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Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

Earnings Release Aug 24, 2017

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Earnings Release

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AKTIONÄRSBRIEF 1-6 2017

H I G H L I G H T S

  • Drilling und Well Completion Aktivitäten in Nordamerika anhaltend stark
  • Umsatz und Auftragseingang ziehen im Übergangsjahr deutlich an
  • Strategische Positionierung im Geschäftsfeld Well Completion erweist sich als richtig

LAGEBERICHT

" D E R A U F W Ä R T S T R E N D I N NORDAMERIKA SETZTE SICH FORT"

MARKTUMFELD

Das Marktumfeld der Oilfield Service-Industrie in Nordamerika hat sich im ersten Halbjahr 2017 weiter verbessert. Im zweiten Quartal hat sich die Entwicklung sogar noch beschleunigt. International fand hingegen noch keine Belebung statt. Damit bestätigt sich bis dato die Einschätzung, dass das Jahr 2017 für die Branche insgesamt lediglich ein Übergangsjahr wird.

Im zweiten Quartal 2017 zog die Nachfrage am weltweiten Rohölmarkt stark an und konnte die steigende Produktion überkompensieren. Mit 97,4 Millionen Barrel pro Tag (mb/d) lag sie um 0,9 mb/d über der Nachfrage vom ersten Quartal 2017 (Q1 2017: 96,5 mb/d). Im Jahresvergleich stieg sie sogar um 1,8 mb/d (Q2 2016: 95,6 mb/d).

Die OPEC Staaten hatten sich am 30. November 2016 auf eine Produktionsobergrenze von 32,5 mb/d (Rohöl exklusive Natural Gas Liquids / NGLs) geeinigt, die am 1. Jänner 2017 in Kraft trat. Am 25. Mai 2017 entschied die OPEC, die Produktionsobergrenze um weitere neun Monate, somit bis Ende März 2018 zu verlängern. Angeführt von Saudi-Arabien lag die durchschnittliche Compliance bis zum Ende des ersten Halbjahres 2017 bei über 90 %. Die OPEC-Gesamtproduktion belief sich im zweiten Quartal auf 32,3 mb/d, nach 32,1 mb/d im ersten Quartal 2017. Inklusive Natural Gas Liquids / NGLs waren es 39,2 mb/d im zweiten Quartal, nach 38,9 mb/d im ersten Quartal 2017. Die Produktionsmenge der Nicht-OPEC Staaten sank gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 0,1 mb/d auf 57,7 mb/d. Insgesamt wurden im zweiten Quartal 2017 somit weltweit um 0,5 mb/d mehr nachgefragt als produziert.

Die OECD Rohöl-Lagerbestände verringerten sich im zweiten Quartal 2017 und lagen zu dessen Ende bei 1.194 Millionen Barrel (mb), nach 1.245 mb zum Ende des ersten Quartals 2017.1

Die Preise der beiden handelsüblichen Öl-Sorten WTI und Brent waren im zweiten Quartal 2017 starken Volatilitäten ausgesetzt. Der Ölpreis geriet bereits zu Beginn des Quartals stark unter Druck. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI ging im Quartalsverlauf um 8,4 % von USD 50,24 (3. April 2017) auf USD 46,04 (30. Juni 2017) zurück. Der Preis für ein Barrel der europäischen Sorte Brent sank im zweiten Quartal um 9,8 % von USD 53,12 auf USD 47,92. Der Ölpreis war somit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahresvergleich ging der Preis der Sorte WTI um 4,7 % (30. Juni 2016: USD 48,33), jener der Sorte Brent um 3,5 % zurück (30. Juni 2016: USD 49,68).2

1 International Energy Agency (IEA), Oil Market Report, August 2017. 2 Bloomberg: CO1 Brent Crude (ICE) und CL1 WTI Crude (Nymex).

