Earnings Release • Nov 26, 2020
Earnings Release
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| OPERATIVER CASHFLOW | MEUR | 81,3 | (1-9/2019: | 74,7) |
|---|---|---|---|---|
| NETTOLIQUIDITÄT | MEUR | 10,5 | (2019: | -20,1) |
| UMSATZ | MEUR | 236,4 | (1-9/2019: | 345,9) |
| EBIT VOR EINMALEFFEKTEN | MEUR | 1,1 | (1-9/2019: | 55,6) |
| EBIT NACH EINMALEFFEKTEN | MEUR | -19,8 | (1-9/2019: | 54,5) |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | MEUR | -21,3 | (1-9/2019: | 26,6) |
"Die massiven Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft haben auch unsere Industrie nicht verschont. Nach der abrupten Talfahrt in der ersten Jahreshälfte haben sich die Ölmärkte zwar stabilisiert. Für eine nachhaltige Erholung war die Nachfrage nach Rohöl jedoch weiterhin zu gering. In unserem zyklischen Geschäft sind wir krisenerprobt und darin geübt, schnell auf geänderte Marktbedingungen zu reagieren. Wir haben gezielte Maßnahmen gesetzt und uns auf das aktuelle Umfeld rasch eingestellt. Unsere solide Bilanz und die starke Cash-Position unterstützen uns dabei, sicher durch diese Krise zu steuern." "
GERALD GROHMANN
Hohe Liquidität und solide Kapitalausstattung stärken die Position von SBO in einem herausfordernden Umfeld
Das Marktumfeld der Oilfield Service-Industrie war in den ersten drei Quartalen 2020 von den massiven weltweiten Auswirkungen der COVID-19 Pandemie gekennzeichnet. SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft (SBO), die im Leitindex ATX der Wiener Börse notiert, war gut ins Jahr gestartet und ergriff frühzeitig aktive Maßnahmen, um die negativen Effekte zu reduzieren. Das krisenerfahrene Führungsteam passte je nach den lokalen Erfordernissen die Kapazitäten an, fuhr Investitionen zurück und setzte im Rahmen des Krisenmanagements Kosteneinsparungen um.
Eine hohe Liquidität und eine solide Bilanz unterstützen die Position des Unternehmens auch in einem herausfordernden Umfeld und sichern den langfristigen Erfolg. Aufgrund der weltweiten Ausnahmesituation gingen Umsatz und Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode jedoch zurück. Zudem nahm SBO zum 30. Juni 2020 nichtliquiditätswirksame Wertminderungen von Vermögenswerten bei Tochtergesellschaften in Nordamerika in der Höhe von MEUR 20,5 vor, die sich auf das Ergebnis auswirkten. Der Umsatz von SBO lag in den ersten drei Quartalen des Jahres bei MEUR 236,4. Das EBIT vor Einmaleffekten blieb mit MEUR 1,1 positiv. Das EBIT nach Einmaleffekten belief sich auf MEUR minus 19,8, und das Ergebnis nach Steuern betrug MEUR minus 21,3. SBO generierte in den ersten neun Monaten 2020 einen operativen Cashflow von MEUR 81,3. Dadurch konnte das Unternehmen sogar eine Nettoliquidität von MEUR 10,5 ausweisen. Das Gearing verbesserte sich auf minus 3,5 %. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg auf MEUR 322,0 (31. Dezember 2019: MEUR 265,2).
Der Umsatz von SBO belief sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf MEUR 236,4 (1-9/2019: MEUR 345,9, minus 31,6 %). Der Auftragseingang reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr und hielt bei MEUR 184,0 (1-9/2019: MEUR 376,5, minus 51,1 %), der Auftragsstand betrug Ende September 2020 MEUR 69,7 (31. Dezember 2019: MEUR 123,0).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag nach MEUR 91,6 in den ersten drei Quartalen 2019 bei MEUR 27,2 in 2020, die EBITDA-Marge betrug 11,5 % (1-9/2019: 26,5 %). Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten blieb mit MEUR 1,1 positiv. Darin enthalten sind Wechselkursverluste, die das Ergebnis negativ beeinflussten. Wertminderungen und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von MEUR 21,0 führten zu einem EBIT nach Einmaleffekten von MEUR minus 19,8 (1-9/2019: MEUR 54,5). Das Ergebnis vor Steuern von SBO kam dadurch auf MEUR minus 21,8 (1-9/2019: MEUR 43,5), das Ergebnis nach Steuern belief sich auf MEUR minus 21,3 (1-9/2019: MEUR 26,6). Das Ergebnis je Aktie lag in den ersten drei Quartalen 2020 bei EUR minus 1,35 (1-9/2019: EUR 1,67).
