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S Immo AG — Interim / Quarterly Report 2016
May 24, 2016
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Interim / Quarterly Report
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Zwischenbericht zum 31.03.2016
Kennzahlen
| 01.01. – 31.03.2016 | 01.01. – 31.03.2015 | ||
|---|---|---|---|
| Umsatz | EUR Mio. | 46,3 | 44,3 |
| davon Mieterlöse und Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung | EUR Mio. | 36,4 | 35,8 |
| EBITDA | EUR Mio. | 20,3 | 19,7 |
| EBIT | EUR Mio. | 55,3 | 18,6 |
| EBT | EUR Mio. | 34,7 | 9,6 |
| Periodenergebnis | EUR Mio. | 27,6 | 8,1 |
| Bilanzsumme | EUR Mio. | 2.112,2 | 1.874,8 |
| Eigenkapital | EUR Mio. | 671,6 | 587,8 |
| Verbindlichkeiten | EUR Mio. | 1.440,6 | 1.287,0 |
| Eigenkapitalquote | in % | 32 | 31 |
| Operativer Cashflow | EUR Mio. | 19,9 | 19,2 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | EUR Mio. | -14,8 | -25,6 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | EUR Mio. | -12,2 | -20,1 |
| Liquide Mittel zum Ende des Quartals | EUR Mio. | 45,4 | 49,4 |
| NOI-Ratio | in % | 51 | 51 |
| FFO I | EUR Mio. | 8,8 | 6,3 |
| FFO II | EUR Mio. | 9,3 | 8,5 |
| Ergebnis je Aktie | EUR | 0,40 | 0,11 |
| Buchwert je Aktie | EUR | 9,71 | 8,41 |
| Kurs-Abschlag vom Buchwert je Aktie | in % | 16 | -0,45 |
| Operativer Cashflow je Aktie | EUR | 0,30 | 0,29 |
| Immobilienvermögen | EUR Mio. | 2.010,9 | 1.759,9 |
| davon Anlagen in Bau | EUR Mio. | 16,6 | 14,6 |
| INHALT | |
|---|---|
| Brief des Vorstands | 01 |
| S IMMO am Kapitalmarkt | 02 |
| Zwischenlagebericht | 04 |
| Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2016 | 10 |
| Finanzkalender/Kontakt/Impressum | 25 |
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
nach dem Rekordjahresergebnis von 2015 können wir Ihnen erneut ein hervorragendes Ergebnis für das erste Quartal 2016 präsentieren. Insbesondere auf Grund des positiven Trends am deutschen Wohnimmobilienmarkt konnten unsere Wohnobjekte erneut sehr hohe Wertsteigerungen verzeichnen, die sich im Ergebnis der ersten drei Monate erfreulich niederschlugen.
Im Berichtszeitraum konnten wir in diesem Umfeld ein EBIT von EUR 55,3 Mio. und ein Periodenergebnis von EUR 27,6 Mio. erzielen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verbesserte sich das Ergebnis je Aktie von EUR 0,11 auf EUR 0,40.
Kapitalmarkt
Im ersten Quartal des laufenden Jahres verzeichnete die S IMMO Aktie ein leichtes Minus von 0,62 % und schloss zum 31.03.2016 bei EUR 8,149. In den darauffolgenden Wochen legte unser Wertpapier jedoch wieder zu und erreichte Anfang Mai einen Wert von EUR 8,570. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 18.05.2016 notierte die S IMMO Aktie bei erfreulichen EUR 8,700.
Auf Basis des äußerst erfolgreichen Jahresergebnisses 2015 werden wir der Hauptversammlung am 03.06.2016 eine Erhöhung der Dividende auf EUR 0,30 je Aktie vorschlagen. Bei unserer Dividendenpolitik legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und Kalkulierbarkeit. Diese Strategie verfolgen wir seit 2011 und können somit Sie, unsere Anlegerinnen und Anleger, konstant am Gewinn des Unternehmens beteiligen.
Ausblick 2016
Der positive Auftakt stimmt uns auch für den weiteren Verlauf des Jahres sehr optimistisch. Das erste Quartal brachte sehr erfreuliche Aufwertungen in Berlin. Wenn sich die deutschen Märkte in den nächsten Quartalen ähnlich weiterentwickeln, sind zusätzliche Bewertungsgewinne möglich. Außerdem arbeiten wir an verschiedenen Projektentwicklungen. So läuft in Bukarest bereits ein umfangreicher Umbau in unserem Shoppingcenter Sun Plaza – insgesamt werden 20.000 m² neu gestaltet, um Platz für bis zu 40 weitere Geschäfte zu schaffen. Ebenfalls in Bukarest laufen die letzten Vorbereitungen für den Start einer Büroentwicklung: Demnächst wird mit dem Bau des Objekts The Mark in bester Lage begonnen. Und auch in Berlin und Wien haben wir einige spannende Projekte in Vorbereitung, die im Laufe dieses Jahres starten werden.
Ernst Vejdovszky (links), Friedrich Wachernig (rechts)
Wir sind mit sehr großem Optimismus in das laufende Jahr gestartet und können diesen zum Ende des ersten Quartals bekräftigen. Unser Geschäftsmodell bewährt sich, unsere Stra-
tegie eröffnet uns viele Potenziale und das Umfeld für Immobiliengesellschaften ist nach wie vor sehr günstig. Wir blicken dem weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2016 sehr positiv entgegen.
blog.simmoag.at Persönliche Einblicke in die S IMMO, den Immobilienmarkt und die Welt der Aktie
Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig
S IMMO am Kapitalmarkt
Die Märkte reagierten auch im ersten Quartal 2016 nervös auf geopolitische Ereignisse im Nahen Osten sowie auf den gefallenen Ölpreis. Terroranschläge in Paris und Brüssel, ein möglicher Ausstieg Großbritanniens aus der EU sowie die Flüchtlingskrise in Europa waren weitere Unsicherheitsfaktoren für die internationalen Börsen. Dem stand eine Vielzahl von Faktoren gegenüber, die die Attraktivität der Aktienmärkte deutlich steigerten. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte im März 2016 den Leitzins auf 0,00 % und weitete das Anleihenkaufprogramm auf
Kursentwicklung
indexiert vom 01.01.2016 bis 31.03.2016
Aktiendaten
Corporate Bonds aus. Erstmals gab es Negativzinsen auf Bankeinlagen und die Zinsen für Staatsanleihen bewegten sich um die 0 %.
Die Entwicklungen an den internationalen Börsen waren im Berichtszeitraum sehr unterschiedlich und von hoher Volatilität geprägt. In den USA beendete der Dow Jones Industrial Index (DJII) das erste Quartal mit 17.685,09 Zählern, das entspricht einem Zuwachs von 1,49 %. Ein leichtes Plus von 0,77 % verzeichnete der S&P 500 Index und notierte bei 2.059,74 Zählern per 31.03.2016.
Weniger gut entwickelten sich die Aktienmärkte in Deutschland und Österreich – wobei Europa auf Grund von lokalen Strukturschwächen und einem verzögerten Wirtschaftswachstum immer stärker unter Druck gerät. Der deutsche Leitindex DAX beendete das erste Quartal mit einem Minus von 7,23 % bei 9.965,51 Zählern. Auch der österreichische Leitindex ATX entwickelte sich negativ und notierte per Quartalsultimo bei 2.270,38 Zählern, eine Reduktion um 5,28 %. Immobilienaktien profitierten nach wie vor vom aktuellen Zinsumfeld: So verzeichnete der österreichische Branchenindex IATX ein geringeres Minus von 3,46 % und schloss bei einem Zählerstand von 227,65. Die verhaltene Börsenperformance in Europa lässt sich auch am GPR Index ablesen. Der GPR 250 World verzeichnete seit Jahresbeginn (Year-to-Date) einen Zuwachs von 3,8 %, wohingegen der europäische Teilindex lediglich um 0,4 % gestiegen ist.
