AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

Earnings Release May 24, 2017

759_10-q_2017-05-24_5cdb6cde-d121-46d1-8474-01b282b5aa81.pdf

Earnings Release

Open in Viewer

Opens in native device viewer

AKTIONÄRSBRIEF 1-3 2017

H I G H L I G H T S

  • Anhaltende Markterholung in Nordamerika
  • Umsatz und Auftragseingang entwickeln sich positiv im Rahmen der Erwartungen
  • Das Unternehmen ist gut positioniert, um flexibel auf den Aufschwung zu reagieren

" N O R D A M E R I K A E R H O L T E S I C H A U C H I M ERSTEN QUARTAL MERKLICH"

MARKTUMFELD

Im ersten Quartal 2017 war die Balance aus Angebot und Nachfrage am weltweiten Rohöl-Markt nahezu erreicht. Die Nachfrage stieg im Jahresvergleich um 1 Million Barrel pro Tag (mb/d) auf 96,5 mb/d (1-3/2016: 95,5 mb/d). Über das Gesamtjahr 2016 stieg die Nachfrage um 1,6 mb/d.

Die OPEC Staaten hatten sich am 30.11.2016 auf eine Produktionsobergrenze von 32,5 mb/d (Rohöl exklusive Natural Gas Liquids / NGLs) geeinigt, die am 01.01.2017 in Kraft trat. Angeführt von Saudi-Arabien hielten sich die OPEC Staaten im ersten Quartal 2017 an die Vereinbarung: Die durchschnittliche Compliance lag bei 99 %. Die OPEC-Gesamtproduktion belief sich auf 31,9 mb/d und lag damit um 1,4 mb/d unter der Produktionsmenge im vierten Quartal 2016, also vor dem Inkrafttreten der Produktionsobergrenze. Die Produktionsmenge der Nicht-OPEC Staaten sank gegenüber dem vierten Quartal 2016 ebenfalls um 0,2 mb/d, wobei hier auch saisonale Effekte wie der Spring Break-up in Kanada enthalten waren. Die Rohöl-Produktion in den USA stieg dagegen im Quartalsvergleich um 0,2 mb/d. Insgesamt lag das Rohöl-Angebot (inklusive Natural Gas Liquids / NGLs) im ersten Quartal 2017 bei 96,6 mb/d (1-3/2016: 96,7 mb/d). Damit wurde um 0,1 mb/d mehr angeboten als nachgefragt.

Aufgrund der steigenden Rohöl-Produktion in den USA und der zunehmenden Rohöl-Importe in Amerika und Europa nahmen auch die OECD Rohöl-Lagerbestände weiter zu. Insgesamt lagen sie zum Ende des Quartals bei 1.235 Millionen Barrel (mb), nach 1.177 mb zum Ende des vierten Quartals 2016.1

Die Preise der beiden handelsüblichen Öl-Sorten WTI und Brent bewegten sich im ersten Quartal 2017 klar über der Marke von USD 50. Die Sorte WTI startete in das Jahr 2017 mit einem Preis von USD 52,33 und die Sorte Brent mit einem Preis von USD 56,82. Zum Ende des Quartals lag der Preis der Sorte WTI bei USD 50,60 und der Sorte Brent bei USD 52,83. Im Jahresvergleich stieg der Preis der Sorte WTI um 32,0 % (31.03.2016: USD 38,34) und der Sorte Brent um 33,4 % (31.03.2016: USD 39,60).2

Die Zahl der weltweiten Bohranlagen (Rig Count) stieg im ersten Quartal 2017 weiter. Im März 2017 lag der Rig Count bei 1.985 Anlagen und damit um 41,3 % über dem Tiefststand im Mai 2016 (1.405 Anlagen). Im Vergleich zum Dezember 2016 stieg der Rig Count um 12,0 % (1.772 Anlagen).

