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S Immo AG Interim / Quarterly Report 2008

Sep 11, 2008

758_ir_2008-09-11_779d9223-2872-43c3-8e5f-f90179350cb2.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen

Unternehmenskennzahlen

in Mio. EUR 1.1.–30.6.2008 1.1.–30.6.2007 Veränderung
Umsatzerlöse 54,1 45,1 + 20 %
davon Mieterlöse 42,9 35,9 + 19 %
EBITDA 34,3 25,5 + 34 %
Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) 32,2 40,8 - 21 %
Konzernperiodenüberschuss vor Steuern (EBT) 11,0 2,7 + 306 %
Konzerngewinn 9,0 1,0 + 814 %
Cash flow aus dem Ergebnis 28,3 25,4 + 11 %
Eigenkapital 647,2 621,8 + 4 %
Eigenkapitalquote in % 35 40
Börsenkapitalisierung 734,8 1.112,2 - 34 %
davon s IMMO Aktie 470,7 718,7
davon s IMMO INVEST 264,1 393,5

Kennzahlen zum Immobilienvermögen

1.1.–30.6.2008 1.1.–30.6.2007 Veränderung
Anzahl Objekte 265 117 + 126 %
Immobilienvermögen (Marktwert) in Mio. EUR 1.666 1.321 + 26 %
Gesamtnutzfläche in m2 1.444.100 1.083.400 + 33 %
Brutto-Mietrendite in % 6,3 6,4
Vermietungsgrad in % 91 94

Aktienkennzahlen

30.6.2008 30.6.2007 Veränderung
Earnings per Share (EPS) in EUR 0,13 0,01
Cashflow/Aktie in EUR 0,17 0,16 + 6 %
NAV 9,9 9,4 + 5 %
Kurs-Cashflow-Verhältnis 20 32
Kurs/NAV-Verhältnis in % 69 112
Anzahl der Aktien 68.118.718 68.118.718
Kurs per Quartalsultimo 6,91 10,55

Finanzkalender 2008

Ergebnisse der ersten zwei Quartale 2008 20. August 2008
Ergebnisse der ersten drei Quartale 2008 18. November 2008

Inhalt

  • 2 Brief an die Aktionäre
  • 4 Geschäftsverlauf
  • 11 Konzernabschluss

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionäre!

Das erste Halbjahr war nach wie vor geprägt von den Auswirkungen der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanz- und Kapitalmärkten. Das schon seit Monaten ungünstige Umfeld für Aktien und Immobilientitel im Besonderen resultierte bei der s IMMO-Aktie per 30.06.2008 in einen Kursrückgang von -10,6 % seit Jahresbeginn. Damit liegt die s IMMO-Aktie im Schnitt der österreichischen Mitbewerber. Auch die internationalen Immobilien-Indices, GPR 250 und EPRA, haben die Abwärtsentwicklung mitvollzogen: -16,6 % bzw. -17 %. Der Kurs zum 30.6. liegt damit um rund 30 % unter dem inneren Wert (Net Asset Value), das heißt dem realistisch, konservativ ermittelten Sachwert des Unternehmens. Aufgrund der schwierigen Situation ist eine kurzfristige Einschätzung der Kursentwicklung unmöglich; mittel – längerfristig ist jedoch der innere Wert und damit die fundamentale Substanz der Gesellschaft die entscheidende Größe.

Die Entwicklung auf den Immobilienmärkten ist deutlich besser als auf den Aktienmärkten: gute Lagen und Objekte halten die Preise, Preisrückgänge gibt es nur bei weniger guten Objekten und Lagen. Das Transaktionsvolumen ist deutlich zurückgegangen, d. h. es gibt weniger Käufe bzw. Verkäufe als noch vor 2 Jahren. Hingegen sind die Mietpreise vor allem in Österreich und in den CEE-Staaten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies ist vor allem auf die robuste Konjunktur und weniger Objekte, die auf den Markt kommen, zurückzuführen. Generell sind sich alle Marktteilnehmer einig: die CEE-Region wird nach wie vor der stärkste Wachstums- und Profittreiber für Immobilieninvestment-Gesellschaften bleiben, da der enorme Bedarf an hochwertigen Immobilien weiterhin und nachhaltig anhalten wird.

Auf das operative Geschäft haben diese Turbulenzen derzeit nur geringe Auswirkungen: Umsatz- und Mieterlöse sind erneut um rund 20 % gestiegen und die Ergebnisse aus der Neubewertung von Liegenschaften sind aufgrund der schwer einschätzbaren Lage an den Immobilienmärkten zurückgegangen – von einer Abwertung des Gesamtportfolios konnten wir jedoch absehen und aus derzeitiger Sicht erwarten wir auch keine für das Gesamtjahr 2008. Der Konzerngewinn hingegen ist durch den Wegfall eines Sondereffekts (Rückkauf von

Genussscheinen) wieder stark angestiegen und beträgt in den ersten sechs Monaten EUR 9,0 Mio. nach EUR 1,0 Mio. zum Vorjahresquartal.

Derzeit konzentrieren wir uns vor allem auf die Fertigstellung unserer laufenden Entwicklungsprojekte sowie die Optimierung der Erträge aus dem bestehenden Immobilienportfolio, wo wir noch einiges an Potenzial heben können. Selektive Verkäufe werden weiterhin auf der Agenda stehen ebenso wie selektive Käufe geplant sind, um günstige Gelegenheiten auf den Märkten zu nützen.

Die Ergebnisentwicklung liegt derzeit voll im Plan. Für das Gesamtjahr 2008 gehen wir davon aus, dass wir die Umsatzund EBIT-Prognosen erreichen werden, die Ergebnisse für 2009 werden mit der Fertigstellung erster Entwicklungsprojekte wieder deutlich ansteigen.

Ihr Vorstandsteam

Holger Schmidtmayr Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig

Die Vorstände Ernst Vejdovszky, Friedrich Wachernig und Holger Schmidtmayr (v. l. n. r.)

Geschäftsverlauf

Rahmenbedingungen der Immobilienmärkte

Wien: stabiler Faktor

Quer über alle Segmente präsentiert sich der Immobilienmarkt Wien als stabiler Faktor: die Mietpreise sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 sogar gestiegen! Dies ist in erster Linie auf die robuste Konjunktur und weniger Objekte, die auf den Markt kommen, zurückzuführen. In Top-Lagen sind bei Büros bis zu EUR 24/m2 erzielbar, die Leerstandsraten befinden sich auf unverändert niedrigem Niveau bei knapp unter 5 %. Das Investitionsvolumen institutioneller Investoren ist in Wien – analog zum europäischen Trend – gegenüber den Vorperioden ebenfalls zurückgegangen. Das Preisniveau entwickelt sich unterschiedlich: gute Objekte in Toplagen halten weiterhin ihr Preisniveau: die Preisschere zwischen guten und weniger guten Objekten wird sich künftig deutlich vergrößern.