| 31.03.2016 | 31.03.2015 | ||
|---|---|---|---|
| Schlusskurs | EUR | 8,149 | 8,450 |
| Durchschnittlicher Tagesumsatz der letzten 100 Tage | Stück | 100.148 | 156.855 |
| Ergebnis je Aktie (EPS) für das erste Quartal | EUR | 0,40 | 0,11 |
| Buchwert je Aktie | EUR | 9,71 | 8,41 |
| Kurs-Abschlag zum Buchwert je Aktie | in % | 16 | -0,45 |
| EPRA-NAV je Aktie | EUR | 12,24 | 10,71 |
| Kurs-Abschlag zum EPRA-NAV je Aktie | in % | 33 | 21 |
| EPRA-NNNAV je Aktie | EUR | 10,04 | 8,74 |
| FFO I je Aktie für das erste Quartal | EUR | 0,13 | 0,09 |
| FFO II je Aktie für das erste Quartal | EUR | 0,14 | 0,13 |
| Dividende je Aktie | EUR | 0,30* | 0,24** |
* Die Dividende für das Geschäftsjahr 2015, welche der Hauptversammlung am 03.06.2016 vorgeschlagen wird
** Die Dividende, welche 2015 ausgeschüttet wurde, bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2014.
Performancedaten S IMMO Aktie
| ISIN | AT0000652250 |
|---|---|
| 1 Jahr | -3,56 % |
| 3 Jahre (p.a.) | 20,24 % |
Stammdaten S IMMO Aktie
| ISIN | AT0000652250/SPI |
|---|---|
| Börsenkürzel | Reuters: SIAG.VI Bloomberg: SPI:AV |
| Handelsplatz | Wiener Börse |
| Marktsegment | Prime Market |
| Index-Zugehörigkeit | GPR General/IATX |
| Börsenkapitalisierung (31.03.2016) | EUR 545,31 Mio. |
| Anzahl der Aktien (31.03.2016) | 66.917.179 |
| Market Maker | Erste Group/Baader Bank/ Hauck & Aufhäuser |
| Erstnotiz | 28.06.2002 |
Performancedaten S IMMO INVEST Genussscheine
| ISIN | AT0000795737 | AT0000630694 |
|---|---|---|
| 1 Jahr | 4,19 % | 7,30 % |
| 3 Jahre (p.a.) | 10,60 % | 10,12 % |
Stammdaten S IMMO INVEST Genussscheine
| ISIN | AT0000795737 (für Erstnotiz 1996) AT0000630694 (für Erstnotiz 2004) |
|---|---|
| Börsenkürzel | Reuters: SIMIg.VI Bloomberg: SIIG:AV |
| Handelsplatz | Wiener Börse |
| Marktsegment | other securities.at |
| Börsenkapitalisierung (31.03.2016) | EUR 54,56 Mio. |
| Anzahl der Genussscheine (31.03.2016) |
507.173 (Tranche I) 123.606 (Tranche II) |
| in EUR | Kurs S IMMO Aktie AT0000652250 |
Kurs S IMMO INVEST AT0000795737 |
Kurs S IMMO INVEST AT0000630694 |
ATX | IATX |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.03.2015 | 8,450 | 86,010 | 83,510 | 2.509,82 | 243,04 |
| 31.12.2015 | 8,200 | 85,000 | 85,000 | 2.396,94 | 235,81 |
| 31.03.2016 | 8,149 | 86,500 | 86,500 | 2.270,38 | 227,65 |
Die S IMMO Aktie konnte sich diesem Trend weitgehend entziehen, beendete das erste Quartal aber dennoch mit einem leichten Minus von 0,62 % bei EUR 8,149. Die S IMMO Aktie punktet mit folgenden Argumenten: die Differenz zwischen dem Börsenkurs und dem inneren Wert der Aktie, das Aufwertungspotenzial bei den Bestandsimmobilien und die stabile Dividendenpolitik. Das verstärkte Interesse an der S IMMO Aktie lässt sich an hohen Tagesspitzenumsätzen und vor allem an konkreten Anfragen von Investoren und Analysten erkennen. Per 31.03.2016 lag das durchschnittliche Kursziel der Analysten, welche die SIMMO Aktie bewerteten, bei EUR 8,76. Die aktuellen Analysen finden Sie unter www.simmoag.at.
Im ersten Quartal 2016 nahm das Management der S IMMO gemeinsam mit dem IR-Team an folgenden Investorenkonferenzen teil: Kepler Cheuvreux in Frankfurt, Erste Group in London, Baader Bank in Amsterdam, Lond Capital in Genf und Raiffeisen Centro Bank in Paris.
S IMMO Anleihen
| ISIN | Laufzeit | Kupon | Gesamtnennbetrag in TEUR |
|---|---|---|---|
| AT0000A19SB5 | 02.10.2019 | 3,00 % | 100.000,00 |
| AT0000A177D2 | 16.06.2021 | 4,50 % | 89.739,50 |
| AT0000A1DBM5 | 08.04.2025 | 3,25 % | 33.993,50 |
| AT0000A1DWK5 | 20.04.2027 | 3,25 % | 65.000,00 |
Zwischenlagebericht
Gesamtwirtschaftlicher Überblick
Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone wird sich in den ersten drei Quartalen des Jahres um jeweils 0,4 % gegenüber dem Vorquartal erhöhen. Diese Prognose gaben die drei europäischen Forschungsinstitute ifo, Insée und Istat aus München, Paris und Rom ab. Die Binnennachfrage wird die Hauptstütze der wirtschaftlichen Aktivität sein und durch einen dynamischen privaten und öffentlichen Konsum angetrieben werden. Der private Konsum wird in den ersten drei Quartalen 2016 voraussichtlich um 0,5 % pro Quartal zulegen. Weiters gehen die drei Forschungsinstitute davon aus, dass die Investitionen in der Eurozone in den ersten drei Quartalen 2016 auf Grund einer steigenden Kapazitätsauslastung und niedriger Kreditzinsen auf 0,7 % zunehmen werden.
In Österreich hat sich das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2015 deutlich verlangsamt. Insgesamt betrug das Wirtschaftswachstum im Jahr 2015 jedoch 0,9 % und war damit zumindest ein wenig höher als im Jahr davor. Wegen der gedämpften internationalen Konjunktur rechnen die heimischen Ökonomen damit, dass Österreichs Wirtschaft heuer und 2017 etwas schwächer wächst als zuletzt angenommen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat seine BIP-Prognose für 2016 und 2017 auf 1,6 % gesenkt, das Institut für Höhere Studien (IHS) auf 1,5 %.
Der Immobilienmarkt im Überblick
Österreich
Der Wiener Büromarkt wird 2016 wieder aktiver. Darauf deuten laut EHL einige Vermietungen über 1.000 m² im ersten Quartal 2016 sowie konkrete Verhandlungen hin. Darüber hinaus sind die Durchschnittsmieten erstmals seit Jahren gestiegen – von bisher EUR 13,50/m² auf nunmehr EUR 14,00/m². Die Neuflächenproduktion soll 2016 mit nur rund 60.000 m² auf ein Rekordtief fallen – insbesondere weil beinahe 90 % dieser Flächen eigengenutzt oder vorvermietet sind. Die Leerstandsrate sank daher im ersten Quartal bereits auf 6,4 %. Ein großer Trend am Wiener Büromarkt ist das stark gestiegene Interesse an hochwertigen, sanierten Bestandsobjekten.
Der Wiener Hotelmarkt setzt seine höchst erfolgreiche Entwicklung fort. Im ersten Quartal 2016 verzeichnete man 2,7 Mio. Nächtigungen, das entspricht einem Plus von 9,1 % gegenüber der Vorjahresperiode. Allein im März lag die Anzahl der Gästenächtigungen mit 1,2 Mio. um 14,3 % über dem Wert des Vorjahres.
Deutschland
Mit einem Flächenumsatz von 226.000 m² wurde am Berliner Büromarkt der stärkste Jahresauftakt seit Aufzeichnungsbeginn registriert. Der Wert liegt 61 % über jenem des Vorjahres. Die Leerstandsrate reduzierte sich abermals und lag Ende März bei 6,2 % – ein Rückgang von 1,6 Prozentpunkten im Jahresvergleich. Für das Gesamtjahr 2016 sollen rund 384.000 m² Flächen fertiggestellt werden. Der Ausblick ist äußerst positiv – während die Leerstandsrate weiter sinkt, werden die Spitzenmieten voraussichtlich steigen.
Am Berliner Wohnimmobilienmarkt stiegen die Preise auch im ersten Quartal 2016. Eigentumswohnungen aus dem Bestand verzeichneten im Jahresvergleich ein deutliches Plus. Bei Neubauten fiel der Preisanstieg geringer aus. Ausgehend von einem vergleichsweise niedrigen Niveau befinden sich die Mietpreise in Berlin nach wie vor im Aufwärtstrend.
Zentraleuropa (CEE)
Am Budapester Büromarkt wurden im ersten Quartal des Jahres 212 Mietverträge mit einer durchschnittlichen Fläche von 398 m² je Transaktion unterzeichnet. Während lediglich ein neues Gebäude auf den Markt kam, sank die Leerstandsrate weiter auf 11,3 % – ein Rückgang um 4,4 Prozentpunkte im Jahresvergleich. Mit 84.410 m² lag die Flächennachfrage 30 % über dem Fünfjahresdurchschnitt des ersten Quartals. Der Hauptteil der Nachfrage entfiel mit einem Anteil von 47 % auf Neuvermietungen, gefolgt von Mietvertragsverlängerungen mit 34 %, Flächenerweiterungen mit 18 % und Vorvermietungen mit 1 %.
