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S Immo AG Interim / Quarterly Report 2011

May 19, 2011

758_rns_2011-05-19_c792ffc6-ab5a-4e65-b80a-620aba068e5f.pdf

Interim / Quarterly Report

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Unsere Nähe ist unsere Stärke.

Kennzahlen

01.01.–
31.03.
01.01.–31.03.
2011 2010
Umsatz EUR Mio. 48,3 35,6
davon Mieterlöse und Erlöse aus der
Hotelbewirtschaftung EUR Mio. 38,7 29,0
EBITDA EUR Mio. 24,1 18,1
EBIT EUR Mio. 26,6 15,8
EBT EUR Mio. 5,5 4,1
Periodenergebnis EUR Mio. 5,4 6,0
Bilanzsumme EUR Mio. 2.175,4 2.169,6
Eigenkapital EUR Mio. 531,7 527,2
Verbindlichkeiten EUR Mio. 1.643,6 1.642,4
Eigenkapitalquote (inkl. Genussrechtskapital) in % 36 36
Investitionen EUR Mio. 6,0 42,4
Operativer Cashflow EUR Mio. 27,5 15,3
Cashflow aus Investitionstätigkeit EUR Mio. -5,6 -14,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit EUR Mio. -91,8 -35,2
Liquide Mittel zum Ende des Quartals EUR Mio. 58,4 173,4
NOI-Ratio in % 50 52
Loan-to-Value-Ratio in % 60 57
FFO EUR Mio. 10,0 9,1
Ergebnis je Aktie EUR 0,04 0,09
NAV je Aktie EUR 8,45 8,15
Kurs-Abschlag vom NAV in % 40 39
Operativer Cashflow je Aktie EUR 0,40 0,23
Immobilienvermögen (Marktwert) EUR Mio. 2.012,5 1.847,1
davon Anlagen in Bau EUR Mio. 56,2 99,5

Bürogebäude Galvaniho 4, Bratislava, Slowakei

Inhalt

Brief des Vorstands 2
Investor Relations 6
zwischenLA
GEBERICHT
8
Der Markt im Überblick
Geschäfts- und Ergebnisentwicklung
Chancen und Risiken
Ausblick 2011
8
12
14
15
KONZERN
zwischenABSCHL
USS zum 31.03.2011
17
Finanzkalender 36
KONTA
KT / IMPRE
SSUM
37

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der Start ins Jahr 2011 war für die Sparkassen Immobilien AG erfolgreich: Wir konnten im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode wesentliche Kennzahlen deutlich steigern, die Weichen für wichtige neue Projekte stellen und stehen bereits bei sechs Analysehäusern am Bewertungsradar. Auch wenn das Tempo der wirtschaftlichen Erholung in unseren Märkten innerhalb der Europäischen Union weiterhin unterschiedlich ist, können wir grundsätzlich bestätigen, dass es wieder bergauf geht.

Am Ende des ersten Quartals eröffneten wir mit dem Bürogebäude Galvaniho 4 unser drittes Objekt am bewährten Galvaniho-Standort zwischen Innenstadt und Flughafen Bratislava. Die voll vermietete Immobilie wurde an renommierte Firmen wie Samsung, Oracle und Bosch-Siemens offiziell übergeben. Damit konnten wir unsere Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über EUR 500 Mio. erfolgreich fertigstellen und eröffnen.

Wie im letzten Geschäftsbericht angekündigt, haben wir mit der Internalisierung wesentlicher Teile des Asset Managements die Vermietungsaktivitäten bei unseren bestehenden Objekten intensiviert. Diese Arbeit zeigt erste Erfolge: So konnten wir in Budapest 3.800 m2 Fläche in unserem Gebäude Maros utca Business Center an das Beratungsinstitut Educatio und im Berliner Lützow Center über 5.000 m² langfristig an eine Stiftung vermieten. Auch in unseren Shoppingcentern waren wir sehr aktiv und konnten renommierte Marken wie Calvin Klein und Pepe Jeans sowie mit dem Adidas Performance Store ein äußerst attraktives Vertriebskonzept in unsere Einkaufszentren Sun Plaza und Serdika Center bringen. Die Schwerpunkte unserer Tätigkeiten in Bukarest und Sofia werden auch in den kommenden Monaten verstärkt auf Vermarktungsaktivitäten liegen. Gespräche mit potenziellen neuen Mietern aus dem internationalen Markenbereich laufen sehr Erfolg versprechend.

Bei den Entwicklungsgrundstücken in unseren Investitionsmärkten – alle in Hauptstädten der Europäischen Union – arbeiten wir an Widmungen und Genehmigungen. So liegt für unser Büroprojekt Grivitei in Bukarest die Flächenwidmung vor, sodass wir derzeit die Konzepterstellung und Vorbereitung der Baugenehmigung im Fokus haben. Sobald die entsprechenden Genehmigungen vorliegen und es die lokalen Marktbedingungen ermöglichen, wird mit dem Bau einzelner Projekte begonnen.

Operativ erfolgreiches erstes Quartal

Mit der operativen Entwicklung der Sparkassen Immobilien AG im ersten Quartal 2011 sind wir sehr zufrieden: Sowohl unsere Mieterlöse in Höhe von EUR 30,3 Mio. als auch die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung in Höhe von EUR 8,4 Mio. sind im Jahresvergleich deutlich gestiegen. Die sehr gute Entwicklung des Hotelmarkts, der allgemein als Frühindikator für die wirtschaftliche Situation gilt, lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken. In Folge verbesserte sich das Bruttoergebnis um über 40 % auf EUR 27,7 Mio. Unser EBIT verzeichnete sogar ein Plus von 68,7 % und stieg auf EUR 26,6 Mio. Insgesamt schlossen wir das erste Quartal 2011 mit einem erfreulichen Periodenüberschuss von EUR 5,4 Mio. ab.

Die zusätzlichen Mieterlöse aus den neu eröffneten Entwicklungsprojekten und den Akquisitionen im Wiener Viertel Zwei führten zur Erhöhung des operativen Cashflows. Der Anstieg von EUR 15,3 Mio. im Vorjahresquartal auf EUR 27,5 Mio. spiegelt die angekündigte Erhöhung der Unternehmensprofitabilität wider. Auch den Net Asset Value, den inneren Wert der Aktie, konnten wir von EUR 8,34 per Jahresende auf EUR 8,45 per Quartalsultimo erhöhen.

CA Cheuvreux und Edge Capital nehmen S IMMO Coverage auf

Auf dem Kapitalmarkt arbeiten wir weiterhin intensiv daran, das vorhandene Potenzial der S IMMO Aktie aufzuzeigen und die Differenz zwischen Kurs und Net Asset Value zu schließen. Im ersten Quartal 2011 bewegte sich die Aktie bei einem Kurs von rund EUR 5,00 seitwärts. Mit neuen Coverages durch CA Cheuvreux und Edge Capital wird die S IMMO Aktie von zwei weiteren renommierten Analysehäusern beobachtet. Alle Analysen streichen das hohe Potenzial hervor, das sich durch die Differenz zwischen Aktienkurs und NAV ergibt.

Die Aufnahme in branchenrelevante Indizes und die Vereinfachung der Kapitalstruktur stehen auf unserer Agenda für die kommenden Quartale. In diesem Sinne verstärkten wir im ersten Quartal unsere IR-Aktivitäten und gestalteten unsere Kommunikation noch transparenter und dialogorientierter. Wir laden Sie hiermit ein, unsere neue Website www.simmoag.at zu besuchen und sich von den neuen Service-Angeboten wie diversen Social-Media-Kanälen oder unserem Bestellservice per E-Mail oder SMS ein Bild zu machen, und freuen uns auf Ihr Feedback.

Holger Schmidtmayr Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig

Ihr Vorstandsteam

Unsere Aktie

Das erste Quartal 2011 war von stark volatilen Märkten geprägt. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Einerseits verunsicherten Umweltkatastrophen in Australien und Japan sowie der Störfall im japanischen Atomkraftwerk Investoren. Andererseits sind die sich ausweitenden Konflikte in Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien sowie im Jemen und die damit

Kursentwicklung

indexiert vom 01.01.2011 bis 31.03.2011

S IMMO Aktie ATX 110 110

einhergehende Angst vor einer Erdölverknappung für die international schwankenden Kapitalmärkte verantwortlich. In Europa haben sich die Sorgen der Anleger durch die hohe Staatsverschuldung Portugals und Griechenlands verstärkt. Diese Ereignisse dämpften die langsame Erholung der Weltwirtschaft und belasteten die Aktienkurse stark.

