Interim / Quarterly Report • Oct 14, 2024
Interim / Quarterly Report
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„Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl durch sicherheits- als auch chancenorientierte Investments den langfristigen Aufbau des Vermögens der Gesellschaft zu betreiben."
| Zwischenlagebericht des Vorstands | 3 |
|---|---|
| „Sicherheit \& Chance" | 8 |
| Zwischenabschluss zum 30.06.2024 | |
| Bilanz | 10 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 12 |
| Verkürzter Anhang zum Zwischenabschluss 2024 | 14 |
| Impressum | 21 |
Das erste Börsenhalbjahr war von neuen Rekordhochs und einer ungewöhnlich niedrigen Volatilität geprägt. Die Marktentwicklung war deutlich besser als die Stimmung. Zahlreiche Faktoren dämpften das Konjunkturbild: Inflation, hohe Zinsen, Konflikte in Nahost und der Ukraine sowie Rezessionssorgen trübten jede konjunkturelle Zuversicht. Die Ergebnisse der Europawahl und die in der Folge ausgerufenen Neuwahlen in Frankreich sorgten für Verunsicherung. Die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer zweiten Amtszeit von Donald Trump ist keine gute Entwicklung für Europa. Der Handelsstreit mit China tut sein Übriges. Trotzdem stieg der Markt; und zwar nahezu linear.
Die größten Performancetreiber waren erneut die „Magnificent 7". Der anhaltende KI-Boom gab den Tech-Riesen kräftigen Rückenwind. Mehr als die Hälfte der Kurssteigerung verdankt der US-Aktienindex S\&P 500 allein den Technologieüberfliegern. Der FAANG-Index, der die fünf amerikanischen Mega-Technologieunternehmen Facebook (Meta), Amazon, Apple, Netflix und Alphabet (Google) abbildet, profitierte von der derzeitigen Fokussierung und führte mit einer Wertsteigerung von über $34 \%$ die Rangliste an. Dicht dahinter folgten der japanische Leitindex Nikkei 225 und der US-amerikanische Technologieindex Nasdaq Composite. Die Indizes Dow Jones Industrial Average und MSCI World Value zeigten lediglich eine Wertentwicklung von etwa 3,8\% bzw. 4,8\%. Eine vernünftige Entwicklung für das Konjunkturumfeld, aber weit abgeschlagen hinter den Technologieindizes.
Die europäischen Aktienindizes EuroStoxx 50 und DAX40, die im ersten Quartal mehrfach neue Allzeit- oder Mehrjahreshöchststände erreichten, bewegten sich im zweiten Quartal seitwärts. Der ernüchternde Ausgang der Europawahlen Ende Juni führte zu einer Korrektur an den europäischen Börsen, wobei der französische Leitindex CAC 40 seine gesamten Jahresgewinne wieder abgab. Am Ende der Rangliste standen erneut die chinesischen Indizes CSI 300 und Hang Seng mit einer Wertentwicklung von $-0,5 \%$ bzw. 3,9\%. Die Gründe für diese schwache und negative Entwicklung bleiben unverändert: Die schwache wirtschaftliche Lage und die politische Unsicherheit in China konnten bisher kein Vertrauen bei Investoren wecken. Wenige große Unternehmen lassen die Indexbewertungen teuer erscheinen. Jedoch
gibt es daneben viele Sektoren, die günstig bewertet sind und Potenziale bieten. Dieses Ungleichgewicht könnte allmählich zu einer stärkeren Branchenrotation führen. Dafür werden neue Impulse benötigt - eine Veränderung der Geldpolitik könnte einer dieser Impulse sein.
Quelle: Do Investment AG, Investmentberichte 1. und 2. Quartal 2024
Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2024 verliefen für die Scherzer \& Co. AG nicht erfolgreich und schlossen mit einem Verlust ab.
Wesentliche Teile des Ergebnisses der Scherzer \& Co. AG im Berichtszeitraum resultieren aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, Zuschreibungen auf Wertpapiere sowie Dividendeneinnahmen.
Neben den Kosten der Unternehmensführung bestimmen die stichtagsbedingt zu bildenden Abschreibungen auf Wertpapiere die Aufwandsseite.
Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung „Erträge aus Finanzinstrumenten" in Höhe von 2.029 TEUR (Vorjahr: 6.753 TEUR) setzt sich aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen, aus Nachbesserungserlösen sowie Gewinnen aus Stillhaltergeschäften zusammen.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 1.302 TEUR (Vorjahr: 3.258 TEUR) resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verlusten aus Stillhaltergeschäften.
