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S Immo AG Interim / Quarterly Report 2009

Nov 19, 2009

758_rns_2009-11-19_bbd7b92a-dc8d-44ff-85b6-3b2953e20fda.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen

Unternehmenskennzahlen

in Mio. EUR 01.01.–30.09.2009 01.01.–30.09.2008
Umsatz 86,0 81,5
– davon Mieterlöse 66,6 63,9
EBITDA 49,4 49,6
Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) -54,1 45,4
Konzernergebnis vor Steuern (EBT) -73,5 14,2
Konzernergebnis -71,6 11,7
Cashflow aus dem Ergebnis 48,2 41,3
Eigenkapital 532,2 633,9
Loan-to-Value-Ratio in % 54 43
EV/EBITDA 27 21
FFO 7,7 16,1
Börsenkapitalisierung per 30.09.2009 581,3 543,5
– davon s IMMO Aktie 355,6 327,7
– davon s IMMO INVEST 225,7 215,8

Kennzahlen zum Immobilienvermögen

30.09.2009 30.09.2008
Anzahl Objekte 260 261
Immobilienvermögen (Marktwert) in Mio. EUR 1.839 1.705
Gesamtnutzfläche in m2 1.515.100 1.448.400
Brutto-Mietrendite in % 6,7 6,4
Vermietungsgrad in % 90,2 91,0

Aktienkennzahlen

30.09.2009 30.09.2008
Ergebnis je Aktie (EPS) in EUR -1,05 0,17
Net Asset Value (NAV) pro Aktie in EUR 7,6 9,7
Kurs/Cashflow-Verhältnis (P/CE) 35 15
Kurs-Abschlag zu NAV in % 31 51
Anzahl der Aktien 68.118.718 68.118.718
Ultimokurs in EUR 5,22 4,81

Finanzkalender 2010

Veröffentlichung Jahresergebnis 2009 (Bilanzpressekonferenz) 28. April 2010
Ergebnisse 1. Quartal 2010 20. Mai 2010
Ordentliche Hauptversammlung 21. Mai 2010
Ergebnisse 1. Halbjahr 2010 31. August 2010
Ergebnisse 3. Quartal 2010 25. November 2010

1 Brief an die Aktionäre Geschäftsverlauf Konzernabschluss

Inhalt

  • 2 Brief an die Aktionäre
  • 4 Geschäftsverlauf
  • 11 Konzernabschluss

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Die letzten neun Monate waren die wohl herausforderndsten unserer 22-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Immobilienbranche und damit auch die Sparkassen Immobilien AG waren im Zeitraum Jänner bis September 2009 weiterhin von den massiven Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Die negative Entwicklung am Markt – insbesondere die von Investoren erwarteten höheren Renditen bei Immobilieninvestitionen am osteuropäischen Markt und der damit verbundene Rückgang von Immobilienbewertungen – schlug sich auch in der Entwicklung unseres Ergebnisses deutlich nieder und führte erstmals zu einem negativen Buchergebnis. Auch wenn unsere konservative Geschäftspolitik gerade beim Neubewertungsergebnis zu schmerzlichen Einschnitten führt, sind wir weiterhin von diesem vorsichtigen Ansatz überzeugt und werden ihn konsequent weiterführen.

Im Gegensatz zu diesen rein buchmäßigen Bewertungsergebnissen konnten wir am 12.11.2009 den Verkauf unseres kürzlich fertiggestellten Büroentwicklungsprojektes Gemini in Prag an die Deka Immobilien AG abschließen und einen hohen Gewinn in der Höhe des Neubewertungsergebnisses vom Vorjahr in Cash realisieren. Mit einem Transaktionsvolumen von ca. EUR 110 Mio. stellt diese Vorzeigetransaktion nicht nur den größten Verkauf in der Geschichte der Sparkassen Immobilien AG, sondern auch unser bisher erfolgreichstes Entwicklungsprojekt dar. Mit diesem Verkauf im 4. Quartal 2009 konnten wir allein das Transaktionsvolumen in Tschechien mehr als verdoppeln. Es handelt sich insgesamt um eine der größten Transaktionen in Zentral- und Osteuropa im Jahr 2009. Von Analysten und Brokern erhielten wir das Feedback, dass der Deal der CEE-Region einen dringend benötigten Vertrauensschub gebracht habe. Transaktionen wie diese zeigen, dass auch in der derzeitigen Situation hohe Erträge mit Core-Assets zu erzielen sind, und dies nicht nur in einem reifen Markt wie etwa London.

Einer guten operativen Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2009 stehen von uns durchgeführte, nicht liquiditätswirksame negative Buchwertänderungen von EUR 96,5 Mio. gegenüber. Die Abwertungen entfielen zu 98 % auf Zentralund Südosteuropa. Durch die Rezession und die bis zum Sommer 2009 anhaltende Finanzkrise war der Immobilieninvestmentmarkt massiv eingebrochen. Im Vergleich zu den Vorjahren kommt es vor allem in Zentral- und Südosteuropa

kaum zu relevanten Transaktionen, und es herrscht eine negative Stimmung der internationalen Bewerter. Unser Neubewertungsergebnis reflektiert im Wesentlichen den durch die anhaltenden Folgen der Immobilien- und Finanzkrise nochmaligen Anstieg der Immobilienrenditen ("Yield-Shift"), der zu einem Rückgang der Immobilienwerte und damit zu einem nicht cash-wirksamen negativen Bewertungseffekt führte. Das bedeutet, dass ein und dasselbe Haus bei unveränderter Lage und gleichem Mietertrag oft um bis zu 20 – 30 % niedriger bewertet wird als zuvor.

Die Bilanzierung langfristiger Immobilieninvestments mit hypothetischen und sehr volatilen "Tageswerten" ist diskussionswürdig, entspricht aber geltenden internationalen Standards, denen auch wir unterworfen sind. Aus diesen Gründen haben wir das Portfolio der Sparkassen Immobilien AG in unserer Bilanz buchmäßig abgewertet. Wir sind überzeugt, dass der Markttrend mittelfristig wieder nach oben gehen und dieses Ergebnis zukünftig mehr als aufgeholt werden wird.

Auf der operativen Seite setzten wir auch in schwierigen Zeiten konsequent unsere Ziele um und steigerten erfolgreich wesentliche Immobilienkennzahlen wie Cashflow, Mieterlöse und das operative Immobilienergebnis (NOI). Per 30.09.2009 beinhaltet unser Portfolio 260 Immobilien auf einer Gesamtfläche von 1.515.100 m2 . Der Vermietungsgrad unserer Immobilien beträgt sehr gute 90,2 %, die Brutto-Mietrendite liegt bei 6,7 %.

Erfreulich ist die weitere Steigerung unserer Umsatz- und Mieterlöse auf EUR 86,0 Mio. (+6 %) und EUR 66,62 Mio. (+4 %). Nach Nutzungsarten betrachtet, tragen unsere Wohnimmobilien circa zu einem Drittel zu den Mieteinnahmen bei. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Berichtszeitraum von EUR 4,3 Mio. auf EUR 11,0 Mio. Besonders erfreulich ist die Steigerung des operativen Cashflows um 17 % auf EUR 48,2 Mio. (Q3 2008: EUR 41,4 Mio.). Das EBITDA blieb mit EUR 49,4 Mio. stabil (Q3 2008: EUR 49,6 Mio.). Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit einschließlich Abwertungen (EBIT) fiel auf EUR -54,1 Mio. (Q3 2008: EUR 45,4 Mio.), was insgesamt zu einem negativen Periodenergebnis von EUR -71,6 Mio. (Q3 2008: EUR 11,7 Mio.) führte. Die risikotragende Eigenschaft des s IMMO INVEST Genussscheines wirkte sich in dem erstmalig negativen Genussscheinergebnis von EUR -11,4 Mio. aus. Die Cash-Reserven der Sparkassen Immobilien AG liegen bei EUR 188 Mio.

In den ersten drei Quartalen 2009 investierte die Sparkassen Immobilien AG insgesamt mehr als EUR 150 Mio. in Entwicklungsprojekte, die 20 % des Immobilienportfolios ausmachen. Alle Projekte liegen baulich voll im Plan. Einige davon konnten vor kurzem erfolgreich eröffnet werden. Für das Wohn- und Büroprojekt "Neutor 1010" fand Anfang Oktober 2009 die Gleichenfeier statt. Das zu 100 % langfristig vermietete Studentenwohnheim und Seniorentageszentrum Sechshauser Straße im 15. Wiener Gemeindebezirk wurde im September 2009 fertiggestellt und im November 2009 eröffnet. Neben dem Bürogebäude Galvaniho 4, das noch heuer fertiggestellt wird, ist das Austria Trend Hotel "Vysoká" das zweite Entwicklungsprojekt der Sparkassen Immobilien AG in Bratislava. Das 4-Sterne-Hotel mitten im Zentrum der Altstadt ist seit Oktober 2009 in Betrieb. Die feierliche Eröffnung fand im November 2009 statt. Die beiden Einkaufszentren Serdika Center in Sofia und Sun Plaza in Bukarest werden im Frühjahr 2010 eröffnet und verfügen bereits über Verwertungsraten von jeweils ca. 90 %. All diese Entwicklungsprojekte werden nach ihrer Fertigstellung zu deutlichen Mieterlössteigerungen und einer Verdoppelung des Cashflows in den kommenden Jahren führen.

