Quarterly Report • Oct 6, 2021
Quarterly Report
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"Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl durch sicherheits- als auch chancenorientierte Investments den langfristigen Aufbau des Vermögens der Gesellschaft zu betreiben."
| Zwischenlagebericht des Vorstands | 3 |
|---|---|
| "Sicherheit & Chance" | 9 |
| Zwischenabschluss zum 30.06.2021 | |
| Bilanz | 12 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 14 |
| Verkürzter Anhang zum Zwischenabschluss 2021 | 15 |
| Impressum | 21 |
Wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr an den internationalen Börsen zurück. Ein Großteil der Aktienmärkte weist zweistellige Wertentwicklungen aus. Lediglich die Börsen der Emerging Markets hinken trotz eines stabilen zweiten Quartals weiterhin hinterher. Die Rentenmärkte konnten an die rekordverdächtige Kursentwicklung seit dem Corona-Crash im vergangenen Jahr nicht anschließen. Sie entwickelten sich 2021 bisweilen negativ – die konjunkturelle Erholung gepaart mit einer steigenden Inflation wirkten belastend auf die Zinsmärkte. Gold hat versucht, aus seiner langanhaltenden Konsolidierungsphase auszubrechen. Der positive Trend, den der Goldpreis im Mai aufgenommen hatte, wurde Ende Juni durch Äußerungen der Fed erst einmal beendet.
Das Jahr 2021 steht seinem Vorjahr bezüglich der Ereignisdichte in nichts nach. Auch in diesem Jahr ist die Covid-19-Pandemie Taktgeber für das turbulente Geschehen auf der Weltbühne. Nach über 18 Monaten Covid-19-Pandemie zeigte die Impfstrategie in Nordamerika, Europa und anderen Teilen der Welt in den ersten zwei Quartalen 2021 erste Erfolge und führte zu einer klaren Reduzierung bis Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen. Dies war auch an der Entwicklung der Finanzmärkte ablesbar. Seit der Finanzkrise wurde Investoren noch nie so stark vor Augen geführt, wie weit sich die Finanzwelt von der Realwirtschaft entfernt hat. Kleinanleger, die sich über Social-Media-Plattformen zusammenschließen, um Hedge-Fonds unter Druck zu setzen, Mega-Caps, die mit ihren Bitcoin-Investitionen mehr verdienen als mit ihrem Kerngeschäft oder zahlreiche unprofitable Unternehmen mit Rekordbewertungen. Und das alles inmitten einer Pandemie.
Aufgrund wachsender Inflationserwartungen stieg die richtungsweisende Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen bis Ende März 2021 auf den Höchststand der vorangegangenen vierzehn Monate. Dies sorgte für mehrere Rücksetzer am Aktienmarkt, da gerade die großen Tech-Unternehmen negativ auf steigende Renditen reagieren.
Neben zahlreichen verbalen Interventionen der Zentralbanken wie der Betonung des Fed-Chefs Jerome Powell, die Geldpolitik weiter locker zu gestalten, fluteten die Zentralbanken die Märkte weiter mit neuem Geld. Dadurch erreichte die Zentralbankbilanz der EZB ein neues Allzeithoch. Berauscht durch neue Liquidität bildeten die Leitindizes neue Allzeithochs aus. Ob verbale oder reale Interventionen, die Zentralbanken geben weiterhin die Richtung für die Kapitalmärkte vor. Jedoch führen die zentralbankpolitischen Maßnahmen zu Nebeneffekten: Die extrem lockere Geldpolitik und die anhaltend expansive Fiskalpolitik haben zu starken Überbewertungen oder sogar Blasen in einigen Sektoren geführt.
Unterstützt wurde diese Entwicklung von bekannten Persönlichkeiten wie Elon Musk, die sich einen Spaß daraus machen, Aktien oder Kryptowährungen durch eine einfache Nennung bei Twitter nach oben schießen zu lassen. Zahlreiche Stimulus-Checks sorgten dafür, dass das tägliche Handelsvolumen der Retail-Trader mittlerweile so groß ist wie das der Hedgefonds und Investmentfonds zusammen. Die erhöhte Risikobereitschaft, mit "geschenktem" Stimulus-Geld am Aktienmarkt zu "zocken", trifft auf einen Herdentrieb, der durch Social-Media-Plattformen noch angefeuert wird. Ergebnisse sind ein konstant hohes Level von zum Teil maßlos überbewerteten Aktien, zahlreiche Rekorde bei der Erstnotiz von neuen börsengelisteten Unternehmen und der SPAC-Boom.