Der Hotelmarkt in Budapest verzeichnete innerhalb eines Jahres eine Steigerung des operativen Bruttogewinns pro verfügbares Zimmer um rund 57 %. Die Zimmerauslastung der Budapester Hotels sank im Februar geringfügig um 2,5 Prozentpunkte verglichen mit dem Vorjahreswert.
Im ersten Quartal 2016 sank die Leerstandsrate am Büromarkt in Bratislava von 8,8 % auf 7,9 %. Bis Ende 2016 sollen rund 110.000 m² neue Flächen fertiggestellt werden. Der Hotelmarkt in Bratislava erholt sich zwar, bleibt aber weiterhin einer der schwächsten in Europa.
Der Hotelmarkt in Prag entwickelte sich im ersten Quartal 2016 weiterhin positiv. Der Umsatz pro verfügbares Zimmer stieg im Februar um 11,6 % und setzte damit das seit zwei Jahren anhaltende Wachstum fort. Der operative Bruttogewinn pro verfügbares Zimmer stieg im Februar 2016 um 10,4 % von EUR 15,25 auf EUR 16,84.
Südosteuropa (SEE)
Der Bukarester Büromarkt verzeichnete im ersten Quartal 2016 eine Gesamtvermietungsleistung von 105.000 m². Die IT- und Telekommunikationsbranche bleibt mit einem Anteil von 52 % an der Gesamtvermietungsleistung auch weiterhin der aktivste Sektor. Insgesamt kamen im ersten Quartal 75.000 m² neue Flächen auf den Markt – dies entspricht 20 % der für 2016 angekündigten Zahl. Die Leerstandsrate verringerte sich von 13,0 % im vierten Quartal 2015 auf 12,3 %.
Der Bukarester Einzelhandelsmarkt verzeichnete in den ersten beiden Monaten 2016 ein Umsatzwachstum von 16,9 %. Zusammen mit dem Konsumklima, das sich auf einem verhältnismäßig hohen Niveau befindet, motivierte dies Einzelhändler zu expandieren. Im ersten Quartal 2016 wurden keine neuen Einkaufszentren fertiggestellt.
Der Büromarkt in Sofia verlor im ersten Quartal 2016 an Fahrt. Die Vermietungsleistung ging um 17 % auf 22.188 m² zurück. Auf Grund des knappen Angebots an erstklassigen Flächen stiegen die Spitzenmieten dennoch leicht. Lediglich 3.000 m² neue Flächen wurden im ersten Quartal 2016 fertiggestellt. Weitere 54.000 m² sollen bis Ende des Jahres auf den Markt kommen. Die Leerstandsrate sank abermals und belief sich zum Ende des ersten Quartals 2016 auf 24,6 %.
Im ersten Quartal 2016 kam lediglich ein neues Einzelhandelsprojekt in Sofia auf den Markt. Neue Einkaufszentren sind kurzfristig nicht zu erwarten, weil die aktuelle Marktsättigung Neuentwicklungen bremst. Die Nachfrage wird weiterhin hauptsächlich von hochwertigen und Mittelklasse-Marken dominiert, die ihre Marktposition stärken wollen. Die Spitzenmieten in Einkaufszentren stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 4 % auf EUR 28,00/m².
Quellen: Bank Austria, Budapest Research Forum, CBRE, Cushman & Wakefield, Der Standard, Die Presse, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW), EHL, Forton, IMX März 2016 – Der Immobilienindex von ImmobilienScout24, Institut national de la statistique et des études économiques (Insée), Institut für Höhere Studien (IHS), Istituto nazionale di statistica (Istat), JLL, Kieler Institut für Weltwirtschaft, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München (Ifo-Institut in München), Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wien Tourismus (b2b.wien.info), http://hotelnewsresource.mobi/
Geschäfts- und Ergebnisentwicklung
Immobilienportfolio
Das Immobilienportfolio der S IMMO bestand per 31.03.2016 aus 225 (31.12.2015: 222) Objekten mit einem Buchwert von EUR 2.010,9 Mio. (31.12.2015: EUR 1.960,6 Mio.) und einer Gesamt-Nutzfläche von rund 1,3 Mio. m² (31.12.2015: 1,2 Mio. m²). Im Berichtszeitraum lag der Vermietungsgrad bei 93,0 % (31.12.2015: 92,7 %). Die Berechnung des Vermietungsgrads umfasst dabei Ertragsliegenschaften, für die aktuell kein Entwicklungspotenzial identifiziert wurde. Die Gesamt-Mietrendite belief sich auf 6,5 % (31.12.2015: 6,7 %).
Die Immobilien befinden sich in den entwickelten Märkten Österreich und Deutschland sowie in den Wachstumsmärkten Zentraleuropas (Tschechien, Slowakei und Ungarn) und Südosteuropas (Rumänien, Bulgarien und Kroatien). Per 31.03.2016 befanden sich nach Buchwert betrachtet 63,5 % (31.12.2015: 62,7 %) der Objekte in Österreich und Deutschland und 36,5 % (31.12.2015: 37,3 %) der Immobilien in CEE und SEE.
In Bezug auf Nutzungsarten bestand das Immobilienportfolio nach Buchwert betrachtet zu 73,4 % (31.12.2015: 75,8 %) aus Commercials (Büro, Geschäft und Hotel) und einem ergänzenden Anteil von 26,6 % (31.12.2015: 24,2 %) an Wohnobjekten.
Ergebnisentwicklung – Zusammenfassung
Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016 verliefen für die S IMMO sehr erfolgreich: Wesentliche Kennzahlen wie EBIT, EBT und Periodenergebnis liegen deutlich über den entsprechenden Vorjahreszahlen. Das EBIT kletterte auf EUR 55,3 Mio. (Q1 2015: EUR 18,6 Mio.), das EBT machte EUR 34,7 Mio. (Q1 2015: EUR 9,6 Mio.) aus und das Periodenergebnis betrug EUR 27,6 Mio. (Q1 2015: EUR 8,1 Mio.). Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich ebenfalls positiv und betrug EUR 0,40 (Q1 2015: EUR 0,11). Wesentlicher Treiber der Ergebnisentwicklung des ersten Quartals war die weiterhin positive Entwicklung deutscher Wohnimmobilien, aus der ein positiver Bewertungseffekt von EUR 36,9 Mio. resultierte.
Entwicklung des Bruttoergebnisses
In den ersten drei Monaten 2016 beliefen sich die Gesamterlöse der S IMMO auf EUR 46,3 Mio. (Q1 2015: EUR 44,3 Mio.) und lagen damit über dem Niveau des Vorjahres. Die darin enthaltenen Mieterlöse machten EUR 29,2 Mio. (Q1 2015: EUR 27,2 Mio.) aus und reflektierten die seit Anfang 2015 getätigten Immobilienzukäufe.
* Ohne Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel
* Ohne Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel
Nach Regionen betrachtet, setzten sich die Mieterlöse in den ersten drei Monaten 2016 wie folgt zusammen: Österreich und Deutschland 55,2 % (Q1 2015: 50,9 %), CEE und SEE 44,8 % (Q1 2015: 49,1 %). Nach Nutzungsarten aufgeteilt, leisteten Commercials einen Anteil von 78,4 % (Q1 2015: 81,2 %) an den Mieterlösen, Wohngebäude trugen einen Anteil von 21,6 % (Q1 2015: 18,8 %) bei.
Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung (Erlöse der in Form von Managementverträgen betriebenen Hotels Vienna Marriott und Budapest Marriott) verringerten sich auf EUR 7,2 Mio. (Q1 2015: EUR 8,7 Mio.). Grund für diesen Rückgang ist der Umbau des Hotels Vienna Marriott, der vorübergehend eine geringere Zimmerauslastung mit sich bringt. Das Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung sank in der Folge auf EUR 0,4 Mio. (Q1 2015: EUR 1,2 Mio.). Die Hotelbranche unterliegt saisonalen Schwankungen, daher variiert das Ergebnis aus der Hotelbewirtschaftung im Jahresverlauf.
Im ersten Quartal 2016 betrugen die Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaftung EUR 16,1 Mio. (Q1 2015: EUR 14,1 Mio.). Das Bruttoergebnis lag bei EUR 24,0 Mio. (Q1 2015: EUR 23,3 Mio.).
Erfolgreiche Immobilientransaktionen
Die S IMMO hat in den ersten drei Monaten 2016 drei Objekte in Deutschland zu einem Gesamtkaufpreis von EUR 6,2 Mio. zugekauft. Zusätzlich wurden bis zum Redaktionsschluss Zukäufe in Höhe von EUR 4,8 Mio. vertraglich fixiert, die erst nach dem 31.03.2016 in das Eigentum der S IMMO AG übergehen werden. Das Verkaufsergebnis in Höhe von TEUR 536 (Q1 2015: TEUR 5) resultierte aus dem Verkauf einer Wohnung in Wien.
