AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Schumag AG

Annual Report Jul 15, 2010

383_rns_2010-07-15_a19b5fee-8601-47cc-b94a-9a33acef5e17.html

Annual Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Schumag Aktiengesellschaft

Aachen

Jahresabschluss zum 30. September 2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Ab Ende 2008 erlebte die Weltwirtschaft bis Mitte 2009 die schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte. Insbesondere in den Industrieländern erfolgte – ausgehend von der internationalen Finanzkrise – ein Konjunktureinbruch. Aber auch die Schwellen- und Entwicklungsländer wurden durch die globale Rezession erheblich belastet. Vor allem unterstützt von zahlreichen staatlichen Konjunkturprogrammen weltweit war im 2. Halbjahr 2009 zwar insgesamt eine Stabilisierung zu verzeichnen, für das Kalenderjahr 2009 geht das IfW dennoch von einem Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts um 1,0 % aus. Für den Euro-Raum wird mit einem um 4,0 %, für Deutschland sogar mit einem um 5,0 % niedrigeren Bruttoinlandsprodukt gerechnet.

Im Bereich der Automotive-Präzisionsteile lag der Absatz bis zum September 2008 auf einem hohen Niveau. Auch in diesem Feld sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise erheblich. Seit November 2008 ist der Absatz bis Mitte 2009 weltweit massiv eingebrochen. Die meisten Automobilhersteller haben ihre Produktion der extrem schwachen Nachfrage angepasst, so dass 2009 insgesamt ein sehr schwaches Jahr geworden ist.

Die Medizintechnik blieb zwar auch nicht von den Folgen der Wirtschaftskrise verschont, aktuelle Studien zeigen aber, dass für diese Branche mittel- bis langfristig ein starkes Wachstum der weltweiten Nachfrage zu erwarten ist.

Der Maschinen- und Anlagenbau war besonders stark von der globalen Konjunkturschwäche betroffen. Der weltweite Einbruch der Investitionsgüternachfrage hat zu einem überproportionalen Umsatzrückgang und einer deutlich verschlechterten Auftragslage in den großen Industrieländern geführt. Da die Schumag den Maschinenbaubereich zum 1. Dezember 2008 verkauft hat, wirkte sich der Nachfragerückgang nicht mehr negativ aus.

GESCHÄFTSVERLAUF

scroll

Eckdaten 30.9.2009 30.9.2008 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingang
Präzisionsmechanik 18,1 62,6 62,8 53,3 -44,7 -71,2
Maschinenbau 10,8 37,4 55,0 46,7 -44,2 -80,4
28,9 100,0 117,8 100,0 -88,9 -75,5
Umsatz
Präzisionsmechanik 33,8 49,2 62,7 50,7 -28,9 -46,1
Maschinenbau 34,9 50,8 60,9 49,3 -26,0 -42,7
68,7 100,0 123,6 100,0 -54,9 -44,4
Auftragsbestand
Präzisionsmechanik 22,2 65,1 37,9 51,3 -15,7 -41,4
Maschinenbau 11,9 34,9 36,0 48,7 -24,1 -66,9
34,1 100,0 73,9 100,0 -39,8 -53,9

Präzisionsmechanik

Drastisch reduzierte Abrufmengen fast aller unserer Kunden im Bereich Automotive kennzeichnen die Geschäftsentwicklung in der Präzisionsmechanik ab Ende November 2008. Für das Geschäftsjahr 2008/09 resultierte daraus ein Umsatzrückgang um 46 % gegenüber dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang nahm sogar um 71 % ab.

Als Reaktion auf diese Entwicklung wurden die bestehenden personellen Fertigungskapazitäten durch den nahezu kompletten Abbau von Leiharbeitern sowie die Nutzung von Kurzarbeit – beginnend im Januar 2009 – um bis zu 50 % reduziert. Nachdem deutlich wurde, dass die Nachfragereduzierung nicht nur kurzfristig sein wird, entschied der Vorstand, die Fertigungskapazitäten umgehend durch eine deutliche Personalanpassung dauerhaft zu verringern.

Die Anfang April 2009 aufgenommenen Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und Sozialplan wurden im Juni 2009 zum Abschluss gebracht. In diesem Rahmen erfolgte insgesamt ein Personalabbau um 210 Mitarbeiter, dafür entstehende Einmalaufwendungen haben das Ergebnis mit EUR 8,2 Mio belastet.

Anlagentechnik

Im Juni 2009 wurde das 100 %ige Tochterunternehmen Schumag BR Energy GmbH, Aachen, gegründet. Durch dieses sollen Aktivitäten im Anlagenbau und dort insbesondere im Bereich Energie abgewickelt werden. Um die Geschäftslinie verfolgen zu können und das dazu benötigte Know-How zu erwerben, wurde die Schumag BR Energy GmbH mit Kapital von EUR 3,6 Mio ausgestattet. Im Berichtsjahr wurden erste Anlaufaktivitäten aufgenommen.

Maschinenbau

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2008 wurde der wesentliche Teil des Geschäftsbereichs Maschinenbau an die SMS Meer GmbH, Mönchengladbach, veräußert. Dazu sind in einem ersten Schritt die zum Maschinenbau gehörenden operativen Vermögensgegenstände in ein gesondertes Unternehmen, die heutige SMS Schumag GmbH & Co. KG (SMS Schumag), eingebracht worden. Zudem wurden 328 Mitarbeiter mit allen Rechten und Pflichten von der SMS Schumag übernommen. Anschließend sind sämtliche SMS Schumag-Anteile sowie die Anteile an den Tochterunternehmen MRB Schumag Ltd. (Großbritannien), Schumag Kieserling Machinery, Inc. und Nolanco, Inc. (beide USA) sowie Schumag Machinery Taicang Co., Ltd. (China) von der Schumag AG an die SMS Meer GmbH veräußert worden.

Die zum Veräußerungszeitpunkt vorhandenen Maschinenbauaufträge sind zunächst bei der Schumag AG verblieben und wurden im Wege der Geschäftsbesorgung durch die SMS Schumag abgewickelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorratsvermögen, das den verbliebenen Aufträgen zuzuordnen ist, wurden ebenfalls nicht übertragen.

Mit Wirkung zum 30. November 2009 wurden die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen Aufträge sowie das restliche zum Maschinenbau gehörende Anlage- und Umlaufvermögen ebenfalls auf die SMS Schumag übertragen. Der Geschäftsbesorgungsvertrag wurde dementsprechend beendet. Aktivitäten des Bereichs Maschinenbau beschränken sich bei der Schumag AG seitdem nur noch auf Restabwicklungen.

Die SMS Schumag führt die Produktion auf dem Betriebsgelände der Schumag AG in Aachen fort und hat dazu die notwendigen Produktionshallen sowie Büroräume auf zunächst 10 Jahre angemietet.

Der im Geschäftsjahr 2008/09 erzielte Auftragseingang des Maschinenbaus beinhaltet ausschließlich Aufträge, die in den ersten beiden Monaten des Berichtsjahres hereingenommen wurden. Insoweit ist der Vergleich mit dem Vorjahr nicht aussagekräftig.

Im Umsatz wirkte sich aus, dass die verbliebenen Maschinenbauaufträge weiterhin über die Schumag AG abgewickelt wurden. Daher enthält der Umsatz auch die anteilige Abrechnung des zum 1. Dezember 2008 noch vorhandenen Auftragbestands.

Aktienrückkaufangebot

Der Vorstand der Schumag AG hat – ermächtigt durch einen Beschluss der Hauptversammlung vom 15. April 2008 – mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Aktionären am 17. September 2009 ein öffentliches Aktienrückkaufangebot zum Erwerb ihrer Aktien zum Preis von je EUR 6,00 unterbreitet. Das Aktienrückkaufangebot war begrenzt auf maximal 400.000 Aktien. Bis zum 30. September 2009 wurden 280.193 Aktien angedient.

Veränderungen im Vorstand

Herr Arndt Krebs wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 14. November 2008 zum weiteren Mitglied des Vorstands bestellt. Mit Wirkung zum 25. Februar 2009 wurde er wieder abberufen. Herr Dr. Günter Finke ist vom Aufsichtsrat am 3. Dezember 2008 von seinem Amt als Mitglied des Vorstands abberufen worden. Im Nachgang erfolgte eine gerichtliche Einigung, dass sein Vorstandsmandat offiziell mit Wirkung zum 31. März 2009 beendet wurde. Herr Nicolaus Heinen wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 5. Juni 2009 zunächst für die Dauer von 12 Monaten zum weiteren Mitglied des Vorstands bestellt. Herr Heiner Kudrus wurde mit Wirkung zum 16. Juni 2009 von seinem Amt als Mitglied des Vorstands abberufen. Mit Wirkung zum 10. Juli 2009 hat Herr Rainer Kiechl im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat sein Mandat als Vorstandsvorsitzender und als Mitglied des Vorstands der Gesellschaft beendet. Somit ist Herr Heinen aktuell Alleinvorstand.

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die bei der Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Schumag AG angewendet werden.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2006 unterbleiben die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB in der Fassung des VorstOG verlangten individualisierten Angaben aller Bezüge der Vorstandsmitglieder. Auch die Bezüge des Aufsichtsrats werden innerhalb des Vergütungsberichts in einer Summe ausgewiesen.

