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Schumag AG

Annual Report Aug 14, 2014

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Annual Report

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Schumag Aktiengesellschaft

Aachen

Konzernabschluss zum 30. September 2013

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Zu Beginn des Jahres 2012 deutete sich noch ein rascher konjunktureller Anstieg an. Der Aufschwung der Weltwirtschaft geriet in der zweiten Jahreshälfte 2012 spürbar ins Stocken. Zur Jahreswende 2012/13 schien der Tiefpunkt der globalen konjunkturellen Dynamik zwar durchschritten zu sein, doch belasteten Unsicherheiten insbesondere im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise im Euroraum die Aussichten. Im Frühjahr 2013 zeigten sich erste Anzeichen der Entspannung, die weltwirtschaftliche Dynamik hat allerdings erst in den Sommermonaten wieder zugenommen Im zweiten Quartal 2013 nahm die globale Produktion rascher zu als zu Jahresbeginn. Für das Gesamtjahr 2013 lag der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes dennoch bei 3 %.

Die deutsche Konjunktur war im Betrachtungszeitraum gleichfalls geprägt von der europäischen Staatsschuldenkrise und der daraus resultierenden Unsicherheit im Markt. Erst in den Sommermonaten war ein Anstieg spürbar zu erkennen und äußerte sich in einer stärkeren Nachfrage. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in 2013 lediglich um 0,4 %. Die Inflationsrate in Deutschland ist mit 1,5 % niedrig und liegt damit auf einem deutlich geringeren Niveau als in den Vorjahren.

Die dominierenden Märkte für Schumag sind der Nutzfahrzeugmarkt sowie die Medizintechnik.

Die deutschen Nutzfahrzeughersteller verzeichneten in 2013 einen Produktionsrückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere in Westeuropa ging der Markt für schwere Nutzfahrzeuge um 6 % zurück. Zum Jahresende 2013 hat sich der Markt wieder positiv entwickelt. Die Stabilisierung der Nachfrage in Ländern wie Frankreich und Spanien hat sich bestätigt. Das außereuropäische Ausland ist auf Wachstumskurs. Dennoch bleibt der Druck auf die Automobilindustrie unverändert hoch. Die Tendenz, Zulieferer im europäischen und auch außereuropäischen Ausland aufzubauen, hält unvermindert an.

Der Inlandsumsatz der deutschen Medizintechnikindustrie konnte in 2013 nur knapp um rund 1 % wachsen, was überwiegend durch den Investitionsstau im Inland gekennzeichnet ist. Die Wachstumsrate im internationalen Geschäft beträgt für das Jahr 2013 rund 3 %.

GESCHÄFTSVERLAUF

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Eckdaten 2012/13 2011/12 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingang
Präzisionsmechanik 45,5 100 53,8 100 -8,3 -15
Anlagentechnik 0,0 0 0,1 0 -0,1 -100
45,5 100 53,9 100 -8,4 -16
Umsatz
Präzisionsmechanik 48,8 100 57,3 100 -8,5 -15
Anlagentechnik 0,0 0 0,1 0 -0,1 -100
48,8 100 57,4 100 -8,6 -15
Auftragsbestand (zum 30.9.)
Präzisionsmechanik 25,8 100 29,2 100 -3,4 -12
Anlagentechnik 0,0 0 0,0 0 0,0 -
25,8 100 29,2 100 -3,4 -12

Präzisionsmechanik

Die Präzisionsmechanik stellt den Kernbereich der Gesellschaft dar. In der mehr als 180-jährigen Firmengeschichte hat sich Schumag zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Fertigungs-Knowhow in vielen Anwendungsbereichen noch immer richtungweisend ist.

Der Umsatz reduzierte sich im Berichtszeitraum deutlich um 15 %. Im Geschäftsverlauf zeigte dieser sich schwankend und erst zum Ende des letzten Quartals des Geschäftsjahres war eine Stabilisierung spürbar. Durch den konjunkturellen Verlauf der Weltwirtschaft verringerte sich das Bestandsgeschäft bei den Großkunden relativ gleichmäßig. Daneben haben wir in geringen Umfang neue Produkte in die Fertigung genommen Die dauerhafte Etablierung von Neuprodukten sowie die daraus resultierende Umsatzsteigerungen können häufig erst nach weiteren 12 bis 24 Monaten gemessen werden. Der Rückgang des Auftragseingangs um 15 % ist auf die im Berichtsjahr anhaltende Rezession im relevanten Markt, gleichermaßen im Kraftfahrzeug- als auch Nutzfahrzeugmarkt, zurückzuführen. Ab Ende des Geschäftsjahres 2012/13 ist der Auftragseingang im Nutzfahrzeugmarkt wieder leicht steigend.

Die Umsatzreduzierung gegenüber dem Vorjahr mündete in einer Anpassung der Kapazitäten. Die Gesamtbeschäftigtenzahl (inkl Fremdpersonal) im präzisionsmechanischen Bereich wurde von Oktober 2012 bis zum September 2013 um 9 % reduziert. Dabei hat sich die Anzahl der in festen Arbeitsverhältnissen beschäftigten Mitarbeiter um 3 % verringert, während das Fremdpersonal vollständig abgebaut wurde.

Im September 2013 wurde ein neuer Standortsicherungstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2015 abgeschlossen. Neben der Fortführung der 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wurde hierin u.a. ein bedingter Verzicht auf Weihnachts- und Urlaubsgeld für 2 Jahren sowie auf die Tariferhöhung von 4,3 % aus Mai 2012 vereinbart.

Auch im Geschäftsjahr 2012/13 stellte die für die Produktion erforderliche Vorfinanzierung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Im Berichtsjahr erfolgte die Tilgung von Bankverbindlichkeiten über insgesamt EUR 1,1 Mio, dabei wurde die im Vorjahr gewährte Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio fristgerecht zurückgeführt. Kompensiert wurde die Rückführung durch die Gewährung eines Drittdarlehens bis zu einer Höhe von EUR 1,0 Mio zu deutlich günstigeren Konditionen. Per 30. September 2013 waren aus diesem Darlehen EUR 0,5 Mio in Anspruch genommen.

Anlagentechnik

Nachdem im Geschäftsjahr 2011/12 die Aktivitäten im Bereich regenerative Energien eingestellt wurden, besteht der Geschäftszweig Anlagentechnik nur noch aus dem in der Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH zusammengefassten Geschäftsfeld konventionelle Energien.

Die in dieses Geschäftsfeld gesetzten Erwartungen haben sich weiterhin nicht erfüllt.

Unsere Einschätzung bezüglich der langwierigen Entwicklung des Markteintritts auf den osteuropäischen Märkten hat sich bestätigt. Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es zwar gelungen, zahlreiche Geschäftskontakte und Projektangebote zu platzieren. Konkrete nennenswerte Geschäftsabschlüsse lassen allerdings weiter auf sich warten. Im Geschäftsjahr 2012/13 konnte die Schumag BR Energy GmbH keine Umsätze erzielen.

Insgesamt belaufen sich die Verluste dieses Engagements im Zeitablauf auf derzeit EUR 6,8 Mio.

Aufgrund fehlender Finanzmittel zur Weiterverfolgung dieses Geschäftsfelds wurden die Aktivitäten nahezu eingestellt.

GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

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Kennzahlen 2012/13 2011/12 Veränderung
% % %
--- --- --- ---
Umsatz-Rentabilität -3,1 -4,8 1,7
Eigenkapital-Rentabilität -23,2 -33,4 10,2
Working Capital (zum 30.9.) [EUR Mio] 8,6 11,3 -2,7

Die von der Gesellschaft erwartete Verbesserung der Ergebnissituation der Schumag für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ist nicht eingetreten. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2012/13 verbesserte sich zwar gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,3 Mio, blieb mit EUR -1,5 Mio aber weiterhin negativ. Dies führte zur weiteren Verringerung der Eigenkapitalquote auf 16 %.

Die Entwicklung in 2012/13 resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Kapazitäten wegen noch laufender Sondertarifverträge nicht rechtzeitig auf die gesunkene Gesamtleistung angepasst werden konnten. Durch effizientes Kostenmanagement ist es uns zwar gelungen, die Gemeinkosten deutlich zu reduzieren, die aus den Überkapazitäten resultierenden Kosten konnten hierdurch jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Erst zum Ende des Berichtsjahres war es möglich, weitere Kapazitätsanpassungen vorzunehmen und auch betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen.

Der Rückgang des Gesamtkapitals ist insbesondere geprägt durch den Abbau des Working Capitals zur Optimierung der Finanzlage sowie durch die Reduzierung des Eigenkapitals. Das finanzielle Gleichgewicht war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Ertragslage weiterhin unbefriedigend ist. Die wirtschaftliche Lage ist aktuell weiterhin angespannt, wir arbeiten derzeit konsequent an einer kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen der Gesellschaft. Sanierungsmaßnahmen sind unabdingbar. Ein Teil der Maßnahmen wurde bereits im Berichtsjahr eingeleitet und umgesetzt. Weitere Maßnahmen werden ihre Wirkung erst im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 zeigen.

ERTRAGSLAGE

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2012/13 2011/12 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 48,8 102 57,4 95 -8,6 -15
Gesamtleistung 47,7 100 60,2 100 -12,5 -21
Materialaufwand 14,3 30 20,5 34 -6,2 -30
Personalaufwand 26,6 56 27,6 46 -1,0 -4
Abschreibungen 2,5 5 2,7 4 -0,2 -7
Sonstige Aufwendungen 5,2 11 9,7 16 -4,5 -46
Finanzergebnis -1,7 -3 -2,1 -4 0,4 +19
Außerordentliches Ergebnis 1,5 3 0,0 0 1,5 +100
Ergebnis vor Steuern -1,1 -2 -2,4 -4 1,3 54

Gesamtleistung

Bedingt durch die rückläufigen Umsatzerlöse und den im Rahmen der Verbesserung des Working Capitals erfolgten Bestandsabbau bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 21 % zurückgegangen.

Material und Personal

Der Reduzierung des Materialaufwands bezogen auf die Gesamtleistung ist im Wesentlichen auf den Abbau des Fremdpersonals, deren Kosten im Materialaufwand ausgewiesen werden, zurückzuführen. Zudem wurden zur Senkung der Fremdbearbeitungskosten einige Arbeitsgänge wieder in die Eigenfertigung übernommen. Der durchschnittliche Eigenpersonalbestand ist dagegen mit 656 Mitarbeitern nach 647 Mitarbeitern im Vorjahr weiter angestiegen. Absolut betrachtet ist der Personalaufwand zwar um EUR 1,0 Mio gesunken. Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung stieg dagegen jedoch um 10 %-Punkte, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass eine zeitnahe Anpassung der Personalkapazitäten an die stark gesunkene Gesamtleistung aufgrund des im Geschäftsjahr 2012/13 gültigen Sondertarifvertrags nicht möglich war. Die Summe der Material- und Personalaufwandsquote erhöhte sich dementsprechend insgesamt von 80% auf 86%.

Ergebnis

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,3 Mio, blieb mit EUR -1,1 Mio aber weiterhin negativ..

Im Kernbereich Präzisionsmechanik verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern um EUR -0,5 Mio auf EUR -0,9 Mio. Das schlechte Ergebnis ist neben der nicht möglichen Anpassung der Kapazitäten an die stark gesunkene Gesamtleistung auch darauf zurückzuführen, dass der Kernbereich Präzisionsmechanik weiterhin insbesondere durch allgemeine Verwaltungskosten im Zusammenhang mit der Finanzierung (Sale-and-Lease-back Maschinenpark, Factoring etc.) sowie die aus der Börsennotierung resultierenden Aufwendungen belastet wird.

Die negativen Ergebniseffekte konnten nur zum Teil durch den außerordentlichen Ertrag aus der im Berichtsjahr erfolgten Wertaufholung auf eine Insolvenzforderung gegen die ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.I. (EUR 1,5 Mio) kompensiert werden

Das Ergebnis des Segments Anlagentechnik betrug EUR -0,1 Mio (Vorjahr EUR -1,9 Mio) und beinhaltet den negativen Ergebnisbeitrag der Schumag BR Energy GmbH (EUR -0,3 Mio) sowie den Ertrag aus der Ausbuchung einer Altverbindlichkeiten bei der Schumag AG (+EUR 0,2 Mio).

Das Ergebnis der sonstigen Segmente beläuft sich auf EUR -0,1 Mio (Vorjahr EUR 0,0 Mio).

FINANZLAGE

Das Finanzmanagement des Schumag-Konzerns erfolgt zentral über die Schumag AG und umfasst alle Konzernunternehmen Dabei werden alle zahlungsstromorientierten Aspekte der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Ziel ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität sowie die Begrenzung von finanzwirtschaftlichen Risiken aus den Veränderungen von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen.

Die finanzielle Situation war auch im Geschäftsjahr 2012/13 weiterhin angespannt, konnte aber trotz Abbau der Bankverbindlichkeiten um EUR 1,1 Mio durch ein striktes Liquiditätsmanagement auf niedrigem Niveau stabilisiert werden. Benötigte Finanzmittel wurden durch Einräumung eines Drittdarlehens zu verbesserten Konditionen beschafft. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

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Konzern-Kapitalflussrechnung 2012/13 2011/12 Veränderung
(verkürzte Darstellung) EUR Mio EUR Mio EUR Mio
--- --- --- ---
Ergebnis nach Steuern -1,5 -2,8 +1,3
Abschreibungen 2,5 2,7 -0,2
Veränderung Nettoumlaufvermögen 3,8 1,0 +2,8
Veränderung übrige Pasten -1,9 0,2 -2,1
Auszahlungen für Sozialplan -0,3 -0,1 -0,2
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 2,6 1,0 +1,6
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -0,9 -1,4 +0,5
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 0,1 0,1 +0,0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -0,8 -1,3 +0,5
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,5 1,3 -0,8
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -1,8 -1,1 -0,7
Auszahlungen für Finanzierungsleasing -0,5 -0,4 -0,1
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit -1,8 -0,2 -1,6
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel 0,0 -0,5 +0,5
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 0,6 1,1 -0,5
Zahlungsmittel an Ende des Berichtszeitraums 0,6 0,6 -0,0

Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio auf EUR 2,6 Mio verbessert, was insbesondere auf den Cash-Effekt aus der weiteren Optimierung des Working Capitals (EUR +2,7 Mio) zurückzuführen ist. Die Optimierung erfolgte vor allem durch den gezielten Abbau der Vorräte (EUR +4,2 Mio), während sich der Cash-Effekt aus Factoring umsatzbedingt auf EUR -0,6 Mio belief.

Die Nettoausgaben für Investitionen reduzierten sich von EUR 1,3 Mio auf EUR 0,8 Mio. Sie betreffen insbesondere Ausgaben für technische Anlagen und Maschinen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 0,7 Mio).

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte ein Abruf aus einem gewährten Drittdarlehen von EUR 0,5 Mio. Die im Vorjahr in Höhe von EUR 0,9 Mio in Anspruch genommene Kontokorrentlinie der Schumag AG wurde fristgerecht vollständig zurückgeführt, zudem erfolgte die plangemäße Teiltilgung (EUR 0,2 Mio) des im Geschäftsjahr 2010/11 aufgenommenen Betriebsmittelkredits. Dadurch wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2013 auf EUR 1,0 Mio reduziert.

VERMÖGENSLAGE

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30.09.2013 30.09.2012 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 18,6 46 20,1 44 -1,5 -7
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 4,1 10 4,1 9 0,0 0
Latente Steuern 0,1 0 0,2 0 -0,1 -50
Übrige Vermögenswerte 1,8 4 0,7 2 +1,1 >100
24,6 61 25,1 55 -0,5 -2
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 9,7 24 13,9 31 -4,2 -30
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2,4 6 2,7 6 -0,3 -11
Übrige Vermögenswerte 2,8 7 3,2 7 -0,4 -13
Zahlungsmit tel 0,6 1 0,6 1 +0,0 0
15,5 39 20,4 45 -4,9 -21
40,1 100 45,5 100 -5,4 -12
Passiva
Eigenkapital 6,5 16 8,2 18 -1,7 -21
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 20,7 52 20,9 46 -0,2 -1
Latente Steuern 0,4 1 0,4 1 +0,0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0 0,2 0 -0,2 -100
Übrige Rückstelungen und Verbindlichkeiten 2,2 5 2,9 6 -0,7 -24
23,3 58 24,4 54 -1,1 -5
Kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 1,9 5 1,7 4 +0,2 +12
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,2 5 3,9 9 -1,7 -44
Übrige Verbindlichkeiten 6,2 15 7,3 16 -1,1 -15
10,3 26 12,9 28 -2,6 -20
40,1 100 45,5 100 -5,4 -12

Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen haben sich bei einem Abschreibungsvolumen von EUR 2,5 Mio um EUR 1,5 Mio reduziert. Investitionen in Höhe von insgesamt EUR 1,0 Mio erfolgten im Wesentlichen in neue technische Anlagen und Maschinen für den Kernbereich Präzisionsmechanik (EUR 0,7 Mio).

Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur werden seit dem Geschäftsjahr 2004/05 außerbilanzielle Finanzierungsformen in Form von Leasinggeschäften genutzt. Die Leasinggeschäfte haben zum 30. September 2013 noch ein Gesamtvolumen von EUR 0,2 Mio (Vorjahr EUR 0,6 Mio) bei einer Laufzeit von in der Regel 48 bis 54 Monaten.

Zur Verbesserung des Working Capitals und der Liquidität der Schumag wurde das Vorratsvermögen um EUR 4,2 Mio abgebaut.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich trotz des deutlichen Umsatzrückgangs aufgrund der Nutzung von Factoring nur geringfügig um EUR 0,3 Mio.

Die übrigen Vermögenswerte erhöhten sich insgesamt um EUR 0,7 Mio, was insbesondere auf die Aufwertung der Insolvenzforderung gegen die ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.I. (EUR +1,5 Mio) sowie den Abbau der Kautionen (EUR -0,4 Mio) und Forderungen gegen Mitarbeiter (EUR -0,3 Mio) zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital des Schumag-Konzerns verringerte sich insgesamt um EUR 1,7 Mio auf EUR 6,5 Mio. Dies ist zum einen auf das Ergebnis nach Steuern (EUR -1,5 Mio) sowie die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 (EUR -0,3 Mio) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich die Gewinne aus Asset Ceiling sowie Währungsumrechnungsdifferenzen (EUR +0,1 Mio) aus. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von 18 % auf 16 %.

Der Effekt aus der Änderung versicherungsmathematischer Annahmen auf die Pensionsrückstellungen, der erfolgsneutral direkt mit dem Eigenkapital verrechnet wird, beträgt EUR +0,5 Mio.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich insbesondere durch den Rückgang des Auftragsvolumens sowie durch den vollständigen Abbau des Fremdpersonals um EUR 1,7 Mio.

Die übrigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich insgesamt um EUR 1,6 Mio, was vor allem auf den Abbau der Finanzschulden (EUR -1,7 Mio) zurückzuführen ist.

Nichtfinanzielle Erfolgsfaktoren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schumag zeichnen sich insbesondere durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele aus. Die Belegschaftsstruktur ist durch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter geprägt. Hieraus erzielen wir die hohe Qualität unserer Produkte, die insbesondere im Bereich der Präzisionsmechanik zu unserer starken Marktstellung führt.

Unser Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung von Präzisions- und Normteilen hinaus. Durch unser spezielles Know-how sind wir in der Lage, den Kunden spezifische Produktionsprozesse anzubieten. Hieraus erwachsen auch unsere langjährigen, exzellenten Erfahrungen im Betriebsmittelbau.

Ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist der enge Kontakt zu unseren Kunden und unsere umfassende Kenntnis der entsprechenden Zielmärkte. Technische Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig Komplettlösungen anzubieten, ist nach unserer Philosophie eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Handeln.

Umwelt- und Klimaschutz ist als wichtiges Unternehmensziel definiert. Die bereits im Jahr 2007 begonnene Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 wurde im November 2011 erfolgreich abgeschlossen. Neuinvestitionen werden auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Zudem haben wir die Dächer unserer Produktionshallen in Aachen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt zur Verfügung gestellt, die emissionsfrei Strom erzeugt.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Für das Geschäftsjahr 2012/13 ist weiterhin zu unterstellen, dass die Abhängigkeitsvermutung nach § 17 Abs. 2 AktG widerlegt ist. Daher war für dieses Geschäftsjahr auch kein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG zu erstellen, so dass auch nicht die Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG wiedergegeben werden kann.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Forschungsaktivitäten sind in unserer Branche bisher von untergeordneter Bedeutung, werden aber künftig durch die Markterfordernisse relevant.

Die Entwicklungsschwerpunkte bei der Schumag liegen im Kernbereich der Präzisionsmechanik und konzentrieren sich auf die Automation und Rationalisierung von Serienprozessen sowie auf die Schaffung neuer Produktionsverfahren. Aktuell arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer eigenen Produktionsmaschinen im Kapillarbereich, die zukünftig vollautomatisiert produzieren sollen.

Qualität

Im präzisionsmechanischen Bereich werden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage stetig ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein sowie zu einer Steigerung der Produktivität geführt.

In unserem Messzentrum sind die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.

Im Oktober 2012 wurde die Rezertifizierung des bestehenden Qualitätssystems nach ISO 9001:2008 und ISO TS 16949:2009 und die jährliche Systemanalyse des integrierten Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Alle Zertifikate wurden Ende 2013 im Rahmen des letzten Überwachungsaudits erfolgreich bestätigt.

Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. ist seit April 2013 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2008 rezertifiziert

VERGÜTUNGSBERICHT

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.

Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Der fixe Vergütungsanspruch wird im Regelfall monatlich als Gehalt ausgezahlt. Der variable Vergütungsanspruch richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt. Im Falle der Gewährung von Sondervergütungen erfolgt die Auszahlung gemäß Vereinbarung mit dem Aufsichtrat.

Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich auch direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell vereinbart.

Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.

Die Bezüge des Vorstands zeigt die folgende Übersicht:

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Dr. Ohlinger Gesamt
Bezüge 2012/13 EUR EUR
--- --- ---
Feste Vergütungen 540.000,00 540.000,00
Variable Vergütungen 54.000,00 54.000,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 594.000,00 594.000,00

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Dr. Ohlinger Walpert Gesamt
Bezüge 2011/12 EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Feste Vergütungen 45.000,00 440.000,00 485.000,00
Variable Vergütungen 120.000,00 0,00 120.000,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 165.000,00 440.000,00 605.000,00

Ein Teil der Vorstandsvergütung für Dr. Ohlinger ist bis auf weiteres gestundet.

Wie im Vorjahr bestehen zum 30. September 2013 keine Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands.

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 663.250,65 (Vorjahr EUR 696.578,84).

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich nach IFRS auf EUR 9.635.901,00 (Vorjahr EUR 9.609.032,00).

Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.

Die Bezüge des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:

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2012/13 2011/12
feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Ekkehard Brzoska 7.158,09 0,00 7.158,09 5.547,52 0,00 5.547,52
Frank Jokisch 0,00 0,00 0,00 6.422,40 0,00 6.422,40
Martin Kienböck 1.709,99 0,00 1.709,99 0,00 0,00 0,00
Hans-Georg Kierdorf 8.758,72 0,00 8.758,72 6.561,58 290,08 6.851,66
Peter Koschel 1.709,99 430,9 2 2.140,91 3.221,14 26.044,43 29.265,57
Ralf Marbaise 12.337,76 27,71 12.365,47 10.73 7,14 584,97 11.322,11
Jürgen Milion 7.158,09 27,71 7.185,80 7.15 8,09 607,10 7.765,19
Dr. Johannes Ohlinger 0,00 0,00 0,00 9.683,31 6.787,84 16.471,15
Matthias Osinski 0,00 0,00 0,00 1.014,06 517,76 1.531,82
38.832,64 486,34 39.318,98 50.345,24 34.832,18 85.177,42

Die Vergütungen für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13 der aktuell noch tätigen Organmitglieder sind bis auf weiteres gestundet.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im Anhang unter Anmerkung 30 aufgeführt.

Änderungen in den Organen

Einzige Änderung in den Organen ab dem 1. Oktober 2012 war, dass auf der Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 die Herren Peter Koschel und Martin Kienböck für die im August 2012 ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Frank Jokisch und Dr. Johannes Ohlinger neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden.

Angaben nach § 315 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2013 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handels system XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.

Bis Anfang 2013 waren 3.168.136 Aktien, entsprechend 79,2 % vom Grundkapital, beim Amtsgericht Krefeld hinterlegt, so dass die Stimmrechte bis dahin grundsätzlich nicht ausgeübt werden konnten. Nachdem die hinterlegten Aktien Anfang 2013 freigegeben wurden, können die entsprechenden Stimmrechte gem. den uns vorliegenden Informationen wieder uneingeschränkt ausgeübt werden können.

Die Angaben gem. § 315 Abs. 4 Nr. 3 HGB sind im Anhang unter Anmerkung 32 enthalten.

Aufgrund eines Aktienkaufvertrages vom 16. Juli 2010 wurden die im Oktober 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien, insgesamt 333.526 Stück, entsprechend 8,34 % vom Grundkapital, von Herrn Norbert Thelen als Treuhänder für die Arbeitnehmer der Gesellschaft erworben. Herr Norbert Thelen nimmt die Kontroll- und Stimmrechte als Treuhänder für die Arbeitnehmer wahr.

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84, 85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.

Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.

Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite (www.schumag.de) im Bereich Investor Relations / Corporate Governance veröffentlicht.

STEUERUNGSSYSTEM

Die Schumag AG verfügt über ein Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes, des Umfeldes sowie innerbetrieblicher Verhältnisse angemessen und rechtzeitig reagieren zu können.

Ein wesentlicher Teil des Steuerungssystems ist das Berichts- und Informationswesen. Der Vorstand wird mit dessen Hilfe permanent über relevante Kennzahlen informiert. Zielabweichungen können dadurch unmittelbar erkannt und zeitnah thematisiert werden.

Eine wichtige Steuerungsgröße ist der Umsatzerlös. Diese Kennziffer ist ein Indikator für das Nachfrageverhalten unserer Kunden im Kernbereich Präzisionsmechanik und wird mit Hilfe monatlicher Soll-Ist-Vergleiche analysiert.

Eine weitere zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahl wird der betriebliche Gewinn einzelner Monate sowie Unternehmensbereiche miteinander vergleichbar.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Schumag ist ein integriertes System, welches die Entscheidungen des Managements zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, zur Risikofrüherkennung, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterstützt.

Das Risikomanagementsystem wurde im Geschäftsjahr 2012/13 überarbeitet und setzt sich weiterhin aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von restriktiven Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird dessen Funktionsfähigkeit gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.

Unser Risikomanagement-Handbuch beschreibt den Prozess der Risikovorsorge. Der systematische Ansatz zum Risikomanagement unterstützt dabei das Bewusstsein zum offenen Umgang mit risikorelevanten Daten und deren eindeutige Dokumentation, die Basis für unternehmerische Entscheidungen, die Qualität der Planung, die Effektivität der Berichterstattung des Controllings und den optimalen Einsatz von Unternehmensressourcen.

Unsere Abteilungs- und Bereichsleiter sind verantwortlich für die Identifikation von Risiken, deren Bewertung und Steuerung sowie deren Kommunikation. Die Koordination obliegt unserem Risikomanager.

Ziel ist, die verantwortlichen Personen auf möglichst vielen Hierarchieebenen im Unternehmen frühzeitig auf Risiken unterschiedlichster Ausprägung hinzuweisen und die im Rahmen des Risikomanagements entwickelten Instrumente zur Risikoabwehr und -bewältigung rechtzeitig zu nutzen.

Die Geschäftsprozesse unterliegen Kontrollen, die Risiken beherrschbar machen sollen. Die Maßnahmen und Regeln betreffen z.B. Anweisungen zur Funktionentrennung, Unterschriftenregelungen, auf wenige Personen eingeschränkte Zeichnungsberechtigung für Zahlungen (Vieraugenprinzip), Maßnahmen zur IT-Sicherheit.

Darüber hinaus wird unser Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung beurteilt, soweit dieses für die Vermittlung eines möglichst genauen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag von Bedeutung ist.

Dieser Risikobericht analysiert und erläutert die bis Ende des Aufstellungszeitraums erkennbaren wesentlichen zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.

Mögliche Pflichtverletzungen durch Organmitglieder

Bei internen Prüfungen ergaben sich Anhaltspunkte, dass in der Vergangenheit Regelungen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystem durch Organmitglieder nicht eingehalten wurden. Der Vorstand hat daraufhin Untersuchungen hinsichtlich möglicher fahrlässiger Pflichtverletzungen durch Organmitglieder im Hinblick auf § 93 AktG eingeleitet. In diesem Zusammenhang kam es darüber hinaus im Rahmen laufender Ermittlungsverfahren zu Befragungen staatlicher Ermittlungsbehörden. Da wir ein starkes Interesse daran haben, die Vorkommnisse der Vergangenheit aufzuklären, kooperieren wir bei der Klärung der zugrunde liegenden Sachverhalte sehr eng mit den Ermittlungsbehörden, wobei sich die Ermittlungen nicht gegen die Gesellschaft selbst richten.

Mit der internen Untersuchung und Aufklärung wurden externe Anwaltskanzleien beauftragt. Da die Untersuchungen zum jetzigen Stand aber nicht vollumfänglich abgeschlossen sind, verfügt der Vorstand noch nicht über genügend Informationen, um eine abschließende Stellungnahme abgeben zu können.

Sich aus den betreffenden Sachverhalten ergebende potentielle Chancen und Risiken wie Schadensersatzansprüche oder Steuerrisiken haben sich für eine Bilanzierung noch nicht hinreichend konkretisiert.

Um in Zukunft diesen Fällen vorzubeugen, wurde das Risikomanagementsystem überarbeitet. Zur Umsetzung einer restriktiveren Handhabung erfolgte zudem eine Anpassung organisatorischer Regelungen.

Absatzmarktrisiken

Schumag bewegt sich im Wesentlichen auf den Märkten für Nutzfahrzeuge sowie Medizintechnik. Absatzmarktrisiken treten hierbei in unterschiedlicher Ausprägung auf. Während der Medizintechnikmarkt in seinem Nachfrageverhalten eine relative Konstanz aufweist, ist der Nutzfahrzeug-Sektor entscheidend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage beeinflusst.

Der wesentliche Teil unserer Produktion in der Präzisionsmechanik wird nach wie vor im Bereich der Teilefertigung für Dieselmotoren gesehen. Diese Schlüsseltechnologie wird nach unserer Einschätzung noch mindestens eine Generation maßgebend bleiben. Ständig steigende Einsparungsnotwendigkeiten sowie die Kopplung an alternative Antriebstechnologien führen zu einer kontinuierlich steigenden Komplexität der Kundenanforderungen. Dieser Herausforderung können wir uns stellen, da wir bei vielen von uns gefertigten Produkten einen Wettbewerbs- und Technologievorsprung sehen. Diese Vorteile werden wir auch in eine Ausweitung unserer Angebotspalette umsetzen. Hierüber sind wir mit unseren Kunden ständig im Gespräch.

Die Struktur unseres Angebotes wird konsequent weiterentwickelt. Unsere Kunden werden zunehmend produktionstechnisch beraten, hierdurch werden zusammen mit uns die gefertigten Komponenten technologisch verbessert.

Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.

Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.

Absatzmarktrisiken haben naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Unternehmens. Den immer noch vorhandenen Risiken aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW-Zulieferindustrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-B ereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken nicht nur einzudämmen sondern auch neue Absatzchancen zu erschließen.

Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung insbesondere der Auslandsnachfrage in den für uns relevanten Märkten zur Verfügung. Unsere Umsatzplanung für den Kernbereich Präzisionsmechanik erfolgt daher vorsichtig. Für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 rechnen wir wieder mit einem moderaten Umsatzwachstum von ca. 3 % bzw. 7 %. Das Risiko weiterer Umsatzreduzierungen ist weiterhin latent vorhanden. Darüber hinaus ist auch das Risiko absatzmarktbedingter Ausfälle durch exogene Faktoren wie einer sich wieder verschärfende Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch der Neuausrichtung im Einkaufsverhalten unserer Kunden gegeben.

Unser Bestreben ist, unsere produktionstechnische Basis permanent zu erweitern, um den ständig wachsenden Kundenanforderungen zu genügen. Mehr als 180 Jahre Erfahrung in der Präzisionstechnik sind Beweis für unsere Flexibilität. In Zukunft werden wir uns wieder auf unsere Kernkompetenzen fokussieren.

Unsere langjährige Erfahrung erlaubt es uns zudem, den Kunden Betriebsmittelkonstruktionen (im Sinne von Ideallösungen) anzubieten. Wir werden auch zukünftig Möglichkeiten bereitstellen, anspruchsvolle Hightech-Komponenten zu fertigen.

Im Rahmen unserer Unternehmensphilosophie beschäftigen wir uns mit diversen Prozessentwicklungen, auch außerhalb des Automotivsektors. Darüber hinaus besteht die Absicht, durch Ausweitung und Intensivierung der innerbetrieblichen Weiterbildung weitere Prozessentwicklung zu forcieren und sich in vorhandenen Marktnischen zu etablieren.

Aufgrund der technologischen Alleinstellungsmerkmale unseres Bereiches Präzisionsmechanik gehen wir, auch getragen von einer derzeit stabilen Nachfrage, von einer nur geringen Schwankungsbreite unserer Auftragseingangs- und Umsatzprognose aus.