LAGEBERICHT

" S B O V E R D O P P E L T E A U F T R A G S E I N G A N G D A N K S T A R K E R P O S I T I O N I E R U N G I N N O R D A M E R I K A "

Die Zahl der weltweiten Bohranlagen (Rig Count) legte im zweiten Quartal 2017 weiter zu und stieg von durchschnittlich 1.985 Anlagen im März um 2,8 % oder 56 Anlagen auf 2.041 Anlagen im Juni. Seit Jahresbeginn waren es 15,2 % oder 269 Anlagen (Dezember 2016: 1.772 Anlagen). Der Anstieg geht zum überwiegenden Teil auf Nordamerika zurück: Dort lag der Anstieg im zweiten Quartal 2017 bei 3,7 % oder 39 Anlagen (März 2017: 1.042 Anlagen), trotz saisonaler Aktivitätsausfälle in Kanada aufgrund des sogenannten Spring Break-up.3 Die zunehmende Bohraktivität spiegelte sich auch im Bestand gebohrter, aber noch nicht komplettierter Bohrlöcher (Drilled but Uncompleted Wells oder DUCs) in den USA wider: Im zweiten Quartal stieg er um 11,7 % auf 6.031 Einheiten (März 2017: 5.397 Einheiten).4

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Das Branchenumfeld der Oilfield Service-Industrie erholte sich auch im zweiten Quartal 2017 zunehmend. Die Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte an dieser Entwicklung partizipieren und ihren Umsatz im zweiten Quartal 2017 um 25,6 % (nach 20,5 % im ersten Quartal 2017) jeweils zum vorangehenden Quartal weiter steigern. Das Betriebsergebnis (EBIT) war im zweiten Quartal 2017 erstmalig nach zwei Jahren der Krise wieder positiv. Die Gesellschaft profitierte dabei vor allem von ihrer starken Positionierung auf dem nordamerikanischen Markt, der bei dieser Entwicklung führend war.

Der Umsatz von SBO lag im ersten Halbjahr 2017 bei MEUR 135,7. Gegenüber dem Krisenjahr 2016 bedeutete das eine deutliche Steigerung von 54,2 % (1-6/2016: MEUR 88,0). Der Auftragseingang verdoppelte sich im ersten Halbjahr 2017 sogar mit MEUR 150,0 nach MEUR 75,0 im ersten Halbjahr 2016. Das Book-to-Bill-Ratio, das als Kennzahl den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt und ein Indikator für die mittelfristige Entwicklung ist, lag damit das dritte Quartal in Folge über 1. Der Auftragsstand betrug MEUR 34,7 zum Ende des ersten Halbjahres 2017 (30. Juni 2016: MEUR 21,1).

3 Baker Hughes Rig Count.

4 U.S. Energy Information Administration, EIA Estimates of Drilled but Uncompleted Wells (DUCs), August 2017.

Der deutlich gestiegene Umsatz spiegelt sich im Ergebnis der Gesellschaft wider. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) drehte von MEUR minus 5,7 im ersten Halbjahr 2016 in den positiven Bereich und lag bei MEUR 22,0. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug MEUR minus 3,6 im ersten Halbjahr 2017 nach MEUR minus 36,2 im ersten Halbjahr 2016. Die EBITDA-Marge lag bei 16,2 % (1-6/2016: minus 6,5 %), die EBIT-Marge bei minus 2,6 % (1-6/2016: minus 41,1 %).

Das Finanzergebnis belief sich auf MEUR minus 4,4 (1-6/2016: MEUR 9,4). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren einmalige Erträge aus der Neubewertung von Optionen in der Höhe von MEUR 10,5 enthalten. Das Ergebnis vor Steuern betrug MEUR minus 8,0 (1-6/2016: MEUR minus 26,8), das Ergebnis nach Steuern MEUR minus 6,2 (1-6/2016: MEUR minus 16,9). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR minus 0,39 (1-6/2016: EUR minus 1,06).

Das Unternehmen besitzt eine kerngesunde Bilanzstruktur: Zum 30. Juni 2017 verfügte SBO über eine Eigenkapitalquote von 51,1 % (30. Juni 2016: 54,7 %) und eine Netto-Verschuldung von MEUR 62,8 (30. Juni 2016: MEUR 59,7). Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Ende des ersten Halbjahres bei MEUR 177,6 (30. Juni 2016: MEUR 137,9). Der operative Cashflow lag bei MEUR 6,3 (1-6/2016: MEUR 18,5). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) stiegen auf MEUR 11,8 (1-6/2016: MEUR 5,9). Das Bestellobligo für Sachanlagen betrug zum 30. Juni 2017 MEUR 1,7 (30. Juni 2016: MEUR 0,2).

