Quarterly Report • Sep 1, 2015
Quarterly Report
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"Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl durch sicherheits- als auch chancenorientierte Investments den langfristigen Aufbau des Vermögens der Gesellschaft zu betreiben."
| Zwischenlagebericht des Vorstands | 3 |
|---|---|
| "Sicherheit & Chance" | 8 |
| Halbjahresabschluss zum 30.06.2015 | |
| Bilanz | 10 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 12 |
| Anhang zum Halbjahresfinanzbericht 2015 | 13 |
| Impressum | 17 |
Die internationalen Aktienmärkte konnten im ersten Halbjahr 2015 getragen von der weiter üppigen Versorgung mit Liquidität durch die Zentralbanken kräftig zulegen. So erreichten der Deutsche Aktienindex (DAX) mit 12.390,75 Punkten und der US-Leitindex S&P 500 mit 2.134,72 Punkten im Verlauf des 1. Halbjahres neue Allzeithochs.
Auch der Ukraine-Konflikt und die Griechenlandkrise schadeten der grundsätzlich positiven Stimmung auf den Aktienmärkten nur temporär. Der deutsche Leitindex beispielsweise schloss das 1. Halbjahr mit einem Plus von 11,6 Prozent ab.
Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone erhöhte sich im ersten Quartal 2015 um 0,4%. Deutlicher als der Durchschnitt wuchs die Wirtschaft u.a. in Spanien mit +0,9% und in Frankreich mit 0,6%. Deutschland blieb mit einem Wachstum von 0,3% leicht unter dem Durchschnitt in der Eurozone.
Die Inflationsrate in der Eurozone liegt laut einer Schätzung der europäischen Statistikbehörde Eurostat im Juni 2015 mit 0,2% weiter auf einem niedrigen Niveau. Ein Grund für die derzeit geringen Inflationsraten ist vor allem der niedrige Ölpreis. So kostete Energie im Juni durchschnittlich 5,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Folgerichtig setzte die Europäische Zentralbank ihre Politik des billigen Geldes auch im ersten Halbjahr 2015 verstärkt fort und beschloss im Januar ein Kaufprogramm für Anleihen von mehr als 1 Billion Euro bis mindestens September 2016. Dennoch stiegen die Renditen für öffentliche Anleihen im Verlauf des ersten Halbjahres an, nachdem sie im April ein Tief nahe der Nulllinie erreicht hatten. Zum Ende des Halbjahres erreichte die Umlaufrendite von Anleihen der öffentlichen Hand wieder 0,64 Prozent.
Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015 verliefen für die Scherzer & Co. AG sehr erfreulich und wurden mit einem Gewinn abgeschlossen. Wesentliche Teile des Ergebnisses der Scherzer & Co. AG im Berichtszeitraum resultieren aus Veräußerungen von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, Zuschreibungen sowie aus Dividendeneinnahmen.
Neben den Kosten der Unternehmensführung und einem negativen Zinssaldo bestimmen die stichtagsbedingt zu bildenden Abschreibungen auf Wertpapiere die Aufwandsseite.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 5.304 TEUR (Vorjahr: 6.112 TEUR) setzt sich im Wesentlichen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen sowie Gewinnen aus Stillhaltergeschäften auf Einzelaktien zusammen.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 1.909 TEUR (Vorjahr: 799 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verlusten aus Index-Stillhaltergeschäften.
Die GuV-Position "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 1.516 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (903 TEUR) und auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens (590 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 1.722 TEUR (Vorjahr: 2.321 TEUR) vorgenommen.
Die Personalkosten lagen im ersten Halbjahr 2015 bei 495 TEUR (Vorjahr: 485 TEUR). Hierin sind abgegrenzte, stichtagsbedingte Tantiemen in Höhe von 230 TEUR enthalten. Die Gesellschaft beschäftigt am Bilanzstichtag vier eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 267 TEUR (Vorjahr: 261 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Dividendenerträge in Höhe von 1.124 TEUR (Vorjahr: 1.266 TEUR) vereinnahmt, die in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind.
Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 125 TEUR (Vorjahr: 81 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr: 290 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der GuV ausgewiesen.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtszeitraum beträgt 3.461 TEUR (Vorjahr: 3.290 TEUR); der Jahresüberschuss beträgt 3.248 TEUR (Vorjahr: 2.840 TEUR).
Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 27.450 TEUR (31.12.2014: 24.273 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 44.776 TEUR (46.731 TEUR) aktiviert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 828 TEUR (559 TEUR) betreffen im Wesentlichen abgegrenzte Forderungen aus Wertpapierverkäufen, abgegrenzte Stückzinserträge und Steuererstattungsansprüche.
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 49.145 TEUR (47.403 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR, der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR (8.773 TEUR), den Gewinnrücklagen in Höhe von 6.802 TEUR (6.802 TEUR) und dem Bilanzgewinn in Höhe von 3.639 TEUR (1.888 TEUR) zusammen.
Die Steuerrückstellungen betragen 44 TEUR (325 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 1.574 TEUR (1.346 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen die Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 22.254 TEUR (22.735 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von ausgewiesenen 107 TEUR (40 TEUR) betreffen überwiegend abgegrenzte Wertpapierkäufe.
Im Berichtszeitraum war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Ausführungen zu Risiken und dem Risikomanagementsystem der Scherzer & Co. AG im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2014 gelten unverändert fort, wobei sich die quantitativen Angaben wie folgt verändert haben:
Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von ./. 22.735 TEUR auf ./. 22.254 TEUR reduziert.
Auch im Jahresverlauf 2015 werden die geopolitischen Spannungen sowie die Griechenlandkrise thematisch präsent sein. Weiterhin steht wie bereits im vergangenen Jahr das Verhalten der bedeutenden Zentralbanken im Fokus der Anleger. Als Konsequenz bleibt der Ausblick auf die Konjunktur und die Finanzmärkte mit hoher Unsicherheit behaftet.
In dieser für eine konkrete Prognose unüberschaubaren wirtschaftlichen und politischen Situation, kann eine Voraussage über den weiteren Geschäftsverlauf der Scherzer & Co. AG für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 nicht befriedigend präzisiert werden. Die getätigten Investments werden aktiv bewirtschaftet und kontinuierlich auf ihre Qualität geprüft. Portfolioadjustierungen werden vorgenommen, wenn sich dies als zweckmäßig und zielführend erweist. Alle Investments werden regelmäßig auf ihre jeweiligen Exitoptionen geprüft. Der Investitionsschwerpunkt in Gesellschaften, die mittels sogenannter "Corporate Action" stärkere Veränderung erfahren, führt zwar dazu, dass Zielkurse nicht selten kalkulierbar sind, dennoch kann ihr zeitlicher Anfall nicht hinreichend präzisiert werden. So können für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 seitens des Vorstands der Gesellschaft nur ansprechende positive Ergebnisse geplant, aber nicht versprochen werden. Die Basis hierfür, ein ausgewogenes und werthaltiges Portfolio, ist jedenfalls gegeben. Damit hält die Gesellschaft an ihrem eingeschlagenen Weg fest. Ziel bleibt es, durch nachhaltigen Vermögenszuwachs die Entwicklung der Gesellschaft zu sichern und voranzutreiben.
Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind in der Unternehmenssphäre der Scherzer & Co. AG nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Köln, 14.08.2015
Dr. Georg Issels Hans Peter Neuroth Vorstand Vorstand
Gezielte Investments für den langfristigen Vermögensaufbau
sicherheits- und chancenorientierte Investments
Die Scherzer & Co. AG hat sich zum Ziel gesetzt, für die Gesellschaft den langfristigen Aufbau des Vermögens zu betreiben. Sie baut dabei auf ein ausbalanciertes Portfolio aus sicherheitsund auch chancenorientierten Investments.