Zudem zeigt sich aufgrund der Gespräche mit unseren Großkunden, dass die künftige Eignerfrage wesentlichen Einfluss auf unsere Absatzsituation haben wird. Nach Abschluss des Rechtsstreits besteht nunmehr die Chance, mittelfristig eine zukunftsorientierte Anteilseignerstruktur aufzustellen und hierdurch bestehende Absatzmöglichkeiten zu sichern und neue zu erschließen.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch in Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.

Ein finanzielles Ungleichgewicht kann im ungünstigsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit führen. Ursache hierfür kann eine nicht ausreichende Innenfinanzierung und/oder das Ausbleiben notwendiger Fremdfinanzierungen sein.

Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien. Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen. Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.

Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Zur Eindämmung von Ausfallrisiken betreibt Schumag ein konsequentes Forderungsmanagement. Durch die Nutzung von echtem Factoring wird zurzeit ein Großteil des Ausfallrisikos - welches durch die Bonität unserer Kunden gemildert wird - auf die Factoring-Gesellschaft übertragen.

Die Entwicklung der Finanzlage betrachten wir anhand kurz-, mittel- und langfristiger Prognoserechnungen. Hierüber wird fortlaufend im Rahmen der Berichterstattung unseres Risikomanagers informiert. Aufgrund des geringen Umfangs der verfügbaren Liquidität können wesentliche Erlösrückgänge und/oder Kostensteigerungen dazu führen, dass das finanzielle Gleichgewicht gestört wird.

Durch die Optimierung des Working Capitals, der deutlichen Einsparung im Bereich der Gemeinkosten sowie durch die Aufnahme eines Drittdarlehens konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrecht erhalten werden. Unsere Liquiditätssituation ist aktuell jedoch weiterhin angespannt. Bei einer Verschlechterung der Auftrags- und damit auch Finanzlage besteht insbesondere aufgrund unserer bestehenden Eignerstruktur das Risiko, dass erforderliche zusätzliche Fremdfinanzierungen nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten werden weiterhin geprüft.

Darüber hinaus ist die Schumag dem generellen Risiko ausgesetzt, dass gewährte Kredite oder bestehende Kreditlinien von den Kreditgebern außerordentlich gekündigt werden können. Aufgrund der engen und regelmäßigen Abstimmung mit den Kreditgebern wird dieses Risiko derzeit eher als gering eingeschätzt.

Sonstige Risiken

Beschaffungsmarktrisiken

Beschaffungsmarktrisiken strukturieren sich im Wesentlichen in Termin-, Mengen- und Preisrisiken. Im Bereich der stahlverarbeitenden Industrie ergibt sich seit Jahren insbesondere die Situation, dass die Schwellenländer durch ihr Nachfrageverhalten in großem Maße Einfluss auf die oben genannten Risiken ausüben. Eine Besonderheit im Risikoprofil der Gesellschaft ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl von Rohstoffen (insbesondere Speziallegierungen) ausschließlich bei einem oder wenigen Herstellern zu beschaffen sind.

Eine Quantifizierung der Beschaffungsmarktrisiken ist kaum möglich, da diese letztlich dadurch gemessen werden, ob eine zugesagte Produktion hinsichtlich Menge, Qualität, Preis sowie Liefertermin anforderungsgerecht erfolgen kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Produktionsaufträge weitestgehend planmäßig abgearbeitet worden. Aufgrund des sich kurzfristig ändernden Nachfrageverhaltens unserer Kunden aus dem Automobilbereich ist es kaum möglich, langfristige Bedarfspläne für die Beschaffung abzuleiten.

Die Risikostruktur sowie die Risikoausprägung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Der Trend, vermehrt Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen, die es ermöglichen sollen, die benötigten Materialien ,just in time" zu beziehen, setzt sich fort. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen (verminderte Kapitalbindung) als auch Risiken (stärkere Lieferantenabhängigkeit).

Unverändert versuchen wir, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken. Aufgrund der Vorgaben der Kunden beziehen wir unsere Rohstoffe im nennenswerten Umfang von bestimmten Lieferanten. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten hieraus bestehen nicht.

Die Tendenz, dass unsere Kunden direkt Preisverhandlungen mit unseren Rohstofflieferanten durchführen, hält weiter an. Hieraus resultiert eine Risikoreduktion hinsichtlich unkontrollierter Preisanstiege.

Darüber hinaus ist der Trend erkennbar, dass sich unsere Bestellungen bei immer weniger Lieferanten konzentrieren. Der hieraus resultierende Bündelungseffekt führt im Einzelfall zu deutlich gestiegenen Bestellvolumina, die immer schwieriger von Warenkreditversicherern gedeckt werden, was wiederum zu verkürzten Zahlungszielen bei unseren Lieferanten führt.

Infrastrukturrisiken

IT-Risiken nehmen aufgrund der immer weiter fortschreitenden Automatisierung in Verwaltung aber auch in der Produktion zunehmend eine strategische Bedeutung ein. Planung, Steuerung aber auch Kommunikation sind ohne funktionierende IT-Systeme kaum noch vorstellbar. Ein Totalausfall der IT-Systeme kann im schlimmsten Fall zu Betriebsstillständen führen und wäre somit von existenzieller Bedeutung.

Die Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP zur Ablösung der Altsysteme, die im Frühjahr 2010 unterbrochen wurde, wurde im Geschäftsjahr 2012/13 in Teilbereichen fortgesetzt. Insgesamt besteht durch die langfristige Unterbrechung das Risiko, dass die Kosten der Implementierung höher als bisher geplant ausfallen werden.

Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in der Vergangenheit ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.

Die Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Durch die sukzessive Abschaffung der Altsysteme versprechen wir uns eine deutliche Reduzierung der Risikoausprägung.

Die aktuelle und zukünftige Herausforderung besteht darin, zusätzliche Rationalisierungspotentiale informationstechnisch zu ermöglichen und gleichzeitig die notwendigen Anpassungen sicherheitstechnisch sowie finanziell zu meistern.

Risiken aus Gerichtsprozessen

Risiken aus Gerichtsprozessen umfassen solche Risiken, die aufgrund geführter oder erwarteter Gerichtsverfahren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft haben können.

Risiken aus Gerichtsprozessen schätzen wir derzeit als eher gering ein.

Übrige Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2012/13 haben wir teilweise die betrieblichen Kapazitätsgrenzen erreicht. Neuinvestitionen in moderne Maschinen müssen derzeit wegen der angespannten Liquiditäts situation weiterhin teilweise aufgeschoben werden.

Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.

Hinsichtlich der Forderungen der Schumag AG gegen ihre ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.I. wurde in Vorjahren wegen voraussichtlicher Uneinbringlichkeit eine vollständige Wertberichtigung vorgenommen Aufgrund der aktuellen Berichterstattung des Insolvenzverwalters erfolgte im Berichtsjahr eine Wertaufholung in Höhe von EUR 1,5 Mio. Risiken bestehen weiterhin hinsichtlich des Zeitpunktes des Zahlungszugangs sowie hinsichtlich möglicher Reduzierungen der Insolvenzquote. Diesen Risiken wurde durch die Berücksichtigung von Risikoabschlägen bei der Bewertung Rechnung getragen. Demgegenüber stehen Chancen aus weiteren Verbesserungspotenzialen der Insolvenzquote.

NACHTRAGSBERICHT

Auf der Hauptversammlung am 10. Januar 2014 erfolgte unter Tagesordnungspunkt 2 die erforderliche Anzeige des Vorstands über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1 AktG.

Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

PROGNOSEBERICHT

Anmerkung

Dieser Konzernlagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Präzisionsmechanik

Nachdem in 2012/13 der Markt erheblich eingebrochen ist, rechnen wir nach derzeitigem Stand für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 wieder mit einem moderaten Wachstum der Umsatzerlöse auf EUR 50 Mio bzw. EUR 53 Mio. Die aktuelle Auftragseingangssituation hat sich stabilisiert. Erste Anzeichen zur Steigerung der Kundennachfragen deuten sich an. Unsere Wachstumspotentiale sehen wir im Wesentlichen im Bestandskundengeschäft sowie im Ausbau neuer Produktlinien sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte.

Anlagentechnik

Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bislang nicht gelungen, aus den vielfältigen Geschäftsanbahnungen auch Umsätze zu generieren. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Muttergesellschaft können keine weiteren Finanzmittel mehr für die Tochtergesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

Gesamtprognose

Die Gesellschaft befindet sich trotz eingeleiteter und teils wirkender Maßnahmen im Kernbereich weiterhin in einer schwierigen Situation. Trotz einer starken Marktstellung aufgrund technologischer Alleinstellungsmerkmale im Bereich niedriger Fertigungstoleranzen und einer beachtlichen Reputation im Markt ist es uns bisher nicht gelungen, unsere Ergebnisziele zu erreichen.

In Zukunft müssen wir uns wie bereits erwähnt auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und diese weiter ausbauen.

Der wirtschaftliche und finanzielle Erfolg der konventionellen Anlagentechnik bleibt ungewiss.

Risiken bestehen bzgl. der finanziellen Ausstattung der Gesellschaft. Eine deutliche Risikoreduktion könnte hier erreicht werden, wenn ein strategische Investor oder ein Finanzinvestor die Aktienmehrheit erwerben würde.

Die Klärung dieser Frage scheint auch immer mehr Voraussetzung dafür zu werden, Großkunden zu halten und das Geschäft mit Ihnen weiter auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2013/14 gehen wir von erheblichen Verbesserungen in der Produktivität aus. Nachdem bereits im Berichtsjahr die Gemeinkosten deutlich gesenkt werden konnten, gilt es nun, weitere Maßnahmen im produktiven Bereich umzusetzen. Für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 rechnen wir mit einer Verbesserung der Situation. Hierfür erforderliche Restrukturierungsmaßnahmen wurden erarbeitet und befinden sich in der Umsetzung. Unter Zugrundelegung des Szenarios mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit rechnen wir bezogen auf das Jahresergebnis mit Eintritt in die Gewinnzone im Geschäftsjahr 2013/14. Im Geschäftsjahr 2014/15 werden wir - bei gegebener Annahme der Marktstabilisierung - das Jahresergebnis weiter steigern.

Durch die Umsetzung diverser Maßnahmen hat sich die Liquiditätssituation im ersten Geschäftshalbjahr 2013/14 leicht entspannt, zur nachhaltigen Stabilisierung ist aber weiterhin ein striktes Liquiditätsmanagement erforderlich. Nach vollständiger Abwicklung der Sale-and-Leaseback-Transaktion wird ab Mitte 2015 unter Zugrundelegung der aktuellen Planungsprämissen eine weitere Verbesserung der Finanz- und Ertragslage erwartet.

Aachen, 25. April 2014

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Konzernbilanz zum 30. September 2013

AKTIVA

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Konzernanhang 30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (11) 375 523
Sachanlagen (12) 18.240 19.554
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (13) 4.112 4.158
Aktive latente Steuern (9) 144 217
Sonstige finanzielle Vermögenswerte* (16) 1.723 661
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte* (17) 18 21
24.612 25.134
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte* (14) 9.742 13.883
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (15) 2.373 2.683
Ertragsteueransprüche 70 25
Sonstige finanzielle Vermögenswerte* (16) 2.429 2.790
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte* (17) 218 353
Zahlungsmittel (18) 638 644
15.470 20.378
Bilanzsumme 40.082 45.512
PASSIVA
Eigenkapital (19)
Gezeichnetes Kapital 10.226 10.226
Kapitalrücklage 0 15.893
Erwirtschaftetes Eigenkapital -3.763 -17.875
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens 6.463 8.244
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen (20) 20.736 20.926
Übrige langfristige Rückstellungen (21) 12 9
Passive latente Steuern (9) 440 348
Finanzschulden (22) 1.557 2.133
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (23) 0 200
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten* (24) 521 701
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten* (25) 0 83
23.266 24.400
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige Rückstellungen (21) 1.881 1.722
Steuerschulden 0 1
Finanzschulden* (22) 1.556 2.657
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (23) 2.185 3.912
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten* (24) 4.242 3.657
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten* (25) 489 919
10.353 12.868
Bilanzsumme 40.082 45.512

* Der Vorjahresausweis wurde angepasst (vgl. Anmerkung 2).

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

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Konzernanhang 2012/13 2011/12
TEUR TEUR
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Umsatzerlöse (4) 48.843 57.434
Bestandsveränderung -3.405 37
Andere aktivierte Eigenleistungen 70 225
Sonstige betriebliche Erträge (5) 3.656 2.474
Gesamtleistung 49.164 60.170
Materialaufwand -14.311 -20.449
Personalaufwand (6) -26.632 -27.604
Abschreibungen (11-13) -2.449 --2.700
Sonstige betriebliche Aufwendungen (7) -5.225 -9.688
Ergebnis der Betriebstätigkeit 547 -271
Finanzerträge 36 154
Finanzierungsaufwendungen -1.720 -2.237
Finanzergebnis (8) -1.684 -2.083
Ergebnis vor Steuern -1.137 -2.354
Steuern (9) -361 -397
Ergebnis nach Steuern, den Eigentümern des Mutterunternehmen zurechenbar -1.498 -2.751
Ergebnis je Aktie (in EUR) (10) -0,37 -0,69
unverwässert gleich verwässert

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

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Konzernanhang 2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- --- ---
Ergebnis nach Steuern -1.498 -2.751
Gewinne aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen (20) 21 182
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Plänen (20) -521 -3.722
Latente Steuern (9) 198 1.169
Posten, die nie in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -302 -2.371
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe (19) 19 -66
Posten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden oder werden können 19 -66
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -283 -2.437
Gesamtergebnis nach Steuern, den Eigentümern des Mutterunternehmen zurechenbar -1.781 -5.188

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

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Erwirtschaftetes Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapital-

rücklage
Währungs-

umrechnung
Gewinnrücklagen Konzern-

bilanzverlust
Eigenkapital
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TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1.10.2011 10.226 15.893 45 9.002 -21.734 13.432
Ergebnis nach Steuern 0 0 0 0 -2.751 -2.751
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 -66 -2.371 0 -2.437
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 -66 -2.371 -2.751 -5.188
Stand 30.9.2012 10.226 15.893 -21 6.631 -24.485 8.244
Ergebnis nach Steuern 0 0 0 0 -1.498 -1.498
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0 0 19 -302 0 -283
Gesamtergebnis nach Steuern 0 0 19 -302 -1.498 -1.781
Auflösung von Rücklagen 0 -15.893 1 -512 16.404 0
Stand 30.9.2013 10.226 0 -1 5.817 -9.579 6.463

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 19.

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
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Ergebnis nach Steuern -1.498 -2.751
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 2.449 2.700
Veränderung der Pensionsrückstellungen -1.432 -1.269
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -859 1.048
Ergebnis aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 4 -9
Veränderung der latenten Steuern 363 411
Veränderung der Vorräte 4.141 -94
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 182 4.003
Veränderung der übrigen Vermögenswerte 1.004 -97
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.927 -1.455
Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen 421 -1.387
Auszahlungen für Sozialplan -251 -127
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.597 973
Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte -74 -186
Ausgaben für Sachanlagen -791 -1.196
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 89 89
Erlöse aus dem Abgang von Finanzanlagen 0 12
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -776 -1.281
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 507 1.305
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -1.838 --1.080
Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) -475 -442
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit -1.806 -217
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel 15 -525
Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel -21 22
Zahlungsmittel am Anfang des Berichtszeitraums 644 1.147
Zahlungsmittel am Ende des Berichtszeitraums 638 644
Auszahlungen für Zinsen 841 1.132
Einzahlungen für Zinsen 36 123
Auszahlungen für Ertragsteuern 44 11
Einzahlungen für Ertragsteuern 2 34

Ergänzende Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 35.

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013

1. Informationen zum Unternehmen

Die Schumag Aktiengesellschaft (Schumag AG) ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, die beim Amtsgericht Aachen unter der Registernummer HRB 3189 eingetragen ist. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom

1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 wurde am 25. April 2014 durch Beschluss des Vorstands zur Veröffentlichung freigegeben.

Resultierend aus der verspäteten Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011/12 erfolgte die Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2012/13 erst zum 25. April 2014.

Der Schumag-Konzern ist mit seinen Gesellschaften Schumag AG, Aachen und Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien, im Bereich Präzisionsmechanik und mit der Gesellschaft Schumag BR Energy GmbH im Bereich Anlagentechnik tätig.

2. Rechnungslegungsgrundsätze

2.1 Grundlagen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern). Der Konzernabschluss der Schumag AG wurde nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und ergänzend nach den gemäß § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden alle verpflichtend anzuwendenden IFRS berücksichtigt, die durch die Europäische Union übernommen wurden. Die Aufstellung erfolgt grundsätzlich auf Basis historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten, soweit zum Zeitpunkt der Umstellung auf IFRS nicht gem. IFRS 1 Zeitwerte angesetzt wurden. Die Bilanz wird in Anwendung von IAS 1 nach lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres füllig sind. Entsprechend IAS 1.56 werden latente Steuern als langfristige Vermögenswerte und Schulden ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt, sofern nicht anders dargestellt, werden sämtliche Beträge entsprechend kaufmännischer Rundung in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Es können sich Abweichungen zu den ungerundeten Beträgen ergeben. Zur Verbesserung der Klarheit werden einzelne Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.