Berlin: höherer Vermietungsgrad

Auch der Mietmarkt in Berlin zeigt sich in einer guten Verfassung. Wir beobachten sowohl im Wohnungsbereich als auch bei den Gewerbeflächen geringere Leerstände. Im Wohnungssegment geht der Trend wieder Richtung "Wohnen in der Stadt" und die in den letzten Jahren sehr geringe Neubautätigkeit beginnt sich bei den Gewerbeflächen auszuwirken. Die Mieten steigen nach wie vor leicht an, wenngleich in einem geringeren Ausmaß als noch im ersten Quartal 2008. Dies ist in erster Linie auf höhere Nebenkosten, Inflation und gestiegene Energiekosten zurückzuführen. Im Gleichklang mit der generellen Entwicklung sind die Volumina im Investmentmarkt zurückgegangen und wir sehen auch hier, dass Objekte in guter Lage und Ausstattung keine Preisrückgänge verzeichnen.

CEE: Spreu vom Weizen

Ähnlich wie Wien und Berlin kann die Situation in den entwickelten CEE-Ländern beschrieben werden: die Mietmärkte entwickeln sich gut, während die Umsätze im Investmentmarkt deutlich geringer sind: laut Schätzungen kam es im ersten Halbjahr zu einem Rückgang des Investitionsvolumen von rund 20 %. Top-Lage und -Ausstattung bestimmen mehr denn je die Rendite-Entwicklung. Objekte mit Topmietern und langfristigen Verträgen erzielen nach wie vor bessere Preise. Eine ausgezeichnete Mietersubstanz, wie sie die Sparkassen Immobilien AG vorweisen kann, ist heute also ein deutlich wichtigeres Kriterium geworden. Die langfristigen Wachstumsaussichten in den CEE-Immobilien-Märkten sind durch höhere BIP-Wachstumsraten und dem nachhaltigen Konvergenzprozess nach wie vor ausgezeichnet. Der Anstieg der lokalen Währungen hat auf die Sparkassen Immobilien AG nur geringe Auswirkungen, da nahezu 100 % der Mietverträge in Euro abgeschlossen sind.

Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2008

Umsatz- und Mieterlöse: + 20 %

Die Umsatz- und Mieterlöse konnten in den ersten beiden Quartalen 2008 gegenüber der Vorjahresperiode um 20 % auf EUR 54,1 Mio. bzw. 19 % auf EUR 42,9 Mio. erhöht werden. Dieser Anstieg resultiert aus dem aktiven Immobilienmanagement – Investitionen in bestehende Objekte und damit verbunden höhere Mieterlöse – sowie aus einem Flächenneuzugang, vor allem von deutschen Wohnimmobilien. Die Mieterlöse nach Ländern zeigen sich gemäß der Flächenverteilung sehr ausgewogen: der größte Anteil an den Mieterlösen ist nach wie vor den deutschen Immobilien mit 42 % zuzurechnen, österreichische Immobilien trugen stabil rund 30 % bei und auch der Anteil der Mieterlöse aus CEE-Immobilien liegt im Vergleich zum ersten Quartal 2008 nach wie vor bei 28 %.

Werthaltiges Immobilienportfolio

Das Ergebnis aus der Neubewertung der Liegenschaften ist aufgrund der derzeitigen Marktsituation sowie aufgrund der Tatsache, dass in der Vergleichsperiode des Vorjahres das Portfolio erstmals nach Umstellung auf Fair Value neu bewertet wurde, deutlich zurückgegangen. Abwertungen mussten jedoch auch keine vorgenommen werden! Der Vorstand rechnet aufgrund der vorsichtigen Bewertungspolitik auch für das Gesamtjahr mit keiner Abwertung für das Gesamtportfolio, d.h. es werden sich Neubewertungs- bzw. Verkaufsgewinne und marktbedingte einzelne Abwertungen die Waage halten. Aus der Veräußerung von Immobilien erzielten wir im ersten Halbjahr einen Gewinn von EUR 5,4 Mio. (Vergleichsperiode des Vorjahres: EUR 0,-). Dieser resultiert im Wesentlichen aus einem bereits im ersten Quartal durchgeführten Verkauf einer deutschen Büroimmobilie in Hamburg, die mehr als 15 % über dem letzten Schätzwert verkauft wurde.

Positive Ertragsentwicklung

Das EBITDA konnte um 34 % von EUR 25,5 Mio. auf EUR 34,3 Mio. erhöht werden, das EBIT lag aufgrund der geringeren Neubewertungsgewinne im ersten Halbjahr 2008 und leicht erhöhten betrieblichen Aufwendungen bei EUR 32,2 Mio. nach EUR 40,8 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich in den ersten sechs Monaten 2008 auf EUR 27,4 Mio., das ist ein Anstieg um 28 %. Dies ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: einerseits durch

höhere Betriebskosten (+35 %) bedingt durch die geänderte Portfoliostruktur – ein höherer Anteil an betriebskostenintensiveren Wohnimmobilien, dem stehen allerdings Betriebskostenerlöse in ähnlichem Ausmaß gegenüber und wirken sich somit nur gering aus. Andererseits sind die den Immobilien direkt zurechenbaren Aufwendungen für das Sanierungsprogramm deutscher Wohnimmobilien gestiegen. Das Finanzergebnis veränderte sich aufgrund des höheren Finanzierungsvolumens und der gestiegenen Euribors von EUR 17,1 Mio. auf EUR 21,2 Mio.

Das EBT, der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich von EUR 2,7 Mio. auf EUR 11,0 Mio. Dieser sehr deutliche Anstieg resultiert aus dem Wegfall eines Sondereffekts in der Vergleichsperiode des Vorjahres: in den ersten sechs Monaten 2007 wurden EUR 21 Mio. für die Restrukturierung des s IMMO INVEST Genussscheines aufgewendet. Liquiditätswirksame Ertragssteuern fielen nur in sehr geringem Umfang von EUR 0,6 Mio. an.

Der Konzerngewinn stieg daher in den ersten sechs Monaten auf EUR 9,0 Mio. nach EUR 1,0 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn pro Aktie belief sich in den ersten sechs Monaten 2008 auf EUR 0,13 (1.1. – 30.6. 2007: EUR 0,01).

Den Net Operating Income (NOI) steigerten wir von EUR 32,2 Mio. auf EUR 35,8 Mio., die NOI-Marge (NOI/Umsatzerlöse) lag bei 65 %.

