Quarterly Report • Sep 8, 2020
Quarterly Report
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"Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl durch sicherheits- als auch chancenorientierte Investments den langfristigen Aufbau des Vermögens der Gesellschaft zu betreiben."
| Zwischenlagebericht des Vorstands | 3 |
|---|---|
| "Sicherheit & Chance" | 10 |
| Zwischenabschluss zum 30.06.2020 | |
| Bilanz | 12 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 14 |
| Verkürzter Anhang zum Zwischenabschluss 2020 | 16 |
| Impressum | 21 |
Das Börsenjahr 2020 startete sehr erfreulich. Geopolitische Sorgen wie der Iran-Konflikt und der weiterhin ungelöste Handelskrieg zwischen China und den USA konnten die Aktienmärkte nicht daran hindern, neue Allzeit-Höchststände in den ersten Januarwochen auszubilden. Die Risikoprämien für Unternehmensanleihen und südeuropäische Staatsanleihen aus Italien, Griechenland und Spanien näherten sich ihren Niedrigständen. Es machte den Anschein, als sei das Jahr 2020 eine Fortsetzung des Kapitalmarktjahres 2019. Nahezu alle Anlageklassen wiesen in den ersten sechs Wochen des Jahres eine positive Marktperformance auf.
Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 und die hierdurch ausgelöste Infektionskrankheit Covid-19 im Dezember vergangenen Jahres in China, welcher Mitte Januar 2020 publik wurde, hat Ende des Monats Januar zu einer ersten Kurskorrektur an den Aktienmärkten geführt. Im Durchschnitt korrigierten die internationalen Aktienindizes um 3 bis 5 Prozent, die asiatischen Börsen teilweise bis zu 10 Prozent. Die beschriebene Korrektur an den Aktienmärkten währte nicht lange. Innerhalb weniger Handelstage erholten sich die Märkte und die Indizes holten ihre Verluste in der ersten Februar-Hälfte wieder auf. Erste Warnungen von internationalen Großunternehmen wie Apple oder Automobilkonzernen, die einen Umsatzrückgang prognostizierten, wurden vom Markt schlichtweg überhört. Aktienmärkte stiegen sogar noch auf neue Allzeit-Höchststände. Denn neben der "Beruhigungspille" durch die Politik, die Weltgesundheitsorganisation WHO und diverse Falschmeldungen über einen kurzfristig herzustellenden Impfstoff, verhalfen die Liquiditätsmaßnahmen der chinesischen Zentralbank den Aktienmärkten zu neuen Höhenflügen.
Am 19. Februar 2020 wendete sich das Blatt. An diesem Tag wurde klar, dass Covid-19 nicht in China und Asien eingedämmt werden konnte. Mittlerweile ist das hochansteckende Virus auf allen Kontinenten angekommen. Dieses Risiko wurde vom Kapitalmarkt komplett unterschätzt und innerhalb von wenigen Handelstagen eingepreist.
Die Aktienmärkte korrigierten in der Spitze um bis zu 40 Prozent von ihren Höchstständen im Februar. Zum Ende des 1. Quartals 2020 notierte ein Großteil der wichtigen Aktienmarktindizes zwischen minus 25 Prozent und minus 30 Prozent. Die Volatilität in der Hochphase der Aktienmarkt-Korrektur war auf dem gleichen Niveau wie während der Finanzkrise 2008/09. Die Bewegungen innerhalb eines Tages entsprachen zeitweise einer Aktien-Jahresperformance. Die Fiskalmaßnahmen und die Ausweitung der ohnehin expansiven Zentralbankpolitik konnten den Ausverkauf an den Aktienmärkten stoppen und im Verlauf der letzten beiden Märzwochen eine Erholungsphase einläuten. Die Leitindizes stiegen in dieser Zeit um bis zu 20 Prozent an.
Über Wochen hielt die hohe Volatilität an und führte letztlich zu einem Anstieg der internationalen Börsen vom Zwischentief um jeweils bis zu 50 Prozent. Für eine ähnliche Entwicklung hat es während der Finanzkrise 2008/09 rund sechs Monate und nach Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 ganze sechs Jahre benötigt. Ein ähnliches Bild zeigen die Rentenmärkte auf, die mit den Aktienmärkten das stärkste Quartal seit 1998 verzeichnet haben. Die Risikoprämien konnten sich in den vergangenen Wochen nahezu komplett erholen und die Renditen für US-Investmentgrade Unternehmensanleihen sind niedriger als noch im Februar. Gold konnte sich dieser Dynamik nicht entziehen und bildete in nahezu allen G10-Währungen ein neues Allzeit-Hoch aus.
