Quarterly Report • Oct 30, 2019
Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
"Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl durch sicherheits- als auch chancenorientierte Investments den langfristigen Aufbau des Vermögens der Gesellschaft zu betreiben."
| Zwischenlagebericht des Vorstands | 3 |
|---|---|
| "Sicherheit & Chance" | 10 |
| Zwischenabschluss zum 30.06.2019 | |
| Bilanz | 12 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 14 |
| Verkürzter Anhang zum Zwischenabschluss 2019 | 16 |
| Impressum | 21 |
Das erste Halbjahr 2019 war an den Kapitalmärkten durch zahlreiche Kontroversen geprägt. Es war eine der stärksten Aufwärtsbewegungen seit Jahrzehnten. Die globalen Aktien- und Rentenmärkte marschierten im Gleichschritt nach oben. In den letzten 150 Monaten gab es genau zwei Monate, in denen alle 40 wichtigen Kapitalmarktindizes (Renten, Aktien und Rohstoffe) gleichzeitig eine positive Monatsperformance aufwiesen, im Januar und Juni 2019. Die amerikanischen und globalen Leitindizes haben in dieser Phase neue Allzeit-Höchststände erreicht, die Renditen neue Tiefststände.
Die Konjunkturdaten trübten sich in den ersten Monaten des Jahres ein, allerdings nach einer mittlerweile sehr langen konjunkturellen Expansionsphase. Dies zeigt die Besonderheit des Kapitalmarktjahres. Doch wie passt das Szenario, steigende Aktienmärkte, fallende Renditen, Konjunktursorgen und Euphorie an den Börsen, zusammen? Ein wichtiger Baustein sind die Zentralbanken. Es ist kein Zufall, dass seit 2007 nur im Januar und Juni 2019 die wichtigen Kapitalmarktbarometer eine positive Monatsperformance aufwiesen. In diesen beiden Monaten äußerten sich die Zentralbanken expansiv: Im Januar machten die Zentralbanker eine Kehrtwende bei ihrem geldpolitischen Kurs, im Juni setzten sie noch eins drauf. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB) stellten Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe in Aussicht. Diese Ankündigung feierten die Kapitalmärkte. Die Zinsen in Europa verzeichneten neue Rekordtiefststände und die Rendite für 10-jährige amerikanische Staatspapiere durchbrach die 2%-Marke nach unten. Grundsätzlich fielen die globalen Renditen dieses Jahr um mehr als 60 Basispunkte.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Aktienmarktentwicklung. Durch den anhaltend niedrigen Zins und die Ankündigung weiterer möglicher Zentralbankmaßnahmen werden risikobehaftete Anlageklassen wie Aktien attraktiver.
Diese "Marktreaktion" ist nicht neu, seit der Finanzkrise haben wir ähnliche Phasen erlebt, wie beispielsweise in der Eurokrise oder im Rahmen der Wachstumssorgen in China in 2016. Dennoch ist das Jahr 2019 in dieser Hinsicht besonders, da die Konjunktur weiterhin intakt, die Wachstumsraten zwar rückläufig aber positiv und eine globale Rezession unwahrscheinlich ist, beziehungsweise von exogenen Schocks wie einem Hard-Brexit oder einer weiteren Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China abhängt. Trotzdem reagieren die Zentralbanken auf die konjunkturelle Abkühlung und positionieren präventiv ihr geldpolitisches Arsenal. Es scheint, als hätten die Zentralbanken Angst, ins Hintertreffen zu geraten, und reagieren so lieber zu früh als zu spät. Diese Vorgehensweise schürt erheblich die Erwartungen der Marktteilnehmer. Werden diese enttäuscht, sind Korrekturen an den Aktien- und Rentenmärkten sehr wahrscheinlich.
In der amerikanischen Zinsstrukturkurve sind Zinssenkungen von bis zu 100 Basispunkten eingepreist, obwohl die Wirtschaft voraussichtlich mit ca. 2,3% in 2019 wachsen wird, die Inflation bei ca. 2% liegt und Vollbeschäftigung besteht. In Europa liegt die 10-jährige Bundesrendite bei -0,40%, Frankreich und Belgien haben ebenfalls die 0%-Marke unterschritten und Griechenland ist dabei, die US-Rendite zu unterbieten.
Die positive Stimmung an den Kapitalmärkten konnte in den ersten sechs Monaten nicht auf die Realwirtschaft überspringen. Die wichtigsten Frühindikatoren liegen weiterhin unter der Expansionsschwelle und deuten auf eine konjunkturelle Abkühlung hin. Die Unternehmen sind durch den Handelskrieg, einen potenziellen Hard-Brexit und weitere geopolitische Spannungen gehemmt, wichtige Investitionen anzuschieben.