In der Berichtsperiode wurden Änderungen in der Gliederung der Bilanz vorgenommen, um die Klarheit der Darstellung zu erhöhen. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresbeträge der gekennzeichneten Posten an den Ausweis der Berichtsperiode angepasst.

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Umgliederung Bilanzposten 30.9.2012 alt neu
TEUR TEUR
--- --- ---
Übrige langfristige Vermögenswerte 682 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) - 661
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte (langfristig) - 21
682 682
Vorräte 13.890 -
Vorräte - 13.883
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) - 7
13.890 13.890
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 3.136 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) - 2.790
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) - 346
3.136 3.136
Andere langfristige Verbindlichkeiten 784 -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) - 701
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) - 83
784 784
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 4.576 -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurtfristig) - 3.657
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) - 919
4.576 4.576

2.2 Konsolidierung

In den Konzernabschluss werden neben der Schumag AG alle Tochterunternehmen einbezogen. Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt ab dem Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung bis zur Beendigung der Beherrschung. Bei erstmaliger Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit den Zeitwerten der erworbenen Vermögenswerte und Schulden einschließlich der Eventualverbindlichkeiten verrechnet. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäftswert bilanziert. Ein verbleibender passiver Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger Überprüfung ertragswirksam vereinnahmt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Alle konzerninternen Beziehungen sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind im Einzelnen unter Anmerkung 33 aufgeführt. Der Abschluss der Schumag BR Energy GmbH ist zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Für die Schumag Romania S.R.L. lag ein Zwischenabschluss zum Abschlussstichtag vor.

2.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.3.1 Fremdwährungsumrechnung: Die funktionale Währung der Schumag AG sowie der inländischen Konzerngesellschaften ist der Euro. Die Erfassung von Transaktionen in fremder Währung erfolgt zu dem Kurs, der zum Zeitpunkt der Buchung der Transaktion gültig ist. Vermögenswerte und Schulden in fremder Währung werden zu Kursen am Abschlussstichtag bewertet. Dabei entstehende Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

Die ausländischen Konzerngesellschaften erstellen ihre Abschlüsse jeweils in der Währung, in der sie - gemessen an ihrem Geschäftsbetrieb, ihren Geschäftsvorfällen sowie ihren Zahlungsströmen - überwiegend wirtschaftlich tätig sind. Die Umrechnung in die Konzernwährung Euro erfolgt gemäß modifizierter Stichtagskursmethode: Bilanzposten mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, werden zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag, Aufwendungen und Erträge zu Monatsdurchschnittskursen umgerechnet. Die sich hieraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis in einem gesonderten Posten im Eigenkapital ausgewiesen.

Die Wechselkurse der Fremdwährung im Konzern haben sich wie folgt entwickelt:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EUR = 30.9.2013 30.9.2012 2012/13 2011/12
--- --- --- --- --- ---
Rumänien RON 4,46 4,54 4,44 4,41

2.3.2 Ertragsrealisierung: Erträge werden grundsätzlich erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und dieser in der Höhe verlässlich bestimmt werden kann. Umsatzerlöse aus Warenverkäufen werden bei Auslieferung der Erzeugnisse und Waren realisiert, sobald der Gefahrenübergang auf den Erwerber vorliegt. Dabei werden mögliche Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgezogen. Mögliche Risiken aus der Reklamation von Erzeugnissen und Waren sowie aufgrund von Gewährleistungen werden zurückgestellt. Erträge aus Dienstleistungen werden erfasst, soweit die Leistung erbracht wurde. Zinserträge werden unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag bestehenden Forderungen und der nach der Effektivzinsmethode anzuwendenden Zinssätze zeitanteilig vereinnahmt. Mieterträge aus Operating-Leasingverhältnissen insbesondere im Zusammenhang mit der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie werden zeitanteilig über die Laufzeit der entsprechenden Leasingverhältnisse erfasst.

2.3.3 Fremdkapitalkosten: Fremdkapitalkosten, die unmittelbar dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten zugeordnet werden können, werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswertes aktiviert. Qualifizierte Vermögenswerte (qualifying assets) sind dabei solche, für die ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um sie in den beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfertigen Zustand zu versetzen. Bisher sind solche Fremdkapitalkosten nicht angefallen. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode ihres Anfalls erfolgswirksam erfasst.

2.3.4 Ergebnis je Aktie: Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Ergebnis nach Steuern und der gewichteten Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien. In den dargestellten Berichtsperioden ergaben sich keine Verwässerungseffekte.

2.3.5 Zuwendungen der öffentlichen Hand: Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur dann erfasst, wenn hinreichend sicher ist, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Investitionszuschüsse für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen verringern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der betreffenden Vermögenswerte. In den Folgeperioden erfolgt dadurch eine entsprechende Reduzierung der planmäßigen Abschreibungen. Sonstige gewährte Zuschüsse oder Beihilfen werden abgegrenzt und über den zugrunde liegenden Zeitraum oder die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Vermögenswerts aufgelöst.

2.3.6 Immaterielle Vermögenswerte: Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer liegen nicht vor. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Amortisationsmethode) bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer bemisst sich anhand der Laufzeit des zugrunde liegenden Rechts und dem voraussichtlichen Verbrauch des Nutzenpotenzials des immateriellen Vermögenswertes. Entwicklungskosten werden nicht aktiviert, sondern erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie angefallen sind, da die Aufteilung des Erstellungsprozesses in eine Forschungs- und Entwicklungsphase im Schumag-Konzern nicht möglich ist. Hauptgrund ist, dass die Aktivitäten zur Verbesserung der Produktion und der Produkte strukturell ausschließlich iterativen Charakter haben. Dies bedeutet, dass die Aktivitäten keine klar definierbare neuen Produkte oder Produktionsverfahren zum Gegenstand haben, sondern dass es sich um schrittweise und laufende Verbesserungen grundsätzlich immer derselben Produkte und Produktionsverfahren handelt. Die hergestellten Produkte und die Produktionsverfahren bleiben im Kern jedoch unverändert. Daher ist es kostenrechnerisch nicht möglich, die Entwicklungskosten abgegrenzt zu ermitteln. Geschäfts- oder Firmenwerte sind ebenfalls nicht angesetzt.

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Nutzungsdauer immaterielle Vermögenswerte 2012/13 2011/12
Jahre Jahre
--- --- ---
Software 5 5

2.3.7 Sachanlagen: Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten der mit der Anlagenerrichtung befassten Bereiche. Fremdkapitalkosten wurden nicht aktiviert, da keine langfristige Fertigung vorliegt. Bei Generalüberholungen werden diesbezügliche Kosten zur Sachanlage aktiviert, wenn die Ansatzkriterien erfüllt sind. Laufende Instandhaltungs- und Wartungskosten werden sofort erfolgswirksam als Aufwand erfasst. Sachanlagen werden grundsätzlich erst bei ihrem Abgang aus dem Konzern ausgebucht, es sei denn, dass aus der weiteren Nutzung oder der Veräußerung des Vermögenswertes kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird.

Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer Sachanlagen 2012/13 2011/12
Jahre Jahre
--- --- ---
Gebäude 7 - 50 7 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 4 - 20 4 - 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23 3 - 23

2.3.8 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien: Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen Grundstücke und Gebäude, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und nicht für die eigene Produktion genutzt werden. Bei der Schumag AG werden Teile der am Firmensitz in Aachen gelegenen Grundstücke und Gebäude vermietet und als Finanzinvestition gehalten. Die Zugangsbewertung bei Übertragung erfolgte entsprechend IAS 40 i.V.m. IAS 16.5. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien enthalten Grundstücke und Gebäude, die zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt werden.

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Nutzungsdauer als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 2012/13 2011/12
Jahre Jahre
--- --- ---
Gebäude 10 - 40 10 - 40

2.3.9 Wertminderungen: Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen sowie der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird ein Impairment-Test durchgeführt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag unter dem Buchwert liegt. Sollten die Gründe für eine Wertminderung entfallen, werden Zuschreibungen bis maximal auf die fortgeführten Anschaffungs-/Herstellungskosten vorgenommen (vgl. Anmerkung 2.4.5).

2.3.10 Leasing: Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing oder als Operatingleasing klassifiziert. Leasingvereinbarungen, bei denen der Schumag-Konzern als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, trägt, werden als Finanzierungsleasing behandelt. Im Rahmen von Finanzierungsleasing genutzte Vermögenswerte werden mit dem niedrigeren Betrag aus beizulegendem Zeitwert und Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert und in der Folge über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Das Leasingverhältnis aus der Saleand-Lease-back-Transaktion, bei der die Schumag wirtschaftlicher Eigentümer der Vermögenswerte ist, wird als Finanzierungsleasing klassifiziert. Alle übrigen Leasingvereinbarungen, in denen der Schumag-Konzern Leasingnehmer ist, werden als Operatingleasing eingestuft. In diesem Fall werden die zu leistenden Leasingzahlungen linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst. Leasingvereinbarungen, bei denen der Konzern Leasinggeber ist und nicht alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum eines Vermögenswertes verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt, werden als Operatingleasing eingeordnet. Der verleaste Vermögenswert verbleibt in der Konzernbilanz und wird planmäßig abgeschrieben. Die Ertragsrealisierung der erhaltenen Leasingzahlungen erfolgt linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses.

2.3.11 Steuern: Tatsächliche Ertragsteueransprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung der tatsächlichen Steuern erfolgt auf Basis der Steuersätze und Steuergesetze, die zum Abschlussstichtag in den Ländern gelten, in denen der Schumag-Konzern zu versteuerndes Einkommen erzielt. Für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der IFRS- und Steuerbilanz der einbezogenen Gesellschaften sowie auf Konsolidierungsvorgänge und steuerliche Verlustvorträge werden latente Steuern abgegrenzt. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbebzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Die zugrunde gelegten Steuersätze sind in Anmerkung 9 aufgeführt. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der zukünftigen Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich erscheint. Eine Saldierung von aktiven und passiven Steuerabgrenzungen wird vorgenommen, soweit sie im Verhältnis zu einer Steuerbehörde aufrechenbar sind und beabsichtigt wird, den Ausgleich der tatsächlichen Steuerschulden und Erstattungsansprüche auf Nettobasis herbeizuführen, oder Steueransprüche und Steuerschulden gleichzeitig zu realisieren.

2.3.12 Vorräte: Die Bewertung von Vorräten erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wenn die Marktpreise bzw. beizulegenden Zeitwerte auf der Basis von Nettoveräußerungswerten niedriger sind, werden diese angesetzt. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch direkt zurechenbaren Aufwendungen. Die Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgt auf Basis des first-in-first-out-Verfahrens (Fifo). Als Herstellungskosten werden direkt zurechenbaren Kosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der betreffenden Produktionsanlagen erfasst, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden ebenfalls berücksichtigt, soweit sie auf den Herstellungsbereich entfallen..

2.3.13 Pensionsrückstellungen: Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung von erwarteten zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen errechnet. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste sowie Gewinne und Verluste aus Asset Ceiling werden ergebnisneutral als sonstiges Ergebnis mit den Gewinnrücklagen verrechnet und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung dargestellt. Die Pensionsverpflichtungen in Deutschland werden unter Berücksichtigung der biometrischen Rechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heu-beck ermittelt.

2.3.14 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen werden gebildet, wenn aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige Verpflichtung besteht, ein Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen wahrscheinlich ist und seine Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Höhe einer Rückstellung ist der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag. Für bestimmte Umweltschutzmaßnahmen und -risiken werden Rückstellungen gebildet, wenn aufgrund eines Ereignisses eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Durchführung von Maßnahmen besteht und die Maßnahmen nicht zur Aktivierung von Vermögenswerten führen. Der wahrscheinliche Erfüllungsbetrag von langfristigen Rückstellungen wird abgezinst, wenn der Abzinsungseffekt wesentlich ist. Der Ansatz erfolgt in diesem Fall zum Barwert. Zinseffekte werden im Finanzergebnis erfasst.

2.3.15 Finanzinstrumente: Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Die Bilanzierung von Finanzinstrumenten erfolgt bei üblichem Kauf oder Verkauf zum Erfüllungstag, d. h. zu dem Tag, an dem der Vermögenswert geliefert wird.

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich bei der Schumag aus gewährten Krediten und Forderungen sowie Zahlungsmitteln zusammen. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar erfolgwirksam erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den folgenden Kategorien nach IAS 39, für die unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte*
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte*
Kredite und Forderungen
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte*
Effektive Derivate als Sicherungsinstrumente*

* im Schumag-Konzern zurzeit nicht relevant

Unter „Kredite und Forderungen" werden im Schumag-Konzern Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel erfasst. Sie werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Liegen bei diesen finanziellen Vermögenswerten objektive substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt eine Prüfung, ob der Buchwert den Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse übersteigt. Sollte dies der Fall sein, wird eine Wertberichtigung in Höhe der Differenz unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos vorgenommen und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Der Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse wird mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswertes abgezinst. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene Wertberichtigungen werden entsprechende Zuschreibungen durch Anpassung des Wertberichtigungskontos getätigt, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen, die Forderungen als uneinbringlich eingestuft und sämtliche Sicherheiten in Anspruch genommen wurden oder finanzielle Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden. Wird eine ausgebuchte Forderung aufgrund eines Ereignisses, das nach der Ausbuchung eintrat, später wieder als einbringlich eingestuft, wird der entsprechende Betrag unmittelbar erfolgswirksam erfasst. Als objektive Anzeichen für Wertminderungen gelten Zahlungsstockungen, die auch nach Aufforderung des Schuldners nicht beseitigt sind oder aufgrund von Rechtsstreitigkeiten bestehen.

Die finanziellen Verbindlichkeiten betreffen bei der Schumag Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Finanzielle Verbindlichkeiten werden in nachstehende Kategorien eingeordnet:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten*
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

* im Schumag-Konzern zurzeit nicht relevant

Der erstmalige Ansatz der finanziellen Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten für die Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten", ansonsten zum beizulegenden Zeitwert. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

Als fortgeführte Anschaffungskosten eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit wird der Betrag bezeichnet, mit dem ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit bei der erstmaligen Erfassung bewertet wurde, abzüglich eventueller Tilgungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen für Wertminderungen oder Uneinbringlichkeit sowie zu- oder abzüglich der kumulierten Verteilung einer etwaigen Differenz zwischen dem ursprünglichen Betrag und dem bei der Endfälligkeit rückzahlbaren Betrag (Agio), die mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswerts oder der finanziellen Verbindlichkeit verteilt wird.

Bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechen die fortgeführten Anschaffungskosten grundsätzlich dem Nennbetrag beziehungsweise dem Rückzahlungsbetrag. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Wenn beizulegende Zeitwerte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden diese unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und unter Rückgriff auf aktuelle Marktparameter berechnet. Die Fair Value-Option wird im Schumag-Konzern nicht angewendet.

Die derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitwert angesetzt. Die Steuerung finanzieller Risiken (insbesondere Währungsrisiken) durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist in Anmerkung 27 beschrieben.

2.3.16 Aktivwerte Rückdeckungsversicherungen: Der Ansatz der Aktivwerte Rückdeckungsversicherungen unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten erfolgt zu nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten beizulegenden Zeitwerten.

2.3.17 Segmentberichterstattung: Die Segmentberichterstattung ist gem. dem sogenannten Management Approach an der internen Organisations- und Berichtsstruktur der Schumag ausgerichtet. Die der Ermittlung der internen Steuerungsgrößen zugrunde liegenden Daten werden aus dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss abgeleitet.

2.4 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der im Konzernabschluss ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit können jedoch Ergebnisse entstehen, die in zukünftigen Perioden zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen. Bei folgenden Sachverhalten sind die zum Abschlussstichtag getroffenen Annahmen von besonderer Bedeutung:

2.4.1 Operatingleasing-Verhältnisse - Konzern als Leasinggeber: Die Schumag hat einen Leasingvertrag zur gewerblichen Vermietung von Immobilien abgeschlossen. Dabei wurde anhand einer Analyse der Vertragsbedingungen festgestellt, dass alle mit dem Eigentum an diesen vermieteten Immobilien verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken im Konzern verbleiben. Der Vertrag wird dementsprechend als Operatingleasing-Verhältnis bilanziert, so dass der Ausweis der vermieteten Immobilie nach IAS 40 unter den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt.