Positive Impulse setzte die Sparkassen Immobilien AG auch am Kapitalmarkt: Die gute Kursentwicklung der s IMMO Aktie in diesem Jahr hielt auch im 3. Quartal 2009 unvermindert an. Mit einem Schlusskurs von EUR 5,22 und einer Year-to-Date-Performance von 163,6 % wurde nicht nur das 3. Quartal erfolgreich abgeschlossen. Es gelang damit auch, den ATX, der auf Neun-Monats-Basis um 50,6 % zulegte, deutlich zu übertreffen.

Die Sparkassen Immobilien AG zählt mit der Erste Group und der Vienna Insurance Group zwei der größten Finanzdienstleister der Region zu ihren strategischen Kernaktionären. Auch von weiteren institutionellen Investoren besteht wieder verstärktes Interesse. Wir sehen dies als nachhaltige Stärkung und als langfristigen Vertrauensbeweis in das Geschäftsmodell unseres Unternehmens.

Wir werden konsequent an unserer Strategie eines starken und gut gewichteten Portfolios, solider Partner und stabiler Kernaktionäre festhalten – mit dem klaren Ziel, nachhaltige Werte für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen. Mit Bedacht und ruhiger Hand werden wir unsere Gesellschaft sicher durch diese stürmischen Zeiten navigieren.

Gemeinsam mit unserer Top-Mannschaft, den Netzwerken unserer Kernaktionäre und Partner sowie unserer jahrzehntelangen Erfahrung werden wir unseren stabilen und konservativen Weg erfolgreich weitergehen.

Ihr Vorstandsteam

Holger Schmidtmayr Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig

Geschäftsverlauf

Marktumfeld

Sowohl vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen revidierte BIP-Wachstumsprognosen vor, die zeigen, dass der Aufschwung nun rascher eintritt als zuvor erwartet. Der IWF sagt mittlerweile ein weltweites BIP-Wachstum von 3 % für 2010 voraus. Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften, meldet für das 3. Quartal 2009 ein BIP-Wachstum von 0,4 % und somit das Ende des negativen Wachstums, das fünf Quartale lang angedauert hatte. Auch die Erwartungen für die CEE-Länder wurden nach oben revidiert. Davon profitiert unter anderem die österreichische Wirtschaft, die starke Handelsbeziehungen zu Zentral- und Osteuropa unterhält.

In diesem Umfeld entspannt sich die Finanzierungssituation für Banken und Kreditnehmer, Vertrauen kehrt langsam zurück. Die Banken haben wieder Zugang zu Geld und Kapital, sei es über die Emission von Anleihen, über Kapitalerhöhungen oder auch über die staatlichen Unterstützungspakete. Die meisten Banken sind wieder in der Lage, Kredite zu vergeben. Sie agieren jedoch nach wie vor risikoavers. Die Bonität des Kreditnehmers sowie die Qualität der Liegenschaft haben eine höhere Bedeutung als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise, und die Kredithöhe in Relation zum Wert der Immobilien ist deutlich geringer als in den Boomjahren 2006/2007.

In den Immobilienmärkten sind die Investitionsaktivitäten gegenüber den Vorquartalen bereits deutlich angestiegen, liegen aber immer noch weit unter ihrem früheren Niveau. Sowohl die Preise als auch das Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot variieren zwischen den verschiedenen europäischen Städten nach Mikrolagen, Anlagevolumen und Mieterprofilen erheblich. Städte wie London bieten für die kommenden Monate einen eher positiven Ausblick, während die CEE- und SEE-Staaten noch hinterherhinken. In mehreren etablierten Märkten überstieg im 3. Quartal die Nachfrage nach Core-Assets in erstklassigen Lagen, die an bonitätsstarke Mieter mit langfristigen, stabilen Mieterträgen vergeben sind, das Angebot deutlich. Dies zeigt, wie gering die Risikobereitschaft immer noch ist. Die Yields für solche Immobilien beginnen – abhängig von der Lage – wieder zu sinken oder bleiben stabil. Unterstützt wird das neue Preisniveau wohl auch durch das zukünftig begrenzte Angebot an verfügbaren Core-Objekten. Die Nachfrage nach übrigen Anlagen bleibt jedoch, ebenso wie die entsprechenden Yields, weiterhin gering.

Nach Angaben von DTZ ist das Gesamtvolumen der gewerblichen Immobilieninvestitionen in Europa im Quartalsvergleich um 13 % auf EUR 13,5 Mrd. gestiegen, liegt damit aber immer noch deutlich unter dem Quartalsdurchschnitt von EUR 32 Mrd. Insgesamt prägten private Immobilieninvestitionen die Aktivitäten – auf sie entfiel fast die Hälfte aller Transaktionen. Börsennotierte Immobiliengesellschaften waren die Hauptverkäufer in diesem Quartal.

Wie CB Richard Ellis berichtet, blieben die Yields erstklassiger Wiener Büroimmobilien bei 5,7 % stabil, während das Transaktionsvolumen signifikant zurückging: Im 3. Quartal beliefen sich die Transaktionen auf nur EUR 50 Mio., obwohl die Nachfrage nach Core-Immobilien weiterhin boomt. Auf dem Wohnungsmarkt herrscht eine starke Nachfrage privater Investoren und Stiftungen, die dazu führt, dass die Kapitalwerte auf Rekordhöhe klettern.

Der deutsche Investitionsmarkt zeigt wieder Dynamik: Das Transaktionsvolumen verzeichnet nach Angaben von DTZ im Quartalsvergleich einen Anstieg um 67 % auf EUR 2,7 Mrd., wobei die Käufer überwiegend über eine starke Eigenkapitalposition verfügen. In den wichtigsten Städten blieben die Yields gegenüber dem Vorquartal stabil, wobei laut DTZ und Savills die Talsohle nun erreicht ist.

Scheinbar beginnen die Investoren, zwischen den unterschiedlichen CEE- und SEE-Märkten zu unterscheiden. Bei DTZ glaubt man, dass in manchen Märkten eine Restrukturierungsphase unvermeidlich ist, während andere zum Vorteil für institutionelle Anleger sowohl kurz- als auch mittelfristig überdurchschnittlich abschneiden dürften. Die Renditen erstklassiger Büroimmobilien in Prag liegen laut DTZ beispielsweise bei ca. 7 %. In Tschechien machte das Transaktionsvolumen in den ersten drei Quartalen 2009 nur EUR 100 Mio. aus – ein Rückgang von 89 % im Jahresvergleich. Immobilienberater stellen allerdings auch erste Anzeichen für eine neuerliche Harmonisierung der Erwartungen zwischen Käufern und Verkäufern fest. Der Büromarkt in Budapest ist hingegen nach wie vor durch geringe Nachfrage und ein Überangebot an Flächen geprägt, obwohl sich der Konsens über die zukünftige Entwicklung der ungarischen Wirtschaft verbessert hat. Auch die Dekompression der Yields hat sich verlangsamt, und erstklassige Büroflächen erzielen stabile 8 %.

Quellen: DTZ, CB Richard Ellis, Jones Lang LaSalle, Financial Times

Performance in den ersten neun Monaten 2009

Umsatz- bzw. Mieterlössteigerung

Der Umsatz der ersten drei Quartale 2009 belief sich auf EUR 86,0 Mio. (Q3 2008: EUR 81,5 Mio.). Davon entfielen EUR 66,6 Mio. auf Mieterlöse. Dies bedeutet eine Steigerung um 6 % bzw. 4 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008. Den größten Anteil liefert dabei unverändert Deutschland und Österreich mit 68,4 %, gefolgt von Zentraleuropa (Slowakei, Tschechien, Ungarn) mit 27,0 % und Südosteuropa (Bulgarien, Rumänien, Kroatien) mit 4,6 % der Umsatzerlöse.

Nach Nutzungsarten betrachtet, liefert das Büroimmobiliensegment mit 42,1 % den größten Anteil an den Mieterlösen. Wohnimmobilien machten 32,7 % aus, Retailimmobilien 21,6 % und Hotels 3,6 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Berichtszeitraum auf EUR 11,0 Mio. (Q3 2008: EUR 4,3 Mio.). Dies ist hauptsächlich auf den Beitrag des Hotels Marriott in Wien sowie einen einmaligen Erlös durch eine Abschlagszahlung eines Mieters zurückzuführen.