1 International Energy Agency (IEA), Oil Market Report, Mai 2017.

LAGEBERICHT

" D I E S T E I G E R U N G D E R A K T I V I T Ä T S C H L U G S I C H I N U M S A T Z U N D A U F T R A G S E I N G A N G V O N S B O P O S I T I V N I E D E R "

Der Anstieg im ersten Quartal 2017 geht überwiegend auf die USA zurück: Hier lag der Rig Count im März 2017 bei 789 Anlagen, was gegenüber dem Tiefststand im Mai 2016 einem Anstieg von 93,4 % entspricht (408 Anlagen). Gegenüber Dezember 2016 stellte dies einen Zuwachs von 24,4 % dar (634 Anlagen).3 Die zunehmende Bohraktivität spiegelt sich auch im Bestand gebohrter, aber noch nicht komplettierter Bohrlöcher (Drilled but Uncompleted Wells / DUCs) in Nordamerika wider: Dieser ist um 10,2 % auf 5.534 Einheiten gestiegen (Dezember 2016: 5.023 Einheiten).4

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Die Auswirkungen des stärksten Abschwungs der vergangenen 30 Jahre, der die Oilfeld Service-Industrie seit der zweiten Jahreshälfte 2014 fest im Griff hatte, waren auch im ersten Quartal 2017 noch deutlich zu spüren. Trotz der merklichen Erholung in Nordamerika seit dem zweiten Halbjahr 2016 kam die Oilfield Service-Industrie nur langsam wieder in die Gänge. Insbesondere im internationalen Geschäft war das Wachstum im ersten Quartal 2017 begrenzt. Diese Entwicklungen zeigen sich auch in den Ergebniszahlen der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO). Die Gesellschaft hat sich sehr bewusst auf dem nordamerikanischen Markt positioniert und dies nicht zuletzt durch den Erwerb der US-Gesellschaft "Downhole Technology LLC" (Downhole Technology) noch einmal unterstrichen.

Der Umsatz von SBO lag im ersten Quartal 2017 bei MEUR 60,1. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2016 bedeutet das eine Steigerung von 28,5 % (1-3/2016: MEUR 46,8). Der Auftragseingang legte um 72,0 % auf MEUR 69,9 zu, nach MEUR 40,6 im ersten Quartal 2016. Das Book-to-Bill-Ratio, das als Kennzahl den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt und ein Indikator für die mittelfristige Entwicklung ist, lag damit das zweite Quartal in Folge über 1: Im ersten Quartal 2017 hielt es bei 1,2 (1-3/2016: 0,9). Der Auftragsstand lag Ende des ersten Quartals 2017 bei MEUR 30,5 (31.03.2016: MEUR 28,3).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei MEUR 7,2 (1-3/2016: MEUR minus 4,8). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte einen klaren Anstieg verzeichnen, von MEUR minus 16,9 im ersten Quartal 2016 auf MEUR minus 5,8 im ersten Quartal 2017. Die EBITDA-Marge lag bei

3 Baker Hughes Rig Count.

4 U.S. Energy Information Administration, EIA Estimates of Drilled but Uncompleted Wells (DUCs), Mai 2017.

12,0 % (1-3/2016: minus 10,2 %), die EBIT-Marge bei minus 9,6 % (1-3/2016: minus 36,1 %). Die in den vergangenen beiden Jahren durchgeführten – auch nachhaltigen – Kosteneinsparungsmaßnahmen trugen positiv zur Ergebnisentwicklung von SBO bei.

Das Finanzergebnis belief sich auf MEUR minus 0,5 (1-3/2016: MEUR minus 3,3), darin enthalten das positive Ergebnis aus der Bewertung von Optionsverpflichtungen von MEUR 0,9. Das Ergebnis vor Steuern betrug MEUR minus 6,3 (1-3/2016: MEUR minus 20,2), das Ergebnis nach Steuern MEUR minus 4,9 (1-3/2016: MEUR minus 15,0). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR minus 0,31 (1-3/2016: EUR minus 0,94).

