Management Reports • Oct 16, 2023
Management Reports
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Finanzbericht: 33145841

Dieser Lagebericht wurde ohne gesetzliche Verpflichtung, jedoch aufgrund Satzungsbestimmung erstellt. Er wurde in dem Umfang aufgestellt, in welchem er für mittelgroße, nichtbörsennotierte Aktiengesellschaften nach HGB obligatorisch ist.
Die Gesellschaft beachtet bei ihrer Geschäftstätigkeit auch die Entwicklung von Währungen, Anleihen und Zinsen sowie die Nachrichtenlage, welche die Entwicklungen jeweils beeinflussen.
Das Jahr 2022 war ein außergewöhnliches Kapitalmarktjahr: Der Krieg in der Ukraine, eine weiter zunehmende Inflationsdynamik sowie ein weltweit niedriges reales Wachstum führten bei Anleihen und Aktien zeitgleich zu stark negativen Entwicklungen. Aufgrund der erheblichen Ereignisdichte dieses "perfekten Sturmes" war das Kapitalmarktumfeld herausfordernd. So volatil wie es begann, endete 2022 aber immerhin mit einer prägnanten Jahresenderholung.
Anfang des Jahres konnte man noch zuversichtlich auf das 1. Quartal und das Gesamtjahr 2022 blicken. Nach zwei Jahren Covid-19-Pandemie gab es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Normalisierung der realwirtschaftlichen Verspannungen und einen Wachstumsimpuls für Europa. Mit Blick auf die Kapitalmärkte wurde im Januar mit einer erhöhten Volatilität für die nächsten Monate gerechnet, aber mit einer grundsätzlichen Fortsetzung des positiven Trends an den internationalen Börsen. So begannen auch die die ersten Tage des neuen Börsenjahres konstruktiv. Die wesentlichen europäischen und US-amerikanischen Aktienindizes erreichten in der ersten Handelswoche neue Allzeit-Höchststände. Die darauffolgende Korrektur ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Die Zentralbanken erkannten, dass die hohen Inflationsraten keine temporäre Erscheinung darstellten und änderten ihre Aussagen bezüglich der Inflationserwartungen. Daraufhin stiegen die Renditen für US-Staatsanleihen und deutsche Bundesanleihen stark an. Der Zinsanstieg löste wiederum eine Korrektur an den Aktienmärkten aus. Die zinssensiblen US-Technologieaktien waren am stärksten von dem Kursrückgang betroffen.
Die Eskalation der Russland/Ukraine-Krise veränderte die Ausgangssituation für die Börsen und die Realwirtschaft noch einmal völlig. Mit Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen am 24. Februar 2022 korrigierten die Aktienmärkte dann schnell und heftig. Die Marktreaktion erinnerte in gewissen Teilen an den Covid-19-Crash im Februar/ März 2020, obwohl die Schwankungsbandbreiten sich in den jeweiligen Regionen stark unterschieden: Die europäischen Börsen waren aufgrund der realwirtschaftlichen Verknüpfung mit Russland und der Ukraine am stärksten von der Korrektur betroffen. Der DAX40 fiel in diesem Zuge auf langfristige technische Unterstützungslinien. Deutsche Bundesanleihen fielen in den ersten Wochen nach der russischen Invasion heftig, entsprechend deutlich stiegen die Renditen. Der Euro verlor gegenüber seinen wichtigen Handelswährungen stark an Wert. Die US-Börsen und die asiatischen Märkte hielten sich in dieser Phase relativ gesehen stabiler als die europäischen Pendants und setzten erst Mitte März zu einer Korrektur an, da die Investoren Angst vor einer starken geldpolitischen Anpassung durch die US-amerikanische Notenbank Fed hatten. Besonders gut war dies an den zinssensiblen FAANC-Werten (Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google) zu erkennen, die im 1. Quartal fast 20 % an Wert verloren.
Daraufhin prägten zahlreiche Wendungen die Kapitalmärkte in den letzten beiden März-Wochen. Die Aktienmärkte konnten dabei in der ersten März-Hälfte einen Boden ausbilden und hatten seitdem eine Kehrtwende eingeläutet. Zahlreiche Einzeltitel und die breiten Aktienmarktindizes waren Ende Februar und Anfang März technisch zu stark abverkauft worden, Sicherungsmaßnahmen über Derivate erfolgten durch große Investoren sehr spät. Zudem war weiterhin viel Liquidität im Finanzsystem vorhanden. Diese Konstellation führte unter anderem zu der Gegenbewegung seit Anfang / Mitte März. Die wesentlichen US-amerikanischen Aktienindizes stiegen in der letzten März-Hälfte zwischen 10 % bis 16 %, die europäischen Aktienmärkte konnten zwischen 9 % bis 12 % dazugewinnen, und die Börsen in Asien standen 5 % bis 13 % höher als in den ersten März-Wochen. Die positiven makroökonomischen Prognosen für das Jahr 2022 waren allerdings spätestens seit Ende Februar nicht mehr haltbar.
Dementsprechend war auch das 2. Quartal 2022 durch einen langanhaltenden Abverkauf an den internationalen Börsen gekennzeichnet. Jede Gegenbewegung wurde von Marktteilnehmern sofort für Anschlussverkäufe genutzt. Das Ergebnis zum 30. Juni 2022: Die global schwächste Aktienmarktentwicklung seit den 1970er Jahren mit Ergebnissen von bis zu minus 45 %. Die absolute Marktkapitalisierung der globalen Aktienmärkte war in den vergangenen Monaten stärker gesunken als während der Finanzkrise 2008 und dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Für Investoren spielte es nahezu keine Rolle, in welcher Asset-Klasse sie investiert waren, da Aktien, Renten und Gold im Gleichlauf fielen. Zahlreiche Faktoren hatten diesen Abverkauf an den Märkten begünstigt. Inflation, Energiekrise, Euro-Krise 2.0 und natürlich eine mögliche globale Rezession belasteten nicht nur die Märkte. Die Krise erreichte die Realwirtschaft und die Anzeichen dafür, dass aus dieser wirtschaftlichen Abschwungphase tatsächlich eine tiefgreifende Rezession erwuchs, stiegen. Die "Zutaten" waren jedenfalls vorhanden: steigende Inflationsraten, restriktive Zentralbanken, geopolitische Konflikte und pessimistische Stimmungsindikatoren. Die Frage, inwieweit es sich bei den bisherigen Markttiefstständen um Jahrestiefstände handelte, war in Anbetracht der geopolitischen Situation Mitte des Jahres kaum zu beantworten. Fest stand: Die Übertreibungen der Jahre 2020 und 2021 wurden in den ersten sechs Monaten 2022 zum Großteil korrigiert.
So ging es auch im 3. Quartal weiter. Die Weltwirtschaft befand sich weiterhin in einer sehr komplexen Lage. Die Inflationsraten lagen auf einem historisch hohen Niveau und waren weiterhin steigend bzw. lagen über den Erwartungen der Analysten. Die Europäische Zentralbank hob Mitte Juli 2022 entsprechend erstmals seit elf Jahren den Leitzins an - und zwar mit 0,5 Prozentpunkten stärker als erwartet. Mit weiteren Erhöhungen, darunter um den Rekordwert von 0,75 Prozentpunkten, erreichte der Zins in den Monaten darauf 2,0 %. Die EZB kündigte angesichts der hohen Inflation weitere Anhebungen an.