ENTWICKLUNG DER SEGMENTE

SBO stellte zum ersten Quartal 2017 ihre Segmente um und berichtet somit in einer neuen Struktur. Gemäß der neuen Struktur gliedert sich das Geschäft von SBO in die beiden berichtspflichtigen Segmente "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) und "Oilfield Equipment" (OE):

f Das Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) umfasst die hochpräzise Fertigung und Reparatur von Drill Collars und komplexen MWD (Measurement While Drilling) / LWD (Logging While Drilling) Komponenten aus antimagnetischem, korrosionsbeständigem Edelstahl. Diese bilden das Gehäuse für die sensiblen Messinstrumente, die zur exakten Messung von Neigung und Richtung des Bohrstranges sowie gesteinsphysikalischer Parameter eingesetzt werden.

f Das Segment "Oilfield Equipment" (OE) beinhaltet ein breites Angebot an hochspeziellen Lösungen für die Öl- und Gasindustrie: High-Performance-Bohrmotoren und Tools für den zielgerichteten Vortrieb des Bohrstranges, sowie Spezialwerkzeuge für die Untertage-Zirkulations-Technologie (Circulation Tools); darüber hinaus Produkte für das effiziente und ressourcenschonende Komplettieren unkonventioneller Lagerstätten in den beiden dominierenden Technologien "Sliding Sleeve" und "Plug-n-Perf".

Im Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 bei MEUR 45,4 (1-6/2016: MEUR 49,5) und das Betriebsergebnis (EBIT) bei MEUR minus 10,4 (1-6/2016 vor Sondereffekten: MEUR minus 14,8).

Im Segment "Oilfield Equipment" (OE) betrug der Umsatz MEUR 90,3 (1-6/2016: MEUR 38,6) und das Betriebsergebnis (EBIT) MEUR 11,8 (1-6/2016 vor Sondereffekten: MEUR minus 10,7).

RISIKOBERICHT

Die Geschäftsrisiken der SBO haben sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber den im Jahresabschluss 2016 dargestellten Risiken grundsätzlich nicht verändert. Die gesamte Oilfield Service-Industrie ist weiterhin als Folge der Branchenkrise mit gekürzten Investitionen konfrontiert. Dies hat auf die Vermögens- und Ertragslage der SBO trotz der - wie schon in den vorhergehenden Quartalsberichten erläuterten und umgesetzten - Gegenmaßnahmen erheblichen Einfluss. Wir verweisen zudem auf alle im Geschäftsbericht 2016 erläuterten Risiken. Wir empfehlen, diesen Bericht zum ersten Halbjahr 2017 stets in Zusammenhang mit dem Risikobericht des Geschäftsberichtes 2016 zu lesen.

LAGEBERICHT

" S B O I S T S T R A T E G I S C H O P T I M A L F Ü R WEITERES WACHSTUM POSITIONIERT"

S B O - A K T I E

Die Aktie der SBO startete am 3. April 2017 mit einem Kurs von EUR 65,68 in das zweite Quartal und schloss am 30. Juni 2017 mit einem Kurs von EUR 57,30. Damit fiel der Aktienkurs im zweiten Quartal um 12,8 %. Ebenfalls negativ entwickelten sich die Preise der beiden handelsüblichen Rohöl-Sorten WTI (minus 8,4 %) und Brent (minus 9,8 %). Seit Beginn des Abschwungs im Jahr 2014 hielt der Aktienkurs bei einem Minus von 40,3 % und entwickelte sich damit deutlich stabiler als der Ölpreis (WTI minus 57,3 %, sowie Brent minus 58,6 %).

