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Schumag AG

Annual Report Feb 26, 2013

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Annual Report

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Schumag Aktiengesellschaft

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Verlauf des Jahres 2010 hat sich die Erholung der Weltwirtschaft von der globalen Finanzkrise abgeschwächt. Trotzdem konnte für das Gesamtjahr ein Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes von 4,8 % verzeichnet werden. Geld- und finanzpolitische Maßnahmen zur Konjunkturbelebung der Industrieländer verloren angesichts der hohen Budgetdefizite vieler Staaten an Wirkung. Auch in 2011 setzte sich die moderate konjunkturelle Erholung fort. Diese wurde begleitet durch eine steigende Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten und von den Folgen des Erdbebens in Japan. Ab dem 3. Quartal 2011 legte die Weltproduktion mit einer Steigerungsrate von mehr als 4 % wieder deutlich zu.

Deutschland gehörte im Betrachtungszeitraum zu den Industrieländern, die mit besonderem Erfolg der Krise begegneten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg insbesondere aufgrund einer starken Inlandsnachfrage bis zum Ende des 3. Quartals 2011 um 2,0 %. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt war gekennzeichnet durch historische Beschäftigungsrekorde. Die Inflationsrate von über 2 % wurde in Deutschland als hoch eingestuft, Preistreiber waren Energie und Nahrungsmittelmärkte.

Bedeutende Märkte für Schumag sind der Nutzfahrzeugmarkt sowie die Medizintechnik.

Die deutschen Nutzfahrzeughersteller verzeichneten in 2011 einen Produktionszuwachs von über 24 % gegenüber dem Vorjahr. Damit lagen sie deutlich über der europäischen Wachstumsrate von 15 %. Die weltweite Produktion sank sogar um 1 %, größten Einfluss hatte hier die Abschwächung des asiatischen Nutzfahrzeugmarktes. Der Druck auf die Automobilindustrie blieb unverändert hoch. Die Tendenz, Zulieferer im europäischen und auch außereuropäischen Raum aufzubauen, hält unvermindert an.

Die deutsche Medizintechnikindustrie konnte in 2011 insgesamt um fast 7 % wachsen, was überwiegend auf den Anstieg des Auslandsumsatzes um fast 11 % zurückzuführen ist.

GESCHÄFTSVERLAUF

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Eckdaten 30.9.2011 30.9.2010 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingang
Präzisionsmechanik 58,4 95 51,7 100 6,7 13
Anlagentechnik 2,8 5 0,0 0 2,8
61,2 100 51,7 100 9,5 18
Umsatz
Präzisionsmechanik 55,2 95 44,4 99 10,8 24
Anlagentechnik 2,8 5 0,0 0 2,8
Maschinenbau 0,0 0 0,3 1 -0,3 -100
58,0 100 44,7 100 13,3 30
Auftragsbestand
Präzisionsmechanik 32,7 100 29,5 100 3,2 11
Anlagentechnik 0,0 0 0,0 0 0,0
32,7 100 29,5 100 3,2 11

Präzisionsmechanik

Die Präzisionsmechanik stellt den Kernbereich der Gesellschaft dar. In der 180-jährigen Firmengeschichte hat sich Schumag zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Fertigungs-Know-how in vielen Technologien richtungweisend ist.

Die im Geschäftsjahr 2009/10 einsetzende Erholung hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Der Auftragseingang konnte um 13 % gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 24 %, wobei er sich im Geschäftsjahresverlauf relativ stabil zeigte. Dies werten wir als Zeichen dafür, dass Nachholeffekte aus der Weltwirtschaftskrise das Abnahmeverhalten unserer Kunden im Geschäftsjahr 2010/11 insgesamt nicht mehr wesentlich beeinflusst haben. Beim Bestandsgeschäft haben sich die Umsatzerlöse auf einem Niveau eingependelt, das ungefähr dem der Vorkrisenjahre entspricht. Daneben haben wir im geringen Umfang neue Produkte in unsere Fertigung genommen. Die dauerhafte Etablierung von Neuprodukten sowie daraus resultierenden Umsatzsteigerungen können jedoch häufig erst nach 10 bis 20 Monaten gemessen werden.

Trotz Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um 24% konnte die Gesamtbeschäftigtenzahl im präzisionsmechanischen Bereich von Oktober 2010 bis zum September 2011 um 6 % reduziert werden. Die Stabilität sowie die Nachhaltigkeit des Umsatzwachstums ermöglichte es uns dabei, die Anzahl der in festen Arbeitsverhältnissen beschäftigten Mitarbeiter im Jahresverlauf um 11 % zu steigern, während gleichzeitig das Fremdpersonal (Leiharbeiternehmer) deutlich um 49 % abgebaut wurde.

Zur Standortsicherung konnte im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern eine Einigung zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich erzielt werden, die vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 gültig ist.

Die endgültige Fertigstellung des im Geschäftsjahr 2009/10 begonnenen Neubaus einer 5.000 qm großen Produktionshalle wurde nach Investitionen in 2010/11 in Höhe von EUR 0,5 Mio aus Gründen der Liquiditätssicherung neu terminiert. Der geplante Umzug von Teilen der präzisionsmechanischen Fertigung in diese Halle mit der damit verbundenen Optimierung der Produktionsprozesse konnte daher noch nicht vollzogen werden.

Auch im Geschäftsjahr 2010/11 stellte die für die Ausweitung der Produktion erforderliche Vorfinanzierung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Die Finanzierung konnte durch diverse Maßnahmen wie den Ausbau des Factoringsgeschäfts, die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks sowie den Erhalt eines Betriebsmittelkredits über EUR 1,0 Mio gesichert werden.

Anlagentechnik

Die in den Geschäftszweig Anlagentechnik gesetzten Erwartungen haben sich bisher nicht erfüllt.

Unsere Einschätzung bezüglich der langwierigen Entwicklung des Markteintritts auf den osteuropäischen Märkten hat sich bestätigt. Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es zwar gelungen, zahlreiche Geschäftskontakte und Projektangebote zu platzieren. Konkrete nennenswerte Geschäftsabschlüsse lassen allerdings weiterhin auf sich warten. Insgesamt konnte die Schumag BR Energy GmbH in 2010/11 im konventionellen Bereich Umsätze in Höhe von EUR 0,9 Mio realisieren.

Aufgrund der weiterhin noch fehlenden Geschäftsabschlüsse wurde dem Vorsichtsprinzip entsprechend entschieden, den Beteiligungsbuchwert um EUR 2,6 Mio abzuschreiben. Darüber hinaus wurden die Forderungen gegenüber der Schumag BR Energy GmbH per 30. September 2011 (EUR 2,2 Mio) zu 100 % wertberichtigt.

Im Bereich regenerative Energien hat die Schumag AG einen Umsatz aus Handelsgeschäft von EUR 2,8 Mio erzielt. Der über das im April 2011 zusammen mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH gegründete Joint Venture Schumag Green Energy GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft konnte jedoch nicht realisiert werden, da sich die hiermit verbundenen Konzepte durch den kurzfristig erfolgten Wandel der politischen Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie aufgrund der Marktentwicklung als nicht durchsetzbar erwiesen.

Die Finanzierung der Anlagentechnik erfolgt nach wie vor ausschließlich über die Muttergesellschaft. Daneben wurde im Oktober 2010 eine Beratungsgesellschaft zur Erarbeitung

von Finanzierungsmöglichkeiten auf dem russischen Bankenmarkt – speziell zur Finanzierung von Projekten aus dem konventionellen Geschäftsbereich der Anlagentechnik – beauftragt. Der Vertrag ist zwischenzeitlich ausgelaufen, wegen fehlender Kundenaufträge wurde eine Fortführung der Beauftragung nicht mehr als zielführend angesehen.

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.

Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die variable Vergütung richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt.

Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich auch direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell vereinbart.

Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.

Im Vorjahr unterblieben gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2006 die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB in der Fassung des VorstOG verlangten individualisierten Angaben aller Bezüge der Vorstandsmitglieder. In den Bezügen des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010/11 sind ausschließlich Bezüge von Herrn Walpert enthalten.

Die Bezüge des Vorstands zeigt die folgende Übersicht:

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2010/11 2009/10
EUR EUR
--- --- ---
Feste Vergütungen 467.000,00 409.491,02
Variable Vergütungen 68.890,00 50.000,00
Bezüge Vorstand (gesamt) 535.890,00 459.491,02

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitglieder des Vorstands zum 30. September 2011 betragen EUR 218.108,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 929.973,02 (Vorjahr EUR 628.993,76).

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich auf EUR 8.094.859,00 (Vorjahr EUR 6.529.114,00). Davon sind EUR 6.464.503,00 (Vorjahr EUR 6.529.114,00) zurückgestellt; der in Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB noch nicht zurückgestellte Betrag beträgt EUR 1.630.356,00.

Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.

Die Bezüge des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:

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2010/11 2009/10
feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt feste Vergütungen sonstige Auslagen Bezüge gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Heinz-Peter Heinen 0,00 615,60 615,60 6.144,03 7.098,10 13.242,13
Frank Jokisch 7.158,09 0,00 7.158,09 994,18 0,00 994,18
Peter Koschel 14.316,18 58.878,45 73.194,63 11.234,23 62.896,11 74.130,34
Ralf Marbaise 10.737,14 1.076,03 11.813,17 7.655,18 1.255,44 8.910,62
Jürgen Milion 7.158,09 1.076,03 8.234,12 7.158,09 299,33 7.457,42
Peter Münch 4.434,04 0,00 4.434,04 994,18 0,00 994,18
Dr. Frank Nikolaus 0,00 0,00 0,00 6.163,91 500,00 6.663,91
Dr. Johannes Ohlinger 0,00 0,00 0,00 12.288,05 3.550,79 15.838,84
Alexander von Ungern-Sternberg 4.772,06 1.375,29 6.147,35 994,18 0,00 994,18
48.575,60 63.021,40 111.597,00 53.626,03 75.599,77 129.225,80

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im Anhang unter Anmerkung 25 aufgeführt.

Angaben nach § 289 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2011 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handelssystem XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.

Im Geschäftsjahr 2010/11 waren 3.168.136 Aktien, entsprechend 79,2 % vom Grundkapital, beim Amtsgericht Krefeld hinterlegt, so dass die Stimmrechte nicht ausgeübt werden konnten. Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt.

Die Angaben gem. § 289 Abs. 4 Nr. 3 HGB sind im Anhang unter Anmerkung 7 (Angaben zum Bestehen einer Beteiligung) enthalten.

