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S Immo AG Interim / Quarterly Report 2014

Aug 28, 2014

758_ir_2014-08-28_7beb6655-2cee-4085-a27b-23dcf13f872d.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen

30.06.2014 30.06.20131
Umsatz EUR Mio. 93,2 97,0
davon Mieterlöse und Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung EUR Mio. 76,0 78,2
EBITDA EUR Mio. 47,0 49,9
EBIT EUR Mio. 52,2 48,0
EBT EUR Mio. 20,6 17,6
Periodenergebnis EUR Mio. 16,4 16,0
Bilanzsumme EUR Mio. 1.841,3 1.943,4
Eigenkapital EUR Mio. 551,4 529,1
Verbindlichkeiten EUR Mio. 1.289,9 1.414,3
Eigenkapitalquote in % 30 27
Operativer Cashflow EUR Mio. 45,0 49,3
Cashflow aus Investitionstätigkeit EUR Mio. 44,5 70,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit EUR Mio. -79,9 -102,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende des
Quartals
EUR Mio. 55,1 54,0
NOI-Ratio in % 56,2 53,2
FFO I EUR Mio. 15,2 16,0
FFO II EUR Mio. 29,1 23,0
Ergebnis je Aktie EUR 0,22 0,22
Buchwert je Aktie EUR 7,87 7,47
Kurs-Abschlag vom Buchwert je Aktie in % 24 37
Operativer Cashflow je Aktie EUR 0,67 0,73
Immobilienvermögen EUR Mio. 1.726,7 1.796,5
davon Anlagen in Bau EUR Mio. 17,2 20,6

Akademiehof Wien

INHALT

Brief des Vorstands 01
Investor Relations 02
Zwischenlagebericht 04
Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2014 10
Erklärung gemäß § 87 Abs. 1 Z 3 Börsegesetz 28
Finanzkalender / Kontakt / Impressum 29

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Halbjahr können wir durchaus zufrieden auf die ersten beiden Quartale dieses Jahres zurückblicken – der zweiten Jahreshälfte sehen wir voller Optimismus entgegen. Die gute Performance unserer Aktie und der erfolgreich durchgeführte Tausch der Genussscheine in eine Anleihe bestärken uns zusätzlich. Wir bekräftigen unser Vorhaben, das sehr gute Jahresergebnis 2013 im laufenden Geschäftsjahr erneut zu übertreffen.

Diesem Ziel sind wir im Berichtszeitraum einen guten Schritt näher gekommen, gleichzeitig unterstreichen die Zahlen den Erfolg unserer Unternehmensstrategie. Wir konnten wesentliche Kennzahlen trotz des auf Grund der planmäßigen Verkäufe geringeren Immobilienvermögens auf Vorjahresniveau halten beziehungsweise sogar steigern. Das EBIT erhöhten wir um knapp 9 % auf EUR 52,2 Mio., auch beim Periodenüberschuss konnten wir mit EUR 16,4 Mio. das Ergebnis von 2013 übertreffen. Basis dieses Erfolgs sind unsere hervorragende operative Performance und unsere schlanken Strukturen.

Auch wenn das zweite Quartal von Unsicherheiten rund um die Krisengebiete in der Ukraine und im Nahen Osten getrübt worden ist, spüren wir in unseren Märkten wachsenden Optimismus. Aus Bukarest und Sofia – Städten, die in den vergangenen Jahren durchaus herausfordernd waren – kommen zunehmend positive Nachrichten, die Talsohle scheint durchschritten. Gleichzeitig bereitet uns Deutschland große Freude, wo wir vor allem in Berlin großes Potenzial für die nächsten Jahre sehen. Wir beabsichtigen, diese Möglichkeiten zu nützen, und haben unter anderem vor, Eigentumswohnungen auf bestehenden Grundstücken zu errichten. Einige dieser Projekte sollen noch im Laufe dieses Jahres starten. Gleichzeitig prüfen wir den deutschen Transaktionsmarkt sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite auf günstige Gelegenheiten.

Unser operativer Erfolg basiert auf dem Engagement, mit dem unsere Mitarbeiter jeden Tag an, für und in unseren Immobilien arbeiten. Die Qualität unserer Gebäude ist für uns ein wichtiger Faktor – nicht nur in der konstanten Wertsteigerung, sondern auch für die Zufriedenheit unserer Mieter. Diverse Auszeichnungen bestätigen unseren Qualitätsanspruch – zuletzt wurde das Courtyard by Marriott Hotel im Viertel Zwei von BREEAM als Green Building zertifiziert und mit "exzellent" bewertet.

Unsere Qualitäten stellen wir aber auch am Kapitalmarkt unter Beweis. Im vergangenen Quartal haben wir mit dem Umtausch-

Das Vorstandsteam: Ernst Vejdovszky, Friedrich Wachernig

angebot an die Genussscheininhaber einen weiteren, erfolgreichen und wichtigen Schritt in Richtung Vereinfachung unserer Kapitalstruktur gesetzt. Auch unsere konsequente Dividendenpolitik zeigt Wirkung: Die S IMMO Aktie hat im Verlauf des ersten Halbjahres über 12 % zugelegt. Wir registrieren zunehmendes Investoren-Interesse – auch von internationalen Anlegern – und freuen uns über den Aufschwung. Gleichzeitig sehen wir noch deutliches Potenzial für unser Wertpapier und werden intensiv daran arbeiten, den Kurs weiter an den inneren Wert unserer Aktie heranzuführen.

All diese Faktoren bestärken uns in unserer Überzeugung, dass Optimismus wieder gerechtfertigt ist. Wir sind bestens aufgestellt, um auch in der zweiten Jahreshälfte für Sie erfolgreich zu sein.

Ihr Vorstandsteam

Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig

Unsere Aktie

Auf den Kapitalmärkten in Europa und den USA setzte sich die positive Tendenz des ersten Quartals fort: Im ersten Halbjahr 2014 verzeichneten die Börsen einen Zuwachs von etwa 4,5 %. Einer der Gründe für den Aufschwung war die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,15 % zu senken. Der Einlagensatz für Banken wurde von bisher 0 % auf -0,10 % reduziert und damit erstmals in den negativen Bereich gedrückt. Für die nächsten Monate sind keine Zinserhöhungen zu erwarten. Diese Entwicklung hat Aktien und Unternehmensanleihen viel Rückenwind beschert, das Interesse an Small- und Midcap-Aktien ist besonders gestiegen.

Kursentwicklung

indexiert vom 01.01.2014 bis 30.06.2014

Neue Höchststände konnten bei fast allen wichtigen Aktienindizes beobachtet werden, die bis zum Halbjahres-Ultimo gehalten wurden. Am besten schnitt der breit aufgestellte S&P 500 Index mit einem Wertzuwachs von 6,05 % und einem Indexstand von 1.960,23 Zählern ab. Ein deutliches Plus von 2,94 % konnte auch der deutsche Leitindex DAX verzeichnen, wobei der Zählerstand von 10.000 Punkten am 20.06.2014 überschritten wurde. Per 30.06.2014 betrug der Zählerstand 9.833,07 Punkte. Der österreichische Leitindex ATX schloss bei 2.501,21 Punkten, was einem Wertverlust von 1,78 % entspricht. Der für österreichische Immobilienaktien relevante Index IATX entwickelte sich 2014 bisher positiv und beendete den Berichtszeitraum mit einem Indexstand von 195,35 Zählern bzw. einem Zuwachs von 1,88 %.

In diesem Umfeld konnte die S IMMO Aktie mehr als überzeugen. Trotz einer bereits ausgeschütteten erhöhten Dividende von EUR 0,20 je Aktie notierte die Aktie per 30.06.2014 bei EUR 5,94. Dieser Wertzuwachs entspricht einem Plus von 12,29 % seit Jahresbeginn. Erstmals seit fünf Jahren wurde zudem die Sechs-Euro-Marke überschritten. Der bisher höchste Kurs der S IMMO Aktie im laufenden Jahr wurde am 12.06. bei EUR 6,249 fixiert.