Zuständig für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Dieser orientiert sich dabei an der Unternehmensgröße und -struktur unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Schumag AG sowie den Vergütungen bei vergleichbaren Unternehmen. Für besondere Leistungen kann der Personalausschuss zudem Sondervergütungen als Bestandteil der variablen Vergütung gewähren.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich grundsätzlich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die variable Vergütung richtet sich nach dem operativen Konzernergebnis vor Steuern unter Berücksichtigung des Erreichungsgrades im Vergleich zum Planergebnis. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig in dem Monat, in dem der Aufsichtsrat den Konzernabschluss billigt.

Bestandteil der Vorstandsvergütungen sind darüber hinaus grundsätzlich direkte Versorgungszusagen. Diese werden mit den Vorstandsmitgliedern individuell durch den Personalausschuss des Aufsichtsrats vereinbart.

Für den Fall der Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied sind keine weiteren Leistungen zugesagt worden. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell zutreffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben, entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sind etwaige Abfindungen auf zwei Jahresgehälter begrenzt.

Nach § 14 der Satzung erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für ein Geschäftsjahr eine nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von EUR 7.158,09. Der Vorsitzende erhält den 2fachen Betrag, sein Stellvertreter den 1,5fachen Betrag. Die Vergütung wird anteilig zur Amtszeit des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds gewährt. Zudem haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen.

Die Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats zeigt die folgende Übersicht:

scroll

2008/09

EUR
2007/08

EUR
Bezüge des Vorstands 720.909,14 970.016,00
davon feste Vergütungen 416.909,14 596.016,00
davon variable Vergütungen 304.000,00 374.000,00
Bezüge des Aufsichtsrats 80.511,82 75.226,90
davon feste Vergütungen 52.412,64 48.038,73
davon sonstige Auslagen 28.099,18 27.188,17

Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands betragen zum 30. September 2009 EUR 0,00 (Vorjahr EUR 76.603,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 1.403.839,80 (Vorjahr EUR 723.357,93).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind EUR 6.534.991,00 (Vorjahr EUR 6.211.798,00) zurückgestellt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind in der Anlage 3 zum Anhang aufgeführt.

Angaben nach § 289 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

Das gezeichnete Kapital der Schumag AG zum 30. September 2009 beträgt EUR 10.225.837,62 und ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien der Schumag AG sind unter der ISIN DE0007216707 (WKN 721670) zum Handel im regulierten Markt (General Standard) der Wertpapierbörse Frankfurt am Main notiert; außerdem werden sie im Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie über das elektronische Handelssystem XETRA gehandelt. Es gibt bei der Gesellschaft nur eine Aktiengattung und alle Aktien vermitteln gleiche Rechte bzw. Pflichten. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die weiteren Rechte und Pflichten aus den Aktien der Gesellschaft bestimmen sich nach dem Aktiengesetz.

Zum 30. September 2009 war uns eine direkte Beteiligung am Kapital der Schumag AG mit 81,15 % der Stimmrechte von der Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, gemeldet. Deren Stimmrechte werden der Babcock Capital A.E., Athen (Griechenland), der Senta Ltd., Nikosia (Zypern), und Herrn Andreas Kazinakis (Deutschland) zugerechnet. Zudem war uns eine direkte Beteiligung mit 79,2 % der Stimmrechte von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, gemeldet. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts besteht weiterhin ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, gemeldeten Stimmrechtsanteil zuzuordnen sind. Die Aktien sind beim Amtsgericht Krefeld für mehrere Anspruchsberechtigte hinterlegt. Weiterhin war uns eine indirekte Beteiligung am Kapital der Schumag AG mit 10,395 % der Stimmrechte von der Concordia Advisors LLP, London (Vereinigtes Königreich), der Concordia Advisors (UK) Ltd., London (Vereinigtes Königreich), der Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton (Bermuda), sowie Frau Denise Ribaroff (Bermuda) gemeldet. Davon werden 6,77 % über die Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton (Bermuda), zugerechnet. Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte übersteigen, waren der Gesellschaft zum Stichtag nicht gemeldet.

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht ihr Vorstand aus einem Mitglied oder auch aus mehreren Mitgliedern. Satzungsgemäß und nach § 84 AktG erfolgt die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung kann auf höchstens fünf Jahre erfolgen, wobei diese Höchstdauer auch jeweils im Fall der wiederholten Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit zu beachten ist. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Im Übrigen wird zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern auf die Vorschriften in den §§ 84, 85 AktG sowie § 6 der Satzung der Gesellschaft verwiesen. Die Satzung weicht von den vorgenannten gesetzlichen Vorschriften jedoch nicht ab.

Jede Satzungsänderung bedarf grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung, der nach § 133 Abs. 1 AktG mit einfacher Stimmenmehrheit und zusätzlich nach § 18 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft i.V.m. § 179 Abs. 1 und 2 AktG mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals gefasst wird, soweit nicht gesetzliche Vorschriften oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. Das Gesetz verlangt zwingend einen Beschluss der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für solche Änderungen der Satzung, die den Gegenstand des Unternehmens (§ 179 Abs. 2 Satz 2 AktG), die Ausgabe von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (§ 182 Abs. 1 Satz 2 AktG), Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 AktG), die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 193 Abs. 1 AktG), die Schaffung eines genehmigten Kapitals (§ 202 Abs. 2 AktG) - ggf. mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss (§ 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 3 AktG) -, die ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung (§ 222 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 229 Abs. 3 AktG) oder einen Formwechsel (§§ 233 Abs. 2 bzw. § 240 Abs. 1 UmwG) betreffen. Der Aufsichtsrat ist nach § 12 der Satzung ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur deren Fassung betreffen.

Der Vorstand war gemäß § 5 Abs. 6 der Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 8. März 2009 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 5.112.918,00 zu erhöhen. Dabei kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre im Fall von Kapitalerhöhungen bis zu einem Betrag von insgesamt EUR 1.022.583,00 nach Maßgabe von weiteren in der Satzung festgelegten Bestimmungen ausschließen. Der Vorstand hat hiervon keinen Gebrauch gemacht.

Der Vorstand war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. April 2008 und nach dessen Maßgabe bis zum Ablauf des 14. Oktober 2009 im Rahmen von § 71 Abs. 1 Nr. 8 und Abs. 2 bis 4 AktG ermächtigt, handelnd für die Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals eigene Aktien der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt 10 % ihres Grundkapitals zu erwerben und diese eigenen Aktien, ggf. unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre, zu verwenden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen.

Für den Fall eines Übernahmeangebotes, das sich auf von der Gesellschaft ausgegebene und zum Handel an einem organisierten Markt zugelassene Aktien richten würde, bestehen für den Vorstand im Übrigen die allgemeinen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse. So müssten z.B. Vorstand und Aufsichtsrat bei Vorliegen eines Übernahmeangebots nach § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme zu dem Angebot abgeben und veröffentlichen, damit die Aktionäre in Kenntnis der Sachlage über das Angebot entscheiden können. Außerdem dürfte der Vorstand gemäß § 33 WpÜG nach Bekanntgabe eines Übernahmeangebots keine Handlungen außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs vornehmen, durch die der Erfolg des Angebotes verhindert werden könnte, wenn er dazu nicht von der Hauptversammlung ermächtigt ist oder der Aufsichtsrat dem zugestimmt hat oder es sich nicht um die Suche nach einem konkurrierenden Angebot handelt. Bei ihren Entscheidungen sind Vorstand und Aufsichtsrat an das Wohl des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und seiner Aktionäre gebunden. Satzungsregelungen im Sinne von § 33a bis § 33c WpÜG (Europäisches Verhinderungsverbot, Europäische Durchbrechungsregel, Vorbehalt der Gegenseitigkeit) waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, war zumindest bis zum 7. Januar 2009 ein von der Schumag Holding GmbH, Essen (bis zum 25. November 2008: Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin) unmittelbar abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 AktG. Zudem bestand zumindest bis zu diesem Zeitpunkt eine mittelbare Abhängigkeit von der Babcock Capital A.E., Athen (Griechenland), der Senta Ltd., Nikosia (Zypern) und Herrn Andreas Kazinakis, Berlin.

Unklar ist, ob die Schumag Aktiengesellschaft ab dem 7. Januar 2009 ein von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham (Vereinigtes Königreich) unmittelbar abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 AktG ist. Es besteht ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd. gemeldeten Stimmrechtsanteil in Höhe von 79,2 % zuzuordnen sind.

Unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits ist nach § 312 AktG ein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erstellen.

Pflichtgemäß geben wir nach § 312 Abs. 3 AktG für das Geschäftsjahr 2008/09 folgende Erklärung über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ab:

"Die Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, hat nach den Umständen, die ihr in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der herrschenden Unternehmen oder eines mit diesen verbundenen Unternehmens hat die Schumag Aktiengesellschaft weder getroffen noch unterlassen."