Das Unternehmen besitzt eine kerngesunde Bilanzstruktur: Zum 31.03.2017 verfügte SBO über eine Eigenkapitalquote von 52,6 % (31.03.2016: 57,1 %) und eine Netto-Verschuldung von MEUR 54,9 (31.03.2016: Nettoliquidität MEUR 24,2). Am 01.04.2016 erfolgte die Akquisition von Downhole Technology. SBO erzielte auch im ersten Quartal 2017 einen positiven operativen Cashflow von MEUR 2,1 (1-3/2016: MEUR 6,3). Der Cash-Bestand lag bei MEUR 188,8 (31.03.2016: MEUR 224,9). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) lagen bei MEUR 5,8 (1-3/2016: MEUR 3,1). Das Bestellobligo für Sachanlagen betrug zum 31.03.2017 MEUR 1,3 (31.03.2016: MEUR 0,1).

ENTWICKLUNG DER SEGMENTE

SBO hat mit Jahresbeginn 2017 ihre Struktur den geänderten Markterfordernissen angepasst und berichtet somit in einer neuen Struktur. In den vergangenen Jahren ist es zunehmend zu einer Überschneidung der Aufgaben der im ehemaligen Segment "High Precision Components" zusammengefassten Tochtergesellschaften mit jenen Tochtergesellschaften gekommen, die bislang im Segment "Oilfield Equipment" Service- und Reparaturleistungen angeboten haben. Darüber hinaus verfügen beide Bereiche über eine ähnliche Kundenstruktur und gibt die Neuordnung der Segmente das Einkaufsverhalten der Kunden von SBO transparenter wieder. Nach der neuen Struktur gliedert sich das Geschäft von SBO in die beiden berichtspflichtigen Segmente "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) sowie "Oilfield Equipment" (OE):

  • f Das Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) umfasst die hochpräzise Fertigung und Reparatur von Bohrstangen und komplexen MWD (Measurement While Drilling) / LWD (Logging While Drilling) Komponenten aus antimagnetischem, korrosionsbeständigem Edelstahl. Diese bilden das Gehäuse für die sensiblen Messinstrumente, die zur exakten Messung von Neigung und Richtung des Bohrstranges sowie gesteinsphysikalischer Parameter eingesetzt werden.
  • f Das Segment "Oilfield Equipment" (OE) beinhaltet ein breites Angebot an hochspeziellen Lösungen für die Öl- und Gasindustrie: High-Performance-Bohrmotoren und Tools für den zielgerichteten Vortrieb des Bohrstranges, sowie Spezialwerkzeuge für die Untertage-Zirkulations-Technologie (Circulation Tools); darüber hinaus Produkte für das effiziente und ressourcenschonende Komplettieren unkonventioneller Lagerstätten in den beiden dominierenden Technologien "Sliding Sleeve" und "Plug-n-Perf".

Im Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) lag der Segment-Umsatz im ersten Quartal 2017 bei MEUR 19,3 (1-3/2016: MEUR 29,4) und das Betriebsergebnis (EBIT) bei MEUR minus 7,1 (1-3/2016: MEUR minus 5,3).

Im Segment "Oilfield Equipment" (OE) betrug der Segment-Umsatz MEUR 40,8 (1-3/2016: MEUR 17,4) und das Betriebsergebnis (EBIT) MEUR 2,9 (1-3/2016: MEUR minus 5,2).

RISIKOBERICHT

Die Geschäftsrisiken der SBO haben sich in den ersten drei Monaten 2017 gegenüber den im Jahresabschluss 2016 dargestellten Risiken grundsätzlich nicht verändert. Die gesamte Oilfield Service-Industrie ist weiterhin als Folge der Branchenkrise mit gekürzten Investitionen konfrontiert. Dies hat auf die Vermögens- und Ertragslage der SBO trotz der - wie schon in den vorhergehenden Quartalsberichten erläuterten und umgesetzten - Gegenmaßnahmen erheblichen Einfluss. Wir verweisen zudem auf alle im Geschäftsbericht 2016 erläuterten Risiken. Wir empfehlen, diesen Bericht zu den ersten drei Monaten 2017 stets in Zusammenhang mit dem Risikobericht des Geschäftsberichtes 2016 zu lesen.

