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Sartorius AG Interim / Quarterly Report 2025

Jul 22, 2025

366_rns_2025-07-22_5c8fb3bb-c161-4518-bf24-aaac9d7f1ce8.html

Interim / Quarterly Report

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Publication

Sartorius Aktiengesellschaft

Göttingen

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Kennzahlen für das 1. Halbjahr 2025

Konzern Bioprocess Solutions
in Mio.€, sofern nicht anderweitig angegeben 6 Mon. 2025 6 Mon. 2024 Δ in % Δ in % wb1 6 Mon. 2025 6 Mon. 2024
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz
Umsatz 1.767,3 1.680,3 5,2 6,1 1.434,9 1.331,1
■ EMEA2 731,8 690,8 5,9 5,9 601,6 550,1
■ Amerika2 638,4 602,7 5,9 7,1 529,3 491,4
■ Asien | Pazifik2 397,1 386,8 2,7 5,0 304,0 289,6
Ergebnis
Underlying EBITDA3 527,3 471,4 11,9 453,3 389,0
Underlying EBITDA- Marge3 in % 29,8 28,1 31,6 29,2
Maßgebliches Periodenergebnis4 168,7 148,4 13,7
Finanzdaten je Aktie
Ergebnis je Stammaktie4 in € 2,44 2,15 13,5
Ergebnis je Vorzugsaktie4 in € 2,45 2,16 13,4
Bioprocess Solutions Lab Products & Services
in Mio.€, sofern nicht anderweitig angegeben Δ in % Δ in % wb1 6 Mon. 2025 6 Mon. 2024 Δ in % Δ in % wb1
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz
Umsatz 7,8 8,8 332,4 349,2 -4,8 -4,0
■ EMEA2 9,4 9,4 130,2 140,7 -7,5 -7,8
■ Amerika2 7,7 8,9 109,1 111,3 -2,0 -0,7
■ Asien | Pazifik2 5,0 7,5 93,2 97,2 -4,1 -2,3
Ergebnis
Underlying EBITDA3 16,5 74,0 82,4 -10,2
Underlying EBITDA- Marge3 in % 22,3 23,6
Maßgebliches Periodenergebnis4
Finanzdaten je Aktie
Ergebnis je Stammaktie4 in €
Ergebnis je Vorzugsaktie4 in €

Bilanz | Finanzen

30. Juni 2025 31. Dez. 2024
Bilanzsumme 10.027,2 10.103,0
Eigenkapital 3.794,4 3.897,8
Eigenkapitalquote5 in % 37,8 38,6
Nettoverschuldung 3.836,4 3.746,4
Nettoverschuldung zu underlying EBITDA6 3,8 4,0

1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden identische Wechselkurse verwendet

2 Nach Sitz des Kunden

3 Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation

4 Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote

5 Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme

6 Quotient aus Nettoverschuldung und underlying EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des Pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode

Kennzahlen für das 2. Quartal 2025

Konzern Bioprocess Solutions
in Mio.€, sofern nicht anderweitig angegeben Q2 20251 Q2 20241 Δ in % Δ in % wb2 Q2 20251 Q2 20241
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz
Umsatz 884,3 860,7 2,7 5,7 716,9 684,0
■ EMEA3 367,4 349,4 5,2 302,3 277,1
■ Amerika3 317,5 314,3 1,0 260,8 258,3
■ Asien | Pazifik3 199,4 197,0 1,2 153,8 148,7
Ergebnis
Underlying EBITDA4 264,3 237,0 11,5 227,5 195,9
Underlying EBITDA-Marge4 in % 29,9 27,5 31,7 28,6
Maßgebliches Periodenergebnis5 83,9 78,5 6,8
Finanzdaten je Aktie
Ergebnis je Stammaktie5 in € 1,22 1,14 6,5
Ergebnis je Vorzugsaktie5 in € 1,22 1,14 6,5
Bioprocess Solutions Lab Products & Services
in Mio.€, sofern nicht anderweitig angegeben Δ in % Δ in % wb2 Q2 20251 Q2 20241 Δ in % Δ in % wb2
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz
Umsatz 4,8 7,8 167,4 176,7 -5,2 -2,6
■ EMEA3 9,1 65,1 72,3 -9,9
■ Amerika3 1,0 56,7 56,1 1,2
■ Asien | Pazifik3 3,4 45,6 48,3 -5,7
Ergebnis
Underlying EBITDA4 16,1 36,8 41,0 -10,3
Underlying EBITDA-Marge4 in % 22,0 23,2
Maßgebliches Periodenergebnis5
Finanzdaten je Aktie
Ergebnis je Stammaktie5 in €
Ergebnis je Vorzugsaktie5 in €

1 Keiner prüferischen Durchsicht unterzogen

2 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden identische Wechselkurse verwendet

3 Nach Sitz des Kunden

4 Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation

5 Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote

Konzernzwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Einen detaillierten Überblick über die Geschäftstätigkeit, die Ziele und die Strategie des Sartorius Konzerns enthält der Geschäftsbericht 2024. Die dort getroffenen Aussagen gelten weiterhin. Im ersten Halbjahr 2025 gab es keine wesentlichen Änderungen.

Wirtschafts- und Branchenbericht

Die Branchen, in denen der Sartorius Konzern tätig ist, sind in unterschiedlichem Maß von der Konjunktur abhängig. So agiert die Sparte Bioprocess Solutions in einem Umfeld, das weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen ist. Die Sparte Lab Products&Services dagegen ist teilweise auch in Branchen aktiv, deren Entwicklung stärker von konjunkturellen Einflüssen geprägt ist.

Verhaltene Konjunkturdynamik unter dem Einfluss politischer Unsicherheiten

Die konjunkturelle Stimmung hat sich seit Jahresbeginn 2025 spürbar eingetrübt, insbesondere aufgrund zunehmender geopolitischer Spannungen und wachsender Unsicherheiten im Zusammenhang mit der US-Zollpolitik. Vor diesem Hintergrund haben sowohl der IWF wie auch die OECD ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr 2025 nach unten korrigiert. Trotz Risiken zeigte sich die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2025 laut den jüngsten OECD-Daten insgesamt robust. Regional ergab sich jedoch ein heterogenes Bild.

In der Europäischen Union beschleunigte sich das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im ersten Quartal 2025 auf 1,4 % (Vorjahreszeitraum: +0,6 %), wobei die Entwicklung in den großen Euroländern unterschiedlich verlief. So stagnierte die Wirtschaftsleistung in Deutschland auf dem Vorjahresniveau (Vorjahreszeitraum: -0,1 %) und die Wachstumsdynamik in Frankreich reduzierte sich auf 0,6 % (Vorjahreszeitraum: +1,7%). Großbritannien verzeichnete dagegen eine leichte Belebung und wuchs im ersten Quartal um 1,3% (Vorjahreszeitraum: +0,7 %).

In den USA verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2025 auf 2,1 % (Vorjahreszeitraum: +2,9 %).

Auch im asiatisch-pazifischen Raum zeigte sich ein heterogenes Bild. In China lag das BIP-Wachstum mit 5,4 % leicht über dem Vorjahreswert von 5,3 %. Japans Wirtschaft erholte sich deutlich und legte um 1,6 % zu (Vorjahreszeitraum: -0,9 %). Demgegenüber fiel das Wachstum in Indien auf 6,9 % (Vorjahreszeitraum: +8,4 %) und in Südkorea in den negativen Bereich mit -0,3 % (Vorjahreszeitraum: +3,1 %).

Quellen: OECD: Quarterly National Accounts, Juni 2025; IWF: World Economic Outlook, April 2025.

Wachstum des Biopharmamarkts

Der weltweite Pharmamarkt verzeichnete im Jahr 2024 ein Umsatzwachstum von 6 %. Besonders die Umsätze mit biopharmazeutischen Medikamenten, die innerhalb des Marktes überdurchschnittlich wachsen, legten deutlich um rund 9 % auf 458 Mrd. US-Dollar zu. Der Anteil biopharmazeutischer Produkte am Gesamtmarkt lag damit bei 41 % (2023: 40 %).

Der Bioprozessmarkt, der Produkte für die Herstellung von Biopharmazeutika umfasst, stabilisierte sich im Jahr 2024 nach einer pandemiebedingten Phase ausgeprägter Volatilität schrittweise. Die positive Entwicklung zeigte sich vor allem im Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, das von dem weitgehend abgeschlossenen Abbau erhöhter Lagerbestände auf Kundenseite profitierte. Demgegenüber hielten sich Biopharmakunden bei Investitionsentscheidungen in neue Kapazitäten weiter zurück, was die Nachfrage nach Equipment und Instrumenten beeinflusste.

Die Markterholung setzte sich im ersten Quartal 2025 in allen Regionen fort, sodass die führenden Hersteller von Bioprozesstechnologie deutliche Wachstumsraten verzeichneten. Treiber dieser Entwicklung war weiterhin das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, während die Investitionsbereitschaft von Biopharmakunden zögerlich blieb.

Das Wachstum des Biopharmamarktes hängt grundsätzlich stärker von mittel- und langfristigen Trends ab als von kurzfristigen wirtschaftlichen Schwankungen. Wesentliche Impulse gehen dabei von der weltweit steigenden Nachfrage nach Medikamenten sowie der Zulassung und Markteinführung innovativer Biopharmazeutika aus. Weitere Wachstumstreiber sind die Erweiterung der Indikationsgebiete bereits zugelassener Präparate sowie deren zunehmende Marktdurchdringung. Die Zahl an biopharmazeutischen Neuzulassungen durch die amerikanische Zulassungsbehörde FDA lag sowohl 2024 mit 47 (2023: 41) als auch in der ersten Jahreshälfte 2025 mit 18 (1. Halbjahr 2024: 23) auf einem weiterhin hohen Niveau.