Umtauschangebot für S IMMO INVEST Genussscheine

Mit Beginn der Annahmefrist am 21.05.2014 konnten Genussscheininhaber die von ihnen gehaltenen S IMMO INVEST Genussscheine in eine Anleihe mit einem fixen Kupon von 4,5 % und einer Laufzeit von sieben Jahren umtauschen. Die Annahmefrist endete am 06.06.2014. Das Angebot zum Umtausch bezog sich auf bis zu 1.140.000 der zum damaligen Zeitpunkt ausstehenden 2.280.797 S IMMO INVEST Genussscheine,

Aktiendaten 2014 2013
Schlusskurs (per 30.06.) EUR 5,940 4,729
Durchschnittlicher Tagesumsatz Stück 59.700 40.900
Ergebnis je Aktie (EPS) EUR 0,22 0,22
EPRA-NAV je Aktie EUR 9,80 9,47
Kurs-Abschlag zum EPRA-NAV in % 39 50
Bilanz-NAV je Aktie (Buchwert je Aktie) EUR 7,87 7,47
Kurs-Abschlag zum Bilanz-NAV in % 24 37
Operativer Cashflow je Aktie EUR 0,67 0,73
Kurs/operativer Cashflow EUR 4,42 3,23

Performancedaten S IMMO Aktie

ISIN AT0000652250
1 Jahr 25,61 %
3 Jahre (p.a.) 8,64 %

Performancedaten S IMMO INVEST Genussscheine

ISIN AT0000795737 AT0000630694
1 Jahr 12,60 % 12,40 %
3 Jahre (p.a.) 6,40 % 6,90 %

Stammdaten S IMMO Aktie

AT0000652250/SPI
Reuters: SIAG.VI
Bloomberg: SPI:AV
Wiener Börse
Prime Market
GPR General / IATX
EUR 397,50 Mio.
66.917.179
Erste Group/KochBank
28.06.2002
Genussscheindaten
ISIN AT0000795737 (für Erstnotiz 1996)
AT0000630694 (für Erstnotiz 2004)
Börsenkürzel Reuters: SIMIg.VI
Bloomberg: SIIG:AV
Handelsplatz Wiener Börse
Marktsegment other securities.at
Börsenkapitalisierung (30.06.2014) EUR 89,68 Mio.
Anzahl der
Genussscheine (30.06.2014)
764.481 (Tranche I)
376.316 (Tranche II)

das sind knapp 50 % des damals ausstehenden Genusskapitals. Auf Grund der hohen Nachfrage kam es zu einer Überzeichnung und einer Kürzung entsprechend den Zuteilungsregeln. Nach Durchführung des Umtauschangebots zog die S IMMO AG die erworbenen Genussscheine ein, wodurch die Zahl der ausständigen S IMMO INVEST Genussscheine auf 1.140.797 Stück sank.

Investor-Relations-Aktivitäten

Im ersten Halbjahr 2014 nahm der Vorstand gemeinsam mit dem IR-Team an einer Reihe von Kapitalmarktveranstaltungen teil. Unterstützt von einer positiven Marktstimmung und dem steigenden Kurs ihrer Aktie folgte die S IMMO im Jänner der Einladung zur Investorenkonferenz von Kepler Cheuvreux nach Frankfurt und nahm an der Investorenkonferenz der Erste Group in London teil. Besonders institutionelle Anleger sehen viel Potenzial in Immobilienveranlagungen: Dieser Optimismus konnte auch in One-on-One-Gesprächen im Zuge der BaaderBank-Konferenz in London und der gut besuchten Investorenkonferenz der Raiffeisen Centro Bank in Zürs beobachtet werden.

Außerdem war das Management mit der KochBank auf Roadshow in Frankfurt und Stuttgart, wo die Strategie des Unternehmens bestehenden und potenziellen Anlegern präsentiert wurde. Börseninformationstage für Berater bei inländischen Banken in Dornbirn und Linz sowie Beraterveranstaltungen für Erste-Bank-Spezialisten rundeten die IR-Aktivitäten des zweiten Quartals 2014 ab.

Die 25. ordentliche Hauptversammlung der S IMMO AG fand am 11.06.2014 im Vienna Marriott Hotel, einer Immobilie des Unternehmens, statt.

in EUR Kurs S IMMO Aktie
AT0000652250
Kurs S IMMO INVEST
AT0000795737
Kurs S IMMO INVEST
AT0000630694
ATX IATX
30.06.2013 4,729 72,510 72,600 2.223,98 150,62
31.12.2013 5,290 78,500 78,500 2.546,54 191,73
30.06.2014 5,940 78,650 78,530 2.501,21 195,35

Zwischenlagebericht

Gesamtwirtschaftlicher Überblick

Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone stieg im zweiten Quartal 2014 um 0,3 % und dürfte auch im dritten und vierten Quartal dieses Jahres auf diesem Niveau bleiben. Als Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die schwache Preisentwicklung im Euroraum ist der Leitzins seit 11.06.2014 auf einem historischen Tiefstand. Die zunehmend abflauenden negativen Effekte der Haushaltskonsolidierung auf den Konsum im Euroraum sollten in den nächsten Monaten noch schwächer werden. Zudem scheint in vielen Ländern bereits eine positive Trendwende am Arbeitsmarkt eingetreten zu sein.

Nach einem schwachen Jahresauftakt dürfte die österreichische Wirtschaft heuer weniger stark wachsen als ursprünglich prognostiziert, die heimischen Wirtschaftsinstitute WIFO und IHS erwarten nur noch einen Zuwachs von 1,4 % bzw. 1,5 % beim realen BIP. Vor allem der Privatkonsum und die Inlandsnachfrage fallen niedriger aus als zuletzt angenommen. Das Exportwachstum legt zwar etwas an Tempo zu, wird wohl aber erst 2015 an Schwung gewinnen. Abwärtsrisiken für die internationale Erholung sehen Wirtschaftsexperten vor allem in der weiteren Eskalation in den Konfliktregionen der Ukraine und des Nahen Ostens oder in einem erneuten Rückfall der Stimmungsindikatoren. Sollten im zweiten Halbjahr negative Überraschungen auftreten oder die Erholung erneut an Tempo verlieren, sind sowohl die Fiskalpolitik als auch die Geldpolitik gefordert, rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Für beides gibt es bereits Signale.

Der Immobilienmarkt im Überblick

ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND

Am Wiener Büromarkt wurden im ersten Halbjahr 2014 nur rund 100.000 m² vermietet. Große Transaktionen über 4.000 m² waren die Ausnahme. Vor allem die geringere Aktivität des öffentlichen Sektors ist für diese schwache Entwicklung verantwortlich. 2014 wird vermutlich nicht nur in Bezug auf die Vermietungsleistung, sondern auch hinsichtlich neuer Büroflächen ein schwaches Jahr werden.

Obwohl am deutschen Wohnimmobilienmarkt die Kaufpreise weiter gestiegen sind, ist keine Immobilienblase zu befürchten, weil sich die Mieten im Bundesdurchschnitt mit einem Plus von 5,3 Prozentpunkten im Jahresvergleich parallel bewegten. Selbst in Berlin, wo die Preise für Bestandswohnungen im Jahresvergleich um 15,6 Prozentpunkte gestiegen sind, während die Mieten um lediglich sieben Prozentpunkte zulegten, kann auf Grund der positiven Nachfrageentwicklung derzeit nicht von einer Blase gesprochen werden.

Der Berliner Büromarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2014 mit 274.400 m² das zweitstärkste Vermietungsergebnis der letzten zehn Jahre. Die Leerstandsrate reduzierte sich auf 8,4 %. Die Nachfrage sollte auf Grund der anhaltenden Konjunkturdynamik in den nächsten Jahren weiterhin hoch bleiben.

Der Wiener Hotelmarkt registrierte im ersten Halbjahr 2014 ein Nächtigungsplus von 5,8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von diesem Zuwachs konnten alle Kategorien außer der 5-Sterne-Hotellerie profitieren. Im gleichen Zeitraum ist die Beherbergungskapazität in Wien wieder gestiegen, insgesamt um 4,5 % bzw. 1.330 Zimmer. In den letzten 24 Monaten stieg das Beherbergungsangebot in Wien um insgesamt mehr als 11 % auf 30.895 Zimmer. Die Zimmerauslastung belief sich im ersten Halbjahr auf durchschnittlich 65 %, was zwar einer leichten Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht (1. Halbjahr 2013: 64 %), dennoch ist der Hotelmarkt auf Grund der großen Kapazitätssteigerungen in allen Kategorien stark unter Druck, sowohl in Bezug auf den Zimmerpreis als auch auf die Auslastung. In den nächsten Monaten werden weitere Kettenhotels eröffnet, welche den Konkurrenzkampf zusätzlich verstärken.

Spitzenmieten
(EUR/m²/Monat)
Spitzen
Bruttorenditen
(%)
Gesamtvermietungs
leistung 1. Hj. 2014
(m²)
Leerstands
quote
(%)
Büro Retail Büro Retail Büro Büro
Berlin 22,501 330,001 4,651 4,201 274.4005 8,45
Bratislava 16,001 60,001* 7,001 7,001* 103.00010 13,610
Budapest 20,001 100,001* 7,501 7,001* 248.9004 17,64
Bukarest 18,001 60,001* 8,001 8,251* 89.5009 13,09
Prag 19,501 85,001* 6,001 6,001* 128.5007 14,67
Sofia 12,502 21,503* 9,252 9,253* 57.5002 28,52
Wien 25,501 310,001 4,651 3,951 100.0006 6,66
Zagreb 14,501 22,501* 8,301 8,251* 52.4008 17,08

* Daten für Einkaufszentren. Die restlichen Retaildaten gelten für Einzelhandelsflächen in Haupteinkaufsstraßen.