LAGEBERICHT

" S B O I S T G U T P O S I T I O N I E R T , U M F L E X I B E L A U F D E N A U F S C H W U N G REAGIEREN ZU KÖNNEN"

S B O - A K T I E

Die Aktie der SBO startete am 2. Jänner mit einem Kurs von EUR 77,44 in das Jahr 2017 und schloss am 31.03.2017 mit EUR 65,30. Damit fiel der Aktienkurs im ersten Quartal um 15,7 %. Ebenfalls negativ entwickelten sich die Preise der beiden handelsüblichen Sorten WTI (minus 3,3 %) und Brent (minus 7,0 %). Seit Beginn des Abschwungs im Jahr 2014 hielt der Aktienkurs bei einem Minus von 32,0 % und entwickelte sich damit deutlich stabiler als der Ölpreis (minus 53,0 % (WTI) sowie minus 54,3 % (Brent)).

AUSBLICK

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht von einem weltweiten Wirtschaftswachstum für das Jahr 2017 von 3,5 % und für das Jahr 2018 von 3,6 % aus, nach 3,1 % im Jahr 2016 und 3,4 % im Jahr 2015. In den Industriestaaten soll die Wirtschaft um 2,0 % jeweils 2017 und 2018 wachsen, nach einem Wachstum von 1,7 % in 2016 und 2,1 % in 2015. Zu diesem stärkeren Wachstum soll vor allem ein Anziehen der Konjunktur in den USA beitragen. Die Wirtschaft der Schwellen- und Entwicklungsländer wird laut IWF 2017 um 4,5 % und 2018 um 4,8 % wachsen, nach jeweils 4,1 % in 2016 und 4,2 % in 2015. Zu dieser Entwicklung tragen laut IWF bessere makroökonomische Bedingungen in den Rohstoff-exportierenden Ländern bei.5

Die Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P-Ausgaben) sollen 2017 erstmals seit 2014 wieder steigen. Nach konservativen Schätzungen wird für 2017 ein Anstieg der weltweiten E&P-Ausgaben um 2 % und in Nordamerika um 21 % erwartet. Mit Blick auf die massiven Investitionskürzungen in den Jahren 2015 und 2016 ist der Investitionsbedarf grundsätzlich hoch. E&P-Ausgaben der vergangenen Jahre sind zu einem großen Teil lediglich in die Erhaltung der bestehenden Förderung geflossen. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2025 16 mb/d an neuen Projekten zur Produktion freigegeben werden müssen, um die steigende Rohöl-Nachfrage bedienen zu können.6 Unter Berücksichtigung dieses Faktors und der stabil steigenden Nachfrage ist daher mittelfristig nicht ausgeschlossen, dass es zu einer Unterversorgung des Ölmarktes kommen könnte.

5 IMF World Economic Outlook (WEO), April 2017.

6 IEA World Energy Outlook 2016 (New Policies Scenario).

In Nordamerika sieht man seit dem zweiten Halbjahr 2016 eine merkliche Markterholung. International ist diese Belebung bisher noch nicht eingetreten. Damit bestätigt sich zunehmend, dass sich Nordamerika sehr flexibel auf die neue Situation einstellen kann. Der Abschwung am Ölmarkt scheint nun endlich zu Ende zu sein. Maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung im laufenden Jahr wird die Vorgehensweise der OPEC haben. In ihrer Sitzung am 25.05.2017 wollen die OPEC Staaten entscheiden, ob die zunächst für sechs Monate vereinbarte Produktionsobergrenze von 32,5 mb/d verlängert wird. Eine Entscheidung für die Aufrechterhaltung der Produktionsobergrenze sollte zu einer nachhaltigen Stabilität auf dem Rohöl-Markt beitragen.