Die Konjunktur schwächte sich währenddessen zunehmend ab. Erste Rezessions-Indikatoren blinkten rot und machten eine Rezession in den bevorstehenden Herbst/ Winter-Quartalen wahrscheinlich. Insbesondere in Europa könnten die explodierenden Energiekosten das Konsum-Klima und die Unternehmensgewinne in den nächsten Monaten belasten. Grundsätzlich deuteten die volkswirtschaftlichen Frühindikatoren eine wirtschaftliche Kontraktion an. Der Atlanta Fed GDP Now Index, als Echtzeit-Indikator für die konjunkturelle Verfassung der USA, prognostizierte ein wirtschaftliches Wachstum in Höhe von 0,3 % für das 3. Quartal, ein schwacher Wert nach zwei aufeinanderfolgenden negativen Quartalen. Das Konsumentenvertrauen befand sich auf Tiefstständen, die selbst das Niveau während der Covid-19 Zeit unterboten. Darüber hinaus veröffentlichten erste große Unternehmen wie FedEx, General Electric, Nike und Ford Gewinnwarnungen, die sowohl den jeweiligen Einzelwert als auch den gesamten Kapitalmarkt unter Druck setzten. FedEx ist beispielsweise an einem Handelstag um über 22 % eingebrochen, der stärkste Rückgang seit dem Jahr 1987. Allerdings gelang in Deutschland auch der größte Börsengang seit der Telekom 1996: Die Aktienplatzierung des Sportwagenbauers Porsche brachte Volkswagen 9,4 Milliarden Euro. Die Aktie rutschte kurz nach Notizaufnahme zeitweise unter den Ausgabepreis, danach stieg der Kurs. Das dritte Quartal endete für die Aktienindizes in der Nähe der bisherigen Tiefststände. An den US-Börsen war der geldpolitische Kurs der US-Fed ein großer Belastungsfaktor in den letzten Monaten. Besonders ersichtlich bei den zinssensiblen FAANG-Werten), die bis 30. September fast 47 % an Wert verloren hatten.
Das letzte Quartal des Jahres 2022 begann mit einem goldenen Oktober. Ein Großteil der global wichtigen Aktienmarktindizes erholte sich in der zweiten Oktoberhälfte von den ausgeprägten Jahrestiefstständen und beendete den Monat bis zu 13 % höher. Die schwachen Quartalszahlen oder Prognosen der Technologie-Schwergewichte Alphabet, Microsoft, Meta und Amazon konnten diese Rallye nicht stoppen. In dieser Gemengelage lag die Chance für eine Jahresendrallye. Durchwachsene Konjunkturdaten und Frühindikatoren stimmten die Kapitalmarktteilnehmer hoffnungsvoll, dass die Zentralbanken - insbesondere die US-amerikanisch Fed - ihr Zinsanhebungstempo verringern könnten.
Das Stimmungsbild drehte sich im November, als die US-Fed die zuvor gehegten Hoffnungen zerstörte: Der Fed-Vorsitzende Powell äußerte, dass er auch in Zukunft noch weiteren Spielraum für Zinserhöhungen über das zuvor kommunizierte Ziel hinaus sehe, eine Pause im Zinserhöhungszyklus sei noch weit entfernt. Die US-Aktienmärkte schlossen daraufhin tief im Minus, die Renditen stiegen an und Gold näherte sich erneut seinen Jahrestiefstständen. Ein regelrechter Sägezahn-Markt: Mitte November die nächste Wendung an den Kapitalmärkten. Trotz der zahlreichen Negativeinflüsse auf das Weltgeschehen war ein positiver Trend zu verzeichnen: Die globalen Inflationsraten sanken. Die Kerninflation für die USA und Europa lagen seit der November-Veröffentlichung unter den Erwartungen und die Daten waren rückläufig. Diese wichtige Trendumkehr führte dazu, dass die globalen Kapitalmärkte von Mitte November bis zur ersten Dezemberhälfte anstiegen.
Die Inflationsbekämpfung war und blieb vorerst das zentrale Ziel der großen Zentralbanken Fed und EZB. Sie hielten sich alle Optionen offen, um auf dieses komplexe Kapitalmarktumfeld reagieren zu können. Diese Strategie stellten Lagarde und Powell bei ihren letzten Zentralbanksitzungen Mitte Dezember nochmals klar. Die Investoren reagierten verschnupft auf die erneuten falkenhaften Äußerungen. Die Aktienmärkte gaben von ihren Höchstständen bis zu 8 % ab, die Renditen stiegen in der Eurozone auf neue Jahreshöchststände. Die Kapitalmärkte konnten sich auch in den letzten Handelstagen nicht von den Kursrückgängen erholen und eine Schluss-Rallye blieb in 2022 trotz positiver Vorzeichen aus. Das 4. Quartal und somit das Kapitalmarktjahr 2022 endete so volatil wie es begonnen hatte.
Im Einzelnen schlossen ausgewählte Indizes im Jahr 2022 wie folgt ab:
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| in lokaler Währung | in Euro umgerechnet | |
|---|---|---|
| DAX 40 | -12,4 % | -12,4 % |
| MDAX | -28,5 % | -28,5 % |
| SDAX | -27,4 % | -27,4 % |
| TecDAX | -25,1 % | -25,1 % |
| EuroStoxx 50 | -11,9 % | -11,9 % |
| MSCI World | -19,6 % | -15,1 % |
| Dow Jones Industrial | -8,9 % | -3,8 % |
| S&P 500 | -19,7 % | -15,1 % |
| Nasdaq 100 | -33,4 % | -30,0 % |
| Nikkei 225 | -9,4 % | -15,8 % |
Rentenmärkten, genauer "Premium-Staatsanleihen", wird die Eigenschaft zugesprochen, in volatilen Phasen einen Gegenpol zu riskanteren Anlagen darzustellen. Dieser Grundsatz gilt nicht für Phasen mit einer hohen Inflation. Staatsanleihen waren im Jahr 2022 kein sicherer Hafen. Das Rentensegment weist einen Verlust zwischen rund 9 % bis 18 % auf, was ungefähr der Wertentwicklung einiger Aktienindizes entspricht. Die als risikoreicher geltenden Unternehmensanleihen sowie Schwellenländer- und Hochzinsanleihen konnten sich dieser negativen Entwicklung nicht entziehen. Neben den Zinsanstiegen wurden die genannten Rentensegmente durch die steigenden Risikoprämien belastet. Bisher hatten Anleiheinvestoren eine regelrechte Achterbahnfahrt erlebt. Durch den Ukraine-Krieg waren die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen zuerst gesunken, um dann nahezu vertikal um 2 bis 3 Prozentpunkte anzusteigen. Das klang erst einmal moderat, doch diese Bewegung hatte zu einem maximalen Kursverlust von nahezu 20 % bei als "sicher" geltenden Bundesanleihen geführt. Schwellenländeranleihen und US-Investmentgrade-Unternehmensanleihen wiesen einen ähnlichen Verlust bei einer Zinsbindung von ungefähr fünf Jahren auf. Diese Kursverluste an den Rentenmärkten sind mit Blick auf die Nachkriegszeit einmalig. Die letzten zwei Wochen des Jahres hatten insbesondere die Staatsanleihen der Eurozone belastet. Die EZB hatte bei ausgedünnten Rentenmärkten ihr Anleiheportfolio reallokiert und teilweise Wertpapiere veräußert. Das führte dazu, dass die Renditen für Bundesanleihen und Staatsanleihen der Eurozone erheblich anstiegen.
Auch wenn sich der Goldpreis über weite Strecken des letzten Jahres stark rückläufig entwickelt hat, per Saldo verblieb 2022 für den in Euro rechnenden Anleger ein Wertzuwachs von rund 6 %. Der Ölpreis entfernte sich zwar zusehends von seinem im März 2022 markierten Mehrjahreshoch, unter dem Strich verblieb für das Kalenderjahr doch eine immer noch stattliche Preissteigerung von 15 %. Die Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle stieg vor allem, aber nicht nur durch den Krieg in der Ukraine, sondern auch durch die Infragestellung der Versorgungssicherheit im Winter 2022/23.
