt aus:

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Veräußerte Vermögenswerte und Schulden 2009/10
TEUR
--- ---
Vorräte 9.762
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.914
Übrige Rückstellungen -4.262
Übrige Verbindlichkeiten -5.614
Nettovermögen 3.800

Die Desinvestition hatte die folgende Auswirkung auf die Ertragslage des Konzerns:

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2009/10
TEUR
--- ---
Veräußerungserlös (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) 7.500
Nettovermögen -3.800
Verrechnete Zahlungseingänge für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.427
Ergebnis (vor Steuern) aus der Veräußerung 273

Aufgegebener Geschäftsbereich

In der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres sind die Posten um die entsprechenden Beträge des Bereichs bereinigt und das Ergebnis nach Steuern aus diesem Bereich gesondert ausgewiesen worden.

Die Ertrags- und Finanzlage des aufgegebenen Geschäftsbereichs, der dem Segment „Maschinenbau“ entspricht (vgl. Anmerkung 5), stellte sich im Vorjahr wie folgt dar:

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Gewinn- und Verlustrechnung 2009/10
TEUR
--- ---
Umsatzerlöse 265
Bestandsveränderung 360
Sonstige betriebliche Erträge 334
Gesamtleistung 959
Materialaufwand 827
Personalaufwand 4
Abschreibungen 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 443
Ergebnis der Betriebstätigkeit -315
Finanzergebnis -11
Ergebnis aus unregelmäßigen Erfolgskomponenten 0
Ergebnis vor Steuern -326
Steuern 0
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -326

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Kapitalflussrechnung (verkürzt) 2009/10
TEUR
--- ---
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit 11.466
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel der aufgegebenen Geschäftsbereiche 11.466
Konsolidierungskreis-, bewertungs- und wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel -11.467
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 1
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 0

Die Veräußerung des aufgegebenen Geschäftsbereichs führte im Vorjahr zu den folgenden Zahlungsflüssen:

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2009/10
TEUR
--- ---
Veräußerungserlös 7.500
Ein-/Auszahlungen im Zusammenhang mit der Absicherung noch benötigter Avallinien 5.653
Zahlungen im Zusammenhang mit der nachträglichen Anpassung der Stichtagsbilanz -943
Sonstige Zahlungen -744
Nettozahlung aus der Veräußerung 11.466

5. Segmentberichterstattung

Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten in Geschäftseinheiten organisiert. Dienstleistungen sind von untergeordneter Bedeutung. Die Zuordnung von Vermögenswerten und Abschreibungen zu den Segmenten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Verfügungsgewalt. Von den Segmenten gemeinsam genutzte Vermögenswerte werden nach der anteiligen Nutzung zugeordnet. Aufgrund der internen Organisations- und Berichtsstruktur ergeben sich nach IFRS 8 folgende Segmente:

Das Segment Präzisionsmechanik produziert hochgenaue Automobilzulieferteile, Komponenten für feinmechanische Mess- und Anzeigegeräte, präzise Achsen für eine breite Palette von Haushaltsgeräten, Komponenten für medizinische und optische Geräte, Präzisionsnormteile für den Kunststoffspritz- und Druckguss sowie zeichnungsgebundene Präzisionsteile in kleineren Losgrößen.

Im Segment Anlagentechnik erfolgt die Produktion von Komponenten des Energiesektors, insbesondere für Öl- und Gasversorgungssysteme sowie Kraftwerke und Kernkraftwerke.

Das Segment Maschinenbau stellte Ziehanlagen für die Herstellung von Rohren und Profilen aus Stahl, Messing, Aluminium und Kupfer, Blankstahlanlagen für Stangen und Ringe sowie Schleifanlagen für Stangen her. Da die Schumag AG den Auftragsbestand des Maschinenbaus zum 30. November 2008 nicht mit veräußert hat, erfolgte die interne Steuerung und Berichterstattung des Unternehmens bis ins Geschäftsjahr 2009/10 weiterhin auch separat für diese Geschäftseinheit. Das Segment Maschinenbau bildet zugleich die „discontinued operations“ i.S. des IFRS 5 ab. Der Maschinenbau wird in der diesjährigen Berichterstattung zu Vergleichszwecken letztmalig als eigenes Segment ausgewiesen.

Geschäftsaktivitäten, die keinem anderen Segment zugeordnet werden können, weisen wir unter Sonstige Segmente aus. Hierzu zählen zurzeit die Aktivitäten im Zusammenhang mit den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (vgl. Anmerkung 14).

Segmente

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2010/11 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Maschinenbau Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 55.381 3.798 0 0 59.179
EBITDA 4.070 -1.991 0 144 2.223
EBIT 1.479 -2.174 0 71 -624
EBT 267 -2.460 0 -29 -2.222
Investitionen 2.344 168 0 0 2.512
Abschreibungen 2.591 183 0 73 2.847
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 604 2 0 0 606

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2009/10 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Maschinenbau Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 44.659 98 265 0 45.022
EBITDA -4.400 -2.074 -315 255 -6.534
EBIT -12.746 -2.078 -315 180 -14.959
EBT -13.755 -2.115 -326 80 -16.116
Investitionen 3.119 5 0 0 3.124
Abschreibungen 8.346 4 0 75 8.425
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 592 1 0 0 593

Im Geschäftsjahr 2010/11 wurde wie im Vorjahr mit zwei Kunden des Segments Präzisionsmechanik jeweils mehr als 10 % des Konzernumsatzes realisiert. Die Kundenumsätze belaufen sich auf TEUR 9.687 (Vorjahr TEUR 7.229) und TEUR 7.860 (Vorjahr TEUR 8.451).

Informationen über geografische Gebiete

Segmente nach Regionen

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Sitz der Gesellschaft Inland Ausland Konzern
2010/11 2009/10 2010/11 2009/10 2010/11 2009/10
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 58.725 44.549 454 473 59.179 45.022
Umsatz vor Konsolidierung 59.007 44.831 4.506 2.979 63.513 47.810
EBITDA 3.724 -4.886 -1.501 -1.648 2.223 -6.534
EBIT 1.027 -13.146 -1.651 -1.813 -624 -14.959
EBT -619 -14.251 -1.603 -1.865 -2.222 -16.116
Investitionen 2.301 3.096 211 28 2.512 3.124
Abschreibungen 2.697 8.260 150 165 2.847 8.425
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 502 499 104 94 606 593

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen

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Sitz des Kunden 2010/11 2009/10
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 23.016 38,9 15.867 35,2
Sonstige EU-Länder 12.159 20,6 7.891 17,5
Übriges Europa 586 1,0 383 0,9
Nordamerika 18.641 31,5 17.790 39,5
Lateinamerika 26 0,0 39 0,1
Asien 4.751 8,0 3.052 6,8
59.179 100,0 45.022 100,0

6. Sonstige betriebliche Erträge

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Mieterträge 1.625 1.332
Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten 848 405
Zuschüsse Bundesagentur für Arbeit (ATZ) 299 42
Währungsgewinne 243 339
Erträge aus Kostenerstattung 233 487
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 113 291
Zuschüsse Bundesagentur für Arbeit (KUG) 0 274
Übrige 400 306
3.761 3.476

Mieterträge beinhalten insbesondere die Erträge aus der Vermietung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie an die SMS Schumag.

Die Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten betreffen vor allem die Auflösung der verbliebenen ERA-Verpflichtung.

Währungsgewinne enthalten Gewinne aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die Erträge aus Kostenerstattung betreffen vor allem Dienstleistungen, die der SMS Schumag am Standort Aachen zur Verfügung gestellt wurden.

In den übrigen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen, Erträge aus Rückkaufswerten sowie eine Vielzahl anderer Posten enthalten.

7 Personalaufwand

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Löhne und Gehälter 21.214 19.833
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.616 4.348
davon für Altersversorgung 358 155
25.830 24.181

Durchschnittlicher Personalbestand

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2010/11 2009/10
Arbeiter 479 462
Angestellte 103 103
Auszubildende 24 28
606 593

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Beratungskosten 2.433 3.387
Leasing- und Mietkosten 1.679 1.595
Instandhaltung 1.661 1.599
Wertberichtigung von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten 1.012 13
Factoring 847 135
Sonstige Fremd- und Serviceleistungen 585 768
Versicherungskosten 458 531
IT-Kosten 407 402
Währungsverluste 309 362
Reisekosten 293 214
Ingangsetzungsaufwendungen 0 600
Übrige 2.829 2.964
12.513 12.570

Der Rückgang der Beratungskosten ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass gegenüber dem Vorjahr Kosten für Managementkonsultationen nur noch in sehr geringem Umfang angefallen sind.