Neubewertungen und Verkäufe von Immobilien

In den ersten drei Quartalen konnten drei Immobilien mit einem Gesamtgewinn von EUR 829.000 veräußert werden. Bei den Objekten handelt es sich um Schärdinger Straße 5 (Linz-Pasching), Otto-Wagner-Platz 5 (Wien) und Ketzergasse 6-8 (Wien). Das Neubewertungsergebnis betrug im Betrachtungszeitraum EUR -96,5 Mio. (Q3 2008: EUR -1,0 Mio.). Von dieser Summe entfallen 98 % auf den zentral- und südosteuropäischen Raum. Das Neubewertungsergebnis reflektiert im Wesentlichen den durch die anhaltenden Folgen der Immobilien- und Finanzkrise nochmaligen Anstieg der Immobilienrenditen (Yield-Shift), der zu einem Rückgang der buchmäßigen Immobilienwerte und damit zu einem nicht cash-wirksamen negativen Bewertungseffekt führte.

Ertragslage

Das EBITDA beträgt in den ersten neun Monaten EUR 49,4 Mio. (Q3 2008: EUR 49,6 Mio.), das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) fiel auf EUR -54,1 Mio. (Q3 2008: EUR 45,4 Mio.). Dieser Rückgang resultiert aus den Neubewertungen. Infolge des größeren Immobilienportfolios kommt es zu einem Anstieg der betrieblichen Aufwendungen. Das Finanzergebnis

veränderte sich auf EUR 30,8 Mio. (Q3 2008: EUR 22,4 Mio.), was auf das höhere Finanzierungsvolumen zurückzuführen ist.

Das Ergebnis der Periode reduziert sich von EUR 11,7 Mio. auf EUR -71,6 Mio. Die risikotragende Eigenschaft des s IMMO INVEST Genussscheines wirkte sich in dem erstmalig negativen Genussscheinergebnis von EUR -11,4 Mio. aus. Das Ergebnis je Aktie beträgt EUR -1,05 gegenüber EUR 0,17 im Vergleichszeitraum.

Das Net Operating Income (NOI) ist im Betrachtungszeitraum auf EUR 54,4 Mio. gestiegen (Q3 2008: EUR 52,2 Mio.), die NOI-Marge (NOI/Umsatz) beträgt 60 %.

Der operative Cashflow konnte in den ersten drei Quartalen gegenüber der Vorjahresperiode um erfreuliche 17 % auf EUR 48,2 Mio. gesteigert werden (Q3 2008: EUR 41,3 Mio.).

Konzernbilanz

Das Gesamtvermögen der Sparkassen Immobilien AG betrug zum Stichtag 30.09.2009 insgesamt EUR 2,1 Mrd. (31.12.2008: EUR 2,1 Mrd.). Das langfristige Vermögen stieg auf EUR 1,9 Mrd., das kurzfristige Vermögen ging um knapp 16 % auf EUR 255,4 Mio. zurück. Davon betrugen die liquiden Mittel insgesamt EUR 187,6 Mio. Das Eigenkapital (inklusive des nachrangigen Genussscheinkapitales) betrug zum Stichtag 30.09.2009 insgesamt EUR 793,7 Mio. (31.12.2008: EUR 890,0 Mio.). Im selben Zeitraum stiegen die langfristigen Bankverbindlichkeiten von EUR 668,8 Mio. auf EUR 753,3 Mio. an. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten von 4,2 % haben eine durchschnittliche Restlaufzeit der langfristigen Kredite von ca. zehn Jahren. Unsere Finanzierung ist gegen das Risiko steigender Zinsen sehr gut abgesichert. 11 % der Darlehen sind fix, 89 % variabel verzinst – jedoch durch entsprechende Zinssicherungsinstrumente abgesichert. Per 30.09.2009 betrug die Loan-to-Value-Ratio (Nettobankverbindlichkeiten zu Immobilienvermögen) 54 %.

Net Asset Value (NAV)

Der Net Asset Value (NAV, innerer Wert) der Sparkassen Immobilien AG lag infolge der oben ausgeführten Effekte zum 30.09.2009 bei EUR 7,6 je Aktie.

Immobilienportfolio

Der Wert des Immobilienportfolios der Sparkassen Immobilien AG stieg im Betrachtungszeitraum auf EUR 1,839 Mrd. an.

Zum 30.09.2009 umfasste das Portfolio 260 Immobilien mit einer Gesamtnutzungsfläche von 1.515.100 m2 . Das Portfolio befindet sich zum größten Teil in Österreich und Deutschland (21 % bzw. 39 %). 21 % liegen in Zentraleuropa und 19 % in Südosteuropa. Die Brutto-Mietrendite betrug zum 30.09.2009 6,7 %. Der Vermietungsgrad des Portfolios lag zum 30.09.2009 bei 90,2 %. In Österreich betrug der Vermietungsgrad 95 %, in Deutschland 86 %, in Tschechien 97 %, in Ungarn 92 % und in der Slowakei 98 %. Rumänien und Kroatien sind weiterhin vollvermietet.

Überblick der Bruttomietrenditen

Österreich 6,3 %
Deutschland 6,5 %
CEE 7,3 %
SEE 10,2 %
Summe 6,7 %

Entwicklungsprojekte

In den ersten drei Quartalen 2009 investierte die Sparkassen Immobilien AG mehr als EUR 150 Mio. in Entwicklungsprojekte. Die Projekte Sun Plaza, Serdika Center, Austria Trend Hotel "Vysoká", Galvaniho 4 und Sechshauser Straße werden nun At Fair Value und nicht At Cost bewertet.

Sun Plaza, Bukarest, Rumänien: Das innerstädtische Einkaufszentrum mit Büroflächen entsteht zentral im vierten Bezirk Bukarests an einem sehr günstig gelegenen Verkehrsknotenpunkt. Das Sun Plaza verfügt als einziges Shopping-Center der Stadt über einen direkten Zugang zur U-Bahn. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund EUR 200 Mio. Die Eröffnung des Einkaufszentrums ist für das Frühjahr 2010 geplant. Das Projekt wird zusammen mit dem französischrumänischen Entwickler EMCT errichtet und verfügt über 110.000 m2 an Einzelhandels-, Mall- und Büroflächen. Bei den Einzelhandelsflächen sind über 90 % vorverwertet: Der Lebensmittelhypermarkt Cora, der Baumarkt bauMax, das Möbelhaus Mobexpert, ein Kinokomplex sowie zahlreiche nationale und internationale Unternehmen sind die Hauptmieter von Sun Plaza und repräsentieren einen hervorragenden Mietermix.

Serdika Center, Sofia, Bulgarien: Die Gleichenfeier des größten zentral gelegenen Sofioter Einkaufszentrums fand am 08.10.2009 in Anwesenheit von rund 1.000 Gästen statt. Das

Portfoliozusammensetzung nach Nutzungsart und Region (Stichtag: 30.09.2009)

Fläche des Portfolios nach Nutzungsart

Fläche des Portfolios nach Regionen

Verkehrswert des Portfolios nach Regionen

Serdika Center ist ein Projekt der Sparkassen Immobilien AG und der ECE Projektmanagement, dem europäischen Marktführer in der Errichtung und dem Management innerstädtischer Einkaufszentren. Das Projekt verfügt über 91.000 m2 Einzelhandels-, Mall- und Büroflächen, ist zentral gelegen und bestens an öffentliche Verkehrsmittel und Hauptverkehrsstraßen angebunden. Der Vermietungsauftrag für den Office-Teil wurde im Herbst 2009 an Colliers erteilt. Zurzeit gibt es noch keine Mietverträge. Da die Take-up-Raten im Bürosegment stark gesunken sind, rechnen wir damit, dass die Verwertung länger als ursprünglich geplant dauern wird. Das Shopping-Center wird etwa 220 Geschäfte mit internationalen und bulgarischen Marken beherbergen. Über 90 % der Shopping-Flächen sind bereits vorverwertet. Durch das Projekt werden über 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Ankermieter sind Peek & Cloppenburg mit ihrer ersten Filiale in Bulgarien, ein Geschäft für Unterhaltungselektronik der Marke Technopolis sowie ein Supermarkt des Betreibers Piccadilly. Zudem werden viele international bekannte Marken sowie ein Food-Court mit internationaler und lokaler Küche vertreten sein. Das Serdika Center, dessen Gesamtinvestitionsvolumen sich für die Sparkassen Immobilien AG auf EUR 210 Mio. beläuft, wird im Frühjahr 2010 eröffnet.

Neutorgasse, Wien: Am 01.10.2009 beging die Sparkassen Immobilien AG in der Wiener Innenstadt die Gleichenfeier des Projektes Neutorgasse. Am folgenden Tag fand ein Fest für die künftigen Wohnungseigentümer und die Anrainer des neuen Hauses statt. Der Immobilienspezialist der Erste Group, die Immorent AG, ist für die Gesamtentwicklung und Errichtung dieses hochwertigen Büro- und Wohnhauses verantwortlich. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt ca. EUR 55 Mio. Das Gebäude wird nach dem Entwurf des Architekturbüros RATA-PLAN mit einem sehr anspruchsvollen Konzept umgesetzt. Der Verkauf eines Großteils der Wohnungen sowie Mietverträge für die Mehrzahl der Büroflächen sind vertraglich bereits fixiert.