Vorübergehende Investitionszurückhaltung im Labormarkt

Der weltweite Labormarkt erreichte im Jahr 2024 ein Volumen von rund 85 Mrd. US-Dollar. Branchenexperten gehen von einem mittel- bis langfristigen jährlichen durchschnittlichen Wachstum von etwa 5% aus. Das Marktwachstum hängt unter anderem von den Forschungs- und Entwicklungsausgaben der jeweiligen Endmärkte ab, die ihrerseits oft konjunkturabhängig sind.

Dies gilt jedoch weniger für Labore aus der Pharma- und Biopharmaindustrie, die die wichtigste Kundengruppe für Laborinstrumente und -verbrauchsmaterialien darstellen, und deren Nachfrage stärker von fundamentalen Wachstumstreibern wie der kontinuierlichen Erforschung neuer Wirkstoffe beeinflusst wird. Zudem wächst die Nachfrage der Life-Science-Branche im Vergleich zur Nachfrage anderer Industrien generell stärker.

Nach einer pandemiebedingt hohen Volatilität in den Vorjahren stabilisierte sich die Geschäftslage im Labormarkt 2024 schrittweise wieder, jedoch blieb die Nachfrage nach Laborinstrumenten aufgrund der anhaltenden Investitionszurückhaltung von Pharma- und Biopharmakunden auf einem niedrigen Niveau. Insbesondere das Geschäft in China war weiterhin stark von der allgemeinen Marktschwäche beeinflusst.

Diese Faktoren dämpften auch die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2025. Dabei wurde die anhaltende Investitionszurückhaltung durch sich eintrübende branchenspezifische und politische Rahmenbedingungen verstärkt, darunter beispielsweise ein moderates Finanzierungsumfeld für Biotech-Unternehmen, Diskussionen über die Senkung von Medikamentenpreisen in den USA sowie geplante Ausgabenkürzungen für die wichtigste US-Bundesbehörde für biomedizinische Forschung. Letzteres trug nach Aussage einer Reihe führender Anbieter von Laborinstrumenten und -verbrauchsmaterialien zu einer Abschwächung der Nachfrage seitens akademischer und öffentlicher Forschungseinrichtungen bei, einer weiteren wichtigen Kundengruppe im Labormarkt.

Quellen: Evaluate Pharma: World Preview 2024, August 2024; SDi: Global Assessment Report 2024, Juni 2024; eigene Auswertung von Unternehmensangaben; www.fda.gov

Die Sartorius Aktien

Globale Aktienmärkte

Die internationalen Aktienmärkte zeigten sich im ersten Halbjahr 2025 volatil, konnten aber größtenteils Kurszuwächse verzeichnen. Insbesondere die wechselnde Nachrichtenlage rund um die Einführung von Importzöllen durch die US-Regierung, handelspolitische Gegenmaßnahmen und die damit einhergehenden makroökonomischen Implikationen beeinflussten den Kursverlauf der großen Indizes in positiver wie negativer Richtung.

Vor diesem Hintergrund beendete der MSCI Europe den Berichtszeitraum rund 7,3 % höher bei 2.417 Punkten. Der deutsche Leitindex DAX sowie der Technologiewerteindex TecDAX, denen die Sartorius-Vorzugsaktien angehören, verbuchten Zuwächse von 20,1 % auf 23.910 Punkten beziehungsweise 13,5% auf 3.877 Punkte. Branchenrelevante Vergleichsindizes wie der S&P 500 Life Sciences Tools and Services oder der NASDAQ Biotechnology Index entwickelten sich dagegen mit -17,7 % auf 751 Punkte beziehungsweise -1,9 % auf 4.228 Punkte im ersten Halbjahr 2025 unterdurchschnittlich.

Sartorius Aktien

Aufgrund einer Reihe branchenbezogener Entwicklungen, insbesondere in den USA, zeigten sich die Anleger im ersten Halbjahr 2025 zunehmend abwartend gegenüber dem Life-Science-Bereich. Zu den dämpfenden Einflussfaktoren gehörten etwa das moderate Finanzierungsumfeld für Biotech-Unternehmen, geplante Ausgabenkürzungen für die wichtigste US-Bundesbehörde für biomedizinische Forschung sowie Diskussionen über die Senkung von Medikamentenpreisen. Auch die Aktienkurse von Sartorius waren von der Anlegerzurückhaltung beeinflusst, entwickelten sich aber angesichts des guten Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2025 und der Aussichten im Bioprozessmarkt innerhalb der Branche deutlich besser. Vor diesem Hintergrund notierte die Vorzugsaktie der Sartorius AG zum 30. Juni 2025 bei 216,00€, was einem leichten Anstieg um 0,4 % gegenüber dem Schlusskurs zum Jahresende 2024 entspricht. Die Stammaktie lag zum Halbjahresende bei 176,60€, ein Plus von 2,4%. Die Marktkapitalisierung des Konzerns auf Basis der ausstehenden Stamm- und Vorzugsaktien belief sich zum Stichtag auf rund 13,6 Mrd. € (31. Dezember 2024: 13,4 Mrd. €).

Die Anzahl der durchschnittlich täglich an der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra und Parkett) gehandelten Vorzugsaktien lag im ersten Halbjahr 2025 bei 116.911 Stück nach 99.157 im Vorjahr. Das durchschnittliche Handelsvolumen im ersten Halbjahr betrug 3,3 Mrd. € (Vorjahr: 3,9 Mrd. €).

Aufgrund des geringen Streubesitzes wird die Stammaktie nur in eingeschränktem Umfang gehandelt. So belief sich die im Durchschnitt täglich gehandelte Anzahl auf 4.369 Aktien gegenüber 4.270 im Vorjahr. Das entsprechende Handelsvolumen im ersten Halbjahr lag bei rund 97,6 Mio. € (Vorjahr: 126,9 Mio. €).

Die Vorzugsaktie der Sartorius AG ist im Deutschen Aktienindex DAX notiert und darüber hinaus im TecDAX. Zum Ende des ersten Halbjahres belegte die Vorzugsaktie gemessen an dem Kriterium der Freefloat Marktkapitalisierung Rang 48 im DAX und Rang 8 im TecDAX.

Sartorius Aktien im Vergleich zum DAX und MSCI Europe Index (indexiert) 01. Januar 2025 bis 30. Juni 2025

Quelle: NASDAQ

Dividende

Die Hauptversammlung der Sartorius AG fand am 27. März 2025 in virtueller Form ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt. Die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 0,74 € je Vorzugsaktie und 0,73 € je Stammaktie wurde beschlossen.

Analysten

Zum Berichtsstichtag analysieren 28 Finanzanalysten die Sartorius-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel für die Vorzugsaktie liegt bei 268,60€.

Aktionärsstruktur

Die Aktionärsstruktur blieb im ersten Halbjahr 2025 nach vorliegenden Informationen unverändert.

Aktionärsstruktur Stammaktien

in %, bezogen auf ~34,2 Mio. ausstehende Aktien

Aktionärsstruktur Vorzugsaktien

in %, bezogen auf ~34,8 Mio. ausstehende Aktien

Angaben zu Anteils- und Streubesitz entsprechend der gemäß §§ 33 ff. WpHG veröffentlichten Stimmrechtsmitteilungen und eigener Mitteilungen der Aktionäre. Die Meldepflichten beziehen sich ausschließlich auf stimmberechtigte Aktien und nicht auf die stimmrechtslosen Vorzugsaktien.

Quelle: NASDAQ

Aktuelle Informationen zu Investor-Relations-Veröffentlichungen, Stimmrechtsmitteilungen sowie Analystenschätzungen sind auf der Unternehmenswebseite abrufbar.

Geschäftsentwicklung Konzern

Sartorius weiter auf Wachstumskurs: Konzernumsatz legt in den ersten sechs Monaten um wechselkursbereinigt 6,1 % zu
Wie erwartet anhaltend positiver Trend im Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien
Sparte Bioprocess Solutions wächst um fast 9 Prozent, Laborsparte erwartungsgemäß noch mit gedämpfter Entwicklung
Ertrag steigt deutlich überproportional: Underlying EBITDA wächst zweistellig um rund 12 %; Marge bei knapp 30 %
Konzernleitung bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2025

Der Sartorius-Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und auf Basis konstanter Wechselkurse ein Umsatzplus von 6,1 % (nominal: 5,2%) auf 1.767,3 Mio. € erzielt. Haupttreiber dieser Entwicklung war das umsatzanteilig größere und margenstarke Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für die Pharmaindustrie, während die branchenweite Investitionszurückhaltung der Kunden wie erwartet weiterhin das Geschäft mit Laborinstrumenten und Bioprozessequipment beeinflusste.

Umsatz

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024 Δ in % nominal Δ in % wb1
Umsatz 1.767,3 1.680,3 5,2 6,1
■ EMEA2 731,8 690,8 5,9 5,9
■ Amerika2 638,4 602,7 5,9 7,1
■ Asien | Pazifik2 397,1 386,8 2,7 5,0

1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden identische Wechselkurse verwendet.