2.4.2 Steuern: Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Höhe und des Entstehungszeitpunkts künftig zu versteuernder Ergebnisse. Es ist möglich, dass Abweichungen zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und den getroffenen Annahmen bzw. künftigen Änderungen solcher Annahmen in Zukunft Anpassungen des bereits erfassten Steuerertrags und Steueraufwands erfordern. Die Schumag bildet, basierend auf zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorliegenden Informationen, Rückstellungen für mögliche Auswirkungen steuerlicher Außenprüfungen. Die Höhe solcher Rückstellungen basiert auf verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Erfahrung aus früheren steuerlichen Außenprüfungen und unterschiedlichen Auslegungen der steuerrechtlichen Vorschriften durch das steuerpflichtige Unternehmen und die zuständige Steuerbehörde.

Latente Steueransprüche werden auch für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Ihre Realisierbarkeit hängt von künftigen steuerpflichtigen Ergebnissen der jeweiligen Gesellschaft sowie steuerrechtlichen Vorschriften ab. Wenn Zweifel an der Realisierung der Verlustvorträge bestehen, werden im Einzelfall entsprechende Wertberichtigungen der aktivierten latenten Steuern vorgenommen. Durch bereits im Juni 2013 erfolgte Anteilsübertragungen von mehr als 50 % sind die bis dahin entstandenen Verlustvorträge teilweise weggefallen. Aufgrund sich konkretisierender weiterer wesentlicher Anteilseignerwechsels wird davon ausgegangen, dass die Verlustvorträge vor dem Hintergrund der steuerlichen Vorschriften wegfallen und daher nicht mehr nutzbar sein werden. Dementsprechend wurden die ermittelten latenten Steueransprüche vollständig wertberichtigt.

2.4.3 Pensionsrückstellungen: Der Barwert der Pensionsverpflichtungen wird anhand versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelt, wobei die versicherungsmathematische Bewertung auf Grundlage diverser Annahmen erfolgt. Hierzu zählen die Bestimmung der Abzinsungssätze sowie Schätzungen über die künftige Entwicklung der Löhne und Gehälter sowie Renten. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der zugrunde liegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Die von der Schumag getroffenen Annahmen, die zu jedem Abschlussstichtag überprüft werden, sind in Anmerkung 20 aufgeführt.

2.4.4 Übrige Rückstellungen: Übrige Rückstellungen decken auch Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und -verfahren ab. Zur Beurteilung der Rückstellungshöhe werden neben der Sachverhaltsbeurteilung und den geltend gemachten Ansprüchen im Einzelfall auch die Ergebnisse vergleichbarer Verfahren und Rechtsgutachten herangezogen sowie Annahmen über Eintrittswahrscheinlichkeiten und Bandbreiten möglicher Inanspruchnahmen getroffen. Die tatsächlichen Belastungen können von diesen Einschätzungen abweichen.

2.4.5 Außerplanmäßige Abschreibungen (Impairments): Zu jedem Abschlussstichtag ist zu prüfen, ob Anhaltspunkte für mögliche Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte sowie von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien vorliegen. Darüber hinaus ermittelt der Konzern an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung finanzieller Vermögenswerte vorliegen.

Die bei Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertminderungen durchzuführenden Impairment-Tests stellen die bilanziellen Buchwerte der Vermögenswerte den erzielbaren Beträgen der Vermögenswerte gegenüber. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus Nettoveräußerungspreis und Nutzungswert des Vermögenswertes. Der Nutzungswert wird für jeden einzelnen Vermögenswert bestimmt und entspricht dem Barwert der erwarteten Cash-flows. Sofern kein erzielbarer Betrag auf Ebene des einzelnen Vermögenswertes bestimmt werden kann, erfolgt die Ermittlung für die Gruppe von Vermögenswerten (cash generating units), der der betreffende Vermögenswert zugeordnet ist. Für die Definition der cash generating units werden die Segmente herangezogen (vgl. Anmerkung 4). Zur Ermittlung des Nutzungswertes wird ein den Marktbedingungen entsprechender Vorsteuerzinssatz verwendet. Den Ermittlungen liegen Budget- und Prognoseberechnungen des Managements zugrunde, die in der Regel einen Planungshorizont von drei Jahren umfassen und Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen abbilden. Über den Detailplanungszeitraum hinausgehende Cash-flow-Prognosen werden anhand geeigneter Wachstumsraten berechnet.

Die Schätzung der Cash-flows und die getroffenen Annahmen basieren auf den jeweils zum Aufstellungsstichtag verfügbaren Informationen und können von den tatsächlichen Entwicklungen abweichen. Annahmen und Schätzungen betreffen u. a. erwartete Erlöse aus Produktverkäufen, die Werthaltigkeit des Vermögenswerts, den Diskontierungszinssatz sowie Material- und Energiepreise.

Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Berücksichtigung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen ergeben hat, die zur Bestimmung des erzielbaren Betrages herangezogen wurden. Die Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre.

2.5 Auswirkungen neuer sowie geänderter Rechnungslegungsstandards

2.5.1 Erstmalige Anwendung von IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind

Im Geschäftsjahr 2012/13 kam erstmalig die Änderungen eines bestehenden Standards zur Anwendung:

Amendments to IAS 1 „Presentation of Items of Other Comprehensive Income" wurden am 16. Juni 2011 veröffentlicht, am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen. Die Änderungen sehen vor, dass die im sonstigen Ergebnis (OCI - Other Comprehensive Income) dargestellten Posten in Posten aufgeteilt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können (sog. Recycling), und solche Posten, bei denen eine Umgliederung nicht möglich ist.

Die erstmalige Anwendung des geänderten Standards hat zu einer entsprechenden Aufteilung der Posten des sonstigen Ergebnisses geführt.

2.5.2 Noch nicht berücksichtigte IFRS

Die Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2012/13 noch nicht angewandten bzw. von der Europäischen Union nicht übernommenen IFRS auf den Konzernabschluss der Schumag wurden geprüft. Die Schumag plant grundsätzlich keine vorzeitige Anwendung und geht davon aus, dass die Anwendung der nachfolgend aufgeführten neuen bzw. geänderten Standards sowie Interpretationen - soweit nicht anders vermerkt - keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben wird:

Amendments to IAS 19 „Employee Benefits" wurden am 16. Juni 2011 veröffentlicht, am 5. Juni 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IFRIC 20 „Stripping Costs in the Production Phase of Surface Mine" wurde am 19. Oktober 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IAS 12 „Deferred tax: Recovery of Underlying Assets" wurden am 20. Dezember 2010 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IFRS 10 „Consolidated Financial Statements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 11 „Joint Arrangements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 12 „Disclosures of Interests in Other Entities" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IFRS 13 „Fair Value Measurement" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

IAS 27 „Separate Financial Statements" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures" wurde am 12. Mai 2011 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IFRS 1 „Severe Hyperinflation and Removal of Fixed Dates for First Time Adopters" wurden am 20. Dezember 2010 veröffentlicht, am 11. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IFRS 7 „Disclosures - Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities" wurden am 16. Dezember 2011 veröffentlicht, am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IAS 32 „Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities" wurden am 16. Dezember 2011 veröffentlicht, am 13. Dezember 2012 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IFRS 1 „Government Loans" wurden am 13. März 2012 veröffentlicht, am 4. März 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Annual Improvements to IFRSs 2009-2011 wurden am 17. Mai 2012 veröffentlicht, am 27. März 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Amendments to IFRS 10, IFRS 11 and IFRS 12 „Transition Guidance" wurden am 28. Juni 2012 veröffentlicht, am 4. April 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 27 „Investment Entities" wurden am 31. Oktober 2012 veröffentlicht, am 20. November 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IAS 36 „Recoverable Amount Disclosures for Non-Financial Assets" wurden am 29. Mai 2013 veröffentlicht, am 19. Dezember 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Amendments to IAS 39 „Novation of Derivatives and Continuation of Hedge Accounting" wurden am 27. Juni 2013 veröffentlicht, am 19. Dezember 2013 in EU-Recht übernommen und sind erstmals für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

3. Akquisitionen / Desinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden keine Unternehmenserwerbe durchgeführt.

Derzeit sind keine Akquisitionen oder Desinvestitionen vorgesehen.

4. Segmentberichterstattung

Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten in Geschäftseinheiten organisiert. Dienstleistungen sind von untergeordneter Bedeutung. Die Zuordnung von Vermögenswerten und Abschreibungen zu den Segmenten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Verfügungsgewalt. Von den Segmenten gemeinsam genutzte Vermögenswerte werden nach der anteiligen Nutzung zugeordnet. Aufgrund der internen Organisations- und Berichtsstruktur ergeben sich nach IFRS 8 folgende Segmente:

Das Segment Präzisionsmechanik produziert hochgenaue Automobilzulieferteile, Komponenten für feinmechanische Mess- und Anzeigegeräte, präzise Achsen für eine breite Palette von Haushaltsgeräten, Komponenten für medizinische und optische Geräte, Präzisionsnormteile für den Kunststoffspritz- und Druckguss sowie zeichnungsgebundene Präzisionsteile in kleineren Losgrößen.

Das Segment Anlagentechnik umfasst die Produktion von Komponenten des Energiesektors, insbesondere für Öl- und Gasversorgungssysteme sowie Kraftwerke und Kernkraftwerke.

Geschäftsaktivitäten, die keinem anderen Segment zugeordnet werden können, weisen wir unter Sonstige Segmente aus. Hierzu zählen zurzeit die Aktivitäten im Zusammenhang mit den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (vgl. Anmerkung 13).

Segmente 2012/13 (TEUR) Präzisions- mechanik Anlagen- technik Sonstige

Segmente

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2012/13 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 48.843 0 0 48.843
Gesamtleistung (ohne Sondereffekte) 46.227 156 1.281 47.664
Ergebnis der Betriebstätigkeit (ohne Sondereffekte) -1.582 32 597 -953
Ergebnis vor Steuern -899 -81 -157 -1.137
Zinserträge 36 0 0 36
Zinsaufwendungen -853 -113 -754 --1.720
Abschreibungen -2.402 -1 -46 -2.449
Investitionen 995 0 0 995
Langfristige Vermögenswerte 20.498 2 4.112 24.612
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 655 1 0 656
2011/12 (TEUR) Präzisionsmechanik Anlagentechnik Sonstige Segmente Konzern
Umsatz 57.293 141 0 57.434
Gesamtleistung 58.584 298 1.288 60.170
Ergebnis der Betriebstätigkeit 800 -1.644 573 -271
Ergebnis vor Steuern -414 -1.916 -24 -2.354
Zinserträge 154 0 0 154
Zinsaufwendungen -1.368 -272 -597 -2.237
Abschreibungen -2.459 -175 -66 --2.700
Investitionen 1.426 145 0 1.571
Langfristige Vermögenswerte 20.973 3 4.158 25.134

Die Sondereffekte im Geschäftsjahr 2012/13 betreffen den Ertrag aus der Aufwertung von Forderungen in Höhe von TEUR 1.500, welcher im sonstigen betrieblichen Ertrag enthalten ist.

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Überleitung Gesamtleistung und Ergebnis der Betriebstätigkeit 2012/13
TEUR
--- ---
Gesamtleistung gemäß Segmentberichterstattung 47.664
Ertrag aus der Aufwertung von Forderungen (dem Segment Präzisionsmechanik zugeordnet) 1.500
Gesamtleistung gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 49.164
Ergebnis der Betriebstätigkeit gemäß Segmentberichterstattung -953
Ertrag aus der Aufwertung von Forderungen (dem Segment Präzisionsmechanik zugeordnet) 1.500
Ergebnis der Betriebstätigkeit gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 547

Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen TEUR 22.565 (Vorjahr TEUR 23.446) auf Deutschland und TEUR 2.047 (Vorjahr TEUR 1.688) auf Rumänien.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende zahlungsunwirksamen Wertminderungsaufwendungen enthalten:

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Wertminderungsaufwendungen 2012/13 Präzisionsmechanik Anlagentechnik Konzern
(TEUR)
--- --- --- ---
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 132 0 132
auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 66 0 66
198 0 198
Wertminderungsaufwendungen 2011/12 Präzisionsmechanik Anlagentechnik Konzern
(TEUR)
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 154 116 270
auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 132 242 374
286 358 644

Im Geschäftsjahr 2012/13 wurde mit vier Kunden (Vorjahr drei) des Segments Präzisionsmechanik jeweils mindestens 10 % des Konzernumsatzes realisiert. Die Kundenumsätze belaufen sich auf TEUR 8.647 (Vorjahr TEUR 10.626), TEUR 5.244 (Vorjahr TEUR 5.078), TEUR 5.219 (Vorjahr TEUR 6.983) und TEUR 4.886 (Vorjahr TEUR 6.318).

Wesentliche Kennzahl für die Steuerung der Segmente durch den Vorstand als Hauptentscheidungsträger ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit.

Eine Aggregation von Segmenten erfolgte nicht.

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen

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Sitz des Kunden 2012/13 2011/12
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 18.870 38,6 21.811 38,0
Sonstige EU-Länder 10.801 22,1 12.159 21,2
Übriges Europa 1.667 3,4 912 1,6
Nordamerika 14.201 29,1 17.615 30,6
Lateinamerika 3 0,0 12 0,0
Asien 3.301 6,8 4.925 8,6
48.843 100,0 57.434 100,0

5. Sonstige betriebliche Erträge

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Ertrag aus der Aufwertung von Forderungen 1.500 0
Mieterträge 1.235 1.297
Währungsgewinne 296 270
Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten 253 265
Erträge aus Rückkaufswerten 35 100
Übrige 337 542
3.656 2.474

Der Ertrag aus der Aufwertung von Forderungen beinhaltet die Erträge aus der im Berichtsjahr erfolgten Wertaufholung einer Insolvenzforderung gegen die ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.L, auf die in Vorjahren wegen voraussichtlicher Uneinbringlichkeit eine vollständige Wertberichtigung vorgenommen wurde. Aufgrund des derzeitigen Verfahrensstands werden die Forderungen als teilweise einbringlich angesehen. Die Aktivierung erfolgte in Höhe der aktuell vom Insolvenzverwalter veröffentlichten Quote abzüglich eines Risikoabschlags und unter Berücksichtigung einer laufzeitadäquaten Abzinsung.

Mieterträge beinhalten insbesondere die Erträge aus der Vermietung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie an die SMS Meer.

Währungsgewinne enthalten Gewinne aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten betreffen vor allem Altverbindlichkeiten aus dem Bereich Anlagentechnik.

Die Erträge aus Rückkaufswerten resultieren aus Rückdeckungsversicherungen, die keine qualifizierten Versicherungspolicen im Sinne des IAS 19 darstellen.

In den übrigen Erträgen sind Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit für Kurzarbeitergeld sowie Altersteilzeit, Erträge aus Kostenverrechnungen sowie eine Vielzahl anderer Posten enthalten.

6. Personalaufwand

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Löhne und Gehälter 22.087 22.751
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.545 4.853
davon für Altersversorgung 109 263
26.632 27.604

Durchschnittlicher Personalbestand

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2012/13 2011/12
Arbeiter 520 513
Angestellte 104 109
Auszubildende 32 25
656 647

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Instandhaltung 910 1.476
Versicherungskosten 423 542
Leasing- und Mietkosten 422 972
Beratungskosten 403 1.639
Sonstige Fremd- und Serviceleistungen 317 509
IT-Kosten 279 320
Factoring 268 322
Währungsverluste 238 390
ATZ-Aufstockung 0 430
Übrige 1.965 3.088
5.225 9.688

Die Kosten für Instandhaltung konnten vor allem durch Präventivmaßnahmen überproportional abgebaut werden.

Der Rückgang der Beratungskosten ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass gegenüber dem Vorjahr Kosten im Zusammenhang mit dem Geschäftsfeld Erneuerbare Energien sowie der Restrukturierung nicht mehr angefallen sind.

Die sonstigen Fremd- und Serviceleistungen betreffen insbesondere Fremdpersonal im technischen Verwaltungsbereich sowie Bewachungsdienstleistungen.

Währungsverluste enthalten Verluste aus Fremdwährungsposten sowie aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag.

Die übrigen Aufwendungen enthalten weitere nicht auftragsbezogene Verwaltungs- und Vertriebskosten.

8. Finanzergebnis

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36 154
Finanzerträge 36 154
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.720 -2.237
Finanzierungsaufwendungen -1.720 -2.237
Finanzergebnis -1.684 -2.083

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Finanzierungskosten für Pensionszusagen in Höhe von TEUR 762 (Vorjahr TEUR 955) enthalten (vgl. Anmerkung 20).

Der Gesamtzinsertrag sowie der Gesamtzinsaufwand für finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, teilen sich wie folgt auf:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Gesamtzinsertrag 37 123
Gesamtzinsaufwand 902 1.112

9. Steuern

In Deutschland wird ab dem 1. Januar 2008 auf ausgeschüttete und auf einbehaltene Gewinne einheitlich eine Körperschaftsteuer von 15 % und darauf ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % erhoben. Neben der Körperschaftsteuer ist für die in Deutschland erzielten Gewinne Gewerbeertragsteuer zu zahlen. Diese variiert in Abhängigkeit von der Gemeinde, in der das Unternehmen ansässig ist. Bei der Schumag AG sowie der Schumag BR Energy GmbH ergibt sich ein Satz von 16,625 % (Vorjahr 15,575 %), so dass für beide Gesellschaften latente Steuern mit 32,5 % (Vorjahr 31,4 %) angesetzt werden.