ERTRAGSLAGE

scroll

2008/09 2007/08 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 68,7 99,1 123,6 100,2 -54,9 -44,4
Gesamtleistung 69,3 100,0 123,3 100,0 -54,0 -43,8
Materialaufwand 46,8 67,5 53,3 43,2 -6,5 -12,2
Personalaufwand 33,2 47,9 50,8 41,2 -17,6 -34,6
Abschreibungen 3,6 5,2 4,4 3,6 -0,8 -18,2
Beteiligungsergebnis 0,0 0,0 2,2 1,8 -2,2 -100,0
Zinsergebnis 0,1 0,1 -0,5 -0,4 0,6 > 100,0
Außerordentliches Ergebnis 15,6 22,5 0,0 0,0 15,6
Übrige Aufwendungen/Erträge 7,7 11,1 13,4 10,9 -5,7 -42,5
Ergebnis vor Steuern -6,3 -9,1 3,1 2,5 -9,4 < 100,0

Material und Personal

Die Reduzierung des Materialaufwands resultiert überwiegend aus dem Rückgang des Leistungsvolumens in beiden Geschäftsbereichen. Hierin berücksichtigt ist auch der niedrigere Aufwand für Leiharbeiter, deren durchschnittliche Anzahl von 161 auf 39 abgebaut wurde. Der Anteil des Materialaufwands an der Gesamtleistung erhöhte sich dagegen von 43,2 % auf 67,5 %. Dies ist insbesondere dadurch zu erklären, dass die Auftragsabwicklung für den Maschinenbau ab dem 1. Dezember 2008 im Wege der Geschäftsbesorgung durch die SMS Schumag erfolgte.

Der Personalaufwand verringerte sich vor allem durch den Übergang der Maschinenbau-Mitarbeiter in die SMS Schumag zum 1. Dezember 2008 und den dadurch erfolgten Abbau des durchschnittlichen Eigenpersonalbestands von 989 auf 698 Mitarbeiter. Trotz dieses Abbaus erhöhte sich der Personalkostenanteil von 41,2 % auf 47,9 % der Gesamtleistung, was neben Tariferhöhungen insbesondere auf Überkapazitäten im Bereich Präzisionsmechanik zurückzuführen ist, die erst mit Umsetzung des Sozialplans im Juli 2009 abgebaut werden konnten.

Beteiligungsergebnis

Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Beteiligungserträge mehr realisiert, da die Tochtergesellschaften, die in den Vorjahren Ausschüttungen vorgenommen haben, im Rahmen des Verkaufs des Maschinenbaus auch veräußert wurden.

Zinsergebnis

Das Zinsergebnis verbesserte sich aufgrund der geringeren durchschnittlichen Inanspruchnahme von Bar- und Avalkrediten sowie durch die Reduzierung der Kosten im Zusammenhang mit der Finanzierungsstruktur um insgesamt EUR 0,6 Mio.

Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet die Erträge aus dem Verkauf des Maschinenbaus abzüglich der dafür angefallenen Aufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 23,8 Mio sowie die Kosten für den Sozialplan in Höhe von EUR 8,2 Mio.

Ergebnis

Trotz des deutlich positiven außerordentlichen Ergebnisses verringerte sich das Ergebnis vor Steuern von EUR +3,1 Mio auf EUR -6,3 Mio. Diese Verschlechterung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass bei einem Rückgang der Gesamtleistung um 43,8 % die kurzfristig nicht reduzierbaren Unternehmenskosten – vor allem im Personalbereich – nicht zeitnah angepasst werden konnten.

Insbesondere dadurch sowie aufgrund der Kosten für den Sozialplan belief sich das Ergebnis vor Steuern der Präzisionsmechanik insgesamt auf EUR -26,3 Mio (Vorjahr EUR -0,6 Mio).

Der Maschinenbau belastete das operative Ergebnis mit EUR -3,9 Mio. Unter Einbeziehung des außerordentlichen Ergebnisses aus dem Verkauf des Bereichs erzielte der Maschinenbau insgesamt ein Ergebnis vor Steuern von EUR +20,0 Mio (Vorjahr EUR +3,7 Mio).

FINANZLAGE

scroll

Cashflow 2008/09

EUR Mio
2007/08

EUR Mio
Veränderung

EUR Mio
Jahresfehlbetrag/-überschuss vor außerordentlichen Posten -21,9 2,9 -24,8
Abschreibungen 3,6 4,4 -0,8
Veränderung Rückstellungen -1,2 1,6 -2,8
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0,0 -0,3 0,3
Ergebnis aus Abgängen des Anlagevermögens -0,1 -0,2 0,1
Veränderung Vorräte (Brutto) 2,6 -0,1 2,7
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Brutto) 1,2 17,6 -16,4
Veränderung übrige Aktiva -2,1 -6,5 4,4
Veränderung Erhaltene Anzahlungen -5,6 -2,2 -3,4
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -3,1 -1,8 -1,3
Veränderung übrige Passiva 2,1 -4,1 6,2
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Sozialplan) -2,8 0,0 -2,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -27,3 11,3 -38,6
Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 0,4 0,4 0,0
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -5,3 -2,3 -3,0
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (Verkauf Maschinenbau) 32,1 0,0 32,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit 27,2 -1,9 29,1
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,0 2,0 -2,0
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -2,0 -4,4 2,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -2,0 -2,4 0,4
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -2,1 7,0 -9,1
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7,1 0,1 7,0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5,0 7,1 -2,1

Der Finanzmittelfonds entspricht den bilanzierten Flüssigen Mitteln.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit EUR -27,3 Mio deutlich negativ. Dies ist insbesondere auf den Cash-Effekt aus dem negativen operativen Ergebnis (EUR -21,9 Mio) sowie auf die Auszahlungen für den außerordentlichen Posten „Sozialplan" (EUR -2,8 Mio) zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wurde vor allem durch den saldierten Cash-Effekt aus dem außerordentlichen Posten „Verkauf Maschinenbau" (EUR +32,1 Mio) positiv beeinflusst. Die Nettoauszahlungen für Investitionen in Höhe von EUR 4,9 Mio beinhalten insbesondere Auszahlungen in das Finanzanlagevermögen. Diese betreffen mit EUR 3,6 Mio die neu gegründete Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH und mit EUR 0,3 Mio die Schumag Romania S.R.L.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte eine 100 %ige Rückführung der Darlehen der ehemaligen Tochtergesellschaft MRB Schumag Ltd. in Höhe von insgesamt EUR 2,0 Mio. Zum 30. September 2009 sind in der Bilanz keine Finanzverbindlichkeiten mehr enthalten.

VERMÖGENSLAGE

scroll

30.9.2009 30.9.2008 Veränderung
EUR Mio % EUR Mio % EUR Mio %
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Anlagevermögen 16,9 23,5 24,2 32,3 -7,3 -30,2
Vorräte 20,1 27,9 17,1 22,8 3,0 17,5
Forderungen Lieferungen und Leistungen 13,0 18,1 14,0 18,7 -1,0 -7,1
Flüssige Mittel 5,0 6,9 7,1 9,5 -2,1 -29,6
Übrige Aktiva 17,0 23,6 12,5 16,7 4,5 36,0
72,0 100,0 74,9 100,0 -2,9 -3,9
Passiva
Eigenkapital 26,6 36,9 33,0 44,1 -6,4 -19,4
Rückstellungen 36,7 51,0 33,7 45,0 3,0 8,9
Verbindlichkeiten 6,6 9,2 8,2 10,9 -1,6 -19,5
Übrige Passiva 2,1 2,9 0,0 0,0 2,1 -
72,0 100,0 74,9 100,0 -2,9 -3,9

Auch die Entwicklung der Vermögenslage wurde entscheidend geprägt durch die Veräußerung des Maschinenbaus.

Das Anlagevermögen verringerte sich im Wesentlichen aufgrund der Reduzierung des Sachanlagevermögens (EUR -3,9 Mio) sowie des Finanzanlagevermögens (EUR -3,4 Mio). Bei den Sachanlagen wirkte sich neben dem Abgang der dem Maschinenbau zuzuordnenden Anlagen (EUR -1,2 Mio) auch der Rückgang des Investitionsvolumens von EUR 1,7 Mio auf EUR 1,0 Mio aus. Dieser Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Neuanschaffungen überwiegend durch Leasingmodelle realisiert werden. Die Reduzierung des Finanzanlagevermögens resultiert aus Veränderungen bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen. Zum einen wurden im Rahmen der Veräußerung des Maschinenbaus Abgänge in Höhe von EUR 7,4 Mio verzeichnet, zum anderen erfolgten Zugänge in Höhe von insgesamt EUR 4,0 Mio. Der größte Anteil der Zugänge betraf die neu gegründete Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH mit EUR 3,6 Mio.

Die Erhöhung des Vorratsvermögens ist insbesondere auf die Reduzierung der von den Brutto-Vorräten abgesetzten Erhaltenen Anzahlungen um EUR 5,6 Mio zurückzuführen. Gegenläufig wirkt sich der Abbau der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um EUR 2,3 Mio aus. Beide Effekte sind dem Bereich Maschinenbau zuzuordnen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich trotz eines gegenüber dem Vorjahr um 44,4 % niedrigeren Umsatzvolumens nur um 7,1 %. Wesentliche Ursache hierfür war der Wegfall der Finanzierung durch den Verkauf von Forderungen (Factoring), die im Vorjahr zu einer Reduzierung der ausgewiesenen Forderungen geführt hat.

Die übrigen Aktiva erhöhten sich überwiegend dadurch, dass zur Absicherung der für die Restabwicklung des Maschinenbaus benötigten Avale Bankguthaben verpfändet werden mussten.

Das Eigenkapital der Schumag AG verringerte sich durch den Jahresfehlbetrag um EUR 6,4 Mio auf EUR 26,6 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 36,9 %.