2 Nach Sitz des Kunden

Alle Geschäftsregionen trugen zum Umsatzwachstum bei. In der mit einem Anteil von rund 41 % umsatzstärksten Region EMEA stiegen die Erlöse um 5,9% auf 731,8 Mio.€. Das Geschäft in der Region Amerika, auf die rund 36% des Konzernumsatzes entfielen, wuchs im Berichtszeitraum um 7,1 % auf 638,4 Mio.€. In der Region Asien | Pazifik lagen die Umsätze bei 397,1 Mio.€ und damit 5,0% höher. Auf diese Region entfielen rund 23% des Konzernumsatzes. (Alle Veränderungsraten zur regionalen Entwicklung wechselkursbereinigt).

Operativer Ertrag steigt deutlich überproportional

Der Sartorius Konzern verwendet als zentrale Ertragskennziffer das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (underlying EBITDA).

Im ersten Halbjahr 2025 stieg das underlying EBITDA hauptsächlich infolge von Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekten deutlich überproportional um 11,9% auf 527,3 Mio.€. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 29,8 %.

Überleitung EBIT zu underlying EBITDA

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024
EBIT 269,3 229,0
Sondereffekte 52,0 47,0
Amortisation | Abschreibungen 206,0 195,5
Underlying EBITDA 527,3 471,4

Sondereffekte

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024
Effizienzmaßnahmen -45,2 -40,4
M&A Projekte | Integrationskosten -6,1 -3,2
Sonstiges -0,7 -3,3
Gesamt -52,0 -47,0

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich infolge eines höheren Bruttoergebnisses bei moderat steigenden Kosten in den Funktionsbereichen um 17,6 % auf 269,3 Mio. € (Vorjahr: 229,0 Mio. €). Neben Abschreibungen und Amortisation sind Sondereffekte in Höhe von -52,0 Mio. € (Vorjahr: -47,0 Mio. €) enthalten. Diese ergaben sich überwiegend aus Aufwendungen für verschiedene Konzernprojekte und Effizienzmaßnahmen oder im Zusammenhang mit den jüngsten Akquisitionen. Die EBIT-Marge stieg auf 15,2 % (Vorjahr: 13,6 %).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf -99,0 Mio. € gegenüber -103,0 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang ergab sich überwiegend aus einem geringeren Zinsaufwand.

Das Periodenergebnis der ersten 6 Monate 2025 nahm um 34,9 % auf 124,4 Mio. € zu (Vorjahr: 92,2 Mio. €). Das Periodenergebnis nach Anteilen Dritter belief sich auf 81,0 Mio. € nach 60,9 Mio. € im Vergleichszeitraum. Auf Minderheitenanteile entfielen 43,4 Mio. € (Vorjahr: 31,3 Mio. €). Im Hinblick auf die Berechnung des Steueraufwands wurde die für das Gesamtjahr erwartete Steuerquote von 27 % angewendet (Vorjahr: 27 %).

Maßgebliches Periodenergebnis

Das maßgebliche, den Aktionären der Sartorius AG zuzurechnende bereinigte Periodenergebnis stieg um 13,7 % von 148,4 Mio. € auf 168,7 Mio. €. Es wird ermittelt durch die Bereinigung von Sondereffekten, die Herausrechnung von Amortisation sowie auf Basis eines normalisierten Finanzergebnisses und der normalisierten Steuerquote. Das bereinigte Ergebnis je Stammaktie lag bei 2,44 € (Vorjahr: 2,15 €) bzw. je Vorzugsaktie bei 2,45 € (Vorjahr: 2,16 €).

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024
EBIT 269,3 229,0
Sondereffekte 52,0 47,0
Amortisation 78,7 79,9
Normalisiertes Finanzergebnis1 -80,6 -85,9
Normalisierter Steueraufwand2 -86,2 -72,9
Bereinigtes Ergebnis nach Steuern 233,2 197,1
Nicht beherrschende Anteile -64,5 -48,7
Bereinigtes Ergebnis nach Steuern und nach nicht beherrschenden Anteilen 168,7 148,4
Bereinigtes Ergebnis je Aktie
je Stammaktie in € 2,44 2,15
je Vorzugsaktie in € 2,45 2,16

1 Finanzergebnis bereinigt um Bewertungseffekte aus der Folgebewertung bedingter Kaufpreisverbindlichkeiten sowie Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung und -sicherung

2 Steueraufwand unter Berücksichtigung des durchschnittlich erwarteten Konzernsteuersatzes, basierend auf dem bereinigten Ergebnis vor Steuern

Operativer Cashflow auf solidem Niveau

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei 289,4 Mio. € (Vorjahr: 346,8 Mio. €). Positive Effekte aus dem höheren operativen Ergebnis und niedrigeren Steuerzahlungen wurden durch den wachstumsbedingten Aufbau des Working Capitals zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit kompensiert. Der Vorjahreswert war zudem positiv beeinflusst durch den deutlichen Abbau pandemiebedingt erhöhter Lagerbestände.

Vor dem Hintergrund grundlegend intakter Wachstumstreiber in den Endmärkten sowie seiner mittelfristigen Wachstumsziele hat Sartorius sein langjähriges Investitionsprogramm fortgesetzt und im Berichtszeitraum unter anderem durch den Abschluss der Kapazitätserweiterung am Standort in Aubagne, Frankreich, Fortschritte erzielt. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit waren im ersten Halbjahr 2025 plangemäß unterproportional und reduzierten sich um 29,9% auf 167,5 Mio. €. Die Investitionsquote bezogen auf den Umsatz lag bei 9,1% gegenüber 13,6% im Vorjahr. Die mit dem Abschluss der im April 2025 angekündigten Akquisition der MatTek Corporation einhergehende Kaufpreiszahlung erfolgte nach dem Bilanzstichtag am 1. Juli 2025.

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern weiterhin robust

Die Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum 30. Juni 2025 auf 10.027,2 Mio. € und lag damit 75,8 Mio. € unter dem Wert vom 31. Dezember 2024. Der Rückgang ist unter anderem auf die Reduzierung der langfristigen Vermögenswerte um 129,1 Mio. € auf 7.860,2 Mio. € zurückzuführen, überwiegend bedingt durch Währungseffekte sowie planmäßige Abschreibungen. Diese Faktoren wirkten sich auch reduzierend auf die Sachanlagen aus, die aber aufgrund der Fortsetzung des mehrjährigen Investitionsprogramms dennoch über dem Wert vom 31. Dezember 2024 lagen. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 53,3 Mio. € auf 2.167,0 Mio. €, unter anderem aufgrund des wachstumsbedingten Anstiegs des Working Capitals1 auf 1.110,7 Mio. € zum 30. Juni 2025 (31. Dezember 2024: 1.106,4 Mio. €). Erhöhend wirkte sich auch die Stichtagsbewertung von Fremdwährungsderivaten aus.

Das Eigenkapital des Sartorius Konzerns lag zum Ende des Berichtszeitraums bei 3.794,4 Mio.€ (31. Dezember 2024: 3.897,8 Mio. €) und die Eigenkapitalquote weiterhin auf einem soliden Niveau von 37,8 % (31. Dezember 2024: 38,6 %).

Die Bruttoverschuldung, die Anleihen, Schuldscheindarlehen, bilaterale Darlehen sowie Leasingverbindlichkeiten umfasst, stieg geringfügig um 95,6 Mio. € auf 4.655,4 Mio. € zum 30. Juni 2025 (31. Dezember 2024: 4.559,8 Mio. €). Die Nettoverschuldung, das heißt die Bruttoverschuldung abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, belief sich auf 3.836,4 Mio. € (31. Dezember 2024: 3.746,4 Mio. €). Der Anstieg der Brutto- und Nettoverschuldung im Vergleich zum Jahresende 2024 ist im Wesentlichen auf erhöhte Leasingverbindlichkeiten und Zinsabgrenzungen für die im September fälligen Zinsen aus der Bondfinanzierung zurückzuführen.

Der dynamische Verschuldungsgrad konnte wie geplant weiter reduziert werden auf 3,8 zum 30. Juni 2025 (31. Dezember 2024: 4,0). Er berechnet sich als Quotient aus Nettoverschuldung und underlying EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des Pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode.

1 Working Capital = Summe aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Anzahl der Beschäftigten leicht erhöht

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 30. Juni 2025 erhöhte sich vor allem aufgrund der Einstellung zusätzlicher Beschäftigter in der Fertigung leicht auf 13.685 und lag damit um 157 Personen über dem Stand zum Jahresende 2024 von 13.528 Mitarbeitenden. Die Mitarbeiterzahl in EMEA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2025 gegenüber Ende Dezember 2024 um rund 2,1 % auf 9.193. In der Region Amerika beschäftigte Sartorius Ende Juni 2.461 Menschen, was einem Minus von 2,0% entspricht, während die Zahl in der Region Asien | Pazifik um 0,8 % auf 2.031 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg.

Geschäftsentwicklung Sparten

Bioprocess Solutions mit deutlichem Umsatz- und Ergebniswachstum

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die effiziente und nachhaltige Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, setzte ihren Aufwärtstrend fort und verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Umsatzanstieg von wechselkursbereinigt 8,8 % auf 1.434,9 Mio. € (nominal: 7,8%). Maßgeblich war die sehr positive Entwicklung im margenstarken Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, während die branchenweite Investitionszurückhaltung der Kunden wie erwartet weiterhin das Geschäft mit Equipment und Anlagen beeinflusste.