Obwohl das erste Halbjahr durch einen sogenannten "Risk on"-Modus geprägt war, konnte auch Gold eine positive Performance aufweisen. Die stark negativen Realrenditen, getrieben durch die expansiven Zentralbankmaßnahmen, wirken weiterhin positiv auf den Goldpreis.
(Quelle: Do Investment AG, Investmentbericht 2. Quartal 2019)
Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 verliefen für die Scherzer & Co. AG durchwachsen. Dennoch konnte das Halbjahr mit einem handelsrechtlichen Gewinn abgeschlossen werden. Wesentliche Teile des Ergebnisses der Scherzer & Co. AG im Berichtszeitraum resultieren aus Veräußerungen von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, Zuschreibungen sowie aus Dividendeneinnahmen. Das Ergebnis läge um ca. 0,9 Mio. Euro höher, sofern der Bestand an Aktien der Linde AG nicht im Zuge des Squeeze-outs abgerechnet, sondern vor Beendigung der Notiz börslich veräußert worden wäre.
Neben den Kosten der Unternehmensführung und einem negativen Zinssaldo bestimmen die stichtagsbedingt zu bildenden Abschreibungen auf Wertpapiere die Aufwandsseite.
Für Aktien- und Derivatepositionen wurden im ersten Halbjahr keine Bewertungseinheiten gebildet.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 2.122 TEUR (Vorjahr: 7.500 TEUR) setzt sich im Wesentlichen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen sowie Gewinnen aus Stillhaltergeschäften zusammen.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 1.226 TEUR (Vorjahr: 959 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verlusten aus Stillhaltergeschäften.
Die GuV-Position "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 1.474 TEUR (Vorjahr: 894 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens (537 TEUR), des Umlaufvermögens (710 TEUR), Zuschreibungen auf Beteiligungen (128 TEUR) sowie Nachbesserungserlösen (71 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 2.809 TEUR (Vorjahr: 2.903) vorgenommen.
Die Personalkosten lagen im ersten Halbjahr 2019 bei 308 TEUR (Vorjahr 706 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag vier eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 363 TEUR (Vorjahr: 389 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Dividendenerträge in Höhe von 1.524 TEUR (Vorjahr: 1.978 TEUR) vereinnahmt, die in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind.
Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 51 TEUR (Vorjahr: 49 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 109 TEUR (Vorjahr: 150 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der GuV ausgewiesen.
Das Ergebnis nach Steuern im Berichtszeitraum beträgt 9 TEUR (Vorjahr: 5.289 TEUR); der Halbjahresüberschuss beträgt 9 TEUR (Vorjahr: 5.289 TEUR).
Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 26.327 TEUR (31.12.2018: 31.967 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 50.848 TEUR (49.217 TEUR) aktiviert.
Die Bilanzposition "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" in Höhe von 106 TEUR (1.035 TEUR) betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Forderungen aus Wertpapierverkäufen sowie abgegrenzte Zinsansprüche aus festverzinslichen Wertpapieren.
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 56.758 TEUR (56.748 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR, der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR (8.773 TEUR), den Gewinnrücklagen in Höhe von 18.890 TEUR (18.890 TEUR) und dem Bilanzverlust in Höhe von 845 TEUR (855 TEUR) zusammen.
Die Steuerrückstellungen betragen 847 TEUR (732 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 2.600 TEUR (1.096 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen die Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 22.271 TEUR (25.729 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Im Berichtszeitraum war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Ausführungen zu Risiken und dem Risikomanagementsystem der Scherzer & Co. AG im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2018 gelten unverändert fort, wobei sich die quantitativen Angaben wie folgt verändert haben:
Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo hat sich der negative Saldo gegenüber Kreditinstituten von 23.676 TEUR auf 16.463 TEUR verringert.
Auch im Jahresverlauf 2019 werden geopolitische Spannungen präsent sein. Weiterhin steht der Handelsstreit zwischen den USA und deren Haupthandelspartnern China und Europa im Fokus der Anleger. Als Konsequenz bleibt der Ausblick auf die Konjunktur und die Finanzmärkte mit hoher Unsicherheit behaftet.