"Das aktuell durch die Coronakrise angespannte Industrieumfeld erfordert Erfahrung und einen langfristig orientierten Managementansatz. Diesen sichern wir durch unsere hohe Liquidität, die wir im dritten Quartal durch eine zusätzliche Fremdmittelaufnahme weiter gestärkt haben. Einen Rückgang von Umsatz und Ergebnis konnten wir in der aktuellen Ausnahmesituation nicht verhindern. Unsere hoch qualifizierte Mannschaft arbeitet aber routiniert daran, mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise bestmöglich umzugehen und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten."
Gerald Grohmann, CEO
Das Geschäft von SBO ist in zwei Segmente gegliedert, "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) und "Oilfield Equipment" (OE). Der Umsatz des spätzyklisch reagierenden AMS-Segments verringerte sich, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum und lag in den ersten drei Quartalen bei MEUR 131,4 (1-9/2019: MEUR 172,5), das Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten kam auf MEUR 9,8 (1-9/2019: MEUR 25,1). Der Umsatz des OE-Segments wurde in großen Maßen von dem Rückgang des nordamerikanischen Geschäftes geprägt und entwickelte sich mit MEUR 105,0 rückläufig (1-9/2019: MEUR 173,3), das EBIT vor Einmaleffekten hielt bei MEUR minus 1,0 (1-9/2019: MEUR 29,2).
Das Eigenkapital von SBO lag nach den ersten drei Quartalen 2020 bei MEUR 303,3 (31. Dezember 2019: MEUR 370,1). Die Eigenkapitalquote von SBO verringerte sich auf 37,2 % (31. Dezember 2019: 42,3 %). Durch die positiven Cashflows konnte die bereits niedrige Nettoverschuldung von MEUR 20,1 zum 31. Dezember 2019 sogar in eine Nettoliquidität von MEUR 10,5 zum 30. September 2020 gedreht werden. Das Gearing verbesserte sich weiter auf minus 3,5 % (31. Dezember 2019: 5,4 %). Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich auf MEUR 322,0 (31. Dezember 2019: MEUR 265,2). Durch die zusätzliche Aufnahme von Fremdmitteln in Höhe von MEUR 81,0 im dritten Quartal sicherte SBO die bereits starke Liquiditätsbasis des Unternehmens zusätzlich ab. Der operative Cashflow steigerte sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf MEUR 81,3 (1-9/2019: MEUR 74,7). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX, ohne Nutzungsrechte) wurden entsprechend des Marktumfelds reduziert und kamen auf MEUR 13,9 (1-9/2019: MEUR 23,9).
| EINHEIT | 1-9/2020 | 1-9/2019 | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | MEUR | 236,4 | 345,9 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) | MEUR | 27,2 | 91,6 |
| EBITDA-Marge | % | 11,5 | 26,5 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Wertminderungen und Restrukturierungsmaßnahmen |
MEUR | 1,1 | 55,6 |
| EBIT-Marge | % | 0,5 | 16,1 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach Wertminderungen und Restrukturierungsmaßnahmen |
MEUR | -19,8 | 54,5 |
| Ergebnis vor Steuern | MEUR | -21,8 | 43,5 |
| Ergebnis nach Steuern | MEUR | -21,3 | 26,6 |
| Ergebnis je Aktie | EUR | -1,35 | 1,67 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | MEUR | 81,3 | 74,7 |
| Liquide Mittel zum 30. September 2020 / 31. Dezember 2019 |
MEUR | 322,0 | 265,2 |
Mitarbeiter zum 30. September 2020 / 31. Dezember 2019 1.150 1.535
Die COVID-19-Pandemie löste 2020 eine globale Wirtschaftskrise aus, die sich durch nahezu alle Branchen zog. Im dritten Quartal 2020 begann sich die Weltwirtschaft langsam wieder zu erholen. So steigerte sich das BIP in der Euro-Zone um 12,7 %, in den USA um 7,4 % im Vergleich zum Vorquartal. Auch der Ölmarkt stabilisierte sich etwas: Die Nachfrage stieg im Sommer leicht an, und nach historischen Tiefständen infolge von Lockdowns in zahlreichen Staaten war auch wieder ein leichter Anstieg der Ölpreise zu verzeichnen. Mit durchschnittlich USD 40 pro Barrel lagen die Ölpreise jedoch noch immer deutlich unter jenen des Vorjahres, und ihre für eine mittel- und langfristige Erholung erforderliche Nachhaltigkeit stellte sich nicht ein.