Die Umsätze der Sparte sind im ersten Halbjahr in allen Regionen gestiegen. Das Geschäft in EMEA wuchs um 9,4 %. In Amerika und Asien | Pazifik nahm die Geschäftsdynamik gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zu, mit einem Umsatzplus von 8,9 % beziehungsweise 7,5 %. (Alle Veränderungsraten zur regionalen Entwicklung wechselkursbereinigt).

Bioprocess Solutions

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024 Δ in % Δ in % wb1
Umsatzerlöse 1.434,9 1.331,1 7,8 8,8
■ EMEA2 601,6 550,1 9,4 9,4
■ Amerika2 529,3 491,4 7,7 8,9
■ Asien | Pazifik2 304,0 289,6 5,0 7,5

1 wb = wechselkursbereinigt

2 Nach Sitz des Kunden

Noch deutlicher als der Umsatz legte das underlying EBITDA der Sparte zu, das durch positive Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte um 16,5 % auf 453,3 Mio. € stieg. Die Marge erhöhte sich entsprechend auf 31,6 % (Vorjahr: 29,2 %).

Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Bioprocess Solutions

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024 Δ in %
Underlying EBITDA 453,3 389,0 16,5
Underlying EBITDA-Marge in % 31,6 29,2

Lab Products & Services weiterhin von schwachen Endmärkten beeinflusst

Der Umsatz der Sparte Lab Products & Services, die auf Life-Science-Forschung und auf Pharmalabore spezialisiert ist, lag im ersten Halbjahr 2025 mit 332,4 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (wechselkursbereinigt: -4,0 %, nominal: -4,8 %). So zeigten sich die Kunden branchenweit nach wie vor zurückhaltend bei Investitionen in Laborinstrumente, was sich bei Sartorius insbesondere im Geschäft mit bioanalytischen Geräten auswirkte. Dahingegen positiv entwickelte sich das Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien für Labore sowie der Bereich Services.

Lab Products & Services

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024 Δ in % Δ in % wb1
Umsatzerlöse 332,4 349,2 -4,8 -4,0
■ EMEA2 130,2 140,7 -7,5 -7,8
■ Amerika2 109,1 111,3 -2,0 -0,7
■ Asien | Pazifik2 93,2 97,2 -4,1 -2,3

1 wb = wechselkursbereinigt

2 Nach Sitz des Kunden

Regional betrachtet gingen die Erlöse in der umsatzstärksten Region EMEA um 7,8 % zurück. Die Region Amerika verzeichnete einen moderaten Rückgang um 0,7 % und Asien | Pazifik ein Minus von 2,3 %. (Alle Veränderungsraten zur regionalen Entwicklung wechselkursbereinigt).

Das underlying EBITDA der Sparte verminderte sich um 10,2 % auf 74,0 Mio. €. Die daraus resultierende Marge lag bei 22,3 % (Vorjahr: 23,6 %).

Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Lab Products & Services

in Mio.€ 6 Monate 2025 6 Monate 2024 △ in %
Underlying EBITDA 74,0 82,4 -10,2
Underlying EBITDA-Marge in % 22,3 23,6

Chancen- und Risikobericht

Die Chancen- und Risikosituation des Sartorius Konzerns hat sich seit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024 mit der Ausnahme der im Folgenden genannten Umstände nicht wesentlich verändert. Daher wird an dieser Stelle für die übrigen Risiko- und Chancenkategorien auf die ausführliche Beschreibung der Chancen und Risiken sowie des Risikomanagementsystems des Sartorius Konzerns auf den Seiten 76 ff. des Geschäftsberichts 2024 verwiesen.

Im ersten Halbjahr 2025 hat die US-Regierung zusätzliche Zölle auf Importen aus verschiedenen Ländern eingeführt. Für Sartorius sind insbesondere die seit April geltenden Zölle für Importe aus der EU in Höhe von 10 % relevant. Eine weitere Erhöhung auf 30 % war zum Zeitpunkt der Berichterstellung für den 1. August angekündigt. Die Auswirkungen der Zölle auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Sartorius sind insgesamt begrenzt und werden durch verschiedene Ausgleichs- und Korrektivmaßnahmen abgefedert. So werden aktuell für den Großteil der von den erhöhten Zöllen betroffenen Lieferungen die zusätzlichen Aufwendungen an die Kunden weitergegeben. Zudem produziert Sartorius einen wesentlichen Teil der in den USA verkauften Produkte vor Ort und kann den Anteil der lokalen Wertschöpfung bei Bedarf weiter erhöhen.

Die US-Zölle auf Importe aus China betreffen Sartorius wegen der nur marginalen Einfuhren aus dieser Region nicht nennenswert.

Aufgrund der anhaltenden Volatilität und der Unvorhersehbarkeit weiterer Entscheidungen der US-Regierung sowie möglicher Gegenreaktionen von deren Handelspartnern bleibt die Unsicherheit deutlich erhöht. Der Konzern beobachtet die aktuellen Entwicklungen kontinuierlich und hat sich vor diesem Hintergrund intensiv mit seinen Lieferketten, Produktionsstandorten und Wertströmen befasst, um sich für etwaige dauerhaft erhöhte Zölle vorausschauend bestmöglich aufzustellen. Im Wettbewerbsumfeld sieht sich Sartorius aufgrund des generell regulierten Marktumfelds in der Biopharmazie sowie der in der Branche üblichen globalen Lieferketten als Konzern mit Sitz in Deutschland nicht im Nachteil.

Prognosebericht

Makroökonomischer Ausblick

Angesichts zunehmender Handelshemmnisse, insbesondere durch die Zollpolitik der US-Regierung und damit einhergehender Gegenmaßnahmen, haben sich die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum seit Jahresbeginn eingetrübt. Der IWF und andere Wirtschaftsforschungsinstitute haben aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen ihre ursprünglichen Konjunkturprognosen für das Jahr 2025 teils deutlich reduziert. Die Expansion der Weltwirtschaft dürfte sich demnach auf 2,8 % verlangsamen, ein im historischen Vergleich unterdurchschnittliches Tempo (2024: +3,3 %). Für die Industrieländer erwartet der IWF eine Wachstumsverlangsamung auf 1,4 % (2024: +1,8 %), für die Schwellen- und Entwicklungsländer auf 3,7 % (2024: +4,3 %).

Für die Europäische Union prognostiziert der IWF im Jahr 2025 ein BIP-Wachstum von 1,2 % (2024: +1,1 %). Für Deutschland wird eine Stagnation erwartet (2024: -0,2 %). Frankreich und das Vereinigte Königreich, zwei zentrale Märkte für Sartorius, sollen um 0,6 % (2024: +1,1 %) beziehungsweise 1,1 % (2024: +1,1 %) wachsen.

In den USA wird für 2025 mit einem Wachstum von 1,8 % gerechnet (2024: +2,8 %). Im asiatisch-pazifischen Raum prognostiziert der IWF ein Wachstum von 3,9 % (2024: +4,6 %). Die chinesische Wirtschaft dürfte um 4,0 % expandieren (2024: +5,0 %) und Indien mit 6,2 % (2024: +6,5 %) weiterhin eine starke Dynamik zeigen. Die Wirtschaft in Südkorea und Japan, ebenfalls bedeutende Märkte für Sartorius, werden voraussichtlich um 1,0 % (2024: +2,0 %) beziehungsweise 0,6 % (2024: +0,1 %) wachsen.

Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook Update, April 2025.

Branchenspezifisches Umfeld

Die im Geschäftsbericht 2024 auf den Seiten 91 bis 94 dargestellten Trends, die die Entwicklung des Sartorius Konzerns beeinflussen, haben insgesamt weiter Bestand.

Das Wachstum der Pharmaindustrie basiert auf starken langfristigen Trends und ist weitestgehend konjunkturunabhängig. Bis zum Jahr 2029 soll der Weltpharmamarkt nach Schätzungen von IQVIA jährlich um 5 % bis 8% wachsen. Innerhalb des Pharmamarktes entwickelt sich das Segment Biopharma seit Jahren besonders stark und wird laut verschiedenen Prognosen auch weiter überproportional zulegen. Das durchschnittliche jährliche Wachstum dürfte in den kommenden Jahren bei etwa 10 % liegen. Für 2028 wird ein Marktvolumen von rund 680 Mrd. US-Dollar prognostiziert, sodass der Anteil biologisch hergestellter Medikamente und Impfstoffe am Gesamtumsatz des Weltpharmamarktes von aktuell 41 % auf 45 % steigen könnte.

Die führenden Hersteller von Bioprozesstechnologie erwarten für das Jahr 2025 eine Fortsetzung der positiven Dynamik vom Jahresanfang und ein robustes Umsatzwachstum. Zentraler Treiber der Geschäftsentwicklung ist das deutlich expandierende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien. Trotz einer sichtbaren Belebung der Kundenaktivitäten bleiben die Marktteilnehmer mit ihren Erwartungen für das Geschäft mit Equipment im Jahr 2025 demgegenüber noch vorsichtig. In absehbarer Zeit dürfte die damit einhergehende Nachfrage jedoch wieder von den starken, zugrundeliegenden Treibern im Biopharmamarkt sowie von steigenden Produktionsvolumina profitieren.