Die Wertberichtigung von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten enthalten vor allem Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Geschäftsfeld Regenerative Energien. Darin enthalten ist eine Wertberichtigung auf die Forderungen an das Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 484. Die Forderungen aus der Vorfinanzierung des Joint Ventures wurden aufgrund der Auflösung des Joint Ventures, die infolge unterschiedlicher Auffassungen der Kommanditisten zur Geschäftspolitik erfolgte, wertberichtigt. Der Wertminderungsaufwand betrifft mit TEUR 734 (Vorjahr TEUR 0) das Segment Anlagentechnik und mit TEUR 278 (Vorjahr TEUR 13) das Segment Präzisionsmechanik.

Die sonstigen Fremd- und Serviceleistungen betreffen insbesondere Fremdpersonal im technischen Verwaltungsbereich, Bewachung sowie Härtereidienstleistungen für Schumag Romania.

Währungsverluste enthalten Verluste aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die Ingangsetzungsaufwendungen im Vorjahr beinhalteten die Kosten für den Anlauf des Geschäftsbetriebs für das Segment Anlagentechnik, die nach IFRS aufwandswirksam zu erfassen waren.

Die übrigen Aufwendungen enthalten weitere nicht auftragsbezogene Verwaltungs- und Vertriebskosten.

9. Finanzergebnis

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23 13
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.666 -1.159
Finanzergebnis -1.643 -1.146

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Finanzierungskosten für Pensionszusagen in Höhe von TEUR 859 (Vorjahr TEUR 1.016) enthalten (vgl. Anmerkung 20).

Der Gesamtzinsertrag sowie der Gesamtzinsaufwand für finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, teilen sich wie folgt auf:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Gesamtzinsertrag
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 12 13
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 0
12 13
Gesamtzinsaufwand
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 593 176
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 2
593 178

10. Steuern

In Deutschland wird ab dem 1. Januar 2008 auf ausgeschüttete und auf einbehaltene Gewinne einheitlich eine Körperschaftsteuer von 15 % und darauf ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % erhoben. Neben der Körperschaftsteuer ist für die in Deutschland erzielten Gewinne Gewerbeertragsteuer zu zahlen. Diese variiert in Abhängigkeit von der Gemeinde, in der das Unternehmen ansässig ist. Bei der Schumag AG sowie der Schumag BR Energy GmbH ergibt sich ein Satz von 15,575 %, so dass für beide Gesellschaften latente Steuern mit 31,4 % (Vorjahr 31,4 %) angesetzt werden.

Der von den ausländischen Gesellschaften erzielte Gewinn wird mit den im jeweiligen Sitzland geltenden Sätzen versteuert. Bei ausländischen Gesellschaften werden die latenten Steuern mit den folgenden, im jeweiligen Sitzland maßgeblichen Steuersätzen ermittelt:

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2010/11 2009/10
% %
--- --- ---
Rumänien 16 16

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen teilen sich wie folgt auf:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Tatsächliche Steuern
Schumag AG 99 17
Ausländische Tochtergesellschaften 0 3
99 20
davon für Vorjahre 99 14
Latente Steuern infolge Entstehung bzw. Umkehrung temporärer Differenzen
Steueraufwand 597 1.603
Steuerertrag -1.954 -2.560
-1.357 -957
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steuern -1.258 -937

Aus der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen resultieren direkt im Eigenkapital erfasste latente Steuern in Höhe von TEUR -459 (Vorjahr TEUR 457).

Latente Steuern ergeben sich aus folgenden temporären Differenzen zwischen steuerbilanziellen Wertansätzen sowie den gemäß IFRS bilanzierten Vermögenswerten und Schulden:

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Latenter Steueraufwand Latenter Steuerertrag
2010/11 2009/10 2010/11 2009/10
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 0 0 -605 0
Sachanlagen 424 41 -81 -1.026
Vorräte und Forderungen 35 1.438 -294 -1.432
Pensionsrückstellungen 2 30 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 123 94 -974 -99
Sonstiges 13 0 0 -3
597 1.603 -1.954 -2.560

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Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
30.9.2011 30.9.2010 30.9.2011 30.9.2010
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 605 0 0 0
Sachanlagen 98 142 4.350 4.062
Vorräte und Forderungen 347 64 39 4
Pensionsrückstellungen 1.018 1.479 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.460 608 0 0
Verlustvorträge 5.922 10.307 0 0
Sonstiges 0 0 28 16
Wertberichtigungen auf latente Steuern -5.922 -10.307 0 0
davon auf Verlustvorträge -5.922 -10.307 0 0
Bruttowert 3.528 2.293 4.417 4.082
Saldierung -2.697 -2.087 -2.697 -2.087
Bilanzansatz 831 206 1.720 1.995

Maßgebend für die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Umkehrung der Bewertungsunterschiede und der Nutzbarkeit der Verlustvorträge. Dies hängt ab von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Die Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge entfällt bei Anteilseignerwechsel. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und der erwarteten steuerlichen Gewinnentwicklung wird davon ausgegangen, dass die Vorteile aus den aktivierten latenten Steuern realisiert werden können.

Steuerliche Verluste können in Deutschland auf unbestimmte Zeit vorgetragen werden, sind mit erzielten Gewinnen aber nur begrenzt verrechenbar. Wesentliche ausländische steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Zum 30. September 2011 wurden auf inländische steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 18.860 (Vorjahr TEUR 32.826) Wertberichtigungen gebildet.

Steuerliche Überleitungsrechnung

Die sich bei Anwendung des Steuersatzes der Schumag AG von 31,4 % (Vorjahr 31,4 %) ergebenden Steuern lassen sich zu den ausgewiesenen Steuern wie folgt überleiten:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -2.222 -15.790
Ergebnis vor Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 -326
Konzern-Ergebnis vor Steuern -2.222 -16.116
Erwartete Steuern (Steuersatz der Schumag AG) -698 -5.061
Steuern aus nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträgen -1.455 28
Steuern aus abweichenden ausländischen Steuersätzen -57 32
Latente Steuern infolge der Entstehung bzw. der Umkehrung temporärer Differenzen -741 78
Latente Steuern infolge von bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträgen -814 -1.979
Wertberichtigung von latenten Steuern für steuerliche Verlustvorträge 814 1.979
Nicht angesetzte latente Steuern 1.654 3.966
Aperiodische Effekte 99 14
Sonstige Steuereffekte -60 6
Ausgewiesene Steuern -1.258 -937
davon in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen -1.258 -937
davon dem aufgegebenen Geschäftsbereich zuzuordnen 0 0
-1.258 -937
Steuerquote 56,6% 5,8%

Steuerschulden

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Steuerrückstellungen 0 78
Kurzfristige Steuerschulden 179 0
Kurzfristige Steuerverbindlichkeiten 277 291
456 369

Steuerschulden umfassen Steuerrückstellungen sowie kurzfristige Steuerschulden und -verbindlichkeiten. Die Steuerrückstellungen beinhalteten im Vorjahr mögliche Haftungsschulden aus früheren steuerlichen Organschaften. Diese konnten aufgrund Verjährung aufgelöst werden. Steuerschulden betreffen ausschließlich veranlagte Ertragsteuern, Steuerverbindlichkeiten vor allem Lohn- und Umsatzsteuer für den Monat September.

11. Ergebnis je Aktie

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2010/11 2009/10
Konzern-Ergebnis nach Steuern (in TEUR) -964 -15.179
Gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien 4.000.000 3.736.973
Ergebnis je Aktie nach IFRS (in EUR) -0,24 -4,06
davon aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (EUR) -0,24 -3,97
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (EUR) 0,00 -0,09

Verwässerungseffekte ergaben sich nicht.

Aus dem Aktienrückkaufprogramm sowie dem Verkauf der eigenen Anteile (vgl. Anmerkung 19) ergeben sich im Vorjahr lediglich Effekte auf die gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien.