Trotz anfänglich schleppender Pandemiebekämpfung in Deutschland und ganz Europa, konnten die europäischen Aktienmärkte die US-Märkte in den ersten drei Monaten übertreffen. Gründe hierfür waren in einer Sektorenrotation zu finden, da vor allem deutsche Aktien Exportunternehmen sind, welche vom Konjunkturaufschwung in den USA und Asien profitierten. Hier fand eine Reallokation von technologielastigen Wachstumswerten hin zu zyklischen Substanzwerten statt. Hiervon profitierte zum einen der MSCI World Value Index, aber auch die europäischen Märkte, da diese traditionell besonders Value-lastig sind. Vor allem der Deutsche Aktienindex (DAX) konnte trotz verhaltener Konjunkturaussichten eine regelrechte Rallye hinlegen. Zu den großen Gewinnern zählte die deutsche Automobilbranche.
Das zweite Quartal war ebenfalls durch eine höhere Preisdynamik gekennzeichnet. So konnte der Technologiesektor im Gegensatz zum ersten Quartal erneut anziehen, gestützt durch eine sinkende Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen. Value-lastige Indizes, wie beispielsweise der Deutsche Aktienindex DAX, bewegten sich hingegen in einem Seitwärtskanal. Der Goldpreis konnte nicht nachhaltig aus dem bestehenden Abwärtskanal ausbrechen.
Quelle: Do Investment AG, Investmentberichte 1. und 2. Quartal 2021
Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 verliefen für die Scherzer & Co. AG erfolgreich und schlossen mit einem Gewinn ab.
Wesentliche Teile des Ergebnisses der Scherzer & Co. AG im Berichtszeitraum resultieren aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, Zuschreibungen auf Wertpapiere sowie Dividendeneinnahmen.
Neben den Kosten der Unternehmensführung bestimmen die stichtagsbedingt zu bildenden Abschreibungen auf Wertpapiere die Aufwandsseite.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 6.864 TEUR (Vorjahr: 9.950 TEUR) setzt sich im Wesentlichen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen sowie Gewinnen aus Stillhaltergeschäften zusammen.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 1.919 TEUR (Vorjahr: 4.280 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verlusten aus Stillhaltergeschäften.
Die GuV-Position "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 2.628 TEUR (Vorjahr: 1.335 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf Finanzanlagen (391 TEUR) sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (2.227 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 1.595 TEUR (Vorjahr: 6.265 TEUR) vorgenommen. Die Personalkosten lagen im ersten Halbjahr 2021 bei 2.150 TEUR (Vorjahr: 336 TEUR). Hierin sind Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von 1.806 TEUR enthalten. Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag 4 eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 532 TEUR (Vorjahr: 1.104 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Dividendenerträge in Höhe von 861 TEUR (Vorjahr: 320 TEUR) vereinnahmt, die in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind.
Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr: 3.465 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 81 TEUR (93 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der GuV ausgewiesen.
Im Berichtszeitraum wurden Umsatzerlöse in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR) ausgewiesen.
Der Halbjahresüberschuss beläuft sich auf 4.077 TEUR (Vorjahr: 2.763 TEUR).
Das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG beträgt 0,14 Euro (Vorjahr: 0,09 EUR).
Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 32.131 TEUR (31.12.2020: 27.948 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 58.963 TEUR (55.938 TEUR) aktiviert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 219 TEUR (31.12.2020: 602 TEUR) betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (179 TEUR).
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 69.574 TEUR (31.12.2020: 66.994 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR (29.940 TEUR), der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR (8.773 TEUR), der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 80 TEUR (80TEUR), anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 26.704 TEUR (23.505 TEUR) und dem Bilanzgewinn in Höhe von 4.077 TEUR (4.696 TEUR) zusammen. Die Eigenkapitalquote stellt sich zum 30. Juni 2021 auf 73,84% (77,8%).