Der Markt für Laborinstrumente und -verbrauchsmaterialien soll nach Einschätzung verschiedener Marktbeobachter in den kommenden Jahren jährlich um etwa 5% wachsen und 2028 ein Volumen von etwa 104 Mrd. US-Dollar erreichen. Laut führenden Anbietern von Laborprodukten dürfte das Branchenwachstum im Jahr 2025 angesichts der anhaltenden Investitionszurückhaltung von Pharmakunden sowie einer gedämpften Nachfrage von akademischen und öffentlichen Forschungseinrichtungen noch unter diesem Wert liegen. Es soll sich jedoch gegenüber den Vorjahren weiter erholen und insgesamt leicht wachsen. Bezogen auf die Endmärkte dürften die größten Nachfrageimpulse mittelfristig weiterhin von der Pharma- und Biopharmaindustrie ausgehen. Basis hierfür ist die kontinuierliche Erforschung und Zulassung neuer Medikamente und die hohe wissenschaftliche und technologische Innovationsdynamik.

EvaluatePharma rechnet für den Zeitraum 2024 bis 2028 mit einer Zunahme der sektorspezifischen Forschungsausgaben um jährlich 3,3% auf 348 Mrd. US-Dollar.

Quellen: IQVIA: The Global Use of Medicines Outlook through 2029, Juni 2025; Evaluate Pharma: World Preview 2024, August 2024; 2024; SDi: Global Assessment Report 2024, Juni 2024; eigene Auswertung von Unternehmensangaben

Prognose für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres und der erwarteten weiter positiven Marktentwicklung bestätigt die Unternehmensleitung ihren im April 2025 veröffentlichten Ausblick für das Gesamtjahr 2025 und rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von etwa 6 % im Konzern (2024: +0,1 % wechselkursbereinigt), etwa 7% in der Sparte Bioprocess Solutions (2024: +0,9% wechselkursbereinigt) und etwa 1 % bei Lab Products & Services (2024: -3,0 % wechselkursbereinigt), zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der weiterhin überdurchschnittlichen Volatilität mit einem jeweiligen Prognosekorridor von etwa plus/minus zwei Prozentpunkten.

Für den Ertrag erwartet das Unternehmen eine underlying EBITDA-Marge auf Konzernebene von rund 29 bis 30% (2024: 28,0%), wobei die Marge der Sparte Bioprocess Solutions auf rund 31 bis 32% (2024: 29,3%) steigen und die der Laborsparte rund 22 bis 23% (2024: 22,9%) erreichen soll. Nicht in der Umsatz- und Margenprognose enthalten sind mögliche Effekte aus Zöllen bzw. entsprechenden Ausgleichs- und Korrektivmaßnahmen, die je nach Ausgestaltung, Umfang und Wirkungsdauer die Umsatz- und Margenentwicklung temporär in einem gewissen Ausmaß beeinflussen könnten. Einen Einfluss auf die starke Marktstellung und Wettbewerbsfähigkeit von Sartorius erwartet die Unternehmensleitung nicht.

Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte mit etwa 12,5 % (2024: 12,1 %) auf dem Niveau des Vorjahres liegen und der dynamische Verschuldungsgrad sich auf etwa 3,5 (2024: 4,0) verringern.

Alle prognostizierten Zahlen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass die Dynamiken und Volatilitäten in der Branche in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Zudem spielen Unsicherheiten aufgrund der veränderten geopolitischen Lage, wie etwa die sich abzeichnenden Entkopplungstendenzen verschiedener Staaten, eine zunehmende Rolle. Daraus ergibt sich eine erhöhte Unsicherheit bei der Prognose von Geschäftszahlen.

Vergleich mit der Prognose vom Januar 2025

Zu Beginn des Jahres hat der Sartorius-Konzern qualitative Aussagen zu seinen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Demnach erwartete die Konzernleitung eine fortschreitende Nachfrageerholung mit einem Wachstum des Life-Science-Marktes noch unterhalb des langjährigen Durchschnitts. In diesem Umfeld strebte Sartorius an, in beiden Sparten und als Konzern über dem Marktniveau profitabel zu wachsen und eine moderate Umsatzsteigerung zu erzielen, die vorrangig vom Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien getrieben sein dürfte. Aufgrund der unterschiedlichen Dynamiken in ihren jeweiligen Teilmärkten wurde dabei erwartet, dass die Sparte Bioprocess Solutions stärker zum Wachstum beitragen dürfte als die Sparte Lab Products & Services. Auf Basis der erwarteten Volumenentwicklung, positiver Produktmixeffekte und unterstützt von Effekten aus dem Effizienzprogramm des Vorjahrs prognostizierte das Unternehmen zudem, dass sich der Ertrag gemessen am underlying EBITDA leicht stärker erhöhen sollte als der Umsatz. Zudem kündigte die Konzernleitung in der Januar-Prognose eine Fortsetzung des organischen Entschuldungskurses mit entsprechendem Fokus auf Working Capital und Investitionsmanagement an und erwartete, dass sich der dynamische Verschuldungsgrad spürbar verringern dürfte. Die Investitionsquote sollte in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung

2. Quartal 2. Quartal 6 Monate 6 Monate
in Mio.€ 20251 20241 2025 2024
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 884,3 860,7 1.767,3 1.680,3
Kosten der umgesetzten Leistungen -468,1 -472,4 -920,1 -895,5
Bruttoergebnis 416,2 388,3 847,2 784,7
Vertriebskosten -160,4 -165,8 -333,6 -335,9
Forschungs- und Entwicklungskosten -41,6 -45,7 -91,4 -90,6
Allgemeine Verwaltungskosten -64,8 -59,4 -123,5 -113,1
Sonstige betriebliche Erträge 12,6 8,5 23,6 18,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen -30,1 -19,6 -53,0 -34,2
Überschuss vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 131,9 106,2 269,3 229,0
Finanzielle Erträge -13,3 17,6 40,9 34,0
Finanzielle Aufwendungen -47,8 -71,4 -139,8 -137,0
Finanzergebnis -61,1 -53,8 -99,0 -103,0
Ergebnis vor Steuern 70,9 52,4 170,4 126,0
Ertragsteuern -19,1 -13,9 -46,0 -33,8
Jahresüberschuss 51,8 38,5 124,4 92,2
Davon entfallen auf:
Aktionäre der Sartorius AG 32,5 24,0 81,0 60,9
Nicht beherrschende Anteile 19,3 14,5 43,4 31,3
Ergebnis je Stammaktie (€) (unverwässert | verwässert) 0,47 0,34 1,17 0,88
Ergebnis je Vorzugsaktie (€) (unverwässert | verwässert) 0,47 0,34 1,18 0,89

1 Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht.

Gesamtergebnisrechnung

2. Quartal 2. Quartal 6 Monate 6 Monate
in Mio.€ 20251 20241 2025 2024
--- --- --- --- ---
Periodenergebnis 51,8 38,5 124,4 92,2
Absicherung künftiger Zahlungsströme (Cashflow Hedges) 32,0 -0,2 49,2 -10,4
davon effektiver Teil der Veränderungen des beizulegenden Zeitwertes 30,6 0,7 45,5 -8,3
davon umgegliedert in Gewinn oder Verlust 1,4 -1,0 3,7 -2,1
Ertragsteuern auf die Absicherung künftiger Zahlungsströme -9,6 -0,1 -14,8 2,3
Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb (Währungsumrechnung) -30,2 2,9 -44,4 15,3
Währungsumrechnungsdifferenzen -95,0 17,3 -154,5 48,0
Posten, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, nach Steuern -102,8 19,9 -164,4 55,2
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 2,1 1,9 2,1 1,9
Ertragsteuern auf Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen -0,6 -0,6 -0,6 -0,6
FVOCI Eigenkapitalinstrumente 2,9 -1,4 3,0 -8,9
Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, nach Steuern 4,4 0,0 4,5 -7,5
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -98,4 19,9 -159,9 47,7
Gesamtergebnis -46,7 58,4 -35,5 139,9
Davon entfallen auf:
Aktionäre der Sartorius AG -54,5 39,8 -58,0 101,1
Nicht beherrschende Anteile 7,8 18,5 22,4 38,7

1 Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht.

Bilanz

Aktiva

in Mio.€ 30. Juni 2025 31. Dez. 2024
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte 3.427,9 3.502,1
Sonstige Immaterielle Vermögenswerte 1.855,9 1.967,2
Sachanlagen 2.392,7 2.347,2
Finanzielle Vermögenswerte 86,8 82,1
Sonstige Vermögenswerte 5,7 4,4
Aktive latente Steuern 91,3 86,3
7.860,2 7.989,3
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 797,4 788,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 313,4 317,9
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 52,8 27,1
Ertragsteueransprüche 63,6 62,5
Sonstige Vermögenswerte 120,8 104,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 819,0 813,4
2.167,0 2.113,7
Summe Aktiva 10.027,2 10.103,0

Passiva

in Mio.€ 30. Juni 2025 31. Dez. 2024
Eigenkapital
Den Aktionären der Sartorius AG zustehendes Eigenkapital 2.658,3 2.764,8
Gezeichnetes Kapital 69,0 69,0
Kapitalrücklage 245,4 244,9
Andere Rücklagen und Bilanzergebnis 2.343,9 2.450,9
Nicht beherrschende Anteile 1.136,0 1.133,0
3.794,4 3.897,8
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 58,4 59,7
Sonstige Rückstellungen 22,9 22,8
Finanzverbindlichkeiten 3.914,1 4.022,1
Leasingverbindlichkeiten 174,3 144,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 102,0 106,2
Passive latente Steuern 406,9 405,3
4.678,7 4.760,6
Kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 41,4 42,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 384,2 344,1
Vertragsverbindlichkeiten 214,2 254,0
Finanzverbindlichkeiten 533,1 356,5
Leasingverbindlichkeiten 33,9 36,6
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitnehmern 128,7 122,1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 55,5 83,4
Ertragsteuerverbindlichkeiten 100,9 144,0
Sonstige Verbindlichkeiten 62,2 61,1
1.554,1 1.444,6
Summe Passiva 10.027,2 10.103,0