Die weltweite Ölproduktion lag im dritten Quartal 2020 bei 91,0 Millionen Barrel pro Tag (mb/d) und somit um 2,2 mb/d unter der Nachfrage von 93,2 mb/d. Diese Entwicklung lässt sich großteils auf die starken Förderkürzungen der OPEC+ Staaten seit Mai 2020 zurückführen. Die Nachfrage stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2020 um 10,2 mb/d an (4-6/2020: 83,0 mb/d). Die OPEC-Rohölproduktion sank infolge der beschlossenen Förderkürzungen auf 29,2 mb/d im dritten Quartal 2020 (24,1 mb/d exklusive Natural Gas Liquids / NGLs) und lag damit deutlich unter jener des Jahres 2019 (34,9 mb/d) sowie jener des dritten Quartals 2019 (34,4 mb/d). Die Produktion in den USA ist ebenfalls zurückgegangen. Diese lag bei 16,3 mb/d nach 17,2 mb/d im Jahr 2019. Insgesamt belief sich die Produktionsmenge der Nicht-OPEC-Staaten auf 61,9 mb/d (2019: 65,5 mb/d).1
Der seit März 2020 stark eingebrochene Rig Count (Anzahl der aktiven Bohranlagen) erreichte in Nordamerika im dritten Quartal die Bodenbildung und konnte sich wieder leicht erholen. Der US-Rig Count verzeichnete im Jahr 2020 einen Rückgang von 547 Anlagen bzw. 68,0 % auf 257 Anlagen im September 2020 (Dezember 2019: 804 Anlagen). Das Zyklustief lag bei 244 Anlagen. International stellte sich diese Entwicklung noch nicht ein. Der internationale Rig Count fiel in den ersten drei Quartalen von 1.104 Anlagen zu Jahresende 2019 auf 702 Anlagen Ende September, was einer Reduktion von 36,4 % entspricht. Insgesamt belief sich der globale Rig Count Ende September 2020 auf 1.019 Anlagen und reduzierte sich damit im Jahresverlauf um 1.024 Anlagen bzw. 50,1 % (Dezember 2019: 2.043 Anlagen).2
Die Ölpreise waren im ersten Halbjahr 2020 zunächst durch die fehlende Einigung der OPEC+ Allianz über eine Förderkürzung und das äußerst schwache Marktumfeld einem starken Abwärtsdruck und hohen Volatilitäten ausgesetzt. Im Laufe des dritten Quartals stellte sich jedoch eine Beruhigung ein. Die Nordseemarke Brent startete mit einem Kurs von USD 66,00 in das Jahr 2020 und lag am letzten Handelstag des dritten Quartals bei USD 40,95, eine Reduktion von 38,0 %. Im gleichen Zeitraum sank der Kurs der nordamerikanischen Rohölsorte WTI von USD 61,06 pro Barrel auf USD 40,22, ein Minus von 34,1 %.3
1 International Energy Agency (IEA), Oil Market Report, November 2020.
2 Baker Hughes Rig Count.
3 Bloomberg: CO1 Brent Crude (ICE) and CL1 WTI Crude (Nymex).
Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für die Weltwirtschaft 2020 einen Rückgang von 4,4 %. Ab dem Jahr 2021 sollte sich eine deutliche Erholung einstellen: Das Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung wird mit 5,2 % prognostiziert, 3,9 % in den Industriestaaten und 6,0 % in den Schwellenund Entwicklungsländern.4
Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert in ihrem aktuellen Bericht für das Jahr 2020 einen Rückgang der Ölnachfrage von 8,8 mb/d. Für das Jahr 2021 wird ein Zuwachs von 5,8 mb/d gegenüber 2020 erwartet5 , was zu einer Erholung am Ölmarkt führen sollte. Die Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P) sollen im Jahr 2020 insgesamt um 27 % zurückgehen. International wird heuer eine Reduktion von 22 % prognostiziert, für Nordamerika wird sogar ein drastischer Rückgang der Investitionen um 42 % erwartet.6
Die unsichere aktuelle Situation ermöglicht kaum zuverlässige, belastbare Prognosen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und die Erholung des Ölmarkts. Es gibt jedoch deutliche Anzeichen dafür, dass die Bodenbildung in der Industrie erreicht ist, auch wenn die internationalen Märkte noch nachhinken. Die Markterwartung ist, dass sich in den kommenden Quartalen die vorherrschenden Marktbedingungen fortsetzen werden. Die Erholung sollte spätestens im zweiten Halbjahr 2021 einsetzen. Dies wird jedoch maßgeblich davon abhängen, wie rasch die COVID-19 Pandemie eingedämmt wird und das globale Wirtschaftswachstum wieder ansteigt.