Die IEA erwartet für 2017 in Nordamerika einen Produktionsanstieg von 0,5 mb/d. Für die Nicht-OPEC-Staaten (inklusive Nordamerika) erwartet die IEA einen Zuwachs von 0,6 mb/d. Zugleich soll die globale Nachfrage um 1,3 mb/d zulegen. Die Balance aus Angebot und Nachfrage war im ersten Quartal 2017 nahezu wiederhergestellt. Zugleich stiegen die OECD Rohöl-Lagerbestände weiter. Für das Gesamtjahr 2017 werden die Entscheidung der OPEC Staaten Ende Mai 2017 und die Reaktion der E&P-Gesellschaften in Nordamerika von maßgeblicher Bedeutung sein. Insgesamt wird für 2017 ein Übergangsjahr erwartet.7

Schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Flexibilität sind entscheidend für die sichere Bewältigung der Zyklen der Öl- und Gasindustrie. Mit der Optimierung ihrer Konzernstruktur, dem Ausbau des Geschäftsfelds Well Completion sowie der Tätigkeit in Forschung und Entwicklung konnte SBO auch in den vergangenen beiden Jahren des Abschwungs ihre Positionierung vorantreiben. SBO ist gut aufgestellt, um als Markt- und Technologieführer den nächsten Aufschwung optimal nutzen zu können.

KONZERNBILANZ

VERMÖGEN in TEUR 31.03.2017 31.12.2016
Kurzfristiges Vermögen
Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung 188.783 193.453
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 57.161 49.526
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 15.071 14.270
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 4.987 5.068
Vorräte 101.544 105.653
SUMME KURZFRISTIGES VERMÖGEN 367.546 367.970
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 159.536 165.344
Firmenwerte 172.626 174.716
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 65.598 69.904
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte 12.795 12.483
Aktive latente Steuern 12.385 11.639
SUMME LANGFRISTIGES VERMÖGEN 422.940 434.086
SUMME VERMÖGEN 790.486 802.056

KONZERNBILANZ

SCHULDEN UND EIGENKAPITAL in TEUR 31.03.2017 31.12.2016
Kurzfristige Schulden
Bankverbindlichkeiten 31.880 32.499
Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen 37.173 37.233
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 19 28
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.516 11.929
Erhaltene Zuschüsse 96 97
Ertragsteuerrückstellung 1.998 2.010
Sonstige Verbindlichkeiten 20.225 19.979
Sonstige Rückstellungen 2.956 4.206
SUMME KURZFRISTIGE SCHULDEN 107.863 107.981
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 174.565 174.691
Erhaltene Zuschüsse 57 57
Rückstellungen für Sozialkapital 5.370 5.296
Sonstige Verbindlichkeiten 77.920 78.260
Passive latente Steuern 9.253 10.038
SUMME LANGFRISTIGE SCHULDEN 267.165 268.342
Eigenkapital
Grundkapital 15.953 15.947
Kapitalrücklagen 66.917 66.812
Gesetzliche Rücklage 785 785
Sonstige Rücklagen 19 19
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 55.623 61.109
Kumulierte Ergebnisse 276.161 281.061
SUMME EIGENKAPITAL 415.458 425.733
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 790.486 802.056

K O N Z E R N G E W I N N - U N D VERLUSTRECHNUNG

in TEUR 3 Monate bis 31.03.2017 31.03.2016
Umsatzerlöse 60.133 46.782
Herstellungskosten der zur Erzielung der
Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
-49.072 -46.540
Bruttoergebnis 11.061 242
Vertriebsaufwendungen -6.513 -4.272
Verwaltungsaufwendungen -8.444 -9.827
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.261 -4.907
Sonstige betriebliche Erträge 1.396 1.892
Betriebsergebnis -5.761 -16.872
Zinserträge 690 691
Zinsaufwendungen -2.062 -1.284
Sonstige finanzielle Erträge 0 44
Sonstige finanzielle Aufwendungen 0 -1
Aufwendungen/Erträge aus der Bewertung
von Optionsverpflichtungen
851 -2.791
Finanzergebnis -521 -3.341
Ergebnis vor Steuern -6.282 -20.213
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.382 5.174
Ergebnis nach Steuern -4.900 -15.039
Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien 15.947.460 15.982.066
Ergebnis pro Aktie in EUR (unverwässert = verwässert) -0,31 -0,94