Der operative Cashflow stieg von EUR 25,4 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf EUR 28,3 Mio. in den ersten sechs Monaten 2008 und der FFO lag bei EUR 11,8 Mio. nach EUR 11,1 Mio.

Konzernbilanz

Die Bilanzsumme der Sparkassen Immobilien AG lag zum Bilanzstichtag 30.6.2008 bei EUR 1,9 Mrd. (31.12.2007: EUR 1,7 Mrd.), davon betrug das langfristige Vermögen EUR 1,7 Mrd. Das kurzfristige Vermögen ist aufgrund der höheren Bewertung von Derivaten um 16 % auf EUR 209,1 Mio. gestiegen. Das Eigenkapital veränderte sich in diesem Zuge im Vergleich zum 31.12.2007 auf EUR 647,2 Mio. nach EUR 619,6 Mio. Die langfristigen Bank-Verbindlichkeiten stiegen gegenüber Ultimo 2007 von EUR 468,5 Mio. auf EUR 564,3 Mio. und waren zum Bilanzstichtag mit durchschnittlich 5,3 % verzinst. Die bestehenden Verbindlichkeiten sind mit 13 % fix verzinst und zu 87 % variabel, diese aber zu 100 % mit entsprechenden Zinsabsicherungsinstrumenten abgesichert. Die Loan-to-Value Ratio (Netto-Bankverbindlichkeiten zu Immobilienvermögen) belief sich zum Bilanzstichtag auf 40 %. Die Sparkassen Immobilien AG verfügt über unbelastete Immobilien im Wert von rd. EUR 700 Mio.

Stabile NAV-Entwicklung

Der Net Asset Value lag zum 30.6.2008 bei EUR 9,9 pro Aktie (EUR 9,6 pro Aktie in den ersten drei Monaten 2008). Dieser NAV berücksichtigt ausschließlich fertige Objekte und stille Reserven aus selbstbetriebenen Hotels. Entwicklungsprojekte werden "at cost" geführt und gehen erst nach Fertigstellung in die Bewertung ein.

Ausblick

Unter den nach wie vor angespannten Bedingungen der Finanzund Kapitalmärkte sowie der kurzfristig gedämpften Entwicklung der Immobilienmärkte bestätigt das Management der Sparkassen Immobilien AG die Anfang des Jahres erfolgte Guidance für 2008: ein Umsatz in einer Größenordnung von EUR 99 Mio., davon Mieterlöse in der Höhe von rund EUR 78 Mio., und ein EBIT bei rund EUR 72 Mio. Nach Einschätzung des Managements wird der Wert des Gesamtportfolios halten. Im Rahmen unseres aktiven Portfoliomanagements erwarten wir aus derzeit verhandelten Verkäufen über letzten Schätzwerten deutliche Gewinne vor allem in Österreich und Deutschland, die das Ergebnis im dritten und vierten Quartal positiv beeinflussen werden.

Immobilien-Portfolio auf EUR 1,7 Mrd. gestiegen

Aufgrund der vorwiegend im ersten Quartal getätigten Neuakquisitionen konnten wir unser Immobilienportfolio von EUR 1,3 Mrd. in den ersten sechs Monaten 2007 auf EUR 1,7 Mrd. ausbauen. Zum Stichtag 30.6.2008 umfasst das Portfolio insgesamt 265 Objekte mit einer Gesamtnutzfläche von 1.144.100 m2 , was einem flächenmäßigen Zuwachs von 33 % gegenüber dem Stichtag 30.6.2007 entspricht. 23 % der Nutzfläche entfielen auf Österreich, 41 % auf Deutschland und 36 % auf die CEE-Länder (inkl. Entwicklungsprojekte). Die Brutto-Mietrendite des Portfolios betrug per 30.6.2008 im Schnitt 6,3 %, ein nach wie vor ausgezeichneter Wert im Peer-Vergleich. In Österreich lag die Mietrendite bei 6,1 %, in Deutschland aufgrund des höheren Leerstands, der sukzessive durch Investitionen reduziert wird, bei 6,0 % und in den CEE-Ländern durchschnittlich bei 7,0 %. Für die niedrigeren Werte in der Slowakei sind zwei noch nicht voll vermietete, soeben fertig gestellte Entwicklungsprojekte, die im Rahmen eines Forward Purchase erworben wurden, verantwortlich. Der durchschnittliche Vermietungsgrad im Portfolio lag zum 30.6.2008 unverändert bei 91 %, in Österreich bei 94 %, in Deutschland bei 89 % und in CEE bei 95 %.

Gesamtnutzfläche nach Nutzungsart*

* inkl. Entwicklungsprojekte.

Gesamtnutzfläche nach Regionen*

* inkl. Entwicklungsprojekte.

Immobilienvermögen nach Regionen*

* Schätzwerte für bestehende Objekte/Buchwerte für Entwicklungsprojekte

Mietrendite

Österreich 6,1 %
Deutschland 6,0 %
Tschechien 7,0 %
Slowakei 6,5 %
Ungarn 7,2 %
Rumänien 5,7 %
Kroatien 9,3 %

Entwicklung des Immobilienportfolios

Die Investmentaktivitäten in fertige Objekte sind in den ersten sechs Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil geblieben: so wurden insgesamt rd. EUR 98,3 Mio. in fertige Objekte und EUR 54,4 Mio. in Entwicklungsprojekte investiert.

Zusätzlich zu den im ersten Quartal 2008 investierten EUR 38,4 Mio., die in den Kauf von 20 fertigen Objekten in Berlin, Leipzig und Rostock mit einer Nutzfläche von 50.600 m2 flossen, wurden im zweiten Quartal weitere Wohnimmobilien in Deutschland sowie zwei Geschäftsobjekte in der Slowakei dem Portfolio hinzugefügt: in Leipzig und Rostock wurden insgesamt 13 Wohnimmobilien mit einer ausgezeichneten Substanz in sehr guter Lage mit einer Gesamtfläche von 8.500 m2 erworben. Die Durchschnittsmietrendite betrug dabei 7,3 %. Beide Städte gehören dank Bevölkerungszuwachs und niedrigerer Arbeitslosigkeit zu den aufstrebenden Immobilienmärkten im ehemaligen Osten Deutschlands. Insgesamt beträgt nun die Gesamtfläche deutscher Immobilien im Portfolio der Sparkassen Immobilien AG 601.000 m2 .

Darüber hinaus wurden im Rahmen eines Forward Purchase zwei Fachmarktzentren in der Slowakei mit einer Gesamtfläche von 28.700 m2 und nationalen und internationalen Mietern erworben.

