Management Reports • Nov 28, 2013
Management Reports
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Im Verlauf des Jahres 2011 hat sich die Erholung der Weltwirtschaft - vor allem in der zweiten Hälfte - deutlich abgeschwächt. Nachdem sich zu Beginn des Jahres 2012 ein rascher Anstieg andeutete, geriet der Aufschwung der Weltwirtschaft Mitte 2012 spürbar ins Stocken. Das verringerte Wachstumstempo stand dabei ganz im Zeichen der Staatsschuldenkrise im Euroraum sowie den damit einhergehenden Unsicherheiten über den Zustand des Finanzsektors. Das globale Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2012 lediglich mit einer laufenden Jahresrate von 2,4 % zu. Dies ist der geringste Zuwachs seit Überwindung der weltweiten Rezession im Jahr 2009. Für das Gesamtjahr konnte dennoch ein Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes von 3,8 % verzeichnet werden.
Die deutsche Konjunktur war im Betrachtungszeitraum geprägt von der europäischen Staatsschuldenkrise. Nachdem sich in den ersten Monaten des Geschäftsjahres zunächst ein Aufwärtstrend andeutete, entwickelte sich seit dem Frühjahr 2012 eine rückläufige Tendenz in den Auftragseingängen sowie in der Produktion der Industrie. Das Bruttoinlandsprodukt stieg insbesondere aufgrund der Außenhandelsnachfrage um 0,9 %. Die Inflationsrate ist mit 1,9 % in Deutschland weiterhin hoch, Preistreiber waren hauptsächlich die Nahrungsmittelmärkte.
Die relevanten Märkte für Schumag sind der Nutzfahrzeugmarkt sowie die Medizintechnik.
Die deutschen Nutzfahrzeughersteller verzeichneten in 2012 einen Produktionsrückgang von über 5 % gegenüber dem Vorjahr. Neben dem stark rückläufigen Bedarf in Südeuropa hatte das negative Wachstum in Südamerika sowie China den größten Einfluss. Auch eine Wachstumsrate von über 11 % in den USA konnte die rückläufige Tendenz der Weltproduktion nicht verhindern. Der Druck auf die Automobilindustrie blieb unverändert hoch. Die Tendenz, Zulieferer im europäischen und auch außereuropäischen Raum aufzubauen, hält unvermindert an.
Die deutsche Medizintechnikindustrie konnte in 2012 insgesamt um 4,2 % wachsen, was ausschließlich auf den Anstieg des Auslandsgeschäfts zurückzuführen ist. Die Wachstumsrate im internationalen Geschäft betrug 6,7 %.
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| Eckdaten | 30.9.2012 | 30.9.2011 | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio |
% | EUR Mio |
% | EUR Mio |
% | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | ||||||
| Präzisionsmechanik | 53,4 | 100 | 58,4 | 95 | -5,0 | -9 |
| Anlagentechnik | 0,0 | 0 | 2,8 | 5 | -2,8 | -100 |
| 53,4 | 100 | 61,2 | 100 | -7,8 | -13 | |
| Umsatz | ||||||
| Präzisionsmechanik | 57,0 | 100 | 55,2 | 95 | 1,8 | 3 |
| Anlagentechnik | 0,0 | 0 | 2,8 | 5 | -2,8 | -100 |
| 57,0 | 100 | 58,0 | 100 | -1,0 | -2 | |
| Auftragsbestand | ||||||
| Präzisionsmechanik | 29,2 | 100 | 32,7 | 100 | -3,5 | -11 |
| Anlagentechnik | 0,0 | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 | - |
| 29,2 | 100 | 32,7 | 100 | -3,5 | -11 |
Präzisionsmechanik
Die Präzisionsmechanik stellt den Kernbereich der Gesellschaft dar. In der mehr als 180-jährigen Firmengeschichte hat sich Schumag zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Fertigungs-Knowhow in vielen Anwendungsbereichen richtungweisend ist.
Der Umsatz konnte im Berichtszeitraum nochmals um 3 % gesteigert werden, wobei sich dieser im Geschäftsverlauf relativ stabil zeigte. Beim Bestandskundengeschäft haben sich die Umsatzerlöse auf einem Niveau eingependelt, das ungefähr dem der Vorkrisenjahre entspricht. Daneben haben wir in geringen Umfang neue Produkte in die Fertigung genommen. Die dauerhafte Etablierung von Neuprodukten sowie die daraus resultierende Umsatzsteigerungen können jedoch häufig erst nach weiteren 12 bis 24 Monaten gemessen werden. Der Rückgang des Auftragseingangs um 9 % deutet auf die bereits erwähnte einsetzende Rezession im relevanten Markt hin.
Trotz Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um 3 %, konnte die Gesamtbeschäftigtenzahl im präzisionsmechanischen Bereich von Oktober 2011 bis zum September 2012 um 8 % reduziert werden. Die Anzahl der in festen Arbeitsverhältnissen beschäftigten Mitarbeiter hat sich im Jahresverlauf geringfügig um 1 % erhöht, während gleichzeitig das Fremdpersonal (Leiharbeitnehmer) deutlich um 55 % abgebaut wurde.
Der zur Standortsicherung im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern abgeschlossene Sondertarifvertrag zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich mit einer Laufzeit vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 wurde seitens der Arbeitnehmervertreter im Dezember 2011 außerordentlich gekündigt. Die Tarifparteien haben im März 2012 mit Rückwirkung zum Januar 2012 eine neue tarifvertragliche Vereinbarung getroffen, die die Bedingungen des vorherigen Vertrages wieder in Kraft gesetzt haben.
Auch im Geschäftsjahr 2011/12 stellte die für die Ausweitung der Produktion erforderliche Vorfinanzierung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Im Oktober 2011 wurden Vereinbarungen unterzeichnet, durch die das Factoringgeschäft weiter ausgebaut werden konnte. Im April 2012 wurde zudem eine Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio eingeräumt.
Anlagentechnik
Die in den Geschäftszweig Anlagentechnik mit den Geschäftsfeldern konventionelle und regenerative Energien gesetzten Erwartungen haben sich nicht erfüllt.
Unsere Einschätzung bezüglich der langwierigen Entwicklung des Markteintritts auf den osteuropäischen Märkten hat sich bestätigt. Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es zwar gelungen, zahlreiche Geschäftskontakte und Projektangebote zu platzieren. Konkrete nennenswerte Geschäftsabschlüsse lassen allerdings weiter auf sich warten. Insgesamt konnte die Schumag BR Energy GmbH in 2011/12 im konventionellen Bereich Umsätze in Höhe von EUR 0,2 Mio realisieren.
Nachdem bereits im Vorjahr aufgrund der weiterhin noch fehlenden Geschäftsabschlüsse der Beteiligungsbuchwert (EUR 3,6 Mio) zu 100 % abgeschrieben und darüber hinaus die Forderungen gegenüber der Schumag BR Energy GmbH per 30. September 2011 (EUR 2,2 Mio) ebenfalls zu 100 % wertberichtigt wurden, erfolgte im Berichtsjahr auch die 100%ige Wertberichtigung der im Geschäftsjahr 2011/12 aufgelaufenen Forderungen gegenüber der Schumag BR Energy GmbH (EUR 0,7 Mio)
Da der für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft aufgrund des kurzfristig erfolgten Wandels der Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie der dramatischen Marktentwicklung nicht realisiert werden konnte, wurde die im April 2011 eingegangene Kooperation mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH beendet. Die Schumag AG ist daher im Juni 2012 als Kommanditistin aus dem Joint-Venture „Schumag Green Energy GmbH & Co. KG" rückwirkend zum 31. März 2012 ausgeschieden. Weitere Aktivitäten im Bereich regenerative Energien werden nicht weiter verfolgt.
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| Kennzahlen | 2011/12 % |
2010/11 % |
Veränderung % |
|---|---|---|---|
| Umsatz-Rentabiliät | -5,6 | -9,9 | 4,3 |
| Eigenkapial-Rentabilität | -47,2 | -57,9 | 10,7 |
| ROI | -4,5 | -10,3 | 5,8 |
| ROCE | -6,2 | -13,8 | 7,6 |
| Working Capital (EUR Mio) | 16,7 | 19,5 | -2,8 |
Die von der Gesellschaft erwartete Verbesserung der Ergebnissituation der Schumag für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ist nicht eingetreten. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2011/12 verbesserte sich zwar gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,4 Mio, blieb mit EUR -3,2 Mio aber weiterhin negativ. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis weiterhin mit Sondereffekten von insgesamt EUR -3,6 Mio (Vorjahr EUR -7,4 Mio) belastet ist, davon EUR -1,9 Mio im Zusammenhang mit Kosten für alternative Geschäftsbereiche (konventionelle und erneuerbare Energien). Durch die weiterhin negative Ertragslage verringert sich die Eigenkapitalquote auf 20 %. Dies ist insbesondere auf die fehlgeschlagene Investition in die alternativen Geschäftsbereiche zurückzuführen, was bei der Gesellschaft bisher zu mehr als EUR 10 Mio an Substanzverzehr führte.
Die Entwicklung in 2011/12 resultiert im Wesentlichen daraus, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht rechtzeitig auf die gesunkene Gesamtleistung angepasst wurden. Durch effizientes Kostenmanagement ist es uns zwar gelungen, die Gemeinkosten zu reduzieren, die Überkapazitäten konnten hierdurch jedoch nicht kompensiert werden.
Die Entwicklung der Vermögenslage war insbesondere geprägt durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Factoringgeschäfts sowie auf der Passivseite durch die Reduzierung des Eigenkapitals sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das finanzielle Gleichgewicht war jederzeit gegeben.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Ertragslage zwar verbessert werden konnte, sie aber weiterhin noch unbefriedigend ist. Die wirtschaftliche Lage ist auch aktuell weiterhin angespannt, wir arbeiten derzeit aber konsequent an einer kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen der Gesellschaft.