Die Steuerrückstellungen betragen 71 TEUR (31.12.2020: 71 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 4.458 TEUR (2.720 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte (2.557 TEUR) und Tantiemen (1.812 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 18.638 TEUR (31.12.2020: 16.227 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Im Berichtszeitraum war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Im Zeitpunkt der Aufstellung des Zwischenlageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.
Die Ausführungen zu Risiken und dem Risikomanagementsystem der Scherzer & Co. AG im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2020 gelten unverändert fort, wobei sich die quantitativen Angaben wie folgt verändert haben:
Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo 2020 hat sich der negative Saldo gegenüber Kreditinstituten von 15.026 TEUR auf 16.677 TEUR erhöht
Die Ausführungen zu Aussichten für das Geschäftsjahr 2021 im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2020 gelten unverändert fort.
Köln, im August 2021
Vorstand Vorstand
Dr. Georg Issels Hans Peter Neuroth
"Sicherheit & Chance"
Gezielte Investments für den langfristigen Vermögensaufbau
sicherheits- und chancenorientierte Investments
Die Scherzer & Co. AG hat sich zum Ziel gesetzt, für die Gesellschaft den langfristigen Aufbau des Vermögens zu betreiben. Sie baut dabei auf ein ausbalanciertes Portfolio aus sicherheitsund auch chancenorientierten Investments.
Investments mit "natürlichem Floor" Unter sicherheitsorientierten Investments verstehen wir den Aufbau von Beteiligungen an Unternehmen, die ein geringes Kursrisiko aufweisen, ohne dass auf (wenigstens moderate) Kurschancen verzichtet werden muss. Hierbei handelt es sich häufig um Unternehmen, die Ziel eines Übernahme- oder Pflichtangebotes waren bzw. sind. Der dabei angebotene Übernahmepreis bildet für die Zukunft dann häufig eine Kursuntergrenze, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr unterschritten wird. Gleichzeitig sorgt das Bestreben des neuen Großaktionärs, seine Beteiligung weiter auszubauen, dafür, dass die Kurse tendenziell ansteigen. Darüber hinaus werden häufig durch den Mehrheitsaktionär initiierte Strukturmaßnahmen, wie der Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit dem Übernahmeobjekt oder der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out), durchgeführt. In solchen Fällen muss der Mehrheitsaktionär ein neues Abfindungsangebot auf Basis eines Bewertungsgutachtens machen, in dem nicht selten ein Wert festgelegt wird, der deutlich über dem ursprünglichen angebotenen Übernahmepreis liegt. Und schließlich werden Abfindungsangebote in sogenannten Spruchverfahren regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Im Erfolgsfall winkt dann eine Nachbesserung der Abfindung.
Value Investments nehmen breiten Raum ein Neben den Engagements in Übernahmesituationen sind auch sogenannte Value Titel Teil unserer sicherheitsorientierten Anlagen. Value Titel zeichnen sich - bei nachvollziehbarem, stabilem und nachhaltigem Geschäftsmodell - durch besonders attraktive Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen aus. Geringe oder keine Verschuldung, im Idealfall eine vorhandene Nettoliquidität, eine hohe Dividendenrendite sowie niedrige Bewertungskennzahlen sind typische Merkmale solcher Unternehmen. Dadurch ist Stabilität und finanzielle Solidität auch in länger anhaltenden rezessiven Konjunkturphasen und ein attraktives Verhältnis von Kurschancen und -risiken gewährleistet.
Bieten sich der Gesellschaft Investmentgelegenheiten, die sehr attraktiv erscheinen, aber nicht den strengen Kriterien eines sicherheitsorientierten Investments genügen, z.B. ein stärker zyklisches Geschäftsmodell, können diese Gelegenheiten unter der Kategorie "Chance" wahrgenommen werden. Bei solchen Investments fehlen zwar das Kursniveau unterstützende oder sogar sichernde Faktoren, dafür sind die Wertsteigerungschancen aber besonders attraktiv. In der Vergangenheit fanden wir solche Investitionsmöglichkeiten häufig im Umfeld von (sanierenden) Kapitalmaßnahmen oder bei der Wiederbelebung von Börsenmänteln. Heute suchen wir aber auch nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich mit positiven Aussichten im Umbruch befindet oder die sich unabhängig von allgemeinen Konjunkturtrends positiv entwickeln könnten.