Damit konnten die Aktienmärkte nach dem ersten Quartal einen Großteil ihrer Verluste zurückgewinnen. Im 1. Quartal sind alle Aktien-Segmente im Gleichlauf gefallen. In der darauffolgenden Erholungs-Rallye haben die Technologie- und Goldminen-Aktien besonders profitiert. Die großen Technologie-Werte, angeführt von Apple, Google, Facebook, Netflix, Amazon und Microsoft, haben dazu geführt, dass der Nasdaq 100-Index seine Höchststände aus Februar diesen Jahres überschritten und neue Allzeit-Höchststände ausgebildet hat. Aktien-Indizes mit einem hohen Technologie-Anteil konnten von dieser Entwicklung ebenfalls profitieren – mithalten konnten nur die Goldminen-Aktien, die vom steigenden Goldpreis profitierten. Die Aktienindizes aus Ländern, die besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen waren, wie Frankreich, Spanien, Großbritannien und Italien, sind weiterhin deutlich im Minus.
Die Fundamentaldaten konnten dem vorgegebenen Tempo nicht folgen. Die Börsen haben in den vergangenen Wochen eine V-förmige Erholung eingepreist. Die Covid-19-Pandemie ist nicht vorbei, die weltweiten Infektionszahlen sind weiterhin steigend, insbesondere in den USA und den Schwellenländern. Die langfristigen Auswirkungen der Abschottungsmaßnahmen werden wahrscheinlich erst zum Jahresende offensichtlich, wenn Stützungsmaßnahmen, wie die Kurzarbeit in Deutschland, auslaufen. Darüber hinaus werden die neu angehäuften Schuldenberge bei Staaten und Unternehmen das Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren dämpfen.
Quelle: Do Investment AG, Investmentberichte 1. und 2. Quartal 2020
Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 verliefen für die Scherzer & Co. AG herausfordernd. Dennoch konnte das Halbjahr mit einem handelsrechtlichen Gewinn abgeschlossen werden. Wesentliche Teile des Ergebnisses der Scherzer & Co. AG im Berichtszeitraum resultieren aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, der Veräußerung von Nachbesserungsrechten, Zuschreibungen, einem positiven Zinssaldo sowie aus Dividendeneinnahmen.
Neben den Kosten der Unternehmensführung bestimmen die stichtagsbedingt zu bildenden Abschreibungen auf Wertpapiere die Aufwandsseite.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 9.950 TEUR (Vorjahr*: 2.193 TEUR) setzt sich im Wesentlichen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen, aus Nachbesserungserlösen sowie Gewinnen aus Stillhaltergeschäften zusammen.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 4.280 TEUR (Vorjahr: 1.226 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie aus Verlusten aus Stillhaltergeschäften.
Die GuV-Position "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 1.335 TEUR (Vorjahr*: 1.403 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf den Wertpapierbestand des Umlaufvermögens (975 TEUR) sowie aus Zuschreibungen auf Beteiligungen (355 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 6.265 TEUR (Vorjahr: 2.809) vorgenommen.
* Eine Ertragsposition wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Halbjahres 2020 anders zugeordnet als im Vorjahr. Daher wurde die Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Halbjahres 2019 entsprechend angepasst, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. So werden die Erträge aus Nachbesserungsrechten (1. Halbjahr 2019: 71 TEUR), die ursprünglich als sonstige betriebliche Erträge verbucht worden waren, nunmehr als Erträge aus Finanzinstrumenten gezeigt.
Die Personalkosten lagen im ersten Halbjahr 2020 bei 336 TEUR (Vorjahr: 308 TEUR). Hierin sind abgegrenzte, stichtagsbedingte Tantiemen in Höhe von 25 TEUR enthalten. Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag vier eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 1.104 TEUR (Vorjahr: 363 TEUR). Sie lagen aufgrund eines gestiegenen Anteils an Rechts- und Beratungskosten höher.
Im Berichtszeitraum wurden Dividendenerträge in Höhe von 320 TEUR (Vorjahr: 1.524 TEUR) vereinnahmt, die in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind. Der Rückgang erklärt sich mit dem Covid-19 bedingten Ausfall von Dividendenzahlungen beziehungsweise deren Verschiebung.
Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 3.465 TEUR (Vorjahr: 51 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 93 TEUR (109 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die Zinserträge waren getragen von den Zinszahlungen im Zusammenhang mit der Veräußerung von AXA Nachbesserungsrechten. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der GuV ausgewiesen.