Investments mit "natürlichem Floor"
Unter sicherheitsorientierten Investments verstehen wir den Aufbau von Beteiligungen an Unternehmen, die ein geringes Kursrisiko aufweisen, ohne dass auf (wenigstens moderate Kurschancen verzichtet werden muss. Hierbei handelt es sich häufig um Unternehmen, die Ziel eines Übernahme- oder Pflichtangebotes waren bzw. sind. Der dabei angebotene Übernahmepreis bildet für die Zukunft dann häufig eine Kursuntergrenze, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr unterschritten wird. Gleichzeitig sorgt das Bestreben des neuen Großaktionärs, seine Beteiligung weiter auszubauen, dafür, dass die Kurse tendenziell ansteigen. Darüber hinaus werden häufig durch den Mehrheitsaktionär initiierte Strukturmaßnahmen, wie der Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit dem Übernahmeobjekt oder der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out), durchgeführt. In solchen Fällen muss der Mehrheitsaktionär ein neues Abfindungsangebot auf Basis eines Bewertungsgutachtens machen, in dem nicht selten ein Wert festgelegt wird, der deutlich über dem ursprünglichen angebotenen Übernahmepreis liegt. Und schließlich werden Abfindungsangebote in sogenannten Spruchverfahren regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Im Erfolgsfall winkt dann eine Nachbesserung der Abfindung.
Value Investments nehmen breiten Raum ein
Neben den Engagements in Übernahmesituationen sind auch sogenannte Value Titel Teil unserer sicherheitsorientierten Anlagen. Value Titel zeichnen sich – bei nachvollziehbarem, stabilem und nachhaltigem Geschäftsmodell – durch besonders attraktive Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen aus. Geringe oder keine Verschuldung, im Idealfall eine vorhandene Nettoliquidität, eine hohe Dividendenrendite sowie niedrige Bewertungs-kennzahlen sind typische Merkmale solcher Unternehmen. Dadurch ist Stabilität und finanzielle Solidität auch in länger anhaltenden rezessiven Konjunkturphasen und ein attraktives Verhältnis von Kurschancen und -risiken gewährleistet.
Bieten sich der Gesellschaft Investmentgelegenheiten, die sehr attraktiv erscheinen, aber nicht den strengen Kriterien eines sicherheitsorientierten Investments genügen, z.B. ein stärker zyklisches Geschäftsmodell, können diese Gelegenheiten unter der Kategorie "Chance" wahrgenommen werden. Bei solchen Investments fehlen zwar das Kursniveau unterstützende oder sogar sichernde Faktoren, dafür sind die Wertsteigerungschancen aber besonders attraktiv. In der Vergangenheit fanden wir solche Investitionsmöglichkeiten häufig im Umfeld von (sanierenden) Kapitalmaßnahmen oder bei der Wiederbelebung von Börsenmänteln. Heute suchen wir aber auch nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich mit positiven Aussichten im Umbruch befindet oder die sich unabhängig von allgemeinen Konjunkturtrends positiv entwickeln könnten.
Grundsätzlich verfolgt die Scherzer & Co. AG einen opportunistischen Investmentansatz. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die sich bietenden Investmentchancen im Bereich der Corporate Bonds genutzt. Stillhaltergeschäfte werden mit dem Ziel der Teilsicherung von Investments bzw. zwecks Erhöhung der Rendite des Portfolios durchgeführt, zusätzlich dienen Long-Puts auf Aktienindizes der Teilsicherung des Portfolios.
Großen Wert legt die Gesellschaft auf die Pflege eines Netzwerks erfahrener und erfolgreicher Investoren. Ein solches Netzwerk erhöht die Sicherheit im Selektionsprozess sich bietender Investmentgelegenheiten und befördert die Wahrnehmung existierender Chancen.