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In Umlauf befindliche Anteile 2009/10
Stand 30. September 2009 3.719.807
Andienungen bis zum 5. Oktober 2009* ./. 53.333
Verkauf Eigene Anteile am 16. Juli 2010 +333.526
Stand 30. September 2010 4.000.000
Taggenau gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien 3.736.973

* Ende des Aktienrückkaufprogramms

12. Immaterielle Vermögenswerte

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Entwicklung 2010/11 Software
TEUR
--- ---
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2010 1.379
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge 69
Abgänge 11
Stand am 30.9.2011 1.437
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 307
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge planmäßig 151
Zugänge außerplanmäßig 222
Abgänge 9
Stand am 30.9.2011 671
Nettobuchwert am 30.9.2011 766

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Entwicklung 2009/10 Software
TEUR
--- ---
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2009 691
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge 737
Abgänge 49
Stand am 30.9.2010 1.379
Abschreibungen
Stand am 1.10.2009 218
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge 138
Abgänge 49
Stand am 30.9.2010 307
Nettobuchwert am 30.9.2010 1.072

Geschäfts- oder Firmenwerte sowie selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte sind bisher nicht bilanziert.

Die ausgewiesene außerplanmäßige Abschreibung betrifft den präzisionsmechanischen Bereich und ist in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten.

13. Sachanlagen

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Entwicklung 2010/11 Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2010 13.192 21.769 7.123 2.065 44.149
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -18 -1 -5 0 -24
Zugänge 0 1.462 291 675 2.428
Abgänge 115 233 251 0 599
Umbuchungen 0 6 0 -6 0
Stand am 30.9.2011 13.059 23.003 7.158 2.734 45.954
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 2.095 17.134 4.254 0 23.483
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -3 -1 -3 0 -7
Zugänge planmäßig 337 1.180 728 0 2.245
Zugänge außerplanmäßig 0 0 0 156 156
Abgänge 115 136 211 0 462
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Stand am 30.9.2011 2.314 18.177 4.768 156 25.415
Nettobuchwert am 30.9.2011 10.745 4.826 2.390 2.578 20.539

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Entwicklung 2009/10 Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2009 13.207 21.753 6.896 31 41.887
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -19 -1 -6 0 -26
Zugänge 4 18 328 2.037 2.387
Abgänge 0 4 95 0 99
Umbuchungen 0 3 0 -3 0
Stand am 30.9.2010 13.192 21.769 7.123 2.065 44.149
Abschreibungen
Stand am 1.10.2009 1.760 10.177 3.429 0 15.366
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -2 -1 -4 0 -7
Zugänge planmäßig 337 1.906 802 0 3.045
Zugänge außerplanmäßig 0 5.055 112 0 5.167
Abgänge 0 3 85 0 88
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Stand am 30.9.2010 2.095 17.134 4.254 0 23.483
Nettobuchwert am 30.9.2010 11.097 4.635 2.869 2.065 20.666

Die Sachanlagen enthalten 13 geleaste Produktionsmaschinen (Vorjahr 1) für den präzisionsmechanischen Bereich, bei denen dem Konzern als Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist. Die entsprechenden Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind in Anmerkung 25 erläutert.

Die im Dezember 2010 im Rahmen einer Sale-and-Lease-back-Transaktion veräußerten Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs, insbesondere Produktionsmaschinen, werden weiterhin unter den Sachanlagen ausgewiesen, da auch hier das wirtschaftliche Eigentum dem Konzern als Leasingnehmer zuzurechnen ist. Die entsprechenden Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind in Anmerkung 22 erläutert.

Die für das Geschäftsjahr 2010/11 ausgewiesene außerplanmäßige Abschreibung betrifft das Segment Anlagentechnik. Im Vorjahr erfolgte auf Basis der vertraglichen Vereinbarungen für die im Rahmen der Sale-and-Lease-back-Transaktion veräußerten Sachanlagen mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 2.845 zum 30. September 2010 eine wertaufhellende Erfassung einzelner Anlagen zum Nettoveräußerungswert (erzielbarer Betrag). Die erforderliche außerplanmäßige Ab-schreibung belief sich auf TEUR 5.167. Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten.

14. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

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Entwicklung 2010/11 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2010 4.804
Zugänge 0
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand am 30.9.2011 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2010 507
Zugänge 73
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand am 30.9.2011 580
Nettobuchwert am 30.9.2011 4.224

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Entwicklung 2009/10 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2009 4.804
Zugänge 0
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand am 30.9.2010 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2009 432
Zugänge 75
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand am 30.9.2010 507
Nettobuchwert am 30.9.2010 4.297

Die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie ist im Geschäftsjahr 2008/09 aus einer betrieblichen Immobilie durch Nutzungsänderung hervorgegangen. Auf Basis eines Gutachtens vom 8. November 2012 ergibt sich unter Berücksichtigung der anteiligen Grundstücksnutzung im Verhältnis zur bebauten Grundfläche insgesamt ein beizulegender Zeitwert in Höhe von TEUR 4.599. Die Werte des zugrunde liegenden Gutachtens wurden von einem zertifizierten Immobiliengutachter im Ertragswertverfahren unter Annahme eines Zinssatzes von 8,25 % ermittelt.

Aus der Vermietung resultieren Mieterträge von TEUR 1.321 (Vorjahr TEUR 1.144) sowie direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen von TEUR 725 (Vorjahr TEUR 536) (vgl. Anmerkung 25).

15. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten ausschließlich den Beteiligungsbuchwert der Schumag AG am Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG.

16. Vorräte

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.218 1.876
Unfertige Erzeugnisse 6.565 6.089
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.009 4.039
Geleistete Anzahlungen 4 37
13.796 12.041

Zum Abschlussstichtag waren die gesamten Warenbestände am Standort Aachen in Höhe von insgesamt TEUR 11.328 im Rahmen einer Raumsicherungsübereignung als Sicherheit verpfändet.

17. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Vermögenswerte

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr TEUR 150) berücksichtigt. Die übrigen Vermögenswerte enthalten Wertberichtigungen von TEUR 697 (Vorjahr TEUR 0).

Zum Bilanzstichtag stellen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie folgt dar:

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Buchwert nicht wertgemindert, aber überfällig
weder wertgemindert noch überfällig überfällig bis 30 Tage 31 überfällig bis 60 Tage überfällig 61 bis 90 Tage überfällig 91 bis 180 Tage überfällig 181 bis 360 Tage überfällig mehr als 360 Tage
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
30.9.2011 6.802 5.537 763 75 262 165 0 0
30.9.2010 6.442 5.450 888 91 13 0 0 0

Übrige Vermögenswerte

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR davon kurzfristig

TEUR
TEUR davon kurzfristig

TEUR
--- --- --- --- ---
Forderungen gegen Beteiligungen 82 82 0 0
Rechnungsabgrenzungen 265 218 407 347
Sonstige Vermögenswerte 3.506 2.282 3.970 2.869
3.853 2.582 4.377 3.216

Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 648 682
Kautionen/Hinterlegungen 933 1.003
Forderungen an Factoring-Gesellschaft 815 532
Forderungen an Mitarbeiter 310 283
Verpfändete Bankguthaben 225 248
Steuererstattungsansprüche 142 759
Übrige 433 463
3.506 3.970

Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen stellen keine qualifizierten Versicherungspolicen im Sinne des IAS 19 dar.

Die Kautionen/Hinterlegungen betreffen insbesondere Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Den Forderungen an Factoring-Gesellschaft liegen verkaufte Forderungen von TEUR 4.912 (Vorjahr TEUR 2.604) zugrunde. Für die Factoring-Gesellschaft sind im Rahmen eines Sicherheiten-Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 sowie Warenbestände von TEUR 11.328 als Sicherheit bestellt.

Die verpfändeten Bankguthaben dienen zur Absicherung von einzelnen Avalen.

Die Steuererstattungsansprüche enthalten Anrechnungs- und Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 377).

18. Flüssige Mittel

Unter den Flüssigen Mitteln sind ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst.

19. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Schumag AG beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Schumag AG enthält Aufgelder aus Kapitalerhöhungen.

Erwirtschaftetes Eigenkapital

Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird als Währungsumrechnung gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst beim Abgang einer Gesellschaft erfolgswirksam berücksichtigt.