Sechshauser Straße, Wien: Das Studentenwohnheim und Seniorentageszentrum im 15. Wiener Gemeindebezirk wurde kürzlich fertiggestellt. Die Eröffnungsfeier fand am 10.11.2009 in den Räumlichkeiten des Vorstudienlehrganges statt. Das Gebäude verfügt über 7.100 m2 Nutzfläche auf sieben Geschoßen und ist zur Gänze vermietet. Das Erdgeschoß wird als geriatrisches Tageszentrum für die Versorgung und Betreuung von Senioren genutzt. In den ersten beiden Obergeschoßen findet die Aus- und Weiterbildung von Studenten in Form des Vorstudienlehrganges der Universitäten Wien (VWU) statt. Vom dritten bis zum siebenten Obergeschoß sind knapp 150 Studenten in 90 Wohneinheiten des Studentenwohnheimes des Österreichischen Austauschdienstes (ÖAD) beheimatet. Die verschiedenen Nutzungen spiegeln sich auch im äußeren architektonischen Konzept in den drei Zonen der Fassade wider. Der Entwicklungspartner dieses Projektes ist Kallco Bauträger.

Galvaniho 4, Bratislava, Slowakei: Das Projekt Galvaniho 4 liegt an einem etablierten Standort in Bratislava. Die Innenstadt ist in zehn Fahrminuten, der Flughafen von Bratislava in fünf Minuten erreichbar. In direkter Nähe verläuft die Autobahn D1, die das Business-Center Galvaniho mit den Autobahnen nach Westen und in das Landesinnere verbindet. Das sechsstöckige Büro- und Geschäftsgebäude liegt neben Galvaniho 1 und 2, beides zur Gänze vermietete Bestandsobjekte im Portfolio der Sparkassen Immobilien AG. Das Projekt verfügt über 29.000 m² Nutzfläche, eine unterirdische Garage mit 400 Stellplätzen und weitere 350 Außenstellplätze. Generalunternehmer ist die Firma Lindner, welche die Fertigstellung planmäßig im 4. Quartal 2009 abschließen wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beläuft sich auf ca. EUR 46 Mio.

Austria Trend Hotel "Vysoká", Bratislava, Slowakei: Mitten im Zentrum, am Beginn der Fußgängerzone der Altstadt, entwickelte die Sparkassen Immobilien AG gemeinsam mit dem lokalen Projektentwickler Koliba ein Hotel mit einer Fläche von 20.000 m2 . Betreiber des Hauses mit knapp 200 Zimmern, vier Konferenzräumen, Wellness-Bereich und Parkgarage mit 96 Stellplätzen ist mit einem langfristigen Vertrag die österreichische Verkehrsbüro-Gruppe mit Austria Trend Hotels. Zusätzlich sind in dem Hotel 3.600 m2 an Retail- und Büroflächen vorhanden. Das 4-Sterne-Haus präsentiert sich mit seiner charakteristischen Briefmarken-Fassade als neue touristische Sehenswürdigkeit. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beträgt ca. EUR 55 Mio. Seit Oktober 2009 ist das Hotel in Betrieb, die feierliche Eröffnung fand im November 2009 statt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag konnte das Büro- und Geschäftsgebäude Gemini zu einem über dem aktuellen Verkehrswert liegenden Verkaufspreis an den Publikumsfonds Deka Immobilien Europa veräußert werden. Ebenfalls zu einem über dem letzten Verkehrswert liegenden Preis konnte ein Paket von zwei Zinshäusern und einem Büroobjekt in Österreich verkauft werden.

s IMMO Aktie

Investor Relations

Performance der s IMMO Aktie

Die gute Kursentwicklung der s IMMO Aktie in diesem Jahr hielt auch im 3. Quartal 2009 unvermindert an. Der Schlusskurs am 30.09.2009 lag bei EUR 5,22 und entspricht einer Year-to-Date-Performance von 163,6 %. Die durchschnittliche Anzahl gehandelter Aktien in den ersten neun Monaten erreichte 150.000 Stück pro Tag, was einem Tagesvolumen von etwa EUR 780.000 entspricht. Davon wurden im Schnitt 36 % OTC (Over the Counter) gehandelt. Die s IMMO Aktie notierte per 30.09.2009 weiterhin mit einem Abschlag von 31 % zum Net Asset Value (NAV).

Börsen- und Performancedaten

ISIN-Nummer AT0000652250
Bloomberg SPI:AV
Reuters SIAG.VI
Gewinnverwendung thesaurierend
Erstnotiz 28.06.2002
Kurs zum 30.09.2009 in EUR 5,22

Performance

1 Jahr +8,5 %
Year to Date +163,6 %
3 Jahre p.a. -16,3 %

Performance der Wiener Börse

Die Wiener Börse hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres den Zuwachs der meisten anderen internationalen Börsen deutlich übertroffen. Ende September schloss der ATX um 50,6 % über den Kursen per Ultimo 2008. Seit den Tiefstständen in der ersten Märzhälfte 2009 stieg der Index kontinuierlich an und stabilisierte sich im Laufe des Septembers auf hohem Niveau. Dieser positive Trend ist in erster Linie auf eine allgemein optimistischere Einschätzung der Risiken in den CEE-Ländern sowie auf die Wirkung der staatlichen Stützungs- bzw. Konjunkturprogramme zurückzuführen. Im Herbst mehrten sich aber mahnende Stimmen, die den Kursanstieg der Aktienmärkte als übertrieben und für nicht nachhaltig erklärten.

Performance der Aktienmärkte weltweit

Nach einem sehr ernüchternden 1. Quartal 2009 konnten die Aktienbörsen weltweit im weiteren Verlauf des Jahres eine solide Kurs-Performance aufweisen. Es kristallisieren sich aber deutliche Unterschiede in der Entwicklung zwischen den USA und Europa sowie den "Emerging Markets" heraus.

Die relativ moderate Kursentwicklung in den USA (S&P 500: +17 %) war von einem geringen Handelsvolumen begleitet, was auf eine eher skeptische Haltung der Investoren schließen lässt.

Die europäischen Märkte agierten deutlich dynamischer. Der den Gesamtmarkt abbildende DJ-Stoxx-600-Index konnte in den neun Monaten des laufenden Jahres 23,1 % zulegen. Noch bemerkenswerter war die Entwicklung im Finanzsektor: In den vergangenen drei Monaten konnte dieses Segment mit einem Zuwachs von 30 % die übrigen Segmente deutlich übertreffen. Diese positive Entwicklung ist auf die überraschend guten Halbjahresergebnisse der Banken (64 % der Unternehmen übertrafen die Gewinnerwartungen) zurückzuführen. Außerdem profitierte der Sektor von historisch niedrigen Leitzinsen und einer sich weiter entspannenden Situation am Interbankenmarkt.

In den vergangenen Monaten zeigte sich, dass Investoren besonders jene Sektoren suchten, die es zuvor im Bärenmarkt besonders hart getroffen hatte. Generell profitieren die Aktienmärkte weltweit von den niedrigen Renditen der Staatsanleihen. Die Zinskurve hat aktuell die gleiche Form wie im Jahr 1998. Steile Zinskurven haben sich rückwirkend betrachtet immer sehr positiv auf Gewinne am Aktienmarkt ausgewirkt. 10-jährige deutsche Staatsanleihen beispielsweise rentieren derzeit bei nur 3,36 %.

Performance der globalen Immobilienaktienmärkte

Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres zeigen sämtliche Immobilienaktienmärkte ein sehr positives Bild. Nach GPR 250 (Global Property Research) konnten die Immobilienaktien in den USA um 17,7 % im Jahr 2009 zulegen. Im Verhältnis dazu entwickelten sich die Immobilienaktienmärkte in Europa deutlich besser. Im Schnitt legten die Immobilienwerte um 33,7 % zu. Dabei gab es länderspezifisch starke Unterschiede. Österreich konnte europaweit mit 259,1 % die stärksten Anstiege verzeichnen. Großbritannien und Deutschland befanden sich mit 8,2 % für die ersten neun Monate auch schon wieder auf positivem Terrain.