Der Aufbau der Rückstellungen resultiert größtenteils aus der für die Abwicklung des Sozialplans sowie weiterer Abfindungen gebildeten Rückstellungen von EUR 6,7 Mio. Gegenläufig hat sich ausgewirkt, dass im Rahmen der Veräußerung des Maschinenbaus den übergehenden Mitarbeitern zuzuordnende Pensions- und Personalrückstellungen von EUR 3,6 Mio an die SMS Schumag übertragen wurden.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich insbesondere durch den aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens erfolgten Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Da der Kauf der unter den Übrigen Aktiva ausgewiesenen eigenen Anteile in Höhe von EUR 1,7 Mio zum 30. September 2009 noch nicht liquiditätswirksam abgewickelt war, wurde in gleicher Höhe eine Verbindlichkeit passiviert.

Die Übrigen Passiva beinhalten die vorausbezahlten abgegrenzten Mieterträge von der SMS Schumag.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Im präzisionsmechanischen Bereich wurden neue Prozesse wie das Innenschleifen von komplexen Geometrien, Druckfließkalibrieren von Mikrobohrungen, Superfinishen von hochgenauen Planflächen sowie das doppelseitige Planbearbeiten von keramischen Bauteilen weiterentwickelt und etabliert.

Für die immer anspruchsvoller werdenden Diesel-Hochdruck-Einspritzsysteme wurde inzwischen ein Kalibrierautomat installiert. Mit Hilfe dieses Automaten ist es möglich, kleine Drosselbohrungen in einem Diesel-Common-Rail-Injektor genau nach der benötigten Durchflussmenge einzustellen. Damit kann eine höhere Einspritzgenauigkeit und in der Folge eine bessere Umweltverträglichkeit auch großer Motoren erreicht werden.

Im Bereich der NOX-Reduzierung wurden für mehrere Großkunden Sonderapplikationen mit entwickelt und erfolgreich bemustert. Hier entsteht ein neues Potential im Bereich Mikro-Schleifen und -Hartdrehen.

Um den wachsenden Kundenbedarf nach hochpräzisen Bauteilen auch in Mittel- und Kleinserienstückzahlen entsprechen zu können, wurden die entsprechenden Prozessstrukturen geschaffen und angepasst. Dadurch konnten namhafte Kunden gewonnen werden, die uns auch den Zugang in Non-Automotive-Märkte eröffnen.

So wurde zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einer namhaften Motorenentwicklungsgesellschaft für einen unabhängigen Motorenhersteller (Baubranche) die Entwicklung eines neuen Einspritzsystems begonnen, wobei Schumag die fertigungstechnische Optimierung übernommen hat.

Qualität

Im präzisionsmechanischen Bereich wurden die Analysetools zur zeitnahen Überwachung und Darstellung der Qualitäts- und Produktivitätslage weiter ausgebaut. Die täglichen Auswertungen sowie die damit gelebten Regelkreise haben bei den Mitarbeitern zu einem verbesserten Qualitätsbewusstsein für die Steigerung der Produktivität geführt.

Als Folge davon wurden die Qualitätskosten (aus Ausschuss-, Nacharbeits- und externen Reklamationskosten) gegenüber dem Geschäftsjahr 2007/08 von durchschnittlich 4,6 % auf 3,6 % vom Umsatz reduziert.

Ende August 2009 haben wir ein neues Messzentrum eingeweiht. Darin wurden die Bereiche Messraum und Prüfmittelwesen auf etwa 220 qm zusammengefasst. Das gesamte Messzentrum ist voll klimatisiert. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die vom Markt geforderten und ständig steigenden Genauigkeiten auch zukünftig messtechnisch zu erfassen. Dies gilt nicht nur für fertigungsbegleitende Prüfungen (speziell Form und Lage), sondern auch im Bereich der Prüfmittelerstellung und Prüfmittelkalibrierung.

Weiterhin wurde das bestehende Qualitätssystem nach ISO TS 16949:2009 im November 2009 erfolgreich rezertifiziert. Die rumänische Tochtergesellschaft Schumag Romania S.R.L. wurde im Februar 2009 ebenfalls erfolgreich nach ISO 9001:2000 rezertifiziert. Daneben wurde mit dem Aufbau eines Umwelt-Management-Systems nach ISO 14401 begonnen.

RISIKOBERICHT

Der Risikobericht 2008/09 analysiert und erläutert die zum Zeitpunkt der Aufstellung im Mai 2010 erkennbaren wesentlichen sowie die zu überwachenden Risiken der Schumag AG und deren Tochtergesellschaften.

Risikomanagementsystem

Nach § 91 Absatz 2 AktG ist die Schumag AG verpflichtet, ein Risikomanagementsystem zu unterhalten. Das Risikomanagementsystem setzt sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die in die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft eingebettet sind. Durch Aufstellung von Richtlinien sowie durch laufende Überprüfung von Prozessen wird die Funktionsfähigkeit des Risikofrüherkennungssystems gewährleistet. Die Einbeziehung des Risikomanagementsystems in das Berichtswesen sowie eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern von Risiken.

Im Rahmen des Risikomanagements von Derivaten hat die Schumag festgelegt, ausschließlich Wechselkurssicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften einzusetzen. Da hiermit lediglich der künftige Zahlungsstrom nach Auftragshereinnahme bzw. nach Fakturierung bis zum Zahlungszeitpunkt gesichert wird, sieht sich die Schumag aus diesen Finanzinstrumenten keinen nennenswerten Risiken ausgesetzt.

Aktuelle bestandsgefährdende Risiken

Aktuell ist der Fortbestand der Schumag AG bedroht, weil aufgrund einer angespannten Liquiditätslage ab Juli 2010 die Zahlungsfähigkeit der Schumag AG nur dann sichergestellt ist, wenn es uns gelingt, rechtzeitig die Verhandlungen über eine ausreichende Fremdfinanzierung unserer Gesellschaft erfolgreich abzuschließen.

Absatzmarktrisiken

Das Geschäftsjahr 2008/09 war geprägt durch nicht vorhersehbare Nachfragerückgänge auf den internationalen Märkten, insbesondere in der Automobilindustrie.

Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Automobilindustrie sehen wir eine Risikokonzentration.

Den aus der ungewissen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung resultierenden Risiken begegnen wir durch den Ausbau der internationalen Marktpräsenz für die LKW- und PKW-Industrie. Daneben entwickeln wir neue Vertriebsstrategien, um im Non-Automotive-Bereich zu wachsen. Durch fortschreitende Diversifikation versprechen wir uns, Absatzmarktrisiken einzudämmen.

Wie in den Vorjahren wurde die Vergabe internationaler, dollarbasierter Projekte durch die EUR/USD-Wechselkursrelation beeinflusst.

Aufgrund der Ungewissheiten im Hinblick auf die zukünftigen Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise stehen keine einheitlichen Prognosen für die Entwicklung der Inlands- und Auslandsnachfrage zur Verfügung. Wir haben daher unsere weitere Unternehmensplanung in verschiedenen Szenarien durchgeführt, die zu unterschiedlichen Risikoausprägungen führen.

Im schlechtesten Fall rechnen wir mit deutlichen Umsatzrückgängen gegenüber der vorliegenden Unternehmensplanung. Im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahreszahlen wird der verbleibende Bereich Präzisionsmechanik allerdings selbst im schlechtesten Fall Umsatzsteigerungen verzeichnen.

Finanzrisiken

Die Gesellschaft sieht sich vielfältigen finanziellen Risiken sowie Chancen gegenüber. Diese können sowohl im operativen Geschäftsbetrieb als auch bei Finanzierungssachverhalten identifiziert werden.

Finanzrisiken im operativen Bereich entstehen im Wesentlichen durch Schwankungen der Zinsen, Währungen sowie der Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien.

Aufgrund kurzfristiger Geldanlagen im Rahmen der unterjährigen Liquiditätsreserve bestehen keine wesentlichen Risiken aus Zinsänderungen.

Zur Vermeidung von Währungskursrisiken werden auf Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte mit höheren Volumina zeitgleich kursgesichert.

Der negative Konjunkturverlauf in 2009 führte zu Preissenkungen in der Stahlindustrie, von denen wir in den ersten Monaten des Geschäftsjahres profitierten. Die seit Ende 2009 allgemein einsetzende Erholung des Marktes und erste Preisforderungen seitens der Stahlwerke sprechen jedoch dafür, dass mit einem Preisanstieg zu rechnen ist.

Kurzfristige Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden über ein rollierendes Liquiditätsplanungssystem frühzeitig erkannt. Risikokonzentrationen hinsichtlich Ausfallrisiken, die den Abschluss besonderer Sicherungsgeschäfte erforderlich machen, liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.

Ab Dezember 2008 erfolgte die Finanzierung der Schumag AG ausschließlich aus Eigenmitteln, insbesondere aus dem Verkaufserlös des Maschinenbaus. Finanzierungsrisiken aus der weiteren Unternehmensplanung wurden anhand unterschiedlicher Szenarien überprüft. Die Planungen zeigen, dass im Verlauf des Monats Juli 2010 eine Finanzierung über Fremdmittel erforderlich ist. Aus diesem Grund ist die Gesellschaft mit verschiedenen Kreditgebern in intensiven Finanzierungsverhandlungen. Sollten diese Verhandlungen kurzfristig nicht erfolgreich abgeschlossen werden, ist der Fortbestand der Schumag AG aufgrund der angespannten Liquidität bedroht.