1 CBRE, Market View, EMEA Rents and Yields, Q2 2014

4 Budapest Research Forum, Presseaussendung, Q2 2014

7 CBRE, Marktbericht, Büromarkt Prag, Q2 2014

2 Forton, Bulgarischer Büromarkt, Q2 2014 3 Forton, Bulgarischer Retailmarkt, Q2 2014 8 CBRE, Marktbericht, Büromarkt Kroatien, Q2 2014

9 Cushman & Wakefield, Marketbeat Office Snapshot Rumänien, Q2 2014

10 Bratislava Research Forum, Presseaussendung, Q2 2014

5 CBRE, Marktbericht, Büromarkt Berlin, Q2 2014

6 CBRE, Presseaussendung, Juli 2014

ZENTRALEUROPA (CEE)

Der Budapester Büromarkt zeichnete im zweiten Quartal 2014 ein positives Bild. Die Gesamtvermietungsleistung betrug 191.720 m² − ein hoher Quartalswert. Die Vermietungsleistung ohne Mietvertragsverlängerungen erreichte mit 81.210 m² ebenfalls ein Rekordhoch. Infolgedessen war auch die Gesamtvermietungsleistung des ersten Halbjahres mit einem Plus von 71 % im Vergleich zum selben Zeitraum 2013 sehr hoch. Darüber hinaus erhöhte sich die durchschnittliche Transaktionsgröße deutlich auf 1.020 m², während sich die Leerstandsrate leicht auf 17,6 % reduzierte.

Im zweiten Quartal 2014 stieg die Gesamtvermietungsleistung am Büromarkt in Bratislava deutlich. Der Wert erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal um 270 % auf 75.000 m². Die Leerstandsrate fiel von 14,6 % im ersten Quartal 2014 auf 13,6 % bis zum Halbjahresultimo. Bis zum Ende des Jahres sollen rund 40.000 m² neue Büroflächen fertiggestellt werden.

Bratislava leidet ungebrochen unter einem strukturellen Überangebot an Hotelzimmern. Die Nachfrage ist auf einem äußerst niedrigen Niveau, sodass Zimmerpreiserhöhungen nicht oder nur zu Lasten einer noch niedrigeren Zimmerauslastung durchsetzbar sind.

Der Budapester Hotelmarkt hat seine stabile Entwicklung im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt. Auch für das Gesamtjahr 2014 wird mit einer ähnlichen Entwicklung und vergleichbaren Ergebnissen wie 2013 gerechnet.

Die Prager Kettenhotellerie konnte bis Mai 2014 eine leichte Steigerung beim Zimmerpreis gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnen. So konnten ein RevPar-Wachstum von 1,2 % und ein GOP-Wachstum von sogar 8,1 % erzielt werden.

Quellen: Bank Austria, Bratislava Research Forum, Budapest Research Forum, CBRE, Der Standard, Deutscher Wirtschaftsdienst, Die Presse, EuroStat, Forton, IMX – Der Immobilienindex von ImmobilienScout24, Internationaler Währungsfonds, Institut national de la statistique et des études économiques (Insee), Istituto nazionale di statistica (Istat), Münchner Ifo-Institut, Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Reuters, Wiener Institut für Höhere Studien (IHS).

SÜDOSTEUROPA (SEE)

Die Bürovermietungsleistung in Sofia betrug im zweiten Quartal 2014 37.500 m² – eine Steigerung um 27 % im Vergleich zum Vorquartal und mehr als das Doppelte verglichen mit dem Vorjahreswert. Der Haupttreiber dafür waren Expansionen. Das Flächenangebot blieb auf Grund fehlender neuer Projekte unverändert. In der Folge reduzierte sich die Gesamtleerstandsrate auf 28,5 %, der Wert für die zehn besten Büros fiel sogar auf 6,6 %.

In Sofia sind nach wie vor rund 120.000 m² Einzelhandelsflächen mit einer geplanten Eröffnung innerhalb der nächsten zwölf Monate in Bau. Die Nachfrage nach Flächen in Einkaufszentren blieb während des zweiten Quartals stabil. Insbesondere die Modebranche war weiterhin sowohl in Sofia als auch außerhalb aktiv. Nach 2014 sollte das eingeschränkte Neubauvolumen den Druck reduzieren.

Laut einer aktuellen Umfrage von CBRE bevorzugen 70 % der Rumänen große Einkaufszentren gegenüber allen anderen Handelsformaten. Diese Zahl liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 47 %. Vor allem Hyper- bzw. Supermärkte, Unterhaltungsmöglichkeiten und Events sind den rumänischen Konsumenten in den Zentren wichtiger, sowohl im Vergleich zu anderen Ländergruppen als auch zum europäischen Durchschnitt. Im Gegensatz dazu spielen Einkaufsstraßen in Rumänien überhaupt keine Rolle – lediglich 2 % der Befragten nennen diese als ihren am meisten genützten Einkaufsort im Nichtlebensmittelbereich.

Der Bukarester Hotelmarkt entwickelte sich im ersten Halbjahr 2014 stabil, das Gesamtjahr 2014 dürfte ähnlich wie das Vorjahr ausfallen.

Geschäfts- und Ergebnisentwicklung

Immobilienportfolio

Per 30.06.2014 besaß die S IMMO AG 204 Immobilien mit einem Buchwert von EUR 1.726,7 Mio. und einer Gesamtnutzfläche von rund 1,2 Mio. m². Das Immobilienportfolio wies im Berichtszeitraum einen Vermietungsgrad von 89,9 % auf, die Gesamt-Mietrendite betrug 6,9 %.

Die Gebäude der S IMMO befinden sich in vier Regionen innerhalb der Europäischen Union mit Fokus auf Hauptstädte. Nach Verkehrswert betrachtet liegt der Großteil der Objekte per 30.06.2014 im Segment Österreich (32,7 %) gefolgt von Deutschland (25,1 %), SEE (22,3 %) und CEE (19,9 %). Das Unternehmen investiert in vier Nutzungsarten: Büro- (40,8 %), Geschäfts- (26,0 %) und Wohnobjekte (19,3 %) sowie Hotels (13,9 %).

Ergebnisentwicklung – Zusammenfassung

Das operative Geschäft der S IMMO ist im ersten Halbjahr sehr gut gelaufen. Das Unternehmen konnte wesentliche Kennzahlen wie das EBIT deutlich verbessern: Es lag knapp 9 % oder EUR 4,2 Mio. über dem Wert des Vorjahres und betrug EUR 52,2 Mio.

Die verkaufsbedingte Verringerung der Mieterträge hatte nur geringe Auswirkung auf die Funds from Operations (FFO I), die sich im zweiten Halbjahr 2014 auf EUR 15,2 Mio. beliefen (1. Hj. 2013: EUR 16,0 Mio.), während der FFO II die Vergleichsperiode des Vorjahres deutlich übertraf und EUR 29,1 Mio. ausmachte (1. Hj. 2013: EUR 23,0 Mio.). Obwohl im ersten Halbjahr Verkäufe in Höhe von EUR 39,6 Mio. getätigt wurden, stieg das Net Operating Income um 1,5 % auf EUR 52,4 Mio.

Entwicklung des Bruttoergebnisses

Die Gesamterlöse der S IMMO AG beliefen sich im ersten Halbjahr 2014 auf EUR 93,2 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 97,0 Mio.). Die darin enthaltenen Mieterlöse reflektierten die getätigten Immobilienverkäufe wie erwartet und erreichten EUR 56,8 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 59,0 Mio.).

Nach Regionen aufgeteilt, setzten sich die Mieterlöse in den ersten sechs Monaten folgendermaßen zusammen: SEE (29,8 %), Österreich (26,7 %), Deutschland (24,9 %) und CEE (18,5 %). Betrachtet man die Mieterlöse nach Nutzungsarten, leisteten Geschäftsimmobilien einen Anteil von 39,7 %, Büroflächen von 34,1 % und Wohngebäude von 18,6 %. Die vermieteten Hotels erbrachten im Berichtszeitraum einen Anteil von 7,5 %.

Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung (Erlöse der in Form von Managementverträgen betriebenen Hotels Vienna Marriott und Budapest Marriott) betrugen EUR 19,1 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 19,2 Mio.). Das Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung verbesserte sich auf EUR 4,5 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 3,9 Mio.).