Performance s IMMO Aktie und I-ATX Oktober 2008– September 2009 (indexiert)

Performance s IMMO Aktie Jänner 2009– September 2009 (in EUR)

Performance s IMMO Share

Aktienkennzahlen

January 2009–September 2009 (EUR) 30.09.2009 30.09.2008
Performance s IMMO Share and I-ATX
Ergebnis je Aktie (EPS) in EUR
October 2008–September 2009 (indexed)
-1,05 0,17
6.0
Cashflow/Aktie in EUR
0,11 5.22
0,24
1.6
Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR
5.0
7,6 9,7
s IMMO Share
Kurs/Cashflow-Verhältnis
1.4
35 15
Kursabschlag zu NAV in %
4.0
31 51
1.2
Anzahl der Aktien
68.118.718 68.118.718
Kurs per Quartalsultimo in EUR
1.0
3.0
I-ATX
5,22 4,81

s IMMO INVEST

Beide Tranchen des s IMMO INVEST Genussscheines zeigten in den ersten drei Quartalen 2009 eine gute Performance und verbesserten sich um 54,3 % (AT0000795737) bzw. 40,0 % (AT0000630694) auf Schlusskurse von EUR 69,99 bzw. EUR 70,00 per 30.09.2009. Beide Tranchen werden nach wie vor mit einem Abschlag in Bezug auf ihren aktuellen bilanzierten Rückzahlungsanspruch in Höhe von EUR 81,1 pro Genussschein gehandelt (je 13,7 %).

Die eigenkapitalähnliche Eigenschaft des s IMMO INVEST Genussscheines wirkte sich in dem erstmalig negativen Genussscheinergebnis von EUR -11,4 Mio. aufgrund des negativen EBIT aus.

Börsen- und Performancedaten

ISIN-Nummer AT0000795737/AT0000630694 (2. Tranche)
Bloomberg SPIG:AV
Reuters SIMIg.VI/SIMIga.VI
Gewinnverwendung jährliche Ausschüttung
Erstnotiz 29.12.1996/10.11.2004
Kurs zum 30.09.2009 in EUR 69,99/70,00

Performance inkl. Ausschüttung

1 Jahr +21,0 %/-8,4 %
Year to Date +54,29 %/+40,0 %
3 Jahre p.a. -6,7 %/-4,6 %

Investor Relations

Unterstützt von den starken Halbjahresergebnissen, wurden sowohl die institutionellen Anleger als auch die Privatanleger über die laufenden Aktivitäten und Entwicklungen der Sparkassen Immobilien AG weiterhin informiert.

In Österreich war das Investor-Relations-Team bei unterschiedlichen Informationsveranstaltungen von Innsbruck bis Wien für direkte Auskünfte vor Ort anwesend. Einen Fixpunkt in der Investor-Relations-Arbeit stellte erneut die Teilnahme an der Investorenkonferenz der Erste Bank in Stegersbach dar.

Auch international nahm der Vorstand der Sparkassen Immobilien AG an einer Vielzahl von Roadshows teil. HSBC Trinkhaus begleitete das Unternehmen in Köln und Düsseldorf. Mit KBC nahm die Sparkassen Immobilien AG Termine in New York, Boston und Chicago wahr. Bereits zum dritten Mal wurde eine Roadshow in den Mittleren Osten organisiert.

Fakten über die Sparkassen Immobilien AG und die s IMMO Aktie

  • Die Strategie der Sparkassen Immobilien AG beruht auf zwei Kernelementen: erstens auf der Optimierung der Renditen aus dem bestehenden Immobilienportfolio und zweitens auf der Fertigstellung der laufenden Entwicklungsprojekte in den Jahren 2009 und 2010, die ein wesentliches Cashflow-Wachstum für die nächsten Jahre mit sich bringen werden.
  • Die Sparkassen Immobilien AG besitzt ein ausgewogenes Portfolio, das von seiner Diversifizierung nach Nutzungsarten und Regionen ebenso profitiert wie von der hohen Qualität der Gebäude, Standorte und Mieter.
  • Die Sparkassen Immobilien AG verfügt über eine solide Finanzstruktur mit einem Loan-to-Value-Verhältnis von ca. 54 %.
  • Die Sparkassen Immobilien AG wird von zwei starken Aktionären – der Erste Group und der Vienna Insurance Group – unterstützt, die zwei der größten Finanzdienstleister in Österreich und im CEE-Raum sind.

Finanzkalender 2010

Veröffentlichung Jahresergebnis 2009
(Bilanzpressekonferenz) 28. April 2010
Ergebnisse 1. Quartal 2010 20. Mai 2010
Ordentliche Hauptversammlung 21. Mai 2010
Ergebnisse 1. Halbjahr 2010 31. August 2010
Ergebnisse 3. Quartal 2010 25. November 2010

Konzernabschluss

  • 12 Konzernbilanz
  • 14 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
  • 15 Konzern-Cashflow-Statement
  • 16 Entwicklung des Konzerneigenkapitals
  • 17 Konzernanhang (Notes)

Konzernbilanz

zum 30.09.2009

in TEUR Note 30.09.2009 31.12.2008
AKTIVA
A. Langfristiges Vermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Sonstige
248 296
II.
Sachanlagen
1.
Immobilien
15, 16
a) Vermietete Immobilien 1.153.749 1.377.997
b) Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien 176.250 0
c) Selbst betriebene Hotels 138.836 148.276
d) Anlagen in Bau und unbebaute Grundstücke 369.925 281.389
1.838.760 1.807.662
2.
Sonstige Sachanlagen
a) Sonstige 12.776 11.123
III.
Finanzanlagen
17
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen
164 209
2.
Beteiligungen
2.937 2.911
IV.
Langfristige Forderungen
1.
Latente Steuern
20.328 16.951
1.875.213 1.839.152
B. Kurzfristiges Vermögen
I.
Vorräte
1.
Unfertige Eigentumswohnungen
17.425 11.859
II.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
9.725 9.575
2.
Finanzierungsforderungen/Barvorlagen
2.914 2.617
3.
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände
37.734 35.841
50.373 48.033
III.
Wertpapiere, Wertrechte und Anteile
2 2
IV.
Liquide Mittel
187.568 243.541
255.368 303.435
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.168 1.958
2.133.749 2.144.545
in TEUR Note 30.09.2009 31.12.2008
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 247.509 247.509
II. Rücklagen 317.364 323.676
III.
Konzerngewinn
-71.569 5.813
IV.
Fremdanteil
38.902 26.088
532.206 603.086
B. Genussscheinkapital (nachrangig) 18 261.449 286.879
C. Langfristige Verbindlichkeiten
1.
Langfristige Bankverbindlichkeiten
19 753.297 668.807
2.
Rückstellungen
a) Latente Steuern 42.009 40.566
b) Sonstige 16.223 17.794
58.232 58.360
3.
Sonstige Verbindlichkeiten
a) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 158.120 150.753
b) Baukosten- und Finanzierungsbeiträge der Mieter 11.500 11.739
c) Wohnbauförderung 4.769 5.136
d) Andere 6.022 12.143
180.411 179.771
991.940 906.938
D. Kurzfristige Verbindlichkeiten
1.
Bank- und Finanzverbindlichkeiten
267.399 260.457
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
21.178 22.281
3.
Sonstige Verbindlichkeiten
51.817 57.525
340.394 340.263
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.760 7.379
2.133.749 2.144.545

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung vom 01.01.2009 bis zum 30.09.2009

in TEUR Note 01.01.–30.09.
2009
01.01.–30.09.
2008
1. Umsatzerlöse 8 86.017 81.528
davon Mieterlöse 66.618 63.943
2. Neubewertung Liegenschaften 9 -96.475 -1.043
3. Sonstige betriebliche Erträge 10.952 4.304
4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 10 829 7.710
5. Betriebsleistung 1.323 92.498
6. Abschreibungen -6.948 -3.202
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11 -48.440 -43.934
8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT -54.065 45.362
9. Finanzergebnis 12 -30.845 -22.383
10. Genussscheinergebnis 13 11.370 -8.818
11. Periodenüberschuss/-verlust vor Steuern/EBT -73.540 14.161
12. Ertragsteuern 14 1.925 -2.615
13. Periodenüberschuss/-verlust nach Steuern -71.615 11.546
14. Den Minderheiten zurechenbarer Periodenüberschuss/-verlust
(Minderheitenanteile) 46 107
15. Den Anteilseignern des Mutterunternehmens
zurechenbarer Periodenüberschuss/-verlust
(Konzernperiodenüberschuss/-verlust) -71.569 11.653

Ergebnis je Aktie:

In der Kennziffer "Ergebnis je Aktie" wird der Periodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl an im Umlauf befindlichen Stammaktien gegenübergestellt.