In diesem Umfeld bewegte sich die S IMMO Aktie seitwärts bei rund EUR 5,00. Der österreichische Leitindex ATX verlor in den ersten drei Monaten 2011 knapp 0,7 % und schloss am 31.03.2011 bei 2.904,47 Zählern. Ende des ersten Quartals wurden drei österreichische Immobilienaktien in den ATX aufgenommen.

Performancedaten S IMMO Aktie

(ISIN AT0000652250)
1 Jahr 1,94 %
3 Jahre (p.a.) -9,86 %

Performancedaten S IMMO INVEST Genussscheine

ISIN AT0000795737 AT0000630694
1 Jahr 5,40 % 5,20 %
3 Jahre (p.a.) -3,50 % -1,80 %
in EUR Kurs S IMMO
Aktie
AT0000652250
Kurs S IMMO
INVEST
AT0000795737
Kurs S IMMO
INVEST
AT0000630694
ATX IAT
X
31.03.2010 4,950 72,000 72,000 2.634,00 148,40
31.12.2010 5,280 70,310 72,000 2.904,47 188,26
31.03.2011 5,046 72,670 72,680 2.882,18 196,18

Der S IMMO INVEST Genussschein konnte mit beiden Tranchen im ersten Quartal 2011 zulegen: Tranche I (ISIN AT0000795737) verzeichnete einen Zuwachs von 3,4 %, Tranche II (ISIN AT0000630694) stieg um 1 %.

Der Vorstand der Sparkassen Immobilien AG hat nach Genehmigung durch den Aufsichtsrat ein Rückkaufprogramm für den S IMMO INVEST Genussschein von 19.01. bis 08.04.2011 gestartet. Insgesamt wurden 51.399 Genussscheine mit einem Gesamtbetrag von rund EUR 3,7 Mio. zurückgekauft. Damit wurde ein erster Schritt zur Vereinfachung der Kapitalstruktur der Gesellschaft gesetzt.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Sparkassen Immobilien AG für das Geschäftsjahr 2010 eine Ausschüttung von EUR 4,36 pro Genussschein beschlossen, die Ende April 2011 ausgezahlt wurde.

IR-Aktivitäten: Nähe zu unseren Anlegern

Auch im Jahr 2011 hat die Sparkassen Immobilien AG ihre Kontakte zu den Anlegern gepflegt und war bei zahlreichen Veranstaltungen im In- und Ausland

präsent. Diese Nähe wird durch das neue Logo, den prägnanteren Markennamen und den neuen Unternehmensauftritt, vor allem im Internet, unterstützt.

International wurden im ersten Quartal 2011 Gespräche mit Investoren auf der Real Estate Conference von HSBC in Frankfurt geführt. Mit der Erste Group wurden Termine mit bestehenden und poten-

ziellen Investoren in London wahrgenommen. Seit Mai 2011 wird die Sparkassen Immobilien AG von sechs Analysehäusern bewertet.

In Österreich nahm das Management zum zweiten Mal an der Investmentkonferenz der Raiffei-

sen Centro Bank in Zürs teil. Bei dieser Gelegenheit wurde das Unternehmen interessierten Anlegern vorgestellt. Darüber hinaus konnten inländische Kontakte gestärkt und neue Kontakte – vor allem in die Schweiz – geknüpft werden. Die S IMMO Gruppe war auch bei der MIPIM, der weltweit wichtigsten Immobilienfachmesse in Cannes, als Aussteller und bei mehreren Immobilienveranstaltungen am Podium präsent.

CA Cheuvreux und Edge Capital veröffentlichen Erstcoverage über S IMMO: www.simmoag.at/investorrelations

Aktiendaten 01-03/2011 01-03/2010
Schlusskurs (per 31.03.) EUR 5,046 4,95
Durchschnittlicher Tagesumsatz Stück 77.800 75.000
Ergebnis je Aktie (EPS) EUR 0,04 0,09
NAV je Aktie EUR 8,45 8,15
Operativer Cashflow je Aktie EUR 0,40 0,23
Kurs/operativer Cashflow EUR 3,12 5,50
Kurs-Abschlag zum NAV (per 31.03.) in % 40 39

Zwischenlagebericht

Der Markt im Überblick

Die Regionen Europas zeigen derzeit eine unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung. Während einige Länder wie zum Beispiel Deutschland Anzeichen einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung aufweisen, haben andere Staaten vor allem mit hohen Staatsverschuldungen zu kämpfen.

Sparprogramme und steigende Arbeitslosenquoten führen in manchen Ländern zu instabilen Verhältnissen. Langfristig ist jedoch zu hoffen, dass die Bemühungen zur Verringerung der Staatsschulden und die Restrukturierungsprogramme einen erheblichen Beitrag zu nachhaltigem Wachstum leisten werden.

Es ist davon auszugehen, dass die EZB die Zinsen in Europa schneller und stärker erhöhen wird, als dies in anderen großen Wirtschaftsräumen der Fall sein wird.

Deutschland, das derzeit die höchsten Wachstumsraten seit 1991 verzeichnet, ist mit einem BIP von 3,6 % im Jahr 2010 die Triebfeder des europäischen Optimismus. Für Zentraleuropa wird ein Wachstum von 4,0 % im Jahr 2011 erwartet, was gegenüber dem Wachstum des Jahres 2010 von 3,9 % einer geringfügigen Erhöhung entspricht.

Die wirtschaftliche Dynamik des Immobilienmarkts wird zu einer Verschiebung der Anlegernachfrage nach ertragbringenden und risikoarmen Produkten führen, wobei der Druck auf Spitzenrenditen weiter steigen wird. In einem nach wie vor angebotsgesteuerten Markt könnte sich die Restrukturierung der Banken und ihrer Kreditbestände im Verlauf des kommenden Jahres als Katalysator für einen stärkeren Aufschwung des Anlageangebots und der Anlageaktivitäten erweisen.

Österreich

Der Wiener Büroimmobilienmarkt verzeichnete in den letzten Monaten eine Aufwärtsbewegung. Die Spitzenmieten für Büroobjekte stiegen gegenüber dem Vorquartal geringfügig um 2,7 % auf EUR 23,50/m²/Monat und um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Spitzenrenditen im Büroimmobilienbereich lagen in Wien bei 5,25 % und blieben damit im Vergleich zum vorhergehenden Quartal unverändert.

Der Wiener Retail-Markt verzeichnete ebenfalls ein leichtes Wachstum. Die Spitzenmieten stiegen kontinuierlich auf EUR 225,00/m²/Monat, was einem Anstieg von 0,5 % gegenüber dem Vorquartal entspricht. Trotz dieser leichten Erhöhung sanken die Spitzenrenditen auf 5,03 %, ein Rückgang um 5 Basispunkte gegenüber dem vorhergehenden Quartal und um 15 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr.

Deutschland

Deutschland konnte seine Position als einer der wichtigsten Anlagemärkte der Welt erneut stärken: Das Transaktionsvolumen im Gewerbeimmobilienbereich betrug im ersten Quartal 2011 EUR 5,5 Mrd., was einem Gesamtanstieg von 18 % im Jahresvergleich entspricht.

Die fünf Hauptinvestitionszentren Berlin, Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf sind für 27 % der gesamten deutschen Umsätze aus Immobilienanlagen verantwortlich. Vor einigen Jahren machten diese Städte noch die Hälfte der Umsätze aus. Spitzenreiter im ersten Quartal 2011 war Düsseldorf mit einem Umsatz von EUR 301 Mio., eine Steigerung von 208 %, die größtenteils auf den Verkauf des Rheinpark-Centers in Neuss mit einer Retail-Fläche von 37.300 m² an Union Investment zurückzuführen war. Der Grund für den Rückgang in den anderen vier Großstädten (Berlin verzeichnete einen Umsatzrückgang um 45 %, während München ein Minus von 55 % hinnehmen musste), waren fehlende große Einzeltransaktionen.