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in TEUR 3 Monate bis 31.03.2017 31.03.2016
Ergebnis nach Steuern -4.900 -15.039
Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert werden können
Währungsumrechnung Eigenkapital -5.081 -16.009
Währungsumrechnung sonstige Positionen -540 -927
darauf entfallende Steuern 135 232
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -5.486 -16.704
Gesamtergebnis nach Steuern -10.386 -31.743

KONZERNGELDFLUSSRECHNUNG

in TEUR 3 Monate bis 31.03.2017 31.03.2016
LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Ergebnis nach Steuern -4.900 -15.039
Abschreibungen 12.964 12.084
Sonstige zahlungsunwirksame Posten -1.311 -1.879
Cashflow aus dem Ergebnis 6.753 -4.834
Veränderung Nettoumlaufvermögen -4.618 11.087
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.135 6.253
INVESTITIONSTÄTIGKEIT
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -5.801 -3.063
Sonstige Aktivitäten 1.039 590
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.762 -2.473
Freier Cashflow -2.627 3.780
FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT
Veränderung Bankverbindlichkeiten/Finanzierungsleasing -920 30.804
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -920 30.804
Veränderung des Finanzmittelbestandes -3.547 34.584
Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres 193.453 196.278
Einfluss von Wechselkursveränderungen -1.123 -5.975
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 188.783 224.887

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

1-3 / 2017
in TEUR
Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gesetzliche
Rücklage
Sonstige
Rücklagen
Ausgleichsposten
Währungs
umrechnung
Kumulierte
Ergebnisse
Gesamt
01.01.2017 15.947 66.812 785 19 61.109 281.061 425.733
Ergebnis nach Steuern -4.900 -4.900
Sonstiges Ergebnis -5.486 -5.486
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -5.486 -4.900 -10.386
Aktienbasierte Vergütung 6 105 111
31.03.2017 15.953 66.917 785 19 55.623 276.161 415.458
1-3 / 2016
in TEUR
Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gesetzliche
Rücklage
Sonstige
Rücklagen
Ausgleichsposten
Währungs
umrechnung
Kumulierte
Ergebnisse
Gesamt
01.01.2016 15.982 68.357 785 19 50.166 315.051 450.360
Ergebnis nach Steuern -15.039 -15.039
Sonstiges Ergebnis -16.704 -16.704
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -16.704 -15.039 -31.743
Aktienbasierte Vergütung 6 250 256
Rücklagenbewegung -1 1 0
31.03.2016 15.988 68.607 785 18 33.462 300.013 418.873

E R L Ä U T E R U N G E N Z U M KONZERNABSCHLUSS

ERLÄUTERUNG 1

GRUNDLAGEN DER BERICHTERSTATTUNG

Der Zwischenbericht zum 31.03.2017 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Der vorliegende Bericht zum ersten Quartal 2017 des SBO-Konzerns wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

ERLÄUTERUNG 2

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2016 werden grundsätzlich unverändert angewendet, mit Ausnahme der in 2017 neu in Kraft getretenen Standards, welche jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Wir verweisen diesbezüglich auf den Konzernabschluss zum 31.12.2016.

ERLÄUTERUNG 3

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den ersten drei Monaten 2017 fanden keine Änderungen im Konsolidierungskreis statt.

ERLÄUTERUNG 4

SAISONALITÄT DES GESCHÄFTES

Der Geschäftsverlauf der SBO unterliegt keinen wesentlichen saisonalen Einflüssen.