Entwicklung EBITDA und EBIT
Das EBITDA erhöhte sich im ersten Quartal 2016 auf EUR 20,3 Mio. (Q1 2015: EUR 19,7 Mio.). Die Erhöhung ist vor allem auf die gestiegenen Mieterlöse auf Grund der Immobilienzukäufe des Vorjahres sowie auf eine gute Like-for-like-Performance zurückzuführen. Durch die Erweiterung des Immobilienportfolios stiegen erwartungsgemäß auch der Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung und der Verwaltungsaufwand.
Das Bewertungsergebnis entwickelte sich sehr positiv und betrug per 31.03.2016 EUR 36,9 Mio. (Q1 2015: EUR 0,8 Mio.). Grund dafür war die weiterhin positive Entwicklung auf dem Berliner Wohnimmobilienmarkt.
Insgesamt lag das EBIT mit EUR 55,3 Mio. deutlich über dem Wert des Vorjahres (Q1 2015: EUR 18,6 Mio.).
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis exkl. Genussscheinergebnis betrug per 31.03.2016 EUR -19,3 Mio. (Q1 2015: EUR -8,0 Mio.). Zwar sanken die cashwirksamen Zinszahlungen auf Grund der im Vorjahr durchgeführten Restrukturierungen von Zinsabsicherungsinstrumenten, allerdings verschlechterten sich die unbaren Derivatbewertungseffekte sowie die ebenfalls nicht cashwirksamen Fremdwährungsergebnisse. Zusätzlich wurde das Finanzergebnis von Anleihezinsen für die im Q2 2015 emittierten Anleihen beeinflusst.
Entwicklung EBT, Periodenüberschuss und Ergebnis je Aktie
Das EBT belief sich auf EUR 34,7 Mio. und lag somit deutlich über dem Wert des Vorjahres (Q1 2015: EUR 9,6 Mio.). Auf Grund der oben beschriebenen Effekte erhöhte sich der Periodenüberschuss auf EUR 27,6 Mio. (Q1 2015: EUR 8,1 Mio.). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich ebenfalls und betrug EUR 0,40 (Q1 2015: EUR 0,11).
Funds From Operations (FFO)
Der FFO I, der eine wesentliche Kennzahl für die operative Performance eines Immobilienunternehmens darstellt und keine Verkäufe von Bestandsobjekten beinhaltet, stieg per 31.03.2016 um 39 % und betrug EUR 8,8 Mio. (Q1 2015: EUR 6,3 Mio.). Der FFO I errechnet sich aus dem Periodenergebnis bereinigt um den nicht cashwirksamen Steueraufwand in Höhe von EUR 6,6 Mio. (Q1 2015: EUR 1,1 Mio.), Abschreibungen in Höhe von EUR 1,9 Mio. (Q1 2015: EUR 1,9 Mio.), Erträge aus der Immobilienbewertung in Höhe von EUR 36,9 Mio. (Q1 2015: EUR 0,8 Mio.) und sonstige ergebniswirksame Effekte, unter anderem aus Zinsabsicherungsinstrumenten und Währungsdifferenzen, in Höhe von EUR 9,6 Mio. (Q1 2015: EUR -4,0 Mio.). Die Einbeziehung der Genussscheineffekte erfolgt nicht auf Basis der einmal jährlich erfolgenden Ausschüttung, sondern unter Berücksichtigung des laufend zurechenbaren Ergebnisses.
Der unter Einrechnung von verkaufsbedingten Bewertungseffekten und Verkaufsgewinnen des laufenden Jahres ermittelte FFO II belief sich auf EUR 9,3 Mio. (Q1 2015: EUR 8,5 Mio.).
Konzernbilanz
Die Bilanzsumme der S IMMO Gruppe erhöhte sich von EUR 2.067,4 Mio. per 31.12.2015 auf EUR 2.112,2 Mio. per 31.03.2016. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten lag per 31.03.2016 bei EUR 45,4 Mio. (31.12.2015: EUR 50,7 Mio.).
Das Eigenkapital ohne Fremdanteile erhöhte sich im ersten Quartal 2016 auf EUR 647,9 Mio. (31.12.2015: EUR 623,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg in der Folge auf 32 % (31.12.2015: 31 %), der Buchwert je Aktie erhöhte sich auf EUR 9,71 per 31.03.2016 (31.12.2015: EUR 9,34).
Finanzierung
Eine wesentliche Kennzahl zur Beurteilung der Finanzierungsstruktur ist die Loan-to-Value-Ratio (LTV-Ratio). Die S IMMO unterscheidet zwei Arten dieser Kennzahl: LTV-Ratio für durch Immobilien (Hypotheken) besicherte Finanzierungen und LTV-Ratio für unbesicherte Finanzierungen. Letztere sind im Wesentlichen die von der S IMMO AG emittierten Anleihen.
Das bilanzierte Immobilienvermögen der S IMMO belief sich per 31.03.2016 auf EUR 2.010,9 Mio. (31.12.2015: EUR 1.960,6 Mio.). Die LTV-Ratio für durch Immobilien besicherte Finanzierungen betrug in der Berichtsperiode 44,0 % (31.12.2015: 43,7 %).
Darüber hinaus verfügt die S IMMO über unbesicherte Finanzierungen. Die LTV-Ratio für unbesicherte Finanzierungen abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten lag in der Berichtsperiode bei 15,9 % (31.12.2015: 16,9 %). Insgesamt verbesserte sich die LTV-Ratio der Gesellschaft auf 59,9 % (31.12.2015: 60,6 %). Die Berechnung beider Kennzahlen ist im Geschäftsbericht 2015 (Seite 44 f.) ausführlich beschrieben.
Risikomanagementbericht
Der gesamte Risikomanagementbericht der S IMMO AG sowie die Einschätzung der möglichen Risiken für das laufende Geschäftsjahr sind im Geschäftsbericht (Seite 47 ff.) ausführlich dargestellt. In diesem Abschnitt wird vor allem auf mögliche Risiken der kommenden Monate eingegangen.
Die Geschäftstätigkeit der S IMMO ist von vielen Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs des Konzerns liegen, abhängig. Zu diesen zählen unter anderem makroökonomische Rahmenbedingungen in den von der Gruppe bearbeiteten Märkten. Für 2016 rechnet die Europäische Kommission mit einem BIP-Zuwachs von 1,7 % in der Eurozone, für die EU rechnen Wirtschaftsexperten mit einer Konjunktursteigerung von 1,9 %. Die eher moderate Wirtschaftserholung könnte Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung der S IMMO haben. Im Speziellen könnten davon Vermietungs- und Mietausfallsrisiken betroffen sein.
Weitere Risiken betreffen die Liquidität und die Refinanzierung. Strengere Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken könnten wegen einer restriktiven Kreditvergabe oder reduzierter Beleihungshöhen eine Refinanzierung erschweren.
Auch instabile Kapitalmärkte stellen für die S IMMO ein Risiko dar und können die Finanzierungsmöglichkeiten der Gruppe beeinträchtigen. Das Management arbeitet konstant daran, das Vertrauen der Anlegerinnen und Anleger in die von der S IMMO AG emittierten Wertpapiere zu stärken.
Die S IMMO begegnet den Risiken mit sorgfältigem Risikomonitoring und verantwortungsvoller Risikopolitik. Darüber hinaus wird entsprechende bilanzielle Vorsorge für potenzielle Risiken getroffen.
Ausblick
Nach einem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2015 startete die S IMMO erneut erfolgreich ins erste Quartal. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die kommenden Monate für die S IMMO weiterhin positiv verlaufen werden. Im Speziellen gehen wir davon aus, dass im Laufe des Geschäftsjahres die Funds From Operations (FFO) im Vergleich zu 2015 verbessert werden können. Außerdem beabsichtigen wir, die Finanzierungskosten weiter zu reduzieren.
Potenziale ergeben sich für die S IMMO ebenso im Bestandsportfolio. Durch gezielte Maßnahmen im Bereich des Asset Managements mit Vermietungserfolgen und Revitalisierungen – wie sie beispielsweise aktuell in unserem Vienna Marriott Hotel bei laufendem Betrieb durchgeführt werden – erwarten wir weitere Wertsteigerungen. Großes Potenzial sehen wir nach wie vor bei Berliner Büroimmobilien mit Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei werden Umwidmungen, Revitalisierungsmaßnahmen und die Bebauung von Flächen auf Bestandsgrundstücken geprüft und wo möglich durchgeführt.