Konzentration weiterhin auf Entwicklungsprojekte

Die in Entwicklungsprojekte investierten Mittel betragen derzeit 10 % der Bilanzsumme. Dieser Anteil wird auch in Zukunft ausgebaut werden: einerseits durch Investitionen in laufende Entwicklungsprojekte und andererseits durch künftige Entwicklungsprojekte, die bereits entweder unterzeichnet wurden bzw. wo vorerst nur Grundstücke angekauft wurden und die erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden. Insgesamt sind bis Jahresende 2008 rd. EUR 70 Mio. an Investitionen in Entwicklungsprojekte geplant.

Derzeit befinden sich 6 Anlagen mit einer geplanten Gesamt-

investitionssumme von rund EUR 600 Mio. in Bau (exklusive Forward Purchases), davon befinden sich 2 Entwicklungsprojekte mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund EUR 70 Mio. in Österreich, ein Entwicklungsprojekt in der Slowakei mit einem Volumen von EUR 40 Mio., ein Entwicklungsprojekt in Tschechien, bei dem bis zur Fertigstellung Ende des Jahres insgesamt EUR 68 Mio. investiert werden, je ein Entwicklungsprojekt in Rumänien (geplante Investition: EUR 200 Mio.) und Bulgarien (geplante Investition: EUR 210 Mio.). Darüber hinaus befinden sich in der sogenannten "land bank" – das sind Grundstücke im Besitz der Sparkassen Immobilien AG mit einem noch nicht abgeschlossenen Developmentprozess ohne entsprechende Investitionen – Grundstücke mit einer Fläche von 122.700 m2 und einem Anschaffungswert von rund EUR 24 Mio. Der Start dieser Entwicklungsprojekte ist derzeit noch nicht fixiert.

Bei den größten Entwicklungsprojekten in Rumänien ("Sun Plaza"/ 85.800 m2 Retail- und Büroflächen / EUR 200 Mio.) und Bulgarien ("Serdika Center "/75.500 m2 Retail- und Büroflächen / EUR 210 Mio.) sind wir trotz des erheblichen Bauarbeitermangels in den wesentlichen Baustufen noch in Plan, die Fertigstellung ist für 2009 bzw. 2010 geplant, die Vorvermietung liegt bei 65 % bzw. 40 %.

s IMMO Aktie

Das erste Halbjahr war geprägt von einem unverändert unfreundlichen Börse-Umfeld. Hohe Inflation, der steigende Euro, Prognosen über eine deutliche Abkühlung der globalen Wirtschaft in Folge hoher Rohstoffpreise, allen voran der Ölpreis, der neue Rekordwerte erreichte, sowie negative Unternehmensnachrichten vor allem aus dem Finanzsektor, die das Sentiment belasteten. Auch die vierte FED-Leitzinssenkung dieses Jahres auf 2 % zeigte noch keine nennenswerten Auswirkungen. Auf Basis dieser Rahmenbedingungen verzeichneten sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Aktienmärkte Verluste im zweistelligen Prozentbereich. Der Immobilien-ATX (IATX) folgte dieser Entwicklung und ging Year-to-date auf -22 % zurück, der GPR 250 bzw. EPRA lagen bei -16,6 % bzw. -17 % per Quartalsultimo.

Die s IMMO Aktie stand weiterhin unter dem Einfluss dieser internationalen Entwicklung der Kapitalmärkte und verzeichnete per 30.6.2008 eine Kursentwicklung von -10,6 %, dies bedeutet einen Abschlag von rund 30 % zum NAV.

Rückkaufprogramm

In der ordentlichen Hauptversammlung der Sparkassen Immobilien AG vom 28.5.2008 wurde der Vorstand im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ermächtigt, für die Dauer von dreißig Monaten ab dem Datum der Beschlussfassung, eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 5 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der geringste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert darf nicht niedriger als EUR 1,- und nicht mehr als 15 % über dem durchschnittlichen Börsekurs der der Ausübung der Ermächtigung vorausgehenden drei Börsetage liegen. Bis dato wurde von diesem Rückkaufsprogramm noch nicht Gebrauch gemacht. Hingegen wurden bei dem vom Aufsichtsrat am 25.6. beschlossenen Rückkaufprogramm für s IMMO INVEST Genussscheine 0,4 % oder 18.774 Stück ab 26. Juni bis dato 2008 um rund EUR 1,5 Mio. zurückgekauft. Die Dauer des Rückkaufes ist mit dem 15. Dezember 2008 beschränkt.

Performance s IMMO Aktie Juni 2007–Juni 2008

Investor Relations

In den ersten sechs Monaten 2008 hat das Management an internationalen Investorenkonferenzen und Roadshows (New York, Chicago, London, Brüssel, Amsterdam, Frankfurt) anlässlich der Jahresergebnisse 2007 und der 1. Quartalsergebnisse 2008 teilgenommen. Zudem wurden institutionelle Investoren und Analysten auch in zusätzlichen One-on-ones und Conference Calls umfassend informiert.

Die Sparkassen Immobilien AG informierte Privatinvestoren im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen – vorwiegend in den Bundesländern – über die Strategie der Sparkassen Immobilien AG.

Börse- und Performancedaten

ISIN-Nummer AT0000652250
Bloomberg SPI.AV
Reuters SIAG.VI
Gewinnverwendung Thesaurierend
Erstnotiz 28.06.2002
Kurs zum 30.6.2008 in EUR 6,91
Performance
1 Jahr -34,5 %
Year to date -10,6 %
3 Jahre p.a. -5,5 %
Seit Erstnotiz p.a. -0,45 %

Aktienkennzahlen

30.6.2008 30.6.2007 Veränderung
Earnings per Share (EPS) in EUR 0,13 0,01
Cashflow/Aktie in EUR 0,17 0,16 +6 %
Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR 9,9 9,4 +5 %
Kurs-Cashflow-Verhältnis 20 32
Kurs/NAV-Verhältnis in % 69 112
Anzahl der Aktien 68.118.718 68.118.718
Kurs per Quartalsultimo 6,91 10,55 -35 %

Finanzkalender 2008

Ergebnisse der ersten zwei Quartale 2008 20. August 2008
Ergebnisse der ersten drei Quartale 2008 18. November 2008

s IMMO INVEST

Börse- und Performancedaten

ISIN-Nummer AT0000795737/AT0000630690 (2. Tranche)
Bloomberg SPiG AV
Reuters SIMIg VI
Gewinnverwendung Jährliche Ausschüttung
Erstnotiz 29.12.1996/10.11.2004
Kurs zum 30.06.2008 in EUR 80,00/80,00
Performance
1 Jahr -15,9 %/-8,7 %
3 Jahre p. a. 0,0 %/0,2 %
Seit Erstnotiz p. a. 6,3 %/2,4 %