Der deutsche Büromarkt zeigte Anzeichen einer positiven Entwicklung und Erholung, die dem allgemeinen Wirtschaftswachstum in Deutschland entsprach. Bei den Büromieten lag Berlin mit einer Mieterhöhung von 4,8 % gegenüber dem vorhergehenden Quartal auf EUR 22,00/m²/Monat klar an der Spitze. Dies entspricht einem Anstieg von 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Spitzenrenditen verzeichneten gegenüber dem vorhergehenden Quartal einen leichten Rückgang um 10 Basispunkte auf 5,20 % und einen Rückgang um 30 Basispunkte im Jahresvergleich. Andere Teile des Markts stagnierten mehr oder weniger, wobei die Mieten in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg im Vergleich zum vorhergehenden Quartal unverändert blieben. Im Jahresvergleich sanken die Mieten in Hamburg um 2,2 %, Frankfurt

blieb unverändert, während München und Düsseldorf jeweils ein Wachstum von 1,7 % bzw. 2,2 % verzeichneten.

Die Renditen waren in diesen fünf Städten gleichbleibend. Berlin verzeichnete einen minimalen Rückgang um nur 10 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal und einen Rückgang um 30 Basispunkte im Jahresvergleich. Düsseldorf, Hamburg und München blieben gegenüber dem Vorquartal relativ stabil, fielen jedoch um 10 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr. Frankfurt musste einen Rückgang um 20 Basispunkte hinnehmen. Die Investitionsaktivitäten im gewerblichen Sektor werden 2011 mit einem geschätzten Transaktionsvolumen von mindestens EUR 20 Mrd. voraussichtlich relativ stark bleiben.

Die Retail-Mieten in Deutschland blieben in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München durchgehend stabil. Berlin war die einzige Stadt, die keinen Rückgang bei den Spitzenrenditen meldete, während die Renditen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München im Vergleich zum Vorquartal um jeweils 10 Basispunkte sanken.

Die Wohnungsnachfrage stieg in Deutschland ähnlich wie in Österreich – und hier vor allem in Wien – deutlich an. Folglich stiegen die Preise für neue Familienwohnungen (einschließlich Doppel- und Reihenhäusern) in Deutschland seit Februar 2010 um durchschnittlich 4,9 %.

Bei bestehenden Wohnhäusern wurde ein Preisanstieg von 1,9 % im Jahresvergleich verzeichnet. Der Preisanstieg bei Neuwohnungen betrug 5,8 %, während bestehende Wohnungen um 2,7 % teurer wurden. Die Städte, die den höchsten Anstieg im Jahresvergleich verzeichneten, waren München und Berlin mit kräftigen Steigerungen von jeweils 12,2 % und 10,5 % für Neubauwohnungen.

Zentraleuropa (CEE)

Die Spitzenbüromieten in Budapest blieben mit EUR 20,00/m²/Monat sowohl gegenüber dem letzten Quartal als auch im Jahresvergleich unverändert. Die Spitzenrenditen lagen in diesem Quartal wieder bei 7,50 %, was einem Rückgang von 50 Basispunkten im Jahresvergleich entspricht.

Die Spitzenmieten für Retail-Objekte entwickelten sich im Gleichklang mit den Bürospitzenmieten und blieben mit EUR 90,00/m²/Monat sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Jahresvergleich stabil. Die Spitzenrenditen betrugen im Vergleich zum vorhergehenden Quartal stabile 7,00 %, fielen jedoch im Jahresvergleich um 75 Basispunkte.

Wie bereits in Budapest zu beobachten war, blieben die Mieten für Büros in Spitzenlagen auch in Bratislava mit EUR 17,00/m²/Monat sowohl im Vergleich zum vorhergehenden Quartal als auch im Jahresvergleich unverändert. Dieselbe Entwicklung war bei den Spitzenrenditen zu beobachten, die sich mit 7,25 % im Vergleich zum letzten Quartal nicht bewegten. Im Jahresvergleich war jedoch ein Rückgang um 25 Basispunkte zu verzeichnen.

Der Retail-Markt in Bratislava blieb im Vergleich zum vorhergehenden Quartal und zum Vorjahr sowohl in Bezug auf Spitzenmieten als auch in Bezug auf Spitzenrenditen stabil. Die Spitzenmieten lagen unverändert bei EUR 54,00/m²/Monat, während die Spitzenrenditen konstant bei 8,50 % lagen.

Die Spitzenbüromieten in Prag zeigten ebenfalls keine Veränderung gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahr. Sie blieben mit EUR 21,00/m²/Monat konstant. Die Spitzenbürorenditen fielen gegenüber dem vorhergehenden Quartal um 25 Basispunkte auf 6,50 % und gegenüber dem Vorjahr um 50 Basispunkte.

Die Spitzenmieten im Retail-Sektor blieben sowohl im Vergleich zum letzten Quartal als auch gegenüber dem Vorjahr mit EUR 170,00/m²/Monat stabil. Bei den Spitzenrenditen verzeichnete Prag sowohl gegenüber dem vorhergehenden Quartal als auch gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 25 Basispunkte.

Südosteuropa (SEE)

In Sofia erreichten die fertiggestellten neuen Büroflächen mit 265.000 m² einen Höchstwert im Jahr 2010. Dies führte zu einem Leerstand von nahezu einem Viertel der gesamten Büroflächen – eine Entwicklung, die eine Intensivierung des Wettbewerbs und einen Rückgang der Mieten nach sich zog. Die Folge war, dass Spitzenbüromieten in Sofia im Jahresvergleich um 5,1 % fielen, aber gegenüber dem vorhergehenden Quartal mit EUR 14,00/m²/Monat stabil blieben. Die Spitzenrenditen für Büros in Sofia betrugen 9,50 %, was einem Rückgang von 50 Basispunkten sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Jahresvergleich entspricht.

Die Spitzenmieten für Retail-Objekte in Sofia gingen gegenüber dem Vorjahr um fast 12 % zurück, pendelten sich jedoch bei EUR 40,00/m²/Monat ein und blieben gegenüber dem vorhergehenden Quartal unverändert. Die Spitzenrenditen lagen bei 8,00 % – ein Wert, der sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich konstant blieb.

Die Spitzenbüromieten in Bukarest zeigten mit EUR 19,50/m²/Monat keine Veränderung. Bei den Spitzenrenditen war im vorhergehenden Quartal ein leichter Rückgang um 25 Basispunkte bzw. im Jahresvergleich ein Rückgang um 75 Basispunkte auf 8,75 % zu beobachten. Die Zunahme der modernen

Büroflächen in Bukarest, die 2010 und im ersten Quartal 2011 zu verzeichnen war, ist die Folge der Fertigstellung verschobener Projekte wie zum Beispiel der Petrom City, des mit 70.000 m² größten eigentümergenutzten Bürokomplexes in Rumänien.

Im Retail-Sektor lagen die Spitzenmieten in Bukarest bei EUR 70,00/m²/Monat, gingen jedoch im Jahresvergleich um 3,5 % zurück. Die Spitzenrenditen blieben im Quartalsvergleich trotz des geringfügigen Rückgangs von 25 Basispunkten mit 10,25 % konstant.

In Zagreb blieben die Spitzenbüromieten mit EUR 16,00/m²/Monat im Vergleich zum Vorquartal stabil, verzeichneten jedoch im Jahresvergleich einen Rückgang um 4,2 %. Wie in Bukarest und Sofia blieben die Renditen sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr unverändert und lagen bei beeindruckenden 8,30 %. Allerdings begannen die Leerstände gegen Ende 2010 und zu Beginn des ersten Quartals 2011 zuzunehmen.

Bei den Transaktionsaktivitäten in den SEE-Regionen Kroatien, Bulgarien und Rumänien war auf Grund einiger institutioneller Kauftransaktionen eine Zunahme festzustellen. Der Großteil der Aktivitäten konzentriert sich weiterhin auf den Retail-Sektor, wobei die von der Finanzkrise stark getroffenen Volkswirtschaften Bulgarien und Rumänien eine langsame Erholung verzeichnen.

Hotels

Die Hotelmärkte in Wien und Budapest setzten die positive Entwicklung des zweiten Halbjahres 2010 deutlich fort. Insbesondere der März entwickelte sich sehr gut. Wien verzeichnete den bisher nächtigungsstärksten März mit einem Plus von 3,3 % bei den Gästenächtigungen gegenüber dem Vorjahr. Noch erfreulicher ist der Anstieg des Hotellerieumsatzes, der mit über 5 % in den ersten beiden Monaten noch deutlicher ausfiel.