Für 2016 stehen darüber hinaus auch neue Projektentwicklungen auf dem Programm. So sind wir in Wien an Büroentwicklungen am Hauptbahnhof beteiligt, wo dieses Jahr mit dem Bau eines Projekts begonnen wird. In Bukarest hat sich der Markt nachhaltig erholt, sodass wir dort mit zwei Projekten starten können. Zum einen werden wir sechs Jahre nach seiner Eröffnung unser Einkaufszentrum Sun Plaza erweitern. Dabei werden über 20.000 m² neu gestaltet und damit Platz für bis zu 40 neue Geschäfte geschaffen. Zum anderen werden wir mit der Entwicklung des Büroobjekts The Mark mit einer Bruttogeschoßfläche von 28.000 m² beginnen.
Mit unserem robusten Geschäftsmodell schaffen wir weiteren Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre. Das spiegelt sich unter anderem in unserer Dividendenpolitik seit 2011 wider. Auf Grund des Rekordergebnisses im vergangenen Geschäftsjahr werden wir der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf EUR 0,30 pro Aktie vorschlagen. Als weiteres Ziel haben wir uns die schrittweise Reduktion der Differenz zwischen dem Börsenkurs der S IMMO Aktie und ihrem inneren Wert gesetzt.
Konzernbilanz zum 31.03.2016
| Aktiva in TEUR | ANHANG ANGABE |
31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | |||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | |||
| Vermietete Immobilien | 3.1.1. | 1.875.060 | 1.826.403 |
| Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke | 3.1.1. | 16.572 | 16.201 |
| 1.891.632 | 1.842.604 | ||
| Selbst genutzte Immobilien | 3.1.2. | 119.267 | 118.044 |
| Sonstiges Sachanlagevermögen | 5.506 | 5.165 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 205 | 210 | |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | 4.923 | 5.112 | |
| Beteiligungen | 3.1.3. | 777 | 777 |
| Ausleihungen an at equity bewertete Unternehmen | 7.010 | 6.230 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3.1.3. | 3.724 | 4.533 |
| Latente Steuern | 7.599 | 7.521 | |
| 2.040.643 | 1.990.196 | ||
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 3.1.4. | 557 | 1.444 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.906 | 10.984 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3.1.3. | 6.561 | 5.205 |
| Andere Vermögenswerte | 10.148 | 8.843 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.1.5. | 45.399 | 50.684 |
| 71.571 | 77.160 | ||
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien | 3.1.6. | 0 | 0 |
| 71.571 | 77.160 | ||
| 2.112.214 | 2.067.356 | ||
| Passiva in TEUR | ANHANG ANGABE |
31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 242.453 | 242.453 | |
| Kapitalrücklagen | 72.030 | 72.030 | |
| Sonstige Rücklagen | 333.413 | 308.781 | |
| 647.896 | 623.264 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 3.1.7. | 23.751 | 23.331 |
| 671.647 | 646.595 | ||
| Langfristiges Fremdkapital | |||
| Nachrangiges Genussrechtskapital | 3.1.8. | 57.346 | 55.959 |
| Anleiheverbindlichkeiten | 3.1.9. | 287.004 | 286.935 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 3.1.10. | 815.347 | 792.062 |
| Rückstellungen | 2.001 | 3.648 | |
| Andere Verbindlichkeiten | 27 | 28 | |
| Latente Steuern | 115.692 | 109.639 | |
| 1.277.417 | 1.248.271 | ||
| Kurzfristiges Fremdkapital | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 3.1.10. | 120.854 | 132.482 |
| Laufende Ertragssteuerverbindlichkeiten | 1.476 | 1.277 | |
| 163.150 | 172.490 | |
|---|---|---|
| Andere Verbindlichkeiten | 34.734 | 31.834 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.073 | 6.502 |
| Rückstellungen | 2.013 | 395 |
| Laufende Ertragssteuerverbindlichkeiten | 1.476 | 1.277 |
2.112.214 2.067.356
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
vom 01.01.2016 bis zum 31.03.2016
| in TEUR | ANHANG ANGABE |
01 – 03 / 2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|---|
| Erlöse | |||
| Mieterlöse | 3.2.1. | 29.233 | 27.184 |
| Betriebskostenerlöse | 9.900 | 8.467 | |
| Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung | 7.175 | 8.664 | |
| 46.308 | 44.315 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 543 | 535 | |
| Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung | 3.2.2. | -16.077 | -14.083 |
| Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung | 3.2.2. | -6.824 | -7.440 |
| Bruttoergebnis | 23.950 | 23.327 | |
| Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien | 1.368 | 6.743 | |
| Buchwerte veräußerter Immobilien | -832 | -6.738 | |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien | 3.2.3. | 536 | 5 |
| Verwaltungsaufwand | -4.231 | -3.676 | |
| Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA) |
20.255 | 19.656 | |
| Abschreibungen | -1.871 | -1.888 | |
| Ergebnis aus der Immobilienbewertung | 36.944 | 786 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 55.328 | 18.554 | |
| Finanzierungsaufwand | 3.2.4. | -20.093 | -13.049 |
| Finanzierungsertrag | 3.2.4. | 757 | 4.248 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen | 3.2.4. | 64 | 832 |
| Genussscheinergebnis | 3.1.8. | -1.387 | -991 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 34.669 | 9.594 | |
| Ertragssteuern | 3.2.5. | -7.078 | -1.519 |
| Periodenüberschuss | 27.591 | 8.075 | |
| davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar | 27.003 | 7.475 | |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | 588 | 600 | |
| Ergebnis je Aktie |
unverwässert = verwässert 0,40 0,11
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
vom 01.01.2016 bis zum 31.03.2016
| in TEUR | 01 – 03 / 2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 27.591 | 8.075 |
| Bewertung Cashflow Hedge | -5.037 | 74 |
| Ertragssteuern auf Cashflow Hedge | 1.199 | 36 |
| Umgliederung erfolgswirksamer Derivatbewertungseffekte | 1.561 | 1.427 |
| Währungsrücklage | -261 | -2.411 |
| Sonstiges Ergebnis (bei Realisierung erfolgswirksam) | -2.538 | -874 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | 25.053 | 7.201 |
| davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar | 24.632 | 6.625 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | 421 | 576 |
Konzern-Geldflussrechnung
vom 01.01.2016 bis zum 31.03.2016
| in TEUR | 01 – 03 / 2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Operativer Cashflow | 19.931 | 19.232 |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | 1.811 | 1.215 |
| Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | 21.742 | 20.447 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -14.829 | -25.611 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -12.198 | -20.111 |
| Gesamt | -5.285 | -25.275 |
| Liquide Mittel per 01.01. | 50.684 | 74.697 |
| Liquide Mittel per 31.03. | 45.399 | 49.422 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | -5.285 | -25.275 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs rücklagen |
Rücklage Hedge Accoun ting |
Übrige Rück lagen |
Zwischen summe S IMMO Gesell schafter |
Nicht beherr schende Anteile |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 | 242.453 | 72.030 | -16.536 | -20.356 | 345.673 | 623.264 | 23.331 | 646.595 |
| Periodenüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 27.003 | 27.003 | 588 | 27.591 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | -261 | -2.110 | 0 | -2.371 | -167 | -2.538 |
| Rückkauf eigener Aktien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.03.2016 | 242.453 | 72.030 | -16.797 | -22.466 | 372.676 | 647.896 | 23.751 | 671.647 |
| Stand 01.01.2015 | 242.775 | 72.350 | -16.473 | -26.835 | 283.580 | 555.397 | 25.855 | 581.252 |
| Periodenüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 7.475 | 7.475 | 600 | 8.075 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | -2.411 | 1.561 | 0 | -850 | -24 | -874 |
| Rückkauf eigener Aktien | -87 | -73 | 0 | 0 | 0 | -160 | 0 | -160 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -466 | -466 |
| Stand 31.03.2015 | 242.688 | 72.277 | -18.884 | -25.274 | 291.055 | 561.862 | 25.965 | 587.827 |
Konzernanhang (verkürzt)
1. Das Unternehmen
Die S IMMO Gruppe (S IMMO AG und ihre Tochtergesellschaften) ist ein international tätiger Immobilienkonzern. Die Konzern-Muttergesellschaft der S IMMO Gruppe, die S IMMO AG mit Sitz in 1010 Wien, Friedrichstraße 10, notiert seit 1987 an der Wiener Börse; seit 2007 im Prime Segment. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Dänemark. Zum 31.03.2016 ist die S IMMO Gruppe Eigentümerin von Immobilien in allen zuvor genannten Ländern mit Ausnahme von Dänemark. Die Gesellschaft konzentriert sich auf den Ankauf, die Vermietung und die Verwertung von Immobilien in verschiedenen Regionen und Geschäftsbereichen zur optimalen Portfolioveranlagung. Eine weitere Geschäftsaktivität ist die Entwicklung bzw. Errichtung von Immobilien in Kooperation mit Projektentwicklungspartnern.