Der von den ausländischen Gesellschaften erzielte Gewinn wird mit den im jeweiligen Sitzland geltenden Sätzen versteuert. Bei ausländischen Gesellschaften werden die latenten Steuern mit den folgenden, im jeweiligen Sitzland maßgeblichen Steuersätzen ermittelt:

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2012/13 2011/12
% %
--- --- ---
Rumänien 16 16

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern teilen sich wie folgt auf:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Tatsächliche Steuern
Schumag AG -2 -12
Ausländische Tochtergesellschaften 0 0
-2 -12
davon für Vorjahre -2 -12
Latente Steuern
Steueraufwand 632 1.111
Steuerertrag -269 -702
363 409
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steuern 361 397

Aus der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen resultieren im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr TEUR 1.169).

Latente Steuern ergeben sich aus folgenden temporären Differenzen zwischen steuerbilanziellen Wertansätzen sowie den gemäß IFRS bilanzierten Vermögenswerten und Schulden:

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Latenter Steueraufwand Latenter Steuerertrag
2012/13 2011/12 2012/13 2011/12
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 0 605 0 0
Sachanlagen 119 135 -152 -345
Vorräte und Forderungen 89 62 -14 -65
Pensionsrückstellungen 49 47 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 375 262 -101 -277
Sonstiges 0 0 -2 -15
632 1.111 -269 -702
Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
30.9.2013 30.9.2012 30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 171 385 0 0
Sachanlagen 51 90 4.064 4.135
Vorräte und Forderungen 245 332 7 19
Pensionsrückstellungen 2.289 2.140 0 0
Übrige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.238 1.474 37 0
Verlustvorträge 4.191 7.001 0 0
Sonstiges 0 0 11 13
Wertberichtigungen auf latente Steuern -4.362 -7.386 0 0
davon auf Verlustvorträge -4.191 -7.001 0 0
Bruttowert 3.823 4.036 4.119 4.167
Saldierung -3.679 -3.819 -3.679 -3.819
Bilanzansatz 144 217 440 348

Maßgebend für die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Umkehrung der Bewertungsunterschiede und der Nutzbarkeit der Verlustvorträge. Dies hängt ab von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Die Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge kann bei wesentlichen Anteilseignerwechseln entfallen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und der erwarteten steuerlichen Gewinnentwicklung wird davon ausgegangen, dass die Vorteile aus den aktivierten latenten Steuern realisiert werden können.

Steuerliche Verluste können in Deutschland auf unbestimmte Zeit vorgetragen werden, sind mit erzielten Gewinnen aber nur begrenzt verrechenbar. Wesentliche ausländische steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Zum 30. September 2013 wurden auf inländische steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 12.895 (Vorjahr TEUR 22.296) Wertberichtigungen gebildet. Bedingt durch den Wechsel von Anteilseignern im Geschäftsjahr 2012/13 sind steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 11.138 entfallen.

Steuerliche Überleitungsrechnung

Die sich bei Anwendung des Steuersatzes der Schumag AG von 32,5 % (Vorjahr 31,4 %) ergebenden Steuern lassen sich zu den ausgewiesenen Steuern wie folgt überleiten:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern -1.137 -2.354
Erwartete Steuern (Steuersatz der Schumag AG) -369 -739
Steuern aus nicht abzugsfähigen Aufwendungen 16 5
Steuern aus abweichenden ausländischen Steuersätzen -21 -15
Latente Steuern infolge von bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträgen -30 -495
Nichtansatz bzw. Wertberichtigung von latenten Steuern 691 1.668
Effekte aus Steuersatzänderungen 34 0
Aperiodische Effekte 10 -58
Sonstige Steuereffekte 30 31
Ausgewiesene Steuern 361 397
Steuerquote -31,8% -16,9%

10. Ergebnis je Aktie

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2012/13 2011/12
Ergebnis nach Steuern (in TEUR) -1.498 -2.751
Gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien 4.000.000 4.000.000
Ergebnis je Aktie nach IFRS (in EUR) -0,37 -0,69

Verwässerungseffekte ergaben sich nicht.

11. Immaterielle Vermögenswerte

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Entwicklung 2012/13 Software
TEUR
--- ---
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2012 1.357
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge 74
Abgänge 339
Stand am 30.9.2013 1.092
Abschreibungen
Stand am 1.10.2012 834
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 0
Zugänge planmäßig 106
Zugänge außerplanmäßig 116
Abgänge 339
Stand am 30.9.2013 717
Nettobuchwert am 30.9.2013 375
Entwicklung 2011/12 Software
TEUR
Anschaffungskosten
Stand am 1.10.2011 1.437
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -1
Zugänge 186
Abgänge 265
Stand am 30.9.2012 1.357
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 671
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -1
Zugänge planmäßig 166
Zugänge außerplanmäßig 264
Abgänge 266
Stand am 30.9.2012 834
Nettobuchwert am 30.9.2012 523

Geschäfts- oder Firmenwerte sowie selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte sind bisher nicht bilanziert.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten. Im Bereich Präzisionsmechanik erfolgten sie auf den zu erwartenden Nutzungswert. Die immateriellen Vermögenswerte des Bereichs Anlagentechnik wurden im Vorjahr vollständig abgewertet.

12. Sachanlagen

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Entwicklung 2012/13 Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2012 15.656 23.329 7.097 423 46.505
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 25 11 11 0 47
Zugänge 77 662 104 77 920
Abgänge 0 237 292 51 580
Umbuchungen 0 214 0 -214 0
Stand am 30.9.2013 15.758 23.979 6.920 235 46.892
Abschreibungen
Stand am 1.10.2012 2.691 19.107 4.997 156 26.951
Umrechnungsbedingte Wertänderungen 3 -1 5 0 7
Zugänge planmäßig 446 1.114 605 0 2.165
Zugänge außerplanmäßig 0 16 0 0 16
Abgänge 0 229 258 0 487
Stand am 30.9.2013 3.140 20.007 5.349 156 28.652
Nettobuchwert am 30.9.2013 12.618 3.972 1.571 79 18.240
Entwicklung 2011/12 Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2011 13.059 23.003 7.158 2.734 45.954
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -71 -14 -20 0 -105
Zugänge 91 566 462 266 1.385
Abgänge 0 226 503 0 729
Umbuchungen 2.577 0 0 -2.577 0
Stand am 30.9.2012 15.656 23.329 7.097 423 46.505
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 2.314 18.177 4.768 156 25.415
Umrechnungsbedingte Wertänderungen -11 -6 -15 0 -32
Zugänge planmäßig 388 1.126 684 0 2.198
Zugänge außerplanmäßig 0 6 0 0 6
Abgänge 0 196 440 0 636
Stand am 30.9.2012 2.691 19.107 4.997 156 26.951
Nettobuchwert am 30.9.2012 12.965 4.222 2.100 267 19.554

Die Sachanlagen enthalten 5 geleaste Produktionsmaschinen (Vorjahr 15) für den präzisionsmechanischen Bereich, bei denen dem Konzern als Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist.

Die Anschaffungskosten und der Nettobuchwert der geleasten Sachanlagen sind nachfolgend aufgeführt:

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30.9.2013 30.9.2012
Anschaffungskosten Nettobuchwert Anschaffungskosten Nettobuchwert
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Technische Anlagen und Maschinen 917 179 1.476 762
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 32 28
917 179 1.508 790

Die im Dezember 2010 im Rahmen einer Sale-and-Lease-back-Transaktion veräußerten Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs, insbesondere Produktionsmaschinen, werden weiterhin unter den Sachanlagen ausgewiesen, da auch hier das wirtschaftliche Eigentum dem Konzern als Leasingnehmer zuzurechnen ist.

Die entsprechenden Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind in Anmerkung 22 erläutert.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung im Posten Abschreibungen enthalten.

13. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

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Entwicklung 2012/13 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2012 4.804
Zugänge 0
Stand am 30.9.2013 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2012 646
Zugänge 46
Stand am 30.9.2013 692
Nettobuchwert am 30.9.2013 4.112
Entwicklung 2011/12 TEUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2011 4.804
Zugänge 0
Stand am 30.9.2012 4.804
Abschreibungen
Stand am 1.10.2011 580
Zugänge 66
Stand am 30.9.2012 646
Nettobuchwert am 30.9.2012 4.158

Die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie ist im Geschäftsjahr 2008/09 aus einer betrieblichen Immobilie durch Nutzungsänderung hervorgegangen. Auf Basis eines Gutachtens vom 8. November 2012 ergibt sich unter Berücksichtigung der anteiligen Grundstücksnutzung im Verhältnis zur bebauten Grundfläche insgesamt ein über den angesetzten Anschaffungs- und Herstellungskosten liegender Zeitwert in Höhe von TEUR 4.599. Die Werte des zugrunde liegenden Gutachtens wurden von einem unabhängigen zertifizierten Immobiliengutachter (HypZert) im Ertragswertverfahren unter Annahme eines Zinssatzes von 8,25 % ermittelt.

Aus der Vermietung der Immobilie resultieren Mieterträge von TEUR 1.232 (Vorjahr TEUR 1.239) sowie direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen von TEUR 629 (Vorjahr TEUR 638) (vgl. Anmerkung 28).

14. Vorräte

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.536 2.293
Unfertige Erzeugnisse 4.804 7.064
Fertige Erzeugnisse und Waren 3.402 4.526
9.742 13.883

Vorräte in Höhe von TEUR 14.311 (Vorjahr TEUR 20.449) sind als Aufwand der Berichtsperiode erfasst worden.

Wertminderungen von Vorräte erhöhten den Materialaufwand des Bereichs Präzisionsmechanik um TEUR 228 (Vorjahr TEUR 228).

Zum Abschlussstichtag waren Warenbestände in Höhe von insgesamt TEUR 8.355 (Vorjahr TEUR 12.126) im Rahmen einer Raumsicherungsübereignung als Sicherheit verpfändet.

15. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen sich wie folgt dar:

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Buchwert nicht wertgemindert, aber überfällig
weder wert-

gemindert noch überfällig
überfällig bis 30 Tage Überfällig 31 bis 60 Tage Überfällig 61 bis 90 Tage überfällig 91 bis 180 Tage Überfällig 181 bis 360 Tage Überfällig mehr als 360 Tage
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
30.9.2013 2.373 2.151 32 103 32 29 26 0
30.9.2012 2.683 2.035 473 141 21 13 0 0

Die Wertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.10. 250 299
Erfolgswirksame Zuführung 0 183
Erfolgswirksame Auflösung -10 -20
Nicht erfolgswirksame Inanspruchnahme -132 -212
Stand 30.9. 108 250

16. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

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30.9.2013 30.9.2012
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Übrige Vermőgenswerte 4.152 2.429 3.451 2.790
4.152 2.429 3.451 2.790

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind weder wertgemindert noch überfällig.

Die übrigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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30.92013 30.92012
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen gegen ehemalige Muttergesellschaft 1.500 0
Forderungen gegen Factoring-Gesellschaft 1.016 1.114
Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 623 668
Kautionen/Hinterlegungen 537 969
Verpfändete Bankguthaben 225 225
Forderungen an Mitarbeiter 11 318
Übrige 240 157
4.152 3.451

Die Forderungen gegen ehemalige Muttergesellschaft beinhaltet die im Berichtsjahr aufgewertete Insolvenzforderung gegen die ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.I. (vgl. Anmerkung 5).

Den Forderungen gegen die Factoring-Gesellschaft liegen zum Bilanzstichtag verkaufte Forderungen von TEUR 6.546 (Vorjahr TEUR 7.246) zugrunde. Um den materiellen Bestand der Forderungen abzusichern, sind für die Factoring-Gesellschaft im Rahmen eines Sicherheiten-Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000) sowie Warenbestände von TEUR 8.355 (Vorjahr TEUR 12.126) als Sicherheit bestellt.

Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen stellen keine qualifizierten Versicherungspolicen im Sinne des IAS 19 dar.

Die Kautionen/Hinterlegungen betreffen insbesondere Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Die verpfändeten Bankguthaben dienen zur Absicherung von einzelnen Avalen.

Die Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.10. 213 213
Erfolgswirksame Zuführung 0 191
Erfolgswirksame Auflösung 0 0
Nicht erfolgswirksame Inanspruchnahme 0 -191
Stand 30.9. 213 213

17. Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte

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30.9.2013 30.9.2012
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Geleistete Anzahlungen 25 25 31 31
Rechnungsabgrenzungen 153 135 235 214
Steuererstattungsansprüche 58 58 108 108
236 218 374 353

Die sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte sind weder wertgemindert noch überfällig.

Die Steuererstattungsansprüche enthalten vor allem Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer.

18. Zahlungsmittel

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Guthaben bei Kreditinstituten 634 636
Kassenbestände 4 8
638 644

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst.

19. Eigenkapital

Das Eigenkapital besteht ausschließlich aus Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Schumag AG beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Schumag AG enthielt in den Vorjahren Aufgelder aus Kapitalerhöhungen. Im Hinblick auf geplante Kapitalmaßnahmen erfolgte zum 30. September 2013 eine Entnahme in voller Höhe, die gegen den handelsbilanziellen Bilanzverlust verrechnet wurde.

Erwirtschaftetes Eigenkapital

Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird als Währungsumrechnung gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst beim Abgang einer Gesellschaft erfolgswirksam berücksichtigt.

Die Gewinnrücklagen beinhalteten im Vorjahr eine gesetzliche Rücklage in Höhe von EUR 511.291,88. Zum 30. September 2013 erfolgte ebenfalls im Hinblick auf geplante Kapitalmaßnahmen eine Entnahme in voller Höhe, die gegen den handelsbilanziellen Bilanzverlust verrechnet wurde.

Die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste mit den Gewinnrücklagen hat sich wie folgt entwickelt:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.10. -1.782 771
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste bei leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen -521 -3.722
Latente Steuern 198 1.169
Veränderung -323 -2.553
Stand 30.9. -2.105 -1.782

Der Konzernbilanzverlust enthielt zum 30. September 2012 die aus den Vorjahren aufgelaufenen Konzernergebnisse. Im Berichtsjahr entwickelte er sich wie folgt:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.10. -24.485 -21.734
Ergebnis nach Steuern -1.498 -2.751
Entnahme aus der Kapitalrücklage 15.893 0
Entnahme aus den Gewinnrücklagen 511 0
Stand 30.9. -9.579 -24.485

Sonstiges Ergebnis nach Steuern

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den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar
30.9.2013 Währungs-

umrechnung
Gewinnrücklagen Gesamt
--- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe 19 0 19
Gewinne aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen 0 21 21
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Plänen nach Steuern 0 -323 -323
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 19 -302 -283
den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar
30.9.2012 Währungs-

umrechnung
Gewinnrücklagen Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Währungsumrechnungsdifferenzen ausländische Geschäftsbetriebe -66 0 -66
Gewinne aus Asset Ceiling aus leistungsorientierten Plänen 0 182 182
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Plänen nach Steuern 0 -2.553 -2.553
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -66 -2.371 -2.437

Kapitalmanagement

Zu den wichtigsten Zielen des Kapitalmanagements der Schumag AG zählen die Sicherstellung der Unternehmensfortführung, das Erreichen einer angemessenen Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals, ein hohes Bonitätsranking sowie die Schaffung ausreichender Liquiditätsreserven. Unter Berücksichtigung aller beteiligten Interessengruppen (Shareholder, Mitarbeiter und übrige Stakeholder) sollen die Ziele insbesondere durch Reduzierung der Kapitalkosten, die Optimierung der Kapitalstruktur und den Einsatz eines effektiven Risikomanagements erreicht werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie im Aufstellungszeitraum konzentrierte sich das Kapitalmanagement weiterhin im Wesentlichen auf die Erhaltung der notwendigen Liquidität. Hierzu diente vor allem die gezielte Reduzierung der Vorräte sowie die weitere Nutzung des Factorings.

Darüber hinaus bemühen wir uns um weitere Finanzierungsmöglichkeiten und erörtern eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzierungsformen, die den nachhaltigen Bedarf an Kapital sicherstellen sollen.

Derzeit entspricht das wirtschaftliche Eigenkapital dem bilanziellen Eigenkapital. Zum 30. September 2013 reduzierte sich die Eigenkapitalquote insbesondere ergebnisbedingt von 18 % auf 16 %.