Konzernabschluss

  • 12 Konzernbilanz
  • 14 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
  • 15 Konzern-Cash flow-Statement
  • 16 Entwicklung des Konzerneigenkapitals
  • 17 Konzernanhang (Notes)

Konzernbilanz

zum 30. Juni 2008

in TEUR Note 30.6.2008 31.12.2007
AKTIVA
A. Langfristiges Vermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Sonstige
251 285
II.
Sachanlagen
1.
Immobilien
12,13
a) Vermietete Immobilien 1.361.862 1.209.788
b) Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien 0 31.600
c) Selbst betriebene Hotels 88.795 90.390
d) Anlagen in Bau 195.217 196.674
1.645.874 1.528.451
2.
Sonstige Sachanlagen
a) Sonstige 4.848 5.032
III.
Finanzanlagen
14
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen
208 227
2.
Beteiligungen
6.418 6.597
IV.
Langfristige Forderungen
1.
Latente Steuern
1.756 1.577
1.659.354 1.542.168
B. Kurzfristiges Vermögen
I.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
6.833 8.994
2.
Finanzierungsforderungen/Barvorlagen
13.507 22.921
3.
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände
47.835 29.431
68.175 61.346
II.
Wertpapiere, Wertrechte und Anteile
94.062 87.144
III.
Liquide Mittel
46.841 31.010
209.078 179.500
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.634 1.080
1.870.065 1.722.748
in TEUR Note 30.6.2008 31.12.2007
PASSIVA
A. Eigenkapital
I.
Grundkapital
247.509 247.509
II.
Rücklagen
370.782 329.489
III.
Konzerngewinn
9.032 25.910
IV.
Fremdanteil
19.911 16.694
647.234 619.602
B. Genussscheinkapital (nachrangig) 15 289.293 297.094
C. Langfristige Verbindlichkeiten
1.
Langfristige Bankverbindlichkeiten
16 564.320 468.475
2.
Rückstellungen
a) Latente Steuern 40.926 34.406
b) Sonstige 6.287 8.613
47.214 43.019
3.
Sonstige Verbindlichkeiten
a) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 79.475 76.014
b) Baukosten- und Finanzierungsbeiträge der Mieter 11.921 11.699
c) Wohnbauförderung 5.380 5.624
d) Andere 6.631 5.489
103.407 98.826
714.941 610.320
D. Kurzfristige Verbindlichkeiten
1.
Finanzverbindlichkeiten
162.984 148.983
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
10.617 12.563
3.
Sonstige Verbindlichkeiten
40.476 29.770
214.077 191.316
E.
Rechnungsabgrenzungsposten
4.520
1.870.065
4.416
1.722.748

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung vom 1. 1. 2008 bis zum 30.6.2008

in TEUR Note 1.1.–30.6.
2008
1.4.–30.6.
2008
1.1.–30.6.
2007
1.4.–30.6.
2007
1. Umsatzerlöse 7 54.091 27.162 45.138 23.037
davon Mieterlöse 42.855 21.675 35.946 18.506
2. Neubewertung Liegenschaften 12 118 6 16.767 1.171
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.227 1.715 1.777 1.558
4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 8 5.425 400 0 0
5. Betriebsleistung 61.861 29.283 63.682 25.766
6. Abschreibungen -2.204 -1.112 -1.528 -707
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9 -27.428 -14.848 -21.385 -10.523
8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT 32.229 13.323 40.769 14.536
9. Finanzergebnis 10 -21.246 -9.891 -17.085 -4.082
10. Aperiodischer Genussscheinaufwand 0 0 -20.982 -20.982
11. Periodenüberschuss vor Steuern/EBT 10.983 3.432 2.702 -10.528
12. Ertragssteuern 11 -2.032 -635 -1.175 1.463
13. Periodenüberschuss nach Steuern 8.951 2.797 1.527 -9.065
14. Den Minderheiten zurechenbarer Periodenüberschuss
(Minderheitenanteile)
81 23 -539 -100
15. Den Anteilseignern des Mutterunternehmens
zurechenbarer Periodenüberschuss
(Konzernperiodenüberschuss) 9.032 2.820 988 -9.165

Gewinn je Aktie:

In der Kennziffer "Gewinn je Aktie" wird der Periodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl an im Umlauf befindlichen Stammaktien gegenübergestellt.

1–6/2008 4–6/2008 1–6/2007 4–6/2007
Eigenanteil am Konzerngewinn in TEUR 9.032 2.820 988 -9.165
Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf 68.118.718 68.118.718 68.118.718 68.118.718
Konzerngewinn je Aktie in EUR 0,13 0,04 0,01 -0,13

Konzern-Cash flow-Statement

in TEUR 1.1–30.6.2008 1.1–30.6.2007
Jahresüberschuss vor Steuern/EBT 10.983 2.702
Neubewertung von Liegenschaften -118 -16.767
Abschreibungen 2.204 1.528
Gewinn aus Veräußerung von Immobilien -5.425 0
Gezahlte Steuern -585 -96
Zinsensaldo 21.246 17.085
Aperiodischer Genussscheinaufwand 0 20.982
Cashflow I 28.305 25.434

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in TEUR Grundkapital Kapital-
rücklagen
Gewinn-
rücklagen
Fremdanteile Summe
Stand 1.1.2008 247.509 241.301 114.098 16.694 619.602
Kapitalerhöhung 0 0 0 0 0
Erwerb 0 0 0 3.325 3.325
Abgang 0 0 0 -30 -30
Konzerngewinn 0 0 9.032 -81 8.951
Sonstige Änderungen: 0 0 15.383 3 15.386
davon Cash-Flow-Hedges und Available-for-Sale 0 0 12.628 0 12.628
davon Latente Steuern 0 0 -3.121 0 -3.121
davon Währungsdifferenzen 0 0 5.876 3 5.879
Stand 30.6.2008 247.509 241.301 138.513 19.911 647.234

Ableitung des Grundkapitals

in TEUR 30.6.2008 1.1.2008 Veränderung
Gesamtes Grundkapital 247.509 247.509 0
Eigene Aktien (Nominalbetrag) 0 0 0
247.509 247.509 0

Entwicklung der Aktien

in Stück 30.6.2008 1.1.2008
Im Umlauf befindliche Aktien zu Beginn des Geschäftsjahres 68.118.718 68.118.718
Ausgabe junger Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung 0 0
Verkauf eigener Aktien 0 0
Im Umlauf befindliche Aktien zum Ende des Geschäftsjahres 68.118.718 68.118.718
Eigene Aktien im Bestand 0 0
Ausgegebene Aktien 68.118.718 68.118.718

Die Aktien notieren an der Wiener Börse.

Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklagen stellen mit TEUR 192.020 (31.12.2007: TEUR 192.020) gebundene Rücklagen nach § 130 Abs. 1 AktG dar.

Konzernanhang (Notes)

Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft

1. Berichterstattung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Der vorliegende Zwischenabschluss zum 30. Juni 2008 der Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft (kurz "s IMMO-BILIEN AG"), Wien, wurde nach den Grundsätzen der vom International Accounting Standards Board ("IASB") herausgegebenen International Financial Reporting Standards ("IFRS") aufgestellt.

2. Allgemeine Erläuterungen

2.1. Geschäftstätigkeit

Die s IMMOBILIEN AG ist ein Immobilienkonzern (Erwerb, Errichtung und Vermietung von Immobilien) mit Tätigkeit in Österreich und Zentraleuropa. Muttergesellschaft ist die s IMMOBILIEN AG mit Sitz in A-1060 Wien, Windmühlgasse 22-24. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Dänemark und Zypern. Die Muttergesellschaft wird in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt. Sie ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter der Nummer 58358x eingetragen.

2.2. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss folgt allen zum 30. Juni 2008 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards, einschließlich der Interpretationen des "International Financial Reporting Interpretations Committee" ("IFRIC" – vormals "SIC"), insbesondere IAS 34 Interim Financial Reporting.

Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der s IMMOBILIEN AG Gruppe zugrunde. Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Die im vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich beibehalten.

3. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der s IMMOBILIEN AG 65 Unternehmen (Immobilienbesitz- und Zwischenholdinggesellschaften), welche unmittelbar und mittelbar im Eigentum der s IMMOBILIEN AG stehen, einbezogen (Vollkonsolidierung). Die folgenden Gesellschaften wurden im ersten Halbjahr 2008 erstmals konsolidiert:

Gesellschaft Sitz L and Nominalkapital % Währung Stichtag
Erstkonsolidierung
Neutorgasse 2-8 Projektverwertungs GmbH Wien A 35.000,00 100,00 EUR 01.01.2008
EUROCENTER drustvo s ogranicenom odgovornoscu Zagreb HR 20.000,00 100,00 HRK 01.01.2008
SIAG Property I GmbH Berlin D 25.000,00 100,00 EUR 01.01.2008

Mit Wirkung zum 1.1.2008 erfolgte der Erwerb sämtlicher Anteile an der Neutorgasse 2-8 Projektverwertungs GmbH, diese ist ihrerseits Alleineigentümerin der EUROCENTER drustvo s ogranicenom odgovornoscu. Der Kaufpreis betrug rund EUR 0,1 Mio. Verbindlichkeiten wurden insgesamt in Höhe von EUR 54,5 Mio. übernommen.

Bei der zum 31.12.2007 erworbenen und erstkonsolidierten E.I.A. eins Immobilieninvestitionsgesellschaft m.b.H. wurde der Kaufpreis von ursprünglich EUR 3,7 Mio im 2. Quartal 2008 um EUR 0,5 Mio verringert.

Die SIAG Property I GmbH ist eine bis dato nicht voll konsolidierte Tochtergesellschaft der s IMMOBILIEN AG, welche im ersten Halbjahr 15 deutsche Immobilien erworben hat.

4. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung (= Buchwert) mit dem zum Stichtag der Erstkonsolidierung nach IFRS bewerteten anteiligen Eigenkapital der jeweiligen Tochtergesellschaft. Ein dabei allfällig entstandener Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aktiviert und fortgeschrieben. Bei der Ermittlung von allfälligen Firmenwerten wurde die Fremdwährungsumrechnung mit dem entsprechenden Umrechnungskurs zum Stichtag der Erstkonsolidierung vorgenommen. Gegenwärtig ist kein konzernbezogener Firmenwert aktiviert.

Konzerninterne Transaktionen und damit zusammenhängende Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne werden eliminiert.

5. Währungsumrechnung

Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung

Konzernwährung ist der Euro (€). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Anlagevermögen wird grundsätzlich mit historischen Kursen umgerechnet. Die Neubewertung der vermieteten Immobilien erfolgt ausschließlich in EUR. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt mit den Durchschnittskursen der Periode (Ausnahme: Neubewertungen und Abschreibungen auf eigengenutzte Immobilien – EUR bzw. historische Kurse). Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung sind nicht erfolgswirksam in den Gewinnrücklagen erfasst.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Bilanz zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger und erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren angenommen.

Sachanlagen:

Vermietete Immobilien

Die Bewertung der vermieteten Immobilien erfolgt gemäß IAS 40 nach der Verkehrswertmethode ("fair values").

Die Liegenschaften, welche weitgehend vermietet sind, werden in der Regel jährlich von unabhängigen, allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage bewertet. Die Bewertung erfolgte auf Basis des Ertragswertverfahrens unter Zugrundelegung der zukünftig nachhaltig erwirtschaftbaren Mieterträge und marktüblichen Zinssätze (Inland: 2,5% - 5,5%, Ausland: 4,25% - 7,75%). Liegenschaften, die zeitnah zum Bilanzstichtag gekauft wurden, werden auf Basis der Anschaffungskosten bewertet.

Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien

Unter dieser Position werden die Buchwerte jener Immobilien zum Ausweis gebracht, für welche seitens der Konzern-Geschäftsleitung die Intention besteht, diese zeitnah zu veräußern.

Selbst betriebene Hotels, sonstige Sachanlagen

Die eigen genutzten Immobilien – diese umfassen insbesondere Hotelimmobilien – werden mit den fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. IAS 16 (at cost) bewertet. Diese Bewertungsmethode wird auch für die sonstigen Sachanlagen angewandt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Diese beträgt für:

Nutzungsdauer in Jahren
von bis
33
3 10
25

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zur Überprüfung der Wertansätze der Immobilien wird ein Impairment Test

durchgeführt. Dabei wird der beizulegende Wert dem bisher fortgeführten Buchwert der Immobilie gegenüber gestellt. Ist der Buchwert höher, so wird grundsätzlich eine außerplanmäßige Abschreibung durchgeführt.

Anlagen in Bau

Unter dieser Position werden Entwicklungen eigener Projekte ausgewiesen. Die Bewertung der Anlagen in Bau erfolgt zu Herstellungskosten. Diese enthalten nur in unerheblichem Ausmaß Finanzierungskosten.

Beteiligungen und Wertpapiere

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen, bei denen ein Marktwert – mangels Börsenotierung – nicht feststellbar ist, erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei nicht nur vorübergehender Wertminderung.

Wertpapiere und Anteile des Umlaufvermögens werden gemäß IAS 39 der IFRS mit den Marktwerten bewertet und sind grundsätzlich zum Verkauf bestimmt ("Available-for-Sale").