Grundsätzlich verfolgt die Scherzer & Co. AG einen opportunistischen Investmentansatz. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die sich bietenden Investmentchancen im Bereich der Corporate Bonds genutzt. Stillhaltergeschäfte werden mit dem Ziel der Teilsicherung von Investments bzw. zwecks Erhöhung der Rendite des Portfolios durchgeführt, zusätzlich dienen Long-Puts auf Aktienindizes der Teilsicherung des Portfolios.
Großen Wert legt die Gesellschaft auf die Pflege eines Netzwerks erfahrener und erfolgreicher Investoren. Ein solches Netzwerk erhöht die Sicherheit im Selektionsprozess sich bietender Investmentgelegenheiten und befördert die Wahrnehmung existierender Chancen.
Zum 30. Juni 2021 wurden rund 53% des Portfolios sicherheitsorientierten Investments und rund 47% chancenorientierten Investments zugeordnet.
Investmentgelegenheiten der Kategorie "Chance"
opportunistischer Investmentansatz
Breites Netzwerk erfahrener und erfolgreicher Investoren
| Aktiva | Euro | 30.06.2021 Euro |
31.12.2020 Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, | ||||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | ||||
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an | ||||
| solchen Rechten und Werten | 0,00 | 0,00 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und | ||||
| Geschäftsausstattung | 92.347,57 | 83.919,00 | ||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 213.336,66 | 213.336,66 | ||
| 2. Beteiligungen | 3.017.887,76 | 2.741.496,93 | ||
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 28.324.850,39 | 24.637.936,73 | ||
| 4. sonstige Ausleihungen | 575.293,97 | 355.293,97 | ||
| 32.131.368,78 | 27.948.064,29 | |||
| B. | Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 623.606,76 | 47.225,00 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, | ||||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.083,98 | 8.944,56 | ||
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 219.320,32 | 602.105,42 | ||
| 846.011,06 € | 658.274,98 | |||
| II. Wertpapiere | ||||
| sonstige Wertpapiere | 58.963.066,49 | 55.937.803,76 | ||
| III. Kassenbestand und Guthaben | ||||
| bei Kreditinstituten | 1.961.521,52 | 1.200.989,05 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 233.897,29 | 242.253,15 | ||
| 94.228.212,71 | 86.071.304,23 |
| Passiva | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.940.000,00 | 29.940.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.772.855,79 | 8.772.855,79 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 80.166,89 | 80.166,89 | |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 26.704.003,90 | 23.505.450,91 | |
| 26.784.170,79 | 23.585.617,80 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 4.076.522,97 | 4.695.552,99 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 70.870,00 | 70.870,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 4.457.772,50 | 2.719.912,00 | |
| 4.528.642,50 | 2.790.782,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.638.444,03 | 16.227.424,13 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem | |||
| Jahr EUR 6.138.444,03 (EUR 6.227.424,13) | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.461.860,28 | 0,00 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 1.461.860,28 (EUR 0,00) | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, | |||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.977,57 | 2.333,22 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 1.977,57 (EUR 2.333,22) | |||
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 23.738,78 | 56.738,30 | |
| – davon aus Steuern EUR 19.488,87 | 20.126.020,66 | 16.286.495,65 | |
| (EUR 13.040,34) | |||
| – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | |||
| EUR 1.360,37 (EUR 1.287,01) | |||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem | |||
| Jahr EUR 23.738,78 (EUR 56.738,30) | |||
| 94.228.212,71 | 86.071.304,23 |
| 01.01.2021 bis 30.06.2021 |
01.01.2020 bis 30.06.2020 |
|||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | ||
| 1. Umsatzerlöse | 8.986,50 | 5.388,40 | ||
| 2. Erträge aus Finanzinstrumenten | 6.863.712,12 | 9.949.760,63 | ||
| 3. Aufwendungen aus Finanzinstrumenten | -1.919.033,90 | -4.280.173,40 | ||
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 2.627.579,99 | 1.335.090,52 | ||
| 5. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -2.146.418,27 | -307.774,45 | ||
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für | ||||
| Altersversorgung und für Unterstützung | -3.120,00 | -27.732,52- | ||
| -2.149.538,27 | -335.506,97 | |||