Im ersten Halbjahr 2014 reduzierten sich die Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaftung im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12,8 % auf EUR 26,2 Mio. Durch Verbesserungen in der Kostenstruktur sowie ein gesteigertes Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung konnte die verkaufsbedingte Reduktion der Mieterlöse im Wesentlichen kompensiert werden. Das Bruttoergebnis von EUR 54,6 Mio. konnte trotz geringerer sonstiger betrieblicher Erträge (EUR 2,3 Mio.) nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Grund dafür war die sehr gute operative Performance.

Erfolgreiche Immobilienverkäufe

Für das Jahr 2014 plant die S IMMO Immobilienveräußerungen in Höhe von etwa 5 % des Immobilienvermögens. Im ersten Halbjahr 2014 wurden vier Immobilien mit einem Erlös aus der Veräußerung von EUR 39,6 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 83,8 Mio.) verkauft. In der Gewinn- und Verlustrechnung des ersten Halbjahres resultierte aus diesen Verkäufen kein Gewinn, weil alle betreffenden Liegenschaften bereits 2013 auf die endgültigen Verkaufswerte aufgewertet worden waren. Damit sind alle zum Jahresende 2013 zum Verkauf gehaltenen Immobilien erfolgreich veräußert worden.

Entwicklung EBITDA und EBIT

Das EBITDA belief sich auf EUR 47,0 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 49,9 Mio.). Per 30.06.2014 wurden Immobilien mit einem Verkehrswert von EUR 8,8 Mio. als "zur Veräußerung gehalten" klassifiziert und entsprechend aufgewertet. Insgesamt ergaben sich Immobilien-Aufwertungen in Höhe von EUR 8,9 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 2,8 Mio.). Das EBIT übertraf in der Folge das Vorjahr deutlich und lag bei EUR 52,2 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 48,0 Mio.), was einer Steigerung von etwa EUR 4,2 Mio. bzw. knapp 9 % entspricht.

Steigerung des Periodenüberschusses

Das Finanzergebnis inkl. Genussscheinergebnis betrug im Berichtszeitraum EUR -31,6 Mio. (1. Hj. 2013: EUR -30,4 Mio.) und bewegte sich trotz negativer Fremdwährungseffekte im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres. Daraus resultierend belief sich das EBT auf EUR 20,6 Mio., was einem Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von 17,0 % entspricht. Der Periodenüberschuss betrug EUR 16,4 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 16,0 Mio.).

* Ohne Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel

Funds From Operations (FFO)

Die verkaufsbedingte Verringerung der Mieterträge hatte nur geringe Auswirkung auf den FFO I (vor verkaufsbedingten Effekten), da die operative Performance stabil war und negative Effekte aus geringeren Mieten und sonstigen betrieblichen Erträgen durch Kosteneinsparungen weitgehend kompensiert werden konnten. Der FFO I für das erste Halbjahr 2014 belief sich auf EUR 15,2 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 16,0 Mio.). Der unter Einrechnung von verkaufsbedingten Bewertungseffekten und Verkaufsgewinnen des laufenden Jahres ermittelte FFO II betrug EUR 29,1 Mio. und übertraf damit das Vorjahresniveau (1. Hj. 2013: EUR 23,0 Mio.).

Verbesserung des Net Operating Income (NOI)

Die erwähnten Kosteneinsparungen führten zu einer weiteren Verbesserung des NOI, welcher per 30.06.2014 EUR 52,4 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 51,6 Mio.) ausmachte. Die NOI-Marge stieg in weiterer Folge trotz eines verringerten Immobilienvolumens um 3,0 Prozentpunkte.

NOI per 30.06.

2014 2013 Veränderung
NOI in EUR Mio. 52,4 51,6 +1,5 %
NOI-Marge in % 56,2 53,2 +3 Prozentpunkte

Cashflow

Per 30.06.2014 betrug der operative Cashflow EUR 45,0 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 49,3 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit nahm auf Grund geringerer Verkäufe ab und belief sich auf EUR 44,5 Mio. (1. Hj. 2013: EUR 70,1 Mio.). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei EUR -79,9 Mio. (1. Hj. 2013: EUR -102,1 Mio.).

Risikobericht

Die Gesamteinschätzung der potenziellen Chancen und möglichen Risiken für die S IMMO wurde für das laufende Geschäftsjahr im Geschäftsbericht 2013 (S. 42ff.) ausführlich dargestellt. Daher wird im Folgenden vor allem auf die möglichen Risiken der kommenden Monate eingegangen.

Konzernbilanz

Das Gesamtvermögen der S IMMO Gruppe reduzierte sich auf Grund der getätigten Immobilienverkäufe von EUR 1.879,6 Mio. per 31.12.2013 auf EUR 1.841,3 Mio. per 30.06.2014. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten stieg gegenüber dem Jahresultimo (31.12.2013: EUR 49,9 Mio.) auf EUR 55,1 Mio. an.

Finanzierung

Im Rahmen eines Umtauschangebots konnten Genussscheininhaber ihre Genussrechte gegen eine mit 4,5 % fix verzinste, 7-jährige Anleihe tauschen. Das Angebotsvolumen von EUR 90 Mio. wurde voll ausgeschöpft. Durch diese Maßnahme konnte die Planungssicherheit hinsichtlich der Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten verbessert werden. Per 30.06.2014 bestanden darüber hinaus Bankverbindlichkeiten gegenüber 23 Finanzinstituten, wodurch finanzierungsseitig eine breite Streuung erreicht wird. Die Loan-to-Value-Ratio (LTV-Ratio) inklusive Genussrechtskapital und Anleihe betrug in der Berichtsperiode 62 % und lag damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Entwicklung des Net Asset Value (NAV)

Im ersten Halbjahr 2014 lagen sowohl der Buchwert (Bilanz-NAV) als auch der EPRA-NAV je Aktie etwa auf dem Vorjahresniveau. So betrug der Buchwert per 30.06.2014 EUR 7,87 (31.12.2013: EUR 7,83) je Aktie, während sich der EPRA-NAV auf EUR 9,80 (31.12.2013: EUR 9,76) je Aktie belief. Bei der Kalkulation des EPRA-NAV wird das Eigenkapital um jene Effekte bereinigt, die keinen langfristigen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der S IMMO Gruppe haben, wie beispielsweise die Bewertung der Zinsabsicherungsinstrumente und latente Steuern. Die zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Derivate laufen in den kommenden Jahren kontinuierlich aus. Dieser Effekt zeigt sich bereits jetzt positiv im Eigenkapital und im Buchwert je Aktie.

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert in seinem aktuellen World Economic Outlook (WEO) ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,6 % für 2014, was einer Steigerung von 0,6 % gegenüber dem vergangenen Jahr entspricht.

In Deutschland zeigte sich jüngst eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Nach einem starken Jahresauftakt verloren besonders die Industrie und die Bauwirtschaft deutlich an Schwung und schrumpften im Mai um 1,8 % gegenüber dem Vormonat. Experten gehen allerdings nicht von einem Rückgang, sondern bloß von einer zeitlich begrenzten Stagnation aus. Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands wirkt sich unmittelbar auf die exportorientierten Länder Zentral- und Osteuropas, im Speziellen auf Tschechien und Ungarn, aus. Insbesondere Ungarn kommt nur sehr langsam aus der Rezession, hier rechnet die S IMMO weiterhin mit erhöhten Risiken in den Bereichen Wertänderung, Vermietung und Mietausfall.

Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt erlebte hingegen ein starkes erstes Halbjahr mit einem Transaktionsvolumen von etwa EUR 930 Mio., was einer Verdoppelung des Investitionsvolumens gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 entspricht. Diese Entwicklung stimmt die Immobilienbranche positiv, wovon auch die S IMMO profitiert. Für das zweite Halbjahr wird von einer weiteren Steigerung des Transaktionsvolumens ausgegangen.

Zu diesen wirtschaftlichen Tendenzen kommen geopolitische Risiken im Zuge des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland hinzu. Somit kann von einer fragilen Erholung der europäischen Wirtschaft ausgegangen werden.

Durch ein ausgewogenes Immobilienportfolio in den Hauptstädten ihrer Märkte versucht die S IMMO, Risiken zu minimieren. Der Fokus auf vier Nutzungsarten und vier Regionen ermöglicht es, Immobilienzyklen zu nutzen und Risiken bestmöglich zu streuen.

Ausblick

Die S IMMO verzeichnete nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 ein operativ sehr gutes erstes Halbjahr 2014. Diese positive Entwicklung wurde durch das stetige konjunkturelle Wachstum im Euroraum weiter unterstützt. Somit lässt das Risiko, dass die Eurozone erneut in eine Rezession abgleitet, weiter nach. Parallel zu diesem Trend ist in unseren Märkten – nicht zuletzt in Zentral- und Südosteuropa – zunehmender Optimismus zu spüren. Wir gehen davon aus, dass wir unser Jahresergebnis 2013 im laufenden Jahr weiter steigern können.