Mittelfristig wird die Nachfrage nach Öl und Gas und damit auch nach Produkten und Dienstleistungen von SBO wieder steigen. Langfristig sollte es sogar zu einem Nachholbedarf bei den Investitionen für Exploration und Produktion kommen. Unstrittig ist, dass Öl und Gas jedenfalls noch lange Zeit eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der Welt spielen und noch für Jahrzehnte mehr als 50 % des weltweiten Energiebedarfs decken werden. SBO steht mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen bereit, um auch in Zukunft zu einer sicheren und nachhaltigen Förderung von Öl und Gas beizutragen.
4 IWF, World Economic Outlook, Oktober 2020.
5 International Energy Agency (IEA), Oil Market Report, November 2020.
6 Evercore ISI Research, The 2020 Evercore ISI Global E&P Mid-Year Spending Outlook, Juni 2020.
"Das Tal scheint bereits erreicht zu sein: Der US-Rig Count verzeichnet einen leichten Anstieg und auch die Well Completion-Aktivitäten nehmen wieder leicht zu. Für das zweite Halbjahr 2021 wird eine deutliche Erholung erwartet, vorausgesetzt die Auswirkungen der Corona-Pandemie können bis dahin wirksam bekämpft werden. Das aktive Managen von Krisen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Darauf konzentrieren wir uns, verlieren dabei aber auch Chancen für die Zukunft nicht aus den Augen. Denn der nächste Aufschwung kommt bestimmt."
Gerald Grohmann, CEO
SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft (SBO) ist ein weltweit führender
Anbieter von Produkten und Lösungen, die von der Öl- und Gasindustrie für direktionale Bohrungen und Bohrloch-Komplettierungen eingesetzt werden. SBO ist Weltmarktführer in der Produktion von Hochpräzisionskomponenten aus amagnetischen, hochlegierten Edelstählen. Diese stellt das Unternehmen spezifisch nach den Anforderungen der Kunden in der Oilfield Service-Industrie her. Gleichzeitig ist SBO führender Anbieter von hocheffizienten Bohrwerkzeugen und Equipment für die Öl- und Gasindustrie. Damit ist das Unternehmen in technologisch anspruchsvollen, profitablen Nischen erfolgreich positioniert. SBO beschäftigte per 30. September 2020 weltweit 1.150 Mitarbeiter (31. Dezember 2019: 1.535), davon in Ternitz / Österreich 370 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 462.
Die Aktie der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment Aktiengesellschaft notiert im Prime Market der Wiener Börse und ist Teil des österreichischen Leitindex ATX. Insgesamt sind 16.000.000 Nennbetragsaktien zu einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 emittiert.
Die Aktie der SBO startete am 2. Jänner 2020 mit einem Kurs von EUR 50,30 in das Jahr und schloss am 30. September 2020 bei EUR 22,75. Somit fiel der Aktienkurs insgesamt um 54,8 %. In diesen global von der COVID-19 Pandemie geprägten ersten drei Quartalen 2020 wurde am 17. März 2020 ein Tiefstand von EUR 15,74 verzeichnet. Ähnlich dazu entwickelte sich der Oil Service Sector Index (OSX) mit einem Minus von 64,4 %. Auch der österreichische Leitindex ATX entwickelte sich rückläufig mit minus 33,8 %. Im Vergleich dazu verzeichnete die handelsübliche RohölSorte WTI ebenfalls einen Rückgang von 34,1 % und die Rohöl-Sorte Brent ein Minus von 38,0 %.
Am 23. März 2020 startete die Gesellschaft ein Aktienrückkaufprogramm im Zuge dessen 231.938 Aktien, dies entspricht 1,4496 % des Grundkapitals rückgekauft wurden. Sämtliche Rückkäufe erfolgten über die Wiener Börse.