1–9/2009 1–9/2008
Eigenanteil am Konzernergebnis in TEUR -71.569 11.653
Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf 68.118.718 68.118.718
Konzernergebnis je Aktie (unverwässert = verwässert) in EUR -1,05 0,17

Konzern-Cashflow-Statement

in TEUR 01.01.–30.09.
2009
01.01.–30.09.
2008
Jahresüberschuss/-verlust vor Steuern/EBT -73.540 14.161
Neubewertung von Liegenschaften 96.475 1.043
Abschreibungen 6.948 3.202
Gewinn aus Veräußerung von Immobilien -829 -7.710
Gezahlte Steuern -293 -612
Zinsensaldo 30.845 22.383
Genussscheinaufwand -11.370 8.818
Cashflow I 48.236 41.285

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Grundkapital Kapital- Gewinn- Fremdanteile Summe
in TEUR rücklagen rücklagen
Stand 01.01.2009 247.509 241.301 88.188 26.088 603.086
Cashflow-Hedges 0 0 -16.349 0 -16.349
darauf entfallende Ertragsteuern 0 0 4.224 0 4.224
Direkt im Eigenkapital erfasster Nettobetrag 0 0 -12.125 0 -12.125
Konzernergebnis 0 0 -71.569 -46 -71.615
Summe erfasster Erträge und Aufwendungen 0 0 -83.694 -46 -83.740
Erwerb 0 0 0 12.860 12.860
Abgang 0 0 0 0 0
Stand 30.09.2009 247.509 241.301 4.494 38.902 532.206
Grundkapital Kapital- Gewinn- Fremdanteile Summe
in TEUR rücklagen rücklagen
Stand 01.01.2008 247.509 241.301 114.098 16.694 619.602
Cashflow-Hedges 0 0 -41.850 0 -41.850
darauf entfallende Ertragsteuern 0 0 10.127 0 10.127
Direkt im Eigenkapital erfasster Nettobetrag 0 0 -31.723 0 -31.723
Konzernergebnis 0 0 5.813 -87 5.726
Summe erfasster Erträge und Aufwendungen 0 0 -25.910 -87 -25.997
Erwerb 0 0 0 10.920 10.920
Abgang 0 0 0 -1.439 -1.439
Stand 31.12.2008 247.509 241.301 88.188 26.088 603.086

Ableitung des Grundkapitals

in TEUR 30.09.2009 01.01.2009 Veränderung
Gesamtes Grundkapital 247.509 247.509 0
Eigene Aktien (Nominalbetrag) 0 0 0
247.509 247.509 0

Entwicklung der Aktien

in Stück 30.09.2009 01.01.2009
Im Umlauf befindliche Aktien zu Beginn des Geschäftsjahres 68.118.718 68.118.718
Ausgabe junger Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung 0 0
Verkauf eigener Aktien 0 0
Im Umlauf befindliche Aktien – 30.09.2009 68.118.718 68.118.718
Eigene Aktien im Bestand 0 0
Ausgegebene Aktien 68.118.718 68.118.718

Die Aktien notieren an der Wiener Börse.

Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklagen stellen mit TEUR 147.110 (31.12.2008: TEUR 147.110) gebundene Rücklagen nach § 130 Abs. 1 AktG dar.

Konzernanhang (Notes)

Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft

1. Berichterstattung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Der vorliegende Zwischenabschluss zum 30.09.2009 der Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft basiert auf der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlamentes und der Europäischen Union zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (IAS-VO 1606/2002), die kapitalmarktorientierte Unternehmen innerhalb der Europäischen Union zur Erstellung und Veröffentlichung ihres Konzernabschlusses für Geschäftsjahre, die nach dem 01.01.2005 beginnen, nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) verpflichtet. Anzuwenden sind nach Art. 3 Abs. 1 der IAS-VO 1606/2002 jene Standards, die nach Art. 6 Abs. 2 IAS-VO 1606/2002 im Wege des Komitologieverfahrens in den Rechtsbestand der Europäischen Union übernommen wurden. Die von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) entfalten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union unmittelbare Wirkung und bedürfen keiner Umsetzung in nationales Recht. Authentisch im Sinne des Gemeinschaftsrechts sind sämtliche in der jeweiligen Landessprache publizierte International Financial Reporting Standards (IFRS). § 245 a Abs. 1 UGB normiert eine Verpflichtung, den Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) in Sinne des Art. 4 Abs. 1 IAS-VO 1606/2002 aufzustellen.

2. Allgemeine Erläuterungen

2.1. Geschäftstätigkeit

Die Sparkassen Immobilien AG notiert seit 1992 an der Wiener Börse – seit 2007 notiert die Aktie im Prime Market. Die Gesellschaft konzentriert sich auf den Ankauf, die Vermietung und Verwertung von Immobilien in verschiedenen Regionen und Segmenten zur optimalen Portfolioveranlagung. Eine weitere Geschäftsaktivität ist die Entwicklung bzw. Errichtung von Immobilien in Kooperation mit Projektentwicklungspartnern. Die Sparkassen Immobilien AG hat ihren Firmensitz in 1010 Wien, Friedrichstraße 10 und verfügt über Immobilienbesitz in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien und Bulgarien. Zudem existieren Tochtergesellschaften in Dänemark, Zypern und in der Ukraine. Sie ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter der Nummer 58358x eingetragen.

2.2. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss folgt allen zum Bilanzstichtag verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards, einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC – vormals SIC).

Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der Sparkassen Immobilien AG Gruppe zugrunde. Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR (TEUR), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

3. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Sparkassen Immobilien AG 70 Unternehmen (Immobilienbesitz- und Zwischenholdinggesellschaften), die unmittelbar und mittelbar im Eigentum der Sparkassen Immobilien AG stehen, einbezogen (Vollkonsolidierung). Im 2. Quartal wurde die API Holding AG endkonsolidiert. Im 3. Quartal wurden die Gesellschaften A.D.I. Immobilienbeteiligungs GmbH und H.S.E. Immobilienbeteiligungs GmbH erstkonsolidiert.

4. Konsolidierungsmethoden

Konzerninterne Transaktionen und damit zusammenhängende Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne werden eliminiert.

5. Währungsumrechnung

Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung

Konzernwährung ist der Euro (EUR). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Anlagevermögen wird grundsätzlich mit historischen Kursen umgerechnet. Die Neubewertung der vermieteten Immobilien erfolgt ausschließlich in EUR. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt mit den Durchschnittskursen der Periode.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der zum 30.09.2009 aufgestellte Quartalsabschluss wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Bilanz zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger und erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren angenommen.

Sachanlagen:

Vermietete Immobilien

Die Bewertung des vermieteten Immobilienvermögens erfolgt ab 01.01.2007 nach der im IAS 40 enthaltenen Zeitwertmethode (Fair Values).

Die Liegenschaften, die weitgehend vermietet sind, werden in der Regel jährlich von unabhängigen internationalen Gutachtern bewertet.

Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien

Unter dieser Position werden jene Immobilien zum Ausweis gebracht, bei denen seitens des Konzernvorstandes die Absicht besteht, sie zeitnah zu veräußern, und die Verkaufsverhandlungen bereits weit fortgeschritten sind.

Selbst betriebene Hotels, sonstige Sachanlagen

Die selbst genutzten Immobilien – diese umfassen insbesondere Hotelimmobilien – werden mit den fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemäß IAS 16 (At Cost) bewertet. Diese Bewertungsmethode wird auch für die sonstigen Sachanlagen angewandt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Diese beträgt für:

Nutzungsdauer in Jahren
von bis
Selbst betriebene Hotels 25 33
Sonstige Sachanlagen 3 10

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zur Überprüfung der Wertansätze der Immobilien wird bei Vorliegen von Indizien ein Impairment-Test durchgeführt. Dabei wird der beizulegende Wert dem bisher fortgeführten Buchwert der Immobilie gegenübergestellt. Ist der Buchwert höher, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung durchgeführt.

Anlagen in Bau

Unter dieser Position werden Entwicklungen eigener Projekte ausgewiesen. Die Bewertung der Objekte Sechshauser Straße, Sun Plaza, Serdika Center, Galvaniho 4 und Austria Trend Hotel Bratislava "Vysoká", erfolgt zu Verkehrswerten. Bis zum 30.09.2009 wurden Fremdfinanzierungskosten in Höhe von TEUR 12.721 (zum 31.12.2008: TEUR 5.321) aktiviert.

Beteiligungen und Wertpapiere

Die Bewertung der Finanzanlagen, bei denen ein Marktwert – mangels Börsennotierung – nicht feststellbar ist, erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen.

Wertpapiere und Anteile des Umlaufvermögens werden gemäß IAS 39 mit den Marktwerten bewertet (Available for Sale).

Vorräte

Die Vorräte (Eigentumswohnungen in Bau) werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Bis zum 30.09.2009 wurden Fremdfinanzierungskosten in Höhe von TEUR 1.042 (zum 31.12.2008 TEUR 720) aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Nennwerten, abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen, bilanziert. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Liquide Mittel

Flüssige Mittel umfassen Bargeld, jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten sowie Veranlagungen bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von unter drei Monaten.

Steuern

Der für die Berichtsperiode ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die für die einzelnen Gesellschaften aus dem steuerpflichtigen Einkommen und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz absehbare Steuerquote für das Gesamtjahr und die erfolgswirksame Veränderung der Steuerabgrenzungsposten.