Die GuV-Position „sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von 2.156 TEUR (Vorjahr: 1.381 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf Finanzanlagen (333 TEUR) sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (1.822 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 5.663 TEUR (Vorjahr: 5.043 TEUR) vorgenommen.
Die Personalkosten lagen im ersten Halbjahr 2024 bei 377 TEUR (Vorjahr: 427 TEUR). Hierin sind Aufwendungen für stichtagsbedingt zu bildende Tantiemen in Höhe von 30 TEUR enthalten. Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag drei eigene Mitarbeiter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 392 TEUR (Vorjahr: 428 TEUR).
Im Berichtszeitraum wurden Dividendenerträge in Höhe von 936 TEUR (Vorjahr: 4.152 TEUR) vereinnahmt, die in der Position „Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" enthalten sind.
Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 106 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 120 TEUR (Vorjahr: 247 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der GuV ausgewiesen.
Im Berichtszeitraum wurden Umsatzerlöse in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) ausgewiesen.
Der Jahreslehlbetrag beläuft sich auf 2.667 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 2.911 TEUR).
Das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG beträgt -0,09 EUR (Vorjahr: 0,10 EUR).
Die Scherzer \& Co. AG weist zum Bilanzstichtag ein zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 27.459 TEUR (31.12.2023: 28.850 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 59.950 TEUR (55.104 TEUR) aktiviert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.612 TEUR (31.12.2023: 1.864 TEUR) betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (1.460 TEUR). Der Kassenbestand und die Bankguthaben summieren sich zum 30. Juni 2024 auf 6.418 TEUR (2.171 TEUR).
Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 70.819 TEUR (31.12.2023: 73.942 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR (29.940 TEUR) abzüglich
des rechnerischen Nennwerts der eigenen Anteile (244 TEUR), der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR ( 8.773 TEUR), der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 80 TEUR ( 80 TEUR), anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 36.553 TEUR ( 36.805 TEUR) und dem Bilanzverlust in Höhe von 4.283 TEUR ( 1.617 TEUR) zusammen. Die Eigenkapitalquote stellt sich zum 30. Juni 2024 auf $74,0 \%(83,6 \%)$.
Steuerrückstellungen waren nicht zu bilden (31.12.2023: 35 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 4.025 TEUR ( 4.910 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte ( 3.898 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 20.745 TEUR (31.12.2023: 9.338 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Im Berichtszeitraum war die Scherzer \& Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Ausführungen zu Risiken und dem Risikomanagementsystem der Scherzer \& Co. AG im Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2023 gelten unverändert fort, wobei sich die quantitativen Angaben wie folgt verändert haben:
Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo 2023 hat sich der negative Saldo gegenüber Kreditinstituten von 7.167 TEUR auf 14.327 TEUR erhöht.
Auch im weiteren Jahresverlauf 2024 werden die Auswirkungen der Zinswende sowie der geopolitischen Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten präsent sein. Als Konsequenz bleibt der Ausblick auf die Konjunktur und die Finanzmärkte mit hoher Unsicherheit behaftet.
In dieser für eine konkrete Prognose unüberschaubaren wirtschaftlichen und politischen Situation, kann eine Voraussage über den weiteren Geschäftsverlauf der Scherzer \& Co. AG für das Geschäftsjahr 2024 nicht befriedigend präzisiert werden. Die getätigten Investments werden aktiv bewirtschaftet und kontinuierlich auf ihre Qualität geprüft. Portfolioadjustierungen werden vorgenommen, wenn sich dies als zweckmäßig und zielführend erweist. Alle Investments werden regelmäßig auf ihre jeweiligen Exitoptionen geprüft. Der Investitionsschwerpunkt in Gesellschaften, die mittels sogenannter „Corporate Action" stärkere Veränderung erfahren, führt zwar dazu, dass Zielkurse nicht selten kalkulierbar sind, dennoch kann ihr zeitlicher Anfall nicht hinreichend präzisiert werden. So können für das Geschäftsjahr 2024 seitens des Vorstands der Gesellschaft nur ansprechende positive Ergebnisse geplant, aber nicht versprochen werden. Die Basis hierfür, ein ausgewogenes und werthaltiges Portfolio, ist jedenfalls gegeben. Damit hält die Gesellschaft an ihrem eingeschlagenen Weg fest. Ziel bleibt es, durch nachhaltigen Vermögenszuwachs die Entwicklung der Gesellschaft zu sichern und voranzutreiben.