AUSBLICK

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht von einem weltweiten Wirtschaftswachstum für das Jahr 2017 von 3,5 % und für das Jahr 2018 von 3,6 % aus, nach 3,1 % im Jahr 2016 und 3,4 % im Jahr 2015. In den Industriestaaten soll die Wirtschaft um 2,0 % jeweils 2017 und 2018 wachsen, nach einem Wachstum von 1,7 % in 2016 und 2,1 % in 2015. Zu diesem stärkeren Wachstum soll vor allem ein Anziehen der Konjunktur in den USA beitragen. Die Wirtschaft der Schwellen- und Entwicklungsländer wird laut IWF 2017 um 4,5 % und 2018 um 4,8 % wachsen, nach 4,1 % in 2016 und 4,2 % in 2015. Zu dieser Entwicklung tragen laut IWF bessere makroökonomische Bedingungen in den Rohstoff-exportierenden Ländern bei.5

Trotz zunehmender Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten erweist sich die Markterholung in Nordamerika zu Beginn des zweiten Halbjahres 2017 weiterhin stark. Die IEA erwartet für das Jahr 2017 einen Anstieg der Rohöl-Produktion von 0,8 mb/d und für das Jahr 2018 von 1,2 mb/d in Nordamerika. Für die Nicht-OPEC Staaten (inklusive Nordamerika) wird ein Zuwachs von 0,7 mb/d bzw. 1,5 mb/d erwartet. Die OPEC Staaten haben die seit 1. Jänner 2017 in Kraft stehende Produktionsobergrenze bis Ende März 2018 verlängert. Zugleich soll die globale Nachfrage im Jahr 2017 um 1,5 mb/d und im Jahr 2018 um 1,4 mb/d zulegen.

Die Reaktionsschnelle der nordamerikanischen Explorations- und Produktionsgesellschaften (E&P-Gesellschaften) hat zu rasch steigenden Produktionsmengen und dies wiederum zu einer Nervosität auf den Ölmärkten geführt. Daraus resultierend kam es zu weiteren Verschiebungen internationaler Projekte. Dabei wird übersehen, dass die zunehmende Produktion in Nordamerika die fehlenden internationalen Investitionen mittel- und langfristig nur teilweise kompensieren kann. Basierend auf den Produktionszahlen des Jahres 2016 liegt der Anteil der internationalen Rohöl-Produktion an der weltweiten Produktion (ohne der Produktion der OPEC Staaten) bei 42 %.6 Es handelt sich hierbei vor allem um jene Staaten, die bereits das dritte Jahr in Folge durch Investitionskürzungen belastet sind. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2025 16 mb/d an neuen Projekten für die Produktion freigegeben werden müssen, um die steigende Nachfrage nach Rohöl bedienen zu können.7 Dies entspricht nahezu der gesamten Rohöl-Produktion in Nordamerika zum heutigen Tag.

Die Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P-Ausgaben) sollen 2017 erstmals seit 2014 wieder steigen. In Nordamerika soll der Zuwachs 41 % betragen. International werden aber keine Impulse erwartet, bei den E&P-Ausgaben wird ein weiterer, wenn auch geringer Rückgang von 1 % prognostiziert. Weltweit sollen die E&P-Ausgaben um 8 % steigen. Demnach geht die Gesellschaft davon aus, dass 2017 lediglich ein Übergangsjahr wird.8

Für die sichere Bewältigung der Zyklen in der Öl- und Gasindustrie sind schnelle Reaktionen entscheidend. Mit der Optimierung ihrer Konzernstruktur, dem Ausbau des Geschäftsfelds Well Completion sowie der Tätigkeit in Forschung und Entwicklung konnte SBO in den vergangenen beiden Jahren des Abschwungs ihre Kostenstruktur nachhaltig verbessern und die strategische Ausrichtung gezielt vorantreiben.

Die Entscheidung, SBO im nordamerikanischen Markt noch stärker zu positionieren, hat sich bereits als richtig erwiesen. Bei der im Jahr 2016 erworbenen "Downhole Technology LLC" (Downhole Technology) steht der Ausbau bestehender Produktionskapazitäten durch Umsiedelung auf einen neuen Standort kurz bevor. Durch die konsequente Umsetzung ihrer langfristigen Strategie und zielgerichtete Investitionen ist SBO gut aufgestellt, um auch die weitere Belebung des Marktes optimal zu nutzen.