Kapitalflussrechnung

6 Monate 6 Monate
in Mio.€ 2025 2024
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern 170,4 126,0
Finanzergebnis 99,0 103,0
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 206,0 195,5
Veränderung der Rückstellungen 0,0 -10,9
Veränderung der Forderungen und sonstige Vermögenswerte -37,3 8,2
Veränderung der Vorräte -49,9 106,0
Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Finanzverbindlichkeiten) -11,6 -71,7
Erhaltene Zinsen 14,0 15,0
Ertragsteuern -104,0 -128,0
Sonstige nicht zahlungswirksame Transaktionen 2,8 4,0
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 289,4 346,8
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -161,5 -227,9
Investitionen in Finanzanlagen -6,0 -11,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit -167,5 -238,9
Kapitalerhöhungen 0,0 197,7
Gezahlte Zinsen -15,9 -34,2
Dividendenzahlungen an:
- Aktionäre der Sartorius AG -50,7 -50,7
- Nicht beherrschende Anteile -20,1 -20,0
Veränderung der nicht beherrschenden Anteile -0,9 785,8
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -24,4 -782,2
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,0 7,3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -112,0 103,7
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 10,0 211,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode 813,4 379,2
Veränderung aus der Währungsumrechnung -4,4 0,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode 819,0 591,2

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in Mio.€ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Hedgingrücklage Pensionsrücklage Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn Unterschied aus der Währungsumrechnung
Saldo zum 01.01.2024 68,4 45,2 18,1 -14,1 1.972,5 -22,3
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0 60,9 0,0
Cashflow Hedges 0,0 0,0 -8,2 0,0 0,0 0,0
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 0,0 0,0 0,0 1,6 0,0 0,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 39,2
Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 15,3
FVOCI Eigenkapitalinstrumente 0,0 0,0 0,0 0,0 -8,9 0,0
Steuereffekt 0,0 0,0 2,5 -0,5 0,0 -0,8
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0,0 0,0 -5,7 1,1 -8,9 53,7
Gesamtergebnis 0,0 0,0 -5,7 1,1 52,0 53,7
Aktienbasierte Vergütung 0,0 0,9 0,0
Kapitalerhöhungen 0,6 197,1
Kapitalerhöhung SSB S.A. 395,1
Dividenden -50,7
Kaufpreisverbindlichkeiten ALS / CellGenix 0,0 0,0 0,0 0,0 -0,5 0,0
Veränderungen der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -4,0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -0,2
Saldo zum 30.06.2024 69,0 243,2 12,4 -13,0 2.364,1 31,4
Saldo zum 01.01.2025 69,0 244,9 5,5 -14,9 2.387,0 73,3
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0 81,0 0,0
Cashflow Hedges 0,0 0,0 37,0 0,0 0,0 0,0
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 0,0 0,0 0,0 1,8 0,0 0,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 -124,7
Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 -44,4
FVOCI Eigenkapitalinstrumente 0,0 0,0 0,0 0,0 3,0 0,0
Steuereffekt 0,0 0,0 -11,1 -0,5 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 0,0 0,0 25,9 1,2 3,0 -169,1
Gesamtergebnis 0,0 0,0 25,9 1,2 84,0 -169,1
Aktienbasierte Vergütung 0,0 0,6 0,0
Dividenden -50,7
Kaufpreisverbindlichkeiten ALS / CellGenix 0,0 0,0 0,0 0,0 2,4 0,0
Veränderungen der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 0,0 0,0 0,0 0,0 -0,6 0,0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 -0,1 0,0
Saldo zum 30.06.2025 69,0 245,4 31,3 -13,6 2.421,9 -95,8
in Mio.€ Aktionären der Sartorius AG zustehendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital Gesamt
Saldo zum 01.01.2024 2.067,8 690,2 2.758,0
Jahresüberschuss 60,9 31,3 92,2
Cashflow Hedges -8,2 -2,2 -10,4
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 1,6 0,3 1,9
Währungsumrechnungsdifferenzen 39,2 8,7 48,0
Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb 15,3 0,0 15,3
FVOCI Eigenkapitalinstrumente -8,9 0,0 -8,9
Steuereffekt 1,2 0,6 1,8
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 40,2 7,4 47,7
Gesamtergebnis 101,1 38,7 139,9
Aktienbasierte Vergütung 0,9 0,0 0,9
Kapitalerhöhungen 197,7 0,0 197,7
Kapitalerhöhung SSB S.A. 395,1 396,3 791,4
Dividenden -50,7 -20,0 -70,8
Kaufpreisverbindlichkeiten ALS / CellGenix -0,5 -0,2 -0,7
Veränderungen der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -4,0 -1,6 -5,6
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -0,2 0,0 -0,2
Saldo zum 30.06.2024 2.707,1 1.103,5 3.810,6
Saldo zum 01.01.2025 2.764,8 1.133,0 3.897,8
Jahresüberschuss 81,0 43,4 124,4
Cashflow Hedges 37,0 12,2 49,2
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 1,8 0,3 2,1
Währungsumrechnungsdifferenzen -124,7 -29,8 -154,5
Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb -44,4 0,0 -44,4
FVOCI Eigenkapitalinstrumente 3,0 0,0 3,0
Steuereffekt -11,6 -3,8 -15,4
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -138,9 -21,0 -159,9
Gesamtergebnis -58,0 22,4 -35,5
Aktienbasierte Vergütung 0,6 0,0 0,6
Dividenden -50,7 -20,1 -70,8
Kaufpreisverbindlichkeiten ALS / CellGenix 2,4 0,9 3,3
Veränderungen der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -0,6 -0,2 -0,9
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -0,1 0,0 -0,1
Saldo zum 30.06.2025 2.658,3 1.136,0 3.794,4

Angaben zum verkürzten Zwischenabschluss

1. Allgemeine Informationen

Die Sartorius AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft deutschen Rechts und oberstes Mutterunternehmen des Sartorius Konzerns. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen (HRB 1970) eingetragen und hat ihren Sitz in Göttingen, Bundesrepublik Deutschland, Otto-Brenner-Str. 20.

Der Sartorius-Konzern ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products&Services (LPS) konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions (BPS) unterstützt Kunden mit einem breiten, auf Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren, schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten, Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss der Sartorius AG zum 31. Dezember 2024 wurde in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des IASB - den International Financial Reporting Standards (IFRS) - wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Im vorliegenden verkürzten Zwischenabschluss, der nach den Anforderungen des IAS 34, Zwischenberichterstattung, aufgestellt ist, wurden - mit Ausnahme der im Geschäftsjahr erstmalig anzuwendenden geänderten Vorschriften - grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2024 zu Grunde lagen.

Ferner wurden sämtliche zum 30. Juni 2025 anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) beachtet. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2024 erläutert. Die erstmalig angewendeten Standards bzw. die geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden in Abschnitt 3 erläutert.

Im Hinblick auf die Berechnung des Steueraufwands wird auf den Zwischenabschluss die Regelung des IAS 34.30c) angewendet, d. h. die für das Gesamtjahr erwartete Steuerquote (27 %; H1 2024: 27 %) findet grundsätzlich Anwendung.

3. Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete Rechnungslegungsvorschriften

Erstmalig in 2025 anzuwendende Standards

Der Konzern wendet die folgenden neuen bzw. geänderten Rechnungslegungsvorschriften erstmals in der Berichtsperiode an:

Änderungen an IAS 21 - Mangel an Umtauschbarkeit

Die Änderungen spezifizieren, wann eine Währung in eine andere Währung umtauschbar ist und wann dies nicht der Fall ist. Zudem wird festgelegt, wie der anzuwendende Stichtagskurs zu bestimmen ist, wenn eine Währung als nicht umtauschbar identifiziert wurde. Die Änderungen enthalten überdies Angabepflichten für den Fall, dass eine Währung als nicht umtauschbar gilt.

Die Anwendung der neuen Regelungen hatte keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss.

4. Ermessensentscheidungen und Schätzungen

Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wendet die Konzernleitung Schätzungen und Annahmen an, die auf den Verhältnissen und Einschätzungen am Bilanzstichtag beruhen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzwerten abweichen. Die wesentlichen Schätzungen und Annahmen sind im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 weitgehend unverändert geblieben. Die allgemeine Unsicherheit, die den rechnungslegungsrelevanten Schätzungen und Annahmen inhärent ist, bleibt weiterhin höher als in den Zeiten vor der Covid-19-Pandemie, nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Entwicklungen wie anhaltender Konflikte zwischen Russland und der Ukraine oder im Nahen Osten sowie der gestiegenen Volatilität aufgrund zunehmender handelspolitischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und mehreren führenden Volkswirtschaften. Mit Blick auf die genannten militärischen Konflikte ergaben sich seit dem Konzernabschluss 2024 keine für den Konzern bedeutenden Veränderungen. Die für die handelspolitischen Spannungen ursächliche Zollpolitik der Vereinigten Staaten und die möglichen Auswirkungen auf den Konzern sind im Risikobericht beschrieben. Die aktuellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind begrenzt. Zur Geschäftsentwicklung des Konzerns sowie der Sparten im ersten Halbjahr 2025 wird auf den Konzernzwischenlagebericht verwiesen.