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Nennwerten, abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen, bilanziert. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten.

Liquide Mittel

Flüssige Mittel umfassen Bargeld, jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten sowie Veranlagungen bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit unter drei Monaten.

Steuern

Der für die Berichtsperiode ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die für die einzelnen Gesellschaften aus dem steuerpflichtigen Einkommen und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz absehbare Steuerquote für das Gesamtjahr und die erfolgswirksame Veränderung der Steuerabgrenzungsposten.

Für temporäre Unterschiedsbeträge in Zusammenhang mit im Rahmen der Erstkonsolidierung zugeordneten stillen Reserven von Immobilien ausländischer Tochtergesellschaften wurden keine passiven Steuerabgrenzungen gebildet, da solches Immobilienvermögen durch den Verkauf von Immobilienbesitzbzw. Zwischenholdinggesellschaften in der Regel steuerfrei veräußert werden kann z.B. in Österreich gemäß § 10 Absatz 2 KStG. Für Unterschiedsbeträge im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von inländischen Tochtergesellschaften wurden die passiven Steuerabgrenzungen unter Berücksichtigung des Steuersatzes und –wertes der erwarteten teilweisen Realisierung angesetzt.

Die latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden insoweit aktiviert, als diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können.

Finanzverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungswert erfasst.

Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellung für latente Steuern erfolgt nach der Liability-Methode mit dem Steuersatz der bei Umkehr der befristeten Unterschiede nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erwarten ist. Andere Rückstellungen wurden jeweils in Höhe der ungewissen Verbindlichkeit gebildet, wobei der Ansatz mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit zum Tragen kommt.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Die s IMMOBILIEN AG Gruppe verwendet derivative Finanzinstrumente (Zinscap- und Zinscollarvereinbarungen sowie Zinssatz-SWAPs) um Risiken aus Zinssatzerhöhungen zu begrenzen. Diese werden vorerst zu Anschaffungskosten und am Abschlussstichtag mit ihrem Marktwert bewertet. Der Ausweis erfolgt unter sonstigen Forderungen (TEUR 19.396; per 31.12.2007: TEUR 6.769) bzw. sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 0; per 31.12.2007: TEUR 0).

Umsatzrealisierung

Die Realisierung von Mieterlösen erfolgt linear über die Laufzeit des Mietvertrages. Erträge aus Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Konzernbilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Zinserträge werden auf Basis des anzuwendenden Zinssatzes und des Forderungsbetrages ermittelt.

Erläuterungen zu den Posten der Gewinnund Verlustrechnung und der Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

7. Umsatzerlöse und Segmentbericht erstattung

Die Darstellung der Segmente erfolgt nach Regionen basierend auf dem Standort der Immobilien (Hauptsegmentierung) und Nutzungsart der Immobilien (Nebensegmentierung).

Die Hauptsegmentierung umfasst folgende Regionen (in TEUR):

1--6 1–6 1–6 1–6
15.686 20.341 23.287 11.253
275 -376 78 803
609 1.444 5.446 231
16.570 21.409 28.811 12.287
-47 -56 -46 -25
-7.758 -11.934 -14.323 -4.546
8.765 9.419 14.442 7.716
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
2008 Österreich D
2007
480.819 451.730
601.777 541.585
2008 eutschland
2007
586.848 571.225
229.059 210.269
Slowakei Tschechien Ungarn Bulgarien Rumänien Ukraine Kroatien Summe
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
1–6
2008
1–6
2007
2.908 2.083 3.275 3.880 6.566 6.161 0 0 1.093 1.420 0 0 1.276 0 54.091 45.138
-19 0 -2 -194 -214 16.534 0 0 0 0 0 0 0 0 118 16.767
7 4 404 33 1.360 65 -195 0 0 0 0 0 21 0 7.652 1.777
2.896 2.087 3.677 3.719 7.712 22.760 -195 0 1.093 1.420 0 0 1.297 0 61.861 63.682
-27 -27 -39 -74 -1.457 -910 0 0 -581 -436 0 0 -7 0 -2.204 -1.528
-911 -675 -980 -1.150 -2.150 -1.882 -159 -149 -749 -1.022 -86 -27 -312 0 -27.428 -21.385
1.958 1.385 2.658 2.495 4.105 19.968 -354 -149 -237 -38 -86 -27 978 0 32.229 40.769
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
30.6.
2008
31.12.
2007
87.017 65.053 116.742 105.646 210.605 205.121 62.332 59.389 93.275 83.960 42 44 21.674 0 1.659.354 1.542.168
4.784 7.858 81.222 71.095 73.226 76.607 30 0 310 0 0 0 13.826 0 1.004.234 907.414

Nach Nutzungsarten der Immobilien ergibt sich folgende Unterteilung der Mieterträge:

Verteilung der Mieterträge
1-6/2008
Verteilung der Mieterträge
1-6/2007
Segmentierung nach Nutzungsart in TEUR % in TEUR %
Büroobjekte 18.657 43,5 19.732 54,9
Wohnobjekte 14.220 33,2 4.327 12,1
Geschäftsobjekte 7.870 18,4 9.033 25,1
Hotel 2.108 4,9 2.854 7,9
42.855 100,0 35.946 100,0

Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:

in TEUR 1-6/2008 1-6/2007
Mieterträge 42.855 35.946
Betriebskosten 11.236 9.192
54.091 45.138

8. Ergebnis aus der VeräuSSerung von Immobilien

in TEUR 1-6/2008 1-6/2007
Veräußerungserlös 37.764 145
Buchwertabgang:
Vermietete Immobilien
Zur Veräußerung bestimmt
-739
-31.600
-32.339 -145
5.425 0

Das Ergebnis aus der Veräußerung umfasst im Wesentlichen den Erfolg aus dem Verkauf einer deutschen Immobilie.

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

in TEUR 1-6/2008 1-6/2007
den Immobilien direkt
zurechenbare Aufwendungen
19.646 12.965
allgemeine Verwaltungs
aufwendungen
7.782 8.420
27.428 21.385

Im Konzern waren zum Abschlussstichtag neben den Mitarbeitern für den Hotelbetrieb 55 Mitarbeiter (per 31.12.2007: 38 Mitarbeiter) beschäftigt.