In der Spitze verlor der Euro im Jahr 2022 mehr als 20 % ggü. dem US-Dollar, um dann im letzten Quartal ausgehend von seinem Tief über 10 % zuzulegen. Die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks war ein ebenso maßgeblicher Treiber der EUR-USD-Relation wie der Risikoappetit der Kapitalmarktakteure, der starken Schwankungen unterlag. Per Saldo verbleibt eine Aufwertung des Greenback ggü. dem Euro von ca. 7 %. Nicht nur Fed und EZB haben ihren geldpolitischen Fokus eindeutig auf die Bekämpfung der Inflation gelegt. Zudem sollte der seit Mai 2020 währende Abwertungstrend des Yen ggü. USD und Euro gestoppt werden. Doch auch in Japan stieg die Inflation im Zuge des Nach-Corona-Booms mit zuletzt 3,8 % auf den höchsten Wert seit 18 Jahren. Über weite Teile des Jahres 2022 war der Schweizer Franken in seiner Funktion als sicherer Hafen gefragt. Hinzu kam der abrupte Richtungswechsel der Schweizer Nationalbank zur Eindämmung der Inflation. Gleich drei Mal wurde der Leitzins von -0,75 % auf +1% erhöht. Die EUR-CHF-Relation pendelte um die Parität.
Quellen: Do Investment AG, Kreissparkasse Köln, Volksbank Viersen, Bankhaus Metzler
Das Geschäftsjahr 2022 verlief für die Scherzer & Co. AG herausfordernd und schloss mit einem Verlust ab. Damit konnte die Scherzer & Co. AG nicht an die sehr gute Geschäftsentwicklung der vergangenen beiden Jahre anknüpfen.
Im Berichtsjahr gab es verschiedene Portfolioveränderungen: Es wurden Positionen teilweise oder auch vollständig veräußert, neue Positionen wurden aufgebaut, bestehende Positionen aufgestockt.
Teilveräußerungen fanden u. a. statt bei Agfa-Gevaert N.V., Binect AG, Centrotec SE, CKW AG, Deutsche Wohnen SE, freenet AG, K+S AG, Kromi Logistik AG und TeamViewer AG.
Vollständig veräußert wurden u. a. die gehaltenen Bestände in 123fahrschule SE, Adva Optical Networking SE, Aixtron SE, Akasol AG, Hella GmbH & Co. KGaA, GK Software 3 %-Anleihe (2017/22), KUKA AG, Teck Resources Ltd., Valora Holding AG und Veganz Group AG.
Bei einer Reihe von Investments des Portfolios wurden dagegen attraktive Kurse im Berichtsjahr dazu genutzt, Positionen aufzustocken. Hierzu gehörten insbesondere 1&1 AG, 3U Holding AG, Apontis Pharma AG, Clearvise AG, Data Modul AG, elumeo SE, GK Software SE, Horus AG, Lotto24 AG, Meta Wolf AG (ehem. Mühl Product & Service AG), MS Industrie 6,25 %-Anleihe (2022/27), MyHammer Holding AG, Noratis AG, ProSiebenSat.1 Media SE, Rocket Internet AG, Siltronic AG, Tele Columbus 3,875 % -Anleihe (2018/25), Valora Effekten Handel AG, Weleda AG PS, Württembergische Lebensversicherung AG, ZEAL Network SE und Zur Rose 6,875 %-Anleihe (2022/26).
Neu in das Portfolio aufgenommen wurden u. a. Ceconomy AG, Feintool International Holding AG, Hensoldt AG, Nordex SE, Pfeiffer Vacuum Technology AG, q.beyond AG, Schlatter Industries AG, Shop Apotheke Europe N.V., Sto SE & Co. KGaA, Vantage Towers AG und Zooplus SE.
Im Geschäftsjahr 2022 konnten Nachbesserungserlöse inklusive Zinsen in Höhe von 72 TEUR vereinnahmt werden. Neu ins Rechteportfolio kamen Akasol AG (307 TEUR), KUKA AG (162 TEUR) und MyHammer Holding AG (1.266 TEUR). Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Nachbesserungsrechte im Umfang von 1.735 TEUR generiert, bei Abgängen von 687 TEUR. Das Volumen an Nachbesserungsrechten zum Ende des Geschäftsjahres 2022 beträgt somit 123.018 TEUR nach 121.971 TEUR im Vorjahr.
Das Nachbesserungsvolumen errechnet sich aus dem Produkt der Stückzahl der von einer Strukturmaßnahme betroffenen Aktien und dem zunächst festgesetzten Preis. Aus diesen Nachbesserungsrechten können für die Scherzer & Co. AG in Zukunft wesentliche Ergebnisbeiträge entstehen, sofern im Anschluss an ein gerichtliches Spruchverfahren Nachzahlungen auf den Abfindungspreis oder auf Ausgleichszahlungen festgesetzt werden.
Zur Erläuterung: Beispielsweise hat die Eintragung eines Squeeze-out-Beschlusses in das Handelsregister zur Folge, dass der Aktienbestand aus dem Wertpapierdepot des Minderheitsaktionärs ausgebucht und ein Geldbetrag entsprechend des festgelegten Abfindungspreises gutgeschrieben wird. Danach ist kapitalseitig das Verfahren zunächst abgeschlossen. Dennoch beginnt mit dem formalen Abschluss des Squeeze-outs ein neuer Handlungsabschnitt, bei dem inhaltlich regelmäßig der gezahlte Abfindungsbetrag gerichtlich überprüft wird. Bei diesen so genannten "Gerichtlichen Spruchverfahren" im Nachgang abgeschlossener Squeeze-outs und anderer Kapitalstrukturmaßnahmen, wie Unternehmensverträgen und Verschmelzungen wird untersucht, ob und gegebenenfalls wie hoch eine Nachbesserung zum Abfindungspreis anzusetzen ist. Hierzu werden häufig weitere Gutachten und Gegengutachten eingeholt, um komplexe Bewertungsfragen zu klären. Fast durchweg ziehen sich solche Verfahren über viele Jahre hin und bedürfen der kontinuierlichen inhaltlichen Begleitung. Sie enden mit einem abschließenden gerichtlichen Urteil oder einem Vergleich der teilnehmenden Parteien.
Es ist die Geschäftspolitik der Scherzer & Co. AG, als Antragstellerin in Spruchverfahren die weitere Werterhellung und Wertfindung zu betreiben und das Portfolio an Nachbesserungsrechten, auch "Abfindungsergänzungsansprüche" genannt, kontinuierlich auszuweiten. Die Gesellschaft verzichtet dabei bewusst auf den in der Regel höheren Verkaufserlös an der Börse und lässt sich zum niedrigeren Gutachtenpreis abfinden. Nur so eröffnet sich aber auch die Chance, an den zumindest in der Vergangenheit überwiegend höheren Nachbesserungszahlungen in größerem Umfang zu partizipieren.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 19.418 TEUR (Vorjahr: 18.154 TEUR) setzt sich im Wesentlichen zusammen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen unterschiedlicher Größe. Insgesamt sind aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens 5.718 TEUR (Vorjahr: 4.033 TEUR), aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens 7.235 TEUR (Vorjahr: 12.053 TEUR) sowie aus Stillhaltergeschäften 6.408 TEUR (Vorjahr: 1.895 TEUR) Gewinne erwirtschaftet worden. Außerdem wurden Erträge aus Nachbesserungsrechten in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 173 TEUR) vereinnahmt. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten u. a. K+S AG (4.100 TEUR), Centrotec SE (3.824 TEUR) und Rocket Internet SE (1.384 TEUR).
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 5.173 TEUR (Vorjahr: 3.034 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie aus Stillhalterverlusten. Aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens war im Geschäftsjahr ein Verlust von 155 TEUR (Vorjahr: 30 TEUR) zu verzeichnen. Bei der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens entstand 2022 ein Verlust von 1.850 TEUR (Vorjahr: 943 TEUR). Aus Stillhaltergeschäften ist im Geschäftsjahr ein Verlust von 3.169 TEUR (Vorjahr: 2.061 TEUR) entstanden.