Sonstige Risiken

Beschaffungsmarktrisiken

Aufgrund der teils drastischen Kapazitätsreduzierungen als Auswirkung der Wirtschaftskrise müssen wir derzeit bei steigenden Volumina mit verlängerten Lieferzeiten rechnen. Wegen der uneinheitlichen Entwicklung der Gesamtwirtschaft ist aber weiterhin keine Aussage möglich, ab wann sich die Lieferzeiten wieder stabilisieren. Unverändert versuchen wir indes, durch längerfristige Einkaufsverträge und ein aktives Vorratsmanagement sowohl dem Preisanstieg als auch den Lieferterminrisiken entgegen zu wirken.

Bestandsgefährdende Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht.

Infrastrukturrisiken

Mit der bereits eingeleiteten Einführung der bereichsübergreifenden ERP-Software SAP sollen die Altsysteme im Geschäftsjahr 2010/11 schrittweise abgelöst werden.

Für den Fall eines IT-Ausfalls wurde bereits in den Vorgeschäftsjahren ein Notfall- und Katastrophenvorsorgeprogramm erarbeitet. Zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe werden Firewall-Systeme und Virenscanner eingesetzt.

Risiken aus Gerichtsprozessen

Risiken aus dem auf das Geschäftsjahr 1999/2000 zurückgehenden Patentrechtstreit mit einem italienischen Wettbewerber wurden durch den Verkauf wesentlicher Teile des Maschinenbaus im November 2008 komplett an die SMS Schumag übertragen.

Herr Kudrus hat gegen die fristlose Kündigung seines Dienstvertrags Klage eingereicht. Das von unseren Anwälten eingestufte Risiko aus diesem Rechtsstreit ist vollständig in den Rückstellungen abgebildet.

Übrige Risiken

Ein seit Jahren andauerndes Verfahren zur Neuklassifizierung der örtlichen Wasserschutzzonen, nach der Schumag bei Neuinvestitionen sowie hinsichtlich der Nutzung vorhandener Gewerbeflächen umfangreiche Auflagen drohen, wurde im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen.

Steuerliche Risiken im Zusammenhang mit früheren steuerlichen Organschaften werden laufend überwacht.

NACHTRAGSBERICHT

Im Rahmen des bis zum 1. Oktober 2009 befristeten Aktienrückkaufangebots der Schumag AG zum Erwerb von bis zu 400.000 eigenen Aktien wurden der Gesellschaft insgesamt 333.526 Aktien angedient. Die angedienten eigenen Aktien, die einem Anteil am Grundkapital von 8,34 % entsprechen, wurden von der Schumag AG mit Valuta 7. Oktober 2009 erworben.

Folgende Meldepflichtige haben unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind:

Frau Denise Ribaroff, Bermuda,
Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda,
Concordia Advisors (UK) II Limited, London, Vereinigtes Königreich,
Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich.

Folgende Meldepflichtige haben unserer Gesellschaft am 23. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,29% (91.730 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 2,29% (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind:

Conyers Dill & Pearman, Hamilton, Bermuda,
Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Balanced Strategies Fund Ltd., Hamilton, Bermuda (vormals Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda), hat unserer Gesellschaft am 23. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktien-gesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,29% (91.730 Stimmrechte) beträgt.

Wie bereits in den Ausführungen zum Geschäftsverlauf berichtet, wurden mit Wirkung zum 30. November 2009 die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen Aufträge des Maschinenbaus auf die SMS Schumag übertragen. Dadurch wird für diesen Bereich im Geschäftsjahr 2009/10 letztmalig ein Ergebnis ausgewiesen; hierbei wird mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet.

Durch die Übertragung der verbliebenen Aufträge wurden die noch bestehenden Avalkreditlinien nicht mehr benötigt. Im März 2010 erfolgte die Freigabe der dafür als Sicherheiten bestellten Grundschulden sowie Sicherungsübereignung des Fertigwarenlagers. Von den zusätzlich zur Besicherung dienenden verpfändeten Bankguthaben wurden bis zum 31. März 2010 EUR 5,3 Mio freigegeben. Neben der Verbesserung der Liquidität erhöht die Freigabe der Sicherheiten den Gestaltungsspielraum bei den zur Zeit laufenden Finanzierungsverhandlungen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. März 2010

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. März 2010 ist insbesondere durch den Verkauf der verbliebenen Maschinenbau-Aufträge zum 30. November 2009, durch die Abwicklung des Sozialplans sowie durch das weiter plangemäß negative operative Ergebnis des verbliebenen Geschäftsbereichs Präzisionsmechanik beeinflusst.

scroll

Ertragslage 1.10.2009–31.3.2010
EUR Mio %
--- --- ---
Umsatz 20,3 114,7
Gesamtleistung 17,7 100,0
Materialaufwand 7,0 39,5
Personalaufwand 12,3 69,5
Abschreibungen 1,5 8,5
Übrige Aufwendungen/Erträge 3,1 17,5
Ergebnis vor Steuern -6,2 -35,0

scroll

Finanzlage 1.10.2009–31.3.2010

EUR Mio
Jahresfehlbetrag/-überschuss vor außerordentlichen Posten -6,2
Abschreibungen 1,5
Veränderung Rückstellungen -3,1
Veränderung andere Aktiva 1,3
Veränderung andere Passiva -3,1
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Sozialplan) -3,1
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -12,7
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -1,9
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (Verkauf Maschinenbau) 12,3
Cashflow aus Investitionstätigkeit 10,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0,0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -2,3
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5,0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2,7

scroll

31.3.2010
Vermögenslage EUR Mio %
--- --- ---
Aktiva
Anlagevermögen 19,3 38,1
Vorräte 10,4 20,6
Forderungen Lieferungen und Leistungen 7,7 15,2
Flüssige Mittel 2,7 5,3
Übrige Aktiva 10,5 20,8
50,6 100,0
Passiva
Eigenkapital 20,4 40,3
Rückstellungen 25,9 51,2
Verbindlichkeiten 2,5 4,9
Übrige Passiva 1,8 3,6
50,6 100,0

CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT

Nach Verkauf des Maschinenbaus wird sich die Schumag auf die weitere Restrukturierung und den Ausbau des verbliebenen Bereichs Präzisionsmechanik, der seit der Gründung im Jahr 1830 traditionell das Kerngeschäft des Unternehmens darstellt, sowie auf den Aufbau des neuen Geschäftsfelds Anlagentechnik fokussieren.

Präzisionsmechanik

Das Potenzial für das Erreichen eines wachsenden Geschäftsvolumens halten wir unverändert für gegeben und werden hierbei durch Kundenanfragen bestärkt.

Hauptstandbein wird weiterhin der Automotive-Bereich sein, da die weiter stattfindende technische Entwicklung zur Effizienzsteigerung und Schadstoffminimierung von Verbrennungsmotoren immer höhere Anforderungen an die Eigenschaften von Präzisionsteilen stellt, die nur wenige Produzenten erfüllen können. Deshalb streben wir an, in technisch hochanspruchsvollen Feldern zu agieren, die die besondere Leistungsfähigkeit der Schumag-Produktion voraussetzen.

Daneben verstärken wir aber unsere Diversifikationsbemühungen in den Non-Automotive-Bereich, um neben der Reduzierung der Abhängigkeit von der Automobilindustrie die in dem Bereich vorhandenen Ertragspotentiale zu realisieren.

Zudem wurde im Januar 2010 in Aachen mit der Errichtung einer neuen Produktionshalle zur Optimierung unserer Produktionsprozesse zwischen der jetzigen Fertigungsstätte und unserer Härterei begonnen.

Die Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit bedeutet auch die lokale Hinwendung zu unseren aktuellen und zukünftigen Hauptabsatzmärkten in den USA und China/Asien, um die dortigen Produktionskostenvorteile zu nutzen und um unabhängiger von Wechselkursrelationen zu werden. Hierzu ist der Aufbau lokaler Produktionsstandorte erforderlich. Die zeitnahe Umsetzung wird nachhaltig verfolgt.

Anlagentechnik

Unserer Tochtergesellschaft Schumag BR Energy GmbH ist es bereits nach kurzer Zeit gelungen, mit aktuellen Projekten Geschäftsbeziehungen zu ausgewählten Geschäftspartnern aufzunehmen.

Nach ersten technischen Präsentationen erhielt man Bietungschancen, die bislang zu einem bereits abgewickelten Pilotprojekt und zu drei Zielvereinbarungen führten. Inzwischen wird intensiv daran gearbeitet, die Zielvereinbarungen zusammen mit namhaften Partnern in verbindliche Angebote und Projekte umzusetzen.

Aufgrund des aktuell zu bearbeitenden hohen Projektvolumens sehen wir der weiteren Entwicklung des Geschäftsfelds in den nächsten Monaten mit guter Zuversicht entgegen. Für das laufende Geschäftsjahr wird noch mit Anlaufverlusten gerechnet.

Prognose

Aufgrund des weiterhin sehr unsicheren wirtschaftlichen Umfelds ist die Erstellung einer belastbaren Prognose schwierig. Wie bereits im Risikobericht dargestellt, ergeben sich für die Schumag AG durch die in verschiedenen Szenarien durchgeführte Unternehmensplanung unterschiedliche Risikoausprägungen. Die Szenarien variieren bzgl. der erzielbaren Umsatzerlöse, des Ausmaßes der Wertschöpfung sowie der Realisierbarkeit von Sondereffekten. Wesentlicher Sondereffekt ist dabei ein Sale-and-lease-back-Geschäft für die vorhandenen Grundstücke und Gebäude mit einem für das Geschäftsjahr 2009/10 geplanten Cash-Effekt von EUR 15,4 Mio. Die Unternehmensplanung berücksichtigt weiterhin u.a. Programme zur Produktivitätssteigerung sowie zur Fixkostensenkung.