Während im Vorjahr die Zuwächse noch vorwiegend auf die Auslastung beschränkt waren, konnte in Wien im ersten Quartal 2011 ein deutlicher Anstieg der Zimmerpreise registriert werden. Auch Budapest konnte – unter anderem dank der EU-Präsidentschaft – nach einer langen Phase der Stagnation wieder Steigerungen von Auslastung und Zimmerpreisen registrieren.

Prag, Bratislava und Bukarest, die von den Folgen der Wirtschaftskrise am stärksten getroffen worden waren, konnten diese positive Entwicklung noch nicht ganz aufgreifen, wenngleich eine Stabilisierung eingetreten ist. Dies ist insbesondere auf zahlreiche Hotelneueröffnungen und den damit in Zusammenhang stehenden Zuwachs an Zimmern in den letzten Jahren zurückzuführen. Dieser konnte trotz Nachfragesteigerungen noch nicht vollständig absorbiert werden.

Geschäfts- und Ergebnisentwicklung

Immobilienportfolio

Die S IMMO Gruppe besitzt per 31.03.2011 insgesamt 248 Immobilien mit einem Verkehrswert von EUR 2.012,5 Mio. und einer Gesamtfläche von rund 1,5 Mio. m². Die Gebäude befinden sich primär in Wien, Berlin, Hamburg, Prag, Bratislava, Budapest, Sofia, Bukarest und Zagreb.

Nach Verkehrswert betrachtet, bilden Objekte in Österreich mit 31,5 % sowie in Deutschland mit 28,4 % den größten Anteil am Immobilienportfolio. Die Immobilien in SEE machen 21,1 % aus, in CEE befinden sich 19,0 % der Gebäude. Das Portfolio ist sowohl nach Regionen als auch nach Nutzungsarten ausgewogen diversifiziert.

Der Immobilienbestand setzt sich, nach Nutzungsart betrachtet, aus Büro- (32,8 %), Geschäfts- (27,0 %) und Wohnobjekten (24,3 %) sowie Hotels (15,9 %) zusammen. Der Vermietungsgrad liegt bei sehr guten 91,6 %.

Überblick der Mietrenditen

in % 31.03.2011
Deutschland 6,3
Österreich 5,8
SEE 7,8
CEE 7,4
Gesamt 6,6

Entwicklung des Bruttoergebnisses

Die Mieterlöse entwickelten sich im ersten Quartal 2011 sehr zufriedenstellend und beliefen sich auf EUR 30,3 Mio. (Q1 2010: EUR 21,9 Mio.). Diese Steigerung ist auf die Eröffnung der Entwicklungsprojekte (Einkaufszentren Sun Plaza und Serdika Center, Bürogebäude Galvaniho 4 sowie Wohn- und Büroimmobilie Neutor 1010) und die Akquisition von drei Gebäuden im Wiener Viertel Zwei im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen.

* ohne Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel

Die sehr gute Entwicklung des Wiener und Budapester Hotelmarkts wirkte sich positiv auf die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung der S IMMO Gruppe aus, welche sich im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres von EUR 7,1 Mio. auf EUR 8,4 Mio. verbesserten. Trotz leicht gestiegener Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung erhöhte sich der Ergebnissaldo um etwa 50 % auf EUR 1,2 Mio. per 31.03.2011.

Aufgeteilt nach Regionen setzten sich die Mieterlöse des ersten Quartals folgendermaßen zusammen: Deutschland bildete mit 29,7 % das größte Segment, gefolgt von Österreich mit 26,0 % und SEE mit 24,0 %. Die Mieterlöse in CEE wiesen einen Anteil von 20,3 % auf.

Die Geschäftsflächen leisteten mit 35,9 % den größten Beitrag zu den Mieterlösen, gefolgt von Büroflächen mit 34,6 % und Wohnungen mit 23,5 %. Die vermieteten Hotels erbrachten im Berichtszeitraum einen Anteil von 6,0 %. Die Ergebnisse des Vienna Marriott Hotels und des Budapest Marriott Hotels, die in Form von Managementverträgen betrieben werden, sind in den Erlösen aus der Hotelbewirtschaftung ausgewiesen.

Durch die beschriebene Entwicklung verbesserte sich das Bruttoergebnis im ersten Quartal 2011 um 40,8 % auf EUR 27,7 Mio. (Q1 2010: EUR 19,7 Mio.).

Entwicklung der Ertragslage

Durch erfolgreiche Verkäufe von vier Eigentumswohnungen der Büro- und Wohnimmobilie Neutor 1010 in Wien betrug der Gewinn aus der Veräußerung von Immobilien EUR 0,6 Mio. Im Berichtszeitraum verbesserte sich das EBITDA von EUR 18,1 Mio. auf EUR 24,1 Mio. Das entspricht einem beachtlichen Plus von 32,7 %.

Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung betrug EUR 5,0 Mio. In Folge konnte das EBIT gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um bemerkenswerte 68,7 % auf EUR 26,6 Mio. gesteigert werden.

Das Finanzergebnis betrug EUR 17,6 Mio. per 31.03.2011 und enthielt einen nicht cash-wirksamen Fremdwährungsverlust von EUR 4,1 Mio. Insgesamt konnte das erste Quartal 2011 mit einem Periodenüberschuss von EUR 5,4 Mio. abgeschlossen werden (Q1 2010: EUR 6,0 Mio.).

Funds From Operations (FFO)

Die Funds From Operations lagen trotz des gestiegenen Finanzierungsaufwands mit EUR 10,0 Mio. um 9,8 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Zur Berechnung des FFO wurde das Periodenergebnis um nicht-cashwirksame Positionen wie Abschreibungen, das Ergebnis aus der Bewertung von Zinsabsicherungsinstrumenten und Währungsdifferenzen sowie um alle Effekte aus der Bedienung der Genussscheine bereinigt.

Net Operating Income (NOI)

Das Net Operating Income hat sich auf Grund der Fertigstellungen von Entwicklungsprojekten und der Akquisitionen im Viertel Zwei von EUR 18,6 Mio. auf EUR 24,1 Mio. erhöht.

Aufstellung des NOI per 31.03.

01-03/
2011
01-03/
2010
Ver
änderung
NOI
in Mio. EUR
24,1 18,6 29,9 %
NOI-Marge in % 50,0 52,2 -2,2 PP

Cashflow

Die zusätzlichen Mieterlöse aus den Neueröffnungen und den Immobilienankäufen im Viertel Zwei waren im Wesentlichen für die Erhöhung des operativen Cashflows auf EUR 27,5 Mio. im ersten Quartal 2011 (Q1 2010: EUR 15,3 Mio.) verantwortlich.

Konzernbilanz

Das Gesamtvermögen der S IMMO Gruppe betrug EUR 2.175,4 Mio. per 31.03.2011 (31.12.2010: EUR 2.256,2 Mio.). Der Cashbestand belief sich auf EUR 58,4 Mio. per 31.03.2011.

Im ersten Quartal 2011 wurde ein Rückkaufprogramm für den S IMMO INVEST Genussschein gestartet. Während der Rückkaufperiode wurden bis zum 08.04.2011 insgesamt 51.399 Genussscheine im Wert von rund EUR 3,7 Mio. zurückgekauft. Innerhalb des ersten Quartals wurden 44.024 Genussscheine vom Unternehmen erworben und eingezogen. Daraus ergab sich ein Genussrechtskapital per 31.03.2011 von EUR 243,9 Mio. In diesem Betrag ist die Ausschüttung von EUR 4,36 je Genussschein, welche am 28.03.2011 vom Aufsichtsrat beschlossen wurde, berücksichtigt. Die Auszahlung erfolgte am 28.04.2011.

Net Asset Value (NAV)

Der EPRA NAV, der innere Wert der Aktie berechnet nach den Standards der European Public Real Estate Association, ist im ersten Quartal erneut gestiegen und beträgt EUR 8,45 je Aktie (31.12.2010: EUR 8,34 je Aktie).

Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken der verschiedenen Geschäftsbereiche innerhalb der S IMMO Gruppe sowie deren Gesamteinschätzung sind im Geschäftsbericht 2010 (S. 68 ff.) detailliert aufgeschlüsselt.

Immobilienspezifischen Risiken vor allem in Bezug auf aktuelle Marktentwicklungen begegnet die S IMMO Gruppe mit der ausgewogenen Streuung ihres Portfolios nach Regionen und Nutzungsarten. Wie im Kapitel Marktüberblick (S. 8 ff.) dargestellt, entwickelt sich beispielsweise die deutsche Volkswirtschaft sehr positiv. Von diesem Trend profitiert das deutsche Wohnportfolio der S IMMO Gruppe, wo sowohl der Vermietungsgrad als auch die Mieteinnahmen laufend verbessert werden. Der österreichische Immobilienmarkt zeigt ebenfalls solides Wachstum.