| 6. Abschreibungen | ||||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 0,00 | 0,00 | ||
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -532.225,54 | -1.103.503,76 | ||
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und | ||||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 860.523,58 | 319.592,63 | ||
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 12.973,72 | 3.464.934,31 | ||
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und | ||||
| auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1.594.732,81 | -6.264.671,20 | ||
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -80.851,96 | -93.144,43 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -20.870,46 | -236.646,69 | ||
| 13. Ergebnis nach Steuern | 4.076.522,97 | 2.761.120,04 | ||
| 14. sonstige Steuern | 0,00 € | 1.416,44 | ||
| 15. Jahresüberschuss | 4.076.522,97 | 2.762.536,48 | ||
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | -3.184.869,90 | ||
| 17. Einstellungen in Gewinnrücklagen | ||||
| in andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 0,00 | ||
| 18. Bilanzgewinn | 4.076.522,97 | -422.333,42 |
Die Scherzer & Co. AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 56235 eingetragen.
Der Zwischenabschluss zum 30.06.2021 wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 2 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 3 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen des Umlaufvermögens sowie Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften. Diese Darstellung ist erforderlich, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zutreffender darstellen zu können.
Gemäß DRS 16 zur Zwischenberichtserstattung beziehen sich die Vergleichszahlen der Vorperiode in der Bilanz auf die Zahlen zum 31.12.2020 und die Gewinn- und Verlustrechnung auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 (01.01.2020 – 30.06.2020).
Der Zwischenabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Diese beinhalten die Beteiligung an der RM Rheiner Fondskonzept GmbH, Köln. Die Bewertung per 30.06.2021 erfolgte zu Anschaffungskosten.
Des Weiteren wird unter den verbundenen Unternehmen die Beteiligung an der RENAISSANCE Management & Consulting GmbH, Köln, ausgewiesen. Die Bewertung am Bilanzstichtag erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beizulegenden Wert.
Ferner wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen. Die Beteiligung wurde bis auf 49,84% aufgestockt und ist auf Dauer angelegt, so dass die Voraussetzungen des Beteiligungsansatzes im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB erfüllt sind. Die Bewertung per 30.06.2021 erfolgte zu Anschaffungskosten.
Ferner wird unter den sonstigen Ausleihungen eine auf CHF lautende Darlehensforderung aus Aktionärsdarlehen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beilzulegenden Wert.
Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.
Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten. Bei den auf fremde Währung lautenden Wertpapieren wurden die Anschaffungskosten unter Beachtung des jeweiligen Devisenkassamittelkurses zum Zugangszeitpunkt ermittelt; die Folgebewertung dieser Wertpapiere erfolgte unter Beachtung der jeweiligen Devisenkassamittelkurse des Bilanzstichtages.
Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis enthalten solche, die gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von 3.083,98 Euro.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
.
Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Die gesetzliche Rücklage blieb unverändert. Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
| Andere Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2020 | 23.505.450,91 Euro |
|---|---|
| + Einstellung in Gewinnrücklagen durch Hauptversammlung 2021 | + 3.198.552,99 Euro |
| Andere Gewinnrücklagen zum 30. Juni 2021 | 26.704.003,90 Euro |
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2020 | 4.695.552,99 Euro |
|---|---|
| - Ausschüttung durch Hauptversammlung 2021 | - 1.497.000,00 Euro |
| - Einstellung in Gewinnrücklagen durch Hauptversammlung 2021 | - 3.198.552,99 Euro |
| + Jahresüberschuss zum 30. Juni 2021 | + 4.076.522,97 Euro |
| Bilanzgewinn zum 30. Juni 2021 | 4.076.522,97 Euro |
Es handelt sich um Kosten der Aufsichtsratsvergütungen (20 TEUR), Kosten für Jahresabschluss/Steuererklärungen (20 TEUR), Rückstellungen für Tantiemen (1.812 TEUR), Urlaubsrückstellung (20 TEUR), Rückstellungen für Depotgebühren (7 TEUR), gerichtliche Verfahrenskosten (15 TEUR), Aufwand für Archivierung (7 TEUR) sowie Rückstellungen für Prämienaufwand aus Stillhalterpositionen (2.557 TEUR).