6 International Energy Agency (IEA), Oil Market Report, August 2017.

7 IEA World Energy Outlook 2016 (New Policies Scenario).

8 Evercore ISI Global E&P Mid-Year Spending Outlook, Juni 2017.

KONZERNBILANZ

VERMÖGEN in TEUR 30.06.2017 31.12.2016
Kurzfristiges Vermögen
Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung 177.600 193.453
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.278 49.526
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 13.876 14.270
Zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte 4.629 5.068
Vorräte 99.563 105.653
SUMME KURZFRISTIGES VERMÖGEN 361.946 367.970
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 148.505 165.344
Firmenwerte 162.961 174.716
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 58.687 69.904
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte 11.184 12.483
Aktive latente Steuern 12.769 11.639
SUMME LANGFRISTIGES VERMÖGEN 394.106 434.086
SUMME VERMÖGEN 756.052 802.056

KONZERNBILANZ

SCHULDEN UND EIGENKAPITAL in TEUR 30.06.2017 31.12.2016
Kurzfristige Schulden
Bankverbindlichkeiten 32.127 32.499
Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen 37.053 37.233
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 11 28
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.224 11.929
Erhaltene Zuschüsse 96 97
Ertragsteuerrückstellung 2.306 2.010
Sonstige Verbindlichkeiten 26.337 19.979
Sonstige Rückstellungen 2.714 4.206
SUMME KURZFRISTIGE SCHULDEN 115.868 107.981
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 171.225 174.691
Erhaltene Zuschüsse 57 57
Rückstellungen für Sozialkapital 5.395 5.296
Sonstige Verbindlichkeiten 69.807 78.260
Passive latente Steuern 7.628 10.038
SUMME LANGFRISTIGE SCHULDEN 254.112 268.342
Eigenkapital
Grundkapital 15.953 15.947
Kapitalrücklagen 67.027 66.812
Gesetzliche Rücklage 785 785
Sonstige Rücklagen 19 19
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 27.410 61.109
Kumulierte Ergebnisse 274.878 281.061
SUMME EIGENKAPITAL 386.072 425.733
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 756.052 802.056

K O N Z E R N G E W I N N - U N D VERLUSTRECHNUNG

6 Monate bis 3 Monate bis
in TEUR 30.06.2017 30.06.2016 30.06.2017 30.06.2016
Umsatzerlöse 135.679 88.011 75.546 41.229
Herstellungskosten der zur Erzielung der
Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
-104.643 -90.347 -55.571 -43.807
Bruttoergebnis 31.036 -2.336 19.975 -2.578
Vertriebsaufwendungen -11.650 -9.228 -5.137 -4.956
Verwaltungsaufwendungen -16.885 -17.249 -8.441 -7.422
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.336 -5.866 -5.075 -959
Sonstige betriebliche Erträge 2.241 3.445 845 1.553
Betriebsergebnis vor Wertminderungen
und Restrukturierungsmaßnahmen
-3.594 -31.234 2.167 -14.362
Restrukturierungserträge 0 1.625 0 1.625
Restrukturierungsaufwendungen 0 -1.576 0 -1.576
Wertminderungen von Sachanlagen 0 -1.738 0 -1.738
Wertminderungen von Firmenwerten 0 -3.273 0 -3.273
Betriebsergebnis nach Wertminderungen
und Restrukturierungsmaßnahmen
-3.594 -36.196 2.167 -19.324
Zinserträge 1.060 1.661 370 970
Zinsaufwendungen -3.735 -2.808 -1.673 -1.524
Sonstige finanzielle Erträge 0 50 0 6
Sonstige finanzielle Aufwendungen -1.431 -1 -1.431 0
Aufwendungen/Erträge aus der Bewertung
von Optionsverpflichtungen
-295 10.519 -1.146 13.310
Finanzergebnis -4.401 9.421 -3.880 12.762
Ergebnis vor Steuern -7.995 -26.775 -1.713 -6.562
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.812 9.876 430 4.702
Ergebnis nach Steuern -6.183 -16.899 -1.283 -1.860
Anzahl der durchschnittlich im Umlauf
befindlichen Aktien
15.950.453 15.985.033 15.953.403 15.988.000
Ergebnis pro Aktie in EUR
(unverwässert = verwässert)
-0,39 -1,06 -0,08 -0,12