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| 2011/12 | 2010/11 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio | % | EUR Mb | % | EUR Mio | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 57,0 | 100 | 58,0 | 97 | -1,0 | -2 |
| Gesamtleistung | 57,2 | 100 | 59,8 | 100 | -2,6 | -4 |
| Materialaufwand | 22,7 | 40 | 25,7 | 43 | -3,0 | -12 |
| Personalaufwand | 26,3 | 46 | 24,5 | 41 | 1,8 | 7 |
| Abschreibungen | 1,8 | 3 | 5,6 | 9 | -3,8 | -68 |
| Zinsergebnis | -1,4 | -2 | -1,3 | -2 | -0,1 | 8 |
| Außerordentliches Ergebnis | -0,2 | 0 | -0,3 | -1 | 0,1 | -33 |
| Übrige Aufwendungen/Erträge | 8,0 | 14 | 8,0 | 13 | 0,0 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern | -3,2 | -6 | -5,6 | -9 | 2,4 | -43 |
Material und Personal
Der Reduzierung des Materialaufwands bezogen auf die Gesamtleistung ist im Wesentlichen auf den Bereich Anlagentechnik zurückzuführen. Im Vorjahr wurde im Rahmen der Markteintrittsphase für die regenerativen Energien in diesem Bereich der Umsatz über einen 100%igen Materialzukauf bei einem geringen Deckungsbeitrag realisiert. Im Berichtsjahr wurden in diesem Bereich kein nennenswerter Umsatz mehr erzielt. Des Weiteren wurde aus Gründen der Produktivitätssteigerung im präzisionsmechanischen Bereich der durchschnittliche Fremdpersonalbestand, dessen Kosten im Materialaufwand ausgewiesen werden, von 139 auf 81 Mitarbeiter reduziert. Der durchschnittliche Eigenpersonalbestand ist dagegen mit 533 Mitarbeitern nach 501 Mitarbeitern im Vorjahr deutlich angestiegen. Grund hierfür war die im Standortsicherungstarifvertrag festgelegte Übernahme einer Vielzahl von Fremdpersonal in den Eigenpersonalbestand. Vor allem dadurch stieg der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung um 5 %-Punkte. Bei einer um 4 % geringeren Gesamtleistung erhöhte sich die Summe der Material- und Personalaufwandsquote insgesamt von 84 % auf 86 %.
Ergebnis
Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um EUR 2,4 Mio, blieb mit EUR -3,2 Mio aber weiterhin negativ. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr im Wesentlichen durch die Sondereffekte Abschreibung und Wertberichtigung bzgl. Schumag BR Energy GmbH (EUR -5,8 Mio), Sale-and-Lease-back-Transaktion (EUR +2,4 Mio) sowie Auflösung der ERA-Rückstellung (EUR +0,8 Mio) beeinflusst war.
Das Geschäftsfeld regenerative Energien verursachte einen negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR -1,2 Mio nach EUR -1,6 Mio im Vorjahr. Bzgl. der Schumag BR Energy GmbH erfolgte zudem die Wertberichtigung der im Geschäftsjahr 2011/12 aufgelaufenen Forderungen in Höhe von EUR 0,7 Mio.
Den Kernbereich Präzisionsmechanik belasten insbesondere Gemeinkosten im Zusammenhang mit der Finanzierung (Sale-and-Lease-back Maschinenpark, Factoring etc.) sowie den aus der Börsennotierung resultierenden Aufwendungen.
Das Finanzmanagement des Schumag-Konzerns erfolgt zentral über die Schumag AG und umfasst alle Konzernunternehmen. Dabei werden alle zahlungs stromorientierten Aspekte der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.
Ziel ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität sowie die Begrenzung von finanzwirtschaftlichen Risiken aus den Veränderungen von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen.
Die finanzielle Situation war auch im Geschäftsjahr 2011/12 weiterhin sehr angespannt. Benötigte Finanzmittel wurden aus dem Ausbau des Factorings sowie der Einräumung einer Kontokorrentlinie beschafft. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.
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| Kapitalflussrechnung | 2011/12 EUR Mio |
2010/11 EUR Mio |
Veränderung EUR Mio |
|---|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag vor außerordentlichen Posten | -2,9 | -5,4 | 2,5 |
| Abschreibungen | 1,8 | 5,6 | -3,8 |
| Veränderung Rückstellungen | -1,5 | -1,6 | 0,1 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 1,7 | 2,0 | -0,3 |
| Ergebnis aus Abgängen des Anlagevermögens | -0,7 | -2,5 | 1,8 |
| Veränderung Vorräte (Brutto) | 0,0 | -1,9 | 1,9 |
| Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Brutto) | 3,9 | -0,3 | 4,2 |
| Veränderung übrige Aktiva | 0,6 | -0,8 | 1,4 |
| Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -1,5 | 2,3 | -3,8 |
| Veränderung übrige Passiva | -0,5 | 0,0 | -0,5 |
| Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Sozialplan) | -0,1 | -0,2 | 0,1 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 0,8 | -2,8 | 3,6 |
| Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens | 0,2 | 4,4 | -4,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -1,5 | -1,9 | 0,4 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -0,4 | -0,3 | -0,1 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | -1,7 | 2,2 | -3,9 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 0,9 | 1,2 | -0,3 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -0,5 | -1,0 | 0,5 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | 0,4 | 0,2 | 0,2 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -0,5 | -0,4 | -0,1 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 1,1 | 1,5 | -0,4 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 0,6 | 1,1 | -0,5 |
Der Finanzmittelfonds entspricht den bilanzierten flüssigen Mitteln.
Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,6 Mio weiter verbessert und ist mit EUR 0,8 Mio erstmals seit 2007/08 wieder leicht positiv. Dies ist insbesondere auf den Cash-Effekt aus der Optimierung des Working Capitals (EUR +2,8 Mio) zurückzuführen. Der Cash-Effekt aus Factoring belief sich dabei auf EUR 2,0 Mio.
Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit wurde im Vorjahr vor allem durch den Cash-Effekt aus der Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks positiv beeinflusst. In 2011/12 betreffen die Auszahlungen für Investitionen in Höhe von EUR 1,5 Mio insbesondere Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 1,1 Mio). Weiterhin erfolgten Auszahlungen zur Finanzierung der Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH in Höhe von EUR 0,4 Mio, die im Posten „Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition" ausgewiesen werden.
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte eine Inanspruchnahme der gewährten Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 0,9 Mio, zudem erfolgte die plangemäße Teiltilgung (EUR 0,2 Mio) des im Vorjahr aufgenommenen Betriebsmittelkredits. Darüber hinaus wurde das im Vorjahr durch den Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gewährte Darlehen über EUR 0,2 Mio im Januar 2012 zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2012 betrugen EUR 1,7 Mio.
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| 30.9.2012 | 30.9.2011 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR Mio | % | EUR Mio | % | EUR Mio | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Anlagevermögen | 11,2 | 33 | 11,9 | 30 | -0,7 | -6 |
| Vorräte | 12,9 | 38 | 12,8 | 32 | 0,1 | 1 |
| Forderungen Lieferungen und Leistungen | 2,6 | 8 | 6,7 | 17 | -4,1 | -61 |
| Flüssige Mittel | 0,6 | 2 | 1,1 | 3 | -0,5 | -45 |
| Übrige Aktiva | 6,6 | 19 | 7,1 | 18 | -0,5 | -7 |
| 33,9 | 100 | 39,6 | 100 | -5,7 | -14 | |
| Passiva | ||||||
| Eigenkapital | 6,7 | 20 | 9,9 | 25 | -3,2 | -32 |
| Rückstellungen | 20,2 | 60 | 20,8 | 53 | -0,6 | -3 |
| Verbindlichkeiten | 6,4 | 19 | 7,8 | 20 | -1,4 | -18 |
| Übrige Passiva | 0,6 | 2 | 1,1 | 3 | -0,5 | -45 |
| 33,9 | 100 | 39,6 | 100 | -5,7 | -14 |
Das Anlagevermögen reduzierte sich insgesamt um EUR 0,7 Mio. Die Zugänge zum Anlagevermögen betrugen EUR 1,2 Mio (Vorjahr EUR 2,5 Mio), im Wesentlichen erfolgten Investitionen in Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 0,8 Mio). Die Abschreibungen beliefen sich auf EUR 1,8 Mio (Vorjahr EUR 5,6 Mio). Darin enthalten waren außerplanmäßige Abschreibungen von EUR 0,3 Mio (Vorjahr EUR 4,0 Mio).
Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur werden seit dem Geschäftsjahr 2004/05 außerbilanzielle Finanzierungsformen in Form von Leasinggeschäften genutzt. Die Leasinggeschäfte haben zum 30. September 2012 ein Gesamtvolumen von EUR 3,5 Mio (Vorjahr EUR 5,2 Mio) bei einer Laufzeit von in der Regel 48 bis 54 Monaten.
Das Vorratsvermögen blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich deutlich um EUR 4,1 Mio, was insbesondere auf den Ausbau des Factoringgeschäfts sowie auf den bereits im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 einsetzenden Nachfragerückgang zurückzuführen ist.
Das Eigenkapital der Schumag AG verringerte sich ergebnisbedingt auf EUR 6,7 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 20 %.
Die Reduzierung der Rückstellungen resultiert größtenteils aus dem Abbau der Rückstellungen für Personal (EUR -0,4 Mio), für Provisionen (EUR -0,3 Mio), für Jahresabschlusskosten (EUR -0,2 Mio) sowie der Steuerrückstellungen (EUR -0,2 Mio). Die Erhöhung der Auftragsrückstellungen (EUR +0,5 Mio) wirkte sich gegenläufig aus.
Die Verbindlichkeiten verringerten sich vor allem durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR -1,5 Mio) insbesondere im Zusammenhang mit dem deutlichen Abbau des Fremdpersonals sowie von Beratungsleistungen. Gegenläufig wirkte sich die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR +0,7 Mio) aus.
Die Übrigen Passiva beinhalten die vorausbezahlten abgegrenzten Mieterträge von der SMS Schumag.
Weitergehende Informationen zur Vermögenslage der Schumag AG sind im Anhang enthalten.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schumag zeichnen sich insbesondere durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele aus. Die Belegschaftsstruktur ist durch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter geprägt. Hieraus erzielen wir die hohe Qualität unserer Produkte, die insbesondere im Bereich der Präzisionsmechanik zu unserer starken Marktstellung führt.
Unser Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung von Präzisions- und Normteilen hinaus. Durch unser spezielles Know-how sind wir in der Lage, den Kunden spezifische Produktionsprozesse anzubieten. Hieraus erwachsen auch unsere langjährigen, exzellenten Erfahrungen im Betriebsmittelbau.
Ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist der enge Kontakt zu unseren Kunden und unsere umfassende Kenntnis der entsprechenden Zielmärkte. Technische Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig Komplettlösungen anzubieten, ist nach unserer Philosophie eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Handeln.