Die S IMMO Gruppe beobachtet diese Entwicklung sorgfältig und wird Verkaufsopportunitäten vor allem im Wohnsektor gegebenenfalls nutzen. Die Immobilienwirtschaft in Zentraleuropa weist im Vergleich zu den Vorquartalen einen stabilen Trend auf. Im Gegensatz dazu liegen die aktuellen Marktentwicklungen in Südosteuropa noch hinter den Erwartungen, sodass die Auswirkungen der niedrigeren Kaufkraft auf die Umsätze der Einkaufszentren in Bukarest und Sofia weiterhin spürbar sind.

Im Hinblick auf finanzielle Risiken sieht das Unternehmen in den kommenden Monaten eine höhere Wahrscheinlichkeit von steigenden Zinsen. Die Anhebung des Leitzinssatzes durch die EZB im April 2011 sowie die zu erwartenden Leitzinserhöhungen im zweiten Quartal werden sich auf Grund der ver-

traglichen Regelungen großteils frühestens ab dem dritten Quartal auswirken. Durch entsprechende Maßnahmen hat sich die S IMMO Gruppe für aktuell aufzunehmende Finanzierungen das niedrige Zinsniveau sichern können. Künftige Zinserhöhungen werden das Unternehmen durch die gezielte Zinsabsicherungsstrategie in abgeschwächter Form treffen − nur etwas mehr als ein Drittel der Zinserhöhungen wird sich in den Finanzierungskosten der S IMMO Gruppe niederschlagen.

Ausblick 2011

Das erste Quartal 2011 ist für die S IMMO Gruppe gut verlaufen. In den nächsten Quartalen ist mit weiteren Zuwächsen zu rechnen, wobei in den kommenden Jahren die Erhöhung der Unternehmensprofitabilität im Vordergrund steht.

Drei Säulen bilden die Voraussetzung für diese Entwicklung: Im Jahr 2010 hat die S IMMO Gruppe alle Entwicklungsprojekte nahezu vollständig abgeschlossen. Durch erfolgreiches Asset Management wurden die Mieterlöse gesteigert. Trotz der − speziell in Südosteuropa − teils noch immer herausfordernden Rahmenbedingungen, konnten neue Mieter gewonnen und die Vermietungssituation laufend verbessert werden.

So hat beispielsweise Adidas Anfang April seinen Performance Store, das leistungsfähigste Vertriebskonzept des Hauses, im Bukarester Einkaufszentrum Sun Plaza eröffnet. In Budapest konnten im Maros utca Business Center 3.800 m² an Educatio, ein Beratungsinstitut für Studenten, vermietet werden.

Ein weiterer Mietvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren wurde in Berlin mit einer Stiftung abgeschlossen. Die Fläche von rund 5.000 m² im Lützow Center wird künftig als Studentenwohnheim genutzt. Die Ende 2010 abgeschlossene Akquisition der drei Gebäude im Wiener Viertel Zwei hat das Portfolio um mehr als 80.000 m² vergrößert. Diese Flächen werden ebenso zur kontinuierlichen Steigerung der Umsätze beitragen.

Unser Unternehmenserfolg steht im Zusammenhang mit unserer strategischen Ausrichtung, aber auch mit der Entwicklung der jeweiligen Märkte. So werden wir die günstigen Marktbedingungen in Österreich und Deutschland für vorteilhafte Verkaufschancen nutzen und das Revitalisierungsprogramm in Berlin fortsetzen. Die laufende Verbesserung des Portfolios steht dabei im Vordergrund.

Im Gegensatz dazu gestaltet sich die Situation in Südosteuropa herausfordernder − vor allem in Sofia ist mit einer deutlichen Verzögerung des Aufschwungs zu rechnen. Wirtschaftsexperten sehen allerdings gerade für diese Region mittel- und langfristig das höchste Wachstumspotenzial. Diese Trendwende wird einen deutlich positiven Einfluss auf die Entwicklung des operativen Cashflows und damit auf die Unternehmensprofitabilität haben.

Im Bereich der Entwicklungsprojekte liegt der Fokus in den kommenden Quartalen auf der Bauvorbereitung der unbebauten Grundstücke. Die S IMMO Gruppe besitzt eine ca. 12 ha große Land-Bank in EU-Hauptstädten Zentral- und Südosteuropas. Die Flächen befinden sich in Bratislava, Bukarest, Prag und Sofia und sind für Immobilien unterschiedlicher Nutzungsarten in unseren Segmenten vorgesehen. Derzeit werden Baugenehmigungen eingeholt, wobei die Vorbereitungsprozesse für eine spätere Bebauung unterschiedlich weit fortgeschritten sind.

In Bukarest soll im innerstädtischen Geschäftsviertel Grivitei ein Bürogebäude mit bis zu 28.000 m² Fläche entstehen. Für dieses Projekt liegt die Flächenwidmung bereits vor. An der Konzepterstellung und der Vorbereitung für die Baugenehmigung wird derzeit gearbeitet. In Bratislava hat das Unternehmen eine Baugenehmigung für die Erstellung einer Büroimmobilie mit einer Bruttogeschoßfläche von 27.000 m² erhalten. Das dazugehörige Grundstück liegt verkehrsgünstig direkt an einer Hauptverkehrsader. Derzeit wird in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen slowakischen Entwicklungspartner am Konzept und an der Vermarktung gearbeitet. Sobald die Vorbereitungsprozesse abgeschlossen sind und die lokalen Marktbedingungen es ermöglichen, kann mit dem Bau der einzelnen Projekte begonnen werden.

Kapitalmarktseitig wird die Sparkassen Immobilien AG in den kommenden Quartalen intensiv daran arbeiten, die Differenz zwischen NAV und aktuellem Kurs weiter zu schließen. Dies möchten wir durch weiterhin starke nationale und internationale IR-Aktivitäten im Rahmen von Roadshows und Konferenzen erreichen. Durch transparente und intensive Kommunikation mit unseren Investoren zeigen wir das vorhandene Wertsteigerungspotenzial unserer Aktie auf. Darüber hinaus möchten wir durch die Fortsetzung der Kapitalstrukturvereinfachung sowie die Aufnahme in branchenrelevante Indizes eine Annäherung des Kurses an den NAV erzielen.

Büro- und Wohngebäude Neutor 1010, Wien, Österreich

Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz 18
Konzern-Gewinn- und Verlus
trechnung
20
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 21
Konzern-geldfluss
rechnung
22
Konzern-Eigenkapitalveränderungs
rechnung
23
KonzernAnhang 24

Konzernbilanz zum 31.03.2011

Aktiva in TEUR Anhangs
angabe
31.03.2011 31.12.2010
Langfristiges Vermögen
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
Vermietete Immobilien 3.1.1. 1.805.747 1.810.322
Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke 3.1.1. 56.174 55.989
1.861.921 1.866.311
Selbst genutzte Immobilien 3.1.2. 138.807 140.755
Sonstiges Sachanlagevermögen 8.765 9.069
Immaterielle Vermögensgegenstände 207 179
Firmenwerte 100 100
Anteile an assoziierten Unternehmen 5 5
Beteiligungen 3.1.3. 3.169 3.117
Latente Steuern 26.164 28.455
2.039.138 2.047.991

Kurzfristiges Vermögen

Zur Veräußerung gehaltene Immobilien 3.1.4. 11.740 6.000
Vorräte 3.1.5. 8.063 12.029
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.497 10.324
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 37.159 42.287
Andere Vermögenswerte 9.322 7.811
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.1.6. 58.439 129.721
136.220 208.172

2.175.358 2.256.163

Passiva in TEUR Anhangs
angabe
31.03.2011 31.12.2010
Eigenkapital
Grundkapital 247.509 247.509
Kapitalrücklagen 73.578 73.578
Sonstige Rücklagen 177.435 160.185
498.522 481.272
Nicht beherrschende Anteile 3.1.7. 33.209 31.426
531.731 512.698

Langfristiges Fremdkapital

Nachrangiges Genussrechtskapital 3.1.8. 243.881 257.820
Finanzverbindlichkeiten 3.1.9. 1.200.489 1.228.786
Rückstellungen 8.456 8.770
Andere Verbindlichkeiten 11.698 10.955
Latente Steuern 57.261 55.981
1.521.785 1.562.312