10. Finanzergebnis

in TEUR 1-6/2008 1-6/2007
Ergebnisanspruch laut
Genussscheinbedingungen 6.373 11.750
Finanzierungsaufwand 19.131 8.588
Finanzierungserträge -4.258 -3.253
21.246 17.085

11. Ertragsteuern

in TEUR 1-6/2008 1-6/2007
laufender Steueraufwand 585 460
latenter Steueraufwand 1.447 3.115
latenter Steuerertrag aus Vorperioden 0 -2.400
2.032 1.175

Bilanz

12. Vermietete Immobilien

Die vermieteten Anlagen weisen folgende Entwicklung auf:

in TEUR 1-6/2008 1-12/2007
Buchwert zum 01.01. "Fair Values" 1.209.788 844.641
Zugänge 152.696 373.141
Abgänge -739 -1.835
Umgliederungen 0 -31.600
Aufwertungen 352 52.190
Abwertungen -235 -26.749
Buchwert zum Ultimo 1.361.862 1.209.788

Die Zugänge der vermieteten Anlagen entfallen auf folgende Länder:

in TEUR 1-6/2008 1-12/2007
Österreich 6.271 34.118
Deutschland 48.420 338.225
Tschechien 34.503 194
Ungarn 414 604
Slowakei 41.519 0
Kroatien 21.569 0
152.696 373.141

Zusammensetzung:

Vermietete Immobilien

in TEUR 30.6.2008 31.12.2007
Österreich 446.769 440.963
Deutschland 586.148 537.650
Tschechien 93.781 59.280
Ungarn 131.355 131.155
Slowakei 82.240 40.740
Kroatien 21.569 0
1.361.862 1.209.788

Zur Veräußerung bestimmte vermietete Immobilien

Deutschland 0 31.600

Zum Abschlussstichtag sind keine Immobilien zur Veräußerung bestimmt.

13. Selbst betriebene Hotels, Sonstige Sachanlagen

Selbst betriebene Hotels

in TEUR 30.6.2008 31.12.2007
Ungarn 62.072 63.093
Rumänien 26.723 27.297
88.795 90.390

Anlagen in Bau (zur Vermietung bestimmt)

Österreich 25.868 2.452
Deutschland 124 1.486
Rumänien 66.401 56.514
Bulgarien 62.325 59.382
Tschechien 22.728 46.096
Slowakei 4.522 24.023
Ungarn 13.249 6.721
195.217 196.674

Die Verkehrswerte der selbst betriebenen Hotelimmobilien belaufen sich auf TEUR 78.090 (Ungarn) und TEUR 44.670 (Rumänien).

14. Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen von untergeordneter Bedeutung.

Beteiligungen

Anteil
in %
30.6.2008
TEUR
BGM-IMMORENT
Aktiengesellschaft & Co KG 22,2 2.117
PCC- Hotelerrichtungs- und
Betriebsgesellschaft m.b.H. & Co. KG
Stille Beteiligung
3.722
ERSTE Immobilien
Kapitalanlagegesellschaft mbH
11,5 575
Sonstige 4
6.418

15. Obligationenähnliche Genussrechte

Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine s IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 1. Jänner 2007 geändert und der s IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11. Juni 2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Juni 2007).

Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), welcher sich wie folgt errechnet:

Konzern EBIT
(Genussscheinkapital + Ergebnisvortrag) * durchschnittliches
Immobilienvermögen
(ohne Anlagen in Bau)

Soweit diese Zinsen entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt werden, werden sie dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.

Für den Zeitraum Jänner bis Juni 2008 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR 6.373.

Zum 30. Juni 2008 waren 3.250.889 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zu diesem Stichtag ermittelt sich wie folgt:

in TEUR Genussschein-
kapital
Ergebnis-
vortrag
Ergebnis-
Periode
insgesamt
Genussscheinkapital zum 31.12.2007 236.242 236.242
Ergebnisvortrag 31.12.2007 38.068 38.068
Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber aus 2007 22.784 22.784
Ausschüttung vom 28.04.2008 -14.174 -14.174
Erhöhung des Ergebnisvortrages gem.
§ 5 (6) Genussscheinbedingungen
8.610 -8.610 0
Ergebnisanspruch der Genussschein
Inhaber 1-6/2008
6.373 6.373
Genussscheinkapital zum 30.6.2008 236.242 46.678 6.373 289.293
Pro Stück in EUR 72,67 14,36 1,96 88,99

Bei Beendigung der Genussscheine erhalten die Genussscheininhaber zusätzlich einen aliquoten Anteil an den nicht bilanzierten stillen Reserven im Immobilienvermögen.

Die obligationenähnlichen Genussscheine haben nunmehr eine Laufzeit bis 31. Dezember 2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber wie auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31. Dezember 2017 jährlich kündigen können.

16. Langfristige Bankverbindlichkeiten

Bei den langfristigen Bankverbindlichkeiten handelt es sich primär um Hypothekardarlehen. Sie bestehen bei folgenden Banken:

Kreditgebende Bank

in TEUR 30.6.2008 31.12.2007
Erste Bank der oesterreichischen
Sparkassen AG 190.196 142.500
österreichische Banken 289.430 263.000
deutsche Banken 84.694 62.975
564.320 468.475

17. Ereignisse nach dem Konzernzwischenbilanzstichtag

Aufgrund des vom Aufsichtsrat im Juni beschlossenen Rückkaufprogramms für s IMMO INVEST Genussscheine wurden 18.774 Stück Genussscheine zwischen 1. Juli und 14. August zurückgekauft.

Wien, am 20. August 2008

Der Vorstand:

MMag. Holger Schmidtmayr e.h. Mag. Ernst Vejdovszky e.h. Mag. Friedrich Wachernig e.h.

Zielmärkte Sparkassen Immobilien AG

Derzeitige Investitionsgebiete Künftige Investitionsgebiete

Investor-Relations-Kontakt

Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft

A-1060 Wien Windmühlgasse 22-24 Telefon: +43 (0) 50100-27867 [email protected]

Institutionelle Investoren: Elke Koch E-Mail: [email protected] Telefon: +43 (0) 50100-27402

Private Investoren: Andreas Feuerstein E-Mail: [email protected] Telefon: +43 (0) 50100-27556

www.sparkassenimmobilienag.at

Impressum

Medieninhaber (Verleger):

Sparkassen Immobilien AG, 1060 Wien, Windmühlgasse 22-24

Konzeption und Produktion: Schoeller Corporate Communications, Hamburg/Wien

Illustration: Rinah Lang, Berlin

Übersetzung: Fox Coffey KEG

Druck: SPV-Druck Ges.m.b.H, Wien

Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier Arctic the Volume.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden in diesem Quartalsbericht genderspezifische Bezeichnungen wie "Aktionär/Aktionärin" nicht berücksichtig. Selbstverständlich gilt die hier dargestellte Bezeichnung für Menschen beiderlei Geschlechts.

Dieser Quartalsbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Sparkassen Immobilien AG und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit dem Quartalsbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Sparkassen Immobilien AG verbunden. Entwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu.

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