ERLÄUTERUNG 5

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

SBO stellte zum ersten Quartal 2017 ihre interne Steuerung und die daraus resultierende interne Berichtsstruktur um. In den vergangenen Jahren ist es zunehmend zu einer Überschneidung der Aufgaben der im ehemaligen Segment "High Precision Components" zusammengefassten Tochtergesellschaften mit jenen Tochtergesellschaften gekommen, die bislang im Segment "Oilfield Equipment" Service- und Reparaturleistungen angeboten haben. Darüber hinaus verfügen beide Bereiche über eine ähnliche Kundenstruktur und gibt die Neuordnung der Segmente das Einkaufsverhalten der Kunden von SBO transparenter wieder. Nach der neuen Struktur gliedert sich das Geschäft von SBO in die beiden berichtspflichtigen Segmente "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) sowie "Oilfield Equipment" (OE):

Das Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) umfasst die hochpräzise Fertigung und Reparatur von Bohrstangen und komplexen MWD (Measurement While Drilling) / LWD (Logging While Drilling) Komponenten aus antimagnetischem, korrosionsbeständigem Edelstahl. Diese bilden das Gehäuse für die sensiblen Messinstrumente, die zur exakten Messung von Neigung und Richtung des Bohrstranges sowie gesteinsphysikalischer Parameter eingesetzt werden.

Das Segment "Oilfield Equipment" (OE) beinhaltet ein breites Angebot an hochspeziellen Lösungen für die Öl- und Gasindustrie: High-Performance-Bohrmotoren und Tools für den zielgerichteten Vortrieb des Bohrstranges, sowie Spezialwerkzeuge für die Untertage-Zirkulations-Technologie (Circulation Tools); darüber hinaus Produkte für das effiziente und ressourcenschonende Komplettieren unkonventioneller Lagerstätten in den beiden dominierenden Technologien "Sliding Sleeve" und "Plug-n-Perf".

Die Steuerung des Unternehmens sowie die Zuteilung der Ressourcen erfolgt auf Basis der finanziellen Performance dieser Segmente. Aus Vergleichsgründen wurden die früheren Perioden angepasst.

Die Ergebnisse in der Summenspalte entsprechen jenen in der Gewinn- und Verlustrechnung.

1-3/2017
in TEUR
Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield
Equipment
SBO-Holding &
Konsolidierung
Konzern
Aussenumsätze 19.300 40.833 0 60.133
Innenumsätze 6.650 3.548 -10.198 0
Summe Umsatzerlöse 25.950 44.381 -10.198 60.133
Betriebsergebnis vor
Wertminderungen und
Restrukturierungsmaßnahmen
-7.079 2.885 -1.567 -5.761
Ergebnis vor Steuern -6.924 2.964 -2.322 -6.282
1-3/2016
in TEUR
Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield
Equipment
SBO-Holding &
Konsolidierung
Konzern
Aussenumsätze 29.406 17.376 0 46.782
Innenumsätze 8.249 1.992 -10.241 0
Summe Umsatzerlöse 37.655 19.368 -10.241 46.782
Betriebsergebnis vor
Wertminderungen und
Restrukturierungsmaßnahmen
-5.346 -5.236 -6.290 -16.872
Ergebnis vor Steuern -5.245 -8.470 6.498 -20.213

ERLÄUTERUNG 6

EIGENE AKTIEN

Das Unternehmen hat in der Berichtsperiode 2017 im Rahmen des seit 2014 bestehenden Vergütungsprogrammes 6.000 Stück eigene Aktien abgegeben.

ERLÄUTERUNG 7

B E Z I E H U N G E N Z U N A H E S T E H E N D E N U N T E R N E H M E N U N D PERSONEN

Bezüglich der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich keine wesentlichen Änderungen zum 31.12.2016 ergeben. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den Konzernabschluss der SBO zum 31.12.2016 verwiesen.

ERLÄUTERUNG 8

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Die Gesellschaft verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

  • Stufe 1: Notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.
  • Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind.
  • Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Die im Konzernabschluss zum beizulegenden Zeitwert erfassten Finanzinstrumente sind wie folgt zugeordnet:

in TEUR Bilanzposition 31.03.2017 Stufe 2 Stufe 3
Schulden
Derivate Sonstige
Verbindlichkeiten
-57.917 -124 -57.793
in TEUR Bilanzposition 31.12.2016 Stufe 2 Stufe 3
Schulden
Derivate Sonstige
Verbindlichkeiten
-58.673 -124 -58.549

In der Berichtsperiode 2017 erfolgte keine Umbuchung zwischen den einzelnen Bewertungsstufen. Grundsätzlich erfolgen im Bedarfsfall Umgliederungen zum Ende der Berichtsperiode.