Die Gewinnrücklagen beinhalten zum 30. September 2011 unverändert eine gesetzliche Rücklage in Höhe von EUR 511.291,88.

Die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste mit den Gewinnrücklagen hat sich wie folgt entwickelt:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.10. -231 768
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste bei leistungsorientierten
Pensionsverpflichtungen 1.461 -1.455
Latente Steuern -459 457
Veränderung 1.002 -999
Stand 30.9. 771 -231

Eigene Anteile

Der Vorstand war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. April 2008 bis zum Ablauf des 14. Oktober 2009 im Rahmen von § 71 Abs. 1 Nr. 8 und Abs. 2 bis 4 AktG ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals eigene Aktien der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt 10 % ihres Grundkapitals zu erwerben und diese eigenen Aktien ggf. unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu verwenden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen.

Auf Grundlage dieser Ermächtigung hat der Vorstand am 17. September 2009 den Rückkauf von insgesamt 400.000 Aktien zu einem Preis von EUR 6,00 angeboten. Im Rahmen dessen wurden insgesamt 333.526 Aktien (Anteil am Grundkapital: 8,34 %) zu einem Preis von EUR 2.001.156,00 erworben.

Im Geschäftsjahr 2009/10 wurden in diesem Zusammenhang folgende Anteile erworben:

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Erwerbszeitraum Anzahl Aktien Anteil am Grundkapital Erwerbspreis
% EUR EUR
--- --- --- --- ---
1.10.2009 - 5.10.2009 53.333 1,33 136.343,65 319.998,00

Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. April 2008 wurden am 16. Juli 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen eigenen Aktien wieder veräußert. Die Veräußerung erfolgt zur Teilerfüllung der aus dem sog. ERA-Anpassungsfonds geltend gemachten Ansprüche der Arbeitnehmerschaft der Schumag AG an einen von dem Betriebsrat in Abstimmung mit den Arbeitnehmern benannten Dritten.

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Veräußerung am Anzahl Aktien Anteil am Grundkapital Veräußerungspreis
% EUR EUR
--- --- --- --- ---
16.7.2010 333.526 8,34 852.645,68 2.084.537,50

Durch die Veräußerung der eigenen Anteile erhöhten sich die im Umlauf befindlichen Aktien zum 30. September 2010 wieder auf 4.000.000 Aktien.

Kapitalmanagement

Zu den wichtigsten Zielen des Kapitalmanagements der Schumag AG zählen die Sicherstellung der Unternehmensfortführung, das Erreichen einer angemessenen Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals, ein hohes Bonitätsranking sowie die Schaffung ausreichender Liquiditätsreserven. Unter Berücksichtigung aller beteiligten Interessengruppen (Shareholder, Mitarbeiter und übrige Stakeholder) sollen die Ziele insbesondere durch Reduzierung der Kapitalkosten, die Optimierung der Kapitalstruktur und den Einsatz eines effektiven Risikomanagements erreicht werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie im Aufstellungszeitraum konzentrierte sich das Kapitalmanagement weiterhin im Wesentlichen auf die Erhaltung der notwendigen Liquidität. Hierzu diente vor allem der Verkauf von Vermögenswerten.

Darüber hinaus bemühen wir uns um weitere Finanzierungsmöglichkeiten und erörtern eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzierungsformen, die den nachhaltigen Bedarf an Kapital sicherstellen sollen.

Derzeit entspricht das wirtschaftliche Eigenkapital dem bilanziellen Eigenkapital. Zum 30. September 2011 reduzierte sich die Eigenkapitalquote insbesondere ergebnisbedingt von 27 % auf 26 %. Eine Änderung der Kapitalstruktur ergab sich im Vorjahr durch die Veräußerung der eigenen Anteile.

20. Pensionsrückstellungen

Den Mitarbeitern der Schumag AG, die vor dem 1. Januar 1994 in die Gesellschaft eingetreten waren, stehen neben den Anwartschaften auf Leistungen aus gesetzlichen Altersversorgungseinrichtungen Ansprüche aus der Ruhegeldordnung vom 1. Januar 1994 zu. Die Leistungen bemessen sich nach der Beschäftigungsdauer. Darüber hinaus bestehen Sonderzusagen für aktuelle und ehemalige Mitglieder des Vorstands. Die Zusagen von Betriebsrenten werden durch Pensionsrückstellungen finanziert. Der Bewertung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19 lagen folgende Annahmen zugrunde:

Annahmen zur Bewertung des Anwartschaftsbarwerts (gewichteter Durchschnitt)

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30.9.2011 30.9.2010
% %
--- --- ---
Rechnungszinsfuß 5,40 4,70
Rententrend 1,50 1,50

Der Lohn- und Gehaltstrend bleibt aufgrund der Ruhegeldordnung außer Ansatz. Krankheitskosten der Mitarbeiter werden nicht übernommen.

Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts der Pensionsverpflichtungen

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Anwartschaftsbarwert am 1.10. 20.134 19.005
Laufender Dienstzeitaufwand 64 52
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 204 0
Zinsaufwand 859 1.016
Rentenzahlungen -1.404 -1.394
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste -1.461 1.455
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 18.396 20.134

Seit Einführung der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen nach IAS 19.93A wurden ohne Berücksichtigung latenter Steuern insgesamt versicherungsmathematische Gewinne in Höhe TEUR 1.124 (Vorjahr Verluste TEUR 336) im sonstigen Ergebnis erfasst.

Durch Abgabe einer Patronatserklärung zugunsten der im Zuge der Veräußerung des Maschinenbaus zur SMS Schumag übergegangenen Mitarbeiter für die übergegangenen Altersversorgungsansprüche ergeben sich für die Schumag AG Eventualverbindlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Erwerbers des Maschinenbaus als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Den Anwartschaften stehen zum Teil Aktivwerte aus Versicherungspolicen gegenüber, die - soweit sie als qualifizierte Versicherungspolice im Sinne des IAS 19 gelten - als Pensionsvermögen (Planvermögen) ausgewiesen werden.

Entwicklung des Planvermögens / der nicht finanzierten Pensionsverpflichtung

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2010/11 2009/10 2008/09 2007/08 2006/07
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 1.10. 686 446 505 69 54
Erwartete Erträge aus Planvermögen 48 30 22 -10 -8
Arbeitgeberbeiträge 62 23 133 690 23
Effekte aus Asset Ceiling -118 187 -214 -244 0
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 30.9. 678 686 446 505 69
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 18.396 20.134 19.005 19.068 20.142
Pensionsrückstellungen 17.718 19.448 18.559 18.563 20.073

Finanzierungen durch Planvermögen bestehen ausschließlich für Sonderzusagen. Im nächsten Geschäftsjahr werden sich die Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen aus bestehenden Verträgen voraussichtlich auf TEUR 69 belaufen.

Die zu erwartenden Erträge aus dem Planvermögen belaufen sich auf TEUR 88.

Die für das Geschäftsjahr 2011/12 erwarteten Zahlungen aus den zum 30. September 2011 erteilten Pensionszusagen betragen TEUR 1.414.

Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Laufender Dienstzeitaufwand 64 52
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 204 0
Aufwand aus leistungsorientierten Pensionsplänen im Ergebnis der Betriebstätigkeit 268 52
Zinsaufwand 859 1.016
Erwartete Erträge aus Planvermögen -48 -30
Aufwand aus leistungsorientierten Pensionszusagen im Finanzergebnis 811 986
Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 1.079 1.038

21. Übrige Rückstellungen

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Auftragsrückstellungen Prozessverpflichtungen Steuerrückstellungen Sonstige Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Stand am 1.10.2010 666 50 78 184 978
Zuführung 976 0 0 323 1.299
Inanspruchnahme 666 39 0 129 834
Auflösung 0 0 78 15 93
Stand am 30.9.2011 976 11 0 363 1.350
davon kurzfristig 976 11 0 363 1.350
davon langfristig 0 0 0 0 0

Die Auftragsrückstellungen umfassen Drohverluste und Garantieleistungen. Die Bewertung erfolgt anhand von Erfahrungswerten.