Umwelt- und Klimaschutz ist als wichtiges Unternehmensziel definiert. Die bereits im Jahr 2007 begonnene Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 wurde im November 2011 erfolgreich abgeschlossen. Neuinvestitionen werden auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Zudem haben wir die Dächer unserer Produktionshallen in Aachen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt zur Verfügung gestellt, die emissionsfrei Strom erzeugt.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Im Geschäftsjahr 2011/12 bestand weiterhin ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld hinterlegten Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. gemeldeten Stimmrechtsanteil in Höhe von 79,2 % zuzuordnen sind. Auf der Hauptversammlung im Dezember 2011 wurden zwar Stimmrechte aus dem Aktienpaket ausgeübt, die Ausübung erfolgte jedoch nur nach Abstimmung aller Prätendenten des Rechtsstreits und anschließender Billigung durch das als Hinterlegungsstelle zuständige Amtsgericht Krefeld. Die streitenden Parteien hatten beim Amtsgericht Krefeld die ordnungsmäßige Anmeldung der hinterlegten Aktien zur Hauptversammlung beantragt, um bei den Kapitalmaßnahmen einer Entwertung der hinterlegten Aktien entgegenzuwirken. Darüber hinaus bestand keine Möglichkeit der Einflussnahme bzw. Kontrollausübung durch die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. Bzgl. der fehlenden Kontrollmöglichkeit verweisen wir auf die Ad-hoc-Meldung der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. vom 10. Juli 2013, in der die Befreiung von den Verpflichtungen nach § 35 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 WpÜG durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht wurde. Zwischenzeitlich sind die 3.168.136 hinterlegten Aktien freigegeben worden, die Aktien wurden so aufgeteilt, dass keine Partei aktuell mehr als 30 % der Stimmrechte hält. Zumindest für das Geschäftsjahr 2011/12 ist jedoch zu unterstellen, dass die Abhängigkeitsvermutung nach § 17 Abs. 2 AktG widerlegt ist.
Daher war für dieses Geschäftsjahr auch kein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG zu erstellen. Somit kann auch nicht die Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG wiedergegeben werden.
Unabhängig von der Pflicht zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG weisen wir darauf hin, dass die Schumag AG im Geschäftsjahr 2011/12 mit eigenen Tochterunternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen hat. Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft sind nicht bekannt.
Forschungsaktivitäten sind in unserer Branche bisher von untergeordneter Bedeutung, werden aber künftig durch die Markterfordernisse relevant.
Die Entwicklungsschwerpunkte bei der Schumag liegen im Kernbereich der Präzisionsmechanik und konzentrieren sich auf die Automation und Rationalisierung von Serienprozessen sowie auf die Schaffung neuer Produktionsverfahren.
Qualität
Im präzisionsmechanischen Bereich werden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage stetig ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein sowie zu einer Steigerung der Produktivität geführt.
In unserem modernen Messzentrum sind die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.
Die jährliche Systemanalyse des bestehenden Qualitätssystems nach ISO 9001:2008 und ISO TS 16949:2009 wurde im November 2011 erfolgreich durchgeführt und die Zertifikate bestätigt. Im November 2011 wurde zudem die Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 mit dem Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung wurden alle Zertifikate Ende 2012 erfolgreich bestätigt.
Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. ist seit April 2013 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2008 rezertifiziert.
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.
Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.
Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Der fixe Vergütungsanspruch wird im Regelfall monatlich als Gehalt ausgezahlt. Der variable Vergütungsanspruch richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt. Im Falle der Gewährung von Sondervergütungen erfolgt die Auszahlung gemäß Vereinbarung mit dem Aufsichtrat.
Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich auch direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell vereinbart.
Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.
Die Bezüge des Vorstands zeigt die folgende Übersicht:
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| Bezüge 2011/12 | Dr. Ohlinger EUR |
Walpert EUR |
Gesamt EUR |
|---|---|---|---|
| Feste Vergütungen | 45.000,00 | 440.000,00 | 485.000,00 |
| Variable Vergütungen | 120.000,00 | 0,00 | 120.000,00 |
| Bezüge Vorstand (gesamt) | 165.000,00 | 440.000,00 | 605.000,00 |
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| Bezüge 2010/11 | Walpert EUR |
Gesamt EUR |
|---|---|---|
| Feste Vergütungen | 467.000,00 | 467.000,00 |
| Variable Vergütungen | 68.890,00 | 68.890,00 |
| Bezüge Vorstand (gesamt) | 535.890,00 | 535.890,00 |
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands zum 30. September 2012 betragen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 218.108,00).
Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 696.578,84 (Vorjahr EUR 929.973,02).
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich auf EUR 8.294.574,00 (Vorjahr EUR 8.094.859,00). Davon sind EUR 6.780.672,00 (Vorjahr EUR 6.464.503,00) zurückgestellt; der in Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB noch nicht zurückgestellte Betrag beträgt EUR 1.513.902,00 (Vorjahr EUR 1.630.356,00).
Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.
Die Bezüge des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:
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| 2011/12 | 2010/11 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| feste Vergütungen EUR |
sonstige Auslagen EUR |
Bezüge gesamt EUR |
feste Vergütungen EUR |
sonstige Auslagen EUR |
Bezüge gesamt EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ekkehard Brzoska | 5.547,52 | 0,00 | 5.547,52 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Heinz-Peter Heinen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 615,60 | 615,60 |
| Frank Jokisch | 6.422,40 | 0,00 | 6.422,40 | 7.158,09 | 0,00 | 7.158,09 |
| Hans-Georg Kierdorf | 6.561,58 | 290,08 | 6.851,66 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Peter Koschel | 3.221,14 | 26.044,43 | 29.265,57 | 14.316,18 | 58.878,45 | 73.194,63 |
| Ralf Marbaise | 10.737,14 | 584,97 | 11.322,11 | 10.737,14 | 1.076,03 | 11.813,17 |
| Jürgen Milion | 7.158,09 | 607,10 | 7.765,19 | 7.158,09 | 1.076,03 | 8.234,12 |
| Peter Münch | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.434,04 | 0,00 | 4.434,04 |
| Dr. Johannes Ohlinger | 9.683,31 | 6.787,84 | 16.471,15 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Matthias Osinski | 1.014,06 | 517,76 | 1.531,82 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Alexander von Ungern-Sternberg | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.772,06 | 1.375,29 | 6.147,35 |
| 50.345,24 | 34.832,18 | 85.177,42 | 48.575,60 | 63.021,40 | 111.597,00 |
Dem Aufsichtratsvorsitzenden Herrn Dr. Ohlinger (vom 3. Januar 2012 bis 31. August 2012) ist für die Zeit von März 2012 bis August 2012 für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeiten eine Vergütung in Höhe von EUR 150.000,00 gewährt worden. Hierbei handelt es sich um einen Anspruch, welcher bisher nicht ausgezahlt wurde.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im Anhang unter Anmerkung 25 aufgeführt.
Änderungen in den Organen
Mit Beschluss des Amtsgerichts Aachen vom 31. Oktober 2011 wurden die Herren Hans-Georg Kierdorf und Matthias Osinski zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt.
Auf der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden die Herren Dr. Johannes Ohlinger und Ekkehard Brzoska neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.
Herr Frank Jokisch hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 23. August 2012 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 23. August 2012 beschlossen, die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 zu widerrufen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 31. August 2012 niedergelegt und wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum Vorstand bestellt.
Auf der Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 wurden die Herren Peter Koschel und Martin Kienböck neu in den Aufsichtsrat gewählt.
Angaben nach § 289 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB
Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2012 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handelssystem XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.
Im Geschäftsjahr 2011/12 waren 3.168.136 Aktien, entsprechend 79,2 % vom Grundkapital, beim Amtsgericht Krefeld hinterlegt, so dass die Stimmrechte grundsätzlich nicht ausgeübt werden konnten. Auf der Hauptversammlung im Dezember 2011 wurden zwar Stimmrechte aus dem aufgeführten Aktienpaket ausgeübt, die Ausübung erfolgte jedoch nur nach Abstimmung aller Prätendenten des Rechtsstreits und anschließender Billigung durch das als Hinterlegungsstelle zuständige Amtsgericht Krefeld. Zwischenzeitlich sind die 3.168.136 hinterlegten Aktien freigegeben worden, so dass die entsprechenden Stimmrechte gem. den uns vorliegenden Informationen wieder uneingeschränkt ausgeübt werden können.
Die Angaben gem. § 289 Abs. 4 Nr. 3 HGB sind im Anhang unter Anmerkung 7 (Angaben zum Bestehen einer Beteiligung) enthalten.
Aufgrund eines Aktienkaufvertrages vom 16. Juli 2010 wurden die im Oktober 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien, insgesamt 333.526 Stück, entsprechend 8,34 % vom Grundkapital, von Herrn Norbert Thelen als Treuhänder für die Arbeitnehmer der Gesellschaft erworben. Herr Norbert Thelen nimmt die Kontroll- und Stimmrechte als Treuhänder für die Arbeitnehmer wahr.
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84,85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.
Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.
Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.
Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite (www.schumag.de) im Bereich Investor Relations/Corporate Governance veröffentlicht.
Die Schumag AG verfügt über ein Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes, des Umfeldes sowie innerbetrieblicher Verhältnisse angemessen und rechtzeitig reagieren zu können.
Ein wesentlicher Teil des Steuerungssystems ist das Berichts- und Informationswesen. Der Vorstand wird mit dessen Hilfe permanent über relevante Kennzahlen informiert. Zielabweichungen können dadurch unmittelbar erkannt und zeitnah thematisiert werden.
Eine wichtige Steuerungsgröße ist die sog. "Wertschöpfungskennzahl" (Wertschöpfung je Anwesenheitsstunde). Diese Kennziffer ist ein Indikator für die Produktivität der Fertigung im Kernbereich Präzisionsmechanik. Mangelnde Kapazitätsauslastung oder technische Probleme werden durch diese Kennzahl angezeigt.
Eine weitere zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahl wird der betriebliche Gewinn einzelner Monate sowie Unternehmensbereiche miteinander vergleichbar.
Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Schumag ist ein integriertes System, welches die Entscheidungen des Managements zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, zur Risikofrüherkennung, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterstützt.
Das Risikomanagementsystem wurde im laufenden Geschäftsjahr 2012/13 überarbeitet und setzt sich weiterhin aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von restriktiven Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird dessen Funktionsfähigkeit gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.
Unser Risikomanagement-Handbuch beschreibt den Prozess der Risikovorsorge. Der systematische Ansatz zum Risikomanagement unterstützt dabei das Bewusstsein zum offenen Umgang mit risikorelevanten Daten und deren eindeutige Dokumentation, die Basis für unternehmerische Entscheidungen, die Qualität der Planung, die Effektivität der Berichterstattung des Controllings und den optimalen Einsatz von Unternehmensressourcen.
Unsere Abteilungs- und Bereichsleiter sind verantwortlich für die Identifikation von Risiken, deren Bewertung und Steuerung sowie deren Kommunikation. Die Koordination obliegt unserem Risikomanager.
Ziel ist, die verantwortlichen Personen auf möglichst vielen Hierarchieebenen im Unternehmen frühzeitig auf Risiken unterschiedlichster Ausprägung hinzuweisen und die im Rahmen des Risikomanagements entwickelten Instrumente zur Risikoabwehr und -bewältigung rechtzeitig zu nutzen.
Die Geschäftsprozesse unterliegen Kontrollen, die Risiken beherrschbar machen sollen. Die Maßnahmen und Regeln betreffen z.B. Anweisungen zur Funktionentrennung, Unterschriftenregelungen, auf wenige Personen eingeschränkte Zeichnungsberechtigung für Zahlungen (Vieraugenprinzip), Maßnahmen zur IT-Sicherheit.