In Budapest, einem weiterhin sehr herausfordernden Markt, konnten seit Jahresanfang Flächen im Umfang von insgesamt 5.400 m2 verlängert und 2.600 m2 neu vermietet werden. Es wird vor allem in die Instandhaltung von Bürogebäuden investiert, um deren Attraktivität auf dem ungarischen Markt zu erhöhen. In Bukarest und Sofia ist die Talsohle bereits durchschritten, das Interesse an diesen Märkten nimmt spürbar zu. So konnten auch dort schöne Mieterfolge realisiert werden.

Wie schon in den Jahren zuvor prüfen wir Gelegenheiten sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite. Veräußerungen sollen jährlich im Umfang von ca. 5 % des Immobilienportfolios erfolgen, der Schwerpunkt liegt hierbei auf Österreich und Deutschland.

Attraktive Investitionsmöglichkeiten sehen wir nach wie vor in Berlin, vor allem im Bereich der Wohnimmobilien. Auf Grund der regen Nachfrage nach Wohnungen liegt der Fokus auf der Entwicklung von Eigentumswohnungen auf Bestandsgrundstücken. Der Startschuss für einzelne Projekte soll bereits 2014 fallen.

Kapitalmarktseitig schloss die S IMMO den Umtausch der S IMMO INVEST Genussscheine sehr erfolgreich ab. Genussscheine sind im Laufe der Jahre zu einer sehr seltenen und vor allem ungewöhnlichen Finanzierungsform geworden. Mit dieser Maßnahme soll die Finanzierungsstruktur des Unternehmens – auch für internationale Investoren – verständlicher werden. Im ersten Halbjahr 2014 wurden 1.166.950 Genussscheine eingezogen und von der Börse genommen.

Auf Grund des hervorragenden Jahresergebnisses 2013 wurde am 18.06. eine um EUR 0,05 höhere Dividende von EUR 0,20 je Aktie ausgeschüttet. Die S IMMO Aktie notierte zum Redaktionsschluss am 19.08. bei EUR 5,94.

Konzernbilanz zum 30.06.2014

Aktiva in TEUR ANHANG
ANGABE
30.06.2014 31.12.2013
LANGFRISTIGES VERMÖGEN
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
Vermietete Immobilien 3.1.1. 1.580.865 1.580.311
Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke 3.1.1. 17.227 16.677
1.598.092 1.596.988
Selbst genutzte Immobilien 3.1.2. 119.743 120.017
Sonstiges Sachanlagevermögen 6.527 7.447
Immaterielle Vermögenswerte 119 139
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen 7.474 7.393
Beteiligungen 3.1.3. 751 749
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3.1.3. 600 0
Latente Steuern 13.932 13.764
1.747.238 1.746.497

KURZFRISTIGES VERMÖGEN

3.1.4. 1.301 1.328
3.1.3. 12.858 12.115
3.1.3. 7.722 21.576
8.288 8.709
3.1.5. 55.053 49.873
85.222 93.601
3.1.6. 8.845 39.550
94.067 133.151
1.841.305 1.879.648
Passiva in TEUR ANHANG
ANGABE
30.06.2014 31.12.2013
EIGENKAPITAL
Grundkapital 242.883 243.126
Kapitalrücklagen 72.422 72.535
Sonstige Rücklagen 210.487 208.432
525.792 524.093
Nicht beherrschende Anteile 3.1.7. 25.634 25.531
551.426 549.624
LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL
Nachrangiges Genussrechtskapital 3.1.8. 91.712 186.645
Anleiheverbindlichkeiten 3.1.9. 89.054 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 3.1.10. 751.440 754.957
Rückstellungen 3.079 2.962
Andere Verbindlichkeiten 0 5
Latente Steuern 52.617 53.005
987.902 997.574

KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL

Finanzverbindlichkeiten 3.1.10. 260.471 285.551
Laufende Ertragssteuerverbindlichkeiten 7.181 4.325
Rückstellungen 1.196 1.924
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.109 4.860
Andere Verbindlichkeiten 29.020 35.790
301.977 332.450

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01.01.2014 bis zum 30.06.2014

in TEUR ANHANG
ANGABE
01 – 06 / 2014 01 – 06 / 20131
Erlöse
Mieterlöse
3.2.1. 56.843 58.967
Betriebskostenerlöse 17.271 18.821
Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung 19.119 19.183
93.233 96.971
Sonstige betriebliche Erträge 2.274 3.538
Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung 3.2.2. -26.232 -30.093
Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung 3.2.2. -14.645 -15.304
Bruttoergebnis 54.630 55.112
Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien 39.550 83.758
Buchwerte veräußerter Immobilien -39.550 -81.370
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 3.2.3. 0 2.388
Verwaltungsaufwand -7.626 -7.562
Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung,
Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA)
47.004 49.938
Abschreibungen -3.667 -4.737
Ergebnis aus der Immobilienbewertung 8.904 2.810
Betriebsergebnis (EBIT) 52.241 48.011
Finanzierungsaufwand 3.2.4. -29.830 -25.827
Finanzierungsertrag 3.2.4. 760 1.366
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen 3.2.4. 328 0
Genussscheinergebnis 3.1.8. -2.870 -5.912
Ergebnis vor Steuern (EBT) 20.629 17.638
Ertragssteuern 3.2.5. -4.191 -1.604
Periodenüberschuss 16.438 16.034
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar 14.820 14.534
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 1.618 1.500
Ergebnis je Aktie

unverwässert = verwässert 0,22 0,22

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 01.01.2014 bis zum 30.06.2014

in TEUR 01 – 06 / 2014 01 – 06 / 20131
Periodenüberschuss 16.438 16.034
Bewertung Cashflow Hedge -3.041 20.014
Ertragssteuern auf Cashflow Hedge 394 -4.535
Umgliederung erfolgswirksamer Derivatbewertungseffekte 1.333 0
Währungsrücklage 1.789 375
Sonstiges Ergebnis (bei Realisierung erfolgswirksam) 475 15.854
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an
Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
0 -3
Ertragssteuern auf Umbewertung von Verpflichtungen aus
Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses
0 1
Sonstiges Ergebnis (bei Realisierung nicht erfolgswirksam) 0 -2
Konzern-Gesamtergebnis der Periode 16.913 31.886
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar 16.038 29.645
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 875 2.241

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01.04.2014 bis zum 30.06.2014

in TEUR ANHANG
ANGABE
04 – 06 / 2014 04 – 06 / 20131
Erlöse
Mieterlöse 3.2.1. 28.620 29.574
Betriebskostenerlöse 8.554 9.498
Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung 11.257 11.165
48.431 50.237
Sonstige betriebliche Erträge 1.854 1.197
Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung 3.2.2. -13.336 -15.603
Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung 3.2.2. -7.944 -8.220
Bruttoergebnis 29.005 27.611
Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien 18.000 51.140
Buchwerte veräußerter Immobilien -18.000 -50.175
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 3.2.3. 0 965
Verwaltungsaufwand -4.434 -3.958
Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung,
Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA)
24.571 24.618
Abschreibungen -1.804 -2.316
Ergebnis aus der Immobilienbewertung 3.006 -1.290
Betriebsergebnis (EBIT) 25.773 21.012
Finanzierungsaufwand 3.2.4. -14.379 -11.116
Finanzierungsertrag 3.2.4. 370 1.036
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen 3.2.4. 299 0
Genussscheinergebnis 3.1.8. -135 -2.664
Ergebnis vor Steuern (EBT) 11.928 8.268
Ertragssteuern 3.2.5. -2.170 1.195
Periodenüberschuss 9.758 9.463
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar 9.162 8.662
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 596 801
Ergebnis je Aktie
unverwässert = verwässert 0,14 0,13

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 01.04.2014 bis zum 30.06.2014

in TEUR 04 – 06 / 2014 04 – 06 / 20131
Periodenüberschuss 9.758 9.463
Bewertung Cashflow Hedge -2.937 12.250
Ertragssteuern auf Cashflow Hedge 520 -2.746
Umgliederung erfolgswirksamer Derivatbewertungseffekte 666 -321
Währungsrücklage 312 -1.457
Sonstiges Ergebnis (bei Realisierung erfolgswirksam) -1.439 7.726
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an
Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
0 -3
Ertragssteuern auf Umbewertung von Verpflichtungen aus
Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses
0 1
Sonstiges Ergebnis (bei Realisierung nicht erfolgswirksam) 0 -2
Konzern-Gesamtergebnis der Periode 8.319 17.187
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar 8.153 15.859
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 166 1.328