Die der Stufe 3 zugeordneten Derivate beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten für bedingte Kaufpreisverpflichtungen sowie Optionsverbindlichkeiten aus kündbaren nicht beherrschenden Anteilen. Die Entwicklung in der Berichtsperiode 2017 stellt sich wie folgt dar:

in TEUR Bedingte Kaufpreise Optionsverbindlichkeiten
Stand zum 01.01.2017 -17 -58.532
Aufzinsung -1 -829
Ergebniswirksame Bewertungsgewinne 0 1.356
Ergebniswirksame Bewertungsverluste -0 -505
Kursdifferenzen 1 734
Stand am 31.03.2017 -17 -57.776

Die Devisentermingeschäfte werden auf Basis von beobachtbaren Devisenkassenkursen bewertet. Bedingte Kaufpreisverpflichtungen und Optionsverbindlichkeiten werden mit dem am Bilanzstichtag erwarteten diskontierten Zahlungsbetrag auf Basis der zugrundeliegenden Vereinbarung sowie der aktuellen Unternehmensplanung bewertet. Die Abzinsung erfolgt mit einem risikoadäquaten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit der Verpflichtung.

Die bedingten Kaufpreise werden in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der erzielten Umsätze jährlich zahlbar und laufen noch über die nächsten 2 Jahre. Die ergebniswirksamen Bewertungsgewinne stellen unrealisierte Gewinne dar und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "sonstige finanzielle Erträge" ausgewiesen.

Der Ausübungspreis der Optionsverbindlichkeiten aus kündbaren nicht beherrschenden Anteilen ist von den erzielten Ergebnissen der betreffenden Unternehmen abhängig. Die ergebniswirksamen Bewertungsgewinne und -verluste stellen unrealisierte Gewinne bzw. Verluste dar und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Aufwendungen/Erträge aus der Bewertung von Optionsverpflichtungen" ausgewiesen.

Die Sensitivitätsanalyse für bedeutende, nicht beobachtbare Inputfaktoren betreffend Optionsverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

in TEUR Annahme Änderung der
Annahme
Veränderung der
Verbindlichkeit
bei Anstieg der
Annahme
Veränderung der
Verbindlichkeit
bei Verringerung
der Annahme
Options
verbindlichkeiten
Ergebnis +/-10 % +5.515 -5.514
Zinssatz 20,0 %,
bzw. 4,4 %
bzw. 4,3 %
+/-2,5 bzw. +/-1 bzw.
+/-1 Prozentpunkte
-919 +603

Betreffend bedingter Kaufpreise ergibt die Sensitivitätsanalyse für bedeutende, nicht beobachtbare Inputfaktoren sowohl für eine realistisch zu erwartende Änderung der Umsatzerlöse wie auch des Zinssatzes nur untergeordnete Schwankungen der ausgewiesenen Verbindlichkeit.

Für Finanzinstrumente, die zu Anschaffungskosten bewertet sind, werden der Buchwert und der abweichende beizulegende Zeitwert in der folgenden Tabelle dargestellt:

31.03.2017 31.12.2016
in TEUR Level Buchwert Zeitwert Buchwert Zeitwert
Schulden
Darlehen, Bank- und Leasingverbindlichkeiten 2 -243.636 -248.229 -244.451 -249.329

Für die erhaltenen Darlehen sowie für die Bank- und Leasingverbindlichkeiten wurde der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt. Bei den variabel verzinsten Bankkrediten und Darlehen entspricht die Verzinsung den aktuellen marktüblichen Konditionen, weshalb die Buchwerte weitestgehend mit den beizulegenden Zeitwerten übereinstimmen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie alle anderen Posten haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag dem beizulegenden Zeitwert.

ERLÄUTERUNG 9

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Es liegen keine wichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.

ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns zum 1. Quartal ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Ternitz, 23.05.2017

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.