Die Rückstellungen für Prozessverpflichtungen enthalten die noch erwarteten Prozesskosten für das Spruchstellenverfahren u.a. gegen die Schumag AG, das durch einen zwischenzeitlich rechtskräftig gewordenen Beschluss des Landgerichts Köln vom 1. September 2008 und aufgrund der Zurückweisung der sofortigen Beschwerde eines Antragstellers durch Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 29. September 2010 beendet ist.

Die Steuerrückstellungen betrafen mögliche Haftungsschulden aus früheren steuerlichen Organschaften. Wegen Verjährung konnten diese im Geschäftsjahr 2010/11 aufgelöst werden.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Jahresabschlusskosten enthalten.

22. Verbindlichkeiten

Finanzschulden

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30.9.2011 30.9.2010
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 950 200 0 0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 2.875 633 0 0
Sonstige Darlehen 247 247 1.000 1.000
4.072 1.080 1.000 1.000

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ein festverzinsliches Tilgungsdarlehen über nominal TEUR 1.000 mit einem Zinssatz von 10 % p.a. Als Sicherheit sind im Rahmen eines Sicherheiten-Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 sowie Warenbestände von TEUR 11.328 bestellt.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

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30.9.2011
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Mindestleasingrate 979 2.690 0 3.669
Zinsanteil 346 448 0 794
Leasingverbindlichkeit 633 2.242 0 2.875

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergeben sich aus der im Dezember 2010 durchgeführten Sale-and-Lease-back-Transaktion hinsichtlich veräußerter Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs (vgl. Anmerkung 13). Die Schumag ist nicht mehr rechtlicher Eigentümer dieser Sachanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind durch eine Grundschuld von TEUR 1.000 besichert.

In den sonstigen Darlehen ist zum 30. September 2011 ein durch den Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gewährtes Darlehen ausgewiesen. Das Darlehen wurde am 20. Januar 2012 zurückgezahlt, die Verzinsung betrug 6 % p.a. Zum 30. September 2010 bestand ein im Vorgriff auf die Sale-and-Lease-back-Transaktion gewährtes Darlehen, das am 20. Dezember 2010 zurückgezahlt wurde. Die Verzinsung betrug 8 % p.a. Als Sicherheiten waren Grundschulden in Höhe von TEUR 1.500 bestellt.

Restlaufzeiten Finanzschulden

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
bis 1 Jahr 1.080 1.000
1 bis 5 Jahre 2.992 0
über 5 Jahre 0 0
4.072 1.000

Alle übrigen Verbindlichkeiten sind unverzinslich.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die anderen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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30.9.2011 30.9.2010
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen 20 20 231 231
Steuerverbindlichkeiten 277 277 291 291
Verbindlichkeiten Personal 4.224 3.009 6.598 4.390
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 595 595 137 74
Rechnungsabgrenzungen 1.083 500 1.583 500
Sonstige 1.736 1.293 1.799 1.474
7.935 5.694 10.639 6.960

Zu den Steuerverbindlichkeiten wird auf Anmerkung 10 verwiesen.

Die Verbindlichkeiten Personal beinhalten vor allem Personalkosten für Altersteilzeitverpflichtungen, Restverpflichtungen für den Sozialplan sowie Weihnachts-, Jubiläums- und Urlaubsgeld.

Die Verbindlichkeiten aus Altersteilzeitverpflichtungen sind in Höhe der gesetzlichen Verpflichtung durch ein Aval besichert.

Zum 30. September 2011 standen der Schumag AG verbindlich zugesagte Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 (Vorjahr TEUR 1.523) zur Verfügung. Die Inanspruchnahme betrug TEUR 1.439 (Vorjahr TEUR 1.462). Zur Besicherung der gewährten Avalkreditlinien dienen verpfändete Bankguthaben in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr TEUR 248).

Die Rechnungsabgrenzungen enthalten ausschließlich zukünftige Mieterträge.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind insbesondere Verbindlichkeiten aus Leasing/Mietkauf (TEUR 804) und Provisionsverpflichtungen (TEUR 353) ausgewiesen.

Restlaufzeiten der anderen Verbindlichkeiten

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30.9.2011
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen 20 0 0 20
Steuerverbindlichkeiten 277 0 0 277
Verbindlichkeiten Personal 3.009 1.215 0 4.224
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 595 0 0 595
Rechnungsabgrenzungen 500 583 0 1.083
Sonstige 1.293 443 0 1.736
5.694 2.241 0 7.935

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30.9.2010
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen 231 0 0 231
Steuerverbindlichkeiten 291 0 0 291
Verbindlichkeiten Personal 4.390 2.088 120 6.598
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 74 63 0 137
Rechnungsabgrenzungen 500 1.083 0 1.583
Sonstige 1.474 325 0 1.799
6.960 3.559 120 10.639

Die Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements werden unter Anmerkung 24 dargestellt.

23. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen 1.288 2.235
Abnahmeverpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen 883 515
Abnahmeverpflichtungen für Gaslieferungen 230 404
Abnahmeverpflichtungen für Stromlieferungen 76 150
Bestellobligo Investitionen 38 1.077
2.515 4.381

Der Ansatz der sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfolgt zu Nominalwerten.

Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen haben folgende Restlaufzeiten:

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
bis 1 Jahr 740 1.246
1 bis 5 Jahre 548 989
über 5 Jahre 0 0
1.288 2.235

Die Verpflichtungen aus Operatingleasing-Verträgen sind in Anmerkung 25 erläutert.

24. Finanzinstrumente

Buchwerte nach Bewertungskategorien

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Buchwert 30.9.2011 Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.802 6.802 -
Sonstige finanzielle Forderungen 3.840 3.840 -
Flüssige Mittel 1.147 1.147 -
Finanzielle Vermögenswerte 11.789 11.789 -
Finanzschulden 1.197 - 1.197
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.567 - 5.567
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.834 - 6.834
Finanzielle Verbindlichkeiten 13.598 - 13.598

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Buchwert 30.9.2010 Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.442 6.442 -
Sonstige finanzielle Forderungen 3.248 3.248 -
Flüssige Mittel 1.569 1.569 -
Finanzielle Vermögenswerte 11.259 11.259 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.083 - 3.083
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 11.117 - 11.117
Finanzielle Verbindlichkeiten 14.200 - 14.200

Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente entspricht dem Buchwert.

Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Kredite und Forderungen -732 335
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 464 -58
-268 277

Das Nettoergebnis aus der Kategorie „Kredite und Forderungen“ beinhaltet im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Beteiligungen und sonstige Vermögenswerte sowie Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungsforderungen.

Das Nettoergebnis der Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten“ umfasst insbesondere Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten sowie Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungsverbindlichkeiten.

Derivative Finanzinstrumente

Bei den im Konzern eingesetzten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Sicherungsgeschäfte, die im Einzelfall zur Steuerung der Risiken aus Währungsschwankungen einzelner Forderungen eingesetzt werden.

Zum aktuellen und zum Vorjahresstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Finanzrisikomanagement

Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und andere Verbindlichkeiten. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Der Konzern ist Währungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser Risiken obliegt dem Management des Konzerns. Dieses wird permanent im Rahmen der Unternehmensplanung über mögliche und eingetretene finanzielle Risiken unterrichtet.

Währungsrisiken: Änderungen des Wechselkurses können zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten führen. Währungsrisiken bestehen insbesondere bei Forderungen und Verbindlichkeiten, die in einer anderen als der lokalen Währung der Schumag-Gesellschaften abgeschlossen wurden, oder bei zukünftigen Fremdwährungstransaktionen. Zur Sicherung des Wechselkursrisikos werden im Einzelfall Devisentermingeschäfte eingesetzt. Warentermingeschäfte und Finanzderivate werden nicht eingesetzt.

Ausfallrisiken: Ausfallrisiken bestehen, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Buchwert aller finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko der Schumag dar. Aufgrund der globalen Tätigkeit und der Kundenstruktur der Schumag sowie durch die Nutzung von echtem Factoring liegen keine erheblichen Ausfallrisikokonzentrationen vor.

Liquiditätsrisiken: Die Zahlungsfähigkeit sowie die Liquiditätsversorgung des Schumag-Konzerns werden durch eine zeitnah fortgeschriebene Liquiditätsplanung beobachtet.