Das Ergebnis nach Steuern im Berichtszeitraum beträgt 2.761 TEUR (Vorjahr: 9 TEUR); der Halbjahresüberschuss beträgt 2.763 TEUR (Vorjahr: 9 TEUR).
Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 23.306 TEUR (31.12.2019: 27.271 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 53.295 TEUR (52.653 TEUR) aktiviert.
Die Bilanzposition "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" in Höhe von 3.032 TEUR (293 TEUR) betrifft im Wesentlichen einen Geldübertrag (transitorische Position) in Höhe von 2.500 TEUR, Steuerrückforderungen (354 TEUR) sowie abgegrenzte Zinsansprüche aus festverzinslichen Wertpapieren (19 TEUR).
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 57.181 TEUR (54.418 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR, der Kapitalrücklage in Höhe
von 8.773 TEUR (8.773 TEUR), den Gewinnrücklagen in Höhe von 18.890 TEUR (18.890 TEUR) und dem Bilanzverlust in Höhe von 422 TEUR (3.185 TEUR) zusammen.
Die Steuerrückstellungen betragen 627 TEUR (732 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 1.878 TEUR (2.908 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen die Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 21.519 TEUR (23.323 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Im Berichtszeitraum war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Ausführungen zu Risiken und dem Risikomanagementsystem der Scherzer & Co. AG im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2019 gelten unverändert fort, wobei sich die quantitativen Angaben wie folgt verändert haben:
Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo 2019 hat sich der negative Saldo gegenüber Kreditinstituten von 22.621 TEUR auf 19.263 TEUR verringert.
Auch im Jahresverlauf 2020 werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Covid-19- Pandemie präsent sein. Als Konsequenz bleibt der Ausblick auf die Konjunktur und die Finanzmärkte mit hoher Unsicherheit behaftet.
In dieser für eine konkrete Prognose unüberschaubaren wirtschaftlichen und politischen Situation kann eine Voraussage über den weiteren Geschäftsverlauf der Scherzer & Co. AG für das Geschäftsjahr 2020 nicht befriedigend präzisiert werden. Die getätigten Investments werden aktiv bewirtschaftet und kontinuierlich auf ihre Qualität geprüft. Portfolioadjustierungen werden vorgenommen, wenn sich dies als zweckmäßig und zielführend erweist. Alle Investments werden regelmäßig auf ihre jeweiligen Exitoptionen geprüft. Der Investitions-
schwerpunkt in Gesellschaften, die mittels sogenannter "Corporate Action" stärkere Veränderung erfahren, führt zwar dazu, dass Zielkurse nicht selten kalkulierbar sind, dennoch kann ihr zeitlicher Anfall nicht hinreichend präzisiert werden. So können für das Geschäftsjahr 2020 seitens des Vorstands der Gesellschaft nur ansprechende positive Ergebnisse geplant, aber nicht versprochen werden. Die Basis hierfür, ein ausgewogenes und werthaltiges Portfolio, ist jedenfalls gegeben. Damit hält die Gesellschaft an ihrem eingeschlagenen Weg fest. Ziel bleibt es, durch nachhaltigen Vermögenszuwachs die Entwicklung der Gesellschaft zu sichern und voranzutreiben.
Im Zeitpunkt der Aufstellung des Zwischenlageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.
Köln, 25.08.2020
Vorstand Vorstand
Dr. Georg Issels Hans Peter Neuroth
Gezielte Investments für den langfristigen Vermögensaufbau
sicherheits- und chancenorientierte Investments
Die Scherzer & Co. AG hat sich zum Ziel gesetzt, für die Gesellschaft den langfristigen Aufbau des Vermögens zu betreiben. Sie baut dabei auf ein ausbalanciertes Portfolio aus sicherheitsund auch chancenorientierten Investments.