Die Marktkapitalisierung lag zum 30. September 2020 bei MEUR 364, 67 % der Aktien befanden sich zu diesem Stichtag im Streubesitz.
| DATUM | INHALT |
|---|---|
| 19. Jänner 2021 | Vorläufiges Ergebnis 2020 |
| 17. März 2021 | Jahresabschluss 2020 |
| 29. April 2021 | Hauptversammlung 10:00 Uhr (CET) |
| 19. Mai 2021 | 1. Quartal 2021 |
| 19. August 2021 | Halbjahr 2021 |
| 25. November 2021 | 3. Quartal 2021 |
Weitere Informationen zu SBO finden Sie unter www.sbo.at. Wenn Sie Fragen zum Unternehmen haben oder in den Investor Relations Information Service (IRIS) von SBO aufgenommen werden möchten, senden Sie bitte ein E-Mail an [email protected] .
Hinweis zur Quartalsmeldung: Diese Quartalsmeldung liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
Diese Unternehmenspublikation enthält Informationen mit zukunftsorientierten Aussagen. Teile dieser Aussagen enthalten Prognosen in Hinblick auf die zukünftige Entwicklung von SBO, von SBO-Gruppengesellschaften, der einschlägigen Industrien und der Märkte. All diese Aussagen, sowie jegliche andere in dieser Unternehmenspublikation enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keinen Ersatz für eine fachmännische finanzielle Beratung dar. Sie dürfen als solche weder als Empfehlung – noch als Angebot – zum Erwerb oder zur Veräußerung von SBO Aktien verstanden werden, und SBO kann daraus nicht haftbar gemacht werden.
| IN TEUR | 9 MONATE BIS | 3 MONATE BIS | ||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2020 | 30.09.2019 | 30.09.2020 | 30.09.2019 | |
| Umsatzerlöse | 236.418 | 345.851 | 51.916 | 109.620 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen |
-182.669 | -240.083 | -46.228 | -78.570 |
| Bruttoergebnis | 53.749 | 105.768 | 5.688 | 31.050 |
| Vertriebsaufwendungen | -17.306 | -19.833 | -4.127 | -6.735 |
| Verwaltungsaufwendungen | -26.201 | -31.560 | -7.531 | -11.595 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -13.296 | -8.872 | -5.070 | -2.757 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.195 | 10.103 | -203 | 6.707 |
| Betriebsergebnis vor Wertminderungen und Restrukturierungsmaßnahmen |
1.141 | 55.606 | -11.243 | 16.670 |
| Restrukturierungsaufwendungen | -509 | -1.242 | -57 | -105 |
| Restrukturierungserträge | 0 | 168 | 0 | 71 |
| Wertminderung von Sachanlagen | -1.690 | 0 | 35 | 0 |
| Wertminderung von Firmenwerten und sonstigen immateriellen Vermögenswerten |
-13.157 | 0 | 237 | 0 |
| Wertminderung von kurzfristigen Vermögenswerten | -5.608 | 0 | 111 | 0 |
| Betriebsergebnis nach Wertminderungen und Restrukturierungsmaßnahmen |
-19.823 | 54.532 | -10.917 | 16.636 |
| Zinserträge | 1.388 | 2.732 | 254 | 891 |
| Zinsaufwendungen | -3.387 | -7.048 | -1.182 | -1.405 |
| Sonstige finanzielle Erträge | 22 | 0 | -1 | 0 |
| Sonstige finanzielle Aufwendungen | 0 | -10.861 | 0 | -96 |
| Aufwendungen / Erträge aus der Bewertung von Optionsverpflichtungen |
0 | 4.112 | 0 | 22 |
| Finanzergebnis | -1.977 | -11.065 | -929 | -588 |
| Ergebnis vor Steuern | -21.800 | 43.467 | -11.846 | 16.048 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 496 | -16.899 | 2.587 | -6.725 |
| Ergebnis nach Steuern | -21.304 | 26.568 | -9.259 | 9.323 |
| Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien |
15.793.147 | 15.953.491 | 15.723.465 | 15.955.403 |
| ERGEBNIS PRO AKTIE IN EUR (UNVERWÄSSERT = VERWÄSSERT) |
-1,35 | 1,67 | -0,59 | 0,59 |
| IN TEUR | ||
|---|---|---|
| 30.09.2020 | 31.12.2019 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagungen | 321.951 | 265.211 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 58.410 | 112.257 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 7.933 | 7.411 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 3.080 | 3.301 |
| Vorräte | 125.030 | 141.956 |
| Summe kurzfristiges Vermögen | 516.404 | 530.136 |
| Langfristiges Vermögen | ||
| Sachanlagen | 129.760 | 146.647 |
| Firmenwerte | 123.068 | 140.435 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 16.408 | 26.271 |
| Langfristige Forderungen und Vermögenswerte | 4.225 | 5.235 |