Aufgrund eines Aktienkaufvertrages vom 16. Juli 2010 wurden die im Oktober 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien, insgesamt 333.526 Stück, entsprechend 8,34 % vom Grundkapital, von Herrn Norbert Thelen als Treuhänder für die Arbeitnehmer der Gesellschaft erworben. Herr Norbert Thelen nimmt die Kontroll- und Stimmrechte als Treuhänder für die Arbeitnehmer wahr.

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84, 85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.

Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.

Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite (www.schumag.de) im Bereich Investor Relations / Corporate Governance veröffentlicht.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Zurzeit besteht weiterhin ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. gemeldeten Stimmrechtsanteil in Höhe von 79,2 % zuzuordnen sind. Die Aktien sind seit September 2009 beim Amtsgericht Krefeld (Aktenzeichen 85 HL 148/09) hinterlegt. Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmenberatug Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt. Für das Aktienpaket wurden im Geschäftsjahr 2010/11 keine Stimmrechte ausgeübt, so dass zu unterstellen war, dass die Abhängigkeitsvermutung nach § 17 Abs. 2 AktG zumindest für das Geschäftsjahr 2010/11 widerlegt ist.

Daher war für dieses Geschäftsjahr auch kein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG zu erstellen. Somit kann auch nicht die Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG wiedergegeben werden.

Unabhängig von der Pflicht zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG weisen wir darauf hin, dass die Schumag AG im Geschäftsjahr 2010/11 mit eigenen Tochterunternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen hat. Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft sind nicht bekannt.

ERTRAGSLAGE

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2010/11 2009/10 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 58,0 97 44,7 105 13,3 30
Gesamtleistung 59,8 100 42,5 100 17,3 41
Materialaufwand 25,7 43 17,4 41 8,3 48
Personalaufwand 24,6 41 23,9 56 0,7 3
Abschreibungen 4,6 8 5,0 12 -0,4 -8
Zinsergebnis -1,2 -2 0,1 0 -1,3 < -100,0
Außerordentliches Ergebnis -0,3 -1 0,0 0 -0,3
Übrige Aufwendungen/Erträge 8,0 13 7,3 17 0,7 10
Ergebnis vor Steuern -4,6 -8 -11,0 -26 6,4 -58

Material und Personal

Die Erhöhung des Materialaufwands bezogen auf die Gesamtleistung ist im Wesentlichen auf den Bereich Anlagentechnik zurückzuführen. Im Rahmen der Markteintrittsphase für die regenerativen Energien wurde in diesem Bereich der Umsatz über einen 100%igen Materialzukauf bei einem geringen Deckungsbeitrag realisiert. Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens wurde zudem der durchschnittliche Fremdpersonalbestand, dessen Kosten im Materialaufwand ausgewiesen werden, von 76 auf 139 Mitarbeiter erhöht. Der durchschnittliche Eigenpersonalbestand blieb dagegen mit 501 Mitarbeitern nach 498 Mitarbeitern im Vorjahr relativ konstant. Dadurch konnte der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung deutlich um 15 %-Punkte reduziert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch die notwendige Bereithaltung von Personal für die Abwicklung des erst im zweiten Geschäftshalbjahr stark ansteigenden Geschäftsvolumens belastet war. Zudem wird ab dem Geschäftsjahr 2010/11 durch die erstmalige Anwendung von BilMoG der Zinsanteil der Pensionsrückstellungen (EUR 1,0 Mio) nicht mehr im Personalaufwand sondern im Zinsergebnis ausgewiesen.

Ergebnis

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr zwar deutlich um EUR 6,4 Mio, blieb mit EUR -4,6 Mio aber weiterhin negativ. Die Verbesserung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass bei einer um 41 % gesteigerten Gesamtleistung die Summe der Material- und Personalaufwandsquote von 97 % auf 84 % reduziert werden konnte. Darüber hinaus wurde durch die im Dezember 2010 abgewickelte Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks ein Buchgewinn von EUR 2,4 Mio realisiert. In Verbindung mit der im Geschäftsjahr 2009/10 erforderlichen außerplanmäßigen Abschreibung stellt die Sale-and-Leaseback-Transaktion geschäftsjahresübergreifend insgesamt einen erfolgsneutralen Vorgang dar. Im Rahmen der Einigung zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich konnte zudem die verbliebene ERA-Rückstellung in Höhe von EUR 0,8 Mio aufgelöst werden.

Demgegenüber belasteten die bzgl. Schumag BR Energy GmbH erforderlichen Wertberichtigungen das Ergebnis mit EUR 4,8 Mio. Zudem verursachte das neue Geschäftsfeld regenerative Energien einen negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR -1,6 Mio. Weiterhin wurde das Ergebnis durch außerplanmäßige Abschreibungen (EUR 0,4 Mio) im Zusammenhang mit der SAP-Einführung und mit der Teststation für das geplante, jedoch nicht realisierte Wechselrichtergeschäft sowie durch im Rahmen der Erstanwendung von BilMoG angefallene außerordentliche Aufwendungen (EUR 0,3 Mio) belastet. Die Gemeinkosten der Gesellschaft sind vor allem aufgrund der Kosten im Zusammenhang mit der Finanzierung (Sale-and-Lease-back Maschinenpark, Factoring) sowie den aus der Börsennotierung resultierenden Aufwendungen weiterhin auf hohem Niveau.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schumag zeichnen sich insbesondere durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele aus. Die Belegschaftsstruktur ist durch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter geprägt. Hieraus erzielen wir die hohe Qualität unserer Produkte, die insbesondere im Bereich der Präzisionsmechanik zu unserer starken Marktstellung führt.

Unser Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung von Präzisions- und Normteilen hinaus. Durch unser spezielles Know-how sind wir in der Lage, den Kunden spezifische Produktionsprozesse anzubieten. Hieraus erwachsen auch unsere langjährigen, exzellenten Erfahrungen im Betriebsmittelbau.

Ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist der enge Kontakt zu unseren Kunden und unsere umfassende Kenntnis der entsprechenden Zielmärkte. Technische Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig Komplettlösungen anzubieten, ist nach unserer Philosophie eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Handeln.

Umwelt- und Klimaschutz ist als wichtiges Unternehmensziel definiert. Die bereits im Jahr 2007 begonnene Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 wurde im November 2011 erfolgreich abgeschlossen. Neuinvestitionen werden auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Zudem haben wir die Dächer unserer Produktionshallen in Aachen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Megawatt zur Verfügung gestellt, die emissionsfrei Strom erzeugt.

FINANZLAGE

Das Finanzmanagement des Schumag-Konzerns erfolgt zentral über die Schumag AG und umfasst alle Konzernunternehmen. Dabei werden alle zahlungsstromorientierten Aspekte der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Ziel ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität sowie die Begrenzung von finanzwirtschaftlichen Risiken aus den Veränderungen von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen.

Die finanzielle Situation war auch im Geschäftsjahr 2010/11 weiterhin sehr angespannt. Benötigte Finanzmittel wurden aus der Nutzung von Factoring, durch die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks sowie den Erhalt eines Betriebsmittelkredits beschafft. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

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Kapitalflussrechnung 2010/11 2009/10 Veränderung
EUR Mio EUR Mio EUR Mio
--- --- --- ---
Jahresfehlbetrag vor außerordentlichen Posten -4,4 -11,0 6,6
Abschreibungen 4,6 5,0 -0,4
Veränderung Rückstellungen -1,6 -1,5 -0,1
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 2,0 -0,8 2,8
Ergebnis aus Abgängen des Anlagevermögens -2,5 0,0 -2,5
Veränderung Vorräte (Brutto) -1,9 3,1 -5,0
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Brutto) -0,3 -1,0 0,7
Veränderung übrige Aktiva -0,8 1,2 -2,0
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,3 0,6 1,7
Veränderung übrige Passiva 0,0 -2,4 2,4
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Sozialplan) -0,2 -4,6 4,4
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -2,8 -11,4 8,6
Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 4,4 0,0 4,4
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -1,9 -3,1 1,2
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -0,3 -1,5 1,2
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (Verkauf Maschinenbau) 0,0 11,5 -11,5
Cash-flow aus Investitionstätigkeit 2,2 6,9 -4,7
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 1,2 1,0 0,2
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -1,0 0,0 -1,0
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 0,2 1,0 -0,8
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -0,4 -3,5 3,1
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1,5 5,0 -3,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1,1 1,5 -0,4

Der Finanzmittelfonds entspricht den bilanzierten flüssigen Mitteln.

Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 8,6 Mio weiter deutlich verbessert. Dies ist insbesondere auf den Cash-Effekt aus dem besseren operativen Ergebnis (EUR +6,6 Mio) zurückzuführen. Der Cash-Effekt aus Factoring belief sich auf EUR 2,0 Mio.

Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit wurde vor allem durch den Cash-Effekt aus der Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks positiv beeinflusst. Die Auszahlungen für Investitionen in Höhe von EUR 1,9 Mio betreffen insbesondere Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 0,8 Mio) sowie die neue Halle (EUR 0,5 Mio). Weiterhin erfolgten Auszahlungen zur Finanzierung der Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH in Höhe von EUR 0,3 Mio, die im Posten „Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition" ausgewiesen werden.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte die Aufnahme eines Betriebsmittelkredits in Höhe von EUR 1,0 Mio, zudem wurde durch den Joint-Venture-Partner Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH ein Darlehen über EUR 0,2 Mio gewährt. Das im Vorgriff auf die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks im August 2010 erhaltene Darlehen in Höhe von EUR 1,0 Mio wurde im Dezember 2010 zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2011 betrugen EUR 1,0 Mio.

VERMÖGENSLAGE

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30.9.2011 30.9.2010 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Anlagevermögen 12,9 32 17,0 38 -4,1 -24
Vorräte 12,8 32 10,9 24 1,9 17
Forderungen Lieferungen und Leistungen 6,7 17 6,4 14 0,3 5
Flüssige Mittel 1,1 3 1,5 3 -0,4 -27
Übrige Aktiva 7,1 17 9,0 20 -1,9 -21
40,6 100 44,8 100 -4,2 -9
Passiva
Eigenkapital 10,9 27 15,6 35 -4,7 -30
Rückstellungen 20,8 51 23,3 52 -2,5 -11
Verbindlichkeiten 7,8 19 4,3 10 3,5 81
Übrige Passiva 1,1 3 1,6 4 -0,5 -31
40,6 100 44,8 100 -4,2 -9

Das Anlagevermögen reduzierte sich insgesamt um EUR 4,1 Mio. Die Zugänge zum Anlagevermögen betrugen EUR 2,5 Mio (Vorjahr EUR 5,1 Mio), im Wesentlichen erfolgten Investitionen in Anlagen für den präzisionsmechanischen Bereich (EUR 1,5 Mio) sowie in die Errichtung der neuen Halle (EUR 0,5 Mio). Die Abschreibungen beliefen sich auf EUR 4,6 Mio (Vorjahr EUR 5,0 Mio). Darin enthalten waren außerplanmäßige Abschreibungen von EUR 3,0 Mio (Vorjahr EUR 2,1 Mio), davon EUR 2,6 Mio auf den Beteiligungsbuchwert der Schumag BR Energy GmbH. Insbesondere durch die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks verzeichnete das Anlagevermögen Abgänge in Höhe von insgesamt EUR 2,0 Mio.

Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur werden seit dem Geschäftsjahr 2004/05 außerbilanzielle Finanzierungsformen in Form von Leasinggeschäften genutzt. Die Leasinggeschäfte haben zum 30. September 2011 ein Gesamtvolumen von EUR 5,2 Mio (Vorjahr EUR 2,6 Mio) bei einer Laufzeit von in der Regel 48 bis 54 Monaten. Die deutliche Erhöhung ist vor allem auf die Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks zurückzuführen.

Der aufgrund des stark angestiegenen Geschäftsvolumens erfolgte Aufbau des Vorratsvermögens betraf insbesondere das präzisionsmechanischen Fertigwarenlager (EUR +1,3 Mio).

Obwohl zum 30. September 2011 Forderungen mit einem Volumen von EUR 4,9 Mio (Vorjahr EUR 2,6 Mio) an eine Factoringgesellschaft verkauft wurden, erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des stark gestiegenen Umsatzvolumens der Präzisionsmechanik leicht um EUR 0,3 Mio.

Die übrigen Aktiva reduzierten sich überwiegend aufgrund der Wertberichtigung der zum 30. September 2011 gegenüber der Schumag BR Energy GmbH bestehenden Forderungen (EUR -2,2 Mio).

Das Eigenkapital der Schumag AG verringerte sich ergebnisbedingt auf EUR 10,9 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 27 %.

Der Abbau der Rückstellungen resultiert größtenteils aus dem Verbrauch sowie der Auflösung der Rückstellung für den ERA-Anpassungsfonds (EUR -1,5 Mio). Zudem reduzierten sich auch die Pensionsrückstellungen (EUR -0,5 Mio), was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass zum 30. September 2011 nach den BilMoG-Bestimmungen erstmalig Rückdeckungsversicherungen, die den jeweiligen Anspruchsberechtigten verpfändet wurden, mit den zugrunde liegenden Pensionsverpflichtungen zu verrechnen waren.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insbesondere durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR +2,4 Mio) im Zusammenhang mit dem deutlich angestiegenen Geschäftsvolumen sowie durch die Aufnahme eines Betriebsmittelkredits (EUR +1,0 Mio).

Die Übrigen Passiva beinhalten die vorausbezahlten abgegrenzten Mieterträge von der SMS Schumag.

GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

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Kennzahlen 2010/11 2009/10 Veränderung
% % %
--- --- --- ---
Umsatz-Rentabilität -8,1 -24,7 16,6
Eigenkapital-Rentabilität -43,4 -70,8 27,4
ROI -7,7 -24,8 17,1
ROCE -10,4 -28,4 18,0
Working Capital (EUR Mio) 19,5 23,3 -3,8

Die von der Gesellschaft erwartete Verbesserung der Ergebnissituation der Schumag für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ist im Wesentlichen eingetreten. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2010/11 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 6,4 Mio. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis mit Sondereffekten von insgesamt EUR -6,4 Mio belastet ist, davon EUR -4,8 Mio im Zusammenhang mit Wertberichtigungen bzgl. der Schumag BR Energy GmbH. Trotz der deutlich negativen Ertragslage der letzten Geschäftsjahre hat die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 27 %.

Die positive Entwicklung in 2010/11 resultiert im Wesentlichen aus der Erholung des Umsatzes. Dieser rangiert nunmehr im Kernbereich Präzisionsmechanik ungefähr bei 87 % des Vorkrisenniveaus. Die erzielten Deckungsbeiträge sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.

Ein großer Teil des Ergebniseffektes ergibt sich aus der deutlichen Verminderung der Personalaufwandsquote von 56 % auf 41 %. Wir hatten uns in den Krisenzeiten ausdrücklich dafür entschieden, weitestgehend auf Personalabbau zu verzichten. Ohne diese Maßnahme wäre das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2010/11 wahrscheinlich weniger erfolgreich ausgefallen.

Durch effizientes Kostenmanagement ist es uns gelungen, die Gemeinkosten weitestgehend konstant zu halten. Durch die im Monat Dezember 2011 abgeschlossene Sale-and-Lease-back-Transaktion entstanden Mehraufwendungen aus Leasing in einer Größenordnung von EUR 0,9 Mio. Dem steht allerdings auch ein Buchgewinn aus dem Verkauf der Anlagegüter in Höhe von EUR 2,4 Mio gegenüber.

Die Entwicklung der Vermögenssituation kann im Vergleich zu den Vorjahren als nahezu konstant angesehen werden. Das finanzielle Gleichgewicht war jederzeit gegeben.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Ertragslage zwar verbessert werden konnte, sie aber weiterhin noch nicht zufriedenstellend ist. Die wirtschaftliche Lage ist auch aktuell weiterhin angespannt, wir arbeiten derzeit aber konsequent an einer kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen der Gesellschaft.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Forschungsaktivitäten sind in unserer Branche bisher von untergeordneter Bedeutung, werden aber künftig durch die Markterfordernisse relevant.

Die Entwicklungsschwerpunkte bei der Schumag liegen im Kernbereich der Präzisionsmechanik und konzentrieren sich auf die Automation und Rationalisierung von Serienprozessen sowie auf die Schaffung neuer Produktionsverfahren.

Qualität

Im präzisionsmechanischen Bereich werden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage stetig ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein sowie zu einer Steigerung der Produktivität geführt.

In unserem modernen Messzentrum sind die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.

Die jährliche Systemanalyse des bestehenden Qualitätssystems nach ISO 9001:2008 und ISO TS 16949:2009 wurde im November 2010 erfolgreich durchgeführt und die Zertifikate bestätigt. Im November 2011 wurde zudem die Einführung und Integration eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 mit dem Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen.

Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. ist seit Mai 2010 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2008 rezertifiziert.

STEUERUNGSSYSTEM

Die Schumag AG verfügt über ein Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes, des Umfeldes sowie innerbetrieblicher Verhältnisse angemessen und rechtzeitig reagieren zu können.

Ein wesentlicher Teil des Steuerungssystems ist das Berichts- und Informationswesen. Der Vorstand wird mit dessen Hilfe permanent über relevante Kennzahlen informiert. Zielabweichungen können dadurch unmittelbar erkannt und zeitnah thematisiert werden.

Eine wichtige Steuerungsgröße ist die sog. "Wertschöpfungskennzahl" (Wertschöpfung je Anwesenheitsstunde). Diese Kennziffer ist ein Indikator für die Produktivität der Fertigung im Kernbereich Präzisionsmechanik. Mangelnde Kapazitätsauslastung oder technische Probleme werden durch diese Kennzahl angezeigt.

Eine weitere zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahl wird der betriebliche Gewinn einzelner Monate sowie Unternehmensbereiche miteinander vergleichbar.

RISIKOBERICHT

Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das konzernübergreifende interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Schumag ist ein integriertes System, welches die Entscheidungen des Managements zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, zur Risikofrüherkennung, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterstützt.

Das Risikomanagementsystem setzt sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird dessen Funktionsfähigkeit gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.

Unser Risikomanagement-Handbuch beschreibt den Prozess der Risikovorsorge. Der systematische Ansatz zum Risikomanagement unterstützt dabei das Bewusstsein zum offenen Umgang mit risikorelevanten Daten und deren eindeutige Dokumentation, die Basis für unternehmerische Entscheidungen, die Qualität der Planung, die Effektivität der Berichterstattung des Controllings und den optimalen Einsatz von Unternehmensressourcen.

Unsere Abteilungs- und Bereichsleiter sind verantwortlich für die Identifikation von Risiken, deren Bewertung und Steuerung sowie deren Kommunikation. Die Koordination obliegt unserem Risikomanager.

Ziel ist, die verantwortlichen Personen auf möglichst vielen Hierarchieebenen im Unternehmen frühzeitig auf Risiken unterschiedlichster Ausprägung hinzuweisen und die im Rahmen des Risikomanagements entwickelten Instrumente zur Risikoabwehr und -bewältigung rechtzeitig zu nutzen.

Die Geschäftsprozesse unterliegen Kontrollen, die Risiken beherrschbar machen sollen. Die Maßnahmen und Regeln betreffen z.B. Anweisungen zur Funktionentrennung, Unterschriftenregelungen, auf wenige Personen eingeschränkte Zeichnungsberechtigung für Zahlungen (Vieraugenprinzip), Maßnahmen zur IT-Sicherheit.

Darüber hinaus wird unser Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung beurteilt, soweit dieses für die Vermittlung eines möglichst genauen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schumag von Bedeutung ist.

Dieser Risikobericht analysiert und erläutert die bis Ende des Aufstellungszeitraums erkennbaren wesentlichen zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.

Absatzmarktrisiken

Schumag bewegt sich im Wesentlichen auf den Märkten für Nutzfahrzeuge sowie Medizintechnik. Absatzmarktrisiken treten hierbei in unterschiedlicher Ausprägung auf. Während der Medizintechnikmarkt in seinem Nachfrageverhalten eine relative Konstanz aufweist, ist der Nutzfahrzeug-Sektor entscheidend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage beeinflusst.

Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.

Da im Anlagen- und Komponentenbau, in dem unsere Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH seit ca. drei Jahren schwerpunktmäßig tätig ist, von einem Markteintrittserfolg erst nach einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren auszugehen ist, und sich die Marktzugangsbedingungen geändert haben, kann der Erfolg aus den bislang investierten Mitteln nicht mehr garantiert werden.

Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.

Absatzmarktrisiken haben naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Die Absatzsituation in 2010/11 entwickelte sich in Richtung Vorkrisenniveau. Den immer noch vorhandenen Risiken aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW-Zulieferindustrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-Bereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken einzudämmen.

Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung der Inlands- und Auslandsnachfrage zur Verfügung. Unsere Umsatzplanung für den Kernbereich Präzisionsmechanik erfolgt daher vorsichtig. Für das Geschäftsjahr 2012/13 planen wir mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von ca. 10 %, während für 2013/14 wieder ein moderates Umsatzwachstum von ca. 5 % angesetzt wird. Das Risiko absatzmarktbedingter Ausfälle durch exogene Faktoren wie Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch Neuausrichtung im Einkaufsverhalten unserer Kunden ist gegeben.

Zudem zeigt sich aufgrund der Gespräche mit unseren Großkunden, dass künftig die Eignerfrage wesentlichen Einfluss auf unsere Absatzsituation haben wird.

Die Auftragssituation per Ende Dezember 2012 entspricht nicht unseren Erwartungen und kann als gegeben hinsichtlich des Risikoprofils eingestuft werden.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch bei Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.

Ein finanzielles Ungleichgewicht kann im ungünstigsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit führen. Ursache hierfür kann eine nicht ausreichende Innenfinanzierung und/oder das Ausbleiben notwendiger Fremdfinanzierungen sein.

Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien. Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen. Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.

Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Zur Eindämmung von Ausfallrisiken betreibt Schumag ein konsequentes Forderungsmanagement. Durch die Nutzung von echtem Factoring wird zurzeit ein Großteil des Ausfallrisikos – welches durch die Bonität unserer Kunden gemildert wird – auf die Factoring-Gesellschaft übertragen.

Die Entwicklung der Finanzlage betrachten wir anhand kurz-, mittel- und langfristiger Prognoserechnungen. Hierüber wird fortlaufend im Rahmen der Berichterstattung unseres Risikomanagers informiert. Aufgrund des geringen Umfangs der verfügbaren Liquidität können wesentliche Erlösrückgänge und/oder Kostensteigerungen dazu führen, dass das finanzielle Gleichgewicht gestört wird.

Wir betreiben seit August 2010 Factoring und haben im Dezember 2010 eine umfangreiche Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich des Maschinenparks durchgeführt. Darüber hinaus haben wir im Juli 2011 einen Betriebsmittelkredit und im April 2012 eine Kontokorrentlinie in Höhe von jeweils EUR 1,0 Mio erhalten. Durch diese Maßnahmen konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrecht erhalten werden.

Sonstige Risiken

Beschaffungsmarktrisiken

Beschaffungsmarktrisiken strukturieren sich im Wesentlichen in Termin-, Mengen- und Preisrisiken. Im Bereich der stahlverarbeitenden Industrie ergibt sich seit Jahren insbesondere die Situation, dass die Schwellenländer durch ihr Nachfrageverhalten in großem Maße Einfluss auf die oben genannten Risiken ausüben. Eine Besonderheit im Risikoprofil der Gesellschaft ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl von Rohstoffen (insbesondere Speziallegierungen) ausschließlich bei einem oder wenigen Herstellern zu beschaffen sind.

Die in der kurzfristigen Vergangenheit aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Rohstoffversorgung konnten im Geschäftsjahr 2010/11 weitestgehend abgestellt werden. Die Rohstofflieferanten haben die Produktionskapazitäten wieder erhöht. Insgesamt kam es dabei zu moderaten Preissteigerungen. Diese resultieren aus der erhöhten Nachfrage der Schwellenländer sowie aus weltweit gestiegenen Rohstoffpreisen.

Eine Quantifizierung der Beschaffungsmarktrisiken ist kaum möglich, da diese letztlich dadurch gemessen werden, ob eine zugesagte Produktion hinsichtlich Menge, Qualität, Preis sowie Liefertermin anforderungsgerecht erfolgen kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Produktionsaufträge weitestgehend planmäßig abgearbeitet worden. Die Erhöhung der Gesamtleistung in einer Größenordnung von über EUR 17 Mio konnte von Beschaffungsseite ohne nennenswerte Probleme ermöglicht werden. Aufgrund unserer Kundenstruktur ist es kaum möglich, langfristige Bedarfspläne für die Beschaffung abzuleiten.

Die Risikostruktur sowie die Risikoausprägung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Der Trend, vermehrt Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen, die es ermöglichen sollen, die benötigten Materialien „just in time" zu beziehen, setzt sich fort. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen (verminderte Kapitalbindung) als auch Risiken (stärkere Lieferantenabhängigkeit).

Unverändert versuchen wir, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken. Aufgrund der Vorgaben der Kunden beziehen wir unsere Rohstoffe im nennenswerten Umfang von bestimmten Lieferanten. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten hieraus bestehen nicht.

Die Tendenz, dass unsere Kunden direkt Preisverhandlungen mit unseren Rohstofflieferanten durchführen, hält weiter an. Hieraus resultiert eine Risikoreduktion.

Darüber hinaus ist der Trend erkennbar, dass sich unsere Bestellungen bei immer weniger Lieferanten konzentrieren. Der hieraus resultierende Bündelungseffekt führt im Einzelfall zu deutlich gestiegenen Bestellvolumina, die immer schwieriger von Warenkreditversicheren gedeckt werden, was wiederum zu verkürzten Zahlungszielen bei unseren Lieferanten führt.

Unter anderen Prämissen werden Preisrisiken an Bedeutung gewinnen. Dies zu managen, beispielsweise durch adäquate Absicherungsgeschäfte oder durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Einkauf und Verkauf, ist Aufgabe des Risikomanagements im Beschaffungsbereich.

Infrastrukturrisiken

IT-Risiken nehmen aufgrund der immer weiter fortschreitenden Automatisierung in Verwaltung aber auch in der Produktion zunehmend eine strategische Bedeutung ein. Planung, Steuerung aber auch Kommunikation sind ohne funktionierende IT-Systeme kaum noch vorstellbar. Ein Totalausfall der IT-Systeme kann im schlimmsten Fall zu Betriebstillständen führen und wäre somit von existenzieller Bedeutung.

Die Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP zur Ablösung der Altsysteme, die im Frühjahr 2010 unterbrochen wurde, wird im Geschäftsjahr 2012/13 in Teilbereichen fortgesetzt. Insgesamt besteht durch die langfristige Unterbrechung das Risiko, dass die Kosten der Implementierung höher als bisher geplant ausfallen werden.

Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in der Vergangenheit ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.

Die Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Durch die sukzessive Abschaffung der Altsysteme versprechen wir uns eine deutliche Reduzierung der Risikoausprägung.

Die aktuelle und zukünftige Herausforderung besteht darin, zusätzliche Rationalisierungspotentiale informationstechnisch zu ermöglichen und gleichzeitig die notwendigen Anpassungen sicherheitstechnisch sowie finanziell zu meistern.

Risiken aus Gerichtsprozessen

Risiken aus Gerichtsprozessen umfassen solche Risiken, die aufgrund geführter oder erwarteter Gerichtsverfahren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Aus geführten Prozessen resultierende Risiken werden umfassend im Rahmen der Rückstellung für Prozessrisiken berücksichtigt. Die Bemessung dieser Risiken erfolgt in angemessener Weise auf Grundlage der Einschätzungen unserer rechtlichen Berater.

Risiken aus Gerichtsprozessen schätzen wir derzeit als eher gering ein.

Risiken aus Finanzanlagen

Die Entwicklung unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH erfolgt nicht erwartungsgemäß. Direkte oder auch indirekte Effekte aus dem Geschäftserfolg der Gesellschaft sind bislang weitestgehend ausgeblieben. Stattdessen benötigt die Gesellschaft fortlaufend finanzielle Mittel, welche die Schumag AG aufwenden muss. Das Risiko eines Ausfalls der investierten Mittel in Höhe von derzeit EUR 5,8 Mio kann zurzeit nicht völlig ausgeschlossen werden. Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte daher bereits eine Wertberichtigung in Höhe von EUR 4,8 Mio.

Übrige Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2010/11 haben wir teilweise die betrieblichen Kapazitätsgrenzen erreicht. Neuinvestitionen in moderne Maschinen müssen derzeit wegen der angespannten Liquiditätssituation teilweise aufgeschoben werden.

Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.

Etwaige steuerliche Risiken im Zusammenhang mit früheren steuerlichen Organschaften sind verjährt.

Risiken aus steuerlichen Außenprüfungen werden in angemessener Höhe zurückgestellt.

NACHTRAGSBERICHT

Sicherstellung der Finanzierung

Im Oktober 2011 wurden Vereinbarungen unterzeichnet, durch die das Factoringgeschäft zur Wachstumsfinanzierung weiter ausgebaut werden konnte.

Der zur Standortsicherung im Juli 2011 zwischen den Tarifpartnern abgeschlossene Sondertarifvertrag zur Einführung einer 37,5-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich mit einer Laufzeit vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 wurde seitens der Arbeitnehmervertreter im Dezember 2011 außerordentlich gekündigt. Die Tarifparteien haben aber bereits im März 2012 mit Rückwirkung zum Januar 2012 eine neue tarifvertragliche Vereinbarung getroffen, die die Bedingungen des vorherigen Vertrages wieder in Kraft gesetzt haben. Im Oktober 2012 erfolgte eine Anpassung des Tarifvertrags, durch die für den Zeitraum 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 über die bisherigen Regelungen hinaus noch weitergehende Vereinbarungen zur Sicherung des Standortes wirksam wurden.

Im April 2012 wurde uns für die Finanzierung unseres Umsatzwachstums eine Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio eingeräumt. Diese wurde im Dezember 2012 bis Ende Juni 2013 prolongiert.

Änderungen in den Organen

Mit Beschluss des Amtsgerichts Aachen vom 31. Oktober 2011 wurden die Herren Hans-Georg Kierdorf und Matthias Osinski zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt.

Auf der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2011 wurden die Herren Dr. Johannes Ohlinger und Ekkehard Brzoska neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Herren Peter Koschel sowie Matthias Osinski schieden zum gleichen Zeitpunkt aus.

Herr Frank Jokisch hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 23. August 2012 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 23. August 2012 beschlossen, die Bestellung von Herrn Steffen Walpert als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 31. August 2012 zu widerrufen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Johannes Ohlinger hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zum 31. August 2012 niedergelegt und wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 zum Vorstand bestellt.

Sonstiges

Da der für das Geschäftsjahr 2011/12 geplante Einstieg in das Photovoltaikgeschäft aufgrund des kurzfristig erfolgten Wandels der Rahmenbedingungen dieses Industriezweiges sowie der dramatischen Marktentwicklung nicht realisiert werden konnte, wurde die im April 2011 eingegangene Kooperation mit der Max Walk & Willy Lehmann Kraftfahrzeuge-Landmaschinen GmbH beendet. Die Schumag AG ist daher im Juni 2012 als Kommanditistin aus dem Joint-Venture „Schumag Green Energy GmbH & Co. KG" rückwirkend zum 31. März 2012 ausgeschieden. Das Joint Venture wurde infolge unterschiedlicher Auffassungen der Kommanditisten zur Geschäftspolitik wieder aufgelöst.