Investments mit "natürlichem Floor"
Unter sicherheitsorientierten Investments verstehen wir den Aufbau von Beteiligungen an Unternehmen, die ein geringes Kursrisiko aufweisen, ohne dass auf (wenigstens moderate) Kurschancen verzichtet werden muss. Hierbei handelt es sich häufig um Unternehmen, die Ziel eines Übernahme- oder Pflichtangebotes waren bzw. sind. Der dabei angebotene Übernahmepreis bildet für die Zukunft dann häufig eine Kursuntergrenze, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr unterschritten wird. Gleichzeitig sorgt das Bestreben des neuen Großaktionärs, seine Beteiligung weiter auszubauen, dafür, dass die Kurse tendenziell ansteigen. Darüber hinaus werden häufig durch den Mehrheitsaktionär initiierte Strukturmaßnahmen, wie der Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit dem Übernahmeobjekt oder der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out), durchgeführt. In solchen Fällen muss der Mehrheitsaktionär ein neues Abfindungsangebot auf Basis eines Bewertungsgutachtens machen, in dem nicht selten ein Wert festgelegt wird, der deutlich über dem ursprünglichen angebotenen Übernahmepreis liegt. Und schließlich werden Abfindungsangebote in sogenannten Spruchverfahren regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Im Erfolgsfall winkt dann eine Nachbesserung der Abfindung.
Value Investments nehmen breiten Raum ein
Neben den Engagements in Übernahmesituationen sind auch sogenannte Value Titel Teil unserer sicherheitsorientierten Anlagen. Value Titel zeichnen sich – bei nachvollziehbarem, stabilem und nachhaltigem Geschäftsmodell – durch besonders attraktive Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen aus. Geringe oder keine Verschuldung, im Idealfall eine vorhandene Nettoliquidität, eine hohe Dividendenrendite sowie niedrige Bewertungskennzahlen sind typische Merkmale solcher Unternehmen. Dadurch ist Stabilität und finanzielle Solidität auch in länger anhaltenden rezessiven Konjunkturphasen und ein attraktives Verhältnis von Kurschancen und -risiken gewährleistet.
Bieten sich der Gesellschaft Investmentgelegenheiten, die sehr attraktiv erscheinen, aber nicht den strengen Kriterien eines sicherheitsorientierten Investments genügen, z.B. ein stärker zyklisches Geschäftsmodell, können diese Gelegenheiten unter der Kategorie "Chance" wahrgenommen werden. Bei solchen Investments fehlen zwar das Kursniveau unterstützende oder sogar sichernde Faktoren, dafür sind die Wertsteigerungschancen aber besonders attraktiv. In der Vergangenheit fanden wir solche Investitionsmöglichkeiten häufig im Umfeld von (sanierenden) Kapitalmaßnahmen oder bei der Wiederbelebung von Börsenmänteln. Heute suchen wir aber auch nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich mit positiven Aussichten im Umbruch befindet oder die sich unabhängig von allgemeinen Konjunkturtrends positiv entwickeln könnten.
Grundsätzlich verfolgt die Scherzer & Co. AG einen opportunistischen Investmentansatz. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die sich bietenden Investmentchancen im Bereich der Corporate Bonds genutzt. Stillhaltergeschäfte werden mit dem Ziel der Teilsicherung von Investments bzw. zwecks Erhöhung der Rendite des Portfolios durchgeführt, zusätzlich dienen Long-Puts auf Aktienindizes der Teilsicherung des Portfolios.
Großen Wert legt die Gesellschaft auf die Pflege eines Netzwerks erfahrener und erfolgreicher Investoren. Ein solches Netzwerk erhöht die Sicherheit im Selektionsprozess sich bietender Investmentgelegenheiten und befördert die Wahrnehmung existierender Chancen.
Zum 30. Juni 2020 wurden rund 54,13 Prozent des Portfolios sicherheitsorientierten Investments und rund 45,87 Prozent chancenorientierten Investments zugeordnet.