Kurzfristiges Fremdkapital

Finanzverbindlichkeiten 3.1.9. 65.327 124.123
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.990 16.479
Andere Verbindlichkeiten 45.525 40.551
121.842 181.153

Konzern-Gewinnund Verlustrechnung

vom 01.01.2011 bis zum 31.03.2011

Erlöse
Mieterlöse
3.2.1.
30.291
21.880
B
etriebskostenerlöse
9.539
6.575
Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung
8.421
7.120
48.251
35.575
Sonstige betriebliche Erträge
3.614
1.122
Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung
3.2.2.
-16.939
-10.625
Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung
3.2.2.
-7.194
-6.381
Bruttoergebnis
27.732
19.691
Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien
4.296
56.664
Buchwerte veräußerter Immobilien
-3.719
-54.300
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien
3.2.3.
577
2.364
Verwaltungsaufwand
-4.256
-3.925
Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung,
­Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA
)
24.053
18.130
Abschreibungen
-2.441
-2.359
Ergebnis aus der Immobilienbewertung
5.000
0
Betriebsergebnis (EBIT
)
26.612
15.771
Finanzergebnis
3.2.4.
-17.634
-8.922
Genussscheinergebnis
3.1.8.
-3.450
-2.750
Ergebnis vor Steuern (EBT
)
5.528
4.099
Ertragssteuern
3.2.5.
-112
1.919
Periodenüberschuss
5.416
6.018
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar
2.760
5.982
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar
2.656
36
in TEUR Anhangs
angabe
01 - 03 / 2011 01 - 03 / 2010

Ergebnis je Aktie

unverwässert = verwässert 0,04 0,09

Konzern-Gesamtergebnisrechnung vom 01.01.2011 bis zum 31.03.2011

in TEUR 01 - 03 / 2011 01 - 03 / 2010
Periodenüberschuss 5.416 6.018
Bewertung Cashflow Hedge 14.521 -7.500
Erfolgsneutrale Ertragsteuerabgrenzung -3.455 1.804
Währungsrücklage 3.616 -1.792
Konzern-Gesamtergebnis der Periode 20.098 -1.470
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft
zuordenbar
17.250 -1.506
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 2.848 36

Konzern-Geldflussrechnung

vom 01.01.2011 bis zum 31.03.2011

in TEUR 01 - 03 / 2011 01 - 03 / 2010
Operativer Cashflow 27.537 15.331
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen -1.463 -2.721
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit 26.074 12.610
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.589 -14.144
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -91.767 -35.191
Gesamt -71.282 -36.725
Liquide Mittel per 01.01. 129.721 210.151
Liquide Mittel per 31.03. 58.439 173.426
Nettoveränderung der liquiden Mittel -71.282 -36.725

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Währungs
rücklage
Rücklage
Hedge
Accounting
Sonstige
Rücklagen
Zwischen
summe
S IMM
O Ge
sellschafter
Fremd
anteile
Summe
Stand 01.01.2011 247.509 73.578 -13.398 -38.335 211.918 481.272 31.426 512.698
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag
0 0 0 0 2.760 2.760 2.656 5.416
Sonstiges Ergebnis 0 0 3.616 10.874 0 14.490 192 14.682
Abgang 0 0 0 0 0 0 0 0
Umgliederung 0 0 0 0 0 0 -1.065 -1.065
Stand 31.03.2011 247.509 73.578 -9.782 -27.461 214.678 498.522 33.209 531.731
Stand 01.01.2010 247.509 147.110 -13.491 -38.668 136.543 479.003 44.832 523.835
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag
0 0 0 0 5.982 5.982 36 6.018
Sonstiges Ergebnis 0 0 -1.792 -5.696 0 -7.488 0 -7.488
Erwerb 0 0 0 0 0 0 4.834 4.834
Umgliederung 0 0 0 0 0 0 0 0

Konzernanhang (verkürzt)

1. Das Unternehmen

Die S IMMO Gruppe (Sparkassen Immobilien AG und ihre Tochtergesellschaften) ist ein international tätiger Immobilienkonzern. Die oberste Muttergesellschaft der S IMMO Gruppe, die Sparkassen Immobilien AG mit Sitz in 1010 Wien, Friedrichstraße 10, notiert seit 1992 an der Wiener Börse; seit 2007 im Prime Segment. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Dänemark, Zypern und in der Ukraine (in Liquidation). Zum 31.03.2011 ist die S IMMO Gruppe Eigentümerin von Immobilien in allen zuvor genannten Ländern mit Ausnahme von Dänemark, Zypern und der Ukraine. Die Gesellschaft konzentriert sich auf den Ankauf, die Vermietung und die Verwertung von Immobilien in verschiedenen Regionen und Geschäftsbereichen zur optimalen Portfolioveranlagung. Eine weitere Geschäftsaktivität ist die Entwicklung bzw. Errichtung von Immobilien in Kooperation mit Projekt-Entwicklungspartnern.

2. Grundsätze der Rechnungslegung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1.Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2011 wird in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält nicht alle Informationen, die in einem vollständigen IFRS-Konzernabschluss anzugeben sind. Der Zwischenabschluss sollte daher in Verbindung mit dem letzten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2010 gelesen werden.

Bei der Berechung des Cashflows wurde im Vergleich zum Konzernabschluss per 31.12.2010 eine Änderung in der Berechungsmethodik vorgenommen. Der Cashflow aus dem Verkauf von Vorratsvermögen wird im Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2011 im operativen Cashflow dargestellt. Auf die Vergleichszahlen zum 31.03.2010 hat diese Änderung keinen Einfluss.

Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Konzernabschlusses per 31.12.2010 wurden bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 31.03.2011 im Wesentlichen unverändert angewandt.

Der zum 31.03.2011 aufgestellte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Rechnungslegung aller in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der S IMMO Gruppe zu Grunde. Der Bilanzstichtag sämtlicher Unternehmen ist der 31.12. eines Jahres. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem zum 31.12.2010 erstellten Konzernabschluss nicht verändert.

Der Konzernzwischenabschluss ist in 1.000 EUR ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

2.2. Berichtswährung und Währungsumrechnung

Die Konzernberichtswährung (Darstellungswährung) ist der EURO. Die funktionale Währung der Konzerngesellschaften bestimmt sich nach dem wirtschaftlichen Umfeld, in dem die jeweilige Gesellschaft tätig ist. Bei den Gesellschaften der S IMMO Gruppe entspricht jeweils die Landeswährung der funktionalen Währung. Die Umrechnung von der funktionalen Währung in die Darstellungswährung erfolgt gem. IAS 21 wie folgt:

  • (a) Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs
  • (b) Erträge und Aufwendungen zum Periodendurchschnittskurs
  • (c) Alle sich daraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden als Währungsumrechnungsrücklage im Eigenkapital angesetzt.

3. Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss

3.1. Bilanz

3.1.1. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

in TEUR Vermietete Immobilien Entwicklungsprojekte und
unbebaute Grundstücke
Stand am 01.01.2010 1.253.432 445.784
Zugänge (inkl. Erstkonsolidierung) 200.167 9.007
Abgänge -21.733 -191
Zeitwertänderungen -7.153 -7.000
Umgliederungen 385.610 -391.610
Stand am 31.12.2010 1.810.322 55.989
davon verpfändet 1.767.758 0
Zugänge 1.165 185
Abgänge 0 0
Zeitwertänderungen 0 0
Umgliederungen -5.740 0
Stand am 31.03.2011 1.805.747 56.174
davon verpfändet 1.769.493 0

Zusammensetzung:

Vermietete Immobilien

Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke

in TEUR 31.03.2011 31.12.2010 in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Österreich 579.918 579.914 Österreich 0 0
Deutschland 560.577 565.857 Deutschland 0 0
Zentraleuropa 309.341 308.640 Zentraleuropa 6.189 6.175
Südosteuropa 355.911 355.911 Südosteuropa 49.985 49.814
1.805.747 1.810.322 56.174 55.989

3.1.2. Selbst genutzte Immobilien

Die selbst genutzten Immobilien betreffen Hotels, die im Auftrag der S IMMO Gruppe von internationalen Hotelketten in Form von Managementverträgen betrieben werden. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.