Darüber hinaus wird unser Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung beurteilt, soweit dieses für die Vermittlung eines möglichst genauen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag von Bedeutung ist.
Dieser Risikobericht analysiert und erläutert die bis Ende des Aufstellungszeitraums erkennbaren wesentlichen zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.
Mögliche Pflichtverletzungen durch ehemalige Organmitglieder
Bei internen Prüfungen wurde festgestellt, dass ehemalige Organmitglieder Regelungen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystem nicht eingehalten haben. Aktuell untersucht die Gesellschaft mögliche fahrlässige Pflichtverletzungen durch die ehemaligen Organmitglieder im Hinblick auf § 93 AktG. In diesem Zusammenhang kam es im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Untreue bereits zu Befragungen seitens der Staatsanwaltschaft Münster. Da wir ein starkes Interesse daran haben, die Vorkommnisse der Vergangenheit aufzuklären, kooperieren wir bei der Klärung der zugrunde liegenden Sachverhalte sehr eng mit der Staatsanwaltschaft, wobei sich die Ermittlungen nicht gegen die Gesellschaft selbst richten.
Mit der internen Untersuchung und Aufklärung wurde zunächst eine unabhängige Anwaltskanzlei beauftragt. Da die Untersuchungen zum jetzigen Stand aber nicht vollumfänglich abgeschlossen sind, verfügt der Vorstand noch nicht über genügend Informationen, um eine abschließende Stellungnahme abgeben zu können.
Sich aus dem Verfahren ergebende potentielle Risiken schätzen wir nach aktuellem Kenntnisstand insgesamt als eher gering ein.
Um in Zukunft diesen Fällen vorzubeugen, wurde das Risikomanagementsystem überarbeitet. Zur Umsetzung einer restriktiveren Handhabung erfolgte zudem eine Anpassung organisatorischer Regelungen.
Absatzmarktrisiken
Schumag bewegt sich im Wesentlichen auf den Märkten für Nutzfahrzeuge sowie Medizintechnik. Absatzmarktrisiken treten hierbei in unterschiedlicher Ausprägung auf. Während der Medizintechnikmarkt in seinem Nachfrageverhalten eine relative Konstanz aufweist, ist der Nutzfahrzeug-Sektor entscheidend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage beeinflusst.
Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.
Da im Anlagen- und Komponentenbau, in dem unsere Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH seit ca. drei Jahren schwerpunktmäßig tätig ist, von einem Markteintrittserfolg erst nach mehreren Jahren auszugehen ist, und sich die Marktzugangsbedingungen geändert haben, kann der Erfolg aus den bislang investierten Mitteln nicht mehr garantiert werden.
Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.
Absatzmarktrisiken haben naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Den immer noch vorhandenen Risiken aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW-Zulieferindustrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-Bereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken einzudämmen.
Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung der Inlands- und Auslandsnachfrage zur Verfügung. Unsere Umsatzplanung für den Kernbereich Präzisionsmechanik erfolgt daher vorsichtig. Für das Geschäftsjahr 2012/13 ist von einem Umsatzrückgang im Automobilsektor gegenüber dem Vorjahr von ca. 20 % auszugehen, während wir für 2013/14 und 2014/15 wieder mit einem moderaten Umsatzwachstum von ca. 3 % bzw. 7 % planen. Das Risiko weiterer Umsatzreduzierungen ist weiterhin latent vorhanden. Darüber hinaus ist auch das Risiko absatzmarktbedingter Ausfälle durch exogene Faktoren wie Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch Neuausrichtung im Einkaufsverhalten unserer Kunden gegeben.
Zudem zeigt sich aufgrund der Gespräche mit unseren Großkunden, dass die künftige Eignerfrage wesentlichen Einfluss auf unsere Absatzsituation haben wird. Nach Abschluss des Rechtsstreits sollte es nun Aufgabe sein, mittelfristig eine zukunftsorientierte Anteilseignerstruktur aufzustellen.
Finanzrisiken
Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch bei Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.
Ein finanzielles Ungleichgewicht kann im ungünstigsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit führen. Ursache hierfür kann eine nicht ausreichende Innenfinanzierung und/oder das Ausbleiben notwendiger Fremdfinanzierungen sein.
Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien. Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen. Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.
Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Zur Eindämmung von Ausfallrisiken betreibt Schumag ein konsequentes Forderungsmanagement. Durch die Nutzung von echtem Factoring wird zurzeit ein Großteil des Ausfallrisikos - welches durch die Bonität unserer Kunden gemildert wird - auf die Factoring-Gesellschaft übertragen.
Die Entwicklung der Finanzlage betrachten wir anhand kurz-, mittel- und langfristiger Prognoserechnungen. Hierüber wird fortlaufend im Rahmen der Berichterstattung unseres Risikomanagers informiert. Aufgrund des geringen Umfangs der verfügbaren Liquidität können wesentliche Erlösrückgänge und/oder Kostensteigerungen dazu führen, dass das finanzielle Gleichgewicht gestört wird.
Durch den Ausbau des Factorings im Oktober 2011 sowie der Einräumung einer Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio im April 2012 konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrecht erhalten werden. Unsere Liquiditätssituation ist aktuell jedoch weiterhin angespannt. Bei einer Verschlechterung der Auftrags- und damit auch Finanzlage besteht insbesondere aufgrund unserer bestehenden Eignerstruktur das Risiko, dass erforderliche zusätzliche Fremdfinanzierungen nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus ist die Schumag dem generellen Risiko ausgesetzt, dass gewährte Kredite oder bestehende Kreditlinien von den Kreditgebern außerordentlich gekündigt werden können. Aufgrund der engen und regelmäßigen Abstimmung mit den Kreditgebern wird dieses Risiko derzeit eher als gering eingeschätzt.
Sonstige Risiken
Beschaffungsmarktrisiken
Beschaffungsmarktrisiken strukturieren sich im Wesentlichen in Termin-, Mengen- und Preisrisiken. Im Bereich der stahlverarbeitenden Industrie ergibt sich seit Jahren insbesondere die Situation, dass die Schwellenländer durch ihr Nachfrageverhalten in großem Maße Einfluss auf die oben genannten Risiken ausüben. Eine Besonderheit im Risikoprofil der Gesellschaft ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl von Rohstoffen (insbesondere Speziallegierungen) ausschließlich bei einem oder wenigen Herstellern zu beschaffen sind.
Die in der Vergangenheit aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Rohstoffversorgung konnten im Geschäftsjahr 2010/11 weitestgehend abgestellt werden und bestehen nicht fort. Die Rohstofflieferanten haben die Produktionskapazitäten weiter erhöht. Insgesamt kam es dabei zu moderaten Preissteigerungen. Diese resultieren aus der erhöhten Nachfrage der Schwellenländer sowie aus weltweit gestiegenen Rohstoffpreisen.
Eine Quantifizierung der Beschaffungsmarktrisiken ist kaum möglich, da diese letztlich dadurch gemessen werden, ob eine zugesagte Produktion hinsichtlich Menge, Qualität, Preis sowie Liefertermin anforderungsgerecht erfolgen kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Produktionsaufträge weitestgehend planmäßig abgearbeitet worden. Aufgrund unserer Kundenstruktur ist es kaum möglich, langfristige Bedarfspläne für die Beschaffung abzuleiten.
Die Risikostruktur sowie die Risikoausprägung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Der Trend, vermehrt Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen, die es ermöglichen sollen, die benötigten Materialien „just in time" zu beziehen, setzt sich fort. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen (verminderte Kapitalbindung) als auch Risiken (stärkere Lieferantenabhängigkeit).
Unverändert versuchen wir, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken. Aufgrund der Vorgaben der Kunden beziehen wir unsere Rohstoffe im nennenswerten Umfang von bestimmten Lieferanten. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten hieraus bestehen nicht.
Die Tendenz, dass unsere Kunden direkt Preisverhandlungen mit unseren Rohstofflieferanten durchführen, hält weiter an. Hieraus resultiert eine Risikoreduktion hinsichtlich unkontrollierter Preisanstiege.
Darüber hinaus ist der Trend erkennbar, dass sich unsere Bestellungen bei immer weniger Lieferanten konzentrieren. Der hieraus resultierende Bündelungseffekt führt im Einzelfall zu deutlich gestiegenen Bestellvolumina, die immer schwieriger von Warenkreditversicherern gedeckt werden, was wiederum zu verkürzten Zahlungszielen bei unseren Lieferanten führt.
Unter anderen Prämissen werden Preisrisiken an Bedeutung gewinnen. Dies zu managen, beispielsweise durch adäquate Absicherungsgeschäfte oder durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Einkauf und Verkauf, ist Aufgabe des Risikomanagements im Beschaffungsbereich.
Infrastrukturrisiken
IT-Risiken nehmen aufgrund der immer weiter fortschreitenden Automatisierung in Verwaltung aber auch in der Produktion zunehmend eine strategische Bedeutung ein. Planung, Steuerung aber auch Kommunikation sind ohne funktionierende IT-Systeme kaum noch vorstellbar. Ein Totalausfall der IT-Systeme kann im schlimmsten Fall zu Betriebsstillständen führen und wäre somit von existenzieller Bedeutung.
Die Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP zur Ablösung der Altsysteme, die im Frühjahr 2010 unterbrochen wurde, wurde im Geschäftsjahr 2012/13 in Teilbereichen fortgesetzt. Insgesamt besteht durch die langfristige Unterbrechung das Risiko, dass die Kosten der Implementierung höher als bisher geplant ausfallen werden.
Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in der Vergangenheit ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.
Die Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Durch die sukzessive Abschaffung der Altsysteme versprechen wir uns eine deutliche Reduzierung der Risikoausprägung.
Die aktuelle und zukünftige Herausforderung besteht darin, zusätzliche Rationalisierungspotentiale informationstechnisch zu ermöglichen und gleichzeitig die notwendigen Anpassungen sicherheitstechnisch sowie finanziell zu meistern.
Risiken aus Gerichtsprozessen
Risiken aus Gerichtsprozessen umfassen solche Risiken, die aufgrund geführter oder erwarteter Gerichtsverfahren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Aus geführten Prozessen resultierende Risiken werden umfassend im Rahmen der Rückstellung für Prozessrisiken berücksichtigt. Die Bemessung dieser Risiken erfolgt in angemessener Weise auf Grundlage der Einschätzungen unserer rechtlichen Berater.
Risiken aus Gerichtsprozessen schätzen wir derzeit als eher gering ein.