Konzern-Geldflussrechnung

vom 01.01.2014 bis zum 30.06.2014

in TEUR 01 – 06 / 2014 01 – 06 / 20131
Operativer Cashflow 44.955 49.255
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen -4.341 -20.311
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit 40.614 28.944
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 44.506 70.121
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -79.940 -102.123
Gesamt 5.180 -3.058
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per 01.01. 49.873 57.076
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per 30.06. 55.053 54.018
Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5.180 -3.058

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Währungs
rücklagen
Rücklage
Hedge
Accoun
ting
Übrige
Rück
lagen
Zwischen
summe
S IMMO
Gesell
schafter
Nicht
beherr
schende
Anteile
Summe
Stand 01.01.2014 243.126 72.535 -19.193 -39.212 266.837 524.093 25.531 549.624
Periodenüberschuss 0 0 0 0 14.820 14.820 1.618 16.438
Sonstiges Ergebnis 0 0 1.789 -571 0 1.218 -743 475
Rückkauf eigener Aktien -243 -112 0 0 0 -356 0 -356
Abgang 0 0 0 0 0 0 -1.386 -1.386
Erwerb nicht beherrschender
Anteile
0 0 71 0 -685 -614 614 0
Ausschüttung1 0 0 0 0 -13.369 -13.369 0 -13.369
Stand 30.06.2014 242.883 72.422 -17.333 -39.783 267.603 525.792 25.634 551.426
Stand 01.01.2013 244.705 73.005 -19.568 -64.456 249.625 483.311 26.323 509.634
Periodenüberschuss2 0 0 0 0 14.534 14.534 1.500 16.034
Umbewertung von Verpflich
tungen aus Leistungen an
Arbeitnehmer nach Beendigung
des Arbeitsverhältnisses
0 0 0 0 -2 -2 0 -2
Sonstiges Ergebnis 0 0 375 14.738 0 15.113 741 15.854
Rückkauf eigener Aktien -387 -112 0 0 0 -499 0 -499
Abgang 0 0 0 0 0 0 -1.810 -1.810
Ausschüttung 0 0 0 0 -10.092 -10.092 0 -10.092

Die Ausschüttung von TEUR 13.369 im Jahr 2014 entspricht einer Dividende je Aktie in Höhe von EUR 0,20

(2013: EUR 0,15 je Aktie) und gelangte am 18.06.2014 zur Auszahlung.

Konzernanhang (verkürzt)

1. DAS UNTERNEHMEN

Die S IMMO Gruppe (S IMMO AG und ihre Tochtergesellschaften) ist ein international tätiger Immobilienkonzern. Die Konzern-Muttergesellschaft der S IMMO Gruppe, die S IMMO AG mit Sitz in 1010 Wien, Friedrichstraße 10, notiert seit 1992 an der Wiener Börse; seit 2007 im Prime Segment. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Dänemark. Zum 30.06.2014 ist die S IMMO Gruppe Eigentümerin von Immobilien in allen zuvor genannten Ländern mit Ausnahme von Dänemark. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit langfristigen, ertragbringenden Immobilien-Investments mittels Entwicklung, Ankauf, Vermietung, Betrieb, Sanierung und Verkauf von Gebäuden und Wohnungen in Österreich, Deutschland und sechs Ländern Zentral- und Südosteuropas.

Zu ihren Tätigkeiten gehören somit auch:

  • die Immobilien-Projektentwicklung,
  • der Betrieb von Hotels und Einkaufszentren,
  • die Revitalisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien,
  • das aktive Asset und Portfolio Management und
  • Dienstleistungen wie zum Beispiel Facility Management.

2. GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG, BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGS-METHODEN

2.1. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2014 wird in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält nicht alle Informationen, die in einem vollständigen IFRS-Konzernabschluss anzugeben sind. Der Zwischenabschluss sollte daher in Verbindung mit dem letzten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2013 gelesen werden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Konzernabschlusses per 31.12.2013 wurden bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 30.06.2014 im Wesentlichen unverändert angewandt.

Der zum 30.06.2014 aufgestellte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Wirtschaftsprüfer unterzogen.

Der Rechnungslegung aller in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der S IMMO Gruppe zu Grunde. Der Bilanzstichtag sämtlicher Unternehmen ist der 31.12. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem zum 31.12.2013 erstellten Konzernabschluss nicht verändert.

Der Konzernzwischenabschluss ist in 1.000 Euro ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Die Vorjahreswerte des ersten Halbjahres 2013 wurden durch die Erstanwendung von IAS 19 rev. angepasst.

2.2. Neu anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften

Ab 01.01.2014 sind folgende neue bzw. überarbeitete Standards und Interpretationen anzuwenden: IFRS 10 ("Konzernabschlüsse"), IFRS 11 ("Gemeinsame Vereinbarungen"), IFRS 12 ("Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen"), IAS 27 ("Einzelabschlüsse"), IAS 28 ("Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen"), IAS 32 ("Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung"), IAS 36 ("Wertminderung von Vermögenswerten"), IAS 39 ("Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung") sowie IFRIC 21 ("Abgaben").

Die angeführten neuen oder geänderten Standards und Interpretationen hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bzw. auf die Präsentation des Zwischenberichts.

2.3. Berichtswährung und Währungsumrechnung

Die Konzernberichtswährung (Darstellungswährung) ist der Euro. Die funktionale Währung wird anhand der Kriterien von IAS 21 bestimmt und ist bei der überwiegenden Zahl der Konzerngesellschaften der Euro.

3. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

3.1. Bilanz

3.1.1. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

in TEUR Vermietete Immobilien Entwicklungsprojekte und
unbebaute Grundstücke
Stand am 01.01.2013 1.661.226 20.157
Zugänge 11.767 1.188
Abgänge -64.459 0
Zeitwertänderungen (über GuV erfasst) 11.327 -4.668
Hierarchieumgliederung 0 0
Umgliederungen zu den zur Veräußerung gehaltenen Immobilien -39.550 0
Stand am 31.12.2013 1.580.311 16.677
davon verpfändet 1.567.942 0
Zugänge 1.745 550
Abgänge -1.250 0
Zeitwertänderungen (über GuV erfasst) 8.904 0
Hierarchieumgliederung 0 0
Umgliederungen zu den zur Veräußerung gehaltenen Immobilien -8.845 0
Stand am 30.06.2014 1.580.865 17.227
davon verpfändet 1.568.270 0

Zusammensetzung:

Vermietete Immobilien

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Österreich 512.230 518.891
Deutschland 434.242 425.355
Zentraleuropa 277.294 279.265
Südosteuropa 357.099 356.800
1.580.865 1.580.311

Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Österreich 0 0
Deutschland 0 0
Zentraleuropa 6.081 6.006
Südosteuropa 11.146 10.671
17.227 16.677

Grundsätzlich werden einmal jährlich Bewertungsgutachten von unabhängigen Sachverständigen zur Bemessung des Verkehrswertes der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien eingeholt. Die Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Jahresabschluss 2013 nicht verändert und entsprechen Level 3 der Bewertungshierarchie des IFRS 13.86. Die Bewertungsergebnisse des ersten Halbjahres 2014 für die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien beruhen auf internen Rechenmodellen mit im Vergleich zum Jahresabschluss 2013 veränderten Inputparametern unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss 2013 angewandten Bewertungsmethoden.

3.1.2. Selbst genutzte Immobilien

Die selbst genutzten Immobilien betreffen Hotels, die im Auftrag der S IMMO Gruppe von internationalen Hotelketten in Form von Managementverträgen betrieben werden. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.

3.1.3. Finanzielle Vermögenswerte

Die Buchwerte der kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte entsprechen im Wesentlichen ihrem Zeitwert.

3.1.4. Vorräte

Die Vorräte bestehen im Wesentlichen aus einer Eigentumswohnung (in Österreich) und sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Der Konzernbuchwert beträgt per 30.06.2014 TEUR 1.301 (31.12.2013: TEUR 1.328).

3.1.5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Guthaben bei Kreditinstituten 54.854 49.667
Kassenbestand 199 206
55.053 49.873

3.1.6. Zur Veräußerung gehaltene Immobilien

Immobilienvermögen wird dann "zur Veräußerung gehalten", wenn seitens des Konzernvorstands die Absicht besteht, diese Immobilien zeitnah zu veräußern (wenn zum Beispiel die Verkaufsverhandlungen bereits fortgeschritten sind). Diese Absicht besteht derzeit bei einer Gewerbeimmobilie in Österreich.

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Deutschland 0 39.550
Österreich 8.845 0
8.845 39.550

3.1.7. Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital

Die ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteile in Höhe von TEUR 25.634 (31.12.2013: TEUR 25.531) betreffen im Wesentlichen die Einkaufscenter Sofia G.m.b.H. & Co KG (Fremdanteil 35 %).

3.1.8. Nachrangiges Genussrechtskapital

Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine S IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 01.01.2007 geändert (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11.06.2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12.06.2007).

Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), welcher sich wie folgt errechnet:

(Genussscheinkapital 
+ Ergebnisvortrag) *
                                    Konzern-EBIT
                            durchschnittliches Immobilien-
                            vermögen ohne Entwicklungs-
                                       projekte

Soweit ein allfälliger Ergebnisanteil entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt wird, wird er dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.

Für den Zeitraum 01.01.2014 bis 30.06.2014 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR 2.591 (31.12.2013: TEUR 9.211).

Zum 30.06.2014 waren 1.140.797 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zum 30.06.2014 beträgt EUR 80,39 (31.12.2013: EUR 80,88) je Genussschein und ermittelt sich wie folgt:

in TEUR Genuss
scheinkapital
Ergebnis
vortrag
Ergebnis
Periode
Anteil an den
stillen
Reserven des
Immobilien
vermögens
Gesamt
Genussscheinkapital 01.01.2014 167.704 2.099 169.803
Ergebnisvortrag 01.01.2014 7.632 7.632
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber
aus 2013
9.211 9.211
Ausschüttung vom 28.04.2014 -6.842 -6.842
Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6
Genussscheinbedingungen
2.368 -2.368 0
Rückkauf/Umtausch und Einzug von 1.166.950 Stück -84.802 -5.097 -1.061 -90.961
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 2.591 2.591
Zuweisung anteiliger stiller Reserven des
Immobilienvermögens
279 279
Genussscheinkapital 30.06.2014 82.901 4.903 2.591 1.317 91.712
Pro Genussschein (in EUR) 72,67 4,30 2,27 1,15 80,39
in TEUR Genuss
scheinkapital
Ergebnis
vortrag
Ergebnis
Periode
Anteil an den
stillen
Reserven des
Immobilien
vermögens
Gesamt
Genussscheinkapital 01.01.2013 201.584 2.433 204.017
Ergebnisvortrag 01.01.2013 6.449 6.449
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber
aus 2012
12.018 12.018
Ausschüttung vom 17.05.2013 -9.045 -9.045
Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6
Genussscheinbedingungen
2.973 -2.973 0
Rückkauf und Einzug von 466.215 Stück -33.880 -1.790 -409 -36.078
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 9.211 9.211
Zuweisung anteiliger stiller Reserven des
Immobilienvermögens
75 75
Genussscheinkapital 31.12.2013 167.704 7.632 9.211 2.099 186.645
Pro Genussschein (in EUR) 72,67 3,31 3,99 0,91 80,88

Die obligationenähnlichen Genussscheine haben eine Laufzeit bis 31.12.2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber als auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31.12.2017 jährlich kündigen können. Durch den in Kapitel 3.1.9. beschriebenen Tausch von Genussscheinen in eine Anleihe hat sich im ersten Halbjahr das der gesamten Genussscheinverbindlichkeit zuzurechnende Ergebnis deutlich reduziert. Zum 30.06.2014 notierte die Genussscheintranche mit der ISIN AT0000795737 zu einem Börsekurs von EUR 78,65 je Genussschein; die Tranche mit der ISIN AT0000630694 zu einem Kurs von EUR 78,53 je Genussschein.

3.1.9. Anleiheverbindlichkeiten

S IMMO AG hat im Juni 2014 eine Anleihe (ISIN AT0000A177D2) im Gesamtnennbetrag von TEUR 89.739,5 aufgeteilt auf 179.479 Teilschuldverschreibungen im Nominale von EUR 500 pro Stück im Wege eines Tauschs gegen Genussscheine emittiert. Der Umtausch erfolgte im Wege eines freiwilligen Umtauschangebots, das im Umtausch von 519.584 Stück Genussscheinen mit der ISIN AT0000795737 bzw. 620.416 Stück Genussscheinen mit der ISIN AT0000630694 resultierte. Die Anleihe notiert im Corporates Prime Segment der Wiener Börse und hat eine Laufzeit bis 16.06.2021 sowie einen fixen Kupon in Höhe von 4,50 %. Zum 30.06.2014 notierte die Anleihe zu einem Börsepreis von EUR 104,05. Unter Berücksichtigung der gegenzurechnenden Emissionskosten bewirkte dies einen Zugang der Anleiheverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 88.894 und führte zu einem Effektivzinssatz von rund 4,66 %. Der Zeitwert der Anleiheverbindlichkeit beträgt zum 30.06.2014 TEUR 93.374. Die Bilanzierung des Umtauschs der Genussscheine gegen die Anleihe erfolgte gem. IAS 39.40.

3.1.10. Sonstige Finanzverbindlichkeiten

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten betragen in Summe TEUR 1.011.911 (31.12.2013: TEUR 1.040.508). Sie weisen zum Ende der Berichtsperiode die nachfolgend dargestellten Fälligkeiten aus:

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 260.471 285.551
Restlaufzeit
zwischen 1 und 5 Jahren
323.423 366.015
Restlaufzeit über 5 Jahre 428.017 388.942
1.011.911 1.040.508

Zum größten Teil entsprechen die angegebenen Buchwerte dem Zeitwert.

3.1.11. Derivative Finanzinstrumente

Die S IMMO Gruppe verwendet für das Absichern von Zinsrisiken Swaps, Caps und Collars. Der Ausweis dieser Sicherungsinstrumente erfolgt unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten (TEUR 115; 31.12.2013: TEUR 35) bzw. den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (TEUR 66.884; 31.12.2013: TEUR 65.498). Die Fair-Value-Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis der Einschätzungen von externen Sachverständigen. Dabei gab es im Vergleich zum Jahresabschluss 2013 keine Änderungen der angewandten Bewertungsmethoden bzw. wesentlichen Inputparameter. Die Bewertung entspricht einer Level-2- Bewertung lt. IFRS 13. CVAs/DVAs fanden in analoger Anwendung der Methoden zum 31.12.2013 Eingang in die Derivatbewertung und führten zu geringen Anpassungen der Derivatverbindlichkeiten. Im Zeitraum 01.01.2014 bis 30.06.2014 ergaben sich hieraus ein Aufwand von TEUR 3.041, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde, und ein Aufwand von TEUR 492, der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen wurde.

30.06.2014

in TEUR Volumen Positiver
Zeitwert
Negativer
Zeitwert
Swaps 472.180 0 -56.785
Caps 157.685 115 -2.204
Collars 200.000 0 -7.895
Summe 829.865 115 -66.884

31.12.2013

Summe 808.341 35 -65.498
Collars 200.000 0 -10.372
Caps 154.041 35 -2.117
Swaps 454.300 0 -53.009
in TEUR Volumen Positiver
Zeitwert
Negativer
Zeitwert

3.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

3.2.1. Mieterlöse

Die Mieterlöse verteilen sich nach der Nutzungsart der Immobilien wie folgt:

in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013
Büroobjekte 19.383 20.543
Wohnobjekte 10.598 11.478
Geschäftsobjekte 22.573 22.887
Hotels 4.289 4.059
56.843 58.967

3.2.2. Aufwendungen aus der Immobilien- und der Hotelbewirtschaftung

Bei diesen Aufwendungen handelt es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit dem langfristigen Immobilienvermögen. Diese umfassen im Wesentlichen Betriebskosten, Wertberichtigungen von Forderungen, Instandhaltungsaufwendungen und Vermittlungsprovisionen.

Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Speisen, Getränke, Gastronomiebedarf, Hotelzimmer, Lizenz- und Managementgebühren, Instandhaltungskosten, Betriebskosten, Provisionen, Personalaufwand und Werbekosten. Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.

Der Konzern beschäftigte inklusive des Personals für den Hotelbetrieb 507 (1. Hj. 2013: 505) Mitarbeiter. Der Personalaufwand für die Mitarbeiter des Hotelbetriebs ist unter den Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung ausgewiesen.

3.2.3. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien

Im ersten Halbjahr 2014 wurden drei Wohnimmobilien und ein Geschäftsobjekt in Berlin verkauft.

in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013

Veräußerungserlös
Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien
0 17.850
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien
39.550 62.990
Vorräte 0 2.918
39.550 83.758

Buchwert abgegangener Immobilien

Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien 0 -17.160
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien
-39.550 -62.700
Vorräte 0 -1.510
-39.550 -81.370

Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien

Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien
0 690
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien
0 290
Vorräte 0 1.408
0 2.388

3.2.4. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013
Finanzierungsaufwand -29.830 -25.827
Finanzierungsertrag 1.088 1.366
-28.742 -24.461

Im ersten Halbjahr 2014 ist im Finanzergebnis ein nicht cashwirksamer Fremdwährungsverlust von TEUR -2.017 (1. Hj 2013: TEUR -483) enthalten.