Am 2. Oktober 2012 erging ein Urteil des Landgerichts Krefeld, nach dem die Freigabe der 3.168.136 hinterlegten Aktien an die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. zu bewilligen ist. Gegen dieses Urteil haben zwei der Beklagten fristgerecht Berufung eingelegt.

Ansonsten lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT

Präzisionsmechanik

Nachdem wir in 2010/11 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich auf EUR 55 Mio steigern konnten, hat sich dieser im Geschäftsjahr 2011/12 nochmals auf EUR 57 Mio erhöht. In unserer Unternehmensplanung für 2012/13 gehen wir derzeit von einem Rückgang auf EUR 52 Mio aus, während wir für das Geschäftsjahr 2013/14 wieder mit einem moderaten Wachstum auf EUR 56 Mio planen. Die aktuelle Auftragseingangssituation spiegelt die generelle konjunkturelle Verschlechterung innerhalb des Automobilsektors wider. Unsere Wachstumspotentiale sehen wir im Ausbau neuer Produktlinien sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte.

Der wesentliche Teil unserer Produktion in der Präzisionsmechanik wird nach wie vor im Bereich der Komponentenfertigung für Verbrennungsmotoren gesehen. Diese Schlüsseltechnologie wird nach unserer Einschätzung noch mindestens eine Generation maßgebend bleiben. Ständig steigende Einsparungsnotwendigkeiten sowie die Kopplung an alternative Energieerzeugungstechnologien führen zu einer kontinuierlich steigenden Komplexität der Kundenanforderungen. Dieser Herausforderung können wir uns stellen, da wir bei vielen von uns gefertigten Produkten einen Wettbewerbs- und Technologievorsprung sehen. Diese Vorteile werden wir auch in eine Ausweitung unserer Angebotspalette umsetzen. Hierüber sind wir mit unseren Kunden ständig im Gespräch.

Die Struktur unseres Angebotes wird konsequent weiterentwickelt. Unsere Kunden werden zunehmend produktionstechnisch beraten, hierdurch werden zusammen mit uns die gefertigten Komponenten technologisch verbessert.

Unser Bestreben ist, unsere produktionstechnische Basis permanent zu erweitern, um den ständig wachsenden Kundenanforderungen zu genügen. 180 Jahre Erfahrung in der Präzisionstechnik sind Beweis für unsere Flexibilität.

Unsere langjährige Erfahrung erlaubt es uns zudem, den Kunden Betriebsmittelkonstruktionen (im Sinne von Ideallösungen) anzubieten. Wir werden auch zukünftig Möglichkeiten bereitstellen, anspruchsvolle Hightech-Komponenten zu fertigen.

Im Rahmen unserer Unternehmensphilosophie beschäftigen wir uns mit diversen Prozessentwicklungen, auch außerhalb des Automotivsektors. Darüber hinaus besteht die Absicht, durch Ausweitung und Intensivierung der innerbetrieblichen Weiterbildung weitere Prozessentwicklung zu forcieren.

Aufgrund der technologischen Alleinstellungsmerkmale unseres Bereiches Präzisionsmechanik gehen wir von einer nur geringen Schwankungsbreite unserer Auftragseingangs- und Umsatzprognose aus.

Die maßgeblich durch die politischen Entscheidungen herbeigeführte Krise auf dem deutschen Photovoltaikmarkt traf uns unvorbereitet. Unsere Strategie, im Bereich der Präzisionsmechanik Teile und Komponenten für Photovoltaikanlagen zu entwickeln, konnte leider nicht aufrecht erhalten werden. Die in der Öffentlichkeit geführten Diskussionen über die Zukunft der Einspeisevergütungen führen zu Unsicherheiten und bundesweit zu starken Umsatzrückgängen. Die Entwicklung von Schumag-Produkten in diesem Umfeld wird aufgrund der unkalkulierbaren Risiken zunächst nicht weiter verfolgt.

Anlagentechnik

Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bislang nicht gelungen, aus den vielfältigen Geschäftsanbahnungen auch nennenswerten Umsatz zu generieren. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass im Anlagengeschäft weltweit Vorlaufzeiten von mehreren Jahren üblich sind, bevor es zu konkreten Geschäftsabschlüssen kommt.

Zahlreiche Aufforderungen zur Angebotsabgabe, Absichtserklärungen und Rahmenverträge belegen aber die potenziellen Chancen. Sollten sich diese realisieren, sind im Bereich Pipelineausrüstung und Energiekomponenten Auftragseingänge möglich.

Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass die weitere Marktexploration durch Ereignisse, die wir im Augenblick noch nicht absehen können, behindert wird und der Misserfolg unseres Engagements eintreten kann.

Der Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfelds „Regenerative Energien", in dem neben der Projektierung von großen Photovoltaikanlagen durch das Joint Venture auch die von der Schumag AG geplanten Funktions- und Sicherheitstests an Wechselrichtern vorgesehen waren, ist aufgrund der oben erwähnten Entwicklung verworfen worden.

Gesamtprognose

Die Gesellschaft befindet sich trotz Verbesserungen im Kernbereich weiterhin in einer schwierigen Situation. Trotz einer starken Marktstellung aufgrund technologischer Alleinstellungsmerkmale im Bereich niedriger Fertigungstoleranzen und einer beachtlichen Reputation im Markt ist es uns bisher nicht gelungen, unsere Ergebnisziele zu erreichen.

Ansätze zur Geschäftsausweitung und Diversifikation erweisen sich in Zeiten, in denen Politik und Märkte spontan und aktionistisch Rahmenbedingungen ändern, als kaum durchsetzbar. Unser Weg in die „grüne Schumag" ist deshalb gestoppt.

Der wirtschaftliche und finanzielle Erfolg der gesamten Anlagentechnik bleibt auf unbestimmte Zeit ungewiss.

Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft stellt einen wesentlichen Problembereich dar. Eine deutliche Risikoreduktion würde hier erreicht, wenn kurzfristig geklärt werden könnte, wer der strategische Investor bzw. der Finanzinvestor ist.

Die Klärung dieser Frage scheint auch immer mehr Voraussetzung dafür zu werden, Großkunden zu halten und das Geschäft mit Ihnen weiter auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2011/12 gehen wir insgesamt von einem negativen Ergebnis aus. Für die beiden folgenden Geschäftsjahre rechnen wir unter Zugrundelegung des Szenarios mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit mit einer Verbesserung der Situation, wobei diese durch eine Vielzahl von Kostensenkungen sowohl im Personalkostenbereich als auch im Sachkostenbereich realisiert werden soll. Nach einem noch leicht negativem Ergebnis 2012/13 planen wir, im Geschäftsjahr 2013/14 wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Aktuell ist die Liquiditätssituation weiterhin angespannt, kann aber durch ein striktes Liquiditätsmanagement auf niedrigem Niveau stabil gehalten werden. Mit einer leichten Entspannung der Liquiditätssituation wird ab dem zweiten Geschäftshalbjahr 2012/13 gerechnet, vorausgesetzt der Markt bricht nicht noch weiter ein.

Anmerkung

Dieser Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Aachen, 22. Januar 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Bilanz

AKTIVA

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Anhang 30.9.2011 30.9.2010
EUR TEUR
--- --- --- ---
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 766.275,00 1.072
Sachanlagen 8.803.883,43 10.007
Finanzanlagen 3.356.102,00 5.941
12.926.260,43 17.020
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 12.849.313,53 10.933
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 12.390.918,41 15.112
Flüssige Mittel (4) 1.051.282,49 1.499
26.291.514,43 27.544
Rechnungsabgrenzungsposten (5) 913.293,25 205
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (6) 478.456,26 0
40.609.524,37 44.769
PASSIVA
Anhang 30.9.2011 30.9.2010
EUR TEUR
Eigenkapital (7)
Gezeichnetes Kapital 10.225.837,62 10.226
Kapitalrücklage 15.893.433,60 15.894
Gewinnrücklagen 511.291,88 511
Bilanzverlust -15.753.910,85 -11.037
10.876.652,25 15.594
Rückstellungen (8) 20.873.642,39 23.320
Verbindlichkeiten (9) 7.775.896,51 4.272
Rechnungsabgrenzungsposten (10) 1.083.333,22 1.583
40.609.524,37 44.769

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 Gewinn- und Verlustrechnung

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Anhang 2010/11 2009/10
EUR TEUR
--- --- --- ---
Umsatzerlöse (11) 57.972.269,54 44.733
Bestandsveränderung 1.752.612,67 -2.263
Andere aktivierte Eigenleistungen 111.576,00 0
Gesamtleistung 59.836.458,21 42.470
Sonstige betriebliche Erträge (12) 6.214.247,83 3.508
Materialaufwand (13) 25.691.275,82 17.390
Personalaufwand (14) 24.562.890,88 23.937
Abschreibungen (15) 2.003.143,10 5.007
Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) 14.187.010,94 10.628
Zinsergebnis (17) -1.209.186,11 60
Abschreibungen auf Finanzanlagen (18) 2.600.000,00 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.202.800,81 -10.924
Außerordentliches Ergebnis (19) -304.006,00 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (20) 99.100,14 17
Sonstige Steuern 111.104,17 96
Jahresfehlbetrag -4.717.011,12 -11.037
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -11.036.899,73 0
Bilanzverlust -15.753.910,85 -11.037

Anhang

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Schumag AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzierungsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die Anwendung der durch die Bestimmungen des BilMoG geänderten Vorschriften erfolgte – bis auf Vorschriften zu Angaben im Anhang, die gesetzlich bereits für nach dem 31. Dezember 2008 beginnende Geschäftsjahre galten – erstmals für das Geschäftsjahr 2010/11. Für hieraus resultierende Änderungen der bisher angewandten Bewertungsmethoden findet § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB keine Anwendung. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte hieraus nicht.

Der Übergang zum 1. Oktober 2010 stellt sich wie folgt dar:

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Passiva HGB alt 30.9.2010 HGB BilMoG 1.10.2010 Veränderung HGB BilMoG/ HGB alt ergebniswirksam 2010/11
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Pensionsrückstellungen 15.425 19.051 3.626 -242
Altersteilzeitrückstellungen 1.586 1.648 62 -62
3.688 -304

Der Zuführungsbetrag für die Pensionsrückstellungen wurde entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt. Im Rahmen der Erstanwendung von BilMoG wurde im Geschäftsjahr 2010/11 ein Aufwand von TEUR 304 im außerordentlichen Ergebnis erfasst.