Risiken aus Finanzanlagen
Die Entwicklung unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH erfolgt nicht erwartungsgemäß. Direkte oder auch indirekte Effekte aus dem Geschäftserfolg der Gesellschaft sind bislang ausgeblieben. Stattdessen benötigt die Gesellschaft fortlaufend finanzielle Mittel, welche die Schumag AG aufwenden muss. Das Risiko eines Ausfalls der investierten Mittel in Höhe von derzeit EUR 6,7 Mio kann zurzeit nicht völlig ausgeschlossen werden. In den Geschäftsjahren 2010/11 und 2011/12 erfolgten daher dem Vorsichtsprinzip entsprechend bereits Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt EUR 6,5 Mio.
Übrige Risiken
Auch im Geschäftsjahr 2011/12 haben wir teilweise die betrieblichen Kapazitätsgrenzen erreicht. Neuinvestitionen in moderne Maschinen müssen derzeit wegen der angespannten Liquiditätssituation weiterhin teilweise aufgeschoben werden.
Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.
Sicherstellung der Liquidität
Im Oktober 2012 erfolgte eine Anpassung des zur Standortsicherung bestehenden Sondertarifvertrags, durch die für den Zeitraum 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 über die bisherigen Regelungen hinaus noch weitergehende Vereinbarungen zur Sicherung des Standortes wirksam wurden. Im September 2013 wurde ein neuer Standortsicherungstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2015 abgeschlossen. Neben der Fortführung der 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wurde hierin u.a. ein bedingter Forderungsverzicht auf Weihnachts- und Urlaubsgeld für 2 Jahren vereinbart.
Die uns im April 2012 eingeräumte Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert. Im April 2013 sowie Juli 2013 erfolgten Teilprolongationen bis Ende Juli 2013 bzw. Ende August 2013. Die Kontokorrentlinie wurde plangemäß zurückgeführt. Momentan sind wir in aussichtsreichen Verhandlungen hinsichtlich der Aufnahme zusätzlicher Finanzmittel.
Eigentümerstruktur
Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136, seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen war. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Die Parteien haben sich zwischenzeitlich aber außergerichtlich geeinigt, so dass die Aktien vom Amtsgericht Krefeld freigegeben wurden. Am 20. und 21. Juni 2013 erfolgte die Übertragung von zwei größeren Aktienpaketen durch die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. Gem. den uns aktuell vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen halten folgende Parteien derzeit die Anteile an der Schumag AG:
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| Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd.: | 27,30 % |
| Concordia Fonds: | 25,28 % |
| Cognis Fonds: | 25,00 % |
| Norbert Thelen (Treuhänder Belegschaft): | 8,34 % |
| Euro 1 B: | 1,95 % |
| Streubesitz: | 12,13 % |
Der Gesellschaft liegen Informationen vor, dass sich die Stimmrechtsanteile der Concordia Fonds vermutlich sogar auf 28,05 % belaufen, so dass sich der Streubesitz auf 9,36 % reduzieren würde.
Bzgl. der aktuellen Stimmrechtsmitteilungen verweisen wir auf die im Anhang unter Anmerkung 7 erfolgten Angaben zum Bestehen einer Beteiligung.
Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.
Anmerkung
Dieser Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
Präzisionsmechanik
Nachdem wir in 2011/12 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf EUR 57 Mio steigern konnten, ist der Markt im Geschäftsjahr 2012/13 erheblich eingebrochen. Für 2012/13 gehen wir nach derzeitigem Stand von einem Rückgang auf ca. EUR 49 Mio aus, während wir für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 wieder mit einem moderaten Wachstum auf EUR 50 Mio bzw. EUR 53 Mio planen. Die aktuelle Auftragseingangssituation hat sich auf einem niedrigen Level stabilisiert. Erste Anzeichen zur Festigung der Kundennachfragen deuten sich an. Unsere Wachstumspotentiale sehen wir im Ausbau neuer Produktlinien sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte.
Der wesentliche Teil unserer Produktion in der Präzisionsmechanik wird nach wie vor im Bereich der Komponentenfertigung für Dieselmotoren gesehen. Diese Schlüsseltechnologie wird nach unserer Einschätzung noch mindestens eine Generation maßgebend bleiben. Ständig steigende Einsparungsnotwendigkeiten sowie die Kopplung an alternative Energieerzeugungstechnologien führen zu einer kontinuierlich steigenden Komplexität der Kundenanforderungen. Dieser Herausforderung können wir uns stellen, da wir bei vielen von uns gefertigten Produkten einen Wettbewerbs- und Technologievorsprung sehen. Diese Vorteile werden wir auch in eine Ausweitung unserer Angebotspalette umsetzen. Hierüber sind wir mit unseren Kunden ständig im Gespräch.
Die Struktur unseres Angebotes wird konsequent weiterentwickelt. Unsere Kunden werden zunehmend produktionstechnisch beraten, hierdurch werden zusammen mit uns die gefertigten Komponenten technologisch verbessert.
Unser Bestreben ist, unsere produktionstechnische Basis permanent zu erweitern, um den ständig wachsenden Kundenanforderungen zu genügen. Mehr als 180 Jahre Erfahrung in der Präzisionstechnik sind Beweis für unsere Flexibilität. In Zukunft werden wir uns wieder auf unsere Kernkompetenzen fokussieren.
Unsere langjährige Erfahrung erlaubt es uns zudem, den Kunden Betriebsmittelkonstruktionen (im Sinne von Ideallösungen) anzubieten. Wir werden auch zukünftig Möglichkeiten bereitstellen, anspruchsvolle Hightech-Komponenten zu fertigen.
Im Rahmen unserer Unternehmensphilosophie beschäftigen wir uns mit diversen Prozessentwicklungen, auch außerhalb des Automotivsektors. Darüber hinaus besteht die Absicht, durch Ausweitung und Intensivierung der innerbetrieblichen Weiterbildung weitere Prozessentwicklung zu forcieren.
Aufgrund der technologischen Alleinstellungsmerkmale unseres Bereiches Präzisionsmechanik gehen wir von einer nur geringen Schwankungsbreite unserer Auftragseingangs- und Umsatzprognose aus.
Anlagentechnik
Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bislang nicht gelungen, aus den vielfältigen Geschäftsanbahnungen auch nennenswerten Umsatz zu generieren.
Aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Muttergesellschaft können nunmehr keine weiteren Finanzmittel für die Tochtergesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Sollte die Realisierung zweier noch laufender Projekte fehlschlagen, ist es nicht auszuschließen, dass der Misserfolg unseres Engagements eintreten kann.
Gesamtprognose
Die Gesellschaft befindet sich trotz Verbesserungen im Kernbereich weiterhin in einer schwierigen Situation. Trotz einer starken Marktstellung aufgrund technologischer Alleinstellungsmerkmale im Bereich niedriger Fertigungstoleranzen und einer beachtlichen Reputation im Markt ist es uns bisher nicht gelungen, unsere Ergebnisziele zu erreichen.
In Zukunft müssen wir uns wieder auf unseren Kernkompetenzen konzentrieren und diese weiter ausbauen.
Der wirtschaftliche und finanzielle Erfolg der konventionellen Anlagentechnik bleibt ungewiss.
Risiken bestehen bzgl. der finanziellen Ausstattung der Gesellschaft. Eine deutliche Risikoreduktion würde hier erreicht, wenn geklärt werden könnte, wer der strategische Investor bzw. der Finanzinvestor ist.
Die Klärung dieser Frage scheint auch immer mehr Voraussetzung dafür zu werden, Großkunden zu halten und das Geschäft mit Ihnen weiter auszubauen.
Für das Geschäftsjahr 2012/13 gehen wir trotz erheblicher Verbesserungen im Fixkostenbereich insgesamt davon aus, das sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist insbesondere auf die Umsatzreduzierung sowie die noch nicht gänzlich angepasste Kapazität zurückzuführen. Für die beiden folgenden Geschäftsjahre rechnen wir mit einer Verbesserung der Situation, wobei diese durch eine Vielzahl von Kostensenkungen insbesondere im Personalkostenbereich sowie durch deutliche Produktivitätssteigerungen realisiert werden soll. Hierfür erforderliche Restrukturierungsmaßnahmen wurden erarbeitet, die es nun gilt umzusetzen. Unter Zugrundelegung des Szenarios mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit rechnen wir mit Eintritt in die Gewinnzone im Geschäftsjahr 2013/14. Im Geschäftsjahr 2014/15 wollen wir das Ergebnis deutlich steigern.
Aktuell ist die Liquiditätssituation weiterhin angespannt, kann aber durch ein striktes Liquiditätsmanagement auf niedrigem Niveau stabil gehalten werden. Vorausgesetzt dass die Restrukturierungsmaßnahmen fristgerecht greifen, wird mit einer leichten Entspannung der Liquiditätssituation im ersten Geschäftshalbjahr 2013/14 gerechnet, es sei denn, der Markt bricht noch weiter ein. Nach vollständiger Abwicklung der Sale-and-Lease-back-Transaktion wird ab Mitte 2015 unter Zugrundelegung der aktuellen Planungsprämissen eine deutliche Verbesserung der Finanz- und Ertragslage erwartet.
Aachen, 15. November 2013
Schumag Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Johannes Ohlinger
AKTIVA
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| Anhang | 30.9.2012 EUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | (1) | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 522.305,00 | 766 | |
| Sachanlagen | 8.348.954,09 | 8.804 | |
| Finanzanlagen | 2.341.156,00 | 2.356 | |
| 11.212.415,09 | 11.926 | ||
| Umlaufvermögen | |||
| Vorräte | (2) | 12.886.000,78 | 12.850 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (3) | 8.005.446,67 | 12.391 |
| Flüssige Mittel | (4) | 632.034,05 | 1.051 |
| 21.523.481,50 | 26.292 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | (5) | 731.191,32 | 913 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | (6) | 477.753,14 | 479 |
| 33.944.841,05 | 39.610 | ||
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | (7) | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.225.837,62 | 10.226 | |
| Kapitalrücklage | 15.893.433,60 | 15.894 | |
| Gewinnrücklagen | 511.291,88 | 511 | |
| Bilanzverlust | -19.922.387,88 | -16.754 | |
| 6.708.175,22 | 9.877 | ||
| Rückstellungen | (8) | 20.212.799,31 | 20.874 |
| Verbindlichkeiten | (9) | 6.440.533,34 | 7.776 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | (10) | 583.333,18 | 1.083 |
| 33.944.841,05 | 39.610 |
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| Anhang | 2011/12 EUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (11) | 56.988.944,85 | 57.972 |
| Bestandsveränderung | -14.275,46 | 1.753 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 223.524,00 | 111 | |
| Gesamtleistung | 57.198.193,39 | 59.836 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (12) | 2.823.047,51 | 6.214 |
| Materialaufwand | (13) | 22.663.559,82 | 25.691 |
| Personalaufwand | (14) | 26.290.342,74 | 24.518 |
| Abschreibungen | (15) | 1.761.194,51 | 2.003 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (16) | 10.731.442,63 | 14.187 |
| Zinsergebnis | (17) | -1.399.745,53 | -1.254 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | (18) | 1,00 | 3.600 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -2.825.045,33 | -5.203 | |
| Außerordentliches Ergebnis | (19) | -241.745,00 | -304 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (20) | -12.092,08 | 99 |
| Sonstige Steuern | 113.778,78 | 111 | |
| Jahresfehlbetrag | -3.168.477,03 | -5.717 | |
| Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -16.753.910,85 | -11.037 | |
| Bilanzverlust | -19.922.387,88 | -16.754 |
Der Jahresabschluss der Schumag AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzierungsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
In der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit und der Darstellung zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern).