5. Segmentberichterstattung

Die Segmentabgrenzung ergibt sich gem. IFRS 8 aus dem sog. Management-Approach, d. h. die Festlegung der Segmente erfolgt in Analogie zur internen Steuerungs- und Berichtsstruktur des Unternehmens. Dementsprechend sind die Sparten Bioprocess Solutions sowie Lab Products&Services als operative Segmente anzusehen.

Die für die Beurteilung der Segmenterfolge relevante Erfolgsgröße ist für den Sartorius Konzern das sog. "underlying EBITDA". Das EBITDA entspricht dem Überschuss vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen. Beim "underlying EBITDA" handelt es sich um ein um Sondereffekte bereinigtes, operatives Ergebnis. Als Sondereffekte gelten Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit Effizienzmaßnahmen (z. B. Restrukturierungen, größere Konzernprojekte, wie z. B. IT-Projekte), Akquisitionen, sowie sonstige Aufwendungen und Erträge, die die nachhaltige Ertragskraft des Segments verzerren.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente entsprechen im Übrigen den allgemeinen Konzernbilanzierungsrichtlinien.

Bioprocess Solutions Lab Products & Services Überleitung*
6 Monate 6 Monate 6 Monate 6 Monate 6 Monate 6 Monate
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio.€ 2025 2024 2025 2024 2025 2024
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.434,9 1.331,1 332,4 349,2
Kosten der umgesetzten Leistungen -696,1 -658,2 -157,2 -159,9 -66,8 -77,5
Vertriebskosten -230,8 -227,5 -79,3 -83,0 -23,5 -25,4
Forschungs- und Entwicklungskosten -67,1 -67,5 -22,1 -22,0 -2,3 -1,1
Underlying EBITDA 453,3 389,0 74,0 82,4
Amortisation | Abschreibungen
Sondereffekte
Überschuss vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT)
Finanzergebnis
Ergebnis vor Steuern
Überleitung* Konzern
6 Monate 6 Monate
--- --- ---
in Mio.€ 2025 2024
--- --- ---
Umsatzerlöse 1.767,3 1.680,3
Kosten der umgesetzten Leistungen -920,1 -895,5
Vertriebskosten -333,6 -335,9
Forschungs- und Entwicklungskosten -91,4 -90,6
Underlying EBITDA 527,3 471,4
Amortisation | Abschreibungen -206,0 -195,5
Sondereffekte -52,0 -47,0
Überschuss vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 269,3 229,0
Finanzergebnis -99,0 -103,0
Ergebnis vor Steuern 170,4 126,0

* Die Funktionskosten werden von den Haupt-Entscheidungsträgern (Vorstand der Sartorius AG) primär exklusive Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen sowie außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen überwacht.

Die Sondereffekte stellen sich wie folgt dar:

6 Monate 6 Monate
in Mio.€ 2025 2024
--- --- ---
Effizienzmaßnahmen -45,2 -40,4
M&A Projekte | Integrationskosten -6,1 -3,2
Sonstiges -0,7 -3,3
Gesamt -52,0 -47,0

6. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzrealisierung folgt IFRS 15, Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden. Die Umsatzerlöse sind nach den Kategorien "Art der Produkte" und "geographische Regionen" sowie nach der "Art der Umsatzerlöse" (wiederkehrend/nicht-wiederkehrend) aufgegliedert und in nachfolgender Tabelle dargestellt. Die Kategorisierung nach "Art der Produkte" entspricht den berichtspflichtigen Segmenten, da die Abgrenzung der berichteten Segmente auf den unterschiedlichen vertriebenen Produkten basiert. Die regionale Zuordnung der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Sitz des Kunden. Als wiederkehrende Umsatzerlöse definiert der Konzern Umsätze mit Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen, als nicht-wiederkehrend werden dabei in erster Linie Instrumentenumsätze angesehen.

6 Monate 6 Monate
2025 2024
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio.€ Konzern Bioprocess Solutions Lab Products & Services Konzern Bioprocess Solutions Lab Products & Services
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 1.767,3 1.434,9 332,4 1.680,3 1.331,1 349,2
EMEA 731,8 601,6 130,2 690,8 550,1 140,7
Amerika 638,4 529,3 109,1 602,7 491,4 111,3
Asien | Pazifik 397,1 304,0 93,2 386,8 289,6 97,2
6 Monate 6 Monate
2025 2024
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio.€ Konzern Bioprocess Solutions Lab Products & Services Konzern Bioprocess Solutions Lab Products & Services
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 1.767,3 1.434,9 332,4 1.680,3 1.331,1 349,2
Wiederkehrende Umsatzerlöse 1.402,4 1.219,6 182,8 1.214,6 1.043,9 170,7
Nicht-wiederkehrende Umsatzerlöse 364,9 215,3 149,6 465,7 287,2 178,5

7. Konsolidierungskreis

Eine Liste der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften befindet sich im Geschäftsbericht 2024.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Sartorius (Shanghai) Trading Co., Ltd., Shanghai, China auf die Sartorius Lab (Shanghai) Trading Co., Ltd., Shanghai, China verschmolzen. Überdies wurden die Accessia Pharma SA in Sartorius Accessia Pharma SA, die Xpress Biologics SA in Sartorius Xpress Biologics SA sowie die Bio Elpida SAS in Sartorius Bio Elpida SAS umbenannt. Die Rechtsform der Polyplus-Transfection SA wurde geändert und die Gesellschaft in Sartorius Polyplus SAS umbenannt.

8. Finanzinstrumente

Die folgende Tabelle stellt die Buch- und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns zum 30. Juni 2025 und zum 31. Dezember 2024 nach IFRS 9 dar.

Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
in Mio.€ Kategorie gem. IFRS 9 30. Juni 2025 30. Juni 2025 31. Dez. 2024 31. Dez. 2024
--- --- --- --- --- ---
Beteiligungen an nicht-konsolidierten Tochterunternehmen und at-Equity-Beteiligungen N/A 16,6 16,6 18,6 18,6
Finanzanlagen Eigenkapitaltitel zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgswirksam) 10,8 10,8 9,3 9,3
Finanzanlagen Eigenkapitaltitel zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgsneutral) 22,9 22,9 19,9 19,9
Finanzanlagen Schuldtitel zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgswirksam) 29,9 29,9 26,7 26,7
Finanzielle Vermögenswerte Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 6,5 6,5 7,6 7,6
Finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 86,8 86,8 82,1 82,1
Vertragsvermögenswerte N/A 10,2 10,2 18,1 18,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Schuldtitel zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgsneutral) 108,1 108,1 63,5 63,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 195,0 195,0 236,3 236,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 313,4 313,4 317,9 317,9
Forderungen und sonstige Vermögenswerte Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 16,2 16,2 23,5 23,5
Finanzanlagen (kurzfristig) Schuldtitel zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgsneutral) 3,5 3,5 2,6 2,6
Derivative Finanzinstrumente in Sicherungsbeziehung1 N/A 33,1 33,1 1,0 1,0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 52,8 52,8 27,1 27,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 819,0 819,0 813,4 813,4
Finanzverbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten 4.447,2 4.585,2 4.378,6 4.514,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten 384,2 384,2 344,1 344,1
Derivative Finanzinstrumente in Sicherungsbeziehung1 N/A 0,7 0,7 17,0 17,0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert bewertet (erfolgswirksam) 0,0 0,0 0,2 0,2
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten 156,8 154,8 172,5 168,9
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 157,5 155,5 189,6 186,0

1 Die Beträge enthalten jeweils auch den nicht designierten Teil der Derivate in Höhe von insgesamt -2,2 Mio. € (31. Dezember 2024: - 3,8 Mio. €)

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen.

Finanzinstrumente der Stufe 1 werden auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bewertet. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Faktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet.

Bei den zum Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Finanzinstrumenten handelt es sich insbesondere um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund des Factoring-Programms Teil eines Portfolios sowohl mit Halte- als auch Veräußerungsabsicht sind. Die Bewertung dieser Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt angesichts der kurzen Vertragslaufzeiten und unwesentlichen Ausfallrisiken analog zur Bewertung der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Daneben bestehen zum 30. Juni 2025 Derivate in Form von Devisentermingeschäften. Die Bewertung der Derivate erfolgt jeweils auf Basis notierter Devisenkurse und am Markt erhältlicher Zinsstrukturkurven (Stufe 2).

Für die Bewertung der erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Beteiligung an der BICO Group AB wird der aktuelle Aktienkurs am Bilanzstichtag zugrunde gelegt (Stufe 1). Der beizulegende Zeitwert der Beteiligung beträgt am Bilanzstichtag 22,9 Mio.€ (31.12.2024: 19,9 Mio.€). Die im sonstigen Ergebnis erfasste Wertänderung seit dem 31. Dezember 2024 beträgt 3,0 Mio. €.

Die übrigen zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzanlagen werden auf Basis der jüngsten am Bilanzstichtag verfügbaren verlässlichen Wertindikation, beispielsweise auf Basis der jüngsten durchgeführten Finanzierungsrunde, aktueller Investoreninformationen oder unveränderter Anschaffungskosten, bewertet (Stufe 3). Zum Bilanzstichtag ergaben sich keine wesentlichen Wertänderungen.