In der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit und der Darstellung zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.

Durch die Veräußerung der verbliebenen Maschinenbauaufträge sowie des restlichen, dem Maschinenbau zuzuordnenden Vermögens zum 30. November 2009 ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt. In der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich durch die Veräußerung im Geschäftsjahr 2009/10 folgende Auswirkungen:

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Gewinn- und Verlustrechnung Maschinenbau 2009/10
TEUR
--- ---
Umsatzerlöse 265
Bestandsveränderungen 360
Sonstige betriebliche Erträge 335
Materialaufwand 827
Personalaufwand 4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 444
Zinsergebnis -11
Ergebnis vor Steuern -326

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter – das sind Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 150,00 – werden sofort abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Für Anlagenzugänge mit Anschaffungskosten von jeweils über EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sowie Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Reichweite, Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Sofern die Börsen- oder Marktwerte der Vorräte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Maximaler Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind die Verkaufserlöse abzüglich noch anfallender Aufwendungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Ausnahme sind langfristige Forderungen, die zum Barwert angesetzt werden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Höhe der Wertberichtigung richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, werden zum beizulegenden Zeitwert mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Übersteigt der beizulegende Zeitwert die Verpflichtungen erfolgt der Ausweis als „Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis der Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB ermittelt. Der Zuführungsbetrag aus der erstmaligen Anwendung von BilMoG wurde entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit einem Rechnungszins von 5,13 % angewendet. Beim Zinssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck. Zudem wurden ein Rententrend von 1,5 % und eine Fluktuationsrate von 1,25 % zugrunde gelegt. Ein Lohn- und Gehaltstrend bleibt aufgrund der Ruhegeldordnung außer Ansatz. Im Vorjahr wurden die Pensionsrückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundele-gung eines Zinssatzes von 6 % und den Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre. Unterschiede betreffen das Sachanlagevermögen sowie Pensions-, Drohverlust- und Personalrückstellungen. Latente Steuern auf Verlustvorträge bleiben aufgrund der Ungewissheit über den Zeitpunkt des wesentlichen Anteilsbesitzwechsels, durch den eine Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge entfällt, ohne Wertansatz. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand eines kombinierten Ertragsteuersatzes der Schumag AG in Höhe von 31,4 %, der Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer umfasst. Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht angesetzt.

Die Umsatzrealisierung erfolgt bei Auslieferung bzw. bei Gefahrenübergang.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Buchungstag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden am Bilanzstichtag berücksichtigt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010/11 ist als Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

2. Vorräte

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.587 1.423
Unfertige Erzeugnisse 5.988 5.533
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.275 3.977
12.850 10.933

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.663 6.371
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.905 3.412
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 82 0
Sonstige Vermögensgegenstände 3.741 5.329
12.391 15.112

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

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30.9.2011 30.9.2010
Restlaufzeit bis zu einem Jahr über ein Jahr bis zu einem Jahr über ein Jahr
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.663 0 6.371 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 786 1.119 2.000 1.412
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 82 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 2.598 1.143 4.302 1.027
10.129 2.262 12.673 2.439

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten zum 30. September 2011 ausschließlich mit Verbindlichkeiten saldierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der rumänischen Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. Zum Abschlussstichtag gegenüber der Schumag BR Energy GmbH bestehenden Forderungen in Höhe von TEUR 2.203 wurden zu 100% wertberichtigt. In diesen Forderungen enthalten ist ein Darlehen über TEUR 1.825 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2011. Das Darlehen wurde bis zum 30. Juni 2013 verlängert.

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet überwiegend zur Absicherung von Leasingverpflichtungen geleistete Kautionen, Forderungen gegen eine Factoringgesellschaft, Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen sowie einen antizipativen Posten (Barwert) für künftige Leasingforderungen an die Schumag Romania S.R.L. Der antizipative Posten in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr TEUR 564) wurde gebildet, nachdem auf Basis der Beurteilung der Leasingverträge nach den deutschen steuerlichen Leasingerlassen die Leasinggegenstände der Schumag Romania S.R.L. wirtschaftlich zuzurechnen sind.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche an die Bundesagentur für Arbeit wegen Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 223 enthalten, die rechtlich erst nach dem 30. September 2011 entstehen.

4. Flüssige Mittel

Unter den Flüssigen Mitteln sind Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet insbesondere abgegrenzte Leasing- und Versicherungsaufwendungen für die folgenden Geschäftsjahre.

6. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Pensionsverpflichtungen sind zum Teil durch Vermögensgegenstände gesichert, die dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die den jeweiligen Anspruchsberechtigten verpfändet wurden. Diese wurden zum 30. September 2011 nach den BilMog-Bestimmungen erstmalig mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde.

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30.9.2011
TEUR
--- ---
Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen 588
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen 1.067
Überschuss des Vermögens über die Pensionsverpflichtungen (Aktiver Unterschiedbetrag) 479
Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen 1.053

7. Eigenkapital

Das Grundkapital der Schumag Aktiengesellschaft beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Die Gewinnrücklagen beinhalten zum 30. September 2011 eine gesetzliche Rücklage in Höhe von unverändert EUR 511.291,88.

Der Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen:

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Jahresfehlbetrag -4.717 -11.037
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -11.037 0
Bilanzverlust -15.754 -11.037

Angaben zum Bestehen einer Beteiligung am Bilanzstichtag

Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).

Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3 % beträgt, hält.

Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15 % der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3 % betragen, hält:

Senta Ltd., Nikosia, Zypern,
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 7. Januar 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 79,2 % der Stimmrechte (3.168.136 Stimmrechte) beträgt.

Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors (UK) II Limited, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind.

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 19. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, D-52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind.

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesell-schaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimm-rechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,62 % (544.699 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,59 % (543.689 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,54 % (541.479 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,26 % (530.409 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 2,29 % (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, dass ihr hiervon 11,52 % (460.609 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Die Euro-IB Ltd., London, England, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 11,86 % (474.336 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, England, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihm hiervon 11,86 % (474.336 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Herr Norbert Thelen, Deutschland.

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 13,81 % (552.339 Stimmrechte) beträgt, und dass ihm hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses besteht nach wie vor ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, gemeldeten Stimmrechtsanteil zuzuordnen sind.

Stimmrechtsmitteilungen nach dem Bilanzstichtag

Mitteilungen Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda

1)

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.

2)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 12,20 % (487.797 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland.

3)

Die Balanced Strategies Fund Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,56 % (142.545 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,46 % (618.470 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Concordia MAC 29 Ltd., George Town, Grand Cayman, Cayman Islands, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,30 % (11.872 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15% überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342. Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,42 % (616.900 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Concordia Partners, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,34 % (13.442 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,34 % (613.466 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Concordia Institutional Multi-Strategy Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15.76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 14,91 % (596.264 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Concordia Global Equity Relative Value Fund, LP, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,85 % (34.078 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda

1)

Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr hiervon 15,34 % (613.466 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Concordia Offshore Management Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,42 % (16.876 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 0,42 % (16.876 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Mitteilung Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilung Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich

Die Concordia Advisors (UK) II Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilung Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwellen von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,47 % (218.813 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 5,47 % (218.813 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Euro IB, London, Vereinigtes Königreich

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 13,81 % (552.339 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Die Euro-IB Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilungen Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich

1)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind, dass ihm hiervon 13,81 % (552.339 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen und Balanced Strategies Fund Limited

2)

Herr Alexander von Ungern-Sternberg, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,95 % (78.003 Stimmrechte) beträgt und dass ihm hiervon 1,95 % (78.003 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Mitteilungen Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda

1)

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited

2)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Balanced Strategies Fund Limited

3)

3) Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden: Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda

1)

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

2)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

3)

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda

1)

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 16. Juli 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

2)

Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und an diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 15,76 % (630.342 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden:

Herr Norbert Thelen, Deutschland
Balanced Strategies Fund Limited

Von diesen Stimmrechten sind ihr 3,86 % (154.417 Stimmrechte) auch nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die über folgende kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

3)

Die Conyers Dill & Pearman Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % (154.417 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 3,86 % (154.417 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass diese Stimmrechte über folgende kontrollierte Unternehmen, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil an der Schumag AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited
Master Multi-Product Holdings II Limited
Balanced Strategies Fund Limited

Mitteilungen Herr Norbert Thelen, Deutschland

1) Korrektur der Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen vom 17. August 2010

Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 10. August 2010 die Schwellen von 10 % und 15 % überschritten hat und zu diesem Tag 15,76 % (630.342 Stimmrechte) beträgt, dass ihm hiervon 7,42 % (296.816 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihm dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3 % oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Balanced Strategies Fund Limited
2) Herr Norbert Thelen, Deutschland, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 1. Oktober 2011 die Schwellen von 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 8,34 % (333.526 Stimmrechte) beträgt.

8. Rückstellungen

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14.968 15.425
Steuerrückstellungen 179 78
Sonstige Rückstellungen 5.727 7.817
20.874 23.320

Aufgrund der Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB besteht zum 30. September 2011 ein noch nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 3.384.

Die Pensionsverpflichtungen sind zum Teil durch Vermögensgegenstände gesichert, die dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die den jeweiligen Anspruchsberechtigten verpfändet wurden. Diese wurden zum 30. September 2011 nach den BilMoG-Bestimmungen erstmalig mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde.

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30.9.2011
TEUR
--- ---
Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen 15.557
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen 589
Nettowert der Pensionsverpflichtungen (Rückstellung) 14.968
Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen 614
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Altersteilzeit 1.264 1.586
Auftragsrückstellungen 958 666
Weihnachtsgeld 696 576
Abfindungen 604 1.101
Urlaubsgeld 490 447
Jahresabschlusskosten 475 287
Provisionen 353 525
Jahresabschlussvergütungen 198 171
ERA-Anpassungsfonds 0 1.461
Übrige 688 997
5.726 7.817

Für Verpflichtungen aus der Altersteilzeit sind Sicherheiten bestellt.

9. Verbindlichkeiten

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 950 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.161 2.811
Sonstige Verbindlichkeiten 1.665 1.461
7.776 4.272

Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Warenbeständen bestellt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 601 (Vorjahr TEUR 107) sowie Steuerverbindlichkeiten von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 280). Die Steuerverbindlichkeiten betreffen insbesondere die Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag für den Monat September 2011.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren von TEUR 319 (Vorjahr TEUR 63) enthalten.

Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

10. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich zukünftige Mieterträge.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

11. Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen:

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2010/11 2009/10
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Präzisionsmechanik 55.201 95,2 44.468 99,4
Anlagentechnik 2.771 4,8 0 -
Maschinenbau 0 - 265 0,6
57.972 100,0 44.733 100,0

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:

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2010/11 2009/10
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 22.689 39,1 15.675 35,0
Sonstige EU-Länder 12.159 21,0 7.891 17,6
Übriges Europa 586 1,0 383 0,9
Nordamerika 17.761 30,7 17.693 39,6
Lateinamerika 26 0,0 39 0,1
Asien 4.751 8,2 3.052 6,8
Sonstige Länder 0 0,0 0 0,0
57.972 100,0 44.733 100,0

12. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen, Mieterträge, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Kostenverrechnungen, Erträge aus Erstattungsansprüchen an die Bundesagentur für Arbeit wegen Altersteilzeitverpflichtungen sowie entsprechende Zuschüsse, Erträge aus Leasing sowie andere nicht gesondert auszuweisende Erträge. Die Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen betreffen insbesondere den Erlös aus der Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 956 (Vorjahr TEUR 713) enthalten.

13. Materialaufwand

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 18.778 12.548
Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.913 4.842
25.691 17.390

14. Personalaufwand

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Löhne und Gehälter 20.217 18.722
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 4.346 5.215
24.563 23.937

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 358 (Vorjahr TEUR 1.266). Im Vorjahr waren hierin noch die Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten, die nach BilMoG im Zinsergebnis zu erfassen sind.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:

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2010/11 2009/10
Arbeiter 388 382
Angestellte 89 88
Auszubildende 24 28
501 498

15. Abschreibungen

In den Abschreibungen sind folgende außerplanmäßige Abschreibungen enthalten:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände 222 0
Sachanlagen 166 2.082
388 2.082

16. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten nicht gesondert auszuweisende Verwaltungs- und Vertriebskosten wie Wertberichtigungen, Beratungskosten, Aufwendungen für Leasing, Instandhaltungen, Factoring-Gebühren, Versicherungen, EDV-Kosten, Jahresabschlusskosten und sonstige nicht auftragsbezogene Kosten.

Für von der BDO AG, Düsseldorf, erbrachte Dienstleistungen sind folgende Honorare als Aufwand erfasst:

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Abschlussprüfung 227 308
Steuerberatungsleistungen 13 14
sonstige Leistungen 11 24
251 346

17. Zinsergebnis

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2010/11 2009/10
TEUR TEUR
--- --- ---
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 108 127
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.317 -67
-1.209 60

Die Zinserträge von verbundenen Unternehmen betragen TEUR 79 (Vorjahr TEUR 69).

Erstmals im Zinsergebnis erfasst sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Diese beinhalten den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Nach den BilMoG-Bestimmungen wurden die Aufwendungen aus der Aufzinsung mit den Vermögenserträgen wie folgt verrechnet:

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2010/11
TEUR
--- ---
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (brutto) -952
Erträge aus Rückdeckungsversicherungen 47
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (netto) -905

18. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen ist die wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der Schumag BR Energy GmbH ausgewiesen.

19. Außerordentliches Ergebnis

Im Rahmen der Erstanwendung von BilMoG ergaben sich bei der Bewertung der Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen Zuführungen von insgesamt TEUR 3.688. Da der Zuführungsbetrag für die Pensionsrückstellungen (TEUR 3.626) entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt wird, wurden von den Zuführungen TEUR 304 als außerordentliche Aufwendungen erfasst.

20. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen zu erwartende Nachzahlungen aus einer im Berichtsjahr begonnenen Betriebsprüfung und betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus Vorjahren. Aufgrund des Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern, der nicht bilanziert wird, sind keine latenten Steuern enthalten.

SONSTIGE ANGABEN

21. Haftungsverhältnisse

Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Maschinenbaus hat die Schumag AG für die übergehenden Altersversorgungsansprüche eine Patronatserklärung abgegeben. Der Teilwert der Rentenverpflichtungen gemäß § 6a EStG zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs belief sich auf TEUR 862. Das Risiko einer Inanspruchnahme schätzen wir als äußerst gering ein.

22. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen 5.274 2.602
Verpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen 749 395
Verpflichtungen für Gaslieferungen 230 404
Verpflichtungen für Stromlieferungen 76 150
Bestellobligo Investitionen 38 1.077
6.367 4.628

23. Außerbilanzielle Geschäfte

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30.9.2011 30.9.2010
TEUR TEUR
--- --- ---
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 5.242 2.573
Im Rahmen von Factoring verkaufte Forderungen 4.912 2.604
10.154 5.177

Zur Optimierung der Finanzierungsstruktur erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2004/05 die Nutzung von Leasing, wodurch sofortige Zahlungsmittelabflüsse für benötigte Investitionen vermieden werden. Die Leasingverträge haben in der Regel eine fixe Laufzeit von 48 bis 54 Monaten und beinhalten überwiegend die Miete von Produktionsmaschinen für den präzisionsmechanischen Bereich. Für die meisten Leasingvereinbarungen bestehen Mietverlängerungsoptionen, bedingte Mietzahlungen sind nicht vorgesehen. Zudem wurde im Dezember 2010 zur Beschaffung zusätzlicher liquider Mittel eine Sale-and-Lease-back-Transaktion bezüglich unseres Maschinenparks abgewickelt. Für die Verpflichtungen sind Kautionen in Höhe von TEUR 933 (Vorjahr TEUR 642) hinterlegt.

Seit August 2010 wird zur Verbesserung der Finanzlage zudem echtes Factoring betrieben. Neben der Übertragung des Ausfallrisikos der verkauften Forderungen auf die Factoring-Gesellschaft konnte dadurch im Geschäftsjahr 2010/11 zusätzliche Liquidität in Höhe von TEUR 2.024 generiert werden. Im Rahmen eines Sicherheitenpoolvertrags wurden für die Factoringgesellschaft als Sicherheiten Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Warenbeständen bestellt.

Durch die dargestellten außerbilanziellen Geschäfte wird die Schumag AG mit Finanzierungskosten belastet.

24. Anteilsbesitzliste

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Gesellschaft und Sitz Anteil

Schumag AG
Nominalkapital Eigenkapital1) Ergebnis des

Geschäftsjahres1)
Schumag BR Energy GmbH, Aachen 100% TEUR 100 TEUR 0 TEUR -1.840
Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien 100% TRON 9.560 TEUR 1.0902) TEUR 3402)
Aixmotec GmbH i.L., Aachen 50% TEUR 50 ohne Geschäftsbetrieb

1) nach jeweiligem Landesrecht

2) Bilanzstichtag 31.12.2011

25. Organe der Gesellschaft

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien gemäß § 285 Ziffer 10 HGB sind nachfolgend aufgeführt:

Aufsichtsrat

Ralf Marbaise, Eynatten/Belgien

Stellvertretender Vorsitzender

Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen

ohne weitere Mitgliedschaft
Ekkehard Brzoska, Düren (ab 21. Dezember 2011)

Vorsitzender der Geschäftsführung der Z&J Technologies GmbH, Düren

Weitere Mitgliedschaften

ZJ High Temerature Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China (AR-Mitglied)

Zimmermann & Jansen SA (Pty) Ltd., Vanderbijlpark/Südafrika (AR-Mitglied)
Hans-Georg Kierdorf, Adliswil/Schweiz (ab 31. Oktober 2011)

Unternehmensberater

Weitere Mitgliedschaften

Kierdorf Immobilien- und Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln (Mitglied des Beirats)
Jürgen Milion, Alsdorf

Industriemeister

ohne weitere Mitgliedschaft
Frank Jokisch, Meerbusch (bis 23. August 2012)

Geschäftsführer der EFFIZIENZA GmbH, Düsseldorf

ohne weitere Mitgliedschaft
Peter Koschel, Berlin (bis 21. Dezember 2011)

Vorsitzender (bis 21. Dezember 2011)

Diplom-Ingenieur

Weitere Mitgliedschaften

Chemar Rurociągi Sp. z o.o., Kielce/Polen (AR-Mitglied, bis September 2010)

Victum Beteiligungs AG, Köln (AR-Mitglied, bis April 2011)
Peter Münch, Köln (bis 13. Mai 2011)

Vorstandsmitglied der Pandomus AG, Köln

ohne weitere Mitgliedschaft
Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 21. Dezember 2011 bis 31. August 2012)

Vorsitzender (ab 3. Januar 2012 bis 31. August 2012)

Dipl.-Ökonom

Weitere Mitgliedschaften

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Matthias Osinski, München (ab 31. Oktober 2011 bis 21. Dezember 2011)

Steuerberater

Weitere Mitgliedschaften

Bayern Treuhand Consulting AG, München (AR-Mitglied)

Euracontact Consulting AG, München (AR-Vorsitzender)
Alexander von Ungern-Sternberg, London/Großbritannien (bis 31. Mai 2011)

Director (Geschäftsführer) der Euro-IB Limited, London/Großbritannien

Weitere Mitgliedschaften

Worldwide Investors Portfolio SICAV, Luxemburg/Luxemburg (Mitglied des Verwaltungsrats)

Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz (ab 1. September 2012)

Dipl.-Ökonom

Mitgliedschaften

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)
Steffen Walpert, Köln (bis 31. August 2012)

keine Mitgliedschaft

26. Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

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2010/11 2009/10
EUR EUR
--- --- ---
Bezüge des Vorstands 535.890,00 459.491,02
davon feste Vergütungen 467.000,00 409.491,02
davon variable Vergütungen 68.890,00 50.000,00
Bezüge des Aufsichtsrats 111.597,00 129.225,80
davon feste Vergütungen 48.575,60 53.626,03
davon sonstige Auslagen 63.021,40 75.599,77

Im Vorjahr unterblieben gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2006 die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB in der Fassung des VorstOG verlangten individualisierten Angaben aller Bezüge der Vorstandsmitglieder. In den Bezügen des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010/11 sind ausschließlich Bezüge von Herrn Walpert enthalten.

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands zum 30. September 2011 betragen EUR 218.108,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 929.973,02 (Vorjahr EUR 628.993,76).

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen belaufen sich auf EUR 8.094.859,00 (Vorjahr EUR 6.529.114,00). Davon sind EUR 6.464.503,00 (Vorjahr EUR 6.529.114,00) zurückgestellt, der in Anwendung von Art. 67 Abs. 1 EGHGB noch nicht zurückgestellte Betrag beträgt EUR 1.630.356,00.