In dieser für eine konkrete Prognose unüberschaubaren wirtschaftlichen und politischen Situation kann eine Voraussage über den weiteren Geschäftsverlauf der Scherzer & Co. AG für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 nicht befriedigend präzisiert werden. Die getätigten Investments werden aktiv bewirtschaftet und kontinuierlich auf ihre Qualität geprüft. Portfolioadjustierungen werden vorgenommen, wenn sich dies als zweckmäßig und zielführend erweist. Alle Investments werden regelmäßig auf ihre jeweiligen Exitoptionen geprüft. Der Investitionsschwerpunkt in Gesellschaften, die mittels sogenannter "Corporate Action" stärkere Veränderung erfahren, führt zwar dazu, dass Zielkurse nicht selten kalkulierbar sind, dennoch kann ihr zeitlicher Anfall nicht hinreichend präzisiert werden. So können für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 seitens des Vorstands der Gesellschaft nur ansprechende positive Ergebnisse geplant, aber nicht versprochen werden. Die Basis hierfür, ein ausgewogenes und werthaltiges Portfolio, ist jedenfalls gegeben. Damit hält die Gesellschaft an ihrem eingeschlagenen Weg fest. Ziel bleibt es, durch nachhaltigen Vermögenszuwachs die Entwicklung der Gesellschaft zu sichern und voranzutreiben.
Im Zeitpunkt der Aufstellung des Zwischenlageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.
Köln, 30.08.2019
Vorstand Vorstand
Dr. Georg Issels Hans Peter Neuroth
Gezielte Investments für den langfristigen Vermögensaufbau
sicherheits- und chancenorientierte Investments
Die Scherzer & Co. AG hat sich zum Ziel gesetzt, für die Gesellschaft den langfristigen Aufbau des Vermögens zu betreiben. Sie baut dabei auf ein ausbalanciertes Portfolio aus sicherheitsund auch chancenorientierten Investments.
Investments mit "natürlichem Floor"
Unter sicherheitsorientierten Investments verstehen wir den Aufbau von Beteiligungen an Unternehmen, die ein geringes Kursrisiko aufweisen, ohne dass auf (wenigstens moderate) Kurschancen verzichtet werden muss. Hierbei handelt es sich häufig um Unternehmen, die Ziel eines Übernahme- oder Pflichtangebotes waren bzw. sind. Der dabei angebotene Übernahmepreis bildet für die Zukunft dann häufig eine Kursuntergrenze, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr unterschritten wird. Gleichzeitig sorgt das Bestreben des neuen Großaktionärs, seine Beteiligung weiter auszubauen, dafür, dass die Kurse tendenziell ansteigen. Darüber hinaus werden häufig durch den Mehrheitsaktionär initiierte Strukturmaßnahmen, wie der Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit dem Übernahmeobjekt oder der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out), durchgeführt. In solchen Fällen muss der Mehrheitsaktionär ein neues Abfindungsangebot auf Basis eines Bewertungsgutachtens machen, in dem nicht selten ein Wert festgelegt wird, der deutlich über dem ursprünglichen angebotenen Übernahmepreis liegt. Und schließlich werden Abfindungsangebote in sogenannten Spruchverfahren regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Im Erfolgsfall winkt dann eine Nachbesserung der Abfindung.
Value Investments nehmen breiten Raum ein
Neben den Engagements in Übernahmesituationen sind auch sogenannte Value Titel Teil unserer sicherheitsorientierten Anlagen. Value Titel zeichnen sich - bei nachvollziehbarem, stabilem und nachhaltigem Geschäftsmodell - durch besonders attraktive Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen aus. Geringe oder keine Verschuldung, im Idealfall eine vorhandene Nettoliquidität, eine hohe Dividendenrendite sowie niedrige Bewertungskennzahlen sind typische Merkmale solcher Unternehmen. Dadurch ist Stabilität und finanzielle Solidität auch in länger anhaltenden rezessiven Konjunkturphasen und ein attraktives Verhältnis von Kurschancen und -risiken gewährleistet.
Bieten sich der Gesellschaft Investmentgelegenheiten, die sehr attraktiv erscheinen, aber nicht den strengen Kriterien eines sicherheitsorientierten Investments genügen, z.B. ein stärker zyklisches Geschäftsmodell, können diese Gelegenheiten unter der Kategorie "Chance" wahrgenommen werden. Bei solchen Investments fehlen zwar das Kursniveau unterstützende oder sogar sichernde Faktoren, dafür sind die Wertsteigerungschancen aber besonders attraktiv. In der Vergangenheit fanden wir solche Investitionsmöglichkeiten häufig im Umfeld von (sanierenden) Kapitalmaßnahmen oder bei der Wiederbelebung von Börsenmänteln. Heute suchen wir aber auch nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich mit positiven Aussichten im Umbruch befindet oder die sich unabhängig von allgemeinen Konjunkturtrends positiv entwickeln könnten.