Investmentgelegenheiten der Kategorie "Chance"
opportunistischer Investmentansatz
Breites Netzwerk erfahrener und erfolgreicher Investoren
| Aktiva | Euro | 30.06.2020 Euro |
31.12.2019 Euro |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, | |||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | |||
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an | |||
| solchen Rechten und Werten | 0,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und | |||
| Geschäftsausstattung | 94.744,53 | 82.096,00 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 246.561,60 | 68.059,66 | |
| 2. Beteiligungen | 2.539.073,94 | 2.061.642,30 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.053.770,90 | 24.674.643,93 | |
| 4. sonstige Ausleihungen | 466.384,51 | 466.384,51 | |
| 23.305.790,95 | 27.270.730,40 | ||
| B.Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 132.819,62 | 0,00 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, | |||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 14.375,25 | 6.274,25 | |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 2.884.865,58 | 286.489,86 | |
| 3.032.060,45 | 292.764,11 | ||
| II. Wertpapiere | |||
| sonstige Wertpapiere | 53.294.737,33 | 52.653.207,21 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben | |||
| bei Kreditinstituten | 2.255.711,61 | 702.190,60 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 224.214,31 | 464.620,45 | |
| 82.207.259,18 | 81.465.608,77 |
| Passiva | 30.06.2020 | 31.12.2019 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |||
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.940.000,00 | 29.940.000,00 | |||
| II. Kapitalrücklage | 8.772.855,79 | 8.772.855,79 | |||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 80.166,89 | 80.166,89 | |||
| 2. andere Gewinnrücklagen | 18.809.897,92 | 18.809.897,92 | |||
| 18.890.064,81 | 18.890.064,81 | ||||
| IV. Bilanzverlust | -422.333,42 | -3.184.869,90 | |||
| B. Rückstellungen | |||||
| 1. Steuerrückstellungen | 627.173,00 | 732.157,00 | |||
| 2. sonstige Rückstellungen | 1.878.062,50 | 2.907.650,00 | |||
| 2.505.235,50 | 3.639.807,00 | ||||
| C. Verbindlichkeiten | |||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 21.518.893,81 | 23.322.853,56 | |||
| – davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem | |||||
| Jahr EUR 7.018.893,81 (EUR 9.322.853,56) | |||||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 338.830,16 | 43.166,55 | |||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||||
| EUR 338.830,16 (EUR 43.166,55) | |||||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, | 595.824,07 | 2.293,47 | |||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | |||||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||||
| EUR 595.824,07 (EUR 2.293,47) | |||||
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 67.888,46 | 39.437,49 | |||
| – davon aus Steuern EUR 18.648,29 | 22.521.436,50 | 23.407.751,07 | |||
| (EUR 18.908,09) | |||||
| – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | |||||
| EUR 1.287,01 (EUR 1.245,83) | |||||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem | |||||
| Jahr EUR 67.888,46 (EUR 39.437,49) | |||||
| 82.207.259,18 | 81.465.608,77 |
| 01.01.2020 bis 30.06.2020 |
01.01.2019 bis 30.06.2019 |
||
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| 1. Umsatzerlöse | 5.388,40 | 5.231,10 | |
| 2. Erträge aus Finanzinstrumenten | 9.949.760,63 | 2.192.946,98 | |
| 3. Aufwendungen aus Finanzinstrumenten | -4.280.173,40 | -1.226.353,66 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 1.335.090,52 | 1.402.964,54 | |
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -307.774,45 | -285.769,87 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für | |||
| Altersversorgung und für Unterstützung | -27.732,52 | -22.574,47 | |
| -335.506,97 | -308.344,34 | ||
| 6. Abschreibungen | |||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 0,00 | -8.150,00 | |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.103.503,76 | -363.459,52 | |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und | |||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 319.592,63 | 1.523.510,50 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.464.934,31 | 50.672,88 | |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und | |||
| auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -6.264.671,20 | -2.808.531,34 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -93.144,43 | -109.200,95 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -236.646,69 | -341.794,55 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.761.120,04 | 9.491,64 | |
| 14. sonstige Steuern | 1.416,44 | 0,00 | |
| 15. Jahresüberschuss | 2.762.536,48 | 9.491,64 | |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -3.184.869,90 | -854.764,13 | |
| 17. Einstellungen in Gewinnrücklagen | |||
| in andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 0,00 | |
| 18. Bilanzverlust | -422.333,42 | -845.272,49 |
Die Scherzer & Co. AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 56235 eingetragen.
Der Zwischenabschluss zum 30.06.2020 wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen, aus Nachbesserungsrechten und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 2 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 3 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen des Umlaufvermögens sowie Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften.
Diese Darstellung ist erforderlich, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zutreffender darstellen zu können.
Gemäß DRS 16 zur Zwischenberichtserstattung beziehen sich die Vergleichszahlen der Vorperiode in der Bilanz auf die Zahlen zum 31.12.2019 und die Gewinn- und Verlustrechnung auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 (01.01.2019 – 30.06.2019).
Der Zwischenabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an einem verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.
Ferner wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen. Die Beteiligung wurde in den vergangenen Jahren auf mittlerweile 43,4764 Prozent aufgestockt und ist auf Dauer angelegt, so dass die Voraussetzungen des Beteiligungsansatzes im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB erfüllt sind. Die Bewertung per 30.06.2020 erfolgte zum beizulegenden Wert.
Ferner wird unter den sonstigen Ausleihungen eine auf CHF lautende Darlehensforderung aus Aktionärsdarlehen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Umrechnung in Euro erfolgte zum Kurs im Zeitpunkt des Zugangs der Forderung, § 256 S. 1 HGB wurde beachtet. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, insoweit findet § 256 S. 2 HGB keine Anwendung.
Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.
Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten.
Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis enthalten solche, die gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von 14.375,25 Euro.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Die Gewinnrücklagen blieben gegenüber dem letzten Bilanzstichtag unverändert.
Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzverlust zum 31. Dezember 2019 | - 3.184.869,90 Euro |
|---|---|
| + Jahresüberschuss zum 30. Juni 2020 | + 2.762.536,48 Euro |
| Bilanzverlust zum 30. Juni 2020 | - 422.333,42 Euro |
Die Position "Sonstige Rückstellungen" enthält stichtagsbedingte Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von 25 TEUR, Rückstellungen für Stillhaltergeschäfte in Höhe von 1.777 TEUR sowie 21 TEUR Kosten der Aufsichtsratsvergütungen.
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2020 zu entnehmen:
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | bis 1 Jahr Euro |
1-5 Jahre Euro |
über 5 Jahre Euro |
Gesamt Euro |
Gesichert Euro |
| gegenüber Kreditinstituten |
7.018.893,81 | 14.500.000,00 | 0,00 | 21.518.893,81 | 21.518.893,81 |
| aus Lieferungen und Leistungen |
338.830,16 | 0,00 | 0,00 | 338.830,16 | 0,00 |
| gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
595.824,07 | 0,00 | 0,00 | 595.824,07 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 67.888,46 | 0,00 | 0,00 | 67.888,46 | 0,00 |
| Summe | 8.021.436,50 | 14.500.000,00 | 0,00 | 22.521.436,50 | 21.518.893,81 |
Die Verbindlichkeiten zum Jahresultimo 2019 hatten in Höhe von 9.408 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 14.000 TEUR eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren. Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Verpfändung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (9.950 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Gewinne in Höhe von 614 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 3.391 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Nachbesserungserlöse in Höhe von 5.730 TEUR sowie Gewinne in Höhe von 214 TEUR aus Stillhaltergeschäften.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (4.280 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Verluste in Höhe von 237 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Verluste in Höhe von 2.863 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 1.180 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (1.335 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB auf Beteiligungen (355 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB von Wertpapieren des Umlaufvermögens (975 TEUR) sowie sonstige betriebliche Erträge (5 TEUR).
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden. In der GuV-Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" sind daher 1.169 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 5.008,31 Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 1.874,13 Euro.
| Vorstand: | Dr. Georg Issels, Kaufmann |
|---|---|
| Hans Peter Neuroth, Kaufmann | |
| Aufsichtsrat: | Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender), |
| Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München (stellvertretender Vorsitzender), | |
| Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf |
Zum 30. Juni 2020 haben sich hinsichtlich des Anteilsbesitzes gegenüber dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2019) folgende Änderungen ergeben.
Horus AG, Köln: Der Anteilsbesitz umfasst 2.154.521 von 2.660.000 Aktien bzw. 80,9970 Prozent. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2019 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 4.151 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 beträgt 4 TEUR.
RM Rheiner Management AG, Köln: Dieser Anteil wird unter den Beteiligungen ausgewiesen. Der Anteilsbesitz umfasst 95.648 von 220.000 Aktien bzw. 43,4764 Prozent. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2019 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 4.548 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 beträgt 284 TEUR.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent enthalten.
Die Firma beschäftigte im Berichtszeitraum vier Mitarbeiter.
Latente Steuern wurden zum 30. Juni 2020 unverändert nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht aktiviert wurde.
Köln, den 25.08.2020
Der Vorstand
| Verantwortlich für den Inhalt ist die Scherzer & Co. AG. | |
|---|---|
| Herausgeber: | Scherzer & Co. Aktiengesellschaft |
| Friesenstraße 50, 50670 Köln | |
| Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 | |
| email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de | |
| ISIN DE 000 694 280 8, WKN 694 280 | |
| Notierung im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse | |
| Freiverkehr der Börsen Berlin, Düsseldorf und Stuttgart | |
| sowie Xetra und Tradegate | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Stephan Göckeler | |
| Vorstand: Dr. Georg Issels, Hans Peter Neuroth | |
| Sitz der Gesellschaft: Köln, HRB Nr. 56235, Amtsgericht Köln | |
| USt-ID-Nr.: DE 132 947 945 | |
| Gestaltung: | Alpha & Omega Public Relations |
ISIN DE 000 694 280 8 (WKN 694 280)
Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de
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