Dem Vorstandsmitglied Steffen Walpert wurde im September 2010 unter Beachtung des § 89 AktG ein Darlehen in Höhe von TEUR 160 gewährt. Das Darlehen hatte eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2012 und wurde dann in einer Summe zur Rückzahlung fällig. Sondertilgungen waren möglich. Die Verzinsung betrug 6 % p.a., die Zinsen sind monatlich jeweils zum Monatsletzten zu zahlen. Zur Absicherung dienten sämtliche Ansprüche aus dem Dienstvertrag von Herrn Walpert. Im Berichtsjahr erfolgte eine Sondertilgung von TEUR 17, zum 30. September 2011 betrug das Darlehen somit noch TEUR 143. Da das Darlehen zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht getilgt ist, wurde es aus Vorsichtsgründen zu 100 % wertberichtigt.

27. Erklärung nach § 161 AktG

Im Dezember 2011 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Schumag AG die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet unter www.schumag.de dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

28. Mutterunternehmen

Aufgrund des zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nach wie vor bestehenden Rechtsstreits darüber, wer Eigentümer des Aktienpaketes von 79,2 % ist, kann die Gesellschaft nicht angeben, wer Mutterunternehmen ist, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Schumag Aktiengesellschaft, Aachen. Der Konzernabschluss der Schumag Aktiengesellschaft zum 30. September 2011 wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister sowie im Internet unter www.schumag.de veröffentlicht.

Aachen, 22. Januar 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand

01.10.2010
Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand

30.09.2011
--- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.365.979,91 68.814,10 - 10.757,56 1.424.036,45
1.365.979,91 68.814,10 - 10.757,56 1.424.036,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.276.831,11 - - 135.192,27 16.141.638,84
Technische Anlagen und Maschinen 51.891.279,65 1.462.672,18 5.811,00 41.761.664,06 11.598.098,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.915.454,85 273.087,70 - 1.979.107,05 12.209.435,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.063.983,48 674.826,07 -5.811,00 - 2.732.998,55
84.147.549,09 2.410.585,95 - 43.875.963,38 42.682.171,66
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.941.156,00 - - - 5.941.156,00
Beteiligungen 25.000,00 14.945,00 - - 39.945,00
5.966.156,00 14.945,00 - - 5.981.101,00
91.479.685,00 2.494.345,05 - 43.886.720,94 50.087.309,11

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Kumulierte Abschreibungen
Stand

01.10.2010
Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand

30.09.2011
--- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.341,91 372.774,10 - 9.354,56 657.761,45
294.341,91 372.774,10 - 9.354,56 657.761,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.579.498,11 243.602,00 - 135.192,27 13.687.907,84
Technische Anlagen und Maschinen 49.313.769,65 567.502,30 - 39.973.493,06 9.907.778,89
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.246.883,85 663.540,70 - 1.783.547,05 10.126.877,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - 155.724,00 - - 155.724,00
74.140.151,61 1.630.369,00 - 41.892.232,38 33.878.288,23
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - 2.600.000,00 - - 2.600.000,00
Beteiligungen 24.999,00 - - - 24.999,00
24.999,00 2.600.000,00 - - 2.624.999,00
74.459.492,52 4.603.143,10 - 41.901.586,94 37.161.048,68

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Buchwert
Stand

30.9.2011
Stand

30.9.2010
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 766.275,00 1.071.638,00
766.275,00 1.071.638,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.453.731,00 2.697.333,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.690.319,88 2.577.510,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.082.558,00 2.668.571,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.577.274,55 2.063.983,48
8.803.883,43 10.007.397,48
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.341.156,00 5.941.156,00
Beteiligungen 14.946,00 1,00
3.356.102,00 5.941.157,00
12.926.260,43 17.020.192,48

Schumag Aktiengesellschaft, Aachen

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Aachen, 22. Januar 2013

Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Johannes Ohlinger

Entsprechenserklärung

zum

Deutschen Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten deutschen Aktiengesellschaft sind gem. § 161 AktG verpflichtet, einmal jährlich zu erklären, ob dem Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen des Kodex nicht angewendet wurden oder werden und warum nicht.

Wir erklären gemäß § 161 AktG, dass bei der Schumag Aktiengesellschaft seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2010 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ("Kodex") in der geltenden Fassung vom 26. Mai 2010 entsprochen wurde und auch künftig den Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 entsprochen wird, mit folgenden Ausnahmen:

Nach Ziffer 2.3.3 des Kodex soll die Gesellschaft den Aktionären die persönliche Wahrnehmung ihrer Rechte erleichtern und die Aktionäre insbesondere auch bei der Briefwahl unterstützen. Dies ist bei der Schumag deshalb nicht der Fall, weil die Satzung dieses Abstimmungsverfahren nicht vorsieht.

Nach Ziffer 3.8 Abs. 2 des Kodex ist bei einem Abschluss einer D&O-Versicherung für den Vorstand ein Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des 1 1/2-fachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds zu vereinbaren. Nach Ziffer 3.8 Abs. 3 soll in einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden. Bei der Schumag wurde ein Selbstbehalt für den Aufsichtsrat, wie in der deutschen Wirtschaft überwiegend praktiziert, bisher nicht vereinbart und wird auch künftig nicht vereinbart werden, da die Vereinbarung eines solchen Selbstbehalts nach Ansicht der Gesellschaft weder eine verhaltenssteuernde Wirkung auf die Organmitglieder hätte noch als Motivationshilfe geeignet ist.

Nach Ziffer 4.2.1 Satz 1 des Kodex soll der Vorstand aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben. Der Vorstand besteht im Hinblick auf die mittelständische Organisationsstruktur der Schumag aus einer Person. Auch aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft ist dies schon aus Kostengründen angezeigt. Der Aufsichtsrat beabsichtigt aber mittelfristig einen weiteren Vorstand, insbesondere für das Ressort Technik, zu bestellen, sobald ein geeigneter Kandidat zur Verfügung steht bzw. zu angemessen Konditionen eingestellt werden kann.

Nach Ziffer 4.2.3 Abs. 6 des Kodex soll der Vorsitzende des Aufsichtsrats die Hauptversammlung über die Grundzüge des Vergütungssystems und deren Veränderungen informieren. Dies erfolgte und erfolgt auch in Zukunft nicht, da die Grundzüge des Vergütungssystems bereits im Vergütungsbericht innerhalb des Lageberichts ausführlich beschrieben werden.

Nach Ziffer 4.2.5 in Verbindung mit Ziffer 4.2.4 des Kodex soll die Offenlegung der Gesamtvergütung eines jeden einzelnen Vorstandsmitglieds unter Namensnennung nach fixen und variablen Vergütungsteilen sowie von Zusagen auf Leistungen, die bei vorzeitiger oder regulärer Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied gewährt oder während des Geschäftsjahres geändert worden sind, in einem Vergütungsbericht erfolgen. Auf Basis eines entsprechenden Beschlusses nach §§ 286 Abs. 5, 314 Abs. 2 Satz 2 HGB zur Nicht-Offenlegung von Vorstandsvergütungen, den die Hauptversammlung am 9. März 2006 mit Dreiviertelmehrheit gefasst hat, wurde die individualisierte Offenlegung der Gesamtvergütung bisher unterlassen. Da dieser Beschluss höchstens für die Dauer von fünf Jahren gefasst werden kann, unterliegt die Gesellschaft jedoch ab 2011 ohnehin den gesetzlichen Offenlegungspflichten, so dass der Empfehlung ab dem Geschäftsjahr 2010/11 entsprochen wird.

Nach Ziffer 5.3.3 des Kodex soll der Aufsichtsrat einen Nominierungsausschuss bilden, der ausschließlich mit Vertretern der Anteilseigner besetzt ist und dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorschlägt. Dies erfolgte bisher nicht und wird auch in Zukunft nicht erwogen, weil Beschlüsse des Aufsichtsrats über Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern durch die Hauptversammlung ohnehin nach § 124 Abs. 3 Satz 4 AktG nur der Mehrheit der Stimmen der vier Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat bedürfen.

Nach Ziffer 5.4.1 Abs. 2 soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele nennen, die u.a. Vielfalt (Diversity) berücksichtigen; nach Ziffer 5.4.1 Abs. 3 Satz 2 soll die Zielsetzung und der Stand der Umsetzung im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft beabsichtigt, dieses Thema im Rahmen seiner nächsten Sitzungen vertieft zu behandeln und entsprechend umzusetzen; zuvor kann deshalb die Erklärung nicht abgegeben werden. Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Ziffer 5.4.1 Absatz 2 des Kodex wird aber auch zukünftig nicht festgelegt. Der Aufsichtsrat orientiert seine Wahlvorschläge für die von der Hauptversammlung zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder stets im Einzelfall auch künftig an der persönlichen Eignung und Leistungsfähigkeit der vorzuschlagenden Person.

Nach Ziffer 5.4.3 Satz 3 sollen den Aktionären Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz bekannt gegeben werden. Die Bekanntgabe von Kandidatenvorschlägen für den Aufsichtsratsvorsitz erfolgt – auch künftig – nicht, weil der Aufsichtsrat eine Stimmabgabe in der Hauptversammlung für oder gegen einen Kandidaten im Hinblick auf ein mögliches Amt als Vorsitzender bei Wahlen zum Aufsichtsrat für nicht praktikabel hält.

Nach Ziffer 5.4.6 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Satz 1 des Kodex soll die Vergütung des Aufsichtsrats den Vorsitz sowie die Mitgliedschaft in Ausschüssen berücksichtigen und außerdem neben einer festen auch eine erfolgsorientierte Vergütung enthalten. Die Satzung der Schumag sieht nur feste Vergütungsbestandteile ohne Berücksichtigung des Vorsitzes bzw. der Mitgliedschaft in Ausschüssen vor; daran soll zunächst im Hinblick auf die Organisationsstruktur der Gesellschaft festgehalten werden.

Nach Ziffer 5.5.3 Satz 1 des Kodex soll der Aufsichtsrat in seinem Bericht an die Hauptversammlung über aufgetretene Interessenkonflikte und deren Behandlung informieren. Die Schumag schließt sich dieser Empfehlung – wie bisher – auch künftig nicht an und wird in der Regel dem Grundsatz der Vertraulichkeit von Beratungen im Aufsichtsrat (vgl. § 116 Satz 2 AktG und Ziffer 3.5 des Kodex) den Vorrang einräumen.

Nach Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Kodex soll der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und sollen Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein. Dieser Empfehlung wurde und wird aus organisatorischen Gründen nicht gefolgt, eine zeitnahe Veröffentlichung wird aber weiterhin angestrebt.

Aachen, im Dezember 2011

Schumag Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat

Der Vorstand

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