Die G + V Position "Sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 606 TEUR (Vorjahr: 1.698 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 427 TEUR (Vorjahr: 1.015 TEUR), Zuschreibungen auf sonstige Ausleihungen in Höhe von 110 TEUR (Vorjahr: 28 TEUR), Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 41 TEUR (Vorjahr: 606 TEUR) sowie Erträgen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR).
Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt 16.070 TEUR (Vorjahr: 2.960 TEUR) vorgenommen. Davon entfielen 3.450 TEUR (Vorjahr: 446 TEUR) auf Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und 12.620 TEUR (Vorjahr: 2.514 TEUR) auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Die Personalkosten lagen 2022 bei 607 TEUR (Vorjahr: 2.924 TEUR). Hierin sind Aufwendungen für Tantiemen in Höhe von insgesamt 44 TEUR enthalten (Vorjahr: 2.084 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag drei eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden mit 865 TEUR (Vorjahr: 1.077 TEUR) ausgewiesen.
Im Berichtsjahr wurden Dividendenerträge vereinnahmt, die in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind. Insgesamt wurden hier Erträge in Höhe von 2.195 TEUR (Vorjahr: 1.815 TEUR) vereinnahmt.
Zinserträgen in Höhe von 138 TEUR (Vorjahr: 172 TEUR) standen Zinsaufwendungen in Höhe von 258 TEUR (Vorjahr: 173 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind in der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen, welche im Berichtsjahr im Wesentlichen aus Anleihezinsen bestehen. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der G + V ausgewiesen.
Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr: 51 TEUR) ausgewiesen.
Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 792 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 11.650 TEUR).
Das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG beträgt -0,03 EUR (Vorjahr: 0,39 EUR).
Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 38.928 TEUR (Vorjahr: 43.325 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 58.215 TEUR (Vorjahr: 55.933 TEUR) aktiviert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.044 TEUR (Vorjahr: 353 TEUR) betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (964 TEUR).
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 74.85 8 TEUR (Vorjahr: 77.147 TEUR). Das Eigenkapital verringerte sich im Berichtsjahr um den Jahresfehlbetrag und die Ausschüttung der Dividende in Höhe von 1.497 TEUR. Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR (Vorjahr: 29.940 TEUR), der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR (Vorjahr: 8.773 TEUR), der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 80 TEUR (Vorjahr: 80 TEUR), anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 36.857 TEUR (Vorjahr: 32.529 TEUR) und dem Bilanzverlust in Höhe von 792 TEUR (Vorjahr: Bilanzgewinn 5.825 TEUR) zusammen. Die Eigenkapitalquote stellt sich zum Jahresultimo 2022 auf 74,4 % (Vorjahr: 75,9 %).
Die Steuerrückstellungen betragen 35 TEUR (Vorjahr: 90 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 4.342 TEUR (Vorjahr: 6.324 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte 4.132 TEUR (Vorjahr: 3.908 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 21.393 TEUR (Vorjahr: 18.011 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die sonstigen Verbindlichkeiten von ausgewiesenen 21 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR) betreffen im Wesentlichen Steuern und Sozialabgaben.
Bezüglich der Fristigkeit und der Sicherheiten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen.
Das Grundkapital der Scherzer & Co. AG beträgt 29.940.000,00 EUR und ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.
Die Volatilität der Aktienmärkte führt dazu, dass die Risiko- und Chancenpolitik der Gesellschaft insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltigen Vermögenswachstums ausgerichtet ist. Frühzeitige Reaktionen auf die sich verändernden Marktbedingungen sind hierzu erforderlich. Die Scherzer & Co. AG hat deshalb ein Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das sie in die Lage versetzen soll, die sich aus den Märkten heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren bzw. zu antizipieren. Unter anderem ermöglicht ein Realtime-Informationssystem dem Vorstand der Gesellschaft, schnell und effektiv Entscheidungen im Portfolio umzusetzen. Der Reportingprozess sieht vor, das Portfolio in Risiko- bzw. Chancenkategorien einzuteilen und mit einer Einschätzung des wahrscheinlichen Eintritts von werterhöhenden Ereignissen zu versehen. Das System basiert auf der Sichtung öffentlich zugänglicher Informationsmedien, wie Unternehmensberichten, dem Bundesanzeiger, Fachzeitschriften und dem Internet. Außerdem wird das System ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit externen Kapitalmarktexperten in den Banken und durch regelmäßige Besuche von Unternehmen, Hauptversammlungen und Kapitalmarktkonferenzen. Die Gesellschaft sichert ihr Portfolio teilweise durch Derivate ab.
Die Gesellschaft erwirbt Wertpapiere durch den Einsatz ihrer Eigenmittel und gegebenenfalls auch durch die Aufnahme von kurzfristig und mittelfristig fälligen Bankkrediten. Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 ausgewiesene negative Saldo gegenüber Kreditinstituten beträgt 19.073 TEUR (Vorjahr 16.088 TEUR).
Die Gesellschaft achtet bei der Kreditinanspruchnahme darauf, dass der Kreditsaldo auf der Aktivseite durch Aktienpositionen an Gesellschaften unterlegt ist, bei denen Strukturmaßnahmen durchgeführt, angekündigt oder erwartet werden oder durch Wertpapiere, die einen Renten- oder rentenähnlichen Charakter aufweisen. Dies soll im Ergebnis dazu führen, dass auch bei größeren und länger andauernden Kursrückgängen an der Börse derart kreditfinanzierte Positionen aufgrund ihres vermuteten, überschaubaren Kursrisikos ein stabilisierendes Element im Gesamtportfolio der Scherzer & Co. AG darstellen. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Bewertung von Unternehmen an der Börse haben gezeigt, dass auch Gesellschaften, denen eine hohe Kursstabilität beigemessen wird, sich gegebenenfalls den Kursverwerfungen nicht entziehen können.
Für die Scherzer & Co. AG kann sich die Situation ergeben, dass in einem ihrer bevorzugten Investmentsegmente, nämlich von Großaktionären beherrschten Unternehmen, bei denen zukünftige Strukturmaßnahmen wahrscheinlich sind, die Anzahl von Investmentgelegenheiten zurückgeht. Immer häufiger wird die Scherzer & Co. AG entscheiden müssen, ob sie Investments trotz gegebenenfalls bevorstehenden Delistings halten will. Die Rechtslage hat sich hier insoweit entschärft, als mit Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie beim Rückzug von der Börse ein Abfindungsangebot zu veröffentlichen ist.
Bei umgesetzten bzw. abgeschlossenen Strukturmaßnahmen schulden die Hauptgesellschafter den Minderheitsaktionären eine Abfindungszahlung, gegebenenfalls auch Ausgleichszahlungen sowie eine potenzielle Nachbesserung (Abfindungsergänzungsansprüche aus Spruchverfahren). Wegen der Dauer von Überprüfungsverfahren im Anschluss an Strukturmaßnahmen sind Minderheitsgesellschafter regelmäßig über längere Zeiträume dem Schuldnerrisiko ausgesetzt. Für die Scherzer & Co. AG bestehen im Falle von Abfindungsergänzungsansprüchen keine bilanziellen Risiken, da die Gesellschaft Nachbesserungsrechte nicht bilanziert (zumindest, wenn sie nicht auf dem Sekundärmarkt erworben wurden).
Im Zeitraum zwischen der Ankündigung und dem Vollzug von Strukturmaßnahmen sind sämtliche Schuldnerrisiken schlagend. Hierzu zählt die Scherzer & Co. AG auch das Scheitern (passiv) bzw. den Abbruch (aktiv) von Strukturmaßnahmen.
Im Berichtsjahr wurde die Scherzer & Co. AG durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen. Der Verlust der Dienste von Vorstandsmitgliedern und / oder der fachlichen Mitarbeiter könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und auf das Ergebnis der Scherzer & Co. AG auswirken. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die Fähigkeit der Scherzer & Co. AG, sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften einer im Segment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Gesellschaft einhalten zu können.