Zum 30. Juni 2015 wurden rund 48,81% des Portfolios sicherheitsorientierten Investments und rund 51,19% chancenorientierten Investments zugeordnet.
opportunistischer Investmentansatz
Breites Netzwerk erfahrener und erfolgreicher Investoren
| Aktiva | Euro | 30.06.2015 Euro |
31.12.2014 Euro |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, | |||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | |||
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an | |||
| solchen Rechten und Werten | 2,00 | 2,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und | |||
| Geschäftsausstattung | 16.434,08 | 17.405,00 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 68.059,66 | 67.500,00 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 27.382.310,49 | 27.450.370,15 | 24.205.168,33 |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| sonstige Vermögensgegenstände | 827.806,94 | 558.606,43 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit von mehr als | |||
| einem Jahr EUR 1.659,10 (EUR 1.659,10) | |||
| II. Wertpapiere | |||
| sonstige Wertpapiere | 44.776.135,38 | 46.731.055,89 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 84.988,18 | 381.898,83 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 172,08 | 11.388,83 | |
| Sonstige Aktiva | 0,07 | 0,00 | |
| 73.155.908,88 | 71.973.025,31 |
| Passiva | Euro | 30.06.2015 Euro |
31.12.2014 Euro |
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.940.000,00 | 29.940.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.772.855,79 | 8.772.855,79 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklage | 80.166,89 | 80.166,89 | |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 6.722.099,04 | 6.802.265,93 | 6.722.099,04 |
| IV. Bilanzgewinn | 3.639.040,24 | 1.887.894,34 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 44.021,75 | 325.115,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 1.573.815,00 | 1.617.836,75 | 1.345.871,00 |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 22.253.761,53 | 22.735.462,21 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 9.453.761,53 (EUR 14.435.462,21) | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||
| und Leistungen | 107.407,13 | 40.384,63 | |
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 107.407,13 (EUR 40.384,63) | |||
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 22.741,51 | 22.383,910,17 | 123.176,41 |
| – davon aus Steuern | |||
| EUR 16.208,60 (EUR 15.204,05) | |||
| – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | |||
| EUR 22.741,51 (EUR 123.176,41) | |||
| 73.155.908,88 | 71.973.025,31 |
| 30.06.2015 | 30.06.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| 1. Erträge aus Finanzinstrumenten | 5.304.402,17 | 6.112.463,36 | |
| 2. Aufwendungen aus Finanzinstrumenten | -1.908.624,38 | -798.836,00 | |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 1.516.403,17 | 1.290,40 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -494.563,89 | -485.059,02 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für | |||
| Altersversorgung und für Unterstützung | -13.436,20 | -508.000,09 | -12.289,25 |
| 5. Abschreibungen | |||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des | |||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | -3.177,18 | -2.786,03 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | -266.877,56 | -261.074,40 | |
| 7. Erträge aus anderen Wertpapieren und | |||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.123.505,82 | 1.265.565,99 | |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 124.945,90 | 81.251,85 | |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf | |||
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1.721.611,66 | -2.320.621,57 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -199.569,52 | -290.339,05 | |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.461.396,67 | 3.289.566,28 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -213.250,77 | -449.243,03 | |
| 13. Jahresüberschuss | 3.248.145,90 | 2.840.323,25 | |
| 14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 390.894,34 | 4.834.204,71 | |
| 15. Einstellungen in Gewinnrücklagen | |||
| a) in andere Gewinnrücklagen | 0,00 | -4.834.204,71 | |
| 16. Bilanzgewinn | 3.639.040,24 | 2.840.323,25 |
Der Halbjahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 1 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 2 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen des Umlaufvermögens sowie Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften. Wir halten diese Darstellung für erforderlich, um unsere Geschäftstätigkeit zutreffender darstellen zu können.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Die Wertpapiere wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Kurswerte unter die Anschaffungskosten gefallen sind, wurden jedoch entsprechende Abwertungen vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen durchgeführt, die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten.
Die Wertpapierdepots sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren Barwert (Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG) ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bankguthaben wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Das Grundkapital beträgt Euro 29.940.000,00. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Das genehmigte Kapital beträgt Euro 14.970.000,00, eingeteilt in bis zu 14.970.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Das genehmigte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 03.06.2013 beschlossen.