3.2.5. Ertragssteuern

in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013
Laufender Steueraufwand -4.797 -1.213
Latenter Steuerertrag/-aufwand 606 -391
-4.191 -1.604

4. GESCHÄFTSSEGMENTE

Bei der S IMMO Gruppe erfolgt die Segmentberichterstattung nach Regionen. Es wurden insgesamt vier Regionen identifiziert, die sich wie folgt zusammensetzen:

Österreich: Im Geschäftssegment Österreich sind alle österreichischen Tochterunternehmen erfasst.

Deutschland: Das Geschäftssegment Deutschland umfasst neben den deutschen Tochterunternehmen auch die Tochterunternehmen in Dänemark, da die dänischen Tochtergesellschaften Immobilienbesitzgesellschaften sind, die Immobilien in Deutschland halten.

Österreich Deutschland Zentraleuropa
in TEUR 2014 20131 2014 2013 2014 2013
Mieterlöse 15.203 15.631 14.132 15.269 10.543 11.367
Betriebskostenerlöse 3.723 4.225 4.317 5.269 3.080 3.471
Erlöse aus der Hotel
bewirtschaftung 11.095 10.881 0 0 8.024 8.302
Gesamterlöse 30.021 30.737 18.449 20.538 21.647 23.140
Sonstige betriebliche Erträge 1.129 1.523 1.012 1.507 16 161
Aufwand aus der Immobilien
bewirtschaftung
-5.338 -6.183 -8.532 -11.493 -3.915 -4.321
Aufwand aus der Hotel
bewirtschaftung
-9.016 -9.500 0 0 -5.629 -5.804
Bruttoergebnis 16.796 16.577 10.929 10.552 12.119 13.176
Ergebnis aus der Veräußerung
von Immobilien
0 1.698 0 690 0 0
Verwaltungsaufwand -4.569 -4.952 -1.528 -1.635 -635 -582
EBITDA 12.227 13.323 9.401 9.607 11.484 12.594
Abschreibungen -1.300 -1.758 -77 -49 -1.944 -2.362
Ergebnis aus der Immobilien
bewertung
1.316 0 8.886 5.310 -2.548 -2.500
EBIT 12.243 11.565 18.210 14.868 6.992 7.732
30.06.2014 31.12.2013 30.06.2014 31.12.2013 30.06.2014 31.12.2013
Langfristiges Vermögen 567.737 576.835 436.089 427.388 352.559 353.704
Langfristige Verbindlichkeiten
(inkl. Genussrechten in Österreich)
452.960 488.025 227.565 199.886 181.156 182.757

Zentraleuropa: Im Geschäftssegment Zentraleuropa sind die Tochterunternehmen in der Slowakei, Tschechien und Ungarn erfasst.

Südosteuropa: Das Geschäftssegment Südosteuropa umfasst die Tochterunternehmen in Bulgarien, Kroatien und Rumänien.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zu Grunde.

Jeder Geschäftsbereich wird unabhängig von den anderen operativ geführt. Verantwortliche Unternehmensinstanz ("Chief Operating Decision Maker") der Geschäftsbereiche ist der Finanzvorstand.

Summe Südosteuropa
2014 2013 2014
56.843
58.967
16.700 16.965
17.271
18.821
5.856 6.151
19.119 0 0
93.233
96.971
22.556 23.116
2.274 347 117
-26.232
-30.093
-8.096 -8.447
-14.645
-15.304
0 0
54.630 14.807 14.786
0 0 0
-7.626 -393 -894
47.004
49.938
14.414 13.892
-3.667 -568 -346
8.904 0 1.250
52.241 13.846 14.796
30.06.2014
31.12.2013
31.12.2013 30.06.2014
1.747.238
1.746.497
388.570 390.853
987.902
997.574
126.906 126.221

5. SONSTIGE VERPFLICHTUNGEN UND UNGEWISSE VERBINDLICHKEITEN

In der S IMMO Gruppe sind zum 30.06.2014 mehrere Rechtsstreitigkeiten offen, jedoch sind sowohl die einzelnen Beträge als auch die Summe der Beträge nach Einschätzung des Managements von untergeordneter Bedeutung.

6. WESENTLICHE GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Nahestehende Unternehmen und Personen der S IMMO Gruppe sind:

  • die Organe der S IMMO Gruppe
  • die Erste Group
  • die Vienna Insurance Group
  • die Arealis Liegenschaftsmanagement GmbH
  • die assoziierten Unternehmen und die Joint-Venture-Unternehmen des Konzerns

Die Organe der S IMMO Gruppe sind:

Vorstand der S IMMO AG

  • Mag. Ernst Vejdovszky, Wien (Vorstandsvorsitzender)
  • Mag. Friedrich Wachernig, MBA, Wien

Aufsichtsrat der S IMMO AG

  • Dr. Martin Simhandl, Wien (Vorsitzender)
  • Dr. Ralf Zeitlberger, Wien
  • (1. Stellvertretender Vorsitzender)
  • Mag. Franz Kerber, Graz
  • (2. Stellvertretender Vorsitzender) Mag. Andrea Besenhofer, Wien
  • Christian Hager, Krems
  • Mag. Erwin Hammerbacher, Wien
  • Michael Matlin, MBA, New York
  • Mag. Dr. Wilhelm Rasinger, Wien

Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group bestanden folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:

in TEUR 30.06.2014 31.12.2013
Sonstige Forderungen 3.250 2.107
Guthaben bei Kreditinstituten 28.065 20.256
Forderungen 31.315 22.363
in TEUR
Langfristige Bank- und
30.06.2014 31.12.2013
Finanzverbindlichkeiten 396.820 458.172
Kurzfristige Bank- und
Finanzverbindlichkeiten
45.410 60.286
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
20 13
Sonstige Verbindlichkeiten 800 536
Verbindlichkeiten 443.049 519.007

Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group fielen in der Periode 01.01.2014 bis 30.06.2014 sowie in der Vergleichsperiode des Vorjahres folgende wesentliche Aufwendungen und Erträge an:

in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013
Verwaltungsentgelte Erste
Group Immorent AG -658 -708
Bank-Kreditzinsen, sonstige
Zinsen, Bankspesen -16.145 -11.943
Sonstige Aufwendungen -1.603 -896
Aufwendungen -18.406 -13.547
in TEUR 01–06/2014 01 – 06 / 2013
Miete und Betriebskosten 344 344
Bankzinsen 38 64
Sonstige Zinserträge 0 19
Erträge 382 427

7. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Bis zur Veröffentlichung des Halbjahresberichts am 28.08.2014 wurden keine weiteren Aktien im Rahmen des Aktienrückkauf-Programms erworben. Seit dem 30.06.2014 wurden 2.850 Genussscheine zu einem Preis von TEUR 224 zurückgekauft. Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode fanden nicht statt.

Wien, am 28.08.2014

Der Vorstand:

Mag. Ernst Vejdovszky e.h.

Mag. Friedrich Wachernig, MBA e.h.

Erklärung

gemäß § 87 Abs. 1 Z 3 Börsegesetz

"ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt."

Wien, am 28.08.2014

Der Vorstand

Ernst Vejdovszky (Vorstandsvorsitzender)

Friedrich Wachernig (Mitglied des Vorstands)

Finanzkalender 2014

28.08.2014 Ergebnis der ersten zwei Quartale 2014
27.11.2014 Ergebnis der ersten drei Quartale 2014

Kontakt / Impressum

S IMMO AG

Friedrichstraße 10, 1010 Wien E-Mail: [email protected] Tel.: +43 (0)50 100-27521 Fax: +43 (0)50 100 9-27521 www.simmoag.at Aktionärshotline: 0800 501045

Investor Relations

E-Mail: [email protected] Tel.: +43 (0)50 100-27556 Fax: +43 (0)50 100 9-27556

Unternehmenskommunikation

E-Mail: [email protected] Tel.: +43 (0)50 100-27522 Fax: +43 (0)50 100 9-27522

Konzept und Gestaltung

Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg

Fotos

Titel: Detlef Overmann, Hamburg Vorstandsfoto: Jakob Polacsek, Wien Bildkonzept und -bearbeitung: Tanja Pfaff, Hamburg

Wir haben diesen Zwischenbericht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zwischenbericht sind, durch die Computerrechenautomatik bedingt, scheinbare Rechenfehler im Bereich der kaufmännischen Rundungen möglich. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden in diesem Zwischenbericht genderspezifische Bezeichnungen wie " Aktionär / Aktionärin" nicht berücksichtigt. Selbstverständlich gilt die hier dargestellte Bezeichnung für Menschen beiderlei Geschlechts. Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der S IMMO AG und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Zeitpunkt der Erstellung des Zwischenberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit dem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der S IMMO AG verbunden. Entwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst, nur diese Version ist die authentische Fassung. Der Zwischenbericht in anderen Sprachen ist eine Übersetzung des deutschen Berichts.

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