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. In den Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.
Geringwertige Anlagegüter - das sind Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 150,00 - werden sofort abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Für Anlagenzugänge mit Anschaffungskosten von jeweils über EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sowie Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Reichweite, Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Sofern die Börsen- oder Marktwerte der Vorräte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Maximaler Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind die Verkaufserlöse abzüglich noch anfallender Aufwendungen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Ausnahme sind langfristige Forderungen, die zum Barwert angesetzt werden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Höhe der Wertberichtigung richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Vermögensgegenstände, die zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden zum beizulegenden Zeitwert mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Übersteigt der beizulegende Zeitwert die Verpflichtungen erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.
Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis der Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB ermittelt. Der Zuführungsbetrag aus der erstmaligen Anwendung von BilMoG wurde entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit einem Rechnungszins von 5,07 % (Vorjahr 5,13 %) angewendet. Beim Zinssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zudem wurden ein Rententrend von 1,5 % und eine Fluktuationsrate von 1,25 % zugrunde gelegt. Ein Lohn- und Gehaltstrend bleibt aufgrund der Ruhegeldordnung außer Ansatz.
Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Zinssatz für die Abzinsung von Altersteilzeitrückstellungen beträgt 3,75 % (Vorjahr 3,93 %).
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand eines kombinierten Ertragsteuersatzes der Schumag AG in Höhe von 31,4 % (Vorjahr 31,4 %), der Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer umfasst. Ein Überhang aktiver latenter Steuern über passive latente Steuern wird unter Verzicht auf die Ausübung des Ansatzwahlrechts für aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht bilanziert. Soweit sich aktive und passive latente Steuern der Höhe nach entsprechen, wird auf eine Ausübung des Wahlrechts zum unverrechneten Ausweis gemäß § 274 Abs. 1 S. 3 HGB verzichtet.
Die Umsatzrealisierung erfolgt bei Auslieferung bzw. bei Gefahrenübergang.
Währungsumrechnung
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB umgerechnet.
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011/12 ist als Anlage 1 zum Anhang dargestellt.
2. Vorräte
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilf s- und Betriebsstoffe | 1.638 | 1587 |
| Unfertige Erzeugnisse | 6.465 | 5.988 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.783 | 5.275 |
| 12.886 | 12.850 |
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.648 | 6.663 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.906 | 1.905 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 82 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.452 | 3.741 |
| 8.006 | 12.391 |
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
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| 30.9.2012 | 30.9.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | bis zu einem Jahr TEUR |
über ein Jahr TEUR |
bis zu einem Jahr TEUR |
über ein Jahr TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.648 | 0 | 6.663 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 346 | 1.560 | 786 | 1.119 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit deren ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 82 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.853 | 599 | 2.598 | 1.143 |
| 5.847 | 2.159 | 10.129 | 2.262 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten zum 30. September 2012 ausschließlich mit Verbindlichkeiten saldierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der rumänischen Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. Zum Abschlussstichtag gegenüber der Schumag BR Energy GmbH bestehende Forderungen in Höhe von TEUR 2.869 wurden zu 100% wertberichtigt. In den Forderungen gegenüber der Schumag BR Energy GmbH enthalten sind zwei Darlehen über insgesamt TEUR 2.228 mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2013. Die Darlehen wurden bis zum 31. Dezember 2013 prolongiert.
Der Posten sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet überwiegend Forderungen gegen eine Factoringgesellschaft, zur Absicherung von Leasingverpflichtungen geleistete Kautionen sowie Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche an die Bundesagentur für Arbeit wegen Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 117 enthalten, die rechtlich erst nach dem 30. September 2012 entstehen.
4. Flüssige Mittel
Unter den Flüssigen Mitteln sind Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen.
5. Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten beinhaltet insbesondere abgegrenzte Leasing- und Versicherungsaufwendungen für die folgenden Geschäftsjahre.
6. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Pensionsverpflichtungen sind zum Teil durch Vermögensgegenstände gesichert, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die den jeweiligen Anspruchsberechtigten verpfändet wurden. Diese werden mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde.
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen | 653 | 588 |
| Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen | 1.131 | 1.067 |
| Überschuss des Vermögens über die Pensionsverpflichtungen (Aktiver Unterschiedbetrag) | 478 | 479 |
| Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen | 1.089 | 1.053 |
7. Eigenkapital
Das Grundkapital der Schumag Aktiengesellschaft beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Die Gewinnrücklagen beinhalten zum 30. September 2012 eine gesetzliche Rücklage in Höhe von unverändert EUR 511.291,88.
Der Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen:
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag | -3.168 | -5.717 |
| Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -16.754 | -11.037 |
| Bilanzverlust | -19.922 | -16.754 |
Angaben zum Bestehen einer Beteiligung
Die Angaben zum Bestehen einer Beteiligung sind in Anlage 2 zum Anhang aufgeführt.
8. Rückstellungen
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 14.918 | 14.968 |
| Steuerrückstellungen | 1 | 179 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.294 | 5.727 |
| 20.213 | 20.874 |
Aufgrund der Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB besteht zum 30. September 2012 ein noch nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 3.143 (Vorjahr TEUR 3.384).
Die Pensionsverpflichtungen sind zum Teil durch Vermögensgegenstände gesichert, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die den jeweiligen Anspruchsberechtigten verpfändet wurden. Diese werden mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde.
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen | 15.571 | 15.556 |
| Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen | 653 | 588 |
| Nettowert der Pensionsverpflichtungen (Rückstellung) | 14.918 | 14.968 |
| Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen | 667 | 614 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Auftragsrückstellungen | 1.471 | 958 |
| Altersteilzeit | 1.034 | 1.264 |
| Abfindungen | 485 | 604 |
| Urlaubsgeld | 433 | 490 |
| Jubiläumsgeld | 420 | 37 |
| Weihnachtsgeld | 345 | 696 |
| Jahresabschlusskosten | 295 | 475 |
| Tantiemen/Jahresabschlussvergütungen | 158 | 198 |
| Provisionen | 23 | 353 |
| Übrige | 630 | 651 |
| 5.294 | 5.726 |
Für Verpflichtungen aus der Altersteilzeit sind Sicherheiten bestellt.
9. Verbindlichkeiten
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.650 | 950 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.640 | 5.161 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.151 | 1.665 |
| 6.441 | 7.776 |
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
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| 30.9.2012 | 30.9.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | bis 1 Jahr TEUR |
über 1 bis 5 Jahre TEUR |
bis 1 Jahr TEUR |
über 1 bis 5 Jahre TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.100 | 550 | 200 | 750 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.440 | 200 | 5.131 | 30 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.127 | 24 | 1.489 | 176 |
| 5.667 | 774 | 6.820 | 956 |
Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Warenbeständen bestellt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr TEUR 601) sowie Steuerverbindlichkeiten von TEUR 402 (Vorjahr TEUR 261). Die Steuerverbindlichkeiten betreffen insbesondere die Lohn- und Kirchensteuer, den Solidaritätszuschlag sowie die Umsatzsteuer für den Monat September 2012. Darüber hinaus beinhaltet der Posten die für die Geschäftsjahre 2006/07 und 2007/08 nachzuzahlende Körperschaft- und Gewerbesteuer.
10. Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich zukünftige Mieterträge.
11. Umsatzerlöse
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen:
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| 2011/12 | 2010/11 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Präzisionsmechanik | 56.989 | 100,0 | 55.201 | 95,2 |
| Anlagentechnik | 0 | - | 2.771 | 4,8 |
| 56.989 | 100,0 | 57.972 | 100,0 |
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
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| 2011/12 | 2010/11 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 21.476 | 37,7 | 22.689 | 39,1 |
| Sonstige EU-Länder | 12.159 | 21,3 | 12.159 | 21,0 |
| Übriges Europa | 802 | 1,4 | 586 | 1,0 |
| Nordamerika | 17.615 | 31,0 | 17.761 | 30,7 |
| Lateinamerika | 12 | 0,0 | 26 | 0,0 |
| Asien | 4.925 | 8,6 | 4.751 | 8,2 |
| 56.989 | 100,0 | 57.972 | 100,0 |
12. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Mieterträge, Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Kostenverrechnungen, Erträge aus Leasing sowie andere nicht gesondert auszuweisende Erträge. Die Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen betreffen insbesondere den Erlös aus dem Verkauf von Maschinen an unsere Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L., die bisher an diese verleast waren. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 232 (Vorjahr TEUR 956) enthalten, die im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen.
13. Materialaufwand
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren | 16.925 | 18.778 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 5.739 | 6.913 |
| 22.664 | 25.691 |
14. Personalaufwand
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 21.789 | 20.172 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 4501 | 4.346 |
| 26.290 | 24.518 |
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 300 (Vorjahr TEUR 358).
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:
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| 2011/12 | 2010/11 |
|---|---|
| Arbeiter 413 | 388 |
| Angestellte 95 | 89 |
| Auszubildende 25 | 24 |
| 533 | 501 |
15. Abschreibungen
In den Abschreibungen sind folgende außerplanmäßige Abschreibungen enthalten:
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 264 | 222 |
| Sachanlagen | 0 | 166 |
| 264 | 388 |
16. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten nicht gesondert auszuweisende Verwaltungs- und Vertriebskosten wie Aufwendungen für Leasing, Instandhaltungen, Beratungskosten, Wertberichtigungen, Versicherungen, ATZ-Aufstockung, Factoring-Gebühren, EDV-Kosten, Jahresabschlusskosten und sonstige nicht auftragsbezogene Kosten.
Für von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zu erbringende Dienstleistungen ist als Honorar für die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2011/12 TEUR 100 im Aufwand erfasst worden.
Für von der für das Geschäftsjahr 2010/11 als Abschlussprüfer tätige BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, erbrachte Dienstleistungen sind folgende Honorare als Aufwand erfasst:
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| sonstige Leistungen | 19 | 11 |
| Steuerberatungsleistungen | 14 | 13 |
| Abschlussprüfung | 0 | 227 |
| 33 | 251 |
17. Zinsergebnis
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 342 | 108 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.742 | -1.362 |
| -1.400 | -1.254 |
Die Zinserträge von verbundenen Unternehmen betragen TEUR 103 (Vorjahr TEUR 79).
Der Zinsertrag enthält darüber hinaus in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 11) Zinserträge aus der Abzinsung von sonstigen langfristigen Rückstellungen.
Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen beinhalten den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind.
Nach den BilMoG-Bestimmungen wurden die Aufwendungen aus der Aufzinsung mit den Vermögenserträgen wie folgt verrechnet:
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| 2011/12 TEUR |
2010/11 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (brutto) | -935 | -952 |
| Erträge aus Rückdeckungsversicherungen | 19 | 47 |
| Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (netto) | -916 | -905 |
Der Zinsaufwand enthält in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 45) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen langfristigen Rückstellungen.
18. Abschreibungen auf Finanzanlagen
Unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen ist die Abschreibung des Erinnerungswertes der Aixmotec GmbH i.L., deren Liquidation im Geschäftsjahr 2011/12 beendet und die gelöscht wurde, ausgewiesen. Im Vorjahr beinhaltete der Posten die Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der Schumag BR Energy GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 3.600.
19. Außerordentliches Ergebnis
Im Rahmen der Erstanwendung von BilMoG ergaben sich bei der Bewertung der Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen Zuführungen von insgesamt TEUR 3.688. Da der Zuführungsbetrag für die Pensionsrückstellungen (TEUR 3.626) entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt wird, wurden von den Zuführungen TEUR 242 (Vorjahr TEUR 304) als außerordentliche Aufwendungen erfasst.
20. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen Auflösungen der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für zu erwartende Nachzahlungen aus einer im Geschäftsjahr 2011/12 abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Wirtschaftsjahre 2004/05 bis 2008/09 und betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus Vorjahren. Latente Steuern auf Verlustvorträge bleiben zum Bilanzstichtag aufgrund erwarteter wesentlicher Anteilseignerwechsel, durch die eine Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge entfällt, ohne Wertansatz. Die Erwartung hat sich inzwischen bestätigt, da im Juni 2013 mehr als 50 % der Anteile übertragen wurden. Es besteht ein Überhang aktiver latenter Steuern über passive latente Steuern, der nicht bilanziert wird. Die aktiven temporären Differenzen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Sachanlagevermögen sowie Rückstellungen für drohende Verluste, Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen. Eine passive temporäre Differenz resultiert aus Erstattungsansprüchen an die Bundesagentur für Arbeit wegen Altersteilzeitverpflichtungen.
21. Haftungsverhältnisse
Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Maschinenbaus hat die Schumag AG für die übergehenden Altersversorgungsansprüche eine Patronatserklärung abgegeben. Der Teilwert der Rentenverpflichtungen gemäß § 6a EStG zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs belief sich auf TEUR 862. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Erwerbers des Maschinenbaus als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
22. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen | 3.515 | 5.274 |
| Verpflichtungen für Stromlieferungen | 1.215 | 76 |
| Bestellobligo Investitionen | 498 | 38 |
| Verpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen | 488 | 749 |
| Verpflichtungen für Gaslieferungen | 329 | 230 |
| 6.045 | 6.367 |
23. Außerbilanzielle Geschäfte
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| 30.9.2012 TEUR |
30.9.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verpflichtungen aus Leasingverträgen | 3.489 | 5.242 |
| Im Rahmen von Factoring verkaufte Forderungen | 7.246 | 4.912 |
| 10.735 | 10.154 |
Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2004/05 die Nutzung von Leasing, wodurch sofortige Zahlungsmittelabflüsse für benötigte Investitionen vermieden werden. Die Leasingverträge haben in der Regel eine fixe Laufzeit von 48 bis 54 Monaten und beinhalten überwiegend die Miete von Produktionsmaschinen für den präzisionsmechanischen Bereich. Für die meisten Leasingvereinbarungen bestehen Mietverlängerungsoptionen, bedingte Mietzahlungen sind nicht vorgesehen. Zudem wurde im Dezember 2010 zur Beschaffung zusätzlicher liquider Mittel eine Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks abgewickelt. Für die Verpflichtungen sind Kautionen in Höhe von TEUR 944 (Vorjahr TEUR 933) hinterlegt.
Seit August 2010 wird zur Verbesserung der Finanzlage zudem echtes Factoring betrieben. Neben der Übertragung des Ausfallrisikos der verkauften Forderungen auf die Factoring-Gesellschaft konnte dadurch im Geschäftsjahr 2011/12 zusätzliche Liquidität in Höhe von TEUR 2.036 (Vorjahr TEUR 2.024) generiert werden. Im Rahmen eines Sicherheitenpoolvertrags wurden für die Factoringgesellschaft als Sicherheiten Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Warenbeständen bestellt.
Durch die dargestellten außerbilanziellen Geschäfte wird die Schumag AG mit Finanzierungskosten belastet. Bei Wegfall dieser Finanzierungsinstrumente würde sich ein erhöhter Finanzierungsbedarf ergeben.
24. Anteilsbesitzliste
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| Gesellschaft und Sitz | Anteil Schumag AG | Nominalkapital | Eigenkapital1 | Ergebnis des Geschäftsjahres1 |
|---|---|---|---|---|
| Schumag BR Energy GmbH, Aachen | 100% | TEUR 100 | TEUR 02) | TEUR -1.739 |
| Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien | 100% | TRON 9.560 | TEUR 1.2203) | TEUR 1573) |
1) nach jeweiligem Landesrecht
2) nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag : TEUR 3.122
3) Bilanzstichtag 31.12.2012
25. Organe der Gesellschaft
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien gemäß § 285 Ziffer 10 HGB sind nachfolgend aufgeführt:
Aufsichtsrat
Ralf Marbaise, Aachen
Vorsitzender (ab 19. April 2013)
Stellvertretender Vorsitzender (bis 18. April 2013)
Maschinenschlosser
Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen
ohne weitere Mitgliedschaft
Hans-Georg Kierdorf, Adliswil/Schweiz (ab 31. Oktober 2011)
Stellvertretender Vorsitzender (ab 19. April 2013)
Unternehmensberater
Weitere Mitgliedschaften
Kierdorf Immobilien- und Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln (Mitglied des Beirats)
Ekkehard Brzoska, Mülheim/Ruhr (ab 21. Dezember 2011)
Diplom-Ingenieur
ohne weitere Mitgliedschaften
Martin Kienböck, Ratingen (ab 4. Juli 2013)
Pensionär (ehemaliger Geschäftsführer der Balcke-Dürr GmbH, Ratingen)
ohne weitere Mitgliedschaft
Peter Koschel, Berlin (bis 21. Dezember 2011; ab 4. Juli 2013)
Vorsitzender (bis 21. Dezember 2011)
Diplom-Ingenieur
ohne weitere Mitgliedschaft
Jürgen Milion, Alsdorf
Industriemeister
ohne weitere Mitgliedschaft
Frank Jokisch, Meerbusch (bis 23. August 2012)
Geschäftsführer der EFFIZIENZA GmbH, Düsseldorf
ohne weitere Mitgliedschaft
Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 21. Dezember 2011 bis 31. August 2012)
Vorsitzender (ab 3. Januar 2012 bis 31. August 2012)
Dipl.-Ökonom
Weitere Mitgliedschaften
Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Matthias Osinski, München (ab 31. Oktober 2011 bis 21. Dezember 2011)
Steuerberater
Weitere Mitgliedschaften
Bayern Treuhand Consulting AG, München (AR-Mitglied)
Euracontact Consulting AG, München (AR-Vorsitzender)
Vorstand
Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 1. September 2012)
Dipl.-Ökonom
Mitgliedschaften
Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Steffen Walpert, Köln (bis 31. August 2012)
keine Mitgliedschaft
26. Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands
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| 2011/12 EUR |
2010/11 EUR |
|
|---|---|---|
| Bezüge des Vorstands | 605.000,00 | 535.890,00 |
| davon feste Vergütungen | 485.000,00 | 467.000,00 |
| davon variable Vergütungen | 120.000,00 | 68.890,00 |
| Bezüge des Aufsichtsrats | 85.177,42 | 111.597,00 |
| davon feste Vergütungen | 50.345,24 | 48.575,60 |
| davon sonstige Auslagen | 34.832,18 | 63.021,40 |
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands zum 30. September 2012 betragen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 218.108,00).
Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 696.578,84 (Vorjahr EUR 929.973,02).
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich auf EUR 8.294.574,00 (Vorjahr EUR 8.094.859,00). Davon sind EUR 6.780.672,00 (Vorjahr EUR 6.464.503,00) zurückgestellt, der in Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB noch nicht zurückgestellte Betrag beträgt EUR 1.513.902,00 (Vorjahr EUR 1.630.356,00).
Dem ehemaligen Vorstandsmitglied Steffen Walpert wurde im September 2010 unter Beachtung des § 89 AktG ein Darlehen in Höhe von TEUR 160 gewährt. Das Darlehen hatte eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2012 und wurde dann in einer Summe zur Rückzahlung fällig. Sondertilgungen waren möglich. Die Verzinsung betrug 6 % p.a., die Zinsen sind monatlich jeweils zum Monatsletzten zu zahlen. Zur Absicherung dienten sämtliche Ansprüche aus dem Dienstvertrag von Herrn Walpert. Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte eine Sondertilgung in Höhe von TEUR 17, zum 30. September 2012 betrug das Darlehen wie im Vorjahr noch TEUR 143. Das Darlehen wurde bereits zum 30. September 2011 zu 100 % wertberichtigt.
Im Übrigen wird auf den Vergütungsbericht innerhalb des Lageberichts der Schumag AG verwiesen.
27. Erklärung nach § 161 AktG
Im April 2013 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Schumag AG die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet unter www.schumag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.
28. Mutterunternehmen
Die Gesellschaft kann derzeit nicht angeben, ob es ein Mutterunternehmen gibt und ggf. wer Mutterunternehmen ist, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Gem. den aktuell vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen gibt es drei Gesellschaften bzw. Parteien, die zwischen 25 % und 30 % der Anteile an der Schumag AG halten. Weitere Informationen im Hinblick auf die Einbindung der Schumag AG in einen übergeordneten Konzernabschluss liegen der Gesellschaft aktuell nicht vor. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Schumag Aktiengesellschaft, Aachen. Der Konzernabschluss der Schumag Aktiengesellschaft zum 30. September 2012 wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister sowie im Internet unter www.schumag.de veröffentlicht.