2. Grundsätze der Rechnungslegung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Grundsätze der Rechnungslegung
Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2016 wird in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält nicht alle Informationen, die in einem vollständigen IFRS-Konzernabschluss anzugeben sind. Der Zwischenabschluss sollte daher in Verbindung mit dem letzten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2015 gelesen werden.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Konzernabschlusses per 31.12.2015 wurden bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 31.03.2016 im Wesentlichen unverändert angewandt.
Der zum 31.03.2016 aufgestellte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Rechnungslegung aller in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der S IMMO Gruppe zu Grunde. Der Bilanzstichtag sämtlicher Unternehmen ist der 31.12. eines Jahres. Im ersten Quartal 2016 gab es gegenüber dem Konzernabschluss per 31.12.2015 keine Änderungen im Konsolidierungskreis.
Der Konzernzwischenabschluss ist in 1.000 Euro ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
2.2. Neu anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften
Für Geschäftsjahre beginnend mit 01.01.2016 gilt die Änderung IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen" für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb im Sinne des IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" darstellt. Die Änderungen zu IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" sowie die Änderungen zu IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen" gelten ebenso für Geschäftsjahre, die am 01.01.2016 beginnen. Die Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 "Investmentgesellschaften: Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht" treten mit 01.01.2016 in Kraft. IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten" kommt ab dem 01.01.2016 zur Anwendung. Im Rahmen der Anhanginitiative kommt es ab dem 01.01.2016 zu Änderungen in IAS 1 "Darstellung des Abschlusses". Die jährlichen Verbesserungen Zyklus 2012–2014 gelten für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Sie betreffen IFRS 5 "Zur Veräuße-
rung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche", IFRS 7 "Finanzierungen: Angaben", IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" und IAS 34 "Zwischenberichterstattung".
Die angeführten geänderten Standards haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bzw. auf die Präsentation des Zwischenberichts.
2.3. Berichtswährung und Währungsumrechnung
Die Konzernberichtswährung (Darstellungswährung) ist der Euro. Die funktionale Währung wird anhand der Kriterien von IAS 21 bestimmt und ist bei der überwiegenden Zahl der Konzerngesellschaften der Euro.
3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
3.1. Bilanz
3.1.1. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
| in TEUR | Vermietete Immobilien |
Entwicklungs projekte und unbebaute Grundstücke |
|---|---|---|
| Stand am 01.01.2015 | 1.587.063 | 14.452 |
| Zugänge | 159.189 | 1.323 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | -969 | 0 |
| Zeitwertänderungen (über GuV erfasst) |
84.420 | 426 |
| Umgliederungen zu den zur Veräußerung gehaltenen Immobilien |
-3.300 | 0 |
| Stand am 31.12.2015 | 1.826.403 | 16.201 |
| davon verpfändet | 1.651.819 | 0 |
| Zugänge | 10.638 | 371 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 1.074 | 0 |
| Zeitwertänderungen (über GuV erfasst) |
36.944 | 0 |
| Umgliederungen zu den zur Veräußerung gehaltenen Immobilien |
0 | 0 |
| Stand am 31.03.2016 | 1.875.060 | 16.572 |
| davon verpfändet | 1.724.812 | 0 |
Zusammensetzung
Vermietete Immobilien
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Österreich | 533.568 | 533.339 |
| Deutschland | 694.058 | 648.290 |
| Zentraleuropa | 290.483 | 289.378 |
| Südosteuropa | 356.952 | 355.396 |
| 1.875.060 | 1.826.403 |
Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Österreich | 0 | 0 |
| Deutschland | 0 | 0 |
| Zentraleuropa | 5.305 | 5.200 |
| Südosteuropa | 11.267 | 11.001 |
| 16.572 | 16.201 |
Grundsätzlich werden einmal jährlich Bewertungsgutachten von unabhängigen Sachverständigen zur Bemessung des Verkehrswerts der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien eingeholt. Die Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Jahresabschluss 2015 nicht verändert und entsprechen Level 3 der Bewertungshierarchie des IFRS 13.86. Die Bewertungsergebnisse des ersten Quartals 2016 für die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien beruhen auf internen Rechenmodellen mit im Vergleich zum Jahresabschluss 2015 veränderten Inputparametern unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss 2015 angewandten Bewertungsmethoden. Die Aufwertungen des ersten Quartals betreffen ausschließlich Berliner Wohnimmobilien.
3.1.2. Selbst genutzte Immobilien
Die selbst genutzten Immobilien betreffen Hotels, die im Auftrag der S IMMO Gruppe von internationalen Hotelketten in Form von Managementverträgen betrieben werden. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.
3.1.3. Finanzielle Vermögenswerte
Die Buchwerte der lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte entsprechen im Wesentlichen ihrem Zeitwert.
3.1.4. Vorräte
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Im ersten Quartal kam es zum Verkauf und Abgang einer bis dahin unter den Vorräten ausgewiesenen Eigentumswohnung in Österreich. Der Konzernbuchwert beträgt per 31.03.2016 TEUR 557 (31.12.2015: TEUR 1.444).
3.1.7. Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital
Die ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteile in Höhe von TEUR 23.751 (31.12.2015: TEUR 23.331) betreffen im Wesentlichen die Einkaufscenter Sofia G.m.b.H. & Co KG (Fremdanteil 35 %). Der in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung ausgewiesene Abgang in Höhe von TEUR 466 per 31.03.2015 ist im Wesentlichen auf Ausschüttungen zurückzuführen.
3.1.8. Genussscheinkapital (nachrangig)
Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine S IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 01.01.2007 geändert (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11.06.2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12.06.2007).
Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), welcher sich wie folgt errechnet:
| (Genussscheinkapital | Konzern EBIT |
|---|---|
| * + Ergebnisvortrag) |
durchschnittliches Immobilienver |
| mögen ohne Entwicklungsprojekte |
3.1.5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten | 45.165 | 50.437 |
| Kassenbestand | 234 | 247 |
| 45.399 | 50.684 |
3.1.6. Zur Veräußerung gehaltene Immobilien
Immobilienvermögen wird dann "zur Veräußerung gehalten", wenn seitens des Konzernvorstands die Absicht besteht, diese Immobilien zeitnah zu veräußern (wenn zum Beispiel die Verkaufsverhandlungen bereits fortgeschritten sind). Diese Absicht besteht derzeit bei keiner Immobilie.
Soweit ein allfälliger Ergebnisanteil entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt wird, wird er dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.
Für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.03.2016 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR 1.419 (31.12.2015: TEUR 4.452).
Zum 31.03.2016 waren 630.779 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zum 31.03.2016 beträgt EUR 90,92 (31.12.2015: EUR 88,72) je Genussschein und ermittelt sich wie folgt:
| in TEUR | Genuss scheinkapital |
Ergebnis vortrag |
Ergebnis Periode |
Anteil an den stillen Reserven des Immobilien vermögens |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Genussscheinkapital 01.01.2016 | 45.839 | 998 | 46.837 | ||
| Ergebnisvortrag 01.01.2016 | 4.671 | 4.671 | |||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber aus 2015 |
4.452 | 4.452 | |||
| Ausschüttung | 0 | 0 | |||
| Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6 Genussscheinbedingungen |
4.452 | -4.452 | 0 | ||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber | 1.419 | 1.419 | |||
| Zuweisung anteiliger stiller Reserven des Immobilienvermögens |
-32 | -32 | |||
| Genussscheinkapital 31.03.2016 | 45.839 | 9.123 | 1.419 | 966 | 57.346 |
| Pro Genussschein (in EUR) | 72,67 | 14,46 | 2,25 | 1,53 | 90,92 |
| in TEUR | Genuss scheinkapital |
Ergebnis vortrag |
Ergebnis Periode |
Anteil an den stillen Reserven des Immobilien vermögens |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Genussscheinkapital 01.01.2015 | 82.166 | 1.608 | 83.774 | ||
| Ergebnisvortrag 01.01.2015 | 4.860 | 4.860 | |||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber aus 2014 |
6.905 | 6.905 | |||
| Ausschüttung vom 22.05.2015 | -1.960 | -1.960 | |||
| Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6 Genussscheinbedingungen |
4.945 | -4.945 | 0 | ||
| Rückkauf und Einzug von 499.902 Stück | -36.328 | -5.134 | -711 | -42.173 | |
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber | 4.452 | 4.452 | |||
| Zuweisung anteiliger stiller Reserven des Immobilienvermögens |
101 | 101 | |||
| Genussscheinkapital 31.12.2015 | 45.839 | 4.671 | 4.452 | 998 | 55.959 |
| Pro Genussschein (in EUR) | 72,67 | 7,41 | 7,06 | 1,58 | 88,72 |
Die obligationenähnlichen Genussscheine haben eine Laufzeit bis 31.12.2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber als auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31.12.2017 jährlich kündigen können.