Am 8. Oktober 2024 wurde der auf der Hauptversammlung vom 27. August 2024 beschlossene Squeeze-out bei der Lotto24 AG in das Handelsregister eingetragen. Die Scherzer \& Co. AG vereinnahmt eine Abfindung in Höhe von rund 9,2 Mio. Euro und verbucht im zweiten Halbjahr 2024 daraus einen Veräußerungsgewinn von rund 5,6 Mio. Euro.
Im Rahmen des am 28. Mai 2024 veröffentlichten Aktienrückkaufangebots hat die Scherzer \& Co. AG 2.499.980 eigene Aktien zu einem Angebotspreis von 2,25 Euro je Aktie erworben. Nach Abwicklung des Rückkaufangebots im Juli des laufenden Geschäftsjahres hält die Gesellschaft insgesamt 2.744.372 eigene Aktien. Dies entspricht 9,17\% des Grundkapitals der Gesellschaft.
Köln, im Oktober 2024

Dr. Georg Issels
Vorstand

Hans Peter Neuroth
Vorstand
sicherheits- und chancenorientierte Investments
Investments mit "natürlichem Floor"
Die Scherzer \& Co. AG hat sich zum Ziel gesetzt, für die Gesellschaft den langfristigen Aufbau des Vermögens zu betreiben. Sie baut dabei auf ein ausbalanciertes Portfolio aus sicherheitsund auch chancenorientierten Investments.
Unter sicherheitsorientierten Investments verstehen wir den Aufbau von Beteiligungen an Unternehmen, die ein geringes Kursrisiko aufweisen, ohne dass auf (wenigstens moderate) Kurschancen verzichtet werden muss. Hierbei handelt es sich häufig um Unternehmen, die Ziel eines Übernahme- oder Pflichtangebotes waren bzw. sind. Der dabei angebotene Übernahmepreis bildet für die Zukunft dann häufig eine Kursuntergrenze, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr unterschritten wird. Gleichzeitig sorgt das Bestreben des neuen Großaktionärs, seine Beteiligung weiter auszubauen, dafür, dass die Kurse tendenziell ansteigen. Darüber hinaus werden häufig durch den Mehrheitsaktionär initiierte Strukturmaßnahmen, wie der Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit dem Übernahmeobjekt oder der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out), durchgeführt. In solchen Fällen muss der Mehrheitsaktionär ein neues Abfindungsangebot auf Basis eines Bewertungsgutachtens machen, in dem nicht selten ein Wert festgelegt wird, der deutlich über dem ursprünglichen angebotenen Übernahmepreis liegt. Und schließlich werden Abfindungsangebote in sogenannten Spruchverfahren regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Im Erfolgsfall winkt dann eine Nachbesserung der Abfindung.
Neben den Engagements in Übernahmesituationen sind auch sogenannte Value Titel Teil unserer sicherheitsorientierten Anlagen. Value Titel zeichnen sich - bei nachvollziehbarem, stabilem und nachhaltigem Geschäftsmodell - durch besonders attraktive Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen aus. Geringe oder keine Verschuldung, im Idealfall eine vorhandene Nettoliquidität, eine hohe Dividendenrendite sowie niedrige Bewertungskennzahlen sind typische Merkmale solcher Unternehmen. Dadurch ist Stabilität und finanzielle Solidität auch in länger anhaltenden rezessiven Konjunkturphasen und ein attraktives Verhältnis von Kurschancen und -risiken gewährleistet.
Bieten sich der Gesellschaft Investmentgelegenheiten, die sehr attraktiv erscheinen, aber nicht den strengen Kriterien eines sicherheitsorientierten Investments genügen, z.B. ein stärker zyklisches Geschäftsmodell, können diese Gelegenheiten unter der Kategorie „Chance" wahrgenommen werden. Bei solchen Investments fehlen zwar das Kursniveau unterstützende oder sogar sichernde Faktoren, dafür sind die Wertsteigerungschancen aber besonders attraktiv. In der Vergangenheit fanden wir solche Investitionsmöglichkeiten häufig im Umfeld von (sanierenden) Kapitalmaßnahmen oder bei der Wiederbelebung von Börsenm Mitteln. Heute suchen wir aber auch nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich mit positiven Aussichten im Umbruch befindet oder die sich unabhängig von allgemeinen Konjunkturtrends positiv entwickeln könnten.