3.1.3. Beteiligungen

in TEUR Anteil in % 31.03.2011 31.12.2010
BGM-IMMORENT Aktiengesellschaft & Co KG 22,8 2.286 2.286
ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. 11,5 621 621
Sonstige 262 210
3.169 3.117

3.1.4. Zur Veräußerung gehaltene Immobilien

Immobilienvermögen wird dann "zur Veräußerung gehalten", wenn seitens des Konzernvorstands die Absicht besteht, diese Immobilien zeitnah zu veräußern (z.B. wenn die Verkaufsverhandlungen bereits fortgeschritten sind). Diese Absicht besteht bei fünf in Deutschland gelegenen Immobilien.

in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Deutschland 11.740 6.000

3.1.5. Vorräte

Die Vorräte bestehen aus in Bau befindlichen Eigentumswohnungen (in Österreich) und sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Der Konzernbuchwert beträgt per 31.03.2011 TEUR 8.063 (2010: TEUR 12.029). Fremdkapitalkosten, die den Vorräten direkt zurechenbar sind, werden als Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert.

3.1.6. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Guthaben bei
Kreditinstituten
58.235 129.464
Kurzfristige Veranlagungen
bei Kreditinstituten
0 0
Kassenbestand 204 257
58.439 129.721

3.1.7. Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital

Die ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteile in Höhe von TEUR 33.209 (2010: TEUR 31.426) betreffen im Wesentlichen die Hansa Immobilien EOOD/ Einkaufscenter Sofia G.m.b.H. & Co KG (Fremdanteil 35 %).

3.1.8. Genussscheinkapital (nachrangig)

Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine S IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 01.01.2007 geändert und der S IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11.06.2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12.06.2007).

Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), welcher sich wie folgt errechnet:

(Genussscheinkapital Konzern EBIT
*
+ Ergebnisvortrag)
durchschnittliches
Immobilienvermögen ohne
Entwicklungsprojekte

Soweit ein allfälliger Ergebnisanteil entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt wird, wird er dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.

Für den Zeitraum 01.01.2011 bis 31.03.2011 ergibt sich ein Ergebnis von TEUR 3.315 (2010: TEUR 9.452).

Im ersten Quartal 2011 wurde ein Rückkaufprogramm für den S IMMO INVEST Genussschein gestartet. Bis zum Ende der Rückkaufperiode am 08.04.2011 wurden insgesamt 51.399 Genussscheine zurückgekauft. Innerhalb des ersten Quartals 2011 wurden 44.024 Genussscheine vom Unternehmen erworben und eingezogen. Am 28.03.2011 wurde vom Aufsichtsrat der Sparkassen Immobilien AG eine Ausschüttung von EUR 4,36 pro Genussschein beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 28.04.2011. Zum 31.03.2011 waren daher 3.180.860 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zum 31.03.2011 beträgt EUR 76,67 (2010: EUR 79,95) je Genussschein und ermittelt sich wie folgt:

in TEUR Genuss
scheinkapital
Ergebnis
vortrag
Ergebnis
Periode
Anteil an
den stillen
Reserven des
Immobilien
vermögens
Gesamt
Genussscheinkapital 01.01.2011 234.352 1.254 235.606
Ergebnisvortrag 01.01.2011 12.762 12.762
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber
aus 2010
9.452 9.452
Ausschüttung (Beschluss vom 28.03.2011) -13.869 -13.869
Veränderung des Ergebnisvortrags
gem. § 5 (6) Genussscheinbedingungen
-4.417 4.417 0
Rückkauf und Einzug von 44.024 Stück -3.199 -303 -17 -3.520
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 3.315 3.315
Zuweisung anteilige stille Reserven des
Immobilienvermögens
134 135
Genussscheinkapital zum 31.03.2011 231.153 8.042 3.315 1.371 243.881
Pro Genussschein (in EUR
)
72,67 2,53 1,04 0,43 76,67
in TEUR Genuss
scheinkapital
Ergebnis
vortrag
Ergebnis
Periode
Anteil an
den stillen
Reserven des
Immobilien
vermögens
Gesamt
Genussscheinkapital 01.01.2010 234.352 484 234.836
Ergebnisvortrag 01.01.2010 36.788 36.788
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber
aus 2009
-9.966 -9.966
Ausschüttung vom 21.05.2010 -14.060 -14.060
Veränderung des Ergebnisvortrags
gem. § 5 (6) Genussscheinbedingungen
-9.966 9.966 0
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 9.452 9.452
Zuweisung anteilige stille Reserven des
Immobilienvermögens
770 770
Genussscheinkapital zum 31.12.2010 234.352 12.762 9.452 1.254 257.820
Pro Genussschein (in EUR
)
72,67 3,96 2,93 0,39 79,95

Die obligationenähnlichen Genussscheine haben eine Laufzeit bis 31.12.2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber als auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31.12.2017 jährlich kündigen können.

3.1.9. Finanzverbindlichkeiten

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten betragen in Summe TEUR 1.265.815 (2010: TEUR 1.352.909). Sie weisen zum Ende der Berichtsperiode die nachfolgend dargestellten Fälligkeiten aus:

in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 65.327 124.123
Restlaufzeit zwischen
1 und 5 Jahren
404.096 409.438
Restlaufzeit über 5 Jahre 796.392 819.348
1.265.815 1.352.909

3.1.10. Derivative Finanzinstrumente

Die S IMMO Gruppe verwendet für das Absichern von Zinsrisiken Swaps, Caps und Collars.

Der Ausweis dieser Sicherungsinstrumente erfolgt unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten (TEUR 6.280; per 31.12.2010: TEUR 5.204) bzw. den langfristigen Finanzverbindlichkeiten (TEUR 40.479; per 31.12.2010: TEUR 54.212). Die Fair Value Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis der Einschätzungen von Banken. Im Zeitraum 01.01.2011 bis 31.03.2011 ergab sich hieraus ein Ertrag von TEUR 14.521, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde, und ein Ertrag von TEUR 289, der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen wurde.

31.03.2011

Summe 1.048.163 6.280 -40.479
Collars 200.000 0 -12.233
Caps 365.746 2.332 0
Swaps 482.417 3.948 -28.246
in TEUR Volumen Positiver
Zeitwert
Negativer
Zeitwert

31.12.2010

Summe 1.048.163 5.204 -54.212
Collars 200.000 0 -14.430
Caps 365.746 1.866 0
Swaps 482.417 3.338 -39.782
in TEUR Volumen Positiver
Zeitwert
Negativer
Zeitwert

3.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

3.2.1. Mieterlöse

Die Mieterlöse verteilen sich nach der Nutzungsart der Immobilien wie folgt:

in TEUR 01-03/2011 01-03/2010
Büroobjekte 10.471 7.376
Wohnobjekte 7.130 6.876
Geschäftsobjekte 10.881 6.560
Hotels 1.809 1.069
30.291 21.880

3.2.2. Aufwendungen aus der Immobilien- und der Hotelbewirtschaftung

Bei diesen Aufwendungen handelt es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit dem langfristigen Immobilienvermögen. Diese umfassen im Wesentlichen Betriebskosten, Wertberichtigungen von Forderungen, Instandhaltungsaufwendungen und Vermittlungsprovisionen.

Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Speisen, Getränke, Gastronomiebedarf, Hotelzimmer, Lizenz- und Managementgebühren, Instandhaltungskosten, Betriebskosten, Provisionen, Personalaufwand und Werbekosten. Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt inkl. des Personals für den Hotelbetrieb 527 (2010: 513) Mitarbeiter. Der Personalaufwand für die Mitarbeiter des Hotelbetriebs ist unter den Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung ausgewiesen.

3.2.3. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien

Im Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien des ersten Quartals 2011 ist der Verkauf von vier Wohnungen in der Neutorgasse in Wien enthalten.

in TEUR 01-03/2011 01-03/2010
Veräußerungserlös:
Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien
0 0
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien 0 56.664
Vorräte 4.296 0
4.296 56.664

Buchwert abgegangener Immobilien:

Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien
0 0
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien
0 -54.300
Vorräte -3.719 0
-3.719 -54.300

Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien:

Als Finanzinvestitionen
gehaltene Immobilien
0 0
Zur Veräußerung
gehaltene Immobilien
0 2.364
Vorräte 577 0
577 2.364

3.2.4. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR 01-03/2011 01-03/2010
Finanzierungsaufwand -18.370 -9.273
Finanzierungsertrag 736 351
-17.634 -8.922

Im ersten Quartal 2011 ist im Finanzierungsaufwand ein nicht cashwirksamer Fremdwährungsverlust von TEUR 4.123 enthalten.