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

6 Monate bis 3 Monate bis
in TEUR 30.06.2017 30.06.2016 30.06.2017 30.06.2016
Ergebnis nach Steuern -6.183 -16.899 -1.283 -1.860
Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert werden können
Währungsumrechnung Eigenkapital -31.125 -7.842 -26.044 8.167
Währungsumrechnung sonstige Positionen -3.432 -474 -2.892 453
darauf entfallende Steuern 858 118 723 -114
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -33.699 -8.198 -28.213 8.506
Gesamtergebnis nach Steuern -39.882 -25.097 -29.496 6.646

KONZERNGELDFLUSSRECHNUNG

in TEUR 6 Monate bis 30.06.2017 30.06.2016
LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Ergebnis nach Steuern -6.183 -16.899
Abschreibungen und Wertminderungen 25.633 30.503
Sonstige zahlungsunwirksame Posten 201 -13.076
Cashflow aus dem Ergebnis 19.651 528
Veränderung Nettoumlaufvermögen -13.307 17.926
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 6.344 18.454
INVESTITIONSTÄTIGKEIT
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -11.816 -5.948
Unternehmenserwerbe abzüglich erworbener Finanzmittel 0 -90.028
Sonstige Aktivitäten 2.232 1.233
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.584 -94.743
Freier Cashflow -3.240 -76.289
FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT
Dividendenzahlungen 0 -7.994
Veränderung Bankverbindlichkeiten/Finanzierungsleasing -4.646 27.484
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.646 19.490
Veränderung des Finanzmittelbestandes -7.886 -56.799
Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres 193.453 196.278
Einfluss von Wechselkursveränderungen auf den Finanzmittelbestand -7.967 -1.625
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 177.600 137.854

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

1-6/2017
in TEUR
Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gesetzliche
Rücklage
Sonstige
Rücklagen
Ausgleichs
posten aus der
Währungs
umrechnung
Kumulierte
Ergebnisse
Gesamt
01.01.2017 15.947 66.812 785 19 61.109 281.061 425.733
Ergebnis nach Steuern -6.183 -6.183
Sonstiges Ergebnis -33.699 -33.699
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -33.699 -6.183 -39.882
Aktienbasierte Vergütung 6 215 221
30.06.2017 15.953 67.027 785 19 27.410 274.878 386.072
1-6/2016
in TEUR
Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gesetzliche
Rücklage
Sonstige
Rücklagen
Ausgleichs
posten aus der
Währungs
umrechnung
Kumulierte
Ergebnisse
Gesamt
01.01.2016 15.982 68.357 785 19 50.166 315.051 450.360
Ergebnis nach Steuern -16.899 -16.899
Sonstiges Ergebnis -8.198 -8.198
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -8.198 -16.899 -25.097
Dividende -7.994 -7.994
Aktienbasierte Vergütung 6 361 367
Rücklagenbewegung -2 2 0
30.06.2016 15.988 68.718 785 17 41.968 290.160 417.636

E R L Ä U T E R U N G E N Z U M KONZERNABSCHLUSS

ERLÄUTERUNG 1

GRUNDLAGEN DER BERICHTERSTATTUNG

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Der vorliegende Bericht zum ersten Halbjahr 2017 des SBO-Konzerns wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

ERLÄUTERUNG 2

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31. Dezember 2016 werden grundsätzlich unverändert angewendet, mit Ausnahme der in 2017 neu in Kraft getretenen Standards, welche jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Wir verweisen diesbezüglich auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016.

ERLÄUTERUNG 3

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Im ersten Halbjahr 2017 fand keine Änderung im Konsolidierungskreis statt.

ERLÄUTERUNG 4

SAISONALITÄT DES GESCHÄFTES

Der Geschäftsverlauf der SBO unterliegt keinen wesentlichen saisonalen Einflüssen.