Aachen, 15. November 2013
Schumag Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Johannes Ohlinger
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| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.10.2011 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand 30.09.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.424.036,45 | 185.714,90 | - | 1.401,65 | 1.608.349,70 |
| 1.424.036,45 | 185.714,90 | - | 1.401,65 | 1.608.349,70 | |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 16.141.638,84 | 82.976,61 | 2.577.273,55 | - | 18.801.889,00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 11.598.098,77 | 497.774,58 | - | 1.933.653,33 | 10.162.220,02 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 12.209.435,50 | 216.999,97 | - | 744.603,99 | 11.681.831,48 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.732.998,55 | 264.767,11 | -2.577.273,55 | - | 420.492,11 |
| 42.682.171,66 | 1.062.518,27 | - | 2.678.257,32 | 41.066.432,61 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.941.156,00 | - | - | - | 5.941.156,00 |
| Beteiligungen | 39.945,00 | - | - | 39.945,00 | - |
| 5.981.101,00 | - | - | 39.945,00 | 5.941.156,00 | |
| 50.087.309,11 | 1.248.233,17 | - | 2.719.603,97 | 48.615.938,31 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.10.2011 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand 30.09.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 657.761,45 | 429.543,90 | - | 1.260,65 | 1.086.044,70 |
| 657.761,45 | 429.543,90 | - | 1.260,65 | 1.086.044,70 | |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.687.907,84 | 289.914,16 | - | - | 13.977.822,00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 9.907.778,89 | 443.272,47 | - | 1.809.222,33 | 8.541.829,03 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.126.877,50 | 598.463,98 | - | 683.237,99 | 10.042.103,49 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 155.724,00 | - | - | - | 155.724,00 |
| 33.878.288,23 | 1.331.650,61 | - | 2.492.460,32 | 32.717.478,52 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.600.000,00 | - | - | - | 3.600.000,00 |
| Beteiligungen | 24.999,00 | 1,00 | - | 25.000,00 | - |
| 3.624.999,00 | 1,00 | - | 25.000,00 | 3.600.000,00 | |
| 38.161.048,68 | 1.761.195,51 | - | 2.518.720,97 | 37.403.523,22 |
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| Buchwert | ||
|---|---|---|
| Stand 30.9.2012 EUR |
Stand 30.9.2011 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 522.305,00 | 766.275,00 |
| 522.305,00 | 766.275,00 | |
| Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.824.067,00 | 2.453.731,00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.620.390,99 | 1.690.319,88 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.639.727,99 | 2.082.558,00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 264.768,11 | 2.577.274,55 |
| 8.348.954,09 | 8.803.883,43 | |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.341.156,00 | 2.341.156,00 |
| Beteiligungen | - | 14.946,00 |
| 2.341.156,00 | 2.356.102,00 | |
| 11.212.415,09 | 11.926.260,43 |
Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).
Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3 % beträgt, hält.
Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.
Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:
Senta Ltd., Nikosia, Zypern,
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.
Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 7. Januar 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 79,2 % der Stimmrechte (3.168.136 Stimmrechte) beträgt.
Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.
Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited.
Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited.
Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited.
Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,30 % (11.872 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,34 % (13.442 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,85 % (34.078 Stimmrechte) beträgt.
Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden: Balanced Strategies Fund Limited.
Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:
Master Multi-Product Holdings II Limited,
Balanced Strategies Fund Limited.
Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:
Codan Trust Company Limited,
Master Multi-Product Holdings II Limited,
Balanced Strategies Fund Limited.
Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.
Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170,52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt.
Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt und dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.
Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 8,34 % (333.526 Stimmrechte) beträgt.
Stimmrechtsmitteilungen nach dem Bilanzstichtag
Die Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,1965 % (167.859 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 0,3361 % (13.442 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr hiervon 3,8604 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Ltd.
Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 14. Mai 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilungen Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich
1) Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) beträgt.
2) Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilungen Herr Peter Koschel, Deutschland
1) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 11. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 79,2 % (3.168.136 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 79,2 % (3.168.136 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.
2) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 52,3 % (2.091.906 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.
3) Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.
Mitteilung Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda
Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 19,5434 % (781.734 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilung Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda
Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda
Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda
Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda,
Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda
Die Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 23,0139 % (920.559 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 1,8429 % (73.716 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG und 21,1711 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda
Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,6723 % (186.890 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilung Mariner Investment Group, LLC, New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Die Mariner Investment Group, LLC, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung MIG Holdings LLC, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika
Die MIG Holdings LLC, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Mitteilung Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands
Die Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilung Cognis General Partner, George Town, Cayman Islands
Die Cognis General Partner, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands.
Die ORIX Corporation, Tokyo, Japan, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Die ORIX USA Corporation, Dallas, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Die ORIX Asset Management, LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Die ORIX AM Holdings LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:
Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.
Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Aachen, 15. November 2013
Schumag Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Johannes Ohlinger
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 25. November 2013
**KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Kamping, Wirtschaftsprüfer
Schwarz, Wirtschaftsprüfer
Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten deutschen Aktiengesellschaft sind gem. § 161 AktG verpflichtet, einmal jährlich zu erklären, ob dem Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen des Kodex nicht angewendet wurden oder werden und warum nicht.
Wir erklären gemäß § 161 AktG, dass bei der Schumag Aktiengesellschaft seit der letzten Entsprechenserklärung vom März 2013 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ("Kodex") in der Fassung vom 15. Mai 2012 entsprochen wurde und auch künftig wird, mit folgenden Ausnahmen.
Nach Ziffer 2.3.3 des Kodex soll die Gesellschaft den Aktionären die persönliche Wahrnehmung ihrer Rechte erleichtern und die Aktionäre insbesondere auch bei der Briefwahl unterstützen. Dies ist bei der Schumag deshalb nicht der Fall, weil die Satzung dieses Abstimmungsverfahren nicht vorsieht.
Nach Ziffer 3.8 Abs. 2 des Kodex ist bei einem Abschluss einer D&O-Versicherung für den Vorstand ein Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des 1 1/2-fachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds zu vereinbaren. Nach Ziffer 3.8 Abs. 3 soll in einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden. Bei der Schumag wurde ein Selbstbehalt für den Aufsichtsrat, wie in der deutschen Wirtschaft überwiegend praktiziert, bisher nicht vereinbart und wird auch künftig nicht vereinbart werden, da die Vereinbarung eines solchen Selbstbehalts nach Ansicht der Gesellschaft weder eine verhaltenssteuernde Wirkung auf die Organmitglieder hätte noch als Motivationshilfe geeignet ist.
Nach Ziffer 4.2.1 Satz 1 des Kodex soll der Vorstand aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben. Der Vorstand besteht im Hinblick auf die mittelständische Organisationsstruktur der Schumag aus einer Person. Auch aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft ist dies schon aus Kostengründen angezeigt.
Nach Ziffer 4.2.3 Abs. 6 des Kodex soll der Vorsitzende des Aufsichtsrats die Hauptversammlung über die Grundzüge des Vergütungssystems und deren Veränderungen informieren. Dies erfolgte und erfolgt auch in Zukunft nicht, da die Grundzüge des Vergütungssystems bereits im Vergütungsbericht innerhalb des Lageberichts ausführlich beschrieben werden.
Nach Ziffer 5.3.3 des Kodex soll der Aufsichtsrat einen Nominierungsausschuss bilden, der ausschließlich mit Vertretern der Anteilseigner besetzt ist und dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorschlägt. Dies erfolgte bisher nicht und wird auch in Zukunft nicht erwogen, weil Beschlüsse des Aufsichtsrats über Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern durch die Hauptversammlung ohnehin nach § 124 Abs. 3 Satz 4 AktG nur der Mehrheit der Stimmen der vier Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat bedürfen.
Nach Ziffer 5.4.1 Abs. 2 soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele nennen, die u.a. Vielfalt (Diversity) berücksichtigen; nach Ziffer 5.4.1 Abs. 3 Satz 2 soll die Zielsetzung und der Stand der Umsetzung im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft beabsichtigt, dieses Thema im Rahmen seiner nächsten Sitzungen vertieft zu behandeln und entsprechend umzusetzen; zuvor kann deshalb die Erklärung nicht abgegeben werden. Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Ziffer 5.4.1 Absatz 2 des Kodex wird aber auch zukünftig nicht festgelegt. Der Aufsichtsrat orientiert seine Wahlvorschläge für die von der Hauptversammlung zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder stets im Einzelfall auch künftig an der persönlichen Eignung und Leistungsfähigkeit der vorzuschlagenden Person.
Nach Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis 6 des Kodex soll der Aufsichtsrat bei seinen Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung (zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre) die persönlichen und geschäftlichen Beziehungen eines jeden Kandidaten zum Unternehmen, den Organen der Gesellschaft und einem wesentlich (d.h. mit direkt oder indirekt mehr als 10 % der stimmberechtigten Aktien) an der Gesellschaft beteiligten Aktionär offen legen, und zwar beschränkt auf solche Umstände, die nach Einschätzung des Aufsichtsrats ein objektiv urteilender Aktionär für seine Wahlentscheidung als maßgebend ansehen würde. Von dieser Empfehlung wird abgewichen, denn Inhalt und Umfang der Anforderungen des Kodex sind nach Einschätzung des Vorstands und des Aufsichtsrats insoweit nicht hinreichend bestimmt. Aus Gründen der erstrebten Rechtssicherheit der Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern hält sich die Gesellschaft bei Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung ausschließlich an die gesetzlichen Angabepflichten bei Wahlvorschlägen eines Aufsichtsratskandidaten an die Hauptversammlung. Außerdem legt sie die Beziehungen zu nahestehenden Personen nach den gesetzlichen Vorgaben im Geschäftsbericht offen.
Nach Ziffer 5.4.3 Satz 3 sollen den Aktionären Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz bekannt gegeben werden. Die Bekanntgabe von Kandidatenvorschlägen für den Aufsichtsratsvorsitz erfolgt - auch künftig - nicht, weil der Aufsichtsrat eine Stimmabgabe in der Hauptversammlung für oder gegen einen Kandidaten im Hinblick auf ein mögliches Amt als Vorsitzender bei Wahlen zum Aufsichtsrat für nicht praktikabel hält.
Nach Ziffer 5.4.6 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Satz 1 des Kodex soll die Vergütung des Aufsichtsrats den Vorsitz sowie die Mitgliedschaft in Ausschüssen berücksichtigen und außerdem neben einer festen auch eine erfolgsorientierte Vergütung enthalten. Die Satzung der Schumag sieht nur feste Vergütungsbestandteile ohne Berücksichtigung des Vorsitzes bzw. der Mitgliedschaft in Ausschüssen vor; daran soll zunächst im Hinblick auf die Organisationsstruktur der Gesellschaft festgehalten werden.
Nach Ziffer 5.5.3 Satz 1 des Kodex soll der Aufsichtsrat in seinem Bericht an die Hauptversammlung über aufgetretene Interessenkonflikte und deren Behandlung informieren. Die Schumag schließt sich dieser Empfehlung - wie bisher - auch künftig nicht an und wird in der Regel dem Grundsatz der Vertraulichkeit von Beratungen im Aufsichtsrat (vgl. § 116 Satz 2 AktG und Ziffer 3.5 des Kodex) den Vorrang einräumen.
Nach Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Kodex soll der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und sollen Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein. Dieser Empfehlung wurde und wird aus organisatorischen Gründen nicht gefolgt, eine zeitnahe Veröffentlichung wird aber weiterhin angestrebt.
Aachen, im April 2013
Schumag Aktiengesellschaft
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand
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