25. Leasingverhältnisse

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasingnehmer

Die Sachanlagen beinhalten 13 Maschinen (Vorjahr 1), die im Rahmen von Finanzierungsleasing wirtschaftliches Eigentum begründen. Der Nettobuchwert beträgt TEUR 871 (Vorjahr TEUR 407), die Anschaffungskosten betragen TEUR 1.259 (Vorjahr TEUR 580).

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

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30.9.2011
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Mindestleasingrate 519 330 0 849
Zinsanteil 33 12 0 45
Leasingverbindlichkeit 486 318 0 804

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30.9.2010
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Mindestleasingrate 150 340 0 490
Zinsanteil 31 31 0 62
Leasingverbindlichkeit 119 309 0 428

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasinggeber

Schumag tritt nicht als Leasinggeber im Rahmen von Finanzierungsleasing auf.

Operatingleasing - Schumag als Leasingnehmer

Die Operatingleasing-Verträge, bei denen Schumag Leasingnehmer ist, beinhalten überwiegend die Miete von Produktionsmaschinen für den präzisionsmechanischen Bereich. Die Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von 48 bis 54 Monaten. Für die meisten Leasingvereinbarungen bestehen Mietverlängerungsoptionen, bedingte Mietzahlungen sind nicht vorgesehen.

Die sich aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen ergebenden Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:

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30.9.2011
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 707 543 0 1.250

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30.9.2010
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 1.211 989 0 2.200

Im Ergebnis der Betriebstätigkeit des Geschäftsjahres 2010/11 wurden Mindestleasingzahlungen in Höhe von TEUR 1.419 (Vorjahr TEUR 1.601) als Aufwand erfasst.

Operatingleasing - Schumag als Leasinggeber

Die Schumag vermietet im Rahmen von Operatingleasing-Verträgen im Wesentlichen die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie. Die Schumag AG hat hierfür von der SMS Schumag eine Mietvorauszahlung in Höhe von TEUR 2.500 erhalten, die linear über eine Dauer von 5 Jahren ab dem 1. Dezember 2008 abgegrenzt wird. Insgesamt beträgt die feste Mietdauer 10 Jahre.

Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen haben folgende Fälligkeiten:

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30.9.2011
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 20 1.701 1.301 3.022

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30.9.2010
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 120 1.121 1.901 3.142

26. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Related Parties)

Die nahe stehenden Unternehmen und Personen der Schumag AG (ohne Organmitglieder der aufgeführten Gesellschaften sowie weiterer mit diesen verbundenen Unternehmen) für die Betrachtungszeiträume sind nachfolgend aufgeführt:

Gesellschafter

Construct Holding GmbH i.I. (vormals Schumag Holding GmbH i.I.)
Babcock Capital A.E.
Senta Ltd.
Andreas Kazinakis
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Birmingham/GB)
Denise Ribaroff
Concordia Advisors (Bermuda) Ltd.
Concordia Advisors (UK) II Limited
Concordia Advisors LLP
Balanced Strategies Fund Limited
Concordia MAC 29 Ltd.
Concordia Partners, LP
Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd.
Concordia Offshore Management Ltd.
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP
Conyers Dill & Pearman Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Codan Trust Company Limited
Euro-IB Ltd.
Alexander von Ungern-Sternberg
Norbert Thelen

Organmitglieder

Aufsichtsrat Schumag AG
Vorstand Schumag AG

Andere

Adcon GmbH
Effizienza GmbH
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Düsseldorf)
Gerhardt Consult
Pandomus AG
Steffen Walpert
Victum Beteiligungs AG

Hinsichtlich der Gesellschafter verweisen wir auf die Stimmrechtsmitteilungen, die unter Anmerkung 29 wiedergegeben sind.

Die Organmitglieder sind unter Anmerkung 27 aufgeführt.

Die Victum Beteiligungs AG, Köln, hielt im Geschäftsjahr 2009/10 100% der Anteile an der Adcon GmbH, Köln. Herr Steffen Walpert war bis Juni 2010 Geschäftsführer der Adcon GmbH. An der Victum Beteiligungs AG sind die ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder Peter Koschel (über die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd.) und Heinz Peter Heinen sowie das ehemalige Vorstandsmitglied Nicolaus Heinen beteiligt.

Mit den nahestehenden Unternehmen und Personen wurden folgende Transaktionen vorgenommen:

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2010/11
Gesellschafter Organmitglieder Andere
--- --- --- ---
Geschäftsbeziehung TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Waren- und Dienstleistungsverkehr 0 0 30
Bezüge der Organmitglieder 0 647 0
Ausstehende Forderungen und Anzahlungen 0 166 0

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2009/10
Gesellschafter Organmitglieder Andere
--- --- --- ---
Geschäftsbeziehung TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Waren- und Dienstleistungsverkehr 8 0 1.344
Bezüge der Organmitglieder 0 589 0
Ausstehende Forderungen und Anzahlungen 0 193 0

Die Preisgestaltung im Waren- und Dienstleistungsverkehr fand zu marktüblichen Konditionen statt. Die Bezüge der Organmitglieder werden im Vergütungsbericht im Konzernlagebericht erläutert.

Dem Vorstandsmitglied Steffen Walpert wurde im September 2010 unter Beachtung des § 89 AktG ein Darlehen in Höhe von TEUR 160 gewährt. Das Darlehen hatte eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2012 und wurde dann in einer Summe zur Rückzahlung fällig. Sondertilgungen waren möglich. Die Verzinsung betrug 6 % p.a., die Zinsen sind monatlich jeweils zum Monatsletzten zu zahlen. Zur Absicherung dienten sämtliche Ansprüche aus dem Dienstvertrag von Herrn Walpert. Im Berichtsjahr erfolgte eine Sondertilgung von TEUR 17, zum 30. September 2011 betrug das Darlehen somit noch TEUR 143. Ferner wurden Herrn Walpert eine kurzfristige Abschlagszahlung in Höhe von TEUR 20 sowie Reisekostenvorschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 3 gewährt. Da das Darlehen zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht getilgt ist, wurde es zu 100 % wertberichtigt.

27. Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

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2010/11 2009/10
EUR EUR
--- --- ---
Bezüge des Vorstands 535.890,00 459.491,02
davon feste Vergütungen 467.000,00 409.491,02
davon variable Vergütungen 68.890,00 50.000,00
Bezüge des Aufsichtsrats 111.597,00 129.225,80
davon feste Vergütungen 48.575,60 53.626,03
davon sonstige Auslagen 63.021,40 75.599,77

Im Vorjahr unterblieben nach § 314 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 5 HGB gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2006 die in § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB in der Fassung des VorstOG verlangten individualisierten Angaben aller Bezüge der Vorstandsmitglieder. In den Bezügen des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010/11 sind ausschließlich Bezüge von Herrn Walpert enthalten.

Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands betragen zum 30. September 2011 nach IFRS EUR 203.891,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 929.973,02 (Vorjahr EUR 628.993,76).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind nach IFRS EUR 7.881.102,00 (Vorjahr EUR 8.935.850,00) zurückgestellt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind nachfolgend aufgeführt:

Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Eynatten/Belgien

Stellvertretender Vorsitzender

Maschinenschlosser

Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen

ohne weitere Mitgliedschaft
Ekkehard Brzoska, Düren (ab 21. Dezember 2011)

Vorsitzender der Geschäftsführung der Z&J Technologies GmbH, Düren

Weitere Mitgliedschaften

ZJ High Temerature Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China (AR-Mitglied)

Zimmermann & Jansen SA (Pty) Ltd., Vanderbijlpark/Südafrika (AR-Mitglied)
Hans-Georg Kierdorf, Adliswil/Schweiz (ab 31. Oktober 2011)

Unternehmensberater

Weitere Mitgliedschaften

Kierdorf Immobilien- und Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln (Mitglied des Beirats)
Jürgen Milion, Alsdorf Industriemeister

ohne weitere Mitgliedschaft
Frank Jokisch, Meerbusch (bis 23. August 2012)

Geschäftsführer der EFFIZIENZA GmbH, Düsseldorf

ohne weitere Mitgliedschaft
Peter Koschel, Berlin (bis 21. Dezember 2011)

Vorsitzender (bis 21. Dezember 2011)

Diplom-Ingenieur

Weitere Mitgliedschaften

Chemar Rurociągi Sp. z o.o., Kielce/Polen (AR-Mitglied, bis September 2010)