ERLÄUTERUNG 5

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

SBO stellte zum ersten Quartal 2017 ihre interne Steuerung und die daraus resultierende interne Berichtsstruktur um. In den vergangenen Jahren ist es zunehmend zu einer Überschneidung der Aufgaben der Produktionsstätten im ehemaligen Segment "High Precision Components" mit jenen der Service- und Reparaturshops gekommen, die im alten Segment "Oilfield Equipment" eingegliedert waren. Darüber hinaus verfügen beide Bereiche über eine ähnliche Kundenstruktur, die Neuordnung der Segmente gibt entsprechend das Einkaufsverhalten der Kunden von SBO wieder. Nach der neuen Struktur gliedert sich das Geschäft von SBO in die beiden berichtspflichtigen Segmente "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) sowie "Oilfield Equipment" (OE).

Das Segment "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) umfasst die hochpräzise Fertigung und Reparatur von Drill Collars und komplexen MWD (Measurement While Drilling) / LWD (Logging While Drilling) Komponenten aus antimagnetischem, korrosionsbeständigem Edelstahl. Diese bilden das Gehäuse für die sensiblen Messinstrumente, die zur exakten Messung von Neigung und Richtung des Bohrstranges sowie gesteinsphysikalischer Parameter eingesetzt werden.

Das Segment "Oilfield Equipment" (OE) beinhaltet ein breites Angebot an hochspeziellen Lösungen für die Öl- und Gasindustrie: High-Performance-Bohrmotoren und Tools für den zielgerichteten Vortrieb des Bohrstranges, sowie Spezialwerkzeuge für die Untertage-Zirkulations-Technologie (Circulation Tools); darüber hinaus Produkte für das effiziente und ressourcenschonende Komplettieren unkonventioneller Lagerstätten in den beiden dominierenden Technologien "Sliding Sleeve" und "Plug-n-Perf".

Die Steuerung des Unternehmens sowie die Zuteilung der Ressourcen erfolgt auf Basis der finanziellen Performance dieser Segmente. Aus Vergleichsgründen wurden die früheren Perioden angepasst.

Die Ergebnisse in der Summenspalte entsprechen jenen in der Gewinn- und Verlustrechnung.

1-6/2017
in TEUR
Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield
Equipment
SBO-Holding &
Konsolidierung
Konzern
Außenumsätze 45.377 90.302 0 135.679
Innenumsätze 17.943 7.443 -25.386 0
Summe Umsatzerlöse 63.320 97.745 -25.386 135.679
Betriebsergebnis vor
Wertminderungen und Restruk
turierungsmaßnahmen
-10.366 11.833 -5.061 -3.594
Ergebnis vor Steuern -10.072 8.573 -6.496 -7.995
1-6/2016
in TEUR
Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield
Equipment
SBO-Holding &
Konsolidierung
Konzern
Außenumsätze 49.457 38.554 0 88.011
Innenumsätze 14.299 3.561 -17.860 0
Summe Umsatzerlöse 63.756 42.115 -17.860 88.011
Betriebsergebnis vor
Wertminderungen und Restruk
turierungsmaßnahmen
-14.777 -10.682 -5.775 -31.234
Ergebnis vor Steuern -16.272 -3.649 -6.854 -26.775

ERLÄUTERUNG 6

ANLAGEVERMÖGEN

Angaben zu Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte sowie zum Bestellobligo sind dem Lagebericht zu entnehmen.

ERLÄUTERUNG 7

EIGENE AKTIEN

Das Unternehmen hat in der Berichtsperiode 2017 im Rahmen des seit 2014 bestehenden Vergütungsprogrammes 6.000 Stück eigene Aktien abgegeben.

ERLÄUTERUNG 8

B E Z I E H U N G E N Z U N A H E S T E H E N D E N U N T E R N E H M E N U N D PERSONEN

Bezüglich der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich keine wesentlichen Änderungen zum 31. Dezember 2016 ergeben. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den Konzernabschluss der SBO zum 31. Dezember 2016 verwiesen.

ERLÄUTERUNG 9

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Die Gesellschaft verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

  • Stufe 1: Notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.
  • Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind.
  • Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Die im Konzernabschluss zum beizulegenden Zeitwert erfassten Finanzinstrumente sind wie folgt zugeordnet:

in TEUR Bilanzposition 30.06.2017 Stufe 2 Stufe 3
Schulden
Derivate Sonstige
Verbindlichkeiten
-56.584 -262 -56.322
in TEUR Bilanzposition 31.12.2016 Stufe 2 Stufe 3
Schulden
Derivate Sonstige
Verbindlichkeiten
-58.673 -124 -58.549

In der Berichtsperiode 2017 erfolgte keine Umbuchung zwischen den einzelnen Bewertungsstufen. Grundsätzlich erfolgen im Bedarfsfall Umgliederungen zum Ende der Berichtsperiode.