Für temporäre Unterschiedsbeträge in Zusammenhang mit im Rahmen der Erstkonsolidierung zugeordneten stillen Reserven von Immobilien ausländischer Tochtergesellschaften wurden keine passiven Steuerabgrenzungen gebildet, da solches Immobilienvermögen durch den Verkauf von Immobilienbesitzbzw. Zwischenholdinggesellschaften in der Regel steuerfrei veräußert werden kann, z.B. in Österreich gemäß § 10 Abs. 2 KStG. Für Unterschiedsbeträge im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von inländischen Tochtergesellschaften wurden die passiven Steuerabgrenzungen unter Berücksichtigung des Steuersatzes und -wertes der erwarteten teilweisen Realisierung angesetzt.

Die latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden insoweit aktiviert, als diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können.

Finanzverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungswert erfasst.

Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellung für latente Steuern erfolgt nach der Liability-Methode mit dem Steuersatz, der bei Umkehr der befristeten Unterschiede nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erwarten ist. Andere Rückstellungen wurden jeweils in Höhe der ungewissen Verbindlichkeit gebildet.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Die Sparkassen Immobilien AG Gruppe verwendet als derivative Finanzinstrumente Zinscap- und -collar-Vereinbarungen sowie Zinssatz-Swaps, um bestehende Risiken aus Zinssatzerhöhungen zu vermindern. Sie werden vorerst zu Anschaffungskosten und am Abschlussstichtag mit ihrem Marktwert bewertet. Der Ausweis erfolgt unter sonstigen Forderungen (TEUR 1.786; per 31.12.2008: TEUR 1.481) bzw. sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 51.310; per 31.12.2008: TEUR 35.354).

in TEUR Volumen M Positiver N
arktwert M
egativer
arktwert
Swaps 415.087 -37.728
Caps 245.000 1.786
Collars 200.000 -13.582
Summe 860.087 1.786 -51.310

Im Quartal 1–9/2009 ergab sich hieraus ein Aufwand von TEUR 16.349, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde, und ein Ertrag von TEUR 698, der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Finanzierungsaufwand" ausgewiesen wird.

Der Geschäftszweck der Sparkassen Immobilien AG umfasst den Kauf und die Entwicklung von Immobilien, um aus Vermietung bzw. späteren Verkäufen per Saldo positive Cashflows zu erzielen. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt, neben der Eigenkapitalfinanzierung, auch durch Aufnahme von langfristigem Fremdkapital in Form von Hypothekarkrediten

bzw. sonstigen Finanzverbindlichkeiten. Im Wesentlichen werden variabel verzinsliche Kredite, deren Zinsbindung an einen Basiszinssatz, in der Regel der 3-Monats-, 6-Monatsund 12-Monats-EURIBOR, gekoppelt ist, abgeschlossen. Weiters entspricht es der Risikostrategie der Sparkassen Immobilien AG, bereits kontrahierte Kreditlinien, deren Zuzählung erst im Zuge des Baufortschrittes des Immobilienprojektes erfolgt, bereits bei Vertragsabschluss mittels Derivaten (im vollen Volumen) abzusichern. Die Auszahlungen im Zuge des Baufortschrittes stellen erwartete, mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Zahlungsflüsse dar.

Die grundsätzliche Risk-Management-Strategie der Sparkassen Immobilien AG ist die Absicherung des Zinsänderungsrisikos (d.h. die Variabilität des Basiszinssatzes) mittels gegenläufiger Derivatgeschäfte, um fixe Zahlungsströme zu zahlen und somit Immobilienprojekte langfristig besser kalkulierbar zu machen. Das Ziel des Cashflow-Hedgings in der Sparkassen Immobilien AG besteht in der Absicherung von bereits bestehenden variabel verzinslichen Krediten, der Reinvestition sowie von mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden zukünftigen Transaktionen (Forecasted Transactions) durch das Eingehen gegenläufiger derivativer Finanzinstrumente. Zu diesem Zweck werden Cashflow-Sicherheitsbeziehungen gebildet.

Gesichertes Risiko

Das gesicherte Zinsrisiko ist ein liquider Marktzinssatz. Der EURIBOR ist ein identifizierbarer und gesondert bewertbarer Teil des Zinsrisikos von zinstragenden finanziellen Verbindlichkeiten, dem nur ein Teil seiner Zahlungsströme ausgesetzt ist. Der Risikoaufschlag wird nicht berücksichtigt.

Sicherungsinstrumente

Die Sparkassen Immobilien AG verwendet als Sicherungsinstrumente ausschließlich Derivate, die erwartete Veränderungen der Cashflows (bedingt in erster Linie durch Zinssatzänderungen) in fixe Zahlungsströme transformieren. Als Sicherungsinstrumente ("Hedging-Instruments") werden Zinsderivate wie Zinsswaps, Zinscaps und Zinscollars eingesetzt. Marktpreisbestimmende Faktoren für nicht-lineare, als Sicherungsinstrumente eingesetzte Zinsoptionen sind der innere Wert und der Zeitwert. Schwankungen des inneren Wertes werden im Eigenkapital, Veränderungen des Zeitwertes werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Umsatzrealisierung

Die Realisierung von Mieterlösen erfolgt linear über die Laufzeit des Mietvertrages.

Erträge aus Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Konzernbilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst.

Käufe und Verkäufe von Wertpapieren wurden zum Handelstag bilanziert.

Zinserträge werden auf Basis des anzuwendenden Zinssatzes und des Forderungsbetrages ermittelt.

7. Segmentberichterstattung

Die Darstellung der Geschäftssegmente erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten.

Die Geschäftssegmente sind: Österreich, Deutschland, Zentraleuropa (bestehend aus der Slowakei, Tschechien, Ungarn) und Südosteuropa (bestehend aus Bulgarien, Kroatien, Rumänien).

Die Tochtergesellschaften in Dänemark sind Immobilienbesitzgesellschaften mit Immobilien in Deutschland und sind daher im Geschäftssegment Deutschland erfasst. Die Tochtergesellschaften in Zypern beziehen sich auf Konzerngesellschaften in Rumänien und der Ukraine (insbesondere Holdinggesellschaften) und sind daher im Geschäftssegment Südosteuropa erfasst.

Österreich D eutschland Z entraleuropa S üdosteuropa S umme
in TEUR 1–9
2009
1–9
2008
1–9
2009
1–9
2008
1–9
2009
1–9
2008
1–9
2009
1–9
2008
1–9
2009
1–9
2008
Umsatzerlöse 23.333 23.590 35.477 34.919 23.262 19.456 3.945 3.563 86.017 81.528
Neubewertung Liegenschaften -250 277 -1.900 -12.435 -37.450 11.115 -56.875 0 -96.475 -1.043
Sonstige betriebliche Erträge
(inkl. Veräußerungsgewinne)
9.772 3.268 1.331 5.447 564 3.332 114 -33 11.781 12.014
Betriebsleistung 32.855 27.135 34.908 27.931 -13.624 33.903 -52.816 3.530 1.323 92.499
Abschreibungen -2.599 -38 -163 -66 -3.288 -2.285 -898 -813 -6.948 -3.202
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
-14.234 -13.100 -23.594 -22.044 -8.499 -6.613 -2.113 -2.177 -48.440 -43.934
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
16.022 13.997 11.151 5.821 -25.411 25.005 -55.827 540 -54.065 45.363
Langfristiges Vermögen
Stand 30.09.2009/31.12.2008
544.436 550.709 540.268 541.898 505.657 481.658 284.852 264.887 1.875.213 1.839.152
Langfristige Verbindlichkeiten
(inkl. Genussrechte in Österreich)
Stand 30.09.2009/31.12.2008
707.934 674.278 326.897 275.804 173.080 196.982 45.478 46.753 1.253.389 1.193.817

Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:

in TEUR 1–9/2009 1–9/2008
Mieterträge 66.618 63.943
Betriebskosten 19.399 17.585
86.017 81.528

Die Mieterträge wiederum verteilen sich nach der Nutzungsart der Immobilien wie folgt:

1–9/2009 1–9/2008
Nutzungsart in TEUR % in TEUR %
Büroobjekte 28.051 42,1 26.853 42,0
Wohnobjekte 21.775 32,7 21.393 33,4
Geschäftsobjekte 14.415 21,6 12.770 20,0
Hotel 2.377 3,6 2.927 4,6
66.618 100,0 63.943 100,0

Es gibt keine Kunden, auf die mehr als 10 % des Konzernumsatzes entfallen.