Passivprozesse: Passivprozesse sind weder rechtsanhängig noch sind solche angedroht.
Aktivprozesse: Die Gesellschaft ist Antragstellerin in verschiedenen gerichtlichen Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit von Abfindungszahlungen. Außerdem ist sie Klägerin in einem anhängigen Verfahren. Für die resultierenden Kostenrisiken hat die Gesellschaft nach Rücksprache mit ihrem Rechtsbeistand nach kaufmännischem Ermessen ausreichend hohe Beträge in der Bilanz reserviert.
Chancen ergeben sich dort, wo die prognostizierte positive Entwicklung von Unternehmen und Märkten auch mit der tatsächlichen Entwicklung übereinstimmt oder diese sogar noch übertroffen wird.
Bei künftigen Kurssteigerungen abgeschriebener Wertpapiere erfolgen buchmäßige Wertaufholungen maximal bis zu den Anschaffungskosten. Im Übrigen entstehen im Wertpapierbestand bei über den Anschaffungskosten hinausgehenden Kurswerten stille Reserven.
Zudem können durch mögliche Erträge aus den Nachbesserungsrechten der Gesellschaft Ergebnisbeiträge generiert werden.
Das handelsrechtliche Ergebnis der Scherzer & Co. AG wird auf der Aufwandsseite geprägt durch die Kosten des Geschäftsbetriebes, durch mit Verlust abgeschlossene Wertpapiertransaktionen sowie durch zu bildende Abschreibungen auf die Anschaffungskosten des Wertpapierbestandes. Einen wesentlichen Teil der Aufwendungen des Geschäftsbetriebes stellen die Personalkosten dar, die gegebenenfalls auch variable, überwiegend von der Entwicklung des Nettoinventarwertes und dem Börsenkurs der Gesellschaft abhängige Komponenten ("erfolgsabhängige Komponenten") enthalten. Darüber hinaus handelt es sich bei den Aufwendungen des Geschäftsbetriebes insbesondere um Kapitalmarktkosten, Mieten, Beratungshonorare und sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Kostenbestandteile, die der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes zugeordnet werden können, beliefen sich in den letzten Jahren regelmäßig auf unter 2,0 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2023 wird hier nicht mit einer wesentlichen Änderung der Höhe dieser Position kalkuliert.
Die Ertragsseite der Gewinn- und Verlustverrechnung enthält insbesondere mit Gewinn abgeschlossene Wertpapiergeschäfte, bei der Bewertung des Wertpapiervermögens vorzunehmende Zuschreibungen sowie vereinnahmte Dividenden und Zinsen aus dem Wertpapierbestand. Daneben tätigt die Gesellschaft Geschäfte am Terminmarkt, insbesondere Optionsgeschäfte, die sowohl positiv als auch negativ zum handelsrechtlichen Ergebnis beitragen können. Weitere Ergebnisbestandteile können sogenannte Nachbesserungen sein, die sich aus der gerichtlichen Überprüfung von Unternehmenswerten und Umtauschverhältnissen im Nachgang von Kapitalstrukturmaßnahmen (z. B. Unternehmensverträge, Squeeze-outs, Verschmelzungen) ergeben und zur Auszahlung gelangen. Die zugrunde liegenden gerichtlichen Überprüfungen ("Spruchverfahren") sind weder in ihrem Ergebnis noch in ihrem zeitlichen Anfall planbar. Viele dieser Verfahren haben Laufzeiten von mehr als fünf Jahren, einige ziehen sich sogar über mehr als zehn Jahre hin. Bilanziell stellen sie größtenteils zunächst nur Merkposten dar, die je nach Ergebnisausgang (Gerichtsurteil oder gerichtlicher Vergleich) zu einem Ertrag, ggfs. sogar in erheblicher Höhe oder zur schlichten Ausbuchung ("0") führen. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Realisierung eines Ergebnisses oftmals von Faktoren abhängig ist, welche die Gesellschaft selbst nicht oder nur unwesentlich beeinflussen kann.
Wie beschrieben, wird das Jahresergebnis von einer Anzahl von unterschiedlichen Komponenten bestimmt, die per Saldo zum ausgewiesenen Periodenergebnis in Gestalt des Jahresüberschusses oder des Jahresfehlbetrages führen. Dabei gibt es keinen zwingenden Zusammenhang des handelsrechtlichen Ergebnisses mit der Entwicklung eines Aktienindex, etwa mit dem des Deutschen Aktienindex (DAX) oder einem der anderen deutschen Auswahlindizes (MDAX, SDAX). Die Zusammensetzung des Portfolios der Scherzer & Co. AG unterscheidet sich regelmäßig von Grund auf von den Komponenten der klassischen Indizes. So investiert die Gesellschaft häufig in Unternehmen, die in keinem dieser Auswahlindizes enthalten sind oder völlig unterschiedlich gewichtet sind. Durch die Einbeziehung von Unternehmen der D-A-CH-Region, insbesondere von lediglich auf nicht-börslichen Plattformen gehandelten Unternehmen aus der Schweiz, wird eine ohnehin nur fragmentarische Korrelation mit den Auswahlindizes endgültig obsolet. Ein weiteres regelmäßig vorkommendes Phänomen des Kapitalmarktes ist es, dass gute, weniger gute oder gar schlechte Nachrichten, z. B. die wirtschaftliche Entwicklung eines Portfoliounternehmens betreffend, nicht unbedingt zu einer Kursbildung bzw. Kursentwicklung in der angezeigten Richtung führt. Eine Anpassung des Kursniveaus kann auf längere Zeit unterbleiben, sich aber ebenso auf nicht nachvollziehbare Weise spontan einstellen. Denknotwendigerweise würde demgegenüber eine tatsächliche Berechenbarkeit von Kursentwicklungen gewinnbringende Arbitrageprozesse in einem Ausmaß in Gang setzen, die die soeben beschriebene Diskrepanz zwischen Unternehmensentwicklung und börslichem Unternehmenswert konterkarieren bzw. unmöglich machen würde.
So lassen sich für das Geschäftsjahr 2023 grundsätzlich drei Szenarien planen, die im Ergebnis zu einem positiven, neutralen oder einem negativen Ergebnis führen können:
Ein angenommenes, aus unserer Sicht positives Szenario wird dann erreicht, wenn nicht nur Erträge erwirtschaftet werden, die die Aufwendungen des Geschäftsbetriebes abdecken, sondern auch darüber hinaus entstehen. Die Ausprägung dieser Erträge kann dann je nach Ausgang des Geschäftsjahres spürbar, stark oder sehr stark sein und so das Geschäftsjahr entsprechend als befriedigend, gut oder sogar sehr gut kategorisiert werden. Hier spielen sicherlich die subjektive Sichtweise und Erwartungshaltung des Betrachters eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung eines einzelnen Geschäftsjahres.
Bei einem angenommenen zweiten, neutralen Szenario läge das operative Ergebnis im Bereich der Höhe der Aufwendungen des Geschäftsbetriebes, so dass sich ein Ergebnis in der Nähe der Null einstellen würde. Ein "ausgeglichenes" Geschäftsjahresergebnis wäre die passende Kategorisierung hierzu.
Schließlich ließe sich das dritte, negative Szenario annehmen als ein solches, bei dem das Geschäftsjahr deutlich negativ vom neutralen Szenario abweicht. Demzufolge lägen keine ausreichenden Ertragskomponenten vor, die zu einem Jahresüberschuss führen und sich so ein Jahresfehlbetrag einstellt. Auch hier gilt, dass, je nach Ausprägung des negativen Ergebnisses, das Geschäftsjahresergebnis dann als unbefriedigend oder schlecht beschrieben würde.