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | bis 1 Jahr Euro |
1-5 Jahre Euro |
über 5 Jahre Euro |
Gesamt Euro |
Gesichert Euro |
| gegenüber Kreditinstituten |
6.138.444,03 | 12.500.000,00 | 0,00 | 18.638.444,03 | 18.638.444,03 |
| aus Lieferungen und Leistungen |
1.461.860,28 | 0,00 | 0,00 | 1.461.860,28 | 0,00 |
| gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
1.977,57 | 0,00 | 0,00 | 1.977,57 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 23.738,78 | 0,00 | 0,00 | 23.738,78 | 0,00 |
| Summe | 7.626.020,66 | 12.500.000,00 | 0,00 | 20.126.020,66 | 18.638.444,03 |
Die Verbindlichkeiten zum Jahresultimo 2020 hatten in Höhe von 6.286 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 10.000 TEUR eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren.
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Verpfändung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (6.864 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Gewinne in Höhe von 2.766 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 3.681 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Erträge aus Nachbesserungsrechten von 1 TEUR sowie Gewinne aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 415 TEUR.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (1.919 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Verluste von 713 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 1.206 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (2.628 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB des Finanzanlagevermögens (391 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB von Wertpapieren des Umlaufvermögens (2.227 TEUR), Erträge aus Währungsumrechnung (5 TEUR) sowie sonstige Erträge (5 TEUR).
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.
In der GuV-Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" sind 206 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 5.284,36 Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 613,70 Euro.
| Vorstand: | Dr. Georg Issels, Kaufmann |
|---|---|
| Hans Peter Neuroth, Kaufmann | |
| Aufsichtsrat: | Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender), |
| Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München (stellvertretender Vorsitzender), | |
| Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf |
Zum 30. Juni 2021 haben sich hinsichtlich des Anteilsbesitzes gegenüber dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2020) folgende Änderungen ergeben.
Allerthal-Werke AG, Köln: Der Anteilsbesitz umfasst 280.861 von 1.200.000 Aktien bzw. 23,390%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2020 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 26.147 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 beträgt 5.445 TEUR.
RM Rheiner Management AG, Köln: Dieser Anteil wird unter den Beteiligungen ausgewiesen. Der Anteilsbesitz umfasst 109.642 von 220.000 Aktien bzw. 49,837%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2020 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 6.726 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 beträgt 2.178 TEUR.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten.
Die Firma beschäftigte im Berichtszeitraum vier Mitarbeiter.
Latente Steuern wurden zum 30. Juni 2021 unverändert nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht aktiviert wurde.
Köln, im August 2021
Der Vorstand
| Verantwortlich für den Inhalt ist die Scherzer & Co. AG. | |
|---|---|
| Herausgeber: | Scherzer & Co. Aktiengesellschaft |
| Friesenstraße 50, 50670 Köln | |
| Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 | |
| email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de | |
| ISIN DE 000 694 280 8, WKN 694 280 | |
| Notierung im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse | |
| Freiverkehr der Börsen Berlin, Düsseldorf und Stuttgart | |
| sowie Xetra und Tradegate | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Stephan Göckeler | |
| Vorstand: Dr. Georg Issels, Hans Peter Neuroth | |
| Sitz der Gesellschaft: Köln, HRB Nr. 56235, Amtsgericht Köln | |
| USt-ID-Nr.: DE 132 947 945 | |
| Gestaltung: | Alpha & Omega Public Relations, Bergisch Gladbach |
ISIN DE 000 694 280 8 (WKN 694 280)
Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de
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