9. Neubewertung Liegenschaften

Neubewertungsergebnis -96.475 -1.043
-96.475 -1.043

10. Ergebnis aus der VeräuSSerung von Immobilien

in TEUR 1–9/2009 1–9/2008
Veräußerungserlös:
Vermietete Immobilien 0
Zur Veräußerung bestimmt 26.459 26.459 52.887
Buchwertabgang:
Vermietete Immobilien 0
Zur Veräußerung bestimmt 25.630 25.630 -45.177
829 7.710

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

48.440 43.934
Allgemeine Verwaltungs
aufwendungen
11.821 12.038
Den Immobilien direkt
zurechenbare Aufwendungen
36.619 31.896
in TEUR 1–9/2009 1–9/2008

Der Konzern beschäftigte per 30.09.2009 – neben den Mitarbeitern für den Hotelbetrieb – 71 (i. Vj. 58) eigene Mitarbeiter und 1 (i. Vj. 1) freien Mitarbeiter. Einzelne Dienstleistungen sind an die Immorent AG ausgelagert.

In den Hotelbetrieben (Hotel Marriott Wien und Hotel Marriott Budapest) waren 445 Mitarbeiter (i. Vj. 223) beschäftigt.

12. Finanzergebnis

in TEUR 1–9/2009 1–9/2008
Finanzierungsaufwand
Bilanzstichtag
33.110 29.247
Finanzierungsertrag -2.265 -6.864
30.845 22.383

13. Ergebnis Genussscheine

in TEUR 1–9/2009 1–9/2008
Ergebnisanspruch laut
Genussscheinbedingungen
-10.085 8.818
Aufwand aus der Zuweisung
anteiliger stiller Reserven
des Immobilienvermögens
-1.285 0
-11.370 8.818

14. Ertragsteuern

in TEUR 1–9/2009 1–9/2008
Laufender Steueraufwand 293 612
Latenter Steuerertrag/-aufwand -2.218 2.003
-1.925 2.615

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

15. Vermietete Immobilien

Die vermieteten Anlagen weisen folgende Entwicklung auf:

in TEUR 1–9/2009 1–12/2008
Buchwert zum 01.01. "Fair Values" 1.377.997 1.209.788
Zugänge 924 198.740
Abgänge -2.218 -13.056
Umgliederungen -201.880 0
Aufwertungen 5.250 71.004
Abwertungen -26.324 -88.479
Buchwert zum 30.09./31.12. 1.153.749 1.377.997

Zusammensetzung:

Vermietete Immobilien

in TEUR 30.09.2009 31.12.2008
Österreich 355.035 451.121
Deutschland 539.595 541.278
Zentraleuropa 226.779 350.758
Südosteuropa 32.340 34.840
1.153.749 1.377.997

Zur Veräußerung bestimmte vermietete Immobilien

in TEUR 1–9/2009 1–12/2008
Buchwert zum 01.01. "Fair Values" 0 31.600
Umgliederungen 201.880 0
Abgänge -25.630 -31.600
Buchwert zum 30.06./31.12. 176.250 0

16. Selbst betriebene Hotels, Anlagen in Bau und unbebaute Grundstücke

Selbst betriebene Hotels

in TEUR 30.09.2009 31.12.2008
Österreich 57.702 59.803
Zentraleuropa 65.035 65.178
Südosteuropa 16.099 23.295
138.836 148.276

Anlagen in Bau und unbebaute Grundstücke

in TEUR 30.09.2009 31.12.2008
Österreich 36.312 18.890
Deutschland 126 121
Zentraleuropa 97.558 56.037
Südosteuropa 235.929 206.341
369.925 281.389

Die Verkehrswerte der selbst betriebenen Hotelimmobilien belaufen sich auf TEUR 140.940.

17. Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen von untergeordneter Bedeutung.

Beteiligungen

Anteil
in %
30.09.2009
in TEUR
BGM-IMMORENT
Aktiengesellschaft & Co. KG
22,7 2.285
ERSTE Immobilien
Kapitalanlagegesellschaft mbH
11,5 621
Sonstige 31
2.937

18. Genussscheinkapital (nachrangig)

Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine s IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 01.01.2007 geändert und der s IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11.06.2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12.06.2007).

Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), der sich wie folgt errechnet:

Konzern-EBIT
(Genussscheinkapital + Ergebnisvortrag) * durchschnittliches
Immobilienvermögen
(ohne Anlagen in Bau)

Soweit diese Zinsen entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt werden, werden sie dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.

Für den Zeitraum Jänner bis September 2009 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR -10.085.

Zum 30.09.2009 waren 3.224.884 Genussscheine im Umlauf (WKN AT0000795737 2.014.476 Stück, WKN AT0000630694 1.210.408 Stück).

Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zu diesem Stichtag beträgt EUR 79,30 je Genussschein und ermittelt sich wie folgt:

G
in TEUR
enussschein- E
kapital
rgebnis-
vortrag
Ergebnis A
Periode
nteil an den I
stillen Reserven
des Immobilien
vermögens
nsgesamt
Genussscheinkapital 01.01.2009 234.352 46.305 1.679 282.336
Ergebnisanspruch der
Genussscheininhaber aus 2008 4.543 4.543
Verminderung des Ergebnisvortrages
gemäß § 5 (6) Genussscheinbedingungen -9.517 9.517
Ausschüttung vom 22.05.2009 -14.060 -14.060
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 1–9/2009 -10.085 -10.085
Zuweisung anteilige stille Reserven
des Immobilienvermögens -1.285 -1.285
Stand zum 30.09.2009 234.352 36.788 -10.085 394 261.449
Pro Genussschein: 72,67 11,41 -3,13 0,12 81,07

Die Ausschüttung betrug wie im Vorjahr EUR 4,36 pro Stück.

Werte aus dem Vorjahr:

G
in TEUR
enussschein- E
kapital
rgebnis-
vortrag
Ergebnis A
Periode
nteil an den I
stillen Reserven
des Immobilien
vermögens
nsgesamt
Genussscheinkapital 01.01.2008 236.242 38.068 274.310
Ergebnisanspruch der
Genussscheininhaber aus 2007 22.784 22.784
Ausschüttung vom 28.04.2008 -14.174 -14.174
Erhöhung des Ergebnisvortrages
gemäß § 5 (6) Genussscheinbedingungen 8.610 -8.610
Rückkauf und Einzug von 76.005 Stück -1.890 -373 -2.263
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber 4.543 4.543
Zuweisung anteilige stille Reserven
des Immobilienvermögens 1.679 1.679
Stand zum 31.12.2008 234.352 46.305 4.543 1.679 286.879
Pro Genussschein: 72,67 14,36 1,41 0,52 88,96

Die obligationenähnlichen Genussscheine haben eine Laufzeit bis 31.12.2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber als auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31.12.2017 jährlich kündigen können.

19. Bankverbindlichkeiten

in TEUR 1–5 Jahre > 5 Jahre Summe
Langfristige Bankverbindlichkeiten 288.163 465.134 753.297

Langfristige Bankverbindlichkeiten im Ausmaß von TEUR 103.408 (i. Vj. TEUR 86.864) sind mit fixer Verzinsung ausgestattet. Die restlichen Kredite sind variabel verzinst – in der Regel mit EURIBOR-Bindung. Durch Hedge-Geschäfte sind die Zinsen der variabel verzinslichen Kredite insbesondere gegen steigende Zinsen abgesichert.

Der kurzfristige Teil der langfristigen Bankverbindlichkeiten ist unter der Position "Kurzfristige Bank- und Finanzverbindlichkeiten" erfasst.

Sonstige Angaben

20. Sonstige Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten

Offene Rechtsstreitigkeiten

Es bestehen keine über den Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hinausgehenden nennenswerten offenen Rechtsstreitigkeiten.

21. Wesentliche Verträge

Die vom Konzern abgeschlossenen Mietverträge berücksichtigen i.d.R. folgende wesentliche Vertragsbestandteile:

Bindung an EUR Wertsicherung an internationale Indizes

22. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag konnte das Büro- und Geschäftsgebäude Gemini zu einem über dem aktuellen Verkehrswert liegenden Verkaufspreis an den Publikumsfonds Deka Immobilien Europa veräußert werden. Zudem wurde ein Vertrag über den Verkauf von zwei Zinshäusern und einem Büro abgeschlossen.

Wien, am 19. November 2009

Der Vorstand:

MMag. Holger Schmidtmayr e.h. Mag. Ernst Vejdovszky e.h. Mag. Friedrich Wachernig, MBA e.h.

Investitionsgebiete Sparkassen Immobilien AG

Investor-Relations-Kontakt

Sparkassen Immobilien AG

A-1010 Wien Friedrichstraße 10 E-Mail: [email protected] Telefon: +43(0)50100 - 27402

Institutionelle Investoren: Rebecca Reichmann E-Mail: [email protected] Telefon: +43 (0)50100 - 27402

Private Investoren: Andreas Feuerstein E-Mail: [email protected] Telefon: +43 (0)50100 - 27556

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schoeller corporate communications, Wien/Hamburg

Illustration: Daniel Egnéus, Mailand

Fotografie:

Sparkassen Immobilien AG/Michael Winkelmann, Wien (Seite 3)

Druck:

SPV-Druck Ges.m.b.H., Wien

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