Köln, im Februar 2023
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| Dr. Georg Issels | Hans Peter Neuroth |
| Vorstand | Vorstand |
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 70.859,00 | 71.728,00 | |
| II. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.943.989,87 | 213.336,66 | |
| 2. Beteiligungen | 3.286.020,98 | 4.036.020,98 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 32.231.662,70 | 38.691.871,34 | |
| 4. sonstige Ausleihungen | 466.384,51 | 383.685,28 | |
| 38.928.058,06 | 43.324.914,26 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 70.164,62 | 1.036,20 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 388,91 | 7.154,48 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 4.935,78 | 6.403,18 | |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 1.043.957,15 | 353.030,13 | |
| 1.119.446,46 | 367.623,99 | ||
| II. Wertpapiere | |||
| sonstige Wertpapiere | 58.214.831,36 | 55.933.333,00 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.319.779,26 | 1.923.116,87 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 27.503,31 | 19.166,33 | |
| 100.680.477,45 | 101.639.882,45 |
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.940.000,00 | 29.940.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.772.855,79 | 8.772.855,79 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 80.166,89 | 80.166,89 | |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 36.856.933,50 | 32.528.968,70 | |
| 36.937.100,39 | 32.609.135,59 | ||
| IV. Bilanzverlust | 791.711,09- | 5.824.964,80 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 34.733,00 | 89.964,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 4.342.307,00 | 6.323.720,00 | |
| 4.377.040,00 | 6.413.684,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 21.393.152,91 | 18.011.464,00 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 12.893.152,91 (Euro 9.511.464,00) | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 28.627,33 | 39.413,56 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 28.627,33 (Euro 39.413,56) | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 2.400,00 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 2.400,00) | |||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.053,66 | 0,00 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.053,66 (Euro 0,00) | |||
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 21.358,46 | 25.964,71 | |
| - davon aus Steuern Euro 19.998,09 (Euro 24.604,34) | 21.445.192,36 | 18.079.242,27 | |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 1.360,37 (Euro 1.360,37) | |||
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 21.358,46 (Euro 25.964,71) | |||
| 100.680.477,45 | 101.639.882,45 |
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 12.998,20 | 50.854,36 | |
| 2. Erträge aus Finanzinstrumenten | 19.418.389,85 | 18.154.461,79 | |
| 3. Aufwendungen aus Finanzinstrumenten | 5.173.435,53- | 3.033.745,84- | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 606.026,02 | 1.697.705,85 | |
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 550.666,23- | ||
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 56.457,86- | ||
| 607.124,09- | 2.924.409,15- | ||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 22.629,41- | 23.714,82- | |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 864.709,63- | 1.077.016,22- | |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 2.195.063,31 | 1.815.374,46 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 137.583,85 | 172.041,23 | |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 16.069.528,24- | 2.960.312,14- | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 257.860,75- | 173.347,26- | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 166.484,67- | 47.962,66- | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 791.711,09- | 11.649.929,60 | |
| 14. Jahresfehlbetrag | 791.711,09- | 11.649.929,60 | |
| 15. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 5.824.964,80- | |
| 16. Bilanzverlust | 791.711,09- | 5.824.964,80 |
Die Scherzer & Co. AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 56235 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Scherzer & Co. AG ist zum Bilanzstichtag als eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und Abs. 4 HGB einzustufen. Gleichwohl hat sie ihren Jahresabschluss wie für große, nicht kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften aufgestellt: Dies erfolgte insoweit, als es den Informationsansprüchen ihrer Aktionäre gem. § 131 AktG genügt. Da insoweit zulässig, erfolgen gemäß § 160 Abs. 3 AktG keine Angaben zu den dort genannten Vorschriften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in den Posten Nr. 2 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in den Posten Nr. 3 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie die Gewinne/ Verluste aus Stillhaltergeschäften.
Diese Darstellung ist erforderlich, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zutreffender darstellen zu können.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Diese beinhalten u. a. die Beteiligung an der RM Rheiner Fondskonzept GmbH, Köln. Die Bewertung per 31.12.2022 erfolgte zu Anschaffungskosten.
Des Weiteren wird unter den verbundenen Unternehmen die Beteiligung an der RENAISSANCE Management & Consulting GmbH, Köln ausgewiesen. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuschreibung. Die Bewertung am Bilanzstichtag per 31.12.2022 erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beizulegenden Wert.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten ferner die Beteiligung an der Horus AG, Köln. Die Beteiligung wurde sukzessive, zuletzt im Geschäftsjahr, auf insgesamt 85,191 % aufgestockt und ist nunmehr auf Dauer angelegt. Aus diesem Grund wurde die Beteiligung aus dem Umlaufvermögen in das Finanzanlagevermögen umgebucht. Die im Umlaufvermögen ausgewiesene Vorjahres-Vergleichszahl dieser Beteiligung beträgt EUR 2.643.606,17. Die Bewertung per 31.12.2022 erfolgt zu Anschaffungskosten.
Unter den Finanzanlagen wird ferner die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen. Die Beteiligung wurde in den vergangenen Jahren auf insgesamt 49,9995 % aufgestockt und ist auf Dauer angelegt, so dass die Voraussetzungen des Beteiligungsansatzes im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB erfüllt sind. Die Bewertung per 31.12.2022 erfolgt zu Anschaffungskosten.
Des Weiteren wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der EoT Labs GmbH, ehemals Peaq Technology GmbH, Berlin ausgewiesen. Die Bewertung am Bilanzstichtag per 31.12.2022 erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beizulegenden Wert.
Ferner wird unter den sonstigen Ausleihungen eine auf CHF lautende Darlehensforderung aus Aktionärsdarlehen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Vollzuschreibung auf die Darlehensforderung. Die Bewertung zum 31.12.2022 erfolgte zu den ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Umrechnung der Fremdwährungsforderung in Euro erfolgte zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung von § 256a HGB.
Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/ Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.
Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten. Bei den auf fremde Währung lautenden Wertpapieren wurden die Anschaffungskosten unter Beachtung des jeweiligen Devisenkassamittelkurses zum Zugangszeitpunkt ermittelt; die Folgebewertung dieser Wertpapiere erfolgte unter Beachtung der jeweiligen Devisenkassamittelkurse des Bilanzstichtages.
Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche, die gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände sind, in Höhe von 388,91 Euro.
Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis enthalten solche, die gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände sind, in Höhe von 4.935,78 Euro.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesetzlicher Bestandteil des Anhangs und ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Die gesetzliche Rücklage blieb unverändert. Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
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| Andere Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2021 | 32.528.968,70 Euro |
| + Einstellung Bilanzgewinn 2021 lt. HV-Beschluss | + 4.327.964,80 Euro |
| Andere Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2022 | 36.856.933,50 Euro |
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
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| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 | 5.824.964,80 Euro |
| - Gewinnausschüttung an Aktionäre gem. HV-Beschluss | - 1.497.000,00 Euro |
| - Einstellung in Gewinnrücklagen gem. HV-Beschluss | - 4.327.964,80 Euro |
| - Jahresfehlbetrag 2022 | - 791.711,09 Euro |
| Bilanzverlust zum 31. Dezember 2022 | - 791.711,09 Euro |
Es handelt sich um Rückstellungen für Prämienaufwand aus Stillhalterpositionen (4.132 TEUR), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen (61 TEUR), Rückstellungen für Tantieme der Mitarbeiter (42 TEUR), für Kosten der Jahresabschluss/Steuererklärungen (35 TEUR), Urlaubsrückstellungen (30 TEUR), gerichtliche Verfahrenskosten (15 TEUR), ausstehende Eingangsrechnungen (13 TEUR), Rückstellungen für Depotgebühren (7 TEUR) sowie für Archivierungsaufwand (7 TEUR).