Victum Beteiligungs AG, Köln (AR-Mitglied, bis April 2011)
Peter Münch, Köln (bis 13. Mai 2011)

Vorstandsmitglied der Pandomus AG, Köln

ohne weitere Mitgliedschaft
Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 21. Dezember 2011 bis 31. August 2012)

Vorsitzender (ab 3. Januar 2012 bis 31. August 2012)

Dipl.-Ökonom

Weitere Mitgliedschaften

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Matthias Osinski, München (ab 31. Oktober 2011 bis 21. Dezember 2011)

Steuerberater

Weitere Mitgliedschaften

Bayern Treuhand Consulting AG, München (AR-Mitglied)

Euracontact Consulting AG, München (AR-Vorsitzender)
Alexander von Ungern-Sternberg, London/Großbritannien (bis 31. Mai 2011)

Director (Geschäftsführer) der Euro-IB Limited, London/Großbritannien

Weitere Mitgliedschaften

Worldwide Investors Portfolio SICAV, Luxemburg/Luxemburg (Mitglied des Verwaltungsrats)

Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 1. September 2012)

Dipl.-Ökonom

Mitgliedschaften

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Steffen Walpert, Köln (bis 31. August 2012)

keine Mitgliedschaft

28. Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Bei der Schumag AG sind für von der BDO AG, Düsseldorf, erbrachte Dienstleistungen folgende Honorare als Aufwand erfasst:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Abschlussprüfungsleistungen 227 308
Steuerberatungsleistungen 13 14
Sonstige Leistungen 11 24
251 346

29. Angaben zum Bestehen einer Beteiligung

Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).

Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3 % beträgt, hält.

Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Senta Ltd., Nikosia, Zypern,
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 7. Januar 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 79,2 % der Stimmrechte (3.168.136 Stimmrechte) beträgt.

Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors (UK) II Limited, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 19. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind.

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,62 % (544.699 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,59 % (543.689 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,54 % (541.479 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,26 % (530.409 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Euro-IB Ltd., London, England, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 11,86 % (474.336 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, England, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihm hiervon 11,86 % (474.336 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, und dass ihm hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind.

Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Nach Informationen der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. haben sich die Parteien zwischenzeitlich außergerichtlich geeinigt. Die Aktien sollen an die Enprovalve P. Koschel Unterehmensberatung Ltd. freigegeben werden.

Stimmrechtsmitteilungen nach dem Bilanzstichtag

Mitteilungen Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda

1) Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.

2) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 12,20 % (487.797 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

3) Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,46 % (618.470 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,30 % (11.872 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342. Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,42 % (616.900 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland, und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,34 % (13.442 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,34 % (613.466 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland, und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15.76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 14,91 % (596.264 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland, und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,85 % (34.078 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda

1) Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr hiervon 15,34 % (613.466 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Mitteilung Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilung Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich

Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilung Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Euro IB, London, Vereinigtes Königreich

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,81 % (552.339 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2) Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihm hiervon 13,81 % (552.339 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2) Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt und dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Mitteilungen Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda

1) Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited

2) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited

3) Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda

1) Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

2) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

3) Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda

1) Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

2) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und an diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

3) Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Herr Norbert Thelen, Deutschland

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 7,42 % (296.816 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

2) Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 8,34 % (333.526 Stimmrechte) beträgt.

30. Anteilsbesitzliste

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Gesellschaft und Sitz Schumag AG Nominalkapital Eigenkapital1) Ergebnis nach Steuern1)
Anteil in % TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Voll konsolidierte Tochterunternehmen
Schumag BR Energy GmbH, Aachen 100 TEUR 100 0 -1.840
Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien 100 TRON 9.560 1.090 2) 3402)
Sonstige nicht konsolidierte Beteiligungen
Aixmotec GmbH i.L., Aachen 50 TEUR 50 ohne Geschäftsbetrieb

1) nach jeweiligem Landesrecht

2) Bilanzstichtag 31.12.2011

31. Erklärung nach § 161 AktG

Im Dezember 2011 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Schumag AG die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet unter www.schumag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

32. Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Zahlungsmittel entsprechen den bilanzierten flüssigen Mitteln.

Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgten wie im Vorjahr keine nicht-zahlungswirksamen Investitionstätigkeiten.

Nicht-zahlungswirksame Finanzierungstätigkeiten beinhalteten im Geschäftsjahr 2009/10 die Hingabe von eigenen Anteilen in Höhe von TEUR 2.001 zur Teilerfüllung der aus dem sog. ERA-Anpassungsfonds geltend gemachten Ansprüche der Arbeitnehmerschaft der Schumag AG.

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich auch im Konzernlagebericht unter den Ausführungen zur Finanzlage.

Aachen, 12. April 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Aachen, 6. Oktober 2011

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Steffen Walpert

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IRFS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, 2. Mai 2013

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Eckmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Berndt, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2010/11 profitierte die Schumag von der allgemeinen Erholung der Weltwirtschaft nach der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dennoch blicken wir erneut auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Insbesondere die schwierige Liquiditätssituation erschwerte ein zielorientiertes unternehmerisches Handeln.

Die vom Vorstand getroffenen Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostensenkung zeigen noch nicht in vollem Umfang ihre Wirkung. Die erwartete Verbesserung der Gesamtsituation ist nicht eingetreten. Des Weiteren wagte man den Vorstoß in das Geschäftsfeld der regenerativen Energien.

Auch im Berichtsjahr gab es Veränderungen in der Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat; die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands war dennoch vollständig gewährleistet.

Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. Maßstab für die Überwachung waren insbesondere die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung des Vorstands sowie die Leistungsfähigkeit des Risikomanagements. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Liquiditätsentwicklung und Finanzlage, die Unternehmensplanung (namentlich Investitions-, Personal- und Finanzplanung), den Geschäftsverlauf, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die Risikolage und das Risikomanagement. Auf Grundlage der Berichte haben wir uns mit der Lage und der Entwicklung von Gesellschaft und Konzern sowie den Geschäftsvorfällen im Geschäftsjahr 2010/11 intensiv befasst.

Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Die vorgelegten Berichte haben wir auf ihre Plausibilität überprüft und mit dem Vorstand, soweit notwendig, diskutiert. Darüber hinaus haben wir uns vom Vorstand ergänzende Informationen geben lassen.

Den Beschlussvorschlägen des Vorstands hat der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung zugestimmt.

Sitzungen

Insgesamt fanden im Geschäftsjahr 2010/11 fünf Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Daten im Einzelnen waren:

7. Dezember 2010
9. Februar 2011
11. April 2011
13. Mai 2011
30. Juni 2011

Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat außerdem auch Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter hatten über die Aufsichtsratssitzungen hinaus regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstand und informierten sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle sowie die strategische Geschäftsausrichtung.

Beratungsschwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2010/11

Die Tätigkeiten des Aufsichtsrats im Berichtsjahr 2010/11 umfassten neben der laufenden Begleitung der Geschäftsentwicklung und -planung insbesondere Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften sowie solche zur Stabilisierung und Verbesserung der Finanzierung von Gesellschaft und Konzern.

In der ersten Sitzung des Geschäftsjahres, nämlich der Sitzung vom 7. Dezember 2010, befassten wir uns im Wesentlichen mit den wirtschaftlichen Eckdaten und der Liquiditätssituation des Unternehmens. Des Weiteren erläuterte der Vorstand den Stand des neuen Geschäftsfeldes „Regenerative Energien“. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der neue Vorstandsvertrag von Herrn Walpert. Des Weiteren erfolgte in dieser Sitzung die Wahl des Prüfungsausschusses sowie eine Beschlussfassung hinsichtlich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex.

In der Sitzung am 9. Februar 2011 war Themenschwerpunkt das geplante Joint Venture im Zusammenhang mit dem neuen Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien“. Der Aufsichtsrat stand dem Abschluss des Joint Ventures positiv gegenüber. Zudem befasste sich der Aufsichtsrat mit der Unternehmenspräsentation sowie einem Simulator-Projekt der Schumag BR Energy GmbH. Des Weiteren wurde der Vorstand autorisiert, ein vorliegendes Übernahmeangebot für ein polnisches Unternehmen aus dem Bereich Armaturenbau zu überprüfen.