Zum 31.03.2016 notierte die Genussscheintranche mit der ISIN AT0000795737 zu einem Börsenkurs von EUR 86,50 je Genussschein und die Tranche mit der ISIN AT0000630694 zu einem Börsenkurs von EUR 86,50 je Genussschein, womit sich ein Zeitwert von TEUR 54.562 ergibt.
3.1.9. Anleiheverbindlichkeiten
Im Juni 2014 hat die S IMMO AG eine Anleihe (ISIN AT0000A177D2) im Gesamtnennbetrag von TEUR 89.739,5 aufgeteilt auf 179.479 Teilschuldverschreibungen im Nominale von EUR 500 pro Stück im Wege eines Tauschs gegen Genussscheine emittiert. Anfang Oktober 2014 emittierte die S IMMO AG eine Anleihe (ISIN AT0000A19SB5) im Gesamtnennbetrag von TEUR 100.000 aufgeteilt auf 200.000 Teilschuldverschreibungen im Nominale von EUR 500 pro Stück.
Im April 2015 emittierte die S IMMO AG erneut zwei Anleihen. Die Anleihe mit der ISIN AT0000A1DBM5 folgte einem freiwilligen öffentlichen Angebot im März 2015 gemäß §§ 4 ff. ÜbG an die Inhaber der S IMMO INVEST Genussscheine mit der ISIN AT0000795737 sowie der ISIN AT0000630694 zum Erwerb dieser Genussscheine in Form eines alternativen Umtausch- und Barangebots. Die Anleihe mit der ISIN AT0000A1DBM5 wurde im Gesamtnennbetrag von TEUR 33.993,5 aufgeteilt auf 67.987 Teilschuldverschreibungen im Nominale von EUR 500 pro Stück emittiert. Ebenfalls im April 2015 emittierte die S IMMO AG eine weitere Anleihe (ISIN AT0000A1DWK5) im Gesamtnennbetrag von TEUR 65.000 aufgeteilt auf 130.000 Teilschuldverschreibungen im Nominale von EUR 500 pro Stück.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Eckdaten der ausgegebenen Anleihen:
zum Teil werden aber auch großvolumige Derivate für eine Mehr-
| ISIN | Gesamtnenn betrag in TEUR |
Kupon | Effektiv verzinsung |
Laufzeit bis |
|---|---|---|---|---|
| AT0000A177D2 | 89.739,5 | 4,50 % | 4,66 % | 16.06.2021 |
| AT0000A19SB5 | 100.000 | 3,00 % | 3,13 % | 02.10.2019 |
| AT0000A1DBM5 | 33.993,5 | 3,25 % | 3,36 % | 08.04.2025 |
| AT0000A1DWK5 | 65.000 | 3,25 % | 3,31 % | 20.04.2027 |
Alle Anleihen notieren im Corporates-Prime-Segment der Wiener Börse.
3.1.10. Sonstige Finanzverbindlichkeiten
Die kurz- und langfristigen sonstigen Finanzverbindlichkeiten betragen in Summe TEUR 936.201 (31.12.2015: TEUR 924.544). Bei den sonstigen Finanzverbindlichkeiten entsprechen die angegebenen Buchwerte im Wesentlichen dem Zeitwert. Die Fälligkeit der undiskontierten Zahlungsströme für zukünftige Perioden lässt sich wie folgt darstellen:
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Restlaufzeit bis zu 1 Jahr | 140.607 | 155.783 |
| Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren |
587.150 | 598.087 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 297.947 | 280.412 |
3.1.11. Derivative Finanzinstrumente
Die S IMMO Gruppe verwendet prinzipiell Swaps, Caps und Collars zur Steuerung des Zinsrisikos im Zusammenhang mit variabel verzinsten Immobilienfinanzierungen. Zum Teil erfolgen die Abschlüsse von Zinsderivaten dabei auf Einzelprojektebene, zahl von Einzelobjektfinanzierungen verwendet. Der Ausweis dieser Sicherungsinstrumente erfolgt unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten (31.03.2016: TEUR 3.125; 31.12.2015: TEUR 3.937) bzw. den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (31.03.2016: TEUR 30.657; 31.12.2015: TEUR 28.316). Die Fair-Value-Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis der Einschätzungen von externen Sachverständigen. Dabei gab es im Vergleich zum Jahresabschluss 2015 keine Änderungen der angewandten Bewertungsmethoden bzw. wesentlichen Inputparameter. Die Bewertung entspricht einer Level-2-Bewertung lt. IFRS 13. CVAs/DVAs fanden in analoger Anwendung der Methoden zum 31.12.2015 Eingang in die Derivatbewertung und führten zu geringen Anpassungen der Derivatverbindlichkeiten. Im Zeitraum 01.01.2016 bis 31.03.2016 ergab sich hieraus ein Aufwand von TEUR 5.037 (Q1 2015: Ertrag TEUR 1.977), der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde. In den ersten drei Monaten 2016 wurde ein Swap glattgestellt und neue Derivate abgeschlossen. Insgesamt ergab sich aus Bewertungseffekten inkl. Neuabschlüssen/Glattstellung ein negativer Ergebniseffekt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von TEUR 9.188 (Q1 2015: positiver Ergebniseffekt in Höhe von TEUR 1.483).
31.03.2016
| in TEUR | Volumen | Positiver Zeitwert |
Negativer Zeitwert |
|---|---|---|---|
| Swaps | 457.260 | 991 | -30.144 |
| Caps | 234.170 | 2.134 | -513 |
| Summe | 691.430 | 3.125 | -30.657 |
31.12.2015
| in TEUR | Volumen | Positiver Zeitwert |
Negativer Zeitwert |
|---|---|---|---|
| Swaps | 480.820 | 359 | -27.745 |
| Caps | 214.740 | 3.578 | -571 |
| Summe | 695.560 | 3.937 | -28.316 |
3.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
3.2.1. Mieterlöse
Die Mieterlöse verteilen sich nach der Nutzungsart der Immobilien wie folgt:
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Büroobjekte | 10.659 | 8.954 |
| Wohnobjekte | 6.302 | 5.111 |
| Geschäftsobjekte | 11.126 | 11.488 |
| Hotels | 1.146 | 1.631 |
| 29.233 | 27.184 |
3.2.2. Aufwendungen aus der Immobilien- und der Hotelbewirtschaftung
Bei diesen Aufwendungen handelt es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit dem langfristigen Immobilienvermögen. Diese umfassen im Wesentlichen Betriebskosten, Wertberichtigungen von Forderungen, Instandhaltungsaufwendungen und Vermittlungsprovisionen.
Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Speisen, Getränke, Gastronomiebedarf, Hotelzimmer, Lizenz- und Managementgebühren, Instandhaltungskosten, Betriebskosten, Provisionen, Personalaufwand und Werbekosten. Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.
Der Konzern beschäftigte im Durchschnitt inklusive des Personals für den Hotelbetrieb 571 (Q1 2015: 532) Mitarbeiter. Der Personalaufwand für die Mitarbeiter des Hotelbetriebs ist unter den Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung ausgewiesen.
3.2.3. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien
Im ersten Quartal 2016 wurde eine Wohnung in Wien, Österreich, verkauft.
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Veräußerungserlös | ||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
0 | 6.743 |
| Vorräte | 1.368 | 0 |
| 1.368 | 6.743 | |
| Buchwerte | ||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
0 | -6.738 |
| Vorräte | -832 | 0 |
| -832 | -6.738 | |
| Ergebnis aus der Veräuße rung von Immobilien |
||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
0 | 5 |
| Vorräte | 536 | 0 |
| 536 | 5 |
3.2.4. Finanzergebnis
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Finanzierungsaufwand | -20.093 | -13.049 |
| Finanzierungsertrag | 821 | 5.080 |
| -19.272 | -7.969 |
Im ersten Quartal 2016 ist im Finanzergebnis ein nicht cashwirksamer Fremdwährungsgewinn von TEUR 261 (Q1 2015: Fremdwährungsgewinn TEUR 2.500) enthalten.
3.2.5. Ertragssteuern
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | -358 | -966 |
| Latenter Steuerertrag/-auf wand |
-6.720 | -553 |
| -7.078 | -1.519 |
4. Geschäftssegmente
Bei der S IMMO Gruppe erfolgt die Segmentberichterstattung nach Regionen. Es wurden insgesamt vier Regionen identifiziert, die sich wie folgt zusammensetzen:
Österreich: Im Geschäftssegment Österreich sind alle österreichischen Tochterunternehmen erfasst.