Grundsätzlich verfolgt die Scherzer \& Co. AG einen opportunistischen Investmentansatz. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die sich bietenden Investmentchancen im Bereich der Corporate Bonds genutzt. Stillhaltergeschäfte werden mit dem Ziel der Teilsicherung von Investments bzw. zwecks Erhöhung der Rendite des Portfolios durchgeführt, zusätzlich dienen Long-Puts auf Aktienindizes der Teilsicherung des Portfolios.
Großen Wert legt die Gesellschaft auf die Pflege eines Netzwerks erfahrener und erfolgreicher Investoren. Ein solches Netzwerk erhöht die Sicherheit im Selektionsprozess sich bietender Investmentgelegenheiten und befördert die Wahrnehmung existierender Chancen.
Zum 30. Juni 2024 wurden rund 54\% des Portfolios sicherheitsorientierten Investments und rund $46 \%$ chancenorientierten Investments zugeordnet.
Investmentgelegenheiten der Kategorie „Chance"
Investmentansatz
Breites Netzwerk erfahrener und erfolgreicher Investoren

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
eigene Anteile
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen
IV. Bilanzverlust
davon Verlustvortrag Euro -1.616.826,24
(Euro -791.711,09)
B. Rückstellungen
Steuerrückstellungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 17.745.471,71 (Euro 3.837.544,68)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 22.170,55 (Euro 149.918,67)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 699,62 (Euro 699,62)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 1.778,72)
sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern
Euro 20.799,11 (Euro 21.796,08)
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Scherzer\&Co.
Die Scherzer \& Co. AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 56235 eingetragen.
Der Zwischenabschluss zum 30.06.2024 wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 2 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in dem Posten Nr. 3 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen des Umlaufvermögens sowie Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften. Diese Darstellung ist erforderlich, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zutreffender darstellen zu können.
Gemäß DRS 16 zur Zwischenberichtserstattung beziehen sich die Vergleichszahlen der Vorperiode in der Bilanz auf die Zahlen zum 31.12.2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 (01.01.2023 - 30.06.2023).
Der Zwischenabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Aus Gründen der Wesentlichkeit wurden Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen für das erste Halbjahr 2024 weder ermittelt noch verrechnet.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Diese beinhalten die Beteiligung an der RM Rheiner Fondskonzept GmbH, Köln. Die Bewertung per 30.06.2024 erfolgte zu Anschaffungskosten.
Des Weiteren wird unter den verbundenen Unternehmen die Beteiligung an der RENAISSANCE Management \& Consulting GmbH, Köln, ausgewiesen. Die Bewertung am Bilanzstichtag erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beizulegenden Wert.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten ferner die Beteiligung an der Horus AG, Köln. Die Beteiligung wurde sukzessive, zuletzt im abgelaufenden Geschäftsjahr, auf insgesamt 85,64\% aufgestockt und ist auf Dauer angelegt. Die Bewertung per 30.06.2024 erfolgte gemäß § 253 Abs. 3 HGB zum beizulegenden Wert.
Ferner wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen. Die Beteiligung wurde in den vergangenen Jahren auf insgesamt 49,99\% aufgestockt und ist auf Dauer angelegt, so dass die Voraussetzungen des Beteiligungsansatzes im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB erfüllt sind. Die Bewertung per 30.06.2024 erfolgte zu Anschaffungskosten.
Des Weiteren wird unter den Finanzanlagen die Beteiligung an der EoT Labs GmbH, Berlin, ausgewiesen. Die Beteiligung wurde mit 1 Euro (Erinnerungswert) bilanziert.
Ferner wird unter den sonstigen Ausleihungen eine auf CHF lautende Darlehensforderung aus Aktionärsdarlehen ausgewiesen. Die noch offene Forderung wurde mit 1 Euro (Erinnerungswert) bilanziert.
Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.
Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten. Bei den auf fremde Währung lautenden Wertpapieren wurden die Anschaffungskosten unter Beachtung des jeweiligen Devisenkassamittelkurses zum Zugangszeitpunkt ermittelt; die Folgebewertung dieser Wertpapiere erfolgte unter Beachtung der jeweiligen Devisenkassamittelkurse des Bilanzstichtages.
Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien.
Die Gesellschaft hält am 30.06.2024 244.392 eigene Aktien zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von 2,24 Euro (ohne Erwerbsnebenkosten). Dies entspricht 0,82 Prozent des Grundkapitals.
Die gesetzliche Rücklage blieb unverändert.
Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
| Andere Gewinnrücklagen zum 31.12.2023 | $36.804,944,79$ Euro |
|---|---|
| - Verrechnung aus Aktienrückkauf | - 251.504,34 Euro |
| Andere Gewinnrücklagen zum 30.06.2024 | $36.553,440,45$ Euro |
Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzverlust zum 31.12.2023 | $-1.616,826,24$ Euro |
|---|---|
| - Halbjahresfehlbetrag | - 2.666.635,12 Euro |
| Bilanzverlust zum 30.06.2024 | $-4.283,461,36$ Euro |
Es handelt sich um Kosten der Aufsichtsratsvergütungen (33 TEUR), Kosten für Jahresabschluss/Steuererklärungen (10 TEUR), Rückstellung für Tantiemen (30 TEUR), Rückstellungen für Depotgebühren (7 TEUR), ausstehende Eingangsrechnungen (25 TEUR), gerichtliche Verfahrenskosten (15 TEUR), Aufwand für Archivierung (7 TEUR) sowie Rückstellungen für Prämienaufwand aus Stillhalterpositionen (3.898 TEUR).
Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
| Verbindlichkeiten | Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr Euro | 1-5 Jahre Euro | über 5 Jahre Euro | Gesamt Euro | Gesichert Euro | |
| gegenüber Kreditinstituten | 17.745.471,71 | 3.000.000,00 | 0,00 | 20.745.471,71 | 20.745.471,71 |
| aus Lieferungen und Leistungen | 22.170,55 | 0,00 | 0,00 | 22.170,55 | 0,00 |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 699,62 | 0,00 | 0,00 | 699,62 | 0,00 |
| gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 56.838,14 | 0,00 | 0,00 | 56.838,14 | 0,00 |
| Summe | 17.825.180,02 | 3.000.000,00 | 0,00 | 20.825.180,02 | 20.745.471,71 |
Die Verbindlichkeiten zum Jahresultimo 2023 hatten in Höhe von 4.013 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 5.500 TEUR eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren.
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Verpfändung von Wertpapierdepots und Bankguthaben.
Die Erträge aus Finanzinstrumenten (2.029 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Gewinne in Höhe von 72 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 922 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Nachbesserungserlöse in Höhe von 82 TEUR sowie Gewinne aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 952 TEUR.
Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (1.302 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Verluste in Höhe von 1 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von 1.301 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge (2.156 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB des Finanzanlagevermögens (333 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB von Wertpapieren des Umlaufvermögens (1.822 TEUR) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (1 TEUR).
Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine „planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.
In der GuV-Position „Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" sind 996 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 469,55 Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 11.550,96 Euro.
| Vorstand: | Dr. Georg Issels, Diplom-Kaufmann |
|---|---|
| Hans Peter Neuroth, Diplom-Kaufmann | |
| Aufsichtsrat: | Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender) |
| Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München (stellvertretender Vorsitzender) | |
| Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf | |
| Joachim Schmitt, Investor, Mainz |
Zum 30. Juni 2024 haben sich hinsichtlich des Anteilsbesitzes gegenüber dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2023) folgende Änderungen ergeben:
Allerthal-Werke AG, Köln: Der Anteilsbesitz umfasst 364.207 von 1.200.000 Aktien bzw. 30,35\%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 27.802 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 1.453 TEUR.
In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als $10 \%$ enthalten.
Die Firma beschäftigte im Berichtszeitraum drei Mitarbeiter.
Latente Steuern wurden zum 30. Juni 2024 unverändert nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht aktiviert wurde.
Köln, im Oktober 2024
Scherzer\&Co.
Verantwortlich für den Inhalt ist die Scherzer \& Co. AG.
Herausgeber: Scherzer \& Co. Aktiengesellschaft
Friesenstraße 50, 50670 Köln
Telefon (0221) 82032 - 0, Telefax (0221) 82032 - 30
email: [email protected], Internet: www.scherzer-ag.de
ISIN DE 0006942808 , WKN 694280
Notierung im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse
Freiverkehr der Börsen Berlin, Düsseldorf, München und Stuttgart sowie Xetra und Tradegate
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Stephan Göckeler
Vorstand: Dr. Georg Issels, Hans Peter Neuroth
Sitz der Gesellschaft: Köln, HRB Nr. 56235, Amtsgericht Köln
USt-ID-Nr.: DE 132947945
Gestaltung: AO Profil GmbH. Partner für integrierte Kommunikation
Friesenstraße 50, 50670 Köln
Telefon (0221) $82032=0$, Telefax (0221) $82032=30$
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