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente umfassen grundsätzlich auch die als finanzielle Verbindlichkeiten klassifizierten bedingten Gegenleistungen im Zusammenhang mit den Erwerben von BIA Separations und Xell (Stufe 3). Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2025 wird beiden bedingten Gegenleistungen kein wesentlicher Wert beigemessen. Die Veränderungen der Buchwerte seit dem 31. Dezember 2024 sind jeweils unwesentlich. Auch realistische Veränderungen der Grundannahmen führen nicht zu künftigen Auszahlungen.

Für die im Geschäftsjahr 2023 begebenen Anleihen werden die jeweiligen Börsenkurse am Bilanzstichtag als Wertmaßstab für den beizulegenden Zeitwert herangezogen (Stufe 1). Die Buchwerte dieser Finanzverbindlichkeiten betragen zum 30. Juni 2025 3.088,8 Mio.€ (31.12.2024: 3.019,6 Mio.€) und der beizulegende Zeitwert 3.249,8 Mio.€ (31.12.2024: 3.196,1 Mio.€). Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte für die übrigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Schuldscheindarlehen) erfolgte auf der Basis der Marktzinskurve unter Berücksichtigung aktueller (indikativer) Credit Spreads (Stufe 2).

Die in den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten für den Erwerb nicht-beherrschender Anteile an den Tochterunternehmen Sartorius Automated Lab Solutions GmbH sowie Sartorius CellGenix GmbH werden erfolgsneutral gemäß der Effektivzinsmethode bilanziert. Da die jeweiligen Kaufpreise von den erzielten Umsatzerlösen abhängen ist die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der Stufe 3 zuzuordnen. Die Verbindlichkeit für die noch ausstehenden 24 % der Anteile an der Sartorius CellGenix GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 76,2 Mio. € (Wert zum 31.12.2024: 79,5 Mio. €). Unter der Annahme um 10 % höherer (geringerer) Umsatzerlöse im Jahr 2025 wäre die auszuweisende Verbindlichkeit am Bilanzstichtag etwa 2,9 Mio. € höher (ca. 2,9 Mio. € niedriger). Die Verbindlichkeit für den Erwerb von ca. 37,5 % der Anteile an der Sartorius Automated Lab Solutions GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 14,0 Mio.€ (Wert zum 31.12.2024: 14,1 Mio.€). Realistische Veränderungen der Grundannahmen führen nicht zu einem veränderten Buchwert am 30. Juni 2025.

Die beizulegenden Zeitwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden entsprechen aufgrund ihrer überwiegend kurzen Restlaufzeit oder unveränderten Anschaffungskosten annähernd ihrem Buchwert. Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben.

Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen werden zum Ende der Berichtsperiode erfasst, in denen die Änderung eingetreten ist. In der Berichtsperiode gab es keine Übertragungen zwischen den Stufen.

9. Nahestehende Personen und Unternehmen

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften stehen in Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen im Sinne von IAS 24. Dies betrifft u. a. Geschäfte mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Diese Transaktionen werden grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.

In der Berichtsperiode wurden wie im Vorjahreszeitraum keine wesentlichen Umsatzerlöse mit diesen Unternehmen erzielt, es bestanden Forderungen aus Darlehen in Höhe von 6,7 Mio.€ (31.12.2024: 14,8 Mio.€). Mit einem nahestehenden Unternehmen besteht ein langfristiger Dienstleistungsvertrag, in der Berichtsperiode sind dafür im Konzernabschluss Aufwendungen in Höhe von 8,1 Mio. € (H1|2024: 6,7 Mio. €) angefallen.

Zu weiteren Ausführungen auch im Hinblick auf nahestehende Personen wird auf den Geschäftsbericht 2024 (S. 324) verwiesen.

10. Sonstige Angaben

Wertminderungstests sind insbesondere jährlich beim Goodwill und bei Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer durchzuführen. Überdies sind Wertminderungstests bei Vorliegen von Anzeichen für Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten am Bilanzstichtag durchzuführen. Die Analysen des Konzerns ergaben, dass zum 30. Juni 2025 keine wesentlichen Wertminderungen von Vermögenswerten zu erfassen waren.

Der Konzern sieht sich im Rahmen seines normalen Geschäftsbetriebs mit verschiedenen rechtlichen Angelegenheiten konfrontiert, darunter Gerichtsverfahren, Qualitätsansprüche, steuerliche und zollrechtliche Angelegenheiten sowie mitarbeiterbezogene und andere Streitigkeiten. Die Konzernleitung ist der Ansicht, dass die endgültigen Kosten zur Beilegung dieser Angelegenheiten keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Konzernbilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung oder die Cashflows des Unternehmens haben werden.

In der Berichtsperiode hat die Gesellschafterversammlung der Sartorius AG eine Dividende in Höhe von 50,7 Mio.€ beschlossen, von denen 25,0 Mio.€ auf Stammaktien und 25,8 Mio.€ auf Vorzugsaktien entfällt. Die Dividende wurde im ersten Halbjahr 2025 gezahlt.

Der Vorstand hat den verkürzten Konzernzwischenabschluss am 21. Juli 2025 zur Veröffentlichung freigeben. Eine prüferische Durchsicht des 6-Monatsberichts seitens des Konzernabschlussprüfers ist erfolgt. Die Zahlen des Einzelquartals Q2 in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Gesamtergebnisrechnung waren nicht Bestandteil dieses Reviews.

11. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Akquisition MatTek

Am 1. Juli 2025 hat der Konzern 100% der Anteile und Stimmrechte an der MatTek Corporation und zweier Tochtergesellschaften erworben. MatTek ist ein führender Entwickler und Hersteller von 3D-Mikrogewebe-modellen. Das im Jahr 1985 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz in Ashland, Massachusetts, in den Vereinigten Staaten und an seinem Produktionsstandort in Bratislava, Slowakei. Der Kaufpreis in Höhe von rund 69,8 Mio. € wurde in bar entrichtet. Die dem Erwerb direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten in Höhe von rund 1,2 Mio. € wurden im ersten Halbjahr 2025 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Zum Aufstellungszeitpunkt lag aufgrund der zeitlichen Nähe zum Erwerbszeitpunkt keine vorläufige Kaufpreisallokation vor. Es wird erwartet, dass die Kaufpreisallokation zum Ansatz wesentlicher immaterieller Vermögenswerte, insbesondere Technologien, sowie zu einem wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwert führen wird. Die steuerliche Abzugsfähigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts ist noch nicht geprüft.

Das Portfolio von MatTek umfasst 3D-Mikrogewebemodelle und Primärzellen und zielt darauf ab, die Entwicklung von Medikamenten deutlich zu beschleunigen. Die dreidimensionalen Modelle ahmen Aufbau und Funktion von menschlichem Gewebe nach. Im Vergleich zu herkömmlichen 2D-Zelllkulturen liefern diese fortschrittlichen Zellmodelle präzisere, kostengünstigere und reproduzierbarere Ergebnisse und reduzieren Tierversuche in der Arzneimittelentwicklung. Das Unternehmen ist zudem auf fortschrittliche Bildgebung und digitale Pathologie für die biomedizinische Forschung spezialisiert. Das Geschäft ergänzt das Angebot des Konzerns an zellanalytischen Instrumenten, Reagenzien und KI-gestützten Datenmodellen und wird entsprechend in die Sparte Lab Products & Services integriert.

Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm in Deutschland

Im Zusammenhang mit dem am 11. Juli 2025 im Bundesrat beschlossenen "Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland" und der damit verbundenen sukzessiven Senkung des Körperschaftsteuersatzes ab dem Veranlagungszeitraum 2028 sind die latenten Steuern der deutschen Gesellschaften des Sartorius Konzerns neu zu bewerten. Die Bilanzpositionen zum 30. Juni 2025 sind hiervon nicht betroffen. Die sich hieraus künftig ergebende einmalige Steuerentlastung wird sich erwartungsgemäß nicht wesentlich auf den Konzernabschluss auswirken.

Darüber hinaus haben sich bis zur Beendigung der Aufstellung des Zwischenabschlusses keine wesentlichen Ereignisse ergeben.

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Sartorius Aktiengesellschaft, Göttingen

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Sartorius Aktiengesellschaft, Göttingen, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Hannover, den 21. Juli 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Ull ppa. Lasse Neubert
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung zum 30. Juni 2025 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Göttingen, den 21. Juli 2025

Sartorius Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Michael Große Dr. Florian Funck Dr. René Fáber Dr. Alexandra Gatzemeyer

Finanzkalender

Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. - Sept. 2025 16. Oktober 2025
Veröffentlichung des vorläufigen Geschäftsergebnisses für 2025 Januar 2026
Bilanzpressekonferenz Januar 2026
Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025 Februar 2026
Hauptversammlung März 2026
Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. - März 2026 April 2026

Kontakt

Sartorius AG

Otto-Brenner-Straße 20

37073 Göttingen

Telefon: 0551.308.0

www.sartorius.com

Petra Müller

Head of Investor Relations

Telefon: 0551.308.6035

[email protected]

Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten Risiken

Dieser Sartorius Konzern Halbjahresbericht für den Zeitraum Januar bis Juni 2025 enthält verschiedene Aussagen, die die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns betreffen. Diese Aussagen beruhen sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen. Obwohl wir davon überzeugt sind, dass diese vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir hierfür nicht garantieren. Denn unsere Annahmen bergen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen ist nicht geplant.

Im gesamten Bericht können durch mathematische Rundungen in der Addition scheinbare Differenzen auftreten.