Grundsätzlich verfolgt die Scherzer & Co. AG einen opportunistischen Investmentansatz. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die sich bietenden Investmentchancen im Bereich der Corporate Bonds genutzt. Stillhaltergeschäfte werden mit dem Ziel der Teilsicherung von Investments bzw. zwecks Erhöhung der Rendite des Portfolios durchgeführt, zusätzlich dienen Long-Puts auf Aktienindizes der Teilsicherung des Portfolios.
Großen Wert legt die Gesellschaft auf die Pflege eines Netzwerks erfahrener und erfolgreicher Investoren. Ein solches Netzwerk erhöht die Sicherheit im Selektionsprozess sich bietender Investmentgelegenheiten und befördert die Wahrnehmung existierender Chancen.
Zum 30. Juni 2019 wurden rund 38,6% des Portfolios sicherheitsorientierten Investments und rund 61,4% chancenorientierten Investments zugeordnet.
Investmentgelegenheiten der Kategorie "Chance"
opportunistischer Investmentansatz
Breites Netzwerk erfahrener und erfolgreicher Investoren
| Aktiva | Euro | 30.06.2019 Euro |
31.12.2018 Euro |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, | |||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | |||
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an | |||
| solchen Rechten und Werten | 1,00 | 1,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und | |||
| Geschäftsausstattung | 73.535,75 | 74.494,00 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 68.059,66 | 68.059,66 | |
| 2. Beteiligungen | 2.134.620,70 | 2.006.908,50 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 24.124.339,79 | 29.891.913,04 | |
| 26.327.020,15 | 31.966.881,20 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 56.820,64 | 116.443,57 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 599,33 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
2.599,80 | 8.741,20 | |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 46.793,19 | 908.856,52 | |
| 106.213,63 | 1.034.640,62 | ||
| II. Wertpapiere | |||
| sonstige Wertpapiere | 50.848.485,72 | 49.217.470,08 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben | 5.807.966,50 | 2.052.703,81 | |
| bei Kreditinstituten | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 358,66 | 17.506,75 | |
| 83.163.581,41 | 84.363.697,46 |
| Passiva | 30.06.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.940.000,00 | 29.940.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.772.855,79 | 8.772.855,79 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 80.166,89 | 80.166,89 | |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 18.809.897,92 | 18.809.897,92 | |
| 18.890.064,81 | 18.890.064,81 | ||
| IV. Bilanzverlust | 845.272,49 - | 854.764,13 - | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 846.644,92 | 732.157,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 2.599.856,85 | 1.096.045,00 | |
| 3.446.501,77 | 1.828.202,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 22.270.505,69 | 25.728.950,85 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| 8.470.505,69 (EUR 11.928.950,85) | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 645.470,30 | 29.461,41 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| 645.470,30 (EUR 29.461,41) | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, | |||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 2.322,14 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 0,00 (EUR 2.322,14) | |||
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 43.455,54 | 26.604,59 | |
| – davon aus Steuern EUR 17.598,84 (EUR | 22.959.431,53 | 25.787.338,99 | |
| 18.534,30) | |||
| – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | |||
| EUR 1.245,83 (EUR 1.115,92) | |||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem | |||
| Jahr EUR 43.455,54 (EUR 26.604,59) | |||
| 83.163.581,41 | 84.363.697,46 | ||
| bis 30.06.2019 Euro Euro |
bis 30.06.2018 Euro |
|---|---|
| 1. Umsatzerlöse 5.231,10 |
0,00 |
| 2. Erträge aus Finanzinstrumenten 2.121.583,38 |
7.500.278,11 |
| 3. Aufwendungen aus Finanzinstrumenten 1.226.353,66 - |
958.762,08 - |
| 4. sonstige betriebliche Erträge 1.474.328,14 |
894.488,74 |
| 5. Personalaufwand | |
| a) Löhne und Gehälter 285.769,87 - |
687.521,53 - |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für | |
| Altersversorgung und für Unterstützung 22.574,47 - |
18.437,86 - |
| 308.344,34 - | 705.959,39 - |
| 6. Abschreibungen | |
| auf immaterielle Vermögensgegenstände | |
| des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.150,00 - |
3.613,00 - |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen 363.459,52 - |
388.683,05 - |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und | |
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.523.510,50 |
1.978.229,54 |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.672,88 |
48.963,61 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und | |
| auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.808.531,34 - |
2.902.537,28 - |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.200,95 - |
150.069,39 - |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 341.794,55 - |
23.204,95 - |
| 13. Ergebnis nach Steuern 9.491,64 |
5.289.130,86 |
| 14. sonstige Steuern 0,00 |
0,00 |
| 15. Jahresüberschuss 9.491,64 |
5.289.130,86 |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 854.764,13 - |
956.359,38 |
| 17. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 0,00 |
956.359,38 - |
| 18. Bilanzverlust 845.272,49 - |
5.289.130,86 |
Die Scherzer & Co. AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 56235 eingetragen.