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzgewinn zum 31.12.2014 | 1.887.894,34 |
|---|---|
| - Ausschüttung 19.05.2015 | - 1.497.000,00 |
| + Jahresüberschuss zum 30.06.2015 | + 3.248.145,90 |
| Bilanzgewinn zum 30.06.2015 | 3.639.040,24 |
Maßgeblich wird diese Position durch den Prämienaufwand für Stillhalterpositionen dominiert. Bezogen auf den Dax beträgt dieser rund 1.205 TEUR, der sonstige Prämienaufwand liegt bei 50 TEUR. Weiterhin wurden stichtagsbedingte Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von 230 TEUR gebildet. Per 30.06.2015 wurden 21 TEUR für die AR-Vergütung zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichk. | bis 1 Jahr Euro |
1-5 Jahre Euro |
über 5 Jahre Euro |
Gesamt Euro |
Gesichert Euro |
| gegenüber Kreditinstituten |
9.453.761,53 | 12.800.000,00 | 0,00 | 22.253.761,53 | 22.253.761,53 |
| aus Lieferungen und Leistungen |
107.407,13 | 0,00 | 0,00 | 107.407,13 | 0,00 |
| Sonstige | 22.741,51 | 0,00 | 0,00 | 22.741,51 | 0,00 |
| Summe | 9.583.910,17 | 12.800.000,00 | 0,00 | 22.383.910,17 | 22.253.761,53 |
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Abtretung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (5.304 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Gewinne in Höhe von 1.190 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 3.839 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Gewinne in Höhe von 240 TEUR aus Stillhaltergeschäften sowie einer Nachbesserung in Höhe von 36 TEUR.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (1.909 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Verluste in Höhe von 1.215 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens und Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 694 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (1.517 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
Zuschreibungen auf das Finanzanlagevermögen (590 TEUR), Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (903 TEUR), Erträge aus der Währungsumrechnung (21 TEUR) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 2 TEUR.
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.
In der GuV-Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" sind daher 856 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten.
| Vorstand: | Dr. Georg Issels, Kaufmann, |
|---|---|
| Hans Peter Neuroth, Kaufmann | |
| Aufsichtsrat: | Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bonn (Vorsitzender), |
| Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf (stellvertretender Vorsitzender), | |
| Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München |
Zum 30. Juni 2015 haben sich hinsichtlich des Anteilsbesitzes gegenüber dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2014) folgende Änderungen ergeben:
RM Rheiner Management AG, Köln: Der Anteilsbesitz umfasst 68.906 von 220.000 Aktien bzw. 31,32% des Grundkapitals. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2014 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 2.621 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2014 beträgt -48 TEUR.
Horus AG, Köln: Der Anteilsbesitz umfasst 1.949.060 von 2.660.000 Aktien bzw. 73,27% des Grundkapitals. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2014 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 2.900 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2014 beträgt -101 TEUR.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind im Vergleich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 in unveränderter Höhe Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten.
Die Firma beschäftigte im Berichtszeitraum vier Mitarbeiter.
Köln, den 14.08.2015 Der Vorstand
Verantwortlich für den Inhalt ist die Scherzer & Co. AG. Herausgeber: Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de ISIN DE 000 694 280 8, WKN 694 280 Notierung im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse Freiverkehr der Börsen Berlin, Düsseldorf und Stuttgart, Xetra sowie Tradegate Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Stephan Göckeler Vorstand: Dr. Georg Issels, Hans Peter Neuroth Sitz der Gesellschaft: Köln, HRB Nr. 56235, Amtsgericht Köln USt-ID-Nr.: DE 132 947 945 Gestaltung: Alpha & Omega Public Relations Druck: ICS, Bergisch Gladbach
ISIN DE 000 694 280 8 (WKN 694 280)
Scherzer & Co. Aktiengesellschaft Friesenstraße 50, 50670 Köln Telefon (0221) 8 20 32 – 0, Telefax (0221) 8 20 32 – 30 email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de
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