Die der Stufe 3 zugeordneten Derivate beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten für bedingte Kaufpreisverpflichtungen sowie Optionsverbindlichkeiten aus kündbaren nicht beherrschenden Anteilen. Die Entwicklung in der Berichtsperiode 2017 stellt sich wie folgt dar:

in TEUR Bedingte Kaufpreise Optionsverbindlichkeiten
Stand zum 01.01.2017 -17 -58.532
Aufzinsung -1 -1.690
Ergebniswirksame Bewertungsgewinne 0 0
Ergebniswirksame Bewertungsverluste 0 -295
Kursdifferenzen 1 4.212
Stand am 30.06.2017 -17 -56.305

Die Devisentermingeschäfte werden auf Basis von beobachtbaren Devisenkassenkursen bewertet.

Bedingte Kaufpreisverpflichtungen und Optionsverbindlichkeiten werden mit dem am Bilanzstichtag erwarteten diskontierten Zahlungsbetrag auf Basis der zugrundeliegenden Vereinbarung sowie der aktuellen Unternehmensplanung bewertet. Die Abzinsung erfolgt mit einem risikoadäquaten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit der Verpflichtung.

Die bedingten Kaufpreise werden in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der erzielten Umsätze jährlich zahlbar und laufen noch über die nächsten 2 Jahre. Die ergebniswirksamen Bewertungsgewinne stellen unrealisierte Gewinne dar und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "sonstige finanzielle Erträge" ausgewiesen.

Der Ausübungspreis der Optionsverbindlichkeiten aus kündbaren nicht beherrschenden Anteilen ist von den erzielten Ergebnissen der betreffenden Unternehmen abhängig. Die ergebniswirksamen Bewertungsgewinne und -verluste stellen unrealisierte Gewinne bzw. Verluste dar und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Aufwendungen/Erträge aus der Bewertung von Optionsverpflichtungen" ausgewiesen.

Die Sensitivitätsanalyse für bedeutende, nicht beobachtbare Inputfaktoren betreffend Optionsverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

in TEUR Annahme Änderung der
Annahme
Veränderung der
Verbindlichkeit
bei Anstieg der
Annahme
Veränderung der
Verbindlichkeit
bei Verringerung
der Annahme
Options
verbindlichkeiten
Ergebnis +/-10 % +5.374 -5.373
Zinssatz 20,0 %,
bzw. 4,6 %
bzw. 4,3 %
+/-2,5 bzw. +/-1 bzw.
+/-1 Prozentpunkte
-1.194 +1.148

Betreffend bedingter Kaufpreise ergibt die Sensitivitätsanalyse für bedeutende, nicht beobachtbare Inputfaktoren sowohl für eine realistisch zu erwartende Änderung der Umsatzerlöse wie auch des Zinssatzes nur untergeordnete Schwankungen der ausgewiesenen Verbindlichkeit.

Für Finanzinstrumente, die zu Anschaffungskosten bewertet sind, werden der Buchwert und der abweichende beizulegende Zeitwert in der folgenden Tabelle dargestellt:

30.06.2017 31.12.2016
in TEUR Level Buchwert Zeitwert Buchwert Zeitwert
Schulden
Darlehen, Bank- und Leasingverbindlichkeiten 2 -240.416 -244.406 -244.451 -249.329

Für die fix verzinsten erhaltenen Darlehen sowie für die Leasingverbindlichkeiten wurde der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt. Bei den variabel verzinsten Bankkrediten und den gegebenen und erhaltenen Darlehen entspricht die Verzinsung den aktuellen marktüblichen Konditionen, weshalb die Buchwerte weitestgehend mit den beizulegenden Zeitwerten übereinstimmen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie alle anderen Posten haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag dem beizulegenden Zeitwert.

ERLÄUTERUNG 10

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Es liegen keine wichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.

ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahres-Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Ternitz, 23. August 2017

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