Für das Geschäftsjahr 2009/10 wird für den verbliebenen Bereich Präzisionsmechanik aber selbst im schlechtesten Fall mit gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Auftragseingangs- und Umsatzwerten gerechnet. Die bisher im laufenden Geschäftsjahr zu verzeichnende Tendenz bestätigt unsere Annahmen. Nach dem sehr schwierigen Geschäftsjahr 2008/09 wird für das Geschäftsjahr 2009/10 unabhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit der verschiedenen geplanten Szenarien mit einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses gerechnet. Ohne Realisierung von möglichen Sondereffekten wird das Ergebnis dennoch weiterhin negativ sein. Die daraus resultierende Belastung der Finanzlage ist durch Fremdmittel zu kompensieren, um dadurch auch die notwendigen Maßnahmen für das geplante zukünftige Wachstum finanzieren zu können.

Die aktuelle Planung zeigt, dass sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auch im Geschäftsjahr 2010/11 weiter verbessern wird.

Anmerkung

Dieser Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schumag beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die in den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Aachen, 7. Mai 2010

**Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand**

Nicolaus Heinen

Bilanz

AKTIVA

scroll

Anhang 30.09.2009

EUR
30.09.2008

TEUR
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 472.023,00 454
Sachanlagen 12.533.709,00 16.412
Finanzanlagen 3.941.157,00 7.310
16.946.889,00 24.176
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 20.094.376,28 17.083
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 28.133.073,70 26.415
Wertpapiere (4) 1.681.158,00 0
Flüssige Mittel (5) 4.966.451,85 7.075
54.875.059,83 50.573
Rechnungsabgrenzungsposten (6) 228.132,51 172
72.050.081,34 74.921
PASSIVA
Anhang 30.09.2009

EUR
30.09.2008

TEUR
Eigenkapital (7)
Gezeichnetes Kapital 10.225.837,62 10.226
Kapitalrücklage 14.212.275,60 29.399
Gewinnrücklagen 511.291,88 511
Rücklage für eigene Anteile 1.681.158,00 0
Bilanzgewinn/-verlust 0,00 -7.107
26.630.563,10 33.029
Rückstellungen (8) 36.712.672,00 33.651
Verbindlichkeiten (9) 6.623.512,94 8.241
Rechnungsabgrenzungsposten (10) 2.083.333,30 0
72.050.081,34 74.921

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll

Anhang 2008/09

EUR
2007/08

TEUR
Umsatzerlöse (11) 68.732.890,06 123.644
Bestandsveränderung 543.366,00 -309
Andere aktivierte Eigenleistungen 25.250,00 6
Gesamtleistung 69.301.506,06 123.341
Sonstige betriebliche Erträge (12) 4.720.676,73 2.920
Materialaufwand (13) 46.782.803,30 53.266
Personalaufwand (14) 33.168.116,30 50.830
Abschreibungen (1) 3.618.614,81 4.375
Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) 12.335.955,18 16.235
Beteiligungsergebnis (16) 0,00 2.154
Zinsergebnis (17) 63.472,93 -504
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -21.819.833,87 3.205
Außerordentliches Ergebnis (18) 15.642.277,05 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (19) 115.785,60 153
Sonstige Steuern 105.482,31 123
Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.398.824,73 2.929
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -7.107.024,84 -10.036
Entnahme aus der Kapitalrücklage (7) 13.505.849,57 0
Bilanzgewinn/-verlust 0,00 -7.107

Anhang

Abschluss nach Handelsgesetz

Der Jahresabschluss der Schumag AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

In der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit und der Darstellung zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.

Durch den Verkauf des Bereichs Maschinenbau ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt. Die Veräußerung wirkte sich im Geschäftsjahr 2008/09 in folgenden Posten aus:

scroll

BILANZ TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände -213
Sachanlagen -1.115
Finanzanlagen -7.286
Vorräte -2.600
Flüssige Mittel 32.092
Verpfändete Bankguthaben (zur Absicherung von Avalen) 4.850
Übrige Aktiva -148
Auswirkungen Aktiva 25.580
Bilanzgewinn 24.169
Pensionsrückstellungen -862
Personalrückstellungen -2.776
Sonstige Rückstellungen 2.010
Verbindlichkeiten 956
Passive Rechnungsabgrenzung (für Mietvorauszahlung) 2.083
Auswirkungen Passiva 25.580
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG TEUR
Außerordentliches Ergebnis 23.867
Mietertrag 417
Ausländische Quellensteuer -115
Auswirkungen Ergebnis / Bilanzgewinn 24.169

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter – das sind Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 150,00 – werden sofort abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Für Anlagenzugänge mit Anschaffungskosten von jeweils über EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sowie Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Reichweite, Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Sofern die Börsen- oder Marktwerte der Vorräte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Maximaler Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind die Verkaufserlöse abzüglich noch anfallender Aufwendungen. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden in voller Höhe von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Ausnahme sind langfristige Forderungen, die zum Barwert angesetzt werden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Höhe der Wertberichtigung richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % und den Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzrealisierung für die Bereiche Maschinenbau und Präzisionsmechanik erfolgt bei Auslieferung bzw. bei Gefahrenübergang.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Buchungstag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden am Bilanzstichtag berücksichtigt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008/09 ist als Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

2. Vorräte

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.267 6.526
Unfertige Erzeugnisse 12.630 12.407
Fertige Erzeugnisse und Waren 6.637 6.960
Geleistete Anzahlungen 0 252
23.534 26.145
Erhaltene Anzahlungen -3.440 -9.062
20.094 17.083

Die Erhaltenen Anzahlungen sind überwiegend durch Bankavale besichert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.995 14.000
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.041 5.706
Sonstige Vermögensgegenstände 11.097 6.709
28.133 26.415

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten zum 30. September 2009 ein Darlehen an Schumag Romania S.R.L. über unverändert TEUR 2.000 mit einer Laufzeit bis zum 26. November 2009. Das Darlehen wurde bis zum 28. Februar 2010 verlängert und im März 2010 in Eigenkapital umgewandelt. Des Weiteren sind in dem Posten mit Verbindlichkeiten saldierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.973 sowie Zinsforderungen von TEUR 68 ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen TEUR 1.224.

Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet überwiegend zur Absicherung von Avalen verpfändete Bankguthaben, Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen, Forderungen an Belegschaftsangehörige, Forderungen an Finanzbehörden, einen antizipativen Posten (Barwert) für künftige Leasingforderungen an die Schumag Romania S.R.L. sowie Kautionen. Der antizipative Posten in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr TEUR 1.059) wurde gebildet, nachdem auf Basis der Beurteilung der Leasingverträge nach den deutschen steuerlichen Leasingerlassen die Leasinggegenstände der Schumag Romania S.R.L. wirtschaftlich zuzurechnen sind.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche an die Bundesagentur für Arbeit wegen Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 58 enthalten, die rechtlich erst nach dem 30. September 2009 entstehen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 230.

4. Wertpapiere

Die Wertpapiere enthalten ausschließlich eigene Anteile.

Der Vorstand war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. April 2008 bis zum Ablauf des 14. Oktober 2009 im Rahmen von § 71 Abs. 1 Nr. 8 und Abs. 2 bis 4 AktG ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals eigene Aktien der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt 10 % ihres Grundkapitals zu erwerben und diese eigenen Aktien ggf. unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu verwenden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen.

Aufgrund dieser Ermächtigung wurden im Berichtszeitraum folgende Anteile erworben:

scroll

Erwerbszeitraum Anzahl Aktien Anteil am Grundkapital Erwerbspreis
% EUR EUR
--- --- --- --- ---
22.9.2009–30.9.2009 280.193 7,00 716.302,03 1.681.158,00

5. Flüssige Mittel

Unter den Flüssigen Mitteln sind Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet insbesondere abgegrenzte Versicherungsaufwendungen für das folgende Geschäftsjahr.

7. Eigenkapital

Das Grundkapital der Schumag Aktiengesellschaft beträgt EUR 10.225.837,62 und ist in 4.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Durch die erfolgsneutrale Bildung der Rücklage für eigene Anteile in Höhe von EUR 1.681.158,00 sowie einer Entnahme in Höhe von EUR 13.505.849,57 aus dem frei verfügbaren Anteil der Kapitalrücklage reduzierte sich die Kapitalrücklage auf EUR 14.212.275,60.

Die Gewinnrücklagen beinhalten zum 30. September 2009 eine Gesetzliche Rücklage in Höhe von unverändert EUR 511.291,88.

Der Bilanzgewinn/-verlust setzt sich wie folgt zusammen:

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.399 2.929
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -7.107 -10.036
Entnahme aus der Kapitalrücklage 13.506 0
Bilanzgewinn/-verlust 0 -7.107

Angaben zum Bestehen einer Beteiligung am Bilanzstichtag

Herr Andreas Kazinakis, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15% der Stimmrechte beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte Herrn Andreas Kazinakis nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass Herr Andreas Kazinakis die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3% betragen, hält:

Senta Ltd., Nikosia, Zypern,
Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Die Senta Ltd., Nikosia, Zypern, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15% der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Senta Ltd. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Senta Ltd. die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an der Schumag AG jeweils mehr als 3% betragen, hält:

Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland,
Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland.