Deutschland: Das Geschäftssegment Deutschland umfasst neben den deutschen Tochterunternehmen auch Tochterunternehmen in Dänemark und Österreich, die Immobilien in Deutschland halten.
| Österreich | Deutschland | Zentraleuropa | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | |
| Mieterlöse | 7.136 | 6.785 | 9.013 | 7.060 | 4.752 | 4.926 | |
| Betriebskostenerlöse | 1.580 | 1.713 | 2.626 | 1.980 | 1.659 | 1.556 | |
| Erlöse aus der Hotel | |||||||
| bewirtschaftung | 3.354 | 4.702 | 0 | 0 | 3.821 | 3.962 | |
| Gesamterlöse | 12.069 | 13.200 | 11.639 | 9.040 | 10.232 | 10.444 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 90 | 72 | 184 | 243 | 78 | 61 | |
| Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung |
-2.398 | -2.993 | -7.052 | -5.254 | -2.119 | -2.061 | |
| Aufwand aus der Hotel bewirtschaftung |
-3.763 | -4.410 | 0 | 0 | -3.061 | -3.030 | |
| Bruttoergebnis | 5.998 | 5.869 | 4.771 | 4.029 | 5.130 | 5.414 | |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien |
536 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0 | |
| Verwaltungsaufwand | -2.368 | -2.064 | -1.341 | -940 | -310 | -380 | |
| EBITDA | 4.166 | 3.806 | 3.430 | 3.093 | 4.821 | 5.034 | |
| Abschreibungen | -880 | -777 | -29 | -21 | -784 | -920 | |
| Ergebnis aus der Immobilienbewertung |
0 | 449 | 36.944 | 0 | 0 | 0 | |
| EBIT | 3.286 | 3.478 | 40.345 | 3.072 | 4.037 | 4.114 | |
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2016 | 31.12.2015 | ||
| Langfristiges Vermögen | 601.666 | 599.308 | 695.680 | 649.842 | 354.858 | 354.269 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten (inkl. Genussrechten in Österreich) |
622.425 | 611.177 | 266.484 | 230.496 | 190.186 | 204.709 | |
Zentraleuropa: Im Geschäftssegment Zentraleuropa sind die Tochterunternehmen in der Slowakei, Tschechien und Ungarn erfasst.
Südosteuropa: Das Geschäftssegment Südosteuropa umfasst die Tochterunternehmen in Bulgarien, Kroatien und Rumänien.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zu Grunde.
Jeder Geschäftsbereich wird unabhängig von den anderen operativ geführt. Verantwortliche Unternehmensinstanz ("Chief Operating Decision Maker") der Geschäftsbereiche ist der Finanzvorstand.
| Österreich Deutschland Zentraleuropa Südosteuropa |
Summe | |
|---|---|---|
| 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 |
2016 2015 |
|
| 7.136 6.785 9.013 7.060 4.752 4.926 8.332 8.413 |
29.233 27.184 |
|
| Betriebskostenerlöse 1.580 1.713 2.626 1.980 1.659 1.556 4.036 3.218 |
9.900 8.467 |
|
| Erlöse aus der Hotel 3.354 4.702 0 0 3.821 3.962 0 0 |
7.175 8.664 |
|
| 12.069 13.200 11.639 9.040 10.232 10.444 12.368 11.631 |
46.308 44.315 |
|
| Sonstige betriebliche Erträge 90 72 184 243 78 61 192 159 |
543 535 |
|
| -2.398 -2.993 -7.052 -5.254 -2.119 -2.061 -4.508 -3.775 |
-16.077 -14.083 |
|
| -3.763 -4.410 0 0 -3.061 -3.030 0 0 |
-6.824 -7.440 |
|
| 5.998 5.869 4.771 4.029 5.130 5.414 8.051 8.015 |
23.950 23.327 |
|
| 536 1 0 4 0 0 0 0 |
536 5 |
|
| -2.368 -2.064 -1.341 -940 -310 -380 -212 -292 |
-4.231 -3.676 |
|
| 4.166 3.806 3.430 3.093 4.821 5.034 7.839 7.723 |
20.255 19.656 |
|
| -880 -777 -29 -21 -784 -920 -179 -170 |
-1.871 -1.888 |
|
| 0 449 36.944 0 0 0 0 337 |
36.944 786 |
|
| 3.286 3.478 40.345 3.072 4.037 4.114 7.661 7.890 |
55.328 18.554 |
|
| 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2016 |
31.12.2015 | |
| 601.666 599.308 695.680 649.842 354.858 354.269 388.439 386.777 2.040.643 |
1.990.196 | |
| 622.425 611.177 266.484 230.496 190.186 204.709 198.322 201.889 1.277.417 |
1.248.271 |
5. Sonstige Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten
In der S IMMO Gruppe sind zum 31.03.2016 mehrere Rechtsstreitigkeiten offen, jedoch sind sowohl die einzelnen Beträge als auch die Summe der Beträge nach Einschätzung des Managements von untergeordneter Bedeutung.
6. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Nahestehende Unternehmen und Personen der S IMMO Gruppe sind:
- Organe der S IMMO Gruppe
- Erste Group
- Vienna Insurance Group
- Arealis Liegenschaftsmanagement GmbH
- Assoziierte Unternehmen und Joint-Venture-Unternehmen des Konzerns
Die Organe der S IMMO Gruppe sind:
Vorstand der S IMMO AG
- Mag. Ernst Vejdovszky, Wien (Vorstandsvorsitzender)
- Mag. Friedrich Wachernig, MBA, Wien
Aufsichtsrat der S IMMO AG
- Dr. Martin Simhandl, Wien (Vorsitzender)
- Dr. Ralf Zeitlberger, Wien
- (1. Stellvertretender Vorsitzender)
- Mag. Franz Kerber, Graz (2. Stellvertretender Vorsitzender)
- Mag. Andrea Besenhofer, Wien
- Christian Hager, Krems
- Mag. Erwin Hammerbacher, Wien
- Michael Matlin, MBA, New York
- Mag. Dr. Wilhelm Rasinger, Wien
Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group bestanden zum 31.03.2016 und 31.12.2015 folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Sonstige Forderungen | 1.924 | 2.038 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 30.253 | 25.678 |
| Forderungen | 32.177 | 27.716 |
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Langfristige Bank- und Finanzverbindlichkeiten |
479.424 | 424.715 |
| Kurzfristige Bank- und Finanzverbindlichkeiten |
32.756 | 63.585 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
45 | 185 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 644 | 469 |
| Verbindlichkeiten | 512.869 | 488.954 |
Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group fielen in der Periode 01.01.2016 bis 31.03.2016 sowie in der Vergleichsperiode des Vorjahres folgende wesentliche Aufwendungen und Erträge an:
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Verwaltungsentgelte Erste Group Immorent AG |
-246 | -322 |
| Bank-Kreditzinsen, sonstige Finanzierungsaufwendungen, Bankspesen |
-14.126 | -8.432 |
| Sonstige Aufwendungen | -603 | -488 |
| Aufwendungen | -14.975 | -9.242 |
| in TEUR | 01–03/2016 | 01 – 03 / 2015 |
|---|---|---|
| Miete und Betriebskosten | 232 | 172 |
| Bankzinsen | 1 | 2 |
| Sonstige Zinserträge | 18 | 0 |
| Erträge | 251 | 174 |
7. Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode
Nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt.
Wien, am 24.05.2016
Der Vorstand:
Mag. Ernst Vejdovszky e.h.
Mag. Friedrich Wachernig, MBA e.h.
Wir haben diesen Zwischenbericht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zwischenbericht sind, durch die Computerrechenautomatik bedingt, scheinbare Rechenfehler im Bereich der kaufmännischen Rundungen möglich. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden in diesem Zwischenbericht genderspezifische Bezeichnungen wie " Aktionär / Aktionärin" nicht berücksichtigt. Selbstverständlich gilt die hier dargestellte Bezeichnung für Menschen beiderlei Geschlechts. Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der S IMMO AG und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Zeitpunkt der Erstellung des Zwischenberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit dem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der S IMMO AG verbunden. Entwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst, nur diese Version ist die authentische Fassung. Der Zwischenbericht in anderen Sprachen ist eine Übersetzung des deutschen Berichts.
Finanzkalender 2016
| 24.05.2016 | Nachweisstichtag Hauptversammlung |
|---|---|
| 24.05.2016 | Ergebnis 1. Quartal 2016 |
| 03.06.2016 | Ordentliche Hauptversammlung |
| 08.06.2016 | Dividenden Ex-Tag |
| 09.06.2016 | Nachweisstichtag Dividende |
| 10.06.2016 | Dividenden Zahltag |
| 25.08.2016 | Ergebnis 1. Halbjahr 2016 |
| 29.11.2016 | Ergebnis 1.– 3. Quartal 2016 |
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Konzept und Gestaltung Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Fotos
Detlev Overmann, Hamburg (Titel) Jakob Polacsek, Wien (Vorstand)
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