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
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| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | bis 1 Jahr Euro | 1-5 Jahre Euro | über 5 Jahre Euro | gesamt Euro | gesichert Euro |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| gegenüber Kreditinstituten | 12.893.152,91 | 8.500.000,00 | 0,00 | 21.393.152,91 | 21.393.152,91 |
| aus Lieferungen und Leistungen | 28.627,33 | 0,00 | 0,00 | 28.627,33 | 0,00 |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.053,66 | 0,00 | 0,00 | 2.053,66 | 0,00 |
| sonstige | 21.358,46 | 0,00 | 0,00 | 21.358,46 | 0,00 |
| Summe | 12.945.192,36 | 8.500.000,00 | 0,00 | 21.445.192,36 | 21.393.152,91 |
Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten in Höhe von 9.579 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 8.500 TEUR eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren.
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Verpfändung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 620 TEUR inklusive Umsatzsteuer. Der Ausweis beinhaltet insbesondere 329 TEUR für Büromiete und 54 TEUR für Beratung, jeweils für die Zeit ab Bilanzstichtag bis zum Ende der jeweiligen vertraglichen Grundlaufzeit.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (19.418 TEUR) setzten sich wie folgt zusammen:
Gewinne in Höhe von 5.718 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 7.235 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Erträge aus Nachbesserungsrechten von 57 TEUR sowie Gewinne aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 6.408 TEUR.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (5.173 TEUR) setzten sich wie folgt zusammen: Verluste von 155 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens, Verluste von 1.850 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 3.168 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (606 TEUR) setzten sich wie folgt zusammen:
Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB des Finanzanlagevermögens (152 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB von Wertpapieren des Umlaufvermögens (427 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (6 TEUR), Erträge aus Währungsumrechnung (19 TEUR) sowie sonstige Erträge (2 TEUR).
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.
In der GuV-Position Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind 3.450 TEUR (Vorjahr: 446 TEUR) für außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen ausgewiesen. Nach unserer Einschätzung sind Wertminderungen in Höhe von 3.450 TEUR (Vorjahr: 446 TEUR) voraussichtlich nicht von Dauer.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 18.694,94 Euro (Vorjahr: 39.615,24 Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 93.634,38 Euro (Vorjahr: 1.286,65 Euro).
Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag wird nach Saldierung von Steueraufwendungen mit Steuererträgen insgesamt ein Steueraufwand von 166 TEUR ausgewiesen. Dieser setzt sich zusammen aus Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von 74 TEUR und dem Steueraufwand für das laufende Geschäftsjahr von 240 TEUR. Auf Basis des handelsbilanziellen Ergebnisses und vor dem Hintergrund der Regelungen des § 8b KStG in seiner am Bilanzstichtag gültigen Fassung ist der zu erwartende Steueraufwand für das Geschäftsjahr (166 TEUR) mit dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand insoweit identisch.
Dr. Georg Issels, Kaufmann
Hans Peter Neuroth, Kaufmann
Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen 508.514,08 Euro.
Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender),
Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München (stellvertretender Vorsitzender),
Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf,
Joachim Schmitt, Vorstand der Solventis AG, Mainz.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf 60.576,00 Euro.
Herr Dr. Göckeler ist außerdem
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| ― | Mitglied des Aufsichtsrats der burgbad AG, Schmallenberg. |
Herr Dr. Rüttgers ist außerdem
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| ― | Mitglied des Beirats der Silvius Dornier Holding GmbH, München. |
Herr Hauschildt ist außerdem
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| ― | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Germania-EPE AG, Gronau, |
| ― | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Solventis AG, Mainz, |
| ― | Mitglied des Aufsichtsrats der Allerthal-Werke AG, Köln. |
Herr Schmitt ist außerdem
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| ― | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Falkenstein Nebenwerte AG, Hamburg, |
| ― | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Franz-Röhrig Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Mainz. |
Dieser Anteil wird in der Bilanz unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Geschäftsanteil beträgt 25.000,00 Euro bzw. 100,00 % am Stammkapital von 25.000,00 Euro. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 174 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 29 TEUR. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Dieser Anteil wird in der Bilanz unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Geschäftsanteil beträgt 50.000,00 Euro bzw. 100,00 % am Stammkapital von 50.000,00 Euro. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 372 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 123 TEUR. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Dieser Anteil wird in der Bilanz unter den Beteiligungen ausgewiesen. Der Anteilsbesitz umfasst 109.999 von 220.000 Aktien bzw. 49,99 %. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 7.691 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 966 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Der Anteilsbesitz umfasst 316.503 von 1.200.000 Aktien bzw. 26,38 %. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 27.327 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 3.460 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Dieser Anteil wird in der Bilanz unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Anteilsbesitz umfasst 2.266.092 von 2.660.000 Aktien bzw. 85,19 %. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 4.593 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 1.011 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Der Anteilsbesitz umfasst 122.073 von 275.000 Aktien bzw. 44,39 %. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2021 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 3.691 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 2.124 TEUR. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.
Der Anteilsbesitz umfasst 253.101 von 1.126.178 Aktien bzw. 22,47 %. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2020 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 1.167 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2020 beträgt -137 TEUR. Die geprüften Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 liegen noch nicht vor.
Der Anteilsbesitz umfasst 55.664.920 von 253.226.080 Aktien bzw. 21,98 %. Die Gesellschaft ist seit 2009 insolvent.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 % enthalten. Zu dem Investmentvermögen werden sogenannte I- und R-Fondsanteile ausgegeben, die sich lediglich in Ihrer Gebührenstruktur unterscheiden. Das Anlageziel des Investmentvermögens ist die Erreichung angemessener Wertzuwächse durch Investition in Aktien, Rentenwerten, Geldmarktinstrumenten und sonstigen gesetzlich zulässigen Vermögenswerten. Im Aktienbereich konzentriert sich das Fondsmanagement auf Unternehmen in Spezial- und Sondersituationen.
Der Schwerpunkt bei Rentenwerten liegt bei High Yield Anleihen. Überwiegend ist der Fonds in Titeln nationaler Emittenten investiert (Stand: Investment Reporting per Ende 2022). Terminkontrakte, Optionen und/oder Swaps können zur Absicherung eingesetzt werden. Der Wert i.S.v. § 36 InvG der I-Anteile liegt zum Bilanzstichtag bei 5.809.730,00 Euro und übersteigt den Buchwert damit um 1.941.524,80 Euro. Der Wert i.S.v. § 36 InvG der R-Anteile liegt zum Bilanzstichtag bei 33.069,05 Euro und übersteigt den Buchwert damit um 2.587,92 Euro. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe können sich nach den Fondsreglements bei umfangreichen Rückgaben von Anteilen ergeben, die nicht aus den flüssigen Mitteln und zulässigen Kreditaufnahmen des Fonds befriedigt werden können.
Die Firma beschäftigte im Geschäftsjahr 3 Mitarbeiter.
Das für das Geschäftsjahr oder frühere Jahre als Aufwand gebuchte Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
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| a) für Abschlussprüfungsleistungen | 29.000,00 Euro |
| b) für Steuerberatungsleistungen | 22.643,25 Euro |
| c) für sonstige Beratungsleistungen | 2.184,00 Euro |
| Summe | 53.827,25 Euro |
Anmerkung: Aufgrund neuerer Rechtsprechung des BFH zu § 249 HGB werden, wegen gesetzlicher Prüfungspflicht anders als für die Zeit bis 2013, seit 2014 keine Rückstellungen für die zwar satzungsmäßigen, aber nicht mehr gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlussprüfungen passiviert, sodass der hier ausgewiesene Prüfungsaufwand die Prüfung des Vorjahresabschlusses betrifft. Die Angaben sind Beträge ohne Umsatzsteuern, unabhängig von einer umsatzsteuerlichen Nicht-Abzugsfähigkeit der in Rechnung gestellten Umsatzsteuern.
Aktive latente Steuern ergeben sich in Höhe von rd. 332 TEUR aufgrund der unterschiedlichen Bewertung von Wertpapieren in Handels- und Steuerbilanz. Die latenten Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht aktiviert wurde. Die aktiven latenten Steuern wurden mit einem Unternehmenssteuersatz von 30 % bewertet. Die Werthaltigkeit dieser aktiven Steuerlatenz ist aber letztendlich davon abhängig, ob die Gesellschaft, vor dem Hintergrund der Regelungen des § 8b KStG, bei unveränderter Rechtslage und gleichbleibender Unternehmenspolitik, in Zukunft überhaupt mit Ertragsteuern belastet sein wird.