20. Pensionsrückstellungen

Den Mitarbeitern der Schumag AG, die vor dem 1. Januar 1994 in die Gesellschaft eingetreten sind, stehen neben den Anwartschaften auf Leistungen aus gesetzlichen Altersversorgungseinrichtungen Ansprüche aus der Ruhegeldordnung vom 1. Januar 1994 zu. Die Leistungen bemessen sich nach der Beschäftigungsdauer. Darüber hinaus bestehen Sonderzusagen für ehemalige Mitglieder des Vorstands. Die Zusagen von Betriebsrenten werden durch Pensionsrückstellungen finanziert. Der Bewertung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19 lagen folgende Annahmen zugrunde:

Annahmen zur Bewertung des Anwartschaftsbarwerts (gewichteter Durchschnitt)

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30.9.2013 30.9.2012
% %
--- --- ---
Rechnungszinsfuß 3,55 3,60
Rententrend 1,75 1,50
Fluktuation 1,25 1,25

Der Lohn- und Gehaltstrend bleibt aufgrund der Ruhegeldordnung außer Ansatz. Krankheitskosten der Mitarbeiter werden nicht übernommen.

Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts der Pensionsverpflichtungen

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Anwartschaftsbarwert am 1.10. 21.874 18.396
Laufender Dienstzeitaufwand 70 56
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 159
Zinsaufwand 762 955
Rentenzahlungen -1.437 -1.414
Versicherungsmathematische Verluste 521 3.722
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 21.790 21.874

Seit Einführung der Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste unmittelbar mit den Gewinnrücklagen nach IAS 19.93A wurden ohne Berücksichtigung latenter Steuern insgesamt versicherungsmathematische Verluste in Höhe von TEUR 3.119 (Vorjahr TEUR 2.598) im sonstigen Ergebnis erfasst.

Durch Abgabe einer Patronatserklärung zugunsten der im Zuge der Veräußerung des Maschinenbaus zur SMS Meer übergegangenen Mitarbeiter für die übergegangenen Altersversorgungsansprüche ergeben sich für die Schumag AG Eventualverbindlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Erwerbers des Maschinenbaus als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Den Anwartschaften stehen zum Teil Aktivwerte aus Versicherungspolicen gegenüber, die - soweit sie als qualifizierte Versicherungspolice im Sinne des IAS 19 gelten - als Pensionsvermögen (Planvermögen) ausgewiesen werden.

Entwicklung des Planvermögens / der nicht finanzierten Pensionsverpflichtung

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2012/13 2011/12 2010/11 2009/10 2008/09
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 1.10. 948 678 686 446 505
Erwartete Erträge aus Planvermögen 20 19 48 30 22
Arbeitgeberbeiträge 65 69 62 23 133
Effekte aus Asset Ceiling 21 182 -118 187 -214
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 30.9. 1.054 948 678 686 446
Anwartschaftsbarwert am 30.9. 21.790 21.874 18.396 20.134 19.005
Pensionsrückstellungen 20.736 20.926 17.718 19.448 18.559

Finanzierungen durch Planvermögen bestehen ausschließlich für Sonderzusagen. Im nächsten Geschäftsjahr werden sich die Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen aus bestehenden Verträgen voraussichtlich auf TEUR 65 belaufen.

Die zu erwartenden Erträge aus dem Planvermögen belaufen sich auf TEUR 20.

Die für das Geschäftsjahr 2013/14 erwarteten Zahlungen aus den zum 30. September 2013 erteilten Pensionszusagen betragen TEUR 1.425.

Zusammensetzung der Netto-Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Laufender Dienstzeitaufwand 70 56
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 159
Zinsaufwand 762 955
Erwartete Erträge aus Planvermögen -20 -19
Netto-Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 812 1.151

Die Aufwendungen wurden in folgenden Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Personalaufwand 70 215
Finanzergebnis 742 936
Netto-Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 812 1.151

21. Übrige Rückstellungen

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Auftragsrückstellungen Prozessverpflichtungen Sonstige Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Stand am 30.9.2012 1.473 15 243 1.731
Zuführung 1.667 15 154 1.836
Inanspruchnahme -1.471 0 -201 -1.672
Auflösung -2 0 0 -2
Stand am 30.9.2013 1.667 30 196 1.893
davon kurzfristig 1.667 30 184 1.881
davon langfristig 0 0 12 12

Die Auftragsrückstellungen umfassen Drohverluste und Garantieleistungen. Die Bewertung erfolgt anhand von Erfahrungswerten.

Die Rückstellungen für Prozessverpflichtungen enthalten die erwarteten Prozesskosten für zwei Rechtsstreitigkeiten, in denen die Schumag auf Zahlung von Honoraren aus gekündigten Beratungsverträgen verklagt wurde.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Jahresabschlusskosten enthalten.

22. Finanzschulden

Die Finanzschulden setzen sich wie folgt zusammen:

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30.9.2013 30.9.2012
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 961 611 2.055 1.505
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) 1.504 816 2.242 722
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) 148 129 493 430
Sonstige Darlehen 500 0 0 0
3.113 1.556 4.790 2.657

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zum einen ein festverzinsliches Tilgungsdarlehen über nominal TEUR 1.000 mit einem Zinssatz von 10 % p. a., das ab dem 30. September 2011 bis zum 30. September 2016 quartalsweise mit TEUR 50 getilgt wird. Zudem stand der Schumag AG eine Kontokorrentlinie über TEUR 1.000 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2012 zur Verfügung, für die der Zinssatz 8 % p. a. und die Bereitstellungsprovision 0,5 % p. a. betrug. Die Kontokorrentlinie wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert. Im April 2013 sowie Juli 2013 erfolgten Teilprolongationen bis Ende Juli 2013 bzw. Ende August 2013. Die Kontokorrentlinie wurde zum 31. August 2013 plangemäß zurückgeführt.

Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Schumag AG sind im Rahmen eines Sicherheiten-Poolvertrags eine Grundschuld von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000) sowie Warenbestände von TEUR 8.355 (Vorjahr TEUR 12.126) bestellt.

Darüber hinaus stand der Schumag Romania ein Kontokorrentlinie über TEUR 500 mit einem Zinssatz von 1-Monats-Euribor zzgl. 3,5 % sowie einer Laufzeit bis zum 27. Juni 2013 zur Verfügung. Die Kontokorrentlinie wurde im Juni 2013 unbefristet prolongiert. Als Sicherheit dient eine Grundschuld über TEUR 650.

Die Sicherheitennehmer sind berechtigt, bei Vorliegen eines wichtigen Grunds, insbesondere wenn die Schumag fälligen Verpflichtungen aus den Kreditvereinbarungen nicht nachkommt, die Sicherheiten nach angemessener Fristsetzung zu verwerten.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back)

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
--- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 970 727 1.697
Zinsanteil 154 39 193
Leasingverbindlichkeit 816 688 1.504
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Mindestleasingrate 978 1.712 2.690
Zinsanteil 256 192 448
Leasingverbindlichkeit 722 1.520 2.242

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) ergeben sich aus der im Dezember 2010 durchgeführten Sale-and-Lease-back-Transaktion hinsichtlich veräußerter Sachanlagen des präzisionsmechanischen Bereichs (vgl. Anmerkung 12). Die Schumag ist nicht mehr rechtlicher Eigentümer dieser Sachanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Sale-and-Lease-back) sind durch eine Grundschuld von TEUR 1.000 besichert.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige)

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
--- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Mindestleasingrate 133 22 155
Zinsanteil 4 3 7
Leasingverbindlichkeit 129 19 148
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Mindestleasingrate 447 64 511
Zinsanteil 17 1 18
Leasingverbindlichkeit 430 63 493

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Übrige) resultieren aus 5 Anlagen (Vorjahr 15) innerhalb der Sachanlagen, die im Rahmen von Finanzierungsleasing wirtschaftliches Eigentum begründen (vgl. Anmerkung 12).

In den sonstigen Darlehen ist ein gewährtes Drittdarlehen über insgesamt TEUR 1.000 mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2015 ausgewiesen. Das Darlehen wird mit 2 % über dem Basiszinssatz, mindestens aber mit 5,0 % p.a. verzinst. Als Sicherheit dient die Sicherungsübereignung der sich im rechtlichen Eigentum der Schumag AG befindlichen Maschinen. Der Buchwert dieser Maschinen beläuft sich zum 30. September 2013 auf TEUR 1.907.

Restlaufzeiten Finanzschulden

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
bis 1 Jahr 1.556 2.657
1 bis 5 Jahre 1.557 2.133
3.113 4.790

Die Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements werden unter Anmerkung 27 dargestellt.

23. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind wie folgt:

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
bis 1 Jahr 2.185 3.912
1 bis 5 Jahre 0 200
2.185 4.112

24. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

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30.9.2013 30.9.2012
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten Personal 4.118 3.637 3.512 2.925
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 75 75 324 304
Übrige Verbindlichkeiten 570 530 522 428
4.763 4.242 4.358 3.657

Die Verbindlichkeiten Personal beinhalten vor allem Urlaubsgeld, Personalkosten für Altersteilzeitverpflichtungen, Abfindungen, Überstundenguthaben sowie Jubiläumsgeld.

Die Verbindlichkeiten aus Altersteilzeitverpflichtungen sind in Höhe der gesetzlichen Verpflichtung durch ein Aval besichert.

Zum 30. September 2013 standen der Schumag AG verbindlich zugesagte Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 (Vorjahr TEUR 1.500) zur Verfügung. Die Inanspruchnahme betrug TEUR 750 (Vorjahr TEUR 1.439). Zur Besicherung der gewährten Avalkreditlinien dienen verpfändete Bankguthaben in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr TEUR 225).

Restlaufzeiten der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten Personal 3.637 468 13 4.118
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 75 0 0 75
Übrige Verbindlichkeiten 530 40 0 570
4.242 508 13 4.763
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten Personal 2.964 586 0 3.550
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 304 20 0 324
Übrige Verbindlichkeiten 389 95 0 484
3.657 701 0 4.358

25. Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten

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30.9.2013 30.9.2012
davon kurzfristig davon kurzfristig
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten 406 406 419 419
Rechnungsabgrenzungen 83 83 583 500
489 489 1.002 919

Steuerverbindlichkeiten betreffen vor allem Lohn- und Umsatzsteuer für den Monat September.

Die Rechnungsabgrenzungen enthalten ausschließlich vorausbezahlte zukünftige Mieterträge.

Restlaufzeiten der sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
--- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten 406 0 406
Rechnungsabgrenzungen 83 0 83
489 0 489
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Steuerverbindlichkeiten 419 0 419
Rechnungsabgrenzungen 500 83 583
919 83 1.002

26. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Abnahmeverpflichtungen für Stromlieferungen (own use) 642 1.215
Abnahmeverpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen 314 596
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen 303 651
Bestellobligo Investitionen 260 498
Abnahmeverpflichtungen für Gaslieferungen (own use) 119 329
1.638 3.289

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden mit dem Wert der vereinbarten zukünftigen Zahlungen angesetzt.

Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen haben folgende Restlaufzeiten:

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30.9.2013 30.9.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
bis 1 Jahr 221 523
1 bis 5 Jahre 82 128
303 651

Weitere Angaben zu Operatingleasing-Verträgen sind in Anmerkung 28 enthalten.

27. Finanzinstrumente

Buchwerte nach Bewertungskategorien

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Buchwert 30.9.2013 Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.373 2.373 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.152 4.152 -
Zahlungsmittel 638 638 -
Finanzielle Vermögenswerte 7.163 7.163 -
Finanzschulden (ohne Finanzierungsleasing) 1.461 - 1.461
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 1.652 - 1.652
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.185 - 2.185
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.763 - 4.763
Finanzielle Verbindlichkeiten 10.061 - 10.061
Buchwert 30.9.2012 Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.683 2.683 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3.451 3.451 -
Zahlungsmittel 644 644 -
Finanzielle Vermögenswerte 6.778 6.778 -
Finanzschulden (ohne Finanzierungsleasing) 2.055 - 2.055
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 2.735 - 2.735
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.112 - 4.112
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.358 - 4.358
Finanzielle Verbindlichkeiten 13.260 - 13.260

Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente entspricht näherungsweise dem Buchwert.

Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten

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2012/13 2011/12
TEUR TEUR
--- --- ---
Kredite und Forderungen 1.693 -115
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -67 -219
1.626 -334

Das Nettoergebnis aus der Kategorie „Kredite und Forderungen" beinhaltet im Wesentlichen die Wertaufholung auf die Insolvenzforderung gegen die ehemalige Muttergesellschaft Babcock Borsig AG i.I. sowie Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Beteiligungen und sonstige Vermögenswerte sowie Kursgewinne aus Fremdwährungsforderungen.

Das Nettoergebnis der Kategorie „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten" umfasst insbesondere Kursverluste aus Fremdwährungsverbindlichkeiten, Aufwand aus der Aufzinsung von Verbindlichkeiten sowie Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten.

Derivative Finanzinstrumente

Bei den im Konzern eingesetzten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Sicherungsgeschäfte, die im Einzelfall zur Steuerung der Risiken aus Währungsschwankungen einzelner Forderungen eingesetzt werden.

Zum aktuellen und zum Vorjahresstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Finanzrisikomanagement

Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Der Konzern ist Währungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser Risiken obliegt dem Management des Konzerns. Dieses wird permanent im Rahmen der Unternehmensplanung über mögliche und eingetretene finanzielle Risiken unterrichtet.

Währungsrisiken: Änderungen des Wechselkurses können zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten führen. Währungsrisiken bestehen insbesondere bei Forderungen und Verbindlichkeiten, die in einer anderen als der lokalen Währung der Schumag-Gesellschaften abgeschlossen wurden, oder bei zukünftigen Fremdwährungstransaktionen. Zur Sicherung des Wechselkursrisikos werden im Einzelfall Devisentermingeschäfte eingesetzt. Warentermingeschäfte und Finanzderivate werden nicht eingesetzt.

Ausfallrisiken: Ausfallrisiken bestehen, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Buchwert aller finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko der Schumag dar. Aufgrund der globalen Tätigkeit und der Kundenstruktur der Schumag sowie durch die Nutzung von echtem Factoring liegen keine erheblichen Ausfallrisikokonzentrationen vor.

Liquiditätsrisiken: Die Zahlungsfähigkeit sowie die Liquiditätsversorgung des Schumag-Konzerns werden durch eine zeitnah fortgeschriebene Liquiditätsplanung beobachtet.

28. Leasingverhältnisse

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasingnehmer

Hierzu verweisen wir auf Anmerkung 22.

Finanzierungsleasing - Schumag als Leasinggeber

Schumag tritt nicht als Leasinggeber im Rahmen von Finanzierungsleasing auf.

Operatingleasing - Schumag als Leasingnehmer

Die Operatingleasing-Verträge, bei denen Schumag Leasingnehmer ist, beinhalten überwiegend die Miete von Produktionsmaschinen für den präzisionsmechanischen Bereich. Die Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von 48 bis 54 Monaten. Für die meisten Leasingvereinbarungen bestehen Mietverlängerungsoptionen, bedingte Mietzahlungen sind nicht vorgesehen.

Die sich aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen ergebenden Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
--- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 167 34 201
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 496 128 624

Im Ergebnis der Betriebstätigkeit des Geschäftsjahres 2012/13 wurden Mindestleasingzahlungen in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr TEUR 707) als Aufwand erfasst.

Operatingleasing - Schumag als Leasinggeber

Die Schumag vermietet im Rahmen von Operatingleasing-Verträgen im Wesentlichen die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie. Die Schumag AG hat für die ersten fünf Jahre des Mietverhältnisses von der SMS Meer eine Mietvorauszahlung in Höhe von TEUR 2.500 erhalten, die linear über eine Dauer von 5 Jahren ab dem 1. Dezember 2008 abgegrenzt wird. Insgesamt beträgt die feste Mietdauer 10 Jahre.

Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operatingleasing-Verträgen haben folgende Fälligkeiten:

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30.9.2013
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 500 2.402 100 3.002
30.9.2012
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Nominalwert der Mindestleasingzahlungen 0 2.301 701 3.002

29. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Related Parties)

Die nahe stehenden Unternehmen und Personen der Schumag AG (ohne Organmitglieder der aufgeführten Gesellschaften sowie weiterer mit diesen verbundenen Unternehmen) für die Betrachtungszeiträume sind nachfolgend aufgeführt:

Gesellschafter

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Birmingham/GB)

Peter Koschel

Concordia Advisors (Bermuda) Ltd.

Concordia Advisors (UK) II Limited

Concordia Advisors LLP

Balanced Strategies Fund Limited

Concordia MAC 29 Ltd.

Concordia Partners, LP

Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd.

Concordia Offshore Management Ltd.

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP

Conyers Dill & Pearman Limited

Codan Trust Company Limited

Master Multi-Product Holdings II Limited

Cognis General Partner

Mariner Investment Group, LLC

MIG Holdings LLC

ORIX Corporation

ORIX USA Corporation

ORIX Asset Management, LLC

ORIX AM Holdings, LLC

Cognis I Master Fund, LP

Cognis General Partner

Euro-IB Ltd.