Die Babcock Capital A.E. in Gründung, Athen, Griechenland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15% der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte), dass die vorgenannten Stimmrechte der Babcock Capital A.E. in Gründung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden und dass die Babcock Capital A.E. in Gründung die nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechneten Stimmrechte über die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, ein von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag AG mehr als 3% beträgt, hält.

Die Schumag Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, Deutschland, hat unserer Gesellschaft am 11. April 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 8. April 2008 die Schwelle von 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 81,15% der Stimmrechte der Schumag AG beträgt (3.246.139 Stimmrechte).

Die Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 28. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% und 10% überschritten hat und zu diesem Tag 10,395% (415.810 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 10,395% (415.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda.

Die Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 28. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% und 10% überschritten hat und zu diesem Tag 10,395% (415.810 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 10,395% (415.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Man Balanced Strategies Ltd. , Hamilton, Bermuda.

Frau Denise Ribaroff, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 28. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% und 10% überschritten hat und zu diesem Tag 10,395% (415.810 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 10,395% (415.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Man Balanced Strategies Ltd. , Hamilton, Bermuda.

Die Conyers Dill & Pearman, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 30. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und zu diesem Tag 6,77% (270.870 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,77% (270.870 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass die ihr zugerechneten Stimmrechte dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten werden:

Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda,
Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda.

Die Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 30. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und zu diesem Tag 6,77% (270.870 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,77% (270.870 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass die ihr zugerechneten Stimmrechte dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten werden:

Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda,
Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda.

Die Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 30. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und zu diesem Tag 6,77% (270.870 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 6,77% (270.870 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind und dass die ihr zugerechneten Stimmrechte dabei über folgendes von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft 3% oder mehr beträgt, gehalten werden: Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda.

Die Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda, hat unserer Gesellschaft am 30. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 30. April 2008 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und zu diesem Tag 6,77% (270.870 Stimmrechte) beträgt.

Die Concordia Advisors (UK) II Limited, London, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft am 23. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 9. Juli 2009 die Schwellen von 3%, 5% und 10% überschritten hat und zu diesem Tag 10,395% (415.810 Stimmrechte) beträgt, dass ihr hiervon 10,395% (415.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen sind und dass ihr dabei von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, Stimmrechte zugerechnet werden: Balanced Strategies Fund Ltd., Hamilton, Bermuda (vormals Man Balanced Strategies Ltd.).

Die Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, hat unserer Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag AG, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, am 7. Januar 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 79,2 % der Stimmrechte (3.168.136 Stimmrechte) beträgt.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses besteht nach wie vor ein Rechtsstreit darüber, wer Eigentümer der Aktien ist, die dem von der Enprovalve P. Koschel Unternehmensberatung Ltd., Birmingham, Vereinigtes Königreich, gemeldeten Stimmrechtsanteil zuzuordnen sind.

Stimmrechtsmitteilungen nach dem Bilanzstichtag

Folgende Meldepflichtige haben unserer Gesellschaft am 15. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,52 % (140.810 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 3,52 % (140.810 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind:

Frau Denise Ribaroff, Bermuda,
Concordia Advisors (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda,
Concordia Advisors (UK) II Limited, London, Vereinigtes Königreich,
Concordia Advisors LLP, London, Vereinigtes Königreich.

Folgende Meldepflichtige haben unserer Gesellschaft am 23. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,29% (91.730 Stimmrechte) beträgt und dass ihr hiervon 2,29% (91.730 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind:

Conyers Dill & Pearman, Hamilton, Bermuda,
Codan Trust Company Limited, Hamilton, Bermuda,
Master Multi-Product Holdings II Limited, Hamilton, Bermuda.

Die Balanced Strategies Fund Ltd., Hamilton, Bermuda (vormals Man Balanced Strategies Ltd., Hamilton, Bermuda), hat unserer Gesellschaft am 23. Oktober 2009 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schumag Aktiengesellschaft, Nerscheider Weg 170, 52076 Aachen, Deutschland, am 8. Oktober 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,29% (91.730 Stimmrechte) beträgt.

8. Rückstellungen

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.657 16.415
Steuerrückstellungen 203 202
Sonstige Rückstellungen 20.853 17.034
36.713 33.651

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Abfindungen 6.676 277
Auftragsrückstellungen 4.865 4.768
ERA-Anpassungsfonds 3.072 3.642
Altersteilzeit 1.660 2.583
Vertragsverpflichtungen 1.251 183
Weihnachtsgeld 653 1.206
Urlaubsgeld 466 964
Provisionen 325 970
Jahresabschlussvergütungen 216 1.233
Übrige 1.669 1.208
20.853 17.034

9. Verbindlichkeiten

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.936 6.024
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 744
Sonstige Verbindlichkeiten 3.688 1.473
6.624 8.241

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr TEUR 35) sowie Steuerverbindlichkeiten von TEUR 410 (Vorjahr TEUR 818). Die Steuerverbindlichkeiten betreffen insbesondere die Lohn- und Kirchensteuer, den Solidaritätszuschlag sowie die Umsatzsteuer für den Monat September 2009.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

10. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich zukünftige Mieterträge.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

11. Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen:

scroll

2008/09 2007/08
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Maschinenbau 34.935 50,8 60.944 49,3
Präzisionsmechanik 33.798 49,2 62.700 50,7
68.733 100,0 123.644 100,0

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:

scroll

2008/09 2007/08
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 28.715 41,8 36.393 29,4
Sonstige EU-Länder 12.417 18,1 26.755 21,7
Übriges Europa 4.104 6,0 7.305 5,9
Nordamerika 13.654 19,9 33.521 27,1
Lateinamerika 3.819 5,5 3.375 2,7
Asien 5.946 8,6 16.219 13,1
Sonstige Länder 78 0,1 76 0,1
68.733 100,0 123.644 100,0

12. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuschüsse von der Bundesagentur für Arbeit für Kurzarbeitergeld, Erträge aus Kostenverrechnungen, Mieterträge, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen, Erträge aus der Veränderung von Rückkaufswerten, Erträge aus Leasing, Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen, Währungsgewinne sowie andere nicht gesondert auszuweisende Erträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 604 (Vorjahr TEUR 751) enthalten.

13. Materialaufwand

scroll

2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 26.390 41.636
Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.393 11.630
46.783 53.266

14. Personalaufwand

scroll

2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Löhne und Gehälter 25.947 41.719
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 7.221 9.111
33.168 50.830

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 1.643 (Vorjahr TEUR 1.272).

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:

scroll

2008/09 2007/08
Arbeiter 533 704
Angestellte 125 241
Auszubildende 40 44
698 989

15. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten nicht gesondert auszuweisende Verwaltungs- und Vertriebskosten wie Aufwendungen für Leasing, Instandhaltungen, Beratungskosten, Provisionen, Versicherungen, EDV-Kosten, Wertberichtigungen, Reisekosten, Kostenverrechnungen und sonstige nicht auftragsbezogene Kosten.

Für von der BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, erbrachte Dienstleistungen sind folgende Honorare als Aufwand erfasst:

scroll

2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Abschlussprüfung 300 190
sonstige Leistungen 50 62
Steuerberatungsleistungen 24 9
sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 15 7
389 268

16. Beteiligungsergebnis

Im laufenden Geschäftsjahr wurde kein Beteiligungsergebnis mehr realisiert, da die Tochtergesellschaften, die in den Vorjahren Ausschüttungen vorgenommen haben, im Rahmen des Verkaufs des Maschinenbaus auch veräußert wurden. Der Vorjahreswert beinhaltet ausschließlich Erträge von verbundenen Unternehmen, und zwar von MRB Schumag Ltd. TEUR 1.081 sowie von Schumag Kieserling Machinery, Inc. und Nolanco, Inc. zusammen TEUR 1.073.

17. Zinsergebnis

scroll

2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 458 400
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -395 -904
63 -504

Die Zinserträge von verbundenen Unternehmen betragen TEUR 93 (Vorjahr TEUR 107), die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 118).

18. Außerordentliches Ergebnis

scroll

2008/09

TEUR
2007/08

TEUR
Außerordentliche Erträge 23.867 0
Außerordentliche Aufwendungen -8.225 0
15.642 0

Die außerordentlichen Erträge resultieren aus dem Verkaufserlös des Maschinenbaus abzüglich dafür angefallener Aufwendungen. Darin berücksichtigt sind auch die Auswirkungen aus der Veräußerung der Restaktivitäten des Bereichs Maschinenbau zum 30. November 2009. Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Kosten für den Sozialplan.

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen ausländische Kapitalertragsteuer. Das außerordentliche Ergebnis führte zu keiner Steuerbelastung.

SONSTIGE ANGABEN

20. Haftungsverhältnisse

Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Maschinenbaus hat die Schumag AG für die übergehenden Altersversorgungsansprüche eine Patronatserklärung abgegeben. Der Teilwert der Rentenverpflichtungen gemäß § 6a EstG zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs belief sich auf TEUR 862.

21. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

scroll

30.9.2009

TEUR
30.9.2008

TEUR
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen 4.283 6.265
Verpflichtungen für Wartung und Dienstleistungen 732 670
Verpflichtungen für Gaslieferungen 586 276
Verpflichtungen für Stromlieferungen 474 1.958
Bestellobligo Investitionen 225 1.281
6.300 10.450

22. Anteilsbesitzliste

Die Anteilsbesitzliste ist als Anlage 2 zum Anhang aufgeführt.