Der Jahres- und Konzernabschluss 2009/10, der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009/10 sowie die Tagesordnung für die Hauptversammlung 2011 waren in der Sitzung vom 11. April 2011 die Beratungsschwerpunkte. Eine endgültige Beschlussfassung erfolgte dabei jedoch noch nicht. Der Bericht zur Corporate Governance für das Geschäftsjahr 2009/10 wurde dagegen einstimmig verabschiedet. Weiterer Beratungsschwerpunkt war wiederum die Gründung des Joint Ventures im Zusammenhang mit dem neuen Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien“. Nach Erörterung der vorgelegten Vertragsentwürfe stimmte der Aufsichtsrat der Gründung des Joint Ventures zu. Außerdem wurde der Aufsichtsrat über die wirtschaftlichen Eckdaten informiert, er erörterte zudem den Stand des Rechtsstreits der Schumag AG mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Herrn Kudrus.

In der Sitzung am 13. Mai 2011 wurde erneut über den Jahres- und Konzernabschluss 2009/10 einschließlich des Lageberichts sowie des Konzernlageberichts, den Bericht des Aufsichtsrats 2009/10 sowie die Tagesordnung zur Hauptversammlung 2011 beraten. Es wurde jedoch beschlossen, die endgültige Beschlussfassung im Umlaufverfahren bzw. in der nächsten Aufsichtsratssitzung durchzuführen. Wegen der Neuwahl der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, zu denen wiederum die Herren Marbaise und Milion gewählt wurden, war die Neuwahl des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden erforderlich. Der Aufsichtsrat wählte einstimmig Herrn Marbaise zum stellvertretenden Vorsitzenden. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit der Finanzlage der Gesellschaft.

Gegenstand der Sitzung am 30. Juni 2011 war unter anderem ein vom Vorstand vorgestelltes Finanzierungskonzept. Der Aufsichtsrat erteilte dem Vorstand die Genehmigung zum Abschluss der Finanzierung. In diesem Zusammenhang stimmte der Aufsichtsrat ebenfalls dem Abschluss einer Standortsicherungstarifvereinbarung über die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37,5 Stunden zu. Weitere Themen waren die wirtschaftlichen Eckdaten, der Bericht des Risikomanagers sowie der Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden über die Projektreise zu PEMEX, Mexiko.

Ausschüsse

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss sowie einen Prüfungsausschuss errichtet.

Der Personalausschuss bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Personen: Herrn Frank Jokisch, Herrn Peter Koschel und Herrn Ralf Marbaise. Aktuelle Mitglieder sind Herr Ekkehard Brzoska, Herr Ralf Marbaise und Herr Jürgen Milion.

Der Prüfungsausschuss wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 7. Dezember 2010 neu errichtet. Im Berichtszeitraum, in dem ihm als Mitglieder Herr Frank Jokisch, Herr Jürgen Milion und Herr Peter Münch (bis zum 13. Mai 2011) angehörten, hat er erstmals im Vorfeld der Bilanzsitzungen die Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2009/10 geprüft und die Billigung der Abschlüsse empfohlen. Aktuell besteht der Prüfungsausschuss aus den Mitgliedern Herrn Hans-Georg Kierdorf, Herrn Ralf Marbaise und Herrn Jürgen Milion.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2010/11 regelmäßig mit der Corporate Governance des Unternehmens beschäftigt. Die aktuelle Entsprechenserklärung von April 2013 wurde vom Aufsichtsrat genehmigt und die Zugänglichmachung dieser Entsprechenserklärung gemäß § 161 Satz 2 AktG durch den Vorstand freigegeben. Die Entsprechenserklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht. Die Schumag Aktiengesellschaft entspricht weitgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012. Der Bericht zur Corporate Governance für das Geschäftsjahr 2010/11, auf den im Übrigen verwiesen wird, wurde in der Sitzung vom 19. April 2013 erörtert und vom Aufsichtsrat beschlossen.

Jahres- und Konzernabschluss

Der vom Vorstand aufgestellte und endgültige, am 15. Mai 2013 dem Aufsichtsrat vorgelegte Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 30. September 2011, die Lageberichte für die Aktiengesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2010/11 (die jeweils den erläuternden Bericht zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB umfassen) sowie die Buchführung und das Risikomanagementsystem wurden durch die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Weiterhin stellte der Abschlussprüfer fest, dass der Vorstand die ihm gemäß § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen hat. Er hat insbesondere ein angemessenes und den Anforderungen des Unternehmens entsprechendes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet, das nach seiner Konzeption und tatsächlichen Handhabung geeignet erscheint, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Der vom Vorstand (dem mit Wirkung zum 1. September 2012 bestellten Herrn Dr. Johannes Ohlinger) aufgestellte Jahres- und der Konzernabschluss, der Lage- und der Konzernlagebericht sowie die entsprechenden Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegt worden. Prüfungsschwerpunkte bei der Auftragserteilung waren insbesondere die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung, der Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems sowie die in den jeweiligen Berichten enthaltenen prognostischen Angaben. Anfang April 2013 stand dem Aufsichtsrat zunächst ein erstes Leseexemplar zum Prüfungsbericht des Abschlussprüfers betreffend Jahresabschluss und Lagebericht zur Verfügung. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 19. April 2013 sowie innerhalb der Sitzung des Prüfungsausschusses am 19. April 2013 erläuterte der Abschlussprüfer ausführlich den Inhalt seines voraussichtlichen Prüfungsberichts zum Jahresabschluss der Schumag Aktiengesellschaft und stellte außerdem die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Lageberichte vor. Dabei hat der Aufsichtsrat die vorliegenden Unterlagen mit dem Abschlussprüfer sowie dem Vorstand besprochen und erörtert. Anfang Mai 2013 wurde uns ein Leseexemplar zum Prüfungsbericht des Abschlussprüfers betreffend Konzernabschluss und Konzernlagebericht zur Verfügung gestellt. Mitte Mai 2013 standen die endgültigen Prüfungsberichte zur Verfügung und wurden an alle Aufsichtsratsmitglieder verteilt. Gegenüber den Leseexemplaren, die zuvor zur Verfügung gestellt worden waren, haben keine materiellen Veränderungen mehr stattgefunden. Auch in der letztendlich feststellenden Bilanzsitzung, die im Rahmen einer Telefonkonferenz stattfand, stand der Abschlussprüfer für ergänzende Rückfragen zur Verfügung. Gegenstand der Erörterungen mit Abschlussprüfer und Vorstand waren insbesondere Einzelfragen zu Bilanzansätzen und zur Bewertung namentlich unter dem Going-Concern-Ansatz sowie zu Prüfungsschwerpunkten und das interne Kontrollsystem.

Die Berichte des Abschlussprüfers wurden vom Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Das abschließende Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats, die von dessen Prüfungsausschuss vorbereitet worden war, entspricht vollständig dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die vorgelegten Abschlüsse sowie Berichte zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 16. Mai 2013 den Jahresabschluss sowie Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010/11 der Schumag Aktiengesellschaft gebilligt.

Der Jahresabschluss der Schumag Aktiengesellschaft ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand im Geschäftsjahr 2010/11

Im Berichtszeitraum sind am 13. Mai 2011 Herr Peter Münch und am 31. Mai 2011 Herr Alexander von Ungern-Sternberg aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Für diese wurden mit Beschluss vom Amtsgericht Aachen vom 31. Oktober 2011 die Herren Hans-Georg Kierdorf und Matthias Osinski als Vertreter der Aktionäre zu Aufsichtsratsmitgliedern bestellt.

Auf der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden die Herren Ekkehard Brzoska, Frank Jokisch, Hans-Georg Kierdorf und Dr. Johannes Ohlinger in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.

Ihr Mandat als Aufsichtsratsmitglied haben Herr Frank Jokisch zum 23. August 2012 und der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger zum 31. August 2012 niedergelegt.

Im Geschäftsjahr 2010/11 fungierte Herr Steffen Walpert weiterhin als Alleinvorstand der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat hat die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 widerrufen. Herr Dr. Johannes Ohlinger wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum neuen Vorstand bestellt.

Der Aufsichtsrat dankt ganz besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern für ihren erneut engagierten und sehr qualifizierten Einsatz sowie für ihre Zusammenarbeit im Sinne der Schumag Aktiengesellschaft.

Aachen, 16. Mai 2013

Der Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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