Der verkürzte Zwischenabschluss zum 30.06.2019 wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 2 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 3 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/ Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen des Umlaufvermögens sowie Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften.
Diese Darstellung ist erforderlich, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zutreffender darstellen zu können.
Gemäß DRS 16 zur Zwischenberichtserstattung beziehen sich die Vergleichszahlen der Vorperiode in der Bilanz auf die Zahlen zum 31.12.2018 und die Gewinn- und Verlustrechnung auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 (01.01.2018 – 30.06.2018).
Der Zwischenabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an einem verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.
Ferner wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen. Die Beteiligung wurde bis Ende 2016 auf 41,465% aufgestockt und ist auf Dauer angelegt, so dass die Voraussetzungen des Beteiligungsansatzes im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB erfüllt sind. Die Bewertung per 30.06.2019 erfolgte zum beizulegenden Wert.
Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.
Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten.
Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis enthalten solche, die gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände sind, in Höhe von 2.599,80 Euro.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Die Gewinnrücklagen blieben gegenüber dem letzten Bilanzstichtag unverändert.
Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzverlust zum 31. Dezember 2018 | - 854.764,13 Euro |
|---|---|
| + Jahresüberschuss zum 30. Juni 2019 | + 9.491,64 Euro |
| Bilanzverlust zum 30. Juni 2019 | - 845.272,49 Euro |
Die Position "Sonstige Rückstellungen" enthält Rückstellungen für Stillhaltergeschäfte in Höhe von 2.557 TEUR sowie 21 TEUR Kosten der Aufsichtsratsvergütungen.
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2019 zu entnehmen:
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | bis 1 Jahr Euro |
1-5 Jahre Euro |
über 5 Jahre Euro |
Gesamt Euro |
Gesichert Euro |
| gegenüber Kreditinstituten |
8.470.505,69 | 13.800.000,00 | 0,00 | 22.270.505,69 | 22.270.505,69 |
| aus Lieferungen und Leistungen |
645.470,30 | 0,00 | 0,00 | 645.470,30 | 0,00 |
| gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 43.455,54 | 0,00 | 0,00 | 43.455,54 | 0,00 |
| Summe | 9.159.431,53 | 13.800.000,00 | 0,00 | 22.959.431,53 | 22.270.505,69 |
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Verpfändung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (2.122 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Gewinne in Höhe von 636 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 835 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Gewinne in Höhe von 651 TEUR aus Stillhaltergeschäften.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (1.226 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Verluste in Höhe von 882 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 344 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (1.474 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB des Finanzanlagevermögens (537 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB auf Beteiligungen (128 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB von Wertpapieren des Umlaufvermögens (710 TEUR), Nachbesserungserlöse (71 TEUR) sowie sonstige betriebliche Erträge (28 TEUR).
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden. In der GuV-Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" sind daher 33 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 23.086,69 Euro.
| Vorstand: | Dr. Georg Issels, Kaufmann, |
|---|---|
| Hans Peter Neuroth, Kaufmann |
Aufsichtsrat: Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender), Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München (stellvertretender Vorsitzender), Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf
Zum 30. Juni 2019 haben sich hinsichtlich des Anteilsbesitzes gegenüber dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2018) keine Änderungen ergeben.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten.
Die Firma beschäftigte im Berichtszeitraum 4 Mitarbeiter.
Latente Steuern wurden zum 30. Juni 2019 unverändert nicht ausgewiesen.
Köln, den 30.08.2019
Verantwortlich für den Inhalt ist die Scherzer & Co. AG.
Herausgeber: Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de ISIN DE 000 694 280 8, WKN 694 280 Notierung im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse Freiverkehr der Börsen Berlin, Düsseldorf und Stuttgart sowie Xetra und Tradegate Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Stephan Göckeler Vorstand: Dr. Georg Issels, Hans Peter Neuroth Sitz der Gesellschaft: Köln, HRB Nr. 56235, Amtsgericht Köln USt-ID-Nr.: DE 132 947 945
Gestaltung: Alpha & Omega Public Relations
ISIN DE 000 694 280 8 (WKN 694 280)
Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.