23. Organe der Gesellschaft

Die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft ist aus Anlage 3 zum Anhang ersichtlich.

24. Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

scroll

2008/09

EUR
2007/08

EUR
Bezüge des Vorstands 720.909,14 970.016,00
davon feste Vergütungen 416.909,14 596.016,00
davon variable Vergütungen 304.000,00 374.000,00
Bezüge des Aufsichtsrats 80.511,82 75.226,90
davon feste Vergütungen 52.412,64 48.038,73
davon sonstige Auslagen 28.099,18 27.188,17

Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands betragen zum 30. September 2009 EUR 0,00 (Vorjahr EUR 76.603,00).

Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands oder ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf EUR 1.403.839,80 (Vorjahr EUR 723.357,93).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind EUR 6.534.991,00 (Vorjahr EUR 6.211.798,00) zurückgestellt.

25. Deutscher Corporate Governance Kodex

Eine aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde im Dezember 2009 im Internet unter www.schumag.de veröffentlicht.

26. Mutterunternehmen

Aufgrund des zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nach wie vor bestehenden Rechtsstreits darüber, wer Eigentümer des Aktienpaketes von 79,2 % ist, kann die Gesellschaft nicht angeben, wer Mutterunternehmen ist, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Schumag Aktiengesellschaft, Aachen. Der Konzernabschluss zum 30. September 2009 wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister sowie im Internet unter www.schumag.de veröffentlicht.

Aachen, 7. Mai 2010

**Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand**

Nicolaus Heinen

Entwicklung des Anlagevermögens

scroll

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand

01.10.2008

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand

30.09.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 712.966,29 316.805,87 350.108,29 679.663,87
712.966,29 316.805,87 350.108,29 679.663,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.276.831,11 16.276.831,11
Technische Anlagen und Maschinen 62.104.556,70 347.582,84 66.515,53 10.266.618,57 52.252.036,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.757.606,97 657.876,10 -66.515,53 6.222.765,90 14.126.201,64
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.799,00 25.250,00 31.049,00
98.144.793,78 1.030.708,94 16.489.384,47 82.686.118,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.310.558,19 4.016.156,00 7.385.558,19 3.941.156,00
Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
7.335.558,19 4.016.156,00 7.385.558,19 3.966.156,00
106.193.318,26 5.363.670,81 24.225.050,95 87.331.938,12

scroll

Kumulierte Abschreibungen
Stand

01.10.2008

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand

30.09.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 258.682,29 86.130,87 137.172,29 207.640,87
258.682,29 86.130,87 137.172,29 207.640,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.927.125,11 406.548,00 13.333.673,11
Technische Anlagen und Maschinen 53.306.490,70 2.316.254,84 748,53 9.695.747,57 45.927.746,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.499.359,97 809.681,10 -748,53 5.417.302,90 10.890.989,64
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
81.732.975,78 3.532.483,94 15.113.050,47 70.152.409,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Beteiligungen 24.999,00 24.999,00
24.999,00 24.999,00
82.016.657,07 3.618.614,81 15.250.222,76 70.385.049,12

scroll

Buchwert
Stand

30.9.2009

EUR
Stand

30.9.2008

EUR
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 472.023,00 454.284,00
472.023,00 454.284,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.943.158,00 3.349.706,00
Technische Anlagen und Maschinen 6.324.290,00 8.798.066,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.235.212,00 4.258.247,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.049,00 5.799,00
12.533.709,00 16.411.818,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.941.156,00 7.310.558,19
Beteiligungen 1,00 1,00
3.941.157,00 7.310.559,19
16.946.889,00 24.176.661,19

Beteiligungen der Schumag AG

scroll

Gesellschaft Schumag AG

Anteil in %
Nominalkapital Eigenkapital*

TEUR
Ergebnis des Geschäftsjahres*

TEUR
Schumag BR Energy GmbH, Aachen 100 TEUR 100 3.477 -123
Schumag Romania S.R.L., Timisoara, Chisoda/Rumänien 100 TRON 1.300 -328** -719**
Aixmotec GmbH i.L., Aachen 50 TEUR 50 ohne Geschäftsbetrieb

* nach jeweiligem Landesrecht

** Bilanzstichtag 31.12.2008

Organe der Schumag Aktiengesellschaft

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Schumag AG sowie deren Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien gemäß § 285 Ziffer 10 HGB sind nachfolgend aufgeführt:

Aufsichtsrat

Dr. Johannes Ohlinger, Zweibrücken/Pfalz

Vorsitzender (ab 25. Februar 2009)

Dipl.-Ökonom

Weitere Mitgliedschaften

Terraelast AG, München (AR-Vorsitzender, bis 30. Oktober 2008)

WOF AG, Zweibrücken (AR-Vorsitzender, ab 24. Juni 2009)

Herz Jesu Missionare, Homburg/Saar (Mitglied des Stiftungsrats)

1. FC Kaiserslautern e.V. (ehrenamtliches Mitglied des Vorstands)

Heinz Peter Heinen, Köln (ab 19. Mai 2009)

Kaufmann

Weitere Mitgliedschaften

Plasma Concept AG, Bonn (Stellv. AR-Vorsitzender)
Kiel AG, Nörtlingen (Stellv. AR-Vorsitzender)
Victum Beteiligungs AG, Köln (Stellv. AR-Vorsitzender, ab 3. März 2009)
Poli Met Potala Ltd., Ulaanbaatar/Mongolei (AR-Mitglied)

Peter Koschel, Berlin

Diplom-Ingenieur

Weitere Mitgliedschaften

Chemar Rurociągi Sp. z o.o., Kielce/Polen (AR-Mitglied)
Berliner Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Berlin (AR-Mitglied, bis 4. Januar 2009)
Victum Beteiligungs AG, Köln (AR-Mitglied, ab 3. März 2009)

Ralf Marbaise, Eynatten/Belgien

Vorsitzender des Betriebsrats der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen

ohne weitere Mitgliedschaft

Jürgen Milion, Alsdorf

Industriemeister

ohne weitere Mitgliedschaft

Dr. Frank Nikolaus, Essen (ab 30. Juni 2009)

Unternehmensberater

ohne weitere Mitgliedschaft

Konstantinos Kazinakis, Giofiro - Heraklion/Griechenland

(ab 15. April 2008 bis 14. Dezember 2008)

Kaufmann

Weitere Mitgliedschaften

Von Herrn Kazinakis liegen keine aktuellen Informationen zu weiteren Mitgliedschaften vor. Die uns zuletzt im Oktober 2008 bestätigten Mitgliedschaften sind nachfolgend aufgeführt:

BEAC Real Estate AG, Berlin (AR-Mitglied)

Berliner Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Berlin (AR-Mitglied)

Babcock Capital A.E., Athen/Griechenland (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Prof. Dr. Sebastian Krause, Düsseldorf (ab 23. Dezember 2008)

Rechtsanwalt und Notar

Weitere Mitgliedschaften

Faveo AG, Essen (AR-Vorsitzender, ab 16. März 2009)

Dr. Dietmar Schallwich, Heiligenhaus (bis 19. Mai 2009)

Vorsitzender (bis 25. Februar 2009)

Vorsitzender des Vorstands der Berliner Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Berlin und Geschäftsführer der Schumag Holding GmbH, Essen

Geschäftsführer der Babcock Capital Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen

Weitere Mitgliedschaften

BEAC Real Estate AG, Berlin (AR-Vorsitzender, bis 30. September 2009)

Chemar Rurociągi Sp. z o.o., Kielce/Polen (AR-Vorsitzender)

Babcock Capital A.E., Athen/Griechenland (Vizepräsident und Mitglied des Verwaltungsrats)

Vorstand

Nicolaus Heinen, London/Großbritannien (ab 5. Juni 2009)

keine Mitgliedschaft

Dr. Günter Finke, Schweinfurt (bis 31. März 2009)

keine Mitgliedschaft

Rainer Kiechl, Aachen (bis 10. Juli 2009)

Vorsitzender (vom 6. März 2009 bis 10. Juli 2009)

keine Mitgliedschaft

Arndt Krebs, Essen (vom 14. November 2008 bis 25. Februar 2009)

Mitgliedschaft

Berliner Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Berlin (AR-Vorsitzender, bis 10. April 2009)

Heiner Kudrus, Eupen/Belgien (bis 16. Juni 2009)

keine Mitgliedschaft

Versicherung des gesetzlichen Vertreters für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Aachen, 7. Mai 2010

**Schumag Aktiengesellschaft

Der Vorstand**

Nicolaus Heinen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schumag Aktiengesellschaft, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der Bestand der Gesellschaft durch Risiken bedroht ist, die im Abschnitt „Risikobericht“ des Lageberichts dargestellt sind. Dort ist aufgeführt, dass der Fortbestand der Schumag AG aufgrund einer angespannten Liquiditätslage bedroht ist und ab Juli 2010 die Zahlungsfähigkeit der Schumag AG nur dann sichergestellt ist, wenn es der Gesellschaft gelingt, rechtzeitig die Verhandlungen über eine ausreichende Fremdfinanzierung erfolgreich abzuschließen.

Düsseldorf, 2. Juni 2010

**BDO Deutsche Warentreuhand

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Eckmann, Wirtschaftsprüfer

Kemmer, Wirtschaftsprüfer

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.