3.2.5. Ertragssteuern

Im ersten Quartal 2010 war in den Ertragssteuern auch ein wesentlicher Ertrag aus latenten Steuern enthalten, der sich aus der durch die Veräußerung von Immobilien notwendig gewordenen ertragswirksamen Auflösung von passiven latenten Steuern ergab.

4. Geschäftssegmente

Bei der S IMMO Gruppe erfolgt die Segmentberichterstattung nach Regionen. Es wurden insgesamt vier Regionen identifiziert, die sich wie folgt zusammensetzen:

Österreich: Im Geschäftssegment Österreich sind alle österreichischen Tochterunternehmen erfasst.

Deutschland: Das Geschäftssegment Deutschland umfasst neben den deutschen Tochterunternehmen auch die Tochterunternehmen in Dänemark, da die dänischen Tochtergesellschaften Immobilienbesitzgesellschaften sind, die Immobilien in Deutschland halten.

Zentraleuropa: Im Geschäftssegment Zentraleuropa sind die Tochterunternehmen in der Slowakei, Tschechien und Ungarn erfasst.

Südosteuropa: Das Geschäftssegment Südosteuropa umfasst die Tochterunternehmen in Bulgarien, Kroatien und Rumänien. Weiters wird auch die Tochtergesellschaft in der Ukraine zum Geschäftsbereich Südosteuropa gezählt. Ebenfalls gehören die zypriotischen Tochtergesellschaften zu diesem Segment, da sie sich auf die Konzerngesellschaften in Rumänien und der Ukraine beziehen.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zu Grunde.

5. Sonstige Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten

In der S IMMO Gruppe sind zum 31.03.2011 mehrere Rechtsstreitigkeiten offen, jedoch sind sowohl die einzelnen Beträge als auch die Summe der Beträge nach Einschätzung des Managements von untergeordneter Bedeutung.

Österreich
in TEUR 2011 2010
Mieterlöse 7.872 5.148
Betriebskostenerlöse 2.193 1.298
Erlöse aus der
­Hotelbewirtschaftung
5.204 4.414
Gesamterlöse 15.269 10.860
Sonstige betriebliche
Erträge
3.207 713
Aufwand aus der Immo
bilienbewirtschaftung
-3.077 -2.220
Aufwand aus der
­Hotelbewirtschaftung
-4.452 -4.024
Bruttoergebnis 10.947 5.329
Ergebnis aus der Veräuße
rung von Immobilien
577 2.364
Verwaltungsaufwand -2.503 -2.009
EBITDA 9.022 5.684
Abschreibungen -905 -853
Ergebnis aus der
Immobilienbewertung
0 0
EBIT 8.117 4.832
31.03.2011 31.12.2010
Langfristiges Vermögen
Langfristige Verbindlichkei
ten (inkl. Genussrechten in
Österreich)
660.460
745.425
661.387
776.680

6. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen und Personen der S IMMO Gruppe sind:

  • die Organe der S IMMO Gruppe
  • die Erste Group
  • die Vienna Insurance Group

Die Organe der S IMMO Gruppe sind:

Vorstand der Sparkassen Immobilien AG

MMag. Holger SCHMIDTMAYR, MRICS, Wien Mag. Ernst VEJDOVSZKY, Wien Mag. Friedrich WACHERNIG, MBA, Wien

Deutschland Zentraleuropa Südosteuropa Summe
2011 2010 2011 2010 2011 2010 2011 2010
8.992 8.764 6.153 4.788 7.273 3.180 30.291 21.880
3.214 3.194 1.798 1.729 2.334 355 9.539 6.575
0 0 3.217 2.706 0 0 8.421 7.120
12.206 11.958 11.168 9.222 9.607 3.535 48.251 35.575
315 142 75 36 17 231 3.614 1.122
-6.969 -5.217 -2.293 -2.106 -4.601 -1.082 -16.939 -10.625
0 0 -2.742 -2.357 0 0 -7.194 -6.381
5.552 6.883 6.209 4.795 5.024 2.684 27.732 19.691
0 0 0 0 0 0 577 2.364
-1.176 -1.118 -290 -367 -288 -431 -4.256 -3.925
4.376 5.765 5.919 4.428 4.735 2.253 24.053 18.130
-35 -30 -1.241 -991 -261 -486 -2.441 -2.359
0 0 0 0 5.000 0 5.000 0
4.341 5.735 4.679 3.437 9.475 1.767 26.612 15.771
31.03.2011 31.12.2010 31.03.2011 31.12.2010 31.03.2011 31.12.2010 31.03.2011 31.12.2010
562.746 556.341 387.434 388.564 428.498 431.699 2.039.138 2.047.991
328.408 334.867 245.744 246.459 202.208 204.306 1.521.785 1.562.312

Aufsichtsrat der Sparkassen Immobilien AG

Dr. Martin Simhandl, Wien (Vorsitzender) Dipl.Ing. Dr. Gerald Antonitsch, Wien (1. Stellvertretender Vorsitzender) Mag. Franz Kerber, Graz (2. Stellvertretender Vorsitzender) Christian Hager, Krems Mag. Erwin Hammerbacher, Wien Michael Matlin, MBA, New York Mag. Dr. Wilhelm Rasinger, Wien Dr. Ralf Zeitlberger, Wien

Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group bestehen zum 31.03.2011 und 31.12.2010 folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:

in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Sonstige Forderungen 815 1.903
Guthaben bei
Kreditinstituten
18.557 40.479
Forderungen 19.372 42.382
in TEUR 31.03.2011 31.12.2010
Langfristige Bank
verbindlichkeiten
521.260 416.314
Langfristige Finanz
verbindlichkeiten
33.041 83.607
Kurzfristige Bank- und
Finanzverbindlichkeiten
25.867 86.901
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
1.143 1.103
Sonstige Verbindlichkeiten 353 623
Verbindlichkeiten 581.664 588.548

Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group fielen in der Periode 01.01.2011 bis 31.03.2011 folgende wesentliche Aufwendungen und Erträge an:

in TEUR 01-03/ 2011
Verwaltungsentgelte
Erste Group Immorent AG
386
Bank-Kreditzinsen, sonstige Zinsen,
Bankspesen
8.832
Sonstige Aufwendungen 682
Aufwendungen 9.901

in TEUR 01-03/2011 Miete und Betriebskosten 272 Bankzinsen 40 Sonstige Zinserträge 61 Erträge 373

7. Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

Im zweiten Quartal 2011 wurden bis Redaktionsschluss vier Wohnimmobilien und eine Geschäftsimmobilie in Berlin zu einem über dem letzten Schätzwert liegenden Veräußerungspreis verkauft.

Am 08.04.2011 endete das Rückkaufprogramm für den S IMMO INVEST Genussschein, das im ersten Quartal 2011 gestartet wurde. Während der Rückkaufperiode bis zum 08.04.2011 wurden insgesamt 51.399 Genussscheine zurückgekauft.

Wien, am 18.05.2011

Der Vorstand:

MMag. Holger Schmidtmayr, MRICS e.h. Mag. Ernst Vejdovszky e.h. Mag. Friedrich Wachernig, MBA e.h.

Finanzkalender 2011

19.05.2011 Ergebnisse erstes Quartal 2011
31.05.2011 Ordentliche Hauptversammlung
30.08.2011 Ergebnisse der ersten zwei Quartale 2011
24.11.2011 Ergebnisse der ersten drei Quartale 2011

Wir haben diesen Zwischenbericht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zwischenbericht sind, durch die Computerrechenautomatik bedingt, scheinbare Rechenfehler im Bereich der kaufmännischen Rundungen möglich. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden in diesem Zwischenbericht genderspezifische Bezeichnungen wie "Aktionär/ Aktionärin" nicht berücksichtigt. Selbstverständlich gilt die hier dargestellte Bezeichnung für Menschen beiderlei Geschlechts. Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Sparkassen Immobilien AG und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Zeitpunkt der Erstellung des Zwischenberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit dem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Sparkassen Immobilien AG verbunden. Entwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst, nur diese Version ist die authentische Fassung. Der Zwischenbericht in anderen Sprachen ist eine Übersetzung des deutschen Berichts.

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Konzept und Gestaltung

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Fotos

Christina Häusler, Wien (Vorstand) Detlef Overmann, Hamburg (Cover, Seiten 1, 5, 17)

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