Köln, den 23. Februar 2023
Der Vorstand
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| Anschaffungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2022 | Umbuchungen | Zugänge | Abgänge | 31.12.2022 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Sachanlagen | |||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 184.167,10 | 22.130,41 | 22.697,13 | 183.600,38 | |
| Summe Sachanlagen | 184.167,10 | 0,00 | 22.130,41 | 22.697,13 | 183.600,38 |
| II. Finanzanlagen | |||||
| 1. Verbundene Unternehmen | 521.561,60 | 2.643.606,17 | 57.939,04 | 3.223.106,81 | |
| 2. Beteiligungen | 4.036.020,98 | 4.036.020,98 | |||
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 41.707.580,48 | 13.100.645,81 | 17.034.729,48 | 37.773.496,81 | |
| 4. sonstige Ausleihungen | 466.384,51 | 27.627,68 | 27.627,68 | 466.384,51 | |
| Summe Finanzanlagen | 46.731.547,57 | 2.671.233,85 | 13.158.584,85 | 17.062.357,16 | 45.499.009,11 |
| Anlagevermögen insgesamt | 46.915.714,67 | 2.671.233,85 | 13.180.715,26 | 17.085.054,29 | 45.682.609,49 |
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| Zuschreibungen / Aufgelaufene Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2022 | Änderungen iZm Umbuchungen oder Zugängen | Änderungen iZm Abgängen | Abschreibungen im Geschäftsjahr | Zuschreibungen im Geschäftsjahr | 31.12.2022 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Sachanlagen | ||||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 112.439,10 | -22.327,13 | 22.629,41 | 112.741,38 | ||
| Summe Sachanlagen | 112.439,10 | 0,00 | -22.327,13 | 22.629,41 | 0,00 | 112.741,38 |
| II. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Verbundene Unternehmen | 308.224,94 | 29.108,00 | 279.116,94 | |||
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 750.000,00 | 750.000,00 | |||
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 3.015.709,14 | -161.520,63 | 2.700.020,76 | 12.375,16 | 5.541.834,11 | |
| 4. sonstige Ausleihungen | 82.699,23 | 27.627,68 | 110.326,91 | 0,00 | ||
| Summe Finanzanlagen | 3.406.633,31 | 27.627,68 | -161.520,63 | 3.450.020,76 | 151.810,07 | 6.570.951,05 |
| Anlagevermögen insgesamt | 3.519.072,41 | 27.627,68 | -183.847,76 | 3.472.650,17 | 151.810,07 | 6.683.692,43 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
| --- | --- | --- |
| Euro | Euro | |
| --- | --- | --- |
| I. Sachanlagen | ||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 70.859,00 | 71.728,00 |
| Summe Sachanlagen | 70.859,00 | 71.728,00 |
| II. Finanzanlagen | ||
| 1. Verbundene Unternehmen | 2.943.989,87 | 213.336,66 |
| 2. Beteiligungen | 3.286.020,98 | 4.036.020,98 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 32.231.662,70 | 38.691.871,34 |
| 4. sonstige Ausleihungen | 466.384,51 | 383.685,28 |
| Summe Finanzanlagen | 38.928.058,06 | 43.324.914,26 |
| Anlagevermögen insgesamt | 38.998.917,06 | 43.396.642,26 |
der Scherzer & Co. AG
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Der Aufsichtsrat der Scherzer & Co. AG hat wie in den Vorjahren auch im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement.
Im Geschäftsjahr 2022 haben vier förmliche Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden, nämlich am 17.03.2022, am 03.06.2022, am 30.09.2022 und am 01.12.2022, an denen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats und alle Mitglieder des Vorstands teilnahmen. In diesen Sitzungen fasste der Aufsichtsrat die gebotenen Beschlüsse. Zudem fasste der Aufsichtsrat in Einzelfällen auch außerhalb von Sitzungen Beschlüsse.
Der Aufsichtsrat hat innerhalb und außerhalb der Sitzungen vor allem die Überlegungen und Entscheidungen des Vorstands zu einzelnen Investments beratend begleitet und dabei insbesondere auch in den vom Aufsichtsrat bestimmten Grenzen zustimmungspflichtiger Geschäfte Beteiligungserwerbe und sonstige Vertragsangelegenheiten geprüft und über die Zustimmung entschieden. Hierzu gehörte in jeder Aufsichtsratssitzung auch immer eine eingehende Befassung mit den wesentlichen Positionen des Portfolios auf Grundlage einer tagesaktuellen Aufstellung aller Titel einschließlich Liquidität, Bankverbindlichkeiten und Kreditrahmen der Gesellschaft sowie der aktuellen Kapitalmarktsituation, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Folgen sowie der steigenden Zinsen. Darüber hinaus behielt der Aufsichtsrat die Compliance-Themen der Gesellschaft im Blick und erörterte mit dem Vorstand verschiedene Personal- und Vertragsangelegenheiten.
In der Sitzung am 17.03.2022 befasste sich der Aufsichtsrat zudem mit dem Jahresabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2021 und dessen Billigung, der Vorbereitung der Hauptversammlung 2022 (einschließlich der Beschlussvorschläge) sowie der Unternehmensplanung 2022. Zudem wurde vor allem auch das Format der ordentlichen Hauptversammlung und deren Terminierung besprochen. Vorstand und Aufsichtsrat haben am 17.03.2022 formal beschlossen, dass die Hauptversammlung am 03.06.2022 nicht als virtuelle Hauptversammlung, sondern als Präsenzversammlung stattfinden soll.
In den Sitzungen am 30.09.2022 und am 01.12.2022 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Wiederbestellung von Herrn Dr. Georg Issels zum Mitglied des Vorstands. Er beschloss, sowohl die Bestellung zum Mitglied des Vorstands als auch den Anstellungsvertrag über den 31.12.2022 hinaus für weitere drei Jahre bis zum 31.12.2025 zu verlängern. Herr Dr. Issels nahm dies an. In der Aufsichtsratssitzung am 01.12.2022 befasste sich der Aufsichtsrat ferner auch mit der Gesamtentwicklung der Gesellschaft im Jahre 2022 und legte die wesentlichen Termine für das Geschäftsjahr 2023 fest.
Der Aufsichtsrat hat den in der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 03.06.2022 gewählten Abschlussprüfer, die Formhals Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH, mit der Durchführung der Jahresabschlussprüfung beauftragt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts des Vorstands von dem Abschlussprüfer geprüft, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Prüfbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats durch den Abschlussprüfer mit Schreiben vom 01.03.2023 zugeleitet. Dieser Prüfbericht war in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 22.03.2023 Gegenstand der Beratungen. Der Abschlussprüfer, vertreten durch Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Bastian Lehmkühler M.A., hat an dieser Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte und Erläuterungen zur Verfügung. Auf der Basis eigener Prüfung des von dem Vorstand vorgelegten Jahresabschlusses und des Lageberichts sind keine Einwendungen zu erheben, und der Aufsichtsrat der Scherzer & Co. AG hat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und in der Sitzung vom 22.03.2023 den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.
Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Issels, Herrn Neuroth und den Mitarbeitern der Scherzer & Co. AG für ihren hohen Einsatz für das Unternehmen in dem wirtschaftlich schwierigen Geschäftsjahr 2022.
Köln, den 22.03.2023
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| Dr. Stephan Göckeler |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats der Scherzer & Co. AG |
Wir haben den Jahresabschluss der Scherzer & Co. Aktiengesellschaft, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scherzer & Co. Aktiengesellschaft, Köln für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zu künftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der An gaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 28. Februar 2023
Formhals Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
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| Bastian Lehmkühler |
| Wirtschaftsprüfer |
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