| Aktive latente Steuern | 25.655 | 25.885 |
| Summe langfristiges Vermögen | 299.116 | 344.473 |
SUMME VERMÖGEN 815.520 874.609
| IN TEUR | ||
|---|---|---|
| 30.09.2020 | 31.12.2019 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Bankverbindlichkeiten | 35.551 | 31.052 |
| Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen | 26.667 | 47.596 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.027 | 2.595 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.542 | 24.736 |
| Erhaltene Zuschüsse | 319 | 319 |
| Ertragsteuerrückstellung | 4.040 | 7.392 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 150.307 | 155.518 |
| Sonstige Rückstellungen | 4.639 | 3.014 |
| Summe kurzfristige Schulden | 240.092 | 272.222 |
| Summe langfristige Schulden | 272.152 | 232.301 |
|---|---|---|
| Passive latente Steuern | 430 | 695 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 9.084 | 11.858 |
| Rückstellungen für Sozialkapital | 7.087 | 6.862 |
| Erhaltene Zuschüsse | 304 | 304 |
| Leasingverbindlichkeiten | 6.060 | 5.899 |
| Langfristige Darlehen | 249.187 | 206.683 |
| SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL | 815.520 | 874.609 |
|---|---|---|
| Summe Eigenkapital | 303.276 | 370.086 |
| Kumulierte Ergebnisse | 211.826 | 251.991 |
| Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung | 12.225 | 32.434 |
| Sonstige Rücklagen | 19 | 19 |
| Gesetzliche Rücklage | 785 | 785 |
| Kapitalrücklagen | 62.698 | 68.902 |
| Grundkapital | 15.723 | 15.955 |
| IN TEUR | 9 MONATE BIS | |
|---|---|---|
| 30.09.2020 | 30.09.2019 | |
| LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Ergebnis nach Steuern | -21.304 | 26.568 |
| Zuzüglich Dividende betreffend Put-/Call-Optionen | 0 | 10.626 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 47.029 | 37.089 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Posten | 2.175 | -3.937 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 27.900 | 70.346 |
| Erwerb von Minderheitsanteilen | -87 | -21.114 |
| Veränderung Nettoumlaufvermögen | 53.464 | 25.490 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 81.277 | 74.722 |
| INVESTITIONSTÄTIGKEIT | ||
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -13.864 | -23.893 |
| Erwerb von Minderheitsanteilen | 0 | -8.914 |
| Sonstige Aktivitäten | 2.856 | 2.668 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -11.008 | -30.139 |
| FREIER CASHFLOW | 70.269 | 44.583 |
| FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | ||
| Dividendenzahlungen | -18.861 | -15.955 |
| Bezahlte Dividende betreffend Put-/Call-Optionen | 0 | -2.178 |
| Erwerb eigener Aktien | -6.680 | 0 |
| Veränderung Finanzverbindlichkeiten | 23.899 | -17.096 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.642 | -35.229 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 68.627 | 9.354 |
| Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres | 265.211 | 241.532 |
| Einfluss von Wechselkursveränderungen | -11.887 | 9.523 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 321.951 | 260.409 |
| IN TEUR | ADVANCED MANUFACTURING & SERVICES |
OILFIELD EQUIPMENT |
SBO-HOLDING & KONSOLIDIERUNG |
KONZERN |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 131.368 | 105.050 | 0 | 236.418 |
| Innenumsätze | 32.456 | 16.057 | -48.513 | 0 |
| Summe Umsatzerlöse | 163.824 | 121.107 | -48.513 | 236.418 |
| Betriebsergebnis vor Wertminderungen und Restrukturierungsmaßnahmen |
9.848 | -1.028 | -7.679 | 1.141 |
| Ergebnis vor Steuern | 2.156 | -14.018 | -9.938 | -21.800 |
| IN TEUR | ADVANCED MANUFACTURING & SERVICES |
OILFIELD EQUIPMENT |
SBO-HOLDING & KONSOLIDIERUNG |
KONZERN |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 172.538 | 173.313 | 0 | 345.851 |
| Innenumsätze | 72.625 | 15.999 | -88.624 | 0 |
| Summe Umsatzerlöse | 245.163 | 189.312 | -88.624 | 345.851 |
| Betriebsergebnis vor Restrukturierungsmaßnahmen |
25.121 | 29.185 | 1.300 | 55.606 |
| Ergebnis vor Steuern | 24.779 | 19.823 | -1.135 | 43.467 |
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