Alexander von Ungern-Sternberg

Norbert Thelen

Organmitglieder

Aufsichtsrat Schumag AG

Vorstand Schumag AG

Andere

Effizienza GmbH

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. (Düsseldorf)

Gerhardt Consult

Hinsichtlich der Gesellschafter verweisen wir auf die Stimmrechtsmitteilungen, die unter Anmerkung 32 wiedergegeben sind.

Die Organmitglieder sind unter Anmerkung 30 aufgeführt.

Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

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2012/13
Gesellschafter Organmitglieder Andere
--- --- --- ---
Geschäftsbeziehung TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Waren- und Dienstleistungsverkehr 18 5 0
Bezüge der Organmitglieder 0 633 0
Ausstehende Forderungen 17 0 0
Offenstehende Verbindlichkeiten 2 336 0
2011/12
Gesellschafter Organmitglieder Andere
Geschäftsbeziehung TEUR TEUR TEUR
Waren- und Dienstleistungsverkehr 42 162 35
Bezüge der Organmitglieder 0 690 0
Ausstehende Forderungen 0 143 0
Offenstehende Verbindlichkeiten 0 195 0

Die Preisgestaltung im Waren- und Dienstleistungsverkehr fand zu marktüblichen Konditionen statt. Die Bezüge der Organmitglieder werden im Vergütungsbericht innerhalb des Konzernlagebericht erläutert.

Dem ehemaligen Vorstandsmitglied Steffen Walpert wurde im September 2010 unter Beachtung des § 89 AktG ein Darlehen in Höhe von TEUR 160 gewährt. Das Darlehen hatte eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2012 und wurde dann in einer Summe zur Rückzahlung fällig. Sondertilgungen waren möglich. Die Verzinsung betrug 6 % p.a., die Zinsen sind monatlich jeweils zum Monatsletzten zu zahlen. Zur Absicherung dienten sämtliche Ansprüche aus dem Dienstvertrag von Herrn Walpert. Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte eine Sondertilgung in Höhe von TEUR 17, zum 30. September 2013 betrug das Darlehen wie im Vorjahr noch TEUR 143. Das Darlehen wurde bereits zum 30. September 2011 zu 100 % wertberichtigt. Aufgrund des Todes von Herrn Walpert erweist sich die Vollstreckung des von der Schumag AG diesbezüglich erwirkten Titels derzeit als äußerst schwierig.

30. Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

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2012/13 2011/12
EUR EUR
--- --- ---
Bezüge des Vorstands 594.000,00 605.000,00
davon feste Vergütungen 540.000,00 485.000,00
davon variable Vergütungen 54.000,00 120.000,00
Bezüge des Aufsichtsrats 39.318,98 85.177,42
davon feste Vergütungen 38.832,64 50.345,24
davon sonstige Auslagen 486,34 34.832,18

Wie im Vorjahr bestehen zum 30. September 2013 keine Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitglieder des Vorstands.

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 663.250,65 (Vorjahr EUR 696.578,84).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind nach IFRS EUR 9.635.901,00 (Vorjahr EUR 9.609.032,00) zurückgestellt.

Im Übrigen wird auf den Vergütungsbericht innerhalb des Konzernlageberichts der Schumag AG verwiesen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind nachfolgend aufgeführt:

Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Aachen

Vorsitzender (ab 19. April 2013)

Stellvertretender Vorsitzender (bis 18. April 2013)

Maschinenschlosser

Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen

ohne weitere Mitgliedschaft

Hans-Georg Kierdorf, Adliswil/Schweiz

Stellvertretender Vorsitzender (ab 19. April 2013)

Unternehmensberater

Weitere Mitgliedschaften

Kierdorf Immobilien- und Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln (Mitglied des Beirats)

Ekkehard Brzoska, Mülheim/Ruhr

Diplom-Ingenieur

ohne weitere Mitgliedschaften

Martin Kienböck, Ratingen (ab 4. Juli 2013)

Pensionär (ehemaliger Geschäftsführer der Balcke-Dürr GmbH, Ratingen)

ohne weitere Mitgliedschaft

Peter Koschel, Berlin (ab 4. Juli 2013) Diplom-Ingenieur

ohne weitere Mitgliedschaft

Jürgen Milion, Alsdorf Industriemeister

ohne weitere Mitgliedschaft

Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz

Dipl.-Ökonom

Mitgliedschaften

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)

31. Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Für von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, erbrachte bzw. noch zu erbringende Dienstleistungen ist als Honorar für die Abschlussprüfung TEUR 100 (Vorjahr TEUR 100) im Aufwand erfasst worden.

32. Angaben zum Bestehen einer Beteiligung

Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am B. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).

Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am B. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3 % beträgt, hält.

Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am B. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,

Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am B. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Senta Ltd., Nikosia, Zypern,

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,

Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,30 % (11.872 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,34 % (13.442 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt.

Die Euro-1B Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt.

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt und dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 8,34 % (333.526 Stimmrechte) beträgt.

Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt.

Herr Peter Koschel, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 30 % und 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 27,3 % (1.091.905 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich.

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 19,5434 % (781.734 Stimmrechte) beträgt.

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,

Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 21,171 % (846.843 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 21,171 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda,

Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda,

Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Concordia Offshore Management Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 23,0139 % (920.559 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 1,8429 % (73.716 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG und 21,1711 % (846.843 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,6723 % (186.890 Stimmrechte) beträgt.

Die Mariner Investment Group, LLC, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die MIG Holdings LLC, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt.

Die Cognis General Partner, George Town, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 21. Juni 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 25,00003 % (1.000.001 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem kontrollierten Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Cognis I Master Fund, LP, George Town, Cayman Islands.

Die ORIX Corporation, Tokyo, Japan, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX USA Corporation, Dallas, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX Asset Management, LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Die ORIX AM Holdings LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 20. Juni 2013 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 6,986 % (279.440 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,986 % (279.440 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda.

Zusammenfassung

Gem. den aktuell vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen halten folgende Parteien derzeit die Anteile an der Schumag AG:

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Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd.: 27,30 %
Concordia Fonds: 25,28 %
Cognis Fonds: 25,00 %
Norbert Thelen (Treuhänder Belegschaft): 8,34 %
Euro IB: 1,95 %
Streubesitz: 12,13 %

33. Anteilsbesitzliste

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Gesellschaft und Sitz Anteil Schumag AG Nominalkapital Eigenkapital 1) Ergebnis nach Steuern 1)
Voll konsolidierte Tochterunternehmen
Schumag BR Energy GmbH, Aachen 100% TEUR 100 TEUR 02) TEUR -284
Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/ Rumänien 100% TRON 9.560 TEUR 1.220 3) TEUR 157 3)

1) nach jeweiligem Landesrecht

2) nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag: TEUR 3.406

3) Bilanzstichtag 31.12.2012

34. Erklärung nach § 161 AktG

Im April 2013 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Schumag AG die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet unter www.schumag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

35. Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Geschäftsjahr 2012/13 erfolgten im Rahmen des Zugangs von Sachanlagen aus Finanzierungsleasing nicht-zahlungswirksame Investitionstätigkeiten in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr TEUR 189).

Die Ein-/Auszahlungen für Zinsen sowie für Ertragsteuern sind dem Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit zuzuordnen.

Ergänzende Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung befinden sich auch im Konzernlagebericht unter den Ausführungen zur Finanzlage.

36. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Auf der Hauptversammlung am 10. Januar 2014 erfolgte unter Tagesordnungspunkt 2 die erforderliche Anzeige des Vorstands über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1 AktG.

Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

Aachen, 25. April 2014

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Aachen, 25. April 2014

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IRFS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 29. April 2014

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Kamping, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

das Geschäftsjahr 2012/2013 hat sich für unser Unternehmen äußert schwierig gestaltet. Insbesondere die konjunkturelle Dynamik der Märkte beeinflusste die Aktivitäten im Unternehmen. Die angespannte Liquiditätssituation erschwerte das unternehmerische Handeln.

Vom Vorstand zu treffende Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung waren nur beschränkt möglich. Maßnahmen zur Kostensenkung sowie zur Optimierung des Working Capitals waren überlebenswichtig. Die erwartete Verbesserung der Gesamtsituation ist nicht eingetreten. Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens wurden erarbeitet und eingeleitet.

Auch im Berichtsjahr gab es Veränderungen in der Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat; die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands war vollständig gewährleistet.

Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012/2013 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. Maßstab für die Überwachung waren insbesondere die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung des Vorstands sowie die Leistungsfähigkeit des Risikomanagements. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Liquiditätsentwicklung und Finanzlage, die Unternehmensplanung (namentlich Investitions-, Personal- und Finanzplanung), den Geschäftsverlauf, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die Risikolage und das Risikomanagement. Auf Grundlage der Berichte haben wir uns mit der Lage und der Entwicklung von Gesellschaft und Konzern sowie den Geschäftsvorfällen im Geschäftsjahr 2012/2013 intensiv befasst.

Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Die vorgelegten Berichte haben wir auf ihre Plausibilität überprüft und mit dem Vorstand, soweit notwendig, diskutiert. Darüber hinaus haben wir uns vom Vorstand ergänzende Informationen geben lassen.

Über Beschlussvorschläge des Vorstands hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung entschieden.

Sitzungen

Insgesamt fanden im Geschäftsjahr 2012/2013 fünf Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Daten im Einzelnen waren:

6. Dezember 2012
19. April 2013
16. Mai 2013
16. August 2013
9. September 2013

Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat außerdem auch Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter hatten über die Aufsichtsratssitzungen hinaus regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstand. Sie informierten sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle sowie die strategische Geschäftsausrichtung.

Beratungsschwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2012/2013

Die Tätigkeiten des Aufsichtsrats im Berichtsjahr 2012/2013 umfassten neben der laufenden Begleitung der Geschäftsentwicklung und -planung insbesondere Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften sowie solche zur Stabilisierung und Verbesserung der Finanzierung von Gesellschaft und Konzern.

In der Sitzung am 6. Dezember 2012 befassten wir uns im Wesentlichen mit den wirtschaftlichen Eckdaten in Verbindung mit daraus abgeleiteten Handlungsmöglichkeiten, der Liquiditätssituation sowie aktueller Rechtsstreitigkeiten der Gesellschaft. Da die Tochter Schumag BR Energy GmbH bisher keine positiven Beiträge zum Unternehmenserfolg geleistet hat, werden in Zukunft nur noch geringe finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wurde der Stand der Jahresabschlussarbeiten diskutiert und eine Wertberichtigung in Verbindung mit der Tochter Schumag BR Energy GmbH befürwortet.

In der Sitzung am 19. April 2013 war Themenschwerpunkt der Stand der Jahresabschlussarbeiten 2010/2011. Wesentliche Ergebnisse der Prüfung wurden seitens der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss daran stellte der Vorstand seine Maßnahmen zur Restrukturierung des Unternehmens vor. Der Vorstand erläuterte, dass erarbeitete Maßnahmen im operativen Bereich umgesetzt und weitere Gespräche mit dem Betriebsrat forciert werden müssten.

Der Jahres- und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011, der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010/2011 sowie die Tagesordnung für die Hauptversammlung 2013 waren in der Sitzung vom 16. Mai 2013 die Beratungsschwerpunkte. Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses billigte der Aufsichtsrat den durch den Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011.

In der Sitzung am 16. August 2013 wurden insbesondere die neuen Aufsichtsratsmitglieder über die aktuelle Unternehmenslage informiert. Neben allgemeinen organisatorischen Regelungen wurde weiterhin über die aktuelle Eignersituation, die Liquiditätssituation sowie die gezielte Weiterentwicklung der zweiten Management-Ebene im Unternehmen gesprochen. Im Anschluss wurden die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen nochmals für die neuen Aufsichtsratsmitglieder vorgestellt und diskutiert.

In der Sitzung am 9. September 2013 waren Themenschwerpunkte die wirtschaftlichen Eckdaten, die Entwicklung des Eigenkapitals, der aktuelle Stand der Sanierungsmaßnahmen sowie die Planung der Geschäftsjahre 2013/2014 und 2014/2015. Die Planung wurde vom Aufsichtsrat genehmigt Außerdem wurde die Fertigstellung von Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012 erörtert. Des Weiteren befasste man sich intensiv mit der Abwicklung der Schumag BR Energy GmbH.

Ausschüsse

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss sowie einen Prüfungsausschuss errichtet.

Der Personalausschuss bestand im Berichtszeitraum aus den Mitgliedern Herrn Ralf Marbaise, Herrn Ekkehard Brzoska und Herrn Jürgen Milion. Der Ausschuss führte im Berichtszeitraum keine Sitzungen durch.

Der Prüfungssauschuss bestand im Berichtszeitraum aus den Mitgliedern Herrn Ekkehard Brzoska, Herrn Jürgen Milion und Herrn Hans-Georg Kierdorf. Der Ausschuss befasste sich im Rahmen der von ihm durchgeführten Sitzungen im Vorfeld der Bilanzsitzungen mit den Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2010/2011. Diese wurden geprüft und die Billigung dieser Abschlüsse empfohlen.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2012/2013 regelmäßig mit der Corporate Governance des Unternehmens beschäftigt. Die aktuelle Entsprechenserklärung von April 2014 wurde vom Aufsichtsrat genehmigt und die Zugänglichmachung dieser Entsprechenserklärung gemäß § 161 Satz 2 AktG durch den Vorstand freigegeben. Die Entsprechenserklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht. Die Schumag Aktiengesellschaft entspricht weitgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013. Der Bericht zur Corporate Governance für das Geschäftsjahr 2012/2013, auf den im Übrigen verwiesen wird, wurde in der Sitzung vom 29. April 2014 erörtert und vom Aufsichtsrat beschlossen.

Jahres- und Konzernabschluss

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 30. September 2013, die Lageberichte für die Aktiengesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2012/2013 (die jeweils den erläuternden Bericht zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB umfassen) sowie die Buchführung und das Risikomanagementsystem wurden durch die von der Hauptversammlung am 4. Juli 2013 zum Abschlussprüfer bzw. Konzernabschlussprüfer gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Weiterhin stellte der Abschlussprüfer fest, dass der Vorstand die ihm gemäß § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen hat. Er hat insbesondere ein angemessenes und den Anforderungen des Unternehmens entsprechendes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet, das nach seiner Konzeption und tatsächlichen Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahres- und der Konzernabschluss, der Lage- und der Konzernlagebericht wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zunächst je im Entwurf und am 29. April 2014 sodann in je endgültiger Fassung zugeleitet worden. Die entsprechenden Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats am 29. April 2014 vorgelegt worden. Prüfungsschwerpunkte bei der Auftragserteilung waren insbesondere die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung, der Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems sowie die in den jeweiligen Berichten enthaltenen prognostischen Angaben. In der Prüfungsausschusssitzung am 29. April 2014 erläuterten die Vertreter des Abschlussprüfers ausführlich den Inhalt des jeweiligen Prüfungsberichts zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss der Schumag Aktiengesellschaft und stellten außerdem die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Lageberichte vor. Dabei hat der Ausschuss die vorliegenden Unterlagen mit den Vertretern des Abschlussprüfers sowie dem Vorstand besprochen und erörtert. Gegenstand der Erörterungen mit Abschlussprüfer und Vorstand waren insbesondere Einzelfragen zu Bilanzansätzen und zur Bewertung namentlich unter dem Going-Concern-Ansatz sowie zu Prüfungsschwerpunkten und das interne Kontrollsystem. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 29. April 2014 wurden die Ergebnisse der eigenen Prüfung präsentiert. Die unterzeichneten Prüfungsberichte mit den Bestätigungsvermerken des Abschlussprüfers lagen vor. Die Vertreter des Abschlussprüfers waren auch zu dieser Sitzung anwesend und erörterten die Berichte mit Vorstand und Aufsichtsrat, ehe die Beschlüsse über die Billigung der Abschlüsse und über seinen vorliegenden Bericht vom Aufsichtsrat gefasst wurden.

Die Berichte des Abschlussprüfers wurden vom Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen Das abschließende Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats, die von dessen Prüfungsausschuss vorbereitet worden war, entspricht vollständig dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die vorgelegten Abschlüsse sowie Berichte zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat am 29. April 2014 den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012/2013 der Schumag Aktiengesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss der Schumag Aktiengesellschaft ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand im Geschäftsjahr 2012/2013

Durch die Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 wurden die Herren Peter Koschel (für den ausgeschiedenen Herrn Jokisch) und Martin Kienböck (für den ausgeschiedenen Herrn Dr. Ohlinger) in den Aufsichtsrat nachgewählt. Weitere Veränderungen hat es nicht gegeben.

Herr Dr. Johannes Ohlinger war im Berichtszeitraum Alleinvorstand. Veränderungen hat es keine gegeben.

Der Aufsichtsrat dankt ganz besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern für ihren erneut engagierten und sehr qualifizierten Einsatz sowie für ihre Zusammenarbeit im Sinne der Schumag Aktiengesellschaft.

Aachen, 29. April 2014

Der Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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